Pilz-Ticker-Niedersachsen



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Hannover: Die frischen Schwefelporlinge vom Wegesrand wurden zu leckeren Waldschnitzeln gebraten


Gisela schreibt am 3. Juni 2017:

"Ich habe schöne frische Schwefelporlinge am Wegesrand gefunden (Foto rechts), die als "Waldschnitzel" überaus lecker geschmeckt haben.

Nachtragen möchte ich, dass ich ein paar Tage nach meinem Morchelfund in der Leinemasch - siehe Pilznachricht hierunter - diese Stelle in der Hoffnung auf nachgewachsene Pilze erneut aufsuchte.

Leider waren selbst die in der Erde verbliebenen Reste der Morcheln ausgegraben worden, wie an den Löchern zu sehen war, und sämtliche Spuren des Pilzvorkommens waren akribisch beseitigt. Ähnliches habe ich in der Vergangenheit in Mairitterlingsbereichen gesehen.  

Auch bot sich mir in der Eilenriede, wo ich in diesem Jahr erstmalig eine neue Morchelstelle in Wegesnähe gesehen habe, ein trauriger Anblick: Alle Pilze waren zerstört worden.

Ich wünsche allen Pilzfreunden ein schönes Pfingstfest!

Viele Grüße von Gisela"

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Foto: Zerkleinert und fertig zum Bratgang, um als "Waldschnitzel" zu enden, ist der Schwefelporling. (2 Fotos © Gisela)





5 fette Morcheln in der Leinemarsch folgten den Eilenriede-Maipilzen vom Vortag


Gisela schreibt am 26. April 2017:

Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich habe ich auch Frühlingspilze gefunden!

Die Maipilze aus der Eilenriede vom 25. April (Foto unten) sind kaum der Rede wert, aber mein Fund einen Tag später in der Leinemasch hat mich erfreut: prächtige Morcheln (Foto rechts)!

Viele Grüße von Gisela«

(2 Fotos © Gisela)

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Landkreis Wolfenbüttel: Nun hat Agnes auch die ersten Morcheln gefunden

Agnes schreibt am 23. April 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

im Landkreis Wolfenbüttel wachsen nun auch die ersten Morcheln. Gestern fand ich meine ersten Käppchenmorcheln am Flusslauf der Oker südlich von Wolfenbüttel unter großen Eschen. Fotos habe ich leider keine gemacht.

Herzliche Grüße, Agnes«


Maipilze statt Morcheln im kleinen lichten Eschenwäldchen


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Agnes und Olaf schreibem am 20. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auf der Suche nach Morcheln habe ich heute stattdessen viele Maipilze gefunden.

Die benachbarte Pilzkennerin gab mir den Standort-Tipp für Morcheln. Nun wissen wir beide, dass es dort zumindest dieses Jahr Maipilze gibt. Fundort: zwischen Elm und Asse im Landkreis Wolfenbüttel. An einem Weiher - im angrenzenden lichten kleinen Eschenwäldchen - von Gras teils überwachsen.

Viele Grüße Agnes und Olaf«

(Foto © Agnes)

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Hannover: Der vermeintlich verschimmelte Apfel hatte drei Dutzend Speisemorcheln mitgebracht


Foto: Das ist ein Traum von einem Morchelfund! Im Körbchen, ausgeschlagen mit matrosenähnlichem Stoff, tummeln sich gleich drei Dutzend schönster Speisemorcheln. Die eine verriet alle anderen.

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Janis und Steffen schreiben am 14. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir staunten nicht schlecht, als wir das kleine Etwas, das aussah wie ein verschimmelter Apfel, unter einem Grasbüschel entdeckten. Es war tatsächlich eine Speisemorchel, die ihre drei Dutzend Freunde mitgebracht hatte. Eine verfrühte Ostereiersuche!

Fundort war eine Streuobstwiese im kalkigen Südosten von Hannover.

Schöne Grüße Janis und Steffen«


2 Fotos: Herrliche Einzelexemplare! Löwenzahn ist keine Partnerpflanze von Speisemorcheln. Hier zählt vielmehr das Wurzelwerk der alten Obstbäume, in aller Regel Apfel- und Birnbäume, an dem Speisemorcheln zum gegenseitigen Nahrungsaustausch gerne andocken. (3 Fotos © Steffen/Janis)








Landkreis Oldenburg: Eine Moosleiche im Wald, die Fragen aufwirft


Foto: Dieses schauerlich-originelle Motiv entdeckte Johannes in einem Wald im Landkreis Oldenburg. Ob es sich um ein moosüberwachsenes menschliches Skelett oder um den moosbedeckten Verlauf von Wurzelwerk und Baumstuken handelt, hat er offen gelassen. Hätte er wohl Samtfußrüblinge mitgenommen und verwertet, wenn sie auf dem skurrilen Gebilde gewachsen wären? (Foto © Johannes P.)

(13. Februar 2017)


Nördlich Bremen: Auch im hohen Norden trotzte ein Steinpilz noch dem Frost


Peter schreibt am 18. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach drei frostfreien Tagen gab es hier bei Bremen im Nadelwald Graublättrige Schwefelköpfe, mit denen ich gerechnet hatte, einen Steinpilz, Trompetenpfifferlinge, Apfeltäublinge Hut maximal 5cm, nicht brennend scharf, kein Heringsgeruch), Zitterzahn, Semmelstoppelpilz und Birkenporlinge.

Mit freundlichem Gruß, Peter«

(2 Fotos © Peter Sch.)




Hallo Peter,

die Täublinge (Foto rechts) halte ich für Rotstielige Heringstäublinge. Dafür spricht der intensiv rote Stiel ebenso wie die typische Dunkelfärbung der Hutmitte. Beides hat der Apfeltäubling nicht. Andauernde Feuchtigkeit und Frost haben den Heringsgeruch minimiert oder ganz verschwinden lassen, was in dieser Jahreszeit nicht außergewöhnlich ist.

Zur Verwertbarkeit der Birkenporlinge (auf den hier gezeigten Fotos nicht zu sehen) findest Du hier Erfahrungsberichte. Wenn die Außenränder nicht bereits weich oder gar vermatscht sind, halte ich sie nach dem Aussehen der Röhren für noch verwertbar.

Herzliche Grüße von Heinz-Wilhelm





Teutoburger Wald: Wenige Maronen und Ziegenlippen, viele frostgeschädigte Pilze

Marius schreibt am 17. November 2016:

»Ich bin soeben aus dem Teutoburger Wald, südlicher Landkreis Osnabrück, zurückgekehrt.

Die Luft ist seit zwei Tagen zwar wieder wärmer, aber die vielen Pilze, die man noch findet, haben anscheinend Frost abbekommen. So beschränkte sich meine heutige Ausbeute auf nur wenige Maronen und Ziegenlippen.

Vielleicht kommt ja noch was nach.«


Der Riesenmond ist stärker als Schnee und Eis: Es nimmt kein Ende mit den Steinpilzen im Deister


Matthias schreibt am 16. November 2016:

»Nach der Supermondphase drücken die heißgeliebten Steinpilze nochmal so richtig, siehe das Foto rechts. Sehr auffällig bei uns im Deister, dass sehr große abgebrochene Äste, meist von Eichen, auf dem Waldboden liegen.

Lieben Gruß, Matthias«

(Foto © Matthias L.)

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Matthias' erfolgreiche Steinpilznachlese im verharschten Schnee des Deisters


Foto: Friert hier jemand? Der Steinpilz scheint sich immer noch wohl zu fühlen in Eis und Schnee. Solange die Pilze gut und frisch aussehen, können sie bedenkenlos verzehrt werden.

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Matthias schreibt am 14. November 2016:

»Im Deister stehen trotz Nachtfrostes immer noch Steinpilze! Die dicke Laubschicht scheint gut zu isolieren. Somit gab es noch einmal ein leckeres Mahl.

Mal schauen, was die nächsten Tage mit angekündigten milderen Temperaturen noch bringen.

Lieben Gruß, Matthias«


2 Fotos: Noch ahnt der kleine Steinpilz (links) nicht, dass es ihm schon bald sehr warm werden wird. Der Fliegenpilz rechts blieb, wo er stand, und schützte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten mit einer etwas zu klein geratenen Schneehaube gegen die Kälte. (3 Fotos © Matthias L.)

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Fuhrberg/Ovelgönne: Jens freut sich über seinen kaum noch erwarteten Maronenfund


Foto: »Wir lieben Lebensmittel« - und natürlich auch schöne Maronen. Über seinen Fund zusammen mit dem Sohnemann konnte sich Jens aus der Wedemark richtig freuen. Zumal er die Saison schon abgeschrieben hatte. (Foto © Jens aus der Wedemark)

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Jens aus der Wedemark schreibt am 6. November 2016:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

es sollte der letzte Versuch für dieses Jahr werden.

Und tatsächlich wurde ich am heutigen Sonntag mit meinem 19-jährigen Sohn in den dichten Wäldern zwischen Fuhrberg und Ovelgönne bei Celle noch fündig. Ich hatte die Saison schon abgeschrieben, aber es gab für uns noch ein Körbchen mit leckeren Maronen!

Jens aus der Wedemark«

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