Pilz-Ticker-Niedersachsen



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Ein erster kleiner Steinpilzfund in Ostfriesland


Ostrauderfehn - Einen ersten kleinen Saisonfund von Steinpilzen hat Helga bei Ostrauderfehn in Ostfriesland gemacht. Wer sie aus den vergangenen Jahren noch kennt, ahnt: da kommt in der nächsten Zeit sicher einiges nach... (Foto © Helga)

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Uwe ist begeistert von seinem sehr schönen Fund bei Burgwedel


Uwe schreibt am 25. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

am gestrigen Samstag bin ich mal wieder mit meinem Neffen unterwegs in den Pilzen gewesen. Ein weiteres Mal ging es nach Burgwedel, frei nach dem Motto: "Wenn es hier so gut läuft, warum den Wald wechseln?"

Wie es sich zeigte war es die völlig richtige Entscheidung. Um 9 Uhr bei leichtem Nieselregen ging es los. Also die besten Bedingungen. (-; Nach 45 Minuten hatten wir das kleine Fichtenwaldstück durchsucht und hatten mit 5 Steinpilzen, 2 Täublingen und ein paar Maronen schon gute Beute gemacht.

Im Misch- und Kiefernwaldbereich wurde der Korb dann immer voller. Auf dem Rückweg, schon kurz vor dem Waldparkplatz, fand ich doch noch tatsächlich einen kleine Steinpilzfamilie am Wegrand. Da kam uns eine nette Familie mit Kind und Kegel, die den kleinen Ausflug ebenfalls mit Pilzesammeln verbanden, entgegen.

Wir unterhielten uns etwas über Pilze allgemein und das Sammeln, als der Mann mich lächelnd anregte, doch mal auf den Boden zu schauen. Da lugte doch tatsächlich noch ein kleiner Steinpilz, den ich übersehen hatte, keine 10cm neben meinem Fuß aus dem Boden. So kann es gehen.

Die reichhaltige Ausbeute in Form von vielen Rotfüßen in Topqualität, Edelreizkern (2. Foto rechts), Maronen, Täublingen, Goldröhrlingen, Schopftintlingen, Perlpilzen und natürlich Steinpilzen seht Ihr auf dem 1. Foto.

Bis zum nächsten Mal und Gruß von Uwe und Pascal aus Hannover"

(2 Fotos © Uwe)

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Eine Rarität für Norddeutschland: Fransige Wulstlinge auf einem beackerten Getreidefeld bei Schöppenstedt


Schöppenstedt-Eitzum am Elm - Einen kuriosen Fund mitten auf einem umgebrochenen Getreideacker machte heute Christian: er entdeckte, zirka 10 Meter vom Waldrand entfernt, eine Gesellschaft von Fransigen Wulstlingen, gut erkennbar an dem Fransenbehang, nachdem sie ihre Hüte aufgespannt hatten. Der Stiel des größten Pilzes maß 6,2(!) Zentimeter im Durchmesser (2. Foto rechts).

Diese wärmeliebenden eher südlichen Pilze wachsen gewöhnlich im Buchen-Hainbuchen-Wald auf Kalk; sie können es aber auch mit anderen Laubbäumen. Thomas hatte diesen Sommer einige stattliche Exemplare in der Nähe von Rülzheim in Rheinland-Pfalz gefunden. 

Essbar von dieser seltenen Pilzart sind nur junge Exemplare. 

(3 Fotos © Christian)

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Foto: Der weiße Fleck auf dem Vorwaldacker, das sind Fransige Wulstlinge. Es ist die größte Art der europäischen Wulstlinge. Mitunter werden Fruchtkörper bis zu gut 20 Zentimeter Durchmesser groß. Auch hier vor dem Wald machen sie sich gut! Sie sind hier symbiotisch mit Sicherheit an die Laubbäume gebunden, konkret an eine Salweide, denn die Wurzelenden dieses Flachwurzlers reichen so weit wie die äußersten Zweige.


Eine Immigrantin breitet sich aus: Die Falsche Rotkappe erreicht mit Siebenmeilenstiefeln die Region Wolfsburg


Foto: Sie können auch Drilling. Die Falsche Rotkappe alias Großsporiger Kiefernröhrling ist ein ganz neuer Pilz in deutschen Wäldern. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) hat die Pilze allerdings noch nicht zum Verzehr freigegeben(3 Fotos © Agnes)

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Agnes schreibt am 23. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

auf meiner Pilztour heute in der Bickelsteiner Heide nördlich von Wolfsburg habe ich eine reiche Mischung von Pilzen gefunden.

Einige Edelreizker, Spangrüne Kiefernreizker, Pfifferlinge und Steinpilze, dazu viele Butterpilze, Maronen und Täublinge. Damit war der große Korb schon gut halbvoll.

Was ihn dann aber zum Überlaufen gebracht hat, waren die mir bis dahin unbekannten Falschen Rotkappen. Ich wusste natürlich nicht, welchen Pilz ich da vor mir hatte, fand ihn nur bildhübsch und nahm ihn nicht zuletzt auch, weil er sehr fest und nicht madig war in großer Zahl mit nach Hause.

Dort fand ich ihn in keinem meiner Pilzbücher. Der Blutrote Röhrling konnte es nicht sein, da der bei Berührung stark blaut. Die echten Rotkappen haben einen anderen Stiel. Schließlich wurde ich im Internet fündig und weiß nun auch, dass die Falsche Rotkappe oder auch Großsporiger Kiefernröhrling genannt ein ursprünglich aus Nordamerika stammender essbarer Röhrling ist, bei dem aber bei dem Verzehr zur Vorsicht aufgerufen wird.


2 Fotos: Der rillige Stiel der rotmützigen Immigrantin ist ebenso ihr Markenzeichen wie die gelben Röhren im Jungstadium. Rechts sehen wir die Pilze zuhauf; sie scheinen einen Gewaltmarsch aus der Lausitz nach Wolfsburg zurückgelegt zu haben. 


Obwohl er (noch) als extrem selten eingestuft wird, scheint er sich gerade rapide in Deutschland, vor allem in Brandenburg, auszubreiten.

Nachdem ich Kontakt zu einigen Pilzsachverständigen aufgenommen habe, werde ich nun in kleiner Menge testen, ob er schmeckt und ob ich in irgendeiner Weise empfindlich auf diesen Neuling reagiere.

Die Fotos sind allesamt von der Falschen Rotkappe. Der rillig gefurchte Stiel, die leicht überstehende Huthaut und der bei jungen Exemplaren noch sehr gelbe Schwamm sind auf dem Detailfoto gut zu erkennen.

Liebe Grüße Agnes"


Steinpilze, Parasole, Rotfüße und ein vierblättriges Kleeblatt: In Hannover passte alles zusammen


Gisela schreibt am 23. September 2022 zu diesem Foto:

"Lieber Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,

auf Goethe hörend, bin ich bei meiner heutigen Nachmittagsradtour in der Nähe geblieben. Im Bereich des Langenhagener Silbersees fand ich zunächst Parasole, dann frische Birkenporlinge, einige Rotfußröhrlinge und als Krönung knackige Steinpilze.

Ich bin ja nicht abergläubisch, aber in meinem Blumenkasten entdeckte ich heute ein vierblättriges Kleeblatt. Außerdem sagte kurz zuvor eine Freundin, dass sie wieder mal
gerne Pilze bei mir essen würde. Das passt doch alles prima zusammen.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(Foto © Gisela)

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Burgwedel/Hannover: Abendspaziergang und Waldschnitzelparty 


2 Fotos: Da ist allerhand zusammen gekommen beim Abendspaziergang. Allein die Parasole sicherten eine Schnitzelparty. Und die drei Steinpilze machen sich als Ausbeute für einen Spaziergang auch recht gut. (3 Fotos © Véronique)

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Christine schreibt am 22. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

momentan ist die Situation wirklich paradiesisch! Unser heutiger Abendspaziergang durch Wiesen und Wälder bei Burgwedel führte uns an Pilzen in allen erdenklichen Farben und Formen vorbei.

Wir haben genug Parasole für eine Schnitzelparty und noch einige für die Familie "gefangen". Dazu noch drei traumhafte Steinpilze, schöne Maronen und Rotfüßchen, einen Sandröhrling, gelbliche Pfefferröhrlinge (die in Massen auftraten) und einen Lärchenröhrling.

Eine Krause Glucke, ein Pfifferling und ein Fichtenreizker haben es wegen Altersschwäche nicht ins Körbchen geschafft; aber es gibt ohnehin genug zu putzen. Den violetten Täubling habe ich nicht mitgenommen, fand ihn aber so schön, dass er Modell stehen musste. Täublinge aller Art schießen derzeit massenhaft aus dem Boden. 

Noch etwas geschwächt von meiner Zwangspause, aber glücklich ob des tollen Pilzganges freue ich mich schon auf ein hoffentlich trockenes Wochenende und wünsche allen Sammlern viel Freude in der Natur. 😊

Liebe Grüße von Véronique"

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Foto: Dieser angesprochene violette Täubling ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Buckeltäubling. Seine hier ersichtliche Partnerschaft mit einer Kiefer und seine feinhöckerige Riefung sprechen dafür. 

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Hannover: Ein Täublingsabendessen auf einem Omelett


Foto: Die Täublinge gab es gleich zum Abendessen, offenbar auf einem Omelett. (3 Fotos © Christine)

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Christine schreibt am 22. September 2022:

"Einen schönen Guten Tag Heinz-Wilhelm,

gestern waren mein Gefährte und ich bei sonnigem Frühherbstwetter mit unseren Fahrrädern im Mischwaldgebiet östlich von Hannover unterwegs. Unser Weg führte uns auch an der ungenutzten Pferdeweide vorbei, auf der wir am vergangenen Sonntag Parasole gefunden hatten. Wir wurden nicht enttäuscht: sieben schöne Fruchtkörper (z. B. der Paukenschlegel, siehe Foto rechts) waren dort nachgewachsen. Außerdem fanden wir im Grünstreifen einer wenig befahrenen Straße zwei Anischampignons.

Zu Fuß umrundeten wir einen kleinen See. An seinem Ufer wuchsen in Moos und Gras zwischen Birken, Pappeln und Eichen verschiedene Täublinge. Einen Buckeltäubling, einen Amethysttäubling und jeweils mehrere Frauen- und/oder Papageientäublinge nahmen wir mit. Die genaue Unterscheidung der beiden letzteren finden wir wegen ihrer Ähnlichkeit schwierig.

Die Täublinge gab es nach dem Ausflug zum Abendessen; die Parasole habe ich fertig geputzt und zerteilt eingefroren.

Liebe Grüße aus Hannover von Christine"

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Foto: Parasole verschiedenen Alters und eine beachtliche Anzahl von Täublingen gab es für Christine und ihren Gefährten. Ein schöner Fund! 


Und erneut wird Uwe von der Spendierfreudigkeit der Burgwedeler Wälder überrascht


Foto: Der Korb war zu Uwes Freude schwerer als er gehofft hatte vor seinem Pilzgang. Vor allem die geliebten Edelreizker ließen sein Herz schneller schlagen. (2 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 21. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

gestern unternahm ich erneut eine Erkundungstour im Wald von Burgwedel, in der Hoffnung, dass noch etwas an Pilzen nachgewachsen sei. Dass der Korb sich dann aber so gut füllen sollte, damit hatte ich nicht gerechnet. Und vor allem habe ich nicht, auch in der Menge, mit meinen geliebten Edelreizkern gerechnet.

So wanderten Steinpilze, Edelreizker, Maronen, Täublinge, Goldröhrlinge, je ein Raufuß und eine Flockenhexe und ein paar Rotfüße in meinen Korb. Veronique hat mir also mehr als genug übrig gelassen.

Gruß und bis zum nächsten Pilzgang!

Uwe aus Hannover"


Foto: Véronique hatte ihm genug übrig gelassen. Uwe durfte sich über einen abermals schönen Fund freuen. 


Nördlich Bremen: Peter freute sich riesig über die erste, wenn auch bescheidene Pilzpfanne des Jahres


Foto: Nicht die große Masse, dennoch von gehobenem Stellenwert: Das erste Pilzessen der Saison ist immer wieder etwas Besonderes, Jahr für Jahr. Peter freute sich jedenfalls sehr auf den Steinpilz und die Marone. (3 Fotos © Peter/Privat)

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Peter schreibt am 20. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

unsere Tochter hat sich am Sonntag mit Familie nach Sandkrug bei Oldenburg aufgemacht, um nach Pilzen zu schauen. Als Veganerin freut sie sich natürlich sehr auf die kommende Pilzsaison.

…und findet eine Morchel, die ich bisher noch nie gefunden habe, obwohl ich in den letzten Jahren verstärkt danach geschaut habe.

Zeitgleich waren wir nördlich von Bremen unterwegs und haben unseren ersten wundervollen Steinpilz und eine Marone zum Saisonstart gefunden. Für eine leckere Vorspeise, gebraten in Olivenöl mit Knoblauch, reichte es allemal.

Lieben Gruß Peter"


Foto: Da ist das kleine Kerlchen von Steinpilz, das so große Freude bei Peter auslöste. Mit der "Morchel" müssen wir seine Tochter allerdings enttäuschen. Jetzt wachsen keine Morcheln, jedenfalls keine Edelmorcheln; dies ist eine gewöhnliche Stinkmorchel, Pilz des Jahres 2020 der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Die Gleba, das die Sporen tragende olivgrün-schleimige Fruchtlager auf dem Hütchen des Pilzes, wurde hier von Fliegen bereits vollständig abgefressen; dann sank sie vor Altersschwäche ins Moos...





Drei Parasole und etliche Wiesenchampignons für ein mediterran angehauchtes Pilzpfannengericht



Christine schreibt am 19. September 2022 zu diesen 2 Fotos:

"Einen schönen guten Tag Heinz-Wilhelm,

gestern machten mein Gefährte und ich im Mischwaldgebiet östlich von Hannover bei strömendem Regen und stürmischem Wind einen längeren Spaziergang.

Auf einer zur Zeit ungenutzten Pferdeweide hatten die Niederschläge der letzten Tage nicht nur Kräuter und Gräser nachwachsen lassen. Zu unserer Freude fanden wir dort etliche Wiesenchampignons und drei Parasole; mehr als genug für ein mediterran angehauchtes Pfannengericht mit frischem Rosmarin, Salbei und Thymian aus dem Garten.

Liebe Grüße aus Hannover von Christine"

(2 Fotos © Christine)

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Auch in der Lüneburger Heide gluckt es, zur Freude von Klaus & Familie


Klaus schreibt am 19. September 2022:

"Moin Moin Heinz-Wilhelm Bertram,

gerne gehe ich in der Lüneburger Heide auch in den Wäldern spazieren. Am Sonntag bin ich nach dem Frühstück mal wieder Richtung Bispingen gefahren. Dort gibt es einige Kiefern- und Mischwälder. Unterwegs waren an diesem durchwachsenen Vormittag bereits einige Pilzsammler. Der ein oder andere zeigte stolz seinen Fund, andere hatten noch recht leere Körbe.

Mein Korb füllte sich mit wenigen Hexenröhrlingen, einem kleinen Steinpilz und einer Krausen Glucke (1. Foto rechts).

Zufrieden machte ich mich alsbald auf den Heimweg. Daheim kam die Krause Glucke auf die Waage. Über 1 Kilo wog der tadellose Pilz (2. Foto rechts). Die Familie freute sich über eine unverhoffte Pilzmahlzeit.

Allen Pilzfreunden wünsche ich stets ein paar leckere Pilze im Korb. Nehmt nur so viele, wie ihr auch tatsächlich selber esst.

Herzliche Grüße Klaus"

(2 Fotos © Klaus)

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Hannover: Entdeckungen in der Eilenriede

Fast wie im Tierpark: Eine Ochsenzunge und ein Storchenei 


Foto: Eine große Ochsenzunge an einem Baumstumpf. Ob Gisela sie wohl mitgenommen hat? (2 Fotos © Gisela)

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Gisela schreibt am 18. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

in der Eilenriede fand ich heute eine frische OchsenzungeSchopftintlinge schoben vereinzelt auf einem Reitweg aus der Erde. Außerdem präsentierte sich mir ein kleiner Riesenbovist von Weitem, wie ein Ei aussehend. Zwei seiner noch kleineren Geschwister wachsen in unmittelbarer Nähe.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"


Foto: Ein kleiner Riesenbovist, der gerne ein Storchenei sein wollte, dabei aber ganz vergessen hatte, dass die ja auf Dächern liegen. 





Landkreis Gifhorn: Im ausgetrockneten Wald erfolgreich auf Glucken-Jagd


2 Fotos: Birgit hatte es gezielt auf Krause Glucken abgesehen und damit Erfolg. Im ausgetrockneten Wald fand sie schöne Exemplare. (3 Fotos © Birgit)

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Birgit schreibt am 17. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

am heutigen Samstag war ich mal in Wittingen im Landkreis Gifhorn unterwegs und habe in den Kiefernwäldern nach Krausen Glucken geschaut. Zu meiner Freude wurde ich mit wunderschönen Exemplaren belohnt.

Neben den Glucken ließen sich allerdings keine weiteren Pilze finden!* Die Vegetation sah vom heißen und trockenen Sommer wie verbrannt aus, auch wenn es heute mal geregnet hat. Gott sei Dank!

Ich wünsche allen Pilzfreunden noch schöne Funde!

Liebe Grüße Birgit aus Hannover"

* Das ist nicht außergewöhnlich. Nach langer Trockenheit und erstem ausreichendem Regen kommen, grob gesagt, die Wiesenchampignons, dann die Glucken und 5 bis 8 Tage später die Röhrlinge und Lamellenpilze im Wald. 


Foto: Verdörrtes Gras rings um die Krause Glucke - so trostlos sah der Wald bei Wittingen im Landkreis Gifhorn an vielen Stellen aus. 



Und das im sterbenden Nadelwald bei Celle: Fünf superknackige Steinpilz-Schönheiten für Matthias


Matthias schreibt am 17. September 2022:

"Moin Heinz-Wilhelm,

endlich kann ich nach langem Warten und tollen Beiträgen auf deiner Seite meinen ersten zaghaften Steinpilz-Fund 2022 präsentieren.

Wir waren nördlich von Celle im absterbenden Fichtenbestand und Kiefernwald unterwegs. Noch zeigen sich sehr wenige Pilze. Jedoch: An einem Plätzchen im Moos unter bereits toten Fichten ließen sich die frischgewachsenen Schönheiten (Foto rechts) finden. Fünf Steinpilze im besten Alter - und sowas von knackig! 

Krause Glucken zeigen sich noch gar nicht, aber ich bin in freudiger Erwartung für das nächste Wochenende, da es heute und morgen ausgiebig regnen soll.

Liebe Grüße an alle und noch ein schönes Wochenende, Matthias"

(Foto © Matthias)

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Langsamen Schrittes gesunden, langsam den Korb füllen, langsam die Merkmale erarbeiten


Véronique schreibt am 17. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nachdem ich infektbedingt eine Woche lang meine Zimmerdecke angestarrt hatte, überredete ich meinen Mann heute zu einer kleinen Belastungserprobung im Wald bei Burgwedel. Dabei war Uwes Erfolgsmeldung aus Burgwedel durchaus Inspiration.

Ganz langsam ging es die zwei Kilometer hin und zurück, um den Kreislauf wieder in Gang zu bringen. Das bot die nötige Muße, um den Wegesrand zu begutachten. Und was soll ich sagen? Die Saison ist eröffnet!

Wir fanden Maronen, Schopftintlinge, Kuh- und Lärchenröhrlinge, einen Birkenpilz und - Hurraaa! - zwei Steinpilze für unser Sammelkörbchen. Auf dem Foto rechts ist unser Ergebnis zu sehen.

Außerdem fanden wir Perlpilze und Täublinge, letztere in vielen Farben und Größen. Wir ließen sie stehen, da ich bei beiden Arten noch nicht zur gesicherten Artabgrenzung recherchiert habe und keinen Pantherpilz mit nach Hause nehmen möchte*.

Für Uwe ist also noch jede Menge Beute übrig. 😉 Und wenn Mitte der Woche die Sonne den feuchten Boden wärmt, kann es für uns alle endlich so richtig losgehen! In diesem Sinne:

Viel Spaß und Erfolg beim Saisonauftakt wünschen Véro und Alex 😊"

(Foto © Véronique)

*Liebe Véronique, 

das ist die absolut richtige Entscheidung, solange man Wulstlingsarten noch nicht sicher unterscheiden kann und auch bei den Täublingen noch im Anfängerstadium ist. Behutsam im Stoff vorarbeiten und Gewissheit und Sicherheit in der Abgrenzung der Artmerkmale gewinnen. Hier ist Langsamkeit und Gründlichkeit der beste Ratgeber!

Erst gestern wieder hatte ich einen hanebüchenen Verwechslungsfall auf dem Foto eines Pilzfreundes, das gesäuberte Pilze auf einem Teller(!) zeigte mit einer Pilzart, die er gar nicht kannte... Zustande gekommen durch ganz unnötiges überstürztes Urteil! 

Ich wünsche Dir gutes Vorankommen, vor allem gesundheitlich! 

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm 

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Burgwedel: Uwe ist überrascht von dem guten Pilzaufkommen


Foto: Uwe war mehr als zufrieden nach seinem ersten Waldgang seit der langen Trockenperiode. Er fand Täublinge, Schopftintlinge, Goldröhrlinge, Steinpilze, eine Marone, Perlpilze und Filzröhrlinge (im Uhrzeigersinn). (2 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 14. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

gestern bin ich nach der langen Trockenheit mal wieder in die Pilze gegangen. Nach Feierabend ging es in den Fichten- und Mischwald bei Burgwedel. Die knapp zweistündige Suche hat meinen Sammelkorb doch besser gefüllt als erwartet.

So ließen sich drei Steinpilze, eine Marone, ein paar Filzröhrlinge, diverse Täublinge und auch Goldröhrlinge und Schopftintlinge finden.

So kann es gerne weitergehen. Vorausgesetzt, es folgt keine weitere Trockenphase, dürfte es in ein bis zwei Wochen kräftiges Pilzwachstum geben. 

Bis dahin liebe Grüße von Uwe aus Hannover"

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Foto: Einer von drei Steinpilzen, die Uwe erfreuten. Für ihn war es ein prima Start in die Herbstsaison. 





Die Regen-Statistik führte Agnes mitten in ein Steinpilznest zwischen Salzgitter und Hildesheim


Foto: Ein schöner Fund von Agnes, den sie dem Niederschlagsradar von wetterkontor.de verdankt. Der Untergrund passt sehr schön zur Präsentation ihrer Schätzchen! (Foto © Agnes)

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Agnes schreibt am 10. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nachdem ich bei Wetter-Kontor gesehen hatte, dass an der Wetterstation Salzgitter-Lichtenberg vor 14 Tagen fast 80 Liter/qm Regen gemessen wurden, habe ich mich heute auf den Weg in diese Gegend gemacht. 

Ich bin ganz begeistert, wie viele Pilze ich finden konnte. Die Beute habe ich mit meiner Tochter geteilt, daher ist auf dem Foto nur ein Teil der heutigen Ernte abgebildet.

Herrliche Steinpilze, kaum vermadet; einige Flockenstielige Hexenröhrlinge, ein Netzstiliger Hexenröhrling (nicht im Bild), ein Blutroter Röhrling und verschiedene Täublinge.

Fundort war ein Buchenwald zwischen Salzgitter und Hildesheim.

Ich freue mich auf mehr Regen und Pilzwachstum - Agnes"


Ein schöner junger Schwefelporling für Gisela


Gisela schreibt am 9. August 2022 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde, 

bequem für mich erreichbar an einem liegenden Weidenstamm schaute mich heute im Hermann-Löns-Park ein kleiner, feiner, frischer Schwefelporling an. Seine Artgenossen in der Eilenriede waren leider vertrocknet.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(Foto © Gisela)

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Na also, es geht doch: Ein Teller voller Pfifferlinge, fast schon aus der Nordsee


Arnold schreibt am 9. August 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

Viele Grüße von der Nordseeküste! Ich bin mal wieder in Cuxhaven. Auch hier ist es viel zu trocken. Es ist schon unglaublich, wie unterschiedlich das diesjährige Pilzwachstum im Vergleich zum letzten Jahr ist.

Wie auch in Hannover waren hier letztes Jahr überall Pilze. Dieses Jahr, sind nur nach intensiver Suche ganz vereinzelte Exemplare, zum Beispiel Täublinge, zu entdecken.

Auf der Suche nach Steinpilzen habe ich aber doch etwas sehr Interessantes für den Pilzticker entdeckt.

Pfifferlinge wachsen hier im Wernerwald an der Küste direkt am Campingplatz in Massen; das 2. Foto rechts vermittelt einen recht guten Eindruck. Ihnen reicht schon die Verdunstungsfeuchtigkeit der nur 150 Meter entfernten Nordsee. Man findet sie unter jungen Eichen, unter die sich hier und da eine Birke gemogelt hat, auf sandigem Boden. An hellen, moosigen Stellen. Und das nur 2 Meter über dem Meeresspiegel. Die Kleinen, von denen es sehr viele gibt, habe ich natürlich stehen gelassen. 

Bei dem langsamen Wachstum der Pfifferlinge in Trockenzeiten wird es sicher noch einige Wochen dauern, bis sie ausgewachsen sind. 

Außerdem habe ich noch einen Rotbraunen Scheidenstreifling (3. Foto rechts) entdeckt. 

Viele Grüße Arnold"

(3 Fotos © Arnold)

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Arnold: »Die Lungenseitlinge haben eine großartige Farbe«


2 Fotos: Einige Schwefelporlinge hat Arnold in der Eilenriede/Hannover an Eichen (nach dem Foto eher Weide, wie Thomas vom Pilzticker BaWue meint) gefunden. Allerdings ist den Pilzen anzusehen, dass sie bereits im fortgeschrittenen Stadium sind. Da sie die Gerbsäure der Eiche aufnehmen, schmecken sie auch entsprechend: bitter und abstoßend. Und sie werden mit zunehmendem Alter immer schwerer verdaulich.

Speziell bei an Eichen wachsenden Schwefelporlingen gibt es auch immer mal wieder Meldungen von Erbrechen und Durchfällen. Nur ganz junge Schwefelporlinge sind für den Verzehr unbedenklich. Und am besten ist es, sie wachsen an Weiden oder Pappeln.

Größte Vorsicht ist bei dieser Pilzart an giftigen Bäumen wie beispielsweise der Eibe geboten, weil sie die Giftstoffe ihres Wirtsbaumes in den Fruchtkörper einbauen. 

Das zweite Foto rechts zeigt eine Kolonie schöner Lungenseitlinge, an die sich Arnold wohl noch nicht so herantraute. Er "studierte" lieber erst einmal "ihr Wachstum", wie er schreibt. Ihre weiße Farbe in feinen hellen Abstufungen finde er "großartig". Recht hat er!

(2 Fotos © Arnold)

Hannover, d. 3. Juni 2022

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Hannover: Ein Schwefelporling im Lönspark schaut lächelnd auf Gisela herab


Foto: Im besten Erntealter präsentierte sich der über die alte Weide gestreut verteilte Schwefelporling. Leider saß sein Großteil zu hoch, so dass sich Gisela mit der auf dem zweiten Bild gezeigten Ernte begnügen musste. Für ein schönes Pilzgericht reicht das aber allemal. 


Gisela schreibt am 6. Mai 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

Morcheln und Mairitterlinge habe ich noch nicht gefunden, doch dafür gestern unverhofft an der alten Weide im Lönspark frisch gewachsene Schwefelporlinge. Die meisten befinden sich in luftiger Höhe und sind unerreichbar. Ein paar konnte ich aber doch erwischen. Ich habe sie abgekocht und werde heute ein Frikassee daraus zubereiten.

Zu Arnolds korrekter Bestimmung der Mairitterlinge Folgendes: Vor ein paar Jahren habe ich im Bereich des Langenhagener Silbersees sowohl Mairitterlinge als auch Mairisspilze gleichzeitig gesehen. Beide Arten wuchsen im Abstand von ca. drei Metern voneinander. Genaues Hinschauen ist ein absolutes Muss!

Viel Erfolg beim Suchen, Finden und sicheren Bestimmen wünscht Gisela aus Hannover"

(2 Fotos © Gisela)

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"Ich nehme mir viel Zeit für die genaue Bestimmung"


Foto: Einen Batzen sichtlich schöner Maipilze erntete Arnold in der Laatzener Leinemasch. Gewiss werden die Pilze seine Kochkünste kennenlernen. Auf dem zweiten Foto sehen wir die drei gefundenen Käppchenmorcheln. (2 Fotos © Arnold)

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Arnold schreibt am 3. Mai 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei ein Foto mit meinem ersten Maipilzfund des Jahres. Meine Plätze aus dem Vorjahr habe ich gut dokumentiert. Genau die Stelle (Leinemasch Laatzen), die letztes Jahr als erste Pilze hervorbrachte, war auch dieses Jahr als erste so weit. Windgeschützt, auf feuchtem Boden und auch noch begünstigt von Wasser in der Nähe, standen die Pilze im Hexenring da. An allen anderen Plätzen tut sich aufgrund der Trockenheit noch nichts.

Mit der Bestimmung verzichte ich dieses Mal auf einen Pilzsachberater. Ich habe weißes Sporenpulver, keine Rötungen an Bruchstellen und die Pilze riechen deutlich nach Mehl. 

Ich habe Respekt vor einer Verwechselung mit dem Mairisspilz (Ziegelroter Risspilz), den ich bislang noch nicht in der Hand hatte. Deshalb nehme mir auch viel Zeit für die genaue Bestimmung.

Auch erste Käppchenmorcheln (Foto rechts) habe ich gefunden, befürchte allerdings, dass es schon die letzten der Saison gewesen sein könnten. 

Wie alle, warte auch ich auf Regen…

Viele Grüße aus Hannover, Arnold"





Agnes hat für die vielen Maipilze das richtige Rezept entdeckt


Foto: Da ist doch schön was zusammengekommen an Maipilzen für Agnes. Und das richtige Rezept für für Wohlgeschmack hat sie inzwischen auch entdeckt. 


Agnes schreibt am 29. April 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

auf der Suche nach Morcheln fand ich heute schon die ersten Maipilze. Sie standen an altbekannter Stelle auf feucht-grasigem Untergrund (Foto rechts) neben einem See und einem Eschenwäldchen.

An der gleichen Stelle standen vor einem Jahr auch Dutzende Käppchenmorcheln. Dieses Jahr fand ich nicht eine. 

Nachdem ich die Mailpilze anfangs im Mischgemüse nicht so mochte, brate ich sie nun mit Butter in der Pfanne an und würze mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie - so schmecken sie mir gut und der muffige Mehlgeruch ist kaum noch wahrnehmbar.

Liebe Grüße , Agnes aus dem Landkreis Wolfenbüttel"

(2 Fotos © Agnes)

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Hannover: Lidl-Morcheln für Arnold, kostenlos


Pilzauge, sei wachsam, sagt sich Pilzfreund Arnold dieser Tage in Hannover. Und das ist gut! Denn gestern fand er mitten in der Stadt an einem Lidl-Parkplatz diese Rindenmulchmorcheln. Das Foto unten links zeigt eine besonders große vis-à-vis dem Einkaufswagen-Unterstand, eine andere kuschelt sich ans Mauerwerk. Ob das noch eine Nachlese gibt? (3 Fotos © Arnold)

26. April 2022

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Dirks Demnächst-Experiment: Eingelegte Bärlauchknospen zu eingelegten Pilzen


Foto: Bärlauchzeit ist Morchelzeit. Vier Speisemorcheln werden umzingelt von Gläsern mit eingelegten Bärlauchknospen. (2 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 25. April 2022:

"Moin Heinz-Wilhelm,

nachdem wir schon einige Zeit neidisch in den Süden der Republik schauen, ist nun auch uns ein bescheidener Einstieg in die Pilzsaison gelungen.

In unserem Hauswald bei Hannover-Laatzen sind uns 4 Speisemorcheln ins Netz gegangen. Später haben wir noch 5 weitere Exemplare gefunden, die es aber nicht mehr zum Foto-Shooting geschafft haben, da sie schon zu alt waren.

Jetzt hoffen wir natürlich, dass dies nur die Vorboten für weitere Funde sind. Allerdings wären dafür mehr Regenfälle erforderlich, da der komplette März durchgängig niederschlagsfrei war.

Im Deister konnten wir zudem über ein Kilo Bärlauchknospen sammeln. In den einschlägigen Rezepten werden die noch geschlossenen Blüten des Bärlauchs auch "Bärlauchkapern" genannt. Sauer eingelegt entwickeln sie einen tollen Geschmack und sind vielseitig verwendbar. Zudem handelt es sich um ein Produkt, das man im Handel so gut wie gar nicht oder nur zu einem horrenden Preis erwerben kann.

Wenn die Bärlauchknospen genügend durchgezogen sind, werde ich sie mal mit ebenfalls sauer eingelegten Pilzen kombinieren. Das passt mit Sicherheit gut zusammen.

Viele Grüße aus Laatzen-Ingeln an dich und die ganze Pilzgemeinde von

Sören, Carola & Dirk"


Foto: 12 Gläser Bärlauchknospen, sauer eingelegt, und vier frische Speisemorcheln, sauber hingelegt. Dazwischen ein fröhliches Schälchen mit Frühlingsprimeln. Ein Meisterwerk der Dekoration von Pilzfreund Dirk aus Laatzen-Ingeln. 


Die ersten Maipilze 2022 sind da, gewählt haben sie den Standort Göttingen


Robert schreibt am 20. April 2022:

"Guten Tag,

heute bin ich beim Spazierengehen mit meinem kleinen Sohn an die uns bekannten Maipilzstellen gekommen. Da es hier in Göttingen ja kräftig geregnet hatte und die letzten Tage sehr warm waren, hatte ich schon mit den ersten Funden gerechnet.

So kam es dann auch, in den bekannten Hexenringen neben verschiedenen Büschen und zwischen einzelnen Baumgruppen konnte ich die ersten Maipilze ernten. Dazu sei bemerkt, dass noch sehr viele Pilze gerade in den Startlöchern stehen und demnächst auch geerntet werden können.

Direkt neben einem der Hexenringe befindet sich ein mir nicht näher bekannter Baum (keine Esche oder Ulme), bei dem es immer mal wieder Morcheln gibt - so auch heute, ich konnte eine schöne große Speisemorchel finden.

An den anderen mir bekannten Morchelstellen in Göttingen war allerdings noch nichts zu sehen, auch in keinem der Rindenmulchbeete konnte ich bisher fündig werden.

Trotzdem war es ein sehr schöner früher Fund der leckeren Maipilze (Foto rechts, mit Speisemorchel), der Hunger auf mehr macht!

Viele Grüße, Robert & Erik"

(Foto © Robert)

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Hannover: Nur an sonnenbegünstigten Plätzen wachsen bereits Spitzmorcheln


Foto: Trotz intensiver Suche hat Spürnase Arnold in Hannover und Umgebung bislang erst diese zwei Spitzmorcheln im Mulch entdeckt. "Sie wuchsen, wo voll die Sonne hinkommt. Wo nicht, ist es den Morcheln noch zu kalt", schreibt er. (Foto © Arnold)

(19. April 2022)

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Morchelglück für Birgit in Hannover-List auf dem Weg zum Nachtdienst


Foto: Drei Rundenmulchmorcheln lugen vorwitzig über den Mauerrandstein. 33 fand Birgit insgesamt. Es ist der erste uns in diesem Jahr gemeldete Fund von Morcheln überhaupt in Norddeutschland. (3 Fotos © Birgit)

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Birgit schreibt am 18. April 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

heute möchte ich mich das erste Mal auf dieser Seite melden, da ich mich so riesig über meinen Fund von 33 Rindenmulchmorcheln, kurz RiMuMo, gefreut habe. Auf dem Weg zum Nachtdienst sah ich sie plötzlich im Vorgarten in Hannover-List stehen. Natürlich bin ich zu spät zur Arbeit gekommen. Egal! ;-)

Danke für diese tolle Website, die ich immer mit großem Interesse lese und viel davon lerne! 

Herzliche Grüße von Birgit aus Hannover"


2 Fotos: Immer wieder ist zu beobachten, dass Rindenmulchmorcheln, also Spitzmorcheln im Mulchbeet, mit Vorliebe am Wärme speichernden Mauerwerk wachsen. Ein Zeichen dafür, dass es ihnen allgemein noch zu kalt ist. 





Die Judasohren warten auf Fernost bei Tisch


Gisela schreibt am 2. Januar 2022 zu diesem Fotol:

"Dir, lieber Heinz-Wilhelm, und allen Pilzfreunden wünsche ich ein in jeder Hinsicht gutes Jahr 2022.

Bei mildem, trübem Wetter mit Sonne in homöopathischen Dosen war ich heute Nachmittag in der Eilenriede unterwegs, um nach Austernseitlingen und Samtfußrüblingen zu schauen. Von den Austernseitlingen waren nur klägliche Reste winzigster Fruchtkörper vorhanden. Die Baumstämme, die mir noch Anfang letzten Jahres eine regelmäßige Samtfußrüblingsernte bescherten, waren abtransportiert worden.

Dafür entdeckte ich unerwartet an einem liegenden Buchenstamm Judasohren (Foto). Die trockne ich, um sie irgendwann für ein fernöstlich angehauchtes Gericht zu verwenden.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(Foto © Gisela)

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