Pilz-Ticker-ST (Sachsen-Anhalt)



Pilz-Ticker-ST



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Sachsen-Anhalts




Getrocknete Steinpilze

der Spitzenklasse adeln exklusive Gerichte.

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Liebe Pilzfreunde, vom 26.11. - 2.12.2016 ist der Pilzticker in Urlaub. Ab dem 3. Dezember geht's wieder los wie immer.


Elbingerode: Der Prachtkerl von Steinpilz bildete den krönenden Abschluss


Monika und Gerald schreiben am 8. November 2016:

»Hallo,

am Sonntag waren wir ohne große Erwartungen noch einmal nach Pilzen schauen, und zwar bei Elbingerode im Oberharz.

Bei Temperaturen um 1 Grad fanden wir noch einige Maronen mit großenteils leider schon vermadeten Stielen - und schließlich einen Prachtkerl von Steinpilz. Er brachte 364 Gramm auf die Waage und war der krönende Abschluss.

Viele Grüße Monika und Gerald«

(Foto © Monika)

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Das lange enttäuschende Pilzjahr 2016 fand in der Colbitz-Letzlinger Heide doch noch einen »super Saisonausklang«


Foto: Nach vielen Enttäuschungen wegen des ausgefallenen (Stein-)Pilzjahres in den Wäldern des Oberharzes wurden Klaus und seine Mitsammler auf den letzten Drücker der Saison doch noch versöhnt: In der Colbitz-Letzlinger Heide wachsen die Maronenröhrlinge im Überfluss. Nach zweieinhalb Stunden waren alle Körbe randvoll gefüllt. Das Pilzjahr 2016 ist gerettet. (Foto © Klaus B.)

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Klaus schreibt am 7. November 2016:

»Hallo Heinz Wilhelm,

wir waren noch einmal in der Umgebung von Solpke in der Colbitz-Letzlinger Heide unterwegs. Nach dem Bericht vor einigen Tagen mit üppigen Maronenfunden haben auch wir auf eine gute Ernte gehofft.

Und unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Wir hielten am Straßenrand und fanden sofort schönste Maronen in bester Qualität. In zweieinhalb Stunden waren alle unsere Körbe gefüllt. Und es kommen noch viele kleine Maronen nach.

Das war nach vielen Enttäuschungen in diesem Jahr doch noch ein super Saisonausklang!

Klau B.«





Drei Annen Hohne: Vier Steinpilz-Majestäten können das schwache Pilzjahr 2016 im Harz nicht verbergen


Foto: Ein Steinpilzprachtexemplar von außerordentlicher Statur! Klaus fand sogar noch drei weitere in dieser Art. Alle vier waren unversehrt, hatten weder Maden noch waren sie vom Schneckenfraß beeinträchtigt. Dennoch sagt Klaus: »2016 war für mich im Harz das schlechteste Pilzjahr seit 30 Jahren.« (Foto © Klaus B.)

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Klaus schreibt am 6. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir gingen im Bereich Drei Annen Hohne durch unsere Pilzreviere. Dort fanden wir in der Art des Steinpilzprachtexemplares, wie es auf dem Foto zu sehen ist, noch drei weitere Prachtkerle. Alle vier waren vollkommen in Ordnung. Ansonsten fanden wir nur noch drei kleinere Steinpilze.

Unser Korb wurde dann doch noch voll, da wir viele kleine Hallimasch fanden.

Im Harz waren in diesem Jahr nicht viele Pilze zu holen. Ich meine sogar, dass 2016 das schlechteste Pilzjahr der vergangenen 30 Jahre war.

Viele Grüße Klaus B.«

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Colbitz-Letzlinger Heide: Das »Pilzteam Christoph« füllt die Körbe in zwei Stunden prallvoll mit Maronen





Foto rechts: So macht die Pilzsuche Spaß! Das »Pilzteam Christoph« stellt sich nach erfolgreicher Maronenlese einem Foto. Da hat man sich einen Schluck und ein Zigarettchen verdient. Es ist immer schön, wenn sich Pilzsammler auf einem Foto präsentieren - obwohl sie meist Heimlichgänger sind. Das zweite Bild zeigt einen Korb voller schön gesäuberter Maronen in sehr guter Qualität. 

(2 Fotos © Christopher)

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Christopher schreibt am 30. Oktober 2016:

»Hallo,

am Samstag machten wir uns bei schönem sonnigen Wetter auf in die Colbitz-Letzlinger Heide.

Nach der ersten Stunde sah es so aus, als ob das Pilzjahr bereits zu Ende sei. Doch dann fanden wir ein Waldgebiet, in dem es unzählige Maronen gab. Es waren sehr viele kleine - und nach zwei Stunden hatten wir sechs prallgefüllte Körbe.

An alle Pilzfreunde: Nutzt die Tage noch aus! Ab in den Wald - und gute Sammelerfolge!

Christopher aus Magdeburg«










Burg bei Magdeburg: Große Maronenlese nach zögerlichem Beginn für Theresa


Foto: So viele Maronenröhrlinge, und das nach äußerst zähem Suchbeginn. Links die großen landeten »in einer wunderbaren Pilzsauce«, der große Rest wurde für den Winter getrocknet, schreibt Theresa. (Foto © Theresa)

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Theresa schreibt am 30. Oktober 2016:

»Hallo,

nachdem wir letzte Woche bei Bernburg nur bereits durch Frost geschädigte Pilze vorfanden, machten wir uns heute noch einmal hoffnungsvoll in der Morgenddämmerung auf den Weg in die Wälder bei Burg.

Anfänglich sah es auch hier nicht gut aus, lugte doch kein einziger Röhrling aus dem Moos. Doch dann ging's plötzlich los: Da ein kleiner, dort ein kleiner, noch ein kleiner, viele kleine!

An manchen Stellen schnitt man einen Pilz nach dem anderen. In einem weniger frequentierten Waldteil füllte sich der Korb dann so richtig: Zu zweit bargen wir in knapp zwei Stunden 3,7 Kilo Maronen. So hoch hatten wir das Gewicht gar nicht geschätzt - man vergebe uns den Übereifer. Ein kleiner Teil (links die Großen) landete direkt in einer wunderbaren Pilzsauce, der Rest trocknet gerade im Backofen für den anstehenden Winter.

Anbei die Ausbeute und noch ein paar Impressionen aus unserem Suchgebiet. Unter anderem ist auch der schicke Grünspanträuschling dabei.

Viele Grüße Theresa


Collage: Auch Theresa hat sich die Mühe gemacht und eine schöne Collage von ihrem Pilzgang zusammengestellt. Wir sehen zwei Mal den »schicken« Grünspanträuschling, ein essbarer, jedoch minderwertiger Speisepilz, zwei Mal eine Marone, rechts oben ungenießbare Winterhelmlinge und in der Mitte unten vermutlich einen Kiefernspeitäubling. (Collage/6 Fotos © Theresa)







Zwei Steinpilze und einige Birkenpilze im kleinen Wäldchen bei Halle/Saale


Frank schreibt am 24. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich in einem kleinen Waldgebiet bei Halle/Saale und fand zwei Steinpilze und einige Birkenröhrlinge.

Ich hoffe, dass es noch mal wärmer wird, dann könnte noch ein wenig kommen.«

Liebe Grüße aus Leipzig«

(Foto © Frank)


Tolle Röhrlingslese bei Burg: Nur gut, dass Tobias die Pilzkörbe doch noch einmal herausgeholt hat!


Foto: »Die Röhrlinge standen überall.« So beschreibt Tobias seinen guten Eindruck vom heutigen erfolgreichen Pilzgang. Dabei wollte er die Pilzsuche für dieses Jahr schon aufgeben... (Foto © Tobias)

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Tobias schreibt am 23. Oktober 2016:

»Hallo,

nachdem ich im September schon den Pilzkorb an den Nagel hängen wollte, haben wir uns heute doch noch mal auf den Weg gemacht.

Und wir wurden reichlich belohnt. Wir suchten vorwiegende Röhrlinge, und das war eher ein Einsammeln als Suchen.

Die Maronen, Steinpilze und sonstigen braun behüteten Pilze standen überall.

Sogar zwei meiner drei  Krausen Glucken - bei uns im Osten übrigens eher als Fette Henne bekannt - warteten an ihrem alljährlich treuen Standort griffbereit.

Unsere Pilzernte im Korb konnten wir in einer Stunde aus unserem Suchgebiet evakuieren. Das ist genauer gesagt der Wald um die Stadt Burg bei Magdeburg im Jerichower Land.

Tobias R., Burg«


Neudorf/Unterharz: Die schöne bunte Herbstmischung hätte gerne üppiger ausfallen dürfen


Foto: Eine schöne bunte Herbstmischung trug Kurt im Unterharz zusammen. Nach seinem Willen hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen. (Foto © Kurt)

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Kurt schreibt am 22. Oktober 2016:

»Ein artenreiches, aber recht dürftiges Ergebnis von zweieinhalb Stunden Suche in den Wäldern rund um den Birnbaumteich bei Neudorf im Unterharz trug mir mein Pilzgang ein.

Rotfußröhrlinge, Maronen, Steinpilze, Lilastielige Rötelritterlinge, Hexenröhrlinge, Fichtenreizker, Safranschirmlinge*, Perlpilze, Boviste, Spargelpilze und Nebelgraue Trichterlinge (Nebelkappen)* landeten im nicht mal halbvollen Korb.

Im Moment ist die Suche noch mühsam, aber die vielen kleinen Maronenröhrlinge geben Hoffnung auf einen erfolgreichen Endspurt des Pilzjahres. 

Voraussetzung ist, dass die Temperaturen etwas ansteigen und der Frost sich noch zurückhält.

Gruß von Kurt aus Köllme«

* Können individuell Magen- und Darmprobleme auslösen


Ein Schwefelporling bei der Radtour, schöne Birkenpilze bei Leau


Karl-Heinz schreibt am 20. Oktober 2016:

»Bei meiner Radtour sah ich einen herrlichen Schwefelporling (Foto rechts) in ca. 3m Höhe an einer Eiche an der Saale bei Bernburg.

Das Foto darunter zeigt meinen Fund vom 18. Oktober mit reichlich schönen Birkenpilzen. Gefunden habe ich sie in Leau, einem Stadtteil von Preußlitz bei Bernburg.

Beste Grüße Karl-Heinz«

(2 Fotos © Karl-Heinz)

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Möckern/Fläming: Unerwartet üppige Funde von Steinpilzen und Flockis


Michael schreibt am 18. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vergangenes Wochenende machten wir, in diesem Umfang unerwartet, üppige Funde in den Wäldern des Fläming im Raum Möckern.

Auf dem Foto (rechts) siehst Du, in einer kurzen Sammelpause aufgenommen, herrliche Steinpilze im Korb. Es gesellten sich noch etwas mehr als ein Dutzend teils schon stattlicher Hexenröhrlinge, eine Krause Glucke sowie eine geringe Menge an Maronenröhrlingen hinzu.

Nach der auch in diesem Jahr wieder sehr langen, Trockenperiode in unserer Region ist das ein sehr guter Einstand. Hoffen wir, dass es nicht bei einem kurzen Intermezzo bleibt.

Allen Pilzfreunden gute Sammelerfolge!

Michael aus Schönebeck«

(Foto © Michael)

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So spät in der Saison: Im Oberharz lassen sich die ersten Steinpilze des Jahres blicken!


Karl-Heinz schreibt am 18. Oktober 2016:

»Gestern haben wir bei Schierke im Oberharz in Sachsen-Anhalt zwei Steinpilze gefunden. Dafür brauchten wir allerdings zwei Stunden. Andere Sammler hatten jeweils auch zwei Stück. Vielleicht haben wir in den nächsten Tagen noch mehr Glück.

Gruß Karl-Heinz«

(Foto © Karl-Heinz)

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Kein Steinpilz im Oberharz, aber wenigstens Krause Glucken wanderten in den Korb


Klaus schreibt am 16. Oktober 2016:

»Guten Abend,

leider haben wir auch an diesem Wochenende nicht annähernd die Sammelergebnisse, wie sie etwa Heike derzeit im Eichsfeld erzielt.

Im Harz ist nichts zu finden. In den hiesigen Wäldern sieht es ähnlich aus. In der Letzlinger Heide keine Maronen und Steinpilze. Wenigstens einige Krause Glucken fanden in unsere Körbe.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Absteccher in das große Waldgebiet um Klötze gemacht. Auch hier war auf dem Waldboden nichts zu finden.

Aber am Rastplatz Eisernes Kreuz haben wir an einer Eiche einen Schwefelporling (Foto rechts) entdeckt. Bei einer Höhe von 6 Metern war an Ernten allerdings nicht zu denken.

Viele Grüße Klaus B.«

(Foto © Klaus B.)

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Dölauer Heide bei Halle/Saale: Der Klapperschwamm pausiert, die Glucke leuchtete auf 50 Meter


Foto: Die Krause Glucke leuchtete aus 50 Metern Entferung, die Stockschwämmchen warteten auf dem Rückweg in einer riesigen Kolonie. Heinz konnte das nur Recht sein! (Foto © Heinz)

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Heinz schreibt am 16. Oktober 2016:

»Hallo,

ich war heute wieder einmal in der Dölauer Heide, Nähe Uni-Klinik Halle.

Zunächst war gar nichts zu finden außer einigen Porlingen und kleinen Pilzen, die ich nicht kannte. 

Doch auf einmal leuchtete eine Krause Glucke, und das aus 50 Metern Entfernung. An meiner Klapperschwamm-Stelle wurde ich enttäuscht, denn dieser Porling wächst dieses Jahr offenbar nicht. Klapperschwämme machen ja manchmal ein Jahr Pause.

Auf dem Rückweg stieß ich dann noch auf eine riesige Stockschwämmchen-Kolonie. Dann habe ich noch einen Baumpilz mitgenommen, um ihn zuhause in Ruhe bestimmen zu können. 

So wie es aussieht, gibt es doch noch Pilze dieses Jahr. Vorausgesetzt, es bleibt noch frostfrei!

Viele Grüße Heinz«


Maronen in der Heide bei Magdeburg: Das Pilzwachstum scheint einzusetzen

Antje und Jens schreiben am 16. Oktober 2016:

»Wir haben Maronen in der Heide bei Magdeburg gefunden. Nach dem Regen der letzten Tage scheint nun auch das Pilzwachstum einzusetzen. «


Burg bei Magdeburg: Theresa darf als Einsteigerin mehr als zufrieden mit ihrer Ausbeute sein


Foto: Mit dieser Ausbeute in einem neuen Waldgebiet kann Theresa als Anfängerin mehr als zufrieden sein! Maronen, Parasole sowie eine Krause Glucke, die gerade noch um die Ecke guckt, wanderten in ihren Korb. (Foto © Theresa)

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 Theresa schreibt am 9. Oktober 2016:

»Hallo,

ich war heute Morgen zwei Stunden im Kiefernwald bei Burg in der Nähe von Magdeburg unterwegs und bin als Sammelanfänger mit der Ausbeute in einem neuen Gebiet zufrieden: Viele Röhrlinge, drei Parasolpilze und eine kleine Fette Henne. Das gibt heute Abend ein schönes Pilzmahl!

Viele Grüße aus der Magdeburger Börde, Theresa«


Colbitzer Heide: Nur Falsche Pfifferlinge und Parasole

Romy schreibt am 6. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

unser heutiger Weg in die Pilze führte uns in die Heide nahe Colbitz.

Der Wald selbst lässt noch kein nahendes Pilzaufkommen vermuten. Auf dem Weg zurück zum Wagen wurden wir jedoch am Wegesrand mit dem Fund zahlreicher Falscher Pfifferlinge* (immerhin!) und einiger Parasole belohnt.

Wir gedulden uns also weiter, bis sich die Röhrlinge zeigen.

Beste Grüße Romy«

*Nur in geringer Menge unbedenklich


Volker enttäuscht: Der Wald im Raum Burg Falkenstein ist leider »nahezu pilzfrei«

Volker schreibt am 5. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war im Harz, und zwar im Raum Burg Falkenstein.

Leider gibt es kaum Pilze. Trotz längeren Suchens fand ich nur zwei Schirmpilze, eine Nebelkappe und drei kleinere Goldröhrlinge. Es wachsen auch keine anderen Pilze. Der Wald ist derzeit leider nahezu pilzfrei.

Viele Grüße Volker«


Frank freut's: Jetzt hat auch im Harz die Röhrlingssaison begonnen


Foto: Der Steinpilz ist beinahe eine Majestät, verglichen mit dem Flocki und den Birkenpilzen! Franks intensive Suche hat sich gelohnt. (Foto © Frank)

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Frank schreibt am 3. Oktober 2016:

»Im Harz (Sachsen-Anhalt) geht's jetzt langsam los.

Ich habe Steinpilze (links auf dem Foto ein besonders großer), Birkenpilze, Riesenschirmpilze und Goldröhrlinge gefunden.

Es sind zwar noch wenige und man muss intensiv suchen, aber sie kommen!«




Diana bangt: Wird 2016 das schlechteste Pilzjahr aller Zeiten?

Diana schreibt am 25. September 2016:

»Heute waren wir in unserem Waldgebiet in der Colbitz-Letzlinger Heide, wie jedes Jahr. Wir mussten leider sehr enttäuscht wieder nach Hause fahren.

Nicht mal einen Giftpilz haben wir gesehen und außer zwei Falschen Pfifferlingen* nicht einen einzigen Speisepilz.

Selbst letztes Jahr, das auch kein berühmtes Pilzjahr war, haben wir hier Pilze gefunden. Aber dieses Jahr so gut wie nichts weit und breit.

2016 wird wohl das schlechteste Pilzjahr überhaupt.«

* In geringer Menge sind Falsche Pfifferlinge im Mischgericht essbar, in größerer Menge führen sie zu Magen-Darm-Beschwerden

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Welch ein Elend bei Elend: Nur ein paar Hallimasch und Flockis


Foto: Die ersten jungen Hallimasch zeugen vom Beginn des Pilzherbstes. Klaus fand sie in unmittelbarer Nähe von Flockenstieligen Hexenröhrlingen. (Foto © Klaus B.)


Klaus schreibt am 23. September 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir haben es mal wieder versucht. Doch leider war auch diesmal die Ausbeute sehr gering.

An einem fast ausgetrockneten Bachlauf fanden wir Flockenstielige Hexenröhrlinge und in ihrer Nähe einige Hallimasch.

Es ist im Oberharz in den Wäldern um Elend für Pilzsammler nichts zu holen. Da kann einem sprichwörtlich elend werden.

Wir trafen einen Einheimischen, der sich nicht an ein Jahr mit so wenig Pilzen erinnern konnte. Seine Einschätzung war, dass wir noch 14 Tage warten müssten. Voraussetzung für Pilzwuchs seien seiner Meinung nach allerdings einsetzender Regen und tiefere Temperaturen.

Die enorme Trockenheit hat dazu geführt, dass die Talsperren im Harz nur noch zu 40 Prozent gefüllt sind.

Schöne Grüße, Klaus«


Tobias rätselt: Trotz guter Bedingungen wächst nicht ein einziger Pilz im Jerichower Land

Tobias schreibt am 18. September 2016:

»Ich glaube, dieses Jahr wird es nichts mehr.

Wir waren bereits vier Mal an unseren bekannten Pilzstellen in der Nähe von Burg im Jerichower Land in der Nähe von Magdeburg. So auch heute wieder.

Nicht einmal Giftpilze haben wir gefunden. Keine einzige Pilzart. Obwohl der Waldboden gut feucht ist, das Wetter warm und eigentlich sonst alles passen würde, ist uns nicht ein einziger Pilz begegnet. Schade.«

Hallo Tobias,

Gelassenheit ist das Gebot dieser Tage. Die Wälder leiden immer noch unter den Folgen einer langen, hartnäckigen Trockenperiode. Das letzte Septemberdrittel sowie der gesamte Oktober liegen noch vor uns. Sie sind normalerweise die stärksten Pilzwochen des Jahres.

Freude und Erfolg bei Euren nächsten Pilzgängen wünscht Euch, mit besten Grüßen,

Heinz-Wilhelm

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Droht dem Kyffhäusergebirge und dem Staatsforst Ziegelroda das nächste Jahr ohne Pilze?

Rainer schreibt am 25. August 2016:

»Hallo,Heinz-Wilhelm,

traurig bin ich heute von einer Bestandsaufnahme des aktuellen Pilzwachstum und des eventuell noch zu erwartenden aus meinen Revieren im Kyffhäusergebirge und im Ziegelrodaer Staatsforst zurückgekommem.

Es ist nun fast September. Und es wird mir kein Mensch glauben: Nicht eine einzige Pilzart habe ich auf meinen Inspektionsgängen gefunden. Es war niederschmetternd!

Nach dem schlechtesten Pilzjahr der letzten 55 Jahre (2015) droht 2016 der Supergau - mit gar nichts. Das heißt, wieder ein Jahr warten müssen.

Nach Rücksprache mit der Wetterstation Artern bezüglich der Niederschlagsmengen 2016 zeigt sich eindeutig, dass die Niederschlagsmengen fehlen:

  • Mai: 18 l/m²; Mittelwert 65
  • Juni: 40 l/m²; Mittelwert 59
  • Juli:35 l/m²; Mittelwert 55
  • August 17 l/m²; Mittelwert 54

Das betroffene Gebiet erstreckt sich cirka von Sömmerda bis Eisleben.

Selbst die Waldbrombeeren sind vertrocknet. Die Hoffnung, Ende September noch fündig zu werden, besteht noch. Und wer sich von Hoffnung nährt, wird ja bekanntlich nicht dick...

Gruß Rainer«

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Im Pilzparadies unter dem Brocken kommen die Steinpilze nur sehr zögerlich


Foto: Der Anfang ist schwer in diesem Jahr. Unterhalb des Brockens kommen die Steinpilze nur sehr zögerlich; es ist viel zu trocken. (2 Fotos © Klaus B.)

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Klaus schreibt am 18. August 2016:

»Hallo Heinz Wilhelm,

gestern waren wir in Elend im Oberharz. Wir haben eine neue Stelle angefahren. Wir gingen in dieses Waldstück und fanden schon nach wenigen Sekunden zwei Steinpilze. Da hofften wir natürlich, mit vollen Körben aus dem Wald zu gehen. Aber wir fanden leider nur noch vereinzelte Maronen und Steinpilze (siehe Foto rechts).

Immerhin, zumindest haben wir jetzt endlich auch im Harz die ersten Steinpilze. Es fehlt der Regen, es ist viel zu trocken.

Gruß Klaus«


Elbingerode/Oberharz: Elf Kilometer für wenige Maronen und noch weniger Pfifferlinge


Foto: Einige schöne Maronenröhrlinge und eine Handvoll Pfifferlinge - das war die magere Ausbeute unterhalb vom Brocken für Klaus und Arnold. (Foto © Arnold Sch.)

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Klaus schreibt am 12. August 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Mittwoch waren wir im Pilzrevier Elbingerode. Wir sind cirka elf Kilometer durch verschiedene Waldgebiete gelaufen.

Die Ausbeute war mager. An einer Stelle fanden wir Maronen, dazu einige wenige Pfifferlinge. Das Bild von Arnold zeigt unsere Ausbeute.

Wir werden es am nächsten Mittwoch erneut versuchen.

Gruß Klaus«


Östlicher Kyffhäuser: Herrliche Pfifferlinge beim verregneten Pilzgang für Rainer


Foto: Ein schmuckes Körbchen voller Pfifferlinge, fein geputzt wie für den Marktstand. Rainer hat sie beim Gang durch den östlichen Kyffhäuser gefunden. (Foto © Rainer L.)


Rainer schreibt am 4. Juli 2016:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe gestern noch einmal mein neues Jungeichenrevier im östlichen Teil des Kyffhäusergebirges inspiziert. Regenschauer machten die Suche diesmal nicht ganz so erholsam. Ich dachte so bei mir, Hauptsache, dass unsere Fußball-Nationalmannschaft gegen die Italiener nicht auch so eine Wäsche abgekriegt hat.

Am Ende konnte ich mich noch mal freuen, nämlich über 1,1 Kilo herrlichster Pfifferlinge. Dazu gesellten sich zwei Sommersteinpilze und ein paar Speisetäublinge.

Nass, aber herrlich war's!

Herzliche Grüße Rainer«


Elbingerode: Enttäuschende Ausbeute nach drei Stunden Pilzgang unterm Brocken


Foto: Drei Maronen und eine Handvoll Pfifferlinge, das war die magere Ausbeute nach dreistündiger Pilzwanderung zu dritt über neun Kilometer im Oberharz. Für Klaus & Pilzfreunde gab es schon bessere Starts in die Pilzsaison. (Foto © Klaus B.)

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Klaus schreibt am 2. Juli 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren zu dritt in unserem Revier Elbingerode/Elend unterhalb vom Brocken im Oberharz.

Die Ausbeute war, wie dem Foto zu entnehmen ist, dürftig. Für die wenigen Pilzchen waren wir drei Stunden unterwegs und sind ca. 9 Kilometer gelaufen.

Ich war auch bereits im Salzgitter-Höhenzug unterwegs. Die Ausbeute: Ein Sommersteinpilz und zehn Birkenpilze. Allerdings liefen so um die 20 Zecken an Arm und Beinen. Das Salzgitter-Revier werde ich zukünftig meiden.

Viele Grüße Klaus«

Hallo Klaus,

gegen Zecken empfehle ich Dir, mal Ballistol Antistich zu probieren, das du gleich neben Deinem Foto in der rechten Spalte findest. Ich habe damit beste Erfahrungen gemacht und kann es nur empfehlen.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm


Unterharz: Kurt war angenehm überrascht von Masse und Vielfalt der Pilze

Kurt schreibt am 1. Juli 2016:

»Hallo Pilzfreunde,

ich war heute mal in meinem Pilzrevier in der Nähe von Neudorf im Unterharz und habe reichliche Ernte eingefahren.

Dabei traute ich mich anfangs gar nicht mit einem Korb in den Wald, weil es ja blöde aussieht, wenn man mit einem leeren Korb durch den Wald zieht. Doch dann war ich angenehm überrascht vom massenhaften Vorkommen an Perlpilzen und Grauen Wulstlingen, die nach den Kochkünsten meiner Frau auch allen geschmeckt haben.

Auch vereinzelte Maronen, Hexenröhrlinge, Rotkappen und Pfifferlinge landeten im Korb.

Wenn es jetzt ab und zu etwas regnen würde, dürfen wir auf ein gutes Pilzjahr hoffen.

Gruß von Kurt aus Köllme«

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Schade, zu spät gekommen: Rainer fand nur noch einen Pilzfriedhof für Frauentäublinge vor

Rainer schreibt am 29. Juni 2016:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

meine Begeisterung über die frühen aktuellen Funde hat mich rausgetrieben. Dabei hatte dieses Pilzjahr ähnlich mies angefangen wie das gesamte Jahr 2015 verlaufen war. Zur Erinnerung: 2015 war, noch dazu in meinem ersten Jahr als Rentner, ein Totalausfall vieler Pilzarten.

Ähnlich schlecht fing es auch dieses Jahr wieder an. Tiefe Nachttemperaturen, kein Regen. Mit dem Beginn der Fußball-EM kam praktisch die Wende. Ganz ähnlich wie bei der WM 2006. Starke Regenfälle, anschließende Wärme - also schaust du mal raus. So früh war ich selten draußen!

Im jungen Eichenwald hatte ich insgeheim auf ein paar Pfifferlinge gehofft. Fehlanzeige. Aber dann sah ich etwas, was ich so noch nie gesehen habe: Tausende(!) überstämmiger Frauentäublinge! Ein Pilzfriedhof!

Von den mitgenommenen erwiesen sich zu Hause rund 80 Prozent als vermadet. Dennoch bin ich sehr optimistsch für dieses Jahr!

Gruß Rainer«

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Petra erinnert sich gerne an die Pilzgänge mit ihrem Vater im Oberharz

Petra schreibt am 8. November 2015:

"Hallo,

ich wollte einfach nur mal sagen, dass diese Seite toll ist.

Mein Vater stammt wie du, Heinz-Wilhelm, auch aus dem Harz, und zwar aus Benneckenstein, ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken.

Er hat mir bereits das Pilze sammeln vermittelt, als ich noch ein kleines Kind war. Somit haben wir noch etwas gemeinsam. Ich wurde 1969 geboren, wohne mittlerweile im Odenwald.

Hier habe ich dieses Jahr leider nicht so viele Pilze gefunden, nur ein paar Fette Hennen (Krause Glucken) und wenige Maronen. Letztes Jahr gab es dafür viele Steinpilze und sogar Pfifferlinge.

Ich sende liebe Grüße und danke für die schöne Seite. 

Petra aus Brensbach"

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Letzlinger Heide: Klaus & Pilzfreunde staunten über die große Vielfalt bester Herbstpilze


Foto: Mit solch einer Menge und Artenvielfalt bester Speisepilze hatten Klaus & Pilzfreunde in der Letzlinger Heide nicht gerechnet. Und Klaus hofft, weil es warm bleiben soll, auf weitere Überraschungen.

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Foto: Hallimasch, Steinpilze, Krause Glucken, Pfifferlinge. Fast alles, was das Herz des Pilzsammlers begehrt, fanden Klaus & Pilzteam. (2 Fotos © Klaus B.)

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Klaus schreibt am 25. Oktober 2015:


"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir zu dritt in der Letzlinger Heide. Wir waren erstaunt, dass wir noch eine so reiche Vielfalt an Speisepilzen fanden. Immerhin gab es in dem Bereich schon Nachttemperaturen von minus fünf Grad am Boden. Natürlich waren wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Und Maronen kommen frisch nach. Die wieder höheren Temperaturen könnten in den nächsten Tagen noch für Überraschungen sorgen.

Viele Grüße Klaus"


2 Fotos: Auch sie fanden den Weg in den Korb. Eine Krause Glucke (links) und schöne Pfifferlinge. (3 Fotos © Arnold Sch.)


Halle/Saale: Der Klapperschwamm ist gut für Heinz' Blutdruck


Heinz schreibt am 10. Oktober 2015:

"Ich war heute mal in der Dölauer Heide, einem Stadtwald von Halle/Saale.

Es gibt sehr viele Hallimasch, auch schon viele mit riesigen Hüten. Ich habe nur die gaaaaaanz jungen mitgenommen, andere freuten sich dann noch über die älteren Hüte.

Daneben fand ich viele Maronen, sogar ganz junge; es scheint noch ein Schub zu kommen. Und zum Schluss gab es einen riesigen Klapperschwamm! Im Wald dachte ich zunächst, es sei ein Eichhase, den ich das letzte Mal vor 25 Jahren gefunden hatte und der selten ist.

Deshalb habe ich nur einen Teil abgeschnitten. Es ist aber der Klapperschwamm, der gut für meinen Blutdruck ist!"

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Foto links: Der seltene Klapperschwamm hat bleibend weiße Poren mit sehr feinen Mündungen. Er wächst an Eichen und an Esskastanien. Er ist ein Weißfäuleerzeuger, der - gelegentlich mit einer Pause - über viele Jahre an gleicher Stelle wiederwächst. Seinen Namen verdankt er dem Phänomen, dass seine (älteren) Hüte bei stärkerem Wind ein deutliches Klappergeräusch erzeugen. Jung ist er essbar, generell ein guter Heilpilz. (2 Fotos © Heinz V.)




Jens freut sich über immer noch viele gute Speisepilze in den Wäldern um Dessau

Jens schreibt am 10. Oktober 2015:

"Hallo,

ich hätte nicht gedacht, dass es dieser Herbst und dieses Pilzjahr schlussendlich noch so gut mit mir meinen würden. :)

Zur Zeit gibt es in unseren Wäldern hier um Dessau sehr viel Hallimasch, Rauchgraue Schwefelköpfe, Maronen, Täublinge, aber auch Hexenröhringe, noch einige Steinpilze, eher sehr sehr wenige Pfifferlinge und auch noch schöne Krause Glucken.

Der Fläming meint es gerade noch sehr gut mit Maronen und ebenfalls schönen Glucken. Entscheidend wird sein, wie lange der Frost noch fern bleibt."


Oberharz: Sind die vielen Fliegenpilze Boten der kommenden Steinpilze?


Foto: Im Oberharz schießen die Fliegenpilze, an denen es bislang fehlte. Das könnte ein gutes Zeichen für einen kommenden Steinpilzschub sein. (Foto © Klaus B.)


Klaus schreibt am 4. Oktober 2015:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute waren wir im Nationalpark Harz wandern. Wie das Foto belegt, schießen jetzt die Fliegenpilze massiv aus dem Boden. Da sie Steinpilzanzeiger sind, könnte das bedeuten, dass bei Regen in den nächsten Tagen auch die Steinpilze noch einmal kommen."

Klaus«


Wälder um Schweinitz: Massen von großen Steinpilzen


Foto: So standen sie da, die Steinpilze, die Michael aus Schönebeck gefunden hat. Ein vergnügliches Ernten! (Foto © Michael)


Michael schreibt am 4. Oktober 2015:

"Hallo liebe Pilzsammelgemeinde,

nach dem schon sehr ergiebigen 28. September machten wir nochmals üppige Funde von ca. 8 Kilo Pilzen am 2. Oktober in den Wäldern rund um Schweinitz.

Massen von großen Steinpilzen und Maronen, dazu Krause Glucken, Ziegenlippen, Birken- und Butterpilze sowie Flockenstielige Hexenröhrlinge landeten in unserem Korb.

Das hatten wir nach der extrem langen Trockenheit nie erwartet.

Viel Spaß beim Weitersammeln, Michael aus Schönebeck"

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Elbingerode: Beschwerliche Suche der Steinpilze auf dem Harvester-Parcours


Foto: Drei Prachtbengel von Steinpilzen im Moos. Auch die Schnecken und Waldnager haben, wie man sieht, Appetit auf Steinpilze.


Klaus schreibt am 3. Oktober 2015:

"Hallo Heinz Wilhelm,

gestern war ich mit Arnold, dem treuen Pilzbegleiter, in den Wäldern von Elbingerode. Der Wald scheint von den vielen Sammlern leegeräumt. Nur an abgelegenen Stellen haben wir einige schöne Steinpilze gefunden.

Es kommt erschwerend hinzu, dass in diesen Wäldern zur Zeit massiv Holz geerntet wird. Alles nicht für die Holzwirtschaft Verwertbare wird im Wald zurückgelassen. Das ganze Gezweig liegt wild im Wald herum. Das Sammeln in diesen Bereichen ist nur schwer möglich. Deshalb müssen wir neue Sammelgebiete erkunden.

Aber Meckern hilft nicht und das wollen wir auch nicht, denn wir waren mit der Ausbeute zufrieden.

Gruß Klaus"

(Foto © Klaus B.)


Foto: Für das beschwerliche Suchen auf dem Harvester-Parcours von Elbingerode war dies eine beachtliche Ernte für Klaus und seinen treuen Pilzbegleiter Arnold. (2 Fotos © Arnold Sch.)


Zwei Böhmische Trüffeln für Kurt aus Köllme


Foto: Ein Erbsenstreuling oder Böhmische Trüffel im Querschnitt. Die obere Schicht im einheitlichen Braun ist nicht mehr zu gebrauchen, die unteren gekammerten Hälften hingegen schon. Der Pilz eignet sich hervorragend als Würzpilz. (Foto © Kurt)

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Kurt schreibt am 1. Oktober 2015:

"Hallo Heinz Wilhelm,

ich habe heute auf einem alten Kippengelände auf kargem Tonboden zwei Böhmische Trüffeln  gefunden. Sie sollen hier in Mitteldeutschland sehr selten sein.  Erst dachte ich an Kartoffelboviste, aber nach dem Aufschneiden habe ich mich an die Bilder im Internet erinnert und sie eindeutig als Böhmische Trüffel identifitiziert.

Gruß von Kurt aus Köllme"

Lieber Kurt,

die Böhmische Trüffel hat gute Chancen in Landschaften ehemaligen Braunkohleabbaus, also auf von Maschinen gestörten Flächen, die ihre Flora neu aufbauen. Sie haben ein ausgeprägt starkes Symbioseverhältnis zu Kiefern und Birken. Daneben wachsen sie auf Ton- und Schieferflächen. In naturnahen Wäldern, in denen wir üblicherweise unsere Pilze suchen, wachsen sie überhaupt nicht.

Mehr über diesen Pilz, sicher einer der interessantesten in unseren Breiten überhaupt, erfährst Du in meiner Reportage über seine Suche in der Lausitz.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

Pilz-Ticker-ST


Letzinger Heide: Der kleine Steinpilz auf dem Parkplatz versprach Klaus & Pilzteam zu viel


Foto: Was der kleine Steinpilz gleich neben dem geparkten Auto versprach, hielt er nicht. Viele seiner Geschwister fanden Klaus & Pilzteam danach nicht mehr. Dafür aber Pfifferlinge und andere gute Speisepilze. Auf dem Hochformat-Bild sieht man einen der Mitsammler mit vor der Brust getragener Ausbeute. (2 Fotos © Klaus)

Pilz-Ticker-ST


Klaus schreibt am 29. August 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

am Sonntag waren wir zu fünft in der Letzlinger Heide. Gleich hinter der Ortschaft Solbke gingen wir in den Wald.

Wir sammelten immer in Sichtweite zu unserem PKW, und schnell waren die Körbe gefüllt. Danach wollten wir noch an einer bekannten Stelle Steinpilze suchen. Beim Aussteigen stand direkt vor uns ein kleiner Steinpilz. Was er versprach, hielt er aber nicht. Unsere Ausbeute war leider ziemlich mager. Aber die Vielfalt an Pilzen ist gewaltig. Wir fanden noch Pfifferlinge und auch eine kleine, gute Krause Glucke. Es war die erste in diesem Jahr.

Klaus"

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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

(Foto © Fotolia)

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