Pilz-Ticker-Sachsen



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Ein früher Stadtchampignon macht es sich in Richards Liebstöckl-Beet bequem


Foto: Der Champignon im Liebstöckl-Beet ist ein Stadtchampignon, Agaricus bitorquis, eine eigene botanische Art. Er ist in aller Regel der erste Champignon im Jahr, ein wahrer Frühaufsteher, dessen Erscheinen im April nicht außergewöhnlich ist. Er wächst gerne in Parks und an städtischen Straßenrändern. Ein sehr wohlschmeckender Pilz!

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Richard schreibt am 19. April 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich möchte gern ein wenig Abwechslung in die aktuelle Morchel-Serie bringen und von meinem Überraschungsfund berichten.

Als ich heute nach Feierabend auf dem Balkon stand und mich über das ergrünende Liebstöckl freute, überraschte mich diese Agaricus-Spezies doch ein wenig. :) Das Pilzereignis fand in Dresden statt.

Gruß Richard«


Foto: Und hier ist der Frühaufsteher noch einmal in - fast - voller Montur zu sehen. (2 Fotos © Richard)

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Wildpilze schmecken doch am besten - auch im Winter


Foto: Ein wahres Gemälde der drei gängigsten Winterpilzarten - Austernseitlinge, Samtfußrüblinge und Judasohren - hat uns Gabriele zugesandt. (2 Fotos © Gabriele)

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Gabriele schreibt am 3. Januar 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

Dir und allen »Pilzern« ein gutes, gesundes und friedvolles Jahr 2018!

Die Funde dieser Tage sind, entsprechend der Jahreszeit, nicht wirklich abwechslungsreich und so stimmen auch wir mit ein in den Judasohren-Samtfußrüblings-Austernseitlings-Rundgesang.

Dennoch verspricht deren Suche immer wieder eine Wohltat für Leib und Seele. Immer aufs Neue fasziniert uns das Farbenspiel beim Anblick eines Baumstumpfes, übersät mit Samtfußrüblingen (Foto rechts) oder die Vielfalt und manchmal auch Kuriosität der Formen der Judasohren.

Geschmacklich sind sie der im Discounter erhältlichen Ware um ein Vielfaches überlegen. Wer einmal selbst gefundene Austernseitlinge zubereitet hat, wird an gekauften keine Freude mehr haben. Auch den Geschmack einer doppelten Kraftbrühe mit Judasohren wird man mit Supermarktware nicht annähernd erzielen, weil dieser das zarte Holunderaroma, das die Wildpilze mitbringen, fehlt.

Vielleicht mag das nicht jeder - wir lieben es und uns würde in der kalten Jahreszeit wirklich etwas fehlen. Auch die Legenden, die sich um die ein oder andere Art ranken, machen diese Pilze so einzigartig.

Unterwegs waren wir um den Jahreswechsel in der Gegend um Mutzschen und Wermsdorf. Die abgebildeten Exemplare wuchsen an vertrauten Stellen: die Austern an einem Kastanienstamm, die Samtfüße und Judasohren am Lieblingsbaum der Frau Holle, bzw. der germanischen Göttin Holla - dem Holunderbusch.

Gerade habe ich die interessanten Beiträge zu Pfifferlingsfunden im Januar gelesen. Danach werden wir in den nächsten Tagen sicher mal schauen.

Herzliche Grüße aus Nauberg, Gabriele«

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Leipziger Süden: Die Steinpilze wackeln schon vom bloßen Hinsehen, den Schwarzfaserigen geht es besser


Foto: Typisch für die Schwarzfaserigen Ritterlinge oder Schneepilze sind die grünlichgelben Stiele. Sie wachsen in Nadelwäldern, allerdings nur in sehr wenigen Regionen Deutschlands. Wo sie gedeihen, treten sie gerne gesellig und auf viele Jahre immer wieder treu auf. Als vorzügliche Speisepilze, die von der Website 123pilze die Schulnote 1 für ihren Geschmack erhalten, sind sie uns im Übergang vom Spätherbst zum Winter sehr willkommen.

(Foto © Patrick)

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Patrick schreibt am 9. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich sind die Schwarzfaserigen Ritterlinge im Leipziger Süden da. Und doch kam ich schon zu spät, denn leider war die Hälfte bereits vermadet. Die Birkenrotkappen und Birkenpilze waren jedoch sehr gut.

Es waren auch noch einige Fichtensteinpilze zu finden, aber wie so oft wackelten sie schon vom bloßen Hinsehen, so verwurmt waren sie. Darunter auch ein Riese mit ca. 25 cm Hutdurchmesser.

45 Minuten dauerte unser Pilzgang. Nun bin ich gespannt, was die nächsten Tage noch bringen. Leider soll es nächste Woche ziemlich kalt werden.

Viele Grüße Patrick«





Wermsdorfer Forst: Den späten Steinpilzen fehlt die Süße


Foto: So viele Steinpilze, Rotkappen und Birkenpilze - und Herbstlorchen - hat Gabriele im Wermsdorfer Forst noch am 5. November gefunden. (Foto © Gabriele)

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Gabriele schreibt am 6. November 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die Wetterprognose für die kommenden Tage bestärkte uns in dem Vorhaben, die vertrauten Plätze der letzten Wochen noch einmal aufzusuchen. Wenngleich die Suche beschwerlicher war - immerhin schreiben wir den 5. November -, waren wir am Ende mit unserem Fund ganz zufrieden. Besonders Rotkappen und Birkenpilze waren von feinster Qualität, aber auch die Steinpilze konnten durchaus noch überzeugen. Verglichen mit den Funden vergangener Wochen, fehlt  ihnen geschmacklich etwas die Süße.

Besonders gefreut habe ich mich über die Herbstlorcheln - mein Erstfund. Auch wenn der Verzehr dieses Pilzes aktuell nicht mehr einstimmig empfohlen wird, ist meine Neugier doch zu groß und ich werde wohl eine kleine Menge, gebrüht und gut durchgegart, probieren.

Begonnen haben wir unsere Tour im Wermsdorfer Forst westlich Oschatz. Der schwere Sturm der vergangenen Woche hat dort großen Schaden angerichtet. Die Aufräumarbeiten gehen gut voran und mittlerweile sind fast alle Wege wieder passierbar. Wir fanden hier aber nur einen Steinpilz und wechselten kurz entschlossen nochmal das Revier.

Der Rest der Beute stammt aus dem Pilzparadies im Leipziger Süden. Dort gibt es aktuell noch eine unglaubliche Artenvielfalt, nicht nur der beliebten Röhrlinge.

An einigen Stellen konnte ich schon winzige Samtfußrüblinge ausmachen und nach dem angekündigten Regen werde ich auch meine Plätze mit den Judasohren mal aufsuchen, um zu schauen, ob sich was tut.

Herzliche Grüße Gabriele«

Hallo Gabriele,

Deine sehr bedachte Herangehensweise an die Herbstlorcheln, die inwischen auf dem Giftindex der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) stehen, ist lobenswert.

Bemerkenswert finde ich Deine Beobachtung, dass die Steinpilze im fortgeschrittenen, d. h. im kälteren Herbst, nicht mehr so süß schmecken. Das ist eine zutreffende Beobachtung, die auf dieser Website noch nicht thematisiert wurde.

Ich habe Steinpilze aus dieser Jahreszeit nicht selten als relativ fade und unaromatischer empfunden, was sicher auf die Feuchtigkeit und Nässe zurückzuführen war. Aber Du hast Recht: Es ist konkret die Süße, die fehlt!

Insgesamt eine informative und lebendige Schilderung von Dir!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Der Hammer von Mittweida: Sieben Steinpilze aus dem eigenen Garten für Dome!


Dome schreibt am 6. November 2017:

»Am gestrigen Sonntag, 5. November, war ich nochmal in meinem Garten in Mittweida in der Nähe von Chemnitz. Ich wollte nochmal nachschauen, ob auch alles winterfest ist.

Da in meinem Garten auch zwei große Eichen und Birken stehen, schaute ich nochmal nach, ob sich da in Sachen Pilze eventuell etwas tut. Und dann der Hammer: unter einer der großen Eichen standen sieben Steinpilze und unter der Birke ein Birkenpilz und eine Marone

Den größten Steinpilz ließ ich zum Aussporen im Garten zurück, um nächstes Jahr vielleicht erneut so ein Glück zu haben. Die Steinpilze waren - ausgerechnet bis auf den kleinsten -  alle madenfrei.

Es gab den unverhofften tollen Fund spontan zum Schweinebraten mit Kartoffeln.

Viele Grüße an Heinz-Wilhelm!

Allen Pilzsammlern weiterhin viel Glück bei ihrer Suche!

Dome«

(Foto © Dome)

Anmerkung: Zumindest die zwei oberen Exemplare sehen verdächtig nach Sommersteinpilzen aus

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Neue Harth: Patricks beachtlicher Fund von Röhrlingen


Foto: Diesen passablen Fund an Röhrlingen machte Patrick in der Neuen Harth südlich Leipzig. Die aufgeführten Lärchenröhrlinge sind auf dem Bild nicht zu entdecken, gemeint sind wohl Goldröhrlinge (rechts unten). (Foto © Patrick)

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Patrick schreibt am 5. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren am Wochenende nochmal im Leipziger Südraum unterwegs. Leider lassen die Pilzfunde langsam nach. Wir fanden dennoch ein paar Birkenpilze, Espen-, Birken- und Eichenrotkappen sowie ein paar Steinpilze.

Leider sind die Steinpilze nach wie vor recht madig. Es standen auch noch schöne Lärchenröhrlinge im Wald und wie man auf dem Foto sieht, sind auch die ersten Austernseitlinge da.

Auch Schwarzfasrige Ritterlinge fanden wir; sie waren allerdings komplett vermadet waren. Zum Glück fangen sie ja gerade erst an zu wachsen und ich hoffe, die Maden lassen jetzt nach.

Viele Grüße Patrick«





Scuttle freut sich in Zwickau: »So ein lang anhaltendes artenreiches Pilzjahr hatten wir selten«


Foto: Der November steht direkt vor der Tür, klar, dass da keine sommerlich-frühherbstlichen Pilzernten mehr zu machen sind. Umso mehr freute sich Scuttle, dass ihr Fund in den Zwickauer Wäldern für ein leckeres Essen locker reichte. (Foto © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 30. Oktober 2017:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

auch ich war am Wochenende noch einmal im Wald. Doch rund um Zwickau haben
die Pilze das Wachstum nun fast eingestellt. Überwiegend Safranschirmlinge und Semmelstoppelpilze zeigten sich.

Vereinzelt gab es noch kleine Maronen. Für ein leckeres Essen reichte es aber allemal. Außerdem ist die Kühltruhe voll und getrocknete Pilze habe ich auch jede Menge.

So ein lang anhaltendes artenreiches Pilzjahr hatten wir selten.

Ich grüße euch alle! 

Bis bald Scuttle«


Schneeberg: Die roten Hauben leuchteten am Waldrand


Foto: Ringsum liegen die welken Blätter ihres Partnerbaumes, einer Espe. Es ist also eine Espenrotkappe.

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Hermann schreibt am 25. Oktober 2017:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

heute leuchteten an einem Waldrand am Fuße des Gleesberges, der zwischen Schneeberg und Aue im Erzgebirge liegt, herrliche Espenrotkappen. Es waren vier Stück. Dank der relativ milden Nächte und und wohl erweckt vom vielen Regen, sind sie aus dem Boden geschossen.

Viele Grüße vom Schwammefreund Hermann«


Foto: Drei kamen noch hinzu, so dass sich Hermann über vier Espenrotkappen freuen konnte. (2 Fotos © Hermann)





Bautzen: Max' verspätete Pilztour war doch noch von Erfolg gekrönt

Max schreibt am 21. Oktober 2017:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute Morgen war ich bei Uhyst im Landkreis Bautzen (Sachsen) auf der Pirsch, um ein leckeres Pilzgemüse zusammenzusuchen. Insgesamt war ich ca. drei Stunden auf der Suche.

Der komplette Wald war gespickt mit tausenden Pilzen verschiedenster Arten. Leider gab es nur wenige essbare Schwammerl. Die überwältigende Mehrheit waren Grünlinge (Tageseintrag vom 8. Oktober 2012), die ich grundsätzlich nicht nehme, auch wenn es Bekannte anders machen.

Ich habe überraschenderweise noch viele Pfifferlinge gefunden, von denen die Hälfte allerdings Falsche Pfifferlilinge* waren. Es gab ein paar schöne Steinpilze und Maronen, die allerdings meist schon mehrfach bewohnt waren. Besonders eine XXL-Marone mit einem Hutdurchmesser, der fast so groß wie mein Schuh war.

Der Wald stand auch voll von Habichtspilzen, von denen allerdings nur ein einziger noch einigermaßen frisch war; den habe ich mir dann auch unter den Nagel gerissen.

Das absolute Highlight war aber der schönste Hexenröhrling, den ich in meinem Leben je gesehen habe. Auch dieser wanderte in den Korb. Selbiges galt natürlich für zwei Butterpilze und für drei Sandröhrlinge.

Ich vermute, dass ich leider 1-2 Wochen nach der großen Pilzschwemme da war, auch wenn der Wald feucht ist und nicht sehr besucht war. Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag, die Pilze wurden bereits heute Mittag verspeist. Sie haben vorzüglich geschmeckt.

Viel Erfolg noch zum Ende des Pilzjahres 2017 an alle Sammler. Und danke für diese informative Webseite!«

*In sehr geringer Menge fast immer unbedenklich

Rot = giftig

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Maiks Steinpilzberichte brachten Rolf auf die richtige Spur

Rolf schreibt am 20. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dank Deiner Seite und Maiks Steinpilzberichten aus der Neuen Harth habe ich auch endlich mal wieder einen ordentlichen Steinpilzfund in diesem Gebiet gemacht!

Allerdings kam ich an meine Stelle etwa zwei Tage zu spät. Ähnlich Maiks wunderschönen Fotos fand ich ganze Pilzgruppen vor, die aber leider bereits überständig waren.

Alles in allem war ich trotzdem zufrieden und staunte, dass ich im Oktober noch zwei wunderschöne Perlpilze fand.

Liebe Grüße Rolf«

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Fortsetzung von Maiks Steinpilzfreuden in der Neuen Harth: »Sie haben schon auf mich gewartet«


Foto: Sie warteten schon auf Maik. Und nicht nur diese drei herrlichen Steinpilze. Sondern - erneut - ein ganzer schwerer Korb voll (zweites Foto). Steinpilzfreuden im hohen Herbst in der Neuen Harth südlich Leipzig/Markkleeberg!

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Maik schreibt am 19. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

mich hat es heute erneut in das Waldstück in der Neuen Harth getrieben. Und siehe da, sie haben schon auf mich gewartet!

Es ist wirklich unglaublich, in welcher Menge man dort momentan Steinpilze findet. Und erstaunlich ist auch, dass das Vorkommen der Steinpilze nur auf eine kleine Fläche in einem jungen Eichenbestand begrenzt ist. 

Was die Maden angeht: es gibt kaum welche, und wenn, dann sind lediglich die Stiele betroffen. Was aber auffällt: davon betroffen sind komischerweise die ganz kleinen Exemplare.

Ich habe auf jeden Fall erstmal genug Vorrat für die kommenden Monate gesammelt und Bekannte haben sich auch gefreut. 

Viele Grüße von Maik«

(5 Fotos © Maik)

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Foto rechts: Hier hat Maik zur freudigen Ansicht eine kleine Steinpilzarmee aufgestellt. Schneidig sehen sie aus, bei der Musterung gibt es nichts zu bemängeln! 




2 Fotos: Nun wissen wir auch, wie Maik auf seine fantastische Steinpilzstelle gestoßen ist. Wer so eine Superschnüffelnase an der Seite hat... (Foto links). Rechts stehen sie, wie Maik schon gestern schrieb, »in Reihe und Glied«. In diesem Fall genau ein halbes Dutzend Steinpilze.


Ein traumhafter später Steinpilzfund für Maik in der Neuen Harth südlich Markkleeberg


Foto: Ein Traum von allerschönsten Steinpilzen ist dieser Fund, den Maik gestern in der Neuen Harth gemacht hat. Er hatte es geahnt: Lange waren die erhofften Pilze, die in den Vorjahren stets im August kamen, ausgeblieben. Die satten Röhrlingsfunde der Konkurrenz in den vergangenen Tagen weckten seinen Jagdtrieb - und seine ersehnten Steinpilze standen da »wie die Könige« (3 Fotos © Maik)

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Maik schreibt am 18. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gespannt schaue ich immer in deinen Pilzticker. Als ich von dem Sonntagsfund aus der Neuen Harth gelesen hatte, wusste ich: Es ist soweit! 

Ich bin gleich gestern zu meiner Steinpilzstelle geflitzt und wurde nicht enttäuscht! Sie standen wie die Könige in Reihe und Glied, einer schöner als der andere. Man kann sagen, wie gemalt.

Dieser enorme Wachstumsschub ist für Steinpilze in dem Wald etwas untypisch für diese Jahreszeit. Die letzten Jahre war das Hauptaufkommen immer im August, selten noch Anfang September. Das lag in der Vergangenheit garantiert an der Feuchtigkeit - und nun an der für Mitte Oktober ungewöhnlichen Wärme.

Es war mal wieder ein toller Fund, der mir sehr viel Spaß bereitet hat!

Bis zum nächsten Mal!

Viele liebe Grüße, Maik«


Foto: Auch dieses wunderschöne Quartett von Steinpilzen rundete die traumhafte Kollektion von Maik vollendet ab. Ohne die Funde der vielen anderen Pilzfreunde schmälern zu wollen, dürfen wir hier mit gutem Recht feststellen: Dies ist der schönste Oktober-Fund von Steinpilzen, der bislang in diesem Jahr passion-pilze-sammeln.com gemeldet wurde. Gratulation, lieber Maik!

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Rolf schwärmt von sehr gutem Pilzaufkommen südlich Markkleeberg


Foto: »Es sieht wieder richtig gut aus«, schreibt Rolf über die Pilzsituation in der Neuen Harth. Man sieht's dem Foto an! (Foto © Rolf)

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Rolf schreibt am 16. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem es von Ende August an eine lange Flaute in der Neuen Harth südlich Markkleeberg bzw. Leipzig gab, sieht es seit einer Woche wieder richtig gut aus.

Natürlich haben die Rotkappen wieder die Oberhand aber auch die Birkenpilze und Steinpilze wachsen inzwischen fleißig. Besonders habe ich mich heut gefreut, dass sich auch die Blutreizker  wieder zeigen. Goldröhrlinge und Butterpilze wachsen stellenweise im Überfluss. Die Blutreizker sind schon mit Schinkenspeck und Zwiebel gebraten in der Tiefkühltruhe gelandet.

Ich hoffe, der Pilzsegen ist nicht so schnell vorbei wie nach meiner Erfolgsmeldung im August. Aber momentan scheint das Wetter mitzuspielen.

Liebe Grüße Rolf«

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