Pilz-Ticker-Brandenburg



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Brandenburgs






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Versteckspiele einer Winterköstlichkeit in unwegsamen Behausungen


Foto: Die köstlichen und heilenden Samtfußrüblinge bzw. Winterrüblinge haben das Talent, sich in den unwegsamsten Winkeln zu verstecken. Wie zum Beispiel hier in einem Astloch.

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Helga und Detlef schreiben am 29. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

für den Pilzfreund lohnen sich Waldspaziergänge zu jeder Jahreszeit. Im Winter, wo die Speisepilze naturgemäß in den Hintergrund treten, öffnet sich der Blick für ganz andere Arten.

Überall im Wald kommen auch jetzt Pilze in vielen Formen und Farben vor. Besonders zahlreich sind sie an Totholz. Hier wachsen sie häufig in großen Gruppen und in jeder Größe. Aber auch im Laubteppich können interessante Pilze bestaunt werden.

In einem Brandenburger Mischwald, bestehend aus Eichen-, Ahorn- und Buchenbäumen, haben wir schön anzusehende Hexenringe betrachten können, die von einer mittelgroßen Pilzart mit rötlichem Hut gebildet wurden. Auffällig war, dass gleich mehrere dieser Ringe in dichter Nachbarschaft zueinander standen.

Für uns besonders bemerkenswert war jedoch der Fund einer Gruppe von Gewimperten Erdsternen. Bisher sind wir diesen sonderbaren Pilzen noch nicht begegnet.  

Es grüßen freundlichst Helga und Detlef«

Blau = ungenießbar

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Foto: Der ungenießbare Gewimperte Erdstern heißt deshalb so, weil seine Spitze im reifen Zustand bewimpert ist. (2 Fotos © Helga)





Landkreis Uckermark: Der übrig gebliebene kleine Steinpilz schlotterte vor Kälte und wollte mit nach Hause


Katrin schreibt am 13. November 2016:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren heute Mittag auf einen Spaziergang im Wald. Diesmal wirklich nur zum Spazieren. Es war herrlich, sich für dieses Jahr von den Pilzen zu verabschieden. Jedenfalls fürs erste. Denn dann wollte plötzlich doch ein kleiner, übrig gebliebener Steinpilz mit nach Hause. Bestimmt, weil er so fror.

Und nun noch eine Meldung aus der Schweiz. Wir waren vergangene Woche bei Freunden in der Nähe von Basel zu Besuch. Dort gibt es auch schöne Wälder - und natürlich auch Pilzsammler.

Wie zum Beispiel eine Bekannte unserer Freunde. Und weißt Du, was sie gefunden hat? Eine Krause Glucke, die sagenhafte 8 Kilo auf die Waage brachte. Das fand ich richtig krass.«

(Foto © Katrin)

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Dahme-Spreewald-Kreis: Süßliche Steinpilze aus der Waldgefriertruhe


Foto: Sehen sie nicht wunderbar aus, geradezu wie Steinpilze aus dem Sommer? Doch wer genauer hinschaut, kann den Hauch von Eis auf ihrem Hut entdecken. Der Frost hat ihnen eine süßliche Geschmacksnote verliehen, so Helga und Detlef.

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Helga und Detlef schreiben am 12. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch in den Wäldern zwischen Kolberg und Prieros ist es inzwischen kalt geworden. Bei vier Grad unter Null schwinden die Chancen rapide, noch gute Pilze zu finden.

Mit Zuversicht und heißem Holundersaft ausgestattet, machten wir uns auf die Suche und wir hatten trotz zweier Frostnächte, auch heute wieder Glück.

Einige Steinpilze, zahlreiche Maronen, wieder Sandröhrlinge und zwei Birkenpilze machten schließlich unseren Fund aus. Wir sind uns einig, mittlerweile ist das Finden von Pilzen viel schöner für uns als deren Verwertung. Allerdings waren die heute gefundenen Steinpilze besonders schmackhaft, denn sie besaßen eine ganz feine, leicht süßliche Note.

Nun freuen wir uns auf die Austernseitlinge und hoffen somit, uns bald wieder melden zu können.

Bis dahin, freundliche Grüße von Helga und Detlef«


Foto: Auch dieser schöne Birkenpilz hat seine besten Tage hinter sich. Bevor ihm noch tiefere Temperaturen das Leben aushauchen, kam ihm das Pilzmesser bei. (2 Fotos © Helga)

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Königs Wusterhausen: Katrin ist sooo glücklich über die ersehnten Maronen - und herrliche Steinpilze!


Foto: So herrliche und so viele Pilze hat Katrin gefunden, nachdem sie lange vergeblich auf ihre geliebten Maronen gehofft hatte. Jetzt kamen sogar noch schöne Steinpilze hinzu. Und ganz rechts oben sehen wir noch eine kleine Krause Glucke. Gratulation zu solch einem tollen Fund so kurz vor Frost und Schnee! (Foto © Katrin)

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Katrin schreibt am 9. November 2016:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

mein Mann hatte mich heute Morgen überrascht mit einem erneuten Ausflug in meine geliebten Pilze. Und zwar fuhren wir in Richtung Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald.

Ich war zunächst gar nicht optimistisch. Aber diesmal sollte ich belohnt werden! Denn der Wald, den mein Mann seit seiner Jugend kennt, gab uns viele seiner Pilzschätze. Herrliche Steinpilze und Maronen!

Ich bin so glücklich gewesen - und noch immer glücklich!

Viele Grüße Katrin«







Landkreis Dahme-Spreewald: 24 schönste Steinpilze und vieles mehr für Helga und Detlef


Foto: 24 Steinpilze fanden Helga und Detelf bei ihrem Waldgang am Sonntag im Dahme-Spreewald-Kreis. Einer davon war dieser Prachtkerl, der sich ganz offensichtlich pudelwohl fühlt trotz kühler Novembertemperaturen.

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Helga und Detlef schreiben am 7. November 2016:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

am Sonntg waren wir gegen Mittag wieder in unserem dieses Jahr bevorzugten Waldgebiet und an einigen unserer Lieplingsstellen auf Pilzsuche, und zwar im Landkreis Dahme-Spreewald.

Noch gar nicht richtig bei der Sache, fanden wir schon die ersten Steinpilze in einem grasigen Graben, nahe unserem abgestellten Auto.

Bereits nach einer Stunde war der Korb gefüllt mit Steinpilzen, Maronen, Sandröhrlingen und einigen Edelreizkern.


Foto: Welch ein Anblick, so kurz vor dem angekündigten Schneefall und Frost! Helga und Detlef zeigen ihr Zwischenergebnis. Dies sind auf dem Moosboden sorgsam sortierte Maronen (links), Steinpilze (Mitte), Edelreizker (darunter) sowie Sandröhrlinge (rechts). Wer träumt nicht von einem solchen Fund zum Ende der ersten Novemberwoche? (2 Fotos © Helga)


Auf dem Nachhauseweg besuchten wir noch einige unserer Stammplätze und rundeten hier unseren Tagesfund erfreulich ab. Es ergänzte sich die Menge der Steinpilze, hinzu kamen noch eine Handvoll Reizker, und schließlich wurde zu unserer Freude die Sortenvielfalt um ein halbes Dutzend junger, knackiger Birkenpilze erweitert.

Letztere fanden wir im Umkreis einer einzeln stehenden Birke, die auf einer freien Wiese ihren Platz gefunden hat. Zu unserer Überraschung standen in der Nachbarschaft der dunkelbraunhütigen Birkenpilze noch drei Steinpilze im bestem Alter. Es ist schon Tradition, dass wir an dieser Wiese Halt machen, und beinahe jedes Mal beschenkt sie uns mit köstlichen Pilzen.

Es sei noch bemerkt, dass von den 24 Steinpilzen kein einziger von Maden befallen war. Auch die übrigen Pilze waren praktisch madenfrei.

Nach ungefähr drei Stunden beendeten wir gutgelaunt unserer Tagesausflug und denken mit Vorfreude an unseren nächsten Waldbesuch. Hoffentlich lassen die ersten Nachtfröste noch etwas auf sich warten.

Freundliche Grüße von Helga und Detlef«


Braunis wiederholte ausgiebige Butterpilzlese bei Oranienburg-Lehnitz


Foto: Reichlich Butterpilze sowie einige Schirmpilze konnte Brauni bei Lehnitz/Oranienburg ernten. Die Röhrlinge zeigen sich im ausgezeichneten Zustand. (Foto © Brauni)

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Brauni schreibt am 6. November 2016:

»Butterpilzschwemme in Lehnitz!

Am Freitag, 4. November, konnte ich zum drittenmal in dieser Woche reichlich Butterpilze ernten und einige Schirmpilze.

Gruß aus Berlin-Friedrichshain, Brauni«


Ziesar, Landkreis Potsdam-Mittelmark: Die schönen Maronen versprechen einen leckeren Wildschweinbraten


Foto: Gute Aussichten für einen leckeren Wildschweinbraten mit Pilzen versprechen diese beiden dekorativen Körbe mit Maronenröhrlingen. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark gibt es sie immer noch in prima Qualität. (Foto © Hans Ulrich)

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Hans Ulrich und Christiane schreiben am 6. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren am Freitag noch einmal in den Wäldern bei Ziesar im Landkreis Potsdam-Mittelmark, um uns eine Beilage für unseren Wildschweinbraten zu suchen.

Wie man unseren schönen Körben ansehen kann, hat sich der Ausflug gelohnt. In der ersten Stunde hatten wir nur fünf kleine Maronen, doch danach ging es richtig zur Sache. Jedenfalls waren wir mit unserem Ergebnis nach zwei Stunden Suche recht zufrieden.

Mit freundlichen Grüßen Hans Ulrich und Christiane«


Landkreis Uckermark: Parasole im Überfluss, aber nicht eine der geliebten Maronen


Katrin schreibt am 5. November 2016:

»Hallo,

wir waren bei Templin im Landkreis Uckermark unterwegs. Wir haben dutzende Parasolpilze (Foto rechts) gesehen und einige der besten mitgenommen.

Leider fanden wir nicht eine einzige Marone, und das, wo ich sie doch so gerne mag.

Ich freue mich, beim Pilzticker mitmachen zu können!«

(Foto © Katrin)

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Autobahndreieck Spreeau: Erfolgreiches Heimspiel mit späten Röhrlingen

Hans schreibt am 3. November 2016:

»Endlich erfolgreich im Heimspiel: Maronen und Butterpilze en masse in der Region 20km ums Autobahndreieck »Spreeau« östlich von Berlin.

Sandröhrlinge kommen auch, Steinpilze vereinzelt.«


Landkreis Dahme-Spree: Auch die eher beiläufige Suche geriet wieder zur Sammelleidenschaft


Foto: Die ersten Frostschnecklinge sind da. Sie sind gute Speisepilze des Spätherbstes und frühen Winters. Man kann sie sogar roh essen, zum Beispiel in einem Salat. Sie sind an Kiefern gebunden, fast immer an junge.

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Helga und Detlef schreiben am 1. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

sooft es geht, halten wir uns im Wald auf. Am vergangenen Samstag, hätten wir beinahe schon Stirnlampen gebraucht, so weit war die Dämmerung bereits hereingebrochen. An diesem Tag fiel uns die Trennung von der ruhigen Natur besonders schwer. Die übrigen Sammler waren schon längst wieder zu Hause, als wir mit der Suche begannen. Und zwar in einem unserer Stammgebiete in der Gemeinde Heideseen im Landkreis Dahme-Spree.

Da wir keinen großen Fund erwarteten, hielten wir eher beiläufig Ausschau. Hauptsache im Wald sein, lautete, wie eigentlich immer, unsere Devise. Schließlich gibt es noch weit mehr zu erleben und zu genießen als das bloße Sammeln von guten Speisepilzen. Aber wie so oft, geriet auch dieses Mal wieder wie von selbst das Sammeln in den Mittelpunkt.





Foto rechts: Auch die Samtfußrüblinge oder Winterrüblinge stellen sich nun verstärkt ein. Sie sind Kälteliebhaber, denen selbst tiefer Frost nichts ausmacht. Sie stellen dann vorübergehend ihr Wachstum ein, um es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wieder fortzusetzen. 




Bei der Vielzahl der Maronen fiel es nicht schwer, den Korb zu füllen. Die meisten waren noch klein und fest und somit sehr gut verwertbar. Und endlich gibt es ein stärkeres Vorkommen in den Kiefernschonungen.

Gelegentlich verirrten sich auch Steinpilze in unsere Nähe. Sie schafften es allerdings nicht mehr, erwachsen zu werden. Zu groß scheint die Schar iher Jäger. So freuten wir uns sehr, als wir das Glück hatten, in einer jungen Eichenanpflanzung zwei wunderbare Exemplare von ihnen zu finden.

Am Montag besuchten wir ein Waldgebiet bei Wernsdorf, das dicht am südöstlichem Rande von Berlin zu finden ist.

Hier haben wir eine größerer Menge von frühen Frostschnecklingen gefunden. Ein paar Maronen und ein Birkenpilz vervollständigten unsere Sammlung.

Besonders schön sind jetzt die üppigen Teppiche aus zahlreichen kleinen Spätherbstpilzen. Form- und Farbenvielfalt sind beeindruckend. Einfach schön anzuschauen.

Aus Berlin grüßen freundlichst Helga und Detlef«

(Collage/8 Fotos © Helga)

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Collage: Auch Helga und Detlef haben von diesem Wald- und Pilzausflug eine schöne Collage zusammengestellt, und zwar von Röhrlingen. Wir sehen oben Maronen, oben rechts und unten links Birkenpilze, in der Mitte unten einen Steinpilz und rechts daneben noch eine knackige junge Marone. (Collage/6 Fotos © Helga)


Fläming: Hans' und Sabines Steinpilzkönig 2016 brachte es auf 465 Gramm


2 Fotos: Sabine und Hans haben ihre schönsten Steinpilze gesäubert und präsentieren sie noch einmal im Garten (links). Rechts sehen wir den größten Steinpilz auf der Waage. (2 Fotos © Hans)

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Sabine und Hans schreiben am 25. Oktober 2016:

»Hallo Pilzfreunde, hallo Heinz-Wilhelm,

unsere Lieblingsstellen im Fläming enttäuschten uns bei unserer jüngsten Pilzwanderung nicht.

Es ist immer ein Erlebnis und eine Freude, wenn plötzlich so ein »dicker Kerl« vor einem steht. Wenn die Steinis erwachsen werden, sieht man sie nicht selten schon von weitem. Unser größter stand mitten im Wald und brachte 465 Gramm auf die Waage. Wie er, so waren auch seine Artgenossen sämtlich ohne Maden und einwandfrei.

Außerdem haben wir viele knackige Maronen mit nicht minder guter Qualität geerntet. An mehreren uns bekannten Pilzstellen wurden wir allerdings unangenehm überrascht. Dort lag alles voller vertrockneter Äste. Man konnte den Wald nur mit größter Mühe betreten. Es gab mehrere solch regelrecht verwüsteter Waldstücke.

Wie es dazu kam und was das soll, weiß ich nicht. Hoffentlich kümmert sich der Förster mal darum - oder soll das etwa so liegen bleiben? Wer hat eine Erklärung dafür?

Viele pilzige Grüße, Sabine und Hans«


Wiesenburg/Fläming: Ein einziger Birkenpilz und 10 Kilo Maronen

Maik schreibt am 25. Oktober 2016:

»Wir haben bei Wiesenburg im Fläming zu zweit je fünf Kilo Maronen geerntet und einen einzigen Birkenpilz. Steinpilze gab es nicht.«


Dahme-Seengebiet: »Zweifelsohne gehört dieser Herbst den Steinpilzen«


Foto: Steinpilze, Birkenpilze, Maronen und Quitten zaubern den Herbst ins Haus. Die Tage der hohen Ernte sind eine schöne Zeit.

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Helga und Detlef schreiben am 19. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir kamen uns besonders schlau und taktisch geschickt vor, als wir am Mittwoch in aller Frühe unsere Stellen nach Pilzen absuchten.

Die Erwartung war also groß und in unseren Vorstellungen sahen wir nichts weiter, als nur übervolle Pilzkörbe.

Doch weit gefehlt.

Ähnlich wie in der Geschichte vom Hasen und dem Igel war jedes Mal schon ein anderer schneller, so dass uns zunächst nichts anderes übrig zu bleiben schien, als die Anzahl der frischen Schnittstellen zu zählen.

Doch Pilze finden ist auch immer eine Sache des Blickwinkels, der Geduld und der Erfahrung. Darauf vertrauend, trotzten wir dem ungemütlichen Regen und wurden am Ende doch noch fündig und wie wir meinen, auch gut belohnt.


Foto: Ein selten schönes Fliegenpilzmotiv! Auch deshalb, weil das Rot vollendet mit dem hellen Grün harmoniert und die Reihe der Pilze den Blick tief in das Bild hineinzieht. Zu beachten ist der hellgelbe Saum an der Manschette.

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Unterwegs waren wir, wie schon so oft, südlich von Berlin im Dahme-Seengebiet.

Zweifelsohne gehört dieser Herbst den Steinpilzen. Jung, frisch und fest präsentieren sie sich. Bei zu beobachtenden schnellem Wachstum bleibt Madenbefall erfreulicherweise die Ausnahme.

Herrliche Steinpilze haben wir während der Autofahrt(!) im Straßengraben einer Landstraße gefunden. Im Kiefernwald wachsen jetzt zunehmend Maronenröhrlinge. Auch sie sind von bester Qualität. Geradezu in einer zweiten Welle sind massenhaft  Butter-und Fliegenpilze zu sehen.

Die leuchtenden Fliegenpilze sind in ihrer Vielfalt eine wahre Pracht.

Wenn die Witterung es weiterhin zulässt, wird dieser Pilzherbst noch für Freude sorgen. In diesem Sinn hoffen wir auf das Beste.

Freundliche Grüße aus Berlin senden Helga und Detlef«


Foto: Ein schöner Steinpilz darf natürlich nicht fehlen. Wir bitten ihn um Verständnis, dass die Fliegenpilze diesmal den Vorzug bekommen haben. (3 Fotos © Helga)


Oberspreewald-Lausitz: Außer vier kleinen Steinpilzen nichts für Hans

Hans schreibt am 17. Oktober 2016:

»Ich habe heute in der Gemeinde Bronkow im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Pilze gesucht. Es war ein Reinfall. Außer vier kleinen Steinpilzen war kein essbarer Pilz zu sehen. Ich hoffe auf nächstes Jahr. 

Gruß Hans«


Schönerlinde, Landkreis Barnim: Glucken, Butterpilze, Blaubeeren

Kati schreibt am 16. Oktober 2016:

»Ich war heute nördlich von Schönerlinde im Landkreis Barnim.

Auch wenn wenig Essbares heraus sprang und es insgesamt nicht viel war, über Artenarmut kann man nicht klagen.

Die Birkenporlinge scheinen tatsächlich ein gutes Jahr zu haben. Ferner sah ich Falsche Pfifferlinge*, vereinzelt Fliegenpilze, Täublinge, kleine Helmlinge und ein paar Knollenblätterpilze.

In den Korb haben nur ein paar Krause Glucken und eine schöne Portion frische Butterpilze den Weg gefunden, über die sich allerdings in den vergangenen Jahren Beschwerden wegen Magen- und Darmunverträglichkeit gehäuft haben.

Außerdem bin ich in ein schier unendliches Blaubeerfeld gelaufen, voll mit Früchten, die ich so in BB noch nie erlebt habe. Ich dachte, Ende Oktober sei für die doch viel zu spät.

* In geringer Menge meist unbedenklich

Blau = ungenießbar oder unergiebig

Rot = giftig

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Beelitz: Auch die leckeren Sandröhrlinge verwöhnen jetzt die Pilzsammler

Jens schreibt am 15. Oktober 2016:

»Im Wald bei Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark geht momentan einiges.

Zu dritt haben wir in der abgelaufenen Woche den halben Korb voll bester Steinpilze, Birkenpilze, Sandröhrlinge und Maronen gehabt. Alle Pilze hatten mittlere Größe.

Beste Grüße, Jens«


Landkreis Märkisch-Oderland: Ronny freut sich über die Birkenporlinge genauso wie über die Glucken


Foto: Eine schöne Ausbeute an Krausen Glucken und an Birkenporlingen hat Ronny gemacht. Er schwärmt vom guten Wintertee der Porlinge. (Foto © Ronny B.)

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Ronny schreibt am 15. Oktober 2016:

»Hallo,

ich habe im Landkreis Märkisch-Oderland herrliche Krause Glucken gefunden. Und wie man sieht, sind auch die von mir sehr geschätzten Birkenporlinge mit dabei. Man findet sie zur Zeit sehr frisch. Als Tee gekocht, sind sie ein Magenfreund par exellence.

Beste Grüße Ronny B.«


Sabine und Hans: »Herzlichen Glückwunsch an Birgit zu solch schönen Steinpilzen«

Sabine und Hans schreiben am 12. Oktober 2016 zu Birgits Steinpilzfund (Tageseintrag vom 10. Oktober 2016):

»Lieber Pilzticker, hallo Pilzfreundin Birgit,

herzlichen Glückwunsch zu solch schönen Steinpilzen! Das ist doch Freude pur! Das hat man in diesem Jahr nicht erwartet.

Im vorigen Jahr hatten wir auch solch ein Glück. 2016 allerdings noch nicht, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.

Wenn wir die E-Mail Adresse von Birgit bekommen könnten, würden wir gern mal einen Erfahrungsaustausch unter Pilzsuchern führen - natürlich ohne Details zu verraten. Vielleicht klappt ein Kontakt.

Viele Grüße Sabine und Hans«

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Markus rät Birgit: »Behalte Deinen Steinpilzfundort für Dich!«

Markus schreibt am 12. Oktober 2016 zu Birgits Steinpilzfund (Tageseintrag vom 10. Oktober 2016):

»Ich kann leider keinen Fund vermelden, will aber unbedingt Birgit aus Berlin zu Ihren wunderschönen Steinpilzen aus Brandenburg gratulieren.

Einer ist schöner als der andere und es geht einem ja schon beim Anblick der Fotos das Herz auf. Wie muss es dann erst beim Finden gewesen sein?!

Behalte den Fundort für Dich. Das ist weder egoistisch noch unfair, Du hast ihn Dir hart erarbeitet! :)«

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Pilzfreund Ulrichs Post an den Pilzexperten:

»Und es gibt sie doch!«


Foto: Da gab es für Ulrich kein Halten mehr: »Herbst zu trocken - 'Kilometerweit keine Pilze'« zitierte die Märkische Allgemeine den Pilzsachverständigen. Nachdem Ulrich prompt fündig wurde, wünscht er dem Experten nun »erfolgreiches Suchen«. Ob der oberste Pilzherr Brandenburgs auch so schöne Maronen und eine Krause Glucke findet? (Foto © Ulrich R.)

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Ulrich R. schreibt am 11. Oktober 2016:

»Liebe Pilzfreunde, 

ich hoffe, dass ich mit meinem nachstehenden Schreiben, das ich heute an unsere Tageszeitung verfasst habe, einen Beitrag zur diesjährigen Pilzsaison leisten kann:

»Liebe MAZ-Redaktion,

mit Interesse habe ich heute den Artikel vom obersten Pilzexperten Brandenburgs gelesen.
Ich bin zwar kein Experte, sondern nur ein Pilzsucher, der jährlich, wenn es soweit ist, einige Male auf die Suche geht. Ihr oben genannter Artikel hat mich in der Form angeregt, dass ich, statt wie geplant erst am Mittwoch, schon heute auf Pilzsuche war.

Und es gibt sie doch!

Im Gegensatz zum Pilzexperten, der als Chef des Landesverbandes der Pilzsachverständigen zum Ausdruck brachte, dass in Brandenburg in diesem Jahr die Pilzsaison wohl ausfallen werde, war und bin ich Optimist.

Mein Optimismus sowie die Witterung und die Veränderungen im Wald in den letzten 14 Tagen sagten mir, dass es auch in diesem Jahr, wenn auch eine kurze, aber für den persönlichen Gebrauch ausreichende Pilzsaison geben wird.

Bereits am vergangenen Samstag (7. Oktober) hatte ich auf eine kleine Portion Pilze gehofft, als ich im Waldgebiet von Brandenburg an der Havel auf Pilzsuche ging. Da war jedoch noch nichts zu holen. Dennoch war ich mir schon an diesem Tag sicher, dass die Pilze nicht mehr lange auf sich warten lassen würden. Deshalb hatte ich mir die Pilzwanderung für den morgigen Mittwoch vorgenommen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es, angeregt durch den heutigen Artikel, bei mir schon heute ein schmackhaftes Pilzmahl gibt.

Ich kann dem Pilzexperten und allen Pilzsammlern auch ein erfolgreiches Suchen wünschen. Wenn es in diesem Monat nicht sehr schnell empfindlich kalt wird, könnte es noch für alle eine kurze Pilzsaison geben.

Freundliche Grüße sendet Pilzfreund
Ulrich Rettig aus Brandenburg«

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Sehr lesenswert!

Landkreis Potsdam-Mittelmark: 20 Jahre Anlauf für den ersten Steinpilzfund


Foto: Zwei Jahrzehnte hat Birgit vergeblich nach Steinpilzen gesucht. Das ist eine außergewöhnlich lange Zeit. Dennoch veranschaulicht ihre sehr lesenswerte Pilzbiographie, wie wichtig, nachhaltig und prägend es ist, sich seine Pilzplätze selbst zu erlaufen. Es ist beinahe ein Gleichnis: Mit Geduld und Disziplin erreicht man sein Ziel. Und wird schließlich reich belohnt. Mit wunderschönen Steinpilzen zum Beispiel, wie in diesem Korb. Und den beiden Körben auf dem Hochformatbild.

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Birgit schreibt am 10. Oktober 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben wieder viele wunderschöne Steinpilze gefunden. Am Ende mussten wir viele stehenlassen. Unser Kühlfach ist voll und wir sind fleißig am verschenken und trocknen.

Es ist wirklich ein großes Glück. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Viele Gebiete haben wir in den letzten Jahren in Brandenburg ausgekundschaftet und wurden jetzt belohnt. Die Fotos zeigen nur einen kleinen Teil unserer Ausbeute.

Kati fragt auf Deinem Blog, wo ich die Steinpilze gefunden habe (Tageseintrag vom 9. Oktober). Ich suche Pilze seit meiner Kindheit im Saarland, mit meinem Vater. Das sind wunderschöne Erinnerungen. Wir haben aber nie Steinpilze gefunden.

Später, nach meinem Umzug nach Berlin, haben mein Freund und ich in ganz Brandenburg nach Pilzgebieten Ausschau gehalten. Wir waren in der Schorfheide, im Grumsinger Forst, im Schlaubetal, im Spreewald, bis an die polnische Grenze, Samstags und Sonntags meistens mit dem Zug. Kilometerlanges Laufen, ohne den Wald und die Bodenbeschaffenheit genau zu kennen.


2 Fotos: Wir sehen eine Steinpilzmama mit ihrem Kind (links) sowie die zwei noch einmal in der Auswahl der beinahe skulpturartigen schönsten Steinpilzfunde. (4 Fotos © Birgit)


Wir haben oft sehr schöne Pilzfunde gemacht, aber Steinpilze waren nie dabei. Die haben wir das erste Mal vor zwei Jahren gefunden. Nach 20 Jahren Pilzsuche! Wir haben uns gefreut wie die Kinder.

Dieses Jahr ist wirklich mein Pilzsammlertraum in Erfüllung gegangen. Steinpilzfunde, wie sie schöner nicht sein können, in einem wunderschönen kleinen Waldgebiet. Kein Mensch ist uns dort begegnet. Das ist jetzt mein Geheimtipp, den ich nicht verraten werde. Ist das unfair?

Kati kann mir eine Mail schreiben. Auf dem Blog muss reichen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Da der Baumbestand in Brandenburg hauptsächlich aus Kiefern besteht, sollte man dort doch einfach mal nach Buchen und Fichtenwäldern Ausschau halten.

Liebe Grüße aus Berlin, Birgit«

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Landkreis Märkisch-Oderland

Eine künstlerische Verbeugung vor dem Fliegenpilz und eine
überraschend glückliche Pilzernte


Foto: Eine wunderschöne Hommage an den Fliegenpilz ist dieses Gemälde von Helga in Pastelltechnik.

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Helga und Detlef schreiben am 10. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

so dicht an der Hauptstadt gelegen, sind nach einem Wochenende in aller Regel wenig Pilze in den nahen Brandenburger Wäldern zu finden.

Der heutige Montag jedoch übertraf unsere bescheidenen Hoffnungen. Wider Erwarten hatten wir Sammlerglück. Der Pilzkorb hat sich mit 24 vorwiegend jungen Steinpilzen, einem  dutzend Sandröhrlingen, einigen festen Maronenröhrlingen und einer Handvoll Pfifferlingen doch noch gut füllen lassen.

Die Pilze wuchsen allesamt auf sandigem Boden im Moos oder Heidekraut und an lichten Stellen im Kieferwald.

Meine Frau Helga liebt Fliegenpilze und dann kommt so etwas heraus, wie es auf dem Foto zu betrachten ist. Das Foto zeigt eine frühere Arbeitsversion des Bildes. Sie widmet sich mit Leidenschaft der Kunst und so hat sie in der Pastell-Technik diese Pilze schließlich auch malen müssen.

Gerade hatte sie eine eigene Ausstellung, in der unter vielen anderen Kunstwerken, auch dieses Bild (dann allerdings vervollkommnet und ordentlich gerahmt) zu sehen war.

Freundliche Grüße aus Berlin, Helga und Detlef«

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Foto: Und so sieht er in echt aus, der magische Fliegenpilz, hier mit hängenden Hüllresten, der seit Jahrhunderten uns Menschen fasziniert.


Foto: Und Pilze wurden auch noch geerntet. Zur Freude von Helga und Detlef waren es in den stadtnahen Wäldern um Berlin mehr als erwartet, trotz des vorherigen Wochenendes. (3 Fotos © Helga)


Kati möchte wissen: Birgit, wo wachsen Deine Steinpilze?

Kati schreibt am 9. Oktober 2016:

»Lieber Pilzticker,

darf man von Birgit aus Brandenburg auch erfahren, wo sie unterwegs ist? Brandenburg ist ja nicht gerade klein.

Beste Grüße Kati«


Herrliche Rotkappen aus dem Krämer


Foto: Drei dickstielige Prachtrotkappen. Man ahnt, dass die Stiele, die bei Raufüßen schnell hart werden, hier noch von angenehmer Konsistenz sind.

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Mario schreibt am 9. Oktober 2016:

»Da geht doch was im Krämer, nördlich von Berlin, in den Landkreisen Oberhavel und Havelland!

Ich fand Rotkappen, Birkenpilze und einen Steinpilz im ersten, Maronen in einem zweiten Waldstück.«


2 Fotos: Schöne Rotkappen hat Mario im Waldgebiet Krämer gefunden, das überwiegend aus Kiefern und diversen Laubbäumen besteht. (3 Fotos © Mario)


Traumhafte und traumhaft viele Steinpilze im südlichen Brandenburg für Birgit


Foto: Donnerwetter, da hätte Birgit keinen besseren Tag erwischen können! Steinpilze, von denen die Marktfrauen auf dem Münchner Viktualienmarkt träumen, füllten diese beiden großen Körbe. Ein toller Fund!

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Birgit schreibt am 7. Oktober 2016:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

im südlichen Brandenburg haben die Steinpilze Einzug gehalten. Noch nie haben wir so viele schöne Exemplare gefunden, ohne Makel und in allen Größen. Unsere Körben waren in kurzer Zeit gefüllt. Letztes Jahr hatten wir an diesen Stellen nichts gefunden.

Morgen soll es den ganzen Tag regnen, aber übermorgen werden wir nochmal losgehen.

Liebe Grüße Birgit und Jimmy«


Foto: Der erste Korb war schnell mit Steinpilzen in 1-A-Qualität gefüllt. Zuhause gab es nicht mehr viel zu reinigen...

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Foto: ...denn in der Küche konnte man an jedem einzelnen Exemplar erkennen, dass Birgit und Mitsammler die Pilze bereits bei der Ernte top gesäubert hatten. (3 Fotos © Birgit)


Andreas wartet im Landkreis Havelland sehnsüchtig auf Steinpilze und Maronen

Andreas schreibt am 3. Oktober 2016:

»Hallo,

heute bin ich zum drittemal in diesem Jahr im Wald gewesen. Und zwar bei Großwudicke, das gehört zur Gemeinde Milower Land im Landkreis Havelland. Nach dem regnerischen Wochenende hatte wir auf schöne Pilze gehofft.

Doch wir fanden - wie schon die beiden letzten Wochenenden - weder eine Marone noch einen Steinpilz.

Uns fiel auf, dass auch nur ganz wenige Giftpilze zu sehen waren. Das Einzige, was dieses Jahr wirklich gut und oft zu finden ist, sind Fette Hennen, auch Krause Glucken genannt. Davon haben wir bereits zehn schöne gefunden.

Das ist natürlich eine willkommene Entschädigung, aber uns fehlen halt die Maronen und Steinpilze :-(«

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Pfifferlinge und Maronen bei Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark

Holger schreibt am 26. August 2016:

»Rund um Beelitz gibt's Pfifferlinge und einige Maronen, aber es ist schon wieder etwas trocken.«


Spree-Neiße-Kreis: Ein erquickender Pilzgang, der nicht nur dem Gaumen guttat


Foto: Die jungen Rotkappen standen gut sichtbar im Moos. Halbwüchstige Birken und Kiefern waren ihre Begleiter.


Helga und Detlef schreiben am 14. August 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einer anstrengenden Woche suchten wir wieder einmal Entspannung im Wald.

Bei herrlichem Wetter brauchte es nicht viel, um den Kopf endlich wieder freizubekommen. Würden wir dazu noch Pilze finden, so unser Gedanke, wäre dem Tag schließlich die Krone aufgesetzt.

Und wir mussten nicht lange suchen. Vertraut mit einem zu der Gemeide Schenkendöbern (östliches Brandenburg) gehörenden Waldgebiet, stellten sich schnell erste Funde ein. Unser Eindruck ist, dass die Zeit der Pilzvielfalt sich nun auch in Brandenburg ankündigt.

Anzeichen dafür waren mehrere Butterpilze, zwei Birkenpilze, ein Maronenröhrling und die ersten Rotkappen. Die Birkenpilze und eine handvoll Steinpilze waren allerdings madig und erfreuten uns allein durch ihr bloßes Erscheinen.


Collage: Schöne Impressionen von ihrem Pilzgang im östlichen Brandenburg liefern uns Helga und Detlef. Oben links wartet ein Maronenröhrling auf Zugriff, im Gras (rechts daneben) und teils gut versteckt im Heidekraut (unten links) standen schöne Pfifferlinge. Und der gesamte Fund wird uns fein geputzt und sortiert auf und in diversen Behältnissen präsentiert (unten rechts). Ein schöner und erfolgreicher Wald- und Pilztag, wie man unschwer sehen kann! (6 Fotos © Helga)

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Auffällig waren große Gruppen an noch jungen Erdschiebern (Wollige Milchlinge, siehe Hochformatfoto), die am Rande und an Wegen eines alten Buchenbestandes wuchsen.

Große Pfifferlinge fanden wir erneut in einem Birkenwäldchen. Kaum sichtbar, versteckten sie sich im hohen Gras und im dichten Gestrüpp der Heide. Diese Pfifferlinge sind oftmals recht groß und weisen als Merkmal einen langen, schlanken Stiel auf.

Die jungen Rotkappen standen knackig auf moosigem Boden in einem Mischbestand aus halbwüchsigen Birken und Kiefern.

Freundliche Grüße senden Helga + Detlef aus Berlin«

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Die Pfifferlinge gedeihen prächtig in den unterschiedlichen Waldlandschaften des Schlaubetals


Helga und Detlef schreiben am 31. Juli 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach dem Regen in der Wochenmitte wachsen die Pfifferlinge im Schlaubetal wieder prächtig. Während andere Pilze noch sehr vereinzelt vorkommen, zeigt sich der Pfifferling dagegen recht häufig, und das an den verschiedensten Stellen.

Ob im Buchen- oder Kiefernwald, unter Birken im dichtem Gras und in der Heidelandschaft, er scheint in diesem Jahr überall sein Zuhause zu haben. Da das Suchen eher einem  Einsammeln glich, hatten wir mit viel Freude schnell unseren Korb voll.

So konnten wir unsere Aufmerksamkeit getreu  dem Prinzip »Von der Hand in den Mund« auf die jetzt sehr wohlschmeckenden Blaubeeren lenken.

Zum Abschluss lockten noch reife Mirabellen (siehe im blauen Eimer) und wir konnten auch ihnen nicht widerstehen. Ja, der Sommer bietet viele Köstlichkeiten.

Freundliche Grüße Helga und Detlef«

(Foto © Helga)

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Im schönen Schlaubetal leuchtete es dottergelb, aber das Kornblumenblau blieb im Verborgenen


Foto: Waldfund vor herrlichem Balkongrün: Helga und Detlef zeigen ihre Pfifferlinge, darunter auch den der Marke »Jumbo« auf dem rechten Bild. Er brachte es auf stattliche 50 Gramm. (2 Fotos © Helga)

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Helga und Detlef schreiben am 10. Juli 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

immer wieder zieht es uns in das wunderschöne Schlaubetal. Natur pur und eine herrliche Ruhe sind hier ebenso gratis wie die Pilze, die hier schon förmlich auf uns zu warten scheinen.

Pfifferlinge wachsen jetzt in reichlicher Anzahl. In unserem Korb landeten einige besonders große Exemplare. Der stattlichste wog erstaunliche 50 Gramm.

Von zwei schonenswerten Kornblumenröhrlingen machten wir zur Erinnerung lediglich ein Foto. Wir wollten sie an ihrem gemütlichen Platz belassen.

Freundliche Grüße, Helga und Detlef«


Foto: Die seltenen Kornblumenröhrlinge ließen Helga und Detlef stehen. So kam das herrliche Kornblumenblau, dass sich beim Schnitt dieser Pilze durch Oxydation zeigt, nicht zum Vorschein. Der Kornblumenröhrling ist dem Steinpilz geschmacklich ebenbürtig. Um so höher ist es Helga und Detlef anzurechnen, dass sie die Pilze verschonten. 


Im idyllischen Schlaubetal warteten Pilzköstlichkeiten auf Helga und Detlef


Foto: Jede Wette, dass sich am Aufnahmetag nur ganz wenige Berliner Balkons so wald- und pilznah wie der von Helga und Detlef präsentiert haben. Ein liebevoll hergerichtetes Pilzstillleben!

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Helga und Detlef schreiben am 6. Juli 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in den zurückliegenden Tagen waren wir wieder den Pilzen auf der Spur. Unsere Ausflüge erstreckten sich von der Schorfheide bis in das Schlaubetal.

Einem inneren Ruf folgend, suchten wir die uns vertrauten Fundstellen auf. Eindeutig nun unsere Botschaft an die Gemeinschaft der Pilzfreunde: Ja, es gibt gegenwärtig auch Pilze in Brandenburg.

Noch sind die gefundenen Mengen nicht besonders spektakulär. Müssen sie auch nicht, solange die gefundenen Steinpilze oder Pfifferlinge einfach nur unsere Begeisterung wecken und letztendlich für eine kleine und schmackhafte Mahlzeit ausreichen.

Die genannten Sorten ließen sich überwiegend im Buchenbestand finden. Die Pfifferlinge waren ausnahmslos frisch und knackig. Zur Aufwertung des bescheidenen Tagesfundes musste schließlich das Ambiente unseres Berliner Stadtbalkons herhalten.

Jedenfalls hatten wir bisher bei jedem unserer Pilzgänge zumindest Freude, aber zunehmend auch Erfolg, und wir denken, dass uns in diesem Jahr noch viel mehr davon erwartet.

Freundliche Grüße, Helga und Detlef«

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Foto: Man sieht ihm die Festigkeit seines Stieles mit der markanten Netzzeichnung gut an: Ein ausgeblasster Sommersteinpilz, dessen Stielrinde von der Sonne und Trockenheit schon halb aufgesprungen ist, geradezu so, als wolle er dem Kleinkind daneben Schutz und Schatten spenden. (2 Fotos © Helga)


Nichts los im Oderland: Stierhoden oder was? Und altbekannte Pilze kommen leider nicht


Foto: Oben die Hexeneier von Stinkmorcheln, die Gerd weniger mag, unten die wohlbekannten Alten. Erkennbar sind Pfifferlinge und »Hexen«. (Foto © Gerd)

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Gerd schreibt am 28. Juni 2016:

»Hallo Herr Wolfram, 

in den brandenburger Wäldern läuft die Pilzsaison weitestgehend entsprechend der Jahreszeit.

Die Pfifferlingsschwemme ist wahrscheinlich wegen Trockenheit ausgeblieben. Trotz kräftiger Regenmengen in den letzten zwei Wochen ist kaum Nachwuchs in Sicht.

An Sommersteinpilzen sind nur wenige junge Exemplare zu finden, die leider schon stark vermadet waren.

Erstaunlich, wie die »Hexeneier« dieses Jahr wachsen. Das Abendbrot war sicher energiereich; über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Ob Stierhoden so ähnlich schmecken?

Herzliche Grüße von der Oder sendet Ihnen und allen Pilzfreunden der gebürtige Vogtländer Gerd«


Überraschung im Barnim: Keine Pfifferlinge, dafür Sommersteinpilze, einer schöner als der andere!


Foto: Ein Kerl von einem Sommersteinpilz! Sicher gehörte er zu den zweien, von denen jeder um die 500 Gramm auf die Waage brachte.

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Helga und Detlef schreiben am 11. Juni 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in der Hoffnung, die ersten Pfifferlinge zu finden, sind wir heute in das Barnimer Land gefahren. Der alte Buchenwald rund um einen verträumten See hat uns in der Vergangenheit reichlich mit Pfifferlingen beschenkt.

Dieser Wunsch erfüllte sich nicht. Dafür fanden wir ein gutes Dutzend stattlicher Sommersteinpilze. Einer schöner als der andere! Zwei davon wogen um die 500 Gramm!

Nun freuen wir uns, bei der Pilzjagd gegenüber den anderen Bundesländern wieder aufgeholt zu haben.

Mit sommerlichen Grüßen aus Berlin, Helga und Detlef«


Foto: Dieser Sommersteinpilz veranschaulicht, dass er zur Familie der Dickröhrlinge gehört. Seine helle Netzzeichnung scheint fast reliefartig tastbar.


Foto: Auch an diesem Boletus aestivalis ist das schmutzig-weiße Netz sehr gut erkennbar. Es ist das »Markenzeichen« der Sommersteinpilze. Mit fortschreitendem Alter wird es braun. (3 Fotos © Helga)


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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

(Foto © Fotolia)

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