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die in der Natur seltenen Pilze

ab sofort selbst. Natürlich

mit Pilzbrut von Hawlik,

dem Zuchtpilz-Spezialisten.

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Auch Uwe machte seinen Fund bei Burgwedel


Uwes Pilzkorb; Foto Uwe 16.6.24

Foto: Pfifferlinge, Perlpilze und Täublinge liegen im Korb. Uwe war nach seiner kleinen Freitagabend-Inspektionsrunde bei Burgwedel zufrieden. 


Uwe schreibt am 16. Juni 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

erst einmal einen lieben Gruß und meinen Glückwunsch an Véronique für ihre erfolgreiche Pilzwanderung.

Pfifferlinge; Foto Uwe 16.6.24

Auch ich war bereits am Freitag nach Feierabend zu einer kleinen Pilzrunde in Burgwedel und bin ein paar Waldwege abgegangen. Wo Eichen und Kiefern standen, versteckten sich im Heidekraut und bei Beerensträuchern die Pfifferlinge, siehe beispielsweise das Foto rechts. Dazu gesellten sich noch drei Täublinge und zwei Perlpilze.

Überall sieht und hört man von Pilzfunden, die dieses Jahr zwei bis vier Wochen früher gemacht werden als gewohnt. So langsam erwachen die Pilze nun auch im Nadel- und Mischwald bei uns im mittleren Niedersachsen. Wenn die äußeren Bedingungen ähnlich gut bleiben, wird das ein tolles Pilzjahr.

In diesem Sinne allen eine zukünftige erfolgreiche Zeit im Wald!

Liebe Grüße von Uwe aus Hannover"

(3 Fotos © Uwe)

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Ein prächtiger Perlpilz; Foto Uwe 16.6.24

Foto: Ein überaus prachtvoller Perlpilz, unberührt von Schnecken und, so hoffen wir, von eierlegenden Mücken und Maden.





Burgwedel: Freude über 600 Gramm Pfifferlinge zum Saisonstart 


Korb mit Pfifferlingen; Foto Véronique 16.6.24

Foto: Damit war beim ersten Pilzausflug noch nicht zu rechnen: Der Korb war mit schönen, teils großen Pfifferlingen gut gefüllt. Und auch an einem Sträußchen Blaubeeren fehlte es nicht. Das 2. Foto zeigt einen kleinen Pfifferlingspfad mitten im üppigen Blaubeergesträuch. Véronique und Alexander waren mehr als zufrieden nach ihrem ersten Pilzgang. (2 Fotos © Véronique )

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Pfifferlingspfad im Blaubeergesträuch; Foto Véronique 16.6.24

Véronique schreibt am 16. Juni 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

einen herzlichen Gruß nebst Fotos von unserem durchaus lohnenden Sonntagsspaziergang im Wald von Burgwedel senden wir euch aus dem Norden Hannovers.

Das schwül-warme Wetter, das uns immer wieder Niederschläge brachte, ließ mich in den letzten Tagen zappelig werden: Würden wohl die Pfifferlinge, wie in etlichen anderen Regionen auch, wohl auch bei uns einen frühen Saisonstart hinlegen?

So gewann ich meinen Liebsten heute für eine erste Suche in unserem Lieblingswald, wobei das Bewundern der blühenden Natur und das Sammeln von ein paar Blaubeeren nicht zu kurz kommen sollten.

Und was hatten wir für ein Glück! Volle 600 Gramm Pfifferlinge konnten wir mitnehmen; zahlreiche kleine Nester am Wegesrand ließen wir stehen, damit sich die anderen Pilzsammler*innen in den nächsten Tagen ebenfalls über reiche Beute freuen können. Uwe zum Beispiel? 😉

Auf jeden Fall werden wir nächstes Wochenende wieder unser Glück versuchen. Allen Pilzfreunden eine sonnige Woche und bis bald!

Véronique und Alexander"





Die ersten Pfifferlinge und ein schöner Flocki im Landkreis Gifhorn


Birgits Fund; Foto Birgit 4.6.24

Birgit schreibt am 4. Juni 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nach dem Regen in der letzten Zeit und den frühen Funden vor allem in Süddeutschland wollte auch ich einmal meine Pfifferlingsplätze im Landkreis Gifhorn inspizieren.

Auf sandigem Boden, mit überwiegend Kiefern, ein paar Eichen und Heidelbeergesträuch am Wegesrand fand ich tatsächlich meine ersten Pfifferlinge des Jahres!

So früh wie noch nie! :-))

Auch der erste Flockenstielige Hexenröhrling zeigte seine schönen Farben, und so war meine Freude groß.

Ich wünsche allen Pilzsammlern eine erfolgreiche Suche!

Liebe Grüße aus Hannover sendet Birgit"

(3 Fotos © Birgit)

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Pfifferlinge im Laub; Foto Birgit 4.6.24
Flocki; Foto Birgit 4.6.24

2 Fotos: Drei Pfifferlinge im Laub, der dritte versteckt sich halblinks unten von dem vorderen großen. Rechts ein farbschöner Flockenstieliger Hexenröhrling. 





Knabenkraut und frisch gewachsene Schwefelporlinge


Schwefelporling; Foto Gisela 1.5.24

Foto: So sind die Schwefelporlinge ideal, weil sie noch schön weich und damit gut für den Verzehr geeignet sind. Nur von giftigen Bäumen - Robinien oder Eiben - soll man sie nicht essen. Und Exemplare von Eichen können bitter sein. Ideal sind junge Schwefelporlinge von Weiden.

Scjhwefelporlinge sind der Schrecken von Förstern und Direktoren Botanischer Gärten und Parks, denn wenn sie erst einmal an einer Eiche sitzen, ist das Schicksal des Baumes besiegelt, obwohl man es ihm äußerlich noch nicht ansieht. Denn ist der Fruchtkörper erst einmal da, ist das Kernholz des Baumes bereits zerlegt. (2 Fotos © Gisela)

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Gisela schreibt am 1. Mai 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

meine Fahrradfahrt in den Mai hat sich gelohnt.

Bei herrlichem Wetter startete ich heute Vormittag Richtung Höverscher Kippen. Mairitterlinge habe ich nicht gefunden. Dafür konnte ich die Blüte der wild wachsenden Orchideen - Knabenkraut - bewundern und auf dem Rückweg habe ich im Lönspark frisch gewachsene Schwefelporlinge gefunden.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"


Stücke vom Schwefelporling mit Maigrün; Foto Gisela 1.5.24

Foto: Stücke vom Schwefelporling von hellgelb bis lachsorange, aber alle noch schön weich. Und zum 1. Mai, wie es sich gehört, geschmückt mit Maiengrün. 


Dieser herrliche Duft! Die ersten Maipilze erfreuen Gisela


Maipilze; Foto Gisela 9.4.24

Gisela schreibt am 9. April 2024 zu diesem Foto:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!

Wie schön, dass es wieder mit den Köstlichkeiten losgeht. Meine ersten Mairitterlinge dieses Jahres fand ich heute. Sie sahen zwar nicht so toll aus, doch die Qualität ist gut. Und dieser herrliche Duft! 389 Gramm brachten sie auf die Waage.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

(Foto © Gisela)

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Speisemorcheln und Maipilze bei Alfeld


Maipilze; Foto Birgit 8.4.24

Birgit schreibt am 8. April 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

heute Nachmittag bin ich von Hannover nach Alfeld gefahren, um bei bestem Wetter nach Morcheln zu schauen.

Aber die ersten Pilze, die ich entdecke, waren Maipilze, siehe Foto rechts. Eine ganze Weile später fand ich endlich meine erste Speisemorchel der Saison. Fünf weitere kamen nach und nach hinzu. Die Morcheln wuchsen bei Eschen. Vor einer Woche stand dort noch gar nichts, heute waren sie schon relativ groß. Meine Freude war entsprechend riesig. 

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde und herzlichen Dank für deine schöne Website!

Birgit"

(3 Fotos © Birgit)

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Speisemorchel im Frühlingsgebüsch; Foto Birgit 8.4.24
Speisemorchel bei Schlüsselblume; Foto Birgit 8.4.24

2 Fotos: Eine Speisemorchel im lichten Gesträuch, eine zweite vor einer Schlüsselblume, die kalkhaltigen Boden anzeigt. 


Hannover: Ein Teller voll Rindenmulchmorcheln zum Kalendarischen Frühlingsbeginn


Teller mit Rindenmulchmorcheln; Foto Arnold 20.3.24
Rindenmulchmorcheln entlang einer Rabatte; Foto Arnold 20.3.24

Arnold schreibt am 20. März 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

Zum Kalendarischen Frühlingsanfang ist es in Hannover angenehme 17 °C warm, tagsüber herrscht eine leichte Brise - und die ersten Rindenmulchmorcheln (RiMuMo) 2024 stehen da wie gewünscht (2. Foto rechts). Gleich einen ganzen Teller voll gab es zum Start in die Saison, siehe das 1. Foto rechts!

Viele Grüße

Arnold"

(2 Fotos © Arnold)

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Entlang der Innerste riecht es förmlich nach Morcheln


Gewöhnliche Pestwurz; Foto Birgit 11.3.24

Foto: Die Gewöhnliche Pestwurz, hier zu sehen am Gestade der Innerste, zeigt Spitzmorcheln an. Die Pflanze liebt nährstoffreiche, feuchte, aber durchlässige, öfter überflutete Böden, wächst also gerne an Bach- und Flussufern. (6 Fotos © Birgit)

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Hildesheim - Einen Frühlingsausflug an die Innerste, ein Zufluss der Leine, machten Silvia und Birgit. Im Landkreis Hildesheim beschritten sie dabei einen kalkhaltigen, humosen Wald, dessen Frühblüher gute Zeigerpflanzen für Speisemorcheln und Käppchenmorcheln sind.

Dies waren Bärlauch, Schlüsselblumen, Weißer Lärchensporn, Lungenkraut und als markanter Pilz der ebenfalls diese Bodenverhältnisse liebende Scharlachrote Kelchbecherling

Die Gewöhnliche Pestwurz ist hingegen ein Begleiter von Spitzmorcheln

Blau = ungenießbar

11. März 2024

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Weißer Lärchensporn; Foto Birgit 11.3.24
Schlüsselblume; Foto Birgit 11.3.24

2 Fotos: Zeigen kalkreichen, humusreichen und gleichzeitig stickstoffarmen Boden und damit potentielles Wachstumsgebiet für Speisemorcheln und Käppchenmorcheln an: Der Weiße Lärchensporn (links) und die wild wachsende Schlüsselblume (rechts). Auch Rotblühende Lerchensporn-Arten sind Zeigerpflanzen für Speise- und Käppchenmorcheln.


Lungenkraut;; Foto Birgit 11.3.24
Scharlachroter Kelchbecherling; Foto Birgit 11.3.24

2 Fotos: Auch das Lungenkraut (links) sowie der Scharlachrote Kelchbecherling (rechts) wachsen genau dort, wo sich auch Speisemorcheln und Käppchenmorcheln wohlfühlen. Wichtig ist der gute Kalkgehalt. Eine Garantie, die zwei köstlichen Frühlingspilzarten zu finden, sind Zeigerpflanzen oder Zeigerpilze zwar nicht, aber es lohnt sich allemal, näher hinzuschauen. 


Bärlauchwald; Foto Birgit 11.3.24

Foto: Auch der Bärlauch, der hier üppig gedeiht, mag kalk- und nährstoffreiche Böden. 


Judasohren am Rande des hannöverschen Überschwemmungsgebietes


Judasohren an Holunder; Foto Christine 17.1.23

Foto: Ein Nest von Judasohren an einem alten Holunderast. Auf dem 2. Foto (rechts) sehen wir ein von einer dünnen Eisschicht ummanteltes Judasohr. (3 Fotos © Christine)

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Judasohr, eisummantelt; Foto Christine 17.1.23

Christine schreibt am 18. Januar 2023:

"Einen schönen guten Tag Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,

am Mittwoch war ich bei endlich einmal trockenem Wetter und Temperaturen um null Grad Celsius im Waldgebiet am nordöstlichen Stadtrand zu Fuß unterwegs. Solange ich mich zurück erinnern kann, war es hier noch nie so nass: großflächig stehen Bäume und Büsche bis zu den Stämmen in flachem Wasser, das teilweise gefroren ist.

Am Waldrand fand ich an mehreren Stämmen hinfälliger Holunderbüsche kleine Ansammlungen frischer Judasohren. Einige waren von der Kälte der vergangenen Nacht noch durchgefroren und mit einer dünnen, glänzenden Eisschicht überzogen (Foto rechts). Außerdem fand ich an mehreren Totholzstücken von Erlen farbenfroh geringelte Schmetterlingstrameten.

Von den Schmetterlingstrameten habe ich eine kleine Menge mitgenommen, um mir sogleich einen Vitaltee mit etwas frischem Ingwer zuzubereiten. Ein paar Judasohren habe ich frisch für ein Gemüsegericht zum Abendessen verwendet; die übrigen trocknen schon im Dörrgerät.

Liebe Grüße aus Hannover von Christine"


Schmettelringstramete; Foto Christine 17.1.23

Foto: Kleine Schmetterlingstramete am vermodernden Baumstamm. 


Im Lieblingswald bei Celle: Acht Pfifferlinge und gut eineinhalb Kilo Trompetenpfifferlinge


Fund zum Jahresende; Foto Verena 29.12.23
Späte Pfifferlinge; Foto Verena 29.12.23

Verena schreibt am 29./30. Dezember 2023:

Lieber Heinz-Wilhelm,

"Was willst du denn im Wald, es ist doch Winter, da wachsen keine Pilze!" so sagte mein Mann heute zu mir. Natürlich kein Pilzsammler. Ich aber hatte so ein Gefühl: es könnte sich lohnen.

Eine Autostunde später stehe ich in einem meiner Lieblingswälder im Landkreis Celle, ein schöner Mischwald mit Eichen, Buchen und Nadelbäumen, zuverlässiger Lieferant von Hexenröhrlingen, Steinpilzen, Reizkern und allerlei mehr. Die Augen von der langen Autofahrt noch auf Fernsicht gestellt, sah ich erst einmal nichts. Dennoch ist es immer schön im Wald, auch wenn man nichts findet.

Heute aber sollten mir die Tiere des Waldes helfen, doch noch fündig zu werden. Ob es Rehe waren oder Nager, die die Hüte der Trompetenpfifferlinge fein säuberlich abgefressen und die leuchtendgelben Stiele gut sichtbar im braunen Buchenlaub liegen ließen, vermag ich nicht zu sagen.

Jedenfalls brachten mich die gelben Stummelchen erfolgreich auf die Spur, und plötzlich fand ich massenhaft Trompetenpfifferlinge. Es stimmt schon, was man sagt: ist der Erste gefunden, sieht man sie überall. Und was für Oschis es heute waren, etliche mit einem  Durchmesser von gut zehn Zentimetern. Über eineinhalb Kilo sammelte ich ein (1. Foto rechts). Ich werde sie im Dörrautomaten trocknen, um sie dann zu Pilzpulver zu vermahlen.

Zu meinem Leidwesen setzte pünktlich zum Jagderfolg der Regen ein, gewürzt mit Hagel. Aber jetzt aufhören, wo man gerade auf Gold gestoßen ist? Und wo wir gerade von Gold sprechen: da leuchten sie ja auch schon im Laub, dottergelbe Pfifferlinge! Gleich acht Stück fand ich, siehe das 2. Foto rechts.

Ein ganz sonderbarer Winter ist dies wahrlich! Niedersachsen geht gerade flächendeckend baden, aber den Pfifferlingen gefallen die milden Temperaturen und der viele Niederschlag ganz offenkundig. Sollte es frostfrei bleiben und ein wenig trockener werden, bin ich mir sicher, dass auch in ein bis zwei Wochen noch Trompetenpfifferlinge zu finden sein werden, denn es kamen sehr viele junge nach.

Einstweilen einen guten Rutsch und Funghi heil allen Pilzenthusiasten!

Verena"

(2 Fotos © Verena)

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Eben noch in der Sonne, bald in der Sauce


Judasohren in der Nachmittagssonne; Foto Gisela 17.12.23

Foto: Sie glimmen in der warmen Nachmittagssonne des 3. Advents: aufgeplusterte Judasohren. (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 17. Dezember 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

das milde Wetter lockte mich am 3. Advent zu einer längeren Radtour kreuz und quer durch die Eilenriede. Der Weg sollte das Ziel sein, Blick auf Pilze natürlich nicht ausgeschlossen. Eine Austernseitlingsstelle war bereits abgeerntet. Doch bald darauf glimmten an einem
Baumstamm in der Sonne einige Judasohren. Ich trockne sie, um mit ihnen später zusammen mit anderen Trockenpilzen eine Sauce zu veredeln.

Allen Pilzfreunden wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein friedvolles Jahr 2024. Dir, lieber Heinz-Wilhelm, vielen Dank für die wertvollen Informationen in diesem Jahr rund um das Thema Pilze.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

Liebe Gisela, 

auch Dir, die Du nun schon so lange so fleißig das Pilzgeschehen in und um Hannover beobachtest und beschreibst, wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. 

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm 





Ein Tintenfischpilz müht sich im kalten Dezember ins Leben


Tintenfischpilz; Foto Verena 14.12.23

Verena schreibt am 14. Dezember 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich im Eichen-Hainbuchenwald zu einer kleinen Erkundungsrunde. Speisepilze fand ich keine, dafür aber - so vermute ich zumindest - einen Tintenfischpilz, der Mitte Dezember im Begriff war, sich aus dem Ei zu schälen, siehe das Foto rechts. Ganz und gar erstaunlich! 

Ich muss sagen, sie fehlen mir doch sehr, die täglichen Nachrichten im Pilzticker und das damit verbundene "Jagdfieber"... 

Ich möchte dir ganz herzlich danken für all deine Mühe und dein Engagement für diese fantastische Seite. Eine schöne Weihnachtszeit und guten Rutsch wünsche ich dir und allen Pilzbegeisterten!

Verena"

(Foto © Verena)

Blau = ungenießbar

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Der Mond hat sich in einen Austernpilz verwandelt und schläft neben dem Glascontainer


Austernpilze; Foto Christine 24.11.23

Foto: Der schlafende Mond hat sich in einen Austernseitling verwandelt und unter die anderen gemischt. Die Zeit der Austernpilze ist gekommen, ab 8 Grad Celsius und tiefer können sie fruktifizieren und ihre Sommerform, die Lungenseitlinge, ablösen. 


Abendessen; Foto Christine 24.11.23

Christine schreibt am 24. November 2023:

"Einen schönen Guten Tag Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

am Donnerstag war ich gar nicht auf Pilzsuche, sondern wollte einfach nur ein wenig Altglas zu einem nahegelegenen Glascontainer bringen. Dabei fiel mir auf dem angrenzenden großen Grasstück ein Baumstumpf auf, der von verschiedenen Pilzen besiedelt war.

Darunter befanden sich auch Austernseitlinge, die bei Temperaturen zwischen null und elf Grad Celsius und sehr viel Regen fruktifiziert waren. Sie waren frisch, zart und madenfrei und brachten knapp ein Kilo auf die Waage.

Einen Teil des Fundes gab es gleich zum Abendessen (Foto rechts), den Rest habe ich fertig geputzt und in Streifen geschnitten eingefroren.

Liebe Grüße aus Hannover von Christine"

(2 Fotos © Christine)

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In den Fichten und Rotbuchen im Elm ist noch immer allerhand los

«Ich konnte an den knackigen Steinpilzen einfach nicht vorbeigehen»


Steinpilzfund im November; Foto Agnes 22.11.23
Steinpilz im Mischwald; Foto Agnes 22.11.23

Agnes schreibt am 22. November 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

es war ein super Pilzjahr bislang in der Region Wolfenbüttel und die Gefriertruhe ist eigentlich randvoll. Daher sollte es nur eine ausgiebige Elmtour mit Hund werden. Aber die Böden sind herrlich feucht und in den reinen Fichtenwäldern, in denen in den letzten trockenen Jahren keine Pilze wuchsen, stehen sie jetzt immer noch knackig da: die Fichtensteinpilze. Ich konnte einfach nicht an ihnen vorbeigehen.

Auch unter den Rotbuchen ragten die Sommersteinpilze noch aus den Blattmassen hervor. So mussten dieses Mal die Steinpilze, Maronen und Flockenhexen in den Stoffbeutel, weil ich den Pilzkorb zuhause gelassen hatte.

Liebe Grüße Agnes"

(2 Fotos © Agnes)

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Noch zwei stramme Steinpilze am Eli-Fehn-Kanal für Helga


Zwei sehr späte Sommersteinpilze; 15.11.23

Ostrhauderfehn - Zwei späte Steinpilze, womöglich sogar Sommersteinpilze, hat Helga erneut entlang des Elisabeth-Fehn-Kanals in Ostfriesland gefunden. Über die unerwartete Ernte freute sie sich sehr: "Für eine kleine Mahlzeit sind sie völlig ausreichend." (Foto © Helga)

15. November 2023

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