Pilz-Ticker-Hessen



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Warum Stefan, der Schelm, seine Steinpilzplätze »putzt«


Foto: Seinen Steinpilzplatz »geputzt« hat wieder einmal Stefan. Die hier zu sehenden Pilze sind dabei herausgesprungen. Zu seinen »Putztätigkeiten« gehört aber auch, sowohl große überständige als auch kleine Nachwuchspilze sorgsam abzudecken. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 28. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute Abend nach Feierabend habe ich auf die Schnelle meinen Steinpilzplatz im Hauswald »geputzt«. So nenne ich es, wenn an meinen Plätzen ein richtiger Schub der Pilze oder sogar mehrere Schübe kommen. Ich gehe dann meine Plätze ab, bedecke ganz kleine und auch die überständigen Pilze mit Laub und nehme nur die größenmäßig und qualitativ Lohnenswerten mit.

So bin ich auch gestern Abend an meinem Rotkappenplatz vorgegangen. Wie wichtig das ist, habe ich heute wieder gesehen, denn nur 10 Minuten nach mir sind zwei junge Frauen durch mein Steinpilzrevier gegangen.

Ich versuche auf diese Weise, der gerade im Oktober erheblichen Konkurrenz ein Gefühl von Sinnlosigkeit ihrer Suche zu vermitteln, was heute offensichtlich wieder gut geklappt hat, denn die erwähnten Damen waren sichtlich frustriert.

Bei diesen Gängen habe ich auch keinen Pilzkorb dabei, um so wenig Aufmerksamkeit wie nur möglich zu erzeugen. Einzig die älteren Waldgänger, die regelmäßig anzutreffen sind, kennen den wahren Grund meiner Anwesenheit. ;-)

Aktuell spielt das Wetter bestens mit und ich gehe davon aus, dass uns noch ein paar schöne Tage bevorstehen. Es soll ja noch einmal richtig warm werden. Einzig die Edelreizker, die ich mir für dieses Jahr noch vorknöpfen wollte, lassen sich leider immer noch nicht finden.

Ganz liebe Grüße, Stefan«





Tobias & Mattias: Das ist echte Pilzfreundschaft


Foto: Normalerweise hätte diesen Steinpilz ziemlich sicher Tobias gefunden. Doch weil er momentan nicht in den Wald gehen kann, springt sein Pilzkumpel Mattias ein, den er über den Pilz-Ticker kennengelernt hatte. Und der brachte Tobias anschließend einige schöne Steinpilze vorbei. Klasse, so soll es sein! (2 Fotos © Mattias)

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Tobias schreibt am 28. Oktober 2020:

»Einen schönen guten Abend Heinz-Wilhelm,

gestern war mein guter Freund Mattias in »meinen« Wäldern unterwegs. Ich hatte ihn über den Pilz-Ticker kennengelernt. Ich selbst bin momentan zu Waldgängen leider nicht in der Lage, weil mein Knie nicht mitspielt. Um so schöner, dass er mir anschließend einige prächtige Steinpilze vorbeibrachte. Wie heißt es doch so schön: eine Hand wäscht die andere.

Schön ist es auch, dass nun auch bei uns endlich die Pilze wachsen, wenn auch sehr spät.

Allen Sammlern noch viel Glück und Erfolg für den Rest der Pilzsaison!

Mit freundlichen Grüßen, Tobi aus Eberstadt bei Darmstadt«


Foto: Auch dieses Nachwuchstalent gehörte zu Mattias' Funden. Er inspizierte jene Pilzplätze, die ihm Tobias vor zwei Jahren anvertraut hatte. Als Dankeschön bringt er jetzt dem mobil eingeschränkten Tobias Pilze vorbei.


Ganz unerwartet im Königreich der Raufüße angekommen


Foto: Gut 50 erstklassige Rotkappen und Steinpilze - ein herrliches Motiv zum Pilzherbst! Mit dem Fund der Rotkappen hatte Stefan nie und nimmer mehr gerechnet, nachdem dieses Jahr auf ihrem Platz bislang nicht eine einzige gewachsen war. (5 Fotos © Stefan)

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Foto: In solchen Knäueln wuchsen die Rotkappen im Brombeergebüsch. Vorsicht bei der Ernte - Pieksalarm! Nur fünf Pappeln und Espen sorgen hier für ein kleines Königreich der Raufüße.

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Stefan schreibt am 26. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

Dani und ich waren gestern wieder mit den Rädern unterwegs und haben eine 15km-Runde in einem für uns neuen Wald gedreht. Hauptsächlich ist es hier Buchenwald; es kommen aber auch immer wieder Mischwaldstücke vor, ab und zu auch reine Fichten- oder Kiefernareale.

Der Boden ist sandig, recht locker und der Wald macht über große Teile einen sehr gesunden Eindruck, was man lange nicht mehr über alle Wälder behaupten kann. Ich bin sehr gespannt, was wir dort zukünftig noch alles entdecken dürfen.

Den Anfang machten gestern direkt ein paar bombenfeste Kiefernsteinpilze, die aus den Löchern der Abbruchkante am Wegesrand herauswuchsen. Verraten hat die Gesellschaft ein bereits überständiger Veteran von beträchtlicher Größe; wir hätten sie sonst garantiert übersehen, denn sie standen Ton in Ton mit der Erde und dem Wald da, beste Camouflage.

Wir fuhren dann an einer Pappelallee vorbei, von der ich dir in der Vergangenheit einmal berichtet hatte. Aber nicht, was eher zu erwarten war, Pappelraufüße, sondern vier wunderschöne Rotkappen fanden wir hier.

100 Rotkappen auf 2 Quadratmetern

Und dann erwartete uns auf dem Rückweg ein richtiger Kracher. Ich hatte meinem Platz der Raufüße schon gar keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt, weil im bisherigen Jahresverlauf nicht eine einzige Rotkappe erschienen war. Da traf uns beinahe der Schlag: auf gut 2 Quadratmetern leuchteten geschätzte 100 Rotkappen!

20 waren bereits überständig, aber gut 50 plus vier Steinpilze kamen in den Korb. Zwischen 20 und 30 noch junge Espenrotkappen blieben zurück, damit sie erwachsen werden können. Die herrlichen Pilze wuchsen teils in Büscheln zu zehnt, es war wirklich beeindruckend!

Während ich zu Hause die Rotkappen für den Dörrautomaten vorbereitete, ist Dani mit den Kindern nochmal los, um Maroni zu sammeln. 1,5 Kilo haben sie in Lijans Körbchen nach Hause gebracht, nachdem wir ja schon Mitte Oktober 2 Kilo gelesen hatten. Sie werden halb gekocht, geschält, portionsweise vakuumiert und dann eingefroren. Sie sind wie der Bärlauch ein fester Bestandteil unserer Küche, den wir über das Jahr nicht mehr missen möchten.

Es gibt in diesen Tagen also genug zu tun rund um die Früchte der Wälder!

Liebste Grüße, Stefan & Dani«

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Foto: In dieser Gegend touren Stefan und Dani den Pilzen, Esskastanien und Beeren hinterher. Der Blick weist auf das Kinzigtal mit der Barbarosstadt Gelnhausen.

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Edersee: Nur wer ihre Plätze kennt, findet jetzt Steinpilze


Armin schreibt am 26. Oktober 2020:

»Hallo,

auch bei uns am Edersee wachsen mittlerweile die Steinpilze, jedoch muss man die Stellen schon kennen. Man kann als Anfänger wahrscheinlich stundenlang durch den Wald gehen, ohne nennenswerte Funde zu machen.

Was dieses jahr komplett fehlt, sind Knollenblätterpilze und Maronenröhrlinge.

Liebe Grüße von Armin aus Kassel«

(Foto © Armin)

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Kompliment an Yolanda: Jawohl, so brät man Steinpilze!


Yolanda schreibt am 26. Oktober 2020:

»Hallo Pilzfreunde,

heute haben wir uns erneut auf die Suche nach Waldschätzen begeben und haben dabei zum ersten Mal in diesem Jahr unsere lieben Freunde, die Steinpilze, gefunden.

Nachdem wir mit den Fahrrädern in den Buchenwäldern zwischen Marburg und Marbach ankamen, wurden wir gleich zu Beginn von wunderschönen zahlreichen Fliegenpilzen begrüßt, die uns auf die Fährte der Steinpilze führten. Für mich (Yolanda) ist diese noch eine der ersten Pilzsammelerfahrungen überhaupt.

Da ich erst vor etwa einem Monat mit meinem guten Freund Juan, der bereits seit ein paar Jahren Pilze sammeln geht, mitgegangen bin, war ich umso glücklicher, diejenige zu sein, die den ersten, noch kleinen und gut versteckten Steinpilz fand. Sobald er gefunden war, dauerte es nicht mehr lange, und zack - entdeckten wir noch mehr von ihnen.

Zuhause angekommen, haben wir unsere Funde in der Pfanne mit etwas Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer* gebraten. Natürlich haben sie super lecker geschmeckt!

P.S. Juan sagt: Ich würde mich über mehr Meldungen aus Marburg und Umgebung freuen

Liebe Grüße Juan und Yoli«

(Foto © Yolanda)

* Mir stockte beim Lesen der Atem, ich fürchtete schon: au weiah, jetzt kommt wieder der unvermeidliche Knoblauch. Bitte nicht! So, wie hier beschrieben, brät man Steinpilze auf einfache Weise. Alternativ mit Butter statt Olivenöl, das erhöht noch ihre nussige Note. Knoblauch überdeckt sie. (HWB)

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Da war aber allerhand los!

Gammeltütensammler, Bronzeröhrlinge und Blockade in der Pilzverarbeitung


Stefan schreibt am 25. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

bei traumhaft schönem sonnigen Wetter zog es Dani und mich heute unter anderem an unsere Steinpilzplätze bei Alzenau und abschließend noch in unseren Hauswald im Main-Kinzig-Kreis.

Was relativ schnell klar wurde, war, dass wir nicht alleine unterwegs sein würden. Bald an jedem Waldweg stand ein Auto.

Grundsätzlich würde mich das nicht wirklich stören, wären da nicht diese rücksichtslosen, durch den Wald blöckenden, querfeldein trampelten, alles rausreißenden Gammelpilzsammler - gerne mit randvollen Eimern und/oder Tüten! Diese Anblicke und das Verhalten vermiesen mir doch gerne mal kurzfristig die Freude in der Natur. Aber leider liest vermutlich genau diese Klientel das hier nicht.

Begonnen haben unsere Funde heute mit prächtigen Schwarzhütigen Steinpilzen (Bronzeröhrlingen), die Dani beim Aussteigen aus dem Auto direkt erblickte (2. Foto rechts). Leider waren drei von fünf schon etwas drüber, so dass diese stehen blieben.

Neben unzähligen Parasolen waren noch einige Violette Rötelritterlinge, Rotfüße, ein paar Flockis und natürlich Steinpilze zu finden. Auf Letztere waren wir heute aus.

Insgesamt haben wir damit einen tollen Fund gemacht (1. Foto rechts im Korb). Wir werden ihn morgen weiterverarbeiten, denn der Dörrofen läuft noch mit den vielen Rotkappen.

Liebste Grüße, Stefan & Dani

(2 Fotos © Stefan)

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Wetzlar: Eine pilzige Radelrunde dank der gewonnenen Stunde


Foto: Ein weithin sichtbares attraktives Leuchtzeichen ist der grellgelb-orangene Schwefelporling. Peter ließ ihn unangetastet - richtig so. Die Hutoberseiten sind schon deutlich orange, wie an den unteren Konsolen zu sehen ist. Da ist dieser Pilz nur noch schwer verdaulich. (2 Fotos © Peter)

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Peter schreibt am 25. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute Vormittag habe ich, die Gunst der geschenkten Stunde nutzend, eine kleine Radtour durch die stadtnahe Natur unternommen. Das sonnige Herbstwetter sorgte dafür, dass sehr viele Leute unterwegs waren, einige sogar mit verdächtigem, jedoch kaum gefülltem Beutel in der Hand.

Da bin ich wohl vergleichsweise gut weggekommen, denn ich fand auf einer kleinen Wiesenfläche mit einer Ansammlung junger Fichten mehrere Gruppen kleiner Fichtenreizker. Die ganz kleinen ließ ich für die kommende Woche stehen.

Unterwegs machte eine sehenswerte Ansammlung von Schwefelporlingen in aller Deutlichkeit auf sich aufmerksam. Sie hatten sich als Wirtsbaum eine riesige Weide direkt an der Lahn ausgesucht. Ich nahm sie nicht mit. Sie passen (noch) nicht zu unserem Beuteschema.

Später fand ich auf einer Wiese noch zwei kleine Wiesenchampignons und am Waldweg je einen einzelnen Parasol und Schopftintling, die das Absteigen vom Rad kaum lohnten. Röhrlinge sah ich nicht. Aber das Jahr ist ja noch nicht rum.

Wir hatten während der letzten Wochen mehrmals andauernden Nieselregen, der dafür gesorgt hat, dass die Waldwege teilweise recht matschig waren. Ansonsten machte der Waldboden aber noch einen sehr trockenen Eindruck.

Herzliche Grüße aus dem herbstlich bunten Wetzlar!

Peter«


Foto: Die Fichtenreizker nahm Peter gerne mit, deren Nachwuchs ließ er stehen.


Hessischer Spessart: Bei den Neuen entfachte sich eine  Riesenbegeisterung für die Pilzjagd


Foto: Erneut wunderschöne Steinpilze hat Michael zusammen mit seiner Pilzwandergruppe im hessischen Spessart gefunden. Den dickstieligen Kaventsmann hält er noch einmal extra vor die Kamera (2. Foto).


Michael schreibt am 24. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir hatten heute wieder einen tollen Pilzwandertag und waren an den klassischen Fundstellen im hessischen Spessart, aber auch an neu erkundeten Stellen. Und waren sehr erfolgreich mit vielen Steinpilzen!

Unter unseren Freunden, die noch niemals vorher Pilze gesucht haben, hat sich eine Riesenbegeisterung für die Pilzjagd entwickelt. Das ist einfach nur schön!

Viele liebe Grüße!

Michael und die Pilzwandergruppe »Die Maden«

(3 Fotos © Michael)

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Foto: Das Sammelergebnis der Pilzwandergruppe »Die Maden«. Das Bild vermittelt fast den Eindruck, sie könnten in ihrer Üppigkeit im Folientunnel gewachsen sein...


Auch in der Region Darmstadt wachsen endlich die Steinpilze


Foto: Nach wochenlang vergeblichen Gängen sind zur Freude von Monika und Marina die Steinpilze endlich da. Mit welch einem tadellosen Exemplar im Vordergrund und weiteren auf dem zweiten Bild!


Monika schreibt am 22. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ein schöner Walspaziergang mit meiner Freundin im leuchtenden Herbstwald hat uns heute ein paar prächtige Steinpilze beschert. Nach vielen erfolglosen Pilzrundgängen in den letzten Wochen wurden wir heute mit dem Pilzglück verwöhnt

Die warmen Temperaturen nach den Regentagen haben sie endlich herausgelockt. Das lässt doch für die nächsten Tage hoffen...

Herzliche Grüße Monika und Marina«

(2 Fotos © Monika)

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Es musste doch nun langsam losgehen mit den Steinpilzen im Hardtwald


Foto: Die gebratenen Steinpilzscheiben obendrauf! So labt sich Lenka, bis der nächste Schub mit dann hoffentlich noch mehr Pilzarten im Hardtwald da ist. (3 Fotos © Lenka)

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Lenka schreibt am 22. Oktober 2020:

»Liebe Pilzler,

es musste doch nun langsam mit den Steinpilzen im Hardtwald/Hochtaunuskreis losgehen!

Zunächst fand ich bei meinem Gang einige schöne Parasole. Dann ein kurzer Gebietswechsel vom Waldfriedhof in die Nähe der Reitschule, und von dort schnurstracks zu meinen - hoffentlich noch - geheimen Plätzen.

Und tatsächlich! Genau wie im letzten Jahr und fast auf den Tag genau stellten sich die ersten jungen Steinpilze ein! Sie waren völlig madenfrei, allerdings teils von Schnecken angeknabbert. So füllte sich mein Korb rasch (1. Foto rechts).

Damit ist nach langem Warten endlich der Anfang gemacht. Ich bin gespannt, ob und wieviel sich noch tut. Denn es fehlen immer noch die anderen Pilze; sonst stolpert man über etliche Täublinge und viele andere Arten. Mit etwas Glück treiben die Hutkumpels bei den Temperaturen sicher nach, zumal auch noch etwas Regen dazukommen soll.

Bis sie hoffentlich da sind, laben wir uns an einem herrlichen herbstlichen Blattsalat mit Parmesanraspeln und Balsamico und frisch gebratenen Steinpilzscheiben obendrauf. Davon gerne mehr!

Liebe Grüße Lenka«

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Endlich Steinpilze im Taunus - und Erwin erwartet sie sogar noch im November


Erwin schreibt am 19. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich hat es heute auch mit den Steinpilzen im Taunus geklappt.

Die doch zum Teil sehr schönen Steinpilzfunde im Pilzticker haben mir keine Ruhe gelassen. Täglich bin ich bis heute erfolglos im Wald gewesen. Da ich letztes Jahr im November noch reichlich Steinpilze gefunden habe, gehe ist davon aus, dass das dieses Jahr auch so sein wird, zumal bis jetzt die Ausbeute doch sehr bescheiden ausgefallen ist.

Mit freundlichen Grüßen, Erwin aus Frankfurt«

(Foto © Erwin)

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Eine Herbstharmonie mit leckeren, schnell und einfach hergezauberten Steinpilz-Crostini




Foto: Die fertigen Steinpilz-Crostini. Stefan: »Auf dem Schmandtupfen hat sich sogar ein Semmelstoppelpilz verirrt ;-). Wirklich lecker; süß, sauer, nussig, frisch, knackig und geröstet, es war geschmacklich alles dabei.« (2 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 18. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhem,

heute haben wir zum Abendessen den Herbst auf den Teller gepackt. Es gab einen leckeren Salat mit gebratenen Steinpilzen und Maroni, dazu gebackene Süßkartoffelecken und Steinpilz-Crostini.

Die Süßkartoffelecken wurden in Olivenöl mit etwas Salz, Thymian und Zitronenabrieb mariniert.

Die Steinpilze und die Maroni wurden in Olivenöl herausgebacken und mit etwas Salz abgeschmeckt.

Für die Steinpilze-Crostini wurden Reste vom rustikalen Baguette in dünne Scheiben geschnitten, mit Olivenöl beträufelt, die klein gewürfelten Steinpilze darüber, ein paar Kräuter, etwas Salz. Die so vorbereiteten Crostini haben wir dann kurz im Ofen gegrillt.

Eine wirklich leckere Herbstharmonie!

Liebe Grüße, Stefan«

Foto: Die vorbereiteten Steinpilz-Crostini. Sie seien so nicht geplant gewesen, »es hat sich im Sinne der Resteverwertung so ergeben. Es passte super und war sehr lecker«, so Stefan.





Wetzlar: Herrlich kräftige Parasole aus einem abgeholzten Fichtenwald


Foto: Als »stiel«-voll bezeichnet Peter diese zwei Parasole, wegen ihrer kräftigen, ausdrucksstarken Stiele mit schöner Natterung. Sie sind wahrhaftig Prachtexemplare von jungen Paukenschlegeln. (2 Fotos © Peter)

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Peter schreibt am 18. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

außer Parasolen gab's heute nichts zu holen! Aber was soll's, wenigstens von ihnen gab es genug. Wir nahmen nur die jüngeren Exemplare mit, die wir in einem für uns neuen Waldgebiet südlich von Wetzlar fanden.

Die besonders kräftigen mit derben Stielen standen in einem abgeholzten Fichtenwaldstück. So bringt das Fichtensterben wenigstens Vorteile für die Parasole - mit mehr Licht und dicker Mulchschicht, die die Feuchtigkeit hält. Steinpilze und Maronen, die wir auf unserer heutigen Waldtour erhofft hatten, ließen uns im Stich. Aber wir sind sicher, dass sie ihre Zurückhaltung in den kommenden zwei, drei Wochen aufgeben werden. Dann sind wir wieder zur Stelle.

In diesem Jahr fällt auf, dass das Pilzwachstum von den Pilzsammlern regional teilweise ganz unterschiedlich bewertet wird. Starkregen gab es meistens nur recht begrenzt und wolkenweise. Wo er niederging, hatten die Pilze Glück, aber noch mehr die Pilzsammler.

Die Fotos zeigen zwei recht »stiel«-volle Parasole sowie unseren Gesamtfund, der für etliche Mahlzeiten reichen wird. Die ersten gibt es natürlich schon heute Abend.

Herzliche Grüße aus Wetzlar und seinen spannenden Wäldern.

Peter«

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Foto: Da staunt das Rotkehlchen, was der Peter da alles an schönen Parasole mit nach Hause gebracht hat. Der Fund soll für mehrere Mahlzeiten reichen.

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Main-Kinzig-Kreis: Großer Andrang der Pilzsammler aus dem Rhein-Main-Gebiet


Foto: Den großen Steinpilz hat Lijan ganz alleine gefunden! Freudig zeigt er ihn auf dem zweiten Foto. Etliche kleinere Steinpilze als die hier gezeigten ließ Stefan stehen in der Hoffnung, die Schnecken mögen in den nächsten Tagen Ruhe geben. Auch freute er sich über drei Semmelstoppelpilze, die er wegen ihrer härteren Konsistenz sehr schätzt. (3 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 18. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

Dani, Lijan und ich sind heute mal ein paar unserer bekannten Plätze angesteuert. Leider zeigte sich, wie schon öfter die letzten Wochen, als wir viel in den umliegenden Wäldern mit dem Rad unterwegs waren, dass der Borkenkäfer wie auch der Sturm im August 2018 teils starke Verwüstungen hinterlassen haben.

Einen Eindruck davon gibt das 2. Foto rechts. Es war einmal ein Fichtenhochwald, in dem ich vor einigen Jahren noch sehr viele Trompetenpfifferlinge und Maronen sammeln konnte. Hier durfte zum Ende unserer Runde Lijan aber einen prächtigen Steinpilz finden, genau an der alten Fichte, wo auch ich vor drei Jahren einige gefunden hatte.

In unserem Hauswald angekommen, stand bereits der gesamte Parkplatz voller Autos mit Kennzeichen von Miltenberg bis Frankfurt. Mit Sicherheit waren auch etliche Ausflügler der Pilze wegen gekommen. Seit der Corona-Zeit ist ein stark erhöhtes Aufkommen der Waldbesucher zu beobachten, ein Phänomen, das nach Abklingen der Pandemie hoffentlich ähnlich schnell wieder verschwindet, wie es gekommen war.

Der Riesenbovist bestand den Geschmackstest prima

Vor den Augen zurückkehrender Pilzsammler mit Plastikeimern fanden wir noch am Parkplatz eine Handvoll junger Steinpilze, die wir natürlich auch demonstrativ direkt dort putzten.

An den mir bekannten Plätzen waren die meisten Steinpilze noch sehr jung, weshalb sie vorerst stehen blieben, begleitet von der Hoffnung, dass die Schnecken sie in Ruhe lassen mögen.

Den Riesenbovist von gestern haben wir abends als Schnitzel zu Kartoffelknödeln gegessen und wir waren uns einig, dass es ein klasse Pilz ist.

Liebe Grüße, Dani, Lijan und Stefan«

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Der Tisch auf dem Waldparkplatz im hessischen Spessart ist reich gedeckt


2 Fotos rechts: Diese zwei Bilder sandte uns Michael zu. Wie wir staunend sehen, ist der Tisch - offenbar auf einem Waldparkplatz - reich gedeckt. Mit herrlichen, teils herrlich großen Steinpilzen, was noch besser auf dem zweiten Foto deutlich wird. Gefunden haben er und Mitsammler die wahren Prachtexemplare im hessischen Spessart.

Bereits 2018 hatte er - am gleichem Platz? - tolle Funde mit ebenfalls großen Exemplaren gemacht, zu einem Zeitpunkt, als die Konkurrenz über null beziehungsweise kärgliches Wachstum der Steinpilze geklagt hatte. Hier geht's zum Rückblick, siehe der Tageseintrag vom 10. November 2018.

(2 Fotos © Michael)

18. Oktober 2020

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Erwins Tipp für die Pilzfreunde:

»Die 50 Parasolpilze werden paniert tiefgefroren, so kann man sie ohne Geschmacksverlust monatelang aufbewahren«


Erwin schreibt am 17. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Willhelm,

nachdem ich im Taunus keine Steinpilze finden konnte, bin ich heute in den Spessart gefahren.

Zu meiner Überraschung gab es auch dort nicht einen einzigen Steinpilz. Ich kann mich nicht erinnern, so etwas Mitte Oktober schon einmal erlebt zu haben.

Gefunden habe ich, wie das Foto rechts zeigt, Rotfußröhrlinge, Graublättrige Schwefelköpfe, drei Violette Rötelritterlinge und auf einer Wiese sage und schreibe cirka 50 Parasolpilze.

Ich liebe Riesenschirmlinge sehr! Ich werde  sie alle paniert einfrieren. Aus Erfahrung weiß ich, dass das die beste Art ist, diese Pilzart ohne Geschmacksverlust viele Monate lang aufzubewahren.

Im Hintergrund des Fotos lagern Esskastanien, die ich gestern gesammelt habe.

Mit freundlichen Grüßen Erwin«

(Foto © Erwin)

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Main-Kinzig-Kreis: Endlich springt das Wachstum der Steinpilze und anderer Leckerbissen wieder an


Foto: Die trockenheitsbedingten Wochen des Wartens sind vorbei, es gab endlich mal wieder einen prima Fund für Stefan und Dani. Einen Riesenbovist haben sie zum erstenmal gefunden, das gibt einen Geschmackstest. (5 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 17. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

du solltest Recht behalten mit deiner Aussage mir gegenüber vor ein paar Wochen.
Die Pilze kommen auch bei uns nochmal in einem immer größer werdenden Artenreichtum.

Gestern bin ich mit Dani in der Parkanlage von Schloß Schönbusch in Aschaffenburg etwas gelaufen. Dort war alles übersät mit Parasole und auch Karbolegerlingen, die ich nun endlich einmal finden und kennenlernen durfte. Ich schätze es, wenn ich die giftigen Doppelgänger von Speisepilzen wenigstens einmal gesehen und gerochen habe, das mindert die Unsicherheit.

Auch einige Riesenboviste konnten wir finden, was ein Erstfund für uns ist, der heute Abend auch direkt verkostet wird.

Nachdem Mitte der Woche in meinem Hauswald im Main-Kinzig-Kreis die Steinpilze die Köpfchen herausgestreckt haben, sind wir heute zu unserem guten Steinpilzplatz in bayerisch-hessischen Grenzgebiet bei Alzenau.

Auch hier waren wieder hunderte Parasole zu finden. Dani hat ein super Näschen bewiesen, denn jede verdächtige Beule im Laub drehte sie auf links und dabei sprangen die ersten tollen Fichtensteinpilze für uns heraus. Zwei Krause Glucken gab es auch noch obendrauf. Insgesamt ein paar tolle Funde, die wir uns die Tage erstmal schmecken lassen.

Liebe Grüße, Stefan & Dani«

(5 Fotos © Stefan)

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4 Fotos: Der neue Schub an Steinpilzen ist endlich da. Man sieht's an den ersten jungen frischen Exemplaren. Und auf der Wiese geht's rund: beinahe wie ein Spielball liegt der große Riesenbovist da. Dieser Erstfund kam Stefan und Dani zum Verkosten gerade recht. Auch die Karbolegerlinge (rechts unten) waren Erstfunde. Sie färben besonders an der Stielbasis chromgelb, was auch für die ebenfalls giftigen Perlhuhnchampignons und Rebhuhnchampignons ein sehr wichtiges Bestimmungsmerkmal ist.

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Hardtwald, Hochtaunuskreis: Zaghaftes Wachstum und Warten auf Lila

Lenka schreibt am 16. Oktober 2020:

»Liebe Pilzler,

nachdem ich Mitte August nach einem kurzen Sommerregen immerhin ein paar Rotfußröhrlinge und Flockis fand, tat sich und tut sich bis heute, Mitte Oktober, im Hardtwald im Hochtaunuskreis wenig bis gar nichts. Es sind schlicht so gut wie keine Pilze zu sehen, dafür viel vorzeitig gefallenes Laub.

Gestern startete ich wieder mal einen Kontrollgang (ohne Korb, es wäre zu peinlich), dafür mit einem Leinenbeutel (für alle Fälle, vielleicht ja doch...?). An meiner bekannten Stelle wurde ich dann tatsächlich fündig.

Hier schlüpften drei kleine Steinpilze. Einen etwas größeren fand ich dann ein Stück weiter. Auch eine Handvoll Goldröhrlinge gingen ins Netz, aber von Hülle und Fülle kann nicht die Rede sein. Mir begegneten auch einige Knoblauchschwindlinge, der Klebrige Hörnling war auch zu sehen, ebenso zwei einsame Fliegenpilze – und das war’s.

Wenn die Temperaturen ein bisschen steigen, hoffe ich auf ein wenig mehr Pilzleben. Meine Zeigerpilze sind ja die Violetten Lacktrichterlinge... vielleicht geht es bald doch noch los, und wir bekommen ein bisschen mehr Farbe ins Bild, womit ich nicht das Herbstlaub meine.

Lege mich also auf die Lauer und hoffe...

Bis bald!

Lenka«

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Lorsch: Horst freut sich über erste Schmierröhrlinge und wartet in Ruhe auf die Steinpilze


Foto: Mal ein anderes Fundmotiv ist dieser ausgelegte Korb mit Goldröhrlingen und Butterpilzen. Erstgenannte sind streng an Lärchen, die Zweiten an Kiefern gebunden. Das zeigt das zweite Foto gut; die langen Nadeln verraten es. (3 Fotos © Horst)

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Horst schreibt am 14./15. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einigen Regentagen im Landkreis Bergstraße in Südhessen wachsen nun endlich auch die Pilze in der Lorscher Waldgemarkung. Es wurde aber auch Zeit!

Es handelte sich hierbei hauptsächlich um erstklassige Ware von Goldgelben Lärchenröhrlingen (Goldröhrlingen) und Butterpilzen, also um Schmierröhrlinge, die massenhaft zu finden waren.

Nach diesem schönen Fund warte ich noch geduldig auf die Steinpilze.

Viele Grüße aus Lorsch, Horst«


Foto: Und hier veranschaulichen abgefallene Lärchenzweige, wen sich diese schönen Goldröhrlinge als ihren festen Baumpartner ausgesucht haben.





Parasole mit Bandnudeln und Trüffelsoße und Steinpilzrisotto mit Kalbssteak und Rosenkohl


Stefan schreibt am 14. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

Dani und ich haben diese Woche Urlaub und sind so gut wie jeden Mittag mit den Rädern unterwegs.

Die Natur bringt langsam, aber sicher wieder Früchte hervor. So haben wir am Montag herrliche Parasole auf einer Waldwiese (1. Foto rechts) für ein leckeres Abendessen gefunden. Es gab sie paniert mit Bandnudeln und einer noch über gebliebenen Trüffel-Sahne-Sauce.

Gestern haben wir in Gelnhausen in einem Wald mit Edelkastanien 2 Kilo Maroni gesammelt, wovon wir einen Teil an Freunde verschenkt haben und den Rest als Vorrat verarbeitet haben. Das 2. Foto rechts zeigt sie im Korb und im Fahrradkorb - ein hübsches Herbstmotiv, nicht wahr?

Ein paar der Maronen gab es freilich auch zum heutigen Abendessen, ein Steinpilz-Risotto mit Kalbssteak und Rosenkohl (3. Foto rechts).

Wir haben auf unseren Touren dieser Tage noch einige weitere Speisepilze wie Schopftintlinge, Wiesenchampignons, Waldchampignons, Krause Glucken, Goldröhrlinge und Butterpilze gesehen. Letztere haben wir am Sonntag zum ersten Mal verköstigt und für okay befunden.

Ansonsten blieb fast alles stehen, denn der Regen hat die letzten Tage alles stark durchgeweicht.

Liebe Grüße, Stefan«

(4 Fotos © Stefan)

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Foto: Parasole einmal anders: Stefan zeigt sie hier mit Bandnudeln und einer Trüffel-Sahne-Sauce.

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Der bislang beste Steinpilz-Fund des Jahres:

2 Stiegen voller Kiefern- und Fichtensteinpilze - Vincenzo erblickte sie vom Auto aus bei Hessisch-Lichtenau im Werra-Meißner-Kreis


Dies ist der bislang größte und spektakulärste Steinpilzfund dieses Jahres!

Pilzfreund Vincenzo hat die Prachtstücke bei Hessisch-Lichtenau im Werra-Meißner-Kreis (Nordhessen) entdeckt - zufällig! Denn er war gar nicht auf Pilzsuche, sondern sah einige der Hüte im Vorbeifahren vom Auto aus. Welch ein Volltreffer!

In der Kiste unten sehen wir Rothütige Steinpilze (Kiefernsteinpilze), oben in der hohen Stiege Fichtensteinpilze und einen großen Rothütigen Steinpilz.

Weil er nicht auf Pilzsuche war, hatte Vincenzo kein Messer dabei, um die Pilze vorzuschneiden und vorzusäubern, was er normalerweise tut. So konnte er sie nur herausdrehen und zusammentragen. »In kurzer Zeit« sei er mit der Lese fertig gewesen.

Dass wir das Foto hier zeigen können, haben wir Klaus aus Salzgitter zu verdanken, der regelmläßig von seinen Pilzgängen im Oberharz im Pilz-Ticker Sachsen-Anhalt berichtet. Die beiden kennen sich, Vincenzo hat ihm das Foto heute Mittag zugesandt. Auf unsere Bitte an Klaus, er möge doch freundlicherweise nachfragen, ob wir das Foto veröffentlichen dürfen, gab Vincenzo gerne grünes Licht. Vielen Dank an die zwei Pilzfreunde!

Dieses Foto zeigt, dass ich mit meiner Prognose, der Oktober werde noch ein, zwei starke Steinpilzschübe hervorbringen, in der letzten September-Woche richtig geglegen habe. Es müssen nur die Witterungsbedingungen stimmen.

(Foto © Vincenzo)

14. Oktober 2020

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Main-Kinzig-Kreis: Zähes Wiederaufleben der Speisepilze nach langer Trockenheit


Stefan schreibt am 11. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

gestern Mittag waren Dani und ich wieder eine ausgedehnte Runde mit den Fahrrädern unterwegs. Potentielle neue Plätze, die tolles Pilzaufkommen versprechen, hätten wir dann langsam genug - nun darf es auch gerne noch einmal losgehen mit kräftigem Wachstum.

Tatsächlich lässt sich dieser Tage auch bei uns wieder etwas finden. Neben sehr vielen Gelben Knollenblätterpilzen, die an ihren Untergrund nur geringe Ansprüche zu stellen scheinen, gab es auch einige Fliegenpilze, die sich am wohlsten bei Birken und Fichten fühlen.

Ein paar Butterpilze, Pfefferröhrlinge und Goldröhrlinge fanden wir auch. In den dekorativ und zweckmäßig mit Farnkraut ausgelegten Fahrradkorb kam allerdings bis dahin nur eine Krause Glucke und auf dem Rückweg noch wunderschöne Wiesenchampignons, die sich auf einer Weide zahlreich mit Bovisten zusammengetan hatten (1. Foto rechts).

Zurzeit haben wir es auch ein bisschen mit den Tintlingen und Schüpplingen. So bin ich sogar extra runter vom Rad und einen Hang hinaufgeklettert, um den wunderschönen Anblick unzähliger Gesäter Tintlinge zu fotografieren (2. Foto rechts).

Zwei Tage zuvor hatte Dani am Wegesrand bereits eine Gruppe riesiger Goldfarbener Glimmerschüpplinge gefunden, die einen fürchterlichen Geruch haben. Für uns ein Erstfund, bei dessen Anblick wir erstmal ziemlich gestaunt haben. Ein skurriler Pilz, dessen Speisewert von ausgezeichnet bis magenunverträglich reicht, weshalb wir lieber die Finger von ihm gelassen haben.

Ebenso hatte Dani noch eine junge, aber leider vom Regen stark gezeichnete Breitblättrige Glucke gefunden, was ebenfalls ein Erstfund für uns war. Sie ist auf dem 3. Foto rechts zu sehen.

Liebe Grüße, Stefan & Dani«

(3 Fotos © Stefan)

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Spessart im hessisch-bayerischen Grenzgebiet

Zwei schöne Krause Glucken, eine Täublings-Neuentdeckung und wieder einmal wenig Regen


Stefan schreibt am 3. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

gestern Nachmittag waren Dani und ich ein wenig unterwegs. Vorrangig wollte ich mir gerne einmal die Alzenauer Sande ansehen. Dort und auch in der Umgegend hatte es am 18. August 2019 ein kurzes, aber ungemein heftiges Unwetter mit einem sogenannten »Downburst« gegeben. Dabei waren ganze Wälder, vor allem die angrenzenden Kiefernwäder, einfach wie Mikadostäbchen gefallen beziehungsweise umgelegt worden.

Die Alzenauer Sande im hessisch-bayerischen Grenzbereich waren ein richtiges Pilzparadies. Leider war das relativ bekannt, weshalb ich kaum noch dorthin gefahren bin. Es gab dort am Rande des ehemaligen Waldes eine schöne großflächige Stelle mit Edelreizkern und ich hatte die Hoffnung, dass dieser Platz vielleicht besser weggekommen wäre als der Rest des Waldes. Leider war das nicht der Fall.

So sind wir anschließend noch in unseren Krause-Glucken-Wald übergesetzt, der unweit davon entfernt liegt. Zum Ende unserer Runde wurden wir zu unserer Freude auch wieder mit zwei schönen jungen Glucken beschenkt, die es einmal mehr zu Spätzle und einer Semerolle geben wird.

Ein wirkliches Highlight aber bildeten dort die Gelben Knollenblätterpilze, die zu Hunderten standen; der gesamte Wald war wie übersät mit ihnen. Auch recht häufig war der Orangerote Graustieltäubling*, den ich aber erst Zuhause als eben diesen bestimmen konnte.

In unseren Hauswald ist leider noch gar nichts los mit Pilzen und auch der angekündigte Regen fiel, wie häufig, deutlich geringer aus als vorausgesagt.

Es bleibt spannend, mit was uns der Pilzherbst im Main-Kinzig-Kreis unter diesen nicht ganz erhellenden Bedingungen noch überraschen wird.

Liebe Grüße, Stefan & Dani«

* Sie zählen geschmacklich mit zu den besten Täublingsarten


Foto: Dieses Foto mit riesigen Kahlflächen erinnert fatal an Bilder mit gerodeten und gebrandschatzten Urwäldern in Amazonien. Was hier noch restliche Gerippe von Kiefern sind, sind in den heimgesuchten brasilianischen Wäldern Reste von Solitärpalmen. Man darf gespannt sein, wann und mit welchen Baumarten die Forstwirtschaft die Wiederaufforstung der Alzenauer Sande bewältigen wird. (3 Fotos © Stefan)

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Fini lernt im steilen Gebiet des Feldbergs begeistert die Pilze kennen


Cosmin schreib am 21. September 2020:

»Liebe Pilzticker Freunde, lieber Heinz-Wilhem,

wir verfolgen schon lange die Funde und teilen die Freude an der Pracht der Pilze. Eigentlich täglich lesen wir in dem tollen Portal Pilz-Ticker. 

Unser Sohn Fini (7, Foto rechts mit einem Steinpilz) wünscht sich, dass nun auch wir einmal von unseren Erfahrungen berichten. Er scheint unsere Leidenschaft geerbt zu haben, denn auch er begeistert sich für die Natur und uns macht es große Freude zu sehen, wie bewandert er in der Pikzkunde schon ist.

Meine Frau und ich gehen seit cirka 20 Jahren in die Pilze, seit 8 Jahren gemeinsam. Letztes Wochenende waren wir im Bereich des Feldbergs im Taunus unterwegs, querfeldein und ganz schön steil die Berge hoch. Trotz der Trockenheit haben wir Steinpilze, Maronen und zum ersten Mal auch Rotkappen gefunden. 

Hoch im Kurs bei meiner Frau stehen der in unserer Region gar nicht seltene Igelstachelbart und die Krause Glucke, die wir allerdings in diesem Jahr noch nicht gefunden haben.

Liebe Grüße Claudia, Cosmin und Fini«

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Foto: Sie sind Finis Begehr: schöne Steinpilze, hier in Nachbarschaft eines Fliegenpilzes, der gerne ihre Wachstumsgebiete anzeigt. (2 Fotos © Cosmin)

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Nach Wochen der Pilzleere veredeln knackige Flockis die selbstgemachten Allgäuer Käsespätzle


Foto: Sieht das lecker aus! Nach Wochen trostloser pilzleerer Wälder im Main-Kinzig-Kreis hat Stefan endlich einmal wieder einige Flockenstielige Hexen gefunden - und sie gleich mit selbstgemachten Allgäuer Käsespätzle kombiniert. Allein schon optisch ein tolles Gericht! Dazu Stefan: »Geplant hatten wir noch einmal die Semerrolle mit Spätzle und Krauser Glucke. Weil es die aber im Wald nicht gab, kamen uns die Flockis als würdiger Ersatz gerade recht. ;-)«

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Stefan schreibt am 20. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

den Main-Kinzig-Kreis ausgenommen, scheint das Pilzaufkommen in Deutschland die vergangenen 14 Tage förmlich explodiert zu sein. Ein toller Bericht, Rekord oder Exklusivfund jagte den nächsten - Wahnsinn!

So verwöhnt von Pilzen wurden wir leider nicht. Trotz 3 Stunden Waldgang in unserem »Krause-Glucken-Wunderland« konnten wir gestern nicht eine brauchbare Glucke für unser erhofftes Abendessen finden.

Wir sind momentan nahezu täglich und an den Wochenenden auch auf ausgedehnten Radtouren in den umliegenden Wäldern unterwegs. Wenn sich dann mal ein Pilz blicken lässt, was selten genug vorkommt, hat er mit Sicherheit einen Trockenschaden, ist bereits hinüber oder ist eine geradezu kümmerliche Miniaturausgabe.

Dennoch nutzen wir die Zeit und erkunden neue Gebiete und Wälder und sagen uns: irgendwann wird auch mal wieder Regen kommen.

Auf unserer heutigen 38km-Tour hatten wir dann doch ein wenig Finderglück und haben ein paar knackige Flockis gefunden (siehe z B. das Foto rechts).

Zum Abendessen heute waren selbstgemachte Allgäuer Käsespätzle geplant, dazu gab es dann auch gleich die leckeren Flockis.

Ich bin gespannt, was uns die kommenden Wochen noch bringen. Für Donnerstag wird uns ja - wieder einmal - Regen versprochen. Ich hoffe, er zieht nicht wieder sang- und klanglos an uns vorbei.

Ich wünsche allen Pilzfreunden noch einen großartigen Pilzherbst mit tollen Funden.

Gratulieren möchte ich wieder einmal Oliver vom Pilzticker BaWue, der offensichtlich immer wieder für eine neue großartige Überraschung gut ist. Das war nicht nur ein toller Fund mit den Königsröhrlingen, sie präsentierten sich auch noch in großartiger Anzahl und Schönheit - sagenhaft!

Ganz liebe Grüße, Stefan«

(2 Fotos © Stefan)

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Eberstadt: Nur die Krausen Glucken lassen sich von der Trockenheit nicht beeindrucken


Tobias schreibt am 18. September 2020:

»Einen schönen guten Tag Heinz-Wilhelm,

heute war ich mal wieder im Wald bei Eberstadt unterwegs und muss leider sagen, dass es viel zu trocken ist im Raum Darmstadt für die Pilze.

Dies gilt aber nicht für die Krausen Glucken, die ich fand. Sie beziehen ja ihre Nährstoffe, vor allem Zucker und Feuchtigkeit, aus dem Stamm oder den Wurzeln der Kiefern. So wie das von mir zwei Mal fotographierte Exemplar, das unter diesen Voraussetzungen gut wachsen konnte, wie man sieht.

Viele Grüße Tobi aus Eberstadt«

(2 Fotos © Tobias)

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Sehr lesenswert!

Zu viele Steinpilze, Rotkappen und Parasole: Da gab es keine Mitfahrgelegenheit für die Schopftintlinge mehr


Foto: Eine sehr schöne Impression mit einem thronenden Birkenpilz und einer Perspektive, die uns eine Vorstellung von der Waldlandschaft gibt. Vermutlich musste Peter auch des Öfteren zu seinen Funden kraxeln, was ja aber nichts Neues im Lahn-Dill-Kreis wäre. (3 Fotos © Peter)

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Peter schreibt am 15. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder mit dem Fahrrad an meiner neuen Pilzstelle nordwestlich von Wetzlar, wo ich bereits vor vier Tagen so großen Erfolg hatte. Obwohl ja das Wochenende dazwischen lag, hat sich der Ausflug sehr gelohnt.

Schon unterwegs sah ich vom Rad aus immer wieder junge Parasole aufblitzen. Ich beschloss, sie auf dem Rückweg mitzunehmen. Dazu kam es aber nicht, weil sowohl mein Rucksack als auch die Gepäcktasche sehr bald gut gefüllt waren mit jungen bis mittelgroßen Steinpilzen, einigen Rotkappen und Birkenpilzen sowie zwei Parasolkugeln.

Zu meiner Überraschung sah ich etliche riesige überständige Steinpilze, so richtige Methusalems. Wo hatte ich nur meine Augen vier Tage zuvor? Auf der Heimfahrt winkten mir immer wieder mal Familien von Schopftintlingen zu, für die ich aber leider keine Mitfahrgelegenheit mehr hatte. Nun können sie warten, bis sie schwarz werden. 

Auch im Lahn-Dill-Kreis darben und sterben die Wälder

Inzwischen sind die Pilze geputzt und geschnitten. Die größeren Steinpilze hatten leider schon recht viele Maden. Immerhin blieben uns fünf bis sechs Portionen für die kommenden Tage und die Truhe.


Foto: Die Rotkappe hat sich ein schattiges Plätzchen ausgesucht und lässt es sich gut gehen. Jedenfalls bis zu dem Moment, als Peter kam.

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Wettermäßig läuft es hier im Lahn-Dill-Kreis etwa so entmutigend, wie es Heike aus Thüringen für ihr Sammelgebiet beschrieben hat. Auch wir haben den ganzen Sommer hindurch kaum Niederschläge gehabt. Von einem Starkregen können wir nur träumen und die Pilze auch. Die Fichtenwälder sind großenteils vertrocknet und weg. Meine verschiedenen Pilzstellen, die früher immer recht ergiebig waren, rücken in diesem trockenen Sommer kaum etwas heraus.

In den letzten Sommern war es nicht viel besser, aber immerhin so, dass ich doch zwischendurch nach vielen vergeblichen Anläufen mal die Vorräte aufbessern konnte.

Bei meiner neuen Pilzstelle sieht alles ganz anders aus. Da wachsen die Pilze in den verschiedensten Arten, als hätte es keinen zu trockenen Sommer gegeben. Ich habe den Eindruck, als könne hier der Boden die Feuchtigkeit und Nässe besonders gut halten. Das Moos, das überall viel zu trocken ist, zeigt sich hier in frischem Grün. Die Wildschweine graben feuchte Erde um. 

Herzliche Grüße aus dem viel zu trockenen Wetzlar!

Peter«

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Foto: Für die Schopftintlinge gab es wegen der mit Pilzen bereits überfüllten Behältnisse keine Mitfahrgelegenheit mehr. Der in der Mitte ärgert sich schon schwarz.

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Hochtaunuskreis: In die Straße der Schopftintlinge hineingestolpert


Katrin schreibt am 14. September 2020:

»Hallo,

eigentlich wollte ich nach einem kurzen Arbeitstag nur die gute Waldluft genießen und mich etwas bewegen. Aber im Herbst ohne Korb in den Wald, das geht auch nicht.

Große Erwartungen hatte ich nicht. Nach dem Wochenende, an denen ja speziell im September viele Pilzsammler die Wälder aufsuchen, hatte ich wenig Hoffnung auf Funde. Zumal der Boden sehr trocken ist und die Sonne die Pilze von alleine dörrt. Als mir dann auch noch ein anderer Sammler mit verdächtig prallem Körbchen schon am Anfang des Weges begegnete, wurden die Aussichten alles andere als besser. 

Dies blieb auch so, als ich im Nadelwald unzählige Schnittstellen fand. Im Buchenwald entdeckte ich dann drei knackige Steinpilze, die den Weg in Körbchen fanden. Nach 30 Minuten beschloss ich, den Heimweg anzutreten und stolperte in geduckter Haltung unter dem Baum auf den Weg, als es plötzlich unter meinen Füßen weich wurde.

Schopftintlingmatsch! Was da alles auf dem Weg stand, begeisterte mich! Auf etwa 15 Metern Länge standen sie, wie aufgereiht. Herrliche Schopftintlinge, die meisten im Topzustand (siehe Foto rechts).

Die schönsten für ein Abendbrot nahm ich mit, von den anderen werden sicher noch 2 Familien satt. Im Unterholz kurz vor dem Auto schauten mich noch 2 Birkenpilze an. Während ich sie erntete, entdeckte ich in unmittelbarer Nachbarschaft nochmals einige Steinpilze und 2 Flockenstielige Hexen. Wow!«

(2 Fotos © Katrin)

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Foto: Das konnte sich am Ende wirklich sehen lassen, nachdem es bei Katrin anfangs ausgesprochen zäh lief mit den Pilzfunden. Gar nicht selten füllt erst der Heimweg den Pilzkorb. Und die Steinpilze machen einen hervorragenden Eindruck!

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Wetzlar: Ein Erkundungsgang in unbekanntem Waldgebiet beschert Peter schönste Steinpilze und Rotkappen


Peter schreibt am 11. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute erlebte ich einen Pilztag der ganz besonderen Art. Gleich nach dem Mittagessen schnappte ich mein Rad und fuhr bei herrlichem Herbstwetter in mein neues Pilzgebiet nordwestlich von Wetzlar. Eine lange beschwerliche Fahrt für einen alten Mann.

Eigentlich sollte es in erster Linie eine Erkundungsfahrt werden. Sollte ich nicht genügend Pilze finden, würde ich halt auf dem Rückweg meine zwei anderen Gebiete aufsuchen, um noch vorhandene Lücken zu schließen. Man macht ja so seine Pläne. Pilze, die ja einen unverhältnismäßig großen eigenen Kopf haben, planen aber wohl ganz anders. Heute jedenfalls haben sie mich angenehm überrascht. Gleich mehrmals sogar.

Das Gebiet machte beim Betreten den Eindruck, als wäre hier erst kürzlich gesammelt worden. Es standen viele Pilze herum, aber nur Arten, die ich mich nicht zu sammeln getraue, wie Perlpilze, Täublinge und einige andere.

Das erste positive Zeichen erhielt ich aber bald, als zwei kleinere Steinpilze aus ihrem richtig guten Blätterversteck lugten. Der Anfang war gemacht, und es gesellten sich weitere - auch größere - hinzu. Es folgten Maronen sowie Parasole. Das war schon mal ein richtig gutes Gefühl.

Es sollte sich sogar noch steigern, als ich mich plötzlich inmitten einer großen Familie kleinerer, knackiger Steinpilze wiederfand. Sie schienen unter dem hohen, mageren Gras ihre Köpfe einzuziehen, als wollten sie gar nicht mit. Ihr Pech, mein Blick war inzwischen bestens geschärft, keiner entkam (glaube ich zumindest).


Foto: Prächtige, überaus prächtige Steinpilze und Rotkappen! Peter hat sie in einem erstmals inspizierten Waldgebiet nordwestlich von Wetzlar gefunden. Bronzeröhrlinge bzw. Schwarzhütige Steinpilze sind hier allerdings nicht zu sehen. (Foto © Peter)

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Bei diesen Steinpilzen handelte es sich übrigens um eine mir bis dahin unbekannte Art mit dunkelbraunem ledrigen Hut. Sollten es vielleicht Bronzeröhrlinge sein, auch Schwarzhütige Steinpilze genannt?

Meine Tasche war inzwischen so schwer und mein Arm so lang, dass ich zufrieden beschloss, den Rückweg zu meinem Fahrrad anzutreten. Aber da musste ich ja noch an einer langen Naturhecke vorbei. Ich traute meinen Augen nicht, standen doch da in unregelmäßigen Abständen zahlreiche Rotkappen in allen Größen im dichten Gestrüpp.

Was tun? Es wird vielleicht überraschen, aber ich zögerte keine Sekunde. Gleiches Recht für alle. Wenn ich schon die ganze Steinpilzfamilie eingesammelt habe, kann ich doch bei der braven Rotkappenfamilie nicht anders verfahren - oder?

Meine Frau und ich haben inzwischen alle Pilze geputzt und geschnippelt, mehrere Portionen für die Truhe und eine für morgen. Ich freue mich schon darauf. Die kleinen Steinpilze und auch die Rotkappen waren übrigens überwiegend madenfrei.

Herzliche Grüße aus dem schönen Wetzlar!

Peter«

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Großer Feldberg: Ein toller Waldgang mit der Tochter und eine Begegnung mit einer prächtigen Steinpilzfamilie


Foto: Eine nette Familie bilden diese vier Steinpilze. Genau genommen gehörte noch ein Fünfter dazu, der etwas seitab links von ihnen stand. Nett sind sie deshalb, weil sie sich  zum Einsammeln in Nullkommanix anbieten.

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Katrin schreibt am 9. September 2020:

»Hallo,

meine Tochter wollte mich zu meiner Verwunderung mit in die Pilze begleiten und so liefen wir mit Pinsel und Messer bestückt los. Wir sammelten an meinen Lieblingsplätzen im Mischwald am Fuße des Großen Feldberges am Taunus.

Neben den auffallend prächtigen Flockenstieligen Hexen (Foto rechts) fanden wir auch unzählige Goldröhrlinge. Am größten aber war unsere Freude über eine tolle Steinpilzfamilie und etliche prächtige Einzelexemplare. Akribisch wurden Käfer und Schnecken von Töchterchen weggepinselt.

Es war ein toller Waldgang!«

(Foto © Peter)

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Die Schwindsucht der Pilze macht auch vor Wetzlar nicht Halt

Vom Tortenteller auf den Essteller: »Man kennt das ja«


Peter schreibt am 7. September 2020:

»Guten Abend, lieber Heinz-Wilhelm,

heute bin ich voller Hoffnung auf Sammlerglück mit dem Fahrrad in die Wälder nördlich von Wetzlar gefahren. Ich hatte viel Zeit und steuerte in Ruhe meine Pilzstellen an. Aber trotz ausführlicher Suche kam am Ende nur ein spärliches Ergebnis zusammen, das gut ausgebreitet auf einen Tortenteller passte. Nach dem Putzen fand der verwertbare Rest genügend Platz auf einem Essteller. Aber das kennt man ja.

Überrascht war ich immerhin von der Vielfalt. Ich fand einen Steinpilz, einen Hexenröhrling, vier Parasole, einige schöne Goldröhrlinge und mehrere kleine Rotfüße.

Gestern wurden meine Frau und ich auf einer Wanderung durch ein wunderschönes, ebenfalls nördlich gelegenes Wald- und Wiesengebiet regelrecht von Pilzfunden überrascht. Wegen der enormen Trockenheit in unserer Region hatten wir nicht damit gerechnet. Wir fanden vor allem einige schöne Birkenpilze, einen kleinen Steinpilz sowie ebenfalls Goldröhrlinge und kleine Rotfüße.

Vielleicht geht es ja nun endlich los in der Region Wetzlar und Gießen?

Herzliche Grüße aus dem schon etwas herbstlichen Wetzlar!

Peter«

(Foto © Peter)

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Jürgen ist überrascht vom starken Auftritt der Pilze in den Stadtilmer Wäldern


Foto: Hier hat nur einer das Sagen, und das ist Herr Edulis. Also der mächtige Steinpilz im Korb, Boletus edulis. Gegen ihn treten alle anderen von Jürgen gefundenen Pilze deutlich zurück. Auf dem zweiten Bild ist der Prachtkerl noch einmal gesondert zu sehen. (2 Fotos © Jürgen S.)

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Jürgen S. schreibt am 7. Septemberb 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich endlich einmal wieder selbst im Wald. Ich war positiv überrascht, was es momentan alles an Pilzen rings um Stadtilm gibt.

Neben herrlichen Steinpilzen und Sandpilzen fand ich Unmengen an Butterpilzen sowie Goldröhrlingen und Grauen Lärchenröhrlingen. Auch ein paar Maronen und etliche Perlpilze sowie ein Anischampignon fanden den Weg in mein Körbchen.

Angenehm überrascht war ich auch von der Tatsache, dass die Maden einen großen Bogen um meine Pilze machten!

So kann es den Herbst lang weiter gehen!

Mit freundlichen Grüßen Jürgen«

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Nach langer Trockenzeit dauerte es 4 Wochen vom ergiebigen Regen bis zum Wachstum der Steinpilze


Foto: Erstklassige Ware, die nach dem ersten nennenswerten Regen im Main-Kinzig-Kreis vier(!) Wochen lang auf sich warten ließ. Es sind Steinpilze und ein Flockenstieliger Hexenröhrling von bester Qualität. (3 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 6. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nun endlich geht es auch in meinem Hauswald los mit den Steinpilzen. Der heutige Gang war eigentlich nicht geplant, umso besser, dass ich doch eine kleine Runde gedreht habe.

Der Flocki als auch die Steinpilze standen an den Stellen, wo ich sie bereits längst erwarte hatte. Es hat dann doch vier Wochen gedauert, ehe sie zum Vorschein kamen, denn so lange liegt der erste ausgiebige Regen nach der Trockenperiode zurück.

Liebe Grüße Stefan«


2 Fotos: Eindrucksvoll, wie die schöne Flockenstielige Hexe sich in einer Moosmulde breit macht. Rechts einer der 14 jungen knackigen Steinpilze, auf die Stefan schon lange gewartet hatte.

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Eberstadt: Tobias hatte es geahnt - und kam genau zum richtigen Zeitpunkt


Foto: Tobias hatte das richtige Näschen, als er wegen der langen Trockenheit im Großraum Darmstadt mal an feuchten Stellen mit Teichen und Bachlauf nach den Pilzen sah. So fand er u. a. diesen schönen Steinpilz. (3 Fotos © Tobias)

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Tobias schreibt am 6. September 2020:

»Einen schönen guten Tag Heinz-Wilhelm,

nachdem die vergangenen Wochen bei uns im Großraum Darmstadt bzw. Eberstadt viel zu trocken für die Pilze waren, gab es zuletzt wenigstens ein bisschen Regen. So konnte jetzt ein zögerliches Wachstum der Pilze einsetzen, dem, wie ich hoffe, bald der Durchbruch folgt.

Noch Anfang dieser Woche zeigten Kontrollen meiner Pilzplätze bei Eberstadt, dass es noch nichts gab. So wollte ich heute mal an den Teichen mit dem Bachlauf nachsehen. Und tatsächlich konnte ich einige schöne Steinpilze finden. Auf dem Nachhauseweg entdeckte ich noch zwei Parasolpilze mit noch geschlossenen Hüten unter einem Apfelbaum (Foto rechts).

Alles in allem ist das für mich schon ein Startzeichen. Ich werde berichten, wie es sich weiterentwickelt mit den Pilzen bei uns.

Viele Grüße, Tobi aus Darmstadt/Eberstadt«


Foto: Auch diesen Steinpilz durfte Tobias mitnehmen. Die Steinpilze sind im jungen Alter und es dürfte sich lohnen, in zwei, drei Tagen an ihren Wuchsplätzen erneut nach dem Rechten zu sehen. 


Punktlandung im Kiefernwald: Wie erhofft, kamen herrliche Krause Glucken für die Semerrolle in den Pilzkorb


Stefan schreibt am 5. Sepember 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wenn auf einen Pilz hier bei uns Verlass ist, dann auf die Krause Glucke in den umliegenden Kiefernwäldern. Das passt prima, denn ich habe gestern eine Semerrolle vom Kalb (hochwertiges Teilstück aus der Keule, sehr gut zum Braten geeignet) besorgt und dabei voll und ganz darauf gesetzt, mit Dani zusammen heute Krause Glucken für das morgige Essen zu finden. Das hat, wie die zwei Fotos (rechts) belegen, super geklappt.

Erinnerungen an den allerersten Pilzfund

Beim Gang durch den Wald haben wir etwas in der Vergangenheit geschwelgt und festgestellt, dass an jenem Tag, als ich meine allerersten Pilze (Pfifferlinge) gefunden hatte, wir auch von einem fremden Mann und Pilzsammler eine Krause Glucke geschenkt bekommen hatten. Vermutlich aus Mitleid, weil unser Korb fast trostlos leer war.

Da wir noch nie eine Krause Glucke gesehen hatten und sie nicht kannten, fuhren wir vorsichtshalber zu meiner Pilzsachverständigen in den Nachbarort. Nach der Freigabe und einer ausführlichen und freundlichen Unterhaltung wurde daraus dann eine Lasagne mit Krauser Glucke anstatt mit Hackfleisch. Ich erinnere mich gerne daran: es war unser erstes gekochtes Gericht mit selbst gesammelten Wildpilzen.

Weitere Pilze, die uns auf der Tour über den Weg gelaufen sind, waren ein paar Perlpilze, Rotfüße, verschiedene Täublinge und Gallenröhrlinge. Von Maronen, die dort sonst auch gerne und häufig vorkommen, oder gar Steinpilzen weit und breit keine Spur.

Liebste Grüße, Stefan und Dani«

(2 Fotos © Stefan)

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Vorfreude auf köstliche Anhängselröhrlinge und Wünsche für gutes Gedeihen auf dem Hochsitz


Stefan schreibt am 31. August 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

in meinem Hauswald folgt das Pilzwachstum eisern der alt bekannten Reihenfolge: erst die
Perlpilze, dann die Flockis, dann Steinpilze und als Letzte die Pfifferlinge. Da ändert sich auch nichts dran, wenn ich fleißig meine Runden drehe.

Neben ein paar jungen Perlpilzen ließ sich noch ein knackiger Flocki blicken und auch der Dornige Stachelbart liegt mit 6-7 Zentimetern Durchmesser wieder gut im Rennen.
Nachdem er seitlich am Stamm wachsend immer wieder unpfleglich entfernt wurde, wächst er jetzt oben aus dem Stamm, sitzt sozusagen auf dem Hochsitz (siehe Foto rechts). Ich würde mich freuen, wenn er diesmal dort oben verweilen kann, um gut zu gedeihen.

Im zweiten meiner Wäldchen angekommen, war es dieses Mal der richtige Zeitpunkt und ich konnte mich über vier junge Anhängselröhrlinge freuen. Zusammen mit zwei Sommersteinpilzen, die ich nach Feierabend auf der Arbeit finden konnte, werden sie heute zum Abendessen auf einen Flammkuchen mit etwas Parmesansalami und Kräutern eine schöne Verwendung finden.

Den Geschmack der Anhängselröhrlinge, nussig und leicht säuerlich, schätze ich sehr! Um so mehr freue ich mich über die kleinen, aber feinen Tagesfunde.

Liebste Grüße, Stefan«

(3 Fotos © Stefan)

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2 Fotos: Stefan schätzt Anhängselröhrlinge sehr und hat sie schon im vergangenen Jahr für ihren Geschmack gelobt. Leider scheinen die Schnecken ganz ähnlicher Meinung zu sein, wie sich an zwei Exemplaren auf dem rechten Bild erahnen lässt.

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Limburg-Weilburg: Zu spät am Platz der Bronzeröhrlinge und Sommersteinpilze


Wilfried schreibt am 30. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz großer Trockenheit habe ich auch in diesem Jahr am angestammten Platz im Landkreis Limburg-Weilburg wieder meine Bronzeröhrlinge gefunden, einen großen (1. Foto rechts) und mehrere kleine. Oder besser gesagt das, was die Schnecken von ihnen übrig gelassen hatten (2. Foto rechts). Einige Sommersteinpilze in der Nähe waren leider schon sehr madig.

Viele Grüße und allen Pilzfreunden viel Erfolg, Wilfried«

(2 Fotos © Wilfried)

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Südlich Kassel: Die Waldschnitzel gab es gleich frisch zum Abendessen


Foto: Auch diesen Riesenbovist gab es, zu Waldschnitzeln verarbeitet, bei Karin zum heutigen Abendessen.


Karin schreibt am 29. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch bei uns in Nordhessen, südlich von Kassel, trauen sich die ersten Pilze aus dem Boden. Heute haben wir reichlich Schirmpilze (z. B: Foto rechts) und zwei Riesenboviste gefunden. Es gibt also Waldschnitzel zum Abendessen.

Auf dem Rückweg haben noch zwei Hexenröhrlinge und zwei kleine Maronen den Weg in unser Körbchen gefunden. Von letzteren gab es noch weitere Exemplare, die wir aber den bereits frühstückenden Schnecken belassen haben.

Liebe Grüße Karin«

(2 Fotos © Karin)

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Einfach herrlich: Den Pilzkorb mit leuchtenden Äpfeln von den Wiesen aufgefüllt


Foto: Ein herrliches spätsommerliches Stillleben voller Farbenfreude zeigt dieses Foto mit Äpfeln und Flockenstieligen Hexenröhrlingen. Schön bilden die Pilze die roten und gelben Töne des Obstes ab. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 28. August 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

Dani und ich waren heute Nachmittag in dem Wald bei Alzenau (Hessisch-Bayerische Grenze) in dem wir vergangenes Jahr so viele Steinpilze gefunden hatten.

Aber wie ich gestern bereits in meinem Hauswald beobachten konnte, ist es noch nicht so weit und auch schon wieder recht trocken. An einer feuchteren Stelle konnte Dani allerdings ein paar schöne Flockis finden, die heute Abend gleich verwertet werden.

Zum Abschluss haben wir unsere magere Pilzausbeute noch etwas mit verschiedenen wunderschönen Äpfeln von den Bäumen der umliegenden Wiesen aufgestockt. Auch diese werden heute noch verarbeitet, und zwar zu Kompott.

Ganz liebe Grüße, Stefan & Dani«





Main-Kinzig-Kreis: Eine Flockenstielige Hexe wie aus einem russischen Waldmärchen


2 Fotos: Ein Flockenstieliger Hexenröhrling geradezu in Vollendung ist dieses Prachtexemplar, das Stefan im Main-Kinzig-Kreis fand. Beide namensgebenden Merkmale - die flockige Stielzeichnung und das wie Schuhleder wirkende Tiefdunkelbraun des Hutes (»Schusterpilze«) - zeigen absolut perfekt die Charakteristik dieser vorzüglichen Speisepilzart.


Stefan schreibt am 27. August 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute Nachmittag bin ich auf eine Runde in den Wald, um meine bekannten Pilzplätze aufzusuchen. Obwohl noch ein wenig Feuchtigkeit im Boden ist, ist das Pilzwachstum noch immer verhalten.

Ein paar Sommersteinpilze - oder besser das, was von ihnen noch zu gebrauchen war - konnte ich finden. Allein die Pappelraufüße fühlen sich nach wie vor wohl und wachsen freudig vor sich hin.

Der Flocki war die Krönung

Die Krönung aber bildete ein wunderschöner und stattlicher Flockenstieliger Hexenröhrling, den ich schon aus über zehn Metern Entfernung erblickte. Solch ein Prachtexemplar von einem Flocki bekommt man nur selten zu sehen.

Den Abschluss machten ein paar Wiesenchampignons. Da es bereits dämmerte, als ich auf der Weide ankam und wir das letze Mal von Kriebelmücken ordentlich zerbissen wurden, habe ich heute nur ganz fix ein paar ins Körbchen gepackt und bin geschwind wieder runter von der Weide.

Ganz liebe Grüße, Stefan«

(3 Fotos © Stefan)

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Foto: Alle Blicke auf sich zieht sofort der Flockenstielige Hexenröhrling. Da treten die Pappelraufüße über ihm, die Sommersteinpilzreste rechts von ihm und die vier Wiesenchampignons links von ihm klar in den Hintergrund und müssen sich mit der Rolle als Kulissengeber begnügen.


Stefan in Erwartung der Steinpilze und Flockis im Main-Kinzig-Kreis zum Ende dieser Woche


Stefan schreibt am 23. August 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir hatten heute schönes und mildes Sonnenscheinwetter. So sind Dani und ich zum Urlaubsabschluss noch eine Runde mit den Rädern durch unseren Hauswald gefahren, um mal nach dem Pilzwachstum zu sehen.

Auf unserer Runde hat sich zuerst an bekannter Stelle ein kleiner Anhängselröhrling blicken lassen, daraufhin einige Täublinge, darunter auch ein Grüngefelderter und zum Abschluss unserer Runde haben wir erneut ein paar Wiesenchampignons einlesen können.
Einige waren bereits leicht überständig und blieben stehen.

Steinpilze oder Flockis haben sich bei uns noch keine gezeigt. Ich rechne zum Ende der Woche mit ihnen, regnen müsste es allerdings zwischendurch auch wieder, ansonsten wird das allenfalls ein kurzes Stelldichein werden.

Liebste Grüße, Dani & Stefan«

(3 Fotos © Stefan)

Pilz-Ticker-Hessen


2 Fotos: Die Wiesenchampignons standen fast büschelig im Gras; Stefan nahm, wie gewohnt, nur Exemplare bester Qualität mit nach Hause. Auch der junge Anhängselröhrling (rechts) landete im Korb.






Eine weitere Lese der Champignons in bester Qualität


Foto: Die rosaroten Lamellen zeigen, dass diese Wiesenchampignons noch ganz jung und frisch sind. Beste Qualität!


Stefan schreibt am 19. August 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute Nachmittag sind Dani, Lijan und ich noch einmal zur Nachlese der Wiesenchampignons ausgerückt. Es war zwar nicht der große Fang, aber ich möchte sie gerne im geringen zeitlichen Abstand sammeln, damit sie möglichst jung und knackig sind.

Lijan war ganz begeistert und neugierig bei der Sache. Es hat ihm Spaß gemacht, die große Wiese zusammen im Zickzack abzulaufen und nach den weißen Knöpfen zu suchen.

Ganz liebe Grüße, Dani, Stefan & Lijan«

Foto rechts: Dani zeigt Lijan gerade einen der gefundenen jungen Champignons. Ein Zweiter ist auch noch auf dem Bild etwas versteckt, vorne rechts, der allerdings kaum zu sehen ist.

(2 Fotos © Stefan)

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Main-Kinzig: Sind die ersten Wiesenchampignons die Vorboten der Waldpilze?


Foto: Sie sind, wie von Stefan erhofft, endlich da, die Wiesenchampignons. Der Regen der vergangenen Woche hatte sie beflügelt. Wiesenchampignons sind nach längerer Trockenperiode oftmals die Vorboten der in der Regel 5 bis 8 Tage später nachfolgenden Waldpilze, sofern das Regenwasser bis in den Waldboden durchdringen konnte. (2 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 18. August 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

mich hat es heute Nachmittag auf eine kleine Inspektionsrunde in den Wald gezogen.
Nach fast einem Monat gab es am Donnerstag vergangener Woche den ersten nennenswerten Regen bei uns und ich hatte gegen Ende dieser Woche mit ersten Wiesenchampignons gerechnet.

So bin ich einfach mal raus, vorrangig, um die Natur und die etwas kühleren Temperaturen zu genießen. Denn mir fehlt wirklich etwas, wenn ich nicht in die Pilze kann.

An dem bekannten Buchenstamm wächst mal wieder der Dornige Stachelbart nach, leider wird er im mittleren Alter immer wieder abgerissen. Hier und dort waren ein paar Zwergboviste zu finden, über die sich auch schon die Schnecken hermachten. Ansonsten nichts Auffälliges.

Ein aufziehendes Gewitter hat mich dann auch recht zügig wieder Richtung Auto getrieben, aber ohne einen kurzen Blick auf die mir bekannte Wiese zu werfen, wo die erhofften Champignons kommen sollten, ging es natürlich nicht.

Und sie standen tatsächlich da, die Wiesenchampis, ein paar voreilige Exemplare und noch viele kleine Nachkömmlinge (z. B. Foto rechts), die in den kommenden Tagen die richtige Größe bekommen sollten und die ich dann, so die Konkurrenz außen vorbleibt, abholen werde.

Ich hoffe, dass nun keine längere Trockenphase mehr folgt und dass mit diesem Fund der Startschuss in die Hochsaison gefallen ist.

Liebe Grüße Stefan«

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Main-Kinzig-Kreis: Die Pappelraufüße gehören nun wieder zu Stefans Sortiment


Foto: Die schönsten Pappelraufüße hat Stefan diesmal von seiner Wiese mitgenommen. Wochenlang hatte er sie sich selbst überlassen, hatte Steinpilzen, Pfifferlingen und Grünfelderigen Täublingen Vorrang gegeben. (2 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 23. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

es ist dieses Jahr schon fast zum Verrücktwerden mit den Pappelraufüßen.

Ich habe heute den Besuch von meinem zweiten Pilzplatz nachgeholt, um nachzuschauen, ob sich nicht vielleicht ein paar Steinpilze oder Rotkappen ans Tageslicht trauen würden. Leider Fehlanzeige.

Dafür wachsen aber die Pappelraufüße kräftig nach (z. B. Foto rechts) - wie schon seit Wochen. Ich finde fast keine Worte mehr, sie wachsen überall, auf der Wiese, im Gebüsch, mitten auf dem Weg. Ich habe sie nun lange genug ignoriert und heute mal wieder einen Schwung mitgenommen, ehe sie weiterhin einfach vergehen.

Nun werde ich sie erst einmal trocknen und dann sehen, was ich mit ihnen anstelle.

Liebe Grüße Stefan«


Warum die Pilze bei Stefan ab sofort Verschlusssache sind - und ein bemerkenswertes Gespräch am Täublingsplatz


Stefan schreibt am 21. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wie ich eben sehe, gingen tolle Fundmeldungen, vor allem von Pfifferlingen und Maronen, bei dir ein. Auch eine Meldung von dir selbst mit einem tollen Fund ist zu lesen - ich freue mich und kann das nur begrüßen.

Auch ich gewähre heute einen »exklusiven« Einblick in meinen neuen Pilzkorb (Foto rechts), der gestern eintraf und zukünftig keine neugierigen Blicke mehr bei meiner Pilzpirsch zulassen wird. Er hat wie ein Picknickkorb auch zwei Deckel, die man schließen kann und die mit einer Lederlasche nochmals fixiert werden können.

Ich bin grundsätzlich aufgeschlossen und habe kein Problem damit, mir in den Korb schauen zu lassen, aber der ein oder andere war mir dann in der Vergangenheit doch etwas zu aufdringlich.

So bin ich also heute Nachmittag mit meinem neuen Pilzkorb losgezogen und wollte eigentlich meine beiden Stammplätze auf Pilznachwuchs kontrollieren.


2 Fotos: Ich kann es gar nicht oft genug betonen: die Grüngefelderten Täublinge sind immer wieder eine Attraktion, ein wahrer Pilzhit bei unseren Waldgängen. Sie sind nicht nur hoch ästhetische Pilze in der Waldlandschaft, sondern geschmacklich fürstlich. Wohl dem, der einen Wachstumsplatz mit ihnen hat! (3 Fotos © Stefan)

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Mit den Pfifferlingen war ich durch, da bgegnete mir, genau am Platz der Grüngefelderten Täublinge, ein älterer Herr. Er war 65 Jahre alt und über den gerade entnommenen Täubling von mir kamen wir ins Gespräch. Ehe ich mich versah, war eine Stunde vergangen.

Ergiebiger Austausch am Täublingsplatz mit einem lebenserfahrenen Senior

Keine vertane Zeit! Es war ein ausgesprochen ergiebiges, wertvolles Gespräch. Er erzählte davon, dass er in jüngeren Jahren recht gut verdient hätte, dies ihm jedoch heute alles nichts mehr wert sei und bedeuten würde. Er ist jetzt viel draußen und sammelt sämtliche Früchte der Natur, z.B. Beeren, Nüsse, Obst usw. das gäbe ihm viel Ruhe und Zufriedenheit.
Es waren Aussagen, die gerade wir Pilzsammler bestens nachvollziehen können.

Darüber hinaus kam natürlich noch sehr viel mehr zur Sprache, was unser Gespräch bereicherte, aber das alles zu schildern würde hier den Rahmen sprengen.

Ich habe anschließend noch kurz meinen Täublingsplatz abgelaufen, meinen Pilzgang dann abgebrochen und kam vollkommen verspätet, dafür aber ausgesprochen zufrieden wieder nach Hause.

Die große Pilzmasse war es heute nicht, dafür trumpften die Grünfelderigen Täublinge aber mit hervorragender Qualität auf.

Ganz liebe Grüße, Stefan«

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Ein Pfifferlingsfund aus unbekanntem Wald, gerade recht für das Semmelknödelessen


Foto: Für eine Tour in einen unbekannten Wald ist dieser Fund von schönen Pfifferlingen nicht schlecht! Er passte genau in die Zeit, denn heute gibt es im Hause Stefan Semmelknödel. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 17. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach Feierabend habe ich mich heute mit dem Mountain Bike aufgemacht in mir noch unbekannte Wälder in der direkten Umgebung. Solche Expeditionen ins Unbekannte bieten sich an, wenn an meinen Stammplätzen nichts los ist.

Entlang eines Waldweges war dann eine Bruchkante mit schönem saftigen Moos und vielen jungen Buchen und da standen sie auch tatsächlich, die schönen goldgelben Pfifferlinge
Gleich in drei Generationen: die ganz jungen Nachkömmlinge, die alten, die ihre beste Zeit schon hinter sich haben und die schönen knackigen fürs Körbchen. Oder besser für den Stoffbeutel, den ich mitzunehmen pflege, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin.

Es hat die vergangenen zwei Tage wieder etwas geregnet, leider deutlich weniger als der Wetterbericht versprochen hatte. Ich bin gespannt, zu welchem Pilzwachstum es ausreicht.

Beste Grüße Stefan«

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Stefan erntet bereits den dritten kräftigen Schub der erlesenen Grüngefelderten Täublinge


Foto: Es war der dritte ordentliche Schub an Grünfelderigen Täublingen, den Stefan dieses Jahr nach Hause tragen konnte. Das ist sogar mehr, als er sich erhofft hatte. Einige Pfifferlinge gab es noch dazu. (4 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 14. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute Nachmittag bin ich wieder durch mein Pilzrevier gestreift. Dabei hat es sich gelohnt, um die einzelnen Eichen herum alles sorgsam abzusuchen. So konnte ich mich am Ende erneut an einer mehr als zufrieden stellenden Menge an den köstlichen Grüngefelderten Täublingen erfreuen.

Auch einige Pfifferlinge konnte ich noch finden, musste aber feststellen, dass deren Zeit jetzt erst einmal vorüber ist. Nur ausreichender Regen, der auch bis zum Waldboden durchdringt, wird ihr Wachstum wieder anschieben. Laut Wettervorschau soll es ja die nächsten eineinhalb Tage tatsächlich regnen.

Für drei Bronzeröhrlinge war es leider schon zu spät, sie waren ebenso verwurmt wie auch vertrocknet. Und die zahlreichen Pappelraufüße (z. B. Foto rechts), die ich erneut finden konnte, ließ ich auch diesmal unberührt. Sie wachsen tatsächlich nach wie auf einer »Plantage«, wie du einmal bemerkt hattest.

Liebe Grüße Stefan«


2 Fotos: Einer der Grüngefelderten Täublinge hatte sich gut versteckt (Foto links) und vermittelt uns einen Eindruck, wie schwer sie mitunter im tiefen Laub zu finden sind. Das rechte Foto zeigt den gleichen Pilz, nachdem Stefan ihn freigelegt hatte. Ein prächtiges Exemplar! In seiner Form gleicht der Hut im Übrigen einem jungen Karbolegerling, dessen Hutumrisse ebenfalls gerne eine kubische (würfelartige) Form haben oder andeuten.






Es ist ein weiter Weg, um ein perfekter Pilzsammler zu werden


Foto: Die Nachlese in seinem Täublingsparadies im Main-Kinzig-Kreis hat sich gelohnt, Stefan konnte wieder einige sehr schöne köstliche Grünfelderige einsammeln. Auch die Pfifferlinge meinen es trotz der Trockenheit weiterhin gut mit ihm. (3 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 9. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich bin heute Abend auf eine kurze Runde an mein kleines Täublingsparadies gegangen, in der Hoffnung, dass Grünfelderige Täublinge nachgekommen sind. Zu meiner Freude war das auch so.

Schön hatten sich die spangrünen Pilze am Eichenhang verteilt; so gut durchsetzt von dieser begehrten Pizart habe ich ihn bislang noch nicht vorgefunden. Natürlich habe ich auch diesmal wieder einige überständige oder komplett Zerfressene entdeckt, so dass ich mir den Vorwurf machen musste, bei meinem letzten Besuch nicht großflächig genug gesucht zu haben. Immer wieder wird einem beim Pilze sammeln die Einsicht vor Augen geführt, wie schwer es doch ist, perfekt zu werden. 

Dennoch kam eine schöne Menge zusammen, aus der ich am morgigen Freitag wieder etwas Leckeres zubereiten möchte.

Auf dem Rückweg habe ich dann noch ein paar Pfifferlinge eingefangen. So war mein Körbchen mal wieder schön mit leckeren Pilzen gefüllt.

Was wohl die ältere Dame auf der Bank über mich denkt, die bereits das fünfte Mal freundlich bemerkte, dass es derzeit noch keine Pilze geben würde. Genau so freundlich gab ich ihr auch dieses Mal wieder Recht und ließ sie in dem Glauben, mein Körbchen sei leer. Ich halte es stets so, dass sie nicht hineinsehen kann.

Liebe Grüße Stefan«

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2 Fotos: »Wenn ich die begehrten Grünfelderigen so im Laub stehen sehe wie auf dem ersten Foto, kommt Freude auf. Auf dem zweiten Bild hatte sich die Schnecke ein Fenster im Hut eingerichtet und wohnte auch noch dort, als ich vorbeikam. Leider musste sie nun ausziehen.«


Die Krönung mit den Grünfelderigen Täublingen kam erst zum Schluss


Foto: Solch eine Ansammlung von Grünfelderigen Täublingen (links) ist ein seltener Anblick. Es sind hoch edle Speisepilze, die für nicht wenige Franzosen geschmacklich mit der Périgordtrüffel mithalten können. (2 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 5. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

da war ich doch heute fast schon wieder zu spät dran! Mir hing heute Morgen noch die Tour von gestern in den Knochen, aber meine innere Stimme sagte mir, ich solle mal besser nach den Grünfelderigen Täublingen sehen.

Also aufraffen und los!

Es wurde dann wider Erwartung doch die ganz große Tour im Hauswald, mit der ich nahezu alle Plätze einmal abgehe. Da der Wald etwas im Tal liegt, gibt es eine sonnenbeschienene Seite, die recht schnell trocken ist und eine schattige Seite, die verhältnismäßig feucht bleibt. Hier erscheinen die Pilze deutlich später.

Begonnen habe ich auf dieser feucht-schattigen Seite, wo sich auch die zwei Pfifferlingsplätze befinden, die Dani 2017 entdeckt hatte. Hier konnte ich erste Pfifferlinge einsammeln. Auch die Samtpfifferlinge, die dort wachsen, waren zu finden, allerdings noch sehr klein.

Im Verlauf meiner weiteren Tour konnte ich dann hier und da noch ein paar Pfifferlinge einsammeln. Gegen Ende war ich dann endlich an meinem Platz der Grünfelderigen Täublinge angekommen und wurde auch direkt von einem besonders leuchtenden Exemplar angelacht (Foto rechts). Insgesamt kam eine brauchbare Menge zusammen, aber zwei Tage früher hätte ich vermutlich noch etwas Schönere vorgefunden.

Dennoch muss ich sagen, dass der Fund der Grüngefelderten Täublinge, die so ausgezeichnet schmecken, ein alljährliches Highlight für mich ist.

Liebe Grüße Stefan«


Bei Alzenau: Der erhoffte Platz der Sommersteinpilze erwies sich als Friedhof der Sommersteinpilze


Foto: Ein einziger (links außen) von geschätzten knapp 40 Sommersteinpilzen, allesamt schon überständig, war für Stefan und Mia übrig geblieben. Ein klassischer Fall von verspäteter Pilzvisite. Zwei Flockenstielige Hexen und einige Pfifferlinge blieben zum Trost.

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Foto: Diese Pfifferlinge hatte Stefan am Freitagabend geholt. Sie wuchsen an einer relativ feucht gebliebenen Stelle im Main-Kinzig-Kreis.

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Stefan schreibt am 4. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

gestern Abend musste ich nochmal an die frische Luft und bin kurz an eine etwas feuchtere Pfifferlingsstelle gegangen. Sie überraschte mich mit dem Fund von 500 Gramm Pfifferlingen.

Heute Nachmittag, als alles erledigt war, sind Mia und Ich dann nach Alzenau in jenen Wald gefahren, den wir bereits vor zwei Wochen inspiziert hatten. Für mich war immer noch die Frage offen, ob dort auch Sommersteinpilze wachsen würden. Bisher hatten wir da nur Fichtensteinpilze gefunden.

Nun bin ich schlauer. Seit heute wissen wir, dass es auch Sommersteinpilze gibt. Oder besser gesagt: gab. Denn leider lag das große Stelldichein bereits vor etwa eineinhalb Wochen, also kurz nachdem ich das letzte Mal dort war.

30 bis 40 der vorgefundenen Pilze waren bereits komplett hinüber oder soweit vermadet oder überständig, dass sie nicht mehr brauchbar waren (z. B. 1. Foto rechts). Lediglich ein schönes, unversehrtes Exemplar blieb für uns übrig. Nicht besser erging es den Täublingen, zumeist Frauentäublinge, aber auch Speisetäublinge.

Im Korb sammelten sich noch einige Pfifferlinge an, darunter ein paar Samtpfifferlinge sowie zwei schöne Flockis. Finden konnten wir außerdem Lungenseitlinge (2. Foto rechts), Strubbelköpfe**, sehr viele weiße Milchlinge*, die ich aber nicht klar bestimmen konnte, Graue Wulstlinge, ein paar Perlpilze und auch unsere ersten zwei Gallenröhrlinge für 2020.

Ganz liebe Grüße, Stefan«

* Nur essbar nach vorhergehender Kochakrobatik

** Mäßige Speisepilze, nur jung essbar

Blau = ungenießbar

(5 Fotos © Stefan)

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Foto: Junge Strubbelköpfe wären theoretischs noch essbar. Doch auch sie schmecken bereits stark muffig; allein ihr Geruch schreckt schon ab. Man aß diese Pilze in Kriegs- und Hungerszeiten.

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