Pilz-Ticker-Bayern



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns



© Fotolia

Kein Pilz veredelt gehobene

Gerichte besser als

Getrocknete Spitzmorcheln.

Man kauft sie biozertifiziert beim

Familienunternehmen

Trockenpilzversand

Pilze Wohlrab



Ständig neue Pilznachrichten, auch weiter unten

Liebe Pilzfreunde,

zurzeit pflege ich in allen Pilztickern die noch nicht veröffentlichten Pilznachrichten ab dem 26. September chronologisch ein. Es lohnt sich also, in den einzelnen Pilztickern weiter nach unten zu blättern.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht Euch Heinz-Wilhelm


Der spendable Spessart füllte Michaels Pilzdepots für den Winter gut auf

Michael schreibt am 18. Oktober 2017:

»Hallo,

gestern war ich im Spessart und muss leider feststellen, dass auch hier das fantastische Pilzjahr langsam zu Ende geht.

Ich fand zwar noch ein paar schöne Maronen und eine tolle Krause Glucke, Pfifferlinge, Fichtenreizker, Kuhröhrlinge, Schusterpilz und Hohlfußröhrlinge. Dennoch neigt es sich.

Ok, letztes Jahr wäre solch ein Sammelergebnis sicher super gewesen, aber dieses Jahr ist man halt verwöhnt.

Meine Depots sind so voll wie noch nie (Trockenpilze, eingefrorene Pilze und Pilzpulver). In diesem Winter wird es mir gut gehen.

Liebe Grüße Michael«

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Herbert ist Dauergast in den Schwäbischen und Oberpfälzer Wäldern


Collage: Umtriebig ist er dieser Tage, der Herbert. Und wer viel unterwegs ist, der findet auch viel. Wir sehen einen Fichtenreizker und darunter einen Edelreizker (beide links) sowie einen Steinpilz und darunter einen Semmelstoppelpilz. (Collage/4 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 17. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch ich war am Wochenende wieder in den Pilzen.

Allgemein fand ich viele Röhrenpilze, die allerdings nicht mehr taufrisch waren. Überall standen die Fichtenreizker, die jedoch, wie ich schon befürchtet hatte, sehr vermadet waren. Bei den Edelreizkern sah es hingegen besser aus.

Hier mein Überblick zu meinen Pilzgängen der letzten Tage:

  • 13. Oktober, Westliche Wälder (Augsburg): Steinpilze, Maronenröhrlinge, Anischampignons, Herbsttrompeten, Fichtenreizker. Grüne Knollenblätterpilze.
  • 14. Oktober, Neumarkt i. d. Oberpfalz: Steinpilze, Maronenröhrlinge, Semmelstoppelpilze, Edelreizker.
  • 15. Oktober, Weiden i. d. Oberpfalz: Maronenröhrlinge, Edelreizker, Flockenstielige Hexenröhrlinge.

Mit freundlichen Grüßen, Herbert«

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Einen Pilz, so groß wie ein Riesenkürbis, hat Emily noch nicht gesehen


Wolfgang schreibt am 16. Oktober 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

ich fuhr heute bei Königsmoos im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit dem Auto zum Einkaufen. Da gewahrte ich auf einer Wiese einen weißen Fleck. Auf dem Heimweg musste ich anhalten und schauen, was das wohl sein könnte.

Es ist durchaus kein Witz, dass ich zunächst einen toten Storch vermutete, denn nur 200 Meter entfernt befindet sich ein Storchennest. 

Aber dann war die Überraschung perfekt: vor mir lag ein toller Riesenbovist. Daneben befanden sich noch zwei weitere Fruchtkörper, die allerdings schon hinüber waren.

Die Wiese war im Durchmesser von ca. 10-12m deutlich verfärbt. Das Gras war hier viel heller als normal. Ein Kreis so rund wie mit dem Zirkel gezogen. Daran konnte man gut erkennen, in welchem Bereich der Bovist den Boden von Mineralien für sich ausgezehrt hatte.

Ich werde die Stelle mal weiter im Auge behalten. Emily war jedenfalls ganz fasziniert von dem großen Pilz. Morgen gibt's für die ganze Familie Bovistschnitzel.

Liebe Grüße von Wolfgang und Emily«

(2 Fotos © Wolfgang)

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Foto: Der Riesenbovist erwies sich beim Querschnitt als tadellos. Nicht eine Made tut sich's gütlich und keinerlei Gelbfärbung, die ein Hinweis auf beginnende Zersetzung wäre, ist zu sehen.





Ein schöner Wintervorrat an Maronen für Jessika & Co. aus den Straubinger Wäldern


Jessika schreibt am 16. Oktober 2017:

»Wir waren bei Straubing wieder mal auf Schwammerljagd und wurden mit 2.5 Kilo  wunderbaren Maronen belohnt (Foto rechts). Die werden bereits getrocknet und für den Winter als Vorrat angelegt.

Liebe Grüße aus Straubing, Jessi, Magid und Jamal«

(Foto © Jessika)

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Nürnberger Norden: Mit den Maronen gehts dahin, die Steinpilze wachsen wieder


Foto: Die Steinpilze wachsen wieder und die Maronen noch. Denn Letztere sind zumindest im Nürnberger Norden zum Großteil schon überständig bis matschig. (Foto © Martin)

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Martin schreibt am 15. Oktober 2017:

»Ich fand im Nürnberger Nordern unzählige überalterte, matschige Maronen. Schade, da war ich leider zu spät dran.

Kann es sein, dass die Steinpilze nochmal kommen?

Grüße Martin«

Hallo Martin,

die Steinpilze wachsen momentan in allen Pilztickern, teilweise massenhaft. Der Oktober ist ein klassischer Steinpilz-Monat.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm





Region Passau: Die Schwammerl und die Schnecken wachsen gut


Hermann schreibt am 15. Oktober 2017:

»Servus Schwammler,

ich war heute im Raum Kößlarn bei Passau unterwegs und und kann nur sagen: die Schwammerl wachsen. Allerdings auch die Schnecken, weil sie sich an ihnen satt fressen.

Schöne Grüße Hermann«

(Foto © Hermann)

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Mit zuverlässiger Regelmäßigkeit erntet Armin in seinen Trifterner Steinpilzbeeten


2 Fotos: Schon seit ein paar Wochen findet Armin bei Triftern in Niederbayern regelmäßig seine Steinpilze. (2 Fotos © Armin)

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Armin schreibt am 13. Oktober 2017:

»Hallo,

gestern war ich wieder in meinen Wäldern bei Triftern unterwegs und habe erfreulich viele Steinpilze gefunden.

Gruß Armin«





Altötting: Ninja staunt über das gute Pilzwachstum


Ninja schreibt am 13. Oktober 2017:

»Ich war gestern mal wieder im Kreis Altötting im Wald und habe mich gefreut, dass das milde Wetter noch schöne Pilze sprießen lässt. Es waren Steinpilze, Maronen und sogar noch eine Fette Henne (siehe Korb rechts) dabei.

Liebe Grüße Ninja«

(Foto © Ninja)

Hallo Ninja,

Dass die Pilze gut wachsen, ist im Oktober nicht außergewöhnlich. Vergessen wir nicht, dass er nach dem September der stärkste Pilzmonat im Jahr ist. Problematisch wird es erst, wenn im Oktober verfrühter Schnee und Frost da sind.

Steinpilze verkraften gerade noch 1 Grad minus. Die Wenigen, die das wissen, warten geradezu auf niedrige Plus-Temperaturen im Oktober/November, weil sie genau wissen, dass dann kaum noch einer nach Pilzen schaut - und sie alle Steinpilze für sich alleine haben.

In diesem Sinne: Auf geht's!

Viel Spaß und viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Ein Rötelritterling vom Tegernsee mit der Leuchtkraft eines asiatischen Pilzexoten


Foto: Der Violette Rötelritterling scheint regelrecht zu lumineszieren, also ohne Wärmequelle zu leuchten. Man würde ihn wegen seiner Farbintensität wohl eher in Thailand oder Myanmar denn am Tegernsee vermuten. (Foto © Ingrid)

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Ingrid schreibt am 11. Oktober 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

welch ein Traumpilz ist doch der Violette Rötelritterling!

Nicht zuletzt an ihnen merkt man, dass es so langsam dem Ende entgegen geht. Bei uns am Tegernsee in Oberbayern finde ich nur noch Maronen, Violette Rötelritterlinge und ohne Ende Fichtenreizker. Die aber tonnenweise!

Lieben Gruß vom Tegernsee, Ingrid«


Im strömenden Regen bei Triftern die glänzenden Steinpilze geschnitten


Foto: Im Regen sollte man keine Pilze sammeln. Manchmal geht es aber nicht anders, da muss man eben los nach Feierabend. Auch wenn es aus allen Rohren schüttet. So erging es Armin. Einziger Vorteil dieser Art Lese: mit ihren glänzenden Hüten sieht man die Pilze besser als sonst. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 3. Oktober 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich bei strömendem Regen wieder bei Triftern in Niederbayern unterwegs. Gefunden habe viele Steinpilze und sechs Eichenrotkappen. Desweiteren gibt es viele Maronen und Birkenpilze, die blieben wegen ihrer schmierigen Hüte aber im Wald.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«





Spuk im Forst von Ebersberg: Jetzt fallen die Steinpilze schon vom Himmel


Foto: Der nächste Schub an Steinpilzen wartete auf Wolfgang in den Wäldern bei Ebersberg. (2 Fotos © Wolfgang)

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Wolfgang schreibt am 2. Oktober 2017:

»Servus zusammen,

gestern war ich bei strömendem Regen mal wieder auf meinen Plätzen im Raum Ebersberg.  Wie erhofft, fand ich auch einige Steinpilze.

Hierzu eine kuriose Geschichte: Während ich gerade kniete, um einen Steinpilz zu putzen, sah ich im rechten Blickwinkel etwas von oben kommend herunterfallen; gleichzeitig gab es einen dumpfen Schlag. Und da lag doch tatsächlich rechts neben mir der auf dem Foto rechts zu sehende Steinpilz.

Ich schaute mich sofort um: ich sah weder ein Eichhörnchen in den Bäumen noch Vögel (ist aber klar, da mir der Blick nach oben durch die Fichten verstellt wurde). Es wird sich somit nicht klären lassen, welches Tier diesen Pilz verloren hat, jedoch hat sich eines bestätigt: Alles Gute kommt von oben.

Ansonsten wird das Waldbild derzeit sehr stark von unzähligen Fliegenpilzen und Weißen und Grünen Knollenblätterpilzen geprägt.

Gruß Wolfgang«





Nürnberg: Bei einem Spaziergang in ein Meer von Steinpilzen gelaufen


Silke schreibt am 26. September 2017:

»Liebe Pilzfreunde,

auch wir waren heute im Wald in Nürnberg, eigentlich nur zum Spazierengehen. Aber da ich seit Kindheit an leidenschaftlich in die Pilze gehe, konnte ich meinen Augen kaum trauen, was da zur Zeit alles so wächst. 

Es ging los mit Rotkappen und Birkenpilzen, denen beinahe ein Meer von Steinpilzen folgte. Leider passte zu unserer großen Freude unsere Ausstattung so gar nicht. Aber irgendwie gelang es uns doch, den gigantischen Fund nach Hause zu bekommen. 

Ich freue mich schon jetzt auf das Wochenende - dann aber mit der angemessener Ausrüstung.

Allen Pilzfreunden wünsche ich ebenso viel Spaß und Erfolg!

Gruß Silke«

(Foto © Silke)

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Mühldorf am Inn: »Die Steinpilze schießen hier nur so aus dem Boden«


Tobias schreibt am 26. September 2017:

»Hallo,

bei uns im Landkreis Mühldorf ist es ein außergewöhnlich gutes Pilzjahr. Seit gut einer Woche schießen hier die Steinpilze nur so aus dem Boden.

Den Fund auf meinem Foto habe ich innerhalb einer Stunde nach der Arbeit spätnachmittags gemacht. Vereinzelt kommen jetzt auch Maronen, Birkenschwammerl und Rotkappen wieder.

Grüße Tobias«

(Foto © Tobias)

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Illertissen: Fünf Kilo Steinpilze in zwei Stunden für Doris


Foto: Wie ein Erntedank des Waldes mutet dieses Foto an. Weil Doris so viele Steinpilze fand, blieben die Maronen und Rotfüße im Wald zurück. (Foto © Doris)

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Doris schreibt am 25. September 2017:

»Hallo,

ich habe gestern im südlichen Landkreis Neu-Ulm (Illertissen/Buch) in zwei Stunden fünf Kilo Steinpilze gefunden.

Die Maronen und Rotfußröhrlinge nahm ich gar nicht mehr mit, da der Korb zu schwer geworden wäre.«


Ingolf konnte sein Glück kaum fassen: 12 makellose Steinpilze auf 10m² im Landkreis Roth


Foto: Gerne glauben wir Ingolf, dass er sein Glück kaum fassen konnte, als er diese Steinpilze so dastehen sah. Fast ein Foto fürs Familienalbum! (3 Fotos © Ingolf)

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Ingolf schreibt am 25. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo an die Pilzfreunde,

ich schaue regelmäßig auf der Seite vorbei und freue mich über tolle Funde. Mein letzter Beitrag war allerdings aus dem Mai aus Thüringen. Die letzten Male war ich nicht so erfolgreich.

Am Wochenende packte mich das Pilzfieber erneut. Inspiriert von den tollen Bildern und Beschreibungen, war ich in den Wäldern um Roth bei Nürnberg mit meiner Frau und meiner kleinen Tochter (Foto rechts mit Steipilz) unterwegs.

Der Anfang verlief zäh. Es zeigten sich wenige Lärchenröhrlinge und auch die ersten kleinen Maronen. Da ich in unbekannten Wäldern unterwegs war, orientierte ich mich in Richtung eines kleinen Eichenwäldchens, wo dann endlich die erhofften Steinpilze standen.

Zunächst waren es nur drei mittlere. Beim weiteren Suchen machte ich einen für mich sehr überraschenden Fund mit 12 tollen Steinis auf einer Fläche von ungefähr 10m². Ich konnte unser Glück kaum fassen, denn fast alle waren unversehrt und ohne Würmer. Solch große Beute hatte ich zuletzt vor 7 Jahren im Nürnberger Wald gemacht.

Das Körbchen wurde sofort verarbeitet. Es gab zum einen Steinpilze satt mit Butter und Salz. Zu dem tollen Rehschäufele am Abend passte hervorragend die Mischpilzfraktion. Der Rest wurde als Wintervorrat eingefroren.

Ich hoffe auf weitere so schöne Funde und wünsche allen Pilzfreunden ähnliche Erlebnisse und weiter ein tolles Pilzjahr.

Gruß Ingolf«


Nach langem Warten ist nun Armins hohe Zeit der Steinpilzernte bei Triftern gekommen


Armin schreibt am 25. September 2017:

»Heute war ich erneut in der Nähe von Triftern unterwegs.

Gefunden habe ich viele Steinpilze, Maronen, Birkenpilze, Reherl und eine kleine Krause Glucke (siehe rechts im Korb).

Gruß aus Simbach am Inn Armin«




Foto: Hier sieht man einmal mehr, dass die alte Regel, wonach Fliegenpilze und Steinpilze genau das gleiche Milieu lieben, wahr ist. Deshalb ist es nie verkehrt, dort nach Steinpilzen zu suchen, wo die Fliegenpilze aufleuchten. (2 Fotos © Armin)

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Das Bayerische Fernsehen sucht Pilzsammler

»Liebe Pilzfreunde,

für die Sendung »quer« im Bayerischen Fernsehen mache ich einen Fernseh-Beitrag über die neu entdeckte Freude am Pilze sammeln.

Mit großem Interesse lese ich die Nachrichten im Pilz-Ticker. Möchte mir vielleicht jemand über seine Erfahrungen beim Pilze sammeln erzählen? Das würde mich sehr freuen!

Der Drehtermin kann in der Zeit vom 23. bis 27. September 2017 stattfinden und sollte in Bayern sein, bei der Uhrzeit bin ich flexibel. Das würde mich sehr freuen!

Zuschriften bitte unter:

katharina.wysocka@br.de

Herzliche Grüße, Katharina Wysocka«


Viele Steinpilze bei Pfaffenhofen an der Ilm

Uschi schreibt am 24. September 2017:

»Ich habe gestern und heute bei Pfaffenhofen an der Ilm viele Pilze gefunden, vor allem Steinpilze und Maronen


Hallertau: Michael rechnet mit einer erneuten Steinpilzwelle um den 10. Oktober

Michael schreibt am 24. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

wir waren erneut in der Hallertau/Bayern unterwegs und fanden herrliche Steinpize und Maronen (Foto rechts). Dank Tante und Onkel kennen wir Plätze, die sich immer lohnen, aktuell mindestens zweimal wöchentlich.

Die Steinpilze und Birkenpilze schießen ständig nach, heute waren es am Ende noch zehn Steinpilze. Es zeigt sich, dass die Maronenzeit begonnen hat. Sie wachsen nun wie wild. Ich denke, die Steinpilze warten nur auf Regen und dann erfolgt noch eine Welle.

Ich erinnere mich mit Freude an letztes Jahr, als ich die schönsten Steinpilze vom 8. bis 11. Oktober fand.

Schöne Grüße, Kinga und Michael«

(Foto © Michael)

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Herrliche Maronen und Rotfüße für Groß und Klein


Jessika schreibt am 24. September 2017:

»Heute waren wir wieder mal in den Wäldern in Niederbayern.

Nachdem wir unsere verlässlichen Rotfüßlingsplätze abgegrast hatten und auch reichlich belohnt wurden, waren wir noch im Wald nebenan und fanden wunderschöne Maronen. Schnell noch ein Knödelbrot beim Bäcker geholt, und jetzt geht's ans Kochen!«

(Foto © Jessika)

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München/Ebersberg: Hier die Maronen, dort die Steinpilze

Christian schreibt am 24. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

einige Wälder zwischen München und dem Ebersberger Forst stehen derzeit voller Maronen,
Schopftintlingen und Trompetenpfifferlingen, wobei letztere ganz frisch gebraten mit Petersilie aufs Butterbrot kamen. In einem anderen Wald fand ich Steinpilze satt,
gestern 20, heute 15 Stück. Und das, obwohl die Konkurrenz nicht schläft. Mit
etwas Geduld ist aktuell fast alles zu finden.

Mich haben dieses Jahr bisher nur die Goldröhrlinge im Stich gelassen. Krause Glucken,
Totentrompeten und Rotkappen gab´s gefühlt zuletzt vor 20 Jahren.

Aufpassen vor lauter Pilzfreuden sollte man derzeit auf Gelbe Knollenblätterpilze, die dieses Jahr häufig wachsen, und auf Schönfußröhrlinge, von denen hier und da mal einer steht.

Viele Grüße Christian«


Schwarzenfeld: Julian lädt ein zur kostenlosen Pilzexkursion am 14. Oktober

Julian schreibt am 23. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute mal wieder in der Nähe von Schwarzenfeld unterwegs und hatten wieder eine sehr erfolgreiche Tour.

Neben 13 Steinpilzen, Edelreizkern, Butterpilzen und Sandröhrlingen stand der Wald zudem voll mit Schopftintlingen und Maronen. Wir haben einige Pilze im Wald gelassen, da wir fast keinen Platz mehr haben.

Ein Hinweis: Am Samstag, 14. Oktober 2017, um ca. 09:30 Uhr, findet bei uns in der Nähe von Schwarzenfeld in der Oberpfalz unter der Leitung von Anita und mir (Julian Hunzinger) ein Pilzfreundetreffen mit Pilzexkursion statt (kostenlos).

Wer Interesse hat, mitzugehen, kann sich unter der E- Mail Adresse julian.hunzinger@gmail.com melden.

Genaue Informationen werden jedem Teilnehmer privat mitgeteilt.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 begrenzt, aktuell sind 15 Plätze belegt.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Liebe Grüße Julian«

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Westliche Wälder: Die Bedenken der Oma halten bei Nick bis heute vor


Foto: Über einen Fund, der sich sehen lassen konnte, freuten sich Nick und Susanna in den Westlichen Wäldern. (Foto © Nick)

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Nick und Susanna schreiben am 23. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

unser heutiger Pilzfund in den Westlichen Wäldern bei Augsburg konnte sich sehen lassen. Gefunden haben wir 6 Steinpilze in Topqualität, einen Hexenpilz, sehr viele Maronen und einige Ziegenlippen.

Da ich ein Freund von getrockneten Pilzen bin, ließ ich die vielen Rotfußröhrlinge und Täublinge sehen. Von den Täublingen hat mir meine Oma immer abgeraten, wahrscheinlich lasse ich sie deshalb stehen.

Ich hoffe, das Wetter bleibt einige Tage so und die Pilzsaison nimmt noch Fahrt auf. 

Beste Grüße Nick und Susanna«


Wertingen: Im Reich der Schopftintlinge wohnen sicher auch die Sieben Zwerge


Foto: Ein eindrucksvolles Foto mit vielen köstlichen Schopftintlingen ist hier Herbert gelungen. Die Pilzgruppe vorne links ist noch einmal auf dem Hochformatfoto zu sehen. Sicher wohnen hier irgendwo die Sieben Zwerge. Und gewiss auch der eine oder andere Troll. (2 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 22. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe ja geschrieben dass ich dieses Jahr auf sehr wenig Schopftintlinge gestoßen bin.

Nun hat sich Mutter Natur erbarmt und mir welche vor die Füße gesetzt. Und zwar in  einem Wald bei Wertingen im Landkreis Dillingen.

Aktuell sind viele Pilze im Wachstum und dürften noch größer werden.

Die Braunkappen (Maronen) machen richtig was her, sie haben dicke Stiele und sind nicht angefressen. Die kühlen Temperaturen in der Nacht finden die Schnecken nicht so gut.

Mit freundlichen Grüßen Herbert«




Ganz viele Pilzsucher in den Westlichen Wäldern Augsburgs


Foto: Ein schönes herbstliches Arrangement der gefundenen Pilze, das Angie hier zusammengestellt hat.

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Angie und Christian schreiben am 22. September 2017:

»Servus,

heute waren wieder ganz viele Pilzsucher in den Westlichen Wäldern bei Augsburg unterwegs. Dennoch konnten wir einen Korb füllen, und zwar mit Maronen, Birkenpilzen, Rotkappen, Lila Lacktrichterlingen, Schopftintlingen, Goldröhrlingen und Safranschirmlingen.

Einen ganz großen alten Habichtspilz ließen wir lieber »am Leben«. Ebenso Hasenohren und Gallerttrichterlinge, obwohl beide ausgezeichnete Speisepilze sind.

Viele Grüße Angie & Christian«


Foto: Hasenohren, die sehr leicht mit Eselsohren verwechselt werden können, findet man nicht alle Tage. Sie sind ausgezeichnete Speisepilze. (2 Fotos © Angie)


Nürnberger Land: Ein spontaner Pilzgang füllte den Korb mit 19 Steinpilzen


Foto: 19 Steinpilze fanden Hedi und Roland, obwohl noch zur Mittagszeit ein Pilzgang gar nicht geplant war. (Foto © Hedi)

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Hedi und Roland schreiben am 22. September 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

obwohl wir heute uns vorgenommen haben, nicht in die Pilze zu gehen, packte uns am Nachmittag doch die Neugierde.

Wir wurden reich beschert - und waren bis in die Abenddämmerung im Wald. Am Ende hatten wir 19 Steinpilze, alle wunderschön.

Dann wisst Ihr ja, wo es am Wochenende hingeht.

Hedi & Roland«


Ein sehr seltener weißer Steinpilz krönt Armins einträglichen Pilzgang bei Triftern




Foto rechts: Ein in der Hutfarbe reinweißer Steinpilz ist eine echte Rarität, die mehr auf eine genetische Veranlagung als auf spezielle Mineralverhältnisse im Boden schließen lässt. Es gibt - durchaus öfter - den Weißen Steinpilz, eine eigene Art, die dann auch ebenso weiße Röhren wie auch den Stiel weiß hat. Aber nur ein weißer Hut - das ist wahrhaftig eine Seltenheit. Armins Fund dürfte ähnlich rar sein wie der Zitronenhütige Steinpilz, eine extrem seltene Variation.







Armin schreibt am 22. September 2017:

»Heute Vormittag war ich erneut in den Wäldern bei Triftern unterwegs. Gefunden habe ich viele Steinpilze, darunter einen Weißen Steinpilz, der oben auf dem Foto zu sehen ist, Maronen, ein paar Pfifferlinge und Birkenpilze.

Grüße aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Fotos © Armin)

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Altötting: Der Pilzgang unmittelbar vor dem Urlaub war ein Volltreffer für Ninja und Rene


Ninja und Rene schreiben am 22. September 2017:

»Wir waren heute noch einmal im Wald im Raum Altötting unterwegs, bevor wir morgen in den Urlaub fahren.

Nach einer guten Stunde war unser Korb randvoll mit 147 Maronen gefüllt. :) Welche Freude! Auf dem Foto rechts sind sie geputzt und ausgebreitet in der Küche zu sehen.

Grüße, Ninja und Rene«

(Foto © Ninja)

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Nürnberger Umland: Steinpilze für Hedi & Roland, zum Reinbeißen schön


Foto: Beim Anblick dieser Steinpilze geht einem das Herz auf! Man möchte fast reinbeißen, so verlockend appetitlich sehen sie aus. Lasst's Euch schmecken, Hedi und Roland! (Foto © Hedi)

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Hedi und Roland schreiben am 21. September 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

es lohnt sich wieder, durch die Wälder bei Nürnberg zu streifen. Seit Montag sind wir unterwegs und finden die tollsten Steinpilze. Alle sind Spitzenklasse, komplett madenfrei. Da bleibt nach dem Putzen richtig was übrig.

Weiterhin viel Glück beim Suchen wünschen 

Hedi & Roland«


Künstlerin Kati sucht Fliegenpilze in der Hallertau - wer hilft?

Kati schreibt am 21. September 2017:

»Hallo zusammen,

ich «sammle« Pilze nur mit der Kamera, da ich mich zu wenig auskenne, um selbst welche mitzunehmen.

Die Bilder lasse ich auf Leinwand ziehen und bearbeite sie dann mit verschiedenen Medien (Stoff, Acrylfarbe etc.), bis ein Unikat entsteht. Mein Liebling ist der malerische Fliegenpilz, weswegen ich von anderen Pilzsammlern im Wald immer komisch angeguckt werde, wenn ich frage, ob sie welche gesehen haben.

Aktuell habe ich irgendwie kein Glück. Alle meine Bekannten haben schon welche gesehen, nur ich hatte in 3 verschiedenen Wäldern bisher kein Glück.

Daher die Frage: Kennt vielleicht jemand in Kelheim, Mainburg, Hallertau und Umgebung gute Fliegenpilzplätze?

Vielen Dank!«

Meldung bitte an passio28[ätt]passion-pilze-sammeln.com

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Dachauer Umland: Der Schwammerlrausch geht weiter, sogar mit einem Maronendrilling


Foto: Das hat Petra noch nicht gesehen: Ein waschechter Maronendrilling. Da haben sich offensichtlich drei gefunden.

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Petra schreibt am 20. September 2017:

»Liebe Pilzfreunde,

mein Schwammerlrausch im Dachauer Umland - siehe Tageseintrag vom 18. September 2017 - geht weiter. Das feuchte Wetter lässt die Schwammerl nur so sprießen.

Ich fand sogar einen Maronen-Drilling! Zwillinge findet man ja doch häufiger, aber einen Drilling hatte ich noch nie.

Die Maronen lachen mich derzeit nur so an und man muss an vielen Stellen aufpassen, dass man sie nicht aus Versehen zertritt, weil so viele dastehen.

Neben Maronen gab es auch einige Rotfußröhrlinge und Ziegenlippen. Und zum Abschluss meiner Schwammerlsuche habe ich auch noch einen mittelgroßen Steinpilz gefunden.

Liebe Grüße Petra«


Foto: Überall stehen derzeit im Dachauer Umland die Maronen, oftmals zu mehreren Exemplaren. (2 Fotos © Petra)


Claudio hat im Landkreis Roth ab sofort eine Pilzlagune


Foto: Claudio und seine Familie waren überwältigt von so vielen erstklassigen Maronen und einem Steinpilz, die sich in einem Wald bei Hilpoltstein fanden. (Foto © Claudio)

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Claudio schreibt am 19. September 2017:

»Hallo liebe Pilztickerfreunde,

ich habe heute viele Maronenröhrlinge und einen Steinpilz (Foto) bei Hilpoltstein im Landkreis Roth in einem Waldstück gefunden, das für mich ab heute den Spitznamen »Die Lagune« trägt. Auch bei meiner Frau und den Kindern war die Freude riesig.  

Liebe Grüße an Euch und an alle Pilzfreunde, Claudio«


Schwarzenfeld: »Ich finde den Edelreizker unter allen Reizkern den besten«


Foto: Der Edelreizker ist gut an seinen Grübchen am Stiel zu erkennen, ein Merkmal, das alle anderen Reizkerarten nicht haben. Er ist sehr stark an Kiefern und Föhren gebunden. (Foto © Julian)

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Julius schreibt am 19. September 2017:

»Hallo Heinz- Wilhelm,

nach ergiebigen Regenfällen sind wir heute mal wieder in einem Fichten- und Kiefernwald in der Nähe von Schwarzenfeld unterwegs gewesen.

Wir fanden sehr viele Butterpilze, die wir zum Schluss stehen gelassen haben, Pfifferlinge, fünf große Steinpilze, Goldröhrlinge, Maronen, Große Gelbfüße (Kuhmäuler), Fichtenreizker und sogar 15 Edelreizker im Kiefernwald. Darüber haben wir uns am meisten gefreut.

Ich finde den Edelreizker unter allen Reizkern den besten: in der Pfanne angebraten, ist er eine absolute Delikatesse.

Zudem stand der Wald voll von Täublingen. Außerdem fielen zahlreiche Mausgraue Erdritterlinge* und Flaschenstäublinge auf, die wir aber stehen gelassen haben.

Zum Abschluss unserer Tour fanden wir noch drei Parasole, so dass wir einen schönen und erfolgreichen Pilz- und Waldtag erlebt haben.

Liebe Grüße, Julian«

* Im Gemeinen Erdritterling (Silbererdritterling) wurden Giftstoffe entdeckt, die auch im Grünling enthalten sind und zur Muskelzersetzung (Rhabdomyolyse) führen können. Mykologen vermuten diesen Giftstoff auch in artähnlichen Ritterlingen wie z. B. dem Mausgrauen Ritterling und raten deshalb dringend vom Verzehr aller Erdritterlingsarten und ihren Verwandten ab.


Ebersberg: »Die Zeit der Steinpilze ist noch nicht vorbei«

Wolfgang schreibt am 19. September 2017:

»Servus zusammen,

nachdem es den Anschein hatte, dass sich in Bayern die Steinpilze wieder sehen lassen, war ich gestern wieder auf meinen Plätzen im Raum Ebersberg.

Es gab sehr viele Fliegenpilze (zum Anschauen ein Traum) und ein paar Maronen. Ich traf auch fünf Schwammerlsucher. Einhellige Aussage: Steinpilze Fehlanzeige. Aber die Zeit ist noch nicht vorbei, nur Ruhe bewahren.

Gruß Wolfgang«


Petra im Schwammerlrausch: Am Wochenende ging's gleich zweimal in die Dachauer Wälder


Foto: Schönste Maronen, dekorativ präsentiert im Naturkorb, hat Petra am Wochenende gefunden. Sie hat daraus u. a. ein Pilzsüppchen und ein Pilzragout gezaubert. (2 Fotos © Petra)

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Petra schreibt am 18. September 2017:

»Liebe Pilzfreunde,

nun möchte ich endlich auch einmal von meiner erfolgreichen Pilzsuche im Dachauer Umland berichten.

Am Freitagnachmittag war ich wieder unterwegs und habe viele kleine bzw. junge Maronen gefunden. Nach mehr als zweistündigem Putzen blieben 900 Gramm tolle Schwammerl übrig. Es gab ein Pilzsüppchen und Pilzragout.

Der Schwammerlrausch ließ mich nicht los, und so bin ich gestern Morgen, also am Sonntag, erneut los und habe nochmals Maronen (Foto rechts) gesucht und gefunden. Diese habe ich eingefroren, denn ein Vorrat ist immer toll.

Mein Wochenende war also vom Schwammerlrausch geprägt. :-)

Weiterhin allen viel Spaß beim Schwammerl suchen!

Toll, dass es den Pilzticker gibt!

Viele Grüße, Petra«


Gitta krönte ihre Pilzfreuden zwischen München und Pfaffenhofen mit einer Schwammerlsauce mit Dotsch


Collage: Im linken Teil des Bildes sehen wir Rotfußröhrlinge, rechts ein wahres Gewimmel von Butterpilzen im Karton. Obwohl sie viel Arbeit machen - vermutlich zieht Gitta, wie man es bei den Schmierröhrlingen tun soll, die Huthaut ab - nimmt sie sie gerne mit. (3 Fotos © Gitta)

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Gitta schreibt am 18. September 2017:

»Hallo Liebe Schwammerlsucher,

die letzten Wochen habe ich alle eure Erfolgsmeldungen gesehen und konnte gar nicht glauben, wieviel ihr alle gefunden habt. Ende August hatte ich auch mal einen Korb voll Maronen und Parasole gefunden. Doch danach war wieder mal Ebbe.

Letzten Samstag bin ich trotz Regens in den Wald und wurde auch belohnt. An meiner Butterpilzstelle gab es hunderte Exemplare, die meisten war nur Fingernagel groß. Die habe ich stehen gelassen, nur die mittelgroßen kamen in de Korb. Sie sind im rechten Teil des Fotos zu sehen.

Ich bin gespannt, ob nächstes Wochenende noch welche da sind. Ich bin recht zuversichtlich, denn mein Eindruck ist, dass sie von etlichen Schwammerlfreunden nicht gesammelt werden, vermutlich weil sie viel Arbeit machen. 

Es gab auch viele Rotfüße und einige Maronen (Foto rechts); auch zwei einwandfreie Steinpilze habe ich gefunden.

Nun hoffe ich, dass auch die Maronen allmählich kräftig zu wachsen beginnen - und dass es allgemein so gut weitergeht mit den Pilzen.

Krause Glucken habe ich auch etliche gesehen, aber da sie nicht so mein Fall sind, lasse ich sie  stehen für andere.

Das meiste meines Fundes habe ich getrocknet, aus einem Teil gab es allerdings, wie schon vergangenes Jahr, eine Schwammerlsauce mit Dotsch, einer Kartoffelspezialität aus der Oberpfalz.

Ich wünsche euch allen viel Spaß und Erfolg beim Suchen!

Liebe Grüße, Gitta aus München«

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In der Hallertau ist der Steinpilzteufel los - zur Freude von Kinga und Michael


Kinga und Michael schreiben am 17. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in der Hallertau war heute der Steinpilzteufel los! Wir suchten einmal wieder unsere besten Schwammerlplätze auf. Das Schöne an diesen dicht beieinanderliegenden Stellen ist, dass man von Steinpilzen bis zu Birkenpilzen wirklich alles findet.

Schon die vergangenen Wochen wuchsen immer wieder vereinzelt Steinpilze. Vorgestern fand ich etwa fünf Steinpilzbabies, die ich zum Weiterwachsen stehen ließ; der gestrige Regen tat mehr als gut und die Temperaturen unter 10 Grad bei Nacht schadeten überhaupt nicht.

So war es heute sensationell! In allen Größen standen sie da, im Umkreis von rund 100 Metern. Teils waren sie gut versteckt im hohen Gras, man musste richtig aufpassen, dass man sie nicht zertrat. Bei den Großen war der Stiel meist nicht mehr der Hit, aber die Kappen waren einwandfrei. So füllte sich der Korb allmählich mit herrlichen Steinpilzen (Foto rechts).

Zum Abschluss gab es noch je zwei Birkenpilze und Rotkappen sowie eine Menge Maronen. Gefühlt geht es jetzt mit den Maronen richtig los.

Wir verfolgen den Pilzticker schon lange, vielen Dank, dass es ihn gibt. Sehr informativ!

Schöne Grüße, Kinga und Michael«

(Foto © Michael)

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Ein gelungener Sonntag mit Habichts- und Semmelstoppelpilzen in Tomatensauce à la Maria


Maria schreibt am 17. September 2017:

»Hallo, Heinz-Wilhelm,

nachdem es gestern Vormittag den Wiesnauftakt ordentlich verregnet hat, wurde es ab Mittag besser und trocken. Leider waren wir wohl im falschen Wald, denn außer einer Handvoll Pfefferröhrlingen war kein frisch gewachsener Pilz in Sicht.

Ein ganz anderes Bild heute. Die Sonne gab sich zeitweise die Ehre, es war zwar kühl, aber trocken.

Und die Schwammerl haben es honoriert. Zahlreiche Flaschenstäublinge sind erschienen und etliche Schopftintlinge haben ihre Hüte aus dem Boden gestreckt. Leider waren sie noch zu klein. Was ich heimgetragen habe, siehst du auf dem Bild.

Eine Rotkappe, mehrere Birkenpilze und Goldröhrlinge musste ich stehen lassen, weil sich bereits die Waldbewohner ausgiebig an ihnen gütlich getan hatten. Etliche Habichtspilze waren, ebenso wie die weißen Semmelstoppelpilze, bereits zu groß oder sogar schon hinüber.

Aber ich bin's zufrieden und habe, mal wieder, Appetit auf mehr bekommen.

Auf dem Parkplatz habe ich dann noch ein sehr nettes Ehepaar getroffen.

Die beiden waren im gegenüberliegenden Waldstück auf der Suche und trugen einen abwechslungsreich gefüllten Korb mit sich. Zu sehen waren u. a. Lila Lacktrichterlinge, verschiedene Täublinge und Leistlinge, Perlpilze, Birkenpilze und einige mehr. Es war das Zeugnis echter Profis.

Im Laufe des Gesprächs hat sich herausgestellt, dass sie wirklich das ganze Jahr über auf der Pilzpirsch und damit um einiges sachkundiger als ich sind. Sie verfolgen auch regelmäßig Deine Seite und sind Bewunderer von Karl Berchtold aus Gauting.

Die kleinen Habichtspilze habe ich zusammen mit den Semmelstoppelpilzen in Butter angebraten und mit Tomatensauce aufgegossen und gedünstet. Meine Tomatensauce koche ich mit  Lorbeerblatt, Nelken und einem Stückchen Zimtstange und würze sie dann nach Gusto weiter. Abgerundet wird das Ganze mit einem Schuss Sojasauce und etwas Crème fraîche. Dazu gab es Reis.

Das schmeckte wirklich interessant und rief geradezu nach Wiederholung.

Ein gelungener Sonntag war das, oder?

Ich bin gespannt, was der Wettergott und die Schwammerl diese Woche so alles für uns bereithalten.

Lieben Gruß Maria«

(Foto © Maria)

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Beste Medizin: Gerald schnappte frische Luft und suchte sich ein gutes Schwammerlgericht

Gerald schreibt am 17. September 2017:

»Nach zwei Wochen krankheitsbedingter Pause bin ich heute endlich wieder beim Pilzesuchen gewesen, und zwar im Sulzbach-Rosenberger Umland.

Einige Steinpilze, Parasolpilze, Pfefferröhrlinge und kleine Krause Glucken landeten im Korb. Es heißt Ja, frische Luft und natürlich ein gutes Schwammerlgericht seien die beste Medizin.

Grüße aus der Oberpfalz«


Auch die Kinder hatten ihre Freude beim Lesen der vielen Maronen im Högenauer Forst


Foto: Das Pilzwachstum ist wieder in vollem Gange. Wolfgang hatte mit seinen Kindern viel Freude und Erfolg bei den Pilzgängen zwischen Neuburg und Schrobenhausen.

Pilz-Ticker-Bayern


Wolfgang schreibt am 17. September 2017:

»Hallo,

wir sind am Samstag und Sonntag durch den Högenauer Forst zwischen Neuburg und Schrobenhausen gezogen. Was sich auch gelohnt hat. Die Kinder hatten ihre Freude und eine leckere Mahlzeit sprang auch noch dabei heraus.

Grüße aus dem Donaumoos von Wolfgang«


Foto: Und hinterher gab es die zubereiteten Maronen mit Petersilie gleich ganz frisch auf den Tisch. (2 Fotos © Wolfgang)


Richard im Thurn-und-Taxis-Forst: »Das Schwammerlwachstum kommt wieder in Fahrt«


Richard schreibt am 16. September 2016:

»Servus Heinz-Wilhelm,

in den Wäldern von Thurn und Taxis nahe Wörth an der Donau (Oberpfalz) kommt das Schwammerlwachstum langsam wieder in Fahrt.

Nachdem sich die Steinpilze in den letzten drei Wochen recht wenig gezeigt haben, fanden wir diesmal wieder einige sehr schöne Exemplare (Foto mit Korb).

Dazu gesellten sich viele große Pfifferlinge, denen der Regen der vergangenen Tage sichtlich gut getan hat. Maronenröhrlinge, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Frauentäublinge und Perlpilze befanden sich am Ende der Suche ebenfalls in unseren Körben.

Besonders gefreut hat mich der Fund des ersten Milchbrätlings in dieser Pilzsaison. Das Vorkommen des Speisepilzes ist stark rückläufig, aus diesem Grund steht er auch auf der Roten Liste. So machte ich lediglich ein Foto (rechts) von diesem Pilz und ließ ihn unangetastet.

Wünsche allen Pilztickerfreunden viel Erfolg beim Aufspüren der begehrten Beute.

Liebe Grüße Richard«




2 Fotos: Die Steinpilze (links) sind nach einer Erholungs- und Atempause wieder da, und das ist Topform. Rechts eine eindrucksvolle Skulptur von Flockenstieligen Hexenröhrlingen. Sie haben einen auffälligen Drang zu dieser Wuchsform. (4 Fotos © Richard)

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München/Starnberg: Die kalten Duschen setzen den Pilzen und Maria zu


Maria schreibt am 15. September 2017:

den heutigen - endlich einmal regenfreien - Tag haben mein Hund Leo und ich für eine fast dreistündige Feld- und Waldwanderung genutzt.

Schwammerl suchen stand eigentlich nicht auf dem Programm. Aber Leo wollte unbedingt bei einer abseits vom Weg gelegenen Futterraufe nach dem Rechten sehen.

Dabei fiel mein Blick auf das bizarre Gebilde auf dem Foto oben halblinks, das sich als Marone erwies. Ich habe den Hut angeschnitten und festgestellt, dass das Fleisch schön und nicht »vorgekaut« war.

Also, ab ins Sackerl damit  und – natürlich – weg vom Weg und ins Holz geschlagen. Das Ergebnis kann sich, wie ich meine, durchaus sehen lassen. Alle Schwammerl waren madenfrei, wobei bei den beiden großen Maronen nur das Hutfleisch zu gebrauchen war.

Das macht jedenfalls Appetit auf mehr, vor allem auf die Hoffnung, endlich einmal wieder sonnenvergoldete, angenehm warme Herbsttage ohne ständige kalte Duschen zu bekommen, die vielleicht auch die Schwammerl wieder neugierig machen.

Leider verheißt der Wetterbericht aber weiterhin schlechte Aussichten. Da hilft heuer wohl auch das Oktoberfest nix, das ja meist mit einer Wetterbesserung einhergeht.

Lieben Gruß Maria«

(Foto © Maria)

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Simbach am Inn: Die Krausen Glucken sind weiterhin Armins Platzhalter für die Steinpilze


Foto: Schöne Krause Glucken hat - wieder einmal - Armin gefunden. So geht das nun schon eine ganze Weile. Natürlich wartet er, wie viele Pilzfreunde, auch darauf, dass sich an seinen Stellen die Steinpilze wieder zeigen. Sie werden sich schon noch regen. Der September und die Monatswende zum Oktober sind traditionell die stärkste Steinpilzzeit. Nur Geduld... (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 13. September 2017:

»Servus,

heute war ich am Schellenberg in Nähe von Simbach beim Schwammerl suchen.

Gefunden habe ich wieder Krause Glucken, Pfifferlinge, Maronen und einen Birkenpilz.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


Thurn-und-Taxis-Forst: Drei weitere Kilo bester Mischpilze erweitern Richards Wintervorrat


Richard schreibt am 10. September 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

nach einer Woche Abstinenz vom Schwammerlsuchen war ich heute wieder im Forst der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis nahe Wörth an der Donau/Oberpfalz).

Nach 20 Minuten ergebnisloser Suche hatte ich dann doch noch das erhoffte Schwammerlsucher-Glück. In meinem Korb befanden sich nach ca. zwei Stunden wunderschöne Flockenstielige Hexenröhrlinge, Pfifferlinge, Maronenröhrlinge, Perlpilze, Frauentäublinge, zwei Krause Glucken und zwei Steinpilze. Zu sehen ist mein Fund im Korb rechts auf dem Foto.

Nach dem Säubern und Aufschneiden zeigte mir meine Küchenwaage, dass für den Wintervorrat zusätzlich drei Kilogramm bester Mischpilze eingefroren werden können.

Wünsche allen Pilztickerfreunden viel Erfolg beim Aufspüren der begehrten Beute.

Liebe Grüße Richard«

(Foto © Richard)

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Murnau: Sogar die seltenen Schweinsohren landen in Simones Korb


Foto: Nicht leicht zu erkennen sind die Schweinsohren rechts im Bild. Sie sind sehr seltene Pilze von ausgezeichnetem Geschmack.


Simone schreibt am 10. September 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm ,

heute habe ich einen Baum mit tollen Birkenporlingen sowie einen mit dem Schiefen Schillerporling (Foto rechts) gefunden. Die Pilze trocknen bereits.

Außerdem durften noch Pfifferlinge, Schweinsohren, eine Marone, ein Hexenröhrling, ein Parasol und zwei Frauentäublinge mit in den Korb. Es war ein rundum gelungener Waldspaziergang.

Liebe Grüße von Murnau am Staffelsee von Simone«




Foto: Dieser Birkenporling ist von hervorragender Qualität. Man erkennt es an der makellos weißen Unterseite. (3 Fotos © Simone)

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Altötting: Maronen ja, aber die Steinpilze bocken


Ninja schreibt am 10. September 2017:

»Hallo Ich finde die Seite Toll :)

Mein Mann und ich waren heute im Landkreis Altötting unterwegs und haben eine kleine, aber schöne Auswahl an Maronen (Foto rechts) gefunden. Steinpilze und Pfifferlinge kamen uns leider noch nicht unter. 

Gruß Ninja und Rene«

(Foto © Ninja)

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Nürnberger Umland: Nach Jahren wachsen endlich einmal wieder die Pfifferlinge


Foto: Viele Jahre gab es sie nicht, in diesem starken Jahr sind sie endlich wieder da, die Pfifferlinge. Außerdem konnte sich Martin über einige Maronen und einen Birkenpilz freuen. (Foto © Martin)

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Martin schreibt am 10. September 2017:

»Heute reichte es leider nur zu einem kurzen Abstecher im Nürnberger Umland. Dennoch habe ich mich gefreut, dass sich bei uns endlich einmal wieder Pfifferlinge zeigen, nach vielen Jahren der Abwesenheit.

Grüße Martin«


Angie und Christian konnten es dann doch nicht aushalten

Angie und Christian schreiben am 10. September 2017:

»Servus,

heute konnten wir es doch nicht aushalten und wollten in den Westlichen Wäldern bei Augsburg nochmal nachschauen, ob nicht doch...

Nach einiger Zeit der Suche wollten wir schon aufgeben - und dann winkte uns eine schöne große Rotkappe, schon im Seniorenalter, aber einwandfrei, daneben dann noch ein Birkenpilz und ein paar Beifänge. 

Eine schöne Pilzmahlzeit mit frisch gebackenem Brot, Spiegeleiern und einem Garten-Tomatensalat krönten unseren Sonntagsausflug.

Liebe Grüße Angie & Christian


Kochel am See: Endlich wieder einmal Habichtspilze für Christine

Christine schreibt am 10. September 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

heute habe ich bei Kochel am See nach zwei Jahren endlich wieder Habichtspilze gefunden. :)

Dieses Jahr gab es bisher keine große Ausbeute, ein paar Hexenröhrlinge und Rotkappen.

Viele Grüße aus Kochel«


Es gluckt ordentlich in Armins Trifterner Pilzreich


Foto: Da die Steinpilze momentan pausieren, sucht Armin weiterhin Krause Glucken. Mit Erfolg, wie man sieht. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 7. September 2017:

»Heute war ich wieder in der Nähe von Triftern unterwegs und habe Krause Glucken sowie ein paar Pfifferlinge und Maronen gefunden.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


Westliche Wälder: Die Lila Lacktrichterlinge und die Zwergerlfeuer leuchten im frühen Herbstwald


Foto: Violette, auch Amethystfarbige Lacktrichterlinge genannt, eignen sich, falls in entsprechender Menge gefunden, ausgezeichnet für die Verwendung als Essigpilze. Sie auf Farnkraut zu präsentieren ist allerdings nicht ohne: In Farnblättern halten sich mit Vorliebe Zecken auf. (Foto © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 3. September 2017:

»Servus,

heute war wieder viel Betrieb in den Westlichen Wäldern bei Augsburg. Und es gab auch viele Pilze, z.B. begannen die »Zwergerlfeuer« wieder zu leuchten, also die Klebrigen Hörnlinge.

Aber die meisten Schwammerl waren schon recht alt, verwurmt, verpilzt. Wir fanden kaum etwas, das wir als verwertbar angesehen hätten. Allerdings gab es einige Violette Lacktrichterlinge. Auch der - vermutlich eher seltene - Fleischrote Gallerttrichterling war auch zu finden. Letzteren ließen wir lieber in Ruhe :-).

Viele Grüße Angie & Christian«


Pfarrkirchen: Wenn die Steinpilze Pause machen, müssen die Krausen dran glauben


Armin schreibt am 3. September 2017:

»Servus,

da die Steinpilze zurzeit eine Pause machen, war ich heute Vormittag in meinem Krause-Glucken-Revier in der Nähe von Pfarrkirchen. 

Nach einer halben Stunde war mein Korb fast voll (Foto rechts). Nebenbei habe ich noch einige Maronen gefunden.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(Foto © Armin)

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Habichtspilze mal anders: Eine Alternative zu »Hirschling sauer«


Foto: Habichtspilze sollte man jung verwerten. Sie werden sonst schnell bitter und zäh. Neben »Hirschling sauer« können sie auch anders verwendet werden. Auf jeden Fall sind sie auch sehr gute Würzpilze. (Archivbild © Simone, Pilz-Ticker-Thüringen)

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Maria schreibt am 1. September 2017:

»Hallo, Heinz-Wilhelm,

ich habe vor einigen Tagen meinem Nachbarn eine gute Portion knackiger Babyhabichtspilze mitgebracht, die er nicht gekannt hat, und ihm vom bayerischen Traditionsgericht »Hirschling sauer« erzählt.

Er ist gebürtiger Elsässer und leidenschaftlicher Hobbykoch.

Er hat die Pilze klein geschnitten und mit gewürfelten frischen Tomaten gedünstet. Für sich in Butter, für seine Frau, die ein Problem mit Butter hat, mit Butterschmalz – und ganz leicht gewürzt. Beide waren begeistert.

Vielleicht eine Alternative für Leute, die, wie ich, Probleme mit der «Einbrenne« haben. Ich habe als Kind wohl zu viel davon bekommen.

Und wenn ich saures Lüngerl nur rieche, bin ich satt, was wohl an meiner Abneigung gegen Innereien liegt.

Ich werde das Rezept auf alle Fälle probieren, sobald ich passende Habichte finde. Mal mit frischen Tomaten und mal mit meiner Spezial-Tomatensauce.

Momentan kriegen wir Wasser satt von oben.

Da wir ohnehin raus müssen, waren wir mal wieder in meinem Hauswald.

Der Regen hat etliche Maronen und eine stattliche Anzahl »Spezialsteinpilze« (Gallenröhrlinge) rausgelockt. Mal sehen, was passiert, wenn die Temperaturen wieder steigen.

Gruß Maria«

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Unterhaching: Hans zauberte aus kleinen Mengen »Mischpilze in Rahm und Semmelknödel«


Collage: Nach einem teils extrem fulminanten Pilzsommer gönnen sich die Pilze zurzeit in vielen Regionen eine Verschnaufpause. Zum Herbst wird es noch einmal kräftige Schübe geben. Doch das Wenige, was Hans hier präsentiert, kann sich wirklich sehen lassen. Und geschmeckt hat es ganz bestimmt!  (Collage/5 Fotos © Hans)

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Hans schreibt am 1. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

ich habe mich trotz Dauerregens in mein Revier um Unterhaching bis Sauerlach (bei München) gewagt. Pfifferlinge, Birkenpilze, Steinpilze, Maronen, Safranschirmling, Waldchampignons und Reizker landeten in meinem Korb.

Es sind kleine Mengen, mehr gibt’s momentan einfach nicht, aber es reicht für ein Abendessen »Mischpilze in Rahm und Semmelknödel«.

Ich wünsche allen Pilzfreunden eine gute Pilzsaison! Und an Heinz-Willhelm ein großes Dankeschön für sein Engagement.

Liebe Grüße, Hans aus Unterhaching«


Felix freut sich auf ein Steinpilzpesto zur Urlaubserinnerung an den Staffelsee


Foto: Diese fünf waren die ersten völlig madenfreien Steinpilze, die Felix dieses Jahr gefunden hat. Als Steinpilzpesto sollen sie eine schöne Erinnerung an den Sommerurlaub werden. Klasse! (Foto © Felix)

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Felix schreibt am 1. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diesmal schreibe ich Dir aus Oberbayern vom Staffelsee.

Leider war ich dieses Jahr etwas zu spät an den Pfifferlingsstellen, so dass viele der Pilze schon zu alt waren. Für eine kleine Pfanne hat es aber dennoch gereicht. Besonders die jüngeren Exemplare haben hier immer wieder eine ins Lila gehende Hutfarbe, so dass ich zum Urlaubsbeginn vorbeilaufe und sie erst mit dem zweiten Blick erkenne.

Mehr gefreut haben mich aber die Steinpilze. Obwohl ich dieses Jahr für meine Verhältnisse schon viele Steinpilze gefunden hatte, waren diese Fünf im besten Alter die ersten Exemplare, die madenfrei waren. Sie wurden getrocknet und geben hoffentlich als Steinpilzpesto eine schöne Urlaubserinnerung.

Viele Grüße, Felix«

Hallo Felix,

die Lilatöne im Hut Deiner Pfifferlinge lassen den Amethystschuppigen Pfifferling vermuten. Diese Art erreicht einen Hutdurchmesser von bis zu 20 Zentimetern!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Pilz- und Wetterkapriolen im Münchner Umland und im Landkreis Starnberg

Maria schreibt am 31. August 2017:

»Hallo, Heinz-Wilhelm,

ich habe die letzten Tage nur gesammelt, geputzt, gegessen, getrocknet und eingefroren. Mein Vorratslager ist bestens gefüllt. Und selbstverständlich habe ich viele Pilze verschenkt, an all die Lieben, deren Türen stets für mich und meinen Hund Leo offen stehen, wenn wir sie brauchen. Und das alles in nur knapp 10 Tagen im August.

Wahnsinn, oder?

Dabei bin ich meinem Vorsatz treu geblieben, die klassischen Ecken zu meiden. Stattdessen haben wir einfach Wanderungen durch verschiedene Pilzgebiete gemacht – sicher die anstrengendere Variante der Schwammerlsuche. Es war wunderschön, hochinteressant und auch sehr einträglich. Ich habe dabei nur einen einzigen »Konkurrenten« getroffen, der das gleiche mit dem Fahrrad macht und damit ebenfalls schöne Erfolge verbuchen kann, stress- und ärgerfrei.

Die Unwetterfront, die am 18. August über Bayern gezogen war, hat nicht flächendeckend gewütet, sondern »lediglich« Schneisen geschlagen. Das aber um so gründlicher. 

Was wir heimgebracht haben? Steinpilze, Flockis und Parasole. Die Trockenheit ist ihnen hervorragend bekommen, der Hut des größten Schirmpilzes hatte das Gardemaß von fast 30 Zentimetern. Auch fanden wir einige wenige, dafür aber sehr große Reherl.

Die Maronen und andere Röhrlinge waren nach einem kurzen Gastspiel nach dem großen Regen ganz schnell wieder verschwunden.

Die wenigen, die ich noch gefunden habe, waren nahezu alle »mumifiziert«. Dabei boten die Birkenpilze einen besonders interessanten Anblick: Silbrigbraune Huthaut, die man wie Stanniol vom fast weißen Fleisch abziehen konnte, und eine farblich strukturierte Ausprägung der Stielzeichnung, wie man sie sonst kaum sieht.

Zum Thema Steinpilze:

Die Knaben sind, ebenso wie viele Hexen, an den unmöglichsten Stellen geschossen – und zwar vorwiegend dort, wo es am trockensten war. Ich konnte sie teilweise nicht rausdrehen, sondern musste schneiden und hatte Mühe, etwas zum Abdecken der Schnittstellen zusammenzukratzen. Dazu muss man wissen, dass ich zu jenen Pilzsammlern gehöre, die keine Spuren hinterlassen.

Die Hüte waren  eher matt und teiiweise etwas ausgebleicht, aber das Fleisch, auch der Stiele, ausnahmslos fest und knackig – also null Abfall. An den eher typischen Moosstellen war die Ausbeute relativ gering. Dort hatte ich auch prompt einige Madenopfer zu beklagen.

Was sonst noch wächst?

Es ist nicht viel in diesem Jahr! Die Artenarmut wurde auch in einer Radiosendung behandelt, von der meine Tante mir erzählt hat. Ich kann das bestätigen.

Außerdem sind mir Gallenröhrlinge, Reizker, einige Stäublinge, verschiedene ungenießbare Täublinge, Trichterlinge, einige wenige Anisegerlinge und gelbe Semmelstoppelpilze sowie die ersten Habichtspilze  über den Weg gelaufen. Aber immer nur mal sporadisch. Und seit langem mal wieder zwei Prachtkerle von Satanspilzen.

Die einzigen Pilze, die heuer massenhaft angetreten sind, waren die Netzstieligen Hexen.

Heute ist das Wetter gekippt und es regnet. Der Wetterdienst droht bis übermorgen mit ergiebigem Dauerregen. Die Temperaturen sind von knapp 30 auf 15 Grad gepurzelt. In den kommenden Nächten sollen sie sogar in den einstelligen Bereich sinken.

Bleibt also abzuwarten, was dieses Schwammerljahr, das bisher ja ganz schön »verrückt« war, noch bieten wird. Wir stehen bereit!

Liebe Grüße Maria«

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Kleine Nachlese in den Westlichen Wäldern mit kleinem Ergebnis


Angie schreibt am 31. August 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

bei einer kleinen Nachlese in den Westlichen Wäldern bei Augsburg am Dienstag waren mehr Fliegenpilze als Steinpilze zu finden sowie einige Rotkappen und ein Birkenpilz.

Viele Grüße Angie und Christian«

(Foto © Angie)

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Landkreis Ebersberg: Christians Lieblinge bekommen nur ein paar Körnchen Salz...


Foto: Christians absolute Lieblinge sind die Milchbrätlinge. Wie gut ich ihn verstehen kann! Sie sind, wie er richtig schreibt, im gesamten Großraum München selten geworden. (Foto © Christian)

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Christian schreibt am 29. August 2017:

"Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

weil der Milchbrätling ein äußerst seltener Gast in meinen Pilzgründen im Landkreis Ebersberg ist, anbei ein Foto meines absoluten Favoriten. Ab in die Pfanne ohne jegliche Geschmacksverstärker, bis die meiste Milch rausgebraten ist. Dann nur noch leicht salzen - lecker!

Die Konkurrenz war heute schon früh im Wald. Der Wachstumsschub der letzten Tage geht in meinen Wäldern schon wieder zurück. Tatsächlich liegt hier und da schon der Fäulnisgeruch der vielen alten Pilze sowie der von uns Schwammerlfreunden verschmähten und ungenießbaren in der Luft. Fliegenpilze lösen zahlenmäßig die Steinpilze ab. Für Mischgerichte ist aber auf jeden Fall noch genug zu finden. Bin gespannt, wie sich der Wetterwechsel ab morgen auswirkt.

Liebe Grüße, Christian"

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Ottobrunn: Parademarsch und ab in die Pfanne, schöne Röhrlinge!


Foto: Ein kleines Regiment aus Flockis, Maronen und Steinpilzen (von oben nach unten) hat sich hier zum Marsch in die Pfanne formiert. Guten Appetit, Christina! (Foto © Christina)

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Christina schreibt am 28. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern Mittag mit meiner Freundin mal wieder südlich von Ottobrunn unterwegs. Wir haben einiges an Steinpilzen, Maronen und Flockenstieligen Hexenröhrlingen gefunden.

Da es bei uns im Mai Juni und Juli viel zu heiß war, hat es lange gedauert, ehe die Pilze kamen. Dafür wurden wir jetzt entschädigt mit 26 Steinpilzen, 26 Maronen und acht schönen  Hexenröhrlingen.

Ich war schon ganz neidisch auf die Pilzsammler in anderen Bundesländern, die schon so früh Steinpilze und Maronen fanden. Werde die nächsten Tage fleißig weitersuchen.

Ich wünsche allen Schwammerlsuchern viel Erfolg und Glück!«

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Auch Mischpilze begeistern Richard, besonders die Grüngefelderten Täublinge


Foto: Zwei Grüngefelderte Täublinge in genau der Farbe der Eichenblätter an einem daliegenden Zweig. Was eher Zufall sein dürfte. Dennoch: Ein schönes Foto von einer hervorragend schmeckenden Pilzart.

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Richard schreibt am 28. August 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

eines meiner Pilzreviere befindet sich im Forst von Thurn und Taxis bei Kirchroth (Niederbayern). Dorthin bin ich heute gefahren, um zu sehen, welche Pilze, hier am Donaurandbruch aus dem Waldboden sprießen.

Der lichte Buchen-Eichenmischwald hat mich mit Steinpilzen, Maronenröhrlingen, Perlpilzen, einem Flockenstieligen Hexenröhrling, einem Goldgelben Lärchenröhrling sowie einer schönen Krausen Glucke belohnt.

Zwei sehr schöne Grüngefelderte Täublinge fielen mir besonders auf, weil das Eichenlaub daneben eine ähnlich olivgrüne Farbe hatte.


Foto: Richard ist trotz imposanter Steinpilzfunde ein vielfältiger Pilzsammler. In diesem Fall haben es ihm Perlpilze angetan, die wie an einer Schnur aufgereiht sind. Einer muss natürlich immer aus der Reihe tanzen.

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Auch hier war ich nicht alleine. Die Frau des Jagdpächters war mit ihrer Hündin Paula, einem ungarischen Vorstehhund (Magyar Vizsla) auf Steinpilzsuche. Der Inhalt ihres Korbes war eher als mager zu bezeichnen. Lediglich vier kleine und ein mittelgroßes Exemplar der Sorte Steinpilz zählte bis dahin zu ihrem Fund.

Nachdem ich noch viel Glück bei der weiteren Suche gewünscht hatte, trennten sich unsere Wege.

Um nicht von einem nahenden Gewitter überrascht zu werden, suchte ich nicht Buchen, sondern mein Auto und fuhr zurück in meine Heimatstadt Straubing.

Zu Jessika: Die Wälder von Thurn und Taxis sind wirklich riesig. Der Forstbetrieb Thiergarten in Bayern bewirtschaftet ca. 10.000 ha eigenen Wald und rund 2.000 ha Fremdwald östlich von Regensburg.

Ich wünsche Jessika und allen Pilztickerfreunden viel Erfolg beim Aufspüren der begehrten Beute.

Liebe Grüße Richard«


Foto: Ein schöner Korb mit guten großen Mischpilzen. Auch der passt gut zu Richard. (3 Fotos © Richard)


Herbert erschnüffelt den Unterschied zwischen Steinpilzen und Gallenröhrlingen


Herbert schreibt am 27. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

super, welche Funde im Pilzticker zu sehen sind! Dieses Jahr kann man sich nicht über magere Funde beschweren.

Auch ich war natürlich immer Mal wieder im Wald. An essbaren Pilzen habe ich die vergangenen zwei Wochen folgende Pilze mitgenommen:

Wertingen (heute): Maronenröhrlinge, Hexeneier, Schopftintlinge, Täublinge, Parasole.

Altmühltal: Parasole, Milchlinge, Boviste, Maronenröhrlinge, Täublinge

Wertingen: Maronenröhrlinge, Täublinge, Parasole

Holzheim: Steinpilze, Parasole (Foto rechts), Goldröhrlinge, Maronenröhrlinge

Welden: Steinpilze, Maronenröhrlinge, Täublinge

Rottach-Egern: Semmelstoppelpilze, Steinpilze

Selten sind dieses Jahr Schopftintlinge zu finden, es ware heute meine ersten dieses Jahr.

Gallenröhrlinge sind zu meinem Leidwesen zu oft zu finden. Ich habe gelesen, man kann rein vom Geruch her Steinpilze nicht von Gallenröhrlingen unterscheiden. Das finde ich nicht. Die Röhren riechen beim Gallenröhrling wie ein altes nasses Handtuch.

Mit freundlichen Grüßen Herbert«

(Foto © Herbert)

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Wolfgangs Protokoll einer traumhaften Steinpilzwoche im Landkreis Ebersberg


Foto: Die Marktfrauen in München hätten sicher gejubelt, wenn ihnen Wolfgang diese herrlichen Steinpilze angeboten hätte.

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Wolfgang schreibt am 27. August 2017:

»Servus Heinz-Wilhelm,

ich musste heute über den Bericht von Richard lachen. Er schreibt ja regelmäßig über sein Funde. Ich wollte heute meinen Wochenbericht über meine Steinpilzfunde schreiben, aber er kam mir mit seinem zuvor.

Also fangen wir an:

Fundort Raum Ebersberg (Womit ich die Aussagen von Christian vollauf bestätigen kann):

21. August.: 54 Steinpilze

22. August: Kein Waldgang

23. August: 15 Steinpilze

24. August: 44 Steinpilze

25. August: 126 Steinpilze

26. August: 35 Steinpilze

27. August: 78 Steinpilze

Summe: 352 Steinpilze

Selbstverzehrt: Steinpilzschnitzel paniert

Eingefroren (für Freunde und Bekannte, die weiter weg wohnen): Ca. 5000 Gramm.

Verschenkt: den Rest

Anbei ein paar Fotos nach dem Putzen.

Beste Grüße aus dem Raum Ebersberg, Euer Wolfgang«


Foto: Der Tisch liegt voll und die Freunde und Bekannte dürfen sich auf Steinpilzgeschenke freuen.


Foto: Und wieder hat Wolfgang zugeschlagen. Nach zwei schwachen bis sehr schwachen Jahren wachsen im Großraum München die Steinpilze wieder wie wild.


Foto: Das Herz eines jeden Sammlers schlägt schneller, wenn er die Steinpilze so im Wald vorfindet. Einzige Sorge in solch einem Moment ist, dass nicht im Moment ein Konkurrent hinterm Baum vorkommt... (4 Fotos © Wolfgang)


Grafrath: Marco ist baff über 52 makellose Steinpilze


2 Fotos: 52 Steinpilze hat Marco gefunden. Da mussten selbst seine Großeltern, die früher selbst in die Schwammerl gingen, staunen. Und alle waren vollkomen wurmfrei, siehe das zweite Foto. (2 Fotos © Marco R.)

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Marco schreibt am 27. August 2017:

»Wie versprochen, darf ich meinen Fund Nummer 5 melden.

Es ist unglaublich, was wir hier momentan erleben. Selbst meine Großeltern, die in jungen Jahren in die Schwammerl gingen, hat der heutige Erfolg überrascht: 52 zum Großteil überaus große Steinpilze. Absolut fraßfrei!

Auch ein Birkenpilz sowie die bei uns mittlerweile sehr seltene Rotkappe war zu finden. Alle sind erfreut da, da wieder mal geteilt wurde.

Grüße vom Schwammerlkönig aus Grafrath«


Sofort nach Rückkehr aus dem Urlaub wurden in den Westlichen Wäldern die Steinpilze geholt


Foto: Es ist allerhand, was die Rivalen übrig gelassen hatten für Angie und Christian in den Westlichen Wäldern bei Augsburg. (Foto © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 27. August 2017:

»Servus,

zurück aus dem Kurzurlaub im Norden, mussten wir doch eine Nachschau halten, ob denn noch ein paar Steinpilze für uns übrig geblieben sind. Und obwohl schon recht spät am Tag, fanden sich neben vielen Pantherpilzen und Perlpilzen auch einige Exemplare, die wir erfreulicherweise »einsackln« konnten.

Die Reizker waren leider meist schon recht verwurmt. Die festen Maronen und die schönen Steinpilze hingegen meist einwandfrei. Ein kleiner Birkenpilz hat sich auch dazwischen geschmuggelt.

Liebe Grüße, Angie und Christian«


Christians Tipp an enttäuschte Sammler: Jetzt die Pilzstellen für 2018 suchen!


Foto: Christian schreibt zu diesem Foto: »So sehen meine täglichen Funde aus. Je nach Waldgebiet mehr Maronen und Hexen oder Safranschirmlinge und Täublinge.«

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Christian schreibt am 27. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

welch ein Pilzjahr! Ich kann nur sagen, ich bin begeistert und mir scheint, als überträfe es sogar das von 2014. Angefangen mit dem äußerst respektablen Morchelfrühling bietet das Wetter anscheinend seit einigen Wochen die perfekten Bedingungen für das Massenwachstum der Spätsommerpilze. Habe ich noch vor einer Woche geschrieben, 20 Steinpilze seien schon echt viel, komme ich jetzt täglich mit 20 bis über 40 Stück nach Hause. Zum Glück kommt noch dazu, dass fast kein Madenbefall dabei ist. Schade dass mein Urlaub nun zu Ende geht.

Ich kann allerdings auch enttäuschte Zeitgenossen verstehen, wenn in ihrem Stammwald Flaute herrscht. Meine Empfehlung lautet, genau jetzt neue Pilzplätze zu entdecken: Auch wenn ihr zu spät kommt und nur noch abgeschnittene Reste findet, nächstes Jahr seid eventujell Ihr die Glücklichen. Ich mache es momentan genau so und kann nur sagen: Es lohnt sich! 

Neben den Steinpilzen kann man aktuell auch genügend leckere Maronen, Ziegenlippen, Safranschirmlinge und immer noch reichlich Flockenstielige Hexenröhrlinge und Täublinge finden.

Allen viel Erfolg, aber vor allem viel Spaß!

Euer Christian«

Ps: Wo treibe ich mich eigentlich so rum? Im Landkreis Ebersberg, östlich von München

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Foto: Sie wachsen derzeit überall, die Steinpilze, weiß Christian. Ob, wie auf dem Hochformat-Bild, in sumpfiger Wiese oder, wie hier, unter Sonnendach. (3 Fotos © Christian)


München: Ein überraschend guter Steinpilz-Fund erfreut Joy


Joy schreibt am 27. August 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

lange fiebere ich schon beim Pilzticker mit und verfolge ständig die tollen Funde. Selbst gehe ich natürlich auch sehr gerne in den Wald, schon seit ich ein kleines Mädchen war.

Heute früh hatten wir einen (für uns) besonders tollen Fund: Bestimmt 30 junge, perfekte Steinpilze (einer davon Foto rechts), die in unseren Wäldern bei München nicht wirklich häufig sind.Dazu gab es einige Safranschirmpilze.

Sonst finden wir immer »nur« Maronen und Hexenröhrlinge. Aber diesmal hat es der Waldgott gut mit uns gemeint. Wir waren ganz aus dem Häuschen. 

Ich wünsche euch noch viele tolle Funde! Ich verfolge natürlich weiterhin fleißig den Pilzticker«

(2 Fotos © Joy)

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Jessika im riesigen Thurn-und-Taxis-Forst auf Richards Steinpilzspuren


Jessika schreibt am 27. August 2017:

»Nachdem ich immer fleißig den Pilzticker verfolge und Richard die letzten Tage so viel über die Steinpilze aus dem Thurn-und-Taxis-Forst geschrieben hat, haben wir uns heute auf dem Weg gemacht.

Aber wahrscheinlich waren wir im falschen Wald! Die Wälder um Wörth an der Donau sind ja riesig, und wo genau dieser Forst ist, wussten wir auch nicht. Schade,aber vielleicht hat Richard ja Mitleid mit uns gibt uns einen kleinen Hinweis in welche Richtung wir uns ungefähr bewegen müssen. ; -)«

Liebe Jessika,

erst einmal vielen Dank für Deine ehrlichen Worte. Es ist nicht leicht, über seine Enttäuschung öffentlich zu schreiben. Lass mich aber auch anmerken, dass ich Euern Fund auf dem Foto recht respektabel finde!

Leider vermute ich, dass Ihr Richard dazu nichts entlocken könnt. Böse solltet Ihr ihm deshalb nicht sein, denn Du kennst sie sicher, die uralte Weisheit, dass man alles verschenkt und alles preisgibt - nur nicht seine Steinpilzstellen. Mehr darüber findest Du hier und hier.

Sollte Euch Richard allerdings wider Erwarten doch einen Tipp geben, so werde ich Dich gerne in Kenntnis setzen.

Herzliche Grüße und viel Erfolg von Heinz-Wilhelm

(Foto © Jessika)

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