Pilzticker Niedersachsen 23:
Funde vom 27.09.2015 - 31.12.2015



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Übersicht aller bisherigen Niedersachsen-Pilzticker





Der letzte Pilzgang 2016 bescherte Lars und Sabine ein schönes Silvesterpilzessen


Lars schreibt am 31. Dezember 2015:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute noch ein letztes Mal im Jahr 2015 an unserer Rötelritterlingstelle und wurden, wie schon den ganzen Spätherbst hindurch, nicht enttäuscht.

Eine schöne Portion Violetter Rötelritterlinge (Foto rechts) für unser Silvesteressen am heutigen Abend sprang heraus. Dieser Fund bildete den Abschluss eines für uns sehr guten Pilzjahres.

Dir und allen Pilzfreunden wünschen wir einen guten Rutsch und für das neue Jahr Gesundheit, viel Erfolg und gute Pilzfunde!

Mit lieben Grüßen aus der Region Hannover, Lars und Sabine«

(Foto © Lars)

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Landkreis Hildesheim: Die Austernpilze kommt, ihr Wirt geht


Foto: Jens' Nisseorchester spielt zu einem Steinpilzpärchen auf, das, o fröhliche Weihnachtszeit, aus Stein besteht. Oder so ähnlich. Mehr über die Nisse-Kobolde erfährst Du hier; siehe der Eintrag vom 14. Dezember 2013. (2 Fotos © Jens J.)

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Jens schreibt am 1. Dezember 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

hier kommt meine finale Meldung 2015: Die Austernseitlinge (rechts) kommen, die Weide in meinem Garten, an der sie siedeln, geht allmählich - für immer.

Das Nisseorchester und ich wünschen Euch allen eine geruhsame Vorweihnachtszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Pilzjahr.

Liebe Grüße, Euer Jens"

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Kreis Oldenburg: Die frischen Austernpilze bereitete der Stammgastwirt für ein spontanes Essen mit den Freunden zu


Foto: Austernpilze wie diese sind eine Delikatesse aus dem winterlichen Wald. Noch vor drei Generationen waren sie ziemlich das Einzige, was unsere Vorfahren zur Advents- und Weihnachtszeit frisch aus dem Wald auf den Tisch zauberten. (Foto/Archiv © Margit Lindemann)

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Hannes schreibt am 26. November 2015:

»Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

nachdem ich vergangenes Jahr zum ersten Mal per Zufall Austernseitlinge gefunden hatte, bin ich diesmal gezielt losgegangen. Die Jahreszeit stimmt, die Temperatur auch, nur die Pilze waren erst einmal nicht zu sehen. Was gar nicht so schlimm war, da die Eindrücke im Wald sehr interessant und ganz anders waren als im August und September.

Ich überlegte, wie jetzt die Maronen, Steinpilze u.s.w. unter dem Waldboden schlummern und leider erst im nächsten Jahr wieder ihre Früchte zum Vorschein bringen würden.

Als sich nach geraumer Zeit kein Erfolg einstellte, ging ich allmählich wieder in Richtung Auto. Und siehe da, auf einmal standen sie vor mir, meine Austernpilze: an einem Birkenstamm, und zwar reichlich! An derselben Stelle war ich eine gute Stunde zuvor schon einmal vorbei gegangen. Siehste, dachte ich bei mir, Zeit, mir Gedanken über eine neue Brille zu machen, was doch im Hinblick auf das Weihnachtsfest um so sinnvoller ist. ;-))

Danach ging alles sehr schnell und spontan: die Pilze nahm ich mit in mein Stammrestaurant, ein paar Freunde wurden verständigt, und drei Stunden später saßen wir gemeinsam vor gut gefüllten Tellern mit frischen Austernseitlingen und wahlweise Steak oder Kalbsfilet. Beides passt übrigens sehr gut dazu. 

Dazu möchte ich anmerken, dass das ohne Heinz-Wilhelm und die anderen Pilzfreunde gar nicht möglich gewesen wäre, da ich damals als Anfänger glaubte, in der kalten Jahreszeit gäbe es nichts mehr zu holen. Welch ein Irrtum!

Leider soll ja am Wochenende der große Regen wiederkommen, aber wer weiß, vielleicht geht ja trotzdem noch was.

Liebe Grüße, Euer Hannes«

Lieber Hannes,

eine sehr schöne Geschichte, die mich an den wunderbaren vorweihnachtlichen Brauch von Karl Berchtold in seiner Stammwirtschaft in Pentenried/Obb. erinnert. Siehe hierzu »Austernpilze mögen Schnee: Mit Karl Berchtold zur Ernte in den Winterwald«, Zwischenüberschrift »Waldfrische Austernpilze für den Stammtisch«. 

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Gisela fand in ihrem Steinpilzwald "erstklassige Mönchsköpfe"


Foto: Einen Reigen von Mönchsköpfen entdeckte Gisela, die eigentlich auf der Suche nach Steinpilz-Nachzüglern war. (Foto © Gisela)

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Gisela schreibt am 28. Oktober 2015:

"Liebe Pilzfreunde,

regelmäßig informiere ich mich im Pilzticker über den aktuellen Stand an der Pilzfront und melde nun auch mal einen tollen Fund.

Gestern bin ich im Morgennebel mit dem Rad ca. 18 km Richtung "Steinpilzwald" in der Region Hannover gefahren, um zu schauen, ob angesichts der milden Temperaturen vielleicht noch Nachzügler gewachsen sind.

Kaum war ich in dem lichten Buchenwald, sah ich sie, allerdings nicht die Steinpilze, ABER: erstklassige Mönchsköpfe! Leider gelang es mir nicht, die Pilze ihrem majestätischen Aussehen würdig am Standort zu fotografieren, daher habe ich sie in der heimischen Küche vor der Zubereitung abgelichtet.

Viele Grüße von Gisela M."

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Oldenburg: Eine Kolonie Austernseitlinge für den Autoreifen

Helga schreibt am 25. Oktober 2015:

"Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

heute wollte ich eigentlich ein tolles Bild von einer Kolonie Austernseitlinge senden, die schon vergangenes Jahr im Grasstreifen des Straßenrandes in Oldenburg-Krusenbusch gewachsen sind, damals allerdings erst Anfang Dezember.

Gestern war es noch ein Anblick wie aus dem Bilderbuch. Heute der große Schreck: ein Auto hat sie total platt gefahren. Schnief. Viele Menschen achten die Natur leider nicht. Die Kolonie war mehr als gut zu erkennen und stach geradezu heraus. Sehr schade.

Viele Grüße aus Oldenburg, Helga"

Hannes antwortet am 26. Oktober 2015:

"Hallo Helga,

wie oft habe ich das auch schon erlebt, dass aus Unachtsamkeit oder schierer Dummheit schöne Pilzkulturen zerstört worden sind!

Vergangenes Jahr hatte ich am Stamm einer alten Weide eine herrliche Mahlzeit Austernpilze gefunden; die einzige Stelle hier in der Gegend, die ich überhaupt kannte. Inzwischen ist diese Weide sinnlos zersägt worden. Da frage ich mich, was soll dieser Sch...?

Aber ich kann mir Deinen Bericht gut vorstellen; wir hatten ja in diesem Jahr schon frühzeitig die ersten Fröste, und soweit ich weiß, lösen Temperaturen unterhalb elf Grad für Austernseitlinge das Wachstum aus.

Für uns heißt das: Jetzt geht's los! Jedenfalls werde ich die Augen offen halten; vielleicht entdecke ich ja noch den einen oder anderen Fundort, notfalls auf dem Wochenmarkt  ;-))

Schöne Grüße von Hannes"


Hannover: Die Violetten Rötelritterlinge bringen Farbe in den herbstlichen Pilzkorb

Lars schreibt am 11. Oktober 2015:

"Hallo,

nach guten Maronen- und Steinpilztagen fanden wir - neben vielen Maronen - endlich die ersten Violetten Rötelritterlinge und viele Fichtenreizker. Und zum Höhepunkt entdeckten wir noch eine Megafetthenne. Unser Fund war im Raum Hannover.

Viele liebe Grüße von Lars und Sabine" 


Foto: Da geht einem das Herz auf, nicht nur wegen der Menge an Pilzen. Denn endlich sind sie da, die herrlichen Lilatöne der Violetten Rötelritterlinge. Sie sind typische Herbstpilze, die um diese Zeit in keinem Mischpilzgericht fehlen sollten. Die kleinen Exemplare eignen sich auch sehr gut für Essigpilze. (Foto © Lars)

Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal auf das grandiose Kochbuch "Pilze für Feinschmecker. 100 ganz besonders Pilzrezepte" von Antonio Carluccio hinweisen. Es enthält u. a. das Rezept "Forelle mit Violetten Rötelritterlingen". Dieses herausragende Pilzrezeptbuch ist nur noch antiquarisch erhältlich und meist nicht billig. Wer aber Geduld zur Beobachtung hat, wird es auch für 10 bis 15 Euro bekommen.







Im Oberharz kommt derzeit keiner unzufrieden von der Pilzpirsch nach Hause


Foto: Schafegerlinge wachsen nur selten im Wald, viel eher auf Weiden. Ihr Geruch nach Anis und Bittermandeln unterscheidet sie nicht nur vom ebenfalls essbaren (aber nicht so gut schmeckenden) Wiesenchampignon, sondern vor allem vom giftigen, ganz ähnlich aussehenden Karbolegerling.


Peter schreibt am 10. Oktober 2015:

Wir haben bis zum 8. Oktober in Braunlage in einer Ferienwohnung pausiert und fanden viele herrliche Steinpilze und junge Maronen. Alle im besten Zustand und nicht verwurmt. Weiter nahmen wir junge Schafegerlinge und viele kleine Blutreizker mit. Es gab also an drei Tagen jeden Abend ein ausgiebiges Pilzessen.

Der Oberharz ist bekannt für seinen Pilzreichtum. Man begegnet im Wald oder auf den Parkplätzen immer wieder Pilzsammlern mit vollen Körben. In Drei-Annen-Hohne (Sachsen-Anhalt) kam uns ein junges Paar entgegen. Der Korb quoll über von großen Maronen und Rotfußröhrlingen. Steinpilze hatten sie nicht gefunden.

In Braunlage ist es ein offenes Geheimnis, dass im Waldgebiet gleich oberhalb des Kurparks zuverlässig z. B. Maronen zu finden sind. Obwohl viele Sammler unterwegs waren, konnte niemand von der Pilzpirsch unzufrieden zurückkommen.

Steinpilze fanden wir da nicht, die wachsen auf der anderen Seite von Braunlage bis an den Rand der Schnellstraße, aber auch am Wurmberg.

Schön anzusehen sind z. Zt. natürlich die wunderschönen Fliegenpilze, die um Braunlage überall in Gruppen anzutrefffen waren. Weiter sah ich einige Perlpilze und zwei Hexenröhrlinge, die wir bislang noch nie gesammelt haben."







Foto: Ein schöner Fliegenpilz mit durchschimmernder Rotfärbung bis in die Lamellen. Peter schrieb dazu: "Man denkt bei seinem Anblick weniger an das 'Männlein im Walde', denn er hat sich schön herausgeputzt und wahrscheinlich für einen Ballettauftritt ein tolles Röckchen angezogen. Also wird er doch wohl eher ein Mädchen sein. Oder?" (2 Fotos © Peter)

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Landkreis Oldenburg: Die Skepsis war unbegründet, Hannes fand reichliche beste Pilze

Hannes schreibt am 10. Oktober 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

liebe Pilzfreunde,

nachdem ich den Wetterbericht gehört hatte, war ich alarmiert und beschloss, noch mal loszugehen, bevor die ersten Nachtfröste den Pilzen den Garaus machen. Gerade Maronen mögen das überhaupt nicht, ist jedenfalls meine Erfahrung.

Es gab da nur das kleine Problem, dass es am Vorabend mit Freunden in einer Kneipe etwas später wurde, und als ich dann gegen Mittag verschlafen aus dem Fenster blinzelte, dachte ich nur: Oh je, es ist Samstag und strahlendes Herbstwetter!

Ich stellte mir schon bildlich vor, wie sich ganze Horden von Pilzsammlern eine handfeste Rauferei um den letzten gammeligen Pilz liefern würden, denn es gäbe sicherlich nichts mehr zu holen.

Doch es kam ganz anders! Ich war weit und breit der Einzige im Wald, und das Beste war, es gab Pilze! Irgendwann hatte ich ca. 2 kg Maronen und etliche Birkenpilze zusammen, und es wäre bestimmt noch mehr hinzu gekommen, wenn nicht langsam das Tageslicht zur Neige gegangen wäre.

Wie ich zu Hause erfreut feststellen konnte, war der Wurmbefall gleich Null; das hat ja auch eher Seltenheitswert.

Ich spreche immer von Würmern, manche sagen Maden. Wie heißen die kleinen Untermieter denn nun wissenschaftlich korrekt? Vielleicht brauchen wir da mal die Meinung eines Fachmanns  ;-)

Schöne Grüße von Hannes"

Hallo Hannes,

wenn wir den "Fachmann" durch einen "Amateur-Naturfreund" ersetzen, würde der folgendermaßen antworten:

Die Maden sind häufig die Larven diverser Insekten, Fliegen oder Mücken. Sie legen ihre Eier auf, an oder in den Pilzen ab, daraus schlüpfen nach cirka drei Tagen Larven, die sich durch den Pilz fressen. Larven sind also ein bestimmtes Entwicklungsstadium von Insekten.

Würmer hingegen sind und bleiben Würmer. In Großpilzen sind häufig Fadenwürmer (Nematoden), die wir Pilzfreunde sonstwohin wünschen.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Westerkappeln/Wallenhorst: Steinpilze und Walnüsse für Angelika

Angelika schreibt am 7. Oktober 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

der Regen wirkt!

In den Wäldern um Westerkappeln und Pente habe ich heute sogar 2 Steinpilze gefunden. Maronenröhrlinge, Birkenpilze und andere Röhrenpilze wachsen jetzt wieder nach.

Als Nebeneffekt meiner Pilzsuche habe ich Walnussbäume entdeckt. Sie tragen dieses Jahr sehr gut. Also komme ich auch noch mit Walnüssen nach Hause.

Einmal Sammler, immer Sammler!

Grüße aus Wallenhorst, Angelika"

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Cremlingen/Wolfenbüttel: Angela legt von ihrem Pilzfund einen Wintervorrat an

Angela schreibt am 4. Oktober 2015:

"In der Ohe bei Cremlingen/Wolfenbüttel war ich heute mal nicht allein im Wald. Zuverlässig fanden wir wieder Maronen, Perlpilze, Parasole und Rotfüßchen. Drei kleine Birkenporlinge durften uns auch wieder begleiten. Und wer auf Hallimasch steht, jetzt wächst er und ist noch knackig, fest und mit geschlossenen Hüten.

Diesmal werden die Pilze getrocknet, um einen Vorrat für den Winter anzulegen."

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Landkreis Oldenburg: Über schöne Maronen, einen falschen Steinpilz und tückische Knollenblätterpilze

Hannes schreibt am 1. Oktober 2015:

"Hallo Zusammen, ich bin's nochmal!

Heute bin ich noch mal losgegangen im Landkreis Oldenburg und habe ca. 2 kg Pilze geerntet, ausschließlich Maronen, und diesmal von sehr guter Qualität. Aber anhand von Pilzabfällen konnte ich sehen, dass mir auch diesmal wieder andere Pilzfreunde zuvor gekommen waren.

Das mag damit zusammenhängen, dass ich vom Schlafrhythmus her eher zu den Eulen gehöre, und die Lärchen einfach schneller sind als ich. Wie sagt man doch gleich, der frühe Vogel fängt den Wurm, bzw. findet den Pilz.


Eines möchte ich noch nachtragen: Da hatte ich neulich einen richtig schönen knuffigen "Steinpilz" gefunden, und erst zu Hause wurde mir klar, dass es sich um einen Flockenstieligen Hexenröhrling handelte. Wenn sie jung sind, sehen sie sich doch recht ähnlich (siehe Foto).

Und ich habe eine Stelle entdeckt, an der Schopftintlinge wachsen. Aber ehrlich gesagt, ich traue mich da nicht so recht ran.

Und außerdem habe ich gehört, dass etliche Flüchtlinge unterwegs in ihrer Not Pilze gegessen haben, darunter Karbolegerlinge und Knollenblätterpilze. Oh je!

Ihr passt hoffentlich alle gut auf Euch auf!

Schöne Grüße von Hannes"

(Foto © Hannes)

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Landkreis Oldenburg: Hannes verteidigte sein Revier erfolgreich gegen viele Konkurrenten

Hannes schreibt am 29. September 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

nachdem ich in den vergangenen Wochen zeitlich etwas eingeschränkt war, hieß es heute morgen, rauf aufs Fahrrad und los in die Pilzgründe im Landkreis Oldenburg!

Wobei das erstmal gar nicht so angenehm war, denn es waren zunächst nur 4 Grad Celsius, und ein paar Handschuhe und eine Mütze wären echt cool gewesen. Oder besser gesagt: wärmend :-)  Aber dann meinte es die Sonne doch gut mit mir, und es wurde ein richtig schöner Herbsttag.

Schließlich fand ich ca. 1,5 kg Maronen und Birkenpilze. Das hört sich nicht gerade nach sehr viel an, aber wenn man bedenkt, dass ich unterwegs noch etliche andere Pilzfreunde getroffen habe (erstaunlich, wie viele Leute am Dienstagvormittag Zeit zum Pilzesuchen haben!), musste ich mich wohl oder übel mit meiner Beute zufrieden geben.

Außerdem strahlten mich noch ein paar Birkenporlinge an, und es gab sehr viele Kampfermilchlinge; ich hatte mal gelesen, das man einen einzelnen Pilz durchaus als Gewürz verwenden kann, aber ausprobiert habe ich das noch nie.

Insgesamt waren die Pilze in keinem guten Zustand, teils matschig, viel Wurm- und Schneckenbefall. Entsprechend viel Abfall kam zusammen. Doch am Ende blieb eine leckere Portion übrig!

Bis demnächst, Euer Hannes"

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Uslar: Mit dem Motorrad in die Steinpilze


Gabriel schreibt am 28. September 2015:

"Hallo,

bei dem schönen Wetter gestern habe ich mich entschlossen, meine Motorradtour mit einem Besuch in den Wäldern nördlich von Uslar zu kombinieren. Und was soll ich sagen?

Leider waren wohl schon fleißige Kollegen bzw. Konkurrenten am Werk gewesen. Zumindest haben das die Massen an Schnittresten gezeigt. Trotzdem gab es noch einige schöne Steinpilze und Maronen, die am Abend auch gleich verzehrt wurden."

(Foto © Gabriel)

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Landkreis Diepholz: Petra fand einen unserer schönsten einheimischen Pilze

Petra schreibt am 27. September 2015:

"Schönen Gruß in die Runde!

Ich habe heute im Schwarmer Wald im Landkreis Diepholz folgenden Pilzarten gefunden: Reizker, Steinpilze, Fichtsteinpilze, Anistrichterlinge, Kleine Egerlinge.

Im Wald bei Syke standen Goldener Glimmerschüppling*, diverse Röhrlinge und Täublinge. Es sollte  jetzt aber bald wieder regnen."

* Individuell wegen hohen Blausäureanteils stark unverträglich

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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

(Foto © Fotolia)

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