Pilz-Ticker-Hessen



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Aus Appetit auf eine Pfifferlingsrahmsauce:

Stefan ließ alle Pfifferlinge in der Hoffnung auf weiteres Wachstum im Wald


Stefan schreibt am 30. Mai 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich war eben eine schnelle Runde laufen, um an meinen Plätzen im Hauswald nach dem Rechten zu sehen.

Nach ersten Pfifferlings- und Steinpilzfunden in Osteuropa und Norditalien erwartete ich auch hier so langsam erste Anzeichen. Der ausgiebige Regen vergangenes Wochenende steckt dank der halbwegs durchschnittlichen Temperaturen noch im Boden und so habe ich heute erste Pfifferlinge finden können. Es waren sowohl Gemeine (1. Foto rechts) als auch Bereifte Pfifferlinge (2. Foto rechts).

Für ein leckeres Frühstück hätte es sicher schon ausgereicht und es hat mir auch wirklich in den Fingern gejuckt, aber ich möchte gerne noch eine Woche warten. Deshalb habe ich die Pilze, die noch klein bis mittelgroß sind, schön zugedeckt und hoffe, dass sie mir keiner stiebitzt. Und natürlich auf baldigen Regen und entsprechendes Wachstum.

Ich würde nämlich sehr gerne mal wieder Schnitzel mit Semmelknödeln und einer frischen Pfifferlingsrahmsauce essen.

Liebe Grüße Stefan«

(2 Fotos © Stefan)

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Die Hexenröhrlinge waren sämtlich angefressen, Stefan aber nicht


Foto: Dieser Flocki war der erste vorgefundene auf Stefans Runde durch seinen Hauswald im Main-Kinzig-Kreis. Die Schnecken haben dem Stiel schon arg zugesetzt. Seinen Artgenossen ging es nicht besser. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 26. Mai 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ein kurzer Lagebericht meinerseits. Ich habe mich nach ersten kleineren Funden und dem Regen am Wochenende heute mal aufs Mountain Bike gesetzt und bin meine 11km-Runde mit allen Plätzen im Hauswald abgefahren.

Dabei heraus kam ein fröhliches Einsammeln von zwar jungen, knackigen aber leider auch schon stark vom Schneckenfraß gezeichneten Flockenstieligen Hexenröhrlingen. Schön war, dass ich an jedem meiner Plätze, wo sie meist schon etwas früher im Jahr erscheinen, auch was vorgefunden habe.

Da sie ohne Ausnahme bereits angefressen waren, habe ich nur ein paar der noch am ehesten verwertbaren Exemplare in meinen Stoffbeutel gepackt und die meisten den Waldbewohnern überlassen, was mich trotzdem nicht geärgert hat. So ist sie halt, die Mutter Natur.

Zum Pfingstwochenende werden wir diese Plätze dann sicher gemütlich zu Fuß aufsuchen. Eventuell springt dann ja auch der erste Steinpilz für uns heraus - an der Zeit wäre es.

Liebe Grüße Stefan«





Main-Kinzig-Kreis: Für schöne Flockis reicht es in dem herrlichen Waldstück allemal


Stefan schreibt am 25. Mai 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute Nachmittag sind Dani und ich eine schnelle Runde gelaufen und haben an zwei Plätzen kurz nach dem Rechten gesehen.

Das war einmal ein für uns neuer Platz mit Pappeln, wo wir - vergeblich - nach Raufüßen Ausschau gehalten haben. Anschließend ging es in ein schönes Waldstück, das uns nun bereits das dritte Jahr bekannt ist, uns allerdings bislang keinen größeren Wurf eingetragen hat.

Dabei macht diese Waldlandschaft schon beim Betreten mit ihrer offenen Weitläufigkeit, mit stattlichen mittelalten Buchen und Eichen sowie mit ihren vielen Moosinseln überall einen sagenhaften Eindruck.

Aber alles, was dieses schöne, vielversprechende Terrain bislang hergab, waren ein paar Flockis, Täublinge, Schönfußröhrlinge und Perlpilze. Mit den insgeheim erhofften Steinpilzen und Pfifferlingen hält sich hingegen dieser so vielversprechende Wald bislang zurück.

Dafür hat er uns heute, immerhin, wieder drei prächtige Flockis geschenkt. Ein paar weitere waren entweder bereits überständig oder den Schnecken zum Opfer gefallen.

Liebe Grüße Stefan & Dani«

(2 Fotos © Stefan)

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Foto: Auch dieses Nachwuchsexemplar einer Flockenstieligen Hexe landete in Stefans Küche. Allerdings sieht man auch ihm an, dass die Schnecken dieses Jahr deutlich hungriger sind als 2019.


Alzenau: Je drei köstliche Frauentäublinge und Flockis plus drei Plagegeister


Stefan schreibt am 21. Mai 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach einem leckeren Frühstück heute Morgen von meinen Kindern hat es meine Frau und mich bei schönstem Wetter für 3 Stunden in den Wald gezogen.

Nachdem wir vergangenen Herbst in einem neuen Waldstück bei Alzenau reichlich Steinpilze und Flockis finden konnten, wollte ich gerne in Erfahrung bringen, wie es dort etwas früher im Jahr aussieht.

Insgeheim hoffte ich auf Flockenstielige Hexenröhrlinge und mit etwas Glück sogar auf den ersten Sommersteinpilz. Tatsächlich konnten wir auch drei junge unversehrte Flockis finden.
Zu unserer Freude gesellten sich im Körbchen noch drei schöne Frauentäublinge (Foto rechts) hinzu. Ich vermute, dass sich dort die Tage noch etwas tun wird, denn alle Pilze waren unter einer dicken Laubschicht versteckt und der Boden darunter war meist noch feucht.

Nach einer 11km-Runde kam noch einmal die »Glückszahl« 3 ins Spiel, denn so viele Zecken haben wir uns heute eingefangen. Die Plagegeister sind wegen des milden Winters bereits wieder reichlich zu finden.

Passt auf euch auf, liebe Pilzfreunde - und viel Erfolg in diesem noch jungen Pilzjahr!

Liebe Grüße, Stefan & Dani«

(2 Fotos © Stefan)

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Foto: Ein Flockenstieliger Hexenröhrling mit einer besonders schönen und charakteristischen Stielzeichnung. Da hat sich für Stefan und Dani die letztjährige Ausschau nach neuen Pilzrevieren schon jetzt gelohnt!





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Main-Kinzig-Kreis: Die ersten Flockenstieligen Hexen trösten über die ausgefallene Morchelsaison hinweg


Stefan schreibt am 10. Mai 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

mit einem Steinpilzfund kann ich leider noch nicht vorstellig werden, dafür aber mit den ersten Flockenstieligen Hexenröhrlingen (Foto rechts) und Perlpilzen.

Nachdem ich die vergangenen drei, vier Wochen immer wieder zu Fuß oder mit dem Rad vergeblich Ausschau nach Speise- und Spitzmorcheln gehalten habe, sollte nun langsam die Zeit der Flockis kommen. So war es dann auch.

Nach der so gut wie ausgefallenen Morchelsaison waren diese Funde eine richtige Wohltat, auch wenn die Schnecken schon ein wenig zu ihrem Recht gekommen waren. Unsere Freude war groß und wir freuen uns darauf, diese schönen frischen Pilze heute Abend zu genießen.

Ganz liebe Grüße, Stefan und Familie«

(3 Fotos © Stefan)

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2 Fotos: Das Thema Morcheln ist für Stefan durch - nicht nur im Main-Kinzig-Kreis gab es sie dieses Jahr nicht. Um so mehr freute er sich heute, dass mit den ersten Flockenstieligen Hexen (z. B. links) die ersten Dickröhrlinge da sind. Und einen Perlpilz (rechts) gab es noch dazu.


Deutlich früher als gedacht: Bei Wetzlar sind die Speisemorcheln fast schon durch


Foto: Peter dachte, für die Speisemorcheln sei es im Raum Wetzlar noch zu früh, doch er und seine Frau mussten feststellen, dass sie besser eine Woche eher gekommen wären. Sie fanden überwiegend ausgewachsene Exemplare vor, die von der Sonne und Trockenheit schon gezeichnet waren. Sie sind hier nicht von Bärlauch, sondern von Maiglöckchen umgeben.

Peter: »Ihre Färbung und Struktur ist dem zerfallenen Buchenlaub perfekt angepasst. Wir mussten schon sehr konzentriert suchen. Da war uns die genaue Kenntnis des recht kleinen Waldstücks mit Eschen und einigen großen Buchen natürlich eine große Hilfe.« (Foto © Peter)

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Peter schreibt am 26. April 2020:

»Guten Abend, lieber Heinz-Wilhelm,

das war heute wirklich ein wunderschöner Tag, den ich gemeinsam mit meiner Frau wandernd im herrlichen Frühlingswald bei Wetzlar verbracht habe.

Natürlich haben wir so ganz nebenbei auch an unserem altbekannten Speisemorchel-Platz vorbeigeschaut, obwohl wir uns noch keine allzu großen Hoffnungen gemacht haben. In Deinem Pilzticker für Hessen war ja noch nicht von Funden in diesem Frühjahr berichtet worden, und in den vergangenen Jahren fanden wir unsere Speisemorcheln immer erst in den ersten Mai-Tagen.

Deshalb staunten wir nicht schlecht, als wir doch tatsächlich schon auf die ersten Exemplare stießen. Die meisten waren bereits ausgewachsen und hatten sichtlich unter der Hitze und Trockenheit der letzten Zeit gelitten. Sie waren alle sehr leicht, und die obere Kopfhälfte war bei fast allen vor Trockenheit schon leicht grau verfärbt.

Obwohl wir also glaubten, noch etwas zu früh zu sein, hätten wir doch schon eine Woche eher nach den Pilzen schauen müssen. In diesem Jahr haben wir übrigens erstmals keine Maipilze in dem Morchelgebiet gesehen. Das ist wohl auch dem fehlenden Regen zuzuschreiben.

Immerhin wird unser heutiger Morchelfund nach der Putzerei für zwei Mahlzeiten reichen, was doch ein schöner Start in das neue Pilzjahr ist. 

Herzliche Grüße aus dem schönen Wetzlar, Peter«

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Den Frühling auf köstlichste Art auf den Teller gezaubert:

Feine Spargelcrèmesuppe mit Spitzmorcheln, Spargelbruchstücken und Croûtons



Foto: Eine herrliche Spargelcrèmesuppe - mit Spitzmorcheln, Spargelbruchstücken und Croûtons - hat Stefan auf den Tisch gezaubert. Wie immer, so legte er wieder einmal großen Wert auf naturbelassene Zutaten und - vor allem - auf einen aus Schälresten gewonnenen Spargelfond. Typisch Stefan! »Sehr lecker!« urteilte er begeistert. (3 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 24. April 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

in unseren Wäldern im Main-Kinzig-Kreis passiert aktuell nichts Erwähnenswertes. Also verlege ich meine Aktivitäten in die Küche.

So habe ich heute zwei feine Frühlingsgeschmäcker, nämlich Spargel und Spitzmorcheln, vereint. Dabei heraus kam eine  geschmacksintensive Spargelcremesuppe mit gebratenen Spitzmorcheln und Croûtons für die ganze Familie und unsere Nachbarin zum Mittagessen.

Als Grundlage diente der Spargelfond, den ich die Tage aus den Schälresten unseres Spargelbauers ausgekocht habe. Dazu Spargelbruch und Spargelspitzen. Mit feinen Schalottenwürfeln, frischem Zitronenthymian und Oregano aus unserem Garten und etwas Riesling habe ich noch eine schnelle Reduktion hergestellt.

Natürlichen Geschmack einarbeiten

Der Spargelbruch wurde anschließend im Fond gar gekocht, die Reduktion mit eingearbeitet und dann mit einem Mixstab alles fein püriert.

1. Foto rechts: Durch das Passieren durch ein feines Sieb wird die Spargelcrème von ihrer Textur erst sehr fein. Dies ist nicht zwingend erforderlich, unterstützt aber die fein eingearbeiteten Geschmäcker. Daher ist dies für mich persönlich mittlerweile ein wichtiger Arbeitsschritt. Das war zugegeben nicht immer so. ;-)

2. Foto rechts: Anschließend wurde die Sahne eingearbeitet. Parallel (hier nicht sichtbar) habe ich die Spargelspitzen und Spitzmorcheln kurz angebraten. Die angebratenen Spargelspitzen wurden anschließend noch gut 15 Minuten mitgekocht, so dass sie auch schön zart wurden.

Liebste Grüße, Stefan«

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