Pilz-Ticker-Bayern



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns



© Pilze Wohlrab

Kein Pilz veredelt gehobene

Gerichte besser als

Getrocknete Spitzmorcheln.

Man kauft sie biozertifiziert beim

Familienunternehmen

Trockenpilzversand

Pilze Wohlrab



Sehr lesenswert!

Thomas fragt, Thomas Sch. antwortet

Warum sind alle Steinpilze bei uns madenfrei? 


Thomas fragt am 24. September 2022:

"Hallo Herr Bertram,

seit 29. August gibt es hier in der Region Landkreis Günzburg und Augsburg Steinpilze in rauen Mengen.

So weit so gut, Massenfunde bin ich gewohnt, das ist sozusagen mein herbstlich Brot, aber dieses Jahr ist dennoch ein außergewöhnliches. Ich sammele seit knapp 45 Jahren Steinpilze, aber heuer sind alle absolut madenfrei, vom kleinsten bis zum allergrößten. Woran mag das liegen? Keine Ahnung, aber so etwas habe ich in dieser Form in all den Jahren noch nie erlebt.

Beste Grüße aus Bayerisch-Schwaben, Thomas"

Thomas Sch. vom Pilz-Ticker BaWue antwortet darauf am 25. September 2022:

"Hallo, 

eine abschließende Begründung oder Erklärung habe ich für diese Situation nicht, zumal das auch nicht überall oder gar landesweit der Fall ist und das von Jahr zu Jahr und von Region zu Region auch sehr stark variieren kann.

Vorneweg sei gesagt, dass das Jahr 2022 laut den Wetterdiensten das trockenste Jahr seit über 500 Jahren war. Somit darf man in außergewöhnlichen Jahren auch mal Außergewöhnliches erwarten.

In der Zeit der Dürre, die wir europaweit über einen sehr langen Zeitraum hatten, vermute ich, dass diese Generation Insekten ihre Eier in alternativem, faulendem Pflanzenmaterial abgelegt hat wenn sie nicht sogar der Hitze und Trockenheit zum Opfer gefallen ist.

Die Steinpilze wachsen schneller als die Insekten reagieren können

Hinzu kommt, dass in manchen Regionen die Steinpilze gerade nur so aus dem Boden schießen. In ein bis drei Tagen ist da schon wieder ein kompletter Fruchtkörper herangewachsen, ehe er am vierten Tag schon wieder zu Boden sinkt.

Das ist ungefähr die Zeit, in der sich die Larve erstmal in der Stielbasis den Wanst vollhaut, um sich dann zur Verpuppung den Weg nach oben freizufressen. Mit dem schnellen Wachstum der Pilze kommt auch die schnellste Made nicht mehr hinterher. Bis sie von den Duftstoffen des fruktifizierenden Myzels angelockt werden, hat das Wurzelgeflecht (der eigentliche Pilz) den nächsten Tag schon mehrere Fruchtkörper gebildet.

Und so ist die Chance auf madenfreie Pilze höher als wenn dieser Vorgang mehrere Tage dauern würde. Das ist ja auch bei Schnecken zu beobachten. Je mehr Pilze in einem kurzen Zeitraum sprießen, desto weniger Schneckenfraß ist zu erwarten.

Sind die Fruchtkörper wirklich so madenfrei, wie sie wirken?

Zudem sei gesagt, dass ich nicht glaube, dass die Fruchtkörper zu einhundert Prozent madenfrei sind. Die Larven befinden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem noch sehr frühen Entwicklungsstadium in der Stielbasis. Ich hatte auch schon Steinpilze, die beim Sammeln absolut madenfrei aussahen. Lässt man sie aber für ein, zwei Tage liegen (nicht im Kühlschrank), erwartet einen das böse Erwachen.

Es gibt kaum einen Pilz ohne Maden, die Frage ist nur, wann wir den Pilz finden, wie schnell ist er gewachsen und in welchem Entwicklungsstadium befinden sich die Maden. Ich sage immer gerne: Pilze sind eigentlich nichts für Vegetarier, denn ein Tier wird mindestens getötet.

Viele liebe Grüße, Thomas"

Anmerkung: Thomas Sch. ist Pilzsachverständiger in der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Seine Nachrichten in den Pilztickern BaWue und RP bestechen mit einer umfassenden Artenkenntnis. 

Vielen Dank für diese ausführliche Betrachtung, lieber Thomas!


Es drängte Bastian in den Wald bei Ingoldstadt: Wie gut! 


Bastian schreibt am 24. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

da ich schon die ganzen Berichte anderer Sammler gesehen habe, leider aber beruflich verhindert war, musste ich heute unbedingt in meinen Wald nahe Ingolstadt.

An den bekannten Stellen gab es nichts, eine neue Stelle lieferte dann sechs große Steinpilze und zwei tolle Hexenröhrlinge. Weiter gab es noch viele Rotfußröhrlinge und einen schönen Parasol. Alle frisch und in bester Qualität. Ein farbenfrohes Bild (rechts) habe ich angehängt. 

Das Essen fürs Wochenende ist gesichert! Ich freue mich auf die Saison!

Gruß Sebastian"

(2 Fotos © Bastian)

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Foto: Zur Strecke gebracht! Diese schönen Steinpilze plus zwei Hexenröhrllnge fand er, und zwar an einem neu entdeckten Platz. An seinen bekannten Stellen stand hingegen nichts. 


Straubing: Die schönen tadellosen Rotfüße gab es zu Semmelknödeln und Sauerrahmsauce


Jessika schreibt am 21. September 2022:

"Hallo ihr lieben Pilzfreunde,

heute waren wir in den Wäldern rund um Straubing unterwegs. Unsere Ausbeute konnte sich sehen lassen: Rotfußröhrlinge bester Qualität und auch ein paar Steinpilze waren dabei.

Mit Semmelknödeln und Sauerrahm lassen wir sie uns jetzt schmecken.

Viele Grüße aus Niederbayern, Jessika und Familie"

(3 Fotos © Jessika)

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Foto: Ein Blick in das Suchgebiet von Jessika & Mitsammlern. Wir sehen einen Fichtenwald, der im hinteren Teil bemoost ist. Hier wuchsen, wie das Bild rechts zeigt, die schönen wurmlosen Rotfußröhrlinge. 


Südlich München: Viele Maronenröhrlinge, weniger Steinpilze


Collage: Der Fliegenpilz, der lediglich als Fotomodel dienste, hat sich einen Unterstand gesucht; vermutlich wird es gleich regnen. Alles andere an gefundenen Pilzen landete in Unterhaching auf der Anrichte. ccccc


Hans schreibt am 21. September 2022:

"Servus Heinz- Wilhelm, Servus Pilze-Sammler,

der Herbst macht sich bemerkbar, auf den Waldlichtungen macht sich bereits leichter Reif bemerkbar und die Vielfalt der Pilze ist ein untrügliches Zeichen.

Ich fand diesmal wenige Steinpilze, viele Maronenröhrlinge, Fichtenreizker und Schopftintlinge. Dazu gesellten sich Perlpilz und Hexenröhrlinge. (Meine Frau ist heute nicht zu Hause, da kann ich mal Hexenröhrlinge in die Mischpilze verarbeiten).

Meine ersten Safranschirmlinge heuer entdeckte ich auch, die haben wir beim Wandern am großen Ostersee gefunden, aber da das ein Naturschutzgebiet ist, habe ich die Finger davongelassen. 

Anbei einige Bilder, wobei der Fliegenpilz natürlich nur als Fotomodell gut ist. Die Pilze wurden mit Genuss als Hauptgang oder Beilage gegessen.

Lieber Heinz-Wilhelm, Dir und den Pilzfreunden einen schönen Herbst!

Viele Grüße aus Unterhaching, Hans"

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2 Fotos: Gar köstlich war's! Hans zeigt ein Pilzgericht mit Nudeln und Schweinsbraten sowie eine Pilzrahmsauce. (Collage/2 Fotos © Hans)

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Miltenberg/Unterfranken: Selbst beim Golfspiel lässt sich ein leckeres Abendessen sichern


Polina schreibt am 18. September 2022:

"Servus Heinz-Wilhelm,

ich konnte in dieser Saison wegen zu vieler Geschäftsreisen noch keinen ausgedehnten Ausflug in den Wald unternehmen, jedoch kann man sich bei uns in Unterfranken auch beim Golfspielen ein leckeres Abendessen mit Wiesenchampignons sichern.

Liebe Grüße aus Miltenberg, Polina"

(Foto © Maria P.)


Foto links: Die Pilzstraßenmeisterei in Person eines Stofftier-Braunbären beäugt vom Golftrolley aus kritisch den Verlauf der Champignonsstraße.



Thomas schreibt zu dieser Nachricht am 19. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Polina,

zu dem Fund der Wiesenchampignons möchte ich unbedingt noch anmerken, dass ich generell davon abrate, Champignons auf einem Golfplatz zu sammeln, da es hier aufgrund von ausgebrachten Pflanzenschutzmitteln schon vermehrt zu Vergiftungen kam. Auch wenn der Rasen auf dem Foto an dieser Stelle nicht sonderlich gepflegt aussieht, wäre ich da immer vorsichtig.

Viele liebe Grüße, Thomas"

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2 Fotos: Links eine Champignonstraße auf oder neben dem Golfplatz, rechts ein Blick auf einen Teil von Polinas Ausbeute. Damit war das Abendessen gesichert. 


Auf der Suche nach Pilzrevieren in der neuen Heimat Oberpfalz


Maria P. schreibt am 18. September 2022:

"Servus Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

nach einem in jeder Hinsicht heißen Sommer und einer knappen Woche Sauwetter (pardon, Segenswetter für die durstige Natur) kann ich endlich meine ersten nennenswerten Schwammerlfunde aus unserer neuen Heimat melden.

Da ich Mitte Juni meinen Wirkungskreis aus dem Landkreis Starnberg in die Oberpfalz verlegt habe und nun gemeinsam mit meinem Vierbeiner Jimbo die Landkreise Neumarkt, Regensburg und Kelheim durchstreife, gestaltet sich meine diesjährige Schwammerlsuche etwas anders.

Auf Google Earth alles, was in einem entfernungsmäßig alltagstauglichen Umkreis nach Wald aussieht, raussuchen, hinfahren, anschauen bzw. durchwandern, für tauglich oder nicht tauglich befinden und später wiederkommen, um zu sehen, ob ich richtig getippt habe.

Liebevoll gepflegte alte "Bauernwälder"

Anders geht’s nicht, weil es sich bei den meisten Gehölzen um „Bauernwälder“ handelt, die keinen Namen tragen. Dafür sind sie überwiegend liebe- und respektvoll gepflegt, so dass das Erkunden richtig Spaß macht und man sich nicht dauernd über den „Frevel an der Natur“ ärgert, wie Herr Berchtold das bezeichnet hat, was in den Wäldern rund um München abgeht.

Nicht besonders kooperativ war und ist allerdings das Wetter. Da ich hier in einer im Vergleich zum Alpenvorland niederschlagsarmen Region gelandet bin, hat sich die Sommerhitze dahingehend ausgewirkt, dass in den Wäldern wirklich nichts gewachsen ist, was einen Anhaltspunkt hätte geben können.

Der wenige Regen, der dennoch gefallen ist, war ziemlich ungerecht verteilt und ist schnell verpufft. Außerdem kann man ja nur an einem Ort gleichzeitig sein, und bis die „Buschtrommeln“ die an einigen Stellen durchaus nicht schlechten Funde weitergemeldet hatten, waren diese natürlich Vergangenheit.

Zaghaft zeigen sich die Pilze

Und das, was seit einer Woche auf uns niederprasselt, ist auch nicht dazu angetan, jemanden aus der schützenden Erde zu locken.

Aber immerhin regt sich in den meisten Wäldern jetzt was. So gibt es u.a. ein paar Stäublinge, Täublinge, Ziegenbärtchen, Trichterlinge und Schopftintlinge, die allerdings bereits ganz klein dahinschmelzen, wagen sich aus dem Moos. Darunter auch vereinzelt Röhrlinge wie Rotkappen, Flocken- und Fetzstielige Hexen, ein paar Schönfußröhrlinge und natürlich auch (Sommer)Steinpilze.

Es ist schon kalt

Man muss schnell zugreifen, weil sie halt schon ziemlich nass aus der Erde kommen und sich unheimlich schnell vollsaugen. Schließlich wollen wir ja Schwammerl und nicht Wasser mit Schwammerlgeschmack.

Jüngst hat es einen gewaltigen Temperatursturz gegeben (nachts deutlich unter 10 Grad) und es pfeift ein sehr unangenehmer Wind.

Nun, schaun mer mal, was die nächsten Wochen bringen. Ich glaube, es wird keine tolle und artenreiche Saison mehr, hoffe aber noch auf einige schöne Funde.

Für heute liebe Grüße von Maria"

(Foto © Maria P.)

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Südlich München: Hans holt nur beste Qualität aus dem Wald, und das nicht zu knapp


Collage: Da hat Hans aber allerhand aus dem Wald schleppen müssen! Und alles sieht nach bester Qualität aus. Unten rechts das Foto zeigt den angesprochenen Steinpilz, der sich gerade mit Herrn Nachbar, einem Flocki, unterhält. (Collage/5 Fotos © Hans)

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Hans schreibt am 18. September 2022:

"Servus Heinz-Wilhelm, Servus Pilzfreunde,

dass ich generell das Oktoberfest auslasse und dafür in den Wald gehe, liegt doch auf der Hand. Im Wald ernte ich Pilze, auf der Wies`n Frust. Trotz Regens habe ich mein Pilzrevier voller Hoffnung aufgesucht und mich gefreut wie ein Pilzkönig. Es gab viele Steinpilze, einige Maronen und wunderschöne Perlpilze.

Wegen der Menge habe ich einen Teil meines Fundes an meinen lieben Nachbarn abgetreten, er hat ausnahmslos wurmfreie Ware bekommen.

Auf den Bildern sieht man übrigens einen Steinpilz, der einen Hexenröhrling zum Nachbarn hat.

Den Pilzsammlern noch Spaß und Freude und natürlich auch Glück; von alleine hüpfen die Pilze nicht in den Korb.

Danke Heinz-Wilhelm für deine netten Kommentare; schade daas die Pilzsaison schon bald wieder zu Ende geht.

Liebe Grüße aus Unterhaching, Hans"


Regensburg: Eine attraktive Flocki-Skulptur für Tobias


Foto: Eine Skulptur von Flockenstieligen Hexenröhrlingen, die bei jedem Schwammerl-Schönheitswettbewerb antreten kann, hat Tobias vom Fahrrad aus entdeckt. Die vierköpfige Familie macht einen außerordentlich geschlossenen Eindruck. (Foto © Tobias)

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Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

"ich war am Freitag im Landkreis Regensburg unterwegs.

Neben vielen Maronenröhrlingen gab es noch eine attraktive Hexenröhrlings-Familie zu bestaunen, die ich, bereits auf der Rückfahrt mit dem Fahrrad, eben noch aus den Augenwinkeln am Straßenrand entdeckt habe.

Viele Grüße aus Regensburg, Tobias"


Das Pilzjahr hat in Oberfranken richtig Schwung bekommen


Nadia schreibt am 18. September 2022:

Liebe Pilzfreunde,

die vergangenen Tage waren für uns uns so erfolgreich, dass ich meine Pilzfreude mit euch teilen möchte. 

Heute fanden wir im Hofer Land (Oberfranken) viele Steinpilze, Maronen, Hexenröhrlinge sowie Rotkappen. Ein wahrer Genuss, was der Wald für alle bereithält.

Euch allen weiterhin ebenfalls viel Erfolg bei der Pilzjagd. Es ist immer wieder eine Freude, die vielen Pilzsucher und deren Schätze auf dieser Hompepage zu entdecken.

Liebe Grüße Nadia"

(2 Fotos © Nadia)

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Foto: Die Steinpilze luden förmlich zur Lese ein. Das Pilzjahr hat in Oberfranken richtig Schwung bekommen. 


Bad Tölz/Wolfratshausen: Eine Masse bester Speisepilze überrascht Melitta und Gerhard


Foto: Viel mehr beste Speisepilze, als sich Melitta und Gerhard erhofft hatten, landeten in der Küche. Dabei auch langstielige Rotkappen (rechte unten) sowie ein Schwung Hirschzungen alias Habichtspilze (links oben). Auf dem 2. Foto sehen wir einen Steinpilz mit vornehm-eleganter Verbeugung, auf dem 3. Foto ein Gewusel von Pfifferlingen. 


Melitta schreibt am 17. September 2022:

"Servus Heinz-Wilhelm,

nach der langen Trockenheit haben wir uns erneut in unsere Wälder aufgemacht, um die begehrten Fruchtkörper zu finden.

Wir staunten nicht schlecht, denn wir wurden von einer Flut von Steinpilzen, Pfifferlingen, Rotkappen, Hirschzungen und Gelben Steinpilzen (Anhängselröhrlingen) überrascht. Wunderschön war dabei ein 4er-Pack, der selbstverständlich aus Gründen des Naturschutzes unbehelligt blieb. 

Nachdem es nun bei uns schüttet wie aus Kübeln, werden wir natürlich in den Regenpausen erneut die Wälder aufsuchen.

Liebe Grüße aus Bad Tölz von Melitta und Gerhard"

(3 Fotos © Melitta)

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Das sieht fast nach Verabredung aus:

Pünktlich zur Wiesn sind sie da, die Steinpilze südlich München


Foto: Besser geht es nicht: die Steinpilze südlich München haben ihr Kommen fast auf den Tag mit dem Anzapfen beim Oktoberfest abgestimmt. Das wird bei manchem Besucher die Stimmung noch zusätzlich heben. (4 Fotos © Hans)

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Hans schreibt am 16. September 2022:

"Lieber Heinz- Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

heute ist es endlich passiert nach etlichen erfolglosen Pilzrunden in meinen Revieren südlich München. Was ja kein Wunder war bei der langen und hartnäckigen Trockenheit.

Endlich wieder Steinpilze aus der Erde drehen, das Pflückloch verschließen, grob säubern - und in den Korb legen. Pilzfreund, was willst du mehr?!

Zu meinen Steinpilzen gesellten sich noch einige Maronenröhrlinge, ein paar Perlpilze, Anischampignons, Goldröhrlinge, eine Rotkappe und ein junger Birkenpilz. Es gibt sehr viele Hexenröhrlinge, nur meine Frau isst kein Pilzgericht mit den „Hexen“, wie sie immer sagt. Daher bleiben sie für andere Liebhaber stehen.

Ich wünsche noch allen Pilzfreunden viel Erfolg!

Ja, und Heinz- Wilhelm einen großen Dank, der über einige Bundesländer hinaus, sogar von der Schweiz, die Pilzfunde für uns Pilzfreunde super erklärt und kommentiert.

Viele Grüße aus Unterhaching, Hans"

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Foto rechts: Es hat schon bessere Verstecke für einen Steinpilz gegeben. Trotz Dachabdeckung ist ihm Hans auf die Schliche gekommen. 




Foto: Ganz schön was los im Moos! Nach etlichen erfolglosen Runden hat Hans endlich sein Steinpilzglück gefunden. Welch ein später Beginn der Hauptsaison in der Region München!





Nach dem unerwartet guten Fund südöstlich von Hof gab es bei Stephan Dreierlei von Steinpilzen


Stephan schreibt am 13. September 2022:

"Servus Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlsammler,

nach einem erfolglosen Erkundungsgang vor zirka zehn Tagen hat der Regen der letzten Woche das Wachstum scheinbar befeuert.

Der Ertrag von gestern aus lokalen Wäldern südöstlich von Hof kann sich wahrlich sehen lassen, siehe das Foto rechts. Mit so vielen schönen Steinpilzen hatte ich gar nicht gerechnet.

Einen guten Teil bekamen meine Eltern, der Rest wurde zu Pasta mit Steinpilzen, Steinpilzrisotto und panierten Herrenpilzen mit Kräuterremoulade veredelt.

Viele Grüße aus Oberfranken!"

(2 Fotos © Stephan)

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Foto: Zu diesem Bild schreibt Stephan: "Den alten Herrn rechts im Bild habe ich natürlich stehen lassen. Stattdessen habe ich meinen Hund wieder mitgenommen."


Südöstlich München: Der Hallimasch-Schreck, weggeworfene Flockis und ein Rotkappen-Quiz


Christian schreibt am 13. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlfreunde,

schön zu sehen, wie sich Eure Körbe füllen!

Im Südosten Münchens herrscht leider Flaute im Vergleich zu den letzten Jahren. Jedenfalls in meinen üblichen Wäldern. Allerdings glaube ich auch, dass sich mit Corona einige neue Schwammerlgänger eingefunden haben, so wie es hier manchmal zugeht.

Bei den Pilzen dominieren momentan Flockenstielige Hexenröhrlinge, Perlpilze und erstaunlich viele Stockschwämmchen. Die ersten Hallimasche waren erschreckenderweise auch schon zu sehen. Das mutet schon fast nach hohem Pilzherbst an. 

Ich könnte Eure Hilfe bei einem erneuten Erst Fund brauchen. Fichten- und Espenrotkappen kenne ich. Der Pilz auf dem Foto scheint mir eine Eichenrotkappe zu sein, da der Stiel deutlich braun und nicht schwarz geschuppt ist. Auf den ersten Blick hatte ich am Fundort eigentlich nur Buchen gesehen. 

Zu dem Foto rechts bleibt anzumerken: Wie man an diesen weggeworfenen Flockenstieligen Hexenröhrlingen sieht, fehlte hier die Pilzkenntnis. Das tut einfach weh. Sie waren leider nicht mehr gut genug zum Mitnehmen.

Liebe Grüße von Christian"

(3 Fotos © Christian)

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2 Fotos:

Lieber Christian, 

für die konkrete Bestimmung Deiner Rotkappe fehlt eine genaue Angabe der Partnerbaumart. Dein Blick auf die Buchen liest sich recht oberflächlich. Hatte sich vielleicht doch eine Espe (Zitterpappel) eingemischt?

Wichtig zu wissen ist, dass die Eichenrotkappe auch unter Rotbuchen und weiteren Laubbäumen wachsen kann. So gesehen ist ihr Name Laubwaldrotkappe treffender. 

Die Bestimmung nach der Schuppenfarbe ist schwierig, weil sie bei der Espenrotkappe altersgemäß wechselt (von Weißlichhell zu Rotbraun, mal mehr, mal weniger) und die braunen Schuppen der Laubwaldrotkappe durchaus auch als rotbraun ausgelegt werden können. 

Da der Pilz noch jung, die Schuppen aber schon deutlich braun ausgebildet sind, würde ich hier zu einer Laubwaldrotkappe tendieren. Dem sollte dann freilich keine Espe am Ort entgegenstehen. 

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

Ps: Pilzfreund Thomas (Pilzticker BaWue) merkt an, dass es sich bei dem Baum im Hintergrund des linken Bildes aufgrund der rauen Borke nicht um eine Rotbuche, sondern eher um eine Eiche handele. Recht hat er! 


Passau: Hermann ist fürs Erste zufrieden


Landkreis Passau - Ein paar Steinpilze (2 Fotos) und einen Raufußröhrling hat Pilzfreund Hermann auf seinem ersten herbstlichen Pilzgang im Landkreis Passau gefunden - und war durchaus zufrieden. "Regen dad trotzdem ned schadn", meint er. (2 Fotos © Hermann)

9. September 2022

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So kennen wir Armin: Gleich nach der Nachtschicht in die Flockis bei Triftern gesprungen



Armin schreibt am 9. September 2022 zu diesen 3 Fotos:

"Servus Heinz-Wilhelm,

nach der Nachtschicht bin ich heute Früh bei Triftern gleich in den Wald gesprungen, um Schwammerl zu suchen.

Gefunden habe ich hauptsächlich Flockenstielige Hexenröhrlinge. Dazu einige schöne Fotos.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin"

(3 Fotos © Armin)

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Freundliche Begrüßung durch die Steinpilze in den Westlichen Wäldern bei Augsburg


Foto: Wenn Angie und Christian die richtigen Plätze gefunden hatten, ließen es sich die Steinpilze wie dieser nicht nehmen, die zwei Pilzsammler freundlich zu begrüßen. (Foto © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 7. September 2022:

"Servus,

in den Westlichen Wäldern bei Augsburg wurde das kostbare Nass wohl recht selektiv verteilt. Jedenfalls sprießen die Pilze hier ganz gut, dort naja...

Es gibt Rotfußröhrlinge in großer Zahl, oft schon recht alt, vereinzelt Safranschirmlinge und Täublinge und erste Maronen. Auch Perlpilze findet man häufiger. Dazu entdeckten wir einige Krause Glucken, die uns jedoch nicht so recht munden wollen. Die Birkenpilze stehen eher vereinzelt.

Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge treten erfreulicherweise in stärkerer Anzahl auf. Und wenn man den richtigen Platz gefunden hat, begrüßen einen auch die Steinpilze, dass es schon eine Freude ist. Zumal die jungen meist einwandfrei und ohne Würmer sind.


Viele Grüße Angie und Christian"


Endlich! Nach langer Trockenperiode freut sich Ingrid am Tegernsee über wunderschöne Pfifferlinge



Ingrid schreibt am 7. September 2022 zu diesen 3 Fotos:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

auch bei uns am Tegernsee hat der Regen endlich etwas bewirkt. Nach langer Trockenheit habe ich wunderschöne Pfifferlinge gefunden. Die Steinpilze lassen noch auf sich warten, aber das wird sich sicher auch bald ändern.

Viele Grüße Ingrid vom Tegernsee"

(3 Fotos © Ingrid)

7. September 2022

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Massenwachstum der Steinpilze bei Günzburg

»Es gibt für Steinpilze nichts Besseres als ergiebige Regenfälle nach langer Trockenperiode«


Das massenhafte Steinpilzaufkommen im Landkreis Günzburg, das uns Herbert am 5. September meldete, möchte mit diesem Foto Pilzfreund Thomas untermauern. Er schreibt: "Wieder einmal zeigt sich, dass es für Steinpilze nichts Besseres gibt als ergiebige Regenfälle nach langer Trockenperiode. So geschehen in unserer Region im Landkreis Günzburg, als am 19. August an die 140 Liter Regen fielen." Er habe sich bewusst für ein Motiv mit nur einem Steinpilz entschieden, möchte auf Motive mit Massenfunden verzichten. (Foto © Thomas)

7. September 2022

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Jettingen-Scheppach: Cornelius findet sein Steinpilz-Glück


Foto: So viele Steinpilze wie diesmal hat Cornelius noch nie gefunden. Entsprechend groß war seine Freude. Zwei von ihnen sind hier zu sehen. (3 Fotos © Cornelius)

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Cornelius schreibt am 6. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

da es um Ulm leider so wenig Wald gibt, folge ich in diesem Jahr alten Ticker-Meldungen, um neue Pilzgebiete ausfindig zu machen. Heute hatte ich mit Gebiet und Zeitpunkt Glück.

In einem Wald bei Jettingen-Scheppach zwischen Günzburg und Augsburg fand ich so viele Steinpilze wie noch nie. Sie waren alle sehr jung und völlig unversehrt. Nur an einem machte sich eine Schnecke zu schaffen, war aber erst am Anfang ihres Festschmauses und konnte so noch gestört werden.

Außerdem fand ich einige - ich vermute - Flockenstielige Hexenröhrlinge. Sie blauen sehr stark, allerdings bin ich von der Hutfarbe etwas verwirrt, da sie so hell sind. Da ich Anfänger bin, bin ich da etwas vorsichtig.

Insgesamt bin ich sehr überrascht und begeistert vom neuen Wald. Auch überrascht, dass offensichtlich niemand vor mir an den Stellen gesucht hat. Das macht Hoffnung für neue Touren.

Ganz viele Grüße Cornelius"


2 Fotos: Dem Steinpilz (links) ist nach dem Geknabber der Schnecke gleich der halbe Hutrand runtergepurzelt. Und die Hexenröhrlinge (rechts) sind wahrhaftig Flockenstielige. Ihre Hutfarben können von Hell- bis Dunkelbraun sehr unterschiedlich ausfallen, auch mit Mischformen. 


Rottal-Inn: Jetzt schießen die Röhrlinge nur so aus dem Boden


Foto: Ein Korb voller Röhrlinge für Maria und Stefan. Nur schade, dass sie nicht schon vorgeputzt sind, das hätte fotografisch zusätzliche Pracht garantiert. Die zwei Riesenboviste auf dem 2. Foto scheinen in einem großen Vogelnest zu liegen. (4 Fotos © Maria L.)

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Stefan und Maria schreiben am 6. September 2022:

"Servus Heinz Wilhelm,

auch bei uns im Landkreis Rottal-Inn rührt sich was in Sachen Schwammerl😀.

Wir konnten wunderschöne Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Espenrotkappen, Pappelraufüße, Rotfußröhrlinge und herrliche Riesenboviste finden. Außerdem gab es noch Goldröhrlinge und einige Täublinge für uns.

Liebe Grüße aus dem Rottal, Stefan und María"




2 Fotos: Die jungen Flockenstieligen Hexen warteten in Gruppen, die Rotkappe hingegen alleine auf Stefan und Maria. 


Ein traumhafter Steinpilzfund bei Günzburg für Herbert


Herbert schreibt am 5. September 2022:

"Ich war heute das erste Mal in diesem Jahr nach Pilzen schauen und hatte sehr großes Glück mit den Steinpilzen, fast wie im Jahr 2020, als hier eine rekordverdächtige Steinpilz-Schwemme herrschte.

Ich war im Wald im nördlichen Kreis Günzburg. Die Steinpilze fand ich ausschließlich im Nadelwald, die Fichten waren drei bis 5 Meter hoch, der Waldboden moosig. 

Ich habe ca. 3 Kilo Steinpilze gefunden, fast alle waren qualitativ einwandfrei."

(Foto © Herbert)

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Drei Riesenboviste aus Omas Garten in Plattling


Foto: Drei Riesenboviste, die irgendwie an Schweizer Käse erinnern. Die aber zur Freude von Christian, der diese Pilzart zum ersten Mal überhaupt fand, trotzdem sehr ergiebig waren. (Foto © Christian)

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Christian schreibt am 4. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlfreunde,

auch wenn ich mich heute nicht zum Schwammerl suchen aufraffen konnte, gibt es einen erfreulichen Fund zu vermelden.

Gestern waren wir auf einer Familienfeier im Niederbayerischen Plattling. Omas Garten hatte fünf ausgewachsene Riesenboviste hervorgebracht. Drei davon seht Ihr auf dem Foto. Zur Veranschaulichung der Größenverhältnisse mit 10-Liter-Eimer.

Der Erste kam gestern natürlich gleich auf den Grill. Die nächsten Scheiben werden wir als Schnitzel zubereiten. Neben den allseits beliebten Schnecken, die unübersehbar die Vorkoster waren, kam bei der Menge auch noch die halbe Nachbarschaft in den Genuss dieser Rarität. Jedenfalls war das trotz meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Pilzsammler der erste Fund dieser Art.

Liebe Grüße von Christian"


Christophs Höhenflug auf 1300m im Landkreis Miesbach

Das war der Durchbruch: Über 80 junge kernige Steinpilze bei Bayerischzell


2 Fotos: Auf solch einen Anblick mussten wir lange, lange warten. Christoph hatte den richtigen Riecher und fand über 80 junge Steinpilze auf einen Schlag. "Es war eine wahre Freude!", beschreibt er sein Sammelerlebnis. Auf dem 2. Foto dürften wir eine Goldgelbe Koralle, auch Goldgelber Ziegenbart genannt, sehen. 


Christoph schreibt am 3. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

die Pilzsaison hat in meinem Pilzrevier im bayrisch-österreichischen Grenzgebiet bei Bayrischzell auf ca. 1.300m Höhe in recht steilem Bergwald Ende Juni bis Ende Juli mit vielen Pfifferlingen und ein paar Steinpilzen sehr vielversprechend begonnen. Durch die Hitze und Trockenheit herrschte dann eine lange Pause.

Heute nun endlich, nach ein paar Regenfällen in der letzten Woche, der Durchbruch und der Beginn der Steinpilzsaison. Ich fand viele sehr junge Pilze mit wenig Maden und ein paar Schneckenbissen im Moos und flachen Gras in der Nähe von Fichten und Tannen. Es war eine wahre Freude! Die Pfifferlingssaison ist wohl schon beendet, denn nach guten Funden Ende Juli finde ich keine nachkommenden jungen mehr. 

Anbei ein paar Fotos vom Fund heute mit über 80 Steinpilzen. Auch ein schöner Fliegenpilz und eine Koralle erfreuten mich.

Ergänzend sende ich auch noch ein Foto von reichlich Pfifferlingen, die ich an genau derselben Stelle Ende Juli ernten konnte, als es überall sonst schon sehr trocken war.

Viele Grüße Christoph

Ps: Ich lese deinen Ticker regelmäßig mit Freude - vielen Dank"

(4 Fotos © Christoph)

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Foto: Und weil es so schön ist: Christophs Steinpilzkollektion nach einmal von oben.  Eine herrliche Ansicht! 


Foto: Und hier noch ein nachgereichtes Foto. Den Fund der vielen Pfifferlinge machte Christoph bereits Ende Juli, zu der Zeit als es überall bereits sehr trocken war.  Auf 1300m Höhe ging damals noch was. 





Benningen/Unterallgäu: Und auf einmal sind die Steinpilze da


Foto: Ein schöner Fund für Michael und Birgit bei Benningen im Landkreis Unterallgäu. Nur der große Steinpilz ist ein bisschen traurig, weil ihm der halbe Hut abgesäbelt wurde. (4 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 2. September 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

seit einer Woche sprießen sie, die Hexenröhrlinge, Steinpilze, Maronen, Birkenpilze und auch viele Täublinge. Gestern Abend haben wir dann noch Anisegerlinge in einer einem Hexenring ähnlichen Ansammlung gesehen. Sogar die Fliegenpilze sind schon da!

Lasst euch also nicht entmutigen, es startet dieses Jahr spät, wobei wir im Unterallgäu immer mal wieder Regen hatten.

Liebe Grüße Michael und Birgit"




2 Fotos: Steinpilze im Moos (links) und im vertrockneten Fichtengeäst (rechts). Da kann das Herz des Pilzfreundes endlich einmal wieder lachen.





Fürstenfeldbruck: Die erste Krause Glucke für Gabi


Gabi schreibt am 2. September 2022 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

ich habe gerade meine erste Krause Glucke gefunden, und zwar im Landkreis Fürstenfeldbruck. 

Danke für deine tolle Seite!

Einen schönen Abend, Gabi"

(Foto © Gabi)

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Marcel will die Parasole erstmals probieren


Marcel schreibt am 27. August 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem es ja allgemein noch recht ruhig hier ist mit den Pilzfunden, dachte ich mir, ich sende mal meinen ersten Beitrag.

Auf meinen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad sind mir wie schon letztes Jahr wieder Parasole aufgefallen. Da dieses Jahr bislang ja noch weniger zu finden ist als letztes Jahr, werde ich sie wohl erstmals probieren.

Da sie noch klein und geschlossen sind (siehe Foto rechts), werde ich in zwei, drei Tagen noch einmal vorbeischauen in der Hoffnung, dass sie noch da und schon größer sind.

Grüße von Marcel aus dem schwäbischen Landkreis Günzburg"

(Foto © Marcel)

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Hallo Marcel, 

ein typischer Anfängerfehler bei Parasole ist es, sie zu kurz zu braten. Man darf sich von dem gebräunten Paniermehl nicht täuschen lassen. Sie müssen gut durchgebraten sein! 

Guten Appetit und viele Grüße von Heinz-Wilhelm 


Schönste Krause Glucken bei Triftern

Bedienen Sie sich, Herr Armin, Sie haben die freie Auswahl


Armin schreibt am 27. August 2022:

"Servus Heinz-Wilhelm.

heute war ich in meinem Kiefernwald in der Nähe von Triftern. Gefunden habe ich viele Krause Glucken. Die meisten mussten allerdings im Wald bleiben, da mein Korb innerhalb kurzer Zeit voll war, siehe das Foto rechts.

Das waren aber auch die einzigen Pilze. Der Waldboden ist einfach noch zu trocken für Steinpilze und Co.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin"

(3 Fotos © Armin)

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2 Fotos: Die freie Auswahl hatte Armin in seinem Kiefernwald unter zahlreichen Krausen Glucken. Nur die schönsten wie diese zwei landeten in seinem Korb, der im Nu gefüllt war. 






Zu spät gekommen bei Balderschwang: Bis auf einen waren alle Steinpilze schon abgeknabbert oder verwurmt


Cornelius schreibt am 24. August 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

auch in Balderschwang im Landkreis Oberallgäu an der Grenze zu Österreich wachsen wieder die Pilze. Wir haben neben sehr vielen Schönfußröhrlingen ein paar Steinpilze gefunden. Allerdings waren alle schon an- und abgeknabbert von Schnecken. Und die meisten leider hoffnungslos vermadet.

Der Abgebildete (Foto rechts) war zwar auch schon etwas lädiert, aber wir konnten ihn als einzigen mitnehmen.

Viele liebe Grüße Cornelius"

(Foto © Cornelius)

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Neuburg-Schrobenhausen: Erste Krause Glucken, Anisegerlinge und ein Riesenbovist


Foto: Die Krausen Glucken melden: die Pilze sind wieder da! Was auch für die Anischampignons und einen ersten Riesenbovist gilt. In ihrem Gefolge dürften dann auch die Röhrlinge nicht mehr lange auf sich warten lassen. (Foto © Karen)

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Karen schreibt am 23. August 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nachdem es letzte Woche endlich mal wieder etwas Regen gab, lassen sich die ersten Pilze jetzt endlich auch bei uns im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen/Obb. blicken.

Im Nadelwald an Kiefern sprießen die Krausen Glucken ganz frisch. Wir fanden auch Anischampignons am Fichtenwaldrand im Traufbereich und am Wegesrand in den Brennnesseln ein erstes Riesenbovist-Baby.

Wir hoffen auf weitere schöne Funde und verbleiben mit vielen Grüßen und Erfolgswünschen für alle Pilzfreunde.

Rainer und Karen"


Eine gute Nachricht: Die Steinpilze erwachen wieder zum Leben - im Landkreis Passau tut sich was


Maria schreibt am 21. August 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

nach einem ganzen Tag in einigen Wäldern im Kreis Passau durften wir zu unserer großen Freude einige wunderschöne Fichtensteinpilze entdecken, die aber anscheinend alle ziemlich verwurmt waren und somit im Wald blieben.

Liebe Grüße aus Niederbayern, María und Stefan"


4 Fotos: Die Pilzwelt scheint langsam wieder zu erwachen. Dort, wo es in den vergangenen ein bis zwei Wochen geregnet hat, regen sie sich wieder. Selbst wenn diese vier jungen Steinpilze verwurmt gewesen sein sollten, können wir erfreut feststellen, dass sich nach langer Pause endlich wieder etwas tut in den Wäldern. (4 Fotos © Maria L.)

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Ein erster Fichtensteinpilz nach vielen Sommersteinpilzen im Landkreis Regensburg


Maria S. schreibt am 11. Juli 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nach etlichen Eichensteinpilzen (Sommersteinpilzen) in diesem Jahr gab es nun das erste Mal auch einen Fichtensteinpilz (Foto rechts) auf meiner kleinen Tour im Landkreis Regensburg. 

Liebe Grüße Maria"

(Foto © Maria S.)

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Lindau/Westallgäu: Ein ganzer Batzen Amethystschuppiger Pfifferlinge für Simon und Aziza


Foto: Das hat sich gelohnt. Simon und Aziza haben jede Menge schöner Amethystschuppiger Pfifferlinge gefunden. An einer Stelle war ihr Hund allerdings zu schnell und hat den Fund "entwertet". (2 Fotos © Simon)

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Simon schreibt am 10. Juli 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem wir schon seit längerer Zeit immer gerne in deine Pilzticker schauen, um zu erfahren, ob es sich schon lohnt, in den Wald zu gehen, wird es auch mal Zeit, dass wir uns daran beteiligen. 

Wir haben am heutigen Sonntag an unseren altbekannten Stellen im Westallgäu bei Lindau zum ersten Mal in dieser Saison vorbeigeschaut und wurden sofort mit einem Meer aus Amethystschuppigen Pfifferlingen belohnt. Leider hat eine Stelle unser Hund vor uns entdeckt und sich gleich reingelegt.

Vielen Dank für die tolle Website!

Grüße aus dem Allgäu, Simon und Aziza"



Pfifferlinge im Überfluss für Maria und Stefan im Landkreis Rottal-Inn


Maria L. schreibt am 9. Juli 2022:

"Der Stefan und die María melden sich aus dem schönen Örtchen Postmünster im Landkreis Rottal-Inn😊🍄.

Wir bewundern schon seit längerem diese tolle Seite hier👍.

Lieber Thomas aus Baden-Württemberg,

zu Deiner Nachricht über die Waldverwüstung im nördlichen Schwarzwald möchten wir anmerken: wenn’s ums Geld geht, darf man leider alles. Bleib standhaft und viel Glück bei der weiteren Platzsuche! Wir Zwei machen es hier nicht anders: schon morgen geht's in ein neues Waldstück.

Anbei unser heutiger Fund 😊

Liebe Grüße aus Niederbayern"

(3 Fotos © Maria L.)

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2 Fotos: Der schöne Flockenstielige Hexenröhrling landete auch im Korb von Maria und Stefan. Auf dem rechten Bild eine Impression von einer Moospartie, die von Pfifferlingen nur so übersät ist. 


Ein paar Reherl vom Schellenberg beim Simbach


Armin schreibt am 8. Juli 2022 zu diesen 2 Fotos:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute habe ich nach der Arbeit eine kurze Runde im Wald gedreht. Unterwegs war ich dieses Mal am Schellenberg bei Simbach am Inn. Gefunden hab ich ein paar Reherl und einen Maronenröhrling

Mit freundlichen Grüßen Armin"

(2 Fotos © Armin)

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Sommersteinpilze und Pfifferlinge für Armin bei Triftern


Armin schreibt am 3. Juli 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

ich war heute wieder in meinen Wäldern bei Triftern unterwegs und habe Sommersteinpilze (z. B. Foto rechts) und Pfifferlinge gefunden. 

Gruß aus Simbach am Inn, Armin"

(3 Fotos © Armin)

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2 Fotos: Neben Sommersteinpilzen gab es für Armin kleine und große Pfifferlinge. 


Genug für den ersten schönen Pilzgeschmack des Jahres


Foto: Das gab für Melitta und Gerhard eine schöne Pfanne wohlschmeckender Frauentäublinge! (Foto © Melitta)

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Melitta schreibt am 17. Juni 2022:

"Hallo Servus Heinz-Wilhelm,

auch wir haben es heute mal versucht, nachdem in anderen Landkreisen schon kleine oder sogar große Funde gemacht wurden. Und siehe, für den ersten schönen Pilzgeschmack des Jahres waren genug Frauentäublinge in der Pfanne.

Nun soll es aber leider schon wieder trocken werden und wir denken, dass der nächste Schub noch etwas auf sich warten lässt.

Schöne Grüße aus Bad Tölz, Melitta und Gerhard"


Regensburg: 4 Sommersteinpilze zur Freude von Maria


Maria S. schreibt am 16. Juni 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

groß war meine Ausbeute bei meinem Pilzgang im Landkreis Regensburg zwar nicht, aber ich habe mich riesig gefreut über meine ersten Sommersteinpilze in diesem Jahr, siehe das Foto rechts

Liebe Grüße, Maria"

(2 Fotos © Maria)

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Foto rechts: Der Eindruck trügt: Sommersteinpilze wachsen nicht unter Lärchen, sondern unter Eichen, seltener auch unter Buchen. Es muss bei diesem Pilz also entweder eine Eiche oder Buche in unmittelbarer Nähe sein. Der Sommersteinpilz (Boletus aestivalis oder Boletus reticulatus) wird deshalb auch Eichensteinpilz genannt, was seiner Art besser entspricht. 




Auch im Landkreis Rottal-Inn wachsen jetzt die Pfifferlinge


Armin schreibt am 13. Juni 2022:

"Servus Heinz-Wilhelm. 

gestern waren wir in den Wäldern in Simbach unterwegs. Nach dem vielen Regen der letzten Tage kommen jetzt neben den Flockenstieligen Hexenröhrlingen auch die Pfifferlinge. Auch ein erster Goldröhrling (Foto rechts) ließ sich blicken.

Gruß von Armin in Simbach am Inn"

(2 Fotos © Armin)

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Foto: Auch bei Simbach im Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern beginnen jetzt die Pfifferlinge zu wachsen. 





Dieser Gigantenfund verschlägt der Fachwelt die Sprache: Zwei klitzekleine Pfifferlingsknöpfchen an der Noris


Foto rechts: Einen gigantischen Fund von sage und schreibe zwei klitzekleinen Pfifferlingsknöpfchen (Foto rechts) hat Pilzfreund Bernd im Großraum Nürnberg gemacht. Er will die Hoffnung aber nicht aufgeben: "Ich denke, in zwei Wochen werde ich wieder meine Runde drehen." (Foto © Bernd)

8. Juni 2022

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Landkreis Rottal-Inn: Armin freut sich über die ersten Hexenröhrlinge





Foto rechts: Im Landkreis Rottal-Inn hat Pilzfreund Armin, der seit Jahren aus der Region für unsere Website berichtet, die ersten Flockenstieligen Hexenröhrlinge (siehe z. B. Foto rechts) gefunden. Und freut sich, dass es langsam wieder losgeht. (Foto © Armin)

22. Mai 2022

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Neustadt an der Aisch: Erste Flockenstielige Hexen nach einer total ergebnislosen Morchelsaison


Sandro schreibt am 17. Mai 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm, 

gestern habe ich beim Spaziergang mit einer Freundin und deren Hund die ersten Flockenstieligen Hexenröhrlinge gefunden, siehe das 2. Foto rechts. Das Ausweiten meiner Suche an einige mir bekannte Pilzstellen blieb leider erfolglos. Mein Sammelergebnis reichte trotzdem für ein herrliches "Hexen-Risotto", das auf dem 1. Foto zu sehen ist. 

Leider war die gesamte Morchelsuche bei uns in Neustadt an der Aisch dieses Jahr völlig ergebnislos verlaufen.  

Trotzdem bin ich angespitzt und bereit und wünsche uns allen eine schöne Pilzsaison! ;-)

Auf bald, Sandro"

(2 Fotos © Sandro)

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Die Morchelsaison verlängert sich um genau eine Spitzmorchel in 1200 Metern Höhe


Foto: Einsam hoch in den Bergen: Ulli entdeckte diese Spitzmorchel in 1200 Metern Höhe bei Wildbad Kreuth auf dem Weg zum Schildenstein. (Foto © Ulli)

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Ulli schreibt am 15. Mai 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

eigentlich hatte ich die Morchelsaison schon für beendet gehalten, da an meinen Stammplätzen der Bodenbewuchs bereits zu hoch wird.

Daher bin ich heute einer anderen Leidenschaft, dem Bergsteigen, nachgegangen und habe gestaunt, was da plötzlich am Wegrand stand. Ich hätte nicht gedacht, dass mir auf 1200m Höhe so ein Exemplar begegnet. 

Es war in der Nähe von Wildbad Kreuth auf dem Weg zum Schildenstein, aber in keinem Areal, das man noch als Flussaue hätte bezeichnen können. 

Viele Grüße, Ulli"


Eine wunderschöne sechsköpfige Speisemorchelfamilie in den Isarauen von München


Foto: Eine bestaunenswerte sechsköpfige Familie beigefarbener Speisemorcheln. Ein wirklich schmuckes Motiv, liebe Marie! (Foto © Marie)

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Marie schreibt am 9. Mai 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern sind wir an unserem Speisemorchelplatz an der Isar im Münchner Auwald fündig geworden. Es hat sich trotz Regens gelohnt. Anbei ein Foto mit einer ganzen Morchelfamilie, die unser Begleiter entdeckt hat. 

Liebe Grüße, Marie"


Rosenheim: Heute soll es das erste Mal sein


Foto: Speisemorcheln gab es nicht viele zu holen; da trug ein mit Judasohren bewachsener Holunder (2. Foto) schon mehr ein. 


Philipp schreibt am 2. Mai 2022:

"Lieber Herr Bertram, lieber Heinz Wilhelm,

nachdem meine Familie und ich den Pilzticker seit Jahren verfolgen, wollten wir nun aufgrund der Überraschung heute auch gerne ein Bild teilen.

Nachdem uns die Speisemorcheln fast im Stich gelassen haben, konnten wir auf dem Heimweg ein paar schöne Judasohren finden. Wir haben diesen Pilz immer bewundert, aber noch nie mitgenommen. Heute sollte das erste Mal sein.

Viele Grüße aus dem Raum Rosenheim, Philipp & Marie"

(2 Fotos © Philipp)

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