Pilz-Ticker-Bayern



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© Pilze Wohlrab

Kein Pilz veredelt gehobene

Gerichte besser als

Getrocknete Spitzmorcheln.

Man kauft sie biozertifiziert beim

Familienunternehmen

Trockenpilzversand

Pilze Wohlrab



Region Regensburg: Jürgen und Thomas freuen sich über ihren ersten Wildspitzmorchel-Fund


Jürgen schreibt am 21. März 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit Jahren verfolgen wir deinen Pilzticker und sind sehr dankbar dafür. Heute haben wir uns gedacht, es wird Zeit für unseren ersten Beitrag.

Wir waren in Wäldern westlich von Regensburg unterwegs und an einer windgeschützten Abbruchkante in einem Fichtenwald standen auf einmal 14 Spitzmorcheln. Wir haben sie zuvor nur im Rindenmulch gefunden und uns daher riesig gefreut. Da für die kommenden Nächte bis zu -5°C angekündigt sind, haben wir auch die meisten jüngeren vor dem drohenden Kältetod »gerettet«.

Außerdem gab es noch Judasohren (auf dem Foto links unten), Fichtenzapfenrüblinge (auf dem Foto rechts unten), Fichtenzapfenhelmlinge, Rauchblättrige Schwefelköpfe und extrem viele Scheibenlorcheln zu sehen. Einige Autoren bezeichnen die Scheibenlorcheln als essbar, allerdings trauen wir uns nicht ganz an sie heran, zumal sie in mancher Literatur sogar als giftig bezeichnet werden, siehe zum Beispiel hier.

Wir haben natürlich die angeordneten Ausgangsbeschränkungen für Bayern beachtet, aber Pilze und Wildkräuter sammeln im Wald sind doch triftige Gründe, das Haus zu verlassen, oder?!   

Beste Grüße von Jürgen und Thomas«

Blau = ungenießbar


2 Fotos: Auch hier sehen wir wieder, dass die Spitzmorcheln dank des nahen Waldweges reichlich Licht haben. Und dass, bei Wildspitzmorcheln üblich, Fichtenkleinteile im Spiel sind, erkennbar an Nadelstreu, kleinen Zweigen und an den Jungpflanzen auf dem rechten Foto. Auch ist erkennbar, dass es sich um eine Windbruchstelle handelt; Spitzmorcheln stehen auf gestörte Böden oder Waldareale. (3 Fotos © Jürgen)

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Die ersten Spitzmorcheln 2020 sind da, Fundort ist Bad Wörishofen im Allgäu


Foto: Die erste Spitzmorchel 2020 hat Katja aus Bad Wörishofen gefunden, und zwar bereits am Montag. Damit ist die erste Spitzmorchel dieses Jahres genau zwei Wochen früher da als der Erstfund im vergangenen Jahr. Am 16. März hatte Michael vom Pilzticker BaWue (Baden-Württemberg) den Erstfund für 2019 bei Kronau gemacht. Witzig, beide, Katja und Michael, fanden genau vier Stück. (3 Fotos © Katja S.)

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Katja schreibt am 5. März 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

vielen Dank für Deine wundervolle Seite. Ich bin seit Jahren regelmäßiger Zaungast und freue mich über die vielen tollen Berichte der Schwammerlgemeinde. Auf diesem Weg auch herzlichen Dank an alle, die ihre Erlebnisse gerne teilen.

Das Wetter war am Montag nicht wirklich berauschend bei uns, doch der Hund will nun einmal hinaus und ich könnte ja mal so nebenbei schauen, was sich an meinem Morchelplatz schon so alles aus der Erde traut.

Auf der Runde konnte ich den ersten Schuppenwurz, Buschwindröschen, Leberblümchen, den Österreichischen Prachtbecherling und jede Menge Fichtenzapfenrüblinge entdecken.

Voller Freude darüber, dass Mutter Erde uns so reichlich beschenkt, stehe ich an der Böschung und traue einfach meinen Augen nicht: es ist der 2. März 2020 - und da steht sie doch tatsächlich, die Königin des Waldes, meine erste Spitzmorchel 2020. HURRA!

Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Wenn eine da ist, dann könnten es vielleicht noch ein paar mehr sein... Und tatsächlich, ich habe noch drei weitere gefunden (Foto rechts).

Auf dem Rückweg habe ich dann noch ein bisserl Bärlauch mitgenommen. Das Festessen war geregelt.

Ich freue mich schon riesig, wenn ich mit meinen Gruppen auf Exkursion gehen kann. Es ist einfach wunderschön, diese wundervollen Momente mit anderen Menschen in der Natur zu teilen.

Aus dem Allgäu grüßt Katja«

Anmerkung: Katja Sundermeier (Bad Wörishofen) ist Pilzcoach bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) und bietet Pilzwanderungen an

www.alpenberge.me

post[ätt]alpenberge.me«


Foto: Katja hat ihre vier Spitzmorcheln auf einen Bärlauchstern gebettet. Links daneben liegen Fichtenzapfenrüblinge. Im Hintergrund sehen wir, dass Katja ihre Speisemorcheln aus dem vergangenen Jahr noch nicht aufgebraucht hat.





Eine tolle Neujahrs-Pilz-Sahnesauce dank Jannis' Fugenkratzerhilfe


Andreas schreibt am 1. Januar 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

das Jahr 2020 war kaum zehn Stunden alt, da entdeckte ich beim Gassigang im strahlenden Sonnenschein einen toten Baumriesen, gespickt mit besten Austernseitlingen.

Zuhause wurden der Fugenkratzer und Neffe Jannis eingepackt und gemeinsam ging es mit Vierbeiner Vlore im Schlepptau zur Ernte zurück in die Multernschlucht. Jannis erntete mit viel Geschick einen ganzen Karton Austernseitlinge (2 Fotos rechts) und ich konnte pünktlich zum Mittagessen eine tolle Pilz-Sahnesoße zu den Nudeln zaubern.

Einen guten Start an dich und alle Pilzfreunde,

Jannis, Andreas & Vlore, sonst Pilzticker BaWue«

(2 Fotos © Andreas)

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Armin entdeckt bei Kirchdorf am Inn wunderschönes Haareis


Dieses beinahe anmutige Haareis hat Armin beim Spaziergang in den Wäldern bei Kirchdorf am Inn entdeckt. (Foto © Armin)

29. Dezember 2019

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Ein Weihnachtsgruß mit gut bewachten Samtfußrüblingen


Andreas schreibt am 25. Dezember 2019 zu diesem Foto:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wie üblich zur Weihnachtszeit sind wir in der Heimat. Daher herzliche Weihnachtsgrüße aus Neustadt/Aisch an dich und alle Pilzbegeisterten von Vlore, Bolek und Andreas. Das Foto sende ich während eines verregneten Gassiganges, während der Rest der Familie im Warmen sitzt.«

(Foto © Andreas)

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Eisige Zeiten für Armins Steinpilze und Maronen


Armin schreibt am 13. November 2019:

»Der Schnee hat bei uns im Rottal-Inn-Kreis die Pilze überrascht. Das Foto habe ich heute Nachmittag am Schellenberg (550m üNN) bei Simbach am Inn geschossen.

Es stehen noch einige alte Steinpilze, aber auch noch junge Maronen herum. Sie blieben aber alle im Wald. 

Gruß Armin«

(Foto © Armin)

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Wertingen: Die ersten Winterpilze sind da, in den Wäldern kehrt Ruhe ein


Herbert schreibt am 8. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im Wald wird es nun ruhiger, was mir sehr zusagt. Aktuell lassen sich noch gute Pilzfunde machen und ich hoffe, es bleibt bis zum ersten Frost so. Sehr lästig im Wald waren während der letzten Wochen die biestigen Hirschlausfliegen.

Ich freue mich aber auch auf die Winterpilze. Die wohlschmeckenden Samtfußrüblinge haben bereits heute in Wertingen ihr Stelldichein gegeben.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«

(Foto © Herbert)

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Ein Steinpilzprachtkerl für Armin bei seinem letzten Pilzgang 2019


Armin schreibt am 8. November 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm, 

heute war ich nochmals beim Schwammerlsuchen.

Gefunden bei Triftern habe ich erneut einige Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Maronen (z. B. 2. Foto rechts). Mit dem auf dem ersten Foto gezeigten Steinpilz habe ich das vielleicht schönste Exemplar dieses Jahres gefunden.

Das wird für diese Pilzsaison mein letzter Pilzgang gewesen sein, da es die letzten Nächte immer Frost gegeben hat und die Pilze deutlich weniger geworden sind.

Bis bald, Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Fotos © Armin)

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Lieber Armin,

da hast Du ein sehr gutes Jahr gehabt mit vielen schönen und vor allem erfolgreichen Pilzgängen, ob allein oder mit Deiner Familie. Eine schöne Winterruhe und ein kräftiges Servus Euch allen!

Bis bald, herzlichst Heinz-Wilhelm


Armin erntet auch nach Wochen immer noch Steinpilze und Flockenstielige Hexen bei Triftern


Armin schreibt am 4. November 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich auch wieder mal in den Wäldern bei Triftern unterwegs. Gefunden habe ich wieder viele Steinpilze (z. B. 1. Foto rechts) und Flockenstielige Hexenröhrlinge (z. B. 2. Foto rechts). Es werden nun aber schon etwas weniger. Ansonsten stehen noch Maronen und Birkenpilze, die aber im Wald blieben.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(4 Fotos © Armin)

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Foto: Je mehr es in Richtung Herbstende bzw. Winteranfang geht, desto hungriger werden die Schnecken und Waldnager. Ihnen schmecken offenbar Steinpilze am besten, denn die zwei Maronen in der Bildmitte haben sie verschont.


Bad Windsheim: Mit acht 1a-Steinpilzen beschließt Günter seine tolle Pilzsaison


Foto: Der große Steinpilz hat seine besten Tage bereits hinter sich, alle anderen sowie der Flocki sind im Topzustand. Damit ist für Günter die außergewöhnlich gute Pilzsaison beendet. (Foto © Günter)

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Günter schreibt am 1. November 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm Bertram,

melde heute meinen Saisonabschluß einer für mich tollen Pilzesaison. Ich fand heute noch einmal acht 1a-Steinpilze und einen Flockenstieligen Hexenröhrling. Der Riesensteinpilz war allerdings schon über die Zeit. Die vielen Maronen ließ ich stehen, weil die Truhe voll ist. 

Danke für die vielen und tollen Berichte!

Bis 2020 mit lieben Grüßen aus Bad Windsheim, Günter«


Die späten Totentrompeten begeistern Hans bei Zell im Bayerischen Vorwald


Foto: Wunderschöne Totentrompeten, ebenso wunderschön fotografiert von Hans. Sie machen sich dieses Jahr rar, sind bislang an vielen ihrer Standorte in ganz Deutschland kaum oder gar nicht erschienen.


Hans schreibt am 30. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

ich habe nun schon öfter Berichte von Pilzsammlern auf deiner Seite gelesen und möchte nun auch einen Beitrag leisten.

Heute war ich mit einem Freund nochmal unterwegs in den Wäldern in der Umgebung von Zell im Bayerischen Vorwald.

Zu finden waren Steinpilze (z. B. Foto rechts) die zwar wunderschön aussahen, allerdings größtenteils bereits von Maden durchlöchert waren.

Besonders gefreut habe ich mich über Totentrompeten, die sich heuer sehr lange Zeit gelassen haben. Sie versteckten sich nahezu perfekt im Buchenlaub, das bereits komplett gefallen ist. Nur gut, dass sie absolut standorttreu sind. Letztes Jahr gab es übrigens bei uns keine Funde von Herbsttrompeten.

Gruß aus Zell, Hans«

(2 Fotos © Hans)

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