Pilz-Ticker-Berlin



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Berlins





Freude über die ersten Butterpilze und die farbenprächtigen Fliegenpilze nach einem tristen Pilzsommer


Uta schreibt am 18. Oktober 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

in Berlin haben wir Pilzfreunde einen frustrierenden Sommer erlebt. Für erschreckend kurze Zeit gab es an einer Hand zählbare Birkenpilze sowie ein paar Sommersteinpilze, die aber bis unter den Hutrand verwurmt waren, selbst die jüngsten Exemplare. 

Jetzt dürfen wir uns endlich an der leuchtenden Farbenpracht der Fliegenpilze erfreuen. Die Wildschweine haben im Berliner Forst ganze Arbeit geleistet und alles, aber auch alles aufgewühlt und umgewälzt. Schlimmer als in den

letzten Jahren. Vermutlich waren sie genauso frustriert wie wir Pilzsammler. 

Mit den Butterpilzen (erstes Foto) habe ich gar nicht gerechnet, um so größer war die Freude. Es sind zwar nicht viele, aber doch genug, um wieder auf den Geschmack zu kommen.

Herzliche Grüße Uta«

(2 Fotos © Uta)

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Sieben Krause Glucken für Ronny

Ronny schreibt am 13. Oktober 2016:

»Hallo Pilzfreunde,

in den gern besuchten Gebieten am östlichen Berliner Ring ist noch immer Flaute.

Dank einem Hinweis, dass die Krausen Glucken dieses Jahr gut wachsen, habe ich mich mal auf den Weg gemacht - und tatsächlich sieben große Exemplare gefunden. Da hat die ganze Familie etwas davon.

Sie standen in einem Mischwald, der Boden bereits voller Laub, typischerweise an bzw. vor den Kiefern, fast alle in nördlicher Ausrichtung zu ihrem Wirt. Letzteres erleichtert das Suchen, wie ich finde.«

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Nach langer Trockenheit sind zu Utas Freude endlich die ersten Perlpilze da


Foto: Es standen mehrere da. Doch Uta hat sie vor Freude alle stehen gelassen - bis auf diesen einen Perlpilz, den sie für ein erstes Pilzmahl des Jahres mitgenommen hat. (Foto © Uta)

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Uta schreibt am 18. Juni 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

die Jahre scheinen vorbei, wo wir am 1. Juni schon die ersten Pfifferlinge in Berlin fanden. Es war ein viel zu trockenes Frühjahr. 

Allerdings können wir jetzt mit den ersten Perlpilzen aufwarten. Wer also Perlpilze mag und sie vor allem vom Pantherpilz unterscheiden kann, der kann ruhig schon mal in den Wald gehen. 

Ich war nach der langen Wartezeit von den Pilzköpfen so angetan, dass ich nur ein Exemplar mitgenommen habe, sozusagen als Beweis. Aber selbstverständlich werde ich ihn mir auch auf der Zunge zergehen lassen. Wenn ich es schaffe, ihn von all dem Sand zu befreien... 

Pilz ahoi und eine gute Pilzzeit!«





Auch in Berlin wachsen die Morcheln, obwohl es zunehmend an Regen fehlt


Foto: Sie wachsen gesellig: Spitzmorcheln, die hier offensichtlich sogar auf Kiefernmulch gedeihen, wo sie es üblicherweise nur auf Fichtenmulch tun. (3 Fotos © Helga/Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 12. Mai 2016:

»Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

nachdem wir lange Zeit vergeblich nach Morcheln suchten, werden wir nun fast täglich fündig. Und das an unterschiedlichsten Stellen. Allerdings sind die Fundstellen in der Natur eher die Ausnahme.

Die weitaus größte Menge aller gefundenen Spitzmorcheln wuchsen auf Rindenmulch inmitten des Stadtgebietes. Einige Käppchenmorcheln gehörten ebenfalls zu unserer Ernte.

Die Wärme und Trockenheit der letzten Tage hemmt allerdings das gegenwärtige Wachstum. Ergiebiger Regen scheint dringend vonnöten.

Viele Grüße aus Berlin von Helga und Detlef«

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Foto: im verwelkten Blattwerk - nicht im Mulchbeet - wachsen zwei Käppchenmorcheln.


Foto: Dies war ein Tagesfund an Spitzmorcheln von Helga und Detlef. So dürfte es täglich weitergehen!







Ein tolles Rezept für eine leckere Winterrüblingsssuppe von Manfred




Foto: Samtfuß- oder Winterrüblinge sind nicht nur ausgezeichnete und gegen allerlei Krankheiten vorbeugende Heilpilze. Sie schmecken auch sehr gut - und eignen sich bestens für Winterpilzsuppen. Manfred stellt hier tolles Suppenrezept für diese Pilze vor. Und beweist: Schon zwei Hände voll Pilze reichen, um ein köstliches Gericht für zwei Personen zuzubereiten. (Foto © Peter Rohland)

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Manfred schrieb am 17. Dezember 2015:

»Hallo,

ich habe gestern gut zwei Hände voll Winterrüblinge (Flammulina velutipes) gefunden.

Zuhause hatte ich noch ein Päckchen vorgegarte Esskastanien, und da kam mir die Idee zu folgender winterlicher Pilzsuppe (für 2 Personen):

Winterrüblinge säubern und in Streifen schneiden. In Butter anbraten und 10 Minuten im eigenen Saft garen lassen. Pilze mit dem Seiher herausnehmen.

Von etwa 200 Gramm Esskastanien etwa 1/4 beiseite legen. Die übrigen zusammen mit einer 1/2 gehackten Zwiebel und einer handvoll gewürfeltem Knollensellerie in dem Saft anbraten. Mit etwa 500 ml Gemüsebrühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen.

Dann das Ganze mit dem Pürierstab pürieren (falls zu dickflüssig, noch Brühe nachgießen). 100 ml Sahne einrühren und die Pilze hinzufügen. 5 -10 Minuten ziehen lassen und dann mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Als besonderen Clou habe ich noch etwas Zimt beigegeben. Die zurückbehaltenen Kastanien nicht zu fein hacken, in etwas Butter scharf rösten, dann Puderzucker darüber streuen und knusprig karamellisieren lassen.

Die Suppe in Teller oder Suppentassen füllen und die karamellisierten Maronen darüber streuen.

Wir fanden die Suppe sehr lecker!

Liebe Grüße aus Berlin, Manfred«

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4,5 Kilo bester Austernseitlinge im Grunewald für Manfred

Manfred schreibt am 16. November 2015:

"Es gibt in diesem Jahr viele Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus). An einem liegenden Stamm im Grunewald fand ich heute 4,5 kg in bester Qualität."


Ein ganz einfaches Rezept für ein köstliches Schwefelporlingsgericht


Foto: Schwefelporling, ganz einfach zubereitet. Eine Berliner Pilzfreundin findet Michaels "Schwefelporling in Thai-Curry" zu opulent. Die Geschmäcker sind, Gott sei Dank, verschieden. Beide Rezepte sind des Probierens wert.

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Eine Berlinerin schreibt am 29. September 2015:

"Guten Abend Herr Bertram,

der Herbst hat mich auf den Pilzticker verschlagen. Ich gehöre weder zu den Pilzkennern noch zu den gezielt Suchenden. Ich bin nichts als neugierig und wandere jetzt im Alter gern über 20 Kilometer querwaldein. Vor allem wenn ich mitten im Wald einsame PKW sichte, verschwinde ich sofort vom Weg.

Die Pilzsaison ist meine "Sparkasse". Diesbezüglich hat mich das eingestellte Schwefelporlings-Rezept wahrlich erschüttert. Einem Fernseh-Chefkoch wird das opulente Mahl sicher gefallen.

Ich schicke hier meine Alternative mit Foto (oben): gleich abends pur mit einer Knoblauchzehe in Öl gebraten und mit rohen Wildkräutern verspeist, ist es eine unverfälschte Delikatesse!


Zum Birkenporling möchte ich anmerken, dass ein Kaffee ohne Zucker und Milch sehr viel bitterer schmeckt. Eigentlich hat ein junger Birkenporling kaum Eigengeschmack. Mit einem darüber geschlagenden Ei und den üblichen, einfachen Gewürzen ergibt ein kleiner Pilz aber eine bissige Mahlzeit.

Das riesige Exemplar auf dem Teller (Foto rechts) entfaltet sicher eher als Pulver für Tee eine sinnvolle Wirkung. Ich werde das probieren, bis jetzt hatte ich noch bei jedem Verwertungsversuch Glück.

Eine Berlinerin"

(2 Fotos © Eine Berlinerin)


Uta freut sich: Die Pilzvielfalt am Rand von Berlin nimmt zu


Foto: Eine beachtliche Pilzernte hat Uta am Rand von Berlin zusammengetragen. Zum ersten Mal nach langer Zeit fand sie auch Stockschwämmchen. Sie liegen auf der rechten Schale in der Mitte. (2 Fotos © Uta)


Uta schreibt am 20. September 2015:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

heute habe ich außerhalb von Berlin das Gegenstück zum Karbolegerling gefunden, den Anis- beziehungsweise Schafchampignon, siehe das rechte Foto. 

Anders als meine Giftchampignons im Garten verströmt er einen angenehm lieblichen Geruch, der am ehesten an Champignons erinnert, auch leicht an Bittermandel. Dominant anisartig finde ich ihn nicht; ein flüchtiger Anisgeruch ist aber wahrnehmbar. 

Er gilbt vorwiegend am Hut, während der Stiel sich eher bräunlich färbt. Die Lamellen beim jungen Typ sind eher graurosa als prahlerisch rosarot. Und der Ring ist auffällig groß und dicker als der von den Karbolchampignons.

Da in Berlin, jedenfalls in unserer Ecke, die PIlze noch nicht so richtig wachsen, sind wir etwas nach außerhalb gefahren und erfreulicherweise fündig geworden.

Zwar sind die Maronen noch Mangelware, dafür fanden wir aber Massen an Rotfußröhrlingen, die recht sauber waren. Wir entdeckten zu unserer Freude auch Stockschwämmchen, die wir seit Jahren nicht mehr hatten. Auch an einigen Parasolen und an zwei Scheidenstreiflingen, die ich persönlich recht gern mag, fehlte es nicht. 

Nun wünsche ich auch den anderen Pilzliebhabern fette Beute. Ich mache mich ans Putzen. 

Lieben Gruß Uta"

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Uta hat Anlass zur Hoffnung: Die Bütterchen sind noch ganz winzig

Uta schreibt am 19. September 2015:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

das Pilzaufkommen in Berlin ist noch sehr spärlich und auch zu unberechenbar.

Meine heutige Ausbeute war ein Birkenpilz, ein schöner Flaschenstäubling, von denen es viele noch in Miniaturform gibt, und der erste Parasol, noch als Keule. Aber da ihn jemand umgerissen hatte, landete er in meinem Korb.

Wie die Flaschenstäublinge sind auch die Butterpilze noch sehr klein. Man müsste sie Bütterchen nennen, so winzig sind sie noch. 

Aber immerhin ist es nicht mehr so trocken wie im letzten Monat und wir haben Anlass zur Hoffnung. 

Lieben Gruß aus Berlin, Uta"

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Die ersten Netzstieligen Hexen sind da - der Anfang ist gemacht


Uta schreibt am 20. Juli 2015:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

man könnte ja meinen, die Pilzgemeinde unserer Gegend läge noch in tiefem Winterschlaf. 

Vor drei Tagen entdeckte ich auf der Wiese im Park die ersten Stadtchampignons, die ich aber stehen lasse, da der Ort sehr von Füchsen und Hunden frequentiert ist. 

Gestern sah ich auf dem Grünstreifen den großen Netzstieligen Hexenröhrling auf dem Foto. Da war er nicht mal halb so groß und der Hut lag noch kugelig an. Heute war er umgeworfen und da dachte ich, dass ich ihn doch lieber mitnehmen sollte. In einer anderen Seitenstraße stieß ich dann auf drei große Exemplare und den kleinen auf dem Foto, bei dem ich einfach nicht widerstehen konnte - ehe er irgendwelchen Vandalen zum Opfer fällt. 

Der Anfang ist also gemacht. Wenn es bei uns in der Stadt mit den Pilzen anfängt, dauert es in der Regel zwei Wochen, bis es im kühleren Wald auch pilzelt. Das macht doch irgendwie Hoffnung, oder?!

Gruß aus Berlin 

Uta"

(Foto © Uta)

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Die feuchtmilde Berliner Luft behagt den Winterpilzen und die erfreuen Heinz


Foto: Samtfuß- oder Winterrüblinge (links) und Judasohren efreuten Heinz bei seinem ersten Pilzgang im neuen Jahr. (2 Fotos © Heinz Karp)


Heinz schreibt am 5. Januar 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ein gesundes Neues Jahr und schöne Pilzfunde wünsche ich Dir und allen Pilzliebhabern.

Mein erster Pilzgang an der Wuhle im neuen Jahr trug mir ein paar schöne Funde ein. Überall waren kleine Nester mit Samtfußrüblingen (Foto rechts) zu entdecken. Auch die Judasohren scheinen das derzeit mildfeuchte Klima zu mögen.

Ich hoffe, dass ich in Zukunft wieder etwas mehr Zeit finde für meine Pilzgänge.

Mit lieben Grüßen aus Berlin, Heinz"

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Gudrun will jetzt öfter "in die Winterpilze" gehen


Gudrun schreibt am 3. Januar 2015:

"Hallo,

diese Internetseite ist wirklich interessant.

Gestern und heute fand ich im nördlichen Berliner Umland Judasohren und auch Samtfußrüblinge. Beide Pilze kannte ich bisher nicht, meine Nachbarin hatte mich darauf gebracht.

Wenn das Wetter so mild bleibt, werde ich jetzt ganz sicher öfter mal "in die Winterpilze" fahren.

Viele Grüße Gudrun"

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Die große Artenvielfalt entschädigt für die zwei knapp entgangenen Steinpilze


Foto: Violette Rötelritterlinge, (links), Maronenröhrlinge (Mitte) und Frostschnecklinge (rechts) waren unter anderem die Ausbeute von Heinz' Streifzug mit einem Bekannten an der Wuhle. (Foto © Heinz Karp)


Ernst schreibt am 24. November 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

der gestrige Sonntagsspaziergang mit einem Bekannten war recht erfreulich. Wie auf dem Bild zu sehen ist, fanden wir für die Pfanne noch Maronen, Violette Rötelritterlinge und zu unserer Freude auch Frostschnecklinge.

Leider kamen wir zu spät zu meiner Steinpilzstelle, es waren nur noch die Schnittreste von zwei Steinpilzen zu sehen.

Das herrliche Wetter und die große Artenvielfalt der noch zu findenden Pilze tröstete uns aber darüber hinweg. So fanden wir noch Parasolpilz, Safranschirmling, Hallimasch, Täublinge und vieles mehr. Es lohnt sich also noch in die Wälder zu gehen!

Die Samtfußrüblinge hier an der Wuhle lassen jedoch noch auf sich warten, auch wenn ich schon vereinzelte im Wohngebiet gesichtet habe.

Mit lieben Grüßen aus Berlin. Heinz"

Mehr Pilze auf Heinz' Internet-Blog

http://wuhlepilzeundco.blogspot.de/

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Spätes Erwachen: Die guten Speisepilze kamen auf den letzten Drücker


Foto: So sollte es im Korb eines Pilzsammlers aussehen: alles ist fein geputzt, die Schnittreste mit Erde, Moos und Nadeln gehören dem Wald. Ein Korb mit Pilzen sollte so gefällig sein, dass er einen Kunstmaler spontan zum Abmalen einlädt. (CollageFotos © Heinz Karp)


Heinz schreibt am 16. November 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich hätte nicht gedacht, dass es nach der pilzarmen Zeit hier in Berlin nun doch noch recht erfreuliche Funde für mich gab.

Innerhalb der vergangenen Woche fand ich noch Steinpilze, Espenrotkappen und Körnchenröhrlinge.

Violette Rötelritterlinge, Steinpilze sowie Maronen sind in meinem Korb zu sehen. Die ersten Samtfußrüblinge habe ich übrigens auch schon gefunden.

Die Collage zeigt Lilastielige Rötelritterlinge, Schwärzende Saftlinge, Herbstlorchel und Goldfellschüpplinge (von links oben nach rechts unten).

Ich hoffe, dass ich mich nun wieder etwas mehr den Pilzen an der Wuhle widmen kann.

Mit liebem Gruß aus Berlin, Heinz"

Blau = Ungenießbar

Rot = Giftig

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Foto: Essbar unter diesen Pilzen sind die Lilastieligen Rötelritterlingen (oben links) und die Herbstlorchel (unten links).


Noely sucht eine Mama zum gemeinsamen Pilzesammeln mit den Kleinen

Noely schreibt am 18. September 2014:

"Hallo Ihr Lieben,

heute war ich in Berlin-Mariendorf in der Marienhöhe mit meinem Sohn unterwegs und habe mich tierisch gefreut, als ich drei Champignons gefunden habe. Das ist nicht viel, aber für einen Pilzanfänger toll :-).

Ich suche auf diesem Weg eine Mama aus Berlin, die vielleicht Lust hat, sich uns anzuschließen, um gemeinsam auf die Pilzsuche zu gehen. So könnten wir unseren Kindern die Natur auch in der Großstadt nahe bringen.

Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen.

E-Mail: noely82[ät]web.de

Meldet euch! L Gr Noely"

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Thomas' Angebot an die Berliner Pilzfreunde: Mit dem Boot zu exklusiven Pilzstellen

Thomas schreibt am 11./12. September 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich lande immer wieder mal auf deiner Seite Und freue mich über die aktuellen Infos im Pilzticker.

Ich sammel überwiegend in Berlin/Müggelheim Pilze, da ich am Langen See ein kleines Boot habe und im Herbst das Bootfahren mit dem Sammeln verbinde.

Mein Angebot an die Berliner Pilzfreunde: Hätte mal jemand Lust, sich mit mir zum Pilzesammeln zu treffen? Würde gerne mal neue Pilze kennen lernen. Das Tolle ist, dass man mit dem Boot an Stellen herankommt, die sonst nur schwer zu erreichen sind.

Gruß Thomas"

E-Mail: t_sanne[ät]web.de


Berlin-Grünau: Viel Aufwand am Adlergestell für vier Pilze

Thomas schreibt am 7. September 2014:

"Noch zu dürftig die Pilzausbeute am 3. September in Berlin-Grünau am Adlergestell.

Eine mittlere Krause Glucke und drei Maronen - vielleicht lag es ja auch am 'falschen' Wald."

Hallo Thomas, 

ja, Deine Vermutung könnte richtig sein, wenn ich die hier drunter stehende Pilzpost von Heinz lese. Im Berliner Norden war's mager, im Süden war der Korb rasch voll. Nur Geduld - es wird noch kommen!

Bald besseren Erfolg wünscht Dir Heinz-Wilhelm

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Erst im Berliner Süden wurde die Pilzlese zum Vergnügen, trotz des Regens


Heinz schreibt am 30. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

am Donnerstag unternahm ich mit einem Bekannten eine Pilztour. Unser erstes Ziel lag im Norden von Berlin. Wir erhofften uns jede Menge Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge.

Leider fanden wir nur sehr wenige: drei kleine Steinis und zwei Flockis durfte ich mein Eigen nennen. Die Gegend war einfach zu trocken. Für mich hat es sich dennoch gelohnt, fand ich doch als Erstfund den seltenen Hasenröhrling. Das Foto zeigt diesen Pilz, der nur in unregelmäßigen Jahresabständen zu finden ist. 


Wir entschlossen uns, in den Süden von Berlin zu fahren. Hier waren wir wesentlich erfolgreicher. Schöne Maronen füllten innerhalb kürzester Zeit unsere Körbe. Das Foto zeigt meinen. Und wie so oft, regnete es genau dort, wo ich Pilze sammle. So bin ich mal wieder vollkommen durchnässt aus dem Wald gekommen.

Aber schön war es doch!

Liebe Grüße aus Berlin, Heinz"

(2 Fotos © Heinz Karp)

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Die Pilzfunde an der Wuhle machen Heinz Hoffnung und Freude auf mehr




Heinz schreibt am 16. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

meine Funde vom gestrigem Pilzgang lassen Hoffnung aufkommen. 

Ich fand, wie dargestellt auf

Collage1: Nelkenschwindlinge, zwei Sommersteinpilze und einige Mehlräslinge.

EinzelbildKörnchenröhrlinge

Weitere Funde waren:

Riesenbovist, Wiesenstäublinge, Netzstielige Hexen, diverse Egerlinge (u.a. auch der Kompostegerling), diverse Täublinge (unbestimmt) und andere, nicht näher bestimmte Pilze. 

Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit wieder etwas mehr an der Wuhle unterwegs sein kann.

Liebe Grüße von der Wuhle, Heinz"

(Collage/Fotos © Heinz Karp)

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Uta freut sich: Die Kernsaison ist endlich auch in der Hauptstadt eröffnet


Ute schreibt am 15. August 2014:

Lieber Heinz-Wilhelm, 

die (wirkliche) Pilzsaison ist nun endlich auch in der Hauptstadt eröffnet, auch wenn es noch keine Sommersteinpilze gibt und die Pfifferlinge nur mäßig wachsen.

Davon hatte ich im Juni schon die ersten und immer wieder mal eine kleine Mahlzeit, doch es war viel zu trocken und es gab unendlich viel Laub, so dass Schnecken sicher ihre Freude hatten, aber eben der städtische Pilzsammler in seinem Revier nicht. 

Perlpilze gibt's massig, sie erröten so schön nach dem Schnitt, auch der eine oder andere zarte Scheidenstreifling wandert mit in den Korb, ein einziger versprengter Birkenpilz vereinsamt an ungewohntem Ort; die anderen Birkenpilzstellen sind noch leer. Und Frauentäublinge gibt es

Sonst gesehen: Speitäublinge* und Boviste in Massen im Wald sowie riesige Kaliber von Hexenröhrlingen auf dem Grünstreifen in unserer Straße. 

Lieben Gruß an alle Pilzfreunde, Uta"

(Foto © Uta W.)

* Ungenießbar bis gleicht giftig

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Die Mehlräslinge machen Heinz Hoffnung auf Steinpilze


Foto: Mehlräslinge sind wohlschmeckende Pilze, ausgezeichnet geeignet für Pilzsuppen oder helle Pilzsoßen. Sie riechen deutlich nach Mehl, ihr Stiel sitzt oft dezentral. Man muss sie vor allem vom sehr giftigen Bleiweißen Trichterling unterscheiden können. (Foto © Heinz Karp)


Heinz schreibt am 2. Juli 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern nach längerer Zeit mal wieder an der Wuhle nach Pilzen geschaut. Zu finden waren Täublinge, Champignons, Netzstielige Hexenröhrlinge (Boletus lurides) sowie Mehlräslinge (Clitopilus prunulus).

Der Mehlräsling soll ja ein sehr guter Steinpilz- und Dickröhrlingsanzeiger allgemein sein. Da werde ich wohl öfter mal nachschauen müssen.

Gruß aus Berlin, Heinz"

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Ein prächtiges Pfifferlingsbüschel und munteres Gedeihen im Laubversteck


Heinz schreibt am 22. Juni 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ein wenig Regen brachte doch noch einige Pilze an die Oberfläche. Die Collage zeigt: Erlenkremplinge (Paxillus Filamentosus), Graue Wulstlinge (Amanita Spissa), Narzissgelber Wulstling (Amanita Gemmata), Champignon – nicht näher bestimmt, essbare Art.

Außerdem fand ich noch Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) in ausreichender Menge unter Eichen- und Buchenlaub. Dazu das Foto rechts.


Collage: Wir sehen den Erlenkrempling (oben links), den Grauen Wulstling (o. rechts), den Narzissgelben Wulstling (unten links) und eine essbare Champignonart (u. rechts).


Einen Glänzenden Lackporling beobachte und fotografiere ich seit einigen Wochen. Habe ihn unter Laub und Zweigen versteckt, das scheint ihm gut zu bekommen.

Mit lieben Grüßen von der Wuhle, Heinz"

(Collage/Fotos © Heinz Karp)

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