Pilz-Ticker-Sachsen



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Leipziger Süden: Maipilze, Schlehenrötlinge und die Entdeckung eines neuen Morchelreviers


Foto: Links Blassbraune Schlehenrötlinge und Schildrötlinge, in der Mitte Speisemorcheln und Käppchenmorcheln, rechts Maipilze, von denen hier nur der bescheidene Rest von vorher knapp zwei Kilo zu sehen ist. Die meisten wurden verschenkt. Ein Pilzgang am Samstagabend und ein nachfolgender am Sonntagmittag trug mir ein schönes Ernteresultat ein. (Foto © p-p-s.com)

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Leipzig, 29./30. April 2017:

Hallo liebe Pilzfreunde,

bereits am Dienstag, 25. April, hatte ich eine schöne Ernte von Schlehen- und Schildrötlingen im Leipziger Süden. Da ich sie radikal abgeerntet hatte, war ich allenfalls noch auf spärlichen Nachwuchs eingestellt.

Doch meine spontane Tour am Samstagabend während der Sportschau, was leere Straßen und Parks garantiert, war wider Erwarten erfreulich: Es gab eine überraschend üppige Nachlese.

Sonntag gegen 11 Uhr wollte ich eigentlich einen Spaziergang machen. Die Anfahrt ins Grüne nutzte ich zu einem Fahrradstop an einem Eschenwäldchen, was prompt zur Entdeckung zweier prächtiger Speisemorcheln führte.

Das genauere Hinsehen trug mir ein neues Speisemorchel-Revier ein, das ich hier schon lange erhofft hatte. Ich war jedoch jedes Jahr entweder zum falschen Zeitpunkt da oder mit dem Rad einfach zu schnell vorbeigefahren.

Das halbe Dutzend Speisemorcheln wuchs mit erstklassigen Maipilzen um die Wette, die letztlich knapp 2 Kilo ergaben und die ich großenteils verschenkte. Als Dritte schalteten sich noch reichlich Käppchenmorcheln ein, von denen mehrere Dutzend bereits vertrocknet oder verdorben waren. Acht landeten aber noch im Stoffbeutel.

Insgesamt ein schöner Pilztanz in den Mai!

(hwb)





Reichenbach/Vogtland: Auch die Rehbraunen Dachpilze geben sich schon die Ehre


Foto: Auch die Rehbraunen Dachpilze zählen zu den frühen Pilzen im Jahr, vor allem, wenn sie wärmebegünstigt in kompostähnlichem Milieu wachsen können. Sie zersetzen totes organisches Substrat - wie in Antjes Fall Holzstreu von den Meerschweinchen.

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Antje schreibt am 17. April 2017:

»Hallo,

vorhin habe ich bei uns im Garten in einer »Kompostecke« - vor allem sind dort Holzstreu aus dem Meerschweinchenstall, Laub und alte Äste gelagert - eine ganze Gesellschaft teils büschelig wachsender Rehbrauner Dachpilze entdeckt.

Wir wohnen im Vogtland bei Reichenbach.

Viele Grüße Antje«


Foto: Wie bei dem liegenden Pilz recht gut zu sehen, stehen die Lamellen der Rehbraunen Dachpilze frei, berühren also nicht den Stiel. Zum Sologericht taugen sie wenig, machen sich aber im Mischpilzgericht ausgezeichnet. In Antjes Fall würde sich also das Einfrieren und Warten bis zur hohen Pilzzeit im Sommer oder Herbst durchaus lohnen. (2 Fotos © Antje)





Leipzig: Nicht eine einzige Made - meine beste Maipilz-Ernte überhaupt

Leipzig, 16./17. April 2017:

Liebe Pilzfreunde,

gestern und heute war bei mir, eingebunden in zwei Osterspaziergänge, die Maipilz-Einfuhr.

Alle Nester meiner vier Stellen waren unentdeckt geblieben. Ich erntete sie dieses Jahr deutlich kleiner als sonst, weil sie aufgrund des kühlen Wetters nur wenig gewachsen waren. Dennoch kamen 1,1 Kilo zusammen.

Die Kühle hatte aber auch ihren Vorteil: Ich fand nicht eine einzige Made, jeder einzelne Pilz war tadellos. Das habe ich noch nie gehabt!

Es gab die erste Portion, in wenig Butter und durchwachsenem Speck bei kleiner Flamme gut 20 Minuten gebraten, mit Sahne abgelöscht und frischem Majoran bestreut, zu »Hähnchensteaks Korsika« und Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen. Himm-lisch!

Portion zwei und drei habe ich verschenkt, Portion vier wartet bis morgen auf mich.

(hwb)

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Leipzig: Die jungen Maipilze stehen prächtig in Ringen und Reihen

Leipzig, 14. April 2017:

Liebe Pilzfreunde,

ich fand gestern, am Gründonnerstag, am südöstlichen Stadtrand von Leipzig vier meiner fünf besten Maipilz-Plätze mit erfreulichem Anblick vor.

Hexenringe und Reihen mit insgesamt rund 100 jungen Pilzen zwischen zwei und vier Zentimetern im Durchmesser standen in vielversprechender Formation am Wegrand und im saftigen Frühlingsgras.

Die Größten gab's bereits zum heutigen Karfreitag-Mittagessen. Die Kleinen habe ich, sofern am Wegrand, abgedeckt, sie dürfen voraussichtlich noch bis zum Ostersonntag nachwachsen. Dann ist Haupternte. Tägliche Inspektion ist selbstverständlich. (hwb)

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Coswig: Udo, verschenk bitte Deinen Pilzschatz nicht!


Foto: Es sind beste Spitzmorcheln, an die sich Udo nicht herantraut. Vielleicht können wir ihn doch noch überzeugen, sie zu probieren... (Foto © Udo B.)

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Udo schreibt am 12. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch bei mir im Garten in Coswig bei Dresden wachsen dank Rindenmulch die Morcheln, was auch immer es für welche sind. Leider traue ich mich nicht an sie ran. Ich habe davon null Ahnung.

Aber sehr schön zu sehen, dass es langsam wieder losgeht.

In Freude auf ein pilzreiches Jahr, Udo B. aus Coswig«

Hallo Udo,

das sind Spitzmorcheln, die zu den köstlichsten Pilzen überhaupt zählen. Verschenk sie nicht!

Sie gehören in Butter (nicht in Öl!) auf mittlerer Flamme gebraten, mit Sahne abgelöscht und darin geköchelt. Kein Salz und Pfeffer! Insgesamt sind sie ca. 20 Minuten lang zu erhitzen (roh lösen sie heftige Magen-Darm-Probleme aus). Auf Salzkartoffeln sind sie dann eine Wucht!

Also, ran an die Morcheln!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

Udo antwortet am 15. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

habe sie gegessen, sie waren einfach nur köstlich. Hätte ich nicht gedacht! Danke Dir für die Tipps. Ab jetzt gibt es neue Pilze auf meinem Sammelzettel.

In diesem Sinne Frohe Ostern und viele Pilze in dieser Saison!

Gruß Udo«





Im Vogtland haben es die Maipilze dieses Jahr überaus eilig


Foto: Die Maipilze sind da! Überpünktlich, denn üblicherweise erscheinen sie um den 23. April herum, der der Tag des Heiligen Georg ist (Maipilze hießen deshalb früher Tricholoma georgii). Es ist ein typisches Foto, denn so wie hier verstecken sie sich nur zu gerne im hohen Gras. (Foto © Christian Olsson*)

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Christian schreibt am 8. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

an meinem sonnenverwohnten Standort sind eilfertig bereits die Maipilze da! Ich konnte heute ein kleines Körbchen voll ernten. Sie waren ausgewachsen, sehr knackig, kaum madig und lecker.

Liebe Grüße, Christian Olsson«

*Christian Olsson ist Pilzsachverständiger im Vogtlandkreis







Ein edler Fund von Frühlingspilzen auf engstem Raum im Leipziger Auewald


Foto: Ein sehr seltener wie auch schöner Pilz ist der Leuchtende Prachtbecherling, der im Frühjahr auf kalkreichem Boden im Mischwald wächst. Nur in Ausnahmefällen kann er einen Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern haben, in der Regel misst er nicht mehr als sechs Zentimeter.

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Johannes schreibt am 29. März 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei einige schöne Funde von meinem heutigen Spaziergang im Auewald: Leuchtender Prachtbecherling (Caloscypha fulgens), Speisemorchel (Morchella esculenta) und eine junge Käppchenmorchel (Morchella semilibera).

Der Fundort im Süden des Leipziger Auwaldes mit allen drei Arten hatte keine zwei Quadratmeter Durchmesser. Als Begleiter standen Eschen und Birken auf kalkhaltigem Boden. Ich denke, die Frühlingspilze sind zwei Wochen früher dran als vergangenes Jahr.

Liebe Grüße, Johannes«


2 Fotos: Zusammen mit dem Leuchtenden Prachtbecherling standen Speisemorcheln wie auf dem Foto links und Käppchenmorcheln wie die junge auf dem Foto rechts auf engstem Raum. (3 Fotos © Johannes)


Ein Fest in der Leipziger Weichholzaue:

Im humusreichen Boden des Auewaldes wartete eine Hundertschaft Böhmischer Verpeln auf Johannes


Foto: Sie konnten einander nicht lassen, die zwei schönen Böhmischen Verpeln, auch Runzelverpeln genannt.

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Johannes schreibt am 23. März 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun halt Dich fest: Böhmische Verpeln (Verpa bohemica) in der Leipziger Weichholzaue! Pappeln, Robinien, Bergahorn und Stieleiche standen am Fundort in dieser Reihenfolge, und zwar von häufig nach seltener abnehmend. Der Boden war feucht, schwarz, humos und kalkhaltig. Viele Schneckengehäuse lagen drumherum.

Dieser Anblick war mir eine Freude, ein Fest!

Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich Verpeln überhaupt in der Natur gesehen habe. Es waren bestimmt einhundert Exemplare!

Liebe Grüße, Johannes«


3 Fotos: Drei von einhundert Böhmischen Verpeln zeigen diese Fotos. Sie haben einen schönen milden, leicht nussigen Geschmack. Nicht selten treten sie in solch großer Gesellschaft auf, wie Johannes sie vorfand.

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Foto: Und hier noch drei weitere, die die von Johannes beschriebene Umgebung recht gut erkennen lassen. (5 Fotos © Johannes)


Ein verheißungsvoller Saisonstart: Der erste Märzschneckling im Vogtland ist da!


Foto: Der Kultpilz ist wieder da! Märzschnecklinge oder Märzellerlinge wie dieser haben im Vogtland ihr nördlichstes Verbreitungsgebiet in Europa. Sie sind die ersten großen - und begehrten - Speisepilze der neuen Saison. (Foto © Christian Olsson)

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Christian Olsson schreibt am 4. März 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder.

Pünktlich zum Monatsbeginn ist der erste Märzschneckling im Vogtland da. Das ist doch kein schlechter Start in die neue Saison. Daneben wachsen als Speisepilze auch bereits Fichtenzapfenrüblinge.  

Herzliche Grüße, Christian


Elsterberg/Plauen: Der Birkenporling mit der laufenden Nummer 01997


Foto: Fast könnte man meinen, da wächst mitten im Januar ein Steinpilz unter der laufenden Nummer 01997. Doch es ist ein Birkenporling, der sich offenbar an eine alte Weide (oder Robinie) verirrt hat. Im Naturschutzgebiet Steinicht herrscht noch Ordnung! (Foto © Olaf)


Olaf schreibt am 17. Januar 2017:

»Gefunden und fotografiert habe ich den Pilz am 15. Januar im Naturschutzgebiet Steinicht zwischen Elsterberg und Plauen.

Werden jetzt wirklich im Vogtland die Pilze inventarisiert? 

Allen Pilzfreunden noch die besten Wünsche für 2017!

Viele Grüße, Olaf Reinhold«

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Udos Rotkappe des Jahres verdient sich ihren Platz ganz oben im Pilz-Ticker-Sachsen





Foto rechts: Stolz zeigt Udo seine riesige Rotkappe. Seine Hände verdecken großenteils den dicken Stiel, ein kleiner Missgriff, der leider bei ähnlichen Aufnahmen vor Aufregung fast allen Pilzfreunden unterläuft. Macht nichts, lieber Udo! Das Foto ist auch so mehr als eindrucksvoll. Übrigens habe ich bei Schwepnitz am Rande der Königsbrücker Heide vor 12 Jahren in einem Jungkiefernwald einmal Steinpilze ohne Ende gefunden... (hwb) (Foto © Udo/Privat)

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Udo schreibt am 29. November 2016:

»Hallo,

leider komme ich erst heute dazu, eine außergewöhnliche Pilzmeldung nachzutragen.

Ich war am Reformationstag mit meinem Papa (72) in Königsbrück bei Radeburg mal wieder im Wald. Und sollte den Fund meines Lebens machen.

Wir trauten zunächst unseren Augen nicht, als wir das typische Rotorange einer Rotkappe entdeckten. Und tatsächlich! Da stand leibhaftig eine riesige Rotkappe! Sie brachte sage und schreibe 1,8 Kilogramm auf die Waage und hatte einen Hutdurchmesser von 31 Zentimetern! Wie im Märchen!

Da Papa nicht auf einem Foto ins Internet wollte, ließ ich - in aller Aufgeregtheit - ein Foto von mir machen. Vielleicht reicht es ja für die Rubrik »Seltenes« oder so ähnlich. Ich bedanke mich auch für die vielen Informationen auf dieser tollen Website.

Ich freue mich schon heute darauf, hier im kommenden Jahr zu stöbern, um nicht zu verpassen, wann es wieder lohnt, mit Korb und Messer in den Wald zu gehen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Pilzfreunden frohe Adventstage, ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues und pilzreiches Jahr 2017!

Mit freundlichen Grüßen, Udo Bode aus Coswig bei Dresden«

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Sächsische Schweiz - Osterzgebirge: Der vielleicht letzte Steinpilz 2016 war lecker in der Hackbratensoße


Foto: War's der letzte Steinpilz für Jens in diesem Jahr oder nicht? Soviel steht fest: Er musste ihn wohl oder übel mit einigen Schnecken teilen. (Foto © Jens)

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Jens schreibt am 20. November 2016:

»War's mein letzter Steinpilz für dieses Jahr? Oder geht es vielleicht doch noch einmal los? Am 20. November habe ich jedenfalls noch nie einen Steinpilz gefunden.

Entdeckt wurde der Gute im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Leider musste ich ihn auch noch mit den Schnecken teilen. Dennoch war er lecker in der Hackbratensauce!

Ansonsten gab es nur ein Meer von Nebelkappen* und Unbekanntes.

Gruß Jens«

* Nebelkappen können individuell Magen- und Darmprobleme auslösen


Ein toller Fund von Herbstlingen und Steinpilzen für Patrick im Leipziger Süden


Foto: Die frischen Herbstlinge oder Schwarzfaserigen Ritterlinge machen Patricks Pilzgänge selbst jetzt noch zum Vergnügen. Die zwei Steinpilze waren naturgemäß nicht mehr von dieser Qualität. (Foto © Patrick)

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Patrick schreibt am 19. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei Fotos von unserem Pilzfund am Samstag Morgen im Leipziger Süden.

Es standen auch noch zwei Fichtensteinpilze. Leider war der eine zu alt und von dem anderen konnten wir nur einen Teil nehmen. Aber die Herbstlinge waren von sehr guter Qualität. Wir hatten in einer dreiviertel Stunde den gezeigten Korb voll.

Viele Grüße, Patrick«


So viele Herbstlinge wie in diesem Jahr hat Hermann im Erzgebirge noch nie gefunden


Foto: Zwei Prachtexemplare von Herbstlingen zeigt uns Hermann auf diesem Bild. Typisch ist der grünlichgelbe Schimmer, den man bei den etwas älteren Pilzen in der Regel am Stiel, mitunter aber auch am Hut sieht. So wie hier bei dem Pilz im Vordergrund. Obwohl »Herbstlinge«, wie sie der Volksmund im Erzgebirge nennt, über Europa verbreitet sind, kommen sie insgesamt nur selten vor.

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Hermann schreibt am 17. November 2016:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

die Schneepilze (Schwarzfaserige Ritterlinge) haben in den letzten milden Tagen wieder zugelegt! Außerdem fand ich bei meinem heutigem Schwammegang etliche Frostschnecklinge. Die Maronen waren alle überständig.

So viele Herbstlinge (Schneepilze) wie in diesem Jahr habe ich bei uns im Erzgebirge noch nicht gefunden!

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: So sieht ein Schwammekorb im fortgeschrittenen November im Erzgebirge aus. Er füllt sich allmählich mit Herbstlingen, um anschließend noch Frostschnecklinge aufzunehmen, die gerne gesellig unter jungen Kiefern wachsen. (2 Fotos © Hermann)


Südlich Leipzig: Sogar ein Steinpilz gab sich bei minus drei Grad noch die Ehre


Foto: Ein Steinpilz, zwei Rotkappen, Birkenpilze und Schwarzfaserige Ritterlinge bilden den  Fund von Patrick am Sonntagmorgen, 13. November, südlich Leipzig. In der Vornacht betrug die Temperatur in Leipzig minus 3 Grad.

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Patrick schreibt am 13. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei Fotos unserer Ausbeute von heute Morgen im Leipziger Süden.

Wir fanden zwei schöne Rotkappen, einen Fichtensteinpilz, einige Birkenröhrlinge sowie Schwarzfaserige Ritterlinge. Wir haben eine Stunde gesucht.

Viele Grüße Patrick«


Foto: Schwarzfaserige Ritterlinge, die für Patrick ein Erstfund sind. Merkmale sind u.a. die gelblichgrüne Stielfärbung, der faserige Stiel und vor allem die schwärzlichen Radialstreifen auf dem Hut. (2 Fotos © Patrick)


Ein Steinpilz in Eis und Schnee adelt Hermanns fast schon winterlichen Pilzgang im Erzgebirge


Foto: Dieser Steinpilz kam ein wenig zu spät, so dass ihm der vorgezogene Winter schon was über die Mütze gegeben hat. Ein schönes Motiv, das zeigt, was in manchen Wäldern immer noch möglich ist.

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Hermann schreibt am 11. November 2016:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

heute nach dem Mittagessen bin ich bei etwa 2 °C nochmal los in meinen geliebten Erzgbirgswald bei Aue/Zschorlau.

Und siehe da, stand doch im Buchenlaub ein Staa´pilz in Eis und Schnee, und ganz in der Nähe gab es etliche Herbstlinge (Schwarzfaserige Ritterlinge).

Außerdem fand ich viele kleine Austernseitlinge (rechts), mehrere Maronen und einen Herbstrotfußröhrling.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«



Foto: Halb gefrorene Pilze in Hermanns Schwammekorb zeigen, dass ein Pilzgang auch jetzt noch lohnenswert sein kann. (3 Fotos © Hermann)


Ostsachsen: Steffen füllte seinen Korb wohl ein letztes Mal für dieses Jahr mit Steinpilzen und Maronen


Foto: Die vermutlich letzten Steinpilze des Jahres hat Steffen in Ostsachsen in seinem Korb. Darunter sieht man einige Maronen hervorschauen. (Foto © Steffen)

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Steffen schreibt am 8. November 2016:

»Nach den kälteren Nächten und nassen Tagen nutzte ich heute noch einmal die Gunst der Stunde und ging nach Pilzen Ausschau halten. 

Neben vielen ganz jungen Maronen, die teilweise zuhauf an einer einzigen Stelle standen, fand ich auch noch schöne große Steinpilze. Den größten mit einem Hutdurchmesser von 33 Zentimetern musste ich leider stehen lassen, da er bereits total verwurmt war.

Das war wohl mein letzter Pilzgang, da nun auch bei uns Frost angesagt ist.

Grüße aus Ostsachsen, Steffen«


Erzgebirge: Kaum ist der letzte Steinpilz gefunden, da folgen auch schon die köstlichen Austernpilze


Foto: Austernpilze von unten. Sie sind im ausgezeichneten Zustand - hoffentlich kam Hermann an sie heran, damit es einen köstlichen Pilzschmaus gab. Auf dem zweiten Foto sehen wir sie in der Seitenansicht. Ein schönes Nest für eine gute Pfanne! (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 8. November 2016:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

bei etwa 3°C habe ich heute an einem Laubbaum am Bach wie in jedem Jahr  Austernseitlinge, wegen ihres vorzüglichen Geschmacks auch Kalbfleischpilze genannt, gefunden. Sie waren ganz frisch! Diese Pilze sind wirklich sehr wohlschmeckend.

Viele Grüße Schwammefreund Hermann«




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