Pilz-Ticker-Bawue
(Baden-Württemberg)



Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)




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Sara und Sven haben einen Morchelplatz bei Knittlingen im Visier


Sven schreibt am 22. Februar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

Sara hat gestern beim Hundespaziergang eine interessante Stelle entdeckt, auf der eventuell Morcheln wachsen könnten. Sie hat sie mir vorhin gezeigt.

Es sieht wirklich vielversprechend aus. Ein tiefer und breiter Grabenbruch, umgeben von Buchen und Wildkirschen. Der Boden ist sandig, deutet auf angeschwemmtes Erdmaterial hin, es wachsen Scharbockskraut und Buschwindröschen. Das alles in sonniger und windgeschützter Lage mit vielen Eschen.

Fotos habe ich absichtlich keine geschickt, da es hier doch einige Mitleser aus der Region gibt, die mich schon des Öfteren angesprochen haben, ob ich der Sven aus dem Pilzticker sei und ich die Stelle nicht preisgeben möchte.

Gefunden habe ich an diesem Platz schon jetzt etwas, nämlich handflächengroße Judasohren. Da wir keine Verwendung dafür haben und sie schon älter waren, durften sie stehen bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob wir dieses Jahr etwas mehr Glück mit den Morcheln haben.

Was ist denn deine Einschätzung zu dem beschriebenen Waldstück?

Liebe Grüße, Sara und Sven«

Hallo Sven,

Eschen sind sehr gut. Sonniges Areal ebenso. Scharbockskraut um so besser. Es hat wohl in der Region auch mehr als ausreichend Regen gegeben, was sehr wichtig ist. Wichtig wäre noch Windstille. Aber Speisemorcheln - um die geht es hier - sind sehr eigenwillig. Wenn die Zeit da ist, solltest du den Platz in dichter Abfolge regelmäßig inspizieren.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm






Neckarauen nördlich Stuttgart: Die Morchelbecherlinge grüßen bereits


Foto: Sie scheinen sich ganz sicher zu sein, dass weder Schnee noch Frost sie noch überraschen werden: junge Morchelbecherlinge, begleitet vom Frühlingsscharbockskraut, wie das Blatt in der Bildmitte verrät.

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Ronny schreibt am 16. Februar 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

bei frühlingshaften Temperaturen trieb es mich heute wieder in die Auwälder entlang des Neckars nördlich von Stuttgart.

Neben jungem Bärlauch konnte ich auf gut durchfeuchtetem, kalkhaltigem Boden bereits die Vorboten der Speisemorcheln ausmachen.

Dutzende noch kleiner Morchelbecherlinge (Aderiger Morchelbecheling, Disciotis venosa?) stehen in den Startlöchern zum narrischen Einläuten der Morchelzeit.

Wo das Wetter ähnlich mild ist wie am Neckar, empfehle ich allen Morchelfreunden, ihre Plätze schon einmal zu inspizieren - vielleicht tut sich ja schon was.

Doch bitte Vorsicht, allein auf der heutigen Tour habe ich mir schon drei Zecken eingefangen.

Allen Natur- & Pilzfreunden liebe Grüße und viel Glück,

Gruß Ronny, Pilzfreund71 bei youtube«

(2 Fotos © Ronny)

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Foto: Die Morchelbecherlinge sind sehr früh dran in diesem Jahr. Auch hier stehen sie in Gesellschaft des Frühlingsscharbockskrautes, das auch ein Begleiter der Speisemorcheln ist.






Graben-Neudorf im Landkreis Karlsruhe: Ein Pilzgang, ganz im Zeichen der Meerrettichernte


Foto: Ein Büschel Samtfußrüblinge für Michael. Mit ihnen geht es so langsam dem Ende entgegen.

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Michael schreibt am 15. Februar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich auf Tour in einem neuen Waldstück bei Graben-Neudorf.

Gefunden habe ich dort ein Büschel Samtfüße, Goldgelbe Zitterlinge und eine vom Birkenporling komplett besiedelte Birke. Selbst der abgebrochene Stamm am Boden war voll davon. Leider waren sie alle bereits überständig.

Ein schönes Nebenerlebnis und -ergebnis war der Fund von Wildem Meerrettich, den ich mit Suri an einem Bachlauf geerntet habe. Da der Boden gut durchfeuchtet ist, lässt er sich momentan sehr gut ernten. In Gläser eingemacht hält er cirka ein Jahr. Den wilden Meerrettich ernte ich schon seit Jahren, er schmeckt wesentlich intensiver als der gekaufte. Ich schätze ihn sehr! In Bayern gibt es sogar ein familiengeführtes Meerrettich-Museum!

Viele Grüße Michael und Suri«

(4 Fotos © Michael)

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Foto: Mit dieser Menge an Wildem Meerrettich hatte Michael bei der Verarbeitung sicher eine gehörige Menge zu tun.


Foto: Der gute Fund ist fertig zubereitet in Gläsern. Meerrettich, zumal wild wachsend, ist mit seiner Schärfe in der einfachen und gehobenen Küche unverzichtbar. Außerdem hat das Gemüse mit den beißenden Inhaltsstoffen ausgezeichnete Heilkräfte. Seine Senföle bekämpfen wirksam unverwünschte Pilze und Bakterien.





Eine leise Ahnung vom Frühlingsbeginn in den Rheinauen


Foto: Trompetenschnitzlinge sind häufige, aber eher unauffällige Pilze, die das ganze Jahr über in Laubmischwäldern wachsen, auch im Winter. Die vermeintlichen Wintertrompetenschnitzlinge sind keine selbständige Art, sondern Trompetenschnitzlinge, die im Winter wachsen. Die Art ist ungenießbar, ihr Hutrand oft von Velumflöckchen behangen. (3 Fotos © Eva)

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Eva schreibt am 7. Februar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die frühlingshaften Temperaturen lassen nicht nur die ersten Kräuter sprießen, auch mit dem Bestimmen der heutigen Pilzfunde hatte ich gut zu tun. So eine Vielfalt!

Die Waldarbeiten haben sich mittlerweile in alle meine Sammelreviere ausgebreitet, da sind dem Holzeinschlag in den letzten Tagen wohl einige alte Holunderbäume zum Opfer gefallen. So habe ich an diesem Tag nicht nur Judasohren geerntet, sondern auch gleich noch ein schönes Zweiglein mit ihrem Nachwuchs mitnehmen können. In unserem Garten gibt es eine dunkle Ecke unter den Brombeeren, wo schon zwei Holunderstämme liegen. Vielleicht gelingt mir ja eine kleine Zucht?

Momentan finde ich viele kleine orange-braune Pilze am Wegrand. Können es wohl Winter-Trompetenschnitzlinge sein? Angeblich ist dann Morchelzeit, naja...

Fürs Erste bin ich aber mit meinem Tagesfund zufrieden und freue mich, außer Knoblauchsrauke auch schon die ersten Bärlauchblätter entdeckt zu haben.

Viele Grüße, heute aus der Rheinebene,

Eva«


2 Fotos: Eine Ahnung von Frühlingserwachen lassen die Blätter der Knoblauchrauke
aufkommen. Auch das Judasohr (rechts) ist ein Ganzjahrespilz.





Suris Yum Wun Sen mit Winterpilzen aus Kronauer Wäldern


Michael schreibt am 3. März 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vorgestern und gestern haben wir nochmals einige Samtfüßchen und Judasohren gesammelt. Am Abend bereitete dieses Mal Suri einen original thailändischen Glasnudelsalat (Yum Wun Sen) zu (Foto rechts).

Das Gericht kommt pro Teller auf cirka 433 Kalorien und 1,96 Kosten. Die Schüssel ergab 6 gute Portionen.

Viele Grüße Michael und Suri«

(3 Fotos © Michael)

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2 Fotos: Die Funde von Samtfußrüblingen (links und rechts) und Judasohren (rechts), gesammelt an zwei Tagen, reichten Suri, um einen leckeren thailändischen Salat zuzubereiten.





Überlebenshilfe für Pilzfans im Winter:

Selbstgebastelter Pilzkalender, Bildschirmschoner mit Pilzen - und ein Pfifferlingsfund im Schwäbisch-Fränkischen Wald


Heiko schreibt am 2. Februar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

immer wenn ich mich Ende eines Pilzjahres bei Dir verabschiede, gehe ich eigentlich davon aus, dass ich mich bei Dir vor Mai, frühestens April des Folgejahres nicht melden werde.

Irgendwie kann ich mich einfach für die Zeit der Winterpilze nicht wirklich erwärmen, ohne anderen Leuten hier die Begeisterung absprechen zu wollen. Ich sehne mich den Winter über hinweg einfach nach den (früh-)sommerlichen und herbstlichen Pilzen und zehre Monate lang mit Wehmut von Bildern und Aufnahmen des vorherigen Pilzjahres. Selbstgebastelter Kalender, Bildschirmschoner mit Pilzen in der Arbeit etc.. Alles leuchtet und strahlt mich vom Vorjahr an.

Diese Woche übermannten mich meine Entzugserscheinungen so stark, dass ich handeln musste. Zum Glück habe ich letztes Jahr in Ronny (Pilzfreund 71 bei YouTube) einen Wegbegleiter kennengelernt, der nicht minder verrückt 😊 und für jeden vermeintlichen Blödsinn zu haben ist.

Ein Anruf, und wir verabredeten uns nach einer Woche mit Regen und Temperaturen konstant über 10 Grad Celsius für den heutigen Sonntag in der vagen Hoffnung, dem Pilzkalender ein Schnippchen schlagen zu können.

In einem schönen Pilzgebiet aus Ronnys Stammgebieten im Schwäbisch-Fränkischen Wald wurden wir mit kleinen, aber für uns so unerwarteten Funden belohnt, dass wir uns zum Ende glücklich in den Armen lagen.

Ein schöner Waldabschnitt aus alten Laubbeständen wurde nach einer halben Stunde von moosbewachsenen Nadelwäldern in Hanglage abgelöst. Wir entdeckten Exemplare vom Rötlichen Semmelstoppelpilz, Samtfußrüblinge, Trompetenpfifferlinge und zu unserer großen Überraschung einen kleinen Strunk vom Echten Pfifferling (Foto rechts).

Pfifferlinge im Februar! Wir konnten es nicht glauben. Was gibt es Schöneres als einen herrlichen Ausflug in unseren heimischen Wäldern, verbunden mit diesem Glücksgefühl?

Ich hoffe, alle Pilzfreunde freuen sich wie wir auf die nächsten Wochen und Monate und fiebern ebenso stark einem wundervollen Pilzjahr 2020 entgegen. Die Natur ist einfach wundervoll!

Herzliche Grüße senden Dir und allen Pilz- und Waldsüchtigen

Heiko & Ronny«


Foto: Na also! Sogar im Februar, der der pilzärmste aller Monate ist, lohnt sich ein Gang in den Wald. Heiko und Ronny haben u. a. diese schönen Trompetenpfifferlinge gefunden. (2 Fotos © Heiko)

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Michaels »Vorfreude auf den Frühling« mit einem dicken Lob ins Hessische


Michael schreibt am 21. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

da ich bereits der kommenden Morchelsaison entgegenfiebere, habe ich gestern ein passendes Gericht frei Schnauze zubereitet. Ich nenne es »Vorfreude auf den Frühling«.

Auf dem Teller angerichtet ist Lammfilet im Morchelspiegel zu Grünem Spargel und gebackenen Topinamburchips (Foto rechts).

Alle Zutaten außer dem Cognac und Sauerrahm für die Soße sowie dem Lammfilet sind noch aus eigenem Anbau. Die Kosten pro Teller belaufen sich auf cirka 3,35 Euro, die Kilokalorien auf 445.

Hier auch mal ein großes Lob an Stefan vom Pilzticker Hessen. Seine Beiträge sind mir von Anfang an ins Auge gefallen und ich verfolge sie immer mit großer Begeisterung. Er verfolgt einen ähnlichen Lebensstil, wie auch ich ihn pflege. Daher beide Daumen hoch und weiter so!

Viele Grüße Michael«

(Foto © Michael)

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Schönbuch: Anne freut sich über ergiebige Funde von Trompetenpfifferlingen

Anne schreibt am 17. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

angeregt durch meinen Fund letzte Woche und Eberhards ergiebige Funde in Calw, habe ich heute einen Platz im Schönbuch besucht, wo im Herbst ein reiches Aufkommen an Trompetenpfifferlingen herrscht. Tatsächlich sammelte ich genug für ein schönes Abendessen. Und es blieben noch so viele stehen, dass ich die Stelle gewiss noch mehrmals aufsuchen und eine Ausbeute mitnehmen kann.

Herzliche Grüße Anne«



Sehr lesenswert!

Aus Wald und Feld den Tisch bestellt - gesund, lecker und äußerst günstig



Michael schreibt am 16. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute möchte ich wieder einmal ein leckeres Essen eigener Kreation vorstellen. Die Idee war ursprünglich aus einer Zeitschrift. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die alles besser wissen. Oft entstehen Diskussionen, in denen sie mir erklären wollen, dass man für gutes Essen meist viel Geld ausgeben muss bzw. wie man sich ernähren muss, um nicht fettleibig zu werden oder gar Muskeln aufzubauen.

Daher habe ich beschlossen, von nun an meinen Gerichten auf jeder Plattform den Preis und die ungefähre Angaben der Kalorien hinzuzufügen. Mit etwas Wissen und Begeisterung für Lebensmittel lässt sich da viel machen, vor allem, wenn man vieles selbst herstellt.

Im heutigen Fall geht es um gebratene Kalbsleber in einer Soße aus Brombeerwein an gebratenen Steinpilzen auf Stampf aus Kartoffeln, Karotten und Sellerie. Hinzu gesellen sich ein Bratapfel, Feldsalat und Granatapfelkerne.

Der Preis pro Teller beträgt ca. 5,51 Euro. Die Energiemenge beträgt 551 Kilokalorien.

Viele Grüße Michael«

(Foto © Michael)

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Ergiebige Lese von Trompetenpfifferlingen im Landkreis Calw


Eberhard schreibt am 15. Januar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

bei frühlingshaftem Wetter habe ich heute im heimatlichen Pilzrevier im Landkreis Calw nach den Trompetenpfifferlingen geschaut. Tatsächlich gab es noch jede Menge in Topqualität und toller Größe, so dass ich 1,5 Kilo lesen konnte.

Seit dem 21. Dezember habe ich bei drei Pilzgängen insgesamt 4,5 kg gesammelt und noch viele im Wald gelassen. Eigentlich unglaublich.

Da meine Gefrierkapazitäten inzwischen erschöpft sind, trockne ich die Pilze auf dem Heizkörper (2. Foto rechts). Funktioniert 1A.

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald, Eberhard«

(3 Fotos © Eberhard)

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Foto: Die Trompetenpfifferlinge wachsen selbst noch Mitte Januar im Landkreis Calw in Menge und Größe üppig.


Wachstumsstopp in den Wäldern von Kronau und Hochstetten


Foto: Austernpilze, Samtfußrüblinge und Judasohren mit einem »Segelohr«-Exemplar haben Michael und Suri gefunden. Sie beobachteten allerdings, dass das Wachstum nachlässt. (2 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 15. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ein frohes neues Jahr wünschen wir. Die vergangenen Tage waren Suri und ich in unseren Waldstücken um Kronau und Hochstetten unterwegs. Ein paar Austernpilze, Samtfußrüblinge und Judasohren konnten wir noch Finden. Aktuell hat sich ein Wachstumsstopp eingestellt. Immerhin war ein riesiges Judasohr, Format »Segelohr«, dabei. 

Viele Grüße Michael und Suri«


Foto: Die Austernpilze wuchsen - bequem für die Ernte - an einem hingestreckten vergehenden Rotbuchenstamm.


Der Anblick der Austernpilze am Neckarufer bei Tübingen begeistert Ernst


Ernst schreibt am 12. Januar 2020 zu diesem Foto:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

dieser schöne Anblick bot sich mir heute Morgen schon bei einem Spaziergang am Neckarufer bei Tübingen. Austernseitlinge an einer Weide! Sie waren allesamt noch steinhart gefroren, da die Temperatur noch bei null Grad lag. So konnte ich sie leicht im Block ernten und die ersten landeten bereits in der Pfanne. Köstlich!

Viele Grüße Ernst«

(Foto © Ernst)

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Tübingen: Eine ansehnliche Schüssel voller Trompetenpfifferlinge


Anne schreibt am 12. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich bei einem wunderbaren Spaziergang bei Tübingen eine ansehnliche Schüssel voller Trompetenpfifferlinge (Foto rechts) gefunden. Sie waren wohl bei dem mildem Wetter nachgewachsen und dann frisch gefroren.

Auch an wunderschönem Haareis konnte ich mich unterwegs erfreuen.

Herzliche Grüße Anne«

(Foto © Anne)

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Knittlingen: Judasohren, willkommen für die Pasta


Foto: Judasohren geben einem Nudelgericht zwar kaum mehr Geschmack, dafür aber mehr Biss. Ihre knorpelige Konsistenz gefällt nicht wenigen Schwammerlsuchern. (Foto © Sven)

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Sven schreibt am 11. Januar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

Beim Wandern fanden wir heute einige Judasohren an toten Buchenästen. Sie landeten anschließend direkt in der Pasta, zusammen mit gefrorenem Bärlauch, italienischen Kräutern und Olivenöl.

Wir wünschen ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße, Sara und Sven«


Die Tagesfunde und die Austernpilze ergaben eine leckere Thaisuppe


Eva schreibt am 9. Januar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute hatte ich das Vergnügen, bei schönstem Frühlingswetter eine Morgen- und eine Nachmittagstour zu machen.

Zunächst zog es mich in die Rheinebene in ein flaches Waldgebiet, wo ich wunderschöne Samtfußrüblinge finden durfte.

Nachmittags war ich im Schwarzwald oberhalb von Weinberghängen unterwegs. Da habe ich recht fotogene Judasohren (2. Foto rechts) geerntet und einige Dickschalige Kartoffelboviste bestaunt.

Am meisten habe ich mich gefreut, weil mir heute die drei bekanntesten Schwefelköpfe begegnet sind: heute Morgen der Grünblättrige und der Rauchblättrige, nachmittags der Ziegelrote Schwefelkopf.

Aus den essbaren Tagesfunden und ein paar eingefrorenen Austernseitlingen gab es gerade eine Thaisuppe, die auch optisch ein Genuss war (1. Foto rechts).

Viele Grüße aus dem Schwarzwald beziehungsweise der Ortenau,

Eva«

(3 Fotos © Eva)

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Foto: In der Rheinebene gedeihen die Samtfußrüblinge bei dem feuchten Winterwetter prächtig.


Tübingen: Ernst freut sich über üppige Funde von Silvester- und Neujahrspilzen


Ernst schreibt am 1. Januar 2020:

»Ich holte heute, Neujahr, fast 400 Gramm Judasohren ab, die ich bereits gestern, als ich bei Tübingen Astholz für das Silvesterfeuer sammelte, entdeckt hatte. Weil sie vereist waren, konnte ich sie nicht mit nach Hause nehmen. Einige kleinere der durchweg großen Pilze blieben stehen. Die 400 Gramm werden getrocknet. 

Vor vier Tagen hatte ich von einer alten Weide bereits knapp 600 Gramm Winterrüblinge geerntet und viele nachwachsende noch stehen gelassen. Meine Lese war wohl schon der zweite Schub, denn die vorherige Generation in üppiger Zahl war bereits stark überständig.

Viel Erfolg und Freude im neuen Pilzjahr! 

Ernst«

(2 Fotos © Ernst)

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