Pilz-Ticker-Schweiz



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Schweiz




Die Schönfußröhrlinge der Ostschweiz möchten gerne Steinpilze sein


Philipp schreibt am 10. Juli 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

in der Ostschweiz hat das Pilzwachstum wegen der anhaltenden Trockenheit stark nachgelassen. Vor allem die Steinpilze in meinen Revieren sind ausgeblieben.

Letzte Woche hatten wir einige Starkniederschläge, die jedoch erst in einigen Tagen wieder Pilze hervorbringen dürften. Kommendes Wochenende dürfte es wohl so weit sein.

Auf den Rundgängen vom letzten Wochenende - vor und nach dem Angelunterbruch mit drei tollen Bachforellen - fand ich vor allem sehr viele Schönfußröhrlinge. Das ist aber, soweit ich das die letzten Jahre feststellen konnte, nicht außergewöhnlich.

Gefährlich ist jedoch, dass die Schönfußröhrlinge teilweise ausbleichen und in fortgeschrittenem Alter beinahe wie Steinpilze aussehen. Ein Exemplar hatte einen sehr bräunlichen Hut und das sonst so markante Rot am Stiel war beinahe weiß, was auf dem ersten Foto gut zu sehen ist. Genaues Hinschauen ist wichtig!

Gefunden habe ich einen schönen Steinpilz (2. Foto rechts) von immerhin 320 Gramm sowie gestern einen Parasol und vermutlich zwei Wiesenchampignons. Ich war mir bei ihnen nicht ganz sicher, konnte sie aber aus Zeitgründen nicht kontrollieren lassen.

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Es läuft wie geschmiert oberhalb des Rheintals


Philipp schreibt am 30. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute in aller Kürze: Oberhalb des  Rheintals war die Ausbeute mit meinem Junior schon recht vielfältig: Wir fanden einen Parasol, eine Breitblättrige Glucke (zweites Foto rechts), Anhängselröhrlinge, Steinpilze und Flockis. Es läuft!

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Appenzellerland: Philipp und die kleinen Pilzfinder ahnten, dass der Korb frei bleiben müsse für die Steinpilze


Foto: Die Perlpilze blieben im Wald, damit die Sommersteinpilze sowie die Flockenstieligen Hexenröhrlinge und Speisetäublinge Platz im Korb fanden. Auf dem zweiten Foto sehen wir einen superknackigen Sommersteinpilz. (2 Fotos © Philipp)

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Philipp schreibt am 29. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

eine Nachlese an meinen Plätzen im schönen Appenzellerland war heute für meine Kinder und mich sehr lohnenswert.

Wie allgemein in Deutschland, so ist es auch bei uns sehr trocken. Gestern ging ein kurzer Regen nieder, die Hoffnung auf gute Funde war also da. So machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Auf 1000 Metern Höhe starteten wir unsere Suche.

Obwohl der Wald erstaunlich feucht war, ließ sich zunächst weit und breit kein Pilz blicken. Dann endlich stießen wir auf einige junge knackige Fleischrote Speisetäublinge, die gerade so aus dem Moos herauslugten. Da sie alle noch sehr jung waren, konnten sich die Schnecken und Maden noch nicht an ihnen vergehen.

Auch schöne Perlpilze fanden wir, ließen sie aber stehen in der Vorahnung, sie könnten tollen Sommersteinpilzen und Flockis den Platz im Korb rauben. Und so kam es tatsächlich! Schon bald füllte sich der Korb mit einigen sehenswerten Sommersteinis (u. a. Foto rechts) und Hexen. Ein toller Fund! Ich hoffe morgen auf eine ähnlich erfolgreiche Fortsetzung.

Herzliche Grüße, Philipp und die kleinen Pilzfinder«






St. Gallen/Appenzellerland: Endlich sind Philipps ersehnte Steinpilze da


Foto: Endlich füllt sich das Körbchen - und Philipp ist's zufrieden. Sechs Steinpilze und sechs Flockis, allesamt in gutem Zustand, waren die Ausbeute für den Sonntagsbraten. (3 Fotos © Philipp)

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Philipp schreibt am 23. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

endlich sind die Steinpilze da!

Auf unserer heutigen Tour sind mein Sohn und ich über eine kleine Ansammlung schöner Steinpilze gestolpert. Wir waren zwischen dem St. Galler Rheintal und dem Appenzellerland unterwegs. Ebenfalls mitgenommen haben wir tolle Flockis. Einen Netzstieligen Hexenröhrling ließen wir stehen.

Herzliche Grüße Philipp«


2 Fotos: Kernige Gesellen waren sie, die ersten Steinpilze, die Philipp fand. Sie waren in tadellosem Zustand.






Philipp freut sich über einen Erstfund: Ein schöner Anhängselröhrling!


Philipp schreibt am 19. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem ich zum Pilzkontrolleur gefahren bin, herrscht Gewissheit, dass ich im Appenzellerland einen Erstfund verzeichnen kann, nämlich einen schönen Anhängselröhrling mit einem Baby (Foto rechts).

Da ich diesen noch nie hatte und er leicht mit dem Wurzelnden Bitterröhrling verwechselt werden kann, ließ ich ihn vorsichthalber kontrollieren. Sicher ist sicher.

Dazu gab es erneut Flockis. Nach wie vor wachsen auch die sehr präsenten Schönfußröhrlinge.

Morgen geht's ins Appenzellerland auf Forellenjagd. Eventuell kann ich ja auch ein paar Pilze aufschrecken.

Herzliche Grüße Philipp«

(Foto © Philipp)

Hallo Philipp,

zur Unterscheidung zwischen Anhängselröhrling und Wurzelndem Bitterröhrling eignet sich bestens die rohe Geschmacksprobe, die hier ausdrückilich erlaubt ist. Der Bitterröhrling schlägt kräftig an!

Pilz & Petri Heil!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm«

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Appenzellerland: Pilzsanitäter Philipp konnte den Perlpilz nicht mehr retten


Philipp schreibt am 15. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

im Appenzellerland ist der alljährliche Schneckenkrieg ausgebrochen! Wie immer sind die Pilze und damit auch die Sammler die Verlierer.

Allerdings scheinen sich in diesem Jahr die Schnecken auf die giftigen Schönfußröhrlinge zu konzentrieren. Ein mächtiger Schönfußgeneral hatte schon erheblichen Schaden erlitten und auch ein kleiner Perlpilz war nicht mehr zu retten.

Davongekommen sind zu meiner Freude mehrere schöne Flockis, darunter ein hübsch anzuschauendes munteres Trio.

Die Flockis konnten sich auf ihrer Flucht vor den Schnecken in meinen Korb retten.

Herzliche Grüße Philipp«


Foto: Die Flockigen Hexen flüchteten vor den Schnecken nahezu wohlbehalten alsbald in Philipps Korb. (2 Fotos © Philipp)

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St. Gallen: Der Regen lockt die guten und die bösen Röhrlinge heraus


Philipp schreibt am 14. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach dem gestrigen Regentag trauen sich so langsam die Röhrlinge heraus. Heute waren es zwei Flockis und zwei giftige Schönfußröhrlinge (zweites Foto) in der Nähe von St. Gallen.

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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2 Fotos rechts: Die orangeroten Röhren und die feinen Flocken am Stiel sind markante Merkmale des Flockenstieligen Hexenröhrlings (oben). Die gelben Röhren bei hellerem, lehmgrauen Hut zeichnen die giftigen Schönfußröhrlinge aus, wie wir sie auf dem zweiten Foto sehen. Aber auch deren Stiel ist anders: Die Stielbasis hat typischerweise ein  leuchtendes Karminrot, das zur Spitze hin in ein reines Gelb übergeht, überzogen von einem feinen rötlich-braunen Netz.









Berner Jura: Sommersteinpilze und herrliche Riesenegerlinge  bester Qualität aus 800 Metern über dem Meer


Pietro schreibt am 6. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diesmal melde ich mich aus dem Berner Jura aus cirka 700 bis 800 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.

Nach einer kleinen Pilzrunde habe ich dann doch noch etwas gefunden, unter anderem sehr schöne Sommersteinpilze (Foto rechts im Längsschnitt) und einige wunderbare Riesenegerlinge (Agaricus augustus), siehe das zweite Foto. Es gibt dieser Tage immer mehr Vielfalt.

Gut Pilz an alle!

Liebe Grüße, Pietro«

(3 Fotos © Pietro)

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Foto: Hier sieht man Sommersteinpilze einmal im Maßstab. Das Taschenmesser veranschaulicht, dass sie von kleinerem und zierlicherem Wuchs sind als ihre Vettern, die Fichtensteinpilze. Da sie nicht soviel Wasser speichern, sind sie von härterer Konsistenz und haben damit - für fast alle Pilzfreunde - ein stärkeres Aroma als Fichtensteinpilze.


4 Kilo Maipilze im Berner Jura für Pietro


Foto: Dicht an dicht standen für Pietro die Maipilze im satten Frühlingsgras. Da waren vier Kilo schnell beisammen. (Foto © Pietro)

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Pietro schreibt am 2. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

eine kleine Fundmeldung aus der Schweiz. Heute fand für mich zwischen 1000 und 1100 MüM wohl die letzte Ernte der Maipilze statt. Aber dafür eine gute! Es kamen ungefähr vier Kilo bester Qualität zusammen!

Dazu gab es auch Waldchampignons und Nelkenschwindlinge. Auch einige Schönfußröhrlinge habe ich gesehen.

Anbei ein Photo von einem Teilstück eines Hexenringes von Nelkenschwindlingen.

Liebe Grüße, Pietro«


Die Zeit im Appenzeller Land ist noch nicht da - für die Forellenjagd hingegen schon


Philipp schreibt am 2. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

obwohl das Wetter im Appenzellerland für Pilze nicht besser sein könnte, ist es wohl einfach noch zu früh. So habe ich einen einzigen Flocki gefunden.

Ich warte (un)geduldig... und gehe in der Zwischenzeit auf Forellenjagd.

Liebe Grüße Philipp«

(Foto © Philipp)

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