Pilz-Ticker-Brandenburg



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Pilz- und Kräuterwanderungen 2020 bei Potsdam


Pilzwanderungen, Kurse über Waldpilze, Kräuterwanderungen ab dem Frühjahr sowie die Suche nach weiteren Köstlichkeiten aus der Natur bietet die Biologin Dr. Sylvia Hutter aus Schwielowsee, Ortsteil Caputh bei Potsdam. Ganzjährig gibt es Veranstaltungen über Zucht- und Heilpilze.

Mehr auf ihrer Website www.pilzreich.de




Beelitz: Der einzige Steinpilz war auch noch madig


Steffi schreibt am 16. Oktober 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit Daniel in den Wäldern um Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark. Nach vier Stunden hatten wir etliche Maronen, einige Ziegenlippen, Sandröhrlinge, Butterpilze, Flaschenstäublinge, einen Goldröhrling und einen Pfifferling im Körbchen. Leider gab es nur einen Steinpilz, und der war auch noch madig!

Die Hälfte des Fundes kommt gleich in die Pfanne.

Viele Grüße von Steffi"

(Foto © Steffi)

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Dahme-Heideseen: Körbeweise Maronen, dazu einige Steinpilze


Christian schreibt am 11. Oktober 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

am Samstag zog es uns in die Region Dahme-Heideseen. Trotz der kalten Nächte gab es viele Maronen und sogar noch einige Steinpilze (Foto rechts). Aber leider fanden wir auch wahre Steinpilzmonster, denen die Maden bereits schwer zugesetzt hatten und die somit völlig unbrauchbar waren.

Der Großteil unseres Fundes befindet sich in der Trocknung, die kleinen Flaschenstöpsel gingen direkt in die Pfanne. Lecker!

Liebe Grüße, Christian D."

(Foto © Christian)

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Endlich wieder in den heimischen Wäldern

»Die vertrauten Stellen sind doch die ergiebigsten«


Helga und Detlef schreiben am 10. Oktober 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nun sind wir aus dem Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zurück und es zog uns gleich zu den Steinpilzen in die jungen Eichen. Detlef war leicht skeptisch und befürchtete, wir würden wohl keine finden.

Aber nach vier Metern im Wald standen gleich zwei riesige Pilze da und drei äußerlich knackige daneben. Aber auch sie waren von den Würmern schon besetzt. Bis auf einzelne Ausnahmen setzte sich das so fort.

Wir konnten dann beruhigt feststellen, dass die Eichen selten Besuch bekommen. Wir konnten dort und an zwei anderen Stellen Pilze für eine nette Mischpilzpfanne einsammeln. Dazu zählten einige Steinpilze (z. B. Foto rechts), eine wunderschöne Eichenrotkappe, zwei sehr schöne Flockenstielige Hexenpilze, zwei Sandröhrlinge drei Reizker, einige Maronen, Birkenpilze und eine gute Portion Pfifferlinge. Es standen sehr viele überständige Butterpilze herum, die wir aber gerne den Würmern überließen.

Wir waren fast allein im Wald und haben die Ruhe, die Waldluft und den Anblick der Pilze genießen können.

Unser Fazit: obwohl wir auch andere Wälder gerne einmal erkunden, sind unsere vertrauten Stellen doch die ergiebigsten.

Herzliche Grüße von Helga und Detlef"

(2 Fotos © Detlef)

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Schorfheide: Schöne Pfifferlinge und hoffen auf Röhrlinge im Oktober


Foto: Dafür, dass die Schorfheide praktisch röhrlingsfrei ist, hat Christian einen guten Fund gemacht, vor allem an schönen, teils mühsam zu findenden Pfifferlingen. (2 Fotos © Christian S.)

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Christian S. schreibt am 27. September 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

das Wahlgeschehen hat mich ganz vergessen lassen, dir die Pilz-Infos vom Wochenende zukommen zu lassen.

Die Schorfheide ist praktisch frei von Röhrlingen. Ganze zwei Maronen und einen Steinpilz konnte ich sichten und einpacken. Dazu kamen noch ein paar Birkenpilze.

Gut 2 Kilo Pfifferlinge habe ich noch aus deren Versteck im hohen Gras und unter welken Birkenblättern rausgezogen. Dazu kamen noch ein paar Reizker und die Reste einer Krausen Glucke. Ich hatte davon schon die erste Hälfte am vorherigen Wochenende mitgenommen und wollte mal sehen, ob sie noch etwas nachwachsen würde. Leider Fehlanzeige.

Ich hoffe auf Nachwuchs bei der Röhrlingen und wünsche dir sowie allen Pilzfreunden noch einen langen und erfolgreichen Pilzherbst.

Liebe Grüße, Christian S."


Foto: Unter den Birkenzweigen und -blättern und im Moos konnten sich die Pfifferlinge (rechts und links) gut verstecken. 





Ein Einwanderer aus Nordamerika mit einem außergewöhnlich zähen, harten Stiel


Foto: Falsche Rotkappen sind erst vor wenigen Jahren vermutlich aus den USA oder Kanada nach Deutschland eingeschleppt worden. Besonders in der Lausitz mit ihren mageren, sandigen Böden breitet sich der Fremdpilz in rasantem Tempo aus. Die Pilze haben einen sehr zähen, gerillten Stiel ganz ohne Schüppchen und färben sich - im Gegensatz zu den einheimischen Rotkappen - bei Anschnitt nicht schwärzlich.

Horsts Frage nach dem Speisewert dieser Pilzart stellt sich nicht: die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) hat Falsche Rotkappen bislang nicht zum Verzehr freigegeben. (Foto © Horst)

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Horst schreibt am 22. September 2021:

"Hallo Pilzfreunde,

unser Pilzausflug am Dienstag in die Lausitz im Raum Großräschen, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, trug uns nicht den erhofften Wintervorrat ein.

Ältere Stein -und Birkenpilze ließen wir im Wald. Wenige Rotkappen, Pfifferlinge und Maronen konnten uns nach 100 km Anreise nicht allzu freudig stimmen, umso mehr der Fund von Falschen Rotkappen (siehe Foto), die ja erst seit einigen Jahren in Deutschland wachsen.

Übrigens sind die Stiele so zäh, dass wir diese Pilze nicht mit verwendet haben. Wie ist übrigens der Wert einzustufen?

Viele Grüße, Pilzfreund Horst"

Blau = ungenießbar bzw. nicht zum Verzehr freigegeben





Eine Packung Alpensalz für die Mischpilzpfanne, gefällig


Christian schreibt am 20. September 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz Wilhelm,

mich zog es am Samstag in die Schorfheide.

Gefunden habe ich Pfifferlinge, zwei Steinpilze, eine Krause Glucke und einige Flockenstielige Hexenröhrlinge. Über letztere freute ich mich besonders, da ich sie zum ersten Male fand.

Gruß Christian"

(Foto © Christian)

Anmerkung: Bleibt zu hoffen, dass Christian nicht die gesamte Packung Alpensalz an die Pilzpfanne gegeben hat.

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Zehn Sammler auf einen Pilz - da hieß es schleichen für Helga und Detlef


Helga und Detlef schreiben am 19. September 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

das Bild unten mit den Kürbissen zeigt unseren heutigen Fund bei Dahme-Heideseen. Neben einigen Steinpilzen und sehr strammen Flockenstieligen Hexenröhrlingen (2. Foto) kommen nun auch die Reizker. Für alle drei Sorten kennen wir unsere Stellen und werden überwiegend fündig.

Heute schien es so, dass in den Waldstücken 10 Sammler auf einen Pilz kamen. Wir sind wegen der Konkurrenz leise in die jungen Eichen geschlichen und haben die Steinpilze und Flockis eingesammelt.

Vor gut einer Woche gab es in einigen Waldstücken für ein paar Tage eine förmliche Explosion des Steinpilzwachstums. Es standen bis zu 10 junge knackige Pilze an einer Stelle (Foto oben) und so mussten wir uns nur bücken und schneiden, denn sie waren in den Stielen überwiegend madig.

In anderen Bereichen waren sie eher übersichtlich vorhanden. Zu unserem großen Glück fanden wir auch vier kleine Krause Glucken

Herzliche Grüße an Dich und die fleißigen Pilzsammler, Helga und Detlef"

(3 Fotos © Detlef)

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Diesmal landeten Christians Pilze aus der Schorfheide in der Suppenküche


Foto: Das reichte für eine Pilzsuppe im großen Topf. Neben Steinpilzen hat Christian sieben weitere Pilzarten reingeschnippelt. Das 2. Foto stammt aus der Suppenküche. Die angesetzte Suppe köchelt vor sich hin. (4 Fotos © Christian)

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Christian schreibt am 12. September 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

Einen herzlichen Gruß aus der Schorfheide.

Die Steinpilze sind bei der Hitze zu waren Mutationen herangewachsen.

Junge gibt es allerdings kaum, und so musste ich ziemlich selektieren. Es gibt  aber auch die ersten Reizker zu vermelden und damit Zeit für die erste Pilzsuppe, und zwar mit 8 verschiedenen Arten: Steinpilze, Maronen, Pfifferlinge, Birkenpilze, Reizker, Sandröhrlinge, Buttermilch und Rotfußröhrlinge

Alles Gute, Christian "




Foto: Die Reizker landeten ebenso in der Suppe...


Foto: ...wie die Pfifferlinge und verschiedene Röhrlingsarten. 


Bitte auch die nachgereichte Pilznachricht von Felix vom 5. September 2021 beachten


In einem jungen Buchenwald nördlich Berlin füllte Inna ihren Korb mit herrlichen Steinpilzen


Inna schreibt am 6. September 2021:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Seite finde ich für meine persönliche Orientierung sehr hilfreich. Sobald im Pilzticker erste Fotos mit Pilzkörbchen erscheinen, gehe ich auch in den Wald. Dieses Mal war ich nördlich von Berlin in einem jungen Buchenwald und kam nach Hause mit einem Korb voller Steinpilze. Es hat wieder mal so viel Spaß gemacht.

Liebe Grüße, Inna"

(Foto © Inna)

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Landkreis Oberhavel: Glücksgefühle, wenn dann ein Steinpilz dasteht


Foto: Diese Pilzpräsentation könnte fast von Michael vom Pilzticker BaWue stammen. Das mosaikartige Arrangement zeigt Blöcke von Steinpilzen, Pfifferlingen und Maronenröhrlingen. 


Felix reicht seinen Fund vom 5. September 2021 nach:

"Guten Tag,

auch ich schaue jedes Jahr regelmäßig in Ihren Pilzticker und freue mich über die Funde und Berichte passionierter Sammler. Die Magie der Pilze verzaubert mich seit Jahren, ich gehe jedes Jahr mehrmals in den gleichen Wald. Die Glücksgefühle, die sich breit machen, wenn ich vor mir einen Steinpilz oder schöne Pfifferlinge finde, machen regelrecht süchtig ;-)

Anbei ein paar Bilder von unserem letzten Fund am Sonntag, den 5. September. Auch bei uns waren etwa 70% der gefundenen Pilze mit Maden bewohnt, aber wer kann es ihnen verwehren?

Nicht zu madige Pilze schneide ich in Scheiben, entferne die kleinen Tierchen weitgehend und trockne sie dann.

Dieses Jahr ist vielversprechend!

Viele Grüße aus Pankow, Felix"

(3 Fotos © Felix)

(Nachgereicht am 9. September 2021)

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Foto: Tüten und Körbe mussten herhalten, um die Pilze, in der Mehrzahl Steinpilze, sachgerecht zu  transportieren. 


In der Schorfheide jubeln die Maden: 80 Prozent der vielen, vielen Steinpilze gehören uns





Christian schreibt am 5. September 2021 zu diesen 2 Fotos:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

In der Schorfheide sind die Steinpilze endgültig angekommen. Solche Mengen habe ich in elf Jahren so früh im Herbst noch nicht erlebt. Leider sind rund 80% madig. Sonst hätte ich 4 Körbe zusammen bekommen. Beim Putzen konnte ich noch mal ein gutes Drittel entsorgen. Selbst die kleinsten waren schon befallen. Als ob sie mit Maden geboren wurden. 

Liebe Grüße, Christian"

(2 Fotos © Christian)

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Steinpilzglück bei Wiesenburg/Mark

Axels Fund füllt die Wintervorräte mit einem Schlag


Dieses Foto schickte uns Pilzfreund Axel, der damit den in diesem Jahr bislang größten Steinpilzfund vorzeigt. Gefunden hat er die Prachtstücke in der Nähe der Ortschaft Wiesenburg/Mark, amtsfreie Gemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Daran, dass er einen beträchtlichen Teil der Steinpilze, gefunden unter Eichen, links von der Kiste im Kofferraum frei lagert, ist erkennbar, dass er mit dieser Ausbeute nicht annähernd gerechnet hatte. So kann's kommen! Dabei blieben noch etliche teils Vermadete im Wald. Nicht zu verachten ist auch der tiefe, mit Pfifferlingen randvoll gefüllte Korb.

Zwei Stunden habe er insgesamt gesammelt, und das, ohne vorzuputzen. "Die Pilze werden getrocknet und eingefroren", teilt er uns mit. Damit dürfte der Wintervorrat bereits komplett aufgefüllt sein. 

(Foto © Axel)

2./3. September 2021

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Schorfheide: Die Pfifferlinge machen Freude, die Steinpilze bereiten Frust


Christian schreibt am 28. August 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

einen herzlichen Gruß aus der Schorfheide.

Hier sind die Pfifferlinge immer noch sehr gut zu finden. 20 madige Steinpilze haben mich allerdings etwas deprimiert. Das Foto zeigt mein Sammelergebnis.

Liebe Grüße, Christian"

(Foto © Christian)

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Pfifferlinge hui, Steinpilze pfui in der Schorfheide 


Foto: Fast ein ganzer Korb voller Pfifferlinge, dazu einen Steinpilz. Doch der sollte nicht besser sein als die zwei, die Christian gleich zu Anfang gefunden hatte: alle drei waren komplett vermadet. Das zweite Foto zeigt: zuhause gab es reichlich zu putzen. (2 Fotos © Christian)

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Christian schreibt am 15. August 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nach 13 Litern Regen am Montag und noch ein paar Tropfen im Laufe der Woche , habe ich mich gestern wieder zum Pilzgang in die Schorfheide aufgemacht. Meine Hoffnung auf Steinpilze erfüllte sich allerdings nicht: die zwei, die ich fand, waren komplett vermadet.

Bei den Pfifferlingen hatte ich mehr Glück. Wie gesät warteten sie auf einer Buchenwiese auf mich. Zum Teil versteckten sie sich geschickt in Gras und Moos, so dass ich sie, um auch alle zu erspähen, auf den Knieen erntete. Auf einer Fläche von ca. 100 Quadratmetern habe ich mehr als die Hälfte meines Korbes füllen können. Den Rest habe ich in einem anderen Birkenstück eingesammelt, wo es allerdings deutlich weniger waren.

Auf dem Weg zum Auto waren dann noch vereinzelt ein paar weitere Pfifferlinge unter Eichen zu finden. Sogar einen Steinpilz konnte ich noch ernten. Er fühlte sich recht fest an, was sich beim Verarbeiten aber als Täuschung herausstellen sollte: auch er taugte leider nicht mehr für den Verzehr und landete auf dem Kompost. 

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch!

Christian"





Schorfheide: Trotz des Versteckspiels der Pfifferlinge bekam Christian einen schönen Korb voll


Christian schreibt am 18. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

in der Schorfheide im nördlichen Brandenburg merkt man teilweise von den 80 Litern auf den Quadratmeter, die vor 2 Wochen runtergekommen sind, nichts mehr. Die Heide ist teilweise so ausgetrocknet, dass man glaubt, sie würde zu Staub verfallen, wenn man darüber geht.

Die Einzigen, die sich nicht abbringen lassen, sind die Ameisen. So entdeckte ich auf mener fast immer gleichen Route ständig neu hinzugekommene Haufen.

Nun aber mal zum Thema. Die Pfifferlinge sind vereinzelt schon recht gut vertreten. Gerade bei Birken und Eichen stehen sie regelmäßig in kleineren Gruppen und versteckten sich unter welken Blättern (2. Foto rechts). Ich fand jedoch genug, so dass es heute schon mal für einen kleinen Korb reichte (1. Foto rechts).

Zudem traf ich eine Familie, die Gallenröhrlinge mit nach Hause nehmen wollte. Nach ein paar mahnenden Worten und mit Hilfe von google landeten die Pilze wieder im Wald.

Am Nachmittag haben wir dann Kleidung und Bettwäsche für die Notleidenden der Flutkatastrophe gesammelt und verpackt, was wir morgen versenden wollen.

Alles Gute und liebe Grüße, Christian"

(2 Fotos © Christian)

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Es gibt sie tatsächlich, die Speisemorcheln, auch in der Region Dahme-Heideseen

Helga und Detlef schreiben zu diesen zwei Fotos am 11. Mai 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

mit den vielen Informationen aus Deinen Pilztickern ausgerüstet, fanden wir sie nun endlich auch an Eschen.

Die Morchel auf dem ersten Foto ist eine Apfelbaummorchel aus einem verwilderten Garten aus dem Gebiet Dahme-Heideseen. Dort fanden wir aber nur zwei. Der Garten war wirklich verwildert, denn ich sah im hohen Bewuchs den Ast nicht und legte mich zeitlupenmäßig in die sehr vielen Brennnesseln. Nach dem Motto: Alles was brennt, stärkt das Immunsystem, überstand ich die Folgen.

An der Wuhle fanden wir gestern dann noch einige Käppchenmorcheln.

Heute zog es uns in einen nahe gelegenen Gutspark und da fanden wir endlich riesige Speisemorcheln an Eschen. Die auf dem zweiten Foto war ungefähr 20 cm hoch und andere sahen aus wie aufgeplusterte Bälle.

Alle hatten leider schon viele ungebetene Untermieter und mussten dort bleiben. Aber sie zu finden war auch schon eine beglückende Erfahrung. Nun wissen wir wenigstens, dass es sie hier gibt.

Herzliche Grüße und besten Dank für die vielen Informationen an alle Morchelspezialisten!

Helga und Detlef"

(2 Fotos © Detlef)

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Viele Exkursionen für eine einzige Gelbe Morchel


Helga und Detlef schreiben am 8. Mai 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben in diesem Frühjahr unendlich viele potentielle Morchelgebiete erkundet und sind beinahe verzweifelt. Wir hatten einfach kein Glück.

Gestern entdeckte Detlef zwei schon sehr trockene Käppchenmorcheln, was uns Mut für neue Erkundungen machte.

So machten wir uns auf den Weg in die Weitläufigkeit der Märkischen Schweiz im Landkreis Märkisch-Oderland und nahmen die unzähligen Eschen ins Visier. Wieder nichts.

Dann wollte Detlef eine wunderschöne Butterblumenwiese fotografieren und sah die alten Apfelbäume (Foto unten). Und er fand tatsächlich eine einzige Gelbe Speisemorchel (oben Mitte auf dem Teller). Die Spitzmorcheln kamen dann auf mein Konto.

So sind wir also wieder mit im Boot der großen Pilzesammlerfamilie.

Herzliche Grüße von den Berlinern

Helga und Detlef"

(3 Fotos © Detlef)

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2 Fotos: Um die alten, dünnbeinigen Apfelbäume scheint sich seit Jahren keiner mehr zu kümmern. Zumindest einer Gelben Speisemorchel (rechts) haben die Bedinungen gereicht.





Adventssteinpilze mit roten Zipfelmützen bei Dahme-Heidesee


2 Fotos: Ist denn da schon der Nikolaus im Jungeichenwald? Den vier Steinpilzen, die Helga und Detlef dort am 1. Advent noch fanden, steht dessen Mützchen auf jeden Fall prima. Fast könnte dies ein Fotomotiv aus nordischen Wäldern sein, wo ja von alters her allerhand unsichtbare Helfer mit roten Zipfelmützen dem Weihnachtsmann zur Hand gehen. Wer weiß schon, welche Rolle da die Steinpilze spielen... (2 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 30. November 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nun haben wir es geschafft, die Brandenburger Adventsteinpilze aufzuspüren, und zwar bei Dahme-Heidesee.

Es war nicht einfach, denn in zwei Dritteln des Eichenwaldes fanden wir nichts. Die Augen wurden bei trübem Wetter schon zu Suchscheinwerfern. Und dann zeigten sie sich doch.

Detlef hat gestern noch schnell eine kitschig eingepackte Wintersalami gekauft, um an die rote Mütze zu gelangen.

Wir fanden 4 knackige Steinpilze und einen Flockenstieligen Hexenpilz, der noch nachgewachsen war.

Nun beenden wir die gezielte Steinpilzsuche für diese Saison. Vielleicht finden wir ja mal ein paar Austernseitlinge.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde

Helga und Detlef«

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Das Topmodel unter den Steinpilzen musste zum Fotoshooting in den Balkonkasten


Foto: Das waren noch einmal Prachtpilze ais dem Eichenwäldchen für Helga und Detlef! Vier Steinpilze, einer schöner als der andere, mit dem dunkelbraunen als Topmodel. Wer glaubt an sowas im letzten November-Drittel? (2 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 22. November 2020:

»Hallo lieber Heinz -Wilhelm,

nachdem wir nun mal wieder zwei Pilzausflüge übersprungen haben, kommt heute unser kleiner Fund zur Sprache. Eigentlich wollten wir nur Grünzeug für die Adventsdekoration holen und haben unser Auto mit allerlei Gezweig vollgeladen: Ilex, Thuja, Rhododendron und Eibe.

Danach sind wir doch noch einmal »in die Eichen« gefahren. Schon in der letzten Woche mussten wir bemerken, dass Konkurrenz vor uns dort war. Aber der junge Eichenwald scheint uns zu lieben und wir ihn natürlich auch.

Der größte Steinpilz stand sichtbar und stolz da, als schien er nur auf uns zu warten. Wir hatten leider kein Handy mit und so musste der Adonis im Balkonkasten noch einmal zum Fotoshooting antreten (Bild rechts).

Alle vier Pilze zusammen wogen 600 Gramm und wurden zum Abendbrot verspeist, längs in Scheiben geschnitten und kurz gebraten.

Am Donnerstag stellten wir fest, dass die Reizker sich nun langsam zurückziehen. Sie dürfen es, denn die Vorratsdosen sind gut gefüllt.

Wir wünschen Dir und allen Pilzfreunden eine schöne und gesunde Adventszeit.

Helga und Detlef«


Die Maronenwälder von Dahme-Heidesee sollen jetzt die Energiewende retten


Foto: Die Körbe waren schnell voll, als Jeannette und ihre Mutter an die Plätze der Maronenröhrlinge kamen. Die Mutter hat inetwa noch einmal die gleiche Menge wie diese zusammengetragen. Am Ende blieb sogar noch eine Schüssel für die Nachbarin übrig. (4 Fotos © Jeannette)

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Jeannette schreibt am 21. November 2020:

»Sehr geehrter Heinz-Wilhelm,

spät, aber doch noch erfolgreich waren wir gestern bei Dahme-Heidesee im Wald. Leider ging es dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht früher. Umso mehr konnten wir uns über unsere Ausbeute freuen.

Wie erhofft und auch ein bisschen erwartet waren wir morgens um 7.45 Uhr die einzigen PIlzsammler vor Ort; mit nur 3 Grad Celsius war es richtig kalt. Aber bei unserem schneidigen Gang und unseren ersten Funden sollte uns bald warm werden.

Wir fanden nämlich sogleich jeder einen Steinpilz (z. B. Foto rechts), dem erfreulicherweise weitere folgen sollten. Sodann landeten Rotkappen und ein Birkenpilz in unseren Körben. Die wurden daraufhin voll mit schönen frischen Maronen.


Foto: Die Steinpilze gab es am Abend paniert. Sogar einen Parasol haben Jeannette und ihre Mutter noch gefunden.

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Die Bilder zeigen nur meine Ausbeute. Die meiner Mutter haben wir leider vergessen zu fotografieren. Es war inetwa die gleiche Menge. So hat es für panierte Steinpilze am Abend und eine leckere Pilzpfanne am nächsten Mittag allemal gereicht. Es war sogar noch eine Schüssel Maronen für unsere Nachbarin übrig. HIerzu kurz angemerkt: Auch panierte Maronenhüte sind sehr lecker!

Letztes Jahr hatten wir ja über den Raubbau an der Natur geschimpft und über die vielen Autos im Wald auf den Forstwegen. Dieses Jahr wurde dort richtig gewütet, und zwar von der Waldwirtschaft. Es ist traurig, wieviel Wald sterben muss für Windkrafträder, als wenn es keine besseren Standorte dafür gäbe!

Es ist jedes Jahr wieder eine Freude, zu sehen, mit welcher Mühe Sie diese Seite gestalten und die Beiträge aus dem gesamten Bundesgebiet zusammentragen! Vielen Dank dafür.

Mit besten Grüßen aus Berlin

Jeannette«

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Foto: Was hat denn die Försterei hier vor? Es sieht fast so aus, als solle bei Dahme-Heidesee ein noch größerer Flughafen gebaut werden als der (angeblich) gerade neu eröffnete in Berlin. Ernst beiseite: Die Maronen- und Steinpilzwälder sollen jetzt die Energiewende retten.

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Dahme-Heidesee: Sehr gute Steinpilze, herrliche Schirmpilze, zuverlässige Edelreizker


Foto: Doch, es sind vier Parasole, denn links vom Dreiertrupp versteckt sich noch der kleine Nachwuchs, kaum sichtbar. Wie schön sie so spät im Jahr noch dastehen, die Prachtlinge!

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Helga und Detlef schreiben am 13. November 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

den vollen Steinpilzkorb vom letzten Sonnabend haben wir Dir aus gutem Grund vorenthalten, denn wir sind abends Großeltern geworden. Da ist es verständlich, dass man kleine Händchen und Füßchen bestaunt und die glücklichen Eltern.

Gestern wollten wir in Erfahrung bringen, ob die Steinpilze in den Eichen von Dahme-Heidesee noch wachsen. Zunächst ist uns aufgefallen, dass der Blätterteppich nicht mehr so luftig ist und verdammt nach Winter aussieht.

Dann aber entdeckten wir doch noch einige sehr gute Steinpilze (z. B. Foto rechts). In den umliegenden Kiefernwäldern waren nur noch schwabbelige Maronen zu sehen. Die wollten wir nicht und sind zielgerichtet zu unserer Wiese gefahren, um unseren gewohnten Abschlussgang zu absolvieren.

Detlef gab als Ziel vor, wenigstens einen Pilz zu finden. Es wurden mehrere. Erst ein knuffiger Steinpilz, dann die herrlichen Schirmpilze und die zuverlässig nachwachsenden Edelreizker. Die Wiese wird von Kiefern und Eichen umsäumt. Die Steinpilze wachsen an den Birken auf der Wiese.

Morgen werden wir den Wald um Königs Wusterhausen aufsuchen und mal sehen, was dort wächst.

Herzliche Grüße an Dich und die unerbittlich späten Pilzsammler von

Helga und Detlef«

(3 Fotos © Detlef)

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