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Übersicht aller bisherigen NRW-Pilzticker





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Voreifel: Ein Steinpilzfriedhof mit 300 Leichen - trotzdem wurden 3 Körbe randvoll


Foto: Einigen Steinpilzen sieht man den Hitzestress an, er ist vor allem sichtbar an rissig aufgesprungenen Huträndern. Trockene ältere Pilze sind aber eindeutig besser als durchnässte, weil Letztere wegen hoher Schimmel- und Fäulnisgefahr nicht für den Dörrautomaten taugen. (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 18. September 2020:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

wir waren gestern noch einmal in unserem Steinpilzrevier nach dem Rechten sehen. Trotz der Hitze und Trockenheit haben wir einige frische Steinpilze und viele mit Hitze- und Trockenschäden gefunden.

Der größte Teil war leider schon ein Steinpilzfriedhof. Ich denke, es waren summa summarum um die 300(!), die nicht mehr für die Küche verwendbar waren.. Aber sollen diese mal schön aussporen.

Ich denke, dass ohne nennenswerten Regen die nächsten zwei bis drei Wochen Ruhe beim Pilzwachstum einkehren dürfte. Gerne lasse ich mich aber eines Besseren belehren.

Mit freundlichen Grüßen, Martin«


Foto: Steinpilze in Formation. Hier wachsen sie beinahe wie ein Teil eines Hexenringes. Aber auch sie sind bereits im deutlich fortgeschrittenen Alter.





Sehr lesenswert!

Martin verteidigt das Sammeln (zu) vieler Steinpilze mit überzeugenden Argumenten


Foto: Steinpilze im besten Alter wachsen ungehemmt im Moos zwischen Fichtentotholz und Farnkraut. Die Bodenumwerfungen machen ihnen nichts aus. Da die Erdbrüche bereits wieder dick mit Moos bewachsen sind, ist davon auszugehen, dass hier schon vor ein paar Jahren mit technischem Gerät gearbeitet wurde. Das Wurzelgeflecht der Pilze (Myzel) konnte sich also erholen. (3 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 13. September 2020:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

hier wieder einige Impressionen von heute aus einem Wald in der Voreifel

Um es kurz zusammenzufassen: in unserem Steinpilzeldorado ist immer noch die Hölle los. Die Fotos vermitteln einen guten Eindruck, in welcher Geballtheit die Pilze dort wachsen. Da du sie dir zu gerne ansiehst, wie Du schriebst, habe ich dir ein paar mehr geschickt. Es ist ein Steinpilzernten, längst kein Suchen und Sammeln mehr. Und das macht trotzdem und immer noch sehr viel Spaß.

Martin zum Thema Naturschutz

Zu den Sammelbeschränkungen und zum Naturschutz möchte ich an dieser Stelle einmal etwas anmerken. Wir gehören auch zu den Sammlern, die mehr als die vorschriftsmäßige Menge sammeln. Betreiben aber keinen Handel, sondern trocknen und frieren sehr viele Pilze ein.

Einen Teil von unseren Funden verschenken wir, zum Beispiel an ältere Nachbarn, die früher selbst einmal leidenschaftliche Sammler waren, aber nicht mehr selber in den Wald gehen können. Geschweige denn, sich für 40 oder noch mehr Euro ein Kilo Steinpilze aus Osteuropa kaufen wollen oder können. Sie freuen sich sehr über das Pilzgeschenk und erzählen uns immer wieder begeistert von ihren eigenen früheren Pilzgängen.

Wer Pilze aus Osteuropa kauft, verschiebt das Problem nur

Natürlich könnten wir auch jeden Tag mit dem Auto in den Wald fahren und drei Personen mitnehmen. Die Frage ist aber, ob das dann wirklich Naturschutz wäre. Und wenn man sich Pilze aus Osteuropa kauft, wird der Naturschutz zwar vor der eigenen Türe verbessert, in den Wäldern Osteuropas jedoch nicht. Es wäre also nur eine Problemverschiebung.

Aber auch das übermäßige Absammeln scheint meiner Erfahrung und Meinung nach den Pilzen nicht zu schaden. Denn tendenziell hat das Steinpilzvorkommen in unseren Wäldern in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Ich vermute, dass das Klima im Moment einfach zu 100 Prozent passt. Und eines ist auch klar: wir werden auch wieder Jahre erleben, in denen wir viel weniger Steinpilze finden werden.

Bis bald, Martin«

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Foto: Auch hier wachsen die Steinpilze dicht an dicht. Und zwar im Fichtenhochwald. Ihr Vorkommen in solchen Landschaften ist ein Klassiker. Besonders an den Rändern solcher Waldabschnitte wachsen sie gut.

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Foto: Ähnlich auf diesem Foto. An den abgehenden starken, übermoosten Wurzeln alter Fichten stehen die Steinpilze gerne. Und das um so lieber, als sie viel Licht haben und nicht durch Unterbewuchs gestört werden.

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Sehr viele Steinpilze für Michael und Anja bei Lennestadt


2 Fotos rechts: Erneut sehr viele Steinpilze haben Michael und Anja gefunden; Fundort war vermutlich die Umgebung von Lennestadt.

(2 Fotos © Michael)

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Lennestadt: Erst mit Verstärkung konnten die vielen herrlichen Steinpilze und Maronen geborgen werden


Michael schreibt am 11. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich mich bereits gegen 7 Uhr in ein Waldstück bei Lennestadt aufgemacht, wo die Fichten vorherrschen, aber auch Lärchen und Birken stehen. Nachdem wir gestern Abend andernorts einige Steinpilze entdeckt haben, war sowohl die Hoffnung, als auch die Vorfreude groß.

Nach einer guten halben Stunde Fußmarsch füllte sich der Sammelkorb recht schnell mit Maronenröhrlingen, einer Ziegenlippe und recht vielen Steinpilzen. Dieser Fund ist auf dem zweiten Foto (rechts) zu sehen.

Danach ging es kurz nach Hause, um Anja und Ella abzuholen. Gemeinsam fanden wir dann tatsächlich noch einiges mehr, als ich bei meinem frühen Gang. Neben Steinpilzen und Maronenröhrlingen gesellten sich noch zwei Birkenröhrlinge und ein paar Flockenstielige Hexenröhrlinge hinzu. Diesen Fund zeigt Foto 1.

Welch ein Tag!

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Schönste Steinpilze für eine Pizza aus den letzten Arnsberger Fichtenwäldern


Sebastian schreibt am 11. September 2020:

»Hallo Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war gestern mit meiner Frau für 1,5 Stunden im Arnsberger Wald. Wir sind ganz bewusst los, um uns eine Steinpilzpizza zu machen.

Schon nach wenigen Minuten wurden wir fündig. Da die Fundmenge noch nicht ausreichte, haben wir drei Mal unseren Standort gewechselt. An einer für uns unbekannten Stelle haben wir dann ganz unverhofft ein Steinpilzparadies gefunden.

Wir hatten nur ganz wenig Verschnitt zu beklagen, konnten uns über beste Qualität der Pilze freuen. Sie standen im Übrigen in den letzten Fichtenwäldern, die hier nach der Trockenheitskatastrophe und der Borkenkäferinvasion noch stehen.

Eingangs eines Laubwaldes haben wir direkt eine große Gruppe an Birkenpilzen gefunden und direkt am Straßenrand standen 5 frische Parasole. Ich müsste lügen, um nicht zu sagen, dass davon jeder einzelne eine Höhe von locker 15c Zentimeter hatte.

Wir haben aber alles stehen lassen, was nicht Steinpilz war, denn von ihnen hatten wir mit dem bereits vollen Korb mehr als genug.


Foto: Sie landeten, natürlich schön geputzt, auf einer ganz gewiss leckeren Steinpilzpizza. Gut gemacht, Sebastian und Sabrina!  (Foto © Sebastian)

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In den nächsten Stunden werden wir wieder aufbrechen, um für die Oma auch noch ein paar frische Pilze zu suchen.

Etwas frustriert waren wir jedoch über die Art und Weise, wie manche Menschen mit dem Wald und den Ressourcen umgehen. Wir mussten leider sehen, wie 3 Leute in riesigen Kartons die Pilze aus dem Wald geholt haben. Dies ist weder fair gegenüber anderen Sammlern noch gut für den Wald. Von den Naturschutzverordnungen und Sammelbeschränkungen ganz zu schweigen. Vielleicht magst du ja mal ein wenig darauf hinweisen, wenn du deinen nächsten Eintrag schreibst.

Viele Grüße, Sabrina und Sebastian«

Lieber Sebastian,

diejenigen, die die Pilze zu Dritt »in riesigen Kartons« aus dem Wald schleppen, wie Du schreibst, sind garantiert organisierte Truppen, die damit illegalen Handel betreiben. Das sind genau die, die ein schlechtes Licht auf den einzelnen kleinen Pilzsammler werfen, der völlig zu Unrecht auf die Anklagebank verfrachtet wird. Ich habe dazu schon vor einigen Jahren alles geschrieben und gesagt, Du findest es hier und hier.

Lasst Euch Eure Steinpilzpizza trotzdem gut schmecken!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Martins Rekordjahr 2019 ist bereits Geschichte

Voreifel: Gefühlte 1000 Steinpilze auf der Fläche von 3 Fußballfeldern


Foto: Mehr geht nicht. Was Martin 2019 an Steinpilzmassen nach Hause trug, hielt er für einen Ewigkeitsrekord. Doch der ist bereits pulverisiert. Dieses Jahr wachsen sie noch hemmungsloser! (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 10. September 2020:

»Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

pünktlich zur diesjährigen Pilzsaison melde ich mich hiermit aus den ertragreichen Wäldern der Voreifel zurück.

Das fulminante Steinpilzjahr 2019 habe ich noch in bester Erinnerung. Ich hielt es für absolut unübertrefflich und war glücklich, dass ich so etwas in vorderster Front miterleben durfte. Doch sein exklusiver Status ist schon jetzt, nach unserem dritten Jahrespilzgang, Geschichte.

In unserem »Steinpilzeldorado«, wie ich es vergangenes Jahr gerühmt habe, stehen auf einer cirka 3 Fussballfelder großen Waldfläche gefühlte 1000 Steinpilze. In Worten: eintausend!


Foto: Eine Impression aus dem Steinpilzeldorado. Die Pilze stehen dicht an dicht - und das über eine Waldfläche von cirka drei Fußballfeldern. Junge, Junge, man muss sich das nur mal vorstellen...


Man weiß einfach nicht mehr, wo man anfangen soll mit dem Ernten. Das ist der reine Wahnsinn! Es stehen teilweise 10-15 Steinpilze fast nebeneinander. Man muss wirklich aufpassen, dass man sie nicht kaputt tritt. Und einer ist schöner als der andere.

Zu all der Freude über die allerschönsten Pilze macht einem aber auch hier die Trockenheit und der extreme Borkenkäferbefall allmählich Sorgen um die Fichtenwälder. Noch scheint es den Pilzen nichts auszumachen. Aber das wird wohl leider nicht so bleiben.

Allen Sammlern eine tolle Saison!

Schöne Grüße aus Eschweiler, Martin«


Foto: Und hier gleich noch einmal vier Prachtkerle hinterher. Martin hätte praktisch wahllose fotographieren können, er hätte wohl immer ein paar Steinpilze zusammen ablichten können.




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Die Steinpilze als Bodendecker: Da musste Oskar seine Jacke ausziehen


Foto: Herrlich anzuschauen ist dieser ganz unerwartete Fund, den Oskar bei Lindlar in einem Fichtenwald machte. Er musste seine Jacke kurzerhand zum Transportsack umfunktionieren. (Foto © Oskar)

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Oskar schreibt am 10. September 2020:

»Hallo,

bei meiner heutigen Hunderunde durch ein schmales Waldstück bei Lindlar im Bergischen Land traute ich meinen Augen kaum: im Fichtenwald wuchsen die Steinpilze teils büschelweise und bedeckten beinahe flächendeckend den Boden. So missbrauchte ich meine Jacke als Transportsack und ging mit einem unerwartet schönen Fund heim.

Mit freundlichen Grüßen Oskar«


Gummersbach, Oberbergisches Land: Achims Freude über seinen perfekten Abendfund ist groß


Foto: Ein schmucker Reigen aus acht Steinpilzen lächelt uns auf dem Waldboden an. Die Art, wie Achim uns stolz seinen Fund präsentiert, ist schön! (2 Fotos © Achim)

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Achim schreibt am 9. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich freue mich, dass nun endlich auch bei uns im Oberbergischen das Pilzwachstum losgeht.

Bei meiner kleinen Abendrunde fand ich einen schönen Mix an einwandfreien Röhrlingen. Im Korb landeten ein Flockenstieliger Hexenröhrling, Maronen, Rotfüße, ein Birkenpilz und Fichtensteinpilze.

Das perfekte Abendessen: die frischen Pilze, nur in Butter mit Zwiebeln gebraten. Ein Genuss!

Und das Schöne ist: Ich habe viele kleine Steinpilze stehen lassen. Da gehe ich am Freitag nochmal los!

Viele Grüße Achim«


Dorsten: Eine tolle Nachlese für Andre an seiner neu entdeckten Steinpilzstelle


Foto: Andre war zu einer Nachlese in seinem neu entdeckten Steinpilzrevier bei Dorsten - und hat prompt wieder einen sehr guten Fund gemacht. Es ist erst sein zweiter Steinpilzfund überhaupt! Das kann sich sehen lassen! Es kann nichts schaden, in zwei, drei Tagen nochmals nach dem Rechten an diesem Platz zu sehen. (Foto © Andre)

(8. September 2020)

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Arnsberg: Die Fichtenwälder sind nicht mehr, aber auch in den Laubwäldern findet Anja ihre Steinpilze


Foto: Eine ganze Platte voller teils halbierter Steinpilze in bester Qualität! Anja kam gleich bei ihrem ersten Pilzgang am Möhnesee voll auf ihre Kosten. Und das in neu ergründeten Laubwäldern bei Arnsberg. (2 Fotos © Anja)

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Anja schreibt am 9. September 2020:

»Hallo vom Möhnesee,

ich bin seit Jahren stille Leserin und wollte mich nun aber auch melden.

Der erste richtige Pilzgang des Jahres war gleich erfolgreich. Nachdem meine alten, sehr ertragreichen Fichtenreviere komplett verschwunden sind, bin ich auf Buchen- und Eichenwälder ausgewichen. Es ist ein Jammer, wie es um die Wälder rund um Arnsberg bestellt ist.

Trotzdem freue ich mich, dass die Steinpilze noch wachsen. Der Wald roch auch schon richtig nach den Pilzen... Jetzt freue ich mich auf das erste Steinpilzgericht des Jahres.  Ein Hochgenuss!

Liebe Grüße an dich und alle Sammler!«


Pilzfreuden bei Dorsten

Andres erster Steinpilzfund: »Es macht einfach Riesenspaß«


Foto rechts: Diese schönen Steinpilze hat Andre in einem Wald bei Dorsten gefunden. Drei Kilometer sei er »für die paar durch den Wald gestapft, aber es macht einfach Riesenspaß«. Zumal es die allerersten Steinpilze überhaupt waren, die er gefunden habe. Dazu gratulieren wir herzlich! (Foto © Andre)

(6. September 2020)

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Christians schöner Steinpilzfund im Siebengebirge


Christian schreibt am 6. September 2020:

»Hallo lieber Pilzticker,

seit einigen Jahren verfolge ich euren Blog und finde es wunderbar, zu sehen, welche Pilze zu welcher Zeit wachsen.

Heute habe ich euch meinen ersten Fund des Jahres fotografiert und freue mich schon auf ein hoffentlich schönen Herbst mit vielen Pilzen. Im Siebengebirge (Rhein-Sieg-Kreis) habe ich diese herrlichen Pilze gestern gefunden: einige Maronen, ein paar Birkenpilze und viele Steinpilze (Foto rechts).

Viele Grüße Christian«

(3 Fotos © Christian)

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2 Fotos: Christian freute sich bei seinem Pilzgang über viele Steinpilze, die kräftig wuchsen.





Ein toller Fund im Wittgensteiner Land

Das pralle Leben der Pilze, festgehalten auf einem herrlichen Foto von Michael


Michael schreibt am 4. September 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute Vormittag sind wir, nach wirklich ergiebigen Regenfällen in den letzten Tagen, kurzentschlossen in ein etwas weiter entferntes Pilzgebiet im Wittgensteiner Land gefahren. Und das war tatsächlich eine gute Entscheidung!

Neben einer Ziegenlippe und einer Birkenrotkappe fanden wir noch ein paar Pfifferlinge, drei Goldröhrlinge, Maronenröhrlinge, einige Flockenstielige Hexenröhrlinge und recht viele Fichtensteinpilze (Foto rechts auf dem Terrassentisch).

Ich hoffe, mein Eindruck täuscht mich nicht, daß die Fichtensteinpilze in unserer Region nun wirklich  in den Startlöchern stehen.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Lennestadt: Ein Hexenpaar mit rotbraunen Sommersprossen


Michael schreibt am 28. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

in der Region Lennestadt/Kirchhundem tauchen nun immer mehr Flockenstielige Hexenröhrlinge auf. Auf dem Pärchenbild rechts erkennt man, wie ich finde, sehr gut die namensgebenden roten Flocken am Stiel.

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Lennestadt: Vom Urlaub gleich in die Pilze gepurzelt - mit Erfolg


Michael schreibt am 24. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem wir gestern aus unserem einwöchigen Wanderurlaub im Hochschwarzwald heimgekehrt sind, ging es  heute Vormittag direkt auf Pilzsuche bei Lennestadt.

Im Laufe des Vormittags fanden wir zwei Sommersteinpilze, vier Fichtensteinpilze und die abgebildeten Flockenstieligen Hexenröhrlinge (1. Foto rechts) sowie sehr schöne Birkenrotkappen (z. B. 2. Foto rechts). Auch die ersten Wiesenchampignons waren auf einer leider »besetzten« Kuhweide schon zu erspähen.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Lennestadt: Die herrlichen Pfifferlinge gab es zu einem nicht minder herrlichen Gartensalat


Foto: Schön gesäuberte Pfifferlinge auf dem Teller. Ein prächtiger Anblick in diesen pilzarmen trocken-heißen Tagen!


Michael schreibt am 2. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit unserer letzten Nachricht am 17. Juli 2020 an den Pilzticker ließen sich vermehrt leider ausschließlich die Pfifferlinge auf unseren Routen in der Region Lennestadt/Kirchhundem blicken. Hie und da tauchte zwar der ein oder andere Maronenröhrling oder Flockenstielige Hexenröhrling auf, aber bei den sommerlichen Temperaturen der letzten Tage darf man vielleicht auch nicht zu viel erwarten.

Die heute Morgen gefundenen Pfifferlinge gab es heute Abend zusammen mit selbstgemachten Semmelknödeln und einem Gartensalat (Foto rechts).

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Die Blaufärbung von Röhrlingen ist kein Giftigkeitsmerkmal


Rolf schreibt am 26. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe als »halber« Tscheche wohl auch das »Pilzen« ein wenig im Blut. Meine Mutter wurde bei Prag geboren und in der Tschechischen Republik ist ja das Pilzesammeln ein wahrer Volkssport.

Den Pilzticker verfolge ich regelmäßig. So motiviert, habe ich mir vorgenommen, auch bald einmal in die näheren Wälder zu gehen. Ich wohne in Heiligenhaus südlich Essen, im Landkreis Mettmann. Ich warte noch den nötigen Regen ab.

Ich sammele nur die mir bekannten Pilze, es sind sechs, sieben Sorten, allesamt Röhrenpilze. Nun zu meiner Frage: Ich bin erstaunt, dass auch die sogenannten Hexenpilze oder genauer Hexenröhrlinge gesammelt und verspeist werden. Von meiner Mutter habe ich gelernt, dass alle Pilze, die blau anlaufen, nicht geniessbar sind. Ich meine, dies auch in einem Pilzbuch gelesen zu haben. Liege ich da komplett falsch?

Anmerken möchte ich noch kurz, dass ich manchmal über den Vandalismus im Wald und das Sammeln bis zum »Geht-nicht-mehr« doch sehr erschrocken bin. Hier in der Nähe habe ich z.B. im Wald einen ganzen Berg abgeschnittener Pilze gefunden, mit denen der oder die Finder wohl nichts anzufangen wußten.

Man sollte vor den Gaben der Natur Respekt haben und lieber ein Foto von diesen Pilzen machen und sich daran erfreuen, anstatt sie rauszureißen, zumal sie sehr nützlich für das Gedeihen der Bäume sind, was sicher viele noch nicht wissen.

Ich wünsche dir alles Gute und den einen oder anderen Erfolg beim Pilzsammeln!

Rolf aus Heiligenhaus«

Lieber Rolf,

vielen Dank für Deine sehr interessante Pilzpost!

Zu Deiner Frage der Giftigkeit blau anlaufender Pilze ist anzumerken, dass dies in älteren Pilzbüchern z. B. aus den 50er, sogar noch 60er Jahren, tatsächlich noch nachzulesen ist. Es ist aber purer Aberglaube. Maronenröhrlinge und Rotfußröhrlinge z. B. laufen ja auch lebhaft blau an, dennoch weiß man seit langem, dass sie vorzügliche Speisepilze sind.

Hexenröhrlinge, sowohl Netzstielige als auch Flockenstielige, wurden in einigen Pilzbüchern noch in den 1960er Jahren als mindestens giftverdächtig wenn nicht sogar giftig, mindestens aber als ungenießbar bezeichnet. Es gibt bis heute etliche Pilzarten, die als »giftverdächtig« deklariert werden, weil man ganz einfach nicht weiß, ob sie es tatsächlich sind (man wagt sich nicht daran, sie zu essen). Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind also immer noch lückenhaft, und jedes Jahr gewinnen die Pilzwissenschaftler, so genannte Mykologen, neue Erkenntnisse hinzu.

So war es auch mit den Hexenröhrlingen. Heute weiß man, dass der Flockenstielige Hexenröhrling ein hervorragender Speisepilz ist, nicht wenige Pilzkenner schätzen ihn sogar als dem Steinpilz geschmacklich überlegen ein.



Foto: Lange galten sie als giftverdächtig oder gar als giftig: Netzstielige Hexenröhrlinge, die, wie man sieht, stark blau anlaufen, wenn sie geschnitten werden. Die Blaufärbung ist aber kein Giftanzeiger, wie es in manchem alten Pilzbuch noch zu lesen ist. Die Blaufärbung entsteht durch die Umwandlung der gelben Farbstoffe in blaue beim Hinzutreten von Luftsauerstoff. Die Netzstieligen Hexen, hier gezeigt von dem Leipziger Pilzsammler-Original Hannes Inschlag, sind prima Speisepilze. (Foto © p-p-s.com)

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Aber auch Netzstielige Hexenröhrlinge schmecken mir persönlich sehr gut, und wie es der Zufall will, habe ich gerade eben drei mittelgroße, die ich heute Vormittag im Greifswalder Stadtbereich frisch gefunden habe, gebraten mit Rührei verputzt. Ihr Verzehr ist insofern eingeschränkt, als man sie nicht zusammen mit Alkohol essen soll (bei den Flockenstieligen gilt dies nicht).

Weitere Röhrlinge, die hervorragende Speisepilze sind, obwohl sie blauen, sind z. B. Anhängselröhrlinge, Kornblumenröhrlinge, Silberröhrlinge und Blauende Königsröhrlinge. Die letzten drei der Aufgezählten sind sehr selten und schutzbedürftig.

Was Deine Kritik an Umweltfrevlern betrifft, so ist es leider so, dass diese Spezies lesefaul, also durchweg ungebildet ist, sonst wüssten sie ja, was sie mit dem Herausreißen von Pilzen anstellen. Man kann sie also nur im persönlichen Gespräch auf ihren Frevel hinweisen, was voraussetzt, dass man sie auf frischer Tat erwischen müsste. Da dies nur sehr selten gelingt, werden wir leider, das befürchte ich, auch weiterhin mit ihren Untaten leben müssen.

Ich wünsche Dir bei Deinen ersten Pilzgängen viel Freude und Erfolg!

Mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Haltern am See: Noch viel mehr Maronen für Ina als am Freitag!


Ina schreibt zu diesem Foto am 20. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

welch ein schöner Pilz-Montag!

Da sind wir noch einmal mit unserer Tochter los, um ihr die Fundstelle vom Freitag zu zeigen. Und es waren noch mehr Maronen da! Und zur Steigerung des Glücks auch noch drei schöne Steinpilze und drei knackige Flockis.

Wir sind total happy und grüßen lieb aus Haltern am See.

Ina«

(Foto © Ina)

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Nettetal: Sieben beste Steinpilze für Ulrike und Thomas


Foto: Sieben schöne Steinpilze liegen in dieser beachtlichen Sammlung von Ulrike und Thomas. Nächstes Mal wollen sie vorsorglich einen Pilzkorb mitnehmen. (3 Fotos © Ulrike)

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Ulrike und Thomas schreiben am 18. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm, 

gestern machten wir einen Waldspaziergang in Nettetal am Niederrhein. Vorsichtshalber hatten wir einen Stoffbeutel mitgenommen. Es begann ganz harmlos mit einer Marone. Dann der erste Steinpilz...

Zum Schluss hatten wir sieben beste Steinpilze, drei Birkenpilze, zwei Pfifferlinge und die Anfangsmarone. Einen sehr schönen Parasol haben wir stehen gelassen. Beim nächsten Ausflug nehmen wir vorsichtshalber unseren Pilzkorb mit.

Beste Grüße aus Wachtendonk am Niederrhein, Ulrike und Thomas«


2 Fotos: Während die zwei Steinpilze mitgenommen wurden, blieb der Parasol stehen.


Haltern am See: Mit erstmaligem Elektroantrieb ins Maronenglück


Foto: Ina freute sich riesig über den tollen Maronenfund bei ihrer ersten Fahrt mit dem neuen E-Auto. Wenn das kein gutes Omen für zukünfitge Pilzfahrten ist! (Foto © Ina)

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Ina schreibt am 17. Juli 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

welch eine Freude! Da haben wir den ersten Ausflug mit dem neuen E-Auto gemacht und Mutter Natur hat uns zur Jungfernfahrt gleich mit wunderbaren Maronen beschenkt. Alle Pilze wuchsen an einem einzigen Platz, etliche ließen wir stehen. Sammelzeit: fünf Minuten!
Jetzt werden die Marönchen Bekanntschaft mit Speck und Zwiebeln machen...

Viele liebe Grüße aus Haltern am See, Ina D.«


Da staunt nicht nur Jochen: Eine Hexenparty mitten in der Leverkusener City


Foto: Eine stattliche Gesellschaft von Netzstieligen Hexen feierte vor dem Büro von Jochens Frau eine lustige Pilzparty, der sich noch Maronen und Perlpilze anschlossen. Doch Achtung: Alkoholausschank verboten. Der verträgt sich nicht mit Netzstieligen Hexenröhrlingen.


Jochen schreibt am 17. Juli 2020:

»Liebe Grüße aus Leverkusen!

Endlich geht es auch bei uns los mit den Pilzen. Und das mitten im Stadtgebiet!

Vor dem Büro meiner Frau gab es nach den Regenfällen der letzten Tage eine Hexenparty! Unter den Gästen befanden sich viele frische stramme Netzstielige Hexenröhrlinge (z. B. auch Foto rechts). Vier Maronen und einige Perlpilze gesellten sich noch hinzu. Wir hoffen auf noch mehr!

Liebe Grüße Jochen«

(2 Fotos © Jochen)

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Ein Abendgang für Pfifferlinge in Sahnesauce mit Bandnudeln


Michael schreibt am 17. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach wirklich ausgiebigen Regenfällen in den letzten Tagen sind wir heute am frühen Abend nochmals los in ein Waldstück bei Lennestadt. Dort fanden wir Pfifferlinge, Goldröhrlinge, einen Birkenpilz und einen Speisetäubling (1. Foto rechts).

Die Pfifferlinge kredenzte Anja in einer leckeren Sahnesauce mit Bandnudeln (2. Foto rechts). Dazu gab es einen frischen Gartensalat.

Birkenpilz, Täubling und Goldröhrlinge wurden in einer kleinen Pfanne mit etwas Butter und Rapsöl angebraten und separat serviert.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(2 Fotos © Michael)

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Startschuss für Rolands Rotkappen in Dorsten


Roland schreibt am 15. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

an meinem Rotkappen-Platz bei Dorsten hat sich heute die erste Rotkappe (rechts) gezeigt.

Grüße aus Dorsten, Roland«

(Foto © Roland)

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Nun gibt es bei Lennestadt auch die ersten Pfifferlinge


Michael schreibt am 2. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diese Pfifferlinge fanden wir heute auf unserer Wanderung bei Lennestadt. Da es in den letzten Tagen immer wieder starke Regenfälle gab, haben wir die Hoffnung, auch in den kommenden Tagen Pfifferlinge sammeln zu können.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Zwei Top-Models aus dem Hawerland bei Schmallenberg


Michael schreibt am 30. Juni 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nachdem ich heute früh meinen ersten Sommersteinpilz des Jahres gefunden habe, war es natürlich unvermeidlich, daß ich gemeinsam mit Anja und Ella nach Feierabend jenes Waldstück im Hawerland bei Schmallenberg aufsuchen mußte, welches uns in den letzten Jahren immer die ersten Sommersteinpilzfunde einbrachte.

Und tatsächlich fanden wir diese beiden jungen, sehr schönen Exemplare (Foto rechts).

Liebe Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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Ein erster Sommersteinpilz für Michael in Lennestadt


Michael schreibt am 30. Juni 2020:

»Guten Morgen Heinz-Wilhelm,

den Sommersteinpilz auf dem Foto rechts habe ich heute auf meiner Morgenrunde mit Ella in Lennestadt unter Eichen entdeckt.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael«

(Foto © Michael)

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31812 Bad Pyrmont (Niedersachsen)
Gasthof Schellental

Liebe Pilzfreunde,

ich möchte Euch auf das ausgesprochen pilzfreundliche Restaurant Gasthof Schellental in der Liste der pilzfreundlichen Gasthäuser aufmerksam machen. Es liegt direkt an der ostwestfälischen Grenze, knapp in Niedersachsen.


Lüdenscheid: »Die Austernpilze waren vorzüglich«


Jörg schreibt am 25. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war am Tag vor Heiligabend an meinem Austernpilzbaum und habe einige schöne Pilze mitnehmen können. Wegen des sehr schlechten Wetters habe ich die noch jungen Pilze etwas zu früh geerntet. Ich hoffe auf kaltes trockenes Wetter.

Die Austernpilze (Foto rechts) waren vorzüglich, ich habe sie mit Sahne und Speck und Schalotten zubereitet. Dazu gab es Pommes aus der Fritteuse.

Schöne Feiertage wünscht Jörg aus Lüdenscheid«

(Foto © Jörg)

Anmerkung: Bei trocken-kaltem Wetter wachsen Austernseitlinge nicht. Ideal für gutes Wachstum ist feucht-kaltes (Regen-)Wetter, möglichst bei Windstille. 

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Haltern am See: Eine segensreiche Fahrt zum Markt


Ina schreibt am 20. Dezember 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

diese schönen Austernpilze habe ich auf dem Weg zum Markt entdeckt. Wenn das nicht eine tolle vorweihnachtliche Überraschung ist!

Ich wünsche dir und allen Pilzfreunden ein schönes Fest!

Liebe Grüße aus Haltern am See, Ina«

(Foto © Ina)

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Region Aachen: Die sibirischen Verhältnisse an den Steinpilzplätzen machten Martin sprachlos


Foto: Hier gab es nur eine Frage: Ist der Kofferraum vielleicht überladen? Martin konnte kaum glauben, was er nach dem eigentlich schon beschlossenen Saisonschluss noch an Steinpilzen aus der Voreifel bei Aachen nach Hause fuhr. Seine Eltern und die Familie seines Bruders waren ebenso fassungslos wie er selbst. (3 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 29. Oktober 2019:

»Guten Morgen lieber Heinz-Wilhelm,

ich möchte noch kurz meine Pilzgänge nachreichen.

Eigentlich hatte ich ja berichtet, dass meine Pilzsaison beendet sei. Aber für Samstag hatten sich mein Bruder mit Familie und meine Eltern angekündigt. Deshalb beschlossen meine Freundin und ich, am Freitag in unserem Pilzeldorado von letzter Woche nachzuschauen, ob sich ein gemeinsamer Pilzgang am Samstag noch lohnen würde.

Es war unfassbar! Nach nur einer Stunde mussten wir mangels Transportbehältnissen den Wald bereits verlassen. 

Am Samstag waren es dann wirklich sibirische Verhältnisse. Unsere Gäste kamen gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Ich kann die Massen der Steinpilze unmöglich beschreiben, das können die Fotos viel besser.

Es war - zum wiederholten Male in diesem Jahr - ein Erlebnis, das wir so bestimmt nicht noch einmal haben werden.

Aber jetzt ist wirklich Schluss mit dem Steinpilze abholen in diesem Jahr!

Schöne Grüße aus Eschweiler, Martin«


Foto: Zuhause offenbarte sich dann erst richtig, was sie da aus dem Wald geholt hatten. Wie lange sie daran wohl zu putzen hatten?



Foto: Ein kleiner Eindruck, wie es am Ernteplatz aussah. Die denkbar kernigsten Steinpilze überboten sich geradezu an bester Optik und Qualität.





Lüdenscheid: Die Kühltruhe ist voll, Jörg freut sich über ein tolles Pilzjahr 2019


Jörg schreibt am 27. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern noch einmal in den Pilzen bei Lüdenscheid.

Man merkt nun deutlich, dass die Steinpilze langsamer wachsen. Aber die Maronenröhrlinge kommen wie verrückt. Auch ein paar Reizker gibt es noch. Ich habe mich wohl zum letzten Mal für dieses Jahr mit Pilzen eingedeckt. Meine Kühltruhe ist mehr als gut gefüllt, es war, dank der guten späten Erfolge, noch ein sehr gutes Pilzjahr 2019.

Gruß Jörg«

(Foto © Jörg)

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Gummersbach: Noch ein Sprung in den Wald vor dem ersten Frost


Achim schreibt zu diesem Foto: »Nächste Woche soll es bei uns nachts frieren, also habe ich den heutigen Sonntag noch einmal zum Pilze sammeln in der Region Gummersbach genutzt. Gefunden habe ich verschiedene Röhrlingsarten, nämlich Steinpilze, Maronen, Rotfußröhrlinge, Herbstrotfüße, Birkenpilze, Vielfärbende Birkenpilze und einen Flockenstieligen Hexenröhrling. Meine Tochter wünscht sich heute eine Waldpilzsuppe, der Rest wird eingefroren.« (Foto © Achim)

(27. Oktober 2019)

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Dorsten: Nach beinahe 30 Jahren findet Andre seine Freude am Pilzesammeln wieder - mit einem tollen Erfolg


Foto: Ja, es sind alles Maronen, die Andre da gefunden hat. Fast alle sind jung und knackig, ein sehr schöner Fund für einen, der nach Jahrzehnten erstmals wieder alleine auf Pilzsuche war. Glückwunsch und viel Freude und Erfolg bei Deinem wiederentdeckten Hobby, lieber Andre! (Foto © Andre)

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Andre schreibt am 25. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich bin Andre (37) aus Dorsten, war vor einer Woche das erste Mal seit meiner Kindheit wieder Pilze suchen. Ich war früher oft bei Verwandten im Bayrischen Wald, da sind wir gerne »in die Schwammerl« gegangen, wie man dort sagt. Nun hat mich das Pilzfieber wieder gepackt, einfach auch, weil man mal wieder richtig in die Natur kommt.

Auslöser war ein Spaziergang mit meinen Eltern, an dessen Ende wir über vier Kilo Maronen zusammenhatten!

Da ich heute einen reinen Bürotag habe, habe ich mich mal eben kurz in ein nahegelegenes Waldstück gewagt. Obwohl dort überall schon sichtbar Leute unterwegs waren und dort im allgemeinen stets Betrieb ist, habe ich in einer halben Stunde doch noch ein paar tolle Pilze gefunden. Sie sind auf dem Foto zu sehen.

Ich denke, es sind alles Maronen. Ich fange nun gerade erst an, mich wirklich in die Welt der Pilze einzuarbeiten. Der Unterschied zwischen Steinpilz und Marone ist mir noch nicht zu 100% klar, aber das wird bestimmt noch. Von anderen Pilzen halte ich mich komplett fern.

PS: Ich wohne übrigens nur 300 Meter Luftlinie vom Herrn Rosin entfernt, den du vergabgebe Woche in einem kleinen Kommentar hier im Pilz-Ticker-NRW erwähnt hattest...

Lieben Gruß, Andre«

 




Köln: Bernhard freut sich schon auf leckere Beamtenschnitzel am Wochenende


Foto: Die Steinpilze ziehen sich allmählich zurück, was aber die Flockenstieligen Hexen nicht beeindrucken kann. Sie wachsen weiterhin gut im Rheinischen Forst bei Köln. (2 Fotos © Bernhard)

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Bernhard schreibt am 24. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

jetzt, wo das Steinpilzwachstum deutlich nachlässt und das Ende der Saison abzusehen ist, bemerke ich, daß die Flockenstieligen Hexenröhlinge vermehrt zum Vorschein treten. Habe hier im Rheinischen Forst bei Köln einige schöne Exemplare entdeckt.

Was aber noch viel bemerkenswerter ist, der Riesenbovist (Calvatia Gigantea), welcher ja sehr standorttreu ist, stattet uns nach vier Jahren erstmals wieder einen Besuch ab. Ungewöhnlich ist, daß er so spät im Jahr kommt, und so werden wir ihn am Wochenende ernten, um ein leckeres Beamtenschnitzel zu genießen.

Liebe Grüße aus Köln, Bernhard«


Foto: Hallo, da bin ich wieder! Nach vier Jahren Pause grüßt dieser Riesenbovist mal wieder Bernhard. Der freut sich schon auf leckere Beamtenschnitzel am Wochenende.


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