Pilz-Ticker-Thueringen



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Thüringens




Eigene Ernte von einem Riesenbovist in Stadtilm


Jürgen schreibt am 22. Juli 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

mein Nachbar Jörg bat mich, Dir dieses Foto mi einem wunderschönen Riesenbovist zu schicken. Er wuchs in seinem eigenen Garten hier in Stadtilm.

Viele Grüße, Jürgen"

(Foto © Jörg)

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Berauschende Genusstage bei Heike & Dieter

Wildschweinschnitzel mit Sommersteinpilzsauce, Steinpilzköpfe à la Vuillemot & 2 Arten Pilzbutter




Foto: Erneut ein herrlicher Fund! Heike zeigt ihre frischen Sommersteinpilze und Pfifferlinge im warmen Licht der Abendsonne. Die Hüte der Steinpilze wirken fast samtig. Und aus ihnen heraus leuchtet ein Goldporiger Röhrling. Er zählt zu den Schmierröhrlingen. Ein seltener und hier erstmals vorgezeigter Pilz, der mit seinen leuchtenden goldgelben Röhren sehr auffällig ist. (5 Fotos © Heike)

Anmerkung: Die Auswahl, welches der ersten beiden Fotos zum Aufmacherfoto werden sollte, fiel mir sehr schwer. Die warme Ausleuchtung des Bildes, die die herrliche Strahlkraft der Pilze bewirkt, war schließlich ausschlaggebend.

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Foto: Zum Abend gab es ein Wildschweinschnitzelchen und Gefüllte Steinpilzköpfe à la Vuillemot (Tageseintrag vom 6. September 2019) mit einem Steinpilzsößchen.

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Heike schreibt am 19. Juli 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

noch einmal konnte ich mir einige Sommersteinis und Pfifferlinge sichern. Zwei winzige Ziegenlippchen und ein Goldporiger Röhrling wanderten auch in das Körbchen.

Die Täublinge findet man leider nur komplett runtergefressen vor. Sie müssen den Schnecken und Maden wirklich sehr munden.

Nun wird vermutlich erst einmal etwas Ruhe in den Wald einkehren. Trockenheit ist angesagt. Schauen wir mal.

Trotz allem: Die Vielfalt fehlt

Es fehlt mir dieses Jahr noch die Vielfalt. Es fehlen hier noch so viele typische Pilze, egal ob Speisepilze, ungenießbare oder giftige, die um die Jahreszeit normalerweise voll mit im Spiel sind. Dennoch freute ich mich sehr über meinen erneut schönen Fund. Und mein Plan zur Verarbeitung stand schon im Wald fest.

Aus dem Schüsselchen mit den Pfifferlingen bereitete ich noch einmal eine Pfifferlingsbutter zu.

Die Steinpilze verarbeitete ich auf verschiedene Art. Zum einen machte ich wieder Steinpilzbutter mit frischen Steinpilzen. Butter aus getrockneten ist noch da und kann jederzeit neu hergestellt werden.

Zum Abend gab es kleine Wildschweinschnitzelchen aus dem Rücken. Dazu frische Kartoffeln mit einem Steinpilzsößchen. Die Soße wurde gezogen aus angeschwitzten Steinpilzchen, Schalotten, Weißwein, Wildjus, Kräuter und vielerlei Gewürzen. Anbei gab es Gefüllte Steinpilzköpfe a la Vuillemot.

Immer wieder: Die Pilzbutter ist spitze

Die Steinpilzköpfe werden gefüllt mit einer hergestellten Masse, die fast Farce-ähnlich ist. Dazu gehören feinst geschnittene Stückchen aus Steinpilzstielen, Schalotten, Butter, geriebenes Weißbrot, ganz wenig frischer Knoblauch und vielerlei Kräuter. Es ist purer Genuss von selbst Erlegtem, Gesammeltem und selbst Angebautem.

Anbei wie immer einige Bilder. Auch Bilder der Steinpilzbutter und Pfifferlingsbutter, die ich gerne zum Grillen verwende. Zu gerne esse ich sie auch ganz schlicht auf einem Stück Brot oder im Winter auf einem Stück herkömmlich gebratenen Fleisches.

So viel Genuss im Moment, den wir ausschöpfen, wie wir nur können!

Herzliche Grüße an Dich, lieber Heinz-Wilhelm, und an alle Pilzfreunde!

Heike & Dieter"

Stefan schreibt hierzu am 19. Juli 2021:

"Das sind traumhafte Bilder von Heike, das ist ganz großes ästhetisches Kino!"

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Foto: Heikes selbstgemachte Pfifferlingsbutter. Ihre Herstellung deckt sich mit dem Tipp von Stefan (Pilz-Ticker Hessen), der nur zwei geschmacklich überzeugende Arten der Konservierung von Pfifferlingen sieht, deren eine die Pfifferlingsbutter ist. Mehr dazu hier.

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Foto: Und hier Heikes superleckere Steinpilzbutter. Das Rezept dafür findet ihr in ihrem Tageseintrag vom 11. Juli 2021.


Foto: Und hier die Zutaten für die Pfifferlingsbutter. Wir sehen, dass hier mehr Kräuter und Gewürze als bei der Steinpilzbutter beteiligt sind.





Grüngefelderte Täublinge, Milchbrätlinge, Pfifferlingsgold: Dieser Pilzsommer bringt Farbe in den Korb


Foto: Drei überaus prächtige Grünfelderige Täublinge liegen ebenso auf dem Teller wie einige der köstlichen Milchbrätlinge, junge Rotkappen und Pfifferlinge. Jürgen war bei Kahla nördlich von Rudolstadt unterwegs. (2 Fotos © Jürgen)

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Jürgen schreibt am 18. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder mal etwa 15 Kilometer nördlich von Rudolstadt in einem Wald bei Kahla am Fuße der Leuchtenburg.

Neben ein paar ganz frischen Steinpilzen und einigen Perlpilzen habe ich dort das Gold des Waldes in großen Mengen und in ausgezeichneter Qualität und Größe gefunden. Was soll ich sagen: Auch die Nachbarn waren wegen ihrer fairen Anteile am Fund hellauf begeistert.

Nach den vergleichsweise vielen Tagen mit Starkregen in unserer Region zeigen sich aber auch andere Pilzarten in ihrer ganzen Farbpracht: Rotkappen, Grünfelderige Täublinge und die fuchsfarbenen Milchbrätlinge. Alle kommen nun zum Start.

Einen schönen Sonntag wünscht dir Jürgen aus Rudolstadt"


Foto: Reichlich Pfifferlinge, dazu Steinpilze und Perlpilze, über deren einen sich allerdings auch die Maden freuen, hat Jürgen heute gefunden.


Klaus freut sich besonders über die schönen Rotkappen bei Leinefelde


Klaus schreibt am 16. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute fand ich einen Flockenstieligen Hexenröhrling, einen Steinpilz, schöne Rotkappen und ein paar Perlpilze bei Leinefelde am Stausee.

Die langen Stiele der Rotkappen deuten auf schnelles Wachstum hin, wahrscheinlich bedingt durch den letzten Regen* vor zwei Tagen.

Viele Grüße aus dem Eichsfeld sendet Klaus"

(Foto © Klaus)

* Eher durch die Wärme und Schwüle

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Kulinarische Festtage im Hause Heike - diesmal gibt es leckere Pfifferlingsbruschetta


Foto: Es sieht einfach zu lecker aus, das Pfifferlingsbruschetta. Man möchte es am liebsten aus dem Bildschirm beißen... Und weil sie so köstlich schmeckt, muss sie gleich noch einmal auf einem zweiten Foto gezeigt werden. (2 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 15. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

es ist unfassbar. Gestern auf der Gassirunde durch den Wald bot sich wieder Sagenhaftes.

Ich habe mir die Mühe gemacht und die Hainbuchenraufüße an einer kleinen Stelle gezählt: 36 Stück drängelten sich auf cirka zwei Quadratmetern. Und das Ganze wiederholte sich an mehreren Stellen! Irre!

Wir haben aber keine Pilze mitgenommen. Auch die Steinpilze standen wieder in Mengen und respektablen Größen da. Viele Hüte lagen, von den Schnecken runtergefressen, wieder neben den Stielen. Gestern gab es dann tagsüber immerhin mal 12 Liter Niederschlag.

Abends habe ich für uns dann Pfifferlingsbruschetta als schnelles einfaches Mahl bereitet.

Pfifferlings Bruschetta - sehr fein:

Ein Krustenbrot in dicke Scheiben schneiden, mit einem Gemisch aus einem guten Öl, Knoblauch, etwas Salz und Pfeffer bestreichen und im Ofen rösten. Derweil die Pfifferlinge anbraten, dann Zwiebelchen dazu, etwas weiter braten.

Kurz vor Fertig kommt Millimeterwürfel an rotem Paprika dazu, dann noch Minitomaten (entkernt), Frühlingszwiebeln, Petersilie, Basilikum, Salz, Pfeffer, ein gutes Öl.

Ab der Zutat Tomate wird nur kurz durchgeschwenkt. Sehr köstlich!

Herzlichst Heike & Dieter"

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Die Wolkenbrüche umschiffen Heikes Wälder erneut - und dennoch:

Schon wieder ein Korb voller Sommersteinpilze und schöner Pfifferlinge


Foto: Schnell war der Korb voller Sommersteinpilze. Dazu fanden Heike und Dieter wieder herrliche Pfifferlinge, ein paar junge Hainbuchenraufüße und einige Perlpilze. Das 2. Foto zeigt einen schönen Sommersteinpilz im Spiel von Licht und Schatten. (2 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 14. Juli 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

gestern Nachmittag ging es zur Gassirunde wieder in den Wald der Steinpilze und auch noch einmal zu den alten Hainbuchen. Wir sind sofort nach der Arbeit los, da schwere Gewitter kommen sollten. Der Schwerpunkt liegt auf: sollten.

Es gab wohl in Thüringen auch heftige Gewitter. Gestern Abend in den Radionachrichten, während ich draußen die Pilze putzte: "In Thüringen wüten heftige Gewitter mit Überschwemmungen, Hagelschlag, umfallenden Bäumen... Nur in einem kleinen Zipfel im Eichsfeld ist es ruhig."

Jetzt darfst Du drei Mal raten, wo das war. Natürlich hier. Ganze fünf Literchen gab es in der gesamten Nacht.

Aber was soll ich sagen. Nachdem ich Sonntag zwei Steinpilzvorboten an einer meiner Stellen fand, gab es gestern schon wieder einen ganzen Korb voller Sommersteinpilze. Das Kommen und Vergehen der Pilze erledigt sich bei diesem schwülem Wetter innerhalb 24 Stunden. Was gestern nicht geerntet wurde, ist heute hinüber.

Auch an einer meiner Hainbuchenröhrlingsstellen stand Sonntag nichts - und gestern weit über 30 Stück, teilweise bis über 20 Zentimeter groß. Die Pilze sprießen im Moment tatsächlich über 20(!) Zentimeter am Tag. Irre! Nur die kleinen Hainbuchenraufüße habe ich mitgenommen. Alles andere blieb stehen.

Bei den Steinis ist es ein Kampf gegen Maden und Schnecken. Teilweise liegen die Pilze abgefressen und umgekippt auf dem Waldboden herum.

So habe ich die Beute von gestern in den Trockner geschoben und die Pfiffis gibt es heute als Pfifferlingsbruschetta.

Ja lieber Heinz-Wilhelm, ich glaube, Du hast im Moment ganz schön zu tun mit den vielen Pilznachrichten aus den ganzen Bundesländern. :)

Herzliche Grüße an Dich und an alle Pilzsammler, und besonders an Stefan :)

Heike & Dieter"


Pilzflanieren am Städtischen Kurpark zu Heiligenstadt


Klaus schreibt am 14. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

wahrscheinlich war ich heute ein paar Tage zu spät dran, aber die vielleicht letzten Sommersteinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und einen Kornblumenröhrling habe ich am Rand vom Heiligenstädter Kurpark noch mitgenommen.

Viele Grüße sendet Klaus"

(Foto © Klaus)

Lieber Klaus,

einen Kornblumenröhrling sehe ich da nicht: dazu sind die Röhren zu kräftig gelb, es fehlen die Ockertöne oder strohgelben Farbtöne auf dem Hut (soweit sichtbar) und es fehlt das markante leuchtende Blau, das irgendwo fleckig sichtbar sein sollte. Eventuell ein Fahler Röhrling? Oder ein enttäuschender Wurzelnder Bitterröhrling?

Und warum mit den Sommersteinpilzen derart pessimistisch? Sie wachsen bis in den Spätherbst, nicht selten noch im Oktober - und wir erreichen gerade mal Mitte Juli. Bitte keine Ängste vor dem Ende der Saison, die doch gerade erst begonnen hat...

In diesem Sinne weiterhin gute Erfolge!

Viele Grüße, Heinz-Wilhelm

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Bad Blankenburg: Nach dem vergangenen Ausfalljahr zahlen die Pfifferlinge jetzt großzügig zurück


Thomas schreibt am 13. Juli 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

nachdem ja Stefan am Freitag eine ordentliche Ernte mit nach Hause brachte, ging ich am Montag sozusagen zur Nachlese nochmal in die Wälder rund um Bad Blankenburg.

Auch an anderen Stellen, die wir bis jetzt getrost links liegen lassen konnten, standen jetzt die ersten Pfifferlinge. Vor allem auch welche mit stattlicher Größe, wie auf beiden Fotos erkennbar ist.

Aber auch die Rotkappen kommen scheinbar nach zwei Wochen Pause wieder zum Vorschein. Zwei Maronen, die ersten des Jahres, mussten leider wegen Madenbefalls im Wald bleiben.

Alles in allem war es ein schöner Fund, vor allem wegen der Pfifferlinge, von denen ja letztes Jahr kaum etwas zu sehen war. 

Viele Grüße, Thomas"

(2 Fotos © Thomas)

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Foto: Wegen ihrer Größe waren die Pfifferlinge im Moos und Heidekraut unübersehbar.


Genusstage mit Pfifferlingen und Wildrücken in Panko im nördlichen Eichsfeld


Foto: Ist es der Rehrücken oder der Schwarzwildrücken in Panko? Also Heikes oder Dieters Schmaus zum Abend? Eigentlich egal. Man sieht und weiß: es hat köstlich geschmeckt mit den frischen Pfifferlingen auf breiten Nudeln. (4 Fotos © Heike)

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Foto: Die Pfifferlinge sehen knackig aus. Nach dem Foto mit den zwei Prachtexemplaren weiter unten zu urteilen sind es Blasse Pfifferlinge, auch Laubwaldpfifferlinge genannt. Die Hainbuchen als Begleitbäume passen dazu.

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Heike schreibt am 12. Juli 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

am Wochenende ging es natürlich in den Wald. So auch gestern.

Es sollte den gesamten Tag regnen und gewittern bei uns. Und was kam? Nicht ein Tropfen.
So haben wir uns gleich am frühen Vormittag auf die Strümpfe gemacht wegen des angesagtem Niederschlags, der dann ausblieb. Man kann auch sagen: der Regen, der nicht kam, trieb uns vor sich her.

Es ging zuerst wieder zu den alten Hainbuchen. Erneut konnten wir dort schöne Pfifferlinge ernten.

Auch die sehenswerten Riesenscheidenstreiflinge (z. B. Foto rechts) wachsen jetzt wieder. Aufgrund Ihrer Seltenheit lasse ich sie jedoch stehen. Hier in dem Stück kommen jedes Jahr an die 30-40 Stück. Dafür fanden ein Sommersteini und ein kleiner Pfirsichtäubling noch den Weg ins Körbchen.


Foto: Blasse oder Laubwaldpfifferlinge sind besonders kräftig im Stiel und im Fleisch und damit ergiebig. So wie diese zwei Vorzeigeexemplare.

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Auch erste Netzstielige Hexen haben nun das Licht der Welt erblickt - bis ich kam. Davon angetan, machten wir noch einen kurzen Ausflug zu meiner einzigen kleinen Flockistelle.
Sie ist immer noch leer. Der Boden dort ist sehr trocken. Wenn nur Regen käme! Das Einzige, was sich dort finden lies, waren unzählige weiche Rotfüße.

Gestern Abend gab es dann schnelle einfache Küche. Ein Rehrücken in Panko für mich, ein Schwarzwildrücken in Panko für meinen Mann. Dazu beste breite Pasta mit den Pfifferlingen. Man kann derzeit ganz schön genießen!

Viele liebe Grüße an Dich und an alle Pilzfreunde, Heike & Dieter"

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Ein Schmackofatz im Hause Heike: Steinpilzbutter - Das Rezept


Heike schreibt am 11. Juli 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem wir ja dieses Jahr endlich einmal wieder einiges an Sommersteinpilzen gefunden haben, verarbeite ich diese köstlichen Pilze sehr variabel.

Während die Besten, Knackigsten und Kleinsten frisch verzehrt werden, werden andere getrocknet und später zu Würzpulver verarbeitet, das wiederum mehreren Anwendungsmöglichkeiten dient.

So steht bei uns die Steinpilzbutter (Foto rechts) hoch im Kurs. Sie ist in der Grillsaison eine feine Beilage auf dem Wildgrillfleisch, auf jeder Art Brot ein Genuss, aber auch in der Alltagsküche auf jedem kurz gebratenem Stück Fleisch sehr lecker. Auch unter Pasta gegeben, ist Steinpilzbutter ein feiner Genuss.

Da sich hier auf der Pilzseite die Pilzrezepte und Posts von leckerem Essen häufen, möchte ich die Zubereitung der köstlichen Steinpilzbutter gerne vorstellen. Also:

Steinpilzbutter herstellen

Ich zerlasse langsam ein Teilstück Butter von einem 250 Gramm Stück in der Pfanne. Nur schmelzen, nicht mehr. Gebe die klein geschredderten, nicht ganz, ganz fein gemahlenen getrockneten Steinpilze hinzu, würze mit Salz und Pfeffer und etwas Chili (alles auf dem 2. Foto rechts) und lasse das Ganze einige wenige Minuten ganz sachte hinziehen.

Dann gebe ich noch ein ganz fein gehacktes Zwiebelchen dazu und gare die Ministückchen mit. Das Ganze kann dann leicht angeröstet sein. Diese Masse wiederum gebe ich zu den restlichen 200 Gramm meiner streichfähigen Ausgangsbutter und vermische alles gut.

Fülle alles in einen Spritzbeutel und spritze eine Rosette nach der anderen auf ein Blech. Die Rosetten wandern dann in den Gefrierschrank. Wenn die Rosetten gefroren sind, wickele ich sie einzeln in Frischhaltefolie ein und gebe sie in ein großes Einweckglas. Das kommt dann wieder in dern Gefrierschrank.

Bei Bedarf entnehme ich mir einige Rosetten aus dem Glas. So kommt man gut über das Jahr.

Das mache ich nicht nur mit Sommersteinpilzen, sondern auch mit Trüffeln und einigen anderen Pilzarten. Für Trüffelbutter benötigt man natürlich frische Trüffeln.

So - und jetzt gehe ich erstmal wieder in den Wald.

Herzliche Grüße, Heike"

(3 Fotos © Heike)

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Foto: Die Zutaten sind in der Pfanne. Bitte gut durchmischen und sachte ziehen lassen. Nach Hinzugabe der Minizwiebelstückchen, bis es leicht angeröstet ist.

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Bad Blankenburg: Eine erstaunliche Ernte von Pfifferlingen im strömenden Regen


Thomas schreibt am 9. Juli 2021:

"Hallo Heinz- Wilhelm, 

eine erstaunliche Ernte von Pfifferlingen aus zwei verschiedenen Wäldern brachte heute Stefan mit nach Hause.  Er war trotz strömenden Regens alleine in der Frühe losgezogen und wurde dafür ordentlich belohnt.

Alle Pfifferlinge standen auf und an Wegen. Laut Stefan steht Nachschub schon in den Startlöchern. Geregnet hat es ja nun genug, jetzt könnte die Saison richtig losgehen. 

Viele Grüße,  Thomas aus Bad Blankenburg"

(2 Fotos © Stefan)

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Wildschweinleber mit Pfifferlingen und ein Ritter von der traurigen Gestalt


Heike schreibt am 8. Juli 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir auf unserer Runde noch einmal an der Stelle der Pfifferlinge. Ich konnte noch einmal ein Pfännchen voll (2. Foto rechts) ernten. Die ersten begannen schon wieder durch die Trockenheit zu leiden. Zwei winzige Sommersteinis lunzten auch zur Erde heraus. Ob wohl noch ein paar nachfolgen?

Interessanterweise fand ich auf diesem harten Kalkboden einen Verfärbenden bezhiehungsweise Vielfärbenden Birkenpilz. Direkt an der einzigen dort stehenden Birke.

Im Anschluss quälten wir uns einen sehr steilen Hang hinauf zu der alten Eiche mit den Silberröhrlingen. Aber da oben ist es noch ganz leer.    

Dann suchten wir ganz oben, über 500 Metern Höhe, noch einen riesigen Fuchsbau auf, auf dem immer Sommersteinpilze wuchsen. Tja, auch der ist wohl der Baumernte zum Opfer gefallen. Nicht ein einziger Pilz war zu sehen. Auf dem Rückweg steuerten wir ein Gebiet an, wo immer reichlich Netzstielige Hexenröhrlinge zu finden waren.

Ich dachte nur: oje. Durch das Fällen von Buchen vor zwei Jahren ist es dort sehr licht geworden. Das Brombeergestrüpp wuchert mit dem meterhohen Waldbingelkraut um die Wette.

Nichts mit Hexen. Dort werden dann wohl auch keine mehr kommen in den nächsten Jahren. Ein erster Perlpilz und einige komplett zerfressene Täublinge konnten wir auf unserem Rundgang noch finden.

So sind wir wieder fix und fertig abgestiegen. Zu Hause angekommen, machte ich mich sofort an die Arbeit und putzte die Pfifferlinge.

Es gab dann gestern Abend Leber vom Schwarzwild mit Pfifferlingen und Baquette mit Steinpilzbutter. Dazu gab es frischen Salat (1. Foto rechts).

Herzliche Grüße an Dich, lieber Heinz-Wilhelm, und an alle Pilzsammler!

Heike & Dieter"

(4 Fotos © Heike)

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2 Fotos: Die Pfifferlinge versteckten sich gut im Laub (links), so dass sie kaum zu sehen waren. Der Vielfärbende Birkenpilz, eine seltene Raufußart, deren blau-türkisene Färbung an der Stielbasis zu sehen ist, war irgendwie ein Ritter von der traurigen Gestalt.

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Mühselige Ernten werden von Schwarzwildlende in Panko mit Pfifferlingen und Felsenbirnenmarmelade gekrönt


Foto: Wer möchte da nicht gerne mitessen? Heike zeigt eine Schwarzwildlende, in Panko paniert, mit Pfifferlingen. Dazu gab es Rosmarinkartoffeln. Es sieht ja sooo lecker aus! (4 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 6. Juli 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

am Samstag waren wir auf einer größeren Waldrunde. Und mussten feststellen: die Sommersteinpilze sind erst einmal durch.

Noch immer sind die Wälder pilzleer. Wir entdeckten lediglich drei Hainbuchenröhrlinge; demgegenüber gab es Fehlanzeigen bei den Hexenröhrlingen und bei den Täublingen

Wir sind dann noch zu einem kleinen Plätzchen mit den uralten Hainbuchen, in deren Nähe eine Eiche steht, unter der ich schon öfter Silberröhrlinge gefunden hatte. Auch einige Pfifferlinge beglücken mich dort ganz gerne, allerdings sind es wenige.

Und tatsächlich, sie standen auch diesmal da. Ich sagte zu meinem Mann, dass ich sie tags darauf holen würde, ohne Hund, damit er mich bei der Ernte nicht stören würde. Der Boden an diesem Platz ist seit jeher knüppelhart. Ein extrem harter Kalkboden. Wie sich dort die Pfifferlinge Ihren Weg bahnen, ist sagenhaft.


Foto: Die Pfifferlinge stehen dicht an dicht und sind ausnahmsweise mal ganz sauber. Ein herrliches Motiv!


Aber so sehen sie auch aus. Das Ernten ist mühselig, das Putzen noch mehr. Denn sie sind sehr mit Erde behaftet. Am Sonntagfrüh habe ich sie dann in Ruhe geerntet. Danach besuchte ich noch eine Flockistelle einige Kilometer entfernt. Vergebens.

Auf dem Rückweg machte ich Zwischenstop an Felsenbirnen und erntete mühselig 600 Gramm (siehe Foto rechts), aus denen ich leckere Marmelade herstellte.

Der Sonntag war ein Genusstag. Es gab Schwarzwildlende in Panko (asiatische Variante vom Paniermehl) paniert mit Rosmarinkartoffeln und frischen Pfifferlingen.

Nebenbei wurden die Felsenbirnen verarbeitet. Es ist schon Wahnsinn, was uns die Natur an Feinstem bietet. Selbst Erjagtes, selbst Gesammeltes - mehr geht nicht.

Auf Regen haben wir wieder vergeblich gewartet, es sollte Sonntag und gestern regnen. Tja, wieder einmal blieb der Guss aus. Es ist verrückt.

Lieber Heinz-Wilhelm, ich wünsche Dir eine schöne Woche mit vielen schönen Pilznachrichten!

Herzliche Grüße aus dem Eichsfeld an Dich und an alle Pilzsammler!

Heike und Dieter"


Foto: Am Ende war doch eine beträchtliche Menge an Pfifferlingen zusammengekommen. Es gab sie üppig zur Wildschweinlende.





Überraschung bei Bad Blankenburg

Damit hatten Thomas und Stefan nicht gerechnet: Pfifferlinge statt Röhrlinge!


Thomas schreibt am 3. Juni 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

nachdem es die letzten zehn Tage immer Mal wieder geregnet hat, gingen Stefan und ich wieder in unser Revier um Bad Blankenburg. 

Mit unserer Suche nach Röhrlingen, die wir ja bisher reichlich gefunden hatten, waren wir leider nicht erfolgreich. Dafür strahlten unsere Augen umso mehr,  als wir die ersten Pfifferlinge fanden. Die meisten versteckten sich im Moos, andere wuchsen auf  dem übernadelten Waldboden.

Nun hoffen wir, dass bald ein reichhaltigeres Pilzsortiment für uns bereitsteht.

Viele Grüße, Thomas aus Bad Blankenburg"

(3 Fotos © Thomas)

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Foto: Da strahlten die Augen, als Thomas und Stefan, die eigentlich auf Röhrlinge auswaren, plötzlich eine Menge schöner Pfifferlinge entdeckten.


Leinefeld: Herrliche Riesenegerlinge bescheren Klaus endlich einmal wieder schöne Pilzschnitzel

Klaus schreibt am 28. Juni 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich am Stausee bei Leinefelde auf der Suche nach Rotkappen. Das war leider vergeblich, aber dafür fand ich eine Stelle mit knackigen Braunschuppigen Riesenchampignons. Nun gibt es endlich mal wieder schöne Pilzschnitzel.

Viele Grüße aus dem schon wieder viel zu trockenen Eichsfeld sendet Klaus"

(2 Fotos © Klaus)

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»Wir schlemmen momentan die Steinpilze nur so weg«


Foto: Es sind Schlemmertage im Hause Heike & Dieter. Das kontinuierliche Wachstum der Sommersteinpilze sorgt nahezu täglich für leckere Pilzgerichte. Das zweite Foto zeigt ein Exemplar mit einem auffallend walzenförmigen dicken Stiel. (2 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 25. Juni 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

es gab noch einmal astreine Sommersteinpilze zu finden. Bis auf einen mickrigen Perlpilz gab es an anderen Arten leider immer noch nichts zu finden.

Wir schlemmen momentan die Steinis nur so weg. Wer weiß, wann es wieder welche gibt.

Nun sitze ich hier und schreibe Dir. Gestern und heute sollte es laut Wettervorschau den ganzen Tag regnen. Ganze 3 Liter auf einen Quadratmeter sind es insgesamt in 2 Tagen geworden... So geht das hier bei uns im nördlichen Eichsfeld seit Jahren.

In anderen Regionen schwimmen die Autos davon, Häuser, ja sogar ganze Dörfer werden vernichtet. Viel Leid ist über die Menschen gekommen, und in anderen Ecken, so auch bei uns, kommt nichts von oben an. Irgendwie stimmt es mit der Verteilung nicht. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Anbei noch einmal ein Teller schönster Sommersteinpilze.

Herzlichste Grüße an Dich und an alle Pilzsammler, Heike & Dieter"


Die Sommersteinpilze im nördlichen Eichsfeld übertreffen sich dieses Jahr beinahe selbst


Foto: Ein Motiv wie aus guten, alten Zeiten. Die Sommersteinpilze, die Heike derzeit findet, reichen sogar für die Vorratsanlegung. Daran war die letzten Jahre wegen der historischen Trockenheit im nördlichen Eichsfeld nicht zu denken. (4 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 24. Juni 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

auch am Sonntag ging es während der unser Runde mit dem Hund wieder in die Sommersteinpilze. Meine ursprüngliche Befürchtung, der erste Schub könnte durch sein, erwies sich als unbegründet.

Es gab einiges zu finden, meist mit sehr guter Qualität. Und ich bin ja bei den Sommersteinis immer an ein und derselben Stelle. Obwohl das kein großer Bereich ist, wachsen sie wirklich ordentlich. Putzigerweise gibt es derzeit keine anderen Pilzarten. Noch nicht einmal eine Stinkmorchel ist zu sehen oder zu riechen... :)

Hoch erfreulich ist es, dass ich nach ein paar Jahren Nullwachstum endlich einmal wieder Vorrat anlegen kann. Die Besten werden frisch gebraten verzehrt, einiges wird getrocknet, Steinpilzbutter mögen wir auch gern.

Sie ist auf einem Stück Wild ein Gaumenschmaus. Und die nächste Demi-glace und Jus freuen sich auch darüber.

Herzliche Grüße an Dich, lieber Heinz-Wilhelm, und an alle Pilzsammler"


Foto: Wahre Prachtexemplare waren diese Zwei. Die zwei Schneckenlöcher fallen nicht ins Gewicht. Und dass die Qualität durchweg top ist,...


Foto: ...zeigt der Längsschnitt durch dieses Prachtstück. Besser könnte es nicht sein!


Foto: Hier noch zwei der Pilze im Laubwald. Seit Jahren ist diese Stelle Heikes einziger Platz mit Sommersteinpilzen.





Heikes heißer Tipp: Sommersteinpilze, auf offenem Holzfeuer gebraten, sind köstlich!


Foto: Solange sie noch wachsen, machen Heike und Dieter los in die fast immer viel zu trockenen Wälder im nördlichen Eichsfeld. Und wieder kam diese schöne Kollektion an Sommersteinpilzen zusammen.


Heike schreibt am 22. Juni 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

es ging noch einmal in die Sommersteinpilze. Ein Körbchen voller feinster, qualitativ hervorragender Steinpilze (siehe das Foto rechts) konnte ich sichern.

Wir haben sie uns abends frisch auf dem offenen Feuer gebraten und uns ganz einfach auf einer gerösteten gebutterten Scheibe Brot munden lassen.

Es war ein Experiment, das vollauf gelungen ist: Die Pilze bekommen, wenn man sie auf offenem Holzfeuer brät, ein besonderes Aroma, das mich sehr überrascht hat. Es war köstlich!

P.S.: Vielen Dank für Deine mühevolle Arbeit an Deiner hervorragenden Seite.

Herzliche Grüße an Dich, lieber Heinz-Wilhelm, und an alle Pilzfreunde"

(2 Fotos © Heike)

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Nördliches Eichsfeld: Klatschnass mit herrlichen Sommersteinpilzen nach Hause - zum vorerst letzten Mal?


Foto: Da hat Heike ordentlich was an Sommersteinpilzen zusammengetragen. Sie fürchtet allerdings, dass dies bis auf Weiteres der Höhepunkt war - die Wälder sind schon wieder knacktrocken. (2 Fotos © Heike)

19. Juni 2021

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Heike schreibt am 20. Juni 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

auch gestern ging es wieder an meine Sommersteinpilzstellen im nördlichen Eichsfeld.

Und es gab erfreulicherweise auch ordentlich was zu finden. Gleichwohl vermute ich, dass wir bei uns den Maximalpunkt erreicht haben. Die Pilze kommen hitze- und trockenheitsbedingt bereits mit aufgesprungenen Hüten aus dem Waldboden heraus.

Ich konnte eine gute Pfanne voll harter Steinis zum Braten verwenden. Und die bereits aufgefelderten, die dann nicht mehr so hart sind, trockne ich für spätere Würze. 

Wir haben noch immer keinen Tropfen Regen abbekommen. Nun ist es auch im dichtesten Jungaufwuchs schon wieder ausgetrocknet.

Die Temperaturen sind fast unerträglich. Man kann nur ganz früh oder dann abends raus und trotzdem kommt man klatschnass geschwitzt nach Hause.

Der Kampf durch den Jungaufwuchs hinterlässt Spuren. :)

Ganz herzliche Grüße an Dich, lieber Heinz-Wilhelm, und an alle Pilzsammler"

Hinweis: Aus zeitlichen Gründen ist momentan nur eingeschränkter Bearbeitungsservice möglich


Foto: Sie hatten ganz hervorragende Qualität. Nicht ein einziger Madengang ist bei diesen Schnittscheiben auszumachen.


Ein schöner Fund bester Rotkappen von Thomas bei Bad Blankenburg


Dieses Foto ohne Begleittext erreichte uns von Thomas aus Bad Blankenburg. Er dürfte die sehr schönen Rotkappen sowie vier Flockenstieligen Hexenröhrlinge auch in den Blankenburger Wäldern gefunden haben, wo er überwiegend unterwegs ist. Es ist der bislang umfangreichste Rotkappenfund des Jahres.

(Foto © Thomas)

19. Juni 2021

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Erste Sommersteinpilze aus Heikes Trockenwäldern nach zwei Jahren Pilzpause


Foto: Solch einen Anblick hat es bei Heike einige Jahre nicht mehr gegeben. Wegen der langanhaltenden Dürre im nördlichen Eichsfeld gab es weder Sommersteinpilze noch Fichtensteinpilze. (2 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 17. Juni 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

im Moment geht es sehr früh mit dem Hundi zu einer Runde in den Wald, da es sonst für uns alle unerträglich heiß wird. Wir haben seit gut zehn Tagen schon wieder keinen Tropfen Regen gehabt.

Ab den Ecken, wo hier die Sommersteinis zu finden sind, übernimmt mein Mann den Hund und ich krauche in den Jungaufwuchs. Es ist fast kein Tropfen Feuchtigkeit mehr in der Erde. Nur an schattigen Stellen konnte ich eine Handvoll Sommersteinis sichern.

Mindestens zwei Hände voll waren nicht mehr zu retten. Sie waren komplett zerfressen. Es ist immer ein Wettlauf mit der Zeit. Schnecken und Würmer sind immer wieder die Sieger.

Beim Kontrollgang vor drei Tagen hatte ich die ersten Sommersteinis dieses Jahres entdeckt. Bemerkenswert war, dass ein allererstes Exemplar vom letzten Sonntag bis vorgestern nicht einen Millimeter gewachsen ist. Da kann man sich vorstellen, was hier wettermäßig los ist. Naja, ich werde trotzdem alle paar Tage nachsehen gehen.

P.S. Zweimal konnten wir beim Morgenansitz und einmal bem Abendansitz Damwild in unserem Bezirk beobachten. Ein prächtiger Hirsch im Bast zeigte sich. Morgenansitz heißt, um 3.30 Uhr aufstehen und sofort raus. Danach geht's auf die Hunderunde. 

Ganz herzliche Grüße, Heike und Dieter"

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Anmerkung: Zur Zeit ist nur eingeschränkter Service möglich


Foto: Ein Motiv aus dem prallen Wald- und Pilzleben. Nach einigen Jahren der Pause wachsen in Heikes Wäldern wieder die Sommersteinpilze.


Bad Blankenburg: Trotz der Trockenheit sehr schöne Flockis und Rotkappen


Thomas schreibt am 16. Juni 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

am Dienstag,  den 15. Juni, war ich nochmals in den Wäldern rund um Bad Blankenburg zur Nachlese der in der vergangenen Woche stehen gelassenen Winzlinge unterwegs.

Wie das Bild mit schönen Flockenstieligen Hexen und Rotkappen zeigt,  lohnte sich der Weg, den ich diesmal mit meinem Bruder gegangen bin.

Am Freitag gehen dann wieder Stefan und ich zusammen los, um zu schauen, ob bei der jetzt immer schlimmer werdenden Hitze und Trockenheit noch was zu finden ist. Wollen wir für alle Pilzfreunde hoffen, dass es bald wieder regnet.  

Viele Grüße, Thomas aus Bad Blankenburg"

(Foto © Thomas)

Pilz-Ticker-Thueringen


Bad Blankenburg: Thomas und Stefan freuen sich über den ersten nennenswerten Röhrlingsfund


Thomas schreibt am 12. Juni 2021:

"Hallo Heinz- Wilhelm, 

nach vielen Einträgen meines Freundes Jürgen aus Stadtilm, die er für mich gemacht hat (Danke, Jürgen ), versuche ich es jetzt selbst einmal.

Die drei kleinen Flockenstieligen Hexenröhrlinge vom 7. Juni waren hoffentlich der Start in eine erfolgreiche Pilzsaison.

Am gestrigen Freitag sollte sich die Suche nach Röhrlingen das erste Mal lohnen. Stefan und ich waren diesmal in den Wäldern um Bad Blankenburg unterwegs. Und siehe da, wo letztes Jahr eine Rotkappe neben der anderen stand, tümmelten sich auch jetzt wieder die ersten.

Dazu gesellten sich auch einige Flockenstielige Hexenröhrlinge und zwei kleine Birkenpilze. Es ist aber auch jetzt schon ein Wettlauf mit den Schnecken, die sich genüsslich über die Pilze hermachen. Weiterer Regen würde auch wieder guttun. 

Allen Pilzfreunden eine erfolgreiche Saison!

Viele Grüße aus Bad Blankenburg, Thomas "

(2 Fotos © Thomas)

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Foto: Versammlung der Röhrlinge: Flockenstielige Hexen, die ersten Rotkappen sowie zwei kleine Birkenpilze haben Thomas und Stefan bei Bad Blankenburg gefunden. Und waren's zufrieden.


Erste Röhrlinge bei Stadtilm


Jürgen schreibt am 7. Juni 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

auf einer Erkundungstour im oberen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt fanden Thomas und Stefan aus Bad Blankenburg die ersten Röhrlinge der Saison. Wenn die Ausbeute mit den 3 Flockenstieligen Hexenröhrlingskindern (Foto rechts) auch bescheiden war, sind sie doch ein Indiz für eine hoffentlich erfolgreiche Pilzsaison.

Zwar war es bereits wieder ziemlich trocken, doch an einer noch  feuchten und schattigen Stelle im Wald kamen die drei Winzlinge zum Vorschein.

Am Wochenende hat es ergiebig geregnet, was dem weiteren Pilzwachstum nur zuträglich sein kann.

Viele Grüße aus Stadtilm, Jürgen"

(Foto © Privat)

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Nördliches Eichsfeld: Viel Wind um nichts bei den Flockis, dafür schöne Schwefelporlinge, auch für die Nachbarn


Foto: Jung und zart ist er noch, der Schwefelporling. Im Idealzustand für die Zubereitung! Wie es aussieht, wächst er an einer Weide. (2 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 1. Juni 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir an einer Stelle, wo mal alle paar Jahre einige Flockis erscheinen, vorausgesetzt, es gab Regen. Leider ist es dort schon wieder sehr, sehr trocken, da der Wind volle Arbeit leistet und immer ordentlich in dieses Stück hineinpustet.

Aber auf dem Weg dorthin stehen ein paar bekannte Träger des Schwefelporlings. Und ja. Tatsächlich sind sie da. Hoffentlich kein schlechtes Omen. Denn man sagt ja, dass Jahre, in denen Schwefelporlinge stark wachsen, keine guten Jahre für die Herbstpilze seien.

Einiges haben wir geerntet, vieles aber am Baum beziehungsweise am Stumpf zurückgelassen. Natürlich bekam auch der Nachbar wieder einige schöne Stücke ab.

Anouk (= der Bär), unser Welpe, konnte gestern seine erste Nachsuche erfolgreich durchführen. Mein Mann war gestern Abend unterwegs zum Ansitz und konnte eine Überläuferbache erlegen. Er holte mich mit Hund nach dem Waidmannsheil ab. Ich ging mit Hund zum Anschuss, und von dort aus hat er das Schweinchen erfolgreich gefunden.

Nun warten wir auf die ersten Sommersteinpilze. In diesem Zusammenhang meinen herzlichen Glückwunsch an Michael vom Pilz-Ticker Baden-Württemberg, der einen sehr schönen ersten Fund von ihnen gemacht hat. Hoffentlich wird es auch bei uns einige geben.

Ganz herzliche Grüße an Dich, lieber Heinz-Wilhelm, und an alle Pilzfreunde!

Heike & Dieter"


Nördliches Eichsfeld: Die Maipilze wachsen zentnerweise, ein extrem seltener Becherling nur alle Jubeljahre


Foto: Ein überaus prächtiger Teller voll von schönsten Maipilzen. Entlohnung für Heike und Dieter nach mehreren entbehrungsreichen Jahren ganz ohne Pilze! (3 Fotos © Heike)

Pilz-Ticker-Thueringen


Heike schreibt am 31. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute möchte ich mich noch einmal melden.

Beim Gang durch unseren Pirschbezirk und Freischneiden von Schneisen zur Bejagung konnte ich noch einmal wunderbare Maipilze ernten. Ganz feine kleine knackige. Sie stehen wirklich zentnerweise dieses Jahr! In den Schneisen selbst sind sie überständig, aber im schattigen Schutz des Jungaufwuchses unter dem Buchenlaub schauen sie klitzeklein hervor, siehe das charakteristische Foto rechts.

Einen feinen Hexenring konnte ich entdecken. Zum Glück habe ich zumindest immer ein Beutelchen dabei. Wir haben die "Beute" mit unseren Nachbarn geteilt.

Gestern konnte ich noch Schwarzbraune Becherlinge finden. Von ihnen kenne ich zwei Stellen, die sehr sonnig und geschützt liegen. Weil sie so selten sind, blieben sie natürlich stehen.

An dieser Stelle auch herzliche Grüße an Stefan vom Pilzticker Hessen und viel Glück und Freude für ihn bei der Aufzucht seines Welpen!

Herzliche Grüße Heike & Dieter"


Foto: Schwarzbraune Becherlinge oder auch Frühlingsbecherlinge genannt sind mediterrane Pilze und in Deutschland extrem selten. Über ihren Geschmackswert sind sich die Pilzfreunde uneinig: sie werden von beinahe ungenießbar bis hin zu überaus köstlich bewertet. Roh sind sie stark giftig.


Thüringer Vogtland: Doppeltes Glück rund um die leckeren Nelkenschwindlinge


Monika schreibt am 28. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

erst einmal einen netten Frühlingsgruß aus dem immer noch kalten Thüringer Vogtland an Dich und an alle Pilzfreunde.

Heute Nachmittag im Garten habe ich sie entdeckt: Nelkenschwindlinge, aufmarschiert in einem halben Hexenring im Gras.

Ich habe sie mit der Schere abgeschnitten, wobei mir ein vierblättriges Kleeblatt beim Aufsammeln unbemerkt mit in meine Ernte geraten ist (Foto rechts). Ich musste dann darüber schmunzeln; ein doppelter Glücksgriff. Die wenigen Madigen habe ich aussortiert. Ich werde die Pilze in Butter braten und einfrieren.

Das war das Neueste von uns.

Herzliche Grüße und ein etwas wärmeres Wochenende wünschen Monika und Bernd"

(Foto © Monika)

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Erst gab es bei Heike zwei Jahre keine Pilze, und jetzt das:

Ein Sprung, und der Kleine Münsterländer sitzt mitten im Maipilz-Nest


Foto: Woanders, vor allem im Süden, sind die Speisemorcheln längst durch, im nördlichen Eichsfeld haben sie Hochkonjunktur. Wie dieses prächtige Exemplar.

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Heike schreibt am 28. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich wollte mich schon letztes Wochenende melden. Ich habe es nicht geschafft. Der jüngste Nachwuchs fordert uns wie verrückt. Ja, es gibt dieses Jahr seit langer Zeit wieder einmal Morcheln und Maipilze bei uns im nördlichen Eichsfeld. Lange ist's her.

Am Pfingstmontag standen die Gelben Speisemorcheln  am Wegesrand wie  gesät. Auch in den Schneisen zur Bejagung geben sie sich mit dem Knabenkraut ein großes Stelldichein.  Es warem wunderschöne Ansichten die mir seit Jahren nicht gegönnt waren. Die Maipilze stehen wie gesät. Man riecht sie regelrecht!

Lieber Heinz-Wilhelm, aber es ist verrückt: iih kann mich nicht bücken, um etwas aufzunehmen bzw. zu ernten. Denn sobald ich mich bücke, ist unser Kleine-Münsterländer-Welpe (Foto rechts) sofort dran. Egal was, ob Pflanze, Pilz oder tierische Angelegenheiten. 

Unser Nachwuchs ist wie verrückt hinter den Pilzen hinterher. Wenn ich mich bücke, ist es zu spät. Es ist in seinem jungen Alter alles Beute für ihn: mit einem Sprung sitzt er im Maipilznest oder ist an den Morcheln. Im Alter von 11 Wochen kann ich ihn noch nicht ablegen. Er erkundet alles.

Das soll er auch und muss er auch. Es vergeht nicht ein Tag im Wald, an dem er nicht Beute bringt in seiem ganz jungen Welpenalter. Frisch vom Fuchs geschlagene Hasen, verendete Frischlinge, Reste von geschlagenen Vögeln. Er bringt einfach alles zu uns. Alles Dinge, die für uns im Verborgenen geblieben waren, wir waren an ihnen vorbeigelaufen, ohne sie gesehen zu haben. 

Nun naht die Zeit der Sommersteinpilze. Hoffentlich kommt Regen und nicht wieder diese hier schon erdrückende Trockenheit. Wenn es soweit ist, muss mein Mann den Hund halten, damit ich Pilze ernten kann. :)

Ich bin wirklich gespannt, was kommt.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzsammler"

(5 Fotos © Heike)

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Foto: Hier hat Anouk eine Morchel an Wickel, der kräftige weiße Stiel ist gut erkennbar. Wenn's um Pilze geht, ist die Welpe - noch - nicht zu bremsen. 

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2 Fotos: Die Gelben Morcheln stehen regelrecht Spalier, die Maipilze bilden üppige Nester.

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Mehrfache Pilzfreude bei Jena

Man kann doch einen Maipilz-Platz nicht links liegen lassen

2 Fotos: Es sieht ganz danach aus, als würden die Maipilze in diesem Fall bei der Vielblütigen Weißwurz (Vielblütiges Salomonsiegel) wachsen (links). Über 100 Exemplare konnte Yvonne (Foto rechts) ernten, so dass der Korb randvoll wurde. (2 Fotos © Yvonne/Privat)

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Yvonne schreibt am 23. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzticker-Freunde,

gestern war ich mit meiner Mama ( ja, ich nenne und rufe sie auch nach über 40 Jahren so), unterwegs in die Maipilze.

Nachdem uns mein Onkel vor 2 Tagen seinen stolzen Fund von mehreren Kilo unserer Favoritenpilze präsentierte, war Mama doch tatsächlich so zuversichtlich, um mit mir exakt dasselbe Gebiet aufzusuchen. Es war sehr stürmisch und wir mussten die Zeit genau abpassen, wann wir uns unter die alten, großen Bäume wagen konnten.

Obwohl wir genau wussten, wo mein Onkel gesucht hatte, entdeckten wir nicht die geringste Spur, die darauf hingedeutet hätte, dass hier vor uns schon jemand gesucht und geerntet hätte. Die Maipilze waren schon weithin sichtbar, viele waren bereits vermadet, aber nichtsdestotrotz kam noch eine schöne Menge zusammen. 

Mama war deutlich erfolgreicher, fand sogar zwei uns bislang unbekannte Pilzkreise, obwohl wir seit über 30 Jahren in dem Gebiet Maipilze sammeln. Nachdem wir heil wieder bei meinen Eltern zu Hause angekommen waren, musste ich auf dem Heimweg nach Jena noch an einem anderen, sehr ergiebigem Platz halt machen.

Der Erscheinungstermin der Maipilze ist ja im Vergleich mit den Vorjahren dieses Jahr merklich später und meine Leidenschaft für diese Pilzart einfach zu groß, um diese Stelle links liegen zu lassen. Vor zwei Wochen war hier allerdings nichts zu finden gewesen.

Diesmal aber war mein Körbchen schnell mit über 100 Exemplaren gefüllt und wie immer bei den Maipilzen, so hatte ich auch diesmal wieder Glück, denn nicht einer von ihnen war madig. Und ich konnte sogar noch eine zweite kleine Stelle ausfindig machen. So war es ein herrlicher Vormittag.

Meine Familie grüßt euch alle recht herzlich und wünscht allen Lesern und Sammlern viel Spaß und Erfolg! 

Liebe Grüße von Yvonne, Martina, Olaf und Jo"


Stadtchampignons statt Morcheln und Maipilzen bei Leinefelde


Klaus schreibt am 21. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute wollte ich eigentlich Maipilze und Morcheln finden, stattdessen gab es am Waldrand bei Leinefelde eine kleine Champignon-Familie. Es sind Stadtchampignons, erkennbar an ihrem kräftigen, gedrungenen Habitus und beim großen Pilz an den deutlich über die Lamellen eingerollten Hutrand sowie an den Resten des markanten Doppelringes.

Leider gibt es hier auch in diesem Jahr fast keine Morcheln und die Zeit der Maipilze ist bereits vorüber. Vielleicht bekommen wir mal wieder einen für die Pilze besseren Sommer und Herbst.

Herzlichen Gruß, Klaus"

(Foto © Klaus)

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Rudolstadt: Jürgens Nachbarn "leckern" nach den Morchelköstlichkeiten von der verwilderten Streuobstwiese


Foto: Jürgens Nachbarn sind schon ganz wild auf die Köstlichkeiten, die er in diesen Tagen von seiner verwilderten Streuobstwiese bei Keilhau mitbringt: Speisemorcheln, Käppchenmorcheln (links) und Morchelbecherlinge. (Foto © Jürgen)

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Jürgen schreibt am 13. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

der heutige Vatertag war trüb, kühl und nass, aufwärmen und aufhellen konnten mich da nur eine ganze Menge Speisemorcheln, Käppchenmorcheln und Morchelbecherlinge auf der Streuobstwiese in Keilhau bei Rudolstadt. Meine Nachbarn "leckern" schon und warten auf Nachschub.

Beste Grüße aus Rudolstadt, Jürgen"


Rudolstadt: Die ersten Stockschwämmchen wachsen mit den Speisemorcheln um die Wette


Jürgen schreibt zu diesem Foto vom 10. Mai 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

direkt am Ufer der Saale in Rudolstadt habe ich am 10. Mai die ersten schönen Stockschwämmchen gefunden. Dazu gab es noch einige stattliche Speisemorcheln.

Liebe Grüße, Jürgen"

(Foto © Jürgen)

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