Pilzticker Bawue 51: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 29.10.2015 - 07.11.2015



Pilzticker Bawue 51  (Baden-Württemberg 51)




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Kronau: Auch ein Riesensteinpilz war der Lohn für das allmählich mühsamere Pilzesammeln


Foto: Auch ein Steinpilzriese im weit fortgeschrittenen Pilzjahr machte Michael noch seine Aufwartung. Die drei Steinpilze wurden ebenso zu einem sehr aromatischen Pilzpulver verarbeitet wie die drei Kupferroten Gelbfüße. Sie sind sehr wohlschmeckende Speisepilze aus der Gattung der Schmierlinge. (Foto © Michael)

Pilzticker Bawue 51


Michael schreibt am 7. November 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich in den Wäldern um Kronau unterwegs. Langsam aber sicher zieht sich die Pilzvielfalt zurück. So gestaltet sich das Sammeln zunehmend schwieriger, auch wenn es nach wie vor sehr viel Spaß macht.

Gefunden habe ich drei Steinpilze, darunter einen riesigen, Maronen, zwei Butterpilze, Perlpilze, Schopftintlinge, Violette Rötelritterlinge, Kupferrote Gelbfüße und zwei prächtige Krause Glucken.

Alles außer den Glucken wurde zu einem Mischpilzpulver verarbeitet, das sehr aromatisch ist und auch eine außergewöhnliche Farbe hat.

Viele Grüße Michael"

Pilzticker Bawue 51



Balingen: Die Champignonwiese liefert nun seit fünf Wochen besten Ertrag


Foto: Und wieder 1,8 Kilo Wiesenchampignons. An fünf Wochenenden hat Christian nunmehr rund sieben Kilo an gleicher Stelle gefunden.

Pilzticker Bawue 51


Christian schreibt am 6. November 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach der Arbeit bin ich noch kurz an meinen Champignonhexenring gefahren, hatte allerdings ehrlich gesagt kaum Hoffnung auf einen Fund. Die ganze Gegend um Balingen ist seit Wochen furztrocken.

Doch oh Wunder, schon wieder habe ich 1,8 Kilo beste Wiesenchampignons geerntet, nun schon das fünfte Wochenende in Folge.

Insgesamt snd es jetzt rund sieben Kilo. Da will ich nicht meckern :-)

Ich möchte gerne noch auf meinen Blog hinweisen:

https://ticmic.wordpress.com/

Hier geht es allerdings nicht nur um Pilze.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende, Christian"



Foto: Und so so die Pracht aus, nachdem Christian die Pilze geschnitten hatte. (2 Fotos © Christian)


Bruchsal: Die Pilze wachsen für Michael weiter wie an besten Tagen


Foto: Eine Ernte wie an besten Pilztagen machte einmal mehr Michael in seinen Wäldern bei Bruchsal. Es wachsen noch Steinpilze, die Flockenstielige Hexe protzt im Rostrot, die Violetten Rötelritterlinge warten schon auf Lachs.








Michael schreibt am 3. November 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich einmal wieder in den Wäldern bei Bruchsal. Gefunden habe ich viele Maronen, Violette Rötelritterlinge, Perlpilze, einen dickbäuchigen Herbstrotfuß, einen Flocki und sogar zwei Steinpilze. Außerdem entdeckte ich einen Stubben voller Stockschwämmchen, die ich aber zurückließ sowie eine Marone, aus deren Stiel ein Babyrotfüßchen herauswuchs.

Zu Abend gab es dann bei uns den klassischen Lachssalat mit Violetten Rötelritterlingen (Foto links), die momentan in Hexenringen wachsen.

Solange das Wetter noch hält, werde ich regelmäßig meine Wälder besuchen.

Viele Grüße Michael"


Collage: Ein dickbäuchiger Herbstrotfußröhrling, eine Marone mit Rotfußbaby, eine fröhliche Gesellschaft von Stockschwämmchen und ein Hexenring von Violetten Rötelritterlingen: so pilzreich zeigen sich auch Anfang November noch Michaels Pilzwälder im Landkreis Karlsruhe. (6 Fotos © Michael)







Südwestlicher Schwarzwald: Oliver fand noch einen Steinpilz, das Töchterchen die Krause Glucke


Oliver schreibt am 3. November 2015:

"Fast zum Saisonausklang waren wir gerade eben im Wald. Meine kleine Tochter (1) hat eine Krause Glucke entdeckt. Ein paar Maronen fanden sich noch und sogar ein Steinpilz, der noch ganz gut erhalten war (Foto rechts).

Leider ist es hier schon sehr kalt und immer noch recht trocken. Läuten wir also allmählich die Winterpause ein und freuen uns schon auf die neue Pilzsaison.

Viele Grüße Oliver"

(Foto © Oliver)


Schwäbische Alb: Der Hexenring spendet nun schon das vierte Wochenende beste Wiesenchampignons


Christian schreibt am 30. Oktober 2015:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute stand die Nebelsuppe bis zum Boden, Sicht 100m. Immerhin konnte ich an bekannter Stelle wieder sage und schreibe 1,4 kg beste Champignons (Foto rechts) ernten. Und das jetzt schon das vierte Wochenende. Dieser Hexenring ist wirklich ergiebig. 

Und hier eine Antwort auf "Gerdas Frage an die Pilzsammler auf der Schwäbischen Alb".

"Hallo Gerda,

ich sammle auf der Schwäbischen Alb erst seit zwei Jahren Pilze. 2014 war ein sehr gutes Sammeljahr, aber auf der Alb habe ich trotzdem nur vier Steinpilze und drei Flockenstielige Hexenröhrlinge gefunden. Dafür aber viele andere leckere Arten. Also nicht aufgeben und fleißig wandern. 

Im Schönbuch sind die Leute übrigens dagegen mit vollem Kofferraum nach Hausen gefahren.

Viele Grüße, Christian"

(Foto © Christian)


Gerdas Frage an die Pilzsammler auf der Schwäbischen Alb

Gerda schreibt am 29. Oktober 2015:

"Hallo an alle Pizesucher auf der Schwäbischen Alb,

und zwar möglichst in der Nähe von Trochtelfingen. Ich bin neu hier auf der Alb und bislang erfolglos beim Pilze suchen. Habe bisher noch keine einzige Marone oder einen Steinpilz gefunden. Gibt es hier auf dem teilweise steinigen und kalkhaltigen Boden eventuell weniger Pilze? Würde mich über eine Nachricht freuen, bevor die Pilzzeit vorbei ist.

Vielen Dank und viele Grüße von Gerda"


Man sieht's: Ein Pilzende ist in den Wäldern um Kronau noch nicht in Sicht


Foto: Michaels spätherbstlicher Pilzfund. Zum ersten Mal seit längerem fehlen allerdings die Steinpilze.

Pilzticker Bawue 51


Michael schreibt am 29. Oktober 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mal wieder in den Wäldern und Wiesen rund um Karlsdorf-Neuthard bei Kronau unterwegs.

Gesammelt habe ich perfekte Maronen, Wiesenchampignons, Parasole, Perlpilze, Schopftintlinge und die ersten Austernpilze des Jahres. Gefunden habe ich sie am selben Baumstumpf wie im letzten Jahr.

Außerdem entdeckte ich im Wald eine kleine Ansammlung der schönen Orangebecherlingen, die man am besten in einem Salat anrichtet.

Interessant für mich war, dass auf den Wiesen, auf denen die Wiesenchampignons wuchsen, nun Hexenringe aus höherem Gras ohne Pilze zu sehen sind. Anscheinend haben die verrotteten Pilze den Boden mit Nährstoffen versorgt und an diesen Stellen das Gras höher wachsen lassen.

PS.: Ein Pilzende ist hier bei uns noch nicht in Sicht.

Viele Grüße Michael"

Pilzticker Bawue 51


Collage: Wir sehen Maronen, essbare Orangebecherlinge (beide oben), einen erkennbaren Gras-Hexenring sowie die ersten Austernseitlinge, die Michael dieses Jahr fand. (5 Fotos © Michael)

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