Pilz-Ticker-Niedersachsen



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Der kleine Durchbruch im Mischwald von Burgwedel


Foto: Uwe war mit seinem Sammelergebnis diesmal mehr als zufrieden, freute sich über schöne Pfifferlinge und vor allem über schmackhafte Täublinge, darunter auch zwei Grünfelderige Täublinge, die rechts oben zu sehen sind. (2 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 16. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde

der 16. Juli scheint ein gutes Datum zu sein. Vor genau einem Jahr hatte ich das erste Mal in der Saison, trotz andauernder Hitze und Trockenheit, einen gut gefüllten Korb. Mit Maronen, Steinpilzen und anderen schönen Pilzen.

Und heute, auf den Tag ein Jahr später, trat ich nach einer kleinen Feierabendrunde  mit einem lächelnden Gesicht und einem gut gefüllten Korb aus dem Mischwald bei Burgwedel.

Finden ließen sich jede Menge Perlpilze, von denen aber nur einer den Weg in meinen Korb fand. Die anderen waren total vermadet. An Röhrlingen entdeckte ich die erste Marone für dieses Jahr. Außerdem gab es reichlich Pfifferlinge. Das Schönste jedoch war die Vielzahl an Täublingen und Täublingsarten. Reiftäubling, Speisetäubling und Grüngefeldeter Täubling kamen mit nach Hause.

Bei Letzterem mussten aber andere Merkmale zur Bestimmung herhalten als die für diesen Pilz charakteristisch felderig aufgesprungengene Huthaut. Nur am Hutrand kann man ganz zart, andeutungsweise die Felderung sehen.

Reiftäubling und Grüngefeldeter Täubling zählen für mich nicht nur zu den besten Täublingen, sondern zu den besten Speisepilzen überhaupt.

So war dies heute ein kleiner Durchbruch, denn bislang wollte er bei uns trotz bester Bedingungen einfach nicht vorangehen. Vor allem die Röhrlinge taten sich schwer. Bis auf ein Paar Pfifferlinge war auf meinen vergangenen Touren im Wald nicht viel zu holen.

Jetzt schauen wir mal, wie es weitergeht. Pilzfreunde aus anderen Regionen Deutschlands haben ja schon die tollsten Funde gepostet... Glückwunsch dazu! (-:

In diesem Sinne, liebe Grüße von Uwe aus Hannover"


Foto: Dieser Grünfelderige Täubling ist einem Grünen Speisetäubling sehr ähnlich und auf den ersten Blick kaum zu bestimmen.





Die Fichtensteinpilze und die Sommersteinpilze wachsen nun bei Braunschweig um die Wette


Daniel schreibt am 14. Juli 2021:

"Guten Abend Heinz-Wilhelm ,

jetzt geht es richtig los mit den Steinpilzen in meinem Buchenwald bei Braunschweig. Zu den Sommersteinpilzen gesellt sich nun der erste kräftige Schub von Fichtensteinpilzen, die auf dem 1. Foto hinten zu sehen sind.

Leider waren sehr viele bereits vermadet, so dass sie im Wald bleiben mussten.

Grüße Daniel"

(3 Fotos © Daniel)

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2 Fotos: Nun sind sie gemeinsam da im Buchenwald bei Braunschweig: Sommersteinpilze, von denen wir einen mit Schneckenbesuch auf dem Foto links sehen, sowie Fichtensteinpilze, deren einer rechts wächst. Die Stiele der Fichtensteinpilze sind deutlich heller als bei Sommersteinpilzen. 


Panierte Nuggets vom Riesenbovist mit einem mediterranen Ragout mit einer Minzenote


Foto: Solch ein Gewimmel aus Netzstieligen Hexenröhrlingen haben wir selten einmal gesehen. Arnold fand sie auf "seiner" Röhrlingswiese am Stadtrand, gleich neben der Fundstelle mit den Riesenbovisten. (3 Fotos © Arnold)

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Arnold schreibt am 13. Juli 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich sehr viele sehr gute Netzstielige Hexenröhrlinge gefunden hatte, kam es zu meinem ersten Fund eines Riesenbovists. Er wuchs am südöstlichen Stadtrand von Hannover in einem Böschungsgraben, direkt in Nachbarschaft meiner Röhrlingswiese.

Gesehen habe ich ihn erst, nachdem gemäht worden war. Das kleinere Exemplar habe ich stehen gelassen. Der Mitgenommene ist so groß, dass ich ihn gleich mit meinen chinesischen Nachbarn geteilt habe. Nach anfänglicher Skepsis waren auch Sie begeistert.

Zubereitet habe ich Nuggets, paniert mit Semmelbröseln, und ein mediterranes Gemüseragout mit Bovlst und Minze. Der Pilz schmeckt „neutral“, die Konsistenz ähnelt Schaumküssen. Sehr interessant mit verschiedenen Dips.

Viele Grüße, Arnold"


2 Fotos: Aus dem Riesenbovist im Böschungsgraben hat Arnold köstliche Bovistnuggets gebacken, die er mit Semmelbröseln paniert hat. Dazu gab es ein mediterranes Gemüseragout mit Minzenote.


Fehlgeschlagene Kostprobe:

Die Perlpilze kommen bei Gisela nicht auf den Speiseplan


Gisela schreibt am 12. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich im Bereich des Silbersees in Langenhagen unterwegs in der Hoffnung, Parasole zu finden. Die gab es leider nicht, dafür viele frische Perlpilze.

Ich habe einige für eine Geschmacksprobe mitgenommen. Die Pilze habe ich sorgsam geputzt (Huthaut abgezogen etc.), in Butter gebraten und mit einem Hauch Salz veredelt. Den Geruch bei der Zubereitung fand ich unangenehm; dasselbe gilt für den Geschmack der
Pilze.

Ich werde es weiterhin bei ihrem Anblick belassen und sie keinesfalls auf meinen Speiseplan setzen.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

Liebe Gisela,

das habe ich bei Perlpilzen auch schon erlebt, und zwar bei solchen, die ich unter Rhododendron gefunden hatte, wo über 100 Stück auf engstem Raum standen. Sie landeten, schon gebraten, mit Schwung in der Biotonne. Seitdem bin ich gegenüber Perlpilzen, die nicht im Wald wachsen, vorsichtig.

Herzliche Grüße, Heinz-Wilhelm

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Braunschweig: Die Sommersteinpilze haben mit ihrem schnellen Wachstum Daniels Erwartungen überholt


Daniel schreibt am 11. Juli 2021:

"Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute war ich nach dem Frühdienst spontan noch einmal in meinem Buchenwald bei Braunschweig, wo ich schon des öfteren schöne Steinpilze gefunden habe in den letzten Jahren.

Noch vor einer Woche war dort kein Pilz zu sehen. Und heute? Da waren viele Sommersteinpilze leider schon überständig. Für einen vorzeigbaren Fund hat es dennoch gereicht (Foto rechts). Aber es ist schon ein Wahnsinn, wie schnell Pilze wachsen!

Viele Grüße, Daniel"

(2 Fotos © Daniel)

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Foto: Dieser Sommersteinpilz war noch jung und gut verwendbar, im Gegensatz zu etlichen hinfälligen Greisen seiner Art. 





Auch in und bei Göttingen ist eine wahre Pilzschwemme ausgebrochen


Foto: Netzstielige Hexen in rauen Mengen haben Robert & Familie gefunden. Sie zählen zu ihren Lieblingspilzen, was ich durchaus nachvollziehen kann. Ich finde sie geschmacklich nicht weit vom Flockenstieligen Hexenröhrling entfert. Von 123pilzsuche.de bekommen sie für ihren Geschmack die Schulnote 1. (4 Fotos © Robert)

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Robert schreibt am 11. Juli 2021:

"Guten Tag,

heute waren wir mit unserem kleinen Sohn in Göttingen im Stadtgebiet unterwegs, um bei schwül-warmem Schauerwetter mal nach den Pilzen zu gucken. Um diese Zeit hatten wir in den Jahren vorher immer eine Menge Netzstieliger Hexenröhrlinge gefunden, die zu unseren absoluten Favoriten zählen. Um es kurz zu machen: die ausgiebigen Regenfälle der letzten Wochen mit dem warmen Wetter haben zu einer wahren Pilzschwemme geführt.

Wir haben unter Linden, Eichen und vor allem Birken wieder massenhaft Netzstielige Hexenröhrlinge gefunden. Leider mögen neben uns auch die Maden diese Pilze sehr, so dass der große Haufen am Ende zu großen Teilen nur aus Hüten bestand. Außerdem konnten wir eine ganze Menge Perlpilze ernten, die überall verstreut wachsen.


Foto: Hier haben sich vier Netzstielige Hexen zu einer kleinen Wagenburg formiert. Wer weiß, ob sich bei ihrem Anblick nicht mancher Käfer doch überlegt hat, wieder umzukehren.

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Foto: Nicht minder eindrucksvoll sind diese vier schönen Perlpilze mit ihren Röckchenmanschetten.


In einem kleinen Gebüsch direkt neben einem Spielplatz haben wir mehr als 15 große, alte Steinpilze mit gelben Röhren gefunden, wobei wir unsicher sind, ob es der Anhängselröhrling oder der Blasshütige Röhrling ist. Eine Geschmacksprobe ergab auf jeden Fall einen recht intensiven Steinpilzgeschmack ohne Bitternote. Da wirklich Massen dort standen, haben wir einige wenige Exemplare geerntet.

Nur 200 Meter weiter haben wir dann noch Hainbuchenraufußröhrlinge gefunden, einen großen, einen kleinen und fünf noch ganz winzige Exemplare, die natürlich weiterwachsen dürfen.

Mit unserem gut gefüllten Korb sind wir nach Hause gegangen und haben mehr als 50 Champignons, diverse Täublinge, einige Rotfußröhrlinge und Filzröhrlinge links liegen gelassen. Außerdem waren Wurzelnde Bitterröhrlinge, diverse weiße Trichterlinge*, weiß milchende Milchlinge, Graue Wulstlinge und Fransige Wulstlinge zu sehen.

Viele Grüße, Robert, Anastasiya & Erik"

* Teils tödlich giftig

Blau = ungenießbar

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Foto: Und hier der Restfund, der von Perlpilzen klar dominiert wird.





Braunschweig: Daniel findet die ersten Sommersteinpilze, dazu Flockenstielige Hexen und Pfifferlinge


Foto rechts: Über seinen ersten Fund mit schönen Sommersteinpilzen, Flockenstieligen Hexenröhrlingen und Pfifferlingen, den er heute bei Braunschweig machte, konnte sich Daniel freuen.

Nach einigen schmalen Ergebnissen, die er ebenfalls bei Braunschweig und nahe Gifhorn gemacht hatte, war dies so etwas wie ein Durchbruch. Bislang hatte Daniel, der oft mit seinen Töchtern auf die Pilzsuche geht, im Pilz-Ticker-Niedersachsen tolle Funde von Fichtensteinpilzen präsentiert.

(Foto © Daniel)

10. Juli 2021

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Ein König von einem Perlpilz


Foto: Ein überaus prächtiger Perlpilz, wohl der Schönste, der je auf dieser Website gezeigt wurde. Gisela nahm ihn aus Vorsicht nicht mit. Dabei zeigt er in der Hutmitte die für ihn typische fleischrötliche bis rosabraune Färbung. Die Rötung im Fleisch offenbart sich eher bei älteren Pilzen, gerne im Stiel. Perlpilze schmecken noch besser als ohnehin schon, wenn man ihre Huthaut und die Velumreste sorgfältig abzieht.


Gisela schreibt am 9. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

gestern habe ich auf einer Wiese nahe des Mittellandkanals Riesenboviste in mittlerer Größe gefunden. Versteckt im Gras ringsherum werden bald noch viele Miniaturausgaben Erntegröße erreichen.

Etwa einen Kilometer weiter auf einer anderen Wiese stach mir eine Pilzschönheit  ins Auge, die ich als Perlpilz erkannte. Es waren dort mehrere dieser Art in verschiedenen Stadien zu sehen. Die Bestimmungsmerkmale passten bis auf das kaum wahrzunehmende Röten des
Fleisches, weshalb eine gewisse Unsicherheit blieb und ich lieber vom Verzehr abgesehen habe.

Im Namen der Pilze freue ich mich über den ergiebigen Regen, der gerade fällt.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(2 Fotos © Gisela)

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Foto: Die Riesenboviste sind zwar noch nicht so riesig, freuens ich aber über hoffentlich gut gedeihenden Nachwuchs.





Diesmal zauberte Uwes Glücksbringerin Pfifferlinge in den Korb - auf den letzten Metern


Foto: Schon auf dem Rückweg, dem Auto nahe, entdeckte Petra die goldgelben Flecken im Gras seitlich des Weges. Sollten das etwa...? Ja, Uwe und seine Glücksbringerin durften sich ganz unerwartet über schöne Pfifferlinge freuen. (2 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 3. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

die Wetterbedingungen sind um diese Jahreszeit für das Pilzesammeln so gut wie seit Jahren nicht, zumindest was die Region Hannover betrifft. Bodenfeuchte gut, Temperatur gut, alle Rahmenbedingungen sind top. Warum also keine Pilze finden?

Letztes Jahr hatte ich trotz Dauertrockenheit in der zweiten Juli-Woche das erste Mal schon einen gut gefüllten, bunten Pilzkorb mit Steinpilz, Maronen, Filzröhrlingen, Goldröhrlingen und Täublingen.

Also machte ich mich vor anderthalb Wochen das erste Mal auf in die Pilze im Mischwald bei Burgwedel. Finden konnte ich einen Reiftäubling, zwei überständige Flockenstielige Hexenröhrlinge und eine kleine Familie von Gallenröhrlingen. Viel war das nicht gerade.

Also geben wir den Pilzen noch eine Woche, zumal Regen angesagt wurde. Heute machte ich mich nun mit meiner Frau, meinem kleinen Glücksbringer, welcher bisher immer für Überraschungen gesorgt hat, siegessicher erneut auf nach Burgwedel.

Nach knapp zwei Stunden gaben wir auf. Einziger Fund war ein einsamer Perlpilz. Sonst nicht ein einziger Pilz. Das Frühjahr war wohl doch zu kalt?  Meine Frau, die auch eine kleine "Kräuterhexe" ist, freute sich dennoch über ein paar Wildkräuter. Wenigstens etwas.

Sollte uns ihr Talent, uns Glück einzutragen, dieses Mal wirklich im Stich lassen? Mit solchen Gedanken trug ich mich, als wir zum Auto zurückgingen. Ein paar hundert Meter vor dem Ziel, der Parkplatz war schon in Sichtweite, sagte meine Frau mit einem Mal: "Du, es gibt doch Pilze. Da schimmert was durch das Gras!"

Ich bückte mich an den Wegrand um diesen kleinen, vielleicht ein Zentimeter großen, gelben Klecks im Moos und Gras freizulegen. Ich sagte noch: "Das werden doch nicht etwa...?" Und tatsächlich, es waren zwei schöne knackige, leuchtend gelbe Pfifferlinge. Und nur drei Schritte weiter noch ein kleines Nest. Wieder gut getarnt.

Gott sei Dank habe ich meiner Frau von meinen Zweifeln nichts erzählt. Alles hatte ich heute auf der Uhr: Steinpilz, Täublinge, Perlpilze, Flockenhexen - aber bestimmt keine Pfifferlinge. Ich gelobe, die magischen Fähigkeiten meines kleinen Glücksbringers nie wieder in Frage zu stellen.

In diesem Sinne und mit der Hoffnung auf viele schöne Pilzgänge für uns alle, liebe Grüße aus Hannover von Uwe & Petra"

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Gifhorn: Noch keine Röhrlinge, dafür aber schöne Pfifferlinge für Daniel und Töchter


Foto: Noch keine erhofften Röhrlinge, dafür aber einige Pfifferlinge gab es für Daniel und seine Töchter bei Gifhorn. Wieder zuhause, wurden sie gleich zubereitet (2. Foto).

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Daniel schreibt am 3. Juli 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

aufgrund der schon recht häufigen Einträge hier im Pilzticker war ich gestern das erste Mal in diesem Jahr an meinen Steinpilzstellen bei Braunschweig unterwegs. Leider noch ohne Erfolg.

Heute haben meine Töchter und ich es in der Heide bei Gifhorn versucht. Aber auch hier gab es kaum Pilze. Immerhin haben wir noch eine Handvoll Pfifferlinge gefunden - und gleich mit Spaghetti zubereitet. 

Liebe Grüße aus Braunschweig, Daniel"

(2 Fotos © Daniel)

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Mit der Schleimspur-Taktik den Steinpilzen nachsetzen


Foto: Drei Frauentäublinge sowie zwei Fleischrote Speisetäublinge (rechts) und ein Steinpilz. Letzteren fand Agnes nach ihrer neuen Schleimspur-Suchtaktik. Das Patent darauf gehört allerdings Stefan vom Pilz-Ticker Hessen, der sie schon länger praktiziert.


Agnes schreibt am 24. Juni 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

seit über einer Woche finde ich immer mal wieder vereinzelt Sommersteilpilze im Elm. Fundort sind immer helle Plätze unter großen, alten Buchen - eigentlich die gleichen Orte, wo ich später im Jahr auch die Fichtensteinpilze finde.

Auch der eine oder andere Flockenstielige Hexenröhrling ist zu finden.

Meine neue Methode ist es, Stellen mit viel Schneckenschleim genauer abzusuchen. Meist findet sich zwar nur noch ein kläglicher Steinpilzrest, aber im näheren Umfeld schießt vielleicht ein ganz junger Steinpilz hoch. 

Gestern hatte ich Glück mit dieser Suchmethode, fand den Schneckenschleim und den jungen unversehrten Steinpilz (Foto rechts) nur einen Meter weiter. Im gleichen Gebiet standen auch schöne junge Täublinge.

Zuhause identifizierte ich sie genauer, alle schmeckten bei der Rohkostprobe mild. Bei zweien waren die ansonsten bei Täublingen spröden Blätter weich und fast speckig beim Darüberstreichen - das müssen Frauentäublinge gewesen sein. Zwei waren sprödblättrig und vermutlich Speisetäublinge und einen größeren konnte ich nicht bestimmen. 

Liebe Grüße, Agnes aus Sickte"

(2 Fotos © Agnes)

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Wolfenbüttel und Wolfsburg: Die jungen Lungenseitlinge haben Agnes prima geschmeckt


Foto: Vermutlich an einer hingestreckten Esche wachsen diese schönen Lungenseitlinge. Sie sind wohlschmeckende Speisepilze, die auch Agnes gemundet haben. (2 Fotos © Agnes)

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Agnes schreibt am 13. Juni 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

gestern und heute fand ich im Landkreis Wolfenbüttel und in der Nähe von Wolfsburg einige sehr schöne junge Lungenseitlinge.

Fundort waren am Wegesrand liegende Stämme von Eichen und beim zweiten Bild vielleicht eher an einer Esche. In Butter gebraten, leicht gebräunt, mit Salz und frischen Kräutern waren sie allesamt sehr zart und wohlschmeckend.

Liebe Grüße, Agnes"


Foto: Und hier wachsen die Lungenseitlinge an morschen Eichen.


Den Schwefelporling gab es im Backteig, dazu eine Chilisauce


Arnold schreibt am 7. Juni 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei ein Foto mit einem ersten Fund von einem Netzstieligen Hexenröhrling. Ich fand ihn in Hannover auf einer bemoosten Parkwiese unter Linden. Die Wiese wurde erst vor einer Woche gemäht. Leider waren er und alle weiteren Exemplare trotz guten Aussehens bereits stark verwurmt.

Ein weiterer Fund leuchtete schon von Weitem an einer Silberweide: ein sehr ergiebiger Schwefelporling. Meinem chinesischen Nachbarn, der voll auf Pilze abfährt, war er nicht geheuer...

Viele Grüße, Arnold"

(3 Fotos © Arnold)

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2 Fotos: Den Schwefelporling gab es bei Arnold, gelernter Koch, im Backteig mit einer Chilisauce.


Ein Curry aus Schwefelporlingen und Hühnerbrustfilet


Dirk schreibt am 6. Juni 2021 zu diesen 2 Fotos:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem die Morcheln ihre Saison beendet haben, war es an der Zeit, nach dem derzeitigen Pilzwachstum zu sehen. Dabei haben wir gleich an vier Stellen in der Nähe von Laatzen ganz frische Schwefelporlinge entdeckt. Wir wollen sie nach und nach unterschiedlich verarbeiten und verspeisen.

Als erstes Gericht habe ich ein Curry aus Schwefelporlingen, Hühnerbrustfilet, Paprika
und Frühlingszwiebeln zubereitet. Dazu gab es gebutterten Spargelreis. Der sehr gute Geschmack sowie die fleischartige Konsistenz der Porlinge waren kulinarisch wirklich überzeugend.

Die nächsten Exemplare möchte ich panieren und ausbacken.

Ich habe die Pilze vor der weiteren Zubereitung 5 Minuten abgekocht, wie es allgemein empfohlen wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Pilzen behalten Schwefelporlinge ihre Festigkeit, weshalb man sie auch schadlos mit Wasser reinigen kann.

Herzliche Grüße aus Laatzen-Ingeln, Dirk"

(3 Fotos © Dirk)

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Foto: Schwefelporlinge, die erst einmal kräftige orangefarbene Töne angenommen haben, werden zunehmend schwerer verdaulich. Die beste Zeit ihrer Ernte ist, wenn sie rein zitronengelb und an den Rändern kräftig wulstig sind. Die mildesten findet man an Weiden und Birken.


Jetzt müssen sogar schon die Cuxhavener Morcheln vor Arnold aus Hannover zittern


Foto: Leckeres aus dem Pinienmulch. Die großen Spitzmorcheln wuchsen zwischen Pflanzenkübeln, die ihnen ganz offensichtlich Schutz und Wärme boten, die kleinen auf freier Fläche. (3 Fotos © Arnold)

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Arnold schreibt am 15. Mai 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

viele Grüße aus Cuxhaven-Land; ich bin zu Besuch an der Nordseeküste.

Hier, direkt hinterm Deich in Cuxhaven, in einem Wäldchen mit eingestreuten Eschen, wachsen trotz immer noch einstelligen Temperaturen und feuchtem Boden jede Menge Käppchenmorcheln. Vielleicht liest das ja der ein oder andere Einheimische und nimmt es als Anregung.

Denn ich ernte hier meine Morcheln sozusagen direkt vor der Haustür: einer meiner Nachbarn, der Pflanzen im Freiland und in Töpfen zieht, hat jede Menge Pinienmulch ausgebracht. Und zu meiner Freude finden wir darauf schönste Spitzmorcheln. Etwas kleinere auf der Freifläche, große zwischen den Kübeln. Und es kommen immer wieder welche nach.

Viele Grüße, Arnold aus Hannover"


Foto: Hier bekommt man einen Eindruck von dem Pinienmulchgelände, das so schöne Spitzmorcheln hervorbringt. Es könnte sich um eine Baumschule oder Anzuchtgärtnerei handeln.


Foto: Gleich hinterm Deich bei Cuxhaven, in einem Wäldchen mit eingestreuten Eschen, wachsen sie, die Käppchenmorcheln. In einem Flor aus urgesunder Vogelmiere.

Arnold aus Hannover, von Beruf Koch, sucht erst seit dem vergangenen Herbst Pilze. An Winterpilzen hat er Austernseitlinge, Samtfußrüblinge und Judasohren gefunden, in diesem Frühjahr bereits Speisemorcheln, Spitzmorcheln, Käppchenmorcheln und Maipilze. Ein Spitzenergebnis, zu dem wir ganz herzlich gratulieren, lieber Arnold!


3 Arten Morcheln im Eschenrevier:

Dirks Glückstage mit den begehrten Morcheln wollen nicht enden


Foto: Ein Anblick für Pilz- und Naturromantiker. Dirk präsentiert 139 Käppchenmorcheln, acht Speisemorcheln sowie zwei Spitzmorcheln auf einem schönen Holztablett. Ein herrlicher Fund bei Hannover-Laatzen! (3 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 12. Mai 2021:

"Moin Heinz-Wilhelm,

die Pilzgötter waren uns einmal mehr wohlgesonnen. Bereits zum dritten Mal konnten wir
in diesem Frühjahr eine üppige Morchelernte einfahren.

Jetzt haben wir in unserem Eschenwäldchen bei Laatzen neben 139 Käppchenmorcheln
und acht Speisemorcheln erstmalig auch noch zwei große Spitzmorcheln gefunden.
Die Esche scheint wirklich der liebste Partner der Morcheln zu sein. Wir haben das Glück,
dass unser Hain fast ausschließlich aus dieser Baumart besteht.

Die schönsten Vertreter der drei Morchelarten zeigt das anhängende Gruppenbild.

Da es inzwischen ergiebig geregnet hat, gehe ich davon aus, dass noch reichlich Morcheln
nachwachsen werden.*

Herzliche Grüße aus Laatzen-Ingeln, Dirk"

* Nicht zwangsläufig. Ein Morchelplatz gibt zweieinhalb bis höchstens drei Wochen Fruchtkörper, danach ist definitiv Schluss.


Foto: Drei Morchelarten auf einen Blick: wir sehen eine Käppchenmorchel (links), eine Spitzmorchel (Mitte) und eine Speisemorchel (rechts).


Foto: Und noch ein Blick ins pralle Morchelleben: Eine Spitzmorchel (Mitte), eine Speisemorachel (rechts) sowie Käppchenmorcheln im Hintergrund in Großaufnahme.





Eine märchenhafte Morchelwiese und ein üppiger Maipilz-Fund von Arnold


Foto: Ein wunderschönes Landschaftsbild mit einer mächtigen Esche im Hintergund und zwei schönen Gelben Speisemorcheln. Warum stehen sie so weit vom Stamm? Weil Mykorrhizapilze, also an bestimmte Baumarten gebundene Pilze, gerne an den äußersten Enden der Baumwurzeln wachsen, dort, wo die Wurzeln besonders fein sind. Dieser Platz ist inetwa da, wo die Zweige des Baumes enden. Danke für das ebenso schöne wie informative Foto, lieber Arnold! (2 Fotos © Arnold)

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Arnold schreibt am 11. Mai 2021:

"Eine erhabene Esche bestimmt das Landschaftsbild am Rande einer naturbelassenen Wiese bei Bad Nenndorf. Als wäre sie für alle Zeiten gewachsen, steht ihr mächtiger, gerader Stamm fest im Boden verwurzelt. Die Baumkrone kratzt am Himmel. Ein Traum von einem Baum.*

Etwas weiter hinten fließt ein kleiner Bach. Da muss es doch Pilze geben! Mehrfach bin ich um den Baum herum geschritten - und habe nichts gefunden. Zurück im Auto, warf ich noch einen Blick auf die fast romantische Frühlingswiese - und da entdeckte ich die zwei schönen Gelben Speisemorcheln. Welch ein Glück, dass ich sie nicht zertrampelt hatte... 

Wie bei Dirk im Beitrag vom 5. Mai 2021 beschrieben, sind auch bei „meinen" Eschen ansonsten keine Morcheln zu finden.

Um eine sehr hilfreiche charakteristische Beschreibung der Maipilze hat sich Véronique in ihrer Nachricht vom 7. Mai 2021, gleich hierunter, verdient gemacht. Ein Dankeschön dafür! Ich kann mich ihr nur anschließen. 

Mein auf dem zweiten Foto zu sehender üppiger Maipilz-Fund entstammt einem einzigen Hexenring, den ich im Gebüsch am Straßenrand entdeckt hatte

Viele Grüße, Arnold"

* Arnolds Beschreibung der Esche weckt tatsächlich Assoziationen zur Weltesche Yggdrasil, die in der nordischen Mythologie als Weltenbaum den gesamten Kosmos verkörpert.


Foto: Alle diese schönen Maipilze hat Arnold in einem einzigen Hexenring gefunden, in einem Gebüsch am Straßenrand.


Der zufällig entdeckte Morchelplatz im Deister erweist sich als erfreulich ergiebig


Foto: Der zufällig entdeckte Wachstumsplatz der Speisemorcheln ist für Véronique ein ergiebiger Fundort. An die 30 schönster Speisemorcheln hat sie im Deister wieder gefunden - und Waldmeister für eine Maibowle. (2 Fotos © Véronique)

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Véronique schreibt am 7. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nach dem ergiebigen Zufallsfund der letzten Woche überredete ich gestern meinen Angetrauten nach Feierabend zu einer späten Deisterexpedition, um die Morchelstelle nach neuen Speisemorcheln abzusuchen. Mit Erfolg! Zu ihnen gesellte sich frischer Waldmeister, so dass dem Genuss der ersten Maibowle am Wochenende nichts mehr im Wege steht.

Ein Erstfund für mich sind diese Maipilze, durch die ich im Pilzticker aufmerksam wurde und die ich nach sorgfältiger Artabgrenzung zu genießen gewillt bin.

Die Fotos zeigen die typischen Merkmale im Unterschied zum hoch giftigen Ziegelroten Risspilz (Mairisspilz): Der Hut ist matt, durchgängig cremefarben, nicht radialfaserig und nicht rissig; auch haben die Hüte keinen Buckel. Die Lamellen stehen eng und sind ausgebuchtet angewachsen. Das Fleisch ist fest, rötet nicht im Schnitt und riecht sehr deutlich nach Mehl bzw. Gurke.

So, nun aber an die Arbeit- der Reinigungsaufwand bei Morcheln ist schließlich nicht zu unterschätzen. 🙂

Allen ein schönes Wochenende und volle Körbe!

Liebe Grüße von Véronique"


Foto: Einige schöne Maipilze gab es als Zugabe. Véronique hat die Merkmale dieses für sie erstmaligen Fundes treffend beschrieben.


Hannover: Sehr gute Maipilze für den Sofortverzehr und ein Morchelchen für den Vorrat


Gisela schreibt am 7. Mai 2021:

"Hallo, Heinz-Wilhelm und alle Pilzfreunde,

unverhofft  habe ich heute auf einer Grünfläche nahe des Mittellandkanals qualitativ sehr gute Mairitterlinge mit einem Gesamtgewicht von 805 Gramm gefunden (Foto rechts). Nachschub steht in den Starlöchern.

Solche tollen wie die gemeldeten Morchelfunde hatte ich leider nicht. Allerdings lugte vor einer Woche an einer untypischen Stelle in einem Wohngebiet eine Morchel unter einer Steineinfassung hervor - mit 17 Gramm keine üppige Beute. Getrocknet ist sie ziemlich winzig geworden. Sie wird in einem Glas mit anderen Trockenpilzen aufbewahrt in der Hoffnung, dass demnächst weitere ihrer Art hinzukommen werden.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(Foto © Gisela)

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Käppchenmorcheln am Rande des Eschenwäldchens, Maipilze in Massen im Landkreis Wolfenbüttel


Foto: Von den Käppchenmorcheln hätten es ruhig noch ein paar mehr sehr dürfen, von den Maipilzen, die es im Überfluss gab, nahm Agnes nur einige der schönsten mit. Sie zählen nicht zu ihren bevorzugten Pilzarten. (3 Fotos © Agnes)

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Agnes schreibt am 7. Mai 2021:

"Lieber Heinz Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

heute fand ich im Landkreis Wolfenbüttel im Südosten Niedersachsens einige Käppchenmorcheln und große Mengen Maipilze.

Fundort der Morcheln war - wie schon vor drei Wochen durch eine einzelne Morchel angekündigt - ein grasiger Weg neben einem Eschenwäldchen. Die Maipilze standen im selben Gebiet so reichlich, dass ich einen Marktstand damit hätte beschicken können. Ich schätze sie nicht ganz so sehr und war daher mit der Ernte zurückhaltend. 

Liebe Grüße - Agnes aus Sickte"

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2 Fotos: Eine Käppchenmorchel auf dem Grasweg am Rande des Eschenwäldchens und einige Maipilze, wie sie kaum typischer im Gras stehen könnten.


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