Pilz-Ticker-BaWue
(Baden-Württemberg)



Pilz-Ticker-Bawue (Baden-Württemberg)




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs




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Michael auf Achse

Eine Radtour ins fremde Revier der Krausen Glucken


Michael schreibt am 1. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich die tollen Funde von Thomas und Markus gesehen hatte, dachte ich mir, auch mal den Hardtwald um Karlsruhe aufzusuchen. Da ich zentral wohne, habe ich es zum Hardtwald nur ca. 10 Km weiter als in meine Kronauer Wälder. Also, ab aufs Rad und rein in ein neues Waldgebiet.

Ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil. Gefunden habe ich sehr viele Krause Glucken, zwei Steinpilze, einen Flocki, Büschelige Raslinge, Kupferrote Gelbfüße, diverse Täublinge, Flaschenstäublinge und Pfifferlinge, siehe das Foto rechts.

Vor die Kamera kamen mir am Wegrand noch ein paar der giftigen Spitzschuppigen Schirmlinge.
 
Viele Grüße Michael«

(5 Fotos © Michael)

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Foto: Die Krausen Glucken wuchsen reichlich, sogar mehrere an einem Kiefernfuß.


2 Fotos: Die Chance auf Büschelige Raslinge (links) lässt sich Michael natürlich nicht entgehen. Und auf einen schönen Steinpilz (rechts) natürlich auch nicht.


Foto: Und sie bleiben bitte alle unangerührt. Spitzschuppige Schirmlinge, auf dieser Website erstmals vorgestellt, sind sehr giftig. Am besten sind diese Pilze, die eine imposante Größe von bis zu 18cm Durchmesser erreichen können, an ihrem widerlich stechenden gasartigen Geruch zu erkennen. Im jungen Stadium haben sie braune Stacheln auf hellem Grund, die aber später abflachen. Spitzschuppige Schirmlinge sind sehr stark magen-darm-giftig, im Zusammenwirken mit Alkohol sollen sie sogar lebensbedrohlich sein.

Im Gegensatz zum Parasol oder Riesenschirmling ist ihr Stiel nicht genattert. Und ihr Ring (nicht selten vergänglich) ist nicht verschiebbar. Alle essbaren Riesenschirmlinge haben einen verschiebbaren Ring.





Kreationen von Schopftintlingen, Büschelraslingen & Co.

Erst eine Klare Pilzessenz, dann Spaghetti ai funghi




Michael schreibt am 30. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

einen Teil der neulich gesammelten Pilze bereitete ich gestern Abend zu einem gelungenen Essen zu.

Aus den Schopftintlingen gab es zur Vorspeise eine »Klare Pilzessenz« (2. Foto rechts). Den Fond hierzu hatte ich bereits eingefroren und aus Pilzresten und Abschnitten hergestellt.

»Spaghetti ai funghi« nach meiner Art, mit Krauser Glucke, Büscheligem Rasling, Kupferrotem Gelbfuß, Flocki und Rotkappe bildete die Hauptspeise (1. Foto rechts). Auch hier war, bis auf wenige Komponenten, alles gesammelt oder aus dem eigenen Garten. Geschmeckt hat es letztendlich allen.

Viele Grüße Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Raslinge, Schwindlinge, Tintlinge:

Michaels Festtage der Außenseiterpilze


Foto: Seit jeher weiß Michael die Vielfalt der Speisepilze überaus zu schätzen und setzt sie in der Küche je nach Art harmonisch kombiniert mit allen erdenklichen Beilagen und Zutaten ein. Deshalb erfreuen ihn Nelkenschwindlinge (in der Schüssel), Schopftintlinge (darunter) oder Büschelige Raslinge (daneben), an denen manch anderer achtlos vorübergeht, genauso wie ein Fund von prächtigen Sommersteinpilzen oder Morcheln. Das ist absolut vorbildlich! (4 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 29. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

unsere gestrige Pilztour bei Kronau - ich war mit Yoga auf den umliegenden Wiesen und in Wäldern - war ein schöner Erfolg! Besonders erfreulich: die Vielfalt nimmt zu.

Gesammelt haben wir Nelkenschwindlinge, Krause Glucken, Büschelige Raslinge, Kupferrote Gelbfüße, zwei Flockis, eine Rotkappe, zwei Edelreizker und einige Schopftintlinge, die trotz ihrer Größe - man beachte zum Maßstabsvergleich die Salatschleuder - noch reinweiß waren.

Viele Grüße Michael und Yoga«


Foto: Die Büschelraslinge oder Büscheligen Raslinge machen hier ihrem Namen alle Ehre. Es sind ausgezeichnete Speisepilze mit einem festeren Biss und einem mild-würzigen Geschmack. »Ein nicht zu unterschätzender Speisepilz«, so bewertet die lexikographische Website 123pilzsuche.de diese Pilzart und gibt ihr - zu Recht - die Schulnote 1. Außerdem schön, dass Büschelige Raslinge nicht selten in großen, gar riesigen Mengen wachsen.


Foto: Diese schönen Schopftintlinge wachsen büschelig. Es ist eine von sechs Wuchsformen, die Pilze haben können. Weitere sind: einzeln, gruppenweise, gesellig, rasig oder dachziegelig. Schopftintlinge sind hervorragende Speisepilze und schmecken besonders gut auf Butterbrot, nachdem sie in Butter gebraten wurden.


Foto: Nach dem Regen wachsen die Nelkenschwindlinge, die stets auf Rasenflächen zu finden sind. Auch sie sind köstliche Suppen-, Soßen- und Würzpilze.


Karlsruhe: Die köstlichen Krausen Glucken wachsen für Thomas und Markus einmal mehr im Überfluss


Foto: Sie wachsen kartonweise. Thomas und Markus finden auch in diesem Jahr wieder sehr viele und sehr hochwertige Krause Glucken. Was nach Import-Export aussieht, dient in Wirklichkeit neben der Eigenversorgung auch dazu, die Verwandtschaft sowie Freunde und Bekannte mit den köstlichen Glucken zu beschenken. (4 Fotos © Thomas)

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Markus schreibt am 27. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dieses Jahr haben mein Bruder Thomas und ich (Foto rechts mit einer Prachtglucke) leider wenig Zeit für die Pilzsuche, aber bislang war es auch sehr trocken, so dass wir nicht viel verpasst haben.

Nach dem ersten kräftigen Regen seit langem trieb es uns jetzt aber raus, und wie immer sind Krause Glucken sehr zuverlässig.

In gerade mal eineinhalb Stunden fanden wir in einem Gebiet von vielleicht 1,5 Quadratkilometern im Hardtwald bei Karlsruhe zahlreiche Pilze (2. Foto rechts).

Wenn es mit dem Regen so weitergeht, dürfen wir auf eine zwar späte, aber versöhnliche Saison hoffen. 

Viele Grüße Markus«

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Foto: Schön sichtbar wird auf diesem Bild, dass die Krausen Glucken zu Füßen von Kiefern wachsen, wo sie sich als parasitische Pilzart von deren Stammgrund oder Stümpfen ernähren. Geschmacklich zählen sie mit ihrem nussigen Aroma zu den besten Speisepilzen.


Ein Steinpilz im Schnee macht Oliver Hoffnung auf einen weiteren Schub im Hochschwarzwald


Foto rechts: Auch nach den ersten heftigen Schneefällen im Hochschwarzwald konnte es Oliver nicht lassen - und suchte seine Pilzplätze auf. Dabei fand er auch diesen Steinpilz, den es sozusagen kalt erwischt hatte. Der Schnee sollte seinen Nachkömmlingen nichts ausmachen, sofern die Temperaturen nicht unter 1,5 Grad minus gesunken sind. Das Gegenteil ist dann der Fall. Wenn der Schnee taut und das Wasser langsam in den Waldboden einsickert, ist das nach der erneut langen Trockenperiode ein Labsal für das Wurzelgeflecht, das in den kommenden Tagen einen weiteren Schub Steinpilze hervorbringen sollte. Das Steinpilzaufkommen zur Monatswende September/Oktober ist bei guten äußeren Bedingungen traditionell besonders stark. (Foto © Oliver)

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Rastatt: Steinpilze Fehlanzeige


Petra schreibt am 24. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

unser heutige Waldspaziergang im hinteren Murgtal (Landkreis Rastatt) war leider nicht ergiebig. Es fehlt der Regen. Trotzdem haben wir ein paar Hexenröhrlinge und Reizker gefunden. Auch einige Fliegenpilze standen am Wegesrand, die Steinpilze fehlten jedoch.

Viele Grüße Petra«

(Foto © Petra)

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Schwäbisch-Fränkischer Wald: Vor dem großen Regen schnell noch 15 schöne Sommersteinpilze für Heiko


Foto: Da lohnt das Bücken: gleich 3 Sommersteinpilze konnte Heiko hier auf einmal einkassieren. 15 Exemplare von ihnen in dieser Pilzpause vor dem - hoffentlich - großen Regen und dem ersten Herbstschub sind eine beachtliche Bilanz! (2 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 24. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

vor dem hoffentlich regnerischen Wochenende wollte ich heute Vormittag noch einmal im Schwäbisch-Fränkischen Wald nach dem Rechten sehen.

Die Sommersteinpilze zeigen sich in den Buchenwäldern nicht mehr so zahlreich wie noch letzte Woche. Aber an ausgewählten Plätzen, meistens in der Nähe kleiner Bachläufe, wurde ich doch noch mit insgesamt 15 schönen Exemplaren beschenkt.

Ich wünsche uns allen einen goldenen und pilzreichen Oktober!

Herzliche Grüße Dir und allen Pilzfreunden

Heiko«


Foto: Der kann sich wirklich sehen lassen, denn er ist ein sehr schöner, ebenmäßiger Sommersteinpilz.


Ein mächtiger Schwefelporling an einer Wildkirsche im Rems-Murr-Kreis


Dieses Foto schickte uns heute PIlzfreund Harmut zu. Er hat den mächtigen Schwefelporling im Rems-Murr-Kreis an einem alten Kirschbaum, offenbar eine Wildkirsche, entdeckt. Der Pilz befindet sich schon im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Nach meiner Erfahrung ist er bei Verzehr in diesem Alter bereits schwer verdaulich. Aber Probieren geht bekanntlich über Studieren... (Foto © Hartmut)

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Eine wahre Pracht von Sommersteinpilzen im Schwäbisch-Fränkischen Wald


Foto: Sie geben noch einmal alles, die herrlichen Sommersteinpilze. Heiko und Ronny durften nicht nur über ihre Qualität, sondern auch über ihre Menge staunen. Viele überständige ließen sie stehen. (2 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 20. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gemeinsam mit Ronny (Pilzfreund71 bei youtibe) kann ich Dir von einem weiteren herrlichen Pilzausflug berichten.

In steilem Gelände im Schwäbisch Fränkischen Wald fanden wir heute Nachmittag auf einer 2-stündigen Tour durch herrliche Buchenwälder wunderschöne Exemplare von Sommersteinpilzen besten Alters. Sie zeigten sich noch einmal in bestaunenswerter Stückzahl und Qualität. Zahlreiche tellergroße Überständige blieben an Ort und Stelle.

Eine Grundfeuchtigkeit an sonnenabgewandten Hängen in Kombination mit den sommerlichen Temperaturen der letzten Tage scheint die Sommersteinpilze noch einmal richtig zu beflügeln. Lange, lange mussten wir auf die Explosion warten.

Hier scheint also die nächsten Tage noch etwas zu gehen.

Herzliche Grüße Dir sowie einen schönen Restsonntag!

Heiko + Ronny«

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Foto: Ein junges, hoffnungsvolles Talent von Sommersteinpilz für den Schönheitswettbewerb. Wenn nur nicht Heiko dazwischen gekommen wäre.

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Foto: Mit diesem hier könnte sich eher ein Anhängselröhrling in Heikos Kollektion geschlichen haben. Der gelbliche Stiel und die rötlichbraune Farbe des Hutes wecken Zweifel an einem Sommersteinpilz.


Calw: Flockis, Flockis über alles


Mona schreibt am 19. September 2020:

»Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

wir können Heikos Beobachtungen im Landkreis Calw nur bestätigen.

Eine kurze Runde heute Nachmittag ergab folgendes Bild: Unmengen von überständigen Steinpilzgreisen und viele junge, knackige Flockis in perfekter Qualität.

Die ersten Fliegenpilze wagen sich auch aus der Deckung. Trotz der großen Trockenheit ist es erstaunlich, was für Pilzmengen weiterhin im Wald zu finden sind.

Allen Pilzfreunden weiterhin viel Spaß bei der Suche!

Herzliche Grüße aus Herrenberg, Martin und Mona«

(Foto © Mona)

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Murgtal, Rastatt: Großes Freude bei Petra & Nachbarin über tolle Funde und gebratene Steinpilze


Foto: Petra und ihre Begleiterin fanden im Murgtal vor allem Steinpilze. Sie hatten, wie die geschnittenen Scheiben auf dem 2. Foto veranschaulichen, sehr gute Qualität. Da haben am Abend die gebratenen Steinpilze »wunderbar geschmeckt«.


Petra schreibt am 19. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war ich mit einer lieben Nachbarin in den Wäldern des Murgtals im Landkreis Rastatt auf Pilztour.

Gleich zu Anfang fanden wir wunderschöne Parasolpilze. Im Laufe unseres Spaziergangs entdeckten wir dann viele Steinpilze und Maronen. Auch ein paar Fichtenreizker standen am Wegesrand. Du kannst Dir sicher vorstellen, dass  der Korb schnell gefüllt war. Glücklich und begeistert über unseren Fund fuhren wir wieder nach Hause.

Am Abend gab es dann gebratene Steinpilze. Sie haben wunderbar geschmeckt. Ich freue mich schon auf die nächste Pilztour!

Regelmäßig  schaue ich in den Pilzticker und freue mich immer wieder über neue Einträge. Es ist echt spannend, was wo gefunden wird.

Herzliche Grüße Petra«

(2 Fotos © Petra)

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Leckere Pilze im Bierteig und ein Sammeltipp für die Herstellung eines Basispilzfonds




Michael schreibt am 19. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich zusammen mit Suri in den Wäldern um Hochstetten. Sammeln konnten wir einige Krause Glucken, Parasole, diverse Täublinge, Sklerotienporlinge, Filzröhrlinge, Goldröhrlinge sowie je einen Flocki, Sommersteinpilz und Hainbuchenraufuß.

Schnittreste werden eingefroren und gesammelt - für einen Basispilzfond

Die Sklerotienporlinge landen in einem Beutel mit Schnittresten verschiedener anderer Pilze, die ich sammele und einfriere bis genügend vorhanden sind. Aus diesen Schnittresten, meist zähe Stiele, Röhren und dezent wurmige Stellen, wird dann in größerem Umfang ein leckerer Basispilzfond gekocht, durch ein Tuch passiert und portionsweise zur Weiterverarbeitung eingefroren. Bei mir landet fast nichts im Müll.

Am Abend gab es wieder einmal Pilze im Bierteig vom letzten Pilzsammeln, und zwar mit Tomatensalat aus dem Garten und einer frischen Knoblauch-Kräutersoße, ebenfalls mit Zutaten aus dem Garten. Das fertige Gericht ist auf Bild 1 rechts zu sehen, darunter die sorgfältig gereinigte Krause Glucke, die natürlich auch zu den Pilzen im Bierteig gehörte.

Viele Grüße Michael und Suri«

(4 Fotos © Michael)

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Foto: Vielfalt ist Trumpf. Mindestens 5 verschiedene Arten Täublinge bestimmen dieses Fundbild von Michael. Beeindruckend sind die sehr schönen Krausen Glucken im besten Alter.

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Foto: Jedes noch so kleine Pilzchen oder Pilzstückchen vom aktuellen und vom letzten Fund hat Michael peinlich sauber geputzt - die vorbildliche Basis für seine Pilze in Bierteig. Links oben Kupferrote Gelbfüße, darunter diverse Röhrlinge, rechts Stückchen von der Glucke.

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Renates frühmorgendlicher Pilzgang im Schönbuch

Pilze, blass vor Zorn, appetitlich wie Zuckerplätzchen oder wie zersprungenes Porzellan


Foto: Wie überzuckert sahen die vielen Hallimasche aus, auf die Renate frühmorgens im Schönbuch immer wieder stieß. Es ist der Sporenauswurf, der auch das morsche Stammholz und die Walderde bedeckt. (6 Fotos © Renate)

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Renate schreibt am 19. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern bin ich wieder im Schönbuch gewesen. 8 Stunden habe ich mich dort aufgehalten und u.a. den besonderen, herbstlichen Zauber eines Fichtenwaldes in den frühen Morgenstunden genossen.

Zeitweise dachte ich, dort bergeweise Plätzchen oder kleine Pfannkuchen vor mir zu haben, die eine Waldfee auf ihrem Rundgang mit der Zuckerbüchse bestreut hatte. Geradezu zauberhaft muteten die mit Sporenstaub wie überzuckert ausschauenden Hallimasch an.

Ich hatte sie noch nie in solchen großen Gesellschaften gesehen, vor allen Dingen aber noch nie so zeitig im Jahr. Vermutlich haben Hitze und Trockenheit den so vorzeitigen Sporenauswurf bewirkt. Auf jeden Fall war es ein überaus faszinierender Anblick. Lange wird mir dieser besondere Zauber des Herbstwaldes in Erinnerung bleiben.

Die Herrschaft der Flockis

Da und dort konnte ich noch einen Steinpilz finden (z. B. 2 Fotos rechts), alle hatten ihre Stiele tief im Moos versteckt, aber die Schusterpilze (z. B. 3. Foto rechts) hatten neben dem Hallimasch die totale Herrschaft über diesen Fichtenwald übernommen. An jeder Ecke lugten sie aus dem Moos hervor, vielleicht nach Regen ausschauend – wer weiß. Bizarr ineinander verschlungene Habichtspilze, von der Trockenheit aufgeplatzte Frauentäublinge und viele, viele Fliegenpilze verschönerten mit ihren roten Hüten den Herbstwald.

An meinem Rotkappenplatz schließlich konnte ich nur zwei junge Exemplare finden, die nicht mehr mit roten Hüten, sondern ganz blass daher kamen.

Ein wunderbarer Waldgang

Vielleicht vor Zorn, weil es nicht regnen will – auch wir Menschen werden ja hin und wieder blass vor Zorn… Alles in allem war es ein wunderbarer Waldgang voller herrlicher, zauberhafter Eindrücke, auch recht ertragreich trotz der Hitze und der nicht enden wollenden Trockenheit bei uns im Südwesten.

Lieber Heinz-Wilhelm, danke für Dein unermüdliches Schaffen und Dir und den
Deinen herzlichste Grüße – natürlich auch allen Pilzlern – von Renate«

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Foto: Wie zersprungenes Porzellan: Der Fraubentäubling hatte schon bessere Zeiten. Sein Hut ist in der Folge von Hitze und Trockenheit mehrfach aufgeplatzt und aufgesprungen.

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Foto: Diese zwei Habichtspilze scheinen regelrecht ineinander verschlungen zu sein und erinnern beinahe an Schlangen bei der Paarung.

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Remo hatte am Schluchsee viele stumme Helfer bei der Steinpilzsuche


Foto: Hier ist das Zusammenspiel von Steinpilz (Mitte) und Fliegenpilz (unten rechts) perfekt. So manchen Steinpilz hat Remo dank der stummen Helfer mit den weißen Flocken auf rotem Grund gefunden. (2 Fotos © Remo)

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Remo schreibt am 18. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern und am 11. September in der Region Schluchsee auf Pilztour und konnte, vorwiegend in Fichten- , teilweise auch in Mischwäldern jede Menge Steinpilze finden.

An anderen Pilzarten gab es lediglich einzelne Maronen, Reizker und Semmelstoppelpilze. Die Reizker und Stoppelpilze liess ich stehen, da ich an den Steinpilzen genug zu schleppen hatte.

Die vielen prächtigen Fliegenpilze halfen mir sehr bei der Suche. In deren Nähe waren, was nicht selten der Fall ist, meist Steinpilze zu finden.

Liebe Grüsse Remo«


Ein Dutzend weitere Königsröhrlinge und prachtvolle Bronzeröhrlinge im Paradies der Raritäten


Foto: Zwei überaus prächtige Bronzeröhrlinge (Schwarzhütige Steinpilze) als würdige Vertreter ihrer Art. Tolle Funde von echten Raritäten für Oliver in einem bislang von ihm nicht begangenen Wald im Landkreis Emmendingen! (3 Fotos © Oliver)

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Oliver schreibt am 18. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm so führte ich also heute Björn und seine Assistentin an die Stelle der Könige. 

Und siehe da, wir fanden noch gut ein Dutzend weitere Königsröhrlinge! Wie sich der gesamte Wald im allgemeinen äußerst artenreich im Hinblick auf eher seltene Röhrlinge zeigte. Der Schönste mit dem typischen Kirschrot ist auf dem Foto rechts zu sehen.

Ebenfalls beeindruckend waren Funde von sehr schönen Schwarzhütigen Steinpilzen (Bronzeröhrlingen), die auf dem Foto oben sowie mit einem noch jungen Exemplar auf dem 2. Foto rechts zu sehen sind.

Viele liebe Grüße Oliver«





Calw: Die Steinpilze lassen nach, die Flockis drücken kräftig und schön nach


Foto: Sehr schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge im eher selten zu bestaunenden fast purpurfarbenem Röckchen. Heiko hatte seine Freude an den jungen Nachkömmlingen. (2 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 18. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ein kurzer Rundgang heute Vormittag in meinen Stammwäldern bei Calw brachte die Erkenntnis, dass die Trockenheit nun endgültig das Wachstum der Steinpilze in meinem Gebiet gebremst hat.

Ich fand noch einmal 15 schöne Exemplare mittleren Alters, aber es war kein Vergleich mehr zu der Menge letztes Wochenende. Andere Pilze sind dafür in die Fußstapfen der Steinpilze getreten und überraschen mit hohem Aufkommen, so auch junge prächtige Flockenstielige Hexenröhrlinge, Falsche Anhängselröhrlinge und viele Fliegenpilze.

Ab Mitte nächster Woche ist bei uns mehrtägiger Regen angesagt. In Baden-Württemberg waren aber ähnliche Prognosen dieses Jahr nicht selten ohne Wert und am Ende mussten wir uns mit ein paar Tropfen begnügen. Hoffen wir, dass sich die Meteorologen diesmal nicht täuschen.

Dir ein schönes Wochenende und beste Grüße

Pilzfreund Heiko«


Sie passte nicht mal in einen großen Müllsack

Schramberg: Für den Abtransport der Monsterglucke musste Rainer zwei Mal in den Wald


Rainer schreibt am 18. September 2020:

»Guten Tag,

vorgestern habe ich bei Schramberg im Landkreis Rottweil diese riesige Krause Glucke gefunden. Der Abtransport erfolgte in einem großen Müllsack. Der Teil der Glucke in dem Sack auf dem 2. Foto ist nur ein Drittel des gesamten Fruchtkörpers. Ich bin dann nochmal in den Wald zurück, um den Rest zu holen.

Dazu hatte ich viele, viele Steinpilze. Von Montag bis Mittwoch gab es in der Umgebung von Schramberg Unmengen davon.

Grüße Rainer«

(2 Fotos © Rainer)

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Sensationeller Fund im Landkreis Emmendingen:

Oliver entdeckt weitere Königsröhrlinge - in selten vollendeter Schönheit


Foto: So vollendet schöne Königsröhrlinge in der Blüte ihres Lebens findet und sieht man extrem selten. Von solch einem Foto träumen Naturphotographen mitunter ein Leben lang. Charakteristischer kann man diese Pilze kaum vorfinden und ablichten. Ebenso perfekt geglückt ist Oliver das zweite, das Hochformatbild. Weil hier die unmittelbare Wachstumsumgebung der Pilze und ihr Habitus, ihre Ausstrahlung in der Waldlandschaft überaus geglückt zum Klingen kommen. Und das dritte Foto veranschaulicht hervorragend das für diesen sehr seltenen Pilz typische gesprenkelte Kirschrosa des Hutes. Glückwunsch zu diesem Fund und diesen Fotos, lieber Oliver! (3 Fotos © Oliver)

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Oliver schreibt am 17. September 2020:

»Da sind noch mehr Königsröhrlinge!

Lieber Heinz-Wilhelm,

da hat mich doch der Ehrgeiz gepackt und außerdem möchte ich ja morgen dem Björn von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie was präsentieren können am Fundort. Also habe ich mich heute noch einmal auf die Suche gemacht und unweit der Stelle von gestern weitere Könige gefunden!

Viele liebe Grüße Oliver«

Anmerkung: Zur Beschreibung und Seltenheit des Königsröhrlings siehe der gestrige Eintrag von Oliver:

»Ein sehr seltener Königsröhrling im Landkreis Emmendingen«





Kronau: Eine Monsterglucke, die Michael für den Abtransport teilen musste


Foto: Sie scheinen wieder von innen heraus zu glühen, diese herrlichen Flockenstieligen Hexenröhrlinge. Dem Linken ist ein Teil des Stieles weggerissen; das wollte wohl der Rechte, Stärkere, für sich haben. Auch der Flockenstielige auf dem 2. Foto kann sich sehen lassne. Er hat einen Stiel genau nach dem Farbmuster der Schönfußröhrlinge.

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Michael schreibt am 16. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gleich zu Beginn meiner heutigen Pilztour entdeckte ich entlang des Waldweges eine riesige Krause Glucke, »Format Rucksack«. Da ich lediglich eine Stofftasche dabei hatte, wurde die Glucke etwas zerteilt, damit ich sie überhaupt transportieren konnte. Es sollte die einzige Glucke bleiben, weitere wenige Exemplare waren entweder zu klein oder bereits vertrocknet.

Weiter erfreute ich mich an ordentlich Nachwuchs an meiner besten Stelle für Flockis. Es waren wieder herrlich anzuschauende Prachtkerle dabei. Ansonsten wanderten Steinpilze, eine Rotkappe, ein Hainbuchenraufuß, ein Filzröhrling, Täublinge, Butterpilze und die ersten Kupferroten Gelbfüße dieses Jahres in Tasche und Rucksack. Auf dem Rückweg entdeckte ich noch zwei Fransige Wulstlinge am Wegesrand.  

Viele Grüße Michael«

(5 Fotos © Michael)

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Foto: Nur gut, dass Michael im Rucksack, der anderen Funden vorbehalten war, noch einen Stoffbeutel hatte. Hierin fand die Monsterglucke Platz für den Transport.

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Foto: Michaels gestriger Gesamtfund. Von der Krausen Glucke gibt es garantiert wieder ein köstliches Essen. Allein davon können alle Beteiligten reichlich satt werden. Und vielleicht gibt es ja von den Flockenstieligen Hexen einmal wieder einen schönen Salat: Wie wär's mit »Erinnerung an den Sommer«? Das würde jetzt prima in die Zeit passen.


Foto: Und die Fransigen Wulstlinge waren auch wieder mit von der Partie. Sie sind sehr wohlschmeckende Pilze und hier gut an ihren Fransen und Fetzen am Hutrand zu erkennen. Ob Michael sie wohl mitgenommen und mal probiert hat?


Ein sehr seltener Königsröhrling im Landkreis Emmendingen


2 Fotos rechts: Seltene Funde hat Oliver in einem Wald praktisch vor seiner Haustür gemacht, nachdem er von einem Freund auf das dort starke Röhrlingswachstum aufmerksam gemacht worden war. Wir sehen rechts einen wirklich sehr seltenen Königsröhrling (Boletus regius) mit seinem typisch rosa-kirsch bis bräunlich-rotem Hut. Viel seltener ist er auch dunkel-purpur. Mit der Zeit verblassen die Farben zu Rosa. Oft ist das Rosa, wie hier, gesprenkelt.

Die Poren des Königsröhrlings sind leuchtend goldgelb, der Stiel leuchtend gelb, mit feinem gleichfarbenem Netz. Das Fleisch ist gelb, Fraßstellen sind rötlich getönt; der Pilz färbt nicht blau. In Baden-Württemberg gibt es höchstens noch 30, eher nur noch an die 20 Fundstellen von ihm; der Pilz ist stark gefährdet. Er benötigt kalkhaltige Böden.

Der hier gezeigte Pilz wird von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) dokumentiert und in der Kartographie verewigt.

(2 Fotos © Oliver)

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Foto rechts: Auch einen Bronzeröhrling oder Schwarzhütigen Steinpilz hat Oliver gefunden, und das in sehenswerter Aufmachung, denn der Pilz ist im besten Alter und daher ausgesprochen fotogen. Sein braunschwarzer bis fast schwarzer Hut ist fein wildlederartig bis gänzlich glatt. Dieser Pilz braucht zwar keine kalkhaltigen, dafür aber gehaltvolle neutrale Böden; auf sauren wächst er nicht.

16. September 2020

(Foto © Oliver)

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Ein Tipp von einem Pilzfreund erspart Oliver die lange Anfahrt

Warum denn in den Hochschwarzwald? Das Pilzparadies liegt doch vor der Haustür


Oliver schreibt am 16. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

mein guter Pilzfreund Thomas hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich gar nicht im entfernteren Hochschwarzwald nach Steinpilzen und anderen Spezialitäten suchen muss, sondern dies auch mit Erfolg quasi vor der Haustür kann.

So musste ich mir natürlich gleich den herrlichen Buchenwald, der nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt, ansehen. Auf ging's, natürlich per Fahrrad.

Die schönsten Steinpilze und vieles mehr fand ich dort, u. a. auch Gelbporige Raufüße. Der Wald und die Wiesen stehen voller Pilze, mit einem sehr großen Artenreichtum. Pilze, wo man hinschaut und hingeht!

Auf Foto 2 und 3 rechts ein kleiner Eindruck von dem Wald und wie darin zwei herrliche Flockenstielige Hexen wachsen und wirken!

Viele liebe Grüße Oliver«

(5 Fotos © Oliver)

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2 Fotos: Ist es nicht bei den Steinpilzen wie bei den Menschen? Der Eine ist ein langer Lulatsch oder gar gertenschlank, der andere untersetzt und stämmig. Hier im Vergleich gut zu sehen.





Wenn der Frank in der Dämmerung kommt, geht's den Steinpilzen im Enzkreis bei Salmbach an den Kragen


Foto: Gut 20 Steinpilze hat Frank wieder im Enzkreis gefunden, alle in guter Qualität. Und erneut in der Abenddämmerung. Das Säuberungsbesteck ist auch noch zu sehen. (Foto © Frank)

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Frank schreibt am 16. September 2020:

»Schöne Grüße an alle!

So wünscht man sich das, es ist im Enzkreis ein tolles Jahr für viele Pilzsammler! Besonders für Steinpilzfreunde.

Heißer Sommer, Regen über mehrere Tage vor zweieinhalb Wochen, damit der Waldboden und damit das Myzel, also das Wurzelgeflecht der Pilze, ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird. Und in der Folge prächtige Fruchtkörper bei trockenen jetzt 25 Grad hervorbringt.

Etliche Steinpilze habe ich heute wieder gefunden, und das in prima Qualität. Wiederum nach langem Gesuche in der Abenddämmerung. Aber noch nicht mit Taschenlampe...

Liebe Grüße Frank«


Nach Funden im Enz-Kreis:

»Die Pfifferlinge kommen in eine grandiose Pilzsuppe nach Auguste Escoffier«


Foto: Ein schöner Fund von Frank, der zwar von »wenigen« Steinpilzen berichtet, die er mitgenommen habe, hier jedoch eine mehr als respektable Menge ausgelegt hat. Knackige Hexenröhrlinge und zwei kräftige Hände voll Pfiferlingen machten seine schöne Ernte perfekt. Der Winter kann für ihn kommen! (2 Fotos © Frank)

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Frank schreibt am 15. September 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder auf dem Radl unterwegs, diesmal, um meine geheimen Pfifferlingsgebiete um die Ortschaft Engelsbrand etwa 10 Kilometer südlich Pforzheim anzusteuern.

Da ich am Vortag auf einem grasbewachsenen, vernachlässigten Forstweg zum Fluss Nagold hin auf kurzer Strecke einige Pfiifferlinge gefunden hatte, spekulierte ich auch heute auf entsprechende Funde. Doch mit dem erhofftem Gold des Waldes wurde es leider nichts. Auch meine sonst ergiebigen Areale, aus denen ich schon kiloweise schönste Trompetenpfifferlinge rausgeholt hatte, gaben nichts her.

Aber das, was an - wenigen - Steinpilzen, Flockenstieligen Hexenröhrlingen und lederigen Braunkappen dastand, habe ich doch gerne mitgenommen. 

Die Hexenrörlinge und Steinpilze werden geschnitten und getrocknet. Sie kommen für das Umami (im weiteren Sinne Geschmacksverstärkung) in Suppen und Geschmortes im Winter. Mit den Pfifferlingen bereite ich eine grandiose Pilzsuppe nach dem französischen Kochkünstler Auguste Escoffier zu.  

Schöne Grüße an dich und diejenigen, die hier so rege von ihren Pilzgängen berichten!

Frank«

 

Foto: Diese Pfifferlinge gibt Frank in eine Pilzsuppe nach dem Franzosen Auguste Escoffier, der Vater aller heutigen Köche einschließlich der Starköche.


Die Konkurrenz rückt vor bis zu einem der besten von Michaels Steinpilzplätzen


Foto: Der Flockenstielige Hexenröhrling scheint von innen heraus förmlich zu glühen, so stark wirkt die Leuchtkraft seines Stieles. Das rötliche Laub und die fette Eichel dazu ergeben ein beinahe unübertreffliches Herbstwaldmotiv. Wäre dieser Pilz nicht so  angefressen, würde das Foto gewiss alle Ansprüche für ein Bild im Pilzkalender erfüllen. (4 Fotos © Michael)

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Foto: Michaels Fund, wieder einmal schön präsentiert. Fast könnten seine Bilder als Wandtafeln für Schulen dienen. Von ihnen kann man viel lernen.


Michael schreibt am 14. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

erneut waren Suri und ich unsere Pilzstellen überprüfen.

Langsam, aber sicher erwacht die Pilzwelt in der Regoin Bruchsal. Wir haben Fichtensteinpilze, Laubwaldrotkappen, Flockis, die ersten Butterpilze, Goldröhrlinge, einen Körnchenröhrling, Rotfüßchen, Parasol, Perlpilz, Wiesenchampignon, diverse Ledertäublinge und zwei schöne Krause Glucken (Foto rechts) einsammeln können.

Aber auch die Konkurrenz schläft nicht! Neben zahlreichen Schnittresten gestern traf ich vor wenigen Tagen einen bekannten Sammler an einer meiner besten Steinpilzstellen, die er jetzt auch entdeckt hat. Da er meine Berichte hier verfolgt, sende ich viele Grüße - und bis zum nächsten Treffen im Wald.  

Viele Grüße Michael und Suri«



Foto: Eine schöne, stolze Laubwaldrotkappe, erkennbar an ihren zartorangenen Schüppchen vor allem an der Stielbasis. Das Rotorange des Hutes korrespondiert hier - wieder einmal - mit den Grau-Braun-Tönen des alten Laubes. Typisch!


Calw: So viele Steinpilze und so staubtrocken - irgendwie  passt das nicht zusammen und ist doch so schön


Foto: Diese herrlichen Pilze! Topsteinpilze noch und noch füllen die Körbe. Rechts sehen wir jenen Korb, den ein Korbmacher der kleinen Merle unlängst bei einer zufälligen Begegnung im Wald geschenkt hatte. Vielleicht sieht er ja dieses Foto - und freut sich mit. (6 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 13. September 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

nach einer ganzen Woche Pilzabstinenz war ich heute Mittag mit meiner Familie in unseren Stammwäldern bei Calw. Schon bei Ankunft kamen uns andere Pilzsammler mit vollen Körben entgegen, so dass wir uns, abgesehen von einem schönen Sonntagsausflug, nicht mehr wirklich große Ausbeute versprachen.  

Doch das Gegenteil sollte eintreten! Die aktuelle Pilzschwemme in dieser Region scheint kein Ende zu nehmen. Noch nie habe ich diese Kombination aus teils knüppelhartem Waldboden infolge Trockenheit und unfassbarem Pilzaufkommen mit großer Artenvielfalt erlebt.

Irgendwie will das nach meinen Erfahrungen nicht so recht zusammenzpassen; um so schöner, dass es nun aber so ist. Diese Woche soll ja Temperaturen von konstant über 30 Grad bei uns bringen. Eigentlich unglaublich für Mitte September-

Neben herrlichsten Fichtensteinpilzen - auf dem Foto rechts zeigt meine Frau einen besonders schönen - fanden wir schöne Exemplare vom Maronenröhrling, Flockenstieligen Hexenröhrling, Pfeffereöhrling, Amethystschuppigem Pfifferling und Lachsreizker. Einen Falschen Anhängselröhrling nahmen wir bei der nach wie vor hohen Vielzahl dieses Pilzes in unserem Sammelgebiet auch wieder mit.

Wir wünschen Dir einen schönen Restsonntag und allen Pilzfreunden einen erfolgreichen und gesunden Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße Heiko«

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4 Fotos: Wir sehen oben den Pilzsammler-Nachwuchs: Links Tochter Eva mit Korb und Steinpilzen, rechts ihre Schwester Merle mit einem Steinpilz. Darunter zwei Waldmotive, die andeuten, dass der Fund durchweg aus Pilzen mit Spitzenqualität bestand.

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Seelbach, Ortenaukreis: Ein Traumfund von Sommersteinpilzen, dort, wo vor zwei Tagen noch die Wüste Gobi war


Foto: Bitte Platz zu nehmen, schöne Steinpilze! Es sind keine Fichten-, sondern Sommersteinpilze, die Damyan - dank seiner großen Geduld - aufgespürt hat. Ein wirklich fantastischer Fund, weil die Pilze Topqualität haben. Jede Wette, dass sie knüppelhart und voller konzentriertem Steinpilzaroma sind. (3 Fotos © Damyan)

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Damyan schreibt am 13. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach dem fast pilzlosen Sommer mit monatelanger Hitze und Dürre bin ich am letzten Tag meines Urlaubs mit dem letzten Quäntchen Hoffnung noch einmal in den Wald gegangen. Es hatte zwar bei Seelbach im Schwarzwald vor einer Woche ein bisschen geregnet, aber das war es auch.

Dreimal war ich zuvor im Wald gewesen, hatte aber außer ein paar Pfifferlingen und Parasole nichts gefunden. Ich war inzwischen ernsthaft am Zweifeln, ob dieses Jahr bei uns überhaupt noch was kommen würde.

Und dann das: auf einmal standen die Steinpilze überall! Genau dort, wo noch zwei Tage vorher alles wie in der Wüste Gobi ausgesehen hatte, lachten und winkten heute unzählige Steinpilze. Ich rieb wirklich meine Augen, um sicher zu sein, dass ich nicht träumte. Nein! Es war wahr! Sie sind endlich da! Und so schön!

Und nun hoffe ich natürlich, sie bleiben noch eine Weile.

Beste Grüße aus dem jetzt wieder wunderschönen Schwarzwald!

Damyan«


Foto: Nicht ein einziger Madengang ist hier zu entdecken, alle Pilze haben 1A-Qualität. Muss das für Damyan eine Freude gewesen sein, in dem Moment, als er diese Gesellschaft entdeckte!


Foto: Und hier noch ein herrliches Waldmotiv zum Sattsehen. Wunderbar, wie die Zwei dastehen und kuscheln. Aber aufgepasst: es versteckt sich noch ein Dritter im Bild!




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Die Parasole aus dem Schönbuch sorgten für das Mittagessen


Gunter schreibt am 13. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm

auch im Schönbuch bei Tübingen gibt es viele Pilze. Wir haben Steinpilze, Rotkappen, Schusterpilze, Semmelstoppelpilze und Maronen gefunden.

Es gab viele bereits vermadete Steinpilze, die wir stehen ließen. Allerdings gibt es exzellente Parasole, die als Schnitzel für unser Mittagessen sorgten.

Liebe Grüße Gunter«

(Foto © Gunter)

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Winkewinke: Die Steinpilze begrüßten Oliver nach Rückkehr aus dem Urlaub am Straßenrand bei seiner Schwarzwald-Radtour 


Oliver schreibt am 12. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

eine Woche in Italien habe ich es ohne Pilze aushalten müssen. Heute wollte ich eigentlich nur im Schwarzwald Fahrrad fahren, aber die Steinpilze haben mir zur Begrüßung vom Straßenrand zugewunken (z. B: großes Foto rechts), und so hat es doch für ein feines Abendessen gereicht.

Viele liebe Grüße Oliver«

(3 Fotos © Oliver)

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2 Fotos: Welch ein Anblick vom Rennrad aus! Auch diese Prachtexemplare begrüßten Oliver bei seiner Schwarzwaldfahrradtour, auf die er sich gleich nach Rückkehr aus dem Italienurlaub begab. Ein Brünetter und zwei Blonde lächelten ihn an.


So viele Pilze im Südschwarzwald! Da war der See für die Kinder schnell vergessen


Leonie schreibt am 12. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute bin ich mit einer Freundin, ihrem Sohn und meiner kleinen Tochter in den Südschwarzwald auf über 700 Meter gefahren.

Die Kinder murrten, denn sie wollten lieber an einen See. Es war schon Nachmittag und ich habe nicht viel erwartet. Aber uns offenbarte sich ein Pilzparadies! Ich konnte ganz viel erzählen, erklären und vor allem zeigen: Steinpilze, Maronen, Ziegenlippen, Pfifferlinge, Reizker, Täublinge, Hexenröhrlinge und Boviste. An Giftpilzen standen Schönfußröhrlinge und wunderschöne Fliegenpilze,

Wir haben wunderbare madenfreie Steinpilze gesammelt (siehe das 3. Foto rechts mit Längsschnitt), von denen manche versuchten, sich sehr geschickt zu verstecken. Es war ein toller Ausflug. Das Pilzfieber hat uns alle gepackt, der See geriet für die Kinder völlig in Vergessenheit.

Danke für deine tolle Seite! Es macht total Spaß, die Geschichten von anderen Pilzverrückten zu lesen und die Fotos zu sehen.

Liebe Grüße aus Freiburg, Leonie«

(4 Fotos © Leonie)

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Foto: Was versteckt sich denn da so clever im ästigen Totholz? Sollte es etwa ein knackiger Steinpilz sein? Ja, es sieht ganz danach aus.


Die vergeblichen Pilzgänge sind passé: Drei gut gefüllte Körbe im Landkreis Calw!


Foto: Gab das Pilze für Mona und Martin & Freunde! Ein paar der durch und durch madenfreien Steinpilze sind ja wahre Klopper! Kein Wunder, das Mona übers ganze Gesicht strahlt, siehe das 2. Foto!

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Mona schreibt am 12. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach einigen eher mittelmäßig erfolgreichen Ausflügen in den Landkreis Calw hatten wir heute einen fantastischen Tag. Wir haben gemeinsam mit Freunden unser Pilzrevier auf 650m ü. NHN aufgesucht und der Regen von vor zwei Wochen hat sich nun ausgezahlt.

Neben vielen jungen Steinpilzen gab es Unmengen an Butterpilzen, viele knackige Maronen und den ein oder anderen Flockenstieligen Hexenröhrling. Die Qualität der Pilze ist dieses Jahr überragend, unsere heutigen Funde sahen aus wie aus dem Bilderbuch (z. B. 2. Foto rechts). Drei gut gefüllte Körbe sprechen hier für sich!

Allen Pilzfreunden weiterhin ein schönes Pilzjahr!

Herzliche Grüße aus Herrenberg, Martin und Mona«

(3 Fotos © Martin/Mona)





Zwei Riesenboviste von der Weinlese für ein Pilzabendessen mit Gutedel & Spätburgunder Trauben


Foto: Fein säuberlich hat Simon den qualitativ ausgezeichneten Riesenbovist in Scheiben geschnitten. Man ahnt, man sieht: das wird lecker! (Foto © Simon)

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Simon schreibt am 12. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute beim Herbsten (Wein ernten) mit Bekannten bei Ehrenkirchen im Markgräflerland habe ich Riesenboviste gefunden. Einige waren bereits sehr weich, die zwei kleineren aber fest und innen noch weiss. Die habe ich natürlich mitgenommen.

Es gibt dann heute Abend Gutedel und Spätburgunder Trauben zu Riesenbovist-Schnitzeln.

Viele Grüße aus den Reben, Simon«


Auch Fritz freut sich am Bodensee über üppige Funde im Wald und auf der Wiese


Fritz schreibt am 12. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Saison ist im vollen Gange. Steinpilze, Goldröhrlinge und Wiesenchampignons in großen Mengen. Dazu Flockis, Parasole und Birkenpilze. Bei meiner Pirsch heute Morgen habe ich sehr gut gefunden (Foto rechts).

Mit freundlichen Grüßen, Fritz  aus dem Bodenseekreis«

(Foto © Fritz)

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»Wer glaubt denn sowas?« Renate schwärmt von ihren unverhofften herrlichen Pilzfunden im Schönbuch


Foto: Ein Prachtsteinpilz - nur einer unter vielen. Es waren vor allem die jungen, ganz knackigen, die sich noch im Moos versteckten und Renates Herz höher schlagen ließen. (6 Fotos © Renate)

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Renate schreibt am 11. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

von meiner heutigen, sehr erfolgreichen Pirsch auf Pilze - ich war im Schönbuch unterwegs - schicke ich Dir wieder einige Fotos. Für mich faszinierend war, in einem Fichtenwaldstück eine Artenvielfalt vorgefunden zu haben, die ich in diesem sehr ausgetrockneten Wald nie und nimmer erwartet hätte.

Vor drei Tagen bin ich auch dort gewesen - da gab es nicht einen einzigen Pilz. Und heute? Ich glaubte, zeitweise zu halluzinieren.... Es gab so viele junge und knackige Fichtensteinpilze. Teilweise waren sie noch unter dem Moos versteckt und öfters auch gruppenweise beieinander. Ich kann mein Entzücken gar nicht beschreiben!

Ich habe dort auch noch das Kuhmaul gefunden, das ich jahrelang nicht mehr gesehen habe. Und auch die Habichtspilze ließen sich wieder blicken. Es gibt sie in diesem Wald nur an einer bestimmten Stelle, aber das erfreulicherweise reichlich.

Einige wunderschöne Parasole konnte ich auch ernten, dazu einen Maronenröhrling und natürlich etliche Schusterpilze (Flockenstielige Hexen), die sich ebenfalls zu schön anzuschauenden Gruppen zusammengegefunden hatten.

Zum Schluss bin ich dann mit bereits gut gefülltem Körbchen noch zu meinem Rotkappenplatz gewandert. Das ist ein mittelgroßes Waldstück mit Buchen und Eichen. Auch dort war es knochentrocken, und trotzdem: sechs wunderschöne junge Rotkappen konnte ich mitnehmen. Wer glaubt denn sowas?

Also heute war ich ein richtiger Glückspilz nach vielen, vielen Wochen erfolgloser Suche!

Lieber Heinz-Wilhelm, danke für Deine unermüdliche Arbeit und herzliche
Grüße an Dich und alle Pilzler von einer sehr glücklichen Renate«

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Foto: Die Farben der Pilze und des Waldes prägen sich uns ein: Wir sehen eine Eichenrotkappe, deren orange leuchtender Hut mit dem Aschgrau der verwelkten Vorjahresblätter eine ganz konkrete Farbkombination bildet. Sie bleibt uns Pilzfreunden für ein typisches Spätsommer- und Herbstbild im Gedächtnis.

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Foto: Habichtspilze sind immer wieder eine Wucht. Weil ihr Speiseklassiker, Hirschling sauer, einfach ein Hit ist. Aber die Pilze müssen für den Verzehr jung sein.

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Die ganze Familie hatte beim Sammeln der Steinpilze und Rotkappen ihre Freude im Mainhardter Wald


Foto: Ablesbar am Bild mit vielen, vielen Steinpilzen ist die Freude, die Matzes Familie beim gemeinsamen Sammeln im Mainhardter Wald gehabt hat. So soll es sein! (Foto © Matze)

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Matze schreibt am 11. September 2020:

»Hallo Pilzfreunde,

endlich wachsen auch im Mainhardter Wald (Landkreis Schwäbisch Hall und Heilbronn) die Steinpilze. Es ist herrlich, wie majestätisch die madenfreien Exemplare im Wald stehen!

Unsere Familie hatte heute sehr viel Spaß im Wald und wir fanden sogar sehr viele Rotkappen.

Gruß aus Mainhardt und danke für die tolle Seite, Matze«


Landkreis Calw: Im Dickicht ganz allein mit vielen Steinpilzen einen Freudentag erlebt


Foto: Verborgen in einem Dickicht nahe der Gemeinde Schömberg konnte Frank in aller Ruhe seine Steinpilze einsammeln. Es waren viele. Auch freute er sich über die orangebraunen Farben der Sandröhrlinge, die tatsächlich schöne Pilze sind. Ein Freudentag für ihn! (Foto © Frank)

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Frank schreibt am 11. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

am heutigen Freitag war ich um die Ortschschaft Siedichfür hinter Schömberg (Landkreis Calw) im Dickicht zugange. Es gab für mich einen wunderbaren Steinpilz nach dem anderen!

Hinzu kamen noch einige wenige Flockenstielige Hexenröhlinge, Maronenröhrlinge und Sandkappen (Sandröhrlinge) mit herrlichen orangebräunlichen Kappen.

Die madenfreien Steinpilze wuchsen in allen Altersklassen vor allem im Randbereich alter tiefer, moosig-feuchter Spurrillen.

So eine Freude!

Liebe Grüße Frank«


Pilz-Touring in der Schweiz und im Ländle - inklusive Verarbeitung der Funde


Foto: Diese Steinpilze sowie ein Nachmittagsfund kamen Gunter gerade recht. Es gab sie teils in einem PIlzragout in Sahnesauce zum Mittag, ein Teil wurde eingelegt (süß-sauer und in Öl), der Rest wurde am Abend in Form von Schnitzel natur (gebratene Steinpilzhüte) zu Karottengemüse und Ciabatta verzehrt. Tolle Selbstversorgung aus dem Wald! (3 Fotos © Gunter)

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Gunter schreibt am 11. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilheln,

in der Schweiz haben die Pilze vom 1. bis zum 10. jeden Monat Schonzeit, deshalb blieben einige Steinpilze und Rotkappen stehen.

Angeregt durch die Berichte auf deiner Seite, haben wir die Rückreise vorgezogen, um an  unseren Plätzen im Schwarzwald vorbeizuschauen. Übernachtung im Wohnmobil am Wanderparkplatz bei Villingen-Schwenningen. Nach einem schönen Sonnenaufgang bei einer Tasse Kaffee ging es los.

Das Ergebnis der zweistündigen Suche kann sich sehen lassen: einwandfreie Steinpilze, Schusterpilze und Maronen. Die Rotfußröhrlinge blieben hingegen stehen. Nach dem Mittagessen, Pilzragout in Sahnesauce, ging es in einem anderen Waldstück zur zweiten Runde, wieder mit passablem Erfolg.


Foto: Ein Teil der PIlze wurde eingelegt, und zwar in Öl (linkes Glas) und süß-sauer (rechts). Ein schöner Vorrat für die Touren mit dem Wohnmobil.


Verarbeitet wurden die Pilze an Ort und Stelle, die Reste wurden in den Wald zurückverfrachtet. Einmal süß-sauer eingemacht, im anderen Glas liegen sie in Öl (siehe Bild 3).

Abends gab es dann noch Schnitzel natur aus Steinpilzhüten mit Karottengemüse und Ciabatta. Das Gemüse musste im Gefrierfach den Steinpilzen weichen.

Heute werden wir noch ein Waldstück bei Unterkirnach besuchen und über Altensteig zurück nach Tübingen fahren. Im Schönbuch warten ebenfalls tolle Fundstellen.

Wir wünschen Dir und allen Pilzfreunden einen schönen Herbst!

Sibylle und Gunter«

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Foto: Das Abendessen. Kräftige gebratene Steinpilzhüte, vermutlich mit Crème fraîche, Karottengemüse und Ciabatta machten einen kulinarischen Tag im Zeichen der Steinpilze perfekt. 

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Kronau: Die Fichtensteinpilze werden mehr, die Wiesenchampignons noch viel mehr


Foto: Die Fichtensteinpilze setzen sich in den Kronauer Wäldern jetzt mehr und mehr durch. Lange hatte sie die Dürre gehindert. (5 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 10. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zusammen mit Yoga und Andreas waren wir zur Champignonnachlese auf den hiesigen Wiesen. Es hat sich erneut richtig gelohnt. Ich für mich behielt nur wenig, den Großteil bekam Andreas.

In meinen Stammwäldern tut sich jetzt auch was. Sehr schöne Fichtensteinpilze, einen Flocki, zwei Täublinge, zwei Perlpilze und einen Kaiserchampignon konnte ich finden.

Viele Grüße Michael«


Foto: Champignonparade auf dem Handtuch. Rechts der Große ist der von Michael genannte »Kaiserchampignon«, ein Riesenchampignon, lateinisch Agaricus augustus, wegen seiner Größe und Erhabenheit benannt nach Kaiser Augustus.

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Foto: Der Riesenchampignon, frei nach Michael »Kaiserchampignon«


2 Fotos: Zwei sehr schöne Steinpilze, die in Michaels Korb landeten. Es naht der Tag, an dem er Kollegen und Freunde wieder zum herbstlichen Pilzessen mit selbst gemachten Fruchtweinen einlädt...

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Im Wattenmeer hat sich Rainer die Kondition für seine Steinpilzgänge auf der Ostalb geholt


Foto: Makellose Steinpilze hat Rainer gefunden, die er uns hier wunderbar geputzt präsentiert. Kondition für seine Pilzgänge im Landkreis Ostalb hat er sich bei Wattwanderungen an der Nordsee geholt. (2 Fotos © Rainer)

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Rainer schreibt am 9. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

manche Dinge haben doch starke Gemeinsamkeiten, auch wenn sie auf ganz unterschiedlichem Terrain stattfinden.

Bei stundenlangen Wattwanderungen im Urlaub, der gerade zu Ende ging, habe ich den einen oder anderen Bernstein gefunden.

Eine Art Pendant hier im Ostalbkreis ist es, wenn ich gleich bei meiner ersten Pilzwanderung  wunderschöne Steinpilze finde. .

Die Gerüche und die Landschaften sind zwei Welten, doch das Glücksgefühl am Ende ist durchaus vergleichbar.

Da dies meine erste Post an Deine Website ist, hoffe ich, dass ich die Regeln eingehalten habe.

Sonnige Grüße aus Fellbach, Rainer«

Lieber Rainer,

Du hast alle Regeln eingehalten - und mit den zwei Fotos sogar noch übertroffen. Weiterhin so tolle Funde!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Foto: Auch schön hergerichtet im Korb machen die Steinpilze eine gute Figur. Den langen Lulatsch in der Mitte könnte man doch glatt für eine Apothekenflasche halten, mit viel Gesundheit drin.

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