Pilz-Ticker-Bayern

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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns



© Pilze Wohlrab

Kein Pilz veredelt gehobene

Gerichte besser als

Getrocknete Spitzmorcheln.

Man kauft sie biozertifiziert beim

Familienunternehmen

Trockenpilzversand

Pilze Wohlrab



Überaus prächtige Steinpilze bei Pyrbaum


Bernd schreibt am 27. Oktober 2020:

»Hallo zusammen, 

ich war gestern wieder einmal in den Wäldern bei Pyrbaum, Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, unterwegs.

Schon nach fünf Minuten hatte ich einige prächtige Steinpilze (Foto rechts) sowie zwei Grünlinge gefunden.

So darf es gerne noch ein bisschen weitergehen!

Viel Spaß beim Suchen!

Bernd«

(Foto © Bernd)

Rot = giftig

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Schöne Schafsporlinge für Olga am Starnberger See


Olga schreibt am 26. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe heute die auf dem Foto gezeigten Pilze in der Nähe des Starnberger Sees geerntet. Leider hab ich keine Steinpilze gefunden, habe mich aber unter anderen über schöne junge Hallimasche, über Schafsporlinge sowie über Rotfußröhrlinge und Herbstrotfüße gefreut.

Ferner erfreute ich mich am Anblick von Kaffeebraunen Gabeltrichterlingen und an Geflecktblättrigen Flämmlingen

Mit freundlichen Grüßen Olga«

(Foto © Olga)

Blau = ungenießbar

Rot = giftig

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Neumarkt/Oberpfalz: Zufrieden, trotz des Andrangs in den Wäldern


Verena schreibt am 25. Oktober 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

trotz gut besuchter Wälder rund um Pyrbaum bei Neumarkt/Oberpfalz haben wir Glück gehabt und fanden Maronenröhrlinge (z. B. Foto rechts) und Sandröhrlinge, ein paar schöne Fichtensteinpilze, drei Edelreizker, eine kleine Krause Glucke und einen Birkenpilz.

Herbstliche Grüße Verena und Thomas«

(Foto © Verena)

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Südlich München: Hans früh im Raureifwald unterwegs, vor allem auf dieses Jahr seltene Maronen


Hans schreibt am 25. Oktober 2020:

»Servus Heinz- Wilhelm, Servus Pilzfreunde,

am heutigen 25. Oktober habe ich nach mehreren erfolglosen Pilzgängen in den Wäldern, südöstlich von München, wieder mal was ins Körbchen legen können.

Morgens um sieben Uhr - dank der Zeitumstellung war´s ja schon hell - war ich bei frostigen Temperaturen in meinen Pilzwäldern unterwegs (2. Foto rechts).

Nebst Parasolpilzen gab es noch junge Safranschirmlinge, Schopftintlinge, einen Birkenpilz und einige Maronenpilze, die heuer sehr rar waren. Dafür waren sie qualitativ ausgezeichnet (1. Foto rechts).

Ich wünsche den Pilzfreunden noch viel Erfolg, auch wenn die Saison schön langsam zu Ende geht.

Dir Heinz-Wilhelm alles Gute, danke nochmals für deine Arbeit, es ist immer spannend, den Pilzticker anzuschauen.

Eine schöne Zeit, ich freue mich schon auf die Pilzsaison 2021.

Grüße aus Unterhaching, Hans«

(2 Fotos © Hans)

Lieber Hans,

danke für die lieben Wünsche! Ich bin davon überzeugt, dass es Dich noch das eine oder andere Mal hinauslockt und dass dies noch nicht Dein letzter Fund für dieses Jahr war. Die Leidenschaft ist einfach zu groß!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Ein toller Gang auf Steinpilze, der Armin eine gute Halbe Weißbier wert war


Armin schreibt am 25. Oktober 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder in meinen Wäldern bei Triftern unterwegs. Habe viele Steinpilze gefunden, die alle, wie schon beim letzten Mal, zu 100 Prozent madenfrei waren. Es war wieder einmal ein toller Pilzgang, der mir a guade Hoiwe Aldersbacher Weiße Hell wert war.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«





Collage: So prangten sie an Armins Pilzplätzen, so dass er nur noch zuzugreifen brauchte. Ein herrlicher Sonntagvormittag muss es gewesen sein. (Collage/4 Fotos © Armin) + (2 Fotos © Armin)

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Region Straubing: »Sie wachsen jetzt wie verrückt«


Foto: Die Steinpilze in der Region Straubing wachsen derzeit sehr stark, worüber sich gewiss nicht nur Martin freut. (3 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 25. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit drei Tagen wachsen die Steinpilze in den niederbayerischen Wäldern wie verrückt. Für dieses Jahr untypisch: Es gibt kaum Maronen, Birkenpilze oder Hexenröhrlinge. Unter die Steinpilze gesellen sich lediglich Rotfußröhrlinge, Parasole und Massen an Fliegenpilzen.

Zur Zeit bleibt nur eins: Sammeln, Sammeln, Sammeln - und ab zum Trocknen!

Und weiter so... ich liebe deinen Pilz-Ticker!

Grüße aus Straubing, Martin«

Foto: Auch auf dem Trockensieb machen die Steinpilzscheiben einen hervorragenden Eindruck. Keines der gefundenen Exemplare scheint von Maden befallen zu sein.


Foto: Was hier noch deutlicher wird. Die halbierten Pilze sind von Topqualität. Das gab bestimmt leckere Steinpilze nach Tiroler Art.


Landkreis Regensburg: Steinpilze, Maronen, Rotkappen


Maria S. schreibt am 23. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch im Landkreis Regensburg sprießen wieder herrliche Steinpilze (z. B. 1. und 2. Foto rechts). Daneben findet man Maronen (teils auf dem 2. Foto rechts) und Rotkappen.

Herzliche Grüße Maria«

(2 Fotos © Maria S.)

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Endlich! Langsam wachsen die Steinpilze auch im Landkreis Aschaffenburg


Ursula schreibt am 22. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute möchte ich zwei Fotos schicken, die belegen, dass die Steinpilze auch bei uns im Landkreis Aschaffenburg so langsam wachsen. Einige Birkenpilze kamen zu meinem Fund noch hinzu.

Auf dem zweiten Foto sind gebratene Steinpilze mit Kräutern, Knobi und Parmesan zu sehen. Hmmm......

Viele Grüße Ursula«

(2 Fotos © Ursula)

Liebe Ursula,

bitte nicht enttäuscht sein, aber ich kann mir einen dezenten Hinweis auf den gemeinsamen Gebrauch von Knoblauch und Steinpilzen nicht verkneifen...

Mit gut gemeinten Grüßen Heinz-Wilhelm

Ursula antwortet am gleichen Tag:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich esse den Knoblauch nicht mit den Steinpilzen.  Der wird nur ganz dezent in der Pfanne mitgeschwenkt. Ich bin ein Fan von Maronen und Pfifferlingen, Steinpilze sind nicht meine Lieblingspilze. Aber unter allen Pilzen finde ich sie am allerliebsten. Ich verschenke welche und trockne einige. Leider hab ich dieses Jahr noch keine Maronen gefunden

Viele Grüße Ursula!«

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Neumarkt/Oberpfalz: Die Steinpilze wachsen jetzt keinesfalls überraschend


Claudia schreibt am 21. Oktober 2020 zu diesem Foto:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute, wir hätten es nicht gedacht*, haben wir noch einmal Steinpilze bei Neumarkt in der Oberpfalz gefunden. Sie waren auch nicht mal madig sondern in einwandfreiem Zustand. Unsere Pilzsuche  wurde von einem weißen Hirsch im Damwildgehege genau beobachtet. Der Pilzgang war wieder mal Entspannung pur.

Danke für deine Mühe. Du machst das toll.

Liebe Grüße Ralph und Claudia«

(Foto © Claudia)

* Wieso hättet Ihr es nicht gedacht? Das Wetter für Steinpilze könnte kaum besser sein, als es momentan in sehr vielen Regionen Deutschlands ist. Es gab eine lange vorhergehende Trockenperiode, die Steinpilze sehr mögen, und ausreichend wachstumsauslösende Regenfälle. Und aufgrund der kühlen Nächte, die den Pilzen nichts ausmachen, sind sie überall fast durchweg madenfrei. Die Bedingungen sind geradezu ideal.

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Feucht bei Nürnberg: Ohne Maronen ist es kein richtiger Pilzherbst


Foto: Das hat sich gelohnt! Für viele Pilzsammler ist das Erscheinen der Maronenröhrlinge ein Startsignal für Pilzgänge, für manch einen ist es kein perfektes Pilzjahr, wenn sie nicht wachsen, selbst wenn es reichlich Steinpilze gibt. Ihr mild-nussiger Geschmack mit einer entfernten Spur von Säuerlichkeit spricht fast alle Pilzfreunde an. Links unten in der Ecke der Probier-Reizker. (Foto © Verena)

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Verena schreibt am 21. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute waren wir in den Wäldern rund um Feucht unterwegs und konnten uns über jede Menge Maronenröhrlinge, ein paar Butterpilze und Riesenschirmlinge freuen. Außerdem nahmen wir einen Fichtenreizker zum Testen mit.

Herbstliche Grüße, Verena und Thomas«


Auch 3 °C tun Armins herrlichen Steinpilzen bei Triftern nichts an


Armin schreibt am 19. Oktober 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute bin ich bei recht frischen 3 Grad zum Schwammerlsuchen in den Wäldern von Triftern unterwegs gewesen. Gefunden habe ich wieder sehr viele Steinpilze, die allesamt wurmfrei waren, siehe dazu die 2 Fotos rechts.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Fotos © Armin)

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Landkreis Roth: Die Röhrlinge halten sich zurück, die Trompetenpfifferlinge wachsen wie verrückt


Foto: Die Trompetenpfifferlinge will Andrea trocknen, die Schopftintlinge gab es, kross gebraten, auf einer Scheibe Weißbrot zum Mittag. Über den einzigen Steinpilz freute sie sich -natürlich - besonders. (Foto © Andrea)

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Andrea schreibt am 19. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in den Wäldern um Schwabach trauen sich die Röhrenpilze nicht mehr so richtig. Aber was macht das schon, wenn so viele andere leckere Pilze zu finden sind.

Heute gab es reichlich Trompetenpfifferlinge zu sammeln, die sich sehr gut zum Trocknen eignen.

Einige Schopftintlinge landeten schön kross in Butter gebraten auf einer Scheibe Weißbrot auf unserem Mittagstisch. Über den einzigen Steinpilz, den ich fand, freute ich mich natürlich besonders.

Liebe Grüße aus Schwabach, Andrea«


Südlich Neumarkt/Oberpfalz: Viele Pilze, gesammelt mit Begeisterung


Foto: Herbstliche Vielfalt liegt auf dem Holzbrett. Neben den aufgezählten Pilzarten haben Verena und Thomas einen Schopftintling zum Probieren mitgenommen. (Foto © Verena)

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Verena schreibt am 18. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhem,

heute waren wir erneut in den Wäldern südlich von Neumarkt unterwegs. Die Vielfalt der Speisepilze beeindruckt momentan.

In unserem Korb lagen schlussendlich Fichtensteinpilze,  Kiefernsteinpilze, ein paar Goldröhrlinge und Sandröhrlinge, Butterpilze, Ziegelgelbe Schleimköpfe, viele  Maronenröhrlinge und Bereifte Rotfußröhrlinge (Herbstrotfüße) sowie eine 700 Gramm schwere Krause Glucke. Einen Schopftintling haben wir zum Probieren mitgenommen.

Begeisterte Grüße Thomas und Verena«


Majas erster Doppeldecker-Täubling erstaunte auch den Papa


Andreas schreibt am 18. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

beim Gassigang am Sonntag Morgen in Neustadt staunten Maja und ich nicht schlecht über diesen Doppeldecker-Täubling. Ansonsten gab es neben vielen nicht näher bestimmten kleinen Schirmpilzen nur eine stattliche Marone.

Viele Grüße, Maja, Vlore und Andreas«

(Foto © Andreas)

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Neumarkt, Oberpfalz: Ein enormer Wachstumsschub für die Herbstpilze


Foto: Maronen über Maronen fanden Verena und Thomas. Unten halblinks einige junge Butterpilze. (Foto © Verena)

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Verena schreibt am 17. Oktober 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhem,

heute waren wir wieder in den Wäldern südwestlich von Neumarkt unterwegs.

Wir fanden drei Fichtensteinpilze, zwei Sandröhrlinge, ein paar ganz junge Butterpilze und unzählige Maronenröhrlinge.

Der Regen und die milden Temperaturen sorgen gerade für einen enormen Wachstumsschub. Insgesamt waren wir nur 90 Minuten unterwegs und hatten lediglich vier, fünf madige Pilze.

Die Herbstpilze erleben ihren zweiten Frühling...

Liebe Grüße Thomas und Verena«


Starnberg: Trompetenpfifferlinge, wie gesät


Foto: Ein einziger Pfifferling versteckt sich auf diesem Foto... Die Röhrlinge sind - bis auf einen Flockenstieligen Hexenröhrling - Rotfußröhrlinge. (Foto © Achim)

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Achim schreibt am 14. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute waren meine Frau und ich im Starnberger Raum in den Wäldern unterwegs und haben sehr viele Trompetenpfifferlinge gefunden. Wir konnten gar nicht alle mitnehmen, weil sie teilweise wie gesät standen.

Auf dem Bild umzingeln sie einen stattlichen Frauentäubling, dessen Stiel mindestens so fest wie der eines kernigen Steinpilzes war. Im Vordergrund finden sich 5 Rotfußröhrlinge, ein Flocki und ein Speisetäubling. Wer Lust hat, kann sich auf die Suche nach einem einzigen echten Pfifferling machen, der auf dem Bild versteckt ist.

Wir hoffen, dass nach unserer Rückkehr nach Spanien auch dort schon die Herbstpilze auf uns warten, nachdem es schon die ersten Regenfälle gab.

Herzliche Grüße Achim und Christiane«


Ein Pilz- und Waldlehrgang mit schönen Gluckenfunden für Kinder und große Leute


Foto: Das hat sich gelohnt, das gibt bestes Pilzaroma, für das allein die Krausen Glucken und die Schopftintlinge garantieren. Schön, dass für Andreas auch der unscheinbare Birkenporling das Einsammeln wert war! (2 Fotos © Andreas)

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Andreas schreibt am 11. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute ging es, wie angekündigt, mit Tochter, Nichte und Neffe in die Neustädter Wälder.

Fazit: Es wachsen viele Pilze, darunter auch beste Speisepilze. Von einem guten Dutzend Krauser Glucken waren noch einige Exemplare im genießbaren Zustand. Zusätzlich landeten fünf Maronen und 47 Schopftintlinge direkt mittags in der Pfanne. Auch ein frischer Birkenporling wurde zum Trocknen mitgenommen.

Insgesamt war es für alle ein toller und ergiebiger Vormittag im Wald.

Viele Grüße Andreas«


Foto: Da dürfen die Kleinen und die ganz Kleinen gerne einmal anfassen und staunen und kennenlernen. Für die Kinder war es gewiss ein Riesenspaß, so schöne Krause Glucken zu entdecken und zu ernten. Und vor allem zu essen.


Neustadt/Aisch: Gluckensichtungen sind in Ruhe für den Sonntag geplant


Andreas schreibt am 11. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern Nachmittag entdeckte ich beim Joggen entlang meiner Route durch die Neustädter Wälder zwei Grüppchen von Schopftintlingen und eine prächtige Fliegenpilz-Familie. Die Schopftintlinge blieben wegen ihrer Empfindlichkeit stehen, die Fliegenpilze musste ich einfach fotografisch festhalten.

Gluckensichtungen im Vorbeilaufen gab es leider keine, aber Sonntag geht es in Ruhe nochmal in den Wald.

Viele Grüße Andreas«

(Foto © Andreas)

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Das Wiedererwachen der Steinpilze bei Triftern


Collage: Und auf einmal sind sie wieder da, die Steinpilze! An diesen vier Bildern zeigt sich deutlich, dass sie jung, also die Vorreiter eines neuen, des ersten Oktoberschubes sind. Herrlich! Und Armin sendet uns erstmals schön geordnete Collagen, deren Einzelfotos uns einen erweiterten Einblick in das aktuelle Wachstum ermöglichen.


Armin schreibt am 9. Oktober 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

nach zweiwöchiger Pause bin ich heute wieder einmal zum Schwammerlsuchen in meiner Wälder bei Triftern gegangen. Gefunden habe ich wieder einige Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Pfifferlinge, Maronen und Birkenpilze.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Collagen/8 Fotos © Armin)

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Collage: Und noch einmal ein umfassender Eindruck vom Pilzwachstum bei Triftern. Beinahe bestrickend, wie sich oben links der Lila Lacktrichterling an den Flocki ranschmeißt. Rechts davon ein weiterer Flocki, unten links ein schöner Steinpilz und rechts von ihm eine kleine Reihe leuchtender Pfifferlinge. Ein sehr schöner Gesamtfund für Armin!


Feucht, Mittelfranken: Jetzt drücken die Steinpilze und die Maronenröhrlinge wieder richtig stark


Foto: Das Wachstum der Röhrlinge zieht endlich wieder an! Verena und Thomas haben vor allem schöne junge Maronen, aber auch einige Steinpilze und andere Arten bei Feucht in Mittelfranken gefunden. Links oben ein besonders großes Exemplar. (2 Fotos © Verena)

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Verena schreibt am 9. Oktober 2020:

»Guten Abend,

wir haben heute in den Wäldern rund um Feucht viele junge Maronenröhrlinge, drei kleine Steinpilze und einen Steinpilzriesen, einen Birkenröhrling, einen Butterpilz, ein paar Kuhröhrlinge und Pfefferröhrlinge gefunden.

Mit den besten Grüßen, Thomas und Verena«


Foto: Auch diesen Prachtsteinpilz fanden Verena und Thomas. Ein Pilz- oder Taschenmesser zum Maßstabsvergleich - wie hier - ist immer eine sinnvolle Ergänzung.


Wachsen sie noch - oder schon wieder?


Hermann schreibt am 8. Oktober 2020:

»Hallo Schwammler,

bei uns in der Kößlarner Umgebung im Landkreis Passau wachsen sie noch, die schönen Steinpilze. Ich fand sie gestern. Anbei zwei Fotos.«

(2 Fotos © Hermann)

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Bad Tölz-Wolfratshausen: Eine Violette Königin von 150 Gramm


Foto: Soweit erkennbar, sind hier etliche Amethystschuppige oder Violette Pfifferlinge mit im Fund. Diese Art kann in Ausnahmefällen einen Hutdurchmesser bis zu 20(!) Zentimetern erreichen. Das erklärt das respektable Gewicht von 150 Gramm des hier größten gefundenen Exemplares (2. Foto).


Melitta schreibt am 4. Oktober 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

wir waren heute im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen noch einmal im Wald und haben unser Glück versucht.

Wir waren erstaunt über den Fund der Reherl. Auch die Größe von dem einen (1. Foto rechts) hat uns in Erstaunen versetzt. Es hat sage und schreibe 150 Gramm auf die Waage gebracht. Das muss die Königin gewesen sein.

Den «Beifang«, nämlich Fichtenreizker (2. Foto rechts), haben wir schon genüsslich verzehrt.

Wir hoffen in diesem Jahr noch auf weiteres gutes Wachstum.

Liebe Grüße Melitta und Gerhard«

(3 Fotos © Melitta)

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Neustadt/Aisch: Verlass ist lediglich auf die Krausen Glucken


Foto: Allgemeines Staunen herrschte über die Funde Krauser Glucken, obwohl sie mit etlichen Exmenplaren vertreten waren. Auf dem 2. Foto scheint Maja schon eine zweite entdeckt zu haben - oder etwas Spannenderes. (2 Fotos © Andreas)

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Andreas schreibt am 3. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren heute nach vierwöchigem Urlaub wieder in Neustadt/Aisch zrück - und sofort ging es natürlich wieder in die Wälder.

In der Region hat es den September über kaum geregnet, aber es gab doch einiges an Pilzen.

An Speisepilzen war nur - wie jeden Herbst - auf die Krausen Glucken Verlass. Im hier üblichen Kiefernmischwald fanden wir etliche Exemplare. Eine sehr junge Glucke zuerst und am Ende ein Prachteexemplar, das zu Hause mit 900 gewogen wurde.

Diverse Täublinge in den schillerndsten Rot- und Violetttönen blieben ebenso im Wald wie Fliegenpilze und große Mengen Knollenblätterpilze.

Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen noch ein paar Röhrlingsfunde vermelden können.

Bis dahin einen schönen Herbst,

Svenja, Maja, Vlore und Andreas«


Kößlarn, Landkreis Passau: Die Steinpilze sind wieder da!


Hermann schreibt am 30. September 2020:

»Servus Schwammler,

wenn auch nicht so viele, aber die Steinpilze wachsen wieder (2 Fotos rechts)! Und zwar in den Wäldern um Kößlarn im Landkreis Passau.

Gruß Hermann«

(2 Fotos © Hermann)

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Ein schöner Pfifferlingsfund für Jörg bei Oberhaching südlich München


Jörg schreibt am 28. September 2020:

»Hallo Pilzfreunde,

anbei ein sehr schöner Fund aus dem bayrischen Staatsforst bei Oberhaching, südlich von München, den ich am vergangenen Wochenende gemacht habe.

In meinem Korb landeten hauptsächlich Pfifferlinge, dazu kam noch ein schöner mittelgroßer Steinpilz.

Viele Grüße Jörg«

(3 Fotos © Jörg)

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2 Fotos: Sie wuchsen üppig und waren groß, die schönen Pfifferlinge, die Jörg südlich München gefunden hat.


Unterhaching: Ein Zeckenbiss mit Folgen - und doch kann Hans seine geliebten Pilzgänge nicht lassen


Hans schreibt am 28. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

gestern hat es mich nach reichlich Regen doch wieder in den Wald getrieben. Dazu möchte ich anmerken, dass ich mir bei meiner letzten Pilzsuche einen Zeckenbiss mit einer ordentlichen Wanderröte zugezogen haben, was mir 12 Tage lang die Einnahme von Antibiotika bescherte plus anschließender Blutprobe zur Überprüfung möglicher Borrelien. 

Aber ich kann meine Pilzgänge einfach nicht lassen! So war ich am Ende wieder einmal mehr als zufrieden, Maronen, einen schönen Parasolschlegel, Perlpilze, Steinpilze und Reizker in meinem Korb gehabt zu haben, wenn auch in kleinerer Menge. Alle Pilze hatte eine ausgezeichnete Qualität, was auf dem Foto rechts gut zu sehen ist.

Das ergab eine herrliche Pilzsuppe mit Gemüse und Parmesankrusteln zum Herbstanfang (2. Foto rechts). 

Liebe Grüße, auch an alle Pilzfreunde, von Hans aus Unterhaching«

(2 Fotos © Hans)

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Ein schöner Waldvormittag für Petra mit zahlreichen anderen Schwammerlsuchern im Landkreis Dachau


Foto: Petra hatte ihre Freude beim Waldgang am Sonntagmorgen. Sie fand, neben einigen Maronenröhrlingen, sogar einen Steinpilz. Der Fliegenpilz links war bestimmt ihr Glücksbringer. (Collage/3 Fotos © Petra)

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Petra schreibt am 27. September 2020:

»Liebe Schwammerlsucher,

nachdem der langersehnte Regen in den letzten Tagen endlich kam, habe ich mich heute Vormittag wieder in meine bevorzugten Schwammerlreviere im Landkreis Dachau begeben.

Es waren viele Schwammerlsucher unterwegs, trotzdem habe ich einige Maronen und einen Steinpilz gefunden. Und einen besonders schönen von vielen Fliegenpilzen habe ich auch fotografiert. Das war ein schöner Vormittag im Wald!

Viele Grüße an alle begeisterten Schwammerlsucher

Petra«

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Landkreis Bayreuth: Kevin entdeckt einen Wald mit viel Pilzpotential


Foto: Von acht Krausen Glucken, an denen Kevin »vorbeistiefelte« nahm er nur diese, die schönste, mit. Außerdem fand er sieben Steinpilze und drei Flockis. (Foto © Kevin)

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Kevin schreibt am 27. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

nachdem ich die gestrigen Morgenstunden für einen kleinen Abstecher zum Fliegenfischen an die Wiesent genutzt habe, machte ich auf der Heimreise kurz Halt im Veldensteiner Forst zwischen Plech und Pegnitz im Landkreis Bayreuth.

Da mir die Wälder, ein Mix aus Kiefern und Fichten, einen guten Eindruck machten, entschied ich mich kurzerhand, einige Minuten Ausschau nach einer Krausen Glucke zu halten.

In der Folge stiefelte ich in nur 45 Minuten an insgesamt 8 Hennen vorbei, von denen ich allerdings nur eine einzige einsammelte.

Der anhaltende Regen in den letzten Tagen sowie der extreme Moosbewuchs scheinen einiges bewirkt zu haben. Allgemein scheint der Forst einen sehr guten und abwechslungsreichen Pilzbestand zu haben. Neben 7 Steinpilzen nahm ich noch 3 Flockenstielige Hexenröhrlinge mit nach Hause.

Viele Steinpilze hatte bereits das Zeitliche gesegnet, wobei ich aber sicher bin, dass es in den nächsten Tagen noch mal richtig losgehen dürfte. Nebenbei gab es einige Maronen, Kuhmäuler, Perlpilze, Fichtenreizker sowie Massen an Butterpilzen und Sandröhrlingen. Alles in allem ein toller Wald mit viel Potential für die kommenden Tage und Wochen.

Beste Grüße Kevin«

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Landkreis Starnberg: Hoffen auf einen goldenen Oktober mit einigen Überraschungen


Maria schreibt am 26. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch hier im Landkreis Starnberg war es ein Jahr der Flockenstieligen Hexenröhrlinge. Sie wuchsen überall, teilweise in riesigen Gruppen. Auch mit den Steinpilzen war ich zufrieden. Die besten fand ich an den trockensten, um nicht zu sagen ausgedörrtesten Stellen. Die Qualität war nicht ganz so gut wie in den letzten Jahren, weil verschiedene Waldbewohner halt auch Feinschmecker sind – man musste ein wenig mehr putzen.

Das Foto, entstanden am 9. September, zeigt einen solchen schönen Tagesfund an Steinpilzen, gepaart mit ein paar Hexen. Der Korb gehört einer lieben Bekannten, die in Kindertagen viel mit ihrem Opa in den Pilzen war und mich einige Male begleitet hat. Der Hund ist mein neuer Gefährte Jimbo, den ich mir geholt habe, nachdem mein über Jahre treuer Begleiter Leo ja gestorben war.

Reherl waren auch in Ordnung, wuchsen jedoch nicht so üppig wie letztes Jahr – sie brauchen wohl etwas mehr Feuchtigkeit.

Bis auf einige wenige Exemplare waren Rotkappen, Birkenpilze und Rotfüßchen und alle anderen Röhrlinge fast ein Totalausfall. Ebenso Parasole und Safranschirmlinge, von denen ich ein einziges, ziemlich ramponiertes Exemplar gefunden habe.

Auch meine Ausbeute an Maronen war bisher eher dürftig. Auch das Pilzwachstum ganz allgemein war eher dürftig. Die treuesten und auch üppigsten Farbtupfer waren auch dieses Jahr wieder die Fliegenpilze. Aber, wie gesagt, ich musste mich heuer auf einige wenige Plätze konzentrieren.

Im Augenblick herrscht bei uns ein Wetter, bei dem ich als Schwammerl tunlichst in der warmen Erde bleiben würde. Es herrscht ein eiskalter Wind. Heute Nachmittag haben wir sogar einen Baumriesen in die Würm stürzen sehen, dessen Wurzeln wohl am Ufer keinen Halt mehr gefunden hatten. Die Temperaturen liegen bei unter 10 Grad und es gibt ordentlich Wasser von oben – Herbst eben.

Aber Ende kommender Woche soll es wieder aufwärts gehen und wir hoffen auf einen goldenen Oktober mit vielleicht noch einigen schönen überraschungen.

Liebe Grüße Maria

P.S.: Ich (und vielleicht auch etliche andere Besucher Deiner Seite) stehe der Privatjagd, die bei uns leider immer mehr überhand nimmt, weil jeder, der meint, es sich leisten zu können, um so an einen Waffenschein zu kommen, sehr kritisch gegenüber:

Bitte, keine Fotos von toten Tieren mehr – schade um Heikes (Stein)pilzreviere in Thüringen, aber bitte nicht diese Ersatzprofilierung.

Toll finden ich und viele meiner Bekannten dagegen Stefans Pilzküche – es wurde auch schon einiges nachprobiert.«

(Foto © Maria)

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Leserbriefe zu Marias Pilzpost vom 26. September 2020

Doris vom Pilz-Ticker BaWue schreibt hierzu am 27. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

gefreut habe ich mich, mal wieder etwas von Maria zu lesen. Und ich finde es schön, dass sie jetzt wieder mit Hund in den Wald gehen kann. 

Aber ihre Aussage über Heike (»Ersatzprofilierung«) und die Forderung, keine Bilder mit toten Tieren zu veröffentlichen, empfinde ich als sehr anmaßend.

Der Satz: »Es geht doch nichts über ein gepflegtes Vorurteil« trifft wohl zu. 

Vielleicht sollten wir nicht vergessen, dass Ihre Homepage das Pilzesammeln zum Thema hat. Natürlich erfahren wir immer mal etwas Privates über die eine oder den anderen. So hat Heike den Jagdschein gemacht, Maria hat sich von ihrem Leo verabschieden müssen, Stefan teilt seine Rezepte mit uns...

Und damit das so bleiben kann, sollen wir alle uns doch, bitte, mit Forderungen, Verboten, etc zurückhalten. 

Und ganz persönlich möchte ich noch anmerken, dass Jäger/innen und Nichtjäger/innen, fleischessende und nicht fleischessende Menschen sehr gut zusammenleben können. 

Herzliche Grüße vom heimischen Sofa sendet

Doris K.«

Hans aus Unterhaching schreibt hierzu am 28. September 2020:

Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe mir die Eintragungen im Pilzticker intensiver durchgelesen. Ich finde es toll, dass Du dich von Bildern toter Tiere distanzierst, die in Deinem Forum angeboten und verherrlicht werden. Denn das wollen Deine Pilzfreunde mit Sicherheit nicht, auch ich nicht.

Mein Bruder, mein Schwiegervater und ein Onkel von mir sind Jäger. Ich mag meine Verwandten, aber nicht die Trophäen, die damit einhergehen, sprich Bilder usw.

Das sollte auf keinen Fall in Deinem Pilzforum auftauchen, da es sich in der Hauptsache um Pilze, Mykologie und Deine Ratschläge handelt.

Die Plattform von Dir ist so toll, ich teile sie mit Freunden, dass sie meine wenigen Erfolge nicht als Sprüche erleben, sondern sie in deinem Pilzforum als Beweis finden. Schon oft bin ich von Bekannten in Unterhaching darauf angesprochen worden.

Der Kommentar von Frau Doris K. hat auf Deinem Pilzticker überhaupt keinen Platz, ebenso wenig wie Bilder von geschossenen Tieren. Es mag sein und ist auch in Ordnung, wenn der eine oder andere Privates von sich preisgibt; aber sind der Jagdschein und das Wildbret so wichtig im Pilzforum?

Ich persönlich esse Fleisch, auch Wildbret, aber sehr selten, und meine Frau ist Vegetarierin. Dazu bin ich beruflich Koch, allerdings schon in Rente, aber es gibt einen Mittelweg, das wir, meine Frau und ich, gutes Essen genießen.

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich diesen Beitrag verfassen soll. Aber ich finde, Frau Doris K. hat sich sehr im Ton vergriffen und es ist anmaßend, Marias Beitrag in dieser Form zu kritisieren.

Ich wünsche Dir alles Gute, Hans aus Unterhaching«

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Westliche Wälder: Schöne Rotkappen, wie lange nicht mehr


Foto: Welche Rotkappenart es ist, erfahren wir leider nicht. Es dürfte eine Espenrotkappe sein. (2 Fotos © Anton)

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Anton schreibt am 26. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in den Westlichen Wäldern Augsburgs dominieren nach den Steinpilzen jetzt Flockenstielige Hexenröhrlinge, Birkenpilze, Maronen und Perlpilze. Ich habe auch Rotkappen gefunden, schöne wie schon lange nicht mehr. Dieses Pilzjahr ist für mich sehr gut.

Liebe Grüße Anton«

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Foto: Die Rotkappen scheinen regelrecht zu glühen auf dem grauen Untergrund.





Dachau: Erste Jahresfunde von Maronen für eine leckere Maronensuppe


Petra schreibt am 19. September 2020:

»Liebe Schwammerlfreunde,

endlich habe ich dieses Jahr die ersten Maronen (z. B. Foto rechts) gefunden. Da lacht mein Sammlerherz! :-)

Leider ist es im Dachauer Umland viel zu trocken und deshalb gibt es nur sehr wenige Schwammerl. Dies war nun heute zumindest ein kleiner Erfolg. Die Ausbeute an Maronen reichte für eine leckere Schwammerlsuppe.

Ich wünsche Euch allen viel Erfolg beim Schwammerlsuchen und einen schönen Herbst!

Viele Grüße Petra«

(Foto © Petra)

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Auch bei Triftern herrschen momentan die Flockenstieligen Hexen über die Steinpilze


Armin schreibt am 18. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder in Trifterns Wäldern unterwegs. Gefunden habe ich sehr viele Steinpilze, Sommersteinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, ein paar Rotkappen und einige kleine Krause Glucke (siehe Foto rechts, mit einem sehr schönen Sommersteinpilz unten).

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(3 Foto © Armin)

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2 Fotos: In vielen Waldregionen regieren momentan die Flockenstieligen Hexenröhrlinge. Die Steinpilze hingegen sind im Rückgang begriffen. Erst weiterer Regen wird einen neuen kräftigen Schub von ihnen auslösen. Die Vorzeichen sind gut, denn vielerorts sind ergiebige Regenfälle angekündigt. Und zur Monatswende September/Oktober haben wir es oft mit starkem Steinpilzaufkommen zu tun.


Sehr lesenswert!

Neuburg-Schrobenhausen: Bei Tanja gibt es nur Trockenpilze


Foto: Massenhaft Trockenpilze in Gläsern mit Bügelverschluss lagert Tanja in ihrem Regal. Sie zieht sie Frischpilzen vor, findet sie aromatischer. Mit dieser Meinung steht sie nicht allein. (Foto © Tanja)

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Tanja schreibt am 18. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ja, es wurde etwas ruhig um mich, was aber nicht heißt, dass ich das Pilzesammeln aufgegeben habe. Das wird nicht vorkommen, solange ich noch laufen kann. Ich glaube, die Passion hat man - oder eben nicht.

Ich bin der Meinung, dass es sich um ein »sehr spezielles Hobby« handelt, dem sehr wenige nachgehen.* Ich arbeite bei der Stadt Neuburg an der Donau. Etwa 100 Mitarbeiter. Keiner von ihnen hat dieses Fiebern, wann es dann endlich Pilze gibt. Keiner fängt ab August an, das Wetter zu analysieren.

Ich habe aber Abnehmer für meine getrockneten Pilze. Ja, ich trockne Pilze generell, weil ich der Meinung bin, dass sie dann intensiver schmecken. Frisch mag ich sie nicht.

Beleidigend empfinde ich dann skeptische Rückfragen. Etwa »Tanja, bist du dir wirklich sicher, dass dieser und jener Pilz essbar ist?« Ja, ich bin mir wirklich sicher. Ich nehme nur das mit, wo ich mir zu eintausend Prozent sicher bin und mache keine Experimente. Viele Pilze sind vielleicht essbar, wie Hallimasch, Täublinge zum Beispiel. Ich kann sie aber nicht zweifelsfrei bestimmen, also bleiben sie stehen.

Dein Pilzticker fixt mich jedes Jahr. Leider ist der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen nie vertreten. Ich hoffe, ihn künftig mehr einzubringen.

Viele herzliche Grüße, Tanja«

* Anmerkung: Pilze sammeln ist in den letzten Jahren zu einem wahren Volkssport geworden. Es wird geschätzt, dass mittlerweile rund 10 Millionen Pilzsammler mindestens ein Mal im Jahr Pilze sammeln gehen

Pilz-Ticker-Bayern


Südlich München: 61 Steinpilze aus dem Reich der taubenetzten Spinnenweben


Foto: Ein herrlicher Anblick von Steinpilzen! Hans könnte sie auch auf dem Münchner Viktualienmarkt anbieten; von Unterhachung, wo er wohnt, ist es ja ein Katzensprung. (4 Fotos © Hans)

Pilz-Ticker-Bayern


Hans schreibt am 15. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder in meinen Pilzrevieren südlich von München unterwegs. In den frühen Morgenstunden ist man fast allein im Wald und das ist auch gut für einen möglichst vollen Pilzkorb.

Ich fand reichlich Steinpilze (61 Stück) in allen Größen, durchweg madenfrei, Parasolpilze, Birkenpilze, Rotkappen und Maronenröhrlinge.

Das Schöne am Pilzesuchen sind auch die Impressionen die man im Wald erlebt, aufgehende Sonne, der hochsteigende Nebel, die Spinnweben im Sonnenlicht. Zusammengefasst: »Schwammerl suchen« auf Bayrisch.

Heinz-Wilhelm, ich wünsche Dir wie auch allen Pilzfreunden im Forum alles Gute!

Herzlichst Hans aus Unterhaching«

Lieber Hans,

ich bin mir nicht ganz sicher, ob die zwei orangefarbenen Hüte oben auf dem Foto rechts nicht Gelbporigen Raufüßen gehören. Aufschluss gäben die - nicht erkennbaren - Röhren: die der Gelbporigen Raufüße müssten gelb, olivgelb oder braungelb, die der Rotkappen weißlich bis grauweiß sein.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

Anmerkung: Hans teilt mit, dass sie weißlich waren. Es handelt sich also um lupenreine Rotkappen. (16. September 2020)

Pilz-Ticker-Bayern


2 Fotos: Ein Steinpilz erlebt seinen letzten Morgen, bevor ihn Hans in seinen Korb legte. Aber auch an taubenetzten Spinnenweben konnte sich Hans in der Frühe erfreuen.

Pilz-Ticker-Bayern


Alle Erwartungen von Franz wurden übertroffen: 80 kerngesunde Steinpilze aus einem Landshuter Wald


Foto: Mit so vielen Steinpilzen hatte Franz nie und nimmer gerechnet. Inspiriert für den Waldgang hatten ihn die Bilder im Pilz-Ticker-Bayern sowie Pilzfotos, die ihm Bekannte zugesandt hatten. Einen beträchlichen Teil seines Fundes verschenkte er an Nachbarn. (3 Fotos © Franz)

Pilz-Ticker-Bayern


Franz schreibt am 14. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einer Woche in der trockenen Pfalz konnte ich es kaum erwarten, nach dem Rechten zu schauen. Da der Pilzticker Bayern täglich die tollsten Bilder zeigt und meine Bekannten am Wochenende auch jede Menge Bilder geschickt haben.

Also dachte ich mir, die vielen Sammler werden schon welche übersehen haben und ging am Montag Vormittag in meinen Steinpilzwald in der Nähe von Landshut. Was ich da gefunden habe, übertraf all meine Erwartungen: 80 Steinpilze, 4 Rotkappen und 2 Flockenstielige Hexenröhrlinge. Die ganz jungen Exemplare ich zugedeckt.. 

Alle Pilze waren kerngesund. Zum Putzen habe ich mir ein Bier gegönnt und den Nachbarn auch noch eine Menge von meinem Fund geschenkt.

Herzliche Grüße Franz«

Pilz-Ticker-Bayern


2 Fotos: Und das Schönste war, dass keiner der gefundenen Steinpilze madig war; »alle Pilze waren kerngesund«, so Franz.


Die Wasserversorgung für Armins Steinpilze klappt prima


Drei Impressionen aus seinem Steinpilzwald bei Triftern hat uns Armin zugesandt.

Auf dem 1. Foto sehen wir insgesamt 4 Steinpilze, einen weiteren seitlich hinten rechts von dem Großen sowie zwei weitere vor dem liegenden Fichtenstamm hinten links im Bild.

Das 2. Foto zeigt einen jungen Steinpilz, der von einem Gespinst über einer Wasserlache umgeben ist und mit dieser Versorgung beste Wachstumsvoraussetzungen hat.

Auch der Steinpilz im 3. Foto wächst am Rand einer tiefen Furche, die ihm genügend Wasserversorgung garantiert. Das ist wichtig in trockenen Sommern.

(3 Fotos © Armin)

Pilz-Ticker-Bayern





Bei Rosenheim: Die jahrelange Durststrecke ohne Steinpilze hat endlich ein Ende gefunden


Foto: Mit diesem Prachtexemplar und Spalier stehenden kleineren Artgenossen endete die lange steinpilzlose Zeit für Marc. Gefunden hat er sie bei Bruckmühl. Der große brachte ein volles Pfund (509 Gramm) auf die Waage. Die Tochter schaut den Papa auf dem zweiten Foto etwas verunsichert an, bestimmt, weil sie so einen großen Pilz noch nicht in Händen gehalten hat. Sogar die Katze bestaunt den Fund. (2 Fotos © Marc)

Pilz-Ticker-Bayern


Marc schreibt am 12. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem wir einige Jahre in Berlin gelebt haben und den Pilzticker Brandenburg gelesen haben (bei uns gab es meist ausschließlich Maronen), leben wir seit gut 5 Jahren in der Nähe von Rosenheim in Oberbayern und lesen den Pilzticker Bayern.

Steinpilze gibt es in der Gegend ja (fast) keine, da der Untergrund praktisch überall Kalk ist, selbst in den Flusstälern. Wir haben jedenfalls nie welche gefunden. Auch das Studium geologischer Karten, von Bodenkarten (mein ehemaliger fachlicher Hintergrund) sowie von Pilzkartierungsprojekten hat am Ende nichts gebracht.

Wir haben leider nicht extrem viel Zeit, in die Pilze zu gehen, aber ein paar Mal je Saison schon. Dabei haben wir hier die Jahre fast ausschließlich Maronen gefunden und natürlich Flockenstielige Hexenröhrlinge, die ich aber nie gesammelt habe.

Nach einem vergeblichen Abstecher vor gut 3 Wochen in die Gegend nördlich des Starnberger Sees (leider zur falschen Zeit - da gab es etwas später ja wohl viele) und bei Erding hatte ich es eigentlich aufgegeben, in der Gegend irgendwann mal Steinpilze zu finden. Ich muss dazu sagen, dass wir länger am Lago Maggiore gearbeitet haben und dort ein paar gute Pilzjahre hatten, inklusive Parasole, die es dort üppig gibt.

Aber dann, bei Bruckmühl...

Nun aber zu den Bildern, samt unserer Tochter, gut 5 Jahre alt: heute, bei einem Waldspaziergang nicht weit von hier, in Bruckmühl, sechs warme Tage nach dem letzten Regen, fanden wir erst ein paar Handvoll schöne Pfifferlinge.

Es waren allgemein viele Pilze im Wald, zumindest wo es unter jungen, dichten Fichtenbeständen feucht und dunkel war,. Darunter auch auffällig viele Flaschenstäublinge.

Auf dem Weg zurück zum Auto sah ich, direkt am Weg, dann diesen Steinpilz, der gesäubert 509 Gramm auf die Waage brachte. Drumherum standen noch drei Halbwüchsige, sehr hell, wie Sommersteinpilze, aber unter Fichten an sehr dunkler Stelle.

Nicht sehr weit weg hatte ich zwei Fliegenpilze gesehen, auch daher noch mal Hoffnung geschöpft. Alle Steinpilze, auch der Große, waren fest und komplett madenfrei - wunderbar. Damit bin ich mit der Pilzsaison hier im Reinen, zumindest symbolisch.

Alles Gute, Marc«


Bad Tölz-Wolfratshausen: Zwei wunderschöne Falsche Anhängselröhrlinge, der große mit 370 Gramm


Melitta schreibt am 12. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

wir waren heute wieder in unserem Schwammerlgebiet in Bad Tölz-Wolfratshausen unterwegs.

Der Fund läßt sich wieder mal sehen. Wir fanden heute unter anderem sehr viele Rotkappen (z. B. 2. Foto rechts) und auch schöne Steinpilze. Am Ende unserer vierstündigen Suche entdeckte mein Mann noch einen beziehungsweise zwei wunderschöne Falsche Anhängselröhrlinge (1. Foto rechts). Der große wog 370 Gramm und war fast gesund.

Vielen Dank für Dein Engagement auf dieser Seite! Wir haben Dir diese Nachricht erst spät zugesandt, weil zuerst Schwammerlputzen angesagt war.

Liebe Grüße aus Oberbayern, Melitta und Gerhard«

(2 Fotos © Melitta)

Pilz-Ticker-Bayern





Landkreis Starnberg: Ein toller Fund, aber noch nicht ganz so toll wie letztes Jahr...


Foto: Was war da im Landkreis Starnberg im vergangenen Jahr mit den Steinpilzen und Maronen los, wenn dieser tolle Fund mit den Ergebnissen von 2019 nicht mithalten kann, fragt sich der Betrachter... (Foto © Barbara)

Pilz-Ticker-Bayern


Barbara schreibt am 12. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

jetzt können wir auch aus dem Landkreis Starnberg endlich Ergebnisse für dieses Jahr mit schönen Steinpilzen und Maronen liefern, :-) auch wenn das vergangene Jahr bis jetzt noch nicht zu toppen ist.

Beste Grüße, Barbara«


Sehr lesenswert!

Landkreis Günzburg: Steinpilze bis zum Abwinken - aber Tobias vermisst die Pfifferlinge


Tobias schreibt am 11. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

heute Morgen radelte ich bei Nebel erneut in den Steinpilzgarten bei Jeppingen-Scheppach im Landkreis Günzburg. Eigentlich hatte ich meine Pilzsuche wegen des hohen Sammelertrages schon eingestellt, dachte mir dann aber, ich könnte noch einige Steinpilze zum Trocknen gebrauchen.

Ich fand unverändert wieder Mengen an Steinpilzen vor, auch wenn anzumerken ist, dass es mit dem ungehemmt wachsenden Nachschub nun so langsam zu Ende geht. Es ist auch sehr trocken. Viele junge kleine Knirpse sind nicht mehr zu finden, die Pilze sind eher ab 5 Zentimeter groß, was aber für mich persönlich das ideale Größenformat ist. Das kommt auf dem Foto rechts ganz gut zum Ausdruck. Den oberen Pilz habe ich auf einer Messerklinge aufgespießt.

Man hat die freie Auswahl; ich nehme, so schätze ich, nur etwa jeden zweiten Pilz durchschnittlich mit. Auffällig war, dass die Pilze im Moos eher zum Madenbefall neigen als die, die in der blanken Erde stehen. Vielleicht kannst du, Heinz-Wilhelm, etwas dazu sagen?

Tobias vermisst die Pfifferlinge

Derweil suche ich immer noch - fast schon frustriert - nach Pfifferlingen, aber die scheint es bei uns nicht mehr zu geben.

Das Fazit für die Steinpilzsaison 2020 im Landkreis Günzburg lautet: überragend! Man muss es wirklich so sagen dieses Jahr bei uns. 

Ich trockne jetzt noch meinen heutigen Fund und beende damit die Wahnsinnssaison 2020.

Grüße an alle Schwammerlsucher, Tobias«

Hallo Tobias,

ich vermute stark, dass die Mücken zu ihrer Eiablage deshalb die Pilze im Moos bevorzugen, weil hier die Wasserversorgung der Pilze und damit auch der Eier und Larven deutlich besser ist als bei Pilzen, die auf blankem Boden wachsen. Den kann der Wind ja direkt austrocknen.

Anmerken möchte ich noch, dass Ihr ja wirklich ein Wahnsinnssteinpilzjahr gehabt habt in Euerm Landkreis! Wer weiß, wann es das einmal wieder gibt... Freu Dich, dass Du in vorderster Front dabeisein durftest! Auf ein Neues im kommenden Jahr!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Foto: Wie eine Steinpilz-Autobahn sieht die Trockenvorrichtung mit den unzähligen Scheiben der Steinpilze aus. Da hat Tobias aber Arbeit gehabt... Das gibt einen Pilzvorrat! (2 Fotos © Tobias)

Pilz-Ticker-Bayern


Bad Tölz-Wolfratshausen: Fast schon hochherbstliche Pilzvielfalt im Korb


Foto: Ein Fund mit fast schon herbstlicher Vielfalt. Da gibt es keinen Grund zur Klage!


Melitta schreibt am 11. September 2020:

»Hallo Servus Heinz-Wilhelm,

mein Mann und ich waren heute wieder in den Wäldern im Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen unterwegs. Anbei ein Bild von unserem Fund und von sehr schönen Flockenstieligen Hexenröhrlingen (Foto rechts). Auch einen Fleischroten Gallerttrichter haben wir entdeckt. Und Gewimperte Erdsterne, die allerdings schon überständig waren.

Im Gegensatz zu anderen Regionen ist nicht viel los mit den Pilzen in unseren Wäldern, es gibt ganz wenig frische, gute Speisepilze. Unser Fund reicht dennoch aus.

Liebe Grüße Melitta und Gerhard«

(2 Fotos © Melitta)

Pilz-Ticker-Bayern

Blau = ungenießbar



Schönste Steinpilze bei Sulzbach-Rosenberg


Foto: Herrliche Steinpilze - ganz im Gegensatz zum Korb. Er scheint noch den 1. Weltkrieg mitgemacht zu haben. (Fotos © Gerald)

Pilz-Ticker-Bayern


Gerald schreibt am 11. September 2020:

»Nach den letzten Wochen, in denen bei uns nicht viel gefunden wurde, dachte ich mir nach dem Zahnarzt: auf ein Neues. Und tatsächlich, seit zwei Tagen schießen sie förmlich aus dem Boden: knackige wurmfreie Steinpilze, Maronen, Edelreizker.

Damit ist es nun endlich auch in der Umgebung von Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz so weit. Täglich informiere ich mich im Pilzticker über die neuesten Funde.

Viele Grüße aus Sulzbach-Rosenberg«


Südlich München: Traumhafte Rotkappen, so viele und schöne wie noch nie


Hans schreibt am 11. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm und Pilzticker-Freunde,

ist doch toll, wie uns Heinz-Wilhelm seine Zeit schenkt um uns Pilzesucher untereinander zu informieren, die Webseite täglich aktualisiert und das schon seit vielen Jahren. Sagen wir doch mal herzlichen Dank.

Heute war ich wieder in meinem weitgestreuten Pilzrevier südlich von München unterwegs. So viele Rotkappen habe ich noch nie an einem Tag gefunden. Es waren traumhaft schöne dabei, siehe das Waldmotiv rechts. Die Jünglinge habe ich stehen gelassen. Aber übermorgen möchte ich sie abholen.

Birkenpilze gibt’s auch zu Genüge, die Steinpilze und Maronenröhrlinge halten sich, obwohl ich mit ihrer Anzahl ebenfalls zufrieden bin, noch zurück.

Liebe Grüße an Heinz-Wilhelm und die passionierten Pilzfreunde!

Hans aus Unterhaching«

(2 Fotos © Hans)

Pilz-Ticker-Bayern





Triftern: Nach der Nachtschicht gleich wieder in die Pilze, bis der Korb einfach herrlich ausschaute


Armin schreibt am 11. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute Früh war ich gleich nach der Nachtschicht wieder im Wald in der Nähe von Triftern. Gefunden habe ich massig Steinpilze und Sommersteinpilze. Schnell war mein Korb voll - und sah einfach toll aus (Foto rechts).

Auf dem Bild darunter noch eine schöne Lehrimpression mit einem Steinpilz und einem Fliegenpilz in unmittelbarer Nachbarschaft. Beide mögen bekanntlich die gleichen Boden- und Pflanzenverhältnisse, so dass der Fliegenpilz als Zeigerpilz für Steinpilze gilt.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(4 Fotos © Armin)

Pilz-Ticker-Bayern





2 Fotos: Hier sehen wir insgesamt vier Steinpilze, aber zwei verschiedene Arten: links die Drei sind junge Sommersteinpilze, rechts ein Fichtensteinpilz, gewöhnlich »Steinpilz« genannt.


Bad Tölz-Wolfratshausen: Ein doppelter Steinpilz, großbehütete Pfifferlinge und 8 Zecken


Foto: Ein sehr schöner Fund von Melitta und Gerhard! Besonders ihre Leidenschaft, Habichtspilze einzusammeln, gefällt mir sehr. Aus diesem Grund möchte ich auch in diesem Jahr wieder auf das altbayerische Traditionsrezept »Hirschling sauer« aufmerksam machen, das es leider kaum noch in süddeutschen Wirtshäusern auf der Speisekarte gibt.


Melitta schreibt am 10. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

mein Mann und ich waren vorgestern und heute wieder in unseren Wäldern im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Bei unserem umfangreichen Fund - Steinpilze, Rotkappen, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Täublinge, Habichtspilze - hat uns vor allem die Größe mancher Pfifferlinge sehr imponiert. Das Foto rechts verdeutlicht, wie stattlich sie im Vergleich mit den Rotkappen waren.

Heute hat mein Mann einen Doppelten Steinpilz gefunden, der auf dem 2. Foto rechts zu sehen ist. Zwei Hüte und zwei Stiele waren miteinander verwachsen.

Leider war ein Teil der Steinpilze bereits vermadet, was im durchfeuchteten Wald einfach nicht zu ändern ist. Einen weiteren unerwünschten Nebeneffekt lieferten die Zecken: 8 Stück haben wir uns schon einfangen - trotz sorgsamer Vorsorge.

Dennoch freuen wir uns schon auf weitere Pilzgänge, von denen wir gerne mit Text und Fotos berichten werden.

Viele Grüße Melitta und Gerhard«

(3 Fotos © Melitta/Gerhard)

Pilz-Ticker-Bayern







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Allgäu: Schöne Urlaubsgrüße aus dem Steinpilzwald


Foto: Wer soll denn die alle im Urlaub essen? Claudia und Ralph haben viele Steinpilze gefunden, dazu einige Pfifferlinge. Wenn das keinen Muskelkater vom vielen Bücken gibt. Und hoffentlich hat ihre Unterkunft eine große Bratpfanne... (3 Fotos © Claudia)

Pilz-Ticker-Bayern


Claudia schreibt am 10. September 2020:

»Liebe Grüße aus unserem Urlaub aus dem Allgäu. Wir haben viele Pilze gefunden, meist Steinpilze. Wir waren bis spätabends unterwegs und sind jetzt fix und fertig.

Schade, dass etliche Vermadete dabei waren. Und das, obwohl viele von ihnen noch ganz jung oder frisch »geschlüpft« waren. Trotzdem hat es mega Spaß gemacht und wir sind gespannt, was uns die nächsten Urlaubstage pilzmäßig noch bringen.

Liebe Grüße Claudia und Ralph«





Foto: Auch wenn die Steinpilze noch jung waren und einen guten Eindruck machten, es war keine Garantie, dass sie nicht schon madig waren. Wie schade!





Günzburg: Die Steinpilze wachsen weiter wie irre, aber Herbert interessierte sich auch für einen Fast-Exoten


Herbert T. schreibt am 10. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war nochmals in meinem bevorzugten Waldgebiet und bin mittlerweile der Ansicht, dass wir bei Günzburg wirklich eine Pilzschwemme haben. Man muss die Steinpilze nicht suchen, sondern nur ernten. Es gibt sie in allen Größen und Altersstufen, wie gesät.

Ich habe diesmal aber auch etwas ganz anderes gefunden, nämlich eine Anzahl der Fleischroten Gallerttrichter. So heißen die etwas exotisch anmutenden zartroten Gewächse, wie mir mein Pilzbuch versichert. Ich habe sie auch fotographiert (Foto rechts). 

Viele Grüße Herbert T. aus dem Landkreis Günzburg«

(Foto © Herbert T.)

Pilz-Ticker-Bayern

Anmerkung: Die Fleischroten Gallerttrichter eignen sich, roh oder leicht überbrüht, als Salatbeigabe


Triftern: Gleich nach der Nachtschicht in den Wald für schönste Steinpilze


Armin schreibt am 10. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute früh bin ich gleich nach der Arbeit - ich habe diese Woche Nachtschicht - wieder zum Schwammerlsuchen gegangen.

Gefunden habe ich wieder reichlich Steinpilze und ein paar Sommersteinpilze. Der Korb war nach einer Stunde wieder gut gefüllt.  .

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(3 Fotos © Armin)

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Foto: Sie standen in Linie, die herrlichen Steinpilze, die Armin gleich nach der Arbeit am frühen Morgen fand.


Foto: Und dieses herrliche Exemplar war auch gut zu entdecken, auch wenn Armin nach einer durcharbeiteten Nacht sicher müde war.


Sehr lesenswert!

Der Pilzticker als Motivation: Wie Hermann seine ersten Steinpilze im Kreis Landshut fand


Foto: Soviel Finderglück hatte sich Hermann nicht träumen lassen. Eigentlich wollte er nur seine Maronenplätze abgehen. Dann verriet ein merkwürdiger Steinpilz diese ganze Gesellschaft. Es war der »Doppelpilz«, der ganz links außen auf dem Bild zu sehen ist. Etliche junge Steinpilze fand Hermann durch Ertasten unscheinbarer Mooswölbungen. Er beschreibt sein Vorgehen sehr gut! (2 Fotos © Hermann F.)

Pilz-Ticker-Bayern


Hermann schreibt am 10. September 2020:

»Hallo Herr Bertram,

ich verfolge nun schon seit 4 Jahren Ihren Pilzticker. Hauptsächlich, um mich über das aktuelle Pilzwachstum zu informieren, aber auch, um auf den Fotos zu erfahren, in welchen Umgebungen die Pilze zu finden sind.

So habe ich gelernt, dass Farn, Moose und der Fliegenpilz immer ein gutes Zeichen sind. Aber natürlich keine Garantie.

Inspiriert durch die Berichte, bin ich diese Saison schon viermal ohne Erfolg in meinem bevorzugten Wald im Kreis Landshut gewesen.

Gestern habe ich es wieder versucht. Eigentlich nur, um meine Maronenplätze abzugehen. Nach den zuletzt vielen Berichten im Pilzticker konnte ich es kaum noch erwarten, endlich auch mal Erfolg bei der Pilzsuche zu haben.

Maronenrörlinge habe ich kaum gefunden, umso mehr war ich überglücklich, dass ich ganz unerwartet auf unzählige junge Steinpilze gestoßen bin. Und das war, ehrlich gesagt, auch nur Zufall, denn mir ist ein großer abgebrochener Doppelstumpf aufgefallen, der aus dem Moos geragt hat. Man sieht diesen Pilz auf dem Foto ganz links außen.

Als ich die Umgebung abgesucht habe, habe ich viele junge Steinpilze gefunden. Denn auch das habe ich gelernt: Wo ein Steinpilz wächst, da gibt es meist mehrere. Sie haben sich fast alle unter dem Moos versteckt und ich musste die Pilze mit den Händen ertasten und dann freilegen. Einen davon habe ich fotografiert, er ist auf dem Foto rechts zu sehen.

Mit der Qualität war ich auch sehr zufrieden, da die Steinpilze allesamt sehr jung waren, hatte ich auch kaum Schneckenfras oder Maden.

Bitte machen Sie weiter mit diesen tollen Fotos und Berichten. Das animiert mich jedes Jahr, erneut auf die Jagd nach Pilzen zu gehen. Ich werde mein Glück diese Tage bestimmt nochmal versuchen!

Mit freundlichen Grüßen Hermann F.«

Lieber Hermann,

vielen Dank für diese sehr spannenden Schilderungen, die aus dem prallen Leben von uns Pilzfreunden sind. Das, was Du beschreibst, ist mir Ansporn und Verpflichtung, den Pilzticker mit Freude und Hingabe zu betreiben und auszubauen! Jetzt hast Du einen großartigen Steinpilzplatz entdeckt, der Dir hoffentlich auf Jahre treu Deine Steinpilze liefern wird. Dafür wünsche ich Dir viel Glück und Erfolg!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Endlich sind südlich München die Pilze wieder da - zur Freude von Hans


Hans schreibt am 9. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

endlich gibt es südlich von München wieder Pilze, und das in schöner Auswahl! Lange war bei uns infolge der Trockenheit nichts Nennenswertes zu holen. Aber jetzt: Steinpilze im besten Alter und wurmfrei, junge Safranschirmlinge, Birkenpilze und Reherl waren zu finden, siehe mein Foto (rechts).

Allerdings nicht in den Mengen wie in anderen Landkreisen. Dennoch bin ich zufrieden und gehe davon aus, dass noch Nachschub auf sich warten lässt.

Ich freue mich immer wieder und lese es mit Freude, wie Du die glücklichen Schwammerlsucher mit Deinem Report interpretierst. Heinz-Wilhelm, ich wünsche Dir alles Gute!

Liebe Grüße auch an alle Pilzgenießer!

Hans aus Unterhaching«

(Foto © Hans)

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Roth: Seit gestern gibt es bei Ingolf Pilzabendbrot


Ingolf schreibt am 9. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo an die Pilzfreunde,

ich freue mich immer, die Berichte lesen zu können und es ist toll, wenn Leute die Passion Pilze teilen. Schön, das ich mich auch endlich aus dem Landkreis Roth beteiligen kann.

Gestern Abend kurz vor Sonnenuntergang war ich schnell noch eine Runde in heimischen Wäldern unterwegs. Und meine bekannten Stellen ließen mich nicht im Stich: seit gestern gibt es tolle Maronen, Flockis und knackige Steinpilze (manche leider am Stiel madig) auf dem Abendbrotteller.

Heute nehme ich mein altes Steinpilzrevier in Nürnberg mal auf dem Nachhauseweg mit dem Rad unter die Lupe.

Ich wünsche uns allen noch ein tolles Pilzjahr und viel Spaß beim Sammeln.

Wie jedes Jahr auch diesmal wieder ein dickes Lob an dich, Heinz-Wilhelm, für die wie immer tolle Aufbereitung der Pilznachrichten und Bilder!

Liebe Grüße in die Runde von Ingolf«

(2 Fotos © Ingolf)

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Günzburg: Eine Versammlung altehrwürdiger Herrenpilze


Foto: Gleich eine ganze Horde großer Steinpilze hat Thomas im Landkreis Günzburg aufgestöbert. Sie sind schon nahe an der Grenze zum Aussporen - und damit zur Überständigkeit, die altehrwürdigen Herrenpilze. (2 Fotos © Thomas)

Pilz-Ticker-Bayern


Thomas schreibt am 8. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch ich kann das gute Steinpilzjahr im Landkreis Günzburg bestätigen.

Seit letzter Woche hat es reichlich Steinpilze in meinen Revieren gegeben. Eine ganz besondere Szenerie habe ich gestern entdeckt: 15 große Steinpilze wuchsen auf cirka zwei bis drei Quadratmetern. Davon habe ich gleich Bilder machen müssen. Leider habe ich nicht alle auf ein Bild bekommen.

Da meine Lager bereits voll waren, durften - bis auf zwei - alle stehen bleiben.

Viele Grüße Thomas«


Foto: Hier noch eine zweite Impression von der großen Steinpilzgesellschaft. Ich persönlich lasse Exemplare solchen Alters und solcher Größe heute stehen, gebe aber zu: das war nicht immer so...


Die kleinen Steinpilze im Lorenzer Reichswald machten ihrem Namen alle Ehre


Foto: Fest und knackig war die kleine Steinpilzarmee, die im Lorenzer Reichswald auf Diana wartete. Nicht nur auf dem Tisch, auch im Lorenzer Reichswald standen sie dicht an dicht, siehe das zweite Foto. (2 Fotos © Diana)

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Diana schreibt am 8. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

heute habe ich einen kurzen Absteher in den Lorenzer Reichswald bei Nürnberg gemacht.

Letztes Jahr im Oktober hatte ich dort Unmengen an Maronenröhrlingen gesammelt und wollte nachschauen, ob es sich nach den letzten Regenfällen schon etwas tut.

Statt ihrer überraschten mich kleine Steinpilze in bester Qualität. Sie standen im Umkreis von zehn Quadratmetern und machten ihrem Namen alle Ehre: fest und knackig waren sie.

Ansonsten war der Wald noch ziemlich pilzleer. Ich hoffe, der große Schwung kommt erst noch.

Liebe Grüße aus Altdorf«





Triftern: Korb voll, Abbruch des Pilzganges, nach Hause und putzen


Armin schreibt am 7. September 2020:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute habe ich es endlich wieder mal geschafft und konnte Schwammerl suchen gehen (ich habe momentan viel Arbeit zu erledigen).

Diesmal habe ich massenhaft Steinpilze gefunden. Es waren so viele, dass ich meinen Gang nach rund eineinhalb Stunden abbrechen musste, da mein Pilzkorb bis oben hin voll war (Foto rechts).

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(4 Fotos © Armin)

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2 Fotos: Man kann sich gar nicht an diesen knorrigen Gesellen mit den harten Stielen und den angerauhten Hüten satt sehen, wenn sie so im sattgrünen Moos versinken. Herrliche Bilder, lieber Armin!


Nördliche Oberpfalz: Nach Wochen dürftiger Ergebnisse waren Larissas Körbe heute randvoll


Larissa schreibt am 6. September 2020:

»Hallo,

ich verfolge eure Internetseite schon seit vielen Jahren und möchte jetzt auch mal einen Beitrag leisten.

Wir waren heute wieder in unserem Revier in der nördlichen Oberpfalz unterwegs. Und tatsächlich haben wir endlich was gefunden, wie die zwei Fotos belegen.

Die letzten Wochen waren wir regelmäßig unterwegs und haben kaum etwas gefunden. Da ist die Freude natürlich groß, wenn es dann endlich so prima klappt. Wir fanden vor allem viele Steinpilze und Krause Glucken, aber auch Flockenstielige Hexen, Pfifferlinge und ein paar Maronen und Rotfüße.

Liebe Grüße Larissa«

(2 Fotos © Larissa)

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Foto: Aufgetischt! Larissa & Mitsammler hatten im Wald gut vorgereinigt, so dass es auf dem Gartentisch hauptsächlich noch ums Kleinschneiden ging.


Ein Tipp vom Manfred - schon war der Korb voller schönster Steinpilze


Foto: Angie und Christian konnten, nachdem sie kürzlich noch ungeduldig die Steinpilze erwarteten, endlich so richtig aus dem Vollen schöpfen. Nur die Besten kamen in den Korb - so wie diese vier Prachtburschen. (3 Fotos © Angie/Christian)

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Angie und Christian schreiben am 6. September 2020:

»Servus,

dank eines geografischen Hinweises von einem sehr lieben Freund - vielen Dank, Manfred! - hat es heute auch bei uns endlich geklappt. Und zwar im Großraum Augsburg.

Steinpilze in sehr großer Zahl! Innerhalb kürzester Zeit war der Korb voll - und mehr wollten wir nicht »wildern«. Die älteren waren manchmal schon etwas wurmig, die meisten aber einwandfrei. Maronen haben wir dann links liegen lassen...

Viele Grüße Angie und Christian«


Foto: Diese Größe soll es möglichst sein, da sind sie meistens richtig schön hart und haben beste Qualität. Angie ist ganz in ihrem Pilzsammlerelement.


Foto: Gleich drei Stück standen hier auf engstem Raum beisammen. So macht das Pilzesammeln Spaß!


Bad Tölz-Wolfratshausen: Jetzt sind die Schwammerl da, jetzt heißt es regelmäßig nachschauen


Foto: Nach langem Warten auf die Schwammerl sind sie endlich da. Erkennbar sind Steinpilze, Flockenstielige Hexen, Rotkappen, Pfifferlinge (eventuell Semmelstoppelpilze), Milchbrätlinge, Grüne Speisetäublinge (oder Blautäublinge oder Grasgrüne Birkentäublinge), Perlpilze und, ein kleines Preisrätsel: ein vorwitziger Habichtspilz. Wo versteckt er sich? (3 Fotos © Melitta)

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Melitta schreibt am 6. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich sende einige Fotos von unserem gestrigen Fund im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Nachdem wir nun schon so lange darauf gewartet haben, scheint auch bei uns das Wachstum der ersehnten Schwammerl endlich zu beginnen. Eine schöne Mischung ist, wie ich finde, zusammengekommen. Wir werden nun regelmäßig nachschauen.

Schöne Grüße der Sucher und Finder«


2 Fotos: Auch diese Rotkappe (links) und ein großer Parasol zählten zu Melittas Funden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.


Spalt, Mittelfranken: Im kleinen Fichtenwald lauerten die Steinpilze auf Herbert


Herbert schreibt am 5. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute im schönen Mittelfranken bei Spalt unterwegs, das bekannt ist für seine weitläufigen Kiefernwälder. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, in einem dieser Wälder nach Pilzen zu sehen. Es waren Täublinge und viele Rotfußröhrlinge in gutem jungen Zustand zu finden.

Der große Kiefernwald grenzte an einen kleinen Fichtenwald, in dem ich zu meiner Freude Steinpilze (z. B. 1. Foto rechts) aller Altersstufen und Größen fand. Am Waldrand entdeckte ich dann noch schöne Anischampignons (2. Foto rechts).

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«

(2 Fotos © Herbert)

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Landkreis Hof: Ein Korb mit herrlichen Steinpilzen, wie gemacht für den Münchner Viktualienmarkt


Foto: Bei diesem Anblick geht einem das Herz auf! Die Pilze sind wunderbar gesäubert und man kann sich gar nicht genug an ihnen satt sehen. Ein Korb, wie wir ihn auf dem Münchner Viktualienmarkt oder auf einem Kleinstadtmarkt in den italienischen Abruzzen finden könnten. Und man fragt sich unweigerlich, welche schönen Empfindungen der glückliche Sammler bei ihrem Anblick im Wald gehabt haben könnte. Der Gang muss ein Erlebnis für Stephan gewesen sein! (3 Fotos © Stephan)

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Stephan schreibt am 5. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm und hallo liebe Schwammerlsucher,

heute mal wieder ein Bericht aus den Pilzgärten um Rehau.

Nachdem meine  Ausbeute am vergangenen Montag zwar gut, aber nicht eben überragend war, musste man heute direkt aufpassen, dass man nicht aus Versehen auf einen Pilz tritt. Ich hatte mein Körbchen nach einer Stunde voll, war aber noch nicht einmal an meinen eigentlichen Plätzen angekommen.

Alles 1A-Ware! Keine Maden, kaum ein Pilz mit Schneckenfraß! Die einzige kleine Beanstandung wäre nur der Wunsch, dass der zunehmend austrocknende Wald bald wieder Regen vertragen könnte.

Vater und Schwiegervater bekamen ihren Teil ab, den Rest gibt es als Rahmschwammerl mit Semmelknödel und paniert mit selbstgemachter leichter Remoulade.

Pilz Heil! Stephan«


2 Fotos: Wie zum Gruße standen die - schon etwas älteren - Modelle für Stephan da. Er fand sie, darauf deuten die Bilder hin, in Fichtenmonokulturen.


Trotz Trockenheit ein guter Fund für Jessika bei Straubing


Foto: Dafür, dass es die letzten Tage eher trocken war, ist dies ein guter Fund. Soweit erkennbar, hat Jessika Steinpilze und Maronen zusammengetragen. (Foto © Jessika)

Pilz-Ticker-Bayern


Jessika schreibt am 5. September 2020:

»Hallo Pilzfreunde,

wir waren heute in den Wäldern in der Region Straubing unterwegs. Obwohl es die letzten Tage eher trocken war, ist eine ordentliche Mahlzeit rausgesprungen. Wir hoffen, dass es bald mal wieder regnet, damit die Schwammerl richtig sprießen.

Liebe Grüße, Jessika und Familie aus Straubing«


Naturnahe Ferien im Bayerischen Wald

Die Pilz- und Waldfreuden für Nils und Lasse im Landkreis Regen halten an


Felix schreibt am 4. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute waren Nils und Lasse alleine im Wald bei unserer Ferienwohnung Pilze sammeln. Sie kamen zurück mit einem Steinpilz, Hexenröhrlingen, Pfifferlingen, Amethystschuppigen Pfifferlingen, drei jungen Rotkappen, Fichtenreizkern, zwei Trompetenpfifferlingen und vielen jungen Maronen (siehe der Teller, Foto rechts).

Leider waren einige der Maronen bereits in den Hüten - nicht sichtbar - von Maden befallen, wovon im Stielabschnitt nichts zu erkennen war. Wie auch immer die kleinen Biester wohl in den Hut gekommen sind.

Auf jeden Fall hatten die Zwei sehr viel Spaß bei ihrer Suche und für uns gab es einmal mehr ein sehr leckeres Abendessen.

Viele Grüße von Nils, Lasse und Felix«

(Foto © Felix)

Pilz-Ticker-Bayern


Staunen über das unterschiedliche Pilzwachstum


Foto rechts: Die dürftige Ausbeute von zwei kleinen Steinpilzen und einem Flockenstieligen Hexenröhrling haben Angie und Christian in zweistündiger Suche in den Westlichen Wäldern gemacht. Angie: »Erstaunlich, wie es offensichtlich auf engem lokalen Raum doch zu extrem unterschiedlichem Pilzwachstum kommt.« (Foto © Angie)

(3. September 2020)

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Augsburg: Ein schneller Abstecher zu den schönen Pfifferlingen


Foto: Herbert konnte sich bei seinem Pilzgang in den Westlichen Wäldern auch über schöne Pfifferlinge wie diese freuen. (Foto © Herbert E.)

Pilz-Ticker-Bayern


Herbert E. schreibt am 2. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute noch am frühen Abend einen Abstecher in Augsburgs Westliche Wälder gemacht und war in einem Mischwald unterwegs.

Es waren Täublinge, Perlpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Pfifferlinge zu finden.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert E.«


Thomas über die Steinpilzschwemme im Landkreis Günzburg:

»Ich hatte wie Tobias auch schon den Gedanken, eine Schubkarre mit in den Wald zu nehmen«


Thomas schreibt am 1. September 2020:

»Hallo Herr Bertram,

ich bin in der gleichen Region, möglicherweise sogar in den gleichen Waldstücken wie mein Vorschreiber Tobias unterwegs, also im Landkreis Günzburg im bayerischen Schwaben.

Ich kann die von Tobias am 31. August 2020 beschriebene enorme Steinpilzschwemme für diese Region nur bestätigen. Man muss regelrecht aufpassen, dass man nicht über die Pilze stolpert, solche Massen stehen derzeit in den Wäldern.

Die Steinpilzsaison hatte heuer bereits in der zweiten Juliwoche begonnen. Seitdem gab es beständig Futter für die Pilzpfanne, mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger. Seit dem 29. August hat aber ein Schub eingesetzt, wie man es nur alle 10-15 Jahre erleben darf. Die Steinpilze wachsen buchstäblich überall, ich hatte, wie Tobias, tatsächlich auch schon den Gedanken, eine Schubkarre mit in den Wald zu nehmen.  ;-)  

Leider, und das ist mehr als nur ein kleiner Wermutstropfen, sind durchschnittlich 8 von 10 gefundenen Exemplaren wegen Maden oder außergewöhnlich hohen Wassergehaltes nicht zu gebrauchen. Das mit den Wasserschäden wird sicherlich besser werden, das mit den Maden wohl eher nicht, jedenfalls lehrt das meine Erfahrung. Deshalb gehe ich davon aus, dass in wenigen Tagen leider kein einziger mehr zu gebrauchen sein wird.

Ich habe ein paar Bilder als Beleg und zur Anschauung mitgesandt, bitte Sie jedoch, sie nicht zu veröffentlichen, da ich erstens nie ein Photograph werde und zweitens Bammel habe wegen der Sammelbeschränkung.

Lieben Gruß aus Zusmarshausen in Schwaben, Thomas«

Hallo Thomas,

vielen Dank für diese informative Schilderung und Einschätzung!

Trotz Deiner Skepsis für die nächsten Tage wünsche ich Dir weiterhin gute Sammelerfolge!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

Pilz-Ticker-Bayern


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