Pilz-Ticker-ST (Sachsen-Anhalt)



Pilz-Ticker-ST




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Sachsen-Anhalts




Getrocknete Steinpilze

der Spitzenklasse adeln exklusive Gerichte.

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Die Violetten Rötelritterlinge standen im Oberharzer Schneeregen gefroren da


Frank schreibt am 17. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich hatte einfach nochmal Lust auf Wald und Pilze und habe heute im Oberharz noch einen schönen Steinpilz (Foto rechts) und ein paar angeknabberte, aber noch feste Maronen bei null Grad und Schneeregen gefunden.

Einige Violette Rötelritterlinge standen gefroren da. Auffallend waren die vielen Falschen Pfifferlinge und Ockertäublinge (Zitronentäublinge). Es hat sich noch einmal für mich gelohnt, denke aber, das war's für dieses Jahr.

Dir einen besinnlichen Sonntag! 

Dein Pilzfreund Frank aus Leipzig«

(Foto © Frank)

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Ein besonderer Dank von Pilzfreund Frank mit seinem Steinpilz des Jahres 2019


Frank schreibt am 14. November 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich möchte Dir zum Saisonende noch mein schönstes Steinpilzfoto aus diesem Jahr zeigen. Das herrliche Exemplar wuchs in der Dölauer Heide bei Halle an der Saale, wo ich es am 17. Oktober fotografiert habe.

Lieber Heinz-Wilhelm, an dieser Stelle vielen Dank, dass du uns im Pilzticker die Gelegenheit gibst, hier unsere Pilznachrichten und Bilder einzustellen und dass Du unsere Nachrichten und Fotos mit Deinem Sachverstand so gut begleitest. Damit schaffst Du so manches Mal besondere Momente für uns.

Vielen herzlichen Dank dafür! 

Dein Pilzfreund Frank aus Leipzig«

(Foto © Frank)

Lieber Frank,

vielen Dank für diese sehr netten Worte von Dir, über die ich mich außerordentlich freue! Dieser Steinpilz ist wahrhaftig ein Prachtkerl, den ich bewusst im größeren Format glänzen lasse. Möge er ein gutes Omen für Dich in der kommenden Pilzsaison sein!

Herzliche Grüße nach Leipzig, Heinz-Wilhelm

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Birnbaumteich und Auerberg: Kurt staunt, wie gut die Röhrlinge die ersten Fröste überstanden haben


Kurt schreibt am 9. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

ich habe gestern in den Revieren am Birnbaumteich im Unterharz eine Nachlese gemacht. Dabei musste ich ziemlich weit in die Wälder hineingehen, um fündig zu werden.

Dafür wurde ich aber auch gut belohnt. Einige Steinpilze, Hexenröhrlinge und Maronen (Foto rechts) hatten die Nachtfröste überstanden und präsentierten sich noch einmal in guter Form.

Am Mittwoch zuvor hatte ich noch reichlich Steinpilze und Maronen rund um den Auerberg im Harz ernten können.

Da es nur wenige Kilometer entfernt, nämlich im Oberharz, bereits erste Schneefälle gibt, dürften dies meine letzten größeren Pilzgänge für dieses Jahr gewesen sein.

Es war trotzdem erstaunlich zu sehen, wie sich die Pilze nach der kurzen Frostphase Ende Oktober noch einmal erholt und kräftig nachgeschoben haben.

In der Hoffnung, bald die ersten Winterpilze zu finden, verbleibe ich mit besten Grüßen!

Kurt aus Köllme«

(Foto © Kurt)

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Letzter Pilzgang zum Saisonschluss im Oberharz

Elbingerode: Die Nadelstreu schützte die kleinen Steinpilze vor Frost


Foto: Klaus war mit seiner Ausbeute beim letzten Pilzgang 2019 im Oberharz zufrieden. Diese Steinpilze haben allemal für ein leckeres frisches Jahresabschlussgericht ausgereicht. Auf dem zweiten Foto sehen wir den letzten fotografierten Oberharzer Steinpilz 2019.


Klaus schreibt am 7. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

gestern waren wir noch einmal  im Oberharz bei Elbingerode.

Zu Beginn unserer Suche hat es genieselt, doch dann besserte sich das Wetter, so dass es für uns leichter wurde.

Leider waren die großen Steinpilze in und an den Fichtenschonungen bereits erfroren. Wir erkannten es daran, dass der Hut bzw. das Hutfleisch beim Anscheiden schon dunkel war. Kein Wunder, lag die Tiefsttemperatur dort nachts schon bei minus 4 Grad. Komischerweise waren bei diesen Pilzen die Stiele noch in Ordnung, jedenfalls dem äußeren Anschein nach.

Die kleinen Steinpilze, die gerade aus der Nadelstreu lugten, waren hingegen in gutem Zustand. Die Streu schützte sie offensichtlich vor dem Frost. Ab 16 Uhr wurde es in den Schonungen schon unangenehm dunkel. Mit unserer Ausbeute waren wir zufrieden.

Dort oben ist die Saison beendet.

Klaus«

(2 Fotos © Klaus)

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Elbingerode: Noch einmal reiche Ernte an herrlichen Steinpilzen auf den Lichtungen des Oberharzes


Foto: Und noch einmal hat es sich gelohnt! Das Pilzteam Klaus konnte bei Elbingerode im Oberharz noch einmal reiche Beute machen. Nach zwei schwachen Jahren konnte 2019 damit wieder an die berauschenden Steinpilzernten der Vorjahre anknüpfen.


Klaus schreibt am 31. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

wir waren noch einmal in den Wäldern bei Elbingerode, allerdings in anderer Besetzung. Auch diesmal brauchten wir nicht lange zu suchen, auf den Lichtungen der Fichtenschonungen standen viele Prachtexemplare an Steinpilzen quasi abholbereit.

Der wunderschöne Einzelsteinpilz auf dem Foto rechts hatte sich als Standort einen Platz ausgesucht, dessen Umgebung an ein Hochmoor erinnerte. Der Pilz stand am Übergang von einer Fichtenschonung zum Fichtenhochwald. Dieses Foto ist von Arnold.

Klaus«

(5 Fotos © Klaus), (1 Foto © Arnold Sch.)

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Foto: Dieser Steinpilz hat sich einen Ausguck als Standort ausgesucht und sichert sich rückwärtig mit Erdreich und Moos.


Foto: Und diese drei Steinpilze wachsen in einem Biotop, das die Merkmale eines Hochmoores andeutet. Wir erkennen hieran andeutungsweise, dass es den Steinpilzen, die das Pilzteam Klaus dieses Jahr sammeln konnte, im Gegensatz zu den Vorjahren nicht an Feuchtigkeit fehlte.


Foto: Einer der bekannten Drahtkörbe vom Pilzteam Klaus - sie dien(t)en vor allem bei der Kartoffellese - ist wieder bis oben hin gefüllt. Unter die Steinpilze hat sich auch ein Flocki geschummelt.


Foto: Und ganz obendrauf liegt der Prachtsteinpilz, der auf dem Einzelfoto weiter oben zu sehen ist.





Trotz vergessener Mitsammler gab es eine »super Ausbeute« für das Minipilzteam Klaus bei Elbingerode


Foto: Es gab reichlich zu tun in den Wäldern um Elbingerode. Die Körbe sind schon fast voll, aber immer noch warten beste Steinpilze darauf, geschnitten zu werden.


Foto: Wahre Prachtexemplare mit dunkelbraunen Hüten erfreuten die Sammler im grünen Außenbereich der Fichten.


Klaus schreibt am 30. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

am Sonntag waren wir noch einmal zu dritt im Oberharz. Wir hatten bei der Terminabsprache zwei Personen schlicht und einfach vergessen. Dennoch sind wir mittags, kurzfristig entschlossen, spontan los.

Wir haben unsere alten Stellen bei Elbingerode aufgesucht und waren verwundert, wie viele kleine Steinpilze noch aus den Fichtennadeln herausschießen. Wir hatten eine super Ausbeute.

Klaus«

(5 Fotos © Klaus)

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Foto rechts: Es ist noch einiges zu schneiden und vorzusäubern,...








Foto rechts: ...bevor es endlich zur wohlverdienten Pause kommt und die Schutzhandschuhe abgestreift werden können.




Foto: Trotz der vergessenen Mitsammler wurden die Drahtkörbe von Klaus und seinem dezimierten Pilzsammelteam im Oberharz wieder randvoll, fast ausschließlich mit Steinpilzen. »Eine super Ausbeute!« bilanzierte Klaus.


Halle/Saale: Schöne Steinpilze, aber auch viel Ärger


Frank schreibt am 30. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe gestern Morgen in der Nähe von Halle/Saale binnen 30 Minuten ein paar wunderschöne Steinpilze gefunden (Foto rechts).

Mich macht aber traurig, wie viele sogenannte Pilzfreunde alles rausreißen, was essbar ist oder was sie für essbar halten und dann achtlos wegschmeißen. Die ganz Unkundigen machen das im Süd- und Ostharz sogar mit Steinpilzen. Was man sich da ansehen muss, ist fürchterlich. Nicht wenigen fehlt es einfach am nötigen Respekt.

Lieber Heinz-Wilhelm, trotz dieser Zeilen die besten Grüße aus Leipzig,

Dein Pilzfreund Frank«

(Foto © Frank)

Lieber Frank,

das ist leider immer so: je mehr Pilze es gibt, desto mehr Frevler und Ahnungslose werden auf den Plan gerufen. In normalen Pilzjahren gibt es sie weniger. 

Ich wünsche Dir noch eine schöne Restsaison!

Herzliche Grüße nach Leipzig, Heinz-Wilhelm

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Steinpilze wie zu allerbesten Zeiten bei Elbingerode


Foto: Die vielen Steinpilze bester Qualität forderten diesmal ihr Opfer. Klaus und Mitsammler wurden im Oberharz arg von garstigen Hirschlausfliegen gepiesackt. Diese Insektenart hat sich in unseren Breiten in den letzten paar Jahren drastisch vermehrt, Insektenschutzmittel gegen sie sind bislang nahezu wirkungslos.


Klaus schreibt am 27. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

wir haben bei Elbingerode das Revier gewechselt. Es war mit 17 Grad fast schon zu warm, denn die beißfreudigen Hirschlausfliegen waren wieder unterwegs. Sehr unangenehme Folgen, denn die Bissstellen entzünden sich und es dauert mehrere Tage bis es abgeheilt ist.

Wir hatten Körbe und Taschen voller Steinpilze bester Qualität. Viele kleine drücken nach. Wir sind gespannt, was die nächste Woche bringt.

Klaus«

(5 Fotos © Klaus)

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Foto: Klaus' berühmter Drahtkorb ist anderthalbvoll. Die Steinpilze, einer schöner als der andere, sind zum Reinbeißen!


Und wieder eine tolle Steinpilzlese für das Pilzteam Klaus in den Wäldern rund um Elend


Foto: Es gab wieder reichlich zu tragen für das Pilzteam Klaus. Allerdings nehmen die überständigen Pilze in den Wäldern um Elend im Oberharz zu, berichtet Klaus. (3 Fotos © Klaus)

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Klaus schreibt am 26. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

wir waren erneut, diesmal zu viert, im Bereich Elend auf der Steinpilzsuche.

Und wieder fanden wir jede Menge, darunter auch besonders schöne Exemplare. Allerdings müssen wir auch berichten, dass die überständigen Pilze zunehmen. Meist standen die Pilze auf kleineren Lichtungen.

Am Samstag wollen wir uns mal ein anderes Revier vornehmen.

Klaus«


Foto: An den bemossten und begrasten Rändern der Fichten kann man die großen Steinpilze schon von weitem sehen.


Foto: Keinerlei Grund zur Klage bieten diese schönen Steinpilze. Das Pilzteam Klaus freut sich, dass sie endlich wieder so schön wachsen, wie sie es aus früheren Jahren kennen.


Elend im Oberharz: Steinpilzlese wie in besten Tagen für das Pilzteam Klaus


Foto: Das Ergebnis eines außergewöhnlichen Tages, wie Klaus schreibt: Das »Pilzteam Klaus« hat im Oberharz endlich einmal wieder Steinpilze wie zu besten Zeiten gefunden, nachdem zwei Jahre lang so gut wie gar nichts ging. (6 Fotos © Klaus)

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Klaus schreibt am 24. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

wir waren gestern zu fünft in den Wäldern um Elend im Landkreis Harz. Wir ließen uns anfangs von den Maronen nicht irritieren, denn wir wollten zu unseren Steinpilzstellen. Und hier war es für uns tatsächlich sehr ergiebig. Wir konnten erkennen, dass an diesen Plätzen seit Mittwoch vergangener Woche kein Sammler mehr geerntet hatte.

Es gab Steinpilze in Massen, dazu auch sehr viele Flockenstielige Hexenröhrlinge. Und es wächst noch sehr viel nach. Da wir zu wenig Körbe und Stoffbeutel dabei hatten, kamen die Frauen auf die Idee, ihre Unterhemden auszuziehen und sie so zu verknoten, dass wir darin noch zusätzlich Pilze zum Auto transportieren konnten, das zweieinhalb Kilometer entfernt stand.

Obwohl wir im Verlaufe der Jahre schon viel erlebt haben, war dies für uns ein außergewöhnlicher Tag.

Da allmählich der Frost naht, werden wir die verbleibende Zeit noch einmal nutzen. Ich werde berichten! 

Klaus«


Foto: Einen Anblick, der ihnen lange versagt war, boten auch diese drei Steinpilze.


Foto: Gut behütet stehen sie am Waldrand. Hinten in der Bildmitte sehen wir einen Waldameisenhügel. Waldameisen sind hervorragende Verfrachter von Pilzsporen.


Foto: Da nützte es nichts, die Unterhemden mussten runter, damit die Steinpilze mit zum Auto kamen.


Foto: Und das waren die Topmodels der gestrigen Pilztour bei Elend im Landkreis Harz. Weißlich-gelbe Röhren und Schnittflächen ohne ein Madenloch zeichnen diese Steinpilze als erstklassig aus.


Foto: Der Tisch ist reich gedeckt. Viel Spaß bei Putzen, kann man da nur sagen.


Pilzvergnügen und Pilzplackerei bei Ilsenburg

Tom schleppte den begeisterten Gästen die frischen Pilze frei Haus hoch in die Plessenburg


Foto: Einen herrlichen Anblick bieten diese jungen gesäuberten Steinpilze, Maronenröhrlinge und eine Flockenstielige Hexe.


Tom S. schreibt am 22. Oktober 2019:

»Noch vor dem malerischen Heinrich-Heine-Weg bei Ilsenburg direkt beim Ort fand ich die schönsten und unterschiedlichsten Dickfußröhrlinge (rechts ein Flockenstieliger Hexenröhrling) der Saison.

Leider mußte ich die vollen Körbe dann noch bis zur Plessenburg hinauf und ein paar Pilze weniger wieder hinab tragen. Zwei Gäste dieser sehr empfehlenswerten Waldgaststätte waren so entzückt von dem Anblick, dass ich ihren Wunsch der Teilhabe nicht ablehnen konnte. Sie berichteten aus ihrem Heimatbundesland Schleswig-Holstein, es gäbe dort kaum Wald und gar keine Pilze.

Dank deiner Homepage gelang es mir, ihnen das Gegenteil zu beweisen.

Vielen Dank und beste Grüße, Tom«

(4 Fotos © Tom S.)

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2 Fotos: Die Lese der Dickröhrlinge - hier junge Steinpilze - bei Ilsenburg war für Tom das reinste Vergnügen.


Unterharz: »Es steht Pilz an Pilz, mit Hallimaschen ließen sich ganze Kofferräume füllen«


Kurt schreibt am 18. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

nun herrscht auch im Unterharz Pilzalarm.

heute hat sich der Korb in meinem Pilzrevier am Birnbaumteich in einer knappen Stunde prall mit madenfreien Maronen und Steinpilzen gefüllt. Bereits gestern hatten ein schöner Hexenröhrling, einige Schirmpilze, Rotfüßchen, Ziegenlippen, Violette Rötelritterlinge und Fichtenreizker den Weg ins Körbchen gefunden.

Momentan kann man sich an manchen Stellen auf allen Vieren fortbewegen, weil Pilz an Pilz steht. Die Liebhaber von Hallimasch könnten in kürzester Zeit ihre Kofferräume füllen. Solange noch kein Nachtfrost in Sicht ist, dürfte die Saison noch anhalten, denn der Waldboden ist nach dem vielen Regen an der Oberfläche ziemlich feucht und der Nachwuchs steht schon neben den großen Exemplaren.

In der Hoffnung, dass auch nach meinen Urlaub noch Pilzsaison ist, verbleibe ich mit lieben Grüssen!

Kurt aus Köllme«

(Foto © Kurt)

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Freude in den Elbingeroder Wäldern

Nach über zwei Jahren Ausfall kommen Klaus & Pilzteam endlich wieder mit gut gefüllten Steinpilzkörben aus dem Wald


Foto: Es war so etwas wie der lange ersehnte Durchbruch. Nach über zwei Jahren mit trockenbedingtem totalem Steinpilzausfall im Oberharz konnten Klaus & Mitsammler die Körbe endlich wieder mit ansehnlichen Mengen an Steinpilzen füllen. Auch an vielen Maronen und Hallimaschen fehlte es nicht.


Klaus schreibt am 16. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute mit vier Sammlern im Oberharz, genau gesagt in den Wäldern um Elbingerode.

Zunächst fanden wir an den uns bekannten Stellen vereinzelt Maronen und sehr viele Hallimasche. In einer Schneise so viele, dass man fast schon von der »Straße der Hallimasche« (Foto rechts) sprechen konnte. Leider waren viele schon zu groß und alt.

Nach etwa eineinhalb Stunden wechselten wir das Revier. In diesem Waldabschnitt stießen wir schon nach wenigen Metern auf die ersten Steinpilze. Zwei Stunden sammelten wir, dann wurde es allmählich Zeit, den Wald zu verlassen.

Nach langer Auszeit der Steinpilze an diesen Plätzen sind sie nun endlich wieder da und es kommen noch viele kleine nach. In einer Woche werden wir dort wieder suchen. Ich werde berichten!

Gruß Klaus & Pilzteam«

(3 Fotos © Klaus)

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Foto: Ein Anblick, den Klaus lange nicht genießen konnte. Endlich wachsen im Oberharz wieder Steinpilze in Topqualität und in ansehnlicher Menge. Und viele junge drücken noch nach.


Jessen-Schweinitz und Niemegk: Wo packt Erwins Familie nur diese vielen Pilze hin?


Foto: Irgendwie erinnert dieses Foto fast an eine Badewanne voller Steinpilze und Maronenröhrlinge. Oder ist es doch Erwins Gartentisch? Eigentlich ist es egal. Zu putzen gab es jede Menge. (4 Fotos © Erwin)

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Erwin schreibt am 14. Oktober 2019:

»Hallo liebe Leute,

in den letzten Tagen waren wir des Öfteren unterwegs, unter anderem in der Nähe von Schweinitz bei Jessen im Landkreis Wittenberg und bei Niemegk im Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg). 

Bei Schweinitz konnte man unübertrieben alle zwei Tage die Steinpilze ernten. 15 Minuten - und der Korb war voll.

Gestern, bei unserem Familienausflug nach Niemegk, waren die Körbe ebenfalls voller  Steinpilze und Maronen.

Nach zwei mageren Jahren gibt es dieses Jahr wider Erwarten viele Pilze. Es ist ein Goldener Oktober!

Alle hier gezeigten Fotos stammen aus dem Oktober.

Liebe Grüße Erwin«


Foto: Über die Wintervorräte an Pilzen muss sich Erwin jedenfalls keine Gedanken mehr machen. Höchstens darüber, ob er sich vielleicht noch einen Gefrierschrank anschaffen muss.


Foto: Und hier noch eine Fuhre Steinpilze, bitte schön! Nach zwei Magerjahren müssen es im östlichen Sachsen-Anhalt und in den nahen Wäldern von Potsdam-Mittelmark berauschende Wald- und Pilztage sein.


Südharz: Nach etlichen kargen Funden hat Frank endlich das verdiente Pilzglück


Frank schreibt am 13. Oktober 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war ich im Südharz und habe Pilze ohne Ende gefunden. Steinpilze, Maronen, Ziegenlippen, Rotfüßchen, Reizker und so weiter. Es sieht momentan sehr gut aus in den Wäldern und ich denke, das es noch eine Weile so weitergehen wird. 

Dir die herzlichsten Grüße!

Dein Pilzfreund Frank aus Leipzig«

(Foto © Frank)

Lieber Frank,

nachdem Du so oft und so lange nur mit spärlichen Ergebnissen von Deinen aufwendigen Pilzgängen zurückgekehrt bist, gönne ich Dir diesen tollen Fund von Herzen. Alle Pilze sehen jung, frisch und knackig aus. Klasse!

Mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Zur Freude von Jörg wachsen nach mageren Jahren wieder die Steinpilze im Staatsforst Ziegelroda


Foto: Seine alten Stellen haben Jörg nicht im Stich gelassen. Wegen der vielen Steinpilze ließ er sämtliche Parasole unangetastet. (2 Fotos © Jörg)

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Jörg schreibt am 13. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern Vormittag entschloss ich mich spontan zu einem Ausflug in den Ziegelrodaer Forst in der Umgebung von Querfurt.

Vor einigen Jahren entdeckte ich, nach mehreren enttäuschenden Ausflügen, eine Stelle, die mich auch in diesem Jahr nicht im Stich ließ. Wunderschöne Steinpilze, einige kleine Rotfußröhrlinge und Maronen wanderten in meinen Korb. Die Parasolpilze ließ ich alle stehen, da mein kleiner Korb gut gefüllt war.

Mit freundlichen Grüßen, Jörg aus Halle«


Foto: Bei Eichen und Hainbuchen standen sie also, wie dieses Foto preisgibt. Jörgs Korb ist schon fast voll.


Unzählige Herbstrotfüße aus Harzgerode





Foto rechts: In einem Zentrallager für Herbstrotfüße bzw. Bereifte Rotfußröhrlinge sah sich unversehens Doris wieder. Sie hat die unzähligen Pilze bei Harzgerode-Neudorf gesammelt. Allerdings nicht alleine, sonst wären wohl die Rückenschmerzen und der Muskelkater zu stark. Ob in der Nachbarschaft eine Konservenfabrik für die Verarbeitung steht, wissen wir nicht. (Foto © Doris)

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Schönebeck/Salzlandkreis: Erwin hat ein Herz für Steinpilze


Erwin schreibt am 6. Oktober 2019:

»Hallo liebe Leute,

trotz der Tockenheit haben wir bei Schönebeck-Plötzky im Salzlandkreis eine Invasion der Steinpilze. Man hat fast den Eindruck, sie würden sich sagen: jetzt oder nie!

Ich denke, dass die ergiebigen Regenfälle im April ihren Anteil daran haben, dass sie so schön dastehen. Der glückliche Finder hat ein Herz für Steinpilze, wie man auf dem Foto rechts gut erkennen kann.

Liebe Grüße Erwin«

(Foto © Erwin)

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Solpke/Gardelegen: Körbe voller Maronen, Waldränder vollgeparkt mit Autos von Pilzsammlern


Foto: Das »Pilzteam Klaus« auf einem Parkplatz bei Solpke im Altmarkkreis Salzwedel. Bei Körben voller Maronen und einer Tasse Kaffee herrscht sichtlich gute Laune. Nach trockenbedingten lausigen Zeiten hat sich die Pilzlese endlich einmal wieder gelohnt. (5 Fotos © Klaus B.)

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Klaus schreibt am 4. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach langer Durststrecke sind wir gestern nach Solpke bei Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel gefahren. Ich hatte von Bekannten gehört, dass dort die Pilze gut wachsen sollen.

Man sah die Pilze schon vom Auto heraus! Bei näherem Hinsehen waren wir völlig überrascht von der Menge an Maronen. Einige waren recht groß; die haben wir stehen gelassen.

Um die Körbe vollzukriegen, mussten wir keine 200 Meter in den Wald eindringen. Es waren wirklich Massen an Maronen, bis zu vier wuchsen büschelig zusammen. In den Körben landeten auch einige junge, feste Krause Glucken. Aus verschiedenen Gründen haben wir nur ein Teil der Ernte abgelichtet.

Wir fuhren anschließend noch sieben Kilometer weiter in der Hoffnung, auch Steinpilze zu finden. Dabei fiel auf, dass an den Waldrändern sehr viele Autos parkten, überwiegend mit Kennzeichen aus Magdeburg.

Wir haben uns mit Sammlern ausgetauscht, die bereits aus dem Wald zurückkamen. Meist waren ihre Körbe nur halbvoll und sie waren nicht zufrieden mit ihrer Ausbeute. An unseren anvisierten Steinpilzstellen fanden wir - nichts. Auch Maronen standen hier nur sehr vereinzelt.

Also zurück nach Solpke! Dort haben wir noch eine Stunde gesammelt und waren gegen 16 Uhr wieder in Salzgitter.

Viele Grüße Klaus«

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Foto: Fast könnte man meinen, sie stehen im Schaufenster, diese vier Maronenröhrlinge. Sie standen dicht an dicht, die Lese im ebenen Gelände für das »Pilzteam Klaus« war leicht und vergnüglich.


2 Fotos: Die Maronen versteckten sich unter Moos und Nadeln oder präsentierten sich zu viert freizügig eng umschlungen.


Düsterschwarze Gesellen vom Auerberg (Südharz)


Foto: Leider werden diese Pilze nicht mit Namen genannt, obwohl ich immer wieder darum bitte. Der Finder ist gegenüber dem Fotobetrachter massiv im Bestimmungsvorteil (Geruch, Verfärbung, Partnerbaum)! Ich wäre sehr gespannt, ob Jana die schwarzhütigen erstklassigen kleinen Röhrlinge korrekt bestimmt hat. Und zwar deshalb, weil diese tiefschwarzhütig-purpurn vorkommende Art in der Literatur nur selten erwähnt wird. Es sind Bereifte Rotfußröhrlinge bzw. Herbstrotfußröhrlinge in eben dieser tiefschwarzen Form. Daneben rechts wohl Maronen, eventuell untermischt mit kleinen Steinpilzen. Den großen (Stein-?)Pilzhut im Vordergrund halte ich für stark überständig. Beim Löffel als Maßstabshilfe stellt sich die Frage: Teelöffel oder Esslöffel? (Foto © Jana)

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Jana schreibt am 3. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch im Harz geht es jetzt endlich los. Wir waren heute am Auerberg cirka eine Stunde sammeln und es hat sich schon gelohnt. Der Löffel dient dem Größenvergleich.

Liebe Grüße Jana«


Schönebeck/Elbe: Die ersten Steinpilze und Birkenpilze 2019 für Egbert


Foto: Es sind die ersten Steinpilze, Birkenpilze und zwei Maronenröhlinge, die Egbert in diesem Jahr gefunden hat. Alle von toller Qualität! Man sieht's den zwei jungen Birkenpilzen auf dem zweiten Foto direkt an.


Egbert schreibt am 30. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich bei Schönebeck an der Elbe die ersten Steinpilze und Birkenpilze 2019 gefunden. Und wie das Foto zeigt, gleich eine ganze Menge und noch dazu von bester Qualität!«

(2 Fotos © Egbert)

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Frank freut sich: Endlich auch Pilze im sachsen-anhaltischen Vorharz


Foto: Endlich sind auch im Vorharz die Pilze da. Birkenpilze und einen Champignon hat Frank mitgenommen, die kleinen Steinpilze hat er zugedeckt, damit sie ungesehen weiterwachsen können. (Foto © Frank)

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Frank schreibt am 29. September 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe heute im Vorharz endlich die ersten Pilze gefunden. Es waren Champignons, Birkenpilze und Steinpilze, letztere waren allerdings noch sehr klein, was einen Schub ankündigt. Ich habe sie zugedeckt und lasse sie noch weiterwachsen.

Gestern im Raum Halle/Saale war es ein ähnliches Bild mit den Steinpilzen. Auch hier waren sie noch klein. Zudem fand ich dort ebenfalls Champignons, dazu Reizker und einige Rotkappen. Noch ein wenig mehr Regen, und es geht richtig los.

Liebe Grüße aus Leipzig sendet Dir Dein Pilzfreund Frank«


Endlich sind die Steinpilze auch in der Region Wittenberg da


Foto: Nach einigen vergeblichen Anläufen hat es endlich geklappt im Landkreis Wittenberg: Conny, Jana und der kleine Friedrich fanden diese prächtigen Steinpilze. (Foto © Jana)

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Jana schreibt am 28. September 2019:

»Der kleine Friedrich, Conny und Jana waren sehr erfreut über ihren Fund im Landkreis Wittenberg. 

Vorherige Expeditionen in diesem Jahr verliefen leider erfolglos, heute wurden wir mit 16 Steinpilzen entlohnt.

Wir hoffen, dass dieses Jahr noch einige erfolgreiche Pilzwanderungen folgen werden. Maronen, Pfifferlinge und dergleichen lassen noch auf sich warten.

Wir sind guter Dinge und werden noch ein paar Mal dieses Jahr auf die Pirsch gehen. 

Glückspilzige Grüße an alle Sammlerkollegen«


Das Abendessen abgeholt


Foto: Zwei Krause Glucken hat Carsten im Elb-Havel-Winkel gefunden. Die Klinge von 20 Zentimetern Länge hilft, die Größe der Pilze einzuordnen. (Foto © Carsten)

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Carsten schreibt am 21. September 2019:

»Hallo,

selbst auf den dieses Jahr wieder ultratrockenen Böden* im Elb-Havel-Winkel im nördlichen Sachsen-Anhalt kann man sich manchmal das Abendessen abholen.

Diese beiden wunderbaren Krausen Glucken mit ca. 700 g Gesamtgewicht fielen uns heute Nachmittag ins Körbchen. Ansonsten weit und breit keine Pilze!

Es wird Ravioli mit Pilz-Ziegenkäse-Füllung geben. Ich wünsche allen noch viel Spaß und Erfolg.

Carsten«

Anmerkung: Krause Glucken ernähren sich nicht von Böden, sondern saprobiontisch (d. h. als Totholzverzehrer) oder parasitär (d. h. als Lebendholzverzehrer) von Wurzeln oder Holz.


Pilzdrama bei Bennstedt/Salzatal:

Maisfeld voller Pilze, Pilzkorb voller Pilze, Kühltruhe voller Pilze: Sammelverbot für Kurt! 


Foto: Die Großsporigen Champignons wuchsen auf dem abgeernteten Maisfeld wie gesät, stets entlang der Pflanzen, wie auf dem zweiten Foto eindrucksvoll zu sehen ist. Es ist für Kurt bereits die zweite Ernte auf dem Acker - nach der Frühlingslese. Da die Tiefkühltruhe voll ist, erhielt er von seiner Frau kurzerhand ein Pilzsammelverbot. Und das zu einem Zeitpunkt, da die Zeit der Waldpilze unmittelbar bevorsteht... (2 Fotos © Kurt)

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Kurt schreibt am 20. September 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

irgendetwas stimmt doch hier nicht. Nachdem mich der Unterharz nun schon das zweite Jahr in Folge mit nennenswerten Pilzfunden im Stich lässt, kann ich in diesem Jahr schon das zweite Mal reichlich Großsporige Riesenchampignons auf einem Maisfeld (Foto rechts) in der Nähe von Bennstedt ernten.

Der langersehnte Regen und die Temperaturen der vergangenen Tage haben dort reichlich Pilze wachsen lassen. Das Angebot war so üppig, dass ich die freie Auswahl hatte und nur geschlossene, madenfreie Exemplare nahm. Mein Korb war in wenigen Minuten rappelvoll.

Da in meiner Kühltruhe noch Reste vom Frühjahrsfund liegen, habe ich von meiner Frau einstweilen ein Sammelverbot erteilt bekommen. Die frischen Pilze verschenkte ich an Freunde und Bekannte.

In der Hoffnung auf eine baldige Saison der Herbstpilze verbleibe ich mit freundlichen Grüßen!

Kurt aus Köllme«


Unverhoffte Steinpilze aus dem Südharz zu Kartoffelbrei

Frank schreibt am 21. August 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe heute zufällig im Südharz zwei Steinpilze, eine Marone und einige Rotfüße gefunden (Foto rechts), als ich mir in einem kleinen Waldstück nur die Füße vertreten wollte. Ich habe die Pilze zu Kartoffelbrei gegessen - welch eine Freude! Insgesamt ist es aber viel zu trocken.

Liebe Grüße, Frank aus Leipzig«

(Foto © Frank G.)

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Sabine und Heinz im Glück: Am Ufersaum der Bode im Harz wuchsen herrliche Spitzmorcheln


Foto: Und gleich so viele! Sabine und Heinz, die sonst im Pilzticker Brandenburg über ihre Pilzfunde berichten, haben im Urlaub im Hochharz diese schönen Spitzmorcheln gefunden. Es war ihr erster Morchelfund überhaupt!


Sabine und Heinz schreiben am 25. Mai 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

wir waren jetzt eine Woche im Harz (Schierke) im Urlaub und haben natürlich bei unseren Wanderungen immer wieder nach Pilzen Ausschau gehalten.  

Am letzten Urlaubstag ist uns dann das Glück über den Weg gelaufen. Da waren sie, die Spitzmorcheln! Sie standen am Ufersaum der Bode, unter Buchen (Foto rechts), umgeben von Waldmeister und typischen Bachbegleitern. Unsere Freude war deshalb so groß, weil wir in unserem Pilzrevier in Berlin/Brandenburg noch nie einen Morchelfund hatten.

Darüber hinaus haben wir Maipilze und die ersten Perlpilze gesehen.

Viele Grüße von Sabine und Heinz«

(2 Fotos © Sabine)

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Und das zum 70. Geburtstag: Ein Prachtchampignon von 1130 Gramm für Kurt aus Köllme!


Kurt schreibt am 12. Mai 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

kaum zu glauben, aber wirklich wahr! Etwas neidisch war ich schon, als der Andreas aus Bennstedt heute vor meiner Tür stand und um Bestimmung von riesigen Champignons bat.

Ich bin zwar ein weit gereister Pilzfreund, aber derart große Prachtexemplare habe ich noch nie zu Gesicht bekommen. Zwar kannte ich die Fundstelle zwischen Bennstedt und Lieskau etwa zehn Kilometer westlich von Halle/Saale, habe dort aber gewöhnlich erst im Spätsommer Champignons und Schopftintlinge geerntet.

Der Größte hat einen Hutdurchmesser von mehr als 20 Zentimetern und einen Stieldurchmesser von acht Zentimetern. Er wiegt 1130 Gramm und hat beste Qualität.

Am meisten hat es mich gefreut, dass er mir einen Tag vor meinem 70. Geburtstag den gesamten Korbinhalt als Geschenk dagelassen hat.

An dieser Stelle noch einmal: Danke, Andreas B.!

In der Hoffnung auf ein gutes Pilzjahr grüßt Kurt aus Köllme«

(Foto © Kurt)

Lieber Kurt,

das sind Großsporige Riesenchampignons, die einen Schirm von bis zu 40 Zentimetern Durchmesser haben können. Näheres findest Du hier.

Eine rauschende Geburtstagsfeier mit einer leckeren Pilzpizza für alle Gäste wünscht Dir mit besten Grüßen Heinz-Wilhelm

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Halle/Saale: »Hurra!« am Mai-Feiertag: Franks erster Flockenstieliger Hexenröhrling 2019 ist ein Prachtkerl


Frank schreibt am 1. Mai 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

auf dem Foto siehst Du meinen ersten Flockenstieligen Hexenröhrling 2019. Hurra! Ich habe ihn gerade in der Nähe von Halle/Saale gefunden.

Ich wünsche Dir einen schönen Feiertag!

Liebe Grüße von Frank aus Leipzig«

(Foto © Frank G.)

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Region Naumburg: Felix hatte das richtige Näschen, um bestens getarnte herrliche Speisemorcheln zu finden


Felix schreibt am 16. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit ich vor zwei Jahren mal zufällig auf einem Sonntagsspaziergang in der Region Naumburg eine einzelne Morchel gefunden habe, zieht es mich im Frühling von Leipzig aus dort hin. So auch jetzt, angestachelt von den üppigen Erfolgsmeldungen aus Baden-Württemberg. Da müsste sich doch auch dort langsam etwas regen.

Heute war es dann soweit. Ich konnte mich aber erst am späteren Nachmittag auf den Weg machen, um 18 Uhr war ich in meinem Revier. Die Sonne stand schon tief, ich hatte höchstens zwei Stunden. 

Schon bald hatte ich die erste Speisemorchel, und kurz darauf wurde mir klar, dass ich mitten drin stand. Sie waren ziemlich gut getarnt, man musste aufpassen, dass man keine zertrat. Es waren schöne, frische, feste Morcheln, teilweise faustgroß (2. Foto rechts) und doch kaum zu sehen (siehe 2 Fotos unten)

Ich bin dann noch ein bisschen weiter gegangen, aber an anderen Stellen hatte es (noch) so gut wie gar nichts. Trotzdem: Meine Ausbeute ist so gut wie selten: 1,2 Kilo schönste Speisemorcheln (erstes Foto rechts) trocknen jetzt auf meinem Dörrapparat. 

Ich schätze, es fängt gerade erst an. Mein Tipp: In den Hügeln suchen, bei (jungen) Eschen. Aber im Wald, nicht auf der Wiese. Im Augenblick wachsen sie an Stellen, die in Richtung Sonne ausgerichtet sind. 

So. Mehr verrate ich nicht. Wer's versuchen will: Viel Glück! Es könnte sich lohnen.

Beste Grüße!

Felix«

(4 Fotos © Felix)

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Foto: Sie verstecken sich nahezu perfekt, die Speisemorcheln, die gerne die Farbe ihrer Umgebung annehmen. Hier sehen wir ein Exemplar.


Foto: Auch hier muss man schon genau hinsehen, um zu gewahren, dass sich drei der begehrten Bollen im großenteils verdörrten Gras verbergen, dessen graue Farbe sie angenommen haben. Mimikry heißt die Anpassungsfähigkeit von Lebewesen an ihre Umgebung, die der Täuschung und damit dem eigenen Schutz dient. 


Colbitz-Letzlinger Heide: Nach militärischem Verweis füllte sich Kurts Korb mit schönen Maronen


Kurt schreibt am 9. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich von meinen Pilzrevieren im Harz noch keine tollen Funde melden konnte, habe ich mich - angeregt von den Nachrichten im Pizticker - heute früh mal in der Colbitz-Letzlinger Heide umgesehen.

Nördlich der Ortschaft Dolle wurde ich zunächst von zwei Militärs durchaus höflich aufgefordert, das militärische Sperrgebiet zu verlassen. Ich muss wohl im dichten Nebel die Warn- und Hinweisschilder übersehen haben.

Aber auch östlich der B 189 wurde ich fündig und habe einen Korb Maronen in guter Qualität gefunden (Foto rechts). Ich musste allerdings genau hinsehen, um sie unter Gras und Moos zu entdecken. Auch eine Krause Glucke fuhr mit nach hause, sie hat uns bereits zum Abendessen geschmeckt.

Ich denke, dass die spät begonnene Saison noch ein Weilchen anhält und hoffe, dass uns der Nachtfrost noch keinen Strich durch die Rechnung macht.

Viele Grüße von Kurt aus Köllme«

(Foto © Kurt)

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Jens staunt über den starken Schub erstklassiger Maronen in der Colbitz-Letzlinger Heide


Jens schreibt am 4. November 2018:

»Wir haben heute in der Colbitz-Letzlinger Heide zu unserer Überraschung sehr viele Maronen gefunden (Foto rechts).

Die Pilze wachsen trotz der Trockenheit stark und in sehr guter Qualität. Sie sind madenfrei und von Schneckenfraß verschont geblieben.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens S.)

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Thomas freut sich über gut zwei Kilo Maronen, gefunden im Landkreis Jerichower Land


Foto: Wie viele Pilzfreunde in diesen Tagen, so ist auch Thomas spät in der Saison noch auf seine Kosten gekommen. Gut zwei Kilo Maronen hat er eingesammelt.


Thomas schreibt am 4. November 2018:

»Ich habe heute im Wald bei Möser im Landkreis Jerichower Land gut zwei Kilo Maronen gefunden.

Viele Grüße Thomas«

(Foto © Thomas M.)

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Volle Körbe und zufriedene Gesichter beim »Pilzteam Klaus« in der Colbitz-Letzlinger Heide


Foto: Die Körbe waren nahezu voll, die Sonne schien, alle waren zufrieden. Das Pilzteam von Klaus hatte in der Colbitz-Letzlinger Heide Grund zur Freude an einem ebenso schönen wie erfolgreichen Pilztag. (2 Fotos © Klaus B.)

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Klaus schreibt am 1. November 2018:

»Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

am gestrigen Reformationstag waren wir mit acht Personen  in die Colbitz-Letzlinger Heide und haben im Bereich Solbke ordentlich Beute gemacht. Wir fanden nur Maronen, die aber reichlich. Alle waren zufrieden.

Bei bestem Wetter mit blauem Himmel und 12 Grad Wärme waren wir aber im Wald nicht alleine. Viele Pilzsammler waren unterwegs, in fast jedem Waldweg standen Fahrzeuge.

Klaus B.«


Foto: Das Ergebnis eines tollen Pilztages geben diese randvollen Behältnisse wieder. Jeder einzelne Sammler kam auf seine Kosten.


Nichts los im Südharz, aber Frank gibt noch nicht auf


Frank schreibt am 31. Oktober 2018:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich nochmal im Südharz unterwegs, aber mit Pilzen ist wenig los. Außer ein paar Birkenpilzen, einigen Hallimaschen und Täublingen fand ich so gut wie nichts.

Ich dachte mir, dann mache ich einfach mal ein Foto mit einem Herbstmotiv (rechts).

Trotz des spärlichen Ergebnisses will ich morgen nochmal los, eventuell bringt ja die Wärme noch was.

Mit freundlichen Grüßen Frank«

(Foto © Frank)

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In der Region Burg bei Magdeburg sind endlich die Maronen da - und sogar Steinpilznachwuchs


Foto: Es war gute Ware dieses Jahr. Tobias aus Burg bei Magdeburg konnte sich mit seiner Familie über vollfleischige und fast madenfreie 770 Gramm geputzter Maronen freuen. Zwei kleine Steinpilze gehörten auch zu der Sammlung. Nach langem Warten war die Freude entsprechend groß. (Foto © Tobais)

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Tobias schreibt am 27. Oktober 2018:

»Hallo,

wie jedes Jahr möchte ich auch diesmal meinen Beitrag zum Pilzticker liefern.

Hier in Burg im Landkreis Jerichower Land ist für uns dieses Wochenende endlich Zeit zum Sammeln gewesen. Die Trockenheit hat dafür gesorgt, dass es dieses Jahr erst sehr
spät losging.

So sind wir heute denn auch endlich fündig geworden. Unsere Ausbeute bestand vorwiegend aus Maronen. Aber auch zwei kleine Steinpilze verirrten sich in unseren Korb. Nach dem Säubern blieben noch 770 Gramm Pilze für uns übrig.

Auffällig bei unserem diesjährigen Fund war, dass die Pilze sehr viel Fruchtfleisch haben. Die Stiele sind allerdings sehr hölzern. Weitgehend madenfrei, ließen sich die Pilze dieses Jahr super reinigen und die Ausbeute ist dadurch erfreulicherweise höher als in den vergangenen Jahren.

Mal sehen, wie lange die Regenzeit uns jetzt noch Pilze beschert. Oder macht uns etwa der Frost schon bald einen Strich durch die Rechnung?

Viele Grüße aus Burg, Tobias Richter & Family«


24. Oktober 2018: Die ersten Reizker und Täublinge kommen


Frank schreibt am 24. Oktober 2018:

»Hallo lieber Heinz Wilhelm,

ich war heute wieder im Landkreis Mansfelder Land unterwegs und fand drei Birkenpilze (Foto rechts).

Auch Täublinge und Reizker sind im Anmarsch. Und der gestrige und heutige Regen könnte weiteren Pilzwuchs in einigen Tagen auslösen.

Freundliche Grüße aus Leipzig, Frank«

(Foto © Frank)

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Landkreis Mansfeld-Südharz: Frank bleibt trotz seines Kleinfundes Optimist


Frank schreibt am 17. Oktober 2018:

»Hallo Heinz Wilhelm,

ich wollte bei meinem Pilzgang im Landkreis Mansfeld-Südharz eigentlich schon aufgeben, als ich ganz unverhofft doch noch einen Birkenpilz-Drilling (Foto rechts) fand. Es ist leider einfach zu trocken für Pilzwuchs wie in einem normalen Jahr.

Außer Fliegenpilzen und Birkenreizkern sah ich nichts. Ich bin aber trotz der Trockenheit weiterhin optimistisch.

Mit freundlichen Grüßen Frank«

(Foto © Frank)

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Klietz, Landkreis Stendal: Carsten wird von jungen knackigen Maronen überrascht


Foto: Carsten fand sogar mehr als die hier zu sehenden Maronenröhrlinge, die sich jung, frisch und knackig zeigen. In etlichen Regionen scheint derzeit ein kräftiger Schub an jungen Maronen einzusetzen. (Foto © Carsten)

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Carsten schreibt am 16. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Foristen,

nachdem ich die Tage nach mehr oder weniger vergeblicher Suche in den hiesigen (Kiefern-)Wäldern die Hoffnung auf ein Pilzgericht für dieses Jahr schon aufgegeben hatte, traf mich heute ein schöner Maronen-Fund quasi zufällig und unvorbereitet.

Denn ich hatte zwar ein Messer, aber kein Transportbehältnis dabei, als ich bei Klietz im Landkreis Stendal Halt machte und ein paar Schritte in den Wald ging. So musste die Jacke herhalten und ich konzentrierte mich auf die schönsten Exemplare.

Standort war  ein lockerwüchsiges, mehr oder weniger monotones Schwarzkiefer-Revier, in dem vereinzelt auch Birken, Traubenkirschen und Stieleichen standen und recht viel Moos in der Krautchicht.

Fast alle Maronen, auch die größeren, zeigten sich fast komplett maden- und insektenfrei und (logischerweise) ziemlich trocken. Nun wandert der erste Teil mit Kartoffeln, Ei, Speck und Zwiebeln in die Pfanne.

Herzliche Grüße Carsten«


So gut wie nichts bei Stolberg

Thomas schreibt am 11. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

wir waren gestern in der Region Stolberg im Harz und fanden lediglich eine große Marone, einige Hallimasch und zwei Edelreizker

Viele Grüße Thomas«


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