Pilz-Ticker-Brandenburg



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Pilz- und Kräuterwanderungen 2022 bei Potsdam


Pilzwanderungen, Kurse über Waldpilze, Kräuterwanderungen ab dem Frühjahr sowie die Suche nach weiteren Köstlichkeiten aus der Natur bietet die Biologin Dr. Sylvia Hutter aus Schwielowsee, Ortsteil Caputh bei Potsdam. Ganzjährig gibt es Veranstaltungen über Zucht- und Heilpilze.

Mehr auf ihrer Website www.pilzreich.de




Abschiedstour bei Dahme Heideseen zu den jungen Eichen und den jungen und alten Rotkappen 


Rotkappen Detlef 12.11.22

Helga und Detlef schreiben am 13. November 2022:

"Hallo lieber Heinz- Wilhelm und liebe Pilzfreunde,

gestern brachen wir für dieses Jahr zu unserer Abschiedstour zu den jungen Eichen auf.
Die Wette mit Detlef auf zwei knackige Steinpilze verloren wir beide. Ich war mit einem dann näher dran, auch wenn er nicht mehr so knackig war. Also auch die jungen Pilze sind hier schon etwas schwammig und die Großväter, so groß wie Mittagsteller blieben sowieso im Wald.

Den übergroßen Flockenstieligen Hexenröhrling fanden wir an einer neuen Stelle, bewunderten ihn und wünschten ihm auch alles Gute. Wir kürzten unsere Runde und stapften nicht mehr über die Hügel in Dahme Heideseen. Aber wie immer besuchten wir noch kurz die Abschlusswiese. Seit diesem Jahr wissen wir, dass der Wald hinter der Wiese einige Pilzarten wie Steinpilze und Sandröhrlinge in passabler Menge hat. Natürlich wissen das auch sehr viele andere Sammler.

Auf der anderen Straßenseite fanden wir im Graben gelegentlich ein bis zwei Rotkappen, bestiegen aber die kleine Anhöhe nicht, die überwiegend von Pappeln bewachsen ist.

Gestern gingen wir in diesen schmalen Streifen hinein. Die überständigen roten Gesellen standen schon Spalier. Wir haben wohl viele Gelegenheiten verpasst. Bei 25 hörten wir auf, sie zu zählen.

Die noch jungen nahmen wir mit und freuten uns über diesen überraschenden Fund. Die zwei großen auf dem 1. Foto hätten wir auch im Wald lassen sollen. Sie wurden schnell weich.

Nun freuen wir uns auf vielleicht kleine Waldspaziergänge und eine ruhige Herbstzeit.

Mit den herzlichsten Grüßen auch an Jeannette verabschieden wir uns erst einmal.

Helga und Detlef"

(3 Fotos © Detlef)

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Rotkappe Detlef 12.11.22
Flocki Detlef 12.11.22

2 Fotos: Es gab noch einige sehr schöne junge Rotkappen wie die auf dem Foto links. Und einen leider schon betagten Flockenstieligen Hexenröhrling, der seinen Hut bereits deutlich aufgeschlagen hatte: nichts mehr für die Pilzküche. 


Dahme-Heideseen: Vergnügliches Sammeln im menschenleeren, pilzreichen Wald


3Körbe Detlef 22.10.22

Foto: Alles für die mitsammelnden Freunde! Diesmal mussten Helga und Detlef keinen einzigen Pilz putzen: "Das war auch mal schön." (2 Fotos © Detlef)

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Steinpilz Detlef 22.10.22

Helga und Detlef schreiben am 22. Oktober 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

gestern holten wir einen lange verschobenen Ausflug mit Freunden nach. Es sollte auf Steinpilze gehen, ähnlich wie beim Angeln auf Hecht oder so. Detlef hatte Bedenken, ob sie überhaupt noch wachsen würden. Da wir unseren Freunden immer wieder von "unserem Pilzgebiet" vorgeschwärmt hatten, standen wir unter Druck.

Wir besuchten erst einmal unsere Eichen, in denen das Laub inzwischen einen dicken Teppich gebildet hat. Detlef lief voran, um an bekannten Stellen nachzusehen. Es hat geklappt! Jeder fand nun ein paar Steinpilze, die aus dem Laub hervorlachten (z. B. Foto rechts). Es waren richtig schöne Exemplare dabei. Mindestens 15 Riesen dieser Spezies ließen wir natürlich stehen.

Hinzu kamen noch einige Maronen und Pfifferlinge. Der Höhepunkt war für mich eine Ansammlung von sieben Flockenstieligen Hexenröhrlingen unweit ihres sonstigen Domizils.

Dann machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch den angrenzenden Hochwald. Hier kamen noch einige Pfifferlinge, Maronen, Sandröhrlinge und ein paar vereinzelte Steinpilze dazu. Erfreulich war eine große Gruppe frischer Habichtspilze, die immer wieder schön anzusehen sind.

Die Pfifferlinge hatten noch mal einen richtigen Schub und waren angenehm groß. Der allgemeine Herbstwaldstürmer aus Berlin und Brandenburg scheint sich rar zu machen. Wir trafen keinen einzigen im Wald.

Auf unseren Fotos sind die Pilze in den Körben geblieben, weil wir sie komplett unseren Freunden mitgaben. Wir hatten ein Sammelvergnügen und keine Arbeit. Das war auch mal schön.

Also allen noch viel Erfolg in den Wäldern und herzliche Grüße von

Helga und Detlef"


Steffi füllt den Korb, verschmäht aber den Hallimasch


Korb Steffi 19.10.22

Steffi schreibt am 19. Oktober 2022 zu diesem Foto:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

am Wochenende Pilze sammeln ist immer schwierig, da viele andere Sammler unterwegs sind.

In der Nähe von Wandlitz fand ich aber doch einige Maronen, Parasole, Pfifferlinge, eine Krause Glucke und viele Rotfußröhrlinge, so dass das Körbchen dann doch voll wurde. Die hübsche Ansammlung von Hallimasch durften die anderen ernten.

Viele Grüße von Steffi"

(Foto © Steffi)

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Landkreis Dahme-Spreewald: Viele Kiefernreizker und Habichtspilze - und gefährliche Grünlinge 


Fund Heike 19.10.22

Heike schreibt am 19. Oktober 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, lese aber viel auf deiner Seite. Danke für deine Mühe, du musst jetzt echt eine stressige Zeit haben bei all den vielen Nachrichten.

Ich war war heute im Landkreis Dahme-Spreewald unterwegs, im Umkreis von Wernsdorf. Und konnte feststellen: der Herbst wird bunt!

Die Maronenenschwemme geht allmählich zurück. Dafür habe ich viele Kiefernreizker gefunden. Alle Pilze waren 1a, ohne Bewohner. Auch drei Grünlinge* wanderten in meinem Korb. Desgleichen einige Habichtspilze, von denen ich nur zwei mitnahm, obwohl der Wald voll von ihnen stand. 

Was mir unangenehm auffiel, war, dass viele Menschen im Wald unterwegs sind und gar nicht selten die Pilze umstoßen und liegen lassen, weil sie sie nicht kennen. 

Ich wünsche dir noch eine gute Zeit und grüße alle Pilzsammler!

Heike"

(Foto © Heike)

*Hallo Heike, 

ja, ich kann mich an Dich erinnern, es ist lange her, dass Du Pilznachrichten geschickt hast.

Ich muss Dich leider darauf aufmerksam machen, dass bei den Grünlingen äußerste Vorsicht geboten ist. Diese Pilze gelten heute als raffiniert-giftig, weil ihr Gift schleichend wirkt. Es zersetzt die Muskeln und greift die Nieren an (Rabdomyolyse). Mehr dazu kannst Du hier lesen. Hier findest Du noch mehr Informationen zu diesem Pilz, siehe der Tageseintrag vom 9. Oktober 2012. 

Ich rate Dir dringend, Grünlinge von Deinem Speiseplan zu streichen.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

Thomas vom Pilz-Ticker BaWue schreibt hierzu am 20. Oktober 2022:

"Hallo Heike,

ich kann mich der Warnung von Heinz-Wilhelm zu deinen gesammelten Grünlingen nur anschließen und bitte dich eindringlichst, diese Warnung auch ernst zu nehmen.
Zudem muss ich dich noch in Kenntnis setzen, dass der Grünling unter strengem Schutz steht und nach Bundesartenschutzverordnung nicht mehr gesammelt werden darf, was uns zusätzlich nochmal vor ihm schützen sollte, gerade weil er mal ein geschätzter Marktpilz war.

Viele liebe Grüße Thomas"

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Mühsame Lese in der viel zu trockenen Schorfheide


Korb ChristianS 16.10.22

Foto: Der volle Korb sieht besser aus als die Umstände, die zu seinem Resultat führten. In der Schorfheide ist es schon wieder viel zu trocken. Die Maronen sind stark verwurmt, Rotkappen gibt es gar nicht. Dem Steinpilz auf dem 2. Foto ist die Trockenheit anzusehen. 


Steini vertrocknet 16.10.22

Christian schreibt am 16. Oktober 2022:

"Moin Heinz-Wilhelm,

leider ist es in den Wäldern der Schorfheide schon wieder viel zu trocken. Die Steinpilze kommen nicht mehr großartig nach. Die Maronen sind zum Großteil derart verwurmt, dass man sich schon nicht mehr an sie heranwagt. An  und an den Rotkappenstellen ist überhaupt nichts zu finden. Mühsam hat es dann doch noch für einen Korb gereicht.

Liebe Grüße Christian S."

(3 Fotos © Christian S.)

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Fund Christian 16.10.22

Foto: Es sieht ja gar nicht schlecht aus, was Christian da zusammengetragen hat. Nur: bei früheren Pilzgängen in der Schorfheide ging ihm ein solches Resultat ausgesprochen leicht und schnell von der Hand. 


Von der Seite rein in den Wald und die Pilze vom Windradanlagendirektor rausgeholt


Maronen Jeannette 15.10.22

Foto: Eines von mehreren Backblechen, die Jeannette mit Pilzen vollpackte. Hier mit Maronen. Wie das 2. Foto zeigt, gab es auch Steinpilze. Und den wichtigen Parasol für den Gatten. (4 Fotos © Jeannette)

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Steinpilze Jeannette 15.10.22

Jeannette schreibt am 15. Oktober 2022:

"Hallo Lieber Heinz-Wilhelm,

lange habe ich nicht mehr geschrieben. Ich war aber begeisterte Leserin dieser Seite und habe mich über die Funde von Helga und Detlef informiert.

Irgendwie sind die beiden mein Pilz-Barometer: finden sie was, dann geht es auch bei mir los. 

Unser Lieblingswald bei Dahme-Heideseen ist jetzt leider zum Sperrgebiet erklärt worden, als Bergbaugebiet ausgewiesen: Radfahren, Auto, Fußgänger, Pilze sammeln, alles wurde verboten.* Wunderschöne Windkrafträder zieren jetzt weit sichtbar die Natur.

Egal, wir haben uns seitlich (dort, wo man das Schild noch nicht lesen kann) in den Wald geschlagen und sind auch reichlich auf kleiner Fläche belohnt worden.

Wir haben vier volle Körbe mit Maronen, Steinpilzen, Birkenpilzen und Rotkappen rausgeschleppt, und nicht ein Pilz war madig. So blieb auch noch genügend für die Nachbarschaft und den Gerfrierschrank übrig.

Abends gab es erst einmal panierte Steinpilze und für den Gatten den Parasol, der Rest Steinpilze wurde fertig paniert eingefroren. Ebenso die Maronen. Vielleicht findet sich ja noch ein Plätzchen im Gefrierschrank und wir gehen nochmals gucken.

Viele Grüße Jeannette"

* Angst machen und abkassieren, das klappt bei den meisten Behörden prima


Steini Jeannette 15.10.22
3Steinis Jeannette 15.10.22

2 Fotos: Steinpilze von Windradanlagen, deren Betreten verboten ist, sollen besonders gut schmecken. Weil sie ja eigentlich dem Windradanlagendirektor gehören. Sowas schmeckt einfach besser. 


Der erste ansehnliche Fund 2022 für Christian: 38 makellose Steinpilze aus der Schorfheide


Korb Christian 9.10.22

Foto: Der erste richtige Fund in diesem Jahr für Christian. Den Hauptanteil daran hatten 38 Steinpilze, die zu seiner Freude einwandfrei waren. Das 2. Foto vermittelt einen Eindruck, wie das Suchgebiet aussah. (3 Fotos © Christian)

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2Steinpilze Christian 9.10.22

Christian schreibt am 9. Oktober 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

erst mal ein frohes und gesundes neues Pilzjahr für dich und alle Pilzfreunde.

Für mich war das Pilzjahr bis gestern ziemlich durchwachsen. Wenn ich mal mehr als fünf Pilze gefunden habe, war ein Großteil madig oder von einer Art Minifliegen befallen.

Zudem waren die klimatischen Bedingungen im Osten auch nicht gerade vorteilhaft. Pfifferlinge und Sommersteinpilze waren so gut wie gar nicht zu finden oder nicht zu verwerten, weil sie - siehe oben - verwurmt waren.

Gestern konnte ich meinen ersten ansehnlichen Fund machen: 38 Steinpilze, von denen nicht einer madig war. Dazu gab es noch etwas Beifang.

Für alle noch ein schönes Restpilzjahr!

Liebe Grüße Christian S."



38 Steinpilze Christian 9.10.22

Foto: 38 Steinpilze in Reih' und Glied. Das war der mit Abstand beste Schlag, den Christian in diesem Jahr in der Schorfheide landen konnte. Und alle Pilze waren qualitativ okay. 


Steinpilzlieferung frei Haus nach Eisenhüttenstadt und ein Geschenk für einen gehbehinderten Mann aus fremdem Land


Steinpilze Ofenblech Detlef 9.10.22
Pfifferlinge Detlef 9.10.22
Steinpilze Detlef 9.10.22

Helga und Detlef schreiben am 9. Oktober 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

die Wälder in Brandenburg sind zur Zeit sehr überlaufen. Wir haben das Zeitfenster bis zu den überfallartigen Besuchen genutzt und unsere Steinpilzvorräte angelegt. In den jungen Eichen in Dahme Heidesee wuchsen sie in der vorletzten Woche wie verrückt. Wir sind da immer hineingehuscht und haben uns nur flüsternd verständigt, damit niemand merkt, dass es dort etwas zu holen gibt.

Da wir Freunde und Verwandte haben, denen man mit schönen Pilzen eine Freude machen kann, haben wir auch an diese gedacht. Freitag früh aufgestanden und in 40 Minuten zwei Körbe voll gesammelt, dann auf die Autobahn Richtung Eisenhüttenstadt gefahren und eine Stunde später dort die herrlichsten Steinpilze ausgeladen.

Mein Bruder und seine Frau haben ganz schön zu tun gehabt. Nach dem Mittagessen nutzten wir den schönen Tag und fuhren noch einmal schnell in die Reicherskreuzer Heide. Dort ist wegen der Schweinegrippe nicht mehr alles abgesperrt.

Dem polnischen Mann auf Krücken Steinpilze geschenkt

Auch dort trafen wir auf einige Steinpilze und vor allen Dingen an einer Stelle auf die herrlichsten Pfifferlinge. Die hatten uns noch gefehlt. Auf dem Rückweg sahen wir ein Auto mit polnischem Kennzeichen und einen sichtbar eingeschränkten Mann mit Krücken, dessen Leinenbeutel noch leer aussah. Nach kurzer Überlegung wendeten wir und fuhren zu ihm zurück.

Unsere Frage, ob er sich über ein paar Steinpilze freuen würde, verblüffte ihn sehr. Er hatte selbst fünf, die für ihn allein reichen würden. Es war so eine Art Gespräch von warmherziger Verbundenheit, an das wir noch heute sehr gern zurückdenken.

In der letzten Woche inspizierten wir erneut die Eichen und bemerkten sehr schnell die Schnittstellen. Jemand hat sogar die Riesen entnommen, die wir zum Aussporen stehen ließen.

Allerhand Schrapel in fremden Körben

Beim heimlichen Blick in manche Körbe sieht man ganz schönen Schrapel, wie man wohl zu Pilzen sagt, die wir nicht in unsere Pfanne lassen. Auch die umgetretenen Pilze aller Art machen zornig, denn auch die giftigen machen den Herbst wunderschön.

Heute sind wir in der Nähe spazieren gegangen und haben nur noch die Pilze gezählt, die wir sahen und stehen ließen. Detlef wurde doch schwach und nahm einen kleinen Steinpilz mit.

Nun freuen wir uns auf die Antipasti-Steinpilzchen und heute Abend gibt es Steinpilzsülze - ein Gedicht.

Herzliche Grüße an alle Pilzfreunde von Helga und Detlef"

(3 Fotos © Detlef)

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65 Jahre Pilzpassion - und noch immer landen die schönsten Steinpilze in Steffis und Todds Korb


Steffi Todd 1.10.22

Foto: Drei Köpfe: Hinten links Steffi, rechts Todd und vorne links ein Steinpilzhut. Seit Jahrzehnten sammeln Steffi und Todd mit Begeisterung Pilze. 


Steffi schreibt am 1. Oktober 2022:

Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern waren Todd und ich in den Wäldern entlang der Spargelstraße bei Beelitz. Es hatte hier viel geregnet und wir freuten uns über Steinpilze, Maronen und Parasole. Es gab auch sehr viele Butterpilze und Sandröhrlinge, die wir aber stehenließen.

Jetzt gibt es drei Tage lang Pilze im Reisring, Rührei mit Pilzen und Pilzauflauf und der Rest wird getrocknet.

Viele Grüße von Steffi und Todd"

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Steinpilzfoto1958 Steffi 1.10.22


Foto: Ein kostbares Dokument ist dieses Foto aus dem Jahr 1958: Steffi, damals noch ein Kind, zeigt voller Stolz einen riesigen Steinpilz. Ihre Eltern freuen sich ebenso mit wie ihr Bruder. Eine wunderbare Erinnerung an das Pilzesammeln in den 50er Jahren, das hier als familiäre Leidenschaft und vermutlich auch als Notwendigkeit für die Vorratssicherung sichtbar wird. (2 Fotos © Steffi/Privat)

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Schöne Funde bei Dahme-Heideseen

»Die Pilze standen ausnahmslos am Wegesrand, in den Wäldern ist es noch viel zu trocken«


Christian schreibt am 19. September 2022 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren am Freitag in den Wäldern Dahme-Heideseen unterwegs. Gefunden haben wir Maronen, Steinpilze, zwei Birkenpilze sowie zwei Krause Glucken. Es waren ausnahmslos Pilze vom Wegesrand, in den Wäldern ist es noch viel zu trocken.

Grüße Christian und Daniel"

(Foto © Christian)

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Ein schöner Erfolg für Steffi & Wiebke bei Beelitz trotz erheblicher Konkurrenz


Foto: Ein passables Fundergebnis angesichts der Konkurrenten für Steffi und Wiebke waren diese Pilze. Hexenröhrlinge hatten sie aus unerklärten Gründen nicht angerührt. (2 Fotos © Steffi)

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Steffi schreibt am 17. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

am 15. Septemberwaren wir in den Wäldern um Beelitz. Hier waren außer uns auch weitere Pilzsammler mit Körbchen unterwegs. Auch die älteren Schnittstellen lassen ein gut besuchtes Pilzgebiet vermuten.

Wir konnten uns dennoch an einigen madenfreien(!) Steinpilzen erfreuen. Auch Maronen, Butterpilze, ein Birkenpilz, ein hübscher Parasol und eine Gruppe grüner Täublinge landeten im Korb. Die schönen Hexenröhrlinge haben wir für die Anderen stehen gelassen.

Viele Grüße von Steffi und Wiebke"


Foto: Obwohl sich dieser Steinpilz mit Kiefernstreu zuzudecken versuchte, gab es für ihn kein Pardon. 


Finderglück am Huwenowsee bei Meseberg

Jörg & Co. hatten Pilze schon abgeschrieben - da liefen sie in eine herrliche Gesellschaft von Sommersteinpilzen


Jörg schreibt am 5. September 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

eigentlich wollten wir im Löwenberger Land am Samstag mal schauen, ob man schon Krause Glucken fangen kann. Wir haben aber nur einen Rest eines Vorsammlers gefunden.

Also sind wir noch ein bisserl um den Huwenowsee bei Meseberg gewandert und da standen dann plötzlich diese ganzen wundervollen Sommersteinpilze (Gesamtfund Foto rechts) rum. Wahnsinn!

Zwar waren die Stiele wie so oft bei dieser sehr wohlschmeckenden Steinpilzart fast alle madig, aber aus dem Rest gab es eine schöne Nudelpfanne mit einer Sommersteinpilz-Rahm-Soße.

Liebe Grüße aus Hermsdorf, Jörg"

(Foto © Jörg)

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Ein tolles, kostengünstiges Angebot:

Ein Pilzwochenende für jedermann im Landkreis Märkisch-Oderland Mitte September


Oliver schreibt am 28. August 2022:

"Wir, eine lose Gruppe von Pilzfreunden, organisieren zum dritten Mal ein Pilzwochenende vom 16. bis zum 18. September 2022 im Herzen der Märkischen Schweiz, d. h. im Landkreis Märkisch-Oderland. Das Gebiet befindet sich rund 40 Kilometer östlich von Berlin.

Im Rahmen der Veranstaltung gibt es Vorträge, hinzu kommt das gemeinsame Pilzsammeln sowie die gemeinsame Pilzbestimmung. Es besteht keinerlei gewinnorientiertes Interesse, lediglich die Kosten zur Organisation sollen gedeckt werden."

Einen ausführlichen Flyer sendet auf Anfrage Oliver zu, der auch Fragen beantwortet und Anmeldungen entgegennimmt. 

e-Mail: [email protected]


Trockenheit im Barnim, im Schlaubetal und in Dahme-Heideseen

Pilze, beinahe zu Staub verfallen, und eine Weltneuheit für die Pfifferlingslese


Helga und Detlef schreiben am 17. Juli 2022:

"Hallo lieber Heinz -Wilhelm,

in Brandenburg ist es immer noch sehr trocken. Unsere Aktivitäten im Wald gleichen eher Höflichkeitsbesuchen als ernst zu nehmendem Pilzesuchen.

Den sehr trockenen Steinpilz (Foto rechts) fotografierten wir am 16. Juli im Schlaubetal. Wir fanden noch zwei weitere von dieser Art. Alle blieben stehen.

An einem kleinen Hang, umsäumt von jungen Eichen und vereinzelten Birken in Dahme-Heidesee, suchten wir am 1. Juni nach Pfifferlingen. Der kleine Kinderlaubbesen war dafür sehr geeignet. Eine Handvoll kam zusammen. Eine Woche später waren auch die kleinsten vertrocknet. 

Die jungen Lungenseitlinge fanden wir am 1. Juli an einem See im Barnim. Am 13. Juli waren auch sie sehr trocken.

Uns bleibt nichts weiter übrig, als auf Regen zu hoffen. In der Zwischenzeit sind wir sehr viel im und am Wasser gewesen. Warm genug ist es ja. Wenn hier in den Wäldern bis Mitte August nichts weiter passiert, werden wir uns danach wieder im Urlaubspilzticker aus Schweden melden.

Bis dahin Dir und allen Pilzfreunden eine schöne Zeit.

Helga und Detlef"

(3 Fotos © Detlef)

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2 Fotos: Die jungen Lungenseitlinge (links) waren in kurzer Zeit nahezu vertrocknet. Auf dem Foto rechts präsentiert uns Helga eine Weltneuheit zur fachlich untadeligen und bequemen Pfifferlingslese. Der Kinderlaubbesen in Rosa war der Hit während der Internationalen Wildpilz-Messe in Dahme-Heideseen.


Eine tolle Ergänzung für den Dezember-Speiseplan


Carsten schreibt am 15. Dezember 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Forum,

im letzten Jahr haben wir diese schöne Winterpilzquelle unweit unsers Häuschens im Havelland entdeckt. An der toten Eiche haben sich Austernseitlinge angesiedelt und werden von uns regelmäßig sparsam geerntet, dieses Jahr schon drei Mal.

Ob mit Lauchzwiebeln und Rührei oder zu Rücken vom Hirschkalb, die Pilze mit ihrem feinen, leicht ätherischen Aroma und der angenehm festen Struktur sind eine tolle Ergänzung des Speiseplans in dieser Jahreszeit.

Allen ein paar erholsame, besinnliche Tage und einen guten Start ins Neue Jahr wünschen Carsten & Silvia"

(Foto © Carsten)

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Ein überraschend guter Fund bei Dahme-Heideseen

Pfifferlinge, wie Weihnachtskekse auf dem Backblech


Helga und Detlef schreiben am 8. November 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach gelegentlichen kleinen Pilzfunden hatten wir am Sonnabend noch einmal richtig Glück. In den Kiefernwäldern bei Dahme-Heideseen überraschten uns viele Pfifferlinge mit ihrer Stattlichkeit, siehe das Foto rechts. Detlef nahm mal wieder nur das kleine Joghurteimerchen mit und musste dann zum Auto zurückgehen und einen Korb holen. Ich bin vom Tragen der Körbe befreit, weil ich die Wanderstöcke nehme.

Außer reichlich Pfifferlingen fanden wir zwei Steinpilze und einige Maronen. Bei den Maronen war der Stand 1 zu 10: eine einzige war brauchbar, der Rest zwar schön anzuschauen, aber völlig madig. Der einzige, allerdings sehr große Frostschneckling war auch schon vollständig bewohnt und durfte nicht mit aufs Foto.

Die Vielfalt der Pilze, die wir nicht kennen, hat zugenommen. Sie wurden von uns auch ausreichend bewundert. Abschließend gab es eine kleine Pilzkunde zu echten und Falschen Pfifferlingen für eine Mutter mit ihrem Töchterchen und danach noch ein Picknick im Eiltempo. Es war doch schon recht kalt.

Insgesamt sahen wir nur vier Menschen im Wald. Es war dadurch sehr erholsam für uns. Auf einen Adventssteinpilz wagen wir in diesem Jahr nicht zu hoffen. Bei unseren geliebten Eichen war der pure Pilzleerstand zu beklagen. 

Wir wünschen Dir und allen Pilzfreunden eine schöne Herbstzeit.

Herzliche Grüße, Helga und Detlef"

(3 Fotos © Detlef)

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2 Fotos: Zwei brauchbare Steinpilze waren auch dabei. Insgesamt war es für Helga und Detlef ein überraschend guter Fund in der späten, kalten Jahreszeit. 





Pilzsammlers Schicksal, diesmal in der Schorfheide: Einen Tag zu spät gekommen


Foto: Eine schöne Pilzernte war dies für Christian, auch wenn ihm offensichtlich ein Konkurrent die Steinpilze am Vortag weggeschnappt hatte und er nur noch ihre Wuchslöcher und Schnittreste in Augenschein nehmen konnte. (Foto © Christian S.)

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Christian S. schreibt am 18. Oktober 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war am Samstag in der Schorfheide unterwegs. Bei den Steinpilzen war mir vermutlich am Freitag wohl schon jemand zuvorgekommen. Da durfte ich nur noch die Löcher und die Abschnitte begutachten. Pfifferlinge sind noch mal schön nachgewachsen. Zudem konnte ich noch 6 Rotkappen mitnehmen. 

Ich hoffe, bei den Steinpilzen kommt noch was nach.

Liebe Grüße, Christian S."


Beelitz: Der einzige Steinpilz war auch noch madig


Steffi schreibt am 16. Oktober 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit Daniel in den Wäldern um Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark. Nach vier Stunden hatten wir etliche Maronen, einige Ziegenlippen, Sandröhrlinge, Butterpilze, Flaschenstäublinge, einen Goldröhrling und einen Pfifferling im Körbchen. Leider gab es nur einen Steinpilz, und der war auch noch madig!

Die Hälfte des Fundes kommt gleich in die Pfanne.

Viele Grüße von Steffi"

(Foto © Steffi)

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Dahme-Heideseen: Körbeweise Maronen, dazu einige Steinpilze


Christian schreibt am 11. Oktober 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

am Samstag zog es uns in die Region Dahme-Heideseen. Trotz der kalten Nächte gab es viele Maronen und sogar noch einige Steinpilze (Foto rechts). Aber leider fanden wir auch wahre Steinpilzmonster, denen die Maden bereits schwer zugesetzt hatten und die somit völlig unbrauchbar waren.

Der Großteil unseres Fundes befindet sich in der Trocknung, die kleinen Flaschenstöpsel gingen direkt in die Pfanne. Lecker!

Liebe Grüße, Christian D."

(Foto © Christian)

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Endlich wieder in den heimischen Wäldern

»Die vertrauten Stellen sind doch die ergiebigsten«


Helga und Detlef schreiben am 10. Oktober 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nun sind wir aus dem Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zurück und es zog uns gleich zu den Steinpilzen in die jungen Eichen. Detlef war leicht skeptisch und befürchtete, wir würden wohl keine finden.

Aber nach vier Metern im Wald standen gleich zwei riesige Pilze da und drei äußerlich knackige daneben. Aber auch sie waren von den Würmern schon besetzt. Bis auf einzelne Ausnahmen setzte sich das so fort.

Wir konnten dann beruhigt feststellen, dass die Eichen selten Besuch bekommen. Wir konnten dort und an zwei anderen Stellen Pilze für eine nette Mischpilzpfanne einsammeln. Dazu zählten einige Steinpilze (z. B. Foto rechts), eine wunderschöne Eichenrotkappe, zwei sehr schöne Flockenstielige Hexenpilze, zwei Sandröhrlinge drei Reizker, einige Maronen, Birkenpilze und eine gute Portion Pfifferlinge. Es standen sehr viele überständige Butterpilze herum, die wir aber gerne den Würmern überließen.

Wir waren fast allein im Wald und haben die Ruhe, die Waldluft und den Anblick der Pilze genießen können.

Unser Fazit: obwohl wir auch andere Wälder gerne einmal erkunden, sind unsere vertrauten Stellen doch die ergiebigsten.

Herzliche Grüße von Helga und Detlef"

(2 Fotos © Detlef)

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Schorfheide: Schöne Pfifferlinge und hoffen auf Röhrlinge im Oktober


Foto: Dafür, dass die Schorfheide praktisch röhrlingsfrei ist, hat Christian einen guten Fund gemacht, vor allem an schönen, teils mühsam zu findenden Pfifferlingen. (2 Fotos © Christian S.)

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Christian S. schreibt am 27. September 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

das Wahlgeschehen hat mich ganz vergessen lassen, dir die Pilz-Infos vom Wochenende zukommen zu lassen.

Die Schorfheide ist praktisch frei von Röhrlingen. Ganze zwei Maronen und einen Steinpilz konnte ich sichten und einpacken. Dazu kamen noch ein paar Birkenpilze.

Gut 2 Kilo Pfifferlinge habe ich noch aus deren Versteck im hohen Gras und unter welken Birkenblättern rausgezogen. Dazu kamen noch ein paar Reizker und die Reste einer Krausen Glucke. Ich hatte davon schon die erste Hälfte am vorherigen Wochenende mitgenommen und wollte mal sehen, ob sie noch etwas nachwachsen würde. Leider Fehlanzeige.

Ich hoffe auf Nachwuchs bei der Röhrlingen und wünsche dir sowie allen Pilzfreunden noch einen langen und erfolgreichen Pilzherbst.

Liebe Grüße, Christian S."


Foto: Unter den Birkenzweigen und -blättern und im Moos konnten sich die Pfifferlinge (rechts und links) gut verstecken. 


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