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Übersicht aller bisherigen NRW-Pilzticker






Die erlesenen Spitzmorcheln

krönen unvergleichlich gehobene Gerichte.

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Zwei Sommersteinpilze und die Wettervorschau für Schmallenberg machen Michael Appetit auf mehr


Foto: Sie muten an wie gigantische Skulpturen - und sind doch nur Sommersteinpilze. Aber sie schmecken hervorragend!

(2 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 20. Juni 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

diese beiden Sommersteinpilze haben wir heute im Hawerland bei Schmallenberg entdeckt. Und vielleicht kommen ja noch ein paar Exemplare hinzu. Die Temperaturen sollen unter 25 Grad Celsius fallen und auch weitere Gewitter werden für unsere Region angekündigt. Das lässt hoffen.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"


Lennestadt: 16 Spitzmorcheln und Hoffen auf den ersten Sommersteinpilz noch im Mai


Michael schreibt am 24. Mai 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

diese 16 Spitzmorcheln fanden wir heute bei Lennestadt im Fichtenwald. Vielleicht geht ja die Spitzmorchelzeit nahtlos in die Sommersteinpilzzeit über. 2018 fanden wir den ersten Sommersteinpilz bereits am 31. Mai. Ich hoffe, es bleibt nicht nur beim Wunschdenken...

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"

(Foto © Michael)

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Zähes Vorankommen der gut getarnten Spitzhütchen bei Lennestadt


Michael schreibt am 12. Mai 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

in den letzten Tagen fanden wir nach einigen Wochen erfolgloser Suche endlich wieder die ein oder andere Spitzmorchel. Und das Wetter spielt jetzt wohl auch mit. Temperaturen um die 15 Grad, gepaart mit regelmäßigen Niederschlägen, lassen auf weitere Funde hoffen.

Wie gut sich Spitzmorcheln verstecken können, ist ja bekannt, aber um die drei leider schon leicht überständigen Exemplare (Foto rechts) direkt vor unseren Füßen zu erspähen, brauchte es tatsächlich einige Zeit.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"

(3 Fotos © Michael)

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2 Fotos: Zäh' geht's voran mit dem Morchelwachstum in NRW. Noch lassen sich für Michael die jeweiligen Stückzahlen an einer Hand abzählen.





Drei Spitzmorcheln an Anlaufstelle I bei Lennestadt


Michael schreibt am 10. April 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

für den heutigen Nachmittag hatten wir uns vorgenommen, insgesamt vier vermeintliche Spitzmorchelstellen bei Lennestadt zu inspizieren. Direkt an der ersten warteten drei Exemplare (Foto rechts) auf uns.

Die zweite Anlaufstelle brachte immerhin die Erkenntnis, daß dort mindestens drei sehr kleine Spitzmorcheln noch etwas wachsen möchten, bevor wir sie hoffentlich ernten werden. Bei den Stellen Nummer drei und vier gingen wir leider (noch) leer aus.

Alle Plätze befinden sich im übrigen an lichten Stellen in Fichtenwäldern direkt am Wegesrand, wo Fichtenstämme gelagert werden oder wurden.

Herzliche Grüße senden Anja, Ella und Michael"

(Foto © Michael)

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Leuchtende Farben im Frühjahrswald


Ina schreibt am 9. April 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe heute zum ersten Mal diesen Pilz, den ich als Scharlachroten Kelchbecherling (Foto rechts) identifiziert habe, gefunden. Welch leuchtende Farben im Frühjahrswald! Ich bin begeistert!

Viele Grüße aus Haltern, Ina"

(Foto © Ina)

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Wie aus dem Lehrbuch: Frühjahrslorcheln an der Kiefer, auf Sandboden


Ina schreibt am 29. März 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

auch bei uns in Haltern haben uns die Pilze einen Frühlingsgruß gesendet.

Bei unserer Wanderung heute entdeckte meine Tochter Sonja einige Frühjahrslorcheln (z. B. Foto rechts). Ganz wie aus dem Lehrbuch, an einem Kiefernstumpf auf Sandboden.

Viele Grüße aus Haltern, Ina"

(Foto © Ina)

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Sehr lesenswert!

Kerstins Freude und Erfolge auf ihren ersten Winterpilz-Streifzügen bei Bielefeld


Foto: Junge Austernseitlinge, die man bedenkenlos verzehren kann. Sie wachsen allerdings nicht an einer Buche. Die Längsrissigkeit lässt eher eine Linde vermuten.

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Kerstin schreibt am 12. Februar 2021:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit September 2020 verfolge ich den Pilzticker regelmässig und habe mich aktiv auf die Suche nach Pilzen begeben. Auslöser war ein Fund von wunderbaren Steinpilzen im Urlaub in Brandenburg.

In meiner Kindheit wurde ich über Freunde meiner Eltern an das Pilzesammeln herangeführt. Die Leidenschaft für Pilze und auch Beeren erlosch jedoch mit dem Reaktorunfall 1986 von Tschernobyl, in dessen Folge einige Pilzarten in meinem damaligen Suchgebiet messbar hoch verstrahlt waren.

Jetzt hat mich das Fieber wieder gepackt, ich suche die Umgebung von Bielefeld gerne nach Pilzen ab und verschlinge diesbezügliche Informationen. Aber auch ohne Pilzfunde empfand ich viele Spaziergänge als wunderschön, wenn man mal davon absieht, dass das Baumsterben und sogar das Verschwinden eines ganzen Waldes bei uns in der letzten Zeit verstörend auf mich wirkte.

Demgegenüber stand dann wieder die Freude über gelungene Pilzgerichte, die ich kochte. Womit ich schließlich zu den Austernseitlingen komme. Denn zu meinen besten Mahlzeiten gehörten Austernpilze, die ich am 5. Februar gefunden habe. Sie wuchsen in einem nicht so »aufgeräumten« Waldgebiet.


Noch vor ihnen hatte ich einige Samtfußrüblinge (Foto rechts) entdeckt. Da ich aber nicht sicher war und sie auch schon etwas alt aussahen, habe ich sie nur fotografiert und ließ sie stehen. Sie wuchsen an einem gefällten Buchenstamm am Wegesrand.

Danach folgten Funde von sehr vielen Judasohren (Foto hierunter), ebenfalls an Buchen, die erntete ich auch nicht, weil ich für diese Pilze noch kein Rezept habe.

Als es schon dunkel wurde, fand ich endlich die Austernseitlinge, derentwegen ich unterwegs war. Sie sind auf dem Aufmacherfoto ganz oben zu sehen, wuchsen an einer abgebrochenen, aber noch stehenden Buche.





Foto: Für die Judasohren, die sich hier in sehr gutem Zustand präsentieren, hatte Kerstin leider noch kein Rezept.

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Gestern, also am 11. Februar, war ich noch einmal bei den Austernseitlingen (Foto rechts), den unteren Kranz habe ich nicht mitfotografiert. Leider konnte ich nicht ernten, da ich sie erstens tiefgefroren und damit hart angefroren und in gut drei Metern Höhe, also unerreichbar, vorfand.

Zu den Austernseitlingen stellt sich mir die Frage, kann man sie immer ernten, auch wenn sie auftauen und wieder einfrieren, auftauen und wieder einfrieren usw.?

Danke für den Pilzticker!

Viele liebe Grüße, Kerstin aus Bielefeld«

(4 Fotos © Kerstin)

Liebe Kerstin,

das ist ein sehr interessanter und lebhafter Bericht von Dir, vielen Dank dafür!

Was die Küchenverwendbarkeit von Winterpilzen betrifft, so ist das eine Erfahrungssache. Man sieht schon, wenn die Pilze aufgrund des Gefrier- und Tauwetterwechsels labberig oder runzelig oder sogar gammelig geworden sind; dann sind die Eiweiße zerstört und sie beginnen bereits zu schimmeln. Sind die Temperaturen nicht zu tief, sondern liegen - ruhig im Wechsel von Gefrieren und Tauen - um den Gefrierpunkt herum, so bleiben sie in der Regel eine ganze Weile frisch und können gegessen werden.

Die von Dir hier gezeigten Samtfußrüblinge muss man näher untersuchen: das linke Büschel könnte leicht überständig sein (muss aber nicht), rechts die Kleinen auf keinen Fall. Wie gesagt, es sind Erfahrungswerte. Solange die Pilze noch frisch wirken und angenehm riechen (wichtig!), ist alles okay.

Viele liebe Grüße, Heinz-Wilhelm

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Ein kleiner Fund von Austernpilzen im Bergischen


Fabian schreibt am 10. Januar 2021:

»Liebe Pilzfreunde,

gestern waren wir im Bergischen Land unterwegs und haben an einem alten Baumstumpf ein paar Austernseitlinge (Foto rechts) gefunden.«

(Foto © Fabian)

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Haltern: Die ganze Familie freut sich über den tollen Start ins Pilzjahr 2021


Ina schreibt am 9. Januar 2021:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute ist die ganze Familie losgegangen, um die ersten Pilze in diesem Jahr zu finden.

Wir haben schöne Austernpilze und Judasohren gefunden, die heute Abend mit Hühnchen, Glasnudeln, Gemüse und asiatischen Gewürzen verarbeitet werden. Alle freuen sich, weil das neue Pilzjahr so gut begonnen hat.

Liebe Grüße aus Haltern, Ina«

(Foto © Ina)

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