Pilz-Ticker-Brandenburg



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Brandenburgs






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Pilzwanderungen 2018 bei Potsdam


Pilzwanderungen, Kurse über Waldpilze, Kräuterwanderungen ab dem Frühjahr sowie die Suche nach weiteren Köstlichkeiten aus der Natur bietet die Biologin Dr. Sylvia Hutter aus Schwielowsee, Ortsteil Caputh bei Potsdam. Ganzjährig gibt es Veranstaltungen über Zucht- und Heilpilze.

Mehr auf ihrer Website www.pilzreich.de




Birkenwerder: Ein überraschend später Fund sowie ein seltener Weißer Knollenblätterpilz


Foto: Die erste Marone mitten auf dem Weg weckte schlagartig das Interesse von Regina und Peter, die gar nicht mehr aufs Pilzesammeln eingestellt waren. Um so erfreulicher war dieses sehenswerte Sammelergebnis.


Regina und Peter schreiben am 17. November 2018:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

wir sind Berliner und heute in den schönen Wald Richtung Birkenwerder gefahren, um das herrliche Wetter am Samstag zu genießen.

Wir sind Pilzsammler aus Leidenschaft. Um so sicherer waren wir uns, heute nur zu laufen, da es ja keine Pilze mehr geben würde. Der Raureif auf den Wiesen und Feldern und nur 2° Celsius am Morgen bestärkten uns noch in unserer Annahme. 

Auf den ersten Metern im Wald stand eine Marone auf dem Weg. Sie weckte natürlich sofort unser Interesse und so fanden wir uns wenig später doch schon suchend wieder.

Das Ergebnis unseres Ganges ist auf dem Foto zu sehen - und das am 16. November. Unglaublich! Das Gros bildeten Maronen in bester Qualität, hinzu kamen zwei Parasole und ein junger Birkenporling.

An unverwertbaren Pilzen fanden wir einen Weißen Knollenblätterpilz, einen Fliegenpilz sowie große Mengen Falscher Pfifferlinge.

Es war ein toller Tag - wie immer im schönen Wald.

Ich schaue jeden Tag beim Pilzticker rein, finde ihn klasse!

Liebe Grüße aus Berlin von Regina und Peter«


Der Weiße Knollenblätterpilz


Foto rechts: Der Weiße Knollenblätterpilz ist tödlich giftig! Nur 20 Gramm von ihm im Pilzgericht bedeuten den Tod. Im Gegensatz zum ebenfalls weißen Kegelhütigen Knollenblätterpilz ist sein Stiel nicht oder nur ganz schwach genattert. Seine zwiebelartige Knolle »eiert«, ist also unregelmäßig und nicht gerundet. Der Pilz wächst meist im Laubwald unter Buchen oder Eichen, nur selten im Nadelwald. Weiße Knollenblätterpilze sind selten, viel seltener als Grüne, Gelbe oder Kegelhütige Knollenblätterpilze. Dieser hier ist der erste, der auf dieser Website vorgestellt wird. (2 Fotos © Regina)

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Dahme-Spreewald: Nach vielen erfolglosen Gängen stand Katja plötzlich vor herrlichen Steinpilzen


Foto: Diese elf prachtvollen Steinpilze sind Katja im Landkreis Dahme-Spreewald in den Pilzkorb gepurzelt. Ein herrlicher Fund wohl aus dem Kiefernwald, wie die mitgebrachten Nadeln auf dem Tisch zeigen. (Foto © Katja)

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Katja schreibt am 13. November 2018:

»Meine Spaziergänge mit unseren Lagottos im Landkreis Dahme-Spreewald waren dieses Jahr recht pilzarm. Aber gestern gab es elf madenfreie Steinpilze mit einem Gesamtgewicht von 4,3 Kilo als kleines Wunder und Gaumenfreude.

Katja«


Ein Festtag für Fabian: Traumhaft schöne und viele Flockis im herbstlichen Laubteppich


Foto: Ein Foto mit so schönen und so vielen Flockenstieligen Hexenröhrlingen hat uns selten erreicht. Dabei hat Fabian, der sie bei Wandlitz entdeckt hat, zum ersten Mal überhaupt diese Art gefunden. Seine Begeisterung ist in der Überschrift, die er zu seiner Pilznachricht schrieb, gut abzulesen: »Sensationelle Flockenstielige Hexenröhrlinge im Barnimer Raum«. Recht hat er! Und wir freuen uns mit ihm! (5 Fotos © Fabian)

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Fabian schreibt am 9. November 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich möchte Euch meinen genialen Fund nicht vorenthalten, den ich heute gemacht habe.

Ich fand in der Nähe von Wandlitz im Rotbuchenwald cirka 2 Kilo Flockenstielige Hexenröhrlinge in allerbester Qualität und in den schönsten Farben. Das waren meine ersten Hexen überhaupt und ich kann versichern, dass es ein Prachtfund war! Meine Freude war dementsprechend groß.

Die ältesten Exemplare kamen direkt in die Pfanne. Geschmacklich gefallen sie mir sehr gut. Sie schmecken wenig anders als Steinpilze, aber meiner Meinung nach befinden sich beide kulinarisch auf einer Höhe.

Den Rest habe ich zu einem Teil getrocknet und zum anderen in Öl eingelegt. Das wird super Antipasti für das neue Jahr!

Vorher fanden wir noch zwei Austernseitlinge und einige Maronen. Die Hexen mit ihrer Imposanz übertrumpften diese allerdings komplett! :)

Beste Grüße Fabian«

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Foto: So eng beieinander standen sie da, als Fabian sie im Laubwald entdeckte. Von oben wirken die Flockenstieligen Hexen eher unscheinbar.

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Foto: Stolz zeigt Fabian auf einem Brettchen die Top-Exemplare seines Fundes. Die Pilze haben 1A-Qualität. Und entfalten ihre Farbenpracht erst, wenn man ihre Stiele und Röhren sieht.


Foto: Hier sind schöne Stücke bereits in Öl eingelegt. Fabian freut sich schon jetzt auf »super Antipasti für das neue Jahr«.


Foto: Und diese zwei Ofenbleche zeigen bereits getrocknete Flocki-Scheiben. Der Winter kann kommen, Fabian ist bestens versorgt.






Dahme-Heidesee: Nur an den Wegesrändern im Kiefernwald wachsen die Pilze





Foto rechts: War dieser Steinpilz der letzte der Saison für Helga und Detlef? Es ist ein besonderes Exemplar - dank seiner Umgebung. In einem Bett aus Echten Rentierflechten hat er es sich richtig kuschelig gemacht. Im Hintergrund wächst zartviolette Erica. Ein sehr schönes Foto von einem prächtigen Pilz in einer beinahe anmutigen Heidelandschaft.


Helga und Detlef schreiben am 8. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir haben doch noch das schöne Wetter genutzt, um unsere Pilzstellen in Dahme-Heidesee aufzusuchen.

Unser Fazit fällt allerdings dürftig aus. Ein paar Maronen, ein Steinpilz, zwei Butterpilze, klitzekleine Edelreizker und Hallimasche waren die Ausbeute. Wir haben sie ausnahmslos an Wegesrändern gefunden, die durch den Kiefernbestand führten. Nun hoffen wir auf die nächste Saison, denn richtiger Regen ist nicht in Sicht und die Saison neigt sich unaufhaltsam dem Ende zu.

Wenigsten kamen wir bei unserem Ausflug mit Blicken auf unsere Kosten. In einem Buchenbestand waren riesige Formationen von überständigem Hallimasch zu sehen. Nun schauen wir uns weiter sehr tapfer die Pilzbilder aus den anderen Regionen an.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pizfreunde von Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Westprignitz: Wie gut, dass die Maronenröhrlinge kein Internet haben


Foto: Qualitativ sehr gute Maronen hat Bernd in der nordwestlichen Prignitz gefunden. Er präsentiert sie auf unkonventionelle Weise, was eines gewissen Charmes nicht entbehrt. Bernd vermutet, dass sie so gut gewachsen sind, weil sie kein Internet haben und sich durch die Wettermeldungen zur Trockenheit nicht beeinflussen ließen. Wir stellen dazu offiziell fest: Da wird was dran sein! (Foto © Bernd S.)

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Bernd schreibt am 4. November 2018:

»Ich war heute früh eine Stunde in der Westprignitz unterwegs, im äußersten nord-westlichen Zipfel von Brandenburg. 

Die Maronen, die ich fand, sind allesamt schön fest, weil sie durch die Trockenheit eher langsam wachsen. Und eine schöner als die andere, kaum Schneckenfraß.

Es scheint mir so, als hätte es für unsere Pilzfunde das trockenste Jahr seit Wetteraufzeichnung 1881 nicht gegeben. Vermutlich haben die Pilze kein Internet, um sich von den dort verbreiteten Meldungen beeinflussen zu lassen. Wir selbst können uns da nur ein Beispiel nehmen.

Mit freundlichen Grüßen Bernd«





Dahme-Spreewald: Die Steinpilz-Bollen überraschten Melanies Familie ganz zum Schluss


2 Fotos: Einige Steinpilze waren richtige Bollen, was Melanie riesig freute. Ihr Sohnemann lächelt dazu eher verhalten, kann den Fund wohl noch nicht so richtig einordnen.

Melanie schreibt am 4. November 2018:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

wir haben uns heute Vormittag auf den Weg in ein Waldstück im Landkreis Dahme Spreewald (bei Königs Wusterhausen) gemacht.

Nach cirka 20 Minuten fanden wir die ersten Maronen, Butterpilze und Sandröhrlinge. Ganz zum Schluss wurden wir von riesigen Steinpilzen überrascht. Die Ausbeute kann sich sehen lassen (zweites Foto rechts)!

Liebe Grüße an alle Pilzfans! 

Melanie«









Foto rechts: Die Röhrlinge in den Körben mit dem dunklen »Futter«, wie viele Pilzfreunde die Röhren auch nennen, sind Sandröhrlinge. Sie wurden in diesem Jahr so gut wie überhaupt noch nicht gefunden, tauchen erst jetzt, im November, auf. Sie sind Kiefernbegleiter.

(3 Fotos © Melanie/Privat)

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Schöne Funde für Fabian im Barnim - mit einer kleinen Studie zu Seitlingen


Foto: Fabian war mit seinem Fund vollauf zufrieden. Die jungen Austernpilze, die er ebenfalls fand, hat er offenbar stehen gelassen. Die Gelbstieligen Muschelseitlinge sowieso. (3 Fotos © Fabian)

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Fabian schreibt am 3. November 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe heute den schönen Herbsttag genutzt, um im Barnim wieder auf die Pilzpirsch zu gehen.

Ich fand einige Steinpilze, einer davon in beachtlicher Größe, Maronen, Herbstrotfußröhrlinge, einen Rotfußröhrling, junge Austernseilinge und massenweise Hallimasche. Alle Röhrlinge waren madenfrei und in bester Qualität.

Außerdem habe ich noch Gelbstielige Muschelseitlinge gefunden.  

Besten Gruß, Fabian«


2 Fotos: Zwei aufschlussreiche Fotos, die den Unterschied im Erscheinungsbild von (jungen) Austernpilzen (links) und Gelbstieligen Muschelseitlingen (rechts) zeigen. Über die Muschelseitlinge besteht unter Wissenschaftlern ein Konflikt, ob sie giftig sind oder nicht. Unter anderem sollen die Pilze geringe Mengen an krebserregenden Stoffen enthalten. Für uns als für die Küche sammelnde Pilzfreunde ist dies uninteressant: Gelbstielige Muschelseitlinge schmecken unausstehlich muffig.

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Die Pilzvielfalt im Barnim erstaunt Dagmar


Foto: Auch wenn Dagmar auf die bereits überständige Krause Glucke letztlich verzichtete, sie war überrascht von der Pilzvielfalt, die sie im Barnim Ende Oktober vorfand. Sie empfiehlt den Pilzfreunden: »Schaut doch einfach mal nach, was so wächst!« (Foto © Dagmar)

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Dagmar schreibt am 29. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

angeregt durch die Erfolgsmeldungen der letzten Pilzticker-Nachrichten aus dem Barnim, habe ich am Wochenende meine Pilzstellen inspiziert und war angenehm überrascht über die Artenvielfalt.

Für meinen Korb boten sich mir ein beachtlicher Steinpilz, etliche schöne Maronen und einige Butterpilze an. Sie waren allesamt völlig madenfrei. Die Fette Henne war leider schon etwas überständig und nicht mehr für den Verzehr geeignet. Es war zwar nicht der Riesenfund, aber für eine kleine, sehr leckere Pilzmahlzeit hat es allemal gereicht.

Neben vielen Arten, die ich nicht benennen kann, stießen wir noch auf eine schon altersschwache Gruppe von Schopftintlingen und auf einige Birkenporlinge. An Giftpilzen standen Falsche Pfifferlinge, Kahle Kremplingen und Fliegenpilze.

Der schöne Waldspaziergang mit der Erkenntnis, dass es ja doch noch Pilze gibt in diesem Jahr war sehr erfreulich.. Ich war ganz allein im Wald und möchte allen Pilzfreunden empfehlen:

Schaut doch einfach mal nach, was so wächst - Ihr werdet vielleicht genauso angenehm überrascht wie ich!

Viele Grüße aus dem Barnim von Dagmar«


Potsdam-Mittelmark: Ein überraschend schöner Korb voll herbstlicher Vielfalt


Foto: Ein wunderschöner Herbstkorb lacht uns hier an, und das, obwohl es im Landkreis Potsdam-Mittelmark kaum geregnet hat. So staunte Birgit denn auch, nach Wochen ergebnisloser Pilzgänge so eine schöne Mischung gefunden zu haben, sogar mit zwei Steinpilzen. (Foto © Birgit)

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Birgit schreibt am 27. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem in den letzten Wochen in den Wäldern von Potsdam Mittelmark überhaupt nichts zu holen war, konnten wir heute einen kleinen Korb mit schönen Pilzen füllen. Und das, obwohl der Waldboden weiterhin staubtrocken ist. Daran konnten auch die paar Regentropfen der letzten Tage nichts ändern.

So waren wir froh und auch etwas erstaunt, doch noch zwei schöne junge Steinpilze, ein paar Hexenröhrlinge, Parasole und Hallimasche zu finden.

Gruß aus Berlin, Birgit«


Andreas erklärt auf liebenswürdige Art, wie es zu seinen »Moosmaronen« bei Wandlitz gekommen war


Andreas schreibt zu diesem und dem nächsten Foto: »Die zwei Bilder entstanden im Kaiserwald bei Marienbad (Tschechien) am 6. Oktober 2018. In fast 900 Metern Höhe im Fichtenwald standen reichlich Maronen. Außerdem fanden wir zwei Steinpilze und ein paar Ziegenlippen. Und das Messer war selbstverständlich mit dabei. Die beiden Körbe hatten wir eine Stunde zuvor neu gekauft! Extra zum Pilzesammeln und als Daueranschaffung für Zuhause.« (2 Fotos © Andreas/Privat)

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Andreas schreibt am 15. Oktober 2018:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

ich möchte mich zu meinem letzen Bericht noch einmal melden.

Wie recht Du doch mit Deiner Kritik an meinen »Moosmaronen« vom 14. Oktober hast! Wenn ich Dir aber schildere, was dahinter steckte, dann wirst Du es kaum glauben.

Ich fuhr an jenem Tag, als ich die »eher alten« Maronen fand, am Nachmittag alleine mit dem Auto zu meiner Nichte, mit der ich verabredet war. Sie war aber kurzfristig dringend weggefahren und per Handy nicht erreichbar.

Unverrichteter Dinge fuhr ich wieder zurück, um dann mal an dieser besagten Maronen-Stelle bei Prenden zu schauen, ob dort vielleicht was wachsen würde. Ich war drei Wochen zuvor dort gewesen, ohne einen Pilz gefunden zu haben.

Mit weißen Schuhen und feiner Hose in den Wald

Keine zehn Meter vom Auto stieß ich sogleich auf einen Platz, an dem zehn Maronen standen. Für mich kam das völlig überraschend. Da ich auf diesen Waldbesuch gar nicht eingestellt war, hatte ich weder ein Messer noch einen Korb dabei, nichts. Oh je, was tun? Zu allem Überfluss trug ich noch weiße Schuhe, eine feine Hose und einen neuen Pullover. Weil ich eben auf Besuch - und nicht auf Pilzsuche eingestellt war.


Foto: Auch Andreas' Frau zeigt sich stolz mit den gerade neu erworbenen Pilzkörben, zumal sie so kurz nach dem Kauf schon bestens gefüllt sind. Und zwar mit sauberen, mehr als nur vorgeputzten Maronen - ganz ohne Moos und Gras.

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Und es ging bereits auf 17 Uhr zu, die Dämmerung war im Anmarsch. Nach Hause fahren und Korb und Messer holen lohnte nicht mehr. So diente eine Plastiktüte, die ich im Auto hatte, als Notnagel. Autsch! Immerhin war ich froh, dass ich sie überhaupt hatte.

Dann habe ich ein Nest Maronen nach dem anderen ausgehoben. Ich konnte erkennen, dass dort länger kein Mensch gesucht hatte. Das war Finderglück, ich konnte es selbst kaum fassen. So habe ich versucht, die Pilze vorsichtig herauszudrehen, aber es stimmt, es blieb recht viel Moos dran hängen. Leider - das muss ich wirklich sagen. Nach etwa einer Stunde war die Tüte voll.

Zuhause habe ich die armen Pilze erst mal sofort in den Korb getan und von der Tüte befreit.
Nie mehr fahre ich ohne Korb und Messer los - versprochen. Ich hoffe, der Pilzgott kann mir noch einmal verzeihen.

Mit dem Begriff »sortenrein« wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass ich nicht eine einzige weitere Pilzart gefunden bzw. gesammelt habe. Das habe ich ganz selten einmal erlebt, dass - außer Falschen Pfifferlingen - überhaupt keine anderen Pilze zu sehen waren.

Gruß Andreas

PS: Heute Nachmittag bei meiner Mutter in Zühlsdorf (Oberhavel, 15km von Wandlitz) habe ich mal kurz in ihren Wald geschaut. Nicht ein einziger Pilz war zu sehen. So wenige Kilometer, ähnlicher Wald, aber nüscht zu finden..... ;)«

Lieber Andreas,

nachdem ich diese Hintergrundgeschichte zu Deinem Fund vom 14. Oktober gelesen habe, muss ich fast Abbitte leisten. Es tut mir richtig leid, dass ich da so hart mit Dir ins Gericht gegangen war. Da hätte ich Deine Pilznachricht mal besser so durchrutschen lassen sollen. Aber dann wäre Deine schöne Erklärungsgeschichte vermutlich nicht ans Licht gekommen...

Also sorry und nichts für ungut! Und Euch beiden noch viel Spaß und Erfolg in der restlichen Saison!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Schlaubetal: Für die Steinpilze kamen Helga und Detlef zu spät, für die knackigen Maronen genau richtig


Foto: Wahrhaft junge, frische, knackige Maronen! Vielleicht sollten Helga und Detlef diesen Platz in den nächsten zwei, drei Tagen erneut aufsuchen, denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass da noch einiges nachwächst. (2 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 14. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun kommt mal ein kleines Lebenszeichen von den räuberischen Berlinern in den Brandenburger Wäldern.

Wir fuhren am Sonnabend über 100 Kilometer in das Schlaubetal, um zwei kleine Krause Glucken und einen Birkenpilz unserer heimischen Pfanne zuzuführen. Weil wir noch etwas Zeit hatten und der Hund sich nach der langen Fahrt die Füße vertreten musste, gab es noch einen Abstecher in den Wald der Gemeinde Heidesee.

Wir fanden im menschenleeren Wald vier überständige Steinpilze und zu unserer Überraschung sechs frische, knackige Maronen sowie kleine, madenfreie Reizker. Es hat nach dieser langen pilzfreien Zeit alles wunderbar geschmeckt.

Herzliche Grüße an Dich und die langjährigen und neuen Pilzfreunde von

Helga und Detlef«


Foto: Gleich zwei Krause Glucken belagern diesen alten Kieferstumpf. Das kommt nicht gerade häufig vor.

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Nach langem Warten findet endlich auch Andreas Maronen bei Wandlitz


Andreas schreibt am 14. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach Wochen des Wartens gab es heute überraschend einen Korb voller recht junger sortenreiner Maronen. Sie waren fast alle madenfrei und recht fest. Gefunden habe ich sie bei Wandlitz im Orteils Prenden. Sie standen an Stellen, wo der wenige Regen bis zum Waldboden durchdringen konnte.

Schönen Abend, Gruß Andreas«

(2 Fotos © Andreas)

Hallo Andreas,

sorry, ich sehe auf Deinen Fotos keine »recht jungen«, sondern eher alte Maronen. Und ganze Büschel von rausgerissenem Moos im Korb. Das Moos ist sehr traurig. Ich höre sein Wehklagen bis nach Greifswald. Es wäre so gerne im Wald geblieben, um auch in den nächsten Jahren noch zuzuschauen, wie sachgemäß die Pilzfreunde Maronen ernten. Immerhin, Frösche im Korb kann ich nicht erkennen.

Und was sind denn »sortenreine« Maronen? Standen auch sortenunreine im Wald?

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Neu-Lübbenau: Endlich! Die ersten Steinpilze in Brandenburg!


Corinna schreibt am 8. Oktober 2018:

»Zwischen Neu-Lübbenau und Kuschkow im Spreewald habe ich auf einem begrasten Waldweg, der in einen Mischwald mit viel Eichen und Kiefern führte, auf einer Länge von cirka 500 Metern ein Kilo Steinpilze gefunden. Meist standen sie in Gruppen. Sie waren fest und nur geringfügig madig.

Es ist zu vermuten, dass der wenige Regen nur auf diesem Weg bis in den Boden gelang und das Pilzwachstum anschob.«

(2 Fotos © Corinna)

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Foto: Endlich Steinpilze im Bundesland Brandenburg! Es sind tatsächlich die ersten, die uns in diesem Jahr gemeldet wurden. Corinna fand sie auf einem Waldweg, dessen Boden für den - wenigen - Regen gut erreichbar war. Das reichte ganz offensichtlich für ihr Wachstum.


Fabian freut sich über die herbstliche Pilzvielfalt mit schönen Pilzen im Barnim


Foto: Sehr schöne Krause Glucken sehen wir hier mit einem Büschel Austernseitlinge zusammen. Letztere symbolisieren den Übergang zum kühlen Herbst. Denn nur bei kühlen Temperaturen können Austernpilze Fruchtkörper bilden. (4 Fotos © Fabian)

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Fabian schreibt am 7. Oktober 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

der sommerliche Samstag lud wieder zu einem Waldspaziergang im Barnim ein. Dabei fanden drei schöne Krause Glucken, Rotfußröhrlinge und Austernseitlinge den Weg ins Körbchen.

Dazu habe ich noch Stockschwämmchen gefunden und den Ziegenbart und Falsche Pfifferlinge portraitiert. Alle diese Pilze wuchsen in Buchenwald im Barnimer Raum.

Bei den Austernseitlingen war ich mir anfangs nicht sicher, aber wahrscheinlich haben die paar kalten Nächte sein Wachstum ausgelöst.

Beste Grüße Fabian«


Foto: Ein schöner Goldgelber Ziegenbart, der hier, was nicht selten ist, in blassgelber Variation daherkommt, und den wir selten genug einmal auf einem Foto zugesandt bekommen. Seine Äste sind kräftig, die Spitzen gegabelt. Obwohl er ein hervorragender Speisepilz ist, sollten Anfänger ihn nicht mitnehmen. Die Verwechslungsgefahr mit der Bauchwehkoralle ist sehr groß.


2 Fotos: Die Austernseitlinge bekamen ihr Startsignal von den kühlen Nachttemperaturen. Ab 11 Grad und darunter können sie fruktifizieren (Foto links). Rechts sehen wir einen Falschen Pfifferling mit seinen typischen Orangetönen, vor allem der Lamellen. Er ist zwar schwach giftig, kann aber in geringer Menge im Mischpilzgericht mitgegessen werden.


»In Brandenburg bewegt sich endlich was«


Thomas schreibt am 7. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich hoffe, dir geht es gut. Ich habe mich lange nicht gemeldet. Das liegt natürlich auch daran, dass es dieses Jahr schlicht und ergreifend mau ausschaut.

In Brandenburg bewegt sich aber endlich etwas. In den vergangenen Tagen habe ich in der Nähe von Biesenthal/Barnim eine ganze Menge Butterpilze (Foto rechts), alles beste Sorte ohne Wurm- und Madenfraß, gefunden. Dazu gesellten sich ein Birkenpilz, ein Steinpilz und eine Krause Glucke.

Alles, was ich gefunden habe, war in der Nähe von jungen Kiefern, im Moos in einem kleinen Graben, wo sich wahrscheinlich mehr Feuchtigkeit halten konnte.

Insofern ist noch nicht alles verloren.

Viel Regen und »Gut Pilz!« wünscht Thomas«

(Fotos © Thomas)

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Thomas sieht Anzeichen für einen einsetzenden Pilzschub bei Eberswalde


Foto: Diese sehr schöne Krause Glucke hat Thomas bei seinem gestrigen Pilzgang gefunden. Er sieht Ansätze dafür, dass jetzt ein Pilzschub bei Eberswalde beginnen könnte. (4 Fotos © Thomas L.)

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Thomas L. schreibt am 7. Oktober 2018:

»Hallo,

wir haben gestern bei unserem Waldgang erste Anzeichen für eine doch noch startende Pilzsaison 2018 in den Wäldern bei Eberswalde, nördlich von Berlin, entdeckt.

Ein frischer kleiner Schopftintling, mehrere Herbstrotfüße standen hier und da, viele Grüne Knollenblätterpilze, ganz frische kleine Büschel von vermutlich Grünblättrigen Schwefelköpfen, einige Arten, die ich nicht kenne, und, hurra, eine Krause Glucke!

Insgesamt war der Boden gut durchfeuchtet, aber trotz der Wärme roch es nicht nach Pilzen. Ich hatte den Eindruck, als würden die Pilze gerade erst erwachen. Wenn es die Tage wieder ein paarmal regnen sollte und warm bleibt, würde ich nochmal nachschauen.

Viele Grüße, Thomas L.«


Foto: Der filzig überhauchte Hut, vor allem aber die flockig gerötete Stielbasis weisen diesen Pilz als Herbstrotfuß aus. Thomas fand einige von ihnen.


Foto: Ein schöner, aber hoch gefährlicher Grüner Knollenblätterpilz. Neben seinem seidig glänzenden grünen Hut müssen wir unsere Aufmerksamkeit vor allem auf die Stielbasis richten: Die zwiebelige Knolle ist ein markantes Merkmal des tödlich giftigen Pilzes.


Foto: Ein aufgeschirmter Grüner Knollenblätterpilz. Seine häutige Manschette ist schnell vergänglich und deshalb kein sicheres Merkmal. Auch sein Stiel ist nicht immer genattert. Bei Knollenblätterpilzen ist es - nicht nur für Anfänger - deshalb immens wichtig, die Stielbasis genau in Augenschein zu nehmen.


Schorfheide: Sieben Krause Glucken und 23 Butterpilze

Christian D. schreibt am 3. Oktober 2018:

»Ich habe in der Schorfheide sieben Krause Glucken, zwei davon groß wie Fußbälle, sowie 23 Butterpilze gefunden, die alle auf einem Waldweg standen.

Christian D.«


Barnim: Die Eichhörnchen im Buchenwald stutzten bei Fabians Freudenruf


Foto: So anstandslos standen sie im Laub, die schönen Herbstrotfüße. Selten genug erwischt man sie in diesem Topzustand. (2 Fotos © Fabian)

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Fabian schreibt am 30. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich verfolge nun schon seit einiger Zeit mit Freude diesen Blog. Ich war schon immer ein Naturbursche, kam aber erst in den letzten Jahren in den Genuss des Pilzesammelns. 

Der wöchentliche Blick in den Brandenburger Pilzticker und die recht ernüchternden Waldgänge in diesem Jahr wurden am gestrigen Sonnabend belohnt durch einen ersten Röhrlingsfund. Das möchte ich den Brandenburger Pilzfreunden nicht vorenthalten und sende hiermit meinen ersten Beitrag.

Im Landkreis Barnim fand ich in einem Buchenwald zwischen Jungbäumen eine kleine Gruppe frischer Herbstrotfußröhrlinge in bester Qualität. Die anwesenden Eichhörnchen waren sicherlich verwundert über meinen euphorischen Freudenruf. Das war aber leider auch das einzig Zählbare meiner dreistündigen Pirsch, aber es bringt Hoffnung auf ein hoffentlich baldiges Erscheinen artverwandter Nachbarn.

Die Handvoll dieser knackigen Bande wurde am heutigen Sonntagmorgen in einem schmackhaften Omelette verarbeitet.

Beste Grüße Fabian«


Foto: Die »knackige Bande« an Herbstrotfüßen präsentiert sich zur Begutachtung. Wirklich schöne Exemplare dieser bekanntlich schnell vermadenden Pilze. Sie veredelten zur Freude von Fabian ein schmackhaftes Omelett

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Eine Prachtglucke von 1,1 Kilogramm bei der Regeninspektion am Störitzsee


Sabine und Heinz schreiben am 24. September 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute wieder am Störitzsee im Landkreis Oder-Spree unterwegs. Wollten eigentlich nur mal sehen, ob der Regen der vergangenen Tage auch den Waldboden erreicht hat. Auf einen Pilzfund waren wir nicht eingestellt, obwohl der Blick ja immer wieder nach rechts und links geht.

Und wir wurden belohnt. Mit einer prächtigen Krausen Glucke von 1,1 Kilo und einer kleineren. Sie standen lehrbuchhaft an einer Kiefer.

Nun hoffen wir, dass der Regen ausgereicht hat, um doch noch den einen oder anderen Pilz in Berlin beziehungsweise Brandenburg  wachsen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen Sabine und Heinz«

(Foto © Sabine)

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Fürstenwalde/Spree: Birkenporlinge springen für die sehnsüchtig erwarteten Bodenpilze ein


Sabine schreibt am 11. September 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ein bisschen tut sich doch in den Brandenburger Wäldern. Die Birkenporlinge kommen und so konnten wir uns heute in der Nähe von Hangelsberg mit Nachschub für unseren Tee eindecken.

Steinpilze, Maronen, Parasole etc. sind aufgrund des weiterhin fehlenden Regens nicht in Sicht. So bleiben uns nur die schönen Bilder im Pilzticker.

 Viele Grüße von Sabine und Heinz«

(Foto © Sabine)

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Barnim: Im Schatten wachsen die ersten Goldröhrlinge

Andreas schreibt am 10. September 2018:

»Es scheint endlich loszugehen. Im Barnim nahe Wandlitz habe ich am Samstag an einem schattigen kühlen Ort fünf Goldröhrlinge gefunden.«


Ein Schwefelporling kämpft sich am Störitzsee im Oder-Spree-Kreis tapfer durch die Dürre


Sabine schreibt am 22. August 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute in den Forstgebieten rund um den Störitzsee im Landkreis Oder-Spree unterwegs.

Es ist wie überall. Staubtrocken, die Heidelbeeren und Himbeeren sind am Strauch verdorrt, die Brombeeren mühen sich ab. Pilze haben wir für die nächste Zeit abgeschrieben.

Umso mehr haben wir uns über einen schönen Schwefelporling gefreut. Frisch und knackig war er. Es ist doch noch nicht alles verloren - und wir hoffen weiter auf Regen!

Viele Grüße von Sabine und Heinz«

(Foto © Sabine)

Hallo Sabine,

»knackig« ist für einen Schwefelporling gar nicht gut. Im Gegenteil, möglichst weich soll er sein. »Knackig« geht in Richtung hart und lederartig - und da ist er nicht mehr zu gebrauchen, weil kaum zu kauen und nur sehr schwer zu verdauen. Ich schätze Euern rein optisch als grenzwertig für den Verzehr ein, hoffe aber, dass Ihr doch noch Eure Freude dran gehabt habt. 

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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