Pilz-Ticker-Niedersachsen



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Der Pilzticker macht mal Kurzurlaub, und zwar vom 26.11. bis zum 2.12.2016. Ab dem 3. Dezember geht's weiter wie gehabt.


Nördlich Bremen: Auch im hohen Norden trotzte ein Steinpilz noch dem Frost


Peter schreibt am 18. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach drei frostfreien Tagen gab es hier bei Bremen im Nadelwald Graublättrige Schwefelköpfe, mit denen ich gerechnet hatte, einen Steinpilz, Trompetenpfifferlinge, Apfeltäublinge Hut maximal 5cm, nicht brennend scharf, kein Heringsgeruch), Zitterzahn, Semmelstoppelpilz und Birkenporlinge.

Mit freundlichem Gruß, Peter«

(2 Fotos © Peter Sch.)

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Hallo Peter,

die Täublinge (Foto rechts) halte ich für Rotstielige Heringstäublinge. Dafür spricht der intensiv rote Stiel ebenso wie die typische Dunkelfärbung der Hutmitte. Beides hat der Apfeltäubling nicht. Andauernde Feuchtigkeit und Frost haben den Heringsgeruch minimiert oder ganz verschwinden lassen, was in dieser Jahreszeit nicht außergewöhnlich ist.

Zur Verwertbarkeit der Birkenporlinge (auf den hier gezeigten Fotos nicht zu sehen) findest Du hier Erfahrungsberichte. Wenn die Außenränder nicht bereits weich oder gar vermatscht sind, halte ich sie nach dem Aussehen der Röhren für noch verwertbar.

Herzliche Grüße von Heinz-Wilhelm





Teutoburger Wald: Wenige Maronen und Ziegenlippen, viele frostgeschädigte Pilze

Marius schreibt am 17. November 2016:

»Ich bin soeben aus dem Teutoburger Wald, südlicher Landkreis Osnabrück, zurückgekehrt.

Die Luft ist seit zwei Tagen zwar wieder wärmer, aber die vielen Pilze, die man noch findet, haben anscheinend Frost abbekommen. So beschränkte sich meine heutige Ausbeute auf nur wenige Maronen und Ziegenlippen.

Vielleicht kommt ja noch was nach.«


Der Riesenmond ist stärker als Schnee und Eis: Es nimmt kein Ende mit den Steinpilzen im Deister


Matthias schreibt am 16. November 2016:

»Nach der Supermondphase drücken die heißgeliebten Steinpilze nochmal so richtig, siehe das Foto rechts. Sehr auffällig bei uns im Deister, dass sehr große abgebrochene Äste, meist von Eichen, auf dem Waldboden liegen.

Lieben Gruß, Matthias«

(Foto © Matthias L.)

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Matthias' erfolgreiche Steinpilznachlese im verharschten Schnee des Deisters


Foto: Friert hier jemand? Der Steinpilz scheint sich immer noch wohl zu fühlen in Eis und Schnee. Solange die Pilze gut und frisch aussehen, können sie bedenkenlos verzehrt werden.

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Matthias schreibt am 14. November 2016:

»Im Deister stehen trotz Nachtfrostes immer noch Steinpilze! Die dicke Laubschicht scheint gut zu isolieren. Somit gab es noch einmal ein leckeres Mahl.

Mal schauen, was die nächsten Tage mit angekündigten milderen Temperaturen noch bringen.

Lieben Gruß, Matthias«


2 Fotos: Noch ahnt der kleine Steinpilz (links) nicht, dass es ihm schon bald sehr warm werden wird. Der Fliegenpilz rechts blieb, wo er stand, und schützte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten mit einer etwas zu klein geratenen Schneehaube gegen die Kälte. (3 Fotos © Matthias L.)







Fuhrberg/Ovelgönne: Jens freut sich über seinen kaum noch erwarteten Maronenfund


Foto: »Wir lieben Lebensmittel« - und natürlich auch schöne Maronen. Über seinen Fund zusammen mit dem Sohnemann konnte sich Jens aus der Wedemark richtig freuen. Zumal er die Saison schon abgeschrieben hatte. (Foto © Jens aus der Wedemark)


Jens aus der Wedemark schreibt am 6. November 2016:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

es sollte der letzte Versuch für dieses Jahr werden.

Und tatsächlich wurde ich am heutigen Sonntag mit meinem 19-jährigen Sohn in den dichten Wäldern zwischen Fuhrberg und Ovelgönne bei Celle noch fündig. Ich hatte die Saison schon abgeschrieben, aber es gab für uns noch ein Körbchen mit leckeren Maronen!

Jens aus der Wedemark«







Giselas herbstliche Pilztour in Hannover: »Augenschmaus, Gaumenschmaus und morbider Charme«


Foto: »Fliegenpilzrausch« tituliert Gisela diese stimmungsvolle Aufnahme mit dem Reigen der Tüpfelpilze um Birken herum. Ein herrliches Herbstmotiv, das deutlich macht: Pilze sammeln hat nicht nur mit Sammeln zu tun.

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Gisela schreibt am 5. November 2016:

»Hallo, Pilzfreunde,

im Verlauf einer Radtour sah ich auf einem Brachgelände in Hannover unter fast jeder Birke eine Gruppe von Fliegenpilzen, eine schöner als  die andere. Falsche Pfifferlinge und Kahle Kremplinge wachsen dort auch reichlich, Birkenpilze hingegen nur vereinzelt.

Ein paar Kilometer weiter, auf einem schmalen Waldweg mein Rad schiebend, entdeckte ich eine Krause Glucke (Foto rechts). Diese Pilzart habe ich einige Jahre nicht gegessen. Daher kam große Freude auf. Große Geduld war beim Putzen  aufzubringen - lohnenswert für großen Genuss.

Am Mittellandkanal gibt es an verschiedenen Stellen zahlreiche Schopftintlinge. Habe ich vor ein paar Tagen noch viele gesammelt, so waren jetzt nur noch die Dahingeschiedenen zu sehen.

Den ersten kleinen Mönchskopf habe ich auch gefunden. Ich trockne ihn gerade und will testen, ob er geeignet ist, ein Pilzpulver daraus herzustellen.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela«

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Foto: Die Schopftintlinge vergehen, die welken Ahornblätter beginnen die Leichname zuzudecken. Ein Pilzfriedhof im hohen Herbst, der nicht minder stimmungsvoll das Ende der Saison symbolisiert. (3 Fotos © Gisela)


Deister: Die tolle Steinpilz-Nachlese von Matthias als letztes Hurra der Saison 2016


Matthias schreibt am 3. November 2016:

»Meine Steinpilz-Nachlese war erfolgreich!

Ich war erneut an meiner Stelle im Deister und fand cirka zwei Kilo Steinpilze in bester Qualität.

Für die nächsten Tage sind Temperaturen um den Gefrierpunkt in den Nächten angesagt. Da wird wohl kaum noch etwas nachkommen.

So war es ein kurzes, aber schönes Intermezzo spät in der Saiton. An Trompetenpfifferlingen und Totentrompeten gibt es dieses Jahr leider kein Vorkommen.

Schön war es trotzdem!

Lieben Gruß, Matthias«

(Foto © Matthias)

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Die Zeit der Leiden ist vorbei: Im Deister drücken endlich die Steinpilze!





2 Fotos: Lange haben die Pilzfreunde vom Deister warten müssen, manch einer hatte vielleicht die Hoffnung schon aufgegeben. Doch nun sind sie endlich da, die Steinpilze! Dekorativ hat sie Matthias an das mächtige bemooste Wurzelwerk der alten Rotbuche drapiert. Und sie zeigen sich zu seiner Freude in Bestform, was auf dem zweiten Bild gut zu erkennen ist.

(2 Fotos © Matthias)

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Matthias schreibt am 31. Oktober 2016:

»Hallo liebe Sammlergemeinde,

endlich ist es auch bei uns im Deister soweit! Die Steinpilze drücken nach dem ergiebigen Regen der letzten beiden Wochen.

Und es stehen noch ganz viele kleine unter dem Laub. Da lohnt sich die Nachsuche in den nächsten Tagen.

Mit liebem Gruß, Matthias«




Aurich: Ein überraschender Steinpilzfund beim Sonntagsspaziergang


Foto: Ein überraschender Fund beim Sonntagsspaziergang waren diese Steinpilze. Die größeren, schon angefressen, blieben stehen.

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Familie Janssen schreibt am 30. Oktober 2016:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

auf einem kleinen Spaziergang in Aurich haben wir heute überraschend circa 500 Gramm gut erhaltene Steinpilze gefunden. Es gab auch noch größere Exemplare, die aber schon arg angefressen waren, sodass wir sie stehen ließen. Leider hatte ich keine Kamera dabei, deshalb ein Küchenfoto.

Außerdem gab es in unserem kleinen Wäldchen ein paar Birkenporlinge. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr!

Mit freundlichen Grüßen Familie Janssen«


Foto: Auch diese Birkenporlinge traten den Heimweg mit an. Sie waren bei der Leidenschaft der Ostfriesen für guten Tee sicher besonders willkommen. (2 Fotos © Familie Janssen)


Isabell aus Wolfsburg sucht eine erfahrene Mitsammlerin


Isabell schreibt am 28. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm, ich liebe Pilze, bin aber leider bei der Bestimmung sehr unsicher und lasse die Pilze dann lieber stehen.

Ich komme aus Wolfsburg und würde gerne meine Pilzkenntnisse verbessern. Am besten geht das natürlich in der Praxis. Daher suche ich eine erfahrene Sammlerin, die Lust auf Gesellschaft beim gemeinsamen Pilze sammeln hat. Es wäre schön, wenn sich jemand melden würde.

Viele Grüße Isabell«

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Elisabethfehnkanal/Ostfriesland: Herrlich knackige Steinpilze für Helga


Foto: Richtig kernige Steinpilze hat Helga am Elisabethfehnkanal in Ostfriesland gefunden. Man sieht ihnen die Spitzenqualität an! (Foto © Helga H.)

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Helga schreibt am 27. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich schöne knackige Steinpilze und Birkenpilze (Foto rechts) am Elisabethfehnkanal gefunden. :-)

Sie standen vor Eichen und Birken auf der Grünfläche davor. Einige Köpfchen gucken gerade aus dem Boden, da sehe ich in ein paar Tagen noch einmal nach.

Liebe Grüße aus Ostrhauderfehn, Helga«




Nördlich Bremen: Peter ist mit seinem Fahrrad vielen köstlichen Pilzarten auf der Spur





Foto rechts: Die Pilzsuche per Fahrrad, wie Peter sie betreibt, ist ergiebig, umweltfreundlich, wirtschaftlich, gesund und von hohem Erlebniswert. Es ist beinahe eine Weltanschauung. Im Vordergrund sehen wir schön in Szene gesetzte essbare Buchenschleimrüblinge. Danke für dieses schöne Foto, lieber Peter! 

(Foto © Peter Sch.)

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Peter schreibt am 26. Oktober 2016:

»Hallo,

aktuell gibt es für mich nördlich von Bremen weiterhin Eichhasen, Buchenschleimrüblinge, Rauchblättrige (Graublättrige) Schwefelköpfe, Grüne  sowie Grünblaue Anistrichterlinge* (sehr häufig), Samtfußrüblinge, Fichtenreizker, Rote Heringstäublinge, Stockschwämmchen, Flockenstielige Hexenröhrlinge sowie vermehrt Steinpilze.

Lieben Gruß Peter«

* Unangenehm parfümartiger Geschmack


Hannover: Gisela kann den Schopftintlingen beim Dahinscheiden fast zusehen


Gisela schreibt am 25. Oktober 2016:

»Schopftintlinge in großer Anzahl wachsen am Mittellandkanal in Hannover.

Durch den ergiebigen Regen der letzten Tage ist der Boden sehr nass. Die Pilze mussten gründlich von anhaftender  Erde befreit werden. Auf dem Weg von der Ernte nach Hause bis zum küchenfertigen Zustand der Schopftintlinge vergingen somit etwa zwei Stunden. In dieser Zeit hat ein Pilz bereits dunkle Lamellen bekommen und war nicht mehr verzehrfähig.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela«

(Foto © Gisela)

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Celle: König Fichtensteinpilz schaut von oben auf die Pilzknirpse herab


Foto: König Fichtensteinpilz (oben Mitte) regiert noch auf dem Präsentationstisch das Pilzreich. Da können sich die vielen Maronen nur noch ducken. (Foto © K.)

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K. schreibt am 24. Oktober 2016:

»Hallo,

wir haben letzte Woche nach anfänglich schleppendem Erfolg dann doch eine ergiebige Pilzstelle im Landkreis Celle ausfindig gemacht. So haben wir die wunderbaren Pilze auf dem Foto gefunden. Da ging das Herz gleich Galopp.

Der Fund wurde umgehend verarbeitet und hat köstlich geschmeckt. Anbei eine schöne Ansicht. König war ein größerer Fichtensteinpilz in ausgezeichneter Qualität. Auch kleinere Steinpilze und Maronen, ebenfalls in Topform, landeten im Pilzkorb.

Grüße aus Niedersachsen, K.«


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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

(Foto © Fotolia)

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