Pilz-Ticker-RP
Hier geht's zur
Übersicht aller bisherigen Pilzticker Rheinland-Pfalz
|
Anzeige Pioppinos (Südliche Ackerlinge) schmecken herrlich. Wir züchten die in der Natur seltenen Pilze ab sofort selbst. Natürlich |
![]() |

Jürgen schreibt am 22. Oktober 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
wir sind heute gegen Mittag erneut in die Wälder rund um Hahn gefahren. Unsere Ausbeute waren - wie immer in diesem Jahr - Rotkappen, Birkenpilze, zwei Champignons sowie zwei Steinpilze (Foto links). Die Fliegenpilze sprießen immer noch in Hülle und Fülle. Ihnen haben sich inzwischen Mehlräslinge als Anzeigerpilze für Röhrlinge zur Seite gesellt.
Nun wird geputzt, geschnitten und in Portionen für Nudelgerichte eingefroren. Da es bis einschließlich Dienstag bei moderaten Temperaturen kräftig regnen soll, werden wir unser Glück am darauf folgenden Freitag erneut in Morbach suchen.
Dort waren wir vergangenen Samstag und haben einen Steinpilz, einen Flockenstieligen Hexenröhrling, zwei Hände voll Pfifferlinge, vier Maronen und zwei Frauentäublinge gefunden. Das hat für vier schöne Pilzomeletts gereicht.
Vielleicht verabschiedet sich das Pilzjahr in den kommenden Wochen ja doch noch mit schönen Funden.
Bis dahin wünschen Dir alles Gute
Beatrice & Jürgen"
Pilz-Ticker-RP
![]() |
![]() |
2 Fotos: Zwei Kerle, die vor Kraft strotzen: Ein strammer Steinpilz (links) und eine kräftige junge Rotkappe (rechts). (3 Fotos © Jürgen)

Foto: Ein Teil der gefundenen Rotkappen, entweder Espen- oder Birkenrotkappen. Bei jungen Espenrotkappen ist der Stiel noch rein weiß (später dank der Schuppen orangebräunlich-weiß), während er bei jungen Birkenrotkappen bereits eine insgesamt dunkle Einfärbung wegen der lebhaft grauen bis schwarzen Schuppen zeigt (später dank der Schuppen schwarz-weiß). Die begleitende Baumart - Birke oder Espe - gibt sicheren und einfachen Aufschluss, um welche Pilzart es sich handelt.
Jürgen schreibt am 16. Oktober 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
mit einer derbe geprellten rechten Hand sind wir heute Mittag nochmals in die Wälder rund um den Flughafen Hahn gefahren.
Es gab zwar eine reiche Ausbeute, die bereits im Dörrautomaten trocknet, jedoch beschränkte sich unser Fund ausschließlich auf Rauhfüße: Rotkappen und Birkenpilze. Von Steinpilzen keine Spur.
Hier soll es wieder regnen, allerdings auch ziemlich kühl werden. Ob es noch mal Steinpilze geben wird, ist schwer vorherzusagen, aber nachschauen werden wir auf jeden Fall, zumal die Fliegenpilze nicht aufhören zu sprießen.
Wir wünschen Dir alles Gute!
Bis zum nächsten Mal
Liebe Grüße Beatrice & Jürgen"
Pilz-Ticker-RP

Foto: Schöne junge Birkenpilze. Die Variation Vielverfärbender Birkenpilz, die bei Anschnitt an der Stielbasis heftig türkis, grünblau oder lagunenblau anläuft, würde im moorigen, sumpfigen, torfigen oder sehr feuchten Gelände wachsen. Birkenpilze können mit den köstlichen Hainbuchenraufußröhrlingen geschmacklich allerdings nicht mithalten. (2 Fotos © Jürgen)

Jürgen schreibt am 10. Oktober 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nach dem Regen der vergangenen Woche sind wir heute Morgen erst nach Starkenburg gefahren, wo es absolut nichts an Pilzen gab, und danach in die Wälder rund um den Flughafen Hahn.
Nach dem 'Nichts' in Starkenburg wurden wir in Hahn sehr positiv überrascht. Direkt zu Beginn gab es einen jungen Parasol, danach Rotkappen (ca. ein Dutzend überständige blieben im Wald) und zu guter Letzt fanden wir tatsächlich vier Steinpilze (Foto links).
Am Steinpilzplatz quoll der Wald über vor Fliegenpilzen aller Altersklassen. Dies lässt uns hoffen, dass es erst der Anfang für unsere Steinpilzstellen war. Am Dienstag soll es erfreulicherweise erneut regnen. Kommenden Freitag starten wir dann unseren nächsten Versuch in Morbach.
Bis dahin wünschen wir Dir alles Gute!
Beatrice & Jürgen"
Pilz-Ticker-RP



3 Fotos: Diese drei Arten wuchsen zur Freude von Jürgen & Beatrice und haben damit spät im Jahr endlich, endlich die Pilzsaison für sie eröffnet: Rotkappe, Steinpilz und Parasol (von links). (4 Fotos © Jürgen)
Thomas schreibt am 27. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
zwar schreibe ich heute zum ersten Mal, es kommt mir aber vor, als ob wir uns schon lange kennen, denn seit ein paar Jahren bin ich häufiger Leser des Pilz-Tickers, nicht nur meiner Heimatregion. Herzlichen Dank für dieses tolle Engagement, allen voran Dir, aber natürlich auch all den Berichterstattern!
Da es mit Meldungen derzeit etwas mau zu sein scheint, möchte ich heute auch mal etwas beisteuern.
Den Pilz-Ticker habe ich gefunden, als fast alle meiner ca. zwei Dutzend über viele Jahre im Fichtenforst auf dem Köppel bei Koblenz bekannten Pilzstellen infolge des Trockenjahres 2018 verdorrt sind und gerodet wurden und daher neue Jagdgründe her mussten.
Seither checke ich vor allem anhand der Berichte des unermüdlichen Pilzaficionados (= Pilzliebhabers) Jürgen (Gegend um Flugplatz Hahn), ob sich eine relativ weitere Anfahrt von Koblenz - meist in den Soonwald - potentiell lohnen könnte; hat in den letzten Jahren meist prima geklappt :) Jürgen, besten Dank dafür!

Foto: Das kann sich sehen lassen für den ersten Jahresfund: Fast zwei Dutzend Steinpilze hat Pilzfreund Thomas bei Neuhäusel gefunden. Ihm habe geholfen, dass er "irgendwie ein Pilzfeeling" hatte. (Foto © Thomas)
Jürgen hatte in seiner letzten Pilznachricht am 6. September richtigerweise anhaltenden Regenmangel, also anhaltende Trockenheit, vorausgesehen. Da es vergangenes Wochenende etwas Regen gegeben hat, tagsüber gut warm, nachts jedoch fast schon kalt war, verspürte ich irgendwie ein Pilzfeeling.
So bin ich am heutigen Samstag per Fahrrad ein paar Kilometer auf eine mir bekannte, einsam gelegene Bergkuppe nahe Neuhäusel mit irgendwie stauenden Luftschichten und daher überdurchschnittlicher Feuchte gefahren. Und siehe da, mein erster Pilzgang 2026 hat sich damit gelohnt.
Das Gros der Steinpilze fand ich, nachdem die Sichtung von ein paar jungen Fliegenpilzen die Sinne nochmal geschärft hatte, in den tieferen Fahrspuren eines wenig befahrenen, schon wieder zuwuchernden Waldwegs. Der dort offensichtlich relativ höheren Feuchte sei Dank! Die Pilze verteilten sich alle auf einer Strecke von vielleicht 20 Metern.
Merke: Nicht verzagen und „Always Look on the Bright Side of Life" ("Sieh immer die Sonnenseite des Lebens") beherzigen. So kann's weitergehen :)
Schöne Grüße von
Thomas aus Koblenz"
Pilz-Ticker-RP

Foto: Der junge Eichhase, der mit gut sechs Wochen Verspätung gegenüber seinen Vorjahresartgenossen wuchs. Da er so spät erschien, könnten eventuell noch weitere Sommerpilzarten erst im Herbst auftreten. Das 2. Foto links zeigt eine der Espenrotkappen, die wegen ihres reinweißen Stieles im jungen Alter auch Weißstielige Rotkappen genannt werden. (2 Fotos © Marie)

Marie schreibt am 16. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
ich war heute nach einem 24-Stunden-Dienst etwas übermüdet an verschiedenen Stellen im unteren Westerwald unterwegs. Meine Hoffnung war, dass hier endlich Pfifferlinge auftauchen. Nach einiger Zeit entdeckte ich jedoch erneut junge prächtige Espenrotkappen in ergiebiger Größe.
Spannender war aber ein junger Eichhase. Diese Pilzart finde ich hier normalerweise Ende Juli! Es könnte im Pilzherbst noch spannend werden!
Viele Grüße
Marie"
Pilz-Ticker-RP

Foto: Da durfte Marie staunen, als sie trotz der langen Trockenheit schöne Steinpilze zu ihren Rotkappen fand. Sie standen unter alten Rotbuchen. Und bei genauerem Hinsehen zeigt sich: der Braunton an den Stielen deutet auf Sommersteinpilze hin, also eine andere Art, als sie wie gewohnt im Fichten- oder Buchendickicht findet. (Foto © Marie)
Marie schreibt am 12. September 2026:
"Guten Abend Heinz Wilhelm,
ich habe heute nicht mit irgendwelchen Funden gerechnet und war überrascht: Okay, Rotkappen hatte ich letzte Woche schon etliche gesammelt, aber heute kamen tatsächlich Steinpilze dazu!
Und diese nicht, wie sonst in der Region, unter jungem Buchen- oder Fichtendickicht, sondern ausnahmslos auf großen Flächen unter hohen Buchen. Fundort ist der untere Westerwald bei Ransbach-Baumbach.
Grüße
Marie"
Pilz-Ticker-RP

Jürgen schreibt am 6. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
um unserem Lenny (letzter verbliebener Hund) eine größere Runde zu geben, sind wir in die Waldgebiete in der Nähe vom Flugplatz Hahn gefahren. Nachdem wir vergangene Woche sowohl in Starkenburg als auch in Morbach nichts, aber auch rein gar nichts gefunden hatten, rechneten wir auch hier mit keinem Pilzfund.
Jedoch fanden wir an den üblichen Stellen - komplett im Schatten und daher relativ gut durchfeuchtet - Rotkappen sowie einige blauende Raufüße* und die ersten Anisegerlinge.
Leider soll es laut App in den kommenden acht Tagen nur an zwei Tagen eine maximale Regenwahrscheinlichkeit von 60% geben. Da die Nachttemperaturen in Morbach um die 10 Grad betragen sollen (der moosige Boden sollte da gut was speichern können), versuchen wir kommenden Mittwoch erneut unser Glück.
Bis dahin allen Pilzfreunden und Pilzsammlern viel Glück!
Es grüßen Beatrice, Jürgen & Lenny"
(Foto © Jürgen)
Pilz-Ticker-RP
* Es geht um die Pilze links auf dem Foto, deren Hutfarbe an Pfefferröhrlinge erinnert. Unter den Raufußröhrlingen blauen nur der Vielfärbende Birkenpilz oder der Wollstielige Raufußröhrling. Bei den Rotkappen blauen an der Stielbasis die Espenrotkappe und die Birkenrotkappe. Wenn die hier gezeigten Pilze links im Bild eine Art davon sein sollte, was aber sind das dann auf dem rechten Häuflein für Rotkappen?


Oliver schreibt am 2. August 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
heute Morgen bin ich ganz früh von meinem Heimatort zum Lemberg hoch gelaufen. Hoch oben in der Nähe der Lemberghütte fand ich eine kleine Kolonie sehr junge Lungenseitlinge. Da ich das Smartphone zur Hand hatte, machte ich ein Foto.
Den ganzen Sommer über hatte ich diese Pilzart schon öfter gesehen, aber leider waren sie immer ungenießbar und nicht fotogen genug. Bislang haben wir in dieser Pilzsaison leider nur einen einzigen Sommersteinpilz gefunden, und zwar im späten Frühjahr, sowie bei Koblenz ein paar Hainbuchenraufußröhrlinge.
Auf dem 2. Foto, das ich ebenfalls heute Vormittag gemacht habe, blicke ich vom Lemberg unterhalb der Lemberghütte hinunter nach Oberhausen an der Nahe mit ihren besten Weinlagen für die Sorte Riesling. Mein Freund, der Winzer Tom, wohnt mittendrin, auf der Weinbaudomäne Niederhausen/Nahe. Mit ihm tausche ich manchmal gute Pilze gegen guten Wein.
Bis zum nächsten Mal alles Gute von Olli und Margit vom Pilzsuchteam Naheland"
(2 Fotos © Oliver)
Pilz-Ticker-RP
Lieber Oliver,
ein aufschlussreiches Foto, das uns einen guten Eindruck von der Nahe gibt, einem linksrheinischen Fluss von 125km Länge, der bei Bingen in den Rhein fließt. So haben wir eine Vorstellung davon, wie sich die Landschaft gibt, in der Du zusammen mit Margit in Ortsnähe die Wälder nach Pilzen durchkämmst, obwohl ihr ja durchaus auch weiter entfernt auf die Suche geht.
Diese Region gehört, wie ich lese, nicht zum Pfälzischen, sondern wird als Naheland mit einem eigenen Dialekt bezeichnet, nämlich dem Rheinhessisch-Naheländischen. Es sind die hier vorhandenen vulkanischen Böden und Schiefer, die dem örtlichen Riesling seine unvergleichliche Prägung geben. Dein Tauschhandel gute Pilze gegen guten Wein mit dem Winzer Tom passt ausgezeichnet in diese bodenständige Region!
Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Rolf schreibt am 30. März 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
am Samstag habe ich bei Landau an einem Ständchen Spargel gekauft und bei der Gelegenheit das Rindenmulchbeet gleich nebenan inspiziert. Es war ein voller Erfolg! 320 Gramm herrliche Spitzmorcheln, mitten im Blumenbeet, kamen zusammen! Natürlich gab es darauf den Frühlingsklassiker: Spargel mit Morcheln.
Herzliche Grüße
Rolf"
(4 Fotos © Rolf)
Pilz-Ticker-RP
![]() |
![]() |
2 Fotos: War das ein Fund, gleich neben dem Spargelverkaufsstand: Im Mulchbeet wuchsen die herrlichsten Spitzmorcheln. Morcheln und Spargel, das ist ein wahrer Frühjahrsklassiker!


Oliver schreibt am 27. Februar 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nach dem Dauerregen in Rheinland-Pfalz war ich nochmals an der alten Schinderhannesbuche bei Odernheim am Glan und habe die letzten Austernseitlinge geerntet.
Es war heute in Norheim an der Nahe sage und schreibe 22 Grad warm, und bei der alten Buche waren es immerhin noch19 Grad Celsius. Die Waldwege waren allerdings nach wie vor sehr matschig, so dass es anstrengend war, bergan zu gehen.
Die Austernseitlinge waren dieses Mal nicht mehr so jung und knackig, aber noch genießbar. Auf dem Rückweg hängte ich den vollen Korb Austernseitlinge auf meinen Austernpilz-Erntestab, legte ihn einfach über meine Schulter (1. Foto rechts) und kam so auf den matschigen Wegen leichter voran. Das 2. Foto zeigt meinen Korb in einer Astgabel.
Da in unserer Gegend wenige bzw. überhaupt keine Morcheln wachsen, muss ich nun wohl bis in den April warten, um die guten Maipilze ernten zu können.
Noch eine schöne Zeit bis dahin wünschen euch allen Margit und Oliver aus dem Nahe-Land"
(2 Fotos © Oliver)
Pilz-Ticker-RP

Foto: Ein dermaßen voller Korb mit schönsten Austernseitlingen hat, wie Oliver auch beschrieben hat, Mitte Februar Seltenheitswert. Diese Pilzart verabschiedet sich in aller Regel im Verlaufe des Januars. (3 Fotos © Oliver)
Pilz-Ticker-RP
Oliver schreibt am 13. Februar 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nach dem vielen Regen und milden Temperaturen habe ich nochmals die alte Schinderhannesbuche zwischen Hallgarten und Odernheim am Glan, dem stärksten Nebenfluss der Nahe, aufgesucht.
Die Austernseitlinge, die ich vorfand, waren im außergewöhnlich gutem Zustand. Ich kann mich kaum erinnern, so spät im Februar noch Speisepilze in derart guter Qualität gefunden zu haben. Die Ernte war beeindruckend und machte Spaß, denn der Korb war reich gefüllt und schwer. Er barg letztlich rund vier Kilo bester knackiger Austernseitlinge, sämtlich ohne Frostschäden.
Der Rückweg auf matschigen Waldwegen war schwieriger als der Hinweg, was kein Wunder war bei insgesamt fünf Kilo zusätzlichem Gewicht und einer Entfernung von etwa zweieinhalb Kilometern bis zum Auto.
Noch alles Gute und eine schöne Zeit wünschen dir Olli, Margit & Familie aus dem Nahe-Land"
![]() |
![]() |
2 Fotos: Die alte Rotbuche ist übersät mit Austernpilzen (links). Rechts auf dem Foto ein herrliches Büschel, das alleine schon für ein Pilzgericht ausreichen würde.

Foto: Die Ausbeute zeigt, dass die Austernpilze leichte Plustemperaturen hatten, um wachsen zu können. (3 Fotos © Oliver)
Pilz-Ticker-RP
Oliver schreibt am 31. Januar 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
gestern war ich nochmals Austernpilze ernten. Die Pilze waren in hervorragendem Zustand, ganz frisch und knackig. Die jungen Pilze brauchen noch etwa 14 Tage, dann werde ich nochmals ernten. Der Gesamtfund betrug respektable zwei Kilogramm.
So gab es gestern Abend einen Bräter voll Pilze mit Fleisch, Nudeln und Salat. Zwei meiner Söhne waren da zum Festschmaus.
Alles Gute und noch eine schöne Zeit wünschen dir Margit, Oliver und Familie"
![]() |
![]() |
2 Fotos: Die Austernpilze haben immer noch ideale Bedingungen im Nahe-Land und sind gut nachgewachsen. Da dauert es nicht lange, bis Oliver mit seinem Stecken mit Schneidspachtel plus eingehängtem Auffangkorb kommt.
Oliver schreibt am 20. Januar 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nach dem Schnee und den eisigen Wochen war ich erneut in den Pilzen, wie man in unserer Gegend sagt.
Leider musste ich feststellen, dass ein liegender Buchenstamm voll mit herrlichen Austernpilzen den Motorsägen zum Opfer gefallen ist. Als ich ihn aufsuchen wollte, um die restliche Ernte zu tätigen, war der unlängst mit Austernseitlingen gespickte Buchenstamm spurlos verschwunden.
Deswegen suchte ich nochmals meine uralte Buche bei Odernheim am Glan auf und erntete eine gute Portion Pilze für unsere Margaretha. Keiner in unsere Familie liebt und sucht länger Pilze als sie. Leider verstarb ihr Mann, der oft mit ihr in Frankfurts Wälder zum Pilze sammeln gefahren war. Jetzt bekommt sie die meisten Pilze von mir oder unserem Sohn Tobias. Dafür ist sie sehr dankbar.
Die alte Buche war übersät mit vielen Büscheln von herrlichen nachgewachsenen Austernseitlingen. Bestimmt kann man die Pilze noch bis in den Februar ernten. Auf den zwei Fotos kann man das gute Potential erkennen, das die Pilze haben.
Alles Gute und schöne Pilzfunde im neuen Pilzjahr 2026 wünschen euch allen
Olli und Familie"
![]() |
![]() |
2 Fotos: Nachdem die Temperaturen wieder im Plusbereich waren, sind die jungen Austernpilze weitergewachsen. (2 Fotos © Oliver)
Pilz-Ticker-RP


Oliver schreibt am 3. Januar 2026:
"Servus Heinz Wilhelm,
auch das Jahr 2026 scheint ein gutes Austernpilzjahr zu werden.
Dieses Mal ging ich ganz tief in einen Teilabschnitt des äußeren Pfälzerwaldes. Alles war stocksteif gefroren. Über drei Stunden war ich in der Kälte unterwegs!
Ganz tief im Mischwald stand sie urplötzlich da, die mächtige, uralte Rotbuche. Vielleicht aus dem neunzehnten Jahrhundert? Beide Weltkriege hat der stattliche Baum mit Sicherheit überlebt; imponierend sein Stammdurchmesser von gut eineinhalb Metern. Etwas abseits von einem Wirtschaftsweg dürfte die Buche so tief im Wald allerdings nicht allzuviel erlebt haben. Das nächste Dorf liegt weit entfernt; wen also sollte es aus welchem Grund in diese Abgeschiedenheit verschlagen?
Vielleicht die eine oder andere Reiterin, die mir tatsächlich, auf mächtigem Ross, entgegenkam, um freundlich zu grüßen. In dieser Gegend gibt es nur vereinzelt Höfe, deren Bewohner von uralten Familiengeschlechtern abstammen. Über dem Eingang mancher Häuser hängt noch das Familienwappen.
Nun also: Auf der dem Weg zugewandten Seite trug der Stamm des altehrwürdigen Baumes keine Pilze. Aber auf der Westseite, zum Sonnenuntergang hin, war er übersät von ganz jungen Austernseitlingen.
Ich vermute, dass die Erntezeit bei der jetzigen Witterung eher erst gegen Ende Januar eintreten dürfte, denn bei Temperaturen unter Null Grad stellen die Pilze ihr Wachstum ein und verharren in ihrer gegenwärtigen Größe. Weiter schlimm ist das aber nicht. Ich kenne ja glücklicherweise noch weitere Bäume mit etwas größeren Austernpilzen, die für eine frühere Ernte in Frage kommen.
Dieses Mal halte ich mich bewusst mit der Benennung von Ortsnamen zurück, sonst hat schon jemand anderes die Ernte getätigt, bevor ich wieder vor Ort bin. Haha! Naja, ganz so ist es nicht, ich gönne auch anderen schöne Pilze. Das ist ja auch der Geist des Pilztickers und der Erfolg seines fleißigen Betreibers. Danke dafür, Heinz-Wilhelm!
Das war's aus den Weiten des Pfälzerwaldes zwischen Bad Kreuznach und
Kaiserslautern!
Grüße von Margit und Olli aus dem Nahe-Land"
(2 Fotos © Oliver)
Pilz-Ticker-RP
Von Pilz-Ticker-RP zurück zu Passion Pilze sammeln Home Page
Oct 26, 26 02:05 PM
Oct 26, 26 11:38 AM
Oct 26, 26 07:41 AM
Oct 26, 26 07:20 AM
Oct 23, 26 01:00 PM
Oct 23, 26 08:30 AM
#Anzeige Bezahlter Link

Moritz Schmids neue kreative Pilzküche: Vegetarische Rezepte und Pilzportraits durch das ganze Jahr. Hier geht's zum Buch.
#Anzeige Bezahlter Link

Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen ?
#Anzeige Bezahlter Link

#Anzeige Bezahlter Link

Von der erfahrenen Praktikerin Rita Lüder - Top-Bewertungen
#Anzeige Bezahlter Link

Wer Bäume und Sträucher kennt, findet zielsicher Speisepilze
#Anzeige Bezahlter Link

#Anzeige Bezahlter Link

Warum luftig und keine steilen Seitenwände?