Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)
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Landkreis Böblingen - Nun sind im Landkreis Böblingen auch die ersten Pfifferlinge zu sehen, zwei Stück an der Zahl. Sie folgen damit den Flockenstieligen Hexenröhrlingen, deren drei Heiko bereits am 7. Mai für das erste Röhrlingsgericht des Jahres mitgenommen hatte. Auch dieses Mal konnte er wieder einen nach Hause entführen. (2 Fotos © Heiko)
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Michael schreibt am 13. Mai 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern entdeckte ich bei meiner Pilztour die ersten Büscheligen Raslinge (rechts auf de, 1. Foto), einen ganz frischen Schwefelporling (2 Fotos rechts) und einen Narzissengelben Wulstling. So langsam wird es.
Viele Grüße
Michael"
(Foto © Heiko)
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Foto: Die Büschelraslinge, auch Braune Raslinge genannt, sind an Michaels bekannter Stelle wieder sehr früh im Jahr da. Sie können im Frühling oder im Herbst erscheinen, mit deutlich stärkerer Tendenz zum Herbst. Mit ihrer festen Konsistenz und würziger Geschmacksnote sind sie hervorragende Speisepilze, die sich, schön durchgebraten, auch sehr gut in einem schlichten Brötchen machen.

Foto: Der Narzissengelbe Wulstling zählt zu den frühesten Lamellenpilzen im Jahresverlauf und mit seiner im jungen Stadium leuchtend gelben Hutfarbe gewiss zu den schönsten Giftpilzen. Er gilt, nachdem er lange giftverdächtig war, heute als giftig. Ihm fehlt der typische Kartoffelkellergeruch, den der sehr ähnliche Gelbe Knollenblätterpilz verbreitet.

Heiko schreit am 8. Mai 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
kaum hat es mal ordentlich geregnet, kündigt sich mit den Täublingen auch schon die nächste Pilzart bei uns im Landkreis Ludwigsburg an.
Leider haben natürlich auch bereits die Schnecken davon Wind bekommen und ließen mir lediglich ein makelloses Exemplar übrig. In der genauen Bestimmung der Täublingsart tue ich mich traditionell immer sehr schwer. Es handelt sich zumindest gesichert nicht um den Frauentäubling, da die Lamellen brüchig waren.
Herzliche Grüße und dir ein schönes Wochenende
Pilzfreund Heiko"
(Foto © Heiko)
Anmerkung: Mit seinen biegsamen Lamellen bildet der Frauentäubling eine Ausnahme in seiner Gattung. Sie wird nicht umsonst auch "Sprödblättler" genannt. Demnach wäre dies ein Fleischrötlicher Speisetäubling. Dessen Merkmal wäre allerdings u. a., dass die Lamellen über den Hutrand hinausragen müssten, was hier nicht der Fall ist - und für einen Frauentäubling spräche. Wie auch immer, beide zählen zu den frühesten aller Täublingsarten und sind nahezu immer die zwei Ersten ihrer Gattung. Beide schmecken ausgezeichnet.
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Landkreis Böblingen - Heiko ahnte, dass die Flockenstieligen Hexenröhrlinge mehr und mehr ans Tageslicht drängen und unternahm am gestrigen Mittwoch einen Inspektionsgang in die Buchenwälder des Landkreises Böblingen. Richtig geschätzt: drei Stück, siehe Foto rechts, konnte er entdecken! Das ergab eine erste Röhrlingsmahlzeit in der langsam erwachenden Frühlings- und Sommersaison. (Foto © Heiko)
7. Mai 2026
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Heiko schreibt am 4. Mai 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
auf dem Weg zu meinem Friseurtermin entdeckte ich beim Durchqueren eines Stadtparks im Landkreis Ludwigsburg heute Morgen an einer mächtigen alten Trauerweide einen ersten Schwefelporling in diesem Jahr. Auf dem 1. Foto rechts ist er sogar mit langem Vollbart zu sehen.
Zum Erreichen dieses Exemplars hätte ich allerdings eine Leiter benötigt. Wir hoffen mal im Sinne unserer Kinder Finn und Merle, dass dies nicht unser einziger Fund in den nächsten Wochen bleibt. Sie lieben den Schwefelporling beide sehr. 😉
Herzliche Grüße und einen guten Start Dir und allen Pilzfreunden in die neue Woche
Heiko"
(2 Fotos © Heiko)
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Foto: Die Stuttgarter Nachrichten belegen es: Fundtag für den ersten Röhrling des Jahres, ein Flockenstieliger Hexenröhrling, ist der 29. April 2026. (3 Fotos © Heiko)
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Heiko schreibt am 29. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nach dem nervenaufreibenden Champions-League-Halbfinale mit den Bayern am gestrigen Dienstag ging es heute Vormittag für mich zu einem erholsamen Spaziergang in einen von Buchen geprägten Laubwald im Landkreis Ludwigsburg, den ich im letzten Herbst als lohnenswertes Ziel ausgemacht hatte.
Vom Waldweg aus entdeckte ich an einer kleinen Hanglage meinen ersten Röhrling in 2026. Und wie soll es auch anders sein? Natürlich machen die Flockenstieligen Hexenröhrlinge auch dieses Jahr wieder den Anfang.
Wir benötigen nichtsdestotrotz dringend Regen, damit solche Funde in den kommenden Wochen nicht die Ausnahme bleiben.
Herzliche Grüße sendet Dir
Pilzfreund Heiko"
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2 Fotos: Es ist wohl der schönste und makelloseste Flockenstielige Hexenröhrling, der unserer Website in den 17 Jahren ihres Bestehens als Jahreserstfund gemeldet wurde. Fast immer waren die anderen Erstfunde von Schnecken, Waldnagern oder Maden schon zerfressen oder angefressen. Da lag es auf der Hand, dass Heiko das Prachtexemplar kurzerhand mit nach Hause nahm, wie das 2. Foto belegt. Guten Appetit für das erste Röhrlingsgericht des Jahres!


Ralf schreibt am 21. April 2026:
"Guten Tag Heinz-Wilhelm,
ich bin heute mal meine Morchelstellen abgelaufen, leider ohne Erfolg. Auch vergangene Woche hatte ich lediglich vier Speisemorcheln gefunden. Vielleicht bleibt es dieses Jahr dabei. In manchen Jahren gibt es bei uns im Hohenlohe-Kreis halt überhaupt keine. Hier ist es nachts auch noch empfindlich kalt.
Verlässlich, wie fast jedes Jahr im April nach einem Landregen, lieferte dagegen meine Stelle mit den Mairitterlingen (2. Foto rechts) ein schönes Abendessen.
Gruß aus Hohenlohe
Ralf"
(2 Fotos © Ralf)
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Foto: 34 Speisemorcheln und zwei Käppchenmorcheln hat Michael im Auwald auf Lehmboden gefunden. Nach dem ausgefallenen Jahr 2025 freut er sich über "ein recht gutes Morcheljahr". Endlich kann er wieder Vorräte anlegen. (5 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 18. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
an einigen meiner Stellen im Auwald konnte ich viele Speisemorcheln sammeln. Zwei Käppchenmorcheln und einige Stämme voller (jung essbarer) Kastanienbrauner Porlinge entdeckte ich auch.
Generell ist das Morcheljahr 2026 recht gut. Die Morcheln wachsen zwar nicht flächendeckend, eher nur stellenweise, so dass man mehr laufen muss. Aber der Vorrat füllt sich langsam.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Zwei wunderschöne gelbe Speisemorcheln. Die rötlichen Kätzchen dürften von einer Graupappel stammen. Diese Baumart liebt lehmigen Boden in Fluss- und Autälern,...

Foto: ...wie wir ihn hier gut erkennen. Wie die Graupappeln, so bevorzugen auch Speisemorcheln lehmhaltigen Boden, sofern er kalkreich, feucht und humos ist.

Foto: Und noch jemand fliegt auf lehmhaltige, nährstoffreiche, feuchte Böden: das Maiglöckchen, das hier zwei Speisemorcheln geradezu umzingelt.

Foto: Wie Maiglöckchen, so gedeihen auch (bereits verblühte) Buschwindröschen wie hier sehr gut auf lehmigem Boden. Und auch sie beanspruchen ihn feucht und nährstoffreich. Die Ahornsämlinge setzen sich, wie überall, frech dazwischen.

Heiko schreibt am 14. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
schon seit zwei Wochen werden wir auf unseren Wiesen und Feldern von schönen Maipilzen verwöhnt (z. B. Foto rechts, umrahmt von Polsterglockenblumen). Und das Beste: im Vergleich zu früheren Jahren sind bislang nahezu alle frei von Madenbefall.
Der Regen am letzten Wochenende hat ihr Wachstum noch einmal kräftig angekurbelt. Beinahe täglich tun sich neue Stellen auf.
Die Morchelzeit biegt bei uns so langsam in die Zielgerade ein und ich freue mich nun auf die steigende Artenvielfalt in den nächsten Wochen - auch aus kulinarischer Sicht.
Herzliche Grüße
Pilzfreund Heiko"
(3 Fotos © Heiko)
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2 Fotos: Die Maipilze wachsen kräftig und gut nach; sie mögen krautiges Gras (links). Rechts drei Pilze vor anstandsvoll nickenden Traubenhyazinthen.


Michael schreibt am 14. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich unternahmen eine Auwald- und Obstwiesentour an drei meiner Morchelstellen im Landkreis Karlsruhe. Es hat sich gelohnt! Gesammelt haben wir Speisemorcheln, eine Käppchenmorchel und die ersten Maipilze, in bester Qualität. Über die Hälfte der Maipilze durften sich wieder meine Eltern freuen, die sie zu ihren Lieblingspilzen zählen.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(6 Fotos © Michael)
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Foto: Schon wieder Zwei! Simone zeigt einen Fund von gelben Speisemorcheln im Auwald.

Foto: Auwaldszenerie 1: Drei Speisemorcheln auf (fast) nacktem Waldboden.

Foto: Auswaldszenerie 2: Vier Speisemorcheln auf laub- und efeubedecktem Waldboden.

Foto: Drei Maipilze, umringt von der Heilpflanze Gundermann, die entzündungshemmende und wundheilende Wirkstoffe besitzt.

Foto: Beim Anblick dieser drei schönen gelben Speisemorcheln mit ihrer ausgeprägten Wabenstruktur schlägt wohl das Herz eines jeden Morchelfans höher. (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 9. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
erneut suchte ich einen Auenwald im Landkreis Karlsruhe auf, der früher ein gutes Morchelgebiet war. Leider sind dort fast alle Eschen kaputt. Ich fand lediglich an einer Stelle einige Speisemorcheln und eine Käppchenmorchel. Unüblicherweise wuchsen sie nicht bei Bärlauch sondern ausschließlich bei Maiglöckchen.
Anschließend entdeckte ich noch ein Mulchbeet mit Spitzmorcheln.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Nur diese eine Käppchenmorchel zeigte sich bei Simones und Michaels Frühlingspilzgang im Auwald.

Foto: Vier Spitzmorcheln beobachten keck die Vorkommnisse im Mulchbeet.

Foto: Acht Speisemorcheln, eine Käppchenmorchel; rechts die Spitzmorcheln aus dem Mulchbeet.

Foto: Sie wachsen aus Steinen, aber ihr Substrat besteht auf darunter liegendem Fichtenmulch: Spitzmorcheln in einem Garten.
Michael schreibt am 8. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich waren Bärlauch sammeln. Dabei fanden wir einige schöne Speisemorcheln und ein paar Fingerhutverpeln. Letztere blieben allerdings im Wald. Anschließend gab es aus einem Mulchbeet mit vielen Steinen noch ein paar Spitzmorcheln.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(4 Fotos © Michael)
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Foto: Bärlauch, Speisemorcheln (oben) und Spitzmorcheln (unten). Die Pilze waren eine gern gesehene Beigabe zur Bärlauchernte.

Foto: Ein gutes Dutzend Spitzmorcheln zeigen oder verstecken sich in diesem Mulchbeet.

Foto: Zwei Fingerhutverpeln.

Foto: Fünf blonde Speisemorcheln aus dem Frühlingsgras gab es für Simon kurz vor der Abreise zum Stelldichein der Heringe in Kappeln an der Ostsee. (Foto © Simon)
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Simon schreibt am 8. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
es morchelt weiter im Markgräflerland. Unter Gras, etwas verborgen, hätte ich fünf schöne Speisemorcheln beinahe übersehen. Meine nachösterliche Freude war um so größer, als sich nun für das Fischerherz eine Tour mit einem Kumpel nach Kappeln an der Schlei (Ostsee) zu den einziehenden Heringsschwärmen anschließt. Bei der Forsythienblüte kommen mir immer "Frühling", "Morchelzeit" und "Heringe" in den Sinn.
Mit dem Morchel-Rückenwind dem Petri Heil entgegen!
Herzliche Grüße
Simon"

Foto: Ein herrlicher Tag in diversen Morchelrevieren: Stefan vom Pilzticker Hessen (links), Heiko vom Pilztickerk BaWue (Mitte) und Morchel-Flüsterer Max (rechts) beim Zusammentreffen im Nordschwarzwald während der Spitzmorchelsuche. (13 Fotos © Stefan)
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Foto: Verdienter Lohn nach ausgedehnten Wald-, Auwald- und Streuobstwiesengängen: Selbstgemachte Pizza-Sandwiches mit Bärlauchpesto, belegt mit frischen Spitz- und Speisemorcheln und Morchelbecherlingen sowie Tomaten, Mortadella und Burrata.
Stefan vom Pilz-Ticker Hessen schreibt am 6. April 2026:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
am frühen Sonntag Morgen um 4:30 Uhr hieß es für mich raus aus den Federn, denn es ging zur Spitzmorchelsuche in den Nordschwarzwald. Gleich im Anschluss stand die Suche nach Speisemorcheln auf Obstwiesen und im Auwald auf dem Programm.
Zum Fahrtantritt begrüßte mich mein Pilzkorb mit einer lieben Grußnachricht von Dani und Lijan im Kofferraum, die sie dort am Vorabend klammheimlich hinterlassen hatten. Eine schöne Freude so früh am Morgen!
Dann ging es los, zunächst zu Max und dann zu Zweit direkt weiter in den Nordschwarzwald.
Bei Weißtannen wurden wir über mehrere Kilometer Wegstrecke reich mit schönsten Spitzmorcheln beschenkt.
Gegen Ende unserer Tour im Nordschwarzwald stieß Heiko, den Pilzfreunden vom Pilzticker BaWue seit Jahren bekannt, dazu. Wir drehten noch eine kleine Runde gemeinsam, um dann zusammen auf die Suche nach Speisemorcheln zu gehen. Hierzu haben wir natürlich Streuobstwiesen und Auwälder aufgesucht.
In den Auwäldern wurden wir mit den blonden und auf den Streuobstwiesen mit den dunklen Morchelschönheiten beschenkt. Auch wenn ich kulinarisch die Spitzmorcheln bevorzuge, sind Speisemorcheln doch immer wieder eine Augenweide und große Freude.
Nach rund 25 Kilometern zu Fuß und viele Stunden später gab es dann zum Abschluss des Tages selbstgemachte Pizzasandwiches mit Bärlauchpesto, das ich aus meinem Vorrat mitgebracht hatte. Belegt wurden sie natürlich mit frischen Spitz- & Speisemorcheln so wie Morchelbecherlingen. Außerdem mit Tomaten, Mortadella und Burrata*.
Es war ein willkommener und absolut leckerer Genuss nach einem sehr schönen, kurzweiligen, eindrucksvollen und erfolgreichen Tag zusammen mit Freunden in den Frühlingspilzen.
Ganz liebe Grüße
Stefan"
* Eine Sonderform des Mozzarellas

Foto: Es begann mit einem Überraschungsgruß am frühen Morgen am Pilzkorb im Kofferraum. Danis und Lijans Auftrag an Stefan: den Korb voll machen!

Foto: Spitzmorchel 1, Nordschwarzwald.

Foto: Spitzmorchel 2, Nordschwarzwald.

Foto: Spitzmorchel 3, Nordschwarzwald.

Foto: Spitzmorchel 4, Nordschwarzwald.

Foto: Zwei Spitzmorchel, Nordschwarzwald.

Foto: Drei Speisemorcheln, vermutlich im Auwald, erkennbar an der Hohen Schlüsselblume, deren Blüten blass sind und die in Wäldern anzutreffen ist.

Foto: Fünf Speisemorcheln von der Streuobstwiese, erkennbar an der Echten Schlüsselblume, die auf Wiesen wächst und deren Blütenblätter dottergelb sind.

Foto rechts: Speisemorchel (hinten) und Morchelbecherling (vorn) auf einer Streuobstwiese.

Foto: Morchelbecherling

Foto: Große Morchelpfanne unter Hitze. Bis zu den köstlichen Morchelpizzasandwiches mit Zutaten dauert es nicht mehr lange. Verdienter Lohn für einen langen Tag mit langen Gängen für köstliche Morcheln und Morchelbecherlinge.

Foto: Sieht irgendwie nach schneller, leichter Lese auf, doch Markus und Thomas brauchten Hunderte von Bäumen, um schließlich bei vier oder fünf erfolgreich zu sein. Dort standen dann aber gleich zwischen zehn und 40 Speisemorcheln, die meisten in Grau. Auf dem 2. Foto wachsen gleich sechs Stück eng beieinander.

Markus schreibt am 5. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nachdem es ein paar Mal geregnet hatte, waren wir vergangene Woche wie immer in den Streuobstwiesen um Mannheim und Karlsruhe auf Morchelsuche. Tatsächlich haben wir vor allem die graue Sorte gefunden, welche bei uns immer zuerst wächst.
Wer jetzt denkt, dass man schnell fündig wird, täuscht sich. Wir haben Hunderte von Bäumen abgesucht und waren nur bei einer Handvoll erfolgreich. Allerdings standen unter einem guten Baum dann gleich zwischen 10 und 40 Speisemorcheln. In manchen Revieren gab es trotz vermeintlich bester Voraussetzungen keine einzige Morchel.
Hie und da waren auch schon ein paar gelbe dabei. Morchelbecherlinge, Käppchenmorcheln und Verpeln: Fehlanzeige!
Aufgrund der trockenen Witterung wird es das vorerst gewesen sein. Es wird wieder spannend, wenn es nochmals gut regnet.
Viele Grüße an alle Leser!
Thomas und Markus"
(3 Fotos © Thomas)
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Foto: Hier wirkt die Holzkiste noch voller, weil die Speisemorcheln halbiert sind. Sieht ganz danach aus, als wollten Thomas und Markus sie trocknen.

Heiko schreibt am 2. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
den gestrigen 1. April nutzten Merle und ich zu einer kleinen Auwald-Besichtigung im Landkreis Rastatt, unweit des Rheins.
Wir fanden entlang und auf den geschotterten Wegen eines Waldes mit Pappel- und Eschenbestand einige Käppchenmorcheln, die bei mir im letzten Jahr gänzlich ausgeblieben waren.
Bei sonnigen 13 Grad erfreuten wir uns an diesem angenehmen, ausgedehnten Spaziergang.
Herzliche Grüße senden Dir
Merle und Heiko"
(3 Fotos © Heiko)
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2 Fotos: Zwei schöne Käppchenmorcheln im Auwald. Bei beiden Pilzen, auch Halbfreie Morchel oder Glockenmorchel genannt, sind die körnigen Schüppchen am Stiel gut erkennbar.

Michael schreibt am 1. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nun haben Simone und ich an meinen Stellen im Auenwald die ersten Speisemorcheln finden können, siehe das Foto rechts. Was mich erstaunt hat, war auch der Fund einiger Saitenstieliger Knoblauchschwindlinge, die ich so früh im Jahr noch nie gefunden habe.
Eines möchte ich unbedingt hervorheben: Beim Geschmack der wildwachsenden Spitzmorcheln sind wir uns auch einig. Sie zählen zu den feinsten Speisepilzen überhaupt. Wir möchten ihr Aroma dem der Sommertrüffel sehr ähnlich bewerten.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(5 Fotos © Michael)
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Foto: Während diese Speisemorcheln gut zu erkennen sind, ...

Foto: ...fällt die Suche auf diesem Bild schon schwieriger aus. Na liebe Pilzfreunde, wie viele findet ihr?

Foto: Kein Aprilscherz: Die Saitenstieligen Knoblauchschwindlinge wachsen dieses Jahr so frühzeitig wie die Hohen Schlüsselblumen. Letztere sind blassgelb und stehen im Wald, während Echte Schlüsselblumen dottergelbe Blüten mit Orangeflecken im Schlund haben und viel lieber auf Wiesen wachsen.

Foto: Der Saitenstielige Knoblauchschwindling heißt auch Langstieliger Knoblauchschwindling. Wie man hier sieht, nicht zu Unrecht. Die Pilze sind essbar, jedoch nur in sehr geringer Menge. Sonst könnte es mehr als ein unliebsames Magengrummeln geben.

Foto: Freuen sich am Dobel mit einer Spitzmorchel auf das gediegene Café Blaich in Höfen an der Enz: Michael und Simone an einem Waldweg, der mit seinen lichten Fichtenbeständen Spitzmorcheln in Aussicht stellt. (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 31. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich waren im Schwarzwald auf dem Dobel, wo wir ansonsten nur im Herbst zum Pilzesammeln hinfahren.
Wir konnten einige schöne Spitzmorcheln einsammeln. Eine lugte sogar unter etwas Schnee hervor. Der Nachmittag wurde wie immer bei Kaffee und Torte in der meiner Meinung nach besten Konditorei, nämlich "Cafe Blaich" in Höfen, abgeschlossen.
Viele Grüße
Michael und Simone"

Foto: Eine Spitzmorchel im Schnee ist ein durchaus vorkommender Anblick, da früh wachsende Morcheln schon mal von einem Schneeschauer überrascht werden können.

Foto: Spitzmorchel bei einer Fichte, Eichen- und Buchenlaub. Das Laub spielt für den Pilz keine Rolle, der Partnerbaum von wild wachsenden Spitzmorcheln ist nahezu immer die Fichte. Wild wachsen sie hauptsächlich in subalpinen Nadel- und Wiesenwäldern, viel seltener (als Speisemorcheln) in Fluss- und Bachauen. Kenner bewerten das Aroma von Spitzmorcheln als dem der Speisemorcheln überlegen.

Foto: Spitzmorchel und Leitpfosten an einer Straßenböschung am Dobel.
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