Pilz-Ticker-Sachsen



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Pilzflut im Zwickauer Umland

Und es geht weiter: Bei Scuttle dürfen die Steinpilze und Maronen jetzt sogar auf der Bank Platz nehmen


Foto: Bitte Platz zu nehmen. Die vielen Steinpilze und Maronenröhrlinge machen es sich auf Scuttles Bank bequem. Sie sind bereits gesäubert, müssen nur noch geschnitten werden. (5 Fotos © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 14. Oktober 2019:

»Lieber Heinz Wilhelm,

ich war erneut mit meiner Tochter in meinem Zwickauer Wald unterwegs. Die Steinpilze und Maronen wachsen ohne Ende. Ich könnte den ganzen Tag im Wald verbringen. Es war einfach nur traumhaft!

Dir lieben Dank für deine Arbeit mit dem Pilzticker!

Bis bald Scuttle«


Foto: Ein Steinpilz...,


Foto: ... zwei Steinpilze...,


Foto: ...drei Steinpilze. So ging das bei Scuttles Lese. Nur gut, dass ihre Tochter mithalf.


Foto: In Scheiben geschnitten, liegen Steinpilze und Maronen zum Trocknen bereit. Das war war wieder ein Pilzgang mit viel anschließender Arbeit.






Region Aue/Erzgebirge: Leckere Perlpilze und Ziegenlippen von der Wäschewiese


Foto: In Zeiten, da Steinpilze und Maronenröhrlinge fast überall dominieren, ist ein Foto mit erstklassigen Perlpilzen um so schöner. Hermann hat sie auf dem Wäscheplatz (schön, dass es ihn noch gibt!) gefunden und das Bekenntnis abgelegt, dass sie zu seinen Lieblingspilzen zählen. Da haben wir was gemeinsam, lieber Hermann! (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 11. Oktober 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem ich herrliche Perlpilze, die ich besonders gerne esse, und Ziegenlippen (Filzröhrlinge) auf unserem Wäscheplatz geerntet hatte, ging es dann noch in ein Waldgebiet zwischen Aue und Schneeberg. Dort sprossen etliche schöne Staa´pilze.

Übrigens, direkt im Wald findet man bei uns so gut wie keine Perlpilze.

Liebe Grüße von Schwammfreund Hermann«


Foto: Auch der Filzröhrling, so genannt wegen seiner filzigen Huthaut, ist ein vorzüglicher Speisepilz, oftmals zu Unrecht unterschätzt. Die »Waldmeierei« schwärmt dankenswerterweise für diesen frisch-pilzig schmeckenden Pilz. 






Regis-Breitingen: Steinpilze aus der Altherrenriege


Foto: Ein Reigen von Steinpilzen, die alle schon sehr erwachsen anmuten. Knackiger sehen da schon die Maronen, die Rotfüße und der Violette Rötelritterling aus. 


Tom schreibt am 10. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute Nachmittag war ich mal wieder in mir unbekanntem Terrain auf Steinpilzjag, und zwar im Kammerforst, in der Nähe von Regis-Breitungen. 

Zunächst erschien mir der Wald keineswegs als Steinpilzparadies. Also füllte ich meinen Korb mit knackigen Hallimaschen, ein paar herrlichen Anischampignons, meinem ersten Violetten Rötelritterling der Saison und ein paar frischen Rotfußröhrlingen.

Nach knapp einer Stunde war ich schon fast wieder an meinem Auto. Aber auf den letzten Metern fand ich tatsächlich noch drei Maronen und zur Krönung acht große, aber gute Steinpilze.

Beste Grüße in diesem Wahnsinns Pilzjahr, Tom«

(2 Fotos © Tom Sch.)

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Bei Dresden: »Die Judasohren, direkt vom Baum gegessen, haben einen leckeren erdigen Geschmack«


Foto: Gerd hat es seit jeher mit Birkenporlingen. Den großen Rest - eben Speisepilze - ließ er getrost seine Partnerin sammeln. Wir erkennen Maronen, Rotfußröhrlinge und Parasole. (Foto © Hermann)

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Gerd schreibt am 9. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ach dem ersehnten Regen haben sich alle Pilzfreunde aufgemacht, sämtliche Zufahrten der Wälder zu zu stellen. Besonders auffällig ist das im und am Tharandter Wald. Ich tröste mich damit, dass es auch wieder ruhiger wird.

Ich habe mehrere Reviere abgegrast und konnte feststellen, dass die Bodenfeuchte doch noch recht unterschiedlich ist. Mittlerweile aber jagt ein Tief das andere, es ist tagsüber mild. Gute Voraussetzungen für Pilzwachstum also.

Ich habe alleine ausschließlich Birkenporlinge plus Judasohren gesammelt. Letztere habe ich direkt vom Baum gegessen, sie haben einen leckeren erdigen Geschmack. Die Speisepilze, die auf dem Foto oben bei den Birkenporlingen zu sehen sind, hat meine Partnerin gesammelt.

Unzählige Fliegenpilze standen in einer Märchenlandschaft, die sich in ihrer mystischen Art weit durch den Wald erstreckte. Das Foto rechts mit den Fliegenpilzen und dem Fichtenzapfen mag davon einen Eindruck geben. Es gab Pilze, soweit das Auge reichte, bekannte, unbekannte. Es war wirklich das reine Paradies, aus großen Nadelbäumen, Moos und einer sehr gesunden Pilzvielfalt.

Beste Grüße und eine schöne Zeit Dir und Deiner tollen Seite!«


Foto: Und hier noch ein weiterer Fund von Birkenporlingen. Davon kann Gerd sicher einen ganzen Tanklastzug voller Birkenporlingstee füllen...





Hermann, mal auf anderer Strecke und mit Rucksack

Hermann schreibt am 9. Oktober 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm, 

nach einem Tag Pause ging es heute mal auf einer anderen Route durch den Wald bei Aue/Zschorlau.

In rund drei Stunden kamen 6 Kilo schöne Speisepilze zusammen. Besonders hat mich gefreut, dass die Maronen jetzt häufiger zu finden sind. Außerdem gab es viele schöne Sandröhrlinge, ebenso Staa´pilze. Gut war, dass ich meinen alten Rucksack dabei hatte, sonst hätte mir der Arm wehgetan.

Außerdem hat mein Sohn bei Henneberg (Johanngeorgenstadt) einige Rotkappen und ebenfalls wunderschöne Staa´pilze.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«


Schon wieder eine ergiebige Steinpilznachlese für Hermann bei Aue


Hermann schreibt am 8. Oktober 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

nach einem Tag Pause ging es gestern Mittag wieder in den Wald. Trotz frostiger Nacht sind wieder schöne Staa´pilze (Foto rechts) nachgewachsen und landeten wohlbehalten in meinem Korb, ebenso zwei kerngesunde Frauentäublinge. Maronen waren diesmal in der Minderzahl. Insgesamt kamen etwa 3 Kilo Schwamme zusammen.  

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«

(Foto © Hermann)

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Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: Die vielen Pilzsammler standen unter Beobachtung von Reineke Fuchs


Jens schreibt am 6. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am heutigen Sonntag war wieder ganz schön was los im Wald bei Lohmen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Doch trotz erheblicher Konkurrenz konnte ich mein Korb wieder gut füllen.

Erst, wenn auch etwas zäh, mit Maronen und dann allmählich mit den erhofften Steinpilzen. Damit war mein Backofen zum Trocknen der geschnittenen Pilze wieder einmal voll.  und der

Die Steinpilze standen an den gleichen Plätzen wie vergangene Woche am Samstag. Neben den vielen Pilzsammlern bin ich heute auch einem wunderschönen Fuchs begegnet. Leider war mein Fotoapparat tief im Rucksack verbuddelt. Statt hektisch die Kamera auszupacken und ein Foto schießen zu wollen, habe ich also den Anblick genossen, den man ja nicht alle Tage beim Pilzesammeln hat.

Neben den schönen Steinpilzen und Maronen landeten noch ein Birkenpilz, ein riesiger  Rotfußröhrling von bester Qualität, ein Herbstrotfuß und ein Filzröhrling im Korb (Foto rechts).

Es gab noch viele andere Pilzarten, die ich aber heute nicht mitgenommen habe, weil alles getrocknet wird.

Viele Grüße aus Dresden, Jens«

(Foto © Jens)

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Dübener Heide: Selbst im unbekannten Gelände stehen für Tom & Freund die Traumsteinpilze einfach so da


Foto: Alle diese Pilze fand Tom mit seinem Freund in einem Gebiet in der Dübener Heide, das ihnen bislang fremd war. Schnell waren ihre Körbe voll. (4 Fotos © Tom S.)

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Tom S. schreibt am 6. Oktober 2019:

»Lieber Heinz Wilhelm,

heute war ich mit einem guten Freund in uns unbekanntem Terrain in der Dübener Heide. Es war ein Wahnsinn!

Trotz Unkenntnis der Gegend hatten wir schnell unsere Körbe voll. Wir fanden die aktuell obligatorischen Traumsteinpilze, aber auch Krause Glucken, Flockis, Maronen, Goldröhrlinge, Anischampions und drei unterschiedliche Birkenpilzsubtypen. Es war, das Putzen der Fetten Henne ausgenommen, ein großer Spaß! Und mein Bedarf an Pilzen ist nun erst einmal gedeckt.

Schon seit meiner Kindheit gehe ich regelmäßig in die Pilze. Manchmal musste ich die Riesenchampignons in der Nähe meines Elternhauses aus dem Boden ausgraben, nur ein kleiner Riss im Boden hatte sie verraten. Auf dem Rückweg von der Schule war oft der große Schulranzen noch zu klein, um die massenhaft auftretenden, sehr stattlichen Pilze nach Hause zu bringen.

Essen mochte ich Pilze damals noch nicht. Das hat sich als Erwachsener total geändert und meinen Bedarf an getrockneten Waldpilzen konnte ich die letzten beiden Trockenjahre fast nicht mehr decken.

Um so mehr habe ich mich über die ersten positiven Meldungen im Pilzticker gefreut. Das erspart mir ein paar »Lehrgänge« zu meinen Fundstellen.

Viele Grüße und vielen Dank für die tolle Website!

Tom«


2 Fotos, 2 Kuriositäten: Links ein Steinpilzvierling, rechts ein Maronenröhrling, der aus einem Birkenstumpf herauswächst.


Viele Steinpilze und viel Müll und Frevel in der Dübener Heide


Ronny schreibt am 5. Oktober 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

anbei 3 Fotos von unserem Pilzfund in der Dübener Heide. Es waren herrliche Steinpilze und ein paar Maronen (Foto rechts). Das Wetter passte prima, der Wald- und Pilzgang machte Spaß wie immer.

Leider lassen immer mehr Pilzfreunde in der Dübener Heide ihren Müll liegen. Leute, nehmt euern Müll mit nach Hause! Es ist schlimm geworden!

Und dann gleich noch eine kleine Bitte: Pilze, die man nicht kennt, lasst bitte stehen Es gibt Leute, die sie - im Gegensatz zu euch - kennen und sich gerne daran erfreuen wollen. Das gilt auch für Fliegenpilze.*

Liebe Grüße an dich und an alle anderen Pilzsammler von Frauchen und mir«

(3 Fotos © Ronny)

* Thema Pilze umtreten und zertreten

Zu diesem Thema erreichte mich am 29. September 2019 folgende Nachricht von Pilzfreund Ronald Mäder aus dem Landkreis Rottal-Inn (Bayern):

»Die Unart einiger Pilzsammler, unbekannte, vermeintlich giftige Pilze absichtlich zu zerstören und dies auch noch den Kindern beizubringen, so nach den Worten »den kannst du umtreten, der ist giftig«, grassiert immer hemmungsloser.

Erst gestern erlebte ich dies, als ich auf meinem Waldgang etliche zertretene Fliegenpilze, aber auch Parasole und Lärchengoldröhrlinge fand. Nach einer Weile holte ich eine Familie – Großmutter, Eltern und drei Kinder - ein, die dies so handhabten. Abgesehen von der Verwüstungsspur, die sie hinterließen, war es ein Leichtes, ihnen wegen des Geschreis und Gejohles des Kinder zu folgen.

Mein Hinweis, dass erstens etliche der umgetrampelten Pilze gute Speisepilze waren und zweitens auch giftige Pilze teilweise medizinisch genutzt und erforscht werden, auf jeden Fall aber niemanden umzingeln und ihm etwas Böses antun würden, hatte zwar ein kurzes Nachdenken und eine gestammelte Entschuldigung zur Folge. Ob sich aber diese Leute meine Vorhaltung tatsächlich zu Herzen nehmen werden, bezweifle ich.«

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2 Fotos: Jung, knackig und schön waren sie, die jungen Steinpilzen aus dem Eichenwald.


Aue: Hermann hat die Pilze mit Freude für den Erntedanktisch gesammelt


Foto: Diesen sehr schönen herbstlichen Pilzkorb hat Hermann für den Erntedanktisch in seiner Kirchengemeinde zusammengestellt. Er freute sich umso mehr, als er vergangenes Jahr wegen der Trockenheit keine Pilze fand. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 5. Oktober 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

heute nach dem Kaffeetrinken bin ich bei trübem Wetter schnell noch mal los, um Schwamme für den Erntedanktisch in unserer Kirche zu sammeln.

Ich fand wunderschöne Röhrlinge: Rotkappen, Birkenpilze, Staa´pilze, Hexenröhrlinge.

Voriges Jahr gab es wegen der extremen Trockenheit Anfang Oktober so wenig Schwamme, dass ich für den Erntedanktisch leider nichts sammeln konnte. Schön, dass der FC Erzgebirge in Sandhausen einen Punkt erkämpf hat.  

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: Herbstliche Farben in Hermanns Pilzkorb, wie sie schöner kaum sein könnten. Der Korb dürfte viele Menschen in der Kirche erfreut haben.


Von diesem Steinpilzfund in der Dahlener Heide wird Maik noch lange schwärmen


Maik schreibt am 4. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich lese bereits seit einigen Jahren den Pilzticker. Dank der tollen Funde, die im Ticker in Sachsen nahezu täglich präsentiert werden, hat auch mich der Eifer vor knapp zwei Wochen gepackt.

Bei meinen Gängen zu meinen angestammten Plätzen im Wermsdorfer Wald und der Dahlener Heide, wo ich stets die Fichtenwälder durchstreifte, musste ich deprimiert feststellen, dass in diesem Jahr alles anders ist. Der massive Borkenkäferbefall hat dafür gesorgt, dass meine gesamten alten Pilzstellen nicht mehr existieren: sie wurden komplett gerodet. Somit blieben nach der großen Enttäuschung über den Zustand der heimischen Wälder letztlich auch die Körbe leer.

Den Feiertag am 3. Oktober habe ich genutzt, um neue Fundorte ausfindig zu machen. Mein Weg führte mich in die Dahlener Heide. Ich beschloss, meine Suche diesmal in einem Buchenwald zu starten. Was ich dann fand, übertraf all meine Erwartungen.

Nach knapp zwei Stunden war mein Korb mit wunderschönen Steinpilzen bester Qualität gefüllt. Mit Glücksgefühlen konnte ich so meiner Frau und meinen beiden Kindern zum Frühstück den prall gefüllten Korb (Foto rechts) präsentieren.

Ich hoffe auf weitere tolle Pilzerlebnisse in diesem Jahr!

Beste Grüße aus Oschatz sendet Maik«

(2 Fotos © Maik)

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Foto: Ausgelegt für das Erinnerungsfoto. Dieser Fund hat Maiks Erwartungen bei weitem übertroffen. Muss das eine Freude gewesen sein, beim Ernten der Steinpilze und bei der Ankunft zuhause!


Schwammefreund Hermann im Freudentaumel

Aue/Zschorlau: »Der Höhepunkt meiner Staa´pilzsaison 2019«


Foto: Zwei besonders schöne Exemplare hat Hermann gesondert fotografiert. Im besseren Alter für Gaumenfreuden könnten sie kaum sein. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 4. Oktober 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war unbestritten der Höhepunkt meiner Staa´pilzsaison 2019. Ich musste kein bisschen suchen, sondern sammelte in cirka einer Stunde fast sechs Kilo Staa´pilze, und das nur 800 Meter von meiner Wohnung entfernt. Durch das Tragen der vielen Pilze tat mir fast der Arm weh.

Heute hielt ich dann noch eine Nachlese zwischen Aue und Zschorlau und brachte es auf drei Kilo, mehrheitlich Steinpilze, dazu Maronen und einige Flockis.

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: Steinpilze über Steinpilze rund um Aue! Da hat Hermann viel einzufrieren, zu trocknen, zu braten - oder zu verschenken.


Ein wunderbarer Waldtag für Scuttle & Tochter bei Zwickau

War das ein Glücksgefühl beim Schneiden der großen, umwerfend schönen Steinpilze!


Scuttle schreibt am 3. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ein Wahnsinn, was es in den Zwickauer Wäldern zurzeit an Pilzen gibt. Ich war mit meiner Tochter unterwegs, und nachdem wir endlich die vielen anderen, meist lauten Pilzsammler hinter uns gelassen hatten, waren wir so glücklich, konnten die Ruhe genießen und hatten einen wunderschönen Tag im Wald.

An unserem Steinpilzplatz war Gott sei dank noch keiner gewesen. So konnten wir ca. 60 bis 70 große Steinpilze im Eichenwald schneiden, das alles auf cirka 60 Quadratmetern. Sowas erlebt man selten. Sie waren alle frisch, groß, wurmfrei und umwerfend anzusehen. War das ein Glücksgefühl!

Wir fanden außerdem noch Maronen, Fichtenreizker, Pfefferröhrlinge einen Perlpilz und Lärchenröhrlinge. Insgesamt eine große bunte Mischung.

So darf es gerne weitergehen. Bis bald - und viel Erfolg für alle Pilzsammler!

Scuttle«

(2 Fotos © Scuttle)

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Foto: Scuttle präsentiert zuhause ihren Fund, den sie mit ihrer Tochter machte, auf einem großen Holztablett. Da gab es viel zu verarbeiten!


Hermann weiterhin im Rausch der Staa´pilze bei Aue im Erzgebirge


2 Fotos: Hermann findet in diesen Tag nach Lust und Laune Steinpilze in der Region Aue im Erzgebirge. Besonders freute er sich über die Krause Glucke, die er am Ende seines Pilzganges fand. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 30. September 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

trotz des Sturmtiefs zog es mich schon wieder in den Wald. In rund eineinhalb Stunden hatte ich vor allem mit Steinpilzen wieder großen Erfolg. Diesmal war ich im Wald von Aue unterwegs. Die meisten Steinpilze fand ich in einem Eichenbetand, alle waren frisch nachgewachsen.

Auch zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge und etliche Birkenpilze wanderten in meinen am Ende rappelvollen Schwammekorb. Gegen Ende fand ich sogar noch eine Krause Glucke, die praktischerweise ganz oben ihren Korbplatz fand. Ich schätze diese Pilzart wegen ihres fein nussigen Geschmacks besonders. So kamen drei Kilo Pilze bester Qualität zusammen.

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«


Zwickau: Mit Thermoskanne und Bemmen zur großen Steinpilz- und Maronenlese


Foto: Da hat Scuttle ja jede Menge Arbeit hinter sich. Sie hatte wohl geahnt, was da auf sie zukommen würde, und vorsorglich Thermoskanne und eine Dose für Bemmen (sächsisch für Butterbrot) mitgenommen. Viele nachwachsende Maronen sind noch klein und in cirka zwei Tagen ideal für die Ernte, meint sie.


Scuttle schreibt am 29. September 2019:

»Lieber Heinz Wilhelm,

den Tag vor dem angekündigten Sturm nutzte ich noch im Wald. Rund um Zwickau sprießen die Pilze!

Ich fand im Fichtenhochwald jede Menge bester Steinpilze und Unmengen an Maronen, in einem Fall sogar in fast rührender Nachbarschaft (Foto rechts).
Überall stehen ganz kleine Maronen zum Schneiden in zwei Tagen. Mal sehen, ob das Wetter mitspielt.

Ferner gab es für mich Stäublinge, Butterpilze, Perlpilze, Espenrotkappen, Birkenpilze, Pfefferröhrlinge - einfach von allem etwas. Eine tolle bunte Mischung!

Bis bald - und viel Erfolg, ihr anderen Pilzsucher!

Scuttle«

(3 Fotos © Scuttle)

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Foto: Dieser prachtvolle Steinpilz scheint besonders gut verankert in seinem Leben zu sein. Der zur Basis hin kolossal dicke Stiel will ihn offenbar für die Ewigkeit an seinem Platz  zementieren. Bis Scuttle kam...


Wiesenfreuden und Fußballfreude bei Hermann in Aue


Foto: Unweit seiner Wohnung fand Hermann auf einer mit vereinzelten Birken bestandenen Wiese diesen prächtigen Steinpilz. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 29. September 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

der heutige Sonntag stand ganz im Zeichen des großartigen Sieges von unserem FC Erzgebirge Aue gegen Dynamo Dresden. Trotzdem habe ich natürlich wieder nach Schwamme geschaut, und zwar auf den Wiesen unweit meiner Wohnung. Dort stehen nur vereinzelte Birken.

Neben den standesgemäßen (frischen) Birkenpilzen fand ich auch zwei Staa'pilze, darunter das Prachtexemplar auf dem Foto oben.

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: Die Birkenpilze waren jung und knackig. So passte für Hermann alles an diesem perfekten Sonntag.


Chemnitz-Rabenstein: Ein überraschender Erstfund im Gebüsch


Mark schreibt am 29. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit meiner Frau und meinem Sohn zu unserem alltäglichen Spaziergang bei  Chemnitz-Rabenstein unterwegs. Da wir mit dem Kinderwagen dieses Jahr nicht in den Wald können, hatten wir diese Pilzsaison so gut wie abgehakt.

Wor fanden jedoch am Wegesrand zwischen ein paar Birken und Gebüsch eine Gruppe Birkenrotkappen (Foto rechts). Es war unser erster Rotkappenfund überhaupt, deshalb freuen wir uns umso mehr.

Viele Grüße Mark«

(Foto © Familie S./Privat)

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Großer Andrang in den Wäldern Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

»Sie nehmen wohl nur die ganz Großen mit?«


Jens schreibt am 28. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

ich war heute in der Nähe von Lohmen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge für ca. zwei Stunden auf der Pirsch. Mit dem Ergebnis war ich vollauf zufrieden.

Es gab sehr viele Steinpilze sowie ein paar Birkenpilze und Maronen. Die Fliegenpilze sprießen, als würde es kein Morgen mehr geben. Rotfüße, Kuhpilze und Butterpilze habe ich stehen gelassen.

Ungefähr 30 Steinpilze waren bereits überständig. Das war zwar einerseits schade, dennoch habe ich meinen Korb gut füllen können. Und das, obwohl sehr viele Pilzsucher unterwegs waren.

Der Backofen hat Schwerstarbeit mit den dicken Pilzscheiben

Eine Menge Kinder und ihre Mütter waren regelrecht neidisch auf meinen Korb und wollten ihn am liebsten mitnehmen. Eine Pilzsucherin meinte beim Blick in den Korb: »Aha, Sie nehmen wohl nur die ganz Großen mit?«

Der Backofen hat jetzt tüchtig zu tun, die dicken Pilzscheiben zu trocknen. Anders hätte ich sie nicht unterbringen können. Drei Bleche und ein Rost sind übervoll.

Ich hoffe, es geht noch eine Weile so weiter. Die Gläser mit getrockneten Steinpilzen füllen sich.
 
Viele Grüße aus Dresden, Jens«

(Foto © Jens)

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Hermann freut's: Die Steinpilze bei Aue wachsen nach Herzenslust


Hermann schreibt am 27. September 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich in meinem Schwammerevier bei Aue-Zschorlau sehr erfolgreich. Innerhalb einer Stunde hatte ich meinen Korb bis oben hin gefüllt, vor allem mit großen, frisch gewachsenen Staa´pilzen (Foto rechts). Insgesamt waren es knapp drei Kilogramm Schwamme.

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«

(Foto © Hermann)

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Der Ausflug von Leipzig nach Hohenstein-Ernstthal lohnte sich für Tom und seinen Schwiegerpapa allemal


Foto: Bei Hohenstein-Ernstthal konnte sich Tom mit seinem Schwiegerpapa über schöne Steinpilze, Maronenröhrlnige, Ziegenlippen und eine Krause Glucke freuen. (3 Fotos © Tom)

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Tom schreibt am 26. September 2019:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute bin ich mit meinem Schwiegervater nach Hohenstein-Ernstthal zum Pilze sammeln gefahren. Direkt am Parkplatz trafen wir die ersten Kollegen mit vollen Körben. Aber auch für uns sollte es noch genügend geben.

Das bestätigte sich keine 30 Schritte weiter. Einer meiner Steinpilz-Hotspots brachte bereits reichlich Gewicht in die Körbe. Und so ging es weiter. Wobei mir auffällt, dass dieser Tage die Steinpilze an Stellen wachsen, wo ich bisher noch keine gefunden hatte. Reichlich Maronen gesellten sich den Steinpilzen bald hinzu.

Als Krönung gab es heute noch Fichtenblutreizker (Fichtenreizker), eine Krause Glucke (Foto rechts) und meine ersten Ziegenlippen in diesem Jahr.

Dank dieses Überangebots mussten dutzende Safranschirmlinge, Goldröhrlinge und Anischampingions im Wald bleiben. Jetzt heißt es putzen und trocknen.

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde wünscht Tom«


Foto: Zum Fund gesellten sich alsbald sehr schöne madenfreie Fichtenreizker hinzu, von manchem Pilzsammler auch »Fichtenblutreizker« genannt.


Ein herrlicher Korb voller Schwamme aus dem Erzgebirge
für Hermann


Foto: Ein voller Korb mit vier herrlichen Staa'pilzen obendrauf. Hermann durfte sich im Erzgebirge über einen sehr erfolgreichen Pilzgang freuen. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 26. September 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war ich in meinem Pilzrevier Aue/Zschorlau unterwegs. Die Lärchenröhrlinge sprossen in Massen! Gegen Ende  meines Pilzganges hatte ich Glück mit vier herrlichen Staa'pilzen, darunter einem wunderschönen Zwilling. Insgesamt konnte ich drei Kilo schönster Schwamme nach Hause tragen.

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«

 

Foto: Zwei zusammengewachsene Steinpilze als »Luftpilze« vor jungen Eichen. Wir sehen sie in erstklassiger Qualität!


Zschopau/Erzgebirgskreis: Andreas fand Steinpilze wie noch nie: »Ich bin glücklich!«


Foto: Andreas lief gleich eingangs des Waldes bei Zschopau direkt in ein Steinpilzparadies. Seine herbeigerufene Freundin musste kurzerhand mit einem großen Korb weitere Transporthilfe herbeibringen. (2 Fotos © Andreas)

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Andreas schreibt am 26. September 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

bereits als Kind habe ich mit meinen Eltern gefühlt jedes Herbstwochenende in den Pilzen verbracht. Mittlerweile bin ich Ende Zwanzig und gehöre dennoch zur eher jüngeren Pilzsammlergeneration.

Nachdem ich in den letzten zwei Jahren wirklich an mir gezweifelt habe und das Gefühl hatte, mein »Pilzauge« verloren zu haben, wurde ich gestern mit dem Fund meines Lebens entschädigt.

Bei Zschopau, am sächsischen Erzgebirgsrand, ging ich mit Korb und Messer in den Wald hinein und bin direkt über Unmengen an Steinpilzen gestolpert. Dicke Stiele, prächtige Hüte. Der Korb war nach 20 Minuten voll, aber ich hatte noch nicht genug - und noch ein altes Erdbeerkörbchen im Auto.

Auf dem Weg dorthin kam ich an einer Birke vorbei. In der Senke darunter: Gehölz und ein Gewimmel von Birkenpilzen. Ich wusste, das wird allein mit dem Erdbeerkörbchen nicht machbar sein, also kam der Griff zum Handy. Kurze Zeit später stand meine Freundin mit einem dritten großen Korb neben mir im Wald.

Ende vom Lied: 60 Minuten, 8,8 Kilo Steinpilze, Birkenpilze und Maronen, das Ganze am Nachmittag des 25. September 2019.

Ich bin glücklich!

Viele Grüße Andreas«


Foto: Und dieses Gewimmel von Birkenpilzen kam auch noch hinzu. Solch einen Pilzfund hatte Andreas noch nie.


Klein-Noah auf Steinpilzentdeckung bei Limbach-Oberfrohna


Foto: Man kann im wahrsten Sinne des Wortes den Nachwuchs gar nicht früh genug an die Pilze heranführen, dachte sich Tom... (2 Fotos © Tom)

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Tom schreibt am 25. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

meinen heutigen freien Tag habe ich genutzt, um mit meinem Sohn in den Wald zu huschen. Bei unserer eingeschränkten Mobilität können wir zwar nur dicht am Wege suchen, dennoch konnten wir wieder reichlich Pilze finden.

Die Steinpilze sprießen nach wie vor. Von ihnen haben wir uns ein paar junge Exemplare mitgenommen. Außerdem konnten wir Goldröhrlinge, Flockis, Rotfüße, Birkenpilze und für dieses Jahr die ersten Safranschirmlinge entdecken.

Auf einer Wiese in unserer Stadt tümmeln sich Schopftintlinge.

Kurz gesagt: es sieht sehr gut aus für uns Pilzfreunde!

Liebe Grüße aus Limbach-Oberfrohna senden der kleine Noah und Tom«


Foto: Was wohl Klein-Noah gedacht haben mag, als er diese zwei jungen Steinpilze im Laub sah...


Weiterhin sehr viele Steinpilze in der Dresdner Heide

»Was sich im Wald momentan abspielt, ist Wahnsinn«


Foto: Die Steinpilze in der Dresdner Heide stehen an ihren Wachstumsplätzen nach wie vor dicht an dicht. (Foto © Angela)

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Angela schreibt am 24. September 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

ich möchte mich auch noch einmal aus der Dresdner Heide melden.

Was sich da im Wald momentan abspielt, ist Wahnsinn. Eigentlich wollte ich nur mal nachsehen, ob ich an meiner Pilzstelle am Wochenende vielleicht etwas übersehen hatte.

Doch dann traute ich meinen Augen kaum: trotz der großen Trockenheit waren an der gleichen Stelle über 40 Steinpilze nachgewachsen, herrliche große Exemplare. An einer anderen Stelle das Gleiche.

So konnte ich einen großen Korb Steinpilze, Maronen, eine Krause Glucke und herrliche Parasolpilze nach Hause tragen.

Herzliche Grüße Angela«


Lutz findet bei Glauchau Maronen satt sowie einige Steinpilze und Birkenpilze


Lutz schreibt am 23. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute im Glauchauer Rümpfwald im Landkreis Zwickau Pilze suchen - und fand ein wahres Pilzparadies vor.

Ich habe jede Menge Maronen und Rotfußröhrlinge gefunden.Dazu noch einige große Birkenpilze und ein paar Steinpilze. Der prall gefüllte Korb (Foto rechts) bietet doch einen herrlichen Anblick!

Ich hoffe, die Pilzsaison hält noch eine Weile an. Erfreulicherweise ist ja für die nächsten Tage wieder Regen angesagt.

Viele Grüße Lutz«


Foto: Zuhause hat Lutz die Steinpilze aussortiert und zeigt seinen gesamten Fund. (2 Fotos © Lutz)

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Endlich sind die Steinpilze und Maronen auch in den Zwickauer Wäldern da, schön und zahlreich


Foto: Ausnahmslos junge, kernige Steinpilze und Maronenröhrlinge hat Scuttle an ihren Plätzen bei Zwickau gefunden und mitgenommen. Nach einigen vergeblichen Gängen fand sie mit ihrer Tochter heute endlich ihr Pilzglück.


Scuttle schreibt am 22. September 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

endlich habe auch ich gute Nachrichten aus dem Wald. Jeden Tag habe ich den Pilzticker verfolgt und konnte mich leider nicht mit Pilzfunden melden. Weil es keine Pilze gab. Es war einfach zu trocken im Wald.

Heute habe ich mich mit meiner Tochter aufgemacht. Und endlich gibt es Steinpilze und Maronen. Obwohl der Sonntagnachmittag nicht gerade die günstigste Zeit zum Suchen ist,  konnten wir eine stattliche Menge zusammentragen.

Es ist zwar auch ohne Pilze wunderschön im Wald, aber mit sooo tollen Funden nach Hause zu gehen, ist das i-Tüpfelchen. Ich hoffe, es geht so weiter.

Liebe Grüße an dich, Heinz-Wilhelm und alle anderen Schwammesucher. Viel Glück!«

(4 Fotos © Scuttle)

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2 Fotos: Es war eine Freude für Scuttle und ihre Tochter, nach den vergeblichen Gängen und dem praktisch ausgefallenen vergangenen Pilzjahr die Steinpilze endlich so schön dastehen zu sehen.


»Ich bin im siebten Pilzhimmel!«

Wunderschöne Steinpilze, Maronen und Birkenpilze für Dine bei Schneeberg, Werdau und Chemnitz/Hohenstein


Dine schreibt am 22. September 2019:

»Hallo, lieber Heinz-Wilhelm,

ich lese sonst eher still mit, bin aber schon seit Kindertagen Pilzsammlerin. Nachdem ich letztes Jahr nicht einen Pilz gefunden hatte - nicht mal giftige -, war ich schon etwas desillusioniert, weil es bisher dieses Jahr auch so trocken war. Aber nach den starken Regenschauern der letzten zwei Wochen schöpfte ich Hoffnung. Und nun gibt es endlich wieder Pilze in Sachsen! Man könnte eher sagen: da geht die Post ab im Wald!

Da ich im Außendienst arbeite, habe ich das große Glück, in verschiedene Wälder in Sachsen und Thüringen zu kommen, eine schöne Mittagspause an der frischen Luft zu verbringen und die Natur zu genießen.

So konnte ich mich bereits am Donnerstag im Kreis Schneeberg über einige Steinpilze und Maronen freuen.

Am Freitag im Werdauer Waldgebiet, gut 15 Kilometer westlich Zwickau, gab es dann schönste madenfreie Maronen. Wie Blumen standen sie zum Pflücken bereit und füllten schnell das Körbchen.

Gestern und heute bin ich aber, aufgrund der Meldungen hier im Pilzticker, noch mal auf die Jagd nach Boletus edulis gegangen. Und es hat sich wahrlich gelohnt, zeitig aufzustehen!

In den Wäldern um Chemnitz/Hohenstein fand ich wunderschöne Steinpilze (1. Foto rechts), die absolut madenfrei waren. Dazu gab es Perlpilze, Goldröhrlinge und Maronen. Ich habe mich aber fast noch mehr über die schönen Birkenpilze gefreut, die ich fand, da sie leider in den letzten Jahren in meinen Gebieten so gut wie gar nicht wuchsen.

Mein Mann hat dann heute gleich zum Mittag aus den Steinpilzen, Bandnudeln mit Schinken-Steinpilzsauce gezaubert (2. Foto rechts) - ein Gedicht! Zum Glück haben wir noch genug davon zum Abendessen, so lecker war das.

Ganz herzlichen Dank für deine Arbeit und Mühe, die du in den Pilzticker investierst. Du bist spitze.

Einen schönen Restsonntag und eine schöne Folgewoche!

Liebe Grüße Dine«

(4 Fotos © Dine)

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Foto: Makellose Steinpilze - und hoch willkommene Birkenpilze (links). Weil es sie lange nicht gab, freute sich Dine über sie ganz besonders.

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Foto: Und hier noch ein Steinpilzmotiv aus dem Wald. Dine war von ihren Funden so begeistert, dass sie ins Betrefffeld ihrer e-Mail schrieb: »Ich bin im siebten Pilzhimmel!«

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Viele Pilzsammler und viele Steinpilze für Julian in der Dresdner Heide


Foto: Alles voller Steinpilze! Julian traute seinen Augen nicht, als er auf dieses Eldorado der Steinis getroffen war. Elf Steinpilze sind auf dem Foto zu sehen. Da die Zeit drängte und der Korb bereits voll war, suchte er die Umgebung nicht mehr ab. Hinten sehen wir die bereits zum Untergang sich anschickende Sonne. (2 Fotos © Julian)

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Julian schreibt am 22. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Ende einer mäßig erfolgreichen Tour in der gut besuchten Dresdner Heide mit einigen Maronen, Rotfüßchen, Goldröhrlingen und Steinpilzen bin ich gestern zu später Stunde auf ein Steinpilzdorado gestoßen: auf einer Fläche von etwa 30 x 30 Metern habe ich 63 Steinpilze gezählt, 90% davon makellos.

Ich kenne zwar derartige Berichte, selbst gesehen habe ich eine solche Anhäufung in 15 Jahren Pilzesammeln aber noch nicht. Mangels Zeit und Platz im Korb habe ich die weitere Umgebungssuche einfach aufgegeben.

Viele Grüße aus Dresden, Julian«


Foto: Fünf dicht an dicht stehende Steinpilze können wir auf diesem Foto zählen.


Beim »Pilzemännchen« stand Pilze trocknen auf dem Plan


Jens schreibt am 20. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im Osten von Dresden habe ich heute nach der Arbeit einen schönen Maronenfund gemacht. Sie wuchsen alle an einer Stelle im Fichtenholz.

Zwei ältere Damen nannten mich »Pilzemännchen« und waren erstaunt darüber, was in meinem Korb lag. Ihre Körbe waren leider leer. Die vielen Butterpilze habe ich stehen gelassen, weil heute bei mir das Projekt »Pilze trocknen« auf dem Plan stand (2. Foto rechts).

Viele Grüße, Jens aus Dresden«

(2 Fotos © Jens)

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Kamenz: Die Steinpilze und Birkenpilze versammeln sich entlang der feuchten Gräben


Foto: Im Wald stand nichts, aber in der Nähe feuchter Gräben entlang eines Waldweges wuchsen Steinpilze und Birkenpilze. (Foto © Volkmar)

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Volkmar schreibt am 20. September 2019:

»Viel Regen gab es die letzten Wochen in 01917 Kamenz nicht. Entlang eines Waldweges mit feuchten Gräben konnte ich dennoch Steinpilze, Birkenpilze und eine Krause Glucke finden. Im Wald selbst war es aber viel zu trocken, dort stand gar nichts.«

Viele Grüße Volkmar«


Dresdner Heide zum Dritten: Steinpilze, frei nach dem Dichterfürsten


Mario schreibt am 20. September 2019:

»Ich ging im Walde so für mich hin, und doch zu suchen, das war mein Sinn. Im Schatten sah ich Steinpilze stehn'...

So fand ich, zum zweiten Mal in dieser Woche, schon wieder wunderschöne Steinpilze in der Dresdner Heide. Wie man dem Foto entnehmen kann, ist damit mein Wochenende nicht im Eimer.

Ich wünsche allen Pilzfreunden ein sonniges Wochenende!

Mario aus Dresden«

(Foto © Mario)

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Und noch ein herrlicher Fund von Steinpilzen, Maronen und Birkenpilzen in der Dresdner Heide


Foto: Einen tollen herbstlichen Fund von Röhrlingen mit einem dicken, fetten Steinpilzriesen obendrauf hat Angela in der Dresdner Heide gemacht. In der Region Chemnitz und Dresden wachsen die Röhrlinge momentan richtig stark. (Foto © Angela)


Angela schreibt am 19. September 2019:

»Es geht in der Regoin Dresden endlich los mit den Pilzen. Ich fand heute in der Dresdner Heide Steinpilze, Maronen und Birkenpilze, alle ganz jung und madenfrei.

Liebe Grüße von Angela aus Dresden«


Limbach-Oberfrohna: Beste Steinpilze satt - und jede Menge Nachwuchs


Foto: Ganz begeistert kehrte Tom aus seinem Steinpilz-Wald bei Limbach-Oberfrohna zurück. So viele Steinpilze - ohne eine einzige Made - hat er in 38 Jahren noch nicht gefunden. (2 Fotos © Tom)

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Tom schreibt am 19. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ähnlich wie in der Dresdener Heide gibt es jetzt auch bei uns in Limbach-Oberfrohna Steinpilze satt. 

Die Täublinge sind leider langsam verschwunden, aber was sich da bei den Steinpilzen getan hat, habe ich in meinen 38 Jahren noch nicht erlebt. Alle paar Meter bietet sich einer zum Mitnehmen an. Man erkannte sie durchweg an den gewölbten Laubhaufen, unter denen sie sich versteckten. Es waren kleine, mittelgroße (Foto rechts) und ein Riese von 812 Gramm. Eine regelrechte Masse an kleinem Nachwuchs ließ ich stehen.

Und das Beste war die Qualität. Die kühlen Temperaturen haben dafür gesorgt, dass die Maden und Schnecken den Pilzen fernbleiben.

Neben den vielen schönen Steinpilzen ließen sich auch ein paar Flockis, Perlpilze und Goldröhrlinge finden.

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde!«


Marios toller Fund bei Dresden:

Aufmarsch der jungen knackigen Steinpilze auf dem Roten Teppich


Mario schreibt am 19. September 2019:

»Diesen Fund von jungen, knackigen Steinpilzen (Foto rechts) muss ich unbedingt mit den Pilzfreunden teilen. Endlich, nach langer Durststrecke, scheint in der Region Dresden die Pilzsaison begonnen zu haben. 

Die Steinpilze standen da wie gemalt, gefunden habe ich sie gestern in der Dresdener Heide.

Herzliche Grüße von Mario aus Dresden«

(Foto © Mario)

Anmerkung: Steinpilze in dieser Größe sind der Traum jedes italienischen Pilzsammlers. Etwas anderes, als sie mit Kräutern in Olivenöl einzulegen, käme kaum in Frage. Dies gilt als absolute Delikatesse in Italien. Somit ist der Rote Teppich für die Pilze absolut gerechtfertigt und genehmigt, lieber Mario!

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Ein Traum von einem Pilzfund, ein Traum von einem Pilzkorb


Foto: Ein herrlicher Weidenrutenkorb voller Epsenrotkappen und Butterpilze. Er gehört Christian Olsson, Pilzsachverständiger für den Vogtlandkreis. Jeder einzelne Pilz ist mehr als vorgeputzt; diese Pilze müssen nur noch kleingeschnitten werden, um direkt in die Pfanne oder in den Gefrierbeutel zu wandern. (2 Fotos © Christian Olsson)

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Christian Olsson schreibt am 19. September 2019:

»Hallo,

lange habe ich nichts mehr von mir lesen lassen. Heute mal wieder ein Fundbericht.

Aktuell wächst in den Wäldern bei uns im Vogtland nicht viel. Allerdings stehen gefühlt auf jeder Wiese und an den Straßenrändern Wiesenchampignons. Am Wochenende konnte ich im Erzgebirge erstmals den Dottergelben Spateling finden.

Heute war ich in einem vogtländischen Mischwald mit Kiefer, Fichte, Birke und Espe. Zuerst fand ich nichts Nennenswertes. Aber als ich am Waldrand war, im Gras, wo sich der Tau sammelt, standen sie: Espenrotkappen, Butterpilze, Edel- und Fichtenreizker, Birkenpilze, Kuhröhrlinge.

Nach eineinhalb Jahren dürrebedingtem mäßigem Wachstum ein Traum!«


Foto: Ein Erstfund für Christian im Erzgebirge waren diese Dottergelben Spatelinge. Auch auf dieser Website werden sie in diesem Jahr zum erstenmal gemeldet. Wir erinnern uns: Das Jahr 2017 war ein auffälliges Jahr für diesen zwar essbaren, jedoch sehr seltenen und schützenswerten Pilz.

Damals hatten wir Meldungen aus dem Taubertal (Tageseintrag 6. Sept. 2017), aus Hornberg im Hochschwarzwald (Tageseintrag 26. August 2017), aus Schwarzenfeld in der Oberpfalz (Tageseintrag 26. August 2017) sowie aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach (Tageseintrag 21. August 2017) erhalten. In Amberg-Sulzbach hatte Pilzfreund Siggi sie nach fast 50 Jahren Pilzsuche erstmals entdeckt.


Glauchau: Drei Riesenboviste vom Straßenrand für Dirk


Foto: Über den Fund von drei Riesenbovisten, entdeckt am Straßenrand, durfte sich Dirk freuen. (Foto © Dirk P.)

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Dirk schreibt am 19. September 2019:

»Hallo,

ich bin der Dirk aus Glauchau und habe gestern einen Fund von schönen Riesenbovisten gemacht. Entdeckt habe ich sie im Gewerbegebiet am Straßenrand.

Im Vogtland berappelt sich das Pilzwachstum langsam wieder


Foto: Diese zwei schönen Steinpilze sowie drei Maronenröhrlnge hat u. a. Miriam gefunden. Nach längerer Pause setzt das Pilzwachstum im Vogtland wieder ein. 


Miriam schreibt am 17. September 2019:

»Hallo,

heute war ich endlich mal erfolgreich, und zwar in der Region Oelsnitz im Vogtland. Der Regen der vergangenen Woche tat den Wäldern gut. Zwei schöne junge Steinpilze (einer auf dem Foto rechts), einige knackige Maronenröhrlinge und sowie eine Handvoll Butterpilze ergaben eine schöne Pilzpfanne.

Auch fand ich am Waldeck, der Sonne ausgeliefert, einen Hexenröhrling, dessen Hut 25 Zentimeter Durchmesser hatte. Erfreulicherweise erwies er sich beim Anschnitt als wurmfrei.

Mit freundlichen Grüßen Miriam«

(2 Fotos © Miriam)

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Dippoldiswalde: Eine Krause Glucke von 43 Zentimetern Länge für Annett


Foto: Irgendwie erinnert die Krause Glucke alias Fette Henne in der Form an einen gebratenen Truthahn. Mit ihren 43 Zentimetern hat sie auf jeden Fall die passende Größe. (2 Fotos © Annett)

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Annett schreibt am 16. September 2019:

»Heute möchte ich gerne meinen Fund vom 14. September 2019 in der Dippoldiswalder Heide (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) zeigen.

Mit freundlichen Grüßen, Annett«


Foto: Der Zollstock ist angelegt und zeigt, dass die Krause Glucke 43 Zentimeter misst. Schmückende Pilze inklusive, gibt das garantiert mindestens ein leckeres Gericht.


Die Situation im Erzgebirge bessert sich allmählich


Diese jungen Rotkappen fand Pilzfreund Hermann am Mulderadweg bei Wolfsgrün: »Die zwei Kleineren habe ich vom Fahrrad aus entdeckt, dann gesellten sich noch die beiden Größeren hinzu.« Die »Schwammesituation« im Erzgebirge bessere sich langsam, es würde vor allem Birkenpilze und Lärchenröhrlinge (Goldröhrlinge) geben.

(Nachgereicht am 19. September 2019, Fund in der 38. Kalenderwoche).


Hermsdorf/Erzgebirge: Nur ein Körbchen Fichtenreizker in dem von Harvestern zerstörten osterzgebirgischen Wald


Jens schreibt am 8. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute konnte ich im Osterzgebirge in der Nähe von Hermsdorf/Erzgebirge am Wegesrand ein ganzes Körbchen wurmfreier Fichtenreizker (Foto rechts) ernten. Ich habe nur die Schönsten genommen, ganz Kleine habe ich stehen gelassen.

Davon abgesehen wächst leider gar nichts bei uns. Vielleicht hilft der Regen von gestern und die regnerische Wetterlage, die auf uns zukommt.

Was man noch negativ erwähnen muss, ist, dass die Harvester den Wald total zerstören. Es sieht katastrophal aus in den Höhenlagen. Der liebe Herr Hofreiter von den Grünen will ja jetzt Ölheizungen verbieten und Holzheizungen fördern. Da sieht es dann bald überall so aus. Das macht mich wütend und traurig zugleich.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens)

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Limbach-Oberfrohna: »Es kam immer eine kleine Mahlzeit zusammen«


Tom schreibt zu dieser Collage am 22. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im Laufe der letzten vierzehn Tage waren mein Sohn, meine Frau und ich, immer mal nach den Pilzen schauen. Wir hatten ja nun doch ab und zu Regen. Es kam auch immer eine kleine Mahlzeit zusammen.

Die Collage besteht aus Funden der letzten Touren. Oben links ein Grüngefeldeter Täubling, rechts daneben Wurzelnde Bitterröhrlinge aus dem Grünefelder Park bei Waldenburg. Links unten ein scheinbar toller Steinpilz, der aber, wie der Grünfeldrige Täubling auch, total von Maden zerfressen war. Rechts in der Mitte ein brauchbarer Flockenstieliger Hexenröhrling.

Seit drei Tagen wird die Vielfalt an essbaren Pilzen wieder größer. Rotfüße, Flockis, Perlpilze und Täublinge sind zu finden. Netzstielige Hexen und Fichtensteinpilze gab es auf dem Friedhof in unserer Stadt. In der Schüssel ist vermutlich ein Apfeltäubling* dabei. Ich halte mich immer an die Geschmacksprobe, da die genaue Bestimmung bei Täublingen echt schwer ist. 

Wir wünschen uns mehr Regen und grüßen alle Pilzfreunde.

Tom«

(Collage/5 Fotos © Tom)

Blau = ungenießbar

* Da er nicht scharf schmeckt, kann es auch ein Zinnoberroter Täubling oder ein Roter Heringstäubling sein. Der Zinnobertäubling fällt geschmacklich hinter dem Apfeltäubling und dem Roten Heringstäubling merklich zurück

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Dekorative Blutrote Röhrlinge im Zwickauer Land


Foto: Diese Blutroten Röhrlinge hat Miriam am 22. August 2019 in einem Wald im Zwickauer Land gefunden. Sie zählen zu den Kleinen Röhrlingen, schmecken leicht säuerlich. Sehr wenige Personen haben nach Verzehr von ihnen über Unwohlsein geklagt. Neben dieser dekorativen Pilzart fand Miriam auch Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge. (Foto © Miriam)

(Nachgereicht am 4. September 2019)

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Dresden: Gerd ist so blass wie seine polierten Birkenporlinge


Foto: Dies ist mal eine ganz andere Pilzlese: Gerd aus Dresden ist schon lange ein großer Freund von Birkenporlingen. Hier hat er reichlich welche vorzuweisen. Er gibt zu, dass er sehr gerne auch andere Pilze finden würde. Doch dazu fehlt es in der Region Dresden an Regen. (Foto © Gerd)

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Gerd schreibt am 21. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute einmal das Revier gewechselt, und siehe da, gleich am Wegesrand habe ich meine Spezies gefunden: Birkenporlinge. Ansonsten war kaum etwas los im Wald. Der Bach fast ausgetrocknet und viele Stellen hat der wenige Regen nicht erreicht.

Auf dem Foto habe ich die Birkenporlinge einmal herausgeputzt und mit Birkenrinde garniert, die ich dann später zum Anzünden meiner Grillkohle verwenden werde. Wenn ich die Fotos der anderen Pilzfreunde sehe, werde ich so blass wie meine polierten Porlinge.

Beste Grüße Gerd aus Dresden«

Lieber Gerd,

ich kann Dir versichern, dass sich mancher Pilzfreund oder Gesundheitsstrebende ein paar von Deinen Birkenporlingen wünschen würde. Ich erhalte regelmäßig Anfragen nach diesen Pilzen.

Ich wünsche Deiner Region und den vielen dortigen Pilzfreunden baldigen Regen! Am besten schon zum Ende der bevorstehenden Hitzetage...

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Trotz einiger Röhrlingsfunde hofft Torsten auch für die Region Hohenstein-Ernstthal auf mehr Regen


Torsten schreibt am 17. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz anhaltender Trockenheit und einigen erfolglosen Pilztouren in den letzten Wochen wurde ich heute Morgen, angespornt durch die vielen Nachrichten im Pilzticker, bei Hohenstein-Ernstthal fündig.

Nur auf wenigen Metern und stets an jungen Lärchen, Birken, und Kiefern ließen sich in einer guten halben Stunde zahlreiche Goldröhrlinge, Birkenpilze, Butterröhrlinge (Butterpilze) und Ringlose Butterröhrlinge finden. 

Ich hoffe, dass es mit den Röhrlingen so weitergeht und der Spätsommer noch etwas an Niederschlag bringt. Die wenigen Regenschauer der letzten Tage schaffen es nicht einmal bis zum Waldboden. Täublinge standen auch jede Menge, sie kommen aber nicht in meinen Korb.

Viele Grüße Torsten«


Foto: Trotz der hartnäckigen Trockenheit in Mitteldeutschland wuchsen für Torsten diese zwei Birkenpilze. (2 Fotos © Torsten)

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Jens spricht für Sachsens Pilzfreunde: »Wir brauchen mehr Regen!«


Jens schreibt am 10. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute meine Pilzstellen bei Ottendorf-Okrilla und bei Ohorn besucht. Und musste feststellen: in Sachsens Wäldern hat die Trockenheit noch die Oberhand.

Das Ergebnis meiner Tour waren eine Hand voll Rotfußröhrlinge. Auch ein paar Filzröhrlinge waren wohl noch dabei. Diese Pilze sahen genauso wie Rotfüße aus, nur ohne roten Stiel. Der auf dem Hut liegende Pilz links unten ist so einer.

Für die Dekoration eines leckeren Lammsteaks reichte mein Fund allemal. Ansonsten: leerer Wald. Wir brauchen mehr Regen!

Viele Grüße aus Dresden, Jens«

(Foto © Jens)

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Genüssliches Maronensammeln im Fichtelberg bei Regen und 14 Grad


2 Fotos: Als sei es schon im Herbst: Ronny & Mitsammler konnten sich im deutsch-tschechischen Grenzgebiet bei Oberwiesenthal über schöne Maronen freuen. (2 Fotos © Ronny)

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Ronny schreibt am 3. August 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren heute wieder auf einer länderübergreifenden Pilztour, und zwar im Fichtelberg (1.214mNN) im Grenzbereich Deutschland/Tschechien zwischen Oberwiesenthal und Jachymov. 

Wir wurden zwar vom Regen überrascht, doch das störte keineswegs. Bei angenehmen 14 Grad machte das Sammeln richtig Spaß und wir genossen die frische saubere Luft. Gefunden haben wir schöne Maronen, Butterpilze und einen Hexenröhrling.

Viele liebe Grüße aus Leipzig«


Aue: Auf Hermanns Milchlingsbeet ist Verlass


Foto: Schön ist hier die tropfende Milch des Milchbrätlings zu erkennen. Sie ist ein starker, köstlicher Geschmacksgeber, den man durch Schneiden oder Aufschneiden der Pilze verschenken würde. Deshalb sollte man Brätlinge im Ganzen zubereiten, sagt ihre Kennerin Veronika Roider.


Hermann schreibt am 22. Juli 2019:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

heute fand ich an der gleichen Stelle wie unlängst im Wald Aue/Zschorlau zwei weitere sehr schöne Milchbrätlinge.

Ansonsten war der Wald trotz etlicher Regengüsse wie leergefegt. Lediglich einige Fliegenpilze waren zu sehen.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«

(3 Fotos © Hermann)

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Foto: Hier ist einer der Brätlinge im Ganzen zu sehen. Die Stielfarbe gleicht zur Basis hin nahezu komplett der des Hutes.Die Pilze riechen nach Heringslake, ein Geruch, der beim Garen vollkommen verfliegt.


Foto: Oberflächlich erinnern die Milchbrätlinge an Täublinge, obwohl sie Milchlinge sind.


Zwei Steinpilze aus der Dahlener Heide - und Ronny hofft auf mehr


Foto: Immerhin, diese zwei Steinpilze hat Ronny heute in der Dahlener Heide gefunden. Und es hat geregnet, er hofft auf weitere gute Funde in den nächsten Tagen. (3 Fotos © Ronny)

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Ronny schreibt am 21. Juli 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei unserer heutigen Pilztour in der Dahlener Heide haben wir immerhin zwei Steinpilze gefunden, an verschiedenen Stellen. 289 Gramm brachten sie auf unsere Küchenwaage. Sie waren in so gutem Zustand, dass wir sie trocknen und aufbewahren.

Leider sind die Wälder zugemüllt und durch die Forstwirtschaft sehr beschädigt und zerfahren.

Aber der Regen macht uns Mut für baldige schöne Funde . 

Liebe Grüße aus Leipzig von Ronny«


2 Fotos: Die zwei guten, madenfreien Steinpilze standen, wie man sieht, im feuchten Laubwald. Ein schöner Fund, Ronny!


Ein Milchbrätling in der Pfanne - da duftete Hermanns ganze Küche


Foto: Finger mit Fingerkuppe und Brätling. Leider sehen wir hier nur andeutungsweise die Hutunterseite, deren Lamellen zwei Tröpfchen der köstlichen Brätlingsmilch zeigen. Es sind typische Mittelgebirgspilze des trockenen Hochsommers, die immer mehr zurückgehen. Diese Milchlingsart will sehr scharf angebraten werden, weil die Pilze sonst tranig-leimig werden. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 17. Juli 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe endlich wieder den Exoten in meinen Pilzrevieren im Waldgebiet zwischen Aue und Zschorlau gefunden, den Milchbrätling!

Es waren zwar nur zwei Stück; dennoch habe ich mich riesig gefreut. Sie standen in einem kleinen Graben an einem Waldweg. Einen von ihnen habe ich zusammen mit einem Perlpilz gebraten, wobei die ganze Küche nach dem Brätling geduftet hat. Den zweiten Brätling habe ich getrocknet, auch da hat er ein feines Aroma.

Viele Grüße aus Aue/Bad Schlema vom Schwammegieher Hermann«

 

Foto: Ein hoffentlich noch kühles Bierchen hat sich Hermann »aus Freude an diesem Fund« sogleich gegönnt, wie er schreibt.


Selbst in den Höhenlagen des Erzgebirges leiden die Pilze unter Hitze und Trockenheit


Ronny schreibt am 7. Juli 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

wir haben heute im Erzgebirgskreis nahe der Grenze zur Tschechei einige wenige Sommersteinpilze, Birkenpilze und Flockis gefunden. Sie waren alle von der Hitze und dem Hunger kleiner und kleinster Waldbewohner gezeichnet. Dennoch blieb für uns eine ansehnliche und qualitativ gute Ausbeute (Foto rechts).

Überall hatten die Perlpilze das Sagen.

Grüße aus Leipzig von Ronny«

(2 Fotos © Ronny)

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Foto: Sichtlich angeschlagen von der Hitze und der Trockenheit zeigen sich hier Sommersteinpilze sowie vermutlich zwei Birkenpilze (die Kleinen in der Mitte hinten). Dennoch waren die Pilze von prima Qualität. 




Ohorn: Wären doch die unzähligen Perlpilze alle Steinpilz-Opas in jung!


Foto: Über diesen überständigen Steinpilz-Senior konnte sich Jens fast genau so ärgern wie über die vielen Perlpilze, die die sächsischen Wälder derzeit regelrecht heimsuchen. (2 Fotos © Jens)

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Jens schreibt am 18. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich finde in Sachsen seit zwei Wochen nur Perlpilze, egal in welchem Wald. Heute hätte ich bei Ohorn zwischen Radebeul und Bautzen Körbe füllen können, aber ich traue mich nicht, sie zu essen.

Außerdem sind sie immer voll von kleinen Tierchen, schon außen an den Lamellen . Für einen riesigen Steinpilzopa kam ich mal wieder ein paar Tage zu spät. Er hatte bestimmt ein volles Kilo!

Viele Grüße Jens aus Dresden«


Foto: Fast epidemieartig wachsen dieses Jahr die Perlpilze in den sächsischen Wäldern. Für Jens kein Grund zur Freude: aus Vorsicht lässt er sie lieber stehen. Das zu tun und zuzugeben, verdient ein Lob! Irgendwann demnächst wird Dir gewiss ein Pilzsammler-Kollege über den Weg laufen und bereitwillig erklären, woran genau man einen Perlpilz erkennt, lieber Jens. Diese Geduld zählt auch zum Werdegang eines Pilzsammlers.


Hohenstein-Ernstthal: Der erste Steinpilz des Jahres


Tom schreibt am 16. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

unser Sonntagsspaziergang durch den Wald bei Hohenstein-Ernstthal bescherte uns heute zwei Flockis und unseren ersten Fichtensteinpilz für dieses Jahr (Foto rechts). Streng nach dem Motto 'Unter Buchen sollst du suchen' werden wir fast immer fündig.

Weiterhin fanden wir  Täublinge, Perlpilze und Graue Wulstlinge

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde von Noah, Nina und Tom«

(Foto © Tom)

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Limbach-Oberfrohna: Üppiges Wachstum der Frauentäublinge und Perlpilze gleich neben dem Weg


Foto: Die Perlpilze (oben) wachsen »ohne Ende«, wie Tom bei Limbach-Oberfrohna beobachten kann, und viel anders verhält es sich auch nicht mit den Frauentäublingen (unten). (Collage/3 Fotos © Tom)

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Tom schreibt am 13. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

manchmal ist es gut, dass nicht jeder unser Hobby teilt. So kam meine Frau bei ihrer Mittagsrunde mit unserem Sohn Noah im Wald von Limbach-Oberfrohna direkt neben dem gut begangenen Weg zu unseren ersten Frauentäublingen in diesem Jahr.

Als ich nach der Arbeit mit ihr noch eine kleine Nachlese hielt, bekamen wir sogar noch ein schönes Abendbrot zusammen. Auch ein Flocki gesellte sich noch hinzu. Wer auf Perlpilze steht, sollte jetzt in den Wald gehen, sie sprießen gerade ohne Ende. Wir hoffen, es geht so weiter.

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde und guten Appetit!«


Chemnitz: Sommersteinpilze und ein paar Worte in eigener Sache


Sommersteinpilze und einen Raufußröhrling (was für einen?) hat Benjamin bei Chemnitz gefunden. (Foto © Benjamin)

(13. Juni 2019)

In eigener Sache

Ich nehme dieses Foto zum Anlass, freundlich darauf hinzuweisen, dass es das Mindeste ist, bei Zusendung an den Pilzticker die gefundenen Pilzarten zu benennen. Es kann nicht meine Aufgabe sein, Pilzbestimmungen nach Fotovorlage in einem bunten Allerlei vorzunehmen und textlich und redaktionell aufzubereiten. Unter »Und so geht's« im Pilz-Ticker befinden sich die Minimalregeln. 

Außerdem habe ich oft genug darauf hingewiesen, dass Pilzen anheftende Walderde, Maden oder gegebenenfalls Moos dem Wald gehören. Pilzmesser werden dazu produziert, um Pilze fachgerecht im Wald zumindest vorzubehandeln, zweckmäßigerweise aber gänzlich geputzt in den Korb zu legen*. Der Anblick eines gefüllten Pilzkorbes sollte einen Künstler dazu verlocken, diesen Korb auf der Stelle malen zu wollen. Erd- und moosbehangene Pilze tun dies sicher nicht.

Abgesehen davon, werde ich es nie verstehen, dass man sich Maden, Würmer, Mückeneier und anderes Kleingetier ins Haus schleppt, obwohl man dies alles überaus bequem und naturnah im Wald - wo es hingehört - zurücklassen kann.

Im Übrigen stellt sich die Frage: was spricht eigentlich dagegen, die hier gezeigten Pilze nach der Reinigung zu fotografieren? Jeder Betrachter wird mehr Freude daran haben.

* Dass man mit unbekannten, noch zu bestimmenden Pilzen anders verfährt, versteht sich von selbst (HWB)

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Dresden: Es war gar kein Schwefelporling, sondern...


Foto: Von weitem hatte Gerd diese Lungenseitlinge für einen Schwefelporling gehalten. Wie gut, dass er sich mit dem Rad noch den Berg hinaufgekämpft hatte! (Foto © Gerd)

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Gerd schreibt am 11. Juni 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

auf meiner Runde, die letzten Holunderblüten zu sammeln, sah ich im Dresdner Wald einen Schwefelporling. Eigentlich hatte ich keine Lust mehr, bei der schwülen Hitze einen Berg hochzustrampeln und nach meiner Lieblingsbuche zu sehen. Ich raffte mich schließlich doch auf.

Das sollte belohnt werden: es war gar kein Schwefelporling, sondern ich fand überraschend Lungenseitlinge vor, jüngere und ältere. Zusammen brachten sie 886 Gramm auf die Waage. Etwa die gleiche Menge, ebenfalls junge und bereits ältere, warten noch auf einen Pflücker. 

Auf das Abendessen mit dem frischen Fund freue ich mich schon.

Beste Grüße Gerd«


Limbach-Oberfrohna: Den Flockis gesellen sich weitere Arten hinzu


Tom schreibt am 8. Juni 2019:

»Hallo Pilzfreunde,

seit Mitte Mai sind wir meistens am Wochenende mit unserem 7 Monate alten Sohn Noah in Limbach-Oberfrohnas Wald unterwegs. Es kamen auch immer ein paar Flockis für die Pfanne zusammen.

Heute nun mal ein Bericht, nicht dass noch jemand denkt, in Sachsen wachse nichts. Zu den üblichen Verdächtigen gesellten sich heute Goldröhrlinge. Die Wulstlige ließen wir aber stehen. Auch Rotfüße gab es. Sie waren jedoch, wie so oft, meist madig. Wir vermissen noch die Täublinge, hoffen aber auf ein baldiges Einstellen, da sie uns mit ihrem nussigen Geschmack begeistern.

Liebe Grüße von Noah, Nina und Tom«

(Foto © Tom)

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Chemnitz: 650 Gramm Netzstielige Hexenröhrlinge in nur zwei Minuten

Viola schreibt am 8. Juni 2019:

»In nur zwei Minuten 650 Gramm Netzstielige Hexenröhrlinge in Chemnitz gefunden.«

(Foto © Viola)

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Hermann freut sich über den starken Saisonstart der Röhrlinge im Erzgebirge


Foto: »Ein feines Exemplar«, so umschreibt Hermann zu Recht diesen schönen jungen Hexenröhrling, der sein Zuhause im Moos hat. (3 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 7. Juni 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

endlich beginnt auch bei uns im Erzgebirge die Sasion der Röhrlinge; damit meine ich, auf meiner Hausstrecke im Wald zwischen Aue und Zschorlau. In zwei Stunden konnte ich dort heute Mittag rund 1,5 Kilo Flockenstielige Hexenröhrlinge zusammentragen (Foto rechts)!

Ein herzliches Glückauf von Schwammefreund Hermann«




Foto: Dieser schon etwas größere Flocki wählt sich als Umgebung hingegen Nadelstreu aus.


Ein Maronenröhrling in der Laußnitzer Heide bot Julian die Hand zum Gruße an


Foto: Der Maronenröhrling hat sich in der Laußnitzer Heide einen erhabenen Ausguck als Wohnsitz ausgewählt. Für Julian sah das beinahe aus, »als wolle er einem die Hand reichen«. (Foto © Julian)

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Julian schreibt am 15. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute eine Tour durch die Laußnitzer Heide bei Dresden gemacht. Gefunden habe ich einige Maronen, Parasole und ein paar Herbstrotfüße

Bei dem dürftigen Pilzwachstum kam es mir entgegen, dass sich ein Maronennröhrling so auffällig auf einem Baumstumpf präsentierte. Man konnte beinahe meinen, er wolle einem die Hand reichen. 

Viele Grüße Julian«


Zwickauer Land: Am 12. November war der Korb erstmals in diesem Jahr ordentlich gefüllt


Lutz schreibt am 13. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern im Rümpfwald, Zwickauer Land, unterwegs und hatte erstmalig dieses Jahr meinen Korb ordentlich gefüllt.

Es waren größtenteils Maronen (zwei Fotos rechts), aber auch einige Steinpilze dabei. Einem Wildschwein bin ich auch begegnet. Zum Glück hatte es genau soviel Angst vor mir wie ich vor ihm.

Viele Grüße Lutz«

(2 Fotos © Lutz)

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Scuttle wird in ihrem Zwickauer Wald von vielen schönen Maronen überrascht


Foto: Mit so vielen und so guten Maronenröhrlingen hatte Scuttle gar nicht mehr gerechnet, so tief im November.


Scuttle schreibt am 10. November 2018:

»Lieber Heinz Wilhelm,

wie verrückt ist es denn, bis in den November hinein die tollsten Maronen zu finden? Hinzu bei meinem Waldgang heute Morgen um Zwickau kamen noch zwei Pfefferröhrlinge und drei Birkenporlinge.

Auch wenn es mit Artenvielfalt nicht weit her war, es war ein toller Spätherbsttag mit jeder Menge frischer Luft und Entspannung. Sollte das Pilzesammeln etwa noch weitergehen?

Bis bald Scuttle«

(2 Fotos © Scuttle)

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Tharandter Wald: Für die Garnitur der Hirschhüfte hat es gereicht


Jens schreibt am 10. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

viel gab es nicht im Tharandter Wald heute. Fünf Maronen, einen Birkenpilz und die Reste von einem Steinpilz, an dem sich schon so manches Waldtier vergnügt hatte. Für die Garnitur der Hirschhüfte hat es aber gereicht.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens)

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Stramme erzgebirgische Staa'pilze für Hermann


Foto: Stramm sind sie, Hermanns Staa'pilze, aber wie man sieht, hatten manche auch schon Besuch von Schnecken und Nagern. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 8. November 2018:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

bei relativ milder Witterung habe ich in meinem Pilzrevier bei Aue/Zschorlau einige stramme Staa'pilze gefunden. Die Würmer hatten bei ihnen nur geringe Chancen, dafür haben es sich bei einigen die Schnecken und Nager gut gehen lassen. Alle Pilze standen unweit von Rotbuchen.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«

 

Foto: Ein besonders schönes, von hungrigen Waldtieren verschontes Prachtstück hat Hermann an den Stamm einer Rotbuche gelehnt.


Dresdner Heide: Ein Spaziergangssteinpilz von 782 Gramm für Undine

Undine schreibt am 4. N ovember 2018:

»Hallo liebe Pilzgemeinde, 

nur mal schnell in die Dresdener Heide spazieren gehen... Dann bin ich doch neugierig geworden - und ab in den Busch parallel zum Weg. Und dann dieser Fund! Ich kann es immer noch nicht glauben.

Grüße aus Dresden-Stetzsch von Undine«

(Foto © Undine)

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Ohorn: Endlich einmal ein gut gefüllter Korb für Jens


Jens schreibt am 3. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder einmal bei Ohorn unterwegs, einer kleinen Gemeinde rund 30 Kilometer westlich von Bautzen an der A4. 

Diesmal konnte ich mein Körbchen ziemlich gut mit Maronen füllen, eine Flockenstielige Hexe und fünf schöne Birkenpilze gehörten auch zu meiner Ausbeute.

Zwei ältere Spaziergänger waren richtig erstaunt über meinen Fund (Foto rechts), als ich aus dem Wald kam.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens)

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Zwickau: War der kernige Steinpilz schon ein Geschenk zum Saisonabschied für Scuttle?


Scuttle schreibt am 31. Oktober 2018:

»Lieber Heinz Wilhelm,

das schöne Herbstwetter lockte auch mich noch einmal in den Wald um Zwickau. In den letzten zwei Wochen hattte es ja endlich ab und zu geregnet. So schien es mir nicht ganz aussichtslos, dass noch Pilze wachsen würden.

Nun, ich fand im Hochwald einen einzigen Steinpilz, nämlich den, der auf dem Foto rechts zu sehen ist. War es vielleicht der letzte für dieses Jahr?

Auf jeden Fall fühlen sich derzeit die Hallimasche so richtig wohl. Sie standen reichlich, waren jung und frisch und hatten beste Qualität (das Foto darunter).

Ein paar einzelne kleine frische Maronen kamen noch hinzu und so war die Pilzmahlzeit perfekt. 

Ich wünsche Euch allen noch viel Glück im Wald! 

Scuttle

P.S. Deine Pilzticker-Seite ist übrigens perfekt, vielen Dank für deine Arbeit!«

(2 Fotos © Scuttle)

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Laußnitz: Neben vielen Pilzsammlern wartete auch ein perfekter Steinpilz auf Jens


Jens schreibt am 31. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Maronen wachsen bei Laußnitz unweit von Königsbrück im Landkreis Bautzen.

Der Wald war am heutigen Reformationstag voll von Pilzsammlern, es waren so viele wie nie. Einen wunderschönen Steinpilz und eine kleine Flockige Hexe gab es noch als Zugabe. Es schien mir fast, als hätte der Steinpilz an einer meiner bewährten Stellen wahrhaftig schon auf mich gewartet.

Die Maronen gab es gleich zum Mittag, und zwar zum Kartoffel-Wurst-Auflauf. Der Steinpilz wird getrocknet und für eine besondere Gelegenheit aufgehoben.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens)

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Ein später Dresdner Steinpilzriese



2 Fotos: Einen vor allem für die Jahreszeit außergewöhnlich großen und qualitativ guten Steinpilz hat Peter heute im Umland von Dresden gefunden.

Das Foto rechts mit dem Längsschnitt veranschaulicht, dass er vollkommen unversehrt war. (2 Fotos © Peter/Privat)

(28. Oktober 2018)

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Herrliche späte Rotkappen in der Neuen Harth - und die Hoffnung auf die edlen Kiefernblutreizker lebt


Foto: Auf einen solchen Anblick hat nicht nur Rolf dieses Jahr lange warten müssen in der Neuen Harth südlich Leipzig. Fast schon im November, ist es endlich so weit: die Rotkappen stehen prächtig, sind noch vom Morgentau benetzt. (Foto © Rolf)

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Rolf schreibt am 28. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem es nun doch endlich mal etwas Wasser von oben gab, musste ich doch mal schauen, ob es sich die Pilze doch noch mal zum Guten für mich überlegen würden.

Nun, viel war es nicht, aber ich war zufrieden mit schönen Rotkappen, die es heute Abend in einer leckeren Pilzpfanne gibt.

Unterdessen warte ich aber immer noch auf die leckeren Kiefernblutreizker, die letztes Jahr auch spät dran waren. Es soll ja wieder wärmer werden, vielleicht klappt es noch.

Liebe Grüße Rolf«


Endlich Pilze in Hoyerswerda! Und beim verirrten Pilzopa prangten herrliche Rotkappen im Korb


Klaus schreibt am 28. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

schon seit Jahren schaue ich immer gerne auf dieser Seite vorbei. Nach Kurzlektüre des Pilztickers habe ich mich vorhin fix auf den Weg gemacht.

Nach mehreren so gut wie erfolglosen Versuchen im Herbst hatte ich heute mein kleines Glück. Ich fand einen schönen Steinpilz, zwei wunderbare frische Kiefernblutreizker, einige Birkenpilze, ein paar Goldröhrlinge und Butterpilze. Der Fundort lag zwischen Hoyerswerda und Bernsdorf am Rande des Dubringer Moores. Derzeit braten die Pilze gerade als schöne Beigabe zum Gulasch.

Nebenbei konnte ich bei meinem Waldgang noch einem Opa in die Zivilisation zurückhelfen, der sich verirrt hatte. Er hatte herrliche Rotkappen im Korb!

Es geht also wohl gerade los mit den Pilzen...?

Glückauf und viele Grüße aus Hoyerswerda!

Klaus«

(Foto © Klaus)

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Auch Jens freut sich über einen schönen Fund im Tharandter Wald


Foto: Fein säuberlich, wie er es immer tut, hat Jens seine Pilze in den Korb gelegt. Neben einem stattlichen Steinpilz, Maronen und Birkenpilzen war dies auch ein einsamer Goldröhrling, wohl der letzte Vertreter seiner Art in diesem Jahr. (Foto © Jens)

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Jens schreibt am 27. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie Andreas auch, habe ich heute einen Abstecher in den Tharandter Wald gemacht.

In knapp zwei Stunden sind ein großer Steinpilz, Birkenpilze und Maronen im Korb gelandet. Unter einer Lärche stand noch ein einsamer Goldröhrling.

Wie schon letzte Woche bei Laußnitz habe ich erneut sehr viele Pilzleichen gefunden, darunter - leider - wieder mehrere Steinpilze.

Viele Grüße Jens«


Im Tharandter Wald überraschten viele Röhrlinge die Spaziergänger


Foto: Andreas fand zu seiner Überraschung vor allem Maronenröhrlinge, aber auch Flockenstielige Hexen und Birkenpilze im Tharandter Wald südlich von Dresden. (Foto © Andreas)

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Andreas schreibt am 27. Oktober 2018:

»Hallo,

ohne große Hoffnung auf gute Ausbeute haben wir am Freitag Vormittag einen Spaziergang durch den Tharandter Wald unternommen. Zu unserer Überraschung fanden wir etliche Röhrlinge in drei Arten, hauptsächlich Maronen.

Beste Grüße Andreas«


Ein Glänzender Lackporling aus dem Oberholz von Großpösna


Nachgereichter Fund von Karin vom 26. Oktober 2018:

»Ein liebes Hallo Herr Bertram,

im Oberholz von Großpösna fand ich am 26. Oktober 2018 folgende Pilze: Glänzender Lackporling (Foto rechts), Klapperschwamm, Hallimasch sowie viele große madenfreie Steinpilze.

Die Pilze waren schwierig zu finden, weil das inzwischen fallende Laub der Eichen alles abdeckte. 

Viele Grüße von Karin«

(2 Fotos © Karin)

(Nachgereicht am 3. November 2018)

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Foto: Karin hat die brauchbaren Scheiben vom Glänzenden Lackporling beiseite gelegt. Sie schreibt: »Ich habe den Pilz mitgenommen, er war vermutlich schon älter. Jedenfalls war er total trocken und teilweise madig. Die unbrauchbaren Stellen habe ich rausgeschnitten und nochmal nachgetrocknet. Nun ist er in Scheiben geschnitten im Glas und wartet darauf, als Tee getrunken zu werden.« So soll es sein, denn Glänzende Lackporlinge sind vermutlich die heilkräftigsten Pilze überhaupt.


Die Hallimasche aus dem Tharandter Wald landen bei Katrin in Suppen und Eintöpfen


Foto: Links oben sehen wir die Graublättrigen Schwefelköpfe. Sie sind ausgezeichnete Speisepilze, die erst ab Oktober erscheinen und in milden Wintern bis in den März durchhalten. Es sind klassische Suppenpilze mit nussig-pilzigem Geschmack, die auch an Ei sehr gut schmecken. Ihre Lamellen haben Grau-Violett-Töne, der weißliche oder gelbliche Stiel wird zur Basis hin braun. Rechts Hallimasche, vorne die »dicken« Maronen. (Foto © Katrin)

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Katrin schreibt am 24. Oktober 2018:

»Liebe Pilzfreunde,

nach Sturm und Regen gestern und in der Nacht musste ich im Tharandter Wald doch mal nach den Pilzen sehen. Herbstfärbung und buntes Laub waren eine Augenweide! Einem kessen Grünspecht schien das auch zu gefallen. Also hatte sich mein Ausflug schon gelohnt.

Nach langer Zeit standen die Furchen und Gräben der Waldwege endlich wieder einmal unter Wasser. Auch der aufgeweichte Waldboden fiel mir auf. Den gab es ebenfalls lange nicht mehr.

Wie Pilzfreund Alfed über diesen Wald ja schon Anfang Oktober berichtete, waren auch meine Fundstellen weitgehend von Harvestern zerstört und es lag viel Kleinholz herum. Das macht das Laufen etwas anstrengend.

So habe ich einen anderen Winkel aufgesucht und wurde zunächst mit ein paar knackigen Hallimaschen belohnt. Statt erhoffter Steinpilze tummelten sich auf den Mooskissen allerdings Falsche Pfifferlinge und Kahle Kremplinge.

Zu meiner Freude fand ich aber bald eine Stelle mit frischen Graublättrigen Schwefelköpfchen und ein paar vereinzelten jungen Maronen.

Der Regen ist gut, es müsste jetzt nur noch etwas wärmer werden. Die Nächte sind mit etwa 6 Grad schon recht kühl, was aber den Vorteil hat, dass die Pilze madenfrei bleiben. Wir hoffen also weiter.

Nun freue ich mich auf eine kleine Mahlzeit. Die Hallimasche werden bei mir getrocknet und landen in Suppen und Eintöpfen.

Das von mir, liebe Freunde, nächstes Jahr wird's wieder besser!

Herzliche Grüße aus Dresden von Katrin«

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100 frische madenfreie Maronen und einiges mehr bei Ottendorf-Okrilla


Diesen Fund vom 21. Oktober reicht uns Carsten nach:

»Habe am 21.10. in Nähe der Kiesgrube bei Ottendorf-Okrilla ca.100 frische madenfreie Maronen, einige Birkenpilze und einen Steinpilz gefunden.

Gruß Carsten«

(Foto © Carsten)

(Nachgereicht am 25. Oktober 2018)

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Laußnitz: Diesmal war Jens mit seiner Ausbeute zufrieden


Foto: Diesmal war Jens recht zufrieden mit seiner Ausbeute, zumal ein guter Steinpilz, den er fand, noch nicht im Korb liegt. (Foto © Jens)

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Jens schreibt am 21. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder in meinem Waldgebiet bei Laußnitz, Nähe Ottendorf-Okrilla nordöstlich von Dresden.

Diesmal ist einiges im Korb gelandet. Maronen und Birkenpilze und einen Schirmpilz habe ich erbeutet. Einen greisen Riesensteinpilz habe ich leider wieder einmal verpasst. Dafür fand ich noch ein gut verwertbares Exemplar in der Lebensmitte, das jedoch auf dem Foto noch nicht im Korb liegt.

Viele Grüße Jens«


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