Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)
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Ralf schreibt am 21. April 2026:
"Guten Tag Heinz-Wilhelm,
ich bin heute mal meine Morchelstellen abgelaufen, leider ohne Erfolg. Auch vergangene Woche hatte ich lediglich vier Speisemorcheln gefunden. Vielleicht bleibt es dieses Jahr dabei. In manchen Jahren gibt es bei uns im Hohenlohe-Kreis halt überhaupt keine. Hier ist es nachts auch noch empfindlich kalt.
Verlässlich, wie fast jedes Jahr im April nach einem Landregen, lieferte dagegen meine Stelle mit den Mairitterlingen (2. Foto rechts) ein schönes Abendessen.
Gruß aus Hohenlohe
Ralf"
(2 Fotos © Ralf)
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Foto: 34 Speisemorcheln und zwei Käppchenmorcheln hat Michael im Auwald auf Lehmboden gefunden. Nach dem ausgefallenen Jahr 2025 freut er sich über "ein recht gutes Morcheljahr". Endlich kann er wieder Vorräte anlegen. (5 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 18. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
an einigen meiner Stellen im Auwald konnte ich viele Speisemorcheln sammeln. Zwei Käppchenmorcheln und einige Stämme voller (jung essbarer) Kastanienbrauner Porlinge entdeckte ich auch.
Generell ist das Morcheljahr 2026 recht gut. Die Morcheln wachsen zwar nicht flächendeckend, eher nur stellenweise, so dass man mehr laufen muss. Aber der Vorrat füllt sich langsam.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Zwei wunderschöne gelbe Speisemorcheln. Die rötlichen Kätzchen dürften von einer Graupappel stammen. Diese Baumart liebt lehmigen Boden in Fluss- und Autälern,...

Foto: ...wie wir ihn hier gut erkennen. Wie die Graupappeln, so bevorzugen auch Speisemorcheln lehmhaltigen Boden, sofern er kalkreich, feucht und humos ist.

Foto: Und noch jemand fliegt auf lehmhaltige, nährstoffreiche, feuchte Böden: das Maiglöckchen, das hier zwei Speisemorcheln geradezu umzingelt.

Foto: Wie Maiglöckchen, so gedeihen auch (bereits verblühte) Buschwindröschen wie hier sehr gut auf lehmigem Boden. Und auch sie beanspruchen ihn feucht und nährstoffreich. Die Ahornsämlinge setzen sich, wie überall, frech dazwischen.

Heiko schreibt am 14. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
schon seit zwei Wochen werden wir auf unseren Wiesen und Feldern von schönen Maipilzen verwöhnt (z. B. Foto rechts, umrahmt von Polsterglockenblumen). Und das Beste: im Vergleich zu früheren Jahren sind bislang nahezu alle frei von Madenbefall.
Der Regen am letzten Wochenende hat ihr Wachstum noch einmal kräftig angekurbelt. Beinahe täglich tun sich neue Stellen auf.
Die Morchelzeit biegt bei uns so langsam in die Zielgerade ein und ich freue mich nun auf die steigende Artenvielfalt in den nächsten Wochen - auch aus kulinarischer Sicht.
Herzliche Grüße
Pilzfreund Heiko"
(3 Fotos © Heiko)
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2 Fotos: Die Maipilze wachsen kräftig und gut nach; sie mögen krautiges Gras (links). Rechts drei Pilze vor anstandsvoll nickenden Traubenhyazinthen.


Michael schreibt am 14. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich unternahmen eine Auwald- und Obstwiesentour an drei meiner Morchelstellen im Landkreis Karlsruhe. Es hat sich gelohnt! Gesammelt haben wir Speisemorcheln, eine Käppchenmorchel und die ersten Maipilze, in bester Qualität. Über die Hälfte der Maipilze durften sich wieder meine Eltern freuen, die sie zu ihren Lieblingspilzen zählen.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(6 Fotos © Michael)
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Foto: Schon wieder Zwei! Simone zeigt einen Fund von gelben Speisemorcheln im Auwald.

Foto: Auwaldszenerie 1: Drei Speisemorcheln auf (fast) nacktem Waldboden.

Foto: Auswaldszenerie 2: Vier Speisemorcheln auf laub- und efeubedecktem Waldboden.

Foto: Drei Maipilze, umringt von der Heilpflanze Gundermann, die entzündungshemmende und wundheilende Wirkstoffe besitzt.

Foto: Beim Anblick dieser drei schönen gelben Speisemorcheln mit ihrer ausgeprägten Wabenstruktur schlägt wohl das Herz eines jeden Morchelfans höher. (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 9. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
erneut suchte ich einen Auenwald im Landkreis Karlsruhe auf, der früher ein gutes Morchelgebiet war. Leider sind dort fast alle Eschen kaputt. Ich fand lediglich an einer Stelle einige Speisemorcheln und eine Käppchenmorchel. Unüblicherweise wuchsen sie nicht bei Bärlauch sondern ausschließlich bei Maiglöckchen.
Anschließend entdeckte ich noch ein Mulchbeet mit Spitzmorcheln.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Nur diese eine Käppchenmorchel zeigte sich bei Simones und Michaels Frühlingspilzgang im Auwald.

Foto: Vier Spitzmorcheln beobachten keck die Vorkommnisse im Mulchbeet.

Foto: Acht Speisemorcheln, eine Käppchenmorchel; rechts die Spitzmorcheln aus dem Mulchbeet.

Foto: Sie wachsen aus Steinen, aber ihr Substrat besteht auf darunter liegendem Fichtenmulch: Spitzmorcheln in einem Garten.
Michael schreibt am 8. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich waren Bärlauch sammeln. Dabei fanden wir einige schöne Speisemorcheln und ein paar Fingerhutverpeln. Letztere blieben allerdings im Wald. Anschließend gab es aus einem Mulchbeet mit vielen Steinen noch ein paar Spitzmorcheln.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(4 Fotos © Michael)
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Foto: Bärlauch, Speisemorcheln (oben) und Spitzmorcheln (unten). Die Pilze waren eine gern gesehene Beigabe zur Bärlauchernte.

Foto: Ein gutes Dutzend Spitzmorcheln zeigen oder verstecken sich in diesem Mulchbeet.

Foto: Zwei Fingerhutverpeln.

Foto: Fünf blonde Speisemorcheln aus dem Frühlingsgras gab es für Simon kurz vor der Abreise zum Stelldichein der Heringe in Kappeln an der Ostsee. (Foto © Simon)
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Simon schreibt am 8. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
es morchelt weiter im Markgräflerland. Unter Gras, etwas verborgen, hätte ich fünf schöne Speisemorcheln beinahe übersehen. Meine nachösterliche Freude war um so größer, als sich nun für das Fischerherz eine Tour mit einem Kumpel nach Kappeln an der Schlei (Ostsee) zu den einziehenden Heringsschwärmen anschließt. Bei der Forsythienblüte kommen mir immer "Frühling", "Morchelzeit" und "Heringe" in den Sinn.
Mit dem Morchel-Rückenwind dem Petri Heil entgegen!
Herzliche Grüße
Simon"

Foto: Ein herrlicher Tag in diversen Morchelrevieren: Stefan vom Pilzticker Hessen (links), Heiko vom Pilztickerk BaWue (Mitte) und Morchel-Flüsterer Max (rechts) beim Zusammentreffen im Nordschwarzwald während der Spitzmorchelsuche. (13 Fotos © Stefan)
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Foto: Verdienter Lohn nach ausgedehnten Wald-, Auwald- und Streuobstwiesengängen: Selbstgemachte Pizza-Sandwiches mit Bärlauchpesto, belegt mit frischen Spitz- und Speisemorcheln und Morchelbecherlingen sowie Tomaten, Mortadella und Burrata.
Stefan vom Pilz-Ticker Hessen schreibt am 6. April 2026:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
am frühen Sonntag Morgen um 4:30 Uhr hieß es für mich raus aus den Federn, denn es ging zur Spitzmorchelsuche in den Nordschwarzwald. Gleich im Anschluss stand die Suche nach Speisemorcheln auf Obstwiesen und im Auwald auf dem Programm.
Zum Fahrtantritt begrüßte mich mein Pilzkorb mit einer lieben Grußnachricht von Dani und Lijan im Kofferraum, die sie dort am Vorabend klammheimlich hinterlassen hatten. Eine schöne Freude so früh am Morgen!
Dann ging es los, zunächst zu Max und dann zu Zweit direkt weiter in den Nordschwarzwald.
Bei Weißtannen wurden wir über mehrere Kilometer Wegstrecke reich mit schönsten Spitzmorcheln beschenkt.
Gegen Ende unserer Tour im Nordschwarzwald stieß Heiko, den Pilzfreunden vom Pilzticker BaWue seit Jahren bekannt, dazu. Wir drehten noch eine kleine Runde gemeinsam, um dann zusammen auf die Suche nach Speisemorcheln zu gehen. Hierzu haben wir natürlich Streuobstwiesen und Auwälder aufgesucht.
In den Auwäldern wurden wir mit den blonden und auf den Streuobstwiesen mit den dunklen Morchelschönheiten beschenkt. Auch wenn ich kulinarisch die Spitzmorcheln bevorzuge, sind Speisemorcheln doch immer wieder eine Augenweide und große Freude.
Nach rund 25 Kilometern zu Fuß und viele Stunden später gab es dann zum Abschluss des Tages selbstgemachte Pizzasandwiches mit Bärlauchpesto, das ich aus meinem Vorrat mitgebracht hatte. Belegt wurden sie natürlich mit frischen Spitz- & Speisemorcheln so wie Morchelbecherlingen. Außerdem mit Tomaten, Mortadella und Burrata*.
Es war ein willkommener und absolut leckerer Genuss nach einem sehr schönen, kurzweiligen, eindrucksvollen und erfolgreichen Tag zusammen mit Freunden in den Frühlingspilzen.
Ganz liebe Grüße
Stefan"
* Eine Sonderform des Mozzarellas

Foto: Es begann mit einem Überraschungsgruß am frühen Morgen am Pilzkorb im Kofferraum. Danis und Lijans Auftrag an Stefan: den Korb voll machen!

Foto: Spitzmorchel 1, Nordschwarzwald.

Foto: Spitzmorchel 2, Nordschwarzwald.

Foto: Spitzmorchel 3, Nordschwarzwald.

Foto: Spitzmorchel 4, Nordschwarzwald.

Foto: Zwei Spitzmorchel, Nordschwarzwald.

Foto: Drei Speisemorcheln, vermutlich im Auwald, erkennbar an der Hohen Schlüsselblume, deren Blüten blass sind und die in Wäldern anzutreffen ist.

Foto: Fünf Speisemorcheln von der Streuobstwiese, erkennbar an der Echten Schlüsselblume, die auf Wiesen wächst und deren Blütenblätter dottergelb sind.

Foto rechts: Speisemorchel (hinten) und Morchelbecherling (vorn) auf einer Streuobstwiese.

Foto: Morchelbecherling

Foto: Große Morchelpfanne unter Hitze. Bis zu den köstlichen Morchelpizzasandwiches mit Zutaten dauert es nicht mehr lange. Verdienter Lohn für einen langen Tag mit langen Gängen für köstliche Morcheln und Morchelbecherlinge.

Foto: Sieht irgendwie nach schneller, leichter Lese auf, doch Markus und Thomas brauchten Hunderte von Bäumen, um schließlich bei vier oder fünf erfolgreich zu sein. Dort standen dann aber gleich zwischen zehn und 40 Speisemorcheln, die meisten in Grau. Auf dem 2. Foto wachsen gleich sechs Stück eng beieinander.

Markus schreibt am 5. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nachdem es ein paar Mal geregnet hatte, waren wir vergangene Woche wie immer in den Streuobstwiesen um Mannheim und Karlsruhe auf Morchelsuche. Tatsächlich haben wir vor allem die graue Sorte gefunden, welche bei uns immer zuerst wächst.
Wer jetzt denkt, dass man schnell fündig wird, täuscht sich. Wir haben Hunderte von Bäumen abgesucht und waren nur bei einer Handvoll erfolgreich. Allerdings standen unter einem guten Baum dann gleich zwischen 10 und 40 Speisemorcheln. In manchen Revieren gab es trotz vermeintlich bester Voraussetzungen keine einzige Morchel.
Hie und da waren auch schon ein paar gelbe dabei. Morchelbecherlinge, Käppchenmorcheln und Verpeln: Fehlanzeige!
Aufgrund der trockenen Witterung wird es das vorerst gewesen sein. Es wird wieder spannend, wenn es nochmals gut regnet.
Viele Grüße an alle Leser!
Thomas und Markus"
(3 Fotos © Thomas)
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Foto: Hier wirkt die Holzkiste noch voller, weil die Speisemorcheln halbiert sind. Sieht ganz danach aus, als wollten Thomas und Markus sie trocknen.

Heiko schreibt am 2. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
den gestrigen 1. April nutzten Merle und ich zu einer kleinen Auwald-Besichtigung im Landkreis Rastatt, unweit des Rheins.
Wir fanden entlang und auf den geschotterten Wegen eines Waldes mit Pappel- und Eschenbestand einige Käppchenmorcheln, die bei mir im letzten Jahr gänzlich ausgeblieben waren.
Bei sonnigen 13 Grad erfreuten wir uns an diesem angenehmen, ausgedehnten Spaziergang.
Herzliche Grüße senden Dir
Merle und Heiko"
(3 Fotos © Heiko)
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2 Fotos: Zwei schöne Käppchenmorcheln im Auwald. Bei beiden Pilzen, auch Halbfreie Morchel oder Glockenmorchel genannt, sind die körnigen Schüppchen am Stiel gut erkennbar.

Michael schreibt am 1. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nun haben Simone und ich an meinen Stellen im Auenwald die ersten Speisemorcheln finden können, siehe das Foto rechts. Was mich erstaunt hat, war auch der Fund einiger Saitenstieliger Knoblauchschwindlinge, die ich so früh im Jahr noch nie gefunden habe.
Eines möchte ich unbedingt hervorheben: Beim Geschmack der wildwachsenden Spitzmorcheln sind wir uns auch einig. Sie zählen zu den feinsten Speisepilzen überhaupt. Wir möchten ihr Aroma dem der Sommertrüffel sehr ähnlich bewerten.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(5 Fotos © Michael)
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Foto: Während diese Speisemorcheln gut zu erkennen sind, ...

Foto: ...fällt die Suche auf diesem Bild schon schwieriger aus. Na liebe Pilzfreunde, wie viele findet ihr?

Foto: Kein Aprilscherz: Die Saitenstieligen Knoblauchschwindlinge wachsen dieses Jahr so frühzeitig wie die Hohen Schlüsselblumen. Letztere sind blassgelb und stehen im Wald, während Echte Schlüsselblumen dottergelbe Blüten mit Orangeflecken im Schlund haben und viel lieber auf Wiesen wachsen.

Foto: Der Saitenstielige Knoblauchschwindling heißt auch Langstieliger Knoblauchschwindling. Wie man hier sieht, nicht zu Unrecht. Die Pilze sind essbar, jedoch nur in sehr geringer Menge. Sonst könnte es mehr als ein unliebsames Magengrummeln geben.

Foto: Freuen sich am Dobel mit einer Spitzmorchel auf das gediegene Café Blaich in Höfen an der Enz: Michael und Simone an einem Waldweg, der mit seinen lichten Fichtenbeständen Spitzmorcheln in Aussicht stellt. (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 31. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich waren im Schwarzwald auf dem Dobel, wo wir ansonsten nur im Herbst zum Pilzesammeln hinfahren.
Wir konnten einige schöne Spitzmorcheln einsammeln. Eine lugte sogar unter etwas Schnee hervor. Der Nachmittag wurde wie immer bei Kaffee und Torte in der meiner Meinung nach besten Konditorei, nämlich "Cafe Blaich" in Höfen, abgeschlossen.
Viele Grüße
Michael und Simone"

Foto: Eine Spitzmorchel im Schnee ist ein durchaus vorkommender Anblick, da früh wachsende Morcheln schon mal von einem Schneeschauer überrascht werden können.

Foto: Spitzmorchel bei einer Fichte, Eichen- und Buchenlaub. Das Laub spielt für den Pilz keine Rolle, der Partnerbaum von wild wachsenden Spitzmorcheln ist nahezu immer die Fichte. Wild wachsen sie hauptsächlich in subalpinen Nadel- und Wiesenwäldern, viel seltener (als Speisemorcheln) in Fluss- und Bachauen. Kenner bewerten das Aroma von Spitzmorcheln als dem der Speisemorcheln überlegen.

Foto: Spitzmorchel und Leitpfosten an einer Straßenböschung am Dobel.

Foto: Spitzmorcheln im Steingarten sieht man nicht alle Tage. Natürlich wachsen sie nicht aus oder auf Steinen, sondern aus deren Untergrund, also organischem Material, meist von Fichten. (5 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 29. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich unternahmen eine Pilztour in unserer Ortschaft und im Auenwald im Landkreis Karlsruhe. Wir fanden Spitzmorcheln in diversen Mulchbeeten und sogar in Steinvorgärten, Morchelbecherlinge, wildwachsenden Schnittlauch und Getigerte Sägeblättlinge.
Zunächst hatten wir schönes Wetter, das jedoch umschlug, so dass wir pitschenass heimkehrten.
Viele Grüße
Michael und Simone"

Foto: Hier wachsen sie, wie wir es kennen: Spitzmorcheln im Mulchbeet.

Foto: Morchelbecherling bei Buschwindröschen.

Foto: Getigerte Sägeblättlinge mögen Feuchtigkeit und Wärme, wachsen meist in der Nähe von Wasser. Sie sind nur ganz jung essbar; über den Speisewert streiten sich die Pilzgötter noch. Er reicht von passabel bis hin zum Edelpilz.

Foto: Simones und Michaels Tagesfund mit wild wachsendem Schnittlauch, Spitzmorcheln aus Mulch- und Steinbeeten sowie Morchelbecherlingen.

Arno schreibt am 29. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich habe heute in den Rhein-Auen bei Karlsruhe die ersten Schopftintlinge gefunden, siehe Foto rechts. Kurz angebraten mit ein wenig Salz schmecken sie sehr lecker!
Viele Grüße an alle Pilzfreunde,
Arno"
(2 Fotos © Arno)
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Foto: So ist es richtig: Den Schopftintlingen fehlen die holzigen Stiele, die sich viel besser zum Dörren und Pulverisieren eignen, und das Wiesenschaumkraut entbietet zartviolett einen Frühlingsgruß.

Michael schreibt am 27. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich entdeckte die ersten Speisemorcheln und einen Morchelbecherling (Foto rechts) entlang eines Gebüsches auf einer Wiese. Einige der Größeren nahm ich mit und sehr viele ganz Kleine dürfen noch weiterwachsen. Das alles spielt(e) sich im Landkreis Karlsruhe ab.
Viele Grüße
Michael"
(3 Fotos © Michael)
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Foto: Eine der elf von Michael gefundenen Speisemorcheln.

Foto: Auf diesem Foto sind gleich 6 Speisemorcheln zu sehen. Ein halb verfaulter Apfel zeigt, dass es sich um eine naturbelassene Wiese mit wenigstens einem alten Obstbaum handelt.

Arno schreibt am 26. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute fand ich im Raum Karlsruhe die ersten Mairitterlinge in 2026 (Foto rechts). Obwohl schon in Erntegröße, durften sie stehen bleiben. Ich warte, bis sich noch mehr zeigen.
Viele Grüße an alle Pilzfreunde,
Arno"
(Foto © Arno)
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Markgräflerland - Der Regen hat nachgeholfen, so dass diese Speisemorchel - wie ihre Vorfahren in Vorjahren - gegen Ende März an Ort und Stelle erscheinen konnte. Zusammen mit Traubenhyazinthen schmückt sie gut eine Woche vor Ostern einen städtischen Vorgarten. Der Pilz war, wie sich nach der Entnahme zeigte (2. Foto), von ausgezeichneter Qualität. (2 Fotos © Simon)
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Foto: Der Längsschnitt durch die Speisemorchel zeigt, dass sie von hervorragender Qualität ist.

Foto: Die Vorhut ist schon da: Morchelbecherlinge kommen gerne früher als Spitz- und Speisemorcheln, auf die Michael und Simone einstweilen noch ein bisschen warten müssen.
Michael schreibt am 24. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich waren an vielen meiner Morchelstellen im Landkreis Karlsruhe. Gefunden haben wir bislang allerdings keine einzige Morchel, auch nicht in den Mulchbeeten.
Dafür konnten wir einige Morchelbecherlinge, Frühe Mürblinge, Anemonenbecherlinge und einen Tintling, vermutlich einen Glimmertintling, entdecken.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(4 Fotos © Michael)
Blau = ungenießbar
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Foto: Der größte gefundene Morchelbecherling neben Michaels selbst gefertigtem Messer.

Foto: Frühe Mürblinge sind keine nennenswerten Speisepilze. Sie erfreuen sich geschmacklich lediglich der Schulnote 4.

Foto: Glimmer- und Faltentintlinge sind in einem bestimmten Alter nicht leicht voneinander zu unterscheiden. Aufgrund der bräunlich-gelben Farbe dürfte dies ein Glimmerrtintling sein, auch wenn er keine Glimmerpünktchen zu bieten hat; ein Faltentintling wäre grau.

Rolf schreibt am 23. März 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
am Samstag zog es uns an den Rhein bei Germersheim, in unsere Morchelgründe, und zwar gerade eben noch auf baden-württembergischem Gebiet.
Schöne Morchelbecherlinge und drei frühe Speisemorcheln(Foto rechts, plus Bärlauch) bescherten uns ein feines Morchelrahmsüppchen. Danach gab es Bärlauchpasta.😋
Herzliche Grüße Renate & Rolf"
(4 Fotos © Rolf)
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3 Fotos: Dies sind die ersten Speisemorcheln des Jahres! Damit wurden unserer Website aus der Familie der Morchelverwandten (Morchellaceae) bislang Spitzmorcheln, Böhmische Verpeln, Speisemorcheln und Morchelbecherlinge gemeldet.

Heiko schreibt am 22. März 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nach einer Woche mit Familienfeiern konnte ich heute Vormittag endlich wieder einmal in den Nördlichen Schwarzwald fahren.
Zusammen mit Merle entdeckte ich Nahe Calw einige schöne Spitzmorcheln (Foto rechts). Auch fanden wir weitere Märzschnecklinge an mehreren Stellen im Wald. Diese Art scheint zumindest in meinen Weißtannen- und Fichtenwäldern ein prächtiges Jahr zu haben.
Herzliche Grüße senden Dir Merle und Heiko"
(3 Fotos © Heiko)
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2 Fotos: Wir sehen drei Musterexemplare von Spitzmorcheln, langgestreckt und mit dominierenden Längsrippen und dazu in schönen gedeckten braunen Naturfarben.

Foto: Die (geruchlose) Scheibenlorchel, auch Größter Scheibling genannt, ist ein ausgezeichneter Speisepilz. Er wächst an morschem Nadelholz, meist an Fichten, weniger an Kiefern. (3 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 20. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern sammelte ich erneut zwei Hände voll Fichtenzapfenrüblinge (Foto rechts). Zudem wuchs auch wieder "meine" Scheibenlorchel an genau derselben Stelle, wo ich sie schon in den vergangenen Jahren immer mal wieder gefunden hatte.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Größere und kleinere Fichtenzapfenrüblinge bei Fichtenzapfen. Ihr bestes Erkennungsmerkmal sind die sehr gedrängt stehenden Lamellen. Die des ähnlichen Fichtenzapfenhelmlings stehen merklich entfernter.

Foto: Das war nicht zu erwarten: Rike und Miguel wollten an ihren Morchelbecherlingsstellen nur mal nach dem Rechten sehen und fanden bei ihrem ersten Pilzspähgang des Jahres gleich einen ganzen Batzen dieser köstlichen Pilze. Auf dem 2. Foto ist das erste gefundene Exemplar zu sehen. (3 Fotos © Miguel)
18. März 2026
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Rike schreibt am 18. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute waren wir mal aus der Reihe nach einem Termin auf einen kleinen Abstecher an einem uns bekannten Fundort im Rheintal (Kreis Rastatt) unterwegs, um nach den Morchelbecherlingen zu sehen.

An unserer ersten Stelle fanden wir - wie schon vergangenes Jahr - nicht einen einzigen Pilz. Dort wurde Anfang letzten Jahres Holz eingeschlagen, was nicht ohne negative Folgen blieb. Wir hoffen aber, dass sich das Habitat wieder erholt.
Auch an unserem zweiten Platz war erst einmal nichts zu entdecken. Aber dann, gut 100 Meter weiter, lachte uns, passend zum schönsten Sonnenschein, die erste Flatschmorchel, wie diese Pilze auch genannt werden, an. Sie ist auf dem Foto rechts zu sehen. Sooo schön!
Die nächsten 30 Minuten werden wir so schnell nicht vergessen, denn nun folgte Fund auf Fund, so dass eine nicht für möglich gehaltene Menge zusammenkam. Unangenehm war allerdings, dass die meisten Pilze in einem Brombeerdickicht wuchsen, was kleinere Blessuren zur Folge hatte. Doch unsere Freude über die wunderschönen, heiß begehrten Pilze machte das hundert Mal wieder wett.
Wir wünschen allen Pilzfreunden einen ebenso gelungenen Start in die Saison und senden sonnige und freudige Grüße aus dem Nordschwarzwald.
Rike und Miguel"

Foto: Da stehen sie, die begehrten Morchelbecherlinge. Das knallrote Schweizer Messer zeigt sie an. Sie riechen chlorartig, doch dieser Geruch verfliegt beim Erhitzen gänzlich.

Markgräflerland südlich Freiburg i. Br. - Zeitiger als üblich mühte sich auch diese Rindenmulchmorchel ins Leben und war damit letztlich erfolgreich, wie Form, Größe und Tadellosigkeit zeigen. Nur in den wärmebegünstigten Regionen und Lagen zeigen sich bislang die Spitzmorcheln. deren stärkster Monat traditionell der April ist. Pilzfreund Simon hat auch dieses Exemplar in seinem Spitzmorchelbeet entdeckt. (Foto © Simon)
18. März 2026
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Foto: Und da sind sie auch schon, die ersten uns in diesem Jahr gemeldeten Rindenmulchmorcheln (RiMuMo). Zu bestaunen sind sie im sonnenverwöhnten Markgräflerland südlich Freiburg i. Br.. Das 2. Foto zeigt ein Einzelexemplar in bedenklicher Kipplage. (2 Fotos © Simon)
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Simon schreibt am 12. März 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
dank Wärme und Feuchtigkeit morchelt es bereits im Rindenmulch im Markgräferland! Die ersten Spitzmorcheln sind zu erblicken. In den Streuobstwiesen lassen die Speisemorcheln naturgemäß noch auf sich warten.
Ein schönes Frühjahr allen Sammelfreunden!
Morchelgrüße von Simon"

Heiko schreibt am 8. März 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
bei einer vierstündigen Wanderung heute Morgen in für mich neuem Gebiet im Landkreis Calw (Nördlicher Schwarzwald) durfte ich neben schönen und teilweise bizarr anmutenden Spitzmorcheln auch eine schöne Gruppe der Nadelwaldscheibenlorchel finden, siehe das Foto rechts.
Auch wenn sich aktuell schöne Frühfunde machen lassen, es gibt auch bereits einige Stellen, die wieder dringend Regen benötigen und bereits unter der starken Sonneneinstrahlung leiden.
Ich wünsche dir und allen Pilzfreunden einen schönen restlichen Sonntag.
Herzliche Grüße
Heiko"
(3 Fotos © Heiko)
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2 Fotos: Auch wenn die Morchel links aussieht wie eine Rundmorchel, wie Speisemorcheln auch genannt werden: es ist eine Spitzmorchel in perfekt runder Form. Die dominanten Längsrippen zeigen das an. Rechts im Bild hat Heiko vier Spitzmorcheln zu einem Ensemble arrangiert.

Heiko schreibt am 4. März 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
gemeinsam mit Pilzfreund Max ging es für mich heute Morgen in zwei verschiedene Pappelwälder im Landkreis Karlsruhe.
Das Objekt unserer Begierde war die Böhmische Verpel (Verpa bohemica).
Unweit alter, mächtiger Pappeln wurden wir fündig! Viele kleine Exemplare drückten sich aus dem Erdreich, so dass wir gezwungen waren, vorsichtig umzukehren, um die winzigen Köpfchen nicht versehentlich zu zertreten.
Herzliche Grüße sendet dir wieder
Pilzfreund Heiko"
(3 Fotos © Heiko)
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2 Fotos: Die ersten Böhmischen Verpeln des Jahres sind auch schon da. Sie wachsen gerne in Pappelbeständen und Auwäldern, die auch die Lebensräume von Speisemorcheln (feuchte, kalkreiche Böden) sind. Die Böhmischen Verpeln erscheinen meist kurz vor, mitunter auch zeitgleich mit den ersten Speisemorcheln; ihre Hauptzeit ist zur Apfelblüte. In manchen Jahren treten sie sogar schon im Februar auf.

Heiko schreibt am 1. März 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
zusammen mit meiner Tochter Merle zog es mich heute Vormittag wieder in die Region Calw zur Kontrolle der Spitzmorchel-Stellen.
Die Wärme der letzten Tage lässt kleine Exemplare wachsen und fördert immer neue Spitzmorcheln zu Tage. Einfach herrlich!
Wir nahmen nur eine Handvoll der Größeren mit und ließen viele weitere stehen und wachsen.
Herzliche Grüße senden dir Merle und Heiko aus dem Nördlichen Schwarzwald"
(3 Fotos © Heiko)
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2 Fotos: Die größte Spitzmorchel machte der Form nach ihrem Artnamen alle Ehre. Rechts hält Merle sie ins Bild.

Michael schreibt am 27. Februar 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
wie jeden Februar machte ich mich nach den Winterpilzen wieder auf zu meinen Stellen für Fichtenzapfenrüblinge. Dort fand ich sogleich das übliche Trio für diese Zeit, bestehend aus Fichtenzapfenrüblingen (Foto rechts), Fichtenzapfenhelmlingen und Langstieligen Dufttrichterlingen.
Auf dem Vergleichsbild ist schön zu erkennen, weshalb der Fichtenzapfenrübling den volkstümlichen Namen "Mäuseschwänzchen" trägt.
Viele Grüße
Michael"
Blau = ungenießbar
Rot = giftig
(3 Fotos © Michael)
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Foto: Fichtenzapfenrüblinge in Nadelstreu und altem Fichtengezweig.

Foto: Vergleich zwischen dem giftigen Langstieligem Dufttrichterling (links), dem nicht umsonst auch Mäuseschwänzchen genannten Fichtenzapfenrübling (Mitte) und dem ungenießbaren Fichtenzapfenhelmling (rechts).

Foto: Zwei kleine und zwei ganz kleine Spitzmorcheln, die früh im Jahr wachsen. Heiko und Max ließen sie stehen, erfreuten sich an ihrem Anblick. (Foto © Heiko)
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Heiko schreibt am 22. Februar 2026:
"Guten Morgen Heinz-Wilhelm,
am gestrigen Sonntag Vormittag ging es für mich in ein neues Spitzmorchel-Terrain im Nördlichen Schwarzwald im Landkreis Calw.
Zusammen mit Pilzfreund Max legte ich 15 Kilometer im Wald zurück. Stundenlang, immer schön bergauf und bergab, entlang der geschotterten breiten Waldwege. Bei angenehmen 7 Grad und viel Regen war unser Blick unablässig auf den Waldboden gerichtet, um die morcheligen Versteckungskünstler ausfindig machen zu können.
Während der sechs Stunden Fußmarsch entdeckten wir zwei „Nester" kleiner Spitzmorcheln, die wir zum Weiterwachsen stehen ließen.
Von einem 22. Februar kann man wirklich nicht viel mehr verlangen, weshalb wir uns riesig über diese Funde freuten.
Die Wettervorhersagen sind weiterhin verheißungsvoll und der Start in das Pilzjahr 2026 bleibt mir jetzt schon in toller Erinnerung.
Viele Grüße
Heiko"

Foto: Noch ein Batzen Austernpilze, ein paar Samtfußrüblinge und erste Bärlauchblätter 2026 gab es für Michael. (3 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 21. Februar 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
an vielen meiner Stellen sind nochmals die Austernpilze nachgewachsen. Dazu noch eine Handvoll Samtfußrüblinge. Und auch der erste Bärlauch lässt sich blicken.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Auch gegen Ende Februar gibt es immer noch schöne nachwachsende Austernpilze.

Foto: Wir sehen den ersten Bärlauch 2026. Er wächst typischerweise in der bekannt wärmebegünstigten Region Karlsruhe.

Foto: Sie wachsen immer noch üppig in den Karlsruher Wäldern: Samtfußrüblinge, die hier eine schöne Girlande am Fuß eines Baumes bilden. Auf dem 2. Foto Michaels Ausbeute.

Michael schreibt am 19. Februar 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
in meinen lokalen Wäldern im Landkreis Karlsruhe gibt es immer noch schöne Samtfußrüblinge.
Viele Grüße Michael"
(2 Fotos © Michael)
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Heiko schreibt am 13. Februar 2026:
es ist Freitag, der 13., lieber Heinz-Wilhelm, und es ging für mich heute Morgen zu einer Spitzmorchel-Kontrollrunde.
Gut drei Wochen nach meinem ersten Fund nutzte ich die Zeit, bevor uns am morgigen Samstag eine frische Schneedecke zwischen 10 und 15 Zentimetern blühen soll.
Und was soll ich sagen? Wieder komme ich aus einem breiten Lächeln und Staunen nicht heraus.
Meine Spitzmorcheln haben sich prächtig entwickelt. Ich zählte an die 30 Stück und nahm fünf größere Exemplare mit. Sie sind auf dem Foto rechts zu sehen, wobei ich sie der besseren Anschauung halber ins Moos drapiert habe. 😊)
Auf dem Weg zu meinen Spitzmorchelstellen entschied ich mich für den ein oder anderen Abstecher links und rechts des Forstweges. Ziel meiner Begierde war dabei der Märzschneckling (Märzellerling), den ich schon lange in meinen Wäldern vermutet habe.
Und dann war es plötzlich so weit: ein stattliches Exemplar schob sich wahrhaftig aus dem Moos! Aufgrund der fortgeschrittenen Größe war der Pilz sehr gut am weißen Stiel und den breiten Lamellen zu erkennen.
Da diese Pilzart gerne unter dem Moos größere Cluster bildet, entschied ich mich dazu, nicht weiter dort herumzutrampeln und lieber in den nächsten Wochen an diese Stelle zurückzukehren.
Welch ein Start in die neue Pilzsaison!
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende Dir
Pilzfreund Heiko"
(5 Fotos © Heiko)
Pilz-Ticker-BaWue
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4 Fotos: Wir sehen oben zwei von fünf Spitzmorcheln, die Heiko mit nach Hause nahm. Unten ein Erstfund, nämlich ein seltener Märzellerling (Märzschneckling) mit seinem typisch hellgrauen Hut, der erst dann licht wird, wenn dieser Liebhaber der Dunkelheit der Sonne ausgesetzt ist. Rechts ein Blick von unten, der die entfernt stehenden Lamellen zeigt.


Heiko schreibt am 8. Februar 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
bei einer wunderschönen Wanderung mit meiner Familie in der Schwäbischen Alb am heutigen Sonntag entdeckten wir links und rechts entlang der engen, moosbedeckten Schluchten wunderschöne, rot leuchtende Kelchbecherlinge (2 Fotos rechts).
Ob es sich dabei um den Scharlachroten Kelchbecherling oder den Österreichischen Prachtbecherling handelt, ließe sich nur makroskopisch feststellen.
Wir erfreuten uns jedenfalls bei dieser vierstündigen winterlichen Runde an den wunderbaren roten Farbtupfern.
Herzliche Grüße
Heiko"
(2 Fotos © Heiko)
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Foto: Sie erinnern ein bisschen an Miesmuscheln, die vielen nachgewachsenen Austernseitlinge, die Simone und Michael im Landkreis Karlsruhe gefunden haben. (5 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 5. Februar 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich suchten kontrollhalber einige unserer Stellen mit Austernseitlingen auf, an denen wir vor einiger Zeit die kleinsten stehen gelassen hatten. Alle waren inzwischen groß geworden, so dass wir reichlich ernten konnten. Zusätzlich haben wir weitere Stellen mit Massen von Austernpilzen und viel Nachwuchs entdeckt. Nur die Schönsten haben wir mitgenommen.
Viele Grüße
Michael und Simone"

Foto: Immer wieder gab es solch schöne Konsolen von Austernpilzen zu finden.

Foto: Ein mit reichlich Austernpilzen besiedelter verwitternder hingestreckter Rotbuchenstamm.
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2 Fotos: Morsche absterbende Rotbuchenstämme sind ein gutes Habitat für Austernseitlinge. Man findet Bäume in diesem Stadium immer seltener, weil die Forstwirtschaft die Baumart für finanziellen Gewinn stets im Auge hat und Bäume mit geringsten Auffälligkeiten lieber frühzeitig fällt.

Foto: Das ist der Hammer! Eine Spitzmorchel am 25. Januar im Nordschwarzwald, zu sehen vor der druckfrischen Bild am Sonntag. Die 3,60 Euro hat Heiko gut investiert, damit wir Pilzfreunde diese Sensation glaubhaft vermittelt bekommen. Im 17. Jahr ihres Erscheinens erlebt die Website passion-pilze-sammeln.com damit die erstaunlichste Zeitverschiebung beim Jahresersterscheinen einer Pilzart. (4 Fotos © Heiko)
Pilz-Ticker-BaWue
Heiko schreibt am 25. Januar 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
mir ist sehr wohl bewusst, dass du solche Meldungen eigentlich äußerst ungern veröffentlichst. Denn sie stellen ohne Zweifel die absolute Ausnahme dar - und wecken falsche Hoffnungen.
Aber soll ich dir und den Pilzfreunden ernsthaft diesen Fund von heute Mittag aus dem Nördlichen Schwarzwald vorenthalten? Das geht doch auch nicht! 😌
Es ist der 25. Januar 2026 und an einer mir bekannten Stelle (Hanglage, windgeschützt, mächtige Weißtannen daneben) stehen die ersten beiden Spitzmorcheln! des neuen Jahres!
Wir haben -1 Grad, auf den Waldwegen befinden sich Schneereste und dennoch dieser für mich sensationelle Fund.
Ich bin vor einer Stunde noch einmal zurück in den Ort gegangen, habe die BILD am Sonntag besorgt und schicke dir nun aus dem Wald diese Bilder, auf denen die Pilze mit Tagesdatum zu sehen sind.
Der größeren Spitzmorchel habe ich einen Unterschlupf gebaut, soll es doch nun noch einmal richtig kalt und vielleicht auch weiß werden.
Vielleicht kann ich sie so vor dem Erfrieren retten...
Liebe Grüße
Heiko"
Heiko ergänzt am 2. Februar 2026:
"Gestern war ich noch einmal an der Stelle mit den Spitzmorcheln gewesen: 11 Stück habe ich gefunden! Es ist so verrückt, Heinz-Wilhelm!
Habe dann auf dem Rückweg am Waldrand auch noch einen frischen Rötlichen Gallerttrichter entdeckt. Der hat sich auch in der Jahreszeit verirrt.
Liebe Grüße
Heiko"
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2 Fotos: Da ist sie in voller Lebensgröße, die erste Spitzmorchel 2026. Eine Sensation, die aber, wie Heiko richtig schreibt, falsche Hoffnungen weckt. Kein Mensch wird um diese Zeit weitere Spitzmorcheln finden, außer in wärmebegünstigter Lage südlich der Alpen. Rechts im Bild der vereiste Waldweg, auf dem Heiko zu den zwei Morcheln fand.

Foto: Hier ist im Vordergrund auch die zweite, etwas derangierte Spitzmorchel zu sehen.

Foto: Ein erster Gang nach ergiebigem Schnee und hartnäckigem Frost trug Michael gleich eine Schale Samtfußrüblinge, einige junge Austernpilze und - man staune - erstes frisches Grün von der Wiese, nämlich wildwachsenden Schnittlauch, ein.
(7 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 16. Januar 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ein frohes neues Jahr wünschen Simone und ich allen Pilzfreunden!
Bei frühlingshaftem Wetter war ich gestern an einigen meiner Austernpilz- und Winterrüblingsstellen im Landkreis Karlsruhe und wurde gut fündig. Viele Samtfußrüblinge wie z. B. auf dem Foto rechts sind nachgewachsen und auch die Austernseitlinge kommen zahlreich nach, zeigen sich allerdings noch im Miniaturformat.
Auf den Wiesen lässt sich nun der erste wildwachsende Schnittlauch sammeln.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Da sind sie wieder, abholbereit die Samtfußrüblinge. Sie verfügen exklusiv über eine Art Frostschutzmittel, das das Wasser in den Pilzen auch bei tieferen Temperaturen als Null Grad nicht gefrieren lässt und so die Eiweiße vor der Zerstörung bewahrt. Bei Plusgraden können die Pilze wieder weiterwachsen.

Foto: Eis und Schnee sind weg, und schon beginnen sie wieder die Bäume hochzuklettern, die köstlichen, gesunden Samtfußrüblinge. Hier sind sie noch sehr jung.

Foto: Sie wachsen rings um den gesamten bemoosten Baumstamm, die wiedererwachten Winterrüblinge.

Foto: Die Austernpilze finden nach dem Frost ebenfalls den Weg zurück ins Leben, nach ersten Plusgraden begannen diese hier zu wachsen. Ausgewachsene oder alte Austernseitlinge sind nicht so widerstandsfähig gegen den Frost wie Samtfußrüblinge.

Foto: Erste köstliche Gabe von der Wiese im neuen Jahr: Frischer junger Schnittlauch ist schon da!

Michael schreibt am 30. Dezember 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
wie von dir richtig vermutet, durften zum Weihnachtsessen frische Austernpilze nicht fehlen.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag bereitete ich für die ganze Familie Kaninchen mit frischen Austernseitlingen in einer Weißweinsoße, Kräutern der Provence und Eierknöpfle zu.
Vorgestern waren Simone und ich bereits wieder an einigen unserer Austernpilzstellen. Trotz Sonnenscheins waren bei -3 Grad alle Austernpilze stockelsteif gefroren. Ihnen gesellten sich noch einige Samtfußrüblinge hinzu.
Dies ist mein letzter Beitrag für das Jahr 2025. Lieber Heinz-Wilhelm, vielen Dank für Deine ständige Arbeit und Gestaltung an Passion-Pilze-sammeln. Wir wünschen Dir, Deiner Familie und allen Pilzfreunden einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(4 Fotos © Michael)
Lieber Michael,
auch Dir nochmals Dank für Deine steten jahrelangen Pilznachrichten auf sehr hohem Niveau! Simone und ich wünschen auch euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt auch 2026 gesund und munter!
Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm
Pilz-Ticker-BaWue

Foto: Simone und Michael an einer alterschwachen Rotbuche mit Austernseitlingen.

Foto: Hart gefrorene und mit Schneegriesel überzuckerte Austernseitlinge an bemoostem altem Baumstamm.

Foto: Und schon wieder ist Nachschub da. Die Austernseitlinge haben aufgrund der günstigen Wetterverhältnisse im Landkreis Karlsruhe ein starkes Jahr. Vereinzelt gibt es eine Handvoll Winterrüblinge (rechts) dazu.

2 Fotos: Der Haselbecherling, auch Haselkleibecherling, ist ein sehr seltener Pilz, der nur regional auftritt, und selbst dann nur sehr sporadisch. Er siedelt am Totholz von Haselsträuchern, gelegentlich auch Erlen, und ist ungenießbar. Er bildet seine Fruchtkörper im Winter und Frühjahr aus. (2 Fotos © Heiko)
Pilz-Ticker-BaWue

Heiko schreibt am 29. Dezember 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
bei einem schönen Familienspaziergang an unserem Flüsschen Glems entdeckte ich heute erstmals den hübschen und fotogenen Haselkleibecherling oder Haselbecherling (Engoelia furfuracea).
Herzliche Grüße aus dem vor Kälte klirrenden Baden-Württemberg
Pilzfreund Heiko"

Foto: XL-Judasohren, normalgroße Samtfußrüblinge: Michael fand ausnahmsweise mal keine Austernpilze.

Michael schreibt am 23. Dezember 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
erneut machte ich bei einer Joggingtour in einem anderen Waldstück schöne Funde am Wegrand. Schöne Samtfußrüblinge (Foto rechts) und teils riesige Judasohren sammelte ich nach der meiner Runde ein.
An einem Holzstapel, größtenteils aus Nadelholz, entdeckte ich einige Bänke Gelbstieliger Muschelseitlinge im besten Alter.
Simone und ich wünschen dir und allen Lesern frohe Weihnachten!
Viele Grüße Michael"
(4 Fotos © Michael)
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Foto: Mit dem Erkennen der olivgrüngelben Farbtöne an den großen Hüten stehen diese Seitlinge unter Anfangsverdacht...

Foto: ...und erweisen sich bei der Beschau von unten als Gelbstielige Muschelseitlinge. Sie gelten als giftverdächtig.

Michael schreibt am 22. Dezember 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
von einem Bekannten bekam ich - frisch geangelt - einen Karpfen und eine Brasse. Die Fische habe ich filetiert, paniert und ausgebacken. Dazu gab es karamellisierte Maronen und gemischte Pilze à la Crème (Foto rechts) für mich und Simone.
Viele Grüße
Michael"
(3 Fotos © Michael)
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Foto: Eine kleiner Karpfen (oben) und eine Brasse, auch bekannt unter dem Namen Brachse und Blei. Die Brasse ist mit dem Karpfen verwandt, stammt aus der Unterordnung der Karpfenfischähnlichen.

Foto: Filets von der Brasse und dem Karpfen. Brassen sind sehr grätenreich mit vielen feinen Gräten, weshalb sie trotz ihres ausgezeichneten Geschmacks von manchem Angler und Fischgourmet gering geschätzt werden. Durch Schröpfen von Brassenfilets kann man ihr Fleisch derart zerkleinern (verfeinern), dass die vielen kleinen Y-Gräten beim Garen weich werden, so dass man sie mitessen kann.

Foto: Das hat sich gelohnt! Michael und Simone haben bei den Austernseitlingen im Landkreis Karlsruhe richtig hingelangt. So mancher hier zu sehende Pilz landet mit Sicherheit in einem Weihnachtsgericht. Das 2. Foto zeigt die mitgenommenen Judasohren (oben) sowie Samtfußrüblinge (unten). (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 19. Dezember 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
mit den Austernseitlingen geht es munter weiter. Simone und ich fanden einige neue Baumstämme voller bester Pilze. Und auch wieder reichlich Nachwuchs. Ein paar Judasohren und Samtfußrüblinge fanden auch ihren Weg in den Korb.
Viele Grüße
Michael und Simone"

Foto: In vielen Nestern quillen die Austernseitlinge kraftvoll und üppig aus dem Altholz der Rotbuchen hervor. Dieses Foto ist ein Ausschnitt aus dem folgenden.

Foto: Erntefertige und junge Austernpilze, die noch einige Tage wachsen dürfen, an ein und demselben Stamm.

Heiko schreibt am 18. Dezember 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
ein schöner Spaziergang heute Morgen in den Wäldern in und um Böblingen brachte meiner Frau Kerstin und mir ein paar schöne Austernseitlinge ein. Das Foto rechts zeigt sie im Gegenlicht.
Die aktuelle Wetterlage bei uns mit trockener Kälte und herrlicher Sonne lädt zum Wandern durch die winterliche Natur ein.
Ich wünsche dir und deinen Lieben ein schönes Weihnachtsfest 2025!
Bis bald wieder
Dein Pilzkumpel
Heiko"
(Foto © Heiko)
Lieber Heiko,
auch Dir und Deiner Familie ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, verbunden mit bestem Dank für Deine rege Mitarbeit mit durchweg tollen Fotos für den Pilzticker Baden-Württemberg!
Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm
Pilz-Ticker-BaWue

Foto: Ein üppiger Fund schönster Austernpilze, über den sich vor allem Senior Willi freuen darf, den Michael über diese Website kennenlernte. Die Zwei haben schon so manchen gemeinsamen Pilzgang hinter sich. (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 16. Dezember 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern begab ich mich gezielt auf Austernpilzsuche und wurde auch gut fündig. Auch der Austernnachwuchs ist schon am Start. Über einen Großteil der mitgenommenen Pilze darf sich mein Pilzfreund Willi freuen. Zusätzlich entdeckte ich noch einen letzten Narzissengelben Wulstling.
Viele Grüße Michael"

Foto: Gut zu erntende Austernseitlinge am liegenden Stamm sind stets eine willkommene Beute.

Foto: Es fehlt nicht an Nachwuchs von jungen Austernseitlingen. Michael stehen noch schöne Erntegänge bevor.

Foto: Ein letzter Gruß von den Wulstlingen zum Saison- und Jahresende. Dieser Narzissengelbe ist sehr spät dran.

Foto: Gut versorgt, auch im Winter: Michael fand am Wegesrand einen Schwung Samtfußrüblinge (links) und Austernpilze (rechts). (7 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 13. Dezember 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
beim Joggen habe ich wieder einige Wegrandfunde mit Winterpilzen gemacht, die ich anschließend abgeholt habe: Samtfußrüblinge und Austernpilze. Die schönen Ästigen Stachelbärte blieben aufgrund ihrer Seltenheit im Wald zurück.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Schön, wenn die Samtfußrüblinge büschelig wachsen. Dann kann man sie in eins vom Baum pflücken.

Foto: Samtfußrüblinge, entlang eines dicken bemoosten Astes, wohl einer Rotbuche, wachsend.

Foto: Diese Austernseitlinge waren gerade ausgewachsen.

Foto: Ästiger Stachelbart 1

Foto: Ästiger Stachelbart 2

Foto: Die zwei Ästigen Stachelbärte. Ihr Wirtsbaum dürfte eine altersschwache, kranke Rotbuche sein. Die Pilze benötigen Bäume im Stadium fortgeschrittener Vermorschung. Sie sind recht selten, weshalb man sie unberührt lassen sollte.

Foto: Große reife Austernpilz an einem Rotbuchenstamm. Der große weiße Fleck am Stamm deutet auf ein bereits abgeerntetes Areal hin. (3 Fotos © Michael)
Pilz-Ticker-BaWue
Michael schreibt am 26. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
bei sonnigem, aber kaltem Wetter waren Simone und ich an meinen Winterpilzstellen im Landkreis Karlsruhe. Wir sammelten Austernseitlinge, Samtfußrüblinge und einige Judasohren.
Viele Grüße
Michael und Simone"

Foto: Samtfußrüblinge besiedeln einen bemoosten Ast. Das Gestänge im Hintergrund hat beschlossen, parallel schräg zu wachsen. Aber warum?

Foto: Ein Schälchen Samtfußrüblinge, ein Schwung großer und ein halbes Dutzend kleiner Austernpilze sowie eine Handvoll Judasohren ergaben die erste nennenswerte Winterpilzausbeute für Simone und Michael.

Foto: Es ist noch einiges zu finden, trotz schon leichter Minusgrade während der Nächte. Wir sehen Waldchampignons, zwei Austernpilze, Totentrompeten, Pfifferlinge und einen Semmelstoppelpilz. (5 Fotos © Michael)
Pilz-Ticker-BaWue
Michael schreibt am 20. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Anfang der Woche war ich nochmals in meinen regionalen Wäldern. Vermutlich das letzte Mal, außer natürlich Winterpilze, da wir die letzten Nächte bereits Minusgrade hatten.
Gesammelt habe ich Pfifferlinge, Graue Leistlinge, Waldchampignons, einen Semmelstoppel und zwei Austernseitlinge. Vor die Linse kamen mir noch ein einsamer Tintenfischpilz und fünf Damhirschkühe, die ich mit dem Zoom auf ca. 150 Meter Entfernung einfing. Auch Fliegenpilze stehen noch im Wald.
Viele Grüße
Michael"
Rot = giftig
Blau = ungenießbar

Foto: Waldchampignons zählen zu den Spätherbstpilzen und sind für das letzte Novemberdrittel nicht ganz außergewöhnlich.

Foto: Mit den Totentrompeten dürfte es alsbald vorbei sein für dieses Jahr.

Foto: Ein Tintenfischpilz wurde dieses Jahr noch gar nicht auf dieser Website gezeigt. Übrigens zu meiner Freude, ich gebe es gerne zu. Damit aber alles seine gute Ordnung hat: Hier ist einer.

Foto: Auch diese fünf Damhirschkühe kamen Michael vor die Linse, der sie aus etwa 150 Metern Entfernung fotografierte. Sie sind größer als Rehe. Damwild liebt lichte Laub- und Mischwälder mit Wiesen und Feldfluren. Die wilden Populationen gehen darauf zurück, dass sie Ende des Mittelalters aus Gehegen entkommen und sich in der Wildnis ausbreiten konnten.

Peter schreibt am 15. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gegen Ende der diesjährigen Pilzsaison will ich mich auch mal wieder kurz melden und Dir ein Bild meines heutigen Funds schicken, in der Mehrzahl Pfifferlinge, einige Herbsttrompeten sowie einen einsamen Flocki. Sie waren das Ergebnis eines etwa 2-stündigen Pilzgangs im von Buchen dominierten Mischwald am Nordrand des Schwarzwalds auf 400 Metern Höhe.
Man muss schon seine Stellen kennen, um im laubbedeckten Wald noch fündig zu werden. Für die kommende Woche sind frostige Nächte vorhergesagt, deshalb wollte ich heute noch einmal die milden Temperaturen von 15 Grad nutzen. Die Pilze gab es gerade eben angebraten als Beilage zu einem Feldsalat.
Auch wenn ich mich diese Saison rar gemacht habe, was die Berichterstattung angeht - was primär daran lag, dass ich dieses Jahr nicht so viel Zeit wie gewünscht für die Pilze hatte, - lese ich regelmäßig im Ticker mit und freue mich immer über Neuigkeiten aus anderen Ecken Deutschlands und der Schweiz. Deshalb an der Stelle von mir ein dickes Dankeschön an Dich, dass Du diese Community seit vielen Jahren mit so viel Engagement betreibst und am Laufen hältst.
Liebe Grüße aus Karlsruhe wünscht
Peter"
(Foto © Peter)
Lieber Peter,
vielen Dank für Deine netten Worte! Ich wünsche Dir, dass Du kommendes Jahr wieder öfter zu Deinen geliebten Waldgängen kommst und schöne Erfolge hast.
Eine ruhige und erholsame Winterpause wünscht Dir mit besten Grüßen Heinz-Wilhelm
Pilz-Ticker-BaWue

Foto: Und da ist er auch schon wieder, Michaels Pilzkorb, erneut halbvoll mit Trompetenpfifferlingen. (4 Fotos © Michael)
Pilz-Ticker-BaWue
Michael schreibt am 15. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone und ich konnten es nicht lassen und waren nochmals auf dem Dobel im nördlichen Schwarzwald. Dort wachsen die Trompetenpfifferlinge in Massen, geradezu teppichartig. Unser Vorrat ist jetzt gesichert. Ein letzter Flockenstieliger Hexenröhrling schaffte es auch noch in das Körbchen. Die Eispilze (Gallertigen Zitterzähne) habe ich lediglich fotografiert und im Wald gelassen.
Viele Grüße
Michael und Simone"

Foto: Sie wachsen hemmungslos überall im Moos.

Foto: Dieser noch erstaunlich schöne Flockenstielige Hexenröhrling hat sich in der Zeit vertan und wuchs noch Mitte November.

Foto: Der Eispilz alias Gallertiger Zitterzahn blieb, obwohl essbar, an Ort und Stelle zurück.

Foto: Michael ist ein Freund der Vielseitigkeit. Er ist sich nicht zu schade, seinen Korb sortenrein auch mit Trompetenpfifferlingen zu füllen, was nicht ganz so schnell von der Hand geht wie mit Steinpilzen... (4 Fotos © Michael)
Pilz-Ticker-BaWue
Michael schreibt am 12. November 2025:
Hallo Heinz-Wilhelm,
außer viel Nebel und einem Grasfrosch gabe es für Simone und mich reichlich Trompetenpfifferlinge im Bereich Dobel im nördlichen Schwarzwald. Vereinzelt stehen noch Lachsreizker und einzelne Maronenröhrlinge im Wald.
Viele Grüße
Michael und Simone"

Foto: Da wachsen sie ganz ungezwungen zwischen den Fichten, die Trompetenpfifferlinge. An Fichten sind sie besonders stark gebunden. Man findet sie fast ausschließlich im Moos.

Foto: Ein bemooster Weg durch den Nadelhochwald mit jungem Unterbewuchs. Dies ist nicht nur das Reich für Trompetenpfifferlinge, sondern auch der Steinpilze und Maronenröhrlinge.

Foto: Der Grasfrosch hat nicht mehr lange bis zur Winterstarre. Er verbringt die kalte Jahreszeit reglos - seinen Stoffwechsel senkt er drastisch - in Erdhöhlen, unter Steinen oder Wurzeln oder im Schlamm im Wasser.

Foto: Michael fand unter anderem noch sehr schöne und durchweg große Parasole, hier mit intensiver Schuppenbildung. (6 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 8. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern war ich in meinen lokalen Wäldern im Landkreis Karlsruhe unterwegs, um nach Winterpilzen zu schauen. Was ich aber fand, damit habe ich nicht gerechnet:
Parasole, Pfifferlinge, Semmelstoppelpilze, Pfifferlinge, Totentrompeten, Würzige Tellerlinge und Edelreizker. Alles in bester Qualität und teils außergewöhnlicher Größe, wie man an dem Parasol im Vergleich zu meinem Messer gut erkennen kann.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Kleines Messer, großer Parasol.

Foto: Eher selten zu finden sind Würzige Tellerlinge. Sie sind Pilze des Mischwaldes, die gerne im äußersten Astbereich von Bäumen stehen, im hohen Norden eher bei Nadelbäumen, im Süden eher bei Laubbäumen. Sie schmecken ausgezeichnet.

Foto: Die Pfifferlinge wachsen immer noch, als wäre es Herbstanfang.

Foto: Ein, zwei Nadelpaare verraten es: dies ist ein Edelreizker, er steht bei einer Kiefer. Aber auch das konzentrisch gepunktete Hutmuster ist ein Hinweis auf die Art.

Foto: Hier Michaels Gesamtfund. In der unteren Reihe die zweiten Pilze von links sind Semmelstoppelpilze.


Michael schreibt am 7. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern bereitete ich Entenbrust an einer Rotwein-Pilzsoße (Krausen Glucken, Pfifferlinge und Kupferrote Gelbfüße), Bratkartoffeln und eingelegte Feigen zu. Siehe das fertige Gericht (Foto 1) sowie die vorbereitende Pilzpfanne mit den drei genannten Pilzarten (Foto 2). Das Essen war eine Wucht!
Viele Grüße
Michael"
(2 Fotos © Michael)
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Foto: Der Blick der wohl letzten Pfifferlinge im Hochschwarzwald geht talwärts, dorthin, wo die warmen Stuben warten. Der eine oder andere bescheidene Fund lässt sich eventuell noch machen, aber ab dem 20. November soll es nicht nur im Schwarzwald winterlich werden. Und wie Heiko sagen auch wir leise Servus zum Ausklang der Pilzsaison, verbunden mit Dank für die auch in diesem Pilzjahr wieder tollen Fotos, die meisten mit unverkennbarem Blickwinkel, die er uns von seinen Pilzgängen, oft mit Tochter Merle, gesendet hat.
(Foto © Heiko)
Pilz-Ticker-BaWue
Heiko schreibt am 7. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
eine letzte Impression von mir aus dem Hochschwarzwald im Herbst 2025.
Ein kleines Körbchen der geliebten Pfifferlinge ließ sich gestern noch füllen - Röhrlinge Fehlanzeige!
Um den 20. November herum soll sich die Wetterlage bei uns wohl komplett Richtung Winter drehen.
Den ein oder anderen winterlichen Fund werde ich immer wieder mal zusenden. Ansonsten sage ich schon langsam „Servus" für dieses Pilzjahr.
Liebe Grüße senden dir
Heiko und Familie"

Patrick schreibt am 5. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
wir konnten vor zwei Tagen vermutlich die letzten Totentrompeten dieses Jahr finden, siehe das Korbfoto links. Leider war ein großer Teil schon überständig. Unterwegs waren wir in schönen Mischwäldern im Landkreis Schwäbisch Hall, wo wir die die Pilze unter alten Rotbuchen fanden.
Viele Pilze haben wir getrocknet und haltbar gemacht. Einen kleinen Teil gab es als Füllung von Ravioli nach Thuri Maag. Dank deiner Empfehlung hatten wir vor kurzem dieses tolle Pilz-Kochbuch bestellt.
Schöne Grüße
Patrick"
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2 Fotos: Links sehen wir schön, wie Patrick die Ravioli mit zerkleinerten Herbsttrompeten gefüllt hat. Auf dem Foto rechts ein Gesamtblick auf das Gericht, zu dem es auf den frischen Salat noch reichlich Herbsttrompeten gab. (3 Fotos © Patrick)
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Foto: Ein noch junger, allerdings schon angeknabberter Steinpilz, verdeutlicht, dass da noch was nachkommt im Schwäbischen Wald.
Andrea schreibt am 3. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
seit vielen Jahren verfolge ich den Pilzticker Baden-Württemberg und nutze ihn als "Anzeiger", wann es sich lohnt, in den Wald auf Pilzsuche zu gehen.
Gestern, am 2. November, haben mein Mann und ich noch einmal unser Glück versucht. Leider kamen wir etliche Tage zu spät. In unserem Pilzrevier im Schwäbischen Wald fanden wir viele riesige verschimmelte Steinpilze. Zwei kleine Exemplare konnten wir jedoch noch mitnehmen.
Obwohl ich dank dieses Pilztickers den Semmelstoppelpilz und die Totentrompeten identifizieren konnte, habe ich es nicht gewagt, sie mitzunehmen. Ich traue mir die Einschätzung, ob diese Pilze noch von guter Qualität sind, nicht zu.* Vielleicht im nächsten Jahr.
Dass sich ein Waldspaziergang immer lohnt, zeigten etliche Feuersalamander sowie einige attraktive Baumpilze, die wir zu Gesicht bekamen.
Viele Grüße aus Stuttgart
Andrea"
(3 Fotos © Andrea)
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* Das ist völlig in Ordnung, denn besonders für Anfänger ist ein sicheres Urteil nicht einfach. Mit der Erfahrung wird man darin immer sicherer.

Foto: Dass Andrea und Mitsammler diese Totentrompeten gefunden haben, zeugt erstens für ein gutes Auge. Und besagt zweitens, dass sie auf einem kalk- oder mergel- oder basalthaltigen Waldboden unterwegs waren. Das verheißt für das kommende Jahr Röhrlingsfunde in diesem Revier!

Foto: So sieht es aus, wenn ein Feuersalamander unterwegs ist und sich - speziell im Herbst, wo es kaum noch Insekten gibt - mit Regenwürmern und Schnecken so rund wie möglich frisst. Damit er in seinem geschützten, warmen Versteck mit reduziertem Stoffwechsel gut über den Winter kommt. Hier posiert er kurz höflich für die Fotografin.

Foto: Immer wieder ein schöner Anblick: Eselsohren sind, besonders wenn sie büschelig wachsen, attraktive Pilze. Und sie schmecken ausgezeichnet! (3 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 31. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern verlegte ich mein Lauftraining an mir bekannte Waldränder und diverse Wiesen. Ich entdeckte Wiesenchampignons, Kleine Waldchampignons, einen Frauentäubling, Eselsohren und Totentrompeten. Die Pilze sammelte ich im Anschluss. Auf einer Koppel entdeckte ich zum ersten Mal Jungfernellerlinge.
Viele Grüße
Michael"

Foto: Dagegen sind die Totentrompeten eine düstere Erscheinung. Und schmecken ebenfalls hervorragend.

Foto: Jungfernellerlinge (Hygrocybe virginea) sind mit ihrem oftmals glasigen Weiß oder cremigen Farben schmucke, zerbrechlich wirkende Pilze. Sie wachsen auf baumlosen Magerwiesen, die immer mehr im Rückzug sind, weshalb auch Pilze dieser Art immer seltener zu sehen sind. Sie wären essbar, zählen aber zu den Saftlingen (Hygrocybe), deren Arten sämtlich streng geschützt sind. Der Artname virginea bedeutet rein weiß, jungfräulich; daher der Name Jungfernellerling.
Heidrun vom Pilzticker Brandenburg schreibt hierzu am 2. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Du hattest geschrieben, dass Ellerlinge als Teil der Gattung Hygrocybe vollständig geschützt seien. Wir hatten darüber gerade auf einem Seminar diskutiert. Als Juristin muss ich sagen: Nein.
Die Erkenntnis, dass Ellerlinge genetisch näher zu den Schnecklingen stehen als zu den Saftlingen hat über die Einordnung als Gattung Cuphophyllus dazu geführt, dass sie quasi hintenrum ihren Schutzstatus verloren haben.
Denn sie kommen in der Bundesartenschutzverordnung schlicht nicht vor und sind auch keine Saftlinge im weitesten Sinne mehr. Das mag man misslich finden oder nicht, aber die Rechtslage ist nun so.
Essen wird man gegebenenfalls mal den Orangeellerling, die Jungfernellerlinge sicher nicht, aber sie zur Bestimmung aus dem Habitat zu nehmen, wäre damit gestattet. Ob man überhaupt seltene Arten verspeist, ist ein umstrittenes Thema, aber eben jedem selbst überlassen.
Ich grüße aus der Steinpilzfreien Uckermark (unser Seminar war trotzdem lehrreich und mit vielen tollen Funden gesegnet).
Heidrun"
Vielen Dank für die aufschlussreiche Erklärung, liebe Heidrun!

Michael schreibt am 30. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
in unseren örtlichen Parkanlagen im Landkreis Karlsruhe wuchern Karbolchampignons. Auf den umliegenden Wiesen fand ich noch ein paar schöne Parasole, Großsporige Champignons (beide auf dem Foto rechts) und Fliegenpilze.
Viele Grüße
Michael"
(4 Fotos © Michael)
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Foto: Ein schöner ergiebiger Trupp von Parasolen. Übrigens könnte man hier auch schreiben: "...von Parasols". Die Rechtschreibung lässt im Dativ Plural sowohl "Parasolen" als auch "Parasols" zu.

Foto: Alles Lug und Trug! Was hier so schön nach Wiesenchampignons oder Großsporigen Champignons aussieht, sind in Wirklichkeit alles giftige Karbolegerlinge. Imponierend, in welch langer Straße mit Abzweig (hinten rechts) sie auf dieser großen Rasenfläche in einem Park wachsen.

Foto: Das typische Merkmal von Karbolegerlingen - neben dem abstoßenden Geruch - ist die chromgelbe Färbung auf Druck und Schnitt, die an der Stielbasis am heftigsten auftritt.
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Apr 27, 26 03:08 AM
Apr 26, 26 02:20 AM
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