Pilz-Ticker-Brandenburg



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Meine Empfehlung:

Gehobene Gerichte veredeln wir

mit getrockneten Spitzmorcheln

in erlesener Bio-Qualität.

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Pilz- und Kräuterwanderungen 2020 bei Potsdam


Pilzwanderungen, Kurse über Waldpilze, Kräuterwanderungen ab dem Frühjahr sowie die Suche nach weiteren Köstlichkeiten aus der Natur bietet die Biologin Dr. Sylvia Hutter aus Schwielowsee, Ortsteil Caputh bei Potsdam. Ganzjährig gibt es Veranstaltungen über Zucht- und Heilpilze.

Mehr auf ihrer Website www.pilzreich.de




Schorfheide: Trotz des Versteckspiels der Pfifferlinge bekam Christian einen schönen Korb voll


Christian schreibt am 18. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

in der Schorfheide im nördlichen Brandenburg merkt man teilweise von den 80 Litern auf den Quadratmeter, die vor 2 Wochen runtergekommen sind, nichts mehr. Die Heide ist teilweise so ausgetrocknet, dass man glaubt, sie würde zu Staub verfallen, wenn man darüber geht.

Die Einzigen, die sich nicht abbringen lassen, sind die Ameisen. So entdeckte ich auf mener fast immer gleichen Route ständig neu hinzugekommene Haufen.

Nun aber mal zum Thema. Die Pfifferlinge sind vereinzelt schon recht gut vertreten. Gerade bei Birken und Eichen stehen sie regelmäßig in kleineren Gruppen und versteckten sich unter welken Blättern (2. Foto rechts). Ich fand jedoch genug, so dass es heute schon mal für einen kleinen Korb reichte (1. Foto rechts).

Zudem traf ich eine Familie, die Gallenröhrlinge mit nach Hause nehmen wollte. Nach ein paar mahnenden Worten und mit Hilfe von google landeten die Pilze wieder im Wald.

Am Nachmittag haben wir dann Kleidung und Bettwäsche für die Notleidenden der Flutkatastrophe gesammelt und verpackt, was wir morgen versenden wollen.

Alles Gute und liebe Grüße, Christian"

(2 Fotos © Christian)

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Es gibt sie tatsächlich, die Speisemorcheln, auch in der Region Dahme-Heideseen

Helga und Detlef schreiben zu diesen zwei Fotos am 11. Mai 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

mit den vielen Informationen aus Deinen Pilztickern ausgerüstet, fanden wir sie nun endlich auch an Eschen.

Die Morchel auf dem ersten Foto ist eine Apfelbaummorchel aus einem verwilderten Garten aus dem Gebiet Dahme-Heideseen. Dort fanden wir aber nur zwei. Der Garten war wirklich verwildert, denn ich sah im hohen Bewuchs den Ast nicht und legte mich zeitlupenmäßig in die sehr vielen Brennnesseln. Nach dem Motto: Alles was brennt, stärkt das Immunsystem, überstand ich die Folgen.

An der Wuhle fanden wir gestern dann noch einige Käppchenmorcheln.

Heute zog es uns in einen nahe gelegenen Gutspark und da fanden wir endlich riesige Speisemorcheln an Eschen. Die auf dem zweiten Foto war ungefähr 20 cm hoch und andere sahen aus wie aufgeplusterte Bälle.

Alle hatten leider schon viele ungebetene Untermieter und mussten dort bleiben. Aber sie zu finden war auch schon eine beglückende Erfahrung. Nun wissen wir wenigstens, dass es sie hier gibt.

Herzliche Grüße und besten Dank für die vielen Informationen an alle Morchelspezialisten!

Helga und Detlef"

(2 Fotos © Detlef)

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Viele Exkursionen für eine einzige Gelbe Morchel


Helga und Detlef schreiben am 8. Mai 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben in diesem Frühjahr unendlich viele potentielle Morchelgebiete erkundet und sind beinahe verzweifelt. Wir hatten einfach kein Glück.

Gestern entdeckte Detlef zwei schon sehr trockene Käppchenmorcheln, was uns Mut für neue Erkundungen machte.

So machten wir uns auf den Weg in die Weitläufigkeit der Märkischen Schweiz im Landkreis Märkisch-Oderland und nahmen die unzähligen Eschen ins Visier. Wieder nichts.

Dann wollte Detlef eine wunderschöne Butterblumenwiese fotografieren und sah die alten Apfelbäume (Foto unten). Und er fand tatsächlich eine einzige Gelbe Speisemorchel (oben Mitte auf dem Teller). Die Spitzmorcheln kamen dann auf mein Konto.

So sind wir also wieder mit im Boot der großen Pilzesammlerfamilie.

Herzliche Grüße von den Berlinern

Helga und Detlef"

(3 Fotos © Detlef)

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2 Fotos: Um die alten, dünnbeinigen Apfelbäume scheint sich seit Jahren keiner mehr zu kümmern. Zumindest einer Gelben Speisemorchel (rechts) haben die Bedinungen gereicht.





Adventssteinpilze mit roten Zipfelmützen bei Dahme-Heidesee


2 Fotos: Ist denn da schon der Nikolaus im Jungeichenwald? Den vier Steinpilzen, die Helga und Detlef dort am 1. Advent noch fanden, steht dessen Mützchen auf jeden Fall prima. Fast könnte dies ein Fotomotiv aus nordischen Wäldern sein, wo ja von alters her allerhand unsichtbare Helfer mit roten Zipfelmützen dem Weihnachtsmann zur Hand gehen. Wer weiß schon, welche Rolle da die Steinpilze spielen... (2 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 30. November 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nun haben wir es geschafft, die Brandenburger Adventsteinpilze aufzuspüren, und zwar bei Dahme-Heidesee.

Es war nicht einfach, denn in zwei Dritteln des Eichenwaldes fanden wir nichts. Die Augen wurden bei trübem Wetter schon zu Suchscheinwerfern. Und dann zeigten sie sich doch.

Detlef hat gestern noch schnell eine kitschig eingepackte Wintersalami gekauft, um an die rote Mütze zu gelangen.

Wir fanden 4 knackige Steinpilze und einen Flockenstieligen Hexenpilz, der noch nachgewachsen war.

Nun beenden wir die gezielte Steinpilzsuche für diese Saison. Vielleicht finden wir ja mal ein paar Austernseitlinge.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde

Helga und Detlef«

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Das Topmodel unter den Steinpilzen musste zum Fotoshooting in den Balkonkasten


Foto: Das waren noch einmal Prachtpilze ais dem Eichenwäldchen für Helga und Detlef! Vier Steinpilze, einer schöner als der andere, mit dem dunkelbraunen als Topmodel. Wer glaubt an sowas im letzten November-Drittel? (2 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 22. November 2020:

»Hallo lieber Heinz -Wilhelm,

nachdem wir nun mal wieder zwei Pilzausflüge übersprungen haben, kommt heute unser kleiner Fund zur Sprache. Eigentlich wollten wir nur Grünzeug für die Adventsdekoration holen und haben unser Auto mit allerlei Gezweig vollgeladen: Ilex, Thuja, Rhododendron und Eibe.

Danach sind wir doch noch einmal »in die Eichen« gefahren. Schon in der letzten Woche mussten wir bemerken, dass Konkurrenz vor uns dort war. Aber der junge Eichenwald scheint uns zu lieben und wir ihn natürlich auch.

Der größte Steinpilz stand sichtbar und stolz da, als schien er nur auf uns zu warten. Wir hatten leider kein Handy mit und so musste der Adonis im Balkonkasten noch einmal zum Fotoshooting antreten (Bild rechts).

Alle vier Pilze zusammen wogen 600 Gramm und wurden zum Abendbrot verspeist, längs in Scheiben geschnitten und kurz gebraten.

Am Donnerstag stellten wir fest, dass die Reizker sich nun langsam zurückziehen. Sie dürfen es, denn die Vorratsdosen sind gut gefüllt.

Wir wünschen Dir und allen Pilzfreunden eine schöne und gesunde Adventszeit.

Helga und Detlef«


Die Maronenwälder von Dahme-Heidesee sollen jetzt die Energiewende retten


Foto: Die Körbe waren schnell voll, als Jeannette und ihre Mutter an die Plätze der Maronenröhrlinge kamen. Die Mutter hat inetwa noch einmal die gleiche Menge wie diese zusammengetragen. Am Ende blieb sogar noch eine Schüssel für die Nachbarin übrig. (4 Fotos © Jeannette)

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Jeannette schreibt am 21. November 2020:

»Sehr geehrter Heinz-Wilhelm,

spät, aber doch noch erfolgreich waren wir gestern bei Dahme-Heidesee im Wald. Leider ging es dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht früher. Umso mehr konnten wir uns über unsere Ausbeute freuen.

Wie erhofft und auch ein bisschen erwartet waren wir morgens um 7.45 Uhr die einzigen PIlzsammler vor Ort; mit nur 3 Grad Celsius war es richtig kalt. Aber bei unserem schneidigen Gang und unseren ersten Funden sollte uns bald warm werden.

Wir fanden nämlich sogleich jeder einen Steinpilz (z. B. Foto rechts), dem erfreulicherweise weitere folgen sollten. Sodann landeten Rotkappen und ein Birkenpilz in unseren Körben. Die wurden daraufhin voll mit schönen frischen Maronen.


Foto: Die Steinpilze gab es am Abend paniert. Sogar einen Parasol haben Jeannette und ihre Mutter noch gefunden.

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Die Bilder zeigen nur meine Ausbeute. Die meiner Mutter haben wir leider vergessen zu fotografieren. Es war inetwa die gleiche Menge. So hat es für panierte Steinpilze am Abend und eine leckere Pilzpfanne am nächsten Mittag allemal gereicht. Es war sogar noch eine Schüssel Maronen für unsere Nachbarin übrig. HIerzu kurz angemerkt: Auch panierte Maronenhüte sind sehr lecker!

Letztes Jahr hatten wir ja über den Raubbau an der Natur geschimpft und über die vielen Autos im Wald auf den Forstwegen. Dieses Jahr wurde dort richtig gewütet, und zwar von der Waldwirtschaft. Es ist traurig, wieviel Wald sterben muss für Windkrafträder, als wenn es keine besseren Standorte dafür gäbe!

Es ist jedes Jahr wieder eine Freude, zu sehen, mit welcher Mühe Sie diese Seite gestalten und die Beiträge aus dem gesamten Bundesgebiet zusammentragen! Vielen Dank dafür.

Mit besten Grüßen aus Berlin

Jeannette«

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Foto: Was hat denn die Försterei hier vor? Es sieht fast so aus, als solle bei Dahme-Heidesee ein noch größerer Flughafen gebaut werden als der (angeblich) gerade neu eröffnete in Berlin. Ernst beiseite: Die Maronen- und Steinpilzwälder sollen jetzt die Energiewende retten.

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Dahme-Heidesee: Sehr gute Steinpilze, herrliche Schirmpilze, zuverlässige Edelreizker


Foto: Doch, es sind vier Parasole, denn links vom Dreiertrupp versteckt sich noch der kleine Nachwuchs, kaum sichtbar. Wie schön sie so spät im Jahr noch dastehen, die Prachtlinge!

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Helga und Detlef schreiben am 13. November 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

den vollen Steinpilzkorb vom letzten Sonnabend haben wir Dir aus gutem Grund vorenthalten, denn wir sind abends Großeltern geworden. Da ist es verständlich, dass man kleine Händchen und Füßchen bestaunt und die glücklichen Eltern.

Gestern wollten wir in Erfahrung bringen, ob die Steinpilze in den Eichen von Dahme-Heidesee noch wachsen. Zunächst ist uns aufgefallen, dass der Blätterteppich nicht mehr so luftig ist und verdammt nach Winter aussieht.

Dann aber entdeckten wir doch noch einige sehr gute Steinpilze (z. B. Foto rechts). In den umliegenden Kiefernwäldern waren nur noch schwabbelige Maronen zu sehen. Die wollten wir nicht und sind zielgerichtet zu unserer Wiese gefahren, um unseren gewohnten Abschlussgang zu absolvieren.

Detlef gab als Ziel vor, wenigstens einen Pilz zu finden. Es wurden mehrere. Erst ein knuffiger Steinpilz, dann die herrlichen Schirmpilze und die zuverlässig nachwachsenden Edelreizker. Die Wiese wird von Kiefern und Eichen umsäumt. Die Steinpilze wachsen an den Birken auf der Wiese.

Morgen werden wir den Wald um Königs Wusterhausen aufsuchen und mal sehen, was dort wächst.

Herzliche Grüße an Dich und die unerbittlich späten Pilzsammler von

Helga und Detlef«

(3 Fotos © Detlef)

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