Pilz-Ticker-ST (Sachsen-Anhalt)



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Sachsen-Anhalts




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Nachträge von Pilznachrichten auch weiter unten

Liebe Pilzfreunde,

zurzeit arbeite ich in allen Pilztickern die noch nicht veröffentlichten Pilznachrichten ab dem 28. September chronologisch ein. Es lohnt sich also, in den einzelnen Tickern weiter nach unten zu blättern.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Heinz-Wilhelm


Bitterfeld-Wolfen: Der Saisonabschluss wurde mit zwei sehr seltenen Moorbirkenpilzen gekrönt


Andreas schreibt am 8. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

heute habe ich das Pilzjahr 2017 mit einem Gang in den Goitzschewald beendet.

Belohnt wurde ich mit jeder Menge Kiefernreizkern (Edelreizkern) sowie den letzten Steinpilzen und Rotkappen (Foto rechts).

In meinem Bergbaufolgegebiet fand ich sogar noch einige Pappelritterlinge. Übrigens hat Otmar vom Pilz-Ticker-Schweiz, der ja dringend Pappelritterlinge gesucht hat, seine Tinktur von mir unbeschadet bekommen.

Zum Abschluss noch mein persönliches Highlight: der erstmalige Fund und damit Nachweis des sehr seltenen Moorbirkenpilzes oder Weißen Birkenpilzes. Zwei von ihnen standen auf einer kleinen Insel mi Birkenbestand in einem sehr stark vernässten Areal im
Goitzschewald. Aus Gründen des Naturschutzes habe ich beide stehen gelassen. Eine Kamera hatte ich leider nicht dabei.

Summa summarum kann ich sagen, dass ich so viele Pilze wie in diesem Jahr selten einmal getrocknet und eingefroren habe. 

Viel Freude beim Kochen, Braten, Würzen und dem Verzehr vom »Fleisch des Waldes« wünscht Euch

Andreas aus Bitterfeld-Wolfen«

(Foto © Andreas)

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Klaus staunt über das kräftige Wachstum vieler Pfifferlinge unterhalb des Brockens


Foto: Eine solch gute Pfifferlingsernte unterhalb des Brockens noch im November gibt es nicht alle Jahre. Es war gutes Sammeln, denn »die Pfifferlinge waren schon von weitem erkennbar«, berichtet Klaus. (Foto © Klaus)

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Klaus schreibt am 4. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir im Bereich Drei Annen Hohne und Elbingerode auf unserem letzten Pilzgang für dieses Jahr. Denn in den nächsten Tagen wird dort der erste Schnee liegen.

Wir waren überrascht, dass dort oben jetzt noch so gut Pilze wachsen. Die Pfifferlinge waren schon von weitem erkennbar.

Klaus«


Heide bei Halle/Saale: Pilzglück am Wegesrand


Michael schreibt am 15. Oktober 2017:

»Unser Sonntagsspaziergang bei schönstem Wetter in der Heide von Halle/Saale brachte uns Pilzglück.

Innerhalb einer knappen Stunde fanden wir in Sichtweite vom Wegesrand zwei Steinpilze, zwei Rotkappen und einen Birkenpilz (Foto rechts). Zum Glück waren alle Pilze madenfrei!

Liebe Grüße Anke, Michael und Johanna«

(Foto © Michael)

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Goitzschewald: Nach Jahren der Pause gibt sich der Austernseitling wieder ein Stelldichein


Andreas schreibt am 9. Oktober 2017:

»Nach einigen Wochen Ruhe und reichlich Regen in den letzten Tagen wachsen in den
Goitzschewäldern (rekultivierter ehemaliger Braunkohletagebau im Raum
Bitterfeld) wieder die Pilze.

Gab es vor 6 Wochen eine Steinpilzschwemme, so findet man momentan Birkenpilze, Rotkappen, Ziegenlippen, Rotfußröhrlinge, Edelreizker, Stäublinge und Butterpilze, vereinzelt auch Steinpilze.

Nach zig Jahren Pause habe ich in den Pappelwäldern auch einmal wieder den Austernseitling entdeckt.

Gruß von Andreas«

(Foto © Andreas)

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Landkreis Mansfeld-Südharz: Viele schöne Röhrlinge lohnten Franks weite Pilzfahrten


Frank schreibt am 7./8. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich bin zwar aus Leipzig, aber gerne in den Wäldern des Landkreises Mansfeld-Südharz (Eisleben und Sangerhausen) unterwegs.

Dort habe ich am Samstag und Sonntag viele schöne Röhrlinge (2 Fotos rechts) gefunden. Am Sonntag auch Steinpilze, dazu viele Birkenpilze. Auch andere Raufußröhrlinge waren dabei.

Viele Grüße aus Leipzig, Frank«

(2 Fotos © Frank)

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Magdeburger Heide: Jens und Antje können die unzähligen Maronen nicht alle ernten


Jens schreibt am 3. Oktober 2017:

»Hallo,

in der Heide bei Magdeburg wachsen die Maronen in großen Mengen. Man kann gar nicht so viele sammeln wie möglich wären. Dazu gab es für uns noch einige Pfifferlinge und Steinpilze.

Liebe Grüße Antje und Jens«

(Foto © Jens)

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Die ganze Familie sammelte wunderschöne feste Maronen im sächsich-anhaltinischen Fläming

Jacqueline schreibt am 3. Oktober 2017:

»Ich war mit meiner Familie gestern im Fläming Sachsen-Anhalt und wir hatten innerhalb weniger Minuten unsere Körbe mit wunderschönen festen Maronen gefüllt. Wir suchten im Hochwald mit moosigen Untergrund.«


Kröllwitzer Heide: Alle Jahre wieder klappert für Heinz der Klapperschwamm


Foto: Der Klapperschwamm (links) wächst für Heinz jedes Jahr aufs Neue an gleicher Stelle. Die kleine Krause Glucke (ganz rechts) bietet allerdings geschmacklich ein ganz anderes Erlebnis. (Foto © Heinz)

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Heinz schreibt am 1. Oktober 2017:

»Hallo,

am Freitag war ich nach dreiwöchiger Pilzpause mal wieder in der Kröllwitzer Heide. Kröllwitz ist ein Stadtteil von Halle/Saale.

Es wuchsen Unmengen an Stäublingen, die ich jedoch nicht nehme, weil die eh nur minderwertig sind*.

Auch einige Minimaronen und Goldröhrlinge landeten im Körbchen. Zum Schlußssfand ich dann auch wieder meinen Klapperschwamm** und eine Krause Glucke.

Mit zwei Flaschen Pilz genoss ich auf einer Waldbank meinen Fund. Abends durfte ich allerdings eine Zecke entfernen.«

*Flaschenstäublinge sind prima Speisepilze, die auf der Fachseite www.123pilze völlig zu Recht die Schulnote 2 für ihren Geschmack erhalten und von etlichen Pilzfreunden gerne gesammelt werden, solange innen noch weiß.

**Der Klapperschwamm wird als Speisepilz hingegen lediglich mit der Note 3 bewertet. Er eignet sich nur im Mischpilzgericht, ist aber ein sehr guter Vitalpilz


Uwes Pilzausflug bei Harzgerode hat sich gelohnt und der Regen verspricht noch mehr

Uwe schreibt am 1. Oktober 2017:

»Liebe Pilzfreunde,

wir waren gestern, am 30. September, im Wald bei Harzgerode unterwegs. Es waren viele verschimmelte und alte Pilze zu finden.

Die ersten Hallimasche und Lila Rötelritterlinge kamen zum Vorschein. Steinpilze waren nur drei kleine dabei, auch Maronen gab es nicht viele. Dafür standen viele junge Rotfußröhrlinge.

Jedenfalls war es einen Ausflug wert und der Regen der letzten Tage lässt auf Nachschub hoffen.«

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Oberharz: Nur eine Handvoll Pfifferlinge und einige Maronen

Gerhard schreibt am 12. September 2017:

»Es war wie ausgestorben im Wald bei Elend im Oberharz. Ich fand in einer Stunde lediglich eine Handvoll wunderschöner frischer Pfifferlinge und einige Maronen.

Nun warte ich auf die Spätlese, eventuell nochmals auf Maronen und Hallimasch.

Werde dann über das Ergebnis berichten.«


Drei Annen Hohne sieht aus wie nach einem Bombeneinschlag

Dagmar schreibt am 10. September 2017:

»Drei Annen Hohne war mein Lieblingswald. Nun sieht er aus, als hätte eine Bombe dort eingeschlagen. Schade, da gab es viele Pilze.«





Drei Annen Hohne: Viele Pfifferlinge, schlummernde Steinpilze und dicke Kasse für die Holzwirtschaft


Foto: Da die Steinpilze sich für das große Herbsthalali formieren - zwei kleine deuteten womöglich schon den nächsten Schub an - , springen die Pfifferlinge ein. Von denen fanden Klaus und Mitsucher gut.

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Klaus schreibt am 10. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren am Freitag im Bereich Drei Annen Hohne im Oberharz. Es war ein längerer Pilzgang. Wir mussten die Pilze gezielt wuchen. So fanden wir zwei kleine Steinpilze, einige Maronen und viele Pfifferlinge in guter Qualität.

Der Wald dort sieht schlimm aus. Ich habe ein Foto mitgeschickt, auf dem die Zerstörung des Waldes gut erkennbar ist. Der sichtbare Weg war zuvor noch Wald. Die Flächen sind quadratisch angelegt. Da wird richtig Kasse gemacht.

Klaus «


Foto: Wo jetzt die neue so genannte Rückegasse zum Herausschleppen von Baumstämmen verläuft, war vor kurzem noch Wald. So sieht die moderne »nachhaltige Waldwirtschaft« aus, wie die Holzwirtschaft gerne sagt. »Da wird richtig Kasse gemacht«, schreibt Klaus. (2 Fotos © Klaus B.)





Elbingerode: Die Pfifferlinge entschädigten auf dem langen Pilzgang für die verwurmten Steinpilze


Foto: Der Steinpilz sieht zwar, wie Klaus berichtet, »wunderbar aus«, war jedoch völlig verwurmt. Ein Schicksal, das er wie viele Dutzend seiner Artgenossen teilte. »Wir kamen einige Tage zu spät«, meint Klaus.

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Klaus schreibt am 2. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Freitag waren wir zu dritt im Bereich Elbingerode unterwegs.

Wir gingen dieses Mal sehr weit in den Wald hinein, wo wir auf mehrere abgestellte Autos in den Waldwegen trafen. Vier Stunden waren wir unterwegs.

Dennoch war der Erfolg eher bescheiden. Bei den Steinpilzen kamen wir leider einige Tage zu spät. Der Steinpilz auf dem Foto sieht zwar wunderbar aus, war aber, wie viele weitere Dutzend, völlig verwurmt. Für den langen Gang haben uns jedoch an anderer Stelle Pfifferlinge entschädigt.

Klaus B.«


Foto: Das Ergebnis des langen Pilzganges bestand hauptsächlich im Fund von Pfifferlingen. (2 Fotos © Klaus B.)





Fläming: Vor allem die Maronen versprechen gute Qualität


Foto: Obwohl ihr Fund nicht wenig war, hofffen Eric und Matthias kommende Woche auf ein besseres Ergebnis. (Foto © Eric)

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Eric schreibt am 1. September 2017:

»Hallo,

heute waren wir im Sachsen-Anhalter Teil des Fläming, der unser bevorzugtes  Revier ist.

Gefunden haben wir neben vielen Maronen auch ein paar Steinpilze, eine Krause Glucke, Butterpilze und die ersten drei Hexenröhrlinge in diesem Jahr.

Die meisten Steinpilze sind jedoch madig und lohnen nicht. Die Maronen sind noch schön klein und weitgehend von Maden verschont.

Nach dem jetzigen Regen hoffen wir auf kommende Woche und eine bessere Ausbeute.

Eric & Mathias«


Unter dem Brocken: Frank feiert einen "grandiosen Pilztag", auch weil er einen jungen Eichhasen fand


Foto: Der junge Eichhase ist Frank bereits in den Korb gehüpft und ringsum warten die Steinpilze schon auf das Messer. Ein unvergesslicher Pilztag für Frank unterhalb des Brockens! (3 Fotos © Frank J.)

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Frank schreibt am 31. August 2017:

"Hallo Heinz- Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

das aktuelle Pilzwachstum nimmt kein Ende. Das Pilzjahr 2017 ist bis jetzt bereits hervorragend. Prima abzulesen an meinem Fundergebnis rechts auf dem Foto.

Heute war ich ein neues Wäldchen bei Hasselfelde im Harz erkunden. Das liegt unterhalb des Brockens im Landkreis Harz. Enttäuscht wurde ich nicht. In Handumdrehen war das Körbchen voll mit tollen Speisepilzen.

Der Wald steht voller Täublinge und Raufußröhrlinge. Viele überständige Steinpilze sind mit von der Partie. Allein heute habe ich etwa 40 Pilzriesen gezählt. Aber es gab auch noch ein paar jüngere für mich. Ein Großteil ist allerdings bereits beim Putzen im Wald geblieben. Denn leider mögen auch die Maden die leckeren Steinpilze.

Heutige Funde waren: Raufußröhrlinge, darunter schöne Rotkappen, verschiedeneTäublingsarten, Sommer -und Fichtensteinpilze, Maronen, Goldröhrlinge, Hallimasch , Hexenröhrling und Birkenporlinge. Für die Stockschwämmchen war leider kein Platz mehr im Korb.

Das auch deshalb, weil ich mich über einen persönlichen Erstfund freuen durfte: ein junger frischer Eichhase, der so tief im Wald wuchs, dass ich mich beinahe verirrt hätte.

Es war ein grandioser Pilztag!

Grüße und gute Funde, Frank"

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Foto: Und in diesem randvollen Korb sehen wir auch die ersten Hallimasch dieses Jahres! Es sind die Boten, die den Pilzherbst ankündigen, der pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang begonnen hat.


Goitzsche-Wald: Für Eric hat die Saison punktgenau begonnen


Eric schreibt am 28. August 2017:

»Heute war mein Einstieg in die Pilzsaison. Nach 15 Minuten war mein Korb voll. Gefunden habe ich Steinpilze und Birkenpilze im Goitzsche-Wald bei Bitterfeld.

Morgen geht es dann richtig los und ich fahre in den Harz.

Eric aus Greppin«

(Foto © Eric)

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Ein strapaziöser, aber erfolgreicher Pilzsonntag für Klaus bei Elbingerode


Foto: Abgekämpft, die Hände zerstochen und dennoch zufrieden: Klaus hat es im Hochharz nicht leicht gehabt, doch die tolle Pfifferlingsausbeute und einige Steinpilze versöhnten für einen mühseligen Pilzgang. (2 Fotos © Klaus/Privat)

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Klaus schreibt am 28. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren wieder einmal in Elbingerode. Mit unserer dortigen Ausbeute konnten wir zufrieden sein.

Aber leicht war es nicht! Leider waren die wenigen Steinpilze fast alle im Stiel verwurmt. Und zum Nachmittag haben uns die unzähligen Mücken aus dem Wald getrieben. Wir hatten uns schon gut geschützt, aber die Handflächen waren mit vielen Stichen lädiert und angeschwollen.

Am Mittwoch wollen wir noch einmal die Pfifferlingsstellen aufsuchen. Dann aber mit Gummihandschuhen gegen die lästigen Mücken.

Gruß Klaus«


Foto: Die Pfifferlinge wuchsen in vielen großen Gesellschaften. Genauso wichtig aber war am warmschwülen Mückennachmittag die Wasserflasche links im Drahtkorb. (2 Fotos © Klaus)


Birnbaumteich, Landkreis Harz: Kurt staunt über das unverzagte Nachwachsen der Steinpilze und Maronen


Foto: Seit vier Wochen schon findet Kurt in seinen Revieren hauptsächlich Röhrlinge, Schirmpilze, Perlpilze und Täublinge. Und viele junge Steinpilze und Maronen wachsen nach.

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Kurt schreibt am 26. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

seit mehr als vier Wochen hält die Pilzvielfalt im Unterharz nun schon an und die vielen jungen Maronen und Steinpilze, die ich heute nicht mitgenommen habe, lassen noch viel vom Pilzjahr erwarten.

So hat der verregnete Sommer auch seine guten Seiten. Im Moment füllen überwiegend Maronen, Safran-und Riesenschirmpilze, Perlpilze, Täublinge und Steinpilze die Körbe der ebenfalls reichlichen Pilzjäger im Revier rund um den Birnbaumteich bei Neudorf.

Gruß Kurt aus Köllme

Ps: Wie würdest du den großen Röhrling auf dem Bild mit dem Korb identifizieren? Gefunden am Waldrand im Gras, neben Birken und Fichten. Ich tippe auf Ringlosen Butterpilz, aber eigentlich ist er zu groß dafür.«

Lieber Kurt,

falls Du den mit den gelben Röhren in der Bildmitte meinst: Den kenne ich nicht. Es dürfte sich um einen Welterstfund handeln. Lass ihn uns gemeinsam auf Birnbaumteichling taufen, natürlich mit Wasser aus dem Birnbaumteich.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Foto: Das Dauerwachstum guter Speisepilze über Wochen ist in diesem Jahr besonders auffällig. Was will das Herz der Pilzsammler mehr? (2 Fotos © Kurt)


Herbsttrompeten, wo man auch hinsah: »Heute hatte ich einen Wahnsinnsfund«


Foto: Junge, Junge, die muss man erst einmal alle ernten! Hat Frank eine Kompanie dabei gehabt, dass er das in 30 Minuten geschafft hat? So viele Herbsttompeten hat er gewiss noch nie auf einen Schlag gefunden - und aus dem Wald getragen.

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Frank schreibt am 25. August 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

aufgrund der Meldungen im Pilzticker zu Herbsttrompeten im Harz habe ich kurzerhand »meine« Stelle im Ostharz bei Blankenburg aufgesucht.

Enttäuscht wurde ich nicht. Letztes Jahr gab es dort leider keine Trompeten, heute hatte ich dafür einen Wahnsinnsfund. Und das Ganze in nur einer halben Stunde. Und der Wald steht immer noch voll!

Als Beifund gab es noch Semmelstoppelpilze und Täublinge. Ein toller Tag!

Grüße und gute Funde 

Frank«


2 Fotos: Die Totentrompeten quellen schon aus dem randvollen Korb, und wer genau hinsieht, gewahrt die noch vielen ringsum stehenden Büschel. (2 Fotos © Frank J.)

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Lieskau: Luisa lächelt den größten Riesenbovist vergnügt an


Foto: Luisa freut sich über den Pilzriesen und lächelt vergnügt. Und fast gewinnt man den Eindruck, Kurt habe all die weißen Riesen mit der Kipplore abholen müssen; daran erinnert beinahe das voluminöse schwarze Behältnis. (Foto © Kurt)

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Kurt schreibt am 24. August 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

ich habe heute mal eine kleine Runde im Bovistrevier in einem Wäldchen nahe Lieskau gedreht und bin fündig geworden.

Größer als der Kopf von Luisa war einer der acht Riesenboviste, die ich mitgenommen habe. Es dürfte sich lohnen, dass ich mich dort noch einmal umsehe, denn es stehen noch viele kleine Riesenboviste und unzählige Dünnfleischige Anisegerlinge in diesem Flurstück.

Da ich heute noch ins Camp zum Birnbaumteich fahre, habe ich alle verschenkt. Sehr zur Freude meines Schwagers, der auch sehr gerne Pilze gesucht hat, aber leider an den Rollstuhl gebunden ist.

Liebe Grüße, Kurt aus Köllme«


Heinrich aus Stuttgart: »Die Pilzsuche im Harz werde ich lange in Erinnerung behalten«


Foto: Man ahnt es, man sieht es. Dies sind leider keine Steinpilze, sondern ungeliebte Gallenröhrlinge. Waschkörbe hätte Heinrich mit ihnen füllen können.

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Foto: Heinrich ärgerte sich aber nicht nur über verzinkte Gallenschurken, sondern auch über viele stark vermadete Steinpilze. Wie diese hier.


Heinrich schreibt am 23. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach den schönen Funden von gestern bin ich heute nochmals in den Wald zwischen Harzgerode und Schielo gegangen.

Was ich gestern nicht erwähnt habe ist, dass neben vielen Lamellenpilzen, Perlpilzen und Pantherpilzen auch Gallenröhrlinge in Massen gibt. Wären es Steinpilze, könnte man Waschkörbe in kürzester Zeit füllen.

Mir ging es teilweise so, das ich vor lauter verschiedenen Pilzen, nicht die gesehen habe, die ich suchte.

Leider sind die gefunden Steinpilze meist stark von Maden befallen, so dass von manch »schönem« Steini nichts übrig blieb. Trotzdem konnte ich auch einige unversehrte mitnehmen.

Die Pilzsuche hier im Harz werde ich lange in Erinnerung behalten!

Liebe Grüße Heinrich«

Blau = ungenießbar


2 Fotos: Steinpilz-Prachtkerle wie diese bewahrten Heinrich vor dem Totalausfall. Viele Steinpilze, die er fand, waren stark vermadet. (4 Fotos © Heinrich)


Heinrich schleppte die herrlichsten Steinpilze aus dem ihm unbekannten Wald bei Harzgerode


Foto: Solche Fichtensteinpilze wie hier auf dem Foto findet Heinrich südlich Stuttgart, wo er zuhause ist, selten. Nur gut, dass er sie in seinem kleinen Hotel putzen und einfrieren durfte! (2 Fotos © Heinrich)

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Heinrich schreibt am 22. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich bin diese Woche beruflich von Stuttgart nach Harzgerode beordert worden. Nach Feierabend musste ich natürlich ab in den Wald nach Pilzen schauen.

Nach dem Bericht von Kurt am Birnbachteich bei Neudorf war ich bei jeder Gelegenheit tagsüber in Gedanken versunken, wo ich denn in diesem riesigen Revier um Harzgerode suchen sollte. Vor allem, da die Pilzsuche hier sehr beliebt ist.

Bin gestern also einfach mal drauf los in den Laubwald und habe über ein Kilo Pfifferlinge, sehr viele Herbsttrompeten (habe ich stehen gelassen) und ein paar, leider leicht madige, Sommersteinpilze gefunden.

Heute ging es dann in den Nadelwald. Wie Kurt schon richtig schreibt, kann man hier die Perlpilze tatsächlich mit der Sense mähen. Maronen gibt es en masse, leider sind viele madig, Täublinge stehen in allen Variationen, dazu viele andere mir unbekannte Lamellenpilze.

Dann standen an einigen Stellen die Fichtensteinpilze wie im Bilderbuch (Foto rechts)! Neben ihnen habe ich nur Maronen gesammelt. Die vielen Rotfußröhrlinge und Butterpilze blieben stehen. Leider wurde es viel zu schnell dunkel, so dass ich meine Suche abbrechen musste.

Fazit: Hier im Südost- und Unterharz gibt es momentan einen unglaublichen Pilzreichtum.

Freundlicherweise habe ich in meinem kleinen Hotel die Gelegenheit bekommen, die Küche zum Putzen der Pilze zu benutzen. Ich durfte sogar alle einfrieren! Das war gut, denn in meinen Dörrautomaten hätten sie nicht reingepasst.

Morgen versuche ich es nochmals, denn daheim südlich Stuttgart findet man solche Fichtensteinis selten.

Grüße Heinrich«


»Unglaublich!« Der geplante Wandertag wurde zum ganz großen Pilzerlebnis


Foto: Wer hätte das gedacht?! Ein Wandertag für die Harzer Wandernadel sollte es werden, doch es wurde zu einem einmaligen Pilzgang. Alles was hier zu sehen ist - man beachte den mit Steinpilzen überquellenden Korb - schleppten Ellen und Peter in Notleinenbeuteln und in Rucksäcken aus dem Wald. »Unglaublich!«, schreiben sie. (Foto © Ellen)

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Peter und Ellen schreiben am 20. August 2017:

»Hallo zusammen,

eigentlich wollten wir heute nur wandern und wieder einen Stempel für die Harzer Wandernadel holen. Wir waren in Thale-Allrode im Landkreis Harz. Unser Ziel war die Echowiese.

Doch mussten wir bald immer öfter vom Weg in den Wald. Da mussten die Not-Leinenbeutel aus dem Rucksack. Wir hatten reiche Ernte bei einer unglaublichen Vielfalt.

Wir fanden Steinpilze, Maronen, Champignons, Perlpilze, Goldröhrlinge, Boviste und Rotfußröhrlinge. Unglaublich! 

Liebe Grüße an alle, Peter und Ellen«


Das reiche Pilzaufkommen im Birnbaumteichrevier stellt Kurts Dörrgerät auf eine harte Probe


Kurt schreibt am 20. August 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

zwei Wochen nach meiner letzten Pilzsuche im Birnbaumteichrevier nahe Neudorf am Harz gab der Wald erneut reichliche Ernte.

Im Moment könnte man an manchen Stellen die Perlpilze mit der Sense mähen. Aber auch Maronenröhrlinge, Täublinge sowie die ungenießbaren Gallenröhrlinge sind reichlich vorhanden. Die Steinpilze formieren sich allmählich in kleinen Trupps.

Nach zwei gut gefüllten Körben wird nun auch das Dörrgerät auf eine harte Probe gestellt.

Gruß Kurt aus Köllme«

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Foto rechts: Kurts Dörrgerät ist voll beladen, und das über fünf Etagen. Es gibt reichlich Arbeit für den Trockenautomaten in diesen Tagen. (2 Fotos © Kurt)




Wolken rostbraunen Sporenstaubs von der Böhmischen Trüffel wehten durch den Goitzschewald


Foto: Der rostbraune Sporenstaub der Böhmischen Trüffeln (auch Schiefertrüffel genannt, deutscher Name korrekt Erbsenstreuling) verbreitete sich schon im Goitzschewald, in dem Andreas dennoch 963 Gramm verwertbare Pilze dieser sonderbaren Art fand. (Foto © Andreas)

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Andreas schreibt am 20. August 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

wie schon ein einem vorherigen Beitrag von mir angekündigt, kontrollierte ich meine Erbsenstreulingsstelle im Goitzschewald, ehemaliger Braunkohletagebau Bitterfeld.

Viele Riesenexemplare verbreiteten ihren rostbraunen Staub schon ins Gelände, doch 963 Gramm der Böhmischen Trüffel konnte ich noch einsammeln.

Auf dem Rückweg grüßten noch Rotkappen und der mittlerweile in diesem Gebiet rar gewordene Birkenpilz.

Grüße Andreas«

Hallo Andreas,

Deine Beobachtung für die Rotkappen und Birkenpilze ist interessant im Hinblick auf die Zukunft der Böhmischen Trüffel. Sie ist ein Pionierpilz. Sind andere, nachfolgende Pilze erst einmal da, so geht es mit ihr allmählich zu Ende. Sie verträgt die Nachbarschaft zu anderen Pilzarten nicht.

Es wäre daher interessant, Näheres hierzu kommendes Jahr oder im dann folgenden Jahr zu lesen.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm


Als Nico die Fotos mit den vielen Pilzen sah, musste er früher los als geplant


Foto: Viele Maronen, rund zehn Steinpilze und fünf Birkenpilze waren das Ergebnis von Nicos vorzeitigem Pilzgang bei Stolberg, Gemeinde Südharz. Nur gut, dass er vorzeitig losmarschierte! (Foto © Nico)

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Nico schreibt am 19. August 2017:

»Hallo,

eigentlich wollte ich erst am Sonntag in den Wald ziehen, aber nachdem ich mir die Bilder der letzten Funde aus meiner Region im Pilzticker angeschaut habe, war ich so angefixt, dass ich bereits gestern einen kleinen Abstecher machen musste.

Glücklicherweise wurde ich auch direkt fündig. Eine gute Ausbeute an Maronen, einige Steinpilze und fünf Birkenpilze waren der Lohn für die einstündige Suche.

Liebe Grüße aus Stolberg, Nico«


Nordhausen: Wenn die Steinpilze gucken, erwacht in Ellen und Peter der Pilzjäger


Ellen schreibt am 16. August 2017:

»Hallo zusammen,

wir haben uns gefreut, als wir kürzlich diese Seite entdeckt haben.

Wir sind passionierte »Pilzjäger« und strolchen in den Wäldern nahe Nordhausen und dem Harz herum. Wir lieben unsere Wälder, ihren Duft und die Ruhe.

Aber wenn die ersten Steinpilze gucken, erwacht die Sammelleidenschaft. Anbei seht Ihr unsere Ausbeute vom heutigen Tag. 

Liebe Grüße an alle, Peter und Ellen«

(Foto © Ellen)

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Unterharz: Vorwiegend Maronen, aber auch Steinpilze und Rotkappen für Kurt


Kurt schreibt am 12. August 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

heute habe ich mich mal in der Nähe von Straßberg im Unterharz umgesehen.

Nach dem Regen der vergangenen Tage konnte man nicht nur reichlich Pilzsucher, sondern auch reichlich Pilze antreffen.

Im Moment wachsen vorrangig Maronen. Aber auch einige Fichtensteinpilze, Rotkappen und Perlpilze landeten im Korb (Foto rechts). Aber Vorsicht und richtig hinschauen: Zurzeit wachsen viele schön anzusehende Gallenröhrlinge. Im Gegensatz zu uns Menschen schmecken sie den Maden offenbar ausgezeichnet.

Gruß von Kurt aus Köllme«

(Foto © Kurt)

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Jetzt drücken im Hochharz die kleinen Steinpilze heraus


Klaus schreibt am 6. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren zu zweit in Elbingerode im Oberharz unterwegs.

Es waren sehr viele Sammler im Wald. Das haben wir in den letzten Jahren so nicht erlebt. Viele kleine Steinpilze kommen aus dem Erdboden. Auch die Ausbeute an Pfifferlingen kann sich sehen lassen.

Von den Maronen waren viele nicht mehr brauchbar, obwohl wir im Wald davon überzeugt waren. Etliche landeten in der Bio-Tonne.

Klaus«

(Foto © Klaus)

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