Pilz-Ticker-Niedersachsen



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Alex sucht Mitsammler am Süntel

Liebe Pilzfreunde, 

bitte beachtet auch die Kleinanzeige von Alex, der Mitsammler im Süntel sucht, an dessen Rand er wohnt. 


Die drei klassischen Winterpilzarten auf Abwegen im Süden von Hannover


Judasohren Arnonld 19.1.23

Arnold schreibt am 19. Januar 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

Dir noch ein frohes neues Jahr bei guter Gesundheit! Und Viel Erfolg weiterhin mit deiner Web-Site!

Mit den Pilzen habe ich mir auch für dieses Jahr viel vorgenommen. Und mein Vorhaben klappte gleich zu Jahresbeginn prima. 

So fand ich im Wald im Süden von Hannover gleich alle drei klassischen Winterpilzarten bei einem Rundgang. Judasohren an einem Buchenstumpf (Foto rechts), Samtfußrüblinge an einem Holunderstamm und Austernpilze an einer Kastanie. 

Merkwürdig waren die zugehörigen Wirtsbäume, denn Austernpilze und Samtfußrüblinge wachsen ja meist an Rotbuchen und Judasohren viel eher an Holunder. Aber die Natur ist erfindungsreich und hält sich nicht an Vorschriften.

Auf jeden Fall war es ein Superstart in das neue Pilzjahr!

Viele Grüße aus Hannover, Arnold"

(3 Fotos © Arnold)

Andrea schreibt hierzu am 21. Januar 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

zu diesem Beitrag von Arnold möchte ich anmerken, dass in Ostholstein in Ostseenähe die Kastanie der Haupt-Wirtsbaum für Austernpilze ist. Wir finden Sie auch an Rotbuchen, manchmal an Weiden, aber meistens an Kastanien. Es lohnt sich, Kastanienalleen in Augenschein zu nehmen. Die Austernpilze wachsen hier meistens an einzeln stehenden Bäumen, seltener in Wäldern.

Viele Grüße aus Ostholstein von Andrea"

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Austernpilze Arnold 19.1.23
Enoki Arnold 19.1.23

2 Fotos: Austernpilze an einer Kastanie (links), Samtfüße am Holunder: typisch ist das für beide Pilzarten nicht. Aber manchmal überlegen sie nicht lange...


Fotoersatz für die Austernpilze


Schmtterlingstrameten Jan 10.1.23

Foto: Schmetterlingstrameten, der Jahreszeit entsprechend in gedeckten Farben. Auf dem 2. Foto ein besonders ansprechendes Exemplar. (2 Fotos © Jan)

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Schmetterlingstramete Jan 10.1.23

Jan schreibt am 10. Januar 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

auf der Suche nach Austerseitlingen fanden wir diese wunderschönen Schmetterlingstrameten.
Unsere Stelle für Austerseitlinge im südwestlichen Landkreis Wolfenbüttel brachte zwar noch nicht den ersehnten Erfolg, dennoch erfreuten sich meine Freundin und ich an dem hier zu sehenden Anblick.

Freundliche Grüße von Anna und Jan aus Braunschweig"




Toller Start ins neue Pilzjahr: Gisela erntet eineinhalb Kilo schönster Austernseitlinge in der Eilenriede


Austernpilze Gisela 6.1.23

Foto: Da hat Gisela gleich zu Jahresbeginn richtig zugeschlagen: eineinhalb Kilo Austernpilze findet Anfang Januar nicht jeder. Ein tolles Ergebnis! (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 6. Januar 2023:

"Dir, lieber Heinz-Wilhelm, und allen Pilzfreunden wünscht ein gutes Jahr
2023 Gisela aus Hannover, die heute in der Eilenriede knapp 1,5 kg
Austernseitlinge geholt hat."


Ein Wintermotiv für Postkarten mit Austernpilzen 


Austernpilze Gisela 14.12.22

Foto: Austernpilze, tiefgefroren und überzuckert von körnigen Eiskristallen. So romantisch, fast schon wie ein Wintermotiv für Postkarten, präsentierten sich Gisela diese jungen Austernseitlinge in der hannoverschen Eilenriede, dem größten Stadtwald Deutschlands. (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 14. Dezember 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

bei frostiger Temperatur habe ich heute in der Eilenriede Austernseitlinge gefunden. Da sie steif gefroren waren, konnte ich sie kaum ernten. Ihren Kälteschlaf setzen sie in meinem Gefrierschrank fort.

Allen Pilzfreunden wünsche ich eine schöne Vorweihnachtszeit und ein ebensolches Fest!

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

Liebe Gisela, 

vielen Dank für das wunderschöne Foto! Auch dir wünsche ich noch schöne ruhige Vorweihnachtstage und ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! Danke für Deine langjährige Treue und Präsenz im Pilz-Ticker!

Mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm 


Silbersee, Langenhagen: Schöner werden die Parasole dieses Jahr kaum noch werden


2Parasole Gisela 3.11.22

Gisela schreibt zu diesem Foto am 3. November 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

diese beiden Parasole habe ich heute in der Nähe des Silbersees in Langenhagen gefunden.

Viele Grüße von Gisela"

(Foto © Gisela)

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Das freut Helga: Der orientalische Lieferdienst zu Ostrhauderfehn liefert pünktlich zum Abendessen


2Steinis1 Helga 3.11.22
2Steinis2 Helga 3.11.22

Ostrhauderfehn - Eine willkommene Beilage zum Abendessen hat Helga überraschend mitten in Ostrhauderfehn gefunden: "Ein paar Steinpilzchen wuchsen vor einem orientalischen Lieferdienst auf der Parkplatzgrünfläche. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut." Neben den hier gezeigten Sommersteinpilzen waren es noch einige wenige mehr.  (2 Fotos © Helga)

3. November 2022

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Uwes geliebte Edelreizker in Olivenöl machen's möglich:

»Und ihr denkt, ihr seid in Italien«


Korb Uwe 2.11.22

Foto: Der Korb war zu Uwes Freude fast voll. Bei Berkhof hatte er es wieder einmal in erster Linie auf seine geliebten Edelreizker abgesehen. (6 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 2. November 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

am Montag nutzte ich den freien Tag, um in Berkhof zu schauen, was noch an Pilzen nachgekommen ist. Ziel meiner Begierde, wie sollte es anders sein, waren vor allem Edelreizker.

Natürlich freute ich mich auch über andere Pilze. Bei dem milden Wetter sind natürlich immer noch Maronen am Start, Perlpilze und viel anderes. Womit ich aber bei diesen milden Temperaturen nicht gerechnet hatte, waren die ersten drei Frostschnecklinge für dieses Jahr.

Am Schluss war mein Korb reichlich gefüllt mit Maronen, Perlpilzen, je einem Buckel- und Speisetäubling, einem Butterpilz, einem Goldröhrling  und einer Flockenhexe. Das ergab eine schöne Pilzmahlzeit für meine Frau und mich.


Frostschnecklinge Uwe 2.11.22

Foto: Uwe staunte nicht schlecht, weil trotz der milden Temperaturen die Frostschnecklinge bereits da sind. 


Edelreizker Uwe 2.11.22

Foto: Objekt seiner Begierde waren die Edelreizker. Da der Gefrierschrank bereits voll ist, wurden sie in Olivenöl eingelegt. 


Die Edelreizker bekamen eine Sonderbehandlung. Da der Gefrierschrank schon voll ist, habe ich, wie auch schon nach der vorhergehenden Pilzpirsch, die Pilze in Olivenöl eingelegt.

Meine Zubereitung ist recht simpel: Pilze säubern, Stiel abschneiden und aussondern für Mischpilze. Den Hut in nicht zu kleine Stücke schneiden. Eine Zwiebel in Ringe oder Halbringe und eine Paprika in Streifen schneiden.

Zwei bis drei Liter Wasser (je nach Menge der Pilze). Pro Liter zirka zwei EL Salz und zwei EL Weinessig. Ordentlich Pfeffer dazu und etwas vorkochen. Die Pilze dazugeben und alles ca. 15 Min. kochen.

Probieren, ob Konsistenz und Geschmack stimmen. Wenn die Pilze so lecker sind, dass Ihr sie am liebsten augenblicklich aufessen wollt, habt Ihr alles richtig gemacht (-;

Nun alles in ein Sieb gießen und etwas auskühlen lassen. Jetzt die vorher ausgekochten Gläser mit den Pilzen, Zwiebeln und Paprika füllen und mit Olivenöl bis zum Rand aufgießen. Zwischendurch die Gläser immer etwas klopfen, damit Luft entweichen kann. Gläser fest schließen und für ein bis zwei Wochen in den Kühlschrank stellen.

Dann am besten mit Weißbrot genießen. Noch etwas Salz drüber streuen, dazu ein schönes Glas Rotwein - und Ihr denkt, Ihr seid in Italien.

Viel Freude noch für die nächsten Pilzgänge wünscht

Uwe aus Hannover"


Zutaten Uwe 2.11.22

Foto: Wasser wird mit Weinessig aufgekocht, als Zugabe gibt es Salz und Pfeffer (links). Die zerkleinerten Reizker liegen in der blauen Schale bereit. An Zutaten hat er eine Paprika und eine Zwiebel gebrauchsfertig geschnitten. 


Edelreizker verkochen uwe 2.11.22

Foto: Die Pilze plus Paprikastreifen plus Zwiebeln sind in dem vorgekochten Sud. 


Fertige Einlegegläser Uwe

Foto: Die Gläser sind mit den Pilzen gefüllt und wurden mit Olivenöl aufgegossen. Deckel drauf und ab in den Kühlschrank. Nach zwei Wochen sind sie so gut durchgezogen, dass sie den Geschmack eines Italien-Urlaubs bekommen haben...


Braunschweig: Plastiktütensammler und Müll statt Steinpilze


Fund Daniel 25.10.22

Foto: Mit den Flockenstieligen Hexen scheinen die Plastetütensammler und Müllwegwerfer wenig am Hut zu haben. Sie kennen offenbar nur Steinpilze. Aber immerhin drei haben sie für Daniel stehen gelassen. (Foto © Daniel)

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Daniel schreibt am 25. Oktober 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich vor der Spätschicht mal wieder an meinen Steinpilzstellen bei Braunschweig.

Leider lassen sich nur noch vereinzelt Steinpilze finden, was nach meiner Einschätzung aber nicht nur der fortgeschrittenen Jahreszeit zuzuschreiben ist, sondern auch den Massen an Sammlern, die dieses Jahr an meinen bekannten Stellen unterwegs sind. Besonders unerfreulich ist auch, dass dieses Jahr viele Plastiktütensammler im Wald sind und sehr viel Müll im Wald zurückgelassen wird.

Drei Steinpilze und etliche schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge konnte ich dennoch sammeln.

Liebe Grüße aus Braunschweig, Daniel"


Hannover: Die Lungenseitlinge übernachteten unplanmäßig auf dem Balkon


Lungenseitlinge Gisela 21.10.22

Foto: Der Fund dieser Lungenseitlinge ergab sich ohne Giselas Absicht, Pilze zu sammeln. Sie entdeckte sie in der Eilenriede am Wegesrand. (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 21. Oktober 2022:

Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

nachdem ich auf Wunsch meiner Tochter am letzten Wochenende mit ihr, meiner Enkelin und der Hündin in einem Waldstück südlich von Hannover auf Pilzsuche war und wir etliche Rotfußröhrlinge gefunden haben, habe ich ein paar Tage Pilzpause gemacht.

Gestern wollte ich eigentlich nur eine Weile frische Waldluft schnuppern und hatte keine Sammelutensilien mitgenommen. Die in der Eilenriede am Wegesrand entdeckten Lungenseitlinge mussten daher in meinem mit einer Plastiktüte ausgelegten Fahrradkorb den kurzen Weg nach Hause transportiert werden.

Sie haben das schadlos überstanden, die Nacht auf dem Balkon verbracht und werden mir heute Mittag zusammen mit Kartoffelstampf, Spinat und Knoblauch sicher gut schmecken.

Rotfußröhrlinge gibt es in diesem Jahr reichlich, und Hallimasche sind großflächig in allen Waldstücken vertreten.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"


Ostfriesland: Täglich wird das kleine Körbchen schwer von Steinpilzen


Steinpilzkorb Helga 16.10.22

Ostrhauderfehn - Helga kann's nicht lassen. Auch am Sonntag ging es wieder raus, wurden die alten Eichen und Buchen bei Rhauderfehn abgesucht nach Steinpilzen. Und wieder wurde das kleine Körbchen schnell schwer. Ein Flocki mogelte sich auch noch mit hinein. Die Pilzernte in Ostfriesland läuft gut - jedenfalls für Helga und ihren Mann. (Foto © Helga)

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Sofort nachgesetzt und die Körbe im Deister erneut gefüllt: Jetzt ist der Wintervorrat bei Rudi und Frauke komplett


Pilzfund Rudi 16.10.22

Foto: Maronen satt sammelten Frauke und Rudi bei ihrem nächsten Pilzgang im Deister. Damit sind ihre Wintervorräte komplett. Auf dem 2. Foto sind sie bereits in Scheiben geschnitten. 


Maronen geschnitten Rudi 16.10.22

Frauke und Rudi schreiben erneut am 15. Oktober 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

auch heute nach der Arbeit ließen wir es uns nicht nehmen, erneut in den Deister zu fahren, frei nach dem Motto: Höher und weiter. Und unser Ergebnis war einfach überragend. Wir sammelten viele Maronen und einen Steinpilz. Damit ist unser Pilzvorrat für diesen Winter gesichert.

Ansonsten war es ein schöner zweistündiger Spaziergang,

Liebe Grüße aus dem Westen Hannovers von Rudi & Frauke"

(3 Fotos © Rudi/Frauke)

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Maronen groß Rudi 16.10.22

Foto: Die meisten Maronenröhrlinge waren jung, frisch und knackig und ganz ohne Maden. 


Duell auf Augenhöhe im Deister: Versteckkünstler im Kampf gegen Rudi und Frauke


Maronen Rudi 15.10.22

Frauke und Rudi schreiben am 15. Oktober 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

da waren sie wieder unterwegs, um zu schauen, was der Deister so hergibt. Zack, Gummistiefel an, Korb unter den Arm und los.

Die kleinen Braunkappen (Maronen) haben sich diesmal so unter dem Gras versteckt, dass man schon genau hingucken musste. Ich bin dann einfach mal stehen geblieben, habe einen Moment in mir geruht und die Umgebung genau betrachtet. Und wieder zack, da kamen sie alle zum Vorschein. Ich verstehe die Pilzsammler nicht, die mit "super Ausrüstung"* durch den Wald sprichwörtlich rennen und das Auge fürs Wesentliche verlieren.

Wir haben uns umso mehr gefreut, die versteckten Braunkappen zu entdecken. Geputzt waren es dann noch 1,5 Kilo, nicht schlecht.

Wunderschön anzusehen waren auch die tollen Fliegenpilze, die dastanden wie im Märchen. Aber auch ohne Pilze ist der Deister immer eine Reise wert!

Viele liebe Grüße aus Hannovers Westen senden Rudi & Frauke"

(2 Fotos © Rudi/Frauke)

* Was ist damit gemeint? Haben die Pilzdetektoren und Sprungstiefel oder Ähnliches? 

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3Maronen Rudi 15.10.22

Foto: Sie versuchen sich so gut zu verstecken, wie es nur irgendwie geht, die Maronenröhrlinge. 


Burgwedel: Endlich mal ein Dutzend Steinpilze nach immer nur kärglicher Ausbeute


Fund Veronique 15.10.22

Foto: Es war allerhand Ausschuss dabei, wie Véronique zuhause feststellen musste. Selbst von den Steinpilzen hinten rechts auf dem Teller bestanden nur einige die Zulassung für den Dörrautomaten. (Foto © Véronique)

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Véronique schreibt am 15. Oktober 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

die heutige Pilzpirsch bei Burgwedel hat sich für meinen Liebsten und mich nun auch im Hinblick auf Steinpilze endlich gelohnt! Nachdem ich jede Woche - sogar im Deister - mit nur zwei oder drei Exemplaren nach Hause kam und neidisch auf die vollen Körbe im Pilzticker blickte, fanden wir heute ein volles Dutzend!

Leider waren die Meisten von ihnen nicht mehr genießbar. Vom Teller auf dem Foto eignen sich auch einige nur noch zum Trocknen, doch mit den Maronen, Sandröhrlingen und Fichtenreizkern zusammen wird es dennoch für ein fürstliches Abendessen reichen. 😊

Würde ich mich mit Täublingen bereits auskennen, hätten wir genug zu essen für die ganze Woche, denn sie schießen weiterhin in Massen aus dem Boden. Schön, dass auf den trockenen Sommer ein solch ergiebiger Herbst gefolgt ist.

Allen weiterhin viel Freude beim Suchen, Finden und Verzehren wünschen

Véronique und Alexander"

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Ostrhauderfehn: Beste Wochenend-Steinpilze kamen wieder zuverlässig ins Haus


Steinpilze Helga 14.10.22

Ostrhauderfehn - Ihre Wochenend-Steinpilze hat einmal mehr Helga in der Umgebung von Ostrhauderfehn zusammengesammelt. Von jung bis alt ist alles dabei, plus ein Flockenstieliger Hexenröhrling. Die Steinpilze sind eine Mischung aus Fichten- und Sommersteinpilzen. Und alles in bester Qualität. (2 Fotos © Helga)

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Steinpilzkorb helga 14.10.22


Die Lese bei Isernhagen war beinahe zu schnell für einen genüsslichen Pilzgang


Korb Gisela 12.10.22

Foto: Gisela konnte die Rotfüße und Maronen so schnell lesen, dass ihr Vorhaben von einem langsam-genüsslichen Pilzgang auf der Kippe stand. Trotzdem freute sie sich, schon wieder ein neues Pilzrevier entdeckt zu haben, diesmal bei Isernhagen. (2 Fotos © Gisela)

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Gisela schreibt am 12. Oktober 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nachdem ich vor einer Woche den Rotfüßchen-Wald entdeckt hatte, bin ich gestern von dort aus ein paar Kilometer weiter Richtung Isernhagen geradelt, um ein weiteres Waldstück zu inspizieren.

Innerhalb einer halben Stunde habe ich dort etliche Rotfußröhrlinge und ein paar Maronen gefunden, fast zu schnell für einen genüsslichen Pilzgang. Zunächst narrte mich so manches die Mimikry beherrschende Blatt und es dauerte eine Weile, bis meine Augen in Licht und Schatten auf dem mit Blättern bedeckten Waldboden den Blick für Pilze hatten.

Um welchen Pilz es sich bei dem großen grauen Exemplar (nachstehendes Foto) handelt, weiß ich nicht.

Viele Grüße von Gisela"


Klapperschwamm Gisela 12.10.22

Foto: Giselas Unbekannter ist ein Klapperschwamm. Ein Heilpilz, der nur jung essbar ist, dann aber mild und gut  schmeckt. Er wächst in der Folge mehrerer Jahre am Fuße von Eichen, im Süden auch an Esskastanien, weshalb er in Italien Kastanienschwamm heißt. Sein seltsamer Name rührt von dem klappernden Geräusch her, das entsteht, wenn stärkerer Wind die (älteren) Lappen gegeneinander schlagen lässt. 


Ostrhauderfehn: Vier Sommersteinpilze auf dem Weg von der Arbeit nach Hause


Aestivalis Helga 10.10.22

Helga schreibt am 10. Oktober zu diesem Foto:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute habe ich auf dem Heimweg von der Arbeit nach Ostrhauderfehn noch schnell vier Sommersteinpilze mitnehmen können. Der Große lachte mich an und daneben standen dann noch drei Begleiter. 🙂

Liebe Grüße Helga"

(Foto © Helga)

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Landkreis Peine: Zwei Körbe voll schönster Maronen für Daniels Suchteam


Maronenkörbe Daniel 8.10.22

Daniel schreibt am 8. Oktober 2022:

"Guten Abend Heinz-Wilhelm,

nach vielen guten Steinpilzfunden in den letzten zwei Wochen wollten wir auch endlich leckere Maronen sammeln. Leider gibt es bei Braunschweig keine mir bekannten Nadelwälder. So sind wir heute kurz hinter Braunschweig im Landkreis Peine fündig geworden.

Ein schöner Laub- und Nadelmischwald bescherte uns reiche Beute (Foto rechts mit vier tatkräftigen Mitsammlerinnen). Wir fanden so viele wunderbare Maronen, dass wir unsere Familie und Freunde noch mit Teilen unseres Fundes versorgen konnten.

Liebe Grüße aus Braunschweig, Daniel und Familie"

(Foto © Daniel)

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»Die kann man essen?«


Gisela schreibt am 6. Okktober 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde, 

Schopftintlinge in allen Entwicklungsstadien (Foto rechts) zogen am Mittellandkanal bei Hannover die Blicke der Passanten auf sich: "DIE kann man essen?"

Später als in anderen Jahren erschienen sie jetzt. Zwischen den sich bereits auflösenden Pilzen fand ich im Gras versteckt noch genug verzehrfähige für eine Mittagsmahlzeit.

Viele Grüße von Gisela"

(Foto © Gisela)

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Schopftintlnige alt Gisela 6.10.22

Das Rotfuß-Wäldchen war für Gisela eine gute Entdeckung


Fahrradkorb Gisela 5.10.22

Foto: Pilztransport Marke Eigenbau. Es funktioniert gut, schreibt Gisela. So konnten die Parasole sowie die großen Rotfüße unbehelligt nach Hause gefahren werden, wo sie alsbald in den Kälteschlaf fielen. (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 5. Oktober 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!

da in meinen bislang aufgesuchten Pilzgebieten mittlerweile zu viele Sammler unterwegs sind, habe ich heute bei schönstem Herbstwetter ein neues Waldstück hinter Langenhagen erkundet. Es handelt sich um einen kleinen lichten Buchenwald mit viel Totholz. Ihn zu durchstreifen, ist auch ohne Pilzfund lohnenswert. Es war still dort, genau so, wie ich es mag. Mir begegneten in zwei Stunden nur zwei Personen mit Hunden.

Ich habe diesen kleinen Wald spontan Rotfüßchen-Wald genannt. Sehr viele überständige
Rotfußröhrlinge ließen darauf schließen, dass dort nicht gesammelt wird. Die von mir mitgenommenen großen Exemplare sind von guter Qualität. Ich hatte beim Putzen wenig Abfall. Die Pilze sind inzwischen fertig für ihren Kälteschlaf. Parasole wachsen dort ebenso wie Safranschirmlinge. Ein paar Knollenblätterpilze sorgten für Farbtupfer.

Die Transportkonstruktion an meinem Rad sieht komisch aus, funktioniert aber gut.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"


Martin sitzt im Urlaub an der Nordseeküste auf heißen Kohlen und träumt von heimatlichen Pilzgängen


Steinpilz Martin 5.10.22

Foto: Na ja, Martin hat auch schon mal knackigere und jüngere Steinpilze gefunden als diesen Senior. Am Samstag, in seinem Stammrevier in der Voreifel, wird er das ändern, jede Wette. (Foto © Martin)

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Martin vom Pilzticker NRW schreibt am 5. Oktober 2022:

Guten Abend Heinz-Wilhelm,

wir melden uns aus unserem Urlaub von der Nordseeküste. Der Abschied von zu Hause war uns zugegebenermaßen nicht ganz leicht gefallen, denn wir hatten einen Tag vor Abfahrt in der Voreifel wunderschöne Steinpilze gefunden. 

Nun versuchen wir hier, im hohen Norden, unser Glück mit Pilzen. Gestern haben wir den Forst Up-Jever besucht. Wir haben uns einen Teil mit Buchen ausgesucht. Nach ca. einer Stunde sind wir ohne Erfolg wieder abgefahren. Der Wald sah gut aus, aber das allgemeine Pilzwachstum war mehr als bescheiden.

Heute haben wir die Innenstadt von Wilhelmshaven besucht. Und siehe da, ein Steinpilz vor einem Hotel mitten in der Stadt. Unser erster Steinpilz hier oben im Norden. Den gibt es heute in einer Soße zur Pasta.

Wir freuen uns schon auf Samstag, da geht es wieder in die gewohnte Umgebung. 

Viele Grüße Martin"


Große Nachlese in einem Gifhorner Wald mit ausnahmslos allerbesten Steinpilzen


Steinpilzkorb Sebastian 3.10.22

Foto: Das ist eine Lese! Sebastians schon beachtlich gefüllter Korb bekommt gleich Zuwachs von vier jungen knackigen Steinpilzen. (3 Fotos © Sebastian)

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Sebastian schreibt am 3. Oktober 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich bei gutem Wetter wieder im Wald bei Gifhorn und wurde reichlich beschenkt, trotz hoher Frequenz in den Wäldern. Jetzt kommen auch die Pilze im Unterholz. Die Steinpilze sind jetzt meist in kleinen Gruppen zu finden. Es ist wirklich unglaublich, wie sich die feuchte und milde Witterung auf das Wachstum ausgewirkt hat.

Bei der momentanen Prognose für diese Woche wird es bestimmt ordentlich weitersprießen. Ich wünsche allen weiterhin viel Spaß und Erfolg!

Gruß aus Gifhorn, Sebastian"


Steinpilzkorb1 Sebastian 3.10.22

Foto: "Sie sind jetzt in Gruppen zu finden", wie Sebastian schreibt. Oder, wie hier, fast schon in Büscheln. Wie man im Korb sieht, hat er aber die Großhütigen gar nicht angerührt, sondern nur junge Steinpilze und solche bis zum höchstens mittleren Alter mitgenommen. 


Steinpilzkorb2 Sebastian 3.10.22

Foto: Auch diesen schon etwas älteren Pilz im Hintergrund dürfte Sebastian stehen gelassen haben. Der vorne in der Mitte dürfte dagegen eine willkommene Beute gewesen sein. 


Eine sahnige Pilzpfanne mit Tagliatelle und reichlich Arbeit für das Dörrgerät


Fund aniela 3.10.22

Foto: Die meisten der hier zu sehenden Pilze trocknete Aniela. Mitgetrocknet wurde auch der große Steinpilz im Hintergrund, der noch von guter Qualität und gänzlich madenfrei war. (3 Fotos © Aniela)

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Aniela schreibt am 3. Oktober 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

am gestrigen Sonntag bin auch ich endlich fündig geworden! Nachdem ich schon seit längerem den Pilzticker verfolge, ich es aber aufgrund der beruflichen Eingespanntheit nicht oft genug in den Wald schaffe, war die Freude bei einem Spaziergang im Deister umso größer.

Makellose Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge sowie ein paar wenige Maronen füllten meinen Korb. Nach einem leckeren Abendessen - sahnige Pilzpfanne mit Tagliatelle - trocknen nun die übrigen Steinpilze im Dörrapparat.

Übrigens war in dem großen überständigen Exemplar keine einzige Made, zum Trocknen war der Pilz allemal geeignet.

Euch allen noch einen schönen Herbst und viel Erfolg beim Sammeln!

Aniela"

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2Steinis Laub Aniela 3.10.22
Dörre Aniela 3.10.22

2 Fotos: Auch die im Laub stehenden zwei schönen mittelalten Steinpilze landeten bei Aniela. Betrachtet man die zwei großen Längsscheiben vorne auf dem Dörreinsatz, so könnte man meinen, sie stammten von dem hinteren der zwei Steinpilze im Wald. 


Ein überlaufener Wald, überlaufende Schubkarren und 35 beste Steinpilze im Ausweichwald


Maronen frisch 2.10.22

Foto: Die Maronenröhrlinge wachsen endlich einmal wieder fast massenhaft und sind von bester Qualität, wie das 2. Foto zeigt. (3 Fotos © Rudi )

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Maronen geschnitten Rudi 2.10.22

Frauke schreibt am 2. Oktober 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

seit ungefähr 3 Jahren verfolgen mein Mann und ich den Pilzticker.
Nun nach dem langen Regen und fünf erfolglosen Versuchen wagten wir uns heute durch Anraten eines Kollegen nach Gailhof (Burgwedel). Und wen trafen wir dort? Richtig genau jenen Kollegen...

Wir sammelten einige Maronen und drei kleine Steinpilze. Doch das kleine Waldstück war so überlaufen, dass es uns schlichtweg gar keinen Spaß machte.

Dann sind wir der U3 gefolgt, denn die Ortsdurchfahrt Richtung Fuhrberg ist immer noch gesperrt. In unserem Waldstück angekommen, fanden wir, wie schon in den letzten Wochen, nichts…

Obwohl wir anmerken müssen, dass wir in der letzten Woche die Parasolpilze mit einer Schubkarre aus dem Wald hätten schieben können. Aber die stehen nicht auf unserem Speiseplan.

Dann entdeckte ich einen kleinen Hotspot mit zirka 35 kleinen, festen, knackigen Steinpilzen von höchster Qualität und Güte. Zum Glück, denn die drei Stunden Pilzspaziergang wären ohne sie ziemlich deprimierend gewesen. Die Maronen lassen allerdings noch auf sich warten.

Viele liebe Grüße vom Rande Hannovers senden Rudi & Frauke"

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Parasole Rudi 2.10.22

Foto: Die Parasole wuchsen so massenhaft, dass man sie laut Frauke und Rudi mit der Schubkarre hätte wegfahren können. 


Pilze suchen in der Eilenriede einmal ganz anders

Alle Pilze entdeckten, malen - und einen verputzen


Riesenbovist Veronique 2.10.22

Foto: Der handballgroße Riesenbovist wurde mitgenommen und zu panierten Bovistschnitzeln veredelt, von denen alle Teilnehmerinnen begeistert waren. (2 Fotos © Véronique )

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Véronique schreibt am 2. Oktober 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

letzte Woche unternahm ich mit einigen Teilnehmerinnen der Tagesstätte, in der ich als Sozialarbeiterin tätig bin, einen Achtsamkeitsspaziergang durch die Eilenriede.

Die Aufgabe war, ganz bewusst alle Pilze wahrzunehmen, die unseren Weg kreuzten, in der Hoffnung, wir würden eventuell auf ein paar Rotfüßchen treffen, anhand deren ich eine Einführung in die Welt der Röhrenpilze geben könnte.

Die Damen waren begeistert dabei und nahmen mit Akribie und Spürsinn weit mehr Pilze wahr als ich selbst - sogar ein Schimmelpilz auf einer tierischen Hinterlassenschaft wurde korrekt als Pilz erkannt. 😉

Einige Rotfüße standen tatsächlich am Rande einer Lichtung, doch die Krönung wartete am Schluss auf uns: zwei große, weiße Bälle schauten am Waldrand aus dem Efeu - Riesenboviste! Den Kleineren von der Größe eines Handballes nahmen wir mit und am nächsten Tag gab es für die fleißigen Sammlerinnen panierte Bovistschnitzel, von deren Geschmack wir alle begeistert waren.

Zum Wochenschluss malten einige in Erinnerung an unseren Fund ihren persönlichen Glückspilz, und wir beschlossen die Woche mit dem Vorsatz, demnächst im Deister eine ausgiebigere Erkundungstour zu machen. Die nächsten Pilzfreundinnen stehen also bereits in den Startlöchern.

Ein ertragreiches Wochenende wünscht euch allen

Véronique aus Hannover"

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Gemalte Pilze Veronique 2.10.22

Foto: So unterschiedlich haben die Teilnehmerinnen der Pilzwanderung Pilze erlebt und interpretiert. 

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Der alte Drahtkorb kommt endlich wieder zu Steinpilzehren im Landkreis Gifhorn


Steinpilze Drahtkorb Sebastian 1.10.22

Foto: Und da ist er wieder, der uns schon bekannte Drahtkorb von Sebastian, wie man ihn in den 50er und 60er Jahren zur Kartoffellese verwandte. Ober das überfüllte Behältnis die zwei Steinpilze noch aufnehmen kann? Das 2. Foto zeigt einen Steinpilzgreis, den Sebastian zum besseren Aussporen in luftiger Höhe ausgebracht hat. 

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Aussporen Steinpilz Sebastian 1.10.22

Sebastian schreibt am 1. Oktober 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich kann auch ich die ersten Steinpilzfunde aus dem Landkreis Gifhorn melden.

Nachdem ich schon mehrmals vergeblich im Wald gewesen bin, konnte ich heute Morgen bei strömenden Regen meinen Korb endlich mit den ersehnten Steinpilzen füllen. Alle Pilze fand ich im Moos auf Lichtungen, an Waldkanten oder am Wegesrand. Im Unterholz, sonst eigentlich immer gut für den ein oder anderen Pilz, wuchsen immer noch keine Pilze.

Maronen, Birkenpilze oder Rotkappen scheinen sich noch Zeit zu lassen. Einen riesigen, überständigen Steinpilz, ich schätze ihn auf über 2 Kilo, habe ich zwecks Verbreitung der Sporen in eine Tanne gehängt. Ein Teil der Pilze wird auf einem "Caesar Salad" landen, aus dem Rest wird ein leckeres Nudelessen. Ich wünschen allen Pilzsammlern weiterhin maximalen Erfolg!

Gruß aus der Südheide!

Sebastian"

(3 Fotos © Sebastian)

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Fund Sebastian 1.10.22

Foto: Die Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. Mehrmals war Sebastian mit leeren Händen nach Hause gekommen, diesmal war die Tischplatte voll von schönen Steinpilzen. Das wird mit einem Caesar Salad und Steinpilzen mit Nudeln gefeiert. 


Braunschweig: Daniels jüngste Tochter lernte gleich, wie knifflig die Steinpilzsuche sein kann


Steinpilzkorb Mädchen Daniel 30.9.22



Foto rechts: Früh übt sich,... Daniels jüngste Tochter muss erstmal erforschen, was das eigentlich ist, so ein Steinpilz. Da darf man dem knubbeligen Kerl auch ruhig mal den Hut abnehmen. Die Kleine erhielt unter Papas liebevoller Anleitung gewiss ihre erste Einweisung in die Pilzsuche. So soll es sein! 




Steinpilzkorb Daniel 30.9.22

Daniel schreibt am 30. September 2022:

"Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit meiner jüngsten Tochter und meiner Freundin bei schönstem Sonnenschein erneut an meinen Steinpilzstellen bei Braunschweig. Wir wurden wieder reichlich belohnt!

Diesmal waren die Steinpilze deutlich kleiner als beim letzten Mal und sehr schwer zu erkennen, da sie häufig noch von Laub bedeckt waren .

Viele Grüße aus Braunschweig, Daniel"

(2 Fotos © Daniel)

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Hannover: Die Entdeckung des Knoblauchschwindlings als Würzpilz


Knoblauchschwindling Arnold 30.9.22

Arnold schreibt am 30. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

hier im Stadtwald Hannover hat es endlich auch mal ausgiebig geregnet. Ich habe den Knoblauchschwindling (Foto rechts) für mich entdeckt. ein neuer Pilz in meinem Portfolio. Frisch riecht er unglaublich stark nach Knoblauch. Die Hüte habe ich getrocknet und im Mörser zermahlen. Die Verwendung als Würzpulver steht noch aus.

Viele Grüße Arnold"

(Foto © Arnold)

Anmerkung: Thomas vom Pilzticker BaWue hat am 1. Oktober 2022 einen kritischen Beitrag zum Langstieligen Knoblauchschwindling geschrieben 

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Steinpilzlese up'n Dörp


Steinpilzkorb_Helga_30.9.22

Ostrhauderfehn - Während der Autofahrt bei Ostrhauderfehn in Ostfriesland hat Helga die unten abgebildeten Steinpilze auf einem Grünstreifen entdeckt. Sie stieg aus und sammelte die in der Nähe stehenden Pilze ein. Am Ende kam die respektable Ausbeute in dem  hübschen Körbchen (rechts) zusammen.  

(2 Fotos © Helga)

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Steinis Helga 30.9.22


Spontan mit dem Fahrrad von Hannover in den Deister

Nicht wenn man Zeit hat, sondern wenn sie wachsen muss man los


Steinpilze Matthias 29.9.22

Matthias schreibt am 29. September 2022:

"Meinen freien Tag habe ich heute genossen. Morgens ging es wieder nördlich von Celle in den Wald und erfreut konnte ich festtellen, dass wieder ordentlich Steinpilze nachgewachsen sind.

Nachdem mich dann mittags ein Freund anrief, dass er im Deister fündig geworden sei, habe ich kurzerhand meinen Drahtesel gesattelt und bin von Hannover in den Deister gefahren. Mein Freund hatte wohl einige schöne Steinpilze übersehen. Es war herrlich und mein Dörrautomat wird gut zu tun haben.

Liebe Grüße Matthias"

(2 Fotos © Matthias)

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Fliegenpilze Matthias 29.9.22

Foto: An dieser fröhlichen Fliegenpilzfamilie kam Matthias nicht vorbei, ohne sie zu fotografieren. Die Gruppe wächst mitten in seinem Steinpilzbeet. 


Langenhagen: Was eilige, kauzige Konkurrenten so stehen lassen


Rotfußkorb Gisela 29.9.22

Foto: Diese schönen madenfreien Rotfußröhrlinge unter einer kleinen Baumgruppe hatte die eilige Konkurrenz wohl übersehen. Zur Freude von Gisela, die sie dankend in ihr Körbchen lud. (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 29. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

bei sonnigem Herbstwetter waren heute viele einzelne Pilzsammler in den von mir allgemein aufgesuchten Gebieten am Stadtrand unterwegs. Kauzige Typen verbargen geheimnisvoll ihre Funde. Wenn sie von Weitem jemanden mit einem Körbchen in der Hand als Konkurrenten witterten, eilten sie hinfort.

Ich radelte den Silbersee in Langenhagen hinter mir lassend in nördlicher Richtung. Unter einer kleinen Baumgruppe, überwiegend Eichen und Birken, fand ich etliche Rotfußröhrlinge gut versteckt zwischen Heidekraut und Moos. Die hat vor mir wohl jemand übersehen.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"


Kreis Vechta: Der "Fang des Lebens" hatte 25 Zentimeter Durchmesser


Steini2 Anja 28.9.22
Steini1 Anja 28.9.22

Landkreis Vechta - "Den Fang meines Lebens" nennt Anja den Fund eines ausgewachsenen Steinpilzes, den sie an einer Landstraße im Kreis Vechta fand. Der Pilz sei "erstaunlicherweise frisch und fest" gewesen. 1258 Gramm brachte er auf die Waage, maß 24 Zentimeter in der Höhe und 25 Zentimeter im Durchmesser.

Aufmerksam geworden sei sie zunächst durch einen deutlich kleineren Pilz. Da sie dann nach weiteren Kleinen gesucht habe, hätte sie den Goliath beinahe übersehen, weil ihre Augen nicht darauf eingestellt waren. Für die ganze Familie gab es danach "Pilzbrot". (2 Fotos © Anja)

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Endlich auch Braunschweig: Daniel knüpft an seine unvergesslichen Steinpilz-Lesen an


Steinpilzkorb Daniel 28.9.22

Foto: Ein herrlicher Anblick nach langer Durststrecke! Daniel durfte sich nach vergeblichen Anläufen endlich über einen wunderbaren Korb voller bester Steinpilze freuen. Gewiss werden ihn in nächster Zeit auch seine Töchter wieder in seine Reviere bei Braunschweig begleiten. (3 Fotos © Daniel)

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Daniel schreibt am 28. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach mehreren erfolglosen Pilztouren nach dieser furchtbaren Dürre wurde ich endlich belohnt. Es gab Steinpilze ohne Ende! Noch vor fünf Tagen, bei meiner letzten Visite, war hier kein Pilz zu sehen. Endlich regnet es auch bei uns ausreichend.

Liebe Grüße aus Braunschweig!"


Steinpilz2 Daniel 28.9.22
Steinpilz1 Daniel 28.9.22

2 Fotos: Die glänzenden Hüte zeugen vom Regen, den nicht nur Pilzfreund Daniel herbeigesehnt hatte. Endlich sprießen und schießen sie wieder, die schönsten Steinpilze!

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Giselas Ästiger Stachelbart in der Eilenriede ist umgezogen


Foto: Immer wieder eine Attraktion ist ein Ästiger Stachelbart, besonders, wie hier, auf dem Höhepunkt seiner Reife. Nachdem die vor einigen Jahren entdeckten Fruchtkörper kein Substrat mehr hatten, weil ihr Nahrungsbaum zerfallen ist, fruktifizieren sie nun an benachbarten toten Stämmen. Nicht nur Gisela erfreut sich an diesen exotisch anmutenden Pilzkörpern. (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 26. September 2022:

"Hallo, Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde!

Am Vormittag suchte ich den Bereich in der Eilenriede (Hannover) auf, wo ich vor einigen Jahren zum ersten Mal den Ästigen Stachelbart gesehen habe. Vom seinerzeitigen Baumstamm ist nur noch ein zerfallener Rest übrig geblieben, doch hat diese filigrane Schönheit auf drei anderen Baumstämmen in der Nähe einen neuen Lebensraum gefunden.

Der Pilz hat sich dort sehr ausgebreitet. Er begeistert mich immer wieder mit seinem
Aussehen.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"


Ein erster kleiner Steinpilzfund in Ostfriesland


Ostrauderfehn - Einen ersten kleinen Saisonfund von Steinpilzen hat Helga bei Ostrauderfehn in Ostfriesland gemacht. Wer sie aus den vergangenen Jahren noch kennt, ahnt: da kommt in der nächsten Zeit sicher einiges nach... (Foto © Helga)

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Uwe ist begeistert von seinem sehr schönen Fund bei Burgwedel


Uwe schreibt am 25. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

am gestrigen Samstag bin ich mal wieder mit meinem Neffen unterwegs in den Pilzen gewesen. Ein weiteres Mal ging es nach Burgwedel, frei nach dem Motto: "Wenn es hier so gut läuft, warum den Wald wechseln?"

Wie es sich zeigte war es die völlig richtige Entscheidung. Um 9 Uhr bei leichtem Nieselregen ging es los. Also die besten Bedingungen. (-; Nach 45 Minuten hatten wir das kleine Fichtenwaldstück durchsucht und hatten mit 5 Steinpilzen, 2 Täublingen und ein paar Maronen schon gute Beute gemacht.

Im Misch- und Kiefernwaldbereich wurde der Korb dann immer voller. Auf dem Rückweg, schon kurz vor dem Waldparkplatz, fand ich doch noch tatsächlich einen kleine Steinpilzfamilie am Wegrand. Da kam uns eine nette Familie mit Kind und Kegel, die den kleinen Ausflug ebenfalls mit Pilzesammeln verbanden, entgegen.

Wir unterhielten uns etwas über Pilze allgemein und das Sammeln, als der Mann mich lächelnd anregte, doch mal auf den Boden zu schauen. Da lugte doch tatsächlich noch ein kleiner Steinpilz, den ich übersehen hatte, keine 10cm neben meinem Fuß aus dem Boden. So kann es gehen.

Die reichhaltige Ausbeute in Form von vielen Rotfüßen in Topqualität, Edelreizkern (2. Foto rechts), Maronen, Täublingen, Goldröhrlingen, Schopftintlingen, Perlpilzen und natürlich Steinpilzen seht Ihr auf dem 1. Foto.

Bis zum nächsten Mal und Gruß von Uwe und Pascal aus Hannover"

(2 Fotos © Uwe)

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Eine Rarität für Norddeutschland: Fransige Wulstlinge auf einem beackerten Getreidefeld bei Schöppenstedt


Schöppenstedt-Eitzum am Elm - Einen kuriosen Fund mitten auf einem umgebrochenen Getreideacker machte heute Christian: er entdeckte, zirka 10 Meter vom Waldrand entfernt, eine Gesellschaft von Fransigen Wulstlingen, gut erkennbar an dem Fransenbehang, nachdem sie ihre Hüte aufgespannt hatten. Der Stiel des größten Pilzes maß 6,2(!) Zentimeter im Durchmesser (2. Foto rechts).

Diese wärmeliebenden eher südlichen Pilze wachsen gewöhnlich im Buchen-Hainbuchen-Wald auf Kalk; sie können es aber auch mit anderen Laubbäumen. Thomas hatte diesen Sommer einige stattliche Exemplare in der Nähe von Rülzheim in Rheinland-Pfalz gefunden. 

Essbar von dieser seltenen Pilzart sind nur junge Exemplare. 

(3 Fotos © Christian)

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Foto: Der weiße Fleck auf dem Vorwaldacker, das sind Fransige Wulstlinge. Es ist die größte Art der europäischen Wulstlinge. Mitunter werden Fruchtkörper bis zu gut 20 Zentimeter Durchmesser groß. Auch hier vor dem Wald machen sie sich gut! Sie sind hier symbiotisch mit Sicherheit an die Laubbäume gebunden, konkret an eine Salweide, denn die Wurzelenden dieses Flachwurzlers reichen so weit wie die äußersten Zweige.


Eine Immigrantin breitet sich aus: Die Falsche Rotkappe erreicht mit Siebenmeilenstiefeln die Region Wolfsburg


Foto: Sie können auch Drilling. Die Falsche Rotkappe alias Großsporiger Kiefernröhrling ist ein ganz neuer Pilz in deutschen Wäldern. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) hat die Pilze allerdings noch nicht zum Verzehr freigegeben(3 Fotos © Agnes)

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Agnes schreibt am 23. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

auf meiner Pilztour heute in der Bickelsteiner Heide nördlich von Wolfsburg habe ich eine reiche Mischung von Pilzen gefunden.

Einige Edelreizker, Spangrüne Kiefernreizker, Pfifferlinge und Steinpilze, dazu viele Butterpilze, Maronen und Täublinge. Damit war der große Korb schon gut halbvoll.

Was ihn dann aber zum Überlaufen gebracht hat, waren die mir bis dahin unbekannten Falschen Rotkappen. Ich wusste natürlich nicht, welchen Pilz ich da vor mir hatte, fand ihn nur bildhübsch und nahm ihn nicht zuletzt auch, weil er sehr fest und nicht madig war in großer Zahl mit nach Hause.

Dort fand ich ihn in keinem meiner Pilzbücher. Der Blutrote Röhrling konnte es nicht sein, da der bei Berührung stark blaut. Die echten Rotkappen haben einen anderen Stiel. Schließlich wurde ich im Internet fündig und weiß nun auch, dass die Falsche Rotkappe oder auch Großsporiger Kiefernröhrling genannt ein ursprünglich aus Nordamerika stammender essbarer Röhrling ist, bei dem aber bei dem Verzehr zur Vorsicht aufgerufen wird.


2 Fotos: Der rillige Stiel der rotmützigen Immigrantin ist ebenso ihr Markenzeichen wie die gelben Röhren im Jungstadium. Rechts sehen wir die Pilze zuhauf; sie scheinen einen Gewaltmarsch aus der Lausitz nach Wolfsburg zurückgelegt zu haben. 


Obwohl er (noch) als extrem selten eingestuft wird, scheint er sich gerade rapide in Deutschland, vor allem in Brandenburg, auszubreiten.

Nachdem ich Kontakt zu einigen Pilzsachverständigen aufgenommen habe, werde ich nun in kleiner Menge testen, ob er schmeckt und ob ich in irgendeiner Weise empfindlich auf diesen Neuling reagiere.

Die Fotos sind allesamt von der Falschen Rotkappe. Der rillig gefurchte Stiel, die leicht überstehende Huthaut und der bei jungen Exemplaren noch sehr gelbe Schwamm sind auf dem Detailfoto gut zu erkennen.

Liebe Grüße Agnes"


Steinpilze, Parasole, Rotfüße und ein vierblättriges Kleeblatt: In Hannover passte alles zusammen


Gisela schreibt am 23. September 2022 zu diesem Foto:

"Lieber Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,

auf Goethe hörend, bin ich bei meiner heutigen Nachmittagsradtour in der Nähe geblieben. Im Bereich des Langenhagener Silbersees fand ich zunächst Parasole, dann frische Birkenporlinge, einige Rotfußröhrlinge und als Krönung knackige Steinpilze.

Ich bin ja nicht abergläubisch, aber in meinem Blumenkasten entdeckte ich heute ein vierblättriges Kleeblatt. Außerdem sagte kurz zuvor eine Freundin, dass sie wieder mal
gerne Pilze bei mir essen würde. Das passt doch alles prima zusammen.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(Foto © Gisela)

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Burgwedel/Hannover: Abendspaziergang und Waldschnitzelparty 


2 Fotos: Da ist allerhand zusammen gekommen beim Abendspaziergang. Allein die Parasole sicherten eine Schnitzelparty. Und die drei Steinpilze machen sich als Ausbeute für einen Spaziergang auch recht gut. (3 Fotos © Véronique)

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Christine schreibt am 22. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

momentan ist die Situation wirklich paradiesisch! Unser heutiger Abendspaziergang durch Wiesen und Wälder bei Burgwedel führte uns an Pilzen in allen erdenklichen Farben und Formen vorbei.

Wir haben genug Parasole für eine Schnitzelparty und noch einige für die Familie "gefangen". Dazu noch drei traumhafte Steinpilze, schöne Maronen und Rotfüßchen, einen Sandröhrling, gelbliche Pfefferröhrlinge (die in Massen auftraten) und einen Lärchenröhrling.

Eine Krause Glucke, ein Pfifferling und ein Fichtenreizker haben es wegen Altersschwäche nicht ins Körbchen geschafft; aber es gibt ohnehin genug zu putzen. Den violetten Täubling habe ich nicht mitgenommen, fand ihn aber so schön, dass er Modell stehen musste. Täublinge aller Art schießen derzeit massenhaft aus dem Boden. 

Noch etwas geschwächt von meiner Zwangspause, aber glücklich ob des tollen Pilzganges freue ich mich schon auf ein hoffentlich trockenes Wochenende und wünsche allen Sammlern viel Freude in der Natur. 😊

Liebe Grüße von Véronique"

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Foto: Dieser angesprochene violette Täubling ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Buckeltäubling. Seine hier ersichtliche Partnerschaft mit einer Kiefer und seine feinhöckerige Riefung sprechen dafür. 

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Hannover: Ein Täublingsabendessen auf einem Omelett


Foto: Die Täublinge gab es gleich zum Abendessen, offenbar auf einem Omelett. (3 Fotos © Christine)

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Christine schreibt am 22. September 2022:

"Einen schönen Guten Tag Heinz-Wilhelm,

gestern waren mein Gefährte und ich bei sonnigem Frühherbstwetter mit unseren Fahrrädern im Mischwaldgebiet östlich von Hannover unterwegs. Unser Weg führte uns auch an der ungenutzten Pferdeweide vorbei, auf der wir am vergangenen Sonntag Parasole gefunden hatten. Wir wurden nicht enttäuscht: sieben schöne Fruchtkörper (z. B. der Paukenschlegel, siehe Foto rechts) waren dort nachgewachsen. Außerdem fanden wir im Grünstreifen einer wenig befahrenen Straße zwei Anischampignons.

Zu Fuß umrundeten wir einen kleinen See. An seinem Ufer wuchsen in Moos und Gras zwischen Birken, Pappeln und Eichen verschiedene Täublinge. Einen Buckeltäubling, einen Amethysttäubling und jeweils mehrere Frauen- und/oder Papageientäublinge nahmen wir mit. Die genaue Unterscheidung der beiden letzteren finden wir wegen ihrer Ähnlichkeit schwierig.

Die Täublinge gab es nach dem Ausflug zum Abendessen; die Parasole habe ich fertig geputzt und zerteilt eingefroren.

Liebe Grüße aus Hannover von Christine"

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Foto: Parasole verschiedenen Alters und eine beachtliche Anzahl von Täublingen gab es für Christine und ihren Gefährten. Ein schöner Fund! 


Und erneut wird Uwe von der Spendierfreudigkeit der Burgwedeler Wälder überrascht


Foto: Der Korb war zu Uwes Freude schwerer als er gehofft hatte vor seinem Pilzgang. Vor allem die geliebten Edelreizker ließen sein Herz schneller schlagen. (2 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 21. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

gestern unternahm ich erneut eine Erkundungstour im Wald von Burgwedel, in der Hoffnung, dass noch etwas an Pilzen nachgewachsen sei. Dass der Korb sich dann aber so gut füllen sollte, damit hatte ich nicht gerechnet. Und vor allem habe ich nicht, auch in der Menge, mit meinen geliebten Edelreizkern gerechnet.

So wanderten Steinpilze, Edelreizker, Maronen, Täublinge, Goldröhrlinge, je ein Raufuß und eine Flockenhexe und ein paar Rotfüße in meinen Korb. Veronique hat mir also mehr als genug übrig gelassen.

Gruß und bis zum nächsten Pilzgang!

Uwe aus Hannover"


Foto: Véronique hatte ihm genug übrig gelassen. Uwe durfte sich über einen abermals schönen Fund freuen. 


Nördlich Bremen: Peter freute sich riesig über die erste, wenn auch bescheidene Pilzpfanne des Jahres


Foto: Nicht die große Masse, dennoch von gehobenem Stellenwert: Das erste Pilzessen der Saison ist immer wieder etwas Besonderes, Jahr für Jahr. Peter freute sich jedenfalls sehr auf den Steinpilz und die Marone. (3 Fotos © Peter/Privat)

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Peter schreibt am 20. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

unsere Tochter hat sich am Sonntag mit Familie nach Sandkrug bei Oldenburg aufgemacht, um nach Pilzen zu schauen. Als Veganerin freut sie sich natürlich sehr auf die kommende Pilzsaison.

…und findet eine Morchel, die ich bisher noch nie gefunden habe, obwohl ich in den letzten Jahren verstärkt danach geschaut habe.

Zeitgleich waren wir nördlich von Bremen unterwegs und haben unseren ersten wundervollen Steinpilz und eine Marone zum Saisonstart gefunden. Für eine leckere Vorspeise, gebraten in Olivenöl mit Knoblauch, reichte es allemal.

Lieben Gruß Peter"


Foto: Da ist das kleine Kerlchen von Steinpilz, das so große Freude bei Peter auslöste. Mit der "Morchel" müssen wir seine Tochter allerdings enttäuschen. Jetzt wachsen keine Morcheln, jedenfalls keine Edelmorcheln; dies ist eine gewöhnliche Stinkmorchel, Pilz des Jahres 2020 der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Die Gleba, das die Sporen tragende olivgrün-schleimige Fruchtlager auf dem Hütchen des Pilzes, wurde hier von Fliegen bereits vollständig abgefressen; dann sank sie vor Altersschwäche ins Moos...





Drei Parasole und etliche Wiesenchampignons für ein mediterran angehauchtes Pilzpfannengericht



Christine schreibt am 19. September 2022 zu diesen 2 Fotos:

"Einen schönen guten Tag Heinz-Wilhelm,

gestern machten mein Gefährte und ich im Mischwaldgebiet östlich von Hannover bei strömendem Regen und stürmischem Wind einen längeren Spaziergang.

Auf einer zur Zeit ungenutzten Pferdeweide hatten die Niederschläge der letzten Tage nicht nur Kräuter und Gräser nachwachsen lassen. Zu unserer Freude fanden wir dort etliche Wiesenchampignons und drei Parasole; mehr als genug für ein mediterran angehauchtes Pfannengericht mit frischem Rosmarin, Salbei und Thymian aus dem Garten.

Liebe Grüße aus Hannover von Christine"

(2 Fotos © Christine)

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Auch in der Lüneburger Heide gluckt es, zur Freude von Klaus & Familie


Klaus schreibt am 19. September 2022:

"Moin Moin Heinz-Wilhelm Bertram,

gerne gehe ich in der Lüneburger Heide auch in den Wäldern spazieren. Am Sonntag bin ich nach dem Frühstück mal wieder Richtung Bispingen gefahren. Dort gibt es einige Kiefern- und Mischwälder. Unterwegs waren an diesem durchwachsenen Vormittag bereits einige Pilzsammler. Der ein oder andere zeigte stolz seinen Fund, andere hatten noch recht leere Körbe.

Mein Korb füllte sich mit wenigen Hexenröhrlingen, einem kleinen Steinpilz und einer Krausen Glucke (1. Foto rechts).

Zufrieden machte ich mich alsbald auf den Heimweg. Daheim kam die Krause Glucke auf die Waage. Über 1 Kilo wog der tadellose Pilz (2. Foto rechts). Die Familie freute sich über eine unverhoffte Pilzmahlzeit.

Allen Pilzfreunden wünsche ich stets ein paar leckere Pilze im Korb. Nehmt nur so viele, wie ihr auch tatsächlich selber esst.

Herzliche Grüße Klaus"

(2 Fotos © Klaus)

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Hannover: Entdeckungen in der Eilenriede

Fast wie im Tierpark: Eine Ochsenzunge und ein Storchenei 


Foto: Eine große Ochsenzunge an einem Baumstumpf. Ob Gisela sie wohl mitgenommen hat? (2 Fotos © Gisela)

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Gisela schreibt am 18. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

in der Eilenriede fand ich heute eine frische OchsenzungeSchopftintlinge schoben vereinzelt auf einem Reitweg aus der Erde. Außerdem präsentierte sich mir ein kleiner Riesenbovist von Weitem, wie ein Ei aussehend. Zwei seiner noch kleineren Geschwister wachsen in unmittelbarer Nähe.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"


Foto: Ein kleiner Riesenbovist, der gerne ein Storchenei sein wollte, dabei aber ganz vergessen hatte, dass die ja auf Dächern liegen. 





Landkreis Gifhorn: Im ausgetrockneten Wald erfolgreich auf Glucken-Jagd


2 Fotos: Birgit hatte es gezielt auf Krause Glucken abgesehen und damit Erfolg. Im ausgetrockneten Wald fand sie schöne Exemplare. (3 Fotos © Birgit)

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Birgit schreibt am 17. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

am heutigen Samstag war ich mal in Wittingen im Landkreis Gifhorn unterwegs und habe in den Kiefernwäldern nach Krausen Glucken geschaut. Zu meiner Freude wurde ich mit wunderschönen Exemplaren belohnt.

Neben den Glucken ließen sich allerdings keine weiteren Pilze finden!* Die Vegetation sah vom heißen und trockenen Sommer wie verbrannt aus, auch wenn es heute mal geregnet hat. Gott sei Dank!

Ich wünsche allen Pilzfreunden noch schöne Funde!

Liebe Grüße Birgit aus Hannover"

* Das ist nicht außergewöhnlich. Nach langer Trockenheit und erstem ausreichendem Regen kommen, grob gesagt, die Wiesenchampignons, dann die Glucken und 5 bis 8 Tage später die Röhrlinge und Lamellenpilze im Wald. 


Foto: Verdörrtes Gras rings um die Krause Glucke - so trostlos sah der Wald bei Wittingen im Landkreis Gifhorn an vielen Stellen aus. 



Und das im sterbenden Nadelwald bei Celle: Fünf superknackige Steinpilz-Schönheiten für Matthias


Matthias schreibt am 17. September 2022:

"Moin Heinz-Wilhelm,

endlich kann ich nach langem Warten und tollen Beiträgen auf deiner Seite meinen ersten zaghaften Steinpilz-Fund 2022 präsentieren.

Wir waren nördlich von Celle im absterbenden Fichtenbestand und Kiefernwald unterwegs. Noch zeigen sich sehr wenige Pilze. Jedoch: An einem Plätzchen im Moos unter bereits toten Fichten ließen sich die frischgewachsenen Schönheiten (Foto rechts) finden. Fünf Steinpilze im besten Alter - und sowas von knackig! 

Krause Glucken zeigen sich noch gar nicht, aber ich bin in freudiger Erwartung für das nächste Wochenende, da es heute und morgen ausgiebig regnen soll.

Liebe Grüße an alle und noch ein schönes Wochenende, Matthias"

(Foto © Matthias)

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Langsamen Schrittes gesunden, langsam den Korb füllen, langsam die Merkmale erarbeiten


Véronique schreibt am 17. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nachdem ich infektbedingt eine Woche lang meine Zimmerdecke angestarrt hatte, überredete ich meinen Mann heute zu einer kleinen Belastungserprobung im Wald bei Burgwedel. Dabei war Uwes Erfolgsmeldung aus Burgwedel durchaus Inspiration.

Ganz langsam ging es die zwei Kilometer hin und zurück, um den Kreislauf wieder in Gang zu bringen. Das bot die nötige Muße, um den Wegesrand zu begutachten. Und was soll ich sagen? Die Saison ist eröffnet!

Wir fanden Maronen, Schopftintlinge, Kuh- und Lärchenröhrlinge, einen Birkenpilz und - Hurraaa! - zwei Steinpilze für unser Sammelkörbchen. Auf dem Foto rechts ist unser Ergebnis zu sehen.

Außerdem fanden wir Perlpilze und Täublinge, letztere in vielen Farben und Größen. Wir ließen sie stehen, da ich bei beiden Arten noch nicht zur gesicherten Artabgrenzung recherchiert habe und keinen Pantherpilz mit nach Hause nehmen möchte*.

Für Uwe ist also noch jede Menge Beute übrig. 😉 Und wenn Mitte der Woche die Sonne den feuchten Boden wärmt, kann es für uns alle endlich so richtig losgehen! In diesem Sinne:

Viel Spaß und Erfolg beim Saisonauftakt wünschen Véro und Alex 😊"

(Foto © Véronique)

*Liebe Véronique, 

das ist die absolut richtige Entscheidung, solange man Wulstlingsarten noch nicht sicher unterscheiden kann und auch bei den Täublingen noch im Anfängerstadium ist. Behutsam im Stoff vorarbeiten und Gewissheit und Sicherheit in der Abgrenzung der Artmerkmale gewinnen. Hier ist Langsamkeit und Gründlichkeit der beste Ratgeber!

Erst gestern wieder hatte ich einen hanebüchenen Verwechslungsfall auf dem Foto eines Pilzfreundes, das gesäuberte Pilze auf einem Teller(!) zeigte mit einer Pilzart, die er gar nicht kannte... Zustande gekommen durch ganz unnötiges überstürztes Urteil! 

Ich wünsche Dir gutes Vorankommen, vor allem gesundheitlich! 

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm 

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Burgwedel: Uwe ist überrascht von dem guten Pilzaufkommen


Foto: Uwe war mehr als zufrieden nach seinem ersten Waldgang seit der langen Trockenperiode. Er fand Täublinge, Schopftintlinge, Goldröhrlinge, Steinpilze, eine Marone, Perlpilze und Filzröhrlinge (im Uhrzeigersinn). (2 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 14. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

gestern bin ich nach der langen Trockenheit mal wieder in die Pilze gegangen. Nach Feierabend ging es in den Fichten- und Mischwald bei Burgwedel. Die knapp zweistündige Suche hat meinen Sammelkorb doch besser gefüllt als erwartet.

So ließen sich drei Steinpilze, eine Marone, ein paar Filzröhrlinge, diverse Täublinge und auch Goldröhrlinge und Schopftintlinge finden.

So kann es gerne weitergehen. Vorausgesetzt, es folgt keine weitere Trockenphase, dürfte es in ein bis zwei Wochen kräftiges Pilzwachstum geben. 

Bis dahin liebe Grüße von Uwe aus Hannover"

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Foto: Einer von drei Steinpilzen, die Uwe erfreuten. Für ihn war es ein prima Start in die Herbstsaison. 





Die Regen-Statistik führte Agnes mitten in ein Steinpilznest zwischen Salzgitter und Hildesheim


Foto: Ein schöner Fund von Agnes, den sie dem Niederschlagsradar von wetterkontor.de verdankt. Der Untergrund passt sehr schön zur Präsentation ihrer Schätzchen! (Foto © Agnes)

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Agnes schreibt am 10. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nachdem ich bei Wetter-Kontor gesehen hatte, dass an der Wetterstation Salzgitter-Lichtenberg vor 14 Tagen fast 80 Liter/qm Regen gemessen wurden, habe ich mich heute auf den Weg in diese Gegend gemacht. 

Ich bin ganz begeistert, wie viele Pilze ich finden konnte. Die Beute habe ich mit meiner Tochter geteilt, daher ist auf dem Foto nur ein Teil der heutigen Ernte abgebildet.

Herrliche Steinpilze, kaum vermadet; einige Flockenstielige Hexenröhrlinge, ein Netzstiliger Hexenröhrling (nicht im Bild), ein Blutroter Röhrling und verschiedene Täublinge.

Fundort war ein Buchenwald zwischen Salzgitter und Hildesheim.

Ich freue mich auf mehr Regen und Pilzwachstum - Agnes"


Ein schöner junger Schwefelporling für Gisela


Gisela schreibt am 9. August 2022 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde, 

bequem für mich erreichbar an einem liegenden Weidenstamm schaute mich heute im Hermann-Löns-Park ein kleiner, feiner, frischer Schwefelporling an. Seine Artgenossen in der Eilenriede waren leider vertrocknet.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(Foto © Gisela)

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Na also, es geht doch: Ein Teller voller Pfifferlinge, fast schon aus der Nordsee


Arnold schreibt am 9. August 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

Viele Grüße von der Nordseeküste! Ich bin mal wieder in Cuxhaven. Auch hier ist es viel zu trocken. Es ist schon unglaublich, wie unterschiedlich das diesjährige Pilzwachstum im Vergleich zum letzten Jahr ist.

Wie auch in Hannover waren hier letztes Jahr überall Pilze. Dieses Jahr, sind nur nach intensiver Suche ganz vereinzelte Exemplare, zum Beispiel Täublinge, zu entdecken.

Auf der Suche nach Steinpilzen habe ich aber doch etwas sehr Interessantes für den Pilzticker entdeckt.

Pfifferlinge wachsen hier im Wernerwald an der Küste direkt am Campingplatz in Massen; das 2. Foto rechts vermittelt einen recht guten Eindruck. Ihnen reicht schon die Verdunstungsfeuchtigkeit der nur 150 Meter entfernten Nordsee. Man findet sie unter jungen Eichen, unter die sich hier und da eine Birke gemogelt hat, auf sandigem Boden. An hellen, moosigen Stellen. Und das nur 2 Meter über dem Meeresspiegel. Die Kleinen, von denen es sehr viele gibt, habe ich natürlich stehen gelassen. 

Bei dem langsamen Wachstum der Pfifferlinge in Trockenzeiten wird es sicher noch einige Wochen dauern, bis sie ausgewachsen sind. 

Außerdem habe ich noch einen Rotbraunen Scheidenstreifling (3. Foto rechts) entdeckt. 

Viele Grüße Arnold"

(3 Fotos © Arnold)

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Arnold: »Die Lungenseitlinge haben eine großartige Farbe«


2 Fotos: Einige Schwefelporlinge hat Arnold in der Eilenriede/Hannover an Eichen (nach dem Foto eher Weide, wie Thomas vom Pilzticker BaWue meint) gefunden. Allerdings ist den Pilzen anzusehen, dass sie bereits im fortgeschrittenen Stadium sind. Da sie die Gerbsäure der Eiche aufnehmen, schmecken sie auch entsprechend: bitter und abstoßend. Und sie werden mit zunehmendem Alter immer schwerer verdaulich.

Speziell bei an Eichen wachsenden Schwefelporlingen gibt es auch immer mal wieder Meldungen von Erbrechen und Durchfällen. Nur ganz junge Schwefelporlinge sind für den Verzehr unbedenklich. Und am besten ist es, sie wachsen an Weiden oder Pappeln.

Größte Vorsicht ist bei dieser Pilzart an giftigen Bäumen wie beispielsweise der Eibe geboten, weil sie die Giftstoffe ihres Wirtsbaumes in den Fruchtkörper einbauen. 

Das zweite Foto rechts zeigt eine Kolonie schöner Lungenseitlinge, an die sich Arnold wohl noch nicht so herantraute. Er "studierte" lieber erst einmal "ihr Wachstum", wie er schreibt. Ihre weiße Farbe in feinen hellen Abstufungen finde er "großartig". Recht hat er!

(2 Fotos © Arnold)

Hannover, d. 3. Juni 2022

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Hannover: Ein Schwefelporling im Lönspark schaut lächelnd auf Gisela herab


Foto: Im besten Erntealter präsentierte sich der über die alte Weide gestreut verteilte Schwefelporling. Leider saß sein Großteil zu hoch, so dass sich Gisela mit der auf dem zweiten Bild gezeigten Ernte begnügen musste. Für ein schönes Pilzgericht reicht das aber allemal. 


Gisela schreibt am 6. Mai 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

Morcheln und Mairitterlinge habe ich noch nicht gefunden, doch dafür gestern unverhofft an der alten Weide im Lönspark frisch gewachsene Schwefelporlinge. Die meisten befinden sich in luftiger Höhe und sind unerreichbar. Ein paar konnte ich aber doch erwischen. Ich habe sie abgekocht und werde heute ein Frikassee daraus zubereiten.

Zu Arnolds korrekter Bestimmung der Mairitterlinge Folgendes: Vor ein paar Jahren habe ich im Bereich des Langenhagener Silbersees sowohl Mairitterlinge als auch Mairisspilze gleichzeitig gesehen. Beide Arten wuchsen im Abstand von ca. drei Metern voneinander. Genaues Hinschauen ist ein absolutes Muss!

Viel Erfolg beim Suchen, Finden und sicheren Bestimmen wünscht Gisela aus Hannover"

(2 Fotos © Gisela)

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"Ich nehme mir viel Zeit für die genaue Bestimmung"


Foto: Einen Batzen sichtlich schöner Maipilze erntete Arnold in der Laatzener Leinemasch. Gewiss werden die Pilze seine Kochkünste kennenlernen. Auf dem zweiten Foto sehen wir die drei gefundenen Käppchenmorcheln. (2 Fotos © Arnold)

Pilz-Ticker-Niedersachsen


Arnold schreibt am 3. Mai 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei ein Foto mit meinem ersten Maipilzfund des Jahres. Meine Plätze aus dem Vorjahr habe ich gut dokumentiert. Genau die Stelle (Leinemasch Laatzen), die letztes Jahr als erste Pilze hervorbrachte, war auch dieses Jahr als erste so weit. Windgeschützt, auf feuchtem Boden und auch noch begünstigt von Wasser in der Nähe, standen die Pilze im Hexenring da. An allen anderen Plätzen tut sich aufgrund der Trockenheit noch nichts.

Mit der Bestimmung verzichte ich dieses Mal auf einen Pilzsachberater. Ich habe weißes Sporenpulver, keine Rötungen an Bruchstellen und die Pilze riechen deutlich nach Mehl. 

Ich habe Respekt vor einer Verwechselung mit dem Mairisspilz (Ziegelroter Risspilz), den ich bislang noch nicht in der Hand hatte. Deshalb nehme mir auch viel Zeit für die genaue Bestimmung.

Auch erste Käppchenmorcheln (Foto rechts) habe ich gefunden, befürchte allerdings, dass es schon die letzten der Saison gewesen sein könnten. 

Wie alle, warte auch ich auf Regen…

Viele Grüße aus Hannover, Arnold"





Agnes hat für die vielen Maipilze das richtige Rezept entdeckt


Foto: Da ist doch schön was zusammengekommen an Maipilzen für Agnes. Und das richtige Rezept für für Wohlgeschmack hat sie inzwischen auch entdeckt. 


Agnes schreibt am 29. April 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

auf der Suche nach Morcheln fand ich heute schon die ersten Maipilze. Sie standen an altbekannter Stelle auf feucht-grasigem Untergrund (Foto rechts) neben einem See und einem Eschenwäldchen.

An der gleichen Stelle standen vor einem Jahr auch Dutzende Käppchenmorcheln. Dieses Jahr fand ich nicht eine. 

Nachdem ich die Mailpilze anfangs im Mischgemüse nicht so mochte, brate ich sie nun mit Butter in der Pfanne an und würze mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie - so schmecken sie mir gut und der muffige Mehlgeruch ist kaum noch wahrnehmbar.

Liebe Grüße , Agnes aus dem Landkreis Wolfenbüttel"

(2 Fotos © Agnes)

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Hannover: Lidl-Morcheln für Arnold, kostenlos


Pilzauge, sei wachsam, sagt sich Pilzfreund Arnold dieser Tage in Hannover. Und das ist gut! Denn gestern fand er mitten in der Stadt an einem Lidl-Parkplatz diese Rindenmulchmorcheln. Das Foto unten links zeigt eine besonders große vis-à-vis dem Einkaufswagen-Unterstand, eine andere kuschelt sich ans Mauerwerk. Ob das noch eine Nachlese gibt? (3 Fotos © Arnold)

26. April 2022

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Dirks Demnächst-Experiment: Eingelegte Bärlauchknospen zu eingelegten Pilzen


Foto: Bärlauchzeit ist Morchelzeit. Vier Speisemorcheln werden umzingelt von Gläsern mit eingelegten Bärlauchknospen. (2 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 25. April 2022:

"Moin Heinz-Wilhelm,

nachdem wir schon einige Zeit neidisch in den Süden der Republik schauen, ist nun auch uns ein bescheidener Einstieg in die Pilzsaison gelungen.

In unserem Hauswald bei Hannover-Laatzen sind uns 4 Speisemorcheln ins Netz gegangen. Später haben wir noch 5 weitere Exemplare gefunden, die es aber nicht mehr zum Foto-Shooting geschafft haben, da sie schon zu alt waren.

Jetzt hoffen wir natürlich, dass dies nur die Vorboten für weitere Funde sind. Allerdings wären dafür mehr Regenfälle erforderlich, da der komplette März durchgängig niederschlagsfrei war.

Im Deister konnten wir zudem über ein Kilo Bärlauchknospen sammeln. In den einschlägigen Rezepten werden die noch geschlossenen Blüten des Bärlauchs auch "Bärlauchkapern" genannt. Sauer eingelegt entwickeln sie einen tollen Geschmack und sind vielseitig verwendbar. Zudem handelt es sich um ein Produkt, das man im Handel so gut wie gar nicht oder nur zu einem horrenden Preis erwerben kann.

Wenn die Bärlauchknospen genügend durchgezogen sind, werde ich sie mal mit ebenfalls sauer eingelegten Pilzen kombinieren. Das passt mit Sicherheit gut zusammen.

Viele Grüße aus Laatzen-Ingeln an dich und die ganze Pilzgemeinde von

Sören, Carola & Dirk"


Foto: 12 Gläser Bärlauchknospen, sauer eingelegt, und vier frische Speisemorcheln, sauber hingelegt. Dazwischen ein fröhliches Schälchen mit Frühlingsprimeln. Ein Meisterwerk der Dekoration von Pilzfreund Dirk aus Laatzen-Ingeln. 


Die ersten Maipilze 2022 sind da, gewählt haben sie den Standort Göttingen


Robert schreibt am 20. April 2022:

"Guten Tag,

heute bin ich beim Spazierengehen mit meinem kleinen Sohn an die uns bekannten Maipilzstellen gekommen. Da es hier in Göttingen ja kräftig geregnet hatte und die letzten Tage sehr warm waren, hatte ich schon mit den ersten Funden gerechnet.

So kam es dann auch, in den bekannten Hexenringen neben verschiedenen Büschen und zwischen einzelnen Baumgruppen konnte ich die ersten Maipilze ernten. Dazu sei bemerkt, dass noch sehr viele Pilze gerade in den Startlöchern stehen und demnächst auch geerntet werden können.

Direkt neben einem der Hexenringe befindet sich ein mir nicht näher bekannter Baum (keine Esche oder Ulme), bei dem es immer mal wieder Morcheln gibt - so auch heute, ich konnte eine schöne große Speisemorchel finden.

An den anderen mir bekannten Morchelstellen in Göttingen war allerdings noch nichts zu sehen, auch in keinem der Rindenmulchbeete konnte ich bisher fündig werden.

Trotzdem war es ein sehr schöner früher Fund der leckeren Maipilze (Foto rechts, mit Speisemorchel), der Hunger auf mehr macht!

Viele Grüße, Robert & Erik"

(Foto © Robert)

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Hannover: Nur an sonnenbegünstigten Plätzen wachsen bereits Spitzmorcheln


Foto: Trotz intensiver Suche hat Spürnase Arnold in Hannover und Umgebung bislang erst diese zwei Spitzmorcheln im Mulch entdeckt. "Sie wuchsen, wo voll die Sonne hinkommt. Wo nicht, ist es den Morcheln noch zu kalt", schreibt er. (Foto © Arnold)

(19. April 2022)

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Morchelglück für Birgit in Hannover-List auf dem Weg zum Nachtdienst


Foto: Drei Rundenmulchmorcheln lugen vorwitzig über den Mauerrandstein. 33 fand Birgit insgesamt. Es ist der erste uns in diesem Jahr gemeldete Fund von Morcheln überhaupt in Norddeutschland. (3 Fotos © Birgit)

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Birgit schreibt am 18. April 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

heute möchte ich mich das erste Mal auf dieser Seite melden, da ich mich so riesig über meinen Fund von 33 Rindenmulchmorcheln, kurz RiMuMo, gefreut habe. Auf dem Weg zum Nachtdienst sah ich sie plötzlich im Vorgarten in Hannover-List stehen. Natürlich bin ich zu spät zur Arbeit gekommen. Egal! ;-)

Danke für diese tolle Website, die ich immer mit großem Interesse lese und viel davon lerne! 

Herzliche Grüße von Birgit aus Hannover"


2 Fotos: Immer wieder ist zu beobachten, dass Rindenmulchmorcheln, also Spitzmorcheln im Mulchbeet, mit Vorliebe am Wärme speichernden Mauerwerk wachsen. Ein Zeichen dafür, dass es ihnen allgemein noch zu kalt ist. 





Die Judasohren warten auf Fernost bei Tisch


Gisela schreibt am 2. Januar 2022 zu diesem Fotol:

"Dir, lieber Heinz-Wilhelm, und allen Pilzfreunden wünsche ich ein in jeder Hinsicht gutes Jahr 2022.

Bei mildem, trübem Wetter mit Sonne in homöopathischen Dosen war ich heute Nachmittag in der Eilenriede unterwegs, um nach Austernseitlingen und Samtfußrüblingen zu schauen. Von den Austernseitlingen waren nur klägliche Reste winzigster Fruchtkörper vorhanden. Die Baumstämme, die mir noch Anfang letzten Jahres eine regelmäßige Samtfußrüblingsernte bescherten, waren abtransportiert worden.

Dafür entdeckte ich unerwartet an einem liegenden Buchenstamm Judasohren (Foto). Die trockne ich, um sie irgendwann für ein fernöstlich angehauchtes Gericht zu verwenden.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(Foto © Gisela)

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