Pilz-Ticker-ST (Sachsen-Anhalt)



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Angebot für Hallimasch-Fans: In der Dölauer Heide wachsen sie gerade wie verrückt


Hallimasch Achim 6.11.16

Foto: Hallimasch satt gibt es derzeit in der Dölauer Heide westlich von Halle/Saale zu ernten. Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Pilzfreund gibt diesen Tipp gerne an andere Pilzfreunde weiter. (Archivfoto © Achim)

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Thomas schreibt am 18. Oktober 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

allen Pilzsammlern, die den Hallimasch schätzen, möchte ich mitteilen, dass es eine regelrechte Invasion dieser Pilze im Moment in der Dölauer Heide bei Halle gibt.

Die letzten beiden Tage habe ich zwei Mal kräftig die Taschen gefüllt und ordentlich was eingekocht. So viele tote Birken und Kiefern sind mit extrem kräftigen, dickfleischigen Hallimaschen bewachsen, auch einfach so am Wegesrand in Büscheln.

Ein Bild kann ich nachreichen, falls ich nochmal losziehe, das habe ich bei dem ganzen Ernten vergessen. Die hohen Temperaturen sorgen für enorm schnelles Wachstum. Von nicht sichtbar zu groß und alt innerhalb von drei Tagen.

In der Pfanne mit Zwiebel und Bratkartoffeln ein Gedicht!

Liebe Grüße Thomas"


Erstaunliche Exemplare im Elb-Havel-Winkel in einem gefühlten Steinpilz-Jahr


Fund Carsten 9.10.22

Carsten schreibt am 9. Oktober 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

dachten doch wohl viele noch vor wenigen Wochen, dass aufgrund der langen Sommerdürre und immer noch geringer Niederschläge dieses Jahr nicht viel los sein wird mit Röhrlingen, scheint es wohl wirklich so etwas wie ein Steinpilz-Jahr bei uns (nahe der Grenze zu Brandenburg) zu geben.

Die letzten Tage haben wir eigentlich immer eine ausreichende Menge fürs üppige Abendbrot oder den Gefrierschrank gefunden.

Heute waren es innerhalb kurzer Zeit zwar nur neun Steinis, aber mit einem Gewicht von bis zu knapp 800 Gramm doch erstaunliche Exemplare (Foto rechts). Und die Pilze sind - wie  schon oft für dieses Jahr vermerkt - fast zu 100% madenfrei.

Fast alle Pilze standen auf dem Weg oder am Wegesrand im Kiefernforst mit einzelnen jüngeren Eichen.

Viele Grüße Silvia & Carsten"

(Foto © Carsten)

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Halle/Saale: Ich glaub', es geht schon wieder los


Fund Frank 7.10.22

Frank schreibt am 7. Oktober 2022 zu diesen 2 Fotos:

"Hallo lieber Heinz Wilhelm,

in meinem Hauswald bei Halle Saale geht es los mit Birkenpilzen und Schopftintlingen. Außerdem ein schönes Foto mit Fliegenpilzen, die mir immer anzeigen, dass es bis zu den Röhrlingen nicht mehr lange dauert. 

Dir, lieber Heinz Wilhelm, die besten Grüße aus Leipzig

Frank"

(2 Fotos © Frank)

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Fliegen Frank 7.10.22


Endlich mal ein schwerer Korb mit Pilzen aus dem östlichen Vorharz


Korb Frank 2.10.22

Frank schreibt am 2. Oktober 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm, 

nach langer Durststrecke gibt es jetzt endlich im Vorharz jede Menge Schmerlinge (Körnchenröhrlinge), Butterpilze und Maronen. Ich denke, mit den Steinpilzen wird es in ein bis zwei Tagen ebenfalls losgehen.

Dir einen schönen Feiertag, verbunden mit den besten Grüßen aus Leipzig!

Frank"

(Foto © Frank)

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Kiloweise Ochsenzungen an den alten Eichen in der Dölauer Heide bei Halle/Saale


Thomas schreibt am 20. September 2022:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

seit Jahren bin ich ein stiller Leser deines Tickers und Blogs. Nun endlich ergreife ich einmal das Wort , da der Eintrag zur Ochsenzunge von letztens mir gut zu Rate kam.

Am letzten Wochenende war ich in Halle (Saale) in der örtlichen Dölauer Heide, die absolut nichts hergab am Boden, aber an den alten Eichen gleich kiloweise Ochsenzungen (siehe z. B. Foto rechts). So etwas habe ich noch nicht gesehen, und ich bin schon immer im Wald und auf Pilzsuche mit meinen 35 Jahren.

Nun sind, wie es scheint, auch die Laubbäume schwer angeknackst von der trockenen Zeit. Die Recherche ergab, dass die Ochsenzungen sich von den Tanninen der Eichen ernähren und damit auf lange Zeit NICHT die Standfestigkeit der Bäume beeinträchtigen.

Roh, abgekocht oder gebraten ähnelt das Ochsenzungenfleisch dem einer Zunge. Der Pilz ist sehr aromatisch, seine feine Säure ist super. Ein tolles Rezept fehlt mir leider.

Ich fange nun erst seit ein paar Jahren an besser zu dokumentieren, was hätte ich schon an einmaligen Erlebnissen verewigen können. Ein Bild von meinem liebsten Waldfleck habe ich auch noch angefügt. Die goldenen Hallen. 

Ich hoffe auf den vielen Regen zurzeit und einen warmen Herbst! 

Liebe Grüße, ein Waldmensch namens Thomas"

* Man sollte den Leberreischling weniger als Brat- denn als Salatpilz verwenden, und zwar, nachdem man ihn gründlich abgekocht und vorher möglichst gewässert hat. Weil damit die Gerbsäure vermindert wird. Ältere Pilze sollte man lassen, wo sie sind, weil sich in ihnen die Gerbsäure konzentriert.

(3 Fotos © Thomas)

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Foto: Geschnitten erinnern die Streifen der Ochsenzunge tatsächlich verblüffend an Fleisch. Speziell an das einer echten Ochsenzunge. Der Pilz sollte nach gründlichem Abkochen eher als Salatpilz denn als Bratpilz Verwendung finden. 


Foto: Dieses Motiv, das Thomas' "liebsten Waldfleck" zeigt, muss zum kalendarischen Herbstanfang einfach sein. Möge der goldene Herbst die Pilzfreunde weit und breit verwöhnen wie hier! 


Immerhin: Vier fette Speisemorcheln für Felix aus dem Burgenlandkreis


Felix schreibt am 27. April 2022:

"Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

ich habe das Wetter verfolgt, die Temperaturen und den Pilzticker natürlich auch. Heute war ich mir sicher, dass es endlich die ersten Morcheln geben müsste in den Hügeln im Burgenlandkreis. Also habe ich mich in Leipzig ins Auto gesetzt und bin losgefahren.  

Fazit: Ja, es gibt welche. Wenige nur, dafür sind sie groß. Vier Speisemorcheln habe ich gefunden, frisch, knackig, zusammen 400 Gramm schwer (siehe 1. Foto rechts)

Die Frage ist nun: Ist das erst der Anfang? Oder war's das schon? Ich bin gespannt.

Beste Grüße und viel Glück,

Felix"

(2 Fotos © Felix)

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Lieber Felix, 

ich fürchte ein wenig, das könnte es schon gewesen sein. Detaillierte Hintergründe zu dieser These hat Thomas vom Pilzticker BaWue aufgezählt, zu finden in seinem Tageseintrag vom 21. April 2022: "Direkte Wassernähe ist dieses Jahr eine wichtige Voraussetzung".

Es wäre natürlich schön, wenn Du noch einmal nachschautest und Gegenteiliges vermelden könntest. 

Viel Erfolg und herzliche Grüße, Heinz-Wilhelm 





Franks Hoffnung auf einen kleinen Schub zum Wochenende im südöstlichen Harz


2 Fotos rechts: Bei einem kurzen Ausflug in den südöstlichen Vorharz hat Frank zu seiner Freude einige Birkenpilze gefunden. Er merkt dazu an: "Es hat den Anschein, dass es noch einen Pilzschub gibt. Neben den Birkenpilzen fand ich Nachwuchs von Violetten Röttelritterlingen und einigen Austernseitlingen.

Am Wochenende werde ich noch einmal hinfahren und hoffe, dass ich sie dann, etwas gewachsen, abholen kann. 

Mit freundlichen Grüßen, dein Pilzfreund Frank aus Leipzig"

(2 Fotos © Frank)

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Sogar eine seltene Rötliche Koralle gehörte zum Fund bei Gardelegen


Klaus schreibt am 12. Oktober 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren am Wochenende in Solbke bei Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel.

Viele Pilze waren bereits überständig. Obwohl die Maronen schon recht groß waren, konnten wir noch eine Menge mitnehmen. Eine seltene Rötliche Koralle (Hahnenkamm, im Karton links) und einige Steinpilze kamen auch in die Körbe.

Es scheint, dass die Pilzsaison bereits zu Ende ist. Nachwachsende Pilze findet man sehr wenig.

Klaus"

(Foto © Klaus)

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Ein junger Röhrling mit Filzhut im Elb-Havel-Winkel


Carsten schreibt am 10. Oktober 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern entdeckten wir im Elb-Havel-Winkel einen Pilz, den ich sicher noch nie vorher gesehen habe. Auch unsere Literatur und das Internet halfen bis dato nicht bei der Bestimmung.

Anbei ein Foto, das nicht alle wesentliche Merkmale zeigt, da wir den Pilz haben stehen lassen. 

Er hat offenbar Röhren, Höhe ca. 10 cm oberhalb Bodenoberfläche, Stiel massig, fest und im Durchmesser ca. 5 cm, Hut entsprechend größer. Der Pilz sah aus wie älterer Bausschaum, gelb-bräunlich und mit deutlicher Struktur am Hut.

Hast Du eine Idee, um was es sich handelt?

Nach dem trockenen September mit ca. 10 mm Niederschlag sah es schon seit längerem recht mau in unseren Revieren aus. Zwar fanden wir in den letzten Wochen noch vereinzelt Pfifferlinge und hatten Glück mit einigen schönen Krause-Glucken-(P)Funden, aber die Röhrlinge, die wir noch im August oder Anfang September finden konnten, sind vorerst perdu. 

Dank und herzlich Grüße aus dem sonnigen Elb-Havel-Winkel

Carsten & Silvia"




Foto rechts: Der Unbekannte ist ein junger Kornblumenröhrling. Zu dessen Eigenschaften gehört, wie Thomas vom Pilzticker BaWue und RP betont, die filzig-faserige, manchmal gespinstähnliche Hutoberfläche. Die Farben sind blass ockerlich bis strohgelb. Besonders markant ist seine kornblumenblaue Verfärbung nach Anschnitt oder auf Druck, die mitunter ein sagenhaft leuchtendes Blau ist. (Foto © Carsten)

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Auch Maronen müssen sich mal ein Päuschen gönnen


Sandra schreibt zu diesem Foto am 8. Oktober 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach ein paar pilzlosen Tagen wachsen nun die Maronenröhrlinge in unserem Wald bei Vogelsang/Magdeburg wieder gut. 

Herbstliche Grüße, Sandra"

(Foto © Sandra)

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Vogelsang/Magdeburg: Und auf einmal sind die Maronen da


2 Fotos: Die Maronenröhrlinge schießen jetzt geradezu aus dem Boden. Viele mussten Erwin und Sandra wegen der Maden allerdings im Wald östlich von Magdeburg lassen. 


Erwin schreibt am 2. Oktober 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

auf meiner gestrigen Hunderunde bei Vogelsang, Magdeburg, konnte ich erste Maronenfunde machen und finde, die Ausbeute binnen einer Stunde konnte sich wirklich sehen lassen, wie die Fotos zeigen.

Viele Pilze mussten wir allerdings im Wald lassen, da die Maden äußerst gefräßig waren.

Einen angenehmen Start ins Wochenende und einen sonnigen Herbst!

Viele Grüße, Erwin & Sandra"

(2 Fotos © Erwin)

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