Pilz-Ticker-Brandenburg



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Brandenburgs





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Pilz- und Kräuterwanderungen 2020 bei Potsdam


Pilzwanderungen, Kurse über Waldpilze, Kräuterwanderungen ab dem Frühjahr sowie die Suche nach weiteren Köstlichkeiten aus der Natur bietet die Biologin Dr. Sylvia Hutter aus Schwielowsee, Ortsteil Caputh bei Potsdam. Ganzjährig gibt es Veranstaltungen über Zucht- und Heilpilze.

Mehr auf ihrer Website www.pilzreich.de




Templiner Urlaubspilze mit schwachem bis zu starkem Gift


Foto: Bei diesen fünf jungen Schopftintlingen im frühherbstlichen Sonnenlicht besteht kein Grund zur Sorge. Sie sind kein bisschen giftig, schmecken, im Gegenteil, hervorragend. Ob Jürgen sie wohl für die Pfanne mitgenommen hat? (4 Fotos © Jürgen)

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Jürgen vom Pilz-Ticker Rheinland-Pfalz schreibt am 30. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei ein paar Urlaubsfotos aus der näheren Umgebung von Templin. Pilze gibt es hier leider nur ungenießbare in Massen, vor allen Dingen Fliegenpilze und Kahle Kremplinge, dazu »Schwiegermutterpilze«, womit ich Weiße Knollenblätterpilze meine.

Die wenigen Essbaren, die zu finden sind, sind allesamt von Maden komplett zerfressen (Maronen, 2 Steinpilze, einige Flockis sowie Täublinge). Und dabei sehen die Wälder hier nach Pilzreichtum aus.

Na ja, demnächst sind wir wieder im Hunsrück unterwegs, dort regnet es seit Tagen immer wieder, was noch bis Mitte kommender Woche anhalten soll.

Schöne Grüße an alle Pilzsammler und viel Beuteglück!

Beatrice & Jürgen & die 3 Hunde aus Traben-Trarbach«


Foto: Ein Weißer Knollenblätterpilz wird inmitten eines »Beetes« der Echten Rentierflechte von einer Nacktschnecke angeknabbert. Im Gegensatz zum Menschen, der schon an einer geringen Menge dieser Pilze sterben kann, machen ihr die hochgiftigen organschädigenden Amanitine nichts aus. Diese Pilzart ist selten.


Foto: Die Grünblättrigen Schwefelköpfe sind u. a. auch an ihren grüngelblichen Stielen zu erkennen. Wer sie isst, ist für zwei bis drei Tage zu langen Verweilzeiten auf der Toilette verurteilt. Sie lösen heftigste Probleme im Magen-Darm-Bereich aus.

Foto: Auch vor diesem Gesellen heißt es acht zu geben. Es dürfte sich nach Farbe und Glanz der Huthaut um einen Kiefernspeitäubling handeln. Rote Täublinge, die glänzen, gehören in der Regel zu den Speitäublingen. Ihr Gift ist allerdings weniger stark.





Potsdam, Waldstädter Ravensberge: Die Glucken-Gang im Freudentaumel


Foto: Da war die Freude groß, denn noch nie haben Timo (rechts) und Arthur so viele Krause Glucken gefunden. Das gab ein Festessen!


Timo schreibt am 27. September 2020:

»Wir und Arthur waren gestern in den Potsdam-Waldstädter Ravensbergen unterwegs und haben am Ende fast 6 Kilo Krause Glucken gefunden! Soviel Glück hatten wir noch nie!

Abends haben die Pilze einfach herrlich geschmeckt, einfach zubereitet mit Butter und einer Gewürzmischung Café de Paris. Lecker!

Die Krause-Glucken-Gang :)

(3 Fotos © Timo u. privat)

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Foto: Und hier noch einmal Arthur allein mit dem tollen Fund. Obwohl, nicht ganz: Unten rechts in der Ecke hat sich noch ein weiterer begeisterter Betrachter eingefunden.


Der Harvester räumt nicht nur die Bäume ab, sondern zerstört auch die schönen alten Steinpilzwege in der Schorfheide


Foto: Der Korb zeigt nicht nur Christians Pilzfund, sondern deutet zu seiner rechten Seite auch auf den total ausgetrockneten Waldboden. Das noch größere Problem aber waren für Christian die Verwüstungen durch den Harvester, der von seinen alten Steinpilzwegen nichts übrig gelassen hatte. (Foto © Christian)

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Christian schreibt am 25. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

der Harvester leistet in der Schorfheide ganze Arbeit. Es ist ein Bild der Verwüstung. Die Kiefernwälder werden extrem augedünnt und dies macht sich natürlich beim Pilzwachstum bemerkbar.

Sämtliche Wege, an und auf denen man auch noch bei großer Trockheiten Steinpilze und Maronen fand, sind praktisch verloren gegangen, weil durch die Räder des Harvesters umgepflügt.

Notgedrungen muss man an Ausweichplätzen suchen. So kam immerhin noch ein Fund schöner Rotkappen, Birkenpilze, Maronen, Butter- und Steinpilze zusammen. Letztere waren aber leider fast alle madig und mussten aussortiert werden.

Liebe Grüße Christian«


Staunen bei Königswusterhausen

»Wir wundern uns, dass es die Pilze bei dieser Hitze und Trockenheit aus der Erde drängt«


Helga und Detlef schreiben am 15. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nach einigem Geplänkel mit vermadeten Steinpilzen in der vorigen Woche gingen wir heute nach einigen Stunden am See noch schnell in den nahe gelegenen Wald bei Königswusterhausen.

Wir fanden gleich zwei schöne Edelreizker, einige Rotkappen, Sandröhrlinge und knackige kleine Maronen.

So angeregt, wechselten wir an unsere andere Edelreizkerstelle und wurden vom Wegesrand reichlich belohnt. Die überaus köstlichen Pilze hatten eine tolle Qualität, was auf dem 1. Foto gut zum Ausdruck kommt.

Einige kleine Maronen lockten uns dann doch in eine Kiefernschonung, in der wir zu unserer Freude über kleinere Steinpilze förmlich stolperten. Ein Drittel davon ließen uns die Maden übrig.

Der Tag war also total ausgefüllt, wenn man die Verarbeitung der Pilze noch hinzuzählt.

Wir wundern uns doch sehr darüber, dass es die Pilze bei dieser Hitze und Trockenheit aus der Erde drängt.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde

Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Rochauer Heide, Schwarzenburg: Die schlauen Hexenröhrlinge flüchten vor Johannas Zugriff


Foto: Fast will es scheinen, dieser Steinpilz hielte die Wacht am Rande eines Kiefernwaldes. Am Fuße einer Birke fühlt er sich offenbar wohl. (3 Fotos © Johanna)

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Johanna schreibt am 13. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie gewünscht, so geliefert: Anbei kommen Pilzfotos mit mehr Habitat-Kontext. Auch wenn die Supermodels dann nicht ganz so im Mittelpunkt stehen.

Aufgenommen habe ich die Bilder gestern und heute in der Rochauer Heide unweit von Schwarzenburg. Bewegte man sich dort etwas tiefer in den Wald hinein, konnte man stellenweise kaum treten vor lauter Steinpilzen. Die Maden waren allerdings auch fleißig unterwegs, sodass man reichlich schnippeln musste.

Wo in den Kiefernforst ein paar Eichen eingestreut waren, konnte man auf Flockenstielige Hexenröhrlinge ausweichen, die ja seltener befallen sind. Die Exemplare auf dem Bild freilich hatten sich am Wegesrand im Naturschutzgebiet positioniert und blieben daher natürlich unangetatstet.

Perlpilze, Butterpilze, Fuchsige Scheidenstreiflinge und Täublinge waren ebenfalls stark vertreten.

Lange anhalten wird der Schub vermutlich nicht, die Trockenheit ist leider schon wieder auf dem Vormarsch.

Viele Grüße Johanna«

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Foto: Schlaue Flockenstielige Hexenröhrlinge! Sie haben sich am Wegrand knapp im Naturschutzgebiet eingerichtet, von wo man sie nicht entnehmen darf. Die brave Johanna ließ sie denn auch unangetastet.

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Zu diesem Foto fragt Johanna: »Wie lautet die korrekte Verkleinerungsform von Krause Glucke? Beglückt hat es mich jedenfalls, dieses Krause Küken...«


Der Barnim war mal wieder einen Pilzbesuch wert: Erneut schöne Steinpilze für Katrin und Micha


4 Fotos: Katrin und Michael konnten sich im Barnim wieder an zahlreichen Steinpilzen (3 Fotos) erfreuen. Aber auch den eleganten Parasol (oben rechts) legten sie gerne in ihren Korb. (4 Fotos © Katrin/Micha)

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Katrin schreibt am 13. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

erst einmal möchten wir uns dem geschriebenen Dank an dich dich für diese tolle Arbeit mit deiner Webseite anschließen. Es macht immer sehr viel Spaß, darin zu lesen.

Und nun noch ein zwei Bilder vom letzten Ausflug am 12.9. im Landkreis Barnim. Ein paar schöne Steinpilze sowie Parasol und sogar mittelgroße Riesenboviste füllten unseren Korb.

Wir wünschen dir viel Gesundheit und allen anderen Glück und Spaß beim Sammeln!

Liebe Grüße Katrin und Micha«


Sehr lesenswert!

Fläming: Ein toller Steinpilzfund tief im Wald und ein Pilzkuriosum im Geäst


Foto: Ein Steinpilztopmodel mit einem Charakterhut und herrlich angepasster Farbe an das umliegende Eichenlaub. Die Waldkulisse zeigt zudem, wo man solche Prachtkerle suchen sollte. (4 Fotos © Felix)

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Felix schreibt am 12. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Leser und Leserinnen des Pilz-Tickers,

zunächst möchte ich mich bedanken. Hie und da mal »in die Pilze gehen« gehört für mich zu den schönsten Dingen, die man im Spätsommer und Herbst machen kann. Als Stadtbewohner, der nicht ständig seine Reviere überprüfen kann, bin ich angewiesen auf Informationen, damit ich Anhaltspunkte habe, ob ein Ausflug in die Pilzgründe überhaupt Erfolg verspricht.

Ich beobachte das Wetter, ich schaue in den Parks, was da so sprießt... Aber: Meine absolut wichtigste und zuverlässigste Quelle ist schon seit einigen Jahren der Pilz-Ticker. Wunderbar, dass es ihn gibt. Vielen Dank dafür!

So auch jetzt wieder: Angeregt durch die Erfolgsmeldungen aus verschiedenen Regionen in der Umgebung sind wir heute (11. September) von Leipzig aus zu einem frühen Abendspaziergang in den Fläming/Brandenburg gefahren, wo ich vor einger Zeit mal eine sehr ergiebige Steinpilzstelle entdeckt hatte.

Sie befindet sich mitten im Wald, abgeschieden, ziemlich genau auf der Grenze zwischen den Bundesländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auf dem vielleicht 3 Kilometer langen Weg vom Parkplatz durch den Kiefernwald sah es noch ziemlich mau aus. Kaum Maronen, und auch sonst wenig Pilzwuchs. Aber dann kam die schöne Überraschung: Die Steinpilze waren da!

Und zwar zahlreich, knackig und größtenteils frisch. Wir fanden sie - im Unterschied zu Johanna in der Schorfheide - in einer Schonung unter jungen Eichen (z. B. 2. Foto rechts), auf einer ziemlich eng begrenzten Fläche. Rund drei Kilo (Foto rechts auf der Küchenwaage) haben wir mitgenommen, plus einiger kleiner Maronen. Mindestens gleich viel haben wir stehen lassen, weil die Pilze madig beziehungsweise angefressen waren.

Ein ganzer großer Pilz hoch oben im Baum

Über eine seltsame Beobachtung habe ich mich aber gewundert, vielleicht kann ja jemand sagen, was es damit auf sich hat:

An zwei Bäumen hing jeweils ein Pilz in den Ästen, einmal etwa auf Schulterhöhe, und ein zweites Mal auf ungefähr vier Metern über dem Boden (3. Foto rechts). Es waren jeweils frische, ganze Pilze. Es gab nirgends Spuren von anderen Pilzsammlern. Ich habe dort noch nie jemanden angetroffen, aber es gibt natürlich einen Jäger-Hochsitz. Steckt ein Tier dahinter? Hat jemand schon mal etwas ähnliches beobachtet? Weiß jemand, was dahinter steckt? - Ich bin gespannt. 

Beste Grüße und viel Glück im Wald, Felix«

Martin (Pilz-Ticker Schweiz) antwortet am 12. September 2020:

»Felix fand ja Steinpilze in luftiger Höhe. Ich habe mir schon russische Pilzvideos angesehen, in denen ältere Exemplare auf höher gelegene Äste aufgespießt wurden, wohl damit sich ihre Sporen weiter verbreiten können. Ob das was nützt? 

Gruss Martin«

Anmerkung: Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis, der mir nicht bekannt war, lieber Martin. Das, was die russischen Pilzfreunde da im guten Glauben tun und was mir durchaus glaubwürdig erscheint, geschieht wohl überwiegend in Unkenntnis. Die Vermehrung der Mykorrhizapilze, also baum-gebundener Pilze (dazu zählen auch Steinpilze) durch Aussporen spielt laut wissenschaftlicher Untersuchungen nur eine sehr geringe Rolle. Die Verbreitung wird zu einem sehr hohen Prozentteil durch Wachstum und Ausweitung des Wurzelgeflechtes (Myzels) gesichert. 

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Schorfheide: Steinpilze, Parasole und eine Plastehandgranate


Foto: Ein Topmodel von Steinpilz, dem zur Größeneinschätzung ein Pilzmesser beigelegt wurde. Hier hätte man sich eventuell ein klein wenig mehr Wachstumsumgebung gewünscht, um das Habitat, das sich dieser anstandslose Pilz mit dem herrlichen Braunton ausgesucht hat, ein wenig näher kennenzulernen. Das soll keine Kritik, sondern ein gut gemeinter Verbesserungsvorschlag sein, liebe Johanna! Das Foto ist ohne Zweifel schön! (2 Fotos © Johanna)

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Johanna schreibt am 10. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich in der Schorfheide unterwegs. Es gab nicht sehr viel, aber mit etwas Geduld ließ sich doch ein kleines Körbchen füllen.

Meine Steinpilzplätze unter Eichen waren leer, dafür standen unter den Fichten ein paar sehr fotogene Exemplare. Einige Steinpilze waren bereits sehr madig, aber zum Glück waren auch wurmfreie dabei. Außerdem gab es ein paar Birkenpilze, vereinzelte Pfifferlinge, erste Marönchen und reichlich Flaschenboviste.

Ach ja, an den Wegrändern und auf Wiesen standen Parasole teilweise in Massen, dort hätte man wohl mit der Sense ernten können, aber ich habe nur drei Hüte mitgenommen, um sie zu Schnitzeln zu verarbeiten.

Und dann noch ein gruseliger Fund, den ich lieber nicht angerührt habe, auch wenn die Handgranate* schon lange dort zu liegen scheint (Foto rechts).

Viele Grüße Johanna«

* Es handelt sich um eine NVA-Imitationshandgranate aus Kunststoff zur Knallsimulierung

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Barnim: Traumhaftes Wetter zum schönen Steinpilzfund


Katrin und Micha schreiben am 7. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren heute im Landkreis Barnim an unseren Stellen und wurden mit ein paar schönen Steinpilzen (z. B. 1. Foto rechts) belohnt. Das Wetter passte traumhaft zu dem schönen Fund.

Viele liebe Grüße Katrin und Micha«

Anmerkung zum Foto: Plastikfolie als Untergrund ist für Pilze aller Art alles andere als vorteilhaft.

(2 Fotos © Katrin/Micha)

Katrin antwortet am 8. September 2020:

Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

das Körbchen ist normalerweise nicht unser Korb für die Pilze, sondern unser Korb für das Frühstück. Wir waren nur sehr überrascht, überhaupt was gefunden zu haben. Darum hatten wir diese dann dort hinein getan.

Liebe Grüße Katrin u. Micha«

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Sehr lesenswert!

Thema Waldwirtschaft & Naturschutz

Keine Steinpilze mehr an den alten Stellen - und drei Vogelkästen hat der Harvester gleich mit zerrissen


Christian schreibt am 6. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach den letzten Pfifferlingen, die ich Mitte Juli fand, hier nun mein erster Herbstfund.

Wie schon in den Jahren zuvor, geht es wieder mit den Birkenpilzen los. Der Parasol zeigte sich schon von weitem. Von Steinpilzen und Maronen war nichts zu sehen. Ich fürchte, die Pfifferlinge haben sich von der Trockenheit nicht mehr erholt und werden erst nächstes Jahr wieder durchkommen.

Leider ist der Harvester gerade im Einsatz und durch den starken vorherigen Regen hat er auf den Wegen tiefe Spuren hinterlassen. Genau hier konnte ich in den Vorjahren recht viele Steinpilze finden, womit es jetzt wohl auf längere Sicht vorbei sein dürfte.

Was mich allerdings noch mehr geärgert hat, ist, dass derjenige, der die Bäume zum Abholzen markiert hat und auch der Harvesterfahrer nicht in der Lage waren, die Vogelhäuser an Bäumen anzubringen, die nicht zum Fällen angezeichnet waren.

So lagen drei Vogelkästen zerrissen vom Entaster zu Füßen der Kiefernstümpfe.

Mit der Hoffnung auf einen schönen Pilzherbst für alle Pilzsucher.

Liebe Grüße Christian«

(Foto © Christian)

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Sehr lesenswert!

Thomas schwärmt vom frühmorgendlichen Waldgenuss und von Pilzwonnen im Landkreis Märkisch-Oderland


Foto: Das Ergebnis von Thomas' herrlichem Morgenpilzgang bei Strausberg im Landkreis Märkisch-Oderland. Er fand viele Pfifferlinge und hat die drei kleinsten der Riesenboviste bereits in Scheiben geschnitten, um sie zu panieren. Verdienter Lohn für einen sinnen- und erlebnisreichen Pilzgang! (3 Fotos © Thomas)

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Thomas schreibt am 22. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

deine Seite kenne ich schon ein paar Jahre, aber dieses Jahr habe ich Corona-bedingt auch mal Zeit, etwas zu senden. Es ist ein besonders wohltuender Genuss, derzeit in den Wald zu gehen!

Ich meine, es ist eigentlich immer schön im Wald. Aber dass er im Juli mit solch prächtigen Pfifferlingen und Bovisten (siehe im Pilzkorb, Foto rechts) aufwartet, das ist schon toll. Der Morgentau, die frische, kühle Waldluft sind einfach herrlich. Dazu sieht man Füchse, Hasen, Rehe - und natürlich auch viele Kreuzspinnen. Es ist schön, dass dieser Sommer wieder etwas »normaler« ist und ich hoffe, er bleibt auch so. Aber ich freue mich schon genau so auf den Herbst.

Ich habe die vielen schönen Pfifferlinge und Riesenboviste in der Nähe von Strausberg im Landkreis Märkisch Oderland gefunden, wo zu anderer Zeit auch meine Krausen Glucken und Maronen wachsen. Die Familie der Riesenboviste räkelte sich auf einer großen Lichtung in der Morgensonne. Ich habe davon aber nur drei kleine mitgenommen. Paniert schmecken sie super lecker. Pfifferlinge mache ich ganz konservativ, ich brate sie in der Pfanne mit Speck und Zwiebeln. Waldgenuß PUR!

Viel Erfolg beim weiteren Sammeln an alle Wald- und Pilzfreunde!

Thomas«

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Foto: Die Familie der Riesenboviste auf einer Waldwiese. Auf den Gräsern haftete noch der Morgentau, als Thomas lediglich die drei kleinsten erntete. Das garantierte ihm feste, beste Qualität für die Waldschnitzel.


Blitz und Donner im Schlaubetal beenden die ergiebige, vom Ärger begleitete Pfifferlingslese für Helga und Detlef


Helga und Detlef schreiben am 17. Juli 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

die Pfifferlinge haben uns einmal wieder in das Schlaubetal gelockt. Sie nehmen in ihrem Wachstum an Fahrt auf. Auch andere Pilzsuchende haben das inzwischen bemerkt und so waren wir nicht mehr, wie noch vor einigen Tagen, allein im Wald. An einer besonders ergiebigen Stelle gab es die berühmte Nachlese.

Wir begleiteten sie mit verärgerten Kommentaren, denn es sah verdammt nach kommerzieller Pflückerei aus. Die großen Exemplare herausgerissen, kleinere gelöste Pilze lagen achtlos herum, die Wuchsstellen waren nicht abgedeckt. Aber da diese Leute Deine Seite sowieso nicht lesen, nützt der ganze Ärger nichts. Am Ende konnten wir uns dennoch über einen sehr schönen Fund freuen (1. Foto rechts).

Noch vor zwei Wochen waren die Pfifferlinge alleie unter sich. Das hat sich jetzt in Richtung Vielfalt geändert: Auf einer Stelle standen gleich acht überständige Birkenpilze, ein riesiger Flockenstieliger Hexenpilz, ein überständiger Steinpilz, zwei Ziegenlippen und einzelne Täublinge.

Ein Gewitter hat unsere Suche beendet und so fuhren wir nach einer verdienten Kaffeepause in unser heimatliches Berlin zurück.

Mit den herzlichsten Grüßen

Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Pfifferlinge im Landkreis Teltow-Fläming


Foto: Anica freute sich sehr über diese Pfifferlinge, die für eine kleine Pilzpfanne reichten. (Foto © Anica)

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Anica schreibt am 13. Juli 2020:

»Guten Tag,

gestern konnten mein Lebensgefährte und ich doch tatsächlich ein paar schöne Pfifferlinge im Landkreis Teltow-Fläming finden. Für eine kleine Pilzpfanne reicht es allemal.

Beste Grüße Anica«


Ein wunderschöner Waldtag im Schlaubetal mit reichlich Pfifferlingen und Blaubeeren für Helga und Detlef


Foto: Ein herrlicher Fund von reichlich Pfifferlingen und einem schmucken Schälchen Blaubeeren! Es muss ein wunderbarer Waldtag im Schlaubetal für Helga und Detlef gewesen sein. (3 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 28. Juni 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

einer Eingebung folgend, fuhren wir heute in das landschaftlich reizvolle Schlaubetal und wurden reichlich mit schönen Pilzen belohnt.

Zuerst fanden wir drei Bereifte Pfifferlinge (Foto rechts) unter Eichen. Der größte wog 38 Gramm. Die Augen schwenkten nach links - und da standen auch schon weitere.

Über vier kleine Sommersteinpilze stolperten wir förmlich. Sie waren leider schon an lebende Tierchen vermietet. Zwei größeren ganz in der Nähe erging es leider nicht besser.

So motiviert, liefen wir unsere Stellen ab, die ausnahmslos im Mischwald mit Birken waren und wurden reichlich mit herrlichen Pfifferlingen belohnt. Auch das Pflücken der wohlschmeckenden Blaubeeren bereitete uns Freude.

Vor uns lief ein Mann, der bei seinem gestrigen Pilzgang sein Handy verloren hatte und es nun immer anrief. Ein vorbeifahrender Ranger grüßte uns freudig und rief uns zu, er sei dieses Jahr bereits viermal in den Pilzen gewesen; ansonsten waren wir in dieser herrlichen Natur allein.

Es läuft im Lande Brandenburg!

Mit herzlichen Grüßen Helga und Detlef«


Herzliche Grüße

Helga




Foto: Bitte keinen Unschuldigen verdächtigen! Die angeknabberte Partie auf dem Hut und an der Stielbasis des Sommersteinpilzes geht auf einen possierlichen Waldnager wie ein Mäuslein oder ein Eichhörnchen zurück, nicht etwa auf eine Schnecke. Letztlich war es aber egal, denn beide Pilze waren bereits völlig vermadet.


Dahme-Heidesee: Das Moos knisterte vor Trockenheit, aber die erhofften goldgelben Knöpfchen waren da


Helga und Detlef schreiben am 24. Juni 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

im trockenen Wald von Dahme-Heidesee haben sich tatsächlich einige Pfifferlinge herausgetraut.

Sie waren also endlich da, die ersehnten kleinen Knöpfchen, nachdem wir uns zu Pfingsten, auf unserer ersten Pilzexpedition, nur staubige Füße und sonst nichts geholt hatten.

Auf dem zweiten Foto kann man die Trockenheit erahnen, und so wurden auch die kleinen von uns gerettet. Das mehr graue als grüne Moos knisterte nur so unter unseren Füßen.

Wir hoffen immer noch auf ein Wunder, das man anhaltenden Regen nennt.

Herzliche Grüße Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Landkreis Märkisch-Oderland: Auf der Suche nach Speisemorcheln buchstäblich ins Spitzmorchelbeet gestolpert


Foto: Eine denkwürdige Versammlung der Spitzmorcheln fand bei Helga und Detlef statt. Es war ein Zufallsfund in einem dörflichen Mulchbeet, nachdem sie sich zuvor auf der Suche nach Speisemorcheln »die Füße platt gelaufen« hatten. (3 Fotos © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 3. Mai 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nun hat es auch in unseren Landstrichen geregnet und wir sind in die Nähe von Rüdersdorf (Landkreis Märkisch-Oderland) gefahren, um endlich den Speisemorcheln auf die Spur zu kommen.

Dort ist der Boden kalkreich, es gibt jede Menge Anzeigerpflanzen und ausreichend Feuchtigkeit, weil sich ein See an den anderen anschließt. Aber wir haben nur den Vögeln gelauscht, schöne frische Luft geatmet und uns buchstäblich die Füße platt gelaufen - von Speisemorcheln keine Spur.

Auf der Heimfahrt passierten wir in einem kleinen Dorf zufällig eine Anlage mit Rindenmulch. Vorsichtshalber hielten wir an - und konnten doch tatsächlich 90 Spitzmorcheln (z. B. 1. Foto rechts) einsammeln! Die größte wog 39 Gramm (2. Foto rechts). Der Wintervorrat ist damit schon einmal gesichert.

Und unsere Pilzstimmung gleich gestiegen, so dass wir jetzt vorsichtig optimistisch der neuen Saison entgegensehen.

Herzliche Grüße und bis bald, Helga und Detlef«








Berliner Umland: 23 Giftlorcheln, aber keine einzige Morchel in Sicht


Helga und Detlef schreiben am 7. April 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

in diesen komplizierten Zeiten wollen wir Berliner Dir auch mal einen lieben Gruß senden. So ein Pilzblock sagt ja viel über Pilze und ihre Habitate aus aber kaum etwas über die aktuelle Situation.

Wir fahren vorschriftsmäßig nur zu zweit in die Brandenburger Natur und schauen nach möglichen Morchelplätzen in unseren etwas kalten Landstrichen. Dabei fanden wir auf unserer Wiese, die wir immer gern aufsuchen, 23 Frühjahrslorcheln (Giftlorcheln). Schokobraun und schön anzusehen, wie auf dem Foto rechts. In den Berliner Mulchbeeten tut sich noch nichts. Es ist wohl wieder zu trocken.

Eine Radtour durch meine Mecklenburger Heimat mussten wir schon in der Planung absagen, so dass wir unser angeeignetes Wissen über mögliche  Morchelvorkommen erst im nächsten Jahr anwenden können.

Alles Gute für Dich und alle Pilzfreunde- bleibt schön gesund!

Helga und Detlef«

(Foto © Detlef)

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Dahme-Heidesee: Die letzten Herbstpilze finden sich unter dem bereits blühenden Weihnachtskaktus ein


Helga und Detlef schreiben am 27. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute haben wir bei Dahme-Heidesee Silbermoos für die Adventsdekoration geholt und unser geschultes Pilzauge war mit. Neben alten und nicht mehr verwertbaren Maronen, Birkenpilzen und Reizkern sahen wir noch riesige Butterpilze, einen Steinpilz, Täublinge und einen hervorbrechenden Grünen Knollenblätterpilz.

Die junge Marone (Foto unten), kleine frische Butterpilze (bei einem habe ich schon die Haut abgezogen), einen Teilreizker und gute Frostschnecklinge nahmen wir mit (Foto rechts). Es fühlte sich im Wald sehr vertraut an, aber nun soll wirklich Schluss sein.

Aber nein, es fehlen ja noch die Austernseitlinge!

Wir wünschen Dir und allen Pilzfreunden eine schöne Adventszeit.

Mit herzlichen Grüßen

Helga und Detlef«

(2 Fotos © Detlef)

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Foto: Auch diese junge Marone landete unter dem Weihnachtskaktus. Es war vermutlich die letzte des Jahres für Helga und Detlef.


Immer noch Steinpilzfreuden bei Oranienburg

2 Fotos: Zur Freude von Regina und Peter wachsen immer noch Steinpilze in der Region Oranienburg. Und die Buckeltäublinge (rechts) begleiten wie eh und je fleißig die Kiefern. (2 Fotos © Peter)

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Regina und Peter schreiben am 30. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

jeden Tag schauen wir in den Pilzticker und staunen, wie viele Steinpilze die Sammler so finden. Man kann es kaum glauben.

Heute wollten wir das schöne Wetter nutzen und im Wald bei Oranienburg spazierengehen. Hat natürlich nicht geklappt, nach kurzer Zeit waren wir schon wieder rechts und links abseits des Weges unterwegs. Unglaublich, was sich heute trotz des Kälteeinbruchs an Pilzen finden ließ:

Maronen, sehr viele Butterpilze, wunderbare Birkenpilze, zwei Frauentäublinge, viele Buckeltäublinge, große feste Perlpilze, einige Rotfüßchen und dann zum Jubeln schön: vier madenfreie superschöne Steinpilze. Wir haben dem Waldgeist vielfach »Danke« gesagt.

Das war es wohl für dieses Jahr. Im Winter werden wir die Pilzchen genießen und in Erinnerungen schwelgen.

Mit einem freundlichen Gruß von Regina und Peter«





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Helgas und Detlefs Bilanz zum Pilzjahr bei Dahme-Heidesee

»Es war ein rauschhaftes Steinpilzfest«


Foto: Ein voller Pilzkorb, umringt von riesigen Edelreizkern, das sieht man auch nicht alle Tage. Ob Helga und Detlef diese Klopper mitgenommen haben?


Helga und Detlef schreiben am 24. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

das Sammeln der Pilze macht immer noch Spaß, aber die Vorratsbeutel sind gefüllt und der Heißhunger auf frische Steinpilze ist gestillt.

Gestern und am Montag gingen wir noch einmal in den Wald und haben danach die Pilze zum Teil großzügig weitergegeben.

Wir haben in den letzten Wochen viel Spaß gehabt und auch einen therapeutischen Nebeneffekt besser kennengelernt. Wenn also der Rücken schmerzt, geht es für zwei Stunden in den Wald.

Mich stimmte eine Situation vom Sonntag sehr nachdenklich. Wir gingen in ein Ausflugslokal in den Müggelbergen und trafen dort ein junges Pärchen mit einem Pilzkorb. Sie meinten Steinpilze, Maronen und Parasole gesammelt zu haben. Es waren ausschließlich Maronen und die angeblichen Parasole waren in einem nicht mehr zweifelsfrei bestimmbarem Zustand.


2 Fotos: Sie erlebten dieses Jahr herrliche Waldtage bei Dahme-Heidesee mit vielen tollen Funden, vor allem mit Steinpilzen: Detlef, der zwei von ihnen zeigt, und Helga, die einen farbenfreudigen Flockenstieligen Hexenröhrling in die Kamera hält. (3 Fotos © Detlef/Helga)

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Der junge Mann warf sie auf mein dringliches Anraten weg und grüßte noch sehr herzlich.

Es wäre schön, wenn wir uns zum Lernen gegenseitig mehr in die Körbe schauen ließen.  

Als Resümee zu diesem Pilzherbst können wir sagen, daß es ein rauschhaftes Steinpilzfest war. Die Habichtspilze haben ebenfalls einen starken Auftritt in den sandigen Wäldern gehabt, und die Pantherpilze ebenfalls.

Einen noch stärkeren Eindruck hat aber eine ältere Dame auf uns gemacht, die sich gestern mit einem Rollator über die Sandberge im Wald wagte. Leider war sie nicht gesprächig.

Damit Du weißt, wer wir sind, bekommst Du mal Pilze mit uns dran.

Herzliche Grüße Helga und Detlef«


Schorfheide: Die Steinpilze werden allmählich von den Maronen abgelöst


2 Fotos: Die Körbe sind anderthalb voll, links eindeutig Steinpilze, in der Mitte Maronenröhrlinge, rechts wohl eine gemischte Füllung. Auf dem zweiten Foto sehen wir auf dem Esstisch ausschließlich Steinpilze, der ein oder andere allerdings schon im Seniorenalter. Christian wird schon die richtige Auslese treffen!  (2 Fotos © Christian)

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Christian schreibt am 20. Oktober 2019:

»Moin Heinz-Wilhelm,

ich war gestern wieder in der Schorfheide, um nachzusehen, ob noch etwas an Pilzen nachgedrückt ist.

Leider gab es kaum neue Steinpilze zu vermelden. Allenfalls viele überständige. Das starke Gewitter vom Freitag hat vielen den Rest gegeben. Dafür konnte ich mich über viele Maronen freuen.

Herzliche Grüße und danke für deine Arbeit und Kommentare!

Christian«


Schorfheide: Christians »Resternte« füllt ein ganzes Steinpilzdepot


Christian schreibt am 15. Oktober 2019:

»Moin Heinz Wilhelm,

am Sonntag war ich noch einmal los, um die »Reste« an Steinpilzen an meinen Fundplätzen in der Schorfheide einzulesen. Es waren wieder mehr als erhofft (1. Foto rechts).

Leider hatten die Maden nun auch mal Hunger bekommen, so dass zehn Exemplare gezwungenermaßen auf dem Kompost landeten. Eine Krause Glucke (2. Foto rechts) musste aus Platzgründen im Wald bleiben.

Ich bin gespannt, was in den Wäldern noch passiert.

Herzliche Grüße Christian«

(2 Fotos © Christian)

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Schorfheide: Christians Korb ist doppelt voll von Steinpilzen


Christian schreibt am 12. Oktober 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

auch in der Schorfheide im Landkreis Barnim gibt es 1A-Steinpilze. In meinem Korb befinden sich gut 12 Kilo. So viele Steinis habe ich noch nie in dreineinhalb Stunden gefunden. Und das am Nachmittag! Nicht ein Pilz war madig. Jetzt beginnt ein langer Abend mit Putzen und Einfrieren.

Herzlichen Gruß, Christian aus Neuenhagen«

(Foto © Christian)

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Oranienburg: »So viele Steinpilze hatten wir noch nie«


Anja schreibt am 12. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute zog es uns ganz früh in den Wald in der Nähe von Oranienburg. Wie schon vergangenes Wochenende, so hatten wir auch diesmal wieder volle Körbe (Foto rechts).

So viele Steinpilze wie in diesem Jahr haben wir noch nie gefunden. Es ist einfach ein herrliches Pilzjahr.

Liebe Grüße aus dem Landkreis Oberhavel, Anja«

(Foto © Anja)

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»Was für ein toller Pilztag im Briesetal«



Viele Pilze, aber wenige Worte hat Tina gefunden. Sie schreibt zu diesen Fotos lediglich: »Was für ein toller Pilztag im Briesetal.«

Die Steinpilze, Maronenröhrlinge und Parasole sehen toll aus. Und aus der Pilzpfanne würden wir gerne mitessen.

(2 Fotos © Tina)

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