Pilz-Ticker-Bayern
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Foto: Diese Schuppigen (Stiel-)Porlinge waren kaum des Mitnehmens wert. Zu ihrem Speisewert gibt es hier mehr (Tageseintrag 29.4.2025 von Michi). (2 Fotos © Sepp)
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Sepp schreibt am 18. Mai 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute machte ich mich trotz bedrohlicher Regenwolken in Richtung Gmund am Tegernsee auf, um bei einem großen toten, abgebrochenen Baumstamm nach Schuppigen
Porlingen zu sehen. Ich wurde auch fündig (siehe Foto), aber leider lag am Boden schon ein erheblicher Haufen von zusammengetretenen Fruchtkörpern. Es liegt auf der Hand, dass es das Werk von Kindern vom nahe liegenden Spielplatz war.
Ich konnte noch ein Foto von einer außergewöhnlich dekorativen Flechte machen, vermutlich eine Lindenschüsselflechte, die rosettenförmig den Stamm einer Kiefer umschloss.
Übrigens, die sehr kleinen Mairitterlinge im Friedhof beim Brunnen sind leider alle verkümmert!
Liebe Grüße
Sepp"

Foto: Eine ausgesprochen schöne Flechte am Stamm einer Kiefer ist höchstwahrscheinlich diese Lindenschüsselflechte.

Foto: Ein kleines Zwischenlager für Maipilze, das Matthias außerhalb der Hecke, in der er sie gefunden hat, eingerichtet hat. Das 2. Foto zeigt einen Teil des beschriebenen Hexenringes; in dem bemoosten Baumstumpf steht noch ein weiterer Maipilz. (3 Fotos © Matthias aus Happurg)
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Matthias aus Happurg schreibt am 17. Mai 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
seit einer Woche sind endlich die Maipilze da. Ich hatte schon befürchtet, dass sie dieses Jahr ganz ausbleiben. Aber seit knapp drei Wochen ist das Wetter nun eher durchwachsen und hat endlich den sehnlichst erwarteten Schub ausgelöst.
Eine meiner besten Stellen, am Rande einer Streuobstwiese, bildet immer einen halben Hexenring aus. Das Problem ist nur, dass besagter Hexenring Jahr für Jahr immer weiter ins Gebüsch wandert. Ich musste dieses Jahr schon auf dem Bauch liegend ernten und außerhalb der Hecke eine Sammel- und Putzstelle einrichten.
Auch die Pilzmaden starten allmählich in die Saison und wollen ihren Anteil. Am Ende gab es aber über das verlängerte Wochenende trotzdem zwei ordentliche Pilzmahlzeiten.
Wenn das Wetter so weitermacht, gibt es bei uns sicherlich auch bald die ersten Hexenröhrlinge, Täublinge und Pfifferlinge. Ich bin gespannt.
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"

Foto: Zwei schöne, hochgewachsene Maipilze mit leicht gerilltem Stiel.

Foto: Sie sind erst ein bis zwei Zentimeter groß, die Maipilzwinzlinge, die Sepp am Brunnen auf dem Friedhof entdeckt hat. (Foto © Sepp)
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Sepp schreibt am 12. Mai 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
seit Anfang Mai habe ich bisher vergeblich meine Plätze nach Mairitterlingen abgesucht. Heute bin ich bei greislichem Wetter wie im vorigen Jahr auf unserem Haushamer Friedhof in in der Nähe vom Brunnen fündig geworden. Ich konnte einige Nester von noch sehr winzigen Fruchtkörpern mit einer Größe von ein bis zwei Zentimetern entdecken.
Ich bin gespannt, ob die Winzlinge noch weiter wachsen bei der Kälte, die momentan herrscht.
Liebe Grüße an Dich und alle Pilzfreunde
Sepp"

Foto rechts: Zufallsfunde von gleich mehreren Schwefelporlingen an diversen Weiden hat Peter gestern in den Isarauen bei Freising gemacht - und sich am größten Exemplar bedient. "Ein Spektakel fürs Auge und für den Gaumen", schreibt er dazu. (Foto © Peter)
11. Mai 2026
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Armin schreibt am 27. April 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
heute ging ich (1. Foto rechts, Selfie mit Speisemorchel) auf die letzte Morcheltour des Jahres, und zwar erneut in einem Flussauengebiet im Landkreis Rottal-Inn, das ich noch nicht kannte.
Die meisten Speisemorcheln, die ich fand, waren entweder schon vertrocknet, schimmelig oder voller Maden; dazu unten ein Extra-Foto. Einen kleinen Teil an makellosen Speisemorcheln konnte ich dennoch mitnehmen (2. Foto rechts).
Gruß Armin"

2 Fotos: Die letzten schönen Speisemorcheln für dieses Jahr. Die Morchelsaison in den Inn-Auen ist so gut wie beendet. Es war ein sehr gutes Morcheljahr für Armin.

Foto links: Hier sehen wir schon deutlich überständige, teils schimmelige, durchweg gammelige Speisemorcheln. Pilze in diesem Stadium stinken stark nach Verwesung, was man meist schon riecht, wenn man sich ihnen nähert. (5 Fotos © Armin)
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Matthias aus Happurg schreibt am 25. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute war ich mit einem Freund, der unbedingt einmal mit zum Morcheln suchen mitkommen wollte, an einem Nordhang unterwegs. Der Erfolgsdruck war somit gegeben.

Zum Glück wurden wir tatsächlich an mehreren Stellen fündig. Am Wegrand an einem Gartengrundstück und auf einer Wiese mit eingestreuten Eschen und Obstbäumen fanden wir vorwiegend gelbe Speisemorcheln, die teilweise schon Trockenschäden hatten und angefressen waren.
In einer Art offenem Auwald mit Eschen, Eichen, Ahorn und Weißdorn gab es noch einmal eine gute Portion von überwiegend grauen Morcheln in deutlich besserem Zustand. Die Sonne kam hier einfach noch nicht so stark am Boden an. Es sind fast immer die Stellen weit oben am Berg, wo das Wasser aus den Hängen drückt und der Boden dadurch einigermaßen feucht ist.
Nach wieder gut zwei Dutzend Speisemorcheln und drei weiteren neuen Fundstellen kann die Morchelsaison nun gerne ausklingen.
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"
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2 Fotos: Etwas dunklere Speisemorcheln aus einem andeutungsweise offenen Auwald (links), die einen frischen Eindruck machen. Rechts hellere Speisemorcheln von einer Streuobstwiese, die mehr dem Sonnenlicht und den Schnecken ausgeliefert waren. (3 Fotos © Matthias/Happurg)
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Foto: Wahrhaftig kein Grund zur Beschwerde gibt es, wenn man 30 herrliche Speisemorcheln gefunden hat, noch dazu in einem bis dato unbekannten Gebiet. Die zwei nächsten Fotos rechts zeigen, wie spektakulär sie teilweise wuchsen bzw. sich tarnten.


Matthias aus Happurg schreibt am 25. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Heute war ich noch einmal auf der Suche nach neuen Habitaten. Zunächst wieder relativ erfolglos, habe ich das Gebiet, in dem ich letzte Woche so erfolgreich war, noch einmal aufgesucht. Zu den Fundstellen von letzter Woche war schon fast kein Durchkommen mehr. Der Bewuchs am Boden hat rasant zugelegt.
Somit bin ich in ein darübergelegenes Wäldchen ausgewichen. Eschen, Eichen, Ahorn, Hainbuchen und jede Menge Weißdorn gab es dort. Der Boden schon relativ trocken. Und auf einmal standen sie wieder da: Speisemorcheln in Hülle und Fülle. Bei 50 Stück habe ich mit dem Zählen aufgehört.
Viele der Fruchtkörper waren aber leider schon vertrocknet. Wenn man trotzdem mehr als 30 küchentaugliche Morcheln mit nach Hause nehmen darf, sollte man sich allerdings nicht beschweren.
Ich denke, an den Südhängen ist die doch sehr erfolgreiche Saison jetzt vorbei. Morgen werde ich noch einmal ein paar potentielle, nordseitig ausgerichtete Habitate erkunden.
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"
(3 Fotos © Matthias/Happurg)
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Maria schreibt am 24. April 2026 zu diesem Foto:
"Servus Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,
nachdem der versprochene Regen nicht zu uns gekommen ist bzw. das, was runterkam, weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, habe ich vorgestern Abend den Wasserschlauch genommen.
Als ich heute Schnittlauch schneiden wollte, habe ich prompt diese drei stattlichen Gesellen in meinem Beeren- und Gemüsebeet vorgefunden. Diese Speisemorcheln sind die ersten Morcheln meiner doch schon einige Zeit währenden Pilzsammlerkarriere. Ob sie wohl Vorboten für eine gute Saison sind?
Nach einem feuchtkalten, matschigen und trüben Winter, in dem wir die Sonnenstunden an den Fingern abzählen konnten, ist es jetzt tagsüber schon fast frühsommerlich, aber halt schon wieder sehr trocken. Und sehr windig, was ja besonders an exponierten Stellen noch weiter austrocknet.
Also, lassen wir uns mal wieder überraschen.
Liebe Grüße und eine hoffentlich interessante und spannende Schwammerlsaison 2026!
Maria"
(Foto © Maria)
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Armin schreibt am 24. April 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
heute war ich auf Erkundungstour für neue Speisemorchel-Habitate. Dabei habe ich wieder schöne Speisemorcheln gefunden. Ein Teil musste wegen Trockenschäden oder starken Madenbefalls im Wald bleiben. Auch ein paar junge Morcheln habe ich gefunden, die ich ebenfalls noch stehen ließ.
Das 1. Foto rechts zeigt meinen Gesamtfund, das 2. einen Zwischenstand.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(2 Fotos © Armin)
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Simbach am Inn - Es wird übersichtlicher auf dem Morchelteller. Heißt: Die Morchelsaison in den Inn-Auen geht dem Ende entgegen. Armin hat die acht Speisemorcheln sowie sechs Käppchenmorcheln bei Simbach auf einem "kurzen Gang" gefunden.
(Foto © Armin)
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Foto: An neu entdeckter Stelle fand Matthias am Sonntag diese gut zwei Dutzend Speisemorcheln. Obwohl Eschen mit im Spiel waren, standen fast alle Pilze am Fuße von Erlen. (5 Fotos © Matthias/Happurg)
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Matthias aus Happurg schreibt am 19. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich habe ein recht spannendes Pilzwochenende hinter mir. Es kam am Ende einiges an Morcheln und Verpeln zusammen. Außerdem habe ich zwei neue Fundstellen entdeckt.

Am Samstag aber hieß es erst einmal Frust schieben. Auf den Streuobstwiesen ist es zu trocken und ein weiterer großer Eschenbestand ist diesen Winter den Forstmaschinen zum Opfer gefallen. Ich habe mal wieder stundenlang alle möglichen Stellen abgesucht und keine einzige Morchel finden können.
Zu allem Übel hatte ich auch noch ständig diese Bärlauchtouristen im Nacken, die durch den Wald getrampelt sind. Hier werden leider immer wieder die Bestände plattgetrampelt und kahl geerntet.
Den ganzen Tag über hat mich der Gedanke geplagt, ob ich nicht doch noch einmal nach den Böhmischen Verpeln sehen sollte. Gesagt, getan - und das Blatt begann sich zu wenden. Schon auf dem Fußweg wurde ich von viereinhalb gelben Speisemorcheln begrüßt, die es sich am Wegrand an einem alten Birnbaum bequem gemacht hatten.
Im kleinen Pappelwald war dann so einiges mit den Verpeln los, wobei ich bestimmt die Hälfte der schon recht reifen Fruchtkörper stehen gelassen habe. Viele waren auch schon am Vertrocknen. Damit hat diese Stelle, die vielleicht 50 Quadratmeter misst, dieses Jahr über 100 Fruchtkörper hervorgebracht. Ein Foto gibt es leider nur von der Beute, da ich mein Handy im Auto vergessen hatte.

Foto: Der Samstagfund bestand aus Böhmischen Verpeln, von denen die Mehrzahl infolge Trockenschäden und Überständigkeit im Wald blieb, sowie aus vier(einhalb) Speisemorcheln, die Matthias an einem alten Birnbaum fand.
Mit frischer Motivation ging es am Sonntag gleich noch einmal los. Es machte sich zuerst wieder Erfolglosigkeit breit. Wenigstens konnte ich einige hübsche Feuersalamander beobachten. Ein Standortwechsel brachte dann endlich den erhofften Erfolg. Ein Hang mit etlichen Tuffterassen, viel Geröll und allerhand kleinen Bächen meinte es gut mit mir. Hier standen in der Mehrzahl Eschen, Bergahorn, Erlen und Rotbuchen.
Hier und da zeigten sich einige gelbe und graue Speisemorcheln. Auch Judasohren hätte ich reichlich mitnehmen können. Weiter ging es in eine schmale, tiefe Schlucht mit einem zentralen Bach. Das war nun ein Volltreffer! Der Tagesfund war innerhalb weniger Minuten eingesammelt. Besonders auffällig: Am Fundort standen viele große Eschen in der Nähe, aber die Speisemorcheln wuchsen fast alle am Fuße von Erlen.
Ich freue mich auf jeden Fall sehr über diese neu entdeckte Stelle, die nun endlich einmal eine Art Auwald und keine Streuobstwiese ist.
Bislang habe ich alle Speisemorcheln dieser Saison an Südhängen gefunden. Ich habe Hoffnung, dass sich an den Nordhängen jetzt auch noch was tut und die Saison noch ein wenig anhält.
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"

Foto: Es dürften sechs Speisemorcheln am Fuße einer Erle sein, die wir hier sehen.

Foto: Und dieser Feuersalamander beobachtete Matthias bei seiner Pilzlese ganz genau.

Armin schreibt am 19. April 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
auch heute war ich wieder in den Inn-Auen unterwegs, jedoch drehte ich wegen des drohenden Regens nur ein kurze Runde.
Gefunden habe ich wieder Speisemorcheln, Morchelbecherlinge, Käppchenmorcheln und Fingerhutverpeln. Letztere blieben allerdings im Wald.
Von den Speisemorcheln ließ ich noch einiges an Nachwuchs im Wald, aber ihre beste Zeit dürfte bereits überschritten sein.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(Foto © Armin)
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Collage: Käppchenmorchel (oben links), Morchelbecherling (darunter) sowie zwei Speisemorcheln (rechts). (Collage/4 Fotos © Armin)
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Foto: Ein faszinierendes Morchelsuchbild mit 20(!) Speisemorcheln, wie Armin uns versichert. Ich persönlich konnte allerdings nach dreimaligem Durchzählen jedesmal nur 19 entdecken... (Foto © Armin)
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Collage: Wir sehen Armins neuesten Fund vom heutigen Freitagvormittag: Er hat erneut viele Speisemorcheln sowie einen großen Morchelbecherling (rechts oben) in den Inn-Auen gesammelt. Etwa noch einmal so viele Morcheln, wie auf dem Teller zu sehen sind, hat er, da noch zu jung, wiedrum stehen gelassen. Unten rechts eine Käppchenmorchel (Halbfreie Morchel). (Collage/4 Fotos © Armin)
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Collage: Wir sehen oben je eine Fingerhutverpel und unten je eine Käppchenmorchel. Armin berichtet, dass es momentan "sehr, sehr viele Fingerhutverpeln" geben würde. In der Reihenfolge Morchelbecherlinge, Böhmische Verpeln, Spitzmorcheln, Speisemorcheln, Käppchenmorcheln sind die Fingerhutverpeln als Letzte an der Reihe. (Collage/4 Fotos © Armin)
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Collage:Hier sehen wir Armins Speisemorchelfund vom gestrigen Donnerstag. Auch da konnte er nicht über mangelnde Funde klagen. (Collage/4 Fotos © Armin)
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Matthias aus Happurg schreibt am 15. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute gibt es endlich ein kleines Speisemorchel-Update.
Im Garten unter dem Apfelbaum habe ich heute eine einzige Speisemorchel entdeckt. Gut versteckt, hat sie versucht, ein Grasbüschel nach oben zu schieben. Von der Aktion hat sie einen ganz platten Kopf bekommen (Foto rechts, vorne links auf dem Teller). Der Baum beschenkt uns fast jedes Jahr.
Im Anschluss bin ich dann noch an eine entlegene Streuobstwiese gefahren, ebenfalls Südhang, wie der Standort bei uns im Garten. Dort konnte ich noch einmal sechs Stück ernten. Ich hoffe, hier kommt noch etwas mehr.
Die bisherigen Morcheln sind alle vor dem Regen gewachsen. Die sonst so zuverlässigen Morchelbecherliche scheinen zumindest an meinen Plätzen dieses Jahr ganz auszubleiben. Generell bin ich hier in der Gegend um Happurg auch eher an Streuobstwiesen erfolgreich. Große Flussauen ohne Düngereintrag haben wir eigentlich keine mehr.
Alternative Fundorte sind noch bewaldete Hänge mit kleinen Quellbächen. Die Suche ist hier allerdings oft aufgrund der vielen umgestürzten Eschen und der teils steilen Hänge sehr beschwerlich.
Wenn es jetzt einigermaßen feucht bleibt, können wir hier wenigstens noch auf eine ertragreiche Maipilzernte hoffen. Noch sind sie nicht da.
Ich wünsche allseits eine erfolgreiche Morcheljagd!
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"

Foto: Auf vernachlässigten Streuobstwiesen mit alten Obstbäumen hat Matthias die besten Chancen, Speisemorcheln wie diese zu finden. (2 Fotos © Matthias/Happurg)
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Armin schreibt am 15. April 2026 zu dieser Collage:
"Servus Heinz-Wilhelm,
ich war gestern wieder in den Inn-Auen unterwegs. Gefunden habe ich erneut schöne Speisemorcheln und die ersten jungen Käppchenmorcheln (siehe Foto rechts oben). Diese ließ ich aber noch im Wald zurück.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(Collage/4 Fotos © Armin)
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Foto: Eine durchgängig samtige braune Spitzmorchel mit ganz anders aussehenden Waben und Rippen, als es die Mehrzeit von Spitzmorcheln zeigt. Die Farb-, Formen- und Wabenstruktur bei Spitzmorcheln hat eine sehr große Bandbreite. (3 Fotos © Matthias/Happurg)
12. April 2026
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Matthias aus Happurg schreibt 12. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
die Spitzmorcheln aus unserem Garten haben wir letztes Wochenende geerntet. Immerhin 13 Stück gab es zum Abendessen.
Am Samstag war ich ein paar Speisemorchelplätze überprüfen. Hier tut sich momentan noch gar nichts. Zu trocken und zu windig war es die letzten Wochen, dazu kam die nächstliche Kälte. Da wurden gleich wieder Erinnerungen an letztes Jahr wach. Jetzt, da die Nachtfröste vorbei sind, regnet es endlich.
Ganz leer musste ich gestern aber zum Glück nicht ausgehen. Unweit der Stelle, die letztes Jahr meine einzige Speisemorchel hervorgebracht hatte, lockte mich eine vertrocknete Spitzmorchel am Fuße einer Esche zu einem kleinen Nest mit einer Handvoll frischen Exemplaren. Randnotiz: Das waren meine ersten wildwachsenden Spitzmorcheln, was mich sehr gefreut hat.
Viele Grüße
Matthias aus Happurg"
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2 Fotos: Links haben wir den scharfen Kontrast von einer (jungen) hellen und einer fast tiefschwarzen Spitzmorchel. Rechts ein Exemplar mit schwarzen Rippen und hellem Wabeninneren. Bei der großen Vielfalt im Aussehen ist die Spitzmorchel mitunter schwer zu erkennen.


Simbach am Inn - Am heutigen Sonntagmorgen hatte Armin weniger Zeit als gewünscht und konnte nur auf eine kurze Tour an seine Morchelplätze. Bei seinem schnellen Rundgang fand er u. a. die herrliche Gruppe von zehn grauen Speisemorcheln auf dem 1. Foto. Zirka 40 Exemplare hatte er am Ende zusammen. Der Regen vom Freitag hat dem Morchelnachwuchs sichtlich gut getan. (2 Fotos © Armin)
12. April 2026
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Simbach am Inn - Auch am heutigen Samstag Vormittag war Armin schon wieder an seinen Speisemorchelplätzen in den Inn-Auen und hat nachgelesen. Grund war der gestrige Regen, der den Pilzen sichtlich gut getan und sie zu schnellerem Wachstum getrieben hat. So kam erneut ein schöner Teller zusammen. (Collage/4 Fotos © Armin)
11. April 2026
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Collage: Armin hatte die Faxen dicke und hat endlich die Hälfte der schon seit Tagen beobachteten Speisemorcheln eingesammelt. In den kalten Nächten sind sie nur ganz langsam etwas größer geworden. Die andere Hälfte, bestehend aus kleinem und ganz kleinem Nachwuchs, hat er noch stehen gelassen. (Collage/4 Fotos © Armin)
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Armin schreibt am 10. April 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
heute war ich schon um 7 Uhr unterwegs beim Schwammerl suchen im Auwald bei Simbach am Inn, da für den Vormittag Regen angekündigt war. Immerhin hat es dann um die 9 Liter auf den Quadratmeter gegeben.
Bevor ich nass wurde, habe ich endlich die ersten Speisemorcheln geerntet, die ich schon seit Tagen weitergedeihen ließ. Etwa die Hälfte der jungen kleinen Morcheln steht allerdings noch im Wald und darf gerne noch größer werden.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"

Collage: Ein Teller mit Morchelbecherlingen, die noch nicht unter der Trockenheit gelitten haben, sowie drei Fotos mit kleinen grauen Speisemorcheln, die Armin nun schon eine ganze Weile beobachtet und denen er noch bis zu drei weitere Tage zum Weiterwachsen geben will. (Collage/4 Fotos © Armin)
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Armin schreibt am 8. April 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
heute war ich wieder beim Schwammerl suchen in der Nähe von Simbach am Inn. Gefunden habe ich viele Morchelbecherlinge (z. B. Foto rechts mit zwei Exemplaren), die aber teilweise schon einen leichten Trockenschaden hatten, sowie erneut noch kleine Speisemorcheln, die ich nochmals im Wald ließ in der Hoffnung, dass sie noch ein bisschen wachsen. In zwei bis drei Tagen werde ich sie dann abholen. 😉
Ich hoffe, dass es wie angekündigt am Freitag regnet, da es schon wieder sehr trocken ist.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(Foto © Armin)
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Collage: Drei Fotos mit grauen Speisemorcheln und eines mit einer Böhmischen Verpel, deren Windungen in Richtung einer Frühjahrslsorchel gehen. Auch Frühjahrslorcheln können in Ockerfarbe auftreten! (Collage/4 Fotos © Armin)
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Armin schreibt am 5. April 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
auch am heutigen Ostersonntag war ich wieder auf der Morchelsuche. Gefunden habe ich jede Menge junger Speisemorcheln und Böhmische Verpeln.
Die Speisemorcheln blieben noch im Wald, sie dürfen noch ein bisschen wachsen. Ich werde sie die nächsten Tage kontrollieren und je nach Größe weiter stehen lassen oder mitnehmen.
Schöne Ostergrüße aus dem Landkreis Rottal-Inn
Armin"


Christian schreibt am 3. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlfreunde,
Ostergrüße aus Zorneding!
Wie jedes Jahr um den ersten April ging´s wieder Richtung Münchner Isar, und wie man sieht, ließen sich die ersten fünf Spitzmorcheln (2 Fotos rechts) nicht lange bitten. Der Bärlauch wächst schon in rauen Mengen und wird auch dieses Jahr wieder fleißig verarbeitet.
Auf ein gutes Schwammerljahr 2026!
Liebe Grüße von Christian und Familie"
(2 Fotos © Christian)
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Armin schreibt am 31. März 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
heute war ich zur Kontrolle an meiner Speisemorchel-Stelle. Nur langsam, aber immerhin stetig wachsen sie weiter. Infolge der kalten Witterung dauert es natürlich etwas länger, bis sie erntereif sind. Außerdem fand ich wieder einige Böhmische Verpeln, siehe z. B. Foto rechts..
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(3 Fotos © Armin)
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2 Fotos: Da sind sie wieder, die kleinen Speisemorcheln. Sie sind mit ein wenig nachgewachsen, seitdem Armin sie am vergangenen Freitag, den 27. März 2026, winzig klein fotografiert hatte. Die kalten Nächte verhindern schnelleres Wachstum.
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2 Fotos: Diesmal entgehen sie Matthias nicht, die schönen Spitzmorcheln, die in seinem Garten beim Fliederstrauch wachsen. Vergangenes Jahr hatte er sie leider zu spät entdeckt. (3 Fotos © Matthias/Happurg)
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Matthias aus Happurg schreibt am 30. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
seit Tagen schon beobachte ich die Stelle im Garten, an der mich letztes Jahr die vertrockneten Spitzmorcheln geärgert hatten. Gestern entdeckte ich dann die erste, noch in der Wiese stehend, zirka drei Zentimeter groß. Bei genauerem Hinsehen konnte ich noch einige etwas größere Exemplare unter dem Fliederbusch enttarnen. Sie dürfen nun noch ein wenig größer werden, bevor ich mit dem Erntemesser Rache für letztes Jahr nehme.
Meine Verpelstelle brachte noch einmal fünf dicke Fruchtkörper hervor. Einige kleine ließ ich stehen. Ich werde die Stelle erst nächstes Jahr wieder aufsuchen. Es handelt sich um ein nur ein paar Quadratmeter großes Fleckchen unter alten Hybridpappeln.
Die Spuren meiner Anwesenheit sind im weichen Boden trotz größter Vorsicht jedes Jahr sichtbar. Außerdem liegt die Stelle an einem Wanderweg. Von den Böhmischen Verpeln sende ich dir diesmal kein Bild, dafür aber das eines Prachtbecherlings. Die signalroten Kelche gibt es auch hier in großer Stückzahl.
Zu guter Letzt zeigte der obligatorische Check auf der Streuobstwiese mit den Morchelbecherlingen und Speisemorcheln noch kein Ergebnis. Hier ist es gerade auch relativ trocken. Ich bin aber guter Dinge, dass sich mit dem angekündigten Regen und den steigenden Temperaturen bald etwas tun wird.
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"

Foto: Auch im Happurger Wald leuchten im Frühjahr signalrot die Kelche vieler Prachtbecherlinge.



Armin schreibt 27. März 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
am heutigen Freitag war ich wieder im Auwald unterwegs. Gefunden habe ich erneut viele Böhmische Verpeln (Foto rechts), wobei ich die ganz jungen stehen gelassen habe.
Interessant waren die ersten Baby-Speisemorcheln an bekannter Stelle. Ich habe sie vorsichtig mit Blättern zugedeckt, da wieder eine frostige Nacht vorausgesagt wird.
Gruß aus Simbach am Inn, Armin"
2 Fotos rechts: Ein seltener Anblick: Hier sind kleinste Speisemorcheln zu sehen, auf dem letzten Foto kann man fast noch von Morchelbrut sprechen. Die Pilze wirken noch fast gläsern und sind zerbrechlich. Armin hat ihre Wohnstube mit einem Laubdach vor dem drohenden Frost etwas gewärmt.
(3 Fotos © Armin)
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Matthias aus Happurg schreibt am 26. März 2026:
"Grüß dich, Heinz-Wilhelm,
der aktuelle Wetterumschwung hat mir etwas Sorgen bereitet. Heute Nacht soll es wieder ordentlich Frost geben. Deshalb bin ich heute vor der Arbeit noch schnell an meine Verpelstelle bei Happurg gefahren. Welch ein Glück, denn vor ein paar Tagen war dort noch nichts zu sehen.
Jetzt standen sie plötzlich da, richtige Riesenbabies, siehe das Foto rechts! Es sind sicher noch einige Exemplare stehen geblieben, die werden unter der Laubdecke hoffentlich überleben. Ich freue mich sehr auf das Abendessen heute!
Ich wünsche dir und allen Lesern eine erfolgreiche Morcheljagd!
Liebe Grüße Matthias"
(3 Fotos © Matthias/Happurg)
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2 Fotos: Zwei Böhmische Verpeln, die eine, noch recht klein, gut getarnt im gleichfarbigen Laub sowie eines der "Riesenbabies" (rechts), wie Matthias schreibt.


Simbach am Inn - Viele kleine Morchelbecherlinge (siehe 2 Fotos) hat Pilzfreund Armin "auf einer kleinen Waldrunde" gefunden. Er hat sie alle noch stehen gelassen, um sie abzuholen, wenn sie größer geworden sind. (2 Fotos © Armin)
24. März 2026
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Simbach am Inn - Sehr viele, meist junge Böhmische Verpeln (siehe 4 Fotos) hat Pilzfreund Armin heute Vormittag in den Auen des Inn gefunden. Die bei Weitem meisten habe er zum Weiterwachsen stehen gelassen, da sie noch sehr klein und jung gewesen seien. Dann gute Ernte in ein paar Tagen, lieber Armin! (Collage/4 Fotos © Armin)
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Foto: Typisch im Habitat der Böhmischen Verpeln ist der Kontrast von Ockergelb des Käppchens und dem von Grau dominierten Graubraun des alten zerfallenden Laubes, meist svon Pappeln.

Marco schreibt am 21. März 2026:
"Guten Morgen,
ich möchte kurz durchgeben, dass sich die ersten Böhmischen Verpeln in Niederbayern zeigen. Und zwar Nähe Pocking nördlich von Bad Füssing. An einem sonnenbegünstigten kleinen Südhügel konnte ich vier Stück (Foto rechts) entdecken.
Schöne Grüße Marco"
(2 Fotos © Marco)
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2 Fotos: Es dürften die letzten Austernpilze der Wintersaison 2025/26 gewesen sein, die Matthias bei Happurg gefunden hat. Ab sofort hält er Ausschau nach Böhmischen Verpeln. (2 Fotos © Matthias aus Happurg)
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Matthias schreibt am 12. März 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
knapp zwei Wochen nach meinem letzten Austernpilzfund muss ich mich noch einmal melden. Es sind tatsächlich noch einmal ein paar Fruchtkörper nachgewachsen. Die Pilze waren ordentlich groß, knackfrisch und hatten cremeweiße Lamellen. Einzig ein paar Käfer und Schnecken wollten sich gerade darüber hermachen. Sie müssen sich jetzt mit den Putzresten begnügen.
Ich muss dieses Wochenende unbedingt los, nach den Böhmischen Verpeln sehen. Vielleicht sind sie ja schon da. Es wäre für mich auch mal etwas Neues, Winter- und Frühjahrspilze gleichzeitig zu finden.
Ich wünsche allseits einen erfolgreichen Start in die Morchelsaison.
Grüße Matthias"

Foto: Frischer Bärlauch, frische junge Austernseitlinge. Es kommt nur sehr selten vor, dass man sie zusammen findet. Nahezu jedes Jahr sind die Austernpilze (siehe auch 2. Foto) Ende Februar längst durch.

Matthias aus Happurg schreibt am 1. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich war die letzten Tage immer mal wieder auf Streifzügen durch die Wälder. Die letzten Wochen wäre man nur mit Schneeschuhen oder Langlaufski gut vorangekommen. Entdeckt habe ich Unmengen an Samtfußrüblingen, die aber leider schon deutlich zu alt waren. Judasohren könnte man momentan reichlich ernten, die Feuchtigkeit der Schneeschmelze bläst die Fruchtkörper förmlich auf.
Im Dezember letzten Jahres hatte ich von Austernseitlingen an meiner Fahrradpendelstrecke berichtet. Wir hatten damals reichlich geerntet und nur ein paar Cluster sowie den Nachwuchs stehen gelassen.
Ich war zwischenzeitlich immer mal wieder zur Überprüfung dort. Aufgrund des eher strengen Winters hat es volle zwei Monate gedauert, ehe wir endlich wieder ernten konnten. Es handelte sich um dieselben Minifruchtkörper, die schon im Dezember zu sehen waren. Bis vor knapp zwei Wochen waren sie kaum größer geworden. So frische Austernseitlinge so spät in der Saison hatten wir bislang noch nicht.
Ein erster Abstecher ins Morchelrevier brachte zumindest schon einmal Bärlauch hervor.
So gab es gestern zum Abendessen Ofenkartoffeln mit Bärlauchmayonnaise und gebratenen Austernpilzen. Eine zwar einfache, aber doch sehr leckere Kost.
Ich drücke allen Pilzfreunden die Daumen, dass wir dieses Jahr wieder etwas mehr Morcheln finden dürfen!
Viele Grüße
Matthias aus Happurg"
(3 Fotos © Matthias aus Happurg)
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Foto: Winterrüblinge gab es in Massen, doch bei fast allen kam Matthias leider zu spät.


Sonny schreibt am 2. Februar 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
zum Jahresanfang suchte ich meine Totholz-Holunderstämme auf, die in den vergangenen Jahren mit Judasohren (Mu-Err-Pilzen) besiedelt waren - ohne Erfolg. Doch jetzt, am 1. Februar, zeigten sich die Judasohren von ihrer besten braunen und samtigen Seite.
Die geschmacksneutralen Baumpilze waren so zahlreich (2. Foto rechts), dass daraus eine große Mu-Err-Pilzpfanne mit Paprika und Teriyakisauce zubereitet wurde (1. Foto rechts).
Wie auf dem Foto zu sehen, sind noch viele junge Judasohren an dem Stamm. Vielleicht sind sie kommende Woche groß genug, um sie zu ernten.
Grüße aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck
Sonny"

Foto links: Ausgewachsene erntereife und nachwachsende klitzekleine Judasohren am geschwächten oder bereits abgestorbenen Holunderstamm. Die Pilze wachsen gerne in schattigen Lagen. (3 Fotos © Sonny)
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Matthias schreibt am 17. Dezember 2025:
"Hallo Heinz-Willhelm,
nun melde ich mich auch mal wieder mit einer kleinen Pilznachricht zurück. Bislang hatte ich leider kaum Zeit und Glück, um verwertbare Winterpilze zu finden.
Gestern Abend nach der Arbeit habe ich auf meiner Fahrradpendelstrecke einen kleinen Umweg durch ein Waldstück nahe Hersbruck im Landkreis Nürnberger Land eingelegt. Vor zwei Wochen war ich zuletzt dort, die Austernseitlinge steckten noch in den Kinderschuhen. Diesmal hat mir der Anblick im Licht des Fahrradscheinwerfers ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Neben Clustern dicker, knackfrischer Pilze (Foto rechts) drücken sich auch Büschel mit stecknadelkopfgroßen Pilzen hervor. Hier könnte also die nächsten Wochen noch gut was gehen. Ich hatte leider kein passendes Transportgefäß dabei. Also schnell nach Hause geradelt und mit Korb, Akkubaustrahler und meiner Frau noch fix zum Ernten gefahren.
Interessant, dass sich scheinbar niemand für die Pilze interessiert. Die befallene Buche steht direkt am Wegrand einer doch recht stark frequentierten Strecke. Umso besser für uns!
Dir, lieber Heinz-Wilhelm, und allen anderen Pilzfreunden wünsche ich noch eine besinnliche Weihnachtszeit!
Viele Grüße
Matthias aus Happurg"
(Foto © Matthias)
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Foto: "Lieber Heinz-Wilhelm, ein herzliches Dankeschön für deine liebevoll und fachlich sehr informativ gestalteten Seiten im Pilzticker für alle Pilzfreunde und Pilzliebhaber von den Bundesländern sowie der Schweiz und Österreich. Pilzfreund Sepp aus Bayern." (Collage/4 Fotos © Sepp)
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Sepp schreibt am 27. November 2025:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
nach einem zum Teil durchwachsenen Pilzwachstum in diesem Jahr in Südbayern wünsche
ich dir schöne entspannte Adventwochen, ein wundervolles unvergessliches Weihnachtsfest,
und für das neue Jahr 2026 viel Glück und Gesundheit, verbunden mit einem sehr üppigen Pilzwachstum mit schönen interessanten Berichten und Fotos von allen Pilzfreunden.
Liebe Grüße aus Hausham von Sepp"
Lieber Sepp,
vielen Dank für Deinen liebenswürdigen Weihnachtsgruß an mich und alle Pilzfreunde, der eine Augenweide ist! Damit hast Du Dich so ins Zeug gelegt wie mit Deinen Pilznachrichten, mit denen Du den einen oder anderen auffälligen Akzent gesetzt hast. Dafür einen gesonderten Dank!
Ich freue mich im Namen aller Pilzfreunde schon jetzt darauf, auch 2026 wieder Deine Pilznachrichten lesen und online stellen zu können!
Dir und Deiner Familie eine schöne besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest und ein gesundes und freudvolles neues Jahr!
Herzlichst Heinz-Wilhelm

Sebastian schreibt am 2. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
dieses Jahr blieb leider wenig Zeit für mich, um in die Pilze zu gehen. Aber am Samstag wollte ich einmal schauen, ob das Pilzjahr dem Ende entgegengeht.
Ein großer alter Steinpilz war nicht mehr zu gebrauchen, dafür fand ich aber viele frische Trompetenpfifferlinge. Ich habe nur so viele mitgenommen, wie ich verarbeiten kann (Foto rechts). Ich habe nämlich noch genügend Getrocknete aus dem Vorjahr.
Schönen Sonntag
Sebastian aus Ingolstadt"

Foto: Diese Trompetenpfifferlinge tanzen Sebastian zur Freude einen Reigen. So fröhlich geht in der Region Ingolstadt die Pilzsaison ihrem Ende entgegen. (2 Fotos © Sebastian)
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Simbach am Inn - Eine kurze Waldrunde hat Armin bei Simbach am Inn gedreht und die hier gezeigten Pilze gefunden. Zu dem einzigen Steinpilz habe sich ihm die Frage gestellt: Könnte es der Letzte für dieses Jahr sein? Das hängt vom Wetter ab. Bleibt der Frost noch aus, könnte es durchaus noch den einen oder anderen geben. (Foto © Armin)
1. November 2025
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Sonny schreibt am 31. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
dank den Pilzsammlern und ihren Berichten bin ich heute noch schnell in einen stark bemoosten Wald im Landkreis Fürstenfeldbruck (FFB) gegangen, der eine fast märchenhaft anmutende Atmosphäre hat (2. Foto rechts).
Die vergangene Nacht war mit gerade mal 2 Grad Celsius* schon sehr kalt und ich hatte nicht damit gerechnet, überhaupt etwas zu finden. Dann aber standen doch noch einige gesunde Maronenröhrlinge mit sehr schönen rehkastanienbraunen Hüten da.
Meine Ausbeute (1. Foto rechts) ergibt heute Abend ein zwar kleines, aber feines Mahl!
Ich wünsche allen Sammlern noch viel Erfolg!
Viele Grüße Sonny"
(2 Fotos © Sonny)
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* 2 Grad Celsius machen den Maronenröhrlingen nichts aus, sie sind Spätherbstpilze.

Foto: Steht dieser einsame Schopftintling mitten auf einem Waldweg symbolisch schon für das Ende der Pilzsaison südlich von Holzkirchen? Sepp fürchtet, dass es das schon war mit der Pilzsaison für dieses Jahr, von den Winterpilzen einmal abgesehen. (Foto © Sepp)
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Sepp schreibt am 29. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nach längerem Mistwetter mit Regen, Kälte und Frost besuchte ich gestern im Landkreis Miesbach mal wieder einige Pilzplätze. Leider waren keine Speisepilze für eine Pilzpfanne mehr zu finden. Auch die Herbstklassiker wie Hallimasch, Reizkerarten, Stäublinge,
Trompetenpfifferlinge und Violetter Lacktrichterling waren nicht zu sehen. Hier und da lagen oder standen noch Pilzleichen.
Die einzige Ausnahme war ein junger, knackiger Schopftintling, der dem widrigen Wetter auf dem Mittelstreifen von einem breiteren Forstweg tapfer die Stirn bot. Zur Belohnung für seine Zähigkeit durfte er stehen bleiben.
Ich vermute, dass es das mit dem Pilzwachstum in unserem Landkreis für dieses Jahr leider schon war.
Liebe freundliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde
Sepp"

Christopher schreibt am 26. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern war ich mit Paula (Foto links, mit Pilzfund) noch mal an unserer vertrauten Stelle im Miltenberger Stadtwald.
Auf dem Weg dorthin habe ich noch einen stattlichen Fichtensteinpilz gefunden. Die Ausbeute an Maronen war zwar nicht so üppig, aber dafür hatten sie keinerlei Maden oder Schneckenfraß. So reicht es für meine Frau und mich für ein leckeres Zürcher Geschnetzeltes. Die größeren Maronen waren alle schon mit Schimmel befallen, was man von oben gar nicht erkennen konnte.
Ab Donnerstag soll es nochmal sonniger, wärmer und insgesamt freundlicher werden und so hoffe ich, dass wir doch noch mal Glück bei unseren Spaziergängen haben.
Auch ich möchte mich bei dir für dein Engagement und die liebevoll gestalteten Seiten bedanken. Die Pilzticker sind jedes Jahr ein Begleiter und lassen uns so oft staunen und wir können uns mit allen anderen Pilzsammlern freuen.
Allen Pilzsammlern noch viel Erfolg und gute Funde in ihren Revieren!
Liebe Grüße aus Miltenberg von Paula und Christopher"
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2 Fotos: Christopher hofft, dass der Steinpilz (links) nicht sein letzter für dieses Jahr war. Mit Maronenröhrlingen (z. B. rechts) ist schon eher noch zu rechnen. (3 Fotos © Christopher)
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Foto: Der Baumstumpf ist übersät mit Stockschwämmchen, Gerhards Lieblingspilzen unter den essbaren. Davon kann er ja fast einen ganzen Suppenkessel zubereiten... (Foto © Gerhard)
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Gerhard schreibt am 25. Oktober 2025:
"Guten Morgen Heinz-Wilhelm,
es hat lange gedauert, bis auch mein Lieblingsspeisepilz, das Stockschwämmchen,
in den Wäldern um Schweinfurt geerntet werden kann. Der intensive Regen und das relativ milde Wetter in den letzten Wochen lässt diese Pilzart endlich üppig wachsen. Auf dem Foto ist mein Lieblingsbaumstumpf zu sehen, an dem ich jedes Jahr meine Stockschwämmchen ernten kann. Leider fehlen in unserer Region noch der Parasol und die Steinpilze.
Viele Grüße aus Schweinfurt
Gerhard"

Bayerischer Nationalpark - Wegen des fortgeschrittenen Herbstes gab es für Baeri (berichtet sonst aus dem Wallis über seine Pilzfunde) und weitere Pilzfreunde im Nationalpark Bayerischer Wald außer ein paar Birkenpilzen und Massen an Hallimaschen kaum etwas an Speisepilzen zu ernten. So hat er diese schmucken Grünspanbecherlinge im Sphagnummoos fotografiert. Auch die nachfolgenden Zitronengelben Reisigbecherchen hatten es seiner Kamera angetan. Sie erinnern ein bisschen an Bayer Leverkusen. (2 Fotos © Baeri)
Blau = ungenießbar
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2 Fotos: Welch ein prachtvolles Gemälde! Wir sehen viele Totentrompeten, durchmischt mit braunen Farbtönen, Frauentäublinge in ihrer ganzen verfügbaren Farbpalette und einige Lachsreizker (Weißtannenreizker), die den Gesamtfund aufhellen. Ein herrliches herbstliches Pilzfundmotiv! Das gilt nicht minder für das 2. Foto, das den düsteren Charakter der schwarzgrauen Totentrompeten im Korbdunkel - auch dank der kontrastierenden hellen Lachsreizker - fast mystisch widergibt.

Matthias aus Happurg schreibt am 20. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Willhelm,
es gibt freudige Nachrichten von meiner Totentrompeten-Stelle nahe Happurg, die letztes Jahr im Frühjahr forstwirtschaftlich "optimiert" wurde. Es war im letzten Herbst kein einziger Fruchtkörper zu finden.
Nachdem dieser Pilz ein gutes Jahr zu haben scheint, habe ich die Stelle am Donnerstag doch mal wieder besucht. Was soll ich sagen, es waren nicht nur vereinzelte Fruchtkörper da, - nein, das ganze Waldstück blühte förmlich in elegantem Grauschwarz. Die Wuchsstellen haben sich ein wenig verschoben, insgesamt flächig etwas ausgebreitet. Das Myzel hat sich wohl prächtig erholt. Mit einem gut gefüllten Korb, ergänzt durch einige Lachsreizker, ging es nach Hause.
Am gestrigen Sonntagmorgen machte ich mich auf, um noch einmal etwas zu ernten. Die Zeit drängt, die Fruchtkörper waren doch schon sehr groß, manche auch schon zu alt.
Im Anschluss ging es weiter, neue Reviere erkunden. Ich suche seit Jahren nach der Krausen Kraterelle, diese sollte es eigentlich in unseren Buchenwäldern geben. Womöglich verhält es sich hier aber auch wie mit den Morcheln: man muss erst den Blick dafür bekommen. Im auserkorenen Waldgebiet war ich ein weiteres Mal nicht erfolgreich.
Wobei das nicht ganz stimmt. Erfreulicherweise hatte der Waldrand - Hainbuchen, Kiefern, Birken und Rotbuchen, eine Vielzahl an Frauentäublingen zu bieten, einmal quer durch das ganze Farbspektrum. Fette Beute also. Der Fang wurde noch durch einige Lachsreizker und Violette Rötelritterlinge ergänzt. Zum Schluss möchte ich auch noch die Herkuleskeulen erwähnen, welche bei uns dieses Jahr besonders prächtig und in großer Stückzahl wachsen.
Rezepttipp für Totentrompeten
Wer Totentrompeten bislang nur als Trockenpilz für Saucen kennt: Ich brate sie am liebsten mit fein gehackten Schalotten in viel Butter an, etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Angerichtet auf Tagliatelle und garniert mit gerösteten Walnüssen. Parmesan darf gerne auch sparsam verwendet werden. Ein tolles Herbstessen!
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"

Foto: Als würden sie durch den Wald hasten. Diese Herkulesriesenkeulen scheinen es eilig zu haben, wollen sich ganz offensichtlich aus dem Staub oder besser Laub machen. Man fragt sich: Was haben die vor? Nur gut, dass Matthias schnell mit der Kamera zur Stelle war! Wenig später wären sie bestimmt weg gewesen. (3 Fotos © Matthias/Happurg)
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Christopher schreibt am 19. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich war heute mit unserer Hovawarthündin Paula im Miltenberger Stadtwald. Die letzten Wochen gab es keine Pilze. Und heute - wie auf den Tag genau vor drei Jahren - standen die Maronenröhrlinge frisch und knackig (1. Foto rechts auf dem Tablett) an meinem Platz. Das gab natürlich gleich eine Pfanne mit den frischen Pilzen (2. Foto rechts).
Meine alten Sammelplätze sind von Holzrückern zerstört worden. Ausforstung ist sicher nötig, aber nicht so!
Ich wünsche allen Sammlern noch viel Erfolg!
Grüße aus Miltenberg
Christopher"
(2 Fotos © Christopher)
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Foto Dies ist eine von drei Krausen Glucken, die Benedikt gefunden hat.
Benedikt schreibt am 16. Oktober 2025:
"Servus Heinz-Wilhelm,
auf meiner gestrigen Tour im Landkreis Kelheim sah ich viele Maronenröhrlinge, von denen etwa die Hälfte wurmig war. Dank der Fülle kam dennoch einiges zusammen. Zudem fanden sich Kuhröhrlinge mit charakteristischem violettem Schnittbild*, Violette Rötelritterlinge, Reifpilze, Parasolpilze und drei Krause Glucken. Letztere wachsen dieses Jahr nicht so üppig wie die beiden vergangenen Jahre.
Die Zeit der Steinpilze (davon gab's heuer auch weniger) scheint vorbei. Besonders gefreut habe ich mich über die ersten Trompetenpfifferlinge, die jetzt aus dem Boden spitzen. Ein paar waren schon groß genug zum Mitnehmen. Das Foto entstand leider nicht mehr im natürlichen Licht, weshalb die Farben kräftiger aussehen.
Viele Grüße Benedikt"
* Ich kenne sie bei Schnitt eher leicht bläuend, aber wirklich nur leicht

Foto: Beinahe wie ein künstlerisches Werk wirken diese Trompetenpfifferlinge. Andy Warhol hätte an der farblichen Überzeichnung, die den Pilzen Neonbeinchen zu verleihen scheint, womöglich seine Freude gehabt. (2 Fotos © Benedikt)
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Petra schreibt am 15. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlfreunde,
heute Nachmittag war ich wieder in meinem Lieblingswald bei Dachau und habe schöne Maronen gefunden. Nach zwei Stunden war mein Körbchen gut gefüllt.
Und heute Abend gab es wieder eine leckere Maronensuppe. 😋
Viel Erfolg an alle beim Schwammerl suchen!
Viele liebe Grüße
Petra"
(3 Fotos © Petra)
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2 Fotos: Geschnittene Stückchen Maronen (links) für Petras geliebte Maronensuppe. Die Suppenschale läuft fast über... (rechts)

Foto: Die Trompetenpfifferlinge retteten Sepp ein kleines Pilzgericht zum Abend. Sonst gab es nur die hinten zu sehenden drei Pilze: Maronenröhrling, Perlpilz und eine Flockenstielige Hexe. (3 Fotos © Sepp)
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Sepp schreibt am 15. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
ich machte mich gestern nach Nebelauflösung zu einer Waldwanderung südlich von Holzkirchen bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg.
Der Pilzkorb blieb daheim, aber für alle Fälle hatte ich mein Pilzmesser und eine Stoff-
tasche dabei. Die Ausbeute war sehr überschaubar, es gab für mich jeweils einen Perlpilz, Maronenröhrling und Flockenstieligen Hexenröhrling. Ein Paar Nester mit Trompetenpfifferlingen retteten eine kleine Pilzpfanne.
Im Wald zu sehen sind die "Pilzleichen" der Herbstklassiker wie Violetter
Rötelritterling, Reizkerarten, Hallimasche, einige Stäublingsarten. An Giftpilzen gibt es Nebelkappen sowie in Massen Weiße Büschelraslinge in Größe XXL.
Sehr gefreut haben mich aber die Funde von zwei seltenen Pilzarten, nämlich die
Kammkoralle (essbar) und der Blumenartige Warzenpilz.
Viele liebe Grüße Dir und allen Pilzfreunden"
Rot = giftig
Blau = ungenießbar

Foto: Ein essbarer, eher seltener Korallenpilz ist die Kammkoralle, auch Ziegenbart genannt. Er zeichnet sich durch die zerbrechlichen feinen korallenartigen Verzweigungen an der Spitze des Pilzes aus. Korallenpilze sind schwierig zu unterscheiden, nur wer viel Erfahrung hat, sollte sie sammeln, da es einige giftige Vertreter unter ihnen gibt.

Foto: Den Blumenartigen Erdwarzenpilz hatten wir schon öfter vorgestellt. Er wächst im Nadelwald und ist, wir hatten uns das mehrheitlich schon gedacht, ungenießbar. Dafür aber wunderschön!

Sonny schreibt am 12. Oktober 2025 zu diesem Foto:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
da die kommenden Nächte noch kühler werden sollen und die Vielfalt der Pilze bei uns im Landkreis Fürstenfeldbruck bereits abgenommen hat, steuerte ich heute einen Birkenwald an.
Kaum zwischen dem Laub zu erkennen, fand ich zu meiner Freude einige schöne Birkenröhrlinge in unterschiedlichen Farbtönen.
Grüße aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck
Sonny"
(Foto © Sonny)
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Foto: Ein blaues Schleifchen für die schönen Pilze, in diesem Fall ein ganzes Körbchen voller herrlicher Totentrompeten. Das 2. Foto zeigt, wie die Pilze wuchsen. Nicht immer sind Totentrompeten so gut zu erkennen wie hier. (2 Fotos © Christian)
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Beate schreibt am 10. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
seit vielen Jahren verfolgen wir die Beiträge der Pilzgemeinde auf deiner wirklich sehr schönen und informativen Website.
Heute nun dachten wir, es sollte auch einmal ein Beitrag von uns dazukommen.
Da in unseren Nadelwäldern so gut wie keine Röhrlinge zu finden sind, zog es uns heute einmal in den Kalkbuchenwald, in der Hoffnung, einige Totentrompeten zu finden.
Nach anfänglicher Flaute standen sie dann plötzlich wie gemalt da. Eine schöner als die andere. Ruckzuck hatten wir unser Körbchen gefüllt und konnten uns wieder auf den Heimweg machen.
Zuhause haben wir uns gleich an die Arbeit gemacht, um diese Kostbarkeiten zu trocknen, damit wir wieder einen guten Vorrat für das nächste Jahr bis zur neuen Ernte zu haben.
Liebe Grüße aus Altdorf b. Nürnberg
Beate und Christian"

Foto: Ein Mohrenkopfmilchling in uriger Erscheinung: sein sattelförmiger Hut erinnert an die Form der Schwarzen Sattellorchel oder auch der Grubenlorchel. Mohrenkopfmilchlinge oder volkstümlich Mohrenköpfe sind Gebirgspilze, fehlen im Flachland gänzlich. Sie wachsen unter alten Fichten. Weil diese immer seltener werden, steht diese Pilzart zu Recht auf der Roten Liste, weshalb sie Sepp und Christian lobenswerterweise stehen ließen. Mit dem Kontrast von ihrem samtig braunschwarzen Hut und Stiel sowie den cremefarbenen Lamellen sind sie attraktive Pilze.
Sepp schreibt am 5. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
gestern Nachmittag zog es uns noch einmal zu unseren Pilzplätzen südlich von Holzkirchen.
Gleich am Anfang kam uns ein älterer Mann (ohne Pilzkorb) entgegen und
meinte: "Moanst dass heit woas find´s, weil Stoabuizl wachsen koane. Mir schaung`n
a´ moi." Der ältere Urbayer hatte Recht: keine Steinpilze weit und breit zu sehen.
Alle Maronenröhrlinge wurden, weil bereits überständig, im Wald gelassen. Dort herrscht zwar inzwischen eine große Artenvielfallt, doch kaum einmal sind Pilze dabei, die für den Korb geeignet wären. Ausnahme war der Pfifferlingsplatz mit den Riesenfruchtkörpern von Pfifferlingen.
Abgerundet wurde unser Pilzgang mit dem Fund von sehr wohlschmeckenden Mohrenkopfmilchlingen (Rohverzehr möglich), die wir aber wegen ihres seltenen Vorkommens im Wald gelassen haben.
Liebe Grüße aus Hausham
Sepp und Christian"

Foto: Pfifferlinge in XXL-Größe. Vor allem der in der Bildmitte vorn liegende ist ein wahrer Oschi. Ein paar Trompetenpfifferlinge (hinten rechts) fanden Sepp und Christian auch. (2 Foto © Sepp)
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Foto: Blasse Laubwaldpfifferlinge, Echte Pfifferlinge, ein Marönchen, Semmelstoppelpilze und ein schöner Steinpilz gab es für Wendelin im Ebersberger Forst. (Foto © Wendelin)
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Wendelin schreibt am 3. Oktober 2025:
"Servus Heinz-Wilhelm, liebe Pilzgemeinde,
ich war nach mehreren weniger erfreulichen Pilzgängen in den letzten Wochen im Truderinger Wald und in Keferloh, und jetzt mal wieder im Ebersberger Forst. Und siehe da, meine Pfifferlinge lassen mich nicht im Stich. Sogar die Blassen Pfifferlinge im Buchenwald waren ordentlich vertreten.
Abgerundet haben meinen Fund noch einige Semmelstoppelpilze, ein einziger Maronenröhrling sowie ein schöner gesunder Steinpilz. Kaum zu glauben, aber es war mein erster Steinpilz in diesem bei uns in München leider wieder wenig ertragreichen Pilzjahr. Vielleicht kommen in den nächsten Wochen ja noch einige dazu.
Herzliche Grüße
Wendelin aus München-Trudering"


Katja schreibt am 1. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
als treue Leserin des Pilztickers freue ich mich immer mit, wenn von besonderen Erlebnissen und Funden der Pilzfreunde berichtet wird.
Bei uns, im letzten Zipfel Unterfrankens*, war es, wie bei vielen anderen, lange viel zu trocken. Trotz des Regens der letzten zwei Wochen hat sich in unseren Wäldern noch nicht das ganz große Pilzwachstum eingestellt. Da ich noch nicht zu den erfahrenen Sammlern gehöre, beschränke ich mich in der Regel auch auf einige wenige Arten.
Heute war so ein Tag, an dem ich einen besonders glücklichen Fund machen konnte, ganz nach dem Motto Klasse statt Masse. Bei der kurzen Runde im Hauswald am Morgen gab es nur einen einzigen schönen Steinpilz und einen Edelreizker für mich, aber heute Nachmittag konnte ich im hessisch-bayerischen Grenzgebiet des Spessarts bei ebenfalls sehr, sehr spärlichen Funden doch wenigsten noch zwei prächtige Fichtensteinpilze bester Qualität ins kleine Körbchen packen.
Einer hat sich in einer größeren Gesellschaft von Fliegenpilzen versteckt, der andere hat sich aus beachtlicher Tiefe aus dem Erdreich empor gearbeitet und war unter einem kleinen Erdhäufchen gut getarnt. Es steckten knapp zehn Zentimeter Stiel unter Tage und das knackige Kerlchen brachte trotz seines zarten Alters schon fast ein Pfund auf die Waage.
Zwei weitere im Greisenalter blieben stehen, ebenso das hübsche Grüppchen Flockenstieliger Hexenröhrlinge (2. Foto rechts). Besonders fotogen finde ich auch immer die jungen Fliegenpilze (Foto unten).
Die rotbäckigen Äpfel über den drei wunderschönen Steinpilzen (1. Foto rechts) habe ich am Wegesrand aufgelesen. Sie waren einfach zu schön, um am Boden zu verfaulen.
Viele Grüße aus Unterfranken
Katja"
* Leider weiß mit dieser geographischen Umschreibung kaum ein Leser aus West- , Nord- und Ostdeutschland etwas anzufangen...
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2 Fotos: Steinpilz in unübertrefflicher Qualität (links); damit konnten die zwei Pilzgreise auf dem Foto rechts nicht mehr mithalten - und blieben richtigerweise im Wald.

Foto: Junge Fliegenpilze - Röhrlingsanzeiger - im Moos. (5 Fotos © Katja)
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Armin schreibt am 30. September 2025:
"Servus Heinz-Wilhelm,
heute war ich im Rottal-Inn-Kreis wieder im Wald beim Schwammerl suchen.
Gefunden habe ich wieder viele Maronenröhrlinge (die meisten blieben im Wald, da ich die größeren nicht mitnehme), ein paar Steinpilze, Wollige Raufußröhrlinge, Edelreizker, Pfifferlinge und eine Rotkappe (Foto rechts). Hatte heute leider nur kurz Zeit, war nur knapp eineinhalb Stunden unterwegs.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(Foto © Armin)
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Foto: Ein kleiner Fund, der durchaus für ein Pilzgericht reicht. Erstaunlich für Sepp ist nur, dass die Steinpilze und Maronenröhrlinge derzeit nicht wachsen wollen. (3 Fotos © Sepp)
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Sepp schreibt am 29. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
gestern Nachmittag war ich südlich von Holzkirchen an unseren bekannten Pilzplätzen unterwegs. Die Artenvielfalt hat sich nach dem ergiebigen Regen im Landkreis erfreulich erweitert. Mit einer schönen Gesellschaft Nebelkappen grüßte der herbstliche Wald gleich eingangs. Nebelkappen galten ja früher als essbar, heute als giftig; bei uns landeten sie noch nie im Korb.
Außerdem zu sehen waren Schopftintlinge, Violette Rötelritterlinge, Fichtenreizker,
Trompetenpfifferlinge, Amethiystblaue Lacktrichterlinge, Falsche Pfifferlinge (unverträglich, in sehr geringer Menge essbar) Weißtannenmilchlinge, Habichtspilze, Flaschenstäublinge, Brauner Stäubling*, Beutelsteublinge (guter Speisepilz), und sehr viele Pfefferröhrlinge.
Kaum oder gar nicht zu sehen waren jedoch die begehrten Röhrlingsarten sowie die
Täublingsarten. Auffällig ist, dass auch kaum Einträge von den anderen Pilzfreunden
aus Bayern in den letzten Tagen kamen.
Ein Foto zeigt die kunstvoll geformten Hüte von zwei Violetten Lacktrichterlingen, die im Alter schon verblasst sind. Mein Herz schlug höher, als ich im saftigen Moos die Riesen-Oschis von Amethystschuppigen Pfifferlingen ernten konnte.
Liebe Grüße
Sepp"
* Notzeitenpilz

Foto: Die Amethystschuppigen Pfifferlinge waren riesig, so dass Sepp Bedenken hatte, sie müssten bereits überständig sein. Doch sie waren in gutem Zustand.

Foto: Nicht nur die Pfifferlinge, auch die Lila Lacktrichterlinge waren von riesiger Statur, allerdings schon nicht mehr verwertbar.


Miesbach - Beim Besuch seines kleinen Pilzreviers bei Miesbach entdeckte Sepp einen neuen Platz mit Amethystschuppigen Pfifferlingen (Foto). Leider waren die Pilze schon überständig, aber immerhin ist der neue Platz eine Option für die Zukunft. Vermutlich aufgrund der seit einigen Tagen niedrigen Temperaturen bei 10 bis 11° Celsius seien nur wenige Pilze nachgewachsen.
Immerhin, einige Flockenstielige Hexenröhrlinge und junge Fichtenreizker sowie eine
Hand voll Trompetenpfifferlinge konnte er mitnehmen. Außerdem sah er einen Mönchskopf und einen Rötlichen Holzritterling (Foto rechts).
(Foto © Sepp)
26. September 2025
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Foto: Für ein Pilzgericht hat der Fund gereicht. Steinpilze gab es diesmal nicht für Sepp und Christian, dafür zwei ausgewachsene Parasole.
Sepp schreibt am 22. September 2025:
"llo Heinz-Wilhelm,
angeregt von den zum Teil üppigen Pilzfunden der Pilzfreunde in einigen Bundesländern, machten wir uns zu den Pilzplätzen südlich von Holzkirchen auf. Nach zirka eineinhalb Stunden Suche kamen doch einige Pilzarten für ein leckeres Pilzgericht zusammen.
Vier Birkenpilze, zwei Flockis, einige Maronenröhrlinge und Rotfußröhrlinge plus je eine Espenrotkappe und Perlpilz. Viele Rotfüße mussten wegen Goldschimmelbefalls im Wald bleiben. Auch eine Gruppe mit den Spätherbstklassikern Violette Rötelritterlinge ließen wir stehen, da die Pilze noch zu winzig waren.
Auf einer größeren Waldlichtung sahen wir schon von weiten das kräftige Rot von mehreren Gruppen Fliegenpilze, die als gute Steinpilzanzeiger gelten. Die gleiche Aufgabe erfüllen auch gerne Pfefferröhrlinge, die sich munter unter die rote Gesellschaft mischten. Witzig war, dass diese vielen Zeigerpilze auf nur einen einzigen Steinpilz hinwiesen.
Zum Abschluss konnten wir noch zwei Parasole in den Korb legen.
Liebe Grüße aus Hausham
Sepp"

Foto: Violette Rötelritterlinge sind klassische Herbstpilze, die oft bis in den Spätherbst durchhalten. Ihre Geschwister, die Lilastieligen Rötelritterlinge, vertragen Kälte und Nässe sogar noch etwas besser. Kleine Violette Rötelritterlinge sind ausgezeichnete Einlege- bzw. Essigpilze.

Foto: Pfefferröhrlinge sind neben Fliegenpilzen und Mehlräslingen gute Röhrlingsanzeiger (sie weisen nicht ausschließlich auf Steinpilze hin). Sie sind pfefferig-scharf und sollten im Pilzgericht nur gering dosiert und 15 bis 20 Minuten gut durchgegart werden. (3 Fotos © Sepp)
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Andreas schreibt am 21. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nachdem meine Frau vor ein paar Tagen einen ersten Steinpilz eingesammelt hatte, ging ich am Samstag Früh zu einer etwas ausgiebigeren Runde durch den Hauptsmoorwald bei Bamberg.
Am Fahrradweg entlang stand eine Gruppe Körnchenröhrlinge im besten Alter und so war die Hoffnung auf weitere Funde geweckt.
Und tatsächlich fand ich direkt im Kiefernmischwald einen ersten Steinpilz. Dieser war noch recht jung, aber der Stiel bereits bis zur Hälfte hinauf madig, ab da war er aber einwandfrei.
Leider wurde die frühe Euphorie nicht unterfüttert und es landeten nur noch eine Handvoll Goldröhrlinge im Korb. Erst kurz vor dem Ende der Runde entdeckte ich einen echten Steinpilzriesen. Und er war nicht alleine… in seiner Nachbarschaft standen fünf weitere Familienmitglieder.
Drei davon - siehe Foto rechts mit Vlore im Hintergrund - waren ausreichend jung, so dass ich die Ernte wagte. Auch diese drei waren zum Glück ab Stieloberhälfte quasi madenfrei. Die drei anderen durften stehenbleiben, denn der Drucktest am Stiel deutete schon an, dass sie innen komplett hohl waren.
Dennoch reichte die Ausbeute für eine schöne Pilzpfanne zum Mittagessen und es ist ja noch Zeit. Letztes Jahr war das Hauptaufkommen der Steinpilze erst Mitte Oktober, dafür waren sie dann nahezu gänzlich madenfrei.
Liebe Grüße aus Bamberg,
Andreas mit Vlore"
(Foto © Andreas)
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Landkreis Rottal-Inn - Armin aus Simbach am Inn legt uns hier zwei Fotos vor, die jeweils den Blick in seinen Korb zeigen, und zwar vom heutigen Sonntag (1. Foto), als er vormittags im Rottal-Inn-Kreis unterwegs war, und vom Freitag, 19. September (2. Foto), als er sich bereits vor seiner Schicht in den Wald aufgemacht hatte.
Er fand und sammelte Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Rotkappen, Maronenröhrlinge, Birkenpilze, einen Blaufüßigen Raufuß, Edelreizker, Fichtenreizker und Schopftintlinge.
(2 Fotos © Armin)
21. September 2025
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Foto: Matthias Anteil nach dem Pilzgang mit Freunden. Auffällig sind die schönen jungen Espenrotkappen. In der Mitte hinten einige Habichtspilze, in der unteren Reihe im Zentrum liegt ein am Hut geschnittener Wieseltäubling, den wir auf dieser Website kaum einmal zu sehen bekamen. Allein dieses Exemplar deutet an, dass diese Art zu den großen Täublingen zählt, der Hut kann einen Durchmesser bis zu 20 Zentimeter erreichen. Das ist gut, denn: der Wieseltäubling zählt zu den am besten schmeckenden Täublingen.
Matthias aus Happurg schreibt am 18. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich bin heute spätnachmittags mit Freunden mal wieder im Grafenbucher Forst auf die Pilzsuche gegangen. Der Wald ist noch relativ leer, aber ein bisschen was regt sich so langsam.

Bei den Steinpilzen ist uns leider jemand anderes zuvor gekommen, hat aber glücklicherweise auch einige schöne Exemplare übersehen. Der Madenbefall ist bei allem, was nicht knackfrisch ist, momentan schon ein kleines Problem, wir konnten aber doch einiges mitnehmen.
Wir entdeckten auch ein großes Nest Espenrotkappen. Das Bild unten zeigt die provisorische Sammel- und Putzstelle; die Dunkelheit brach gerade herein. Einige ältere Exemplare ließen wir stehen, ein paar von den kleinen Knöpfen haben wir sicherlich auch übersehen.
Außerdem fanden wir Trompetenpfifferlinge, Echte Pfifferlinge, Fichtenreizker, Sandröhrlinge, Butterpilze, Apfeltäublinge, Wieseltäublinge, Habichtspilze, Semmelstoppelpilze, Maronenröhrlinge und Milchbrätlinge.
Die Funde wurden gerecht verteilt, so dass nicht alles auf dem Foto oben, das lediglich meinen Anteil zeigt, zu sehen ist.
Das Bild rechts zeigt ein knuffiges Parasolbaby. Dieses darf selbstverständlich noch zur Schnitzelgröße heranwachsen.
Einen schönen Pilzherbst wünsche ich!
Viele Grüße
Matthias aus Happurg"
(3 Fotos © Matthias)
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Foto: Knapp zwei Dutzend Espenrotkappen haben Matthias & Mitsammler hier zur Strecke gebracht. Wie alle gefundenen Pilze wurden auch sie gerecht aufgeteilt.

Hans schreibt am 18. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
endlich, nach rund sechs Wochen und wiederholten Waldbesuchen hat sich die Pilzmenge für Tagliatelle mit Sahnepilzen wirklich gelohnt!
Ich fand vier schöne Steinpilze, einige Birkenpilze, die ihrem Namen alle Ehre machten (sie wuchsen direkt an einer Birke), drei Parasolpilze, zwei Reizker und zahlreiche Maronenröhrlinge. Auf dem Foto rechts ist mein Gesamtfund schön geputzt zu sehen. Bei den Schopftintlingen, die ich ebenfalls fand, war allerdings das Datum schon abgelaufen.
Ich wünsche all den Pilzfreunden noch eine gute Herbstsaison!
Heinz-Wilhelm, Dir abermals ein großes Dankeschön für die Veröffentlichung der Pilznachrichten!
Viele Grüße aus Unterhaching
Hans"
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2 Fotos: Die Birkenpilze wachsen, kaum zu glauben, bei Birken (links) und bei den Schopftintlingen war zu Hans' Enttäuschung das Haltbarkeitsdatum schon abgelaufen (rechts). Bei ihnen hat bereits die Autolyse eingesetzt, die Selbstauflösung toter Zellen durch körpereigene Enzyme. Dabei wird eine tintenartige Flüssigkeit abgesondert. (3 Fotos © Hans)
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Foto: Sie stehen da wie die Orgelpfeifen, die herrlich schmeckenden Schopftintlinge. (2 Fotos © Sepp)
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Sepp schreibt am 18. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ein Bayerisches Sprücherl sagt: "Ma muass as` Fuada (Schwammerl) eifahr´n, wenn`s schee Weda is".*
Also machte ich mich heute bei schönem Wetter kurz auf den Weg in das kleine Pilzrevier Nähe Miesbach. Jedes Jahr um die Septembermitte kann man immer auf demselben Platz eine große Menge Schopftintlinge, auch Spargelpilze genannt, finden. Und so war es auch heute einfach wieder toll anzuschauen. Und dazu hatte ich noch Glück mit dem Fund von Eselsohren!
Viele Grüße an Dich und alle Pilzfreunde
Sepp"
* In Brot des Waldes lesen wir, dass schon Dmitri Iwanowitsch wusste: "Warte auf gutes Wetter", bevor du in die Pilze gehst.

Foto: Dies könnten durchaus Glückskekse sein, die wir im China-Restaurant zur Linderung des Rechnungsschmerzes serviert bekommen. Sepp versichert allerdings: es sind Eselsohren, die ebenfalls vorzüglich schmecken.


Petra schreibt am 16. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerl- bzw. Pilzbegeisterte,
heute war ich endlich erfolgreich! :-) Ich habe einen Schwammerl-Traum erlebt! Im Landkreis Dachau gab es ganz viele junge Maronen, zwei Parasole - und zum Abschluss wanderten sogar noch einige große Pfifferlinge in meinen Korb. Es war ein traumhafter Nachmittag im Wald, von dem mein gut gefüllter Pilzkorb einen schönen Eindruck wiedergibt (1. Foto rechts)!
Gekocht bzw. gebraten habe ich dann eine leckere Maronensuppe und Parasolschnitzel (2. Foto rechts).
Ich freue mich auf eine tolle Schwammerlsaison!
Viele liebe Grüße und erfolgreiches Suchen an alle Schwammerlbegeisterte!
Petra"
(4 Fotos © Petra)
Liebe Petra,
es ist lange her, dass Du zum letzten Mal von so einem tollen Sammelerfolg berichten konntest. Um so mehr freue ich mich für Dich! Weiterhin so schöne Schwammerlkörbe wünscht Dir
mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm
Pilz-Ticker-Bayern
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2 Fotos: So jung, frisch und knackig wie diese zwei Maronenröhrlinge (links) waren sie alle, die Petra gefunden hat. Welch eine Freude, Pilze von solch toller Qualität exklusiv sammeln zu können. Die zwei großen Parasole (rechts) waren sich etwas leichter zu entdecken als die Maronen.

Armin schreibt am 15. September 2025:
"Servus Heinz-Wilhelm.
bei meinem heutigen Pilzgang fand ich jede Menge Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Steinpilze, Birkenpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Edelreizker, Sandröhrlinge, eine Krause Glucke und die ersten schönen Fliegenpilze. Rechts das Foto zeigt einen Blick in meinen gut gefüllten Korb.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(Foto © Armin)
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Collage: Junge Steinpilze und ein junger Flockenstieliger Hexenröhrling, schöne Pfifferlinge und eine kleine Krause Glucke zählten zu Armins Ausbeute. (Collage/4 Fotos © Armin)
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2 Fotos: Nun sind auch die noch jungen Fliegenpilze da und die Schopftintlinge (rechts) sowieso. Sie zählen zu den Frühaufstehern, sind gelegentlich schon im April zu sehen. (Collage/2 Fotos © Armin)
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