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Der Birkenporling - bester Heilpilz für Magen, Haut und vieles, vieles mehr

Der Birkenporling (Piptoporus betulinus)ist für den langjährigen Heilpilz-Praktiker Hans-Heinrich Kunde ein Heilpilz von herausragender Bedeutung. Er war der erste Pilz, den Kunde für therapeutische Maßnahmen kennen- und schätzen lernte.


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Wissenswertes

Bereits der als Gletschermumie berühmt gewordene „Ötzi“ trug vor etwa 5300 Jahren zwei Birkenporlinge bei sich. Wissenschaftler wie Prof. Matthias Melzig, Institut für Pharmazeutische Biologie der Humboldt-Universität Berlin, gehen davon aus, dass „Ötzi“ schon damals von der antibakteriellen und antibiotischen Heilkraft dieses Pilzes wusste.

In neuerer Zeit erlebten deutsche Kriegsgefangene in Russland die beinahe wunderliche Heilkraft des Birkenporlings durch Einnahme seines Tees. Mit Naturheilkräften vertraute Ureinwohner in Ostsibirien hatten die teils todkranken deutschen Soldaten auf die hoch wirksame und komplexe Heilkraft dieses Pilzes aufmerksam gemacht.

Junger Birkenporling an einem abgebrochenen liegenden stämmigen Birkenast. Wer diese Pilze sucht, wird bald herausfinden, wie wenig kranke oder tote Birken es gibt. Nur sie dienen diesem Heilpilz als Wirt.





In der tschechischen Literatur wurde der Nachweis von Polyporensäuren im Pilz frühzeitig belegt. Auf diese Verbindungen geht die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung zurück. Einige von ihnen dämpfen nach neueren Studien die Teilung missgebildeter Zellen. Piptoporus betulinus ist deshalb bei der Krebsbekämpfung in den Blickpunkt gerückt.

Das bestätigt nur, was die Autoren Michael, Henning und Kreisel bereits in den 60er und 70er Jahren in ihrem sechsbändigen „Handbuch für Pilzfreunde“ beschrieben haben: dass nämlich der Birken-Porling in Polen von Laien gegen Magenkrebs verwendet wird. Nach dem Heilpraktiker Karl-Heinz Peper soll er auch eine Waffe gegen den Brustkrebs sein.

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Ehemals Erkrankte berichten über die Heilkraft des Birkenporlings

Wie man einen Gesundheitstee vom Birkenporling herstellt

Spezielle Fragen und Antworten zum Birkenporl.






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Ein neues Buch über einheimische Heilpilze

Der Bericht über den Birken-Porling (Foto re.: Günter Raspe, Bad Liebenwerda), den Du hier gerade liest, ist der vorab veröffentlichte Original-Text aus einem Buch über einheimische Heilpilze und Heilkräuter, das 2011 erscheinen wird. Sobald auf dem Markt, wird es auf dieser Seite präsentiert.

Die Autoren Hans-Heinrich Kunde (Langjähriger Heilpilz-Praktiker), Karl-Heinz Peper (Naturkundlicher Heilpraktiker) und Heinz-Wilhelm Bertram (Journalist u. Pilzfreund) haben sich zu diesem Projekt zusammengeschlossen.

Unter den Aspekten Wissenswertes, Artbeschreibung, Heilanzeige (Indikation), Herstellung, Anwendung (Dosierung) und Erfahrungsberichte werden darin die bedeutendsten einheimischen Heilpilze und Heilkräuter ausführlich vorgestellt.

Das Buch wird viel verlorenes, verborgenes und gänzlich neues Wissen über einheimische Heilpilze enthalten. Ab Erscheinen kann das Buch über diese Website, im Internet-Buchhandel sowie in allen örtlichen Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestellt werden.

Artbeschreibung

Der Birkenporling wächst als Schwächeparasit konsolenartig auf toten oder krankheitsgeschwächten Stämmen der Birke, gleich ob noch stehend oder niedergestreckt. Die Fruchtkörper können von Mitte August bis Anfang Oktober geerntet werden.

Sie verbleiben meist bis zum nächsten Herbst am Stamm. Der kissenartig gepolsterte Hut kann bis zu 30cm Durchmesser haben, ist cremefarben bis bräunlich, glatt-kahl. Jung kommt er weiß und knollig aus dem Stamm. Er hat keinen Stiel, ist stattdessen an der Basis verschmälert angewachsen.

Die Röhren sind weiß, von feiner Struktur, mit rundlichen Enden. Teils sehr massig. Bei alten Pilzen kann man die Röhren leicht vom Fleisch lösen. Das Fleisch ist weiss, fest und dickfleischig. Geruch unbedeutend. Alte Pilze schmecken bitter bis sehr bitter.

Der Pilz kann solange geerntet werden und taugt solange für die Verwendung, bis sich auf der weißen Hutunterseite schwarzbraune Pünktchen bilden oder bis er vom Schimmel befallen wird. Das tritt meist nach Weihnachten ein.

Ganz junge, noch elastische Pilze sind durchaus essbar. Ihr Geschmack ist fein säuerlich bis fein bitter. Der Bittergeschmack stammt von der enthaltenen Agaricinsäure.




Wirkungsspektrum

Nach langjähriger Erfahrung empfiehlt Karl-Heinz Kunde die Anwendung des Birken-Porlings bei allgemeiner Magenschwäche, Magenverstimmungen, Magenreizungen, Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren. Auch mache er dem Bakterium Heliobacter pylori den Garaus. Er ist also ein Magenfreund par excellence.

„Ich denke, dass der Birkenporling viele Magen- und Darmkrankheiten gar nicht erst aufkommen lässt, wenn er prophylaktisch (d. h. vorbeugend) eingenommen wird“, so Hans-Heinrich Kunde, der deshalb der Erste ist, der sich strikt an diesen Grundsatz hält.

Ferner wirkt Piptoporus betulinus nach Angabe von Praktikern gegen

  • Verdauungsbeschwerden

  • Blähungen und Blähbauch

  • Allergiebedingte Krankheiten wie Hautjucken

  • Pickel und Mitesser

  • Nachlassenden Haarwuchs

  • Brüchigkeit von Nagelwuchs

  • Überempfindlichkeit der Augen, z. B. bei plötzlichem Lichtwechsel

  • Kälteempfindlichkeit

  • Schlafstörungen

  • Schluckauf (Krampflösender Einfluss auf das Zwerchfell)

  • Ermattung und Erschöpfung

  • Migräneanfälle

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