Pilz-Ticker-Hessen



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Sammelvergnügen auf alten Wegen und in Rückeschneisen im hessischen Spessart


Foto: Hoch zufrieden in puncto Quantität und Qualität waren Mathis & Mitsammler mit ihrem schönen Steinpilzfund im hessischen Spessart. (Foto © Mathis)

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Mathis schreibt am 25. September 2022:

"Sehr geehrter Heinz-Wilhelm,

seit mehreren Jahren verfolge ich Ihren Pilzticker und habe auch bereits einiges gelernt und etliche Startsignale zum Pilzsammeln hier erhalten. Hier mein erster Beitrag.

Heute hatten wir eine sehr angenehme Runde im hessischen Spessart und waren sehr erfolgreich in Bezug auf Steinpilze. Ansonsten haben wir nicht viel gesehen und auch weiter nichts mitgenommen, aber mit unserer Ausbeute sind wir sowohl in Menge als auch Qualität sehr zufrieden.

Gefunden haben wir die Pilze im Fichtenwald mit wenigen Buchen und Birken, meist auf alten Wegen und Rückeschneisen in Moos und Gras. Eben dort, wo die Sonne Wärme spenden kann.

Mit freundlichen Grüßen Mathis"





Endlich lohnt im vorderen Odenwald auch die Pilzsuche im Wald 


Foto: Lange hat's gedauert, jetzt sprießen und schießen auch im vorderen Odenwald die Pilze. Die Steinpilze und Täublinge lassen allerdings noch auf sich warten. (2 Fotos © Elisabeth)

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Elisabeth schreibt am 24. September 2022:

"Hallo, Heinz-Wilhelm,

nach langer Wartezeit scheint es jetzt auch im vorderen Odenwald richtig loszugehen. In den letzten zwei Wochen gab es zwar reichlich Wiesenchampignons, aber sonst war nichts zu finden.

Gestern Nachmittag fand ich dann endlich Hexenröhrlinge, Parasole und Rotfußröhrlinge. Heute kamen noch Pappelraufüße und Riesenboviste sowie ein paar frische Krause Glucken und Goldröhrlinge dazu.

Ich hoffe, der Regen der nächsten Tage bringt uns auch endlich Steinpilze und Täublinge.

Ich freue mich jeden Abend darauf, den Pilzticker zu lesen, vielen Dank dafür!

Mit lieben Grüßen Elisabeth aus dem vorderen Odenwald"


Foto: Ein ganzer Schwung Pappelraufüße und zwei Riesenboviste kamen nach dem Fund vom Vortag noch hinzu. 


16 kleine Topsteinpilze für Antipasti in Olivenöl mit Kräutern


Foto: Das ist schon außergewöhnlich: diese 16 Steinpilze wuchsen bei Pappeln. Und 24 Artgenossen tun dies weiter, um Stefan und Dani die nächsten Tage mit hoffentlich nochmaliger Ernte zu erfreuen. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt nochmals am 24. September 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren heute Mittag mal flott unsere beiden bekannten Plätze mit Pappeln aufsuchen, um nachzusehen, ob sich denn vielleicht schon die Espenrotkappen zeigen.

Am ersten Platz war keinerlei Pilzwachstum, am zweiten Platz angekommen, hat uns nach der Entdeckung zweier kleiner Steinpilze fast der Schlag getroffen:

An drei stämmigen Pappeln drückt es auf gerade mal zwei Quadratmetern ca. 40 Steinpilze heraus.

Die 16 Exemplare auf dem Bild haben wir eingepackt, um sie für Antipasti in Olivenöl und Kräutern einzulegen. Dafür sind sie perfekt!

Der Rest blieb zum Wachsen stehen, da es teilweise auch Drillinge in unterschiedlicher Größe waren.

Hoffentlich sind sie kommende Woche noch da und nicht von Schnecken verputzt oder verwurmt.

Ganz liebe Grüße, Stefan & Dani"


Main-Kinzig-Kreis: Endlich sind die jungen knackigen Steinpilze zu Stefans Freude da


Stefan schreibt am 24. September 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

da sind sie nun endlich, groß, fest, knackig, wurmfrei und im besten Alter, genau so wie wir sie alle lieben, die Steinpilze (Foto rechts).

An einem unserer Plätze im Buchenwald wurden wir gestern fündig und es ist davon auszugehen, dass sich unter der dicken Laubschicht noch einige Nachzügler verstecken. 

Nebenbei und ohne sie zu suchen sind uns wieder einige Krause Glucken ins Körbchen gegangen. Diese haben wir anschließend wieder verschenkt, da wir das Wochenende nochmals unterwegs sein werden und sicher wieder welche finden.

Außer ein paar vereinzelten Mehlräslingen und ersten Parasole am Straßenrand zeigt sich leider noch keine große Pilzvielfalt im Main-Kinzig-Kreis.

Beste Grüße, Stefan & Dani"

(3 Fotos © Stefan)

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2 Fotos: Sie passen sich der Farbe des Laubes gut an, die jungen knackigen Steinpilze. Stefan rechnet mit Nachkommen in den nächsten Tagen. 


Ist das nicht ein bisschen wenig? Gerade mal ein Steinpilzchen für Peter


Foto: Die Krausen Glucken bieten sich Peter und Dorothee seit Wochen an. Die Schopftintlinge sind erst jetzt gekommen, wie auch in anderen Gegenden Deutschlands. 


Peter C. schreibt am 23. September 2022:

"Liebe Schwammerlliebhaber,

die Wälder und Viehweiden hier im vorderen Vogelsberg bei Kleinlüder sind nicht mehr ganz so pilzleer.

Heute gab's Parasole, Krause Glucken,  ein Steinpilzchen, etliche Schopftinlinge (z. B. Foto rechts) und Goldröhrlinge. Auf geht's, jetzt gilt's.

Beste Wünsche und Grüße von Peter und Dorothee"

(3 Fotos © Peter C.)

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Foto: Parasole, Schopftintlinge, Goldröhrlinge - und ein Steinpilzchen gab sich auch die Ehre. Es dürften ruhig ein paar mehr sein...


Ein Riesenlümmel und das Sammellimit im Taunus war erreicht


Lisa schreibt am 23. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

einen Steinpilz gefunden (Foto rechts) - und die zulässige Sammelhöchstmenge war erreicht. Das ist der größte von meinen heute gefundenen acht Steinpilzen im Taunus. Er wog über ein Kilo und war von bester Qualität.

Ansonsten habe ich nicht einen einzigen weiteren Pilz gesehen, nicht einmal einen Giftpilz. So etwas habe ich um diese Zeit noch nie erlebt.

Viele Grüße Lisa aus Frankfurt"

(Foto © Lisa/Privat)

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Jetzt auch Lieferdienst von Stefan & Dani: Die Krausen Glucken kommen wie bestellt


Foto: Da ist ja schon eine! Dani und Stefan haben quasi auf Bestellung Krause Glucken gesammelt - und prompt geliefert. Und das, obwohl auch viele andere Pilzsammler mittlerweile über die Glucken-Invasion im Main-Kinzig-Kreis Bescheid wissen und sammeln gehen. Dazu Stefan: "In diesem großen Kiefernwald gibt es genug für alle in diesem Jahr, man kann ganz entspannt bleiben." Im Korb auf dem 2. Foto schimmert es allerdings ein bisschen blau. Da ist der Schimmel nicht mehr fern und es ist Vorsicht geboten. 

Stefan schreibt hierzu am 23. September 2022:

Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

es ist gut möglich, dass die Lichtverhältnisse und die Belichtung hier einen kleinen Streich spielen. Ich kann dir versichern, das die Krause Glucken im Korb tadellos sind.

Ich kann nicht einerseits den Qualitätsverfechter geben und dann selbst mindere Qualität sammeln, fotografieren und auch noch in der Öffentlichkeit präsentieren. Zumal das üppige Aufkommen es auch hergibt, qualitativ keine Abstriche machen zu müssen.

Beste Grüße, Stefan"


Stefan schreibt am 22. September 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

Dani und ich sind heute auf die Schnelle mal ein paar Krause Glucken fangen gewesen.
Allerdings nicht für uns, sondern für die Eltern einer Arbeitskollegin von Dani.

Unser letzter Fund hat es ihnen so angetan, dass sie versucht haben, selbst welche zu sammeln, was aber aufgrund ihres Alters äußerst beschwerlich ist. Für uns wiederum ist gerade nichts einfacher als das, denn die Krausen Glucken springen einem derzeit schon fast freiwillig in den Korb. 

Ich bin mir sicher, mit den gefundenen Exemplaren machen wir ihnen eine große Freude.

Ganz liebe Grüße, Stefan & Dani"

(2 Fotos © Stefan)

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Ein Unerprobter aus fremdem Wald und Ankunft der Steinpilze im Main-Kinzig-Kreis


2 Fotos: Einen Glattstieligen Hexenröhrling, zuhause in Buchen-Hainbuchen-Eichenwäldern, hat Stefan als "Gastsammler" im Enzkreis in Baden-Württemberg gefunden. Sein Markenzeichen ist der zitronengelbe Stiel mit rötlicher Basis. Der Pilz, der verbreitet, aber nicht häufig vorkommt, gilt als "Unerprobter" hinsichtlich seiner Essbarkeit und Verträglichkeit. Am Abend wieder im Main-Kinzig-Kreis angekommen, ging es noch schnell in den Wald, wo zu Stefans Freude der erste Fichtensteinpilz im Anmarsch ist (Foto rechts)

(2 Fotos © Stefan)

(22. September 2022)

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Darmstadt-Eberstadt: »Die Glucken wachsen immer noch wie verrückt«


Tobias schreibt am 21. September 2022:

"Einen schönen guten Abend Heinz-Wilhelm,

ich war heute kurz nach der Arbeit mit einem Kollegen im Wald. Und zwar deshalb, weil es in der Nacht eventuell Frost bei uns geben soll. Und wir konnten feststellen: Die Krausen Glucken wachsen immer noch wie verrückt.

Ich bleibe am Ball und werde weiterhin berichten, was sich beim Pilzwachstum in der Region Darmstadt-Eberstadt in nächster Zeit tut. 

Viele Grüße Tobi"

(3 Fotos © Tobias)

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2 Fotos: Links die oben gezeigte prächtige Krause Glucke in der Nahansicht, rechts eine weitere, die sich ein natürliches "Abflussrohr" zum Schutz ausgesucht hat. 


Der Pilzlieferdienst gehört jetzt zum festen Bestand im Hause Peter & Dorothee


Foto: Dieses Foto raubt uns beinahe den Atem: Hier scheint sich Peter weit über die Reling hinausgebeugt zu haben, um die herrlichen Judasohren hoch über den bedrohlichen Fluten fotografieren zu können. (2 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 21. September 2022:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute wollten wir mal nur gemütlich am Stadtrand von Fulda spazieren gehen. Einige Wiesenchampignons und etliche Nelkenschwindlinge ließen wir links liegen. Dann tauchten aber fotogene Judasohren auf. Zwei Exemplaren konnte ich nicht widerstehen und sackte sie ein.

Über Nachschub verschiedenster anderer Speisepilze müssen wir uns neuerdings ja nicht mehr kümmern. Suchen war gestern. Wir lassen suchen und kostenlos anliefern. Unser Lieferservice Sabrina und Patrick war auch heute wieder aktiv und brachte uns zwei Netzstielige Hexen, einen Riesebovist und einige Halimasche vorbei. 

Beste Grüße Peter und Dorothee"


Foto: Der Pilzlieferdienst kam wieder pünktlich, brachte Frische Netzstielige Hexen, einen aufgesprungenen Riesenbovist und Hallimasche, die Boten des Pilzherbstes, an die Haustür. Peter perfektionierte die Lieferung mit der Hinzugabe von zwei Judasohren. 


Landkreis Fulda: Als es klingelte, war es nicht der Postbote


Foto: Wiesenchampignons, Bovist, Nelkenschwindlinge und - man sollte sie gut kennen - Mehlräslinge (im Uhrzeigersinn) hatten Peter und Dorothee gefunden. (2 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 20. September 2022:

"Moin zusammen,

gestern ereilte uns doppeltes Pilzglück. Bei einem Spaziergang im westlichen Landkreis Fulda fanden Dorothee und ich Wiesenchampions, Nelkenschwindlinge, Boviste und Mehlräslinge. Letztere sollten nur Pilzfreunde ernten, die den Pilz wirklich genau kennen.

Wieder zuhause, dann die Überraschung: Eine Pilzfreundin brachte uns einen Teil ihres Fundes als Geschenk vorbei. Sie hatte zusätzlich noch junge Goldröhrlinge im Sortiment. Demnächst gehen wir mal wieder gemeinsam.

Beste Wünsche Peter und Dorothee"


Foto: Eine wohlmeinende Pilzfreundin brachte dann noch diese reinigungsbedürftige Kollektion - Wiesenchampignons, Goldröhrlinge und einige Nelkenschwindlinge - vorbei. 





Massenauftritt Krauser Glucken - davon profitiert auch Tobis kranker Pilzfreund Matthias


Tobias schreibt am 18. September 2022:

"Einen schönen guten Abend Heinz-Wilhelm,

lange gab es nichts Nennenswertes zu berichten aus der Region Darmstadt-Eberstadt. Die Trockenheit hat uns böse zugesetzt, an Pilze war überhaupt nicht zu denken.

Heute habe ich mal drei meiner Plätze inspiziert und mich gefreut, dass die Krausen Glucken in Massen kommen an meinen bekannten Stellen. Dieses Jahr ist die Anzahl wirklich enorm, so dass ich überglücklich war. Ein besonders Schöne sieht man auf dem Foto rechts.

Anschließend habe ich Matthias eine große Glucke vorbeigebracht, den ich ja dank deiner Vermittlung kennengelernt habe. Er hat sich leider den Mittelfußknochen gebrochen vor einer Woche und wurde am Mittwoch operiert. Für ihn ist damit die Pilzsaison gelaufen. Soweit es mir möglich ist, versorge ich ihn deshalb ab jetzt mit Pilzen. 

Wir sind wirklich gute Freunde geworden und so versteht es sich von selbst, dass der eine Pilzfreund dem anderen hilft, damit auch er in den Genuss der herrlichen Pilze kommen kann.

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend!

Viele liebe Grüße Tobi aus Darmstadt-Eberstadt"

(3 Fotos © Tobias)

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2 Fotos: Wir sehen links eine halbierte Krause Glucke und dürfen davon ausgehen, dass Tobias die andere Hälfte in seinem leckeren Nudelgericht untergebracht hat. 





Das hat Seltenheitswert: Rotfußröhrlinge in absoluter Spitzenqualität bei Darmstadt


Tanja schreibt am 18. September 2022:

"Hallo zusammen,

endlich sind auch in Darmstadt die ersten Röhrlinge angekommen, wenn auch noch keine Steinpilze. Die sehr schönen Rotfußröhrlinge haben haben mich jedenfalls heute definitiv überrascht. Dazu gab es noch ein paar Baby-Austernpilze.

Liebe Grüße, Tanja"

(2 Fotos © Tanja)

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Foto: Weil diese Rotfußröhrlinge von absoluter Spitzenqualität sind, sollen sie hier noch einmal gesondert gezeigt werden. Kein einziges Würmchen ist in den ansonsten meist verwurmten Pilzen zu entdecken. Ein toller Fund dieser wohlschmeckenden Pilizart!


Auf einmal sind die Glucken da - und alles läuft nach Drehbuch


Stefan schreibt am 16. September 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir hängen hier in Hessen und speziell im Main-Kinzig-Kreis ja etwas hinterher, was das Pilzwachstum und Pilzaufkommen angeht. Aber plötzlich läuft es jetzt nach ergiebigem Regen ganz nach Drehbuch.

Gestern die Wiesenchampignons - und heute sind auch schon wie erhofft die Krausen Glucken da.

Auch wenn sich der ein oder andere Pilzfreund besonders aus Süddeutschland vielleicht die vergangenen zwei Wochen schon an ihnen sattgesehen und -gegessen hat, freuen wir uns riesig über die heute gefundenen wunderschönen Exemplare.

Die Krause Glucke gehört für uns mit zum Besten, was der Pilzherbst bietet, und unser „Vitello Funghi von der Krause Glucke“ ist eines unserer Lieblingsgerichte, auf das sich die ganze Familie schon Wochen vor Erscheinen der ersten Glucke freut.

Ganz liebe Grüße, Stefan & Dani"

(4 Fotos © Stefan)

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2 Fotos: Gestern noch hatte Stefan gehofft und vermutet, dass im Jahreskreislauf der Pilze auf die Wiesenchampignons die Krausen Glucken folgen müssten - und simsalabim, da sind sie quasi über Nacht auch schon da. Und das in toller Qualität, wie diese zwei schönen Fotos zeigen. 

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Ein Segen, der Regen: Nun hat auch der Main-Kinzig-Kreis seine ersten Pilze


Foto: "Die Schönsten kamen ins Körbchen und noch viele mehr blieben stehen, denn wir hatten die Wahl", schreibt Stefan zu diesem Foto. Es ist atmosphärisch eindrucksvoll mit der Weite der offenen Graslandschaft. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 16. September 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem es seit Mitte letzter Woche vier mal mit jeweils 20l/qm oder sogar mehr geregnet hatte, geht es jetzt auch bei uns im Main-Kinzig-Kreis wieder mit den Pilzen los. Wochenlang haben wir darauf warten müssen. 

Standesgemäß machen nach der Trockenperiode die Wiesenchampignons den Anfang, und so konnten Dani und ich unser Körbchen gestern Abend gut füllen.

Kurzerhand wurde auch die Planung für das Abendessen umgeschmissen und es gab eine leckere Jägersauce vom Wiesenchampignon zu Knödeln und Hähnchenschnitzel.

Ich rechne dann auch bald mit einem guten Aufkommen der Krause Glucken und weiter dann mit verschiedenen Röhrlingen.

Liebe Grüße, Stefan & Dani"


Die Schönsten kamen ins Körbchen und noch viele mehr blieben stehen, denn wir hatten die Wahl."

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Waldtelegramm +++ Waldtelegramm +++ Waldtelegramm +++Eilt+++Eilt+++Eilt

Spähtrupp Peter C. meldet: Eintreffen Steinpilze Westfront Fulda-Landkreis


Foto: Lange genug haben sie ihn getriezt und geärgert mit ihrem Ausbleiben. Jetzt sind sie da, die ersten Steinpilze! Und Peter C. hat sie augenblicklich gestellt an der Westfront im Landkreis Fulda. Er ließ sich von den unzähligen Glucken auf seinem Beobachtungsposten erwartungsgemäß nicht beirren. (3 Fotos © Peter C.)

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Peter C. funkt am 15. Sept. 2022, 16:24 Uhr:

"Hi all,

westlicher Landkreis Fulda... Erste Steinpilze eingetroffen... Glucken ohne Ende... Nelkenschwindlinge im heimischen Vorgarten...

Auf geht's! Viel Erfolg!

Peter C."




Foto: Und da liegen sie auch schon zur weiteren Verarbeitung, die makellosen Objekte der Begierde. Vom Fundort ging's sofort nach Hause. 


Welch eine Freude bei Kassel nach dem ersehnten Regen

Balsam für Bastis Gemüt: Der Wald atmet durch und gebärt drei erste Steinpilze


Foto: Da stehen sie, an einem von Bastis Premiumplätzen, die ersten drei Steinpilze der Saison. Es war ein herrlicher Anblick nach der schier endlosen Trockenheit. (Foto © Basti)

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Basti schreibt am 15. September 2022:

"Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

nach den ersten ergiebigen Regenfällen seit Monaten im Landkreis Kassel hat es mich gestern nicht halten können. Nachdem ich meinem Chef einmal mehr die Vorzüge des Herbstes erläutern musste, spurtete ich nach Feierabend über den Parkplatz und fuhr bei ausklingendem Dauerregen zu einem meiner "Premiumplätze" im Landkreis.

Die gähnende Leere der letzten Wochen am Waldboden hat gemütsmäßig bereits Spuren hinterlassen. Umso mehr freut es da einen, wenn man die Natur, die gestern noch so trostlos braun und brach dalag, sich nach dem Labsal des Regens in allen Ecken zu erholen und zu entwickeln beginnt. Ein tolles Gefühl gestern Abend!

Die letzten zwei Stunden Tageslicht führten mich am Ende der Runde direkt hinzu auf die ersten drei Steinpilze der Saison, die dort im Grüppchen brav auf mich warteten. So kann es weitergehen, denn es sind weitere Regenfälle angekündigt.

Ich wünsche Dir und allen Enthusiasten des Myzels einen tollen Herbst. Bleibt gesund!

Gruß aus Kassel, Basti"

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Wie lange soll das noch so weitergehen im Landkreis Fulda?

Lungenseitlinge und Wiesenchampignons statt Steinpilze


Foto: Wiesenchampignons und Lungenseitlinge müssen im Hause Peter und Dorothee herhalten, solange die Steinpilze ausbleiben. Ein Birkenporling ist da auch nur ein kleiner Trost. (2 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 13. September 2022:

"Liebe Pilzfreunde,

auf der Suche nach Steinpilzen bin ich weder im östlichen noch im westlichen Landkreis Fulda fündig geworden. Aber in der Rhön bei Hofbieber gab's dank der letzten Niederschläge gestern frisch nachgewachsene Lungenseitlinge. Heute dann bei Eichenzell junge Wiesenchampignons und dazu noch einen Birkenporling. Auch ganz schön.

Weiterhin viel Fundglück wünscht Peter C."


Foto: Als wären sie gerne Rosenrote Seitlinge, so gebären sich diese Lungenseitlinge. 


Darmstadt: Zwei prächtige Krause Glucken und schöne Büschel Austernseitlinge für Tanja


Foto: Zwei absolut makellose Krause Glucken und einige schöne Büschel Seitlinge - wegen ihrer eher dunklen Farbe wohl Austernseitlinge - hat Tanja bei Darmstadt gefunden. Sie freute sich vor allem für den Wald, der nach dem Regen sichtlich und spürbar wieder durchatmen konnte. (Foto © Tanja)

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Tanja schreibt am 12. September 2022:

"Liebe Pilzfreunde,

dies ist mein erster Beitrag auf dieser wunderbaren Seite, die ich jetzt schon seit Jahren verfolge.

Pilze zu sammeln war schon als Kind meine Leidenschaft, die ich von meinem Vater vererbt bekam.

Die lange Trockenheit dieses Sommers hat mir die Waldspaziergänge lange Zeit verleidet, aber jetzt hat es endlich geregnet und so war ich am Wochenende endlich wieder im Wald um Darmstadt unterwegs.

Am schönsten war für mich, zu sehen, wie der Wald buchstäblich aufgeatmet und die Niederschläge aufgesaugt hat. An Pilzen war noch nicht so viel zu sehen, aber immerhin habe ich zwei schöne Krause Glucken und einige Austernseitlinge beziehungsweise Lungenseitlinge gefunden.

Mit letzteren bin ich noch nicht so vertraut, deshalb habe ich auf dem Heimweg die örtliche Pilzsachverständige besucht und mir meinen Fund freigeben lassen.

Liebe Grüße von Tanja aus Darmstadt"

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Hilferuf aus dem Landkreis Fulda: "Wir wollen endlich auch mal Steinpilze finden, riechen und schmecken"


Foto: Hätte das nicht mal ein Steinpilz sein können? Nein, der Pilzgott will es - noch - nicht. Er überhäuft Dorothee und Peter mit Krausen Glucken. (2 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 11. September 2022:

"Hallo liebe Pilzfans,

im östlichen und westlichen Landkreis Fulda, in den Ausläufern des Vogelsbergs und in der Rhön gibt es Glucken, Glucken, Glucken. Sogar am Sonntag wachsen sie. Außer ihnen aber nix. Wir wollen endlich auch mal Steinpilze finden, riechen und schmecken.

Hoffentlich bald - wünscht Peter C."

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Foto: Bei Dorothee und Peter ist dieser Tage Einheitskost angesagt. Jedenfalls bei den Pilzen. Schon wieder zwei Krause Glucken auf dem Teller; es könnte gemischter zugehen. 


Jetzt erreicht die Glucken-Welle auch die Rhön


Foto: Jetzt gluckt es auch in der Rhön, zur Freude von Peter und Dorothee. Vielleicht lagen die begehrten Fundstücke einen kleinen Tick zu lange unterm Solarium, was die Freude über den schönen Fund aber keineswegs trüben soll. (3 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 6. September 2022:

"Guten Tag Heinz-Wilhelm, 

endlich hat die Krause-Glucken-Welle auch Osthessen erreicht. Sabrina und Patrick, ein befreundetes Ehepaar, informierten uns über die Ankunft.

Bei einem gemeinsamen Spaziergang in einem Kiefernwald Nähe Hettenhausen/Rhön konnten wir gemeinsam reichlich ernten. Jetzt hoffen wir inständig, dass die Wetterpropheten endlich mal wieder richtig liegen und die versprochenen Niederschläge auch eintreffen.

Allen Pilzfreunden eine erfolgreiche Hauptsaison wünschen

Peter und Dorothee" 


Foto: Peter bei der durchaus schönen Arbeit, nämlich dem Abschneiden einer Krausen Glucke. Dorothee gibt lächelnd Instruktionen. Beide zusammen sind 145 Jahre alt, gerade noch so, wie Peter schreibt. 


Die Mehlräslinge im Landkreis Fulda meinten es nicht gut mit Peter 


Foto: Zwei Mehlräslinge. Sie sind feinste, leicht verdauliche Pilze für Pilzsuppen und helle Soßen. Außerdem sind sie Röhrlingsanzeiger, deren Bodenbeschaffenheit und Mineralisierung sie mit jenen teilen. Wer Glück hat, dem zeigen sie Steinpilze an, wer Pech hat, kriegt Wurzelnde Bitterröhrlinge... (3 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 2. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

es keimt Hoffnung auf in Osthessen. Bei einem Spaziergang im östlichen Landkreis Fulda fand ich auf Rasen zwischen einzelnen Laubbäumen Mehlräslinge und Bitterröhrlinge.

Die Bestimmung erfolgte bei den Bitterröhrlingen ergänzend per Geschmacks- und bei den Mehlräslingen durch Sporenprobe (rotbräunlicher Farbton).

Wahrscheinlich musst Du Deine hervorragend gestaltete Webseite weiterbetreiben. Wenn es die nächsten Tage wie angekündigt regnen sollte, wird Deine Pilzseite mit Fundmeldungen überflutet und es gibt Staumeldungen.

Beste Grüße an alle Natur- und Pilzbegeisterten, Peter und Dorothee"


2 Fotos: Klarer Fall: Der grauweiße Hut und die deutlich gelben Röhren gehören dem Wurzelnden Bitterröhrling. Wenn er dann noch blau anläuft, weiß man sicher: er ist besser in der Biotonne als in der Pfanne aufgehoben. Wie der Gallenröhrling, so hat auch der Wurzelnde Bitterröhrling schon manchem Pilzfreund das Pilzgericht versaut. Die Pilzart wächst gerne in Parks, Gärten und Beeten. 


Spannende Glucken-Experimente in Stefans Pilzlaboratorium


Stefan schreibt am 28. August 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

die Meldungen über schöne Funde von Krausen Glucken häufen sich ja seit gut einer Woche, weshalb auch ich heute Vormittag mal in meinem entsprechenden Gebiet vorbeigeschaut habe. 

Ich musste nicht lange gehen oder gar suchen, da zeigte sich auch schon die erste Glucke: etwa faustgroß, frisch und jung (Foto rechts). Ich ließ sie erst einmal stehen, um mir einen Überblick zu verschaffen. Auf meinem kurzen Rundgang von etwa 2 Kilometern konnte ich drei weitere, jedoch noch sehr kleine Exemplare entdecken, die noch wachsen dürfen.

Da ich mir vergangenes Jahr schon vorgenommen hatte, ein wenig für die Bevorratung zu experimentieren, habe ich kurzerhand beschlossen, meinen heutigen Erstfund für Versuchszwecke mitzunehmen.

Wieder zuhause, habe ich sie in der Spüle kurz abgebraust, gesäubert und anschließend für ca. 60 Sekunden in kochendes und dann direkt ins Eiswasser gegeben, also ganz klassisch blanchiert. Ich denke, dies dürfte das beste Ergebnis in Konsistenz, Farbe und Aroma liefern, da die Krause Glucke auf Wasser allgemein hin sehr tolerant reagiert.

Nun habe ich vier gute Stücke eingefroren und werde sie in Abständen von zwei bis drei Monaten entnehmen, zubereiten und beurteilen. Das Ergebnis teile ich hier dann natürlich gerne wieder mit.

Vielleicht hat auch schon jemand ähnliche Versuche gemacht und möchte die Erfahrung hier teilen.

Getrocknet hatte ich sie schon mal, aber auch nach langer Wässerung bekam sie nicht wieder ihren ursprünglichen Zustand. Sie blieb im Kern wie Nudeln trocken und brüchig.

Ganz liebe Grüße, Stefan"

(Foto © Stefan)

Hallo Stefan, 

die Krause Glucke ist ein herausragender klassischer Würzpilz für die Pulverisierung

Viele liebe Grüße Heinz-Wilhelm 






In der osthessischen Sahara schwitzen die Pilze sichtlich


Foto: Lungenseitlinge, die Sommerform der Austernseitlinge, besiedeln altersschwache oder kranke, rissige Laubbäume. Kleine wie auf dem 2. Foto nahm Peter mit. (3 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 28. August 2022:

"Guten Tag Heinz-Wilhelm,

das Pilzesuchen haben Dorothee und ich hier in der osthessischen Sahara zur Zeit aufgegeben, das Finden allerdings nicht.

Bei einer schattigen Waldwanderung bei Hofbieber überraschte uns wieder einmal ein Zufallsfund. Direkt am Weg war ein umgefallener Buchenstamm übersät mit Lungenseitlingen in ganz unterschiedlichen Wachstumsstadien. Ein paar der jüngeren landeten mangels Korb in meiner Kapuze.

Allen Pilzverrückten, die trotz Trockenheit nicht aufgeben wollen, empfehlen wir, nach Baumpilzen Ausschau zu halten. Manche wie der abgebildete Fichtenporling schwitzen sogar.

Beste Wünsche, Peter und Dorothee"


Foto: Das vermeintliche Schwitzen ist die Guttation. Dabei sondert der Pilz überflüssige Wassertropfen ab, um bei weiterer Wasseraufnahme den Nährstofftransport weiter in Gang zu halten. 


Nichts für die Küche in den staubtrockenen Wäldern Osthessens


Foto: Nichts für die Küche sind gealterte Riesenporlinge. Nur in ganz jungem Zustand kann man sie für eine Pilzbasisbrühe auskochen. (4 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 7. August 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfans,

auch in Osthessen ist es staubtrocken. Nach einem Pilzgang bei Kleinlüder/Östlicher Vogelsberg mit null Funden haben Dorothee und ich uns am Wochenende lieber auf die Suche nach letzten blühenden heimischen Orchideen im Raum Hünfeld begeben.

Unterwegs die Überraschung. Nahe am Wanderweg entdeckte wieder mal Dorothee ein großes Büschel gelblich-brauner Baumpilze, die mich an einen Klapperschwamm erinnerten. Zu Hause angekommen, versuchten wir per Literatur und Internet eine nähere Bestimmung und landeten beim Riesenporling.

Nachdem einige mitgenommene junge Exemplare nach ca. 2 Stunden schwärzlich wurden, sahen wir uns bestätigt.

Einige voll erblühte Violette Stendelwurzorchideen (1. Foto rechts) und Fruchtstände des Aronstabss (2. Foto rechts) konnten wir auf der Wanderung zusätzlich bestaunen.

Allen Pilzfreunden wünschen wir Geduld beim Warten auf hoffentlich baldige ergiebige Niederschläge.

Peter und Dorothee"



Foto: Der Riesenporling in Nahaufnahme. Die Fruchtkörper können in der Farbe zwischen gelblichen Grundtönen und bräunlichen variieren. 


Eine Belohnung mit einer Pfifferlingsrahmsauce für die Marmeladenherstellung muss einfach sein


Foto: Nachdem 30 Gläser Marmelade mit Beeren aus dem eigenen Garten eingekocht waren, musste ein herrliches Rinderfilet mit einer Pfifferlingsrahmsauce sein. So geht's zu im Hause Stefan. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 2. Juli 2022:

"Hallo lieber Heinz Wilhelm,

entgegen der Vermutung von Thomas kam bei uns im Main Kinzig Kreis seit Wochen kein nennenswerter Niederschlag mehr zu Boden. Selbst wenn einmal eine vielversprechende Wolkenfront auf uns zusteuert, reißt sie vor dem Main-Kinzig-Kreis auf und zieht gemütlich an uns vorüber. Es ist ernüchternd.

Aber wie immer, wenn es mit den Pilzen im Wald spärlich aussieht, passiert umso mehr im Garten. So fiel unsere Beerenernte traumhaft aus und Dani hat uns einige leckere Obstböden gezaubert.

Heute wurden dann nochmal 30 Gläser Marmelade eingekocht und anschließend haben wir uns mit einem leckeren Pilzgericht selbst belohnt.

Es gab gegrilltes Filet vom Rind und leckere Nudeln an einer Pfifferlingsrahmsauce. Dazu einen Gurkensalat aus dem eigenen Garten mit Wildkräutern aus dem Allgäu. Die Pfifferlinge stammten aus unseren Vorräten. 

Ein einfaches, aber immer wieder leckeres Gericht.

Ich denke, mit den Pilzen werden wir uns hier noch gedulden müssen, denn es ist leider keinerlei Regen Sicht.

Liebe Grüße, Stefan"

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Fulda: Erst Schleimpilze, dann doch noch schöne Pfifferlinge


Foto: Na also, auf den letzten Drücker fanden Peter und Dorothee noch diese schönen Pfifferlinge. Für Mund und Magen besser als die Hexenbutter (Gelbe Lohblüte), die sie zuvor gesehen hatten. (2 Fotos © Peter C.)

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Peter C. schreibt am 29. Juni 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzler,

wir melden uns aus den osthessischen Trockengebieten nach einer zweistündigen Wanderung im westlichen Landkreis Fulda, genauer gesagt bei Kleinlüder, also den östlichen Ausläufern des Vogelsberges.

Nachdem zunächst außer Schleimpilzen nichts zu entdecken war, blieb als letzte Hoffnung ein höher gelegenes Rotbuchenwäldchen. Dort unter feuchten Blättern, etwas getarnt, konnten wir endlich Pfifferlinge entdecken. Exemplare ohne jeden Blätterschutz wiesen bereits deutliche Trockenschäden auf und blieben stehen.

Reichlich Regen und eine erfolgreiche Saison wünschen Peter und Dorothee"

Blau = ungenießbar


Foto: Ein Trupp Pfifferlinge, freigelegt vom Laub. Die schützende Laubschicht verhindert derzeit, dass die Pilze austrocknen. 





Herrliche Pfifferlinge für das Geburtstagsgeschenk


Foto: Ein gern gesehenes Geschenk für die Tante zum Geburtstag waren diese Pfifferlinge, die Stefan extra dafür gesammelt hatte. Dabei musste er allerdings den Kampf gegen 20 Zecken bestehen, die seinen Unterarm geentert hatten. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 12. Juni 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach einer anstrengenden Woche finde ich nun endlich die Zeit, kurz von meinem Sprung zu den bekannten Pfifferlingsplätzen am Freitag zu berichten.

Da es mir an Pfifferlingsstellen nicht mangelt, kann ich sie immer mit etwas zeitlicher Verschiebung besuchen und wenn das Wetter mitspielt, werde ich in der Regel auch immer etwas vorfinden.

Da ich der Tante meiner Frau, die am Freitag Geburtstag hatte, eine Freude machen wollte, hatte ich mich kurzerhand entschlossen, schnell einen meiner Plätze aufzusuchen. Die Woche über hatte es immer mal geregnet, so dass meine Chancen gut standen.

Es kam wieder eine gute Portion frischer Pfifferlinge zusammen und die Freude über das wohlschmeckende Geschenk aus der Natur war groß.

Was allerdings mit der aktuell angenehmen Wetterlage auch einhergeht, sind die lästigen Zecken. In kürzester Zeit hatte ich gut 20 Stück eingesammelt, die mir auf dem Unterarm herumkrabbelten.

Glücklicherweise werde ich immer sensibler und spüre sie mittlerweile sehr schnell an den Beinen und Armen, sobald sie krabbeln, so dass ich sie direkt wieder wegschnicken kann.

Es ist also wieder Vorsicht geboten, vor allem in den einschlägigen Gebieten.

Ganz liebe Grüße, Stefan"





Main-Kinzig-Kreis: Ein neu entdeckter Wald, der schon jetzt einiges bietet und noch mehr verspricht


Foto: Diese schönen Frauentäublinge mit ihrem feinnussigen Geschmack verheißen ein gutes Pilzgericht! Der Perlpilz auf dem 2. Foto ist ein Prachtexemplar. Die erhabene Manschette deutet seine Art schon beim Annähern an. Ist sie gerieft, sind wir auf der sicheren Seite, denn die Manschette des Pantherpilzes, sein giftiger Doppelgänger, ist ungerieft. Auf dem 2. Foto rechts der Feuersalamander scheint zu sagen: "Guten Tag, Herr Stefan." Wo sich Feuersalamander aufhalten, ist Feuchtigkeit nicht fern. Die können die Pilze derzeit gut gebrauchen. (5 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 6. Juni 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

unsere geplante Runde am Pfingstsonntag fiel leider aus, da Gewitter angekündigt waren und das Wetter sehr unbeständig war.

Dafür haben Dani und ich heute einen schönen Wald aufgesucht, den wir Ende März entdeckten, als wir nach Rindenmulchmorcheln Ausschau hielten.

Wir drehten eine angenehme 14-km-Runde in einem Wald mit Buchen und Eichen. Dieser Wald bietet zwei Annehmlichkeiten: zum einen ist er sich selbst überlassen, das heißt, zu Boden gegangene Bäume bleiben liegen, zum anderen verläuft der Weg dauerhaft eben, was das Vorankommen angenehm macht.

Wir konnten Lungenseitlinge, Perlpilze, zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge und einige leckere Frauentäublinge finden.

Auch haben wir immer wieder Feuersalamander und weitere Echsen am Wegesrand entdecken können, wie sie aus ihren Löchern spitzten.

Von diesem Wald versprechen wir uns noch einiges. Die Zeit wird sicher kommen.

Ganz liebe Grüße, Stefan & Dani"




2 Fotos: Kontrastreicher Wald: Wir sehen links einen lichtdurchfluteten Weg, rechts einen schattigen. Die teils bemooste Böschung und der Grasstreifen auf dem Bild links sind für Pilzsammler vielversprechender als der eintönige Weg auf dem Foto rechts. 





Zuversicht bei Fulda: »Jetzt geht's los, die Witterung ist günstig«


2 Fotos: Erste Pfifferlinge und Röhrlinge hat Peter C. im westlichen Landkreis Fulda gefunden.

"Die Pfifferlinge sind noch klein, erst 1,5 bis 2cm groß - aber besser als nichts". Bei den Röhrlingen (siehe z. B. Foto rechts) ist die Unterscheidung zwischen Anhängselröhrling und Fahlem Röhrling schwer zu treffen. Die Stielbasis könnte ein Wurzelansatz sein, was für erstere spricht, die fehlende Netzzeichnung für den Fahlen Röhrling. 

Peters Pfanne war's egal, denn weil die Pilze wurmig waren, blieben sie im Wald. Der Finder trotzdem optimistisch: "Jetzt geht's los, die Witterung ist günstig."

Viele Juni-Funde wünscht allen Pilzfreunden Peter"

(2 Fotos © Peter C.)

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Schnellvisite bei den Pfifferlingen im Main-Kinzig-Kreis


Foto: Das hätte noch gefehlt, dass Stefan diese schönen Pfifferlinge in seinem Wald buchstäblich vergessen hätte. Knapp 250 Gramm kamen bei der Schnellvisite zusammen. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 4. Juni 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

da hätte ich doch wirklich um ein Haar einen meiner schönen Pfifferlingsplätze vergessen zu inspizieren. Das habe ich heute Nachmittag auf die Schnelle nachgeholt und knapp ein halbes Pfund schönste Pfiffers einsammeln können.

Morgen wollen wir mal nach den Röhrlingen schauen, also nach Sommersteinpilzen und Flockenstieligen Hexenröhrlingen.

Viel verspreche ich mir nicht, umso schöner, sollte sich etwas finden lassen.

Ganz liebe Grüße, Stefan"



Ein richtig guter Fund von schönsten Pfifferlingen im Main-Kinzig-Kreis


Foto: Schon wieder ein mehr als respektabler Fund herrlicher Pfifferlinge für Stefan. Sie wachsen jetzt in seinem Hauswald im Main-Kinzig-Kreis an allen seinen Plätzen. (2 Fotos © Stefan)

Pilz-Ticker-Hessen


Stefan schreibt am 28. Mai 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich bin heute mal fix meine Pilzplätze inspizieren gegangen und konnte abermals einen stattlichen Fund Pfifferlinge verbuchen. Die Pfifferlinge scheinen sich momentan gut durchzusetzen, denn an allen meinen bekannten Plätzen im Hauswald konnte ich bereits welche finden.

Die Sommersteinpilze hingegen machen sich rar, aber das ist das bekannte Bild, zumindest bei uns. Entweder Pfifferlinge oder Sommersteinpilze.

Einen Flocki konnte ich noch ausfindig machen, da es aber der einzige war, blieb er stehen.

Wenn das mit den Pfifferlingen so weitergeht, werde ich mich wohl bald in den Spessart an meine Plätze aufmachen müssen. Nicht, dass ich dort zu spät komme.

Ganz liebe Grüße, Stefan"

Pilz-Ticker-Hessen


Foto: Sie kommen wieder, und zwar kräftig. Wie bei Michael in der Region Kronau in Baden-Württemberg wachsen auch im Main-Kinzig-Kreis die Pfifferlinge fröhlich wie im vergangenen Jahr. 






Main-Kinzig-Kreis: »So schöne Pfifferlinge hatte ich so früh im Jahr noch nie«


Foto: Da hat Stefan nicht schlecht gestaunt, denn so schön gewachsene Pfifferlinge hat er im letzten Mai-Drittel noch nie gefunden. "Kleine „Knöpfchen“ habe ich auch wieder mitgenommen. Zu einigen Gerichten oder auch als Antipasti machen sie sich deutlich besser als die großen „Lappen“", so Stefan. (3 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 22. Mai 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

über die Woche sind bei uns insgesamt 10 Millimeter Niederschlag zusammengekommen. Das ist gewiss nicht die große Menge, aber immerhin. Erfreulich wäre es noch, wenn nicht immer alles als Platzregen runterkommt, aber das wird wohl erstmal die vorherrschende Realität bleiben: entweder schnell und viel Wasser - oder viel Hitze.

Jedenfalls habe ich mich mit Dani heute aufgemacht und wir haben unsere Plätze inspiziert. Das war bei schönstem Wetter eine erbauliche 30-Kilometer-Runde mit dem Rad. Zum Abschluss sind wir kurz eingekehrt und haben uns standesgemäß einen kalten Äppler gegönnt.

Den Anfang machten heute einige Flockenstielige Hexenröhrlinge, ich glaube, es waren so um die zehn Stück. Bis auf vier brauchbare waren sie aber bereits Schneckenfutter oder vom Regen aufgeweicht.


Foto: Nichts als ein Blender ist dieser Sommersteinpilz. Obwohl jung und vielversprechend aussehend, war er bereits völlig madig. 


Dem folgten dann zwei Sommersteinpilze, bei denen ich langsam das Gefühl habe, dass schon ihre Babies ganz verdorben sind. Beide waren voller Maden. Es ist zum Verrücktwerden.

Den Abschluss machten völlig unerwartet bereits schön gewachsene feinste Pfifferlinge. So früh, noch vor Ende Mai, hatte ich noch nie so tolle, bereits mittelgroße Pfiffers - da war die Freude groß.

Morgen soll es wieder gewittern, mal sehen, was dann tatsächlich an Nass bei uns hängenbleibt.

Ganz liebe Grüße, Stefan & Dani"


Foto: Sehr schön in Form und Farbe ist dieser ausgewachsene Flockenstielige Hexenröhrling. Dani und Stefan schätzen diese Pilzart überaus. 


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