Pilz-Ticker-Hamburg



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Ein entspannter Pilzgang im Hamburger Norden endet mit Frischegenuss aus Bamberg


Foto: Spezialitäten aus dem Hamburger (im Korb) und aus dem bayerischen Norden (rechts daneben). Die einen aus dem Wald, die anderen aus dem Brauhaus Sternla zu Bamberg. Jede Wette, dass Dirk und seiner Frau nach einem entspannten Pilzgang beides gemundet hat. (Foto © Dirk)

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Dirk schreibt am 13. September 2021:

„Lieber Heinz-Wilhelm,

nach einem dreiwöchigen Frankreich-Urlaub bin ich mit meiner Frau am Sonntag, den 12. September, in den Hamburger Norden gefahren, um ein neues Pilzgebiet auszukundschaften.

Während wir in unserem Urlaub einen herrlichen Spätsommer genießen durften, muss es in der Hansestadt Hamburg in den letzten Wochen enorm viel Niederschlag gegeben haben, da der Wald sehr durchfeuchtet ist. Das Pilzwachstum hat in diesem Waldstück, seit unserem letzten Pilzgang im Hamburger Westen vor unserem Urlaub, wirklich stark zugelegt.

Neben diversen Täublingen konnten wir Butterpilze, Goldröhrlinge, Boviste, Rotfußröhrlinge, viele Gallenröhrlinge, die ersten Fliegenpilze sowie einen Pantherpilz entdecken.

Wir haben uns sehr gefreut, die ersten Maronenröhrlinge sammeln zu können, auch wenn wir den größten Teil im Wald ließen. Denn viele waren bereits vermadet, von Schnecken angefressen oder aufgrund der hohen Feuchtigkeit angeschimmelt bzw. komplett verschimmelt.

Daneben wanderten ein Steinpilz und zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge in unseren Sammelkorb. Bei diesem ersten Besuch in dem für uns neuen Waldgebiet hatten wir uns vorgenommen, das Gebiet und seine Vegetation kennenzulernen. Es war daher ein entspanntes Sammeln links und rechts unserer Wege, ohne dass wir tiefer in den Wald eingedrungen sind.

Mit unserem Ergebnis waren wir vollauf zufrieden und haben es uns nach einer dreistündigen Wanderung mit einer Spezialität aus dem schönen Bamberg munden lassen. Aus meiner Sicht ist der Pilzherbst jetzt in vollem Gange, grob geschätzt knapp 2 Wochen frühzeitiger als in den letzten Jahren; dieses bestätigen ja auch die Pilzfunde aus anderen Regionen in Deinem Pilzticker.

Wir werden zeitnah überprüfen, ob sich diese Vermutung im Hamburger Klövensteen und seinen angrenzenden Gebieten bestätigen wird und grüßen Dich und alle Pilzsammler aus dem hohen Norden.

Dirk“

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Neuling Bjarne freut sich riesig über einen unverhofften Fund schönster Birkenrotkappen in den Vier- und Marschlanden


Bjarne schreibt am 3. September 2021:

"Moin Heinz-Wilhelm, 

nachdem ich im letzten Jahr meine ersten eigenständigen Pilzerfahrungen erfolgreich im Sachsenwald in Schleswig-Holstein machen durfte, wollte ich weitaus motivierter in die Saison 2021 starten.

Jetzt hat allerdings schon ein simpler Spaziergang in einem kleinen Waldstück in den Vier- und Marschlanden im Hamburger Südosten ausgereicht, um zufälligerweise die bisher schönsten Exemplare meiner noch sehr jungen Pilzkarriere zu finden. Zum Glück hatte ich ein Taschenmesser dabei und durfte mich so über eine Handvoll kleinerer und größerer Birken-Rotkappen (2 Fotos rechts) freuen! 

Diese wurde am Abend direkt in einer kleinen, aber sehr schmackhaften Pilzpfanne verwertet. So darf es doch gerne weitergehen, wenn ich mich bewusst für das Sammeln entscheide. Die Zeichen dafür scheinen gut zu stehen. 

Allen Mitsammlern wünsche ich eine erfolgreiche Saison und ein schönes Wochenende!

Viele Grüße, "Bjarne" 

(2 Fotos © Bjarne)

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Pilzland Hamburg-Mitte


Foto: Gefunden in Hamburg-Mitte, landeten diese Pfifferlinge in einem schönen Pilzomelette. Den kräftigen Steinpilz auf dem 2. Foto hatten viele Passanten auf einer begrünten belebten Straße übersehen beziehungsweise wussten nichts damit anzufangen. Sören und Doris konnte das nur recht sein. (2 Fotos © Sören)

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Sören schreibt am 28. August 2021:

"Lieber Heinz-Wilhelm und alle Pilzfreunde,

vor ein paar Tagen besuchten wir unsere Pilzstelle in Hamburg-Mitte. Zu unserer Freude standen da herrliche Pfifferlinge, von denen wir ein schönes Pilzomelette zubereitet haben.

Einen schönen Steinpilz (Foto rechts) erblickten wir auf dem Rückweg auf einem Grünstreifen einer belebten Straße. Erstaunlich, dass ihn wohl keiner erkannt und mitgenommen hat.

Herzliche Grüße, Sören und Doris"







Einzig die Pfifferlinge auf dem Werksgelände blieben für Hendrik


Hendrik schreibt am 19. August 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

mal ein kurzer Zwischenstand. Ich habe dieses Jahr bisher zwei Versuche unternommen, Pilze zu finden, und zwar in meinem Lieblingsforst, dem Tangstedter Forst in Schleswig-Holstein. Beide Male war ich nicht erfolgreich. 

Doch manchmal ist die begehrte Ware einem näher, als man denkt. Auf dem Werksgelände meines Arbeitgebers in Hamburg entdeckte ich kürzlich einen Trupp Birkenpilze. Leider waren sie schon reichlich überständig.

Bei einem heutigen Kontrollgang, erneut auf dem Werksgelände, fand ich zwar einige wenige Steinpilze, die aber übelst von Maden und Schnecken zugerichtet waren. Es soll wohl momentan einfach noch nicht sein.

Wenigstens einige Pfifferlinge (Foto rechts) konnte ich mitnehmen. 

Viele Grüße, Hendrik"

(Foto © Hendrik)

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Hamburger Westen: Der Hauptgefreite Steinpilz machte eingangs des Waldes akkurat Meldung: Pfifferlinge reichlich! 


Dirk schreibt am 12. August 2021: 

„Hallo Heinz-Wilhelm,

in den letzten 10 Tagen hatten wir regelmäßig Regenschauer unterschiedlicher Intensität in der Hansestadt Hamburg. Aus diesem Grund bin ich gestern nach der Arbeit erneut in den Hamburger Westen gefahren.

Hier wurde ich vom Hauptgefreiten Steinpilz begrüßt, der bestens getarnt am Waldrand Habachtstellung eingenommen hatte.

Ich gebe ehrlich zu, dass ich diesen überständigen Soldaten nur aufgrund seines weißen Stieles entdecken konnte; seine Tarnung aus Moos, verschiedenen Blättern und Zweigen war wirklich eine Detailaufnahme wert (2. Foto rechts). Dieser Empfang gleich zu Beginn meines Ausflugs machte mir Hoffnung auf einen erfolgreichen Sammlerabend.

An meinen Pfifferlingsstellen konnte ich nochmal (geschätzte) 350 Gramm Pfifferlinge sammeln, wobei die nächste Generation bereits in den Startlöchern steht und natürlich im Wald verblieben ist.

Mittlerweile hat der Artenreichtum etwas zugenommen, da ich verschiedene Täublinge, Boviste und einen Perlpilz entdecken konnte. Daneben habe ich mich über meinen ersten Maronenröhrling gefreut, der ebenfalls in meinen Korb wanderte.

Insgesamt war ich drei Stunden im Wald unterwegs und habe auch ein neues Gelände erkundet, zu dem auch ein schmaler Streifen mit relativ jungen Eichen am Waldesrand gehört. Ich bin gespannt, welche Röhrlinge ich in diesem Geländeabschnitt im kommenden Pilzherbst finden werde.

Gestern bin ich dort bereits auf einige Rotfußröhrlinge gestoßen, von denen allerdings nur einer zu gebrauchen war. Meinen Fund habe ich abends mit einer ordentlichen Brotzeit und einer Spezialität aus München abgerundet, siehe das 1. Foto. 

Viele Grüße aus der Hansestadt-Hamburg sendet Dirk“

(2 Fotos © Dirk)

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Ein Hochgenuss!

Sommersteinpilze, mit einer Prise Norderneyer Inselsalz gegrillt: Dirk eröffnet die Hamburger Steinpilzsaison


Foto: Mit diesen drei Sommersteinpilzen, die Dirk mit ein wenig Norderneyer Inselsalz und Olivenöl auf dem Grill zubereitete, wurde die Hamburger Steinpilzsaison eröffnet. Dirk: "Ein kulinarischer Hochgenuss!" Das 2. Foto zeigt gut 200 Gramm Pfifferlinge, die er am Folgetag mit seiner Frau erneut im äußersten Hamburger Westen gefunden hat. (2 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am Dienstag, 20. Juli 2021:

„Lieber Heinz-Wilhelm,

am Sonntag, den 18. Juli ist mir beim Autofahren in Hamburg-Zentral ein dunkler, pilzartiger Schatten im Straßengraben aufgefallen, von dem ich nur einen kurzen Blick erhaschen konnte. Da ich an fast genau der gleichen Stelle im Herbst (unter Rotbuchen) schon öfters Steinpilze finden konnte, habe ich auf meinem Rückweg kurz angehalten und die Stelle inspiziert.

Es handelte sich um einen überständigen Sommersteinpilz, den ich zum Aussporen stehen ließ. In seiner unmittelbaren Nähe konnte ich aber drei weitere Exemplare mit relativ wenig Schneckenfraß finden. Wir haben diese am gleichen Abend als Vorspeise auf dem Grill mit ein paar Zwiebeln, ein ganz bisschen Norderneyer Inselsalz und Olivenöl zubereitet. Das war ein kulinarischer Hochgenuss und für uns die Eröffnung der Steinpilzsaison im hohen Norden.

Am gestrigen Montagabend sind wir noch einmal in den äußersten Hamburger Westen gefahren, um unsere Pfifferlingsstellen zu besuchen. Mittlerweile ist es wieder ziemlich trocken in Hamburg, da wir seit cirka einer Woche keine Niederschläge mehr hatten.

Die Pfifferlinge waren wie die Infanterie bestens getarnt und teilweise nur zu erahnen. Dennoch fanden wir etwas mehr als 200 Gramm. Röhrlinge gab es in diesem Gebiet nicht, mit Ausnahme von ca. 15 Gallenröhrlingen, die uns ausnahmslos an einer Stelle, unter einer knorrigen Eiche am Hang, ins Auge fielen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Niederschlagsmengen und Pilzwachstum in den nächsten Wochen entwickeln werden; ich halte Dich und alle Pilzsammler auf dem Laufenden.

Viele Grüße aus der Hansestadt Hamburg, Dirk“

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Ein toller Start in die Hamburger Pilzsaison mit freudigem Goldgelb im gut gefüllten Korb


Dirk schreibt am 15. Juli 2021:

„Hallo Heinz-Wilhelm,

viele Grüße sendet Dir und allen Pilzsammlern Dirk aus der Hansestadt Hamburg!

Auch in diesem Jahr verfolge ich wieder die täglichen Nachrichten Deines tollen Pilz-Tickers und freue mich mit allen Pilzfreunden über deren, zu dieser Jahreszeit teilweise überwältigenden, Pilzfunde.

Auch bei uns im hohen Norden haben wir zur Zeit kräftige Regenschauer, oftmals ausgelöst durch Gewitter in den Abendstunden, bei durchgängig hohen Temperaturen weit über 20 bis teilweise 30 Grad Celsius. Es liegen also beste Voraussetzungen für ein kräftiges Pilzwachstum vor.

Am letzten Wochenende sind mir und meiner Frau in Hamburg-Zentral auf dem Weg zur Bushaltestelle 2 überständige Sommersteinpilze und eine kleine Ziegenlippe am Wegesrand (unter Eichen) aufgefallen. Das haben wir zum Anlass genommen am Mittwoch, den 14. Juli, (umgehend nach der Arbeit) in den äußersten Hamburger Westen zu fahren, um unsere wenigen Pfifferlingsstellen zu besuchen.

Im Wald war es fast menschenleer und immer noch sehr heiß; Gebiete mit direkter Sonneneinstrahlung waren schon wieder ziemlich trocken; tiefer im Wald war aber ausreichend Feuchtigkeit vorhanden.

An unserer besten Stelle konnten wir immerhin ca. 500 Gramm Pfifferlinge finden, welche sich im hohen Moos oder in der Heide versteckten. Unser Körbchen wurde gut gefüllt (Foto rechts, mit Belohnungsgetränken), was für uns einen tollen Start in die Pilzsaison 2021 darstellte.

Röhrlinge konnten wir in diesem Gebiet leider noch keine finden, dafür haben wir uns aber am Anblick verschiedener Täublinge erfreut, die hin und wieder ziegelrot in der Abendsonne leuchteten. Gegen Abend haben wir unseren ersten Pilzgang des Jahres mit einer zünftigen Brotzeit ausklingen lassen und uns über unser klasse Sammelergebnis gefreut.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzsammler, Dirk“

(Foto © Dirk)

Lieber Dirk,

ein wirklich toller Eröffnungserfolg für Euch! Und gleichzeitig der bislang beste Fund aus dem hohen Norden. Es ist mir wieder eine Ehre, Deine informativen und lesenswerten Erlebnisse und Ergebnisse rund um Pilze aus der Elbmetropole und ihrem Umland den Pilzfreunden präsentieren zu können!

Einen schönen und erfolgreichen Pilzsommer wünscht Dir und Deiner Frau mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Südlich Hamburg: Endlich Maronen für eine leckere Familienpilzpfanne - und das so spät in der Saison


Foto: War das eine Freude! Zweimal war Alexandra vergeblich an ihren Maronenplätzen, beim dritten Mal hat es endlich gefunkt. So gab es unerwartet spät in der Saison eine leckere Pilzpfanne für die ganze Familie. (Foto © Alexandra)

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Alexandra schreibt am 9. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute habe ich endlich einen Volltreffer mit Maronenfunden gelandet, und zwar südlich von Hamburg. Besondere Freude haben mir die vielen Zwillinge und Drillinge beschert.

Damit kann die ganze Familie heute eine Pilzpfanne genießen und ich bin versöhnt mit der anfänglich doch recht mauen Saison. Denn zweimal in den vergangenen acht Wochen war ich vergeblich an meinem Geheimplatz gewesen.

Herzliche Grüße von einer Rheinländerin, die in Hamburg gestrandet ist und endlich gute Wälder gefunden hat in diesem Jahr.

Alexandra aus Altona«


Auch wenn Dirk einige Steinpilze fehlten: »Ich bin mit dem Pilzjahr 2020 sehr zufrieden«


Dirk schreibt am 9. November 2020:

»"Hallo Heinz-Wilhelm,

zum Herbstende sende ich Dir unsere Funde vom vergangenen Wochenende, an dem wir zuerst im äußersten Hamburger Westen unterwegs waren.

Hier ist der von mir erhoffte nochmalige Röhrlingsschub leider ausgeblieben, während mittlerweile (aufgrund des tollen Wetters) viele Pilzsammler in den heimischen Wäldern unterwegs sind.

Dennoch ist es mir und meiner Frau gelungen, zusammen einen kleinen Korb voll Maronenröhrlinge zu finden, die alle im guten Zustand waren. Beim letzten Büchsenlicht ließen wir diesen Pilzgang mit einem gemeinsamem Abendessen an einem lauschigen Plätzchen ausklingen (1. Foto rechts).

Die Zahl der Röhrlinge ist auch im Klövensteen, den wir am Samstag aufsuchten , weiter zurückgegangen. Gleich zu Anfang kam uns die Konkurrenz mit relativ vollen Körben entgegen, so dass wir umgehend einen anderen Weg einschlugen.

Steinpilze konnten wir leider nicht mehr finden. Dennoch füllte sich unser kleiner Korb mit etlichen Maronenröhrlingen und zwei Ziegenlippen von ordentlicher Qualität (2. Foto rechts). Unseren Fund haben wir noch am gleichen Abend zu Rehkeule mit Käsespätzle und Rotkohl genossen.

Insgesamt bin ich mit dem Pilzjahr 2020 sehr zufrieden, auch wenn ich mir größere Funde an Steinpilzen oder Flockenstieligen Hexenröhrlingen gewünscht hätte.

Lieber Heinz-Wilhelm, ich melde mich für dieses Jahr aus dem Pilzticker ab, bedanke mich für Deine erstklassige und unermüdliche Arbeit mit Deiner tollen Seite und wünsche Dir und allen Pilzfreunden weiterhin alles Gute im laufenden Pilzjahr!

Dirk aus der Hansestadt Hamburg«

(2 Fotos © Dirk)

Lieber Dirk,

besten Dank wieder einmal für Deine sehr informativen Berichte aus den Zentral- und Randbereichen der Elbmetropole. Sie sind immer wieder etwas Besonderes, weil sie zeigen, dass man nicht die klassischen Mittelgebirge oder endlosen Waldgebiete braucht, um seine Passion für Pilze auszuleben. Die klingt bei Dir immer wieder wunderbar durch.

Lasst es Euch trotz nicht ganz einfacher Umstände gut gehen!

Bis zum nächsten Jahr grüßt Euch herzlich

Heinz-Wilhelm

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Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde Dirks Weidenkorb richtig schwer - Die Pilze gab es zu frischem Wildgulasch


Dirk schreibt am 2. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich sende Dir bzw. allen Pilzsammlern nordische Grüße aus Hamburg und reiche heute meinen Fund vom Freitag, 30. Oktober, nach.

Da ich mir Urlaub genommen hatte, konnte ich bereits frühmorgens in mein Sammelgebiet in die Nähe des Hamburger Klövensteens fahren. Der Wald war fast menschenleer, da es durchgängig regnete. Hiervon ließ ich mir aber meine Laune nicht verderben und wurde auch recht schnell fündig.

Es gab sehr viele Maronenröhrlinge, ein paar Steinpilze, einen Birkenpilz und einige Rotfüße. Die Fliegenpilze sind nach wie vor vertreten; gleiches gilt für verschiedene Arten von Täublingen.

Mein Korb wollte sich anfangs nur langsam füllen, da ich zunächst nur auf einzeln stehende Röhrlinge gestoßen bin. Im Verlaufe meines mehrstündigen Sammelns wurde mein Weidenkorb in diesem Jahr das erste Mal richtig voll (Foto rechts), während gleichzeitig meine Kleidung ziemlich durchnässt war.

Es fiel auf, dass die Maronenröhrlinge noch nicht an allen mir bekannten Standorten präsent sind. Ich habe den Eindruck, dass wir uns in Hamburg erst am Anfang eines Pilzschubes für Röhrlinge befinden und in den nächsten Tagen das Wachstum noch einmal deutlich steigen wird.

Hierfür spricht auch die endlich ausreichende Feuchtigkeit in unseren Wäldern und die voraussichtlich steigenden Temperaturen in der ersten Novemberwoche.

Durchnässt wie ich war, habe ich mich auf meinem Heimweg in Hamburg-Osdorf noch mit qualitativ hochwertigem Wildfleisch versorgt (Wild in Hamburg), so dass wir am Abend ein klasse Wildgulasch zubereiten konnten.

Es war ein toller Urlaubstag mit einem kulinarischen Abschluss aus regionalen Spezialitäten.

Viele Grüße, Dirk«

(Foto © Dirk)

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