Pilz-Ticker-Hessen



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Groß-Gerau: Die Körnchenröhrlinge haben es dieses Jahr besonders eilig


Andrea schreibt am 22. Mai 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir möchten uns zu unserem Saisonauftakt melden, und zwar mit einem Korb voller Goldröhrlinge aus unserem Hauswald im Kreis Groß-Gerau. Gefunden haben wir sie am Wegesrand unter Buchen. So kann die Saison weitergehen!

Ich hoffe, Du kannst bestätigen, dass das Goldröhrlinge sind. Satansröhrlinge sind es jedenfalls nicht. Eigentlich kann da nichts schiefgehen - oder?

Viele Grüße von Julius und Andrea«

(2 Fotos © Julius)

Hallo Ihr Zwei,

nein, das sind Körnchenröhrlinge, die im Gegensatz zu Goldröhrlingen ringlos sind, wobei mich Buchen als ihr Baumpartner mehr als stutzig machen. Weil sie streng an Kiefern gebunden sind.

Zu Eurer Beruhigung: Auf dem ersten Foto ist ziemlich weit unten, »umzingelt« von vier Pilzen, eine typische Paarnadel der Kiefer zu erkennen. Es muss also wenigstens eine Kiefer am Ort gewesen sein, eventuell auch nur noch ein Baumstumpf.

Körnchenröhrlinge wie auch Goldröhrlinge zählen zu den Schmierröhrlingen, bei denen man zur besseren Verträglichkeit die Huthaut abzieht. Alle Schmierlingsarten sind essbar.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Waldeck-Frankenberg: Annikas erste Pilzgänge trugen gleich Speisemorcheln und Maipilze ein


Foto: Glimmertintlinge zählen grundsätzlich zu den Frühaufstehern. Man kann sie essen, muss dabei jedoch dringend auf ihre Giftentfaltung im Zusammenspiel mit Alkohol achten. (2 Fotos © Annika)

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Annika schreibt am 22. Mai 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich habe ich wieder etwas Zeit für die Pilze. Und ich konnte schon bei meinen ersten Gängen im Bereich Waldeck-Frankenberg einige tolle Funde machen.

So sind mir die ersten Speisemorcheln und Maipilze, die in einem geschlossenen Ring (Foto rechts) wuchsen, über den Weg gelaufen. Die Morcheln finde ich allerdings nur vereinzelt. So landen sie auch einzeln in der Pfanne, damit ich sie probieren kann, denn bis zum vergangenen Jahr hatte ich noch keine gefunden. 

Aber auch Glimmertintlinge und einige Weichritterlinge bahnen sich bei uns den Weg zur Sonne.

Bis zum nächsten Mal!

Liebe Grüße Annika«





Vorspessart: Schüchtern kommen die Pfifferlinge für das Rührei


2 Fotos: Sie kommen vereinzelt, aber immerhin kommen sie im Vorspessart. Und sie sind noch klein. Aber das, so hofft Stefan, wird sich zum kommenden Wochenende geändert haben. Dann ist Rührei mit Pfifferlingen zum Frühstück fest eingeplant. (2 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 21. Mai 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem es die Tage gut geregnet hatte, wollte ich mal sehen, was die Pfifferlinge machen. Sie sind pünktlich wie die Maurer! Und kommen zur gleichen Woche wie 2016.

Allerdings gab es Einschnitte in meinem Gebiet, denn die schweren Holzerntemaschinen sind angerückt und haben eine regelrechte Verwüstung hinterlassen.

Glücklicherweise haben sich die Pfifferlinge über die letzten Jahre ca. 50 Meter nach rechts verschoben, so dass die geschlagene Schneise nur ca. 10 Meter ihres Gebietes zerstört hat. Ich hatte schon Bedenken, es könnte dort zu Ende gehen mit meinen Pfiffers.

Wie man sieht, sind sie noch klein, so dass ich sie stehen gelassen und gut getarnt habe.
Kommendes Wochenende gibt es dann Rührei mit Pfifferlingen zum Frühstück. ;-)

Liebe Grüße aus Hessen, Stefan«








Diemelstadt: Ein traumhafter Pilzgang mit einer Lese wie im hohen Herbst


Jürgen schreibt am 15. Mai 2107:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute möchte ich Dir meine Ernte von gestern zeigen. Lilly hatte gefragt, ob wir nicht noch einmal in die Pilze gehen wollen.

Wie Du mich kennst, ist das für mich keine Frage, sondern ein Muss. Da ich schon ahnte, wo wir reichlich ernten können, sind wir natürlich los. 

Gefunden haben wir junge Judasohren, einen Netzstieligen Hexenröhrling, beste Speisemorcheln und reichlich Mairitterlinge . Ich weiß gar nicht, welche Bilder ich Dir senden soll, so viele schöne Motive habe ich. An dem eindrucksvollen Foto mit den zwei bestens gefüllten Körben, siehe links, gab es natürlich kein Vorbeikommen. 

Die größte Speisemorchel war übrigens ein richtiger Klopper, sie wog 299 Gramm! Beide Körbe zusammen brachten knapp 12 Kilo auf die Waage. Ein Erntetag, fast wie im hohen Pilzherbst!

Liebe Grüße an Dich und alle Pilzsammler!

Jürgen«

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 2 Fotos: Der erste Netzstielige Hexenröhrling dieses Jahres zeigte sich in Diemelstadt (links). Die aufgeplusterten Judasohren (rechts) zeigen, dass es in der Region gut geregnet hatte.

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Foto: Der Bauch der Speisemorchel ist richtig rund und fett. Sie brachte 299 Gramm auf die Waage - ein wahrer Morchelriese! (4 Fotos © Jürgen)







Die bis zu 20 Zentimeter hohen Speisemorcheln wachsen nach wie verrückt


Jürgen schreibt am 7. Mai 2017:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

möchte noch mal Bilder nachreichen von Vorgestern. Bin mit meinen beiden Enkeln und Lilly noch mal ins Morchelparadies gegangen.

Es war enorm, was da noch nachwächst. So konnten wir nochmals über 2(!) Kilo Speisemorcheln mitnehmen. Die größten waren etwas mehr als 20 cm hoch. Etwas weiter haben wir dann noch mal knapp 900 Gramm Maipilze geerntet.

Im Vorgarten meines Sohnes haben wir dann noch auf Rindenmulch Rissige Ackerlinge gefunden.

Liebe Grüße Jürgen«

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2 Fotos: Rissige Ackerlinge sind passable Speisepilze. Links sehen wir die typisch aufgerissene namensgebende Huthaut, rechts den Pilz von unten. Die Pilze haben einen angenehm kakao- bis rasenartigen Geruch. (4 Fotos © Jürgen)





Diemelstadt: Der Regen kommt für die Speisemorcheln und Maipilze genau richtig


2 Fotos: In Jürgens Morchelparadies drücken die köstlichen Speisemorcheln immer noch nach (Foto links). Und der Regen begünstigst das Wachstum der noch jungen Maipilze, von denen drei auf dem Bild rechts zu sehen sind. (2 Fotos © Jürgen)


Jürgen schreibt am 4. Mai 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm ,

auch heute konnte ich mir mal eine Stunde Zeit nehmen und rausgehen. Natürlich ging ich wie immer in den Wald. Ich wollte nur mal Luft schnappen, bevor ich meine Enkelkinder bei mir habe.

Komme dann wie immer in mein Pilzgebiet. Ich hatte weder Korb noch Beutel mit und habe deshalb nur ein paar Bilder gemacht. Die Pilze hole ich mir morgen.

Der Regen gestern war günstig: Die Georgsritterlinge (Maipilze) werden immer größer - erfreulicheweise sind auch die Speisemorcheln wachsen noch nach.

Ich wünsche Dir und allen Pilzsammlern noch einen schönen Tag.

Liebe Grüße Jürgen«

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Diemelstadt: Nun hat Jürgen die Maipilze endlich kassiert, dazu gab es noch herrliche Speisemorcheln


Jürgen schreibt am 2. Mai 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

es ist geschafft, die Mairitterlinge sind nun endlich dran gewesen.

Da es zur Zeit regnet, haben sie noch etwas an Größe zugelegt. So habe ich knapp 800 Gramm mitnehmen können. Auf dem Rückweg bin ich nochmal ins Morchelparadies gegangen und habe noch einige schöne große Speisemorcheln gefunden. Die Ausbeute ist auf dem Foto rechts im Korb zwischen Buschwindröschen zu sehen. 

Da es von zuhause lediglich zehn Minuten zu diesen Stellen sind, freut man sich um so mehr.

Liebe Grüße Jürgen«

(Foto © Jürgen)

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Diemelstadt: Jürgen und Lilly im Morchelrausch - die Maipilze müssen erneut warten


Jürgen schreibt am 30. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bin heute mit Lilly raus in mein neues Morchelparadies. Wir wollten eigentlich die bereits gesichteten Georgsritterlinge (Maipilze), die in der Nähe wachsen, holen. Aber soweit sind wir nicht gar nicht gekommen.

Innerhalb einer Stunde hatten wir 1830 Gramm herrlicher Speisemorcheln im Korb. Auf dem Foto sind sie verteilt in zwei Schüsseln zu sehen. So müssen die Mairitterlinge also nochmals warten.

Allen Pilzfreunden noch einen entspannten Sonntag!

Liebe Grüße Jürgen«

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2 Fotos: Wo kann man sie finden, die großen fetten Speisemorcheln wie auf dem Foto links? Das Bild rechts gibt zumindest Teilaufschluss: Sie wachsen inmitten von weißen und gelben Buschwindröschen und Waldmeister. Was auf einen kalk- und nährstoffreichen Rotbuchen- und Eichenwald schließen lässt. (3 Fotos © Jürgen S.)


Morchelglück in Diemelstadt

Der Tipp von einem Bekannten brachte es: Fast 2 Kilo bester Speisemorcheln für Jürgen!


Jürgen schreibt am 26. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dank eines Tipps durch einen Bekannten bin ich auf ein neues Morchelgebiet aufmerksam geworden. Er selbst ist kein Pilzesammler, hat auch keinerlei Erfahrung. So habe ich 1900 Gramm schönster Speisemorcheln mit nach Hause nehmen können, siehe das Foto rechts.

Da ich lediglich einen Stoffbeutel dabei hatte, den die Morcheln bis zum Rand füllten, musste ich die ersten Maipilze (Georgsritterlinge) stehen lassen. Macht nichts, die hole ich mir später.

Liebe Grüße Jürgen«


2 Fotos: So schön wie auf dem linken Foto standen die Speisemorcheln in Jürgens neu entdecktem Revier. Und auf dem Bild rechts kommen die Maipilze, die es dieses Jahr aufgrund der Kühle kaum einmal zu ausgewachsenen Exemplaren schaffen. Aber sie sind madenfrei! (3 Fotos © Jürgen S.)


Diemelstadt: Der erste Pilzgang 2017 zauberte Jürgen gleich 500 Gramm Speisemorcheln ins Körbchen


Jürgen S. schreibt am 14. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

endlich habe ich wieder Zeit, um in den Wald zu gehen. Und vor allem: Nach langer Durststrecke geht es endlich mit den Pilzen wieder los.

Und gleich bei meinem ersten Gang war ich erfolgreich und konnte einige schöne Speisemorcheln mit nach Hause nehmen. Knapp 500 Gramm waren es! Das erste Foto zeigt einige Exemplare an ihrem Standort, das zweite den Gesamtfund in einer Schüssel.

Und es geht ja weiter, denn in cirka 14 Tagen sind die ersten Georgsritterlinge (Maipilze) zu erwarten. Ich lasse mich überraschen. In Sachsen wurden ja schon diverse Nester ausgehoben. Das ist sehr früh!

Dir noch einen schönen Abend!

Liebe Grüße Jürgen«

(2 Fotos © Jürgen S.)

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Lahn-Dill-Kreis: Nick ist über seinen üppigen Spitzmorchel-Erstfund »ganz aus dem Häuschen«


Foto: 99 »Rimumo« (Rindenmulchmorcheln) sind's, sofern Nick sich nicht verzählt hat. Ein toller Erfolg für einen Morchel-Einsteiger! 

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Nick schreibt am 11. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vorab: Eine prima Website, auf der ich mich schon seit geraumer Zeit umsehe, jetzt aber auch mal einen Beitrag beisteuern möchte.

Mein Name ist Nick, bin 35 Jahre alt und komme aus dem schönen Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen. Ich habe das Pilz-Hobby erst seit zwei Jahren wieder für mich entdeckt, nachdem ich als Kind und Jugendicher öfters mit meinem Onkel gegangen bin, der aus beruflichen Gründen aber kaum mehr Zeit hatte. Und so ab 16 gibt es dann auch erstmal andere Interessen ;-)

Nach doch ganz ordentlichen Funden verschiedener Art in den letzten beiden Jahren wollte ich mich dieses Jahr zunächst mal den Morcheln widmen, die ich vorher gar nicht so wirklich auf dem Radar hatte. Mein – wie ich dachte – ehrgeiziges Ziel waren 50 Stück für diese Saison.


2 Fotos: So sieht es aus, wenn Spitzmorcheln im Rindenmulch wachsen. Es ist immer Fichtenrinde, auf Kiefern-Gehäckseltem wachsen sie so gut wie nie. (3 Fotos © Nick)

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Am 27. März fand ich dann auch meine erste Spitzmorchel überhaupt. Bis gestern, also bis zum 10. April, waren es cirka 15 Stück.

Und heute nun das: Feinste Rindenmulch-Spitzmorcheln! Falls ich mich nicht verzählt habe, sind es 99 Stück! :-) Ich bin immer noch aus dem Häuschen! Etwa 50 Morchel-Babies bis zur Größe von cirka drei Zentimetern stehen noch im Beet. Ich hoffe, dass es endlich mal wieder regnet, damit die Kleinen noch einen Wachstumsschub bekommen.

Da ich mein Ziel erfreulich schnell erreicht habe, werde ich mich ab jetzt um Speisemorcheln kümmern. Ob 20 Stück zu ehrgeizig sind? Ich werde berichten!

Ich wünsche allen ein gutes Pilzjahr!

Beste Grüße Nick«

Hallo Nick,

Gratulation zu diesen Funden, von denen viele Pilzfreunde gewiss träumen. Vor allem in Ostdeutschland, wo fast nur Kiefernmulch gestreut wird, der kein Nährboden für Spitzmorcheln ist.

Dein Speisemorchel-Programm ist sehr ehrgeizig. Hier geht es gar nicht darum, eine bestimmte Anzahl zu finden, sondern die Eine, die automatisch zu ihren Umstehenden weist. Man muss sie auf naturnahen Flächen bzw. in alten, am besten nicht mehr bewirtschafteten oder aufgelassenen Apfel- und Birnbaumplantagen suchen. Ich bin gespannt. 

Viel Glück und viele Grüße von Heinz-Wilhelm

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