Pilz-Ticker-RP (Rheinland-Pfalz)



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Rheinland-Pfalz





Mit getrockneten Spitzmorcheln veredeln wir unsere Pilzsoßen und überhaupt Pilzgerichte unnachahmlich!

Wir kaufen sie natürlich in bester Bio-Ware beim Pilzversand und Pilzhandel

Pilze Wohlrab.

Ein bayerisches Familienunternehmen.





Eine Invasion von Rotfüßen und ein Pilzsammler, der fluchtartig nach Hause fuhr


Tony schreibt am 17. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

was ich heute in meinem Stammwald bei Bad Kreuznach erlebte, kannte ich so noch nicht. Die Rotfußröhrlinge haben Besitz vom Wald ergriffen, ich fand Aberhunderte. Ich saß teilweise auf den Knien und konnte mich im Radius von 2 Metern drehen und hatte 40 Pilze mehr im Korb. Ich ließ meinen Korb bewusst zur Orientierung stehen.

Mehrmals habe ich mich ärgern müssen, weil ich nicht alle Pilze tragen konnte und wiederholt zum Korb und wieder zurück zu der Pilzstelle gehen musste. Es war wirklich eine unglaubliche Masse.

Darüber hinaus fand ich viele junge, knackige Maronen, Birkenpilze, Goldröhrlinge und Steinpilze. Die beiden Steinpilzoschis oben drauf fand ich direkt am Wegesrand auf dem Weg zurück zum Auto; das Beste kam also quasi zum Schluss.

Der volle Korb und der einsetzende Regen ließen meinen Pilzgang abrupt enden. Es reichte trotzdem für 6,9 kg Pilze, siehe das erste Foto rechts. Das zweite Foto zeigt, wie es mit den Rotfüßen alles begann.

Viele, viele Pilze erhielten meine Nachbarn und Freunde, die sich sehr darüber freuten.
Noch eine kleine Anekdote: Ich traf einen anderen Pilzsucher, der sich beschwerte, weil es keine Pilze gäbe. Als ich ihm meinen Korb zeigte, ist er auf einmal fluchtartig nach Hause gefahren.

Ich bedanke mich ebenfalls für diese tolle Seite und wünsche allen anderen noch viel Erfolg bei ihren Pilzgängen.

Viele Grüße, Tony«

(2 Fotos © Tony)

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Oberheimbach: Die Steinpilze sind so durstig, dass sie sich schon kopfüber in den Bach stürzen wollen


Foto: Die Steinpilze wie dieses Prachtexemplar wuchsen ausschließlich in direkter Wassernähe. In der Region Oberheimbach hat es für die Pilze immer noch zu wenig geregnet. (4 Fotos © Benedict)

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Benedict schreibt am 13. Oktober 2019:

»Liebe Pilzfreunde,

gestern habe ich bei Oberheimbach in einem Seitental des Rheins Prachtsteinpilze mit meiner Frau gefunden. Dies freut uns umso mehr, als meine Frau an gleicher Stelle vor Wochenfrist und vor Beginn der Niederschläge noch nichts auf weiter Flur entdeckten konnte.

Die Steinpilze waren nur in unmittelbarer Nähe von zwei Wasserläufen zu finden. Besonders bemerkenswert ist das Gruppenbild, das zeigt, wie die Pilze fast waagerecht aus der Furche am Wasserlauf herauswuchsen! Nebst Parasolen stellten sich uns auch einige metallic-grüne Vertreter vor (Foto rechts), die immerhin schön anzusehen sind.

Insgesamt ist der Wald trotz des vielen Niederschlags der vergangenen Tage an dieser Stelle leider immer noch viel zu trocken. Die Befürchtung ist also bis auf weiteres: kein Wasser – keine Pilze.

Viele Grüße Benedict«

Hallo Benedict,

unser Metallica ist ein Grünspanträuschling. Man glaubt es kaum, aber er ist sogar essbar, allerdings nur im Mischpilzgericht, wo er die Aromen anderer Pilze gut annimmt. Pilzveteran Karl Berchtold aus Gauting/Obb. (79) macht sich noch heute gerne den Spaß, ein paar solcher Exemplare ganz oben auf seinen Fund im Pilzkorb zu legen, »damit die Leute was zu gackern haben, wenn ich damit durch den Ort gehe«.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Foto: Dieser Steinpilz steht fast schon im Wasser. Damit war er nicht alleine, andere Artgenossen taten es ihm nach.


Foto: Diese Jungspunde wuchsen fast waagerecht aus der Uferwand, der untere, so schien es, wollte sich am liebsten kopfüber ins Wasser stürzen.






491 Gramm für einen würdigen Herrn Dickfuß


Annette schreibt am 13. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Passionsfreunde,

heute fanden wir ein echtes Prachtexemplar eines Steinpilzes, den wir dem Pilzticker nicht vorenthalten konnten.

Grüße aus der schönen sonnigen Südpfalz,

Annette und Stephan«

(Foto © Annette)

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Hallgartener Wald: Nach langer Auszeit der Pilze gab es eine leckere Pilzpfanne mit schmalen Bandnudeln


Foto: Nach langer Auszeit der Pilze waren die Körbe für Margit und Oliver endlich einmal wieder gut gefüllt. Und zwar mit Parasole und Anischampignons. (4 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 12. Oktober 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

nach langer Zeit meldet sich wieder das Pilzsuchteam vom Nahe-Land, und zwar aus dem Hallgartener Wald.

Nach sehr ausgiebigen Regenfällen kam der Sonnenschein zurück, das war ein guter Grund, einmal  unseren Heimatwald bei Hallgarten nach Pilzen abzusuchen. Und das, ohne das Auto bewegen zu müssen.

Seitdem dort die Harvester Einzug hielten, wachsen nicht mehr allzu viele Pilze und nur sehr selten Röhrlinge. Die Trockenheit der letzten Jahre dürfte jedoch an der Pilzarmut ihren größten Anteil haben. Dem Soonwald, dem größtem Wald des Kreises Bad Kreuznach, geht es ebenfalls alles andere als gut. Auch dort haben die Harvester ein Bild des Chaos hinterlassen. Von August bis heute haben wir dort keinen einzigen Speisepilz gefunden.

Heute jedoch wurden unsere Pilzsucherherzen wieder geheilt, denn in den Mischwäldern wimmelte es von Parasole (z. B. Foto rechts) und Anisegerlingen. Margit fand sogar eine große Espenrotkappe. In der Nähe der Anischampignons fand ich den ein oder anderen Gelben Knollenblätterpilz.

Eine leckere Pilzpfanne mit schmalen Bandnudeln

Nach der Pilzsuche gab es eine schöne Pilzpfanne mit schmalen Bandnudeln (2. Foto rechts), das war ganz lecker. Das Rezept ist recht einfach. Ungefähr 1,2 Kilo frische Parasole und Anisegerlinge gemischt abwaschen, die Parasole in Streifen schneiden und die Anisegerlinge je nach Größe halbieren oder vierteln.

Sodann vier kleine Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Nun eine tiefe Pfanne erhitzen, Butter hineingeben und die Zwiebeln anbraten. Wenn die Zwiebeln honigbraun angebraten sind, die Pilze hineingeben und kräftig anbraten. Wichtig ist es, Petersilie beizugeben, frisch oder getrocknet. Den Sud nicht abschütten.

Nun mit etwa einem halben Liter Wasser ablöschen und zwei gut gehäufte Teelöffel Rinderbrühe einrühren. Als vorletzten Schritt etwa 250 Gramm schmale Bandnudeln in den Fond geben, kurz aufkochen und ungefähr 10 Minuten ziehen lassen. Zum Ende dem Gemenge noch etwa 125 Gramm Schmand unterrühren.

Noch ein TipP Die Nudeln sollten nicht zu weich werden. Nun servieren - Bon Appétit! Auf dem Bild ist übrigens der Schmand noch nicht untergerührt.

Margit und meine Wenigkeit haben einige Fotos von unseren Funden geknipst, natürlich für den Pilzticker.

Alles Gute Dir, Heinz Wilhelm, und allen Pilzfreunden!«

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Foto: Zur Veranschaulichung zwei Anisegerlinge neben einem Gelben Knollenblätterpilz. Rechts befindet sich der Gelbe Knollenblätterpilz. Er muss nicht gelb, er kann auch weiß sein! Er ist, gegenüber anderen Knollenblätterpilzarten, gut erkennbar an seiner markant abgerandeten zwiebelartigen Knolle und an den flächigen flockigen Hüllresten auf dem Hut. Links zwei junge Anisegerlinge. Wie man sieht, haben sie keine Knolle.


Südpfalz: »Die Pilze schießen jetzt förmlich aus dem Boden«


Annette schreibt am 11. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Passionsfreunde,

die Pilze scheinen jetzt förmlich aus dem Boden zu schießen. In unserer schönen Südpfalz sind dieses Jahr ungewöhnlich viele Parasole zu finden.

Wir konnten einen bunt gefüllten Korb mit prächtigen Steinpilzen, zwei Hexenröhrlingen, Parasole, einigen Goldröhrlingen und Kuhpilzen nach Hause bringen.

Viel Erfolg beim Suchen!«

(Foto © Annette)

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Altenkirchen/Westerwald: Es reichte immerhin für drei Gläser Trockenpilze


Foto: Dieser eine Steinpilz - und kein weiterer - wollte unbedingt in Markus' Korb landen. Er hat es geschafft. Auf dem zweiten Foto sehen wir die schöne Schmetterlingstramete, die so anziehend auf Markus wirkte. (2 Fotos © Markus E.)

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Markus schreibt am 11. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vor den Herbstferien war mir noch ein letzter Pilzgang vergönnt.

Leider waren neben den vielen Fliegenpilzen auch jede Menge Pilzsammler im Wald zu finden. Entsprechend mager fiel meine Ausbeute aus. Neben einigen allerdings sehr schönen Birkenpilzen verirrte sich nur ein einziger Steinpilz in mein Körbchen. Du bist eingeladen, ihn auf dem Foto oben zu bewundern. Dennoch war ich zufrieden, hat doch mein Gang für 3 Gläser Trockenpilze gereicht.

Eine Schmetterlingstramete war einmal mehr ein Augenschmaus. Schon von weitem zog mich ihre Schönheit magisch an.

Morgen steht noch eine geführte Pilzwanderung an anderer Stelle an. Ich hoffe, mein Spektrum dort noch erweitern zu können. In 12 Tagen geht es dann wieder in »meinen« Wald!

Liebe Grüße Markus«

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Südpfalz: Ein schöner Korb mit Pilzen aus dem Wald und von der Wiese


Stephan und Annette schreiben am 9. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Passionsfreunde,

heute durften wir in der Südpfalz endlich wieder unsere behüteten Freunde finden. Einige schöne Steinpilze, eine Familie Parasole, Waldchampignons und ein Kiefernreizker sind im Korb gelandet.

Da heißt es: Auf und suchen!

Viel Erfolg dabei, und haltet Euch aus unserem Revier raus! ;-p

Stephan und Annette«

(3 Fotos © Stephan/Privat)

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2 Fotos: Ein knackiger Steinpilz (links) aus dem Buchen-Eichen-Laubwald und eine Gesellschaft Parasole auf einer Waldwiese. Jeweils ein schöner Anblick!

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Westerwald, Altenkirchen: So langsam wird es was mit den Steinpilzen


Markus E. schreibt am 7. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder im Westerwald im Landkreis Altenkirchen unterwegs. So langsam tut sich etwas im Wald.

Als erstes fiel mit auf, dass die Masse an Fliegenpilzen noch einmal zugenommen hat. An meinen Steinpilzstellen stehen sie teilweise so dicht, dass man wirklich aufpassen muss, um keine zu zertreten. Und es drücken immer noch viele junge Pilze nach.

Steinpilze (z. B. Foto rechts) gab es auch, zwar immer noch wenige, aber dafür in ausgezeichneter Qualität. Auch sonst ist mir wieder einiges über den Weg gelaufen, wie z. B. die Sternschuppigen Riesenschirmpilze (2. Foto rechts). Sie durften, wie etliche andere auch, im Wald bleiben.

Ich möchte auch einmal ein Dankeschön an die vielen anderen Pilzfreunde loswerden, die tagtäglich so tolle Bilder für Deine Homepage beisteuern!

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße Markus«

(2 Fotos © Markus E.)

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Oberweidenthal, Südl. Weinstraße: Die Champignons wollten mit aller Macht alles wiedergutmachen


Torben schreibt am 3. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

eine weitere Wanderung brachte nach dem Regen der letzten Tage nun auch endlich den lange ersehnten Pilzsegen.

In der Umgebung von Vorderweidenthal an der Südlichen Weinstraße liefen insbesondere die Champignons auf Weiden und Wiesen zur Höchstform auf. Man hätte glatt denken können, sie wollten die bisher eher dürftige Saison im Alleingang wieder gutmachen. Auf dem Foto nicht zu sehen ist, dass wir gegen Ende der Wanderung noch mal gut das Doppelte an Champignons am Wegesrand stehen ließen, da das Körbchen bereits gut gefüllt war.

Wie schon von vielen anderen Pilzfreunden berichtet, waren auch die Schopftintlinge in großer Anzahl zu finden. Ein paar Herbstrotfüße, Birkenpilze, Goldröhrlinge, Parasole und ein Edelreizker schafften es ebenfalls in Körbchen.

Nun hoffen wir, dass der nördliche Schwarzwald - unser eigentliches Sammelrevier - uns den Sprung auf die andere Rheinseite nicht übel nimmt und uns in den nächsten Tagen und Wochen ebenfalls noch reichlich mit Pilzen beschenkt.

Viele Grüße und einen schönen Restfeiertag wünschen

Torben und Liz«

(Foto © Torben)

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Im Landkreis Altenkirchen bequemen sich die Röhrlinge so langsam heraus


Markus E. schreibt am 3. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

es sieht so aus, als würde sich auch im Westerwald so langsam etwas tun. Hätte ich mich fotografisch auf die Fliegenpilze (z. B. 2. Foto rechts) konzentriert, wäre ich den ganzen Tag beschäftigt gewesen. Solche Massen habe ich noch nie gesehen.

Sie zeigten mir aber leider nur den Weg zu einem sehr strammen Birkenpilz (1. Foto rechts). Insgesamt wanderten in der Folge fünf Birkenpilze und drei Steinpilze in mein Körbchen. Für ein erstes leckeres Pilzbrot hat es gereicht.

Ich hoffe, dass der Wald in der nächsten Woche etwas mehr hergibt!

Viele Grüße Markus«

(3 Fotos © Markus E.)

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Foto: Anlehnungsbedürftig scheint das Pilzmesser von Markus zu sein. Und das, obwohl es bei seinem Pilzgang doch gar nicht viel zu tun hatte. Der Flaschenstäubling dürfte wenig Verständnis für derart Komfortsuche haben, zumal er schon ziemlich altersschwach ausschaut. Solche Belästigungen kommen dabei raus, wenn das Pilzmesser nicht genügend Steinpilze und Maronen zu schneiden hat.


Verdammt leckere Safranschirmlinge aus dem Siegtal


Foto: Die Safranschirmlinge aus dem rheinland-pfälzischen Teil des Siegtales gediehen prächtig. Und so schmeckten sie auch: »Verdammt lecker!« so Markus. (Foto © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 27. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Wälder im Westerwald (Rheinland-Pfalz) geben immer noch nichts her, aber es gibt ja noch die Straßenränder. Wir freuen uns auf leckere Schnitzel von Safranschirmlingen, die aus dem Siegtal stammen.

Liebe Grüße Markus«


Simmern: Außer schönen Raufußröhrlingen ist der Wald pilzfrei


Tomasz schreibt am 18. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich im Wald bei Simmern im Rhein-Hunsrück-Kreis unterwegs. Zunächst sah es nicht gut aus, doch dann kam ich an einer Bachmündung vorbei und fand wunderschöne  Rotkappen und Birkenpilze (Foto rechts). Ansonsten war der Wald pilzfrei. Wir hoffen weiterhin auf reichliches Pilzwachstum in der nächsten Zeit!

Mach’s gut und bis bald!

Gruß Tomasz«

(Foto © Tomasz)

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Nur noch ein wenig Geduld, der Regen wird Wirkung zeigen

Annette und Stephan schreiben am 11. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zunächst mal möchten wir gratulieren zu 10 Jahren Pilzticker. Danke für die Idee, danke für die informative Seite und Deinen ständigen Einsatz, alles auf dem neuesten Stand zu halten.

Wir können, müssen dem Rheinland-Pfalz-Ticker leider berichten, dass es nichts zu berichten gibt, trotz ausreichender Regenmenge unter der Woche. Nun ja - eine schöne Wanderung im Pfälzerwald wars allemal.

Bis es Positives zu berichten gibt, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen!

Annette und Stephan«

Hallo Ihr Zwei,

die Zeit, bis die Pilzfruchtkörper erscheinen, ist nach dem »Regen unter der Woche« noch zu kurz. Champignons brauchen nach langer Trockenheit und dann folgendem ausreichendem Regen 10 bis 14 Tage, Pilze, die Baumpartner haben, zwei bis drei Wochen, ehe sie erscheinen. Es ist also nur eine Frage der Zeit.

Für Eure Gratulation vielen Dank! Viel Glück in Wald und Wiesen und herzliche Grüße!

Heinz-Wilhelm

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Rhein-Hunsrück-Kreis: Eine Familie Flocki und die Zuversicht auf mehr


Mandy und Tomasz schreiben am 9. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich in den Wäldern im Hunsrück, bei Rheinböllen. Allgemein ist leider ist nahezu kein Pilzwachstum vorhanden.

Auf dem Rückweg entdeckte ich allerdings diese kleine Familie von Flockenstieligen Hexenröhrlingen, die sich im Gras versteckte. Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen weitere Meldungen geben wird, denn während meines Pilzgangs begleitete mich erfreulicherweise der Regen.

Liebe Grüße Mandy und Tomasz«

(Foto © Mandy)

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Die Steinpilze im Nahe-Land lassen noch auf sich warten


Foto: Ein besonders schöner Rotfußröhrling. Ein Filzröhrling dieses Alters hätte einen weißen bis weiß-gelblichen Stiel. Rotfüße schmecken säuerlich, Filzröhrlinge (Ziegenlippen) nussig. (Foto © Margit)

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Margit und Olli schreiben am 26. Mai 2019:

»Sei gegrüßt, Heinz-Wilhelm, vom Pilzsuchteam Nahe-Land.

Gestern waren Margit und meine Wenigkeit in den steilen Waldhängen von Obermoschel unterwegs. Getrieben vom vielerorts schon ausgebrochenen Pilzfieber, liefen wir die Berghänge auf und ab, jedoch ergebnislos.

Nach einer Weile verließen wir diesen Eichenwald und fuhren mit dem Auto zum Kuhberg nach Bad Kreuznach. In diesen Mischwäldern versprachen wir uns mehr Glück, schon jetzt leckere Speisepilze zu finden.

An den Rändern der Waldwege wuchsen vereinzelt Moosbüsche, worin sich Rotfußröhrlinge fanden. Margit fand noch einen von Insekten malträtierten Hexenröhrling, der aber weder für ein Foto noch für den Korb taugte. Dafür hat sie einen Rotfußröhrling besonders schön fotografiert.

Bis zum nächsten Mal, dann hoffentlich mit Fotos von delikaten Sommersteinpilzen.«


Christian entdeckt die erste Speisemorchel 2019; sie wuchs in der Region Worms

Christian S. meldet uns den Fund der ersten Speisemorchel (Foto rechts) in diesem Jahr. Er hat sie in der Region Worms entdeckt, und zwar bereits am 21. März.

Er hat das schwarz-dunkelbraune, samtig anmutende Exemplar auf einem Amtsblatt mit gleichem Tagesdatum (hier nicht sichtbar) fotografiert.

(Foto © Christian S.)

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(24. März 2019)




Feilbingert: Austernpilze hoch über und tief unter der Erde


Foto: Tief in der Baumhöhle wuchsen die Austernpilze, einen halben Meter unter der Bodenoberfläche. Es war kein leichtes Fotografieren. (Foto © Olli)

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Olli schreibt am 18. Februar 2019:

»Sei gegrüßt Heinz-Wilhelm,

am letzten Wochenende war ich im Feilbingerter Wald unterwegs. Dort entdeckte ich am Waldrand einen von den Waldarbeitern gefällten Rotbuchenstamm.

Zu meinem Erstaunen wuchsen an der aufgeplatzten Rinde zwei Büschel leckere Austernseitlinge. Höchstens 700 Meter weiter besuchte ich noch den mir bekannten Wirtsbaum mit immerhin noch zwei Büscheln Austernpilzen.

Am gestrigen Sonntag besuchte ich noch einmal die Sautränke in der Nähe des Lemberges. Im Baumstumpf der alten ausgehöhlten Pappel wuchsen einige bläulich schimmernde Austernseitlinge - etwa einen halben Meter unter der Erde.

Es war gar nicht so einfach, diese Pilze zu fotografieren. Ich stellte mich mitten in die Aushölung des Bauminneren und schoss so viele Bilder, bis mir endlich eines gut gelang.

Zuhause legte Margit einige Pilze auf ein Silbertablett und lichtete sie für den Pilzticker ab.

Liebe Grüße vom Pilzsuchteam Nahe-Land!«


Foto: Präsentiert auf dem silbernen Tablett haben Margit und Olli hier den Fund vom Wochenende. Austernpilze bester Qualität!

(Foto © Margit)

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Im Soonwald quirlen die jungen Austernpilze weiterhin munter aus dicksten Rotbuchenstämmen hervor


Foto: Es ist herrlich, im frostigen Winterwald solch schöne Austernpilze zu finden! (3 Fotos © Margit)

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Margit und Olli schreiben am 21. Januar 2018:

»Letztes Wochenende fuhren Margit und ich erneut in den etwa 35 Kilometer entfernten Soonwald zur Austernpilzsuche.

Zunächst suchten wir eine Allee mit Pappeln ab, wo wir vereinzelte Exemplare fanden. Im Soonwald angekommen, entschlossen wir uns, einen Friedhof mit mindestens 20 bis 30 abgestorbenen Rotbuchen, Stammdurchmesser mindestens ein Meter, und anderen tonnenschweren Baumriesen abzusuchen.

Das Thermometer zeigte unter Null Grad an und nachts wird es auf der Soonwaldhöhe noch kälter, so dass ich befürchtete, die Pilze, die wir hoffentlich finden würden, könnten schon Gefrierbrand haben.*

An einer noch recht gesund aussehenden Rotbuche mit sehr rauher Rinde fanden wir dann einige Büschel Austernseitlinge.

Der breiteste Porling an der abgebrochenen Buche war etwa 80 Zentimeter breit, da kann der Betrachter in etwa den Stammdurchmesser erahnen.

Soviel aus dem Soonwald.

Noch alles Gute von Margit und Olli«

*Anmerkung: Winterpilze sind gegen Gefrierbrand durch Frostschutzproteine geschützt

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Foto: Sie quirlen nur so aus der rissigen Rinde, die jungen Austernseitlinge. Herrlich, wenn man solch ertragreiche Baumbestände kennt.


Foto: Die Stammdicke ist imponierend. Die ansitzenden etwa 80 Zentimeter breiten Porlinge, vermutlich Zunderschwämme, deuten an, dass Oliver über abgestorbene Rotbuchen von einem Meter Durchmesser staunen konnte.


Bei der üppigen Ernte im strömenden Regen entdeckte Olli weitere klitzekleine Austernpilznester


Foto: Drei solch schöner Büschel Austernseitlinge konnte Olli an seiner Stammbuche bei Feilbingert ernten. Und er entdeckte weitere nachwachsende Nester! (2 Fotos © Olli)

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Olli und Margit schreiben am 14. Januar 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

nach dem Mittagessen am Sonntag beschloss ich, meiner abgestorbenen, aber noch aufrecht stehenden Rotbuche im Laubwald bei Feilbingert einen Besuch abzustatten.

Zweckmäßigerweise in Gummistiefeln und Regenjacke, denn der Regen verstärkte sich zunehmend. Während des zwei Kilometer langen Anmarsches hegte ich jedoch nicht einen einzigen Gedanken, das Unterfangen abzubrechen, denn ich rechnete fest mit einem guten Fund.

Und tatsächlich wuchsen mehrere Büschel herrlicher Austernseitlinge an meinem anvisierten Stamm. Das Fotografieren war gar nicht so einfach, denn die Linse der Kamera wurde ständig von Regentropfen bombardiert. Drei Büschel Pilze waren erntereif und verschwanden im Korb.

Dann entdeckte ich an dem versehrten Baum noch einige winzig kleine Ansätze weiterer Austernpilzbüschel. Ich denke, bis zur Reife werden noch zwei bis drei Wochen ins Land gehen.

Meinen heutigen Fund werde ich meiner kleinen Schwester schenken, die in Mannheim wohnt. Sie wird sich sicher freuen. Im Pilzkorb befanden sich zum guten Schluss auch noch einige Birkenporlinge, die ich ihrer guten Heilkräfte wegen immer gerne mitnehme.

Viele Grüße aus dem verregneten Nahe-Land bei Feilbingert vom Pilzsuchteam Margit und Olli«

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Foto: Die Birkenporlinge liegen unten und dienen den empfindlicheren Austernseitlingen beim Abtransport als Polster. Und der bekannte rote Korb von Margit und Olli kommt in voller Lebensgröße auch einmal wieder zu Ehren.


Kräftige Austernpilze an der wuchtigen Rotbuche und gute Aussichten fürs Frühjahr


Foto: Die geplatzte Rinde ist für Austernpilze ein guter Angriffspunkt an sterbenden alten Rotbuchen. Bereits vergangenes Jahr hatte Olli diesen Baum im Visier. (3 Fotos © Margit)

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Margit und Olli schreiben am 7. Januar 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Sonntagnachmittag fuhren wir gemeinsam in den Soonwald, um erneut Austernseitlinge zu finden.

In der Nähe der Speisegaststätte Gräfenbacher Hütte fanden wir eine wuchtige alte Rotbuche mit sehr dicker, teils aufgebrochener Rinde. Das ideale Habitat für Austernpilze!

Und tatsächlich wuchsen kaskadenförmig mehrere kräftige Büschel der Pilze. Vergangenes Jahr hatte ich hier bereits verfaulte entdeckt, die zur sicheren Bestimmung nicht mehr geeignet waren. Austernpilze oder Gelbstielige Muschelseitlinge? Nun also das erfreuliche Ergebnis.

Dieser Fund sollte der einzige an Speisepilzen für diesen Tag bleiben. Wir fanden allerdings noch einige schöne Birkenporlinge, die uns für einen heilenden Magentee immer willkommen sind. Margit hat für den Pilzticker wieder einige Fotos gemacht und mich dabei auch bei der tollkühnen Überquerung eines riesigen reißenden Flusses fotografiert (Foto rechts).

Wir hoffen, noch einige trächtige Wirtsbäume für Austernpilze oder Samtfußrüblinge an den kommenden Wochenenden zu finden. Die Voraussetzungen sind gut, denn es ist nach langen trockenen Monaten endlich richtig feucht im Wald. Ich denke, das könnte eine gute Saison für Frühlingspilze werden.

Das war es für heute vom Pilzsuchteam Margit und Olli«

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Foto: Margit und Olli waren mit diesem Fund von Austernseitlingen mehr als zufrieden. Das feuchtkalte Wetter begünstigt ihr Wachstum und verspricht zusätzliche Ernten.


Der Keiler stürmte direkt vor Olli und Margit vorbei, mitten durch das Austernpilz-Revier


Foto: Ein schönes Nest bester Austernseitlinge, die Olli am Silvestertag des Jahres 2018 gefunden und im strömenden Regen fotografiert hat. (5 Fotos © Margit & Olli)

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Margit und Olli schreiben am 1. Januar 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

am Samstag schaute ich in meinem Heimatwald Nähe Feilbingert bei einem stark bemoosten alten Liegendstamm einer Rotbuche vorbei. An diesem Stamm wachsen das ganze Jahr über verschiedene Pilze. An essbaren ist jedoch nur der Lungenseitling dabei.

Im Moment wächst dort der Gelbstielige Muschelseitling. Die weitere Suche nach Austernseitlingen gestaltete sich in den steilen Berghängen schwierig. Von Vorteil in diesem unwegsamen Gelände ist allerdings, dass so mancher hingestreckte Rotbuchenstamm seinem Verrottungsschicksal überlassen wird, weil der Abtransport für die Forstwirtschaft enorm aufwändig wäre.

Nach etwa zwei Sunden fand ich an einem noch stehenden altersschwachen Baum ein junges Büschel bräunlich schimmernder Austernpilze. Es sollte der einzige Fund für diesen Tag bleiben. Die Menge reichte aber, um eine köstlich schmeckende Pizza Funghi davon zu kreieren; ein Gedicht war sie!

Am Silvestermorgen fuhren Margit und ich zum Soonwald. Ich musste sie an diesem verregneten Tag dazu überreden, denn sie sucht ungern bei Schmuddelwetter Pilze.

Gleich am ersten uns bekannten Wald machten wir Stop. Und siehe da, in diesem alten Rotbuchenbestand, wo kleine Wildbäche gluggern, lachte uns bald ein ansehnliches Büschel schöner Austernpilze an. Das war nun etwas für eine wirklich üppige Mahlzeit!

Ich freute mich vor allem für Margit, deren Begleitung bei dem widrigen Wetter nun doch belohnt worden war. Leider ist mir in dem strömenden Regen ein nicht ganz so gutes, weil überbelichtetes Foto von diesem Fund gelungen.

Der erschöpfte Jagdhund kann dem Keiler nicht folgen

Wir wechselten nun das Gebiet und fuhren in die Nähe der höchsten Erhebung des Soonwaldes: Ellerspring heißt dieser Gipfelpunkt. Auch dort gibt es darbende und sterbende Rotbuchen, die für Austernpilze in Frage kommen.

Ganz tief im Wald hörten wir auf einmal Tierschreie. Nach einer Weile stürmte plötzlich ein offenbar verletzter Keiler an uns vorbei. Wir waren froh, dass uns ein umgestürzter kräftiger Buchenstamm, den wir gerade nach Pilzen absuchten, von dem Tier trennte, das von respektabler Größe war.

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Foto: Ganz jung und knackig sind diese Büschel von Austernseitlingen. Ein Festschmaus

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Das Wildschwein wurde von einem schon sichtlich erschöpften Jagdhund verfolgt, der nur schleppend vorankam. Nach einer Weile war wieder Ruhe. Der Vorfall sollte uns aber nicht von weiterer Suche abhalten und so freuten wir uns, dass wir bald darauf ein schönes Nest mit jungen, knackigen Austernseitlingen entdeckten. Margit hat die schönen Pilze für den Ticker abgelichtet.

Als wir gerade im Begriff waren, mit dem Auto den Wald zu verlassen, stießen wir auf jenen Jäger, dessen Jagdhund wohl den Keiler verfolgt hatte. Er führte noch weitere Hunde bei sich und bat uns, doch eines seiner Tiere an der Leine zu halten, weil er den Verfolgerhund aus dem Wald holen wollte. Diese Jagdhunde sind mit GPS-Halsbändern ausgerüstet, mit welchen der Jäger seine Hunde orten kann.

Der Jäger trägt den ermatteten Hund aus dem Wald

Nach etwa zehn Minuten kam der Jäger mit seinem Hund auf den Armen zurück. Das Tier war zu ermattet, um sich noch aus eigener Kraft fortbewegen zu können. Der Jäger berichtete uns von der nächtlichen Jagd und dem Schuss, der das Wildschwein offenbar verletzt hatte.

Am darauffolgenden, also dem heutigen Tag, wollte die geschlossene Jagdgesellschaft das Tier erlösen. Obwohl die Jäger den Keiler mit mehreren Hunden aufzuspüren versuchten, bekamen sie das angeschossene Tier aber nicht mehr zu Gesicht.


Foto: Natürlich landete auch dieses kräftige Büschel in Margit und Ollis Korb. Gefunden haben sie es ebenfalls am 31. Dezember 2018.

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Dem Jäger zeigte ich nach dieser Episode noch unser Beute, einen halben Korb voll Austernseitlinge. Er fragte mich, was das für Pilze seien. Das sind Baumpilze, erklärte ich. Er war sehr erstaunt über diese Art, die er nicht kannte. Es ist doch trotz aller Anstrengung einfacher, Austernseitlinge als ein Wildschwein nach Hause zu bringen, dachte ich bei mir.

Den erschöpften Jagdhund fuhren wir dann noch zum Parkplatz am Ellerspring, wo der Jäger mitsamt seinen Hunden von einem Jagdfreund abgeholt wurde.

Nach diesem denkwürdigen Waldgang war ich am Neujahrstag dann nochmals alleine auf der Pilzpirsch und fand meinen ersten bläulich schimmernden Austernpilz mit einem kleinen Geschwisterchen. Und zwar an der Sautränke, die ja einer meiner zuverlässigsten Austernpilzplätze ist. Sie befindet sich kurz vor dem Gipfel des Lemberges bei Feilbingert.

Nun noch alles Gute für das Jahr 2019 für Dich, Heinz-Wilhelm, und den Pilzticker mitsamt seinen Pilznachrichten-Schreibern und Lesern! 

Servus aus den tiefen Wäldern des Nahe-Landes vom Pilzsuchteam Margit und Olli«

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Foto: Und dies ist Ollis Neujahrsfund von der Sautränke bei Feilbingert. Ein großer Aufpasser und zwei Schutzbedürftige. Hat Olli den zweiten Knirps vielleicht übersehen?

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Ollis schöner Pilzgang mit vielen frischen Austernseitlingen am Heiligen Abend


Foto: Olli konnte sich am Heiligen Abend über dieses schöne ausgewachsene Büschel Austernseitlinge freuen. (2 Fotos © Olli)

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Olli schreibt am 26. Dezember 2018:

»Servus Heinz-Wilhelm,

am Heiligen Abend war ich nach langer Zeit wieder einmal auf Pilzsuche, und zwar im Obermoscheller Wald, etwa 15 Kilometer südwestlich von Bad Kreuznach.

Zuerst fand ich einige Falsche Pfifferlinge, die wie die echten bevorzugt im weichen Moos wachsen. Danach entdeckte ich einen von den Waldarbeitern am Waldrand liegen gelassenen Rotbuchenstamm, an dem noch Überbleibsel von abgerissenen Austernseitlingen hingen. Das schien für die nahe Zukunft erfolgsversprechend auszusehen.

Bald darauf fand ich den mir bekannten, noch stehenden, jedoch in halber Höhe abgebrochenen Rotbuchenstamm, der erfreulicherweise noch schöne Büschel Austernseitlinge hervorbrachte. Meine langjährige Beobachtung ist es, dass Wirtsbäume nur so lange Austernseitlinge hervorbringen, wie sie noch mit Rinde bekleidet sind. 

Danach setzte ich über in den Rheingrafenwald, wo ich »meinen« zersägt auf dem Waldboden liegenden Rotbuchenstämmen einen Besuch abstattete. Leider waren keine Austernseitlinge daran zu finden. Diese etwas mehr als ein Meter langen Baumstämme bieten nach einigen ertragreichen Jahren Baumpilzen vermutlich keine Nährsubstanz mehr. Dafür spricht auch, dass sie inzwischen kaum noch über schützende Rinde verfügen.

Soviel von meinem schönen Pilzgang am Heiligen Abend.

Viele Grüße von Olli und Margit«


Foto: Auch an jungen Büscheln fehlte es nicht. Man beachte aufsteigend die Jungbrut sowie die darüber sitzenden schon etwas größeren Pilze.


Neustadt a. d. Weinstraße: Siegfried im Rausch der falschen Parasole


Foto: Siegfried freute sich zwar über Parasole, doch die hier gezeigten Pilze sind allesamt Safranschirmlinge. Aber die schmecken bekanntlich ebenso gut. (2 Fotos © Siegfried)

Pilz-Ticker-RP


Siegfried schreibt am 8. Dezember 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die aus Baden-Württemberg gemeldeten Parasolfunde ließen mir keine Runde, schließlich ist unser Esskastanienwald in der Nähe des Hambacher Schlosses in Neustadt a.d. Weinstraße in gewöhnlichen Jahren ein Parasol-Eldorado.

Gestern blieb mein Korb allerdings leer. Umso erstaunter war ich heute Morgen, als ich beim Kaffeekochen aus dem Küchenfenster ein schönes Exemplar erblickte (Foto oben).

Zum Spaziergang mit meinem Hund nahm ich auf Verdacht den Pilzkorb mit. Wie man auf dem Foto rechts sieht, war es die richtige Entscheidung.

Herzliche Grüße Siegfried«

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