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St. Gallen - Martin durfte sich bei seinem gestrigen Pilzgang bei St. Gallen freuen: in seinem Pilzkorb nehmen die Farben zu, es wird allmählich herbstlich-bunter. Zu erkennen sind Perlpilze, Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Täublinge (vermutlich Frauentäublinge, eventuell auch Braune Ledertäublinge) und Goldröhrlinge. (Foto © Martin)
12. September 2026
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Martin schreibt am 6. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern, also am Samstag, versuchte ich mein Glück im Nadelwald. Etwas enttäucht kam ich mit ein paar Flockenstieligen Hexenröhrlingen, Netzstieligen Hexenröhrlingen und Goldröhrlingen nach Hause. Am Mittag fuhr ich zum Einkaufen noch kurz nach St. Gallen in die Stadt und sah aus rund 100 Metern Entfernung einen hellen Fleck am braunen Waldrand meines Sommersteinpilzwaldes. Ich hatte diesen Wald letztmalig vergangenen Dienstag kontrolliert. Da war nichts! Nur trockener Waldboden.
Aber dieser helle Fleck, und die Meldung von Philipp vor zwei Tagen, dass er Sommersteinpilze gefunden hatte, liessen mich kaum schlafen. Und heute Morgen bestätigte sich mein Verdacht. Alles voll mit Sommersteinpilzen! Ein gewaltiger Schub! Ich musste die Runde vorzeitig beenden, weil das Sammellimit von zwei Kilo schnell erreicht war.
Die Dörrautomaten - ich habe glücklicherweise zwei - laufen auf Hochtouren. Madenfrei waren die meisten Pilze allerdings nicht, aber es hielt sich in Grenzen bzw. beschränkte sich auf die Stiele.
Viele Grüsse an alle Pilzfreunde!"
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2 Fotos: Einer von vielen Sommersteinpilzen (links), die man ausschließlich im Laubwald mit Rotbuchen, Hainbuchen, Eichen und Esskastanien findet. Rechts büschelig wachsende junge Flockenstielige Hexenröhrlinge.

Foto: Martins zwei Dörrautomaten waren voll ausgelastet und hatten gut zu tun, um den Wintervorrat an Sommersteinpilzen zu sichern. (4 Fotos © Martin)
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Foto: So herrlich sieht es auf dem Küchentisch aus, wenn die Wälder wochen-, ja monatelang ohne einen Tropfen Regen waren - und dann zur rechten Zeit das ersehnte Nass vom Himmel kommt. Dann gibt es bald darauf prächtige Sommersteinpilze, Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge in solcher Menge, dass sich davon schon ein prima Wintervorrat anlegen lässt. So wie jetzt bei Philipp. (Foto © Philipp)
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Philipp schreibt am 4. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
die Röhrlinge, allen voran Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge, scheinen hier gerade zu explodieren! Gestern Abend war ich mit meinem Sohn im Appenzellerland unterwegs, heute Morgen dann mit Frau und Hund in St. Gallen. Unsere Funde sind auf den Bildern zu bestaunen. Ich habe bereits damit begonnen, Vorräte anzulegen.
Herzliche Grüsse
Philipp"


Martin schreibt am 3. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute nach Feierabend zog es mich direkt in den Wald. Dass Phillip und Florian, die ja in der gleichen Region wie ich auf Pilzpirsch gehen, bereits die ersten Flockis und Steinpilze gefunden hatten, liess mir keine Ruhe.
Und heute klappte es hier bei St.Gallen auch für mich. Neben vier Fichtensteinpilzen fand ich auch einige Flockenstielige Hexenröhrlinge und an einigen Orten ein regelrechte Explosion von Netzstieligen Hexenröhrlingen. Ich nahm mir auch davon einige mit, liess aber viele im Wald stehen.
Auch Schönfussröhrlinge und vor allem Goldröhrlinge, von denen ich ein paar kleine mitnahm, waren noch recht zahlreich vertreten. Des weiteren stehen viele Mehlräslinge herum, aber kein Pfifferling, kein Täubling. Immerhin brachte ein Gefleckter Gelbfuss noch etwas Abwechslung.
Der erste grössere Röhrlingsfund des Jahres ist immer etwas Faszinierendes. Freude und Glück pur!
Allen passionierten Pilzsammlern wünsche ich viele schöne Stunden im Wald!
Gruss Martin"

Foto rechts: Der Gefleckte Gelbfuß, auch Fleckender Lärchenschmierling genannt, ist ein Symbiosepilz der Lärche. Und ein sehr guter Speisepilz. Die bernsteinfarbenen Tröpfchen auf dem Stiel sind keine Milch, es ist vielmehr Guttations- bzw. Schleimsekret.
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2 Fotos: Da war Martins Freude groß: die ersten Steinpilze sind endlich gefunden. Sie sind jung, was bedeutet, dass es an diesem Fundort erst losgeht mit der Saison.
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2 Fotos: Am Fundplatz wimmelt es nur so von jungen, prächtigen Flockenstieligen Hexenröhrlingen (links). Rechts im Bild drei enge Verwandte, nämlich Netzstielige Hexenröhrlinge. Beide Pilzarten schmecken ausgezeichnet, doch sollte man beim Verzehr der Netzstieligen Alkohol grundsätzhlich weglassen. (7 Fotos © Martin)
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Foto: Es geht einem das Herz auf! Florians Fund von heute Morgen auf der Schwägalp am Fusse des Säntis. Die Steinpilze sind eine Pracht, einer ist schöner als der andere. Der Ausflug hat sich gelohnt!
Florian schreibt am 1. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
zum meteorologischen Herbstbeginn ist die Steinpilzsaison auch auf der Schwägalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden angekommen - mit gut einem Monat Verspätung. Viele kleine liess ich noch stehen.
Herzliche Grüsse und viel Freude allen Pilzfreunden beim Sammeln!
Florian"
(7 Fotos © Florian)
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Foto: Steinpilz dunkelhütigen Typs, im Gras.

Foto: Steinpilz hellhütigen Typs, im Heidekraut.
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2 Fotos: Gras zieht kunstvoll seine Kreise um den jungen Steinpilz (links). Nun wird's aber Zeit fürs Körbchen: drei Prachtkerle bedecken den Boden.
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2 Fotos: Und es werden immer mehr und es wird immer enger und schwerer. Und alle sind geschniegelt und gestriegelt (links). 1710 Gramm sind es schließlich auf der Küchenwaage (rechts). Allerschönste, allerbeste Steinpilze, deren Präsentation auf dem Markt am Bürkliplatz in Zürich eine Attraktion wäre.

Philipp schreibt am 31. August 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
es ist immer wieder erstaunlich, wie die Pilze unser Klima meistern. Nach diesem extrem trockenen Sommer hatte ich schon nicht mehr mit Sommerpilzen gerechnet. Dann kam bei uns in der Region St. Gallen endlich der Regen zurück und wie so typisch, standen zwei Wochen später die Wiesen voller Wiesenchampignons. Im Wald war aber noch nicht viel los, so dass ich erst am Wochenende einen Kontrollgang absolvierte.
Tatsächlich waren erst an schattigen Waldrändern an Nordhängen erste Röhrlinge zu finden. Darunter Flockenstielige Hexenröhrlinge, ein Nadelwaldanhängselröhrling und ein Fichtensteinpilz.
Am gestrigen Sonntag kamen dann noch mehr Flockis dazu. Am Abend dann die grosse Überraschung: die Sommersteinpilze sind da! Sechs Stück an einem Ort - und es wachsen noch mehr nach! Die sechs sind auf dem Foto rechts zu sehen.
Die Hoffnung auf einen tollen Pilzherbst ist zurückgekehrt.
Herzliche Grüsse aus der Ostschweiz
Philipp"
(4 Fotos © Philipp)
Lieber Philipp,
lange, regenlose Sommertrockenheit begünstigt gutes Pilzwachstum nach ersten Regenfällen zum Herbstbeginn deutlich stärker als wechselhaftes Sommerwetter mit dem ständigen Kontrast von Nässe und Trockenheit sowie Wärme und Kühle. Dieser lange, trockene Sommer könnte, ja dürfte in einen guten bis sehr guten Pilzherbst übergehen, sofern der Regen mitspielt.
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2 Fotos: Ein Flockenstieliger Hexenröhrling mit kanarienrotem Stiel und ein schöner Fichtensteinpilz zählten auch zur Ausbeute von Philipp am Wochenende.

Foto: Ein Nadelwaldanhängselröhrling (Falscher Anhängselröhrling), der in der Schweiz keiner besonderen Schutzbestimmung unterliegt und bedenkenlos gesammelt werden darf.

Foto: Ein Pfifferlingsfund vom Feinsten: Andy hat in Graubünden zwischen 1600 und 1800 Metern ü. NHN reiche Beute an Pfifferlingen gemacht. Und nicht nur das. Der Steinpilzprotz auf dem 2. Foto führte ihn auf die richtige Spur, so dass er hoch oben in den Graubündener Bergen noch weitere richtig tolle Oschis finden konnte, siehe das Foto unten. (4 Fotos © Andy)
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Flavia schreibt am 30. August 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm!
Gestern musste ich arbeiten, so ist mein lieber Mann alleine auf die Pilzjagd gegangen. Es zog ihn einmal mehr an unseren seit 19 Jahren bestehenden Stammplatz in Graubünden. An einem Nordhang zwischen 1600 und 1800 Höhenmetern ist er wieder fündig geworden, und das, obwohl er nach dem langen trockenen Sommer ohne große Hoffnung war.
Zuerst haben ihn ein schöner frischer Steinpilz (Foto rechts) und einige Pfifferlinge erwartet. Dann gab es noch reichlich Zugabe für beide Pilzsorten. An manchen Stellen, wo es normalerweise stets zuverlässig Pilze gibt, ließen sich dieses Mal gar keine finden. An anderen Stellen ist das Pilzwachstum dagegen regelrecht explodiert. 😁
Da die Ausbeute so reichlich ausfiel, haben wir nur einige Pilze gegessen und mit dem Rest bereits einen Wintervorat angelegt. 😋
Es könnte für uns alle noch einen guten Herbst geben!
Allen Pilzfreunden viel Spass und Erfolg!
Liebe Grüsse Flavia und Andy"

Foto: Die Hüte der knackigen Steinpilze sind rot, als seien es Kiefernsteinpilze (Rothütige Steinpilze). Doch die müssten bräunliche oder rotbräunliche Stiele haben. Diese aber sind klassische helle Steinpilzstiele und verraten, dass es sich um Fichtensteinpilze handelt, deren Hüte hoch oben in den Bergen nicht selten einen intensiven Rotstich haben.

Foto: Herrlicher Vorrat für den Winter: Flavia und Andy haben den größten Teil des Fundes als Essigpilze süß-sauer eingelegt (links) und getrocknete Pilzstücke in Gläser abgefüllt (rechts).

Martin schreibt am 30. August 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich war heute wieder im Appenzeller Vorderland unterwegs. Im Mischwald, mehr Nadelbäume, ist noch nicht viel los, was das Pilzwachstum anbelangt. Dafür wird schon wieder fleissig Holz geschlagen. Allerdings gibt es keinen Kahlschlag, aber es wird stark ausgedünnt.
Ein paar Pilze habe ich aber doch noch gefunden. Zunächst gab es vor dem Wald einige Nelkenschwindlinge und letzte brauchbare Wiesenchampignons. Darauf folgte mein erster Perlpilz in diesem Jahr. Letztes Jahr fand ich die ersten Ende Mai...
Es folgte eine Dreiergruppe Speisetäublinge und ein schöner grosser Schönfussröhrling. Zwischen vielen gefällten Bäumen dann das Highlight des Tages: eine kleine Krause Glucke. Ich finde diese Pilze sehr selten und diese heute ist die erste, die auch noch essbar ist. Meine früheren Funde waren alle zu alt.
Es folgten noch zwei Goldröhrlinge, ein paar Amethystschuppige Pfifferlinge und zwei junge Parasole.
Der grosse Durchbruch lässt hier noch auf sich warten, aber ein bisschen bunter sieht der Gesamtfund wieder aus.
Schöne Grüsse
Martin"
(Foto © Martin)
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Foto: Die Stunde Anfahrt hat sich gelohnt: Florian fand bei seiner Nachlese am Flumserberg auf etwa 1600m Höhe schönste Steinpilze und Eierschwämme. Die Stellen mit den jungen Steinpilzen, die er dort am vergangenen Sonntag gefunden hatte, wiesen ihm den Weg. Auf dem 2. Foto ein Blick in den Korb, wo sich einer der Steinpilze kopflos zeigt. (5 Fotos © Florian)
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Florian schreibt am 28. August 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
dank dem Bericht von Martin von der Schwägalp habe ich heute meinen Plan geändert und bin stattdessen eine Stunde zum Flumserberg gefahren, um dort meine neuen Steinpilz-Fundstellen nachzukontrollieren.
Zu meiner Freude gab es überall Steinpilznachschub. Stets am Nordhang, und oft stehen sie noch im Schatten. Zwei grosse Exemplare fand ich aber bereits exponiert auf der Wiese. Jetzt geht's richtig los!
Herzliche Grüsse an alle Pilzfreunde"

Foto: Als hätte der Blitz im Stiel eingeschlagen: der aufgerissene Stiel des angeknabberten Steinpilzes ist vermutlich ein Trockenriss. Ein Hinweis, dass der Flumserberg immer noch Regen vertragen kann, damit die Pilze gut wachsen können.

Foto: Diesem Exemplar geht es im tiefen Moos etwas besser.

Foto: Ein Anblick, auf den wegen der Trockenheit nicht nur Florian lange warten musste in diesem Jahr: drei herrliche Steinpilze auf engem Raum.
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2 Fotos: Die schönsten Wiesenchampignons standen in Reihen und Kreisen da (links), so dass Martin die freie Auswahl hatte. Die mit der allerbesten Qualität landeten schließlich in seinem Korb (rechts), so dass sein damit beschenkter Nachbar Hans sie vom Einkaufszettel streichen konnte. (4 Fotos © Martin)
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Martin schreibt am 26. August 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute nach der Arbeit fuhr ich noch auf die Schwägalp, zirka 20 km südlich von St.Gallen. Ich hoffte, dort auf 1300 Metern erste Steinpilze zu finden. Aber nach gut zweieinhalb Stunden im Wald entdeckte ich nur zwei Klebrige Hörnlinge, zwei scharfe Täublinge, einen kleinen Mehlräsling und einen Drilling vom Schönfussröhrling.
Dafür explodieren auf den Wiesen und Weiden die Wiesenchampignons. Auch ein paar Stäublinge stehen dazwischen. Die weissen Punkte in den grünen Flächen gibt es nicht nur dort oben. Auch um St.Gallen herum kann man sie überall entdecken.
Ich nahm mir ein paar schöne Wiesenchampignons mit, siehe das Foto rechts. Und brachte die meisten meinem Nachbarn Hans, der sich sehr darüber freute. Sie standen zufälligerweise auf seiner Einkaufsliste für morgen, wo sie jetzt wieder gestrichen werden.
Du hast einmal gesagt, Heinz-Wilhelm, dass ca. eine Woche nach den Wiesenchampignons die Steinpilze kommen könnten. Ich bin sehr gespannt und hoffe, du hast recht.
Mit freundlichen Grüssen
Martin"
Blau = ungenießbar
Rot = giftig

Foto: Überall weiße Flecken, gerne in Form von Hexenringen. Dieser Anblick bot sich Martin gestern auf der 1300m hoch gelegenen Schwägalp bei St. Gallen. Wiesenchampignons sind - neben Nelkenschwindlingen - die ersten Pilze, die nach langer Trockenheit und erstem Regen erscheinen. In Kürze sollten Parasolpilze folgen - und wenige Tage später die Waldpilze mit den ersehnten Röhrlingen, vor allem Steinpilzen.

Foto: Musste hoch hinaus für schöne Pfifferlinge und frische junge Steinpilze: Florian war diesmal in den Glarner Alpen unterwegs, wo er am Flumserberg, eine weitläufige Bergterrasse, in 1600 Metern Höhe fündig wurde. (6 Fotos © Florian)
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Florian schreibt am 23. August 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
der Sonntag führte mich auf den Flumserberg im nordöstlichen Teil der Glarner Alpen, im Kanton St. Gallen. Hoch über dem Rheintal fand ich auf 1600 Höhenmetern erste frische junge Steinpilze (z. B. Foto rechts) und schöne Eierschwämmlinge. In Gesellschaft mit Steinpilzen wuchsen zudem Flockenstielige Hexenröhrlinge und knallrote Fliegenpilze.
Diese Woche hat es ein paar Mal geregnet, bald kann ich mein Glück wieder im Appenzellerland versuchen.
Liebe Grüsse an alle Pilzfreunde"
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2 Fotos: Lohn für den mühseligen Pilzgang waren - neben jungen Steinpilzen - sehr schöne Pfifferlinge (links) sowie nicht minder schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge (rechts).

Foto: Zwei junge Steinpilze, der eine recht gut versteckt. Nur zu gerne stellen wir uns bei diesem Anblick vor, dass diese Pilze steinhart sind. Wenn man zuhause den Stiel in Scheiben schneidet, gibt das ein herrliches Geräusch, welches der Inbegriff vom Rohzustand in 1A-Qualität bei gleichzeitiger tiefster Zufriedenheit und Dankbarkeit für die mühsam gefundene edle Nahrung ist.

Foto: Zum guten Schluss noch ein bisschen Romantik. Die zwei Fliegenpilze stehen im Sonnenlicht wie ein schönes Versprechen, nämlich für einen guten, ertragreichen Pilzherbst, der nach dem ausgefallenen Pilzsommer noch kommen sollte.
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2 Fotos: Der Rotstielige Ledertäubling hat anfangs leicht gelbliche, später kräftig dottergelbe Lamellen. Wenn er, wie hier, im Nadelwald steht, dann ausschließlich im Bergnadelwald auf kalkreichem Boden. Zwei Anforderungen, die in Mitteleuropa gleichzeitig kaum vorhanden sind - außer im alpinen Vorland. Dazu gehören die Ostschweizer Voralpen bei St. Gallen, wo Martin die Pilze gefunden hat. (2 Fotos © Martin)
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Martin schreibt am 23. August 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nach ersten spärlichen Regenfällen von 17, 18 mm am Donnerstag und Freitag schaute ich in meinem Revier bei St.Gallen mal nach, ob sich schon etwas bei den Pilzen tut.
Ich fand einen Flockenstieligen Hexenröhrling, der schon hinüber war, eine Breitblättrige Glucke, die ihre besten Tage ebenfalls schon hinter sich hatte und drei Rotstielige Ledertäublinge. Von den Täublingen war einer in perfektem Zustand.
In Frankreich werden die Rotstieligen Ledertäublinge zu den Giftpilzen gezählt, während sie in den deutschsprachigen Ländern gut durchgegart als sehr gute Speisepilze gelten. Ich vertrage sie sehr gut, zudem schmecken mir diese festfleischigen Pilze.
Ich bin gespannt, was nach diesem Dürresommer noch an Pilzen wachsen kann. Die Buchen in meinem besten Sommersteinpilzwald sind schon braun. Die Nadelwälder scheinen etwas besser davongekommen zu sein, weil die Borkenkäfer momentan nicht so wüten.
Hoffen wir das Beste!
Ich wünsche allen einen schönen Pilzherbst und dir, lieber Heinz-Wilhelm, ein bisschen mehr Pilzpost in nächster Zeit.
Mit freundlichen Grüssen
Martin"

Florian schreibt am 15. August 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
heute war ich in Graubünden unterwegs, um auf 1600 bis 1700 Höhenmetern nach Steinpilzen und Eierschwämmen zu suchen.
Ich fand sie tatsächlich an einem Nordhang am San-Bernardino-Pass. Später versuchte ich es auch noch weiter südlich, an tieferer Lage. Dort gab es aber nur noch wenige Eierschwämme dazu. Unterwegs konnte ich Preiselbeeren probieren.
Mittlerweile regnet es hier endlich einmal wieder, ich hoffe, auch noch die kommenden Tage.
Lieber Gruess Florian"
(7 Fotos © Forian)
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Foto: Steinpilz 1

Foto: Steinpilz 2

Foto: Steinpilz 3

Foto: Steinpilz 4

Foto: Der fein rosa überhauchte Stiel deutet hier auf zwei Arten Täublinge hin, die für diesen Pilz infrage kommen: Auf einen Lederholztäubling, der zu den schärfsten und ungenießbarsten Täublingen überhaupt zählt, und auf einen Schwarzen Speitäubling, der sogar magen-darm-giftig wäre, allerdings nur, wenn man ihn unklugerweise roh oder in größerer Menge isst. Beide wachsen im Nadelholzmilieu, am liebsten bei Fichten.

Foto: Preiselbeeren zählen wie Heidelbeeren zu den Heidekrautgewächsen, sind aber längst nicht so süß wie ihre dunkelblau-schwarzen Verwandten. Wer sich die Mühe macht und Preiselbeeren liest, wird sie eher als Marmelade einkochen.

Florian schreibt am 2. August 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich hatte heute Finderglück. Man kann auch sagen, mein schöner Fund bestätigte die Ausnahme der Regel, dass es immer noch viel zu trocken ist.
Ein Blick auf eine Regensummenkarte zeigte mir eine Gegend im Süden der Schweiz, wo es in den letzten 96 Stunden am meisten geregnet hatte. Von St. Gallen aus fährt man zwei Stunden bis zum Blenio-Tal.
Dann die Überraschung: auf der anderen Seite vom Lukmanier-Pass wachsen in der Höhe zuerst einmal ganz viele Föhren, die bekanntlich trockenheitsresistent sind. Beim ersten Versuch auf ca. 1700 Höhenmetern fand ich nichts, konnte aber schon sehen, wie hier jedes kleine Bächlein munter plätschert. Das war schon mal besser als die pure Trockenheit.
Bei meinem zweiten Versuch, an einer steilen Hanglage auf ca. 1500 Höhenmetern, hatte ich Glück: erst fand ich Täublinge, dann Flockis, Pfifferlinge, und schliesslich, nach stundenlangem Rumkraxeln, endlich ein Grüppchen mit sieben Steinpilzen. Fünf waren bereits hinüber, aber zwei hatten tolle Qualität.
Vermutlich wird sich die Trockenheit noch hinziehen. Auf dass trotzdem der Regen bald kommen möge und dazu eine Portion Glück - das wünsche ich allen Pilzfreunden.
PS: Das Foto mit der Aussicht zeigt den Ausblick vom Fundort der Steinpilze.
Lieber Gruess Florian"
(4 Fotos © Forian)
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Foto: Ein schöner Fichtensteinpilz, für den sich Florians Gekraxel an steilen Hängen gelohnt hat.

Foto: Und noch einer für die Küche. Das war's aber auch schon, für die anderen fünf Steinpilze kam Florian leider zu spät.

Foto: Genau da, wo Florian auf den Auslöser für dieses Foto drückte, hat er seine Steinpilzgruppe gefunden. Der Fund war Lohn für die mühevolle Suche.

Foto: Den gelesenen Heidelbeeren folgte zu Martins Freude noch eine kleine Sammlung brauchbarer Frauentäublinge, die für das erste frische Pilzgericht seit langem sorgten. (2 Fotos © Martin)
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Martin schreibt am 17. Juli 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern kam ich von unserem Sommerurlaub auf Kreta nach Hause. Nach Pilzen hatte ich dort nicht gesucht und ausser einigen steinharten Porlingen an den Tamarisken auch keine gefunden.
Heute fuhr ich auf die Schwägalp auf 1300 M ü.NHN. Ich hoffte, dass sich einige Pfifferlinge oder Steinpilze unter den Heidelbeeren oder an feuchten Stellen vor der wochenlangen heissen Trockenheit verbergen konnten. Dem war leider nicht so. Vielleicht haben sie sich aber auch so gut versteckt, dass ich sie nicht fand.
So bediente ich mich halt an den zahlreichen Heidelbeeren. Ganz ohne Pilze musste ich aber doch nicht nach Hause fahren. In einem Gebiet, wo zwischen den vorherrschenden Fichten einige Buchen eingestreut sind, fand ich gut zwei Dutzend Frauentäublinge. Die meisten waren schon etwas alt oder hatten bereits tierischen Besuch gehabt.
Ein paar waren aber noch ganz in Ordnung (z. B. Foto rechts), und so gab es heute nach langer Zeit wieder einmal frische Pilze zum Abendessen.
Ich wünsche allen Pilzfreunden reichlich Regen in mässiger Intensität, und dass es dann noch einen guten Pilzherbst gibt.
Liebe Grüsse Martin"


Martin schreibt am 13. Juni 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nach einer kühlen, niederschlagsreichen Woche mit gut 100 Litern Regen auf den Quadratmeter bei bis zu 15 Grad Celsius habe ich in meinen Buchenwäldern bei St. Gallen eine Kontrollrunde gedreht.
Gestern Abend fand ich einen Sommersteinpilzgreis, einen vor sich hingammelnden Riesen, bei dem ich leider einige Tage zu spät dran war. Der verwurmte Kerl war bereits zusammengefallen und ganz löchrig gefressen (2. Foto rechts). Da denkt man tage- oder sogar wochenlang, wann kommen sie nun endlich, und wenn man zur Stelle ist, sind sie schon hinüber.
Heute Morgen konnte ich mich über ein paar schöne Blasse Laubwaldpfifferlinge freuen. Aber richtig satt werde ich von der überschaubaren Portion (1. Foto rechts) auch noch nicht werden.
Nun wird es wärmer. Das heisst, es ist jetzt ratsam, seine Sommersteinpilzplätze alle zwei bis drei Tage zu kontrollieren.
Viele Grüsse Martin"
(2 Fotos © Martin)
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Martin schreibt am 5. Juni 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
vorgestern, am Mittwoch, besuchte ich meinen neuen Seitlingsstamm. Ich war mir sicher, dass die klitzekleinen Lungenseitlinge schön gewachsen wären und sah die tote Buche vor meinem geistigen Auge in voller "Blüte" stehen. Aber es läuft nicht immer nach Plan. So gut wie nichts war mehr zu sehen. Einige Pilze sind vielleicht vor dem Regen noch vertrocknet und andere wurden wohl von den Schnecken, welche ich wohlgenährt neben dem Stamm sah, verspeist.

Heute kontrollierte ich noch meine zweite Seitlingsbuche im Appenzeller Vorderland. Aber leider konnte ich an jenem Buchenstamm keine Seitlinge finden. Das liegt wohl auch daran, dass sich dort der Zunderschwamm angesiedelt hat. Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass sich Zunderschwamm und Seitlinge nicht vertragen.*
Aber was ich dann entdeckte war dann doch außergewöhnlich: Der vertriebene Seitling hat sich einfach 10 Meter weiter auf einem Fichtenstumpf angesiedelt. Ich war auf ca. 900 Meter ü NHN unterwegs. Ich meine einmal gelesen zu haben, dass "Fichtenseitlinge"** auf grösseren Höhen öfter vorkommen als im Flachland.
Geschmacklich war kein Unterschied zu herkömmlichen Lungenseitlingen auszumachen. Ich mag diese Pilze sehr.
Mit freundlichen Grüssen,
Martin"
* In aller Regel ist der Zunderschwamm als erster da, um das Laubholz sehr aggressiv in Weißfäule zu zersetzen. Erst wenn Holzpartien abgestorben und für den Zunderschwamm unergiebig geworden sind, siedeln sich Seitlinge daran an; sie sind Totholzverzehrer (Restverzehrer).
** Wir sollten uns hüten, mit "Fichtenseitlingen" eine neue essbare Pilzart einzuführen. Es gibt keine "Fichtenseitlinge", selbst nicht in Anführungszeichen. Dies würde das Problem, dass es sich um nichts anderes als um Lungenseitlinge handelt, die an einer Fichte wachsen und mit äußerst akribischem Hinschauen unbedingt von den sehr gefährlichen Ohrförmigen Seitlingen unterschieden werden müssen, u. U. verhängnisvoll verharmlosen.
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2 Fotos: Dies sind, soweit erkennbar, Lungenseitlinge. Auf beiden Fotos wachsen sie am Fichtenstamm bzw. -stumpf, was nur in Gebirgshöhenlagen und selbst dann nur selten vorkommt. Denn Lungenseitlinge sind Laubholzbesiedler. Die sehr giftigen Ohrförmigen Seitlinge, die den Lungenseitlingen sehr ähnlich sind, wachsen dagegen ausschließlich an Totholzpartien von Nadelbäumen. Bei Personen, die mit Nierenkrankheiten oder mit einer Nierenschwäche vorbelastet sind, kann der Genuss von Ohrförmigen Seitlingen zum Tod führen (Pleurocybella-Syndrom). Aus Japan sind mehrere Todesfälle nach Verzehr dieser Pilze belegt. Ohrförmige Seitlinge sind reinweiß und wachsen an der Borke stiellos an. Lungenseitlinge sind dagegen elfenbeinweiß, lichtgrau oder cremefarben und haben einen seitlichen, wenn auch oft nur kurzen Stiel.
(3 Fotos © Martin)
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Martin schreibt am 31. Mai 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
im Sommer 2023 fegte ein Sturm über meinen besten Sommersteinpilzwald. Eine schöne Buche stürzte dabei um und wurde liegengelassen. So durfte ich auf Seitlinge hoffen. 2024 passierte noch nichts. Vor einem Jahr entdeckte ich einen Lungenseitling (nicht etwa ein Büschel, sondern nur ein Pilzchen).
Heute Morgen zog ich los, um den Stamm wieder einmal zu kontrollieren. Und tatsächlich, auf der gesamten Länge von gut 20 Metern spriessen klitzekleine Lungenseitlinge hervor. Das grösste Büschel (Foto rechts) nahm ich mit. Nun werde ich am Dienstag oder Mittwoch wieder vorbeischauen. Ich bin gespannt, wie schnell sie wachsen.
Es ist mittlerweile auch hier bei St. Gallen recht trocken. Aber heute Abend soll der Regen kommen und auch in der kommenden Woche soll es immer wieder mal regnen. Gute Prognosen, dass es dann in drei, vier Wochen mit den Sommersteinpilzen losgeht.
Ausser den Lungenseitlingen konnte ich heute nur noch einen vertrockneten Frauentäubling und zwei Sklerotienporlinge (2. Foto rechts) entdecken.
Liebe Grüsse
Martin"
(2 Fotos © Martin)
Hinweis: Wegen meiner zwischenzeitlich urlaubsbedingten Abwesenheit geht die Nachricht erst heute online (hwb)
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Martin schreibt am 14. Mai 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich nutzte den heutigen freien Tag, um frische Tannen- und Fichtentriebe zu sammeln, woraus ich einen Fichtenwipfelhonig herzustellen. Mein Weg führte auch an einigen mir bekannten Nelkenschwindlingsstellen vorbei.
Und tatsächlich schiessen an einer Stelle bereits viele Dutzend dieser geschätzten Pilze aus dem Boden. Allerdings sind alle noch klitzeklein, siehe Foto rechts. Sie und ich hoffen nun auf günstige Wetterverhältnisse.
Ich schätze, bald wird es auch hier bei St.Gallen so langsam losgehen mit den ersten Röhrlingen und Täublingen. Die Vorfreude ist gross.
Viele Grüsse Martin"
(2 Fotos © Martin)
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Foto: Martins Begehr waren diesmal junge Fichten- und Tannentriebe, aus denen er einen Fichtenwipfelhonig herstellt.

Foto: Es sind Gerippte Morcheln (Morchella costata), eine Unterart der Spitzmorcheln, die sich hier romantisch unter die Hohen Schlüsselblumen gelegt haben. Ihr Hütchen sieht dem der Käppchenmorchel sehr ähnlich, ist aber - siehe das 2. Foto - langgezogener und steht im unteren Drittel (oder der unteren Hälfte) nicht frei vom Stiel.

Philipp schreibt am 10. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm
Deine Aussage, dass die Spitzmorcheln eventuell gar nicht mehr erscheinen, hat mir keine Ruhe gelassen. Ich bin daher in der heutigen Mittagspause zur Kontrolle an "meine" Stelle bei St. Gallen gegangen.
Erst dachte ich wirklich, dass es keine Spitzmorcheln zu finden gibt, doch plötzlich habe ich eine erspäht! Und dann noch eine! Und noch eine! Insgesamt kamen doch sieben Stück zusammen. Unglück gerade nochmal abgewendet ;).
Herzliche Grüsse
Philipp"
(2 Fotos © Philipp)
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Philipp schreibt am 9. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
meine Spitzmorcheln bei St. Gallen scheinen noch zu schlafen, daher habe ich die Speisemorchelplätze kontrolliert. Wie Martin bin auch ich bei Wittenbach fündig geworden.
Gestern habe ich dann, nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland, im St. Galler Rheintal nachgeschaut und konnte einige schöne Speisemorcheln finden, siehe die 2 Fotos rechts.
Herzliche Grüsse
Philipp"
(3 Fotos © Philipp)
* Anmerkung: Wenn die Speisemorcheln die Spitzmorcheln im Pilzkalender überholen, ist es nicht gesagt, dass die Spitzmorcheln noch kommen
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Foto: Vier gelbe Speisemorcheln auf einen Streich.

Martin schreibt am 5. April 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nach einem langen Winterschlaf melde ich mich wieder einmal bei Dir.
Viele Morchelflüsterer vermelden ja schon seit einiger Zeit wieder tolle Funde. Mein Plan war eigentlich, an diesem Osterwochenende meine Fichten- und Weisstannenwälder nach Spitzmorcheln abzusuchen. Leider liegt dort aber noch zuviel Schnee. Eventuell klappt es ja morgen.
Deshalb entschied ich mich heute für Plan B, die Speisemorcheln. Ich versuchte mein Glück an der Sitter unterhalb von Wittenbach bei St.Gallen. Und tatsächlich fand ich an einer Stelle eine Gruppe dieser begehrten Pilze (Foto rechts, mit Bärlauch im Korb). Da ich nicht gerade als Morchelkönig bekannt bin und nur sehr selten Morcheln finde, war die Freude riesig!
Ich wünsche allen Morchelsuchern viel Erfolg und schöne Osterfeiertage!
Viele Grüsse Martin"
(4 Fotos © Martin)
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Foto: Schöne gelbe Speisemorchel an der Sitter.
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2 Fotos: Speisemorcheln auf steinig-nacktem und begrüntem Waldesgrund. Sofern der Boden kalkhaltig ist, ist das den Pilzen egal.

Kari schreibt am 29. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
dieses Jahr brauchte es Geduld, bis sich die ersten Spitzmorcheln (Foto rechts) zeigten. Ich habe sie heute in der Umgebung von Wil im Kanton St. Gallen gefunden.
Herzliche Grüsse
Kari"
(Foto © Kari)
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Sep 14, 26 11:49 AM
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Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen ?
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Von der erfahrenen Praktikerin Rita Lüder - Top-Bewertungen
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Wer Bäume und Sträucher kennt, findet zielsicher Speisepilze
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Warum luftig und keine steilen Seitenwände?