Pilz-Ticker-RP (Rheinland-Pfalz)



Pilz-Ticker-RP




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Rheinland-Pfalz





Mit getrockneten Spitzmorcheln veredeln wir unsere Pilzsoßen und überhaupt Pilzgerichte unnachahmlich!

Wir kaufen sie natürlich in bester Bio-Ware beim Pilzversand und Pilzhandel

Pilze Wohlrab.

Ein bayerisches Familienunternehmen.





Bad Kreuznach: Der spontane Sprung in den Wald trotz Zeitmangels wurde am Abend mit einer leckeren Pilzpfanne gekrönt


Foto: Ganz schnell in den Wald und ganz schnell diese Steinpilze für eine abendliche Pilzpfanne eingesammelt. Margit und Oliver haben am Samstag trotz Zeitmangels alles richtig gemacht.


Margit und Oliver schreiben am 10. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz Zeitmangels sind wir am Samstag ganz spontan noch einmal in den Wald gesprungen und haben guten Erfolg gehabt.

Margit fand einige Netzstielige Hexenröhrlinge, weil sie eine andere Waldpassage in Angriff nahm als ich. Ansonsten entdeckten wir noch knackige Steinpilze (z. B. Foto rechts), ein paar Täublinge und Maronen.

Am Abend belohnten wir uns dafür noch mit einer von Margit hergerichteten Pilzpfanne mit Reis und einem leckeren Salat. Zu diesem Superfood tranken wir noch Grapefruitsaft.

Viele Grüße von Margit und Olli aus dem Nahe-Land bei Bad Kreuznach«

(3 Fotos © Margit)

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Foto: Der frische Fund wurde noch am Abend in eine Pilzpfanne mit Reis und Salat verzaubert. Statt Federweißem gab's diesmal Grapefruitsaft dazu.






Traben-Trarbach: Vor den angekündigten Nachtfrösten noch die letzten Steinpilze abgeholt


Foto: Sie waren zwar angeknabbert, aber absolut wurmfrei, die acht Steinpilze inklusive diesem, die Beatrice und Jürgen gestern im Hunsrück noch fanden.


Beatrice und Jürgen schreiben am 10. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir nochmals im Hunsrück-Hochwald und fanden 8 Steinpilze und etliche Maronen. Alle Pilze waren zwar von Nagern und Schnecken angeknabbert, jedoch absolut madenfrei.

Am Donnerstag zuvor waren wir noch einmal im lichten Buchenwald oberhalb von Trarbach unterwegs gewesen und hatten ausschließlich Steinpilze (Foto rechts) gefunden.

Da für die kommenden Tage ausschließlich Nachtfröste angekündigt sind, wird's mit den Steinpilzen und Maronen wohl ein Ende haben. Falls nicht, melden wir uns wieder.

Ansonsten allen Pilzfreunden und -sammlern eine schöne kommende Woche mit hoffentlich noch guten Funden.

Liebe Grüße aus Traben-Trarbach, Beatrice und Jürgen«

(2 Fotos © Jürgen)

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Sogar noch einige schöne Steinpilze bei Altenkirchen

Ein Klassiker zum Saisonabschluss für Markus: Wildschweingulasch mit frischen Waldpilzen, Rotkohl und Kartoffelklößen


Foto: Das war mal wieder Eingebung! Markus drehte sich auf dem Heimweg an genau der richtigen Stelle um - und entdeckte diesen schönen jungen Steinpilz. (2 Fotos © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 8. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach den frostigen Nächten hat es mich nun doch noch einmal in den Wald gezogen.

Es war schon klar, dass sich die Zeit von Steinpilz & Co. für dieses Jahr langsam, aber sicher, dem Ende zuneigen würde. Umso erfreuter war ich, dass ich nach wenigen Metern bereits die ersten Flockis fand. In diesem Waldstück hatte ich noch nie einen Fund, es diente mir bislang als Transitweg zu meinen Pilzplätzen.

Aber auch einige Steinpilze und Maronen haben zu meiner Freude den Frost überstanden; es waren allerdings wenige im Vergleich zu den vielen »Steinpilzleichen«.

Ein besonders schönes Exemplar fand ich mal wieder auf dem Heimweg. Warum ich mich genau an der richtigen Stelle umwandte - man weiß es nicht.

Heute gibt es zum Abschluss der Saison ein Wildschweingulasch mit frischen Waldpilzen, Rotkohl und Kartoffelklößen!

Liebe Grüße an Dich und alle anderen Pilzfreunde,

Markus«


Foto: Der tiefe dichte Laubteppich half wohl diesem Steinpilz, die frostigen Nächte bei Altenkirchen zu überstehen. Markus konnte es recht sein.





Im Nahe-Land gibt es noch den Pilze-gegen-Wein-Tausch


Margit und Oliver schreiben am 3. November 2019:

»Margit und meine Wenigkeit waren noch einmal in den Wäldern im Umkreis von Bad Kreuznach, wo wir nochmals überwiegend Steinpilze fanden.

Perlpilze, Maronen, Rotfußröhrlinge, Parasole, vereinzelte Semmelstoppelpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge landeten ebenfalls in den Körben.

Eine gute Portion gab ich meinem Freund Winzer Tom ab, von dem ich im Tausch 3 Liter Federweißen, 2 Flaschen Wein und einen großen Eimer Rote Trauben erhielt.

Abends belohnten wir uns wieder mit einem guten Pilzgericht, dazu gab es den Federweißen von Winzer Tom. Beim Putzen konnten wir feststellen, dass die Steinpilze von 1a-Qualität waren, siehe das 2. Foto rechts. Welch ein schöner Tag!

Die nächsten zwei Wochen habe ich bei der Arbeit Dauerbereitschaft mit durchgehender Wochenendarbeit. Das bedeutet, dass ich, wenn überhaupt, nur ganz wenig Zeit finden werde, um mal in den Wald zu springen.

Ich hoffe aber, dass der Frost ausbleibt und danach die Trompetenpfifferlinge und die Semmelstoppelpilze auf Margit und mich warten. Beide erscheinen bei uns in der Regel erst spät im Jahr.

Margit hat wieder einige schöne Fotos für den Pilzticker geknipst.

Viele Grüße von Olli und Margit aus den weiten Wäldern der Nahe-Region«

(3 Fotos © Margit)

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Foto: Ein überaus prächtiger Perlpilz im Herbstlaub. Die wohlschmeckenden Perlpilze hatten und haben ein ganz starkes Jahr und gerade jetzt, da es kühler wurde, sind sie großenteils madenfrei.

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Stolzer Auftritt der bunten Gesellen in der Südpfalz


Annette und Stephan schreiben zu dieser Collage am 2. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

welch ein Vergnügen ist es, Pilze zu sammeln! Die Vorfreude, die Wanderung, sogar das Putzen und Kochen - und dann natürlich der Genuss. Herrlich!

Die Zeit der Steinpilze scheint sich in der Südpfalz dem Ende zuzuneigen. Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge präsentieren sich jetzt stolz.

Allen noch viel Freude und Erfolg bei unserer gemeinsamen Passion!

Annette und Stephan«

(Collage/4Fotos © Annette/Stephan)

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Im Dauerregen in den Steilhängen bei Bad Münster am Stein-Ebernburg die Steinpilze eingesammelt


Foto: Das Ergebnis von vier Stunden anstrengender, aber vergnüglicher Pilzsuche im Regen, der auch noch zunahm. Margit und Oliver waren mit ihrer Ausbeute sehr zufrieden. (3 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 1. November 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

von Margit und Oliver aus den steilen Hängen der Mischwälder bei Bad Münster am Stein-Ebernburg.

Da wir heute wegen des Feiertages frei hatten, beschlossen wir, trotz Nieselregens Pilze zu suchen.

Eingangs entdeckten wir viele unversehrte junge Rotfußröhrlinge. Diese Pilze sollten uns fortan in fast allen Höhenlagen begegnen. Den Maronenröhrling fanden wir diesmal ausschließlich in Laubwäldern. In unseren Nadelwäldern findet man zurzeit so gut wie gar keine Speisepilze.

Ausnahmen waren einige Goldröhrlinge, die ja an Lärchen gebunden sind. Ein besonderes Prachtexemplar nahm ich mit, ein solch großes habe ich noch nie gefunden.

Die meisten Pilze, die wir fanden, waren ihrem Gewicht nach die Fichtensteinpilze. Sie haben, wir wir erfreut feststellen konnten, die beiden letzten Nächte mit Frost unbeschadet überstanden. Obwohl es große, unversehrte Prachtstücke waren, die sich der Frost stets zuerst vornimmt.

Das Exemplar, was Margit gleich zu Anfang fand, hatte bereits olivgrüne Röhren, war aber im Fleisch noch gut. Pilze dieser Güteklasse habe ich vor Jahren einmal im Schwarzwald in einem Gemüseladen gesehen. Das ist bei uns Pilzsuchern schon die Güteklasse II, aber wohlgemerkt nur in guten Jahren, wie es dieses Jahr eines ist. In schwachen Pilzjahren wäre man wohl froh, wenn man sie finden würde.


Foto: Margit zeigt den Steinpilz mit den olivgrünen Röhren. Ein Steinpilz, der in diesem guten Pilzjahr nur der Güteklasse II angehört, wie Oliver nicht ganz zu Unrecht meint. (Foto © Oliver)

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Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge haben wir heute auch wieder gefunden, zwar nicht so viele wie bei unserem letzten Pilzgang, aber immerhin noch eine respektable Menge. Die Parasole wachsen immer noch reichlich. Sie sind ja wirklich ein ausgezeichneter Schnitzelersatz, man muss sie nur wie Schnitzel panieren und in der Pfanne gut durchbraten, das ist wichtig. Ein einfaches, aber tolles Rezept für die vegetarische Küche.

Heute fand ich auch noch den einen oder anderen Kuhröhrling und massenweise lila und olivgrüne Täublinge*. Margit entdeckte auch noch ein paar Edelreizker.

Die tödlich giftigen Pantherpilze wachsen derzeit genau wie die Perlpilze in Massen. Wer Perlpilze noch nicht eindeutig bestimmen kann, sollte tunlichst die Finger von ihnen lassen. 

Vier Stunden waren wir im Wald, ehe uns schließlich der stärker werdende Regen vertrieb. Trotz des Dauerregens haben wir wieder einige schöne Fotos für den prima Pilzticker geknipst. Ich denke, dass der Pilzticker längst die beliebteste Pilzseite der deutschen Pilzsucher ist. Deshalb nochmals danke, Heinz-Wilhelm, für diese tolle Website mit aktuellen Berichten und tollen Fotos.

Alles Gute vom Pilzsuchteam Margit und Olli vom Nahe Land«


Foto: Die Steinpilze zeigen trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit noch immer keinen Qualitätsverlust...


Foto: ...und ergaben bei Margits und Olivers Pilzgang die größte Fundmenge.


Hunsrück: »Mit einem derartigen Ergebnis haben wir nicht gerechnet«


Foto: Es nimmt kein Ende mit den Steinpilzen und Maronen im Hunsrück. Und jetzt soll es auch wieder warm werden... (3 Fotos © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 1. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem wir vorgestern mit gutem Erfolg nochmals den lichten Buchenwald besucht hatten, sind wir heute am Allerheiligen-Feiertag gegen 08:15 Uhr bei leichtem Nieselregen mit den Hunden wieder in den Hunsrück-Hochwald gefahren.

Nach drei Nächten mit leichtem Bodenfrost haben wir nicht mit einem derartigen Ergebnis an Steinpilz- und Maronenfunden gerechnet, wie sie das Foto ausweist. Wir mussten etliche größere Steinpilze stehen lassen, da sie ganz offensichtlich den niedrigen Temperaturen nicht Stand gehalten hatten.

Ab heute sollen die Nachttemperaturen wieder im deutlichen einstelligen Plusbereich liegen, was die Annahme auf weiteres Wachstum nahe legt. Wir werden sehen.

Unser Dörrautomat läuft wieder auf Hochtouren.

Liebe Grüße aus Traben-Trarbach, Beatrice & Jürgen«


Foto: Sie wachsen und wachsen. Zwei junge Steinpilze in der Fichtenstre wollen es trotz niedriger Temperaturen noch wissen. 


Altenkirchen: Der erste Frost hat die großen Steinpilze dahingerafft - die kleinen wachsen weiter!


Markus E. schreibt am 30. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zwei Nächte nahe am und teilweise unter dem Gefrierpunkt haben »meinen« Wald stark verändert.

Je nach Standort hat es die größeren Steinpilze schon daringerafft! Nur die kleinen und die gut versteckten (und damit geschützten) Pilze haben die Kälte gut überstanden. Nachdem es ja in den letzten Wochen mehr ein Pilze einsammeln war, kann man jetzt von einem Pilze suchen sprechen. Was ja eigentlich auch viel mehr Spaß macht!

Weiterhin brummt das Dörrgerät, der Nachschub an Steinpilzen und Birkenpilzen, Maronen und Flockis reißt nicht ab! Und weiterhin hat alles Top-Qualität.

Heute habe ich gleich zwei »Heimwegpilze"«anzubieten, direkt an der Straße auf dem Weg zum Auto. Zuerst habe ich auch nur den linken Pilz entdeckt, denn vom zweiten war nur ein kleiner unscheinbarer weißer Fleck zu sehen. Er liegt im Bild mit dem Körbchen obendrauf; ein richtig derber Kerl!

Viele liebe Grüße Markus«

(3 Fotos © Markus E.)

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Foto: Dies waren die zwei »Heimwegpilze« für Markus. Hinter dem Vorderen verbirgt sich weiter hinten im Moos noch ein weiterer, erkennbar an den hellbraun-weißen Flecken.


Foto: Den Maronen wie diesen zwei prächtigen geht es weiterhin gut. Sie sind etwas frost- und kälteresistenter als Steinpilze.


Vergnügliche herbstliche Pilzlese für Margit und Oliver im Feilbingerter Mischwald und im Bad Kreuznacher Stadtwald


Foto: Wunderschön anzuschauen sind diese zwei Flockenstieligen Hexenröhrlinge vor der Kulisse des Fichtenhochwaldes. (5 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 28. Oktober 2019:

»Viele Grüße von Margit und Olli aus den Steilhängen vom Feilbingerter Mischwald.

Es ist wirklich wahr, es kamen doch noch Steinpilze in Hülle und Fülle. Dazu noch reichlich Edelmaronen, ganz ohne Würmer, wohlgemerkt. Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge wuchsen meist in größeren Gruppen, glücklicherweise waren die meisten dieser wohlschmeckenden Pilze nicht überständig.

Im dichten Eichen- und Buchenlaub hatten die Pilze sehr gutes Gedeihen. So waren unsere Pilzkörbe in nur etwa zwei Stunden gut gefüllt. Im Moment sprießen auch die Perlpilze wieder wie verrückt, nachdem sie ja deutschlandweit bereits im Sommer in sagenhaften Massen aufgetreten waren. Herrlich!

In verschiedenen Waldabschnitten des Bad Kreuznacher Stadtwaldes wachsen auch viele Mönchsköpfe, dazu verschiedene Arten von Täublingen sowie Parasole. Margit fand auch wieder Stockschwämmchen, mindestens zum vierten Mal innerhalb der letzten drei Wochen, das habe ich bis jetzt auch noch nicht erlebt.


Foto: Charakteristisch für die Stockschwämmchen ist ihr hygrophanes Erscheinungsbild. Das heißt, Nässe bzw. Feuchtigkeit verändern den Hell-Dunkel-Kontrast der Hüte. Die Mitte des Schildbuckel-Hutes hat bereits Wasserverlust erlitten und ist heller als der nach außen hin noch mit Wasser gesättigte Hut. Stockschwämmchen sind hervorragend schmeckende Suppenpilze.

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Anfangs des Herbstes wollten die Pilze bei uns im Nahe-Land und in den erweiterten Regionen noch gar nicht wachsen, aber jetzt belohnen sie unsere Beharrlichkeit doch mit reichen Gaben.

Wir haben diesmal so viele schöne Pilze gefunden und auch abgelichtet, dass wir lange Zeit brauchten, um die schönsten Fotos auszusuchen.

Heute Morgen gab es Frost, da hoffe ich doch, dass es noch einmal etwas mild wird, dann könnte es durchaus so weitergehen wie zuletzt. Es ist ja bekannt, dass viele Pilzarten einschließlich der Steinpilze bis zu 1,5 Grad minus aushalten können.

Wenn nicht, dann sehen wir gelassen den Spätherbst- und Winterpilzen entgegen. Alle Pilze haben ihre Zeit, auch die ganz späten im Jahr.

Nach der Pilzsuche gab es wieder eine leckere Pilzpfanne.

Bis bald, liebe Pilzsucher und Pilzticker-Besucher!«

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Foto: Dieser junge Steinpilz, an dessen Fuß noch ein weiterer heranwächst, könnte Nachttemperaturen bis minus 1,5 Grad Celsius überlegen. Bei tieferen Temperaturen werden die Eiweiße des Fruchtkörpers zerstört, die bei Wiedererwärmung umgehend Schimmel ansetzen würden.


Foto: Die Maronen erfreuten Margit und Oliver besonders, weil sie knackig und ganz ohne Maden waren.


Foto: Die Pilze für die Mischpilzpfanne sind geschnippelt, Margit und Oliver dürfen sich auf eine leckere Pilzpfanne freuen.


Altenkirchen: Aus der Maronenlese für das Pilzpulver wurde fast wieder ein Steinpilzrausch


Foto: Und die nächste Strecke, bitte schön. Markus kommt in diesen Tagen aus der Steinpilz- und jetzt auch Maronenernte gar nicht mehr heraus. Und wie man sieht, wachsen kleine Steinpilze kräftig nach.


Markus E. schreibt am 28. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich in einem anderen Waldstück unterwegs, da mir doch noch Maronen und Birkenpilze zur Herstellung von Pilzpulver fehlten.

Beides war auch reichlich in hervorragender Qualität vorhanden, nur eine einzige Marone war madig. Alle Sammler, die ich heute getroffen habe, legen keinen großen Wert auf diese Pilze, was ich nicht verstehen kann, mir aber durchaus zugute kam.

Und mitten im Birkenwäldchen fand sich dann auch noch eine »Viererbande« von Steinpilzen (Foto rechts, einer versteckt sich gut), wobei der Große im Wald bleiben durfte. Insgesamt fand sich ein bunter Mix an knackigen Steinis, Flockis, Maronen und Birkenpilzen in meinem Körbchen ein.

Viele Grüße Markus«

(2 Fotos © Markus E.)

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Soonwald: Dank Spürnase und Radarblick zu einem Korb bester Steinpilze und Maronen


Benedict schreibt am 27. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei feinstem Nieselregen machte ich mich heute mit meiner Frau auf die Pilzsuche, diesmal im Soonwald zwischen Ellern und Dörrebach. Offenbar hatte es sich herumgesprochen, daß es Pilze gibt, die Abstellplätze für PKW waren gut gefüllt.

Dank Spürnase und Radarblick meiner Frau (Foto rechts mit Steinpilzen) gelang es uns dennoch, einige schöne Maronen- und Steinpilzexemplare zu finden. Zu den Fundstellen: am ertragreichsten waren die Schnittstellen zwischen Wald und Weg oder Straße, davon wiederum eine Stelle zwischen artenreinem Buchenwald und Straße. Hier fanden sich die besten Exemplare der Steinpilze.

Aber auch schöne Maronen, die wir eigentlich nicht unbedingt auf dem Zettel haben, konnten wir zwischen Fichtendickung und Waldweg finden. Alles in allem ein sehr ergiebiger Sonntagsausflug in die Pilze!

Viele Grüße Benedict«

(4 Fotos © Benedict)

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Foto: Der Steinpilz hat beinahe die Farbe der umliegenden Rotbuchenblätter angenommen. Solche Exemplare sind deutlich besser zu entdeckten, wenn ihr Hut von Regen oder Nässe glänzt.


Traben-Trarbach: »Wir sind anscheinend in einem Steinpilz-Eldorado gelandet«


Foto: Seit Mitte Oktober erst wohnen Beatrice und Jürgen in Traben-Trarbach. Ihre bislang wenigen Pilzgänge sind von denkbar größtem Erfolg gekrönt, wie dieses Foto einmal mehr beweist. (3 Fotos © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 26. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir sind heute Morgen auf in den Hunsrück-Hochwald mit sehr viel Nadelbestand. Das Ergebnis unsrer zweieinhalbstündigen Suche kann sich durchaus sehen lassen: Steinpilze, Maronen, Anisegerlinge und ein Flocki kamen mit nach Hause.

Anscheinend sind wir hier nach unserem Wegzug aus NRW in einem Pilz-Eldorado gelandet; den lichten Buchenwald aus meiner letzten Mail haben wir danach in Abständen von zwei Tagen noch viermal aufgesucht und jeweils einen kleinen Korb voller Steinpilze gefunden. Eine komplette Schublade des Gefrierschranks ist damit voll. Daraufhin haben wir uns einen Dörrautomaten zugelegt, der heute mit dem Fund von morgens ordentlich zu tun haben wird.

Liebe Grüße aus Traben-Trarbach

Beatrice + Jürgen«


Foto: Mutter und Kind Steinpilze drängen sich dicht zueinander. Aus Angst vor dem nächsten Schneckenangriff?


Foto: So schön wie in den Buchen wachsen die Steinpilze auch im Moos bei den Fichten. Beatrice und Jürgen freuen sich, in Nullkommanichts so gut tragende Stellen entdeckt zu haben.


Altenkirchener Steinpilzfreuden: Kraftprotze erster Güte und Exemplare wie aus dem Bilderbuch


Foto: Das ist mal wieder eine Steinpilzstrecke! Markus hat die Pilze schön anschaulich auf dem schneidigen Rasen ausgelegt. (3 Fotos © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 25. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wenn man den »Pilzvirus« in sich hat, dann ist es auch egal, ob schon genügend Vorräte angelegt werden konnten.

Also hat es mich heute wieder in den Wald gezogen, zumal bei uns ab Sonntag das Wetter deutlich schlechter werden soll.

Eine meiner Lieblingsstellen mit Steinpilzen war besonders ergiebig. Hier konnten sich etliche kleine bis mittelgroße Kraftprotze erster Güte nicht gut genug vor mir verstecken. An der zweiten Fundstelle gab es sogar Exemplare wie aus dem Bilderbuch.

Die kleineren Steinpilze werde ich einem kulinarischen Experiment unterziehen. Ich möchte sie in Essig und Öl einlegen und bin gespannt, wie uns das schmecken wird.

Wir nehmen dazu die Rezepte von Deiner Seite!

Viele liebe Grüße Markus«


Foto: Eine wahre Majestät thront da auf dem Herbstteppich des Waldes. Ein Steinpilz von nahezu vollendeter Schönheit, dem ein kleiner Waldnager gewiss vor Verzückung mal kurz den Hut geküsst und dabei zärtlich zugebissen hat.


Endlich ist der Soonwald mit schönen Steinpilzen wieder ganz der Alte


Foto: Endlich zeigt sich der Soonwald für die Pilzfreunde wieder von seiner besten Seite, nachdem er im vergangenen Jahr nahezu keine und auch 2017 nur mäßig die Steinpilze wachsen ließ. Gunter konnte sich über diesen schönen Korb voll freuen.


Gunter schreibt am 23. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute bin ich in den Soonwald gefahren und habe schöne Steinpilze, Maronenröhrlinge und Birkenpilze gefunden. Auch Rotfußröhrlinge, Parasole und einige Perlpilze waren dabei. Alle Pilze waren madenfrei. Die giftigen Nebelkappen treten jetzt in Massen auf.

Bei den Steinpilzen wuchsen auch viele Mehlräslinge (siehe unten), die ja wie die Fliegenpilze Steinpilz- und allgemein Röhrlingsanzeiger sind. Auch Stockschwämmchen fand ich, sie durften jedoch  zum Aussporen im Wald bleiben.

Endlich ist im Soonwald wieder etwas los! Es gibt momentan viele Pilze - und viele Pilzsammler.

Viele Grüße Gunter«

(2 Fotos © Gunter)

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Kleiner Exkurs: Der Mehlräsling, »Le Meunier«


Foto: Dies sind Mehlräslinge, in einer selten büschelig starken Form. Sie sind so feine Pilze, dass sie von französischen Gourmets zu den erlesensten Speisepilzen überhaupt gezählt und wegen ihres Mehlgeruchs liebevoll »Le Meunier« (»Der Müller«) genannt werden. Üblicherweise wachsen sie gesellig und nur tendenziell leicht büschelig. Und wichtig ist: sie sind Steinpilzanzeiger, weil sie genau deren Bodenverhältnisse benötigen.

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Foto: Mehlräslinge von unten. Die herablaufenden Lamellen sind aus zwei Gründen wichtig: durch ihr Verschieben ist der Mehlgeruch am intensivsten wahrnehmbar. Außerdem stellt sie ihr leichter Rosaschimmer in die Verwandtschaft zu den Rötlingen. Das bedeutet, dass sie rosa bis rosabraunes Sporenpulver haben, welches sie von den teils hoch giftigen kleinen weißen Trichterlingsarten unterscheidet. Die haben nämlich weißes Sporenpulver. Vielen Dank für diese aufschlussreichen Fotos, lieber Gunter! (2 Fotos © Gunter)

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Foto: Dieses Foto von Steinpilzen und Mehlräslingen schickte uns Maria vom Pilz-Ticker-Bayern. Sie schreibt dazu: »Es war das erste und einzige Mal, dass ich die beiden Arten in einer so fotogenen Position zusammen entdeckt habe. 

Ich habe folgende Erfahrungen gemacht: In der Regel sind die Mehlräslinge, ebenso wie auch die Pfefferröhrlinge, bereits geraume Zeit vor den Steinpilzen da, so dass es sich  lohnt, die betreffenden Stellen beharrlich immer wieder aufzusuchen, sobald man sie gesichtet hat. Im Gegensatz zu den Pfefferröhrlingen, die eigentlich die ganze Saison über sprießen, machen auch sie, ähnlich wie die Steinpilze, ein Wachstumspäuschen und erscheinen erneut sozusagen als Vorboten der nächsten Steinpilzgeneration.

Es lohnt sich immer, das Umfeld der Stellen, an denen sie wachsen, möglichst großräumig abzusuchen. Ich habe da schon so manche positive Überraschung erlebt.«

(2 Fotos © Gunter)

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So viele Steinpilze bei Altenkirchen: Der Dörrautomat von Markus kann einem nur leidtun


Foto: Wie konnte Markus diese Steinpize nur alle aus dem Wald schleppen? Wenn man den Kleinsten mit dem Größten vergleicht, muss man zwangsläufig schmunzeln. Die Pilze haben allesamt weiße Röhren - Spitzenqualität! (3 Fotos © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 23. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich gestern ja nur einen Teil meines Suchgebietes geschafft hatte, hat es auch heute nicht sein sollen, dass ich den Rest absuchen konnte. Dafür gibt es mometan einfach zu viele Steinpilze. In einem Fall hat mich ein großer Pilz aus der Ferne angelockt und mir so den Weg zu seinen kleineren Nachbarn gezeigt.

Und auf dem Weg zum Auto habe ich diesmal nicht den obligatorischen »Heimwegpilz« gefunden, der gerne gefällig am Wegrand lümmelt, sondern gleich ein ganzes Nest.

Es schadete überhaupt nichts, dass deutlich mehr Sammler im Wald unterwegs sind als üblich.

Die Vorräte für den Winter sind somit gesichert, was jetzt noch kommt, ist Zugabe! Mein Dörrex läuft übrigens seit gestern ununterbrochen, von einer kleinen Regeneratiospause abgesehen...

Liebe Grüße Markus«


Foto: Ein schmaler Ausschnitt, auf dem sich dennoch sechs Steinpilze befinden...


Fotos: Und sie sind jung und zeigen an, dass da noch ordentlich was nachkommen will.


Spätes Steinpilzglück bei Altenkirchen

Das hat Markus von seiner Geduld: Nun brummt der Dörrautomat bis in die Nacht


Foto: So viele Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Maronenröhrlinge hat Markus bislang noch nicht bei einem einzigen Pilzgang gefunden. Seit Wochen stattet er seinen Plätzen im Landkreis Altenkirchen Visiten ab, doch erst jetzt tragen sie so, wie er es sich erhofft hat.


Markus E. schreibt am 22. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

kaum aus dem Urlaub zurück, hat es mich sofort zu meinen Sammelplätzen im Westerwald gezogen.

Ich brauchte nur zwei Stellen aufzusuchen, dann war mein Körbchen schon ziemlich voll.
Knackige Steinpilze, junge Maronen und drei dicke Flockis traten mit mir zusammen den Rückweg an.

Und auf dem Heimweg bin ich noch über die drei strammen Jungs gestolpert, die auf dem Foto rechts zu sehen sind.

Einen solchen Erfolg hatte ich noch nie, der Dörrex wird bis spät in die Nacht brummen!

Viele liebe Grüße Markus«

(3 Fotos © Markus E.)

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Foto: Auch diese zwei Steinpilze traten mit Markus den Heimweg an. Es hat sich gelohnt, dass er nicht die Geduld verlor, sondern immer wieder seine Stellen inspizierte.





Vor dem Heideplacken standen die ersehnten Fichtensteinpilze im Bestzustand


Foto: Hauptsächlich ihretwegen zog es Margit und Oliver in die Wälder bei Bingen. Sie freuten sich, erstklassige Fichtensteinpilze am Rande eines Plackens (Waldlichtung) zu finden. (4 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 20. Oktober 2019:

»Viele Grüße von Margit und Olli aus dem schönen Nahe-Land!

Gestern Nachmittag hatte uns wieder das Pilzfieber gepackt, also auf! Diesmal fuhren wir in die Wälder in der Nähe von Bingen am Rhein.

Schon eingangs entdeckten wir auf einer Wiese scharenweise Wiesenchampignons in hervorragendem Zustand. Die Pilze waren überwiegend geschlossen und hatten schöne rosafarbene, allenfalls ganz leicht bräunliche Lamellen. Ein guter Beginn!


Foto: Einen verheißungsvollen Auftakt boten die Wiesenchampignons am Waldrand, die, wie man sieht, in Platzwettkämpfe verstrickt waren.


Gar nicht weit davon standen 20 junge Mönchsköpfe, ebenfalls im Topzustand. Für Liebhaber dieser Pilze wäre das ein toller Fund gewesen. In einem Buchenwald entdeckten wir unzählige Parasole, von denen wir in letzter Zeit einige Körbe für uns und unsere Freunde gesammelt haben.

Nach beträchtlicher Zeit entdeckte Margit auch einmal wieder Stockschwämmchen, die ja  sehr gute Suppenpilze sind. In einem Buchenwald standen die Nebelkappen von herrlichem Wuchs dicht an dicht. Wir kennen Pilzsammler, die diese Pilze sehr schätzen und eifrig sammeln, wir gehören aber nicht dazu.

In einem Birkenwald fanden wir ein paar Birkenpilze und einige Birkenrotkappen mit schwarzen Stielschuppen. Leider haben auch in diesen Wäldern die Harvester regelrechte Verwüstungen angerichtet, denn überall lagen abgesägte Bäume und Äste, wie nach einem Angriff von Gozilla.


Foto: Eine Birkenrotkappe von strammer Statur, der der Nachwuchs auf dem Fuße folgt.


In einem schmalen Waldabschnitt mit Eichenbewuchs zwischen einem Waldweg und einem heideartigen kahlen Placken (Waldlichtung) fanden wir endlich die heiß begehrten Fichtensteinpilze. Es waren Pilze im Bestzustand, ohne Wurmbefall. In einem benachbarten Waldgebiet fanden sich noch einige Rotfußröhrlinge und Maronenröhrlinge. Margit freute sich auch noch über den Fund von Edelreizkern.

Es wachsen zur Zeit auch sehr viele Goldröhrlinge, die wir aber ungern mitnehmen, weil sie so schleimig sind.

Nach dem erfolgreichen Pilzsuch- und Findetag belohnten wir uns mit einer großen gemischten Pilzpfanne mit Semmelknödeln. Dazu gab es eine kleine Auswahl an Federweißem, Rotem Dornfelder und Weißem Müller-Thurgau. Margit entschied sich für den Weißen..

Sie hat einmal mehr einige schöne Fotos für den Pilz-Ticker geknipst.

Bis zum nächsten Mal!«


Foto: Hinterher ließen es sich Margit und Oliver schmecken. Es gab eine Pilzpfanne mit Semmelknödeln, dazu Federweißen. Margit entschied sich, wie hier zu sehen, für den Weißen.

Jürgens erster Pilzgang in der neuen Heimat: Rumms, da war die Anrichte voller erstklassiger Steinpilze


Beatrice und Jürgen schreiben am 19. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach mittlerweile mehrtägiger Auspackorgie (etwa 2/3 sind erledigt) nach unserem Umzug vom Niederrhein an die MIttelmosel konnten wir aufgrund des schönen Wetters - mal kein Regen - mit den Hunden den Wald oberhalb von Traben-Trarbach erkunden. Ausgesucht hatten wir uns schon im Vorfeld eine Stelle für den Start.

Nach etwa 500 Metern den Waldweg hoch lag links ein lichter Buchenwald. Dort haben wir unser Pilzglück gesucht - und prompt gefunden. Nach eineinhalb Stunden waren die auf dem Foto gezeigten Steinpilze beisammen. :-) Wir geben zu, ein bisserl Glück gehört eben auch dazu.

Schöne Grüße an alle Pilzfreunde von der Mittelmosel!

Beatrice + Jürgen«

(Foto © Jürgen)

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Eine Invasion von Rotfüßen und ein Pilzsammler, der fluchtartig nach Hause fuhr


Tony schreibt am 17. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

was ich heute in meinem Stammwald bei Bad Kreuznach erlebte, kannte ich so noch nicht. Die Rotfußröhrlinge haben Besitz vom Wald ergriffen, ich fand Aberhunderte. Ich saß teilweise auf den Knien und konnte mich im Radius von 2 Metern drehen und hatte 40 Pilze mehr im Korb. Ich ließ meinen Korb bewusst zur Orientierung stehen.

Mehrmals habe ich mich ärgern müssen, weil ich nicht alle Pilze tragen konnte und wiederholt zum Korb und wieder zurück zu der Pilzstelle gehen musste. Es war wirklich eine unglaubliche Masse.

Darüber hinaus fand ich viele junge, knackige Maronen, Birkenpilze, Goldröhrlinge und Steinpilze. Die beiden Steinpilzoschis oben drauf fand ich direkt am Wegesrand auf dem Weg zurück zum Auto; das Beste kam also quasi zum Schluss.

Der volle Korb und der einsetzende Regen ließen meinen Pilzgang abrupt enden. Es reichte trotzdem für 6,9 kg Pilze, siehe das erste Foto rechts. Das zweite Foto zeigt, wie es mit den Rotfüßen alles begann.

Viele, viele Pilze erhielten meine Nachbarn und Freunde, die sich sehr darüber freuten.
Noch eine kleine Anekdote: Ich traf einen anderen Pilzsucher, der sich beschwerte, weil es keine Pilze gäbe. Als ich ihm meinen Korb zeigte, ist er auf einmal fluchtartig nach Hause gefahren.

Ich bedanke mich ebenfalls für diese tolle Seite und wünsche allen anderen noch viel Erfolg bei ihren Pilzgängen.

Viele Grüße, Tony«

(2 Fotos © Tony)

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Oberheimbach: Die Steinpilze sind so durstig, dass sie sich schon kopfüber in den Bach stürzen wollen


Foto: Die Steinpilze wie dieses Prachtexemplar wuchsen ausschließlich in direkter Wassernähe. In der Region Oberheimbach hat es für die Pilze immer noch zu wenig geregnet. (4 Fotos © Benedict)

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Benedict schreibt am 13. Oktober 2019:

»Liebe Pilzfreunde,

gestern habe ich bei Oberheimbach in einem Seitental des Rheins Prachtsteinpilze mit meiner Frau gefunden. Dies freut uns umso mehr, als meine Frau an gleicher Stelle vor Wochenfrist und vor Beginn der Niederschläge noch nichts auf weiter Flur entdeckten konnte.

Die Steinpilze waren nur in unmittelbarer Nähe von zwei Wasserläufen zu finden. Besonders bemerkenswert ist das Gruppenbild, das zeigt, wie die Pilze fast waagerecht aus der Furche am Wasserlauf herauswuchsen! Nebst Parasolen stellten sich uns auch einige metallic-grüne Vertreter vor (Foto rechts), die immerhin schön anzusehen sind.

Insgesamt ist der Wald trotz des vielen Niederschlags der vergangenen Tage an dieser Stelle leider immer noch viel zu trocken. Die Befürchtung ist also bis auf weiteres: kein Wasser – keine Pilze.

Viele Grüße Benedict«

Hallo Benedict,

unser Metallica ist ein Grünspanträuschling. Man glaubt es kaum, aber er ist sogar essbar, allerdings nur im Mischpilzgericht, wo er die Aromen anderer Pilze gut annimmt. Pilzveteran Karl Berchtold aus Gauting/Obb. (79) macht sich noch heute gerne den Spaß, ein paar solcher Exemplare ganz oben auf seinen Fund im Pilzkorb zu legen, »damit die Leute was zu gackern haben, wenn ich damit durch den Ort gehe«.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Foto: Dieser Steinpilz steht fast schon im Wasser. Damit war er nicht alleine, andere Artgenossen taten es ihm nach.


Foto: Diese Jungspunde wuchsen fast waagerecht aus der Uferwand, der untere, so schien es, wollte sich am liebsten kopfüber ins Wasser stürzen.


491 Gramm für einen würdigen Herrn Dickfuß


Annette schreibt am 13. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Passionsfreunde,

heute fanden wir ein echtes Prachtexemplar eines Steinpilzes, den wir dem Pilzticker nicht vorenthalten konnten.

Grüße aus der schönen sonnigen Südpfalz,

Annette und Stephan«

(Foto © Annette)

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Hallgartener Wald: Nach langer Auszeit der Pilze gab es eine leckere Pilzpfanne mit schmalen Bandnudeln


Foto: Nach langer Auszeit der Pilze waren die Körbe für Margit und Oliver endlich einmal wieder gut gefüllt. Und zwar mit Parasole und Anischampignons. (4 Fotos © Margit)

Pilz-Ticker-RP


Margit und Oliver schreiben am 12. Oktober 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

nach langer Zeit meldet sich wieder das Pilzsuchteam vom Nahe-Land, und zwar aus dem Hallgartener Wald.

Nach sehr ausgiebigen Regenfällen kam der Sonnenschein zurück, das war ein guter Grund, einmal  unseren Heimatwald bei Hallgarten nach Pilzen abzusuchen. Und das, ohne das Auto bewegen zu müssen.

Seitdem dort die Harvester Einzug hielten, wachsen nicht mehr allzu viele Pilze und nur sehr selten Röhrlinge. Die Trockenheit der letzten Jahre dürfte jedoch an der Pilzarmut ihren größten Anteil haben. Dem Soonwald, dem größtem Wald des Kreises Bad Kreuznach, geht es ebenfalls alles andere als gut. Auch dort haben die Harvester ein Bild des Chaos hinterlassen. Von August bis heute haben wir dort keinen einzigen Speisepilz gefunden.

Heute jedoch wurden unsere Pilzsucherherzen wieder geheilt, denn in den Mischwäldern wimmelte es von Parasole (z. B. Foto rechts) und Anisegerlingen. Margit fand sogar eine große Espenrotkappe. In der Nähe der Anischampignons fand ich den ein oder anderen Gelben Knollenblätterpilz.

Eine leckere Pilzpfanne mit schmalen Bandnudeln

Nach der Pilzsuche gab es eine schöne Pilzpfanne mit schmalen Bandnudeln (2. Foto rechts), das war ganz lecker. Das Rezept ist recht einfach. Ungefähr 1,2 Kilo frische Parasole und Anisegerlinge gemischt abwaschen, die Parasole in Streifen schneiden und die Anisegerlinge je nach Größe halbieren oder vierteln.

Sodann vier kleine Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Nun eine tiefe Pfanne erhitzen, Butter hineingeben und die Zwiebeln anbraten. Wenn die Zwiebeln honigbraun angebraten sind, die Pilze hineingeben und kräftig anbraten. Wichtig ist es, Petersilie beizugeben, frisch oder getrocknet. Den Sud nicht abschütten.

Nun mit etwa einem halben Liter Wasser ablöschen und zwei gut gehäufte Teelöffel Rinderbrühe einrühren. Als vorletzten Schritt etwa 250 Gramm schmale Bandnudeln in den Fond geben, kurz aufkochen und ungefähr 10 Minuten ziehen lassen. Zum Ende dem Gemenge noch etwa 125 Gramm Schmand unterrühren.

Noch ein TipP Die Nudeln sollten nicht zu weich werden. Nun servieren - Bon Appétit! Auf dem Bild ist übrigens der Schmand noch nicht untergerührt.

Margit und meine Wenigkeit haben einige Fotos von unseren Funden geknipst, natürlich für den Pilzticker.

Alles Gute Dir, Heinz Wilhelm, und allen Pilzfreunden!«

Pilz-Ticker-RP


Foto: Zur Veranschaulichung zwei Anisegerlinge neben einem Gelben Knollenblätterpilz. Rechts befindet sich der Gelbe Knollenblätterpilz. Er muss nicht gelb, er kann auch weiß sein! Er ist, gegenüber anderen Knollenblätterpilzarten, gut erkennbar an seiner markant abgerandeten zwiebelartigen Knolle und an den flächigen flockigen Hüllresten auf dem Hut. Links zwei junge Anisegerlinge. Wie man sieht, haben sie keine Knolle.


Südpfalz: »Die Pilze schießen jetzt förmlich aus dem Boden«


Annette schreibt am 11. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Passionsfreunde,

die Pilze scheinen jetzt förmlich aus dem Boden zu schießen. In unserer schönen Südpfalz sind dieses Jahr ungewöhnlich viele Parasole zu finden.

Wir konnten einen bunt gefüllten Korb mit prächtigen Steinpilzen, zwei Hexenröhrlingen, Parasole, einigen Goldröhrlingen und Kuhpilzen nach Hause bringen.

Viel Erfolg beim Suchen!«

(Foto © Annette)

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Altenkirchen/Westerwald: Es reichte immerhin für drei Gläser Trockenpilze


Foto: Dieser eine Steinpilz - und kein weiterer - wollte unbedingt in Markus' Korb landen. Er hat es geschafft. Auf dem zweiten Foto sehen wir die schöne Schmetterlingstramete, die so anziehend auf Markus wirkte. (2 Fotos © Markus E.)

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Markus schreibt am 11. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vor den Herbstferien war mir noch ein letzter Pilzgang vergönnt.

Leider waren neben den vielen Fliegenpilzen auch jede Menge Pilzsammler im Wald zu finden. Entsprechend mager fiel meine Ausbeute aus. Neben einigen allerdings sehr schönen Birkenpilzen verirrte sich nur ein einziger Steinpilz in mein Körbchen. Du bist eingeladen, ihn auf dem Foto oben zu bewundern. Dennoch war ich zufrieden, hat doch mein Gang für 3 Gläser Trockenpilze gereicht.

Eine Schmetterlingstramete war einmal mehr ein Augenschmaus. Schon von weitem zog mich ihre Schönheit magisch an.

Morgen steht noch eine geführte Pilzwanderung an anderer Stelle an. Ich hoffe, mein Spektrum dort noch erweitern zu können. In 12 Tagen geht es dann wieder in »meinen« Wald!

Liebe Grüße Markus«

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Südpfalz: Ein schöner Korb mit Pilzen aus dem Wald und von der Wiese


Stephan und Annette schreiben am 9. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Passionsfreunde,

heute durften wir in der Südpfalz endlich wieder unsere behüteten Freunde finden. Einige schöne Steinpilze, eine Familie Parasole, Waldchampignons und ein Kiefernreizker sind im Korb gelandet.

Da heißt es: Auf und suchen!

Viel Erfolg dabei, und haltet Euch aus unserem Revier raus! ;-p

Stephan und Annette«

(3 Fotos © Stephan/Privat)

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2 Fotos: Ein knackiger Steinpilz (links) aus dem Buchen-Eichen-Laubwald und eine Gesellschaft Parasole auf einer Waldwiese. Jeweils ein schöner Anblick!

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Westerwald, Altenkirchen: So langsam wird es was mit den Steinpilzen


Markus E. schreibt am 7. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder im Westerwald im Landkreis Altenkirchen unterwegs. So langsam tut sich etwas im Wald.

Als erstes fiel mit auf, dass die Masse an Fliegenpilzen noch einmal zugenommen hat. An meinen Steinpilzstellen stehen sie teilweise so dicht, dass man wirklich aufpassen muss, um keine zu zertreten. Und es drücken immer noch viele junge Pilze nach.

Steinpilze (z. B. Foto rechts) gab es auch, zwar immer noch wenige, aber dafür in ausgezeichneter Qualität. Auch sonst ist mir wieder einiges über den Weg gelaufen, wie z. B. die Sternschuppigen Riesenschirmpilze (2. Foto rechts). Sie durften, wie etliche andere auch, im Wald bleiben.

Ich möchte auch einmal ein Dankeschön an die vielen anderen Pilzfreunde loswerden, die tagtäglich so tolle Bilder für Deine Homepage beisteuern!

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße Markus«

(2 Fotos © Markus E.)

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Oberweidenthal, Südl. Weinstraße: Die Champignons wollten mit aller Macht alles wiedergutmachen


Torben schreibt am 3. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

eine weitere Wanderung brachte nach dem Regen der letzten Tage nun auch endlich den lange ersehnten Pilzsegen.

In der Umgebung von Vorderweidenthal an der Südlichen Weinstraße liefen insbesondere die Champignons auf Weiden und Wiesen zur Höchstform auf. Man hätte glatt denken können, sie wollten die bisher eher dürftige Saison im Alleingang wieder gutmachen. Auf dem Foto nicht zu sehen ist, dass wir gegen Ende der Wanderung noch mal gut das Doppelte an Champignons am Wegesrand stehen ließen, da das Körbchen bereits gut gefüllt war.

Wie schon von vielen anderen Pilzfreunden berichtet, waren auch die Schopftintlinge in großer Anzahl zu finden. Ein paar Herbstrotfüße, Birkenpilze, Goldröhrlinge, Parasole und ein Edelreizker schafften es ebenfalls in Körbchen.

Nun hoffen wir, dass der nördliche Schwarzwald - unser eigentliches Sammelrevier - uns den Sprung auf die andere Rheinseite nicht übel nimmt und uns in den nächsten Tagen und Wochen ebenfalls noch reichlich mit Pilzen beschenkt.

Viele Grüße und einen schönen Restfeiertag wünschen

Torben und Liz«

(Foto © Torben)

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Im Landkreis Altenkirchen bequemen sich die Röhrlinge so langsam heraus


Markus E. schreibt am 3. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

es sieht so aus, als würde sich auch im Westerwald so langsam etwas tun. Hätte ich mich fotografisch auf die Fliegenpilze (z. B. 2. Foto rechts) konzentriert, wäre ich den ganzen Tag beschäftigt gewesen. Solche Massen habe ich noch nie gesehen.

Sie zeigten mir aber leider nur den Weg zu einem sehr strammen Birkenpilz (1. Foto rechts). Insgesamt wanderten in der Folge fünf Birkenpilze und drei Steinpilze in mein Körbchen. Für ein erstes leckeres Pilzbrot hat es gereicht.

Ich hoffe, dass der Wald in der nächsten Woche etwas mehr hergibt!

Viele Grüße Markus«

(3 Fotos © Markus E.)

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Foto: Anlehnungsbedürftig scheint das Pilzmesser von Markus zu sein. Und das, obwohl es bei seinem Pilzgang doch gar nicht viel zu tun hatte. Der Flaschenstäubling dürfte wenig Verständnis für derart Komfortsuche haben, zumal er schon ziemlich altersschwach ausschaut. Solche Belästigungen kommen dabei raus, wenn das Pilzmesser nicht genügend Steinpilze und Maronen zu schneiden hat.


Verdammt leckere Safranschirmlinge aus dem Siegtal


Foto: Die Safranschirmlinge aus dem rheinland-pfälzischen Teil des Siegtales gediehen prächtig. Und so schmeckten sie auch: »Verdammt lecker!« so Markus. (Foto © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 27. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Wälder im Westerwald (Rheinland-Pfalz) geben immer noch nichts her, aber es gibt ja noch die Straßenränder. Wir freuen uns auf leckere Schnitzel von Safranschirmlingen, die aus dem Siegtal stammen.

Liebe Grüße Markus«


Simmern: Außer schönen Raufußröhrlingen ist der Wald pilzfrei


Tomasz schreibt am 18. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich im Wald bei Simmern im Rhein-Hunsrück-Kreis unterwegs. Zunächst sah es nicht gut aus, doch dann kam ich an einer Bachmündung vorbei und fand wunderschöne  Rotkappen und Birkenpilze (Foto rechts). Ansonsten war der Wald pilzfrei. Wir hoffen weiterhin auf reichliches Pilzwachstum in der nächsten Zeit!

Mach’s gut und bis bald!

Gruß Tomasz«

(Foto © Tomasz)

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Nur noch ein wenig Geduld, der Regen wird Wirkung zeigen

Annette und Stephan schreiben am 11. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zunächst mal möchten wir gratulieren zu 10 Jahren Pilzticker. Danke für die Idee, danke für die informative Seite und Deinen ständigen Einsatz, alles auf dem neuesten Stand zu halten.

Wir können, müssen dem Rheinland-Pfalz-Ticker leider berichten, dass es nichts zu berichten gibt, trotz ausreichender Regenmenge unter der Woche. Nun ja - eine schöne Wanderung im Pfälzerwald wars allemal.

Bis es Positives zu berichten gibt, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen!

Annette und Stephan«

Hallo Ihr Zwei,

die Zeit, bis die Pilzfruchtkörper erscheinen, ist nach dem »Regen unter der Woche« noch zu kurz. Champignons brauchen nach langer Trockenheit und dann folgendem ausreichendem Regen 10 bis 14 Tage, Pilze, die Baumpartner haben, zwei bis drei Wochen, ehe sie erscheinen. Es ist also nur eine Frage der Zeit.

Für Eure Gratulation vielen Dank! Viel Glück in Wald und Wiesen und herzliche Grüße!

Heinz-Wilhelm

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Rhein-Hunsrück-Kreis: Eine Familie Flocki und die Zuversicht auf mehr


Mandy und Tomasz schreiben am 9. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich in den Wäldern im Hunsrück, bei Rheinböllen. Allgemein ist leider ist nahezu kein Pilzwachstum vorhanden.

Auf dem Rückweg entdeckte ich allerdings diese kleine Familie von Flockenstieligen Hexenröhrlingen, die sich im Gras versteckte. Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen weitere Meldungen geben wird, denn während meines Pilzgangs begleitete mich erfreulicherweise der Regen.

Liebe Grüße Mandy und Tomasz«

(Foto © Mandy)

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Die Steinpilze im Nahe-Land lassen noch auf sich warten


Foto: Ein besonders schöner Rotfußröhrling. Ein Filzröhrling dieses Alters hätte einen weißen bis weiß-gelblichen Stiel. Rotfüße schmecken säuerlich, Filzröhrlinge (Ziegenlippen) nussig. (Foto © Margit)

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Margit und Olli schreiben am 26. Mai 2019:

»Sei gegrüßt, Heinz-Wilhelm, vom Pilzsuchteam Nahe-Land.

Gestern waren Margit und meine Wenigkeit in den steilen Waldhängen von Obermoschel unterwegs. Getrieben vom vielerorts schon ausgebrochenen Pilzfieber, liefen wir die Berghänge auf und ab, jedoch ergebnislos.

Nach einer Weile verließen wir diesen Eichenwald und fuhren mit dem Auto zum Kuhberg nach Bad Kreuznach. In diesen Mischwäldern versprachen wir uns mehr Glück, schon jetzt leckere Speisepilze zu finden.

An den Rändern der Waldwege wuchsen vereinzelt Moosbüsche, worin sich Rotfußröhrlinge fanden. Margit fand noch einen von Insekten malträtierten Hexenröhrling, der aber weder für ein Foto noch für den Korb taugte. Dafür hat sie einen Rotfußröhrling besonders schön fotografiert.

Bis zum nächsten Mal, dann hoffentlich mit Fotos von delikaten Sommersteinpilzen.«


Christian entdeckt die erste Speisemorchel 2019; sie wuchs in der Region Worms

Christian S. meldet uns den Fund der ersten Speisemorchel (Foto rechts) in diesem Jahr. Er hat sie in der Region Worms entdeckt, und zwar bereits am 21. März.

Er hat das schwarz-dunkelbraune, samtig anmutende Exemplar auf einem Amtsblatt mit gleichem Tagesdatum (hier nicht sichtbar) fotografiert.

(Foto © Christian S.)

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(24. März 2019)




Feilbingert: Austernpilze hoch über und tief unter der Erde


Foto: Tief in der Baumhöhle wuchsen die Austernpilze, einen halben Meter unter der Bodenoberfläche. Es war kein leichtes Fotografieren. (Foto © Olli)

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Olli schreibt am 18. Februar 2019:

»Sei gegrüßt Heinz-Wilhelm,

am letzten Wochenende war ich im Feilbingerter Wald unterwegs. Dort entdeckte ich am Waldrand einen von den Waldarbeitern gefällten Rotbuchenstamm.

Zu meinem Erstaunen wuchsen an der aufgeplatzten Rinde zwei Büschel leckere Austernseitlinge. Höchstens 700 Meter weiter besuchte ich noch den mir bekannten Wirtsbaum mit immerhin noch zwei Büscheln Austernpilzen.

Am gestrigen Sonntag besuchte ich noch einmal die Sautränke in der Nähe des Lemberges. Im Baumstumpf der alten ausgehöhlten Pappel wuchsen einige bläulich schimmernde Austernseitlinge - etwa einen halben Meter unter der Erde.

Es war gar nicht so einfach, diese Pilze zu fotografieren. Ich stellte mich mitten in die Aushölung des Bauminneren und schoss so viele Bilder, bis mir endlich eines gut gelang.

Zuhause legte Margit einige Pilze auf ein Silbertablett und lichtete sie für den Pilzticker ab.

Liebe Grüße vom Pilzsuchteam Nahe-Land!«


Foto: Präsentiert auf dem silbernen Tablett haben Margit und Olli hier den Fund vom Wochenende. Austernpilze bester Qualität!

(Foto © Margit)

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Im Soonwald quirlen die jungen Austernpilze weiterhin munter aus dicksten Rotbuchenstämmen hervor


Foto: Es ist herrlich, im frostigen Winterwald solch schöne Austernpilze zu finden! (3 Fotos © Margit)

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Margit und Olli schreiben am 21. Januar 2018:

»Letztes Wochenende fuhren Margit und ich erneut in den etwa 35 Kilometer entfernten Soonwald zur Austernpilzsuche.

Zunächst suchten wir eine Allee mit Pappeln ab, wo wir vereinzelte Exemplare fanden. Im Soonwald angekommen, entschlossen wir uns, einen Friedhof mit mindestens 20 bis 30 abgestorbenen Rotbuchen, Stammdurchmesser mindestens ein Meter, und anderen tonnenschweren Baumriesen abzusuchen.

Das Thermometer zeigte unter Null Grad an und nachts wird es auf der Soonwaldhöhe noch kälter, so dass ich befürchtete, die Pilze, die wir hoffentlich finden würden, könnten schon Gefrierbrand haben.*

An einer noch recht gesund aussehenden Rotbuche mit sehr rauher Rinde fanden wir dann einige Büschel Austernseitlinge.

Der breiteste Porling an der abgebrochenen Buche war etwa 80 Zentimeter breit, da kann der Betrachter in etwa den Stammdurchmesser erahnen.

Soviel aus dem Soonwald.

Noch alles Gute von Margit und Olli«

*Anmerkung: Winterpilze sind gegen Gefrierbrand durch Frostschutzproteine geschützt

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Foto: Sie quirlen nur so aus der rissigen Rinde, die jungen Austernseitlinge. Herrlich, wenn man solch ertragreiche Baumbestände kennt.


Foto: Die Stammdicke ist imponierend. Die ansitzenden etwa 80 Zentimeter breiten Porlinge, vermutlich Zunderschwämme, deuten an, dass Oliver über abgestorbene Rotbuchen von einem Meter Durchmesser staunen konnte.


Bei der üppigen Ernte im strömenden Regen entdeckte Olli weitere klitzekleine Austernpilznester


Foto: Drei solch schöner Büschel Austernseitlinge konnte Olli an seiner Stammbuche bei Feilbingert ernten. Und er entdeckte weitere nachwachsende Nester! (2 Fotos © Olli)

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Olli und Margit schreiben am 14. Januar 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

nach dem Mittagessen am Sonntag beschloss ich, meiner abgestorbenen, aber noch aufrecht stehenden Rotbuche im Laubwald bei Feilbingert einen Besuch abzustatten.

Zweckmäßigerweise in Gummistiefeln und Regenjacke, denn der Regen verstärkte sich zunehmend. Während des zwei Kilometer langen Anmarsches hegte ich jedoch nicht einen einzigen Gedanken, das Unterfangen abzubrechen, denn ich rechnete fest mit einem guten Fund.

Und tatsächlich wuchsen mehrere Büschel herrlicher Austernseitlinge an meinem anvisierten Stamm. Das Fotografieren war gar nicht so einfach, denn die Linse der Kamera wurde ständig von Regentropfen bombardiert. Drei Büschel Pilze waren erntereif und verschwanden im Korb.

Dann entdeckte ich an dem versehrten Baum noch einige winzig kleine Ansätze weiterer Austernpilzbüschel. Ich denke, bis zur Reife werden noch zwei bis drei Wochen ins Land gehen.

Meinen heutigen Fund werde ich meiner kleinen Schwester schenken, die in Mannheim wohnt. Sie wird sich sicher freuen. Im Pilzkorb befanden sich zum guten Schluss auch noch einige Birkenporlinge, die ich ihrer guten Heilkräfte wegen immer gerne mitnehme.

Viele Grüße aus dem verregneten Nahe-Land bei Feilbingert vom Pilzsuchteam Margit und Olli«

Pilz-Ticker-RP


Foto: Die Birkenporlinge liegen unten und dienen den empfindlicheren Austernseitlingen beim Abtransport als Polster. Und der bekannte rote Korb von Margit und Olli kommt in voller Lebensgröße auch einmal wieder zu Ehren.


Kräftige Austernpilze an der wuchtigen Rotbuche und gute Aussichten fürs Frühjahr


Foto: Die geplatzte Rinde ist für Austernpilze ein guter Angriffspunkt an sterbenden alten Rotbuchen. Bereits vergangenes Jahr hatte Olli diesen Baum im Visier. (3 Fotos © Margit)

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Margit und Olli schreiben am 7. Januar 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Sonntagnachmittag fuhren wir gemeinsam in den Soonwald, um erneut Austernseitlinge zu finden.

In der Nähe der Speisegaststätte Gräfenbacher Hütte fanden wir eine wuchtige alte Rotbuche mit sehr dicker, teils aufgebrochener Rinde. Das ideale Habitat für Austernpilze!

Und tatsächlich wuchsen kaskadenförmig mehrere kräftige Büschel der Pilze. Vergangenes Jahr hatte ich hier bereits verfaulte entdeckt, die zur sicheren Bestimmung nicht mehr geeignet waren. Austernpilze oder Gelbstielige Muschelseitlinge? Nun also das erfreuliche Ergebnis.

Dieser Fund sollte der einzige an Speisepilzen für diesen Tag bleiben. Wir fanden allerdings noch einige schöne Birkenporlinge, die uns für einen heilenden Magentee immer willkommen sind. Margit hat für den Pilzticker wieder einige Fotos gemacht und mich dabei auch bei der tollkühnen Überquerung eines riesigen reißenden Flusses fotografiert (Foto rechts).

Wir hoffen, noch einige trächtige Wirtsbäume für Austernpilze oder Samtfußrüblinge an den kommenden Wochenenden zu finden. Die Voraussetzungen sind gut, denn es ist nach langen trockenen Monaten endlich richtig feucht im Wald. Ich denke, das könnte eine gute Saison für Frühlingspilze werden.

Das war es für heute vom Pilzsuchteam Margit und Olli«

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Foto: Margit und Olli waren mit diesem Fund von Austernseitlingen mehr als zufrieden. Das feuchtkalte Wetter begünstigt ihr Wachstum und verspricht zusätzliche Ernten.


Der Keiler stürmte direkt vor Olli und Margit vorbei, mitten durch das Austernpilz-Revier


Foto: Ein schönes Nest bester Austernseitlinge, die Olli am Silvestertag des Jahres 2018 gefunden und im strömenden Regen fotografiert hat. (5 Fotos © Margit & Olli)

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Margit und Olli schreiben am 1. Januar 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

am Samstag schaute ich in meinem Heimatwald Nähe Feilbingert bei einem stark bemoosten alten Liegendstamm einer Rotbuche vorbei. An diesem Stamm wachsen das ganze Jahr über verschiedene Pilze. An essbaren ist jedoch nur der Lungenseitling dabei.

Im Moment wächst dort der Gelbstielige Muschelseitling. Die weitere Suche nach Austernseitlingen gestaltete sich in den steilen Berghängen schwierig. Von Vorteil in diesem unwegsamen Gelände ist allerdings, dass so mancher hingestreckte Rotbuchenstamm seinem Verrottungsschicksal überlassen wird, weil der Abtransport für die Forstwirtschaft enorm aufwändig wäre.

Nach etwa zwei Sunden fand ich an einem noch stehenden altersschwachen Baum ein junges Büschel bräunlich schimmernder Austernpilze. Es sollte der einzige Fund für diesen Tag bleiben. Die Menge reichte aber, um eine köstlich schmeckende Pizza Funghi davon zu kreieren; ein Gedicht war sie!

Am Silvestermorgen fuhren Margit und ich zum Soonwald. Ich musste sie an diesem verregneten Tag dazu überreden, denn sie sucht ungern bei Schmuddelwetter Pilze.

Gleich am ersten uns bekannten Wald machten wir Stop. Und siehe da, in diesem alten Rotbuchenbestand, wo kleine Wildbäche gluggern, lachte uns bald ein ansehnliches Büschel schöner Austernpilze an. Das war nun etwas für eine wirklich üppige Mahlzeit!

Ich freute mich vor allem für Margit, deren Begleitung bei dem widrigen Wetter nun doch belohnt worden war. Leider ist mir in dem strömenden Regen ein nicht ganz so gutes, weil überbelichtetes Foto von diesem Fund gelungen.

Der erschöpfte Jagdhund kann dem Keiler nicht folgen

Wir wechselten nun das Gebiet und fuhren in die Nähe der höchsten Erhebung des Soonwaldes: Ellerspring heißt dieser Gipfelpunkt. Auch dort gibt es darbende und sterbende Rotbuchen, die für Austernpilze in Frage kommen.

Ganz tief im Wald hörten wir auf einmal Tierschreie. Nach einer Weile stürmte plötzlich ein offenbar verletzter Keiler an uns vorbei. Wir waren froh, dass uns ein umgestürzter kräftiger Buchenstamm, den wir gerade nach Pilzen absuchten, von dem Tier trennte, das von respektabler Größe war.

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Foto: Ganz jung und knackig sind diese Büschel von Austernseitlingen. Ein Festschmaus

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Das Wildschwein wurde von einem schon sichtlich erschöpften Jagdhund verfolgt, der nur schleppend vorankam. Nach einer Weile war wieder Ruhe. Der Vorfall sollte uns aber nicht von weiterer Suche abhalten und so freuten wir uns, dass wir bald darauf ein schönes Nest mit jungen, knackigen Austernseitlingen entdeckten. Margit hat die schönen Pilze für den Ticker abgelichtet.

Als wir gerade im Begriff waren, mit dem Auto den Wald zu verlassen, stießen wir auf jenen Jäger, dessen Jagdhund wohl den Keiler verfolgt hatte. Er führte noch weitere Hunde bei sich und bat uns, doch eines seiner Tiere an der Leine zu halten, weil er den Verfolgerhund aus dem Wald holen wollte. Diese Jagdhunde sind mit GPS-Halsbändern ausgerüstet, mit welchen der Jäger seine Hunde orten kann.

Der Jäger trägt den ermatteten Hund aus dem Wald

Nach etwa zehn Minuten kam der Jäger mit seinem Hund auf den Armen zurück. Das Tier war zu ermattet, um sich noch aus eigener Kraft fortbewegen zu können. Der Jäger berichtete uns von der nächtlichen Jagd und dem Schuss, der das Wildschwein offenbar verletzt hatte.

Am darauffolgenden, also dem heutigen Tag, wollte die geschlossene Jagdgesellschaft das Tier erlösen. Obwohl die Jäger den Keiler mit mehreren Hunden aufzuspüren versuchten, bekamen sie das angeschossene Tier aber nicht mehr zu Gesicht.


Foto: Natürlich landete auch dieses kräftige Büschel in Margit und Ollis Korb. Gefunden haben sie es ebenfalls am 31. Dezember 2018.

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Dem Jäger zeigte ich nach dieser Episode noch unser Beute, einen halben Korb voll Austernseitlinge. Er fragte mich, was das für Pilze seien. Das sind Baumpilze, erklärte ich. Er war sehr erstaunt über diese Art, die er nicht kannte. Es ist doch trotz aller Anstrengung einfacher, Austernseitlinge als ein Wildschwein nach Hause zu bringen, dachte ich bei mir.

Den erschöpften Jagdhund fuhren wir dann noch zum Parkplatz am Ellerspring, wo der Jäger mitsamt seinen Hunden von einem Jagdfreund abgeholt wurde.

Nach diesem denkwürdigen Waldgang war ich am Neujahrstag dann nochmals alleine auf der Pilzpirsch und fand meinen ersten bläulich schimmernden Austernpilz mit einem kleinen Geschwisterchen. Und zwar an der Sautränke, die ja einer meiner zuverlässigsten Austernpilzplätze ist. Sie befindet sich kurz vor dem Gipfel des Lemberges bei Feilbingert.

Nun noch alles Gute für das Jahr 2019 für Dich, Heinz-Wilhelm, und den Pilzticker mitsamt seinen Pilznachrichten-Schreibern und Lesern! 

Servus aus den tiefen Wäldern des Nahe-Landes vom Pilzsuchteam Margit und Olli«

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Foto: Und dies ist Ollis Neujahrsfund von der Sautränke bei Feilbingert. Ein großer Aufpasser und zwei Schutzbedürftige. Hat Olli den zweiten Knirps vielleicht übersehen?

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Ollis schöner Pilzgang mit vielen frischen Austernseitlingen am Heiligen Abend


Foto: Olli konnte sich am Heiligen Abend über dieses schöne ausgewachsene Büschel Austernseitlinge freuen. (2 Fotos © Olli)

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Olli schreibt am 26. Dezember 2018:

»Servus Heinz-Wilhelm,

am Heiligen Abend war ich nach langer Zeit wieder einmal auf Pilzsuche, und zwar im Obermoscheller Wald, etwa 15 Kilometer südwestlich von Bad Kreuznach.

Zuerst fand ich einige Falsche Pfifferlinge, die wie die echten bevorzugt im weichen Moos wachsen. Danach entdeckte ich einen von den Waldarbeitern am Waldrand liegen gelassenen Rotbuchenstamm, an dem noch Überbleibsel von abgerissenen Austernseitlingen hingen. Das schien für die nahe Zukunft erfolgsversprechend auszusehen.

Bald darauf fand ich den mir bekannten, noch stehenden, jedoch in halber Höhe abgebrochenen Rotbuchenstamm, der erfreulicherweise noch schöne Büschel Austernseitlinge hervorbrachte. Meine langjährige Beobachtung ist es, dass Wirtsbäume nur so lange Austernseitlinge hervorbringen, wie sie noch mit Rinde bekleidet sind. 

Danach setzte ich über in den Rheingrafenwald, wo ich »meinen« zersägt auf dem Waldboden liegenden Rotbuchenstämmen einen Besuch abstattete. Leider waren keine Austernseitlinge daran zu finden. Diese etwas mehr als ein Meter langen Baumstämme bieten nach einigen ertragreichen Jahren Baumpilzen vermutlich keine Nährsubstanz mehr. Dafür spricht auch, dass sie inzwischen kaum noch über schützende Rinde verfügen.

Soviel von meinem schönen Pilzgang am Heiligen Abend.

Viele Grüße von Olli und Margit«


Foto: Auch an jungen Büscheln fehlte es nicht. Man beachte aufsteigend die Jungbrut sowie die darüber sitzenden schon etwas größeren Pilze.


Neustadt a. d. Weinstraße: Siegfried im Rausch der falschen Parasole


Foto: Siegfried freute sich zwar über Parasole, doch die hier gezeigten Pilze sind allesamt Safranschirmlinge. Aber die schmecken bekanntlich ebenso gut. (2 Fotos © Siegfried)

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Siegfried schreibt am 8. Dezember 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die aus Baden-Württemberg gemeldeten Parasolfunde ließen mir keine Runde, schließlich ist unser Esskastanienwald in der Nähe des Hambacher Schlosses in Neustadt a.d. Weinstraße in gewöhnlichen Jahren ein Parasol-Eldorado.

Gestern blieb mein Korb allerdings leer. Umso erstaunter war ich heute Morgen, als ich beim Kaffeekochen aus dem Küchenfenster ein schönes Exemplar erblickte (Foto oben).

Zum Spaziergang mit meinem Hund nahm ich auf Verdacht den Pilzkorb mit. Wie man auf dem Foto rechts sieht, war es die richtige Entscheidung.

Herzliche Grüße Siegfried«

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    Pilz-Ticker-Hessen: Welche Pilze derzeit in den Waeldern Hessens wachsen

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Ein toller
Blog von

Ausgefallene Pilzgerichte wie Kaffee mit Reishi, Steinpilze im Kichererbsen- und Kartoffelpürree, Sammel- und Gesundheitstipps und vieles, vieles mehr. Hier geht's zum Stöbern in Wohlrabs Pilzreich



Pilzbücher

Meine ersten 10 Pilze genau kennenlernen

Mit Gütesiegel und empfohlen für Einsteiger von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM)


Mit Pilzsammlern
in Deutschland unterwegs


14 Reportagen von der Pilzsuche aus Wäldern, Feldern und in Wohnnähe


Pilze, Holzkasten, Bollerwagen


Meine Kindheit im Dorf der 60er Jahre, als die Selbstversorgung noch den Alltag bestimmte


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Peter Wenter beschreibt in Meine Schwammerl - Pilze aus dem Münchner UmlandPilze aus 70 Gattungen fachlich tadellos und mit viel Detailliebe. Ein Buch für Anfänger und Ambitionierte - vor allem aber für jeden, nicht nur für Münchner.

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Ein außergewöhnliches und mitreißendes Pilzbuch! Toll für den Einstieg in die Pilzpassion, ideal für junge Pilzfreunde!


Jürgen Guthmanns Enzyklopädie der Heilpilze


DIN-A-4-Format; 425 Seiten; Darstellung von über 100 Heilpilzen mit ihren bioaktiven Inhaltsstoffen; Liste: Für welche Krankheiten sich die 16 gebräuchlichsten Heilpilze eignen; 250 Farb- und 230 Strichbilder; 1600 Zitate aus der Originalliteratur.

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