Pilz-Ticker-Bawue
(Baden-Württemberg)



Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)




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Kronau: Michaels freudige Speisemorchel-Nachlese unter den drei Apfelbäumen


Foto: Erneut einen tollen Fund hat Michael unter seinen drei neu entdeckten »Apfel-Morchel-Bäumen« mitten auf einer Wiese gemacht. Von dort stammen die (fast durchweg) hellen Speisemorcheln. Die schwärzlichen Spitzmorcheln fand er in Mulchbeeten bei Kronau. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 22. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern ging ich zur Nachlese an meine neu entdeckte Morchelstelle unter den Apfelbäumen. Tatsächlich konnte ich nochmals zahlreiche Speisemorcheln ernten. Es war eine Mischung aus Pilzen, die nachwuchsen oder die ich beim ersten Mal schlicht übersehen hatte.

Zudem entdeckte ich auf dem Nachhauseweg in einem Mulchbeet nochmals schöne Spitzmorcheln.

Viele Grüße Michael«


Österliche Fahrradtour ins Morchelland:

Ein Geheimtipp trug Oliver noch einmal eine Schale voller Speisemorcheln aus alten Obstwiesen ein


Oliver schreibt am 21. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

eine 60km-Fahrradtour mit der Familie nach einem Geheimtipp eines Pilzfreundes trug uns weiter nördlich von unseren heimatlichen Gründen doch noch ein respektabeles Ergebnis ein.

Direkt neben sumpfigen Flächen und Teichen bei einer Pferdekoppel fanden wir im Schatten noch einen schönen Schwung schönster Speisemorcheln. Tataa!

Viele liebe Grüße, Oliver«

(4 Fotos © Oliver)

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Foto: Allein fünf Gelbe Speisemorcheln sind auf diesem Foto zu entdecken. Zwischen ihnen liegen noch abgefallene Äste vom Obstbaum.


Foto: Dass diese Streuobstwiese Morchelland sein dürfte, lassen schon die ungeernteten faulenden Äpfel erkennen. Solche vernachlässigten oder gar aufgegebenen Kulturlandschaften sind ideal für Speisemorcheln.


Foto: Auch das ungemähte Gras, hier erkennbar an blühendem Löwenzahn, sowie der Wildwuchs in den Bäumen geben Hinweise darauf, dass dieser Obstgarten mehr oder weniger sich selbst überlassen ist. Das ist Morchelland!






In der Region Mannheim fehlt es an Regen: Letzte Spitzmorcheln, kleine Speisemorcheln


Thomas und Markus schreiben am 20. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Sammler aus der Schweiz haben in ihren Pilztickerposts schön beschrieben, worauf man sich bei der Morchelsuche oft einstellen muss: nasse Füsse und erschwertes Suchen in der frühlingshaften Vegetation, die die gut getarnten Pilze umgibt.

Leider hat es in diesem Jahr schon wieder viel zu wenig geregnet, so dass wir im Wald und auf normalen Obstwiesen gar nicht erst suchen, sondern uns auf wenige Stellen konzentrieren, von denen wir wissen, dass sie immer etwas nasser sind. Dort finden sich nach wie vor einige kleinere Speisemorcheln.

Außerdem sammelten wir noch letzte Spitzmorcheln von erhöhten Rindenmulchrabatten. 

Wir als Pilzesammler und Gartenliebhaber bedauern, dass es im April schon wieder Hochsommer ist. Andererseits bieten sich natürlich andere tolle Freizeitbeschäftigungen an. In diesem Sinne: schöne Ostern!

Thomas und Markus«

(3 Fotos © Thomas)

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Die letzten Breisgau-Morcheln 2019 rettete Oliver mit russischer Hilfe vor dem Hitzetod


Oliver schreibt am 20. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

hier im Breisgau hat es endgültig ausgemorchelt. Es ist heute extrem warm gewesen und sehr trocken. Es waren knapp 26° im Schatten, fast wie im Hochsommer. Wir sahen bereits eine Menge Leute oben ohne rumlaufen.

Da galt es noch einmal, die letzten Speisemorcheln vor dem Hitzetod zu retten. Das ist uns ganz gut gelungen. Mit unseren 356 Gramm Speisemorcheln (Foto rechts) waren wir sehr zufrieden.

Viele liebe Grüße Oliver«

(4 Fotos © Oliver)

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Foto: Hier freut sich ein russischer Freund Olivers, weil er gerade die erste Speisemorchel seines Lebens gefunden hat. Im Breisgau geht es schon wieder los wie im vergangenen Jahr: es ist viel zu trocken. Und das im traditionell nassen April.


2 Fotos: Für Oliver könnten sie schon die letzten Speisemorcheln 2019 gewesen sein. Aufgrund der Trockenheit ist die Morchelzeit 2019 im Breisgau so gut wie vorbei. Drei tolle, teils rauschhafte Wochen haben ein Ende gefunden.






Morchelfrust statt Morchellust bei Felix im Landkreis Ludwigsburg

Felix schreibt am 19. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

inzwischen bin ich schon etwas frustriert, nachdem ich das dritte Jahr in Folge nach Morcheln in der freien Wildbahn suche – und keine finde.

Ich war auch dieses Jahr schon mehrmals im Kreis Ludwigsburg unterwegs entlang von Bächen, in Auenwäldern und über unzählige Obstbaumwiesen am Nordhang, Südhang, nach einem Regen oder nach ein paar Tagen mit Sonnenschein.

Auch auf die Zeigerpflanzen habe ich geachtet, die tatsächlich auch an den Stellen wuchsen, an denen ich unterwegs war.

So bin ich kurz davor, an eine Morchel-Verschwörung zu glauben. Hätte ich in meiner Kindheit nicht selbst schon Exemplare gefunden, würde ich an der Existenz dieser Pilze wie an der Existenz von Bielefeld zweifeln. Vielleicht schaffe ich es aber auch einfach nicht, meine Augen auf diese gut getarnten Pilze einzustellen.

In der Natur unterwegs zu sein, war trotzdem schön. Hoffentlich habe ich bei den anderen Pilzen dann einfach mehr Glück.
 
Viele Grüße Felix«

Hallo Felix,

warst Du schon einmal im Rotenacker im Bereich Markgröningen? Da wachsen definitiv Speisemorcheln. Ansonsten frag mal beim Forstamt nach kalkhaltigen Böden, die benötigen sie.

Viel Erfolg wünscht Dir mit besten Grüßen Heinz-Wilhelm

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Bretten: Immer noch Spitzmorcheln und Käppchenmorcheln für Sven


Foto: Doppelt ist besser, hat sich Sven gesagt. Und trocknet seine Spitz- und Käppchenmorcheln nicht nur in den Schalen des Dörrautomaten, sondern auch gleich noch auf dem Wäschetrockner. Wenn sich das nicht für eine Patentanmeldung eignet... (Foto © Sven)

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Sven schreibt am 19. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

leider hatten wir bei unserem Karfreitags-Pilzgang immer noch kein Glück mit den Speisemorcheln. Ich denke, das wird dieses Jahr auch nichts mehr, denn die Sonne brennt gnadenlos und der Regen fehlt.

Dafür fanden wir aber wieder einige Käppchenmorcheln und Spitzmorcheln.Zusammen mit dem gestrigen Fund liegen sie jetzt zum Trocknen in der Sonne.

Ich wünsche dir und allen anderen Pilzfans ein besinnliches Osterfest!

Liebe Grüße aus Bretten, Sven«







Freiburg/Br.: Spitzmorcheln in einer Sherry-Sahnesoße für die Gäste aus Bonn


Freiburg/Br., 19. April 2019

Für den Besuch aus Bonn in Freiburg/Br. hat Simon ein regionales Frühlingsessen mit Spargel, Kochschinken, Kartoffeln, Sauce Hollandaise und einer feinen Beigabe von frischen Spitzmorcheln in einer Sherry-Sahnesoße zubereitet (Foto rechts). Und versichert, dass »alle begeistert waren«.

(Foto © Simon)

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Überraschung für Sven: Die Spitzmorcheln im Wald sind noch längst nicht durch


Sven schreibt am 18. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

in meinem letzten Beitrag befürchtete ich noch, dass die Spitzmorcheln im Wald durch seien. Zu meiner Freude habe ich mit dieser Einschätzung falsch gelegen. Heute fand ich dort nämlich 48 prächtige Exemplare vor. Auf einer Streuobstwiese kamen noch fünf Morchelbecherlinge dazu (Foto rechts).

Nur mit den Speisemorcheln habe ich bisher kein Glück. Morgen werde ich noch einmal die ertragreichen Mulchbeete in Bretten aufsuchen.

Mit freundlichen Grüßen, Sven aus Bretten im Landkreis Karlsruhe«

(Foto © Sven)

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Michael im Pilzglück:

»Um die Bäume herum stand alles voller Speisemorcheln«


Michael schreibt am 17. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

eigentlich war ich heute mal bei Kronau unterwegs, um Löwenzahnblüten für meinen Wein zu ernten. Da dieses Jahr vermehrt Funde von Morcheln unter Obstbäumen gemeldet wurden, schaute ich mal an einer Stelle mit drei mittelalten Apfelbäumen mitten auf einer Wiese vorbei.

Ich dachte, mich trifft der Schlag, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Um die Bäume herum stand alles voller Speisemorcheln. Das war mein allererster Morchelgang unter Obstbäumen - und gleich der erste Versuch war ein Volltreffer.

Dazwischen entdeckte ich auch tatsächlich einen sehr großen Schopftintling.

Viele Grüße Michael«

(Foto © Michael)

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Olivers Trost für alle, die bislang leer ausgingen:

»Es wird schon! Die Morchelsuche erfordert Geduld«


Foto: »Am Ende des Regenbogens standen dann tatsächlich noch einige schöne Morcheln«, beschreibt Oliver dieses stimmungsvolle Foto mitten aus dem Breisgau. Das glauben wir ihm gerne, denn die (ungedüngten) Weiden und Wiesen mit alten blühenden Obstbäumen sind das Eldorado von Speisemorcheln. Das zeigt das zweite Foto in voller Schönheit. (10 Fotos © Oliver)

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Breisgau, 17. April 2019

»Mit den Morcheln geht es nun langsam dem Ende entgegen, die Massen sind durch, sie stehen fast nur noch vereinzelt. Insgesamt habe ich diesmal nur noch ein paar gefunden«, berichtet Oliver von seiner heutigen Tour. Wie zum Beispiel auf dem zweiten und dritten Hochformatfoto, auf dem sich Gelbe Speisemorcheln im Gras beziehungsweise in der Vogelmiere verstecken.

Und für alle Pilzfreunde, die dieses Jahr nichts gefunden haben, hat Oliver noch einen Ratschlag: »Das wird schon! Die Morchelsuche erfordert Geduld, das habe auch ich lernen müssen.« Drei Jahre lang »lag die Pracht direkt vor unserer Haustür in den Rheinauen«, ohne dass er es geahnt hätte.

»Nach erfolglosen Jahren der Suche« sei es dieses Jahr mit den Morcheln »ein wunderbarer Jahresanfang« gewesen.

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Foto: Bitte genau hinschauen! Inmitten der vielen verfaulten Äpfel aus dem Vorjahr wachsen schöne Käppchenmorcheln.


Foto: Bei näherem Hinsehen sind es gleich fünf Stück, die büschelartig stehen. Käppchenmorcheln sind anspruchsloser als Spitz- und Speisemorcheln, was die Bodenverhältnisse und die begleitenden Bäume und Sträucher betrifft. Wer Glück hat, kann sie auch inmitten von Weißdorngebüsch entdecken.


4 Fotos: Zum absehbaren Ende der Morchelsaison im Breisgau lassen wir hier noch einmal vier schöne Speisemorcheln aufmarschieren.


Rheinauen bei Karlsruhe: Die erhofften Morchelfunde blieben für Moritz aus


Foto: Maipilze, eine Spitz- und eine Speisemorchel sowie drei Käppchenmorcheln hat Moritz gefunden. An Morcheln hat er sich allerdings mehr versprochen. (Foto © Moritz)

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Moritz schreibt am 17. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war vorgestern auf einer spontanen Morchelpirsch in den Rheinauen bei Karlsruhe. Bei den in den letzten Tagen geposteten Fundberichten konnte ich nicht mehr stillhalten.

Meine Morchelausbeute war leider gering: im Auwald fand ich nur eine Speisemorchel, zwei waren schon hinüber. Auf dem Rückweg zum Auto entdeckte ich einige Maipilze in einer Hecke am Waldrand sowie drei Käppchenmorcheln unter einem Kirschbaum.

Die Spitzmorchel fand ich später noch in einem Mulchbeet vor einem Supermarkt. Leider war es die einzige. 

Viele Grüße Moritz«


Kehl/Ortenaukreis: Was wächst denn da in Stefans Garten?


Foto: Im Spitzwegerich stehen sie, die schönen fetten Gelben Speisemorcheln. Und Stefan braucht sich keine Sorgen zu machen: ab in die Pfanne mit ihnen! Das gleiche gilt für die graue Artgenossin auf dem zweiten Foto. (3 Fotos © Stefan)

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Stefan schreibt am 16. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

beim Stöbern in unserem Garten bin ich über ein paar Pilze gestolpert, die ich als Morcheln bestimmen würde. Bin mir natürlich wieder einmal nicht sicher. Im Anhang sende ich ein paar Bilder. Vielen Dank im voraus fürs Anschauen!

Viele Grüße Stefan«




Foto: Diese 13 Speisemorcheln von klein bis groß wuchsen in Stefans Garten. Einen Teil aß er frisch zum Abend, der Rest wurde getrocknet.


Michael schwärmt in Kronau: »Wir haben hier ein sehr starkes Morcheljahr«


Foto: Die Morchelriesen sind gut zum Füllen. Hier sei zum Beispiel auf die Spezialität »Gefüllte Morcheln altbayrisch« hingewiesen, bei der große Morcheln mit Kalbsbries gefüllt werden. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 16. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch in meinemnbereits abgeernteten Mulchbeeten wuchsen die Spitzmorcheln munter nach. Auch ein paar Morchelriesen, die gut zum Befüllen sind, waren dabei.

Wir haben hier ein sehr starkes Morcheljahr.

Viele Grüße Michael«


Kronau: Um ein Haar hätte der Gemeinderasenmäher die ersten Maipilze 2019 gemetzelt


Foto: Es sind wirklich herrliche Exemplare, die ersten Maipilze dieses Jahres, die Michael bei Kronau gefunden hat. Ein Jammer wäre es gewesen, hätte sie der gemeindliche Rasenmäher unmittelbar vor Ernte gemetzelt. Sie sind genau eine Woche vor ihrem traditionellen Erscheinungstag da, dem Tag des Heiligen Georg am 23. April. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 16. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

alle Jahre wieder.

Ich fand heute im Grünstreifen des hiesigen Friedhofs die ersten - sehr schönen - Maipilze. Ich konnte sie gerade noch retten, da ihnen der Gemeinderasenmäherauf dem Grünstreifen schon bedrohlich nahe kam.

Viele Grüße Michael«


84 Käppchenmorcheln unter einer Wildkirsche


Foto: Es wimmelt nur so vor Käppchenmorcheln, deren 84 Exemplare Sven fand. Sie wuchsen unter einer Wildkirsche. Ansonsten sehen wir eine Spitzmorchel sowie Morchelbecherlinge. (Foto © Sven)

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Sven schreibt am 15. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

inspiriert von den tollen Morchelfunden im Breisgau, verschlug es mich heute zu Beginn auf eine alte Streuobstwiese. Leider keine Spur von Speisemorcheln. Allerdings zerriss es mir fast das Herz, als ich die Mengen an vertrockneten Morchelbecherlingen unter einem abgestorbenen Apfelbaum fand, die sich dicht an dicht pressten. Glücklicherweise standen einige jedoch schattig, so dass sich das Einsammeln noch lohnte.

Allerdings muss ich an dieser Stelle noch einmal nachfragen. Sie riechen wirklich nach Chlor. Allerdings auch sehr pilzig. Ich hatte mir den Chlor Geruch irgendwie stärker vorgestellt. Gibt es noch eine Becherlingsart, die ebenfalls nach Chlor riecht?

Des Weiteren eine Käppchenmorchel zwischen Streuobst und die restlichen 83 Exemplare zu meinem Erstaunen unter einem Wildkirschbaum am Rand eines Buchenwaldes.

Die wildwachsenden Spitzmorcheln scheinen nun zum Ende zu kommen, ein wunderschönes Restexemplar ließ sich noch ernten.

Liebe Grüße aus Bretten, Sven«

Hallo Sven,

zu Deiner Frage: nein. Meines Wissens riecht im Pilzreich nur der ungenießbare Safranrote Schüppling noch nach Chlor (und Jod).

Viele Grüße Heinz-Wilhelm


Der böse Morchelhäcksler hat Oliver gerade noch gefehlt


Foto: Ein wichtiges Merkmal von Morchelbecherlingen ist - neben ihrem Geruch nach Chlor (verfliegt beim Erhitzen) - ihr Hell-Dunkel-Kontrast. Das Braun des Becherinneren reicht von Hell im jungen Alter bis hin zu Dunkel im späten Stadium. Das unterscheidet sie von der Scheibenlorchel, deren Braun einen deutlichen Rotton aufweist. Außerdem ist die Scheibenlorchel (Größter Scheibling) flach ausgebreitet. Beide Arten sind Folgezersetzer.


Oliver schreibt am 15. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

was ich gar nicht mag, ist, wenn perfekte Morchelstellen von Bauern gemäht oder gepflügt werden. Das ist nun aber leider an zwei von Thomas empfohlenen Plätzen passiert. So zeigt das erste Foto rechts eine hingemetzelte Spitzmorchel.

Davon abgesehen, habe ich auf meiner obligatorischen Feierabendtour wieder schöne Funde machen können. Dazu gehörten neben wiederum unter Obstbäumen gefundenen Speisemorcheln (2. Foto rechts) auch köstliche Morchelbecherlinge (3. Foto rechts).

Viele liebe Grüße, Oliver«

(5 Fotos © Oliver)

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Foto: Morchelbecherlinge, auch Flatschmorcheln genannt, gehören mit zu den besten Speisepilzen. In ihrer Größe variieren sie zwischen etwa drei bis zu 22 Zentimetern. Nicht wenige Kenner halten sie für noch aromatischer als Speisemorcheln.


Sogar an der Dienststelle wachsen die RiMuMo


Simon meldet uns, dass er auf dem Gelände seines Arbeitgebers schöne frische Rindenmulchmorcheln (RiMuMo) gefunden hat (Foto rechts).

(Foto © Simon)

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Freiburg, 15. April 2019




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