Pilz-Ticker-Schweiz



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Schweiz




Ein Dutzend Steinpilze verlangte von Felix den Aufstieg auf 1200 Höhenmeter im Höhronen


Felix schreibt am 21. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern wanderte ich im Gebiet des Höhronen, das ist eine Hügelkette der Voralpen zwischen Schwyz, Zug und Zürich.

Da der Ausgangpunkt der Wanderung ein Südhang war, rechnete ich mir dort nicht allzu viele Chancen auf Pilze aus. Dennoch waren viele Arten zu sehen, darunter Hallimasche, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Fliegenpilze. Viele Exemplare waren jedoch bereits im fortgeschrittenen Wachstum und in der Regel auch mehr oder weniger angefressen von Schnecken.

Nach etwa zweistündigem Aufstieg von 850 auf 1200 Meter hatte ich 12 Steinpilze gefunden und ich rechnete mit weiteren auf der Nordseite. Jedoch: keine Spur von irgendwelchen Pilzen - mit einer Ausnahme: ich entdeckte ein kräftiges Büschel Violettschuppiger Pfifferlinge, die ersten in diesem Jahr. Alle Pilze sind auf dem Foto rechts zu sehen.

Die Wetterprognosen verheißen immerhin eine Abkühlung bei uns, Niederschlag ist leider weiter nicht in Sicht.

Beste Grüße und weiterhin gut Pilz!

Felix«

(Foto © Felix)

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Endlich wieder ein Waldgang ohne Frevlerspuren, dafür mit guter Pilzvielfalt für Philipp


Foto: Ein kleines Nest der gerne gesellig wachsenden Flockenstieligen Hexenröhrlinge. Am vorderen Pilz hat ein kleiner Waldnager seinen Hunger gestillt. Es ist erstaunlich, dass Nager, eigentlich alle Säugetiere nur die Hüte der Pilze bevorzugen. (3 Fotos © Philipp)

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Philipp schreibt am 20. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die Pilzvielfalt, die ich heute in einem neu erkundeten Wald oberhalb von St. Gallen entdeckt habe, ist ganz erstaunlich!

Maronen, Flockis, Steinpilz, Scheidenstreifling, Aniszählinge, Eierschwämme, Reizker und Täublinge fand ich dort.

Auffallend in diesem Jahr sind auch einmal wieder die schönen Fliegenpilze.

Die Trockenheit nimmt bereits wieder zu, aber es wird ja glücklicherweise Regen für unsere Region angekündigt.

Herzliche Grüße Philipp«


2 Fotos: Dieser schöne Steinpilz (links) wartete ebenso auf Philipp wie der Graue oder Graubraune Scheidenstreifling rechts im Bild. Wegen der Trockenheit hat er den Hutrand aufgeschlagen. Alle Scheidenstreiflinge sind essbar.






Philipp auf den Spuren der Wald- und Pilzfrevler


2 Fotos: Den Flockenstieligen Hexenröhrling (links) haben wir schon oft vorgestellt. Der Elfenbeinröhrling (rechts) ist viel seltener. Er ist ein kleiner Röhrling und zählt zu den Schmierröhrlingen (wie Goldröhrlinge, Kuhröhrlinge oder Butterpilze), die grundsätzlich an Nadelbäume gebunden sind. Hier sehen wir gut seinen fein geschuppten Stiel. Der Elfenbeinröhrling ist kein »Europäer«; dieser gute Speisepilz wurde mit fünfnadeligen Importkiefern aus Nordamerika »eingebürgert«. (2 Fotos © Philipp)

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Philipp schreibt am 18. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich ganz kurz in einem Wald nahe St. Gallen, um kurz nachzusehen, was so wächst. Mitgenommen habe ich nichts, da ich genug Pilze vom letzten Wochenende habe.

Den ausgerissenen Flockis nach zu schließen, muss auch in diesem Wald ein Wüstling sein Unwesen getrieben haben. Aber immerhin standen die meisten Pilze noch.

Gesehen habe ich sehr viele Flockis, Maronen, Rotfüßchen, Elfenbeinröhrlinge (kannte ich nicht), Safranschirmlinge, Falsche Pfifferlinge, Schönfußröhrlinge und einen mir unbekannten Schüppling.

Herzliche Grüße Philipp«






Appenzellerland: Schandtat im Beet der Steinpilze und Anhängselröhrlinge


Philipp schreibt am 17. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

mit dem Ziel, frische Steinpilze für eine Suppe abzuholen, habe ich mich gestern mit meinem Sohn in die Wälder zwischen Rheintal und Appenzellerland begeben.

Eigentlich wollte ich mich auf Steinpilze beschränken, konnte aber den schönen Maronen im ersten Waldabschnitt nicht widerstehen. Auch ein Eierschwamm kam mit.

In meinem Steinpilzabschnitt musste ich leider das Werk eines Frevlers vorfinden. Steinpilze waren wahllos ausgerissen oder niedergetrampelt worden, Anhängselröhrlinge lagen in große Stücke geschnitten auf dem Boden verstreut. Einfach eine Sauerei! Wer so mit unserer Natur umgeht und von Pilzen keine Ahnung hat, sollte einen Kurs besuchen oder besser zu Hause bleiben!

Wenigstens ein Steinpilz hatte sich gut versteckt retten können. Im dritten und letzten Teil  konnten wir endliche schöne, unbelästigte Steinpilze finden. Den Steinpilzfriedhof mit 15 verwesenden Leichen haben wir unangerührt so belassen.

Dazwischen standen Massen von Hallimasch. Wie auch Parasole, Netzstielige Hexen, Reizker, Semmelstoppelbabys und Fliegenpilze haben wir sie unangetastet gelassen.

Herzliche Grüße Philipp«

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2 Fotos: Ein unbelästigter Steinpilz erfreut sich - noch - seines unbeschwerten Lebens (links). Rechts auf dem Bild sehen wir Hallimaschbüschel, die auf dem Steinpilzfriedhof wuchsen. (3 Fotos © Philipp)

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Appenzeller Voralpen: »Steinpilze suchen« war gestern, »Steinpilze aussuchen« ist heute


Philipp schreibt am 15. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich muss die Begriffe präzisieren: das »Steinpilze suchen« ist bei uns in den Appenzeller Voralpen zum »Steinpilze aussuchen« geworden.

Gestern war ich mit meiner Tochter auf 1000 Meter Höhe unterwegs. Wir haben herrliche Steinpilze in solchen Mengen zusammengetragen (Foto rechts), dass ich die schönen Flockis und Goldröhrlinge stehen liess, um das Sammellimit von 2 kg pro Person und Tag nicht zu überschreiten. Dazu habe ich einen ganzen Wald voller Fliegenpilze entdeckt.

Heute beim Angeln kamen zur schönen Bachforelle noch tolle Eierschwämme hinzu. Sie wuchsen treu an der letztes Jahr entdeckten Stelle. Auf dem Rückweg habe ich dann noch kurz einige Steinpilze und Maronen »ausgesucht«, die das zweite Foto zeigt.

Welch ein Überfluss!

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Zürcher Weinland: Die Fliegenpilz-Autobahn führte Felix direkt zu den Steinpilzen


Foto: Ein Fichtensteinpilz im Buchenwald, das kommt oft vor. Dennoch hat Felix auch diesmal die meisten seiner Steinpilze ihrem Namen gemäß im Fichtenrevier gefunden. Auf dem Hochformatbild sehen wir eine Fliegenpilz-Autobahn, die Felix geradewegs zu der größten Steinpilzgruppe führte. (2 Fotos © Felix)

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Felix schreibt am 14. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nun wurde ich das erste Mal etwas näher an meinem Wohnort fündig. Bei einer kleinen Wanderung im Zürcher Weinland zwischen 400 und 600 Höhenmetern fand ich ca. 1kg schöne frische Steinpilze. Auch andere, mir leider noch unbekannte Arten waren zu sehen, darunter vermutlich Goldröhrlinge, Fichtenreizker, Täublinge und Hexenröhrlinge.

Fundort war dieses Mal ein Buchenwald, die zahlenmässig größte Steinpilzgruppe war jedoch einmal mehr in einem Waldstück mit Fichten zu finden. Erneut galt die Regel »Wo Fliege, da Stein«, die Fliegenpilze auf dem Foto zeigten vom Wanderweg die Spur zur Steinpilzfamilie.

Beste Grüße und weiterhin gut Pilz!

Felix«


Eine Sommersteinpilzfamilie am Schwarzsee lässt grüßen: Ab in den Wald!


Foto: Sind das kernige Burschen! Die lebhafte Braunfärbung der Stiele bei jungen Alter der Toppilze zeigt, dass es sich um Sommersteinpilze handelt. Und was für welche! (2 Fotos © Toni)

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Toni schreibt am 13. September 2018:

»Hello,

bereits seit längerer Zeit beobachte ich diese Seite.

Ganz verblüffend für mich war mein Spaziergang gestern im Gebiet Schwarzsee im Kanton Freiburg. Trotz Trockenheit und mangelndem Regen konnte ich nach nur einigen Minuten eine tolle Steinpilzfamilie finden. Sie ist auf dem Foto zu bestaunen. 

Mein 3-stündiger Spaziergang hat sich echt gelohnt. Ab in den Wald, es ist Zeit!

Grüße Toni«


Foto: Dieser markante »Vorreiter« könnte den Rest der Familie an Toni verraten haben. Auf dem Familienbild ist er allerdings nicht zu sehen. War er schon zu betagt?


Die Steinpilze im Toggenburg mögen es schattig-feucht gen Norden


Foto: 43 Steinpilze sind dies, Felix hat das Zählen für uns übernommen. Gefunden hat er sie im Obertoggenburg, einer Tallandschaft am Oberlauf des Flusses Thur im Kanton St. Gallen. (3 Fotos © Felix)

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Felix schreibt am 12. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

weiter geht es bei uns im Toggenburg im Kanton St. Gallen mit der Steinpilzschwemme.

Die Steinpilze sind weiterhin sehr zahlreich vertreten: 43 Stück mit einem Gewicht von 3,5kg landeten heute im Korb auf der Wanderung im Obertoggenburg. Gefunden habe ich sie wie beim letzten Pilzgang in Fichtenwäldern zwischen 900m und 1200m, bevorzugt an schattig-feuchten Wiesenhängen und Weg- und Waldrändern mit nordöstlicher Ausrichtung.

Ebenfalls vorhanden im Wald waren diverse weitere Pilzarten: Schopftintlinge, Maronenröhrlinge, Flockenstielige Hexenröhrlinge, zahlreiche Fichtenreizker, Habichtspilze, Braune Ledertäublinge, der erste Fliegenpilz dieses Jahr sowie der giftige Karbolchampignon, der ebenfalls reichlich vorhanden war.

Interessanterweise habe ich heute keinen einzigen Pfifferling gesehen, und dies an doch einigen vielversprechenden Stellen.

Beste Grüße und weiterhin gut Pilz, Felix«


2 Fotos: Gemäß der oftmals zu beobachtenden Regel, dass ein Steinpilz nicht weit vom Fliegenpilz steht, zeigen wir hier beide. Weitere gute Anzeiger von Steinpilzen sind Pfefferröhrlinge und Mehlräslinge. Sie alle mögen die gleichen Bodenbedingungen.


Ostschweiz: Jetzt macht es Spaß, durch den Wald zu gehen


Philipp schreibt am 12. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm

zurzeit gehe ich gerne durch den Wald und halte Ausschau nach Pilzen.

Die Vielfalt, die sich mir hier in der Ostschweiz bietet, ist toll. Heute konnte ich Steinpilze, Flockis, Maronen, Parasole und sogar einen Schopftintling finden.

Ebenfalls schön anzusehen waren viele Schönfußröhrlinge sowie Grüne Knollenblätterpilze.

Herzliche Grüße Philipp«

(3 Fotos © Philipp)

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2 Fotos: Die giftigen Schönfußröhrlinge (links) locken die Pilzsammler mit ihrer bestrickenden Farbkombination aus Rot und Gelb an. Die Maronen (rechts) sind da schon bescheidener - und im Gegensatz zu ersteren auch zum Verzehr geeignet.


»Steinpilzschwemme« - Die Erzählungen der Appenzeller Pilzveteranen werden wieder Wirklichkeit


Foto: Kulinarische Zaubereien von Philipp als Ergebnisse der Steinpilzschwemme. Wir sehen zwei Teller mit köstlichem Steinpilzcarpaccio. Das zweite Foto zeigt die nicht minder leckere Steinpilzpizza vor dem Ofengang. (3 Fotos © Philipp)

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Philipp schreibt am 10. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

den Begriff »Pilzschwemme« kannte ich bisher nur von deinem tollen Pilzticker. Auch so Sätze wie »musste aufpassen, dass ich nicht auf die Steinpilze trete« habe ich im Appenzellerland bisher höchstens von sehr erfahrenen, langjährigen Sammlern gehört.

Nicht so dieses Jahr! Es gibt Steinpilze in Hülle und Fülle. Einen der schönsten habe ich vor einem »Guckloch« fotografiert (siehe das zweite Foto rechts). Die Goldröhrlinge stehen wie gesät. Wälder mit Safranschirmlingen! Mönchsköpfe, die man mit dem Rasenmäher schneiden könnte. Einfach fantastisch!

Heute habe ich in 10 Minuten 1,8 Kilo Steinpilze eingesammelt und das auf zehn Quadratmetern. Dabei musste ich noch aufpassen, dass ich die 15 Babysteinpilze nicht zertrete. Und das an einer Stelle, an welcher ich bereits am Samstag gesammelt hatte.

Auf den Bildern sind die Funde vom Samstag und von heute zu sehen, ebenso das daraus herbeigezauberte Steinpilzcarpaccio unddie  Steinpilzpizza. Welch eine Pilzschwemme!

Herzliche Grüße Philipp«




Überaus prächtige Flockis und schöne Rotfüße für Sara in der Umgebung Berns


2 Fotos: Leuchtende bunte Farben im Pilzkorb zeigen an, dass wir uns langsam dem Pilzherbst nähern. Orangerot und Gelb, Braun und Grau machen Saras Korb schön fotogen. Auf dem Hochformat-Foto scheint die stämmige rotflammende Flockenstielige Hexe den ganzen Waldabschnitt zu beherrscshen. Deshalb wurde in der Fotobearbeitung auch kein Millimeter von ihrem Reich abgeschnitten. (2 Fotos © Sara)

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Sara schreibt am 8. September 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem wir auch hier um Bern herum einen katastrophal trockenen Sommer hatten, wurden wir in den letzten Tagen und Wochen endlich mit Regen beglückt. So sind meine fast täglichen Spaziergänge im Wald wieder spannender geworden. 

Heute habe ich zum ersten Mal seit langem mein Körbchen wieder ansehnlich füllen können. Die Auswahl der Pilze ist allerdings noch nicht groß und beschränkte sich »nur« auf Flockis und Rotfußröhrlinge. Der Flockenstielige Hexenröhrling auf dem Foto rechts war besonders attraktiv.

Zwar schöne, jedoch mir unbekannte Täublinge sowie vermutlich Perlpilze - ebenfalls in gutem Zustand - habe ich vorsichtshalber stehen lassen, da ich mir zu wenig sicher war.

Jetzt geht's ab in die Küche, um mir einen schönen Pilzeintopf zu zaubern!

Liebe Grüße Sara«




Appenzeller Gebirge: Das beste Sammelergebnis, seitdem Philipp die Pilzsucht packte


Foto: Dies ist ein Stillleben mit allerschönsten Röhrlingen, fast wie gemalt! Die Steinpilze präsentieren sich mit kerniger Festigkeit, die Flockenstieligen Hexenröhrlinge (unten links) prahlen mit dicken Bäuchen, zitronengelb leuchten die Röhren der Anhängselröhrlinge (unten rechts) und zwei Maronen halblinks darüber nehmen es an Größe mit den Dickröhrlingen locker auf. Zwei Habichtspilze und einige Fitzelchen Trompetenpfifferlinge geraten da schnell in den Hintergrund. (4 Fotos © Philipp)


Philipp schreibt am 7. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wie auch Felix war ich heute Nachmittag mit meinen Kindern im Appenzellerland auf ca. 1000 Metern Höhe unterwegs. Wir haben einen Wald ausgekundschaftet, den wir erst einmal kurz betreten haben.

Während zwei Stunden sind wir die Hänge rauf und runter gestiegen. Es hat sich gelohnt, wir haben das beste Ergebnis seit dem Start meiner Pilzsucht zusammengetragen.

Nach dem Putzen blieben zwei Kilogramm allerbeste Steinpilze übrig. Dazu Flockenstielige Hexenröhrlinge, zwei tolle Maronen (die ersten in diesem Jahr), zwei Anhängselröhrlinge, Habichtspilze für einen Freund und ein paar Trompetenpfifferlinge.

Stehen gelassen haben wir viele Goldröhrlinge zugunsten der Steinpilze. Pfefferröhrlinge blieben ebenso im Wald zurück wie natürlich Schönfußröhrlinge.

Wie bereits Felix schreibt, waren sämtliche Steinpilze am Waldrand zu finden.

Herzliche Grüße Philipp«


Foto: Zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge - eigentlich sind's drei - zeigen, wie schön ihre Art geraten kann. Auf den Stielen dominieren Gelbtöne statt der üblichen roten.


Foto: Bilder von Habichtspilzen erreichen uns nicht häufig, hier sind ihre geschuppten Hüte schön zu sehen. Philipp hat sie für einen Freund mitgenommen, der schon wissen wird, warum er sie so schätzt.


Einer schöner als der andere: Elf Hochgebirgssteinpilze für Felix aus den Appenzeller Alpen


Foto: Schöner könnten sie kaum sein, diese drei Hochgebirgssteinpilze, die Felix in den Appenzeller Alpen zwischen 1100 und 1500 Metern Höhe gefunden hat. Man sieht ihnen an, dass sie ganz fest, ja regelrecht hart sind.

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Felix schreibt am 6. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

seit Jahren schon bin ich ein stiller Mitleser deiner bewundernswerten Webseite.

Heute wanderte ich in den Appenzeller Alpen von 1100 auf 1500m und konnte dabei aus ungefähr 25 Steinpilzen diese schönen elf Exemplare (siehe Tellerfoto) mitnehmen. Sie standen allesamt am Waldrand, entweder auf feuchten Wiesen ausserhalb des Waldes oder gleich am Waldanfang (Fichtenwälder mit einzelnen Buchen).

Ebenfalls sehr zahlreich vorhanden waren Fichtenreizker. Da ich diese jedoch nur aus Bestimmungsbüchern kannte, liess ich bis auf zwei Exemplare alle stehen und diese vom Kontrolleur bestimmen. Ja - es waren Fichtenreizker.

Beste Grüße und weiterhin gut Pilz!

Felix«

(3 Fotos © Felix)




St. Gallen: Ein netter Arbeitskollege, der Schwefelporlingslieferant


Philipp schreibt am 6. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm

heute brachte mir ein Arbeitskollege einen wunderschönen Schwefelporling mit. Damit war das Abendessen gesichert! Rahmgeschnetzeltes vom Schwefelporling - einfach köstlich.

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Foto: Da hatte Philipp aber reichlich zu essen von dem Schwefelporling. Wohl dem, der einen solchen Arbeitskollegen hat.


Herrliche Steinpilze im Berner Oberland:

Der Tiefkühler ist voll, der Dörrex-Automat schnauft, den Pietro freut's


2 Fotos: Würden wir Pilzfreunde derzeit doch alle im Berner Oberland wohnen! Der Anblick der unübertrefflich makellosen Steinpilzlängsscheiben lässt uns schwärmen und träumen. Von schöneren Tagen im Wald, die uns in den nächsten Wochen hoffentlich noch bevorstehen!

Und weil das so bestrickend aussieht, kommt gleich noch ein Foto hinterher, welches die Scheiben auf der Dörrex-Trockenschale zeigt. Es ist die gute alte Edelstahlschale, die schon einige Gebrauchsspuren aufweist, was eher ein Gütesiegel ist. Das lässt nämlich vermuten,  dass Pietro das Gerät schon lange hat - ein Gerät der unverwüstlichen Topgeneration. (3 Fotos © Pietro)

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Pietro schreibt am 30. August 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auf einem kleinen Abendspaziergang in einer Höhe von 1400 bis 1600 MüM im Berner Oberland habe ich ganz frische und knackige Steinpilze mitgenommen.

Jetzt gibt es bei uns einen sehr schönen Steinpilzschub! Dazu kommen auch viele andere Pilze, unter anderem schöne Habichtspilze.

Viele landeten auf dem Dörrex-Trockner, denn der Tiefkühler ist bereits voll!

Liebe Grüße, Pietro«




Foto: Ja, was sollen wir zu dieser wunderbaren Ausbeute an Steinpilzen bester Qualität und Habichtspilzen nur sagen? Am besten, wir staunen und schweigen. Und entscheiden, ohne es jemandem zu verraten, ob wir nun Gönner oder - nicht doch - Neider sind...


St. Gallen: Der Regen lässt die Pilze nach Philipps Gusto sprießen und schießen


Foto: Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge wachsen seit den Regenfällen in der Region St. Gallen prächtig. Auf dem zweiten Foto sehen wir ein besonders schönes Exemplar.


Philipp schreibt am 30. August 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die letzten Tage haben im Raum St. Gallen einiges an Feuchtigkeit gebracht, so dass die Pilze regelrecht aus dem Boden schießen.

So habe ich viele schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge ernten können. Ebenfalls immer noch da sind die Schönfußröhrlinge, die sich aber auf dem Rückzug befinden. Auf einer rasigen Waldlichtung bin ich auf eine kleine Ansammlung von Wiesenchampignons gestoßen.

Morgen geht's mit Vater und Nachwuchs ins Appenzellerland auf die Jagd nach Steinpilzen. Freunde haben bereits von Trompetenpfifferlingen und Semmelstoppelpilzen berichtet. Mal sehen, ob wir solche auch finden.

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Basel-Land: Eine schillernde Schönheit, aber trügerisch


Achim schreibt am 26. August 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diesen Prachtkerl haben heute Freunde von uns in der Nordschweiz gefunden, genauer gesagt in Lausen bei den Huppergruben (Basel-Land). Es ist wohl ein ausgewachsener Satansröhrling in seiner schillernden trügerischen Schönheit.

Gruß von Achim aus Kraichtal (Baden-Württemberg)«

(Foto © Keine Angabe/Privat)

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Mit den Röhrlingen im Appenzellerland geht es aufwärts

Philipp schreibt am 24. August 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

im Appenzellerland wachsen die Röhrlinge jetzt gut; nur die Steinpilze halten sich leider noch zurück.

Neben Flockenstieligen Hexenröhrlingen fand ich - im Nadelwald - auch einige Anhängselröhrlinge. Auffallend ist, dass es dieses Jahr viele Schönfußröhrlinge gibt. Insgesamt geht es aufwärts!

Herzliche Grüße Philipp«

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St. Gallen: Einige Gewitterschauer und Morgentau treiben wieder erste Röhrlinge hervor


Philipp schreibt am 23. August 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch wir hier in der Ostschweiz leiden unter der Trockenheit. Die Pegelstände der Seen sind so flach wie sonst jeweils im Januar.

Seit Anfang August galt sogar ein striktes Feuerverbot, was das Feuerwerk am Schweizer Nationalfeiertag, dem 1. August, komplett ausfallen ließ. Ironischerweise hatte die Stadt St. Gallen an genau diesem Tag dermaßen massive Niederschläge, wie sie sonst nur alle 30 Jahre vorkommen.

Die letzten zwei Wochen gab es das eine oder andere Gewitter und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, so dass sich wieder Morgentau bildet. Daher habe ich mich heute wieder einmal auf Erkundungstour in den Wald begeben.

Und tatsächlich sind die ersten Röhrlinge zurückgekehrt! Gefunden habe ich Flockenstielige Hexenröhrlinge (erstes Foto rechts) und giftige Schönfußröhrlinge (Foto darunter). Die angekündigten Regenfälle für das kommende Wochenende lassen hoffen.

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Pfifferlinge noch und noch in den Höhenlagen des sattgrünen Berner Oberlandes


Foto: Ein Bild, wie wir es lange nicht mehr vor unsere Augen bekamen. Es zeigt Pietros Nachlese vom Sonntag, nachdem er am Tag zuvor im Berner Oberland - zwischen 1700 und 1800 Metern - so viele Pfifferlinge gefunden hatte, dass er die Hälte stehen lassen musste.

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Pietro schreibt am 13. August 2018:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

nach langer Zeit melde ich mich wieder einmal.

Nach langer Trockenheit bei uns im Berner Oberland gab es endlich heftige Gewitter mit ergiebigen Regenfällen. Für die Pfifferlinge war es ein Segen, wie wir bei unserer Pilzklettertour am Samstag feststellen konnten. 

Zwischen 1700 und 1800 MüM leuchtete es im satten Grün reichlich goldgelb und unser Sack füllte sich rasch. Wir mussten so viele Reherl zurücklassen, dass wir am Sonntag noch einmal den Weg auf uns nahmen und eine ebenso gute Nachlese machten.

Zu unseren Pfifferlingen gesellten sich auch ein paar Steinpilze, Reifpilze, Stockschwämmchen und Schweineohren.

Liebe Grüße, Pietro«


Foto: Im Heidekraut prangte es nur so in Goldgelb. Da füllte sich der Sack zu Pietros Freude schnell.

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Foto: Auch die Reifpilze, von denen in diesem Jahr noch gar kein Fund gemeldet wurde, fühlten sich im Moos sichtlich wohl. Pilzwachstum wie in allerbesten Jahren - selten genug in 2018. (3 Fotos © Pietro)

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Regenfälle im Appenzeller Land lassen Philipp für die nächsten Tage hoffen


Foto: Immerhin, diese zwei Krausen Glucken meinten es gut mit Philipp. Obwohl etwas angetrocknet, erwiesen sie sich, wie auch eine dritte, als ausgezeichnet.


Philipp schreibt am 22. Juli 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

letztes Wochenende hat es seit langem einmal wieder etwas ausgiebiger geregnet. Das lässt mich auf schöne Funde hoffen.

Die letzten beiden Tage waren beinahe pilzfrei. Bis auf drei schöne, leicht angetrocknete Krause Glucken und einen großen Anhängselröhrling (Foto rechts) fand ich nichts.

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Die Schönfußröhrlinge der Ostschweiz möchten gerne Steinpilze sein


Philipp schreibt am 10. Juli 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

in der Ostschweiz hat das Pilzwachstum wegen der anhaltenden Trockenheit stark nachgelassen. Vor allem die Steinpilze in meinen Revieren sind ausgeblieben.

Letzte Woche hatten wir einige Starkniederschläge, die jedoch erst in einigen Tagen wieder Pilze hervorbringen dürften. Kommendes Wochenende dürfte es wohl so weit sein.

Auf den Rundgängen vom letzten Wochenende - vor und nach dem Angelunterbruch mit drei tollen Bachforellen - fand ich vor allem sehr viele Schönfußröhrlinge. Das ist aber, soweit ich das die letzten Jahre feststellen konnte, nicht außergewöhnlich.

Gefährlich ist jedoch, dass die Schönfußröhrlinge teilweise ausbleichen und in fortgeschrittenem Alter beinahe wie Steinpilze aussehen. Ein Exemplar hatte einen sehr bräunlichen Hut und das sonst so markante Rot am Stiel war beinahe weiß, was auf dem ersten Foto gut zu sehen ist. Genaues Hinschauen ist wichtig!

Gefunden habe ich einen schönen Steinpilz (2. Foto rechts) von immerhin 320 Gramm sowie gestern einen Parasol und vermutlich zwei Wiesenchampignons. Ich war mir bei ihnen nicht ganz sicher, konnte sie aber aus Zeitgründen nicht kontrollieren lassen.

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Es läuft wie geschmiert oberhalb des Rheintals


Philipp schreibt am 30. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute in aller Kürze: Oberhalb des  Rheintals war die Ausbeute mit meinem Junior schon recht vielfältig: Wir fanden einen Parasol, eine Breitblättrige Glucke (zweites Foto rechts), Anhängselröhrlinge, Steinpilze und Flockis. Es läuft!

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Appenzellerland: Philipp und die kleinen Pilzfinder ahnten, dass der Korb frei bleiben müsse für die Steinpilze


Foto: Die Perlpilze blieben im Wald, damit die Sommersteinpilze sowie die Flockenstieligen Hexenröhrlinge und Speisetäublinge Platz im Korb fanden. Auf dem zweiten Foto sehen wir einen superknackigen Sommersteinpilz. (2 Fotos © Philipp)

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Philipp schreibt am 29. Juni 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

eine Nachlese an meinen Plätzen im schönen Appenzellerland war heute für meine Kinder und mich sehr lohnenswert.

Wie allgemein in Deutschland, so ist es auch bei uns sehr trocken. Gestern ging ein kurzer Regen nieder, die Hoffnung auf gute Funde war also da. So machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Auf 1000 Metern Höhe starteten wir unsere Suche.

Obwohl der Wald erstaunlich feucht war, ließ sich zunächst weit und breit kein Pilz blicken. Dann endlich stießen wir auf einige junge knackige Fleischrote Speisetäublinge, die gerade so aus dem Moos herauslugten. Da sie alle noch sehr jung waren, konnten sich die Schnecken und Maden noch nicht an ihnen vergehen.

Auch schöne Perlpilze fanden wir, ließen sie aber stehen in der Vorahnung, sie könnten tollen Sommersteinpilzen und Flockis den Platz im Korb rauben. Und so kam es tatsächlich! Schon bald füllte sich der Korb mit einigen sehenswerten Sommersteinis (u. a. Foto rechts) und Hexen. Ein toller Fund! Ich hoffe morgen auf eine ähnlich erfolgreiche Fortsetzung.

Herzliche Grüße, Philipp und die kleinen Pilzfinder«


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