Pilz-Ticker-NRW



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Übersicht aller bisherigen NRW-Pilzticker




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krönen unvergleichlich gehobene Gerichte.

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31812 Bad Pyrmont (Niedersachsen)
Gasthof Schellental

Liebe Pilzfreunde,

ich möchte Euch auf das ausgesprochen pilzfreundliche Restaurant Gasthof Schellental aufmerksam machen, das ich heute in die Liste der pilzfreundlichen Gasthäuser aufgenommen habe. Es liegt direkt an der ostwestfälischen Grenze, knapp in Niedersachsen.


Mylene möchte sich Pilzfreunden im Großraum Düsseldorf, Duisburg, Mülheim und Krefeld anschließen

Liebe Pilzfreunde,

bittet beachtet das aktuelle Inserat von Pilzfreundin Mylene auf der Seite Kleinanzeigen.


Weil die Körbe so schnell voll waren:

Aachener Voreifel: Martin musste jede Menge Steinpilze, Maronen und Flockis stehen lassen


Foto: Hereinspaziert in die gute Stube, ihr lieben Steinpilze! Martin hat abermals einen mehr als üppigen Fund gemacht. Er sagt: »Wer weiß, wie es in den nächsten Jahren aussieht.« (4 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 16. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch ich melde mich heute wieder von meinem ertragreichen Pilzgang in der Voreifel, Region Aachen.

Es will zu meiner Freude kein Ende nehmen! An meiner ersten Pilzstelle war mein Korb nach ca. 40 Minuten fast randvoll mit Steinpilzen und Maronen. Vor gut zweieinhalb Wochen gab es hier noch nichts zu holen.

Da ich noch genug Zeit hatte, habe ich noch einen Halt an meiner eigentlichen Sammelstelle gemacht. Diese hat wohl in den letzten zwei Wochen auch niemand besucht. Einige große, jedoch sehr feste Steinpilze warteten hier auf mich. Außerdem viele Hexenröhrlinge und Maronen. Nach cirka einer Stunde war somit auch der zweite Korb voll. So musste ich noch jede Menge Pilze im Wald lassen.

Die Bilder sagen alles, eine Gewichtsangabe möchte ich mir heute lieber ersparen. Doch wer weiß, wie es in den nächsten Jahren wieder aussieht...

Die Dörrautomaten laufen, der Gefrierschrank ist gut gefüllt und der ein oder andere Bekannte hat sich auch gefreut.

Schöne Grüße aus Eschweiler, Martin«


Foto: Auf dem Tisch zeigt sich, welch herrliche Exemplare Martin da angeschleppt hat. Steinpilze in allen Größen - aber durchweg in ausgezeichneter Qualität.


Foto: Hier die Stelle, wo die großen, jedoch ganz festen Exemplare auf ihn warteten.


Foto: Und hier zur Abwechslung ein Nest mit jungen Steinpilzen, vier Stück an der Zahl.






Bei Köln: Die Steinpilze drehen den Spieß um und verfolgen jetzt die Pilzsammler


Bernhard bemerkt zu diesem Foto, dass wir Pilzfreunde »mittlerweile von Horden von Steinpilzen verfolgt werden«. Wenn man das Foto so betrachtet, ist dem eigentlich nichts hinzuzufügen. Gefunden hat er die vielen schönen Schätzchen wohl wie bisher im rheinischen Forst bei Köln. Glückwunsch! (Foto © Bernhard)

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Lüdenscheid: Der Steinpilz-Abholdienst ist seit drei Wochen täglich im Einsatz


Foto: Welch ein herrlicher Fund von Steinpilzen! Fabian versichert, sie seit drei Wochen täglich an seinen Plätzen in der Region Lüdenscheid aus dem Wald »abzuholen«.


Fabian schreibt am 15. Oktober 2019:

»Hallo zusammen,

nach Wochen des Wartens ist die Saison nun vollständig da! Ich finde seit ca. drei Wochen jeden Tag wunderschöne Steinpilze.

Bei meinem heutigen Fund musste ich nach eineinhalb Stunden zwangsläufig aufhören, da es dunkel wurde. Ansonsten hätte ich bestimmt noch mehr gefunden. Den schönsten Steinpilz hat aber meine Verlobte vor drei Wochen entdeckt, das Prachtstück ist auf dem Foto rechts zu sehen. Ihr und mein Fundort befindet sich in der Nähe von Lüdenscheid.

Liebe Grüße Fabian«

(2 Fotos © Fabian)

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Lüdenscheid: »Hätte nicht gedacht, dass es noch so ein gutes Pilzjahr werden würde«


Jörg schreibt am 15. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war am Sonntag bei schönstem Herbstwetter in meinem Steinpilzrevier.

Nach dem vielen Regen wachsen die Steinpilze dort wie verrückt. In knapp zwei Stunden hatte ich ca. 30-40 schöne Steinpilze beisammen (1. Foto rechts). Ich hätte auch noch viele kleine Maronenröhrlinge mitnehmen können, aber für sie fand sich kein Platz mehr und der Steinpilz ist nun mal der edelste der Pilze. Und so eine Steinpilzfamilie hat natürlich generell Vorrechte (2. Foto rechts). Übrigens habe ich einen Großteil der Pilze an Freunde verschenkt.

In ein paar Tagen geht's wieder los. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Jahr noch so ein gutes Pilzjahr werden würde.  

Gruß aus Lüdenscheid, Jörg«

(2 Fotos © Jörg)

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Bei Köln: Bernhard bereitet dem Wettbewerb der Steinpilzschönheiten an jähes Ende


Bernhard schreibt am 14. Oktober 2019:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

beim erneuten und gründlicheren Durchstreifen meines neu entdeckten Reviers im rheinischen Forst bei Köln erweist sich dieses für Steinpilze als ertragreicher als erhofft.

Ich habe das Tagessammellimit erneut erreicht und möchte hier gerne die Schönheiten des Wachstumwettbewerbs präsentieren. Die lichten Buchenwälder scheinen ein idealer Standort zu sein.

Herzliche Grüße Bernhard«

(2 Fotos © Bernhard)

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Großer Andrang von Pilzsammlern im Hohen Venn

»Jeder hatte sein Päckchen zu tragen«


Jan schreibt am 14. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren am Samstag zu dritt im Hohen Venn direkt an der belgischen Grenze unterwegs. Vor drei Wochen war da nichts - und jetzt ist dort die Hölle los, was die Pilze betrifft.

Mein Steiniwald, der auf der einen Seite aus einem Fichtenhochwald und der anderen Seite aus einem Mischwald besteht, hat uns nicht im Stich gelassen. Jeder hatte sein Päckchen zu tragen. Wir haben aber die genehmigten 10 Kilo nicht ausgereizt, obwohl es locker möglich gewesen wäre.

Im Gros waren es fast nur Steinpilze, etwa 10% Maronen, Pfefferrröhrlinge und Fichtenreizker (1. Foto rechts). Das Steinpilztrio (2. Foto rechts) war für uns neu, jeder Einzelpilz davon war völlig unversehrt. Auch immer wieder schön zu sehen waren die Zeiger für Steinpilze bzw. Dickfußröhrlinge, die Pfefferröhrlinge und Fliegenplize.

Unser Spaziergang begann direkt nach Sonnenaufgang, und schon da waren wir nicht mehr allein. Gegen Ende unseres Pilzganges haben wir locker noch 10 weitere Sammler gesehen, die ebenfalls volle Körbe hatten. Auf der Heimfahrt haben wir noch ca. 15 Autos am Straßenrand gesehen und immer wieder Sammler in allen Ecken des Venns.

Alles in allem war es ein sehr ertragreiches Wochenende für alle Pilzsammler.

Ich werde wohl in ein bis zwei Wochen noch einmal gehen, um noch ein paar Steinpilze zum Trocknen zu finden.

Lieben Gruß, Jan«

(2 Fotos © Jan)

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Eitorf/Altenkirchen: Vier Stunden Pilzvergnügen mit der Rasselbande und tollen Funden


Jennifer schreibt am 13. Oktober 2019:

»Hallo ihr Lieben,

mein Mann, unsere Kinder, ihr bester Freund und ich haben heute in NRW zwischen Eitorf und Altenkirchen einige Steinpilze entdeckt. Ein paar davon waren angeknabbert, aber viele unversehrt. Besonders im Mischwald unter viel Laub waren einige versteckt. Ein paar Maronenröhrlinge kamen auch noch hinzu. Der gesamte Fund ist auf dem Foto links zu sehen.

Außerdem haben wir sehr viele andere Pilze gesehen, bei denen wir uns aber nicht sicher waren, weshalb wir sie lieber stehen gelassen haben. Unsere Kenntnisse beschränken sich auf Röhrlinge.

Wir waren vier Stunden unterwegs und waren nicht allein im Wald. Uns sind einige Pilzsammler begegnet.

Wir verfolgen diese Website täglich. Vielen Dank an den/die Verantwortlichen.

Liebe Grüße Jennifer, Christian und die Rasselbande (7, 6 und 4 Jahre)«

(Foto © Jennifer)

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Die Wildschweine meinten es gut mit Bernhard und ließen ihm beste Steinpilze übrig


Bernhard schreibt am 13. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich hat die lange Suche ein Ende und ich bin glücklich, den Pilzticker heute füttern zu dürfen.

Bereits auf dem Rückweg aus einem Wald im Rheinland holten mich die prachtvollen Steinpilze ein und warteten auf mich im lichten Buchenbestand. Es war alles von Wildschweinen durchwühlt, aber sie haben mir genug übrig gelassen.

Das Tageslimit war innerhalb von wenigen Minuten erreicht und alle waren madenfrei und rundum perfekt mit weißen Röhren.

Viel Erfolg wünsche ich allen Sammlern in dieser tollen Pilzsaison.

Herzliche Grüße sendet Bernhard aus Köln«

(Foto © Bernhard/Privat)

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Steinpilzschwemme auch bei Lennestadt

Michael: »Unser bisher größter Steinpilzfund«


Michael schreibt am 12. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dies ist ganz sicher unser bisher größter Steinpilzfund. Und fast alle Exemplare waren in wirklich einwandfreiem Zustand.

Es war beim Sammeln fast zu schön, um wahr zu sein. Allein die beiden Exemplare ganz oben auf dem Foto brachten schon über 1 Kilogramm auf die Küchenwaage.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Steinpilze in Massen in der Voreifel

Martin: »Ich habe so etwas noch nicht erlebt«


Martin schreibt am 12. Oktober 2019:

»Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

was in unseren Wäldern - Voreifel bei Aachen - los ist, kann man kaum beschreiben. Es ist phänomenal und ich habe so etwas noch nicht erlebt.

Obwohl ich bereits am Dienstag im strömenden Regen eine sehr ansehnliche Ausbeute hatte, haben der heutige und der gestrige Tag alles übertroffen. Mit sehr vielen wunderschönen Steinpilzen. Und mittlerweile finden wir immer häufiger herrlich knackige Maronen. Dazu kommt immer mal wieder der eine oder andere Flockenstielige Hexenröhrling.

Das erste Foto rechts zeigt unseren Fund von heute, das zweite den von gestern.

Jeder Pilzsammler hat Erfolg

An beiden Tagen haben wir viele Pilzsammler gesehen, und alle waren sehr erfolgreich. Eigentlich müssten die Pilze allmählich eine Pause einlegen, aber es kommen immer noch viele kleine nach. So kann es gerne noch weiter gehen.

Mit freundlichen Grüßen Martin«

(4 Fotos © Martin)

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2 Fotos: Man hat es auch als Steinpilz mitunter nicht leicht. Der stramme Vertreter links wird hart von schwerem Geäst bedrängt. Rechts sehen wir Martins Korb mit jungen knackigen Maronenröhrlingen.


Markus war von der geführten Pilzwanderung bei St. Augustin ganz begeistert


Foto: War von der organisierten Pilzwanderung bei St. Augustin ausgesprochen angetan und kann solche Veranstaltungen nur empfehlen: Pilzfreund Markus, der hier freudig einen kräftigen Steinpilz zeigt. Auf dem zweiten Foto sehen wir seinen Gesamtfund. Das kann sich sehen lassen! (2 Fotos © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 12. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

üblicherweise berichte ich aus dem Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz. Heute aber war ich »Im bunten Reich der Pilze« bei Sankt Augustin am Rhein unterwegs. So der Titel einer organisierten Pilzwanderung.

Solche lehrreichen und motivierenden Veranstaltungen kann ich nur jedem empfehlen! Es war sehr informativ und kurzweilig. Da auch noch das Sammelergebnis stimmte, war des Pilzsammlers Glück vollkommen!

Liebe Grüße Markus«

(2 Fotos © Markus E.)

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Wunderbare Funde bei Lennestadt mit traumhaften Steinpilzen und Maronen für Michael


Michael schreibt am 12. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern Vormittag habe ich bei Lennestadt wunderbare Steinpilze, Maronenröhrlinge und Riesenschirmlinge gefunden.

Der Steinpilz auf dem 1. Foto rechts vor dem Sammelkorb brachte übrigens erstaunliche 490 Gramm auf die Waage, und das madenfrei und in bester, absolut fester Qualität. Besonders imponiert haben mir die drei eng beieinander stehenden Steinpilze (2. Foto rechts); dass sie derart wachsen, war für mich neu.

Flächendeckend ist das Wachstum der Speisepilze in den hiesigen Wäldern allerdings eher nicht. Es gibt tatsächlich leider nur wenige Fundstellen, die dann jedoch regelmäßig erstaunlich ertragreich sind. An den meisten anderen Pilzplätzen tut sich dagegen kaum etwas.

Sowohl die milden Temperaturen als auch der regelmäßige Niederschlag lassen weiterhin hoffen.

Herzliche Grüße von Anja, Ella und Michael«

(4 Fotos © Michael)

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Roland hat seinen Pilzvorrat für den Winter beisammen und freut sich: »Ein richtig gutes Jahr!«


Foto: Mit diesem schönen Fund an Steinpilzen, Rotkappen, Maronen, Goldröhrlingen und Birkenpilzen hat Roland seinen Wintervorrat komplett. Er freut sich nun aufs Kochen. (Foto © Roland)

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Roland schreibt am 12. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gerade mit meinem Hund an meiner Rotkappenstelle. Siehe selbst. Jetzt fehlen eigentlich nur noch Pfifferlinge. Im Moment ist alles vorhanden, was unsere Wälder üblicherweise hergeben können. Es ist ein richtig gutes Pilzjahr.

Mit diesem Fund habe ich genügend Pilze für die kalte Jahreszeit und freue mich aufs Kochen. Das ist ebenfalls ein Hobby von mir.

Grüße aus Dorsten, Roland«


Aachener Wald: Und auf einmal ist das Fangnetz von Friederike voller Steinpilze und Maronen


Foto: Bislang hatte Friederike bei Aachen nichts bei ihren Pilzgängen gefunden. Das änderte sich heute Vormittag schlagartig: herrliche Steinpilze und Maronen liegen in ihrem Fangnetz. (Foto © Friederike)

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Friederike schreibt am 11. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich gucke schon länger immer mal beim Pilzticker NRW und lese auf deiner Homepage.
Vor zwei Jahren hat mich das Pilzfieber gepackt und ich bin öfters mit den Nachbarn meiner Eltern, die seit 30 Jahren sammeln, im Westerwald unterwegs gewesen.

Jetzt wohne ich in Aachen und habe schon einige Touren gemacht, bislang ohne etwas zu finden. Heute, bei trockener Witterung, war es herrlich im Wald. In dreieinhalb Stunden habe ich genügend Steinpilze und Maronenröhrlinge für ein leckeres Abendessen zusammenbekommen.

Danke für deine schöne Website!

Liebe Grüße Friederike«


Pilzgänge in den Galgenvenn gegen den Umzugsstress


Foto: So ein Pilzgang mitten im Umzugsstress ist doch eine Erholung, vor allem, wenn dann noch die Ausbeute stimmt. Immerhin sieben Steinpilze fanden Beatrice und Jürgen. (Foto © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 8. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

um dem Einpackstress zu entgehen und den Hunden gerecht zu werden, sind wir heute mittag noch einmal ins Galgenvenn gegangen. Die Ausbeute war eher überschaubar: 7 Steinpilze, 2 Ziegenlippen, einige Birkenpilze sowie zwei Handvoll Pfiffers

Alles sind bereits gesäubert und geschnitten im Backofen. Die Kamera hatten wir aufgrund der nicht kalkulierbaren Witterung zu Hause gelassen.

Wir wünschen allen Sammlern viel Glück bei ihrer Suche. Eventuell gibt es ja von unserem neuen Zuhause im Hunsrück dieses Jahr noch Pilzfotos.

Liebe Grüße Beatrice, Jürgen und die 3 Wuffs Sindy, Kassie und Buddy«


Dorsten: Für Roland sind 50 Rotkappen im Anmarsch


Foto: Die Rotkappen kommen! Sie sind noch jung und klein und verstecken sich bisweilen noch recht gut. Hier sind fünf Exemplare zu sehen. (Foto © Roland)

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Roland schreibt am 8. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach dem letzten Schub Champignons und Maronen war es hier etwas mau mit dem Pilzwachstum geworden, sieht man einmal von den Massen an Fliegenpilzen und Knollenblätterpilzen ab.

Seit ein paar Tagen sprießen nun fast überall die Hallimasche. Und was mich besonders freut, meine Lieblinge, die Rotkappen, drehen jetzt richtig auf. Ich konnte an meiner Stelle gerade über 50 kleine zählen. Sie standen auf cirka 20 Quadratmetern.

Sollten sie in meinem Korb landen, sind die Vorräte an Trockenpilzen für den Winter gesichert.

Gruß aus Dorsten, Roland«


Lüdenscheid: Bei der Lese von Wiesenchampignons und Birkenpilzen wurde Jörg pudelnass


Foto: Schnell war der Spankorb mit Wiesenchampignons gefüllt. Jörg suchte und fand sie bei Lüdenscheid im strömenden Regen. (Foto © Jörg)

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Jörg schreibt am 8. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war am Sonntag trotz starken Dauerregens in der Region Lüdenscheid wieder in Sachsen Pilze unterwegs

Schon bald war einer meiner Körbe randvoll mit Wiesenchampignons, die bei uns derzeit praktisch überall wachsen. 

An einem mir schon länger bekannten Platz fand ich dann noch einige Birkenpilze, alle fest und knackig, beinahe wie junge Steinpilze. Im Wald wollte ich dann doch nicht mehr nachsehen, dazu war ich nach diesen beiden Ernten schon zu durchgeweicht.

Gruß aus Lüdenscheid, Jörg«


Steinpilze, Maronen und Rotkappen bei Lennestadt, zum schönen Herbststillleben dekoriert


Michael schreibt am 5. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun lassen sich auch vermehrt die Maronenröhrlinge bei Lennestadt blicken. Neben weiteren Steinpilzen haben wir heute auch zwei Rotkappen entdecken dürfen.

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Malte aus Düsseldorf darf zukünftig Jürgens Steinpilzplätze im Galgenvenn kontrollieren


Foto: Diese zwei Steinpilze durften es auch sein, als Jürgen, Beatrice und Malte gemeinsam die Steinpilzstellen am Galgenvenn inspizierten. Malte aus Düsseldorf darf damit zukünftig Steinpilze in Jürgens Revieren sammeln, der mit Beatrice in den Hunsrück umzieht. (2 Fotos © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 5. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir hatten heute einen sehr netten und auch erfolgreichen Gang mit Malte aus Düsseldorf und Freund Alex aus Hamburg (derzeit zu Besuch) im Galgenvenn.

Allen anderen, die uns eine Mail gesendet und ihr Interesse an der Preisgabe unserer Steinpilzstellen im Galgenvenn bekundet hatten, wurde diese zumindest beantwortet - so gut es ging. Malte jedoch fragte nach einem gemeinsamen Pilzgang, den wir dann heute morgen ab 8.15 Uhr gemeinsam unternommen haben.

Den Erfolg kann ich nicht dokumentieren, nur schildern: Wir fanden 6 - 7 Steinpilze, 2 Handvoll Pfiffers, mehrere Maronen, eine Hexe sowie 2 Ziegenlippen. Zudem gab es 4 wunderschöne geschlossene Perlpilze, ganz ohne Bewohner. Und den Parasol, rechts auf dem Foto.

Für beide war der Erfolg gut, für uns eher sekundär und recht bescheiden. Sie konnten alle Pilze mitnehmen.

Wir hoffen, auch allen anderen Kandidaten gerecht geworden zu sein. In Anbetracht der drängenden Umzugsaktivitäten können wir derzeit nicht beurteilen, ob es noch zu einem Pilzgang kommen wird. Falls ja, im Galgenvenn.

Wir wünschen allen Lesern, egal wo, Pilzglück!

Liebe Grüße vom Niederrhein, Beatrice + Jürgen«


Lüdenscheid: Nach vielen Wiesenchampignons findet Jörg endlich auch »seine« Waldpilze


Jörg schreibt am 4. Oktober 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

ich war nach dem vielen Regen der letzten Tage mal wieder in meinem angestammten Pilzrevier.

Nun wachsen die Waldpilze endlich auch bei uns um Lüdenscheid. Ich hatte innerhalb kürzester Zeit meinen Korb voller Maronenröhlinge. Dazu gesellten sich noch ein paar Steinpilze und eine ansehnliche Zahl an Reizkern.

Dass ich noch so viele Reizker gefunden habe, überraschte mich ein wenig, kamen sie in diesem Jahr doch schon sehr früh. Der Wald stand voller Fliegenpilze.

Gruß aus Lüdenscheid, Jörg«

(Foto © Jörg)

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Stolberg/Rheinland: Einfach mal in ein unbekanntes Waldstück gefahren - und schon war der Korb voll


Foto: Dafür, dass Nico dieses Jahr einige Male ergebnislos von seinen Stammplätzen zurückkehrte, ist dieser Fund aus einem ihm unbekanntem Waldstück mehr als beachtlich. Es ist ein toller Fund! Die Steinpilze standen traumhaft schön auf dem fremden Terrain, auf dem zweiten Foto gleich drei Stück. (3 Fotos © Nico)

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Nico schreibt am 3. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich dieses Jahr schon ein paarmal an meinen Stammplätzen im Wald war, jedoch ohne Erfolg, bin ich heute endlich fündig geworden. Und das ganz in der Nähe, in Stolberg.

Ich bin einfach mal in ein mir unbekanntes Waldstück gefahren, und dann ging alles recht schnell. Zu schönen Steinpilzen und einigen Maronen gesellten sich auch noch zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge (z. B. zweites Foto rechts).

Diese werde ich mir gleich mit Zwiebeln und Speck anbraten und mit Kartoffelstampf genüsslich verputzen. :-)

Liebe Grüße aus Stolberg«




Pilzfreuden in der Voreifel

Martin wollte schon umkehren, da standen urplötzlich 85 Steinpilze vor ihm


Foto: Das Ergebnis eines Pilzganges, den Martin schon abbrechen wollte, als auf einmal die Steinpilze wie im russischen Märchen vor ihm standen. Nur gut, dass er noch einmal genauer hinschaute... (3 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 2. Oktober 2019:

»Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

mich hat es heute mal wieder in den Wald gezogen, also in der Region Aachener Voreifel.

Ich wollte meine neue Steinpilzstelle aus dem letzten Jahr aufsuchen. Nach knapp 40 Minuten recht erfolgloser Pilzsuche mit gerade mal fünf Pilzen und ersten Gedanken umzukehren, habe ich das erlebt, was einige Pilzsammler dieses Jahr schon berichtet haben.

Urplötzlich standen auf einer Fläche von 35x35 Metern cirka 85 Steinpilze! Und auf dem Rückweg gesellten sich dann auch noch 2 Flockis und einige Maronen dazu. So landeten zum guten Schluss volle fünf Kilo Steinpilze und 1,5 Kilo Maronen und Flockis in meinem Korb.

Ein herrliches Erlebnis, das meine Freundin heute leider nicht mit mir teilen durfte. Aber vielleicht zur Nachlese, denn es standen noch jede Menge kleine Steinpilze in den Startlöchern.

Viele Grüße aus Eschweiler von Martin«


Foto: Muss diese Ernte eine Freude gewesen sein! Martin hat sein Pilzmesser neben einen besonders auffälligen Herrn Knackig in die Erde gesteckt.


Abschied mit Wehmut von den liebgewonnenen Steinpilzplätzen am Niederrhein


Foto: Und hiermit wissen wir schon mehr: unter Edelkastanien also haben Beatrice und Jürgen ihre Steinpilze gefunden. Jedenfalls einen gewiss nicht unbeträchtlichen Teil. Hier ein aussagestarkes Herbstmotiv mit reifen Maroni. Ehrfurchtsvoll verneigt sich Signor Boletus edulis. (4 Fotos © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 2. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auch von uns ein riesen Dankeschön für Deine Seite und deren Jubiläum.

An meinem zweiten Urlaubstag konnten wir trotz Umzugsstress nicht umhin, nochmals im Galgenvenn nachzuschauen, was sich dort getan hat. Der Erfolg (Foto rechts) entspricht in etwa dem letzten Gang vergangenen Samstag. Auch die Nachlese in Grenswater war ähnlich.

Eventuell schauen wir an beiden Stellen kommende Woche noch einmal nach. Es hängt davon ab, wie gut und schnell wir mit dem Packen zu Rande kommen, denn am 15. Oktober findet unser Umzug statt.

Wir werden diese Gegend definitiv vermissen - aber einen Besuch bei Bekannten wird man bestimmt mit der Pilzleidenschaft verbinden können. Im Hunsrück haben wir zunächst keinen Plan, aber das wird schon.

Jeder NRW-Sammler, der detaillierte Angaben zu Sammel-/Fundstellen haben möchte, kann uns gern kontaktieren. Sprich: Heinz-Wilhelm, bei konkreten Anfragen kannst und darfst Du meine Mail Adresse gerne weitergeben!


Foto: Bilder ähnlich diesem hat uns Jürgen in den vergangenen Jahren regelmäßig geschickt. Es fehlte ihm und Beatrice so gut wie nie an köstlichen Steinpilzen.


Bis eventuell demnächst - ob hier vom Niederrhein oder aus dem Hunsrück. Alles Gute Dir und Deiner Seite, die Du hoffentlich noch lange wirst weiterführen können.

Liebe Grüße Beatrice + Jürgen

Liebe Beatrice, lieber Jürgen,

man merkt es Euern letzten Texten an, dass Euch der Abschied vom Niederrhein nicht ganz leicht fällt. So werdet Ihr Euch in Eurer neuen Heimat neue Pilzgründe erschließen müssen. Ich bin aber ganz sicher, dass auch das Euch und Euern vierbeinigen Begleitern Spaß machen und von Erfolg gekrönt sein wird.

An dieser Stelle noch vielen - zwischenzeitlichen - Dank für Eure stets erfrischenden Pilznachrichten mit wirklich eindrucksvollen Fotos!

Eine reibungslose Übersiedlung, viel Glück für den Neustart - und bis bald!

Herzlichst Heinz-Wilhelm


Foto: Zu diesem Bild schreibt Jürgen: »Wäre schön, wenn Du das Foto mit der Kreuzspinne auch posten könntest. Sie werden immer weniger in letzter Zeit.« Wir machen es zugunsten dieser nützlichen Insektenfänger gerne!


Rhein-Sieg-Kreis: Schöne Maronen aus unschönen Wäldern


Foto: Schöne Maronen aus unschönen Wäldern. Wulff beklagt, was viele Pilzsammler inzwischen kritisieren: die Forstwirtschaft verwüstet unverhohlen immer mehr Waldflächen bis zur Entstellung. (2 Fotos © Wulff)

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Wulff schreibt am 2. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie angekündigt, bin ich gestern früh bei Nieselregen und 13 Grad in den Rhein-Sieg-Kreis gefahren. Mein Pflegekind Shiva hat mich begleitet, Sie wollte auch gerne mal mit auf die Pilzjagd gehen.

Unbestritten sehen junge Augen sehr gut, lediglich das Sehen im Kontext der Erfahrung über Jahrzehnte gelingt ihnen nicht. Zusammen aber waren wir ein super Team. In zwei Stunden fanden wir mehr als 100 Maronen, von denen wir aber nur die allerbesten, also die frischesten und kernigsten, mitnahmen.

Interessant ist, dass diese bei Reichshof sämtlich nur auf den Hängen in Südlage zu finden waren. Steinpilze, waren leider nicht zu finden, ebenso wenig wie die häufig auf sie hinweisenden Fliegenpilze. Und auch die Stammplätze, an denen ich sonst Flockis finde, waren verwaist. Lediglich ein paar Ockergelbe Täublinge und Falsche Pfifferlinge* waren hier noch zu sehen.

Und wie derzeit fast überall, sah ich sehr viel geschlagenes Holz. Unsere Wälder sehen furchtbar aus und für mich haben die Waldspaziergänge zunehmend einen bitteren Beigeschmack. Ich hoffe, dass Mutter Natur sich erholt und die Wälder wieder etwas von dem magischen, vitalen Flair zurückgewinnen, den Sie für mich als Kind hatten.

Lieber Gruß, Wulff«

* Nur in geringer Menge essbar, generell giftig


Foto: Die Augen müssen sich noch die Erfahrung zum Auffinden von Pilzen erarbeiten, meint Wulff. Aber hier hat es geklappt, Shiva hockt bei zwei Maronenröhrlingen.


Es gibt sie noch, das Pilzjahr ist gerettet: Wulff fand bei Lüdenscheid und Plettenberg endlich wieder Röhrlinge


Foto: Es hat sie bei Wulff mangels Pilzen lange nicht gegeben: eine Pfanne mit Röhrlingen, hier in einer Whisky-Sahne-Sauce. Hinzu kamen noch Schinkenwürfel. (2 Fotos © Wulff)

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Wulff schreibt am 30. September 2019:

»Es war mir dann doch zu paradox: in Hernes Stadtparks fand ich regelmäßig schöne Speisepilze, im Sauerland hingegen nichts.

Also los! Am Samstag, nach fünf Tagen regelmäßigen Regens, bin ich gleich morgens los, in Richtung Lüdenscheid und Plettenberg. Und war erstaunt und erfreut, denn überall im Wald leuchtete es schon von Weitem, vor allem in Orange und Rot!

Hätte ich doch nur für jedes fünfte Trio aus Falschem Pfifferling*, Ziegenbart und Fliegenpilz im Tausch einen Steinpilz bekommen, mein Vorrat für die nächsten Jahre wäre gesichert gewesen. Allein die Fliegenpilze, die ich sah, schätze ich insgesamt auf mehrere hunderte Exemplare, und bei den Falschen Pfifferlingen, waren es kaum weniger.

Das Portfolio rundeten zahlreiche, leider überständige Birkenpilze und Rotfußröhrlinge, frische Violette Rötelritterlinge, Kahle Kremplinge sowie Grüne, Weiße und Gelbe Knollenblätterpilze ab. Auf den Rückewegen der Waldarbeiter (auch hier im Wald wurde viel vom Borkenkäfer geschädigtes Holz geschlagen) standen reichlich junge Schopftintlinge. Diese mag ich, Du wirst es nicht nachvollziehen können, lieber Heinz-Bertram, aber immer noch nicht. 

Damit ich nicht erneut unverrichteter Dinge zurück in den Kohlenpott fahren musste, hatte mir Mutter Natur auch noch zwei Dutzend Maronen, zwei sehr stramme Steinpilzburschen und eine kleine Krause Glucke in den Weg gestellt, allesamt zu sehen auf dem Teller (Foto rechts). Die Röhrlinge landeten zusammen mit ein paar Schinkenwürfeln in einer Whisky-Sahnesauce, die Krause Glucke kommt heute abend in den Ofen.

Mein Pilzjahr 2019 ist gerettet und ich ziehe nächsten Monat versöhnt vom Revier nach Balve.

Morgen früh unternehme ich noch einen Ausflug in Richtung Reichshof-Bergneustadt, dort müssten jetzt auch Röhrlinge zu finden sein. Die Wiesenchampignons bin ich, um ehrlich zu sein, über.

Riesenchampignons nähme ich gerne wieder, sie sind geschmacklich überragend!

Lieber Gruß, Wulff«

* In geringer Menge essbar


Hemer: »Es hat richtig Spaß gemacht, endlich einmal wieder mit vollem Korb nach Hause zu kommen«


Robert schreibt am 30. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

da aufgrund des Sturmes ein Waldgang nicht in Frage kam, habe ich mich entschlossen, Kuhweiden im Raum Hemer nach Champignons abzusuchen.

Also ab, über einen Zaun geklettert und sogleich angefangen zu sammeln (nicht suchen).
Überall sprossen die weißen Champignonköpfe, so dass ich nach nicht einmal 30 Minuten meinen Korb voll hatte.

Ich hätte wohl noch fünf weitere Körbe füllen können, da auf den benachbarten Weiden ebenfalls jede Menge Pilze wuchsen.

Nach dem bis jetzt enttäuschenden Pilzjahr hat es richtig Spaß gemacht, endlich einmal wieder mit einem vollen Korb (Foto rechts) nach Hause zu kommen.

Liebe Grüße Robert«

(Foto © Robert)

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War das ein Pilztag für Anja, Ella und Michael bei Lennestadt/Kirchhundem


Michael schreibt am 29. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

welch ein Pilztag!

Wir fanden heute rund um Lennestadt/Kirchhundem Wiesenchampignons, Parasolpilze, Maronenröhrlinge, einen kleinen Flockenstieligen Hexenröhrling, wunderbare Steinpilze, darunter wohl einen der schönsten, den wir je gefunden haben, und tolle Krause Glucke, bei deren Anblick  sich unsere Hündin Ella wohl fragte, was das denn wohl für ein befremdliches Geschöpf sei.

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(3 Fotos © Michael)

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2 Fotos: Die geschnittenen Champignons sind ausgesprochen appetitanregend. Hündin Ella scheint dagegen im Wald der Krausen Glucke eher skeptisch gegenüber zu stehen.


Champignons über Champignons bei Lüdenscheid


Foto: Ab in die Röhre! Jörg hat Champignonköpfe (zweites Foto) mit Frischkäse gefüllt und darf auf das Backergebnis warten. (2 Fotos © Jörg)

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Jörg schreibt am 29. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern wieder in den Pilzen bei Lüdenscheid. Die Champignons wachsen nun bei dem Regen wie verrückt. Und es kommen noch viele nach. Auch Birkenpilze habe ich recht viele gefunden. Nur andere Speisepilze wie Maronenröhrlinge, Steinpilze und Pifferlinge lassen immer noch auf sich warten.

Die kleinen Champignonköpfe, habe ich mit Frischkäse gefüllt und im Ofen gebacken. Die Birkenpilze wandern in die Pfanne.

Gruß aus Lüdenscheid, Jörg«


Viele Steinpilze für Martin am neu entdeckten Wachstumsplatz bei Aachen/Voreifel


Foto: Da gibt es kaum Anlass für Klagen! Martin hat diese Steinpilze sowie einige Maronen am Donnerstag an einer neu entdeckten Stelle in der Voreifel bei Aachen gefunden. (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 28. September 2019:

»Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

auch ich melde mich dieses Jahr wieder von unseren Pilzgängen in der Region Aachen/Voreifel. Nachreichen möchte ich aber noch meinen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum für diese tolle Internet-Seite.

Am Donnerstag habe ich zwei neu entdeckte Stellen erfolgreich aufgesucht. Dort fanden wir Steinpilze in allen Altersstadien und zu 95 Prozent frei von Maden, dazu noch einige Maronen.

Am Freitag habe ich mit meiner Freundin unser Stammgebiet aufgesucht. Auch dort haben wir einige Steinpilze und wenige Maronen gefunden. Insgesamt ist die Artenvielfalt in unseren Wäldern noch sehr gering. So gab es an meiner ansonsten total verlässlichen Hexenröhrlingsstelle nicht einen einzigen Pilz. Und auch die Maronen machen sich rar. Mal abwarten, was noch kommt. Ich werde berichten!

Mit freundlichen Grüßen Martin aus Eschweiler.«


Foto: Diesen fast vergleichbaren Fund hatte er einen Tag später. Ein tolles Ergebnis für zwei Tage Pilze sammeln. Martin ärgert allerdings, dass sich die Flockenstieligen Hexenröhrlinge an seinem Komfortplatz noch nicht blicken lassen wollen.


Lennestadt: Zu dem kräftigen Pilzwachstum macht der Regen auch Hoffnung auf gute Oktoberfunde


Michael schreibt am 28. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich kommt das Pilzwachstum in den Wäldern rund um Lennestadt wieder in Gang. Da wir in dieser Woche Urlaub haben, sind wir jeden Tag einige Stunden im Wald unterwegs.

Der absolut dominierende Pilz ist derzeit der Flaschenstäubling. Die Falschen Pfifferlinge sind ebenfalls sehr häufig zu entdecken. Leuchtend rote Fliegenpilze schießen seit ein paar Tagen vermehrt aus dem Boden. Aber auch Steinpilze haben wir Tag für Tag gefunden. Auch Maronenröhrlinge und Birkenrotkappen sind momentan im Angebot, genau wie die super leckeren Parasolpilze.

Auf dem Foto ist das dritte von uns in den letzten Tagen gefundene Exemplar zu sehen. Und heute haben wir eine Gruppe von fünf Riesenschirmlingen im Paukenschlegelstadium entdeckt. Deren Wachstum werden wir jetzt täglich beobachten.

Da es hier momentan an Niederschlag nicht mangelt, hoffen wir auf weitere Funde im Oktober.

In diesem Sinne grüßen Dich und alle Pilzfreunde Anja, Michael und Ella«

(Foto © Michael)

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Roland freut's: Endlich wieder Steinpilze bei Dorsten


Roland schreibt am 24. September 2019:

»Hallo,

nachdem sich zuletzt Rotkappen ziemlich verlässlich gezeigt hatten, kommen jetzt im Raum Dorsten die ersten Steinpilze (siehe z. B. Foto rechts). Letztes Jahr gab es bei uns an Speisepilzen überhaupt nichts.

Grüße aus Dorsten, Roland«

(Foto © Roland)

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Leckere Riesenchampignons beim Herner Dreigestirn


Foto: Riesenchampignons sind sehr leckere Egerlinge. Sofern sie nicht schon zu alt sind. Die Exemplare mit den tiefschwarzen Lamellen sind hinsichtlich ihrer Verwertung zumindest diskussionswürdig. (Foto © Wulff)

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Wulff schreibt am 24. September 2019:

»Auch nebenan im Park, also in dem anderen der insgesamt drei in der Nähe unseres Hauses in Herne, wachsen die Pilze. 

Hier, mitten im Ruhrpott, ist es ja doch und für Auswärtige überraschend ziemlich grün. Auf der heutigen Hunderunde im Sportpark stand etwas hell Leuchtendes im Unterholz. Unter einem Dreigestirn aus Stechpalme, Holunder und einer Eiche wuchsen  Riesenchampignons. Sie riechen angenehm nach Anis und gilben beim Anschnitt nicht. Sie passen auch zu den Bildern im Netz.

Es soll sie morgen, paniert und gebraten, neben Rührei und Schwarzbrot zum Mittag geben.

Am Wochenende werde ich mich mal im Märkischen Kreis umschauen, rund um unser neues Haus am Waldrand. Nach etwas Vertrautem, Steinpilze und Flockis zum Beispiel. Es wären meine ersten in diesem Jahr. Die wieder milden Temperaturen und der leichte, aber anhaltende Regen in Balve und Umgebung machen mir Hoffnung.

Liebe Grüße Wulff«


Lennestadt: Eine Woche nach den Wiesenchampignons sind die Steinpilze und Maronen da


Michael schreibt am 23. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

eine Woche nach unserem Wiesenchampignonfund sind wir heute Vormittag auf Maronenröhrlinge und am Nachmittag auf Steinpilze in tadelloser Qualität (siehe Foto mit Längsschnitt) gestoßen. Beide Fundorte befanden sich unweit eines Bachlaufes.

Und die Wetterprognosen für die nächsten Tage im südlichen Sauerland lassen in unserer Urlaubswoche auf weitere Pilzfunde hoffen.

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Nachlese im Galgenvenn: Die schönsten Steinpilze wachsen wie auf Wunsch


Foto: Und schon wieder sooo ein imponierendes Gewimmel von allerbesten Steinpilzen, flankiert von einigen  weiteren Röhrlingsarten. Sie wachsen im deutsch-holländischen Grenzgebiet, die Steinpilze! (3 Fotos © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 22. September 2019:

»Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir nochmals zur Nachlese im Gebiet Galgenvenn unterwegs. Das Ergebnis lässt sich durchaus sehen. Neben Steinpilzen gab es einige Hexenröhrlinge, Maronen, eine kleine Rotkappe und einen kleinen Birkenpilz.

Gleich geht es in das Gebiet Grenswater. Mal schauen, was uns dort erwartet.

Liebe Grüße Beatrice & Jürgen«


Foto: Solche Motive...

Foto: ...wie diese könnte Jürgen derzeit dutzendfach fotografieren. Die Steinpilze im Galgenvenn wachsen momentan so, wie es sich Pilzfreunde nur wünschen können.


Herne: Pilzahnherr Heinz hätte seine helle Freude an den  Urenkeln gehabt


Foto: Cara hat die Wiesenchampignons als Zutat für die Rahmsauce bereits gesäubert und geschnitten. Es gibt sie zu Bandnudeln mit Broccoli und Kalbsschnitzel. Vierbeiner Odin auf dem zweiten Foto durfte beim Säubern den einen oder anderen Pilz naschen - er steht auf Champignons. (2 Fotos © Wulff)

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Wulff schreibt am 21. September 2019:

»Es hat doch vor zwei Tagen geregnet, da gibt es sicher neue Pilze im Park« meinte das Kind beim Frühstück. Hmmh, dachte ich, es war die letzten zwei Nächte bitter kalt, ein früher Besuch vom Spätherbst im Spätsommer. Aber der Hund muss ohnehin raus, also ging es wieder zu unserem kleinen Champignon-Eldorado.

Schnell hatten Hund und Kind erste Erfolgserlebnisse in Aussicht. Dafür wurden erst mal die dreisten Graugänse - das schnatternde Federgetier schubst doch glatt die Pilze um – von Odin dem Sandfarbenen von Cypros mit viel Gebell von der Wiese ins Wasser gescheucht. Dann wurde fleißig gesammelt.

Odin zeigte die Funde aufgeregt im Gras an und wir ernteten sie (siehe Foto rechts). Das war eine tolle Teamleistung von den nachfolgenden Generationen der Pilzsucher in Herne. Unser Uropa Heinz(✝) der Altvater der Pilzsuche in unserer Familie, hätte seine helle Freude an uns, speziell an den beiden Jüngsten, gehabt. 

Cara hat die Beute danach ordentlich geputzt und geschnitten. Und Odin hat genascht, denn neben Gemüse und Obst, mag er auch Champignons. Morgen zum Mittag gibt es also  Bandnudeln mit Champignons in Rahmsauce, mit Broccoli und Kalbsschnitzel.

Liebe Grüße, die Wölfe aus Haranni Eclo (Herne)«

 

Galgenvenn: Mit den Hunden unverhofft in ein Steinpilzeldorado hineingelaufen


Foto: Das Ergebnis einer Runde mit den Hunden ist dieser Fund von vielen Steinpilzen sowie einigen Pfifferlingen, Maronen und Flockigen Hexen. Beatrice und Jürgen haben die Pilze unverhofft im Galgenvenn gefunden, genau dort, wo sie 12 Tage zuvor nicht einen Pilz gesehen hatten. (3 Fotos © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 19. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute nochmals im Grenzwald unterwegs, dieses Mal im Galgenvenn. Dort gibt es übrigens den Premium-Wanderweg Galgenvenn, der als zweitschönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet wurde und abwechselnd durch Deutschland und Holland verläuft. Eigentlich wollten wir dort nur unsere Hunde ausführen.

An unseren bekannten Steinpilzplätzen wurden wir dann ziemlich überrascht. Nachdem dort vor 12 Tagen absolut nichts stand, erwarteten uns diesmal viele Steinpilze sowie einige Maronen, Pfifferlinge und Flockenstielige Hexenröhrlinge. So wurden aus geplanten eineinhalb satte zweieinhalb Stunden.

Derzeit sind drei Bleche im Backofen - ein komplett mit Pilzscheiben gefülltes Haushaltssieb wartet noch.

Spätestens am Samstag schauen wir noch mal im Grenswald nach, dort, wo wir zuletzt üppige Funde machen konnten.

Liebe Grüße Beatrice & Jürgen«


Foto: Ein superknackiger Steinpilz mit ocker-gelbem Hut...

Foto: ... und ein Gevatter mit rotbrauner Kappe zählten mit zu den schönsten Exemplaren, die Beatrice und Jürgen gefunden haben.


Fährt Wulff demnächst vom Sauerland ins Ruhrgebiet, um Pilze zu suchen?


Wulff schreibt am 18. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

der Weg zum Mond von Wanne-Eickel ist zum Glück kurz. Also bin ich nach den Regenschauern der letzten zwei Tage direkt noch kurz mal rüber, in den Park. Mit Odin, dem Pilzsuchhund.

Lange suchen mussten wir nicht auf der großen Wiese. Schon von Weitem leuchteten die Köpfe der frischen Champignons aus dem Gras, sie standen in mehreren großen Ringen.

Im Gegensatz zum Wald ist hier der Regen noch im Boden angekommen. Viele Fruchtkörper waren umgetreten oder zertreten. Wir konnten trotzdem mehr als zwei Dutzend schöne, kernige Champignons in verschiedenen Größen retten, darunter auch einige kapitale Exemplare.

Und der Nachwuchs lugt auch schon aus dem Boden. Den holen wir in den nächsten Tagen ab. Dazwischen standen außerdem noch einige Braunsporige Zwergboviste und Hasenstäublinge. Unter einem stattlichen Ahorn im Moos außerdem noch ein paar Rotfußröhrlinge.*

Es ist schon kurios. Seit über 40 Jahren fahre ich nun vom Ruhrgebiet aus ins Sauerland zum Pilze suchen. Und demnächst, nach meinem Umzug nach Balve!? Vom Sauerland ins Ruhrgebiet?! Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

Lieber Gruß, Wulff«

(Foto © Wulff)

* Anmerkung: Die hiesigen Ahornarten (gemeint sind Berg-, Feld- und Spitzahorn) haben als Mykorrhizabäume (Partnerbäume) für Speisepilze keine Bedeutung. So gesehen standen die hier gemeinten Rotfußröhrlinge nicht wegen, sondern trotz des Ahorns an ihrem Platz.

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Lüdenscheid: Frische Champignons könnten die Vorboten der Waldspeisepilze sein


Jörg schreibt am 18. September 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

hier ist der Jörg aus Lüdenscheid. Ich hatte heute frei und machte mich, nachdem es die letzten Tage geregnet hatte, mal zu meiner Champignonswiese auf. Und tatsächlich, sie kommen! 

Wenn das Wetter so bleibt und es keinen Frost gibt, könnte es zumindest mit den Champignons noch etwas werden.

Im Wald ist es leider viel zu trocken. Ich erkenne es daran, dass selbst die Reizker nicht mehr recht wachsen wollen bzw. können. Von Pifferlingen und Steinpilzen ganz zu schweigen.

Die Champignons werde ich mir mit Geschnetzeltem zubereiten, der Rest wird eingefroren.

Gruß Jörg«

(2 Fotos © Jörg)

Hallo Jörg,

die Champignons sind nach Regenfällen die Vorboten der an Partnerbäume gebundenen Waldspeisepilze (sie folgen ungefähr eine Woche später).

Da nun der Herbst direkt vor der Türe steht und damit seine Begleiter Nebel und Tau, könnte es zumindest an den Waldrändern (in den Traufbereichen) noch klappen mit Steinpilzen und anderen, denn Tau und Feuchtigkeit des Herbstes reichen gar nicht selten den Waldpilzen zum Wachstum. Klar ist natürlich auch, dass ergiebiger Landregen besser wäre.

Weiterhin viel Spaß und Erfolg wünscht Dir Heinz-Wilhelm

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Um wieviel aromatischer schmecken doch Wiesenchampignons gegenüber den Zuchtpilzen!


Michael schreibt am 15. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einigen Wochen Pause scheint es so, dass das Wachstum der Wiesenchampignons rund um Lennestadt/Kirchhundem eine Renaissance erlebt.

Auf insgesamt drei Weiden sahen wir heute Ansammlungen von vermeintlichen Wiesenegerlingen. Die Ausbeute auf der ersten Weide war dann aber so ertragreich, daß ein weiteres Sammeln/Bestimmen nicht mehr notwendig war.

Und es ist immer wieder erstaunlich, um wieviel aromatischer Wiesenchampignons im Vergleich mit ihren gezüchteten Artgenossen schmecken.*

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

* Erst recht, wenn sie so einladend mit frischen Kräutern, Tomaten und Bandnudeln präsentiert werden wie auf dem Foto oben, meint dazu,

mit besten Grüßen, Heinz-Wilhelm

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Beatrice und Jürgen sagen den schönen Röhrlingen an der deutsch-holländischen Grenze Adieu


Foto: Immerhin, für ein Pilzessen hat es gereicht. Steinpilze, Rotkappen und Birkenpilze haben Beatrice und Jürgen im deutsch-holländischen Grenzgebiet gefunden. (2 Fotos © Jürgen)

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Beatrice u. Jürgen schreiben am 15. September 2019:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir noch einmal im Gebiet Grenswater an der deutsch-holländischen Grenze mit den Hunden unterwegs - diesmal jedoch standesgemäß vorbereitet mit Messer und Beutel.

Leider ist es immer noch viel zu trocken hier. Jedoch haben wir, wie die Fotos zeigen, genügend Steinpilze, Birkenpilze und Rotkappen für eine Pilzmahlzeit gefunden.

Ab Mitte Oktober werden wir dann aus anderer Gegend mögliche Pilzfunde melden, da wir an die Mosel umziehen und uns dann im Hunsrück austoben können.

Schönen Sonntag noch! Beatrice & Jürgen«


Foto: Dieser Birkenpilz wollte unbedingt mal fotografiert werden. Man erkennt diesen Wunsch am demütig gesenkten Hut.


Auf der Suche nach dem Mond von Wanne-Eickel fand Odin, der Sandfarbene von Cypros, einen Wiesenchampignon


Wulff schreibt am 10. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in meinen Revieren im Märkischen, im Sauerland und auch im Rhein-Sieg-Kreis sind leider keine leckeren Pilze zu finden. Lediglich ein paar winzige, staubtrockene Kartoffelboviste und einen völlig vermadeten Steinpilz konnte ich bei drei Waldgängen entdecken.

Gestern, am frühen Abend, war ich bei uns im Park, auf dem Mond in Wanne-Eickel. Mit unserem Hund Odin, der Sandfarbene von Cypros. Er apportiert für sein Leben gerne.

Was er dabei von der überraschend grünen Wiese zurück zu mir brachte, war aber nicht sein Baseball, sondern ein Wiesenchampignon!

Wo einer ist, sind auch mehr, lautet ja die Regel. Und siehe da, in wenigen Minuten hatten Odin und ich neben dem Baseball auch noch fünf Dutzend frische Champignons im Gras aufgestöbert. Die stehen nun schon verzehrfertig vorbereitet (Foto rechts) im Kühlschrank, für's Abendbrot heute. Mit Rührei, Schwarzbrot und Rahmsauce. Lecker!

Mal schauen, ob es dabei bleibt - oder ob doch noch genug Regen fällt, damit auch im Wald noch Flockis, Steinpilze, Pfifferlinge und andere Leckereien hervorgelockt werden.

Einen lieben Gruß aus Haranni Eclo (Herne), Wulff«

(Foto © Wulff)

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Lüdenscheid: Immerhin, die Reizker waren lecker


Jörg schreibt am 7. September 2019:

»Hallo,

hier ist wieder der Jörg aus Lüdenscheid im Sauerland.

Nachdem es bei uns vor ein paar Tagen geregnet hatte, war ich gestern einmal wieder in meinem Pilzrevier. Doch außer reichlich Fichtenreizkern (Foto rechts) und ein paar Wiesenchampignons, die auch noch madig waren, gab es nichts. Keine Steinpilze, Maronenröhrlinge oder anderes Erhofftes. Aber immerhin, die Reizker waren lecker.

Gruß Jörg«

(Foto © Jörg)

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Sie wollen noch nicht so recht wachsen in der Region Lüdenscheid


Jörg schreibt am 29. August 2019:

»Hallo, 

ich bin der Jörg und komme aus Lüdenscheid. Schon als kleiner Junge suchte ich mit meinem Vater Pilze. Durch Ihn habe ich sehr viele verschiedene Arten kennengelernt - und wo sie wachsen. Bis heute gehen wir manchmal noch gemeinsam in die Pilze.

Gestern war ich allerdings allein unterwegs. Und musste feststellen, dass sie bei der Trockenheit, die immer noch bei uns herrscht, noch nicht so recht wachsen wollen.

Nachdem ich vor einigen Wochen einige Steinpilze und Maronenröhrlinge gefunden hatte, war die Ausbeute diesmal eher gering: im Korb landeten ein paar Fichtenreizker, Wiesenchampignons und einige Goldröhrlinge (Foto rechts).

Gruß Jörg«

(Foto © Jörg)

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Region Walbeck/Holländische Grenze: Ein völlig unerwartetes Gewimmel von Steinpilzen


Foto: Mit solch einem Fund hatten Beatrice und Jürgen, die eigentlich nur die Hunde ans Wasser bringen wollten, nicht gerechnet. Sie fanden am Grenswater an diversen Stellen Steinpilze über Steinpilze, dazu einige junge knackige Birkenpilze. Damit sei schon jetzt, so Jürgen, der Wintervorrat gesichert. (4 Fotos © Jürgen)

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Jürgen und Beatrice schreiben am 25. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute Morgen mit den Hunden im Grenzgebiet in der Nähe von Walbeck unterwegs - die Grenze ist dort fließend, insofern weiß man nie: ist man in Deutschland oder schon in den Niederlanden?

Das Gebiet dort heißt Grenswater. Wir hatten nichts mit, wollten nur mit den Hunden gehen und sie dort am Wasser laufen lassen. Aber auf einmal: ein Steinpilz nach dem anderen! Ergo habe ich mein T-Shirt zum Beutel umfunktioniert, um wenigstens die Schönsten mitnehmen zu können.

Auf dem Rückweg sind wir an weiteren Stellen vorbeigekommen. Daraufhin haben wir beschlossen, die Hunde nach Hause zu bringen und mit Equipment zurückzukehren.

Grenswater besteht hauptsächlich aus Mischwald - teils Neuanpflanzungen mit einer Dominanz von Birken.

Mit diesem tollen Fund ist 2018 ist vergessen und der Winter eigentlich schon gerettet ;-)

Liebe Grüße aus Nettetal, Beatrice & Jürgen«


2 Fotos: Es war genau der richtige Tag zur Lese. Die Steinpilze waren in bester Verfassung, so dass gleich der erste Fund die Vorratsschatullen füllte.


Foto: Dicht an dicht standen die besten Steinpilze. Beatrice und Jürgen konnten bei ihrem Hundegang nur staunen.


Südliches Sauerland: Steinpilze aller Güteklassen, Pfifferlinge stellenweise, Maronen vereinzelt


Michael schreibt am 23. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

Björn hat die derzeitige Lage im Sauerland/Siegerland treffend formuliert. Zumindest kann ich seine Einschätzung für das südliche Sauerland bestätigen.

Wir waren heute insgesamt gut und gerne sechs Stunden an verschiedenen Orten unterwegs. Dabei stießen wir auf ca. 30-40 Steinpilze (2 Fotos rechts), deren Zustand zwischen sehr gut bis komplett vermadet variierte. Glücklicherweise wanderten dann aber doch noch viele, vor Ort geprüfte Exemplare in unseren Korb.

Außerdem fanden wir immer wieder kleine Ansammlungen von Pfifferlingen und auch einige Maronenröhrlinge.

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße wünschen Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Björn schätzt die Situation im Sauer- und im Siegerland vielversprechend für die nächsten Tage ein


Björn schreibt am 21. August 2019:

»Hallo,

hier ein kleiner Bericht zum Pilzaufkommen im Sauer- bzw. Siegerland. 

Nachdem in den Pilzrevieren, die ich besuche, in den letzten drei Wochen einiges an Niederschlag gefallen war, wuchsen zunächst die Champignons, die es in der vergangenen Woche gab und die jetzt durch sind. 

So dachte ich mir, dass es heute vielleicht mit den nachfolgenden Pilzen klappen könnte. Vorweg, es ist noch schwierig, man muss sein Revier gut kennen und einige Meter machen. Aber man wird fündig! Das Wachstum der Pfifferlinge und Steinpilze beginnt gerade und auch Rotkappen durften heute schon mit. 

Etliche Perlpilze und Täublinge, Falsche Pfifferlinge und noch einiges Unbekanntes kündigen ein paar vielversprechende Tage an.

Hoffen wir, dass die Wärme der nächsten Tage nicht wieder alles zunichte macht. Denn etliche kleine Steinpilze sind im Wald geblieben und wollen noch wachsen. 

Gruß Björn«

(Foto © Björn)

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Hallo Björn,

eine sehr schöne Sammlung hast Du da in Deinem schmucken Körbchen, da geht einem das Herz auf. Mir gefällt aber auch dein aussagekräftiger Überblick, vielen Dank für die gute Situationsbeschreibung! Hab Deine kleinen Steinpilze gut im Auge!

Viel Spaß und Erfolg wünscht Dir, mit besten Grüßen, Heinz-Wilhelm


Die ersten Steinpilze in der Saison sind doch etwas Besonderes...


Foto: Ein wenig wie eine Holzschnitzerei mutet diese Ansammlung von schönen Steinpilzen an, so plastisch kommen sie für den Betrachter rüber. Michael hat recht, es ist immer wieder erbauend, die ersten Steinpilze des Jahres zu entdecken. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 18. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diese schönen Steinpilze entdeckten wir heute in der Nähe von Lennestadt.

Die ersten Steinpilze des Jahres zu erspähen, ist, glaube ich, für jeden passionierten Pilzsammler immer etwas Besonderes.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«


Der 24-Stunden-Regen im Revier macht den Pilzfreunden Hoffnung auf gute Funde


Roland und Marion schreiben am 18. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei uns im Raum Dorsten hat der Regen der letzten Woche endlich einen Pilzschub ausgelöst.* Neben Unmengen an Champignons konnte ich heute auch die ersten Rotkappen finden. Im Umkreis stehen noch sehr viele winzige.

Da es jetzt gut 24 Stunden geregnet hat, wird die nächste Woche wohl bei uns einiges wachsen lassen.

Grüße aus Dorsten, Roland und Marion«

(Foto © Roland)

* Innerhalb einer Woche kann der Regen keine Fruktifikation auslösen. Zu den Erscheinungszeiten der Pilze nach Regen siehe hier

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Kirchhunden: Wiesenchampignons und Pfifferlinge en masse und ein liebliches Maronenpärchen


Michael schreibt am 16. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in der Nähe von Kirchhundem fand ich heute Pfifferlinge und Wiesenchampignons (Foto 1, rechts) in wirklich großer Menge und ein sehr schönes Maronenröhrlingspaar (Foto 2, rechts).

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Lohnenswerte Suche über Tage: Endlich schöne Sommersteinpilze für Gerd bei Bad Münstereifel


Gerd schreibt am 14. August 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach tagelangem Suchen an meinen bekannten Sommersteinpilzstellen bin ich gestern fündig geworden.

Sie standen am Wegesrand zwischen Buchen und Eichen im Höhengebiet von Bad Münstereifel. Mehrere Flockis, von Maden zerfressen, habe ich stehen gelassen.

Es tut sich was, hier regnet es fast jeden Tag 5-6 Liter auf den Quadratmeter. Ich denke, das wird bald gutes Pilzwachstum auslösen.

Vielen Dank für Deine Arbeit!

Liebe Grüße Gerd«

(Foto © Gerd)

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Lennestadt: Die Pilzinspektion konnte schöne Pfifferlinge und Wiesenchampignons verbuchen


Michael schreibt am 13. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

direkt nach meinem Feierabend machten wir uns auf, um einen unserer Pfifferlingsorte  bei Lennestadt zu inspizieren. Und tatsächlich wurden wir fündig. Auf dem Rückweg entdeckte meine Frau Anja dann noch auf einer Weide eine Ansammlung von Wiesenchampignons (Foto rechts).

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Das ist typisch: Die Wiesenchampignons sind die ersten Speisepilze nach langer Trockenheit und Regen


Werner schreibt am 7. August 2019:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

am Sonntag ertappte ich auf meiner Pilzwiese im Oberbergischen Wiehl die ersten leckeren Wiesenchampignons - und heute direkt den zweiten kleinen Korb (Foto rechts). Die Woche wird sicher noch gut.

Pilzige Grüße, Werner aus Wiehl«

(Foto © Werner)

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Erste Pfifferlinge des Jahres bei Lennestadt


Michael schreibt am 4. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auf unserer heutigen Wanderung bei Lennestadt fanden wir unsere ersten Pfifferlinge (Foto rechts) in diesem Jahr.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Schmallenberg: Die zwei Flockis landeten umgehend auf geröstetem Baguette


Michael schreibt am 2. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

dieses Flockenstielige Hexenröhrlingspaar entdeckten wir heute Nachmittag bei Schmallenberg nicht weit von einem Bachlauf.

Da beide Exemplare in einwandfreiem Zustand waren, werden wir sie gleich auf geröstetem Baguette genießen. Dazu gibt es Forellen vom Grill und einen Gartensalat.

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

Foto rechts: »2015 im Eichenfass gereift«. Gilt nicht für die zwei Flockis, die Michael gefunden hat, sondern für die dekorationshalber drapierte Weinflasche dahinter.

(Foto © Michael)

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Warnung vor Eichenprozessionsspinnern

Nettetal/Niederrhein: Statt Pilze suchten Beatrice, Jürgen und die Hunde schnell das Weite


Foto: Alles andere als willkommen sind Gespinste mit Raupen des Eichenprozessionsspinners. Die Brennhaare der Raupen können sehr unangenehme Auswirkungen bis hin zu einem allergischen Schock haben. Besonders tückisch ist, dass hierfür nicht einmal eine Berührung mit den Raupen notwendig ist, weil die Brennhaare unsichtbar in der Luft herumschwirren können. In NRW leiden besonders der Niederrhein und das Münsterland unter der Plage. Wo in Deutschland die Plagegeister derzeit noch anzutreffen sind und wie man sich im Bedarfsfall am besten verhält, ist hier zu lesen. (Foto © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen schreiben am 23. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

unser gestriger Gang blieb ohne jegliches Resultat, war jedoch erschreckend!

Eine unserer bevorzugten Steinpilzstellen liegt in bzw. am Rande von Eichen. Leider fanden wir dort nur Gespinste des Eichenprozessionsspinners, zum Teil direkt am Fuße der Stämme. Wir konnten unsere Hunde deswegen nicht laufen lassen - viel zu gefährlich.

Da viele Sammler ebenfalls Eichenbestände aufsuchen - hier speziell am Rand oder in lichten Wäldern zu finden: Bitte passt alle auf Euch auf und schaut Euch die Bäume an. Mit den Viechern ist nicht zu spaßen.

Da für die nächsten zehn Tage Hitze ohne Regen angekündigt ist, wird's wohl erst mal nix mit Pilzen hier.

Liebe Grüße aus Nettetal

Beatrice & Jürgen«


Rolf aus Hückelhoven freut selbst über wenig: »Auch Kleinfunde machen die Gefrierdose voll«


Rolf schreibt am 21. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

es ist jetzt schon der dritte Tag in Folge, dass ich in einem Park in Hückelhoven  Netzstielige Hexenröhrlinge (Foto rechts) gefunden habe. Ich nehme solche Kleinfunde gerne mit. Ich verarbeite die Pilze dann sofort, und ab geht es in die Tiefkühltruhe. Das lohnt sich mit der Zeit. Immerhin habe ich auf diese Weise schon eine kleinere Gefrierdose vollbekommen.

Hier im Kreis Heinsberg hat es doch ausreichend und regelmäßig geregnet. Derzeit findet man auch recht viele Champignons. Leider bin ich mit der Arbeit derzeit stark eingespannt und habe kaum Zeit.

Für den Sonntag plane ich aber mal einen Ausflug zu meinen angestammten Stellen.

Allen ein erfolgreiches Pilzjahr wünscht Rolf aus Hückelhoven«

(Foto © Rolf)

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Niederrheinisches Grenzgebiet: Die Vorhut der Steinpilze ist schon da


4 Fotos: Eine Rotkappe und ein überständiger Steinpilz (oben von links), eine fünfköpfige Perlpilz-Familie und zwei Goldröhrlinge (unten von links): das sieht nicht einmal schlecht aus. Diese Arten bilden nämlich gerne die Vorhut von Steinpilzen. Also viel Glück für die nächsten Tage! (4 Fotos © Jürgen)

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Beatrice und Jürgen und schreiben am 21. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem wir uns letztes Jahr (Katasthrophenjahr) nicht gemeldet haben, hier eine kleine aktuelle Bestandsaufnahme mit ein paar Fotos zum Pilzaufkommen im Bereich Niederrhein und holländische Grenze. Gesammelt haben wir bislang nichts, da Einzelfunde keinen Sinn machen.

Leider regnet es anscheinend immer noch zu wenig, um die Myzele zum Austrieb ihrer Fruchtkörper zu bewegen. Alle Fundstellen der vergangenen Jahre zeigen nur sehr wenig Reaktion auf den Regen. Eventuell war der vergangene Sommer doch zu trocken. Aber da die Hoffnung ja nie stirbt, werden wir morgen erneut losziehen, um nachzuschauen. Hauptsache, man bleibt in Bewegung. Das freut schließlich auch die Hunde.

Liebe Grüße aus Nettetal

Beatrice & Jürgen«


Wieder haben Hexeneier neue Freunde gefunden:

»Welch ein Geschmack dieser doch recht unappetitlich aussehenden Pilze«


Lena schreibt am 17. Juni 2019:

»Lieber Heinz-Willhelm,

am Wochenende waren wir bei uns im Dortmunder Wald unterwegs, um zu sehen, was die Pilzwelt so treibt.

Neben vielen Perlpilzen fanden wir die ersten Röhrlinge wie Rotfußröhrlinge und Gallenröhrlinge, die sich allerdings noch im Anfangsstadium ihres Wachstums befanden.

Angelockt durch den starken Geruch, konnten wir noch Hexeneier von der Stinkmorchel finden. Unglaublich, welch Geschmack sich in diesen doch recht unappetitlich aussehenden Pilzen verbirgt:

  • Die weiße Außenhaut wird samt Gallerte und der den eigentlichen Fruchtkörper umgebenden weißen Haut entfernt. Anschließend schneidet man den Pilz in Scheiben und brät ihn mit Butter und etwas Salz an.

Beste Grüße Georg und Lena«

(4 Fotos © Lena/Privat)

Blau = ungenießbar

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2 Fotos: Wir sehen bei der Zubereitung das noch weiß umhüllte Hexenei (links) und das innere olivgrüne Ei (rechts), das in Scheiben geschnitten, gebraten - und gegessen wird. Der Pilz schmeckt rettichartig. In manchen Regionen Frankreichs gilt dies als große Delikatesse und einige Pilzfreunde haben das auch auf dieser Website bekundet, siehe z. B. hier und hier.




Kai schrammte um eine Woche am großen Lungenseitlings-Schmaus vorbei


Kai schreibt am 16. Juni 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die Hexenröhrlinge in Bochum lassen leider immer noch auf sich warten. Dafür habe ich eine stattliche Kolonie Lungenseitlinge (Ausschnitt Foto rechts) etwas versteckter an einer Klippe, an einem reichlich bewohnten Stamm entdeckt.

Leider war ich zu spät dran, hätte ich die Stelle vor einer Woche gefunden, hätte es ein tolles Gericht für meine Freunde gegeben. So hat es aber immerhin noch für ein leckeres Risotto gereicht, das einige wohlschmeckende Frauentäublinge harmonisch ergänzt haben.

Beste Grüße Kai«

(Foto © Kai)

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Ein Festwiesenzufallsfund macht Rolf Hoffnung auf ein besseres Pilzjahr


Rolf schreibt am 3. Juni 2019:

»Hallo Heinz Wilhelm,

das Foto (rechts) ist vom Sonntag; es handelte sich um einen Zufallsfund. Ich habe diesen ersten Fund des Jahres verarbeitet; der Pilz fristet sein Dasein in einer Gefrierdose.

Fundort war eine alte Festwiese oberhalb von Hückelhoven, auf der er mutterseelenallein unter einer Eiche wuchs. Es ist ein Flockenstieliger Hexenröhrling. Das hat mein Herz als Pilzsammler wieder in Gang gebracht, so dass ich nun auf ein wesentlich besseres Jahr als 2018 hoffe.

Viele Grüße aus Hückelhoven von Rolf«

(Foto © Rolf)

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Lennestadt: Die Spitzmorcheln halten lange durch, die Sommersteinpilze lassen sich Zeit


Michael schreibt am 30. Mai 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

an einer Stelle, wo offensichtlich Fichtenholz gelagert wurde, entdeckten wir auf unserer heutigen Wanderung bei Lennestadt erneut Spitzmorcheln.

Heute Vormittag haben wir zum wiederholten Male das Waldstück im Hawerland/Sauerland inspiziert, in dem wir in den letzten Jahren regelmäßig im Mai und Juni unsere ersten Sommersteinpilze gefunden haben. Leider Fehlanzeige. Stattdessen Spitzmorcheln kurz vor Juni. Aber das soll uns mindestens genauso recht sein.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Schmallenberg: Spitzmorcheln und eine stramme Netzstielige Hexe


Foto: Mit diesem Fund hatte Michael wohl kaum noch gerechnet, nachdem Anja und er die  letzten Spitzmorcheln bereits Anfang April gefunden hatten. (2 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 26. Mai 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem wir am Samstag noch einen überraschenden Spitzmorchelfund im Fichtenwald machen konnten, entdeckten wir heute, ebenfalls im Schmallenberger Sauerland, direkt am Straßenrand einen strammen Netzstieligen Hexenröhrling (Foto rechts).

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael

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Lennestadt: Die ersten drei Spitzmorcheln für Anja gönnten sich gerade ein Sonnenbad


Anja schreibt am 8. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diese drei Spitzmorcheln (Foto rechts) habe ich bei meinem heutigen Spaziergang oberhalb von Lennestadt gefunden. Sie standen direkt am sonnigen Wegesrand.

Liebe Grüße, Anja«

(Foto © Anja)

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Haltern am See: Diesmal liefen Ina die Spitzmorcheln  fast vors Fahrrad


Foto: 15 Spitzmorcheln erblickte Ina während einer Fahrradfahrt auf dem Weg nach Hause. Sie hat den geschärften Blick, seitdem sie vor einigen Tagen in ihrem Garten ein Dutzend der köstlichen Pilze entdeckt hatte. Das Messer hat sie für den Fall der Fälle immer dabei. (Foto © Ina D.)

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Ina schreibt am 29. März 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

da habe ich schon wieder Glück gehabt! Auf dem Weg nach Hause mit dem Fahrrad stellten sich mir diese 15 Gesellen (Spitzmorcheln) in den Weg. Gut, daß ich immer ein Messer dabeihabe....

Liebe Grüße aus Haltern am See, Ina D.«


12 auf einen Streich bei Haltern am See: Ina freut sich riesig über die erhofften Spitzmorcheln im eigenen Garten


Foto: Dunkelbraun-schwarz sind sie, die RiMuMo (Rindenmulchmorcheln), wie Pilzfreunde Spitzmorcheln im Mulch gerne nennen. Inas Freude war groß, als sie sie heute entdeckte. (2 Fotos © Ina D.)

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Ina schreibt am 25. März 2019:

»Hallo,

anbei zwei Fotos von Spitzmorcheln aus meinem Garten. Sie sind heute frisch gekommen. Insgesamt sind es 12 Stück.

Das Tolle ist, daß ich den Mulch mit alten, getrockneten Morcheln im Herbst beimpft hatte. Jetzt sind tatsächlich welche da!

Ob es das Impfen oder dieser spezielle Mulch war, der zu dem Ergebnis geführt hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat uns der Fund sehr glücklich gemacht!

Liebe Grüße aus Haltern am See, Ina D.«


Foto: Hier sieht man die Umgebung, in der die Spitzmorcheln gedeihen. Die Eichenblätter haben mit ihrem Wachstum nicht das Geringste zu tun. Entweder geht das auf Inas Beimpfung zurück oder auf den Mulch vom Vorjahr. Wo Mulch aufgetragen wurde, sind in der Regel neue Beete oder Flächen entstanden. Spitzmorcheln siedeln bevorzugt auf gestörten bzw. neu geschaffenen Flächen, erst recht, wenn auf ihnen Fichtenmulch aufgetragen wurde, der ihnen als Nahrungsgrundlage dient: sie laugen die Nährstoffe aus und zersetzen die Holzbrösel.


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