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Prächtige Samtfußrüblinge für die Kartoffelsuppe im Münchner Norden


Herrliches Büschel von Samtfußrüblingen; Foto © Michael 27.1.24

Michael schreibt am 29. Januar 2024:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

als langjähriger treuer Leser des Pilztickers möchte auch ich heute ein Pilzfoto teilen.

Am Samstag war ich mit meinem kleinen Sohn bei Kaiserwetter an einem Wasserlauf im Münchener Norden unterwegs. Der Kleine mit seinem Fahrrad und ich zu Fuß. Es war wunderschön.

Es gab zwar nur einige wenige Judasohren und Samtfußrüblinge auf der dem Wasser zugewandten Seite unseres Weges. Auf dem Heimweg habe ich auf der gegenüber liegenden Seite - der Waldseite - an einem ganz dünnen „Stangerl“, vermutlich eine Buche, ein wunderschönes Büschel Samtfußrüblinge entdeckt, siehe das Foto rechts.

Es hat die Kartoffelsuppe, die es zu Mittag gab, definitiv nicht verschlechtert!

Viele liebe Grüße an Dich und alle Pilzfreunde

Michael"

(Foto © Michael)

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Die Winterrüblinge haben Weihnachtstradition im Strahlbachtal bei Neustadt an der Aisch


Winterrüblinge, viele bereits dunkel und alt; Foto Andreas 25.12.23

Foto: Für die großen dunkelbraunen Winterrüblinge kam Andreas leider ein paar Tage zu spät. Die hellen und die mit halb geschlossenen Hüten im Hintergrund sind dagegen prima für den Verzehr geeignet.  (3 Fotos © Andreas/Privat)

23. Dezember 2023

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Andreas schreibt am 25. Dezember 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ganz herzliche Weihnachtsgrüße an dich und alle Pilzfreunde!

Quasi schon als Teil der Weihnachtstradition liefert das Strahlbachtal in Neustadt an der Aisch wie jedes Jahr schöne Samtfußrüblinge. Den ersten Schwung erntete ich heute beim Gassigang mit Vlore und Bolek, während der Rest der Familie dem noch sehr aktiven Sturmtief Zoltan in der warmen Stube entging.

Bereits am 22. Dezember konnte meine Frau beim Gassigang im Hauptsmoorwald in Bamberg einen verwaisten Pfifferling entdecken (Foto rechts).

Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Andreas"


Bolek (hinten) und Vlore (vorn) bewachen Samtfußrüblinge; Foto Andreas 25.12.23
Einsamer Weihnachts-Pfifferling; Foto Andreas/Privat 25.12.23

2 Fotos: Bolek (hinten) und Vlore (vorn) bei der Pilzwacht. Auf dem Foto rechts ein einsamer Pfifferling aus dem Hauptsmoorwald, der sich in der Zeit verirrt hat. 





Viel Haareis in den Westlichen Wäldern


Haareis 1; Foto Angie 23.12.23
Haareis 2; Foto Angie 23.12.23

Westliche Wälder - Auch in den Westlichen Wäldern bei Augsburg herrschen derzeit gute Wettervoraussetzungen, dass sich Haareis bilden kann, überwiegend am Boden an Buchenästen oder in Bodennähe. Das 2. Foto zeigt ein bizarres Eisgebilde auf einem Lerchenzapfen. (2 Fotos © Angie)

23. Dezember 2023

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Anmutige Kleinode, hingezaubert von der Natur


Haareis 1; Foto Armin 17.12.23

Simbach am Inn - Herrliche Fotos von Haareis-Bildung hat Armin am Sonntag beim Familienspaziergang bei Simbach am Inn gemacht, die er uns nicht vorenthalten möchte. Das suchende Auge entdeckt so oft die kleinen, unscheinbaren Kostbarkeiten am Rande des Weges! In diesem Fall ist es feinster Winterschmuck, wie ihn wohl nur die Natur hinzaubern kann. Wie die anmutigen Kleinode entstehen, könnt Ihr hier nachlesen. 

(3 Fotos © Armin)

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haareis 3; Foto Armin 17.12.23
Haareis 2; Foto Armin 17.12.23


Schöne Nachlese im Hauptsmoorwald für die Pilzsoße zum Abendessen


Fund von Andreas & Familie; Foto Andreas 12.11.23

Foto: Maronen und zwei Edelreizker, ein Birkenpilz und eine Horde von Rotfußröhrlingen, dazu ein Violetter Rötelritterling und zwei Elfenbeinröhrlinge. Von letzteren war ich überzeugt, als ich unlängst ein ähnliches Foto von Michael (Pilzticker BaWue) erhielt. Bis er mir zurückschrieb, dass es sich um enthäutete Butterpilze handelte. So auch in diesem Fall. Also: die zwei hellen Pilze unten links sind Butterpilze, denen Andreas für die bessere Verträglichkeit die (unangenehm glitschige) Huthaut entfernt hat. (Foto © Andreas)

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Andreas schreibt am 12. November 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute ging es nochmal etwas akribischer durch den Hauptsmoorwald. Wir fanden weitere Rotfußröhrlinge und Maronen. Zusätzlich zwei Blutreizker (Edelreizker), einen Birkenpilz und einen Violetten Rötelritterling.

Zusammen mit dem gestrigen Fund, den wir noch nicht zubereitet hatten, ergibt sich doch eine ganz ansehnliche Grundlage für die Pilzsoße zum Abendessen.

Liebe Grüße aus Bamberg

PS: die zwei Butterpilze wurden von ihrer glitschigen Huthaut befreit und sind daher nicht mehr so leicht als solche zu erkennen"


Gang durch den herbstlichen Hauptsmoorwald: Ein Gedicht, nicht nur für die Pilzkinder


Kinder mit Erdsternen; Foto Andreas 11.11.23
Kind mit Maronenröhrling; Foto Andreas 11.11.23

2 Fotos: Die Kinder hatten ihren Spaß beim Gang durch den Hauptsmoorwald, sei es bei der Entdeckung von zwei Erdsternen (links) oder dem Herzeigen eines Maronenröhrlings (rechts). (2 Fotos © Andreas)

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Andreas schreibt am 11. November 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

wir sind heute durch den Hauptsmoorwald gestreift und unsere Erlebnisse habe ich diesmal in Gedichtform gepackt:


In Bamberg ist es richtiger Herbst,

es regnet ständig und der Wind bläst derbst.

Trotzdem müssen alle vor die Tür,

denn der Hund will einen Streifzug durch sein Revier.

Pilze suchen war nicht geplant,

zu gut sind sie gerade durch das Laub getarnt.

Doch direkt am Wegrand und nicht in der Ferne

entdeckten die Kinder zwei schöne Erdsterne.

Natürlich waren sie gleich fasziniert,

sonst gibt’s nur Schirmpilze präsentiert.

Viele Täublinge blieben wie immer im Wald,

doch was Essbares zum Mitnehmen gab es bald.

Ein Herbstrotfußröhrling wurde entdeckt,

er hatte sich im Laub gut versteckt.

Ein paar Maronen kamen auch noch zusamm‘,

eine wuchs direkt am Kiefernstamm.

Herbstlorchel und Knollenblätterpilz gab es reichlich,

doch ein Bogen drum rum war unausweichlich.

Zwei Butterpilze kamen noch mit dazu,

dann ließen wir den Herbstwald wieder in Ruh.

Einzig die Glucken, und zwar die Krausen,

wollen in unserem Kiefernmischwald nicht hausen.

Bisher haben wir keine einzige entdeckt,

wahrscheinlich haben die sich in Neustadt versteckt.

Allen Pilzfreunden wünschen wir gemütliche Wochen,

bevor die Winterpilze kommen aus dem Holz gekrochen.


Liebe Grüße aus Bamberg"


Ganz junge frische Birkenpilze in Benningen/Allgäu


Frische Birkenpilze; Foto Michael 11.11.23

Foto: Diese jungen frischen Birkenpilze haben Birgit und Michael am 11. November 2023 in Benningen bei Memmingen im Allgäu  gefunden. 

(Foto © Michael)

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Waldaschaff: Wiederholt schönste Steinpilze für Sonja


Steinpilze vom 9.11.2023; Foto Sonja

Foto: Fünf Steinpilze, schön wie zur besten Jahreszeit, gefunden von Sonja am Donnerstag, 5. November. 


Sonja schreibt am 9. November 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm!

Eigentlich habe ich dieses Jahr nicht mehr damit gerechnet, noch Steinpilze zu finden.

Da ich aber sowieso jeden Tag mit dem Hund im Wald unterwegs bin, gucke ich natürlich an den bekannten Stellen nach. Und das mit Erfolg.

So habe ich heute, am 9. November, fünf sehr schöne Steinpilze gefunden, und zwar an einem Platz, wo schon in der Vorwoche ein Einzelexemplar stand. Bereits am Sonntag, 5. November, habe ich an anderer Stelle ebenfalls fünf schöne Steinpilze gefunden, auch hier stand in der Vorwoche ein großes Einzelexemplar. 

Beide Funde kamen auf ein Gewicht von gut einem Kilo. 

Beste Grüße aus Waldaschaff/Unterfranken

Sonja"

(2 Fotos © Sonja)

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Steinpilze vom 5.11.2023; Foto Sonja

Foto: Wie sich die Bilder gleichen! Diesen Fund machte Sonja am Sonntag, 5. November 2023 an einer anderen Stelle.


Sandros Neugier: Wachsen die Trompetenpfifferlinge bis in den Dezember hinein?


Trockenpilze u. Artischockenblätter zum Trocknen am Kamin; Foto Sandro 6.11.23

Sandro schreibt am 6. November 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

die Suche nach Steinpilzen bei Neustadt an der Aisch habe ich inzwischen aufgegeben. Da ereilt uns hier im nördlichen Teil des Freistaats das gleiche Problem wie in südlicheren Gefilden. Vereinzelt konnte ich die letzte Zeit noch Hexeneier und Herbsttrompeten ergattern. Die Gelben Kraterellen haben nach den paar Tagen mit Bodenfrost tatsächlich noch mal nachgeschoben, und auch Trompetenpfifferlinge kann ich aktuell verstärkt ernten. Hier und da wachsen noch Edelreizker, ein paar Maronen und Täublinge. Bei den Edelreizkern ist allerdings meist der Stiel durchfressen und der Rest gehört nicht zu meinem Beuteschema.

Mein schönstes Bild dieser Pilzsaison zeigt einige kleine schnuffige, leicht neongrün leuchtende Pilzchen, die ich für Gallertkäppchen bzw. Verwandte von ihnen halte. Final kann ich sie nicht zu 100 Prozent zuordnen. Auf jeden Fall habe ich mich sehr über ihren Anblick gefreut, als ich sie gefunden habe. Das sind doch die schönsten Momente, wenn man etwas Neues findet, das man in der Form zuvor noch nie gesehen hat.

Ich bin gespannt, ob die Trompetenpfifferlinge - wie vor ein paar Jahren - wieder bis weit in den Dezember hinein wachsen.

Das Foto rechts zeigt Pilze, die ich am Ofen trocknen lasse. In der Edelstahlwanne auf dem Ofen sind Artischockenblätter, aus denen ich Tee zubereite.

Gruß Sandro"

(3 Fotos © Sandro)

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Trompetenpfifferlinge u. Totentrompeten; Foto Sandro 6.11.23
Vermutlich Gallertkäppchen; Foto Sandro 6.11.23

2 Fotos: Links sehen wir Trompetenpfifferlinge (oben) und Totentrompeten. Rechts vermutlich das giftverdächtige Grüngelbe Gallertkäppchen. Allerdings fehlt den Pilzen hier der unförmig verbeulte Kopf und der gewellte, unregelmäßige Hutrand. 


Drei Steinpilze, einige Pfifferlinge:

Das sehr durchwachsene Pilzjahr 2023 in Niederbayern litt unter der langen Trockenheit


Zwei Steinpilze; Foto Armin 4.11.23

Armin schreibt am 4. November 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute waren wir nochmals beim Schwammerl suchen, es war wahrscheinlich das letzte Mal für diesen Pilzherbst.

Gefunden haben wir einige Pfifferlinge und drei Steinpilze, zwei davon auf dem Foto rechts. Ansonsten ist nicht mehr viel los im Wald. Allgemein war es ein sehr durchwachsenes Jahr mit langer Trockenheit.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin"

(Foto © Armin)

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Lieber Armin, 

dieses Jahr war aufgrund der herbstlichen Regenfälle die nördliche Hälfte Deutschlands mit dem Pilzwuchs begünstigt. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass bei Euch im Landkreis Rottal-Inn die starken dauerhaften Regenfälle nach der langen Trockenheit zu viel Nässe brachten und die Pilze regelrecht "ertrinken", also schon unter der Erde verfaulen ließ. Es war wohl von beidem zu viel, von der Trockenheit und dem Wasser. Es kommen gewiss wieder bessere Pilzzeiten! 

Herzliche Grüße an Dich wackeren Kämpfer an der Trifteraner Pilzfront und an Deine Familie

Heinz-Wilhelm


Waldaschaff: Und täglich grüßt ein Steinpilzriese


550-Gramm-Steinpilz; Foto Sonja 31.10.23

Foto: Sonjas Tagesfund vom Dienstag: 550 Gramm brachte dieser Steinpilz auf die Waage. (2 Fotos © Sonja)

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Sonja schreibt am 31. Oktober 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

jetzt melde ich mich auch noch mal. Es gab bei uns im Kreis Waldaschaff in Unterfranken leider keine zweite Steinpilzwelle im Herbst.

Seit dem Wochenende finde ich aber täglich riesige Einzelsteinpilze. Die muss wohl der besondere Vollmond hervorgelockt haben.

Am Montag habe ich zwei Riesensteinpilze und eine kleine Krause Glucke gefunden. Die Steinpilze brachten 1350 Gramm auf die Waage. Nach dem Putzen blieben 850 Gramm übrig, wobei sie nicht die Spur madig waren. Aber durch den Regen waren die Schwämme sehr schwer.

Das Prachtstück vom heutigen Dienstag (Foto oben) wiegt 550 Gramm.

Beste Grüße aus Waldaschaff"


Große schwere Steinpilze mit Mini-Glucke; Foto Sonja 31.10.23

Foto: Diese zwei Steinpilze wogen zusammen 1350 Gramm. Die Krause Glucke ein bisschen weniger...


Die geliebten Stockschwämmchen erfreuen Gerhard bei Schweinfurt heuer besonders 


Stockschwämmchen satt am Rotbuchenstumpf; Foto Gerhard 31.10.23

Gerhard schreibt am 31. Oktober 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

die feuchte Witterung und der anhaltende Regen bei uns in der Region Schweinfurt beschert uns nun auch meine Lieblingspilze!

Mein größter Buchenbaumstumpf trägt jedes Jahr meine geliebten Stockschwämmchen, die heuer besonders ergiebig ausfallen, siehe das Foto rechts.

Viele Grüße aus Schweinfurt

Gerhard"

(Foto © Gerhard)

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Kraterellen-Fan Sandro drückt jetzt den Steinpilzen die Daumen


Üppiger Kraterellenfund von Sandro; Foto © Sandro 22.10.23

Foto: Sandro zeigt uns in Beutel und Korb seine Kraterellen, deren großer Freund er ist. Zwei Rotkappen und ein Steinpilz können nicht darüber hinwegtäuschen. (2 Fotos © Sandro)

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Sandro schreibt am 23. Oktober 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

Corinna hat ja das aktuelle Pilzwachstum im Landkreis Neustadt an der Aisch schon ganz gut beschrieben. Weder in meinen Fichtenschonungen noch an meinen Laubwaldplätzen wollen sich die Steinpilze zeigen. Wenn ich nicht jenen Wald mit Pfifferlingen in fast allen Variationen kennen würde - lediglich Krause und Graue Kraterellen habe ich bei uns noch nie gefunden - , wäre meine heutige Suche erfolglos geblieben.

Die Pfifferlinge, Gelben Kraterellen und Herbsttrompeten verabschieden sich bereits allmählich, und das, bevor es, wie ich eigentlich gehofft hatte, richtig mit ihnen losging. Dafür marschieren jetzt langsam die Trompetenpfifferlinge auf.

Die zwei Rotkappen und der eine Steinpilz standen quasi an exakt den gleichen Stellen wie beim letzten Mal.

Ich drücke jetzt die Daumen, dass das mit den Steinpilzen doch noch was wird.

Gruß Sandro"


Vergleich von vier Kraterellen; Foto Sandro 22.10.23

Foto: Totentrompeten, Gelbe Kraterelle, Trompetenpfifferling, Echter Pfifferling (von links). Sandro zeigt seinen gefundenen Kraterellenarten. Und schreibt dazu:

"Man erkennt schön den Unterschied zwischen Gelber Kraterelle und Trompetenpfifferling. Die Leisten am Trompetenpfifferling (3. von links) sind viel deutlicher ausgeprägt und klarer abgegrenzt, bei der Gelben Kraterelle (2. von links) sind sie weniger ausgeprägt, fließen vielmehr ineinander. Auch die Stielfarbe unterscheidet sich deutlich: bei der Kraterelle ist es beinahe ein Neon-Orange, während der Stiel des Trompetenpfifferlings eher ins Orange-Bräunliche geht. In der Realität wird das noch deutlicher, als es dieses Handyfoto zeigt."


Pfifferlinge, größer als der einzige Steinpilz


Große Pfifferlinge; Foto Corinna 21.10.23

Foto: Ein wahrer Klopper war dabei! Corinna fand zwei "wirkliche Kerle" von Pfifferlingen. Und gibt die Hoffnung nicht auf, dass an Steinpilzen im Steigerwald noch was nachkommt. 


Kleiner Fund; Foto Corinna 22.10.23

Corinna schreibt am 21. Oktober 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

zumindest eine Nachricht möchte ich dieses Jahr auch veröffentlichen. Vielleicht folgt ja noch eine weitere... 😊

Im südlichen Steigerwald bei Neustadt an der Aisch hat es seit Wochen nicht geregnet, auch die letzten zwei kleinen Niederschläge waren viel zu wenig. Meine sonst ergiebigen Steinpilzfunde bleiben dieses Jahr bislang komplett aus.

Mit meiner 73 jährigen rüstigen Nachbarin, die ebenfalls leidenschaftliche Pilzsammlerin ist, haben wir uns heute mal in ihr früheres Gebiet nach Ebrach im Landkreis Bamberg aufgemacht. Eine Stunde Hin- und Rückfahrt war schon recht aufwendig.

Aber auch nach drei Stunden Marsch war die Ausbeute überschaubar. Dabei fing es ganz gut an, nämlich mit super großen Pfifferlingen. Doch viel mehr kam nicht hinzu: ein einziger Steinpilz, einige Maronen sowie zwei Rotkappen, die ich verschenke.

Aber ich freue mich über die Pfifferlinge, denn diese finde ich hier im Steigerwald so gut wie gar nicht. Zwei wirkliche Kerle waren dabei. 

Insgesamt war es ein toller Ausflug, bei Sonnenschein und 17 ° C. Und ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es sich, was das Pilzwachstum betrifft, im Laufe der nächsten Woche noch zum Guten entwickelt.

Liebe Grüße aus Franken

Corinna"

(2 Fotos © Corinna)

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Sandro Düsentrieb dörrt seine geliebten Gelben Kraterellen jetzt auf einem Trockenrost Marke Eigenbau vor 


Gelbe Kraterellen mit Pilzkorb; Foto Sandro 10.10.23

Foto: Sie umlagern den gut gefüllten Pilzkorb; ein Anblick, der Sandros Herz höher schlagen lässt. Er ist ein großer Fan der Gelben Kraterellen alias Starkriechenden Trompetenpfifferlinge. Die Schönsten und Größten liegen bereits im Korb. Er freut sich bereits auf den zweiten Erntegang. (3 Fotos © Sandro)

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Sandro schreibt am 10. Oktober 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute hatte ich einen Termin in Nürnberg. Auf dem Rückweg musste ich bei Neustadt an der Aisch unbedingt an den Platz mit meinen Gelben Kraterellen, um deren Wachstum zu kontrollieren.

Zu meiner Verwunderung standen eingangs der Fundstelle Steinpilze. Es war das erste Mal, dass ich an dieser Stelle welche finden konnte. Ich war wirklich verdutzt, denn dabei handelt es sich um einen Waldabschnitt, in dem überwiegend Kiefern stehen.

Ich glaube, ich fand heute meine ersten Kiefernsteinpilze. Es kann auch sein, dass ich ich in den vergangenen 15 Jahren nicht so darauf geachtet habe. Egal, ich habe mich über diesen Fund sehr gefreut, auch wenn die Pilze schon etwas weit und zum Teil wurmig waren.

Steinpilz, Totentrompeten und Rotkappe; Foto Sandro 10.10.23

Am Ernteplatz der Gelben Kraterellen angekommen, bot sich mir ein schöner Anblick. Büschelig standen sie im hohen Gras, im besten Alter. Sie leuchteten in sattem Orange und an anderer Stelle sprießten sie geradezu wundervoll großflächig aus dem Boden, so dass es eine Einladung war, in ein paar Tagen wieder vorbeizuschauen. Der Harvester hat vor zwei Jahren zwar seine Spuren und Schäden hinterlassen, konnte aber dem Pilzwachstum zum Glück nicht ganz den Garaus machen. Darüber bin ich sehr froh.

In diesem Wald kenne ich noch zwei Stellen mit Herbsttrompeten. Bei ihrer Inspektion zeigte sich, dass auch sie sich nun regen, wenn auch noch verhalten. Auf der Etappe zwischen den zwei Ernteplätzen sind mir noch eine Rotkappe und ein weiterer Steinpilz ins Körbchen gehüpft. Drei, vier Hände voll Pfifferlingen konnte ich auch nicht stehen lassen. Die besten Steinpilze und die Pfifferlinge bekam mein Paps. Die Rotkappe und die etwas älteren Steinpilze bekamen Freunde.

Meine heißgeliebten Gelben Kraterellen und Herbsttrompeten liegen gerade auf meinem kürzlich selbst angefertigten Trockengitter, während sie vom Deckenventilator angeblasen werden. Stufe 1 verbraucht gerade mal 3 Watt und macht bei 137cm Durchmesser ausreichend Wind. Mein Dörrapparat ist im Vergleich dazu ein Vielfraß, zieht er sich doch aufgrund der Heizung satte 650 Watt rein.

Deshalb versuche ich jetzt, mit dem Deckenventilator den Großteil der Feuchtigkeit aus den Pilzen zu bekommen. Der Dörrapparat soll zukünftig nur noch zum rösch machen (bayer., = knusprig machen) zum Einsatz kommen. So kann ich die Laufzeit des Dörrapparats zukünftig auf ein bis zwei Stunden begrenzen.

Im Regelfall läuft der Dörrapparat über Nacht ohne Probleme 10 - 12 Stunden. Da kam bisher einiges an Stromverbrauch zusammen. Der Deckenventilator ist eigentlich zum Verteilen der Hitze vom Kaminofen gedacht. Aber den braucht's bei 25 Grad Tagestemperatur einfach nicht, da komme ich sonst ins Schwitzen. Bei kühleren Außentemperaturen werde ich das aber definitiv mal ausprobieren.

Sollte es jetzt noch ein paar Mal bei uns regnen, wie die Vorhersage für den Donnerstag und Samstag zumindest verheißt, könnte es ein richtig toller Herbst werden. Ansonsten konzentriere ich mich auf meine Gelben Kraterellen. Ich denke, da gibt es noch eine gute Ernte.

Beste Grüße Sandro"


Selbstgebauter Trockenrost; Foto Sandro 10.10.23

Foto: Eine Vortrocknungseinrichtung für die Pilze hat sich Sandro Düsentrieb gebaut. Im Zusammenspiel mit dem extrem sparsamen Deckenventilator erhofft er sich weniger Laufzeit für den Dörrautomaten und damit eine spürbare Stromersparnis. 


Wie letztes Jahr im bayerischen Spessart: Viel zu warm und viel zu viele Maden in den Steinpilzen


Schüssel mit Röhrlingen; Foto Michael R. 9.10.23

Bayerischer Spessart - Michael R. vom Pilzticker Hessen, gestern noch im hessischen Spessart unterwegs, war heute im bayerischen Spessart. Dort fand er neben Maronen auch mehrere Steinpilze (Foto rechts) - doch die waren fast alle für die Katz': "Sie waren fast komplett verwurmt. Einen Winzling, der gerade mal das Köpfchen aus dem Boden reckte, habe ich aus dem Gras gekratzt; er war bereits von unten her komplett durchlöchert. Die Situation erinnert mich (leider) stark an das vergangene Jahr. Es ist zu warm für den Oktober." (Foto © Michael R.)

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Noch einmal eine traumhafte Steinpilz- und Pfifferlingslese für Christoph in alpinen 1300m Höhe


Steinpilze und Pfifferlinge; Foto Christoph 3.10.23

Christoph schreibt am 3. Oktober 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

in 1.300m Höhe bei Bayrischzell hat bereits der Saisonschlussspurt der Pilze begonnen. Der Almabtrieb ist auch schon durch.

Ich denke, heute war es schon das letzte Aufbäumen der jungen Steinpilze. Auch wenn erstmals in dieser Saison die Stiele aufgrund der Trockenheit teilweise recht madig waren und die Pilze schnell verarbeitet werden mussten: die Lese war noch einmal ein Traum. Rechts auf dem Foto mein Sammelergebnis. 

Am Samstag hatte ich an meinen Plätzen sehr viele Pfifferlinge, jung und alt, und ein paar schöne Steinpilze gefunden. Siehe das Foto hierunter. 

Viele Grüße Christoph"

(2 Fotos © Christoph)

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Viele Pfifferlinge, einige Steinpilze; Foto Christoph 3.10.23

Foto: In 1300 Metern Höhe der oberbayerischen Alpen geht die Pilzsaison früher zu Ende. Selbst wenn Christoph sich noch einmal aufraffen sollte, so viele Pfifferlinge wird er kaum noch einmal finden dieses Jahr. Auch mit den Steinpilzen geht es dahin. 


Zu trocken: Ein spärlicher Fund für Armin bei Triftern


Armins kleiner Fund; Foto Armin 28.9.23

Armin schreibt am 28. September 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute waren wir nach längerer Zeit wieder beim Schwammerlsuchen in der Nähe von Triftern. Gefunden haben wir nicht viel, nur ein paar Maronen, Pfifferlinge, Flockenstielige Hexenröhrlinge und eine Birkenrotkappe (Foto rechts). Es ist leider viel zu trocken.

Gruß aus Simbach am Inn Armin"

(Foto © Armin)

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Eine Krause Glucke beendet die dreiwöchige Pilzpause in den Westlichen Wäldern


Krause Glucke in ihrem Habitat; Foto Stephan 24.9.23
Schöne Krause Glucke; Foto Stephan 24.9.23

2 Fotos: Stephans schöne Krause Glucke an ihrem "Wohnort" (links) und in der näheren Beschau (rechts)(2 Fotos © Stephan)

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Stephan schreibt am 24. September 2023:

"Hallo Pilzfreunde, 

ich sehe schon seit längerem euren Pilzticker an und bin auch gerne im Wald in den Westlichen Wäldern rund um Augsburg unterwegs. Ich freue mich immer, wenn auch etwas wächst.

Nachdem es vor drei Wochen sehr gute Steinpilzfunde für mich gab, setzte eine Pilzpause ein. Die ging heute mit dem Fund einer schönen jungen Krausen Glucke zu Ende. 

Viele Grüße Stephan"


Beinahe hätten sie den mächtigen zweiten Schub verpasst

Großer Tag der Steinpilze inklusive Habichtspilzen für Wolfgang & Frau am Hörnle


Großer Fund mit vielen Steinpilzen; Foto Wolfgang 15.9.23
Fund mit herrlichen Habichtspilzen; Foto Wolfgang 15.9.23

Wolfgang schreibt am 15. September 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

fast hätte ich den kompletten zweiten Steinpilzschub am Hörnle (Ammergauer Alpen) verpasst. Zum Glück war meine Frau dabei, sonst hätte ich alles alleine schleppen müssen. 

Auf einem Bild sieht man deutlich, dass ich zwei, drei Tage zu spät dran war. Viele Steinpilze hatten ihre Hüte schon weit hochgeschlagen. Es waren aber Gott sei Dank noch genügend ganz gesunde dabei, so dass sich unsere Ausbeute mehr als sehen lassen konnte (siehe Foto rechts)

So gab es für uns noch einmal schöne Fichten- und Sommersteinpilze. Die Hirschlinge (Habichtspilze), auf dem 2. Foto rechts unten zu sehen, werden beim Trocknen wieder ihren unverwechselbaren Duft in der Wohnung verbreiten. Herrlich!

Liebe Grüße Wolfgang"

(4 Fotos © Wolfgang)

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Gute Steinpilze; Wolfgang 15.9.23
Zu alte Steinpilze; Foto Wolfgang 15.9.23

2 Fotos: Es gab noch genug gut verwertbare Steinpilze, wie das Bild links zeigt. Auf dem rechten Foto haben sie bereits teils stark aufgeschlagene Hüte und sind damit überständig. Wer ganz genau hinsieht oder mit der Lupe arbeitet, erkennt, dass in der Bildmitte hinten, am Rande der bogenförmigen hellbraunen Wegpartie, an der Begrenzung zum satten Wiesengrün, noch eine weitere Gruppe von alten Steinpilzen rumlümmelt. 


Vom Pilzticker alarmiert, musste Sebastian gleich zweimal los und freute sich über schöne Funde bei Ingoldstadt


Fund vom 13. September; Foto Sebastian

Foto: Die im Pilzticker gemeldeten Funde trieben Sebastian in seinen Wald bei Ingolstadt. Gut, dass er da war! Er staunte über die vielen Steinpilze und ärgerte sich auch ein bisschen, dass er nicht schon zwei Tage früher zur Stelle war. Egal, dieser ansehnliche Fund kam bereits am Mittwoch zusammen. Einen Tag später fand er dann die drei schönen Laubwaldrotkappen auf dem 2. Foto


Sebastian schreibt am 14. September 2023:

Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich die ersten Berichte neuer Funde im Bayern-Pilzticker gelesen habe, musste ich am Mittwoch direkt los.

Es war wirklich verblüffend, wie viele Steinpilze in meinem Wald bei Ingolstadt zu finden waren. Ein paar Parasole und Maronen habe ich auch gefunden. Letztere sind leider noch nicht in Menge oder ausreichender Größe vorhanden.

Drei prächtige Laubwaldrotkappen; Foto Sebastian 14.9.23

Leider musste ich feststellen, dass ich zirka zwei Tage zu spät dran war. Viele Pilze waren bereits riesig und schon madig. So blieb ein großer Teil einfach stehen. Eine Pracht sie anzuschauen, war es dennoch! Und für ein ordentliches Gericht und ein paar getrocknete Pilze reicht es allemal aus. :)

Dieser Erfolg ließ mir keine Ruhe, so dass ich am heutigen Donnerstag erneut los bin. Und ich habe Maronen, Steinpilze, Laubwald-Rotkappen, zwei kleine Krause Glucken und Hexenröhrlinge gefunden. Parasole waren auch viele in Wald, bleiben aber stehen.

Für einen kleinen Abstecher am Donnerstagabend war das sicher keine schlechte Ausbeute. Viele Steinpilze waren leider bereits madig und leider sind auch die Mäuschen lebhaft unterwegs, so dass einiges zwangsläufig im Wald bleiben musste. 

Es ging aber auch wieder reichlich ins Körbchen! 

Gruß Sebastian"

(3 Fotos © Sebastian)

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Fund vom 14. September 2023; Foto Sebastian

Foto: Sebastians Fund vom Donnerstagabend brachte etwas mehr Vielfalt auf den roten Teppich. Nun waren auch schöne Rotkappen, ein, zwei Hexenröhrlinge und zwei Krause Glucken dabei. 


Ein später erster Fund südlich München, der Hans noch auf einen guten Pilzherbst hoffen lässt


Steinpilz im Fichtenhochwald; Foto © Hans 14.9.23
Gesamtfund von Hans; Foto Hans 14.9.23

Hans schreibt am 14. September 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm, Servus Pilzfreunde,

leider brachte meine Pilzsuche in den Wäldern südlich München bislang keine nennenswerten Funde; über den Sommer hinweg nur ein paar Pfifferlinge. Kaum etwas, womit man den bayerischen Pilzticker hätte füttern müssen. 

Nachdem in der letzten Zeit doch etwas Regen bei uns fiel und die kühlen nächtlichen Temperaturen die Wälder feuchter werden ließen, könnte doch noch was wachsen.

Mein wirklich erster nennenswerter Fund, und damit meine ich nicht unbedingt volle Körbe, waren jetzt schöne Parasole, einige Schopftintlinge, die nach „Wiener Art“ zubereitet werden, Amethystschuppige Pfifferlinge und ein paar kerngesunde, wurmfreie Steinpilze, von denen einer schon Opa ist (2. Foto rechts).

Ich wünsche allen Pilzfreunden noch etwas Pilzglück für die Saison 2023 und Heinz-Wilhelm noch ein Dankeschön für seine tollen Infos!

Liebe Grüße aus Unterhaching

Hans"

(3 Fotos © Hans)

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Parasole; Foto Hans 14.9.23

Foto: Ein Dreier-Kick Parasole, reingewaschen vom Regen und ausgeblasst von der Sonne. Und dennoch im guten Zustand. 


Waldaschaff: Die stets mitgeführten Gemüsenetze waren diesmal von besonderem Wert


Pilze in Gemüsenetzen; Foto Sonja 12.9.23



Foto rechts: Sonja hat bei jeder Waldrunde, ob mit oder ohne Hund, vorsichtshalber ihre Gemüsenetze dabei. Diesmal hat es sich besonders gelohnt. Die überraschend gefundenen schönen Pfifferlinge hat sie auf zwei Netze verteilt, im dritten landeten noch drei prächtige Sommersteinpilze. (2 Fotos © Sonja)

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Sonja schreibt am 12. September 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

zum Glück habe ich immer Gemüsenetze dabei, wenn ich im Wald unterwegs bin. Schließlich kann man nie wissen, ob einem ein Abendessen begegnet ;-)

Heute auf der Nachmittagshunderunde an einer Böschung direkt an einem Waldweg konnte ich Pfifferlinge regelrecht pflücken. Und drei schöne Sommersteinpilze sind mir auch noch begegnet.

Beste Grüße aus Waldaschaff (Unterfranken)

Sonja"


Gesamtfund von Sonja; Foto Sonja 12.9.23

Foto: Und hier der gesamte Fund. Damit war ein unvorhersehbares leckeres Abendessen gesichert. 


Eine prächtige vierköpfige Steinpilzfamilie vom Starnberger See


Vierer-Steihpilzfamilie; Foto Barbara 11.9.23

Foto rechts: Diese Vierer-Familie von Fichtensteinpilzen hat Barbara am Starnberger See fotografiert. Eine prächtige Skulptur! Bereits am 14. August hatte sie uns vom ersten Steinpilzschub am See berichtet, dies ist der zweite. (Foto © Barbara)

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Auch Sandro staunt: Die Steinpilze sind schon wieder da!


Mischpilzkorb; Foto Sandro 10.9.23
Herbsttrompeten; Foto Sandro 10.9.23

2 Fotos: Die Röhrlinge, von denen Sandro einigermaßen überrascht wurde, kamen obendrauf, nachdem die Totentrompeten den Boden im Korb ausgeschmückt hatten. (2 Fotos © Sandro)

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Sandro schreibt am 10. September 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich muss mich wieder mal für deine Internetseite bedanken. Ohne diese wäre ich bei den aktuellen Temperaturen niemals auf die Idee gekommen, mir im Wald auf der Suche nach Pilzen die Füße zu vertreten. Diesmal waren es die Beiträge neuer Steinpilzfunde aus Hessen und NRW, die mich veranlassten, in meinem kleinen Buchenwäldchen bei Neustadt an der Aisch, das erst kürzlich so ertragreich war, vorbeizusehen.

Und siehe da, tatsächlich schoben die ersten Steinpilze an. Ihre Hüte waren ganz bleich von der Sonne, da sie am Rand vorne in erster Reihe standen. Einige Hainbuchenraufüße haben sich auch aufgerafft.

Zuvor war ich noch an einer Stelle, an der ich kürzlich einige Herbsttrompeten einsammeln konnte. Es haben tatsächlich nochmals welche nachgeschoben. Die Sonne der letzten Tage hat ihnen allerdings etwas zu schaffen gemacht. Trotzdem konnte ich einige in mein Körbchen legen.

Da ich noch etwas Zeit hatte, musste ich unbedingt noch in einige treffsichere Fichtenwälder. Ich wurde nicht enttäuscht. Steinpilze und schöne Hexenröhrlinge standen dort. Nach eineinhalb Stunden war mein Körbchen gefüllt und ich hatte bei schönstem Wetter eine entspannte Zeit in einem himmlisch ruhigen Wald.

Auf bald und nochmals Danke für deine Arbeit!

Sandro"


Rottal-Inn: Die jungen knackigen Fichtensteinpilze kündigen den Steinpilz-Herbst an


Gesamtfund; Armin 10.9.23

Foto: Das Pilzwachstum im Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern zieht endlich an. Das freute Armin und seine Frau, die hier ihr Sammelergebnis zeigen. Neben Steinpilzen wachsen auch die Flockenstieligen Hexen endlich kräftig (2. Foto)


Zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge; Armin 10.9.23

Armin schreibt am 10. September 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit meiner Frau beim Schwammerlsuchen. Gefunden haben wir Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Pfifferlinge Birkenpilze, eine Marone und eine Krause Glucke. 

Gruß aus Simbach am Inn, Armin"

(3 Fotos © Armin)

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Fichtensteinpilz; Foto Armin 10.9.23

Foto: Einer der schönen jungen Fichtensteinpilze, die einen neuen Schub ankündigen. 


Zu warm: Die Temperaturen befehlen den Pilzen den Rückzug


Gelbe Kraterellen, von Trockenheit gezeichnet; Foto Sandro 6.9.23

Sandro schreibt am 6. September 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis die Gelben Kraterellen an meiner favorisierten Stelle anschieben.

Vereinzelt findet man wenige Exemplare, die teils schon groß gewachsen sind, wie auf dem Bild rechts zu sehen. Allerdings ist mir das noch zu wenig, um mit dem Ernten anzufangen. Das würde noch nicht einmal einen Boden meines Dörrapparates füllen. Die wenigen Herbsttrompeten, die ich an wenigen Stellen fand, sind auch auf dem Rückzug. Es ist einfach wieder zu warm.

Auf bald, Sandro"

(Foto © Sandro)

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Triftern: Außer Krausen Glucken fast nichts, doch Armin hofft


Fund von Armin; Foto Armin 4.9.23

Armin schreibt am 4. September 2023 zu diesem Foto:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich nach längerer Zeit mal wieder auf Schwammerlsuche, und zwar, wie häufig, in meinen Wäldern bei Triftern. 

Gefunden habe ich ein paar Krause Glucken und kleine Pfifferlinge. Ansonsten war noch nicht viel los. Da es viel geregnet hat, rechne ich aber damit, dass sich die Situation in nächster Zeit verbessern wird.

Gruß Armin"

(Foto © Armin)

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Braucht Sandro wie Heike bald einen Lkw, um die Gelben Kraterellen zu transportieren?


Blasse und Echte Pfifferlinge; Foto Sandro 3.9.23

Foto: Wir sehen oben Blasse Laubwaldpfifferlinge, die nicht nur bleicher, sondern auch fleischiger und kräftiger sind als die unten liegenden Echten Pfifferlinge. (2 Fotos © Sandro)

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Sandro schreibt am 3. September 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute nur ein kurzer Zwischenbericht.

Die Blassen und Echten Pfifferlinge schieben weiterhin etwas nach, aber nach wie vor sehr überschaubar.

Dafür habe ich heute das erste Nest mit Gelben Kraterellen entdeckt. Da ich morgen gegen Abend etwas ausliefern muss, hüpfe ich am Rückweg mal in den Wald, wo sie in Massen stehen. So wie Heike im Eichsfeld mit den Totentrompeten (Pilzticker Thüringen), hoffe ich dort mit dem Lkw vorfahren zu können ;-)

Sollte sich meine Vermutung bestätigen, werde ich dies hier gerne mit Bildern darstellen.

Viel Spaß uns Pilzverrückten in den Wäldern :-)

Gruß Sandro"


Gelbstielige Trompetenpfifferlinge; Foto Sandro 3.9.23

Foto: An Gelben Kraterellen oder Gelbstieligen Kraterellen oder Gelbstieligen Leistlingen, hier zu sehen, scheiden sich die Geister. Eine Fraktion hält sie für eine farbfröhliche Varietät der gewöhnlichen, trister aussehenden Trompetenpfifferlinge (Craterellus tubaeformis). Andere bezeichnen sie als Starkriechende Trompetenpfifferlinge (Duftleistlinge), lat. Craterellus lutescens. Letztere haben aber exklusiv eine beinahe glatte Hutunterseite, auf der die Leisten nur angedeutet oder kaum zu sehen sind. Das vereinfachend Wichtigste: sie schmecken alle prima.  


Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg: Eine wahre Monsterglucke von 5,2 Kilo!


Eine Monsterglucke von 5,2 Kilo; Foto Sonfa 2.9.23

Foto: Sage und schreibe 5,2 Kilo wiegt diese Krause Glucke. Ein wahres Glucken-Monster, das Sonja da gefunden hat. Und irgendwie erinnert es auf den Steinstufen an "Eingemachte Kellertreppen", wie man im Fichtelgebirge zum eingemachten Fleisch bei der Kellertreppe sagte. Und was wird, neben Kartoffelklößen ("Griena Glees") zum Fleisch serviert? "Pelzkappenbrieh", also Pilzsoße... (Foto © Sonja)

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Sonja schreibt am 2. September 2023:

"Hallo,

heute früh im Wald rund um Waldaschaff (Kreis Aschaffenburg, Unterfranken) bin ich quasi über eine Monsterglucke gestolpert.

In dem Waldstück wachsen reichlich Kiefern und es ist auch nicht die erste Glucke, die ich dort gefunden habe. Aber mit Abstand die größte: sie maß 40 Zentimeter und brachte es auf 5,2 Kilo!

Etwa ein Viertel sei Verschnitt gewesen.

Einen Teil haben wir heute mit Semmelknödeln gegessen, ein Teil liegt zum Trocknen im Dörrgerät, eine Portion ist im Froster und die Familie wurde auch versorgt.

Beste Grüße aus Waldaschaff, Sonja"


Während der Höchsttemperaturen haben sich die Pfifferlinge doch tatsächlich aufgerafft


Pfifferlingskorb; Sandro 28.8.23
Pfifferlinge Sandro 28.8.23

Sandro schreibt am 28. August 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

eigentlich habe ich schon vor Wochen, als es so stark regnete, damit gerechnet, dass es mit den Pfifferlingen bei uns, also bei Neustadt an der Aisch, losgehen müsste. Da hatten sie sich aber noch nicht zeigen wollen. An meinen Fundplätzen mit sonst 100%iger Treffergarantie war weit und breit nichts zu sehen. Nur sporadisch hat sich ab und zu an Fundstellen der Kategorie B und C mal vereinzelt einer gezeigt.

Dann kam die große zweiwöchige Hitze. Da habe ich eh nicht mehr daran geglaubt, dass was kommen würde.

Gestern bin ich dann mehr aus Zeitvertreib als aus Neugier an meine Premiumplätze gegangen. Und auf einmal standen sie da, die schönen Pfifferlinge, haben sich innerhalb der 14 Tage bei Höchsttemperaturen doch tatsächlich aufgerafft.

Manchmal ist es schon komisch, schwer nachvollziehbar. Aber ich will mich keineswegs beschweren. Hat es doch für eine schöne Portion gereicht. Die Mengen wie z.B. in NRW sind hier allerdings nicht zu finden.

Gruß Sandro"

(2 Fotos © Sandro)

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Amethystschuppige Pfifferlinge und Echte Pfifferlinge südlich München


3 Amethystschuppige Pfifferlinge; Jörg 18.8.23
Amethystschuppige Pfifferlinge; Jörg 18.8.23

Südlich München - Reichlich Amethystschuppige Pfifferlinge (1. Foto rechts) und Echte Pfifferlinge hat Jörg am Freitagvormittag südlich von München gefunden. Das 2. Bild zeigt seinen gesamten Fund. 

(2 Fotos © Jörg)

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Neustadt an der Aisch: Kündigen die vielen Fliegenpilze schon den nächsten Steinpilzschub an?


Herbttrompeten Sandro 18.8.23

Foto: Die ersten Herbsttrompeten, wenige an der Zahl, nehmen ihr Wachstum auf. Sandro ließ sie stehen, hofft, im Herbst mehr zu finden. 


Fliegenpilz Sandro 18.8.23

Sandro schreibt am 18. August 2023:

Servus Heinz-Wilhelm,

hier ein kurzes Update. 

Die Steinpilze sind erst mal durch.

Am Montag hatte ich in meinem kleinen Wäldchen noch mal mein Körbchen und die  Edelstahlwanne mit ihnen gefüllt. Am Mittwoch fand ich bei meinem Kontrollgang nur noch vier Stück.

Dafür stehen mittlerweile sehr viele Raufußröhrlinge herum, von denen am Montag weit und breit noch nichts zu sehen war. Leider waren alle ausnahmslos überständig. Es vergingen also keine zwei Tage zwischen dem Durchdringen der Erdkruste, sodass man sie sehen kann, und dem Zustand, dass sie schwammig, matschig und weich, kurz: hinfällig waren.*

Immerhin entdeckte ich wenige kleine Nester von noch jungen Herbsttrompeten, die ich aber stehen ließ. Ich warte auf den Herbst, da sollten sie häufiger zu finden sein. Da nun auch einige Edelreizker zu finden sind, wird es in der Pfanne nicht allzu langweilig. 

In meinen Fichtenschonungen zeigen sich an den Stellen, wo zuvor die Steinpilze standen, nun Fliegenpilze in allen Größen und Wachstumsstadien (z. B. Foto rechts).**

Ich bin schon gespannt, wie diese Pilzsaison weitergeht :-)

Beste Grüße Sandro"

(2 Fotos © Sandro)

* Sehr interessant, weil sich das haargenau mit Heikes Beobachtung im nördlichen Eichsfeld (Thüringen) deckt: "Die kurze Lebenszeit der Steinpilze bei der Hitze und Schwüle"

** Ebenfalls sehr interessant, da Fliegenpilze oft einen nachkommenden oder abermaligen Steinpilzschub ankündigen, der nach 8 bis 10 Tagen einsetzt

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Christophs ergiebiger Steinpilzhöhenplatz bei Bayrischzell


Steinpilzfund Christoph 16.8.23

Foto: Teilfund vom Wochenende. Christoph scheint seinen überaus ergiebigen Steinpilzhöhenplatz für sich exklusiv zu haben. Bereits im Juli begrüßten ihn dort, wie auch vergangenes Jahr, die ersten Pfifferlinge. Auch diesmal waren ein paar schöne dabei. Auf dem 2. Foto sehen wir einen Zwischenstand der Steinpilzernte. (3 Fotos © Christoph)

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Steinpilzversammlung Christoph 16.8.23

Christoph schreibt am 16. August 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

an meinen Pilzplätzen bei Bayrischzell auf 1.300m NHN wachsen die Steinpilze und Fliegenpilze nach den Regenfällen in voller Pracht und rauen Mengen.

Und zwar genau dort, wo vor ein paar Wochen noch die ersten Pfifferlinge standen, als viele Wälder noch unter der Trockenheit litten. Auf den Fotos ist nur ein kleiner Teil der Ernte von den beiden Pilzausflügen am verlängerten Wochenende zu sehen.

Auch ein paar Pfifferlinge waren zu finden, doch die Steinpilzsaison ist auf ihrem Höhepunkt, viele ältere Exemplare blieben stehen. Der Wald ist daneben zu meiner Freude übersät von vielen weiteren Pilzen und Pilzarten.

Viele Grüße Christoph"


Drei Pfifferlinge Christoph 176.8.23

Foto: Wie im Juli: Drei schöne große Pfifferlinge im Moos. 


Der erste große Steinpilzschub in den Ammergauer Alpen geht zu Ende


Steinpilzfund; Wolfgang 15.8.23

Wolfgang schreibt am 15. August 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

heute, am zehnten Tag nach Beginn der Steinpilzsaison, zeichnet sich zumindest ein vorläufiges Ende dieses Schubes ab.

Zu den vielen Steinpilzen gab es gestern auch eine Pfanne Reizker. Insgesamt habe ich nur drei Parasole gesehen, Habichtspilze dagegen überhaupt noch nicht."

(4 Fotos © Wolfgang)

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Reizkerpfanne; Wolfgang 15.8.23

Foto: Ein Motiv, das mich an meine Kindheit erinnert. So ähnlich wie hier Wolfgang haben auch wir, damals am westlichen Rand des Harzes, die Fichtenreizker gegessen. Sie wurden, weil sie so herrlich schmecken, immer separat zubereitet, ob in der Pfanne oder direkt auf der Herdplatte. Ein paar Körnchen Salz drüber - und dieser einfache Landfestschmaus konnte genossen werden. Köööst-lich!


Steinpilzfund 2 Wolfgang 15.8.23
Pilzküche Wolfgang 15.8.23

2 Fotos: Noch ein Steinpilzfund; schließlich muss man das Eisen biegen, solange es heiß ist. Heißt: Notfalls geht es täglich in das Pilzrevier. Rechts ein Blick in Wolfgangs Pilzküche, wo auf die Steinpilzscheiben leckere Zutaten fürs Braten warten. 


Ingolstadt: Am ersten Suchplatz lagen im Nu zwei Kilo Steinpilze in Sebastians Korb


Steinpilzfund Sebastian 14.8.23

Foto: Diese schönen Steinpilze hat Sebastian gleich an seinem ersten Suchplatz gefunden. Auf dem 2. Foto ein ungenießbarer Gewimperter Erdstern(3 Fotos © Sebastian)

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Gewimperter Erdstern Sebastian 14.8.23

Sebastian schreibt am 15. August 2023:

"Servus Heinz-Wilhelm,

hier mein versprochenes Update, folgend auf meine Pilznachricht vom 8. August dieses Monats.

Es war eine Freude, in meinen Wald bei Ingolstadt zu gehen. Meine erste Anlaufstelle brachte direkt knapp zwei Kilo Steinpilze. Das alles auf etwa 20x20 Metern. Ich wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte :)

Meine anderen Plätze tragen dagegen noch keine Steinpilze, aber es ist schon alles dabei: Maronen, allerdings klein und madig, Parasole, Ziegenlippen u.s.w..

Es war aber nicht nur eine Freude zu sammeln, sondern auch zu kochen! :)

Bis bald, Sebastian"


Steinpilzpanorama; Sebastian 14.8.23

Foto: Von diesem Steinpilzpanorama wurde Sebastian an seiner ersten Pilzstelle empfangen. Da lässt sich's mit einem Schlag viel beschwingter gehen...


Steinpilze im Raum Schwabach


Steinpilz Birgit 14.8.23

Birgit schreibt am 14. August 2023 zu diesem Foto:

"Hallo,

nachdem ich des Öfteren auf Deiner Seite stöbere und aus meiner Ecke im Raum Schwabach nicht sehr viel kommt, möchte ich von meinem Fund am letzten Samstag berichten.

Ich war in den Wäldern um Schwand unterwegs und fand fünf unversehrte Steinpilze. Die Maronen hingegen waren teilweise wurmig. Ich hänge ein Bild von einem Steinpilz an.

Liebe Grüße Birgit"

(Foto © Birgit)

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Steinpilze am Starnberger See


Steinpilze Barbara 13.8.23
2 Steinis Barbara 13.8.23

Barbara schreibt am 14. August 2023 zu diesen 2 Fotos:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

auch rund um den Starnberger See sprießen die Schwammerl. Anbei zwei besonders schöne Funde von Fichtensteinpilzen

Vielen Dank für Deine tolle Seite!

Viele Grüße Barbara"

(2 Fotos © Barbara)

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Nürnberg: Silke und Patrick freuten sich vor allem über die erstmals gefundenen Sommersteinpilze


Pilzkorb Silke 13.8.23

Silke schreibt am 13. August 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

angestachelt von unserem Urlaub in Polen, der auch im Zeichen der Pilze stand, haben wir uns nach optimalen Wetterbedingungen in die letzten Wochen heute auch mal in unseren Sebalder Reichswald bei Nürnberg begeben.

Schon nach zehn Minuten wäre unser Korb voller Perlpilze gewesen, hätten wir sie alle eingesammelt. So blieb noch genügend Platz für die Steinpilze, die wir kurze Zeit später fanden. Vor allem über die Sommersteinpilze freuten wir uns, waren sie doch ein Erstfund. Dazu gab es noch einige Maronen (siehe das Korbbild rechts). Aber auch darüber hinaus war die Artenvielfalt beeindruckend für den Monat August.

Jetzt heißt es Daumen drücken, damit es immer mal wieder regnet!

Viele Grüsse aus Nürnberg Silke & Patrick"

(Foto © Patrick)

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Collage Patrick 13.8.23

Collage: In dieser Bildzusammenstellung sehen wir einen Steinpilz, drei Perlpilze, vier Flockis und vermutlich einen weiteren Steinpilz. (Collage/4 Fotos © Patrick)

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Das kleine Wäldchen zwischen Traktorpfad und Feldweg wirft für Sandro Steinpilze ohne ersichtliches Ende ab


Steinpilze Sandro 13.8.23

Foto: In der Edelstahlwanne wartet noch Putzarbeit, rechts im Körbchen liegen sie schon fein gesäubert. Es sind fast ausnahmslos Steinpilze, die Sandro - wie seit Tagen täglich - in seinem kleinen Wäldchen findet. (6 Fotos © Sandro)

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Sandro schreibt am 13. August 2023:

"Servus Heinz Wilhelm,

seit knapp einer Woche ist mein Dörrapparat quasi im Dauereinsatz. Der Regen der vergangenen Wochen sorgt für ein starkes Pilzvorkommen hier im Raum Neustadt/Aisch.

Rotkappen mit Korb; Sandro 13.8.23
Steinpilz mit Korb; Sandro 13.8.23

In einem kleinen Wäldchen mit Rotbuchen und einer Fläche von ca. 75m² wachsen die Steinpilze dermaßen, dass mein Körbchen und die Edelstahlwanne innerhalb von 10 Minuten gefüllt ist. Und das seit Tagen.


Diese Fläche ist nach rechts durch einen Traktorpfad und nach links durch einen geteertern Feldweg begrenzt, auf dem man direkt von der Hauptstraße abbiegen kann. Nach dem Traktorpfad geht der Wald zwar weiter, jedoch wachsen die Pilze nur exakt bis auf den Traktorpfad. Darüber hinaus ist nichts.

Da diese kleine Fläche so ergiebig ist, gehe ich momentan in keinen anderen Wald. Nicht, dass es dort nichts zu finden gäbe, aber es wäre mit deutlich längeren Laufwegen verbunden. Da ich das Sammeln dem Suchen vorziehe, nutze ich die Ergiebigkeit des kleinen Waldstücks aus, bis die Quelle versiegt.

Was der Dörrapparat nicht verarbeiten kann, wird an die Nachbarschaft verteilt, die sich über die schönen Pilze freut. Neben den Steinpilzen gibt es auch einen hohes Angebot an Hexenröhrlingen in bester Qualität. Vereinzelt stehen auch RotkappenMaronen, Parasole, Goldröhrlinge, Krause Glucken. Mein Fokus liegt derzeit aber auf Hexen und Steinpilzen.

Da es die nächsten Tage gewittrig bleiben soll, wird das zu meiner Freude so schnell wohl nicht aufhören.

Maßloser Holzeinschlag

In welchem Umfang gerade abgeholzt wird, ist nicht mehr feierlich. Auf dem einen Bild mit dem Holzhaufen zur Rechten sieht man hinter den paar Fichten eine freie Fläche. Das war mal alles ein großartiges Pilzrevier. Ich schätze, es war 150 mal 50 Meter groß. Solche von Bäumen leergeräumten Schneisen findet man hier überall.

Von dem Wald wird in ein paar Jahren nichts mehr da sein. Quasi überall findet man solche großen Löcher im Wald, wo ganze Fichtenschonungen abgeholzt wurden und werden.

Viel Spaß allen Pilzfreunden bei der Suche!

Sandro"

Anmerkung: Soweit erkennbar, handelt es sich bei allen Steinpilzen um Sommersteinpilze


Neuer Steinpilzfund; Sandro 13.8.23

Foto: Und schon wieder ist alles voll!


Gemischtfund Sandro 13.8.23

Foto: Und jetzt auch mal die Flockis vor. Links vom Parasol sehen wir einen Glattstieligen Hexenröhrling. 


Geschlagene Schneise; Sandro 13.8.23

Foto: In der Bildmitte hinten war noch vor Kurzem ein Fichtenbestand, der Sandro jahrelang viele Steinpilze sicherte. Er wurde, vermutlich gegen die Borkenkäferinvasion, beseitigt. 


Ein richtig schöner Fund bei Benningen im Unterallgäu


Voller Korb Michael 13.8.23

Foto: Der Korb ist gut gefüllt, überwiegend mit Steinpilzen. Es ist der erste größere Fund in diesem Jahr für Birgit und Michael. (3 Fotos © Michael)

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Steinpilz Michael 13.8.23

Michael schreibt am 13. August 2023:

"Hallo liebe Pilzfreunde,

nachdem es bei uns in der Nähe von Benningen im Unterallgäu vor knapp drei Wochen mit den ersten Hexenröhrlingen und vereinzelten Steinpilzen losging, haben wir heute einen richtig schönen Fund gemacht. Es sind überwiegend Steinpilze (z. B. Foto rechts), sämtlich madenfrei.

Die vielen Hexenröhrlinge haben wir größtenteils im Wald gelassen. Ein paar Birkenrotkappen und Raustielröhrlinge, darunter auch schöne Rotkappen, landeten ebenfalls im Korb.

Viel Spaß und gute Funde allen, die sich in den Wäldern tummeln.

Michael und Birgit aus dem Unterallgäu"



Drei Flockis Michael 13.8.23

Foto: Es ist immer wieder ein schöner Anblick, wenn die farbenfrohen Flockenstieligen Hexen im Moos stehen. 


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