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Stolberg: Ein unverhofftes leckeres Adventsgericht mit frischen Steinpilzen für Lynn


Foto: Ein Adventssteinpilz im Nadelwald bei Schevenhütte/Stolberg. Wie gut, dass noch jemand so spät vorbeischaute, sonst wären er und seine Artgenossen gewiss hinüber gewesen. So aber gab es für Lynn noch ein unverhofftes leckeres Gericht aus frischen Steinpilzen am 1. Advent (2. Foto).

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Lynn schreibt am 1. Dezember 2020:

»Hallo,

ich war am vergangenen Sonntag (1. Advent) früh morgens in meinem Pilzwald in der Nähe von Schevenhütte unterwegs. 

Es war laut Autothermometer mit 8 Grad Celsius noch relativ warm im Wald, aber es hatte zumindest in der offenen Landschaft schon ein bisschen gefroren die vergangenen Nächte.

Trotz dieser Umstände konnte ich einige junge, knackig-frische Steinpilze finden, die mir das bisher wohl späteste Pilzmahl im Jahr überhaupt bescherten.

Ich hoffe, das nächste Jahr wird wieder so toll, auch wenn mein Wald so langsam, aber sicher gerodet wird.

Grüße von Lynn aus Jülich«

(4 Fotos © Lynn)

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2 Fotos: Ein Steinpilz am Fuße einer Fichte, zwei kuscheln sich tief ins Laub, das vor Kälte schützt. Lynn fand ihre Steinpilze im Nadel- und Laubwald.





Herrliche letzte Steinpilze bei Lennestadt, zwei Tage vor dem 1. Advent


Michael schreibt am 27. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute waren Anja, Ella und ich noch ein letztes Mal vor dem für Sonntagnacht vorausgesagten Frost von bis zu minus 5 Grad Celsius. 

Bei Lennestadt fanden wir, zwei Tage vor dem ersten Adventssonntag, tatsächlich noch ein paar wirklich sehr schöne Exemplare (2 Fotos rechts)!

Ein schönes Wochenende wünschen Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Im südlichen Sauerland wachsen die Steinpilze unbeirrt weiter

»Noch besser als das schon ungewöhnlich ertragreiche Pilzjahr 2019«


Michael schreibt am 20. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ähnlich wie bei Heiko im nördlichen Schwarzwald läuft es auch bei uns. Die Steinpilze stellen auch am 20. November ihr Wachstum nicht ein. Ganz im Gegenteil: 2940 Gramm zeigte die Küchenwaage bei unserem heutigen Fund (Foto rechts: Steinpilzhälften) an.

Überraschenderweise entdeckten wir auf unserer heutigen Tour sogar ein kleine Ansammlung von Pfifferlingen. Die haben wir, wie damals berichtet, zwar schon sowohl am zweiten Weihnachtsfeiertag als auch im Januar gefunden; nichtsdestotrotz war es heute ein unerwartet schöner Anblick. Leider mussten wir sie stehen lassen, weil die Stiele zu weich waren und auf Druck leicht wässerten.

Insgesamt war es ein wirklich wunderbares Pilzjahr für uns. Zwar ließen sich im Gegensatz zu 2019 die Sptzmorcheln im Frühling nicht blicken, aber ansonsten lief es sogar noch besser als in dem schon ungewöhnlich ertragreichen Jahr 2019.

Am Sonntag wollen wir uns noch einmal aufmachen. Wer weiß, vielleicht geht es ja tatsächlich noch ein wenig weiter.

Wie in Deinem Buch „PILZSAMMLER“ zu lesen, fand Dieter Sdun in Sachsen-Anhalt im Jahr 2000 vom 1. November bis zum 9. Dezember gut drei Zentner Steinpilze! Das wird dann aber auch (s)ein einsamer Rekord bleiben!

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Ein toller abrundender Saisonausklang mit herrlichen Steinpilzen für Andre bei Dorsten


Foto rechts: Diese sehr schönen Steinpilze hat Andre noch am gestrigen 18. November 2020 bei Dorsten gefunden. Einen der Plätze hat er neu entdeckt: »Da wimmelte es nur so von Steinpilzen. Ich kam leider zu spät, so dass bis auf ein Exemplar alle stehen blieben.« Immerhin, für die Zukunft hat er nun eine gut tragende Stelle zusätzlich. Ein wirklich gelungener, abrundender Saisonausklang! (Foto © Andre)

(19. November 2020)

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Südliches Sauerland: »Sie wachsen weiter in schöner Regelmäßigkeit«


Michael schreibt am 15. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei meinem letzten Pilzticker-Eintrag vom 8. November 2020  berichtete ich von diesem einen Wald im südlichen Sauerland, der uns Steinpilze über Steinpilze bescherte. Bis heute hat sich daran nichts geändert.

Die Steinpilze sprießen dort weiterhin in schöner Regelmäßigkeit. Als wir heute Morgen gegen 8 Uhr unsere Tour starteten, betrug die Temperatur 11,5 Grad Celsius. Und Frost ist weiterhin nicht in Sicht.

So hoffen wir, dass wir vielleicht noch eine gute Woche unsere Steinpilz-Serie in diesem Gebiet fortsetzen können.

Zusätzlich konnten wir heute noch ein paar Flockenstielige Hexenröhrlinge und Maronenröhrlinge ernten.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(3 Fotos © Michael)

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2 Fotos: Da standen sie, die herrlichen Spätherbststeinpilze, ob in der Fichtenschneise oder an der Böschung entlang des Waldweges, wo man schon mal unverrichteter Dinge an ihnen vorübergeht...





Späte Sammlerfreuden bei Bad Oeynhausen

Antonio überglücklich: Endlich, der erste Steinpilz seit Jahren!


Antonio schreibt am 15. November 2020:

»Hallo Pilzticker,

endlich habe ich einen Steinpilz gefunden!

Seit Jahren finde ich im Raum Bad Oeynhausen nur Rotfüße, gelegentlich auch Maronen, beide im Buchenwald. Fichtenwälder existieren hier leider nicht mehr, es gibt sie nur noch in kümmerlichen Resten.

Vorgestern, am 13. November, habe ich mal eine andere Stelle aufgesucht. Es war ein schöner Mischwald mit Buchen, Eichen und Kiefern. Dann habe ich unter einer Eiche den lange ersehnten Fund gemacht: endlich ein Steinpilz (Foto rechts)!

Der Restfund aus Maronen und Rotfüßen wuchs unter Kiefern. Die Pilze gaben optisch nicht mehr viel her, doch zur Verwertbarkeit reichte es auf jeden Fall. Alle drei gefunden Arten werden in einer Tagliatelle ai funghi zu Ehren kommen!

Schöne Grüße aus Ostwestfalen,

Antonio«

(Foto © Antonio)

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Noch einmal volle Körbe im Hürtgenwald für Sigi und Angelika


Sigi schreibt am 15. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir, Sigi und Angelika aus Krefeld, verfolgen Deine wunderbare Seite bereits seit Jahren. Nun, zu unserem vermutlich letzten Pilzgang des Jahres, sende ich unseren ersten Bericht für den Pilzticker.

Wir waren gestern im Hürtgenwald. Die knapp 6 Kilo in den zwei Körben teilten sich Maronen und Steinpilze. Drei Hexenröhrlnge und ein Perlpilz durften auch noch mit.

Da unsere traditionellen Sammelgründe in der nördlichen Eifel in den vergangenen drei Jahren der Trockenheit, den Borkenkäfern und schließlich den Harvestern zum Opfer gefallen waren, haben wir ein etwas nördlicher gelegendes Waldgebiet für uns entdeckt.

Hier waren wir im letzten sowie in diesem Jahr erfreulich erfolgreich gewesen, was Steinpilze, Maronenröhrlinge und Flockenstielige Hexen angeht.

Herzliche Grüße vom Niederrhein,

Angelika und Sigi«

(Foto © Sigi)

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Martin wird es nicht langweilig: Locksteinpilze, ein Steinpilzdrilling und übergangslos zu den  Kürbissen


Martin schreibt am 12. November 2020:

»Guten Tag lieber Heinz-Wilhelm,

gestern habe ich den geplanten Pilzgang in den Buchenwald in der Voreifel unternommen. Auf dem Weg dorthin haben mich allerdings ein paar Locksteinpilze in einen Fichtenwald geleitet. Nach gut einer Stunde war mein Korb mit Steinpilzen, Hexenröhrlingen und ein paar Maronen fast schon voll.

Durch den Fichtenwald kam ich auch wieder in den anvisierten Buchenwald. Dort waren die meisten Steinpilze nicht mehr zu gebrauchen. Ich denke, ich war gut eine Woche zu spät dran. Trotzdem gab es noch ein paar schöne Exemplare, unter anderen den Drilling rechts auf dem 2. Foto - und dann war mein Korb auch schon voll (1. Foto), so dass ich den Rückweg antreten konnte.

Angespornt von den Funden im Fichtenwald, konnte ich nicht umhin, nochmals in meinem Steinpilzeldorado vorbeizuschauen. Ich musste allerdings feststellen, dass sich dort die Steinpilze bereits zur Winterruhe gesetzt haben und Kraft fürs nächste Jahr tanken.

Vielleicht schaffe ich es nächste Woche noch einmal in den neuen Fichten- und Buchenwald. Falls nicht, war es aber auch so ein tolles und vor allem ein langes Pilzjahr. Es hatte bereits am 25. Juli begonnen und endete - unter Vorbehalt - am 11. November.

Bei mir geht es nun weiter mit meinem zweiten Hobby, das Einlegen der Kürbisse aus dem Garten. Es wird nicht langweilig!

Mit freundlichen Grüßen Martin«

(2 Fotos © Martin)

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Arnsberger Wald: Ein letzter Fund, der Peter durch den Winter begleiten wird


Foto: Da hat sich die Anfahrt für Peter noch einmal gelohnt. Die Pilze verkochte er in einem großen Topf Gulasch, das er als Wintervorrat einfror. So kann er noch eine ganze Weile vom Pilzjahr 2020 profitieren. (Foto © Peter N.)

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Peter schreibt am 10. November 2020:

»Hallo,

ich bin bei dem schönem Wetter noch einmal in den Arnsberger Wald gefahren, wo ich mit Maronen und Steinpilzen belohnt wurde. Wie nicht anders zu erwarten Mitte November, wird es jetzt mit den Pilzen weniger.

Mit diesen letzten Pilzen 2020 werde ich einen großen Topf Pilzgulasch kochen, einfrieren und in diesem Winter ein paar mal den Wald genießen.

Ich wünsche allen Freunden des Waldes ein gutes neues Jahr.

Grüße aus Rheda-Wiedenbrück, Peter«


»Eigentlich reicht das nun für dieses Jahr, aber bei dem Wetter werde ich bestimmt nochmal losziehen«


Foto: Herrliche Pilze! Der Tipp mit den Flockenstieligen Hexen, den Markus erhalten hatte, ging voll auf. Weil er ihre Hutunterseiten so mag, zeigt er sie uns hier. Und als willkommene Dreingabe gab es noch herrliche Steinpilze.

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Markus schreibt am 10. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

als Grenzgänger zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bin ich immer wieder mal an anderen Plätzen unterwegs. Diesmal bekam ich einen Tipp von einer Freundin, die mit ihrem Mann beim Wandern eine Anzahl Pilze im Wald entdeckt hatte. Beide mögen Pilze sehr, kennen sich aber nicht damit aus. Nach ihren Schilderungen tippte ich auf Flockenstielige Hexenröhrlinge.

Also zog es mich heute zur »Hexenjagd« auf die Höhen zwischen der Sieg und der Bröl in NRW. Auch wenn es eine Weile dauerte, bis ich die richtige Stelle fand: es hat sich gelohnt.
Nach kurzer Zeit hatte ich so viele Hexen »erlegt«, dass ich nur noch kleine Exemplare mitnahm. Bestimmt die Hälfte aller Flockis durfte im Wald bleiben.

Als Beifang kamen auch noch einige Steinpilze und Maronen dazu, darunter mein persönlich schönster Steinpilz des Jahres (2. Foto rechts). Meine Frau schmunzelt inzwischen schon, wenn ich jedesmal sage: »Eigentlich reicht das nun für dieses Jahr.«

Ich muss gestehen: bei dem Wetter werde ich bestimmt noch einmal losziehen!

Liebe Grüße Markus«

(4 Fotos © Markus E.)

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Foto: Und hier drei besonders schöne Exemplare in fast büscheliger Wachstumsweise. Die Pilze sind im tollen Zustand, blieben sogar von Schnecken verschont.

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Ein neue Erfahrung für Martin & Frau

»Das Pilze sammeln im Laubwald ist anstrengender als im Nadelwald«


Martin schreibt am 8. November 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

obwohl wir die Saison bereits für uns abgeschlossen hatten, machten wir am Freitag noch einen weiteren Pilzgang in der Voreifel. Diese Idee hatten wir nicht exklusiv: um die Mittagszeit begegneten wir gleich sechs Konkurrenzpaaren.

Trotz zweier frostiger Nächte fanden wir viele Maronen, ein paar knackige Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge und einen Birkenpilz. Unser Blick in die Körbe der anderen zeigte, dass sie nicht so erfolgreich waren wie wir.

Heute Mittag klingelte es, und da durften wir staunen: der Schwiegersohn unserer Nachbarin brachte uns als Dankeschön für die Pilzgeschenke, die wir ihr zuletzt gemacht hatten, eine ganze Stofftasche voller Steinpilze & Co. Das Pilzgeschenk ist auf dem 1. Foto rechts zu sehen. Der Fund stammte aus einem Buchenwald ganz in der Nähe unserer Sammelstellen.

Wir mich kennt, ahnt es schon: natürlich machten meine Frau und ich uns noch am Nachmittag auf in genau diesen Buchenwald. Und siehe da, wir konnten einige Steinpilze, Hexenröhrlinge und Maronen finden, alle ohne Maden (2. Foto rechts). Wir mussten vor Ort allerdings feststellen, dass die meisten Pilze bereits überständig waren und die Schnecken schon ganze Arbeit geleistet hatten.

Dies waren unseren ersten Funde im Buchenwald überhaupt. Ich muss sagen, dass die Pilzsuche im Blätterteppich anstrengender ist als im Nadelwald. Vielleicht trainiere ich diese neue Art des Suchens gleich noch einmal am Dienstag oder Mittwoch...

Schöne Grüße Martin«

(2 Fotos © Martin)

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Nur dieser eine Platz im südlichen Sauerland liefert Michael nach wie vor Steinpilze über Steinpilze


Michael schreibt am 8. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

es ist wirklich erstaunlich! Wir haben ja in den letzten Jahren einige Steinpilzstellen im südlichen Sauerland kennenlernen dürfen, aber in diesen Novembertagen ist es nur dieses eine Gebiet, das uns Steinpilze über Steinpilze beschert (2 Fotos). Alle Visiten in anderen Wäldern waren in den letzten knapp zwei Wochen leider nicht von Erfolg gekrönt.

Wenn man den Wetterprognosen trauen darf, könnte es noch ein Weilchen mit den Herrenpilzen weitergehen.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Hennef: Sonntagsspaziergang mit Flockis, Birnen und Flammkuchen vom Kirmeswagen


Markus schreibt am 8. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch bei uns gehört der Sonntag in der Regel der Familie. So haben wir das schöne Spätherbstwetter für einen ausgedehnten Spaziergang an der unteren Sieg genutzt.
Normalerweise habe ich nie ein Pilzmesser und einen Beutel dabei, aber irgendwie hatte ich ein gutes Gefühl.

Und so landeten, neben einer erklecklichen Anzahl leckerer, knackiger Birnen (2. Foto) von einer Streuobstwiese, vier ebensolche Flockis (1. Foto) in unserem Säckchen.

Uum Abschluss gab es in Stadt Blankenberg/Hennef noch leckeren Flammkuchen, den dort ein Restaurant aus einem Kirmeswagen heraus verkauft. Sehr zu empfehlen, siehe das 3. Foto!

So schön können auch Novembertage sein!

Liebe Grüße Markus«

(3 Fotos © Markus E.)

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Sie halten noch in Frostnächten durch!

Lennestadt: Der größte Steinpilzfund des Jahres gelingt Michael im November - nach minus 1,5 Grad Celsius


Michael schreibt am 6. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dass einem der größte Steinpilzfund des Jahres im November gelingt, ist sicherlich möglich, aber wohl nicht unbedingt die Regel.

In den letzten beiden Nächten kratzte das Thermometer bei Lennestadt an der für Steinpilzsucher alarmierenden Marke von minus 1,5 Grad Celsius. In gewissen Lagen war es sogar noch ein wenig kühler.

Obwohl wir in den letzten Tagen immer wieder auf Steinpilze stießen, war unsere Erwartungshaltung aufgrund dieser geringen Temperaturen nicht unbedingt riesig. Aber unser Bauchgefühl täuschte uns Gott sei Dank. 😉.

Auf dem Bild mit den Steinpilzhälften erkennt man die wirklich tadellose Qualität der Pilze.

Außerdem wanderten noch ca. ein Dutzend Flockenstielige Hexenröhrlinge, zwei Ziegenlippen und einige Maronenröhrlinge in unseren Pilzkorb.

Ganz liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

Anmerkung: Das 2. Foto erstaunt: Fast sieht es danach aus, als würde dieser Steinpilz bei einer Blautanne wachsen. Eine solche Symbiose ist mir nicht bekannt. Oder sollte der Zweig beraureift sein?

Michael antwortet darauf am 8. November 2020:

»Wir sind gerade wieder an dieser Stelle. Cirka 20 Meter weiter fängt ein Fichtenwald an, ich denke, dass das Myzel an die Wurzelausläufer dieser Fichten gebunden ist.«

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Seit Tagen gibt es bei Achim täglich ein frisches Steinpilzgericht


Foto: Die Steinpilze drücken scheinbar ohne Ende. Seit Tagen kann Achim sie bei seinem Routinegang ernten. (2 Fotos © Achim)

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Achim schreibt am 1. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich kann nur das Gleiche vermelden wie in den letzten Tagen auch: es geht hier mit den Fichtensteinpilzen immer weiter.

Heute ging es wieder bei herrlichstem oberbergischen Nieselregen mit Hut, Gummistiefeln und Hund in den Wald. Nach einer Stunde war der Korb soweit gefüllt, dass ich mich wieder auf den Heimweg gemacht habe.

Neben den schönen Fichtensteinpilzen auch eine Marone und ein Vielfärbender Birkenpilz als Beifang. Viele Birkenpilze und weitere Maronen waren leider vom Regen der letzten Tagen komplett durchgeweicht.

Gleich koche ich für die Familie Bandnudeln mit Steinpilzen, eines unserer Lieblingsessen im Herbst.

Viele Grüße aus Gummersbach 

Achim«


Foto: Außer dass sie nass sind, kann Achim an seinen täglichen Steinpilzen keine qualitative Einbuße feststellen.


Die herrlichsten Steinpilze bei Lennestadt: »Ein unfassbarer Pilztag«


Michael schreibt am 30. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die weiterhin milden Temperaturen sorgen für einen kräftigen Wachstumsschub bei den Steinpilzen. Überglücklich konnten wir heute bei Lennestadt etliche Exemplare ernten.
Insgesamt waren es vorgeputzt über 11 Kilogramm. Ein wirklich unfassbarer Pilztag!
So könnte es, von uns aus, noch ein wenig weitergehen.

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende senden Anja, Ella und Michael«

(3 Fotos © Michael)

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In der Voreifel hat erneut ein starker Schub der Steinpilze eingesetzt


Foto: Sie sind wieder da, und das mit einem kräftigen Schub. Martin durfte sich bei seinem Nachmittagsgang über viele sehr gute Steinpilze freuen, musste allerdings feststellen, dass vor ihm schon ein Konkurrent in seinem Revier war. Heißt: es gibt wieder reichlich Pilze!


Martin schreibt am 30. Oktober 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute Morgen war ich eineinhalb Stunden in einem unbekannten Waldstück unterwegs, da an meiner geplanten Stelle eine Treibjagd stattfand. Die Ausbeute war sehr bescheiden.

Heute Nachmittag war ich, die Treibjagd war beendet, mit meiner Freundin an der geplanten Stelle ebenfalls eineinhalb Stunden unterwegs. Mit toller Ausbeute. Ich bin sicher, dass es an dieser Stelle einen nochmaligen starken Steinpilzschub gab. Es waren nämlich auch noch jede Menge Schnittreste zu sehen. Außerdem haben wir einige kleine Pilze stehen lassen.

Die Maronen zeigten sich in diesem Waldstück nun auch häufiger. Da geht die nächsten Tage bestimmt noch was. Da muss ich kommende Woche nochmal nach dem Rechten sehen.

Ein schönes Wochenende wünscht Martin«

(3 Fotos © Martin)

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Foto: Nun sind endlich auch die von Martin schon heiß ersehnten Maronen da. Auch bei ihm darf man sagen: ohne Maronenröhrlinge ist es kein richtiger Pilzherbst!


Gummersbach: Achims tägliche Pilzrunde macht einfach Spaß


Achim schreibt am 30. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

und wieder komme ich glücklich und zufrieden von einer kleinen Nachmittagsrunde im Wald zurück. Weiterhin sprießen die Fichtensteinpilze. Auf dem Rückweg habe ich wieder ein paar Maronen gefunden, die hier immer seltener werden. Zudem einen Herbstrotfuß und eine Handvoll Hallimasch. Eine schöne gemischte Auswahl (Foto rechts)!  

Viele Grüße aus Gummersbach, Achim«

(Foto © Achim)

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Thomas' größter und schönster Steinpilz war ein deutsch-holländischer »Grenzgänger«, fast zu schade zum essen


Foto: Der größte und schönste Steinpilz, den Thomas jemals gefunden hat. Und dabei noch so jung, frisch und knackig! Er hat sich riesig über den »Grenzgänger«, der ihm fast zu schade für den Verzehr war, gefreut. Auf dem zweiten Foto sehen wir, dass er auch noch Nachwuchs bei sich hatte.


Thomas schreibt am 28. Oktober 2020:

»Lieber Heinz Wilhelm,

heute Nachmittag ging es wegen der guten Wettervorhersage in mein neues Lieblingsrevier im Kreis Viersen, direkt im holländischen Grenzgebiet. Ich hatte mir extra dafür freigenommen.

Wie gut das war! Habe ich doch tatsächlich den schönsten und größten Steinpilz der letzten 40 Jahre finden dürfen, die ich nun Pilze sammel. Ich hatte mit allem gerechnet, aber bestimmt nicht mit diesem tollen Fund.

Sicher, es mag noch größere geben, aber so jung, frisch und makellos habe ich noch keinen gefunden.

Er ist fast zu schade, um ihn zu essen. Ich schaue ihn mir noch ein paar Tage an, bevor er in die Pfanne kommt.

Liebe Grüße Thomas«

(2 Fotos © Thomas)

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Markus glücklich bei St. Augustin: Endlich Maronenröhrlinge, Pilzsaison gerettet! Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe


Markus schreibt am 28. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute wollte ich einmal mir unbekannte Wälder erkunden.

Dazu machte ich mich schon vor Sonnenaufgang auf den Weg in die Region um Bad Münstereifel. Aber wie das so ist, wenn man sich nicht auskennt - es ist schwierig. Und so verloren sich trotz dreier Stopps nur einige Rotfüßchen in meinen Korb. Die jüngeren Exemplare waren durchweg gut, die älteren oft madig. Typisch Rotfüße eben.

Das war dann doch nicht, was ich mir vorgestellt hatte. Deshalb gibt es von dort auch keine Fotos.

Auf dem Heimweg lockten noch die Wälder südlich von Sankt Augustin, die ich, trotz der räumlichen Nähe zu meinem Zuhause, bisher noch nie durchstreift hatte.

Das sollte sich als Glücksgriff erweisen. Nachdem sich auch dort, bis auf ein schönes »Schlegel-Doppel«, die Pilze zunächst rar machten, lockte mich ein einsamer Rotfußröhrling einen Hang hinunter zu einer moosigen Stelle.

Und dort standen sie, auf die ich schon länger aus war! Insgesamt 1,2 Kilogramm feinster Maronenröhrlinge auf engstem Raum. Alle tadellos, in absoluter Top-Qualität. Nachdem sich diese Pilze in diesem Jahr bisher kaum gezeigt haben, hätte ich das nicht erwartet. Und einen kleinen goldigen Zuschlag - zwei Goldröhrlinge - gab es am gleichen Orte auch noch.

Das ergibt heute Abend eine leckere Füllung für die ohnehin geplanten Pfannkuchen (für Berliner: Eierkuchen). Und das Dörrgerät läuft auch schon auf Hochtouren.

Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe!

Liebe Grüße Markus«

(4 Fotos © Markus E.)

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Foto: Zwei bildhübsche Schlegel vom Parasol haben sich aus dem Eichenlaub geräkelt. Herrlich die Musterung ihrer genatterten Stiele.

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Foto: Seid willkommen, ihr Maronen! Markus hatte wochenlang auf sie gewartet, dann nur noch vage gehofft - nun sind sie da. Die Spätzünder unter den Röhrlingsverwandten, die heute zur Gattung Imleria gezählt werden, lassen sich manchmal reichlich Zeit. Es ist nicht außergewöhnlich, dass man sie noch bei leichteren Frösten unversehrt findet.

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Voreifel: Eine Visite an einem Steinpilzplatz erstmals nach drei Jahren fiel für Martin erfreulich aus


Foto: Schöne und vor allem trockene Steinpilze, was in dieser Zeit nicht selbstverständlich ist, hat Martin in der Voreifel gefunden. Drei Jahre war er nicht mehr an dieser Stelle gewesen. Einen besonders schönen Nachwuchspilz sehen wir auf dem 2. Foto. (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 28. Oktober 2020:

»Guten Tag lieber Heinz-Wilhelm,

gestern war ich ca. 3 Stunden an Steinpilzstellen unterwegs, die ich seit gut 3 Jahren nicht mehr besucht habe.

Die Ausbeute war gut. Der Korb war fast ganz gefüllt mit Birkenpilzen, Maronen, Steinpilzen und 2 kleinen Hexenröhrlingen. Wobei die Steinpilze den größten Teil ausmachten. Die Maronen halten sich immer noch zurück.

Leider treibt auch in diesem Waldgebiet der Borkenkäfer sein Unwesen. Freitag oder Samstag geht es nochmal in den Wald. Ich werde berichten.

Mit freundlichen Grüßen Martin«







Gummersbacher Wald: Täglich schöne Steinpilze für Achim auf seiner Alltagsrunde


Foto: Tägliche Steinpilz- und neuerdings auch Maronenernte für Achim: neben frischer Luft und Bewegung trägt ihm seine Routinerunde auch leckere Gerichte ein. (Foto © Achim)

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Achim schreibt am 27. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit gut einer Woche gehe ich wieder täglich auf meine Runde im Gummersbacher Wald. Und täglich finde ich 1 bis 2 Kilo Steinpilze.

Die Kleinen lasse ich immer stehen und hole sie 2 Tage später ab. Heute waren neben den Fichtensteinpilzen auch einige Maronen und ein Herbstrotfuß dabei. Ich bin täglich an der frischen Luft, bewege mich und fülle gleichzeitig die Vorräte für den Winter. Ein schönes Hobby!

Der große Steinpilz im Korb hat übrigens 380 Gramm auf die Waage gebracht!  

Viele Grüße Achim«


Was ist bloß mit den Lüdenscheider Steinpilzen los?


Foto: Jörg ist enttäuscht von diesem Pilzjahr. Noch kein einziger Steinpilz trat vor seine Augen - stattdessen Krause Glucken wie auf dem Foto und andere Arten. Und nicht weit entfernt, in Arnsberg und Lennestadt, trägt die Konkurrenz die schönsten Steinpilze nach Hause (weiter unten)... (Foto © Jörg)

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Jörg schreibt am 27. Oktober 2020:

»Hallo Heinz Wilhelm,

hier ist wieder der Jörg aus Lüdenscheid.

Ich war am Sonntag in meinem Pilzrevier. Leider gab es nur eine geringe Ausbeute. Ein paar Fichtenreizker, Maronenröhlinge, Ziegenlippen, 3 kleinere Krause Glucken, ein Birkenpilz und ein Champignon. Kein Steinpilz!!!!

Gruß aus Lüdenscheid, Jörg«


In Rudis Vorgarten lauert der Tod



Foto rechts: Pilzfreund Rudi aus dem Bergischen Land hat hier einen Pantherpilz fotografiert. Ein wichtiges Merkmal dieser hochgiftigen Pilze sind die reinweißen, konzentrischen Velumschüppchen. Das heißt, sie liegen in kreisförmigem Muster, fast gleichmäßig »geordnet«, um den Hutmittelpunkt herum. Der Ring, hier kaum zu sehen, ist ungerieft und wirkt meistens »unordentlich«. Bei Rudi können diese Merkmale derzeit in seinem Vorgarten studiert werden, dort stehen gleich über zehn Stück. Auf den Pantherpilz gingen in der DDR die meisten Pilzvergiftungen mit Todesfolge zurück. (Foto © Rudi)

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Herrliche Steinpilze aus den Restbeständen des einstigen Arnsberger Waldes


Foto: Als wäre alles okay im Arnsberger Wald, diesen Eindruck erweckt der schön mit Steinpilzen gefüllte Korb von Peter. Doch in Wirklichkeit befindet er sich in einem desolaten Zustand. Auf dem zweiten Foto sehen wir den prachtvollen großen Steinpilz, der im Korb mächtig obenauf liegt.


Peter schreibt am 25. Oktober 2020:

»Hallo,

nach drei vergeblichen Versuchen in den noch lebenden Restbeständen des Arnsberger Waldes hat es heute endlich geklappt. Die Steinpilze und Maronen haben ein richtigen Schub bekommen.

So gab es endlich einmal wieder Steinpilzrisotto und andere Leckereien und auch etwas für die Tiefkühltruhe.

Der Wald bei Warstein ist leider in einem sehr schlechtem Zustand. Man sollte da mal die Klimaleugner hinschicken!

Mit freundlichen Grüßen

Peter«

(2 Fotos © Peter N.)

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Die Steinpilze in der Voreifel begrüßten Martin gleich nach seinem Nordsee-Urlaub


Foto: Die gleiche Menge gab es noch einmal für die Nachbarin. Martin war gleich nach seiner Rückkehr aus dem Nordsee-Urlaub in seinen Steinpilzwald gefahren. (Foto © Martin)

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Martin schreibt am 25. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einer Woche Urlaub an der Nordsee und gut 5 Wochen pilzfreier Zeit waren wir gestern wieder in unserem Sammelgebiet in der Voreifel unterwegs.

Zu sehen gab es sehr viele Fliegenpilze, einige Steinpilze im besten und schon fortgeschrittenen Alter und nur zwei Maronen. Die Artenvielfalt ist immer noch nicht sehr groß.

Leider hatte ich mein Handy vergessen, daher gibt es keine Fotos aus dem Wald. Auf dem Bild sieht man unseren Fund. Dieselbe Menge gab es noch einmal für die Nachbarin. Im Laufe der Woche werde ich nochmal einen Pilzgang unternehmen und mich dann natürlich melden.

Mit freundlichen Grüßen Martin«


So macht der Urlaub richtig Spaß: Auf Steinpilzjagd im feuchtwarmen Sauerland


Michael schreibt am 23. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit Anfang dieser Woche haben Anja und ich Urlaub, der bei uns natürlich ganz im Zeichen der Pilzsuche steht. Erst konzentrierten wir uns auf die sehr zahlreich vorkommenden Parasolpilze im Raum Lennestadt.

Ab Dienstag verlegten wir uns auf die Steinpilzjagd (Fotos 1 und 2). Da das feuchtwarme Wetter gute Voraussetzungen bot, konnten wir glücklicherweise täglich ordentliche Erfolge verbuchen. Auf dem 3. Bild sieht man den Fund vom heutigen Freitag.

Allerdings muss man feststellen, dass es im Oktober des vergangenen Jahres deutlich weniger aufwendig war, solche Mengen zu ernten. Aber genau das macht das Pilze sammeln ja so spannend und erhöht die Freude über jedes gefundene Exemplar.

Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(3 Fotos © Anja)

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Da stand allerhand im Weg, auch ein besonders finsterer Geselle


Foto: Die vielen Maronen standen im Weg und mussten weggeräumt werden, sonst wären Ina & Co. nicht vorangekommen... (2 Fotos © Ina)

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Ina schreibt am 22. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute habe ich an meinem freien Tag mit der Familie eine Wanderung bei Haltern unternommen. Uns stellten sich zahlreiche Maronen in den Weg, so dass wir sie ernten mussten, um weitergehen zu können. Viele mussten aber auch zurückbleiben.

Dann habe ich noch einen Pilz gefunden, den ich als Leccinum melaneum, den Schwärzlichen Birkenpilz, identifiziert habe. Liege ich damit richtig? Der Pilz blieb an Ort und Stelle.

Liebe Grüße aus Haltern, Ina«


Foto: Ob es sich um den Schwärzlichen Birkenpilz handelt, entscheidet allein die Baumart, an die der Pilz gebunden ist. Es gibt durchaus auch Pappelraufüße, die so finster ausschauen wie dieser Geselle, siehe hier.


Landkreis Viersen, Grenzgebiet: Viele Steinpilze, Maronen und Birkenpilze beim schönen Pilznachmittag mit den Kindern


Thomas schreibt am 22. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm Bertram,

oft schaue ich in deinen Pilzticker und möchte auch mal einen Beitrag leisten.

Bei dem schönen Wetter heute sind wir mit den Kindern in den Wald im Landkreis Viersen an der deutsch-niederländischen Grenze gefahren, nachdem ich mir den Nachmittag freigeschaufelt hatte.

Das Jagdfieber war entfacht! Wir haben vor allem Steinpilze, Maronenröhrlinge und Birkenpilze gefunden (2 Fotos rechts). Viele kleine Steinpilze haben wir noch stehen lassen.

Liebe Grüße Thomas«

(2 Fotos © Thomas)

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Ein Ausflug nach Familientradition bei Langenfeld im Rheinland

Weg von den Handies, rein in den Wald - da schmeckten nicht nur den Kindern die Pilzschnitzel richtig lecker


Frank schreibt am 18. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit einigen Jahren erfreue ich mich an Deiner tollen Homepage.

Meine Eltern haben mich schon als Kleinkind im Kinderwagen zum Pilzessammeln mitgenommen. Bis heute ist das Pilzesammeln mein liebstes Hobby geblieben und ich versuche, dies nun auch meinen Kindern mitzugeben, was in der heutigen Zeit mit Smartphone usw. nicht ganz einfach ist. 

Nachdem ich Deinen Pilz-Ticker nahezu täglich lese, möchte ich nun auch einmal meinen Beitrag dazu leisten.

Heute waren wir in unserer Heimatstadt Langenfeld im Rheinland unterwegs und haben eine außergewöhnliche Vielfalt an Pilzen finden können. Nachdem das Pilzjahr bislang eher mau war, scheint es im Moment richtig loszugehen.

So konnten wir neben jungen Hallimaschen noch reichlich Parasole und Schopftintlinge finden. Auch die Röhrlinge  scheinen noch einmal durchzustarten, zumindest konnten wir die erst stattlichen Rotfußröhrlinge finden und hoffen, dass auch die Steinpilze sich noch sehen lassen.

Erstmalig konnten wir in Langenfeld auch den Riesenbovist finden. Die Parasole und Riesenboviste haben wir unter anderem zu leckeren Pilzschnitzeln verarbeitet.

Viele Grüße aus dem Rheinland

Frank«

(4 Fotos © Frank)

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Foto: Da liegen sie zum Abkühlen auf dem Porzellantablett, die panierten und gebackenen Parasole und Schnitzel von Riesenbovisten. Gleich darf reingebissen werden...


Foto: Der restliche Teil der Pilze fand vermutlich Verwendung für ein Pfannengericht.


Lennestadt: Nach 4 Wochen Pause sind die Steinpilze wieder da - in viel besserer Qualität


Michael schreibt am 16. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,
nach vierwöchiger Auszeit ließen sich heute endlich wieder die ersten Steinpilze blicken. Und im Gegensatz zu den Exemplaren, die wir Spätsommer ernten konnten, waren sie in einem tadellosen Zustand (1. Foto rechts). Damals erschienen sie zwar wirklich zahlreich, aber oftmals waren nur die Hüte ohne Befall.

Abgerundet wurde unsere mehrstündige Pilzwanderung dann noch durch einige Parasole.
Vielleicht tut sich ja in den nächsten zwei bis drei Wochen noch mehr, als man momentan zu hoffen wagt.

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Braucht Rolf aus Heiligenhaus eine neue Brille?

Rolf schreibt am 16. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe (erfolgreiche) Pilzesammler,

leider muss ich berichten, dass sich in den umliegenden Wäldern von Heiligenhaus die Pilze wohl vor mir verstecken. Oder brauche ich etwa eine neue Brille?

Eigentlich müsste es nach dem ergiebigen Regen der letzten Zeit jetzt doch genug davon geben. Gestern konnte ich bei einem kurzen Waldspaziergang nur einen einsamen Fliegenpilz und einen Ring von weißen Bovisten sichten.

Wie schon von anderen berichtet, scheinen die Röhrlinge, wohl aufgrund der niedrigen Temperaturen, keine Lust zu haben, ihre Köpfe rauszustrecken.

Aber in einigen Regionen scheint es doch kleinere Erfolge zu geben*, deren Fotos ich mir im Pilzticker schon etwas traurig anschaue.

Mal sehen, wie es in den kommenden zwei Wochen werden wird, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Alles Gute, bleibt alle gesund und auf bald mal

 Rolf aus Heiligenhaus«

Anmerkung: Mag stimmen, dass es in »einigen Regionen kleinere Erfolge« gibt, in etlichen gibt es derzeit große.

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Kinga freut sich über gutes Röhrlingswachstum im deutsch-holländischen Grenzgebiet


Foto: Auch an der deutsch-holländischen Grenze wachsen jetzt die Röhrlinge gut. Wir sehen in der Mehrzahl Maronen, drei schöne Steinpilze und ein paar Butterpilze. Auf dem zweiten Foto sehen wir einen Birkenpilz mit einer Delle im Hut.


Kinga schreibt am 16. Oktober 2020:

»Hallo,

heute haben wir tolle Pilze in Wassenberg nahe der Grenze zu den Niederlanden gesammelt. Nicht nur das Wetter war prima, unsere Laune auch. ;-)

Nach rund eineinhalb Stunden hatten wir einen kleinen Korb mit schönen Maronen, 3 Steinpilzen, Butterpilzen und Birkenpilzen zusammen.

Wir hoffen auf eine weiterhin gute Saison.

Lieben Gruß, Kinga aus Jüchen«

(2 Fotos © Kinga)

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Dorsten: »Es ist nicht wie 2019, aber man freut sich«


Roland schreibt am 16. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem in den letzten Wochen bei uns im Raum Dorsten trotz Regens kaum bis nichts zu finden war, sprießen die Pilze seit ein paar Tagen immer besser. Es ist zwar nicht mit 2019 zu vergleichen, aber man freut sich, denn die Rotkappen und Birkenpilze, die ich fand, sind wunderschön (Foto rechts).

Gruß - und bleib gesund! Roland«

(Foto © Roland)

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Herrliche Parasole an der Unteren Sieg - nicht nur zum Fotografieren


Foto: Herrliche Parasolschlegel auf der Waldwiese und im Wald (zweites Foto). Es wäre verwunderlich, wenn Markus diese köstlichen Pilze nicht mitgenommen hätte. 


Markus E. schreibt am 14./15. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

da sich im Westerwald weiterhin leider noch nichts abzeichnet von einem neuen Schub an Steinpilzen oder anderen Röhrlingen, haben wir gestern einfach mal einen Waldspaziergang an der unteren Sieg gemacht.

Die Pilze, die ich unterwegs ablichten konnte, blieben aber fast alle an Ort und Stelle.

Heute war das allerdings anders: nach meinem Einkauf purzelten mir überraschend sehr schöne Wiesenchampignons in mein Körbchen (2. Foto rechts).

Liebe Grüße Markus«

(3 Fotos © Markus E.)

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Anmerkung: Markus berichtet üblicherweise im Pilz-Ticker Rheinland-Pfalz von seinen Pilzgängen in der Region Altenkirchen im Westerwald





Lennestadt: Funde von Leckerbissen am Vormittag und am Nachmittag

Michael schreibt am 11. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute sah ich auf meiner Vormittagstour insgesamt eine gute Handvoll Goldröhrlinge. Und eben auch zwei Krause Glucken.

Auf unserer Nachmittagstour fanden wir dann noch insgesamt vier Parasolpilze.
Sowohl die Krause Glucke als auch der Parasolpilz stehen bei Anja und mir kulinarisch ganz weit oben. Umso glücklicher waren wir über unseren heutigen Fund.

Leider weigern sich die Röhrlinge seit knapp drei Wochen zu sprießen.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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2 Fotos: Sie rangieren auf der Skala des Wohlgeschmacks von Pilzen ganz weit oben bei Michael und Anja: Krause Glucken und Parasole. Dieses Urteil dürften sie mit vielen anderen Pilzfreunden teilen.


In Martins Steinpilzeldorado haben jetzt die Fliegenpilze die Herrschaft übernommen - und die Harvester


Martin schreibt am 10. Oktober 2020:

»Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

heute Morgen waren wir einmal wieder in unserem Pilzrevier in der Voreifel unterwegs. Außer einem Steinpilz war für uns leider nichts zu holen. Für ein leckeres Steilpilzomelette hat es aber allemal gereicht, siehe das Foto rechts.

Die Artenvielfalt lässt aber trotz der ergiebigen Regenfälle noch zu wünschen übrig. Nur die Fliegenpilze lassen sich häufig blicken. So gab es einige sehr schöne Waldimpressionen, wie das zweite Foto rechts zeigt. Ich hoffe natürlich, dass die Pilzsaison noch nicht gelaufen ist.

Leider hat sich der Borkenkäfer auch in unserem Steinpilzeldorado breit gemacht. Es wurden an zwei Stellen um die 90 Bäume gefällt. Hoffentlich nicht zu viele für das zukünftige Steinpilzwachstum. Aber auch ohne Pilze gab es ein paar schöne Impressionen.

Viele Grüße aus Eschweiler

Martin«

(3 Fotos © Martin)

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Foto: Die herrliche Waldlandschaft im Fichtenhochwald der Voreifel. Hier ist Martins Steinpilzeldorado, hier hat er sie körbeweise aus dem Wald geschleppt. Doch jetzt wütet auch hier der Borkenkäfer - und in seinem Gefolge der Harvester. 90 alte Fichten hat es schon erwischt - und Martin bangt um die Zukunft seines besten Steinpilzrevieres.


Lennestadt: Ernte der Wiesenchampignons bei Einbruch der Dunkelheit


Michael schreibt am 5. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dem Tipp meiner Arbeitskollegin Sibille folgend, machten sich Anja und ich direkt nach meinem heutigen Feierabend auf, um eine Wiese in Lennestadt zu inspizieren, wo am gestrigen Sonntag wohl Wiesenchampignons gesammelt wurden.

Da wir erst gegen 18:45 Uhr an besagter Weide ankamen, hatten wir nur ca. eine Viertelstunde Zeit, unser Vorhaben umzusetzen. Glücklicherweise mit Erfolg, siehe das Foto rechts. Und ab dem kommenden Wochenende rechne ich fest mit einer Steinpilzflut wie im letzten Oktober.

Zumindest hoffe ich darauf...😉

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Lüdenscheid: Eine pfundige Krause Glucke zum Ausgleich für die vermissten Steinpilze


Jörg schreibt am 3. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

hier meldet sich wieder der Jörg aus Lüdenscheid.

Leider sieht es bei uns mit den Pilzen zurzeit schlecht aus. Fand ich vor der großen Hitze noch ein paar Steinpilze in meinem Pilzrevier, so ist es nun nicht mal mehr einer.

Zum Ausgleich entdeckte ich heute eine bemerkenswert große Krause Glucke von 1,5 Kilogramm. Trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes ist sie in einem tollen Zustand.«

(Foto © Jörg)

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Lennestadt: Tage der Täublinge und Milchlinge


Foto: Ohne Lamellenbild, Stielbild, Partnerbaum und letztlich Mikroskop sind diese Pilzarten kaum bestimmbar. Links oben, das dürfte ein Grasgrüner Birkentäubling sein, daneben ein Schwarzroter Speitäubling, rechts der Milchling könnte ein Scharfer Haselmilchling sein, auch Braunfleckender Milchling käme in Frage (an den Nordischen M. der sehr, sehr selten ist, glaube ich nicht); links unten Gemeiner Weißtäubling im Gewand eines Elfenbeintäublings, Mitte Fichtenreizker, rechts Ockerfarbener Täubling (Zitronentäubling) mit stark blassen Ockertönen, eventuell auch Blassgelber Täubling. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 3. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

momentan sprießen rund um Lennestadt und Kirchhundem fast ausschließlich die Täublinge und Milchlinge. Die Röhrlinge scheinen sich seit gut zwei Wochen leider eine Pause zu gönnen.

Die Artenvielfalt bei den Täublingen und Milchlingen ist wirklich riesig. Auf dem Foto oben ist links oben ein grüner Täubling zu sehen, den wir in den letzten drei Wochen, an gleichem Fundort, wiederholt geerntet haben. Er hat den »Täublingsregel-Test«“ (Geschmacksprobe vom rohen Pilz) immer wieder auf‘s neue bestanden und schmeckte zubereitet wirklich ausgezeichnet.

Der dunkelrote Täubling (Mitte oben) schmeckte im Rohverzehrtest sehr scharf und schied damit als möglicher Speisepilz aus.

Der Milchling oben rechts im Bild, gab beim Streichen über die Lamellen kleine, weiße Tropfen ab. Aber ich konnte in der Literatur leider keinen Milchling mit dieser Hutfarbe finden.

Unten links könnte es sich um den Gemeinen Weißtäubling handeln (kompletter Fund war im Fichtenwald).

Rechts unten sollte es sich um einen Zitronentäubling (Ockertäubling) handeln.
Und natürlich noch der im Sauerland allgegenwärtige Fichtenreizger (Mitte unten)
Somit war es heute ein sehr spannender, anderer Pilztag für uns.

Liebe Grüße und einen tollen Pilzoktober wünschen Anja, Ella und Michael«



Voreifel: Ein Steinpilzfriedhof mit 300 Leichen - trotzdem wurden 3 Körbe randvoll


Foto: Einigen Steinpilzen sieht man den Hitzestress an, er ist vor allem sichtbar an rissig aufgesprungenen Huträndern. Trockene ältere Pilze sind aber eindeutig besser als durchnässte, weil Letztere wegen hoher Schimmel- und Fäulnisgefahr nicht für den Dörrautomaten taugen. (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 18. September 2020:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

wir waren gestern noch einmal in unserem Steinpilzrevier nach dem Rechten sehen. Trotz der Hitze und Trockenheit haben wir einige frische Steinpilze und viele mit Hitze- und Trockenschäden gefunden.

Der größte Teil war leider schon ein Steinpilzfriedhof. Ich denke, es waren summa summarum um die 300(!), die nicht mehr für die Küche verwendbar waren.. Aber sollen diese mal schön aussporen.

Ich denke, dass ohne nennenswerten Regen die nächsten zwei bis drei Wochen Ruhe beim Pilzwachstum einkehren dürfte. Gerne lasse ich mich aber eines Besseren belehren.

Mit freundlichen Grüßen, Martin«


Foto: Steinpilze in Formation. Hier wachsen sie beinahe wie der Teil eines Hexenringes. Aber auch sie sind bereits im deutlich fortgeschrittenen Alter.





Sehr lesenswert!

Martin verteidigt das Sammeln (zu) vieler Steinpilze mit überzeugenden Argumenten


Foto: Steinpilze im besten Alter wachsen ungehemmt im Moos zwischen Fichtentotholz und Farnkraut. Die Bodenumwerfungen machen ihnen nichts aus. Da die Erdbrüche bereits wieder dick mit Moos bewachsen sind, ist davon auszugehen, dass hier schon vor ein paar Jahren mit technischem Gerät gearbeitet wurde. Das Wurzelgeflecht der Pilze (Myzel) konnte sich also erholen. (3 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 13. September 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

hier wieder einige Impressionen von heute aus einem Wald in der Voreifel

Um es kurz zusammenzufassen: in unserem Steinpilzeldorado ist immer noch die Hölle los. Die Fotos vermitteln einen guten Eindruck, in welcher Geballtheit die Pilze dort wachsen. Da du sie dir zu gerne ansiehst, wie Du schriebst, habe ich dir ein paar mehr geschickt. Es ist ein Steinpilzernten, längst kein Suchen und Sammeln mehr. Und das macht trotzdem und immer noch sehr viel Spaß.

Martin zum Thema Naturschutz

Zu den Sammelbeschränkungen und zum Naturschutz möchte ich an dieser Stelle einmal etwas anmerken. Wir gehören auch zu den Sammlern, die mehr als die vorschriftsmäßige Menge sammeln. Betreiben aber keinen Handel, sondern trocknen und frieren sehr viele Pilze ein.

Einen Teil von unseren Funden verschenken wir, zum Beispiel an ältere Nachbarn, die früher selbst einmal leidenschaftliche Sammler waren, aber nicht mehr selber in den Wald gehen können. Geschweige denn, sich für 40 oder noch mehr Euro ein Kilo Steinpilze aus Osteuropa kaufen wollen oder können. Sie freuen sich sehr über das Pilzgeschenk und erzählen uns immer wieder begeistert von ihren eigenen früheren Pilzgängen.

Wer Pilze aus Osteuropa kauft, verschiebt das Problem nur

Natürlich könnten wir auch jeden Tag mit dem Auto in den Wald fahren und drei Personen mitnehmen. Die Frage ist aber, ob das dann wirklich Naturschutz wäre. Und wenn man sich Pilze aus Osteuropa kauft, wird der Naturschutz zwar vor der eigenen Türe verbessert, in den Wäldern Osteuropas jedoch nicht. Es wäre also nur eine Problemverschiebung.

Aber auch das übermäßige Absammeln scheint meiner Erfahrung und Meinung nach den Pilzen nicht zu schaden. Denn tendenziell hat das Steinpilzvorkommen in unseren Wäldern in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Ich vermute, dass das Klima im Moment einfach zu 100 Prozent passt. Und eines ist auch klar: wir werden auch wieder Jahre erleben, in denen wir viel weniger Steinpilze finden werden.

Bis bald, Martin«

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Foto: Auch hier wachsen die Steinpilze dicht an dicht. Und zwar im Fichtenhochwald. Ihr Vorkommen in solchen Landschaften ist ein Klassiker. Besonders an den Rändern solcher Waldabschnitte wachsen sie gut.

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Foto: Ähnlich auf diesem Foto. An den abgehenden starken, übermoosten Wurzeln alter Fichten stehen die Steinpilze gerne. Und das um so lieber, als sie viel Licht haben und nicht durch Unterbewuchs gestört werden.

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Sehr viele Steinpilze für Michael und Anja bei Lennestadt


2 Fotos rechts: Erneut sehr viele Steinpilze haben Michael und Anja gefunden; Fundort war vermutlich die Umgebung von Lennestadt.

(2 Fotos © Michael)

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Lennestadt: Erst mit Verstärkung konnten die vielen herrlichen Steinpilze und Maronen geborgen werden


Michael schreibt am 11. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich mich bereits gegen 7 Uhr in ein Waldstück bei Lennestadt aufgemacht, wo die Fichten vorherrschen, aber auch Lärchen und Birken stehen. Nachdem wir gestern Abend andernorts einige Steinpilze entdeckt haben, war sowohl die Hoffnung, als auch die Vorfreude groß.

Nach einer guten halben Stunde Fußmarsch füllte sich der Sammelkorb recht schnell mit Maronenröhrlingen, einer Ziegenlippe und recht vielen Steinpilzen. Dieser Fund ist auf dem zweiten Foto (rechts) zu sehen.

Danach ging es kurz nach Hause, um Anja und Ella abzuholen. Gemeinsam fanden wir dann tatsächlich noch einiges mehr, als ich bei meinem frühen Gang. Neben Steinpilzen und Maronenröhrlingen gesellten sich noch zwei Birkenröhrlinge und ein paar Flockenstielige Hexenröhrlinge hinzu. Diesen Fund zeigt Foto 1.

Welch ein Tag!

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Schönste Steinpilze für eine Pizza aus den letzten Arnsberger Fichtenwäldern


Sebastian schreibt am 11. September 2020:

»Hallo Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war gestern mit meiner Frau für 1,5 Stunden im Arnsberger Wald. Wir sind ganz bewusst los, um uns eine Steinpilzpizza zu machen.

Schon nach wenigen Minuten wurden wir fündig. Da die Fundmenge noch nicht ausreichte, haben wir drei Mal unseren Standort gewechselt. An einer für uns unbekannten Stelle haben wir dann ganz unverhofft ein Steinpilzparadies gefunden.

Wir hatten nur ganz wenig Verschnitt zu beklagen, konnten uns über beste Qualität der Pilze freuen. Sie standen im Übrigen in den letzten Fichtenwäldern, die hier nach der Trockenheitskatastrophe und der Borkenkäferinvasion noch stehen.

Eingangs eines Laubwaldes haben wir direkt eine große Gruppe an Birkenpilzen gefunden und direkt am Straßenrand standen 5 frische Parasole. Ich müsste lügen, um nicht zu sagen, dass davon jeder einzelne eine Höhe von locker 15c Zentimeter hatte.

Wir haben aber alles stehen lassen, was nicht Steinpilz war, denn von ihnen hatten wir mit dem bereits vollen Korb mehr als genug.


Foto: Sie landeten, natürlich schön geputzt, auf einer ganz gewiss leckeren Steinpilzpizza. Gut gemacht, Sebastian und Sabrina!  (Foto © Sebastian)

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In den nächsten Stunden werden wir wieder aufbrechen, um für die Oma auch noch ein paar frische Pilze zu suchen.

Etwas frustriert waren wir jedoch über die Art und Weise, wie manche Menschen mit dem Wald und den Ressourcen umgehen. Wir mussten leider sehen, wie 3 Leute in riesigen Kartons die Pilze aus dem Wald geholt haben. Dies ist weder fair gegenüber anderen Sammlern noch gut für den Wald. Von den Naturschutzverordnungen und Sammelbeschränkungen ganz zu schweigen. Vielleicht magst du ja mal ein wenig darauf hinweisen, wenn du deinen nächsten Eintrag schreibst.

Viele Grüße, Sabrina und Sebastian«

Lieber Sebastian,

diejenigen, die die Pilze zu Dritt »in riesigen Kartons« aus dem Wald schleppen, wie Du schreibst, sind garantiert organisierte Truppen, die damit illegalen Handel betreiben. Das sind genau die, die ein schlechtes Licht auf den einzelnen kleinen Pilzsammler werfen, der völlig zu Unrecht auf die Anklagebank verfrachtet wird. Ich habe dazu schon vor einigen Jahren alles geschrieben und gesagt, Du findest es hier und hier.

Lasst Euch Eure Steinpilzpizza trotzdem gut schmecken!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Martins Rekordjahr 2019 ist bereits Geschichte

Voreifel: Gefühlte 1000 Steinpilze auf der Fläche von 3 Fußballfeldern


Foto: Mehr geht nicht. Was Martin 2019 an Steinpilzmassen nach Hause trug, hielt er für einen Ewigkeitsrekord. Doch der ist bereits pulverisiert. Dieses Jahr wachsen sie noch hemmungsloser! (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 10. September 2020:

»Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

pünktlich zur diesjährigen Pilzsaison melde ich mich hiermit aus den ertragreichen Wäldern der Voreifel zurück.

Das fulminante Steinpilzjahr 2019 habe ich noch in bester Erinnerung. Ich hielt es für absolut unübertrefflich und war glücklich, dass ich so etwas in vorderster Front miterleben durfte. Doch sein exklusiver Status ist schon jetzt, nach unserem dritten Jahrespilzgang, Geschichte.

In unserem »Steinpilzeldorado«, wie ich es vergangenes Jahr gerühmt habe, stehen auf einer cirka 3 Fussballfelder großen Waldfläche gefühlte 1000 Steinpilze. In Worten: eintausend!


Foto: Eine Impression aus dem Steinpilzeldorado. Die Pilze stehen dicht an dicht - und das über eine Waldfläche von cirka drei Fußballfeldern. Junge, Junge, man muss sich das nur mal vorstellen...


Man weiß einfach nicht mehr, wo man anfangen soll mit dem Ernten. Das ist der reine Wahnsinn! Es stehen teilweise 10-15 Steinpilze fast nebeneinander. Man muss wirklich aufpassen, dass man sie nicht kaputt tritt. Und einer ist schöner als der andere.

Zu all der Freude über die allerschönsten Pilze macht einem aber auch hier die Trockenheit und der extreme Borkenkäferbefall allmählich Sorgen um die Fichtenwälder. Noch scheint es den Pilzen nichts auszumachen. Aber das wird wohl leider nicht so bleiben.

Allen Sammlern eine tolle Saison!

Schöne Grüße aus Eschweiler, Martin«


Foto: Und hier gleich noch einmal vier Prachtkerle hinterher. Martin hätte praktisch wahllose fotographieren können, er hätte wohl immer ein paar Steinpilze zusammen ablichten können.




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Die Steinpilze als Bodendecker: Da musste Oskar seine Jacke ausziehen


Foto: Herrlich anzuschauen ist dieser ganz unerwartete Fund, den Oskar bei Lindlar in einem Fichtenwald machte. Er musste seine Jacke kurzerhand zum Transportsack umfunktionieren. (Foto © Oskar)

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Oskar schreibt am 10. September 2020:

»Hallo,

bei meiner heutigen Hunderunde durch ein schmales Waldstück bei Lindlar im Bergischen Land traute ich meinen Augen kaum: im Fichtenwald wuchsen die Steinpilze teils büschelweise und bedeckten beinahe flächendeckend den Boden. So missbrauchte ich meine Jacke als Transportsack und ging mit einem unerwartet schönen Fund heim.

Mit freundlichen Grüßen Oskar«


Gummersbach, Oberbergisches Land: Achims Freude über seinen perfekten Abendfund ist groß


Foto: Ein schmucker Reigen aus acht Steinpilzen lächelt uns auf dem Waldboden an. Die Art, wie Achim uns stolz seinen Fund präsentiert, ist schön! (2 Fotos © Achim)

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Achim schreibt am 9. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich freue mich, dass nun endlich auch bei uns im Oberbergischen das Pilzwachstum losgeht.

Bei meiner kleinen Abendrunde fand ich einen schönen Mix an einwandfreien Röhrlingen. Im Korb landeten ein Flockenstieliger Hexenröhrling, Maronen, Rotfüße, ein Birkenpilz und Fichtensteinpilze.

Das perfekte Abendessen: die frischen Pilze, nur in Butter mit Zwiebeln gebraten. Ein Genuss!

Und das Schöne ist: Ich habe viele kleine Steinpilze stehen lassen. Da gehe ich am Freitag nochmal los!

Viele Grüße Achim«


Dorsten: Eine tolle Nachlese für Andre an seiner neu entdeckten Steinpilzstelle


Foto: Andre war zu einer Nachlese in seinem neu entdeckten Steinpilzrevier bei Dorsten - und hat prompt wieder einen sehr guten Fund gemacht. Es ist erst sein zweiter Steinpilzfund überhaupt! Das kann sich sehen lassen! Es kann nichts schaden, in zwei, drei Tagen nochmals nach dem Rechten an diesem Platz zu sehen. (Foto © Andre)

(8. September 2020)

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Arnsberg: Die Fichtenwälder sind nicht mehr, aber auch in den Laubwäldern findet Anja ihre Steinpilze


Foto: Eine ganze Platte voller teils halbierter Steinpilze in bester Qualität! Anja kam gleich bei ihrem ersten Pilzgang am Möhnesee voll auf ihre Kosten. Und das in neu ergründeten Laubwäldern bei Arnsberg. (2 Fotos © Anja)

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Anja schreibt am 9. September 2020:

»Hallo vom Möhnesee,

ich bin seit Jahren stille Leserin und wollte mich nun aber auch melden.

Der erste richtige Pilzgang des Jahres war gleich erfolgreich. Nachdem meine alten, sehr ertragreichen Fichtenreviere komplett verschwunden sind, bin ich auf Buchen- und Eichenwälder ausgewichen. Es ist ein Jammer, wie es um die Wälder rund um Arnsberg bestellt ist.

Trotzdem freue ich mich, dass die Steinpilze noch wachsen. Der Wald roch auch schon richtig nach den Pilzen... Jetzt freue ich mich auf das erste Steinpilzgericht des Jahres.  Ein Hochgenuss!

Liebe Grüße an dich und alle Sammler!«


Pilzfreuden bei Dorsten

Andres erster Steinpilzfund: »Es macht einfach Riesenspaß«


Foto rechts: Diese schönen Steinpilze hat Andre in einem Wald bei Dorsten gefunden. Drei Kilometer sei er »für die paar durch den Wald gestapft, aber es macht einfach Riesenspaß«. Zumal es die allerersten Steinpilze überhaupt waren, die er gefunden habe. Dazu gratulieren wir herzlich! (Foto © Andre)

(6. September 2020)

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Christians schöner Steinpilzfund im Siebengebirge


Christian schreibt am 6. September 2020:

»Hallo lieber Pilzticker,

seit einigen Jahren verfolge ich euren Blog und finde es wunderbar, zu sehen, welche Pilze zu welcher Zeit wachsen.

Heute habe ich euch meinen ersten Fund des Jahres fotografiert und freue mich schon auf ein hoffentlich schönen Herbst mit vielen Pilzen. Im Siebengebirge (Rhein-Sieg-Kreis) habe ich diese herrlichen Pilze gestern gefunden: einige Maronen, ein paar Birkenpilze und viele Steinpilze (Foto rechts).

Viele Grüße Christian«

(3 Fotos © Christian)

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2 Fotos: Christian freute sich bei seinem Pilzgang über viele Steinpilze, die kräftig wuchsen.





Ein toller Fund im Wittgensteiner Land

Das pralle Leben der Pilze, festgehalten auf einem herrlichen Foto von Michael


Michael schreibt am 4. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute Vormittag sind wir, nach wirklich ergiebigen Regenfällen in den letzten Tagen, kurzentschlossen in ein etwas weiter entferntes Pilzgebiet im Wittgensteiner Land gefahren. Und das war tatsächlich eine gute Entscheidung!

Neben einer Ziegenlippe und einer Birkenrotkappe fanden wir noch ein paar Pfifferlinge, drei Goldröhrlinge, Maronenröhrlinge, einige Flockenstielige Hexenröhrlinge und recht viele Fichtensteinpilze (Foto rechts auf dem Terrassentisch).

Ich hoffe, mein Eindruck täuscht mich nicht, daß die Fichtensteinpilze in unserer Region nun wirklich  in den Startlöchern stehen.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Lennestadt: Ein Hexenpaar mit rotbraunen Sommersprossen


Michael schreibt am 28. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in der Region Lennestadt/Kirchhundem tauchen nun immer mehr Flockenstielige Hexenröhrlinge auf. Auf dem Pärchenbild rechts erkennt man, wie ich finde, sehr gut die namensgebenden roten Flocken am Stiel.

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Lennestadt: Vom Urlaub gleich in die Pilze gepurzelt - mit Erfolg


Michael schreibt am 24. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem wir gestern aus unserem einwöchigen Wanderurlaub im Hochschwarzwald heimgekehrt sind, ging es  heute Vormittag direkt auf Pilzsuche bei Lennestadt.

Im Laufe des Vormittags fanden wir zwei Sommersteinpilze, vier Fichtensteinpilze und die abgebildeten Flockenstieligen Hexenröhrlinge (1. Foto rechts) sowie sehr schöne Birkenrotkappen (z. B. 2. Foto rechts). Auch die ersten Wiesenchampignons waren auf einer leider »besetzten« Kuhweide schon zu erspähen.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Lennestadt: Die herrlichen Pfifferlinge gab es zu einem nicht minder herrlichen Gartensalat


Foto: Schön gesäuberte Pfifferlinge auf dem Teller. Ein prächtiger Anblick in diesen pilzarmen trocken-heißen Tagen!


Michael schreibt am 2. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit unserer letzten Nachricht am 17. Juli 2020 an den Pilzticker ließen sich vermehrt leider ausschließlich die Pfifferlinge auf unseren Routen in der Region Lennestadt/Kirchhundem blicken. Hie und da tauchte zwar der ein oder andere Maronenröhrling oder Flockenstielige Hexenröhrling auf, aber bei den sommerlichen Temperaturen der letzten Tage darf man vielleicht auch nicht zu viel erwarten.

Die heute Morgen gefundenen Pfifferlinge gab es heute Abend zusammen mit selbstgemachten Semmelknödeln und einem Gartensalat (Foto rechts).

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Die Blaufärbung von Röhrlingen ist kein Giftigkeitsmerkmal


Rolf schreibt am 26. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe als »halber« Tscheche wohl auch das »Pilzen« ein wenig im Blut. Meine Mutter wurde bei Prag geboren und in der Tschechischen Republik ist ja das Pilzesammeln ein wahrer Volkssport.

Den Pilzticker verfolge ich regelmäßig. So motiviert, habe ich mir vorgenommen, auch bald einmal in die näheren Wälder zu gehen. Ich wohne in Heiligenhaus südlich Essen, im Landkreis Mettmann. Ich warte noch den nötigen Regen ab.

Ich sammele nur die mir bekannten Pilze, es sind sechs, sieben Sorten, allesamt Röhrenpilze. Nun zu meiner Frage: Ich bin erstaunt, dass auch die sogenannten Hexenpilze oder genauer Hexenröhrlinge gesammelt und verspeist werden. Von meiner Mutter habe ich gelernt, dass alle Pilze, die blau anlaufen, nicht geniessbar sind. Ich meine, dies auch in einem Pilzbuch gelesen zu haben. Liege ich da komplett falsch?

Anmerken möchte ich noch kurz, dass ich manchmal über den Vandalismus im Wald und das Sammeln bis zum »Geht-nicht-mehr« doch sehr erschrocken bin. Hier in der Nähe habe ich z.B. im Wald einen ganzen Berg abgeschnittener Pilze gefunden, mit denen der oder die Finder wohl nichts anzufangen wußten.

Man sollte vor den Gaben der Natur Respekt haben und lieber ein Foto von diesen Pilzen machen und sich daran erfreuen, anstatt sie rauszureißen, zumal sie sehr nützlich für das Gedeihen der Bäume sind, was sicher viele noch nicht wissen.

Ich wünsche dir alles Gute und den einen oder anderen Erfolg beim Pilzsammeln!

Rolf aus Heiligenhaus«

Lieber Rolf,

vielen Dank für Deine sehr interessante Pilzpost!

Zu Deiner Frage der Giftigkeit blau anlaufender Pilze ist anzumerken, dass dies in älteren Pilzbüchern z. B. aus den 50er, sogar noch 60er Jahren, tatsächlich noch nachzulesen ist. Es ist aber purer Aberglaube. Maronenröhrlinge und Rotfußröhrlinge z. B. laufen ja auch lebhaft blau an, dennoch weiß man seit langem, dass sie vorzügliche Speisepilze sind.

Hexenröhrlinge, sowohl Netzstielige als auch Flockenstielige, wurden in einigen Pilzbüchern noch in den 1960er Jahren als mindestens giftverdächtig wenn nicht sogar giftig, mindestens aber als ungenießbar bezeichnet. Es gibt bis heute etliche Pilzarten, die als »giftverdächtig« deklariert werden, weil man ganz einfach nicht weiß, ob sie es tatsächlich sind (man wagt sich nicht daran, sie zu essen). Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind also immer noch lückenhaft, und jedes Jahr gewinnen die Pilzwissenschaftler, so genannte Mykologen, neue Erkenntnisse hinzu.

So war es auch mit den Hexenröhrlingen. Heute weiß man, dass der Flockenstielige Hexenröhrling ein hervorragender Speisepilz ist, nicht wenige Pilzkenner schätzen ihn sogar als dem Steinpilz geschmacklich überlegen ein.



Foto: Lange galten sie als giftverdächtig oder gar als giftig: Netzstielige Hexenröhrlinge, die, wie man sieht, stark blau anlaufen, wenn sie geschnitten werden. Die Blaufärbung ist aber kein Giftanzeiger, wie es in manchem alten Pilzbuch noch zu lesen ist. Die Blaufärbung entsteht durch die Umwandlung der gelben Farbstoffe in blaue beim Hinzutreten von Luftsauerstoff. Die Netzstieligen Hexen, hier gezeigt von dem Leipziger Pilzsammler-Original Hannes Inschlag, sind prima Speisepilze. (Foto © p-p-s.com)

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Aber auch Netzstielige Hexenröhrlinge schmecken mir persönlich sehr gut, und wie es der Zufall will, habe ich gerade eben drei mittelgroße, die ich heute Vormittag im Greifswalder Stadtbereich frisch gefunden habe, gebraten mit Rührei verputzt. Ihr Verzehr ist insofern eingeschränkt, als man sie nicht zusammen mit Alkohol essen soll (bei den Flockenstieligen gilt dies nicht).

Weitere Röhrlinge, die hervorragende Speisepilze sind, obwohl sie blauen, sind z. B. Anhängselröhrlinge, Kornblumenröhrlinge, Silberröhrlinge und Blauende Königsröhrlinge. Die letzten drei der Aufgezählten sind sehr selten und schutzbedürftig.

Was Deine Kritik an Umweltfrevlern betrifft, so ist es leider so, dass diese Spezies lesefaul, also durchweg ungebildet ist, sonst wüssten sie ja, was sie mit dem Herausreißen von Pilzen anstellen. Man kann sie also nur im persönlichen Gespräch auf ihren Frevel hinweisen, was voraussetzt, dass man sie auf frischer Tat erwischen müsste. Da dies nur sehr selten gelingt, werden wir leider, das befürchte ich, auch weiterhin mit ihren Untaten leben müssen.

Ich wünsche Dir bei Deinen ersten Pilzgängen viel Freude und Erfolg!

Mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Haltern am See: Noch viel mehr Maronen für Ina als am Freitag!


Ina schreibt zu diesem Foto am 20. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

welch ein schöner Pilz-Montag!

Da sind wir noch einmal mit unserer Tochter los, um ihr die Fundstelle vom Freitag zu zeigen. Und es waren noch mehr Maronen da! Und zur Steigerung des Glücks auch noch drei schöne Steinpilze und drei knackige Flockis.

Wir sind total happy und grüßen lieb aus Haltern am See.

Ina«

(Foto © Ina)

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Nettetal: Sieben beste Steinpilze für Ulrike und Thomas


Foto: Sieben schöne Steinpilze liegen in dieser beachtlichen Sammlung von Ulrike und Thomas. Nächstes Mal wollen sie vorsorglich einen Pilzkorb mitnehmen. (3 Fotos © Ulrike)

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Ulrike und Thomas schreiben am 18. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

gestern machten wir einen Waldspaziergang in Nettetal am Niederrhein. Vorsichtshalber hatten wir einen Stoffbeutel mitgenommen. Es begann ganz harmlos mit einer Marone. Dann der erste Steinpilz...

Zum Schluss hatten wir sieben beste Steinpilze, drei Birkenpilze, zwei Pfifferlinge und die Anfangsmarone. Einen sehr schönen Parasol haben wir stehen gelassen. Beim nächsten Ausflug nehmen wir vorsichtshalber unseren Pilzkorb mit.

Beste Grüße aus Wachtendonk am Niederrhein, Ulrike und Thomas«


2 Fotos: Während die zwei Steinpilze mitgenommen wurden, blieb der Parasol stehen.


Haltern am See: Mit erstmaligem Elektroantrieb ins Maronenglück


Foto: Ina freute sich riesig über den tollen Maronenfund bei ihrer ersten Fahrt mit dem neuen E-Auto. Wenn das kein gutes Omen für zukünfitge Pilzfahrten ist! (Foto © Ina)

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Ina schreibt am 17. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

welch eine Freude! Da haben wir den ersten Ausflug mit dem neuen E-Auto gemacht und Mutter Natur hat uns zur Jungfernfahrt gleich mit wunderbaren Maronen beschenkt. Alle Pilze wuchsen an einem einzigen Platz, etliche ließen wir stehen. Sammelzeit: fünf Minuten!
Jetzt werden die Marönchen Bekanntschaft mit Speck und Zwiebeln machen...

Viele liebe Grüße aus Haltern am See, Ina D.«


Da staunt nicht nur Jochen: Eine Hexenparty mitten in der Leverkusener City


Foto: Eine stattliche Gesellschaft von Netzstieligen Hexen feierte vor dem Büro von Jochens Frau eine lustige Pilzparty, der sich noch Maronen und Perlpilze anschlossen. Doch Achtung: Alkoholausschank verboten. Der verträgt sich nicht mit Netzstieligen Hexenröhrlingen.


Jochen schreibt am 17. Juli 2020:

»Liebe Grüße aus Leverkusen!

Endlich geht es auch bei uns los mit den Pilzen. Und das mitten im Stadtgebiet!

Vor dem Büro meiner Frau gab es nach den Regenfällen der letzten Tage eine Hexenparty! Unter den Gästen befanden sich viele frische stramme Netzstielige Hexenröhrlinge (z. B. auch Foto rechts). Vier Maronen und einige Perlpilze gesellten sich noch hinzu. Wir hoffen auf noch mehr!

Liebe Grüße Jochen«

(2 Fotos © Jochen)

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Ein Abendgang für Pfifferlinge in Sahnesauce mit Bandnudeln


Michael schreibt am 17. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach wirklich ausgiebigen Regenfällen in den letzten Tagen sind wir heute am frühen Abend nochmals los in ein Waldstück bei Lennestadt. Dort fanden wir Pfifferlinge, Goldröhrlinge, einen Birkenpilz und einen Speisetäubling (1. Foto rechts).

Die Pfifferlinge kredenzte Anja in einer leckeren Sahnesauce mit Bandnudeln (2. Foto rechts). Dazu gab es einen frischen Gartensalat.

Birkenpilz, Täubling und Goldröhrlinge wurden in einer kleinen Pfanne mit etwas Butter und Rapsöl angebraten und separat serviert.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Startschuss für Rolands Rotkappen in Dorsten


Roland schreibt am 15. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

an meinem Rotkappen-Platz bei Dorsten hat sich heute die erste Rotkappe (rechts) gezeigt.

Grüße aus Dorsten, Roland«

(Foto © Roland)

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Nun gibt es bei Lennestadt auch die ersten Pfifferlinge


Michael schreibt am 2. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diese Pfifferlinge fanden wir heute auf unserer Wanderung bei Lennestadt. Da es in den letzten Tagen immer wieder starke Regenfälle gab, haben wir die Hoffnung, auch in den kommenden Tagen Pfifferlinge sammeln zu können.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Zwei Top-Models aus dem Hawerland bei Schmallenberg


Michael schreibt am 30. Juni 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich heute früh meinen ersten Sommersteinpilz des Jahres gefunden habe, war es natürlich unvermeidlich, daß ich gemeinsam mit Anja und Ella nach Feierabend jenes Waldstück im Hawerland bei Schmallenberg aufsuchen mußte, welches uns in den letzten Jahren immer die ersten Sommersteinpilzfunde einbrachte.

Und tatsächlich fanden wir diese beiden jungen, sehr schönen Exemplare (Foto rechts).

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Ein erster Sommersteinpilz für Michael in Lennestadt


Michael schreibt am 30. Juni 2020:

»Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

den Sommersteinpilz auf dem Foto rechts habe ich heute auf meiner Morgenrunde mit Ella in Lennestadt unter Eichen entdeckt.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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31812 Bad Pyrmont (Niedersachsen)
Gasthof Schellental

Liebe Pilzfreunde,

ich möchte Euch auf das ausgesprochen pilzfreundliche Restaurant Gasthof Schellental in der Liste der pilzfreundlichen Gasthäuser aufmerksam machen. Es liegt direkt an der ostwestfälischen Grenze, knapp in Niedersachsen.


Lüdenscheid: »Die Austernpilze waren vorzüglich«


Jörg schreibt am 25. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war am Tag vor Heiligabend an meinem Austernpilzbaum und habe einige schöne Pilze mitnehmen können. Wegen des sehr schlechten Wetters habe ich die noch jungen Pilze etwas zu früh geerntet. Ich hoffe auf kaltes trockenes Wetter.

Die Austernpilze (Foto rechts) waren vorzüglich, ich habe sie mit Sahne und Speck und Schalotten zubereitet. Dazu gab es Pommes aus der Fritteuse.

Schöne Feiertage wünscht Jörg aus Lüdenscheid«

(Foto © Jörg)

Anmerkung: Bei trocken-kaltem Wetter wachsen Austernseitlinge nicht. Ideal für gutes Wachstum ist feucht-kaltes (Regen-)Wetter, möglichst bei Windstille. 

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Haltern am See: Eine segensreiche Fahrt zum Markt


Ina schreibt am 20. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diese schönen Austernpilze habe ich auf dem Weg zum Markt entdeckt. Wenn das nicht eine tolle vorweihnachtliche Überraschung ist!

Ich wünsche dir und allen Pilzfreunden ein schönes Fest!

Liebe Grüße aus Haltern am See, Ina«

(Foto © Ina)

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Region Aachen: Die sibirischen Verhältnisse an den Steinpilzplätzen machten Martin sprachlos


Foto: Hier gab es nur eine Frage: Ist der Kofferraum vielleicht überladen? Martin konnte kaum glauben, was er nach dem eigentlich schon beschlossenen Saisonschluss noch an Steinpilzen aus der Voreifel bei Aachen nach Hause fuhr. Seine Eltern und die Familie seines Bruders waren ebenso fassungslos wie er selbst. (3 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 29. Oktober 2019:

»Guten Morgen lieber Heinz-Wilhelm,

ich möchte noch kurz meine Pilzgänge nachreichen.

Eigentlich hatte ich ja berichtet, dass meine Pilzsaison beendet sei. Aber für Samstag hatten sich mein Bruder mit Familie und meine Eltern angekündigt. Deshalb beschlossen meine Freundin und ich, am Freitag in unserem Pilzeldorado von letzter Woche nachzuschauen, ob sich ein gemeinsamer Pilzgang am Samstag noch lohnen würde.

Es war unfassbar! Nach nur einer Stunde mussten wir mangels Transportbehältnissen den Wald bereits verlassen. 

Am Samstag waren es dann wirklich sibirische Verhältnisse. Unsere Gäste kamen gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Ich kann die Massen der Steinpilze unmöglich beschreiben, das können die Fotos viel besser.

Es war - zum wiederholten Male in diesem Jahr - ein Erlebnis, das wir so bestimmt nicht noch einmal haben werden.

Aber jetzt ist wirklich Schluss mit dem Steinpilze abholen in diesem Jahr!

Schöne Grüße aus Eschweiler, Martin«


Foto: Zuhause offenbarte sich dann erst richtig, was sie da aus dem Wald geholt hatten. Wie lange sie daran wohl zu putzen hatten?



Foto: Ein kleiner Eindruck, wie es am Ernteplatz aussah. Die denkbar kernigsten Steinpilze überboten sich geradezu an bester Optik und Qualität.





Lüdenscheid: Die Kühltruhe ist voll, Jörg freut sich über ein tolles Pilzjahr 2019


Jörg schreibt am 27. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern noch einmal in den Pilzen bei Lüdenscheid.

Man merkt nun deutlich, dass die Steinpilze langsamer wachsen. Aber die Maronenröhrlinge kommen wie verrückt. Auch ein paar Reizker gibt es noch. Ich habe mich wohl zum letzten Mal für dieses Jahr mit Pilzen eingedeckt. Meine Kühltruhe ist mehr als gut gefüllt, es war, dank der guten späten Erfolge, noch ein sehr gutes Pilzjahr 2019.

Gruß Jörg«

(Foto © Jörg)

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Gummersbach: Noch ein Sprung in den Wald vor dem ersten Frost


Achim schreibt zu diesem Foto: »Nächste Woche soll es bei uns nachts frieren, also habe ich den heutigen Sonntag noch einmal zum Pilze sammeln in der Region Gummersbach genutzt. Gefunden habe ich verschiedene Röhrlingsarten, nämlich Steinpilze, Maronen, Rotfußröhrlinge, Herbstrotfüße, Birkenpilze, Vielfärbende Birkenpilze und einen Flockenstieligen Hexenröhrling. Meine Tochter wünscht sich heute eine Waldpilzsuppe, der Rest wird eingefroren.« (Foto © Achim)

(27. Oktober 2019)

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Dorsten: Nach beinahe 30 Jahren findet Andre seine Freude am Pilzesammeln wieder - mit einem tollen Erfolg


Foto: Ja, es sind alles Maronen, die Andre da gefunden hat. Fast alle sind jung und knackig, ein sehr schöner Fund für einen, der nach Jahrzehnten erstmals wieder alleine auf Pilzsuche war. Glückwunsch und viel Freude und Erfolg bei Deinem wiederentdeckten Hobby, lieber Andre! (Foto © Andre)

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Andre schreibt am 25. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich bin Andre (37) aus Dorsten, war vor einer Woche das erste Mal seit meiner Kindheit wieder Pilze suchen. Ich war früher oft bei Verwandten im Bayrischen Wald, da sind wir gerne »in die Schwammerl« gegangen, wie man dort sagt. Nun hat mich das Pilzfieber wieder gepackt, einfach auch, weil man mal wieder richtig in die Natur kommt.

Auslöser war ein Spaziergang mit meinen Eltern, an dessen Ende wir über vier Kilo Maronen zusammenhatten!

Da ich heute einen reinen Bürotag habe, habe ich mich mal eben kurz in ein nahegelegenes Waldstück gewagt. Obwohl dort überall schon sichtbar Leute unterwegs waren und dort im allgemeinen stets Betrieb ist, habe ich in einer halben Stunde doch noch ein paar tolle Pilze gefunden. Sie sind auf dem Foto zu sehen.

Ich denke, es sind alles Maronen. Ich fange nun gerade erst an, mich wirklich in die Welt der Pilze einzuarbeiten. Der Unterschied zwischen Steinpilz und Marone ist mir noch nicht zu 100% klar, aber das wird bestimmt noch. Von anderen Pilzen halte ich mich komplett fern.

PS: Ich wohne übrigens nur 300 Meter Luftlinie vom Herrn Rosin entfernt, den du vergabgebe Woche in einem kleinen Kommentar hier im Pilz-Ticker-NRW erwähnt hattest...

Lieben Gruß, Andre«

 




Köln: Bernhard freut sich schon auf leckere Beamtenschnitzel am Wochenende


Foto: Die Steinpilze ziehen sich allmählich zurück, was aber die Flockenstieligen Hexen nicht beeindrucken kann. Sie wachsen weiterhin gut im Rheinischen Forst bei Köln. (2 Fotos © Bernhard)

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Bernhard schreibt am 24. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

jetzt, wo das Steinpilzwachstum deutlich nachlässt und das Ende der Saison abzusehen ist, bemerke ich, daß die Flockenstieligen Hexenröhlinge vermehrt zum Vorschein treten. Habe hier im Rheinischen Forst bei Köln einige schöne Exemplare entdeckt.

Was aber noch viel bemerkenswerter ist, der Riesenbovist (Calvatia Gigantea), welcher ja sehr standorttreu ist, stattet uns nach vier Jahren erstmals wieder einen Besuch ab. Ungewöhnlich ist, daß er so spät im Jahr kommt, und so werden wir ihn am Wochenende ernten, um ein leckeres Beamtenschnitzel zu genießen.

Liebe Grüße aus Köln, Bernhard«


Foto: Hallo, da bin ich wieder! Nach vier Jahren Pause grüßt dieser Riesenbovist mal wieder Bernhard. Der freut sich schon auf leckere Beamtenschnitzel am Wochenende.


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