Pilz-Ticker-Bayern



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Die schönen kälteresistenten Trompetenpfifferlinge kamen Michael gerade richtig


Michael schreibt am 27. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am 27. November war ich im Bayreuther Landkreis unterwegs und fand wunderschöne Trompetenpfifferlinge (Foto rechts).

Liebe Grüße Michael«

(Fotos © Michael)

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Westliche Wälder Augburg: Die Entdeckung des Hexeneis als Speisepilz spät in der Saison


Foto: Spät in der Saison weckte dieses Hexenei Herberts Interesse. Und er hat die Kostprobe nicht bereut - und die Jugendform der Stinkmorchel als neuen Speisepilz entdeckt.

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Herbert schreibt am 6. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder in den Westlichen Wäldern Augsburgs bei Wertingen auf Pilzjagd, bevor der Frost kommt.

Neben vielen Maronenröhrlingen fand ich auch ein Hexenei. Ich habe schon einige gesehen, mich jedoch noch nie überwinden können, sie mitzunehmen und zuzubereiten.

Heute habe ich es erstmals getan. Der rettichartige Geschmack ist sehr interessant. Zukünftig lasse ich sie nicht mehr links liegen.

Mit freundlichen Grüßen Herbert«


2 Fotos: Links sehen wir das angeschnittene Hexenei mit der Gallertschicht, die wir nicht haben wollen. Das innere Weiße (Foto rechts) zählt. Ausgebraten schmeckt es rettichartig. Herbert will zukünftig nicht mehr achtlos an Hexeneiern vorübergehen. Auf der Liste des Speisewertes der Pilze erhält das Hexenei die Schulnote »Gut«. (3 Fotos © Herbert E.)





Maronensuche bei Kulmbach, bis der Schneeregen einsetzt


Foto: Die Pilze bereichern den Urlaub im Fichtelgebirge. So manche Urlauberfamilie in Kulmbach nutzt das üppige Wachstum der Maronen für einen ergiebigen Pilzgang. (Foto © Mawekama)

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Mawekama schreibt am 6. November 2016:

»Wir kriegen einfach nicht genug und waren am Sonntag erneut im Wald um Kulmbach. Was Ihr auf dem Foto seht, ist lediglich der Maronenfund einer Urlauberfamilie. Wir hatten das Doppelte. 

Wegen des einsetzenden Schneeregens mussten wir unseren Pilzgang abbrechen, sonst wäre die Ausbeute wohl noch größer gewesen. Es ist herrlich, wie man hier unsere bislang schlechte Pilzsaison in NRW beenden kann.

Wir fahren ja erst am Dienstag heim - vielleicht war das noch nicht unser letzter Pilzgang. 

Nochmals herzliche Grüße, Mawekama«







Ein Foto wie ein Waldgemälde und ein ganz böser Giftzwerg


Foto: Ein wunderbares Foto, das beinahe ein Gemälde ist, legt uns hier Christopher vor. Es sind genau diese lichtvollen Inseln mit einem Baumsolitär, hier eine Birke, wie bedrohlich umzingelt von Fichten und nochmals Fichten, die uns jede Menge Pilzarten, darunter auch Steinpilze, verheißen.

Der abgestellte Korb ist ein Symbol für in der Luft liegenden Sucherfolg und für alsbaldige Fülle im Behältnis. Vordergrund und Hintergrund sind unscharf, die Schärfe konzentriert sich auf den mittleren Bereich, eben mit Korb und Baumstamm. Ein Bild mit ganz starker Aussagekraft für Pilzleidenschaft, ohne dass wir auch nur einen einzigen Pilz sehen. Ein tolles Foto! (Foto © Christopher Pabst)

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Christopher schreibt am 5. November 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich schicke dem Pilz-Ticker anbei zwei Waldaufnahmen von meinem formellen Saisonabschluss am Samstag. Jetzt, wo es richtig kalt wird, werden schöne Schwammpilze eine absolute Seltenheit sein.

Ich durfte mich heute wenigstens über zwei mittlere Steinpilze und einen stattlichen Hexenröhrling freuen.

Insgesamt war es eine durchschnittliche Saison. Die Wälder östlich von Nürnberg und südlich von München boten eine reiche Ernte an Pfifferlingen und Birkenpilzen. Aber die Steinpilze legten ein Erholungsjahr ein - insgesamt fand ich nur ein gutes Kilo.

All jenen, die doch nochmal losziehen, wünsche ich schöne Stunden im Wald und den einen oder anderen Fund.

Viele Grüße Christopher«


Foto: Hier hat Christopher drei wirklich Bösartige vor die Linse bekommen, nämlich hoch gefährliche Gifthäublinge oder Nadelholzhäublinge.

Die Pilze haben schwerste Leberschädigungen bis zum Leberverfall sowie Nieren- und Blutgerinnungsschäden (Amatoxinvergiftung) zur Folge. Achtung: Der Name Nadelholzhäubling ist irreführend, denn diese Pilze wachsen auch an Laubholz.

Vor zwei Jahren hatte sie eine erfahrene(!) Pilzsammlerin aus dem Bayerischen Wald mit Stockschwämmchen verwechselt. Sie überlebte knapp, verlor ihre Leber und ihr Hüftgelenk und muss seitdem 12 Medikamente nehmen.  (Foto © Christopher Pabst)







Hof: Maronen für Julias Abendessen, ein Fliegenpilz fürs Auge


2 Fotos: »Ist er nicht wunderschön?« fragt Julia und meint den erhabenen Fliegenpilz. Ja, er stellt mit seiner Ausstrahlung die letzten gefundenen Maronenröhrlinge des Jahres (rechts) in den Schatten. Weshalb wir ihnen nur ein kleineres Bildformat einräumen. (2 Fotos © Julia)

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Julia schreibt am 5. November 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute startete ich einen letzten Gang in die »Schwamma« bei Hof in Oberfranken. Leider waren die Maronen, die ich fand, größtenteils zu alt oder zu zerfressen. Insofern war die Ausbeute leider nicht so groß. Für ein Abendessen reicht es aber auf jeden Fall.

In den letzten beiden Wochen fanden wir cirka fünf Kilo Pilze, sodass der Wintervorrat gesichert ist.

Ich wünsche allen noch ein schönes restliches Jahr. Bis zur nächsten Pilzsaison!

Herzlichen Gruß Julia«


Nach vergeblichen Pilzgängen in NRW gab's endlich Schwammerllohn im Fichtelgebirge


Mawekama.. schreibt am 2. November 2016:

»Hallo Ihr lieben Pilzfreunde!

nachdem wir Zuhause in NRW immer ohne Fund heimkehrten, wurden wir heute im Fichtelgebirge belohnt.

Nach einer guten Stunde im Wald war der Korb voll und hat das Sammlerherz erfreut. Wir haben herrliche Maronen (Foto rechts) und einige Steinpilze gefunden. Unsere Freunde nochmal mindestens die gleiche Menge.

Herzliche Grüße aus Kulmbach, Mawekama..«

(Foto © Mawekama..)

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Weilheim/Obb.: Der erste Maronenfund in neuen, unbekannten Wäldern


Foto: Seine ersten Maronenröhrlinge in neuer Umgebung hat Emanuel bei Weilheim in Oberbayern gefunden. Ein Steinpilz ist allerdings nicht dabei. (Foto © Emanuel)

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Emanuel schreibt am 30. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

als Pilzanfänger mit neuem Wohnsitz in der Region Weilheim mussten wir uns erst einmal geeignete Standorte erlaufen.

Heute war es dann soweit und wir haben unseren ersten Maronenfund gemacht, wobei wir uns nicht sicher sind, ob nicht doch ein Steinpilz dabei ist.

Viele Grüße aus Oberbayern, Emanuel«


Landkreis Passau: Hermann ist sich nicht sicher, ob es sein »finaler« Steinpilz war


Foto: War's der »finale« Steinpilz, wie Hermann schreibt, oder war er's noch nicht? Solange kein Frost kommt, besteht durchaus die Chance auf mehr. (Foto © Hermann)

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Hermann schreibt am 30. Oktober 2016:

»Hallo Schwammerlfreunde,

habe ich heute meinen finalen Steinpilz entdeckt? Gefunden habe ich ihn bei Kößlarn im Landkreis Passau. Er stand im Moos und war total gesund.

Noch einen schönen Sonntag wünscht Hermann«


Zwei Prachtkerle von Birkenpilzen warteten auf Herbert direkt am Fahrradweg


2 Fotos: Zwei erstklassige Birkenpilze, beinahe mit dem Habitus von Steinpilzen, hat Herbert direkt am Fahrradweg nach Wertingen gefunden. (2 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 30. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern wieder in den Westlichen Wäldern Augsburgs bei Wertingen auf Pilzjagd.

Wie meine Pilzliebhaber aus der Region berichten, gibt es aktuell viele Maronenröhrlinge. Nicht so schön ist allerdings, dass viele Expemplare vewurmt sind oder Weißschimmel haben.

Ich habe natürlich nur die Menge gesammelt, die ich für ein Pilzgericht benötige. Ich bin ein Fan von Röhrlingen.

Im Wald waren aber auch noch Rotfußröhrlinge, Parasole und Schopftintlinge zu sehen.

Mein Highlight waren aber zwei schöne Birkenpilze, die an einer einzelnen Birke direkt neben einem Fahrradweg nach Wertingen wuchsen.

Mit freundlichen Grüßen Herbert«


Hans aus Unterhaching zeigt uns die Höhepunkte seiner diesjährigen Schwammerlsaison


Collage: Auch Hans aus Unterhaching reicht uns eine wunderschöne Collage ein, die die Höhepunkte seiner diesjährigen Schwammerlsaison versammelt. Es sind zehn duftige Einzelbilder, bei denen man sich beinahe auf dem Pilzmarkt einer italienischen Kleinstadt wähnt. (Collage/10 Fotos © Hans P.)

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Hans schreibt am 25. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

in meinem Pilzrevier südlich von München, Unterhaching mit seinen angrenzenden Forsten, schaute es heuer, sieht man einmal von den Pfifferlingen ab, sehr bescheiden aus.

Erst seit Mitte Oktober war das Schwammerlglück für mich auf dem Höhepunkt. Da gab es sie dann doch noch, Parasole, Safranschirmlinge, Maronen, ein paar wenige Steinpilze, dafür aber Waldchampignons und andere Waldegerlingarten sowie am Schluss noch ein Judasohr.

Was habe ich mich gefreut!

Ich habe mich von Richard aus der Region Regensburg hier im Pilz-Ticker inspirieren lassen und stelle auch gerne eine Collage von meinen schönen Funden vor. Aber auch die Farbenpracht eines Fliegenpilzes erfeute mich.

Liebe Grüße aus Unterhaching, Hans«


Ein Pilzfoto, das an den winterlichen Überlebenskampf unserer Eltern und Ahnen erinnert


Foto: Den Fleiß und die Passion für Pilze des Schwammefreundes Nick bildet dieses herrliche Motiv von getrockneten Pilzen ab. ab. Und noch mehr. Es ist eine Erinnerung an die Vorkriegs- bis in die 20 Jahre der Nachkriegszeit, in denen viele Eltern alle Mühe hatten, die damals meist kinderreiche Familie durch den Winter zu bringen. Damals zählte noch jedes Pilzstückchen. Ähnliche Bilder, wenn es sie denn gab oder gibt, sind ein kulturhistorisches Zeugnis, das, umspannend gesehen, die über Jahrhunderte überlebenswichtige Vorratsanlegung in unserem Kulturkreis widerspiegelt.

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Nick schreibt am 25. Oktober 2016:

»Glück Auf Schwammesucher,

heute war ich wieder in meinem Stammrevier im Kreis Augsburg.

Es gibt zur Zeit sooooo viele Maronen, dass man gar nicht alle mitnehmen kann. Heute erntete ich nur die größten, ließ geschätzte 80 Exemplare stehen. Außerdem fand ich einen Steinpilz, einen Safranschirmling und einige Perlpilze.

Eigentlich müsste ich nicht mehr in den Wald gehen, da ich einen stolzen Vorrat gesammelt habe. Aber die Lust auf Pilze ist ungebrochen.

Beste Grüße Nick«


Foto: Aber es wurde nicht nur konserviert, es wurde auch gesucht. Nick zeigt hier sein schönes Ergebnis des heutigen Pilzganges in den Westlichen Wäldern Augsburgs. (2 Fotos © Nick)


Simbach am Inn: Die vielen Steinpilze ließen den Maronen keinen Platz mehr in Armins Korb


Foto: Fliegenpilz und Steinpilz sind gute Kumpel. Wo der eine sich wohlfühlt, geht es auch dem anderen gut. Weil sie die gleichen Ansprüche an Boden- und Symbioseverhältnisse haben. Armin hat diesen Sachverhalt hervorragend ins Bild gesetzt! Der Pfefferröhrling und der Mehlräsling sind übrigens auch Steinpilz-Anzeiger. (2 Fotos © Armin)

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Armin schreibt am 24. Oktober 2016:

»Heute war ich wieder beim Pilze suchen.

Gefunden habe ich erneut viele schöne Steinpilze. Auch Maronen gab es massenhaft. Sie blieben allerdings im Wald, da ich genug Steinpilze in meinen Korb hatte.

Mal schauen, wie lange die Röhrlinge noch durchhalten. Die Tiefsttemperaturen der letzten Nächte waren schon nahe dem Gefrierpunkt.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


Foto rechts: Dieser Steinpilz möchte wohl gerne zur Bundeswehr. Das Barett steht ihm jedenfalls schon ausgezeichnet.




Statt Pilze reinigen gab es diesmal Fotoarbeiten rund um die Pilze für Richard


Collage: Eine wunderschöne Collage aus 26 Einzelbildern hat Richard zusammengestellt. Er versammelt darin seine schönsten Schwammerlfotos. Vielen Dank für die Zusendung,  Richard! (Collage/26 Fotos © Richard Sch.)

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Richard schreibt am 22. Oktober 2016:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute hatte ich keine Arbeit mit dem Säubern und Aufschneiden der Schwammerl. Der gesamte Fund von mehr als 14 Pfund bester Steinpilze und Maronen wurde an Freunde verschenkt.

So hatte ich heute die Zeit und Muße, eine Collage mit einigen meiner schönsten Schwammerlbilder zu erstellen.

Dazu inspiriert haben mich die Worte eines Waldläufers (Du kennst ihn):

»Solche Farben malt nur der Wald!«

Liebe Grüße, Richard«

P.S.: Dein Buch: »Sprich, altes Dorf« zu lesen, wird mir bestimmt viel Freude bereiten!

Lieber Richard,

danke für die freundlichen Worte! Deine Collage hätte dem Waldläufer mit Sicherheit sehr gefallen.

Einen schönen und erfolgreichen restlichen Saisonverlauf! 

Mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm


Schöne Steinpilze und Maronen für Michi nahe der Grenze zur Tschechei


Foto: Ein junger Steinpilz in Moos und Gras räkelt sich unter einer Eiche dem wärmenden Sonnenlicht entgegen. Eines schönes Motiv! Im zweiten Foto sehen wir die Mischung aus Steinpilzen und Maronen, die Michi im Landkreis Cham nahe der Grenze zur Tschechei gefunden hat. (2 Fotos © Michi)

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Michi schreibt am 21. Oktober 2016:

»Ich war heute auch wieder im Wald :-), und zwar in der Gegend Fuhrt im Wald und Heiligenblut, und habe einen schönen Fund von Steinpilzen und Maronen gemacht.

Ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal in diesem Jahr war.

Danke an alle Pilztickler, die so fleißig schreiben und schöne Bilder schicken.

Viele Grüße Michi«


Die nächste Maronenautobahn: Bei Zusmarshausen herrscht reger Pilzverkehr


Foto: Und die nächste Maronenautobahn! Man sieht, bei Zusmarshausen im Landkreis Augsburg herrscht in diesen Tagen reger Pilzverkehr. »Ein Paradies!«, meint Manfred. (Foto © Manfred)


Manfred schreibt am 21. Oktober 2016:

»Man sieht, eine Steigerung der Maronenlese ist immer noch möglich. Einfach ein Paradies!

Viele Grüße Manfred«


Armin machte nach Feierabend einen kurzen Abstecher zu seinen Steinpilzen und Maronen


Armin schreibt am 20. Oktober 2016:

»Servus!

Heute Nachmittag nach der Arbeit war ich auf einen kurzen Abstecher im Wald. Gefunden habe ich wieder jede Menge Steinpilze, Rotkappen, einiges an Birkenpilzen, viele Maronen und zwei Pfifferlinge.

Die meisten Maronenröhrlinge blieben im Wald, da mein Korb schon gut gefüllt war und es langsam duster wurde.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(Foto © Armin)

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Im Landkreis Neumarkt/Oberpfalz geben die Steinpilze noch einmal Vollgas


Gerald schreibt am 19. Oktober 2016:

»Auch im Landkreis Neumarkt/Oberpfalz geben die Steinpilze nochmals Vollgas. Auf den Fotos ist meine heutige Ernte abgelichtet. Es hätten noch deutlich mehr werden können, hätte ich nicht aus Zeitgründen meinen Pilzgang abbrechen müssen.

Viele Grüße an alle Pilzfreunde, Gerald«

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Foto: Und so sah das Ergebnis des vorzeitig abgebrochenen Pilzganges zu Hause auf dem Präsentationsbrett aus. (2 Fotos © Gerald)


Augsburg: Der volle schwere Korb erforderte dreieinhalb Stunden Pilze putzen


Foto: Einer von zwei Steinpilzen, die Nick bei seinem zweistündigen Pilzgang fand, der ihm einen schweren Korb voller Mischpilze eintrug, siehe das zweite Bild. (2 Fotos © Nick)

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Nick schreibt am 18. Oktober 2016:

»Glück Auf Heinz-Wilhelm,

gestern war ich wieder für zwei Stunden in meinem Stammrevier nordwestlich von Augsburg Pilze sammeln.

Ich fand zig Maronen, zwei Steinpilze und endlich auch tolle Perlpilze. Außerdem einige Ziegenlippen, Hallimasche sowie Stockschwämmchen.

Vor allem aber sah ich hunderte Rotfußröhrlinge, von denen ich aber die meisten stehen ließ. Selbst wenn sie gut aussehen, sind sie sehr oft schon vermadet. Wenn man, wie ich, seine Schwamme vorzugsweise trocknet, sind wurmige Pilze tabu.

Nach zwei Stunden war also mein Korb bis oben hin voll und ich hatte dreieinhalb Stunden zu putzen. Was tut man nicht alles für den guten Geschmack!

Beste Grüße Nick«


Oberpfalz/Niederbayern: Der beste Fund des Jahres beschert noch zusätzlichen Wintervorrat


Richard schreibt am 17. Oktober 2016:

»Servus Heinz-Wilhelm,

das war meiner tollster Schwammerlfund in diesem Jahr!

Auf einem Platz fanden wir sieben große Steinpilze auf nur einem Quadratmeter Fläche. Die Körbe waren nach drei Stunden Suche gut gefüllt mit besten Steinpilzen, Hexenröhrlingen Birkenpilzen, Maronenröhrlingen und einigen Rotfußröhrlingen.

Ob dieses Ergebnis noch zu toppen ist? Die Niederschlagsprognose für Südostbayern meldet von Dienstag bis Freitag teils ergiebigen Regen.Das könnte sich noch einmal günstig auf das Pilzwachstum auswirken.

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2 Fotos: Auf dem linken Foto haben einige sehr hungrige Waldbewohner schon fleißig vorgekostet. Nur gut, dass die Pilze so gut wie madenfrei waren - so blieb noch etliches für Richard übrig. Den Steinpilzbruder rechts scheinen die Nager und Weichtiere hingegen noch nicht entdeckt zu haben. (3 Fotos © Richard)

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Nichtsdestotrotz blieben heute für jeden von uns nach dem Säubern und Schneiden fünf Pfund beste Speisepilze für den Wintervorrat. Das zeigt das Foto rechts.

Und noch ein Tipp für alle Schwammerlfreunde: An Stellen, wo Fliegenpilze oder  Pfefferröhrlinge wachsen, findet man auch oft in unmittelbarer Nähe Steinpilze. Anscheinend mögen diese drei Pilzarten die gleiche Bodenbeschaffenheit.

Liebe Grüße, Richard«

Lieber Richard,

Recht hast Du! Das mit Kumpelei zwischen Fliegenpilzen und Steinpilzen habe ich erst gestern wieder in einem Leipziger Park auf schönste Weise erleben können!

Noch viel Erfolg wünscht Dir Heinz-Wilhelm


Großraum München: So viele Rotfußröhrlinge! Auch Gitta hätte eine Pilzautobahn bauen können


Gitta schreibt am 17. Oktober 2016:

»Hallo Liebe Schwammerlfreunde,

mit Staunen habe ich eure tollen Funde verfolgt. Besonders imponiert hat mir die Maronenautobahn von Manfred. Hätte ich meine Rotfußröhrlinge so schön ausgebreitet, so hätte das wohl ein ähnliches Foto ergeben.

Die vielen Rotfußröhrlinge fand ich ein einem Wald, und zwar an vier Stellen. Das waren so viele und so viele gute, es war unglaublich.

Die anderen Pilze habe ich bei meiner Suche an 3 Tagen in verschiedenen Wäldern zwischen München, Dachau und Pfaffenhofen gefunden. Unterwegs war ich insgesamt rund 10 Stunden.

Auf dem Bild seht ihr Rotfußröhrlinge und Falsche Rotfußröhrlinge, Parasole, Safranschirmlinge, Butterpilze, Goldröhrlinge, Maronen, Schopftintlinge und zwei Steinpilze.

Ich habe auch viele Täublinge gesehen und andere Pilze, die ich leider nicht kenne. Und viele wunderschöne Fliegenpilze. Leider hatte ich keine Kamera mit im Wald, denn sie wären ein Foto wert gewesen.

Gut, dass ich inzwischen einen Dörrautomaten habe, denn im Gefrierschrank wäre nicht mehr genug Platz gewesen.

Denjenigen, die noch nicht viel gefunden haben, würde ich raten, auch mal in unbekannte Wälder zu gehen. Das mache ich immer, wenn es an meinen Stammplätzen nichts gibt.  Vielleicht gibt's ja da positive Pilzüberraschung...

Ich wünsche euch allen viel Glück bei der Suche!

Liebe Grüße Gitta«

(Collage/6 Fotos © Gitta)

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Richards tolle Röhrlingsernte am Donaurandbruch bei Kirchroth geht weiter


Foto: Die Insel der Schopftintlinge. Richard kam hier leider ein, zwei Tage zu spät. Zwei Tage früher, und er hätte dutzende Pilze der Spitzenklasse ernten können. Für die Sofortpfanne und für den Würzvorrat. Die pulverisierten Stiele der Schopftintlinge garantieren ein Spitzenaroma.

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Richard schreibt am 16. Oktober 2016:

»Servus Heinz-Wilhelm,

jetzt heißt es, die letzten warmen Tage noch zu nutzen. Der milde Herbst hat uns heute in den naturnahen Mischwäldern nahe Kirchroth, das ist am Donaurandbruch, volle Körbe mit Steinpilzen, Rotkappen und Birkenpilzen beschert.

Heute fand ich den schönsten Steinpilz der diesjährigen Pilzsaison. Der Prachtkerl war gänzlich madenfrei und die Schnecken hatten nur ein ganz kleines Stückchen genascht.

So viele Schopftintlinge auf engstem Raum habe ich noch nie gesehen. Auch Rotfußröhrlinge wachsen zur Zeit massenhaft.

Mein absoluter Favorit war und ist aber schon immer Boletus edulis, der Gemeine Fichtensteinpilz.

Liebe Grüße, Richard«


Foto: Während sich der prächtige Steinpilz (links) in Bestform präsentiert, sind die meisten der Schopftintlinge (rechts) schon hinüber. Nur reinweiße Exemplare mit noch fest umschließenden Hüten sind für die Pilzküche geeignet. Sie versprechen allerdings ein Pilzmahl der Spitzenklasse. (3 Fotos © Richard)

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Der Pilz-Ticker-Bayern ermunterte Nick und Susanna doch noch zur Suche - mit tollem Erfolg!


Nick und Susanna schreiben am 16. Oktober 2016:

»Glück Auf,

dachte ich tatsächlich vor 14 Tagen, dass es mit der Pilzsaison 2016 vorbei sei, so ließ ich mich dank unserem Bayern-Pilzticker nochmals in den Wald locken. Und das mit bestem Erfolg!

Eine tolle Ausbeute, bestehend aus Steinpilzen, Birkenpilzen, zig Maronen, Parasole und Rotfußröhrlingen. Außerdem fand ich Hallimasche und ein paar Rauchblättrige Schwefelköpfe (siehe das Foto rechts). Das alles in den Westslichen Wäldern Augsburgs.

Ich hätte ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet, nachdem die letzten Tage und Nächte so kalt waren.

Für Susanna und mich geht das Pilzjahr sehr zufriedenstellend zu Ende. Wobei ich anmerken möchte, dass es mich die nächsten Tage doch noch einmal in die Schwamme ziehen wird.

Dank an alle Berichterstatter für die Beiträge, denn einige Male zog ich daraus neue Motivation!

Beste Grüße Nick & Susanna«

(Foto © Nick)

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Hof: Ein von vielen verschmähter Suppenleckerbissen und endlich mal wieder eine Krause Glucke


Foto: Mit den Rauchblättrigen oder Graublättrigen Schwefelköpfen sehen wir rechts auf dem Foto eine Pilzart, die nur sehr selten gesammelt und auf dieser Website präsentiert wird. Sie sind nicht leicht von den giftigen Grünblättrigen Schwefelköpfen zu unterscheiden. Bei einem Waldgang erlebte ich einen Pilzberater(!), der fälschlicherweise massenhaft die Grünen im Korb hatte! Die Rauchblättrigen schmecken ausgezeichnet und lassen sich bestens nach dem Rezept der Thüringer Stockschwämmchensuppe verwerten. (Foto © Julia)

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Julia schreibt am 16. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich haben wir in unserem Wald bei Hof einmal wieder eine Krause Glucke gefunden, die natürlich gesondert im Korb fotografiert wurde (Foto rechts).

Hinzu kamen Steinpilze, Maronen, ein Flocki, Rauchblättrige (Graublättrige) Schwefelköpfe sowie ein Kuhmaul.

Herzliche Grüße aus Oberfranken von uns!«




Armins Sammellust hält an - das Wachstum der Pilze bei Simbach ebenfalls


Foto: Armin hat die Sammellust gepackt. Heute war er schon wieder im Wald bei Triftern/Simbach. Und hat erneut eine respektable Ernte machen können. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 16. Oktober 2016:

»Hallo,

auch heute war ich wieder Schwammerl suchen. Gefunden hab ich Steinpilze, Maronenröhrlinge, Birkenpilze, Schopftintlinge  und kleine(!) Pfifferlinge

Viele Grüße aus Simbach am Inn, Armin«


Robert fragt: Habt jemand in der Region Roth, Schwabach und Nürnberg schon was gefunden?

Robert schreibt am 16. Oktober 2016:

»Hallo,

ich habe in unserer fränkischen Region Roth/Schwabach/Nürnberg leider bis heute nichts finden können. Hat jemand andere Erfahrungen gemacht?«


Neumarkt/Oberpfalz: 22 Prachtsteinis mit nicht einem Wurmgang erweitern Geralds Wintervorrat


Gerald schreibt am 16. Oktober 2016:

»Ich fand heute bei Neumarkt/Oberpfalz 22 knackig-frische Steinpilz-Prachtkerle. Das Foto rechts zeigt sie, schon in Scheiben geschnitten, auf dem Weg in die Trocknung, um den Wintervorrat zu erweitern. 

Viele Grüße an alle Pilzfreunde, Gerald«

(Foto © Gerald)

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Ebersberg: Viele schöne Parasolen, kaum Maronen, keine Steinpilze

Brigitte schreibt am 15. Oktober 2016:

»Auch heute habe ich wieder viele wunderschöne Parasolpilze im Raum Ebersberg gefunden. Leider nur 2 kleine Maronen.

Steinpilze sind hier gar nicht zu sichten.

Viele Grüße Brigitte«


Ostallgäu: Die reichhaltige Auswahl erlaubte, nur die allerbesten Schwammerl mitzunehmen


Foto: Der Pilzgang während des Heimaturlaubs hat sich für Max gelohnt. Zusammen mit seinem Vater hat er diese Ausbeute zusammengetragen. Auf dem zweiten Foto setzt ein roter Leuchtpunkt den halb gefüllten Schwammerlkorb schön in Szene. (2 Fotos © Max)

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Max schreibt am 15. Oktober 2016:

»Servus liebe Schwammerl-Sucher,

heute war ich in aller Früh mit meinem Vater im Ostallgäu unterwegs, da ich gerade auf Heimaturlaub bin. Ich wohne derzeit in Konstanz, da ist schwammerlmäßig eher tote Hose.

Nachdem mein Vater vor einer Woche bereits einige Steinpilze gefunden hatte, haben wir uns gleich noch einmal auf die Suche begeben.

Wir haben einige Maronen, Rotfußröhrlinge und Steinpilze gefunden, von denen bis auf ein oder zwei alle madenfrei waren.

Wir hatten sogar soviel Auswahl im Wald, dass wir nur die allerbesten Schwammerl mitgenommen haben! Außerdem gab es noch Unmengen Parasole, Safranschirmlinge, Champignons und Schopftintinge; davon hatten wir heuer aber schon genug.

Beste Grüße aus dem Allgäu, Max«


Maronenautobahn II: »Eine echte Pilzschwemme zum Ende der Saison«


Manfred schreibt am 15. Oktober 2016:

»Dieses Mal gab es für uns einen Superfund von Maronen in Lützelburg, das zur Gemeinde Gablingen im schwäbischen Landkreis Augsburg gehört. Dazu fanden wir noch drei wunderschöne Steinpilze.

Zum Ende der Saison eine echte Pilzschwemme!«

Viele Grüße Manfred«

(Foto © Manfred)

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Ein origineller Steinpilzstrauß aus dem Landkreis Regensburg


Foto: Eine Steinpilzskulptur von fünf Familienmitgliedern, man kann auch sagen, einen Steinpilzstrauß, haben Georg und Mitsammler im Landkreis Regensburg gefunden. Ein nicht alltäglicher Anblick.

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Georg schreibt am 15. Oktober 2016:

»Dieses feine Sträußlein konnten wir heute im Landkreis Regensburg pflücken.«


Foto: »Steinpilzstrauß natur« könnte man diese fünfköpfige Familie nennen, als sie noch in Gras und Moos stand. (2 Fotos © Georg)


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