Pilz-Ticker-Bayern



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns



© Fotolia

Kein Pilz veredelt gehobene

Gerichte besser als

Getrocknete Spitzmorcheln.

Man kauft sie biozertifiziert beim

Familienunternehmen

Trockenpilzversand

Pilze Wohlrab




Armin schon wieder auf Achse bei Simbach am Inn: Trotz Bodenfrost wachsen die Steinpilze prächtig


Armin schreibt am 20. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich schon wieder in den Wäldern unterwegs, diesmal bei Simbach am Inn. Gefunden habe ich wie schon gestern jede Menge Steinpilze, von denen ich heute mal nur zwei aus der Nachwuchsabteilung zeige (2 Fotos oben). Die Nächte sind zur Zeit sehr frisch, heute früh hatte es gerade mal 2 Grad und teilweise gab es sogar Bodenfrost. Den Steinpilzen scheint es aber nichts auszumachen. Sie waren alle wurmfrei.

Gruß aus Simbach am Inn Armin«

(2 Fotos © Armin H.)

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Freudiger Start in den Pilzherbst bei Triftern

Es ist soweit! Nach langem Warten findet Armin endlich die ersten Steinpilze des Jahres - und gleich so viele


Foto: Lange hatte Armin bei so manchem Pilzgang vergeblich Ausschau nach ihnen gehalten, nun sind sie endlich da! Die ersten Steinpilze in seinen Wäldern bei Triftern sind gleich in großer Gesellschaft gekommen. (3 Fotos © Armin H.)

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Armin schreibt am 19. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute waren wir wieder in den Wäldern bei Triftern unterwegs. Und diesmal war es endlich soweit!

Gefunden haben wir - nach langer Wartezeit - viele herrliche Steinpilze (wie z. B. auf dem Foto rechts). Und das, obwohl es immer noch sehr trocken ist. Dazu gab es einige Netzstielige Hexenröhrlinge.

Wegen des tollen Fundes blieben diesmal die vielen Maronen und Birkenpilze im Wald.

Schöne Grüße Armin«




Foto: Anstelle der Maronen und Birkenpilze, die Armin bei seinen letzten Gängen stets gefunden hatte, landeten diesmal die jungen knackigen Flockenstieligen Hexen in seinem Korb.






Bad Windsheim, Weiden i. d. Oberpfalz, Zell im Fichtelgebirge:

Günters weite Wege für sehr schöne Pilzfunde


Foto: Die weite Fahrt von Mittelfranken in die Oberpfalz hat sich gelohnt. Günter durfte sich über einen schönen Steinpilz, herrliche Rotkappen, eine Krause Glucke, einige Maronen, einen Birkenpilz und eine Handvoll Pfifferlinge freuen.


Günter schreibt am 17. September 2019:

»Hallo Herr Bertram,

hiermit möchte ich meine Pilzfunde von heute durchgeben. Die Rotkappen (eine davon Foto rechts) und den Birkenpilz fand ich in der Nähe von Zell im Fichtelgebirge, die Krausen Glucken, Pfifferlinge, Maronen und den Prachtsteinpilz in der Nähe von Weiden i. d. Oberpfalz.

Liebe Grüße aus Bad Windsheim in Mittelfranken nach Greifswald.

Günter«

(3 Fotos © Günter R.)

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Foto: Da gibt es nichts zu beanstanden! Günters Steinpilz ist von erstklassiger Qualität, wie die Querschnitte zeigen.






Ammersee/Starnberger See: Von Fund zu Fund wurden die Steinpilze immer größer


Foto: Man muss sie suchen, dann findet man sie auch, die Steinpilze, meint Franz. Nicht nur, wie in seinem Fall, nämlich zwischen Ammersee und Starnberger See, ist das derzeit so.


Franz schreibt am 17. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich wieder einmal unterwegs in meinem Steinpilzrevier zwischen Ammersee und Starnberger See. Und siehe da, sie kommen doch noch. Zuerst fand ich nur Minis, dann wurden sie immer größer. Der letzte war ein richtiger Prachtkerl (Foto rechts).

Man muss nur suchen - die Massen vom letzten Jahr gibt es leider noch nicht. 

Herzliche Grüße Franz«

(2 Fotos © Franz)

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Westliche Wälder: Im starken Jahr der Krausen Glucken mischt auch Herbert mit schönen Funden mit


Foto: Eine besonders schöne von mehreren Krausen Glucken, die Herbert in den Westlichen Wäldern gefunden hat, zeigt sich hier im lichten Kiefernwald. (Foto © Herbert)

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Herbert schreibt am 14. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie im Pilzticker auf mehreren Seiten zu lesen ist, sind momentan schöne Krause Glucken zu finden.

Gerne schließe ich mich diesem Trend an. Ich war bei uns in Augsburgs Westlichen Wäldern unterwegs und konnte auch große Exemplare finden.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«


Armin freut sich über zunehmendes Pilzwachstum bei Simbach am Inn


Foto: Die Pilzwelt steht Kopf, jedenfalls die halbe. Armins Familie kann es egal sein, sie alle freuten sich über zunehmendes Pilzwachstum in der Region Simbach am Inn. Nur die Steinpilze lassen noch auf sich warten. (Foto © Armin H.)

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Armin schreibt am 14. September 2019:

»Servus!

Heute war ich mit meiner Frau und meiner Tochter mal wieder auf der Schwammerlsuche.  Diesmal gab es einiges mehr als bei meinen letzten Waldgängen.

Gefunden haben wir einen Flockenstieligen Hexenröhrling, eine kleine Krause Glucke, eine Rotkappe, mehrere Reherl und Birkenpilze. Die meisten Pilze standen am Waldrand.

Steinpilze gibt es noch immer nicht, ich vermute, für sie ist es weiterhin zu trocken.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«





Raum München: Auch ein Korb mit viel Luft drin ändert für Hans nichts am schönen Erlebnis eines Waldganges


Foto: Es reichte immerhin für eine Abendmahlzeit zu zweit. Hans hat diese Pilze südöstlich von München gefunden. (Foto © Hans)

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Hans schreibt am 12. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder in den Wäldern südöstlich von München unterwegs. Leider ließ das Gewicht meines Korbes bei meiner Heimkehr zu wünschen übrig. Dem muss ich aber entgegenhalten, dass es doch kaum Schöneres im frühen Herbst gibt, als die Wege durch den Wald, den Wald selbst und die Natur zu genießen.

Das, was im Korb lag, reichte dennoch für ein Abendessen für meine Frau und mich: drei schöne Birkenpilze, ein Steinpilz und einige Reherl, wie man in Bayern sagt.

Liebe Grüße an Heinz-Wilhelm und Pilzticker-Besucher, Hans«


Pfifferlinge, so schön wie die Güteklasse 1A vom Viktualienmarkt


Foto: Als wäre es die Güteklasse 1A vom Münchner Viktualienmarkt, so schön sind die Pfifferlinge, die Maria in der Region Rosenheim gefunden hat. Das zweite Foto erweckt beinahe den Eindruck, als würden sie an der Baumwurzel emporwachsen.


Maria O. schreibt am 11. September 2019:

»Liebe Pilzfreunde,

im Raum Rosenheim wachsen gerade die Reherl. So ein Glück hatte ich mit Pfifferlingen noch nie!

Ruckzuck, fast ein Kilo saubere Pilze wie Pflücksalat abgeschnitten. Diesen leuchtenden Hexenring von Pfifferlingen um eine Fichte sah ich per Zufall schon von Weitem. 

Grüße Maria O.«

(3 Fotos © Maria O.)

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Foto: Um eine Fichte herum standen die goldgelben Prachtpfifferlinge. Maria sah sie schon von Weitem.






Eine Riesenglucke bei Ingolstadt für Tonis Faltkorb


Foto: Da half kein Korb. Toni musste den großen Faltkorb ausklappen, um die Monsterglucke fachgerecht transportieren zu können. Im Korb landeten die kleineren Exemplare, die er zuvor gefunden hatte. (2 Fotos © Toni)

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Toni schreibt am 7. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im Raum östlich von Ingolstadt habe ich gestern ein wahres Monster an Krauser Glucke gefunden (2 Fotos). Geschätzt wog sie drei bis vier Pfund.

Sie in einem gewöhnlichen Schwammerlkorb unterzubringen war völlig aussichtslos. Da musste der große Faltkorb, cirka 50 mal 35 Zentimeter, her.

Ein Teil wurde sofort gegessen, als Beilage gab es eine nicht minder große Gurke. Da ich vorher schon einige Glucken, die wir bei uns »Fette Hennen« nennen, gefunden hatte, musste der Großteil verschenkt werden, denn die Gefriertruhe gibt den Platz einfach nicht mehr her.

Ansonsten ist es in unserer Gegend momentan sehr ruhig, Pilze sind kaum zu finden. Nur die Glucken, Hexenröhrlinge und Perlpilze geben sich fast überall die Ehre.

Viele Grüße an die Gemeinde der Schwammerlsucher, Toni«


Simbach am Inn: Erst die Reherl, dann ein regionales Spezialbier für Armin


Armin schreibt am 3. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder beim Schwammerlsuchen. Bei uns ist es noch immer recht trocken, darum ist nicht viel los in den Wäldern bei Triftern.

Gefunden habe ich einige Reherl (2 Fotos rechts). Danach habe ich mir erstmal ein kühles Helles aus der Region gegönnt, wie man sieht.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Fotos © Armin)

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Starnberg: Ein Pilzgerichtverderber und ein tödlicher Nachbar


Foto: Zweierlei fällt an diesem Foto auf. Der Birkenpilz links oben ist weit überständig, das heißt, die Zersetzung der Eiweiße hat bereits begonnen. Damit ist er nicht mehr essbar. Was aber Olga das gesamte Pilzgericht verderben könnte, ist der dickstielige Pilz in der unteren Reihe. Es ist ein ungenießbarer Gallenröhrling. Auf dem zweiten Foto ist er noch einmal gesondert am Fuße einer Fichte zu sehen.

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Olga schreibt am 31. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute bin ich in den Wäldern bei Starnberg gewesen. Ich abe einen herrlichen Steinpilz gefunden (schade, dass es nur einen gab), Birkenpilze und Maronenröhrlinge. Auch einen Parasol habe ich entdeckt, aber da es im Fichtenwald der einzige war, habe ich ihn stehen gelassen.

Bereits wieder zurück in München, habe ich am Ufer der Würm noch eine Familie Netzstieliger Hexenröhrlinge gefunden. 

Mit freundlichen Grüßen, Olga«

2. Foto rechts: Hier sehen wir einen Flockenstieligen Hexenröhrling in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Grünen Knollenblätterpilz. Im vergrößerten Bild ist die Natterung des Stieles deutlich erkennbar.  (4 Fotos © Olga)

Blau = ungenießbar

Rot = giftig, in diesem Fall tödlich giftig

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Foto: Diese Netzstieligen Hexenröhrlinge fand Olga im Stadtbereich von München an der Würm, dem einzigen Abfluss des Starnberger Sees.






Bayerischer Wald: Der kommende Pilzherbst klingt schon nach Trompeten


Foto: Zu den ersten Funden an Herbst- oder Totentrompeten zählen diese Exemplare, die Angie und Christian im Bayerischen Wald aufgespürt haben. (3 Fotos © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 31. August 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

bei unserem Ausflug in den Bayerischen Wald sind uns in der Rißlochschlucht bei Bodenmais noch einige weitere Pilze besonders aufgefallen. Vielleicht sind sie ja auch für die Leser interessant, sind es doch immerhin Speisepilze, die zum Motto Deiner Website, nämlich Pilze sammeln, passen.

Allem voran der seltene Igelstachelbart. An Kraterellen fanden wir Trompetenpfifferlinge und die ersten Totentrompeten, die schon ziemlich stark nach herbstlichen Pilzen klingen. Und der wunderschöne Buchenschleimrübling hat uns trotz seines Namens sehr begeistert.

Herzliche Grüße Angie & Christian«


Foto: Ein schöner junger Igelstachelbart. Die leckere, milde Art braucht zum Fruktifizieren alte (wunde) Eichen und Buchen, die aber aus forstwirtschaftlichen Gründen kaum noch Gelegenheit zum natürlichen Altern oder gar Absterben bekommen. Dass Igelstachelbärte immer seltener zu finden sind, geht also klar auf wirtschaftliche Interessen - und nicht auf uns Pilzsammler - zurück.


Foto: Buchenschleimrüblinge sind schöne Pilze. Sie wachsen in büscheligen Gruppen an starkem, frischtotem Buchenholz. Sie sind elastisch und glasig, weshalb Gegenlichtfotos mit ihnen oftmals herrliche Bilder ergeben. Man kann sie sogar essen - wenn man denn auf Pilze ohne Geschmack steht.


So viele prächtige Steinpilze im erholsamen Wald am Staffelsee für Simone


Foto: Eine nette Familie von Steinpilzen. (3 Fotos © Simone)

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Simone schreibt am 29. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zurzeit macht es einfach wieder Freude, durch den Wald zu stapfen. Ich genieße jede Minute die Ruhe und die Einsamkeit und lausche den Lauten der Natur.

Noch schöner wird das Ganze dadurch, dass es jetzt mit den Schwammerln losgeht. Wenn einem der Pilzduft schon in die Nase steigt und dann Prachtexemplare von Steinpilzen vor einem stehen. Parasole , Pfifferlinge, Täublinge und Birkenpilze gesellen sich hinzu. Bemerkenswert schön war der essbare Eispilz oder Zitterzahn (Foto rechts), der zur Gattung der Zitterzähne zählt.

Wenn der Korb schwer und schwerer wird und man eigentlich gar nicht aufhören möchte, weil gerade im Moment alles perfekt ist, weil man im Einklang mit der Natur und mit sich selbst ist, möchte man am liebsten noch ganz lange im Wald bleiben.

Schweren Herzens verließ ich ihn, und nun bin wieder daheim. Hochzufrieden mit dem schönen Fund, putze ich nun die Schwammerl und schreibe an den Pilzticker.

Liebe Grüße vom Staffelsee, Simone«


Foto: Welch ein Fund am Staffelsee für Simone! Der Übermacht der Steinpilze sehen sich Parasole, Pfifferlinge, Birkenpilze und Täublinge gegenüber.


Tödlicher Fleischbrauner oder Fleischbräunlicher Schirmling


2 Fotos rechts:

Liebe Pilzfreunde,

dieser Pilz, der hier bewusst größer dargestellt wird, als er ist, zählt zu den so genannten Kleinen Schirmlingen und ist tödlich giftig!

Es ist der Fleischbraune Schirmling, der das Gift des Weißen Knollenblätterpilzes enthält. Ingrid hatte sich nach ihm erkundigt. Wer in der Bestimmung mit Safranschirmlingen noch nicht sicher ist, kann ihn schnell für einen solchen halten.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Größe. Der Fleischbraune Schirmling zählt zur Gruppe der hoch problematischen, weil zum großen Teil sehr giftigen Kleinen Schirmlinge. Sein Hutdurchmesser beträgt maximal 5 Zentimeter. Das Hutmuster mit den gezonten dunkelgraunen Schuppen auf hellbraunem Grund ist so ganz anders als bei Safranschirmling und Parasole.

Sein weißlich-hellbrauner Ring (kein Doppelring, kein verschiebbarer Ring!) ist faserig, oftmals ist die Ringzone nur angedeutet. Unterhalb der Ringzone befinden sich mehrere violettbraune Gürtelzonen, die vom Velum stammen. 

Auf dem 2. Foto seht Ihr, dass das Stielende - im Gegensatz zum Safranschirmling - gar nicht, manchmal allenfalls minimal rötet.

Prägt Euch vor allem das Hutmuster gut ein!

(2 Fotos © Ingrid)

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Neu-Bayer Nick findet in den Westlichen Wäldern seine ersten Rotkappen und eine erste Krause Glucke


Foto: Dafür, dass Nick seine Pilzplätze in den Westlichen Wäldern als Neu-Bayer erst noch erkundet, hat er heute einen tollen Fund gemacht. Obenauf liegen, als Krönung, weil Erstfunde im neuen Terrain, eine Rotkappe und eine Krause Glucke. (Foto © Nick)

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Nick schreibt am 28. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch heute zog es mich wieder in die Westlichen Wälder von Augsburg. Und wieder fand ich reichlich Lohn.

In einem Fichtenhochwald fand ich erneut zig Maronen, die ich diesmal aber fast alle stehen ließ, Safranschirmlinge, Perlpilze, Flockenstielige Hexenpilze und einige Steinpilze. Premiere feierte ich heute, seit ich in Bayern lebe, mit Funden von Krausen Glucken und Rotkappen. Es war ein wunderbarer Fund, den der volle Pilzkorb schön wiedergibt.

Beste Grüße Nick«


Ein Traum von einem Sommersteinpilz vom Tegernsee - Die Rohkost begeistert Ingrid


2 Fotos: Diese Bilder sandte uns heute Ingrid ganz begeistert zu: »Ein Traum von 300 Gramm!« schreibt sie. Gefunden hat sie den Sommersteinpilz am Tegernsee - und ihn roh gekostet: »Ein Geschmack - der Hammer!«  (2 Fotos © Ingrid)

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Herrlicher Steinpilzfund im Münchner Osten





Foto rechts: Dieses Foto, das einen Fund vom 27. August 2019 im Münchner Osten zeigt, hat uns Joachim am 9. September 2019 zugesandt. Die herrlichen Steinpilze, schreibt er, hätten sie zu zweit gefunden. (Foto © Joachim)

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Viele Maronen ließ Nick wegen der lästigen Putzerei in den Westlichen Wäldern zurück


Nick schreibt am 27. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich wieder einmal Schwamme suchen. Wie immer ging ich in mein bekanntes Revier in den Westlichen Wäldern bei Augsburg und fand unzählige Maronen. Da ich mir die endlose Putzerei ersparen wollte, habe ich sehr viele stehen gelassen.

Dazu gesellten sich 4 Flockis, eine Handvoll Perlpilze und - vor allem - Parasole. Zehn Birkenpilze und drei Steinpilze waren wegen Vermadung nicht mehr verwertbar.

Leider wurden in meinen Pilzrevieren viele Bäume gefällt, was dem Pilzwachstum sicher nicht zuträglich ist.

Beste Grüße Nick«

(Foto © Nick)

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Bayerischer Wald: Die Leiden der Pilzsammler bei einem Hotelaufenthalt


Angie und Christian schreiben am 27. August 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

wir sind für ein paar Tage im Bayerischen Wald. Die Feuchtigkeit zieht durch die Wälder und die Pilze sprießen allenthalben.

Es sind im einzelnen viele Täublinge, große Mengen an Maronen, auch Steinpilze - meist vermadet - Birkenpilze, Perlpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Pfifferlinge. Im Falle der schönen Breitblättrigen Glucke (Foto rechts) tat es uns schon leid, dass wir im Hotel sind und nicht kochen können.

Zudem sahen wir viele Gallenröhrlinge und Schönfußröhrlinge.

Viele Grüße Angie & Christian«

(Foto © Angie)

Blau = ungenießbar

Rot = giftig

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Steinpilzkisterl voll, Leo hat die Nase voll: Dreieinhalb Stunden Steinpilze fangen reicht


Foto: Korb voll, Nase voll, keinen Meter weiter! Leo ist nach dreistündigem Waldgang »sitzend k.o.«, wie Maria schreibt. Und passt dennoch schön auf die vielen Steinpilze auf. (2 Fotos © Maria)

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Maria schreibt am 26. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute in drei aneinander grenzenden Waldstücken im Würmtal unterwegs.  Eines davon war ein kleiner Laubwald, den Leo letztes Jahr entdeckt hatte.

Ich habe erstmals in meinem Leben Sehnsucht nach Flügeln verspürt, weil überall Steinpilze aus der dicken Laubschicht hervorlugten und das Gehen so zu einer echten Herausforderung wurde. Vor jedem Fußaufsetzen ein Kontrollblick, damit ich nur ja keinen zertrete. Leo hat sich brav hingelegt und meinen „Eiertanz“ beobachtet. Einen Penny für seine Gedanken.

In einem anderen Waldstück, das wir auch erst seit letztem Jahr kennen, leuchtete es im dichten Unterholz gelb auf. Ich habe mein Wimmerl abgeschnallt, mich auf den Bauch gelegt, bin reingerobbt und mit etwas feuchtem T-Shirt, einer Menge »Haarnadeln« und zwei Handvoll herrlicher Reherl wieder rausgekrabbelt.

Den Parasol mit dem verrutschten Hut - nicht geknickt, sondern so gewachsen - fand ich einfach witzig, habe ihn aber stehen gelassen, weil er der einzige war und irgendwie nicht ins heutige Konzept gepasst hat.


Foto: Nicht etwa abgeknickt, sondern sonderbar schief gewachsen ist diesem Parasol der Hut. Zum Lohn für diese kühne Akrobatik ließ ihn Maria schief weiterwachsen.


Gestern konnten wir einige Steinpilze, etliche knackige Flockis und Maronen sowie die ersten Habichtspilze einheimsen.

Leider mussten wir die Suche vorschnell abbrechen, weil der Himmel ohne Vorwarnung urplötzlich seine Schleusen geöffnet hat. Ich war pitschnass bis auf die Haut. Gottlob habe ich stets einen kompletten zweiten Kleidersatz und Handtücher im Kofferraum.

Blöd war allerdings, dass wir in einer Bucht mit Straßenblick geparkt hatten und es im Golf etwas eng für Akrobatik ist. Es kam aber niemand vorbei. Gut zwei Kilometer weiter übrigens strahlender Sonnenschein und  keine Spur von Regen. Wir hatten aber trotzdem genug und sind heimgefahren.

Du siehst, langweilig wird’s bei mir nie.

Lieben Gruß Maria«


Toller Fund von 12 Riesenbovisten bei Landsberg am Lech

Ein schneeweißer Riese, mitten auf der Wiese


Falk schreibt am 25. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem auch wir ebenfalls zu den Nutznießern deiner tollen Seite gehören und uns immer über das aktuelle Pilzwachstum informieren, sind wir heute mal an der Reihe und hoffen, dass unsere Riesen den Weg in den Pilzticker finden.

Wir waren heute im Landkreis Landsberg am Lech unterwegs, nachdem meine Frau nach dem Ausritt von weißen Riesen auf der Wiese berichtet hatte. 

Schon von weitem waren sie gut zu sehen: 12 Riesenboviste lagen da wohlgenährt beisammen. Einer schöner als der andere. Johannes wollte gleich alle mitnehmen. Aber zwei sind vollkommen ausreichend und wir hoffen, dass ein paar der anderen zum Aussporen kommen.

Den Großen konnte meine Tochter Eileen kaum tragen (Foto rechts): er wog 3852 Gramm und war noch schneeweiß. 

Viele Grüße Falk«

(2 Fotos © Falk)

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Foto: Kleiner Mann, was nun? Ratlos steht Johannes vor dem größten der Riesenboviste. Wie soll er den - oder gar alle 12 - bloß nach Hause schaffen? Nicht mal für den Großen mit seinen 3,852 Kilogramm würde es reichen. Der Familienrat entschied, bloß zwei mitzunehmen.


Dachau: So eine Freude bei Sperli & Tochter über die ungehörig großen Steinpilze


Sperli schreibt am 25. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit meiner Tochter mal wieder im Landkreis Dachau unterwegs.

So eine Freude über die schönen Steinpilze hatte sie, wie das Foto zeigt. Und nicht nur sie! 

Außerdem haben wir Maronen, Amethystschuppige Pfifferlinge, Goldröhrlinge, Reizker und etliche andere Arten gefunden.

Gruß Sperli«

(2 Fotos © Sperli)

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Foto: Große Vielfalt im nördlichen Münchner Umland! Sperli hat mit seiner Tochter etliche Speisepilzarten gefunden. Vor Freude über die herrlichen Steinpilze hat er in seiner Aufzählung die große Krause Glucke im Hintergrund ganz vergessen.


Westliche Wälder: Der Steinpilzriese blieb da, wo er stand


Herbert schreibt am 24. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dieses Jahr ist definitiv ein gutes Pilzjahr. Es ist einiges in den Wäldern los, die stade Zeit ist vorbei. Ich war wieder in Augsburgs Westlichen Wäldern unterwegs.

In einem Mischwald mit überwiegend Fichten sah ich riesige Steinpilze. In diesem Wald war noch kein Sammler und so konnten sie so schön groß werden. Der Größte (links vom Korb) durfte natürlich stehen bleiben.

Ich fand meine ersten Reizker für dieses Jahr, Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Braunkappen (Maronen).

Im Wald waren noch viele weitere Arten vertreten wie z. B. Rötliche Gallerttrichter, Rotfußröhrlinge, Stinkmorcheln, Fliegenpilze, etc.

Im eigenen Garten traten viele Egerlinge auf - leider alles Karbolegerlinge.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«

(2 Fotos © Herbert)

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Region Nürnberg: Diana freut sich über schöne Sommersteinpilze und über etliche andere Arten


Foto: Herrliche Sommersteinpilze hat Diana in der Region Nürnberg in Mittelfranken gefunden. Ihre Schwiegereltern in Sachsen könnten von solchen Funden nur träumen, weil es dort keinen Regen gab, berichtet sie. (3 Fotos © Diana)

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Diana schreibt am 24. August 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

ich verfolge diese Seite seit Jahren, es ist mir immer eine Freude, die tollen Pilzbilder anzuschauen und die Berichte zu lesen. Tolle Internetseite!

Nun habe ich mich entschieden, auch etwas hier zu posten, da es aus Mittelfranken selten etwas zu lesen gibt.

Heute bin ich in ein kleinens Waldstück zwischen Altdorf bei Nürnberg und Schwarzenbruck gefahren und habe sehr schöne Sommersteinpilze (2 Fotos) gefunden. Es ist ein Laubwald, der überwiegend aus Buchen und Eichen besteht, die Bäume sind noch relativ jung. Viele Steinpilze waren bereits sehr groß und alt, da bin ich wohl zwei Tage zu spät gefahren. Diese überständigen Pilze blieben natürlich im Wald, damit sie für Nachwuchs im nächsten Jahr sorgen.

Außer Steinpilzen wachsen auch viele andere, mir unbekannte Pilzarten, was ich nach dem sehr mageren vergangenen Jahr für ein gutes Zeichen halte.

Ich habe meinen Schwiegereltern, die in Sachsen leben, von meinem Fund berichtet und konnte am Telefon hören, wie sie aus Neid beinahe platzten. Sie gehen nämlich auch sehr gerne Pilze sammeln, aber leider können sie von Pilzen derzeit nur träumen, denn es hat bei ihnen so gut wie keinen Regen gegeben.

Liebe Grüße aus Altdorf, Diana«




Sehr lesenswert!

Lustiges und Betrübliches aus dem Landkreis Starnberg

Reherl erwünscht: Warum Maria jetzt öfter schwungvoll die Balkonblumen gießen darf


Maria schreibt am 23. August 2019:

»Guten Abend, lieber Heinz-Wilhelm!

„Noch etwas Geduld, Pilzesammler – die Pilzsaison wird gut!“

Unter dieser Überschrift verspricht der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf Pilzberater Georg Dünzl und Christoph Hahn, Präsident der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft, infolge der August-Regenfälle einen tollen September, der die Saison 2019 ergiebiger machen soll als die vergangene.

Nun, ich bin gespannt. Interessant und abwechslungsreich ist ja auch schon der bisherige Saisonverlauf. Mit all den Höhen und Tiefen, die all die fleißigen Berichterstatter in den verschiedenen Pilztickern schildern.

Fürs Erste möchte ich unsere heutigen Funde präsentieren. Nicht auf dem Teller mit Steinpilzen und einigen Maronen sind, natürlich, die ersten beiden Fliegenpilze, die ich heute entdeckt habe.

Gestern sah es ähnlich aus, wobei das Hauptgewicht auf Flockis und Birkenpilzen lag.

Reherl zur Entschädigung

Außerdem hat mein Vierbeiner Leo mal wieder ein Meisterstück geliefert und eine Stelle mit wunderschönen Reherln entdeckt. Es liegt gut versteckt in hohem Gras und blühender Erika. Die Pilze waren stattlich, sie hatten offenbar beste Bedingungen. 

Ich habe natürlich dankbar geerntet und die Prachtkerle dann der Frau geschenkt, die unter mir wohnt. Als kleine Entschädigung dafür, dass ich neulich, nicht ahnend, dass auf der Terrasse darunter frisch gewaschene Wäsche hing, meine Balkonblumen sehr schwungvoll gegossen habe. Sie schätzt Reherl noch mehr als Steinpilze und meinte augenzwinkernd, ich dürfte ruhig öfter gießen.

In meine Wälder im Landkreis Starnberg kommt allmählich Leben, und zwar nicht nur schwammerlmäßig. Die parkenden Autos werden mehr, und wenn man in die allbekannten Waldstücke reingeht, sieht man leider auch schon wieder die Spuren der Achtlosigkeit und Ignoranz. Es ist furchtbar. Alles, was vermeintlich nicht verwertbar ist, wird platt gemacht, leere Brotzeitverpackungen wiegen viel zu viel für den Heimweg usw..

Die große Vielfalt fehlt noch

Ob die Herrschaften wirklich so viel anderes, sprich Pilze, zu tragen hatten? Ich habe da leise Zweifel.

Insgesamt fehlt in unseren Wäldern an der Würm noch die große Pilzvielfalt, die für mich einfach dazugehört und den Reiz der Schwammerlsaison ausmacht. Ich wünsche mir, dass der Wald nicht nur etwas für den Magen, sondern auch für die Augen zu bieten hat.

Auffällig ist dieses Jahr auch der ziemlich krasse Unterschied zwischen fast schon zu nassen und immer noch relativ bzw. viel zu trockenen Stellen. Davon betroffen sind das Moos genauso wie die Nadelstreu und das Gras und es gilt gleichermaßen für die Laub- wie für die Nadelgehölze und für den Mischwald. Außerdem habe ich das Gefühl, dass bereits die Laubfärbung einsetzt.

Liebe Grüße Maria«

(Foto © Maria)

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Liebe Maria,

vielen Dank für diese sehr informative und lebhafte Schilderung der Pilzsituation in den Wäldern südlich und westlich von München!

Ein schönes Wochenende mit schattigen Pilzgängen wünscht Dir und Herrn Leo Heinz-Wilhelm

 

Nicht die Welt an Pilzen bei Simbach am Inn, aber Armin klagt nicht


Armin schreibt am 23. August 2019:

»Servus, 

ich war heute erneut beim Schwammerlsuchen. Gefunden habe ich einige Pfifferlinge und Maronen, zwei Rotkappen und zwei Parasole.

Viele Grüße aus Simbach am Inn, Armin«

(Foto © Tobias)

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Tobias' feiner Riecher: Im erstmals durchsuchten Waldstück lachten ihn die Steinpilze nur so an


Tobias schreibt am 21. August 2019:

»Hallo Pilzfreunde,

heute inspizierte ich ein kleines Waldstück bei Günzburg, in dem ich mir ein gewisses Potenzial an Pilzaufkommen erhoffte.

Ich musste gar nicht lange durch die Fichten gehen, da standen sie auch schon, die schönen Steinpilze. Und zwar hauptsächlich neben den Spuren der Fahrzeuge in den Rückegassen. Oder, wie das Foto zeigt, am Rand des Fichtenbestandes. Stets in Gruppen. Und das Schöne war, dass sie größtenteils nicht von Schnecken oder Nagern angefressen waren. Dermaßen unversehrte Pilze kenne ich hier so nicht. Und die paar Maden - gar nicht erwähnenswert.

Kleiner Nachwuchs drückt bereits nach, so dass ich am Freitag erneut in dieses mein neues Wunderland gehen werde. Ein besonderes Plus ist es, dass dieses Waldstück schön abgelegen ist. Ich glaube kaum, dass da irgendwer hingeht.

In meinem alten Revier, in dem ich gsetern war, sah es dagegen nicht so gut aus: es gab zwei Steinpilze, die äußerlich wunderschön dastanden. Sie waren jedoch total voller Maden.«

(Foto © Tobias)

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Landkreis Starnberg 1: Drei volle Sackerl Schwammerl und ein Dankeschön von der Friseuse


Foto: Lieber nicht anfassen! Leo passt genau auf, wie der Steinpilz wächst und wer ihn gleich ernten wird. Wir tippen auf Maria! (2 Fotos © Maria)

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Maria schreibt am 21. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem der vergangene Sonntag nochmal die 30-Grad-Marke geknackt hatte und mit einem einstündigen Donnerwetter mit einer wahren Sintflut von oben zu Ende gegangen war und auch der gestrige Montag noch verregnet war, zog es uns heute mal wieder zu unseren Stammplätzen.

Und siehe da, mein Leo reagierte, nachdem er sein Schnäuzchen in die Luft gereckt hatte, nicht, wie bei den letzten Besuchen, unmutig, sondern marschierte freudig und eifrig schnüffelnd drauflos.

Wir waren ungefähr drei Stunden in drei verschiedenen Waldstücken unterwegs, aus denen wir stets mit vollem Sackerl herauskamen. Am Ende hatte ich dann einen großen Korb voll Steinpilze und einen etwas kleineren mit Rotfüßchen, Birkenpilzen, den ersten Maronen des Jahres, einem Flocki und einer wunderschönen Birkenrotkappe im Kofferraum.

Da sich die Sonne heute rar gemacht hat,  konnte ich leider keine wirklich guten Fotos schießen.

Das Bild mit dem Teller ist ein kleines Dankeschön von meiner Friseuse und ihrem Mann, die sich narrisch  über den Löwenanteil  unserer heutigen Beute gefreut haben.

Außerdem habe ich noch einer Nachbarin ein Abendessen spendiert und mir selbst eine große Pfanne mit in Butter gebratenen Steinpilzen und Gnocchi gegönnt.

Die nächsten Tage sollen warm, aber nicht heiß (um die 25 Grad) und weitgehend trocken werden.

Wir werden also dranbleiben und sind gespannt, was uns noch so alles vors Messer läuft.

Liebe Grüße Maria«


Foto: Ein Steinpilzgeschenk von Marias Friseuse. Sie wurden in Butter gebraten, dazu gab es Gnocchi.


Landkreis Starnberg 2: 12 Pilzarten für eine Schwammerlsuppe mit Semmelknödeln


Sperli schreibt am 21. August 2019:

»Servus Schwammerlfreunde,

heute machte ich im Landkreis Starnberg einen Nachmittagsrundgang. Da der Wald nach Regengüssen vor zwei, drei Wochen schon vorbefeuchtet war, schießen nach den jüngsten Regenfällen die Pilze regelrecht aus dem Kraut.

Gefunden habe ich Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfefferröhrlinge, Hexenröhrlinge, Birkenpilze, Hainbuchenraufüße, Schwarzblauende Röhrlinge, Amethystpfifferlinge, Trompetenpfifferlinge, Perlpilze, Anisegerlinge und Rotfußröhrlinge (Foto rechts).

Da freue ich mich auf eine kräftige Schwammerlsuppe mit Semmelknödeln!

Gruß Sperli«

(Foto © Sperli)

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Nördliches Schwaben: »Sehr auffällig, was man dieses Jahr für Kaliber finden kann«

Thomas schreibt am 20. August 2019:

»Hallo Herr Bertram,

bei mir hier im nördlichen Schwaben hat es vorletzten Sonntag mit den Steinpilzen angefangen. Es ist beileibe keine flächendeckende Schwemme, aber wenn man sich sehr gut auskennt, weiß man, wo man suchen muss. Und wenn man dann noch ein bisschen Glück hat, einige Waldstückchen zu kennen, die von der Forstwirtschaft mit deren mittelschweren Panzern noch nicht vollständig vernichtet wurden, so sind spektakuläre Steinpilzfunde möglich.

Kaliber und zusammengewachsene Fruchtkörper

Sehr auffällig auch, was man dieses Jahr für Kaliber finden kann, das habe ich so schon lange nicht mehr erlebt. Man findet auch oft ein Dutzend oder mehr kleiner Steinis an einer Stelle. Außerdem viele zusammengewachsene Fruchtkörper, beides nach meiner Erfahrung deutliche Anzeichen für einen sehr kräftigen Schub. 

Es kann einem aber auch genausogut passieren, dass man mehrere Stunden unterwegs ist, ohne irgendetwas zu finden. Wie schon gesagt, sie wachsen noch nicht überall.

Lieben Gruß aus der Nähe von Augsburg, Tthomas«

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Landkreis Roth: Das Eichenlaub konnte die Steinpilze nicht vor Ingolfs Blick verbergen


Foto: Ingolf hatte den richtigen Riecher - und fand seine Steinpilze im Landkreis Roth versteckt unter Eichenlaub. (Foto © Ingolf)

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Ingolf schreibt am 19. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

ich melde mich aus dem Landkreis Roth zurück im neuen Pilzjahr und wünsche uns tolle Natur- und Sammelerlebnisse.

Nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub bekam ich das Gefühl nicht los, dass wegen der Feuchtigkeit auch hier in unserem sandigen Terrain mittlerweile die Pilze wachsen müssten. So besuchte ich meine zwei Stellen, die mir in den letzten Jahren gute Erträge bescherten.

Ich sollte richtig liegen, In meinem kleinen Eichenwäldchen standen die Steinpilze unter dem Laub versteckt und im Fichtenwald fand ich den perfekten Flocki und einen frisch gewachsenen Maronenröhrling.

Da ich mit meiner Tochter unterwegs war und sie leider nicht die Ausdauer wie ich an den Tag legte, werde ich heute noch etwas intensiver schauen, zumal die Nacht auch feucht und herbstlich war.

Herzlichst Ingolf«


Schöne Sommersteinpilze für Ingrid am Tegernsee


2 Fotos rechts: Vier wunderschöne Sommersteinpilze hat Ingrid am Tegernsee gefunden. Einen von ihnen sehen wir auf dem zweiten Foto scheinbar aus dem bemoosten Stamm einer Rotbuche wachsen. Er hat natürlich noch Kontakt zum Waldboden. Ein Foto, das nicht nur Ingrid gut gefällt. (2 Fotos © Ingrid)

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Kaufbeuren/Allgäu: »Gigantische Steinpilze, so große sind der Hammer«


Foto: Drei Steinpilze, und der Korb ist voll! Wo hat Herbert denn all die anderen Schwammerl gelassen, die er noch finden sollte? (4 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 16. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute im Allgäu bei Kaufbeuren in einem Wald unterwegs, in dem größtenteils Fichten wuchsen.

Ich konnte gigantische Steinpilze finden, so große Exemplare sind der Hammer. Auch landeten - endlich einmal wieder - Pfifferlinge in meinem Korb, ferner Flockenstieilige Hexenröhrlinge, Täublinge, Violette Lacktrichterlinge, Braunkappen (Maronen) und noch einige mehr.

Bei uns in den Westlichen Wäldern Augsburgs sind die Funde auch ganz okay. Hier konnte ich Flockenstielige Hexenröhrlinge und Täublinge finden.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«


Foto: Dieses Foto drängt einem förmlich das Geräusch des Herausdrehens des Steinpilzes und des säubernden Schneidens auf. Laub und Gras sind nass und weich, es hatte nicht nur in der Vornacht, sondern auch die Tage und Wochen zuvor schon gut geregnet, so dass dieses Jahr aus dem Allgäu sehr gute (Steinpilz-)Funde gemeldet werden.


2 Fotos: Auch der Steinpilz auf dem Foto links braucht sich hinter den Riesenkerls nicht zu verstecken. Und selbst die Pfifferlinge, die Herbert endlich einmal wieder fand, brachten es auf eine stattliche Größe (Foto rechts). Ein bislang tolles Pilzjahr im Allgäu!


So lecker, so verlockend:

Steinpilzcarpaccio mit fünf Sorten Tomaten aus dem eigenen Garten



Foto: Angie und Christian liefern heute 2 Fotos von ihrem Steinpilzcarpaccio nach, das sie nach ihrem gestrigen Fund in den Westlichen Wäldern kreiert haben. Es sieht einfach so wunderschön aus, dass ich die Fotos nicht an die gestrige Nachricht anhänge, sondern gezielt an den Kopf vom Pilz-Ticker-Bayern stelle. Alle Augen sollen mitessen! Dieses Foto zeigt das Carpaccio mit Basilikumblättern.


Foto: Hier ist das Steinpilzcarpaccio zusammen mit mindestens fünf Sorten Tomaten aus dem eigenen Garten zu sehen. Zu dem erfrischenden Gericht muss man wissen, dass man Steinpilze problemlos roh essen kann. Ein fürstliches Abendessen! (2 Fotos © Angie)

(16. August 2019)

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Triftern/Simbach am Inn: Ein Dutzend schönster Krauser Glucken und knackige junge Wiesenchampignons für Armin & Familie


Foto: Herrliche Krause Glucken im besten Alter und junge, knackige Wiesenchampignons mit rosa Lamellen: Armin hat mit seiner Frau und seiner Tochter eine sehr schöne Pilzernte gemacht. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 16. August 2019:

»Servus ,

heute war ich mit meiner Frau und meiner Tochter in meinen Wäldern bei Triftern beim Schwammerlsuchen.

Gefunden haben wir jede Menge Krause Glucken und Wiesenchampignons.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


Ein toller Röhrlingsfund inklusive Steinpilzen für Birgit und Michael bei Benningen


Michael und Birgit schreiben am 15. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute Nachmittag im Wald bei Benningen im Allgäu und haben sehr schöne Steinpilze, Maronen, viele Hexenröhrlinge, aber nur eine Rotkappe gefunden (Foto rechts).

Grüße aus Benningen bei Memmingen, Michael und Birgit«

(Foto © Michael)

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Riesenboviste bei Hopferau/Füssen, gerne zum Abholen


Jörg schreibt am 15. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute bin ich nochmal in einen anderen Wald gegangen, weil das Suchen einfach Spaß macht. Ich fand drei große Riesenboviste (Foto rechts).

Der kleinste hatte die Größe eines Handballs. Allerdings habe ich alle stehen lassen, da ich vom letzten Fund noch versorgt bin. Eventuell hole ich mir die Tage einen zum Panieren.

Falls jemand in der Nähe von Hopferau bei Füssen Interesse hat, teile ich den Fundort auch gerne mit (Tschoergn(ett)gmx.de).

Grüße aus dem Allgäu, Jörg«

(Foto © Jörg)

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Westliche Wälder: Schöne und leider auch schön überständige Steinpilze für Angie und Christian


Foto: Diese schönen Steinpilze, vier Flockige Hexen sowie einen Lila Lacktrichterling als Farbtupfer haben Angie und Christian in den Westlichen Wäldern bei Augsburg gefunden. (2 Fotos © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 15. August 2019:

»Servus,

nachdem wir gestern im Frankenjura viele - schon etwas ältere - Kiefernröhrlinge gefunden hatten, mussten wir heute, nachdem wir wieder zu Hause waren, gleich mal unserem Wald einen Besuch abstatten.

An vielen Stellen war es trocken und nur wenige Pilze waren zu sehen. Dennoch spitzten schon einige Flockis aus dem Laub. Die großen Steinpilze waren schon sehr überständig, aber einige kleinere verhalfen dann doch zu einem feinen Gericht. Heute gibt es sie zu Brezenknödeln und morgen als Carpaccio.

Viele Grüße Angie & Christian«


Foto: Angie bei der Pilzarbeit im Wald. Leider fand sie mit Christian auch bereits überständige Steinpilze, die da bleiben mussten. Dieser aber bestimmt nicht.


Ein toller Fund von Amethystschuppigen Pfifferlingen

Landkreis Dachau: »Auf einmal leuchtete es ganz gelb«


Foto: Wenn das keine Pfifferlingslese war! Der Sperli wollte eigentlich einen seiner Steinpilzplätze inspizieren - und traf auf einen ganz unerwarteten Fund von wunderschönen Amethystschuppigen oder Violetten Pfifferlingen. Das Hochformatfoto vermittelt uns einen sehr schönen Eindruck von ihrem Standort. Ein tolles, aussagestarkes Foto, lieber Sperli!


Der Sperli schreibt am 15. August 2019:

»Hallo liebe Pilzticker-Freunde,

lange beobachte ich hier schon schöne Pilzfunde, nicht nur aus Bayern. Jetzt möchte ich selbst mal einige Neuigkeiten aus meinen Pilzregionen hier einstellen. 

Heute wollte ich mal nach einem meiner Steinpilzplätze im Landkreis Dachau schauen. Da leuchtete es auf einmal ganz gelb aus einem mittelalten Buchenbestand heraus.

Das Ergebnis war einer meiner besten Funde von Amethystschuppigen Pfifferlingen (Cantharellus amethysteus)

(4 Fotos © Der Sperli)

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2 Fotos: Stolze 174 Gramm brachte der größte Pfifferling auf die Waage. Dabei dürfte es sich um das Exemplar ganz unten auf dem Foto im Wald handeln. Auf dem Bild rechts sehen wir, wie klein sich das Kartoffelschälmesser gegen den Koloss ausnimmt.


Ostallgäu: 50 Jahre mussten Siglinde und Walter auf solch einen famosen Steinpilzfund warten


Foto: Siglinde und Walter waren ganz hingerissen von ihrem besten Steinpilzfund, den sie in 50 Jahren je gehabt haben. Gestern, in einem kleinen Wald im Ostallgäu, war es so weit. Die hier gezeigten zwei Exemplare waren besonders schön.


Siglinde und Walter schreiben am 15. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

und plötzlich waren sie da, die Steinpilze!

Seit Anfang Juni haben wir, meine Frau und ich, regelmäßig unsere Pilzwälder im Ostallgäu abgesucht, aber nie etwas gefunden.

Und gestern, am 14. August, haben wir in einem kleinen Wald so viele und so schöne Steinpilze wie in 50 Jahren nicht gefunden. Das war unser schönstes Pilzerlebnis, wie man es in 75 Jahren nur einmal hat! 

Es grüßen alle Pilzfreunde Siglinde und Walter«

(3 Fotos © Walter)

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Foto: Die Pilze standen, wie hier zu sehen ist, unter Fichten in Moos und Blaubeerkraut.


Erster Steinpilz 2019 für Hermann im Landkreis Passau


Foto: Seinen ersten Steinpilz des Jahres hat Hermann im Landkreis Passau gefunden. (Foto © Hermann)

(15. August 2019)

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Starnberg/Würmtal: Pilzgänge bei angenehmen Temperaturen, aber mit einer kleinen Enttäuschung


Foto: Marias Leo passt schön auf die vier Parasole auf. Auch für ihn sind die Temperaturen endlich wieder erträglicher. Bei jedem Pilzgang von Frauchen ist er mit Herz und Seele dabei. (Foto © Maria)

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Maria schreibt am 15. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die letzte Hitzewelle im Großraum Münchner Süden ist vorüber. Seither hat es einige Male ordentlich geregnet. Am Montag den ganzen Tag derart kräftig und anhaltend, dass das Wasser durch die Lüftungsschlitze in den Achselhöhlen meiner Regenjacke gelaufen ist. Mittlerweile sind wir, also mein Vierbeiner Leo und ich, bei angenehmen Temperaturen gerne »in den Schwammerln« unterwegs.

Gestern  konnte ich ein Nest bester Birkenpilze ausheben und etliche schöne Rotfüße sowie zwei Anhängselröhrlinge einheimsen.  Unterwegs waren wir knapp drei Stunden.

Einen ziemlich stattlichen Steinpilz musste ich leider nach einer Druckprobe stehen lassen – er war vollgesogen wie ein Schwamm. In diesem Zusammenhang muss  ich leider mal wieder etwas loswerden:

Lieber Michael vom Pilz-Ticker Baden-Württemberg, muss man einen Pilz, dem man ansieht und anfühlen kann, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist, wirklich rausnehmen, nur um ihn »vorzeigen« zu können? Ich bin, offen gestanden, ein bisschen enttäuscht…

Heute stieß ich auf einer mit alten Buchen bestandenen Wiese auf etliche Netzstielige Hexen. Außerdem fand ich auf unserer über zweistündigen Tour noch einen winzigen Flocki  und  eine Stelle mit insgesamt  sechs prachtvollen Parasolen, so dass ich in »Schnitzel vegetarisch« schwelgen konnte.

Will heißen, dass der Gesamteindruck in meinen Wäldern aus der Sicht des Schwammerlsuchers immer noch ziemlich trostlos  ist. Die immer wieder aufgesuchten Stammstellen für Delikatessen liegen leider immer noch im Dornröschenschlaf, das Warten auf den Aha-Effekt geht vorerst weiter.

Liebe Grüße Maria«

Liebe Maria,

ich bin über Fotos nach dem Motto »Wer hat den Größten?« nie glücklich, weil nahezu alle dieser gezeigten Pilze naturgemäß mehr oder weniger stark überständig sind. Ich veröffentliche deshalb Motive dieser Art niemals in großem oder gar übergroßem Format.

Nun ist es so, dass Steinpilze dieses Alters und dieser Abmessungen häufig bereits umgefallen sind und auf der Hutkante aufliegen.

Hiervon gehe ich auch im Fall von Michael aus, der generell sehr verantwortungsbewusst Pilze sammelt bzw. stehen lässt. Bei seinen Sammelbilanzen, seiner Artenkenntnis und seinem biologisch-ökologischen Wissen hätte er es sicher nicht nötig, einen Steinpilzmethusalem seinem Habitat zu entreißen, nur um ihn der Pilzsammlergemeinde als Trophäe zu präsentieren.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Hopferau bei Füssen: Ein Prachtkerl von einem Sommersteinpilz bringt Jörg vor Freude fast aus der Fassung


Foto: Auf dem Heimweg nach Hopferau verschlug es Jörg die Sprache, fand er am Wegesrand doch den stattlichen Sommersteinpilz, der sich seinem kleinen Artgenossen hinzugesellte. Der vermeintliche Rotfußröhrling links unten dürfte eher ein Brauner Filzröhrling sein. (2 Fotos © Jörg)

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Jörg schreibt am 14. August 2019:

»Hallo zusammen,

ich konnte es kaum erwarten, bis die Saison auch im Allgäu startet. Da ich noch nicht lange hier wohne, bin ich überaus gespannt auf das Pilzvorkommen in dieser Region. Seit Wochen bin ich in den Wäldern unterwegs, leider ergebnislos. Heute wurde ich nun endlich fündig - und war richtig überwältigt.

Nebst Maronen, Pfefferröhrlingen und einem Rotfuß habe ich endlich auch einen Pfifferlingsplatz entdeckt, und das praktisch vor der Haustüre!

Auf dem Heimweg lümmelte am Wegesrand doch tatsächlich noch ein riesiger Sommersteinpilz rum. Ich konnte es erst gar nicht glauben, weil es bei uns im Allgäu noch so früh in der Saison ist. 

Einen Klebrigen Hörnling und einen fast noch geschlossenen Parasol ließ ich stehen.

Und morgen ist Vollmond! Allen Pilzfreunden viel Spaß und Erfolg im Wald!

Grüße von Jörg aus Hopferau bei Füssen«

Blau = ungenießbar


Foto: Ein Parasol im Hasenklee. Aus Freude über seinen unerwartet guten Fund mit einem tollen Riesensteinpilz ließ ihn Jörg stehen.


Schwabach/Mittelfranken: Bei Ernst ist morgen »Schnitzeltag«


Foto: Die zwei Riesenboviste, zusammen 2 Kilo schwer, bescheren Ernst morgen einen Schnitzeltag. Weil ein einziger Riesenbovist einer ganzen Familie ein komplettes kostenloses Essen liefern konnte, wurde der Pilz im Kaiserreich volkstümlich auch »Beamtenschnitzel« genannt. (Foto © Ernst)

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Ernst schreibt am 12. August 2019:

»Hallo,

die weißen Kugeln habe ich schon von weitem aus dem Gras leuchten sehen. Ich dachte erst an Champignons, aber als ich näherkam, erwiesen sie sich als fußballgroße Riesenboviste, insgesamt fünf Stück.

Das Pilzmesser ist hier völlig überflüssig bei dem dünnen filigranen Stiel. Man glaubt gar nicht, dass sie am Boden angewachsen sind. Den größten und die kleinsten habe ich stehenlassen, zum Aussporen für das nächste Jahr.

Die beiden auf dem Bild wiegen 800 und 1200 Gramm. Sie werden wohl morgen paniert und als Schnitzel serviert. Gefunden habe ich sie heute auf einer Talwiese am Waldrand nördlich Schwabach, Mittelfranken.

Ernst«


Die ersten Pfifferlinge des Jahres im Landkreis Tirschenreuth für Tom


Tom schreibt am 12. August 2019:

»Servus,

ich verfolge den Pilzticker schon seit längerem und dachte, ich schick dir nun auch mal einen Beitrag, nachdem ich am Wochenende in der nördlichen Oberpfalz (auf Heimatbesuch im Landkreis Tirschenreuth) meine Pilzsaison mit den ersten Pfifferlingen (Foto rechts) eröffnet habe.

Viele Grüße, Tom aus München«

(Foto © Tom)

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Andrea aus Mittelfranken freut sich über die vielen Wiesenchampignons und über den Pilzticker


Foto: Solange nicht gedüngt wird und die Wiesenchampignons auf ihren Weiden weiterhin zusammen mit »ihren« alten Grassorten wachsen dürfen, bleiben sie uns treu. Mit neuen Graszüchtungen vertragen sie sich nicht, was zu erheblichem Sterben ihrer Art geführt hat. Sie mögen mehrwöchige Trockenzeiten mit hohen Temperaturen, um etwa 10 bis 14 Tage nach ausreichendem Regen zu fruktifizieren. Nach einigen weiteren Tagen bis zu einer Woche erscheinen dann auch die Mykorrhizapilze wie Steinpilze, Maronen und Pfifferlinge im Wald.


Andrea schreibt am 11. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

schon seit einigen Jahren verfolge ich leidenschaftlich die Beiträge in Deinem Pilz-Ticker. Es gibt zwar immer mal wieder Infos aus Südbayern, doch aus Franken kommt leider sehr wenig. Daher habe ich jetzt das 10-Jährige Jubiläum zu Anlass genommen, dies zu ändern.

Heute kann ich den ersten nennenswerten Fund dieses Jahres aus meinem »Revier« im südwestlichen Nürnberger Umland melden:

Wiesenchampignons in großen Mengen und völlig madenfrei in bester Qualität. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, sie sind sind absolut standorttreu.

Ich hoffe, dieses Jahr wird es noch viel zu berichten geben aus Mittelfranken.

Viele Grüße, Andrea«


Foto: Und ab in die Pfanne mit den geschnittenen Champignonscheiben! (2 Fotos © Andrea)

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Erste Steinpilze auch bei Fürstenfeldbruck

Den Hannes freut's: »Die Jagdsaison ist eröffnet«


Hannes schreibt am 10. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit Jahren informiere ich mich auf Deiner tollen Homepage, da ist es nur fair, dass ich auch einmal einen kleinen Beitrag leiste.

Gerade komme ich aus meinem Steinpilz-Stammgebiet bei Fürstenfeldbruck zurück, die - noch - geringe Ausbeute kannst Du auf dem Foto (rechts) sehen.

Es ist noch deutlich zu trocken, aber nicht mehr zu übersehen: die Jagdsaison ist eröffnet! :-)

Vielen Dank für Deinen Einsatz für unsere Leidenschaft. Den bildschönen jungen Parasol kann ich leider nicht mehr fotographieren, da ihn meine Gattin schon paniert und ich ihn bereits verputzt habe...

Viele Grüße, der Hannes«

(Foto © Hannes)

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Jetzt geht's los am Tegernsee:

Ingrid lässt die jungen Steinpilze in aller Gelassenheit wachsen


Ingrid schreibt am 10. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun geht es auch bei uns in Oberbayern, genauer gesagt am schönen Tegernsee, los mit den Pilzen.

Letzte Woche gab es bereits die ersten Pfifferlinge - und heute die ersten Steinpilze. Der Wald, in dem sie wachsen, liegt nur cirka 100 bis 150 Meter von meinem Zuhause entfernt, so dass ich die gut zwei Dutzend kleinen Steinpilze (einige siehe Foto rechts) stehen lassen kann, bis sie die richtige Größe haben.

Liebe Grüße Ingrid«

(Foto © Ingrid)

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Vorerst gibt's nur Pfifferlinge

Auf seine geliebten Steinpilze bei Triftern muss Armin noch warten


Armin schreibt am 10. August 2019:

»Servus, 

gestern habe ich mal nach dem Rechten im Wald gesehen. Viele Pilze gibt es zurzeit nicht, da es noch etwas zu trocken ist. Die einzigen essbaren, die derzeit wachsen, sind die Pfifferlinge. Aber auch von ihnen gab es nur einige wenige (Foto rechts).

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(Foto © Felix B.)

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Aufwendige Suche nach dem Violetten Pfifferling am Staffelsee:

»Ich musste am Rand und am Ende der Rückewege das Grün beiseite streichen«


Felix B. schreibt am 9. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zum Ende unseres Urlaubs besuchte ich nochmals zwei der mir bekannten Pfifferlingsstellen bei Uffing in Oberbayern.

Der vergangene Woche stehen gelassene Nachwuchs ist dank des passenden Wetters gut gewachsen. Diesmal nahm ich mir viel Zeit und suchte sehr gründlich auch im weiteren Umfeld. Und tatsächlich standen einige der Pilze mehrere Meter entfernt von der Hauptfundstelle.

Die Amethystschuppigen Pfifferlinge (Violette Pfifferlinge) wuchsen durchweg am Rand oder Ende von unbefestigten Waldwegen, die vermutlich zum Holzrücken angelegt wurden.

Die Suche war nicht ganz einfach: die Bodenfeuchte war im Vergleich zum Umfeld sehr hoch, es war fast matschig, und der Bewuchs war sehr dicht (Waldklee, Brombeeren und andere Kräuter, Einbeere, Moos), so dass ich ohne Beiseitestreichen der Pflanzen in den meisten Fällen keinen Erfolg gehabt hätte.

Auch dieses Mal waren noch viele junge Pfifferlinge zu sehen, die ich stehen ließ. Das war schade, denn jetzt, wo unser Urlaub zu Ende geht, scheint das Pilzwachstum einzusetzen.

Da wir mit unseren Bekannten zum Ende des Urlaubs noch grillten, durfte sich unsere Vermieterin über die schönen, fertig geputzten Pilze, zu sehen auf dem Foto (rechts) freuen.

Viele Grüße Felix, sonst Leonberg«

(Foto © Felix B.)

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Staffelsee: Lästiges Ungeziefer verleidet Felix die Pfifferlingsernte


Felix B. schreibt am 3. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute schreibe ich vom Staffelsee in Oberbayern. Hier sind wir jedes Jahr im Urlaub und ich habe inzwischen einige zuverlässige Pfifferlingsstellen in der Gegend.

Bisher war es wohl trocken, aber seit einer Woche, also seitdem wir hier sind, regnet es immer wieder, zuweilen recht stark. Und tatsächlich fand ich heute die ersten Pfifferlinge (Foto rechts) sowie etliche Nachkommen, die noch weiterwachsen dürfen.

Im Gegensatz zu daheim ist der Amethystschuppige Pfifferling hier sehr kräftig und mehr orange bis leicht lila, wenn er noch jung ist. Ein Umstand, der mich oft genug zunächst an diesen Pilzen vorbei laufen ließ.

Weiter oben in den Bergen standen Netzstielige Hexenröhrlinge. Steinpilze habe ich leider noch keine finden können, und überhaupt ist der Wald noch recht pilzleer. Aber der Regen macht Hoffnung.

Was mir den Spaß wirklich verdirbt, ist eine regelrechte Plage von Hirschlausfliegen. Obwohl ich mit langer Kleidung unterwegs bin und heute sogar das erste Mal in meinem Leben Insektenspray verwendet habe, blieb ich nicht verschont. Zu Dutzenden stürzten sich diese Plagegeister auf mich, krabbelten in meine Haare und unter meine Kleidung. Sonst traf ich nur in entlegenen Ecken auf dieses Ungeziefer. Aber zur Zeit reicht schon ein Schritt in den Wald, und das Krabbeln geht los.

Viele liebe Grüße Felix B., sonst Leonberg bei Stuttgart«

(Foto © Felix B.)

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Landkreis Starnberg: Zwei schöne Steinpilze aus feuchten Senken mit Laubflor


Foto: Sie standen ausnahmslos in Senken, deren Laubteppich den Waldboden einigermaßen feucht hielt: Vier Flockis, zwei schöne Steinpilze und ein Goldröhrling. (Foto © Maria)

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Maria schreibt am 22. Juli 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich bin heute mit meinem Hund in einen kleinen bergigen Mischwald im Landkreis Starnberg gefahren - und tatsächlich fündig geworden.

Neben vier gut brauchbaren Flockenstieligen Hexenröhrlingen habe ich sogar zwei sehr schöne Steinpilze entdeckt. Sie standen alle in den Senken, wo die Laubschicht die Feuchtigkeit gespeichert hat.

Die gestrige Suchexpedition führte uns in ein Misch-Niederwäldchen mit dicken Moospolstern und einem Bach. Doch dort, wo sich mein Vierbeiner Leo gerne zu erfrischen pflegt und ich stets auf wenigstens bescheidene Funde hoffen darf, war nur vertrocknete Erde und statt Wasser Matsch und Schlamm.

Vergangene Nacht durfte sich die Natur nochmals an reichlich Regenwasser gütlich tun, bevor ab morgen die nächste Hitzewelle anrollt.

Lieben Gruß Maria«


Herbert freut sich über einen Heckenfund: ein Glänzender Lackporling


Herbert schreibt am 21. Juli 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute mit dem Fahrrad im Donau-Ried bei Wertingen unterwegs.

In einer langen Hecke befand sich ein Baumstumpf, auf dem Glänzende Lackporlinge wuchsen. Auf dem Foto rechts ist der frische (rechts) sowie ein Exemplar aus dem Vorjahr zu sehen. Ich habe mich über den Anblick sehr gefreut.

Viele Grüße aus Wertingen, Herbert«

(Foto © Herbert)

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Foto rechts: Der Glänzende Lackporling (Reishi) stärkt u.a. das Immunsystem, hilft gegen Herzkrankheiten und Bronchitis, gegen Nierenentzündungen und Magengeschwüre.




Aichach-Friedberg: Robert erfreuen zahlreiche Goldröhrlinge und frische Rotfüße


Foto: Rotbuchenlaub im Bereich von Lärchenwurzeln begünstigt in trockenen Zeiten ohne Frage das Wachstum von Goldröhrlingen, weil es den Boden länger feucht hält. Das ist auf diesem Bild gut nachzuvollziehen. (2 Fotos © Robert)

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Robert schreibt am 20. Juli 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz der Trockenheit konnte ich gestern im Landkreis Aichach-Friedberg zahlreiche Goldröhlinge, erstaunlich frische Rotfußröhrlinge sowie einige große, jedoch alte Frauen- und Speisetäublinge finden.

Auch wenn bei Trockenheit weniger Pilze wachsen, scheinen diese langsamer zu verrotten und weniger von Weichtieren angegriffen zu werden. Besonders die Goldröhrlinge fruchten auch bei Trockenheit. Gewiss haben dem Myzel und auch der Fruktifikation kleine, wenn mittlerweile auch ausgetrocknete Bäche in der Nähe geholfen.

Im Halbschatten ihrer Partnerbäume, der Europäischen Lärche, wurde das Pilzwachstum zudem von Buchen- und Roteichenlaub begünstigt, welches das Austrocknen des Bodens verlangsamt.

Viele Grüße Robert«


Foto: Zu Roberts Freude wuchsen die Goldröhrlinge nicht nur zahlreich, sondern auch prächtig.


Maria freut sich über den ersten Steinpilz 2019 im Würmtal

Maria schreibt am 19. Juli 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich habe auch ich meinen ersten Steinpilz 2019 (rechts) gefunden. Er stand unter den Wurzeln einer riesigen alten Buche auf einem Waldparkplatz im Würmtal im Landkreis Starnberg, in deren Schatten wir das Auto abgestellt hatten.

Natürlich sind das Brosamen im Vergleich zu den anderen Funden – aber doch hoffentlich ein Anfang. Er war zwar klein und nicht besonders schön anzuschauen, aber völlig intakt und herrlich knackig. In Butter gebraten ein Genuss!

Meine Wälder sind immer noch »tot« – und es droht die nächste Hitzewelle. Es bleibt spannend.

Liebe Grüße Maria« (Foto © Maria)

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Die Steinpilze sind endlich wieder da!

Der Andechser Mond hat sie aussa zong


Foto: Nicht der Regen, sondern der Mond hat sie nach Meinung von Christians Großvater herausgezogen, die herrlichen Steinpilze, gefunden in der Nähe von Andechs. Am 16. Juli war Vollmond... (3 Fotos © Christian)

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Christian schreibt am 18. Juli 2019:

»Hallo Pilzticker,

langsam lassen sich die ersten Stoabuizln blicken, die hier auf den Fotos gezeigten heute in der Nähe von Andechs in Oberbayern.

Wie sagte doch mein Opa immer so schön:

»Is da Reng moi wida zweng,
muass se der Mond hoit aussa ziang.«

Beste Grüße Christian«


Foto: Drei Steinpilze sehen wir auf diesem Foto. Ein Anblick, auf den wir gut zwei Wochen lang verzichten mussten und den wir daher umso mehr genießen.


Foto: Ein waschechter Fichtensteinpilz, der aufgrund seines Wuchsortes seinem Namen alle Ehre macht.


Simbach am Inn: Ein paar Pfifferlinge, sonst nichts

Armin schreibt am 6. Juli 2019:

»Servus,

gestern war ich in den Wäldern in Simbach am Inn unterwegs und habe einige Pfifferlinge (Foto rechts) gefunden.

Viele Pilze gibt's derzeit nicht, weil es einfach viel zu trocken ist.

Gruß aus Niederbayern, Armin«

(Foto © Armin)

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Ein Frühaufsteher in den Westlichen Wäldern erstaunt Herbert


Collage: Perlpilze wachsen dieses Jahr deutschlandweit in wahren Massen, was diese Fotos andeuten. Ich mache immer wieder gerne darauf aufmerksam, dass sie gute, ja sehr gute Speisepilze sind! (Collage/4 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 23. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war wieder in den Westlichen Wäldern Augsburgs unterwegs.

In den Fichtenwäldern waren sehr viele Perlpilze zu finden, die erste Collage vermittelt einen kleinen Eindruck über ihr Massenaufkommen in diesem Jahr.

Überrascht war ich vom Fund des ersten, sehr frühen Maronenröhrlings. Desweiteren fand ich Frauentäublinge, Dickblättrige Schwärztäublinge, Graue Wulstlinge und Rotfußröhrlinge.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«


4 Fotos: Herbert staunte über die erste frühe Braunkappe (Marone; oben links). Rechts daneben ein schöner Frauentäubling mit pastellfarbenen Violett- und Grüntönen. Links unten sehen wir zwei Graue Wulstlinge, deren linker noch großflächige Velumreste zeigt. Rechts daneben zwei Dickblättrige Schwarztäublinge bzw. Dickblättrige Schmutztäublinge. An den Lamellen ist die typische Rotfleckung sichtbar, die bei Verletzung entsteht und alsbald ins Schwarze übergeht. Ein mittelmäßiger Speisepilz. (Collage/4 Fotos © Herbert)

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Im Würmtal bequemen sich die ersten Flockis und Vierkleeblätter verheißen Gutes


Foto: Nachdem bislang kaum Nennenswertes aus dem Würmtal zu vermelden war, hat Maria nun schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge wie dieses schöne Exemplar gefunden. (Foto © Maria)

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Maria schreibt am 23. Juni 2019:

»Hallo, Heinz-Wilhelm,

endlich tut sich nun auch in unseren Wäldern was! Der Prachtbursche auf dem Foto war der erste von insgesamt acht Flockis, die mit uns auf die Heimreise gingen. Es hätten locker doppelt so viele sein können, aber alte und madige Exemplare blieben stehen.

Aufgefallen ist mir, dass es heuer auch ungewöhnlich viele Schönfußröhrlinge gibt. Ich bin teilweise auf ganze Nester gestoßen.

Außerdem habe ich eine Menge Perlpilze bzw. deren Überreste und einige wenige Wulstlinge gesichtet. Nachdem sich im vergangenen Jahr einige Pilzarten in ihrer Erscheinungzeit geirrt hatten, scheint die Artenabfolge in diesem Jahr wieder zu stimmen, so dass beim nächsten Schub die Steinpilze an der Reihe sein könnten.

Allerdings ist für diese Woche Hitze pur angesagt. So bleibt abzuwarten, wie sich die hohen Temperaturen auf das Pilzwachstum auswirken und wie es danach weitergeht.

Zum Schluss unsere Rundganges bin ich auf einer Wiese, auf der mein vierbeiniger Begleiter Leo ein Päuschen eingelegt hat, noch auf drei vierblättrige Kleeblätter gestoßen.

Ich würde sagen, ein gelungener Sonntag! 

Herzliche Grüße Maria«


Prima Nachlese mit schönen Steinpilzen in den Westlichen Wäldern


Angie und Christian schreiben am 16. Juni 2019:

»Servus,

nachdem wir die letzte Zeit die verschiedenen Lagen am Kaiserstuhl getestet haben, wollten wir heute, nach unserer Heimkehr, Nachlese in den Westlichen Wäldern halten.

Zu unserer Freude waren noch einige Flockis und ein paar zum Teil recht große Steinpilze zu finden. Oberflächlich zwar schon etwas benagt, waren sie dennoch wurmfrei und hatten bestes Fleisch (siehe Foto rechts).

Viele Grüße Angie & Christian«

(3 Fotos © Angie)

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2 Fotos: In den Westlichen Wäldern bei Augsburg haben bereits die Gemeinen Steinpilze das Sagen, von Sommersteinpilzen ist nichts zu sehen. Erstaunlich, da doch fast überall die Sommersteinis dominieren.


Landkreis Roth: Bernd kam leider zu spät für die meisten Sommersteinpilze


Bernd schreibt am 14. Juni 2019:

»Hallo zusammen, 

ich habe vor drei Tagen in der Nähe von Roth in Bayern die ersten Sommersteinpilze gefunden. Nur noch wenige waren verwertbar (Foto rechts), die meisten waren schon vollkommen zerfressen. 

Als ich mein Glück heute erneut versuchen wollte, fand ich nur noch einen.

Ich hoffe, es wird eine bessere Pilzsaison als vergangenes Jahr.«

(Foto © Bernd)

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Westliche Wälder Augsburg: Herbert im Paradies  Flockenstieliger Schönheiten


Foto: Ein Prachtkerl von einem Flockenstieligen Hexenröhrling! Der schollen- bis beulenartig ausgeprügte  Hut wirkt fast reliefartig, das Stielmuster erinnert an seinen netzstieligen Verwandten. Doch das täuscht, es ist eine leibhaftige Flockenstielige Hexe. Ein sehr schönes Foto, auch dank der schön inszenierten Kulisse, lieber Herbert!  (3 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 8. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute in einem Nadelwald bei Altenmünster unterwegs, der zu Augsburgs Westlichen Wäldern gehört.

Ich konnte meinen Augen fast nicht trauen: Zahlreiche große Flockenstielige Hexenröhrlinge in bestem Zustand ließen mein Herz höher schlagen. Einer schöner als der andere. Es war eine wahre Freude!

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«


Foto: Auch diese zwei Schönheiten haben es Herbert angetan - und sicher nicht nur ihm. In die Umgebung haben sich nun auch Buchen eingemischt.


Foto: Auf diesem hellen Stielgrund sind die Flocken deutlich blasser und gehen ins Rosa. Die Röhren scheinen mit ihrem starken Orangeanteil beinahe zu flammen. Flockenstielige Hexenröhrlinge haben eine große Spannweite an Farben und Farbvariationen. Und, noch wichtiger: sie schmecken hervorragend.


Westliche Wälder Augsburg: Stattliche Flockis für Anton


Foto: Man sieht den Flockis zwar den Besuch von kleinen Waldtieren an, trotzdem waren sie noch gut verwertbar. (Foto © Anton)

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Anton schreibt am 4. Juni 2019:

»Hallo

ich habe am Samstag in den Westlichen Wäldern Augsburgs die ersten Flockenstieligen Hexenröhrlinge gefunden. Sie haben zwar unter dem Besuch von diversen Waldbewohnern gelitten, waren aber von stattlicher Größe und noch prima zu verwerten.

Liebe Grüße Anton«


Angie und Christian fanden in den Westlichen Wäldern nur ungenießbare Holzverputzer statt Hexenröhrlinge


Foto: In den zu trockenen Westlichen Wäldern können sich derzeit noch am besten die ungenießbaren Buchenwaldbecherlinge ernähren, nämlich von Holzstreu und vergehendem Laub. (Foto © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 26. Mai 2019:

»Servus,

animiert durch die Berichte von schönen Funden von Hexenröhrlingen, waren wir heute in den Westlichen Wäldern bei Augsburg unterwegs, zu unseren Hexenröhrlingplätzen.

Aber alles, was wir vorfanden, war staubtrockener Boden ohne Anzeichen irgendwelcher Pilze. Bei einigen alten Buchen konnten sich dann einige Buchenwaldbecherlinge (Peziza arvernensis) wenigstens von Buchenholzstreu ernähren. Wir uns leider von ihnen nicht...

Viele Grüße Angie & Christian«

Blau = ungenießbar


Landkreis Rosenheim: Schmutzige Rötelritterlinge aus dem Fichtenwald


Foto: Es handelt sich bei diesen vermeintlichen Violetten Rötelritterlingen mit Sicherheit um Schmutzige Rötelritterlinge. Letztere wachsen nämlich als Folgezersetzer im Nadelwald, während sich Violette Rötelritterlinge im Laubwald von gefallenem Blattsubstrat ernähren. Auch sind Schmutzige Rötelritterlinge typische Frühjahrspilze, während ihre Violetten Geschwister Herbst- bis Spätherbstpilze sind. An reinen Pilzmerkmalen sind sie kaum zu unterscheiden.

Die Schmutzigen fallen geschmacklich gegenüber den Violetten Rötelritterlingen ab. Alle Rötelritterlingsarten sind essbar! Ein sehr schönes Fotos, das durch die anschaulich gezeigte Wachstumsumgebung prima die Habitatsansprüche der Pilze zeigt! (Foto © Corinna)

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Corinna schreibt am 23. Mai 2019:

»Hallo zusammen,

wir machten heute bei einem ausgiebigen Spaziergang mit meinem Sohn im Landkreis Rosenheim einen ersten Abstecher in diesem Jahr in den Wald an einen meiner Pilzplätze. Nach ein paar Metern fanden wir den Violetten Röttelritterling. Er hat zwei Erscheinungsperioden, ein Mal von April bis Mai und im Herbst ab September. Er wächst meist in Gruppen oder Hexenringen. 

Viele Grüße Corinna«


Donauwörth: Die Speisemorcheln sind dieses Jahr ausgebüxt


2 Fotos: Links auf dem Bild sehen wir einen jungen Champignon. Es dürfte sich um einen Wiesenchampignon handeln, der nicht umsonst auch Maichampignon genannt wird. Die Streu ringsum deutet an: er ist ein Folgezersetzer. Rechts zwei Maipilze. (2 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 12. Mai 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war dieses Wochenende wieder in unseren heimischen Wädlern unterwegs. Jetzt, wo der Regen da ist, kommen die verschiedenen Frühlingspilze zum Vorschein.

Ich war nochmal in einem Auwald bei Donauwörth. Eine einzige Speisemorchel konnte ich noch finden und am Waldrand einen Champignon. Die Speisemorcheln wuchsen dieses Jahr spärlich und an anderen Stellen als sonst. Auch blieben ihre Begleiter, die Morchelbecherlinge, aus.

In einem Mischwald bei Höchstädt konnte ich dieses Jahr meine ersten Maipilze finden.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«


Angie und Christian freuen sich über ihre kleine Privatzucht des Judasohres


Foto: Es ist nicht schlecht, wenn man, wie Angie und Christian, eine kleine Judasohr-»Zucht« im eigenen Garten hat. (Foto © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 5. Mai 2019:

»Servus,

heute waren bei uns Gartenarbeiten angesagt. Und siehe da, was wächst und gedeiht da an unserem alten Holunder? »Chinesische«* Pilze im eigenen Garten. Das ist doch eine Freude!

Viele Grüße Angie & Christian«

* Im Lebensmittelhandel und in der Gastronomie wird das Judasohr nicht selten »Chinesische Morchel« genannt, was mykologisch völlig falsch und nichts weiter als die groteske Aufwertung eines geschmacklosen, in der Konsistenz jedoch interessanten und vor allem gesunden Pilzes ist.


Herbert findet in einem Auwald bei Donauwörth schöne Speisemorcheln


Herbert schreibt am 4. Mai 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute bei Donauwörth in einem Auwald unterwegs, um nach Speisemorcheln zu suchen. Und es hat endlich geklappt, ich konnte einige schöne Exemplare finden, eines davon zeigt das Foto rechts.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert Ertl«

(Foto © Herbert)

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Christians Start in den Urlaub mit einem kräftigen Schub von Spitz- und Speisemorcheln in den Isarauen


Christian schreibt am 15. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

schön, dass der Start der Morchelsaison in meinen Urlaub fällt. Ich kenne meine Plätze in den Isarauen gut, das erleichtert die Suche natürlich. Mal mit Frau, mal mit Tochter ist der Start auch recht vielversprechend.

Die Qualität ist vermutlich durch den schneereichen kalten Winter bisher ausgezeichnet. Kaum Schnecken und schon gar keine Maden. Die dunklen Spitzmorcheln sind zahlreich und die Grauen Speisemorcheln spitzen seit Samstag auch schon raus. Außerdem fand ich zwei der köstlichen Morchelbecherlinge.

Schöne Grüße aus Zorneding sagt Christian«



3 Fotos rechts:

- Speise- und Spitzmorcheln sowie Morchelbecherlinge (oben)

- Eine schöne Spitzmorchel (Mitte)

- Spitzmorcheln mit einem besonders stattlichen Exemplar ganz unten (unten)

(3 Fotos © Christian)

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