Pilz-Ticker-Oesterreich



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Österreichs





Die »Grüne Hölle« in Vorarlberg staubt vor Trockenheit, nicht mal dem Regen traut Nora noch etwas zu


Nora schreibt am 21. Oktober 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auf den Schnee vor zwei Wochen folgten Wärme und der Föhn. Wie auch im Schweizer Pilzticker berichtet, ist es sehr trocken bei uns. Ich wollte mein Glück trotzdem versuchen, und zwar in meiner »Grünen Hölle«.

Das ist eigentlich ein sehr nasser Wald mit riesigen Farnen und dickem Moos. Dort wächst im Herbst normalerweise ein bunter Pilzteppich, darunter sehr viele Trompetenpfifferlinge. Letztes Jahr hatte ich dort sogar im November noch welche gefunden. 

Vor Ort angekommen, war ich schockiert. Der ganze Wald war total vertrocknet. Selbst die sonst sehr nassen Stellen waren staubtrocken. So etwas habe ich um diese Jahreszeit noch nie erlebt. Es war ein sehr trauriger Anblick, der Wald war wie tot. 

Gefunden habe ich eine Handvoll schon angetrockneter Herbsttrompeten, sie aber noch für gut befunden. 

Somit geht ein äußerst mageres Pilzjahr zu Ende. Ich glaube nicht, dass sich nach dem Regen noch mal etwas regt. 

Eigentlich müsste ich mal nach Sachsen fahren. Da scheint es ja noch genug Pilze zu geben.

Liebe Grüße aus Vorarlberg, Nora«

(Foto © Nora)

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Vorarlberg: Ein Steinpilz am Rande des Schneefeldes, hart und ohne Madenbesuch


Foto: Ein bemerkenswertes Foto aus 1200 Metern Höhe in der Region Vorarlberg. Der einsame Steinpilz widersteht Schnee und Kälte. Nora konnte sich über seine ausgezeichnete Qualität freuen. (Foto © Nora)

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Nora schreibt am 10. Oktober 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

letzten Samstag sollte es nur eine normale Wanderung werden, da es schon wieder bis auf 1200m herunter geschneit hatte. Am Wegesrand fanden sich auch keine Spuren mehr von Pilzen, doch man kann es halt nicht lassen.

Also ging es am Ende trotz Schneedecke noch am schneefreien Waldrand entlang. Und dort traute ich meinen Augen kaum: ein wunderschöner 15 Zentimeter großer Steinpilz in 1A-Qualität lachte mich an! Er war kein bisschen matschig vom Schnee und keine einzige Made belästigte ihn!

Man sollte die Hoffnung also nie aufgeben.

Liebe Grüße aus Vorarlberg, Nora«





Vorarlberg: Die schönen Glimmerschüpplinge sind für Nora kein Trost: Die Steinpilze bleiben 2017 wohl aus


Nora schreibt am 22. September 2017:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

im vorderen Bregenzerwald hat es schon wieder geschneit, bis herunter auf 1000 Meter. Das ist für diese Jahreszeit wirklich sehr tief und bei 10 bis 40 Zentimeter Schnee auch nicht wenig.

Leider sehen auch meine Pilzstellen dementsprechend aus. Es ist nicht viel los. Ich habe ein paar mutige Trompentenpfifferlinge und kleine Reizker gefunden. Da schwindet allmählich meine Hoffnung, dass es dieses Jahr noch ein paar gescheite Steinpilze für uns gibt, da auch keine Fliegenpilze mehr wachsen, die sonst immer sehr viel an meinen Pilzstellen stehen. Das ist schade, aber nicht zu ändern. 

Dafür habe ich einen neuen Pilz entdeckt und versucht, ihn zu bestimmen. Es ist der Glimmerschüppling. Es standen ungefähr 20 dieser schönen Pilze auf einem Haufen und sie haben wunderbar geleuchtet.

Ich werde ihn trotzdem nicht in meine Sammelliste aufnehmen, da er in verschiedenen Büchern sehr unterschiedlich bewertet wird. Von giftig bis essbar ist alles dabei - da lasse ich ihn lieber im Wald stehen.

Liebe Grüße aus Vorarlberg an alle Pilzfreunde, Nora«

(Foto © Nora)

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Vorarlberg: Nora hofft, dass sich die Pilze nach dem Kälteeinbruch noch einmal zeigen


Nora schreibt am 14. September 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe mich sehr gefreut, dass es mein so simples Rezept vom 28. August 2017 in deine Rezeptsammlung geschafft hat!

Dieses Jahr muss man wirklich kreativ sein, mit dem, was man an Pilzen gefunden hat. Zumindest in der Region Vorarlberg. Es hat jetzt endlich geregnet, doch gleichzeitig mit dem Regen kam auch die Kälte - und in den Bergen sogar schon der erste Schnee.

Da fast alle meine Pilzstellen sehr hoch liegen, sieht das nicht gut aus. Am letzten Wochenende haben wir noch ein paar wunderschöne riesige Pfifferlinge vor der Kälte »gerettet«. Ansonsten war der Wald fast wie ausgestorben, es gab nur sehr wenige andere Pilze, ein paar Täublinge, Semmelstoppelpilze und Ritterlinge.

Auf dem Foto (rechts, vorne mit Pfifferlingen) sieht man im Hintergrund bereits den ersten Schnee.

Ob sich die Pilze nach der Kälte noch einmal zeigen?

Herzliche Grüße aus Vorarlberg, Nora«

(Foto © Nora)

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Vorarlberg: Wie Nora aus zwei Steinpilzen ein herrliches Pilzcarpaccio zaubert




Nora schreibt am 28. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

seit Wochen verfolge ich die tollen Beiträge aus Deutschland und mir tropft schon der Zahn, vor allem bei den Berichten mit den tollen Hersttrompeten in Hessen!

Hier in Vorarlberg ist es wie letzten Sommer viel zu trocken und zu heiß. Seit Wochen hält sich die Temperatur bei 30C, teilweise sogar bei 35C! Da wächst nicht viel.

Am Wochenende habe ich ein paar sehr nasse Pilzstellen abgesucht, leider mit wenig Erfolg.
Nach zwei Stunden lagen zwei Steinpilze in meinem Korb, dazu eine Handvoll Trompetenpfifferlinge.

Da das nicht wirklich für eine Pilzpfanne reicht, haben wir ein tolles Steinpilzcarpaccio mit geröstetem Thymian und Rosmarin daraus gemacht, zu sehen auf dem Foto rechts. Sehr lecker!

Wir hoffen auf Regen und einen pilzreichen Herbst.

Bis dahin liebe Grüße, Nora«

(Foto © Nora)

Liebe Nora,

Dein Steinpilzcarpaccio ist Spitze! Und zwar deshalb, weil es zeigt, dass man trotz geringer Pilzausbeute mit einiger Phantasie ganz tolle Gerichte herbeizaubern kann. Es sieht so aus, als hättest Du dafür die Steinpilzscheiben roh belassen. Also ein ganz einfaches, aber ausgesprochen gaumenfreundliches Rezept. Es wird Eingang auf die Rezeptseite finden. Vielen Dank!

Endlich Regen, volle Körbe und herzliche Grüße von Heinz-Wilhelm

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Eierschwammerl über Eierschwammerl für Maximilian bei Alberndorf

Maximilian schreibt am 25. August 2017:

»In Alberndorf in der Riedmark habe ich heute zehn Kilo Eierschwammerl und einige Steinpilze und Birkenpilze gefunden.«


Fahrt nach Leogang für eine ordentliche Portion Schwammerlsuppe mit Knödeln


Foto: Wenigstens die Pfifferlinge wachsen in Zeiten den Artenmangels an den steilen Hängen der Wälder von Leogang.

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Jürgen schreibt am 7. Juli 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

da es leider in Bayern noch viel zu trocken ist, haben wir einen Ausflug nach Österreich unternommen. Wir waren gestern in den Wäldern um Leogang (im Bundesland Salzburg, Bezirk Zell am See) herum unterwegs. Auch hier fehlt es noch an den nötigen Niederschlagsmengen für ein artenreiches Wachstum.

Unsere Kletterparie in den steilen Wäldern wurde dennoch belohnt Die Pfifferlinge lassen sich an feuchten Stellen im Wald schon sehen, zwar noch sehr winzig, aber dafür teilweise in »Hülle und Fülle«.

Unsere Funde reichten jedenfalls für eine ordentliche Portion Schwammerlsuppe mit Knödel.

Schöne Grüße Jürgen«


Foto: Im Verhältnis zu dem halb vertrockneten Kuhfladen zeigt sich, dass die Pfiffers noch recht klein sind. (2 Fotos © Jürgen)





Vorarlberg: Wie gut sich die kleinen Trompetenpfifferlinge doch verstecken können


Collage: Eine kleine Fotostudie rund um Trompetenpfifferlinge zeigt uns Nora. Das große Foto rechts veranschaulicht, wie gut sich diese Pilze mitunter verstecken. (Collage/3 Fotos © Nora)

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Nora schreibt am 4. November 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem der Wetterbericht den ersten Schnee bis in Tallagen von Vorarlberg angekündigt hat, musste der heute eventuell letzte schöne Tag genutzt werden.

Dieses mal ging es in einen Wald mit Westausrichtung und dickem Moos, in der Hoffnung dass es dort nicht zu ausgetrocknet ist.

Im Wald war es mit nur 3 Grad Celsius schon sehr kalt. Doch es hat sich gelohnt. Schon nach ein paar Metern warteten die ersten Trompetenpfifferlinge in bester Qualität.

Im Bild rechts sieht man, wie gut sich diese Pilze verstecken können. Doch wenn man sie einmal gefunden hat, weiß man, wo man suchen muss. :)

Herzliche Grüße Nora aus Vorarlberg«




Ein schöner Vorarlberger Herbstspaziergang mit einer einzigen Marone


Foto: Im Hintergrund dräut der tiefer gelegene Nebel, im Vordergrund schaut sich Nora das Schauspiel an. Der Herbstspaziergang war traumhaft, doch fehlte es an manchem Pilz und mancher Pilzart.

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Nora schreibt am 2. November 2016:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

den gestrigen Allerheiligen-Feiertag haben wir für einen schönen Herbstspaziergang über dem Nebel genutzt.

Wir haben Violette Rötelritterlinge, Pfefferröhrlinge, Pfifferlinge, Braune Raslinge und EINE Marone gefunden. Nur der Trompetenpfifferling, den es letztes Jahr in Massen gab, wächst so gut wie gar nicht.

Herzliche Grüße aus Vorarlberg, Nora«


Foto: Nur eine Marone und nicht mal eine Handvoll Trompetenpfifferlinge landeten in Noras Korb. Etwas besser sah es bei den pfeffrig-scharfen Pfefferröhrlingen (rechts unten) aus. (2 Fotos © Nora/Privat)





Außen hui, innen pfui: Noras Studien zum Vorher-Nachher-Effekt an Steinpilzen


Nora schreibt am 10. Oktober 2016:

«Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

in den letzten Wochen war es sehr mühsam in der Region Vorarlberg/Bregenzer Wald, ein paar g'scheite Pilze zu finden. Oft hatte ich nach drei Stunden nur eine Handvoll mickrige Pilze.

Deshalb verfolgte ich mit großer Freude die »Pilzexplosionen« in Teilen von Deutschland und hoffte natürlich auch auf ein paar mehr Pilze. Doch dann, letzte Woche, der Frost mit bis zu minus 3 Grad!

Trotz allem war ich noch einmal unterwegs und wurde sogar mit ein paar Steinpilzen belohnt. Ja, es gibt sie auch hier noch, doch man muss schneller als Made und Maus sein. Viele Pilze sahen aus wie gemalt, waren jedoch bereits total ausgehöhlt.

Den Vorher-Nachher-Effekt sieht man schön auf dem mitgeschickten Bild. Die Flüche dazu kann sich jeder vorstellen....:)

Herzliche Grüße aus Vorarlberg, Nora«

(2 Fotos © Nora/Privat)

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Vorarlberg: Der Wald verdörrt, der Regen verdampft, kein Pilz weit und breit

Nora schreibt am 8. September 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in den letzten Wochen war es auch in Vorarlberg sehr heiß und trocken. Am Montag gab es endlich Regen, doch der Wald ist immer noch total ausgetrocknet, als wäre der Regen sofort verdampft. Es wächst kein einziger Pilz! Nicht einmal an meinen guten Plätzen direkt am Bach findet sich noch etwas.

Ich hoffe endlich auf Regen, aber die Wetterprognose sieht nicht gut aus. Letztes Jahr um die Zeit habe ich die schönsten Steinpilze gefunden. Hoffentlich lassen die sich später noch blicken!

Liebe Grüße aus Vorarlberg, Nora«

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Vorarlberg: Nur ein Steinpilz, dafür aber wunderschöne seltene Schweinsohren für Nora


Foto: Schweinsohren sind seltene und schöne Pilze in Fliederfarbe. Meiner Meinung nach schmecken sie wie Steinpilze, sind ihnen wohl aromatisch sogar überlegen. (Fotos © Nora)

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Nora schreibt am 12. August 2016:

»Lieber Pilzticker,

hier in Vorarlberg ist noch nicht viel los im Wald. Auf meiner letzten dreistündigen Tour waren am Ende nur eine Handvoll Pfifferlinge, Hexenröhrlinge und ein einziger Steinpilz in meinem Korb.

Zum Ausgleich gab es aber eine kleine Überraschung, nämlich ein Nest von schönen Schweinsohren! Die habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Sie haben eine tolle Farbe und waren gänzlich madenfrei!

Herzliche Grüße aus Vorarlberg, Nora«


Auch in Oberösterreich zeigen sich die Herbsttrompeten bereits im Hochsommer


Heinz schreibt am 31. Juli 2016:

»Schöne Toten- beziehungsweise Herbsttrompeten im Juli .  

Neidvoll las ich die Berichte aus Deutschland, die schon im Juni über Funde von den leckeren bHerbsttrompeten (Foto rechts) berichtet haben. Nun gibt es sie auch in Oberösterreich in der Gegend von Ostermiething.

Nebenbei noch Frauen-, Leder- und Papageientäublinge. Ein paar Perlpilze und Rotfüße fanden sich auch noch ein.«

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Foto: Frauen-, Leder- und Papageientäublinge sowie Perlpilze und Rotfüße hat Heinz »nebenbei« gefunden. (2 Fotos © Heinz)


Sehr lesenswert! Ein Jahresrückblick von Alexander Heer

»Ich stand da wie in einem Schlaraffenland«


Foto: Alexander mit einem Steinpilz. Als Koch weiß er Pilze grandios einzusetzen und tut es mit Leidenschaft. Er stammt aus dem Erzgebirge, beruflich hat es ihn in die Region Bregenzer Wald/Vorarlberg verschlagen. Die Berichte von seinen Pilzgängen sind immer wieder lesenswerte Erzählungen, in denen die Pilze und der Wald förmlich duften. (Foto © Privat)

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Alexander schreibt am 10. Januar 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun ist das Jahr 2015 bereits vorüber, ohne dass ich etwas von mir hören und lesen ließ. Leider hatte ich bei meinem beruflichen Stress, den ich als leitender Koch habe, keine Zeit, mich einmal zu melden. Deshalb erlaube ich mir jetzt, in der ruhigeren Zeit, meine Pilzerfolge und Erlebnisse nachzutragen. 

Der Sommer bei uns in der Region Bregenzer Wald bzw. Vorarlberg war ein Jahrhundertsommer. Dazu gehörte, aus Sicht der Pilze, leider auch, dass es lange viel zu trocken war.

Natürlich passt der Kenner die Mondphasen ab, in denen er auf pünktliche Regengüsse hofft. Zu diesem glücklichen Aufeinandertreffen kam es tatsächlich. Und so ergab es sich, dass mit einem Schlag die Steinpilze wuchsen, wohin das Auge reichte. So schöne Pilze wie auf dem Foto rechts einer zu sehen ist.

Diesen unvergesslichen Anblick habe ich allerdings auch einem Kollegen zu verdanken, der mir seine geheimen Stellen zeigte. Solch ein Entgegenkommen und Vertrauen findet man selten.



Ich habe seit langem nicht mehr so viele Steinpilze beieinander stehen sehen wie an diesem Tag. Wir sammelten jeder unseren Korb voll (siehe Foto links) und gingen vergnügt nach Hause.

Als wir drei Tage später den Wald erneut besuchten, war alles schon wieder ausgetrocknet. Nur noch ein paar vereinzelte Kämpfer standen hier und dort. Das zog sich den ganzen Sommer bis in den Spätherbst hin. Alle meine guten Plätze waren staubtrocken, es war nur wenig zu finden.

Doch endlich, Ende Oktober, Anfang November regnete es wieder - und meine Vorfreude wuchs. Warte noch drei Tage, sagte ich zu mir; es war derart trocken, dass die Pilze ihre Zeit brauchen werden.

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Foto: Ein prächtiger Flockenstieliger Hexenröhrling.


Am vierten Tag hielt ich es nicht mehr aus. Ich stürzte mich förmlich in den Wald. Und was soll ich sagen, es war einfach nur herrlich, ich stand da wie in einem Schlaraffenland. Pilze, so weit das Auge reichte! Der Boden war übersät von Pilzen aller Art, er sah aus wie ein handgeknüpfter Teppich in allen herbstlichen Farben.

Es gab Violette Rötelritterlinge, Maronen, Lacktrichterlinge, Parasolen, Semmelstoppelpilze, Lachsreizker, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Hallimasch und natürlich auch viele Steinpilze.

Viele weitere Arten in allen Farben und Formen kamen hinzu, um nur die unzähligen Täublinge, Schleierlinge, Korallenpilze, die leuchtenden Fliegenpilze und vieles mehr zu nennen. Alles was das Herbstspiel in seiner Farbenpracht vollbrachte, konnte ich nun mit Vergnügen und Freude einsammeln.


Foto: Ein giftiger Satanspilz, der auf einen sehr kalkreichen Boden mit guter Sonneneinstrahlung schließen lässt.


Ich war auch wieder Zuhause in Sachsen bei meiner Familie. Auch im Erzgebirge machte ich meinen Pilzmarathon! Vier Tage lang ging es jeden Morgen ab in die Pilze, entweder alleine oder in Gesellschaft. Wir fanden vor allem Violette Rötelritterlinge und Maronen. Es war bereits Ende November, Anfang Dezember, und leider war es auch hier viel zu trocken, über meine Plätze mit den Herbsttrompeten wehte nur der Staub.

Ich freue mich schon auf die neue Saison und bin gespannt auf das, was mich erwartet!

Bis zum nächsten Mal mit einem zwischenzeitlichen »Gut Fund!«

Euer Alex«


Foto: Dies sind entweder Zitronen- oder Stachelbeertäublinge, urteilt Pilzberater Peter Rohland.






Foto rechts: Ein Wurzelnder Schleimrübling, essbar.




Foto: Hallimasch 1, essbar.


Foto: Hallimasch 2, essbar.






Foto rechts: Samtfußkrempling, essbar bis ungenießbar.





Foto: Dies sind Rosarote Helmlinge, ungenießbar.


Foto: Alexanders Freunde zeigen einen stämmigen Maronenröhrling.






Foto: Ein schmucker Fliegenpilz mit fast tastbaren weißen Flecken. Sie standen in großer Zahl und verstärkten die Farbenpracht des Herbstwaldes noch.

(13 Fotos © Alexander Heer)

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