Pilz-Ticker-Hessen



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Hessischer Spessart: Maronen- und Birkenporlingsfunde für Micha



Micha hat bei seinem Spaziergang im hessischen Spessart noch einige Maronenröhrlinge (Foto rechts) gefunden, trotz leichten Nachtfrostes. Außerdem sei er auf viele Birkenporlinge gestoßen (Foto oben).

(2 Fotos © Micha)

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Ein später Inspektionsgang mit überraschendem Fund im Hessischen Spessart


Foto: Der Inspektionsgang im Hessischen Spessart blieb für Micha nicht ergebnislos. Er fand nicht wenige Maronenröhrlinge, über die er sich freute. (2 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 19. November 2018:

»Als ich am Sonntag trotz des Nachtfrostes noch einmal in den hessischen Spessart fuhr, um nach ein paar Stellen zu schauen, fand ich doch tatsächlich die ein oder andere Marone. Es waren zwar nicht die schönsten, dennoch nahm ich sie mit und freute mich.

Nach diesem Fund habe ich weiterhin die Hoffnung, dass die doch eher schlechte Saison noch nicht gänzlich vorbei ist.

Gruß aus Frankfurt,  Micha«








Südlich Kassel: Die Steinpilze sind leider vergreist, die Judasohren hingegen schön


Karin schreibt am 14. November 2018:

»Hallo,

an meinen Pilzecken südlich Kassel gab es leider nur noch Steinpilz-Methusalems.

Dafür wachsen jetzt bei dem feuchten Wetter im Garten ein paar schöne Judasohren als Suppeneinlage.

Liebe Grüße aus Nordhessen, Karin«

(Foto © Karin H.)

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Schopftintlinge aus dem Weilburger Kreisverkehr


Raustausch schreibt am 12. November 2018:

»Hallo,

wollte nur kurz berichten über einen Glücksfund mitten auf der Verkehrsinsel eines Kreisverkehrs in der Nähe von Weilburg. Schopftintlinge sind einfach köstlich. Gefunden habe ich sie gestern.«

(Foto © Raustausch)

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Lieber Raustausch,

hier wird der Name zum Pflichtprogramm: Das Exemplar in der Mitte sollte rausgetauscht werden, das hat ja schon pechschwarze, d. h. zerfließende Lamellen. Tipp: VOR dem Transport die Stiele rausdrehen, das konserviert bei Schopftintlingen die Hüte. Die Stiele eignen sich übrigens sehr gut zum Trocknen, um ein Würzpilzpulver zu gewinnen. 

Viele Grüße Heinz-Wilhelm






Hessischer Spessart: Eine tolle Nachlese der Steinpilze im »Zauberwald« für Kadja und Michael


Kadja und Michael schreiben am 10. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute haben wir es an unserem Steinpilzplatz im hessischen Spessart nochmals versucht.

Wir erbeuteten erneut knackige Steinpilze sowie einige schöne Maronen. Es gibt wirklich kaum etwas Schöneres, als erfolgreich nach Pilzen zu suchen.

Ein Foto zeigt mich im »Zauberwald« bei der freudigen Lese, auf den zwei anderen ist der gefüllte Korb zu sehen.

Den »Zauberwald«, wie wir ihn nennen, habe ich vor fünf Jahren entdeckt. Er hat uns noch nie enttäuscht.

Mit herzlichen Grüßen, Michael und Kadja«

(3 Fotos © Kadja)

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Foto: Michael muss sie noch einmal herzeigen, die prächtigen Steinpilzbollen. Kadja und er scheinen diesen tollen Platz für sich alleine zu haben.






Glücksmomente für Kadja und Michael im Hessischen Spessart:

Die Steinpilze haben entschieden: Wir wachsen doch noch! Und wie!




Foto links: Wer soll denn die alle zum Auto schleppen? Kadja strahlt über das ganze Gesicht. Wie eine Gärtnerin mit schwerem Obstkorb verlässt sie mit wahren Steinpilzoschis, die den Korb bereits überquellen lassen, den Fundort. Und das Schöne: das »Futter« der Pilze, also die Röhren, ist noch nicht einmal olivgrün, was sie als relativ alt ausweisen würde. Das helle Gelb verrät, dass sie im besten Alter sind.

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Kadja und Michael schreiben am 5. November 2018:

»Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

gestern nach langer Wartezeit haben wir es doch gewagt und sind schon früh morgens in den hessischen Spessart gefahren. In »unserem« Waldstück fanden wir zunächst nicht einen essbaren Pilz. Dann kam uns auch noch ein Pilzsammler mit seinem leeren Korb entgegen. Kein gutes Zeichen.

Wir waren schon am Umkehren, als mitten auf dem Weg der erste Steinpilz dieses Jahres stand. Den hatten wir auf dem Hinweg glatt übersehen. Also doch...!

Wir schöpften neue Hoffnung und sahen etwas genauer nach. Die Fotos zeigen, wie reichlich wir belohnt wurden.

Liebe Grüße Kadja und Michael«


Foto: Der Korb ist doch schon voll, wohin denn nur mit diesen Steinpilzen noch, scheint sich Kadja hier zu fragen. Und Michael war von dem tollen Fund so hingerissen, dass er das Foto vor Aufregung ein bisschen verwackelt hat. Macht nichts! Wir freuen uns im Namen der Pilzfreunde mit den beiden! (2 Fotos © Michael)

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Doch noch tolle Steinpilze und Maronen für Karin südlich Kassel


Foto: Wie viele Pilzsammler, so hatte auch Karin mit dem Pilzjahr bereits abgeschlossen. Doch die milden Temperaturen und die Nachtfeuchte sorgen dieses Jahr für eine späte Überraschung nach der anderen. Siehe diese herrlichen Steinpilze. 


Karin schreibt am 4. November 2018:

»Guten Abend,

eigentlich hatte ich mit der diesjährigen Pilzsaison schon abgeschlossen. Aber dann sind mir gestern bei einem sonnigen Herbstspaziergang in den Mischwäldern südlich von Kassel doch noch einige Steinpilze und Maronen ins Körbchen gehüpft. Alle waren nahezu madenfrei!

Liebe Grüße aus Nordhessen, Karin«

(2 Fotos © Karin H.)

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Stefans ernüchternde Bilanz über ein nahezu ausgefallenes Pilzjahr im hessischen Spessart


Foto: Die Bäume sind bunt, die Blätter beginnen zu fallen. Zeit für Stefan, eine Saisonbilanz zu ziehen. Sie fällt für ihn in der Region hessischer und bayerischer Spessart ernüchternd aus. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 4. November 2018:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wie schon letztes Jahr, möchte ich auch dieses Pilzjahr wieder mit meiner Statistik beenden.
Diese habe ich heute Morgen aktualisiert, nachdem meine Frau und ich gestern nochmal knapp vier Stunden sämtliche Wälder unter die Lupe genommen haben, leider vollkommen erfolglos.

Im einzelnen fand ich 2018: 3580gr Fichtensteinpilze, 3000gr Krause Glucken, 1050gr Flockenstielige Hexenröhrlinge, 500gr Pappelraufüße, 250gr Spitzmorcheln, 150gr Pfifferlinge; insgesamt sind das 8530 Gramm.

Unser bescheidener Steinpilzfund von vor zwei Wochen hatte bei uns nochmal die Hoffnung auf ein schönes Ende aufleben lassen, aber außer kiloweise Hallimasch gibt es hier nichts.

Eine Beobachtung zeigt, das Leistlinge dieses Jahr deutschlandweit nahezu ausgeblieben sind.

2019 will sich Stefan bei den Täublingen reinknien

Wenn ich mir den Wetterbericht für die folgenden 14 Tage ansehe, spielen die Temperaturen wohl noch mit, allerdings ist weiterhin kein Regen in Sicht und meinen aufkommenden Frust über die unzähligen gelaufenen Kilometer mit Totalausfall kann ich nur noch schwer verbergen.

Wenn ich aus der Statistik den Ausflug in den Schwarzwald und nach Italien abziehe, komme ich auf knapp 4 Kilo verwertbare Pilze, wovon allein 3 Kilo auf das Konto der Krausen Glucke gehen - das ist extrem ernüchternd.

Ich werde mich nun wieder den Vorbereitungen in Haushalt und Garten für das Frühjahr widmen und hoffe auf ein schönes Pilzjahr 2019, in dem ich dann mein Vorhaben, Morcheln zu finden und mich intensiv den Täublingen zu widmen, umsetzen kann.

Ganz liebe Grüße an dich, lieber Heinz-Wilhelm, und an alle Pilzfreunde.

Stefan & Familie«

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Foto: Dottergelbe Spatelinge, die schwach mäßige Speisepilze sind, hatten 2017 ihr großes Jahr. Sie zählen zu den Pilzarten, die sich manchmal nur alle 20, 30 Jahre zeigen. (Archivfoto © Nicole H.)

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Hallo Stefan,

zu Deiner Beobachtung, dass dieses Jahr ein sehr schwaches Leistlingsjahr war:

Wir hatten in den vergangenen zwei Jahren Superrekordjahre der Leistlinge, vor allem der myzeliengebundenen Pfifferlinge, wie es sie seit über 30 Jahren nicht mehr gegeben hatte. Es lag auf der Hand, dass 2018 nahezu ein Ausfalljahr dieser Arten werden würde. Das Wurzelgeflecht der Pilze ist nach zwei(!) sehr starken Jahren enorm erholungsbedürftig. Zur Regeneration gehört es, keine Fruchtkörper zu bilden. Es wird lange dauern, ehe solch ein Pfifferlingsjahr wie 2017 wieder kommen wird.


Foto: Pfifferlinge wie auf dem Münchner Viktualienmarkt oder an einem polinischen Straßenstand zeigt dieses Foto. Doch die Pilze stammen aus dem Landkreis Karlsruhe. Pilzfreund Thomas, der zusammen mit seinem Bruder Markus aus dieser Region sowie aus dem rheinland-pfälzischen Bienwald und dem Elsass für den Pilzticker berichtet, hat die herrlichen Eierschwämme fotografiert. Und zwar im Sommer 2017. Schon ein Jahr zuvor hatte es deutschlandweit sehr viele Pfifferlinge gegeben. Es waren, nach vielen schwachen und Ausfalljahren, unvergessliche Rekordjahre des Pfifferlings. (Archivfoto © Thomas H.)

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Dieses Jahr haben wir deutschlandweit ein ganz starkes Hallimasch-Jahr. 2016 und 2017 hat es dagegen nur ganz wenige, in etlichen Wäldern gar keine Hallimasche gegeben. 2017 war hingegen ein herausragendes Jahr des Dottergelben Spatelings, dem man in der Regel nur alle paar Jahrzehnte begegnet, siehe hier der Tageseintrag vom 6. September 2017.

Die Pilze nehmen sich das Recht heraus, zu kommen, wann sie wollen. Manchmal verstärkt die Natur ihr Fortbleiben noch, wie dieses Jahr mit einer langen Trockenheit. Wie sagt doch der Pilzsachverständige Hans-Heinrich Kunde dazu?

»Ich finde es gut, dass die Natur nicht auf unseren Pfiff antritt.«

Zu diesem Jahr gehörte übrigens auch, dass es, zumindest in Mittel- und Ostdeutschland, eine Obsternte gab wie lange nicht mehr. Was ich zurzeit an mir unbekannten Apfelsorten vom Weg- und Straßenrand weg verputze (und einsammle), ist und schmeckt märchenhaft.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Die ergebnislosen Gänge im Taunus sind vorbei: Neun schöne Steinpilze für Wilfried aus dem Buchenwald


Foto: Eine prächtige Ansammlung von schönen Steinpilzen. Wilfried hat sie nach manchem ergebnislosen Gang im Taunus gefunden. (Foto © Wilfried B.)

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Wilfried schreibt am 28. Oktober 2018:

»Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

nach der langen Dürre und mehreren Pilzwanderungen ohne Fund hat sich mein letzter Ausflug endlich gelohnt.

In den Buchenwäldern von Selters-Eisenbach im Landkreis Limburg-Weilburg habe ich diese schönen Steinpilze gefunden.

Viele Grüße aus dem Taunus, Wilfried«


Tobias hatte es geahnt - und holt erneut herrliche Steinpilze aus seinem Eberstädter Revier ab


Foto: Da darf ruhig gestaunt werden. In solch toller Qualität und behangen mit drei Wassertropfen, die gut den nächtlichen Regen wiedergeben, präsentierte sich dieser Top-Steinpilz Tobias bei seinem Samstagmorgengang. (4 Fotos © Tobias)

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Tobias schreibt am 27. Oktober 2018:

»Einen schönen guten Tag Heinz-Wilhelm,

ich konnte heute Morgen einfach nicht widerstehen, noch einmal an meinen Steinpilz-Fundort vorzulaufen. Und perdauz, auch dieses Mal hat sich mein Aufwand wieder richtig für mich gelohnt!

Teilweise standen die Steinis da wie im Bilderbuch - welch ein schöner Anblick nach den vielen, vielen Wochen von Trockenheit, Dürre und pilzleeren Wäldern. Dazu lachen fleißig die Fliegenpilze aus dem Laub. Ein gutes Zeichen, wo sich doch Steinpilze und Fliegenpilze so gut verstehen.

Schön ist auch, dass es bei uns heute Nacht mal ein wenig geregnet hat. So bin ich sehr gespannt, was die nächsten Tage noch so bringen.

Viele Grüße, Tobi aus Eberstadt«

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Foto: Das hätte Tobias wohl nicht gedacht, dass er dieses Jahr noch so spät so schöne Steinpilze finden würde. Die lange Dürre schob Wachstum und Ernte so weit in den Herbst, dass viele Pilzfreunde schon gar nicht mehr damit rechneten, jetzt noch so gute Funde zu machen. Die Besucherzahlen auf dieser Website haben sich seit dem September halbiert. Viele Pilzfreunde wissen somit gar nicht, dass es immer noch eine gute Zeit für Steinis ist.


2 Fotos: Zu schade wäre es gewesen, wenn Tobias den schönen Steinpilz (links) vor einer Hainbuche nicht rechtzeitig abgeholt hätte und er dem Verderben anheim gefallen wäre. Die Fliegenpilze zeigen, dass es derzeit in den Eberstädter Wäldern immer noch eine gute Zeit für die beiden gegenseitigen Zeigerpilze ist.


Superleckere Spitzmorchel-Burger trösten Stefan über den pilzarmen Freigerichter Wald hinweg


Foto: Ein Pilztrösterli in schwachen Zeiten. Da es im immer noch grünen Wald (siehe das zweite Foto) mit den Pilzen entweder noch nicht oder nicht mehr klappt, halfen sich Stefan und seine Frau mit einem super leckeren Spitzmorchel-Burger über den Freitag hinweg. (2 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 26. Oktober 2018:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach getaner Arbeit bin ich heute mal kurz in unseren Freigerichter Wald, um noch vor dem Wochenende und der möglichen Konkurrenz den Bachlauf nach weiteren Steinpilzen zu inspizieren.

Leider war dort außer einem nachgewachsenen, leider unerreichbarem Flockenstieligen Hexenröhrling, zwei Butterpilzen und nach wie vor viel Hallimaschen nichts fürs Körbchen dabei.

Meine Frau war zeitgleich und beruflich in Bad Orb unterwegs und ist in einer kurzen Pause auch mal in den Wald. Das Pilzaufkommen dort sieht schon besser aus und es scheint sich so spät doch langsam etwas zu regen in den hessischen Wäldern, wenn auch zögerlich.

Sie fand leider nicht mehr verwertbare Parasole und Hainbuchenraufüße sowie Fliegenpilze. Wir werden die Tage aber sicherlich mal unsere Stellen im Spessart bei Bad Orb unter die Lupe nehmen.

Um den Tag nicht ganz pilzfrei zu beenden, trösteten wir uns mit einem sehr leckeren Pilzburger - mit gegrillten Spargelspitzen, karamellisierten Zwiebeln, Parmesancrème und gebratenen Spitzmorcheln.

Ganz liebe Grüße, Stefan & Dani«

Sehr lesenswert!

Eine tolle Pilzernte einschließlich riskanter Erstfunde für Anfänger Lars im Taunus


Foto: Erst im vergangenen Jahr, genau gesagt am 27. August 2017, hatte Lars zaghaft mit dem Hobby Pilze sammeln begonnen. Und nun dieser hervorragende Fund u. a. mit Steinpilzen, Rauchblättrigen Schwefelköpfen und Stockschwämmchen. Da muss sich ein Anfänger erst einmal dranwagen, auch wenn die Pilzberaterin zur Seite stand, was immer wieder begrüßenswert ist. (3 Fotos © Lars)

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Lars reicht einen Fund vom 23. Oktober 2018 nach:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

auch bei mir ging das Rezept auf, wegen der hartnäckigen Trockenheit Pilze an Bachläufen des Taunus zu suchen.

Auf etwa 700 Metern Höhe fand ich mit meiner Mitsammlerin im Nadelwald erstmals Rauchblättrige Schwefelköpfe. Auch kleinere Hallimaschgesellschaften boten sich zum Mitnehmen an. Es gesellten sich ein Stück eines Birkenporlings und drei Miniaturausgaben des Parasols hinzu, vermutlich Zitzenriesenschirmlinge.

Da die Funde recht überschaubar waren, versuchten wir es talwärts an einem Bachlauf. Und hier sollte uns der große Coup gelingen.

Begrüßt wurden wir zunächst von Hallimaschen, die beinahe den Korb füllten. Weiter ging es mit einigen Austernseitlingen, die teilweise abenteuerlich von über den Bach umgestürzten Buchen geerntet werden mussten.

An einem Laubholzstumpf erspähten wir sodann Stockschwämmchen mit beachtlichem Aufkommen - mein zweiter Erstfund für diesen Tag.

Dann gab es einige alleinstehende Pilze, nämlich zwei Maronen, einen Flocki, einen Hainbuchenröhrling, Lila Lacktrichterlinge, einen Anisegerling und einen Rotfußröhrling.

Das Highlight des Ausflugs folgte erst zum Schluss. Ein Fliegenpilz an einer Bachböschung wies uns den Weg zu einer Familie von absolut bilderbuchreifen Steinpilzen. Einen Eindruck davon vermittelt das Foto rechts.

Dass in diesem trockenen Jahr noch ein solch grandioser Fund möglich war, hat uns die Sprache verschlagen. So wurde unser Pilzgang noch zu einem unvergesslichen Ausflug.

Die DGfM-Pilzberaterin half

Anmerken möchte ich noch, dass ich meine beiden Erstfunde - die Rauchblättrigen Schwefelköpfe und die Stockschwämmchen - sicherheitshalber von einer DGfM-Pilzberaterin gegenchecken ließ. Vergessen wir nicht, dass beide mit dem Nadelholzhäubling einen tödlich giftigen Doppelgänger haben. Zu meiner Freude hat die Experterin den gesamten Korb zum Verzehr freigegeben. 

Mit einer kleinen Ausnahme: einige der Stockschwämmchen hatten einen derart kurzen Stiel, dass er nicht zur zweifelsfreien Bestimmung taugte. Sie haben wir vorsorglich aussortiert.

Für mich als Anfänger war es schön, mein angelesenes Wissen im Wald angewandt und mich mit einem tollen Fund hinsichtlich Artenvielfalt, Quantität und Qualität belohnt zu haben. Es war ein rundum gelungener Pilzgang, der mich in einem mauen Pilzjahr nachhaltig motivierte. 

Allen pilznärrischen Hessen kann ich nur empfehlen, ebenfalls den Bachläufen in der Umgebung zu folgen.

Beste Grüße Lars«

(Nachgereicht am 30. Oktober 2018)

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Foto: Junge knackige Hallimasche in korbfüllender Menge fand Lars ebenfalls. Vorbildlich, dass er als Anfänger offen für soviel Vielfalt ist - und nicht nur Steinpilze und Maronenröhrlinge mit nach Hause nahm.

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Darmstadt-Eberstadt: Matthias sucht Pilzfreunde

Matthias sucht Pilzfreunde zum Mitsammeln


Rosbach v. d. Höhe: In Andreas' Korb leuchtete es so wunderschön herbstlich


Foto: Herbstlich geschmückt schaut er aus mit seinen roten, gelben und braunen Tönen, der Pilzkorb von Andreas. Neben zwei Steinpilzsenioren stand eine ganze Familie schönster Flockis für ihn bereit, als er den Wald beinahe schon wieder verlassen wollte. (3 Fotos © Andreas)

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Andreas schreibt am 22. Oktober 2018:

»Einen guten Abend Heinz-Wilhelm,

nachdem ich die ersten Funde in Hessen am Wochenende mitverfolgen konnte, musste ich in meine Gebiete bei Rosbach vor der Höhe am Rande des Taunus, um die Lage zu sondieren. Ich wollte auch einem Bachlauf folgen, der war aber leider komplett ausgetrocknet. Doch immerhin führte er mich zu einigen schönen Funden, die mich für 1 ½ Stunden Suche entlohnten.

Denn als ich schon fast wieder aus dem wunderschönen Buchenwald raus war, sah ich auf einmal die fantastischen Flockenstieligen Hexenröhrlinge in einer kompletten Familie vereint. Super frisch und ohne Schädlinge.

In meinem Korb leuchteten sie so wunderschön herbstlich, dass ich schon jetzt zufrieden war. Dann wurde ich aber auch noch mit zwei älteren Steinpilzmodellen belohnt, die ebenfalls ganz madenfrei waren. Das trockene, aber kühle Wetter hat auch so seine Vorteile.

Heute gibt es zur Belohnung Rinderfilet mit einer satten Pilzdeko, da freue ich mich drauf!

Bis bald - und liebe Grüße an alle Pilzfreunde! Es geht voran!

Andreas«


2 Fotos: Der Flockenstielige Hexenröhrling (links) präsentiert sich in Topform, während der Steinpilz (rechts) schon leicht ins Alter vorgerückt war. So schnell geht es oft, gerade wenn man so lange auf die Pilze warten musste.


Darmstadt-Eberstadt: Die Idee vom Bach führte auch Tobias an einen tollen Steinpilzplatz


Foto: Welch ein Anblick ist das doch, wenn man einen Steinpilz nach langer Durststrecke so dastehen sieht im gefallenen Laub! Ob im grünen Hintergrund der kleine Bach fließt, der Tobias' rettender Gedanke war? (4 Fotos © Tobias)

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Tobias schreibt am 21. Oktober 2018:

»Einen schönen guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute war ich auch mal wieder im Wald bei Darmstadt-Eberstadt unterwegs. Ausnahmsweise bin ich mal zu Fuß von zu Hause los, bewaffnet mit Körbchen und Taschenmesser.

Am Anfang sah es recht mau aus. Hier und da ein Parasolpilz und einige Wiesenchampignons, da Fliegenpilze. Alle sahen sie schon halb verdurstet aus. Was ich an essbaren Pilzen sah, ließ ich wie immer zunächst stehen, da ich grundsätzlich meine Route so gestaltete, dass ich sie bei Bedarf eventuell noch auf dem Rückweg einsammeln kann.


Foto: Ein besonders schönes Exemplar ist dieser kernige Steinpilz mit Grautönen auf dem Hut und einem horizontal gemaserten Stiel, sichtbare Anzeichen dafür, dass er sich auf seinem Weg nach oben durch einschnürendes Wurzelwerk arbeiten musste. Ein Kleinkind folgt ihm nach.

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Ich wünschte mir dieses Vorgehen auch bei anderen Sammlern, aber nach meiner Beobachtung schmeißen sie vermeintlich minderwertige Pilze dann wieder achtlos in den Wald, wenn sie meinen, höherwertigere gefunden zu haben. Traurig!

Nach ungefähr drei Stunden und einigen Bemerkungen von Spaziergängern, mein Korb sei aber noch reichlich mit Luft gefüllt, war ich schon ein wenig genervt. »Die Hoffnung stirbt zuletzt«, entgegnete ich.

Dann fiel mir ein, dass Marcel und Sofia aus Wiesbaden im Pilzticker Hessen darauf hingewiesen hatten, dass sie ihre Steinpilze und Rotkappen dieser Tage an einem kleinen Bach finden würden. Eine ähnliche Gelegenheit bot sich nun mir; ich hatte an einem wasserführenden Bachlauf, gar nicht weit entfernt, vor einigen Jahren mal zwei Steinpilze gefunden.


Foto: Dieses schon etwas reifere Exemplar hätte vermutlich keine ein, zwei Tage mehr durchgehalten und konnte von Tobias gerade noch für die Verwertung »gerettet« werden.


Es war genau die richtige Entscheidung! Da standen die Steinpilze auf einmal in Hülle und Fülle, nur sie, dann tatsächlich war nicht eine einzige weitere Pilzart zu entdecken. Etliche waren leider schon zu alt, ich hätte diesen Platz schon zwei, drei Tage früher besuchen sollen. Dennoch hat es für uns und meine Freunde, die schon die ganze Zeit auf »ihre« Pilze warteten, gut gereicht.

Auf dem Nachhauseweg haben die Leute nun nicht mehr spöttisch in meinen Korb geschaut. Nun durfte gestaunt werden. Auf die Frage eines Spaziergängers, wo ich denn die ganzen herrlichen Pilze gefunden hätte, antwortete ich trocken: »Im Wald.«

Danke Euch beiden noch mal herzlich, Marcel u Sofia, für den tollen Tipp mit dem Bach!

Ich wünsche allen Sammlern, dass sie auch noch Glück und vielleicht sogar einen Bach oder Graben in ihrem Pilzwald haben in dieser regenarmen Saison.

Mit freundlichen Grüßen, Tobi aus Eberstadt«


Foto: So sah Tobias' »Körbchen« auf dem Rückweg aus. Die Waldspaziergänger lachten nun nicht mehr über zuviel Luft im Korb, wie noch auf dem Hinweg.





Ein Freudenschrei am Freigerichter Waldbach: Die erhofften Steinpilze sind endlich da!


Foto: Der Freude über den ersehnten Steinpilzfund in Stefans Hauswald wurde zuhause tatkräftig nachgeholfen. Es gab ein Steinpilz-Carpaccio und dazu einen halbierten gegrillten Steinpilz. Und, wie das letzte Foto zeigt, natürlich noch ein wenig mehr. (7 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 21. Oktober 2018:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

was soll ich sagen? Juhu! Es gibt endlich Grund zur Freude!

Meine Frau und ich waren heute in unserem Freigerichter Wald. In den letzten Wochen waren wir dort des Öfteren unterwegs und haben auch mal ein neues Laubwaldstück, dominiert von Eichen, in Augenschein genommen. Vor allem aber gibt es dort einen kleinen Bachlauf.

Heute sind wir erneut in dieses Gebiet gegangen und zum Ende unserer Runde sind wir den Bach abgelaufen. Plötzlich rief meine Frau: »Ich habe einen, ich habe einen!« Und tatsächlich, endlich, endlich sahen wir mal wieder einen kleinen knackigen Steinpilz in unserem Hauswald!



4 Fotos: So viel Freude über diese fünf Nachwuchssteinpilze gab es wohl lange nicht mehr bei Stefan. Endlich wachsen nun auch in seinem Hauswald bei Freigericht die Steinpilze. Dass sie noch so jung waren, ist vielversprechend, deutet einen neuen Schub an.


Bis zum Ende unserer Runde fanden wir noch weitere vier Steinpilze im besten Zustand, komplett wurmfrei. Der Hallimasch war recht häufig vertreten. Ich habe dazu ein Foto mit wie vergoldeter Herbststimmung gemacht (Hochformatfoto oben rechts). Auch Flockenstielige Hexenröhrlinge fanden wir. Sie wuchsen allerdings so tief unten am Bach, dass ein Herankommen ohne nasse Füße unmöglich gewesen wäre.

Wieder zuhause, wurden die kleinen Steinpilze direkt zu Carpaccio verarbeitet und der mittlere gegrillt. Der große wanderte in das Dörrgerät.

Ich bin gespannt, ob es bei uns doch noch ein kleines Pilz-Happy-End gibt.

Ganz liebe Grüße, Stefan & Dani«


Foto: Es ist angerichtet. Stefan und seine Frau ließen sich die knackigen Jungsteinpilze zu Gegrilltem und Grünem Spargel richtig gut schmecken.


Geröstete Steinpilze aus dem Eichenwald nach Tiroler Art, mit Böhmischen Knödeln und Schweinebraten


Foto: Die Steinpilzscheiben sind nach Tiroler Art (allerdings ohne Mehl-Ei-Semmelbrösel),  knackig geröstet, Böhmische Knödel und Schweinebraten stehen bereit. Ein Festschmaus dank herrlicher Waldgeschenke!

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Marcel schreibt am 21. Oktober 2018:

»Hallo,

heute sind Sofia (Foto rechts mit vollem Pilzkorb) und ich wieder in Wiesbadens Wäldern unterwegs gewesen. Wir haben uns extra für einen Eichenwald entschieden, da wir auf Steinpilzsuche wollten.

Der Wald ist zwar extrem trocken, aber die Steinpilze trotzen der Trockenheit und standen prächtig. Das beste war jedoch, das kein einziger Wurm in den Pilzen war, was der längsgeschnittene Steinpilz gut veranschaulicht.

Sieben Tüten haben wir eingefroren, damit wir in den Wintermonaten noch was Leckeres als Beilage haben.

Einen Teil haben natürlich auch gleich gegessen. Dabei haben wir die Steinpilze längs in Scheiben geschnitten und bei mittlerer Hitze in Butter gebraten. Salz und Pfeffer gebe ich immer erst nach dem Braten dazu. Sonst würde das Salz den Pilzen beim Braten das Wasser rausziehen und die Pilze werden weich statt knusprig und saftig.

Dazu gab es noch Böhmische Knödel und Reste vom gestrigen Schweinebraten. Einfach nur lecker!

Viele Grüße Marcel und Sofia«

(4 Fotos © Marcel)

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Wiesbaden: Invasion der Rotkappen in Marcels und Sofias Röhrlingsparadies


Foto: Eine Rotkappenparade, wie wir sie dieses Jahr kaum einmal gesehen haben! Sie zeigt, was an Röhrlingsfunden beinahe im letzten Oktoberdrittel noch möglich ist. Solange Nachtfröste ausbleiben, ist noch gutes bis sehr gutes Pilzwachstum möglich in den Wäldern. Darüber freut sich auf dem zweiten Foto Sofia, die uns gleich einen ganzen »Strauß« Rotmützen zeigt. (3 Fotos © Marcel)

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Marcel schreibt am 19. Oktober 2018:

»Hallo,

wir sind heute genau wie vor vier Tagen die gleiche Strecke durch Wiesbadens Wälder gelaufen. In dieser kurzen Zeit sind herrliche Rotkappen und einige Steinpilze gewachsen.

Viele Grüße aus Wiesbaden, Marcel und Sofia«





Foto: Die Rotkappen-Armee von Marcel und Sofia ist hier noch einmal in strammer Haltung angetreten. Drei knorrige Steinpilze links vorne werten den Trupp noch zusätzlich auf.


Wiesbaden: Die schönen Steinpilze vom Bachquell sollen das Weihnachtsessen für Marcel und Sofia veredeln


Foto: Marcel und Sofia konnten sich freuen, fanden sie an einem Bachquell bei Wiesbaden doch diese schönen Steinpilze, die sie allesamt für die Weihnachtsfeiertage einfroren. Eine schöne Vorratsanlegung! (2 Fotos © Marcel)

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Marcel schreibt am 16. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren gestern in den Wäldern von Wiesbaden unterwegs. Der Boden im Wald ist zwar extrem trocken, aber an der Quelle eines kleinen Baches sind wir fündig geworden.

Auf einem kleinen feuchten Fleck fanden wir sehr schöne Steinpilze. Alle waren in einer super Qualität und ohne Wurmbefall. Wir habe alle Pilze klein geschnitten und für Weihnachten eingefroren.

Viele Grüße aus Wiesbaden, Marcel und Sofia«


Foto: So gefällig standen sie da, die herrlichen Steinpilze. Sie sollen das Weihnachtsessen von Marcel und Sofia veredeln.


Wiesbaden: Gunter hofft auf ein Steinpilz-Finale wie im November vor 35 Jahren


Foto: An seiner Seitlings-Tankstelle im Wiesbadener Stadtwald kann sich Gunter schon länger über Funde von Lungenseitlingen und anderen Arten freuen. (4 Fotos © Gunter)

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Gunter schreibt am 16. Oktober 2018:

»Einen schönen guten Tag Heinz Wilhelm,

gestern war ich wieder im Wiesbadener Stadtwald, der anhaltend trocken ist. Vor ein, zwei Wochen gab es ein paar Regenschauer, die nicht viel gebracht haben. Der Wald besteht aus vielen alten Eichen und Buchen, hier und da stehen Wildkirschen. Das dichte Blätterdach lässt den Regen kaum bis zum Waldboden durchkommen.

Die Parasole, die bei uns schon in normalen Jahren höchstens einen Hutdurchmesser von zehn Zentimetern erreichen, sind dieses Jahr Miniparasole, die man überall sieht. In einer dunklen Waldecke fand ich Buchenschleimrüblinge (siehe das zweite Foto rechts).

Dort, wo üblicherweise die Lungenseitlinge zu finden sind, hatte sich wochenlang nichts getan. Jetzt aber sind sie auf einmal in allen Altersstufen da. Zum Fotografieren musste ich mich hinknien, was sich als förderlich erwies, denn dabei entdeckte ich Rotfußröhrlinge. Zu meinem Erstaunen waren sie madenfrei. Das war aber längst nicht alles. Denn auf einmal hatte ich auch den Blick für Hallimasche, Tintlinge, einen Täubling, Grüne Schwefelköpfe sowie für mehrere Sorten kleiner Pilzarten.

Vor 35 Jahren kamen die Steinpilze erst im November

Ich hoffe immer noch auf Regen und milde Temperaturen auch im nächsten Monat. Sofern der November vom Bodenfrost verschont bleibt, ist noch vieles drin.

Ich erinnere mich noch gut an ein Pilzjahr vor ca. 35 Jahren, als der gesamte Sommer knochentrocken war und kein einziger Pilz wuchs.

Erst Mitte Oktober ging es mit dem Pilzwachstum los, und es währte bis weit in den November hinein. Es gab Steinpilze über Steinpilze, wie ich sie seitdem in solchen Mengen und Größen nicht mehr gesehen habe. Uns sind damals Leute im Soonwald begegnet, die die Pilze sackweise nach Hause getragen haben.

Nun, so viel muss es gar nicht sein, ein paar Steinis würden mir dieses Jahr schon reichen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Herzliche Grüße aus Wiesbaden und vielen Dank für die immer schönen Pilzinformationen!

Gunter«

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Foto: Dieses Foto ist - dank des beigelegten Taschenmessers - aufschlussreich. Es verdeutlicht die zierliche Statur des Schirmlings, der sich nicht als Parasole, sondern als Zitzenriesenschirmling zu erkennen gibt. Das ist eine deutlich kleinere und grazilere Art als der stattliche Parasolpilz. Zitzenriesenschirmlinge sind ebenso köstliche Speisepilze wie ihr größerer Bruder.

Dennoch ist vor den so genannten Kleinen Schirmlingsarten äußerste Vorsicht geboten, gibt es doch unter ihnen einige hoch giftige, sogar tödlich giftige Arten.

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Darmstadt-Eberstadt: Erstaunliche Pilzfunde bei der Suche nach Nüssen und Esskastanien


Tobias schreibt am 14. Oktober 2018:

»Einen schönen guten Tag Heinz-Wilhelm,

nach langer Pause melde ich mich einmal wieder aus Darmstadt-Eberstadt.

Bei uns ist es zur Zeit immer noch sehr trocken und Regen ist laut Wettervorhersage nicht in Sicht. So trocken war es bei uns noch nie, jedenfalls kann sich kein Mensch daran erinnern. 

Deshalb ist erstaunlich, was ich bei uns heute in Wald und Feld gefunden habe, zumal die Fundorte gar nicht zu meinen Plätzen gehören, weil ich dort noch nie was gefunden habe. Ich war nur dort, weil ich auf Nüsse und Esskastanien aus war. Und fand nebenbei schöne Krause Glucken sowie Parasole (siehe die 2 Fotos).

Ich kann daraus nur schließen, dass der morgendliche Tau, der durch den Nebel entsteht, den Pilzen zum Wachsen ausreicht, denn das Gras war triefend nass heute Morgen.

Ich wünsche allen Sammlern noch einen herrlichen goldenen Oktobersonntag und noch viel Erfolg für den Rest dieses Jahres!

Viele Grüße, Tobi aus Eberstadt«

(2 Fotos © Tobias)

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»Totalausfall« des Pilzjahres im Spessart: Brot backen mit den Kindern statt Pilze braten


Stefan schreibt am 8. Oktober 2018:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach meiner Rückkehr am Freitag aus Italien sind meine Frau und ich heute Morgen nochmal unsere Pfifferlingsplätze inspizieren gegangen, denn es hatte vor meiner Abreise letzte Woche eigentlich gut geregnet.

Dennoch ist nach wie vor kein Pilz in unseren Wäldern zu finden. Schiebt man das Laub zur Seite, ist es darunter noch immer staubtrocken. Die viele Sonne, die hohen Temperaturen und die lange Trockenheit lässt bei uns nur die Weinfreunde jubeln.

In der Folge allgemeiner Knappheit sind unsere Vorräte an Pilzen, Saucen, Früchten und Marmeladen nahezu aufgebraucht.

Wenn ich unseren Ausflug in den Schwarzwald und die letzte Woche in Norditalien mit schönen üppigen Pilzfunden außen vor lasse, muss ich dem Jahr 2018 leider einen Totalausfall attestieren.

Die Bilanz in Zahlen ist ernüchternd: eine Hand voll Pfifferlinge im Mai zusammen mit meinem Sohn, zwei Steinpilze, drei bis fünf Flockenstielige Hexenröhrlinge und einen Wurf Krause Glucken. Das war's auch schon.

Die schöne Seite dieses nahezu pilzfreien und für uns erntearmen Jahres ist, das wir sehr viel Brot gebacken haben - siehe auf dem Foto rechts Lijan -, alte Kochbücher gewälzt und zusammen mit unseren Kindern gekocht haben. Es ist schön zu sehen, welche Freude sie dabei haben.

Ganz liebe Grüße Stefan & Familie«

(Foto © Stefan)

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Bad Nauheim: Jakob kann sich auch über nur zwei Rotkappen freuen

2 Fotos: Wenn es denn gar nichts gibt, freut man sich über zwei Rotkappen um so mehr, selbst wenn eine von Waldbewohnern schon sichtlich reduziert wurde. (2 Fotos © Jakob)

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Jakob schreibt am 2. Oktober 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe in einem Wald bei Ober-Mörlen, das liegt bei Bad Nauheim, zwei Rotkappen gefunden, über die ich mich sehr gefreut habe. Und zwar deshalb, weil dieses Jahr der Wald genau dort pilzleer ist, wo vergangenes Jahr noch haufenweise Steinpilze gestanden hatten.

Viele Grüße und besten Dank für die tolle Website!

Jakob«


Baumbewohner und ein mitgenommener Steinpilz an einem Gelnhäuser Bach


Foto: So schlecht fiel die Ausbeute für Lars gar nicht aus. Die größeren Lungenseitlinge hat er eingesackt. Links unten der im doppelten Sinn »mitgenommene« Steinpilz. (Foto © Lars)

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Lars schreibt am 16. September 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

bei Gelnhausen kenne ich ein kleines, vielversprechendes Waldgebiet mit entspannendem Bachlauf. Vielleicht sollte die Feuchtigkeit des Baches der Trockenheit, die wir seit Monaten erleben, wenigstens etwas entgegenbieten.

Tatsächlich fand ich bald eine Krause Glucke, die vorschriftsgemäß an der Wurzel einer Kiefer nistete. Diese Art scheint ja in Zeiten anhaltender Trockenheit vielen Pilzsammlern exklusiv Freude zu bereiten.

Ich verließ nun den Wanderweg in Richtung des Bachlaufs und es gesellten sich nach und nach ein Rotfußröhrling, ein ziemlich mitgenommener Steinpilz, weitere Krause Glucken und eine Handvoll Hallimasche hinzu. Wenigstens scheint die Trockenheit auch der Ausbreitung der Maden Einhalt zu gebieten, so dass Steinpilz und Co. beim Durchschnitt einwandfrei waren.

Auf dem Rückweg entdeckte ich im Graben neben dem Wanderweg noch Äste mit ganz jungen Lungenseitlingen. Die Feuchtigkeit in dem Drainagegraben scheint für ein Mikroklima zu sorgen, das ihr Wachstum begünstigt.

Beste Grüße Lars«

Hallo Lars,

warum Baumbewohner unter den Pilzen auch bei längeren oder langen Trockenperioden wachsen, erfährst Du hier.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Alzenau/Spessart: Krause Glucken aus dem Wunderland, serviert auf angebratenen Walnussbrötchen mit Chorizo


Foto: Die Glucken sprangen nur so in die Körbe im hessisch-bayerischen Grenzgebiet des Spessarts, bei Alzenau. In anderen Spessart-Gebieten hatten Stefan und Fabiano dagegen rein gar nichts an Pilzen gefunden. Den kleinen Nachwuchspilzner (zweites Foto) hatte es unwiderstehlich in die Pilze gerufen. Welch eine Freude, als er endlich seine erste Krause Glucke entdeckte! (2 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 9. September 2018:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach dem, was aktuell im Pilzticker los ist, mussten wir - Fabiano und ich - heute auch mal eine Bestandsaufnahme im Spessart machen.

Doch es stellte sich Ernüchterung ein. Am Freitag hat es seit langem das erste Mal im Spessart wieder etwas geregnet. Der Boden war durchaus feucht, aber wir zu befürchten war, herrschte gähnende Pilzleere.

Da mein Sohnemann aber nun schon seit Wochen sehnlichst in die Pilze möchte, habe ich gestern eine Art Joker gezogen. Aus meinem ersten Pilzjahr kenne ich noch einen großen Kiefernwald bei Alzenau im Grenzgebiet des hessisch-bayerischen Spessarts. Dort, so hoffte ich, sollten auch Krause Glucken zu finden sein. Meine Frau und Fabiano waren ebenfalls mit an Bord.

Es war leichtes Suchen und Finden, denn dies ist ein wahres Krause-Glucken-Wunderland. Die Schönsten unserer vielen Entdeckungen purzelten ins Körbchen. Wieder zuhause, haben wir sie auch gleich gesäubert und zubereitet.

Und das ging so: wir haben unsere Walnussbrötchen kurzerhand halbiert und in Butter angebraten, die Krausen Glucken in Scheiben geschnitten und ebenfalls angebraten. Die Zwiebeln in der Pfanne wurden karamellisiert.

Ein paar Scheiben Chorizo Salami in die noch warme Pfanne gelegt, alles angerichtet, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kräutern, Parmesan und einem Spritzer Essig verfeinert - fertig war eine leckere Mahlzeit.

Insgesamt ein köstliches Trostpflaster für uns dürregeplagten Hessen. ;-)

Ich hoffe, wir reihen uns mit vollen Körben bald in die tollen Funde der anderen Bundesländer ein und wünsche allen weiterhin so viel Erfolg wie aktuell.

Ganz liebe Grüße, Stefan«

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Collage: Sieht das aber lecker aus! Geröstete Walnussbrötchen mit Chorizo und gebratener Krauser Glucke obendrauf, dazu Gewürze, frische Kräuter und Parmesan! So schön krönten Stefan & Familie einen schon lange ersehnten Pilzgang. (Collage/3 Fotos © Stefan)

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Diemelstadt: Nur ein Riesenbovist räkelt sich aus dem Gras, die Steinpilze lassen sich noch Zeit


Jürgen schreibt am 31. August 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach langer Schreibpause und langer Trockenheit habe ich in einem Privatgarten diesen schönen Riesenbovist (Foto rechts) gefunden. Ich hoffe, dass der Landregen, der jetzt schon ein paar Tage in unserer Diemelstädter Region niedergeht, endlich auch die ersten Steinpilze hervortreibt. Bis jetzt tut sich noch nichts.

Aber es wird schwierig werden, da im Januar bei uns ein schwerer Sturm gewütet hat und alle meine Steinpilzplätze nahezu zerstört sind, so auch der auf dem zweiten Foto. 

Liebe Grüße Jürgen«

(2 Fotos © Jürgen)

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Auch um Wiesbaden regt sich etwas: Zwei schöne Rotkappen danken die Nässe von oben und von unten


Foto: Da stehen sie noch, die zwei Rotkappen, die sich Sofia gleich schnappt, um sie uns auf dem zweiten Bild stolz zu zeigen. Zwei schöne Pilze! (2 Fotos © Marcel)

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Marcel und Sofia schreiben am 30. August 2018:

»Hallo,

wir haben die ersten Rotkappen in Wäldern um Wiesbaden gefunden. Nach den ersten Regenfällen entdeckten wir sie an einem kleinen Bachlauf, der wohl noch zusätzlich Feuchtigkeit spendete.

Viele Grüße, Marcel und Sofia aus Wiesbaden«




Stefans Liebesgeständnis zu einer märchenhaften Trüffel-Spitzmorchel-Sauce

Ein exquisites Rezept mit sechs Fotos von Stefan B.


Foto: Es ist angerichtet. Maître Stefan präsentiert eine Sommertrüffel-Spitzmorchel-Sauce an Gnocchi zu tranchierten Rumpsteaks vom Grill mit frischen Kräutern. Und holt uns alle in den Schwammerl-Schlemmer-Himmel! (6 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 27. Juli 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

etwas über drei Monate ist es nun her, dass ich meinen ersten nennenswerten Fund an Spitzmorcheln verzeichnen konnte (Tageseintrag vom 15. April 2018). Da sah das Pilzjahr übrigens noch vielversprechender aus.

Die Spitzmorcheln haben mich und auch den Rest der Familie direkt mit der ersten Verkostung in ihren Bann gezogen. Sie schmecken einfach ausgezeichnet.

Die Hälfte des Fundes und ein paar einzelne, die noch folgten, habe ich damals bewusst getrocknet. Mein Gedanke dabei war, dass Spitzmorcheln und Trüffeln (Sommer- als auch Burgundertrüffeln) kulinarisch in einer Liga spielen und zusammen aufgetischt eigentlich ein sagenhaftes Geschmackserlebnis bilden dürften.

Nun sind die ersten Sommertrüffeln reif. Vorletzte Woche beim Trüffelhändler meines Vertrauens angefragt, erreichte mich gestern überraschend eine, wie er schrieb, »Gefälligkeit« per Post. Drei stark duftende Sommertrüffel aus Frankreich in schönster Reife!

Eine wurde gestern Abend direkt verkocht. Eine weitere habe ich meiner Pilzsachverständigen, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht, geschenkt. Die dritte war für die heute umgesetzte, seit April geplante Trüffel-Spitzmorchelsoße.

Foto: Die Zutaten liegen und stehen bereit. Das Bett, auf dem die Sommertrüffel ruht, besteht aus Risotto-Reis.

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Dazu habe ich heute Mittag 2 Schalotten gewürfelt und in Butter angeschwitzt (kleines Foto oben rechts). Dann die eingeweichten Spitzmorcheln mit in den Topf gegeben und mit Geflügelfond aufgegossen (zweites kleines Foto rechts).

Alles zusammen wurde gut 15-20 Minuten aufgekocht, anschließend im Mixer gut durchmixt und mit Sahne, Gewürzen, Salz und Pfeffer abgeschmeckt (drittes kleines Foto rechts).

Danach ging alles wieder zurück in den Topf, wurde einreduziert und mit fein geschnittenen Trüffeln wie auch etwas Trüffelöl verfeinert und fertiggestellt.

Gereicht wurde das ganze mit in Butter angebratenen Gnocchi und tranchierten Rumpsteaks vom Grill.

Es war, wie bereits im April ausgemalt und erhofft, ein kulinarisches Gedicht!

Beim Ansetzen der Soße habe ich übrigens bewusst keinen Dunstabzug angeschaltet, so dass das ganze Haus heute wunderbar nach Morcheln und Trüffel duftete. ;-)

Einmal mehr habe ich mich in die Welt der Pilze und in ihre kulinarischen Köstlichkeiten verliebt!

Ganz liebe Grüße Stefan«


Foto: Eine Sommertrüffel-Spitzmorchel-Sauce, das ist schon mindestens das Viertelfinale der Champions-League in der Pilzküche. Man ahnt beim Anblick, dass die Geschmacksnverven hier vor einem einzigartigen Erlebnis stehen.

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Wiesbaden: Die köstlichen Baumpilze stören sich nicht an der Trockenheit


Foto: Die Lamellen sind dicht gedrängt und in der Vergrößerung des Fotos sichtlich untermischt; zudem laufen sie nur kurz herab. Das sowie fehlende Rosatöne deuten eher auf Lungenseitlinge denn auf Rillstielige Seitlinge hin. Beide schmecken ausgezeichnet!  (3 Fotos © Gunter)

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Gunter schreibt am 17. Juli 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch bei uns im Stadtwald in Wiesbaden ist es seit Wochen bzw. Monaten staubtrocken. Ab und zu fand ich einen Rotfußröhrling, das war's bis jetzt.

Gestern beim Ausführen unseres Hundes stellte ich fest, daß sich mehrere Riesenporlinge entschlossen haben, es mit der Dürre aufzunehmen. Und an einigen liegenden älteren Buchenstämmen leuchteten schon von weitem weiße Pilze. Nun habe ich keine Ahnung von Seitlingen. Kannst Du mir weiterhelfen? Könnte es der Rillstielige Seitling sein?

Herzliche Grüße Gunter«


Foto: Vergrößert man dieses Foto, so sind keine queraderigen Verbindungen zwischen den Lamellen zu sehen, welches ein typisches Merkmal für Rillstielige Seitlinge wäre. Auch das spricht eher dafür, dass es sich um Lungenseitlinge handelt - die Sommerform der Austernseitlinge. An den Querstreifen des liegenden Stammes ist erkennbar, dass es sich bei dem Wirtsbaum eher um eine Kirsche handelt.

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Foto: Diese schönen Riesenporlinge sind noch jung und somit gut geeignet, eine wohlschmeckende Pilzbrühe von ihnen herzustellen, die man einfrieren kann. Siehe dazu eine Pilznachricht von Gisela vom Pilz-Ticker-Niedersachsen vom 7. August 2017.


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