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Stefan freut sich über eine nie erlebte Pilzvielfalt im Vorspessart


Collage 1: Unterhalb der Pfifferlinge (oben) sehen wir Semmelstoppelpilze (links), Steinpilze (hinten Mitte), vier Grüngefelderte Täublinge und einen Frauentäubling (ganz rechts). In der Hand hält Stefan eine kleine Herbstlorchel, deren Speisewert inzwischen umstritten ist. Obwohl diese Pilze gut schmecken, haben sich Beschwerden über Magen- und Darmunverträglichkeiten derart gehäuft, dass Pilzberater heute von ihrem und überhaupt vom Verzehr von Lorcheln abraten. 

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Stefan schreibt am 28. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gewiss, ich wiederhole mich, aber ich habe in sieben Jahren, in denen ich mittlerweile Pilze sammle, noch nie eine solche Vielfalt erlebt.

Neben etlichen Perlpilzen und verschiedensten Täublingen gab es heute reichlich Pfifferlinge, Steinpilze, Semmelstoppelpilze und einen leider schon überständigen riesigen Flocki. Und ich glaube sogar, vier Gefelderte Täublinge. Ich lege sie morgen sicherheitshalber zur Freigabe einem Pilzsachverständigen vor.

Der fünfte Täubling im Bild müsste ein Frauentäubling sein. Zum ersten Mal gefunden habe ich heute auch einen Strubbelkopf, der zwar ungenießbar, aber schön anzusehen ist.

Liebe Grüße Stefan«

Hallo Stefan,

Du hast uns schon öfter mitgeteilt, dass Du unbekannte Pilze generell einem Pilzberater vorlegst! Dies zur Gewohnheit zu machen ist sehr, sehr lobenswert! Dieser Aufwand lohnt. Es ist die sicherste und nachhaltigste Art, um Pilze in ihrer Breite kennenzulernen. Leider hat nicht jeder Pilzfreund einen Pilzsachverständigen fast vor der Haustür. Falls ja, sollte man davon unbedingt Gebrauch machen! Also weiter so!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm



Collage 2: Oben sehen wir verschiedene Pfifferlinge, rechts wohl Samtige; links unten der Pilz ist mangels Blick auf die Hutunterseite nicht bestimmbar, rechts steht ein finster ausschauender Strubbelkopf. (Collagen/8 Fotos © Stefan B.)





Vorspessart: Die Pfifferlinge gönnen sich eine Erholungspause zugunsten Grauer Leistlinge


Collage 1: Wir sehen Flockis, Sommersteinpilze und zwei Birkenpilze und rechts daneben Blutrote Röhrlinge (oben links) sowie etwas derangierte Graue Leistlinge (unten links) und eine mächtige Parasole im Schlegelstadium (unten rechts).

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Stefan schreibt am 27. Juli 2017:

«Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit meiner besseren Hälfte nochmal im Wald. Es ist wahnsinnig viel los, Täublinge und Perlpilze noch und nöcher. Die Pfiffer machen zurzeit eine kleine Erholungspause. Eventuell fehlt zum Dauerregen etwas die Sonne.

Dafür fanden wir uns aber, als wir nach den Pfiffern sahen, unversehens inmitten einer Versammlung Grauer Leistlinge wieder. Da sie geschützt sind, habe ich exemplarisch zwei als Erstfund und zur Bestimmung mitgenommen.

Zudem haben wir noch viele Blutrote Röhrlinge gefunden, die zu den Filzröhrlingen zählen und rechts oben neben den Flockis und Sommersteinpilzen zu sehen sind. Parasole in Wahnsinnsgröße gab es auch noch, dazu Anischampignons und einen Gallenröhrling.

Liebe Grüße Stefan«

Blau = ungenießbar


Collage 2: Die zwei Fotos oben zeigen mit einiger Sicherheit Anisegerlinge, unten links sehen wir einen abgewaschenen Perlpilz, rechts daneben einen Gallenröhrling. (Collagen/8 Fotos © Stefan B.)





Idstein: Die ersten Riesenboviste für Ernst - und das aus eigener Ernte

Ernst schreibt am 25. Juli 2017:

»Hallo,

ich bin seit 30 Jahren Pilzsammler, aber das vergangene Wochenende habe ich mich besonders gefreut.

Drei wunderschöne Riesenboviste in meinem Obst und Wiesengarten bei Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis strahlten mich aus dem Gras an. Es sind die ersten Riesenboviste, die ich in meinem Leben gefunden habe.

Gruß Ernst«


Wetterau: Die Pfifferlinge wachsen noch spärlich, die Täublinge tonnenweise


Foto: Na also, die ersten Pfifferlinge sind gefunden. Der Anfang ist also gemacht für Christian und Mitsammler, hier im Bild vermutlich seine Tochter. (4 Fotos © Christian)

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Christian schreibt am 24. Juli 2017:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

auch in der Wetterau geht es langsam los mit den Sommerpilzen. Das Wetter ist dieses Jahr bisher perfekt für Pilze: Viel Wärme und nicht eine Woche, wo es nicht mal stark oder länger geregnet hat. Für diese Bedingungen ist die Ausbeute bisher noch bescheiden, lässt aber hoffen. Zumindest haben wir zum ersten Mal überhaupt Pfifferlinge gefunden, wenn auch nur eine Handvoll.

Auch einige Hexenröhrlinge geben sich die Ehre, allerdings mit madigen Bewohnern.

Die Unmengen an Täublingen kann ich nur bestätigen, ich könnte tonnenweise ernten - wenn ich mich denn rantrauen würde. Es gibt zwar einige gute Unterscheidungsmerkmale, dennoch werde ich mal einen Bestimmungskurs besuchen müssen. Es wäre doch sonst schade drum.«


2 Fotos: Links, das dürfte ein Brauner Ledertäubling sein. Er ist ein guter Speisepilz mit der Schulnote 2. Rechts sehen wir junge Netzstielige Hexen mit stark gelblichem Farbeinschlag.


Foto: Dies sollten Leuchtendrote Täublinge sein. Sie sind Buchenbegleiter und von mittelmäßigem Geschmack. Wenn man Täublinge als solche erkennt, ist die rohe Geschmacksprobe im Wald erlaubt. Schmecken sie pfefferig-scharf oder bitter, taugen sie nicht als Speisepilze. Achtung: Eine Reaktion stellt sich nicht selten erst nach 20 bis 40 Sekunden ein. Schmecken sie hingegen mild, pilzig und unauffällig, so sind sie verzehrgeeignet. Das rohe Fleisch ausspucken. Diesen Test nur bei Täublingen machen!

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Östliche Wetterau: Die schönsten Pfifferlinge für den geduldig wartenden Matthias


Foto: Warm und einladend leuchtet es, das Gold des Waldes. Matthias' Geduld hat sich ausgezahlt und wurde mit diesen herrlichen Pfifferlingen belohnt. (Foto © Matthias Z.)

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Matthias schreibt am 23. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

man muss einfach Ruhe bewahren, wenn man liest, wie gut die Pilze anderswo schon wachsen. Jetzt gibt es endlich auch in der östlichen Wetterau im Regierungsbezirk Darmstadt ordentliche Pfifferlinge!

Eigentlich war ihr heutiger Fundort bisher unverdächtig, aber der Platz wird ab jetzt fest in die Pilztour mit eingeplant. Immerhin sind 630 Gramm Ausbeute nicht zu verachten.

Allen noch eine tolle Pilzsaison!

Liebe Grüße Matthias«





Vorspessart: Die Pfifferlinge wachsen wie verrückt, ein Knäueling verkleidete sich als Schweinsohr


Stefan schreibt am 23. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute Morgen wollte ich mal kurz nach meinen Pfifferlingsstellen sehen und habe einen traumhaften Pilzreichtum vorgefunden.

Die Pfifferlinge wollen gar nicht mehr aufhören zu gedeihen, ich habe drei neue Plätze entdeckt und sehr viele stehen lassen müssen, da mein Korb zu klein war. Hinzu gesellten sich nämlich noch Sommersteinpilze (meine ersten dieses Jahr), Flockenstielige Hexenröhrlinge, Hainbuchenraufüße und ein junger Perlpilz.

Zudem kam noch ein mutmaßlicher Violetter Leistling dazu. Ich glaubte, es sei ein Schweinsohr, aber leider war es keines. Schade, das wäre ein schöner und sicher seltener Fang geworden.

Das Wetter beschert uns momentan einen großen Pilzreichtum. Ich werde sicher die kommende Woche noch ein oder zwei größere Touren machen.

Liebe Grüße Stefan«


2 Fotos: Es sind keine Schweinsohren, sondern Laubholzknäuelinge, die Stefan an morschem Buchenholz gefunden hat. Sie gelten in der Literatur zwar als ungenießbar, doch Michael vom Pilz-Ticker Baden-Württemberg probierte junge Exemplare - und fand sie tadellos. Mehr zu diesen Pilzen gibt es hier. (3 Fotos © Stefan B.)





1A-Mischpilze für Wieland und Christian aus Heidenrod


Foto: Diesen Fund von besten Mischpilzen machte Wieland im Rheingau-Taunus-Kreis am Sonnabend zusammen mit seinem Sohn Christian. Das gibt gewiss ein leckeres Sonntagsgericht! (Foto © Wieland)

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Wieland schreibt am 22. Juli 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

endlich gibt es auch erste Erfolge in den Wäldern bei Heidenrod im Rheingau-Taunus-Kreis zu vermelden. Nachdem ich in den vergangenen Wochen ohne nennenswerte Ausbeute durch den Wald ging, hat sich der heutige Ausflug doch sehr gelohnt.

Neben Sommer- und Fichtensteinpilzen konnten mein Sohn Christian und ich auch Parasole, Rotfüßchen, Hainbuchenrörhlinge, Hexenpilze, Pfifferlinge und Anis-Champignons nach Hause tragen. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Tagen und Wochen weitergeht.

Viele Grüße aus Heidenrod, Wieland«

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Diemelstadt: Die herrlichen Parasole verwertet Jürgen zu einem Extragericht


Jürgen schreibt am 18. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch heute war ich erfolgreich im Wald.

In einem Bereich, wo ich schon lange nicht mehr war, standen schöne Rotkappen (Foto rechts), ein Steinpilz, ein Marone und auf einer großen Lichtung am Waldrand einige herrliche Parasolen.

Die Röhrlinge gibt es als Mischpilzgericht, die Parasole gesondert.

Liebe Grüße Jürgen«

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2 Fotos: In einem länger schon nicht mehr aufgesuchten Waldstück fand Jürgen die Marone (links) und den Steinpilz (rechts). (3 Fotos © Jürgen S.)








Kassel: Die Birkenpilze standen bei der Kräutersuche bei Fuß


Anna schreibt am 18. Juli 2017:

»Hallo liebe Pilzsammler,

nachdem ich schon lange diese Seite lese, soll heute ein Beitrag von mir  kommen.

Im Raum Baunatal war ich am Samstag auf der Suche nach meinen  Heilkräutern. Ich fand zu meinem Glück auch gleich Beifuß. Plötzlich schimmerte es so rötlich im Untergrund - und schon war mein Pilzsammeltrieb geweckt.

Das Ergebnis waren zwei wunderschöne Birkenpilze (Foto rechts) mit einem sehr langen Stiel, unbewohnt. Ich hoffe, dass sich bei einem längeren Gang in diesem für mich neuen Waldstück noch so mancher Pilz finden lässt.

Sonnige Grüße aus dem Großraum Kassel, Anna«

(Foto © Anna H.)

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Rosbach vor der Höhe

Das freute Andreas besonders: »Die ersten Pfifferlinge, die ich je dort gefunden habe«


Andreas schreibt am 17. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

als ich am Samstag eine längere Wanderung auf den Spuren der Kelten und Römer bei uns am Limes im Taunus machtem stellte ich fest, dass doch schon der eine oder andere Pilzgeselle aus dem Boden lugte.

Und auf dem Heimweg standen plötzlich die goldgelben Pfifferlinge am Wegesrand. Die ersten, die ich je dort gefunden hatte, was mich sehr freute!

Ich denke, wir bekommen ein klasse Pilzjahr 2017.

Liebe Grüße Andreas«

(Foto © Andreas L.)

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Hessischer Spessart: Der berühmte letzte Blick - und auf einmal standen die Pfifferlinge da


Stefan schreibt am 15. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

hier bei uns in Hessen hat es die ganze Woche immer wieder kräftig geregnet. So war ich heute mit einem Kollegen, der ein paar frische Pfifferlinge haben wollte, im hessischen Spessart.

Bereits an meinen bewährten Plätzen war der Korb mit einem guten Kilo gefüllt. Da wir noch Zeit hatten, schlug ich vor, noch eine neu entdeckte, vielversprechende Stelle anzufahren.
Spürbar k.o. von dem ausgiebigen Marsch zuvor kletterten wir erfolglos durch den Hang. Leider war nichts zu finden.

Also ab zurück zum Auto. Und wie das dann so ist: noch ein Blick links, ein Blick rechts, ein letztes Mal ein paar Meter den Hang hoch - und ich traute meinen Augen nicht. Aus mehreren Metern Entfernung ahnte ich schon, was uns dort erwartete. Auf etwa neun Quadratmetern versteckte sich unter dem Laub ein weiteres gutes Kilo Pfiffer. Welch ein herrlicher Moment!

Dieses Plätzchen wird nächstes Wochenende natürlich weiträumig unter die Lupe genommen. ;-)

Ach, und nicht zu vergessen: auf dem Rückweg stellte sich mir noch ein Ministeinpilz in den Weg, mein erster dieses Jahr.

Auf der Collage habe ich unseren schönen Pilzgang mit vier Fotos zusammengefasst.

Viele Grüße Stefan«

(Collage/4 Fotos © Stefan B.)

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Der viele Regen treibt sie raus: Pfifferlinge, Maronen, Anisegerlinge und zwei Bronzeröhrlinge bei Diemelstadt


Jürgen schreibt am 14. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie fast jeden Tag bin ich wieder im Wald gewesen und konnte einiges mit nach Hause nehmen.

Hier regnet es andauernd, und das wirkt sich positiv aufs Pilzwachstum aus. Im Korb liegen Anisegerlinge und Maronen. Die Pfifferlinge verweilen bereits in der Schüssel.

Bei zwei Röhrlingen war ich mir allerdings nicht sicher. Der kleinere hatte einen total schwarzen Hut. Verrmutlich war es ein Schwarzhütiger Steinpilz - und der große ebenfalls.

Liebe Grüße Jürgen«

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Foto rechts: Dies dürfte tatsächlich ein Schwarzhütiger Steinpilz (Bronzeröhrling, Boletus aereus) mit ausgebleichtem Hut sein, darauf deutet ein kleiner Artgenosse hin, der in unmittelbarer Nähe stand und der einen pechschwarzen Hut hatte. Es müsste eine Eiche oder eine alte Rotbuche als Begleiter mit im Spiel gewesen sein, die diese seltenen Dickröhrlinge benötigen.




Foto: Früh sind die Maronen dieses Jahr dran. Und die kugelrunden Anischampignons gehören standardmäßig zu Jürgens Pilzfunden in den Wäldern von Diemelstadt. (3 Fotos © Jürgen S.)


Momentaufnahmen mit Tristan & Steinpilzen aus einem Diemelstädter Wald


Jürgen schreibt am 9. Juli  2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

ich schicke Dir mal spontan ein paar Bilder aus dem Wald, wo mein Enkel Tristan und ich gerade Pause machen. Sieht man ihm nicht an, wie er sich über die schönen Steinpilze freut?

Es tut sich also was bei uns im Wald, was die Steinpilze betrifft.

Liebe Grüße Jürgen«







Foto rechts: Dies sind die ersten gewöhnlichen Steinpilze des Jahres. Sie werden auch »Fichtensteinpilze« genannt und folgen stets auf die deutlich früheren Sommersteinpilze.

Der Name Fichtensteinpilz ist irreführend, denn er wächst auch in Mischwäldern mit einer Reihe von Laubbäumen in Symbiose. Besser ist es, ihn schlicht und einfach »Steinpilz« zu nennen. Jürgen hat die zwei Prachtexemplare auf dem Nachhauseweg gefunden.

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2 Fotos: Man kann gar nicht genug von den ersten Steinpilzen sehen. Weil ihr Erscheinen nämlich ein kleiner Durchbruch im Verlauf des Pilzjahres ist. Ab jetzt werden sich Meldungen mit ihren Funden häufen. Damit ist die Jagd auf den begehrtesten Pilz der Deutschen eröffnet. (4 Fotos © Jürgen S.)

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Hessischer Spessart: Wenigstens auf Stefans Pfifferlinge ist Verlass


Foto: Die Sommersteinpilze blieben immer noch aus, dafür fand Stefan diese schönen Pfiifferlinge. Das leckere Pilzgericht zum Sonntag ist gerettet. (Foto © Stefan)

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Stefan schreibt am 8. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

da es bei uns in Hessen nun auch mal etwas geregnet hat, bin ich mit meiner besseren Hälfte und unserem kleinen Nachwuchspilzner (3) auf einen gemütlichen Pilzgang in den Spessart.

Noch immer verstecken sich die Sommersteinpilze mit 100%igen Erfolg vor mir, aber wenigstens auf meine Pfifferlinge ist Verlass.

Liebe Grüße Stefan«


Diemelstadt: Ein Blick auf Nachbars Wiese - und schon standen die schönen Hexen da


Jürgen schreibt am 6. Juli 2017:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

heute Mittag bin ich bei schönstem Sommerwetter mal wieder raus in den Wald. Ohne Erwartung habe ich meine Pilzstellen aufgesucht. Obwohl ich nicht viel gefunden habe, merke ich doch, dass sich etwas tut.

Ein kleiner Steinpilz und eine junge Marone (Foto rechts) landeten im Korb. Ein Gallenröhrling bleib natürlich an Ort und Stelle.

Auf dem Weg nach Hause bin ich dann noch durchs Dorf gelaufen und fand auf der Wiese des Nachbarn unter Birken schöne Netzstielige Hexenröhrlinge.

Liebe Grüße Jürgen«

Blau = ungenießbar

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2 Fotos: Ein kleiner Steinpilz (links) und zwei dralle junge Netzstielige Hexen machen Jürgen Hoffnung auf mehr in den nächsten Tagen. (3 Fotos © Jürgen S.)


Jürgen freut sich in Diemelstadt: Die Pilze beginnen endlich zu wachsen


Foto: Immer wieder ein Augenschmaus sind angeschnittene Netzstielige Hexenröhrlinge, wenn sie im Gras in ihrem typischen Orangerot der Röhren und der kräftig blauen Schnittkante kontrastieren.

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Foto rechts: Auch die wohlschmeckenden Anisegerlinge - hier im besten Alter - haben es verdient, zu Saisonbeginn einmal etwas größer hervorgehoben zu werden. (2 Fotos © Jürgen S.)




Jürgen S. schreibt am 24. Juni 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem es in den letzten Tagen gut geregnet hat, tut sich wieder was in den Wäldern. Langsam fangen die Pilze an zu wachsen.

So fand ich Flockenstielige wie auch Netzstielige Hexenröhrlinge sowie einige schöne Anisegerlinge.

Alles in allem in gutes Ergebnis, das mich auf weitere Funde in den nächsten Tagen hoffen lässt.

Liebe Grüße Jürgen«


Großraum Gießen: Nick freut sich über einen guten Saisonbeginn mit vielen Sommersteinpilzen


Foto: Einige sind bereits leicht überständig, andere zeigen sich in guter Form: Nicks gestrige Ausbeute an Sommersteinpilzen kann sich sehen lassen.

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Nick schreibt am 24. Juni 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe gestern wieder einige schöne Sommersteinpilze gefunden, die das große Foto zeigt. Bereits seit drei Wochen kann ich in den mittelhessischen Wäldern, also im Großraum Gießen, sehr gute Steinpilzfunde verzeichnen. Ein paar Rotfüße und Ziegenlippen sind auch immer mal dabei gewesen.

Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage hatte ich arge Bedenken, aber es hat ja dann doch noch ausgiebig geregnet, so dass ich auch für die nächste Zeit optimistisch bin.

Nach guten Steinpilz- und auch Morchelfunden im zeitigen Frühjahr bin ich mit der bisherigen Pilzsaison sehr zufrieden und hoffe, dass es so weitergeht. An Pfifferlingen fehlt es mir allerdings noch.

Beste Grüße und schönes Wochenende, Nick«


2 Fotos: Seit drei Wochen findet Nick so schöne Sommersteinpilze wie auf den zwei Fotos. Ein starker Saisonbeginn! (3 Fotos © Nick)


Andreas Tipp für eine spannende Pilzausstellung im Museum Wiesbaden

Andrea schreibt am 13. Juni 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe soeben entdeckt, dass es im Museum Wiesbaden eine große Pilzaustellung mit dem Titel »Pilze. Nahrung, Gift und Mythen« gibt. Wir waren selbst zwar noch nicht da, werden aber in den nächsten Tagen mal hingehen.

Vielleicht wäre das etwas für Deine Seite, falls sich die hessischen Pilzsucher bei zu trockenem Wetter beschäftigen wollen ;-)

Näheres gibt es hier.

Wir gehen gerade nicht in den Wald, weil ich mir vermutlich einen Zeckenbiss eingefangen und einen großen roten Fleck am Bauch habe. Die Ärzte sind sich nicht einig, ob es einer ist, ich muss abwarten. Mir ist gerade die Lust auf Pilze vergangen.

Liebe Grüße Andrea«

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