Pilz-Ticker-ST (Sachsen-Anhalt)



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Burgenlandkreis: Ein kleiner Fund, der große Freude bereitete


Foto: Obwohl die Menge der Austernpilze gut überschaubar war, freuten sich Micha, Anke und Johanna aus Halle/Saale über diese Austernseitlinge, die es am Folgetag gebraten zu Ei gab.


»Hallo und ein gesundes neues Jahr!

Am 2.Weihnachtsfeiertag unternahmen wir am Nachmittag einen Spaziergang in Rehehausen an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Ort liegt im Burgenlandkreis.

Beim Spaziergang entdeckten wir an einer gefällten Buche einige Austernseitlinge, die nach diesem Foto sogleich geerntet wurden. Am folgenden Tag aßen wir sie gebraten mit Ei, was sehr lecker war.

Liebe Grüße von Micha, Anke und Johanna aus Halle/Saale«

(Nachgereicht am 2. Januar 2020)

(Foto © Micha)

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Die Violetten Rötelritterlinge standen im Oberharzer Schneeregen gefroren da


Frank schreibt am 17. November 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich hatte einfach nochmal Lust auf Wald und Pilze und habe heute im Oberharz noch einen schönen Steinpilz (Foto rechts) und ein paar angeknabberte, aber noch feste Maronen bei null Grad und Schneeregen gefunden.

Einige Violette Rötelritterlinge standen gefroren da. Auffallend waren die vielen Falschen Pfifferlinge und Ockertäublinge (Zitronentäublinge). Es hat sich noch einmal für mich gelohnt, denke aber, das war's für dieses Jahr.

Dir einen besinnlichen Sonntag! 

Dein Pilzfreund Frank aus Leipzig«

(Foto © Frank)

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Ein besonderer Dank von Pilzfreund Frank mit seinem Steinpilz des Jahres 2019


Frank schreibt am 14. November 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich möchte Dir zum Saisonende noch mein schönstes Steinpilzfoto aus diesem Jahr zeigen. Das herrliche Exemplar wuchs in der Dölauer Heide bei Halle an der Saale, wo ich es am 17. Oktober fotografiert habe.

Lieber Heinz-Wilhelm, an dieser Stelle vielen Dank, dass du uns im Pilzticker die Gelegenheit gibst, hier unsere Pilznachrichten und Bilder einzustellen und dass Du unsere Nachrichten und Fotos mit Deinem Sachverstand so gut begleitest. Damit schaffst Du so manches Mal besondere Momente für uns.

Vielen herzlichen Dank dafür! 

Dein Pilzfreund Frank aus Leipzig«

(Foto © Frank)

Lieber Frank,

vielen Dank für diese sehr netten Worte von Dir, über die ich mich außerordentlich freue! Dieser Steinpilz ist wahrhaftig ein Prachtkerl, den ich bewusst im größeren Format glänzen lasse. Möge er ein gutes Omen für Dich in der kommenden Pilzsaison sein!

Herzliche Grüße nach Leipzig, Heinz-Wilhelm

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Birnbaumteich und Auerberg: Kurt staunt, wie gut die Röhrlinge die ersten Fröste überstanden haben


Kurt schreibt am 9. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

ich habe gestern in den Revieren am Birnbaumteich im Unterharz eine Nachlese gemacht. Dabei musste ich ziemlich weit in die Wälder hineingehen, um fündig zu werden.

Dafür wurde ich aber auch gut belohnt. Einige Steinpilze, Hexenröhrlinge und Maronen (Foto rechts) hatten die Nachtfröste überstanden und präsentierten sich noch einmal in guter Form.

Am Mittwoch zuvor hatte ich noch reichlich Steinpilze und Maronen rund um den Auerberg im Harz ernten können.

Da es nur wenige Kilometer entfernt, nämlich im Oberharz, bereits erste Schneefälle gibt, dürften dies meine letzten größeren Pilzgänge für dieses Jahr gewesen sein.

Es war trotzdem erstaunlich zu sehen, wie sich die Pilze nach der kurzen Frostphase Ende Oktober noch einmal erholt und kräftig nachgeschoben haben.

In der Hoffnung, bald die ersten Winterpilze zu finden, verbleibe ich mit besten Grüßen!

Kurt aus Köllme«

(Foto © Kurt)

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Letzter Pilzgang zum Saisonschluss im Oberharz

Elbingerode: Die Nadelstreu schützte die kleinen Steinpilze vor Frost


Foto: Klaus war mit seiner Ausbeute beim letzten Pilzgang 2019 im Oberharz zufrieden. Diese Steinpilze haben allemal für ein leckeres frisches Jahresabschlussgericht ausgereicht. Auf dem zweiten Foto sehen wir den letzten fotografierten Oberharzer Steinpilz 2019.


Klaus schreibt am 7. November 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

gestern waren wir noch einmal  im Oberharz bei Elbingerode.

Zu Beginn unserer Suche hat es genieselt, doch dann besserte sich das Wetter, so dass es für uns leichter wurde.

Leider waren die großen Steinpilze in und an den Fichtenschonungen bereits erfroren. Wir erkannten es daran, dass der Hut bzw. das Hutfleisch beim Anscheiden schon dunkel war. Kein Wunder, lag die Tiefsttemperatur dort nachts schon bei minus 4 Grad. Komischerweise waren bei diesen Pilzen die Stiele noch in Ordnung, jedenfalls dem äußeren Anschein nach.

Die kleinen Steinpilze, die gerade aus der Nadelstreu lugten, waren hingegen in gutem Zustand. Die Streu schützte sie offensichtlich vor dem Frost. Ab 16 Uhr wurde es in den Schonungen schon unangenehm dunkel. Mit unserer Ausbeute waren wir zufrieden.

Dort oben ist die Saison beendet.

Klaus«

(2 Fotos © Klaus)

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Elbingerode: Noch einmal reiche Ernte an herrlichen Steinpilzen auf den Lichtungen des Oberharzes


Foto: Und noch einmal hat es sich gelohnt! Das Pilzteam Klaus konnte bei Elbingerode im Oberharz noch einmal reiche Beute machen. Nach zwei schwachen Jahren konnte 2019 damit wieder an die berauschenden Steinpilzernten der Vorjahre anknüpfen.


Klaus schreibt am 31. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

wir waren noch einmal in den Wäldern bei Elbingerode, allerdings in anderer Besetzung. Auch diesmal brauchten wir nicht lange zu suchen, auf den Lichtungen der Fichtenschonungen standen viele Prachtexemplare an Steinpilzen quasi abholbereit.

Der wunderschöne Einzelsteinpilz auf dem Foto rechts hatte sich als Standort einen Platz ausgesucht, dessen Umgebung an ein Hochmoor erinnerte. Der Pilz stand am Übergang von einer Fichtenschonung zum Fichtenhochwald. Dieses Foto ist von Arnold.

Klaus«

(5 Fotos © Klaus), (1 Foto © Arnold Sch.)

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Foto: Dieser Steinpilz hat sich einen Ausguck als Standort ausgesucht und sichert sich rückwärtig mit Erdreich und Moos.


Foto: Und diese drei Steinpilze wachsen in einem Biotop, das die Merkmale eines Hochmoores andeutet. Wir erkennen hieran andeutungsweise, dass es den Steinpilzen, die das Pilzteam Klaus dieses Jahr sammeln konnte, im Gegensatz zu den Vorjahren nicht an Feuchtigkeit fehlte.


Foto: Einer der bekannten Drahtkörbe vom Pilzteam Klaus - sie dien(t)en vor allem bei der Kartoffellese - ist wieder bis oben hin gefüllt. Unter die Steinpilze hat sich auch ein Flocki geschummelt.


Foto: Und ganz obendrauf liegt der Prachtsteinpilz, der auf dem Einzelfoto weiter oben zu sehen ist.


Trotz vergessener Mitsammler gab es eine »super Ausbeute« für das Minipilzteam Klaus bei Elbingerode


Foto: Es gab reichlich zu tun in den Wäldern um Elbingerode. Die Körbe sind schon fast voll, aber immer noch warten beste Steinpilze darauf, geschnitten zu werden.


Foto: Wahre Prachtexemplare mit dunkelbraunen Hüten erfreuten die Sammler im grünen Außenbereich der Fichten.


Klaus schreibt am 30. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

am Sonntag waren wir noch einmal zu dritt im Oberharz. Wir hatten bei der Terminabsprache zwei Personen schlicht und einfach vergessen. Dennoch sind wir mittags, kurzfristig entschlossen, spontan los.

Wir haben unsere alten Stellen bei Elbingerode aufgesucht und waren verwundert, wie viele kleine Steinpilze noch aus den Fichtennadeln herausschießen. Wir hatten eine super Ausbeute.

Klaus«

(5 Fotos © Klaus)

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Foto rechts: Es ist noch einiges zu schneiden und vorzusäubern,...








Foto rechts: ...bevor es endlich zur wohlverdienten Pause kommt und die Schutzhandschuhe abgestreift werden können.




Foto: Trotz der vergessenen Mitsammler wurden die Drahtkörbe von Klaus und seinem dezimierten Pilzsammelteam im Oberharz wieder randvoll, fast ausschließlich mit Steinpilzen. »Eine super Ausbeute!« bilanzierte Klaus.


Halle/Saale: Schöne Steinpilze, aber auch viel Ärger


Frank schreibt am 30. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe gestern Morgen in der Nähe von Halle/Saale binnen 30 Minuten ein paar wunderschöne Steinpilze gefunden (Foto rechts).

Mich macht aber traurig, wie viele sogenannte Pilzfreunde alles rausreißen, was essbar ist oder was sie für essbar halten und dann achtlos wegschmeißen. Die ganz Unkundigen machen das im Süd- und Ostharz sogar mit Steinpilzen. Was man sich da ansehen muss, ist fürchterlich. Nicht wenigen fehlt es einfach am nötigen Respekt.

Lieber Heinz-Wilhelm, trotz dieser Zeilen die besten Grüße aus Leipzig,

Dein Pilzfreund Frank«

(Foto © Frank)

Lieber Frank,

das ist leider immer so: je mehr Pilze es gibt, desto mehr Frevler und Ahnungslose werden auf den Plan gerufen. In normalen Pilzjahren gibt es sie weniger. 

Ich wünsche Dir noch eine schöne Restsaison!

Herzliche Grüße nach Leipzig, Heinz-Wilhelm

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