Pilz-Ticker-Thueringen



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Thüringens




Yvonne traut den herrlichen Spitzmorcheln noch nicht über den Weg


Yvonne schreibt am 20. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

heute bin ich einem Tipp vieler Pilzfreunde im Pilzticker gefolgt und habe auf Rindenmulch nach Morcheln Ausschau gehalten.

Und siehe da, ich habe gleich eine kleine Armee von Spitzmorcheln (siehe zwei Fotos rechts) gefunden. Bisher haben wir in unserer Familie noch keine Morcheln probiert, weil wir sie einfach aus der Kindheit nicht kennen. Immer wieder lese ich, dass es hervorragende Speisepilze sind.

Ich würde sie gerne von dir absegnen lassen. Meine Familie hat versprochen, dass wir sie gemeinsam essen, wenn ich als Vorkosterin unbeschadet blieb.

Mit lächelnden Grüßen, Yvonne aus Jena«

(2 Fotos © Yvonne)

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Jena: Das Glück, am Waldrand ein Spitzmorchel-Nest zu entdecken


Yvonne schreibt am 16. April 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

nachdem das letzte Jahr so pilzarm in Jena endete, hatte ich heute endlich das Glück, auf  einer kleine Wiese an einem Waldrand Spitzmorcheln zu entdecken!

Nicht nur ein Einzelexemplar, die häufig in der Nähe von Maipilzen wachsen, sondern mehr als zehn Stück in einer Reihe. Das lässt mich hoffen, daß es jedes Jahr an dieser Stelle Morcheln geben könnte. Sie sind noch klein, deshalb habe ich sie stehen lassen und nur drei zum Kosten mitgenommen. Die waren bereits von Wildschweinen umgestoßen worden.

Ich wünsche allen Pilztickerfreunden eine schöne Osterzeit und freue mich auf das neue Pilzjahr!

Yvonne aus Jena«

(Foto © Yvonne)

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Viele Böhmische Verpeln erfreuen Heike, doch sie lässt sie in der Hoffnung auf leckere Morcheln stehen


Foto: Zu Dutzenden krabbeln sie derzeit aus der humusreichen Erde des Eichsfeldes, die Böhmischen Verpeln. Doch Heike lässt sie alle stehen, wartet lieber auf Morcheln. (4 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 7. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die Böhmischen Runzelverpeln (Verpa Bohemica) haben bei uns im Nördlichen Eichsfeld wieder einen Massenauftritt. Sie krabbeln dieser Tage dicht an dicht aus dem Humus heraus. Sie konnten gut vom Niederschlag im März profitieren. Es ist eine Freude, sie zu entdecken, mein Pilzherz schlägt höher. Sie stehen zu Dutzenden. Ich ernte jedoch keine, hoffe stattdessen auf einige Morcheln, wegen ihres intensiveren Aromas.

Aber leider ist es schon wieder zu trocken und Regen ist für die nächsten zwei Wochen nicht angesagt. Der Wind schlägt auch wieder erbarmungslos zu und lässt alles noch schneller austrocknen. Viele Waldbäche sind noch komplett leer - die Folge der Dürretragödie vom letzten Jahr.

Derzeit bin ich zwei Mal in der Woche unterwegs zu meinen besten Morchelplätzen. Bisher leider vergebens. So auch heute. Ich habe Kilometerszurückgelegt, bin Hänge hoch und runter, es endete in einer Nullrunde. Leider. Aber die Natur ist hier auch noch nicht ganz so weit. Der Löwenzahn blüht noch nicht, die Apfelbäume auch noch nicht. Deshalb besteht durchaus noch Hoffnung.

Herzliche Grüße von der Pilzfront aus dem Herzen Deutschlands, dem Eichsfeld, von

Heike«


Foto: Als wollten sie in Reihe und Glied wachsen. Für Böhmische Verpeln ist ein Massenaufkommen nicht selten.


2 Fotos: Zwei Verpeln in Nahaufnahme. Typisch ist ihr häufig gelblich-hellockerfarbenes Aussehen. Ihre Stiele sind flockig genattert, hohl, gekammert und wattig.






Nördliches Eichsfeld: Die ersten Böhmischen Verpeln eröffnen überzeitig die Pilzsaison 2019


Foto: Sie sind da! Mit den ersten Böhmischen Verpeln ist die Pilzsaison 2019 eröffnet. Ihr Erscheinungsdatum ist sehr, sehr früh, fast kann man sagen, sie sind über den Daumen einen Monat vor ihrer Zeit da. Und sind somit in Gefahr, von möglichen Nachtfrösten folgenschwer was auf die Mütze zu kriegen. (4 Fotos © Heike)

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Heike schreibt am 12. März 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die letzten Wochen waren naturgemäß sehr pilzarm. Meinen Austernpilzen hat mal wieder der ständige Wechsel zwischen Gefrieren und Auftauen stark zugesetzt.

So waren wir gestern Nachmittag im Verpelgebiet unterwegs, um zu schauen, wie die Natur sich dort entwickelt. Denn dort wächst auch an einer Stelle wilder Feldsalat und großflächig der Waldmeister. 

Vor zwei Wochen war dort - bis auf den Feldsalat - noch alles in Grautönen vom Winter. Nun zeigt sich erstes Grün, der Waldmeister schaut winzig hervor und siehe da, erste Böhmische Verpeln sind zu sichten. Das ist ungewöhnlich früh dieses Jahr. Somit könnte man eventuell auch früher auf die Morcheln hoffen.

Ich hoffe nur, dass das diesjährige Pilzjahr nicht wieder ein Totalausfall wird das letzte, berichten die Medien doch schon wieder vom nächsten trockenen Sommer, der uns bevorstehen soll. Ich hoffe es nicht und warte einfach ab.


Foto: Eine Böhmische Verpel in ihrem Habitat. An dieser Stelle findet Heike sie seit einigen Jahren. Vorausgesetzt, sie haben genügend Feuchtigkeit.

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Der Regenmesser leistet seit dem 1. März wieder seine Dienste und das Wetter- und Pilznotizbuch für tägliche Dateneintragungen und Aktualisierungen liegt auf dem Tisch parat. Ich bin sehr gespannt auf das diesjährige Jahr.

Zum nächsten Wochenende werde ich wohl mal an die Stelle der Zipfellorchel schauen. Die Waldgänge werden sich in den nächsten Wochen häufen, Verpeln, Morcheln und Lorchelstellen möchten regelmäßig in Augenschein genommen werden.

Ich wünsche allen Pilzsammlern einen erfolgreichen Start in das neue Pilzjahr! :)

Herzliche Grüße Heike«


Foto: Taufrisch zeigt sich der Feldsalat. Als Wildvariation ist er um diese Zeit eine Vitaminbombe der Spitzenklasse.


Foto: Auch der Waldmeister ist dieses Jahr so früh dran, dass man fast davon ausgehen kann, es gibt dieses Jahr statt der Maibowle eine Aprilbowle.






Samtfußrüblinge für Heikes leckere Sächsische Kartoffelsuppe


Foto: Lecker sieht sie aus, die Sächsische Kartoffelsuppe, in die Heike die gebratenen Winterrüblinge eingerührt hat.


Heike schreibt am 13. Januar 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

gezielt suchte ich letzte Woche einen Buchenstamm auf, um nach Samtfußrüblingen zu schauen. Juhu, es waren reichlich an diesem Stumpf. Einige waren schon zu alt und hinüber. Die meisten jedoch in einem prima Zustand. Die nahm ich natürlich mit.

Zu Hause angekommen, putzte ich die feinen kleinen (Foto rechts) gleich und briet sie mit Butter und Zwiebelchen an, um sie dann als Topping in die bereits fertige Sächsische Kartoffelsuppe zu geben. Es war hervorragend!

Der Winter entschädigt etwas für das bei uns ausgefallene Pilzjahr 2018. 

Herzliche Grüße Heike«


Foto: Winter- oder Samtfußrüblinge einmal anders, nämlich von unten gesehen. Man verwendet von diesen Pilzen grundsätzlich nur die Köpfe, die Stiele sind hart bis zäh, was man bei ihrem Anblick schon ahnt. Die sehr wohlschmeckende Pilzart eignet sich hervorragend für Suppen. (3 Fotos © Heike)

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Thüringer Vogtland: Eine Schmetterlingstramete wie ein schöner Blumenstrauß


Monika schreibt am 8. Januar 2019:

»Guten Abend lieber Heinz-Willhelm,

ein gesundes glückliches Jahr 2019 wünschen wir Dir und allen Pilz- und Naturfreunden.

Heute Vormittag waren wir in unserem Privatwald, um die vom letzten Sturm abgeknickten
Bäume zu beseitigen. Mein Sohn arbeitete mit der Kettensäge, und bevor ein Baum niederging, mussten wir in Deckung gehen.

An unserem sicheren Standort entdeckte ich an einem großen alten Baumstumpf eine beeindruckende Schmetterlingstramete. Sieht sie nicht aus wie ein Blumenstrauß? Ich habe dann im Pilzticker hoch Interessantes über diesen Vitalpilz gelesen, der u. a. begleitend bei Krebstherapien eingesetzt wird, und gestaunt. Den Pilz habe ich im Wald gelassen.

Ganz herzliche Grüße aus dem Thüringer Vogtland von Monika und Bernd«

(2 Fotos © Monika)

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Allen Pilz- und Naturfreunden  ein fröhliches Fest...

...mit schönen Osterspaziergängen



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