Pilzticker Sachsen 15:
Funde vom 19.04.2014 - 21.04.2014



Pilzticker Sachsen 15




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Pilzberater Peter Rohland auf Tour

Leipzig-West: Die gute Fee hatte auch an andere hungrige Pilzliebhaber gedacht






Foto: Ein ordentliches Gewimmel von Gelben Morcheln. Leider schmecken sie, wie man vor allem rechts sieht, auch den Schnecken gut. (Foto © Peter Rohland)

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Pilzberater Peter Rohland schreibt am 21. April 2014:

"Hallo Ihr Lieben,

ich war heute zwei Stunden mit dem Rad im gesamten Leipziger Westen unterwegs, das heißt, ich habe alle definitiv guten Pilzstellen in Grünau, Markranstädt, Miltitz und Großzschocher abgeklappert.

Komplett nichts. Ähnlich erging es mir gestern im Nonnenholz auf der Suche nach Morcheln und Co. - wenn ich nicht jemanden getroffen hätte.

Ich war schon einigermaßen bedröppelt, als plötzlich eine wunderschöne Fee vor mir stand und sagte: "Peter, Du hast drei Wünsche frei."

Ich entschied mich augenblicklich für nur einen, nämlich für die Gelbe Speisemorchel. Die Gute Fee verschwand - und in Nullkommanichts stand ich plötzlich vor den Erhofften. 

Die Fee hatte natürlich auch die Schnecken mitgezaubert. Das Ergebnis ihres Schaffens sieht man recht gut auf dem Foto. Das ist aber immer noch besser als gar nichts, dachte ich bei mir. Artig dankte ich der guten Fee und hoffe natürlich auf baldiges Wiedersehen.

Die Gelbe Speisemorchel (Morchella esculenta var. rigida) ist eine weitere der großen Speisemorcheln und sehr lecker. Mit ihr sind damit die Morcheln fast durch und ich glaube nicht, dass ich von ihnen in diesem Jahr noch ein schöneres Foto schießen kann. 

Freundliche Grüße

Euer Peter Rohland aus Leipzig"

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Die vorösterlichen Regenschauer über Plauen bescherten Christian vergnügliche Pilzexkursionen 


Foto: Nach den Regenschauern der vergangenen Tage haben sich im Gebiet Plauen die Judasohren zur Freude der Pilzfreunde schön sichtbar aufgeplustert. Das gibt nicht nur gute Ernte, sondern auch schöne Fotos. 







Christian schreibt am 20. April 2014:

"Hallo, 

bisher verfolge ich den Pilzticker sehr interessiert. Heute möchte ich selbst einmal etwas zum Besten geben.

Beim vorösterlichen Stromern entlang erlengesäumter Bachläufe und durch städtische Dickichte sind mir im Plauener Stadtgebiet massenweise Judasohren (Auricularia auricula-judae) begegnet. Nachden mir vor zwei Wochen mein erster Spitzmorchelfund in der Gegend gückte, folgen nun die, zugegebenermaßen hier ungleich häufigeren, Hexeneier der gemeinen Stinkmorchel (Phallus impudicus).

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Foto links: Recht gut sind auf diesem Foto von Christian die feinen Schüppchen zu erkennen, die die Stiele des Stockschwämmchens kennzeichnen. Über dem Ring, zum Hut hin, sind die Stiele weißlich-cremig, unterhalb des flüchtigen Ringes deutlich braun. 




Auch die Stockschwämmchen (Kuehneromyces) sprießen wunderbar. Sehr schön anzusehen, aber leider nichts für die Pfanne, sind die ersten Maistielporlinge (Polyporus ciliatus). Momentan wachsen hier durch die lang erhofften Regenfälle der letzten Tage eine ganze Menge Menge weitere interessante Pilze, leider nicht gar zu viele für die Pfanne. 

Liebe Grüße, Christian"

(4 Fotos © Christian Olsson)

Blau = Ungenießbar

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Foto: Die so genannten Hexeneier bilden das Frühstadium der Stinkmorcheln. So unappetitlich sie später auch riechen mögen, in manchen Gegenden Frankreichs erfreuen sich die gebratenen Hexeneier als Vorspeise großer Beliebtheit. 


Pilzberater Peter Rohland auf Tour

Die Becherlinge waren ausgebreitet, die  Wiesenchampignons für den Osterbraten 





Foto: Ausgebreitete Becherlinge. Man erkennt gut ihre ausladende Wuchsform. Die Pilze sind essbar, schmecken leicht nussig. 


Pilzberater Peter Rohland schreibt am 19. April 2014:

"Hallo Ihr Lieben,

heute führte mich  meine Exkursion in den Revierort "Die Schönen" nahe meinem Wohnort Leipzig-Großzschocher. Ich war auf der Suche nach Mailpilz und Käppchenmorchel. Obwohl Heike und Heinz-Wilhelm schon Maipilze fanden, habe ich in der Stadt noch keine gesichtet. 

Dafür fand ich wieder die Frühlingsform des Wiesenchampignons, den Rehbraunen Dachpilz, den Schuppigen Porling und den Schwefelporling, der auf dem rechten Foto zu sehen ist.

Der Schuppige Porling (Polyporus sqamosus) und der Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) sind jung essbar.

Viele Grüße, Euer Peter Rohland aus Leipzig."

(2 Fotos © Peter Rohland)

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