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Östlicher Vorharz - Pilzfreund Frank hat es heute Vormittag aus Halle/Saale in den östlichen Vorharz gezogen. Einige Sommersteinpilze seien leider schon deutlich über ihrer Zeit gewesen. Immerhin fand er diese zwei Glattstieligen Hexenröhrlinge, deren Röhren sich im Alter typischerweise Richtung Gelb verändern. (Foto © Frank) 19. Juli 2026 Pilz-Ticker-ST |
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Foto: Das kann sich sehen lassen. Mit einem prima Fund von Pfifferlingen aus dem Drömling startete Chrischi in die Pilzsaison. (2 Fotos © Chrischi)
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Chrischi schreibt am 25. Juni 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
trotz brütender Hitze hat es uns nach den starken Regenfällen in die uns bekannten Wälder im Drömling gezogen. Wir wurden nicht enttäuscht. Viele qualitativ einwandfreie Pfifferlinge wollten im Laub gesucht und entdeckt werden; mit der Ausbeute waren wir mehr als zufrieden.
Ein schöner Start mit einem leckeren Ergebnis in die Saison 2026 war das!
Grüße an alle Pilzsammler von
Chrischi"

Foto: Und da stehen und liegen sie auch schon wieder im Moos, die schönen großen Echten Pfifferlinge.


Felix schreibt am 25. April 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
am Freitag konnte ich endlich wieder mein Morchelrevier in den Hügeln bei Naumburg besuchen. Fazit: Sie sind da. Aber zahlreiche ältere, überständige Speisemorcheln haben mir gezeigt: Eine Woche früher wäre die Ausbeute größer gewesen.
Ich freue mich aber über ein knappes halbes Kilo Speisemorcheln (1. Foto rechts), die ich inzwischen getrocknet habe. Das 2. Foto rechts zeigt ein ebenso stattliches wie ulkiges Exemplar mit Zipfelmütze.
Herzliche Grüße
Felix"
(4 Fotos © Felix)
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2 aufschlussreiche Fotos: Links sehen wir eine überständige Speisemorchel in einem Maulwurfshügel. Das Interessante daran ist die gelbliche Erdfärbung, die eindeutig auf nährstoffreichen lehmigen Boden hinweist - wie ihn Speisemorcheln lieben. Auf dem 2. Bild zeigt sich unterhalb halblinks von der Morchel ein Maiglöckchenblatt. Auch Maiglöckchen bevorzugen humose lehmhaltige Böden und sind somit eine Zeigerpflanze für Speisemorcheln.

Chrischi schreibt am 18. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
lieben Dank für deinen Kommentar bezüglich meines Erstfundes, den Echten Knoblauchschwindling.
So richtig klar war mir vorgestern mangels Kenntnis der Sammelerfolg nicht. Nun habe ich mich intensiv mit diesem Würzpilz befasst und als Hobbyköchin festgestellt: Ich brauche erstens mehr von diesen Edelpilzen, habe aber leider, zweitens, Zeitdruck. Denn der erste Frost soll kommen.
Also ging es heute ganz früh erneut in den Wald und wir konnten einen beachtlichen Vorrat sammeln. Rechts im Bild sind drei dieser Pilze auf ihren orangeroten Stricknadelbeinchen gut zu sehen. Gerade verbreitet sich beim Trocknen ihr intensiver Knoblauchgeruch im Haus. Das macht Lust auf Kochen!
Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit diesem Würzpilz bzw. kennt sogar das eine oder andere Gericht?
Nochmals vielen Dank für deinen Hinweis, Heinz-Wilhelm, und Grüße aus Braunschweig an alle Pilzsammler von
Chrischi"
(2 Fotos © Chrischi)
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Foto: Da stehen sie, einer neben dem anderen, die Echten Mousserons. Unter Mykologen kursiert die Vermutung, dass es mehrere - schwer zu unterscheidende - Arten von ihnen gibt. Geschmacklich sollen Echte Knoblauchschwindlinge aus dem Laubwald besser als die aus dem Nadelwald sein. Einen sehr lesenswerten Abriss über diese Pilzart und ihre Kulinarik, besonders im Kapitel "Wissenswertes", gibt es hier. Soviel aber sei gesagt: die Pilzchen sind sehr sparsam zu verwenden.

Foto: Noch einmal viele Steinpilze und Maronen und zum ersten Mal überhaupt seltene Echte Knoblauchschwindlinge (mittlerer Teller) hat Chrischi im Drömling gefunden. Es soll ihr letzter Pilzgang im Drömling für dieses Jahr gewesen sein. (3 Fotos © Chrischi)
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Chrischi schreibt am 15. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute war für dieses Jahr bei Regen unsere Abschiedsrunde im Drömling. Trotz der Witterung war es herrlich.
Erstmals haben wir - dem starken Knoblauchgeruch folgend - Echte Knoblauchschwindlinge, den sogenannten Mousseron, gesammelt. Sie trocknen gerade zusammen mit den gefundenen Steinpilzen, Maronen, Hexen und dem Birkenporling im Ofen und auf den Heizkörpern.
Der Zunderschwamm wuchs direkt neben dem Birkenporling an einem Birkenstamm. Ich bin noch am Überlegen, ob ich ihn als Vitalpilz für Tee verwenden werde.
Dir und allen Pilzfreunden eine schöne Adventszeit! Wir haben heute schon Misteln sammeln können; das war eine schöne Überleitung vom Herbst in die Vorweihnachtszeit.
Kommt alle gesund durch den Winter!
Chrischi aus Braunschweig"
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2 Fotos: Echter Mousseron! Dieser ausgezeichnete Würzpilz wurde auf dieser Website erst einmal als Fund gemeldet, nämlich vom Pilzberater Peter Rohland (Leipzig) am 20. September 2015. Er ist um Klassen besser und aromatischer als der viel häufigere Knoblauchseitling. Der Echte Knoblauchschwindling (Echter Mousseron) ist ein Würzpilz der gehobenen französischen Küche. Getrocknet schmeckt er herausragend und ist teurer als beste Trüffeln! Für Kenner ist er der beste Würzpilz der Welt. Rechts ein Baum voller Misteln. Sie sind, besonders zu Weihnachten, Glücksbringer, verheißen Glück und Liebe, wenn man sich unter einem ihrer Zweige küsst. Auch sollen sie böse Geister und Unheil abhalten. Die Germanen, Wikinger und Kelten wussten es bereits.

Foto: Lange haben wir den Drahtkorb von Klaus, früher im Harz oft voller Steinpilze, nicht mehr gesehen. Hier ist er wieder - voller Maronenröhrlinge. Es ist ein Erntekorb, wie er in den 1950er und 1960er Jahren oft auf den Feldern bei der Kartoffelernte Verwendung fand. Das 2. Foto zeigt eine Frau bei der Maronensuche. (2 Fotos © Klaus)
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Klaus schreibt am 10. November 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
am Sonntag waren wir in der Colbitz-Letzlinger Heide. Auf der Fahrt von Haldensleben nach Letzlingen standen Massen von Autos an den Waldrändern. Einige Pilzsammler kamen schon mit vollen Körben zurück zum Auto. Wir waren spät drain, waren wir doch erst gegen Mittag losgefahren.
Dennoch war unser Korb innerhalb einer Stunde voll mit Maronenröhrlingen. Erwähnenswert bei der ansonsten routinemäßigen Suche war, dass bei diesem Pilzgang auch ich mein Messer verloren habe. Trotz Suchens haben wir es nicht mehr gefunden. Da das Malheur bereits zu Anfang geschah, mussten die Pilze ungeschnitten und ungesäubert in den Korb.
Die erfreuliche Nachricht war, dass noch viele kleine Maronen nachwachsen. Da geht noch was!
Klaus"

Foto: Welch ein Fund von Steinpilzen und Maronenröhrlingen in Spitzenqualität zu einer Zeit, als Chrischi kaum noch Erwartungen hatte! Und sie vermutet unter dem Blätterteppich am Fundort noch viele nachwachsende junge. Auf dem 2. Foto haben die beiden Sammlerinnen ihre Steinpilze zur Präsentation im Moos ausgelegt. Welch ein Anblick! (3 Fotos © Chrischi)
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Chrischi schreibt am 8. November 2025:
Hallo Heinz-Wilhelm,
hallo Pilzfreunde,
mit dem Vollmond der letzten Tage kam der Raureif. Nach anfänglicher Unentschlossenheit und großer Skepsis haben wir uns zu zweit trotzdem für eine ausgedehnte Spätherbstrunde im Drömling entschieden; eigentlich ohne große Erwartungen, was den Pilzbestand anbelangt.
Doch welch eine schöne Überraschung! Im uns bekannten jungen Eichenwald konnten wir sehr viele prächtige Steinpilze einsammeln. Alle von einwandfreier Qualität mit cremeweißen Schwämmen und frei von Maden. Immer wieder blitzten Pilzköpfe aus dem dichten Laub und meistens entdeckte man anschließend noch weitere Exemplare.
Fast hätten wir im Sammeleifer den Absprung verpasst; die Dunkelheit kommt jetzt nach der Zeitumstellung schneller als erwartet. Zum Glück sind uns die Wege in dem Waldstück bestens vertraut und wir erreichten unbeschadet das Auto.
Und ich vermute: Da geht noch was! Ich bin davon überzeugt, dass sich momentan - vom dicken Laub gut geschützt - noch viele kleine Steinpilze im Eichenwald befinden und wir nächstes Wochenende erneut fündig werden könnten.
Ganz viele Pilze haben wir noch auf dem Heimweg an liebe Freunde verschenkt. Leicht kross angebraten auf gebuttertem Graubrot, nur mit Salz und frischer Petersilie gewürzt, waren sie für uns im Anschluss ein absoluter Genuss.
Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Runde im phantastischen Drömling!
Viele Grüße von
Chrischi aus Braunschweig"

Foto: Dieses Bild vermittelt einen sehr schönen Eindruck über den Wachstumsplatz der Steinpilze am Fundort im Drömling. An den Blättern erkennen wir, dass die Pilzsammlerinnen unter Roteichen (Amerikanischen Spitzeichen) gesucht und gefunden haben.

Foto: Ein toller herbstlicher Pilzfund von Steinpilzen und Maronenröhrlingen. Ins Auge fällt auch die volle Schüssel Schlehen. Auf dem 2. Foto sehen wir einige schöne Steinpilze, von denen allerdings einer seinen Hut vergessen hat. (3 Fotos © Chrischi)
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Chrischi schreibt am 31. Oktober 2025:
"Einen fröhlichen Halloween-Gruß an alle Pilzfreunde und dich, lieber Heinz-Wilhelm!
Im Vergleich zur letzten Woche empfand ich in unserem „Zauberwald“ im Drömling das Pilzaufkommen stärker. Auffallend ist nach wie vor, dass die für Steinpilze typischen Anzeigerpilze fehlen. Lediglich Fliegenpilze zeigten sich vereinzelt, allerdings ohne Steinpilze in unmittelbarer Nähe.
Trotz allem sammelten wir viele Maronenröhrlinge im Nadelwald, phantastische Steinpilze von hervorragender Qualität in einem Wäldchen mit jungen Buchen sowie einige Pfifferlinge. Ganz besonders freute ich mich über mehrere Birkenporlinge (den Ötzipilz). Ich bin überzeugt von seiner Wirkung als Heilpilz.
Parasole haben wir auch gefunden, aber im Wald gelassen; unsere Körbe waren voll genug.
Auf dem Heimweg wurden wieder Schlehen gepflückt; dieses Jahr sind sie von besonderer Qualität. Sie liegen nun im Tiefkühlfach, damit sie in den nächsten Tagen zu Likör verarbeitet werden können.
Es war ein wunderschöner Tag. Die Bilder zeigen den Fund von 2 Sammlerinnen. Einen Teil der Pilze haben wir an liebe Freunde verschenkt.
Viele zufriedene Grüße von
Chrischi aus Braunschweig"

Foto: Besonders freute Chrischi, dass sie mal wieder Birkenporlinge gefunden hat, die sie sehr schätzt. Eine gute Haltung!

Foto: Im Drömling lief es besser für Chrischi und Mitsammler. Sie fanden viele Maronenröhrlinge, die erfreulicherweise auch so gut wie ohne Maden waren. Ein paar Pfifferlinge gab es auch noch. Ein weit besseres Sammelergebnis als in ihren angestammten Wäldern bei Braunschweig. (3 Fotos © Chrischi)
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Chrischi schreibt am 25. Oktober 2025:
"Guten Abend Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,
in der Region Braunschweig gab es für uns in diesem Herbst keinerlei Sammelerfolge, so dass wir heute unseren Lieblingswald im Drömling aufsuchten.
Steinpilze konnten wir leider keine finden, dafür zeigten sich endlich die lang ersehnten Maronenröhrlinge. Trotz des Regens der vergangenen Tage waren sie von guter Qualität und vorwiegend madenfrei. Ein paar Pfifferlinge gab*s noch obendrauf.
Auf dem Heimweg entdeckten wir noch Schlehenbüsche, deren Beeren nun zu leckerem Likör verarbeitet werden können.
Bei schönster Laubfärbung war es ein wunderschöner und erfolgreicher Waldausflug.
Die fünfköpfige Wildschweingruppe hat sich zum Glück nicht übermäßig für uns interessiert.
Viele Grüße aus Braunschweig von Chrischi"
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Fotos: Zwei besonders langstielige Maronenröhrlinge, offenbar gefunden bei oder unter Kiefern, wie die langen Nadeln verraten. Rechts ein Eindruck aus dem herbstlichen Drömling mit einem Waldweg, zu dessen Seiten überwiegend Eichen stehen.
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