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Kamenz: Der Besuch am Austernpilzbaum war ein voller Erfolg


Iche schreibt am 7. November 2021 zu diesem Foto: 

"Region 01917 Kamenz.

Der Regen in den letzten Tagen ließ nochmal Hoffnung aufkommen, doch noch einige Pilze zu finden. Die letzten Wochen waren da eher enttäuschend.

Eine große Artenvielfalt fand ich erwartungsgemäß nicht vor. Genauer gesagt konnte ich heute nur Butterpilze finden. Diese waren aber in einem tadellosen Zustand und eine Mahlzeit war rasch beisammen.

Da noch genug Zeit war, wurde erstmals für diese Saison die Stelle für Austernseitlinge besucht. Der Stamm war mehr als reichlich mit den begehrten  Pilzen überwachsen. Somit war mein heutiger Ausflug ein voller Erfolg."

(Foto © Iche)

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Kristinas erstes Experiment mit Birkenporlingen


Kristina schreibt am 30. Oktober 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

da es auch bei uns in der Region Mittweida/Freiberg im Landkreis Mittelsachsen derzeit wenig Pilze zu geben scheint, habe ich mir verschiedene Forenbeiträge zu den Birkenporlingen einmal genauer durchgelesen. Dann habe ich dazu noch ein bisschen das Internet durchforstet und die Anwendungsgebiete für den Tee aus Birkenporlingen recherchiert.

Die Erfahrungsberichte und Anwendungsbeispiele haben mich überzeugt, einen Eigenversuch zu wagen. Also ging es gestern bei schönstem Sonnenschein in den Wald.

Und kaum zu glauben: neben den Birkenporlingen, die ja bewusst in den Korb sollten, gab es nun doch ein par Rotfüßchen, eine Marone und einen Steinpilz. Gefunden habe ich alles wie immer in unserem Laubmischwald aus Buchen, Eichen und Birken.

Die Birkenporlinge haben wir anleitungsgemäß in ca. 4 mm dicke Scheiben geschnitten und zum Trocknen ausgelegt. Das geht bei uns besonders gut im Bad, da wir dort eine Fußbodenheizung haben.

Nach Anleitung habe ich den ersten Aufguss mit frischen Porlingen zubereitet. Ich bestätige einen leicht bitteren Geschmack, ansonsten schmeckte es tatsächlich nach Pilz. Die schon einmal ausgekochten Scheiben habe ich im Thermomix geschreddert und einen zweiten Sud aufgekocht. Dieser hat den Pilzgeschmack verloren, schmeckt deutlich bitterer und riecht tatsächlich ein bisschen nach Medizin.

In verschiedenen Berichten habe ich unterschiedliche Angaben zu Dosierungen gefunden. Wir werden uns an die empfohlene Menge von 2 mal 250 ml Tee pro Tag halten. Gibt es dazu von Dir noch einen Tipp?

Liebe Grüße, Kristina"

(2 Fotos © Kristina)

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Foto: Auf der Fußbodenheizung im Bad ausgelegte Scheiben der Birkenporlinge. Wichtig ist, dass die Scheiben für die Bevorratung keinerlei Restfeuchte haben dürfen, da es sonst nach einiger Zeit in den Gläsern zur Schimmelpilzbildung kommt. 

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Liebe Kristina, 

die Dosierung erfolgt nach Belieben und eine Sache der Erfahrung. Jeder wird schnell für sich die richtige Menge an Pilzschrot herausfinden. Beim zweiten oder dritten Aufguss wird es geschmacklich ja naturgemäß dünner; da kann man mit ganz wenig frischem trockenem Schrot ein wenig nachhelfen für wieder stärkeren Geschmack. 

Man kann viel damit experimentieren, genauso als Würzmittel des Birkenporlings in Suppen oder Soßen. Eine geringe Beigabe des Pilzschrots ist gesundheitlich mit Sicherheit nicht nachteilig. 

Ich tendiere heute übrigens zum Schneiden dünnerer Scheiben von, sagen wir, 2 Millimetern vom Frischpilz. Das kann zwar erhebliche Mehrarbeit bedeuten, doch die Fläche, von der die Wirkstoffe abgegeben werden, vergrößert sich. Je feinkörniger das Schrott, desto besser ist später der Abgabeeffekt der Inhaltsstoffe ins Teewasser.

Die Frischpilze zu würfeln, wie es manche tun, ist verschenktes Kapital, weil sich die Schnittflächen (Außenflächen) der Würfelchen verschließen und die erwünschten Wirkstoffe kaum ins Wasser abgegeben werden. 

Viele liebe Grüße, Heinz-Wilhelm 

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Ein Stern, »seltsam und doch wunderschön«


Fasziniert von diesem Gewimperten Erdstern war Dana während ihrer Wanderung im Klosterholz bei Grimma. Er und seine Artgenossen seien "seltsame und doch wunderschöne Pilze". Ansonsten halte sich das Pilzwachstum in Grenzen. 

(Foto © Dana)

17. Oktober 2021

Blau = ungenießbar

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Hoffen auf bessere Pilztage in der Dübener Heide


Birgit schreibt am 9. Oktober 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder mit meiner Marlis in der Dübener Heide unterwegs.

Wir sind mit guter Hoffnung losmarschiert, doch viel sprang bei unserem Rundgang nicht heraus: ein paar bereits angeknabberte Steinpilze sowie Maronen von jung bis älter, siehe das Foto.

Dennoch lässt uns der kleine Erfolg auf bessere Tage noch in diesem Herbst hoffen. Obwohl es gerne etwas mehr hätte sein dürfen, war es wie immer schön im Wald. 

Liebe Grüße, Birgit und Marlis"

(Foto © Birgit)

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Mittweida/Freiberg: Sommersteinpilze aus dem Buchen-Eichenwald


Foto: Das Bemerkenswerte auf diesem Bild sind die Steinpilze: es sind, erkennbar an den braunen Stielen, Sommersteinpilze (Boletus aestivalis) und keine Fichtensteinpilze (Boletus edulis). Es ist den Sommersteinpilzen Anfang Oktober also noch nicht zu kalt! Gefunden hat sie Kristina im Buchen-Eichenwald, in den auch Birken eingestreut sind, was, wie wir sehen, auch zu Funden von Birkenpilzen führte. Das 2. Foto zeigt das leckere Gericht, an dem die frischen Pilze ihren gehörigen Anteil hatten. 


Kristina schreibt am 5. Oktober 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich bin gerade aus dem Wald zurückgekehrt. Neben den ersten Steinpilzen gibt es Rotfußröhrlinge, Maronen, Birkenpilze und Schopftintlinge. Eine größere Ansammlung Goldröhrlinge ist auch mit im Korb gelandet.

Das 2. Foto zeigt unser Abendessen, das ich mit den Pilzen zubereitet habe. 

Liebe Grüße, Kristina"

(2 Fotos © Kristina)

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Im Zwickauer Land

Alle Pilze im Wald im Nieselregen geputzt - eine Wohltat am Ende eines Pilzganges


Scuttle schreibt am 19. September 2021:

"Lieber Heinz Wilhelm,

auch wenn das schöne Herbstwetter eine Pause einlegt, die Pilzstellen im Zwickauer Land werden trotzdem aufgesucht.😊

Am Samstag gab es unendlich viele Autos am Waldrand. Alle Menschen waren mit Körben ausgestattet. 

Deshalb schwand meine Hoffnung auf einen guten Fund. Aber weit gefehlt. Ich fand so eine Vielfalt an Pilzen, und das Erfreuliche war, dass die meisten sogar madenfrei waren. Es waren Semmelstoppelpilze, Maronen, Steinpilze, Hexenröhrlinge, Birkenpilze, Fichtenreizker, Pfefferröhrlinge ein kleines Rotkäppchen stand auch im Wald. Ein ganzer Kleinwald voller Hallimasch bot einen kuriosen Anblick.

Dieses Mal dürfen sich meine Arbeitskolleginnen freuen, die schon sehnsüchtig auf Pilze warten. Tja, es gehen nicht alle so gerne in den Wald auf Pilzsuche wie ich. Aber das ist auch gut so.😄

Waldverknallt wie ich bin, habe ich am Samstag sämtliche Pilze auch gleich im Wald pfannenfertig geputzt. Eine Wohltat mit Ruhe und Vogelgezwitscher bei sachtem Nieselregen! Auf dem 1. Foto bin ich in Putzaktion zu sehen. 

Liebe Grüße an dich und einen Dank für deine unermüdliche Arbeit.

Viel Glück an alle anderen Pilzsammler Scuttle"

(3 Fotos © Scuttle)

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Foto: Ein Wald von Hallimaschen. Ein putziges Foto, weil diese Pilze ungewohnt zerstreut stehen, wo man sie eher als Besiedler von Holzstümpfen auf engerem Raum kennt. 





Überall Steinpilzleichenteile im Tharandter Wald


Foto: Einer der wenigen jungen Steinpilze im Tharandter Wald, die Bernd fand. Überall liegen die Leichenteile verfaulender großer Steinpilze herum. Wer zu spät kommt, den bestraft der alte Steinpilz. (2 Fotos © Bernd)

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Bernd schreibt am 19. September 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

im Tharandter Wald liegen dieses Wochenende überall weithin sichtbar die alten Abschnitte vieler verwesender Steinpilze herum. Junge Steinpilze sind kaum noch nachgewachsen und leider immer noch stark von Maden zerfressen.

Dafür sprießen jetzt die Flockenstieligen Hexenröhrlinge und haben den Korb gefüllt. Den Schnecken sagen beide Pilzarten aber auch immer noch stark zu. Die Flockis wachsen alljährlich auch in einem Buchenwald, wo sie im alten Laub besonders gut getarnt sind.

An ergiebigen jungen Speisepilzen gibt es ansonsten noch viele Maronenröhrlinge, die aber oft schon verschimmelte Stellen haben, sowie frische Perlpilze und die ersten Hallimaschbüschel. Es wird nun herbstlich.

 Viele Grüße, Bernd"


Foto: Auch dieser Flockenstielige Hexenröhrling hatte schon mal bessere Tage. Die Schneck' ist weg, die Fraßlöcher des ramponierten Kerls bleiben. 


Osterzgebirge: Ein 357-Gramm-Protz sticht alle anderen Steinpilze klar aus


Werner schreibt am 19. September 2021:

"Hallo Pilzfreunde

von meinem Pilzgang in Oberfrauendorf brachte ich u. a. diesen schönen, unversehrten  Steinpilz, mit 357 Gramm ein Prachtexemplar, mit nach Hause. Leider waren nicht alle gefundenen Exemplare so schön, viele waren im Stiel von Maden befallen, so dass ich nur noch die Hüte verwenden konnte.

Trotzdem war es wieder ein wunderschöner Vormittag im Wald.

Einen lieben Gruss vom Schweizer Pilzfreund

Werner"

(Foto © Werner)

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Zwickau: Keine sensationelle Qualität, aber lecker war's trotzdem


Steve schreibt am 14. September 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

am letzten Sonnenabend gab es einen großen Showdown, Steve gegen die Schnecken. Ich war wieder in zwei, drei Wäldern bei Zwickau unterwegs, um einige Pilze zu sammeln. Das Duell gegen die Schnecken habe ich zumeist verloren.

Dennoch sind einige Steinpilze, zwei Maronen und zwei Birkenpilze in meinem neuen Pilzrucksack gelandet.

Die Qualität war zwar nicht sensationell aber, aber das störte mich beim Verzehr nicht. Lecker war's! 

Liebe Grüße an alle, euer Pilzfreund Steve aus Zwickau"

(2 Fotos © Steve)

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Ein kleines Erntewäldchen bei Kamenz 


Iche schreibt am 13. September 2021 zu diesem Foto:

"Heute war leider nur Zeit für einen kleinen Ausflug in die Pilze. Für solche Fälle habe ich ein Wäldchen bei Kamenz, in dem eine kleine Runde oft genügt.

So auch heute bei meinen ersten Besuch für dieses Jahr. An den bekannten Stellen konnte ich die erhofften Rotkappen und Schopftintlinge einsammeln."

(Foto © Iche)

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Auch bei Zwickau überfallen die Maden die Steinpilze

Scuttle: »Bei 90 Prozent konnte ich nur noch die Kappe verwerten«


Scuttle schreibt am 12. September 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

auch ich war gestern wieder im Wald, wie immer an meinen Pilzplätzen im Landkreis Zwickau. Und wie schon andere geschrieben haben, suchen musste man nicht viel.

Die Steinpilze drücken wie verrückt. Große und kleine in Massen. Das Wachstum geht so schnell, aber auch die Gefräßigkeit der Maden ist weiterhin ungebremst. So konnte ich von 90% der Steinis nur die Kappe verwerten.

Viele Pilze sammelt sie für alte Menschen

Gefunden habe ich außerdem noch Fichtenreizker, Pfefferröhrlinge und Kuhpilze. Die meisten Pilze habe ich verschenkt. Die ältere Generation kann doch nicht mehr so gut durch den Wald laufen.

Bis bald, Scuttle"

(3 Fotos © Scuttle)

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2 Fotos: Diese zwei Steinpilze haben ganz offensichtlich einen Dachschaden. Oder wie Scuttle schreibt: "Manche Pilze haben schon eine Last zu tragen." Warum, könnte man fragen, soll es ihnen auch besser gehen als uns Pilzsammlern. 


Eine Pilzsuppe, eine Pilzschüssel für den Nachbarn, und der Trockenofen arbeitet auch noch


Jens schreibt am 11. September 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

erst gab es Freitag Abend einen anständigen Tyskie-Bierrausch auf der Firmenfeier und am Samstag Morgen dann einen Pilzrausch in Dresden-Rossendorf.

Ich hatte den Korb so schnell voll, dass es kaum zu glauben war. Man musste nur von Steinpilz zu Steinpilz hüpfen. Zwischendurch gab es noch ein paar Maronen und Birkenpilze. Einige sehr junge Kuhpilze (Kuhröhrlinge) nahm ich auch mit für die Suppe. Als Highlight gab es noch drei verwertbare Rotkappen.

Neben der Suppe hat der Nachbar eine Schüssel bekommen und der Trockenofen arbeitet auch noch.

Herrlich so eine Pilzschwemme!

Viele Grüße von Jens aus Dresden"

(2 Fotos © Jens)

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Kamenzer Steinpilze, innig verschlungen


Iche schreibt am 11. September 2021:

"Heute ging es zu unseren bekannten Steinpilzstellen bei 01917 Kamenz.

Lange musste man nicht suchen, um die ersten Pilze zu finden. Hier hätte man schon eine Woche früher nachsehen müssen, denn viele große Exemplare waren bereits überständig. Aber auch so gab es noch genug, darunter das innig verschlungene Duo auf dem zweiten Foto. 

Hinzu kamen noch Perlpilze, Maronen, Birkenpilze und eine Krause Glucke. Die sonst in diesen Wäldern vorhandenen Flockenstieligen Hexenröhrlinge und Pfefferröhrlinge zeigten sich heute mit nicht einem einzigen Exemplar."

(2 Fotos © Iche)

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Landkreis Zwickau:

Scuttle jubelt: »Die Steinpilze wachsen wie verrückt«


Scuttle schreibt am 6. September 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nun endlich geht es mit dem Pilzwachstum auch bei uns richtig los. Die Steinpilze wachsen wie verrückt.

Leider ist die Gefräßigkeit der Würmer und Schnecken auch sehr beachtlich. So blieb die Option, die Pilze noch wachsen zu lassen, unbeachtet. Selbst die kleinen Steinis waren fast immer zur Hälfte aufgefressen. Eine echte Schnippelei. Doch das ist egal. Die Pilztour war ein voller Erfolg. So darf es gerne weitergehen.

Liebe Grüße und viel Erfolg allen anderen Schwammesuchern.

Scuttle"

(4 Fotos © Scuttle)

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Foto: Zwischenstation: Scuttle hat einen Teil ihrer Steinpilzausbeute zur Ansicht im Moos ausgelegt. 


2 Fotos: So klein und schon verdorben: ganz viele der jungen Steinpilze wie auf dem Foto links waren schon gehörig von Maden befallen. Wie wird es da wohl in dem strammen Max rechts auf dem Bild ausgesehen haben? Doch eines war klar: Scuttle ließ sich ihre große Freude an dem tollen Fund nicht verderben. 






Glauchau: Es hat immerhin für eine üppige Mahlzeit gereicht


Lutz schreibt am 5. September 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

auch im Landkreis Zwickau sprießen die Pilze inzwischen.*

Gestern hatte ich eine kleine Radtour durch den Rümpfwald nahe Glauchau unternommen. Einen Zwischenstopp nutzte ich zum Check meiner Lieblingspilzplätze, wo ich auch fündig wurde. 

Bei den Funden handelte es sich größtenteils um Birkenpilze. Dazu kamen noch 2 Steinpilze und einige kleine Maronen.

Leider waren von den größeren Pilzen viele madig, aber es wurde am Ende trotzdem eine üppige Pilzmahlzeit.

Viele Grüße, Lutz"

(Foto © Lutz)

* Die Steinpilze sprießen im Landkreis Zwickau, wie dieser Seite zu entnehmen ist, bereits seit dem 25. Juli 2021, siehe die Pilznachricht von Scuttle

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Applaus für Ronny & Mitsammler: Das ist für Einsteiger ein beachtliches Ergebnis in der Neuen Harth


Foto: Eine prächtige junge Birkenrotkappe, zu erkennen an den umliegenden Birkenblättern. Von ihnen haben Ronny & Co. am meisten gefunden. (3 Fotos © Ronny)

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Ronny schreibt am 5. September 2021:

"Hallo Pilzticker Sachsen,

am heutigen Tag konnten wir erfolgreich die Pilzsaison eröffnen. Da wir noch nicht so lange Pilze sammeln, sind ausschließlich Röhrenpilze in unserem Korb gelandet. Unser Such- und Fundgebiet im Landkreis Leipzig war die Neue Harth, ein auf ehemaligem Bergbau-Abraumgelände ab 1980 aufgeforstetes Waldgebiet. 

Unsere häufigsten Funde waren die Birkenrotkappen, gefolgt vom Gemeinen Birkenpilz. Sogar einen ausgewachsenen Steinpilz konnten wir entdecken!

Es war für uns ein großartiger Start ins Pilzjahr!

Gruß Ronny"


2 Fotos: Die Konkurrenz in der Neuen Harth ist zahlreich und schläft nicht - da muss man solch einen kapitalen Steinpilz, noch dazu als Neuling, erst einmal finden. Und von der Gruppe der Birkenpilze nahmen Ronny und Mitsammler sinnvollerweise nur die drei linken, jüngeren Exemplare mit. Dem Veteranen hinten rechts gebührt bereits der Ruhestand im Wald.





Osterzgebirge: Die Pfifferlinge sprangen fast von alleine in Werners Korb


Werner schreibt am 5. September 2021 zu diesem Foto:

"Hallo Pilzfreunde,

bei meinem Pilzgang im Revier Oberfrauendorf am Fuße der Kohlkuppe im Osterzgebirge sind mir die Pfifferlinge fast von alleine in den Korb 'gesprungen'. Es waren genau 1548 Gramm, hinzu kamen einige Steinpilze, zwei Maronen, Goldröhrlinge und Täublinge.

Die Pfifferlinge wurden gebraten und für den Winter eingefrostet. Die Steinpilze, Maronen und Täublinge landeten im Omelette, das gleich verspeist wurde. Lecker! 

Liebe Grüsse vom Schweizer Pilzfreund" 

(Foto © Werner)

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Dresdner Heide: Jens sammelt erfolgreich Röhrlinge und Schnecken


Jens schreibt am 4. September 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich gibt es Pilze in der Dresdner Heide. Ich habe heute Maronen, Steinpilze, Rotbraune Scheidenstreiflinge und einige kleine Rotkappen gefunden.

Leider war sehr viel angefressen und madig, sonst wäre der Korb voll gewesen, plus Berg obendrauf. Obwohl ich schon im Wald recht gut putze, habe ich heute zwei Schnecken mit nach Hause genommen.

Viele Grüße aus Dresden, Jens"

(Foto © Jens)

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Erste Fichtensteinpilze im Tharandter Wald


Dieses Foto sandte uns Bernd aus dem Tharandter Wald zu, wo er nicht nur diesen, etwas freigelegten, sondern weitere erste Fichtensteinpilze gefunden hat.

An Speisepilzen kamen noch Maronen, Birkenpilze, Perlpilze und Flaschenstäublinge hinzu. Er schreibt aber auch: "Laut GPS bin ich knapp 12 km durch den Wald gestreift, habe aber fast alle Pilze nur auf einer Fläche von etwa 150 x 150 m gefunden."

 (Foto © Bernd)

29. August 2021

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Kamenz: Der erste voll Korb der Saison


Volkmar schreibt am 28. August 2021:

"Wir waren heute in einem Wald bei Kamenz unterwegs. Bereits auf dem Heimweg, haben wir eine Krause Glucke entdeckt, die wir schon aus cirka 30 Metern Entfernung sehen konnten. Es folgte gleich eine weitere. Einige kleinere ließen wir noch weiterwachsen, um sie kommende Woche abzuholen.

Aber damit nicht genug. Auf dem Rückweg ließen sich noch einige Kiefernreizker und eine Marone finden. Alles Arten, die hier in den vergangenen Jahren viel später auftauchten. So gab es heute den ersten richtig vollen Korb der Saison (Foto rechts).

Bisher hatten wir eher dürftige Sammelergebnisse. Schon seit einigen Wochen lassen sich immer mal ein paar Pfifferlinge sehen. Da diese Pilzart Neuland für uns ist, waren wir häufig auf der Suche nach geeigneten Fundstellen unterwegs. Mehrere kleine Stellen in verschiedenen Wäldern konnten wir ausfindig machen. 

Viele Grüße, Volkmar"

(Foto © Volkmar)

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Glashütte: Herrlich, so durch den Wald zu streifen!


Werner schreibt am 27. August 2021:

"Hallo Pilzfreunde,

mein Pilzgang im Revier Glashütte-Oberfrauendorf im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat mir wenige, aber immerhin einige Pilze eingebracht.

Ein Steinpilz (mehrere überständige musste ich stehenlassen), zwei schöne Maronen, fünf Birkenröhrlinge, Waldegerlinge und cirka 300 Gramm Pfifferlinge landeten auf meinem Küchentisch (Foto rechts)

Herrlich, so durch den Wald zu streifen!

Liebe Grüße vom Schweizer Pilzfreund Werner"

(Foto © Werner)

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