Pilzticker Bawue 68: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 09.07.2016 - 23.07.2016



Pilzticker Bawue 68




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Die Pfifferlinge von der Alb hielten sich unter Buchensprossen versteckt


Christian schreibt am 23. Juli 2016:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute habe ich wieder mal Pfifferlinge gefunden. Und das, obwohl sie sich unter Buchensprossen versteckt hatten. In die Schale (Foto rechts) haben sich auch zwei Milchbrätlinge mit eingeschlichen.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag, Christian«

(Foto © Christian M.)

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Pforzheim: Beim Laufen lief Angelika eine Netzstielige »Hexe« über den Weg


Angelika schreibt am 20. Juli 2016:

»Hallo,

diesen wunderschönen Netzstieligen Hexenröhrling (Foto rechts) habe ich heute am Parkplatz beim Joggen in Pforzheim entdeckt. Das war neben zwei mir unbekannten roten Täublingen leider alles.

Sommerliche Grüße, Angelika«

(Foto © Angelika)

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Das Hexenei: Leckerbissen, Allerweltspilz oder ungenießbar?


Oliver schreibt am 17./18. Juli 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe mal Hexeneier probiert, zu sehen auf dem Fotos rechts im Querschnittt. Dazu habe ich sie angebraten in Butter. Aus meiner Sicht sind sie nichts Besonderes.

Gefunden habe ich sie am Lac de Fischboedle in der Nähe von Metz.

Grüße Oliver«

(Foto © Oliver)

Hallo Oliver,

eine gute Betrachtung zu Brauchbarkeit, Zubereitung und Geschmack von Hexeneiern, die vom wenig hilfreichen Vergleich mit »Ochseneiern« oder »Stierhoden« verschont blieb, findest Du hier.

In der Liste des Speisewertes von Pilzen gehört das Hexenei der zweiten von sechs Kategorien an (»Guter Speisepilz«).

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Fast zwei Dutzend Milchbrätlinge von der Alb für Christian


Foto: Da liegen sie, die köstlichen Milchbrätlinge, die der glückliche Christian gefunden hat. Ganz rechts die Ziegenlippe. (Foto © Christian M.)


Christian schreibt am 16. Juli 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute gab es eine Ziegenlippe, zwei Pfifferlinge  und eine Menge von leckeren Milchbrätlingen, die ich alle in einem neuen herrlichen Mischwald gefunden habe.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag von Christian«







Ein Pilzgang wie ein Osterspaziergang: Lauter Eier!


Oliver schreibt am 16. Juli 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie du siehst, legte die Hexe im südwestlichen Schwarzwald ein paar Eier. Der Pilzgang war fast wie der Osterspaziergang!«

(Foto © Oliver)










Bodenseekreis: Fritz freut sich zu Recht über nur einen Pilz: Den herrlichen Milchbrätling!





Foto rechts: Wir sehen einen wunderbaren Milchbrätling. Zu beachten am Stiel ist der weiße Tropfen. Es ist die Brätlingsmilch! Sie ist einfach köstlich, und man verschenkt sie, wenn man die Pilze schneidet. Bei der Verwertung sollen die herrlichen Brätlinge möglichst nicht geschnitten werden, damit die Geschmack spendende Milch beim Aufbacken in der Ofenröhre erhalten bleibt. Nicht die Pfanne, die Röhre macht Brätlinge köstlich! (Foto © Fritz L.)




Fritz schreibt am 16. Juli 2016:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

nun ist bei mir im Bodenseekreis der erste Milchbrätling aufgetaucht.

Die anderen Arten machen momentan eine wohlverdiente Pause. Man darf nicht vergessen, welchen starken Saisonstart viele Speisepilzarten dieses Jahr hatten. Die Pfeffermilchlinge, die ich demnächst nach den alten Rezepten einmal probieren muss, sind allerdings stark vertreten.

Mit freundlichen Grüßen Fritz«

Blau = ungenießbar

Lieber Fritz,

ich habe genau das, was Du mit den Pfeffermilchlingen vorhast, zu Jugendzeiten auch probiert. Du glaubst nicht, wie schnell und dankbar ich wieder bei Steinpilz, Pfifferling, Täubling & Co. gelandet bin. Bitte keine Köstlichkeitsmeldung! Sie würde die gesamte Pilzküche der vergangenen 200 Jahre im europäischen Kulturkreis zum Explodieren bringen.

Liebe Grüße Heinz-Wilhelm







Schwäbische Alb: Vier herrliche Milchbrätlinge für Christian!


Foto: Diese vier sind wirklich Prachtexemplare der köstlichen Milchbrätlinge! Nach Veronika Roider, die sie seit Jahrzehnten im Bayerischen Wald findet und köstliche Rezepte für sie kreiert hat, soll man sie bei der Zubereitung nicht zerschneiden, sondern ganz lassen und backen! (Foto © Christian M.)


Christian schreibt am 15. Juli 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute bescherte mir der Wald ein paar herrliche Milchbrätlinge in wirklich bester Qualität!

Viele Grüße Christian«

Schwäbische Alb: Graue Wulstlinge und Hexeneier


2 Fotos: Graue Wulstlinge und einen Waldchampignon (links) sowie ein gutes Dutzend Hexeneier (rechts) hat Christian gefunden. (2 Fotos © Christian)


Christian schreibt am 12. Juli 2016:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

15 Hexeneier, herrliche Graue Wulstlinge und einen Waldchampignon waren heute meine Ausbeute.

Viele Grüße, Christian«


Kronau/Bruchsal: Trotz der Dürre wachsen in Michaels Wäldern viele bester Speisepilze


Foto: Wenn sich woanders die Pilze der Trockenheit ergeben, herrscht in Michaels Wäldern bei Kronau/Bruchsal immer noch Pilzhochbetrieb und wir können uns, wie so oft, auf eines seiner schönen, mühevoll arrangierten »Pilzgemälde« freuen.

Wir sehen auch diesmal eine stattliche Ernte, die einzelnen Pilzarten führt er in seiner Nachricht auf. Solche Vielfalt und Menge bei soviel Dürre! (Foto © Michael)


Michael schreibt am 11. Juli 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in den Wäldern um Kronau ist trotz der Trockenheit viel zu finden:

Grüngefelderte, Pfirsich- und Speisetäublinge, Hainbuchenraufüße, Flockis, Sommersteinpilze, tolle Perlpilze und Pfiffers landeten allesamt in meinem Korb.

Viele Grüße Michael«

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Nordschwarzwald: Die Trockenheit macht sogar die Steinpilze unkenntlich

Johann schreibt am 9. Juli 2016:

»Hallo,

ich habe heute im Nordschwarzwald Sommersteinpilze gefunden, die ich wegen der infolge Trockenheit stark aufgesprungenen Hüte erst zu Hause richtig identifizieren konnte. Den Rest habe ich tags darauf abgeholt. Pfifferlinge gab's auch, leider waren auch sie schon etwas vertrocknet und blieben daher im Wald.

Schöne Grüße, Johann«

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Baden-Baden: Die Pfifferlinge machten den größten Anteil der Pilzernte aus


Torben schreibt am 9. Juli 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auf dem Foto ist unsere Ausbeute von heute zu sehen, die wir in den Wäldern bei Baden-Baden gemacht haben.

Darunter sind Pfifferlinge, Rotfußröhrlinge, Ziegenlippen, ein Goldröhrling, zwei kleine Sommersteinpilze sowie viele schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge. Nicht abgebildet ist ein von uns gefundener Schönfußröhrling, der wohl von robusten Personen gegessen werden kann, aber bei den meisten Menschen erhebliche Magen-Darmprobleme verursacht und deshalb von Pilzberatern als giftig eingestuft wird.

Insgesamt sind die Wälder trotz der heutigen Ausbeute noch relativ pilzleer. Am gestrigen Freitag hatte ich im Karlsruher Hardtwald nach zwei Stunden lediglich vier Pfifferlinge im Körbchen. Solang es feucht bleibt, wird sich das aber sicher bald ändern.

Viele Grüße, Liz und Torben«

(Foto © Torben)

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