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Langsam nehmen die Steinpilze im Raum Zürich Abschied vom Pilzjahr 2023


Steinpilz; Foto Reto 22.11.23

Foto: Einer von einigen späten Steinpilzen, die Reto im Raum Zürich noch fand. So langsam verabschieden sich die Röhrlinge, während die Zeit der Trompetenpfifferlinge erst beginnt. (Foto © Reto)

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Reto schreibt am 22. November 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich entschied mich heute trotz des schlechten Wetters auf einen Pilzgang bei Zürich. Bei fast schon frostigen Verhältnissen betrat ich den spätherbstlichen Wald. Ich fand im Laubwald sowie auch im Nadelwald noch einige Steinpilze.

Die Trompetenpfifferlinge lassen sich nun an einigen Stellen zahlreich blicken, sie sind aber noch sehr klein.

Freundliche Grüsse

Reto"


St. Gallen: Vor Begeisterung ganz vergessen, die vielen schönen Stockschwämmchen zu fotografieren


Stockschwämmchen; Foto Martin 19.11.23

Martin schreibt am 19. November 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

inspiriert von Philipps schönem Austernseitlingsfund, besuchte ich heute trotz des "St. Galler Hudelwetters", wie er es so treffend beschreibt, meine potenziellen Austernseitlingsbuchen.

So erfolgreich wie Philipp war ich diesbezüglich nicht. Ein paar wenige konnte ich aber an drei verschiedenen Orten auch finden.

An einem Stück Totholz, es war wahrscheinlich Buche, entdeckte ich zudem eine grosse Familie Judasohren. Die stattlichsten nahm ich mit.

Insgeheim hoffte ich auch auf Samtfussrüblinge für eine feine Suppe. Daraus wurde leider nichts. Dafür stand ich plötzlich unverhofft vor einem Buchenstrunk, der übersät war mit Stockschwämmchen! Ich freute mich riesig und erntete sie in meiner Euphorie, ohne ein Foto für den Pilzticker zu schiessen.

Zum Glück stand auf der Rückseite des Strunks noch ein Büschel, sodass ich wenigsten die noch ablichten konnte, siehe das Foto rechts. Ohne Stiele, welche ich zu Hause alle nochmals kontrollierte, wog die Gruppe 487 Gramm. Bislang fand ich immer nur ein paar wenige Stockschwämmchen.


Austernpilze; Foto Martin 19.11.23
Judasohren; Foto Martin 19.11.23

2 Fotos: Nicht viele, aber genug; klein, aber fein: so kann man die Austernseitlinge (links) beschreiben, die Martin im Visier hatte und auch fand. Rechts ein Naturbeet mit frischen Judasohren an einer alten Rotbuche. 

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So kam ich heute doch noch zu meiner Pilzsuppe. Gewürzt habe ich unter anderem mit zwei Saitenstieligen Knoblauchschwindlingen, welche ich auch noch fand.

Dir, lieber Heinz-Wilhelm, an dieser Stelle einmal ein grosses Dankeschön für deine Arbeit mit dieser tollen Seite! Ich lese täglich alle Berichte der passionierten Pilzsammler und freue mich mit ihnen über ihre Funde.

Schöne Grüsse an alle aus der Ostschweiz!

Martin"

(3 Fotos © Martin)

Lieber Martin, 

vielen Dank für Deine freundlichen Worte! Auch Dir möchte ich einmal meinen Dank aussprechen. Du bist ein treuer langjähriger Mitarbeiter am Pilzticker, dessen Berichte grundsätzlich sehr lesenswert, weil informativ und nicht selten auch originell sind. Ein besonderes Plus dabei ist für mich, dass ich kaum einmal etwas in Deinen Zeilen verbessern oder gar umschreiben muss. Die Bearbeitung ist stets vergnüglich, ja erholsam. Ich hatte schon seit einiger Zeit vor, dies einmal kundzutun. Nun also in der Form einer öffentlichen Erwiderung, was ich sehr gerne tue. 

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm 

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Das St. Galler Hudelwetter führt Phillip zu ersten herrlichen Austernseitlingen


Austernseitlinge; Foto Philipp 18.11.23

Philipp schreibt 18. Nov. 2023 zu diesen 2 Fotos:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

bei uns in St. Gallen hat das Hudelwetter Einzug gehalten. Seit zwei Wochen ist es mehrheitlich kalt und nass. Die meisten Röhrlinge haben sich verabschiedet, daher habe ich bereits nach Winterpilzen Ausschau gehalten.

Fündig geworden bin ich an einer alten Buche, die ich letztes Jahr entdeckt hatte. Sie war mit Austernseitlingen im besten Alter bedeckt. Ich konnte reichlich ernten und auch noch Nachbarn und Verwandte beschenken.

Herzliche Grüsse

Philipp"

(2 Fotos © Philipp)

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Austernpilze; Foto Philipp 18.11.23






Martin schwenkt um: Von den Röhrlingen zur köstlichen Pilzsuppe 


Suppenpilze; Foto Martin 11.11.23

Foto: Links ein Haufen mit Rauchblättrigen Schwefelköpfen und Schwarzpunktierten Schnecklingen, rechts Austernseitlinge, wohl Starkblauende Rotfußröhrlinge und Pfefferröhrlinge (von oben). Auf dem 2. Foto (rechts) sehen wir einen Schwarzpunktierten Schneckling und eine Gesellschaft Fleischroter Lacktrichterlinge. Auf dem 2. Foto rechts machen die vielen Pfefferröhrlinge lieber einen Bogen um Martins Pilzkorb. 


Fleischrote Lacktrichterlinge und ein Schwarzpunktierter Schneckling; Foto Martin 11.11.23
Pfefferröhrlinge neben Pilzkorb; Foto Martin 11.11.23

Martin schreibt am 11. November 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich zog heute Nachmittag wieder einmal durch die Wälder bei St. Gallen überm Bodensee.

Steinpilze, Pfifferlinge und Flockis konnte ich keine mehr entdecken. Nichtsdestotrotz war es eine sehr interessante Waldrunde. Die meisten Pilze sind mittlerweile an Totholz oder an den Waldrändern in den Wiesen zu finden.

In den Korb schafften es vor allem meine geliebten Rauchblättrigen Schwefelköpfe und die ebenso guten Schwarzpunktierten Schnecklinge zu etwa gleichen Teilen. Von den Massen an Fleischroten Lacktrichterlingen nahm ich nur ein paar wenige mit. Dazu kamen ein paar kleine Austernseitlinge und vier knackige Rotfussröhrlinge.

Überrascht war ich über eine sehr grosse Ansammlung von Pfefferröhrlingen, die ich so noch nie gesehen habe. Ich nahm mir ein paar mit, um mein Pilzsüppchen zu "pfeffern". Neben den Pfefferröhrlingen drückten sich noch drei frische Fliegenpilze und viele Mehlräslinge aus dem Boden. Aber eben keine Steinpilze mehr...

Ich vermisste sie in meiner Pilzsuppe allerdings nicht, denn die Schwefelköpfe und die Schnecklinge sind wahre "Suppenprofis"! Nur von den Pfefferröhrlingen hätte die Suppe problemlos die doppelte Menge vertragen.

Ich wünsche dir, lieber Heinz-Wilhelm, und allen Pilzverrückten noch einen schönen Pilzherbstrest!

Martin"

(3 Fotos © Martin)

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St. Gallen: Die Zeit der Herbsttrompeten steht bevor


Kleine Herbsttrompeten; Foto Philipp 17.10.23

Foto: Wenn man die Bucheckern als Maßstab nimmt, wird klar, dass die schönen Totentrompeten noch zu klein sind, um sie schon zu ernten. Philipp hat sie die nächste Zeit im Blick. Er freute sich auch über die frischen Birkenporlinge am liegenden Stamm (2. Foto).


Birkenporlinge; Foto Philipp 17.10.23

Philipp schreibt am 18. Oktober 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern hatte ich nach den Herbstferien wieder einmal kurz Zeit, um nach dem Wachtumsstand der Herbsttrompeten zu sehen.

Auf dem Weg dorthin habe ich an einer umgestürzten Birke ganz frische Birkenporlinge entdeckt.

An der Herbsttrompetenstelle angekommen, musste ich meine Augen dann doch etwas anstrengen, um die kleinen schwarzen Trompetchen zu erspähen. Dennoch habe ich ein tolles Nest entdeckt, siehe das Foto oben. Sie sind noch nicht erntereif, was man sieht, wenn man sie mit der Größe der Bucheneckern vergleicht. Aber ich bin guter Dinge, dass es dieses Jahr schöne Herbsttrompeten geben wird.

Herzliche Grüsse

Philipp"

(2 Fotos © Philipp)

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Auch für Heidis Tochter standen die Steinpilze jung und knackig im Wald


Steinpilzernte; Foto Privat 5.10.23

Heidi schreibt erneut am 5. Oktober 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm

Du hast recht, mein Mann und ich haben stundenlang Pilze geputzt, geschnitten und anschliessend getrocknet. Das ist der Preis!

Die unteren Teile der Stiele habe ich ebenfalls getrocknet und zu Pilzpulver verarbeitet.

Heute wollte meine Tochter unbedingt an ihrem Wohnort in den Wald. Dort haben wir in den letzten zwei Jahren keine Steinpilze gefunden. Das änderte sich jedoch heute: jung und knackig standen die Steinpilze im Wald! 

Während der Corona-Zeit habe ich sie mit meiner Passion für Pilze angesteckt. Mittlerweile isst sie sogar Pilze!

Liebe Grüsse aus der Schweiz

Heidi"

(Foto © Heidi/Privat)

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Kanton Aargau: An dem verdächtigen Steinpilzhügel war es auf einmal wie Weihnachten


Steinpilzparade; Foto Heidi 4.10.23

Foto: So viele Steinpilze auf einen Schlag haben Heidi und ihr Mann noch nie gefunden! Auf dem Foto sind unter der Übermacht der Fichtensteinpilze auch zwei Sommersteinpilze erkennbar. Wie gut, dass sie zwei Körbe dabei hatten. Denn beide waren bis zum Überladen gefüllt, siehe die zwei nächsten Fotos rechts. (5 Fotos © Heidi)

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Steinpilzkorb 2; Foto Heidi 4.10.23
Steinpilzkorb 1; Foto Heidi 4.10.23

Heidi schreibt am 4. Oktober 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

ich habe mich länger nicht mehr gemeldet bei der „Passion Pilze sammeln“. Das hole ich aber, da gestern wirklich der Höhepunkt meiner Pilzler-Karriere war, hiermit nach.

Mein Mann und ich waren in unserem Tal (Aargau) unterwegs an einem „verdächtigen“ Steinpilzhügel. Und auf einmal war es wie Weihnachten, die Kerle standen da in Reih' und Glied - 55 Stück total! Für diese Steinpilze liessen wir zahlreiche Fockenstielige Hexenröhrlinge stehen.

Ich denke, so etwas passiert einem nur einmal im Pilzlerleben.

Wie Martin schreibt: zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Wir haben letzte Woche versuchsweise Hexenröhrlinge getrocknet. Hat da jemand Erfahrung damit, kommt das gut?

Heidi"

Stefan vom Pilzticker Hessen schreibt hierzu am 5. Oktober 2023:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir genießen Flockenstielige Hexen immer frisch und saisonal, da er zu den Röhrlingen gehört, die mit am frühesten erscheinen und als letztes gehen.

Tatsächlich habe ich aber schon mehrfach darüber nachgedacht, die Flockis zu trocknen, vor allem in den vergangenen Jahren, als er sich bei uns rar gemacht hat und wir gerne ein paar für den Winter gehabt hätten.

Ich weiß von ein paar Pilzfreunden, das sie ihn trocken. Rein aus der Logik heraus spricht auch überhaupt nichts dagegen, vorausgesetzt, sie werden zum Verzehr wieder gut durchgegart.

Versuch macht klug...😉

Bisher sind alle meine getrockneten Röhrlinge geschmacklich nur intensiver geworden, egal ob Steinpilz, Rotkappe oder Pappelraufuß.

Ganz liebe Grüße Stefan"

Heidi schreibt hierzu am 6. Oktober 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm und Stefan,

ich habe mal kleine knackige Flockis getrocknet und werde bei Gelegenheit melden, wie sie geschmeckt haben. Bezüglich durchgegart: ich habe mir zur Regel gemacht, dass ich Pilze immer gut eine halbe Stunde garen lasse. Wie ich kürzlich gelesen haben, vermutlich zu lange, allerdings mache ich das auf kleiner Stufe.

PS: Anscheinend haben wir bei uns ein super Steinpilz- und Hexenröhrlings-Jahr.

Lieben Gruss Heidi"


Zwei Steinpilze im Wald; Foto Heidi 4.10.23
Steinpilze auf dem Tisch; Foto Heidi 4.10.23

2 Fotos: Zwei Steinpilze im Wald und viele Steinpilze auf dem Tisch. Das bedeutete ganz sicher viel Arbeit mit der Putzerei. 


Das Ausweichmanöver in den Kanton Bern lohnte sich: Viele schöne Steinpilze für Reto


Steinpilze; Foto Reto 4.10.23

Reto schreibt am 4. Oktober 2023:

Hallo Heinz-Wilhelm, 

wir waren gestern im Kanton Bern. Als erstes suchten wir ein uns bekanntes Waldgebiet auf zirka 550m Höhe auf und fanden super frische Steinpilze. Nach dem Mittagessen wechselten wir ins Oberland. Wir bewegten uns so um die 1200 bis 1400m Höhe. Auch dort konnten wir tolle Steinpilze einsammeln. Das Foto rechts zeigt unseren gesamten Fund. 

Bereits am 30. September hatten wir im Großraum Zürich ebenfalls sehr schöne frische Steinpilze gefunden. Sie erschienen gerade noch rechtzeitig für uns Pilzsammler, da man ja vom 1. bis 10. jedes Monats keine Pilze sammeln darf. Das erklärt auch, warum wir gestern in den Kanton Bern ausgewichen sind. 

Beste Grüsse Reto"

(Foto © Reto)

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Ein herrlicher Fund für Martin in unbekanntem Wald im Appenzeller Vorderland

«Es gibt Tage, da ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort»


Ein toller voller Pilzkorb; Foto Martin 30.9.23
Alles an einer Fundstelle: 10 Flockis, 10 Steinpilze. Foto Martin 30.9.23
Pilze in Olivernöl; Foto Martin 30.9.23

Martin schreibt am 30. September 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute zog es mich wieder ins Appenzeller Vorderland, ca. 20 Kilometer östlich von St. Gallen.
Ich wollte in einem mir bekannten Wald einmal etwas weiter als normal vordringen.

Mein erster Eindruck beim Betreten des Waldes war nicht sehr gut. Pilzhauptsaison - und kein Pilz weit und breit. Doch nach gut zehn Minuten weckten drei kleine Steinpilze Hoffnung. Kurz darauf kam ein schöner Nadelwald-Anhängselröhrling dazu. Aber das war es dann auch fürs Erste.

Dann konnte ich einige Semmelstoppelpilze und ein paar kleine Pfifferlinge finden. Damit sich der Korb etwas füllt, begann ich die schönsten Perlpilze zu sammeln. Sie standen jetzt immer häufiger herum.

Das bislang unbekannte Waldgebiet gefiel mir sehr gut, obwohl ich kaum Pilze entdecken konnte. Also raus aus dem Wald und die Waldränder abgehen, sagte ich mir. Ich wollte eigentlich schon links abbiegen, aber dann entdeckte ich rechts, 50 Meter weiter, einige Parasole. Ich schnappte mir die zwei schönsten und folgte dieser Spur. 100 Meter weiter standen zehn Pantherpilze und in derer Mitte ein Kupferroter Gelbfuss. Ich freute mich sehr über diesen Erstfund.

So viele Steinpilze beisammen, das konnte doch nicht sein!

Ich hob den Blick und entdeckte eine Pilzfamilie mit hellbraunen Hüten. Irgendwie sahen sie aus wie Steinpilze, aber so viele auf einem Haufen, das konnte doch nicht sein! Als ich realisierte, dass es tatsächlich welche waren, konnte ich es kaum glauben. In meiner Freude trat ich zwei Schritte zurück, um die Szene nochmals mit etwas Abstand zu bestaunen.

Dabei wäre ich beinahe auf einen wunderschönen Flocki getreten. Auch davon stand eine ganze Familie im Gras. Insgesamt fand ich dort auf nur 20 bis 30 Quadratmetern zehn Fichtensteinpilze und die gleiche Anzahl Flockis. Zu sehen sind diese 20 Pilze auf dem 2. Foto rechts. Alle im Topzustand! Begleitet beziehungsweise angezeigt wurden sie von acht Mehlräslingen.

Zum zweiten Mal überhaupt Espenrotkappen gefunden

Fünf Minuten später - mein Glückshormonspiegel war noch immer hoch - traute ich meinen Augen schon wieder nicht. Da leuchteten herrliche Espenrotkappen! Wie im Bilderbuch! Das war erst das zweite Mal in meinem Leben, dass ich diese Pilze überhaupt fand. Zwischen den Rotkappen standen nochmals ein paar sehr schöne Steinpilze.

Den Abschluss dieser unvergesslichen Runde machten ein paar Trompetenpfifferlinge, die ich vor einer Woche für dieses Jahr bereits abgeschrieben hatte.

Das 1. Foto rechts machte ich zum Abschluss meines Waldganges, das 3. Foto rechts zeigt einen Teil der Pilze bereits in Olivenöl eingelegt. 

Es gibt Tage, da ist man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Mit pilzigen Grüssen aus der Ostschweiz!

Martin"

(5 Fotos © Martin)

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Zwischenstand im Korb; Foto Martin 30.9.23
Espenrotkappe; Foto Martin 30.9.23

2 Fotos: Zwischenstand in Martins Pilzkorb (links). Die hoch willkommenen Espenrotkappen liegen obenauf. Vor Freude über diesen Fund hat er eine besonders schöne noch einmal einzeln fotografiert (rechts)


Martins toller Gesamtfund; Foto Martin 30.9.23

Foto: Der Gesamtfund. Auf der fürs Foto perfekten grauen Tischplatte liegen Steinpilze, Flockis, Espenrotkappen, Parasole, Semmelstoppelpilze, Perlpilze, Trompetenpfifferlinge, Pfifferlinge, ein Kupferroter Gelbfuss, zwei Frauentäublinge, ein Nadelwald-Anhängselröhrling, drei Maronen und ein klitzekleiner Goldröhrling.


Keine Massen von Pilzen und dennoch ein sehr schöner Fund von Martin im Appenzeller Vorderland


Schöner Gesamtfund; Foto Martin 24.9.23

Foto: Ein schöner und schön herausgeputzter Gesamtfund von Martin, obwohl die Pilze im Hauptmonat September nicht in Massen stehen. Wir sehen im Uhrzeigersinn von oben links Flockenstielige Hexenröhrlinge, Täublinge, Riesenchampignons, Pfifferlinge, Lachsreizker und Perlpilze sowie in der Mitte Fichtensteinpilze. Auf dem 2. Foto bangt einem Flockenstieligen Hexenröhrling vor dem Abschied von der Waldwiese.


Pilzkorb vor Hexenröhrlng; Foto Martin 24.9.23

Martin schreibt am 24. September 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder einmal im Appenzeller Vorderland unterwegs. Insgesamt verbrachte ich gut vier Stunden im Wald. Für die Jahreszeit stehen eher wenig Pilze im Wald, aber es kam trotzdem ein ganz ansehnlicher Fund zusammen.

Ein Höhepunkt war gleich zu Beginn eine riesige Familie vom Riesenchampignons. Ich nahm mir nur die Schönsten mit noch geschlossenen Hüten mit. Ich wollte ja nicht gleich zu Beginn den ganzen Korb füllen.

Hinzu kamen Flockenstielige Hexenröhrlinge, Pfifferlinge, Perlpilze, Lachsreizker, diverse Täublinge, und vier herrliche Fichtensteinpilze. Alles madenfrei.

Einige Pilze, welche in anderen Jahren massenhaft zu finden sind (z.B. Totentrompeten und Trompetenpfifferlinge) scheinen heuer eine Pause einzulegen. Aber ich denke, dass die Wälder hier in der Region noch einiges für uns parat haben, da es nun an Feuchtigkeit überhaupt nicht mehr mangelt.

Ich wünsche allen einen tollen Pilzherbst!

Gruss Martin"


Riesenchampignons; Foto Martin 24.9.23
Zwei prachtvolle Fichtensteinpilze; Foto Martin 24.9.23

2 Fotos: Der Anblick von solch geballtem Aufkommen an Riesenegerlingen auf engstem Raum, noch dazu im besten Alter,  ist selten (links). Rechts zwei wahre Kraftprotze von Fichtensteinpilzen. Ein imposanter Auftritt! (4 Fotos © Martin)

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Appenzellerland: Die Konkurrenz ließ Philipp reichlich Steinpilze in 1000m Höhe übrig


Drei schöne Fichtensteinpilze; Foto Philipp 16.9.23
Fund von Philipp; Foto Philipp 16.9.23

Philipp schreibt am 16. September 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

meine Vermutung, es dürfte ein pilzreiches Wochenende werden, erwies sich als richtig. Gestern war ich im Appenzellerland auf 1000m Höhe NHN und habe nach Pilzen Ausschau gehalten.

Obwohl die Konkurrenz offensichtlich bereits ihre Runde gedreht hatte, fand ich schöne Steinpilze (z. B. Foto rechts). Daneben konnte ich Amethystschuppige Pfifferlinge und Birkenpilze entdecken. Auch die Maden hatten ihren Spass, so dass alle zufrieden waren.

Am Schluss musste ich die Runde aufgrund der Sammelmenge beenden.

Herzliche Grüsse

Philipp"

(2 Fotos © Philipp)

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Martin schwärmt: «Einer der schönsten Steinpilzfunde meiner Karriere»


Prächtiger Steinpilzkorb; Foto Martin 14.9.23

Martin schreibt am 14. September 2023:

Hallo Heinz-Wilhelm, 

die Pilzsaison 2023 war für mich bisher nicht sehr berauschend. Ab und zu gab es schon ein paar Lichtblicke, aber so richtig ging die Post noch nicht ab. Aber heute war es soweit! Ich inspizierte nach der Arbeit noch kurz meinen besten Sommersteinpilzwald gleich neben St. Gallen.

Es sind Tage wie diese, die einen immer wieder in die Wälder treiben, von denen man oft im Bett vor dem Einschlafen träumt: ein Sommersteinpilz folgte auf den anderen, einer war schöner als der andere. Es war einer der schönsten Steinpilzfunde meiner Pilzkarriere.

Die schon etwas Älteren und die Riesen blieben natürlich stehen. Damit hätte man einige Körbe füllen können. Ansonsten gab es nur ein paar Perlpilze, einen Birkenpilz und viele Mehlräslinge.

Der Dörrautomat läuft über Nacht und wird morgen früh nochmals befüllt. Einige der Sommersteinpilze wurden frisch verkocht, die prächtigsten gingen an meine Nachbarn Hans und John, die sich riesig freuten.

Ich wünsche dir und allen Lesern einen tollen Pilzherbst!

Gruss Martin"

(3 Fotos © Martin)

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Sommersteinpilz 2; Foto Martin 14.9.23
Sommersteinpilz 1; Martin 14.9.23
Sommersteinpilz 3; Martin 14.9.23

3 Fotos: "Einer war schöner als der andere", so schwärmte Martin von den herrlichen Sommersteinpilzen, die sich ihm boten. Der links außen ist von der Sorte Emmentaler, hat die dafür erforderlichen großen Löcher. 


Appenzellerland: «Das kommende Wochenende dürfte pilzreich werden»


Fund 1; Philipp 13.9.23

Foto: Sie sind wieder da! Philipp freute sich über schöne Röhrlingsfunde wie Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge. Auch einige schöne Pfifferlinge landeten in der Pfanne (2. Foto)


Pfifferlinge; Philipp 13.9.23

Philipp schreibt am 13. September 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

endlich sind die Pilze zurück!

Nach den Regenfällen hat es beinahe zwei Wochen gedauert, bis sie jetzt wieder spriessen. Daher habe ich mich heute nach der Arbeit zu einem meiner Lieblingsplätze ins Appenzellerland begeben.

Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Eierschwämme durften in den Korb wandern.

Das kommende Wochenende dürfte pilzreich werden.

Herzliche Grüsse Philipp"

(2 Fotos © Philipp)

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Alpstein: Zwei Erstfunde für Florian in 1300m Höhe


Gesamtfund; Foto Florian 11.9.23

FotoFlorians Gesamtfund mit (im Uhrzeigersinn) Eierschwämmlingen, Semmelstoppelpilzen, einem Steinpilz und drei Schweinsohren, die im Kanton Appenzell nicht geschützt sind. 

(3 Fotos © Florian)

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Florian schreibt am 11. September 2023:

"Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

nach dem Regen vor etwa 12 Tagen war ich schon zweimal auf dem Alpstein in zirka 1300 Metern Höhe, es gab jedoch keinen nennenswerten Pilzwuchs. Was ich aber gelernt habe: Auch in höher gelegenen Regionen sollte man sich der Trockenheit wegen eher an die Nähe eines Baches halten.

Am letzten Freitag konnte ich nun für mich zwei neue Arten entdecken, nämlich Semmelstoppelpilze und Schweinsohren. Außer ihnen fand ich viele Birnenstäublinge, verschiedene Korallenpilzarten wie die Bauchwehkoralle (Blasse Koralle) und einen Schönfussröhrling.

Liebe Grüsse aus St. Gallen von Florian"


Birnenstäublinge; Foto Florian 11.9.23

Foto: Viele Birnenstäublinge auf einem Fleck. Sie sind Folgezersetzer, ernähren sich von totem Kleingezweig und anderen schon morschen Holzresten. In der Pfanne sind sie sehr muffig schmeckende "Kriegspilze", die man nur in der Not isst. Solange innen noch reinweiß, esse ich während eines Pilzganges zwei oder drei von ihnen gerne roh. 


Bauchwehkoralle; Foto Florian 11.9.23

Foto: Die Blasse Koralle oder Bauchwehkoralle kann Durchfälle auslösen. Korallenpilze sind eine recht schwierige Wissenschaft, an die sich Anfänger lieber nicht heranwagen sollten.


Überraschende Funde im Appenzellerland bei der Steinpilzsuche 


Fund Philipp 18.8.23

Foto: Falscher Anhängselröhrling, Flocki, Sommersteinpilze und Fichtensteinpilz (oben von links) sowie Semmelstoppelpilze und Bereifte Pfifferlinge hat Philipp bei seiner Kraxelei gefunden. Eigentlich war er auf Steinpilze aus, die sich jedoch stark zurückhielten. Auf dem 2. Foto ein Flocki, der sich seinen Namen redlich verdient hat. (4 Fotos © Philipp)

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Tolle Flockenstielige Hexe; Foto Philipp 18.8.23

Philipp schreibt am 18. August 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute habe ich mich ins Appenzellerland in die Nähe von Gais aufgemacht mit dem Ziel, ein paar Steinpilze zu finden. 

Anfangs war weit und breit kein Steinpilz zu sehen. Dafür standen die Perlpilze an jeder Ecke, nicht selten in Hexenringen. Der erste Pilz, der aber in meinem Körbchen landete, war ein toller Flockenstieliger Hexenröhrling.

Nach einer halbstündigen Kraxelei den Berg hoch haben mich dann plötzlich einige  Schopftintlinge überrascht. 

Im nächsten Waldstück war dann endlich der erste Steinpilz zu finden, worauf sogleich schöne, knackige Semmelstoppelpilze folgten. Nach einem weiteren kleinen Steinpilz, habe ich bereits wieder versucht, den Weg zum Auto zu finden. Vorbei an einer (leider zu alten) Rotkappe, fiel mir dann ein Nadelwald-Anhängselröhrling in die Hände, den die Maden übersehen hatten.

Endlich stiess ich auf die Überraschung des Tages: zwei Hand voll Bereifter Pfifferlinge, die sehr blass, fast weiss aus dem Hang lugten.

Ein krönender Abschluss, völlig anders als gedacht.

Herzliche Grüsse Philipp"


Bereifte Pfifferlinge; Philipp 18.8.23

Foto: Kräftig-fleischig sind sie, die Bereiften Pfifferlinge. Sie sehen dem Blassen Laubwaldpfifferling ähnlich, wachsen jedoch...


Bereifte Pfifferlinge und Reizker; Foto Philipp 18.8.23

Foto: ...wie hier gut zu sehen, bei Fichten, mit Vorliebe im Mischwald. Hier sucht ein Fichtenreizker ihre Gesellschaft. 


Graubünden: Ob Thömi aus Kölle schon einmal so viele Pilze gesehen hat?


Flavias Pilzfund vom 14.8.2023

Flavia schreibt am 14. August 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

seit Jahren besuche ich Ihren tollen Pilzticker. Danke für die informative Seite!

Am 12. August war ich in Graubünden unterwegs, mit meinem lieben Mann und Thömi aus Kölle. Fünf Stunden sind wir durch den lichten Nadelwald gewandert, haben Pfifferlinge, Steinpilze und Parasole gefunden. Es kam allerhand zusammen (Foto rechts). 😋

Liebe Grüße und eine erfolgreiche Jagd wünscht allen

Flavia"

(Foto © Flavia)

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Martin kann über die desinformierten Sommersteinpilze im Appenzeller Vorderland nur staunen


Gesamtfund Martin 6.8.23

Foto: Martin hat seine gesammelten Pilzarten akkurat voneinander getrennt. Wir sehen von links oben im Uhrzeigersinn Flockis, Fichtensteinpilze, Sommersteinpilze, Perlpilze, Täublinge (Frauentäubling, Speisetäubling, Rotstieliger Ledertäubling), Pfifferlinge, Goldröhrlinge, Maronenröhrlinge und in der Mitte Nadelwaldanhängselröhrlinge. Auf dem 2. Foto ein Schönfussröhrling mit seinem typisch grauen Hut. (2 Fotos © Martin)

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Schönfussröhrling Martin 6.8.23

Martin schreibt am 6. August 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder einmal im Appenzeller Vorderland auf gut 900 Meter über NHN unterwegs. Endlich stehen wieder Pilze im Wald! In den letzten Wochen fand ich so wenig, dass ich schon einen Besuch bei "Fielmann" in Betracht zog, aber so ging es wohl den meisten Pilzfreunden. 

Heute fand ich sehr viele Perlpilze, von welchen aber nur ein paar ins Körbchen durften, weil durch den Regen der vergangenen Nacht die meisten ganz durchnässt waren. Auch verschiedene Täublinge waren häufig anzutreffen.

Neben einer schönen Handvoll Amethystschuppigen Pfifferlingen gab es auch viele diverse Röhrlinge zu bestaunen. Tagessieger war eindeutig der Schönfussröhrling, allerdings nur, weil es nicht mehr Lärchen gab, denn Goldröhrlinge gab es auch sehr viele.

Neben einigen Flockenstieligen Hexenröhrlingen fand ich zwei Maronen, einige Nadelwaldanhängselröhrlinge und erste Fichtensteinpilze.

In diesem Nadelwald fand ich letztes Jahr groteskerweise Sommersteinpilze. Auch heute guckten sie wieder aus der Erde. Es gibt dort nur zwei kleine, ca. 30 Jahre alte Buchen. 50 Zentimeter neben den Pilzen wachsen Heidelbeeren, einen Zentimeter daneben Sauerklee. Eigentlich dürften auf diesem sauren Boden gar keine Sommersteinpilze wachsen, aber das hat ihnen wohl keiner gesagt. ; )

Ich wünsche allen Pilzfreunden schöne Funde!

Gruss Martin"


Alpstein-Steinpilze, zünftig auf dem Brotzeitbrett


Pilzplatte Florian 5.8.23

Florian schreibt am 5. August 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

schön, von den tollen Pilzerfolgen auf deiner Pilzticker-Seite zu lesen!

Hier kommt noch ein Pilzgruss, und zwar mit Fundort im Alpstein, Appenzell Ausserrhoden. 
Fürs Foto haben Sie sich alle extra herausgeputzt und geben ihren Auftritt auf einem zünftigen Brotzeitbrett (Foto rechts). Bei dem vorderen grossen Steinpilz gab es noch einen zweiten, den leider die Kühe schon zertrampelt hatten.

Alle zusammen sind schätzungsweise etwa 1,5 kg schwer.

Ich freue mich auf neue Erfolgsberichte von findigen Sammlern!

Herzliche Grüsse von Florian und Tochter Jasmine aus St. Gallen"

(Foto © Florian)

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Sieben Steinpilzbabies blieben in 1000m Höhe zurück


Korbfund Philipp 5.8.23

Foto: Nach langer Trockenheit wird es so langsam: Philipp hat wenigstens schon mal den halben Korbgrund gefüllt. Sogar zwei Steinpilze sind dabei. (Foto © Philipp)

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Philipp schreibt am 5. August 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

lange ist es her, dass ich mich bei dir gemeldet habe. Die Funde waren aber auch nicht gerade zahlreich, denn es war recht trocken in der Region St. Gallen.

Nun aber sind die Pilze endlich da, und so waren wir heute im Appenzellerland auf ca. 1000 Metern Höhe unterwegs. Lange hat es nicht gedauert, bis uns der erste Steinpilz in die Hände gefallen ist.

Später kamen noch ein Perlpilz, mehrere Flockis, ein Goldröhrling und sogar Eierschwämme dazu. Sieben Steinpilzbabies ließen wir zum Weiterwachsen stehen, ein  Opa musste aufgrund der bleibenden Dellen im Hut stehen bleiben.

So langsam geht es hier also los. Ich hoffe, ich kann mich bald wieder melden.

Herzliche Grüsse Philipp"


70 Steinpilze bester Qualität aus fast 1500m Höhe im Berner Oberland 


Steinpilze toll Reto 2.8.23

Reto schreibt am 2. August 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

ich und mein Bruder machten am heutigen 2. August einen herrlichen Fund: die vielen Steinpilze (Foto rechts) fanden wir auf 1300 bis 1500m NHN im Berner Oberland. Die Pilze sind von bester Qualität, einfach toll.

So kann die Saison gerne weitergehen!

Freundliche Grüsse Reto"

(Foto © Reto)

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12 Kilo Pfifferlinge in Graubünden binnen einer Woche für Felix


Pfifferlinge Felix 31.7.23

Pilzfreund Felix, der am 23. Juli bereits einen Fund von vier Kilo Pfifferlingen in zwei Tagen gemeldet hatte (siehe weiter unten), komplettiert mit diesen zwei Fotos seine Pilzwoche in Graubünden: Satte 12 Kilo Eierschwammerl habe er insgesamt binnen einer Woche gesammelt. Die bereits arg angegammelten Maronenröhrlinge am oberen Bildrand denken wir uns einfach weg, dann haben wir ein herrliches Motiv.

Was auch für das 2. Foto gilt, auf dem ein einsamer Steinpilz die goldgelben Reherl in überlaufenden Schüsseln bestaunt. (2 Fotos © Felix)

31. Juli 2023

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Pfifferlinge Steini Felix 31.7.23


Ein halbes Dutzend Steinpilze sowie Eierschwämmlinge aus 1300m Höhe


Gesamtfund Florian 30.7.23

Foto: Ein halbes Dutzend junger Steinpilze war die Krönung von Florians Fund auf 1300m NHN auf dem Alpstein. Dazu gab es eine Pyramide Eierschwämmlinge, einen Gelbfüßigen und einen Flockenstieligen oder Netzstieligen Hexenröhrling (nicht erkennbar) sowie einen Maronenröhrling.

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Florian schreibt am 30. Juli 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm

hier die neuesten Pilznachrichten aus dem hochgelegenen Revier Alpstein, wo ich meine ersten Steinpilze finden konnte. Dazu gab es zwei Flockis, einen Maronenröhrling sowie schöne Eierschwämmlinge.

Herzliche Grüsse Florian aus St. Gallen"

(2 Fotos © Florian)

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Steinpilze Florian 30.7.23

Foto: Da liegen sie, die sechs schönen Steinpilze. Es sind die ersten des Jahres für Florian. 


Diesmal im Kanton Thurgau: Freude über den ersten Steinpilz und auf Pilzgeschnetzeltes


2Perlpilze Andrea 30.7.23

Foto: Zwei schöne junge Perlpilze, umzingelt von Sauerklee. Auf dem 2. Foto zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge. 


2Flockis Andrea 30.7.23

Andrea schreibt am 30. Juli 2023:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich in einem kleinen Waldstück im Kanton Thurgau. Die ersten Pilze sind da, verschiedene Sorten, z. B. Flockenstielige Hexenröhlinge, Birkenpilze, Perlpilze und Rotkappen. Zu meiner grossen Freude konnte ich auch den ersten Steinpilz finden.

Die kleinen Rotkappen und Perlpilze habe ich auch mitgenommen. Die kommen mit ins Pilzgeschnetzelte zu den gestern gefundenen Wiesenchampignons.

Pfifferlinge gibt es in dieser flachen Gegend nicht, da muss ich wieder hinauf ins Bergland.

Das Pilzjahr beginnt verheißungsvoll. 

Beste Grüsse Andrea"

(2 Fotos © Andrea)

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In den St. Galler Bergen am Bodensee: Segensreiche Regenfälle für Pfifferlinge und Wiesenchampignons 


PfifferlingeN Andrea 29.7.23
Wiesenchampignons Andrea 29.7.23

Andrea schreibt am 29. Juli 2023:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

nun möchte ich mich auch mal wieder melden. Nachdem die Morchelernte bei uns hier in der Schweizer Bodenseeregion im Kanton St. Gallen buchstäblich ins Wasser gefallen ist, gab es bisher kaum Pilzfunde.

Aber die Regengüsse der vergangen Tage haben geholfen und jetzt spriessen Pfifferlinge und Wiesenchampignons aus dem Boden.

Nachdem ich gestern schon einige fand, bin ich heute nochmal zur "Nachlese" hinauf auf etwa 700m Höhe oberhalb des Bodensees gewandert. Es hat es sich gelohnt, wie die 2 Fotos rechts zeigen! Und es stehen noch viele kleine Nachzügler, die in den nächsten Tagen wachsen wollen und sollen!

Ja sollen, denn ich hoffe, dass ich nochmal die Weiden nach Champignons absuchen kann, denn beim Bauer steht der Güllewagen bereits parat. Wenn der erstmal loslegt, ist es vorbei mit der "Nachlese".

Viele Grüsse an dich und die Pilztickerfreunde!

Auf eine gute Pilzsaison!

Andrea"

(2 Fotos © Andrea)

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Eierschwammerl-Paradies Graubünden: Vier Kilo Pfifferlinge in zwei Tagen


Pfifferlingsschale2 Felix 23.7.23

Felix schreibt am 23. Juli 2023:

"Hallo,

in Graubünden scheint die Pfifferlingssaison loszugehen. In den letzten zwei Tagen konnten wir insgesamt vier(!) Kilo einsammeln!

Teils stehen Sie vereinzelt, teils in schönen Gruppen. Man muss aber die Stellen schon grob kennen, sonst wird es schwierig. Fast muss man nämlich schon drüber stolpern, da sie entweder im Moos, im Moos und Gras oder im Heidekraut gut versteckt sind. Teilweise kann man fünf Meter von ihnen entfernt vorüber gehen - und sieht sie dennoch nicht. 

Außer Pfifferlingen gibt es derzeit keine weiteren Pilze im Wald. 

Viele Grüße Felix"

(2 Fotos © Felix)

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Pfifferlingsschale1 Felix 23.7.23

Foto: Und schon wieder eine Schale. In Graubünden hat die Pfifferlingssaison gleich kräftig losgelegt und hält für Felix & Mitsammler vom Start weg schönste Eierschwammerl bereit. 


Auf 1300m üNN stellen die Pilze nicht nur Florian knifflige Bestimmungsfragen 


Gesamtfund vonFlorian 23.7.23

Foto: In 1300m üNN ist mehr los mit den Pilzen als derzeit überall anderswo, wie Florians interessantes Fundbild belegt. Wir sehen oben vier Täublinge, die Florian als zwei Rotstielige Ledertäublinge (links) und zwei Braune Ledertäublinge (rechts) identifiziert hat. Wobei die Hutfarbe des ganz links Liegenden auch in Richtung Fleischroter Speisetäubling geht. Darunter liegen fünf Braune Filzröhrlinge. Links unten ein ausgewachsener Flockenstieliger Hexenröhrling, in der Mitte unten ein nicht leicht zu identifizierender Schönfußröhrling, der auf dem 2. Foto noch einmal größer zu sehen ist. Rechts zwei, drei Hände voll Pfifferlinge. 

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Schönfußröhrling Florian 23.7.23

Florian schreibt am 23. Juli 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

heute bin ich mit meinen Kindern nochmals in den Alpstein gefahren und hatte mit meinen zwei Glücksbringer wieder "Schwein".

Mit dem Pilzführer-Buch habe ich soweit folgende Arten bestimmen können, wobei aber die Kontrolle durch eine freundliche Pilzsachverständige noch aussteht: Flockenstieliger Hexenröhrling, Ringloser Butterpilz, Rotstieliger und Brauner Ledertäubling, Eierschwämmlinge.

Bei dem Pilz mit dem hellgrauen Hut bin ich mir nicht sicher.*

Liebe Grüsse Florian, Samuel und Jasmine"

(3 Fotos © Florian)

* Das war ich mir ehrlich gesagt auch nicht, lieber Florian. Das Netzmuster ist derart markant, dass ich es unbedenklich auch einem Netzstieligen Hexenröhrling oder, fast eher noch, einem Gallenröhrling zuschreiben könnte. Beide haben jedoch keine gelben Röhren. Da die Rot-Gelb-Abstufung am Stiel so gut wie nicht zu erkennen ist, lag der Schönfußröhrling erst einmal fern. Aber er ist es, Deiner Pilzberaterin sei Dank!

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Ledertäublinge Florian 23.7.23

Foto: Rechts die zwei Braunen Ledertäublinge, links eventuell Rotstielige Ledertäublinge oder, gut möglich, zwei Fleischfarbene Speisetäublinge. Europaweit gibt es 300 verschiedene Arten Täublinge, von denen etliche nur durch mikroskopische Untersuchungen zu unterscheiden sind. Das Komfortable bei den Täublingen ist aber die Möglichkeit der Rohkostprobe, die Aufschluss darüber gibt, ob eine Art essbar oder nicht essbar (ungenießbar oder giftig) ist. 


Schöner Flocki-Erfolg für Florian auf über 1300m üNN im Appenzeller Land


Flocki im Fichtenwald. Florian 15.7.23

Foto: Florian beginnt erst mit der Pilzsuche. Um so mehr freute er sich, dass er bei seiner Gebirgstour schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge fand. Dieser junge Pilz wählte sich als Baumpartner eine Fichte aus. Die Pilzart wächst in bodensauren, aber auch neutralen Laub- und Nadelwäldern. Kalkböden sind nichts für sie. Auf dem 2. Foto nahm Florian diesen Pilz noch einmal extra vor die Kamera. (3 Fotos © Florian)

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Flocki Florian 15.7.23

Florian schreibt am 15. Juli 2023:

"Sehr geehrter Heinz-Wilhelm, 

heute hatte ich auch mal wieder Glück, und zwar mit einigen Flockenstieligen Hexenröhrlingen. Da ich noch Anfänger bin, lasse ich sie aber sicherheitshalber noch bei der Pilzkontrolle überprüfen.

Den ersten Fund gab es erst nach eineinhalb Stunden Wanderung auf über 1300m üNN im Appenzeller Land, bei der ich ein mir bekanntes Gebiet ausgeweitet hatte, also neues Terrain beschritt. Den grössten der Pilze fand ich erst am Schluss, nach etwa drei Stunden. Puhhh...

Ich wünsche allen Pilz-Passionierten für die kommenden Wochen und Monate viel Spass!

Herzliche Grüsse von Florian aus St. Gallen"


Flocki gross Florian 15.7.23

Foto: Florian kann auch groß. Er fand auch diesen ausgewachsenen Flocki, der schön was für die Pfanne hergab. 


Prächtige Flockis für Hannes im Bezirk Laufenburg


3 Flockis Hannes 10.7.23

Foto: Drei schöne junge knackige Flockenstielige Hexen in der Nadelstreu. Im Wald scheint es ja ähnlich herzugehen wie in den zahllosen Harvester-Paradiesen in Deutschland. Auf dem 2. Foto sieht der Wald schon besser aus. Das freut den kräftigen Flockenstieligen am Baumstumpf. 


Flocki Hannes 10.7.23

Hannes schreibt am 10. Juli 2023:

"Sehr geehrter Heinz-Wilhelm,

zuerst einmal möchte ich mich recht herzlich bei Ihnen für das Betreiben ihrer Webseite bedanken. Seit mehr als drei Jahren besuche ich sie regelmäßig und habe extrem vieles übers „Schwammerl suchen" (ich bin Österreicher) gelernt.

Nachdem es hier in der Nähe von Frick im Kanton Aargau, Bezirk Laufenburg, diverse Regenschauer gab, habe ich gestern meine Schwammerlplätze aufgesucht. Gefunden habe ich einige schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge.

Liebe Grüße aus der Gemeinde Herznach-Ueken, Hannes"

(2 Fotos © Hannes)

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Zwei kräftige Pfifferlinge auf geröstetem Brot - köstlich!


Pfiffersbrot Martin 2.7.23

Martin schreibt am 2. Juli 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich inspizierte heute meine Pfifferlingsstellen im Appenzeller Vorderland.

Gleich zu Beginn begrüsste mich ein Fransiger Wulstling, den ich aber stehen ließ. In der Folge entdeckte ich vier Blasse Laubwaldpfifferlinge, die ersten des Jahres, von denen allerdings nur zwei küchentauglich waren. Ganz satt wurde ich zwar nicht davon, aber auf geröstetem Weissbrot (Foto rechts) schmeckten sie ausgezeichnet.

Das Highlight waren heute zwei Schwarzstörche, die ich im Bachbett landen sah. Für ein Foto waren sie leider zu weit weg und stören wollte ich sie natürlich nicht. Eine kurze Recherche ergab, dass es in der Schweiz erst sehr wenige Sichtungen dieser Vögel gab, sie aber wohl bald, von Süddeutschland her kommend, häufiger anzutreffen sein dürften.

Ich hoffe, dass der Regen der letzten Tage ausreicht, um das Pilzvorkommen hier um St. Gallen in drei, vier Wochen in Schwung zu bringen.

Gruss Martin"

(3 Fotos © Martin)

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Pfifferling Martin 2.7.23
Fransiger Wulstling Martin 2.7.23

2 Fotos: Ein Laubwaldpfifferling mit vornehmer Blässe und ein Fransiger Wulstling (rechts). Die Art ist die größte unter den Wuistlingen in unseren Wäldern und ist ein guter bis sehr guter Speisepilz. 


Sommertrüffeln dank feiner Nase


Sommertrüffeln Reto 29.5.23

Foto: Zwei Spitzmorcheln und zwei, drei Hände voll Sommertrüffeln. Sie werden auch Deutsche Trüffeln oder Schwarze Sommertrüffeln genannt. Gegenüber den Spitzentrüffeln Echte Weiße Trüffel und Périgordtrüffel fällt die Sommertrüffel wie die ähnliche Burgundertrüffel ab, ist aber für nicht wenige Trüffelliebhaber dennoch geschmacklich hochrangig. In der Schweiz darf man sie sammeln, in Deutschland wacht die Pilzpolizei und eilt gestreng herbei, sollte man sie ernten. (Foto © Reto)

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Reto schreibt am 29. Mai 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

das lange Wochenende verbrachten wir im Berner Oberland. Bei einer Wanderung an einen Bergsee fanden wir auf 1750m am Wegrand zwei Spitzmorcheln. Wir waren mit Bekannten unterwegs, waren aber nicht aufs Pilze sammeln aus.

Auf der Rückreise nach Zürich war aber genau das eingeplant. Wir machten an zwei Stellen einen Zwischenstopp, um nach Sommertrüffeln (Tuber Aestivum) zu sehen. Dank der Nase unserer Hündin fanden wir auch einige.

Hier weht seit Tagen konstant die Bise, ein kalter, trockener Wind, so dass der Oberboden stellenweise bereits Risse erlitten hat. Noch ist es nicht problematisch. Ich würde mich über Regen freuen.

Freundliche Grüsse Reto"


Die kulinarische Entdeckung des Schwefelporlings lindert die Schmerzen des Morchelmisserfolgssyndroms


Waldfreundrüblinge Martin 18.5.23
Schwefelporling Martin 18.5.23

2 Fotos: Waldfreundrüblinge (links) sind von schwach mittelmäßigem Geschmack. Wer sie aber, wie Martin, mit (getrockneten) Steinpilzen streckt, zieht durchaus Gewinn aus ihnen. Rechts der zum ersten Mal verkostete Schwefelporling von den Gestaden des Altrheins, der nach vorherigem Abkochen Martins Gefallen fand. (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 19. Mai 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm

Ich bin froh, dass die Morchelsaison nun so langsam vorüber ist. Es ist immer hart, die Erfolgsberichte von anderen zu lesen und selber nichts zu finden. Ganz schlimm war der Bericht von meinem Namensvetter aus Baden-Württemberg, der meinte, dass das Morchelnsammeln ihn langweile, weil ja alles voll stehen würde. Ich beobachtete bei mir erste Symptome von Minderwertigkeitskomplexen und Depressionen. 😉

Glücklicherweise fand ich in dieser Phase doch noch eine kleine Speisemorchel mit 13 Gramm. Das war's dann aber auch.

Gestern war ich in mir unbekannten Waldgebieten rund um St. Gallen unterwegs, um neue potenzielle Steinpilzstellen auszumachen. Dabei stolperte ich über eine gute Handvoll Waldfreundrüblinge.

Ich nahm sie mit. Ich habe sie mit den letzten getrockneten Steinpilzen gestreckt und zu einer feinen Pilzrahmsauce verarbeitet.

Anschliessend fuhr ich runter zum Bodensee. Genauer gesagt zum alten Rhein. Dort hatte ich  letztes Jahr aus der Ferne sehr viele Schwefelporlinge entdeckt. Ich nahm mir für dieses Jahr vor, sie einmal zu verkosten. Erst fand ich nur die Reste der letztjährigen Fruchtkörper, doch nach einer guten Stunde wurde ich doch noch fündig.

Also der Geruch der rohen Pilze sagt mir gar nicht zu. Nachdem ich sie 10 Minuten abgekocht hatte, rochen sie nicht mehr so. Paniert und gebraten schmeckten sie wirklich gut. Die Konsistenz ist super, wirklich wie zartes Hühnchen.

Ich wünsche allen einen guten Start in die Röhrlingssaison!

Martin"


Immer zu früh oder immer zu spät - die Morcheln ärgerten Liath dieses Jahr


Morcheln Liath 7.5.23

Liath schreibt am 7. Mai 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern begab ich mich bei uns in den St. Galler Voralpen in die etwas höheren Lagen auf Morchelsuche. Es war ein spannender Gang, weil ich die Speisemorcheln an Orten gefunden habe, wo ich sie nicht vermutet hätte.

Sie wuchsen an denselben Plätzen wie die Spitzmorcheln. Diese habe ich bei Weiss- und Rottannen am ziemlich sonnigen Waldrand auf etwa 950 Meter über dem Meer gefunden. Die Speisemorcheln wuchsen wenige Meter entfernt, allerdings eher etwas im Schatten. Es gab sowohl bei den Speise- als auch den Spitzmorcheln leider schon viele überständige Exemplare.

Ich habe den Eindruck, als wäre ich dieses Jahr immer einige Tage zu früh oder zu spät, um die Morcheln zum richtigen Zeitpunkt zu finden. Eine kleine noch geniessbare „Kollektion“ konnte ich aber mit nach Hause nehmen. Über den wunderschönen Anblick (Foto rechts) habe ich mich allemal gefreut!

Grüsse aus dem schönen Kanton Sankt Gallen, Liath"

(Foto © Liath)

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Nicht schlecht: Maipilze im eigenen Garten für Florian


Maipilze Florian 25.4.23

St. Gallen - Diese schönen Maipilze hat Florian in seinem Vorgarten von St. Gallen gefunden. Bei erstem Hinsehen hatte er sie zunächst für Riesenboviste gehalten. Für die ist es allerdings noch etwas früh. Da sollte es schon Juni sein. (Foto © Florian)

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Maipilze fürs Pilz-Ketchup, Spitzmorcheln für das Dörrgerät


Spitzmorcheln Reto 24.4.23

Reto schreibt am 24. April 2023:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute schaute ich nach den Maipilzen im Grossraum Zürich. Sie sind auch hier in diesem Jahr früh aufgetreten und es fanden sich auch schon ältere Exemplare. Die Maipilze verarbeite ich gerne mit getrockneten Pilzen aus dem Vorjahr zu Pilz-Ketchup.

Im städtischen Bereich gab es dann auch noch Spitzmorcheln (Foto rechts). Sie zeigen sich hier seit einigen Wochen zahlreich.

Freundliche Grüsse Reto"

(2 Fotos © Reto)

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Maipilze Reto 24.4.23

Foto: Gesucht und gefunden! Reto war auf der Suche nach Maipilzen. Sie sind dieses Jahr früh da. Einige waren sogar schon überständig. Sie landen in einem Pilz-Ketchup. Was das wohl ist?


Kälte und Wind verzögerten das Morchel-Wachstum

St. Galler Voralpen: Wie gut, dass Liath nicht aufgegeben hat!


Morchelfund Liath 21.4.23

Liath schreibt am 21. April 2023:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

beinahe hatte ich die Hoffnung auf einen grösseren Morchelfund bei mir in der Region der Sankt Galler Voralpen, zumindest in der Ebene, aufgegeben. Zwar gab es genug Regen, aber es war und ist kalt und oft sehr windig. So habe ich bisher auch nur drei kleine Speisemorcheln gefunden.

Ich hatte mir bereits überlegt, welche Plätze ich dann nächste Woche in höher gelegenen Lagen absuchen könnte in der Hoffnung, vielleicht dort fündig zu werden. Trotzdem ging ich heute nochmals meine Morchelplätzchen im Talgrund absuchen.

Und auf einmal hat es sich gelohnt! Die helleren Speisemorcheln auf dem Foto habe ich alle an einem Platz gefunden, klassisch im feuchten Eschenmischwald.

Die dunklen vier Prachtexemplare mussten innert kürzester Zeit gewachsen sein. Denn ihren Wuchsplatz habe ich erst vor fünf Tagen abgesucht. Ein Exemplar war grösser als meine Hand, lag aber leider abgebrochen und schon angefault am Boden.

Ich freue mich! Es scheint fast so, als könnte ich auch dieses Jahr wieder mein geschätztes frisches Morchelragout geniessen und meine Vorräte an getrockneten Morcheln auffüllen.
Ein paar Judasohren kamen auch noch mit, sie sollen als Farbtupfer in einem frischen Thai-Gemüsecurry ihren Einsatz haben.

Morchelbecherlinge (oben links auf dem Foto) habe ich zum ersten Mal gefunden. Sie wuchsen auf grobem Sägemehl in einer Rabatte. Diese Pilze haben mich geschmacklich nicht überzeugt. Ich denke, dass ich diese ein andermal stehen lassen werde.

Viele Grüsse an alle Pilzfreunde, Liath"

(Foto © Liath)

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