Pilz-Ticker-Brandenburg



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Pilz- und Kräuterwanderungen 2020 bei Potsdam


Pilzwanderungen, Kurse über Waldpilze, Kräuterwanderungen ab dem Frühjahr sowie die Suche nach weiteren Köstlichkeiten aus der Natur bietet die Biologin Dr. Sylvia Hutter aus Schwielowsee, Ortsteil Caputh bei Potsdam. Ganzjährig gibt es Veranstaltungen über Zucht- und Heilpilze.

Mehr auf ihrer Website www.pilzreich.de




Adventssteinpilze mit roten Zipfelmützen bei Dahme-Heidesee


2 Fotos: Ist denn da schon der Nikolaus im Jungeichenwald? Den vier Steinpilzen, die Helga und Detlef dort am 1. Advent noch fanden, steht dessen Mützchen auf jeden Fall prima. Fast könnte dies ein Fotomotiv aus nordischen Wäldern sein, wo ja von alters her allerhand unsichtbare Helfer mit roten Zipfelmützen dem Weihnachtsmann zur Hand gehen. Wer weiß schon, welche Rolle da die Steinpilze spielen... (2 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 30. November 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nun haben wir es geschafft, die Brandenburger Adventsteinpilze aufzuspüren, und zwar bei Dahme-Heidesee.

Es war nicht einfach, denn in zwei Dritteln des Eichenwaldes fanden wir nichts. Die Augen wurden bei trübem Wetter schon zu Suchscheinwerfern. Und dann zeigten sie sich doch.

Detlef hat gestern noch schnell eine kitschig eingepackte Wintersalami gekauft, um an die rote Mütze zu gelangen.

Wir fanden 4 knackige Steinpilze und einen Flockenstieligen Hexenpilz, der noch nachgewachsen war.

Nun beenden wir die gezielte Steinpilzsuche für diese Saison. Vielleicht finden wir ja mal ein paar Austernseitlinge.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde

Helga und Detlef«

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Das Topmodel unter den Steinpilzen musste zum Fotoshooting in den Balkonkasten


Foto: Das waren noch einmal Prachtpilze ais dem Eichenwäldchen für Helga und Detlef! Vier Steinpilze, einer schöner als der andere, mit dem dunkelbraunen als Topmodel. Wer glaubt an sowas im letzten November-Drittel? (2 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 22. November 2020:

»Hallo lieber Heinz -Wilhelm,

nachdem wir nun mal wieder zwei Pilzausflüge übersprungen haben, kommt heute unser kleiner Fund zur Sprache. Eigentlich wollten wir nur Grünzeug für die Adventsdekoration holen und haben unser Auto mit allerlei Gezweig vollgeladen: Ilex, Thuja, Rhododendron und Eibe.

Danach sind wir doch noch einmal »in die Eichen« gefahren. Schon in der letzten Woche mussten wir bemerken, dass Konkurrenz vor uns dort war. Aber der junge Eichenwald scheint uns zu lieben und wir ihn natürlich auch.

Der größte Steinpilz stand sichtbar und stolz da, als schien er nur auf uns zu warten. Wir hatten leider kein Handy mit und so musste der Adonis im Balkonkasten noch einmal zum Fotoshooting antreten (Bild rechts).

Alle vier Pilze zusammen wogen 600 Gramm und wurden zum Abendbrot verspeist, längs in Scheiben geschnitten und kurz gebraten.

Am Donnerstag stellten wir fest, dass die Reizker sich nun langsam zurückziehen. Sie dürfen es, denn die Vorratsdosen sind gut gefüllt.

Wir wünschen Dir und allen Pilzfreunden eine schöne und gesunde Adventszeit.

Helga und Detlef«


Die Maronenwälder von Dahme-Heidesee sollen jetzt die Energiewende retten


Foto: Die Körbe waren schnell voll, als Jeannette und ihre Mutter an die Plätze der Maronenröhrlinge kamen. Die Mutter hat inetwa noch einmal die gleiche Menge wie diese zusammengetragen. Am Ende blieb sogar noch eine Schüssel für die Nachbarin übrig. (4 Fotos © Jeannette)

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Jeannette schreibt am 21. November 2020:

»Sehr geehrter Heinz-Wilhelm,

spät, aber doch noch erfolgreich waren wir gestern bei Dahme-Heidesee im Wald. Leider ging es dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht früher. Umso mehr konnten wir uns über unsere Ausbeute freuen.

Wie erhofft und auch ein bisschen erwartet waren wir morgens um 7.45 Uhr die einzigen PIlzsammler vor Ort; mit nur 3 Grad Celsius war es richtig kalt. Aber bei unserem schneidigen Gang und unseren ersten Funden sollte uns bald warm werden.

Wir fanden nämlich sogleich jeder einen Steinpilz (z. B. Foto rechts), dem erfreulicherweise weitere folgen sollten. Sodann landeten Rotkappen und ein Birkenpilz in unseren Körben. Die wurden daraufhin voll mit schönen frischen Maronen.


Foto: Die Steinpilze gab es am Abend paniert. Sogar einen Parasol haben Jeannette und ihre Mutter noch gefunden.

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Die Bilder zeigen nur meine Ausbeute. Die meiner Mutter haben wir leider vergessen zu fotografieren. Es war inetwa die gleiche Menge. So hat es für panierte Steinpilze am Abend und eine leckere Pilzpfanne am nächsten Mittag allemal gereicht. Es war sogar noch eine Schüssel Maronen für unsere Nachbarin übrig. HIerzu kurz angemerkt: Auch panierte Maronenhüte sind sehr lecker!

Letztes Jahr hatten wir ja über den Raubbau an der Natur geschimpft und über die vielen Autos im Wald auf den Forstwegen. Dieses Jahr wurde dort richtig gewütet, und zwar von der Waldwirtschaft. Es ist traurig, wieviel Wald sterben muss für Windkrafträder, als wenn es keine besseren Standorte dafür gäbe!

Es ist jedes Jahr wieder eine Freude, zu sehen, mit welcher Mühe Sie diese Seite gestalten und die Beiträge aus dem gesamten Bundesgebiet zusammentragen! Vielen Dank dafür.

Mit besten Grüßen aus Berlin

Jeannette«

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Foto: Was hat denn die Försterei hier vor? Es sieht fast so aus, als solle bei Dahme-Heidesee ein noch größerer Flughafen gebaut werden als der (angeblich) gerade neu eröffnete in Berlin. Ernst beiseite: Die Maronen- und Steinpilzwälder sollen jetzt die Energiewende retten.

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Dahme-Heidesee: Sehr gute Steinpilze, herrliche Schirmpilze, zuverlässige Edelreizker


Foto: Doch, es sind vier Parasole, denn links vom Dreiertrupp versteckt sich noch der kleine Nachwuchs, kaum sichtbar. Wie schön sie so spät im Jahr noch dastehen, die Prachtlinge!

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Helga und Detlef schreiben am 13. November 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

den vollen Steinpilzkorb vom letzten Sonnabend haben wir Dir aus gutem Grund vorenthalten, denn wir sind abends Großeltern geworden. Da ist es verständlich, dass man kleine Händchen und Füßchen bestaunt und die glücklichen Eltern.

Gestern wollten wir in Erfahrung bringen, ob die Steinpilze in den Eichen von Dahme-Heidesee noch wachsen. Zunächst ist uns aufgefallen, dass der Blätterteppich nicht mehr so luftig ist und verdammt nach Winter aussieht.

Dann aber entdeckten wir doch noch einige sehr gute Steinpilze (z. B. Foto rechts). In den umliegenden Kiefernwäldern waren nur noch schwabbelige Maronen zu sehen. Die wollten wir nicht und sind zielgerichtet zu unserer Wiese gefahren, um unseren gewohnten Abschlussgang zu absolvieren.

Detlef gab als Ziel vor, wenigstens einen Pilz zu finden. Es wurden mehrere. Erst ein knuffiger Steinpilz, dann die herrlichen Schirmpilze und die zuverlässig nachwachsenden Edelreizker. Die Wiese wird von Kiefern und Eichen umsäumt. Die Steinpilze wachsen an den Birken auf der Wiese.

Morgen werden wir den Wald um Königs Wusterhausen aufsuchen und mal sehen, was dort wächst.

Herzliche Grüße an Dich und die unerbittlich späten Pilzsammler von

Helga und Detlef«

(3 Fotos © Detlef)

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Die schönen Maronenwälder von Wiebke und vielen anderen Pilzsammlern im Barnim werden »umgebaut«


Steffi schreibt am 7. November 2020 zu diesem Foto:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich wohl zum letzten Mal für dieses Jahr auf Pilztour in den Basdorfer Wäldern (Landkreis Barnim), diesmal mit Wiebke. Obwohl wir spät dran waren, sahen wir noch viele Menschen mit Körben.

Nach einer Weile wurden aber auch wir fündig und freuten uns über zahlreiche madenfreie Maronen.

Aufgefallen sind uns einige gerodete Flächen. Ein Aushang informierte, dass die hier weit verbreiteten Kiefernwälder durch Laubwälder ersetzt werden sollen, hauptsächlich durch Eichen. Da wird es wohl eine Weile dauern, bis dort wieder Pilze wachsen.

Lieber Heinz-Wilhelm, vielen Dank für den PILZTICKER!

Dir und allen Pilzbegeisterten noch fröhliches Sammeln und herzliche Grüße von

Steffi«

(Foto © Steffi)

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Dahme-Heidesee: Diese Flockenstieligen Gesellen sind einfach bestrickend


Collage: Das war mal wieder ein Fund für Helga und Detlef in den Eichen von Dahme-Heidesee! Wir sehen oben links Sandröhrlinge, Maronen, Pfifferlinge, vermutlich Fichtenreizker und eine Krause Glucke; rechts daneben Steinpilze; links unten Flockenstielige Hexen und rechts daneben Edelreizker mit einer Krausen Glucke. (Collage/4 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 5. November 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach dem sehr warmen Montag mit 20 Grad hatten wir so eine Ahnung auf erneutes Steinpilzwachstum und sind am Mittwoch tief in die jungen Eichen in Dahme-Heidesee vorgedrungen.

Und das war richtig. Mindestens 10 überständige Steinpilzriesen ließen wir stehen, sammelten nur die brauchbaren ein. Detlef führte beim Anblick der Flockenstieligen Hexenröhrlinge fast einen Freudentanz auf. Sie sahen so schön aus, manche mit einem Eichenblatt als Kopfschmuck.

Von den zahlreichen Maronen nahmen wir nur kleine knackige mit. Bei den vielen Sammlern, die unterwegs waren, sahen wir nur Maronen in den Körben.

Unsere geliebten Reizker nehmen zu unserer Freude nur wenige Sammler. Eine neue Wachstumsstelle für eine Krause Glucke fanden wir auch noch. Zunehmend wachsen jetzt auch Frostschnecklinge.

In diesem Jahr kann man als Resümee sagen, daß wir uns viel in der atur »herumgetrieben« haben, neue Gebiete für uns erschlossen und reichlich Pilze gefunden haben.

Eine Reizkerstelle in der Nähe von Königs Wusterhausen hat uns besondere Freude gemacht.

Aber als Ersatz für Ausflüge in das schöne Schlaubetal kann nichts herhalten. Dort ist wegen der afrikanischen Schweinepest leider kein Besuch möglich.

Wir bedanken uns herzlich für die vielen Informationen zum Pilzwachstum und wertvollen Tipps zu Wachstumsbedingungen Deinerseits.

Mit herzlichen Grüßen an Dich und alle Pilzfreunde

Helga und Detlef«

Liebe Helga, lieber Detlef,

an dieser Stelle auch Euch einmal einen herzlichen Dank für Eure regelmäßigen Pilznachrichten, aus denen Eure Begeisterung für Pilze und Waldgänge allgemein so schön herauszulesen ist und für Eure immer herrlichen Fotos. So bewährt sich Eure Arbeitsteilung zwischen Text und Fotos auf das Schönste. Sicher war dies noch längst nicht Euer letzter Pilzgang für diese Saison...

Weiterhin viel Freude und Erfolg in Euren Wäldern wünscht Euch

mit besten Grüßen Heinz-Wilhelm

(2 Fotos © Detlef)

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2 Fotos: Der Anblick der wirklich wunderbaren zwei Flockenstieligen Hexenröhrlinge begeisterte Detlef (und nicht nur ihn). Das Foto mit den zwei Steinpilzen vermittelt einen schönen Einblick in der Waldlandschaft, die sie sich als ihr Zuhause ausgesucht haben. Solche Bilder sollten wir uns als Pilzsammler einprägen.

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Maronen und Regen ohne Ende in der Schorfheide


Christian schreibt am 1. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

den halben Reformationstag mit fast nur Dauerregen habe ich in der Schorfheide verbracht. Die Maronen standen da ohne Ende und es drückte an jeder Ecke nach. Auch Butterpilze waren sehr viele zu finden. Sie standen, wo auch immer man hinsieht.

Sogar frische Steinpilze waren noch einmal nachgekommen, und zwar genau dort, wo ich letzte Woche auch welche fand. So war mein Korb letzten Ende beinahe übervoll (Foto rechts).

Herzliche Grüße - und Gesundheit allen Pilzfreunden!

Christian«

(2 Fotos © Christian)

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Foto: Fein sauber geputzt und geschnitten und nach Pilzarten getrennt hat Christian hier einige Maronenröhrlinge (links) und Steinpilze. Abgesehen davon, dass sie bei der Lese nass waren, machen sie qualitativ einen sehr guten Eindruck.


Dahme-Heidesee: Familiäre Steinpilze und übergeschnappte Birkenporlinge


Helga und Detlef schreiben am 31. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz- Wilhelm,

wir haben am Donnerstag, nach ergiebigem Nachtregen, erneut einen schönen Tag in Wäldern und Waldstücken im Naturpark Dahme-Heidesee verbracht.

Nachdem wir kleine Maronen, einige Sandröhrlinge und einen Flockenstieligen Hexenpilz eingesammelt hatten, wollten wir einmal tiefer in den jungen Eichenwald vordringen. Weil viel wild herumliegendes Holz den Zugang erschwert, haben wir es bisher vermieden.

Die herabgefallenen Blätter leuchteten als Teppich zum Teil mit Blättern, die wohl 40 Zentimeter lang waren. Bei diesem Leuchten hatten wir keine Hoffnung, die Steinpilze zu erkennen.

Dann aber begünstigten Zufälle, dass wir herrliche Pilze doch entdecken konnten. Nur zwei Steinpilze standen für sich alleine, ansonsten warteten sie in kleinen Familien. Man muss seine Pilzstellen kennen- und lieben lernen und den Blick erweitern.

Die sechsköpfige Steinpilzfamilie auf dem 1. Foto rechts fand ich nur deshalb hinter einem großen Totholzhaufen, weil ich dort zwei Fliegenpilze sah und deshalb auch auf einen Steinpilz hoffte. Das 2. Foto rechts zeigt einen sehr schönen Steinpilz mit einer Marone zu seinem Fuße.

Weil der rote Korb schon halb voll im Auto blieb, nahm Detlef einen kleinen Joghurteimer mit in die Eichen. Gleich der erste Steinpilz war zu groß für dieses Behältnis, so dass eine Plastetüte herhalten musste, in der ein Apfel eingepackt war. Sie war dann prall gefüllt und es stand Gott sei Dank Bio drauf. So hatte bei dieser Notfallmaßnahme dann doch alles seine Richtigkeit.

Die verrückten Birkenporlinge wollte ich Dir schon seit einer Woche schicken. Wir sahen sie in der Nähe von Luckenwalde bei einem Ausflug.

Also bis bald und herzliche Grüße von Helga und Detlef«

(4 Fotos © Detlef)

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Foto: Dieser Birkenporling hat sich einen Hut aufgesetzt und möchte gerne, ob er es zugibt oder nicht, ein Steinpilz sein. Es gelingt ihm sogar ausgezeichnet.

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Foto: Diese hier scheinen völlig übergeschnappt zu sein: Der Kugelrunde hat sich zwei weitere Birkenporlinge aufgehalst, die freischwebend eine kühne Pilzakrobatik zeigen. Von ihrer artistischen Einlage abgesehen, sind diese Pilze in einem tollen Zustand; hoffentlich haben Helga und Detlef sie zur Gewinnung eines gesunden Birkenporlingstees mitgenommen.

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Landkreis Barnim: Die Maronen und Rotfußröhrlinge waren im dichten Laub nicht leicht zu entdecken


Foto: Etliche schöne Maronen haben Steffi & Mitsammler in der Gemeinde Basdorf gefunden. Die Steinpilze, vermutet sie, waren bereits »abgesammelt«. Die Maronen waren von guter Qualität, was man bei dem Pilz auf dem 2. Foto ahnen kann. (3 Fotos © Steffi)

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Steffi schreibt am 30. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute sollte es regnen, tat es aber nicht, so dass wir mittags noch schnell in die Basdorfer Wälder im Landkreis Barnim fuhren.

Die Steinpilze waren wohl schon abgesammelt, aber wir fanden genug Rotfußröhrlinge und Maronen. Einfach war das Sammeln aber nicht, da hier hauptsächlich Buchen stehen, die schon viel Laub abgeworfen haben. Es gab auch viele Hallimasche, die wir aber im Wald ließen.

Viele Grüße von Steffi«




Foto: Auch hier ist noch einmal die ausgezeichnete Qualität der Maronenröhrlinge sichtbar.


Zum Schmunzeln!

Dahme-Heidesee: Große Körbe sind keine Garantie für ein scharfes Auge


Foto: Diese Pilze blieben für Helga und Detlef, nachdem sie zuvor einen beträchtlichen Teil an Freunde verschenkt hatten, die nicht mehr so mobil sind. Das zweite Foto zeigt den ungemein kernig wirkenden prächtigen Steinpilz, von dem in der Pilznachricht die Rede ist. Ein älterer Verwandter, besser sichtbar, hatte die Sammler auf den knorrigen Kerl mitten in Rentierflechten aufmerksam gemacht. (2 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 27. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

am Sonntag sahen wir bei einem Ausflug über Land sehr viele Menschen mit Riesenkörben durch die Wälder laufen.

Wir haben uns deshalb den heutigen Dienstag für eine Visite an von uns bevorzugten bekannten Plätzen in Dahme-Heidesee vorgenommen.

Im jungen Eichenwald sah ich schon aus dem Autofenster (man darf da durchfahren) an einer bekannten Stelle vom Vorjahr den ersten Steinpilz. Der große, noch sehr feste (Foto rechts) stand sichtbar dahinter und es folgten gleich noch zwei weitere. Die Leute mit den großen Körben hatten sie zu unserer Freude nicht gesehen.

An anderen Stellen gab es dann noch sehr viele kleine Maronen, einige Steinpilze , Sandröhrlinge und Reizker. Unser rotes Körbchen war mit dieser Mischung voll gefüllt für unsere Freunde, die leider nicht so mobil sind.

Den Abschluss bildete wie immer der Rundgang über »unsere« Wiese. Ein sehr schöner Steinpilz und einige Reizker waren neben dem wunderschönen Anblick vieler, uns nicht bekannter Pilze, unser Lohn.

So ganz nebenbei haben sich Detlefs Rückenschmerzen gebessert. Der Dr. Wald ist auch in diesem Punkt zuverlässig.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde von

Helga und Detlef«




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Schorfheide und Fläming: Viele Röhrlinge, viele Maden - und trotzdem war Christian zufrieden


Foto: Viel Ausschuss hatte Christian zu beklagen, die Maden hatten vor allem an den Steinpilzen, Birkenpilzen, Sandröhrlingen und Butterpilzen schon ganze Arbeit geleistet. Etwas besser sah es bei den Maronenröhrlingen aus, die wir hier in zwei Körben sehen. Das zweite Foto zeigt einen schönen Ausschnitt aus einem von Birken dominierten Waldstück. 


Christian schreibt am 26. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

am Samstag war ich noch im Morgengrauen in die Schorfheide gefahren. Zu der Zeit war es noch recht duster.

Leider kann man von den Steinpilzmengen aus dem letzten Jahr nur träumen, und was man findet, ist meist madig. So waren von den 20 Steinpilzen, die ich in 3 Std. gefunden habe, die Hälfte nicht mehr zu gebrauchen. Bei den Butterpilzen, Sandröhrlingen und Birkenpilzen war es nicht wesentlich anders. Nur die Maronen waren, da noch recht jung, ganz okay. 

Am Sonntag war ich dann mit Frau und Kindern im Fläming. Da haben wir seit 10 Jahren eine Ecke, die wir liebevoll Maronental nennen, weil es dort Ende Oktober wirklich viele junge Maronen gibt. Aber auch hier waren wieder viele Maden und Schnecken vor uns da. Im Großen und Ganzen waren unsere Funde dennoch in Ordnung.

Für die Steinpilzstellen blieb leider keine Zeit mehr, weil wir erst am Sonntag Nachmittag an unseren Plätzen angekommen waren.

Herzliche Grüße Christian«

(2 Fotos © Christian)

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Potsdam-Mittelmark: Diesmal war die Steinpilzsuche für Birgit ein Volltreffer


Foto: Zwei herrlich gefüllte Pilzkörbe, einer komplett mit Steinpilzen, der andere auch mit einigen Schirmpilzen, Maronen und erkennbaren Hallimaschköpfchen. So sieht der schönste Pilzherbst aus. (3 Fotos © Birgit)

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Birgit schreibt am 25. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Wochenende waren wir wieder unsere Steinpilzstellen im Landkreis Potsdam-Mittelmark auskundschaften - und endlich gelang uns ein Volltreffer. Wir hatten richtig Glück, die schönsten Steinpilze standen innerhalb eines begrenzten Gebietes überall. Interessanterweise waren dagegen uns bekannte, gut tragende Steinpilzplätze nahezu pilzfrei.

Maronen und Hallimasch in bester Qualität konnten wir auch finden, und auch sie kamen in den Korb. Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge machen sich im Gegensatz zu den letzten Jahren etwas rar, was man von Butterpilzen und Parasolen nicht behaupten kann.

Wir haben wieder wunderschöne, erholsame Stunden bei schönstem Wetter im Wald verbracht. Einfach herrlich, so ein Herbstwochenende mit so wunderbaren Pilzen!

Liebe Grüße Birgit«

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Foto: Man muss sie auch mal aus der Nähe sehen, die herrlichen Bollen! Steinpilze im Bestzustand, sie könnten nicht schöner sein.

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Foto: Herrlich, wie sie dastehen im Laub. Alle gefundenen Steinpilze befanden sich auf begrenzter Fläche. Welch anstrengungsloses Einheimsen für Birgit!


Dahme-Heidesee: Die Visite an allen drei Plätzen hat sich für Helga und Detlef vollauf gelohnt


Helga und Detlef schreiben am 23. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben gestern den Sonnenschein genutzt und einen schönen Pilzausflug gemacht. Detlef wollte lieber in unsere Steinpilzwälder fahren und ich bevorzugte den sonnigen Weg, an dem wir schon mehrfach Edelreizker fanden. Nun, wir haben nacheinander beide Stellen in Dahme-Heidesee aufgesucht.

Wie Du siehst, mit gutem Erfolg bei den Edelreizkern, die sehr frisch nachgewachsen sind. Die Maronen gab es in allen Ecken vereinzelt; sie scheinen einen baldigen Schub anzukündigen, wie es die Sandröhrlinge taten, die an zwei Stellen im Rudel frisch hervorkamen. Die Butterpilze haben immer noch einen starken Auftritt, blieben aber dieses Mal stehen.

Nun fehlte nur noch der krönende Abschluss mit einem Steinpilz. Den gab es dann prompt auf dem Heimweg an »unserer« Wiese, die wir jedes Mal besuchen. Ein paar Birkenpilze kamen als Beifang noch hinzu.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Herzliche Grüße

Helga und Detlef«

(Foto © Detlef)

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Briesetal: Eine Mischpilzpfanne für Vier mit sieben Pilzarten


Foto: Eine herbstliche Mischpilzpfanne mit sieben Pilzarten ist eine feine Sache! Nicht wenige Pilzfreunde schätzen sie mehr als ein monotones Gericht mit nur einer Pilzart, und seien es Steinpilze. (Foto © Steffi)

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Steffi schreibt am 21. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute waren wir im Briesetal unterwegs. Es waren sehr viele Menschen in den Wäldern, die meisten sammelten zum Glück keine Pilze, so das wir eine Pilzpfanne aus einem Steinpilz, Maronen, Rotfußröhrlingen, Pfifferlingen, einer kleinen Krausen Glucke, Frauentäubling und einem Violettem Rötelritterling zu viert verspeisen konnten.

Leider gab es auch eine Zecke, die ich aber noch rechtzeitig entdeckt und entfernt habe.

Viele Grüße von Steffi«

Herrliche Stunden für Katrin und Micha im Barnim, voller Maronen


Foto: Katrin hat einige Eindrücke von ihren zwei schönen Waldgängen mit Micha festgehalten, die sie zu einer Collage zusammengestellt hat. Aus den Fotos duftet es förmlich nach Wald und Pilzen! Das zweite Foto zeigt einen lachenden Micha mit einer besonders dickstieligen Marone, darunter das Bild eine Pfanne oder Schale mit noch ungeschnittenen Maronen. (3 Fotos © Katrin)

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Katrin und Micha schreiben am 18. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren am Freitag , also vor zwei Tagen, trotz leichten Regens, und heute in unseren Pilzgebieten im Barnim. Es war traumhaft.  Wir genossen die Natur pur, verbrachten entspannte Stunden und machten reiche Ausbeute, vor allem mit herrlichen Funden von Maronenröhrlingen.

Liebe Grüße Micha und Katrin«

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Oberkrämer/Kremmen, Landkreis Oberhavel: Eine Stunde nichts, doch dann füllte sich der Korb


Steffi schreibt am 17. Oktober 2020:

»Gestern waren Tommy und ich in den Wäldern um Oberkrämer und Kremmen unterwegs.

Erst haben wir gar nichts gefunden, aber nach einer Stunde eine sehr ergiebige Butterpilzstelle entdeckt.

Später fanden wir noch 2 Steinpilze, 2 Maronen, 3 Rotfußröhrlinge und viele Parasole. Alle Pilze waren ohne Maden!

Auf dem Porträtfoto, das sind wir mit Steinpilz und Parasol.

Viele Grüße von Steffi und Tommy«

(2 Fotos © Steffi)

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Foto: Die leckeren Parasole gab's für Steffi und Tommy bestimmt gleich frisch zum Abendessen...


Dahme-Heidesee: Die Auswahl zwischen den Pilzarten hat sich deutlich erhöht


Helga und Detlef schreiben am 16. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben gestern an zwei verschiedenen Stellen in Dahme-Heidesee nach Steinpilzen geschaut und waren froh über zwei knackige frische. Ein herrlicher sehr kompakter Flockenstieliger Hexenröhrling (2. Foto rechts) hat sich hinzugesellt.

Insgesamt hat sich die Pilzvielfalt etwas gesteigert. Die Butterpilze hätten wir eimerweise einsammeln können. Paniert und gebraten sind sie auch sehr köstlich. Überall stehen frische Schirmpilze herum, Kuhröhrlinge kommen und es gibt einzelne Maronen, Birkenpilze, Edelreizker, Pfifferlinge, Goldröhrlinge und Schopftintlinge.

Die zauberhaften Fliegenpilze wachsen ständig nach. Sie sind zum Reinbeißen schön, was man natürlich nicht machen sollte.

Herzliche Grüße Helga und Detlef«





Foto: Die Vielfalt hat sich erhöht, was man diesem Bild ansehen kann. Lange Wochen gab es in Brandenburg nur spärliches und einseitiges Pilzaufkommen.


Thomas' Fotos aus Polen führten Holger auf die richtige Spur in der Schorfheide

»Da wusste ich, es ist ein Ästiger Stachelbart und fuhr sofort in den Wald«


Foto: Die ganze Pracht eines Ästigen Stachelbartes am total morschen, stehen gebliebenen Fuß der Rotbuche. Alles, was wir hier von dem Pilz sehen, wäre essbar. Allerdings erzielt der Pilz des Jahres 2006 nur die Geschmacksnote 3, ist also nur von mittelmäßigem Speisewert. Vielen Dank an Holger, dass er uns diese eindrucksvollen Fotos zusandte. Sie haben Seltenheitswer!

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Holger schreibt am 12. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

seit vielen Jahren verfolge ich mit Begeisterung deine herrliche Website.

Voriges Jahr fand ich eine Pilzart, die einer Krausen Glucke sehr ähnelte, aber doch irgendwie anders war. Da ich mir nicht zu 100 Prozent sicher war, ließ ich sie stehen.

Als ich gestern wieder mal deine Seite besuchte, musste ich staunen: ich erkannte auf den Fotos von Thomas' Pilznachricht vom 10. Oktober 2020 sofort meinen Fund vom letzten Jahr wieder. Nun wusste ich: es war ein Ästiger Stachelbart!

Sofort fuhr ich an die Stelle vom letzten Jahr, an die umgefallene Rotbuche. Und ich wurde fündig: auch dieses Jahr wächst er wieder, dieser außergewöhnliche Pilz. Ich habe dir mal ein paar Fotos davon gemacht.«

(6 Fotos © Holger)

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Foto: Ein besonders schöner Fruchtkörper in Grossaufnahme. Er entspringt aus einem Strunk, der in zahllose Verästelungen übergeht, an deren Ende die Spitzen wie gefiedert aussehen. Ein wunderschöner Pilz! Und ein seltener dazu.

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Foto: Da staunt auch der Pilzsammler-Nachwuchs. Wer weiß, wie oft der Junge solch einen schönen und seltenen Pilz noch zu Gesicht bekommt. Da gehen auf jeden Fall beide Daumen hoch!

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Foto: Und hier sehen wir den staunenden Jungen noch einmal vor dem vom Ästigen Stachelbart dicht besiedelten hingestreckten Baum. Nur noch selten überlässt die Forstwirtschaft in den zugänglichen Wäldern alte Rotbuchen sich selbst und damit der Verwitterung. Krank erscheinende Bäume werden frühzeitig angezeichnet für die schnelle Holzverwertung.


Foto: Dieses Bild zeigt die Abbruchstelle des Stammes vom Buchenfuß. Dicht an dicht sitzen die Fruchtkörper des Ästigen Stachelbartes.




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Landkreis Oberspreeewald-Lausitz: Auf den alten Pfaden gab es wenige, dafür aber schöne Pilze


Kristina schreibt am 11. Oktober 2020:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

gestern auf dem Rückweg von Berlin mussten wir doch schnell einen Abstecher nach Bronkow im Landkreis Oberspreewald-Lausitz machen. Schon als Kind bin ich dort mit meinem Großvater und Vater in die Pilze gegangen.

Die Ausbeute war spärlich, dafür besonders schön. Vier wunderschöne Rotkappen, ein Birkenpilz und zwei kleine Goldröhrlinge landeten letztendlich im Korb und in der Küche (Foto rechts).

Liebe Grüße aus Sachsen, Rainer und Kristina«

(Fotos © Kristina)

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Potsdam-Mittelmark: Der Waldboden ist gut durchfeuchtet, die Steinpilze dürfen gerne kommen


Foto: Birgits Freude über die schönen Parasole und zwei Krause Glucken war groß. Das Pilzwachstum im Raum Potsdam-Mittelmark zieht an und steuert nun hoffentlich auf das Erscheinen der Steinpilze zu. Das wünscht sich gewiss nicht nur Birgit. (2 Fotos © Birgit)

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Birgit schreibt am 10. Oktober 2020:

»Hallo Heinz- Wilhelm,

wir haben im Waldgebiet Potsdam-Mittelmark zwei kleine Krause Glucken und wunderbare Parasole gefunden.

Während die Fliegenpilze wie auch die Gelben Knollenblätterpilze derzeit geradezu aus dem Boden schießen, lassen die Steinpilze allerdings noch auf sich warten. Generell scheint das Pilzwachstum gerade anzuziehen. Der Waldboden ist gut durchfeuchtet und die Bedingungen scheinen optimal. Ich denke (glaube, hoffe), dass es auch bald mit den Steinpilzen und anderen Röhrlingen losgeht.

Liebe Grüße Birgit«


Foto: Parasole wachsen jetzt häufig, nicht nur in der Region Potsdam-Mittelmark. Vielen Pilzsammlern sind sie als lecker zubereitete Waldschnitzel hoch willkommen.





Ein hoch attraktiver Fund vom seltenen Ästigen Stachelbart, typischerweise in Polen


Foto: Ein seltener Anblick sind diese überaus prachtvollen Ästigen Stachelbärte, die Thomas bei Tschenstochau in Polen fand. Er beschreibt die Pilzart als »sehr schmackhaft«, jedoch »nicht ganz so aromatisch« wie Krause Glucken. (3 Fotos © Thomas)

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Thomas schreibt am 10. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach gut zweieinhalb Monaten wieder ein Gruß aus Märkisch Oderland.

Nach meinem letzten Bericht kam die trockene Zeit nach Brandenburg. Seit cirka Mitte September kann man bei uns Parasole, Wiesenchampignons und auch wieder vereinzelt Boviste finden. Leider lassen die Röhrlinge, jedenfalls hier in der Gegend, noch auf sich warten, dafür sprießen derzeit die Krausen Glucken sehr zahlreich.

Welch einen herrlichen Pilzgenuss sie bieten! Wir schneiden immer nur den oberen Teil ab, damit Sie nachwachsen können. Es sind ja so einige Fotos von Krausen Glucken im Ticker, weshalb ich heute auf Fotos mit ihnen verzichte.

Stattdessen sende ich Dir Fotos über einen tollen Fund von überaus prächtigen Pilzen namens Ästiger Stachelbart. Sehr reichlich davon haben wir in einem Mischwald mit vielem Totholz von Rotbuchen gefunden. Diese Fotos passen eigentlich nicht in den Brandenburger Pilzticker, denn diesen Fund hatten wir in Tschenstochau in Polen. Ich denke aber, jeden Pilzfreund erfreuen diese Motive.


Foto: Hier die beiden schönsten Exemplare noch einmal in Nahaufnahme. Vom Alter her können sie als Speisepilze kaum qualitätsvoller sein.

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Der Ästige Stachelbart ist ein sehr schmackhafter, feiner Pilz, nicht ganz so aromatisch wie die Fette Henne (Krause Glucke). Sie sollen auch eine recht gute Heilwirkung haben, mehr dazu hier. In Deutschland steht die Art auf der Roten Liste. Das wundert mich nicht, denn wo gibt es in unseren wie ausgefegten Wäldern noch nennenswertes Totholz?

Ich bin nun sehr gespannt, was der Oktober und der November noch an Pilzen hervorbringen.

Viel Erfolg beim weiteren Sammeln an alle Wald und Pilzfreunde.

Thomas«


Foto: Und hier sieht man die Ästigen Stachelbärte im Wald. Das Holz der Rotbuche ist schon stark verwittert; genau dieses bereits sehr morsche Holz benötigt diese Pilzart. Ihre bevorzugte Baumart ist die Rotbuche, gefolgt von Eichen, Ulmen und Eschen. Ästige Stachelbärte haben zwar in Europa ein weites Verbreitungsgebiet, kommen aber selten vor.

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Schöne Krause Glucken im Barnim


Katrin und Micha schreiben am 6. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben am Sonntag im Barnim einen Spaziergang gemacht. Da es für das Pilzwachstum viel zu trocken war, hatten wir mit keinerlei Funden gerechnet. Und dann haben wir diese tollen Krausen Glucken gefunden.

Liebe Grüße Katrin und Micha«

(3 Fotos © Micha)

Anmerkung: Krause Glucken ernähren sich von Wurzelholz oder Baumstümpfen der Kiefer (genau gesagt von deren Kohlenhydraten) und sind damit - im Gegensatz zu Bodenpilzen - weitgehend unabhängig von Regenfällen. Ihnen reicht die Nachtfeuchtigkeit. Ihr Wachstum momentan ist deshalb nicht überraschend, sondern normal. Sie wachsen derzeit in vielen Regionen.

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Foto: Es kam allerhand zusammen an schönen Krausen Glucken.


Foto: Auch Parasole und Maronenröhrlinge standen offenbar entlang des Weges von Katrin und Micha.


Eine kleine Vielfalt von feinen Pilzen, die Helga und Detlef große Freude bereitete





Foto rechts: Es war nicht viel, was Helga und Detlef bei Königswusterhausen und Dahme-Heideseen fanden, aber es waren qualitativ hochwertige Pilze, über die sie sich sehr freuten und die sie mit großem Appetit aßen. (3 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 2. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz- Wilhelm,

wir haben uns am Donnerstag und am heutigen Freitag in unseren angestammten Sammelgebieten bei Königswusterhausen und Dahme Heidesee herumgetrieben. Wie man sieht, mit kleinem Erfolg. Aber auch der erfreute uns sehr.

Die beiden Krausen Glucken gab es in Dahme Heidesee an Totholz in einer jungen Eichenschonung. Es war Detlefs erste Glucke, wie man so sagt, und Du kannst Dir vorstellen, dass er sehr stolz war. Die zauberhaften Birkenpilze (z. B. Foto rechts) und die Pfifferlinge wuchsen in der Nähe von Birken bei Königswusterhausen.

Wir haben alles mit Genuss gegessen.

Eigentlich wollten wir unsere Reizkerstellen abernten, aber sie waren leer. Nicht einmal nennenswerte Schnittstellen waren zu sehen.  

Mit herzlichen Grüßen an Dich und alle Pilzfreunde

Helga und Detlef«

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Foto: Über den Fund seiner ersten Krausen Glucken überhaupt konnte sich Detlef freuen. Wenn sie in einer Jungeichenschonung standen, wuchsen sie gewiss am Stumpf oder Wurzelwerk einer Kiefer, die dort ihr Leben gefristet hatte, bevor die Eichen sie ersetzten.


Templiner Urlaubspilze mit schwachem bis zu starkem Gift


Foto: Bei diesen fünf jungen Schopftintlingen im frühherbstlichen Sonnenlicht besteht kein Grund zur Sorge. Sie sind kein bisschen giftig, schmecken, im Gegenteil, hervorragend. Ob Jürgen sie wohl für die Pfanne mitgenommen hat? (4 Fotos © Jürgen)

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Jürgen vom Pilz-Ticker Rheinland-Pfalz schreibt am 30. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei ein paar Urlaubsfotos aus der näheren Umgebung von Templin. Pilze gibt es hier leider nur ungenießbare in Massen, vor allen Dingen Fliegenpilze und Kahle Kremplinge, dazu »Schwiegermutterpilze«, womit ich Weiße Knollenblätterpilze meine.

Die wenigen Essbaren, die zu finden sind, sind allesamt von Maden komplett zerfressen (Maronen, 2 Steinpilze, einige Flockis sowie Täublinge). Und dabei sehen die Wälder hier nach Pilzreichtum aus.

Na ja, demnächst sind wir wieder im Hunsrück unterwegs, dort regnet es seit Tagen immer wieder, was noch bis Mitte kommender Woche anhalten soll.

Schöne Grüße an alle Pilzsammler und viel Beuteglück!

Beatrice & Jürgen & die 3 Hunde aus Traben-Trarbach«


Foto: Ein Weißer Knollenblätterpilz wird inmitten eines »Beetes« der Echten Rentierflechte von einer Nacktschnecke angeknabbert. Im Gegensatz zum Menschen, der schon an einer geringen Menge dieser Pilze sterben kann, machen ihr die hochgiftigen organschädigenden Amanitine nichts aus. Diese Pilzart ist selten.


Foto: Die Grünblättrigen Schwefelköpfe sind u. a. auch an ihren grüngelblichen Stielen zu erkennen. Wer sie isst, ist für zwei bis drei Tage zu langen Verweilzeiten auf der Toilette verurteilt. Sie lösen heftigste Probleme im Magen-Darm-Bereich aus.


Foto: Auch vor diesem Gesellen heißt es acht zu geben. Es dürfte sich nach Farbe und Glanz der Huthaut um einen Kiefernspeitäubling handeln. Rote Täublinge, die glänzen, gehören in der Regel zu den Speitäublingen. Ihr Gift ist allerdings weniger stark.


Potsdam, Waldstädter Ravensberge: Die Glucken-Gang im Freudentaumel


Foto: Da war die Freude groß, denn noch nie haben Timo (rechts) und Arthur so viele Krause Glucken gefunden. Das gab ein Festessen!


Timo schreibt am 27. September 2020:

»Wir und Arthur waren gestern in den Potsdam-Waldstädter Ravensbergen unterwegs und haben am Ende fast 6 Kilo Krause Glucken gefunden! Soviel Glück hatten wir noch nie!

Abends haben die Pilze einfach herrlich geschmeckt, einfach zubereitet mit Butter und einer Gewürzmischung Café de Paris. Lecker!

Die Krause-Glucken-Gang :)

(3 Fotos © Timo u. privat)

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Foto: Und hier noch einmal Arthur allein mit dem tollen Fund. Obwohl, nicht ganz: Unten rechts in der Ecke hat sich noch ein weiterer begeisterter Betrachter eingefunden.


Der Harvester räumt nicht nur die Bäume ab, sondern zerstört auch die schönen alten Steinpilzwege in der Schorfheide


Foto: Der Korb zeigt nicht nur Christians Pilzfund, sondern deutet zu seiner rechten Seite auch auf den total ausgetrockneten Waldboden. Das noch größere Problem aber waren für Christian die Verwüstungen durch den Harvester, der von seinen alten Steinpilzwegen nichts übrig gelassen hatte. (Foto © Christian)

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Christian schreibt am 25. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

der Harvester leistet in der Schorfheide ganze Arbeit. Es ist ein Bild der Verwüstung. Die Kiefernwälder werden extrem augedünnt und dies macht sich natürlich beim Pilzwachstum bemerkbar.

Sämtliche Wege, an und auf denen man auch noch bei großer Trockheiten Steinpilze und Maronen fand, sind praktisch verloren gegangen, weil durch die Räder des Harvesters umgepflügt.

Notgedrungen muss man an Ausweichplätzen suchen. So kam immerhin noch ein Fund schöner Rotkappen, Birkenpilze, Maronen, Butter- und Steinpilze zusammen. Letztere waren aber leider fast alle madig und mussten aussortiert werden.

Liebe Grüße Christian«


Staunen bei Königswusterhausen

»Wir wundern uns, dass es die Pilze bei dieser Hitze und Trockenheit aus der Erde drängt«


Helga und Detlef schreiben am 15. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach einigem Geplänkel mit vermadeten Steinpilzen in der vorigen Woche gingen wir heute nach einigen Stunden am See noch schnell in den nahe gelegenen Wald bei Königswusterhausen.

Wir fanden gleich zwei schöne Edelreizker, einige Rotkappen, Sandröhrlinge und knackige kleine Maronen.

So angeregt, wechselten wir an unsere andere Edelreizkerstelle und wurden vom Wegesrand reichlich belohnt. Die überaus köstlichen Pilze hatten eine tolle Qualität, was auf dem 1. Foto gut zum Ausdruck kommt.

Einige kleine Maronen lockten uns dann doch in eine Kiefernschonung, in der wir zu unserer Freude über kleinere Steinpilze förmlich stolperten. Ein Drittel davon ließen uns die Maden übrig.

Der Tag war also total ausgefüllt, wenn man die Verarbeitung der Pilze noch hinzuzählt.

Wir wundern uns doch sehr darüber, dass es die Pilze bei dieser Hitze und Trockenheit aus der Erde drängt.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde

Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Rochauer Heide, Schwarzenburg: Die schlauen Hexenröhrlinge flüchten vor Johannas Zugriff


Foto: Fast will es scheinen, dieser Steinpilz hielte die Wacht am Rande eines Kiefernwaldes. Am Fuße einer Birke fühlt er sich offenbar wohl. (3 Fotos © Johanna)

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Johanna schreibt am 13. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie gewünscht, so geliefert: Anbei kommen Pilzfotos mit mehr Habitat-Kontext. Auch wenn die Supermodels dann nicht ganz so im Mittelpunkt stehen.

Aufgenommen habe ich die Bilder gestern und heute in der Rochauer Heide unweit von Schwarzenburg. Bewegte man sich dort etwas tiefer in den Wald hinein, konnte man stellenweise kaum treten vor lauter Steinpilzen. Die Maden waren allerdings auch fleißig unterwegs, sodass man reichlich schnippeln musste.

Wo in den Kiefernforst ein paar Eichen eingestreut waren, konnte man auf Flockenstielige Hexenröhrlinge ausweichen, die ja seltener befallen sind. Die Exemplare auf dem Bild freilich hatten sich am Wegesrand im Naturschutzgebiet positioniert und blieben daher natürlich unangetatstet.

Perlpilze, Butterpilze, Fuchsige Scheidenstreiflinge und Täublinge waren ebenfalls stark vertreten.

Lange anhalten wird der Schub vermutlich nicht, die Trockenheit ist leider schon wieder auf dem Vormarsch.

Viele Grüße Johanna«

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Foto: Schlaue Flockenstielige Hexenröhrlinge! Sie haben sich am Wegrand knapp im Naturschutzgebiet eingerichtet, von wo man sie nicht entnehmen darf. Die brave Johanna ließ sie denn auch unangetastet.

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Zu diesem Foto fragt Johanna: »Wie lautet die korrekte Verkleinerungsform von Krause Glucke? Beglückt hat es mich jedenfalls, dieses Krause Küken...«


Der Barnim war mal wieder einen Pilzbesuch wert: Erneut schöne Steinpilze für Katrin und Micha


4 Fotos: Katrin und Michael konnten sich im Barnim wieder an zahlreichen Steinpilzen (3 Fotos) erfreuen. Aber auch den eleganten Parasol (oben rechts) legten sie gerne in ihren Korb. (4 Fotos © Katrin/Micha)

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Katrin schreibt am 13. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

erst einmal möchten wir uns dem geschriebenen Dank an dich dich für diese tolle Arbeit mit deiner Webseite anschließen. Es macht immer sehr viel Spaß, darin zu lesen.

Und nun noch ein zwei Bilder vom letzten Ausflug am 12.9. im Landkreis Barnim. Ein paar schöne Steinpilze sowie Parasol und sogar mittelgroße Riesenboviste füllten unseren Korb.

Wir wünschen dir viel Gesundheit und allen anderen Glück und Spaß beim Sammeln!

Liebe Grüße Katrin und Micha«


Sehr lesenswert!

Fläming: Ein toller Steinpilzfund tief im Wald und ein Pilzkuriosum im Geäst


Foto: Ein Steinpilztopmodel mit einem Charakterhut und herrlich angepasster Farbe an das umliegende Eichenlaub. Die Waldkulisse zeigt zudem, wo man solche Prachtkerle suchen sollte. (4 Fotos © Felix)

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Felix schreibt am 12. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Leser und Leserinnen des Pilz-Tickers,

zunächst möchte ich mich bedanken. Hie und da mal »in die Pilze gehen« gehört für mich zu den schönsten Dingen, die man im Spätsommer und Herbst machen kann. Als Stadtbewohner, der nicht ständig seine Reviere überprüfen kann, bin ich angewiesen auf Informationen, damit ich Anhaltspunkte habe, ob ein Ausflug in die Pilzgründe überhaupt Erfolg verspricht.

Ich beobachte das Wetter, ich schaue in den Parks, was da so sprießt... Aber: Meine absolut wichtigste und zuverlässigste Quelle ist schon seit einigen Jahren der Pilz-Ticker. Wunderbar, dass es ihn gibt. Vielen Dank dafür!

So auch jetzt wieder: Angeregt durch die Erfolgsmeldungen aus verschiedenen Regionen in der Umgebung sind wir heute (11. September) von Leipzig aus zu einem frühen Abendspaziergang in den Fläming/Brandenburg gefahren, wo ich vor einger Zeit mal eine sehr ergiebige Steinpilzstelle entdeckt hatte.

Sie befindet sich mitten im Wald, abgeschieden, ziemlich genau auf der Grenze zwischen den Bundesländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auf dem vielleicht 3 Kilometer langen Weg vom Parkplatz durch den Kiefernwald sah es noch ziemlich mau aus. Kaum Maronen, und auch sonst wenig Pilzwuchs. Aber dann kam die schöne Überraschung: Die Steinpilze waren da!

Und zwar zahlreich, knackig und größtenteils frisch. Wir fanden sie - im Unterschied zu Johanna in der Schorfheide - in einer Schonung unter jungen Eichen (z. B. 2. Foto rechts), auf einer ziemlich eng begrenzten Fläche. Rund drei Kilo (Foto rechts auf der Küchenwaage) haben wir mitgenommen, plus einiger kleiner Maronen. Mindestens gleich viel haben wir stehen lassen, weil die Pilze madig beziehungsweise angefressen waren.

Ein ganzer großer Pilz hoch oben im Baum

Über eine seltsame Beobachtung habe ich mich aber gewundert, vielleicht kann ja jemand sagen, was es damit auf sich hat:

An zwei Bäumen hing jeweils ein Pilz in den Ästen, einmal etwa auf Schulterhöhe, und ein zweites Mal auf ungefähr vier Metern über dem Boden (3. Foto rechts). Es waren jeweils frische, ganze Pilze. Es gab nirgends Spuren von anderen Pilzsammlern. Ich habe dort noch nie jemanden angetroffen, aber es gibt natürlich einen Jäger-Hochsitz. Steckt ein Tier dahinter? Hat jemand schon mal etwas ähnliches beobachtet? Weiß jemand, was dahinter steckt? - Ich bin gespannt. 

Beste Grüße und viel Glück im Wald, Felix«

Martin (Pilz-Ticker Schweiz) antwortet am 12. September 2020:

»Felix fand ja Steinpilze in luftiger Höhe. Ich habe mir schon russische Pilzvideos angesehen, in denen ältere Exemplare auf höher gelegene Äste aufgespießt wurden, wohl damit sich ihre Sporen weiter verbreiten können. Ob das was nützt? 

Gruss Martin«

Anmerkung: Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis, der mir nicht bekannt war, lieber Martin. Das, was die russischen Pilzfreunde da im guten Glauben tun und was mir durchaus glaubwürdig erscheint, geschieht wohl überwiegend in Unkenntnis. Die Vermehrung der Mykorrhizapilze, also baum-gebundener Pilze (dazu zählen auch Steinpilze) durch Aussporen spielt laut wissenschaftlicher Untersuchungen nur eine sehr geringe Rolle. Die Verbreitung wird zu einem sehr hohen Prozentteil durch Wachstum und Ausweitung des Wurzelgeflechtes (Myzels) gesichert. 

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Schorfheide: Steinpilze, Parasole und eine Plastehandgranate


Foto: Ein Topmodel von Steinpilz, dem zur Größeneinschätzung ein Pilzmesser beigelegt wurde. Hier hätte man sich eventuell ein klein wenig mehr Wachstumsumgebung gewünscht, um das Habitat, das sich dieser anstandslose Pilz mit dem herrlichen Braunton ausgesucht hat, ein wenig näher kennenzulernen. Das soll keine Kritik, sondern ein gut gemeinter Verbesserungsvorschlag sein, liebe Johanna! Das Foto ist ohne Zweifel schön! (2 Fotos © Johanna)

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Johanna schreibt am 10. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich in der Schorfheide unterwegs. Es gab nicht sehr viel, aber mit etwas Geduld ließ sich doch ein kleines Körbchen füllen.

Meine Steinpilzplätze unter Eichen waren leer, dafür standen unter den Fichten ein paar sehr fotogene Exemplare. Einige Steinpilze waren bereits sehr madig, aber zum Glück waren auch wurmfreie dabei. Außerdem gab es ein paar Birkenpilze, vereinzelte Pfifferlinge, erste Marönchen und reichlich Flaschenboviste.

Ach ja, an den Wegrändern und auf Wiesen standen Parasole teilweise in Massen, dort hätte man wohl mit der Sense ernten können, aber ich habe nur drei Hüte mitgenommen, um sie zu Schnitzeln zu verarbeiten.

Und dann noch ein gruseliger Fund, den ich lieber nicht angerührt habe, auch wenn die Handgranate* schon lange dort zu liegen scheint (Foto rechts).

Viele Grüße Johanna«

* Es handelt sich um eine NVA-Imitationshandgranate aus Kunststoff zur Knallsimulierung

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Barnim: Traumhaftes Wetter zum schönen Steinpilzfund


Katrin und Micha schreiben am 7. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren heute im Landkreis Barnim an unseren Stellen und wurden mit ein paar schönen Steinpilzen (z. B. 1. Foto rechts) belohnt. Das Wetter passte traumhaft zu dem schönen Fund.

Viele liebe Grüße Katrin und Micha«

Anmerkung zum Foto: Plastikfolie als Untergrund ist für Pilze aller Art alles andere als vorteilhaft.

(2 Fotos © Katrin/Micha)

Katrin antwortet am 8. September 2020:

Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

das Körbchen ist normalerweise nicht unser Korb für die Pilze, sondern unser Korb für das Frühstück. Wir waren nur sehr überrascht, überhaupt was gefunden zu haben. Darum hatten wir diese dann dort hinein getan.

Liebe Grüße Katrin u. Micha«

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Sehr lesenswert!

Thema Waldwirtschaft & Naturschutz

Keine Steinpilze mehr an den alten Stellen - und drei Vogelkästen hat der Harvester gleich mit zerrissen


Christian schreibt am 6. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach den letzten Pfifferlingen, die ich Mitte Juli fand, hier nun mein erster Herbstfund.

Wie schon in den Jahren zuvor, geht es wieder mit den Birkenpilzen los. Der Parasol zeigte sich schon von weitem. Von Steinpilzen und Maronen war nichts zu sehen. Ich fürchte, die Pfifferlinge haben sich von der Trockenheit nicht mehr erholt und werden erst nächstes Jahr wieder durchkommen.

Leider ist der Harvester gerade im Einsatz und durch den starken vorherigen Regen hat er auf den Wegen tiefe Spuren hinterlassen. Genau hier konnte ich in den Vorjahren recht viele Steinpilze finden, womit es jetzt wohl auf längere Sicht vorbei sein dürfte.

Was mich allerdings noch mehr geärgert hat, ist, dass derjenige, der die Bäume zum Abholzen markiert hat und auch der Harvesterfahrer nicht in der Lage waren, die Vogelhäuser an Bäumen anzubringen, die nicht zum Fällen angezeichnet waren.

So lagen drei Vogelkästen zerrissen vom Entaster zu Füßen der Kiefernstümpfe.

Mit der Hoffnung auf einen schönen Pilzherbst für alle Pilzsucher.

Liebe Grüße Christian«

(Foto © Christian)

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Sehr lesenswert!

Thomas schwärmt vom frühmorgendlichen Waldgenuss und von Pilzwonnen im Landkreis Märkisch-Oderland


Foto: Das Ergebnis von Thomas' herrlichem Morgenpilzgang bei Strausberg im Landkreis Märkisch-Oderland. Er fand viele Pfifferlinge und hat die drei kleinsten der Riesenboviste bereits in Scheiben geschnitten, um sie zu panieren. Verdienter Lohn für einen sinnen- und erlebnisreichen Pilzgang! (3 Fotos © Thomas)

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Thomas schreibt am 22. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

deine Seite kenne ich schon ein paar Jahre, aber dieses Jahr habe ich Corona-bedingt auch mal Zeit, etwas zu senden. Es ist ein besonders wohltuender Genuss, derzeit in den Wald zu gehen!

Ich meine, es ist eigentlich immer schön im Wald. Aber dass er im Juli mit solch prächtigen Pfifferlingen und Bovisten (siehe im Pilzkorb, Foto rechts) aufwartet, das ist schon toll. Der Morgentau, die frische, kühle Waldluft sind einfach herrlich. Dazu sieht man Füchse, Hasen, Rehe - und natürlich auch viele Kreuzspinnen. Es ist schön, dass dieser Sommer wieder etwas »normaler« ist und ich hoffe, er bleibt auch so. Aber ich freue mich schon genau so auf den Herbst.

Ich habe die vielen schönen Pfifferlinge und Riesenboviste in der Nähe von Strausberg im Landkreis Märkisch Oderland gefunden, wo zu anderer Zeit auch meine Krausen Glucken und Maronen wachsen. Die Familie der Riesenboviste räkelte sich auf einer großen Lichtung in der Morgensonne. Ich habe davon aber nur drei kleine mitgenommen. Paniert schmecken sie super lecker. Pfifferlinge mache ich ganz konservativ, ich brate sie in der Pfanne mit Speck und Zwiebeln. Waldgenuß PUR!

Viel Erfolg beim weiteren Sammeln an alle Wald- und Pilzfreunde!

Thomas«

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Foto: Die Familie der Riesenboviste auf einer Waldwiese. Auf den Gräsern haftete noch der Morgentau, als Thomas lediglich die drei kleinsten erntete. Das garantierte ihm feste, beste Qualität für die Waldschnitzel.


Blitz und Donner im Schlaubetal beenden die ergiebige, vom Ärger begleitete Pfifferlingslese für Helga und Detlef


Helga und Detlef schreiben am 17. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

die Pfifferlinge haben uns einmal wieder in das Schlaubetal gelockt. Sie nehmen in ihrem Wachstum an Fahrt auf. Auch andere Pilzsuchende haben das inzwischen bemerkt und so waren wir nicht mehr, wie noch vor einigen Tagen, allein im Wald. An einer besonders ergiebigen Stelle gab es die berühmte Nachlese.

Wir begleiteten sie mit verärgerten Kommentaren, denn es sah verdammt nach kommerzieller Pflückerei aus. Die großen Exemplare herausgerissen, kleinere gelöste Pilze lagen achtlos herum, die Wuchsstellen waren nicht abgedeckt. Aber da diese Leute Deine Seite sowieso nicht lesen, nützt der ganze Ärger nichts. Am Ende konnten wir uns dennoch über einen sehr schönen Fund freuen (1. Foto rechts).

Noch vor zwei Wochen waren die Pfifferlinge alleie unter sich. Das hat sich jetzt in Richtung Vielfalt geändert: Auf einer Stelle standen gleich acht überständige Birkenpilze, ein riesiger Flockenstieliger Hexenpilz, ein überständiger Steinpilz, zwei Ziegenlippen und einzelne Täublinge.

Ein Gewitter hat unsere Suche beendet und so fuhren wir nach einer verdienten Kaffeepause in unser heimatliches Berlin zurück.

Mit den herzlichsten Grüßen

Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Pfifferlinge im Landkreis Teltow-Fläming


Foto: Anica freute sich sehr über diese Pfifferlinge, die für eine kleine Pilzpfanne reichten. (Foto © Anica)

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Anica schreibt am 13. Juli 2020:

»Guten Tag,

gestern konnten mein Lebensgefährte und ich doch tatsächlich ein paar schöne Pfifferlinge im Landkreis Teltow-Fläming finden. Für eine kleine Pilzpfanne reicht es allemal.

Beste Grüße Anica«


Ein wunderschöner Waldtag im Schlaubetal mit reichlich Pfifferlingen und Blaubeeren für Helga und Detlef


Foto: Ein herrlicher Fund von reichlich Pfifferlingen und einem schmucken Schälchen Blaubeeren! Es muss ein wunderbarer Waldtag im Schlaubetal für Helga und Detlef gewesen sein. (3 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 28. Juni 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

einer Eingebung folgend, fuhren wir heute in das landschaftlich reizvolle Schlaubetal und wurden reichlich mit schönen Pilzen belohnt.

Zuerst fanden wir drei Bereifte Pfifferlinge (Foto rechts) unter Eichen. Der größte wog 38 Gramm. Die Augen schwenkten nach links - und da standen auch schon weitere.

Über vier kleine Sommersteinpilze stolperten wir förmlich. Sie waren leider schon an lebende Tierchen vermietet. Zwei größeren ganz in der Nähe erging es leider nicht besser.

So motiviert, liefen wir unsere Stellen ab, die ausnahmslos im Mischwald mit Birken waren und wurden reichlich mit herrlichen Pfifferlingen belohnt. Auch das Pflücken der wohlschmeckenden Blaubeeren bereitete uns Freude.

Vor uns lief ein Mann, der bei seinem gestrigen Pilzgang sein Handy verloren hatte und es nun immer anrief. Ein vorbeifahrender Ranger grüßte uns freudig und rief uns zu, er sei dieses Jahr bereits viermal in den Pilzen gewesen; ansonsten waren wir in dieser herrlichen Natur allein.

Es läuft im Lande Brandenburg!

Mit herzlichen Grüßen Helga und Detlef«


Herzliche Grüße

Helga




Foto: Bitte keinen Unschuldigen verdächtigen! Die angeknabberte Partie auf dem Hut und an der Stielbasis des Sommersteinpilzes geht auf einen possierlichen Waldnager wie ein Mäuslein oder ein Eichhörnchen zurück, nicht etwa auf eine Schnecke. Letztlich war es aber egal, denn beide Pilze waren bereits völlig vermadet.


Dahme-Heidesee: Das Moos knisterte vor Trockenheit, aber die erhofften goldgelben Knöpfchen waren da


Helga und Detlef schreiben am 24. Juni 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

im trockenen Wald von Dahme-Heidesee haben sich tatsächlich einige Pfifferlinge herausgetraut.

Sie waren also endlich da, die ersehnten kleinen Knöpfchen, nachdem wir uns zu Pfingsten, auf unserer ersten Pilzexpedition, nur staubige Füße und sonst nichts geholt hatten.

Auf dem zweiten Foto kann man die Trockenheit erahnen, und so wurden auch die kleinen von uns gerettet. Das mehr graue als grüne Moos knisterte nur so unter unseren Füßen.

Wir hoffen immer noch auf ein Wunder, das man anhaltenden Regen nennt.

Herzliche Grüße Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Landkreis Märkisch-Oderland: Auf der Suche nach Speisemorcheln buchstäblich ins Spitzmorchelbeet gestolpert


Foto: Eine denkwürdige Versammlung der Spitzmorcheln fand bei Helga und Detlef statt. Es war ein Zufallsfund in einem dörflichen Mulchbeet, nachdem sie sich zuvor auf der Suche nach Speisemorcheln »die Füße platt gelaufen« hatten. (3 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 3. Mai 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nun hat es auch in unseren Landstrichen geregnet und wir sind in die Nähe von Rüdersdorf (Landkreis Märkisch-Oderland) gefahren, um endlich den Speisemorcheln auf die Spur zu kommen.

Dort ist der Boden kalkreich, es gibt jede Menge Anzeigerpflanzen und ausreichend Feuchtigkeit, weil sich ein See an den anderen anschließt. Aber wir haben nur den Vögeln gelauscht, schöne frische Luft geatmet und uns buchstäblich die Füße platt gelaufen - von Speisemorcheln keine Spur.

Auf der Heimfahrt passierten wir in einem kleinen Dorf zufällig eine Anlage mit Rindenmulch. Vorsichtshalber hielten wir an - und konnten doch tatsächlich 90 Spitzmorcheln (z. B. 1. Foto rechts) einsammeln! Die größte wog 39 Gramm (2. Foto rechts). Der Wintervorrat ist damit schon einmal gesichert.

Und unsere Pilzstimmung gleich gestiegen, so dass wir jetzt vorsichtig optimistisch der neuen Saison entgegensehen.

Herzliche Grüße und bis bald, Helga und Detlef«








Berliner Umland: 23 Giftlorcheln, aber keine einzige Morchel in Sicht


Helga und Detlef schreiben am 7. April 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

in diesen komplizierten Zeiten wollen wir Berliner Dir auch mal einen lieben Gruß senden. So ein Pilzblock sagt ja viel über Pilze und ihre Habitate aus aber kaum etwas über die aktuelle Situation.

Wir fahren vorschriftsmäßig nur zu zweit in die Brandenburger Natur und schauen nach möglichen Morchelplätzen in unseren etwas kalten Landstrichen. Dabei fanden wir auf unserer Wiese, die wir immer gern aufsuchen, 23 Frühjahrslorcheln (Giftlorcheln). Schokobraun und schön anzusehen, wie auf dem Foto rechts. In den Berliner Mulchbeeten tut sich noch nichts. Es ist wohl wieder zu trocken.

Eine Radtour durch meine Mecklenburger Heimat mussten wir schon in der Planung absagen, so dass wir unser angeeignetes Wissen über mögliche  Morchelvorkommen erst im nächsten Jahr anwenden können.

Alles Gute für Dich und alle Pilzfreunde- bleibt schön gesund!

Helga und Detlef«

(Foto © Detlef)

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Dahme-Heidesee: Die letzten Herbstpilze finden sich unter dem bereits blühenden Weihnachtskaktus ein


Helga und Detlef schreiben am 27. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute haben wir bei Dahme-Heidesee Silbermoos für die Adventsdekoration geholt und unser geschultes Pilzauge war mit. Neben alten und nicht mehr verwertbaren Maronen, Birkenpilzen und Reizkern sahen wir noch riesige Butterpilze, einen Steinpilz, Täublinge und einen hervorbrechenden Grünen Knollenblätterpilz.

Die junge Marone (Foto unten), kleine frische Butterpilze (bei einem habe ich schon die Haut abgezogen), einen Teilreizker und gute Frostschnecklinge nahmen wir mit (Foto rechts). Es fühlte sich im Wald sehr vertraut an, aber nun soll wirklich Schluss sein.

Aber nein, es fehlen ja noch die Austernseitlinge!

Wir wünschen Dir und allen Pilzfreunden eine schöne Adventszeit.

Mit herzlichen Grüßen

Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Foto: Auch diese junge Marone landete unter dem Weihnachtskaktus. Es war vermutlich die letzte des Jahres für Helga und Detlef.


Immer noch Steinpilzfreuden bei Oranienburg

2 Fotos: Zur Freude von Regina und Peter wachsen immer noch Steinpilze in der Region Oranienburg. Und die Buckeltäublinge (rechts) begleiten wie eh und je fleißig die Kiefern. (2 Fotos © Peter)

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Regina und Peter schreiben am 30. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

jeden Tag schauen wir in den Pilzticker und staunen, wie viele Steinpilze die Sammler so finden. Man kann es kaum glauben.

Heute wollten wir das schöne Wetter nutzen und im Wald bei Oranienburg spazierengehen. Hat natürlich nicht geklappt, nach kurzer Zeit waren wir schon wieder rechts und links abseits des Weges unterwegs. Unglaublich, was sich heute trotz des Kälteeinbruchs an Pilzen finden ließ:

Maronen, sehr viele Butterpilze, wunderbare Birkenpilze, zwei Frauentäublinge, viele Buckeltäublinge, große feste Perlpilze, einige Rotfüßchen und dann zum Jubeln schön: vier madenfreie superschöne Steinpilze. Wir haben dem Waldgeist vielfach »Danke« gesagt.

Das war es wohl für dieses Jahr. Im Winter werden wir die Pilzchen genießen und in Erinnerungen schwelgen.

Mit einem freundlichen Gruß von Regina und Peter«





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Helgas und Detlefs Bilanz zum Pilzjahr bei Dahme-Heidesee

»Es war ein rauschhaftes Steinpilzfest«


Foto: Ein voller Pilzkorb, umringt von riesigen Edelreizkern, das sieht man auch nicht alle Tage. Ob Helga und Detlef diese Klopper mitgenommen haben?


Helga und Detlef schreiben am 24. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

das Sammeln der Pilze macht immer noch Spaß, aber die Vorratsbeutel sind gefüllt und der Heißhunger auf frische Steinpilze ist gestillt.

Gestern und am Montag gingen wir noch einmal in den Wald und haben danach die Pilze zum Teil großzügig weitergegeben.

Wir haben in den letzten Wochen viel Spaß gehabt und auch einen therapeutischen Nebeneffekt besser kennengelernt. Wenn also der Rücken schmerzt, geht es für zwei Stunden in den Wald.

Mich stimmte eine Situation vom Sonntag sehr nachdenklich. Wir gingen in ein Ausflugslokal in den Müggelbergen und trafen dort ein junges Pärchen mit einem Pilzkorb. Sie meinten Steinpilze, Maronen und Parasole gesammelt zu haben. Es waren ausschließlich Maronen und die angeblichen Parasole waren in einem nicht mehr zweifelsfrei bestimmbarem Zustand.


2 Fotos: Sie erlebten dieses Jahr herrliche Waldtage bei Dahme-Heidesee mit vielen tollen Funden, vor allem mit Steinpilzen: Detlef, der zwei von ihnen zeigt, und Helga, die einen farbenfreudigen Flockenstieligen Hexenröhrling in die Kamera hält. (3 Fotos © Detlef/Helga)

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Der junge Mann warf sie auf mein dringliches Anraten weg und grüßte noch sehr herzlich.

Es wäre schön, wenn wir uns zum Lernen gegenseitig mehr in die Körbe schauen ließen.  

Als Resümee zu diesem Pilzherbst können wir sagen, daß es ein rauschhaftes Steinpilzfest war. Die Habichtspilze haben ebenfalls einen starken Auftritt in den sandigen Wäldern gehabt, und die Pantherpilze ebenfalls.

Einen noch stärkeren Eindruck hat aber eine ältere Dame auf uns gemacht, die sich gestern mit einem Rollator über die Sandberge im Wald wagte. Leider war sie nicht gesprächig.

Damit Du weißt, wer wir sind, bekommst Du mal Pilze mit uns dran.

Herzliche Grüße Helga und Detlef«


Schorfheide: Die Steinpilze werden allmählich von den Maronen abgelöst


2 Fotos: Die Körbe sind anderthalb voll, links eindeutig Steinpilze, in der Mitte Maronenröhrlinge, rechts wohl eine gemischte Füllung. Auf dem zweiten Foto sehen wir auf dem Esstisch ausschließlich Steinpilze, der ein oder andere allerdings schon im Seniorenalter. Christian wird schon die richtige Auslese treffen!  (2 Fotos © Christian)

Pilz-Ticker-Brandenburg


Christian schreibt am 20. Oktober 2019:

»Moin Heinz-Wilhelm,

ich war gestern wieder in der Schorfheide, um nachzusehen, ob noch etwas an Pilzen nachgedrückt ist.

Leider gab es kaum neue Steinpilze zu vermelden. Allenfalls viele überständige. Das starke Gewitter vom Freitag hat vielen den Rest gegeben. Dafür konnte ich mich über viele Maronen freuen.

Herzliche Grüße und danke für deine Arbeit und Kommentare!

Christian«


Schorfheide: Christians »Resternte« füllt ein ganzes Steinpilzdepot


Christian schreibt am 15. Oktober 2019:

»Moin Heinz Wilhelm,

am Sonntag war ich noch einmal los, um die »Reste« an Steinpilzen an meinen Fundplätzen in der Schorfheide einzulesen. Es waren wieder mehr als erhofft (1. Foto rechts).

Leider hatten die Maden nun auch mal Hunger bekommen, so dass zehn Exemplare gezwungenermaßen auf dem Kompost landeten. Eine Krause Glucke (2. Foto rechts) musste aus Platzgründen im Wald bleiben.

Ich bin gespannt, was in den Wäldern noch passiert.

Herzliche Grüße Christian«

(2 Fotos © Christian)

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Schorfheide: Christians Korb ist doppelt voll von Steinpilzen


Christian schreibt am 12. Oktober 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

auch in der Schorfheide im Landkreis Barnim gibt es 1A-Steinpilze. In meinem Korb befinden sich gut 12 Kilo. So viele Steinis habe ich noch nie in dreineinhalb Stunden gefunden. Und das am Nachmittag! Nicht ein Pilz war madig. Jetzt beginnt ein langer Abend mit Putzen und Einfrieren.

Herzlichen Gruß, Christian aus Neuenhagen«

(Foto © Christian)

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Oranienburg: »So viele Steinpilze hatten wir noch nie«


Anja schreibt am 12. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute zog es uns ganz früh in den Wald in der Nähe von Oranienburg. Wie schon vergangenes Wochenende, so hatten wir auch diesmal wieder volle Körbe (Foto rechts).

So viele Steinpilze wie in diesem Jahr haben wir noch nie gefunden. Es ist einfach ein herrliches Pilzjahr.

Liebe Grüße aus dem Landkreis Oberhavel, Anja«

(Foto © Anja)

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»Was für ein toller Pilztag im Briesetal«



Viele Pilze, aber wenige Worte hat Tina gefunden. Sie schreibt zu diesen Fotos lediglich: »Was für ein toller Pilztag im Briesetal.«

Die Steinpilze, Maronenröhrlinge und Parasole sehen toll aus. Und aus der Pilzpfanne würden wir gerne mitessen.

(2 Fotos © Tina)

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