Pilz-Ticker-Sachsen



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Gerd freut sich über herrliche Lungenseitlinge und Samtfußrüblinge bei Dresden


Foto: Sehr schöne Lungenseitlinge und nicht minder schöne Winterrüblinge hat Gerd gefunden. Seine Freude über den Jahresabschlussschmaus war groß. (Foto © Gerd)

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Gerd schreibt am 30. Dezember 2019:

»Lieber Heinz Wilhelm,

nun ist es mir doch noch geglückt, einen feinen Jahresabschlussschmaus zusammen zu bekommen. Ich fand leckere Lungenseitlinge mit ein Nest mit Samtfußrüblingen.

In meinen beiden Revieren ist pilzmäßig sehr wenig los, dennoch reichte mein Fund für Frohsinn.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für Deine wunderbare Seite, die zu einem ständigen Begleiter durch das Jahr geworden ist. Danke auch an all die anderen Pilzfreunde in nah und fern für die wunderschönen Beiträge und Fotos. Danke auch an die Natur, die es immer wieder schafft, uns Menschen froh zu stimmen.

Allen ein gesundes neues Jahr mit viel Feuchtigkeit für gute Pilzfunde und mit vielen neuen Einträgen bei Dir!

Glückauf aus Dresden!

Gerd«





Die Pilzsaison dauert ab diesem Jahr für Volkmar deutlich länger


Foto: Ab sofort dauert die Pilzsaison für Volkmar deutlich länger als bisher. Dafür sorgen u. a.  Austernpilze wie diese, die er bei Kamenz fand. (2 Fotos © Volkmar)

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Volkmar schreibt am 14. Dezember 2019:

»Bisher war meine Pilzzeit zum Ende des Herbstes stets beendet. Dieses Jahr nun habe ich mich mit Austernseitlingen befasst. Durch ein weiteres Hobby von mir, dem Geocaching, komme ich auch viel herum.

Wie es der Zufall wollte, wurde ich auf diese Weise prompt fündig. So entdeckte ich sowohl im Elbsandsteingebirge an einer alten Buche als auch in der Nähe von Kamenz (Landkreis Bautzen) an einem Pappelstumpf schöne Austernpilze. Beide Fotos zeigen die Pilze aus der Region Kamenz.

Vorweihnachtliche Grüße, Volkmar«







Auch die betagten Eltern waren beim wohl letzten ertragreichen Pilzgang des Jahres in der Dübener Heide dabei


Foto: Es war noch reichlich an schönen Speisepilzen zusammengekommen beim letzten Pilzgang des Jahres in der Dübener Heide. Sogar Beates Eltern waren beim Sammeln mit von der Partie. (3 Fotos © Beate)

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Beate schreibt am 24. November 2019:

»Hallo und guten Abend, lieber Heinz-Wilhelm sowie alle eifrigen Leser und Sammler,

gestern Abend entschieden wir uns aufgrund des schönen frostfreien Herbstwetters, doch noch einmal in unseren neu entdeckten Pilzwald in der Dübener zu fahren. Wir waren neugierig, ob wohl immer noch Pilze zu finden seien. Manche unserer Familie und Freunde halten uns schon für pilzverrückt. Na und?!

Sogar meine Eltern, 75 und 76 Jahre alt, waren auch heute wieder dabei. Für meine Mutter, als richtiges Waldkind im Vogtland geboren, gibt es kaum Schöneres als Wald und Natur. Umso erfreulicher, wenn man dann auch noch am 24. November mit einem ganzen Korb - jedes Paar trägt einen - voller guter Pilze belohnt wird.

Wir haben hauptsächlich Maronen gefunden, auch schöne Herbstrotfüße, die gegenüber den Gemeinen Rotfußröhrlingen gelbfleischiger sind und einen dickeren Stiel haben. Nach zwei frischen Perlpilzen gab es zum Abschluss tatsächlich noch einen letzten schönen madenfreien Steinpilz.

Unter den Maronenröhrlingen hatten einige schon vermadete Stiele, auch ein paar Rotfüße waren verwurmt.

So gibt es für jeden morgen Mittag noch eine üppige Portion leckerer gebratener Mischpilze.

Wir wünschen allen Pilzfreunden eine schöne Advents-und Weihnachtszeit! Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr!

Herzliche Grüße aus Leipzig von Beate und Familie«

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Foto: Die Pfanne war gut gefüllt, zum Saisonausklang kam für jeden noch ein üppiges Pilzgericht auf den Tisch.





Die Röhrlinge 2019 sind durch im Erzgebirge, aber die Herbstlinge halten die Stellung


Foto: Schwarzfaserige Ritterlinge (Herbstlinge) im Buchenlaub. Viele waren zu Hermanns Enttäuschung allerdings schon überständig. (Foto © Hermann)

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Hermann schreibt am 21. November 2019:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem die Zeit der Röhrlinge für 2019 bei uns im Erzgebirge zu Ende gegangen ist, zeigen sich noch viele Herbstlinge. Leider waren auch schon viele Überständige dabei. Dennoch reichte es für eine sehr schmackhafte Pilzpfanne. Abgerundet wurde das Pilzgericht durch etliche schöne Reizker.  

Viele liebe Grüße aus Aue von Schwammefreund Hermann«


Aue: »Die Artenvielfalt ergab ein sehr schmackhaftes Schwammegericht«


Foto: Die wohlschmeckenden Schwarzfaserigen Ritterlinge standen üppig, waren aber mehrheitlich schon von Maden heimgesucht. Zehn Stück konnte Hermann immerhin mitnehmen. (Foto © Hermann)

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Hermann schreibt am 14. November 2019:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war ich noch einmal auf Pilzpirsch in meinem Stammwald zwischen Aue und Zschorlau.

Mein ansehnlicher Fund setzte sich zusammen aus zehn Herbstlingen (Schwarzfaserigen Ritterlingen), einigen Frostschnecklingen, Maronen, zwei Flockis und je einem Staa´pilz, Reizker und Herbstrotfuß. Die Herbstlinge hätten deutlich mehr sein können, wenn sich die Würmer nicht so gierig über sie hergemacht hätten.

Die Artenvielfalt ergab ein sehr schmackhaftes Schwammegericht!

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«





Ein fulminanter Sonntagsfund in der Dübener Heide für Beate und Familie


Foto: Einen bemerkenswerten Fund in Quantität und Qualität machte Beate mit ihrer Familie am Sonntag in der Dübener Heide. Steinpilze, Hexenröhrlinge, Maronen, Herbstrotfüße und Perlpilze scheinen sich weder an der fortgeschrittenen Jahreszeit noch an der Kälte zu stören. (2 Fotos © Beate)

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Beate schreibt am 11. November 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

seit Jahren bin ich Fan dieses sehr informativen Pilztickers und fleißige Leserin. Das Pilze sammeln wurde mir sprichwörtlich schon in die Wiege gelegt.

Wir sind am gestrigen Sonntag zu unserem diesjährigen Abschiedswaldgang bei 2° Grad in die Dübener Heide gefahren und haben ein großes Gebiet mit Kiefern, Fichten, Lärchen, Birken, Buchen und Eichen aufgesucht. Nicht ganz freiwillig, denn viele Jahre war der Colditzer Forst unser Pilzwald. Dort hat jedoch der Borkenkäfer die herrlichen Fichtenbestände drastisch reduziert, den Rest besorgten die großen Holzerntemaschinen.

Jedenfalls konnten wir gestern nicht nur die herrlich frische Waldluft noch einmal genießen, sondern zu unserer Freude auch den Anblick unserer Pilzkörbe, die wieder einmal bis oben hin gefüllt waren.

Und zwar mit nahezu 100 Prozent einwandfreien Maronen aller Größen, einigen Steinpilzen (die im Laub erst ab einer gewissen Größe zu finden waren), Rotfußröhrlingen, einigen Flockenstieligen Hexenröhrlingen (die wir erst seit diesem Jahr mitsammeln), und frischen, madenfreien Perlpilzen.

Sorgsames Überprüfen jedes Perlpilzes

Die Perlpilze sammeln wir schon viele Jahre, wir mischen sie mit anderen guten Pilzen, darin machen sie sich wunderbar. Die Perlpilze überprüfen wir, jeden einzelnen, äußerst sorgsam.

Schon beim Herausheben des ganzen Pilzes im Wald achten wir auf die knollige Stielbasis, die keine Ringe (»Serpentinen«, »Kindersöckchen«) haben darf, wie sie den Pantherpilz auszeichnen. Ferner sind die geriefte Manschette sowie die altrosa bis rotbraune Färbung an verletzten oder Fraßstellen wichtige Merkmale. Nur wenn sie eindeutig sind, kommen diese Pilze auch mit in die Pfanne.

So, unsere Vorräte sind aufgefüllt, und der Winter kann kommen!

Wie viele andere Pilzsammler, die in den letzten Wochen im Pilzticker ihre herrlichen Funde präsentiert haben, so wurden auch wir dieses Jahr reichlich belohnt mit herrlichen Pilzen.

Vielen Dank für all die schönen Bilder und netten Zeilen!

Allen eine schöne Zeit, und bleibt bis zur nächsten Pilzsaison gesund und munter!

Liebe Grüße aus Leipzig!

Beate und Familie«

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Foto: Zu Beates Erstaunen waren die Körbchen am letzten Waldtag des Jahres bis über den Rand gefällt. Musste da etwa sogar eine Mütze noch als Behältnis herhalten? Interessant wäre die Frage, wie vielen Pilzsammlern sie bei ihrem Waldgang noch begegneten.

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