Pilz-Ticker-ST (Sachsen-Anhalt)



Pilz-Ticker-ST



Hier geht's zur

Übersicht aller bisherigen Pilzticker Sachsen-Anhalts




Getrocknete Steinpilze

der Spitzenklasse adeln exklusive Gerichte.

1A-Bioware kaufen wir bei Pilze-Wohlrab.







Goitzschewald: Ein Glückstag für Andreas mit massenhaft Butterpilzen und Erbsenstreulingen

Andreas schreibt am 24. Juli 2017:

»Ein Glückstag für mich!

Ich war heute mal im Goitzschewald im ehemaligen Bitterfelder Braunkohlerevier unterwegs, erkunden, ob das Pilzwachstum begonnen hat.

Teilweise ist es doch noch recht trocken, doch Butterpilze gibt es massenhaft. Und ich fand seit Jahren einmal wieder Erbsenstreulinge, 355 Gramm! Alle in bester Qualität.«


Elbingerode: Im Oberharz sind die ersten Steinpilze in Sicht


Foto: Immerhin, die ersten Steinpilze aus dem Oberharz sind eingesackt. Auch einige Pifferlinge und Maronen landeten in Klaus' Korb.

Pilz-Ticker-ST


Klaus schreibt am 22. Juli 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

gestern waren wir in Elbingerode im Oberharz unterwegs. Die Ausbeute war recht bescheiden. In drei Stunden haben wir die abgebildeten Pilze gefunden und auch schon verzehrt. An den Stellen, wo wir vor zwei Jahren große Mengen Pfifferlinge fanden, war, von vereinzelten Pfifferlingen abgesehen, nichts zu finden.

Klaus«


Foto: Ähnliche Anblicke wünscht sich Klaus in den nächsten Wochen und Monaten noch öfter. Aber der Anfang ist mit diesen zwei Steinpilzen gemacht. (2 Fotos © Klaus B.)





Kurt und das spannende Zuchtexperiment mit der Böhmischen Trüffel


Kurt schreibt am 22. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich im Unterharz noch keine große Pilzausbeute ernten konnte, habe ich mich mal in meinem Revier des Erbsenstreulings, auch Böhmische Trüffel geannt, in einer slillgelegten Tongrobe in der nähe von Röblingen am See umgesehen.

Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass ich zu spät gekommen bin. Die bei weitem meisten waren bereits hinübe, mir blieb nur, was auf dem Foto zu sehen ist. 

Dazu eine Frage:

In meiner Nähe habe ich ebenfalls einen stillgelegten Tontagebau mit Birken und Kieferbewuchs. Kann ich die sporenden Pilze dort gezielt verteilen oder eingraben und hoffen, dass sie sich auch dort ausbreiten? Oder ist das zwecklos?

Viele Grüße, Kurt aus Köllme«

(Foto © Kurt)

Pilz-Ticker-ST

Hallo Kurt,

unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen ist, dass nicht bereits andere Pilzarten Dein ins Auge gefasstes Revier besiedeln. Der Erbsenstreuling ist ein kompromissloser Pionierpilz und duldet keine einzige weitere Pilzart neben sich. Er wird sonst nicht fruktifizieren.

Er ist zwar ein Partnerpilz, der streng an Kiefern und Birken gebunden ist, der aber beide zum Leben (d. h. zum Ausbilden von Fruchtkörpern) nicht braucht. Er gedeiht auch ohne sie, sofern, wie gesagt, kein weiterer Pilz angesiedelt ist und die Bodenverhältnisse stimmen. Er ist sozusagen vor den Bäumen da. Der Boden muss sehr nährstoffarm, sandig und sauer sein.

Auf solchen Böden - eben die der Braunekohleabbau-Folgelandschaft oder Ton- und Schiefergruben - wachsen als Erstbäume Waldkiefern und Birken. Sie sind sozusagen ganz verrückt nach Erbsenstreulingen, weil diese sie an den Baumfeinwurzeln mit lebenswichtigen Nährstoffen konzentiert versorgen. Aber nur junge Bäume!

Ideal für Dein Experiment wäre also eine Landschaft, die entweder noch ganz frei von Bäumen ist, oder in der möglichst ausschließlich sehr junge Kiefern und Birken stehen (dann ist der Pioniercharakter einer sich neu bildenden Waldlandschaft gegeben). 

Hier könnte es sich tatsächlich lohnen, sporende Erbsenstreulinge bei den Bäumen vorsichtig nur knapp unter der Oberfläche (Feinwurzeln nicht zerstören!) zu vergraben, und zwar in genau der Entfernung vom Stamm, die der Länge ihrer längsten Zweige entspricht.

Nach einer Faustregel reicht das Wurzelwerk eines Baumes nämlich so weit wie die längsten Zweigenden reichen. An den Wurzelenden befinden sich die Feinwurzeln, die für die Fruchtkörperbildung von Pilzen ideal sind. Das Regenwasser wird Deine ausgebrachten Sporen an die tiefer liegenden Feinwurzeln spülen.

Vielleicht gibt es in Deiner Nähe auch eine Baumschule. Es könnte sich lohnen, dort nachzufragen, ob sie Waldkiefern mit den Sporen des Erbsenstreulings impft. Da könntest Du noch zusätzlich Tipps bekommen. Oder Du kaufst Dir einige geimpfte Waldkiefern und pflanzt sie auf Deinem Gelände.

Ich hoffe, Dir geholfen zu haben.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

(Pilz-Ticker-ST)





Magdeburger Börde: Sehr gutes Pilzaufkommen dank ergiebiger Regenfälle


Foto: Franks jüngster Fund datiert von gestern. Es gab schöne Pfifferlinge, Maronen- und Filzröhrlinge.

Pilz-Ticker-ST


Frank J. schreibt am 20./21. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

die guten Funde mit für die Jahreszeit bereits großem Artenreichtum setzt sich in den Wäldern in der Börde und im Ostharz fort. So habe ich getern im Ostharz wieder schöne Pfifferlinge gefunden.

Neben ihnen gab es in bereits beachtlicher Menge Maronen, Hainbuchenraufußröhrlinge, Hexenröhrlinge, Birkenpilze, Graue Wulstlinge, Scheidenstreiflinge und Täublinge in beachtlicher Artenvielfalt. Auch Graue Leistlinge waren schon im Frühangebot. Der Regen der letzten Wochen hat wahre Wunder vollbracht.

Allen Pilzfreunden wünsche ich ebenfalls einen guten Saisonstart!

Grüße aus Magdeburg, Frank«


Foto: Bereits tolle Sammelergebnisse erzielte Frank in »seinen« Wäldern der Magdeburger Börde und im Ostharz. Im Vordergrund sehen wir verschiedene Röhrlingsarten, links in der Schale diverse Täublinge, darüber Pfifferlinge, ganz oben wohl Scheidenstreiflinge und rechts davon noch einmal (große) Pfifferlinge. Das Bild entstand am 16. Juli 2017. (2 Fotos © Frank J.)





Östliches Kyffhäusergebirge: Der feuchte Boden trieb einen Frauentäubling zum Riesen


Foto: Der Frauentäubling ist ist ein wahrer Riese, der nur mitleidig auf die Knirpspfifferlinge herabsehen kann. Links von ihm sehen wir einen Fleischroten Speisetäubling. (Foto © Rainer Luis)


Rainer schreibt am 18. Juni 2017:

»Hallo Heinz-Wilhem, hallo Pilzfreunde,

es geht langsam los. Im östlichen Kyffhäusergebirge fand ich einige überständige Steinpilze, Pfifferlinge und Frauentäublinge.

Der Frauentäubling auf dem Foto ist ein wahres Prachtrexemplar, wie ich es selten gefunden habe. Der Waldboden ist nach einigen Regenfällen schön feucht.

Herzliche Grüße Rainer«

Pilz-Ticker-ST





Lieskau: Die lange erhofften Maipilze kommen ausgerechnet zum Urlaub im Süden


Foto: Die langerhofften Maipilze sind endlich da! Und ausgerechnet jetzt fliegt Kurt in den Süden. (Foto © Kurt)


Kurt schreibt am 12. Mai 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach dem kalten und trockenen Vorfrühling habe ich in meinem Maipilzrevier zwischen Lieskau und Köllmedie ca. 5 Kilometer westlich von Halle/Saale nun doch noch die erhofften Maipilze gefunden. Leider kann ich keine Nachlese abhalten, da heute um 14.45 Uhr mein Flieger in den Süden geht.

Ich denke aber, dass es nach den nun vorhergesagten Gewittern zum Wachstum kommt und ich nach dem Urlaub noch ernten kann.«


Artern: Der vergeblichen Suche in den Auewäldern folgte der Morchelfund mitten im Ort


Rainer schreibt am 3. April 2017:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe endlich einmal ein paar Morcheln gefunden. Nachdem ich am Wochenende in Auewäldern wenig erfolgreich war, wurde ich heute in Artern doch noch fündig.

Es sind Spitzmorcheln (Foto rechts, bei blühendem Osterkaktus). Sie standen auf Rindenmulchabdeckungen in Städtischen Grünanlagen. 2016 ausgebracht, erwiesen sie sich als guter Nährboden.

Ansonsten ist das Frühjahr wiederum sehr trocken, was leider auch für dieses Pilzjahr keinen guten Start bedeutet.

Grüße von Rainer L.«

(Foto © Rainer L.)

Pilz-Ticker-ST








Die milderen Temperaturen treiben die Winterrüblinge wieder im Wachstum an


Foto: Diese schönen Winterrüblinge hat Karl-Heinz beim Spaziergang gefunden. Die milderen Temperaturen nach dem Dauerfrost lassen sie wieder wachsen. (Foto © Karl-Heinz)

Pilz-Ticker-ST


Karl-Heinz schreibt am 2. Februar 2017:

»Bei meinem heutigen Spaziergang in Bernburg-Baalberge habe ich die schönen Winterrüblinge auf dem Foto entdeckt.

Ob sie eine gute Pilzsaison ankündigen?

Mit freundlichen Grüßen, Karl-Heinz aus Bernburg«


Muldeaue bei Dessau-Rosslau: Judasohren und Winterrüblinge für Jens, »als es noch mild war«

Jens schreibt am 5. Januar 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde, 

vorige Woche, als es noch mild war, habe ich hier bei uns in der Muldeaue zwischen Dessau-Rosslau und Bitterfeld-Wolfen einige Judasohren und Winterrüblinge entdeckt. Sie wachsen hier fast nur an »ihren« angestammten Plätzen.

Viele Grüße und auf ein gutes neues Pilzjahr 2017!

Jens«





Siegfried sucht Pilzbuchautor aus Halle/Saale und ein Pilzbuch unter Mitwirkung seiner Mutter aus den 60er Jahren

Siegfried schreibt am 12. Dezember 2016:

»Hallo,

meine längst verstorbene Mutter Eveline Müller hat in den 50er und 60er Jahren als Pilzsachverständige in Stolberg/Harz mit einem Botaniker von der Universität Halle an einem Pilzbuch gearbeitet.

Ich würde mir dieses Buch gerne kaufen, weiß aber nicht, wie der Mann hieß. Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen?«


Elbingerode: Der Prachtkerl von Steinpilz bildete den krönenden Abschluss


Monika und Gerald schreiben am 8. November 2016:

»Hallo,

am Sonntag waren wir ohne große Erwartungen noch einmal nach Pilzen schauen, und zwar bei Elbingerode im Oberharz.

Bei Temperaturen um 1 Grad fanden wir noch einige Maronen mit großenteils leider schon vermadeten Stielen - und schließlich einen Prachtkerl von Steinpilz. Er brachte 364 Gramm auf die Waage und war der krönende Abschluss.

Viele Grüße Monika und Gerald«

(Foto © Monika)

Pilz-Ticker-ST








Das lange enttäuschende Pilzjahr 2016 fand in der Colbitz-Letzlinger Heide doch noch einen »super Saisonausklang«


Foto: Nach vielen Enttäuschungen wegen des ausgefallenen (Stein-)Pilzjahres in den Wäldern des Oberharzes wurden Klaus und seine Mitsammler auf den letzten Drücker der Saison doch noch versöhnt: In der Colbitz-Letzlinger Heide wachsen die Maronenröhrlinge im Überfluss. Nach zweieinhalb Stunden waren alle Körbe randvoll gefüllt. Das Pilzjahr 2016 ist gerettet. (Foto © Klaus B.)

Pilz-Ticker-ST


Klaus schreibt am 7. November 2016:

»Hallo Heinz Wilhelm,

wir waren noch einmal in der Umgebung von Solpke in der Colbitz-Letzlinger Heide unterwegs. Nach dem Bericht vor einigen Tagen mit üppigen Maronenfunden haben auch wir auf eine gute Ernte gehofft.

Und unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Wir hielten am Straßenrand und fanden sofort schönste Maronen in bester Qualität. In zweieinhalb Stunden waren alle unsere Körbe gefüllt. Und es kommen noch viele kleine Maronen nach.

Das war nach vielen Enttäuschungen in diesem Jahr doch noch ein super Saisonausklang!

Klau B.«


Drei Annen Hohne: Vier Steinpilz-Majestäten können das schwache Pilzjahr 2016 im Harz nicht verbergen


Foto: Ein Steinpilzprachtexemplar von außerordentlicher Statur! Klaus fand sogar noch drei weitere in dieser Art. Alle vier waren unversehrt, hatten weder Maden noch waren sie vom Schneckenfraß beeinträchtigt. Dennoch sagt Klaus: »2016 war für mich im Harz das schlechteste Pilzjahr seit 30 Jahren.« (Foto © Klaus B.)

Pilz-Ticker-ST


Klaus schreibt am 6. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir gingen im Bereich Drei Annen Hohne durch unsere Pilzreviere. Dort fanden wir in der Art des Steinpilzprachtexemplares, wie es auf dem Foto zu sehen ist, noch drei weitere Prachtkerle. Alle vier waren vollkommen in Ordnung. Ansonsten fanden wir nur noch drei kleinere Steinpilze.

Unser Korb wurde dann doch noch voll, da wir viele kleine Hallimasch fanden.

Im Harz waren in diesem Jahr nicht viele Pilze zu holen. Ich meine sogar, dass 2016 das schlechteste Pilzjahr der vergangenen 30 Jahre war.

Viele Grüße Klaus B.«

Pilz-Ticker-ST


Colbitz-Letzlinger Heide: Das »Pilzteam Christoph« füllt die Körbe in zwei Stunden prallvoll mit Maronen





Foto rechts: So macht die Pilzsuche Spaß! Das »Pilzteam Christoph« stellt sich nach erfolgreicher Maronenlese einem Foto. Da hat man sich einen Schluck und ein Zigarettchen verdient. Es ist immer schön, wenn sich Pilzsammler auf einem Foto präsentieren - obwohl sie meist Heimlichgänger sind. Das zweite Bild zeigt einen Korb voller schön gesäuberter Maronen in sehr guter Qualität. 

(2 Fotos © Christopher)

Pilz-Ticker-ST




Christopher schreibt am 30. Oktober 2016:

»Hallo,

am Samstag machten wir uns bei schönem sonnigen Wetter auf in die Colbitz-Letzlinger Heide.

Nach der ersten Stunde sah es so aus, als ob das Pilzjahr bereits zu Ende sei. Doch dann fanden wir ein Waldgebiet, in dem es unzählige Maronen gab. Es waren sehr viele kleine - und nach zwei Stunden hatten wir sechs prallgefüllte Körbe.

An alle Pilzfreunde: Nutzt die Tage noch aus! Ab in den Wald - und gute Sammelerfolge!

Christopher aus Magdeburg«




Burg bei Magdeburg: Große Maronenlese nach zögerlichem Beginn für Theresa


Foto: So viele Maronenröhrlinge, und das nach äußerst zähem Suchbeginn. Links die großen landeten »in einer wunderbaren Pilzsauce«, der große Rest wurde für den Winter getrocknet, schreibt Theresa. (Foto © Theresa)

Pilz-Ticker-ST


Theresa schreibt am 30. Oktober 2016:

»Hallo,

nachdem wir letzte Woche bei Bernburg nur bereits durch Frost geschädigte Pilze vorfanden, machten wir uns heute noch einmal hoffnungsvoll in der Morgenddämmerung auf den Weg in die Wälder bei Burg.

Anfänglich sah es auch hier nicht gut aus, lugte doch kein einziger Röhrling aus dem Moos. Doch dann ging's plötzlich los: Da ein kleiner, dort ein kleiner, noch ein kleiner, viele kleine!

An manchen Stellen schnitt man einen Pilz nach dem anderen. In einem weniger frequentierten Waldteil füllte sich der Korb dann so richtig: Zu zweit bargen wir in knapp zwei Stunden 3,7 Kilo Maronen. So hoch hatten wir das Gewicht gar nicht geschätzt - man vergebe uns den Übereifer. Ein kleiner Teil (links die Großen) landete direkt in einer wunderbaren Pilzsauce, der Rest trocknet gerade im Backofen für den anstehenden Winter.

Anbei die Ausbeute und noch ein paar Impressionen aus unserem Suchgebiet. Unter anderem ist auch der schicke Grünspanträuschling dabei.

Viele Grüße Theresa


Collage: Auch Theresa hat sich die Mühe gemacht und eine schöne Collage von ihrem Pilzgang zusammengestellt. Wir sehen zwei Mal den »schicken« Grünspanträuschling, ein essbarer, jedoch minderwertiger Speisepilz, zwei Mal eine Marone, rechts oben ungenießbare Winterhelmlinge und in der Mitte unten vermutlich einen Kiefernspeitäubling. (Collage/6 Fotos © Theresa)


Zwei Steinpilze und einige Birkenpilze im kleinen Wäldchen bei Halle/Saale


Frank schreibt am 24. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich in einem kleinen Waldgebiet bei Halle/Saale und fand zwei Steinpilze und einige Birkenröhrlinge.

Ich hoffe, dass es noch mal wärmer wird, dann könnte noch ein wenig kommen.«

Liebe Grüße aus Leipzig«

(Foto © Frank)


Tolle Röhrlingslese bei Burg: Nur gut, dass Tobias die Pilzkörbe doch noch einmal herausgeholt hat!


Foto: »Die Röhrlinge standen überall.« So beschreibt Tobias seinen guten Eindruck vom heutigen erfolgreichen Pilzgang. Dabei wollte er die Pilzsuche für dieses Jahr schon aufgeben... (Foto © Tobias)

Pilz-Ticker-ST


Tobias schreibt am 23. Oktober 2016:

»Hallo,

nachdem ich im September schon den Pilzkorb an den Nagel hängen wollte, haben wir uns heute doch noch mal auf den Weg gemacht.

Und wir wurden reichlich belohnt. Wir suchten vorwiegende Röhrlinge, und das war eher ein Einsammeln als Suchen.

Die Maronen, Steinpilze und sonstigen braun behüteten Pilze standen überall.

Sogar zwei meiner drei  Krausen Glucken - bei uns im Osten übrigens eher als Fette Henne bekannt - warteten an ihrem alljährlich treuen Standort griffbereit.

Unsere Pilzernte im Korb konnten wir in einer Stunde aus unserem Suchgebiet evakuieren. Das ist genauer gesagt der Wald um die Stadt Burg bei Magdeburg im Jerichower Land.

Tobias R., Burg«


Neudorf/Unterharz: Die schöne bunte Herbstmischung hätte gerne üppiger ausfallen dürfen


Foto: Eine schöne bunte Herbstmischung trug Kurt im Unterharz zusammen. Nach seinem Willen hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen. (Foto © Kurt)

Pilz-Ticker-ST


Kurt schreibt am 22. Oktober 2016:

»Ein artenreiches, aber recht dürftiges Ergebnis von zweieinhalb Stunden Suche in den Wäldern rund um den Birnbaumteich bei Neudorf im Unterharz trug mir mein Pilzgang ein.

Rotfußröhrlinge, Maronen, Steinpilze, Lilastielige Rötelritterlinge, Hexenröhrlinge, Fichtenreizker, Safranschirmlinge*, Perlpilze, Boviste, Spargelpilze und Nebelgraue Trichterlinge (Nebelkappen)* landeten im nicht mal halbvollen Korb.

Im Moment ist die Suche noch mühsam, aber die vielen kleinen Maronenröhrlinge geben Hoffnung auf einen erfolgreichen Endspurt des Pilzjahres. 

Voraussetzung ist, dass die Temperaturen etwas ansteigen und der Frost sich noch zurückhält.

Gruß von Kurt aus Köllme«

* Können individuell Magen- und Darmprobleme auslösen


Ein Schwefelporling bei der Radtour, schöne Birkenpilze bei Leau


Karl-Heinz schreibt am 20. Oktober 2016:

»Bei meiner Radtour sah ich einen herrlichen Schwefelporling (Foto rechts) in ca. 3m Höhe an einer Eiche an der Saale bei Bernburg.

Das Foto darunter zeigt meinen Fund vom 18. Oktober mit reichlich schönen Birkenpilzen. Gefunden habe ich sie in Leau, einem Stadtteil von Preußlitz bei Bernburg.

Beste Grüße Karl-Heinz«

(2 Fotos © Karl-Heinz)

Pilz-Ticker-ST




Möckern/Fläming: Unerwartet üppige Funde von Steinpilzen und Flockis


Michael schreibt am 18. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vergangenes Wochenende machten wir, in diesem Umfang unerwartet, üppige Funde in den Wäldern des Fläming im Raum Möckern.

Auf dem Foto (rechts) siehst Du, in einer kurzen Sammelpause aufgenommen, herrliche Steinpilze im Korb. Es gesellten sich noch etwas mehr als ein Dutzend teils schon stattlicher Hexenröhrlinge, eine Krause Glucke sowie eine geringe Menge an Maronenröhrlingen hinzu.

Nach der auch in diesem Jahr wieder sehr langen, Trockenperiode in unserer Region ist das ein sehr guter Einstand. Hoffen wir, dass es nicht bei einem kurzen Intermezzo bleibt.

Allen Pilzfreunden gute Sammelerfolge!

Michael aus Schönebeck«

(Foto © Michael)

Pilz-Ticker-ST


So spät in der Saison: Im Oberharz lassen sich die ersten Steinpilze des Jahres blicken!


Karl-Heinz schreibt am 18. Oktober 2016:

»Gestern haben wir bei Schierke im Oberharz in Sachsen-Anhalt zwei Steinpilze gefunden. Dafür brauchten wir allerdings zwei Stunden. Andere Sammler hatten jeweils auch zwei Stück. Vielleicht haben wir in den nächsten Tagen noch mehr Glück.

Gruß Karl-Heinz«

(Foto © Karl-Heinz)

Pilz-Ticker-ST




Von Pilz-Ticker-ST zurück zu Pilz-Ticker

Zurück zu Passion Pilze sammeln Home Page


Das Neueste

  1. Pilz-Ticker-Bayern

    Jul 29, 17 03:08 AM

    Pilz-Ticker-Bayern: Welche Pilze wachsen aktuell in welchen Waeldern?

    mehr »

  2. Pilz-Ticker-Hessen

    Jul 29, 17 02:55 AM

    Pilz-Ticker-Hessen: Welche Pilze aktuell im Bundesland Hessen wachsen

    mehr »

  3. Pilz-Ticker-Sachsen

    Jul 29, 17 02:20 AM

    Pilz-Ticker-Sachsen: Welche Pilze wachsen aktuell in Sachsen?

    mehr »

Ein toller Blog von

Ausgefallene Pilzgerichte wie Kaffee mit Reishi, Steinpilze im Kichererbsen- und Kartoffelpürree, Sammel- und Gesundheitstipps und vieles, vieles mehr. Hier geht's zum Stöbern in Wohlrabs Pilzreich


Pilzbücher
und mehr

Mit Pilzsammlern
in Deutschland unterwegs




Pilze, Holzkasten, Bollerwagen:
So war der Alltag
im alten Dorf





Zuverlässiger
Schutz vor
Stechmücken, Zecken und
Bremsen




Ein tolles Bestimmungsbuch für nur 11 Euro

Peter Wenter beschreibt in seiner tollen Pilzlernschule Meine Schwammerl - Pilze aus dem Münchner UmlandPilze aus 70 Gattungen fachlich tadellos. Sehr gute Bestimmungssystematik! Nicht nur für Schwammerl-freunde aus der Region München empfehlenswert. Geballtes Wissen, verständlich vermittelt. Ein Buch für Anfänger und Ambitionierte - und das für unschlagbare 11 Euro.

Das Buch ist auch hier bestellbar.


Sehr lehrreich, gründlich und liebevoll!


Ein außergewöhnliches und mitreißendes Pilzbuch! Toll für den Einstieg in die Pilzpassion, ideal für junge Pilzfreunde!


Jürgen Guthmanns Enzyklopädie der Heilpilze


DIN-A-4-Format; 425 Seiten; Darstellung von über 100 Heilpilzen mit ihren bioaktiven Inhaltsstoffen; Liste: Für welche Krankheiten sich die 16 gebräuchlichsten Heilpilze eignen; 250 Farb- und 230 Strichbilder; 1600 Zitate aus der Originalliteratur.

Zur Buchbesprechung