Pilz-Ticker-Niedersachsen



Pilz-Ticker-Niedersachsen




Hier geht's zur

Übersicht aller bisherigen Niedersachsen-Pilzticker




Feine Spitzmorcheln

adeln unübertrefflich erlesene Gerichte.

Exklusive biozertifizierte Spitzenware.

Jetzt kaufen - natürlich bei Pilze Wohlrab.





Matthias staunt: Die Steinpilze machten im Deister nur eine Pause


Foto: Sie waren schon verschwunden im Deister, doch plötzlich sind sie wieder da. Hier ist einer der zwei Steinpilze, die Matthias fand. (3 Fotos © Matthias)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Matthias schreibt am 15. November 2019:

»Am Vormittag war ich an meinem freien Tag mal wieder mit dem Fahrrad im frostigen Deister.

Ich fand doch tatsächlich noch zwei bildschöne Steinpilze, als ob sie sich noch einmal von ihrer besten Seite verabschieden wollten. Denn in der letzten Woche hatte ich nicht einen ihrer Artgenossen finden können.

Und endlich zeigten sich meine geliebten Trompetenpfifferlinge, die sich wirklich sehr gut versteckten. Da waren die Violetten Lacktrichterlinge schon besser zu sehen (beide Foto rechts).

Ich habe Hoffnung, dass es nächste Woche noch mehr von ihnen gibt, denn es soll wieder etwas wärmer werden. Zudem fand ich noch sehr schöne bleiche Semmelstoppelpilze

Liebe Grüße Matthias«


Foto: Na, wo sind sie denn, die drei Trompetenpfifferlinge auf diesem Bild? Sie haben sich mit ihrer Farbe dem Laubteppich hervorragend angepasst.






Seltsame Pilzformen bei Goslar für Georg


Georg schreibt am 3. November 2019:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

ich war heute nach der Arbeit noch kurz im Wald, um nachzusehen, was die Wochenendsammler so übersehen haben.

Ich traf keinen Menschen, sah aber auch keine Schnittreste. Dafür habe ich bizarre Steinpilze, büschelig wachsende Flockis und bildhübsche Maronen gefunden. Eine Handvoll daumenstarker Rotfüße durfte auch noch ins Körbchen. Bei anbrechender Dunkelheit war es gut gefüllt.«

(2 Fotos © Georg)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


2 Fotos: Bizarre Steinpilze und büschelige Flockenstielige Hexen: Georg findet zum Saisonende manch seltsames Pilzding in seinem Wald bei Goslar.


Nördliche Lüneburger Heide und Hamburger Umland: Noch einmal Pilzglück für Doris und Sören


»Wir haben noch einmal Pilzglück gehabt. Bei einer Wanderung durch die Heide, im Süden Hamburgs, ist noch eine leckere Pilzpfanne mit Maronen, Steinpilzen, Butterpilzen und Flockenstieligen Hexenröhrlingen zusammengekommen.

Auch möchten wir noch unseren wohl letzten Steinpilz der Saison zeigen (2. Foto rechts), obwohl wir ihn bereits am 15. Oktober im Hamburger Umland fanden. Er wartete wohl auf uns, um mitgenommen zu werden. Für eine Mahlzeit hat er nicht gereicht, aber als Beilage war er supe

Jetzt ist die Pilzsaison im Norden wohl abgeschlossen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr und wünschen allen eine gute Winterzeit.

Die Hamburger Pilzfreunde Doris und Sören«

(2 Fotos © Sören)

Pilz-Ticker-Niedersachsen








Im Kriechgang auf den Spuren der trötenden Pfifferlinge


Peter schreibt am 1. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach dem Kälteeinbruch der letzten Tage machte ich mich auf die Suche nach den Trompetenpfifferlingen.

Es war gar nicht so leicht, sie an meinen bekannten Plätzen zu finden, weil sie sich im Herbstlaub exzellent tarnten. Nachdem ich fast mit der Nase über den Waldboden kroch, fand ich endlich den ersten und danach noch ganz viele »Trompeten« direkt vor mir. Nach dem Trocknen werde ich sie zu Pilzpulver verarbeiten.

Zudem fand ich noch einen merkwürdigen Pilz mit stark gekräuseltem Hut, vermutlich ein mutierter Rötlicher Lacktrichterling.   

Lieben Gruß Peter«

(2 Fotos © Peter)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Foto: Die Trompetenpfifferlinge waren so perfekt getarnt, dass Peter sie mit der Nase überm Laub aufspüren musste. Endlich entdeckt, war der Bann gebrochen und es gab sie »satt«.





Seit sechs Wochen wachsen nun zu Matthias' Freude die Steinpilze im Deister nach


Fotos: Sie wachsen immer noch im Deister, die Steinpilze. Seit nunmehr sechs Wochen. Matthias ist gespannt, wie sich die ersten angekündigten Fröste auf ihr Wachstum auswirken werden. (3 Fotos © Matthias)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Matthias schreibt am 29. Oktober 2019:

»Sonnige Grüße aus dem Deister!

Es ist herrlich, im sonnendurchfluteten Deister nach Pilzen Ausschau zu halten. Hier wachsen immer noch Steinpilze nach, und das seit mittlerweile 6 Wochen. Es gibt auch immer noch knackige Maronen, ganz junge Perlpilze und Schneeweiß-Steinpilze.

Heute Morgen waren einige schattige Stellen schon rau bereift. Für die nächsten Nächte ist Frost angesagt. Mal schauen, wie lange es noch Steinpilze zu finden gibt. Leider ist hier immer noch nichts von Herbsttrompeten und Co. zu sehen. 

Liebe Grüße an alle Sammler, Matthias«


2 Fotos: So jung und knackig sind die Steinpilze noch, wie der auf dem Foto links. Der Perlpilz (rechts) deutet ebenfalls eine sehr gute Qualität an. Solange die Steinpilze madenfrei sind, sind es auch die sonst sehr madenanfälligen Perlpilze.





Hannover: Riesenbovistschnitzel mit Curryreis


V schreibt am 27. Oktober 2019:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

ich habe gestern auf einer Wiese in der Nähe der Eilenriede drei Riesenboviste gefunden. Heute haben wir eine schöne Mahlzeit mit Riesenbovistschnitzeln und Curryreis gehabt. Der Rest wird eingefroren.«

(2 Fotos © V)

Pilz-Ticker-Niedersachsen





Okertal: Und Florians Großvater hatte so recht mit den Steinpilzen!


2 Fotos: Mal standen die Steinpilze vereinzelt da (links), mal dicht nebeneinander, wie die zwei auf dem Foto rechts. (2 Fotos © Florian)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Florian schreibt am 26. Oktober 2019:

»Hallo liebe Pilzfreunde und

heute war ich zusammen mit meinem Vater den dritten Samstag in Folge in den Pilzen.

Mein Vater wollte unbedingt in ein Mischwaldstück gehen, in dem er früher oft mit meinem Großvater war. Von ihm hatte er die Leidenschaft für die Pilzsuche sozusagen vererbt bekommen. Mein Vater erzählte mir, dass mein Großvater dieses Waldstück liebevoll »Steinpilzwald« genannte habe, weil er dort oft viele Steinpilze gefunden habe.

Ich war eher skeptisch, hielt die Benennung meines Großvaters für dieses Waldstück, das ich nicht kannte, eher für leicht übertrieben. Meine Vorbehalte schienen sich zu bestätigen: nach eineinhalb Stunden lagen gerade mal einige Halimasche, Butterpilze, Ziegenlippen sowie vier schöne Maronen im Korb. Von Steinpilzen keine Spur.

Doch plötzlich wendete sich das Blatt. Hinter einem beinahe undurchdringlichen jungen Baumbestand versteckten sich im dicken Laubteppich jede Menge wunderschöner Steinpilze. Teils standen sie dicht an dicht, teils vereinzelt.

So nahmen wir nicht nur jeder einen vollen Stoffbeutel bester Steinpilze mit, sondern auch die Gewissheit, dass unser Vater bzw. Großvaters die reine Wahrheit gesagt hatte.

Schöne Grüße aus dem Okertal, Florian«





Agnes' köstliches Kartoffelgratin mit Flockenstieligen Hexenröhrlingen





Agnes schreibt am 24. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

du hast meinen Beitrag mit den Hexenröhrlingen aus dem Elm ja bereits veröffentlicht. Nun habe ich heute Mittag ein Rezept kreiert - Kartoffelgratin mit Flockenstieligen Hexenröhrlingen - und wenn du magst, kannst du es gerne noch hinzufügen.

Mir gefällt die Kombination von Kartoffeln und Pilzen. Nun wollte ich das mit den Hexen ausprobieren - und das Ergebnis war köstlich!

Zutaten (für 5 Personen):

1 kg gehobelte Kartoffeln

1 kg geputzte Hexenröhrlinge

2 gewürfelte Zwiebeln

5 Knoblauchzehen in Scheibchen (wer mag)

1 Rote Paprika, gewürfelt

Etwa 10 kleine Tomaten, halbiert

250 g Rinderhack

Eine Sauce aus etwa 250 g Frischkäse, etwas süßer Sahne, Wasser, Salz, Pfeffer, 80 g geriebenen Parmesan, viel glatter Petersilie.

Zubereitung

Für einen Auflauf gare ich die Zutaten gerne vor. Die Kartoffelnscheiben blanchiere ich ein paar Minuten. Zwiebeln, Knobi, Pilze, Paprika werden in der Pfanne angebraten. Ebenso das Hack. Ich mische alles in einer Auflaufform, übergieße es mit der Soße und belege es mit den halbierten kleinen Tomaten. Im Ofen ca. 35 min. garen.

Viel Freude und gutes Gelingen! 

Agnes«

(Foto © Agnes)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Elm: Freudige Lese der bunten Hexen im herbstlichen Unterholz der Rotbuchen


Foto: Korb und Beutel, bis oben hin gefüllt mit den bunten Flockenstieligen Hexenröhrlingen, sowie der dichte Teppich aus bunten Blättern machen dieses Foto zu einem herrlichen Motiv vom Pilzherbst. Ein sehr gelungenes Foto aus der Hochsaison! (Foto © Agnes)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Agnes schreibt am 24. Oktober 2019:

»Liebe Freunde der hübschen Flockis,

im Elm bei Braunschweig habe ich heute unzählige Flockenstielige Hexenröhrlinge gefunden. Und zwar in allen Größen: einige Überständige, viele festfleischige Riesen sowie Mittelgroße und Kleine. Da genügte nicht einmal der Pilzkorb - die Stofftasche wurde auch noch voll. Fünf Steinpilze und drei Maronen kamen auch noch mit.

Alle standen unter den im Elm vorherrschenden Rotbuchen und auch diesmal zumeist wieder im dichteren Unterholz.

Herzliche Grüße Agnes«

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Braunschweig: Daniel ist fassungslos über die Massen an allerbesten Steinpilzen


Foto: Drei wunderschöne Steinpilze im allerbesten Alter. Zum drittenmal innerhalb kurzer Zeit konnte Daniel an seinem Platz viele herrliche Steinpilze ernten.


Daniel schreibt am 23. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich nochmal kurz im Wald, um nach der Arbeit etwas zu entspannen und die Ruhe zu genießen.

Ich weiß nicht, was ich zu diesen Massen an Steinpilzen noch sagen soll, außer, dass es dieses Jahr einfach der Wahnsinn ist. Seit vielen Jahren gehe ich durch die Wälder in und um Braunschweig, aber so viele Steinpilze habe ich noch nie gesehen.

Grüße aus Braunschweig, Daniel«

(4 Fotos © Daniel)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




2 Fotos: Daniel hat genau den richtigen Tag getroffen. Alle Steinpilze, die er fand, waren im absoluten Bestzustand. 


Hannover: Köstliche Mönchsköpfe und Schopftintlinge und abstoßende Sammelmanieren


Foto: Mönchsköpfe wurden auf dieser Website noch nicht im Foto vorgestellt. Sie unterscheiden sich von ihren Doppelgängern, dem Riesentrichterling sowie dem Riesenkrempentrichterling, durch ihren deutlich tastbaren Buckel (»Brustwarze«) in der Hutmitte. Der Buckel ist hier besonders gut bei den zwei ganz jungen Exemplaren wie auch bei den größeren zu erkennen. Alle drei Pilzarten sind essbar und gute bis sehr gute Speisepilze.


Gisela schreibt am 23. Oktober 2019:

»Allen Pilzfreunden, die hier ihre umfangreichen Funde gemeldet haben, gratuliere ich zu der guten Ernte.

Mir bleibt aus Zeitgründen nur die nähere Wohnumgebung in Hannover. In der Eilenriede sah ich den Ästigen Stachelbart im Endstadium. Einige Rotfußröhrlinge waren noch genießbar, ebenso Birkenpilze. Einen Riesenbovist in Zwergengröße habe ich auch gefunden.

Am ergiebigsten ist die Schopftintlingsstelle am Mittellandkanal. Da holte ich neulich 980 Gramm dieser leckeren Pilze. Passanten warnen mich oft davor, sie mitzunehmen, weil die »so giftig aussehen«! Da ich schon etliche Mahlzeiten davon hatte, habe ich den letzten Fund in Butter geschmort und eingefroren. In Langenhagen entdeckte ich die ersten Mönchsköpfe.

Den »Steinpilzwald« in Hannovers Osten aufzusuchen, ist eher frustrierend. In den letzten beiden Jahren sind dort vermehrt Pilz-»Freunde« unterwegs, die die Bäume an den Fundstellen gekennzeichnet haben und nach Steinpilzen graben, bevor sie durch die Erde brechen.

Dann sind sie noch weiß. Jemand hat sie mir mal ganz stolz präsentiert. Auf diese Weise Pilze zu erbeuten, würde mir keine Freude machen.

Allen rücksichtsvollen Pilzsuchern wünsche ich weiterhin viel Erfolg!

Viele Grüße von Gisela«

(2 Fotos © Gisela)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Foto: Giselas Meinung zum kulinarischen Wert der Schopftintlinge ist bekanntlich absolut deckungsgleich mit meiner: sie sind vorzügliche Speisepilze! 


Hendrik suchte und fand sein Pilzglück in Niedersachsen


Foto: Hendrik konnte sich die schönsten Maronen in Ruhe aussuchen, denn es gab genug Auswahl. Und sein Wunsch, wenigstens einen Steinpilz zu finden, hat sich, wie wir auf dem zweiten Foto sehen, auch erfüllt.


Hendrik schreibt am 22. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich möchte auch mal wieder von mir lesen lassen...

Diese Saison war ich viermal in meinem Stammwald in Schleswig-Holstein und habe tolle Maronenröhrlinge gefunden.

Da ich aber weiterhin mehr Steinpilze finden möchte, habe ich heute meinen Urlaub genutzt und bin ins nördliche Niedersachsen, nämlich in die Region Lüneburg, gefahren.

Ich fand ganz tolle Wälder vor und wirklich wahnsinnig viele Pilze. Wie immer, so ziehe ich die Maronenröhrlinge an. Ich habe sehr selektiv gesammelt und wirklich nur die Besten mitgenommen. Dennoch kamen stolze 1,8 Kilogramm zusammen. Und einen Steinpilz gab es auch. :)

Es war sehr spannend, zwei neue Wälder kennenzulernen. Ein Kilo der Maronen habe ich zu einem tollen Gulasch verarbeitet.

Viele Grüße Hendrik«

(2 Fotos © Hendrik)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Berkhof/Hannover: »Es macht zurzeit einfach nur riesig Spaß«


Foto: Ein schöner Korb herbstlicher Pilze, die Uwe bei Berkhof im Raum Hannover gefunden hat. Seine geliebten Edelreizker sind auch wieder mit im Spiel.


Uwe schreibt am 20. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

heute möchte ich nur kurz mitteilen: Es macht zur Zeit einfach nur riesig Spaß, in die Pilze zu gehen!

Finden konnte ich heute in Berkhof einen schönen Flockenstieligen Hexenröhrling (Foto rechts), Buckeltäublinge und jede Menge knackigfrische Maronen sowie meine geliebten Edelreizker.

Liebe Grüße von Uwe aus Hannover«

(2 Fotos © Uwe)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




Seevetal: Eine golf-interessierte Krause Glucke von 800 Gramm für Martin


Foto: Martin durfte sich über diese Krause Glucke freuen, die er am Rande eines Golfplatzes im Landkreis Seevetal fand. Zur besseren Größeneinschätzung legte er einen Golfball zu der 800-Gramm-Henne. (Foto © Martin)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Martin schreibt am 19. Oktober 2019:

»Moin,

südlich von Hamburg im Landkreis Seevetal fand ich am Rande einer Golfbahn eine  fantastische Krause Glucke. Sie lachte mich aus einem lichten Waldstück schon von weitem an. Zum Größenvergleich habe ich einen Golfball daneben gelegt. Auf der Küchenwaage zuhause kam sie dann auf stolze 800 Gramm!

Schöne Grüße aus Hamburg, Martin«


31812 Bad Pyrmont (Niedersachsen)
Gasthof Schellental

Liebe Pilzfreunde,

hier ein kurzer Hinweis auf den Gasthof Schellental in Bad Pyrmont, der eine ausgesprochen pilzfreundliche Gastronomie betreibt. Mehr findet Ihr auch hier.


Ein Steinpilzriese für Tina aus dem Deister


Tina schreibt am 18. Oktober 2019:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

ich habe vorgestern einen traumhaften Steinpilz (Foto rechts) im Deister gefunden. So einen großen, wurmfreien, rund ein Kilo schweren Pilz habe ich noch nie gefunden. Er stand in der Nähe von Fliegenpilzen im Mischwald.

Außerdem haben wir herrliche Maronen und einen kleineren Steinpilz gefunden. Ein gelungener Nachmittag im Wald!

Ich wünsche allen Sammlern viel Erfolg!

Herzliche Grüße aus Hannover, Tina«

(Foto © Tina)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




Wenn die Steinpilze im Herbstwald zu leuchten beginnen



Foto rechts: Am 14. Oktober hatte Daniel berichtet, dass er mit seinen beiden Töchtern herrliche Steinpilze bei Braunschweig gefunden hatte. Die heutige Nachlese, so schreibt er, habe dem ersten Fund in nichts nachgestanden. Stellvertretend für die tollen Steinpilze, die erneut den Weg in seinen Korb fanden, zeigen wir dieses Foto. Der Steinpilz (wie auch der am Bildrand rechts) sowie das Laub scheinen aus sich selbst heraus zu leuchten. Goldener Oktober, goldene Pilzlese - schöner kann der Herbst für Pilzsammler kaum sein!

(Foto © Daniel B.)

(18. Oktober 2019)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




Peters Hit für scharfen Schnitt: Ein neues Pilzmesser, mit Namensschriftzug


Peter schreibt am 17. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach den massenhaften Pilzvorkommen in der Nähe von Löningen bei Cloppenburg von Maronen und vor allem den Parasolen sind wir nach dem Familien-Bauernhof-Urlaub zurück in Bremen.

Hier gibt es ein zum großen Teil ganz anderes Pilzvorkommen. Die Marone - schon die kleinsten sind bereits von Maden befallen - ist hier nur vereinzelt zu finden. Dafür gibt es umso mehr Steinpilze (derzeit zu 95% madenfrei), Echte Reizker, Elfenbeinröhrlinge, Mönchsköpfe, Braune Raslinge und etliche andere Arten.

Mein neues Pilzmesser (Foto rechts) ist bei diesen Massenfunden Gold wert!

Die Verwertung ist derzeit vielfältig. Steinpilze gibt es kurz gebraten sowie im Gemüseeintopf, panierte Parasole sind ein Gedicht für die Vegetariertochter und Enkelkinder. Weitere Vorgehensarten: trocknen mit dem Dörrautomaten für Pilzpulver, einfrieren blanchiert und roh, Essigpilze, Pilzextrakt dank Deiner Tipps von Passion-Pilze-Sammeln.  

Lieben Gruß Peter«

(3 Fotos © Peter)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


2 Fotos: Links sehen wir einen nicht oft zu findenden Elfenbeinröhrling, der mit großer Wahrscheinlichkeit bei einer Weymouthkiefer gestanden haben dürfte (sonst nur bei der Zirbelkiefer). Rechts zwei junge Steinpilze, die vermutlich schon Bekanntschaft mit Peters neuer scharfer Klinge gemacht haben dürfen.


Für die abendliche Pilzpfanne den Elisabethfehnkanal abgelaufen


Foto: Die Steinpilze vom Elisabethfehnkanal waren von erstklassiger Qualität. Helga kennt einige Topplätze und weiß genau, wo sie suchen bzw. sie abholen muss. (Foto © Helga)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Helga schreibt am 17. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder am Elifehnkanal erfolgreich. Habe Steinpilze in 1A-Qualität, zwei Birkenpilze und zwei Maronenröhrlinge gefunden. Daraufhin gab es eine schöne Pilzpfanne.

Einen schönen Abend und herzliche Grüße, Helga«


Hainberg: Traurige Pilzkörbe am Jägerhaus Sehlde


Foto: Die armen Pilzkörbe, der arme Beutel. Wie verlassen, wie vergessen, ganz traurig stehen sie da, als sehnten sie sich danach, dass irgendeiner vorbeikomme und sie mitnehme.


Klaus schreibt am 14. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

am Samstag waren wir wieder unterwegs, und zwar im Umfeld vom Jägerhaus Sehlde im Hainberg, einem Höhenzug des Niedersächsischen Berglandes.

In drei Stunden konnten wir unsere Körbe mit sehr schönen Maronen, Steinpilzen und kleinen knackigen Hallimaschen füllen. Die Steinpilze (Foto rechts) verteilten sich auf drei Stellen und standen ausschließlich im Nadelwald.

Klaus«

(2 Fotos © Klaus)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




Matthias ' Steinpilznachlese im Deister von gestern auf heute: »Wirklich ein wahrer Traum«


Matthias schreibt am 14. Oktober 2019:

»Sonnige und pilzige Grüsse aus dem Deister!

Bei der heutigen Nachsuche im Deister komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Steinpilze drücken mächtig.

Nach dem gestrigen Nachmittagsspaziergang fanden wir auch schon Pilze, die die anderen Sammler uns übrig gelassen hatten. Der Parkplatz war voller Autos und jeder Sammler hatte gut gefüllte Körbe. Daraufhin beschloss ich, heute an meinem letzten Urlaubstag nochmal loszuziehen. Und ich bin reichlich beschenkt worden.

Die gefundenen Steinpilze müssen tatsächlich über Nacht gewachsen sein, da ich meine üblichen Stellen abgesucht habe, die ich auch gestern schon besucht hatte. Wirklich ein wahrer Traum (siehe die zwei Fotos rechts mit Steinpilzen auf dem Baumstumpf und im Laub).

Das lässt bei den aktuellen Temperaturen von über 20 Grad weiter hoffen. Und wie ich mich auf Trompetenpfifferlinge und Herbsttrompeten freue! Ich bin zuversichtlich, dass sie sich noch zeigen werden. 

Liebe Grüße Matthias«

(3 Fotos © Matthias)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Foto: Und zum abrundenden Schluss gibt es noch diesen prächtigen Steinpilz mit Rundhut.


Braunschweig: Daniel machte mit seinen Töchtern die Körbe ratzfatz mit Steinpilzen und Maronen voll


Daniel schreibt am 14. Oktober 2019:

»Hallo,

heute war ich mit meinen beiden Töchtern mal wieder im Wald, und zwar in der Nähe von Braunschweig.

Nachdem wir die letzten Male kaum Pilze gefunden hatten, wurden wir heute reichlich belohnt. Es gab Steinpilze und Maronen ohne Ende, unsere beiden Körbe waren in kurzer Zeit voll. Dabei haben wir noch massig Pilze stehen gelassen.

Und noch ein großes Lob an deine Seite, ich verfolge den Pilzticker schon einige Jahre.

Liebe Grüße Familie B.«

(3 Fotos © Daniel)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




2 Fotos: Links sehen wir zwei junge brünette Steinpilze, rechts zwei Blondschöpfe. Wenn das nicht putzig ist!

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Berkhof: Starker Saisonbeginn, begleitet von einem rosenroten Sonderling


Foto: Jetzt hat, man sieht's, auch im Raum Hannover die Pilzsaison so richtig begonnen. Uwes Korb ist randvoll. (3 Fotos © Uwe)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Uwe schreibt am 13. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

heute möchte ich Euch mitteilen, dass nun endlich die Pilzsaison auch in Berkhof richtig losgeht.

Letzte Woche noch mit mäßigem Erfolg, lockte mich das relativ schöne Wetter wieder hinaus in den Wald. Und diesmal hat es sich richtig gelohnt. Finden konnte ich Kuhröhrlinge, Butterpilze, Buckeltäublinge, drei schöne Parasole in verschiedenen Reifungsgraden und jede Menge Maronen; jung, frisch und knackig.

Aber das Schönste war für mich, an meinen vertrauten Reizkerstellen die erhofften  geliebten Edelreizker zu finden.

Und erneut kann ich von einem besonderen Erlebnis berichten. Auf einem Waldweg mit mehreren Kuhröhrlingen stand ein schöner, aber eben auch besonders schlauer Pilz müßig inmitten seines Lieblingswirtes. Nämlich der Rosenrote Gelbfuß, der seinen rosigen Hut zur Sonne streckte und sich wahrscheinlich gerade dachte: »Danke, lieber Kuhröhrling!« Denn die auch (Rosen-)Roter Schmierling genannte Pilzart wächst parasitär am Wurzelgeflecht (Myzel) des Kuhröhrlings.

Ich machte ein Foto von diesem eher seltenen Pilz, erfreute mich seines Anblick - und ließ ihn stehen.

Mit einem vollem Korb und einem Lächeln im Gesicht machte ich mich auf den Heimweg.

Liebe Grüße von Uwe aus Hannover«


Foto: Ob das die Kuhröhrlinge mögen? Das weiß man nicht. Aber beide, auch der Rosenrote Gelbfuß, ein vorzüglicher Speisepilz, kommen anscheinend gut damit zurecht, dass der Gelbfuß am Wurzelgeflecht des anderen parasitiert.


Foto: Und hier noch Uwe Gesamtausbeute. Es ist für ihn der erste üppige Fund in diesem Jahr.


Mit lautem Gesang im Unterholz die Steinpilze im Elm eingesammelt


Agnes schreibt am 13. Oktober 2019:

»An allen mir bekannten Steinpilzplätzen im Elm gab es keine Steinpilze zu finden.

Völlig unerwartet habe ich aber im dunklen Unterholz von Rotbuchen zufällig viele kleine und große Steinpilze entdeckt (2. Foto rechts) und bin dann weiter durchs Dickicht gestreift. Wildschweine habe ich dabei auch gehört und laut gesungen, damit sie mir aus dem Weg gehen oder in ihrem Versteck bleiben. Geputzt wurde die Ernte im Wald, weil der Korb sonst übervoll gewesen wäre. Drei Kilo sind es geworden (1. Foto rechts).

Es ist also lohnenswert, ruhig mal in die Knie zu gehen und so neue Steinpilzplätze ausfindig zu machen.

Herzliche Grüße Agnes«

(2 Fotos © Agnes)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




Burgwedel: Dieses Edelreizkerbeet kannte Uwe noch gar nicht


Foto: Spangrüne Hutfarben im herbstlichen Wald sind immer eine Attraktion. Uwe durfte sich - schon auf dem Rückweg - über viele Spangrüne Reizker und Edelreizker freuen. Beide Arten sind an Kiefern gebunden. (3 Fotos © Uwe)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Uwe schreibt am 11. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

das Schöne beim Pilzesammeln ist, dass man ab und zu Kurioses erlebt. Zwei solche Erlebnisse hatte ich heute bei einer Pilzrunde nach Feierabend im Wald bei Burgwedel.

Ich fand jede Menge Kahle Kremplinge, Fliegenpilze und Gelbe Knollenblätterpilze. Für den Sammelkorb aber nur je zwei Butterpilze und kleine Flaschenstäublinge. Enttäuscht nahm ich mir als Ziel ein kleines Waldstück ein paar hundert Meter entfernt vor, in dem hauptsächlich Kiefern und Birken stehen. Dann wollte ich den Rückweg antreten.

Dieses kleine Waldstück kenne ich nur als fast undurchdringlichen Dschungel. Die Bäume stehen dicht an dicht, das Gras wuchert hoch, überall Gestrüpp und Totholz, das man mühevoll überwinden muss. An einer Stelle aber wurde in den letzten zwei Jahren ausgeholzt. So entstand ein schönes lichtes Waldstück.

Hier fand ich letzte Woche schon einige Maronen. Und auch diesmal konnte ich elf Stück für den Sammelkorb finden. Darüberhinaus auch noch ein paar verschiedene Täublinge. Nun, damit würde ich wenigstens nicht mit völlig leerem Korb aus dem Wald kommen. 

Über einen alten Pfad, der dank der Ausholzung quasi wieder begehbar geworden war,  ging ich zurück. Auf einmal standen auf einer Länge von vielleicht 8-10 Metern unzählige Pilze. Ich dachte schon, es wären wieder alles Kahle Kremplinge. Doch als ich näher kam, traute ich meinen Augen kaum: Edelreizker! Und hier und da auch Spangrüne Kiefernreizker (z. B. Foto rechts)!

Letztere habe ich in diesem Wald noch nie gesehen. Der Korb füllte sich schnell und ich ließ noch jede Menge zum Aussporen bzw. für andere Pilzsammler stehen. Solch eine Menge an Reizkern auf kleinstem Raum habe ich in mehr als 40 jahren Pilzsammeln noch nie gesehen.

Solche Erlebnisse machen das Pilzsuchen immer wieder zu etwas Besonderem!

Ich hoffe, auch Ihr habt solche Erlebnisse.

In diesem Sinne liebe Grüße von Uwe aus Hannover«


Foto: Wenn man bedenkt, dass Uwe ohne die Reizker lediglich die untere Partie der Maronenröhrlinge und die rechts daneben liegenden Täublinge gefunden hätte, so haben ihn die vielen Reizker regelrecht rausgehauen!


Genuss einer Krausen Glucke und ein gelungener Bildvergleich zwischen guten und bösen Schwefelköpfen


Foto: Diese Krause Glucke veredelte Peter mit einigen Zutaten, um sie zu einem Pfannkuchen zu genießen. (3 Fotos © Peter Sch.)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Peter schreibt am 10. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

aus Löningen im Oldenburger Münsterland möchte ich Dir kurz über meine weiteren Funde hier berichten.

Endlich entdeckte ich einmal wieder - nach bestimmt gefühlten 100maligen negativen Nachschauen - den sehr wohlschmeckenden Rauchblättrigen Schwefelkopf, den ich von weitem nicht sicher vom Grünblättrigen Schwefelkopf unterscheiden kann.

Zu meiner großen Freude fand ich zusätzlich zu den derzeitigen Massenpilzen auch eine sehr schöne Krause Glucke. Veredelt mit Zwiebel, Tiroler Speck, Frischrahm, Salz und Pfeffer gab es sie zum Pfannkuchen - ein Genuss!

Der aktuell massenhaft auftretende Goldröhrling ist bei dieser Feuchtigkeit nicht fest und kaum in der Küche zu verwerten.    

Lieben Gruß Peter«

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Foto: Einen sehr guten Vergleich zeigt Peter auf diesem Bild zwischen dem Rauchblättrigen Schwefelkopf (links) und einem giftigen Grünblättrigen Schwefelkopf (rechts). Hat man beide Arten zur Hand, fällt die Unterscheidung leichter. Findet man nur die Rauchblättrigen, so können leicht Zweifel aufkommen. Rauchblättrige Schwefelköpfe sind hervorragende Suppenpilze, die Grünblättrigen führen zu heftigen Magen-Darm-Verstimmungen.

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Foto: Dieses Foto zeigt die Rauchgrauen Schwefelköpfe im Totalanblick. Nur erfahrene Sammler erkennen, dass ihnen der Gelbgrünstich in der Hutfarbe fehlt, der den giftigen Grünblättrigen Artgenossen verrät.


Löningen, Kreis Cloppenburg: Pilzvergnügen für kleine und große Leute auf der endlosen Pferdewiese


Foto: Auf der großen Pferdewiese wuchsen die Parasole in stattlicher Zahl. Fast alle waren noch jung; die so genannten Paukenschlegel. Rechts hinten hat eine besonders junge mit noch durchgängig dunkelbraunem Hut eine ausgebreitete Stielbasis, die der Volksmund auf »Teller« getauft hat.

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Peter schreibt am 7. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

am Wochenende waren wir mit der Familie auf einem Ferienhof in Löningen. Die riesige Pferdewiese war wegen eines Ausrittes der Kindergruppe frei zur Pilzsuche. Der kleine Johan kennt schon den wichtigsten und größten Pilz - und fand schon ganz alleine ein kleines Parasolpärchen, das er stolz dem Opa zeigte (Foto rechts).

Mama Michaela machte gleich ein Foto und dokumentierte den Fund für das Familienalbum und für den Pilz-Ticker. In der Nähe der Tannenschonung fanden wir noch Rote Lacktrichterlinge, Pfefferröhrlinge, Nelkenschwindlinge, Goldgelbe und Rötliche Holzritterlinge, davon einer ganz stark und farblich wunderbar dekorativ (2. Foto rechts). Diese Pilze sind zwar essbar, aber von minderwertigem Geschmack.

Außerdem gab es sehr viele Parasole, bei denen die jungen sehr interessante Verdickungen am Stielende hatten. Weitere weiße Schirmlinge belebten die Wiese, kamen jedoch nicht in den Pilzkorb.

Lieben Gruß Peter«

(2 Fotos © Peter, 1 Foto © Michaela)




Uwes Glücksbringer im Berkhofer Wald erfüllte wieder einmal die Erwartung


Foto: Es war für Petra und Uwe zwar noch eine zähe Suche bei Berkhof, doch das Pilzwachstum zieht unverkennbar an. Uwe staunte nicht schlecht, dass - wieder einmal - Petra sein Maronen-(Glücks-)Bringer war. (3 Fotos © Uwe)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Uwe schreibt am 6. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nachdem ich letzte Woche in Burgwedel endlich die ersten Speisepilze fand, musste ich zwei Tage später in meinem Lieblingswald bei Berkhof ernüchtert ohne Pilze nach Hause fahren.

Heute lockte mich das mal wieder trockene Wetter erneut in den Wald nach Berkhof. Diemal nahm ich aber meinen geliebten Glücksbringer, meine Frau, mit. Du weißt aus der Vergangenheit sicher noch, warum. Und es klappte auch diesmal wieder.

Ich fand ein paar Kuhröhrlinge, von denen ich die kleinen mitnahm, zwei schöne Butterpilze (weitere waren leider schon überständig), und auch meine geliebten Täublinge ließen sich zaghaft in Form von Buckeltäublingen und Speisetäubling blicken.

Desweiteren fand ich am Wegrand, wo ein paar Laubhölzer eingestreut sind, einen jungen Parasol. Anhand der Färbung bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob es nicht doch eine Varietät, nämlich der Rostbraune Riesenschirmling, sein könnte.

Aber das schönste an der Ausbeute, nämlich die herrlich knackigen Maronen, fand mein kleiner Glücksbringer. So langsam glaube ich an den Spruch: »Und täglich grüßt das Murmeltier!« Ist meine Frau dabei, darf ich immer eine Überraschung erwarten.

In diesem Sinne, ganz liebe Grüße aus Hannover von Uwe & Petra«


2 Fotos: Ein einzelgängerischer Parasol (links) und eine Marone (rechts), die wenigstens einige Artgenossen zur Seite hatte, gehörten zum sonntäglichen Fund.


Deister: Ein Riesenbovist in der Waage, der aussieht wie ein Pokal


Isabelle schreibt am 5. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

endlich kann ich auch einmal einen wunderschönen Fund durchgeben. Manchmal muss man nicht weit laufen, um einen schönen Pilz zu finden. Bei mir ist er direkt im Garten gewachsen und wurde heute geerntet.

Es ist mein erster Riesenbovist überhaupt und er hat gleich ein Kampfgewicht von 2 Kilogramm auf die Waage gebracht (Foto rechts)! Wir werden ihn uns nach und nach gönnen.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße aus der Deister-Region, Isabelle«

(Foto © Isabelle)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Pilzauffälligkeiten aus dem nördlichen Bremen

Die grundlose Traurigkeit der Birkenpilze ist Peter ein Rätsel, die Braunen Raslinge sind widerborstig


Foto: Da scheinen ein paar Birkenpilze ziemlich traurig und die anderen sichtlich anlehnungsbedürftig zu sein. Peter staunte darüber, befanden sich doch alle in ausgezeichnetem Zustand. (3 Fotos © Peter)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Peter schreibt am 4. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nördlich um Bremen sprießen jetzt die Pilze, und selbst bei größter Zurückhaltung gibt es anschließend zuhause immer recht viel Arbeit. Heute war mal eine Regenpause, das hat sowohl die Suche als auch die Verarbeitung etwas erleichtert.

In der Birkenpilzgruppe scheinen einige traurig zu sein. Sie lassen die Köpfe hängen - und kein Mensch weiß, warum. Denn sie waren superknackig! 

Mein Erstfund hier im Raum Bremen, bei Schwanewede, war der Kupferrote Gelbfuß, Vielleicht war ich bislang aber auch zu uneinsichtig und rannte mehr oder weniger achtlos an ihm vorüber.

Erwähnen möchte ich noch den Violetter Schleierling, der mit seiner markanten Farbe ein toller Hingucker ist und bei uns selten vorkommt.

Was die Pilzküche betrifft, so konnte ich mich vor allem über vorzügliche Frauen-, Speise- und Heringstäublinge freuen, die, wie so oft in der Vergangenheit, auf »meiner abgeschlossenen« Dorfwiese standen. So wurde mein Weitenrutenkorb richtig schön voll.

Übrigens, mein erster und wohl letzter Versuch, die Stiele der Braunen Raslinge (Büschelraslinge) für ein Pilzpulver zu trocknen, endete recht kümmerlich und hatte das Experiment letztlich nicht gelohnt. Die Stiele sind dafür wohl zu zäh. Ganz im Gegensatz zu denen der Schopftintlinge und Parasole, die ein ausgezeichnetes Würzpulver ergeben. Das ist eine akzeptable Alternative zu den Totentrompeten, die es in unserer Region leider nicht gibt.

Lieben Gruß, Peter«


2 Fotos: Der Violette Schleierling (links) zieht mit seiner durchgehenden Purpurfarbe die Aufmerksamkeit im Wald auf sich. Er ist essbar, schmeckt aber stark muffig. An den Kupferroten Gelbfüßen (rechts) ist Peter bislang wohl immer vorbeigegangen bei seinen Pilzrunden. Wer auf leicht parfümierten Pilzgeschmack ähnlich den Violetten Rötelritterlingen steht, die wird sie gerne mitnehmen.


Bei Braunschweig: Die großen Glucken erwiesen sich als breitblättrig, nicht als kraus - und schmeckten »erstaunlich lecker«


Agnes schreibt am 4. Oktober 2019:

»Liebe Pilzfreunde, lieber Heinz-Wilhelm,

heute ging es ins Fürstenauer Holz westlich von Braunschweig. 

Leider waren im Wald viel mehr Pilzsammler als erhoffte Steinpilze und Maronen. Von Letzteren fanden wir wenigstens einige. Anstelle der Steinpilze: Schopftintlinge, Parasole und viele Arten, die ich nicht kannte. 

An einem Baumstumpf in einem Laubwald - vermutlich Rotbuche - wuchsen riesige Glucken. Je eine passte in einen Pilzkorb.

Beim Putzen zuhause fiel mir der leicht seifige Geruch auf, und auch das Fleisch schien mir zäher und die Kräuselung größer, als ich das von der Krausen Glucke kannte. Nach Lektüre der Fachliteratur war mir klar, dass es sich um eine Breitblättrige Glucke bzw. eine Eichenglucke (1. Foto rechts) handelte, die im Gegensatz zur Krausen nicht an Kiefern, sondern an Eichen oder Rotbuchen wächst.

Gründlich gewaschen und zubereitet, war sie erstaunlich lecker und würzig, durchaus vergleichbar mit der Krausen Glucke.

Wegen der Seltenheit werde ich aber von weiteren Ernten absehen.

Das zweite Foto zeigt einen imponierenden Riesenporling (2. Foto rechts) den wir ebenfalls fanden.

Herzliche Grüße Agnes«

(2 Fotos © Agnes)

Pilz-Ticker-Niedersachsen

Liebe Agnes,

die Harvester werden die Breitblättrigen Glucken um ein Vielfaches schneller und häufiger plattmachen, als Du sie ernten kannst. Deshalb: nimm sie ja mit, wenn Du sie erneut finden solltest.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm



Auch in der Region des Voglers gibt es viele, viele Champignons


Sathihei schreibt am 3. Oktober 2019:

»Hallo,

heute gab es eine volle Champignonspfanne - lecker. Ich bin mal wieder erstaunt, wie viele Champignons (Foto rechts) es plötzlich wieder gibt. Viele durften weiterwachsen.

Zuvor war ich in diesem Herbst schon einige Male relativ erfolglos im nördlichen Vogler auf Pilzschau unterwegs. Wenige Pfifferlinge im August, vier Birkenpilze etwas später reichten  gerade mal, um den Appetit anzuregen.

Liebe Grüße Sathihei«

(Foto © Sathihei)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Mit den knackigen Steinpilzen im Deister machte sich Matthias für Schwedens Wälder warm


Matthias schreibt am 2. Oktober 2019:

»Heute ging es zum Urlaubsbeginn und nach dem ergiebigem Regen in den Deister.

Ich fand knackige Steinpilze in bester Qualität, zwei schöne Birkenporlinge (beide Foto rechts) und feine Stockschwämmchen (2. Foto rechts). Heute Abend gibt es sie als Terlaner Weinsuppe und die Steinpilze werden getrocknet.

Morgen geht es für eine Woche nach Schweden, die dort oben ein unglaubliches Pilzjahr erleben. Ich freue mich schon auf Pfifferlinge und Trompetenpfifferlinge. Ich hoffe, dass sich im Oktober meine geliebten Herbsttrompeten noch herauswagen.

Allen Sammlern viel Spaß beim Pilzesuchen!

Liebe Grüße, Matthias«

(4 Fotos © Matthias)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




2 Fotos: In absoluter Bestform standen die Steinpilze im feuchten herbstlichen Laub. Während Matthias jetzt eine Woche in Schweden ist, dürfen sie in Ruhe nachwachsen.


Mit so vielen Maronenröhrlingen und Rotfüßen bei Buchholz hatte Ina nicht gerechnet


Ina schreibt am 28. September 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

zum ersten Mal überhaupt habe ich bei Buchholz in der Nordheide Pilze gesammelt und nicht damit gerechnet, direkt so viele Maronenröhrlinge zu finden.

Da ich noch ein ziemlich blutiger Anfänger bin, habe ich mich ausschließlich an die Maronen gewagt, obwohl ein paar kleine Rotfußröhrlinge dabei waren, die auf dem ersten Bild links oben zu sehen sind. Auf dem zweiten Foto ein »alleinstehender« Maronenröhrling.

Viele Grüße Ina«

(2 Fotos © Ina)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




Langsame Rückkehr der Pilze in der Region Wolfsburg und Braunschweig


Foto: Agnes' Pilzkorb muss sich an die Masse von Speisepilzen erst wieder gewöhnen und stellt sich etwas verschüchtert nur zur Hälfte ins Foto. Unten im Gras sehen wir eine Marone, die anzeigt: auch hier geht es langsam los mit dem herbstlichen Pilzwachstum. (Foto © Agnes)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Agnes schreibt am 28. September 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

beim Wochenendbesuch schwärmte meine Tochter von vielen Minimaronenröhrlingen gestern im Sachsenwald östlich von Hamburg. 

So sind wir heute spontan in die Bickelsteiner Heide (20km nördlich von Wolfsburg) gefahren. Die Bickelsteiner Heide und die umliegenden Wälder um Ehra-Lessien sind Gebiete, in denen ich in guten Jahren zuverlässig viele Maronen gefunden hatte.

Vor zehn Tagen war mein Korb allerdings noch leer geblieben, aber nach dem Regen der letzten Tage gab es heute viele kleine Butterröhrlinge, ebenfalls viele kleine Edelreizker (nur auf den grasbewachsenen Wegen) und auch drei Marönchen und drei Steinpilzchen. Viele Pilze sind also noch in den Kinderschuhen, aber - es geht  langsam los! 

Vorgestern fand ich im Elm, einem Höhenzug östlich von Braunschweig, einige ausgewachsene und etliche noch geschlossene Parasole, aber leider weder Maronen noch Steinpilze an den bekannten Stellen. Es ist hier einfach lange Zeit sehr trocken gewesen und ich freue mich gerade über jeden Regenguss.

Herzliche Grüße von Agnes«


Steinpilzparadies Elisabethfehnkanal


Helga schreibt am 27. September 2019:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

gestern war ich wieder am Elisabethfehnkanal und fand ein kleines Pilzparadies vor.

Außer Steinpilzen habe ich noch viele andere Arten gesehen, häufig Flockenstielige Hexenröhrlinge und Maronenröhrlinge Wegen des Überangebotes an Steinpilzen habe ich diese jedoch stehen gelassen. Einige Arten konnte ich nicht bestimmen.

Wegen des starken Regens musste ich die Tour leider abbrechen.

Herzliche Grüße und einen schönen Restabend, Helga«

(Foto © Helga)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Endlich geht es auch in der Region Hannover los, fünf Wochen früher als vergangenes Jahr


Foto: Nach einigen erfolglosen Waldgängen nun endlich der Durchbruch bei Burgwedel, wo sich Uwe über etliche Maronenröhrlinge, einen Birkenpilz und zwei Buckeltäublinge (rechts unten) freuen konnte. (2 Fotos © Uwe)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Uwe schreibt am 27. September 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

bin ich bis letzte Woche noch regelmäßig erfolglos aus dem Wald gekommen, so konnte ich heute, bei einer zweistündigen Erkundungstour nach Feierabend im Wald bei Burgwedel, feststellen, dass die Pilzsaison nun auch in der Region Hannover endlich anfängt. Immerhin fünf Wochen früher als im vergangenen Jahr!

Finden konnte ich mehrere Birkenpilze, die aber leider bis auf einen, zu sehen auf dem Foto rechts, schon leicht überständig waren. Auch die ersten Buckeltäublinge ließen sich blicken. Erfreut war ich über den Anblick mehrerer Fliegenpilze die sich gerade aus dem Waldboden herausmühen.

Da keimte Hoffnung  in mir auf. Und ich wurde nicht enttäuscht. In einem kleinen Kiefernwaldstück fand ich dann die ersten Maronen. Wie man auf dem einen Foto vielleicht gut erkennen kann, musste ich mich sehr beeilen, denn auch die Schnecken hatten nach der langen Trockenheit richtig Hunger auf gute Speise. Hoffen wir, dass es dieses Jahr doch noch besser wird als 2018.

Pilzige Grüße von Uwe aus Hannover«


Renate aus Bad Zwischenahn freut sich über tolle Steinpilze, Birkenpilze und Maronenröhrlinge


Foto: Dieses Jubelbild sandte uns heute Renate aus Bad Zwischenahn zu. Gefunden hat sie die vielen Steinpilze, Birkenpilze und Maronen am 22. September bei Bad Zwischenahn.

(Foto © Renate/Privat)

(26. September 2019)

Pilz-Ticker-Niedersachsen



Die Autopause bei Seesen stand ganz im Zeichen der Pilze


Foto: Dies ist Véroniques Sammelergebnis einer halbstündigen Autopause während der Fahrt vom unterfränkischen Sommerach (Bayern) nach Hannover. Gefunden wurden die Pilze bei Seesen/Nordwestharz. (2 Fotos © Véronique)

Pilz-Ticker-Niedersachsen



Véronique schreibt am 26. September 2019:

»Einen späten guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

als begeisterte Nutzerin des Pilztickers Niedersachsen habe ich lange auf eine Gelegenheit gewartet, auch einmal meinen Beitrag zur Ermutigung der Pilzfreunde zu leisten.

Auf dem Rückweg aus dem Weinurlaub bot sich meinem Mann und mir bei einem Abstecher in den Harz (Seesen) nun eine kleine Vielfalt an Mitnehmenswertem, die ich gern teilen möchte.

Angefangen von winzigen Sandröhrlingen, die ich gern getrocknet als Würzpilze verwende, über beinahe violette Austernpilze (hoffentlich richtig bestimmt) und einige junge Birkenpilze (Foto rechts), bis hin zu teils schon überständigen Pfifferlingen und einem hübschen kleinen Steinpilz war in Anbetracht der halben Stunde Pause zwischen Sommerach in Bayern und Hannover die Pirsch recht ergiebig, zumal ich bisher ausnahmslos ohne »Steinis« im Gepäck die Suche rund um Hannover beschließen musste.

Liebe Grüße aus der Landeshauptstadt und: vielen Dank für den Pilzticker!

Véronique«


Pente: Anstrengende Maronensuche im Harvester-verwüsteten lichten Fichtenhochwald


Foto: Der Wald ist nach Holzfällerarbeiten licht und wüst, es war 24 Grad warm, so dass die Suche nach diesen Maronen für Angelika eine schweißtreibende Sache war. (Foto © Angelika)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Angelika schreibt am 22. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei Pente im Landkreis Bramsche habe ich heute  Maronenröhrlinge in allen Größen gefunden. Die Pilze haben kaum Madenbefall, nur teilweise im Stiel.  Da der Fichtenwald trotz Niederschlägen  noch sehr trocken ist, habe ich erst nach einer Stunde doch noch Standorte entdeckt, an denen sich Feuchtigkeit gesammelt oder gehalten hat.

Dieses Waldgebiet hat offensichtlich seit dem letztem Jahr keine neuen Sturmschäden erlitten. Es wurden aber trotzdem sehr viele  Bäume gefällt, Fichten und auch Buchen.  Vielleicht, um das Holz vor dem Borkenkäfer zu retten? Oder waren diese Bäume nicht mehr standfest? Der Waldboden ist durch die Forstmaschinen verwüstet, die gefällten Stämme liegen noch auf dem Boden und man sieht die frischen Baumstümpfe. Der Waldhang ist jetzt  sonnendurchflutet und bei 24 Grad bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen.

Viele Grüße aus Wallenhorst, Angelika«


Auch Torsten findet im Süden von Oldenburg schöne Steinpilze und Maronenröhrlinge


Foto: Angespornt von Helgas Fund am 19. September, machte sich auch Torsten auf die Suche südlich Oldenburg. Und fand prompt fünf schöne Steinpilze sowie reichlich Maronenröhrlinge. (Foto © Torsten)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Torsten schreibt am 21. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich vor zwei Jahren auf deine tolle Seite gestoßen bin, möchte ich nun meinen ersten Fund melden.

Animiert von Helgas schönen Steinpilzen, habe ich mich heute Morgen ebenfalls auf den Weg gemacht, und zwar in der Gemeinde Hatten.

Zu Anfang gab es schöne Steinpilze, dann länger nichts. Doch plötzlich stand ich im Maronenland, obwohl ich dort in den letzten Jahren selten Pilze gefunden hatte.

Ich wünsche allen eine gute Pilzsaison!

Liebe Grüße Torsten«


Wunderschöne Steinpilze für Helga, fast vor ihrer Haustür in Oldenburg


Foto: Wer sagt's denn? Nicht nur in den Mittelgebirgen und in den großen klassischen Waldgebieten, sondern auch im norddeutschen Tiefland sind sie da, die schönsten Steinpilze. Über diesen herrlichen Korb voll durfte sich heute Morgen Helga freuen, die die Prachtexemplare südöstlich von Oldenburg fand. Fast vor ihrer Haustür. Gratulation, liebe Helga! (2 Fotos © Helga)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Helga schreibt am 19. September 2019:

»Moin Moin Heinz-Wilhelm,

heute habe ich ein kleines Körbchen voller schöner Steinpilze nur zwei Straßen von uns entfernt gefunden, in Hatten-Tweelbäke im Landkreis Oldenburg.

Liebe Grüße, Helga«


Foto: Kuschelnd erwischte Helga diese beiden herrlichen Steinpilze. Damit war's vorbei mit dem Kuscheln.


Goslar: Das Abendessen wartete auf Georg am Wegesrand


Georg schreibt am 15. September 2019:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

eigentlich war ich heute im Landkreis Goslar nur unterwegs, um mein selbstgeschlagenes Brennholz aufzuarbeiten. Während der Anfahrt entdeckte ich am Wegesrand gleich mein Abendessen für heute, einen schönen Schwefelporling mit knapp 400 Gramm (Foto rechts).

Außerdem fand ich praktisch aus dem Auto heraus noch fünf Birkenrotkappen, die sich derzeit im Dörrautomaten wärmen. Die werden im Winter die Bratensauce vervollständigen.

Mit freundlichen Grüßen Georg«

(Foto © Georg)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Landkreis Celle: Drei Fette Hennen für Marco


Marco schreibt am 14. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

ich war heute zum erstenmal auf Erkundungstour in diesem Jahr. Erste Anlaufstellen waren, wie jedes Jahr, meine bewährten Plätze im Landkreis Celle. Dort fand ich prompt drei Fette Hennen (Foto rechts). Andere Speisepilze konnte ich nicht entdecken.

Auf dem Heimweg hielt ich noch an einer anderen Stelle in meiner Heimatregion Gifhorn, um auch hier einen Blick zu riskieren. Aber außer einer Gelben Lohblüte (Hexenbutter) gab es nichts.

Viele Grüße Marco«

(Foto © Marco)

Blau = ungenießbar

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Mehr als dürftiges Speisepilzwachstum im Landkreis Goslar


Foto: Ein Hexenring aus Hexeneiern sieht man auch nicht alle Tage. Auf einem Quadratmeter fand Georg 35 Stück! Zwei weiterentwickelte und somit Stinkmorcheln genannte sind auch dabei. (3 Fotos © Georg)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Georg schreibt am 9. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

mein gestriger Waldgang im Landkreis Goslar war in Sachen Speisepilze mehr als ernüchternd. Bis auf zwei Fleischrote Speisetäublinge, die jedoch vollkommen vermadet waren, blieben mir nur zwei ganz frische Birkenporlinge, die ich für einen Auszug im Dörrautomaten aufbereitet habe.

Seit langer Zeit habe ich mal wieder eine Gelbe Lohblüte gefunden. Sie zählt zu den Schleimpilzen, die für einen Übergang vom Pilz zum Tier eingeordnet werden. 

Außerdem habe ich ein Nest von Stinkmorcheln entdeckt, wo auf einem Quadratmeter ca. 35 Stück in unterschiedlichen Entwicklungsstadien standen. Das Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt, sonst wäre es ein vorzügliches Suchbild geworden. So gedrängt habe ich Stinkmorcheln bisher noch nicht finden können.

Ich konnte mich allerdings nicht überwinden, auch nur ein Hexenei probehalber zu Speisezwecken mitzunehmen.

Danke für Deine tolle Seite!

Mit freundlichem Gruß Georg«


2 Fotos: Links sehen wir mit einiger Sicherheit einen Orangeroten Graustieltäubling, der zu den schmackhaftesten seiner Gattung zählt. Sein Stiel ist weiß, färbt aber bei Verletzung erst rot, dann grau. Rechts eine Gelbe Lohblüte; ein Pilz, der sich bewegen kann und deshalb an der Grenze zum Tier eingeordnet wird.


Hannover: Gisela isst die Ochsenzunge »durchaus gerne«


Gisela schreibt am 3. September 2019:

»Ich habe in der Eilenriede mal wieder eine Ochsenzunge (Foto rechts) gefunden. Von Zeit zu Zeit esse ich sie durchaus gerne, obwohl sie in der Pilzliteratur als nicht sonderlich schmackhaft bezeichnet wird.

Ich schneide sie in Scheiben, koche sie in paar Minuten, nehme Salz und Pfeffer zum Würzen und wende sie vor dem Braten in Mehl.

Aus Hannover grüßt Gisela«

(Foto © Gisela)

Anmerkung: Ausführliches zur Ochsenzunge bzw. zum Leberreischling, der ein sehr interessanter Pilz ist, findet Ihr hier, Tageseintrag 7. Sept. 2018

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Hannover: Schopftintlingsdelikatesse am Mittellandkanal - wie jedes Jahr


Fotos: Schopftintlinge hat Gisela, wie in den Vorjahren auch, am Mittellandkanal zu Hannover gefunden. An dem schwärzlichen Pilz ist gut das Ergebnis des Autolyse-Vorgangs (Selbstzersetzungsvorgangs) zu sehen. Ein solcher Pilz taugt auf keinen Fall mehr für die  Verwertung. Auch der Große (seitlich rechts dahinter) ist schon grenzwertig. Die vier oder fünf kleineren Reinweißen dagegen sind bestens für die Pilzküche geeignet. Schopftintlinge schmecken ausgezeichnet! (Foto © Gisela)

(1. September 2019)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Ein bitterer Fehlgriff


Foto: Wurzelnde Bitterröhrlinge statt erhoffte Sommersteinpilze landeten in Agnes' Küche. Hätte sie doch an Ort und Stelle eine kleine Geschmacksprobe gemacht... (Foto © Agnes)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Agnes schreibt am 23. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in der Hoffnung, endlich mal ein paar Steinpilze zu finden, kam ich heute am Vilgensee im Kreis Wolfenbüttel vorbei. Sehr vielversprechend schien mir der Ort - ein kleiner Park mit großen alten Buchen, Eichen, Ahorn.

Alsbald fand ich einige überständige und einige jüngere Röhrlinge. Ich hielt sie für Sommersteinpilze. Obwohl mir einiges merkwürdig vorkam - die etwas andere Hutfarbe,  der Geruch nach Maggi/Liebstöckel und das Blauen beim Schnitt - nahm ich sie mit nach Hasue.

Als ich der Sache in der Literatur näher nachging, erwiesen sich die vermeintlichen Sommersteinpilze als prächtige Wurzelnde Bitterröhrlinge. Das war bitter! Aus dem erhofften leckeren Pilzessen wurde nichts mehr.

Liebe Grüße Agnes«


Die Pfifferlinge im Solling wachsen prächtig, und das an verschiedenen Stellen


Marco und Gerald schreiben am 21. August 2019:

»Wir waren gestern in unserem schönen lokalen Wald im Solling unterwegs und hatten einen schönen Start in die Pilzsaison. Zwei kleine Körbe, gefüllt mit Maronen, Pfifferlingen und ein paar anderen Röhrlingen durften wir unser Eigen nennen.

Was uns besonders freute, war, dass die Pfifferlinge an diversen Stellen wirklich reichlich wuchsen.

Grüße aus dem Solling, Marco und Gerald«

(3 Fotos © Marco/Gerald)

Pilz-Ticker-Niedersachsen





2 Fotos: Die Pfifferlinge haben es Marco und Gerald bei ihrem Pilzgang besonders angetan, weil sie go gut wuchsen. Das Marönchen (rechts) hingegen scheint noch nicht so recht zu wissen, wie es weitergehen soll...


Nach einem Jahr Pause sind die schönen Steinpilze in Ostfriesland wieder da


Foto: Vergangenes Jahr fiel die Steinpilzlese in Ostfriesland aus, jetzt darf sich Helga wieder auf schöne Funde freuen. Wie über diese zwei schönen Exemplare am Elisbethfehnkanal. (2 Fotos © Helga)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Helga schreibt am 21. August 2019:

»Moin Moin Heinz-Wilhelm,

heute habe ich meine ersten Steinpilze  sowie einen Flockenstieligen Hexenröhrling gefunden, und zwar am am Küstenkanal bei Edewechterdamm und am Elisabethfehnkanal.

Liebe Grüße aus Hatten, Helga«


Foto: Und die jungen Steinpilze drücken kräftig aus der Erde. Es sieht gut aus zur Freude von Helga!


Geschützte Schneeflocken im grünen Urwald am Jadebusen


Foto: Die wunderschönen Lungenseitlinge an einer morschen Rotbuche erinnern fast an kunstvolle Blumengebinde. Wie schade, dass Ernst diese köstlichen Pilze nicht mitnehmen durfte. (2 Fotos © Ernst H.)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Ernst schreibt am 4. August 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

anbei ein Urlaubsfund aus dem Neuenburger Urwald/Friesland, gut zehn Kilometer vom Jadebusen.

Die sehr zahlreichen Lungenseitlinge wirkten wie Schneeflocken im grünen Urwald. Doch konnte ich sie leider nicht abernten, weil das Entnehmen aus diesem Wald mit bis zu 800 Jahre alten Eichen sowie alten Rotbuchen und Stechpalmen streng untersagt ist. Dennoch ein sehr schöner Anblick bei der Hitze und Trockenheit bzw. Pilzlosigkeit vor Ort.  

Herzliche Grüße Ernst, sonst Calw und Tübingen«


Foto: Hier noch einige Exemplare in Großaufnahme, von unten fotografiert. Der rosa Eindruck vom ersten Foto, der durchaus in Richtung Rillstieliger Seitlinge weist, wird hiermit aufgehoben. Letztere wachsen kaum an Rotbuchen, eher an Pappeln und Weiden.


Ostrhauderfehn/Ostfriesland: Riesenboviste «von recht lustiger Natur«


Foto: Sie sehen aus wie aufblasbare Kissen und knuddeln sich zusammen, als wäre ihnen bereits spätherbstlich kalt, die vier Riesenboviste. (Foto © Helga)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Helga schreibt am 30. Juli 2019:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute während einer Radtour von Hatten nach Ostrhauderfehn habe ich wieder in einer Siedlung in Ostrhauderfehn - wie schon 2018 - einige Riesenboviste gesichtet. Ich finde, sie sind von recht lustiger Natur.  :-)

Einen schönen Abend und liebe Grüße, Helga«


Da staunt der Hesse: Beim Urlaub im Oberharz gab es gleich zwei Erstfunde für Stefan


Stefan vom Pilzticker Hessen schreibt am 17. Juli 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

meine Familie und ich machen gerade Urlaub in Hahnenklee, ein Ortsteil der Stadt Goslar im Oberharz. Die letzten Tage hier waren ziemlich verregnet und ich zudem erkältet. So kam es uns gelegen, dass sich heute mal die Sonne aus den Wolken hervorgewagt hat. Die weitläufigen schönen Fichtenwälder lockten mich schon bei unserer Ankunft am Samstag direkt an. Also Schuhe und Jacke an und raus.

Einige Dorfbewohner erzählten uns, dass es auch hier in den Vorwochen kaum nennenswerten Niederschlag gegeben habe, weshalb ich mich eher auf einen Spaziergang denn auf einen erfolgreichen Pilzgang eingestellt habe.

Auch hier wachsen viele Perlpilze

Zu Beginn fielen mir die vielen Heidelbeeren und Himbeeren auf, die gerade reif werden. Ich bin dann etwas tiefer in die Wälder eingedrungen und fand vor allem Perlpilze. Die meisten waren noch recht frisch, weshalb ich von einem ersten Schub durch den Regen der vergangenen Tage ausgehe.

In einem kleinen Mischwaldstück bin ich dann über einen Brätling gestolpert. Gut ist seine tropfende Milch auf dem dritten Foto zu erkennen. Etwas weiter entdeckte ich eine kleine Familie von Oranggelben Scheidenstreiflingen, die im Gestrüpp des Wegrandes standen.

Natterung, Riefung, Scheide

Auf dem ersten Foto ist der genatterte Stiel sehr gut zu zu erkennen, auf dem zweiten die Reste der Volva (Scheide) links hinten von der Stielbasis. Zieht man die Fotos groß, so ist auch die charakteristische Riefung bei beiden Pilzen gut zu erkennen.

Beide Arten, der Brätling und die Scheidenstreiflinge, waren für mich Erstfunde. Beide sind bekanntermaßen sehr gute (Brätlinge) bis gute (Streiflinge) Speisepilze.

Als Hesse, der aus dem Vorspessart kommt, imponieren mir die weitläufigen Fichtenhochwälder immer wieder aufs Neue. Wenn dann, wie heute hier und da, auch noch die Sonne etwas durchkommt und ihre Lichtkegel wie Scheinwerfer auf den Boden schickt, entsteht eine wunderschöne ruhige und harmonische Stimmung.

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde, Stefan & Familie«

(3 Fotos © Stefan)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Auch Uwe hat es dieses Jahr früh in die Wälder im östlichen Hannover gelockt


Foto: Eigentlich meldet sich Uwe mit Pilzfunden erst im Herbst. Das zeitige Pilzaufkommen in diesem Jahr lockte auch ihn früh in den Misburger Wald, wo unter anderem diese Rotfüße auf ihn warteten. Außerdem freute er sich über fünf Hexeneier, von denen wir auf dem zweiten Foto zwei sehen. (2 Fotos © Uwe)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Uwe schreibt am 21. Juni 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

die guten Pilzfunde in anderen Bundesländern haben mich inspiriert, gestern nach Feierabend auch einmal bei mir zuhause in Hannover, und zwar im Misburger Wald (hauptsächlich Buchen und Eichen, vereinzelt Birken und Kiefern) nach dem Rechten zu sehen.

Die erhofften Pilze fand ich zwar nicht, aber völlig erfolglos sollte ich auch nicht nach Hause fahren. So fand ich eine schöne Gruppe von fünf Hexeneiern der Stinkmorchel und einige Rotfußröhrlinge, die sich gut getarnt im Laub versteckten. So kam, schön in Butterschmalz gebraten, wenigstens ein kleiner Snack zum Abendbrot zusammen.

In der Hoffnung auf ein für uns alle erfolgreiches Pilzjahr 2019, ein Gruß von Uwe aus Hannover«




Juni-Maronen im Deister: Das hat Matthias noch nicht erlebt

Matthias schreibt am 18. Juni 2019:

»Einen schönen guten Abend, 

nach den zahlreichen Pilzmeldungen aus den umliegenden Bundesländern ließ es mir keine Ruhe, und so suchte ich erstmals dieses Jahr noch vor der Arbeit meine angestammten Plätze im Deister auf. Ich hoffte auf Sommersteinpilze.

Sie ließen sich leider nicht blicken. Dafür fand ich zu meinem Erstaunen Maronenröhrlinge. So früh im Jahr, das habe ich zuvor noch nicht erlebt. Zudem drücken ordentlich frische Perlpilze. Nach den angekündigten Gewittern am Mittwoch und Donnerstag werde ich am Freitag nochmals losziehen. 

Beste Grüße aus Hannover sendet Matthias«


2 Fotos: Matthias staunte: so früh hat er Maronenröhrlinge noch nie zu Gesicht bekommen. Da wir mit ihnen viel eher den Herbst und Spätherbst verbinden, mutet ihr Erscheinen im Juni seltsam an. Nach dem Pilzkalender kommen sie tatsächlich schon im Sommer vor, jedoch weit spärlicher als zur fortgschrittenen Jahreszeit. (2 Fotos © Matthias)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Maipilze von prima Qualität in Hannovers Stadtwald Eilenriede


Foto: Ein schönes Nest von Maipilzen fand Gisela in der Eilenriede, Deutschlands größtem Stadtwald. (Foto © Gisela)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Gisela schreibt am 13. Mai 2019:

»Nun wachsen in der Eilenriede die Mairitterlinge. Die Qualität dieser Pilze war besser, als ihr Aussehen vermuten lässt.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela«

Zehn Spitzmorcheln im Sedumbeet überraschen Pilzgießer Damian


Damian schreibt am 1. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute wieder einen Fund gemacht, diesmal in meinem eigenen Garten. Ich habe in meinen Pflanzsteinen, die mit Erde und Lavamulchsteinen befüllt sind, Morcheln entdeckt. In den Steinen kultiviere ich Sedumpflanzen. Das Ganze habe ich vergangenes Jahr angelegt.

Direkt dahinter ist Rindenmulch, den ich ebenfalls letztes Jahr ausgelegt habe. Dort habe ich sämtliche Abfälle meiner im letzten Jahr gefundenen Morcheln entsorgt. Das ist echt der Wahnsinn, die Freude ist fast so groß wie bei der Geburt meiner Kinder.

Insgesamt konnte ich zehn Spitzmorcheln finden, die größte sieht man gleich in dem ersten Fach, zwei weitere im zweiten. Ich lasse sie schön weiterwachsen und hoffe nebenbei, dass in den kommenden Tagen noch mehr hinzukommen. Also Gießkanne raus und wässern, denn Morcheln lieben bekanntlich sehr viel Wasser.

Gruß aus Bad Nenndorf, Damian«

(2 Fotos © Damian/Privat)

Pilz-Ticker-Niedersachsen




Da kann der Morchel-Dami nur staunen: So eine frühe Speisemorchel in Bad Nenndorf!


Foto: Es war zwar nur eine Einsame, aber mit dieser Speisemorchel ist auch in Bad Nenndorf und damit im Raum Hannover die Saison der Morcheln eröffnet. (Foto © Damian)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Damian schreibt am 28. März 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

da bin ich wieder, der Morchel-Dami.

Nach meinen ersten Morchelfunden im letzten Jahr, die alle zufällig waren, konnte ich heute meinen Augen - erneut - kaum trauen.

Im Garten meiner Nachbarn in Bad Nenndorf wuchs etwas, das mich, ähnlich wie 2018, erneut an eine Morchel erinnerte. Da wir noch im März sind und in meiner Region erfahrungsgemäß vor der Apfelblüte im April nicht mit Morcheln zu rechnen ist, war ich überzeugt, es mit einer Art Fata Morgana zu tun zu haben.

So war ich total perplex, als sich das Unbekannte doch tatsächlich als lupenreine Speisemorchel herausstellte. Sie quetschte sich zwischen Steinen am Wegrand heraus. Leider blieb es vorerst nur bei dieser einen.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Pilzjahr und viele tolle Funde!

Gruß aus Bad Nenndorf, Damian«


Landkreis Uelzen: Eine leckere Suppe mit frischen Judasohren von einem überraschenden Fund


Foto: Ein überraschender Fund für Marion waren diese Judasohren. Sie landeten in einer »leckeren Suppe«. (2 Fotos © Marion)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Marion schreibt am 28. Januar 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir im Landkreis Uelzen mit unserem Hund Egon spazieren. Auf unserem Spaziergang sind wir an zwei alten Holunderbüschen vorbeigekommen. Wir wollten uns ein paar Holunderzweige zum Vermehren mitnehmen.

Da entdeckten wir, dass die Büsche voller Judasohren waren. Heute sind wir noch einmal hingegangen, um Fotos zu machen und die größten Pilze zu ernten. Die kleinen haben wir stehen gelassen.

Da das Wetter in den nächsten Tagen so bleiben soll, freuen wir uns schon auf eine weitere Ernte und auf eine leckere Suppe heute Abend.

Liebe Grüße Locke, Egon und Marion«



Der Gang in den Deister lohnte sich für Matthias


Matthias schreibt am 7. Januar 2019:

»Lieber Heinz-Willhelm,

liebe Grüße aus dem Deister.

Das alte Jahr ist abgehakt und nach den letzten ergiebigen Regenfällen zog es mich heute in den Deister. Aufgrund der letzten Rodungen liegt sehr viel Totholz herum und wird von Pilzen besiedelt.

Endlich habe ich heuer meine ersten Austernseitlinge (Foto rechts) gefunden. Ein paar Samtfußrüblinge gesellten sich noch hinzu. So kann ich mich auf ein zünftiges Pilzbruschetta freuen.

Außerdem wuchs eine schöne Gesellschaft von Winterhelmlingen und Goldgelbe Zitterlinge waren ein schöner Farbtupfer.

Liebe Grüße an alle Pilzsammler, Matthias«

Blau = ungenießbar


2 Fotos: Zwei ungenießbare Arten waren die geselligen Winterhelmlinge (links) sowie einige Goldgelbe Zitterlinge, die inmitten der stumpfen Winterfarben des Waldes regelrecht leuchten (rechts).

(3 Fotos © Matthias)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Hannover: 500 Gramm Austernseitlinge und Samtfußrüblinge für Christine


Foto: Im besten Zustand zeigten sich diese verwachsenen Austernseitlinge. (2 Fotos © Christine)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Christine schreibt am 2. Januar 2018:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

Ihnen allen wünsche ich ein frohes, neues, gesundes und kreatives Jahr 2019.

Nach dem ergiebigen kalten Regen der letzten Tage waren mein Gefährte und ich heute bei Sonnenschein und 6 Grad Celsius im Mischwald nordöstlich von Hannover unterwegs.

Bald entdeckten wir - wie erhofft - an einem nach Forstarbeiten zurückgebliebenen Stück Buchenstamm ein Büschel frischer Samtfußrüblinge. Auf der Suche nach mehr fanden wir frische Austernpilze und Gelbstielige Muschelseitlinge. Sie wuchsen an vor ungefähr einem Jahr vom Sturm umgeworfenen schlanken Erlenstämmen. Unser Fund wog insgesamt cirka ein Pfund.

Liebe Grüße aus Hannover von Christine«


Blau = ungenießbar. Davon abgesehen sind die Pilze giftverdächtig.


Foto: Rund 500 Gramm brachte der Winterpilzfund aus Austernseitlingen und Samtfüßen für Christine auf die Waage.


Von Pilz-Ticker-Niedersachsen zurück zur Pilz-Ticker-Übersicht

Zurück zu Passion Pilze sammeln Home Page


Das Neueste

  1. Pilz-Ticker-RP

    Nov 17, 19 01:14 PM

    Pilz-Ticker-RP: Welche Pilze zurzeit in den rheinland-pfaelzischen Waeldern wachsen

    mehr »

  2. Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Wuerttemberg)

    Nov 17, 19 10:02 AM

    Pilz-Ticker-Bawue: Welche Pilze aktuell in Baden-Wuerttemberg wachsen

    mehr »

  3. Pilz-Ticker-ST (Sachsen-Anhalt)

    Nov 17, 19 09:19 AM

    Pilz-Ticker-ST: Welche Pilze wachsen aktuell in Sachsen-Anhalt?

    mehr »

  4. Pilz-Ticker-Hessen

    Nov 16, 19 11:22 AM

    Pilz-Ticker-Hessen: Welche Pilze derzeit in den Waeldern Hessens wachsen

    mehr »

  5. Pilz-Ticker-Niedersachsen

    Nov 15, 19 02:43 PM

    Pilz-Ticker-Niedersachsen: Das aktuelle Pilzwachstum in Niedersachsen

    mehr »

  6. Pilz-Ticker-Sachsen

    Nov 15, 19 09:13 AM

    Pilz-Ticker-Sachsen: Welche Pilze wachsen aktuell in Sachsen?

    mehr »


Zuverlässiger Schutz vor Mücken, Zecken und Bremsen:
Ballistol-Stichfrei

Tropenbewährt - Mit UV-Schutz vor Sonnenbrand - Top-Bewertungen



Ein toller
Blog von

Ausgefallene Pilzgerichte wie Kaffee mit Reishi, Steinpilze im Kichererbsen- und Kartoffelpürree, Sammel- und Gesundheitstipps und vieles, vieles mehr. Hier geht's zum Stöbern in Wohlrabs Pilzreich



Pilzbücher

Meine ersten 10 Pilze genau kennenlernen

Mit Gütesiegel und empfohlen für Einsteiger von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM)


Mit Pilzsammlern
in Deutschland unterwegs


14 Reportagen von der Pilzsuche aus Wäldern, Feldern und in Wohnnähe


Pilze, Holzkasten, Bollerwagen


Meine Kindheit im Dorf der 60er Jahre, als die Selbstversorgung noch den Alltag bestimmte


Ein tolles Bestimmungsbuch für nur 11 Euro

Peter Wenter beschreibt in Meine Schwammerl - Pilze aus dem Münchner UmlandPilze aus 70 Gattungen fachlich tadellos und mit viel Detailliebe. Ein Buch für Anfänger und Ambitionierte - vor allem aber für jeden, nicht nur für Münchner.

Das unschlagbar günstige Buch ist auch hier bestellbar.

Und hier geht's zur Buchkritik


Sehr lehrreich, gründlich und liebevoll!


Ein außergewöhnliches und mitreißendes Pilzbuch! Toll für den Einstieg in die Pilzpassion, ideal für junge Pilzfreunde!


Jürgen Guthmanns Enzyklopädie der Heilpilze


DIN-A-4-Format; 425 Seiten; Darstellung von über 100 Heilpilzen mit ihren bioaktiven Inhaltsstoffen; Liste: Für welche Krankheiten sich die 16 gebräuchlichsten Heilpilze eignen; 250 Farb- und 230 Strichbilder; 1600 Zitate aus der Originalliteratur.

Zur Buchbesprechung