Pilz-Ticker-Bawue
(Baden-Württemberg)



Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)




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Zunehmende Vielfalt und viel Freude bei 24 Grad am Schluchsee


Walter schreibt am 18. Juli 2018:

»Hallo und guten Tag Heinz-Wilhelm,

trotz wochenlanger Trockenheit im südwestlichen Teil von Baden-Württemberg hat meine wöchentliche Nachschau im Schluchseegebiet in rund 900 Metern Höhe gestern erste Lichtblicke mit einer größeren Vielfalt an Pilzen gezeigt.

Maronen und Perlpilze gab es wie gehabt, hinzu kamen diverse Täublingsarten sowie jede Menge Pfifferlinge. Auch an Samtfußkremplingen* und Gallenröhrlingen fehlte es nicht.

Bei den Pilzen auf dem Foto rechts vermutete ich erst Stockschwämmchen, doch es dürfte sich um Waldfreundrüblinge handeln. Typisch für sie ist, dass sie auch in Zeiten  hartnäckiger Pilzarmut, also bei Hitze und Trockenheit, wachsen.

Mein Waldgang war übrigens eine Freude bei 24 Grad Celsius!

Beste Grüße Walter«

* Sehr muffig schmeckender, nicht empfehlenswerter Kriegspilz

(Foto © Walter)

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Die Gewitterschauer im Hochschwarzwald sorgten für Pfifferlingsnachwuchs


Foto: Einige Gewitterregen im Hochschwarzwald ließen die Pfifferlinge wieder wachsen. Für kommendes Wochenende verspricht sich Oliver einiges. (Foto © Oliver)

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Oliver schreibt am 16. Juli 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

ein paar Gewitterschauer im Hochschwarzwald haben uns immerhin einige Pfifferlinge beschert. Viel Nachwuchs ist schon in den Startlöchern, nächstes Wochenende dürfte erfolgreich werden. 

Viele liebe Grüße Oliver«


Ein lehrreicher Pilzgang im nördlichen Schwarzwald


Foto: Breitblättrige Glucken wie diese zwei bieten nicht den herrlichen nussigen Geschmack wie Krause Glucken, können aber durch Zubereitungsakrobatik aufgepeppt werden. (Foto © Martin)

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Martin und Mona schreiben am 15. Juli 2018:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

unser heutiger Ausflug in den Nordschwarzwald war eher lehrreicher als sättigender Natur. Kein einziger Flocki traut sich bei der anhaltenden Trockenheit an die Oberfläche und auch die Pfifferlinge scheinen dieses Jahr auszusetzen.

Trotzdem sind wir heute über zahlreiche Pilze gestolpert. Allen voran über Glucken; wir vermuten Breitblättrige. Da ich ihren Speisewert nicht überragend finde, blieben sie im Wald. Ebenfalls häufig waren die Schönfußröhrlinge vertreten, davon hatten wir letztes Jahr nur einen einzigen gefunden. Wir fanden außerdem einen Schopftintling, einen Rotfußröhrling sowie einen Klebrigen Hörnling, bei uns Zwergenfeuer genannt.

Ab hier können wir nur noch Vermutungen anstellen: eine Art Heringstäubling, eventuell ein Fleischvioletter Heringstäubling (leider haben wir keine Geruchsprobe gemacht), zwei Kiefernbraunporlinge, einen Narzissengelben Wulstling (weiße Hüllreste statt bräunliche wie beim Gelben Knollenblätterpilz), einen einsamen Milchbrätling (eindeutig weiß milchend und schwach fischiger Geruch) sowie einen Kupferroten Gelbfuß.

Fazit: Auch wenn der Pilzkorb leer geblieben ist, war es ein sehr spannender und lehrreicher Gang in die Pilze.

Herzliche Grüße aus Herrenberg, Martin und Mona«

Blau = ungenießbar

Rot = giftig






So wenig Pilze - da muss Christian zum Strecktrick für seinen kleinen Schwefelporling greifen


Christian schreibt am 12. Juli 2018:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

auch hier am Rande der schwäbischen Alb herrscht große Trockenheit. Wir hoffen auf Regen - wer nicht?

Einen kleinen butterweichen Schwefelporling fand ich gestern. Nachdem ich ihn mit zwei Rühreiern streckte, ließ ich ihn mir schmecken.

Viele Grüße, Christian«

(Foto © Christian)

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Emmendingen: Am Platz der Pilzgarantie wuchsen noch Pfifferlinge für ein schönes Gericht


Oliver schreibt am 11. Juli 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

hier im Landkreis Emmendingen herrscht Trockenheit pur. Die einzige Chance, noch einige Pilze für die Pfanne zu finden, bestand darin, dass ich meine praktisch immerfeuchte Pfifferlingsstelle aufsuchte.

Es sprang noch ein kleines, aber ansehnliches Pilzgericht (Foto rechts) heraus. Hoffen wir auf Regen! 

Viele Grüße Oliver«

(Foto © Oliver)

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Berglen/Rems-Murr-Kreis: Ein Schwefelporling leuchtet in der Pilztristresse


Kerstin schreibt am 11. Juli 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

auch bei uns ist es viel zu trocken. Der an einem Baum leuchtende junge Schwefelporling (Foto rechts) war der einzige Pilz, den ich nach etlichen ergebnislosen Gängen fand. Ich hoffe sehr, dass der Herbst besser wird.

Manchmal zermürbt mich das erfolglose Suchen, wobei ich aber doch sehr gerne im Wald bin.

Bis demnächst, herzliche Grüße aus dem schönen Berglen im Rems-Murr-Kreis!

Kerstin«

(Foto © Kerstin)

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An der einzigen restfeuchten Stelle in Olivers Schwarzwald-Pilzreich wuchsen noch 1,4 Kilo Pfifferlinge


Foto: An der einzigen feuchten Stelle in Olivers riesigem Pilzreich im südwestlichen Schwarzwald standen die Pfifferlinge noch dicht an dicht. Ansonsten hat die Sonne den Wald von Pilzen leergeräumt.


Oliver schreibt am 7. Juli 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

abgesehen von einer kleinen Stelle, die immer feucht ist und wo ich immerhin 1,4 Kilo Pfifferlinge (Foto rechts) fand, hat die Sonne ganze Arbeit geleistet: der Wald ist jetzt komplett pilzfrei.

In Serbien scheint das Ganze ja besser zu laufen, jedenfalls wenn man zum Herkunftsland den Verpackungsaufschriften der eingeschweißten Pifferlingskörbchen im Aldi-Markt Glauben schenken darf.

Ich hoffe, der Regen der jetzt im Schwarzwald eingesetzt hat, bringt Besserung. 

Viele liebe Grüße, Oliver«

(2 Fotos © Oliver)

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Rottweil: Fürbitte um Regen nach dem Fund von herrlichen Steinpilzen


Nach einem beruflichen Termin in Rottweil sprang Oliver während der Rückfahrt in einen ihm unbekannten Wald.

Bei 30 Grad im Schatten fand er erneut einige Steinpilz-Prachtstücke sowie ein paar  Täublinge. Nachdem die Täublinge zuhause separiert wurden, gab es ein Steinpilzgericht mit frischen Kräutern vom Feinsten - zu sehen auf dem Foto rechts. Jetzt bittet Oliver die Gemeinde der Pilzfreunde: 

»Lasst uns alle für Regen beten!«

(3 Fotos © Oliver)

(2. Juli 2018)

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2 Fotos: Ein Sommersteinpilz (links) und ein Fichtensteinpilz (rechts) boten sich für ein leckeres Abendessen im Hause Oliver an. Da wurde natürlich nicht lange gefackelt.






Philosophische Gedanken zu einer Steinpilz-Grazie


Oliver im Rausch der Sommersteinpilze. Er kann es einfach nicht lassen - und war gestern schon wieder im Wald. Dabei stieß er unter anderem auf diese »majestätische Schönheit« (Foto rechts), wie er schreibt. Und philosophierte, wie schnell doch solch eine Grazie da sei, »aber auch so schnell wieder vergeht«. Vor allem auf dem Teller... (Foto © Oliver)

Freiburg i. Br., 28. Juni 2018

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Was macht man mit den herrlichsten frischen Sommersteinpilzen?

Ein Steinpilzrisotto mit Safran und frischen Frühlingskräutern!


Foto: Oliver hat die Pilze in 1A-Qualität in möglichst großen Stücken, gewonnen durch Halbieren im Längsschnitt, belassen. Ergebnis: auch das fertige Gericht sieht so noch richtig naturhaft pilzig aus. Das Auge isst mit! (4 Fotos © Oliver)

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Freiburg i. Br., 28. Juni 2018

Was macht man mit herrlichen frischen Sommersteinpilzen in bester Qualität, abgesehen davon, dass die Hälfte im Dörrautomaten gelandet ist?

Eine Antwort hierzu gibt uns Oliver, der sie vorgestern im Landkreis Emmendingen gefunden hat. Er zauberte aus dem traumhaften Fund ein Steinpilz-Risotto in echtem Safran.

4 Fotos zeigen in Etappen, wie das kulinarische Pilzgedicht entstanden ist.


2 Fotos: Links sehen wir das werdende Risottto noch ohne Safran. Der köstliche Sud wird bei frischen Pilzen in der Regel aus einer Gemüsebrühe, trockenem Weißwein und einem Schuss Zitronensaft gewonnen. Hinzu kommen die üblichen Kräuter und Gewürze, möglichst frisch. Bei getrockneten Steinpilzen bildet deren Einweichwasser eine unübertreffliche Brühflüssigkeit. Auf dem rechten Bild wurde der edle Safran eingerührt.


Foto: Ein echtes Risotto! Die Dominanz der Sommersteinpilze ist unbestritten, die typische Gelbfärbung des Safrans lässt das Aroma erahnen: etwas herb, überzeugend ausgewogen, mit feinwürzigen Nuancen, darunter auch ein Hauch von Zartbitter. Wem da nicht das Wasser im Mund zusammenläuft...







Landkreis Emmendingen: Olivers sportliche Pilzernte statt Fußballärger im Fernsehsessel


Foto: Dies ist ein Sommersteinpilz, wie er typisch ist für trockene, heiße Sommer: Die Huthaut ist infolge der intensiven Sonneneinstrahlung und Hitze felderig aufgesprungen. Weil sie kaum Wasser enthalten, sind solche Pilze sehr aromatisch und drängen sich als Trockenpilze geradezu auf.

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Oliver schreibt am 27. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

irgendwie ahnte ich schon, dass ich mir das Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ruhigen Gewissens schenken könnte. So bin ich lieber in den Wald gefahren, wo mir einige sehenswerte sportliche Aktionen gelungen sind.

Jedenfalls denke ich, dass mir das für das Herausdrehen von Sommersteinpilzen erforderliche Abfedern in den Knien prima gelungen ist. Es war gleich gut zwei Dutzend Mal nötig, denn die von mir heiß begehrten Pilze standen in erfreulich hoher Anzahl da, fast wie bestellt.

Lange genug hatte ich auf diesen Anblick, der sich mir ja im vergangenen Jahr nicht bot, warten müssen. Das Foto rechts zeigt meine Ausbeute, eine Mischung aus teils aufgerissenen und noch gänzlich geschlossenen Hüten.

Zu danken habe ich unserem lieben Pilzfreund Thomas. Der hatte mir nämlich geraten, auch bei völliger Trockenheit nach den Sommersteinis zu schauen. So habe ich an einem meiner besten Plätze einen ordentlichen Fund machen können, wobei das Schönste war, dass die Pilze nahezu komplett madenfrei waren.

So boten sie sich wie von selbst zum Dörren an; das zweite Foto rechts zeigt fünf Schalen vor dem Trockengang.

Ganz herzliche Grüße an alle Freunde der Pilz-Community!

Oliver«

(5 Fotos © Oliver)

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Foto: Diese Zwei standen dicht beieinander. Beim rechten Exemplar hatte bereits eine Schnecke ein Festmahl gehalten.


Foto: Sogar ein Vierer-Büschel hat Oliver aufgestöbert, bei Sommersteinpilzen eine Seltenheit. Da hat sich der Verzicht auf den Fußballfrust wahrhaftig gelohnt!


Schluchsee: Die vier prächtigen Fichtensteinpilze, Perlpilze und Pfifferlinge passten gerade so in die Falttasche


Walter schreibt am 27. Juni 2018:

»Hallo und guten Tag Heinz-Wilhelm,

trotz anhaltender Trockenheit in der südwestlichen Ecke Baden-Württembergs machte ich gestern im Schluchseegebiet in cirka 900 Metern Höhe diese für mich überraschenden Funde.

Vier Fichtensteinpilze in prächtigem Zustand sowie einige Perlpilze und Pfifferlinge landeten in meiner Vierfach-Klapptasche. Sie passten gerade so hinein (Foto rechts).

Beste Grüße Walter«

(Foto © Walter)

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Die Sommersteinpilze sind erster Klasse, die Wildbratwürste an Täublingen in Burgundersoße ebenso


Michael schreibt am 27. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich machte in meinem lokalen Wäldern bei andauernder Trockenheit und 28 Grad eine Nachlese. Die Pilze wachsen munter weiter, allerdings schlägt nun auch bei ihnen die Hitze an. Das ist unter anderem an meinen Sommersteinpilzen an der rissig aufgefelderten Huthaut zu sehen. Glücklicherweise waren alle bis auf manche Stiele wurmfrei und erster Klasse (siehe zweites Foto rechts).

Weiter sammelte ich noch verschiedene Täublinge, Pfiffers, zwei Hexen und einen Schwarzblauenden Röhrling.

Am Abend gab es dann Wildbratwürste an Täublingen in Burgundersoße (siehe erstes Foto rechts).

Eine kleine Anmerkung noch zum Pilzticker Hessen, Post von Stefan. Die 3 rosafarbenen Pilze werden wohl keine farblich veränderten Flockis sein. Ich nehme an, es sind drei Zinnobertäublinge.

Viele Grüße Michael«

(3 Fotos © Michael)

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Foto: Von dem, was Michael derzeit als »Nachlese« aus in seinen Kronauer Wäldern holt, können viele Pilzfreunde landauf, landab nur träumen. Dass aber auch in der Region Bruchsal die anhaltende Trockenheit langsam durchschlägt, erkennt man an den felderig aufgesprungenen Hüten der Sommersteinpilze rechts im Bild.


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