Pilz-Ticker-Bawue
(Baden-Württemberg)



Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs







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Michaels geselliger Abend für acht Freunde

Bärlauchsüppchen an gebackenem Schwefelporling und Wildpilzgulasch mit Spätzle und Schwarzen Nüssen


Michael schreibt am 17. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

»Frühjahr küsst Spätjahr« - so nenne ich mein Gericht, das ich gestern für acht meiner Freunde zubereitet habe.

Es gab ein Bärlauchsüppchen an gebackenem Schwefelporling (Frühjahr) als Vorspeise (2. Foto rechts) und ein herzhaftes Wildpilzgulasch mit Spätzle und schwarzen Nüssen (Spätjahr) zum Hauptgang (1. Foto rechts). Dazu verschiedene selbstgemachte Fruchtweine. Damit stand einem geselligen Abend nichts mehr im Wege.

Optisch fand das Essen Anlehnung an bereits früher von mir zubereitete Gerichte.

Viele Grüße Michael und Suri«

(2 Fotos © Michael)

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Nach wie vor Prachtsteinpilze in der Region Calw - und die Hoffnung auf weitere Funde


Foto: Fichtensteinpilze, wie sie schöner kaum sein könnten, fanden Heiko und Ronny in Heikos Stammwäldern bei Calw. Dazu gehörte auch dieser Prachtkerl. (3 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 16. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wie bereits angekündigt, zog es Pilzfreund Ronny und mich heute Vormittag noch einmal in meine Stammwälder bei Calw. Nachdem ich hier letzten Dienstag schon von winterlichen Funden berichten konnte, wurden wir auch heute noch einmal reichlich beschenkt.

Neben einem Dutzend schöner knackiger Fichtensteinpilze fanden wir auch wieder Maronenröhrlinge, Flockenstielige Hexenröhlinge, Reizker sowie Trompetenpfifferlinge. Die beiden Letztgenannten wachsen nach wie vor massenhaft.

Das makellose große Exemplar eines Fichtensteinpilzes war Ronnys grandioser Abschlussfund eines herrlichen Männerausflugs am Samstagvormittag.

Die Hoffnung, dass wir auch im Dezember noch das ein oder andere Exemplar aufstöbern werden, ist noch am Leben. :-)

Beste Grüße Dir und allen Pilzfreunden von

Ronny und Heiko«

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Foto: Auch dieses Exemplar reihte sich mühelos in den Reigen überaus prächtiger Steinpilzfunde ein. Heiko und Ronny hoffen auf weitere Funde - sofern die Temperaturen mitspielen.






Der schöne Steinpilz rundete ein tolles Pilzjahr für Matze im Mainhardter Wald ab


Matze schreibt am 16. November 2019:

»Hallo,

ich habe heute im Mainhardter Wald das Pilzjahr mit dem Sammeln von frostresistenten Trompetenpfifferlingen beendet. Der Fund eines schönen Steinpilzes (Foto rechts) rundete das tolle Pilzjahr ab.

Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Gruß aus dem Mainhardter Wald, Matze«

(Foto © Matze)

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Ein Pilzgang mit erstaunlichem Ernteergebnis für Renate im Schönbuch


Foto: Allerhand hat Renate da am Donnerstag zusammengetragen. Die zwei Champignons eröffneten den Reigen ihres Fundes, zu dem auch einige der in diesem Jahr fast seltenen Totentrompeten gehörten. Und einige Federn vom Eichelhäher. (3 Fotos © Renate)

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Renate schreibt am 16. November 2019:

»Guten Tag, lieber Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,

zum Beinahe-Abschluss meiner persönlichen Pilzsaison möchte ich mich auch noch einmal kurz melden.

Ich bin vorgestern nochmals am Rand des Schönbuchs unterwegs gewesen. Auch hier hatten wir einen ziemlich heftigen Kälteeinbruch, und morgens, als ich vorgestern losgegangen bin, lag bereits dicker Raureif auf den Streuobstwiesen am Waldrand. Auf einer der Wiesen habe ich an einem meiner Stammplätze bereits zwei herrlich knackige Wiesenchampignons von beachtlicher Größe einsammeln können. Sie hatten noch nicht unter dem Nachtfrost gelitten.

Mein Streifzug durch ein großes Fichtenwaldstück blieb ergebnislos. Dort gab es keine Pilze mehr. Dagegen habe ich dann in einem Laubmischwald und in einem anderen Buchenwald noch wunderbare junge Steinpilze aus dem Laub geholt. Später dann habe ich in einem anderen Waldstück unter einer Buche eine Handvoll meiner heißgeliebten Totentrompeten gefunden. Leider gibt es in diesem Jahr kaum welche an meinen gewohnten Plätzen.

Dafür gesellten sich etliche Schusterpilze, Trompetenpfifferlinge und ganz wenige Maronen zu meiner Sammlung. Es war ein ordentlicher Korb voll, den ich da zum Schluss zu schleppen hatte. Leider hatten die Pilze sehr viel Schneckenfraß und sogar die ganz jungen Exemplare waren zudem noch in fast allen Stielen sehr vermadet, weshalb viel Abfall anfiel. Das bin ich um diese Jahreszeit eigentlich nicht gewöhnt. Meistens sind ja die Pilze bei Temperaturen unter 10 Grad ganz sauber und madenfrei. Das ist in diesem Jahr bei uns hier nicht der Fall.


Foto: Die Steinpilze wurden »aus dem Laub geholt«, wie Renate schreibt. Im Fichtenwald gab es dagegen gar keine Pilze mehr.

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Nun hoffe ich noch auf den einen oder anderen erfolgreichen Pilzgang, falls der Frost sich nicht zu lange hält. Ich habe in manchen Jahren an meinen Stammplätzen noch in der ersten Dezemberdekade tadellose Steinpilze gefunden, die sich tief ins Laub eingekuschelt hatten.

Zum Abschluss Dir, lieber Heinz-Wilhelm, herzlichsten Dank dafür, dass Du so viel Zeit und Mühe aufwendest, um uns Pilzsammler in ganz Deutschland immer auf dem Laufenden über Wachstum und Vorkommen zu halten und um mit so viel Geduld die einzelnen Beiträge zu kommentieren. Welch ein immenser Aufwand! Danke!

Natürlich geht mein Dank auch an all die unzähligen unverdrossenen Pilzsammler, die regelmäßig ihre Beiträge einstellen. Es ist für mich schon zur Gewohnheit geworden, täglich nachzuschauen, was es Neues gibt, nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch in anderen Bundesländern. Ich hoffe, dass Ihr alle mit Eurer Ernte zufrieden seid.

Herzliche Grüße an Dich, lieber Heinz-Wilhelm, und an alle Pilzfreunde von

Renate«

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Foto: Totentrompeten zählen in diesem Jahr zu den Pilzen, die sich sehr zurückhielten. Doch erinnern wir uns: in den vergangenen zwei, drei Jahren gab es sie beinahe im Überfluss.





Sehr lesenswert!

»Stockschwämmchensicherheit«: Wie sich Michael vor Fehlgriffen gegenüber dem tödlichen Doppelgänger schützt


Michael schreibt am 14. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

hier mal ein paar meiner aktuellen Funde der vergangenen Tage.

Langsam, aber sicher geht es mit den herbstlichen Pilzen zu Ende, da auch wir bereits die ersten Nachtfröste um die -2 Grad hatten.

Lediglich einen schönen Steinpilz konnte ich noch finden. Es wird wohl mein letzter 2019 gewesen sein.

Ansonsten landeten noch Schopftintlinge, Hallimasche, ein Edelreizker, ein Violetter Rötelritterling, ein Kuhmaul, Trompetenpfifferlinge, frostfreie Maronen, Frostschnecklinge (dunkle Pilze, 3. Foto rechts), Herbstrotfüße sowie ein Judasohr im Körbchen.

Erfreuen kann man sich derzeit am Anblick der Gruben- und Herbstlorcheln, die fast überall massig zu finden sind, von deren Verzehr aber die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) wegen nachgewiesener toxischer Inhaltsstoffe abrät. 

Überrascht war ich angesichts der tiefen Temperaturen von dem starken Schub der Stockschwämmchen (1. Foto rechts), die ebenfalls im Körbchen ihren Platz fanden.

Stockschwämmchensicherheit

Für die Stockschwämmchensammelanfänger habe ich ein gutes Konzept, um auf Nummer sicher zu gehen und sie von den sehr giftigen Nadelholzhäublingen (Gifthäublingen) zu unterscheiden:

Ich schaue mir bereits im Wald jedes Stockschwämmchen einzeln an. Daheim entferne ich alle Stiele, reihe sie auf und lichte sie zusätzlich ab (2. Foto rechts). Bei diesem Vorgehen kontrolliert man die Pilze drei Mal und hat zudem noch ein Foto.

Das Ganze nenne ich »Stockschwämmchensicherheit«.   

Viele Grüße Michael«

(3 Fotos © Michael)

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Ein lehrreicher Pilzgang mit einer ausgewiesenen Expertin im Schwäbisch-Fränkischen Wald


Patrick schreibt am 12. November 2019 zu diesem Foto:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich wurde vor kurzem im Schwäbisch-Fränkischen Wald auf eine private Pilztour von einer netten Pilzsachverständigen mitgenommen. Diese ganz bunte Mischung - mit vielen mir bisher unbekannten Pilzen - landete in meinem Korb.

Ich zähle von links beginnend die 15 verschiedenen Pilzarten auf (alle essbar):

Violetter Röttelritterling, Roter und Violetter Lackpilz, Trompetenpfifferling, Filziger Gelbfuß (der feinfilizige Hut ist namengebend; ein Fichtenbegleiter in mittleren bis höheren Gebirgslagen), Nelkenschwindling, Flockenstieliger Hexenröhrling, Perlpilz, Herbstrotfuß, Maronenröhrling, Birnenstäubling, Schafchampignon, Semmelstoppelpilz, Anistrichterling sowie Goldzahnschneckling (Foto unten).

Auch Letzterer ist essbar; seine bärtig-filzigen Flocken am Hutrand verfärben sich leuchtend gelb (namengebend!), auch an übrigen Fruchtkörperteilen starker Drang zu Gilben und Gelbfleckung (vor allem bei Reibung) bis hin zu durchgängiger Gelbfärbung im Alter.

Besonders die letztgenannten beiden Pilze haben einen sehr intensiven und besonderen Geschmack (Anis bzw. seifig-blumig), der vermutlich nicht in jedes Pilzgericht gleich gut passt. Es sei denn, man steht auf regelrecht parfümierte Pilzgerichte.

Es war ein tolles Erlebnis, von einer ausgewiesenen Pilzexpertin diese Pilze gezeigt bekommen zu haben. Ich freue mich schon auf die nächste Pilzsaison!

Danke und Viele Grüße, Patrick«

(2 Fotos © Patrick)

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Foto: Goldzahnschnecklinge sind, wie alle Schnecklinge, späte Pilze im Jahreskalender. Beim linken Exemplar mit fast ausgebreitetem Hut ist die namengebende Zahnung am Hutrand ganz gut zu erkennen.

Zu Schnecklingen gibt es eine spannende Hintergrundgeschichte: Dr. Norbert Arnold vom Leibnizinstitut für Pflanzenbiochemie (Halle/Saale) war bei seinen spätherbstlichen Pilzgängen im Harz aufgefallen, dass Schnecklinge fast nie von Krankheitserregern oder Parasiten zersetzt werden. Er isolierte aus den Pilzen eine Vielzahl von antibiotischen Inhaltsstoffen, die gegen Bakterien und parasitische Pilze aktiv sind. Dabei entdeckte er eine Substanz, die schon in äußerst geringer Konzentration den Erreger der Kraut- und Knollenfäule abtötet. Die Kraut- und Knollenfäule mindert den weltweiten Kartoffelertrag um ein Fünftel.

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Pilzwelt verrückt im nördlichen Schwarzwald: Schnee und Frost treiben die Steinpilze zu traumhaftem Wachstum


Heiko schreibt am 12. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

vorab: wenn Du das Foto (rechts) mit der BILD von heute nicht veröffentlichen willst, hätte ich damit kein Problem. Es soll auch nicht zu dekadent oder wie ein schlechter Entführungskrimi wirken. Ich möchte mit dem Foto nur belegen, was inmitten von Schnee und Frost noch möglich ist.

Ich wollte die heutige Vollmondphase nutzen und bin daher heute, also Dienstagmorgen, noch einmal zu einer zweieinhalbstündigen Tour in mein Pilzgebiet bei Calw im nördlichen Schwarzwald aufgebrochen.

Entgegen aller Prognosen und Wetterlagen mit konstanten nächtlichen Temperaturen im Minusbereich wurde ich in dicker Winterbekleidung inklusive Mütze und Handschuhen noch einmal mit 15 herrlichen Fichtensteinpilzen und zwei Dutzend bester Maronen belohnt. Was aufgrund der Jahreszeit zunächst unmöglich und fast surreal erschien, wurde für mich schließlich zu einem der eindrucksvollsten und überraschendsten Pilztage der letzten Jahre.

Wer hätte für möglich gehalten, dass sich die Natur am 12. November noch so großzügig zeigen würde?

Geht da etwas sogar noch was im Dezember? Es bleibt auf jeden Fall hoch spannend!

Herzliche Grüße sendet Dir und allen Pilzverrückten

Heiko«

(8 Fotos © Heiko)

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Foto: So sah es heute Morgen auf der Waldwiese aus, die sich an Heikos Suchgebiet anschließt. Nur alte Hasen wissen: da geht noch was mit den Steinpilzen!


Foto: Und da prangen sie auch schon! Geradezu so, als wäre es in ihrer Hochzeit im September: drei Steinpilze trotzen dem Frost und Schnee und wachsen unbeirrt vor sich hin.


4 Fotos: Einer schöner als der andere. Bei diesen Steinpilzen möchte man nicht glauben, dass Heiko sie am heutigen 12. November erntete. Insgeheim hofft er nun sogar noch auf Dezember-Steinpilze.

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Sammelvergnügen im frostigen Schwarzwald mit neun(!) Röhrlingsarten


Foto: Schon von Eisschuppen übermantelt ist dieser noch junge, sehr gut aussehende Steinpilz. (2 Fotos © Ronny)

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Ronny schreibt am 11. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern zog es mich nochmals in den mittleren Schwarzwald. Trotz frostiger Temperaturen und einiger dünn von Schnee bedeckter Waldflächen konnte ich vereinzelt noch Funde verschiedener Waldpilze machen. Sowohl im reinen Nadelwald als auch im Laubwald bei Buchen hatte ich Glück. Alle gefundenen Pilze waren noch schön fest und völlig madenfrei. Drei Stunden war ich unterwegs. 

Am Ende lagen im Weidebett meines Korbes Trompetenpfifferlinge, Amethystfarbene Leistlinge, neun Röhrlingsarten sowie ein Reizkertrio, bestehend aus Fichtenreizkern, Lachsreizkern (stehen bei Weißtannen) und Kiefernreizkern.

Für mich persönlich war 2019 ein ausgesprochen erfreuliches Pilzjahr. Neben üppigen und ausgefallenen Pilzfunden lernte ich nette Menschen über Deine Pilzseite kennen. Aus diesen Kontakten ergaben sich Freundschaften und Beziehungen zu Menschen, die ebenso die Freude an der Natur, dem Wald und den Pilzen teilen.

Dafür möchte ich Dir ganz persönlich danken, lieber Heinz-Wilhelm. Deine Seite ist weit mehr als ein Informationsportal über die Pilzewelt.

Eine volle Tiefkühltruhe reicht einen Winter lang, Freundschaften halten mitunter ein ganzes Leben.

Liebe Grüße an Heiko, Heiner, Nicole & Lotta, Felix & Sohn und an alle Pilzfreunde von

Ronny (Pilzfreund71 bei youtube) :)«

 

Foto: Treffen der Pilze im Schnee. Einen Fund mit für die späte Jahreszeit erstaunlicher Vielfalt hat Ronny gemacht, darunter allein neun(!) Arten Röhrlinge.


Neckar-Odenwald-Kreis: Der letzte Steinpilz des Jahres war der schönste


Erdal schreibt am 10. November 2019:

»Hallo,

heute war ich noch einmal an meinem bevorzugten Steinpilzplatz in der Nähe von Lohrbach im Neckar-Odenwald-Kreis.

Nach einer sehr erfolgreichen und schönen Pilzsaison habe ich dabei meinen letzten und wahrscheinlich schönsten Steinpilz des Jahres gefunden (Foto rechts).

Viele Grüße Erdal«

(Foto © Erdal)

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Hunsrück, Hardtwald, Elsass: Eine Eskalation der Steinpilze über Wochen - bis zum heutigen Tag!


Foto: Kartonweise Steinpilze, geordnet nach Alter und Größe. Geerntet haben Thomas und Markus, wie immer, nur die besten. Bei jedem ihrer drei neuerlichen Pilztouren ließen sie hunderte großer oder überständiger Steinpilze stehen.


Thomas und Markus schreiben am 9. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,
in diesem unglaublichen Pilzherbst nutzen wir jede freie Zeit, um in den wunderschönen Wäldern des Elsass, Hunsrück und bei uns im Hardtwald Pilze zu sammeln.

Von Anfang Oktober bis jetzt dauerte die konstant starke Wachstumsperiode von Röhrlingen und insbesondere Steinpilzen. Je weiter der Herbst voranschritt, desto besser wurde die Qualität der Pilze.

Heute senden wir einige Fotos von unseren Touren 4, 5 und 6. Neben Steinpilzen gab es Unmengen von Röhrlingen aller Art. Wir sammelten aber nur Rotkappen, Schwarzhütige Steinpilze und den ein oder anderen Maronen- und Hexenröhrling.

Während Steinpilze und Fliegenpilze wirklich tonnenweise wuchsen (wir ließen hunderte Steinpilze stehen), stießen wir gerade mal auf eine Handvoll Trompetenpfifferlinge oder andere Leistlinge. Wie immer, wenn wir größere Mengen Pilze finden, haben wir wieder einen Großteil an Verwandte, Freunde und Bekannte verteilt.

Auf den Fotos findest du einige Impressionen von unseren Pilzgängen. Wir hoffen, dass der Zauber des Waldes überspringt.

Danke für die vielen interessanten Berichte im Ticker! Es ist toll zu sehen, dass 2019 in vielen Regionen endlich wieder ein starkes Pilzjahr ist. Nichts ist nämlich schlimmer als wochen- und monatelange Trockenheit ohne Pilze!

Viele Grüße von Thomas und Markus«

(13 Fotos © Thomas)

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6 Fotos: Die Steinpilze wachsen bis zum heutigen Tag, in einem Fall begünstigt vom gebündelten Sonnenlicht, dass durch eine Lücke des Hochwald-Fichten bricht. Dazu sehen wir zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge und eine Handvoll Trompetenpfifferlinge und Lacktrichterlinge.

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Foto: Ein Wächtersteinpilz. Er hat Übersicht und Überblick über die große Waldwiese und den Waldrand.

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Foto: Steinpilze, kartonweise. Die versierten Pilzsammler Thomas und Markus betonen immer wieder, dass sie einen Großteil der Pilze unter Freunden und Bekannten verschenken.

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Schwäbisch Hall: Die spätherbstlichen Pilze und Waldstimmungen erfreuen das Herz


Doris schreibt am 8. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

vorgestern habe ich bei einem Waldspaziergang noch ein Körbchen mit Maronen, Rotfüßchen und zwei Steinpilzen (Foto rechts) füllen können. Die Natur war in diesem Jahr sehr verschwenderisch mit ihren Gaben. Und ich habe sehr davon profitiert, auch wenn ich nicht mit der Sense ernte.

Gestern war ich in einem anderen Waldstück unterwegs. Dort war die Saison für Steinpilz und Co. schon beendet. Dafür gab's schöne spätherbstliche Eindrücke, die das Herz erfreuen. Unter anderem fand ich eine Gruppe verspäteter Schönfußröhrlinge. Es gibt doch immer etwas zu entdecken im Wald. Auch wenn nicht alles essbar ist.

Vor ein paar Tagen habe ich mit meinem Mann - und jetzt nur noch einem Hund - ein neues Waldstück erkundet. Es war traumhaft. Eine solche sanfte, herbstliche Atmosphäre erlebt man nicht  bei jedem Spaziergang. 

Herzlichen Dank für die vielen Stunden, die Sie für uns Pilz- und Naturfreunde  aufwenden.

Ihre Doris«

(Foto © Doris)

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Nach einem Tipp von einem Freund: Heiko findet schönste Steinpilze im Mittleren Schwarzwald bei 4 Grad


Heiko schreibt am 7. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich möchte wieder von einem fantastischen Pilzgang am heutigen Donnerstagvormittag berichten.

Nach einer Empfehlung eines Freundes machte ich mich zusammen mit meinem Nachbarn zu einer kleinen Tour bei Seewald (Freudenstadt) im Mittleren Schwarzwald auf.

Was wir in weniger als zwei Stunden fanden, war einfach unglaublich: trotz 4 Grad Außentemperatur drücken sich immer noch schönste Fichtensteinpilze aus Nadelstreu und Moos.

Wenn sich die Temperaturen weiterhin im Plusbereich halten, wird’s vielleicht sogar noch was mit einem Dezemberfund. :-)

Viele Grüße sendet Dir Heiko«

(5 Fotos © Heiko)

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4 Fotos: Steinpilzträume werden wahr - im November. Diese wirklich herrlichen Exemplare gehörten zu Heikos Fund heute Vormittag. Sie könnten kaum schöner sein!


Hohenlohe: Ralf freut sich über Violette Rötelritterlinge


Ralf schreibt am 7. November 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

durch die Steinpilzschwemme fast in Vergessenheit geraten sind wohlschmeckende Lamellenpilzarten wie z. B. Violette Rötelritterlinge (Foto rechts). Sie haben mir einen schönen Abschluss beschert. Nun kann der Winter kommen - und die Austernseitlinge hoffentlich auch. 

Gruß aus Hohenlohe, Ralf«

(Foto © Ralf)

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Ein sehr seltener, sehr guter Speisepilz: Der Falsche Schwefelröhrling oder Gelbe Hexenröhrling oder Narzissenröhrling


Foto: Der Falsche Schwefelröhrling oder Narzissenröhrling ist sehr selten und wächst überwiegend bei Buchen, seltener bei Eichen. Sein durch und durch gelbes bis gelblichweißes Erscheinungbild kommt auf diesem Foto gut zur Geltung. Seine Poren bleiben bis ins Alter gelb. Er schmeckt ähnlich wie der Flockenstielige Hexenröhrling, ist also ein sehr guter Speisepilz. (5 Fotos © Paul)

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Liebe Pilzfreunde,

zu diesen Fotos des sehr seltenen Falschen Schwefelröhrlings, der auch Gelber Hexenröhrling, Gelber Flockenstiel-Hexenröhrling, Narzissenröhrling oder Primelgelber Röhrling genannt wird, habe ich erst heute den Fundort übermittelt bekommen.

Pilzfreund Paul hatte einige dieser Pilze bereits am 25. Oktober 2019 bei Geradstetten gefunden, einem Ort der Gemeinde Remshalden im Rems-Murr-Kreis.

Der zitronen- bis schwefelgelbe Hut im jungen Alter (später bräunlich fleckend) kommt auf dem 1. Foto (oben) absolut perfekt zur Geltung.

Auf dem 2. Foto ist erkennbar, dass die Pilze keine Netzzeichnung auf dem Stiel haben.

Foto 3 und 4 verdeutlichen, dass der Pilz auf Druck und Verletzung heftig bläut.

Foto 5 gibt den Standort bzw. Fundort der Falschen Schwefelröhrlinge wieder.

(5. November 2019)

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Foto: Ein wichtiges Merkmal ist hier gut sichtbar: Falsche Schwefelröhrlinge haben keine Netzzeichnung. Außerdem deutet sich auf diesem Foto bereits an, dass der Pilz bei Berührung umgehend heftig bläut...

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Foto: ...was auch auf diesem Bild deutlich wird. Und, noch einmal, dass diese Art keine Netzzeichnung hat (siehe der Pilz links), sondern gelbliche Flocken, so wie der Flockenstielige Hexenröhrling rote Flocken hat.

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Foto: Der Drang zu heftigster Blaufärbung am gesamten Pilz - auch bei Schnitt des Fleisches und der Röhren - wird hier noch einmal sehr deutlich.


Foto: Und hier der Standort der von Paul gefundenen Falschen Schwefelröhrlinge. Sie wuchsen im lichten Buchenwald. Die Pilze benötigen gehaltvollen, basischen Boden.


Immer noch beste Steinpilze und Maronen beim Familienausflug bei Calw


Foto: Herrlich Steinpilze, immer noch, auch im November, auch gefunden von den Kindern. Noch immer lohnen die Pilzausflüge im Nördlichen Schwarzwald. Was ist das für ein Pilzjahr! (2 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 4. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

am gestrigen Sonntagnachmittag war es meine Frau, die nochmals eine Runde durch die Wälder bei Calw (Nördlicher Schwarzwald) drehen wollte. Wie hätte ich da »Nein« sagen können? 

Mit unserer jüngsten Tochter Merle ging es also zu einer 2-stündigen Runde durch die Fichten- und Buchenwälder mit schönen Funden, überwiegend von Fichtensteinpilzen und Maronenröhrlingen (Foto rechts).

Nach dem Regen und den milderen Temperaturen der letzten Tage eigentlich wieder ein herrlicher und vielversprechender Familienausflug - wenn mich meine Tochter nicht plötzlich auf ein skurriles Bild am Rande eines kleinen Trampelweges aufmerksam gemacht hätte.

An den Ästen einer alten Fichte hingen vier aufgespießte Steinpilze besten Alters (auf Höhe eines Erwachsenen). Du kannst Dir wahrscheinlich vorstellen, welche Gefühlswallungen und Fragen das bei uns ausgelöst hat. Wer macht so etwas? Und warum?

Und wie erklärt man das einem vierjährigen Kind, wenn man seinen drei Kindern doch täglich den sachgemäßen Umgang mit der Natur predigt? Sind es am Ende wir selbst mit unseren Einträgen und Veröffentlichungen, die bei manchen Menschen das Gefühl befeuern, die Natur sei ein Selbstbedienungsladen?

An umgestoßene und rausgerissene überständige Exemplare, die man schon aus einem Kilometer Entfernung erkennen konnte und stehenlassen sollte, hatte ich mich ja mittlerweile gewöhnt - aber so etwas?

Für uns steht zum Jahresausklang nun bald wieder der «Ramadama«-Tag (deutsch: Räumen tun wir!) an, den ich noch als kleiner Bub aus Münchner Zeiten in Erinnerung habe. Bepackt mit Mülltüten, werden wir also wieder für etwas Ordnung in den Wäldern sorgen. Mal sehen, ob dabei auch noch der ein oder andere Speisepilz ins Körbchen wandert.

Ein Steinpilzfund im Dezember wäre natürlich fantastisch!

Viele Grüße an Dich und alle Naturfreunde«

Lieber Heiko,

bei solchen Freveltaten sollte man gegenüber den Kindern gar kein großes Aufhebens machen. Sachlich und ruhig feststellen: 'Wir machen so was nicht! Das tun Leute, die von Pilzen überhaupt keine Ahnung haben. Sie haben nicht gelernt, dass sie den Pilzen damit weh tun.' Das reicht. Es wird bei den Kindern hängen bleiben - ein Leben lang. Die Idioten und Primitivlinge ziehen ohnehin weiter. Sie verfangen sich in anderem Gestrüpp als im Pilzwald.

Liebe Grüße an Euch alle, Heinz-Wilhelm


Hochstetten: 15 Pilzarten mit nach wie vor erstaunlich guter Qualität


Foto: Mit den Steinpilzen geht's im Hochstettener Wald, eine Neuentdeckung Michaels als Pilzwald, dahin, doch an Artenvielfalt fehlt es, wie man sieht, nach wie vor nicht. Oben im Schälchen sind Hallimasche, der Riese rechts oben ist kein Großsporiger, sondern ein Riesenchampignon (Agaricus augustus). (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 4. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nochmals waren wir in den Wäldern um Hochstetten.

Steinpilze und Maronen sind kaum noch zu finden. Trotzdem kam eine gute Herbstmischung zusammen: Steinis, Maronen, Butterpilze, Parasole, Hallimasch, Buckeltäublinge, eine kleine Krause Glucke, Violette Rötelritterlinge, Edelreizker, Pfiffers, Totentrompeten, weiße und rote Semmelstoppelpilze (darunter ein echtes Monstrum), einen Perlpilz und einen Riesenchampignon konnten wir ergattern.

Die Qualität aller Pilze ist nach wie vor erstaunlich gut.

Viele Grüße Michael und Suri«

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Leonberg: Der Frosch durfte seinen Steinpilzunterstand behalten

Felix schreibt am 3. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute waren mein Sohn und ich wieder in der Nähe von Leonberg unterwegs.

Das Pilzvergnügen will dieses Jahr einfach kein Ende nehmen. Wir fanden wieder reichlich für eine leckere Mischpilzpfanne. Los ging es in einem Buchen-Eichenwald mit vereinzelten Kiefern, in dem wir Edelreizker, Parasole und weitere Schirmpilze gefunden haben. Hier warteten auch Semmelstoppelpilze, Graue Leistlinge und Herbsttrompeten auf uns.

Eigentlich hatten wir mit den Steinpilzen für dieses Jahr bereits abgeschlossen. Auf dem Rückweg ging es an den mir bekannten Steinpilzstellen vorbei, die sich ausnahmslos unter Buchen befinden.

Neben den wirklich unzähligen überständigen Steinpilzen fanden wir immer wieder noch junge und knackige Exemplare. Besonders gefreut haben mich drei Kiefernsteinpilze, da ich bisher noch nie welche gefunden hatte und diese drei von besonderer Qualität und Festigkeit waren.

In einem kurzen Kiefern- und Lärchenabschnitt fanden wir die einzige verwertbare und trotz ihrer Größe noch feste Marone sowie ein paar Goldröhrlinge und Trompetenpfifferlinge. Etwas weiter, am Rand zwischen Buchen und Birken, entdeckten wir einen kleinen Birkenpilz und zwei Pfifferlinge.

Überständige Steinpilze haben auch ihr Gutes: während mein Sohn noch etwas im Wald spielte, erkundete ich neues Gebiet und traf gleich auf mehrere Fundstellen mit schon alten,  von weitem sichtbaren Pilzen. Diese Stellen habe ich mir gut für die nächsten Jahre gemerkt, auch wenn ich hier nicht alleine unterwegs war, was die vielen Abschnitte bewiesen.

Die Semmelstoppelpilze esse ich inzwischen genauso gerne in der Mischpilzpfanne wie Leistlinge.

Ach ja, und dann war da noch dieser Frosch unter einem Steinpilz, der dem Finder einen gehörigen Schrecken eingejagt hatte. Vermutlich hatte er sich über das trockene Plätzchen im Regen gefreut, und so ließen wir seinen Unterstand stehen.

Hier hat es heute nochmal ordentlich geregnet und für November ist es noch recht warm. Ich werde es also dieses Jahr auf jeden Fall noch einmal in die Buchenwälder zurückkehren.

Viele Grüße Felix«

(2 Fotos © Felix)

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Foto: Dies sind keine Kiefernsteinpilze, sondern Sommersteinpilze, gut zu erkennen an der braunen Netzzeichnung des rechten Exemplares. Kiefernsteinpilze haben ein weißes Netz auf hellbraunem Grund. Dass es Sommersteinpilze sind, sollte Felix freuen, schmecken sie doch aromatischer und intensiver als Kiefernsteinpilze.

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Herrenberg: Die Gläser sind gefüllt, der Winter kann kommen

Mona schreibt am 3. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem wir die letzten drei Wochenenden damit verbracht haben, die Pilzvorräte unseres Freundeskreises zu füllen, haben wir am letzten Freitag die Sammelsaison beendet. Ein paar letzte Steinpilze und Trompetenpfifferlinge wurden noch getrocknet, nun sind die Gläser voll und die Winterzeit kann kommen.

Was war das doch für ein spannendes Pilzjahr. Nach lang anhaltender Trockenheit zuerst eine Schwemme von Raufußröhrlingen im August, dann im Oktober das massenhafte Auftreten der Steinpilze. Erste kulinarische Erlebnisse mit Schopftintlingen, Frauentäublingen, Parasolen sowie dem Brätling haben unsere Pilzküche bereichert. Erstfunde im artenreichen Schönbuch, wie z.B. der Strubbelkopf, der Igelstäubling und der wunderschöne Grünspanträuschling, ließen uns staunen über die Vielfalt der heimischen Pilzarten.

Zum Saisonende möchten wir Dir unseren größten Dank aussprechen. Fantastisch, wie Du allen Pilzfreunden die Menge an Fundmeldungen tagesaktuell zur Verfügung stellst. So macht die tägliche Lektüre einfach riesigen Spaß!

Herzliche Grüße aus Herrenberg, Martin und Mona«

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Heiko und Ronny freuen sich über die beeindruckende Vielfalt der Herbstpilze bei Calw


Heiko schreibt am 2. November 2019:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

meine Pilztouren mit Ronny (Pilzfreund71 bei youtube) zeichnen sich eigentlich immer dadurch aus, dass ich durch ihn viele für mich neue Pilzarten kennen- und schätzenlernen darf.

So auch geschehen heute Morgen: in »meinen« Wäldern bei Calw tat sich für uns auf einer gemeinsamen Vormittagstour erneut eine wunderbare Artenvielfalt auf (alle Pilze sind auf dem Foto oben zu sehen).

Wir konzentrierten uns also nicht nur auf Steinpilze, sondern auch auf schöne Exemplare vom Kiefernreizker, Weißtannenreizker, Amethystschuppigen Pfifferling, Trompetenpfifferling, vom Violetten Lacktrichterling und Roten Lacktrichterling, Butterröhrling, Kuhröhrling, Sandröhrling, Bereiften Rotfußröhrling, Flockenstieligen Hexenröhrling, Maronenröhrling sowie auf eine kleine Gruppe vom Stockschwämmchen

Egal ob in Laub- oder Nadelwäldern, ob auf Moos-, Blätter- oder Nadeluntergrund: wir finden auch Anfang November immer noch eindrucksvolle Bedingungen - und Pilze - in unseren Wäldern vor.

Beste Grüße senden Dir von dieser Tour

Ronny (Pilzfreund71 bei youtube) und Heiko«

(3 Fotos © Heiko)

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2 Fotos: Zwei Kraftprotze aus dem Herbstwald. Links ein kerniger Fichtensteinpilz, rechts ein fast ebenso kerniger Flockenstieliger Hexenröhrling.


Emmendingen und Schwarzwald: »Ein paar Steinpilze gibt's noch, aber es geht nun aufs Ende zu«


Foto: Der inzwischen überschaubaren Menge der Steinpilze gesellen sich nun mehrheitlich die Trompetenpfifferlinge hinzu.


Oliver schreibt am 2. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

im Landkreis Emmendingen und im Schwarzwald geht es nun aufs Ende zu. Steinpilze lassen sich noch vereinzelt finden, lohnenswert ist inzwischen die Lese der Trompetenpfifferlinge (Foto rechts).

(4 Fotos © Oliver)

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2 Fotos: Sie stehen noch, die Steinpilze, aber sie werden weniger. Was ja so ungewöhnlich nicht ist für den Novemberanfang. Aber sie sehen immer noch prima aus.


Begegnung mit einem Pilzsammleridol im zurzeit wunderschönen Kronauer Wald


Foto: »Es ist unglaublich schön zurzeit in unseren Wäldern um Kronau«: was Rico meint, hat er hier im Bild festgehalten. Es ist ein Hexenring aus Nebelgrauen Trichterlingen (Herbstbladl, Nebelkappe), der zwei Bäume magisch ins Zentrum dieses Waldabschnittes stellt. (4 Fotos © Rico)

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Rico schreibt am 1. November 2019:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

für gewöhnlich bin ich eher ein Genießer deiner Seite und der vielseitigen Beiträge. Diesmal beteilige ich mich auch mal selbst mit einem Beitrag. Ich bin der Rekar „Rico“ aus LA (Langenbrücken).

Seit Jahren lese ich täglich begeistert deinen Pilzticker, um zu sehen, was der Michael wieder aus »meinen« Wäldern geholt hat. Gestern, am 31. Oktober, traf ich auf meiner regelmäßigen Tour in einem schönen Waldstück bei Kronau einen sehr netten jungen Mann. Als sich am Ende herausstellte, dass es der leibhaftige Michael vom Pilzticker Baden-Württemberg war, war ich erst einmal platt.

Ich habe mich riesig gefreut, ihn kennenzulernen! Weiterhin habe ich mich auch sehr über die drei Perlpilze (oben rechts im Bild  hierunter) gefreut, die er mir überlassen hat. Noch schöner war sein kurzer Exkurs zur klaren Bestimmung und Abgrenzung des Perlpilzes.


Foto: Oben rechts in der Ecke sehen wir die drei Perlpilze, die Michael Rico bei ihrem zufälligen Zusammentreffen in einem Kronauer Wald geschenkt hatte. Sie haben ihm so gut geschmeckt, dass sie ab sofort zu seinem Beutesortiment gehören.

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Diese Köstlichkeit habe ich mir am selben Abend, zusammen mit danach noch eingesammelten Sommersteinen, in der Pfanne mit Zwiebeln, Knoblauch und Sahne angebraten. Der Geschmack hat mich überzeugt, diese Art werde ich in Zukunft auch sammeln.

Es ist unglaublich schön zurzeit in unseren Wäldern um Kronau herum. Man findet wirklich noch ziemlich zuverlässig steinharte wunderschöne Steinpilze.

Ich danke dir für das Betreiben dieser sehr informativen und hilfreichen Seite! Diese Seite und Michaels zahlreiche Funde treiben mich mittlerweile im Schnitt drei Mal wöchentlich in die wunderschönen Wälder. Dieses tolle Hobby und seinen leckeren Ertrag habe ich also euch zu verdanken.

Liebe Grüße an die ganze Community!«


2 Fotos: Ricos Pilzleckereien. Links eine mit Steinpilzen belegte Pizza, rechts eine Pilzpfanne mit Sommersteinpilzen und einer Todsünde: Knoblauch. Steinpilze, noch dazu Sommersteinpilze, und Knoblauch, das passt gar nicht, es sei denn, man will Knoblauchpilze. Denn bei Knoblauch ist der nussige(!) Steinpilz nicht mehr da. Mehr dazu hier, Punkt 3. Bitte deshalb nicht gram sein, lieber Rico.

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Schwäbisch-Hall: Die Totentrompeten erfüllten Patricks Wunsch


Patrick schreibt am 1. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute wollten wir unbedingt Totentrompeten an unserer Stelle in einem Buchenmischwald in der Umgebung von Schwäbisch Hall finden.

Als wir bereits umkehrten, standen doch noch gut 20 schöne Exemplare da. Obwohl unsere Vorräte extrem gut gefüllt sind, haben wir dennoch einige junge, schöne Steinpilze, Schusterpilze, Semmelstoppelpilze (rot und hell) und eine Rotkappe in den Korb gelegt.

Ich bin seit kurzer Zeit fasziniert von der tollen Farbe des Violetten Lacktrichterlings. Mit diesem würde ich gerne mein Mischpilzgericht bereichern - bin aber noch nicht ganz sicher, ob ich es mich trauen kann. Die mittlerweile helleren Töne am Hut kommen vermutlich vom Tragen in meiner Hand. Wie schätzt du die Pilze ein?*

Vielen Dank für deine Seite und Hilfe, Patrick«

(Foto © Patrick)

*Da gibt's nur eins, Patrick: Probieren geht über Studieren!

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Welch ein Artenreichtum - mit einem nochmaligen Schub der Sommersteinpilze - in den Kronauer Wäldern


Foto: Was sich da noch alles finden lässt in Michaels Kronauer Wäldern! Die Sommersteinpilze erleben ihren zweiten Frühling, die Fichtensteinpilze halten ebenso durch, Perlpilze in Bestform wachsen - übrigens auch in anderen Bundesländern - wieder stark nach, die Parasole überbieten sich an Schönheit. Welch ein Oktoberende der Pilze! (4 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 31. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich in meinen Stammwäldern um Kronau unterwegs. Hier herrscht noch ein lebhaftes artenreiches Pilzaufkommen. Aktuell erleben sogar die Sommersteinpilze ihren zweiten Frühling.

Gesammelt habe ich Sommer- und Fichtensteinpilze, massig Perlpilze bester Qualität, Maronen, Flockis, Hallimasch, Büschelige Raslinge, Birkenpilze, Parasole, Edelreizker, Violette Rötelritterlinge, einen Filzröhrling, Kupferrote Gelbfüße, Kuhmäuler, Reiftäublinge und rote Stoppelpilze.

Gegen Ende meiner Tour traf ich einen jungen symphatischen Mann, der mit mir ein freundliches Gespräch hinsichtlich meines vollen Pilzkorbes begann. Er selbst sammelt seit ca. 4 Jahren und besitzt auch bereits ein gutes Wissen.

Als wir uns verabschiedeten und mit Namen vorstellten, hielt er kurz inne. Er fragte mich ganz erstaunt, ob ich »der Michael« vom Pilzticker wäre. Als ich bejahte, freute er sich riesig und konnte es kaum fassen. Er meinte, er sei mein größter »Fan« und habe erst durch mich und meine Posts hier auf Deiner Seite das Pilzesammeln begonnen. Das hat mich riesig gefreut.

Hier einen herzlichen Gruß, ich hoffe, richtig geschrieben, an Rica aus LA und seine Familie.

Viele Grüße, Michael vom Pilzticker«

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Foto: Die Eltern mit ihren drei Kindern - diese Parasole wollen ganz offensichtlich das klassische Familienbild nachstellen. Es gelingt hervorragend. Wie auch die Ästhetik der Pilze kaum zu wünschen übrig lässt.

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Foto: In Alterswürde zeigt sich der Graue Scheidenstreifling. Sein Hut ist markant gerieft, er steht noch im Schuh, also in seiner Scheide.


Foto: Drei Wulstlingsarten, zwei davon sind giftig. Wir sehen einen Perlpilz (links), einen jungen Fliegenpilz (Mitte) und rechts einen schon alten Pantherpilz. Man beachte seine Riefung, die allerdings nur die alten Exemplare haben, ferner den »ungeordneten«, hängenden, vergänglichen Ring. Er ist nicht, wie beim Perlpilz und beim Grauen Wulstling, gerieft. Die beim Pantherpilz konzentrisch gleichmäßig angeordneten Schüppchen können bei diesem Exemplar nur bedingt als Merkmal herangezogen werden, weil sie großenteils vom Regen abgespült wurden.


Maulbronn: Sven rettete nach dem ersten Frost noch schnell die letzten Steinpilze


Foto: Sven hat noch einmal einen tollen Fund gemacht und in seinen Maulbronner Wäldern die letzten Steinpilze vor dem Frosttod gerettet. Einige kräftige Hexenröhrlinge kamen noch hinzu. (Foto © Sven)

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Sven schreibt am 31. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war mein letzter großer Pilzgang für dieses Jahr. Ich habe auch wirklich genug konservieren können, um die ganze Familie zu Weihnachten mit leckeren Pilzen verwöhnen zu können und dennoch genügend bis zum nächsten Herbst zu behalten.

Da Väterchen Frost heute Nacht zu Besuch war, sind schon viele Pilze erfroren und es kommen auch kaum noch neue Sprösslinge nach. Dennoch fanden wieder schöne Fichtensteinpilze, einige kleine Flockis und eine Handvoll Trompetenpfifferlinge Platz in meinem Korb, in dem ich sie wieder in wärmere Temperaturen transportierte.

Meine nächsten Meldungen werden dann hoffentlich Austernseitlinge im besten Zustand betreffen.

Es war ein spannendes und erfolgreiches Pilzjahr, angefangen bei den Morcheln im März bis April, über die Mairitterlinge, die Sommersteinpilze und erste Flockis im Juni und schöne Täublinge, bis hin zu seltenen Dickröhrlingen wie der Gelbstielige Hexenröhrling und der Falsche Schwefelröhrling. Ich machte einige hoch interessante Erstfunde und konnte neue Erfahrungen sammeln.

Ich möchte mich gern bedanken, dass du hier so viel Liebe und Geduld in diese Seite steckst und auch immer ein offenes Ohr für Fragen hast und uns alle bei unserer Suche begleitest.
Und dies mit Witz, Humor und Fachwissen.

Ich vermute, ein kleines Stück begleitet jeden von uns bei der Suche der Heinz-Wilhelm, und man freut sich schon im Vorfeld über die Veröffentlichung der Fotos.

Liebe Grüße, Sven«

Hallo Sven,

danke für die netten Worte! Bin jetzt erstmal froh, dass es allmählich ruhiger wird, denn die vergangenen gut zwei Monate waren wegen des teils enormen Pilzaufkommens eine echte Herausforderung. Ich kam ja gar nicht mehr zum Archivieren, das ich jetzt in Angriff nehmen werde.

Gemütliche und erfolgreiche Pilzgänge in der kalten Jahreszeit wünscht Dir Heinz-Wilhelm


»Das übermäßige Sammeln von Pilzen ist kein Strafdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit«


Leserbrief von Michael zu: »Der Förster von Maulbronn führt den Pilzkommunismus ein« (Pilznachricht von Sven vom 25. Oktober 2019)

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich den (o. g.) Post von Sven gelesen hatte, der bei seinem Waldgang mit dem ansässigen Förster in Konflikt kam, möchte ich hierzu mal einen rechtlichen Einblick zum Thema Pilze sammeln liefern.

Ich selbst bin in meinem Kronauer Sammelbereich bislang immer an Jäger und Förster geraten, die absolut freundlich waren und das Pilze sammeln ähnlich sehen wie ich.

Zur Rechtslage scheint mir Folgendes wichtig:

Die Begriffe »Pilzdiebstahl« oder »Pilzraub«, wie man sie ständig in den Medien liest, sind absoluter Schwachsinn. Bei den Tatbeständen Diebstahl gemäß § 242 StGB und Raub gemäß § 249 StGB handelt es sich um Straftaten, zumal bei strafrechtlich relevantem Raub »mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben« angegangen werden muss.

Das übermäßige Sammeln von Pilzen stellt im Einzelfall lediglich eine Ordnungswidrigkeit (OWi) gemäß § 40 Landeswaldgesetz BW und Bundesartenschutzverordnung da und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Eine gesetzlich geregelte Mengenangabe in Form einer Zahlenangabe gibt es weder im Landeswaldgesetz noch in der Bundesartenschutzverordnung. Somit ist der sogenannte Eigenbedarf bei jedem Verstoß als Einzelfall zu prüfen. Solange man nicht mit Steigen voller Pilze, sondern lediglich mit einem gut gefüllten Korb oder Stofftasche den Wald verlässt, würde ich es persönlich auf eine Konfrontation ankommen lassen!

Auszüge des Landeswaldgesetzes und der Bundesartenschutzverordnung:

Waldgesetz für Baden-Württemberg (Landeswaldgesetz - LWaldG) in der Fassung vom 31. August 1995, § 40:

Aneignung von Waldfrüchten und Waldpflanzen (1) Jeder darf sich Waldfrüchte, Streu und Leseholz in ortsüblichem Umfang aneignen und Waldpflanzen, insbesondere Blumen und Kräuter, die nicht über einen Handstrauß hinausgehen, entnehmen. Die Entnahme hat pfleglich zu erfolgen. Die Entnahme von Zweigen von Waldbäumen und -sträuchern bis zur Menge eines Handstraußes ist nicht strafbar. Dies gilt nicht für die Entnahme von Zweigen in Forstkulturen und von Gipfeltrieben sowie das Ausgraben von Waldbäumen und -sträuchern.

Bundesartenschutzverordnung

Die Bundesartenschutzverordnung legt fest, dass Pilze nur in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf gesammelt werden dürfen. Eine gesetzliche Gewichtsgrenze gibt es dabei in Deutschland nicht. Als Richtwert kann jedoch die Menge an Pilzen dienen, die pro Person für eine bis zwei Mahlzeiten ausreicht. Mehr als ein bis zwei Kilo sollten es daher insgesamt nicht sein.

In großen Mengen Pilze im Wald zu sammeln, um sie weiterzuverkaufen, ist nicht erlaubt und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.«

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Calw: Die schönsten Steinpilze für Heiko und Eva, und das zu Halloween!


Foto: Schöner können Steinpilze am letzten Oktobertag einfach nicht sein! Heiko hat diese Prachtstücke heute Morgen zusammen mit seiner kleinen Tochter bei Calw im Nordschwarzwald gesammelt. (3 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 31. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gemeinsam mit meiner Tochter Eva nutzten wir ihren vorletzten Herbstferientag, um heute Vormittag zu einer zweistündigen Runde in unserem Stammwald bei Calw (Nördlicher Schwarzwald) aufzubrechen.

Was bei 3 Grad an Halloween anderen wohl als Scherz erscheint, ist für uns einfach eine Leidenschaft der besonderen Art. Die Wälder zeigen sich trotz frostiger Temperaturen immer noch extrem spendabel.

Wir beschränkten unsere tollen Funde und Mitnahmen auf schönste Steinpilze mittleren Alters (z. B. Foto rechts) sowie auf einige knackige Maronen. Letztere sowie beste Fichtenreizker hätten wir tatsächlich körbeweise sammeln können. Das Aufkommen lässt nach, ist aber immer noch fantastisch.

Viele Grüße senden Dir Eva und Heiko«


Foto: Ernten leicht gemacht! Wenn beste Steinpilze so dicht beieinander stehen, ist der Korb schnell gefüllt.


Michael & Willi mal wieder auf einer wohltuenden gemeinsamen Pilztour bei Hambrücken


Foto: Ein Korb mit schönen Herbstmischpilzen für Michael und Willi, die nach längerer Zeit mal wieder zusammen auf Achse waren. Willi nahm den größeren Anteil der Pilze mit nach Hause. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 31. Oktober 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

gestern war ich seit langem wieder mit meinem Pilzfreund Willi, den ich über Deine Seite vor Jahren kennengelernt hatte, in einem leicht begehbaren Waldstück zwischen Forst und Hambrücken unterwegs.

Wir sammelten viele Maronen bester Qualität, Violette Rötelritterlinge, Perlpilze, Hallimasche und einen prächtigen Flocki. Alle Pilze, bis auf die Hallimasche und sechs Maronen, bekam Willi.

Viele Grüße Michael und Willi«


Limbach/Odenwald: Sven bekam bei seinem Pausenwaldgang die Jacke voll


Foto: Ergebnis eines zehnminütigen Erkundungsganges in einem fremden Wald in der Gemeinde Limbach. Sven konnte nicht über sein Ergebnis klagen. (2 Fotos © Sven)

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Sven schreibt am 29. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

erneut nutzte ich die halbe Stunde Pause mit dem Lkw, um ein fremdes Waldstück zu erkunden, diesmal in der Nähe von Heidersbach, Gemeinde Limbach im Odenwald.

Dieser Wald ist ein Traum und ich wünschte mir, er würde in der Nähe meines Wohnortes liegen. Alles war übersät mit Steinpilzen und Hexenröhrlingen. Ich nahm einige der Schönsten mit und machte mich nach zehn Minuten wieder auf zum Lkw.

Meine Jacke wurde kurzerhand zur Tragetasche umfunktioniert, da ich weder Korb noch Messer bei mir hatte.

Liebe Grüße Sven«


Foto: Sven präsentiert sich auf einem Selfie mit einem Steinpilz-Lulatsch. Er wünschte sich, der Wald läge vor seiner Haustür.


Hochstetten: Die Steinpilze nehmen Abschied, die Artenvielfalt ist immer noch großartig


Foto: Die Steinpilze werden nun merklich weniger, während die Vielfalt anderer Arten immer noch groß ist. Ein sehr schöner bunter Fund von Michael und Suri! (2 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 28. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

erneut suchten wir unseren neu entdeckten Wald im Bereich Hochstetten auf. Die große Steinpilzschwemme scheint allmählich dem Ende entgegen zu gehen.

Gesammelt haben wir Steinpilze, Flockis, Maronen, Perlpilze, Parasol, eine Krause Glucke vom Abschnitt, Trompetenpfifferlinge, Gemeine Pfiffers, Totentrompeten, Hallimasche, Lila Lacktrichterlinge, Violette Rötelritterlinge, Rote Stoppelpilze, Judasohren, einen Butterpilz und Fichtenreizker.

Vieles landete dieses Mal auf dem Dörrgerät.

Viele Grüße Michael und Suri«


Foto: Michaels Gefrierfächer sind voll, jetzt hat der Dörrautomat viel Arbeit. Vorher gab es reichlich zu schneiden.


Ausgefallene Pilzsouvenirs für Michaels und Suris Gäste


Foto: Die größten der Großsporigen Champignons waren für Michaels und Suris Gäste als Souvenir gedacht, das sie mit nach Hause nehmen durften. Sie staunten maßlos über die Größe dieser Pilzart. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 28. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren meine Freundin und ich nochmals geschwind an meinem neuen Platz, um Großsporige Champignons zu sammeln. Sie waren als Geschenk für unsere Gäste, die wir am Abend zum Essen einluden, gedacht.

Das nicht gerade alltägliche Geschenk kam auch sehr gut an und es ist immer wieder erstaunlich, wie die Leute auf solch riesige Champignons reagieren, die sie noch nie zuvor gesehen haben. Beim Anblick der kolossalen Pilze kamen die beiden nicht mehr aus dem Lachen, Staunen und Strahlen heraus.

Viele Grüße Michael und Suri«


Ein bunter Pilzreigen aus dem herbstlichen Odenwald


Foto: Ein wunderschöner Korb voll klassischer Herbstpilze aus dem Odenwald, die Hannes schön überschaubar arrangiert hat. Auch dabei die Rauchblättrigen Schwefelköpfe, die nur erfahrene Sammler ernten sollten, damit anschließend der Magen nicht beleidigt reagiert. (Foto © Hannes)

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Hannes schreibt am 27. Oktober 2019:

»Lieber Heinz- Wilhelm,

an diesem herrlichen Wochenende waren wir natürlich wieder draußen. Drei verschiedene Wälder haben wir uns heute angeschaut, allesamt Neuland. Der Wintervorrat ist gesichert und so haben wir uns entschieden, das ein oder andere Experiment zu wagen. Und es hat sich wahrlich gelohnt.

Totentompreten, Rauchblättrige Schwefelköpfe, Gelbstielige Trompetenpfifferlinge, Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Semmelstoppelpilze, Perlpilze, Krause Glucke, Goldröhrlinge und Maronenröhrlinge fanden Platz in unserem Sammelkörbchen.

Besonders haben es mir momentan die alten lichten Buchenwälder angetan. Gerne durchmischt mit kleinen Fichten, Kiefern, Birken und Eichen. Moosige Flächen wechseln sich ab mit Totholz und Laubteppichen.

Interessant, dass wir den Korb nur in einem der drei recht ähnlichen Wälder füllen konnten. Im ersten gab es ein paar wenige Flockenstielige Hexenröhrlinge, im zweiten Wald nur einen Maronenröhrling. Im Dritten offenbarte sich dann die ganze Vielfalt des Herbstes. Nach den Nordhängen in den letzten Wochen sind nun die nach Süden zugewandten Hänge ideal zum Pilzesuchen.

Herzliche Grüße vom Neckar, Hannes«

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Auch auf 800 bis 900 Höhenmetern ist der Schwarzwald noch sehr spendabel


Hubert schreibt am 27. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm

in den höheren Lagen des Schwarzwalds legen die Pilze vor dem ersten Frost noch einmal einen Endspurt hin. Ich war in der Gegend von Gutach auf cirka 800 bis 900 Höhenmetern unterwegs. Es war zwar anstrengend in den Hängen, aber ein bunt gefüllter Pilzkorb war der Lohn.

Es war eigentlich alles da, was ich mir erhofft hatte, Steinpilze, Flockis, Maronen, Semmelstoppelpilze, Parasole, Pifferlinge und, wenn auch schon etwas verkümmert, Trompetenpfifferlinge. Es war einfach herrlich. Leider hatte ich meine Kamera im Auto vergessen, deshalb nur ein Foto von meinem Korb.

Ich möchte es nicht versäumen, mich bei Dir ganz herzlich für deine tolle Webseite zu bedanken. Ich schaue fast täglich nach, was es Neues gibt.

Gruß und allzeit einige schöne Pilze im Korb, Hubert«

(Foto © Hubert)

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Der Weihnachtsmann weiß, was er Gerald nach diesem Pilzjahr bringen sollte


2 Fotos: Die letzten Pilze, die letzten Fotos für dieses Jahr. Gerald geht nicht mehr los, er musste sogar schon die Pizzen zugunsten der Pilze in der Tiefkühltruhe räumen. Irgendwann ist es dann auch gut. (2 Fotos © Gerald)

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Gerald schreibt am 27. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei ein paar Impressionen von meinem heutigen letzten Pilzgang für dieses Jahr. Ins Körbchen wanderten Steinpilze, Maronen und Flockenstielige Hexenröhrlinge. Die Anzahl und Qualität lassen jetzt spürbar nach, wohl auch aufgrund der zurückliegenden trockenen Tage.

Zu der rückläufigen Anzahl trug ich wohl auch selbst ein wenig bei. Die Maronen waren heute stärker vertreten als zuletzt, die Steinpilze lassen nach. Für dieses Jahr hätte ich mir wirklich einen Dörrautomaten gewünscht. Die Pizzen im Gefrierschrank mussten schon den Steinpilzen Platz machen.

Mein letzter Pilzgang war es auch deshalb, weil in Kürze November ist und das Tageslicht dann rapide schwindet. Für dieses Jahr lasse ich es also gut sein.

P.s.: Vielen Dank auch für deine viele Arbeit mit dem Pilzticker. Ich weiß dies zu schätzen. Zu Beginn einer jeden Saison schaue ich zuerst auf deine Website, bevor ich mich auf den Weg mache. Wenn außer Kronau, was ein ganz eigener Pilzkosmos zu sein scheint, die ersten Nachrichten in den weiteren Tickern erscheinen, ja, dann weiß ich immer: Jetzt geht's los!

Grüße vom Ostalbkreis, Gerald«

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Freiburg: Mit den Kindern am Steilhang den herrlichen Steinpilzen nachgekraxelt


Leonie schreibt am 27. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

schon lange lese ich regelmäßig auf deiner Seite und erfreue mich der schönen Bilder. Ich bin schon seit meiner Kindheit vom Pilzsammelvirus infiziert und hoffe, auch meine Kinder Mathilda und Anna (1. Foto rechts mit vollem Pilzkorb) mit regelmäßigen Pilzgängen mit der Vielfalt der Pilze zu begeistern.

Aufgrud des Tipps von Oliver, lieber mal über 650 Meter zu schauen (vielen Dank!), fanden wir gestern im Zastlertal bei Freiburg wunderbare Steinpilze, alle madenfrei!

Die ersten Pilze lockten uns direkt vom Wegesrand an den etwas schwer zugänglichen Steilhang (2. Foto rechts), wo es alles gab, was einen Pilzbuchautor zum Frohlocken bringt: Eriken, Heidelbeeren, jede Menge schönstes Moos, Buchen und Fichten. Die größten Exemplare mussten wir leider stehen lassen, aber die jüngeren waren alle von höchster Qualität.

Liebe Grüße aus Freiburg

Leonie«

(2 Fotos © Leonie)

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Und noch ein schöner Familientag mit herrlichen Pilzfunden im nördlichen Schwarzwald


Heiko schreibt am 26. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

einen wunderschönen sonnigen Samstag mit herrlichen Funden können wir noch einmal aus der Region Calw im nördlichen Schwarzwald vermelden.

Mit Ronny (Pilzfreund 71 bei YouTube), meiner Frau und meinen drei Kindern suchten wir zunächst Ronnys bevorzugte Wälder auf, die uns tief im Unterholz herrliche Funde vom Echten Pfifferling, Amethystschuppigen Pfifferling und vom Trompetenpfifferling eintrugen. Im Anschluss konnten wir in meinen freigebigen Stammwäldern noch schöne Funde von Fichtensteinpilzen machen.

Kurz vor dem drohenden Frost nächste Woche ein rundum gelungener Ausflug in die nach wie vor äußert spendable Natur im Schwarzwald.

Viele Grüße von Heiko«

(3 Fotos © Heiko)

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Foto: Herrliche Pfifferlinge und eine Handvoll Trompetenpfifferlinge zählten mit zu Heikos Fund. Ein besonders großer Pfifferling stach alle anderen aus (siehe auch das obige 2. Foto rechts).


Schwarzwald: Bei jedem einzelnen der herrlichen Steinpilze nahm die Begeisterung von Olivers Tochter zu


Foto: Welch ein Anblick Ende Oktober! Schöner als diese Zwei können Steinpilze auch in der besten Pilzzeit kaum dastehen! (8 Fotos © Oliver)

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Oliver schreibt am 26. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

ich war bei angenehmen Temperaturen über 20° und schönstem Sonnenschein ein weiteres Mal mit meiner großen Tochter (19) im Wald, und zwar im Schwarzwald auf mittlerer Höhe. Sie wollte erst nicht mit, doch bei den Funden schönster Steinpilze wuchs ihre Begeisterung stetig.

Die Steinpilze wachsen jetzt nicht mehr wie wild, aber wenn man die Stellen kennt, ist es eine Augenweide, sie dastehen zu sehen.

Nächste Woche soll im Schwarzwald der erste Schnee fallen!

Viele Grüße Oliver«


6 Fotos: Einer schöner als der andere! Olivers Tochter, den Pilzen eigentlich nicht so zugetan, konnte sich von Fund zu Fund mehr an den herrlichen Majestäten begeistern.

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Foto: Und hier noch einmal zwei auf einen Streich; junge, knackige Nachkömmlinge.


Patrick staunt: Immer noch sehr schöne Herbstpilze im Schwäbisch-Fränkischen Wald


Foto: Eine schöner Korb voller herbstlicher Pilze aus dem Schwäbisch-Fränkischen Wald, gesammelt von Patrick. (Foto © Patrick)

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Patrick schreibt am 26. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzliebhaber,

anbei ein Foto unseres Sammelkorbs vom Schwäbisch-Fränkischen Wald.

Es gibt noch viele junge Flockenstielige Hexenröhrlinge, Maronen und weitere Röhrlinge und Steinpilze jedes Alters. Außerdem sind noch einige Trompetenpfifferlinge mit in unseren Korb gekommen. Nun wird wieder ein großer Teil getrocknet.

Beste Grüße Patrick«


Hannes' erstklassiges Einweckrezept zur großen Pilzschwemme:

Marinierte Essigsudmischpilze für kalte Winterabende




Johannes schreibt am 26. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben seit Wochen eine unheimliche Pilzschwemme im Odenwald. Ich bin fast täglich im Wald und auf den Wiesen, träume nachts (fast) nur noch von meinen Schwammerln. Es wird gedörrt, eingeweckt und eingefroren, Freunde kommen zum Pilzessen. So möchte ich heute eines meiner Lieblingsrezepte vorstellen, ein Einweckrezept, nämlich:

Marinierte Essigsudmischpilze für kalte Winterabende

Zutaten:

1 voller Korb mit Mischpilzen (1-2 Kilo)

600ml. Wasser

200ml. Apfel- oder Weißweinessig

1 EL Zucker

1 El Steinsalz grob

1-2 TL bunter Pfeffer

2 große rote Zwiebeln, in große Würfel geschnitten

Ein kleines Bund Dill und/oder Petersilie aus dem Garten

Nach Belieben eine kleine Auswahl von Kräutern und Gewürzen wie Senf, Thymian, Rosmarin, Nelken, Piment, Lorbeer, Wacholder, Ingwer oder Chili. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr, das bezieht sich auf die Anzahl UND die Menge der Pilzgewürze.


Foto: Hannes hat ein wunderbares Pilzbüffet höchst dekorativ aufgebaut. Die beiden äußeren Gläser zeigen eingeweckte Pilze, natur und mariniert. Darüber hinaus schreibt er zu dem schönen Arrangement: »Dies ist ein Erntedanktischlein mit Steinpilzen, Krauser Glucke, Birkenporlingen, Flockenstieligen Hexenröhrlingen, Rotfußröhrlingen, Rehbraunen Dachpilzen, einem Perlpilz, getrockneten Steinpilzen, Duftenden Leistlingen sowie Birkenporlingen für eine Heilteekur.« (Foto © Hannes R.)

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Zubereitung

1. Ich bereite aus den aufgelisteten Zutaten (außer den Pilzen!) einen Sud, der 15-20min auf kleiner Flamme köchelt. Nach dieser Zeit wird der Sud durch ein Sieb passiert und in einer Schüssel aufgefangen. Die Zwiebel-Gewürz-Kräuter-Mischung wird später in die abgekochten und abgetropften Pilze gegeben und gut vermischt.

2. Die sauberen und geschnittenen Pilze werden derweil für wenige Minuten abgekocht. Hierfür den Boden des Topfes nur gerade eben mit Wasser bedecken, die Pilze lassen genug Wasser! In ein Sieb oder einen Seiher abgießen und abtropfen lassen.

3. Parallel sterilisieren die Weckgläser und Deckel im Backofen bei 130°C für 10 min.

Die Gummiringe, Schraubdeckel von Twist-Off-Gläsern, eine Schöpfkelle und der Weithalstrichter zum Abfüllen müssen auch ca. 10min. in einem Topf mit reichlich Essigwasser abgekocht werden.

4. Jetzt werden die Gläser befüllt. Sauber arbeiten! Die Marinade oder alternativ einfaches leicht gesalzenes Wasser wird aufgefüllt. Dabei mit Pilzen und Flüssigkeit nur bis ca. einen Zentimeter unter den Rand gehen. Den Rand der Gläser nun mit einem sauberen, mit Weinessig getränktem Baumwolllappen abwischen. Die Deckel mit den Gummis auflegen und mit Klammern verschließen, bzw. die Twist-Off-Deckel-aufdrehen.

5. Bei 98°C 30-60 Minunten im Weckautomaten einkochen (Zeit richtet sich nach persönlichem Sicherheitsbedürfnis...)

6. 1-2 Tage später die Gläser erneut bei gleicher Temperatur und Zeit einkochen.

*

Die zweifach eingekochten Pilze, egal ob mit Essigsud oder mit Salzwasser, halten jahrelang und der Verzehr ist absolut sicher. Schmeckt mit Weißbrot oder zu Butterkartoffeln.

*

Grundsätzlich möchte ich noch anmerken, dass ich trotz der schieren Masse an Funden nur soviel einsammle, wie wir auch verwerten können und über den Winter als Vorrat verbrauchen.

Eine gute Qualität der Pilze und ein sauberes Sammelkörbchen sind mir äußerst wichtig, das Auge isst mit. So gehe ich stets achtsam und behutsam durch die Wälder und zeige so der Schöpfung und den Schätzen der Natur gegenüber meinen Respekt.

Herzliche Grüße vom Neckar schickt Dir Hannes«

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Offenburg: Das anhaltend starke Pilzwachstum fördert den Crostinibau


Foto: Bei Offenburg wachsen die Pilze nach wie vor üppig. Von seinem Fund aus dem »Märchenwald« hat sich Marcus u. a. ein Crostini »gebaut«, siehe das 2. Foto.

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Marcus schreibt am 26. Oktober 2019:

»Nach wie vor gibt es massig Steinpilze, Hexenröhrlinge und Maronen in bester Qualität. Der Wald sieht aus wie im Märchen. Riesige Hexenkreise überall. Ich habe aus meinem Fund u. a. ein leckeres Crostini gebaut.

Gruß aus Offenburg, Marcus«

(3 Fotos © Marcus)

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Foto: Märchenwald mit Hexenring: Es sind Nebelgraue Trichterlinge (Nebelkappen), von deren Verzehr allerdings abgeraten wird, weil sich die Beschwerden über Unverträglichkeiten dieser Pilze gehäuft haben.

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Der Förster von Maulbronn führt den Pilzkommunismus ein


Sven schreibt am 25. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute nahm ich eine Bekannte mit in mein geheimes Pilzrevier in Maulbronn. Da die Frau krankheitsbedingt nicht alleine in den Wald gehen kann, versprach ich ihr dies gern.

Die meisten der von mir gefundenen Pilze überließ ich natürlich auch ihr. Mein Korb war dennoch voll. Wir nahmen hauptsächlich Fichtensteinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge mit. Sie belächelte mich, weil ich die Rotfüße, die sie gerne mitnahm, nicht beachtete. Kurz vor dem Rückweg entdeckte ich einen weißen Steinpilz. So etwas hatte ich noch nie gesehen.

Zu Hause angekommen, suchte ich im Internet danach und fand heraus, dass er ähnlich wie der Gelbhütige Steinpilz eine seltene Unterart des Fichtensteinpilzes (Boletus edulis) ist.
Wahnsinn. Was für ein schöner Fund.

Noch eine bemerkenswerte Begebenheit am Rande:

Der Förster hatte uns ermahnt, nicht so viel Pilze mitzunehmen und die Sammelbeschränkung von 2 Kilo einzuhalten. So weit noch ok. Aber dann sagte er etwas, was mir bitter aufstieß:

»Die Leute beschweren sich, wenn sie nichts finden und dann andere mit vollen Körben sehen.«

Wo gibt es denn sowas? Meiner Meinung nach sollen die Leute dann ordentlich suchen, so wie wir anderen auch. In erfolgreichen Pilzgängen steckt jahrelange Arbeit. Ich muss sagen, da habe ich mich sehr drüber aufgeregt.*

Dir und allen anderen PIlzfreunden alles Liebe und Gute und natürlich liebe Grüße!

Sven«

(3 Fotos © Sven/Privat)

* Vielleicht geht der Förster auch zu seinem Nachbarn und ermahnt ihn, er solle keinen Golf mehr fahren, schließlich fahre der andere Nachbar auch nur einen Polo.

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2 Fotos: Sven (linkes Bild) muss sich ab sofort auf Pilzsuche wie im Kommunismus einstellen: auf Anordnung des Försters sollte möglichst jeder die gleiche Pilzmenge in seinem Korb haben, damit sich zu kurz Gekommene nicht mehr bei ihm beschweren. Der weiße Steinpilz (Foto rechts) konnte Svens Ärger darüber wenigstens ein bisschen mildern.


Kolossale Pilze von der Wiese für ein »Duett im Bierteig, Salat mit Mango und einem Kürbissüppchen«


Michael schreibt am 24. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich auf den Pferdekoppeln eine Handvoll der Kupferbraunen Wiesenchampignons sowie einen Birkenpilz geholt.

Mit Andreas und seinem Kollegen war ich erneut an meiner neuen Stelle mit den Großsporigen Champignons. Für die Beiden hat es sich sehr gelohnt und die Freude stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Auf dem Foto rechts ist die Größendimension dieser gewaltigen Pilze zu erahnen...

Ich selbst habe aus meinen gestrigen Funden ein »Duett von Pilzen im Bierteig und gemischtem Salat mit Mango zu einem Kürbissüppchen« (2. Foto rechts) kreiert. Fast alles an diesem Essen ist mal wieder aus eigener Herstellung.

Das war wirklich ein Essen für die Seele,: frisch und gesund trifft herzhaft und fritiert.

Viele Grüße Michael«

(1 Foto © Andreas), (1 Foto © Michael)

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Unzählige Schopftintlinge an der Donauversickerung






Foto rechts: Dieses Bild mit unzähligen Schopftintlingen erreichte uns heute von einem Absender, der ungenannt bleiben möchte, aus der Region Immendingen. Kurzer Begleittext: »Schopftintlinge satt nahe der Donauversickerung. Reste eines Holzvorrats auf ansonsten alkalischem Boden machen es möglich.«

Die liebe Nina, Inhaberin von Ninas Ess-Art, gut einen Kilometer entfernt, hätte sich gewiss über die vielen Pilze im Bestzustand gefreut und als Anbieterin veganer und vegetarischer Speisen zu gerne Köstliches daraus gezaubert. Leider war vor genau einer Woche Saisonende.

(Foto © Anonym)

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Auf einen Sprung in den unbekannten Wald bei Sinsheim

Sven schreibt am 24. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

vorhin stand ich mit dem Lkw auf einem Parkplatz zwischen Mosbach und Sinsheim. Direkt in der Nähe ein Wald. Ich nahm Tüte und Messer mit und ging auf gut Glück los. Nach 20 Minuten waren Flockis, Perlpilze und Rotfußröhrlinge in meiner Tüte.

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass unerfahrene Pilzsammler die Flockis um- oder zertreten, weil sie sie wohl nicht kennen und vermutlich für Steinpilze halten.
Alle anderen Pilze blieben unberührt. Alle anderen Pilze ließen sie unangerührt.«

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Schwarzwald: »Es nimmt kein Ende, es ist ganz und gar unglaublich«


Foto: Ein Foto zur Zwischenbilanz. Oliver war wieder in mittleren Lagen des Schwarzwaldes unterwegs. Da purzelten die Steinpilze wie bei fast jedem seiner Pilzgänge in diesem Jahr nur so in den Korb.


Oliver schreibt am 23. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich musste heute natürlich gleich wieder in den Wald. Deshalb bin extra zwei Stunden früher aus dem Büro, weil es inzwischen früh dunkel wird.

Ich kann nur sagen: es nimmt kein Ende! Es ist ganz und gar unglaublich, was ich da für Steinpilze in Menge und bester Qualität finde - und es kommen immer noch ganz viele junge hinterher!

Herzliche Grüße und 'Pilz heil' an alle anderen Pilzsammler!

Oliver«

(7 Fotos © Oliver)

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Foto: Oliver hat drei überaus prächtige Steinpilze zu einer feinen kleinen Strecke zusammengelegt.

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Und sie wollen nicht vergessen werden:


4 Fotos: Im Rausch der Steinpilzlese werden andere Arten schnell mal vergessen. Doch Oliver nahm auch diese Vier mit (von links oben nach rechts unten): Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Hallimasche und eine wunderschöne Flockenstielige Hexe.


Spektakulärer Wiesenfund bei Bruchsal: »Ich dachte zuerst an Riesenboviste«


Michael schreibt am 23. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich auf dem Heimweg vom Arzt auf einer Wiese in der Nähe von Bruchsal in der Ferne riesige weiße Flecken entdeckt. Ich dachte zuerst an Riesenboviste - doch falsch gelegen.

Es waren über einhundert Großsporige Champignons in Hexenringen, so etwas habe ich noch nie erlebt. Auf den Bildern sind nur die Riesigen zu erkennen, die »Kleinen« waren im Gras versteckt. Die Größe der »Kleinen« ist an meiner Schleichwerbung mit der Cherrycolaflasche zu erkennen (1. Foto rechts), die Größe der Großen an meinem Schuh daneben (2. Foto rechts). 

Da ich lediglich eine Stofftasche dabei hatte, war diese auch rasch gefüllt. Morgen wird der Platz nochmals mit Andreas aufgesucht und so die Freude über diesen Fund geteilt.

Viele Grüße Michael«

(3 Fotos © Michael)

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Foto: Ein Hexenring von Großsporigen Champignons. Michael hatte die weißen Flecken von weit her gesehen, dachte zunächst, es seien Riesenboviste.


Calw: In diesem rekordverdächtigen Jahr sind die Steinpilze sogar Slalomstangen für Mäuserennen


Heiko schreibt am 23. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach einigen Tagen Pause musste ich heute Vormittag wieder bei Calw nach dem Rechten sehen«.

Es ist weiterhin höchst beeindruckend, wie die Pilze in allen Teilen des Waldes sprießen. Als ob dies ihre letzte Möglichkeit vor dem Weltuntergang wäre. Die Artenvielfalt ist gigantisch und man kann wirklich von einer Pilzschwemme sprechen.

Heute habe ich mich nicht mal an meine moosbedeckten Stellen bewegen müssen , sondern wurde bereits zwischen Nadelstreu und Laub gleich neben dem Forstweg fündig. Ich fand junge Steinpilze, die wie Slalomstangen für Mäuserennen dastanden (siehe 2. Foto rechts). Andere hielten sich inmitten großer Fliegenpilznester auf (siehe Foto unten). Nach etwas mehr als über einer Stunde hatte ich auch schon die erlaubte Sammelhöchstmenge erreicht und machte mich wieder auf den Heimweg.

Wir sind in Baden-Württemberg die letzten Jahre – trotz der Trockenheit – durchaus verwöhnt gewesen, aber dieses Jahr beschenkt uns die Natur meines Erachtens wirklich mit einem rekordverdächtigen Aufkommen. Danke dafür!

Herzliche Grüße Dir und allen Pilzfreunden, Heiko«

(3 Fotos © Heiko)

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Foto: Von Fliegenpilzen bewacht, scheint dieser Steinpilz dazustehen. Sie scheinen ihn voll im Visier zu haben.


Weiterhin gute Steinpilzfunde bei Tübingen

Gunter und Sybille schreiben am 23. Oktober 2019:

»Guten Morgen,

es geht weiter mit den Steinpilzen rund um Tübingen.

Wir haben am Sonntag cirka 3 Kilo zwischen Tübingen und Bebenhausen gefunden, gestern 3 Kilo bei Waldhausen. Dabei haben wir einen Steinpilz mit drei Hüten gefunden und eine wunderbare Krause Glucke.

Liebe Grüße und auch den anderen viel Glück!

Sibylle und Gunter«


Schwarzwald: Die Qualität der Steinpilze ist auf 650 Höhenmetern viel besser


Oliver schreibt am 22. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

da es in niedrigen Lagen zu nass für die Pilze ist, bin ich heute im Schwarzwald auf 650 Höhenmeter gefahren. Und tatsächlich hatten die Steinpilze hier eine deutlich bessere Qualität. Und vor allem waren sie jung.

Das Einzige, was meine Stimmung im Wald gedrückt hat, war das blöde Windrad (Foto unten). Und zwei neue werden direkt an einer sehr guten Steinpilzstelle errichtet. Dass für die Zufahrtswege der Wald platt gemacht wird, interessiert die Ökos nicht.

Viele liebe Grüße Oliver«

(6 Fotos © Oliver)

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4 Fotos: In den mittelhohen Lagen geht es den Steinpilzen im Schwarzwald deutlich besser als in den Tieflagen. Junge, kräftige wachsen nach. Manchmal allerdings in harter Bedrängnis: der auf dem Foto unten rechts wird von einem in Schieflage geratenen Buchenstamm dreist zur Seite gedrückt.

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Foto: Strom aus Windkraft hat, wie wir inzwischen wissen, seinen Preis. Und sei es der, dass »eine sehr gute Steinpilzstelle« vernichtet wird, wie Oliver berichtet. Und Waldvernichtung zugunsten von Zufahrtswegen interessiert in diesem Fall die »Ökos« nicht, so Oliver.


»Herbstliche Variation von der Hähnchenbrust an Süßkartoffel und Feldsalat mit gebratenen Pfifferlingen und gerösteten Mandeln«


Michael schreibt am 22. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir zusammen mit Andreas und dessen Familie in den Wäldern um Kronau unterwegs.

Hier herrscht nach wie vor ein starkes Pilzwachstum und wir konnten gut zwei Körbe füllen. Fichten- und Sommersteinpilze (die sechs links oben im Bild), Flockis, Hallimasche, Edel- und Fichtenreizker, Violette Rötelritterlinge, Maronen, Perlpilze, Kupferrote Gelbfüße, ein Kuhmaul, eine Krasue Glucke und ein paar Pfiffers zählten zu unserer Ausbeute.

Auf dem Gesamtbild sind nur meine und Suris Funde zu sehen. Am Abend zauberten Suri und ich dann ein Gericht, dass man in der Gastronomie »Herbstliche Variation von der Hähnchenbrust an Süßkartoffel und Feldsalat mit gebratenen Pfifferlingen und gerösteten Mandeln nebst Steinpilzsuppe« nennen könnte.

Viele Grüße Michael, Suri, Andreas und Familie«

(3 Fotos © Michael)

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Foto: Unter den Steinpilzen sehen wir oben links die dunkelstieligen als Sommersteinpilze erkennbar. Beim warmfeuchten Temperaturen können sie bis weit in den Herbst hinein wachsen. Dies ist nur ein Teil des Fundes, den Michael, Suri und Andreas und seine Familie bei Kronau machten.


Foto: Links sehen wir ein Trio waschechter Fichtensteinpilze, rechts ein Pärchen Sommersteinpilze. Wenn die Pilze vom vielen Regen verwässert sind, wird der Unterschied nicht ganz so deutlich wie bei Trockenheit.


Hohenlohe: Die Steinpilze und Maronen verweisen die Rötelritterlinge und Herbsttrompeten immer noch auf die Plätze


Foto: Weil die Steinpilze immer noch sehr gut wachsen, müssen sich die Rötelritterlingen und Herbsttrompeten, deren Zeit es eigentlich ist, hintanstellen. (Foto © Ralf)

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Ralf schreibt am 22. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

eigentlich ist ja in den Wäldern um Hohenlohe mehr die Zeit der Rötelritterlinge und Herbsttrompeten, aber die warmen Tage brachten nochmals einen Maronen- und Steinpilzschub.

Die prächtigen madenfreien Kerle auf dem Foto habe ich alle an meiner nur rund 25 Quadratmeter großen Stelle gefunden.

Gruß, Ralf aus Hohenlohe«


Trotz hunderter hingeraffter Pilzleichen bei Emmendingen: »Es ist ein Freudenfest der Steinpilze«


2 Fotos: Sie sind sichtlich gezeichnet von der Nässe. Oliver sah gestern hunderte Steinpilze im Landkreis Emmendingen, die der viel zu nasse Wald hingerichtet hat. Auch der Star des Tages (zweites Foto) war von der Dauerfeuchtigkeit angeschlagen. (2 Fotos © Oliver)

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Oliver schreibt am 21. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

als ich kurz vor Einbruch der Dunkelheit das erste Wildschwein sah, bin ich nach eineinhalb Stunden dann doch lieber raus aus dem Wald.

Mein Ergebnis fiel diesmal recht ernüchternd aus, nicht, weil es zu wenig Steinpilze gab, sondern weil die unzähligen aufgrund der viel zu starken Feuchtigkeit im Wald überwiegend überständig waren. Hunderte Steinpilze waren hinüber! Im Korb habe ich gerettet, was noch zu retten war.

Den Star des heutigen Pilzganges habe ich noch gesondert fotografiert. In einer trockenen Phase hätte er bestimmt den Schönheitswettbewerb gewonnen. Es ist, trotz allem, nach wie vor ein Freudenfest der Steinpilze!

Viele liebe Grüße Oliver«



Ronnys kleiner Pilzlehrgang bei youtube

Liebe Pilzfreunde,

falls Ihr einmal Ronny, der vielen hier als Pilzfreund71 bei youtube bekannt ist, bei einem lehrreichen Pilzgang zuschauen wollt, könnt Ihr das hier.

(21. Oktober 2019)


Mainhardt: »Es ist der Wahnsinn, was sich gerade in den Wäldern abspielt«


Matthias schreibt am 20. Oktober 2019:

»Hallo Pilzfreunde,

die Steinpilze sprießen immer noch im Mainhardter Wald. Mein morgendlicher Waldspaziergang bei Sonnenschein und herrlicher Herbstidylle brachte herrliche Steinpilze und Maronen (Foto rechts auf dem Gartentisch) in mein Körbchen. Es ist der Wahnsinn, was sich gerade in den Wäldern abspielt.

Gruß aus Mainhardt, Matthias«

(Foto © Matthias)

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Calw: »Das massenhafte Auftreten der Steinpilze ist für uns ein einmaliges Erlebnis«


Foto: Nur die allerbesten Steinpilze wanderten in den Korb, alle anderen blieben stehen. So kamen 2,7 Kilo junger knackiger Steinpilze zusammen. In der Mitte sehen wir Flockenstielige Hexen, rechts oben Sandröhrlinge. Unten eine Partie Trompetenpfifferlinge. (2 Fotos © Mona)

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Mona schreibt am 20. Oktober 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem schon am letzten Wochenende abzusehen war, dass die Steinpilze im Schwarzwald nun in den Startlöchern stehen, sind wir heute wieder in unser Sammelgebiet im Landkreis Calw gefahren. Begleitet wurden wir von einer befreundeten Familie, die noch nie Pilze sammeln war, sowie von einer guten Freundin, deren letztes Pilzsammelerlebnis gute 30 Jahre zurückliegt.

Was sollen wir sagen? Eigentlich können einem momentan nur die Worte fehlen. Der Wald steht voller Pilze, man kann kaum einen Schritt gehen, ohne von unzähligen kleinen Hutträgern umgeben zu sein. Vor allem das massenhafte Auftreten der Steinpilze ist für uns ein einmaliges Erlebnis.

Finden wir sonst maximal ein paar vereinzelte Pilzgruppen, so konnten wir heute von einer Sammelstelle aus schon die nächste sehen. Den Großteil der Steinpilze haben wir stehen gelassen und uns nur die allerbesten (wie z. B. auf dem Foto rechts) ausgesucht. Dennoch waren alle drei Pilzkörbe am Ende gut gefüllt. Neben den Steinis haben es Flockenstielige Hexenröhrlinge, Sandröhrlinge und Trompetenpfifferlinge in den Korb geschafft.

Da unsere Vorräte nun ausreichend aufgefüllt sind, haben wir ein paar Steinpilze für unser Abendessen beiseite gelegt und den Rest an Nachbarn und Freunde verschenkt. Die kommenden Pilztouren dienen dann nur noch dazu, unsere pilzbegeisterten Freunde mit den Schätzen aus dem Wald zu versorgen.

Allen Pilzfreunden weiterhin viel Sammelerfolg in diesem fantastischen Pilzjahr!

Herzliche Grüße von Martin und Mona«


Maulbronn: »Wir mussten uns selbst stoppen«


Sven schreibt am 20. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute waren wir noch einmal in Maulbronn, um meine restlichen Stellen, die wir wegen des Gewitters bei unserem letzten Pilzgang nicht mehr erreichen konnten, in Augenschein zu nehmen.

Wir mussten uns selbst stoppen: 50 Fichtensteinpilze, 14 Flockis, vier Austernseitlinge, vier Maronenröhrlinge, vier Rotfußröhrlinge, drei Champignons, jede Menge Hallimasche (im Korb sind noch mehr, weil wir auf den Geschmack gekommen sind) landeten im Korb.

Mit freundlichen Grüßen, Sara und Sven«

(Foto © Sven)

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Hardt/Karlsruhe, Hunsrück u. Elsass:

»Sie wuchsen überall: im Fichtenwald, unter Eichen, Birken, Buchen und auf Wiesen«


Foto: Dieses Bild dokumentiert einen Steinpilzfund von Thomas und Markus aus dieser Woche. In drei Touren, die sie unternahmen, steigerte sich das Wachstum von Mal zu Mal. Mehr »Kartonfotos« weiter unten. (7 Fotos © Thomas)

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Thomas und Markus schreiben am 20. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

angesichts der besten Witterungsbedingungen seit langem war ein Steinpilzschub zu erwarten, der auch prompt kam. Starke Regenfälle und darauf folgende warme Tage führten zu kräftigem Wachstum. Wir waren in der Hardt, im Elsass und Hunsrück unterwegs und fanden vor allem in den beiden letztgenannten Regionen viele Steinpilze.

Sie wuchsen überall: im Fichtenwald, unter Eichen, Birken, Buchen und auf Wiesen. Sie waren von toller Qualität, ohne jeglichen Insektenbefall, lediglich hie und da hatte sich eine Schnecke gütlich getan.

Bei unseren Touren sahen wir die meisten Fliegenpilze, die uns jemals untergekommen sind. Außerdem Unmengen an Parasole, Champignons und Röhrlingen aller Art, die wir leider nicht scharf voneinander abgrenzen können. So sind wir beispielsweise nicht sicher, wie Anhängselröhrlinge und Bronzeröhrlinge eindeutig zu identifizieren sind, manchmal scheint es geradezu, als gäbe es Zwitterformen der Arten untereinander. 

2019 ist ein ergiebiges Pilzjahr von großer Vielfalt der Arten. Man sieht, wie wenig sich die Pilze gegen das Wachsen wehren können, wenn es nur stark und anhaltend genug regnet. 

Tour2

Bei unserer 2. Tour sammelten wir auf einer Fläche von lediglich 2 x 2 km. Mittlerweile ist die Vielfalt an Röhrlingen noch viel größer geworden. Dazu gibt es Reizker aller Art, Trompetenpfifferlinge und sogar Semmelstoppelpilze, womit wir dieses Jahr nicht mehr gerechnet hätten.


Foto: Hier ein Sammelfoto der 2. Tour von Thomas und Markus. Man sieht, dass sie die Steinpilze nach Größe und Röhrenfarbe sortiert haben.


Tour3

Im Verlaufe der vergangenen Woche nahm die Kraft des Steinpilzschubes zu. Inzwischen reicht ein einziges kleines Waldstück, um die Taschen in kurzer Zeit zu füllen. Wir verwenden Jutetaschen, weil wir damit sportlicher und behender unterwegs sind.

Der andauernde Regen bei weiterhin milden Temperaturen zwingt immer mehr Pilze heraus. Wir sammeln nur noch kleine und mittlere Exemplare, worüber sich die beschenkten Bekannten und Verwandten freuen. Birkenpilze, Rotkappen, Hexenröhrlinge, Goldröhrlinge und Butterpilze gibt es nun auch in Legion.

Viele Grüße von Thomas und Markus«

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Foto: Wie man sieht, sammeln die Brüder grundsätzlich nur Pilze erstklassiger Güte. Diese Pilze wären problemlos marktgeeignet. Viele Pilze verschenken sie an Freunde und Verwandte. Der Rest wird eingefroren und getrocknet. Sie verbringen - seit Jahren - viele Stunden mit der Aufbereitung und Bevorratung.

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Und hier noch einige Fotos zum Träumen und Genießen


Foto: Diese Zwei mussten ganz schön viel Erde, Moos und Geäst beiseite schieben, um zu ihrer vollen Pracht zu gelangen.

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Foto: Und diese Drei sind nicht zu unterschätzen: in ihrem Rücken befindet sich noch Verstärkung.


Foto: Herrliche Mischpilze! Zu erkennen sind Steinpilze, Maronen, Birkenpilze und Flockige Hexen. Da schlägt das Herz jedes Koches höher!


Foto: Dieses Energiebündel kann vor Kraft schon gar nicht mehr laufen und kuschelt sich lieber ins Laub.


Schlemmen wie im siebten Pilzhimmel


Bei Oliver (Landkreis Emmendingen) war Samstagabend Dinnieren wie im 7. Pilzhimmel angesagt. Wir vermuten vage, dass Staatsoberhäupter bei ihm im Landkreis Emmendingen gastierten und die Haute Cuisine der Pilzküche genossen. Nachfolgend einige Fotos, auf denen er zeigt, was er aus seinen jüngsten Pilzfunden quasi vor der Haustür zauberte. (9 Fotos © Oliver)

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(20. Oktober 2019)






Foto rechts: Rehkitzfilet zu Pfifferlingen und Trompetenpfifferlingen, in Trüffelbutter angebraten.








Foto rechts: Krause Glucke und Austernpilze im Blätterteig.








Foto rechts: Zur Einstimmung gab es eine Steinpilzsuppe von knackfrischen Steinpilzen, zubereitet mit frischen Kräutern.




Kleiner Überblick der Zutaten und Zubereitung


2 Fotos: Wir sehen die frischen Pfifferlinge (links) und Trompetenpfifferlinge (rechts) für die in Trüffelbutter angebratenen Rehkitzfilets.


2 Fotos: Links sehen wir die Krause Glucke mit Austernpilzen, rechts die mit Kräutern garnierten Steinpilze für die Steinpilzsuppe in der Pfanne.


2 Fotos: Und die frischen Feigen aus dem eigenen Garten wurden für das Dessert in Rohrzucker mit Zimt erhitzt und mit Rotwein abgelöscht.


Ein etwas trauriges Pilzgemälde, weil Suri alle Steinpilze mitgenommen hat


Foto: Was fehlt auf dieser Präsentation von Michael? Na klar, die Steinpilze. Seine Freundin Suri hat sie alle mitgenommen, deshalb ausnahmsweise ein Pilzgemälde ohne »Herrenpilze«. Es wirkt durchaus ein wenig trauriger als sonst. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 20. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

erneut ging es in die Wälder um Hochstetten, um sich an der Pilzvielfalt zu erfreuen.

Im Korb landeten viele Maronen und Steinis, Violette Rötelritterlinge, Pfifferlinge, Hallimasche, Flockis, Fichtenreizker, Krause Glucke, Judasohren, Perlpilze, ein Buckeltäubling, eine Handvoll Samtfußrüblinge und ein schöner Riesenchampignon.

Alle Steinpilze bekam meine Freundin mit nach Hause, daher fehlen sie dieses Mal auf meinem Foto.  

Viele Grüße Michael«


Warmbronn: Pilze über Pilze, ein Hexenring nach dem anderen


Felix schreibt am 19. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

aufgrund der idealen Bedingungen für die Herbstpilze habe ich gestern spontan nach der Arbeit im Wald bei Stuttgart-Degerloch eine kleine Runde gedreht. Obwohl in diesem Buchen- und Eichenwald vor zwei Jahren ordentlich gefällt wurde und leider einige Bäume auch der Trockenheit zum Opfer gefallen sind, wurde ich nicht enttäuscht. In der einsetzenden Dämmerung erwarteten mich mehrere kleine Steinpilzfamilien im besten Alter und bei guter Qualität.

Meinen Bekannten musste ich nicht lange überreden, und so waren wir heute nochmals in der Nähe von Warmbronn in einem Fichtenwald unterwegs. Den vielversprechenden Wald hatten wir jüngst neu für uns entdeckt. Und wie schon so oft in diesem Jahr wurden wir von der Menge und Schönheit von Steinpilzen, unglaublich vielen frisch gewachsenen Maronen und ein paar Flockenstieligen Hexenröhrlingen beeindruckt.

Das muss schon ein seltsamer Anblick gewesen sein, als zwei erwachsene Männer voller Begeisterung und mit Ausrufen der Freude durch den Wald hüpften. Aber auch von anderen Pilzen stand der Wald voll. Unmengen von Safranschirmlingen und auch viele Anischampignons und Rotfußröhrlinge wuchsen im tiefen, regennassen Moos.

Wir ließen sie allesamt stehen, weil wir einfach keinen Platz mehr hatten. Selbst bei den Maronen wurden wir wählerisch und sortierten nach zu groß, zu klein oder: »Nimm du sie!« aus. Ein Hexenring nach dem anderen. Auch Fliegenpilze und Nebelkappen gab es in großer Fülle. Es war einfach unglaublich und ich bin dankbar für diese Naturschönheiten.

Die Wälder um meinen Heimatort im Strohgäu geben aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre und des Borkenkäfers ein sehr trauriges Bild ab. Dicke Eichen und Buchen sind einfach gestorben oder haben nur noch Laub an den unteren Ästen. Zum Teil entstanden ganze Lichtungen aufgrund von Notfällungen an Fichten.

Das hatte mir schon Sorgen bereitet. Wenn es den Bäumen so schlecht geht, was ist dann mit ihren Symbiosepartnern? Die heutige Tour hat mich diesbezüglich etwas beruhigt.

Viele Grüße Felix«

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Calw: Beim Anblick der herrlichen Steinpilznester fehlten Heikos Familie manchmal die Worte


Foto: Dies scheint ein Foto aus einem Aufklärungsflugzeug zu sein, das die heranrückende Terrakottasteinpilzarmee unter dem Befehl von Heiko aus großer Höhe aufgenommen hat. Im Ernst: Was muss das für eine schöne Pilzlese für die Familie, besonders für die Kinder, gewesen sein. Auf dem zweiten Foto zeigt die kleine Tochter stolz einen besonders dicken Steinpilz. Der Teddybär schaut schon ganz neugierig, wo noch weitere Steinpilze stehen. (5 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 18. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ein weiterer fantastischer Familientag mit herrlichen Steinpilzfunden wurde uns am heutigen Freitagnachmittag in unserem Stammwald bei Calw im Nördlichen Schwarzwald geschenkt.

Waren die letzten Tage schon pilzreich, so erblickten heute noch einmal mehr Steinpilze das Licht über der Erde und bescherten uns wieder wunderbare Momente. Sogar die angrenzenden Laubwälder zaubern nun schönste Exemplare hervor.

Uns fehlten wirklich teilweise die Worte beim Anblick ganzer Steinpilznester.

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende

Heiko und Familie«

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Foto: Die Steinpilze standen, wie dieser, im saftigen Moos...

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Foto: ...oder in der Nadelstreu und im dürren Geäst...


Foto: ... oder im feuchten Laub des Buchenhochwaldes. Welch ein Sammelerlebnis!


Was für Andrea aus einer einfachen Fahrradfahrt wurde


Andrea schreibt am 18. Oktober 2019:

»Hallo liebe Pilzsammler,

heute bin ich meine Lieblingsradstrecke bei uns im Nordschwarzwald mit dem Fahrrad gefahren. Natürlich konnte ich es nicht lassen, einen kurzen Abstecher in den Wald zu machen.

Und ich hatte Riesenglück. Nach dem Dauerregen und dem Vollmond fand ich wunderschöne feste Steinpilze, darunter auch dunkelhütige. Etliche habe ich stehen gelassen. Meine Freude war sehr groß.

Wir lieben diesen Herbst mit viel Regen, Wind und frischer guter Luft. Da gibt es für uns nichts Schöneres, als durch die Wälder zu ziehen. Im Sommer haben wir auch einige Male schöne Pfifferlinge gefunden, doch als die große Hitze und Trockenheit kamen, war es damit schnell vorbei.

Umso mehr freuen wir uns jetzt über diese tollen Steinpilze und über so viele andere schöne Pilze. Es ist auch einfach schön, diese farbenprächtigen Wunder anzuschauen.

Gerne trockne ich die Steinpilze im Dörrautomaten oder mache eine Steinpilzsuppe oder eine Pilzpfanne. Das ist sehr lecker!

Ganz herzliche Grüße aus dem Nordschwarzwald und allen Pilzsammlern immer Gut Pilz!

Andrea«


Ostalb: Zum erstenmal mit in die Pilze, und dann sowas...


Gerald schreibt am 18. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach den starken Wochen im August mit anschließender Wachstumspause der Pilze im September sprießen bei uns auf der Schwäbischen Ostalb bereits seit zwei Wochen wieder kräftig Pilze, und das in großer Vielfalt.

Heute wollte meine Tochter unbedingt einmal mitgehen, was mit dem Fund des wohl größten Steinpilzes meines Lebens endete. Auf dem Foto rechts zeigt die Kleine stolz den riesigen Fund. Zu unserer Freude war der Pilz madenfrei und von bester Qualität. Ins Körbchen wanderten dann noch einige Flockenstielige Hexenröhrlinge.

Es sind auch immer wieder junge Steinpilze dabei, die anzeigen, dass die Saison noch lange nicht zu Ende ist und wenigstens noch ein bis zwei Wochen weitergeht. Maronen gibt es übrigens wundersamerweise nur wenige.

So wie es aussieht, wird dieses Pilzjahr wohl in die Geschichtsbücher eingehen, gleich nach dem Rekordjahr 2014.

Gruß Gerald und Anna-Katharina«

(Foto © Gerald)

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An der Steinpilzexplosion in den Kronauer Wäldern sind auch die Sommersteinpilze beteiligt


Foto: Eigentlich sollten Hallimasche den Korb füllen, doch die Explosion der Steinpilze ließ Michael keine Wahl. So blieb es nur bei wenigen Hallimaschen. (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 18. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dieses Mal war ich wieder in meinen Kronauer Wäldern unterwegs, da ich Hallimasch sammeln wollte.

Angesichts der Artenvielfalt und der Steinpilzexplosion habe ich dann eben nicht nur Hallimasch gesammelt. Die Steinpilze wachsen wieder in Hexenringen und in bester Qualität. Gesammelt habe ich Fichtensteinpilze und auch noch Sommersteinis, Violette Rötelritterlinge, Maronen, Hallimasche, Flockis und ein paar herrliche Perlpilze, mit denen ich den Korb hätte alleine füllen können.

Viele Grüße Michael«


Foto: Hier ein großer Steinpilz mit einem stark zerklüfteten Hut. Und ein zu Dreiviertel gefüllter Korb.


Emmendingen: »Ich kann sie doch nicht den Schnecken überlassen«


Foto: »Ich konnte sie doch unmöglich den Schnecken überlassen«, mit diesen Worten umschreibt Oliver dieses Fotomotiv. Recht hat er! (Foto © Oliver)

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Oliver schreibt am 18. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

so drängt es mich auch heute wieder in den Wald (Emmendingen), wo es derzeit eine unglaubliche Vielfalt an Herbstpilzen gibt. Morgen ist mal Pausentag und am Sonntag werde ich wohl mal in höheren Schwarzwaldlagen nach dem Rechten sehen.

Viele Grüße Oliver«


Maulbronn: Die Steinpilze wuchsen endlich an den Plätzen, wo Sven sie schon lange vermutet hatte


Foto: Zwei wahre Prachtexemplare von Großsporigen Champignons haben Sven und Sara gefunden. Sie sind ausgezeichnete Speisepilze, zudem sehr ergiebig. Sara zeigt sie, nachdem sich das Gewitter verzogen hat, mit einem Blinzeln gegen die Sonne. (2 Fotos © Sven)

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Sven schreibt am 18. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute waren Sara und ich wieder in meinem Maulbronner Pilzrevier unterwegs. Es ist kaum zu beschreiben, was wir an Pilzen alles vorfanden.

Die Nebelkappen* und Violetten Rötelritterlinge haben ein sehr starkes Jahr. Gleich eingangs des Waldes fanden wir beide in Hexenringen von mehreren Metern Durchmesser.
Wir ließen sie jedoch stehen, da wir auf der gezielten Suche nach Fichtensteinpilzen und Flockis waren. Wir fanden sie zu unserer Freude auch reichlich. Die Fichtensteinpilze auch an Stellen, wo ich sie schon länger vermutet, jedoch noch nie gefunden habe.

Hinzu gesellten sich in der Folge mehrere Maronenröhrlinge im besten Zustand, einige Rotfußröhrlinge zum Trocknen, drei essbare Täublinge, zwei schöne Krause Glucken, vier Birkenpilze und Hallimasche.

Glücklicherweise begann es aus heiterem Himmel zu gewittern, sonst hätten wir wohl noch mehr Arbeit als jetzt schon.

Die überaus prächtigen Großporigen Champignons entdeckte ich auf dem Heimweg zwischen einer Weide und Pflaumenwiese. Dafür musste natürlich ein Zwischenstop eingelegt werden.

Was für eine herrliche Ausbeute. Die Sara kommt aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus und auch mein Herz schlägt höher bei diesem Anblick und der Gewissheit, dass sich der Wald wieder von seiner besten Seite zeigt und sich alles erholt hat.

Mit freundlichen Grüßen, Sara und Sven«

* Gelten heute tendenziell als giftig


Foto: Der Pilzgang hat sich gelohnt! Steinpilze dominieren das Tableau, doch die Größe der Großsporigen Champignons mit dem Maßstab der Steinpilzhüte ist imponierend! Die Täublinge oben rechts halte ich entwieder für Purpurbraune Ledertäublinge oder für Buckeltäublinge.


Schönbuch bei Tübingen: »Hoch«-Verrat im Waldgras


Gunter schreibt am 18. Oktober 2019:

»Guten Morgen,

angeregt durch die vielen Berichte, haben wir uns gestern in den Schönbuch im Raum Tübingen aufgemacht.

Bislang hatte es dort kaum nennenswerte Speisepilze gegeben. Aber gestern! Nur 30 Meter om Parkplatz entfernt versteckte sich gleich eine vierköpfige Steinpilzfamilie im Gras. Wir konnten sie aber nur entdecken, weil die Verwandtschaft ringsum die Köpfe aus dem Gras reckte.

So wurde es insgesamt ein sehr ergiebiger Pilzgang. Wir fanden auch noch Parasolpilze, Maronen, Flockis, Pfifferlinge, Semmelstoppelpilze, Raufüße und Herbstlorcheln*.

Liebe Grüße Sibylle und Gunter«

(3 Fotos © Gunter)

* Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) rät vom Verzehr ab, da sie als giftverdächtig gilt, siehe hier (Tageseintrag vom 17. November 2012).

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Foto: Diese Steinpilzfamilie mit vier Mitgliedern wurde von der hochgewachsenen Verwandtschaft »verraten«.


Steinpilze über Steinpilze im Landkreis Emmendingen - und neu erwachte Pilzbegeisterung bei Claus


Foto: Was gibt es derzeit für Steinpilze im Landkreis Emmendingen! Nachdem Oliver bereits im Sommer schwer an vollen Körben zu tragen hatte, wachsen die Steinpilze nun erneut in Hülle und Fülle. Diesmal war Oliver in Begleitung - siehe das nächste Foto. (8 Fotos © Oliver)

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Foto rechts: Seit dem 7. Lebensjahr war Claus nicht mehr in den Pilzen - bis er sich gestern zusammen mit Pilzfreund Oliver in die Wälder aufmachte. Zusammen fanden sie im Landkreis Emmendingen zwischen 250 und 300 Höhenmetern viele, viele Steinpilze, dazu Pfifferlinge und Trompetenpfifferlinge. Claus freute sich über einen wunderbaren Pilztag - und über seine wiedererweckte Freude am Pilze sammeln.




Foto: Was denn, so winzig sind die? Claus macht bei einem Nest von Trompetenpfifferlingen Halt - und staunt.

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Foto rechts: Leichter zu finden waren die Steinpilze. Erst recht, wenn sie in Reih' und Glied im herrlichen herbstlichen Laubwald standen.




4 Fotos: Es ist der Saisonhöhepunkt. Die Steinpilze stehen da wie erträumt, teils im Buchen-, teils im Fichtenwald. Claus hätte es kaum besser treffen können, denn kraftvoller kann die Passion für Pilze nach langer, langer Pause nicht geweckt werden.

(17. Oktober 2019)


700 Gramm Violette Lacktrichterlinge für Fritz vom Bodensee

Fritz schreibt am 17. Oktober 2019:

»Bei meinem gestrigen Pilzgang fand ich noch einmal 3 Gelbe Hohlfußröhrlinge und in meinem Bucheneck eine schöne Gruppe Violette Lacktrichterlinge. Von ihnen habe ich insgesamt ca. 700 Gramm von der Stelle mitgenommen. Semmelstoppelpilze gibt es in rauen Mengen.

Viele Grüße von Fritz aus dem Bodenseekreis«


Eine Terrakottaarmee aus Steinpilzen marschiert unter Befehlsgeber Heiko bei Calw auf


Foto: Hier scheint so etwas wie eine Terrakottaarmee in Steinpilzuniform im Anmarsch zu sein. Befehligt wird sie von Heiko, der sie in dieser Formation antreten ließ. (Foto © Heiko)

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Heiko schreibt am 17. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

einen weiteren schönen Pilzgang erlebten wir gestern bei Calw im Nördlichen Schwarzwald. Mit unserer Nachbarsfamilie verbrachten wir den Nachmittag in den sonnendurchfluteten Fichtenwäldern und entdeckten wieder unzählige madenfreie Steinpilze im besten Alter.

Wir begegneten zahlreichen anderen Sammlern, die schon zuvor durch unser Gebiet gestreift waren; dennoch blieben wieder genügend Exemplare für uns übrig.

Eigentlich ist es ja nur noch eine Frage von Tagen, bis diese Quelle versiegt und sich in den Winterurlaub verabschiedet, doch es stehen aktuell noch so viele junge Steinpilze in den Startlöchern, dass man sich diese Endlichkeit kaum vorstellen kann.

Beste Grüße Heiko«


Zwei Pilzvernarrte machen die Körbe in dem neu entdeckten Pilzwald richtig voll


Foto: Wie auf einem golddurchwirkten Teppich liegt Michaels und Nuris Fund da. Sie haben die Pilze in einem Wald gefunden, den Michael vor nicht einmal einem Monat als Pilzwald entdeckt hatte. (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 17. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

meine Freundin ist mindestens so pilzvernarrt, wie ich es bin. So begaben wir uns an ihrem freien Tag in das Waldgebiet bei Hochstetten. Dieses Gebiet ist mindestens so pilzreich wie meine Stammwälder um Kronau und an dem Aufspüren von Steinpilzen hat mich meine Freundin an diesem Tag um Längen übertroffen.

So landeten in unseren Körben viele Steinis und Maronen (1. Foto rechts), Violette Lacktrichterlinge, Rote Stoppelpilze, Perlpilze, Hallimasch, Krause Glucke, Violette Rötelritterlinge, Rotfüße, Buckeltäublinge, Pfifferlinge (darunter ein riesengroßer), Fichtenreizker, Kupferrote Gelbfüße, Totentrompeten und Butterpilze.

Sogar den seltenen Zimtröhrling* (2. Foto rechts) haben wir dort entdeckt. Und kurioserweise zwei Totentrompeten, die aus einem Kartoffelbovist herauswuchsen, als wären es Schmarotzerröhrlinge.

Viele Grüße Michael und Suri«

* Von diesem Pilz sind einige wenige Fälle von Magenunverträglichkeiten bekannt


Massen an Steinpilzen im Schwäbisch-Fränkischen Wald beflügeln Patrick zu herrlichen Steinpilz-Gerichten


Foto: Die Steinpilze wachsen und wachsen zurzeit im Schwäbisch-Fränkischen Wald. Patrick kann sie praktisch täglich abholen, wie dieses und das nächste Foto zeigen. (6 Fotos © Patrick)

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Patrick schreibt am 16. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

wir haben in den vergangenen drei Tagen hauptsächlich wunderschöne junge Fichtensteinpilze in allerbester Qualität im Schwäbisch-Fränkischen Wald gefunden. Drei der Fotos zeigen unseren kleinen Korb mit unterschiedlichem Inhalt.

Bei einigen Pilzen sind mir besonders die gelben Flecken an der Stielbasis aufgefallen. Kannst du mir weiterhelfen, was es damit auf sich hat?

Gerne möchte ich einmal zeigen, was es von diesen Waldleckereien die letzten drei Tage zu Essen gab. Nämlich Bandnudeln mit Steinpilzen, Steinpilz-Carpaccio mit Pesto und Sauce Hollandaise, Steinpilze pur auf Butterbrot sowie Graupensupppe mit Bohnen und Steinpilzen

Sicher werden noch weitere Steinpilz Rezepte und Konservierungen (u.a. dein Einlege-Rezept mit Öl) ausprobiert.

Beste Grüße Patrick«

Hallo Patrick,

Steinpilze mit chromgelben Flecken an der Stielbasis habe ich schon sehr häufig gefunden. Vermutlich handelt es sich um einen winzigen Schmarotzerpilz (Hypomyces). Wenn man die gelben Stellen großzügig wegschneidet, kann der Steinpilz unbedenklich gegessen werden. Sollten sich die Gelbstellen bereits bis zur Hälfte des Stieles ausgebreitet haben, Steinpilz in die Tonne. Denn im fortgeschrittenen Stadium des Parasiten wird der gesamte schnell bitter.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm


Foto: Gerne dürfen es auch mal Rotkappen zu den Steinpilzen sein!


Foto: Als bekennender Fan von Graupensuppe halte ich diese hier - mit Bohnen und gebratenen Steinpilzen - für einen echten Hit!


Foto: Hier hat Patrick ein bestimmt superleckeres Steinpilz-Carpaccio mit Pesto und Sauce Hollandaise an Rucola und Feldsalat kreiert.


Foto: Und hier noch frische Steinpilze mit Bandnudeln. Der Hunger kommt beim Anschauen!


Oliver kann es einfach nicht lassen und macht die Körbe bei Emmendingen schon wieder voll


Oliver schreibt zu diesen Fotos, er habe es »auch heute wieder nicht lassen können. Und in kurzer Zeit war mein Korb schon sehr gut mit besten Steinpilzen gefüllt.« Das Ganze spielte sich erneut im Landkreis Emmendingen ab, wo der Steinpilzherbst machtvoll ausgebrochen ist.

Der dünnbeinige Pilz in der Bildmitte des ersten Fotos ist im Übrigen ein essbarer Langstieliger Knoblauchschwindling. Er wird hier in diesem Jahr zum ersten Mal vorgestellt.

(3 Fotos © Oliver)

(16. Oktober 2019)

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Foto: Herrschaftsgebiet der Fliegenpilze.


Langensteinbach: Wie gut, dass die Mutter bei der Steinpilzlese zur Hand ging


Andreas schreibt am 16. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

während ich auf Dienstreise in den USA bin und die Steinpilzexplosion leider verpasse, hat Svenja Unterstützung durch ihre Mama (Foto unten) und sammelte beim Spaziergang in Langensteinbach/Karlsbad am Dienstag tolle Steinpilze (Foto rechts).

Ich werde nur mit Fotos neidisch gemacht. Das nenne ich mal schlechtes Timing.

Trotzdem viele liebe Grüße an alle Pilzsammler zuhause.

Andreas«

(2 Fotos © Svenja)

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Foto: Svenjas Mutter ging bei der Steinpilzsuche zur Hand und sprang somit für Andreas, derzeit USA, ein. Bei so vielen Steinpilzen sicher keine schlechte Idee.

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Erneut fürstliche Steinpilztage für Oliver im Landkreis Emmendingen - wie im Sommer


Foto: Wie schon im Hochsommer, so wachsen die Steinpilze auch jetzt wieder im Buchenhochwald.

(5 Fotos © Oliver)

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Oliver schreibt am 15. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch heute, direkt nach der Arbeit, werde ich sofort wieder in den Wald gehen, der sich momentan von seiner besten Seite zeigt. Im Landkreis Emmendingen gibt es wieder Steinpilze in Hülle und Fülle. 

Unser Feigenbaum hat dann noch für einen schönen Nachtisch gesorgt

Hoffen wir, dass das Wetter noch eine Weile mitmacht und es nicht zu kalt wird.

Viele liebe Grüße Oliver«


2 Fotos: Es gibt sie klein - und auch im mittleren Format. So sind sie fest und knackig, ganz, wie es der Steinpilzküche gefällt.


2 Fotos: Es gab die frischen Steinpilze bei Oliver zu breiten Nudeln und frischem Gemüse. Und hinterher warteten süße frisch gepflückte Feigen, die sich in der Schale mit kleinen harten Steinpilzen in Eintracht zu einem schönen herbstlichen Motiv vereinen.


Matthias macht es »riesigen Spaß«, in den Fichten des Mainhardter Waldes die Steinpilze zu ernten


Matthias schreibt am 15. Oktober 2019:

»Hallo Pilzkameraden,

Im Mainhardter Wald ist die Steinpilzzeit ausgebrochen. In Fichtenwäldern sind sie jetzt mühelos zu finden. Es macht riesigen Spaß, momentan durch die Bestände zu gehen. Die vielen Fliegenpilze runden das optische Erlebnis ab.

Danke für Eure tolle Seite und Gruß an alle Pilzfreaks!

Matthias«

(2 Fotos © Matthias)

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Calw: Heiko hält das Sammellimit streng ein: 40 bis 50 Steinpilze blieben an Ort und Stelle zurück


Foto: Ist es nicht verblüffend, wie wesenhaft Steinpilze auf uns wirken können? Aufgestellt vermitteln sie beinahe den Eindruck, als würden sie nach dem Foto alle wieder auf ihr Zimmer gehen... Ein schöner Fund, lieber Heiko!



Heiko schreibt am 15. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich bin heute Morgen - dieses Mal mit meinem Nachbarn - zu einer Runde in mein Stammgebiet bei Calw aufgebrochen. Es ist wirklich fantastisch, wie freigebig sich die Natur aktuell uns Pilzliebhabern gegenüber zeigt.

Nach weniger als 1 1/2 Stunden waren wir beide mit unserer Sammelbeschränkung durch. So mussten wir sicherlich an die 40-50 Steinpilze bester Qualität zurücklassen, ohne das übliche Gebiet überhaupt komplett abgelaufen zu haben.

In der Hoffnung, dass solche Funde noch etwas anhalten, grüßt Dich und alle Pilzfreunde herzlich Heiko«

(Foto © Heiko)

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Calw: Ein gemeinsamer Pilzgang im Wald bei Calw zaubert 16 Speisepilzarten in den Korb


Foto: Diesen Fund aus ihm unbekanntem Waldgebiet in der Nähe von Calw nahm Michael mit nach Hause. Was man nicht so alles in einem fremden Wald finden kann! (4 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 15. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Wochenende waren wir bei Bekannten im Schwarzwald in der Nähe von Calw. Unsere Gastgeber kennen sich mit Pilzen nicht aus und wollten unbedingt einmal mit mir zusammen in den Wald. Ich kannte mich dort null aus.

Gefunden haben wir Edel- und Lachsreizker in großer Menge, Steinpilze, Butterpilze, Krause Glucken, Birkenpilze, Pfiffers, Rote und Weiße Semmelstoppelpilze, Birkenporlinge, Goldröhrlinge, Waldchampignons, Kupferrote Gelbfüße und Hallimasch.

Highlight für mich war eine riesige Breitblättrige Glucke, die aber leider bereits schimmelte. Hohlfußröhrlinge mit ihrem markant hohlen Stiel (Foto rechts) und die sogenannten Steinreizker (Foto weiter unten) zählten ebenso zu unseren Entdeckungen.

Den Fund auf dem Handtuch nahm ich mit, alles andere blieb bei meinen Bekannten.  

Viele Grüße Michael und Suri«


Foto: Die hier gezeigten Pize blieben bei Michaels und Nuris Gastgebern.


Foto: Steinreizker gehörten ebenfalls zu den Funden. Was es mit ihnen auf sich hat, habe ich in der Tagesnachricht vom 29. September 2019 im Pilzticker BaWue erörtert, nachdem Pilzfreund Fritz sie am Bodensee gefunden hatte.


Romantische Pilzlese zwischen Rehen und Wildschweinen im Maulbronner Wald


Foto: Nun haben sich auch in den Maulbronner Wäldern wieder die Steinpilze eingefunden, auf die Sven schon seit längerem gewartet hatte. Rechts unten im linken Teil liegen ungenießbare Pinselschüpplinge. Auf dem zweiten Foto sehen wir sie noch einmal gesondert.


Sven schreibt am 15. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

willkommen in meinem Maulbronner Märchenwald, wo sich hunderte von Fliegenpilzen tummeln und ich versuchte, die schönsten kurz festzuhalten (z. B. 2. Foto rechts).

Des Weiteren gab es heute morgen Fichtensteinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge. Das alles in morgendlicher Waldromantik zwischen Rehen und Wildschweinen kurz vor der Arbeit.

Ich wünsche allen einen schönen Tag.

Gruß aus meinem Maulbronner Pilzparadies, Sven«

Blau = ungenießbar

(3 Fotos © Sven)

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Die Rückkehr der Steinpilze im Landkreis Emmendingen wurde gleich mit einer Steinpilzpizza gefeiert


Foto: Die Steinpilze im Landkreis Emmendingen sind wieder da - machtvoll und stark! Als Ergebnis des ersten Herbstschubes sehen wir Olivers leckere Steinpilzpizza - und möchten am liebsten auch mal reinbeißen.


Foto: Da sind sie wieder! Nach ihrem superstarken Auftritt im Sommer hatten sich die Steinpilze eine mehrwöchige Pause gegönnt, um sich jetzt im Herbst wieder zu zeigen.


Diese 5 Fotos sandte uns Oliver mit den Worten zu: »Ab sofort geht es bei uns im Landkreis Emmendingen wieder los, vor der Haustür!« Die Steinpilze sind nach mehrwöchiger Pause machtvoll wieder da. Außerdem fand er sehr schöne Lungenseitlinge, die wir hier in drei Aufnahmen sehen: an ihrem toten Laubholzast (1. Foto rechts), mit der unteren Hutseite (2. Foto rechts) und gefangen in Olivers Korb (unten).

(5 Fotos © Oliver)

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Foto: Den Steinpilzen gesellten sich die köstlichen Lungenseitlinge hinzu, die sich im absoluten Topzustand zeigen. Sie sind die Sommerausgabe der Austernseitlinge.


Maulbronn und Schwarzwald: Die Steinpilze lassen Sven dieses Jahr bislang im Stich

Sven schreibt am 13. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

mit den Steinpilzen haben wir diesen Herbst kein Glück. Weder in meinem eigentlichen Maulbronner Pilzparadies noch in unserem Schwarzwaldstück.

Dafür fanden wir am Samstag bei uns massig Parasolschirmlinge und am Sonntag im Schwarzwald 800g Trompetenpfifferlinge, Unmengen an Lachsreizkern, von denen wir nur wenige mitgenommen haben, einige Anischampignons, Rotfußröhrlinge, einen ganzen Wald voll Hallimasch. Ich habe sie vor einigen Jahren einmal probiert und empfand sie fast als Delikatesse.

Auch gab es ein Massenaufkommen von Nebelkappen*. Letztere haben wir stehen gelassen, wollen sie bei unserem nächsten Pilzgang eventuell einmal probieren.

Mit freundlichen Grüßen, Sara und Sven«

* Können Magen-Darmprobleme hervorrufen, selbst wenn sie vor dem Braten gut abgekocht werden.


Mit dem Parasolkarton lächelnd durch die Stadt


Ivo schreibt am 13. Oktober 2019: 

»Hallo,

heute waren wir zu dritt im Schönbuch bei Hageloch im Landkreis Tübingen. Gefunden haben wir jede Menge Parasole, verschiedene Röhrlinge und Birnenstäublinge.

Gleich am Abend wurde daraus eine leckere Pilzpfanne mit Reis und Salat gezaubert, siehe 2. Foto rechts.

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde, Pia, Luci & Ivo«

(2 Fotos © Ivo/Privat)

Hallo Ihr Lieben,

das Foto auf dem Pflasterstein ist wirklich sehr, sehr schön!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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