Pilz-Ticker-Niedersachsen



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Hannover: Die vielen jungen Schwefelporlinge geben nicht nur Anlass zur Freude


Gisela schreibt am 20. Mai 2020:

»Hallo, liebe Pilzfreunde!

Morcheln und Mairitterlinge sind an den mir bekannten Stellen in diesem Jahr bislang nicht erschienen und werden das wohl kaum noch tun.

Schwefelporlinge (z. B. Foto rechts) sah ich hingegen gestern gleich an vier verschiedenen Bäumen. Der Sachverständige im Mykologischen Informationszentrum in Wismar hat beobachtet, dass kein gutes Pilzjahr zu erwarten ist, wenn es im Frühling viele Schwefelporlinge gibt.

Abwechslung bei Pilzgerichten dürfte daher zunächst nur in unterschiedlicher Zubereitungsart der Schwefelporlinge möglich sein. Genug zum Experimentieren gibt es ja.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela«

(Foto © Gisela)

Liebe Gisela,

ich fürchte fast, der Experte aus Wismar hat recht. Schwefelporlinge zehren von der in den Bäumen steckenden Feuchtigkeit und sind deshalb viel weniger und nur indirekt auf Regen angewiesen. Wenn sie so auffällig dominant auftreten, heißt das, dass es vielen Bodenpilzarten an Feuchtigkeit fehlt.

Da alle bedeutenden Wetteragenturen einen sehr trockenen, langen Sommer ohne nennenswerte Niederschläge für Mitteleuropa voraussagen, wenn auch tendenziell ohne neue Rekordtemperaturen, muss man eher skeptisch sein. Lokal sollte es dennoch hier und da für passables Pilzwachstum reichen.

In diesem Sinne weiterhin viel Erfolg und Freude bei Deinen Gängen wünscht Dir

mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Goslar: Der Regen rettete die vier Maipilze gerade so vor dem Verdursten


Georg schreibt am 17. Mai 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

da im Pilzticker Niedersachsen seit Februar nichts mehr gemeldet wurde, muss ich wohl mal ran.

Letzte Woche hatte es bei uns im Landkreis Goslar etwas geregnet, folglich musste ich heute nach der Arbeit meinen kleinen Pilzkorb ausführen und nachsehen, ob sich nicht ein wenig darin sammeln würde.

Kurzum, es war ein schöner Spaziergang, der mit vier Maipilzen (Foto rechts) und einem Beutel voll Bärlauch endete. Wie man erkennen kann, reichte der Regen zum spärlichen Wachstum also aus, konnte aber die leichten Trockenschäden der Pilze nicht verhindern. Ein paar Tage warmer Landregen wären schön.

Mit freundlichen Grüßen Georg«

(Foto © Georg)

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31812 Bad Pyrmont (Niedersachsen)
Gasthof Schellental

Liebe Pilzfreunde,

ich möchte an dieser Stelle kurz darauf hinweisen, dass der Gasthof Schellental in Bad Pyrmont eine ausgesprochen pilzfreundliche Gastronomie pflegt und einen Besuch wert ist.


Eine leckere Veganspeise mit Judasohren und selbstgemachtem Kräuterpesto


Foto: Obwohl Judasohren nach nichts schmecken, werden sie dank der kräftigen Note eines Pestos geschmacklich gewiss gut aufgewertet. Christine hat das vegane Essen jedenfalls prima geschmeckt. (3 Fotos © Christine)

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Christine schreibt am 17. Februar 2020:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

in den vergangenen Tagen hat es hier in Hannover bei Temperaturen über null, aber unter zehn Grad Celsius bei stürmischem Wind immer wieder sehr ergiebig und anhaltend geregnet. Erfahrungsgemäß ist das das Lieblingswetter der Judasohren.

Am sonnigen Montag war ich mit meinem Gefährten im Mischwald nordöstlich von Hannover unterwegs. Tatsächlich fanden wir an einem umgestürzt daliegenden und bereits völlig entrindeten Laubholzstamm eine umfangreiche Ansiedlung von frischen Judasohren in allen Entwicklungsstadien. Einige größere Exemplare haben wir mitgenommen und für ein vegetarisches Abendessen mit selbstgemachtem Kräuterpesto verwendet. Lecker!

Liebe Grüße aus Hannover von Christine«


Foto: Der hingestreckte alte Stamm war übersät von Judasohren...,


Foto: ...die bei näherer Betrachtung großenteils dicht an dicht saßen.





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Hannover: Im dornenreichen Biotop wartete auf Christine die Krönung für das Festessen


Foto: Ein leckeres vegetarisches Weihnachtsessen mit Austernpilzen und Lungenseitlingen als Krönung gab es bei Christine. (3 Fotos © Christine)

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Christine schreibt am 27. Dezember 2019:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

am zweiten Weihnachtsfeiertag haben mein Gefährte und ich eine Wanderung im Moorgebiet nordöstlich von Hannover unternommen und dabei nach Winterpilzen gesucht.

Auf dem sehr feuchten, unwirtlichen Gelände wachsen hauptsächlich Birken, Erlen, Kiefern und einige wenige Eichen; häufig auftretende Dornengewächse (Himbeeren und Brombeeren), dicht stehende Brennnesselstängel und Haselschösslinge erschweren Zugang und Vorankommen leider sehr.

Zu unserer Freude konnten wir trotzdem an mehreren Stellen kleine Büschel frischer Seitlinge finden. Die Pilze wuchsen jeweils an den Stämmen und Ästen schmaler Erlen, die von den Stürmen der letzten Jahre umgerissen wurden.

Wir gehen davon aus, dass es sich sowohl um Austernseitlinge (die runderen, graublauen mit hellen Lamellen), als auch um Lungenseitlinge (die eher länglichen, beige-braunen mit gelblichen Lamellen) handelt.

Unser Fund wog insgesamt gut ein Pfund und war eine köstliche Bereicherung unseres festlichen, vegetarischen Abendessens.

Allen Pilzfreunden ein schönes 2020 und liebe Grüße aus Hannover von Christine«


Foto: Im schwer begehbaren Biotop bei Hannover wuchsen sowohl Austernseitlinge...


Foto: ... als auch Lungenseitlinge, die farblich von Hellbeige bis hin zu diversen Brauntönen variieren.


Gisela: »Leckeres aus der Eilenriede zum 4. Advent«


Foto: Pünktlich zum 4. Advent hat Gisela »diese gesunden Samtfußrüblinge und Austernseitlinge« in der Eilenriede in Hannover gefunden, wie sie freudig berichtet. (Foto © Gisela)

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Mit Bahn und Rad noch Pilze für den Wildfond zum Weihnachtsschmaus aus dem Deister geholt


Foto: Ob Matthias die Schale in weiser Ahnung, dass er fündig werden würde, mit in den Wald genommen hat? Jedenfalls konnte er sich über schöne Trompetenpfifferlinge aus dem Deister freuen, die seinen Wildfond für das Weihnachtsessen bereichern werden. (2 Fotos © Matthias)

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Matthias schreibt am 22. Dezember 2019:

»Liebe Grüße aus dem herrlichen Deister!

Bei den milden Temperaturen beschloss ich, mich noch einmal auf meinen Drahtesel zu schwingen, um von Hannover aus mit der Bahn und dann mit dem Fahrrad zu meinen angestammten Stellen im Deister zu fahren.

Mein Aufwand wurde zu meiner Freude tatsächlich belohnt. Die Gelbstieligen Trompetenpfifferlinge wachsen nach wie vor! Ich werde sie meinem Wildfond hinzufügen, den ich nachher für den Weihnachtsschmaus ansetzen werde. 

Ich wünsche allen Pilzsammlern eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches neues Pilzjahr 2020!

Matthias«


Foto: Der Anblick der im Moos wachsenden Trompetenpfifferlinge erfreute Matthias auch deshalb, weil sich die aufwändige Fahrt mit Bahn und Fahrrad von Hannover in den Deister gelohnt hatte.


Hannover: Eine filigrane Schönheit und fleißig nachwachsende Gesundheitspilze für das Wohlbefinden


Foto: Immer wieder ein schönes Naturschauspiel bietet der Ästige Stachelbart, den Gisela zuverlässig seit einigen Jahren im Stadtpark Eilenriede in Hannover findet. Stachelbärte können noch sehr spät im Jahr wachsen. (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 15. Dezember 2019:

»Mitte Dezember wächst eine filigrane Schönheit, nämlich ein frischer Ästiger
Stachelbart, in der Eilenriede. Da auch die gesunden Samtfußrüblinge gut nachwachsen, werde ich wohl fit durch den Winter kommen. 

Allen Pilzfreunden wünsche ich das auch und ebenso eine gemütliche restliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest sowie alles Gute für das Jahr 2020!

Aus Hannover grüßt Gisela«


Spätpilze aus dem Deister für ein rustikales Abendessen


Foto: Spätpilze aus dem Deister, Bratkartoffeln und Spiegeleier: Bei Christine gab es am Freitag ein zünftiges Abendessen. (2 Fotos © Christine)

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Christine schreibt am 1. Dezember 2019:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

vorgestern waren mein Gefährte und ich wieder einmal wandernd und Pilze suchend im Deister unterwegs. Angeregt von Berichten hier im Pilzticker, konnten wir dort – für uns erstmalig – gut 200 Gramm frischer Trompetenpfifferlinge finden.

Sie wuchsen jeweils zu mehreren locker versammelt im Mischwald auf feuchtem, moosigem Untergrund unter Fichten. Zwischen den herumliegenden Fichtenzapfen, trockenen Zweigen und kleinen Farnblättern waren sie in Form und Farbe gut getarnt und nicht leicht zu entdecken. Leider konnte ich im Halbdunkel des nachmittäglichen Schneeregens kein aussagekräftiges Foto erstellen.

Bei genauer Betrachtung fasziniert uns bei dieser Pilzart besonders die filigran verzweigte Leistenstruktur. Zusammen mit wenigen letzten kleinen Röhrlingen (Ziegenlippe, Marone, Rotfuß) ergaben die vielen Trompetenpfifferlinge eine wirklich leckere Zutat für unser Abendessen.

Liebe Grüße aus Hannover von Christine«


Foto: Die Leisten der Leistlinge haben es Christine besonders angetan. Sie sind hellgrau bis gelblich, schmal und herablaufend, gegabelt und elastisch.


Hannover: Die gesunden Samtfußrüblinge wachsen für Gisela zuverlässig nach


Foto: Immer wieder sind Samtfußrüblinge mit ihren warmen Gelb-Orangetönen in der kalten Jahreszeit ein willkommener Anblick. Und sie sind ja so gesund! (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 25. November 2019:

»In der Eilenriede, dem größten Stadtwald Deutschlands, wachsen seit Oktober an einem liegenden Baumstamm in großer Menge Samtfußrüblinge. Heute habe ich wieder eine Portion geholt. Weitere Winzlinge durchbrechen die Borke des Stammes und werden in Kürze eine weitere Mahlzeit ergeben.

Viele Grüße aus Hannover von Gisela«

Cloppenburg: Rettungsaktion für zwei Steinpilze im dicken Buchenlaub


Foto: Es sind wohl die Letzten für dieses Jahr, meint Alex. Er freute sich, dass er heute diese zwei Steinpilze vor der Kälte »retten« konnte. (Foto © Alex)

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Alex schreibt am 24. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Alex und gehe im Raum Cloppenburg in die Pilze. Seit nun etwa vier Jahren verfolge ich den Pilzticker. Anfangs habe ich so manchen Pilzfreund um die vielen Steinpilzfunde nur beneiden können.

Dank der Tipps der Pilzfreunde hier und vielen erlaufenen Kilometern kenne ich nun so viele Steinpilzstellen im Umkreis, dass ich nur noch Steinpilze mitnehme. Nach dem schlechten Pilzjahr 2018 war dieses Jahr seit dem ersten ergiebigen Regen im August einfach fantastisch.

Nun ist die Zeit der Steinpilze für dieses Jahr zu Ende. Dennoch konnte ich es auch dieses Wochenende wieder nicht lassen. So war ich heute noch einmal los und habe tatsächlich noch zwei Steinpilze vor der Kälte retten können. Es werden wohl die allerletzten für dieses Jahr gewesen sein. Im schützenden Laub konnten sie wohl den ersten frostigen Nächten trotzen.

Jetzt denke ich über die Austernseitlinge nach. Ich habe schon einige gesehen, jedoch bin ich bei den Seitlingen noch unsicher, obwohl man da nicht viel falsch machen kann.

Grüße aus Cloppenburg, Alex«


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Allen Pilz- und Naturfreunden ein frohes Pfingstfest

Besten Dank für das wunderschöne Foto an Renate vom Pilzticker Baden-Württemberg!

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