Pilz-Ticker-RP (Rheinland-Pfalz)



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Rheinland-Pfalz





Mit getrockneten Spitzmorcheln veredeln wir unsere Pilzsoßen und überhaupt Pilzgerichte unnachahmlich!

Wir kaufen sie natürlich in bester Bio-Ware beim Pilzversand und Pilzhandel

Pilze Wohlrab.

Ein bayerisches Familienunternehmen.





Landau: Bevorzugte Pfifferlinge mit bissfesten Stielen


Foto: Verschiedene Arten Pfifferlinge, rechts daneben Lungenseitlinge sowie Sommersteinpilze unterschiedlicher Größe und Qualität fand Rolf bei Landau/Klingenmünster.


Rolf schreibt am 29. Juni 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir bei Landau/Klingenmünster Pilze suchen und hatten richtig Glück.

Neben Frauentäublingen, Perlpilzen und Lungenseitlingen gab es auch Sommersteinpilze und ein paar Maronenröhrlinge. Besonders gefreut haben wir uns über eine gehörige Portion an Amethystpfifferlingen und Blassen Pfifferlingen. Ich bevorzuge diese zwei Arten, da ihre dicken Stiele eine ausgezeichnete Bissfestigkeit haben.

Mit freundlichen Grüßen Rolf«

(2 Fotos © Rolf)

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Foto: Die Blassen Pfifferlinge verraten uns, dass sie bei Rotbuchen und Esskastanien - siehe der Fruchtbecher im Vordergrund - wachsen.





Gerissene Sommersteinpilze am Wasserlauf bei Oberheimbach


Benedict schreibt am 28. Juni 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm, 

aufgrund der Niederschläge am Freitag und Samstag beschlossen meine Frau und ich, eine Erkundungstour zu unserer bevorzugten Pilzstelle im Nebental des Rheins bei Oberheimbach zu unternehmen.

Es ließen sich tatsächlich mehrere Sommersteinpilze finden. Besonders auffällig waren die »gerissenen« Hüte, siehe die zwei Fotos rechts.

Die Fundstelle befand sich in der Nähe eines kleinen Wasserlaufes, überwiegend gesäumt von  Laubbäumen mit nicht zu dichtem Bewuchs. Es waren dann tatsächlich so viele, dass ich damit meinen Dörrofen füllen konnte.

Allen anderen Pilzfreunden ebenfalls viel Erfolg! Offenbar stehen die Chancen aktuell gar nicht so schlecht…

Viele Grüße Benedict«

(2 Fotos © Benedict)

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Frauentäublinge und Perlpilze sind für Margit und Oliver besonders gern gesehene Korbfüller


Margit und Oliver schreiben am 21. Juni 2020:

»Sei gegrüßt Heinz-Wilhelm,

und zwar aus den trockenen Wäldern unserer Nahe-Region.

Vergangenen Dienstag hatte es etwas geregnet und die Pfützen standen auf den Waldwegen. Aus diesem Grund waren Margit und ich diese Woche und auch am heutigen Tag in den Wäldern rund um Bad Kreuznach.

Der rote Pilzkorb sollte noch einmal mit köstlichen Walddelikatessen bis zur Hälfte gefüllt werden, wissen wir doch, dass das für eine Pilzpfanne allemal reicht. Dieses Vorhaben ist uns prima gelungen (siehe 1. Foto rechts).

Die Artenvielfalt ist okay

Die Artenvielfallt war für diese Jahreszeit recht ordentlich. Mit im Spiel waren wie zuletzt die Frauentäublinge, die wir inzwischen nicht mehr stehen lassen, weil sie vorzüglich schmecken. Perlpilze (z. B. 2. Foto rechts) fanden sich auch wieder und ich kann nur sagen, dieser Pilz gehört in eine Mischpilzpfanne.

Im weiteren Verlauf der Suche stießen wir auch auf einen einsamen Parasolpilz, der die Gesellschaft der anderen Pilzen im roten Korb bereicherte. Trotz der Trockenheit fanden wir auch noch mehrere Goldröhrlinge, sowie echte Pfifferlinge und einen Flockenstieligen Hexenröhrling. Leider war bis dato noch kein Sommersteinpilz zu finden.

Margit lichtete wieder einige Pilze für den Pilzticker ab.

Bis zum nächsten Mal, Heinz-Wilhelm!«

(4 Fotos © Margit)

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2 Fotos: Ein Flockenstieliger Hexenröhrling und ein Goldröhrling, die es derzeit in vielen Regionen gibt, leisteten ebenfalls ihren Beitrag für einen halb vollen Pilzkorb.


Der Rheingrafenwald und der Soonwald warten sehnsüchtig auf Regen


Foto: Zugegeben, man hat den bekannten roten Korb von Margit und Oliver schon besser gefüllt gesehen. Dennoch  dürfte es mit diesem Fund aus dem Bad Kreuznacher Rheingrafenwald für eine Pilzpfanne gereicht haben. (2 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 14. Juni 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

Margit und meine Wenigkeit waren nach den letzten Funden noch einmal in den Wäldern von Bad Kreuznach.

Wir fanden noch einige Frauentäublinge, wenige Perlpilze, einen Flockenstieligen Hexenröhrling (Foto rechts) und zuletzt ein paar Pfifferlinge. Wenn die Trockenheit im Nahe-Land anhalten sollte, dürfte es mit weiterem Wachstum der Pilze schwierig werden.

Heute nun waren wir im Soonwald, und zwar in der Nähe des Forsthauses Entenpfuhl. In den Mischwäldern fanden wir wegen der Trockenheit nur ein paar überständige Perlpilze, zwei Frauentäublinge und ganze zwei Pfifferlinge.

Der Himmel über uns war zwar grau und ab und zu tröpfelte es, aber der ausgiebige Regen blieb aus. So können wir mit den Pilzen, die auf Nässe warten, nur hoffen.

Die Fotos aus dem Rheingrafenwald bei Bad Kreuznach sind wieder von Margit.

Bis zum nächsten Mal, Heinz-Wilhelm, und viel Spaß weiterhin beim Bearbeiten der verschiedenen Pilz-Ticker!«


Rheingrafenwald: Nach langer Ergebnislosigkeit endlich wieder ein sehr schöner Fund für Margit und Oliver


Oliver schreibt am 8. Juni 2020:

»Hallo Heinz Wilhelm,

nach langer Pause mit erfolglosen Pilzwanderungen melden wir uns wieder mit einen für uns endlich guten Pilzfund.

Nachdem wir unsere Sommersteinpilzgebiete erfolglos abgesucht hatten, beschlossen wir, den Rheingrafenwald bei Bad Kreuznach aufzusuchen.

Wir fanden dort auch sehr rasch unseren ersten Hexenröhrling. Nach nicht allzu langer Zeit entdeckten wir einige leckere Frauentäublinge sowie mehrere Perlpilze und einen Goldröhrling. Unsere Freude perfekt machte sodann der Fund von schönen Pfifferlingen!

Das  Bild mit mir und den vielen Pilzen auf dem Baumstumpf (Foto rechts) bedeutete keineswegs schon das Ende, gesellten sich doch in der Folge noch einige schöne Frauentäublinge und weitere Pfifferlinge hinzu.

Wir sind hoffnungsfroh, dass in den nächsten Tagen, wenn es wieder wärmer wird, endlich die Sommersteinpilze ihr Debüt geben werden. Margit hat wieder einige schöne Fotos für den Pilzticker geknipst.

Alles Gute von Olli und Margit aus dem Nahe-Land«

(2 Fotos © Margit)

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Foto: Der rötliche Schimmer verrät, dass es sich um Perlpilze handelt. Die Art wird nicht umsonst auch Rötlicher Wulstling genannt. Hoffen wir für Margit und Oliver, dass sie hielten, was sie mit ihrem schönen Aussehen versprachen!


Bad Kreuznach: Die Pilzaugen hat Sophie vom Opa geerbt


Isa schreibt am 21. Mai 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

auch meine achtjährige Tochter Sophie und ich waren heute an Christihimmelfahrt unterwegs. Das Wetter war wunderschön und wir wieder voll im Pilzfieber.

Meine Sophie hat die Pilzaugen von ihrem Opa geerbt und konnte ihre ersten »Hexen« finden. Die Freude war riesengroß und ich war sehr, sehr stolz auf meine süße Maus!

Ich wünsche allen Pilzliebhabern einen schönen Saisonstart und regelmäßigen Regen für unsere geliebten Wälder.

Beste Grüße! 

Sophie und Isa «

(Foto © Isa)

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Die vielen Morchelbecherlinge aus dem Auwald bei Wörth schmeckten sehr lecker


Rolf schreibt am 24. März 2020:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

wir fanden am 20. März in der Nähe von Wörth am linken Rheinufer gegenüber Karlsruhe Mengen an Morchelbecherlingen (2 Fotos rechts).

Wir haben sie zum ersten Mal zubereitet und gegessen und ich muss ich sagen, sie waren sehr lecker.

Herzliche Grüße Rolf«

(2 Fotos © Rolf)

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Soonwald: Ein Korb voll Austernpilze am Heiligen Abend


Margit und Oliver schreiben am 24. Dezember 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute Morgen hielt mich nichts mehr im Haus, endlich drei Tage frei, also ab in den Wald, um Austernpilze zu finden. Da ich ein sehr großes Gebiet habe, war ich nicht, wie früher, zu Fuß unterwegs, sondern mit dem Auto.


Der erste angesteuerte Baum war eine alte, vom letzten Nahe-Hochwasser umgerissene Weide, an der ich schon seit einigen Jahren Austernpilze finde. Dieses Jahr ließ sie mich jedoch im Stich. Sie und zwei weitere bislang gut tragende Bäume sind wohl mittlerweile ausgelaugt - kein Wunder bei zwei staubtrockenen Sommern in Folge.

Ich fuhr weiter in den Soonwald, wo ich vier Rotbuchen im Visier hatte.

Die erste war ein echter Erfolg, denn der eine Korb war nach der Ernte gut gefüllt (siehe Foto rechts). Die Korbfotos sind ja normalerweise Margits Sache, doch sie war diesmal zu Hause geblieben, um für unseren Besuch zu kochen und Plätzchen zu backen.

Nach diesem glücklichen Fund fuhr ich auf die höchste Erhebung des Soonwaldes, den so genannten Ellerspring. Dort stehen und liegen viele alte Rotbuchen, die als Wirte der Austernseitlinge in Frage kommen.

Hier fand ich auch tatsächlich eine Rotbuche mit starkem Kolonien von Austernpilzen, die jedoch schon deutlich überständig waren. Zwei Kilometer entfernt sprang dann immerhin noch ein kleines Büschel Austernseitlinge heraus.

Direkt neben diesem Baum entdeckte ich einen weiteren, an dessen starkem Ast in etwa fünf Metern Höhe gute Austernseitlinge wuchsen. Da ich aber bereits genügend Pilze hatte, ersparte ich mir die Mühe, mir einen geeigneten Ast zu suchen, um die hoch sitzenden Pilze abstoßen zu können.

Hin und wieder fand ich auch noch Birkenporlinge, die ich für einen gesunden Magenheiltee gerne mitnahm.

Nun wünsche ich dir und allen anderen Pilzfreunden alles Gute. Esst nicht zu viel über die Feiertage, das macht Probleme beim Bücken nach den Pilzen, hahaha!«

(2 Fotos © Oliver)

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Foto: Am Heiligen Abend zog es Oliver in den Wald, um Austernpilze zu suchen. Damit machte er es der Generation unserer Großeltern gleich. Die Kundigen unter ihnen hofften, auch in der kargen Zeit etwas Frisches für den Tisch in Wald oder Feld zu finden - etwa Austernpilze wie diese hier.

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Am 30. November findet Margit den ersten Soonwald-Steinpilz 2019


Foto: Nachdem die Funde im Soonwald spärlich ausfielen und lediglich ein kleines Schälchen füllten, besann sich Oliver einer alten Rotbuche. Und tatsächlich fielen ihnen dort üppige Büschel bester Austernseitlinge förmlich in den Schoß. (3 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 1. Dezember 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

von Margit und Olli aus dem vereisten Soonwald.

Am Samstag fuhren Margit und meine Wenigkeit in die Wäder des Vorderhunsrück. Das Thermometer zeigte um 11 Uhr 1 Grad Plus an, in der Nacht war es sicherlich 3 bis 4 Grad kälter. Wer jetzt noch Pilze sucht, findet Tiefkühlkost. 

Im Soonwald angekommen, konzentrierten wir uns auf einen Laubwald mit hohem  Buchenanteil, in der Hoffnung, Semmelstoppelpilze zu finden. So, wie uns das in den Vorjahren stets gelungen war. Von dieser Pilzart fanden wir allerdings keinen einzigen mehr. Aber auf dem Anmarsch fand Margit doch tatsächlich den ersten Steinpilz 2019 für uns im Soonwald!

Ein guter Start bei den frostigen Temperaturen! Nach gut einer halben Stunde fand ich endlich eine Marone und kurz darauf mehrere Rotfußröhrlinge, alle tiefgefroren. Margit fand auch noch einige Rotfüße, dann die ersten Trompetenpfifferlinge. Messer waren überflüssig, denn sie ließen sich, da steif gefroren, einfach an ihren Stielen abbrechen.

Nachdem wir kalte Füße bekamen, beschlossen wir, zum etwa 30 Kilometer entfernten Kuhberg nach Bad Kreuznach zu fahren, wo wir uns bessere Funde versprachen. Auf der Fahrt dorthin fiel mir noch ein alter Rotbuchenstamm ein, der die letzten zwei Jahre schönen Austernpilzen als Wirt gedient hatte.

Dieses Jahr wachsen die Austernpilze cirka drei Wochen früher

Und tatsächlich! An dem Stamm wuchsen Austernseitlinge im Bestzustand (Foto rechts). Eigentlich kommen in unserer Gegend die Austernseitlinge meistens um die Weihnachtszeit, doch dieses Jahr trug dieser Baum die von uns sehr geschätzten Edelpilze früher.

So war am Ende unserer Gänge ein Pilzkorb gut gefüllt. Das reichte uns vollkommen für eine herrliche Mischpilzpfanne. Es gab sie zu Idar Obersteiner Schwenkbraten sowie leckerem Mischbrot und aufgeschnittenen Tomaten. Unsere trockenen Kehlen durften sich über einen köstlichen Weißwein der Marke Grimont aus Südafrika freuen. Das war wieder ein Gaumenschmaus!

Margit hat wieder einige schöne Fotos für den Pilzticker geknipst.

Alles Gute für den weiteren Verlauf und Erfolg des Pilztickers wünschen Margit und Olli vom Pilzsuchteam Nahe-Land«


Foto: Idar-Obersteiner Schwenkbraten mit frischen Waldmischpilzen, Graubrot und südafrikanischem Grimont: Margit und Oliver ließen es sich gut gehen nach ihrem Pilzgang im Soonwald umd Kuhberg.

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Bad Kreuznach: Immerhin eine schöne Spätpilzmischpfanne für Oliver und Margit


Foto: Dieser Fund ergab für Margit und Oliver eine schöne Mischpilzpfanne, die es zu Geschnetzeltem, Reis und Salat gab. (2 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 23. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit Margit wieder auf dem Kuhberg bei Bad Kreuznach zum Pilze sammeln.

Es war nicht allzu viel los im Wald nach den vergangenen leicht frostigen Tagen. Wir fanden einige Herbstrotfußröhrlinge. Ich hatte sie die Woche auch schon in meinem Heimatwald in Hallgarten gefunden und damit Margits selbstgemachte Pizza belegt.

Außerdem entdeckten wir auch noch ein paar Perlpilze, Maronen und Semmelstoppelpilze. An einigen Stellen, wo wir in den vergangenen Jahren regelmäßig Trompetenpfifferlinge gefunden hatten, suchten wir fieberhaft nach ihnen, bis wir endlich ein Büschel fanden. Nach einiger Zeit gesellten sich noch ein paar dieser Art in die Körbe hinzu.

Margit fand auch noch Prachtexemplare von Fichtenreizkern. Der Gesamtfund reichte für eine herrliche Mischpilzpfanne mit Geschnetzeltem. Dazu gab es Reis und Feldsalat sowie einen guten Rotwein 2018 von der Peloponnes. Margit und ich waren sogar bei der Traubenernte und beim Keltern dabei. Helmut, unser Freund aus Griechenland, trat die Trauben mit den Füßen, wie in der Antike.

Das ganze Paket, Pilze und Wein, bereicherte unseren Samstagabend, das gehört für uns zum Leben Natur pur.

Bis bald Heinz Wilhelm! Wir hoffen auf baldige ertragreiche Ernte an den uns bekannten Wirtsbäumen für Austernpilze und Winterrüblingen.

Margit und Oliver«

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Foto: Die Suche nach den Trompetenpfifferlingen war fieberhaft, brachte aber kein großes Resultat.

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Nur in den geschützten tieferen Lagen des Nahe-Landes wachsen die Pilze nach wie vor prima


Foto: Erstaunlich, was Oliver da noch alles zusammentragen konnte. Während er die Pilze ausschließlich in tieferen Waldlagen ernten konnte, fand Margit, die auf den Bergkämmen suchte, nicht einen einzigen Pilz. Dort oben, in den ungeschützten Regionen, ist es ihnen bereits zu kalt und windig. (4 Fotos © Oliver)

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Margit und Oliver schreiben am 17. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

Margit und meine Wenigkeit waren noch einmal ganz kurz in einem steilen Hang mit Mischwaldbewuchs, um auch nach den vergangenen frostigen Nächten bei uns in der Pfalz noch einmal nach Pilzen zu schauen.

Margit entschied sich, die oberen Waldhänge abzusuchen, während ich die tiefer liegenden Gefilde mit höherem Laubteppich auf dem kalkhaltigen Boden abschritt. Nach etwa eineinhalb Stunden rief mich Margit via Handy an und teilte mir mit, dass es sinnlos sei, weiterzusuchen.

Als wir uns dann ausgangs des Waldes trafen, staunten wir beide. In den unteren Waldregionen hatte ich einige knackige Steinpilze, einen Netzstieligen Hexenröhrling. Maronen, Parasolpilze, Semmelstoppelpilze und ein Prachtexemplar von Perlpilz gefunden, der sich wohlerhalten unter dem Herbstlaub versteckt hatte. Alle diese Pilze befanden sich allein in meinem Korb. Margit musterte ihn ungläubig. In ihrem Korb befand sich sage und schreibe kein einziger Pilz! So etwas hatten wir Zwei bis dato noch nicht erlebt.

Die Pilze schenkten wir am Abend unserem Freund, dem Winzer Tom. Wir begossen das Ganze dann mit einer Flasche Eiswein aus dem Jahre 2004. Das war ein Tröpfchen, das versichere ich dir, Heinz-Wilhelm!

Noch alles Gute und viele interessante Pilzberichte wünschen Dir die Pilzsucher Margit und Olli aus dem Nahe-Land«

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Foto: Dieser Perlpilz, der einem Bilderbuch entstiegen zu sein scheint, zählte ebenfalls zu Olivers Funden.

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Foto: Und dieser späte Steinpilz landete ebenfalls beim Winzer Tom, dem Freund von Margit und Oliver.


Foto: Und auch die Parasole spielen trotz niedriger Temperaturen noch mit. Drei Stück fand Oliver in den tieferen Lagen.


Bad Kreuznach: Der spontane Sprung in den Wald trotz Zeitmangels wurde am Abend mit einer leckeren Pilzpfanne gekrönt


Foto: Ganz schnell in den Wald und ganz schnell diese Steinpilze für eine abendliche Pilzpfanne eingesammelt. Margit und Oliver haben am Samstag trotz Zeitmangels alles richtig gemacht.


Margit und Oliver schreiben am 10. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz Zeitmangels sind wir am Samstag ganz spontan noch einmal in den Wald gesprungen und haben guten Erfolg gehabt.

Margit fand einige Netzstielige Hexenröhrlinge, weil sie eine andere Waldpassage in Angriff nahm als ich. Ansonsten entdeckten wir noch knackige Steinpilze (z. B. Foto rechts), ein paar Täublinge und Maronen.

Am Abend belohnten wir uns dafür noch mit einer von Margit hergerichteten Pilzpfanne mit Reis und einem leckeren Salat. Zu diesem Superfood tranken wir noch Grapefruitsaft.

Viele Grüße von Margit und Olli aus dem Nahe-Land bei Bad Kreuznach«

(3 Fotos © Margit)

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Foto: Der frische Fund wurde noch am Abend in eine Pilzpfanne mit Reis und Salat verzaubert. Statt Federweißem gab's diesmal Grapefruitsaft dazu.


Traben-Trarbach: Vor den angekündigten Nachtfrösten noch die letzten Steinpilze abgeholt


Foto: Sie waren zwar angeknabbert, aber absolut wurmfrei, die acht Steinpilze inklusive diesem, die Beatrice und Jürgen gestern im Hunsrück noch fanden.


Beatrice und Jürgen schreiben am 10. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir nochmals im Hunsrück-Hochwald und fanden 8 Steinpilze und etliche Maronen. Alle Pilze waren zwar von Nagern und Schnecken angeknabbert, jedoch absolut madenfrei.

Am Donnerstag zuvor waren wir noch einmal im lichten Buchenwald oberhalb von Trarbach unterwegs gewesen und hatten ausschließlich Steinpilze (Foto rechts) gefunden.

Da für die kommenden Tage ausschließlich Nachtfröste angekündigt sind, wird's mit den Steinpilzen und Maronen wohl ein Ende haben. Falls nicht, melden wir uns wieder.

Ansonsten allen Pilzfreunden und -sammlern eine schöne kommende Woche mit hoffentlich noch guten Funden.

Liebe Grüße aus Traben-Trarbach, Beatrice und Jürgen«

(2 Fotos © Jürgen)

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Sogar noch einige schöne Steinpilze bei Altenkirchen

Ein Klassiker zum Saisonabschluss für Markus: Wildschweingulasch mit frischen Waldpilzen, Rotkohl und Kartoffelklößen


Foto: Das war mal wieder Eingebung! Markus drehte sich auf dem Heimweg an genau der richtigen Stelle um - und entdeckte diesen schönen jungen Steinpilz. (2 Fotos © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 8. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach den frostigen Nächten hat es mich nun doch noch einmal in den Wald gezogen.

Es war schon klar, dass sich die Zeit von Steinpilz & Co. für dieses Jahr langsam, aber sicher, dem Ende zuneigen würde. Umso erfreuter war ich, dass ich nach wenigen Metern bereits die ersten Flockis fand. In diesem Waldstück hatte ich noch nie einen Fund, es diente mir bislang als Transitweg zu meinen Pilzplätzen.

Aber auch einige Steinpilze und Maronen haben zu meiner Freude den Frost überstanden; es waren allerdings wenige im Vergleich zu den vielen »Steinpilzleichen«.

Ein besonders schönes Exemplar fand ich mal wieder auf dem Heimweg. Warum ich mich genau an der richtigen Stelle umwandte - man weiß es nicht.

Heute gibt es zum Abschluss der Saison ein Wildschweingulasch mit frischen Waldpilzen, Rotkohl und Kartoffelklößen!

Liebe Grüße an Dich und alle anderen Pilzfreunde,

Markus«


Foto: Der tiefe dichte Laubteppich half wohl diesem Steinpilz, die frostigen Nächte bei Altenkirchen zu überstehen. Markus konnte es recht sein.


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