Pilz-Ticker-Bayern



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns



© Fotolia

Kein Pilz veredelt gehobene

Gerichte besser als

Getrocknete Spitzmorcheln.

Man kauft sie biozertifiziert beim

Familienunternehmen

Trockenpilzversand

Pilze Wohlrab




Eisige Zeiten für Armins Steinpilze und Maronen


Armin schreibt am 13. November 2019:

»Der Schnee hat bei uns im Rottal-Inn-Kreis die Pilze überrascht. Das Foto habe ich heute Nachmittag am Schellenberg (550m üNN) bei Simbach am Inn geschossen.

Es stehen noch einige alte Steinpilze, aber auch noch junge Maronen herum. Sie blieben aber alle im Wald. 

Gruß Armin«

(Foto © Armin)

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Wertingen: Die ersten Winterpilze sind da, in den Wäldern kehrt Ruhe ein


Herbert schreibt am 8. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im Wald wird es nun ruhiger, was mir sehr zusagt. Aktuell lassen sich noch gute Pilzfunde machen und ich hoffe, es bleibt bis zum ersten Frost so. Sehr lästig im Wald waren während der letzten Wochen die biestigen Hirschlausfliegen.

Ich freue mich aber auch auf die Winterpilze. Die wohlschmeckenden Samtfußrüblinge haben bereits heute in Wertingen ihr Stelldichein gegeben.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«

(Foto © Herbert)

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Ein Steinpilzprachtkerl für Armin bei seinem letzten Pilzgang 2019


Armin schreibt am 8. November 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm, 

heute war ich nochmals beim Schwammerlsuchen.

Gefunden bei Triftern habe ich erneut einige Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Maronen (z. B. 2. Foto rechts). Mit dem auf dem ersten Foto gezeigten Steinpilz habe ich das vielleicht schönste Exemplar dieses Jahres gefunden.

Das wird für diese Pilzsaison mein letzter Pilzgang gewesen sein, da es die letzten Nächte immer Frost gegeben hat und die Pilze deutlich weniger geworden sind.

Bis bald, Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Fotos © Armin)

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Lieber Armin,

da hast Du ein sehr gutes Jahr gehabt mit vielen schönen und vor allem erfolgreichen Pilzgängen, ob allein oder mit Deiner Familie. Eine schöne Winterruhe und ein kräftiges Servus Euch allen!

Bis bald, herzlichst Heinz-Wilhelm






Armin erntet auch nach Wochen immer noch Steinpilze und Flockenstielige Hexen bei Triftern


Armin schreibt am 4. November 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich auch wieder mal in den Wäldern bei Triftern unterwegs. Gefunden habe ich wieder viele Steinpilze (z. B. 1. Foto rechts) und Flockenstielige Hexenröhrlinge (z. B. 2. Foto rechts). Es werden nun aber schon etwas weniger. Ansonsten stehen noch Maronen und Birkenpilze, die aber im Wald blieben.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(4 Fotos © Armin)

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Foto: Je mehr es in Richtung Herbstende bzw. Winteranfang geht, desto hungriger werden die Schnecken und Waldnager. Ihnen schmecken offenbar Steinpilze am besten, denn die zwei Maronen in der Bildmitte haben sie verschont.





Bad Windsheim: Mit acht 1a-Steinpilzen beschließt Günter seine tolle Pilzsaison


Foto: Der große Steinpilz hat seine besten Tage bereits hinter sich, alle anderen sowie der Flocki sind im Topzustand. Damit ist für Günter die außergewöhnlich gute Pilzsaison beendet. (Foto © Günter)

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Günter schreibt am 1. November 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm Bertram,

melde heute meinen Saisonabschluß einer für mich tollen Pilzesaison. Ich fand heute noch einmal acht 1a-Steinpilze und einen Flockenstieligen Hexenröhrling. Der Riesensteinpilz war allerdings schon über die Zeit. Die vielen Maronen ließ ich stehen, weil die Truhe voll ist. 

Danke für die vielen und tollen Berichte!

Bis 2020 mit lieben Grüßen aus Bad Windsheim, Günter«


Die späten Totentrompeten begeistern Hans bei Zell im Bayerischen Vorwald


Foto: Wunderschöne Totentrompeten, ebenso wunderschön fotografiert von Hans. Sie machen sich dieses Jahr rar, sind bislang an vielen ihrer Standorte in ganz Deutschland kaum oder gar nicht erschienen.


Hans schreibt am 30. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

ich habe nun schon öfter Berichte von Pilzsammlern auf deiner Seite gelesen und möchte nun auch einen Beitrag leisten.

Heute war ich mit einem Freund nochmal unterwegs in den Wäldern in der Umgebung von Zell im Bayerischen Vorwald.

Zu finden waren Steinpilze (z. B. Foto rechts) die zwar wunderschön aussahen, allerdings größtenteils bereits von Maden durchlöchert waren.

Besonders gefreut habe ich mich über Totentrompeten, die sich heuer sehr lange Zeit gelassen haben. Sie versteckten sich nahezu perfekt im Buchenlaub, das bereits komplett gefallen ist. Nur gut, dass sie absolut standorttreu sind. Letztes Jahr gab es übrigens bei uns keine Funde von Herbsttrompeten.

Gruß aus Zell, Hans«

(2 Fotos © Hans)

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Landkreis Passau: Der große Steinpilz füllte Hermanns Schwammerlkorb fast alleine


Hermann schreibt am 28. Oktober 2019:

»Servus beinand,

der Steinpilzprachtkerl von 600 Gramm (Foto rechts) füllte fast schon alleine meinen Schwammerlkorb.

Derzeit sprießen die Steinpilze, Rotkappen, Maronen und andere Arten im Landkreis Passau ergiebig.

Gruß Hermann«

(2 Fotos © Hermann)

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Triftern: Klein und Groß hatten Spaß beim ergiebigen Pilzesammeln


Foto: Ein besonders schöner kerniger Steinpilz hat kraftstrotzend Erde und Moos hinter sich gelassen und wartet auf - Armin.


Armin schreibt am 27. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute waren mit der Familie wieder einmal Schwammerl suchen bei Triftern. Gefunden haben wir wieder viele Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Maronen. Auch unsere Tochter hatte, wie man sieht, ihre Freude beim Suchen und Finden (Foto rechts).

Es gibt weiterhin sehr viel Nachwuchs. So kann es gerne weitergehen... 

Gruß aus Simbach am Inn, Armin und Familie«

(4 Fotos © Armin)

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Foto: Im Gegensatz zum vergangenen und bedingt auch zum vorvergangenen Jahr kann sich Armin heuer über viele, viele Steinpilze in sehr guter Qualität freuen. Diesmal wurde sogar der zweite Korb fast noch voll.


Foto: Viel Steinpilznachwuchs steht noch für die nachfolgende Ernte bereit, hier sogar eine vier- oder gar fünfköpfige Familie. Dass jetzt nur nicht der Frost kommt und Armin einen Strich durch die Rechnung macht. Bis zu minus 1,5 Grad Celsius halten Steinpilze aus.


Das kleinste von Tanjas drei Kindern sucht die »Igitten«


Tanja schreibt am 27. Oktober 2019:

»Hallo liebe Pilzfreunde, 

iIch bin nur eine stille Mitleserin, aber nun möchte auch ich einen kleinen Beitrag leisten.

 Heute früh, kurz nach Sonnenaufgang, bin ich fix in den Wald bei meinem Wohnort Weiden in der Oberpfalz und bin auch rasch fündig geworden. Es waren ganz viele Maronenröhrlinge, einige Steinpilze und ein paar Hexen dabei.

Leider waren viele schon sehr zerfressen und unbrauchbar. Dennoch werde ich die kommende Woche noch einmal durch die Wälder streifen, um den ein oder anderen guten Pilz zu sammeln.

Meine drei Jungs sind immer ganz begeistert und freuen sich über jeden noch so kleinen Fund. Der Kleinste ist übrigens, wenn er mitgeht, immer dabei, alle »Igitten« zu sammeln.

Ganz viele liebe Grüße aus der Oberpfalz senden Tanja und ihre Rüben«


2 Fotos: Pilzmamas mit ihren Kindern bzw. ihrem Kind. Links eine Maronen-, rechts eine Steinpilzmama. (2 Fotos © Tanja)

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Triftern: Auch die Schnecken kennen Armins gute Pilzplätze


Foto: Ein Steinpilz im Unterstand. Sie tarnen sich nach bester Möglichkeit. Aber Armin ist zu erfahren, als dass sie ihm entgingen... (3 Fotos © Armin)

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Armin schreibt am 24. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir wieder Schwammerlsuchen und fanden erneut beste Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge. Allerdings muss man feststellen, dass die Schnecken, deren Hunger immer größer wird, sie auch finden.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


Foto: Dieser ist dagegen schon besser zu erkennen, allein wegen seines falben Hutes.


Foto: Alter Schleimer! Eine Schnecke hat deutliche Spuren an den beiden Flockenstieligen Hexen hinterlassen.


Würmtal/Landkreis Starnberg: Obwohl die Maronen streikten, hat es für einige Gläser »Marias Trockenpilzmischung« gereicht



Maria schreibt am 22. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

für mich ist die diesjährige Schwammerlsaison ab sofort beendet.

An meinen Stellen und in meinen Wäldern lohnt sich eine planmäßige Suche nicht mehr, da es  nur noch Einzelstücke gibt, die sich einem eher zufällig in den Weg stellen, wenn man mit offenen Augen herumstreift.

Und das können wir augenblicklich nicht mehr, da mein treuer Begleiter Leo sich einen Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich zugezogen hat. Gottlob ging es ohne OP ab und ich konnte ihn gestern aus der Klinik holen. Es sieht gut aus und er hält sich tapfer. So werden wir halt nun mit kurzen, leichten Spaziergängen in der in allen Farben des Goldenen Oktobers leuchtenden Natur vorlieb nehmen und alles dransetzen, dass diese unerfreuliche Episode in unserem gemeinsamen Leben möglichst schnell Vergangenheit wird.

Also Zeit, mal wieder Bilanz zu ziehen.

Kein Jahr der großen Vielfalt

Nach einem ziemlich holprigen Start und einer hitzebedingten  Durststrecke gab es zwischen dem 21. und 31. August den ersten üppigen Schub, von dem ich ja berichtet hatte.

Die folgenden beiden Wochen brachten einige ergiebige Regenfälle und konstant kleinere Fundmengen. Darauf folgte der nächste größere Schub, nicht mehr ganz so üppig wie der erste, aber nochmals sehr ergiebig. Dieser Schub klang Anfang Oktober mit den bereits angesprochenen Einzelfunden aus beziehungsweise er klingt noch aus – allerdings ohne uns.

Zu den einzelnen Röhrlingsarten, die ja mein Spezialgebiet sind, ist zu sagen, dass heuer das Jahr der Schönfüße, Birkenpilze, Flockis und Steinpilze war. Alle anderen Mitglieder der Familie machten sich eher rar oder glänzten durch komplette Abwesenheit. Dies gilt auch für die Maronen, die ja hier normalerweise das »Herbstgeschäft« tragen. Es gab relativ wenige und die meisten davon haben sich qualitativ nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Trotzdem hat es für ein paar Gläser »Marias Trockenpilzmischung« gereicht. Ich kann also rundum zufrieden sein.

Zum allgemeinen Pilzaufkommen in meinen Jagdgebieten ist zu sagen, dass es nicht sehr vielfältig war. Parasole, Habichtspilze, Semmelstoppelpilze und Schopftintlinge gab es, aber in eher bescheidenen Mengen.

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Foto: Muss wegen eines Bandscheibenvorfalles die Pilzsaison vorzeitig beenden: Marias treuer Steinpilzhütehund Leo. Damit ist auch für Maria die Pilzsaison vorbei. Obwohl sie einige ihrer Lieblingspilzarten vermisst hat, zieht sie im Pilzticker eine positive Bilanz für dieses Jahr. (Foto © Maria)

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Gut gewachsen sind dagegen Perlpilze und Anisegerlinge, von denen es manche, an denen ich öfter vorbeikam, auf riesige Hutdurchmesser gebracht haben. Im Herbst trugen meine Wälder dann Rot-Weiß - dank der Fliegenpilze, die sich massenhaft die Ehre gegeben und alles andere überstrahlt haben. Alle übrigen Herbstpilze, egal ob für mein Sackerl geeignet, essbar oder nicht, sind nur sehr zurückhaltend gewachsen. Dies gilt auch für den Hallimasch, von denen ich nur einige wenige und vergleichsweise mickrige Büschel gefunden habe.

Zu meinen persönlichen Highlights gehören natürlich die Steinpilze, die für mich und zahlreiche Freunde und Bekannte und das Vorratspilze mehr als ausreichend im Angebot waren. Außerdem habe ich so viele Reherl (die ich natürlich auch geteilt habe) wie noch nie  gefunden. Und den größten Erdstern, den ich je gesehen habe (Durchmesser 15-20 cm)  sowie meine ersten Tintenfischpilze.

Also: Habt einmal mehr herzlichen Dank für Eure wunderbaren Gaben, Ihr lieben Waldgeister. Wir hoffen, dass wir uns Eurer Gunst als würdig erwiesen haben und ihr uns auch im nächsten Jahr gewogen bleibt!

Unterschriften gegen Waldvernichtung für den Kiesabbau

Abschließend noch ein paar weniger erfreuliche Nachrichten, die Deine alten Jagdgebiete betreffen, lieber Heinz-Wilhelm:

In Forst Kasten zwischen Neuried, Fürstenried, Planegg und Krailling sollen 42 ha Wald und im Planegger Holz zwischen Planegg, Germering und Gräfelfing 24 ha Wald für den Kiesabbau geopfert werden. Mal sehen, ob unsere Unterschriftenaktionen was bewirken. Die Gemeinde Gauting hat als einzige zugestimmt und will weiteren Waldbestand bei den Kliniken für Wohnungen und Gewerbe und bei Unterbrunn für ein Einkaufscenter plattmachen.

Für heuer verabschieden wir uns also rundum zufrieden aus dem aktiven Schwammerlsuchdienst und wünschen allen weiterhin Aktiven noch viel Spaß und weiterhin gute Funde!

Liebe Grüße Maria«

Blau = ungenießbar

Rot = giftig

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Neumarkt/Oberpfalz: Kurz vor Einbruch der Dunkelheit war Claudias Korb gut mit Waldleckereien gefüllt


Claudia schreibt am 21. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir machten nach Feierabend binnen zwei Stunden in unserem Stammwald bei Neumarkt in der Oberpfalz einen prima Fund. Bevor es dunkel wurde, lagen elf Steinpilze - leider etwas verwurmt -, Reizker, Hexenröhrlinge und jede Menge Maronenröhrlinge in unserem Korb.

Liebe Grüße Claudia«

(2 Fotos © Claudia)

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Triftern: Von der Nachtschicht direkt zum Wettbewerb der schönsten Flockis und Steinpilze


Foto: Dieser überaus prachtvolle Flockenstielige Hexenröhrling hat sich gegen die - nicht minder herrlichen -  Steinpilzbilder das Titelfoto zu Armins Pilznachricht erkämpft. Mit seinen wunderbaren Farben steht er wie ein Sinnbild für die Schönheit des Pilzherbstes.

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Armin schreibt am 21. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm, 

heute heute Früh bin ich gleich nach der Nachtschicht mit meiner Frau wieder beim »Pilze einsammeln« gewesen, wie so oft bei Triftern. 

Wir haben sehr viele Steinpilze und einige Flockenstielige Hexenröhrlinge gefunden. Innerhalb einer Stunde war unser Korb bis oben hin gefüllt. Weil wirklich kein Plätzchen mehr frei war, mussten wir viele Steinpilze im Wald zurücklassen.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin und Julia«

(4 Fotos © Armin)

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Foto: Dieser Prachtkerl löst Sinnenerlebnisse aus. Habt Ihr das Geräusch in den Ohren, wenn man einen solchen Steinpilz herausdreht und behutsam von seinem Wurzelgeflecht löst?


Foto: Auch diese beiden haben die Qualifikation in die Finalrunde der schönsten Steinpilzmodels geschafft.


Westliche Wälder: Herbert findet kernigste Steinpilze und einen abartigen Stinker


Foto: Mit den zwei Prachtsteinpilzen dürfte der Korb von Herbert pickepackevoll gewesen sein. Auch die Pfifferlinge, die es in seiner Region selten gibt, sind von beträchtlicher Größe. (2 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 20. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war bei uns in Augsburgs Westlichen Wäldern in einem Mischwald mit überwiegend Fichten unterwegs. Nach einer kurzen Pause sprießen die Pilze wieder.

Der Wald bot eine große Artenvielfalt. An Essbarem fand ich Braunkappen (Maronen), Steinpilze, Fichtenreizker, Pfifferlinge (bei uns selten zu finden), Trompetenpfifferlinge und Täublinge.

Unter den nicht essbaren Pilzen befanden sich nur selten anzutreffende Bischofsmützen und Violettbraune Schwefelritterlinge. Gegen diese riecht eine Stinkmorchel wie nach Parfüm.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«

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Foto: Schwefelritterlinge - hier Violettbraune - wurden auf dieser Website noch nicht vorgestellt. Sie fallen durch ihren geradezu abartig stechenden Geruch nach Gas auf, der die giftigen Pilze von vornherein als Speisepilze ausschließt. Ihre Lamellen sind schwefelgelb.


Straubing: Noch nie so viele Pilze gesammelt wie diesmal


Jessika schreibt am 19. Oktober 2019:

»Hallo Pilzfreunde,

heute waren wir in den Wäldern Niederbayerns unterwegs. Das Wetter war fantastisch und die Wälder zeigten sich von ihrer besten Seite.

Wir mussten uns gar nicht weit in den Wald begeben, da standen schon die ersten Pilze da.

Teilweise wie ausgesät, befanden sich bis zu zwanzig Rotfußröhrlinge auf einem Fleck. Zum Schluss hatten wir 8,5 Kilo Steinpilze, Maronen und Rotfußröhrlinge beisammen. Es waren so viele, wie wir noch nie an einem Tag gesammelt hatten.

Zwei Stunden haben wir geputzt und eingefroren. Die Nachbarin hat natürlich auch welche abbekommen. Am Sonntag geht's nochmal in den Wald, wir haben ja noch keine Getrockneten. ;-)

Liebe Grüße aus Straubing, Jessika«

(2 Fotos © Jessika/Privat)

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Foto: Diesen Fund hat Jessika eingefroren. Nun will sie nochmal los und Pilze zum Trocknen sammeln. 


Zell im Fichtelgebirge: Die vielen Steinpilze warteten schon darauf, dass der Mann vom Außendienst wieder vorbeikam


Foto: Günter hatte endlich einmal in seiner Heimat bei Bad Windsheim Glück mit den Pilzen, wie auf diesem Foto zu sehen ist. Zuvor hatte er bei seinen Außendienstterminen im Fichtelgebirge ausgezeichnete Funde gemacht; siehe das zweite Foto. (2 Fotos © Günter)

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Günter schreibt am 19. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

gestern hatte ich nach mehreren fast erfolglosen Versuchen endlich einmal Pilzglück in meiner Heimat Mittelfranken. Im Burgbernheimer Wald fand einen wunderschönen frischen Steinpilz, drei Birkenpilze, sehr viele junge Rotfußröhrlinge und tolle Maronenröhrlinge.

Am Mittwoch konnte ich auf meiner Außendiensttour kurz in mein Lieblingswaldstück bei Zell im Fichtelgebirge springen. Was ich dort eingesammelt habe, zeigt das zweite Foto. Es war unglaublich!

Ich fand viele tolle frische Steinpilze und ein paar ältere. Der größte hatte einen Durchmesser von knapp 27 Zentimetern. Ich gebe aber zu, dass er seine beste Zeit schon hinter sich hatte - leider. Zum Beifund gehörten tolle Maronen und eine paar Flockenstielige Hexenröhrlinge.

Liebe Grüße aus Bad Windsheim, Günni«


Foto: Das abermalige Sammelergebnis seiner Außendiensttour präsentiert hier Günter. Er hat die vielen Pilze, hauptsächlich Steinpilze, bei Zell im Fichtelgebirge gefunden. Geduldig haben sie auf den Mann vom Außendienst gewartet.


Auch bei Triftern wachsen die jungen knackigen Steinpilze unentwegt nach


Fotos: Sie wachsen und wachsen! Armin fand mit seiner Frau wieder superknackige junge Steinpilze. Da blieben alle entdeckten Maronen im Wald - basta!


Armin schreibt am 18. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm, 

heute war ich wieder mit meiner Frau in den Wäldern bei Triftern unterwegs. Gefunden haben wir wieder jede Menge junge feste Steinpilze (siehe z. B. Foto rechts) und zwei zusammengewachsene Flockenstielige Hexenröhrlinge

Maronenröhrlinge gibt's auch in Massen, die blieben aber heute alle im Wald. 

Gruß aus Simbach am Inn, Armin und Julia«

(2 Fotos © Armin)

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Fichtelgebirge: Die Kinder dürfen die angeschleppten Steinpilzriesen beim Nachbarn gleich mitessen

Andreas schreibt am 17. Oktober 2019:

»Hallo aus dem Fichtelgebirge,

gestern haben unsere Nachbarskinder zwei riesige Steinpilze angeschleppt: Gewicht 726 und 522 Gramm. Beide waren komplett frei von Ungeziefer. Den Kleineren haben wir einem Nachbarn geschenkt. Die Pilze wuchsen nur 200 Meter von unserem Wohnhaus auf einem Wiesengrundstück am Waldrand.

Vorgestern hatten sie bereits ein 564-Gramm-Exemplar von dort mitgebracht, ebenfalls ohne jegliche Würmer. Geschmacklich waren sie ein absoluter Traum. Wir haben die Kinder gleich zum Essen da behalten, wie schon am Vortag. Es hat allen hervorragend geschmeckt, nur meine Frau hat langsam genug von den Schwammerln.

Liebe Grüße Andreas«

(2 Fotos © Andreas)

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Rehau: Stephan konnte seinen Steinpilzgang gar nicht früh genug antreten


Foto: Es waren so viele und so gute Steinpilze, dass auch Stephans Vater und Schwiegervater von der Ausbeute abbekamen. Und das trotz Steinpilzschnitzeln und Steinpilznudeln zum Sonntagmittag. (2 Fotos © Stephan)

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Stephan schreibt am 13. Oktober 2019:

»Liebe Pilzfreunde,

voller Vorfreude und Ungeduld machte ich mich heute früh nochmal auf in die neu entdeckten Pilzgärten im Kreis Rehau - so früh, dass ich im Auto noch 15 Minuten auf den Sonnenaufgang warten musste...

Es hat sich gelohnt, wie auch schon das letzte Mal am Donnerstag vorletzter Woche. Es wächst alles, und zwar in rauhen Mengen: Steinpilze, Rotkappen, Birkenpilze, Maronen, Hexenröhrlinge. Und: Massen an Fliegenpilzen.

Alles in allem waren es wieder ertragreiche eineinhalb Stunden im Wald, mit kurzem Verlust der Orientierung, was in einem neu entdeckten Waldgebiet schon mal passieren kann.

So gab es heute Steinpilzschnitzel und Steinpilznudeln. Vater und Schwiegervater bekamen ein paar, der Rest wird übers Wochenende verarbeitet.

In diesem Sinne Pilzheil!

Stephan«


Zu diesem Foto schreibt Stephan: »Am besten fand ich diese »Steinpilzader« mit cirka zehn Stück in einer Reihe.«


Die steif gefrorenen Parasole von der Waldlichtung landeten sofort in der Pfanne


Hans schreibt am 12. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm, Servus Pilzfreunde,

gestern war ich nach segensreichem Regen mal wieder auf der Pilzsuche südlich München. Morgens um 8 Uhr, bei kühlen Temperaturen. Aber die Pilze störten die sehr niedrigen Grade, die hier nachts schon herrschten, anscheinend herzlich wenig. Es gab Steinpilze, Birkenpilze, Maronenröhrlinge, Schopftintlinge, jede Menge Parasole und Safranschirmlinge (1. Foto rechts).

Auf einer Waldlichtung, also auf freier Fläche, gab es sichtlich Bodenfrost (2. Foto rechts), die Parasole waren steif gefroren. Zuhause wurde ihnen dann heiß, sie wanderten nämlich paniert gleich in Pfanne und wurden schön goldbraun gebraten (3. Foto rechts).

Die Birkenpilze und die Maronen kamen zum Trocknen in die Sonne, die Steinpilze landeten im Gefrierschrank.

Liebe Grüße an Heinz-Wilhelm und an die Pilzfreunde!

Hans aus Unterhaching«

(3 Fotos © Hans)

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32 kernige Steinpilze bei Triftern für Armin, von klein bis mittelgroß


Foto: Ein wahrer Steinpilzprotz, dem vor Kraft schon der Stiel wegplatzt. Sein Haupt ist vom letzten Regen noch ein wenig schmierig. (3 Fotos © Armin H.)

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Armin schreibt am 11. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute habe ich wieder nach dem Rechten im Wald gesehen, unterwegs war ich, wie so oft, bei Triftern.

Und wieder habe ich Steinpilze gefunden, 32 Stück an der Zahl, von kleiner bis zu mittlerer Größe. Ansonsten wachsen weiterhin Flockenstielige Hexenröhrlinge, Birkenpilze, Maronen und sehr viele Fliegenpilze.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


2 Fotos: Steinpilze in der Größenordnung dieser zwei Heranwachsenden standen für Armin auf dem Tagesprogramm. 32 Stück kamen zusammen; ein schöner Fund!


Waldstein/Fichtelgebirge: Ein toller Außendienstfund für Günter im kleinen Waldstück mit der Waldwiese


Foto: Wir sehen auf Günters schön übersichtlicher Zusammenstellung links oben Maronen, rechts oben Steinpilze, links unten Rotkappen und Birkenpilze, in der Mitte unten Wiesenchampignons und rechts unten Flockenstielige Hexenröhrlinge. Die Champignons fand Günter heute Morgen bei Bad Steben. Viele hat er stehen gelassen. (3 Fotos © Günter)

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Günter schreibt am 10. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

ich kam während meiner Außendienst-Tour südlich vom Waldstein im Fichtelgebirge erneut an jener Stelle vorbei, wo ich bereits Mitte September (Tageseintrag vom 17.September 2019 ) so großes Pilzglück hatte. Es zog mich unwiderstehlich wieder in dieses kleine Waldstück mit der Waldwiese. Dort machte ich einen Riesenfund, siehe die Fotos.

Liebe Grüße aus Mittelfranken, Günter«


2 Fotos: Auch wenn der alte Steinpilz links im Bild sicher grenzwertig hinsichtlich seiner Verwertbarkeit ist (die Röhren haben bereits einen olivgrünen Stich), so ist der - ungeplante - Gesamtfund von Günter mehr als respektabel. Der Pilz hinter dem Steinpilz auf dem Foto rechts ist eine Rotkappe.


Die herrlichsten Steinpilze für Corinna aus dem Steigerwald


Foto: Die allerschönsten Steinpilze, ohne eine Made, ohne einen einzigen Schneckenbiss, ohne einen Krumen Walderde, präsentiert hier Corinna. Ein wunderbares Motiv, das beinahe das Zeug für ein Werbefoto hat! (2 Fotos © Corinna)

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Corinna schreibt am 9. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nun melde auch ich mich endlich mal wieder, nachdem im südlichen Steigerwald Mittelfranken die letzten zwei bis drei Jahre wegen extremer Trockenheit gar nichts ging.

Es ist seit 2017 das beste Pilzjahr hier. Alle drei Tage schaue ich mit meiner Nachbarin nach dem Rechten im Wald, und dies schon seit Juli/August. 

Jetzt werden wir scheinbar nach dem vielen Regen doch endlich einmal wieder mit Steinpilzen belohnt. Ich habe immer noch einen Prachtkerl da liegen, zu schön zum Zerschneiden (Foto rechts). Alle Steinpilze sind völlig madenfrei und es gibt keinerlei Schneckenfraß.

Freuen wir uns auf hoffentlich noch tolle Beute im Oktober.

Ganz herzliche Grüße aus Mittelfranke, Corinna«


Angie und Christian sind begeistert:

Kartoffelbuchteln auf rahmigem Pilzragout: »Sehr schmackhaft, machen wir wieder!«


Foto: Eine Kartoffelbuchtel, gebacken auf dem leckeren Pilzragout. Eine neue kulinarische Attraktion für Angie und Christian. (3 Fotos © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 7. Oktober 2019:

»Servus,

bei uns in den Westlichen Wäldern (Augsburg) gibt's derzeit viele Pilze, allerdings nur vereinzelt jene Arten, die wir besonders gerne sammeln.

Im Wald stehen unglaubliche Mengen an prächtigen Fliegenpilzen, viele verschiedene Boviste und Schwindlinge, aber auch Herbstlorcheln und der wunderschöne Zitterzahn.

Nach einer längeren Pirsch, hatten wir, vor allem dank der Schopftintlinge, genug schmackhafte Pilze für eine neues Gericht, nämlich »Kartoffelbuchteln auf rahmigem Pilzragout«, beisammen. Das Rezept fanden wir in einem Magazin, das wir tags zuvor gekauft hatten. Sehr schmackhaft! Machen wir wieder!

Die Stiele der Schopftintlinge und die Pfefferröhrlinge werden getrocknet und kommen ins Würzpulver.

Viele Grüße!

Angie & Christian«


Foto: Und hier die Buchteln nach dem Garen in der Röhre in der Auflaufform. Sie sehen superlecker aus!


Foto: Einen schönen Zitterzahn hat Angie hier fotografiert. Die Pilze sind essbar, sogar roh im Salat, haben jedoch so gut wie keinen Geschmack und dienen eher als Füllsel.


Wiesenchampignons ohne Ende, »der Geschmack ist fabelhaft, sowas kann man nicht kaufen«


Foto: Selbst beim fünften Korb voller Wiesenchampignons muss Vierbeiner Jack noch staunen. Was muss das in einer Hundenase duften!


Rob schreibt am 6. Oktober 2019:

»Hallo Pilzfreunde,

ich möchte gerne meine Funde präsentieren. Ich bin auf eine Wiese gestoßen, auf der ich von Montag bis gestern (Samstag) 5 Körbe (à ca. 6,5kg) voll Champignons gefunden habe.

Jeder einzelne Pilz ist ein Traum, frisch und wurmfrei. Der Geschmack ist einfach fabelhaft. Sowas kann man nicht kaufen. Die Gefriertruhe ist voll und die Freunde sind auch versorgt.

Fundort ist die Flur von Mellrichstadt in Unterfranken.

»Gut Fund!« oder was man so wünscht unter Pilzsammlern.

Schöne Grüße aus dem Rhön-Grabfeld, Rob«

(2 Fotos © Rob)

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Der Ausweichwald bei Rehau war ein Volltreffer für Stephan: Steinpilze in Hülle und Fülle


Foto: Steinpilze über Steinpilze - mit geteilter Verwertung: die großen Oschis links wurden überwiegend getrocknet, die Kleinen rechts zu Steinpilzravioli veredelt. Und den Rest gab es zu Pasta und als Rahmschwammerl mit Semmelknödel. Wie muss da die Küche geduftet haben! (2 Fotos © Stephan)

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Stephan schreibt am 4. Oktober 2019:

»Hallo,

ich verfolge den Pilzticker schon seit ein paar Jahren, und heute möchte ich auch mal einen Beitrag beisteuern.

Nachdem die Saison hier im Landkreis Hof bisher sehr enttäuschend verlief und in meinem Stammrevier partout nichts wachsen möchte, habe ich mich heute früh auf die Suche nach einem neuen Wald gemacht und bin in der Region Rehau an der Landesgrenze zur Tschechei fündig geworden.

Ein wunderschöner Mischwald mit Moos, Heide, Fichten, Lärchen, Kiefern und Buchen.

Es gab Schopftintlinge, Parasole, Maronen und massig Steinpilze. Teilweise zehn und mehr in einem Radius von fünf Metern. Und es stellte sich auch einmal mehr heraus, dass Fliegenpilze die besten Steinpilzanzeiger sind, wie man auf dem zhweiten Bild erkennen kann.

Insgesamt waren es lohnende eineinhalb Stunden. :-)

Die Großen werden getrocknet, die Kleinen zu Steinpilzravioli veredelt und den Rest gibt es zu Pasta und als Rahmschwammerl mit Semmelknödel. Basta.

Ich wünsche allen hier eine erfolgreiche restliche Pilzsaison!

Viele Grüße aus Franken, Stephan«


Foto: Auf gute Nachbarschaft, Kumpel! Hier zeigt sich wieder einmal, dass Steinpilze und Fliegenpilze die gleichen Boden- und Klimaverhältnisse mögen. Auch Pfefferröhrlinge und Mehlräslinge sind gute Steinpilzanzeiger.


Triftern: Es gibt zwar jetzt etwas weniger Pilze, dafür sind sie  von erstklassiger Qualität


Foto: Hart bedrängt von einem toten Ast, zieht der junge Steinpilz seinen Kopf mal lieber nach rechts ein. Armin befreite ihn gerne aus seiner Lage...


Armin schreibt am 3. Oktober 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder unterwegs in den Wäldern bei Triftern. Auffallend ist, dass es momentan viele Fliegenpilze gibt (z. B. Foto rechts).

Gefunden habe ich erneut einiges an Steinpilzen und Rotkappen. Nach dem zuletzt starken Schub gibt es zwar zurzeit insgesamt weniger Pilze, dafür waren sie alle jung und total madenfrei. So kann es gerne weitergehen.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(4 Fotos © Armin)

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2 Fotos: Während es der Steinpilz (links) mehr mit dem Fichtenzapfen hat, steht die Rotkappe (rechts) mehr auf Birke: es ist ziemlich sicher eine Birkenrotkappe.


Frische Pasta mit Schopftintlingen in Sahnesauce: »Ein Gedicht!«


Foto: Sie sind alle jung und damit bestens verwertbar. Angie und Christian bereiteten sie für ein köstliches Gericht zu. (Foto © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 2. Oktober 2019:

»Servus,

bei uns in den Westlichen Wäldern ist derzeit wenig los. Alles ist sehr trocken, es stehen ein paar Safranschirmlinge, alte Goldröhrlinge, aber ansonsten...

Allerdings sprießem jetzt die Schopftintlinge, die auf die Foto standen an den Ufern der Wertach.

Frische Pasta mit Schopftintlingen in Sahnesauce - ein Gedicht!!

Viele Grüße Angie & Christian«


Ein herbstlicher Unterhachinger Pilztisch wie aus dem Bilderbuch


Hans schreibt am 29. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm und Pilzsucher,

am Freitag war ich wieder auf Pilzpirsch südlich München. Und konnte erneut einen sehr schönen Fund machen. Nicht ohne Stolz und Freude präsentiere ich ihn mit herbstlicher Dekoration (Foto rechts).

Die herrlichen Steinpilze standen im feuchten Moos, Birkenpilze, die es heuer zur Genüge gibt, gesellten sich freundlich hinzu, desgleichen Rotkappen, Safranschirmlinge, Reherl, Maronenröhrlinge, junge Schopftintlinge und Reizker.

Ich wünsche allen Pilzfreunden noch erfolgreiche herbstliche Funde!

Liebe Pilzgrüße an Heinz-Wilhelm, der das nette Forum pflegt, und an die Schwammerlsucher.

Hans aus Unterhaching«

(3 Fotos © Hans)

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2 Fotos: Waren das Prachtkerle von Steinpilzen, die Hans aus dem Moos gehoben hat! Wie gut, dass er den Wald dem Oktoberfest vorzieht.


Triftern: Die ganze Familie freut sich über den randvollen Korb mit Steinpilzen, Flockis und Rotkappen


Armin schreibt am 29. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute früh war ich mit meiner Frau und meiner Tochter wieder beim Schwammerlsuchen in der Nähe von Triftern unterwegs.

Gefunden haben wir wieder viele Steinpilze (zwei Fotos rechts, oben mit Armins Tochter), Flockenstielige Hexenröhrlinge und einige Rotkappen. Maronenröhrlinge und Birkenpilze gibt's zurzeit auch sehr viele, die ließen wir aber im Wald, da unser Korb schon mehr als voll mehr.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Fotos © Armin H.)

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Armin und Julia erfreuen sich vieler Steinpilze bei Triftern, lassen aber die köstlichen Schopftintlinge stehen


Armin schreibt am 25. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

soeben bin ich mit meiner Frau vom Schwammerlsuchen nach Hause gekommen. Gefunden haben wir jede Menge Steinpilze und eine Rotkappe (siehe das Korbbild, rechts).

Außerdem gibt es sehr viele Maronen, Birkenpilze und Schopftintlinge (2. Foto rechts), die aber im Wald blieben. 

Gruß aus Simbach am Inn, Armin und Julia«

(4 Fotos © Armin H.)

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2 Fotos: Wo ein Fliegenpilz steht, wie auf dem Foto links, ist oftmals ein Steinpilz nicht fern (rechts). Beide mögen die gleichen Standortverhältnisse.


Hans hat den Waldboden ausnahmsweise mal mit geschlossenen Augen nach Pilzen abgetastet


Hans schreibt am 24. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

heute  früh war der Wald im Münchner Südosten leer von Pilzsuchern, dafür aber voller Pilze: schöne Steinpilze, Birkenpilze, junge Maronenröhrlinge, einige Reherl, Parasole und Schopftintlinge gab es. Der gesamte Fund ist auf dem 1. Foto rechts zu sehen.

Meine Freude ist auch, das gefüllte Körbchen zu teilen, nachdem ich in der letzten Zeit genug für mich und meine Frau nach Hause brachte. So schenkte ich die schönsten Exemplare gerne Freunden und Nachbarn.

Für mich blieb noch genug übrig, um am Abend Schlutzkrapfen, gefüllt mit Steinpilzen, Spinat und Frischkäse, zuzubereiten, eine Tiroler Spezialität (3. Foto rechts). Sogar zum Trocknen einiger Exemplare reichte es noch.

Ich weiß als langjähriger Pilzsucher: wenn der Korb voll ist, reicht es vollkommen aus, man muss den Boden nicht mit geschlossenen Augen abtasten und alles in den Korb legen, was einem in die Hände gerät. Aber soll ich was sagen? Heute habe ich es getan, jawohl! So kamen mir auch die zwei schönen Steinpilze (2. Foto rechts) in die Fänge.

Liebe Grüße aus Unterhaching, unweit vom rauschenden Oktoberfest, an Heinz-Wilhelm und die Pilzfreunde von Hans«

(3 Fotos © Hans)

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Südlich München: Weitab vom Oktoberfesttrubel fand Hans ab 7 Uhr in der Früh' sein Pilzglück


Hans schreibt am 22. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

heute war ich wieder im Wald südlich München unterwegs, Sonntag früh morgens um sieben Uhr bei aufgehender Sonne mit Brotzeit im Korb. Weit ab vom Oktoberfesttrubel.

Es hat sich gelohnt, denn in den Korb wanderten Steinpilze, Maronen, Birkenpilze, eine wunderschöne Rotkappe, ein Safranschirmling und die vielleicht letzten Reherl.

Sie alle waren die Grundlage einer Abendmahlzeit mit Freunden, die ich im Vertrauen auf gut Glück versprochen hatte.

Wenn der angekündigte Regen wirklich noch ankommt, dürfte noch mehr ins Körbchen wandern.

Liebe Grüße an die Pilzsucher und an Heinz-Wilhelm, Hans aus Unterhaching«

(2 Fotos © Hans)

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Armin schon wieder auf Achse bei Simbach am Inn: Trotz Bodenfrost wachsen die Steinpilze prächtig


Armin schreibt am 20. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich schon wieder in den Wäldern unterwegs, diesmal bei Simbach am Inn. Gefunden habe ich wie schon gestern jede Menge Steinpilze, von denen ich heute mal nur zwei aus der Nachwuchsabteilung zeige (2 Fotos oben). Die Nächte sind zur Zeit sehr frisch, heute früh hatte es gerade mal 2 Grad und teilweise gab es sogar Bodenfrost. Den Steinpilzen scheint es aber nichts auszumachen. Sie waren alle wurmfrei.

Gruß aus Simbach am Inn Armin«

(2 Fotos © Armin H.)

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Freudiger Start in den Pilzherbst bei Triftern

Es ist soweit! Nach langem Warten findet Armin endlich die ersten Steinpilze des Jahres - und gleich so viele


Foto: Lange hatte Armin bei so manchem Pilzgang vergeblich Ausschau nach ihnen gehalten, nun sind sie endlich da! Die ersten Steinpilze in seinen Wäldern bei Triftern sind gleich in großer Gesellschaft gekommen. (3 Fotos © Armin H.)

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Armin schreibt am 19. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute waren wir wieder in den Wäldern bei Triftern unterwegs. Und diesmal war es endlich soweit!

Gefunden haben wir - nach langer Wartezeit - viele herrliche Steinpilze (wie z. B. auf dem Foto rechts). Und das, obwohl es immer noch sehr trocken ist. Dazu gab es einige Netzstielige Hexenröhrlinge.

Wegen des tollen Fundes blieben diesmal die vielen Maronen und Birkenpilze im Wald.

Schöne Grüße Armin«




Foto: Anstelle der Maronen und Birkenpilze, die Armin bei seinen letzten Gängen stets gefunden hatte, landeten diesmal die jungen knackigen Flockenstieligen Hexen in seinem Korb.


Bad Windsheim, Weiden i. d. Oberpfalz, Zell im Fichtelgebirge:

Günters weite Wege für sehr schöne Pilzfunde


Foto: Die weite Fahrt von Mittelfranken in die Oberpfalz hat sich gelohnt. Günter durfte sich über einen schönen Steinpilz, herrliche Rotkappen, eine Krause Glucke, einige Maronen, einen Birkenpilz und eine Handvoll Pfifferlinge freuen.


Günter schreibt am 17. September 2019:

»Hallo Herr Bertram,

hiermit möchte ich meine Pilzfunde von heute durchgeben. Die Rotkappen (eine davon Foto rechts) und den Birkenpilz fand ich in der Nähe von Zell im Fichtelgebirge, die Krausen Glucken, Pfifferlinge, Maronen und den Prachtsteinpilz in der Nähe von Weiden i. d. Oberpfalz.

Liebe Grüße aus Bad Windsheim in Mittelfranken nach Greifswald.

Günter«

(3 Fotos © Günter R.)

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Foto: Da gibt es nichts zu beanstanden! Günters Steinpilz ist von erstklassiger Qualität, wie die Querschnitte zeigen.

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Ammersee/Starnberger See: Von Fund zu Fund wurden die Steinpilze immer größer


Foto: Man muss sie suchen, dann findet man sie auch, die Steinpilze, meint Franz. Nicht nur, wie in seinem Fall, nämlich zwischen Ammersee und Starnberger See, ist das derzeit so.


Franz schreibt am 17. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich wieder einmal unterwegs in meinem Steinpilzrevier zwischen Ammersee und Starnberger See. Und siehe da, sie kommen doch noch. Zuerst fand ich nur Minis, dann wurden sie immer größer. Der letzte war ein richtiger Prachtkerl (Foto rechts).

Man muss nur suchen - die Massen vom letzten Jahr gibt es leider noch nicht. 

Herzliche Grüße Franz«

(2 Fotos © Franz)

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Westliche Wälder: Im starken Jahr der Krausen Glucken mischt auch Herbert mit schönen Funden mit


Foto: Eine besonders schöne von mehreren Krausen Glucken, die Herbert in den Westlichen Wäldern gefunden hat, zeigt sich hier im lichten Kiefernwald. (Foto © Herbert)

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Herbert schreibt am 14. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie im Pilzticker auf mehreren Seiten zu lesen ist, sind momentan schöne Krause Glucken zu finden.

Gerne schließe ich mich diesem Trend an. Ich war bei uns in Augsburgs Westlichen Wäldern unterwegs und konnte auch große Exemplare finden.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«


Armin freut sich über zunehmendes Pilzwachstum bei Simbach am Inn


Foto: Die Pilzwelt steht Kopf, jedenfalls die halbe. Armins Familie kann es egal sein, sie alle freuten sich über zunehmendes Pilzwachstum in der Region Simbach am Inn. Nur die Steinpilze lassen noch auf sich warten. (Foto © Armin H.)

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Armin schreibt am 14. September 2019:

»Servus!

Heute war ich mit meiner Frau und meiner Tochter mal wieder auf der Schwammerlsuche.  Diesmal gab es einiges mehr als bei meinen letzten Waldgängen.

Gefunden haben wir einen Flockenstieligen Hexenröhrling, eine kleine Krause Glucke, eine Rotkappe, mehrere Reherl und Birkenpilze. Die meisten Pilze standen am Waldrand.

Steinpilze gibt es noch immer nicht, ich vermute, für sie ist es weiterhin zu trocken.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


Raum München: Auch ein Korb mit viel Luft drin ändert für Hans nichts am schönen Erlebnis eines Waldganges


Foto: Es reichte immerhin für eine Abendmahlzeit zu zweit. Hans hat diese Pilze südöstlich von München gefunden. (Foto © Hans)

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Hans schreibt am 12. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder in den Wäldern südöstlich von München unterwegs. Leider ließ das Gewicht meines Korbes bei meiner Heimkehr zu wünschen übrig. Dem muss ich aber entgegenhalten, dass es doch kaum Schöneres im frühen Herbst gibt, als die Wege durch den Wald, den Wald selbst und die Natur zu genießen.

Das, was im Korb lag, reichte dennoch für ein Abendessen für meine Frau und mich: drei schöne Birkenpilze, ein Steinpilz und einige Reherl, wie man in Bayern sagt.

Liebe Grüße an Heinz-Wilhelm und Pilzticker-Besucher, Hans«


Pfifferlinge, so schön wie die Güteklasse 1A vom Viktualienmarkt


Foto: Als wäre es die Güteklasse 1A vom Münchner Viktualienmarkt, so schön sind die Pfifferlinge, die Maria in der Region Rosenheim gefunden hat. Das zweite Foto erweckt beinahe den Eindruck, als würden sie an der Baumwurzel emporwachsen.


Maria O. schreibt am 11. September 2019:

»Liebe Pilzfreunde,

im Raum Rosenheim wachsen gerade die Reherl. So ein Glück hatte ich mit Pfifferlingen noch nie!

Ruckzuck, fast ein Kilo saubere Pilze wie Pflücksalat abgeschnitten. Diesen leuchtenden Hexenring von Pfifferlingen um eine Fichte sah ich per Zufall schon von Weitem. 

Grüße Maria O.«

(3 Fotos © Maria O.)

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Foto: Um eine Fichte herum standen die goldgelben Prachtpfifferlinge. Maria sah sie schon von Weitem.


Eine Riesenglucke bei Ingolstadt für Tonis Faltkorb


Foto: Da half kein Korb. Toni musste den großen Faltkorb ausklappen, um die Monsterglucke fachgerecht transportieren zu können. Im Korb landeten die kleineren Exemplare, die er zuvor gefunden hatte. (2 Fotos © Toni)

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Toni schreibt am 7. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im Raum östlich von Ingolstadt habe ich gestern ein wahres Monster an Krauser Glucke gefunden (2 Fotos). Geschätzt wog sie drei bis vier Pfund.

Sie in einem gewöhnlichen Schwammerlkorb unterzubringen war völlig aussichtslos. Da musste der große Faltkorb, cirka 50 mal 35 Zentimeter, her.

Ein Teil wurde sofort gegessen, als Beilage gab es eine nicht minder große Gurke. Da ich vorher schon einige Glucken, die wir bei uns »Fette Hennen« nennen, gefunden hatte, musste der Großteil verschenkt werden, denn die Gefriertruhe gibt den Platz einfach nicht mehr her.

Ansonsten ist es in unserer Gegend momentan sehr ruhig, Pilze sind kaum zu finden. Nur die Glucken, Hexenröhrlinge und Perlpilze geben sich fast überall die Ehre.

Viele Grüße an die Gemeinde der Schwammerlsucher, Toni«


Simbach am Inn: Erst die Reherl, dann ein regionales Spezialbier für Armin


Armin schreibt am 3. September 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder beim Schwammerlsuchen. Bei uns ist es noch immer recht trocken, darum ist nicht viel los in den Wäldern bei Triftern.

Gefunden habe ich einige Reherl (2 Fotos rechts). Danach habe ich mir erstmal ein kühles Helles aus der Region gegönnt, wie man sieht.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Fotos © Armin)

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Starnberg: Ein Pilzgerichtverderber und ein tödlicher Nachbar


Foto: Zweierlei fällt an diesem Foto auf. Der Birkenpilz links oben ist weit überständig, das heißt, die Zersetzung der Eiweiße hat bereits begonnen. Damit ist er nicht mehr essbar. Was aber Olga das gesamte Pilzgericht verderben könnte, ist der dickstielige Pilz in der unteren Reihe. Es ist ein ungenießbarer Gallenröhrling. Auf dem zweiten Foto ist er noch einmal gesondert am Fuße einer Fichte zu sehen.

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Olga schreibt am 31. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute bin ich in den Wäldern bei Starnberg gewesen. Ich abe einen herrlichen Steinpilz gefunden (schade, dass es nur einen gab), Birkenpilze und Maronenröhrlinge. Auch einen Parasol habe ich entdeckt, aber da es im Fichtenwald der einzige war, habe ich ihn stehen gelassen.

Bereits wieder zurück in München, habe ich am Ufer der Würm noch eine Familie Netzstieliger Hexenröhrlinge gefunden. 

Mit freundlichen Grüßen, Olga«

2. Foto rechts: Hier sehen wir einen Flockenstieligen Hexenröhrling in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Grünen Knollenblätterpilz. Im vergrößerten Bild ist die Natterung des Stieles deutlich erkennbar.  (4 Fotos © Olga)

Blau = ungenießbar

Rot = giftig, in diesem Fall tödlich giftig

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Foto: Diese Netzstieligen Hexenröhrlinge fand Olga im Stadtbereich von München an der Würm, dem einzigen Abfluss des Starnberger Sees.


Bayerischer Wald: Der kommende Pilzherbst klingt schon nach Trompeten


Foto: Zu den ersten Funden an Herbst- oder Totentrompeten zählen diese Exemplare, die Angie und Christian im Bayerischen Wald aufgespürt haben. (3 Fotos © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 31. August 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

bei unserem Ausflug in den Bayerischen Wald sind uns in der Rißlochschlucht bei Bodenmais noch einige weitere Pilze besonders aufgefallen. Vielleicht sind sie ja auch für die Leser interessant, sind es doch immerhin Speisepilze, die zum Motto Deiner Website, nämlich Pilze sammeln, passen.

Allem voran der seltene Igelstachelbart. An Kraterellen fanden wir Trompetenpfifferlinge und die ersten Totentrompeten, die schon ziemlich stark nach herbstlichen Pilzen klingen. Und der wunderschöne Buchenschleimrübling hat uns trotz seines Namens sehr begeistert.

Herzliche Grüße Angie & Christian«


Foto: Ein schöner junger Igelstachelbart. Die leckere, milde Art braucht zum Fruktifizieren alte (wunde) Eichen und Buchen, die aber aus forstwirtschaftlichen Gründen kaum noch Gelegenheit zum natürlichen Altern oder gar Absterben bekommen. Dass Igelstachelbärte immer seltener zu finden sind, geht also klar auf wirtschaftliche Interessen - und nicht auf uns Pilzsammler - zurück.


Foto: Buchenschleimrüblinge sind schöne Pilze. Sie wachsen in büscheligen Gruppen an starkem, frischtotem Buchenholz. Sie sind elastisch und glasig, weshalb Gegenlichtfotos mit ihnen oftmals herrliche Bilder ergeben. Man kann sie sogar essen - wenn man denn auf Pilze ohne Geschmack steht.


So viele prächtige Steinpilze im erholsamen Wald am Staffelsee für Simone


Foto: Eine nette Familie von Steinpilzen. (3 Fotos © Simone)

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Simone schreibt am 29. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zurzeit macht es einfach wieder Freude, durch den Wald zu stapfen. Ich genieße jede Minute die Ruhe und die Einsamkeit und lausche den Lauten der Natur.

Noch schöner wird das Ganze dadurch, dass es jetzt mit den Schwammerln losgeht. Wenn einem der Pilzduft schon in die Nase steigt und dann Prachtexemplare von Steinpilzen vor einem stehen. Parasole , Pfifferlinge, Täublinge und Birkenpilze gesellen sich hinzu. Bemerkenswert schön war der essbare Eispilz oder Zitterzahn (Foto rechts), der zur Gattung der Zitterzähne zählt.

Wenn der Korb schwer und schwerer wird und man eigentlich gar nicht aufhören möchte, weil gerade im Moment alles perfekt ist, weil man im Einklang mit der Natur und mit sich selbst ist, möchte man am liebsten noch ganz lange im Wald bleiben.

Schweren Herzens verließ ich ihn, und nun bin wieder daheim. Hochzufrieden mit dem schönen Fund, putze ich nun die Schwammerl und schreibe an den Pilzticker.

Liebe Grüße vom Staffelsee, Simone«


Foto: Welch ein Fund am Staffelsee für Simone! Der Übermacht der Steinpilze sehen sich Parasole, Pfifferlinge, Birkenpilze und Täublinge gegenüber.


Tödlicher Fleischbrauner oder Fleischbräunlicher Schirmling


2 Fotos rechts:

Liebe Pilzfreunde,

dieser Pilz, der hier bewusst größer dargestellt wird, als er ist, zählt zu den so genannten Kleinen Schirmlingen und ist tödlich giftig!

Es ist der Fleischbraune Schirmling, der das Gift des Weißen Knollenblätterpilzes enthält. Ingrid hatte sich nach ihm erkundigt. Wer in der Bestimmung mit Safranschirmlingen noch nicht sicher ist, kann ihn schnell für einen solchen halten.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Größe. Der Fleischbraune Schirmling zählt zur Gruppe der hoch problematischen, weil zum großen Teil sehr giftigen Kleinen Schirmlinge. Sein Hutdurchmesser beträgt maximal 5 Zentimeter. Das Hutmuster mit den gezonten dunkelgraunen Schuppen auf hellbraunem Grund ist so ganz anders als bei Safranschirmling und Parasole.

Sein weißlich-hellbrauner Ring (kein Doppelring, kein verschiebbarer Ring!) ist faserig, oftmals ist die Ringzone nur angedeutet. Unterhalb der Ringzone befinden sich mehrere violettbraune Gürtelzonen, die vom Velum stammen. 

Auf dem 2. Foto seht Ihr, dass das Stielende - im Gegensatz zum Safranschirmling - gar nicht, manchmal allenfalls minimal rötet.

Prägt Euch vor allem das Hutmuster gut ein!

(2 Fotos © Ingrid)

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Neu-Bayer Nick findet in den Westlichen Wäldern seine ersten Rotkappen und eine erste Krause Glucke


Foto: Dafür, dass Nick seine Pilzplätze in den Westlichen Wäldern als Neu-Bayer erst noch erkundet, hat er heute einen tollen Fund gemacht. Obenauf liegen, als Krönung, weil Erstfunde im neuen Terrain, eine Rotkappe und eine Krause Glucke. (Foto © Nick)

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Nick schreibt am 28. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch heute zog es mich wieder in die Westlichen Wälder von Augsburg. Und wieder fand ich reichlich Lohn.

In einem Fichtenhochwald fand ich erneut zig Maronen, die ich diesmal aber fast alle stehen ließ, Safranschirmlinge, Perlpilze, Flockenstielige Hexenpilze und einige Steinpilze. Premiere feierte ich heute, seit ich in Bayern lebe, mit Funden von Krausen Glucken und Rotkappen. Es war ein wunderbarer Fund, den der volle Pilzkorb schön wiedergibt.

Beste Grüße Nick«


Ein Traum von einem Sommersteinpilz vom Tegernsee - Die Rohkost begeistert Ingrid


2 Fotos: Diese Bilder sandte uns heute Ingrid ganz begeistert zu: »Ein Traum von 300 Gramm!« schreibt sie. Gefunden hat sie den Sommersteinpilz am Tegernsee - und ihn roh gekostet: »Ein Geschmack - der Hammer!«  (2 Fotos © Ingrid)

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Herrlicher Steinpilzfund im Münchner Osten





Foto rechts: Dieses Foto, das einen Fund vom 27. August 2019 im Münchner Osten zeigt, hat uns Joachim am 9. September 2019 zugesandt. Die herrlichen Steinpilze, schreibt er, hätten sie zu zweit gefunden. (Foto © Joachim)

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Viele Maronen ließ Nick wegen der lästigen Putzerei in den Westlichen Wäldern zurück


Nick schreibt am 27. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich wieder einmal Schwamme suchen. Wie immer ging ich in mein bekanntes Revier in den Westlichen Wäldern bei Augsburg und fand unzählige Maronen. Da ich mir die endlose Putzerei ersparen wollte, habe ich sehr viele stehen gelassen.

Dazu gesellten sich 4 Flockis, eine Handvoll Perlpilze und - vor allem - Parasole. Zehn Birkenpilze und drei Steinpilze waren wegen Vermadung nicht mehr verwertbar.

Leider wurden in meinen Pilzrevieren viele Bäume gefällt, was dem Pilzwachstum sicher nicht zuträglich ist.

Beste Grüße Nick«

(Foto © Nick)

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Bayerischer Wald: Die Leiden der Pilzsammler bei einem Hotelaufenthalt


Angie und Christian schreiben am 27. August 2019:

»Servus Heinz-Wilhelm,

wir sind für ein paar Tage im Bayerischen Wald. Die Feuchtigkeit zieht durch die Wälder und die Pilze sprießen allenthalben.

Es sind im einzelnen viele Täublinge, große Mengen an Maronen, auch Steinpilze - meist vermadet - Birkenpilze, Perlpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Pfifferlinge. Im Falle der schönen Breitblättrigen Glucke (Foto rechts) tat es uns schon leid, dass wir im Hotel sind und nicht kochen können.

Zudem sahen wir viele Gallenröhrlinge und Schönfußröhrlinge.

Viele Grüße Angie & Christian«

(Foto © Angie)

Blau = ungenießbar

Rot = giftig

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Steinpilzkisterl voll, Leo hat die Nase voll: Dreieinhalb Stunden Steinpilze fangen reicht


Foto: Korb voll, Nase voll, keinen Meter weiter! Leo ist nach dreistündigem Waldgang »sitzend k.o.«, wie Maria schreibt. Und passt dennoch schön auf die vielen Steinpilze auf. (2 Fotos © Maria)

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Maria schreibt am 26. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute in drei aneinander grenzenden Waldstücken im Würmtal unterwegs.  Eines davon war ein kleiner Laubwald, den Leo letztes Jahr entdeckt hatte.

Ich habe erstmals in meinem Leben Sehnsucht nach Flügeln verspürt, weil überall Steinpilze aus der dicken Laubschicht hervorlugten und das Gehen so zu einer echten Herausforderung wurde. Vor jedem Fußaufsetzen ein Kontrollblick, damit ich nur ja keinen zertrete. Leo hat sich brav hingelegt und meinen „Eiertanz“ beobachtet. Einen Penny für seine Gedanken.

In einem anderen Waldstück, das wir auch erst seit letztem Jahr kennen, leuchtete es im dichten Unterholz gelb auf. Ich habe mein Wimmerl abgeschnallt, mich auf den Bauch gelegt, bin reingerobbt und mit etwas feuchtem T-Shirt, einer Menge »Haarnadeln« und zwei Handvoll herrlicher Reherl wieder rausgekrabbelt.

Den Parasol mit dem verrutschten Hut - nicht geknickt, sondern so gewachsen - fand ich einfach witzig, habe ihn aber stehen gelassen, weil er der einzige war und irgendwie nicht ins heutige Konzept gepasst hat.


Foto: Nicht etwa abgeknickt, sondern sonderbar schief gewachsen ist diesem Parasol der Hut. Zum Lohn für diese kühne Akrobatik ließ ihn Maria schief weiterwachsen.


Gestern konnten wir einige Steinpilze, etliche knackige Flockis und Maronen sowie die ersten Habichtspilze einheimsen.

Leider mussten wir die Suche vorschnell abbrechen, weil der Himmel ohne Vorwarnung urplötzlich seine Schleusen geöffnet hat. Ich war pitschnass bis auf die Haut. Gottlob habe ich stets einen kompletten zweiten Kleidersatz und Handtücher im Kofferraum.

Blöd war allerdings, dass wir in einer Bucht mit Straßenblick geparkt hatten und es im Golf etwas eng für Akrobatik ist. Es kam aber niemand vorbei. Gut zwei Kilometer weiter übrigens strahlender Sonnenschein und  keine Spur von Regen. Wir hatten aber trotzdem genug und sind heimgefahren.

Du siehst, langweilig wird’s bei mir nie.

Lieben Gruß Maria«


Toller Fund von 12 Riesenbovisten bei Landsberg am Lech

Ein schneeweißer Riese, mitten auf der Wiese


Falk schreibt am 25. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem auch wir ebenfalls zu den Nutznießern deiner tollen Seite gehören und uns immer über das aktuelle Pilzwachstum informieren, sind wir heute mal an der Reihe und hoffen, dass unsere Riesen den Weg in den Pilzticker finden.

Wir waren heute im Landkreis Landsberg am Lech unterwegs, nachdem meine Frau nach dem Ausritt von weißen Riesen auf der Wiese berichtet hatte. 

Schon von weitem waren sie gut zu sehen: 12 Riesenboviste lagen da wohlgenährt beisammen. Einer schöner als der andere. Johannes wollte gleich alle mitnehmen. Aber zwei sind vollkommen ausreichend und wir hoffen, dass ein paar der anderen zum Aussporen kommen.

Den Großen konnte meine Tochter Eileen kaum tragen (Foto rechts): er wog 3852 Gramm und war noch schneeweiß. 

Viele Grüße Falk«

(2 Fotos © Falk)

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Foto: Kleiner Mann, was nun? Ratlos steht Johannes vor dem größten der Riesenboviste. Wie soll er den - oder gar alle 12 - bloß nach Hause schaffen? Nicht mal für den Großen mit seinen 3,852 Kilogramm würde es reichen. Der Familienrat entschied, bloß zwei mitzunehmen.


Dachau: So eine Freude bei Sperli & Tochter über die ungehörig großen Steinpilze


Sperli schreibt am 25. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit meiner Tochter mal wieder im Landkreis Dachau unterwegs.

So eine Freude über die schönen Steinpilze hatte sie, wie das Foto zeigt. Und nicht nur sie! 

Außerdem haben wir Maronen, Amethystschuppige Pfifferlinge, Goldröhrlinge, Reizker und etliche andere Arten gefunden.

Gruß Sperli«

(2 Fotos © Sperli)

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Foto: Große Vielfalt im nördlichen Münchner Umland! Sperli hat mit seiner Tochter etliche Speisepilzarten gefunden. Vor Freude über die herrlichen Steinpilze hat er in seiner Aufzählung die große Krause Glucke im Hintergrund ganz vergessen.


Westliche Wälder: Der Steinpilzriese blieb da, wo er stand


Herbert schreibt am 24. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dieses Jahr ist definitiv ein gutes Pilzjahr. Es ist einiges in den Wäldern los, die stade Zeit ist vorbei. Ich war wieder in Augsburgs Westlichen Wäldern unterwegs.

In einem Mischwald mit überwiegend Fichten sah ich riesige Steinpilze. In diesem Wald war noch kein Sammler und so konnten sie so schön groß werden. Der Größte (links vom Korb) durfte natürlich stehen bleiben.

Ich fand meine ersten Reizker für dieses Jahr, Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Braunkappen (Maronen).

Im Wald waren noch viele weitere Arten vertreten wie z. B. Rötliche Gallerttrichter, Rotfußröhrlinge, Stinkmorcheln, Fliegenpilze, etc.

Im eigenen Garten traten viele Egerlinge auf - leider alles Karbolegerlinge.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«

(2 Fotos © Herbert)

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Region Nürnberg: Diana freut sich über schöne Sommersteinpilze und über etliche andere Arten


Foto: Herrliche Sommersteinpilze hat Diana in der Region Nürnberg in Mittelfranken gefunden. Ihre Schwiegereltern in Sachsen könnten von solchen Funden nur träumen, weil es dort keinen Regen gab, berichtet sie. (3 Fotos © Diana)

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Diana schreibt am 24. August 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

ich verfolge diese Seite seit Jahren, es ist mir immer eine Freude, die tollen Pilzbilder anzuschauen und die Berichte zu lesen. Tolle Internetseite!

Nun habe ich mich entschieden, auch etwas hier zu posten, da es aus Mittelfranken selten etwas zu lesen gibt.

Heute bin ich in ein kleinens Waldstück zwischen Altdorf bei Nürnberg und Schwarzenbruck gefahren und habe sehr schöne Sommersteinpilze (2 Fotos) gefunden. Es ist ein Laubwald, der überwiegend aus Buchen und Eichen besteht, die Bäume sind noch relativ jung. Viele Steinpilze waren bereits sehr groß und alt, da bin ich wohl zwei Tage zu spät gefahren. Diese überständigen Pilze blieben natürlich im Wald, damit sie für Nachwuchs im nächsten Jahr sorgen.

Außer Steinpilzen wachsen auch viele andere, mir unbekannte Pilzarten, was ich nach dem sehr mageren vergangenen Jahr für ein gutes Zeichen halte.

Ich habe meinen Schwiegereltern, die in Sachsen leben, von meinem Fund berichtet und konnte am Telefon hören, wie sie aus Neid beinahe platzten. Sie gehen nämlich auch sehr gerne Pilze sammeln, aber leider können sie von Pilzen derzeit nur träumen, denn es hat bei ihnen so gut wie keinen Regen gegeben.

Liebe Grüße aus Altdorf, Diana«




Sehr lesenswert!

Lustiges und Betrübliches aus dem Landkreis Starnberg

Reherl erwünscht: Warum Maria jetzt öfter schwungvoll die Balkonblumen gießen darf


Maria schreibt am 23. August 2019:

»Guten Abend, lieber Heinz-Wilhelm!

„Noch etwas Geduld, Pilzesammler – die Pilzsaison wird gut!“

Unter dieser Überschrift verspricht der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf Pilzberater Georg Dünzl und Christoph Hahn, Präsident der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft, infolge der August-Regenfälle einen tollen September, der die Saison 2019 ergiebiger machen soll als die vergangene.

Nun, ich bin gespannt. Interessant und abwechslungsreich ist ja auch schon der bisherige Saisonverlauf. Mit all den Höhen und Tiefen, die all die fleißigen Berichterstatter in den verschiedenen Pilztickern schildern.

Fürs Erste möchte ich unsere heutigen Funde präsentieren. Nicht auf dem Teller mit Steinpilzen und einigen Maronen sind, natürlich, die ersten beiden Fliegenpilze, die ich heute entdeckt habe.

Gestern sah es ähnlich aus, wobei das Hauptgewicht auf Flockis und Birkenpilzen lag.

Reherl zur Entschädigung

Außerdem hat mein Vierbeiner Leo mal wieder ein Meisterstück geliefert und eine Stelle mit wunderschönen Reherln entdeckt. Es liegt gut versteckt in hohem Gras und blühender Erika. Die Pilze waren stattlich, sie hatten offenbar beste Bedingungen. 

Ich habe natürlich dankbar geerntet und die Prachtkerle dann der Frau geschenkt, die unter mir wohnt. Als kleine Entschädigung dafür, dass ich neulich, nicht ahnend, dass auf der Terrasse darunter frisch gewaschene Wäsche hing, meine Balkonblumen sehr schwungvoll gegossen habe. Sie schätzt Reherl noch mehr als Steinpilze und meinte augenzwinkernd, ich dürfte ruhig öfter gießen.

In meine Wälder im Landkreis Starnberg kommt allmählich Leben, und zwar nicht nur schwammerlmäßig. Die parkenden Autos werden mehr, und wenn man in die allbekannten Waldstücke reingeht, sieht man leider auch schon wieder die Spuren der Achtlosigkeit und Ignoranz. Es ist furchtbar. Alles, was vermeintlich nicht verwertbar ist, wird platt gemacht, leere Brotzeitverpackungen wiegen viel zu viel für den Heimweg usw..

Die große Vielfalt fehlt noch

Ob die Herrschaften wirklich so viel anderes, sprich Pilze, zu tragen hatten? Ich habe da leise Zweifel.

Insgesamt fehlt in unseren Wäldern an der Würm noch die große Pilzvielfalt, die für mich einfach dazugehört und den Reiz der Schwammerlsaison ausmacht. Ich wünsche mir, dass der Wald nicht nur etwas für den Magen, sondern auch für die Augen zu bieten hat.

Auffällig ist dieses Jahr auch der ziemlich krasse Unterschied zwischen fast schon zu nassen und immer noch relativ bzw. viel zu trockenen Stellen. Davon betroffen sind das Moos genauso wie die Nadelstreu und das Gras und es gilt gleichermaßen für die Laub- wie für die Nadelgehölze und für den Mischwald. Außerdem habe ich das Gefühl, dass bereits die Laubfärbung einsetzt.

Liebe Grüße Maria«

(Foto © Maria)

Pilz-Ticker-Bayern

Liebe Maria,

vielen Dank für diese sehr informative und lebhafte Schilderung der Pilzsituation in den Wäldern südlich und westlich von München!

Ein schönes Wochenende mit schattigen Pilzgängen wünscht Dir und Herrn Leo Heinz-Wilhelm

 

Nicht die Welt an Pilzen bei Simbach am Inn, aber Armin klagt nicht


Armin schreibt am 23. August 2019:

»Servus, 

ich war heute erneut beim Schwammerlsuchen. Gefunden habe ich einige Pfifferlinge und Maronen, zwei Rotkappen und zwei Parasole.

Viele Grüße aus Simbach am Inn, Armin«

(Foto © Tobias)

Pilz-Ticker-Bayern




Tobias' feiner Riecher: Im erstmals durchsuchten Waldstück lachten ihn die Steinpilze nur so an


Tobias schreibt am 21. August 2019:

»Hallo Pilzfreunde,

heute inspizierte ich ein kleines Waldstück bei Günzburg, in dem ich mir ein gewisses Potenzial an Pilzaufkommen erhoffte.

Ich musste gar nicht lange durch die Fichten gehen, da standen sie auch schon, die schönen Steinpilze. Und zwar hauptsächlich neben den Spuren der Fahrzeuge in den Rückegassen. Oder, wie das Foto zeigt, am Rand des Fichtenbestandes. Stets in Gruppen. Und das Schöne war, dass sie größtenteils nicht von Schnecken oder Nagern angefressen waren. Dermaßen unversehrte Pilze kenne ich hier so nicht. Und die paar Maden - gar nicht erwähnenswert.

Kleiner Nachwuchs drückt bereits nach, so dass ich am Freitag erneut in dieses mein neues Wunderland gehen werde. Ein besonderes Plus ist es, dass dieses Waldstück schön abgelegen ist. Ich glaube kaum, dass da irgendwer hingeht.

In meinem alten Revier, in dem ich gsetern war, sah es dagegen nicht so gut aus: es gab zwei Steinpilze, die äußerlich wunderschön dastanden. Sie waren jedoch total voller Maden.«

(Foto © Tobias)

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Landkreis Starnberg 1: Drei volle Sackerl Schwammerl und ein Dankeschön von der Friseuse


Foto: Lieber nicht anfassen! Leo passt genau auf, wie der Steinpilz wächst und wer ihn gleich ernten wird. Wir tippen auf Maria! (2 Fotos © Maria)

Pilz-Ticker-Bayern


Maria schreibt am 21. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem der vergangene Sonntag nochmal die 30-Grad-Marke geknackt hatte und mit einem einstündigen Donnerwetter mit einer wahren Sintflut von oben zu Ende gegangen war und auch der gestrige Montag noch verregnet war, zog es uns heute mal wieder zu unseren Stammplätzen.

Und siehe da, mein Leo reagierte, nachdem er sein Schnäuzchen in die Luft gereckt hatte, nicht, wie bei den letzten Besuchen, unmutig, sondern marschierte freudig und eifrig schnüffelnd drauflos.

Wir waren ungefähr drei Stunden in drei verschiedenen Waldstücken unterwegs, aus denen wir stets mit vollem Sackerl herauskamen. Am Ende hatte ich dann einen großen Korb voll Steinpilze und einen etwas kleineren mit Rotfüßchen, Birkenpilzen, den ersten Maronen des Jahres, einem Flocki und einer wunderschönen Birkenrotkappe im Kofferraum.

Da sich die Sonne heute rar gemacht hat,  konnte ich leider keine wirklich guten Fotos schießen.

Das Bild mit dem Teller ist ein kleines Dankeschön von meiner Friseuse und ihrem Mann, die sich narrisch  über den Löwenanteil  unserer heutigen Beute gefreut haben.

Außerdem habe ich noch einer Nachbarin ein Abendessen spendiert und mir selbst eine große Pfanne mit in Butter gebratenen Steinpilzen und Gnocchi gegönnt.

Die nächsten Tage sollen warm, aber nicht heiß (um die 25 Grad) und weitgehend trocken werden.

Wir werden also dranbleiben und sind gespannt, was uns noch so alles vors Messer läuft.

Liebe Grüße Maria«


Foto: Ein Steinpilzgeschenk von Marias Friseuse. Sie wurden in Butter gebraten, dazu gab es Gnocchi.


Landkreis Starnberg 2: 12 Pilzarten für eine Schwammerlsuppe mit Semmelknödeln


Sperli schreibt am 21. August 2019:

»Servus Schwammerlfreunde,

heute machte ich im Landkreis Starnberg einen Nachmittagsrundgang. Da der Wald nach Regengüssen vor zwei, drei Wochen schon vorbefeuchtet war, schießen nach den jüngsten Regenfällen die Pilze regelrecht aus dem Kraut.

Gefunden habe ich Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfefferröhrlinge, Hexenröhrlinge, Birkenpilze, Hainbuchenraufüße, Schwarzblauende Röhrlinge, Amethystpfifferlinge, Trompetenpfifferlinge, Perlpilze, Anisegerlinge und Rotfußröhrlinge (Foto rechts).

Da freue ich mich auf eine kräftige Schwammerlsuppe mit Semmelknödeln!

Gruß Sperli«

(Foto © Sperli)

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Nördliches Schwaben: »Sehr auffällig, was man dieses Jahr für Kaliber finden kann«

Thomas schreibt am 20. August 2019:

»Hallo Herr Bertram,

bei mir hier im nördlichen Schwaben hat es vorletzten Sonntag mit den Steinpilzen angefangen. Es ist beileibe keine flächendeckende Schwemme, aber wenn man sich sehr gut auskennt, weiß man, wo man suchen muss. Und wenn man dann noch ein bisschen Glück hat, einige Waldstückchen zu kennen, die von der Forstwirtschaft mit deren mittelschweren Panzern noch nicht vollständig vernichtet wurden, so sind spektakuläre Steinpilzfunde möglich.

Kaliber und zusammengewachsene Fruchtkörper

Sehr auffällig auch, was man dieses Jahr für Kaliber finden kann, das habe ich so schon lange nicht mehr erlebt. Man findet auch oft ein Dutzend oder mehr kleiner Steinis an einer Stelle. Außerdem viele zusammengewachsene Fruchtkörper, beides nach meiner Erfahrung deutliche Anzeichen für einen sehr kräftigen Schub. 

Es kann einem aber auch genausogut passieren, dass man mehrere Stunden unterwegs ist, ohne irgendetwas zu finden. Wie schon gesagt, sie wachsen noch nicht überall.

Lieben Gruß aus der Nähe von Augsburg, Tthomas«

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Landkreis Roth: Das Eichenlaub konnte die Steinpilze nicht vor Ingolfs Blick verbergen


Foto: Ingolf hatte den richtigen Riecher - und fand seine Steinpilze im Landkreis Roth versteckt unter Eichenlaub. (Foto © Ingolf)

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Ingolf schreibt am 19. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

ich melde mich aus dem Landkreis Roth zurück im neuen Pilzjahr und wünsche uns tolle Natur- und Sammelerlebnisse.

Nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub bekam ich das Gefühl nicht los, dass wegen der Feuchtigkeit auch hier in unserem sandigen Terrain mittlerweile die Pilze wachsen müssten. So besuchte ich meine zwei Stellen, die mir in den letzten Jahren gute Erträge bescherten.

Ich sollte richtig liegen, In meinem kleinen Eichenwäldchen standen die Steinpilze unter dem Laub versteckt und im Fichtenwald fand ich den perfekten Flocki und einen frisch gewachsenen Maronenröhrling.

Da ich mit meiner Tochter unterwegs war und sie leider nicht die Ausdauer wie ich an den Tag legte, werde ich heute noch etwas intensiver schauen, zumal die Nacht auch feucht und herbstlich war.

Herzlichst Ingolf«


Schöne Sommersteinpilze für Ingrid am Tegernsee


2 Fotos rechts: Vier wunderschöne Sommersteinpilze hat Ingrid am Tegernsee gefunden. Einen von ihnen sehen wir auf dem zweiten Foto scheinbar aus dem bemoosten Stamm einer Rotbuche wachsen. Er hat natürlich noch Kontakt zum Waldboden. Ein Foto, das nicht nur Ingrid gut gefällt. (2 Fotos © Ingrid)

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Kaufbeuren/Allgäu: »Gigantische Steinpilze, so große sind der Hammer«


Foto: Drei Steinpilze, und der Korb ist voll! Wo hat Herbert denn all die anderen Schwammerl gelassen, die er noch finden sollte? (4 Fotos © Herbert)

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Herbert schreibt am 16. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute im Allgäu bei Kaufbeuren in einem Wald unterwegs, in dem größtenteils Fichten wuchsen.

Ich konnte gigantische Steinpilze finden, so große Exemplare sind der Hammer. Auch landeten - endlich einmal wieder - Pfifferlinge in meinem Korb, ferner Flockenstieilige Hexenröhrlinge, Täublinge, Violette Lacktrichterlinge, Braunkappen (Maronen) und noch einige mehr.

Bei uns in den Westlichen Wäldern Augsburgs sind die Funde auch ganz okay. Hier konnte ich Flockenstielige Hexenröhrlinge und Täublinge finden.

Schöne Grüße aus Wertingen, Herbert«


Foto: Dieses Foto drängt einem förmlich das Geräusch des Herausdrehens des Steinpilzes und des säubernden Schneidens auf. Laub und Gras sind nass und weich, es hatte nicht nur in der Vornacht, sondern auch die Tage und Wochen zuvor schon gut geregnet, so dass dieses Jahr aus dem Allgäu sehr gute (Steinpilz-)Funde gemeldet werden.


2 Fotos: Auch der Steinpilz auf dem Foto links braucht sich hinter den Riesenkerls nicht zu verstecken. Und selbst die Pfifferlinge, die Herbert endlich einmal wieder fand, brachten es auf eine stattliche Größe (Foto rechts). Ein bislang tolles Pilzjahr im Allgäu!


So lecker, so verlockend:

Steinpilzcarpaccio mit fünf Sorten Tomaten aus dem eigenen Garten



Foto: Angie und Christian liefern heute 2 Fotos von ihrem Steinpilzcarpaccio nach, das sie nach ihrem gestrigen Fund in den Westlichen Wäldern kreiert haben. Es sieht einfach so wunderschön aus, dass ich die Fotos nicht an die gestrige Nachricht anhänge, sondern gezielt an den Kopf vom Pilz-Ticker-Bayern stelle. Alle Augen sollen mitessen! Dieses Foto zeigt das Carpaccio mit Basilikumblättern.


Foto: Hier ist das Steinpilzcarpaccio zusammen mit mindestens fünf Sorten Tomaten aus dem eigenen Garten zu sehen. Zu dem erfrischenden Gericht muss man wissen, dass man Steinpilze problemlos roh essen kann. Ein fürstliches Abendessen! (2 Fotos © Angie)

(16. August 2019)

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Triftern/Simbach am Inn: Ein Dutzend schönster Krauser Glucken und knackige junge Wiesenchampignons für Armin & Familie


Foto: Herrliche Krause Glucken im besten Alter und junge, knackige Wiesenchampignons mit rosa Lamellen: Armin hat mit seiner Frau und seiner Tochter eine sehr schöne Pilzernte gemacht. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 16. August 2019:

»Servus ,

heute war ich mit meiner Frau und meiner Tochter in meinen Wäldern bei Triftern beim Schwammerlsuchen.

Gefunden haben wir jede Menge Krause Glucken und Wiesenchampignons.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«


Ein toller Röhrlingsfund inklusive Steinpilzen für Birgit und Michael bei Benningen


Michael und Birgit schreiben am 15. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute Nachmittag im Wald bei Benningen im Allgäu und haben sehr schöne Steinpilze, Maronen, viele Hexenröhrlinge, aber nur eine Rotkappe gefunden (Foto rechts).

Grüße aus Benningen bei Memmingen, Michael und Birgit«

(Foto © Michael)

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Riesenboviste bei Hopferau/Füssen, gerne zum Abholen


Jörg schreibt am 15. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute bin ich nochmal in einen anderen Wald gegangen, weil das Suchen einfach Spaß macht. Ich fand drei große Riesenboviste (Foto rechts).

Der kleinste hatte die Größe eines Handballs. Allerdings habe ich alle stehen lassen, da ich vom letzten Fund noch versorgt bin. Eventuell hole ich mir die Tage einen zum Panieren.

Falls jemand in der Nähe von Hopferau bei Füssen Interesse hat, teile ich den Fundort auch gerne mit (Tschoergn(ett)gmx.de).

Grüße aus dem Allgäu, Jörg«

(Foto © Jörg)

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Westliche Wälder: Schöne und leider auch schön überständige Steinpilze für Angie und Christian


Foto: Diese schönen Steinpilze, vier Flockige Hexen sowie einen Lila Lacktrichterling als Farbtupfer haben Angie und Christian in den Westlichen Wäldern bei Augsburg gefunden. (2 Fotos © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 15. August 2019:

»Servus,

nachdem wir gestern im Frankenjura viele - schon etwas ältere - Kiefernröhrlinge gefunden hatten, mussten wir heute, nachdem wir wieder zu Hause waren, gleich mal unserem Wald einen Besuch abstatten.

An vielen Stellen war es trocken und nur wenige Pilze waren zu sehen. Dennoch spitzten schon einige Flockis aus dem Laub. Die großen Steinpilze waren schon sehr überständig, aber einige kleinere verhalfen dann doch zu einem feinen Gericht. Heute gibt es sie zu Brezenknödeln und morgen als Carpaccio.

Viele Grüße Angie & Christian«


Foto: Angie bei der Pilzarbeit im Wald. Leider fand sie mit Christian auch bereits überständige Steinpilze, die da bleiben mussten. Dieser aber bestimmt nicht.


Ein toller Fund von Amethystschuppigen Pfifferlingen

Landkreis Dachau: »Auf einmal leuchtete es ganz gelb«


Foto: Wenn das keine Pfifferlingslese war! Der Sperli wollte eigentlich einen seiner Steinpilzplätze inspizieren - und traf auf einen ganz unerwarteten Fund von wunderschönen Amethystschuppigen oder Violetten Pfifferlingen. Das Hochformatfoto vermittelt uns einen sehr schönen Eindruck von ihrem Standort. Ein tolles, aussagestarkes Foto, lieber Sperli!


Der Sperli schreibt am 15. August 2019:

»Hallo liebe Pilzticker-Freunde,

lange beobachte ich hier schon schöne Pilzfunde, nicht nur aus Bayern. Jetzt möchte ich selbst mal einige Neuigkeiten aus meinen Pilzregionen hier einstellen. 

Heute wollte ich mal nach einem meiner Steinpilzplätze im Landkreis Dachau schauen. Da leuchtete es auf einmal ganz gelb aus einem mittelalten Buchenbestand heraus.

Das Ergebnis war einer meiner besten Funde von Amethystschuppigen Pfifferlingen (Cantharellus amethysteus)

(4 Fotos © Der Sperli)

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2 Fotos: Stolze 174 Gramm brachte der größte Pfifferling auf die Waage. Dabei dürfte es sich um das Exemplar ganz unten auf dem Foto im Wald handeln. Auf dem Bild rechts sehen wir, wie klein sich das Kartoffelschälmesser gegen den Koloss ausnimmt.


Ostallgäu: 50 Jahre mussten Siglinde und Walter auf solch einen famosen Steinpilzfund warten


Foto: Siglinde und Walter waren ganz hingerissen von ihrem besten Steinpilzfund, den sie in 50 Jahren je gehabt haben. Gestern, in einem kleinen Wald im Ostallgäu, war es so weit. Die hier gezeigten zwei Exemplare waren besonders schön.


Siglinde und Walter schreiben am 15. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

und plötzlich waren sie da, die Steinpilze!

Seit Anfang Juni haben wir, meine Frau und ich, regelmäßig unsere Pilzwälder im Ostallgäu abgesucht, aber nie etwas gefunden.

Und gestern, am 14. August, haben wir in einem kleinen Wald so viele und so schöne Steinpilze wie in 50 Jahren nicht gefunden. Das war unser schönstes Pilzerlebnis, wie man es in 75 Jahren nur einmal hat! 

Es grüßen alle Pilzfreunde Siglinde und Walter«

(3 Fotos © Walter)

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Foto: Die Pilze standen, wie hier zu sehen ist, unter Fichten in Moos und Blaubeerkraut.


Erster Steinpilz 2019 für Hermann im Landkreis Passau


Foto: Seinen ersten Steinpilz des Jahres hat Hermann im Landkreis Passau gefunden. (Foto © Hermann)

(15. August 2019)

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Starnberg/Würmtal: Pilzgänge bei angenehmen Temperaturen, aber mit einer kleinen Enttäuschung


Foto: Marias Leo passt schön auf die vier Parasole auf. Auch für ihn sind die Temperaturen endlich wieder erträglicher. Bei jedem Pilzgang von Frauchen ist er mit Herz und Seele dabei. (Foto © Maria)

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Maria schreibt am 15. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die letzte Hitzewelle im Großraum Münchner Süden ist vorüber. Seither hat es einige Male ordentlich geregnet. Am Montag den ganzen Tag derart kräftig und anhaltend, dass das Wasser durch die Lüftungsschlitze in den Achselhöhlen meiner Regenjacke gelaufen ist. Mittlerweile sind wir, also mein Vierbeiner Leo und ich, bei angenehmen Temperaturen gerne »in den Schwammerln« unterwegs.

Gestern  konnte ich ein Nest bester Birkenpilze ausheben und etliche schöne Rotfüße sowie zwei Anhängselröhrlinge einheimsen.  Unterwegs waren wir knapp drei Stunden.

Einen ziemlich stattlichen Steinpilz musste ich leider nach einer Druckprobe stehen lassen – er war vollgesogen wie ein Schwamm. In diesem Zusammenhang muss  ich leider mal wieder etwas loswerden:

Lieber Michael vom Pilz-Ticker Baden-Württemberg, muss man einen Pilz, dem man ansieht und anfühlen kann, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist, wirklich rausnehmen, nur um ihn »vorzeigen« zu können? Ich bin, offen gestanden, ein bisschen enttäuscht…

Heute stieß ich auf einer mit alten Buchen bestandenen Wiese auf etliche Netzstielige Hexen. Außerdem fand ich auf unserer über zweistündigen Tour noch einen winzigen Flocki  und  eine Stelle mit insgesamt  sechs prachtvollen Parasolen, so dass ich in »Schnitzel vegetarisch« schwelgen konnte.

Will heißen, dass der Gesamteindruck in meinen Wäldern aus der Sicht des Schwammerlsuchers immer noch ziemlich trostlos  ist. Die immer wieder aufgesuchten Stammstellen für Delikatessen liegen leider immer noch im Dornröschenschlaf, das Warten auf den Aha-Effekt geht vorerst weiter.

Liebe Grüße Maria«

Liebe Maria,

ich bin über Fotos nach dem Motto »Wer hat den Größten?« nie glücklich, weil nahezu alle dieser gezeigten Pilze naturgemäß mehr oder weniger stark überständig sind. Ich veröffentliche deshalb Motive dieser Art niemals in großem oder gar übergroßem Format.

Nun ist es so, dass Steinpilze dieses Alters und dieser Abmessungen häufig bereits umgefallen sind und auf der Hutkante aufliegen.

Hiervon gehe ich auch im Fall von Michael aus, der generell sehr verantwortungsbewusst Pilze sammelt bzw. stehen lässt. Bei seinen Sammelbilanzen, seiner Artenkenntnis und seinem biologisch-ökologischen Wissen hätte er es sicher nicht nötig, einen Steinpilzmethusalem seinem Habitat zu entreißen, nur um ihn der Pilzsammlergemeinde als Trophäe zu präsentieren.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Hopferau bei Füssen: Ein Prachtkerl von einem Sommersteinpilz bringt Jörg vor Freude fast aus der Fassung


Foto: Auf dem Heimweg nach Hopferau verschlug es Jörg die Sprache, fand er am Wegesrand doch den stattlichen Sommersteinpilz, der sich seinem kleinen Artgenossen hinzugesellte. Der vermeintliche Rotfußröhrling links unten dürfte eher ein Brauner Filzröhrling sein. (2 Fotos © Jörg)

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Jörg schreibt am 14. August 2019:

»Hallo zusammen,

ich konnte es kaum erwarten, bis die Saison auch im Allgäu startet. Da ich noch nicht lange hier wohne, bin ich überaus gespannt auf das Pilzvorkommen in dieser Region. Seit Wochen bin ich in den Wäldern unterwegs, leider ergebnislos. Heute wurde ich nun endlich fündig - und war richtig überwältigt.

Nebst Maronen, Pfefferröhrlingen und einem Rotfuß habe ich endlich auch einen Pfifferlingsplatz entdeckt, und das praktisch vor der Haustüre!

Auf dem Heimweg lümmelte am Wegesrand doch tatsächlich noch ein riesiger Sommersteinpilz rum. Ich konnte es erst gar nicht glauben, weil es bei uns im Allgäu noch so früh in der Saison ist. 

Einen Klebrigen Hörnling und einen fast noch geschlossenen Parasol ließ ich stehen.

Und morgen ist Vollmond! Allen Pilzfreunden viel Spaß und Erfolg im Wald!

Grüße von Jörg aus Hopferau bei Füssen«

Blau = ungenießbar


Foto: Ein Parasol im Hasenklee. Aus Freude über seinen unerwartet guten Fund mit einem tollen Riesensteinpilz ließ ihn Jörg stehen.


Schwabach/Mittelfranken: Bei Ernst ist morgen »Schnitzeltag«


Foto: Die zwei Riesenboviste, zusammen 2 Kilo schwer, bescheren Ernst morgen einen Schnitzeltag. Weil ein einziger Riesenbovist einer ganzen Familie ein komplettes kostenloses Essen liefern konnte, wurde der Pilz im Kaiserreich volkstümlich auch »Beamtenschnitzel« genannt. (Foto © Ernst)

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Ernst schreibt am 12. August 2019:

»Hallo,

die weißen Kugeln habe ich schon von weitem aus dem Gras leuchten sehen. Ich dachte erst an Champignons, aber als ich näherkam, erwiesen sie sich als fußballgroße Riesenboviste, insgesamt fünf Stück.

Das Pilzmesser ist hier völlig überflüssig bei dem dünnen filigranen Stiel. Man glaubt gar nicht, dass sie am Boden angewachsen sind. Den größten und die kleinsten habe ich stehenlassen, zum Aussporen für das nächste Jahr.

Die beiden auf dem Bild wiegen 800 und 1200 Gramm. Sie werden wohl morgen paniert und als Schnitzel serviert. Gefunden habe ich sie heute auf einer Talwiese am Waldrand nördlich Schwabach, Mittelfranken.

Ernst«


Die ersten Pfifferlinge des Jahres im Landkreis Tirschenreuth für Tom


Tom schreibt am 12. August 2019:

»Servus,

ich verfolge den Pilzticker schon seit längerem und dachte, ich schick dir nun auch mal einen Beitrag, nachdem ich am Wochenende in der nördlichen Oberpfalz (auf Heimatbesuch im Landkreis Tirschenreuth) meine Pilzsaison mit den ersten Pfifferlingen (Foto rechts) eröffnet habe.

Viele Grüße, Tom aus München«

(Foto © Tom)

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Andrea aus Mittelfranken freut sich über die vielen Wiesenchampignons und über den Pilzticker


Foto: Solange nicht gedüngt wird und die Wiesenchampignons auf ihren Weiden weiterhin zusammen mit »ihren« alten Grassorten wachsen dürfen, bleiben sie uns treu. Mit neuen Graszüchtungen vertragen sie sich nicht, was zu erheblichem Sterben ihrer Art geführt hat. Sie mögen mehrwöchige Trockenzeiten mit hohen Temperaturen, um etwa 10 bis 14 Tage nach ausreichendem Regen zu fruktifizieren. Nach einigen weiteren Tagen bis zu einer Woche erscheinen dann auch die Mykorrhizapilze wie Steinpilze, Maronen und Pfifferlinge im Wald.


Andrea schreibt am 11. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

schon seit einigen Jahren verfolge ich leidenschaftlich die Beiträge in Deinem Pilz-Ticker. Es gibt zwar immer mal wieder Infos aus Südbayern, doch aus Franken kommt leider sehr wenig. Daher habe ich jetzt das 10-Jährige Jubiläum zu Anlass genommen, dies zu ändern.

Heute kann ich den ersten nennenswerten Fund dieses Jahres aus meinem »Revier« im südwestlichen Nürnberger Umland melden:

Wiesenchampignons in großen Mengen und völlig madenfrei in bester Qualität. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, sie sind sind absolut standorttreu.

Ich hoffe, dieses Jahr wird es noch viel zu berichten geben aus Mittelfranken.

Viele Grüße, Andrea«


Foto: Und ab in die Pfanne mit den geschnittenen Champignonscheiben! (2 Fotos © Andrea)

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Erste Steinpilze auch bei Fürstenfeldbruck

Den Hannes freut's: »Die Jagdsaison ist eröffnet«


Hannes schreibt am 10. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit Jahren informiere ich mich auf Deiner tollen Homepage, da ist es nur fair, dass ich auch einmal einen kleinen Beitrag leiste.

Gerade komme ich aus meinem Steinpilz-Stammgebiet bei Fürstenfeldbruck zurück, die - noch - geringe Ausbeute kannst Du auf dem Foto (rechts) sehen.

Es ist noch deutlich zu trocken, aber nicht mehr zu übersehen: die Jagdsaison ist eröffnet! :-)

Vielen Dank für Deinen Einsatz für unsere Leidenschaft. Den bildschönen jungen Parasol kann ich leider nicht mehr fotographieren, da ihn meine Gattin schon paniert und ich ihn bereits verputzt habe...

Viele Grüße, der Hannes«

(Foto © Hannes)

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