Pilz-Ticker-Bayern



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns



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Kein Pilz veredelt gehobene

Gerichte besser als

Getrocknete Spitzmorcheln.

Man kauft sie biozertifiziert beim

Familienunternehmen

Trockenpilzversand

Pilze Wohlrab



Achtung Pilzfreunde: Weiter unten findet Ihr etliche neue Einträge



Wertingen: Immer noch Reizker und die ersten Winterrüblinge für Herbert


Herbert schreibt am 18. November 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

ich war heute nochmal in einem Mischwald bei Donauwörth, um zu schauen, was Mutter Natur so macht.

Nun, sie bot mir Samtfußrüblinge an, die ersten, die ich dieses Jahr ergattern konnte (Foto rechts). Zu meiner Freude waren auch noch einige brauchbare Edelreizker (zweites Foto) zu finden.

Der einzige Täubling gehörte allerdings einer scharfen, ungenießbaren Sorte an. Immerhin rundeten einige Birkenporlinge diesen Waldausflug noch ab.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«

(2 Fotos © Herbert)

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Walter sagt sorry: »Da ist etwas schief gelaufen!«

Walter antwortet Maria und Stefan (Pilzticker Hessen) am 9. November 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

manchmal können falsch gewählte Worte die eigentliche Absicht, nämlich »Nachdenklichkeit« zu erzeugen, ganz schön daneben gehen!

Ich möchte mich ausdrücklich distanzieren und entschuldigen für die in meiner Kritik im Pilzticker Hessen gewählten Worte »kommerzialisiert« und »Schreibe« (mein Beitrag vom 1. November 2017). Da ist etwas gründlich schief gelaufen!

Bevor ein kleinerer Shitstorm ausbricht, möchte ich sowohl Stefan als auch Maria und weiteren Pilzfreunden versichern, dass auch ich mich um möglichst ergiebige Pilzausbeute mit angemessenem Zeitaufwand bemühe.

Ich wünsche allen Pilzfreunden ein besinnliches und erfolgreiches zu Ende gehendes Pilzjahr und Dir, lieber Heinz-Wilhelm, weiterhin so viel Liebe und Gespür für den Ticker.

Beste Grüße Walter«

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Sehr lesenswert!

Marias Bilanz zum Pilzjahr 2017: »Gönnen wir uns gegenseitig unsere Erfolge!«

Maria schreibt am 8. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun ist es Zeit für eine Bilanz für das Pilzjahr 2017. Denn die »klassische« Schwammerlzeit ist bei uns im Großraum München und im Landkreis Starnberg seit Ende Oktober vorbei.

Meine letzten beiden Steinpilze, zwei Prachtburschen, fand ich bereits vor drei Wochen. Ich hatte sie ja zum Aussporen stehen gelassen, aber kurz darauf hat sie ein Frevler »zerbatzt«, wie wir Bayern sagen, also zertreten. Bei so etwas packt mich die Wut.

Nach diesem Anblick hat mein Hund Leo (Foto rechts, Archivbild vom 4.11.2014) von sich aus die Schnüffelarbeit einfach eingestellt. Instinkt?

Danach gab es immer wieder vereinzelte Maronen und Hexen und vor zwei Wochen in einem Wald, wo ich Daxn (bayr.: Fichten- oder Tannenzweige) zum Einwickeln meiner Hochstammrose geholt habe, als überraschende Dreingabe die letzten beiden wunderschönen Flockis, einen Parasol und mehrere Paukenschlegel und nochmal eine Portion Maronen. Ich hatte nicht mal mehr mein Sackerl dabei und musste die Hundetüten nehmen.

»Es war ein sehr gutes Schwammerljahr«

Letzte Woche hatten wir bereits den ersten Nachtfrost, der einem Nest von wunderschönen Parasolen, auf das ich zufällig noch unter einer alten Buche am Waldrand stieß, das Lebenslicht ausgeblasen hat.

Ich finde, es war ein sehr gutes und einträgliches Schwammerljahr. Die Artenvielfalt war in meinen Gebieten zwar sehr eingeschränkt, aber dafür war das, was ich gesammelt habe, von hervorragender Qualität. Es gab kaum Madenbefall. Die meisten »Schäden« haben Schnecken und Nager verursacht, aber damit konnte man gut leben.

Sagen wir also mal wieder »danke« zu unseren Wäldern und schwelgen im Winter, beim  Genuss der Vorräte, in schönen Erinnerungen.

Die täglichen schönen und interessanten Berichte auf Deiner Seite werden allerdings schon ein bisschen fehlen.

Und damit bin ich bei dem, was ich noch loswerden will: Stefan und Walter aus Hessen.





Maria springt Stefan vom Pilzticker Hessen bei

Ich verstehe Walters Kritik (Tageseintrag vom 1. November 2017) nicht. Die »Jagd« auf unsere Schwammerl ist doch ein wunderschönes Hobby, um nicht zu sagen eine Leidenschaft – unblutig und gesund ob der vielen Bewegung an der frischen Luft.

Ich finde, es sollte jedem, der sich für Pilze begeistert, selbst überlassen bleiben, wie er dieses Hobby ausübt – so lange er sich an die Regeln hält und in der Natur nichts kaputt macht und nichts hinterlässt, was dort nicht hingehört. Und von diesem Verhalten gehe ich bei allen Pilztickerern aus.

Wenn viel zu finden ist, dann gibt’s eben fette Beute. Und in mageren Jahren, die sicher auch wieder kommen werden, gucken wir halt traurig in die Röhre. So ist eben die Natur.

Stefans Statistik »Wasser auf die Mühlen unserer Gegner«?

Nun, ich stelle immer wieder fest, dass der größte Gegner eines Schwammerlsuchers der andere Schwammerlsucher ist. Dazu könnte ich Stories erzählen, die von lächerlich und grotesk bis hin zu unangenehm, gemein und einfach unakzeptabel reichen.


Foto: Marias Leo hat Platz gemacht, als würde er eine Pause benötigen. In Wirklichkeit wollte er Frauchen die zwei schönen Steinpilze anzeigen, die er am 23. August 2016 aufgespürt hatte. (2 Archivfotos © Maria)


Naturschutz und Sammelbegrenzung? Interessiert es den Harvester oder besser denjenigen, der ihn schickt, was er niederwalzt?

Und interessiert es die Behörden, wie viele Beuteräuber (gemeint sind organisierte professionelle Pilzsuchtrupps) durch unsere Wälder trampeln und was sie dort zurücklassen? Bei uns jedenfalls nicht.

Also: Nehmen wir Schwammerlsucher guten Gewissens und dankbar mit, was die Wälder uns bieten, mal viel, mal wenig. Und schützen wir die Natur und unsere potenzielle Beute, indem wir uns an die Regeln halten und sauber und achtsam ernten – egal, ob viel oder wenig.

Großes Lob für Stefans Steinpilzklößchen

Und gönnen wir uns gegenseitig unsere Erfolge – auch wenn´s manchmal ein bisserl »nagt«. Schließlich soll ein Hobby doch positive Auswirkungen auf Körper und Seele haben, oder?

Stefans Rezept für die Steinpilzklößchen ist übrigens super. Sie waren bei mir zweimal ein Gedicht, einmal mit Hirschsuppe und einmal mit Hirschgulasch.

Ich werde mir erlauben, es weiterzugeben – selbstverständlich mit dem Hinweis auf die Quelle.

Zum Schluss noch alles Gute für Jürgen aus Hessen und Michael aus Baden-Württemberg.

Ich habe selbst eine ähnlich leidvolle Erfahrung gemacht wie Michael, als ich die Schwammerlsaison 2010 wegen einer Tibiakopffraktur, die mir ein ungezogener Hund verpasst hatte, im Rollstuhl und mit Rollator verbringen musste. Grausam!

Ich hoffe, die beiden können nächstes Jahr wieder voll mitmischen.

Liebe Grüße Maria«

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Bei Ingrid vom Tegernsee wachsen jetzt echte Steinpilze im Wohnzimmer


Ingrid schreibt am 4. November 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war heute das letzte Mal im Wald. Leider wächst bei uns an Pilzen gar nichts mehr, was nachvollziehbar ist, denn wir hatten bei uns am Tegernsee nachts bereits minus drei Grad. 

Ersatzweise seht Ihr auf dem Foto (rechts) meine neue Deko im Wohnzimmer, die ich von meinen Eltern geschenkt bekam.

Allen Pilzfreunden wünsche ich eine schöne Winterzeit. Hoffentlich haben wir nächstes Jahr wieder so eine schöne Pilzsaison.

Einen lieben Gruß vom Tegernsee (Obb.), Ingrid«

(Foto © Ingrid)

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Immerhin acht Steinpilze für Armin, aber die beste Zeit ist vorbei


Armin schreibt am 21. Oktober 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute Vormittag war ich wieder beim Schwammerl suchen und habe nochmals einige Steinpilze gefunden, genau gesagt acht Stück. Fundort war ein Buchen-Eichen-Wald bei Triftern in Niederbayern. Aber die beste Zeit ist jetzt vorbei.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(Foto © Armin)

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Der spendable Spessart füllte Michaels Pilzdepots für den Winter gut auf

Michael schreibt am 18. Oktober 2017:

»Hallo,

gestern war ich im Spessart und muss leider feststellen, dass auch hier das fantastische Pilzjahr langsam zu Ende geht.

Ich fand zwar noch ein paar schöne Maronen und eine tolle Krause Glucke, Pfifferlinge, Fichtenreizker, Kuhröhrlinge, Schusterpilz und Hohlfußröhrlinge. Dennoch neigt es sich.

Ok, letztes Jahr wäre solch ein Sammelergebnis sicher super gewesen, aber dieses Jahr ist man halt verwöhnt.

Meine Depots sind so voll wie noch nie (Trockenpilze, eingefrorene Pilze und Pilzpulver). In diesem Winter wird es mir gut gehen.

Liebe Grüße Michael«

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Herbert ist Dauergast in den Schwäbischen und Oberpfälzer Wäldern


Collage: Umtriebig ist er dieser Tage, der Herbert. Und wer viel unterwegs ist, der findet auch viel. Wir sehen einen Fichtenreizker und darunter einen Edelreizker (beide links) sowie einen Steinpilz und darunter einen Semmelstoppelpilz. (Collage/4 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 17. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch ich war am Wochenende wieder in den Pilzen.

Allgemein fand ich viele Röhrenpilze, die allerdings nicht mehr taufrisch waren. Überall standen die Fichtenreizker, die jedoch, wie ich schon befürchtet hatte, sehr vermadet waren. Bei den Edelreizkern sah es hingegen besser aus.

Hier mein Überblick zu meinen Pilzgängen der letzten Tage:

  • 13. Oktober, Westliche Wälder (Augsburg): Steinpilze, Maronenröhrlinge, Anischampignons, Herbsttrompeten, Fichtenreizker. Grüne Knollenblätterpilze.
  • 14. Oktober, Neumarkt i. d. Oberpfalz: Steinpilze, Maronenröhrlinge, Semmelstoppelpilze, Edelreizker.
  • 15. Oktober, Weiden i. d. Oberpfalz: Maronenröhrlinge, Edelreizker, Flockenstielige Hexenröhrlinge.

Mit freundlichen Grüßen, Herbert«

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Einen Pilz, so groß wie ein Riesenkürbis, hat Emily noch nicht gesehen


Wolfgang schreibt am 16. Oktober 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

ich fuhr heute bei Königsmoos im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit dem Auto zum Einkaufen. Da gewahrte ich auf einer Wiese einen weißen Fleck. Auf dem Heimweg musste ich anhalten und schauen, was das wohl sein könnte.

Es ist durchaus kein Witz, dass ich zunächst einen toten Storch vermutete, denn nur 200 Meter entfernt befindet sich ein Storchennest. 

Aber dann war die Überraschung perfekt: vor mir lag ein toller Riesenbovist. Daneben befanden sich noch zwei weitere Fruchtkörper, die allerdings schon hinüber waren.

Die Wiese war im Durchmesser von ca. 10-12m deutlich verfärbt. Das Gras war hier viel heller als normal. Ein Kreis so rund wie mit dem Zirkel gezogen. Daran konnte man gut erkennen, in welchem Bereich der Bovist den Boden von Mineralien für sich ausgezehrt hatte.

Ich werde die Stelle mal weiter im Auge behalten. Emily war jedenfalls ganz fasziniert von dem großen Pilz. Morgen gibt's für die ganze Familie Bovistschnitzel.

Liebe Grüße von Wolfgang und Emily«

(2 Fotos © Wolfgang)

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Foto: Der Riesenbovist erwies sich beim Querschnitt als tadellos. Nicht eine Made tut sich's gütlich und keinerlei Gelbfärbung, die ein Hinweis auf beginnende Zersetzung wäre, ist zu sehen.

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Ein schöner Wintervorrat an Maronen für Jessika & Co. aus den Straubinger Wäldern


Jessika schreibt am 16. Oktober 2017:

»Wir waren bei Straubing wieder mal auf Schwammerljagd und wurden mit 2.5 Kilo  wunderbaren Maronen belohnt (Foto rechts). Die werden bereits getrocknet und für den Winter als Vorrat angelegt.

Liebe Grüße aus Straubing, Jessi, Magid und Jamal«

(Foto © Jessika)

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Nürnberger Norden: Mit den Maronen gehts dahin, die Steinpilze wachsen wieder


Foto: Die Steinpilze wachsen wieder und die Maronen noch. Denn Letztere sind zumindest im Nürnberger Norden zum Großteil schon überständig bis matschig. (Foto © Martin)

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Martin schreibt am 15. Oktober 2017:

»Ich fand im Nürnberger Nordern unzählige überalterte, matschige Maronen. Schade, da war ich leider zu spät dran.

Kann es sein, dass die Steinpilze nochmal kommen?

Grüße Martin«

Hallo Martin,

die Steinpilze wachsen momentan in allen Pilztickern, teilweise massenhaft. Der Oktober ist ein klassischer Steinpilz-Monat.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm





Region Passau: Die Schwammerl und die Schnecken wachsen gut


Hermann schreibt am 15. Oktober 2017:

»Servus Schwammler,

ich war heute im Raum Kößlarn bei Passau unterwegs und und kann nur sagen: die Schwammerl wachsen. Allerdings auch die Schnecken, weil sie sich an ihnen satt fressen.

Schöne Grüße Hermann«

(Foto © Hermann)

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Mit zuverlässiger Regelmäßigkeit erntet Armin in seinen Trifterner Steinpilzbeeten


2 Fotos: Schon seit ein paar Wochen findet Armin bei Triftern in Niederbayern regelmäßig seine Steinpilze. (2 Fotos © Armin)

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Armin schreibt am 13. Oktober 2017:

»Hallo,

gestern war ich wieder in meinen Wäldern bei Triftern unterwegs und habe erfreulich viele Steinpilze gefunden.

Gruß Armin«


Altötting: Ninja staunt über das gute Pilzwachstum


Ninja schreibt am 13. Oktober 2017:

»Ich war gestern mal wieder im Kreis Altötting im Wald und habe mich gefreut, dass das milde Wetter noch schöne Pilze sprießen lässt. Es waren Steinpilze, Maronen und sogar noch eine Fette Henne (siehe Korb rechts) dabei.

Liebe Grüße Ninja«

(Foto © Ninja)

Hallo Ninja,

Dass die Pilze gut wachsen, ist im Oktober nicht außergewöhnlich. Vergessen wir nicht, dass er nach dem September der stärkste Pilzmonat im Jahr ist. Problematisch wird es erst, wenn im Oktober verfrühter Schnee und Frost da sind.

Steinpilze verkraften gerade noch 1 Grad minus. Die Wenigen, die das wissen, warten geradezu auf niedrige Plus-Temperaturen im Oktober/November, weil sie genau wissen, dass dann kaum noch einer nach Pilzen schaut - und sie alle Steinpilze für sich alleine haben.

In diesem Sinne: Auf geht's!

Viel Spaß und viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Ein Rötelritterling vom Tegernsee mit der Leuchtkraft eines asiatischen Pilzexoten


Foto: Der Violette Rötelritterling scheint regelrecht zu lumineszieren, also ohne Wärmequelle zu leuchten. Man würde ihn wegen seiner Farbintensität wohl eher in Thailand oder Myanmar denn am Tegernsee vermuten. (Foto © Ingrid)

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Ingrid schreibt am 11. Oktober 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

welch ein Traumpilz ist doch der Violette Rötelritterling!

Nicht zuletzt an ihnen merkt man, dass es so langsam dem Ende entgegen geht. Bei uns am Tegernsee in Oberbayern finde ich nur noch Maronen, Violette Rötelritterlinge und ohne Ende Fichtenreizker. Die aber tonnenweise!

Lieben Gruß vom Tegernsee, Ingrid«


»Unglaubliche Massen« von Herbsttrompeten bei Bayreuth für Markus


Foto: Herbsttrompeten in geradezu »unglaublichen Massen« hat Markus in einem Buchen-Roteichen-Kiefernwald bei Bayreuth gefunden. Nur die Besten hat er gesammelt, mehr als die Hälfte blieb stehen. Dazu gab es einige willkommene Beigaben. (Foto © Markus M.)

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Markus schreibt am 5. Oktober 2017:

»Hallo,

nach meiner ersten Meldung dieses Jahres (Tageseintrag 20. August 2017) war ich am verlängerten Wochenende noch einmal im gleichen Revier unterwegs.

Unglaubliche 2,3 Kilo Herbsttrompeten warteten im ca. 30-40 jährigen Buchen-Roteichen-Kiefernwald. Aufgrund der unglaublichen Masse habe ich nur die besten und schönsten Exemplare gesammelt, höchstens die Hälfte dessen, was wie gesät vor mir stand.

Diese Fundstelle werde ich mir definitiv merken!

Mit den besten Grüßen Markus«


Westliche Wälder: Die Steinpilzstelle war für Nick gesperrt


Foto: Der Korb ist beinahe schon voll und demnächst muss Nick seinen Pilzgang wegen Fülle abbrechen. An seine Steinpilzstelle war er leider nicht gekommen. (2 Fotos © Nick)

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Nick schreibt am 4. Oktober 2017:

»Hallo liebe Pilzfreunde, hallo Heinz-Wilhelm,

heute zog es mich wieder in die Westlichen Wälder Augsburgs.

Ich war diesmal etwas spät dran und erst gegen 11 Uhr in meinem Revier. Leider waren zu diesem Zeitpunkt schon einige Waldarbeiter bei der Arbeitm so dass ich nicht an jenen Ort vordringen konnte, wo ich vor einigen Tagen Steinpilze fand.

So landete nur ein Steinpilz in meinem Korb. Dazu zig Maronen, drei Flockenstielige Hexenpilze, ein Safranschirmling und ein paar Ziegenlippen. Nach gut 90 Minuten musste ich leider aufhören, weil mein Korb voll war.

Ein nettes Bild konnte ich von einer kleinen Marone schießen, die sich ihren Wohnsitz auf einem Tannenzapfen ausgesucht hatte (Foto rechts).

Viele Grüße Nick«


Mühldorf am Inn: Tapferer Kampf im dunklen Unterholz für Steinpilze, Rotkappen und Birkenpilze


Tobias schreibt am 4. Oktober 2017:

»Servus,

auch wenn es gestern Morgen ziemlich ungemütlich und wegen des starken Nebels weitgehend dunkel blieb, habe ich mich wieder für 1 ½ Stunden durchs Unterholz im Landkreis Mühldorf am Inn gekämpft.

Neben schönen Steinpilzen , die allerdings so langsam wieder auf dem Rückzug sind, fand ich schöne Maronen, sehr schöne Birkenschwammerl und Rotkappen (Foto rechts).

Viele Grüße Tobias«

(Foto © Tobias)

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Im strömenden Regen bei Triftern die glänzenden Steinpilze geschnitten


Foto: Im Regen sollte man keine Pilze sammeln. Manchmal geht es aber nicht anders, da muss man eben los nach Feierabend. Auch wenn es aus allen Rohren schüttet. So erging es Armin. Einziger Vorteil dieser Art Lese: mit ihren glänzenden Hüten sieht man die Pilze besser als sonst. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 3. Oktober 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich bei strömendem Regen wieder bei Triftern in Niederbayern unterwegs. Gefunden habe viele Steinpilze und sechs Eichenrotkappen. Desweiteren gibt es viele Maronen und Birkenpilze, die blieben wegen ihrer schmierigen Hüte aber im Wald.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


Großes Pilzerwachen im Herbst im Landkreis Starnberg und im Münchner Westen

Maria schreibt am 3. Oktober 2017:

»Wir haben derzeit im Landkreis Starnberg bzw. im Münchner Westen ideales Pilzwetter mit ergiebigen Regenperioden und immer wieder Sonnenschein.

Die Maronen wachsen wie verrückt, man hat die Qual der Wahl, viele blieben zum Aussporen im Wald. Die Steinpilze legen immer wieder nach – so viele Schübe wie heuer gab es an manchen meiner Stellen noch nie. Wegen der Nässe sind jedoch etliche nicht mehr zu gebrauchen.

Überall leuchten die Fliegenpilze, die ersten Nebelkappen und  die ersten Hallimasche geben sich die Ehre. Auch die Flockis erwachen wieder. Den Parasolen und Schopftintlingen, die ebenfalls unermüdlich nachlegen, bekommt das Wetter leider weniger gut. Leider konnte ich in diesem Jahr noch keinen brauchbaren Schopftintling ergattern.

Lieben Gruß Maria«

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Spuk im Forst von Ebersberg: Jetzt fallen die Steinpilze schon vom Himmel


Foto: Der nächste Schub an Steinpilzen wartete auf Wolfgang in den Wäldern bei Ebersberg. (2 Fotos © Wolfgang)

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Wolfgang schreibt am 2. Oktober 2017:

»Servus zusammen,

gestern war ich bei strömendem Regen mal wieder auf meinen Plätzen im Raum Ebersberg.  Wie erhofft, fand ich auch einige Steinpilze.

Hierzu eine kuriose Geschichte: Während ich gerade kniete, um einen Steinpilz zu putzen, sah ich im rechten Blickwinkel etwas von oben kommend herunterfallen; gleichzeitig gab es einen dumpfen Schlag. Und da lag doch tatsächlich rechts neben mir der auf dem Foto rechts zu sehende Steinpilz.

Ich schaute mich sofort um: ich sah weder ein Eichhörnchen in den Bäumen noch Vögel (ist aber klar, da mir der Blick nach oben durch die Fichten verstellt wurde). Es wird sich somit nicht klären lassen, welches Tier diesen Pilz verloren hat, jedoch hat sich eines bestätigt: Alles Gute kommt von oben.

Ansonsten wird das Waldbild derzeit sehr stark von unzähligen Fliegenpilzen und Weißen und Grünen Knollenblätterpilzen geprägt.

Gruß Wolfgang«


Westliche Wälder: Ein großer Korb voller Pilze für zwei üppige Mahlzeiten


Foto: Ein schöner Korb voll mit schönen Pilzen. Angie und Christian haben sie in den Westlichen Wäldern bei Augsburg gesammelt. (Foto © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 1. Oktober 2017:

»Servus,

in den Westlichen Wäldern bei Augsburg wird weiterhin fleißig gesammelt. Heute gab es Maronen über Maronen, einige Steinpilze und Birkenpilze, die leider meist schon überaltert waren. Die Fichtenreizker und Goldröhrlinge waren dagegen wenig vertreten.

Überall standen hingegen die hübschen roten Männlein mit den weißen Punkten auf ihrer Mütze.

Ohne große Mühe sprangen genug Pilze für zwei üppige Mahlzeiten heraus.

Herzliche Grüße Angie & Christian«


Bei Unterschleißheim: Von den Kräutern gleich in die Pilze


Foto: Die Kräuterwanderung inspirierte Andreas zu einem anschließenden Pilzgang. Die Ausbeute kann sich sehen lassen. (Foto © Andreas)

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Andreas schreibt am 1. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern Nachmittag sind wir noch spontan in den Wald gegangen, nachdem wir uns bei einer geführten Kräuterwanderung Appetit geholt hatten.

Nach einer Stunde war unser Pilzkorb voll und die Ausbeute konnte sich sehen lassen. Neben Steinpilzen und Maronen gab es viele Schirmlinge, Reizker, Anisegerlinge und den Porphyrröhrling*.

Das Schöne: das alles spielte sich gerade mal 10 Minuten fußläufig von unserem Haus ab.

Viele Grüße aus Haimhausen bei Unterschleißheim

Andreas«

* Kriegspilz von muffigem Geschmack: »Wenn nichts mehr zu essen da wäre, könnte man auch diesen Pilz verzehren« (Quelle: www.123pilze)


Die Steinpilze bei Simbach am Inn wachsen einfach so weiter


Armin schreibt am 30. Oktober 2017:

»Servus ,

die Steinpilze wachsen, wie auf dem Foto rechts zu sehen, zur Zeit in meiner Region recht zahlreich und in guter Qualität weiter.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(Foto © Armin)

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Landkreis Starnberg: Zwei Steinpilzgreise verrieten ihre jungen Artgenossen im Gebüsch


Foto: Die zwei Steinpilzopas erfreuen sich guter Bewachung. Im Gegensatz zu ihnen, die  stehen blieben, sicherte sich Maria gerne das Jungvolk hinter diesen beiden im Gebüsch. (Foto © Maria)

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Maria schreibt am 28. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute hat sich mein Vierbeiner Leo mal ein ideales Ruheplätzchen ausgesucht. Die zwei von ihm bewachten Steinpilzgreise werden ihr Leben hoffentlich als Sporenspender aushauchen.

Das Jungvolk, das sich im Gebüsch hinter ihnen zu verstecken versuchte, wurde natürlich entdeckt und gerne mitgenommen.

Außerdem verließen mit uns ein paar Kilo Maronen den Wald. Ich habe sie fast alle bei einer lieben Bekannten abgeliefert, weil die Schlepperei meinen Arbeitsgeist für heute erschöpft hat. »Erstklassig, ohne Maden«, hat sie mir gerade am Telefon vorgeschwärmt.

Lieben Gruß Maria«


Landkreis Starnberg: Ein Zehnerpack Parasole für den Zahnarzt


Foto: Es sind Blaue Träuschlinge, die im Gegensatz zu den Grünspanträuschlingen blau behütet sind und einen kaum wahrnehmbaren Ring haben. Obwohl sie furchterregend aussehen, sind sie essbar, jedoch nur als Beigabe im Mischgericht. (Foto © Maria)

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Maria schreibt am 27. September 2017:

»Hallo, Heinz-Wilhelm,

uns war heute mal nach Abenteuer. Also haben wir ein bisher unbekanntes Waldstück durchstreift und sind seit langem das erste Mal ohne Steinpilz heimgekommen.

Dafür gab es einige Maronen und eine stattliche Ladung Anhängselröhrlinge, die sich an strohtrockenen Stellen wohl besonders wohl fühlen. Mit den zehn prachtvollen Parasole konnte ich meinem Zahnarzt eine Riesenfreude machen. Von den auch hier massenhaft sprießenden Rotfüßchen habe ich nur einige wenige Winzlinge mitgenommen.

Die blauen Burschen auf dem Foto sind mir heute zum ersten Mal begegnet. Es sind Blaue Träuschlinge, die ich einfach schön zum Anschauen fand.

Die Wiesenstäublinge wachsen  bei mir im Rasen, und zwar stets in guten Pilzjahren.

Lieben Gruß Maria«


Foto: Wiesenstäublinge sind gute Speisepilze, solange sie innen noch weiß sind. Ich esse sie gerne roh aus dem Gras - und sie haben mir noch nie etwas getan. (2 Fotos © Maria)


Landkreis Aichach-Friedberg: Maronen ohne Ende und schießende Steinpilze im Reich des Bayerischen Hiasl

2 Fotos: Zwei Pilzgänge, zwei schöne Pilzfunde. Benny konnte sich heute und gestern über schöne Ausbeute beim Gut Mergenthau freuen. Es ist das Land des Matthias Klostermayr alias Bayerischer Hiasl, der als Anführer der »gerechten Räuberbande« Steuergeld stahl, um es der Bevölkerung zurückzugeben. (2 Fotos © Benny)

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Benny schreibt am 27. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

gestern und heute war ich in einem Waldstück bei Gut Mergenthau, die Heimat vom bekannten Bayrischen Hiasl, unterwegs. Maronen wachsen zur Zeit ohne Ende und auch Steinpilze schießen nur so aus dem Boden.

Freundliche Grüße aus dem Landkreis Aichach-Friedberg von Benny«


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