Pilz-Ticker-Sachsen



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Exklusiv: Peter Rohlands Pilztouren





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Es wird immer toller bei Aue im Erzgebirge: Kaum sind die Steinpilze weg, da kommen die schönsten Pfifferlinge


Foto: Hermann ging diesmal ein Stück weiter bei seinem Pilzgang als üblich - und stieß prompt auf dieses Nest schöner frischer Pfifferlinge. Es sollten nicht die einzigen bleiben. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 22. November 2020:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

heute bin ich nochmal los in den Wald, wobei ich etwas weiter als üblich gegangen bin. Das sollte belohnt werden.

Denn siehe da, auf einmal leuchteten mir große gelbe Punkte aus dem Moos entgegen: eine Gruppe herrlicher frischer Pfifferlinge! An anderer Stelle sollten sich noch weitere hinzugesellen. Außerdem fand ich wieder einige meiner geschätzten Schneepilze.

Das ergab eine leckere Portion gebratener Schwamme.

Viele Grüße aus dem Erzgebirge von Hermann«


Foto: Solch ein herrlicher Pfifferlingsfund so tief im November! Da konnte sich Hermann auf eine schöne unerwartete Pfanne edler Schwammerl freuen, noch bereichert von seinen hoch geschätzten Schneepilzen (Schwarzfaserigen Ritterlingen).





Gefriertruhe voll, Trockenpilzgläser voll - und Scuttle ist voller  Zufriedenheit über das Pilzjahr 2020


Foto: Ein toller Fund zum Saisonende! Wir sehen überwiegend knackig-frische Maronen, zwei Steinpilze (links), sowie einen Birkenporling (oben rechts) und 3 Safranschirmlinge oben in der Mitte. Ein sehr schönes Sammelergebnis für Scuttle und ihren Mann zum Saisonfinale im Zwickauer Land! (3 Fotos © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 21. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute Früh bin ich mit meinem Mann bei -2 Grad noch einmal in den Wald gegangen. Die Berichte auf deiner Seite ließen mir keine Ruhe und ich musste unbedingt noch einmal nachschauen, ob es noch etwas an Pilzen geben würde.

Und tatsächlich: wir fanden zwei Steinpilze und unzählige Maronen in bester Qualität, nur etwas angefroren. Sozusagen Tiefkühlware... 😀😀

Die Schnecken hatten sich an einigen Stellen auch satt gefuttert. Aber jetzt kommt wohl nichts mehr nach. Es ist zu kalt und zu trocken.

Alles in allem war es ein ertragreiches Jahr. Die Gefriertruhe ist gefüllt, die Gläser mit getrockneten Pilzen ebenfalls und wir sind sehr zufrieden.

Allen eine schöne Weihnachtszeit!

Bis bald Scuttle«

Liebe Scuttle,

das wünsche ich Dir ebenfalls! Vielen Dank wieder einmal für Deine schönen zuverlässigen Berichte mit den schönen Fotos!

Bis zum Wiederlesen im kommenden Jahr grüßt Dich und Deinen Mann herzlich

Heinz-Wilhelm


2 Fotos: Der letzte Steinpilz 2020 versucht, sich vor Scuttles Zugriff unterm dicken Moos zu ducken - sinnlos. Auch für die zwei knackigen Maronenröhrlinge im Nadelgeäst und Buchenlaub gab es kein Pardon. Scuttle freute sich über die tolle Qualität der späten Pilze.


Sehr lesenswert!

Hermann im Erzgebirge: »Meine Großeltern haben die Schneepilze sehr geschätzt«


Foto: Ein schönes Motiv aus dem Wald mit Schwarzfaserigen Ritterlingen, die nicht nur eine Rarität, sondern auch ausgezeichnete Speisepilze sind. Sie wachsen bei Kiefern und Fichten, auch noch nach ersten Frösten. Sie kommen in Deutschland nur sehr verstreut vor, in der Regel in Mittelgebirgen. Ihren feinen Geschmack nach Mehl, entfernt auch nach Melonen, haben sie exklusiv. (3 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 19. November 2020:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

vorgestern war ich noch einmal in meinem Aue-Zschorlauer Schwammegebiet unterwegs. Bei meinem schönen Waldgang fand ich typische Herbstschwamme: etwa 10 frische Schneepilze (auch Herbstlinge genannt, eigentlich Schwarzfaserige Ritterlinge), sehr viele Trompetenpfifferlinge, wenige Maronen und Herbstrotfüße.  Auch einige Frostschnecklinge und Pfifferlinge waren dabei. Etliche Schneepilze waren leider schon überständig.

Am 14. November hatte ich meine zwei vermutlich letzten Staa'pilze für dieses Jahr gefunden. Zwei junge, richtig knackige, sehr schöne Exemplare!

Viele liebe Grüße aus dem Erzgebirge von

Schwammefreund Hermann«

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Foto: Hier ist Hermanns Gesamtfund vom 17. November zu sehen. Ein Steinpilz ist nicht mehr dabei. Dafür einige junge, frische Schneepilze. Hermann hat die Schwarzfaserigen Ritterlinge und andere Pilzarten durch seine Großeltern kennengelernt. Er schreibt: »Sie haben die Schneepilze sehr geschätzt.« Wie auch sein Bruder: »Er und seine Frau haben vor ein paar Wochen cirka 50 Schwarzfaserige Ritterlinge an einer einzigen Stelle gefunden. Das habe ich auch schon erlebt.« 2016 sei ein Jahr mit besonders vielen Schneepilzen gewesen.

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Foto: Und dies sind vermutlich die letzten Steinpilze, die Hermann in diesem Jahr fand, nämlich am 14. November. Jung, frisch und knackig waren sie.

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Zwickauer Land: »So viele Pilze Mitte November sind nicht alltäglich«


Foto: Dies ist einer von vier Steinpilzen, die Scuttle bei Zwickau noch gefunden hat. Sie staunte vor allem über »unzählige Maronen im besten Zustand«. (2 Fotos © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 15. November 2020:

»Lieber Heinz Wilhelm,

das Wetter und die Funde der letzten Wochen haben mich wiederholt in den Wald getrieben.
Schon vom Auto heraus sah ich den ersten Birkenpilz. Und so ging es auch weiter. Ich fand unzählige Maronen im besten Zustand.

Hinzu kamen dann noch vier knackige Steinpilze und viele Safranschirmlinge. So viele Pilze Mitte November sind echt nicht alltäglich. Unschlagbar dabei sind die Ruhe des Waldes und das Farbenspiel der Blätter.

Meine Arbeitskolleginnen freuen sich jetzt schon auf morgen , da gibt es gebratene Pilze und Butterbemm.😀

Lieben Dank für deine unermüdliche und tolle Aufbereitung der Pilz Nachrichten.

Sei lieb gegrüßt und viele gute Pilzgänge für euch Pilzfreunde!

Scuttle«



Opas guter Rat besitzt immer noch Gültigkeit


Kristina schreibt am 15. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

anbei unser Pilzfund mit spätherbstlichen Impressionen aus der Region Hainichen im Landkreis Mittelsachsen (Foto rechts).

Unter Buchen musst Du suchen und den Eichen auch nicht weichen – so hat mein Großvater den eigentlich für das Verhalten bei Gewitter gedachten Spruch umgewandelt.

Zwischen all dem Herbstlaub wirklich schwer zu entdecken, haben wir aber erfolgreich doch noch einige wunderschöne Steinpilze, Maronen und Rotfüßchen gefunden. Wir freuen uns auf ein leckeres Abendessen.

Liebe Grüße Rainer, Kristina und Vierbeiner Bruno«

(2 Fotos © Kristina)

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Foto: Das gab noch einmal ein leckeres Spätsaisonpilzgricht für Kristina und Rainer. Die Schnecken haben ihren Anteil schon gehabt, was um diese Zeit einfach unvermeidlich ist.


Ein mehr als zufrieden stellendes Resümee: »Hoffen wir, dass das kommende Pilzjahr ähnlich schön wie dieses wird«


Ein letzter Pilzgang für dieses Jahr am 13. November in der Dübener Heide trug Birgit dieses sehenswerte Ergebnis ein. Sie & Mitsammler fanden hauptsächlich Maronen, Flockenstielige Hexen, einige Steinpilze und Birkenpilze. Sie staunten, dass sie so spät in der Saison noch so viele und vor allem auch viele junge und knackige Pilze gefunden hätten. »Es war für uns ein schönes Pilzjahr. Hoffen wir, dass das kommende ähnlich gut wird.« (Foto © Birgit)

14. November 2020

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Raum Kamenz: Diese Überraschung ist den guten Speisepilzen wirklich gelungen


Foto: Fast alles, was das Herz des Pilzsammlers im hohen Herbst begehrt, landete auf Werners Tisch. Zu beachten ist vor allem der riesige Perlpilz unten rechts. (Foto © Werner)

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Werner schreibt am 11. November 2020:

»Hallo Pilzfreunde

gestern sind meine Ehefrau Karin und ich wieder einmal in »unser« Pilzrevier nach Schmeckwitz/Kamenz gefahren. Eigentlich ohne viel Hoffnung, nach diesen kalten Nächten noch viele Pilze zu finden.

Die Überraschung über unsere Ausbeute war umso größer. Wir fanden viele Maronen, zwei schöne Steinpilze, Birkenpilze, einen Parasol (das gab ein lecker paniertes Schnitzel!) und Perlpilze.

Ein erfolgreiches Pilzjahr wird nun bald vorbei sein. Die Pilze sind getrocknet oder eingefrostet und werden uns als köstliche Zutat die Winterzeit bereichern.

Ich wünsche allen Pilzsammlern noch schöne Tage im Wald. Möge 2021 auch so erfolgreich sein!

Liebe Grüsse vom Schweizer Pilzsammler aus Dresden«





Erzgebirge: Pfifferlinge wie in besten Julitagen


Foto: Welch eine Pilzpracht! Allein die Schwarzfaserigen Ritterlinge links verraten, dass es bereits spät im Herbst ist. Hermann weiß aus Erfahrung: da zeigen sich gerne noch einmal die Pfifferlinge! (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 10. November 2020:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

heute blinkten viele gelbe Stellen im Moos während meiner Pilzwanderung bei Aue im Erzgebirge. Es waren Pfifferlinge im besten Zustand, die natürlich umgehend in meinem Schwammekorb landeten.

Hinzu kamen ein Staa´pilz, 3 Herbstlinge (Schwarzfaserige Ritterlinge), 2 Herbstrotfüße, viele Trompetenpfifferlinge sowie wenige Frostschnecklinge.

Ich habe schon lange die Erfahrung gemacht, dass die Pfifferlinge im Spätherbst gerne noch einmal sprießen!

Das ergab eine leckere Schwammemahlzeit!

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: Sie prangen in der Sonne wie in besten Julitagen. Hermann fand Pfifferlinge in schönster Qualität. Es wurde eine sehr leckere Pilzpfanne!


Zwickauer Land: Nach minus 3 Grad Celsius verderben die Pilze viel schneller als sonst


Scuttle schreibt am 8. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war am Freitag und am heutigen Sonntag wieder im Wald. Die letzten 3 Nächte waren schon etwas frostig mit -3 Grad.

Trotzdem gibt es noch eine Vielzahl von Pilzen. Maronen, Safranschirmlinge, Fichtenreizker, Steinpilze, Violette Rötelritterlinge, Semmelstoppelpilze, Pfefferröhrlinge und Hexen (Foto rechts). Ein Zitterzahn (ich fand ihn erstmals) gehörte übrigens auch zur Ausbeute.

Nach dem heutigen Streifzug durch den Wald habe ich bemerkt, dass die Pilze viel schneller verderben als sonst. Liegt das wohl am Frost?

Ich bin sehr gespannt, was die nächste Woche an frischen Pilzen bereithält.

Viel Glück für alle Pilzfreunde!

Scuttle«

(2 Fotos © Scuttle)

Hallo Scuttle,

selbstverständlich wirken sich minus 3 Grad Celsius auf die Pilze aus. Die Eiweißstruktur wird zerstört, womit die Pilze dem Verfall anheim gegeben sind. Das bewirkt vor allem in den Pilzen befindliches gefrorenes Wasser; die Eiskristalle greifen die Eiweißverbindungen an, deren Verfallsprozess damit beginnt. Bedenke: fast zwei Drittel aller Pilzvergiftungen gehen auf verdorbene Speisepilze zurück, deren Eiweiße toxisch geworden sind. 

Ich behaupte, ein erfahrener Pilzsammler sieht und riecht genau, wann ein Pilz noch genießbar oder bereits ungenießbar oder bereits giftig ist.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Foto: Aus dem Wald sofort in die Pfanne. Das ist genau richtig, um die Pilze nach den Frostnächten vor dem Verderben zu bewahren. Ich verfahre so grundsätzlich bei jedem Schopftintlingsfund. Ich bin noch nichtmal zuhause, da wird auch schon die Pfanne für diese Pilze erhitzt...


Seltene Schwarzfaserige Ritterlinge bei Aue/Erzgebirge

Liebe Pilzfreunde,

bitte beachtet auch den heute nachgereichten Fund von Pilzfreund Hermann, der am 21. Oktober die sehr wohlschmeckenden seltenen Schwarzfaserigen Ritterlinge gefunden hat (weiter unten).


Überraschend schnelle Beförderung in der Dahlener Heide

Paulas Aufstieg in den höheren Dienst der Pilzsammler erfolgte binnen einer Woche


Foto: Violette Rötelritterlinge, geben bei der Ansicht ihrer Hutunterseite stets ein herrliches Motiv im herbstlichen Wald ab, selbst wenn sie, wie hier, vom Regen etwas ausgeblasst sind. Sie sind hervorragende Pilze für die Einlegeküche. (3 Fotos © Linus)

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Linus schreibt am 2./3. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch dieses Wochenende waren wir trotz Dauerregens wieder in den Pilzen, und zwar in der Dahlener Heide. Auch dort wurden wir von der Natur mit einem reichen Fund beschenkt. 
 
Hatte ich das vorige Wochenende noch vom »Pilz-Alumni« Paula gesprochen, so muss ich diesen unteren Dienstgrad nun korrigieren. Sie hat dieses Mal schon ein deutlich besseres Pilzauge bewiesen als ich und ist damit schon beim zweiten Pilzsuchen ein ausgewachsener Pilzprofi!

Die zwei Tausendsassas Claire und Sophia staunten nicht schlecht ob des schnell geschulten Pilznäschens. Eine Marone nach der anderen entdeckte sie am Wegesrand und verstaute sie triumphierend lächelnd in unserem Pilzbeutel. Am Schluss waren sie so zahlreich, dass wir einige trocknen mussten.

 
Außerdem durften wir einige herrliche junge Rotkappen (z. B. Foto rechts), Violette Rötelritterlinge, Lila Lacktrichterlinge, ein paar Steinpilze, viele Birkenpilze, Flaschenboviste, zwei Buckeltäublinge und große Mengen Hallimasch mit nach Hause nehmen. Neben einem wahren Festmahl am selbigen Abend war also klar: diese Pilze werden uns durch den Winter bringen. Das Weihnachtsessen ist zur Freude aller gesichert - vor allem dank Paula!
 
Wir rechnen jetzt die kommende Woche mit dem ersten Frost hier in Sachsen und gehen davon aus, dass die Pilzsaison dann weitestgehend vorüber ist. Die vielen Violetten Rötelritterlinge sind schon ein erstes Zeichen der endenden Pilzzeit.

Vielleicht, so unsere Hoffnung, werden wir aber noch ein letztes Mal fündig, um die Steinpilzvorräte neben all den Maronen noch etwas aufzufüllen. Bei der Suche am Wochenende entdeckten wir immerhin einen 2-Kilo-Steinpilz, von dem allerdings nur noch der Stiel brauchbar war.

Unsere Sammelfreude trübte das nicht. Claire und Sophia konnten mit ihren Jubelrufen durch den sonst stillen Wald kaum an sich halten.
 
Ich wünsche dir eine schöne Woche und bis bald!

Gruß aus Leipzig, Linus, Paula, Claire & Sophia«


Foto: Die Maronen waren am Ende so viele, dass das Pilzsammler-Quartett sie nicht auf einmal verspeisen konnte.


Oschatz: »Unglaublich, was die Natur im November noch zu bieten hat«


Maik schreibt am 3. November 2020 zu diesem Foto:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zum Start in den November habe ich am Sonntagmorgen noch eine Runde durch den Wald gedreht. Ich finde es unglaublich, was die Natur, mittlerweile ja schon im November, noch zu bieten hat. Man könnte fast denken, die Pilzsaison geht gerade erst los. Nur die vielen Blätter verraten die bereits fortgeschrittene Jahreszeit.

Ich konnte jedenfalls nochmal einen sowohl mengenmäßig als auch qualitativ wunderbaren Fund machen. Dabei habe ich die größten Exemplare der Steinpilze erst gar nicht mitgenommen.

Viele Grüße aus Oschatz!

Maik«

(Foto © Maik)

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Volle Körbe, voller Eimer: Tolle Pilze für die Pfanne, den Dörrautomaten und die Essiggläser


Foto: Volle Körbe, volle Leidenschaft! Astrid und Ralf haben Pilze für den Wintervorrat gesammelt und in der Königsbrücker Heide mehr als reichlich gefunden. (3 Fotos © Astrid)

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Astrid schreibt am 2. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir konnten uns am gestrigen Sonntag nach 2-stündiger Runde in der Königsbrücker Heide wieder an einem reichen Pilzfund erfreuen. Bei den milden Temperaturen und nach reichlich Regen blühte das Pilzwachstum nochmal richtig auf. Die Verarbeitung hat uns bis spät beschäftigt.

Zunächst entdeckten wir bei einem Halt am Waldrand völlig unverhofft einen schönen Fund an Violetten Rötelritterlingen. Direkt am Start in unser Pilrevier begrüßten uns 2 Steinpilz-Prachtkerle. Welch ein Beginn! Dann ging es so richtig los: in der Gesellschaft von Espen lachten uns immer wieder kleine und größere Rotkappen an, die wir natürlich nicht stehen lassen konnten. Zwischendurch an und in einzelnen Gruppen von Eichen immer mal wieder ein Steinpilz und nach wie vor junge Parasole. Diese haben uns dieses Jahr in besonders großer Zahl erfreut.

Krause Glucken, die zuverlässige Größe im alten Kiefernwald

Auf Waldlichtungen und Wiesenstücken sprossen größere Mengen an Butterpilzen, die wir dieses Mal stehen ließen, zumal die Pilze durch den vorangegangenen Regen ziemlich nass und klebrig waren. Dazu kamen wunderschön samtige Ziegenlippen und Maronen, die oft dicht beieinander wuchsen(Foto rechts). An einer Fundstelle auf einer Waldwiese stand im Wurzelbereich zweier alter Kiefern wahrlich eine Art Hexenring von Maronen, leider wegen des Grases nicht so gut zu fotografieren.

Ein paar wenige Birkenpilze und ein Minifund an Austernseitlingen schloss das Ganze ab und unsere vollen Pilzkörbe signalisierten, die Runde zu beschließen. Unsere Pfifferlingsecke, die uns noch vor wenigen Tagen eine hübsche Mahlzeit beschert hatte, war gestern so verwaist, als wären dort nie die kleinen Wichte gewachsen.


Foto: Die Violetten Rötelritterlinge und die Rotkappen sind in Gläsern mit einer Essigeinlage hervorragend untergebracht. Was ihnen Astrid alles beigegeben hat, ist weiter unten zu lesen.


Auch der Schwefelporling, den wir vor 2 Wochen an einer alten Eiche entdeckt hatten, war nicht weitergewachsen und die Krausen Glucken scheinen sich für diesen Herbst zurückgezogen zu haben. Sie sind ansonsten eine zuverlässige Größe in einem alten Kiefernwald.

Die Verwertung der Pilze ist voller Vielfalt

Was macht man mit so vielen Pilzen? Einen großen Teil haben wir wie die letzten Male auch im Freundeskreis und in der Nachbarschaft verschenkt.

Die Rötelritterlinge mundeten uns am Abend gebraten auf Toast vorzüglich, der größere Teil landete eingelegt im Glas. Die ganz jungen Rotkappen wurden ebenfalls eingelegt, beides in einer Mischung aus Weißwein, Weinessig, Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen, Salz und Zucker.

Sie werden uns im Winter bei einem Mahl mit Freunden erfreuen. Ein Teil der Steinpilze wurde getrocknet, ein Teil zu einer köstlichen Steinpilz-Cremesuppe verarbeitet. Die schönsten beiden gibt es heute Mittag als Leckerei: Steinpilzscheiben, in Butter angebraten mit einer Prise Salz. Alles in allem ein tolles Pilzwochenende!

Aus Dresden grüßen herzlich Astrid und Ralf«

Anmerkung: Ein toller Bericht von Astrid, aus dem einerseits die Leidenschaft, Pilze zu sammeln, unverstellt herausspricht, andererseits im Détail geschildert wird, wie sie die Pilze verwertete: Verschenken, trocknen, süß-sauer einlegen, eine köstliche Suppe, angebratene Steinpilzscheiben. Welch eine herrlich vielfältige Verwendung! Klassische Pilzküche im Herbst!


Kamenz: Volkmar findet auch schon die ersten Austernseitlinge




Foto rechts: Seine ersten Austernpilze der Saison hat Volkmar in Kamenz gefunden. Er habe mal nach ihnen geschaut - und tatsächlich waren sie auch schon da. (Foto © Volkmar)

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Mittelsachsen: Reichlich Pilze auf der Runde mit dem Hunde


Kristina schreibt am 31. Oktober 2020 zu diesem Foto:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

anbei die Ausbeute der heutigen Hunderunde im heimischen Wald in Mittelsachsen.

Neben fünf Steinpilzen, von denen ich leider nur noch die Kappen mitnehmen konnte, weil die Maden schneller waren, gab es wieder Hallimasche für den Geschmack und jede Menge Rotfüßchen. Ein paar wenige Maronen waren auch dabei.

Liebe Grüße, Kristina und Vierbeiner Bruno«

(Foto © Kristina)

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Landkreis Bautzen: Diesmal standen die erwünschten Maronen nicht nur vereinzelt für Volkmar da


Volkmar schreibt am 30. Oktober 2020:

»Bei bestem Herbstwetter ging es heute erneut in Oßling im Landkreis Bautzen auf Pilzsuche. Besonders auf Maronenröhrlinge hatte ich es bei meinem Gang abgesehen. Bislang waren sie nur vereinzelt zu finden.

Sie machten dann auch etwa 80% des gefüllten Korbes (Foto rechts) aus. Den Rest teilten sich Steinpilze, Birkenpilze, Sandröhrlinge, Edelreizker, Butterpilze und eine Krause Glucke.

Viele Grüße Volkmar«

(Foto © Volkmar)

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Dübener Heide: Hexenringe von Maronenröhrlingen, wie im Märchenwald


Foto: Die Körbe waren voll und schwer, weil die Maronen gleich im Dutzend beieinander standen, oft in Hexenringen. (2 Fotos © Diana)

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Diana schreibt am 27. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute in der Dübener Heide unterwegs. Es war wie im Märchen: ganze Hexenringe von Maronenröhrlingen, von denen allerdings auch etliche madig waren, fanden wir.

Steinpilze und Parasole gab es leider nur wenige.

Es war ein schöner Urlaubstag!

Viele Grüße Diana«


Dübener Heide: Anfängerin Paula entdeckte gleich schöne Austernpilze, Linus baute einen Parasolturm


Linus schreibt am 26. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

Parasole, überall Parasole! Meine Freundinnen Sophia, Claire, Paula und ich konnten unseren Augen kaum trauen! Am Wochenende waren wir in der Dübener Heide in Nordsachsen/Ost-Sachsen-Anhalt fleißig Pilze suchen. 

Wobei man bei dieser Schwemme an Parasolen (ein Eindruck auf dem 2. Foto rechts) fast nicht von »suchen« sprechen kann, sondern eher von »finden« sprechen muss. Denn obwohl wir eine gehörige Menge Parasole geerntet haben, haben wir noch viel mehr zurückgelassen, weil sie schlichtweg nicht zu verarbeiten gewesen wären.

Darüber hinaus haben wir drei schöne kleine Krause Glucken gefunden, zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge und drei Steinpilze, einen Pfefferpilz ein paar kleine Maronen und Rotfußröhrlinge. Auf dem Foto rechts haben wir einer Krausen Glucke mal einen Turmbau der Parasole hinzugefügt.

Paula hat als erstmalige Pilzsammlerin neben einem der Steinpilze außerdem massenhaft Birkenpilze und zwei große Batzen Austernseitlinge entdeckt. Da schlägt das Herz des Pilzfreundes vor Stolz auf den Pilz-Alumni bedeutend höher!

Anbei die Fotos unserer Funde, von denen wir letztlich 3 Tage lange gezehrt haben. Jetzt ist das Pilzwachstum wirklich in vollem Gange – welch Freude!
 
Liebe Grüße aus Leipzig, Linus«

(3 Fotos © Linus)

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Foto: Pilze für drei Tage hat Linus mit seinen tüchtigen Mitsammlerinnen gefunden. Die Austernseitlinge (rechts) gehen auf das Konto von Anfängerin Paula. Das flutscht ja richtig gut in Leipzig!


Zwickauer Land: Scuttle sieht gute Aussichten auch für das nächste Pilzwochenende


Foto: »Den großen Steinpilz hätte ich im Wald lassen sollen«, schreibt Scuttle zu diesem Fund. Ja, er hat seinen Hutrand bereits deutlich aufgeschlagen, sport also bereits aus und hat zudem schon olivgrüne Röhren. Da nimmt man keinen Steinpilz mehr mit, zumal die Art im Alter zur Bitterkeit neigt. Ansonsten sieht man ein schönes buntes Herbstpilzgewimmel. (Foto © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 25. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

das schönste Herbstwetter lockte mich heute zum wiederholten Male in den Wald. Nachdem ich am Donnerstag einen trotz Regens ernüchternden Pilzgang im Zwickauer Land hatte (ein paar winzige Pfefferröhrlinge, einige Semmelstoppelpilze, zwei Steinpilze), bin ich heute mit wenig Hoffnung losgezogen.

Doch dann wurde ich ausgesprochen positiv überrascht. Es gab jede Menge Rotfüßröhrlinge und Violette Rötelritterlinge. Einige Maronen, Lärchenröhrlinge und 2 Steinpilze, von denen ich allerdings den großen hätte im Wald lassen sollen, sowie einige kleine Safranschirmlinge.

Das Wetter soll ja nicht wesentlich schlechter werden, was gute Aussichten für alle Pilzfreunde bedeuten dürfte.

Ich grüße dich, bis bald! 

Viel Glück beim Schwamme suchen, ihr anderen Pilzfreunde!

Scuttle«


Östlich Dresden: Überall Fliegenpilze, wo sich Jens Rotkappen erhofft hatte


Jens schreibt am 25. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute nach dem Urlaub an der Zugspitze mal nach den Pilzen östlich von Dresden gucken. Im Bayerischen gab es zwar auch sehr viele Pilze, aber ich kannte von den vielen Arten nichts, außer den giftigen Bocksdickfuß.

Ich habe einige Grünspanträuschlinge, viele Lila Lacktrichterlinge, ein paar Maronen, einen Birkenpilzstiel (den Hut hatten die Schnecken verputzt) gefunden. Die Rotfüße waren leider fast ausnahmslos sehr schimmelig.

Was zur Zeit wie verrückt sprießt, sind Fliegenpilze. Eigentlich war ich im Gras unter den Birken nach Rotkappen aus, aber es gab alle paar Meter nur Fliegenpilze, überall in Mengen. Der Anblick ist zwar sehr schön, aber Rotkappen hätten mich glücklicher gemacht.

Vom kleinen Fund mit durchaus schönem bunten herbstlichen Aussehen in meinem Korb werde ich mir eine Pilzsuppe zubereiten.

Viele Grüße Jens«

(Foto © Jens)

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Oberholz, Großpösna: Ein Klapperschwamm von 1,74 Kilogramm


Karin schreibt am 23. Oktober 2020:

»Ein liebes Hallo an alle Pilzfreunde,

im Oberholz bei Großpösna im Landkreis Leipzig fand ich heute Flockenstielige Hexenröhrlinge, einen Klapperschwamm, Butterpilze und Ziegenlippe, Anischampignons, Rotfußröhrlinge und Steinpilze. Der Klapperschwamm wog 1,74 Kilogramm (Foto rechts).

Viele Grüße von Karin«

Anmerkung: Der Klapperschwamm oder Maitake spielt in der chinesischen Heilmedizin eine bedeutende Rolle, wobei er für das umfassende Spektrum seiner Heilkräfte bekannt ist. In Ribnitz-Damgarten an der Ostseeküste (MV) wurde 2018 ein über 20 Kilo schwerer Klapperschwamm gefunden. Die Pilzart ist von gutem bis mittelmäßigem Speisewert.

(Foto © Karin)

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Bei Schmeckwitz die Körbe richtig schön voll gemacht


Foto: Die Fahrt von Dresden in die Nähe von Kamenz hat sich gelohnt! Für den Schweizer Werner und Ehefrau Karin gab es sehr viele schöne Maronenröhrlnge, dazu auch herrliche Parasole, die gleich am Abend paniert und zu Waldschnitzeln veredelt wurden. (Foto © Werner)

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Werner schreibt am 23. Oktober 2020:

»Gestern waren Karin und ich in der Nähe von Schmeckwitz (Kamenz) im Wald und sahen nach Maronen. Unser Ausflug hat sich gelohnt!

Die Maronen sind wieder da, dazu Butterröhrlinge, Parasolpilze (lecker paniertes Schnitzel zum Abendbrot!) und ein Birkenröhrling. Der Regen und die Wärme der letzten Tage haben wohl zum Pilzwachstum beigetragen.

Liebe Grüße vom Schweizer Pilzsammler aus Dresden«


Ein Abendessen mit Rotfußröhrlingen und Dinkelbrot


Kristina schreibt am 23. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern Abend ging es auf eine Hunderunde in unseren Hauswald im Landkreis Mittelsachsen (Kreisstadt Freiberg). Die Fotos zeigen unsere Ausbeute.

Leider waren die Rotfüßchen zum Teil sehr madig, siehe das 2. Bild; im Vordergrund der beträchtliche Abfall. Es wurde dennoch ein leckeres Abendbrot auf Dinkelbrot und eine Tüte zum Einfrieren sprang auch noch heraus. Neben den Rotfüßen waren auch Goldröhrlinge, ein wenig Hallimasch und zwei Schopftintlinge mit im Korb.

Wir hoffen weiter auf die zweite Welle Steinpilze.

Liebe Grüße Kristina, Rainer und Vierbeiner Bruno«

(2 Fotos © Kristina)

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Im Wald, in den Vorgärten, in den Parks und auf Grünstreifen: Überall in und bei Dresden sprießen jetzt die Pilze


Foto: Den Standort mit den Lilastieligen Rötelritterlingen hatten Astrid und Ralf vergangenes Jahr entdeckt. Diese Pilzart schmeckt ein wenig süßlich. (2 Fotos © Astrid)

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Astrid schreibt am 22. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

bei einer nachmittäglichen Runde am Südrand von Dresden ernteten wir heute schöne Judasohren an einem Laubholzstubben (Foto rechts) sowie eine ordentliche Anzahl Lilastiel-Rötelritterlinge, deren Standort wir im Vorjahr entdeckt hatten.

Bei dem derzeit milden Wetter sprießen auch in der Stadt überall die Pilze in den Vorgärten, Parks und auf Grünstreifen.

Allen ein schönes und erfolgreiches Pilzwochenende!

Astrid und Ralf«





Riesenboviste im Geschmacks-Test von Börge


Foto: Die Riesenboviste sind ein Erstfund für Börge, er ist gespannt, wie sie schmecken. Die Rotkappen gibt's zu Gemüse und Zwiebeln. Ob Letzere eine gute Idee zu den ausgesprochen mild schmeckenden Rotkappen sind...?


Börge schreibt am 22. Oktober 2020:

»Liebe Pilzfreunde,

die auf dem Foto zu sehenden und von mir erstmals gefundenen Riesenboviste werden heute zu Pilzschnitzeln verarbeitet. Dazu gibt es die Rotkappen, und zwar mit Zwiebeln und Gemüse. Ich bin gespannt...

Die aktuelle Wärme und die gute Feuchtigkeit machen berechtigte Hoffnung auf neue Überraschungen.

Börge«

(Foto © Börge)

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Leipzig: Marion sucht Begleitung für Waldgänge, um mehr Pilzarten kennenzulernen

Mehr dazu in den Kleinanzeigen für Pilzfreunde


Südlich Leipzig: Vor zwei Wochen nichts, heute 2 Kilo Steinpilze plus viel Nachwuchs


Markus schreibt am 22. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute südlich von Leipzig unterwegs. In einem jungen Eichenwald fand ich zwei Kilogramm Steinpilze. Neben den vielen noch sehr jungen Exemplaren waren auch schon einige ausgewachsene (z. B. Foto rechts) zu finden.

Noch vor zwei Wochen konnte ich an derselben Stelle nicht einen Pilz aufgrund der Trockenheit finden. 

Ich wünsche allen Pilz- und Naturfreunden weiterhin viel Erfolg! 

Viele Grüße, Markus«

(Foto © Markus)

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Erzgebirge: Die Schwarzfaserigen Ritterlinge sind dieses Jahr früh da


Hermann reicht einen Fund vom 21. Oktober 2020 nach:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe, wie eigentlich jedes Jahr, zwischen Aue und Zschorlau wieder meine treuen Schwarzfaserigen Ritterlinge gefunden, die wir hier auch »Herbstling« oder »Schneepilz« nennen. Es ist ein sehr gut schmeckender Pilz, ich favorisiere ihn in punkto Geschmack sogar gegenüber dem Staa´pilz. Anbei zwei Fotos.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann, Aue/Erzgebirge«

(Nachgereicht am 3. November 2020)

 

Foto: Die Anzahl an Pilzsammlern, die dieser Website jemals den Fund von Schwarzfaserigen Ritterlingen gemeldet haben, kann man an einer halben Hand abzählen. Ein seltener Pilz von sehr gutem Geschmack. Wo diese Pilzart wächst, stehen auch die Chancen für die legendären Märzellerlinge nicht schlecht. Beide mögen die gleichen Standortbedingungen. (2 Fotos © Hermann)

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Dahlener Heide, Belgern: Reichlich herrliche Pfifferlinge nach langer Trockenheit


Jochen schreibt am 21. Oktober 2020:

»Hallo Sammlerfreunde,

nach langer Trockenheit im Sommer wurde meine Suche nach Pfifferlingen am Samstag belohnt. Das Ergebnis unserer Suche zu dritt zeigen die zwei Körbe. Gefunden haben wir die schönen Pilze in der Dahlener Heide bei Belgern. Den Steinpilz gab's obendrauf.

Jochen«

(Foto © Veronika)

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Stangengrüner Wald bei Zwickau: Viele Violette Rötelritterlinge begeistern Veronika in ihrer Pilzurlaubswoche


Veronika schreibt am 20. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war heute an meinem Urlaubstag eine Stunde Pilze ernten im Stangengrüner Wald, cirka zehn Kilometer südlich von Zwickau.

Die Violetten Rötelritterlinge sprießen nur so aus dem Boden. Es war eine Freude, sie zu ernten. Leider vermisse ich die Hallimasch. Aber ich gehe nochmal in dieser Urlaubswoche, das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite.

Viele Grüße aus Obercrinitz von Veronika«

(Foto © Veronika)

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Erste Steinpilze in der Neuen Harth bei Leipzig


Foto: Eine herrliche Korbfüllung mit besten Steinpilzen für Maik. Bislang gab es in der Neuen Harth südlich Leipzig nur Rotkappen und andere Raufußröhrlinge. (2 Fotos © Maik)

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Maik schreibt am 19. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

heute war ich in der Neuen Harth bei Leipzig unterwegs und konnte einige schöne Steinpilze finden. 

Viele Grüße Maik«





Oederan, Mittelsachsen: Der große Steinpilz begeistert und Bruno sitzt da wie im russischen Märchen


Foto: Die Pilze auf diesem Foto sind nicht leicht zu erkennen. Es sind überwiegend Violette Rötelritterlinge, zahlenmäßig nachfolgend wohl junge Nebelgraue Trichterlinge*, Maronenröhrlinge, Frauentäublinge, zwei Steinpilze und ein Zwergerlfeuer (Klebriger Hörnling). (2 Fotos © Kristina)

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Kristina schreibt am 18. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

im Moment genießen wir die nachmittäglichen Hundespaziergänge mit unserem Vierbeiner Bruno im herbstlichen Wald. Gestern ging es Richtung Erzgebirge, nahe Oederan im Landkreis Mittelsachsen. Die Speisepilze lassen nach wie vor auf sich warten – es ist ihnen wohl noch zu kalt. Eine kleine Ausbeute haben wir trotzdem »erkämpft«. Besonders der Steinpilz hat uns erfreut.

Das Bild rechts mit Bruno zeigt Euch, warum wir gestern im Märchenwald waren – der ganze Hochwald stand voller Fliegenpilze – wie früher in den russischen Märchenfilmen.

Liebe Grüße Kristina, Rainer und Bruno«

* Nebelgraue Trichterlinge gelten heute als giftig. Mehr dazu hier, Tageseintrag vom 15. Oktober 2020. 


Wenn das nicht zum Schießen ist:

Eine vollzählige Fußballmannschaft der Pilze in Rot-Weiß


Foto: Was ist denn da los? Solch ein Gequirle von schönsten jungen Rotkappen bekommt man wirklich selten zu Gesicht. Elf herrliche Pilze scheinen sich für ein Fußballspiel in der Pilzwelt zu formieren. Nach diesem tollen Bild kann man sich wirklich gut vorstellen, dass die Körbe von Jannis voll waren... Vielen Dank für dieses außergewöhnliche Motiv, lieber Jannis! (Foto © Jannis)

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Jannis schreibt am 17. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben uns an die Prognose aus deinem Pilzblog gehalten und sind eine Woche nach den Schirmpilzen heute auf Steinpilz- und Rotkappenjagd gegangen.

Und wir wurden nicht enttäuscht. Die Körbe waren voll. Unser Jagdgebiet liegt südlich von Leipzig, zwischen Markkleeberg und Zwenkau.

Liebe Grüße Jannis«


Uwes gutes Gefühl trug ihm eine stattliche Ausbeute aus der Neuen Harth ein


Uwe schreibt am 16. Oktober 2020:

»Lieber Heinz Wilhelm,

das Wetter war endlich wieder etwas besser geworden und so machte ich mich heute Früh einmal wieder auf in die Neue Harth  bei Markkleeberg.

Mein gutes Gefühl sollte mich nicht täuschen, ich wurde mit Birkenpilzen, Rotkappen, Butterpilzen, Körnchenröhrlingen und ein paar Schopftintlingen belohnt. Schade nur, dass die Steinpilze und Reizker noch auf sich warten lassen. Aber für zwei Stunden Suche hatte ich eine schöne Ausbeute im Stoffbeutel (Foto rechts).

Liebe Grüße aus Leipzig, Uwe«

(Foto © Uwe)

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Andere wünschen sich Steinpilze, Linus einen Parasol


Linus schreibt am 15. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern habe ich mich wie angekündigt nun auch auf die Jagd nach Röhrlingen gemacht – und bin auch fündig geworden.

Außerhalb von Leipzig, in der Presseler Heide zwischen Bad Düben und Torgau in Nordsachsen, wuchsen zwar vor allem pittoreske Fliegenpilze, aber auch einige vorzügliche Speisepilze.

So habe ich mehrere, teils schon sehr große Steinpilze gefunden, einige Birkenpilze, Flaschenboviste, Perlpilze, Kuhröhrlinge und einen Pfefferröhrling. Darüber hinaus auch ein paar Birkenporlinge, aus denen ich einen leckeren Tee zubereitet habe. Dieser wurde begleitend zu der schmackhaften Pilzpfanne gestern Abend geschlürft und als äußerst schmackhaft befunden.

Insgesamt sieht man aber nach wie vor eher unterdurchschnittlich viele Pilze. Das Bild im Wald dominierten eindeutig Fliegenpilze. Da es nun nochmal stark regnet und die Wettervorhersage vorerst keine Minusgrade voraussagt, hoffe ich, dass sich das zur kommenden Woche noch ändert.

Vielleicht findet sich dann ja sogar noch ein Parasol – den durfte ich noch gar nicht verköstigen dieses Jahr.

Liebe Grüße aus Leipzig, Linus«

(2 Foto © Linus)

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Östlich Dresden: Nach der Ruhe in den Wäldern setzen die Pilze jetzt wieder nach


Jens schreibt am 11. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach der Steinpilzschwemme Anfang September war weitgehend Ruhe eingekehrt in den Wäldern rund um Dresden.

Heute konnte ich im Osten von Dresden eine wunderschöne Rotkappe, vermutlich eine Birkenrotkappe, eine Flockenstielige Minihexe, Pfefferpilze, Rotfüße und eine Marone finden. Außerdem sind einige Lila Lacktrichterlinge im Korb gelandet. Die habe ich heute zum ersten Mal gefunden.

Viele Grüße aus Dresden Jens«

(Foto © Jens)

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Im Zwickauer Land ist Nachschub an Steinpilzen und Maronen da


Foto: Sie drücken auch im Zwickauer Land wieder raus, die jungen Steinpilze! Und Scuttle geht davon aus, dass sie sich bis zum kommenden Wochenende noch vermehren werden.


Scuttle schreibt am 11. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern Nachmittag war ich wieder einmal im Wald. Es hat leicht geregnet, doch das störte mich wie immer nicht.

So wie es aussieht, gibt es einen Nachschub an Steinpilzen (z. B. 1. Foto rechts) und Maronen (z. B. 2. Foto rechts). Sogar ein paar Semmelstoppelpilze und 2 kleine Lärchenröhrlinge habe ich gefunden. Auch Pfefferröhrlinge und Hexenröhrlinge gab es. Vom Hallimasch aber keine Spur mehr.

Da es am Freitag geregnet hat, denke ich, dass Ende nächster Woche mit weiteren Pilzen zu rechnen ist. Wir werden sehen und ich bestimmt nachschauen.

Noch einen schönen Sonntag!

Bis bald Scuttle«

(3 Fotos © Scuttle)

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Region Chemnitz: Kaum wird's regnerisch-kühl, da sind auch schon die Pilze da


Matthias schreibt am 10. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich haben wir kühles Wetter mit leichtem Regen!

in meinem Stammrevier nahe Erdmannsdorf bei Chemnitz fanden wir zwar leider keine Maronen, dafür aber eine Krause Glucke und viele Hallimasche nebst einigen Goldröhrlingen, siehe das Foto rechts.

Viele Grüße, Matthias aus Chemnitz«

(Foto © Matthias)

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Kein Grund zur Traurigkeit: Es wird lila in der schönen Oberlausitz


Astrid und Ralf schreiben am 8. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

auf Urlaub im östlichen Dreiländereck, im kleinen Zittauer Gebirge, stellen wir fest, dass die Röhrlinge hier gerade eine Pause einlegen. Eine große Anzahl überständiger Reizker säumt die Wege. Auch die Fliegenpilze sind bereits hinüber.

Das ist aber kein Grund zur Traurigkeit. Denn gestern entdeckten wir auf einem Dorfanger einen wahren Teppich an frisch gesprossenen Schopftintlingen, die fix in unseren Korb und später in die Pfanne wanderten. Leider haben wir kein Foto gemacht.

Heute beim Wandern war die Farbe lila vorherrschend: die Tagesausbeute betrug eine Schüssel Lila Lacktrichterlinge mit je 3 Violetten Rötelritterlingen und Frauentäublingen (Foto rechts).

Wir grüßen aus der schönen Oberlausitz und wünschen allen noch viel Pilzglück.

Astrid und Ralf«

(Foto © Astrid/Ralf)

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Leipzig: Die Wiesenchampignons kamen pünktlich wie die Maurer


Linus schreibt am 7. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

heute kam ganz unerwartet die Pilzfreude mitten in Leipzig auf.

Auf einer Brachfläche im Zentrum sprießten überall die Wiesenchampignons, so dass eine leckere Pilzpfanne (Foto rechts) den Abend gekrönt hat.

Ich vermute, dass nach den Egerlingen dann wohl auch bald die Röhrlinge wieder um Leipzig wachsen. Der große Regen liegt ja nun schon anderthalb Wochen zurück. Die Vorfreude ist groß und die Champignonpfanne ein schöner Vorgeschmack auf das, was hoffentlich bald kommt.

Ich war übrigens begeistert, wie sehr die Prognose Deines Interviews mit dem Pilzexperten Peter Karasch gestimmt hat: 1,5 Wochen für Egerlinge nach einer langen Trockenperiode, 2,5 Wochen für die meisten anderen Pilze.

Zumindest hier in Leipzig und Umgebung hat das auf den Tag genau gestimmt. Ich habe das als Kind von meinem Opa noch anders beigebracht bekommen. Da gab es allerdings auch noch nicht diese heute lang anhaltenden Trockenperioden ohne einen Tropfen Regen.

In der Hoffnung, dass ich dementsprechend auch bald ein paar Röhrlingsfotos einschicken kann,

einen lieben Gruß aus Leipzig.

Linus«

(Foto © Linus)

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Zwickau: »Die Maronenzeit scheint im Anmarsch zu sein«


Foto: Ein Tablett, das Spaß auf mehr in der Herbstpilzzeit macht. Vor allem die Maronenröhrlinge scheinen ihre beste Zeit noch vor sich zu haben. Scuttle und ihr Mann fanden viele kleine frische.


Scuttle schreibt am 3. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

bei schönstem Herbstwetter schaute ich heute mit meinem Mann zusammen nach unseren Pilzstellen.

Es ist leider schon wieder sehr, sehr trocken im Wald. Trotz alledem scheint die Zeit der Maronen im Anmarsch zu sein. Viele kleine frische haben wir gefunden. Ebenso Unmengen an Perlpilzen. Und einen besonders schönen Fliegenpilz (2. Foto rechts).

Einige wenige Steinpilze (z. B. 1. Foto rechts) und Birkenpilze vervollständigten den Korb. Hallimasche und einige Pfefferröhrlinge fanden wir ganz am Schluss unserer Tour.

Nun hoffen wir sehr auf Regen und den nächsten Steinpilznachwuchs.

Liebe Grüße Scuttle«

(3 Fotos © Scuttle)

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Zwickau: Den Arbeitskolleginnen hat Scuttles herbstliche Mischpilzpfanne ausgezeichnet geschmeckt


Scuttle schreibt am 1. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war ich zwischen Frühschicht und Dienstberatung im Wald. Ebenso gerne hätte ich mich ausgeruht, aber die Pilzsuche lockt immer.

Es gibt zwar nicht die große Menge an Pilzen, dafür eine tolle Vielfalt: Reizker, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Hallimasch, Steinpilze, Maronen, Perlpilze, Birkenpilze, Butterpilze und Pfefferröhrlinge.

So sammelte ich eine leckere Pilzpfanne zusammen, die auch meinen Arbeitskolleginnen wunderbar geschmeckt hat. In den nächsten Tagen hoffe ich auf den nächsten Pilzschub.

Seid alle lieb gegrüßt - und viel Erfolg beim Schwamme suchen!

Scuttle«

(3 Fotos © Scuttle)

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2 Fotos: Eine tolle herbstliche Mischung hat Scuttle zusammengetragen. Dazu zählten, wie hier auf beiden Fotos zu sehen, Steinpilz, Birkenpilz und Fichtenreizker, alle in toller Qualität. 


Ein Dank den schönen Fliegenpilzen - und ihren Verbündeten


Andreas schreibt am 29. September 2020:

»Hallo,

heute habe ich die Nachmittagsonne für eine zweistündige Radtour quer durch den Tharandter Wald genutzt.

Durch die kalten Nächte scheinen kaum noch Speisepilze zu wachsen*, dafür rechts und links des Weges wunderschöne Fliegenpilze. Ein herrlicher Anblick (z. B. Foto rechts)! Vielen Dank all denen, die sie nicht zertreten.

Viele Grüße Andreas«

(Foto © Andreas)

* Das ist eine Fehleinschätzung. Solange keine Nachtfröste herrschen, ist es den Pilzen, egal ob Gift- oder Speisepilzen, zur Monatswende September/Oktober generell nicht zu kalt. Im Gegenteil: Viele Pilzarten, besonders die Röhrlinge, lieben den deutlichen Kontrast zwischen der Wärme tagsüber und der nächtlichen Kühle und Kälte - bis hin zum Gefrierpunkt. Wäre es den Pilzen zu kalt, würde es auch keine Fliegenpilze geben.

Entscheidend für das aktuell geringe Pilzwachstum in Sachsen (und anderswo auch) ist, dass die zuletzt lange Trockenperiode, die für alle sächsischen Wälder beklagt wird, das Pilzwachstum zum Erliegen brachte. Dank der teilweise starken bis sogar sehr starken Regenfälle in den letzten Tagen dürfte es in den nächsten Tagen zu einem weiteren Schub an Speisepilzen, auch Steinpilzen, kommen.

Nach langen Trockenperioden kann es bis zu zweieinhalb Wochen dauern, ehe die Waldpilze wieder fruktifizieren (die Wiesenpilze etwa eine Woche früher, Näheres siehe hier).(hwb)

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Die starken Regenfälle im Erzgebirge lassen die Pilze für Hermann freudig sprießen


Foto: Der große Regen im Erzgebirge trieb sie zur Freude von Hermann heraus. Zwei Kilo Frischpilze lagen am Ende in seinem Korb und alsbald auf seinem Küchentisch. Nach langen Trockenperioden dauert es etwa 12 bis 18 Tage, ehe die Waldpilze wieder wachsen. Nach kürzen Trockenzeiten bei zuvor schon durchnässtem Boden sind sie schneller da. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 29. September 2020:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem im Erzgebirge cirka 50 Liter Regen pro Quadratmeter an einem Tag niedergingen, wurde das Schwammewachstum wieder angekurbelt.

So gab es für mich vor allem viele Flockenstielige Hexenröhrlinge, etliche Edelreizker, eine Espenrotkappe, einen Staa´pilz, ein paar Pfifferlinge, Frauentäublinge, zwei Maronen sowie einige Perlpilze. Alles in allem lagen 2 Kilo Schwamme in meinem Korb. 

Viele Flockis habe ich gedörrt. Und zum Abendbrot gab es ein sehr leckeres Frischpilzgericht und am nächsten Tag Eierteigwaren mit Schwamme. Auch das schmeckte sehr gut!

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge haben deutschlandweit ein sehr, sehr starkes Jahr, was auch für Hermanns Strammstrecke zwischen Aue und Zschorlau gilt. 


Erzgebirgskreis: Hier vergibt Pilzschulmeister Gerd gerne die Note 1


Gerd schreibt am 23. September 2020:

»Glück auf, lieber Heinz-Wilhelm,

die Natur hält immer wieder Überraschungen für uns bereit.

Als ich gestern wieder einmal in meinem Pilzrevier am Oberbecken des Pumpspeicherwerkes Markersbach auf Suche war, bemerkte ich, dass sich an einer Stelle der Waldboden unnatürlich nach oben wölbte.

Neugierig schaute ich nach und fand zu meiner Überraschung einen kerngesunden Steinpilz (Foto rechts). Der bekommt von mir für seine perfekte Tarnung eine glatte Note 1, von der anderen Seite aus war er nicht  zu sehen.

Genützt hat es ihm nichts, gleich darauf gesellte er sich zu seinen Kollegen in meinem Korb.

Ein herzliches »Glück auf« aus dem Erzgebirge an alle fleißigen Schwammesucher von

Gerd aus Raschau«

(Foto © Gerd)

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Landkreis Bautzen: Herbstliche Vielfalt und Farben in Volkmars Korb


Foto: Einen schönen vielfältigen Fund hat Volkmar gemacht - und seinen gefüllten Korb mit schönen herbstlichen Farben fotografiert. (Foto © Volkmar)

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Volkmar schreibt am 20. September 2020:

»Nach meinem »Fehler« vom letzten Mal gibt's heute den aktuellen Pilzkorb direkt aus dem Wald.

Der ist hier in Oßling im nördlichen Landkreis Bautzen schon wieder ganz schön trocken. Dies sieht man auch an vielen Pilzen mit Trockenschäden.

Heute sollte es mal was anderes sein als nur Maronen und Steinpilze. So konnten wir zusätzlich noch Graue Lärchenröhrlinge, Butterpilze, Schopftintlinge, Krause Glucke, Rotkappen und Hexenröhrlinge finden. Einzig unsere Reizkerstellen blieben leer.

Viele Grüße Volkmar«


Neue Harth, Leipzig: Tote Hose und Hoffen auf den Oktober

Frank schreibt am 20. September 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

einen netten Pilzgruß sendet Dir Frank. Ich war heute mal kurz in der neuen Harth südlich Leipzig alles. Der ganze Wald ist total vertrocknet. Außer ein paar Fichtenreizkern und kleinen Maronen herrschte tote Hose.

Ich hoffe noch auf den Oktober.

Dir liebe Grüße und einen schönen Sonntag! Frank«

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Viele Pilzleichen in der Dübener Heide


Diana schreibt am 20. September 2020:

»​Hallo Heinz-Wilhelm,​

schöne Grüße von meinem Morgenspaziergang in der Dübener Heide. Leider gab es aufgrund der Trockenheit viele alte und madige Pilze, aber für 1-2 Mahlzeiten reichte es allemal, denn fast alle mitgenommenen Pilze waren madenfrei (siehe 2. Foto rechts).

Viele Grüße Diana«

Anmerkung: Im Korb sind zu sehen Maronenröhrlinge und ein Steinpilz.

Dringende Bitte: Pilzarten benennen!

(2 Fotos © Diana)

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Erzgebirge: Auch das geschätzte Kuhmaul landete wieder in Hermanns Korb


Foto: Prachtstücke von Flockis! Hermann nahm sie nur zu gerne mit. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 16. September 2020:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

die Röhrlinge in meinem erzgebirgischem Schwammewald zwischen Aue und Zschorlau haben trotz momentaner Trockenheit Hochzeit; die Regenfälle der vergangen Woche waren Gold wert und auch der Tau über Nacht sorgt für willkommene Feuchtigkeit.

So lagen nach einem sehr schönen Gang in meinem vollen Korb etwa 4 Kilogramm Schwamme. Dies waren Staa´pilze, Hexenröhrlinge, Espenrotkappen, einzelne Birkenpilze und Maronen. Auch das von mir geschätzte Kuhmaul war wieder dabei!

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: Auch diese zwei Steinpilze sehen richtig knackig aus. Hermann hat sie beinahe zur richtigen Stunde eingesammelt.


Trotz voller Körbe bei Zwickau: Der Morgentau wird für weitere Steinpilze nicht reichen


Foto: Die vielen, vielen Steinpilze waren ganz gewiss von besserer Qualität als das Foto, das leider sehr unscharf geworden ist und dem eigentlich nur die Menge der gesammelten Pilze abzulesen ist. Darum soll es hier auch hauptsächlich gehen. (Foto © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 16. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach langer Pause war ich heute einmal wieder in meinem Pilzwald bei Zwickau. Es gab Massen an Steinpilzen, einige wenige Maronen, Hexenröhrlinge und Parasole und einige kleine Kuhröhrlinge und Reizker. Ich brauchte mich nur hinzuhocken, schauen und abzuschneiden.

Trotz der tollen Ausbeute hoffe ich sehr, dass es bald wieder regnet, denn nur der Morgentau wird nicht für weiteres Pilzwachstum reichen.

Viel Erfolg für alle anderen Pilzsammler!

Bis bald Scuttle«


Nach Katrins tollem Fund im Tharandter Wald

Eine Steinpilzpräsentation für den Wochenmarkt


Foto: Ist das eine Steinpilzformation! Einfach herrlich, wenn sie so gefällig und dekorativ hergezeigt werden. Wenn Pilze - nicht nur Steinpilze - marktwürdig präsentiert werden, wie in diesem Fall, hat man alles richtig gemacht. Und ich gebe es gerne zu: mir geht bei einem solchen Anblick das Herz auf - und gewiss nicht nur mir. (Foto © Katrin)

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Katrin schreibt am 14. September 2020:

»Liebe Pilzfreunde, lieber Heinz-Wilhelm,

nach meinem ersten Erfolg (siehe Tageseintrag vom 11. September 2020) war ich am frühen Samstagmorgen noch einmal an meinen Stellen im Tharandter Wald.

Es war unglaublich! Die schönsten Steinpilze standen überall in Grüppchen. Mein Korb war voll und mehr konnte und wollte ich nicht tragen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und alle abgebildeten Steinpilze waren knackig, frisch und wurmlos. Dazu gab es noch ein paar kleine Butterpilze, einen Waldchampignon, einen Hexenröhrling und ein paar Maronen.

Herzliche Grüße von Katrin aus Klipphausen«


Toller Pilzherbst mit vollen Körben: Bei Kamenz und Hoyerswerda kracht es in den Wäldern fast vor Steinpilzen


Collage: Herrliche Körbe voller Pilze - leider mit dem kleinen Makel, dass die Fotos schon bis zu einer Woche alt sind. Und das kleine Format ist für die zwei Fotos unten leider fast verschenkt. Solche Körbe wollen wir doch möglichst groß sehen, um am liebsten in sie hineinzufallen... (Collage/3 Fotos © Volkmar)

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Volkmar schreibt am 13. September 2020:

»Im Raum Kamenz/Hoyerswerda ist es momentan schwer, keine Pilze zu finden.

Zumindest ist das unser Eindruck nach unseren drei Waldgängen innerhalb einer Woche. Wir fanden hauptsächlich Steinpilze, bei denen aber fast 50 Prozent madig sind. Außerdem Maronen, Birkenpilze, Perlpilze, Hexenröhlinge und Reizker. Nur die Krause Glucke und Schopftintlinge verstecken sich noch. Aber die Hauptsaison hat ja gerade erst begonnen.

Viele Grüße Volkmar«

Lieber Volkmar,

bitte Nachrichten möglichst zeitnah zusenden. Heute bietet sich dem Pilzsammler mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ganz anderes Bild im Wald als vor einer Woche. Der Pilzticker soll den Pilzfreunden Anhaltspunkte liefern, ob es sich lohnt, spontan auf die Pilzsuche zu gehen; gerade dies macht ihn für die Leser interessant. Danke für Dein Verständnis! 

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Dübener Heide: Mehr Müll als Steinpilze, obwohl es für Ronny reichlich gab


Foto: Ronny war mit seinem Fund in der Dübener Heide mehr als zufrieden. Allerdings traf er auf fast noch mehr Müll, als Pilze wuchsen. Die Müll-in-den-Wald-Passion kann ich aus meiner Zeit in Leipzig für die umliegenden Wälder nur bestätigen. Was in der Müll-Metropole Berlin gang und gäbe ist, muss doch auch im Ländlichen möglich sein, sagt sich das hippyreske Schlichtgemüt. (Foto © Ronny)

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Ronny schreibt am 13. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute alleine wieder mal in der Dübener Heide unterwegs. In einer Stunde fand ich neun Kilo Steinpilze, einen Flockenstieligen Hexenröhrling und eine Marone. Es war vor allem deshalb eine sehr gute Ausbeute, weil viele Sammler vor Ort waren.

Bitte poste meinen Aufruf nochmal:

  • Liebe Sammler , wenn Ihr Pilze nicht kennt, tretet sie nicht platt und lasst euren blöden Müll, Papier und Folie nicht im Wald liegen. Sowas kotzt einen langsam an. Danke!

Einen netten Gruß an alle Pilzsammler, die sich im Wald benehmen!

Gruß Ronny«


Dübener Heide: Neun kleine Fundstücke am Wegesrand


Gisbert schreibt am 13. September 2020 zu diesem Foto: »Heute in der Dübener Heide: ein paar junge Steinpilze, mehr kräftige Hexenröhrlinge und wenigstens ein Schirm eines Perlpilzes. Die Perlpilze waren fast schon häufig, aber selbst die jüngsten von ihnen schon von Maden heimgesucht.

Die 9 Steinpilzchen fand ich interessanterweise nur am Wegesrand, nicht weiter drinnen im Wald.«

(Foto © Gisbert)

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Ein schöner Tag mit den Eltern in den Pilzen bei Bockau im Erzgebirgskreis


Foto: Einen Tag mit den Eltern in den Pilzen verbrachte Miriam im Naturpark Erzgebirge. Sie suchten bei Bockau im Erzgebirgskreis, nahe der Grenze zu Tschechien. Freude und Stolz, diese prächtigen Steinpilze gefunden zu haben, ist Vater und Tochter anzusehen. (2 Fotos © Miriam/Privat)

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Miriam schreibt am 11. September 2020:

»Hallo,

gestern war ich mit meinen Eltern im Naturpark Erzgebirge in der Nähe von Bockau wandern. Die zwei großen Exemplare, die wir auf dem Foto (oben) zeigen, landeten nebst ein paar kleinen jungen Steinpilzen in unseren Körben. Alle Pilze waren madenfrei!

Liebe Grüße Miriam«


Foto: Da haben ja einige Prachtexemplare einen Platz im Spankorb gefunden. Der Bügel Marke Eigenbau zeigt: man muss sich nur zu helfen wissen.





Erzgebirge: Die Passion für Pilze kann sooo schwer sein


Foto: Der Korb voller Steipilze, Flockis und Rotkappen war so schwer, dass Hermann ihn auf dem Heimweg teilweise beidhändig vor der Brust tragen musste. (2 Fotos © Katrin)

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Hermann schreibt am 11. September 2020:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich sehr erfolgreich bei meiner Schwammeernte im Auer-Zschorlauer Revier.

In cirka zwei Stunden war mein Korb dermaßen gut gefüllt, dass ich ihn zeitweise vor der Brust mit beiden Händen getragen habe. Wie sich zuhause zeigte, barg er 6 Kilo bester Pilze, in erster Linie Staa´pilze, aber auch etliche Rotkappen und Flockis. Nur die sehr großen Staa´pilze waren madig.

Gefreut habe ich mich auch über den Fund von einigen Kuhmäulern, die ebenfalls sehr gute Speisepilze sind.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann aus dem Erzgebirge«


Foto: Hermann findet seine Steinpilze, wie auch diese zwei, stets im erzgebirgischen Buchenwald. Seit Jahren hat er seine festen Stellen.


Ein leckeres Nudel-Pilzgericht nach dem ersten Steinpilzfund des Jahres im Tharandter Wald


Foto: Katrins Freude nach einigen ergebnislosen Pilzgängen war groß, als sie im Tharandter Wald diese Pilze fand, Maronen und Steinpilze. (3 Fotos © Katrin)

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Foto: Wenn das nicht einladend aussieht: von dem frischen Fund gab es Pilze auf Spaghetti und Parmesan. Lecker!

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Katrin schreibt am 11. September 2020:

»Liebe Pilzfreunde, lieber Heinz-Wilhelm,

nach einigen fruchtlosen Waldspaziergängen hatte ich gestern Erfolg. Meine Freude über die ersten Steinpilze des Jahres war riesig!

Nachdem es vorletzte Nacht bis in den Morgen geregnet hatte, habe ich mein Waldzeug ins Auto getan und bin nach der Arbeit direkt an meine Stellen im Tharandter Wald gefahren.
Obwohl die Schnecken schnell waren, waren die Pilze frisch und ohne Maden. Einige habe ich getrocknet. Der Rest wurde gebraten und ich habe mich auf Pilze mit Spaghetti und Parmesan gefreut.

Leider konnte ich nur noch mitnehmen, was meine Vorgänger stehen gelassen hatten.
Außer Steinpilzen und Maronen war nichts zu finden, obwohl der Wald normalerweise eine große Artenvielfalt anbietet.

Ich hoffe noch auf einen guten Pilzherbst! Bleibt alle gesund!

Herzliche Grüße von Katrin aus Klipphausenim Landkreis Meißen«

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Foto: Einmal ein anderes Motiv sind diese in Scheiben geschnittenen Steinpilze und Maronenröhrlinge. Sie haben tolle Qualität!


14 Steinpilze aus der Dübener Heide für eine leckere Pilzpfanne mit Koteletts



2 Fotos: Diese Steinpilze, 14 Stück, hat Ronny heute in der Dübener Heide gefunden, in 30 Minuten. »Sie waren praktisch madenfrei«, schreibt er dazu. Und freut sich rieisg auf »eine Pilzpfanne mit Koteletts«. Wir wünschen allen Beteiligten guten Appetit!

(2 Fotos © Ronny)

(8. September 2020)

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Osterzgebirge: Der kleine Steinpilz verriet alle seine Artgenossen


Foto: Dies sind nur die schönsten aller Steinpilze, die Franz & Mitsammler bei ihrem Waldausflug im Osterzgebirge gefunden haben. (Foto © Franz)

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Franz schreibt am 7. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

eigentlich liegt unser Pilzrevier ja im "Zuständigkeitsbereich" des Pilztickers Bayern (siehe meinen Perlpilz-Fund vom 15.08.2017).

Aber nachdem meine Freundin, ihre Eltern und ich uns heute auf einen Kurzurlaub ins schöne Sachsen gemacht haben und im dortigen Pilzticker vergleichsweise wenige Funde dokumentiert sind, bereichern wir diesen gerne mit unserem heutigen Fund.

Nach einer sechsstündigen Autofahrt kamen wir heute Nachmittag im Osterzgebirge an und haben uns sogleich auf eine Wanderung in die umliegenden Wälder begeben. In Bayern hatten wir in den letzten Wochen wenig Glück und auch hier hat uns der trockene Waldboden schon fast entmutigt.

Völlig unverhofft entdeckten wir dann jedoch einen kleinen Steinpilz am Wegrand. Etliche  weitere sollten ihm folgen. Das Foto zeigt eine Auswahl der schönsten Exemplare.

Viele Grüße von Franz, Anastasia, Nikolai und Helena«


Weil die Konkurrenten keine Ahnung hatten:

Die leckersten Pilze ließ Diana in der Dübener Heide zurück


Foto: Sie blieben leider im Wald - aus Unkenntnis. Die Pilzsammlerkonkurrenz verkaufte Diana diese vier schönen Flockenstieligen Hexenröhrlinge als »Satanspilze«. Seit wann haben Satanspilze braune Hüte und eine flockige Stielmusterung? Es sind genau diese Bildungsabstinenzler, die diese angeblichen »Giftpilze« umtreten, zertreten und sich im Wald als Frevler gebärden. Zu gerne denke ich in diesem Zusammenhang an Karl Berchtold aus Gauting/Obb., der einen Pilzsammler einmal beim Zertreten eben von Flockis erwischte - und ihn mit einem dicken Knüppel und Gebrüll davonjagte. (Foto © Diana)

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Diana schreibt am 6. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

langsam geht es auch in der Dübener Heide mit den Pilzen los. Birkenpilze, eine Marone und Ziegenlippen waren das Ergebnis nach 1 ½ Stunden Waldwanderung… Die Pfanne ist voll.

Ich schätze, die Pilze auf dem obigen Foto sind Flockenstielige Hexenröhrlinge, jedoch haben andere Waldbesucher sie mir als Satanspilze erklärt, so dass ich sie im Wald gelassen habe.

Liebe Grüße Diana«





Endlich Regen in der Lausitz - und schon sind die ersehnten Pilze da


Ingolf schreibt am 5. September 2020:

»Hallo Pilzfreunde,

nach langer Trockenzeit hat es endlich auch in der Lausitz Niederschlag gegeben, und so haben wir uns in das Gebiet um den Bärwalder See in der Oberlausitz aufgemacht.

Und man sollte es nicht glauben, es kamen einige Mahlzeiten zusammen. Hauptsächlich Butterpilze und Schirmlinge wanderten in den Korb, aber auch Rotkappen (z. B. 2. Foto rechts) vereinzelt Steinpilze und Perlpilze.

Bei anhaltendem Regen sollte damit auch bei uns in Ostsachsen die Pilzsaison eröffnet sein.

Ingolf und Birgit«

(2 Fotos © Ingolf)

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Ergiebige Regenfälle im Erzgebirge lassen die Röhrlinge in Hermanns Revier freudig sprießen


Foto: Hermanns Korb war gegen Ende seiner Pilzrunde fast voll. Ergiebige Regenfälle vergangenes Wochenende hatten das Wachstum kräftig in Gang gesetzt. (5 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 1. September 2020:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem es das letzte Wochenende im Erzgebirge Dauerregen mit über 50 Litern pro Quadratmeter gab, machte ich mich heute auf in meine Aue-Zschorlauer Pilzrevier. In 2 Stunden wanderten cirka  3 Kilo Schwamme in meinen Korb (Zwischenstand Foto rechts), vor allem viele kleine Espenrotkappen und Ziegenlippen. Hinzu kamen Steinpilze, etliche Flockenstielige Hexenröhrlinge, Birkenpilze, Pfifferlinge und sehr viele Goldröhrlinge. Es war ein sehr schöner PIlzgang!

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«

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2 Fotos: Bei Hermanns ergiebigem Pilzgang mangelte es nicht an schönen jungen Rotkappen (links) und ebenso frischen Flockenstieligen Hexenröhrlinge, von denen hier je zwei zu sehen sind.


Foto: Die orangerote Partien am Stiel lassen darauf schließen, dass es sich hier um eine Laubwaldrotkappe handelt.


Aue - Zschorlau: Fünf Milchbrätlinge vom Feinsten für Hermann


Foto: »Herrlich knackige Brätlinge« habe er gefunden, berichtet Hermann von seinem Pilzgang zwischen Aue und Zschorlau. Auf seiner Hausstrecke kennen ihn die Pilze seit Jahren - und er kennt sich mit ihren Standorten bestens aus. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 10. Juli 2020:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich bei ca. 27 °C wieder in meinem Schwammerevier zwischen Aue und Zschorlau auf Achse.

Zunächst habe ich etwa 200 Gramm Heidelbeeren - erzgebirgisch »Schwarzbeeren« - gepflückt, dann habe ich mich nach Schwamme umgeschaut.

So landeten schließlich etliche Perlpilze, Flockis, ein Steinpilz, Pfifferlinge und sehr schöne Brätlinge in meinem Korb, von denen ich an ihrem Stammplatz gleich fünf Stück gefunden habe.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: Angeber-Steinpilz! Denn er versprach viel mehr, als er hergab: »Leider konnte ich nur einen Bruchteil von ihm verwerten«, so Hermann.


Ein Schweizer erfreut sich an seinen ersten Pfifferlingen in Sachsen


Herbert schreibt am 6. Juli 2020:

»Hallo,

aus Bayern wieder zurück in Sachsen, war ich heute in meinem Pilzrevier bei Oberfrauendorf Nähe Glashütte, um nach dem Rechten zu sehen.

Meine Ausbeute waren frische Perlpilze, die es zurzeit in Mengen gibt, Flockis, Goldröhrlinge und für dieses Jahr die ersten Maronen. Als Erstfund für mich Schweizer in Sachsen gab es auch eine Handvoll Pfifferlinge. Ein erfolgreicher Pilzgang, dessen Ergebnis das Foto rechts zeigt!

Zum Abendbrot gab es Omelett mit Pilzen. Lecker!

Grüsse aus Dresden, Werner«

(Foto © Werner)

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Scuttles erster Pilzgang des Jahres bei Zwickau: »Gigantisch!«


Foto: Ein Blick in Scuttles Korb. Er erfreut! Herrliche junge Perlpilze, ein Steinpilz und eine Rotkappe sind auszumachen. Und das bei ihrem ersten Pilzgang des Jahres! (Foto © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 26. Juni 2020:

»Lieber Heinz Wilhelm,

die Zwickauer Wälder stehen voll mit Perlpilzen. So etwas habe ich schon Jahre nicht mehr gesehen. Umso schöner ist es. Auch die Steinpilze sind so langsam in den Startlöchern. Einen großen und einen kleinen habe ich gefunden. Dazu einige Hexenröhrlinge und eine Rotkappe. Für den ersten Pilzgang des Jahres gigantisch.

Liebe Grüße an dich, Scuttle«


Erzgebirge: Sogar alltags findet Hermann »Feierpilze«


Foto: Hermann fand bei seinem Gang auch seine erste Espenrotkappe 2020. Auf seiner Rotkappen-Anlage wachsen sie ihm zuverlässig jedes Jahr. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 18. Juni 2020:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war ich wieder auf Pilzpirsch in meinem geliebten Auer-Zschorlauer Revier. Mein Gang wurde zum ersten richtigen Erfolgserlebnis in diesem Schwammejahr.

So wanderten etliche Flockenstielige Hexenröhrlinge - auf erzgebirgisch »Feierpilze«, abgeleitet von Feuerpilz, wegen der roten Röhren, - eine Espenrotkappe und viele Goldröhrlinge in meinen Korb. Am Ende war ein Kilogramm schöner Schwamme zusammengekommen.

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«


Foto: Ein »Feierpilz«, wie die Erzgebirgler zu den »Feuerpilzen«, also den Flockenstieligen Hexen, wegen ihrer tiefroten Röhren auch sagen.


Ein überaus prächtiger Steinpilz in einem Zwickauer Park eröffnet für Maik die Saison


Foto: Schwer zu sagen, um welche Steinpilzart es sich handelt. Wegen des markanten hellen Hutrandes und dem Rotton im dunkelbraunen Hut drängt sich der Kiefernsteinpilz auf. Für einen Sommersteinpilz scheinen die Hüte zu dunkel zu sein. Aber auch ein sehr früher Fichtensteinpilz käme in Frage. Welch ein herrlicher Anblick! (2 Fotos © Maik)

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Maik schreibt am 9. Juni 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe heute den ersten Steinpilz des Jahres gefunden! Er stand auf einem Parkgelände in Zwickau. Auch einen Trupp Netzstieliger Hexenröhrlinge konnte ich entdecken. Es geht also langsam los bei uns! 

Viele liebe Grüße, Maik«


Foto: Auch von unten zeigt sich das rechte große Exemplar in absoluter Topform! Ein toller Fund zum Saisonauftakt für Maik!


Hermann wieder auf Achse zwischen Aue und Zschorlau - und schon war die erste leckere Pilzpfanne gesichert


Foto: Die Goldröhrlinge eröffneten Hermanns Funderfolge im Pilzjahr 2020. Sie wuchsen in der Nadelstreu einer Lärche. (3 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 6. Juni 2020:

»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

heute war es endlich nach langer Durststrecke soweit: 300 Gramm Schwamme konnte ich finden!

Ich war auf meiner Stammstrecke zwischen Aue und Zschorlau auf Achse. Zunächst fanden sich etliche Goldröhrlinge im Korb wieder und schon bald gesellten sich ein paar schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge hinzu. Es war der erste passable Fund des Jahres für mich!

Viele Grüße aus Aue im Erzgebirge von Schwammefreund Hermann«


Foto: Der junge Flockenstielige Hexenröhrling sieht recht knackig aus. Einige weitere kamen noch hinzu.


Foto: Der Gesamtfund von Hermann konnte sich sehen lassen. Das hat auf jeden Fall für eine erste leckere Pilzpfanne im Jahr gereicht!


Gerd freut sich über herrliche Lungenseitlinge und Samtfußrüblinge bei Dresden


Foto: Sehr schöne Lungenseitlinge und nicht minder schöne Winterrüblinge hat Gerd gefunden. Seine Freude über den Jahresabschlussschmaus war groß. (Foto © Gerd)

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Gerd schreibt am 30. Dezember 2019:

»Lieber Heinz Wilhelm,

nun ist es mir doch noch geglückt, einen feinen Jahresabschlussschmaus zusammen zu bekommen. Ich fand leckere Lungenseitlinge mit ein Nest mit Samtfußrüblingen.

In meinen beiden Revieren ist pilzmäßig sehr wenig los, dennoch reichte mein Fund für Frohsinn.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für Deine wunderbare Seite, die zu einem ständigen Begleiter durch das Jahr geworden ist. Danke auch an all die anderen Pilzfreunde in nah und fern für die wunderschönen Beiträge und Fotos. Danke auch an die Natur, die es immer wieder schafft, uns Menschen froh zu stimmen.

Allen ein gesundes neues Jahr mit viel Feuchtigkeit für gute Pilzfunde und mit vielen neuen Einträgen bei Dir!

Glückauf aus Dresden!

Gerd«


Die Pilzsaison dauert ab diesem Jahr für Volkmar deutlich länger


Foto: Ab sofort dauert die Pilzsaison für Volkmar deutlich länger als bisher. Dafür sorgen u. a.  Austernpilze wie diese, die er bei Kamenz fand. (2 Fotos © Volkmar)

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Volkmar schreibt am 14. Dezember 2019:

»Bisher war meine Pilzzeit zum Ende des Herbstes stets beendet. Dieses Jahr nun habe ich mich mit Austernseitlingen befasst. Durch ein weiteres Hobby von mir, dem Geocaching, komme ich auch viel herum.

Wie es der Zufall wollte, wurde ich auf diese Weise prompt fündig. So entdeckte ich sowohl im Elbsandsteingebirge an einer alten Buche als auch in der Nähe von Kamenz (Landkreis Bautzen) an einem Pappelstumpf schöne Austernpilze. Beide Fotos zeigen die Pilze aus der Region Kamenz.

Vorweihnachtliche Grüße, Volkmar«




Auch die betagten Eltern waren beim wohl letzten ertragreichen Pilzgang des Jahres in der Dübener Heide dabei


Foto: Es war noch reichlich an schönen Speisepilzen zusammengekommen beim letzten Pilzgang des Jahres in der Dübener Heide. Sogar Beates Eltern waren beim Sammeln mit von der Partie. (3 Fotos © Beate)

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Beate schreibt am 24. November 2019:

»Hallo und guten Abend, lieber Heinz-Wilhelm sowie alle eifrigen Leser und Sammler,

gestern Abend entschieden wir uns aufgrund des schönen frostfreien Herbstwetters, doch noch einmal in unseren neu entdeckten Pilzwald in der Dübener zu fahren. Wir waren neugierig, ob wohl immer noch Pilze zu finden seien. Manche unserer Familie und Freunde halten uns schon für pilzverrückt. Na und?!

Sogar meine Eltern, 75 und 76 Jahre alt, waren auch heute wieder dabei. Für meine Mutter, als richtiges Waldkind im Vogtland geboren, gibt es kaum Schöneres als Wald und Natur. Umso erfreulicher, wenn man dann auch noch am 24. November mit einem ganzen Korb - jedes Paar trägt einen - voller guter Pilze belohnt wird.

Wir haben hauptsächlich Maronen gefunden, auch schöne Herbstrotfüße, die gegenüber den Gemeinen Rotfußröhrlingen gelbfleischiger sind und einen dickeren Stiel haben. Nach zwei frischen Perlpilzen gab es zum Abschluss tatsächlich noch einen letzten schönen madenfreien Steinpilz.

Unter den Maronenröhrlingen hatten einige schon vermadete Stiele, auch ein paar Rotfüße waren verwurmt.

So gibt es für jeden morgen Mittag noch eine üppige Portion leckerer gebratener Mischpilze.

Wir wünschen allen Pilzfreunden eine schöne Advents-und Weihnachtszeit! Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr!

Herzliche Grüße aus Leipzig von Beate und Familie«

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Foto: Die Pfanne war gut gefüllt, zum Saisonausklang kam für jeden noch ein üppiges Pilzgericht auf den Tisch.





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Die Röhrlinge 2019 sind durch im Erzgebirge, aber die Herbstlinge halten die Stellung


Foto: Schwarzfaserige Ritterlinge (Herbstlinge) im Buchenlaub. Viele waren zu Hermanns Enttäuschung allerdings schon überständig. (Foto © Hermann)

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Hermann schreibt am 21. November 2019:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem die Zeit der Röhrlinge für 2019 bei uns im Erzgebirge zu Ende gegangen ist, zeigen sich noch viele Herbstlinge. Leider waren auch schon viele Überständige dabei. Dennoch reichte es für eine sehr schmackhafte Pilzpfanne. Abgerundet wurde das Pilzgericht durch etliche schöne Reizker.  

Viele liebe Grüße aus Aue von Schwammefreund Hermann«


Aue: »Die Artenvielfalt ergab ein sehr schmackhaftes Schwammegericht«


Foto: Die wohlschmeckenden Schwarzfaserigen Ritterlinge standen üppig, waren aber mehrheitlich schon von Maden heimgesucht. Zehn Stück konnte Hermann immerhin mitnehmen. (Foto © Hermann)

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Hermann schreibt am 14. November 2019:

»Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war ich noch einmal auf Pilzpirsch in meinem Stammwald zwischen Aue und Zschorlau.

Mein ansehnlicher Fund setzte sich zusammen aus zehn Herbstlingen (Schwarzfaserigen Ritterlingen), einigen Frostschnecklingen, Maronen, zwei Flockis und je einem Staa´pilz, Reizker und Herbstrotfuß. Die Herbstlinge hätten deutlich mehr sein können, wenn sich die Würmer nicht so gierig über sie hergemacht hätten.

Die Artenvielfalt ergab ein sehr schmackhaftes Schwammegericht!

Viele Grüße von Schwammefreund Hermann«


Ein fulminanter Sonntagsfund in der Dübener Heide für Beate und Familie


Foto: Einen bemerkenswerten Fund in Quantität und Qualität machte Beate mit ihrer Familie am Sonntag in der Dübener Heide. Steinpilze, Hexenröhrlinge, Maronen, Herbstrotfüße und Perlpilze scheinen sich weder an der fortgeschrittenen Jahreszeit noch an der Kälte zu stören. (2 Fotos © Beate)

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Beate schreibt am 11. November 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

seit Jahren bin ich Fan dieses sehr informativen Pilztickers und fleißige Leserin. Das Pilze sammeln wurde mir sprichwörtlich schon in die Wiege gelegt.

Wir sind am gestrigen Sonntag zu unserem diesjährigen Abschiedswaldgang bei 2° Grad in die Dübener Heide gefahren und haben ein großes Gebiet mit Kiefern, Fichten, Lärchen, Birken, Buchen und Eichen aufgesucht. Nicht ganz freiwillig, denn viele Jahre war der Colditzer Forst unser Pilzwald. Dort hat jedoch der Borkenkäfer die herrlichen Fichtenbestände drastisch reduziert, den Rest besorgten die großen Holzerntemaschinen.

Jedenfalls konnten wir gestern nicht nur die herrlich frische Waldluft noch einmal genießen, sondern zu unserer Freude auch den Anblick unserer Pilzkörbe, die wieder einmal bis oben hin gefüllt waren.

Und zwar mit nahezu 100 Prozent einwandfreien Maronen aller Größen, einigen Steinpilzen (die im Laub erst ab einer gewissen Größe zu finden waren), Rotfußröhrlingen, einigen Flockenstieligen Hexenröhrlingen (die wir erst seit diesem Jahr mitsammeln), und frischen, madenfreien Perlpilzen.

Sorgsames Überprüfen jedes Perlpilzes

Die Perlpilze sammeln wir schon viele Jahre, wir mischen sie mit anderen guten Pilzen, darin machen sie sich wunderbar. Die Perlpilze überprüfen wir, jeden einzelnen, äußerst sorgsam.

Schon beim Herausheben des ganzen Pilzes im Wald achten wir auf die knollige Stielbasis, die keine Ringe (»Serpentinen«, »Kindersöckchen«) haben darf, wie sie den Pantherpilz auszeichnen. Ferner sind die geriefte Manschette sowie die altrosa bis rotbraune Färbung an verletzten oder Fraßstellen wichtige Merkmale. Nur wenn sie eindeutig sind, kommen diese Pilze auch mit in die Pfanne.

So, unsere Vorräte sind aufgefüllt, und der Winter kann kommen!

Wie viele andere Pilzsammler, die in den letzten Wochen im Pilzticker ihre herrlichen Funde präsentiert haben, so wurden auch wir dieses Jahr reichlich belohnt mit herrlichen Pilzen.

Vielen Dank für all die schönen Bilder und netten Zeilen!

Allen eine schöne Zeit, und bleibt bis zur nächsten Pilzsaison gesund und munter!

Liebe Grüße aus Leipzig!

Beate und Familie«

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Foto: Zu Beates Erstaunen waren die Körbchen am letzten Waldtag des Jahres bis über den Rand gefällt. Musste da etwa sogar eine Mütze noch als Behältnis herhalten? Interessant wäre die Frage, wie vielen Pilzsammlern sie bei ihrem Waldgang noch begegneten.

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Allen
Pilzfreunden eine schöne besinnliche Adventszeit


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