Pilz-Ticker-Bawue
(Baden-Württemberg)



Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs







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Michaels »Vorfreude auf den Frühling« mit einem dicken Lob ins Hessische


Michael schreibt am 21. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

da ich bereits der kommenden Morchelsaison entgegenfiebere, habe ich gestern ein passendes Gericht frei Schnauze zubereitet. Ich nenne es »Vorfreude auf den Frühling«.

Auf dem Teller angerichtet ist Lammfilet im Morchelspiegel zu Grünem Spargel und gebackenen Topinamburchips (Foto rechts).

Alle Zutaten außer dem Cognac und Sauerrahm für die Soße sowie dem Lammfilet sind noch aus eigenem Anbau. Die Kosten pro Teller belaufen sich auf cirka 3,35 Euro, die Kilokalorien auf 445.

Hier auch mal ein großes Lob an Stefan vom Pilzticker Hessen. Seine Beiträge sind mir von Anfang an ins Auge gefallen und ich verfolge sie immer mit großer Begeisterung. Er verfolgt einen ähnlichen Lebensstil, wie auch ich ihn pflege. Daher beide Daumen hoch und weiter so!

Viele Grüße Michael«

(Foto © Michael)

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Schönbuch: Anne freut sich über ergiebige Funde von Trompetenpfifferlingen

Anne schreibt am 17. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

angeregt durch meinen Fund letzte Woche und Eberhards ergiebige Funde in Calw, habe ich heute einen Platz im Schönbuch besucht, wo im Herbst ein reiches Aufkommen an Trompetenpfifferlingen herrscht. Tatsächlich sammelte ich genug für ein schönes Abendessen. Und es blieben noch so viele stehen, dass ich die Stelle gewiss noch mehrmals aufsuchen und eine Ausbeute mitnehmen kann.

Herzliche Grüße Anne«



Sehr lesenswert!

Aus Wald und Feld den Tisch bestellt - gesund, lecker und äußerst günstig



Michael schreibt am 16. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute möchte ich wieder einmal ein leckeres Essen eigener Kreation vorstellen. Die Idee war ursprünglich aus einer Zeitschrift. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die alles besser wissen. Oft entstehen Diskussionen, in denen sie mir erklären wollen, dass man für gutes Essen meist viel Geld ausgeben muss bzw. wie man sich ernähren muss, um nicht fettleibig zu werden oder gar Muskeln aufzubauen.

Daher habe ich beschlossen, von nun an meinen Gerichten auf jeder Plattform den Preis und die ungefähre Angaben der Kalorien hinzuzufügen. Mit etwas Wissen und Begeisterung für Lebensmittel lässt sich da viel machen, vor allem, wenn man vieles selbst herstellt.

Im heutigen Fall geht es um gebratene Kalbsleber in einer Soße aus Brombeerwein an gebratenen Steinpilzen auf Stampf aus Kartoffeln, Karotten und Sellerie. Hinzu gesellen sich ein Bratapfel, Feldsalat und Granatapfelkerne.

Der Preis pro Teller beträgt ca. 5,51 Euro. Die Energiemenge beträgt 551 Kilokalorien.

Viele Grüße Michael«

(Foto © Michael)

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Ergiebige Lese von Trompetenpfifferlingen im Landkreis Calw


Eberhard schreibt am 15. Januar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

bei frühlingshaftem Wetter habe ich heute im heimatlichen Pilzrevier im Landkreis Calw nach den Trompetenpfifferlingen geschaut. Tatsächlich gab es noch jede Menge in Topqualität und toller Größe, so dass ich 1,5 Kilo lesen konnte.

Seit dem 21. Dezember habe ich bei drei Pilzgängen insgesamt 4,5 kg gesammelt und noch viele im Wald gelassen. Eigentlich unglaublich.

Da meine Gefrierkapazitäten inzwischen erschöpft sind, trockne ich die Pilze auf dem Heizkörper (2. Foto rechts). Funktioniert 1A.

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald, Eberhard«

(3 Fotos © Eberhard)

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Foto: Die Trompetenpfifferlinge wachsen selbst noch Mitte Januar im Landkreis Calw in Menge und Größe üppig.





Wachstumsstopp in den Wäldern von Kronau und Hochstetten


Foto: Austernpilze, Samtfußrüblinge und Judasohren mit einem »Segelohr«-Exemplar haben Michael und Suri gefunden. Sie beobachteten allerdings, dass das Wachstum nachlässt. (2 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 15. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ein frohes neues Jahr wünschen wir. Die vergangenen Tage waren Suri und ich in unseren Waldstücken um Kronau und Hochstetten unterwegs. Ein paar Austernpilze, Samtfußrüblinge und Judasohren konnten wir noch Finden. Aktuell hat sich ein Wachstumsstopp eingestellt. Immerhin war ein riesiges Judasohr, Format »Segelohr«, dabei. 

Viele Grüße Michael und Suri«


Foto: Die Austernpilze wuchsen - bequem für die Ernte - an einem hingestreckten vergehenden Rotbuchenstamm.





Der Anblick der Austernpilze am Neckarufer bei Tübingen begeistert Ernst


Ernst schreibt am 12. Januar 2020 zu diesem Foto:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

dieser schöne Anblick bot sich mir heute Morgen schon bei einem Spaziergang am Neckarufer bei Tübingen. Austernseitlinge an einer Weide! Sie waren allesamt noch steinhart gefroren, da die Temperatur noch bei null Grad lag. So konnte ich sie leicht im Block ernten und die ersten landeten bereits in der Pfanne. Köstlich!

Viele Grüße Ernst«

(Foto © Ernst)

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Tübingen: Eine ansehnliche Schüssel voller Trompetenpfifferlinge


Anne schreibt am 12. Januar 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich bei einem wunderbaren Spaziergang bei Tübingen eine ansehnliche Schüssel voller Trompetenpfifferlinge (Foto rechts) gefunden. Sie waren wohl bei dem mildem Wetter nachgewachsen und dann frisch gefroren.

Auch an wunderschönem Haareis konnte ich mich unterwegs erfreuen.

Herzliche Grüße Anne«

(Foto © Anne)

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Knittlingen: Judasohren, willkommen für die Pasta


Foto: Judasohren geben einem Nudelgericht zwar kaum mehr Geschmack, dafür aber mehr Biss. Ihre knorpelige Konsistenz gefällt nicht wenigen Schwammerlsuchern. (Foto © Sven)

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Sven schreibt am 11. Januar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

Beim Wandern fanden wir heute einige Judasohren an toten Buchenästen. Sie landeten anschließend direkt in der Pasta, zusammen mit gefrorenem Bärlauch, italienischen Kräutern und Olivenöl.

Wir wünschen ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße, Sara und Sven«


Die Tagesfunde und die Austernpilze ergaben eine leckere Thaisuppe


Eva schreibt am 9. Januar 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute hatte ich das Vergnügen, bei schönstem Frühlingswetter eine Morgen- und eine Nachmittagstour zu machen.

Zunächst zog es mich in die Rheinebene in ein flaches Waldgebiet, wo ich wunderschöne Samtfußrüblinge finden durfte.

Nachmittags war ich im Schwarzwald oberhalb von Weinberghängen unterwegs. Da habe ich recht fotogene Judasohren (2. Foto rechts) geerntet und einige Dickschalige Kartoffelboviste bestaunt.

Am meisten habe ich mich gefreut, weil mir heute die drei bekanntesten Schwefelköpfe begegnet sind: heute Morgen der Grünblättrige und der Rauchblättrige, nachmittags der Ziegelrote Schwefelkopf.

Aus den essbaren Tagesfunden und ein paar eingefrorenen Austernseitlingen gab es gerade eine Thaisuppe, die auch optisch ein Genuss war (1. Foto rechts).

Viele Grüße aus dem Schwarzwald beziehungsweise der Ortenau,

Eva«

(3 Fotos © Eva)

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Foto: In der Rheinebene gedeihen die Samtfußrüblinge bei dem feuchten Winterwetter prächtig.


Tübingen: Ernst freut sich über üppige Funde von Silvester- und Neujahrspilzen


Ernst schreibt am 1. Januar 2020:

»Ich holte heute, Neujahr, fast 400 Gramm Judasohren ab, die ich bereits gestern, als ich bei Tübingen Astholz für das Silvesterfeuer sammelte, entdeckt hatte. Weil sie vereist waren, konnte ich sie nicht mit nach Hause nehmen. Einige kleinere der durchweg großen Pilze blieben stehen. Die 400 Gramm werden getrocknet. 

Vor vier Tagen hatte ich von einer alten Weide bereits knapp 600 Gramm Winterrüblinge geerntet und viele nachwachsende noch stehen gelassen. Meine Lese war wohl schon der zweite Schub, denn die vorherige Generation in üppiger Zahl war bereits stark überständig.

Viel Erfolg und Freude im neuen Pilzjahr! 

Ernst«

(2 Fotos © Ernst)

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Hochstetten: Die gelobte Stammbruchstelle füllte ein letztes Mal im großartigen Pilzjahr 2019 Michaels und Suris Korb


Foto: Michaels und Suris wohl letzter Pilzgang in diesem Jahr bescherte ihnen noch einmal Austernpilze und Judasohren. Den Hochstettener Wald mit dem Fundort hatte Michael erst in diesem Jahr als neues gutes Pilzrevier entdeckt. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 30. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

Suri und ich begaben uns das letzte Mal in diesem Jahr in unser neues Waldgebiet um Hochstetten. Herrliche Austernpilze und Judasohren landeten in unserer Stofftasche.

Die Austernseitlinge entdeckten wir an einem abgebrochenen Baumstamm in ca. 10 Metern Höhe. Sie wuchsen direkt um die Bruchstelle herum in sehr vielen Büscheln. Leider waren sie für uns unerreichbar. Allerdings lag die abgebrochene Baumkrone in dem angrenzenden Bach und ragte auf den Waldweg hinaus.

An genau dieser Bruchstelle ernteten wir die Austern auf unserem Foto. Die Stelle ist übrigens dort, wo ich im Sommer ein Bild von den Goldröhrlingen am Bachrand geschossen hatte.

Das Pilzjahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Für mich war es ein sensationelles Pilzjahr mit einer Pilzschwemme, Rekordgrößen vieler Fruchtkörper und auch wieder seltenen Arten.

Lieber Heinz-Wilhelm, vielen Dank für die Mühe, die du dir mit passion-pilze-sammeln.com machst und mit der du uns Pilzsammlern eine Platform für unser leidenschaftliches Hobby bietest.

Wir wünschen Dir und allen Pilzsammlern einen guten Rutsch ins neue Jahr und stets volle Pilzkörbe!

Viele Grüße Michael und Suri«

Lieber Michael,

wie seit Jahren, so danke ich Dir auch zur Jahreswende 2019/2020 - im Namen vieler, vieler Pilzfreunde - für Deine exklusiven Pilznachrichten und für Deine großartigen kulinarischen Anregungen und Informationen.

Mit allen guten Wünschen für das neue Jahr grüßt ganz herzlich

Heinz-Wilhelm


Austernpilze, gedünstet mit Zwiebeln und Kräutern, verfeinert mit Weißwein und Sahne: ein Traum zu Pasta


Markus schreibt am 26. Dezember 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

seit nunmehr drei Wochen gibt es im Hardtwald und in den Buchenwäldern des Kraichgaus Austernseitlinge.

Am Anfang wuchsen sie sehr langsam, in den letzten 10 Tagen bei milden Temperaturen und andauerndem Regen sehr schnell. An manchen Stellen so schnell, dass bei meinen Pilzgängen vor Weihnachten viele Exemplare schon wieder am Vergehen waren.

Das Massenwachstum wie  2018 bleibt bislang aus

Dennoch konnte ich mehrfach schöne Ernte einfahren und hoffe, dass das noch eine Weile so bleibt. Allerdings gibt es nicht solche Massen wie im letzten Jahr. So konnte ich kaum neue Stellen finden, an denen dieser tolle Pilz wächst, sondern musste auf altbekannte Plätze zurückgreifen, die zum Glück verlässlich sind.

Gedünstet mit Zwiebeln und Kräutern und verfeinert mit Weisswein und Sahne, ist der Austernseitling ein Traum zu Pasta.

Zur Zeit wachsen auch Samtfußrüblinge, aber auch sie sind bislang bei uns nicht in den Mengen zu finden wie 2018.

2019 war ein tolles Pilzjahr mit spektakulären Schwemmen von Morcheln und Steinpilzen. Hoffen wir, dass es nächstes Jahr wieder so interessant wird und der Pilzticker uns verlässlich begleitet.

Dir und allen Pilzenthusiasten wünsche ein gutes Jahr 2020 bei bester Gesundheit!

Markus«

(2 Fotos © Markus)

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Taubertal: Über den Graben zur ergiebigen weihnachtlichen Austernpilzernte


Foto: Die herrlichen Austernpilze quirlten nur so heraus aus dem hingestreckten verrottenden alten Rotbuchenstamm. (2 Fotos © Nicole)

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Nicole schreibt am 26. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Willhelm, hallo Pilzfreunde, 

nach einem ausgiebigem Frühstück machten wir uns am heutigen zweiten Weihnachtsfeiertag zu Dritt auf in den Wald. Mit Oma Irmgard, Kind (Lotta) und Kegel (Pilzkorb, Pilzmesser) ging's über den Graben zur Austernpilzernte. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen!

Weihnachtliche Grüße aus dem Taubertal senden Lotta, Oma Irmgard und Nicole«


Foto: Auch aus der offenen Bruchstelle des Stammes wachsen die Austernpilze und erzeugen, wie man sieht, eine Weißfäule, die hilft, das Holz zu zersetzen. So geht es wieder in den Kreislauf der Natur ein. Da staunt die Lotta...


Bretten: Die kleinen Austernseitlinge brauchten gut zwei Wochen bis zur Reife


Foto: Ungeduldig hat Sven darauf gewartet, bis seine stets beobachteten Austernseitlinge an dem hingestreckten Rotbuchenstamm endlich reif für die Ernte waren (siehe Vergleichsfoto vom 7. Dezember). Nun war es endlich so weit. (Foto © Sven)

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Sven schreibt am 22. Dezember 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach langen zweieinhalb Wochen waren meine Austernseitlinge bei Bretten nun endlich in bester Qualität erntereif. Auch für eine weitere Ernte in wenigen Wochen sollte es noch reichen.

Ich wünsche dir und allen Lesern des Pilztickers besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüße Sven«


Ein leckeres Thai-Süppchen mit Austernpilzen und Winterrüblingen, erkämpft gegen eine Wildschwein-Übermacht


Michael schreibt am 18. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich vor 2 Tagen in Hochstetten einige Austernpilze gefunden hatte, war ich gestern in meinen Kronauer Wäldern. Ich sammelte 1,4 Kilo Samtfußrüblinge (2. Foto rechts) exakt an denselben Stümpfen und Stämmen wie im letzten Winter.

Gleich bei der Ankunft an meiner ersten Stelle, ein schmaler Trampelpfad mitten im Wald, landete ich in einer Rotte Wildschweine. Die Tiere hielten sich rechts und links des Pfades auf und verhielten sich so lange ruhig, bis ich ca. 3 Meter von der ersten Bache entfernt war. Dann plötzlich sprangen sie auf und rannten rings um mich herum in alle Richtungen.

Ich stieg sofort vom Rad ab und klatschte in die Hände, um die Tiere zu verscheuchen. 12 Tiere konnte ich zählen, es waren aber einige mehr. Zum Glück hatten sie mehr Angst als ich. Auch danach sah ich immer wieder Wildschweine durch den Wald stieben.

Am Abend gab es dann ein Original-Thai-Süppchen. Das Rezept habe ich von Suri, allerdings habe ich die Originalsuppe ein wenig variiert. Dabei heraus sprang das sehr leckere Gericht, wie es auf dem Foto (rechts) zu sehen ist.

Die Suppe wird zubereitet aus Schweinefleisch (Knorpel), frischem Galgant, Zitronengras, Koriander, Kaffirblättern, Sprossen, Chili, Fischsoße, Samtfußrüblingen, Reisnudeln und geröstetem Knoblauch in Öl.

Viele Grüße Michael und Suri«

(3 Fotos © Michael)

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Foto: Auch Austernseitlinge dienten als Zutat in Michaels leckerem Thai-Süppchen.


Pilzlese mit Grisselschnee im Hüfinger Märchenwald


Foto: Sogar die Lese im mit Schnee überzuckerten Wald trugen Remo und seiner Frau erneut 1,5 Kilo Trompetenpfifferlinge ein. (3 Fotos © Remo)

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Remo schreibt am 12. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm

heute war ein ganz besonderer Tag! Wie angekündigt, habe ich das Wäldchen, in dem ich bereits vor zwei Tagen reichlich Gelbstielige Trompetenpfifferlinge gefunden hatte, nochmals aufgesucht. Verbunden haben es meine Frau und ich mit einem ausgedehnten Hundespaziergang.

Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir in der Region Hüfingen auf Schnee trafen,  besonders im Wald. Hätte ich nicht genau gewusst, in welchem Waldstück ich letzten Dienstag Gelbstielige gefunden hatte, so hätten wir bei diesem Schnee wohl keinen einzigen Pilz gefunden.

Die Pilze waren mit einer leichten Schnee- bzw. Eisschicht bedeckt, von oben kaum zu erkennen und Stein und Bein gefroren. Quasi Tiefkühlkost, aber in hervorragender Qualität. Gefunden haben wir sie sowohl in lichtem als auch in dichtem Fichtenwald.

Trotz der für die Pilze schwierigen Wetterbedingungen fanden wir ingesamt wieder über 1.5 kg Gelbstielige Trompetenpfifferlinge. Ein wunderschöner Tag, bei bestem Wetter, in einem verschneiten Märchenwald.

Sollte es nächste Woche, wie angekündigt, ein bisschen wärmer werden, werde ich dem Wald nochmals einen Besuch abstatten. Falls nicht, so wäre es das für dieses Jahr. Jedenfalls habe ich heute erstmals bei solchen Wetterbedingungen und so spät noch Pilze gefunden.

Liebe Grüße Remo von der Schweizergrenze«


Foto: Die mit Grisselschnee bedeckten und gefrorenen Pilze waren mitunter nur schwer zu erkennen. Wie gut, dass Remo wusste, wo er zu suchen hatte.


1,5 Kilo Trompetenpfifferlinge bei Hüfingen/Südschwarzwald


Remo schreibt am 12. Dezember 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm

ich war am 9. Dezember nochmals für eine knappe Dreiviertelstunde in einem meiner Stammwälder im südlichen Schwarzwald in der Region Hüfingen.

Bei diesem Sammelgang habe ich gut 1.5 Kilo Gelbstielige Trompetenpfifferlinge gefunden (Foto rechts). Dabei habe ich jede Menge kleinere Exemplare stehen gelassen. Ich werde das Waldstück voraussichtlich am Donnerstag oder Freitag nochmals aufsuchen.

Ich habe mich sehr über die Trompetenpfifferlinge gefreut, da wir ja bereits den ersten Schneefall hatten und die Nächte sehr frostig sind.

Liebe Grüße Remo von der Schweizer Grenze«

(Foto © Remo)

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Austernseitlinge in allen Altersstufen im Taubertal


2 Fotos: Die größeren Austernpilzbüschel (links) nahmen Nicole und ihre Mutter gerne mit, während der noch winzige Nachwuchs (rechts) im Wald verblieb. Er steht beim hoffentlich gedeihlichen Weiterwachsen unter Beobachtung. (2 Fotos © Nicole)

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Nicole schreibt am 11. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

bei zwei Grad minus machten meine Mutter und ich uns heute Morgen auf in den Wald, um nach den ersten Winterpilzen Ausschau zu halten. Der Wind pfiff uns nur so um die Ohren.

Wir suchten mehr als eine Stunde, ehe wir die ersten Samtfußrüblinge erblickten. Da sie jedoch noch viel zu klein waren, blieben sie am Stamm.

So stiefelten wir weiter. Unsere Beharrlichkeit wurde schließlich belohnt, fanden wir doch endlich erstklassige Austernseitlinge in allen Altersstufen. Drei ordentliche Portionen für das Abendessen wurden geerntet, der beträchtliche Rest blieb zum Weiterwachsen unter unserer Beobachtung im Wald zurück.

Wir wünschen dir, Heinz-Wilhelm, und euch da draußen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Nicole und Mutter«


Sogar ein Dorniger Stachelbart will es im Schwäbisch-Fränkischen Wald noch wissen


Foto: Die milden Temperaturen im Schwäbisch-Fränkischen Wald lassen die Pilze des Spätherbstes weiterhin sprießen. Es wäre nicht außergewöhnlich, würden auch noch Pfifferlinge hinzukommen. (2 Fotos © Ronny)

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Ronny schreibt am 9. Dezember 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem es vergangene Woche recht mild gewesen war, machte ich mich mit Heiko am Samstag, 7. Dezember, nochmals zu einer kleinen Runde im Schwäbisch-Fränkischen-Wald auf. Wir  starteten unsere Tour bei Sulzbach a.d.Murr.

Schon nach relativ kurzer Zeit ließen sich schöne Exemplare von Spätherbstpilzen finden. Im Korb sammelten sich Herbsttrompeten, Graue Leistlinge, Trompetenpfifferlinge, Semmelstoppelpilze, ein Lachsreizker, ein Violetter Rötelritterling und Lila und Rotbraune Lacktrichterlinge.

Auch wenn es uns nicht mehr gelang, knackige Röhrlinge zu finden, so machte uns der Wald noch ein besonderes, vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in Form eines Dornigen Stachelbartes.

Diese recht seltene Stachelbartart war ein schneeweißes Prachtexemplar und wuchs an einem Buchenstamm.

Wir wünschen allen Natur- und Pilzfreunden eine schöne Vorweihnachtszeit. Beibt alle gesund!

Liebe Grüße von Ronny (Pilzfreund71) und Heiko«


Foto: Ein seltener Pilz in unseren Wäldern ist der Dornige Stachelbart. Er wächst bis in den Winter hinein.


Bretten: Die Babyausternpilze haben noch Schonzeit


Foto: Diese Austernseitlinge sind noch zu winzig, um schon in der Pfanne zu landen, so dass Sven ihnen noch eine Schonzeit gibt. (Foto © Sven)

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Sven schreibt am 7. Dezember 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch in den Brettener Wäldern kommen nun so langsam die Austernseitlinge. Für die Ernte sind sie aber noch zu kleinwüchsig. Sie stehen deshalb unter ständiger Beobachtung.

Liebe Grüße Sven«


Hochstetten: Die Winterrüblingsbüschel erreichen dieses Jahr Rekordgröße


Foto: Die hölzernen, zähen Stiele der Samtfußrüblinge sind nicht verwendbar. Ihre Hüte aber sind hervorragend für Pilzsuppen geeignet. Ein Aspekt ihres Heilspektrums ist, dass sie Erkältungen und der Grippe gut vorbeugen. (2 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 7. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich in dem Wald um Hochstetten auf Winterpilzjagd.

An einigen gefällten Buchen entdeckte ich sehr viele Mini-Austernpilze, die noch ihre Zeit bis zur Ernte benötigen.

Im Gegensatz zu den Samtfußrüblingen. Von ihnen fand ich gleich mehrere Büschel. Dieses Jahr ist ein Rekordjahr für besonders groß gewachsene Pilze, da machen auch die Samtfüße keine Ausnahme. Ein Büschel war so riesig, dass man es von weitem glatt mit Hallimaschen hätte verwechseln können. Alle Pilze waren bester Qualität!

Viele Grüße Michael«


Foto: Die Winterrüblingsbüschel erreichen in diesem Jahr rekordverdächtige Größen.


Fritz freut sich schon auf weitere Trompetenpfifferlinge und Semmelstoppelpilze im Bodenseekreis


Foto: Fast ein ganzer Korb voller Trompetenpfifferlinge sowie einiger Semmelstoppelpilze. Fritz freut sich über gute Pilzernte im Bodenseekreis auch noch im Dezember. (Foto © Fritz)

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Fritz schreibt am 6. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei meiner gestrigen Pilzernte war ich noch einmal sehr erfolgreich. Die Trompetenpfifferlinge und auch die Semmelstoppelpilze wachsen jetzt schon seit über vier Wochen. Da sie zum Teil im Moos standen, waren sie an der Stielbasis schon angefroren.

Ich kenne noch einen weiteren Platz, an dem sie auch schon cirka vier Wochen vor sich hinwachsen. Dort will ich sie kommende Woche abernten.

Viele Grüße von Fritz aus dem Bodenseekreis«


Hardtwald/Karlsruhe: Die letzte Krause Glucke 2019 gibt sich die Ehre


Markus schreibt am 4. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vor ein paar Tagen habe ich mir ein Bild vom aktuellen Pilzaufkommen im Hardtwald bei Karlsruhe gemacht. Eine letzte frisch gewachsene schöne Krause Glucke (rechts) schien den ersten Austernseitlingen die Klinke in die Hand geben zu wollen. Ab jetzt gibt es also wieder wohlschmeckende Winterpilz-Kostbarkeiten!

Viele Grüße an dich und an alle Pilzfreunde!

Markus«

(2 Fotos © Markus)

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Foto: Die ersten jungen Austernpilze im Hardtwald bei Karlsruhe sind da. Markus freut's.


Kronau: 40 Fahrrad-Kilometer für ein schönes Körbchen voller Austernpilze und Winterrüblinge


Foto: Eine Dezember-Radtour der ausgefallenen Art. Michael fuhr seine Winterpilzplätze an und erntete während seiner 40-Kilometer-Runde schöne Austernseitlinge und Samtfußrüblinge. (5 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 2. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute unternahm ich eine 40-Kilometer-Radtour an alle meine bekannten Winterpilzstellen. Es war herrlich, überall wurde ich fündig. Die meisten Pilze waren allerdings noch zu klein und dürfen noch wachsen.

Trotzdem füllte ich mein Körbchen mit bereits erntereifen Austernseitlingen und Samtfußrüblingen. Auch eine Gruppe Gifthäublinge (Nadelholzhäublinge) konnte ich wieder finden.

Zu guter Letzt stand am Wegesrand noch ein Monstrum von einem Schopftintling, leider schon zu alt.

Viele Grüße Michael«


Foto: Die Austernpilze sind noch jung und gedeihen prächtig, ...


Foto: ...ganz wie die Samtfußrüblinge (Winterrüblinge).


Foto: Aber die hoch giftigen Nadelholzhäublinge mit ihrem verwirrenden Namen sind ebenfalls mit von der Partie. Sie wachsen auch an totem Laubholz! Außerdem auf Rindenmulch. Man beachte die silbrig überfaserten Stiele, die diese tückische Pilzart von den sehr wohlschmeckenden Stockschwämmchen unterscheidet.



Foto: Vorausgesetzt, dieses Kaliber von Schopftintling wäre noch essbar gewesen, so hätte er Michaels Körbchen beinahe alleine gefüllt.


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