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Lennestadt: Die Pfifferlinge reichten für Pfifferlingsfrikadellen vom Grill


Foto: Es war nicht die große Menge, die Michael bei Lennestadt fand. Dennoch reichten diese schönen Pfifferlinge für Pfifferlingsfrikadellen, die es abends vom Grill gab. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 13. Juli 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

das wunderschöne Sommerwetter verhindert vielerorts, wie auch hier im Sauerland, das rege Pilzwachstum. Mein letzter Pfifferlingsfund datiert vom 20. Juni.

Aber vor ein paar Tagen gab es endlich lang anhaltenden Regen. Also bin ich heute den ganzen Vormittag im Wald unterwegs gewesen, um zumindest meine drei vermeintlich besten Pfifferlingsorte aufzusuchen.

Mit recht überschaubarem Erfolg. Dennoch wird es heute Abend zum ersten Mal Pfifferlingsfrikadellen vom Grill geben. Inspiriert wurden wir hierbei von dem Pfifferlings-Hackbrötchen-Rezept von Brigitte Debus vom Pilz-Ticker-Hessen.

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße von Anja, Ella und Michael«


Voreifel: Ein Prachtbursche von einem Silberröhrling für Andreas


Andreas schreibt am 12. Juli 2018:

»Lieber Heinz Wilhelm,

Ich grüße Sie recht herzlich!

Die letzten Wochen waren bei uns in der Region Aachen/Voreifel sehr sehr trocken, so dass es keine nennenswerten Pilzfunde gab. Allerdings lockt der Wald ja trotzdem und so habe ich mich mal weiter in den umliegenden Wäldern umgeschaut.

Dabei habe ich einen Pilz entdeckt, den ich wirklich nicht selbstständig bestimmen kann. Ich habe mein Buch mehrere Male durchgeblättert und das Internet durchforstet, aber einen durchschlagenden Hinweis habe ich nicht finden können.

Also, wir haben in einem Laubwald einen Pilz gefunden, der einem Steinpilz sehr ähnlich sieht. Allerdings war die Röhrenfarbe extrem gelb. Ich glaube, man nennt diese Farbe Chromgelb. Dieses Gelb habe ich bisher nur sehr selten bzw. noch nicht an einem Röhrenpilz gesehen. Es ist kein einfaches blasses Gelb oder ein gelbgrünes Oliv, wie man es kennt, sondern knallgelb.

Hutfarbe: Hellbraun

Röhrenfarbe: Leuchtend gelb, chromgelb

Stiel: Weißgelb mit weißem Netz

Basis: Keine Knolle

Geruch: Mild, angenehm.

Vorkommen: Laubwald, Rotbuche

Vielleicht können Sie ja weiterhelfen.

Mit ganz freundlichen Grüßen, Andreas«

(2 Fotos © Andreas)


Lieber Andreas,

zunächst einmal Glückwunsch zu diesem Fund!

Nach auf diesen zwei Fotos sichtbaren Merkmalen ist dies ein - seltener - Silberröhrling. Dafür sprechen vor allem die rosa überhauchte Stielbasis und die rosa Stielflecken.

Es käme noch der Anhängselröhrling in Frage, auch ein Laubwaldröhrling, der ebenfalls bei Rotbuchen und Eichen wächst. Für einen Anhängselröhrling fehlt hier aber - wie gerade noch zu sehen ist - der typische Appendix, also ein kräftiger wurzelähnlicher Anhang am Stielende. Hier aber ist der Stiel eindeutig abgeschlossen.

Auf Druck müssten die Röhren beim Silberröhrling sofort intensiv grünblau anlaufen. Das Stielfleisch färbt auf Schnitt nur mäßig blau (an der Stielbasis auch rötlich) und entfärbt sich später wieder.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Aachen: Andreas freut sich über den ersten Steinpilz der Saison


Foto: Diesen schönen Steinpilz fand Andreas im Randbereich von Fichten. Zur Entspannung beim Waldgang kam damit noch ein schönes Erfolgserlebnis. (Foto © Andreas)

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Andreas schreibt am 21. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern habe ich mich nach der Arbeit, eher zur Entspannung, noch in den Wald aufgemacht. Und zwar in der Voreifel, in der Nähe von Aachen. Mit ein klein wenig Verpflegung im Korb, jedoch wegen der langen Trockenheit ohne große Erwartung, ging es zu den Stellen, an denen ich Steinpilze und Hexenröhrlinge erhoffte.

Leider waren die Hexen, selbst im jungen Stadium, komplett von Schnecken durchlöchert. Nach längerer und genauerer Suche im Dickicht wurde ich dann aber doch noch belohnt. Der erste Steinpilz 2018 stand in voller Pracht (siehe Foto) an einer lichten Stelle bei jungen Fichten im hohen Gras. Es blieb allerdings bei diesem Exemplar.

Auf dem Weg zurück konnte ich aber meinen Augen kaum trauen. Eine riesige Ansammlung von Gallenröhrlingen schmückte den Wald. Leider nichts für die Pfanne, aber sehr schön anzusehen.

Es geht also langsam, aber sicher los. Und selbst ohne den schönen Steinpilz im Korb wäre der Waldgang eine schöne Entspannung gewesen.

Ganz liebe Grüße, Andreas«






Lennestadt: Die ersten Pfifferlinge 2018 gab es auf Bauernbrot mit Butter, Schnittlauch und einem Wildkräutersalat


Michael schreibt am 16. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute haben wir endlich unsere ersten Pfifferlinge in diesem Jahr gesammelt (Foto rechts). Wir fanden sie in Lennestadt gut versteckt unter dichtem Moos. Verspeisen werden wir sie gleich auf Bauernbrot mit Butter und frischem Schnittlauch. Dazu gibt es einen Wildkräutersalat

Herzliche Grüße von Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Voreifel: Die Goldröhrlinge zogen eine leuchtende Linie durch das Waldesgrün


2 Fotos: Die Goldröhrlinge, von denen wir einen auf dem Foto links sehen, markierten eine schon von Weitem sichtbare gerade Linie; der Pilz rechts auf dem Foto, den Andreas nicht kannte, ist ein lupenreiner Perlpilz. Bei ihm ist für Anfänger jedoch besondere Vorsicht geboten, hat doch auch der sehr giftige Pantherpilz Rot-Braun-Töne. Während jedoch die Manschette des Perlpilzes gerieft ist (wie beim Grauen Wulstling), hat der Ring des Pantherpilzes keine Riefung. (2 Fotos © Andreas)

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Andreas schreibt am 1. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in den letzten Tagen hat es so stark bei uns geregnet, dass sogar Straßen total unter Wasser standen. Doch die starken Regengüsse haben ja auch ihr Gutes.

So starteten mein Bruder und ich erneut in die umliegenen Wälder, um einige Nachfolger der so leckeren Flockenstieligen Hexenröhrlinge zu finden. Ich bedanke mich vielmals für die Unterstützung der Bestimmung dieser Pilze.

Sie stehen ab sofort auf unserem Speiseplan. Ich kann bestätigen, dass ihr festes Fleisch und ihr mild-würziger Geschmack sehr lecker sind. Ein gutes Beispiel dafür, dass vorzügliche Speisepilze nicht nur in der Hochsaison zu suchen sind.

So haben wir also gestern erneut einen Spaziergang durch unsere Wälder unternommen, um zu schauen, ob der Regen dem Pilzwachstum etwas unter die Arme greifen konnte. Was unsere Hexen betrifft, so konnten wir leider nur ein paar Schnittreste finden.

So haben wir einige uns unbekannte Stellen aufgesucht. Und fanden am Übergang vom Laub- zum Kiefernwald bald Goldiges. Die hellgelben Hüte der Goldröhrlinge waren schon von Weitem gut zu erkennen. Sie zogen sich wie eine gerade Linie durch die Farne, so als würden sie uns den Weg zu den nächsten Stellen zeigen wollen.

Ausgerüstet mit meinem 400 Seiten starken Pilzbüchlein wollte ich den Pilz vor Ort bestimmen. Doch in diesem Buch war dieser Röhrling nicht zu finden, so dass wir die Pilze stehen gelassen haben. Die gelbe Hut- und Röhrenfarbe scheinen allerdings ein eindeutiges Indiz für den Goldröhrling zu sein.

Einige andere Exemplare sind uns noch zu Augen gekommen. Doch derzeit scheinen sich vorrangig die Goldröhrlinge ihren Weg an die frische Luft zu bahnen. Es ist jedenfalls äußerst spannend zu erleben, welche Artenvielfalt die Wälder der Voreifel schon jetzt zu bieten haben.

So wird auch dieses Wochenende noch mindestens ein kleiner Waldspaziergang folgen. Ich wünsche Ihnen und den Lesern viel Spaß beim Suchen! 

Mit ganz freundlichen Grüße, Andreas«

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Schmallenberg: Bereits zwei Wochen vor ihrer Zeit sind die Sommersteinpilze da


Michael schreibt am 31. Mai 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in den letzten Jahren war es Mitte bis Ende Juni, wo wir immer am gleichen Standort unsere ersten Sommersteinpilze gefunden haben.

In diesem Mischwald im Hawerland (Schmallenberg) wurden wir bereits heute, am 31. Mai, fündig. Gut zwei Wochen früher als gewöhnlich, lugten zwei herrliche Exemplare aus dichtem Laub heraus. Und jetzt freue ich mich auf Anjas wunderbare Steinpilzbutter auf geröstetem Brot mit Kopfsalat, Rauke und Salatgurken aus eigenem Anbau....

Liebe Grüße von Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Andreas kann die Hochsaison in der Eifel schon jetzt kaum noch erwarten


Foto: Dieser schöne Flockenstielige Hexenröhrling wird doch hoffentlich im Körbchen von Andreas gelandet sein. Schön ist auf dem zweiten Foto das geflockte Muster auf dem Stiel zu erkennen. (2 Fotos © Andreas)


Nachtrag vom 18. Mai 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

zunächst möchte ich ein Lob äußern: diese Pilzseite ist echt schick gemacht! Die Texte im Pilzticker lesen sich zum Teil wie kleine Kurzgeschichten und laden förmlich dazu ein, seinen Pilzhorizont zu erweitern.

Das Pilzesammeln habe ich in den letzten Jahren neu für mich entdeckt. Dies führte dazu, dass ich die zu Fuß erreichbaren Wälder der Eifel durchforste und nun auch sehr gute Stellen für Steinpilze, Maronen, Birkenpilze, Birkenporlinge etc. gefunden habe.

Da ich es kaum abwarten kann, bis die Hochsaison wieder startet, unternehme ich nun auch öfters wieder ein paar Wanderungen in die umliegenden Wälder im Kreise der Voreifel. Und so haben wir, mein Bruder und ich, bereits letztes Wochenende (18.05.2018) ein paar Funde gemacht.

Ein paar prächtige und feste Hexenröhrlinge haben wir gefunden. Es müsste sich um Flockenstielige Hexenröhrlinge handeln. Wir haben einen untersucht; er erwies sich als stark verwurmt, so dass wir die restlichen Exemplare stehen gelassen haben, obwohl sie äußerlich einen guten Eindruck machten. Sollen sich die Wildscheine und Rehe daran erfreuen.

Des Weiteren sind scheinbar auch schon die ersten Birkenpilze dabei zu sprießen. Eigentlich viel zu früh. Doch das nasswarme Klima hier in der Umgebung sorgt wohl für ein frühzeitiges Wachstum der Pilze. Wir haben ihn ebenfalls mitgenommen und getrocknet. Er wird als Zutat für ein selbstgebackenes Brot dienen.

Weitere Pilze sprießen in unserer Umgebung ebenfalls, doch bin ich längst noch nicht so weit, sie bestimmen zu können.

Auf jeden Fall ist es sehr schön zu sehen, dass die Natur dieses Jahr scheinbar wieder reichlich Pilze sprießen lässt.

Mit ganz freundlichen Grüßen Andreas«

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Bonn: Merlin freut sich über seinen Morchelerstfund - und auf ein Festessen


Merlin schreibt am 16. April 2018:

»Hallo,

ermutigt durch die Funde in Süddeutschland, halte ich seit ein paar Tagen auch Ausschau nach Morcheln - und bin heute in einem frischen, von Bienen wimmelnden Mulchbeet mitten iin Bonn fündig geworden.

Knapp 200 Gramm RiMuMo, also Rindenmulchmorcheln (Spitzmorcheln), meine ersten überhaupt (Foto rechts), habe ich gefunden! Es wird sie wohl zu Spargel und Kartoffeln geben.

Danke für die tolle Webseite und insbesondere den Pilz-Ticker, der im Verlauf der Saison hoffentlich noch häufiger von mir beliefert wird.

Liebe Grüße Merlin«

(Foto © Merlin)

Hallo Merlin,

ein sehr schöner und gewiss motivierender Erstfund dieser Delikatessmorcheln! Ich verspreche sicher nicht zuviel, wenn ich versichere, dass Du Dich auf ein Festessen freuen darfst.

Weiterhin viel Spaß und Erfolg!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Köln: Getrocknete Netzstielige Hexenröhrlinge zu verschenken


Markus schreibt am 5. Februar 2018:

»Hallo,

wir haben einen Karton mit getrockneten Netzstieligen Hexenröhrlingen (Archivfoto rechts) in 1,5 Liter Gläsern (Fund von Oktober und November 2017) zu verschenken.

Abholung in Köln oder per DHL-Paket.

☏ 0221-16946234

Markus und Daniela«

Anmerkung: Zu Netzstieligen Hexenröhrlingen soll man keinen Alkohol verzehren

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Jede Menge Judasohren für Hartmut aus Schwerte


Foto: Das gibt leckere Beilagen für Suppen und Soßen! Hartmut hat schöne Judasohren bei Schwerte gefunden, vermutlich in den Niederungen der Ruhr.

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Hartmut schreibt am 22. Januar 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit langem lese ich die interessanten Beiträge in Deinem Pilz Ticker. Nun möchte ich doch auch mal von meinem heutigen Fund berichten.

Nach den vielen Regentagen bin ich im nahe gelegenen Wald auf die Suche nach den Judasohren gegangen und wurde schon nach kurzer Suche am Waldrand fündig. An alten Holundersträuchern gab es einiges zu ernten. Die vielen kleinenen Exemplare habe ich dort gelassen und sehe in einer Woche noch einmal nach.

Wie lange brauchen die kleinen Judasohren auf dem Foto wohl, bis sie etwa so groß sind wie mein heutiger Fund?

Mit den besten Grüßen aus Schwerte, Hartmut«

Hallo Hartmut,

das Wachstum von Judasohren ist sehr stark abhängig von der Witterung. Bei trockenem Wetter und bei Minusgraden wachsen sie keinen Millimeter. Sie brauchen Regen und Feuchtigkeit. Ich vermute aber, dass Du selbst bei feuchter Witterung nach nur einer Woche kaum schon Veränderungen in der Größe vorfinden wirst. Dein Ergebnis würde mich interessieren! 

Viele Grüße Heinz-Wilhelm


Foto: Die wie an einer Nahtschnur aufgereihten kleinen Knöpfchen von Judasohren werden noch eine ganze Weile brauchen, ehe sie groß sind. (2 Fotos © Hartmut)


Die Januarpfifferlinge werden allmählich zum Dauerrenner


Foto: Ein Anblick wie im verregneten Juli. Doch der Eindruck täuscht. Michael fand diesen und etliche weitere Pfifferlinge bei seinem Neujahrsspaziergang in Lennestadt.

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Michael schreibt am 2. Januar 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vorab wünsche wir Dir und allen Pilzfreunden ein frohes neues Jahr!

Beim heutigen Neujahrsspaziergang fanden wir quasi direkt vor der Haustüre in Lennestadt mehrere Ansammlungen von Pfifferlingen

Und zwar an Orten, wo wir im Sommer oder Herbst noch nie welche gesichtet haben. Ungewöhnlich ist das schon, im Januar an mehreren Stellen Pfifferlinge zu entdecken, oder?

Liebe Grüße Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

Hallo Michael,

der Januar ist auf dieser Website so etwas wie ein Pfifferlingsmonat, und zwar regelmäßig bei milden Temperaturen um die Jahreswende. Soweit ich mich erinnere, wurden in den vergangenen vier Jahren immer wieder - teils mehrmals - Pfifferlingsfunde gemeldet.

Nimmt man entsprechende Zeitungsberichte hinzu, so ergibt sich für den Januar ein Gesamtbild von zwar nicht häufigen, jedoch regelmäßig vereinzelten Funden. Sie lassen vermuten, dass bei häufigerer und intensiverer Suche - kaum einer der um diese Jahreszeit nur wenigen Pilzsammler ist auf Pfifferlinge fixiert - noch deutlich mehr Meldungen eintreffen würden.

Nachfolgend einige Beispiele. Zum Aufrufen der Seiten Einzellink markieren, rechte Maustaste drücken und »Link öffnen«.

2012:

https://www.volksfreund.de/region/mosel/kurios-frische-pfifferlinge-im-januar_aid-6332791

https://www.wlz-online.de/waldeck/bad-wildungen/pfifferlinge-winterwald-5400856.html

http://www.bild.de/news/leserreporter/klimawandel/pfifferlinge-im-winter-22037220.bild.html

2013:

http://www.bild.de/news/leserreporter/pilze/pilze-pfifferlinge-im-winter-sammeln-28056660.bild.html

2014:

http://www.infranken.de/regional/kronach/Hummendorfer-macht-leckeren-Fund;art219,605768

http://www.sz-online.de/sachsen/frische-pfifferlinge-im-winter-2747550.html

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1237963/

Auf geht's in die Pfifferlinge!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Leverkusen: Die Austernpilze bleiben für Jochen vorerst ein frommer Wunsch


Foto: Immerhin, die Samtfußrüblinge standen an den Baumstümpfen. Die erhofften Austernseitlinge aber blieben für Jochen ein Wunsch. (Foto © Jochen)

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Jochen schreibt am 27. Dezember 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie angekündigt, habe ich es am 2. Weihnachtsfeiertag geschafft, zumindest auf meine Standardrunde zwischen Leverkusen und Köln zu gehen. Bei uns im Westen gab es noch keinen nennenswerten Frost und der vor zwei Wochen üppig gefallene Schnee war ja anderntags schon wieder weg.

Gefunden habe ich leider keine Austernseitlinge, aber mehrere Stümpfe mit Samtfußrüblingen. Dazu gab es unzählige allmählich vergehende Nebelkappen sowie Ziegelrote Schwefelköpfe.

Leider habe ich über den Jahreswechsel Dienst, sonst wäre ich mit Sicherheit in das Bergische Land gefahren, um nach Austernseitlingen zu sehen. Ich könnte mir vorstellen, dass bei den milden Temperaturen sogar die Trompetenpfiffis noch in Topform sind.

Sollte ich es trotzdem schaffen, melde ich mich.

Ansonsten einen guten Rutsch ins Jahr 2018!

Lieber Gruß, Jochen«

Weichnachtspfifferlinge ohne Verzehrfreigabe


Michael schreibt am 25. Dezember 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei unserer heutigen Wanderung in der Nähe von Grafschaft im Hochsauerland haben wir tatsächlich ein paar wenige Pfifferlinge entdeckt. Und das am ersten Weihnachtsfeiertag! Zum Verzehr waren sie wohl nicht mehr unbedingt zu empfehlen (Foto rechts), dennoch war es ein schöner Anblick.

Wir wünschen Dir und den Pilzfreunden ein schönes Weihnachtsfest!

Liebe Grüße von Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Erst der Birkenporlingstee bereitete den Magenschmerzen ein Ende


Foto: Die hier gezeigten prächtigen Birkenporlinge erwiesen sich als heilsame Medizin gegen die Magenschmerzen und das Sodbrennen von Jochens Frau. (Foto © Jochen)

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Jochen schreibt am 20. Dezember 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

einen lieben Weihnachtspilzgruß wünscht Dir der Jochen aus Leverkusen.

Ich war im Spätherbst leider sehr eingespannt und habe es nicht mehr in den Wald geschafft. Ich wollte mich aber nochmals melden und mich für die »Beste Pilzseite« der Welt und der ganzen Arbeit bedanken.

Aufgrund einiger Querelen auf der Arbeitsstelle meiner Frau hatte sie starke Magenschmerzen, Sodbrennen und Übelkeit. Magenschutzmittel halfen nicht, aber zum Glück gibt es Pilze!

Also raus an einen See, der auf meiner Leverkusen-Köln-Wanderroute liegt. Hier gibt es sehr viele Birken, und so machte ich mich auf die Suche nach Ötzis Superpilz, dem Birkenporling. Es dauerte keine fünf Minuten, bis ich wunderbare Exemplare gefunden habe. Die erste Ladung Tee wurde gleich aus den frischen Fruchtkörpern zubereitet, der Rest in feine Scheiben geschnitten und im Dörrautomaten durchgetrocknet.

Und siehe da, eine Woche später war meine Frau beschwerdefrei!

Nun wünschen wir Dir und Deiner Familie einige besinnliche Tage und einen guten Übergang in das hoffentlich wieder pilzreiche Jahr 2018!

Liebe Grüße, Jochen

P.S.: An den Feiertagen werde ich mal nach Austernpilzen und Judasohren Ausschau halten!«

Lieber Jochen,

vielen Dank für Dein Kompliment an passion-pilze-sammeln.com! Ich gebe es gerne an den Weihnachtsmann weiter.

Auch Dir und Deiner Familie und Deiner ebenfalls pilzbegeisterten Mutter wünsche ich schöne ruhige Festtage und guten Erfolg bei Deinen (Euren?) weihnachtlichen Pilzgängen.

Herzliche Grüße, Heinz-Wilhelm


Karl-Heinz war mehr als zufrieden mit seinem Fund in der Eifel

Karl-Heinz schreibt am 20. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern bei plus 2 Grad nochmal in meinem Lieblingswald bei Kall/Eifel im Landkreis Euskirchen.

Eine gute Portion Semmelstoppelpilze, fünf schöne Pfifferlinge und ein Steinpilz waren das Ergebnis meiner zweistündigen Suche.

Grüße aus der Eifel, Karl Heinz«


Hückelhoven: Drei Röhrlinge für Rolf, darunter auch ein Steinpilz


Rolf schreibt am 10. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute einen kleinen Waldspaziergang ganz in der Nähe gemacht. Obwohl sich nicht mehr viele Pilze tummeln, sind noch drei Röhrlinge auf dem Tisch gelandet: ein Steinpilz (Foto rechts), ein Flockenstieliger Hexenröhrling und ein Pappelraufuß. Ich hätte ohne deine Hilfe nicht mal gewusst, dass es den Pappelrauhfuß überhaupt gibt. In den Bestimmungsbüchern, von denen ich einige besitze, wird er erst gar nicht aufgeführt.

Herzliche Grüße aus Hückelhoven, Rolf«

(Foto © Rolf)

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Der Nächste, bitte! Da wurde das Projekt Steinpilzbutter abgeblasen


Michael schreibt am 9. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern den vermeintlich letzten Steinpilz gefunden zu haben, sorgte nochmals für Motivation, zumal die Nächte im Sauerland weiterhin frostfrei sind.

Nachdem wir heute Vormittag unser vielversprechendstes Gebiet bei Lennestadt durchkämmt haben und nichts zu erblicken war, tauchte plötzlich dieser Steinpilz (Foto rechts) direkt am Wegesrand auf. Und welch ein Exemplar: super fest und ziemlich schwer. 

So wurde zusammen mit dem gestrigen langen Lulatsch statt der geplanten Steinpilzbutter ein Steinpilzravioli mit Steinplilzen, Schalotten, Ricotta sowie angerösteten Walnüssen und Parmesan mit Salbei-Nuss-Butter gezaubert.

Liebe Grüße von Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Lennestadt: Vielleicht war's der Letzte 2017...


Michael schreibt am 9. November 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vielleicht ein etwas zu schriller Hintergrund.

Aber eventuell war das am 8. November ja unser letzter Steinpilz in diesem wunderbaren Pilzjahr 2017. Und morgen wird daraus eine leckere Steinpilzbutter gezaubert! 

Herzliche Grüße von Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Dorit gibt interessierten Pilzsammlern die genaue Lage ihrer Steinpilz-Stelle bei Sundern im Hochsauerland-Kreis preis


Foto: Das ist die von Dorit beschriebene Schonung. Ganz in der Nähe, deren Zugang Dorit präzise beschreibt, wachsen Steinpilze, Maronen und andere Röhrlinge. Kleiner Tipp am Rande: Die Schonung selbst scheint auch einer Augenscheinnahme wert zu sein.

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Dorit schreibt am 30. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute möchte ich eine Nachricht für den Pilzticker NRW schreiben.

In den vier Jahren, in denen ich im Sauerland nach leckeren Röhrlingen suchte, war ich regelmäßig in einem kleinen Waldgebiet, das Steinpilze, Maronen, Birkenpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge bietet.

Da ich dort nicht mehr suche, möchte ich interessierten NRW-lern verraten, wie man dort hinkommt:

In dem kleinen Ort Sundern am Sorpesee fährt man in die Straße »Zu den Tennisplätzen«. Die Straße geht in einen Feldweg über und führt in den Wald auf einen Berg mit dem Namen »Auf dem Höchsten«. Nach kurzer Zeit geht der Feldweg in einen Trampelpfad über und man steht vor einer kleinen Fichtenschonung, an deren Rand auch ein paar Birken stehen.

Oberhalb der Schonung verläuft ein breiterer Waldweg. Folgt man diesem nach links, gelangt man in Hochwald (überwiegend Fichten), der Seinpilze und Maronen bietet.

Ich wünsche viel Erfolg beim Suchen!

Herzliche Grüße aus Kiel, Dorit«


Foto: Dies sind wohl Steinpilze, die Dorit in dem ausgewiesenen Hochwald gefunden hat. Da lohnt sich doch glatt eine Inspektion! (2 Fotos © Dorit)

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Kirchhundem: Ein toller Pfifferlingsfund, so spät im Oktober


Michael schreibt am 29. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am frühen Vormittag bin ich meine Lieblingsrunde in Kirchhundem abgeschritten. Da meine Frau Anja und ich bei unseren Wanderungen im Sauerland mit unserer Hündin Ella in den letzten zwei Wochen nur hier und da mal ein paar Steinpilze oder Maronenröhrlinge gefunden haben, war die Hoffnung auf einen guten Pfifferlingsfund nicht unbedingt groß.

Umso begeisterter war ich, kurz vor dem November nochmals eine recht ordentliche Ausbeute an Pfifferlingen gemacht zu haben (Foto). Ein besonders schöner Moment war die Entdeckung eines  Riesenpfifferlings (ganz rechts).

Da auch in den nächsten Tagen noch kein Nachtfrost zu erwarten ist, bin ich positiv gestimmt und bleibe bei unseren Wanderungen wachsam.

Ganz herzliche Grüße von Michael, Anja und Ella«

(Foto © Michael)

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In der Voreifel haben die Steinpilze große Gucklöcher und bestehen aus mehr Luft als aus Fleisch


Foto: Arg zerfleddert sieht er aus, der arme Steinpilz mit dem großen Guckloch, der aus mehr Luft als aus Fleisch besteht. Das ist ja schon Leichenschändung, ihr hungrigen Waldtiere! (Foto © Martin)

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Martin schreibt am 20. Oktober 2017:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

gestern war ich nochmal auf Pilzsuche.

Bei dem schönen Wetter zog es sehr viele Pilzsammler in der Voreifel in den Wald. Ich habe noch nie mit so vielen anderen Sammlern an einem Tag gesprochen.

Das Pilzwachstum hält sich allerdings in Grenzen. Die Maronen hatten starke Trockenschäden, die Steinpilze waren zu 80 Prozent verwurmt. Bei Berührung sind sie teilweise schon umgefallen. Trotzdem war mein Korb nach vier Stunden sehr gut gefüllt.

Nun bin ich gespannt, ob der angekündigte Regen kommt und ob er nochmals für einen Pilzschub sorgen kann. Falls nicht, werden wir unsere Vorräte in den nächsten Monaten aufbrauchen.

Liebe Grüße Martin«


Mit einem stattlichen Steinpilz geht Rolfs »Superpilzjahr« zu Ende


Rolf schreibt am 15. Oktober 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

gestern war ich wohl das letzte Mal in diesem Jahr in den Pilzen. Dafür war ich nochmals im Birgelener Wald. Gefunden habe ich noch frische Birkenpilze, einige schon etwas ältere Maronen, Goldröhrlinge und einen stattlichen Steinpilz (Foto rechts).

Das Wetter war einfach herrlich, aber man merkt schon, dass der Waldboden nicht mehr ganz so feucht ist. Es war ein Superpilzjahr und ich war oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Die zwei fehlenden Beiträge von mir erscheinen sicher noch. Auch wenn ich nicht mehr in den Wald gehe, werde ich weiterhin deinen großartigen Ticker verfolgen.

Schöne Grüße aus Hückelhoven, Rolf«

(Foto © Rolf)

Lieber Rolf,

danke für Deine freundlichen Worte! Alles, was zwischenzeitlich an Pilzmeldungen eingegangen ist, wird - in chronologischer Reihenfolge - noch online gestellt. Ich habe sehr, sehr viele Pilznachrichten und Anfragen aller Art erhalten, die ich momentan beantworte. Solch eine Flut von Posteingängen - auch jetzt noch - habe ich bisher noch nicht gehabt. Deshalb: Bitte etwas Geduld.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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