Pilz-Ticker-Sachsen



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Belgern-Schildau, Landkreis Nordsachsen

Aus eigener Ernte: Jochen freut sich über herrliche Speisemorcheln


Foto: Aus eigener Ernte sind diese Speisemorcheln. Sie wuchsen in Jochens Garten. Auch in Mittel- und Norddeutschland beginnt jetzt die Morchelzeit. (2 Fotos © Jochen)

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Jochen schreibt am 18. April 2021:

"Hallo,

bei uns im eigenen Garten in Belgern-Schildau, Landkreis Nordsachsen, hat die Frühlingsmorchelsaison begonnen, mit sehr schönen Speisemorcheln.

Mit freundlichen Grüßen, Jochen"


Foto: Sechs auf einen Streich! So dicht zusammen wuchsen sie.





Erste Frühjahrslorcheln im Landkreis Zwickau


Mario schreibt am 29. März 2021:

"Hallo,

Vorsicht, Pilzfreunde, die ersten warmen Tage in der Region Werdau im Landkreis Zwickau haben die sehr giftigen Frühjahrslorcheln (Foto rechts) erwachen lassen.

Grüße aus Werdau, Mario"

(Foto © Mario)

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Im Erzgebirge sind die Pfifferlinge da, fragt sich nur: noch oder schon?


Foto: Damit wären also auch die Januar-Pfifferlinge im Jahr 2021 da, wie sie auch schon in den Vorjahren immer wieder im ersten Monat des Jahres hier und da zu sehen waren. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 22. Januar 2021:

"Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

heute bei meinem Waldrundgang in der Nähe von Aue im Erzgebirge habe ich sage und schreibe ein paar Pfifferlinge gefunden. Ich habe sie natürlich stehen gelassen, sie könnten ja schon mehrere Fröste abbekommen haben. Am 20. Januar habe ich in einem anderen Waldstück, nämlich am Gleesberghang, Gelbstielige Muschelseitlinge fotografiert.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann"

 

Foto: Hermann hat sie gleich erkannt und von den Austernseitlingen abgegrenzt. Dies sind Gelbstielige Muschelseitlinge, die unter Giftverdacht stehen.


Die ersten Austernpilze überhaupt für Mario im Stadtgebiet von Werdau


Foto: Die ersten Austernseitlinge für Mario. Bei den weißen Anteilen auf dem Hut handelt es sich vermutlich um gefrorenes Wasser oder Grießelschnee (körnigen Schnee). (Foto © Mario)

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Mario schreibt am 2. Januar 2021:

"Hallo,

ich habe bisher den Pilzticker mit großer Aufmerksamkeit verfolgt , aber noch nie eine E-Mail gesendet. Das ändert sich hiermit.

Das Foto zeigt meinen letzten Pilzfund des Jahres am 31. Dezember.  Es war das erste Mal, dass ich Austernseitlinge gefunden habe, und zwar im Stadtgebiet im sächsischen Werdau.

Grüße Mario"


Es wird immer toller bei Aue im Erzgebirge: Kaum sind die Steinpilze weg, da kommen die schönsten Pfifferlinge


Foto: Hermann ging diesmal ein Stück weiter bei seinem Pilzgang als üblich - und stieß prompt auf dieses Nest schöner frischer Pfifferlinge. Es sollten nicht die einzigen bleiben. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 22. November 2020:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

heute bin ich nochmal los in den Wald, wobei ich etwas weiter als üblich gegangen bin. Das sollte belohnt werden.

Denn siehe da, auf einmal leuchteten mir große gelbe Punkte aus dem Moos entgegen: eine Gruppe herrlicher frischer Pfifferlinge! An anderer Stelle sollten sich noch weitere hinzugesellen. Außerdem fand ich wieder einige meiner geschätzten Schneepilze.

Das ergab eine leckere Portion gebratener Schwamme.

Viele Grüße aus dem Erzgebirge von Hermann«


Foto: Solch ein herrlicher Pfifferlingsfund so tief im November! Da konnte sich Hermann auf eine schöne unerwartete Pfanne edler Schwammerl freuen, noch bereichert von seinen hoch geschätzten Schneepilzen (Schwarzfaserigen Ritterlingen).


Gefriertruhe voll, Trockenpilzgläser voll - und Scuttle ist voller  Zufriedenheit über das Pilzjahr 2020


Foto: Ein toller Fund zum Saisonende! Wir sehen überwiegend knackig-frische Maronen, zwei Steinpilze (links), sowie einen Birkenporling (oben rechts) und 3 Safranschirmlinge oben in der Mitte. Ein sehr schönes Sammelergebnis für Scuttle und ihren Mann zum Saisonfinale im Zwickauer Land! (3 Fotos © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 21. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute Früh bin ich mit meinem Mann bei -2 Grad noch einmal in den Wald gegangen. Die Berichte auf deiner Seite ließen mir keine Ruhe und ich musste unbedingt noch einmal nachschauen, ob es noch etwas an Pilzen geben würde.

Und tatsächlich: wir fanden zwei Steinpilze und unzählige Maronen in bester Qualität, nur etwas angefroren. Sozusagen Tiefkühlware... 😀😀

Die Schnecken hatten sich an einigen Stellen auch satt gefuttert. Aber jetzt kommt wohl nichts mehr nach. Es ist zu kalt und zu trocken.

Alles in allem war es ein ertragreiches Jahr. Die Gefriertruhe ist gefüllt, die Gläser mit getrockneten Pilzen ebenfalls und wir sind sehr zufrieden.

Allen eine schöne Weihnachtszeit!

Bis bald Scuttle«

Liebe Scuttle,

das wünsche ich Dir ebenfalls! Vielen Dank wieder einmal für Deine schönen zuverlässigen Berichte mit den schönen Fotos!

Bis zum Wiederlesen im kommenden Jahr grüßt Dich und Deinen Mann herzlich

Heinz-Wilhelm


2 Fotos: Der letzte Steinpilz 2020 versucht, sich vor Scuttles Zugriff unterm dicken Moos zu ducken - sinnlos. Auch für die zwei knackigen Maronenröhrlinge im Nadelgeäst und Buchenlaub gab es kein Pardon. Scuttle freute sich über die tolle Qualität der späten Pilze.


Sehr lesenswert!

Hermann im Erzgebirge: »Meine Großeltern haben die Schneepilze sehr geschätzt«


Foto: Ein schönes Motiv aus dem Wald mit Schwarzfaserigen Ritterlingen, die nicht nur eine Rarität, sondern auch ausgezeichnete Speisepilze sind. Sie wachsen bei Kiefern und Fichten, auch noch nach ersten Frösten. Sie kommen in Deutschland nur sehr verstreut vor, in der Regel in Mittelgebirgen. Ihren feinen Geschmack nach Mehl, entfernt auch nach Melonen, haben sie exklusiv. (3 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 19. November 2020:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

vorgestern war ich noch einmal in meinem Aue-Zschorlauer Schwammegebiet unterwegs. Bei meinem schönen Waldgang fand ich typische Herbstschwamme: etwa 10 frische Schneepilze (auch Herbstlinge genannt, eigentlich Schwarzfaserige Ritterlinge), sehr viele Trompetenpfifferlinge, wenige Maronen und Herbstrotfüße.  Auch einige Frostschnecklinge und Pfifferlinge waren dabei. Etliche Schneepilze waren leider schon überständig.

Am 14. November hatte ich meine zwei vermutlich letzten Staa'pilze für dieses Jahr gefunden. Zwei junge, richtig knackige, sehr schöne Exemplare!

Viele liebe Grüße aus dem Erzgebirge von

Schwammefreund Hermann«

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Foto: Hier ist Hermanns Gesamtfund vom 17. November zu sehen. Ein Steinpilz ist nicht mehr dabei. Dafür einige junge, frische Schneepilze. Hermann hat die Schwarzfaserigen Ritterlinge und andere Pilzarten durch seine Großeltern kennengelernt. Er schreibt: »Sie haben die Schneepilze sehr geschätzt.« Wie auch sein Bruder: »Er und seine Frau haben vor ein paar Wochen cirka 50 Schwarzfaserige Ritterlinge an einer einzigen Stelle gefunden. Das habe ich auch schon erlebt.« 2016 sei ein Jahr mit besonders vielen Schneepilzen gewesen.

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Foto: Und dies sind vermutlich die letzten Steinpilze, die Hermann in diesem Jahr fand, nämlich am 14. November. Jung, frisch und knackig waren sie.

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Zwickauer Land: »So viele Pilze Mitte November sind nicht alltäglich«


Foto: Dies ist einer von vier Steinpilzen, die Scuttle bei Zwickau noch gefunden hat. Sie staunte vor allem über »unzählige Maronen im besten Zustand«. (2 Fotos © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 15. November 2020:

»Lieber Heinz Wilhelm,

das Wetter und die Funde der letzten Wochen haben mich wiederholt in den Wald getrieben.
Schon vom Auto heraus sah ich den ersten Birkenpilz. Und so ging es auch weiter. Ich fand unzählige Maronen im besten Zustand.

Hinzu kamen dann noch vier knackige Steinpilze und viele Safranschirmlinge. So viele Pilze Mitte November sind echt nicht alltäglich. Unschlagbar dabei sind die Ruhe des Waldes und das Farbenspiel der Blätter.

Meine Arbeitskolleginnen freuen sich jetzt schon auf morgen , da gibt es gebratene Pilze und Butterbemm.😀

Lieben Dank für deine unermüdliche und tolle Aufbereitung der Pilz Nachrichten.

Sei lieb gegrüßt und viele gute Pilzgänge für euch Pilzfreunde!

Scuttle«



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