Pilz-Ticker-BaWue
(Baden-Württemberg)





Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)




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Fotostudien am Pfifferling und am Hirschkäferpaar


Pfifferlingsfund; Foto Michael 28.5.24

Foto: Reichlich nachgewachsene Pfifferlinge hat erneut Michael gefunden. Bleibt dem Landkreis Karlsruhe die feuchte Wärme erhalten, dürfte es vorerst so weitergehen. (4 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 28. Mai 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

aktuell gibt es massenhaft Pfifferlinge. Für einen Vergleich habe ich mal den gewöhnlichen Pfifferling, den Blassen Laubwaldpfifferling und den Samtigen Pfifferling zusammen präsentiert. Letztere habe ich bis auf den einen alle stehen lassen. Den ersten Schwarzblauenden Röhrling konnte ich auch finden.

Nebenbei wurde ich Zeuge eines seltenen Ereignisses, nämlich der Paarung von zwei Hirschkäfern.

Viele Grüße 

Michael"


Nest von Blassen Pfifferlingen; Foto Michael 28.5.24

Foto: Blasse Pfifferlinge sind weißlich, und sollten sich Gelbtöne einmischen, so sind sie gelblich-weiß. Ein gutes Merkmal dieser Pilzart ist der starke Kontrast zwischen dem sehr hellen, blassen Hut und den gelben bis kräftig-gelben Leisten.


Vergleich von drei Pfifferlingsarten; Foto Michael 28.5.24

Foto: Ein Vergleich, der sich aufdrängt. Denn in den vergangenen Tagen hatten einige Pilzfreunde die Pfifferlingsarten verwechselt. Wir sehen links einen gewöhnlichen Pfifferling, in der Mitte einen Blassen Laubwaldpfifferling und rechts einen Aprikosenpfifferling, der ins Orangegelbliche geht. 


Paarung von Hirschkäfern; Foto Michael 28.5.24

Foto: Paarung von Hirschkäfern, standesgemäß im Eichenlaub. 





Rätselhaft frühes Erscheinen des Dornigen Stachelbartes im Landkreis Böblingen


Dorniger Stachelbart 1; Foto © Heiko 27.5.24

Foto: Ein bizarres Gebilde ist immer wieder der Dornige Stachelbart, der zum Fruktifizieren starke, dicke, bereits faulende Bäume benötigt. Es ist mehr als außergewöhnlich, einen Fruchtkörper von ihm schon im Mai zu finden. Seine eigentliche Zeit beginnt im September und reicht bis Ende November. (2 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 28. Mai 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem eine meiner beiden treuen Fundstellen für den Dornigen Stachelbart im Landkreis Böblingen durch den Einsatz von Harvestern im letzten Herbst endgültig vernichtet wurde, hat es die andere mir bekannte Stelle dafür besonders eilig.

Wo eigentlich frühestens im September der erste Fruchtkörper steht, zeigt sich mir nun dieser schöne Pilz mit seinen charakteristischen weißen Dornen bereits Ende Mai. Ein alter Buchenstumpf dient hier als Wirt.

Bei dieser rasanten Geschwindigkeit im Pilzjahr 2024 frage ich mich langsam schon, was denn dann noch zur eigentlichen Herbst- und Hauptsaison an Pilzen wachsen möchte. 😉

Herzliche Grüße sendet Dir wieder

Pilzfreund Heiko"


Dorniger Stachelbart 2; Foto Heiko 27.5.24

Foto: Hier ein weiteres Teilstück des Dornigen Stachelbartes. Der Pilz ist essbar, sollte aber wegen seiner Seltenheit unangetastet bleiben.


Sammelfreude im dampfenden Wald inklusive vielversprechendem Ausblick


Schöner Fund von Merle und Heiko; Foto Heiko 27.5.24

Foto: Ein schöner Fund von Pfifferlingen, Flocki, Rotkappe, zwei Frauentäublingen, zwei Perlpilzen und einem Rotfußröhrling. (4 Fotos © Heiko)

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Laubwaldrotkappe; Foto Heiko 27.5.24

Heiko schreibt am 27. Mai 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ein schöner Ausflug mit meiner Tochter Merle heute Vormittag in die Eichen- und Buchenwälder im Kreis Böblingen bescherte uns tolle Funde: wir entdeckten wunderschöne Pfifferlinge, zwei Täublinge, zwei Perlpilze, einen Rotfußröhrling, einen Flockenstieligen Hexenröhrling sowie zu unserer Überraschung eine erste Eichen- bzw. Laubwaldrotkappe (Foto rechts).

Die Wälder dampfen regelrecht - eine gedeihliche Mischung aus Wärme und Feuchtigkeit. Ich gehe davon aus, dass die kommenden Wochen kräftiges Pilzwachstum für uns parat halten.

Viele Grüße senden Dir

Merle und Heiko"


Fünf schöne Pfifferlinge; Foto Heiko 27.5.24

Foto: Fünf kräftige Pfifferlinge in Moos und Laub. 


Makelloser kräftiger Perlpilz; Foto Heiko 27.5.24

Foto: Makelloser könnte der junge Perlpilz kaum sein. 





Viele Pfifferlinge auch im Raum Karlsruhe 


Pfifferlingsfund; Foto © Michael 25.5.24

Foto: Einen ganzen Batzen Pfifferlinge fand Michael in seinen Revieren. (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 25. Mai 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

in meinen Wäldern konnte ich gestern zahlreiche Pfifferlinge sammeln. Dazu fand ich noch eine Raupe, die ziemlich sicher eine Grasglucke war.

Viele Grüße

Michael"


Pfifferlinge dicht an dicht; Foto Michael 25.5.24

Foto: Wenn die Pfifferlinge so dicht beieinander stehen, macht die Ernte besonders Spaß.


Raupe der Grasglucke; Foto Michael 25.5.24

Foto: Nahezu unverwechselbar ist die schön gezeichnete Raupe der Grasglucke, einer Nachtfalterart. Sie fliegt von Juli bis August. Während die Raupen auffällig sind, hat man im Leben den Falter so gut wie nicht gesehen. 





Frische Pfifferlinge aus dem Murgtal für ein Gericht mit fünf Personen


Pfifferlingsfund im Murgtal; Foto Natalia 24.5.24

Natalie schreibt am 24. Mai 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

Pfifferlinge im Mai? Habe ich im oberrheinischen Murgtal noch nie gefunden. Ist folglich zu erwarten, dass dann im August bereits Winter ist?

Die Lese der im Korb zu sehenden Pilze hat ungefähr zehn Minuten gedauert, sie reichten für ein Pfifferlingsgericht für fünf Leute.

Es gab mit Pfifferlingen gefüllte Frikadellen plus Rahmpfifferlinge mit Nudeln. Morgen wollen wir an unseren besten Platz gehen. 

Grüße

Natalia"

(Foto © Natalia)

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Baden-Baden: Sechs Flockis und acht Goldröhrlinge


Baden-Baden - Kai alias Goldi03 ist nach seinem Maronenröhrlings-Fund erneut in den Wald aufgebrochen. Diesmal hat er bei Baden-Baden sechs Flockenstielige Hexenröhrlinge und acht Goldröhrlinge gefunden. "Es war das erste Pilzmahl des Jahres, sehr lecker."

24. Mai 2024


Junge Flockis; Foto Kai 24.5.24
Goldröhrling; Foto Kai 24.5.24

2 Fotos: Zwei von sechs Flockenstieligen Hexen (links) und einer von acht gefundenen Goldröhrlingen (rechts)(2 Fotos © Kai)

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Das Pilzjahr schlägt weiter Purzelbäume: Auch die Maronenröhrlinge sind schon da! 


Zwei sehr frühe Maronenröhrlinge; Foto Goldi03 22.5.24

Baden-Baden - Das grotesk frühe Pilzjahr wartet mit dem nächsten Kuriosum auf. Goldi03 (leider nur ein anonymisierter Name, obwohl hier doch generell jeder Pilzfreund anonym bleibt)* sendet uns heute dieses Foto mit zwei waschechten Maronenröhrlingen zu, die sie/er gestern bei Baden-Baden gefunden hat. Es sind tatsächlich Maronenröhrlinge, keine Sommersteinpilze.

Womit die Liste der Wochen vor ihrer eigentlichen Zeit erscheinenden Pilzarten immer länger wird: Morchelbecherlinge, Spitz- und Speisemorcheln, Böhmische Verpeln, Maipilz, Flockenstieliger Hexenröhrling, Frauentäubling, Grünfelderiger Täubling, Kiefernsteinpilz, Fichtensteinpilz, Rotkappe - und jetzt der Maronenröhrling. Das Pilzjahr schlägt Purzelbäume!

(Foto © Goldi03)

23. Mai 2024

* Goldi03 schreibt am 24. Mai 2024:

"Hallo, mein Name ist Kai"

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Auch im Odenwald wachsen schon die Pfifferlinge


Pfifferlinge; Silke 22.5.24

Foto: Die Großen dienten schon den Schnecken als Fraß: ein Pfifferlingsnest im baden-württembergischen Teil des Odenwaldes. (Foto © Silke)

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Silke schreibt am 23. Mai 2024:

"Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

gestern Abend habe ich auf der Suche nach den ersten Steinpilzen (noch erfolglos) die ersten Pfifferlinge dieser Saison gefunden. Bei den großen Exemplaren waren die Schnecken schneller, einer wuchs unter einem flachen Stein. Der Fundort: ein lichter Buchenmischwald an einem Westhang im Odenwald.

Mit Frühlingsgrüßen Silke"


Landkreis Schwäbisch Hall: Und schon mischen sich auch die Rotkappen in den Frühstart der Pilze mit ein


Espenrotkappe; Foto Doris 21.5.24

Doris schreibt am 21. Mai 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

dieses Pilzjahr ist wirklich sehr ungewöhnlich.

Meine Hauswälder im Oberen Bühlertal im Landkreis Schwäbisch Hall sind wahrlich nicht bekannt dafür, dass sich in ihnen Pilze zeitlich vor denen anderer Regionen zeigen. Dieses Mal scheint es jedoch geklappt zu haben.

Auf meiner gestrigen Waldrunde musste ich eine Abkürzung laufen, weil unsere alte Hündin nicht so gut zu Fuß war. Das war mein großes Glück, denn ansonsten hätte ich die wunderschöne Rotkappe (Foto rechts) nicht gefunden. Sie wuchs an einer mir bekannten Stelle, allerdings viel früher als in den vergangenen Jahren.

Warten wir ab, was das Jahr 2024 noch an erfreulichen Überraschungen bringt.

Herzliche Grüße aus dem Oberen Bühlertal an dich und alle Pilzfreunde.

Doris K."

(Foto © Doris)

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Landkreis Karlsruhe: Gleich 14 Sommersteinpilze für Michael zum Start in die Steinpilzsaison


Zwei frühe junge Sommersteinpilze; Foto Michael 19.5.24

Foto: Sie sind endlich da: zwei von gleich 14 jungen Sommersteinpilzen, die Michael an seiner bewährten Frühwuchsstelle an einem Waldrand im Kreis Karlsruhe fand. So unversehrt wie diese Zwei zeigten sich allerdings nicht alle. So bietet zum Beispiel das Exemplar auf dem 2. Foto an der Stielbasis ein eingefressenes gemütliches Ruhelager für Kleingetier. 


Angeknabberter Sommersteinpilz; Foto Michael 19.5.24

Michael schreibt am 20. Mai 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich zusammen mit meiner Simone an meinen Stellen für die ersten Sommersteinpilze. Bevor ich welche fand, hatte sie schon voller Begeisterung die ersten Drei gesichtet.

Zu den wenigen Sommersteinpilzen, die von den Schnecken sichtlich gezeichnet waren, gesellte sich noch ein leider verwurmter Grüngefelderter Täubling.

Viele Grüße

Michael und Simone"

(3 Fotos © Michael)

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14 Sommersteinpilze; Foto Michael 19.5.24

Foto: Mengenmäßig schon beachtlich, qualitativ noch ausbaufähig: Gleich 14 Sommersteinpilze mit teils löchrigen Stielen und Hüten fand Michael zum Start in die Steinpilzsaison.


Fünf lupenreine Kiefernsteinpilze, die sich nur scheinbar in den Laubwald verirrt haben 


Kiefernsteinpilz mit Tagesdatum; Foto Heiko 15.5.24

Foto: Ein Rothütiger Steinpilz, auch Kiefernsteinpilz genannt, wächst hier nur scheinbar im puren Laubwald. Mit großer Wahrscheinlichkeit befindet sich ganz in der Nähe ein verrottender oder verrotteter Kiefernbaumstumpf, mit dessen Feinwurzeln der Pilz eine Mykorrhiza (biologische Partnerschaft) eingeht. Die Stuttgarter Nachrichten sind nicht Teil dieser Symbiose, verdeutlichen aber unbestechlich den frühen Fundtag im Jahr. Das 2. Foto verdeutlicht, dass es sich um einen Rothütigen Steinpilz handelt. (2 Fotos © Heiko)

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Junger Kiefernsteinpilz; Foto Heiko 15.5.24

Heiko schreibt am 15. Mai 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

mit dem Ziel, meinen ersten Sommersteinpilz zu finden, machte ich mich heute Morgen zu einer ausgedehnten Runde in meine Wälder im Landkreis Böblingen auf.

Zu meiner Überraschung entdeckte ich an einem steilen Hang fünf waschechte Kiefernsteinpilze. Das Habitat war geprägt von mächtigen, alten Buchen. Nur vereinzelt zeigte sich die ein oder andere Kiefer sowie Eiche. Ist dir dazu etwas bekannt?

Bis auf das abgebildete Exemplar ließ ich alle an Ort und Stelle stehen, waren sie doch durchwegs schon älter und von Schnecken zerstört.

So kam ich letztlich am 15. Mai 2024 mit einem anderen Steinpilz als erhofft, nach Hause... Schon verrückt. 😀

Viele Grüße sendet Dir

Pilzfreund Heiko"

Lieber Heiko, 

Die deutschlandweit nur sehr verstreut wachsenden Kiefernsteinpilze (Rothütige Steinpilze) stehen fast immer bei Kiefern, können aber auch bei Tannen oder Fichten fruktifizieren. Da Kiefern Tiefwurzler sind - ihre Wurzeln reichen bis zu zehn Meter in die Tiefe -, können Baumstumpf und Wurzelwerk lange überleben, so dass eine Symbiose mit Kiefernsteinpilzen durchaus möglich ist, auch wenn äußerlich keine Kiefer dazustehen scheint. 


Der gemütliche Böblinger Spaziergang schlug um in einen erfolgreichen Pilzgang


Flockenstielige Hexenröhrlinge und ein erster Perlpilz 2024; Foto Heiko 8.5.24

Foto: Sechs Flockis und ein erster Jahresperlpilz formieren sich zum Stillleben mit Messer und jungem Tannenzapfen. Auf dem 2. Foto ein schöner junger Hexenröhrling. (3 Fotos © Heiko)

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Junger Flocki; Foto Heiko 8.5.2024

Heiko schreibt am 8. Mai 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nach über 30 Liter Regen innerhalb einer Woche erwachen meine Pilzgebiete im Landkreis Böblingen langsam wieder aus dem Schlaf.

Eine zunächst als Spaziergang getarnte Runde mit meiner Tochter Merle erwies sich dann doch noch als treffsichere Partie für uns.

Merle entdeckte schnell einen knackigen und vor allem madenfreien Perlpilz und auch die Flockenstieligen Hexenröhrlinge ließen nicht lange auf sich warten. Insgesamt sechs schöne Exemplare durften mit.

Wir drücken allen Pilzfreunden wieder die Daumen und wünschen Dir, lieber Heinz-Wilhelm, morgen einen schönen Himmelfahrts- bzw. Vatertag.

Liebe Grüße Merle und Heiko"


Der erste Perlpilz des Jahres; Foto Heiko 8.5.24

Foto: Der erste Perlpilz 2024 macht einen kräftigen und stämmigen Eindruck. Er war komplett madenfrei. 





Auch zwei arg gerupfte Hexen machen den Anfang im Bodenseekreis


Zwei arg derangierte Flockis; Foto Fritz 8.5.24

Fritz schreibt am 8. Mai 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern habe ich meine ersten Flockenstieligen Hexen gefunden. Andere Waldbewohner hatten allerdings ebenfalls großes Interesse an den Pilzen, wie das Foto rechts zeigt. Aber immerhin: der Anfang ist gemacht.

Die Morchelsuche im Bodenseekreis hat mir dieses Jahr überhaupt nichts eingebracht; vielleicht hatten andere Sammler ja mehr Glück.

Viele Grüße von Fritz aus dem Bodenseekreis"

(Foto © Fritz)

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Gedrungene Champignons auf den Pferdekoppeln kündigen den ersten Schub der Waldpilze an


Gedrungene Champignons; Foto Michael 6.5.24

Foto: Gedrungene Champignons sind kompakter, stämmiger und fleischiger als gewöhnliche Wiesenchampignons. Die hier gezeigten Pilze könnten auch gut Sparrigschuppige Champignons sein, was ziemlich egal wäre: etliche Mykologen sehen beide, den Gedrungenen und den Sparrigschuppigen, als eine Art an. Da die Pilze auf den Weiden in aller Regel die Vorboten der Waldpilze sind, dürften diese in den kommenden zehn bis 12 Tagen mit einem ersten Schub nachfolgen. Das 2. Foto zeigt einige der Champignons auf der Pferdekoppel. (2 Fotos © Michael)

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Gedrungene Champignons auf der Pferdekoppel; Foto Michael 6.5.24

Michael schreibt am 6. Mai 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

auf den Pferdekoppeln im Landkreis Karlsruhe zeigen sich nun die ersten Champignons. Wie jedes Jahr sind es Gedrungene Champignons, eine Variation von Wiesenchampignons.

Viele Grüße

Michael"




Träuschlinge als Täuschlinge: Sie gaben Sommersteinpilze vor


Riesenporlinge auf Baumstumpf; Foto Michael 27.4.24

Foto: Drei noch gut verwertbare Schuppige Riesenporlinge. Michael kocht sie seit jeher gerne aus, gewinnt damit eine schmackhafte Pilzbrühe, die er als Basis für Pilzsuppen oder -soßen verwendet. (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 27. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wieder einmal habe ich alle meine gestrigen Funde beim Joggen gesichtet und anschließend mit dem Rad abgeholt. Leider war meine Aufnahme vom Gesamtfund verschwommen, daher diesmal nur Bilder der Pilze vor Ort im Landkreis Karlslruhe.

Gesammelt habe ich Riesenträuschlinge, die vom Weg aus wie Sommersteinpilze aussahen, Schuppige Porlinge, ein paar Maipilze und die ersten Nelkenschwindlinge.

Viele Grüße

Michael"


Junger Rotbrauner Riesenträuschling; Foto Michael 27.4.24

Foto: Sehr typisch ist hier die Farbe eines jungen Rotbraunen Riesenträuschlings. Die Pilze wachsen gerne auf Kompostieranlagen oder Feldmieten. Viel seltener und in weit geringerer Menge sind sie in naturnahen, meist sandigen Wäldern zu finden, wo sie auf vergehendem Nährgut wachsen. Geschmacklich haben sie wenig zu bieten. 


Riesenträuschling mit typisch aschgrauen Lamellen; Foto Michael 27.4.24

Foto: Ein ausgewachsener Riesenträuschling mit typisch aschgrauen Lamellen. 


Mehrere Riesenträuschlinge im Wald; Foto Michael 27.4.24

Foto: Ein eher seltener Anblick sind Rotbraune Riesenträuschlinge in Wäldern. Diese hier ließen kurz Michaels Hoffnung keimen, es könnte sich um die ersten Sommersteinpilze des Jahres handeln. So waren die Träuschlinge auch Täuschlinge. 





Landkreis Ludwigsburg: So früh im Jahr so viele gute Täublinge


Frühe Frauentäublinge in Zartviolett und Olivgrün; Foto Heiko 24.4.24

Foto: Frauentäublinge in grüner bzw. olivgrüner Variante. Sie haben dieses Jahr die Speisetäublinge, die gewöhnlich die ersten Täublinge im Jahresverlauf sind, überholt. (3 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 24. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

noch einmal Lust auf frühe Täublinge?

Ein ausgedehnter Mittagsausflug im gleichen Waldstück im Landkreis Ludwigsburg wie am Montag brachte mir heute weitere Funde der Gattung Russula ein.

Teilweise standen große und überständige Exemplare an neuen Stellen, was hinsichtlich dieses Entwicklungsstadiums wirklich nicht den Monat April vermuten lässt.

Kam mir fast ein wenig so vor, als hätte ich dort vor 14 Tagen auch schon das ein oder andere Exemplar sichten können.

Wie auch immer, es bleibt in diesem Pilzjahr alles extrem früh und ich bin gespannt, wann auf Deiner Seite der erste Sommersteinpilz gemeldet wird. 😄

Viele Grüße

Heiko"


Violetter Frauentäubling; Foto Heiko 24.4.24
Olivgrüner Frauentäubling; Foto Heiko 24.4.24

2 Fotos: Zwei Farben, die gleiche Pilzart: Links ein Violetter, rechts ein blasser Olivgrüner Frauentäubling. Die frühen Vertreter ihrer Gattung wachsen in einem Buchen-Eichenwald im Landkreis Ludwigsburg.


Der nächste Clou im Jahresverlauf der Speisepilze:

Die Büscheligen Raslinge verirren sich vom Spätsommer ins Frühjahr


Büschelige Raslinge (re.) und Judasohren (li.); Foto Michael 24.4.24

Michael schreibt am 24. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern fuhr ich mit dem Rad meine Stellen für Frühlingspilze ab. Es gab massig Büschelige Raslinge (Foto rechts) und ein paar Judasohren (Foto links). Auf den Wiesen erntete ich noch etwas wild wachsenden Fenchel.

Viele Grüße

Michael"

(4 Fotos © Michael)

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Braune oder Büschelige Raslinge in typischer Wachstumsart; Foto Michael 24.4.24

Foto: Der beinahe schollenartige Wuchs von Braunen oder Büscheligen Raslingen ist nicht untypisch. Die ausgezeichneten Speisepilze schmecken würzig und bieten mit ihrem leicht knorpelig-elastischen Fleisch eine besondere Konsistenz in der Pilzküche. 


Massen Büscheliger Raslinge am Wegesrand; Foto Michael 24.4.24

Foto: Sie wachsen am Wegesrand fast wie Pflastersteine: Die Büscheligen Raslinge, eigentlich Spätsommerpilze, sind bereits im Frühjahr massenhaft da. Es ist fast nicht zu glauben!


Wild wachsender Fenchel; Foto Michael 24.4.24

Foto: Eine Attraktion im Frühlingsgrün - und auf dem Küchentisch - ist für Michael immer wieder der wild wachsende Fenchel. 


Heiko findet im Landkreis Ludwigsburg die ersten Frauentäublinge 2024


Die ersten Frauentäublinge des Jahres; Foto Heiko 22.4.24

Foto: Vier erstklassige, weil madenfreie Frauentäublinge. Die kalte Periode begünstigt die Unversehrtheit der Pilze, die dann so makellos sind wie das herrliche Exemplar auf dem 2. Foto. (4 Fotos © Heiko)

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Makelloser Frauentäubling; Foto Heiko 22.4.24

Heiko schreibt am 22. April 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

da sind sie auch schon: meine ersten Frauentäublinge in 2024!

Und weil es so furchtbar kalt ist, habe ich auch mal endlich das frühe Rennen gegen die Maden und Schnecken gewonnen. 😃

In einem schönen Buchen- und Eichenwald im Landkreis Ludwigsburg wurde ich in der heutigen Mittagspause fündig. Vier schöne, knackige Exemplare linsten aus dem Laub heraus und trotzten eisigen Temperaturen, die uns bis Ende dieser Woche wohl noch begleiten werden.

Die nächsten Tage werde ich noch einmal die ein oder andere weitere Stelle aufsuchen. Solange es nicht wärmer wird, bleibt mir in Sachen Speiseverwertung von diesem geschmacklich tollen Pilz auch noch etwas übrig. 😃

Viele Grüße allen Pilzfreunden

Heiko"

   

Erste Frauentäublinge 2024; Foto Heiko 22.4.24

Foto: Der Beweis: Die Ludwigsburger Kreiszeitung vom 22. April 2024 ist wieder einmal Zeuge bei einem Jahreserstfund. In diesem Fall sind es vier junge knackige Frauentäublinge, die zu den bestschmeckenden aller Täublinge zählen. 


Schöner junger Frauentäubling im Laub; Foto Heiko 22.4.24

Foto: Dieser junge Frauentäubling passt sich der Farbe des Laubes perfekt an. 


Und auf einmal sind die Spitzmorcheln wieder da


Spitzmorcheln im Schnee; Foto Heiko 18.4.24

Heiko schreibt am 18. April 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

auf der Suche nach dem wunderschönen orangegelben Leuchtenden Prachtbecherling, den ich auch dieses Jahr zu gern wieder entdeckt hätte, stolperte ich heute Morgen bei Nagold im Landkreis Calw am Wegesrand über frische Spitzmorcheln (Foto rechts).

Läuten sie ein etwa Comeback der Morcheln ein?

Mit großer Sicherheit ist es nicht mehr als ein letztes Aufbäumen bei Temperaturen um die 4 Grad diese Woche!

Gefreut hat's mich trotzdem. Hatte ich doch die Morcheln bei uns für dieses Jahr bereits abgeschrieben.

Viele Grüße

Heiko"

(3 Fotos © Heiko)

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Spitzmorchel 1; Foto Heiko 18.4.24
Spitzmorchel 2; Foto Heiko 18.4.24

2 Fotos: Auch diese zwei schönen frischen Spitzmorcheln überraschten Heiko am Freitag Vormittag bei seinem Waldgang in der Nähe von Nagold. 


Massen an Getigerten Sägeblättlingen im Auwald am Rhein


Getigerte Sägeblättlinge; Foto Michael 18.4.24

Foto: Dutzende Getigerte Sägeblättlinge wuchern an einem alten Baumstumpf. Die seltenen Pilze wachsen in Auwäldern, wo sie als Folgezersetzer Weichhölzer wie Weiden oder Pappeln besiedeln. Man sieht sie nur in warmen, feuchten Jahren in ufernahen Waldgebieten. Ganz jung sind die Pilze essbar. (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 18. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir am Rhein spazieren. In den angrenzenden Auenwäldern entdeckte ich Unmengen an Getigerten Sägeblättlingen, die kolonienweise abgestorbene Pappeln und Weiden bewuchsen.

Viele Grüße

Michael"


Gesägte Schneiden des Getigerten Sägeblättlings; Foto Michael 18.4.24

Foto: Die sägeblattähnlichen Schneiden der Lamellen sind hier einigermaßen erkennbar. 


Getigerte Sägeblättlinge Nahaufnahme; Foto Michael 18.4.24

Foto: Hier ist das getigerte Muster der Hüte, hervorgerufen durch braune bis dunkelbraune Schüppchen, gut sichtbar. 





Der Schwefelporling mit Bärlauchdip wurde umgehend verzehrt


Schwefelporlinge mit Bärlauchsauce; Foto Michael 17.4.24

Michael schreibt am 17. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

den Schwefelporling von vorgestern haben wir gestern gleich zubereitet und als Hauptgericht verwendet. Das "Chicken" habe ich abgekocht, paniert und ausgebacken. Dazu gab es einen herzhaften Bärlauchdip (Foto rechts).

Viele Grüße

Michael"

(2 Fotos © Michael)

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Schwefelporling vor dem Ausbacken; Foto Michael 17.4.24

Foto: Die fertig panierten Streifen des Schwefelporlings sind bereit fürs Backen. 





Heiko staunt über das Tempo dieser Pilzsaison: Schon der dritte Flocki-Platz, diesmal im Enzkreis


Fünf Flockenstielige Hexen schauen ins Frühlingsland; Foto Heiko 17.4.24

Foto: Fünf Flockenstielige Hexenröhrlinge fand Heiko nun auch im Enzkreis. Und staunt über das Tempo dieses Pilzjahres: "Maipilze und Morcheln sind schon durch, die Röhrlinge übernehmen das Kommando." Auf dem 2. Foto ein besonders kräftiger Geselle. Bislang hatte er seinen diesjährigen Hexen im Landkreis Böblingen gefunden. 


Flocki Heiko 17.4.24

Heiko schreibt am 17. April 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

an diesem verregneten Mittwoch drehte ich heute Morgen eine ca. zweistündige Runde in einem weiteren Buchen- und Eichenwald. Dieses Mal in einem schönen Waldstück im Enzkreis.

Auch hier erwarteten mich fünf schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge, die ich natürlich vor dem Regen schützen und mitnehmen musste.

Es ist nach wie vor überraschend, wie fortgeschritten sich das Jahr 2024 bereits präsentiert. Wir haben gerade einmal Mitte April, Maipilze und Morcheln sind praktisch schon durch und die Röhrlinge übernehmen bereits das Kommando in Baden-Württembergs Wäldern.

Viele Grüße sendet dir wieder

Pilzfreund Heiko"

(3 Fotos © Heiko)

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Baumausguck für fünf Flockis; Foto Heiko 17.4.24

Foto: Letzter Blick auf Wald und Wiese, bevor es für die fünf Flockenhexen abging in Heikos Domizil. Der präsentiert seinen Fund ausgefallen kreativ. 


Erste zarte Schwefelporlinge und ein subtropischer Vertreter im Landkreis Karlsruhe


Schwefelporlinge; Foto Michael 15.4.24

Foto: Die ersten Schwefelporlinge des Jahres sind da. Michael fand sie im jungen Zustand, in dem sie noch schön weich und ausgezeichnet für Zubereitung und Verzehr sind. (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 15. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich nochmals an meinen besten Morchelstellen im Auenwald. Außer drei völlig überständigen Morchelbecherlingen war nichts mehr zu finden. Dafür erntete ich einen einwandfreien jungen Schwefelporling. Gefreut habe ich mich aber vor allem über den Fund des seltenen Becherförmigen Sägeblättlings.

Viele Grüße

Michael"

Blau = ungenießbar


Sehr seltene Becherförmige Sägeblättlinge; Foto Michael 15.4.24

Foto: Becherförmige Sägeblättlinge, hier im jungen Zustand, sind sehr seltene Pilze, die in der subtropischen Zone zuhause sind. Lange galt der bekannte Marktpilz Shiitake als verwandt mit ihnen. Aufgrund ihres lederig-zähen Fleisches sind Sägeblättlinge ungenießbar.


Lamellenbild vom Becherförmigen Sägeblättling; Foto Michael 15.4.24

Foto: Die Schneiden der Lamellen nicht nur vom Becherförmigen Sägeblättling, sondern von allen Vertretern der Gattung, sind wellenförmig gesägt, was den Pilzen ihren Namen gab. 


Ein herrlicher Fund von gelben Speisemorcheln auf einer Streuobstwiese bei Sigmaringen


Herrliche Speisemorcheln von einer Streuobstwiese; Foto Sigi 11.4.24

Sigmaringen - Diese herrlichen gelben Speisemorcheln haben Sigi und Gottfried im Donautal bei Sigmaringen gefunden. Und zwar am Donnerstag, auf einer Streuobstwiese. Ein herrlicher Fund, genau zur richtigen Zeit, wie der hervorragende Zustand der Morcheln zeigt! (Foto © Sigi)

14. April 2024

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Der nächste Flockenstielige Hexenröhrling ist da

Heikos Augenmerk gilt ab sofort den Röhrlingen und Täublingen


Stämmiger früher Flockenstieliger Hexenröhrling; Foto Heiko 11.4.24

Foto: Ein wahrhaft kräftiger Pilz ist dieser frühe Flockenstielige Hexenröhrling. Auf dem 2. Foto genießt der stämmige Kerl die Aussicht auf den ergrünenden Wald. Da es mit den Morcheln so gut wie vorbei ist im Landkreis Böblingen, hat Heiko fortan die Röhrlinge im Auge. (3 Fotos © Heiko)

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Flockenstieliger Hexenröhrling genießt die Aussicht; Foto Heiko 11.4.24

Heiko schreibt am 11. April 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

auch an einer weiteren sonnenbegünstigten Stelle, die ich im letzten Jahr im Landkreis Böblingen entdeckt hatte, wurde ich heute Vormittag mit einem schönen stämmigen Flockenstieligen Hexenröhrling belohnt.

Dass es nach Absuchen mehrerer Hänge auch nur bei diesem kernigen Burschen blieb, tat meiner Freude überhaupt keinen Abbruch! Ich bin bekanntlich nicht auf Masse, sondern eher auf überraschende Funde aus. 😊

Da die Morcheln und Morchelverwandten bei uns nun wirklich ihr Ende finden und die Maipilze sehr unter dem Befall der Maden leiden, gilt meine Aufmerksamkeit spätestens ab jetzt immer mehr den Röhrlingen und Täublingen.

Herzliche Grüße allen Pilzfreunden

Heiko"


Flocki mit Hutunterseite; Foto Heiko 11.4.24

Foto: Mit seinen leuchtenden orangeroten Röhren bringt der Flockenstielige Hexenröhrling erste Farbe in den noch blässlich-lichten Frühlingswald. 


Wenn sich die Morchelsaison ihrem Ende entgegenneigt, bleiben die Morchelbecherlinge noch eine Weile


Morchelbecherlinge und Judasohren; Foto Michael 9.4.24

Foto: Wenn sich die Saison der Speisemorcheln ihrem Ende entgegenneigt, halten die Morchelbecherlinge (links) immer noch ein bisschen durch. Rechts einige Judasohren, im Hause Michael stets willkommen für Reisgerichte. (5 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 10. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich nochmals an meinen besten Morchelplätzen. Es waren lediglich noch drei bereits überständige Speisemorcheln zu finden. Ich gehe davon aus, dass die Morchelsaison im Raum Karlsruhe dem Ende entgegensteuert. Dafür konnte ich nochmals zahlreiche Morchelbecherlinge sowie Judasohren sammeln. Vor die Kamera kamen mir noch Hochgerippte Becherlorcheln sowie diverse Dachpilze.

Viele Grüße 

Michael" 

Kräftiger Morchelbecherling; Foto Michael 9.4.24

Foto: Ein kräftiger Morchelbecherling. 


Hochgerippte Becherlorchel; Foto Michael 9.4.24

Foto: Hochgerippte Becherlorcheln sind dank ihrer pokalförmigen Statur und mit ihren kräftigen Längsrippen, die den Becher zu tragen scheinen, gut erkennbar. Die Pilze sind nach gutem Abkochen zwar essbar, jedoch sehr zäh. Auch können sie Magen-Darm-Probleme auslösen, so dass sie besser stehen bleiben. 


Judasohren an nacktem Gezweig; Foto Michael 9.4.24

Foto: Als wüchsen sie an Gebeinen. Diese Judasohren haben sich starke nackte Zweige für die Besiedelung ausgesucht. 


Ausgebleichte Rehbraune Dachpilze; Foto Michael 9.4.24

Foto: Diese Rehbraunen Dachpilze, normalerweise deutlich dunkler, wurden von der Sonne ausgebleicht. Sie sind mittelmäßige Speisepilze, können aber in geringer Menge einer Mischpilzpfanne beigegeben werden.


500 Schritte für eine Speisemorchel zwischen Karlsruhe und Mannheim

Morcheln aller Arten und Varietäten binnen einer Woche


Große Morchelparade; Foto © Thomas 7.4.24

Foto: Wenn das keine Parade von Speisemorcheln ist! Markus und Thomas haben ihren Fund auf einem Ofenblech ausgelegt. Dabei wurden Erinnerungen an große Morcheljahre wach, die aufgrund günstiger Witterungsverhältnisse tief in der Vergangenheit liegen. (9 Fotos © Thomas)

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Farbenpracht und Formenreichtum von Morcheln; Foto Thomas 7.4.24

Foto: Herrliche Impression aus der Hochzeit der Morchelsaison: Einmalige Farbenpracht und Formenreichtum bietet diese Auswahl an herrlichen Speisemorcheln und zwei Morchelbecherlingen. Auch die zwei tiefschwarzen Exemplare sind nach der Wabenstruktur eher Speisemorcheln, keine Spitzmorcheln. 


Speisemorcheln mit Morchelprägung auf der Lederscheide; Foto Thomas 7.4.24
Büschel von acht Speisemorcheln; Foto Thomas 7.4.24

Markus und Thomas schreiben am 7. April 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

in den letzten Tagen haben mein Bruder Thomas und ich auf den Streuobstwiesen bei Karlsruhe und im Kraichgau sowie in den Auwäldern am Rhein zwischen Karlsruhe und Mannheim nach Morcheln gesucht.

Die Bedingungen sind so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr: warme Luft und vollgesogene Böden.

In den Streuobstwiesen waren wir mit sehr erfolgreich. Vor allem dort, wo es keinen Nährstoffeintrag durch angrenzende Landwirtschaft gibt, haben wir viele Speisemorcheln gefunden. Was auf den Fotos vielleicht beeindruckend wirkt, relativiert sich aber angesichts der Strecke, die dafür zurückzulegen ist. In drei Tagen haben wir annähernd 100.000 Schritte gemacht, um 200 Morcheln zu finden, im Schnitt also eine Morchel alle 500 Schritte.

Als "Beifang" fanden sich schöne Maipilze und Morchelbecherlinge.

Auf einem Foto ist Adi zu sehen, der junge Stubentiger von Thomas, der den neuen Geruch interessiert erschnuppert. Treue Dienste als Talisman leistet das mit höchster handwerklicher Kompetenz und künstlerischer Finesse von Pilzfreund Michael für Thomas gefertigte Messer. Ich hoffe, man erkennt das geprägte (punzierte) Morchelmotiv auf der Scheide (1. Foto rechts). Einmal wuchsen sogar acht Speisemorcheln im Büschel aus einem Strunk, siehe das 2. Foto rechts.

Wir haben in diesem Jahr innerhalb einer Woche alle Arten und Varietäten von Morcheln, die es bei uns gibt, gefunden. Das hatten wir schon viele Jahre nicht mehr. Allerdings sind wir auch weit entfernt von einer Morchelblüte, die wir angesichts der hervorragenden Bedingungen erhofft hatten.

Viele Grüße

Thomas und Markus"


Speisemorcheln mit originellen Zipfelmützen; Foto Thomas 7.4.24

Foto: Originelle Formen und Mützen zeigen diese Speisemorcheln. Da können die fünf langweiligen Käppchenmorcheln nur staunen. Links ein Bündel wild gewachsenen Schnittlauchs. 


Speisemorchelschau; Foto Thomas 7.4.24

Foto: Und noch eine eindrucksvolle Morchelschau mit gut 40 Speisemorcheln, alle in nahezu derselben Farbe. 

Drei graue Speisemorcheln im Gras; Foto Thomas 7.4.24
Stubentigers erste Morcheln; Foto Thomas 7.4.24

2 Fotos: Drei schöne graue Speisemorcheln im satten Frühlingsgrün (links). Stubentigerkind Adi macht erste Erfahrung mit ihnen (rechts). Der intensive Geruch dürfte den jungen Kater ganz schön verwundert haben. 


Die größten Speisemorcheln; Foto Thomas 7.4.24

Foto: Ein schmales Band mit sieben Kloppern. Dies sind besonders groß ausgefallene Speisemorcheln. 


Gurkenkrautpilze als Antipasto


Schale Maipilze; Foto Ralf 7.4.24

Ralf schreibt am 7. April 2024:

Hallo Heinz-Wilhelm,

bei uns im Landkreis Hohenlohe gab es nochmal einen kleinen Morchelschub und pünktlich, wie jedes Jahr, wenn die Morchelzeit zu Ende geht, zeigen sich schon die Georgsritterlinge (Maipilze, Foto rechts).

Da der Geschmack für mich nicht sooo gut ist, habe ich die Pilze mal wie Gurken eingelegt. Schön knackig und der etwas dumpfe Mehlgeschmack ist auch weg. Einfach als Bestandteil einer Antipastiplatte - das wird bestimmt lecker. Ich muss dann wohl mal los, Schinken kaufen. :-)

Gruß Ralf

PS: Ich finde, Maipilze riechen wie Borretsch*"

* Borretsch wird auch Gurkenkraut genannt

(3 Fotos © Ralf)

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Maipilzplatz; Foto Ralf 7.4.24
Sauer eingelegte Maipilze; Foto Ralf 7.4.24

2 Fotos: Links ein Maipilzplatz. Die Pilze stehen gerne an Weg- und Waldrändern, mögen es halbschattig-licht. Da sie als Bratpilze nicht unbedingt zu zu Ralfs Favoriten zählen, hat er sie sauer eingelegt, möchte sie als Antipasto verzehren. 


Michael entdeckt in den Karlsruher Rheinauen einen neuen Morchelplatz - und sackt ordentlich ein


Viele Speisemorcheln und einige Morchelbecherlinge; Foto Michael 3.4.24

Foto: 38 Speisemorcheln und sieben Morchelbecherlinge konnte Michael aus den Karlsruher Auwäldern mit nach Hause nehmen. Ein toller Fund! (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 3. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

in den Auenwälder im Karlsruher Landkreis konnte ich an einer neu entdeckten Stelle sehr viele Speisemorcheln und einige Morchelbecherlinge finden. Hoffentlich wird dieses Gebiet so schnell nicht "aufgeforstet".

Viele Grüße

Michael"


Zweierpack Speisemorcheln; Foto Michael 3.4.24

Foto: Trautes Paar: Diese formschönen hellen Speisemorcheln scheinen fast verliebt ineinander zu sein. 


Kräftiger Morchelbecherling; Foto Michael 3.4.24

Foto: Dieser fleischige Morchelbecherling bringt ordentlich was in die Pfanne. 


Der nächste Hammer in diesem verrückten Frühling:

Grüße aus dem Pilzglück im Landkreis Böblingen: Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge sind da! 


Erste Flockenstielige Hexen 2024 sowie Speisemorcheln und Maipilze; Foto Heiko 3.4.24

Foto: Die ersten zwei Flockenstieligen Hexen 2024, umringt von Speisemorcheln und Maipilzen, sind da! Gefunden hat sie am heutigen 3. April Pilzfreund Heiko im Landkreis Böblingen, was die tagesaktuelle Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten belegt. Heikos Vorgabe, sie sogar schon im März zu finden, hat sich um nur drei Tage verlängert! Kein Wunder, dass sich die Stuttgarter Nachrichten an diesem Frühfund begeistern: "Do feirat dia Schwoba" (Da feiern die Schwaben) heißt es auf dem 2. Foto fast glückselig neben dem Pilz. (5 Fotos © Heiko)

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Die Schwaben feiern den ersten Flocki; Foto Heiko 3.4.24
Präsentation des Gesamtfundes auf Baumstumpf; Foto Heiko 3.4.24

Heiko schreibt am 3. April 2024:

Lieber Heinz-Wilhelm,

mit meinem vor einiger Zeit etwas vollmundig angekündigten Märzfund vom Flockenstieligen Hexenröhrling ist es zwar nichts geworden, doch es haben nur drei Tage gefehlt. Denn heute, am 3. April 2024, standen sie wahrhaftig da, die ersten Flockenhexen des Jahres! Und zwar an einer sonnendurchfluteten, Richtung Süd-Westen ausgerichteten Hanglage eines Buchenwaldes im Landkreis Böblingen. So etwas Verrücktes! 😊

Dafür drehte ich nach Sichtung der beiden Röhrlinge sogar noch einmal kurzerhand um, eine Tageszeitung zu kaufen, die das heutige Datum auch wirklich belegt.

Es ist noch kein junges, grünes Laub an den Buchen auszumachen, und dennoch zeigten sich die beiden ersten Flockis in Topverfassung. Welch ein Erlebnis!

Dass ich auf dem Weg dorthin auch noch schöne Maipilze sowie Speisemorcheln auf einer Obstwiese entdeckte, komplettierte diesen fantastischen Ausflug. Der Gesamtfund ist auf dem 2. Foto rechts auf einem Baumstumpf zu sehen. 

Herzliche Grüße aus dem Pilzglück,

Heiko"




Ringelreigen um Flockenstielige Hexen; Foto Heiko 3.4.24

Foto: Die Speisemorcheln (hinten) und die Maipilze (vorne) nehmen die ersten zwei Flockenhexen des Jahres vor Freude in die Mitte und tanzen einen Ringelreigen. 


Standort erste Flockis 2024: Foto Heiko 3.4.24

Foto: Hier im Laub standen die ersten zwei Flockenstieligen Hexen, die in diesem Jahr unserer Website gemeldet wurden. Nämlich am 3. April 2024 um 11.50 von Pilzfreund Heiko. 





Über 30 Speisemorcheln unter alten Obstbäumen bei Kirchheim unter Teck


Speisemorcheln u. Morchelbecherlinge; Foto Madeleine 31.3.24

Foto: Über 30 Speisemorcheln und zwei Morchelbecherlinge fanden Madeleine und Brigitte bei Kirchheim unter Teck auf alten Streuobstwiesen. 


Zwei Speisemorcheln; Foto Madeleine 31.3.24

Madeleine schreibt am 31. März 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

zum Osterfest ist die Freude groß. Auf einer mehrstündigen Tour über alte Streuobstwiesen bei Kirchheim unter Teck am Fuße der schönen Schwäbischen Alb fanden wir heute unter alten Apfelbäumen wunderbare Speisemorcheln. Ostereier waren gestern!

Dazu kamen noch zwei Morchelbecherlinge und einige Maipilze.

Herrlich!

Liebe Grüße und frohe Ostern wünschen Brigitte und Madeleine"

(2 Fotos © Madeleine)

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Der Osterhase hat fleißig versteckt nördlich Freiburg:

Zehn Speisemorcheln am Osternachmittag, acht am Vormittag


Zehn Speisemorcheln Osternachmittag; Foto Oliver 31.3.24

Herrliche Speisemorcheln; Foto Oliver 31.3.24
Speisemorchel von 302 Gramm; Foto Oliver 31.3.24

Freiburg i. Br. - Auch am Nachmittag des Ostersonntag war Oliver wieder auf Morcheljagd. Und hat in alten Streuobstgärten zehn dicke Speisemorcheln gefunden. Am Vormittag waren es acht Stück gewesen (1. Foto rechts), darunter ein wahrer Klopper von 302 Gramm (2. Fotos rechts). Für das Festessen kamen die köstlichen Bollen gerade recht... (3 Fotos © Oliver)

31. März 2024

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Riesenfreude über den ersten Morchelfund nach langem vergeblichem Anlauf


Spitzmorchelfund bei Sigmaringen; Foto Hans-Jürgen 30.3.24

Foto: Die Freude war riesig, als Hans-Jürgen nach drei ergebnislosen Jahren der Morchelsuche endlich diese zwei Dutzend wild wachsender Spitzmorcheln fand. 

(Foto © Hans-Jürgen)

Pilz-Ticker-BaWue


Hans-Jürgen reicht einen Fund vom 30. März 2024 nach: 

"Lieber Heinz-Wilhelm,

eine dreijährige ergebnislose Suche ist endlich zu Ende gegangen. So lange schon sind nämlich Pilzfreund Gerhard und ich jedes Frühjahr auf der Spur der Morcheln. Nicht zahllose, aber doch einige Auwälder und Streuobstwiesen haben wir durchforstet - stets vergeblich. Langsam kam ich mir schon vor wie auf der Suche nach dem weißen Einhorn. Der Pilzticker hat uns dabei motiviert, manchmal aber auch demotiviert.

Vorgestern und gestern war es endlich soweit: An zwei Stellen am anderen Ende der Schwäbischen Alb stießen wir im Landkreis Sigmaringen auf Spitzmorcheln in durchaus beachtlicher Menge. Wir haben fast nicht mehr daran geglaubt, weshalb die Entdeckung ein phantastischer Moment für uns war. 

Die Pilze standen am Wegrand im Wald, zum einen an einer ehemaligen Holzlagerstätte, zum anderen an einem grasigen Gebüsch- und Übergangsgebiet zwischen Weg und Hochwald. An Bäumen gab es dort überwiegend Fichten.

Allen Morchelfreunden noch viel Erfolg!

Es grüßt aus Freiburg

Hans-Jürgen"

(Nachgereicht am 12. April 2024)


Landkreis Karlsruhe: 18 Speisemorcheln warteten an der Joggingstrecke auf Michael


Speisemorcheln; Foto Michael 29.3.24

Foto: 18 schöne Speisemorcheln, entdeckt beim Jogging, abgeholt mit dem Fahrrad. Michael verband seinen Sport einmal mehr aufs Schönste mit der Pilzlese. (4 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 29. März 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe wieder einmal beim Joggen entlang an einer meiner Laufstrecken bei einem abgestorbenen Birnenbaum sehr schöne Speisemorcheln gefunden. Der Fund war genau auf der Hälfte meiner Strecke. Da sich der Baum keine zwei Meter vom Weg entfernt befand, deckte ich die Morcheln ab und rannte die verbliebenen 5 Kilometer so schnell ich konnte heim. Dann ab aufs Fahrrad und auf zur Morchelernte!

Viele Grüße

Michael"


Speisemorchel am Birnbaum; Foto Michael 29.3.24

Foto: Was schaut denn da am Fuße des rindenlosen alten Birnenbaumes Goldgelbes aus dem Gras?


Große Gelbe Speisemorchel; Foto Michael 29.3.24

Foto: Es ist beim näheren Hinsehen eine große fette Gelbe Speisemorchel. 


Speisemorcheln im Gras; Foto Michael 29.3.24

Foto: Sie verrät ihre Artgenossen. Eine versucht noch verzweifelt, sich unter einem Stück abgebrochener Borke zu verbergen. 


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