Pilz-Ticker-BaWue
(Baden-Württemberg)



Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs




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Ein nicht ganz sommerliches leckeres Essen inmitten der großen Waldbodentrockenheit bei Kronau


Michael schreibt am 13. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

der Waldboden in der Region Bruchsal ist knochentrocken, die Temperaturen bewegen sich derzeit zwischen 25 und 30 Grad. Regen ist nicht in Sicht.

Trotzdem suchte ich heute meine Stellen um Kronau auf. Außer einem Grüngefelderten Täubling, zwei Speisetäublingen und einigen Flockis (2. Foto rechts) war nichts zu finden.

Am Abend gab es dann ein zugegebenermaßen nicht so sommerliches Gericht: geschmorte Ochsenbäckchen in einer Rotweinreduktion. Das Lob geht dieses Mal an meinen Vater, der das tolle Essen am Sonntag für die ganze Familie zubereitete. Ich habe heute lediglich meinen Rest mit den gesammelten Pilzen, selbst gemachten Kartoffelklößen und glasiertem Möhren- und Esskastaniengemüse zubereitet (1. Foto rechts).

Außer den Bäckchen selbst war nichts gekauft, alles stammte aus eigenem Vorrat. Die Esskastanien hatte ich letzte Saison eingefroren.

Viele Grüße Michael«

(4 Fotos © Michael)

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2 Fotos: Die Farben des Röhrlings links im Bild verunsichern, weil sie das typische Karminrot des Schönfußröhrlings zeigen, dessen Stielspitze ins Gelbe übergeht. In solch einem Fall geben die Röhren Aufschluss, die beim Flockenstieligen Hexenröhrling rotorange sein müssen. Beim Schönfußröhrling wären sie gelb. Rechts ein schöner junger Speisetäubling.


Auch am Schluchsee in 930 Metern Höhe setzt die Trockenheit den Pilzen zu


Foto: Um mehr Pilze zu finden, war die Trockenheit am Schluchsee letztlich zu groß. Dennoch freute sich Josef über den ersten Steinpilz des Jahres sowie einige Ziegenlippen. Nicht nur er hofft auf Regen im Hochschwarzwald. (Foto © Josef)

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Josef schreibt am 10. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

letztes Jahr habe ich lediglich den Pilzticker gelesen und davon profitieren können, besonders von den vielen Informationen anderer Pilzsammler auf deiner tollen Homepage. Dafür schon mal vorab vielen herzlichen Dank!

Ich betreibe diese Leidenschaft - man wird sehr schnell süchtig - seit zwei Jahren und habe noch viel zu lernen.

Heute war ich zum zweiten Mal in der Region Schluchsee. Ich gehöre zu den Schweizern, die ab und an im Schwarzwald ihr Sammlerglück suchen. Vor zwei Wochen war gar nichts los. Auch heute war der Waldboden wieder knochentrocken und es gab nur sehr wenige Pilze.  Pfifferlinge und Sommersteinpilze: Fehlanzeige.

Nach etwas über drei Stunden fand dann doch noch ein Steinpilz, es war der erste in diesem Jahr, den Weg in mein Körbchen. Einige wenige Ziegenlippen kamen noch hinzu.

Wir warten auf Regen - und hoffen das Beste!

Herzliche Grüsse Josef«


Frauentäublinge retten Fritz' Pilzgang im viel zu trockenen Bodensee-Kreis


Fritz schreibt am 9. Juli 2020:

»Hallo,

nach 14 Tagen Urlaub in Südtirol konnte ich mich heute wieder um meine Wälder kümmern. Leider ist es auch bei uns sehr trocken und die erhofften Sommersteinpilze und Pfifferlinge lassen sich dieses Jahr immer noch nicht blicken.

Gottseidank habe ich aber eine schöne Mahlzeit an Frauentäublingen und dann doch noch einen einzigen Pfifferling (Foto rechts) gefunden.

Freundliche Grüße aus dem Bodenseekreis, Fritz«

(Foto © Fritz)

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Hambrücken: Prachtexemplare vom Fransigen Wulstling und Safrangelben Scheidenstreifling


Michael schreibt am 9. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern unternahm ich eine kleinere Runde entlang der Waldwege um Hambrücken. Am Wegesrand wuchsen einige der seltenen Fransigen Wulstlinge. Den ersten Gallenröhrling und den ersten Safrangelben Scheidenstreifling lichtete ich auch ab. Ansonsten schoben wieder einige Violettstielige Pfirsichtäublinge (die Mehrzahl auf dem 1. Foto rechts) und Pfifferlinge nach. An dem dortigen Bach entdeckte ich eine Schwanenfamilie.

Viele Grüße Michael«

(5 Fotos © Michael)

Das 2. Foto rechts zeigt einen prächtigen Safrangelben Scheidenstreifling, dessen Riefung und genatterter Stiel gut zu erkennen sind. Diese Pilzart steht am liebsten bei Birken. Alle Scheidenstreiflingsarten haben ein Universalvelum (kein Teilvelum) und deshalb keinen Ring am Stiel. Sie sind alle essbar, ihr Geschmack ist nussig-mild.

Blau = ungenießbar

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Foto: Fransige Wulstlinge, zu erkennen am von Hüllfetzen schütter bedeckten Hut und am fransigen Behang der Hutränder, sind ausgezeichnete Speisepilze. Zwei Tage später dürfte dieser Pilz einen wie zerfetzten Gesamteindruck machen. Man sollte diese Pilzart nur ernten, wenn man sie »todsicher« vom Pantherpilz unterscheiden kann. Wie der Scheidenstreifling, so ist auch dieses ein formschönes Exemplar, fotografiert zum rechten Zeitpunkt, um die Charakteristika des Pilzes hervorzuheben. Fransige Wulstlinge zeigen Kalkböden an und stehen gerne an wärmebegünstigten Stellen bei Hainbuchen.


Foto: Sowohl die schwach rosa überhauchten Röhren als auch das derb dunkelbraun gemusterte Netz zeigen: es ist ein zwar nicht giftiger, aber ungenießbarer Gallenröhrling. Manchem Pilzfreund geriet er schon in die Pfanne. Ein einziges Exemplar genügt, und die gesamte Pilzpfanne, auf die man sich so freute, ist für die Tonne.

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Foto: Da gestern bereits die Geier im Anflug waren, sollen heute die Schwäne nicht zu kurz kommen. Michaels Foto zeigt eine Schwanenmutter mit ihrem noch flauschigen Nachwuchs.

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Geier-Attacken im Schwäbisch-Fränkischen Wald - und trotzdem gab es für Heiko elf Sommersteinpilze


Foto: Die Unversehrtheit dieser zwei Sommersteinpilze war eher die Ausnahme: Die Schnecken würden sich »wie die Geier auf jeden Pilz stürzen«, fasst Heiko seinen Eindruck vom heutigen morgendlichen Pilzgang im Schwäbisch-Fränkischen Wald zusammen. (Foto © Heiko)

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Heiko schreibt am 8. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch ich kann - wie Ronny in seiner Pilznachricht unter dieser - von einer erfolgreichen Tour aus dem Schwäbisch-Fränkischen Wald berichten. Ich beschränkte meine Suche am heutigen Mittwochvormittag auf die lange vermissten Sommersteinpilze in Buchen- und Eichenwäldern und freute mich über insgesamt 11 Exemplare. Ein tolles Erlebnis und Ergebnis!

Nach wie vor zeigt sich, dass sich die Schnecken wie die Geier auf jeden Pilz stürzen. Die beiden schönen Funde auf meinem Bild blieben in ihrer Unversehrtheit eher die Ausnahme.

Dass sich plötzlich aber doch noch Sommersteinpilze zeigen, wo es doch seit mindestens einer Woche keinen Tropfen Regen gab, kommt für mich ziemlich überraschend. Aber genau diese unvorhersehbaren Funde und schönen Momente machen für mich den Reiz am Pilze sammeln aus. Es ist eben doch nicht alles planbar.

Hoffentlich war es der Beginn einer Glückssträhne...

Vielen Dank mal wieder Dir, lieber Heinz-Wilhelm, für Deine unermüdliche Arbeit!

Herzliche Grüße Heiko«

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Noch trägt der sehr trockene Schwäbisch-Fränkische Wald ausgezeichnete Speisepilze


Foto: Obwohl es im Suchgebiet von Ronny im Schwäbisch-Fränkischen Wald bei Sulzbach a. d. M. sehr trocken war, trug er einen ansehnlichen Gesamtfund zusammen, zu dem sowohl schöne Sommersteinpilze als auch Pfifferlinge gehörten. (Foto © Ronny)

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Ronny schreibt am 8. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch im Schwäbisch-Fränkischen-Wald kommt das Pilzwachstum wieder in Gang.

Auf meiner heutigen Tour nahe Sulzbach an der Murr konnte ich in einem sehr trockenen Waldstück ein paar Funde machen: Sommersteinpilze, Flockenstieliger und Netzstieliger Hexenröhrling, Ziegenlippen, Echte und Blasse Pfifferlinge, Frauen- und Speisetäublinge, einige junge Perlpilze. Auch einen Strubelkopfröhrling fand ich, der jedoch im Wald blieb.

Was wir in unserer Region dringend brauchen würden, wäre Regen.

Ich wünsche allen Pilzfreunden weiterhin tolle Funde und viel Spaß auf ihren Touren.

Bis bald, Ronny - Pilzfreund71 auf YouTube«


Bei Calw: Eine Farbenparade der Flockis und eine genehmigte  Waldsünde


Foto: Zwei wirklich untadelige Flockenstielige Hexenröhrlinge! Sie hätten vielleicht etwas mehr Wachstumsumgebung vertragen; bei der Schönheit der Pilze ist es interessant zu wissen, wie sie auf ihre Umgebung wirken und wie die Umgebung auf sie einwirkt. Die braunen, organgeroten und rotgelben Farbtöne dieser schönen Pilze sind immer wieder ein Augenschmaus!


Heiko und Ronny schreiben am 6. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

zusammen mit Pilzfreund Ronny kann ich von einer heutigen Vormittagstour durch die Wälder in der Region Calw im Nördlichen Schwarzwald berichten. Wir suchten moosbedeckte Nadelwälder auf, die wir schon aus den herbstlichen Monaten als ertragreiche Plätze von Fichtensteinpilzen schätzen.

Wir hatten durchwegs den Eindruck, dass diese Ecke Baden-Württembergs deutlich mehr Regen abbekommen hat. Und so wurden wir von einer recht großen Vielfalt verschiedener Pilze überrascht. Auch freuten wir uns darüber, dass sich der Schneckenbefall wirklich in Grenzen hielt.

In unserem Sammelkorb landeten schließlich schöne Exemplare vom Flockenstieligen Hexenröhrling, ein Frauentäubling, zwei Rotfussröhrlinge, ein Sandröhrling, ein Fichtenreizker (Foto rechts) sowie zwei Falsche Anhängselröhrlinge, die auf den sauren Böden von Nadelwäldern wachsen. Sie gehören zu den geschützten Arten. Weil wir aber über zwei Dutzend fanden, haben wir uns zur Mitnahme von zwei Exemplaren durchgerungen.

Des Weiteren sahen wir Perlpilze und Graue Wulstlinge und an Giftpilzen Narzissengelbe Wulstlinge sowie Schönfußröhrlinge.

Nach langer Durststrecke war das wirklich wieder ein schöner und ertragreicher Pilzgang in schönster Kulisse, der uns für die nächsten Wochen hoffnungsvoll stimmt.

Wir grüßen Dich und alle Pilzfreunde und wünschen einen erfolgreichen Start in die neue Woche

Ronny (Pilzfreund 71 @ YouTube) & Heiko«

(3 Fotos © Heiko)

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Foto: Ein schöner Fund für Ronny und Heiko mit der Übermacht von prächtigen, farbenfrohen Flockenstieligen Hexenröhrlingen. Rechts oben zwei Falsche Anhängselröhrlinge, die ihnen bei über 24 gefundenen Exemplaren gerne gegönnt seien.


Eine Schneiderrunde für Felix, die dennoch schön war

Felix schreibt am 5. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich auf der Suche nach neuen Pilzstellen in den Wäldern rund um Warmbronn im Landkreis Böblingen. Leider fand ich innerhalb eineinhalb Stunden Nullkommanull Pilze.

Vielleicht war es nicht der günstigste Zeitpunkt, um auf unbekanntem Terrain zu suchen, denn die Bereiche ohne schützende Laubschicht waren doch schon recht trocken. Schade, aber eine schöne Runde im Wald war es allemal.

Viele Grüße Felix«


Auch ohne Sommersteinpilze war Felix' Familie mit seinem Pfifferlingsfund zufrieden


Felix schreibt am 3. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder in den Wäldern bei Leonberg.

Nach zwei Stunden hatte ich mein Körbchen mit Pfifferlingen halb gefüllt. In allen Größen standen sie unter Eichen, besonders in feuchten Laubmulden, wo sie sich mal besser, mal weniger gut versteckten. Neben ein paar Semmelstoppelpilzen und wenigen Täublingsstümpfen war ansonsten rein gar nichts zu finden.

Das hat mich überrascht, weil ich aufgrund der Feuchte auf einen zweiten Schwung Sommersteinpilze gehofft hatte. Aber meine Familie war auch so zufrieden mit mir und meinem Fund. Ich habe die Pilze für das leckere Wochenendessen noch zu später Stunde geputzt (Foto rechts) und sie dürfen jetzt bei ihnen angemessenen Temperaturen im Kühlschrank übernachten.

Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende!

Felix«

(Foto © Felix)

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Steinpilze, Pfifferlinge und flatternde Edelsteine im Schönbuch


Foto: Dafür, dass sich die Schnecken an ihm verköstigten, ist dieser Steinpilz noch ganz schön groß geworden und recht gut erhalten. (3 Fotos © Renate)

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Renate schreibt am 3. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

anbei schicke ich Dir die Fotos von einigen meiner heutigen »Findlinge«, die mir im Schönbuch ins Körbchen gehüpft sind.

Es gab viele Pfifferlinge und auch einige Fichtensteinpilze, von denen die meisten aber überständig oder vermadet waren. Leider.

Aber immerhin blieben mir noch genügend von diesen Herrlichkeiten für eine schöne Pilzpfanne übrig. An einem Baumstumpf im Fichtenwäldchen begrüßte mich der erste Fliegenpilz im Moos - welch ein hübscher Anblick! Ich war heute sieben Stunden unterwegs und zu meinen Funden gesellten sich zum Schluss noch einige schöne Frauentäublinge.

Besonders gefreut habe ich mich über die Begegnung mit etlichen Großen Schillerfaltern. Was für wunderbare, fliegende Edelsteine sie sind! Außerdem habe ich noch Große Perlmuttfalter, Admiral und Zitronenfalter gesehen. Ich freute mich sehr über die Vielfalt an Schmetterlingen, die es bei uns im Schönbuch noch gibt.

Dir und allen Pilzfreunden wünsche ich ein wunderbares, entspanntes Wochenende!

Mit herzlichen Grüßen Renate«


2 Fotos: Ein junger Steinpilz, auch schon angefressen... Und einige Blasse Pfifferlinge im Moos.




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Den Täublingen gefällt die Trockenheit - 6 verschiedene Arten für Michael


Foto: Täublinge fühlen sich bei Wärme und Trockenheit wohl. Sechs verschiedene Arten hat Michael gefunden. (2 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 3. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die letzten beiden Tage war ich zusammen mit Yoga und Suri im Bereich Hochstetten und in Kronau unterwegs. Wir fanden Pfifferlinge, Filzröhrlinge, einen Flocki, Violettstielige Pfirsichtäublinge, Rote Heringstäublinge, Frauentäublinge, Speisetäublinge, Apfeltäublinge und Grüngefelderte Täublinge.

Der Waldboden ist schon wieder stark ausgetrocknet, Regen nicht in Sicht.

Viele Grüße Michael, Suri und Yoga«


Foto: Es sieht ganz danach aus, als würde es einmal wieder ein starkes Jahr der Violettstieligen Pfirsichtäublinge werden. Sie sind sehr gute Speisepilze und wachsen in manchen Jahren zuhauf.


Ortenau: Süße Düfte am Bach und ein Pilz als Wetterfrosch


Eva schreibt am 2. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auf deinem Pilz-Ticker ist ja ganz schön was los!

Da mache ich gerne mit, nur lassen sich bei uns in der Ortenau noch kaum Pfifferlinge finden. Eher haben wir es mit Flockenstieligen Hexenröhrlingen und Hainbuchenraufüßen zu tun. Davon konnte ich heute auch einige mitnehmen, zusammen mit einer Ziegenlippe und kleinen Pfifferlingen.

Entlang von Bächen blüht jetzt das duftende Mädesüß, woraus sich zusammen mit anderen Wildkräutern ein wohlschmeckender Likör bereiten lässt.

Besonders sehenswert finde ich  auch den kleinen Wetterstern (2. Foto rechts), der sich seiner Umgebung perfekt angepasst hat. In Südostasien wird er angeblich im im jungen Alter gegessen, bei uns ist er einfach ein Genuss fürs Auge.

Herzlichen Gruß an Dich und die vielen anderen Pilzsammler. Ich bin jeden Tag gespannt, wer was wo finden konnte.

Eva«

Blau = ungenießbar

Besuche meinen Blog unter www.waldfeldgarten.blog

(2 Fotos © Eva)

Anm.: Der Wetterstern kann seine sternförmig aufgerissene Außenhülle (Exoperidie) bei Trockenheit um die die Sporen bergende runde Innenkugel (Endoperidie) schließen, um sie vor Austrocknung zu schützen. Der Pilz reagiert damit auf Veränderungen der Luftfeuchtigkeit, woher er seinen Namen bezog.

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Freiburg: Für die herrlichen Sommersteinpilze musste sogar schon die Trockenmaschine angeschmissen werden


Foto: Ganz aus dem Häuschen war Leonie, als sie in ihrer Lieblingspilzecke bei Freiburg/Br. ihre ersten Sommersteinpilze fand. Und sogar schon einige überständige Riesen, von der es vergangene Woche noch keine Spur gab. Pfifferlinge, groß und klein, gab es noch dazu. Und danach, natürlich, eine tolle Pilzpfanne mit handgemachten Spätzle. (3 Fotos © Leonie)

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Leonie schreibt am 2. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

endlich, endlich, nach drei erfolglosen Versuchen in unserer kleinen Lieblingspilzecke bei Freiburg waren sie gestern plötzlich da, die Sommersteinpilze! Einige riesige Exemplare waren sogar schon drüber, die mussten wir stehen lassen. Wo haben die sich letzte Woche bloß versteckt?

Wir waren jedenfalls ganz aus dem Häuschen und feierten die ersten Funde mit handgemachten Spätzle und einer tollen Pilzpfanne. Und sogar unsere Trockenmaschine musste angeschmissen werden...

Das stimmt schon, Schnecken und Maden sind im Moment ziemlich hungrig, aber wenn es so viele Pilze gibt, teile ich den ein oder anderen gerne ;)

Viele Grüße, Leonie aus Freiburg«


2 Fotos: Große und kleine Sommersteinpilze warteten auf Leonie. Sie war an dieser Stelle schon im vergangenen Jahr erfolgreich gewesen.


Trotz magerer Ausbeute freut sich Heiko: Jetzt sind einfach mal die Pilzsucher anderer Regionen an der Reihe


Foto: Nach schweißtreibender Suche bei annähernd 30 Grad fand Heiko diesen Sommersteinpilz. Es sollte der einzige nach drei Stunden strapaziöser Suche im Schwäbisch-Fränkischen Wald bleiben. (Foto © Heiko)

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Heiko schreibt am 1. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,
heute Nachmittag bin ich bei nahezu 30 Grad durch schöne Laubwälder in Hanglage im Schwäbisch-Fränkischen gewandert.

Einen wirklichen Schub an Röhrlingen wie 2019 kann ich nicht erkennen. Und tendenziell kehrt gerade die Trockenheit zurück. Drei Stunden akribische Suche trugen meinem Körbchen den Fund von einem Sommersteinpilz sowie eine r Handvoll schöner Exemplare von Goldröhrlingen ein.

Anzumerken ist, dass Baden-Württemberg die letzten Jahre sehr verwöhnt von Pilzen war. Dieser Sommer scheint es dagegen mit anderen Regionen gut zu meinen, deren Pilzsucher es gewiss verdient haben, auch einmal wieder in den Genuss schöner Funde zu kommen.

Ich drücke allen die Daumen!

Herzliche Grüße Heiko«


Südwestlicher Schwarzwald: Wettlauf gegen Schnecken, Maden und ausländische Konkurrenz


Oliver schreibt am 1. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

langsam geht es im südwestlichen Schwarzwald los mit der Pilzvielfalt. Natürlich befinden wir uns auch hier im Wettlauf mit den Schnecken und mit polnischen Pilzsuchern, die durch die Wälder streifen.

Es gibt auch ein paar seltenere Exemplare wie den Falschen Anhängselröhrling (Foto rechts) und den für unsere Wälder eher seltenen Sandröhrling. Am verlässlichsten, auch wegen ihres verminderten Schnecken- und Madenfraßes, sind noch die Flockenstieligen Hexen. Mit verwertbaren Steinpilzen ist es in dieser Hinsicht eher schwer. 

Ich hoffe, wie gewiss viele andere Pilzfreunde auch, auf Regen und Wärme!

Viele liebe Grüße Oliver«

(3 Fotos © Oliver)

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2 Fotos: Auf die Flockenstieligen Hexenröhrlige ist derzeit und wohl nicht nur im südwestlichen Schwarzwald noch am ehesten Verlass, was ihre Unversehrtheit von Schnecken- und Madenschäden betrifft.


Backnang: Die Steinpilzopas sind schon grau geworden


Foto: Das Ergebnis von Ronnys Feierabendrunde bei Backnang wurde dominiert von vier bereits ergrauenden Sommersteinpilzopas sowie von einigen Lungenseitlingen. (Foto © Ronny)

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Ronny schreibt am 1. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auf meiner gestrigen Feierabendrunde konnte ich am Waldrand eine schöne Entdeckung machen: vier ausgewachsene Sommersteinpilze standen wie bestellt und nicht abgeholt direkt am Waldweg. Außer ein wenig Schneckenfrass am Stiel waren die Pilz-Opas in einem noch guten Zustand.

Ein paar Kurven weiter staunte ich nicht schlecht, als ich auf Buchentotholz junge Lungenseitlinge finden konnte. Den Abschluss der Runde machten einige Bereifte Pfifferlinge.

Ich wünsche allen Pilzfreunden weiterhin schöne Funde und eine tolle Saison!

Liebe Grüße und bis bald, Ronny (Pilzfreund71 auf Youtube)«


Angelika hofft auf den angekündigten Regen Mitte der Woche bei Calw


Foto: Das Ergebnis von einer Stunde Waldgang bei Calw reichte für Angelika, um eine Pilzpfanne zusammenzutragen. Am Wochenende will sie ihr Glück erneut versuchen. (Foto © Angelika)

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Angelika schreibt am 29. Juni 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich in der Nähe von Calw im Nordschwarzwald unterwegs. Obwohl es nur vereinzelt Pilze gab, war erkennbar, dass sich so langsam immer mehr tut.

Eine Stunde Waldgang reichte, um ein gutes Pilzmahl zusammenzutragen. Wenn ich noch länger Zeit gehabt hätte, wäre es gewiss noch mehr geworden.

Gefunden habe ich drei Flockenstielige Hexenröhrlinge, drei Fichtensteinpilze und einige Rotfußröhrlinge. Ein alter Birkenpilz, ein überständiger Falscher Anhängselröhrling, Perlpilze, Graue Wulstlinge und Schönfußröhrlinge durften im Wald bleiben.

Laut Wetterprognose soll es in diesem Waldgebiet am Mittwoch und Donnerstag regnen. Deshalb werde ich wohl am Wochenende erneut vorbeischauen.

Liebe Grüße Angelika«


Leonberg: Vom schön anzuschauenden Sommersteinpilz stand in Wirklichkeit nur noch die Hülle


Felix schreibt am 28. Juni 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

leider gab es seit unserem ersten Steinpilzfund bis auf ein paar wenige Pfifferlinge eine lange Zeit keine Pilze für uns. Aber der Regen der vergangenen Zeit hat in den Wäldern bei Leonberg viel bewirkt und so konnten wir am Samstag an die 15 Sommersteinpilze finden.

Weil die Schnecken vieles runtergefressen hatten, mussten wir die Pilze konzentriert suchen. Die Reste zeigten uns, dass wir ein paar Tage zu spät unterwegs waren. Auch der junge Steinpilz auf dem Foto rechts war vom Stiel bis in die Hutränder völlig zerfressen. Kleine Pfifferlinge, die wir letztes Wochenende stehen gelassen hatten, waren bis zum Erdreich hinab vertilgt worden.

An den uns bekannten Stellen kam dennoch eine kleine Mahlzeit zusammen. Neben Pfifferlingen und Sommersteinpilzen fanden wir einen Körnchenröhrling, zwei junge Schirmpilze und einen Frauentäubling

Die Pilze gab es scharf angebraten zur Abwechslung mal auf einem Butterbrot - ein herrlicher Genuß. Hier sind einige Gewitter vorbeigezogen, der Waldboden ist feucht und so hoffen wir auf ein weiteres Pilzwachstum für uns und alle anderen Pilzbegeisterten - und nicht für die Schnecken.

Ein Hoch auf den Pilzticker und die vielen tollen und für uns sehr informativen Beiträge!

Viele Grüße Lasse und Felix«

(Foto © Felix)

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Auch Mona und Martin finden im Schönbuch ihre ersten Steinpilze 2020


Foto: Ein strammer Steinpilz und ein paar goldgelbe Knöpfchen für die Garnierung: Mona und Martin freuten sich vor allem über ihre ersten Steinpilzfunde in diesem Jahr. Fundort war der Schönbuch bei Herrenberg. (Foto © Mona)

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Mona schreibt am 28. Juni 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach einigen eher erfolglosen Pilzgängen in letzter Zeit hatten wir heute etwas mehr Glück. Im Schönbuch oberhalb von Herrenberg konnten wir eine Handvoll Pfifferlinge, einen kleinen Sommersteinpilz sowie einen frühen Fichtensteinpilz finden. Die Steinpilze waren nicht ganz madenfrei, aber den Hut sowie den halben Stiel konnten wir jeweils gut verwerten.

Das Pilzwachstum ist in diesem Waldstück noch eher zurückhaltend, die ersten Frauentäublinge sind schon alle den Schnecken zum Opfer gefallen, ebenso die Perlpilze.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde, Martin und Mona«


Heikos frühmorgendlicher Waldgang gegen den
Fressfeind Nummer 1


Foto: Einer von fünf Sommersteinpilzen, die Heiko heute Vormittag fand. Die Schnecken haben sich an diesem Exemplar noch verträglich zurückgehalten. (Foto © Heiko)

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Heiko schreibt am 28. Juni 2020:

»Guten Morgen Heinz-Wiilhelm,

ich komme gerade von einer morgendlichen Tour aus dem Wald im Kreis Böblingen zurück. Um 06:30 Uhr stand ich schon mit dem Körbchen unter dem Arm im Laubwald, um das Rennen gegen die Schnecken vielleicht dieses Mal zu gewinnen.

Es wanderten fünf jüngere Sommersteinpilze in meinen Korb, aber die Schnecken kennen eben keinen nächtlichen Schlaf und haben meinen Funden schon wieder ziemlich zugesetzt. Es drückten sich zudem viele junge Täublinge aus dem Erdreich, so dass ich mir für die kommende Woche einiges verspreche.

Herzliche Grüße Dir und allen Pilzfreunden, Heiko«


Die Zeit des Leidens ist vorbei: Endlich Sommersteinpilze im Schwäbisch-Fränkischen Wald


Foto: Eine Pracht, dieser Sommersteipilz! Ronny musste dieses Jahr in seinem Hauswald, dem Schwäbisch-Fränkischen Wald, vier Wochen länger als üblich warten, bis sich die ersten ihrer Art blicken ließen. (3 Fotos © Ronny)

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Ronny schreibt am 27. Juni 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

auf meiner heutigen Pilz-Tour hatte ich Glück! Nach langer Suche kann ich nun endlich die langersehnten Funde von Sommersteinpilzen in der Nähe von Sulzbach im Schwäbisch-Fränkischen-Wald verkünden. Sie haben dieses Jahr bei uns vier Wochen Verspätung.

Weitere Röhrlingsfunde waren die von Rotfüßen, Goldröhrlingen und Netzstieligen Hexenröhrlingen.

Aber auch andere schöne Pilzfunde wie Bereifte Pfifferlinge und Echte Pfifferlinge ließen mein Herz höher schlagen. Hinzu kamen noch Frauentäublinge, Perlpilze und  Graue Wulstlinge.

Die mehrstündige Runde durch die Wälder war bei über +30°C überaus kräftezehrend, doch jeder einzelne Fund und die ständige Neugier, ob im Nachbartal nicht noch weitere Überraschungen auf mich warten könnten, trieben mich voran.

Ich wünsche allen Pilzfreunden für Glück & Erfolg und hoffe, dass das Pilzjahr 2020 ein voller Erfolg wird!

Liebe Grüße von Ronny  (Pilzfreund71 auf Youtube)«

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Foto: Und weil es so schön war, noch ein Sommersteinpilz, diesmal im verwelkten Laub.

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