Pilz-Ticker-RP (Rheinland-Pfalz)



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Mit getrockneten Spitzmorcheln veredeln wir unsere Pilzsoßen und überhaupt Pilzgerichte unnachahmlich!

Wir kaufen sie natürlich in bester Bio-Ware beim Pilzversand und Pilzhandel

Pilze Wohlrab.

Ein bayerisches Familienunternehmen.





Neuwied: Freudige Nachlese im Revier der Böhmischen Verpeln


Markus E. schreibt am 19. April 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

wie Du sicher schon vermutest hast, habe ich meinen neuen Platz im Landkreis Neuwied, an dem die Böhmischen Verpeln wachsen, nochmals aufgesucht.

Und es gab noch einige schöne Exemplare, so dass der Dörrex zufrieden vor sich hinbrummt.
Nächste Woche sind hier die Brennnesseln wahrscheinlich schon zu hoch, so dass die Pilze kein Licht mehr und kaum noch Luft bekommen.

Viele Grüße, Markus"

(2 Fotos © Markus E.)

Thomas vom Pilz-Ticker BaWue schreibt hierzu am 19. April 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

mich würde interessieren, warum Markus E. offenbar bewusst die Stiele der Böhmischen Verpeln entfernt. Das ist doch viel zu schade. Getrocknete Stiele kommen bei mir, wie auch kleinere Bruchstücke von Morcheln und Morchelbecherlingen, in eine Morchel-Mischdose, die dann unter anderem in Soßen Verwendung finden.

Liebe Grüße Thomas"

Markus erwidert am 20. April 2021:

"Guten Morgen Heinz-Wilhelm, 

das ist nur wegen der Optik. Bei mir wird alles verwertet!

Viele Grüße, Markus "

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Foto: Eine Runzelverpel oder Böhmische Verpel. Sie mögen, wie Spitzmorcheln, Mulch und verwelktes Blattwerk in Au- und Mischwäldern. Diese hier pflegt die Nachbarschaft mit dem Frühlingsscharbockskraut.

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Schöne Verpeln aus dem Talgrund für den überraschten Markus


Markus E. schreibt am 17. April 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

normalerweise melde ich mich ja nicht so früh im Jahr.

Aber ein zufälliges Treffen führte dazu, dass es bei uns heute Nudeln mit Verpelrahmsoße gibt.

Ich war heute mit dem Fahrrad im Landkreis Neuwied unterwegs. Wegen einer Straßensperrung musste ich, um einen großen Umweg zu vermeiden, eine Art Trampelpfad nehmen. Dieser verläuft am Rande eines Talgrunds an einem schattigen Hang entlang. Und dort traf ich ein Paar mit einem Körbchen, was mich natürlich neugierig machte. Und siehe da, es war voller prächtiger Böhmischer Verpeln.

Da ich auf so etwas natürlich nicht vorbereitet war, konnte ich nur einige Pilze locker in die Jackentaschen legen. Aber für den Anfang war es nicht schlecht.

Liebe Grüße und alles Gute, Markus"

(2 Fotos © Markus E.)

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Soonwald: Austernpilze auf dem Schneemann und fünf neue Wirtsbäume


Margit und Oliver schreiben am 23. Januar 2021:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir versuchten die Woche noch einmal unser Glück an der Ellerspring im Soonwald. Es war die ganze Woche mild an der Nahe, bis zu neun Grad warm.

Als wir am Straßenkreuz Kreershäuschen ankamen, war die Straße hoch hinauf zur Ellerspring wegen Baumfällarbeiten gesperrt. Zuletzt hatten uns hier die Massen der Wintertouristen, nun die Baumfällarbeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das bedeutete nichts anderes, als an den abgetauten Waldhängen nach Austernpilzen zu suchen. Zu unserem Trost fanden wir denn auch einige Exemplare an einer bemoosten kranken Rotbuche. Ich legte sie für ein Foto auf den Kopf eines tauenden Schneemanns (Foto rechts).

Kommende Woche wollen wir erneut versuchen, der Ellerspring einige Austernseitlinge abzuluchsen. Unsere bisherigen Funde fielen für uns durchaus zufriedenstellend aus und geben Anlass für gute Ernten auch in Zukunft, denn wir entdeckten immerhin fünf neue Wirtsbäume, die Austernpilze trugen.

Bleib gesund, Heinz Wilhelm!

Grüße vom Pilzsuchteam Margit und Olli aus dem Nahe-Land«

(Foto © Margit)

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Die schönen Austernpilz-Reviere auf dem Gipfel des Soonwaldes sind fest im Griff der Wintertouristen


2 Fotos: Die schönen jungen Austernpilze bekamen nur wenig Schnee ab. Tief verschneit war der Soonwald hingegen unterhalb der Ellerspring, wo die Zweige der Nadelbäume unter den Schneelasten abzubrechen drohten (Foto rechts). (2 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 2. Januar 2021:

»Servus Heinz Wilhelm,

im neuen Jahr sicher angekommen, fuhren wir am Samstag erneut hoch zur Ellerspring (657,5 m ü. NHN). Je höher wir kamen, desto höher lag auch der Schnee, die Nadelbäume konnten die Schneemassen kaum noch tragen.

Oben angekommen, fanden wir wieder den schon befürchteten Massentourismus vor und nirgendwo war ein Parkplatz für uns arme Pilzsucher zu finden.

Also ging es wieder bergab, dorthin, wo nicht mehr so viel Schnee lag und noch Parkmöglichkeiten vorhanden waren. In der Nähe von Kreershäuschen parkten wir schließlich und suchten uns einen Mischwald mit möglichst vielen Rotbuchen für unsere Suche nach Austernseitlingen aus. Und Margit wurde tatsächlich fündig.

An einem uns bislang nicht bekannten Wirtsbaum, eine Rotbuche, entdeckte sie herrliche junge Austernseitlinge und lichtete diese gleich ab. An einem Waldweg entdeckten wir dann noch ein Büschel älterer Samtfußrüblinge, die wir aber stehen ließen. Die Ellerspring können wir wohl erst wieder nach Pilzen absuchen, wenn die Wintertouristen ausbleiben. 

Margit hat auch nochmals ein Foto des Winterwaldes unterhalb der Ellerspring gemacht.

Ciao vom Pilzsuchteam Olli und Margit aus dem Nahe-Land«

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Soonwald: Schnee über Schnee, Autos über Autos und ein (Austernpilz-)Dinner für Zwei am Silvestertag


Foto: Die jungen Austernpilze waren recht ordentlich verschneit. Aber es ist immer wieder ein Vergnügen, sie im weißen Winterwald zu suchen - und zu finden. (3 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 31. Dezember 2020:

»Servus Heinz Wilhelm,

zum letzten Mal im Jahr 2020 erklommen Margit und meine Wenigkeit die Ellerspring im Soonwald, um einen unserer Rotbuchenstämme aufzusuchen, der uns bis jetzt jedes Jahr Austernseitlinge bescherte.

Wir wollten eigentlich schon am vergangenen Sonntag dort hinfahren, doch nach heftigen Schneefällen (Foto rechts) gab es dort Schneebruch, so dass die Anfahrtsstrecke gesperrt werden musste.

Bei mäßigem Schneefall fuhren wir also heute voller Zuversicht und Hoffnung auf leckere Winterpilze den Berg hoch. Auf dem Gipfelpunkt angekommen, erschraken wir: alle Parkplätze waren besetzt von Autos, bis hinein in die Waldwege standen die Wagen! Wer sich für das Enträtseln von Kfz-Kennzeichen interessiert, hätte hier viel Arbeit gehabt.

Ohne zu überlegen, wendete ich, so es auf dem beengten Parkplatz noch möglich war, unser Auto und wir flüchteten auf der Stelle vor dem Massentourismus.

Glücklicherweise wusste ich noch von einem Baum im unteren Bereich der Ellerspring, wo noch Austernseitlinge wachsen könnten. So war es dann auch, und so kamen wir doch noch zu unserem erhofften abendlichen Dinner für Zwei.

So gab es Cevapcici, Austernpilze in süßsaurer Soße und Reis, dazu einen gemischten Salat und für den Durst einen Blauen Spätburgunder. Die Fotos hat, wie so oft, wieder Margit geknipst.

Noch alles Gute für den kleinen Rest des Jahres und viel Gesundheit und Suchgeist für das kommende Jahr!

Dies wünscht allen Pilzfreunden und Besuchern des Pilztickers das Pilzsuchteam aus dem Nahe-Land, Margit und Oliver.«

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Foto: Das reichte dicke an Austernseitlingen für ein Dinner mit Pilzen für Zwei. So gab es für Margit und Oliver auch am letzten Tag des Jahres noch ein schönes Wildpilzgericht.

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Soonwald: Eine schöne Austernpilzernte im Schneegestöber

2 Fotos: Schöne Austernseitlinge, leicht überzuckert vom Schnee. Margit machte die zwei Fotos am moosüberwachsenen Stamm, indem sie sich und die Handykamera unterm Regenschirm schützte. (2 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 27. Dezember 2020:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

am Sonntag Nachmittag waren wir wieder im Soonwald unterwegs, um Austernseitlinge an einem uns bekannten Rotbuchenstamm zu ernten.

Auf dem Hinweg begann es zu schneien und das Thermometer fiel von vier auf null Grad. Bis wir an unserem anvisierten Erntebaum ankamen, schneite es immer heftiger. Bevor ich die gefrorenen Pilze erntete, knipste Margit, geschützt unterm Schirm, einige Bilder. 

Bei dem starken Schneefall vergaßen wir den Gesamtfund im Korb zu knipsen; unser Bastkorb war zu einem guten Dreiviertel gefüllt. Das Ganze spielte sich im unteren Bereich des Soonwaldes ab; die Weiterfahrt hoch hinauf zur Ellerspring wagten wir wegen des mittlerweile starken Schneefalles nicht. Bei der guten Fundmenge fiel uns der Verzicht umso leichter.

Von der Ausbeute wird uns Margit einen schönen Pilzgulasch machen, das schmeckt ja so lecker!

Chiao vom Pizsuchteam Margit und Oliver aus dem Nahe-Land"

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Herrliche junge Austernseitlinge und überaus tückische Gifthäublinge im Soonwald


2 Fotos: Diese herrlichen jungen Austernseitlinge haben Margit und Oliver auf den Höhen der Ellerspring, der höchsten Erhebung des Soonwaldes im Landkreis Bad Kreuznach, gefunden. Manchen Meter und Kilometer hatten sie bereits hinter sich, ehe ihre ergebnislose Suche mit dieser Entdeckung endlich ein Ende hatte. Wegen der immer wärmeren Spätherbst- und Winterzeit sei der Zeitpunkt, Winterpilze zu finden, nicht mehr so einfach auszumachen, so Oliver. 


Foto rechts: Wie schon Thomas vom Pilz-Ticker-BaWue, so fanden auch Margit und Oliver erst bei genauem Hinsehen heraus, dass es sich bei den hier gezeigten Pilzen nicht, wie zunächst vermutet, um Samtfußrüblinge handelte, sondern um die berüchtigten Gifthäublinge. "Von oben betrachtet, waren sie kaum von Samtfußrüblingen zu unterscheiden", so Oliver. Allein der Ring und vor allem der silbrigweiße Stiel sind Alarmsignale. Das Büschel wuchs auf Kopfhöhe an einem übermoosten Nadelbaumstamm und lud gefällig zur Betrachtung von unten ein. Welch ein Glück! (3 Fotos © Margit)

23. Dezember 2020

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Rheingrafenwald: Die Winterpilze waren alle schon hinüber, nur eine Glucke hielt sich noch auf den Beinen


Foto: Schwer zu beurteilen, ob dies eine Krause oder Breitblättrige Glucke ist. Als Breitblättrige wäre sie geschmacklich ein nicht mal mäßiger Speisepilz und kann nur mit starken Stützungsmaßnahmen zu einem passablen Küchenpilz hochgepäppelt werden, siehe hier. Auf jeden Fall ist das hier gezeigte Exemplar aber bereits im fortgeschrittenen Alter, worauf die weit auseinander klaffenden Blattenden hindeuten. (2 Fotos © Oliver)

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Margit und Oliver schreiben am 20. Dezember 2020:

»Servus Heinz Wilhelm,

mich packte erneut die Lust, nach Winterpilzen zu suchen. Dieses Mal besuchte ich meinen Heimatwald in der Nähe von Obermoschel.

In einem Rotbuchenbestand in Hanglage kenne ich einen  alten abgestorbenen, noch stehenden Baum, der mir nun schon seit einigen Jahren treu Austernseitlinge schenkt. Leider erfüllte sich meine Erwartung nicht ansatzweise: nach beschwerlichem Weg fand ich nur noch einen völlig ausgetrockneten abgebrochenen Baumstumpf vor - ohne einen einzigen Pilz.

So fuhr ich mit dem Auto zum Rheingrafenwald bei Bad Münster am Stein Ebernburg, wo ich zwei weitere Wirtsbäume kenne. Ich hatte dort schon Lungenseitlinge gefunden. Würden es dieses Mal Austernseitlinge sein? Auf dem Fußweg passierte ich einige Tannen, ohne weiter auf Pilze zu achten.

Plötzlich entdeckte ich am Fuße einer der Bäume wunderlicherweise eine große Krause Glucke, in einem absolut klasse Zustand. Natürlich erntete ich dieses herrliche Exemplar und legte es in den roten Korb, der damit fast schon voll war. Einfach mega. Falls ich jetzt noch Austernseitlinge finden würde, hätte ich ein Problem mit dem Abtransport.

Bei den Bäumen angekommen, fand ich aber nur noch verkümmerte, alte Austernpilze. Sie waren ein Foto nicht wert und zum Essen schon gar nicht mehr geeignet. Nach dieser Suche fuhr ich noch zum Kuhberg hoch, auf dem ich aber auch keine Winterpilze mehr fand.

Das war es dann von dieser Pilzsuche.

Sollte das Wetter mitspielen, wollen wir nächste Woche noch einmal die Wälder des Hunsrücks anfahren.

Noch alles Gute und weiterhin viel Glück beim Pilze suchen wünschen allen, die noch unterwegs sind, Margit und Olli vom Pilzsuchteam Nahe-Land«


Ellerspring: Und dabei sah der mittelgroße Steinpilz doch so vielversprechend aus...


Oliver schreibt am 18. Dezember 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich ohne Margit im Soonwald und habe dort Pilze gesucht. Das Wetter ist im Moment sehr mild in unserer Gegend, die Temperaturen liegen bei 8 Grad Celsius und es nieselt oft.

Im Soonwald war es sehr düster, ab und zu schien mal kurz die Sonne. An einer alten, noch stehenden Rotbuche fand ich sehr schöne Büschel junger Austernseitlinge (1. Foto rechts) hervorragend geeignet für ein Pilzgulasch, das ich uns heute Mittag kochen werde.

Nach diesem Fund fuhr ich dann hoch zum Ellerspring. Dort fand ich ein paar Samtfußrüblinge, die an einem abgesägten Baumstamm wuchsen. In einem windgeschützten Mischwald fand ich versteckt unter Laub, noch einen kleinen weißen Fichtenteinpilz, ohne Wurm- und Schneckenbefall. Die Tierchen scheinen sich mittlerweile verdrückt zu haben.

Als ich dann am späten Nachmittag, kurz bevor die Dämmerung einsetzte mein Auto erreichte, entdeckte ich am Waldrand, einen mittelgroßen Steinpilz, der von außen unversehrt aussah. Als ich ihn später per Längsschnitt teilte, bemerkte ich die Frostschäden und ließ ihn schweren Herzens im Wald zurück .

Die meisten Pilzvergiftungen treten bei Speisepilzen auf, die bereits hinüber sind - also Vorsicht damit. Den großen Steinpilz hatte ich, bevor ich ihn aufgeschnitten hatte, mit den anderen Pilzen im Korb liegen (2. Foto rechts).

Alles in allem war es aber ein guter Fund. Dann wünsche ich noch allen Pilzfreunden gute Funde und leckere Pilzgerichte.

Grüße von Margit und Oliver aus dem Nahe-Land«

(2 Fotos © Oliver)

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Margit und Oliver können's nicht lassen


Foto: Die Violetten Rötelritterlinge sehen noch prima aus. Kein Wunder: sie zählen zu den Pilzen, die bis in den Winter hinein wachsen, also kälte- und bis zu einem gewissen Grad auch frostresistent sind. Das gilt nicht für die Fichtenreizker auf dem zweiten Foto im unteren Korb, die bereits blaugrüne Lamellen haben, was auf Frostschäden zurückzuführen ist.


Margit und Oliver schreiben am 6. Dezember 2020:

»Servus Heinz Wilhelm, nochmals danke an den Pilzticker  Bawue, denn dem letzten Fundbericht folgend, fuhren meine Margit und ich erneut auf die Rheinhöhen, um vielleicht noch einmal Speisepilze zu finden.

Als wir aus dem Auto ausstiegen, fragte eine uns schon bekannte Spaziergängerin ungläubig, ob wir jetzt noch Pilze suchen würden...

Auf dem Weg zu unseren Pilzplätzen fanden wir, egal wo wir auch vorbeigingen, irgendwelche Pilze. Zwar waren es meistens ungenießbare oder auch ehemals essbare Pilze. So eine ertragreiche Gegend kannten wir bis dato noch nicht. Überall gibt es kleine Bäche und das Weideland war satt mit Wasser getränkt - beste Vorraussetzungen für reiches Pilzwachstum.

Im ersten Fichtenwald angekommen, fand ich einen Maronenröhrling,  der zwar noch fotogen aussah, aber total durchwässert war. Etwas später hörte ich Margits Freudenrufe: »Ich habe ein ganzes Nest gefunden!« Staunend sah ich zu, wie sie ihren Fund abschnitt und stolz in ihr Körbchen legte. So ging das dann weiter mit den Maronenröhrlingen.

In einem anderen Waldstück fanden wir herrliche frische Violette Rödelritterlinge im besten Zustand. Ab und zu fanden wir auch noch Fichtenreizker, die waren zwar mehr grün als orange, aber ohne Wurmbefall und knackig. Steinpilze und Rotfußröhrlinge fanden wir hingegen keinen einzigen mehr.

Unser Gesamtfund an Pilzen konnte sich wirklich sehen lassen, jetzt musste sich Margit auch nicht mehr schämen, falls uns Spaziergänger fragen würden, was wir in den Körben hätten.

Einen Teil der Ausbeute bekam unser Freund, der Winzer Tom. Den großen Rest werden wir morgen in den Dörrautomaten trocknen.

Wir hoffen, dass die Qualität gut geworden ist, denn es war neblig und düster.

Allen Pilzsuchern alles Gute - und bleibt gesund!«

(2 Fotos © Margit)

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