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Karl-Heinz war mehr als zufrieden mit seinem Fund in der Eifel

Karl-Heinz schreibt am 20. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern bei plus 2 Grad nochmal in meinem Lieblingswald bei Kall/Eifel im Landkreis Euskirchen.

Eine gute Portion Semmelstoppelpilze, fünf schöne Pfifferlinge und ein Steinpilz waren das Ergebnis meiner zweistündigen Suche.

Grüße aus der Eifel, Karl Heinz«


Hückelhoven: Drei Röhrlinge für Rolf, darunter auch ein Steinpilz


Rolf schreibt am 10. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute einen kleinen Waldspaziergang ganz in der Nähe gemacht. Obwohl sich nicht mehr viele Pilze tummeln, sind noch drei Röhrlinge auf dem Tisch gelandet: ein Steinpilz (Foto rechts), ein Flockenstieliger Hexenröhrling und ein Pappelraufuß. Ich hätte ohne deine Hilfe nicht mal gewusst, dass es den Pappelrauhfuß überhaupt gibt. In den Bestimmungsbüchern, von denen ich einige besitze, wird er erst gar nicht aufgeführt.

Herzliche Grüße aus Hückelhoven, Rolf«

(Foto © Rolf)

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Der Nächste, bitte! Da wurde das Projekt Steinpilzbutter abgeblasen


Michael schreibt am 9. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern den vermeintlich letzten Steinpilz gefunden zu haben, sorgte nochmals für Motivation, zumal die Nächte im Sauerland weiterhin frostfrei sind.

Nachdem wir heute Vormittag unser vielversprechendstes Gebiet bei Lennestadt durchkämmt haben und nichts zu erblicken war, tauchte plötzlich dieser Steinpilz (Foto rechts) direkt am Wegesrand auf. Und welch ein Exemplar: super fest und ziemlich schwer. 

So wurde zusammen mit dem gestrigen langen Lulatsch statt der geplanten Steinpilzbutter ein Steinpilzravioli mit Steinplilzen, Schalotten, Ricotta sowie angerösteten Walnüssen und Parmesan mit Salbei-Nuss-Butter gezaubert.

Liebe Grüße von Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Lennestadt: Vielleicht war's der Letzte 2017...


Michael schreibt am 9. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vielleicht ein etwas zu schriller Hintergrund.

Aber eventuell war das am 8. November ja unser letzter Steinpilz in diesem wunderbaren Pilzjahr 2017. Und morgen wird daraus eine leckere Steinpilzbutter gezaubert! 

Herzliche Grüße von Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Dorit gibt interessierten Pilzsammlern die genaue Lage ihrer Steinpilz-Stelle bei Sundern im Hochsauerland-Kreis preis


Foto: Das ist die von Dorit beschriebene Schonung. Ganz in der Nähe, deren Zugang Dorit präzise beschreibt, wachsen Steinpilze, Maronen und andere Röhrlinge. Kleiner Tipp am Rande: Die Schonung selbst scheint auch einer Augenscheinnahme wert zu sein.

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Dorit schreibt am 30. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute möchte ich eine Nachricht für den Pilzticker NRW schreiben.

In den vier Jahren, in denen ich im Sauerland nach leckeren Röhrlingen suchte, war ich regelmäßig in einem kleinen Waldgebiet, das Steinpilze, Maronen, Birkenpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge bietet.

Da ich dort nicht mehr suche, möchte ich interessierten NRW-lern verraten, wie man dort hinkommt:

In dem kleinen Ort Sundern am Sorpesee fährt man in die Straße »Zu den Tennisplätzen«. Die Straße geht in einen Feldweg über und führt in den Wald auf einen Berg mit dem Namen »Auf dem Höchsten«. Nach kurzer Zeit geht der Feldweg in einen Trampelpfad über und man steht vor einer kleinen Fichtenschonung, an deren Rand auch ein paar Birken stehen.

Oberhalb der Schonung verläuft ein breiterer Waldweg. Folgt man diesem nach links, gelangt man in Hochwald (überwiegend Fichten), der Seinpilze und Maronen bietet.

Ich wünsche viel Erfolg beim Suchen!

Herzliche Grüße aus Kiel, Dorit«


Foto: Dies sind wohl Steinpilze, die Dorit in dem ausgewiesenen Hochwald gefunden hat. Da lohnt sich doch glatt eine Inspektion! (2 Fotos © Dorit)

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Kirchhundem: Ein toller Pfifferlingsfund, so spät im Oktober


Michael schreibt am 29. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am frühen Vormittag bin ich meine Lieblingsrunde in Kirchhundem abgeschritten. Da meine Frau Anja und ich bei unseren Wanderungen im Sauerland mit unserer Hündin Ella in den letzten zwei Wochen nur hier und da mal ein paar Steinpilze oder Maronenröhrlinge gefunden haben, war die Hoffnung auf einen guten Pfifferlingsfund nicht unbedingt groß.

Umso begeisterter war ich, kurz vor dem November nochmals eine recht ordentliche Ausbeute an Pfifferlingen gemacht zu haben (Foto). Ein besonders schöner Moment war die Entdeckung eines  Riesenpfifferlings (ganz rechts).

Da auch in den nächsten Tagen noch kein Nachtfrost zu erwarten ist, bin ich positiv gestimmt und bleibe bei unseren Wanderungen wachsam.

Ganz herzliche Grüße von Michael, Anja und Ella«

(Foto © Michael)

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In der Voreifel haben die Steinpilze große Gucklöcher und bestehen aus mehr Luft als aus Fleisch


Foto: Arg zerfleddert sieht er aus, der arme Steinpilz mit dem großen Guckloch, der aus mehr Luft als aus Fleisch besteht. Das ist ja schon Leichenschändung, ihr hungrigen Waldtiere! (Foto © Martin)

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Martin schreibt am 20. Oktober 2017:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

gestern war ich nochmal auf Pilzsuche.

Bei dem schönen Wetter zog es sehr viele Pilzsammler in der Voreifel in den Wald. Ich habe noch nie mit so vielen anderen Sammlern an einem Tag gesprochen.

Das Pilzwachstum hält sich allerdings in Grenzen. Die Maronen hatten starke Trockenschäden, die Steinpilze waren zu 80 Prozent verwurmt. Bei Berührung sind sie teilweise schon umgefallen. Trotzdem war mein Korb nach vier Stunden sehr gut gefüllt.

Nun bin ich gespannt, ob der angekündigte Regen kommt und ob er nochmals für einen Pilzschub sorgen kann. Falls nicht, werden wir unsere Vorräte in den nächsten Monaten aufbrauchen.

Liebe Grüße Martin«


Mit einem stattlichen Steinpilz geht Rolfs »Superpilzjahr« zu Ende


Rolf schreibt am 15. Oktober 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

gestern war ich wohl das letzte Mal in diesem Jahr in den Pilzen. Dafür war ich nochmals im Birgelener Wald. Gefunden habe ich noch frische Birkenpilze, einige schon etwas ältere Maronen, Goldröhrlinge und einen stattlichen Steinpilz (Foto rechts).

Das Wetter war einfach herrlich, aber man merkt schon, dass der Waldboden nicht mehr ganz so feucht ist. Es war ein Superpilzjahr und ich war oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Die zwei fehlenden Beiträge von mir erscheinen sicher noch. Auch wenn ich nicht mehr in den Wald gehe, werde ich weiterhin deinen großartigen Ticker verfolgen.

Schöne Grüße aus Hückelhoven, Rolf«

(Foto © Rolf)

Lieber Rolf,

danke für Deine freundlichen Worte! Alles, was zwischenzeitlich an Pilzmeldungen eingegangen ist, wird - in chronologischer Reihenfolge - noch online gestellt. Ich habe sehr, sehr viele Pilznachrichten und Anfragen aller Art erhalten, die ich momentan beantworte. Solch eine Flut von Posteingängen - auch jetzt noch - habe ich bisher noch nicht gehabt. Deshalb: Bitte etwas Geduld.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Günstige Wetterprognose für Paderborn: Reinhard rechnet mit noch mehr Steinpilzen


Foto: Da hat sich ganz offensichtlich ein Steinpilzmonster in Reinhards Wohngemach geschlichen. Es könnte glatt einen Meter groß sein... (Foto © Reinhard/Privat)

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Reinhard schreibt am 14. Oktober 2017:

»Hallo,

im Gegensatz zum letzten Jahr läuft die Pilzsaison 2017 hervorragend. Zu vielen Maronen, Birkenpilzen, Rotkappen und Flockis haben sich inzwischen auch genügend Steinpilze in sehr guter Qualität gesellt.

Die Wetterprognose für die nächsten Tage ist gut und so wird es auch in den nächsten Wochen eine reiche Pilzernte geben.

Viele Grüße aus den südlichen Kreis Paderborn, Reinhard«





Zwei volle Körbe Steinpilze, Maronen und Flockis aus der Voreifel für Martin


Foto: Die Steinpilze versprechen zurzeit mehr als sie bieten. Viele sind - sogar jung - schon verwurmt. (Foto © Martin)

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Martin schreibt am 13. Oktober 2017:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm. 

hier in der Voreifel ist das Aufkommen an Maronen und Steinpilzen immer noch sehr hoch.

Die Steinpilze haben aber immer noch eine bescheidene Qualität. Teilweise sind sie sogar im Kleinstadium bereits vermadet. Dennoch, ich kann mich nicht beklagen.

Von meinem heutigen Pilzgang, der von 14 bis gegen 17 Uhr dauerte, brachte ich zwei randvolle Körbe Flockis, Steinpilze und Maronen nach Hause. Es gibt momentan sehr viele Hallimasch, die ich aber stehen ließ. Auch die Fliegenpilze sind sehr stark vertreten. Bei meinen Pilzgängen am 11. und 4. Oktober, die ich zusammen mit meiner Freundin machte, sah es ganz ähnlich aus.

So freuen sich meine Arbeitskollegen stets über meine vollen Körbe, denn sie bekommen gerne Pilze von uns ab. Auch der Gefrierschrank kann sich über mangelnde Zulieferung nicht beklagen. Dazu sind unsere Dörrautomaten sehr fleißig.

Ein schönes Wochenende wünscht Martin«





Herscheid: Nur drei Steinpilze, aber Hallimasch zentnerweise


Foto: Zwei Dutzend Maronen, drei Steinpilze, ein halbes Pfund Pfifferlinge und zwei Maiskolben hat Wulf mit nach Hause gebracht. Nun soll das Experiment mit Hallimasch als Pilzpulver folgen. (Foto © Wulf)

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Wulf schreibt am 13. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern hat es mich mal wieder rausgezogen, in meine Wälder bei Herscheid. Das Wetter war gut und ich brauchte eine Auszeit vom Job.

Der Wald verändert sich herbstlich: die Bäume und Sträucher lichten sich deutlich, es fällt viel Laub. Im meinem Revier sind die Semmelstoppelpilze fast gänzlich verschwunden, auch die Täublinge haben inzwischen Seltenheitswert, wie auch die Fliegenpilze.

Für mich total überraschend, habe ich noch über ein halbes Kilo schöner Pfifferlinge gefunden*. Auch Maronen gab es auch noch reichlich, ich habe gut zwei Dutzend mitgenommen. Die Steinpilze scheinen hingegen auf dem Rückzug zu sein. Ich fand nur noch drei, und das in drei Stunden.

Zunehmend sehe ich nun Schopftintlinge, aber die mag ich leider nicht. Außerdem ist mir eine riesige Rotkappe begegnet, die ich aber stehen gelassen habe. Der Anblick war einfach zu schön.

Wenn ich Hallimasch sammeln würde, hätte ich Zentner mitnehmen können. Die Burschen sprießen wirklich überall in enormen Mengen heraus, wie Blumensträuße. Gestern habe ich gelesen, die Köpfe junger Exemplare seien gut zum Trocknen und zur Herstellung von würzigem Pilzpulver geeignet. Ich glaube, morgen ziehe ich noch mal los. Versuch, macht klug. 

Liebe Grüße, Wulf von Haranni Eclo«

*Pfifferlinge haben einen guten Kältewiderstand; in milden Wintern werden passion-pilze-sammeln.com im Januar regelmäßig Funde von Pfifferlingen gemeldet.

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Remscheid: Eine zünftige Mischpilzpfanne zu drei Stückchen anständigem Fleisch


Foto: Bitte Platz nehmen zu dem herrlichen Sonnabend-Abend-Pilzgericht, das die Pilzfreunde Jiskah, Dino und Sören nach ihrem Pilzgang bei Remscheid genossen. (2 Fotos © Jiskah)

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Jiskah schreibt am 9. Oktober 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

am Wochenende war es mal wieder soweit. Zu dritt ging es auf gemeinschaftliche Pilzjagd in den Wäldern um Remscheid. In aller Herrgottsfrühe machten wir uns auf, in ein Waldstück nahe der Wuppertalsperre. Mit einem Liedchen auf den Lippen, aber ohne große Erwartungen zogen wir durch den Forst.

Die letzten Tage war es deutlich kälter geworden und der Regen küsste den mittlerweile mit bunten Blättern bedeckten Waldboden. Im ersten Abschnitt gingen uns einige Maronen, Rotfußröhrlinge und ein großer Steinpilz ins Körbchen. Über Letzteren freute sich allerdings vorher schon eine Schnecke.

Auch diese soll natürlich nicht leben wie ein Hund und deswegen zog es uns ohne Grimm auf das Schalenweichtier weiter auf die andere Seite der Wupper.

Aus der Ferne leuchtete uns dann, unweit einiger Lärchen, etwas Goldgelbes entgegen. Es war der Schein des Goldröhrlings, der uns Dreien ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

In der Folge fanden wir viele weitere Maronen und Rotfußröhrlinge. Die Maronen waren allesamt fest und knackig. Der größte Teil der Rotfußröhrlinge hatte jedoch zahlreiche Maden als Untermieter.

Gewaltig war auch die Anzahl der gesichteten Hallimasche. Sie waren allerdings nicht Ziel unserer Suche und blieben an den Baumstümpfen stehen.

Mit der Ausbeute waren wir rundum zufrieden und so ließen wir uns am Sonnabend eine Mischpilzpfanne mit drei anständigen Stückchen Fleisch schmecken.

Hach, welch ein schöner Tag unter Freunden!

Liebe Grüße von der Pilzfreundin Jiskah, dem Pilzfreund Dino und dem Pilzfreund Sören«


Viele Maronen beim nachgeholten Pilzgang in der Senne

Alexandra schreibt am 4. Oktober 2017:

»Wir haben gestern in der Senne* sehr erfolgreich Maronen gesammelt und noch zum Abendessen verzehrt.

Uns sind bereits vor zwei Tagen etliche Sammler mit vollen Körben entgegen gekommen. Leider hatten wir da keine Körbe und Messer dabei. Das haben wir gestern kurzfristig nachgeholt. Wir waren ca. 90 Minuten unterwegs und haben reichlich sammeln können.

*Die Senne ist eine Landschaft in der Region Ostwestfalen-Lippe mit sandigem Boden und Mischwald. Sie liegt am Westhang des Teutoburger Waldes zwischen dem Oberzentrum Bielefeld im Norden, der Stadt Paderborn im Süden sowie Gütersloh und Detmold im Westen und Osten. Die Ems entspringt in der Senne.«

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Hückelhoven: Beim Anblick der Röhrlinge verschlug es Rolf fast die Sprache


Rolf schreibt am 1. Oktober 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

nach meinem Urlaub im hohen Norden habe ich heute lediglich eine kleine Pilzstelle abgesucht. Ich wollte lediglich ein paar Pilze für das Gulasch finden.

Was ich fand, verschlug mir beinahe die Sprache: Steinpilze, Maronen und Hexenröhrlinge standen da wie eine Eins. Und sie hatten so gut wie keine Maden.

Violette Lacktrichterlinge hätte ich in einer Schubkarre aus dem Wald fahren können.

Alle Pilze habe ich oberhalb Hückelhoven-Schaufenberg gefunden.

Beste Grüße aus Hückelhoven, Rolf«

(Foto © Rolf)

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Lennestadt: Beim 50. Pilzgang des Jahres einen neuen Steinpilzplatz aufgespürt


Michael schreibt am 1. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in den letzten Tagen war in den hiesigen Wäldern, trotz vermeintlicher Hauptsaison, eher wenig los. Zumindest, was unser sicheres "Beuteschema" betrifft.

Heute allerdings haben wir gleich zwei neue Steinpilzplätze entdeckt. Viele großgewachsene, aber leider überständige mussten wir stehen lassen. Nichtsdestotrotz war es heute unser 50. dokumentierter Pilzfund seit Juni. Manchmal waren wir sogar zweimal am Tag unterwegs, um dieser tollen Passion zu frönen.

So war es auch heute: Da haben wir bei unserem Nachmittagsgang viele gute Maronen gefunden.

Herzliche Grüße von Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Steinpilze über Steinpilze, geholt in zwei Gängen aus dem Nettetaler Waldparadies


Foto: Bei ihrem zweiten Pilzgang blieben die Hunde zuhause, dafür kam die Kamera mit. So konnte Jürgen dieses schöne Foto von zwei erstklassigen Steinpilzen machen. (2 Fotos © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 29. September 2017:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute hatten wir ein besonderes Erlebnis. Auf einer Fläche von etwa 40 qm unterhalb zweier auf einer Böschung stehender Eichen standen geschätzte 120 Steinpilze, dicht an dicht gedrängt (Fotoapparat war zu Hause, deshalb kein Foto). Leider war ein Großteil schon überständig, jedoch haben wir in 20 Minuten ca. 50 eingesackt.

Da wir die Hunde dabei hatten und lediglich einen Rucksack, der dann voll war, beschlossen wir, die Hunde zurückzubringen und nochmals in dieses Waldgebiet zu fahren.

Die weitere Suche gestaltete sich zeitaufwendiger, jedoch fanden wir weitere ca. 80 Steinpilze; madig waren, wenn überhaupt, allenfalls die Stiele. Überall sprießen die Pilze nur so: auf einer Weide standen etwa 100 Parasole. Maronen und Hexenröhrlinge sind auch gut dabei.

Der heutige bzw. morgige Regen sollte für einen weiteren Schub sorgen. Mal schauen, ich habe ab heute Urlaub, da passt das dann ganz gut.

Allen anderen weiterhin erfolgreiche Pilzgänge und ein schönes Wochenende

Liebe Grüße Beatrice & Jürgen«


Foto: Fuchsrot leuchtet er im warmen Abendlicht, der wunderbare Steinpilz mit der krisseligen Huthaut. Deshalb musste dieses Foto ebenfalls online gestellt werden.

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Rheine: Nach einer Stunde war der Korb randvoll


Sören schreibt am 29. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

eigentlich wollten wir erst morgen in die Pilze gehen, aber dein aktueller Pilzticker war so vielversprechend, dass es uns schon heute, am 29. September, in den Wald bei Rheine lockte.

Die Ausbeute war unglaublich. Innerhalb einer Stunde war unser Korb randvoll gefüllt. Wir fanden wir viele Parasole , von denen wir nur einen Teil mitnahmen, einige Rotfußröhrlinge, Sandröhrlinge und über 160 Maronen. Die Ernährungslage der nächsten Tage sieht gut aus.

Grüße aus dem nördlichen Münsterland von Pilzfreundin Jiskah & Pilzfreund Sören«

(Foto © Sören)

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Straelen: Zwei Dutzend Steinpilze, angezeigt durch die rot-weißen Waldmännchen


Wulf schreibt am 29. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz Trockenheit und Temperaturen über 20 Grad habe ich mich gestern noch einmal auf den Weg gemacht, in Richtung Straelen und Wolfssee, zur Nachsuche.

Das Ergebnis waren zwei Dutzend kernige, durchweg madenfreie Steinpilze. Diverse Fliegenpilze in unmittelbarer Nachbarschaft machten auf sie aufmerksam. Nach meiner Beobachtung weisen übrigens immer nur einzeln stehende Fliegenpilze auf sie hin.

Meine Begleitung fand außerdem drei Dutzend Maronen, eine Menge frischer Birkenpilze, unzählige, in riesigen Gruppen eng beisammen stehende Goldröhrlinge und zahlreiche Butterpilze. Um die beiden letzten Arten mache ich einen Bogen - dieses Mal sogar im wahrsten Wortsinne, denn sie wuchsen so zahlreich auf dem Waldpfad, auf direktem Weg hätte ich Sie zertreten. Ich vertrage Schmierröhrlinge nicht gut.

Den lange gesuchten Riesenbovist habe ich nicht gefunden, trotz Marsches quer durch ein Brennnesselfeld. Was von dort an mehreren Stellen Weiß hervorleuchtete, waren nur achtlos hingeworfene Plastiktüten. Ich frage mich immer wieder, was für Menschen das sind, die ein Naturidyll als Müllhalde benutzen.

Liebe Grüße Wulf von Haranni Eclo«

(Foto © Wulf)

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Schwelm: Marlas erste Lehrpilze sind die Birkenpilze, belauscht von Hasenohren


Foto: Da haben Christopher und Marla aber einen ganz schönen Fund an Birkenpilzen und einigen Maronenröhrlingen gemacht. Marla, die von ihrem Papa gerade mit dem Pilzesammeln vertraut gemacht wird, ist auch auf dem Foto; jedenfalls die von ihr gezeigten »Hasenohren« ganz rechts im Bild. (Foto © Christopher)

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Christopher schreibt am 27. September 2017:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

viele Grüße aus Schwelm und dem Eneppe-Ruhr-Kreis! Mit meiner achtjährigen Tochter Marla war ich heute, nach der Schule, in den uns bekannten lokalen Birkenhainen unterwegs, um Birkenpilze zu sammeln.

Da ich gerade dabei bin, Marla ins Pilzesammeln einzuführen, habe ich mich für diesen Pilz entschieden, da er als Symbiosepilz der Birke und seinem auffällig gemusterten Stiel als Röhrenpilz sehr einfach zu bestimmen ist und (gefährliche) Verwechselungen so gut wie ausgeschlossen sind.

Die Pilze standen unerreichbar hinterm Zaun

Nach Tagen ergiebigen Regens und nun wiederkehrenden Altweiber-Herbsttagen mit höheren Temperaturen, haben wir fast unter jeder (jüngeren) Birke schöne Exemplare gefunden. Nach einem nassen Sommer scheint es zumindest ein tolles Pilzjahr zu werden. So konnten wir auch einige Maronenröhrlinge finden.

Auch haben wir festgestellt, dass Pilze Sammeln als Türöffner dienen kann: An einen Birkenhain in Gevelsberg grenzte ein abgezäunter Hundetrainigsplatz. Nachdem wir zunächst außerhalb suchten, wurden wir vom Hundeplatz interessiert beobachtet.

Bald entdeckten wir einige schöne Exemplare jenseits des Zaunes, die jedoch außerhalb unserer Reichweite lagen. Nach einigem Suchen im Unterholz der Birken, das vom Inneren der umzäunten Wiese mit steigendem Interesse beäugt wurde, sprachen uns schließlich interessierte Hundefreunde an, was wir denn da eigentlich tun würden.

Hundefreunde laden Pilzfreunde ein

Nach einer kurzen Erklärung wurden wir eingeladen, auf das Gelände zu kommen und konnten den interessierten Zuhörern über unser Tun berichten sowie einige weitere Exemplare im Beisein der Zuschauer sammeln. Ausführlich wurden die bis dahin gefundenen Birkenpilze begutachtet, ihre Eigenheit als Symbiosepilze, ihr Vorkommen und ihre Eignung als Speisepilze besprochen.

Auffällig bei diesem Sammeltag war erneut, dass Birkenpilze ein grasiges, lichtes Habitat zu bevorzugen scheinen. Uns bekannte Birkenhaine innerhalb eines Mischwaldes lieferten keine Pilze, wo hingegen Birken in offenem und mit Gras bewachsenem Gelände ein sicherer Garant für Sucherfolg waren.

Mit ca. drei Kilo Birken- und Maronenröhrlingen wurden wir schließlich freudig von Marlas Oma empfangen, die die Pilze dann auch sofort zubereitete und Oma, Opa, Marla und Papa eine schmackhafte Pilzpfanne mit Nudeln zubereitete. (Siehe Foto, man beachte Marlas »Hasenohren« rechts im Bild ;-) ).

Grüße von Marla und Chris aus dem wunderschönen Ruhrgebiet!«

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