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Balve: Herrlich duftende Pfifferlinge aus dem Lupinenwald


Pfifferlinge auf Teller; Foto Michael 18.6.24

Foto: Blasse Pfifferlinge und Aprikosenpfifferlinge auf blauem Teller. Sie warten darauf, zu einem deftigen Abendessen mit Weißwein-Rahmsauce und Räucherspeck verarbeitet zu werden


Cara schreibt am 18. Juni 2024:

"Hallo Herr Bertram,

auf der Hunderunde habe ich mit meinem Vater Michael heute drei unserer Pfifferlingsstellen besucht. Der Weg dorthin,war durch eine stattliche umgestürzte Buche blockiert, die wir weiträumig umgehen mussten. um bald darauf in ein Gewitter zu geraten. Aber die Mühen sollten sich lohnen, nicht nur wegen des Anblicks der mit lila Lupinen übersäten Hänge.

Es war zwar nur ein einziger Röhrling zu finden, ein Goldröhrling, aber es sind uns in etwas über einer Stunde fast 1 Kilo schöne Leistlinge - ich würde sagen, Blasse Pfifferlinge und Aprikosenpfifferlinge - ins (Transport-)Netz gegangen, die nun teilweise schon eine sehr stattliche Größe haben. Die kleinen Fruchtkörper haben wir stehen gelassen, um sie in sieben bis zehn Tagen nachzulesen. Der Duft der Pilze ist ist übrigens herrlich intensiv, unverkennbar.

Heute Abend gibt es Pfifferlinge mit Bandnudeln in Weißwein-Rahmsauce mit Räucherspeck, Schalotten und krauser Petersilie.

Liebe Grüße aus dem Märkischen,

Cara & Michael"

(2 Fotos © Michael)

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Lupinenlichtung; Foto Michael 18.6.24

Foto: Ein mit Lupinen bewachsener Hügel auf einer Lichtung. Lupinen sind, besonders im Frühjahr, wegen ihrer zarten, saftigen Blätter ein Leckerbissen für Rehe. Im Vordergrund hohes Farnkraut. 





Der pure Pfifferlingswahnsinn bei Lennestadt

«Wir trauten unseren Augen kaum: Im ganzen Wald waren gelbe Flecken»


Ein sagenhafter Pfifferlingsfund; Foto Michael S. 16.6.24

Michael S. schreibt am 16. Juni 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einer Woche haben wir uns am heutigen Sonntag nochmal zu einer Pfifferlingsstelle bei Lennestadt aufgemacht.

Und wir trauten unseren Augen kaum. Im ganzen Wald verteilt tauchten immer wieder gelbe Flecken auf. Und die allermeisten Pilze waren in einem wirklich einwandfreien Zustand.
Irgendwann haben wir das Sammeln eingestellt, weil wir für eine größere Menge keine Verwendung mehr gehabt hätten. Das Foto rechts zeigt unsere gesamte Fundmenge. 

Für uns haben wir so viele Pfifferlinge behalten, dass wir daraus heute und morgen jeweils eine leckere Mahlzeit bereiten können. Die restlichen Eierschwammerl haben wir an Freunde verschenkt, bei denen wir sicher waren, dass sie sich wirklich darüber freuen. Und so war es dann schließlich auch!

So neigt sich ein wunderbarer Pilzsonntag dem Ende entgegen...

Ganz herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"

(Foto © Michael S.)

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Balve: «Schon von Weitem haben wir es goldgelb leuchten sehen»


Teller voller Pfifferlinge; Foto Michael 12.6.24

Foto: Ein Teller mit 900 Gramm Pfifferlingen, die zum Abendessen zünftig mit Speck, Zwiebeln und Rührei auf Dinkelbrot aufgetischt wurden. Auf dem 2. Foto links hat Cara einen Pfifferling im Moos im Visier. (4 Fotos © Michael)

11. Juni 2024

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Cara sucht Pfifferlinge; Foto Michael 12.6.24

Cara schreibt am 12. Juni 2024:

"Hallo Herr Bertram,

heute hatte ich später Schule und bin mit meinem Vater in den Wald gegangen. Wir haben Pantherpilzeeinige völlig vermadete Perlpilze sowie einige Grünviolette Täublinge gesehen. Unser Ziel aber waren drei unserer Pfifferlingsstellen, an denen wir vor etwas mehr als zwei Wochen noch viele kleine Exemplare stehengelassen hatten.

Schon von Weitem haben wir es goldgelb leuchten sehen. Es sind inzwischen noch mehr Fruchtkörper geworden und die vorhandenen sind tüchtig gewachsen. Fast 900 Gramm kamen zusammen. Es gab sie mit Speck, Zwiebeln und Rührei auf frischem Dinkelbrot zum Abendessen.

Morgen ganz früh ziehe ich noch mal kurz mit dem Hund los. Wer weiß, vielleicht lassen sich  ja auch erste Sommersteinpilze oder Flockis finden.

Liebe Grüße

Cara und Michael"


Pfifferlinge in der Pfanne; Foto Michael 12.6.24

Foto: Pfifferlinge in der Pfanne, im weißen Schälchen wartet der gewürfelte Speck mit Zwiebeln auf seinen Einsatz.


Viele Pfifferlinge leuchten im Laub; Foto Michael 12.6.24

Foto: Schon von Weitem leuchtete es goldgelb im Laub: überall standen die Pfifferlinge. 





Lennestadt: Viele Pfifferlinge, zwei Riesenegerlinge und ein glühender Perlpilz


Fund mit zwei Riesenegelingen; Foto Michael S. 11.6.24
Perlpilz, beinahe flammend; Foto Michael S. 11.6.24

Lennestadt - Einen schönen Fund hat heute Michael S. gemacht. Bei Lennestadt fand er hauptsächlich Pfifferlinge, drei Flockenstielige Hexen (hinten rechts), vier Perlpilze (links), einen Grauen Wulstling (rechts daneben) sowie zwei prächtige Riesenegerlinge (Braunschuppige Riesenegerlinge) (deutlich geschuppt).

Ein bemerkenswertes Motiv auf dem 2. Foto zeigt uns einen dermaßen stark geröteten Perlpilz, dass man meint, er glühe regelrecht. Ein nicht alltäglicher Anblick. 

(2 Fotos © Michael S.)

11. Juni 2024

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Pfifferlinge in Massen bei Lennestadt


Großer Pfifferlingsfund; Foto Michael S. 5.6.24

Foto: So viele Pfifferlinge dürften Michael und Anja noch nie Anfang Juni gefunden haben. Es ist fast schon spektakulär. Auf verlorenem Posten sind ein Frauentäubling (Bildmitte) und ein Birkenpilz (rechts)


Perlpilize; Foto Michael S. 5.6.24

Michael S. schreibt am 5. Juni 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute waren wir in einigen Wäldern bei Lennestadt unterwegs. Und auch dort wachsen die Pfifferlinge in großer Anzahl, zumindest an unseren Pfifferlingsstellen... 😉

Auch die ersten Perlpilze (Foto rechts), einen sehr festen Birkenpilz und sogar einen Frauentäubling (die Lamellen waren flexibel und die Rohverkostung mild) konnten wir entdecken.

Es ist wirklich schön, dass sich jetzt mehr Pilzarten blicken lassen.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"

(2 Fotos © Michael S.)

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Auch auf den Balver Höhen sprießen schon die ersten Pfifferlinge


Teller mit frischen Pfifferlingen; Foto Michael 31.5.24

Michael schreibt am 31. Mai 2024:

"Hallo Herr Bertram,

auch bei uns, oben in den Balver Höhen, tut sich etwas bei den Pilzen. An drei bekannten Stellen sprießen bereits die Pfifferlinge. Hunderte kleine, goldgelbe Knöpfchen warten unter Buchen im recht festen Boden auf die Ernte in den nächsten 14 Tagen.

Unter Tannen, dort, wo der Waldboden wesentlich lockerer ist, sind sie in nur 3 Tagen schon um einiges größer gewachsen. Dort kamen heute 350 Gramm Pfifferlinge zusammen, die später zu Rindersteak und Schmorzwiebeln serviert werden.

Morgen ziehen wir erneut los und suchen andere Fundstellen ab. Vielleicht lassen sich dann ja auch schon Perlpilze, Sommersteinpilze und Hexenröhrlinge finden...

Liebe Grüße

Cara & Michael"

(Foto © Michael)

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Lützel/Siegerland: Der fünfte Pfifferlingsfund stellt alle anderen in den Schatten


Toller Pfifferlingsfund; Foto Michael S. 30.5.24

Michael S. schreibt am 30. Mai 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

erst die dritte Anlaufstelle brachte den erhofften Erfolg. Anja musste heute bis 15 Uhr arbeiten und so bin ich heute Morgen alleine los.

Zuerst wollte ich ein Pfifferlings-Habitat bei Kirchhundem, dann in der Nähe von Schmallenberg inspizieren. An beiden Stellen entdeckte ich zwar wirklich sehr viele Pfifferlinge, aber leider waren fast alle noch winzig wie Stecknadelköpfe. Das lässt zwar für die nächste Zeit hoffen, aber der Korb blieb leider leer.

Für den Nachmittag hatte ich mir überlegt, unsere Pfifferlings-Fundstelle bei Lützel im Siegerland anzusteuern. In der Nähe haben wir im letzten Oktober einen wunderschönen Kurzurlaub in einem Forsthaus verbracht und sind durch Zufall auf diese Stelle aufmerksam geworden.

Und tatsächlich, gemeinsam fanden wir Drei die abgebildete Ausbeute. Wir schreiben immer noch den Monat Mai und es ist bereits unser fünfter Pfifferlingsfund!

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"

(Foto © Michael S.)

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Lennestadt: Die ersten frischen Pfifferlinge gibt es auf geröstetem italienischen Landweißbrot


Erste Pfifferlinge 2024 für Michael; Foto Michael S. 22.5.24

Foto: Die ersten Pfifferlinge 2024 sind da bei Lennestadt! Und Anja und Michael durften sich auf ihr traditionelles Saisoneröffnungsgericht mit der goldgelben Köstlichkeit freuen. (2 Fotos © Michael S.)

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Orangegelber Scheidenstreifling; Markus E. 26.8.23

Michael S. schreibt am 22. Mai 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

inspiriert von den Pfifferlingsfunden von Dani & Stefan in Hessen, habe ich heute Vormittag eines unserer Pfifferlingsgebiete bei Lennestadt aufgesucht. Und wurde tatsächlich fündig!

Einen Teil der noch recht kleinen Exemplare nahm ich mit und wir freuen uns sehr darauf, gleich, nach so vielen Monaten Abstinenz, wieder den Geschmack von frischen Pfifferlingen genießen zu dürfen. Bei unserem ersten Fund gibt es die Pilze traditionell puristisch auf geröstetem italienischen Landweißbrot aus unserer Lieblingsbäckerei.

Um den stehen gelassenen, gerade aus dem Boden sprießenden reichlichen  Pfifferlingsnachwuchs kümmere ich mich wahrscheinlich am Sonntag.

Sehr gefreut habe ich mich auch über das Erscheinen von zwei Orangegelben Scheidenstreiflingen (z. B. Foto rechts). Von mir aus könnten sich jetzt auch langsam die Flockenstieligen Hexenröhrlinge und die Perlpilze blicken lassen.

Herzliche Grüße aus dem Sauerland senden Anja, Ella und Michael"





Gelbflammende Minikerzen im flachen Sumpfgewässer


Zwei seltene Sumpfhaubenpilze; Foto Michael S. 28.4.24
Gesellschaft von Sumpfhaubenpilzen; Foto Michael S. 28.4.24

2 Fotos: Der Sumpfhaubenpilz war der Pilz des Jahres 2023 der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Die Pilze, die Dottergelben Spatelingen recht ähnlich sehen, wachsen im stehenden Wasser von Sumpfgebieten an verrottenden Kleinteilchen wie Blättern, Ästchen, Wurzeln oder Zapfen. Auf ihren glasigen Stielen erreichen Sumpfhaubenpilze höchstens eine Länge von vier Zentimetern und erinnern an gelbflammende Minikerzen, die jemand in den Boden ganz flachen Wassers gesteckt hat. (2 Fotos © Michael S.)

Danke für deine Mühe und die Zusendung dieser seltenen Bilder, lieber Michael!

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Michael S. schreibt am 28. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute Vormittag waren wir in der Nähe von Kirchhundem unterwegs, um unsere ehemalige Lieblingspilzrunde abzugehen.

Vor nicht allzu langer Zeit war dies eine Pilztour, die wir so gerne und so häufig gemacht haben. Bei unserem heutigen Spaziergang mussten wir aber leider feststellen, dass in den letzten Monaten noch mehr Fichtenwald verschwunden ist.

Ein wirklich wunderschöner Anblick hingegen war auf unserem Heimweg die Entdeckung des seltenen Sumpfhaubenpilzes.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"


Der fleißige Sucher findet auch per Zufall Maipilze und Rindenmulchmorcheln


Maipilze; Michael S. 3.4.24

Michael S. schreibt am 3. April 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

eigentlich waren Anja und ich heute auf der Suche nach wildwachsenden Spitzmorcheln in der Region Lennestadt. Aber leider verlief unsere Suche erneut ergebnislos. Nur insgesamt vier Exemplare konnten wir bis heute ausfindig machen. Anfang April sollte man sicherlich noch keine Bilanz ziehen, aber die Hoffnung auf "mehr" haben wir Pilzsucher natürlich irgendwie immer. 😉

Interessanterweise fanden wir dann auf der Rückfahrt, ausgerechnet im nächstgelegenen Dorf, die abgebildeten Rindenmulch-Morcheln.

Und auch bei unserem heutigen Maipilzfund (Foto rechts) war es kein gezieltes Suchen nach dieser Pilzart, sondern ein Zufallsfund. Eigentlich wollten wir dort nur noch etwas Bärlauch ernten, gepaart mit einer leisen Hoffnung auf einen kleinen Speisemorchelfund, aber wie es der Zufall wieder einmal wollte, mit einem ganz anderen Ausgang.

Aber man kann erfreut feststellen, dass auch hier im südlichen Sauerland die Frühjahrspilzsaison sehr früh begonnen hat.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"

(2 Fotos © Michael S.)

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Rindenmulchmorcheln; Foto Michael S. 3.4.24

Foto: Nicht, wie erhofft, in freier Natur, sondern im Mulch in einem Nachbardorf standen sie, diese acht Rindenmulchmorcheln (RiMuMo). 


Eine erste Spitzmorchel im Hochsauerlandkreis


Michael schreibt am 16. März 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute Nachmittag haben wir in der Nähe von Schmallenberg unsere erste Spitzmorchel im Jahr 2024 gefunden. Wir haben nochmal im Pilzticker-Archiv nachgeschaut: die erste im Jahr 2023 fanden wir deutlich später, nämlich erst am 6. April.

Nicht weit entfernt entdeckten wir dann auch ein Exemplar der Frühjahrslorchel.

Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"


Spitzmorchel; Foto Michael S. 16.3.24
Giftlorchel; Foto Michael S. 16.3.24

2 Fotos: Ein erstes Spitzmorchelchen (links) erblickte bei Schmallenberg das Licht der Welt. Rechts eine giftige Frühjahrslorchel(2 Fotos © Michael S.)

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Gesucht und sogleich gefunden: Ein Schiefer Schillerporling


Schiefer Schillerporling; Foto Michael S. 10.3.24

Michael S. schreibt am 10. März 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem Anja sich vor ein paar Tagen recht intensiv mit dem Schiefen Schillerporling (Chaga) beschäftigt hatte, war unsere heutige Mission, diesen Heilpilz möglichst ausfindig zu machen.

Und so waren es denn heute mehrere Spaziergänge mit unserer Hündin Ella, die sehr auf Birkenbestände ausgerichtet waren.

Gefunden haben wir diesen Pilz dann tatsächlich, und zwar kurioserweise in einem Wald über unserem Wohnort Lennestadt-Altenhundem.* Das Foto rechts zeigt das Exemplar. 

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"

* Der Schiefe Schillerporling ist eine nördliche Pilzart. In Süddeutschland ist er nur schwer zu finden. 




Chaga aufgebrochen; Foto Michael S. 10.3.24
Wilde Verwachsung an Birke; Foto Heiko 22.1.24

2 Fotos: Den Schiefen Schillerporling erkennt man, nachdem die Kruste entfernt wurde, an seinem holzigen, leuchtend orangebraunen Inneren (links). Rechts sehen wir einen vermeintlichen Schiefen Schillerporling. Aufgemeißelt, erwies er sich als stinknormale wilde Verwachsung am Birkenstamm. (2 Fotos © Michael S.), (1 Foto © Heiko)

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Eine Seltenheit: Judasohren am Ahorn


Judasohren am Ahorn; Foto Elisabeth 19.2.24

Foto: Es ist selten, dass Judasohren an Ahorn wachsen. Ihr hauptsächlicher Wirtsbaum ist der Holunder. Auch an Rosengewächsen (Rosaceae) wie Pflaumenbäumen findet man sie gelegentlich. Auf dem 2. Foto sind die Pilze von einer dünnen Eisschicht überzogen. (3 Fotos © Elisabeth)

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Judasohren mit Eisüberzug; Foto Elisabeth 19.2.24

Elisabeth schreibt am 6. März 2024:

"Sehr geehrter Herr Bertram, 

Ihre Hinweise zum Judasohr habe ich mit großem Interesse gelesen.

Wenn es keine zum Verwechseln ähnliche Pilze gibt, wachsen Judasohren auf meiner Terrasse in Bornheim zwischen Köln und Bonn an einem Stück Ahorn-Totholz.

Im Frühjahr 2023 fielen sie mir dort zum ersten Mal auf. Sie überdauerten auf diesem Holzstück den heißen, trockenen Sommer, um diesen Winter wieder aufzutauchen. Sobald die Sonne kräftig scheint, schrumpfen die braunen Fruchtkörper und scheinen zu verschwinden. Bei kalt-feuchter Witterung schwollen sie bislang immer wieder an. 

Bislang habe ich noch nicht gewagt, diesen Pilz in irgendeiner Form für den Verzehr zu verarbeiten.*

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth"

* In der chinesischen Restaurantküche sind sie in fast jeder Gemüsebeilage zu finden


Judasohren mit Kübelkulturen; Foto Elisabeth 19.2.24

Foto: Das Ahorntotholz liegt zwischen Blumenkübeln auf der Terrasse. Kein schlechtes Pilzangebot, direkt am Haus. 


Wenn die Pilze zu sehr "nach Wald" schmecken


Mezzelune mit Pilzfüllung; Foto Antonio 20.1.24
Mezzelune in der Pfanne; Foto Antonio 20.1.24

Antonio schreibt am 20. Januar 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

unser Vorrat an gefrorenen Steinpilzen wird bei Freunden und Verwandten "der Schatz aus der Kühltruhe" genannt.

Wir hatten während der Feiertage mithilfe unserer Nichte Luisa jede
Menge Mezzelune (Teigtaschen) mit Pilzfüllung gezaubert (1. Foto rechts), seitdem ist bei allen der Wunsch groß, den nächsten Vorrat anzulegen. Meine Frau ist da allerdings die Ausnahme, ihr schmecken die Pilze zu sehr "nach Wald ". Diese Ansicht sorgt bei Freunden und Verwandten natürlich für Verwunderung und Belustigung.

Nichtsdestotrotz isst sie mit mir einen Teller Mezzelune, in Butter und Salbei geschwenkt (2. Foto rechts), um mir Gesellschaft zu leisten.

Liebe Grüße Antonio"

(2 Fotos © Antonio)

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