Pilz-Ticker-Sachsen



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Exklusiv: Peter Rohlands Pilztouren




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Trotz einiger Röhrlingsfunde hofft Torsten auch für die Region Hohenstein-Ernstthal auf mehr Regen


Torsten schreibt am 17. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz anhaltender Trockenheit und einigen erfolglosen Pilztouren in den letzten Wochen wurde ich heute Morgen, angespornt durch die vielen Nachrichten im Pilzticker, bei Hohenstein-Ernstthal fündig.

Nur auf wenigen Metern und stets an jungen Lärchen, Birken, und Kiefern ließen sich in einer guten halben Stunde zahlreiche Goldröhrlinge, Birkenpilze, Butterröhrlinge (Butterpilze) und Ringlose Butterröhrlinge finden. 

Ich hoffe, dass es mit den Röhrlingen so weitergeht und der Spätsommer noch etwas an Niederschlag bringt. Die wenigen Regenschauer der letzten Tage schaffen es nicht einmal bis zum Waldboden. Täublinge standen auch jede Menge, sie kommen aber nicht in meinen Korb.

Viele Grüße Torsten«


Foto: Trotz der hartnäckigen Trockenheit in Mitteldeutschland wuchsen für Torsten diese zwei Birkenpilze. (2 Fotos © Trosten)

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Jens spricht für Sachsens Pilzfreunde: »Wir brauchen mehr Regen!«


Jens schreibt am 10. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute meine Pilzstellen bei Ottendorf-Okrilla und bei Ohorn besucht. Und musste feststellen: in Sachsens Wäldern hat die Trockenheit noch die Oberhand.

Das Ergebnis meiner Tour waren eine Hand voll Rotfußröhrlinge. Auch ein paar Filzröhrlinge waren wohl noch dabei. Diese Pilze sahen genauso wie Rotfüße aus, nur ohne roten Stiel. Der auf dem Hut liegende Pilz links unten ist so einer.

Für die Dekoration eines leckeren Lammsteaks reichte mein Fund allemal. Ansonsten: leerer Wald. Wir brauchen mehr Regen!

Viele Grüße aus Dresden, Jens«

(Foto © Jens)

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Genüssliches Maronensammeln im Fichtelberg bei Regen und 14 Grad


2 Fotos: Als sei es schon im Herbst: Ronny & Mitsammler konnten sich im deutsch-tschechischen Grenzgebiet bei Oberwiesenthal über schöne Maronen freuen. (2 Fotos © Ronny)

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Ronny schreibt am 3. August 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren heute wieder auf einer länderübergreifenden Pilztour, und zwar im Fichtelberg (1.214mNN) im Grenzbereich Deutschland/Tschechien zwischen Oberwiesenthal und Jachymov. 

Wir wurden zwar vom Regen überrascht, doch das störte keineswegs. Bei angenehmen 14 Grad machte das Sammeln richtig Spaß und wir genossen die frische saubere Luft. Gefunden haben wir schöne Maronen, Butterpilze und einen Hexenröhrling.

Viele liebe Grüße aus Leipzig«






Aue: Auf Hermanns Milchlingsbeet ist Verlass


Foto: Schön ist hier die tropfende Milch des Milchbrätlings zu erkennen. Sie ist ein starker, köstlicher Geschmacksgeber, den man durch Schneiden oder Aufschneiden der Pilze verschenken würde. Deshalb sollte man Brätlinge im Ganzen zubereiten, sagt ihre Kennerin Veronika Roider.


Hermann schreibt am 22. Juli 2019:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

heute fand ich an der gleichen Stelle wie unlängst im Wald Aue/Zschorlau zwei weitere sehr schöne Milchbrätlinge.

Ansonsten war der Wald trotz etlicher Regengüsse wie leergefegt. Lediglich einige Fliegenpilze waren zu sehen.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«

(3 Fotos © Hermann)

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Foto: Hier ist einer der Brätlinge im Ganzen zu sehen. Die Stielfarbe gleicht zur Basis hin nahezu komplett der des Hutes.Die Pilze riechen nach Heringslake, ein Geruch, der beim Garen vollkommen verfliegt.


Foto: Oberflächlich erinnern die Milchbrätlinge an Täublinge, obwohl sie Milchlinge sind.






Zwei Steinpilze aus der Dahlener Heide - und Ronny hofft auf mehr


Foto: Immerhin, diese zwei Steinpilze hat Ronny heute in der Dahlener Heide gefunden. Und es hat geregnet, er hofft auf weitere gute Funde in den nächsten Tagen. (3 Fotos © Ronny)

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Ronny schreibt am 21. Juli 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei unserer heutigen Pilztour in der Dahlener Heide haben wir immerhin zwei Steinpilze gefunden, an verschiedenen Stellen. 289 Gramm brachten sie auf unsere Küchenwaage. Sie waren in so gutem Zustand, dass wir sie trocknen und aufbewahren.

Leider sind die Wälder zugemüllt und durch die Forstwirtschaft sehr beschädigt und zerfahren.

Aber der Regen macht uns Mut für baldige schöne Funde . 

Liebe Grüße aus Leipzig von Ronny«


2 Fotos: Die zwei guten, madenfreien Steinpilze standen, wie man sieht, im feuchten Laubwald. Ein schöner Fund, Ronny!





Ein Milchbrätling in der Pfanne - da duftete Hermanns ganze Küche


Foto: Finger mit Fingerkuppe und Brätling. Leider sehen wir hier nur andeutungsweise die Hutunterseite, deren Lamellen zwei Tröpfchen der köstlichen Brätlingsmilch zeigen. Es sind typische Mittelgebirgspilze des trockenen Hochsommers, die immer mehr zurückgehen. Diese Milchlingsart will sehr scharf angebraten werden, weil die Pilze sonst tranig-leimig werden. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 17. Juli 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe endlich wieder den Exoten in meinen Pilzrevieren im Waldgebiet zwischen Aue und Zschorlau gefunden, den Milchbrätling!

Es waren zwar nur zwei Stück; dennoch habe ich mich riesig gefreut. Sie standen in einem kleinen Graben an einem Waldweg. Einen von ihnen habe ich zusammen mit einem Perlpilz gebraten, wobei die ganze Küche nach dem Brätling geduftet hat. Den zweiten Brätling habe ich getrocknet, auch da hat er ein feines Aroma.

Viele Grüße aus Aue/Bad Schlema vom Schwammegieher Hermann«

 

Foto: Ein hoffentlich noch kühles Bierchen hat sich Hermann »aus Freude an diesem Fund« sogleich gegönnt, wie er schreibt.






Selbst in den Höhenlagen des Erzgebirges leiden die Pilze unter Hitze und Trockenheit


Ronny schreibt am 7. Juli 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

wir haben heute im Erzgebirgskreis nahe der Grenze zur Tschechei einige wenige Sommersteinpilze, Birkenpilze und Flockis gefunden. Sie waren alle von der Hitze und dem Hunger kleiner und kleinster Waldbewohner gezeichnet. Dennoch blieb für uns eine ansehnliche und qualitativ gute Ausbeute (Foto rechts).

Überall hatten die Perlpilze das Sagen.

Grüße aus Leipzig von Ronny«

(2 Fotos © Ronny)

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Foto: Sichtlich angeschlagen von der Hitze und der Trockenheit zeigen sich hier Sommersteinpilze sowie vermutlich zwei Birkenpilze (die Kleinen in der Mitte hinten). Dennoch waren die Pilze von prima Qualität. 




Ohorn: Wären doch die unzähligen Perlpilze alle Steinpilz-Opas in jung!


Foto: Über diesen überständigen Steinpilz-Senior konnte sich Jens fast genau so ärgern wie über die vielen Perlpilze, die die sächsischen Wälder derzeit regelrecht heimsuchen. (2 Fotos © Jens)

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Jens schreibt am 18. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich finde in Sachsen seit zwei Wochen nur Perlpilze, egal in welchem Wald. Heute hätte ich bei Ohorn zwischen Radebeul und Bautzen Körbe füllen können, aber ich traue mich nicht, sie zu essen.

Außerdem sind sie immer voll von kleinen Tierchen, schon außen an den Lamellen . Für einen riesigen Steinpilzopa kam ich mal wieder ein paar Tage zu spät. Er hatte bestimmt ein volles Kilo!

Viele Grüße Jens aus Dresden«


Foto: Fast epidemieartig wachsen dieses Jahr die Perlpilze in den sächsischen Wäldern. Für Jens kein Grund zur Freude: aus Vorsicht lässt er sie lieber stehen. Das zu tun und zuzugeben, verdient ein Lob! Irgendwann demnächst wird Dir gewiss ein Pilzsammler-Kollege über den Weg laufen und bereitwillig erklären, woran genau man einen Perlpilz erkennt, lieber Jens. Diese Geduld zählt auch zum Werdegang eines Pilzsammlers.


Hohenstein-Ernstthal: Der erste Steinpilz des Jahres


Tom schreibt am 16. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

unser Sonntagsspaziergang durch den Wald bei Hohenstein-Ernstthal bescherte uns heute zwei Flockis und unseren ersten Fichtensteinpilz für dieses Jahr (Foto rechts). Streng nach dem Motto 'Unter Buchen sollst du suchen' werden wir fast immer fündig.

Weiterhin fanden wir  Täublinge, Perlpilze und Graue Wulstlinge

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde von Noah, Nina und Tom«

(Foto © Tom)

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Limbach-Oberfrohna: Üppiges Wachstum der Frauentäublinge und Perlpilze gleich neben dem Weg


Foto: Die Perlpilze (oben) wachsen »ohne Ende«, wie Tom bei Limbach-Oberfrohna beobachten kann, und viel anders verhält es sich auch nicht mit den Frauentäublingen (unten). (Collage/3 Fotos © Tom)

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Tom schreibt am 13. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

manchmal ist es gut, dass nicht jeder unser Hobby teilt. So kam meine Frau bei ihrer Mittagsrunde mit unserem Sohn Noah im Wald von Limbach-Oberfrohna direkt neben dem gut begangenen Weg zu unseren ersten Frauentäublingen in diesem Jahr.

Als ich nach der Arbeit mit ihr noch eine kleine Nachlese hielt, bekamen wir sogar noch ein schönes Abendbrot zusammen. Auch ein Flocki gesellte sich noch hinzu. Wer auf Perlpilze steht, sollte jetzt in den Wald gehen, sie sprießen gerade ohne Ende. Wir hoffen, es geht so weiter.

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde und guten Appetit!«


Chemnitz: Sommersteinpilze und ein paar Worte in eigener Sache


Sommersteinpilze und einen Raufußröhrling (was für einen?) hat Benjamin bei Chemnitz gefunden. (Foto © Benjamin)

(13. Juni 2019)

In eigener Sache

Ich nehme dieses Foto zum Anlass, freundlich darauf hinzuweisen, dass es das Mindeste ist, bei Zusendung an den Pilzticker die gefundenen Pilzarten zu benennen. Es kann nicht meine Aufgabe sein, Pilzbestimmungen nach Fotovorlage in einem bunten Allerlei vorzunehmen und textlich und redaktionell aufzubereiten. Unter »Und so geht's« im Pilz-Ticker befinden sich die Minimalregeln. 

Außerdem habe ich oft genug darauf hingewiesen, dass Pilzen anheftende Walderde, Maden oder gegebenenfalls Moos dem Wald gehören. Pilzmesser werden dazu produziert, um Pilze fachgerecht im Wald zumindest vorzubehandeln, zweckmäßigerweise aber gänzlich geputzt in den Korb zu legen*. Der Anblick eines gefüllten Pilzkorbes sollte einen Künstler dazu verlocken, diesen Korb auf der Stelle malen zu wollen. Erd- und moosbehangene Pilze tun dies sicher nicht.

Abgesehen davon, werde ich es nie verstehen, dass man sich Maden, Würmer, Mückeneier und anderes Kleingetier ins Haus schleppt, obwohl man dies alles überaus bequem und naturnah im Wald - wo es hingehört - zurücklassen kann.

Im Übrigen stellt sich die Frage: was spricht eigentlich dagegen, die hier gezeigten Pilze nach der Reinigung zu fotografieren? Jeder Betrachter wird mehr Freude daran haben.

* Dass man mit unbekannten, noch zu bestimmenden Pilzen anders verfährt, versteht sich von selbst (HWB)

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Dresden: Es war gar kein Schwefelporling, sondern...


Foto: Von weitem hatte Gerd diese Lungenseitlinge für einen Schwefelporling gehalten. Wie gut, dass er sich mit dem Rad noch den Berg hinaufgekämpft hatte! (Foto © Gerd)

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Gerd schreibt am 11. Juni 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

auf meiner Runde, die letzten Holunderblüten zu sammeln, sah ich im Dresdner Wald einen Schwefelporling. Eigentlich hatte ich keine Lust mehr, bei der schwülen Hitze einen Berg hochzustrampeln und nach meiner Lieblingsbuche zu sehen. Ich raffte mich schließlich doch auf.

Das sollte belohnt werden: es war gar kein Schwefelporling, sondern ich fand überraschend Lungenseitlinge vor, jüngere und ältere. Zusammen brachten sie 886 Gramm auf die Waage. Etwa die gleiche Menge, ebenfalls junge und bereits ältere, warten noch auf einen Pflücker. 

Auf das Abendessen mit dem frischen Fund freue ich mich schon.

Beste Grüße Gerd«


Limbach-Oberfrohna: Den Flockis gesellen sich weitere Arten hinzu


Tom schreibt am 8. Juni 2019:

»Hallo Pilzfreunde,

seit Mitte Mai sind wir meistens am Wochenende mit unserem 7 Monate alten Sohn Noah in Limbach-Oberfrohnas Wald unterwegs. Es kamen auch immer ein paar Flockis für die Pfanne zusammen.

Heute nun mal ein Bericht, nicht dass noch jemand denkt, in Sachsen wachse nichts. Zu den üblichen Verdächtigen gesellten sich heute Goldröhrlinge. Die Wulstlige ließen wir aber stehen. Auch Rotfüße gab es. Sie waren jedoch, wie so oft, meist madig. Wir vermissen noch die Täublinge, hoffen aber auf ein baldiges Einstellen, da sie uns mit ihrem nussigen Geschmack begeistern.

Liebe Grüße von Noah, Nina und Tom«

(Foto © Tom)

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Chemnitz: 650 Gramm Netzstielige Hexenröhrlinge in nur zwei Minuten

Viola schreibt am 8. Juni 2019:

»In nur zwei Minuten 650 Gramm Netzstielige Hexenröhrlinge in Chemnitz gefunden.«

(Foto © Viola)

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Hermann freut sich über den starken Saisonstart der Röhrlinge im Erzgebirge


Foto: »Ein feines Exemplar«, so umschreibt Hermann zu Recht diesen schönen jungen Hexenröhrling, der sein Zuhause im Moos hat. (3 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 7. Juni 2019:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

endlich beginnt auch bei uns im Erzgebirge die Sasion der Röhrlinge; damit meine ich, auf meiner Hausstrecke im Wald zwischen Aue und Zschorlau. In zwei Stunden konnte ich dort heute Mittag rund 1,5 Kilo Flockenstielige Hexenröhrlinge zusammentragen (Foto rechts)!

Ein herzliches Glückauf von Schwammefreund Hermann«




Foto: Dieser schon etwas größere Flocki wählt sich als Umgebung hingegen Nadelstreu aus.


Ein Maronenröhrling in der Laußnitzer Heide bot Julian die Hand zum Gruße an


Foto: Der Maronenröhrling hat sich in der Laußnitzer Heide einen erhabenen Ausguck als Wohnsitz ausgewählt. Für Julian sah das beinahe aus, »als wolle er einem die Hand reichen«. (Foto © Julian)

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Julian schreibt am 15. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute eine Tour durch die Laußnitzer Heide bei Dresden gemacht. Gefunden habe ich einige Maronen, Parasole und ein paar Herbstrotfüße

Bei dem dürftigen Pilzwachstum kam es mir entgegen, dass sich ein Maronennröhrling so auffällig auf einem Baumstumpf präsentierte. Man konnte beinahe meinen, er wolle einem die Hand reichen. 

Viele Grüße Julian«


Zwickauer Land: Am 12. November war der Korb erstmals in diesem Jahr ordentlich gefüllt


Lutz schreibt am 13. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern im Rümpfwald, Zwickauer Land, unterwegs und hatte erstmalig dieses Jahr meinen Korb ordentlich gefüllt.

Es waren größtenteils Maronen (zwei Fotos rechts), aber auch einige Steinpilze dabei. Einem Wildschwein bin ich auch begegnet. Zum Glück hatte es genau soviel Angst vor mir wie ich vor ihm.

Viele Grüße Lutz«

(2 Fotos © Lutz)

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Scuttle wird in ihrem Zwickauer Wald von vielen schönen Maronen überrascht


Foto: Mit so vielen und so guten Maronenröhrlingen hatte Scuttle gar nicht mehr gerechnet, so tief im November.


Scuttle schreibt am 10. November 2018:

»Lieber Heinz Wilhelm,

wie verrückt ist es denn, bis in den November hinein die tollsten Maronen zu finden? Hinzu bei meinem Waldgang heute Morgen um Zwickau kamen noch zwei Pfefferröhrlinge und drei Birkenporlinge.

Auch wenn es mit Artenvielfalt nicht weit her war, es war ein toller Spätherbsttag mit jeder Menge frischer Luft und Entspannung. Sollte das Pilzesammeln etwa noch weitergehen?

Bis bald Scuttle«

(2 Fotos © Scuttle)

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Tharandter Wald: Für die Garnitur der Hirschhüfte hat es gereicht


Jens schreibt am 10. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

viel gab es nicht im Tharandter Wald heute. Fünf Maronen, einen Birkenpilz und die Reste von einem Steinpilz, an dem sich schon so manches Waldtier vergnügt hatte. Für die Garnitur der Hirschhüfte hat es aber gereicht.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens)

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Stramme erzgebirgische Staa'pilze für Hermann


Foto: Stramm sind sie, Hermanns Staa'pilze, aber wie man sieht, hatten manche auch schon Besuch von Schnecken und Nagern. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 8. November 2018:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

bei relativ milder Witterung habe ich in meinem Pilzrevier bei Aue/Zschorlau einige stramme Staa'pilze gefunden. Die Würmer hatten bei ihnen nur geringe Chancen, dafür haben es sich bei einigen die Schnecken und Nager gut gehen lassen. Alle Pilze standen unweit von Rotbuchen.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«

 

Foto: Ein besonders schönes, von hungrigen Waldtieren verschontes Prachtstück hat Hermann an den Stamm einer Rotbuche gelehnt.


Dresdner Heide: Ein Spaziergangssteinpilz von 782 Gramm für Undine

Undine schreibt am 4. N ovember 2018:

»Hallo liebe Pilzgemeinde, 

nur mal schnell in die Dresdener Heide spazieren gehen... Dann bin ich doch neugierig geworden - und ab in den Busch parallel zum Weg. Und dann dieser Fund! Ich kann es immer noch nicht glauben.

Grüße aus Dresden-Stetzsch von Undine«

(Foto © Undine)

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Ohorn: Endlich einmal ein gut gefüllter Korb für Jens


Jens schreibt am 3. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder einmal bei Ohorn unterwegs, einer kleinen Gemeinde rund 30 Kilometer westlich von Bautzen an der A4. 

Diesmal konnte ich mein Körbchen ziemlich gut mit Maronen füllen, eine Flockenstielige Hexe und fünf schöne Birkenpilze gehörten auch zu meiner Ausbeute.

Zwei ältere Spaziergänger waren richtig erstaunt über meinen Fund (Foto rechts), als ich aus dem Wald kam.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens)

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Zwickau: War der kernige Steinpilz schon ein Geschenk zum Saisonabschied für Scuttle?


Scuttle schreibt am 31. Oktober 2018:

»Lieber Heinz Wilhelm,

das schöne Herbstwetter lockte auch mich noch einmal in den Wald um Zwickau. In den letzten zwei Wochen hattte es ja endlich ab und zu geregnet. So schien es mir nicht ganz aussichtslos, dass noch Pilze wachsen würden.

Nun, ich fand im Hochwald einen einzigen Steinpilz, nämlich den, der auf dem Foto rechts zu sehen ist. War es vielleicht der letzte für dieses Jahr?

Auf jeden Fall fühlen sich derzeit die Hallimasche so richtig wohl. Sie standen reichlich, waren jung und frisch und hatten beste Qualität (das Foto darunter).

Ein paar einzelne kleine frische Maronen kamen noch hinzu und so war die Pilzmahlzeit perfekt. 

Ich wünsche Euch allen noch viel Glück im Wald! 

Scuttle

P.S. Deine Pilzticker-Seite ist übrigens perfekt, vielen Dank für deine Arbeit!«

(2 Fotos © Scuttle)

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Laußnitz: Neben vielen Pilzsammlern wartete auch ein perfekter Steinpilz auf Jens


Jens schreibt am 31. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Maronen wachsen bei Laußnitz unweit von Königsbrück im Landkreis Bautzen.

Der Wald war am heutigen Reformationstag voll von Pilzsammlern, es waren so viele wie nie. Einen wunderschönen Steinpilz und eine kleine Flockige Hexe gab es noch als Zugabe. Es schien mir fast, als hätte der Steinpilz an einer meiner bewährten Stellen wahrhaftig schon auf mich gewartet.

Die Maronen gab es gleich zum Mittag, und zwar zum Kartoffel-Wurst-Auflauf. Der Steinpilz wird getrocknet und für eine besondere Gelegenheit aufgehoben.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens)

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Ein später Dresdner Steinpilzriese



2 Fotos: Einen vor allem für die Jahreszeit außergewöhnlich großen und qualitativ guten Steinpilz hat Peter heute im Umland von Dresden gefunden.

Das Foto rechts mit dem Längsschnitt veranschaulicht, dass er vollkommen unversehrt war. (2 Fotos © Peter/Privat)

(28. Oktober 2018)

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Herrliche späte Rotkappen in der Neuen Harth - und die Hoffnung auf die edlen Kiefernblutreizker lebt


Foto: Auf einen solchen Anblick hat nicht nur Rolf dieses Jahr lange warten müssen in der Neuen Harth südlich Leipzig. Fast schon im November, ist es endlich so weit: die Rotkappen stehen prächtig, sind noch vom Morgentau benetzt. (Foto © Rolf)

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Rolf schreibt am 28. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem es nun doch endlich mal etwas Wasser von oben gab, musste ich doch mal schauen, ob es sich die Pilze doch noch mal zum Guten für mich überlegen würden.

Nun, viel war es nicht, aber ich war zufrieden mit schönen Rotkappen, die es heute Abend in einer leckeren Pilzpfanne gibt.

Unterdessen warte ich aber immer noch auf die leckeren Kiefernblutreizker, die letztes Jahr auch spät dran waren. Es soll ja wieder wärmer werden, vielleicht klappt es noch.

Liebe Grüße Rolf«


Endlich Pilze in Hoyerswerda! Und beim verirrten Pilzopa prangten herrliche Rotkappen im Korb


Klaus schreibt am 28. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

schon seit Jahren schaue ich immer gerne auf dieser Seite vorbei. Nach Kurzlektüre des Pilztickers habe ich mich vorhin fix auf den Weg gemacht.

Nach mehreren so gut wie erfolglosen Versuchen im Herbst hatte ich heute mein kleines Glück. Ich fand einen schönen Steinpilz, zwei wunderbare frische Kiefernblutreizker, einige Birkenpilze, ein paar Goldröhrlinge und Butterpilze. Der Fundort lag zwischen Hoyerswerda und Bernsdorf am Rande des Dubringer Moores. Derzeit braten die Pilze gerade als schöne Beigabe zum Gulasch.

Nebenbei konnte ich bei meinem Waldgang noch einem Opa in die Zivilisation zurückhelfen, der sich verirrt hatte. Er hatte herrliche Rotkappen im Korb!

Es geht also wohl gerade los mit den Pilzen...?

Glückauf und viele Grüße aus Hoyerswerda!

Klaus«

(Foto © Klaus)

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Auch Jens freut sich über einen schönen Fund im Tharandter Wald


Foto: Fein säuberlich, wie er es immer tut, hat Jens seine Pilze in den Korb gelegt. Neben einem stattlichen Steinpilz, Maronen und Birkenpilzen war dies auch ein einsamer Goldröhrling, wohl der letzte Vertreter seiner Art in diesem Jahr. (Foto © Jens)

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Jens schreibt am 27. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie Andreas auch, habe ich heute einen Abstecher in den Tharandter Wald gemacht.

In knapp zwei Stunden sind ein großer Steinpilz, Birkenpilze und Maronen im Korb gelandet. Unter einer Lärche stand noch ein einsamer Goldröhrling.

Wie schon letzte Woche bei Laußnitz habe ich erneut sehr viele Pilzleichen gefunden, darunter - leider - wieder mehrere Steinpilze.

Viele Grüße Jens«


Im Tharandter Wald überraschten viele Röhrlinge die Spaziergänger


Foto: Andreas fand zu seiner Überraschung vor allem Maronenröhrlinge, aber auch Flockenstielige Hexen und Birkenpilze im Tharandter Wald südlich von Dresden. (Foto © Andreas)

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Andreas schreibt am 27. Oktober 2018:

»Hallo,

ohne große Hoffnung auf gute Ausbeute haben wir am Freitag Vormittag einen Spaziergang durch den Tharandter Wald unternommen. Zu unserer Überraschung fanden wir etliche Röhrlinge in drei Arten, hauptsächlich Maronen.

Beste Grüße Andreas«


Ein Glänzender Lackporling aus dem Oberholz von Großpösna


Nachgereichter Fund von Karin vom 26. Oktober 2018:

»Ein liebes Hallo Herr Bertram,

im Oberholz von Großpösna fand ich am 26. Oktober 2018 folgende Pilze: Glänzender Lackporling (Foto rechts), Klapperschwamm, Hallimasch sowie viele große madenfreie Steinpilze.

Die Pilze waren schwierig zu finden, weil das inzwischen fallende Laub der Eichen alles abdeckte. 

Viele Grüße von Karin«

(2 Fotos © Karin)

(Nachgereicht am 3. November 2018)

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Foto: Karin hat die brauchbaren Scheiben vom Glänzenden Lackporling beiseite gelegt. Sie schreibt: »Ich habe den Pilz mitgenommen, er war vermutlich schon älter. Jedenfalls war er total trocken und teilweise madig. Die unbrauchbaren Stellen habe ich rausgeschnitten und nochmal nachgetrocknet. Nun ist er in Scheiben geschnitten im Glas und wartet darauf, als Tee getrunken zu werden.« So soll es sein, denn Glänzende Lackporlinge sind vermutlich die heilkräftigsten Pilze überhaupt.


Die Hallimasche aus dem Tharandter Wald landen bei Katrin in Suppen und Eintöpfen


Foto: Links oben sehen wir die Graublättrigen Schwefelköpfe. Sie sind ausgezeichnete Speisepilze, die erst ab Oktober erscheinen und in milden Wintern bis in den März durchhalten. Es sind klassische Suppenpilze mit nussig-pilzigem Geschmack, die auch an Ei sehr gut schmecken. Ihre Lamellen haben Grau-Violett-Töne, der weißliche oder gelbliche Stiel wird zur Basis hin braun. Rechts Hallimasche, vorne die »dicken« Maronen. (Foto © Katrin)

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Katrin schreibt am 24. Oktober 2018:

»Liebe Pilzfreunde,

nach Sturm und Regen gestern und in der Nacht musste ich im Tharandter Wald doch mal nach den Pilzen sehen. Herbstfärbung und buntes Laub waren eine Augenweide! Einem kessen Grünspecht schien das auch zu gefallen. Also hatte sich mein Ausflug schon gelohnt.

Nach langer Zeit standen die Furchen und Gräben der Waldwege endlich wieder einmal unter Wasser. Auch der aufgeweichte Waldboden fiel mir auf. Den gab es ebenfalls lange nicht mehr.

Wie Pilzfreund Alfed über diesen Wald ja schon Anfang Oktober berichtete, waren auch meine Fundstellen weitgehend von Harvestern zerstört und es lag viel Kleinholz herum. Das macht das Laufen etwas anstrengend.

So habe ich einen anderen Winkel aufgesucht und wurde zunächst mit ein paar knackigen Hallimaschen belohnt. Statt erhoffter Steinpilze tummelten sich auf den Mooskissen allerdings Falsche Pfifferlinge und Kahle Kremplinge.

Zu meiner Freude fand ich aber bald eine Stelle mit frischen Graublättrigen Schwefelköpfchen und ein paar vereinzelten jungen Maronen.

Der Regen ist gut, es müsste jetzt nur noch etwas wärmer werden. Die Nächte sind mit etwa 6 Grad schon recht kühl, was aber den Vorteil hat, dass die Pilze madenfrei bleiben. Wir hoffen also weiter.

Nun freue ich mich auf eine kleine Mahlzeit. Die Hallimasche werden bei mir getrocknet und landen in Suppen und Eintöpfen.

Das von mir, liebe Freunde, nächstes Jahr wird's wieder besser!

Herzliche Grüße aus Dresden von Katrin«

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100 frische madenfreie Maronen und einiges mehr bei Ottendorf-Okrilla


Diesen Fund vom 21. Oktober reicht uns Carsten nach:

»Habe am 21.10. in Nähe der Kiesgrube bei Ottendorf-Okrilla ca.100 frische madenfreie Maronen, einige Birkenpilze und einen Steinpilz gefunden.

Gruß Carsten«

(Foto © Carsten)

(Nachgereicht am 25. Oktober 2018)

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Laußnitz: Diesmal war Jens mit seiner Ausbeute zufrieden


Foto: Diesmal war Jens recht zufrieden mit seiner Ausbeute, zumal ein guter Steinpilz, den er fand, noch nicht im Korb liegt. (Foto © Jens)

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Jens schreibt am 21. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder in meinem Waldgebiet bei Laußnitz, Nähe Ottendorf-Okrilla nordöstlich von Dresden.

Diesmal ist einiges im Korb gelandet. Maronen und Birkenpilze und einen Schirmpilz habe ich erbeutet. Einen greisen Riesensteinpilz habe ich leider wieder einmal verpasst. Dafür fand ich noch ein gut verwertbares Exemplar in der Lebensmitte, das jedoch auf dem Foto noch nicht im Korb liegt.

Viele Grüße Jens«


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Ein außergewöhnliches und mitreißendes Pilzbuch! Toll für den Einstieg in die Pilzpassion, ideal für junge Pilzfreunde!


Jürgen Guthmanns Enzyklopädie der Heilpilze


DIN-A-4-Format; 425 Seiten; Darstellung von über 100 Heilpilzen mit ihren bioaktiven Inhaltsstoffen; Liste: Für welche Krankheiten sich die 16 gebräuchlichsten Heilpilze eignen; 250 Farb- und 230 Strichbilder; 1600 Zitate aus der Originalliteratur.

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