Pilz-Ticker-Niedersachsen



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Burgwedel: Überraschend viele gute Pilze für Uwe und vage Hoffnung auf ein Traumpilzjahr


Foto: Interessant an diesem Korb sind die Reizker. Es dürften die Kiefern- oder Edelreizker sein, die Uwe - neben Fichtenreizkern - gefunden hat. Unter den Edelreizkern gibt es die Spangrünen, die mehr Grün- als Orangeanteile an der Hutfarbe haben und damit optisch außergewöhnliche Pilze sind. Und außergewöhnlich gut schmecken. (3 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 19. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

trotz einer Woche Trockenheit und sommerlichen Temperaturen habe ich mich gestern zum Feierabend wieder einmal in den Wald bei Burgwedel begeben. Viel Hoffnung hatte ich ja nicht.

Zu meinem Erstaunen wurde ich in dem Fichtenwaldstück dennoch ausgiebig fündig. Die Feuchtigkeit der Nächte konnte sich in den Moosflächen scheinbar halten.

Auch an Stellen nur mit Laub und Nadelstreu fand ich reichlich. Hier litten die Pilze allerdings allesamt an extremen Trockenschäden.

Dennoch konnte ich in meinem Korb gute Ausbeute verstauen, en détail sieben Steinpilze, achtzehn Maronen (z. B. Foto rechts), einen Flockenstieligem Hexenröhrling, zehn Kuhröhrlinge und fünf Fichtenreizker, die ich in diesem Waldstück noch nie gefunden habe.

Auf dem Waldweg fand ich im Gras noch einen Fleischfarbenen Speisetäubling, einen Perlpilz, fünf kleine feste Goldröhrlinge und vier Schopftintlinge.

Auf dem Rückweg zum Auto (sandiger Boden und hauptsächlich Kiefern und Eichen) fand ich dann auch vier meiner so geliebten Edelreizker und noch einen Butterpilz. Wenn es jetzt endlich mal ausgiebig regnen würde, würde das Pilzwachstum nach meiner Einschätzung regelrecht explodieren. Dann könnte es ein Traumpilzjahr werden.

In diesem Sinne, liebe Grüße von Uwe aus Hannover«


Foto: Steinpilz und Marone auf Du und Du. Uwe beendete die Nachbarschaft mit seinem oben am Korb steckenden Pilzmesser.





Bispingen: Erst die Steinpilze kennenlernen, um sie abends auf einer leckeren Pizza zu verputzen


Foto: Das hat sich gelohnt und der kleine Pilzsammler hat sicher gestaunt über die prima Ausbeute. Klaus führte seinen Sohn (4) in der Lüneburger Heide an die Pilzsuche heran. (2 Fotos © Klaus)

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Klaus schreibt am 15. September 2020:

»Moin Moin,

mit meinem 4-jährigen Sohn war ich am Wochenende in der Nähe von Bispingen südlich vom Wilseder Berg unterwegs im Wald.

Hexenröhrlinge und Steinpilze (z. B. Foto rechts) erkannte nach den ersten Funden auch der Sohnemann zweifelsfrei.

Am Abend freuten wir uns über leckere Steinpilzpizza, die Hexenröhrlinge gab es tags darauf in heller Sauce mit hausgemachten Bandnudeln. 

Herzliche Grüße Klaus«



Landkreis Osterholz: Ursels Begegnungen mit netten Waldwesen


Ursel schreibt am 14. September 2020:

»Hallo, 

nachdem wir jahrelang im Schwarzwald erfolgreich auf der Pilzjagd waren, haben wir am Wochenende mal die Wälder in unserer neuen Heimat im Landkreis Osterholz unsicher gemacht. 

Der Tisch ist hier nicht so reichlich gedeckt, aber im Raum Scharmbeckstotel sind uns doch ein paar nette begegnet: Maronenröhrlinge, sogar ein einsamer Steinpilz und einige der so genannten Kleinen Röhrlinge wie Maronen, Filz- und Rotfußröhrlinge

Liebe Grüße Ursel«

(Foto © Ursel)

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Achmer: Beinahe wäre Angelika ein Gallenröhrling in die Pfanne geraten


Foto: Irgendwo in diesem Maronengemenge verstecken sich auch Kiefernsteinpilze und zwei Sommersteinpilze. (Foto © Angelika)

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Angelika schreibt am 13. September 2020:

»heute am Sonntag bin ich mittags zur Pilzsuche in die Waldgebiete bei Achmer gestartet.

Außer mir waren natürlich bei fast sommerlichen Temperaturen auch viele andere  Pilzsucher an meinen Stellen‘ unterwegs-oder hatten bereits geerntet. Deshalb bin ich Waldstücken gelandet, die ich sonst eigentlich nicht absuche - und die anderen Pilzfreunde offensichtlich auch nicht.

Ganz viele überständige Pilze habe ich stehen lassen. Es war etwas mühselig,  da die brauchbaren Pilze sehr vereinzelt standen und ich dann doch tatsächlich vier Stunden  unterwegs war.

So hat sich also der Platzwechsel für mich gelohnt. Meine Funde: Vor allem Maronen in unterschiedlichen Brauntönen und Stadien und wohl auch Kiefernsteinpilze. Jedenfalls bläuten sie nicht, sahen aber eher aus wie Maronenröhrlinge. Hinzu kamen Ziegenlippe oder Filziger Röhrling, zwei Sommersteinpilze und ein kleiner Gallenröhrling.

Ich hielt ihn zunächst auch für einen Sommersteinpilz, habe ihn aber glücklicherweise noch beim Säubern entlarvt. Ich habe ein winziges Stück probiert - und sofort ausgespuckt. Igittigitt, gallenbitter!

Viele liebe Grüße, Angelika aus Wallenhorst«


Eine Pilzgeschichte zum Schmunzeln

Wallenhorst: Wie Angelika zum Spontaneinkauf eines Dörrautomaten kam





Foto rechts: Es sah so vielversprechend aus. Angelika hat ihren unerwarteten Pilzfund in der Vorratskammer zwischengelagert. (3 Fotos © Angelika)

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Angelika schreibt am 12. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir hier in Wallenhorst gehören offensichtlich zur beginnenden Wüste in Norddeutschland. Fast neidisch verfolge ich seit Wochen die Meldungen im Pilzticker für andere Bundesländer. Dreimal war ich im Wald (nein richtig: in Plantagen oder was davon übrig blieb) unterwegs – keine Pilze oder nur unbrauchbare.

Da es hier in den letzten zwei Wochen mehrmals geregnet hat, zog es mich ganz ungeplant heute doch wieder aus. Vormittags wollte ich eigentlich meinen Wochenendeinkauf erledigen. Da ich aber seit dem Morgen starke Kopf- und Rückenschmerzen hatte, habe ich mir nach meiner ersten Einkaufsetappe gedacht: jetzt eine Stunde in den Wald - die Bewegung an der frischen Luft wird dir bestimmt gut tun. Dabei dachte ich kein bisschen an Pilze geschweige denn an Pilzfunde.

Im Waldgebiet Achmer habe ich mein Auto am Straßenrand  geparkt. Und schon beim Aussteigen lächelten mich doch tatsächlich zwei große Steinpilze aus dem Gebüsch an. Ich war ja eigentlich gar nicht aus auf einen Pilzgang, sondern auf Einkaufen.


Foto: Jetzt hat sie die Pilze aus der Vorratskammer geholt und zum Verarbeiten auf Teller gelegt. Sieht prima aus...

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Entsprechend hatte ich lediglich einen leeren faltbaren Einkaufskorb dabei, kein Messer fürs grobe Putzen, nichts zu trinken. Mein Waldspaziergang  dauerte dann doch 1 1/2 Stunden und wurde gekrönt mit einer stattlichen Menge Steinpilzen, Maronen, einem Pfifferling und zwei Ziegenlippen.

So bin ich glücklich, aber halb verdurstet nach Hause gefahren,  um die erdig-sandigen Pilze erstmal m Vorratsraum zu lagern. Die Steinpilze – bis auf zu alte Exemplare - waren qualitativ gut. Bei den Maronen gab es eine arge Enttäuschung. Sie sahen aus ‚wie gemalt‘ waren aber zu 80 % vom Stiel aus von Maden zerfressen.

Meine zweite Einkaufsetappe habe ich dann doch noch nachmittags erledigt. Und habe mir - Spontaneinkauf - kurzerhand  einen  Dörrautomaten zugelegt. Ich bin gespannt, wie zufrieden ich mit ihm sein werde. Hoffentlich sehr, denn der Gefrierschrank hat nur drei Schubladen.

Und für die Zukunft werde ich ein Pilz-Notfall–Kit im Auto verstauen: Messer, Flechtkorb, eine Flasche Wasser und vorsorglich Mund-Nase-Masken.

Grüße aus Wallenhorst, Angelika«

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Foto: Und das, was hier zu sehen ist, blieb schließlich übrig. Dennoch hat sie sich über den völlig unerwarteten Fund gefreut. Und ihr neuer Dörrautomat kam auch gleich zum Einsatz.






Die magischen Kräfte wirkten: Ein Zeigerpilz für Steinpilze und ein Büschel Hasenröhrlinge bei Burgwedel


Foto: Da hat Uwe Recht: Mehlräslinge (rechts), die nebenbei ausgezeichnete Suppenpilze sind, findet man eher selten Seite an Seite mit Steinpilzen. Meist wachsen sie zeitversetzt. Aber generell zeigen Mehlräslinge an, dass ihr Standort auch ein potentiell guter Steinpilzplatz ist. (3 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 11. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

den letzten Urlaubstag nutzend, sind meine Frau und ich bei schönstem Wetter nochmal in die Pilze bei Burgwedel gegangen. Und mein kleiner Glücksbringer hat wieder mal das volle Register seiner magischen Kräfte gezogen. (-;

So gingen sechs der acht gefundenen Steinpilze in Ihren Korb. Darüber hinaus stolperte Sie über einen seltenen, Ihr überhaupt nicht bewussten Fund. Sechs Hasenröhrlinge auf einem Fleck - und einen Meter weiter noch weitere zwei. Das erlebt man nicht alle Tage!

Aber auch ich hatte ein solches Erlebnis. Einer der klassischen Steinpilzanzeiger - Mehlräslinge - standen direkt neben einem schönen knackigem Steinpilz. Auch das sieht man nicht so oft. Der etwas weitere Weg zu meiner »Lärchenallee« bescherte uns jede Menge schön feste, kleine Goldröhrlinge.

Darüber hinaus wanderten in unsere Körbe noch ein paar schöne Maronen, eine Ziegenlippe, Rotfußröhrlinge, feste Flaschenstäublinge, Fleischroter Speisetäubling, Reiftäublinge, vier Perlpilze und auf dem Rückweg sogar noch ein paar Schopftintlinge. Meinen Gesamtfund seht ihr auf dem Foto rechts.

Es hat sich heute wirklich gelohnt und war ein schöner Urlaubstag!

Liebe Grüße aus Hannover von Uwe und Petra«


Foto: Zimt- oder Hasenröhrlinge wachsen nicht selten büschelig. Sie können Magen- und Darmverstimmungen hervorrufen. Wer sie aber verträgt, hat es mit einem ausgezeichneten Speisepilz zu tun.


Steinpilze? Mehr als genug in der Region Torfhaus/Bad Harzburg


Sascha schreibt am 11. September 2020:

»Guten Tag,

mein Kumpel Basti und ich sind gestern Morgen gegen 10:00Uhr bei Torfhaus (Bad Harzburg) in die Pilze gegangen. Cirka 5 Minunten nach Sammelbeginn hatten wir das erste Kilo Steinpilze gefunden. Wir sind mit ca. 2,5 Kilo nach rund einer Stunde gegangen. Wobei man anmerken muss, dass die vielen Löcher in den Waldwiesen ein Hinweis darauf waren, dass wir nur die Reste sammeln konnten, die uns die Konkurrenz gelassen hatte. Aber allein das war mehr als genug für uns!

Zudem haben wir einen Pfefferröhrling und 3 kleine Maronen gefunden. Insgsamt sind wir ungefähr sechs Stunden unterwegs gewesen und haben Steinpilze ohne Ende gesehen. Leider waren die erhofften Maronen und die Hexenröhrlinge noch nicht so präsent. Aber über den Mangel an Steinpilzen wird sich hier garantiert keiner beschweren. 

Sie sind voll da, also macht was draus, liebe Pilzsammler!

Liebe Grüße an alle Sammler, Basti & Sascha«

(Foto © Sascha)

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Elisabethfehnkanal: Die schönen Steinpilze bekommen jetzt erst einmal eine Pause


Helga schreibt am 10. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

aller guten Dinge sind Drei! Heute noch einmal ein Körbchen Steinpilze vom Elisabethfehnkanal in Ostfriesland. Der eine Steinpilz hat einen total dunklen Hut. So einen habe ich bislang nicht dabei gehabt. Jetzt ist erst einmal ein kleines Päuschen notwendig, damit schöne Pilze nachwachsen können.

Einen sehr schönen kleinen Bericht hast Du ja zu meinem letzten Foto geschrieben :-)  Es ist, glaube ich, drei Jahre her, dass wir zusammen einen Pilzerkundungsnachmittag im September gemacht haben. Für mich war er sehr schön und lehrreich. Gerne denkt man daran zurück.

Heute habe ich noch auf der landwirtschaftlich genutzten Wiese mit der Wallhecke und den Eichen geschaut, wo wir auch gesucht haben. Aber es wachsen dort leider keine Steinpilze mehr. 2017 war wohl eine Ausnahme.

Schöne Grüße aus Ostrhauderfehn, Helga«

(Foto © Helga)

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Eitel Sonnenschein im Okertal mit vielen schönen Steinpilzen


Foto: War das ein schöner Tag für Chrischi, ihre Tochter und eine Kollegin im Okertal! Bei herrlichem Sonnenschein lagen am Ende die schönsten Steinpilze in Gras und Moos. Es gab sie abends zu Bandnudeln in einer Weißwein-Sahnesauce mit Parmesan. (3 Fotos © Chrischie)

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Chrischie schreibt am 9. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in meiner Kindheit haben mir meine Eltern das Pilzsammeln vermittelt. Heute ziehen mit Begeisterung meine erwachsene Tochter und ich los.

So wie heute ins Okertal im Landkreis Goslar, wo wir vornehmlich auf Steinpilze auswaren. An zwei unterschiedlichen Stellen konnten wir rund 2 Kilo wunderbare Steinpilze - ein besonders schöner ist auf dem Foto rechts - sammeln. Zusammen mit Bandnudeln, Weißwein-Sahnesoße und frisch geriebenem Parmesan waren sie mal wieder ein Gedicht.

Da tut sich was! Ein paar Pfifferlinge und Maronen konnten wir auch noch mitnehmen.

Es war ein wunderschöner Tag bei Sonnenschein. Besser geht es nicht.

Es grüßen Chrischi mit Tochter und lieber Kollegin«


Foto: Mehr Steinpilze als Nudeln, so könnte man fast vermuten, gab es am Abend im leckeren Gericht.


Elifehnkanal, Ostfriesland: Und wieder füllten herrliche Steinpilze Helgas Korb für ein köstliches Abendessen


Foto rechts: Helga war schon wieder am Elisabethfehnkanal in Ostriesland und hat ihren Korb gefüllt. Und wieder fand sie dort tolle Steinpilze. Nur der Vertreter unten im Korb zeigt schon ein paar Einstieglöcher unerwünschter Kleinbiester. Auf jeden Fall gab das wieder ein köstliches Abendessen mit frischen Steinpilzen.

Weiterhin gutes Finderglück, liebe Helga! Ich denke zu gerne an unsere herrlichen Pilzgänge entlang der Dämme, Böschungen und am Kanal! Herzlichst Heinz-Wilhelm (Foto © Helga H.)

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Burgwedel: Der Regen hat die Pilze an den altbekannten Stellen wieder belebt


Foto: Die Steinpilze standen im feuchten Moos und waren jung und schön knackig. (2 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 9. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nun geht es auch im Raum Hannover endlich, wenn auch langsam, wieder mit Pilzen los.

War letzte Woche noch nichts zu finden, konnte ich heute erste kleine Erfolge verzeichnen. Unterwegs war ich wieder einmal im Mischwald bei Burgwedel. Und wie schon im Juli, so wurde ich auch diesmal wieder an denselben Stellen fündig.

Im Fichtenwald fand ich ein paar, diesmal auch madenfreie Maronen und zwei kleine, schön knackige Steinpilze. Diese waren erneut nur im feuchten Moos zu finden.

Im Kiefernwaldstück nebenan war rein gar nichts zu entdecken. Aber der Weg mit der großen Baumvielfalt brachte auch diesmal reichlich Funde. In den Korb wanderten Fleischrote Speisetäublinge und ein Reiftäubling. Dazu gesellten sich noch ein paar schöne feste Goldröhrlinge und jede Menge Rotfuß-, und Filzröhrlinge.

Auf dem Rückweg fand ich auch noch drei Birkenpilze. Der Regen der letzten zwei Wochen scheint zu wirken. Hoffen wir mal, dass nicht die nächste Trockenperiode folgt.

Liebe Grüße von Uwe aus Hannover«


Foto: Collagenartig hat Uwe seinen Fund schön säuberlich auf Fliesen ausgelegt. Wir sehen Maronenröhrlinge, Goldröhrlinge und Steinpilze (oben von li. nach re.) sowie Rotfüße und Ziegenlippen (Filzröhrlinge), Täublinge und Flaschenboviste sowie Birkenpilze (unten von li. nach re.).


Dem Elifehnkanal sei Dank: Tagliatelle mit Steinpilzen zum Abendessen


Helga schreibt am 8. September 2020:

»Moin Moin Heinz-Wilhelm,
heute möchte ich meinen ersten Erfolg in diesem Jahr vom Elifehnkanal* melden :-) .

Ein kleines Körbchen konnte ich mit herrlichen Steinpilzen füllen (Foto rechts). Sie waren jung und knackig. Von der Hälfte gab es ein schönes Abendessen: Tagliatelle mit Steinpilzen und dazu einen Tomatensalat. Herrlich!

Liebe Grüße Helga«

* Das ist der Elisabethfehnkanal in Ostfriesland

(2 Fotos © Helga H.)

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Bei Braunschweig: Herrliche Steinpilzimpressionen aus dem Rotbuchenwald


Daniel schreibt am 8. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich nach längerer Zeit mal wieder an meinen Steinpilzstellen bei Braunschweig gucken. Sie befinden sich in einem alten Rotbuchenbestand, siehe das charakteristische Foto rechts.

Leider waren wieder viele zu sehr angeknabbert oder bereits zu alt. Für eine schöne Mahlzeit hat es dennoch gereicht (2. Foto rechts).

Viele Grüße Daniel«

(2 Fotos © Daniel)

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Goldgelbe Leuchttupfer aus dem Deister


Foto: Etliche Steinpilze, einige Anhängselröhrlinge (goldgelb) sowie ein sportlicher Perlpilz, der einen Kopfstand macht: das war das Fundergebnis von Matthias in seinem Pilzrevier im Deister. Leider ist es dort durch den ständigen Westwind schon wieder sehr trocken. (2 Fotos © Matthias)

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Matthias schreibt am 8. September 2020:

»Hallo,

endlich geht es auch im Deister los!

Die Steinpilze drücken an den altbekannten Stellen zart das Laub hoch. Sie sind noch sehr klein - und haben trotzdem schon unerwünschten Besuch von Schnecken. Zudem fand ich auch einige Anhängselröhrlinge, auf dem Foto zu erkennen an ihren goldgelben Farben.

Ein kleiner Goldröhrling und ein sehr angeknabberter Perlpilz gesellten sich noch dazu. Leider wird es durch den Wind schon wieder zu trocken.

In der Hoffnung auf baldigen Regen, liebe Grüße von Matthias«



Im Elm lassen sich die ersten Steinpilze blicken


Foto: Als der Wald wegen der langen Trockenheit noch pilzleer war, retteten die Lungenseitlinge, die sich von totem Holz ernähren, die Ehre der Speisepilze. (3 Fotos © Agnes)

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Agnes schreibt am 8. September 2020:

»Liebe Pilzfreunde,

in Teilen Niedersachsens ist vergleichsweise wenig Niederschlag gefallen und so war bis vor einer Woche in unseren nahgelegenen Wäldern im Landkreis Wolfenbüttel kein einziger Pilz zu finden. 

Nur an einer umgefallenen Buche fand ich ein paar schöne Lungenseitlinge.

Umso mehr habe ich mich am Sonntag gefreut, einzelne kleine Pilzchen in einem Buchenmischwald im Süden Braunschweigs zu finden: ein Perlpilz und ein paar Herbstrotfüße ließen auf Besserung hoffen.

Am Montag fand ich dann sogar die ersten drei kleinen Steinpilze und größere Mengen an Goldröhrlingen und Grauen Lärchenröhrlingen. Fundort war diesmal ein Fichten- und Lärchenwald im Elm bei Schöppenstedt.

Ich hoffe auf weiteres Wachstum.

Herzliche Grüße Agnes«


2 Fotos: Ein erster Steinpilz im Elm ließ sich blicken (links). Und die Rotfußröhrlinge (rechts) stehen auch schon da.


31812 Bad Pyrmont, Gasthof Schellental

Liebe Pilzfreunde,

ich möchte an dieser Stelle kurz darauf hinweisen, dass der Gasthof Schellental in Bad Pyrmont eine ausgesprochen pilzfreundliche Gastronomie pflegt und einen Besuch wert ist.


Auch die dritte Runde bei Burgwedel brachte für Uwe wieder ein schönes Pilzabendessen zusammen


Foto: Der Korb ist erneut prima gefüllt. Auch auf seinem dritten Pilzgang zu den gleichen Wuchsstellen bei Burgwedel konnte sich Uwe über einen schönen Fund für sein Pilzabendbrot freuen. (3 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 22. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

sind aller guten Dinrge drei? Heute bin ich nach Feierabend zum dritten Mal in einer Woche in den Wald bei Burgwedel gegangen, um an denselben Stellen zu schauen, ob weitere Pilze nachgewachsen sind.

Auch dieses Mal war ich über das Ergebnis erfreut! Zwar fand ich nicht die Vielfalt vor wie bei meinen ersten zwei Gängen, dafür war ich heute schneller als die Maden und Schnecken. Und das will was heißen in diesen Tagen.

Finden ließen sich in dem Fichtenwaldstück im Moos 15 schöne Maronen. Desweiteren entdeckte ich noch zwei leider schon überständige Fichtensteinpilze. Auf meinem Weg mit der großen Baumvielfalt ließ sich diesmal jedoch nichts Brauchbares finden. Dafür erspähte ich einen schönen Pilz fürs Fotoalbum: zu Füßen einer Eberesche und einer Eiche, direkt am Wegrand, begrüßte mich ein recht seltener Hasenröhrling.


Foto: Dies ist der erste uns in diesem Jahr gemeldete Fund von einem Hasenröhrling, auch Zimtröhrling genannt. Die Pilze sind selten und treten immer nur in geringer Anzahl auf. Sie sind essbar, schmecken gut, doch wurden wiederholt Fälle von Magenunverträglichkeit beklagt.


Dann bin ich noch weiter zu einer Lärchenallee gegangen. Alle paar Meter stand eine Gruppe Goldröhrlinge. Es müssen weit mehr als 100 Stück gewesen sein, deren 20 schönste den Weg in meinen Pilzkorb fanden. Der größte Teil war leider schon überständig.

Alles in allem kam so ein schönes Abendbrot zusammen: Maronen und Goldröhrlinge in Butterschmalz gebraten, mit Rührei auf gebuttertem Brot.

Jetzt kann es aber ruhig mal wieder regnen, damit auch der nächste Pilzgang ein Erfolg wird (-;

Liebe Grüße von Uwe aus Hannover«


Foto: Ein Nest von Goldröhrlingen auf Uwes »Lärchenallee«. Nur die schönsten nahm er mit, etwa ein Fünftel ihres Gesamtfundes.


Auch im Solling wachsen die frühen Maronen in großer Anzahl


Daniel schreibt am 20. Juli 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

ich war heute erneut mit meinen Töchtern im Wald, diesmal im Solling. Dort war ich früher schon mit meinen Eltern Pilze sammeln.

Trotz sehr trockenen Waldbodens war die Ausbeute wieder mehr als zufriedenstellend. Es gab sehr viele Maronen!

Viele Grüße Daniel«

(3 Fotos © Daniel)

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2 Fotos: Sie wachsen früh und sie wachsen stark: Die Maronenröhrlinge, hier im Moos und im Gras, finden dieses Jahr wegen frühherbstlicher Bedingungen - genügend Feuchte, warme Tage im Wechsel mit kühlen Nächten - schon im Juli zu starkem Wachstum. Das fällt besonders in Niedersachsen und in NRW ins Gewicht.





Uwe wieder mit seinem Glücksbringer unterwegs bei Burgwedel: Das konnte ja nur gut gehen


Foto: Es war, wie Uwe schreibt, »mehr Schein als Sein« unter den gefundenen Pilzen. Heißt, nicht wenige waren madig. Dennoch blieb ausreichend übrig für leckere Mischpilze in Sahnesauce auf Nudeln. (3 Fotos © Uwe)

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Uwe schreibt am 19. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute ging es zu einer »kleinen« Nachlese in den Wald bei Burgwedel. Nach der andauernden Trockenheit der letzten Tage hatte ich aber keine große Hoffnung. Meine Frau wollte diesmal auch mit, um das schöne Wetter in der Natur zu genießen.

Du ahnst sicher schon, was das wieder einmal bedeutet hat. Ich nenne Sie ja nicht umsonst meinen kleinen Glücksbringer. Wir gingen genau dieselben Stellen ab, wie ich bereits am vergangenen Donnerstag.

Es wurde wieder das gleiche Spiel. Wo Moos wie kleine Inseln den Boden bedeckten, wurden wir fündig. Maronen schauten vorwitzig aus dem grünen Flauschteppich. Dann gingen wir zu den Stellen, an denen Beerensträucher den Boden bedecken. Ich sagte noch zu meiner Frau: »Lass uns hier ruhig mal genauer schauen, da standen letztens die beiden Steinpilze

Ihre Antwort? »Ich glaube, da vorne stehen schon welche.« Erst traute ich meinen Ohren, dann meinen Augen nicht: tatsächlich wuchsen auf einer Fläche von zwei mal zwei Metern gleich vier Stück! Und ein paar Meter weiter noch zwei! Leider waren drei der sechs schon arg überständig.


Foto: Einer von sechs entdeckten Steinpilzen, besonders formschön gewachsen, vor der Kulisse von Heidekraut.

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Auch auf dem Weg mit der großen Baumvielfalt wurden wir fündig. Die zu kleinen Blutroten Röhrlinge, die ich Donnerstag stehen gelassen hatte, waren aber nicht mehr da. Da hat sich wohl ein anderer Pilzfreund daran erfreut. Sei es ihm oder ihr gegönnt! Schließlich war bis hierhin schon unsere Ausbeute mehr als gut. Wir fanden dann auf diesem Weg noch einige Goldröhrlinge, Rotfußröhrlinge, drei Täublinge und ein paar schöne Perlpilze.

Leider boten, wie auch schon am Donnerstag, die eingesammelten Pilze mehr Schein als Sein, da die Maden bei diesen Bedingungen auch Hunger haben. Aber es blieb auch heute wieder genug über für Pilze in Sahnesoße auf Nudeln.

Wenn Du mich nach einem Fazit unseres schönen Pilzganges fragst, antworte ich: »Wir brauchen Regen, Regen, Regen!« Denn langsam werden auch die moosigen Stellen trocken.

Ich hoffe, die Bilder gefallen Euch und geben uns allen Hoffnung auf ein gutes und erfolgreiches Pilzjahr 2020!

In diesem Sinne, liebe Grüße aus Hannover von Uwe und Petra«

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Foto: Auch die Perlpilze zeigten sich in schöner Gestalt. Aber ob sie letztlich hielten, was sie versprachen?


Region Braunschweig: Die Steinpilze wuchsen einfach zu schnell


Daniel schreibt am 19. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach unserem gestrigen Maronen-Fund in der Heide bin ich heute ganz spontan mit meinen Töchtern (2. Foto rechts mit Steinpilzen) an meine Steinpilzstelle bei Braunschweig gefahren und gegangen.

Wo vergangene Woche noch nicht ein einziger Pilz zu sehen war, fanden wir heute die meisten bereits überständig vor. Für ein schönes Gericht hat es dennoch gereicht (1. Foto rechts).

Viele Grüße aus Braunschweig, Daniel«

(3 Fotos © Daniel)

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Drömling: Herrliche Pfifferlinge aus dem Moos unter Eichen


Chrischi schreibt am 18. Juli 2020:

»Hallo zusammen,

seit zwei Jahren verfolge ich den Pilzticker und melde heute erstmals einen Fund, den meine Tochter und ich gemacht haben.

Wir kommen aus Braunschweig und wurden letztes Jahr hellhörig, als im Pilzticker von Funden aus dem Drömling berichtet wurde. Dort haben wir nun unser neues Pilzrevier gefunden. Unsere heutige Suche wurde mit vielen Pfifferlingen belohnt (Foto rechts im Korb). Sie standen im Moos unter Eichen. Es war für uns ein besonderes Erlebnis.

Mit Bandnudeln in Weißwein-Sahnesoße und frisch geriebenem Parmesan waren die Pilze ein Genuss! Dazu gab es einen gut gekühlten Rosé.

Sommersteinpilze haben wir nicht gefunden, hoffen aber, dass wir über entsprechende Funde später berichten können.

Viele Grüße aus Braunschweig an alle Pilzfreunde von Chrischi«

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2 Fotos: Sie wie auf dem Foto links in größerer Aufnahme und rechts in Gras und Moos standen die Pfifferlinge da zur Freude von Chrischi und ihrer Tochter. (3 Fotos © Chrischi)


Daniel & Töchter staunen in der Heide: So viele schöne Maronenröhrlinge gab es noch nie so früh


Foto: So viele und vor allem so schöne Maronenröhrlinge hat Daniel in der Nähe von Sprakensehl in der Heide gefunden. Er konnte sich nicht erinnern, sie jemals so früh im Jahr in dieser Anzahl gesehen zu haben. Dazu gab es eine Handvoll Pfifferlinge und einige Flockenstielige Hexenröhrlnge. (3 Fotos © Daniel)

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Daniel schreibt am 18. Juli 2020:

»Hallo Heinz Wilhelm,

heute war ich mit meinen Töchtern (eine auf dem Foto rechts, mit Marone) mal in der Heide, in der Nähe von Sprakensehl, um nach den Pilzen zu schauen. Es hatte ja in den letzten Wochen etwas Regen gegeben.

Ich war überrascht, welche Menge an Pilzen wir gefunden haben. So früh im Jahr habe ich noch nie so viele Maronen gefunden.

Liebe Grüße aus Braunschweig, Daniel«




Foto: Die Maronen standen da, als sei es schon hoher Herbst. Dass sie so früh in solcher Menge da sind, liegt vermutlich daran, dass derzeit herbstliche Bedingungen herrschen: neben der ausreichenden Feuchtigkeit sonnige Tage und kühle  Nächte.


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