Pilz-Ticker-Bayern



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns



© Pilze Wohlrab

Kein Pilz veredelt gehobene

Gerichte besser als

Getrocknete Spitzmorcheln.

Man kauft sie biozertifiziert beim

Familienunternehmen

Trockenpilzversand

Pilze Wohlrab



Das sieht köstlich aus - und ist es auch: Steinpilzcarpaccio


Ingrid schreibt am 21. Juli 2021 zum Foto rechts:

"Hier ein schnelles, einfaches Rezept, das ein wunderbar schmeckendes Gericht ergibt: Steinpilzcarpaccio.

Steinpilz roh ganz fein schneiden, am besten mit einer Maschine. Auf einen Teller verteilen. Anschließend zerkleinerten Rucola dadrüber, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico dazu - und am Schluss Parmesan.

Es ist super einfach und lecker als Vorspeise oder als Beigabe zum Grillen.

Lieben Gruß, Ingrid vom Tegernsee"

(Foto © Ingrid)

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Ammersee: In ein leckeres Parasole-Gericht hineingestolpert


Angie und Christian schreiben am 18. Juli 2021:

"Servus,

gestern waren wir westlich des Ammersees spazieren - und wurden von einer Vielzahl Parasole verschiedenen Alters überrascht. Alle waren, von etwas Schneckenfraß abgesehen, im besten Zustand.

Da wir nichts für den Abtransport dabei hatten, sie aber nicht stehen lassen wollten, nahmen wir nur die Größeren mit und ließen die Paukenschlegel (2. Foto rechts) unseren Nachfolgern.

Heute kamen sie in die Pfanne. Zu frischem Gartensalat und würzigem Kartoffelsalat waren sie ein Gedicht (1. Foto rechts)!

Viele Grüße, Angie und Christian"

(2 Fotos © Angie)

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Die Freude war groß über die ersten Steinpilze im Lorenzer Reichswald


Silke und Patrick schreiben am 18. Juli 2021:

"Lieber Heinz Wilhelm,

nachdem uns bereits am Mittwoch eine Gruppe junger Rotkappen (2. Foto rechts) beim Spaziergang im Lorenzer Reichswald östlich von Nürnberg aufgelauert hatte, war die Pilzsuchsucht geweckt.

Heute machten wir uns gut ausgestattet auf, um dieses für uns neue Terrain zu durchforsten. Und wir wurden belohnt mit den ersten Steinpilzen des Jahres, siehe das 1. Foto rechts. Die Freude war groß!

Grüße aus Nürnberg, Silke & Patrick"

(2 Fotos © Silke)

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Auch im Landkreis Unterallgäu kommen jetzt die Steinpilze


Michael und Birgit schreiben am 18. Juli 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir haben unsere ersten Steinpilze gefunden. Dazu gab es noch ein paar Flockenstielige Hexen und einige Rotfußröhrlinge.

Grüße aus 87734 Benningen im schwäbischen Landkreis Unterallgäu.

Michael & Birgit"

(Foto © Michael)

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Pilze über Pilze bei Ebersberg

»Ich bin sprachlos über eine solche Artenvielfalt schon so früh im Jahr«


Foto: Völlig überrascht von der Juli-Pilzschwemme wurde Zeljko, als er bei Ebersberg einfach mal auf gut Glück in den Wald sprang. Mit diesem Aufkommen an Speisepilzen hatte er noch nicht gerechnet. (Foto © Zeljko)

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Zeljko schreibt am 17. Juli 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute waren wir zufällig in Ebersberg und in der Nähe unserer üblichen Pilzplätze, die wir jedes Jahr frequentieren. Also dachten wir uns, warum nicht mal vorbeischauen, ob sich schon was tut.

Da es die letzten Wochen regelmäßig geregnet hat und bei dir schon die ersten Meldungen von Steinpilzfunden eingetroffen sind, standen die Chancen gar nicht mal so schlecht, ebenfalls fündig zu werden.

Und wir hatten tatsächlich schnell Glück. Wir fanden cirka 20 Fichtensteinpilze, richtig viele Pfifferlinge, Perlpilze ein paar Frauentäublinge, Flockenstielige und Netzstielige Hexenröhrlinge, ein paar Maronenröhrlinge, Rotfußröhrlinge, Pfefferröhrlinge und zwei Raufußröhrlinge. Und sogar eine Batterie Stockschwämmchen, die aber zum Ernten noch zu klein waren. Wir wollen sie Mitte dieser Woche abholen. Ich bin wirklich sprachlos über eine solche Artenvielfalt schon so früh im Jahr!

Leider hat es heute ziemlich stark geregenet, dewegen war es leider unmöglich, ein paar Fotos im Wald zu machen. Sobald es aber das Wetter zulässt, werden wir das gerne nachholen. 

Auf eine tolle Pilzsasson 2021!

Grüße Zeljko"


Bleib bei den schönen Alzenauer Pfifferlingen, lieber Noel


Foto: Viele schöne Pfifferlinge hat Noel "im großen Wald vor Alzenau" gefunden. Da braucht man wirklich keine Samtfußkremplinge mehr. (Foto © Noel)

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Noel schreibt am 17. Juli 2021:

"Hallo liebe Pilzfreunde,

seit einigen Monaten lese ich hier still heimlich mit und habe schon so einige lehrreiche Sachen mitnehmen können, danke an dieser Stelle dafür jedem einzelnen von euch!

So möchte ich mich nun auch beteiligen. Da ich fast jeden Werktag mit dem Fahrrad zwischen dem hessischen Bruchköbel und dem bayerischen Kahl pendle, erkunde ich dort einige Waldstücke.

Heute hatte ich meinen ersten Erfolg im großen Wald vor Alzenau: ich entdeckte einen  atemberaubenden Platz voller Pfifferlinge, versteckt im hohen Moos, umwachsen von saftigen Heidelbeeren. Eine gute Stunde habe ich zum Sammeln dieser Schönheiten gebraucht.

Ein paar Meter weiter gab es dann noch fünf fantastische Samtfußkremplinge für einen Pilzsalat und am Waldweg noch einen dünnen, langbeinigen Sommersteinpilz.

Ein toller Morgen! Ich freue mich auf viele weitere Pilzberichte in der Zukunft.

Viele liebe Grüße, Noel"

Hallo Noel,

ob Samtfußkremplinge "fantastisch" sind, bezweifle ich ganz schwer. Sie tragen das Etikett, "Kriegspilze" zu sein, also Pilze, die man aß, wenn es wirklich gar nichts anderes mehr gab.

Nun gibt es Pilzfreunde, die speziell bei "Kriegspilzen" auffallend munter werden und alles daransetzen, der Welt zu beweisen, dass das doch eigentlich ganz tolle Speisepilze seien. Durch aufwendige »Kochakrobatik« (Dr. med. René Flammer, St. Gallen) versucht man, ihnen ihre Muffigkeit, Bitterkeit und andere abweisende Eigenschaften des Eigengeschmacks auszutreiben.

Der Antrieb dabei ist nicht selten Wichtigtuerei. Denn mehr als das groteske Verlangen, einen über unzählige Generationen verschmähten Kriegspilz zum Genusspilz umzufriemeln, haben sie das Bedürfnis, sich selbst als großartigen Entdecker einer ganz neuen Pilzsensation zu feiern. Und in Deinem Fall geht es wirklich nicht einfacher: Pfifferlinge in die Pfanne und wirkliche Genusspilze essen. 

Herzliche Grüße, Heinz-Wilhelm


Wieder Sommersteinpilze und Fichtensteinpilze bei Triftern


Armin schreibt zu diesen 2 Fotos am 16. Juli 2021:

"Servus Heinz-Wilhelm,

bei meiner heutigen Schwammerltour bei Triftern habe ich wieder einige Sommersteinpilze, Fichtensteinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Maronenröhrlinge gefunden.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin"

(2 Fotos © Armin)

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Starnberg/Wolfratshausen: Tennisbälle aus Eis verhageln Maria die Pilz- und Sommerfreuden


Maria schreibt am 15. Juli 2021:

"Hallo, Heinz-Wilhelm,

endlich ist es so weit: mein erster Steinpilz 2021 stellt sich vor. Gemeinsam mit seinen vier Geschwistern ergab er zusammen mit Spätzle in Butter geschwenkt ein Festmahl. Das war Balsam für die vom „Sommer“ bisher so arg gequälte Seele.

Die Rotfüßchen und Maronen werden getrocknet.

In meinen Wäldern sieht es weiterhin ziemlich trist aus. Was man sieht, sind Perlpilze, einige Wulstlinge, Pfefferröhrlinge, etliche Pantherpilze, Hundsruten und ungenießbare Täublinge und Trichterlinge. Viele von ihnen in einem ziemlich erbärmlichen Zustand.

Was wir dringendst bräuchten wäre etwas mehr Wärme und Licht. Etliche meiner Schwammerlstellen liegen den ganzen Tag im Halbdunkel. Und endlich eine Sintflutpause. Was da seit Wochen mindestens einmal pro Tag auf uns niederprasselt, ist Wahnsinn.

Am Sonntag musste ich innerhalb von 20 Minuten zweimal rechts ranfahren, weil die Scheibenwischer selbst auf höchster Stufe überfordert waren. Weggefahren waren wir bei blauem Himmel. Während unseres gut einstündigen Spaziergangs zogen einige eigentlich harmlos wirkende Wolken auf, die unvermittelt „geplatzt“ sind, so dass wir auf den letzten 10 Metern zum Auto durch waren.

Am Montag war ich in der Nähe von Wolfratshausen unterwegs, wo ich aus der Zeit, als Freunde von mir dort gewohnt haben, einige gute „Ecken“ kenne. Dort wurde innerhalb einiger Tage zwei Mal „eisig“ geschossen - mit Hagelkörnern. "Körner" ist gut: sie hatten die Größe von Golf- und Tennisbällen. Übrig blieb ein Bild des Jammers.

Nun, der Blick nach Teilen Frankens, nach Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mahnt zu Demut, Bescheidenheit, Zufriedenheit mit dem, was ist und Dankbarkeit für das, was uns bisher erspart blieb.

In diesem Sinne liebe Grüße von Maria"

(Foto © Maria)

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Kößlarn, Landkreis Passau: Sechs Steinpilze kriegen Hermann satt


Hermann schreibt am 15. Juli 2021 zu diesem Foto:

"Servus Heinz-Wilhelm,

bin heute zum ersten Mal in den Wald bei Kößlarn, und für die erste Mahlzeit langen die
gefundenen Steinpilze schon mal.

Schöne Grüße, Hermann"

(Foto © Hermann)

Lieber Hermann,

ganz ehrlich: mir würde für ein Pilzgericht ein einziger reichen, sogar ein kleiner. Siehe dazu hier, gleich oben auf der Seite.

Viele liebe Grüße, Heinz-Wilhelm

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Pyrbaum, Oberpfalz: Die ersten Parasole für Bernd


Bernd schreibt am 14. Juli 2021:

"Hallo,

ich habe heute bei Pyrbaum im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz die ersten Parasole gefunden. Die werden wir uns morgen schmecken lassen.

Auch wenn das Wetter gerade nicht so toll ist, für die Pilze ist es ideal!"

(Foto © Bernd)

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»Für zwei guade Mahlzeiten reicht es«


Carmen schreibt am 14. Juli 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

Christian war heute kurz vor der Arbeit noch im Wald bei Ingolstadt. Für zwei guade Mahlzeiten reicht es allemal. Darunter sind Hexenröhrlinge, Steinpilze und zwei kleine Rotkappen.
Eine schöne Woche euch!

Bis demnächst, Christian und Carmen"

(Foto © Carmen)

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Südlich München: Beim Anblick der vielen Pfifferlinge war der Regen im Nu vergessen


Foto: Der erste Pilzgang von Hans im Jahr - und gleich so viele Pfifferlinge! Da war der Regen südlich München schnell vergessen. (Collage/3 Fotos © Hans)

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Hans schreibt am 13. Juli 2021:

"Servus Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

am letzten Sonntagfrüh habe auch ich mich, zum ersten Mal in diesem Jahr, trotz Regens auf den Weg gemacht. Zur Belohnung gab es viele Pfifferlinge, so dass der Regen schnell vergessen war.

Ich wünsche allen Pilzfreunden eine gute Saison!

Heinz-Wilhelm, Dir ein großes Dankeschön, dass der Pilzticker auch heuer wieder eine super informative Plattform ist, die ich wie immer neugierig verfolge.

Schöne Grüße, Hans aus Unterhaching"


Sommersteinpilze und Fichtensteinpilze bei Triftern


Armin schreibt am 12. Juli 2021:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute war wieder in den Wäldern bei Triftern unterwegs. Gefunden habe ich Reherl, Sommersteinpilze (2 Fotos re.), Flockenstielige Hexenröhrlinge, Rotkappen und die ersten Fichtensteinpilze.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin"

(2 Fotos © Armin)

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Markt Wendelstein: »So viele Pfifferlinge wie seit Jahren nicht mehr«


Bernd schreibt am 11. Juli 2021:

"Hallo,

ich war gerade mal wieder bei Markt Wendelstein nahe Nürnberg in meinem Pilzrevier unterwegs.

Ich habe so viele Pfifferlinge wie seit Jahren nicht mehr gefunden. Eine Rotkappe nahm ich auch noch mit. Ferner sah ich Maronen und Butterpilze. Insgesamt nehmen die Arten und deren Anzahl von Woche zu Woche zu. Ich hoffe, es geht weiter so!"

(Foto © Bernd)

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Diesmal kamen die Sommersteinpilze aus dem Altmühltal


Carmen schreibt am 9. Juli 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

meinen Mann hat es wieder in den Wald getrieben. Diesmal hat er das Altmühltal aufgesucht. Obwohl er nur eineinhalb Stunden unterwegs war und sich der Korb nicht ganz gefüllt hat, brachte er doch wieder sehr schöne Sommersteinpilze mit, siehe das Foto rechts.

Wir wünschen dir und all den "Ticker"-Lesern ein schönes Wochenende!

Christian und Carmen"

(Foto © Carmen)

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Ingolstadt: Die Tagesration Steinpilze, trotz vieler Schnecken


Carmen schreibt am 8. Juli 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

auch heute haben wir ein paar Steinpilze gefunden. Der größte hatte am Stiel einen Umfang von 28 cm. Leider sind sehr viele Schnecken unterwegs.

Liebe Grüße aus Ingolstadt, Christian und Carmen"

(Foto © Carmen)

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Endlich schöne Sommersteinpilze aus dem Forstenrieder Park


Reinhard schreibt am 8. Juli 2021 zu diesem Foto:

"Sehr geehrter Herr Bertram,

mit großer Aufmerksamkeit lese ich Ihre Homepage.

Seit Tagen versuche ich, in den umliegenden Wäldern von München Sommersteinpilze zu finden. Gestern hatte ich endlich Glück. Im Forstenrieder Park fand ich eine stattliche Ansammlung.

Wegen des starken Regens in den letzten Tagen musste ich einige stehen lassen, da sie bereits von der Feuchtigkeit und den Schnecken in Mitleidenschaft gezogen worden waren.

Beste Grüße, Reinhard"

(Foto © Reinhard)

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»Das Pilzesammeln kann zu einer Sucht werden«


Foto: Sandro hat schon wieder viele schöne Pfifferlinge gefunden. Wenn's nur mit dem Konservieren auch so einfach wäre...

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Sandro schreibt am 7. Juli 2021:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute habe ich knapp 1,2 Kilo Pfifferlinge gefunden. Die eine Hälfte gibt es morgen als Risotto, die andere zusammen mit Steinis, Flockis, einem jungen Perlpilz, einem Hainbuchenröhrling, einem Täubling und drei Waldegerlingen landete in meinem Hendi-Dörrautomaten.

Die getrockneten Pfiffis werden zu "Goldstaub" verarbeitet, um in Zukunft als Würzpulver* zum Einsatz zu kommen. Das ist für meine Bedürfnisse und Equipment wohl die beste Lösung. Der Geschmack wird durchs Dörren eher verstärkt. Dann muss ich halt auf die Bisskonsistenz verzichten und werde für den Bissgenuss einige getrocknete Steinpilze beimischen.

Den Bildern kannst du entnehmen, dass so langsam die Steinpilzsaison losgeht. Die ersten verstecken sich noch gut, aber ich kenne meine Ecken und lauere ihnen auf. In einigen Wäldern ist aber noch kein einziger zu finden. Allerdings riecht es genau in diesen Wäldern, wo noch keiner zu finden ist, schon so intensiv nach Ihnen, dass es nicht mehr lange dauern kann. Wenn man von dem Bazillus des Pilzesammelns befallen ist, kann es zu einer Sucht werden. Für mich die schönste Freizeitbeschäftigung.

Viele liebe Grüße und eine angenehme Nachtruhe!

Sandro"

* Pfifferlinge taugen nicht zum Würzpulver. Es wird schnell bitter werden. Früher hat man Pfifferlinge nur mit der Methode des Einkochens konservieren können. Heute kommt noch Stefans weiter unten beschriebene Metholde hinzu. Der Pfifferling zählt zu den Pilzen, die kaum oder nur sehr schwer zu konservieren sind. Wir müssen damit leben.

(2 Fotos © Sandro)

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Starnberg: Ein erster Eichhase für Maria


Maria schreibt am 7. Juli 2021:

"Hallo, Heinz-Wilhelm,

alle meine Pilzreviere, in denen ich bisher war, haben bis auf einige gebrochene Äste und den einen oder anderen gefallenen Baum die Wetterkapriolen, die uns mit heftigen Gewittern, Sturmböen und sintflutartigen Regengüssen immer noch im Griff haben, gut überstanden.

Die Natur saugt das Nass immer noch begierig auf. Außer in tiefen Rückegassen und an einigen „kritischen“ Stellen bleibt kaum was übrig. Der Wald riecht wieder nach Wald und das Moos nach Moos.

Auch die Schwammerl scheinen noch zu „tanken“ und halten sich an die gewohnte Reihenfolge: Nach dem ersten Hexenschwung kamen die Hexeneier und Hundsruten. Von der ersten war Jimbo noch begeistert, hat aber nach einen kräftigen Nies- und Schüttelanfall wegen des aufstiebenden Fliegenschwarms dann einen weiten Bogen um alle anderen gemacht.

Nun regen sich die ersten Perlpilze, Grauen Wulstlinge und ungenießbare graue Täublinge. Außerdem habe ich das erste schüchterne Ziegenbärtchen (Goldgelbe Koralle) und einen kleinen Bitterling (Gallenröhrling) entdeckt. Und den ersten Eichhasen (Foto rechts) meines Lebens, der übrigens, wie ein Blick  ins Blätterdach gezeigt hat, auch ein Buchenhase war. Fürs Pfännchen gab es zwei kleine Handvoll Reherl und noch zwei kleine Flockis.

Alles andere lässt, wie üblich, weiterhin auf sich warten.

Für heute liebe Grüße, Maria"

(Foto © Maria)

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Ingolstadt: Viele Sommersteinpilze und Fichtensteinpilze sowie einige Flockis



Carmen schreibt am 7. Juli 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Herr Bertram,

wir sind begeisterte Pilzticker-Fans und schauen jeden Tag auf Ihre Seite, um zu erfahren, was es an Funde gibt. Jetzt haben wir uns gedacht, dass auch wir einmal unsere Ausbeute bei Ihnen präsentieren.

Sie werden von uns jetzt öfters Pilznachrichten bekommen, denn besonders mein Mann geht fast jeden Tag in den Wald, um was zu finden. Wir kommen aus dem Raum Ingolstadt, Oberbayern.

Auf dem Bild sind Sommersteinpilze (z. B. Foto rechts), Fichtensteinpilze und ein paar Flockenstielige Hexenröhrlinge zu sehen.

Bis demnächst!

Christian und Carmen"

(2 Fotos © Carmen)

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Neustadt an der Aisch: Pfifferlinge wie noch nie für Sandro


Sandro schreibt am 4. Juli 2021:

"Hallo Herr Bertram,

ich bin im Pilzparadies angekommen. Seit ich in den Wäldern umherstreife, habe ich noch nie so viele Pfifferlinge gefunden. Die Jahre zuvor waren es immer mal hier, mal da ein oder zwei. Immer sehr überschaubar. Ich kann mich noch gut an die Erzählungen der älteren Generation erinnern. Von Geschichten, wie zahlreich dieser schmackhafte Pilz in den Wäldern zu finden gewesen sei.*

Lange habe ich danach gesucht. Jetzt endlich finde ich respektable Mengen (z. B. 3. Foto rechts). Eine Sense zum Ernten brauche ich allerdings noch nicht und es dauert schon, um mein Körbchen zu füllen. Es hat nach oben noch viel Luft und ich hoffe, dass das erst der Anfang ist. Trotzdem sind es aktuell so viele, dass ich sie nicht mehr alle für eine Mahlzeit zubereiten kann, zum Beispiel  Surf & Turf mit Pifferlingen, siehe das 2. Foto rechts

Deshalb suche ich noch nach der besten Lösung, um sie dauerhaltbar zuzubereiten. Gefroren aus der Tiefkühltruhe ist die Bisskonsistenz hinüber und auch im Geschmack verlieren sie. Getrocknet werden sie faserig und matschig. Den gestrigen Fund (1. Foto rechts) habe ich eingekocht und tiefgefroren. Ich hoffe, dass die Pfifferlinge so ihre Bisskonsistenz erhalten. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich, wie Sie die Pfifferlinge dauerhaltbar konservieren?

Ansonsten gesellen sich vereinzelt ein paar Steinpilze von ganz klein bis recht prächtig zu den Pfifferlingen (Das Bild vom Körbchen im Rasen zeigt den Fund von heute)

Trotz des Regens der vergangenen Wochen lassen sich die Steinpilze noch bitten, wobei das eh nicht mein ToppFavorit ist. Der Flocki steht bei mir ganz weit oben und deutlich vor dem Steinpilz. Bei den ergiebigen Regenfällen wundert es mich trotzdem doch sehr, dass noch nicht mehr Steinpilze zu finden sind. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis es richtig losgeht. Regen hatten wir auf jeden Fall ausreichend für eine tolle Pilzsaison. Ich für meinen Teil bin aufgrund meiner Pfifferlingsfunde jedoch jetzt schon sehr glücklich.

Mit besten Grüßen, Sandro"

(3 Fotos © Sandro)

*Lieber Sandro,

die Schilderungen von damals werden häufig verklärend geschönt. Zu Zeiten, als mein Großvater in die Wälder ging, also in den 1930er bis 1950er Jahren, gab es auch Ausfalljahre der Pfifferlinge, wie heute. Die Erinnerungen älterer Leute an Massenwachstum der Pilze sind gerade deshalb so lebhaft, weil das auch damals exklusive Ausnahmejahre waren.

Viele Grüße, Heinz-Wilhelm

So konserviert Stefan Pfifferlinge:

Stefan vom Pilz-Ticker Hessen schreibt am 6. Juli 2021 zum Konservieren von Pfifferlingen:

"Pfifferlinge trocknen ist sinnlos, weil sie innerhalb weniger Wochen bitter werden und direkt in die Tonne können.

Um sie zu konservieren, brate ich sie pur in ein paar Tropfen Raps- oder Sonnenblumenöl an, bis die Flüssigkeit raus ist. Dann gebe ich sie zum Abkühlen in eine Gastroschale, kühle sie zügig mit Hilfe von Kühlakkus runter und fülle sie dann portionsweise in kleine Vorratsdöschen und friere sie ein. So bleiben sie bei mir bis knapp über ein Jahr nahezu wie frische Pfifferlinge.

Zur Verwendung lasse ich sie im Kühlschrank 3 bis 5 Stunden auftauen. Danach werden sie in der Pfanne fertig gebraten - und erst dann gewürzt.

Das Runterkühlen mit den Kühlakkus mache ich, um die Qualität zu bewahren beziehungsweise sogar noch etwas zu erhöhen. Je schneller die Prozesse ablaufen, desto förderlicher für die Qualität.

Liebe Grüße, Stefan"

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Nürnberg: Silke und Patrick freuen sich über die schönen Pfifferlinge


Silke schreibt am 27. Juni 2021 zu diesem Foto:

"Lieber Heinz Wilhelm,

auch wenn wir keine Sommersteinpilze ernten konnten, haben wir uns dennoch sehr gefreut über einige schöne Pfifferlinge.

Grüße aus Nürnberg, Silke und Patrick"

(Foto © Silke)

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Faberwald beim Markt Wendelstein: Fast ein Kilogramm Pfifferlinge


Bernd schreibt am 27. Juni 2021:

"Hallo zusammen,

heute war mal wieder ein erfolgreicher Pilzgang im Faberwald zwischen Allersberg und dem Markt Wendelstein bei Nürnberg. Ich fand eine Rotkappe und knapp 1 Kilo schönste Pfifferlinge.

Ich hoffe, es geht weiter so.

Viel Spaß allen beim Suchen."

(Foto © Bernd)

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Landkreis Starnberg: Die Schneeschaufeln sind gefragter als das Pilzmesser


Maria schreibt am 24. Juni 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einer schwammerllosen Woche konnte ich letzten Sonntag im selben Waldstück wie die Woche zuvor nochmals acht Flockenstielige Hexenröhrlinge aufstöbern. Die Sonne hatte es allerdings so gut mit ihnen gemeint  - sie hatten bis fast zur Unkenntlichkeit verblasste Farben und rissige Hüte- , dass ich den Trocknungsprozess  kurzerhand vollendet habe und mit einer Wohnung voll köstlichstem Pilzaroma belohnt wurde.

Außerdem bin ich auf einen leider nicht mehr definierbaren  morschen Stamm voller Seitlinge gestoßen. Dem Umfeld nach wohl Lungenseitlinge (Foto rechts). Da Stamm nebst Pilzen inmitten einer rege bekrabbelten mehrspurigen Ameisenautobahn lagen und ich nicht Gulliver spielen wollte, habe ich alles gelassen, wie es war.

Nun, darüber, wie die Woche bei uns weiter verlaufen ist,  informierten die Medien ja bereits ausführlich.

Hagelschlag statt Pilzgänge

Gottlob ist mein unmittelbares Umfeld bis jetzt mit Sturm, reichlich Wasser von oben und einer regelmäßigen, äußerst nervigen fast ununterbrochenen Lärmbelästigung  davon gekommen – gestern war es während der ganzen ersten Fußballhalbzeit so schlimm, dass  man den Fernseher nicht mehr gehört hat. Nur wenige Kilometer entfernt  wurden Schneeschaufeln und  Räumfahrzeuge  aus dem Sommerschlaf geweckt. Da werden wieder Erinnerungen an 1984 wach, als ich mit meinen Eltern unseren Garten aufgeräumt habe  und meinen sonst so robusten Vater um seine geliebten Obstbäume weinen sah.

Heute Vormittag, als endlich mal Ruhe war, hat die Bundeswehr den halben Landkreis mit einem riesigen Überschallknall aufgeschreckt und seit einigen Stunden blitzt und donnert es schon wieder. Der Deutsche Wetterdienst hat die Warnstufe Rot bis morgen abend verlängert.

Ich  habe angesichts der Gesamtsituation  seit Sonntag auf Autoausflüge verzichtet, weil ich nicht  riskieren wollte, unterwegs  irgendwo  in irgendwas reinzugeraten.

Sobald die Wetterlage wieder stabiler ist, werde ich mich wieder auf die Räder in meine Schwammerlgebiete machen. Einige sind mit Sicherheit betroffen – wie schwer und mit welchen Folgen, wird man sehen.

Liebe Grüße und auf bessere Zeiten, Maria"

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Neustadt an der Aisch: Viel Aufwand für ein paar Sommersteinpilze


Sandro schreibt am 19. Juni 2021:

"Hallo Herr Bertram,

ich habe heute in der Region Neustadt an der Aisch nach zunächst erfolgloser Suche (auch schon in den vergangenen Tagen) am Ende doch noch einige Sommersteinpilze (1. Foto rechts) gefunden.

Leider waren die meisten bereits überständig und blieben im Wald. Desgleichen die verdörrten Pfifferlinge und Graue Wulstlinge (z. B. 2. Foto rechts), die ich fand. Ich hoffe, dass es die folgenden Tage ordentlich regnet, sonst wird da zunächst nicht viel nachkommen.

Denn die Wälder sind doch sehr trocken. An Stellen, wo der Waldboden dem Sonnenlicht direkt ausgesetzt ist, zerfallen die abgeworfenen Tannen- und Fichtenzapfen regelrecht zu Granulat, wenn man auf sie tritt. Das Moos ist vor Trockenheit schon wieder ganz spröde. Wenn man darüber schreitet, staubt es auf. 

Gruß Sandro"

(2 Fotos © Sandro)

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Vier erste Flockis im Spätstart-Landkreis Starnberg


Maria schreibt am 14. Juni 2021:

"Servus, Heinz-Wilhelm und Pilztickerer,

schön zu lesen, dass auch Ihr alle gut durch die doch nicht ganz leichten Zeiten gekommen seid!

Angespornt durch die vielen appetitanregenden Berichte, habe auch ich mit meinem Vierbeiner Jimbo begonnen, unsere Reviere im Landkreis Starnberg zu durchstreifen – bisher leider ohne Erfolg. Trotz der üppigen Regenfälle sind die Wälder schon wieder recht trocken, besonders an den höher gelegenen und sonnigen Stellen.

Gestern bin ich in einem eher vom Schatten als von der Sonne verwöhnten Mischwaldstück endlich fündig geworden und konnte vier schöne Flockis einheimsen, die zu Hause in der ersten „Hexensuppe“ des Jahres beziehungsweise auf einem Teller zum Trocknen gelandet sind. Sie waren die einzigen Schwammerl weit und breit, aber das ist normal, denn wir sind traditionell immer deutlich später dran als andere Regionen.

Wir bleiben jedenfalls „dran am Schwammerl“.

Liebe Grüße und hoffentlich bis bald, Maria"

(Foto © Maria)

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Hauptsmoorwald, Bamberg: Erfolgreiche Befreiung einer eingesperrten Rotkappe


Andreas schreibt am 13. Juni 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

seit drei Wochen hat Maja mit Janosch einen kleinen Bruder, und da wurde es höchste Zeit für einen gemeinsamen Ausflug in die Natur. So ging es Sonntag früh mit Vierbeiner Vlore auf ausgedehnte Runde in den Bamberger Hauptsmoorwald.

Dabei inspizierte ich zwei Plätze, an denen ich letztes Jahr Ende Juni Steinpilze (allerdings in zu gehobenem Alter) entdeckt hatte. Und leider war der Frust groß, denn eine Stelle war kahl, die andere zeigte absolut standorttreu bis auf den Meter zwei Steinpilze, allerdings erneut zu alt und nach Drucktest auf den Stiel auch bereits völlig vermadet. Also ging es erstmal mit leeren Händen weiter.

Der Wald erfreute uns zumindest mit einem satten Grün und wenig später entdeckte Maja einen schönen orangenen Farbtupfer. Und wieder war der Frust groß, denn einen prächtige Rotkappe (evtl. Espenrotkappe, da feuchtes Gebiet mit Drainagekanälen und reichlich Espen/Eichen in der Umgebung) stand direkt hinter einem Zaun zum benachbarten Golfplatz.

Glücklicherweise entdeckten wir ein paar Schritte weiter eine Lücke im Zaun, sodass wir zur Freude von Maja durchschlüpfen (1. Foto rechts) und wir die Rotkappe in bestem Zustand doch noch einpacken konnten. Janosch war noch sichtlich unbeeindruckt und verschlief den Fund im Wagen.

Kurz vor dem Ende unserer Runde bewunderten wir noch ein tolles Naturschauspiel: weit über ein Dutzend Gespinstmotten (nach Wirtspflanze und Aussehen vermute ich Pfaffenhütchen-Gespinstmotten) kletterten an einem einzelnen Abseilfaden aus ihrem gespinstverhangenen Baum um dann in Bodennähe einen Ort für die Verpuppung zu suchen. Maja war sichtlich beeindruckt (2. Foto rechts), auch wenn ihr Raupen noch etwas unheimlich sind.

Vermutlich wird in den nächsten Tagen in der Fränkischen Schweiz nach ausgiebigen Regenfällen und nun deutlich höheren Temperaturen ein erster Pilzschwung auftreten, den wir vermutlich verpassen, da wir mit Janosch noch recht eingeschränkt in unseren Ausflugsmöglichkeiten sind :)

Aber spätestens im Herbst werden wir dann gemeinsam regelmäßig durch die Wälder streifen.

Bis dahin wünschen wir allen Pilz- und Naturfreunden einen tollen Sommer und viele Pilzfunde!

Maja, Janosch, Vlore und Andreas"

(2 Fotos © Andreas)

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Der erste Steinpilz in Bayern 2021 gehört, wie es sich gehört, Armin


Armin schreibt am 10. Juni 2021:

"Servus Heinz-Wilhelm,

auch bei uns im Landkreis Rottal-Inn geht es langsam los mit den Sommersteinpilzen. Zwar sind es noch keine großen Mengen, aber es wird - siehe das Foto rechts.

Gruß Armin"

(Foto © Armin)

Lieber Armin,

als langjährigem, treuem Pilzmelder aus der Region Triftern im Rottal-Inn-Kreis gönne ich Dir den ersten gemeldeten Steinpilz 2021 aus Bayern besonders!

Eine erlebnis- und erfolgreiche Pilzsaison wünscht Dir und Deiner Familie

mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Erste kleine Pfifferlinge in der Region Nürnberg


Bernd schreibt am 7. Juni 2021:

"Hallo,

langsam kommen die Pfifferlinge nun auch in der Nähe von Wendelstein bei Nürnberg. Sie sind zwar noch klein im flachem Moos, aber es wird. Der Regen der vergangenen Tage sollte gut für gedeihliches Wachstum sein."

(Foto © Bernd)

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Nürnberg: Drei Flockenstielige Hexen, zwei ganz große und eine kleine


Foto: Die 2 Flockenstieligen Hexenröhrlinge sind so groß, dass sie beinahe den gesamten Platz des Korbes für sich beanspruchen. (2 Fotos © Elena)

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Elena schreibt am 27. Mai 2021:

"Hallo liebe Pilzfreunde,

auch im Nürnberger Raum wachsen jetzt die ersten Röhrlinge. Ich habe heute die ersten Flockenstieligen Hexen gefunden. Die zwei waren bereits so groß, dass es für das Abendessen reichte. Einen Rest konnte ich sogar noch für später einfrieren.

Der Größte wog, obwohl bereits gereinigt, noch stolze 390 Gramm! Beide Pilze waren trotz ihrer Größe durchgehend ganz fest. Ein dritter, kleinerer, durfte fürs Erwachsenwerden noch im Wald bleiben.

Ich wünsche uns allen ein gutes Pilzjahr!

Viele Grüße aus Nürnberg, Elena"

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Foto: Da kam Elena gerade noch rechtzeitig, denn die zwei Flockis waren bereits ausgewachsen. Und dieser zudem noch von schöner Statur.


Neustadt a. d. Aisch: Statt Morcheln gab's für Sandro Maipilze und einen schönen Regenbogen


Sandro schreibt am 19. Mai 2021:

"Hallo Herr Bertram,

auch bei Neustadt an der Aisch geht es wieder los mit den Pilzen.

Gestern, nach knapp 1,5 Stunden auf meiner Waldrunde, fand ich zum Abschluss - fast am Auto wieder angekommen - einige Maipilze. Ich hätte bei meinem Start nur in die andere Richtung laufen müssen, dann wären mir die ersten bereits nach sage und schreibe fünf Metern ins Körbchen geplumpst.

So hatte ich bei schönem Wetter immerhin einen traumhaften Spaziergang inmitten einer von Grüntönen geradezu explodierenden Natur, der seinen krönenden Abschluss in ein paar Handvoll Maipilzen (Foto rechts), einigen Tropfen Regen und einem wunderschönen Regenbogen fand.

Ursprünglich war ich auf der Suche nach Morcheln, konnte aber bis auf ein paar stattliche Frühjahrslorcheln, die ich lieber stehen ließ, keine finden.

Ich bin gespannt, wann sich die ersten Röhrlinge blicken lassen.

Beste Grüße, Sandro"

(2 Fotos © Sandro)

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Foto: Das lebhaft wechselhafte Wetter, das derzeit in vielen Regionen herrscht, sorgt mit Regenschauern bei gleichzeitigem Sonnenschein für Regenbögen in selten hoher Zahl. So auch hier bei Neustadt/Aisch.


Korbweise Speisemorcheln aus den Isarauen: Jetzt beschenkt Marie auch die Schwiegereltern und Freunde


Marie schreibt am 16. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute haben wir in den Isarauen bei wunderschönem Wetter unseren schon beachtlichen Donnerstag-Fund (siehe Pilznachricht vom 14. Mai 2021) noch getoppt.

Dank der Menge an schönsten Speisemorcheln werden jetzt auch die Schwiegereltern und Freunde beschenkt. Und heute Abend gibt es ein schönes Mahl mit Schweinefilet und Morchelrahmsauce. Der Rest wird getrocknet als Vorrat fürs Jahr.

Viele liebe Grüsse, Marie"

(Foto © Marie)

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Ein Pilzkavalier springt todesmutig einem Schwefelporling bei Bruckmühl hinterher


Foto: Immerhin, zu drei schönen Speisemorcheln hat es in den neu entdeckten Habitaten mit Eschen gereicht. Hinzu kam ein junger, zarter Schwefelporling. Gefunden haben Maria und ihr Mann die Pilze bei Bruckmühl unweit von Bad Aibling. (Foto © Maria)

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Maria schreibt am 15. Mai 2021:

"Liebe Pilzfreunde und Heinz-Wilhelm,

da an meinen Auenplätzen viele Eschen krankheitsbedingt gefällt wurden, waren mein Mann und ich unterwegs im Raum Bruckmühl, um neue Wälder mit Eschen zur Morchelsuche zu finden.

In einem schattigen, kleinen Fichtenwald mit Eschenanteilen hatten wir Glück und fanden auf Anhieb noch etliche Plätze mit großen Speisemorcheln, fast bei allen Eschen. Leider waren die meisten Pilze bereits vermadet.

Von Weitem erblickte ich das leuchtende Gelborange eines Schwefelporlings am Waldrand an einem Baumstumpen. Todesmutig sprang mein Mann über den Bach, um mir den Porling zu holen.

Wir freuen uns auf morgen und das vegetarische Geschnetzelte.

Herzliche Grüße, Maria"


Im Regen einen Korb mit Speisemorcheln in den Isarauen gefüllt


Marie schreibt am 14. Mai 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren gestern trotz regnerischen Wetters in den Isarauen unterwegs. Aber es hat sich gelohnt: nass, aber glücklich sind wir mit einem Korb voller Speisemorcheln (Foto rechts) heimgekehrt.

Liebe Grüße, Marie“

(Foto © Marie)

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Schon wieder ein Kilo herrlicher Speisemorcheln aus den Isarauen für Christian


Christian schreibt am 13. Mai 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlfreunde,

Vatertagsgeschenke in den Münchner Isarauen - mittlerweile stimme ich zu, dass dieses Morcheljahr ein richtig gutes ist.

Dabei hatte ich gar nicht mehr so viel Hoffnung, nachdem die letzten 3 Gänge je über 1 Kilogramm beste Graue und Speisemorcheln ergaben. Der Regen hat sie jetzt aber an jenen Plätzen herausgezogen, an denen sie dieses Jahr noch nicht so üppig wuchsen.

Und wie man sieht, gab es erneut beinahe 1 Kilo Speisemorcheln (siehe das Foto)  und es waren einige richtige Giganten dabei. Satte 85 Gramm wog die Große in der Mitte, 2 volle Trockengeräte laufen warm und das kühle Bierchen gönne ich mir heute noch genüsslich zu diesem schönen Fund!

Die großen Morcheln standen übrigens dermaßen imposant am Wegrand, dass die Jogger direkt über sie hätten stolpern müssen. Um so besser, dass sie unentdeckt blieben. Somit ist unser Eigenbedarf nun definitiv gedeckt.

Bei Stefans Bericht vom 6. Mai mit seinem Hinweis auf die Schopftintlinge dachte ich bei mir: oje, wir scheinen tatsächlich im gleichen Gebiet unterwegs zu sein...

Allen noch viel Erfolg!

Christian"

(Foto © Christian)

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