Pilz-Ticker-Hamburg



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Übersicht aller Pilzticker Hamburgs




Pfifferlinge aus Hamburgs Zentrum, für den Gaumen und die Seele


Sören schreibt am 8. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe schöne Pfifferlinge (Foto rechts) in Hamburg-Zentrum, und zwar im Buschwerk, umringt von Eichen, gefunden. Ein Genuss für Gaumen und Seele.

Schöne Grüße von Doris und Sören, Pilzfreunde aus Hamburg«

(Foto © Sören)

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Tolle Maronen aus dem Klövensteen und Pfifferlinge aus Hamburgs äußerstem Westen


Foto: Einen fantastischen Fund machten Dirk und Mitsammler im Klövensteen. Neben vielen Maronenröhrlingen fanden sie auch 1A-Ziegenlippen. Mit einer bundesweit bekannten sächsischen Spezialität und einer Magenfreude aus Wolfenbüttel wurde der Pilzgang beschlossen. (3 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 3. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

das letzte Wochenende im September wurden wir noch einmal im Hamburger Klövensteen fündig. Neben vielen tollen Maronenröhrlingen gab es auch Ziegenlippen im sehr guten Zustand. Äußerst ergiebig zeigte sich dabei die erst am vorherigen Wochenende neu entdeckte Pilzstelle, die etwas tiefer im Wald liegt. Mit einer sächsischen Spezialität haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein dieses tolle Sammelergebnis, welches immerhin zwei Körbe füllte, abschließend schmecken lassen (Foto oben).

Anfang Oktober haben wir uns in den westlichsten Teil der Hansestadt Hamburg begeben, wo wir allerdings auf viele weitere Pilzsammler gestoßen sind. Im Gegensatz zum Klövensteen waren die Maronenröhrlinge hier eher Mangelware; dafür freuten wir uns über die vielleicht letzten heimischen Pfifferlinge des Jahres und einige junge Birkenpilze (1. Foto rechts). 

Dennoch war uns diese Ausbeute für unsere am Abend geplante Pilzpfanne als Vorspeise zu gering und veranlasste uns, auf dem Heimweg kurz im Klövensteen einen Stop einzulegen. Auch hier ist die Anzahl der Röhrlinge gegenüber letzter Woche deutlich zurückgegangen.

Trotzdem konnten wir bei diesem Aufenthalt einige Maronenröhrlinge entdecken (2. Foto rechts), die unsere Pilzpfanne wunderbar ergänzen werden. Auch dies war uns gerne erfrischendes Kulturgut aus Pilsen sowie nochmals aus Niedersachsen wert.

Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich nach den tollen Funden der letzen Wochen den Eindruck, dass die Röhrlinge zur Zeit eine Pause einlegen.

Hoffung auf einen neuen Pilzschub machen mir allerdings zwei komplette Tage mit Dauerregen kurz zuvor.

Ich wünsche Dir einen weiterhin tollen Pilzherbst!

Grüße aus dem hohen Norden von Dirk aus Hamburg«

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Wie gut, dass Dirk über den umgestürzten Baum kletterte

Ein Weidenrutenkorb voll traumhaft schöner Maronenröhrlinge


Dirk schreibt am 25. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute reiche ich Dir meinen Fund vom 20. September 2019 nach. Da wir bereits am Wochenende zuvor im Hamburger Klövensteen die ersten Maronenröhrlinge finden konnten, hatte ich die Hoffnung auf einen vergleichbaren Fund. Leider musste ich aber feststellen, dass mir die Konkurrenz zuvor gekommen war, was ich an etlichen Pilzresten erkennen konnte.

Ich entschloss mich daraufhin, einen anderen Weg zu nehmen, der mir noch aus dem Vorjahr bekannt war und tiefer in den Wald hinein führte. Hier hatte ich mehr Glück, da weitere Maronenröhrlinge in meinen Korb wanderten.

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Irgendwann schien das Weiterkommen auf diesem kleinen Pfad aber nicht mehr möglich, da ein umgestürzter Baum den Weg komplett versperrte.

Hiervon ließ ich mich nicht abschrecken, sondern kletterte über diese natürliche Sperre, um meinen Weg fortzusetzen. Diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen: Ich fand einen Rotfußröhrling, zwei wunderschöne Ziegenlippen (mit ganz dunklen, fast schwarzen Köpfen) sowie hunderte von Maronenröhrlingen auf einer Fläche von vielleicht 50 x 50 Metern. Außerdem bin ich auf die ersten Gallenröhrlinge im laufenden Pilzjahr gestoßen.

Natürlich hätte ich Dir gerne ein Foto mit meinem Sammelergebnis und einer richtigen Pilzvielfalt präsentiert. Ich bin aber der Meinung, dass jeder Mensch grundsätzlich Demut im Umgang mit der Natur zeigen und mit dem zufrieden sein sollte, was ihm die Natur schenkt.

In meinem Fall war dieses ein wirklich voller Pilzkorb mit Maronenröhrlingen in allerbester Qualität (Foto rechts), über den ich mich sehr gefreut habe. Die untergärige Regensburger Spezialiltät daneben hatte ich mir somit redlich verdient.

Bei uns im Norden scheint die Pilzsaison nun so richtig loszulegen. Ich halte Dich und alle Leser auf dem laufenden.

Herzliche Grüße sendet Dirk aus Hamburg«

(Foto © Dirk)

Blau = ungenießbar

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Die Steinpilze in HH-Zentral wissen genau, wann ihre Röhrlingsverwandschaft im Hamburger Westen wächst


Dirk schreibt am 16. September 2019:

»Hummel-hummel, mors – mors!

Herzliche Grüße sendet Dir, lieber Heinz-Wilhelm, Dirk aus Hamburg.

Nach meinem Urlaub in Frankreich habe ich am Freitag, 13. September, zuerst meine Birkenpilz-Stelle in Hamburg-Langenfelde inspiziert, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Trotzdem habe ich meine Pilzstellen im äußersten Hamburger Westen aufgesucht.

Das Wachstum der Pfifferlinge ist hier etwas zurück gegangen; gleichzeitig habe ich aber die ersten Maronenröhrlinge und Birkenpilze finden können. Dieser Fund ist auf dem zweiten Foto zu sehen.

Am Samstagmorgen (14. September) sind mir allerdings in Hamburg-Zentral zwei Steinpilze im Garten meiner (entfernten) Nachbarin aufgefallen. Einige Meter weiter habe ich dann an einer Böschung einen weiteren Steinpilz und direkt darunter, im Straßengraben, einen Rotfußröhrling entdeckt.

Diese Stellen dienen mir regelmäßig als verlässliche Anzeiger für den Beginn der herbstlichen Pilzsaison und waren ausschlaggebend für eine weitere Exkursion am darauffolgenden Sonntag.

Nach einem tollen Essen mit guten Freunden am Vorabend, an dem wir den 50sten Geburtstag meiner Frau ausgiebig gefeiert haben, einschließlich eines (mittelschweren) Katers, sind wir trotzdem in den Hamburger Klövensteen gefahren.

Bereits am Waldrand fanden wir erste kleine Maronen. Es war - wieder einmal - die richtige Entscheidung, meinem Steinpilzanzeiger aus Hamburg-Zentral zu vertrauen, da wir nach ca. 2-3 Stunden doch etliche junge und knackige Maronenröhrlinge in unseren Körben hatten, wie das erste Foto zeigt. Im Weidenrutenkorb ist der Steinpilz aus Hamburg-Zentral ganz oben gut zu erkennen; rechts von ihm zeigt sich der Rotfußröhrling vom gleichen Fundort.

Andere Röhrlinge fanden wir leider noch nicht, auch die wunderschönen Fliegenpilze lassen noch auf sich warten. Dennoch war es ein toller Start in die Pilzsaison 2019, insbesondere aufgrund der 1A-Qualität unserer Funde.

Herzliche Grüße sendet Dirk aus Hamburg«

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Foto: Sie bildeten den Anfang von Dirks herbstlicher Pilzsaison: Drei Birkenpilze, zwei Maronenröhrlinge und eine Handvoll Pfifferlinge. (2 Fotos © Dirk)

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Natascha & Mann müssen erst einmal neue Pilzgründe in der Region Hamburg erkunden


2 Fotos: Natascha muss nach dem Umzug in den hohen Norden erst einmal die Wälder in der Region Hamburg erkunden. Es begann ganz gut mit dem Fund von mehreren Maronenröhrlingen (z. B. links) und einer noch kleinen Krausen Glucke (rechts). (2 Fotos © Natascha)

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Natascha schreibt am 29. August 2019:

»Liebe Grüße aus dem Hamburger Süden!

Nach unserem Umzug dieses Frühjahr nach Hamburg müssen mein Mann und ich erst einmal wieder neue Pilzgebiete ausfindig machen. Unsere ehemaligen Sammelstellen im Hunsrück haben wir an Freunde weitervererbt und machen uns hier nun von Neuem auf die Suche nach Erntegründen.

Heute haben wir eine kleine Ernte an Maronenröhrllngen in den Schwarzen Bergen eingebracht. Aber wir haben Hoffnung, noch mehr zu entdecken. Eine kleine Krause Glucke haben wir stehen lassen und werden sie bald wieder besuchen, in der Hoffnung, dass sie etwas größer sein wird.

Liebe Grüße Natascha«

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Die Regen- und Wachstumsberechnungen für die Pilze lassen Dirk in aller Ruhe in den Urlaub fahren


Dirk schreibt am 20. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nordische Grüße aus der Hansestadt Hamburg sendet Dir Dirk.!

Gleichzeitig übermittle ich Dir herzliche Glückwünsche für das 10-jährige Bestehen Deiner tollen Pilzseite, die mich mittlerweile schon seit 2013 begleitet.

Dieses Jahr hatten wir in Hamburg einen nicht ganz so heißen Sommer wie im vorangegangenen Jahr, da 2019 insbesondere von Temperaturschwankungen gekennzeichnet war: Nach besonders heissen Tagen sind die Temperaturen häufig deutlich gefallen und es gab hin und wieder einen Schauer.

Trotzdem waren im Juni dieses Jahres die von mir besuchten Wälder extrem trocken und es war keinerlei Pilzwachstum zu erkennen. In Hamburg mache ich öfters die Erfahrung, dass der Osten unserer Stadt (z.B. der Stadtteil Bergedorf) in der Regel mehr Niederschläge abbekommt als der Westen (z.B. Flottbek). Dieses Phänomen wird mir immer wieder durch einen guten Freund bestätigt, der in beiden Stadtteilen zu Hause ist.

Die Pfifferlinge versteckten sich gut

Nachdem ich Mitte August über Steinpilzfunde auf dem Ohlsdorfer-Friedhof hörte, habe am 14. August die Gelegenheit genutzt, einem meiner Pilzreviere im Hamburger Westen einen Besuch abzustatten.

Foto: Trotz der Trockenheit hat Dirk schöne Pfifferlinge in Hamburgs Westen gefunden. Was ihm wohl ohne Kenntnis des Wachstumsplatzes nicht gelungen wäre. Gegen die Hitze half einmal mehr erfrischendes Kulturgut, diesmal aus dem nördlichen Sauerland. (Foto © Dirk)

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Es war wirklich sehr trocken, sowohl im Wald selbst als auch an den Waldrändern. Bis auf einen verkümmerten Rotfußröhrling haben wir zuerst kein Pilzwachstum feststellen können; ein mitten im Wald liegender See war sogar zu ca. 80% ausgetrocknet.

Hoffen auf kräftiges Pilzwachstum

Dennoch haben wir an einer mit Gras bewachsenen Stelle tatsächlich einige Pfifferlinge entdeckt, welche sich unter hohem Gras und Laub versteckten. Dieser Fund war nur möglich, da mir diese Stelle aus den vorherigen Jahren bekannt war. Somit war unser erster offizieller Pilzgang im Jahr 2019 doch erfolgreich.

Mittlerweile hat es aber auch im hohen Norden einige kräftige Schauer gegeben, zuletzt am 15. August, wo es fast durchgängig regnete. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf Dein tolles Interview mit dem Pilzexperten Peter Karasch aus dem August 2018 verweisen, wonach ich nach diesen Regenfällen mit einem Pilzschub in ca. 10-14 Tagen rechne.

Da ich dann aus meinem Urlaub zurück sein werde, hoffe ich auf ein kräftiges Pilzwachstum der von mir heiß geliebten Röhrlinge.

Bis dahin verbleibe ich mit den besten Grüßen und wünsche Dir und allen Pilzfreunden einen wunderschönen Spätsommer.

Dirk«

Hallo lieber Dirk,

es ist mir - wie jedes Jahr - auch diesmal wieder eine große Freude, von Dir zu lesen! Deine Lageberichte aus der Elbmetropole haben stets Top-Informationsgehalt und lesen sich wie aus einem Guss! Danke für den Überblick und Stand!

Ich wünsche Dir einen in allen Belangen schönen Urlaub und freue mich schon jetzt auf Deine nächste Nachricht!

Bis bald, mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Angelika sucht Pilzfreunde, die sie in HH-Nord begleiten

Im Bereich HH-Nord sucht Angelika Leute, die sie bei ihren Pilzwanderungen begleiten. Näheres hier.


Herrliche Champignons vom Deich für Alma im Bereich Glückstadt und Wedel


Foto: Im besten Alter, nämlich mit halbkugeligen Hüten und zartrosa Lamellen zeigen sich diese herrlichen Wiesenchampignons vom Deich. Es könnten auch Feinschuppige Champignons sein. Dem Gaumen ist das egal, beide schmecken ausgezeichnet. Der Wiesenchampignon ist übrigens der Pilz des Jahres 2018 der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Sie will darauf aufmerksam machen, dass diesem Pilz zunehmend die Lebensgrundlage - nährstoffarme Wiesen - entzogen werde. (Foto © Alma)

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Alma schreibt am 12. November 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zur Abwechslung gibt es mal ein paar Bilder von Wiesenchampignons. Sie sprießen gerade zahlreich bei uns am Deich entlang der Elbe in Glückstadt-Wedel-Hamburg.

Viele Grüße an alle Pilzsammler, Eure Alma«

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Ein prächtiges herbstliches Stimmungsgemälde und ein vielleicht schon letzter Pilzgang


Foto: Ein sehr schönes herbstliches Stimmungsbild aus dem äußersten Hamburger Westen vermittelt uns hier Dirk. Golden, beinahe azurblau und sattgrün zeigt sich der Pilzherbst. Zudem mit einem recht mageren Ergebnis im Korb, was die wochen-, ja monatelange Trockenheit recht gut widerspiegelt. (2 Fotos © Dirk A.)

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Dirk schreibt am 28. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zugegeben, mein Foto aus dem äußersten Hamburger Westen machte ich bereits Mitte Oktober.

Ich schicke es trotzdem, weil es wunderbar den Pilzherbst dieses Jahres symbolisiert: Goldenes Laub und strahlend blauer Himmel, der von der Sonne über viele Wochen ausgetrocknete Boden und mein dürftiges Sammelergebnis im Korb am Kiefernstamm: Birkenpilze und Maronenröhrlinge in der Mittagssonne.

Genau an dieser Stelle hatte ich noch im Vorjahr viele Maronenröhrlinge, aber auch knackige Steinpilze gefunden. Die gleiche Kiefer mit vollerem Pilzkorb findest Du auch auf einem Foto mit Tageseintrag vom 18. Oktober 2016, weiter unten auf dieser Seite.

Ziegenlippen und Rotfüße fehlen

Am heutigen 28. Oktober haben wir noch einmal unser Glück im Klövensteen gesucht, wo es aber leider fast komplett pilzleer war. Fündig wurden wir in einem in der Nähe liegenden Waldgebiet. Dort entdeckten wir immerhin je einen Steinpilz unter Birke und Fichte und etliche Maronenröhrlinge in verschiedenen Größen und in wirklich guter Qualität (Foto rechts).

Motivierend für unsere heutige Tour waren die Ergebnisse an Maronenfunden in den Pilz-Tickern von Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die Maronenröhrlinge haben auch bei uns in Hamburg nochmal einen Schub hingelegt. Ziegenlippen und Rotfußröhrlinge fehlen aber weiterhin.

Nach dem ersten Nachtfrost heute und maximal 7° Celsius tagsüber werden Tempaturen in der nächsten Woche zwischen 3° und 14° Celsius vorhergesagt. Ich gehe davon aus, dass sich die eher mäßige Pilzsaison nun dem Ende zuneigt. Ich halte Dich aber auf dem laufenden, wenn sich - insbesondere in Hamburg-Zentral - noch etwas ergeben sollte.

Es grüßt Dich Dirk aus Hamburg.«

Lieber Dirk,

schon jetzt erneut einen herzlichen Dank für Deine immer wieder gerne gelesenen lebhaften Schilderungen Deiner bzw. Eurer Pilzgänge in Hamburg und dem Umland, an denen Du uns auch dieses Jahr wieder teilhaben ließest. Sie sind etwas Besonderes und mit den Pilzgängen in den naturnahen und den Mittelgebirgswäldern, die üblicherweise von Pilzsammlern aufgesucht werden, nicht zu vergleichen. Das macht ihren Charme aus!

Mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Auf bescheidene Funde folgt endlich Regen - und die Hoffnung auf mehr


Dirk schreibt am 3. Oktober 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich sende Dir herzliche Grüße am Tag der deutschen Einheit aus der Hansestadt Hamburg.

Leider ist es bei uns nach wie vor zu trocken. Am letzten Wochenende sind meine Frau und ich mit Verstärkung aus dem Emsland in den äußersten Hamburger Westen gefahren. Insgeheim hatten wir auf das Anfängerglück unserer Nichte und damit auf eine reiche Pilzernte gehofft.

Leider haben wir - immerhin zu dritt! - in ca. 2,5 Stunden nicht mehr als 10 Maronenröhrlinge und einen Birkenpilz gefunden. Spaß gemacht hat es trotzdem. Die gesammelten Pilze wurden Bestandteil einer Soße zu einem wunderbaren Rehrücken, den wir noch am gleichen Wochenende zubereiteten. Somit haben wir aus diesem Minimalfund das Beste herausgeholt.

Am heutigen 3. Oktober sind wir zuerst in den Klövensteen gefahren. Hier ergab sich das gleiche Bild wie Ende September: ganze zwei Maronenröhrlinge waren unsere geringe Ausbeute. Um keine weitere Schneiderfahrt zu erleben, haben wir umgehend unsere Sammelstelle im äußersten Westen aufgesucht. 8 Maronenröhrlinge waren unsere Ausbeute am heutigen Feiertag.

Diesen Fund haben wir uns, wie das Foto zeigt, mit Hamburger Spezialitäten und einer Köstlichkeit aus einem Norderneyer Leuchtturm versüßt.

Mittlerweile hat es seit drei Tagen aber einige kräftige Schauer gegeben. Am kommenden Samstag sollen die Temperaturen bei uns nochmal auf über 20° Celsius steigen. Vielleicht ergibt sich aus dieser Kombination von Feuchtigkeit und Wärme nochmal ein Wachstumsschub für die Pilzwelt, insbesondere für unsere heiß geliebten Röhrlinge.

Es bleibt weiter spannend und wir bleiben unermüdlich, auch für die Entwicklung unserer Sammelstellen in Hamburg-Zentral.

Dirk«

(Foto © Dirk A.)

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Erst eine Schneiderfahrt, dann ein prima Erfolg für Dirk & Kompagnon


Foto: Dieser Gang hat sich gelohnt. Dirk konnte sich mit seinem Kompagnon über viele Maronen im äußersten Hamburger Westen freuen. Und auf mitteldeutsches Kulturgut hinterher. (2 Fotos © Dirk A.)

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Dirk schreibt am 23. September 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

es grüßt Dich Dirk aus Hamburg.

Nach meinem tollen Fund vom vergangenen Wochenende bin ich mit Pilzbegleitung kurze Zeit später in den Hamburger Klövensteen gefahren, wo wir den Erfolg wiederholen wollten.

Leider benötigten wir ca. 2 Stunden, um eine einzige Marone zu finden. Im Wald selber war es viel trockener als in meinem Sammelgebiet vom Vortag. Wir haben uns über den Minimalfund mit Wolfenbütteler und Hasseröder Kulturgut hinweggetröstet, siehe das Foto unten.

Am gestrigen Samstag waren wir wieder im äußersten Hamburger Westen unterwegs und haben ausschließlich am Waldrand gesucht. Es zeigte sich, dass südwestliche Waldränder durch den Wind richtig ausgetrochnet und daher komplett pilzleer waren. Fündig sind wir nur an nördlich gelegenen Waldrändern geworden.

Unser Sammelergebnis bestand aus einigen Birkenpilzen und etlichen Maronenröhrlingen. Mit diesem Ergebnis waren wir sehr zufrieden. Da nun einige Regenschauer angesagt sind, bleibt abzuwarten, ob das Pilzwachstum noch einen richtigen Schub bekommt und ob dieses auch für die Wälder im Klövensteen und meine Pilzstellen in Hamburg-Zentral gilt.

Ich halte Dich auf dem laufenden!

Gruß aus Hamburg«

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Foto: Zwei Stunden Waldgang für ein winziges Marönchen, das bildet dieses Foto von Dirk ab. Aber auch das gehört durchaus zum Dasein von Pilzsammlern. Karl Berchtold aus Gauting/Obb. pflegt solche ertraglosen Unternehmungen im Wald als »Schneiderfahrt« zu bezeichnen. Immerhin standen hinterher Hasseröder und Wolfenbütteler Spezialitäten bereit.

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Wie wichtig es ist, zeitgleich ganz verschiedene Pilzplätze zu inspizieren


Dirk schreibt am 15. September 2018:

»Hummel, hummel - mors, mors!

Herzliche Grüße sendet Dir, lieber Heinz-Wilhelm, Dirk aus Hamburg.

Der phänomenale Sommer 2018 hat auch bei uns knochentrockene Wälder hinterlassen. Bei einem Waldbesuch im Juli habe ich außer staubiger Erde nichts gefunden. Im Gegensatz zu Bayern und Württemberg scheint es im hohen Norden noch weniger Niederschläge gegeben zu haben als im Süden. Dafür sprechen die dortigen tollen Funde, insbesondere von Steinpilzen.

Allerdings war ich doch ziemlich überrascht, als ich im Pilz-Ticker Schleswig-Holstein von einem tollen Steinpilzfund am 11. September am Bungsberg lesen durfte. Also habe ich einen Tag später zuerst meine Maronen- und Steinpilzstellen in Hamburg-Zentral besucht, wo es leider noch pilzleer war. Gleiches galt für meine Birkenpilzstelle in Hamburg-Langenfelde.

(Pilz-Ticker-Hamburg)

Das ist aber auch nicht verwunderlich, da bei uns schon seit einiger Zeit wieder Regenschauer fehlen und meine Erfahrung aus den letzten Jahren zeigt, dass das Pilzwachstum in Hamburg-Zentral erst am letzten Septemberwochenende so richtig startet.

Am heutigen Samstag bin ich direkt nach der Arbeit in den Hamburger Westen gefahren. Einige Fliegenpilze am Waldrand ließen mich auf einen kleinen Pilzfund hoffen. Und tatsächlich habe ich sofort einige Pfifferlinge und Birkenpilze finden können. Trotz Sammlerkonkurrenz, die mir mit fast leeren Körben entgegenkam, habe ich meinen Pilzgang fortgesetzt.

So habe ich - beinahe wider Erwarten - ca. 25 Maronenröhrlinge, 15 Birkenpilze und wenige Pfifferlinge gefunden, so dass mein Korb richtig gefüllt war, wie das Foto mit einer standesgemäßen Beigabe norddeutschen Kulturgutes zeigt. Mit diesem Fund hatte ich nicht gerechnet. Zudem waren alle Pilze komplett madenfrei.

Es war also die richtige Entscheidung, trotz andauernder Trockenheit Pilzstellen mit unterschiedlichen Boden-, Licht- und Windverhältnissen sowie variierender Vegetation aufzusuchen. Dieses Vorgehen kann ich jedem Pilzfreund empfehlen!

Ich wünsche Dir einen schönen Herbst 2018 mit vielen tollen Pilznachrichten auf Deiner Website.

Dirk aus Hamburg«

(Foto © Dirk A.)

Lieber Dirk,

ob Du es glaubst oder nicht, als ich die Pilznachricht vom Bungsberg bearbeitete, musste ich an Dich denken, und unweigerlich kam die Frage auf: Sollte dies das Startsignal für Dirk in Hamburg sein?

Auch Dir einen weiterhin erfolgreichen Pilzherbst im hohen Norden!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Endlich volle Körbe für Dirk und nach dem ersehnten Regen die Hoffnung auf einen neuerlichen Pilzschub


Foto: Volle Körbe, tolle Röhrlinge! Das Foto zeigt Dirks Ausbeute an Maronen und Ziegenlippen, die er und Mitsammler im Klövensteen fanden.

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Dirk schreibt am 9. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich hoffe, dass Du Deinen Umzug gut überstanden hast und Deine Technik wieder richtig funktioniert.

Am letzten Septemberwochenende waren meine Pilzkörbe endlich richtig voll. Am Freitag den 29. September, habe ich bereits in Hamburg-Zentral etliche gut erhaltene Birkenpilze gefunden. Im Hamburger Osten bin ich auf viele andere Sammler gestoßen, so dass ich mich lieber abseits meiner bekannten Pilzstellen umgeschaut habe.

Dabei fand ich mehrere gute Steinpilze, Birkenpilze und viele Maronenröhrlinge in bester Qualität. Größtenteils wurde ich direkt am Waldrand fündig, so dass es ein wirklich entspanntes Sammeln war. Die Belohnung war ein voller Pilzkorb, zu sehen auf dem Foto im Hochformat.

Mir ist aber bei einigen Röhrlingen aufgefallen, dass diese schon sehr trocken waren und aus meiner Sicht das Wachstum eingestellt hatten. Grund hierfür ist wohl der seit längerem ausbleibende Regen, weshalb die Wälder sehr trocken sind.

(Pilz-Ticker-Hamburg)

Am Samstag, 30. September, haben wir im Hamburger Klövensteen ebenfalls ein tolles Ergebnis erreicht. Einige Ziegenlippen und etliche Maronen bescherten uns zwei volle Körbe inklusive der neidischen Blicke von Spaziergängern. Alle Röhrlinge waren in Top-Qualität.

Am ersten Oktoberwochenende zeigte sich dann, dass der ausbleibende Niederschlag das Wachstum der Röhrlinge fast aussetzen ließ. Wir mussten ganz schön suchen, um noch einmal 30 Maronen und einige Ziegenlippen für eine Vorspeise zu finden.

Allerdings hat es dann am 7. Oktober fast durchgängig geregnet, so dass ich von einem neuen Pilzschub in den nächsten Tagen ausgehe. Vielleicht klappt es ja auch nochmal mit einem Fund in Hamburg-Zentral.

Bis dahin wünsche ich Dir erstmal alles Gute und eine hoffentlich weiterhin tolle Zeit im schönen Pilzherbst 2017.

Hanseatische Grüße sendet Dirk aus Hamburg«

(2 Fotos © Dirk A.)

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Eine Steinpilz-Schenkung von einer netten Hanseatin mit bayerischem Akzent


Foto: Die Samstag-Gänge im Hamburger Osten und im Klövensteen brachten so einiges in die Körbe. Der schöne Fund wurde mit böhmischem und norddeutschem Kulturgut, links im Bild, gewürdigt.

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Dirk schreibt am 26. September 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute sende ich Dir einen Rückblick zum Wochenende vom 22. bis 24. September 2017.

Normalerweise geht am letzten Septemberwochenende die Pilzsaison in Hamburg erst richtig los. Dafür sprach auch das mickrige Sammelergebnis von einer Marone in Hamburg-Zentral. Ausschlaggebend könnten aber auch die Forstarbeiten aus dem vorletzten Jahr sein, da der Wald zwar ökologisch bearbeitet, aber trotzdem in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Genau das gleiche Bild an meiner Steinpilzstelle am Straßenrand: Die bereits beschriebenen Ablagerungen eines Grabenaushubs direkt neben den alten Rotbuchen lassen die Steinpilze einfach nicht durchkommen.

Fündig wurde ich allerdings an meiner zweiten Steinpilzstelle. Zwei erstklassige Steinpilze direkt an der Straße retteten diesen Pilzgang. Ergänzt wurden diese noch durch zwei weitere kleine Steinpilze, die mir eine Bewohnerin des an meiner Sammelstelle liegenden Hauses freundlicherweise über den Gartenzaun reichte.

Ich sende ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die unbekannte Hanseatin mit bayrischem Akzent.

(Pilz-Ticker-Hamburg)


Foto: Die zwei großen Steinpilze links retteten Dirks Pilzgang in Hamburg-Zentral. Die zwei Knirpse daneben verdankt er einer freundlichen Dame, die sie ihm von ihrem Privatstück über den Zaun reichte. (2 Fotos © Dirk A.)

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Am sich anschließenden Samstag war ich mit meiner Frau sowohl im Hamburger Osten als auch im Klövensteen unterwegs. Da wir bereits beim Ausstieg aus unserem Auto viele andere Pilzsammler entdeckten, haben wir uns entschieden, uns unbekanntes Gelände, abseits unserer bekannten Pilzstellen, zu suchen.

Der allerletzte Pfifferling für dieses Jahr, ein Birkenpilz, eine Ziegenlippe, ein Steinpilz und einige Maronen fanden den Weg in unseren Korb.

Das Pilzwachstum in der Hansestadt-Hamburg nahm Ende September nun richtig Fahrt auf. Für einen richtigen Pilzschub fehlen noch ergiebige Regenschauer.

Ich halte Dich auf dem Laufenden und sende Dir herzliche Grüße aus Hamburg.

Dirk«


Prost! So erstklassige Maronen hat Dirk nur ganz selten einmal gefunden


Foto: 40 super knackige Maronen haben Dirk und sein Mitsammler im Klövensteen gefunden. Selten seien sie so erstklassig gewesen wie diese, schreibt er. Passend zum Ereignis wurde mit einer regionalen Pilzspezialität aus Schleswig-Holstein und einem Kräutertropfen aus Wolfenbüttel angestoßen.

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Dirk schreibt am 19. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich reiche Dir heute meinen Fund vom letzten Wochenende nach.

Im Hamburger Westen habe ich am Freitag nochmal einige Pfifferlinge gefunden, die sich allerdings nur noch an einer von ehemals drei Stellen tummelten. Die Röhrlinge befinden sich noch in den Startlöchern. Lediglich vier Maronen und drei Birkenpilze haben den Weg in meinen Korb gefunden (Foto rechts). Sie waren von ausgezeichneter Qualität.

Zwei Fliegenpilze kündigten den kommenden Pilzherbst an. Dazu möchte ich anmerken: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit dem ersten Erscheinen von Fliegenpilzen der eigentliche Pilzherbst eingeleitet wird.

Am Sonntag war ich dann mit Pils-Begleitung im Hamburger Klövensteen. In drei Stunden haben wir knapp 40 Maronenröhrlinge gefunden (Foto ganz oben), von denen die meisten aber noch sehr klein waren. Dafür war die Qualität um so besser, die Pilze waren richtig fest, fast hart. Lediglich zwei hatten kleine Untermieter. Wir haben selten so tolle Maronenröhrlinge gefunden.

Pils-Spezialitäten aus Dithmarschen und andere aus Wolfenbüttel haben uns diesen Fund versüßt.

In Hamburg-Zentral habe ich übrigens heute auf dem Nachhauseweg den ersten Steinpilz in Nachbars Garten entdeckt, wieder unter einer Buchenhecke und unter Rotbuchen. Das macht Hoffnung für eine Stippvisite meiner Sammelstelle im Laufe dieser Woche.

Herzliche Grüße sendet Dir Dirk aus dem hohen Norden«

(2 Fotos © Dirk A.)


Das freut nicht nur Pilzsammler: Hier rückt noch ein Pferd die gefällten Baumstämme


Dirk schreibt am 13. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich wurde gestern in Hamburg-West fündig. Drei volle Stunden musste ich allerdings suchen, um einige Pfifferlinge und Maronen zu sammeln. Letztere waren teilweise schon sehr groß, aber dennoch in einem (sehr) guten Zustand, siehe das Foto rechts. 

Die ersten beiden Sommersteinpilze (Foto darunter) habe ich auch schon gefunden, und zwar in Hamburg-Zentral am 7. Juli. Sie standen an meiner alten Steinpilzstelle direkt am Grabenrand unter Buchen.

Leider wird der Graben davor mittlerweile jährlich ausgebaggert und ein Teil der Erde wird auf dem Grabenrand abgelagert, also direkt zwischen den Stämmen der alten Buchen, wo sich die Steinpilze gerne ein Stelldichein geben. Fraglich, ob sie es schaffen, sich durch diese Erde zu kämpfen, um das Tageslicht zu erblicken.

Hier rückt noch ein Pferd die Baumstämme

Maronen habe ich in Hamburg-Zentral noch nicht gefunden. Es bleibt abzuwarten, inwiefern sich das Pilzwachstum an meiner Maronen-Stelle entwickeln wird, da hier vor gut einem Jahr Rodungsarbeiten tief im Wald durchgeführt wurden. Allerdings erfolgten diese Arbeiten erfreulicherweise in traditioneller Art, nämlich mit einem Waldarbeiter und Pferd, also ohne schweres technisches Gerät. Ich bin guter Dinge, hier bald wieder tolle Maronenröhrlinge zu finden und halte Dich gerne auf dem Laufenden.

Zusammengefasst: Massen von Pilzen gibt es bei uns noch nicht, allerdings liegt die Anzahl der Pilze über dem normalen Maß für den Monat August.

Über die weitere Entwicklung in der Hansestadt Hamburg werde ich Dir nach meinem Urlaub berichten. Bis dahin wünsche Ich Dir erstmal alles Gute.

Dirk aus Hamburg-Zentral«

(2 Fotos © Dirk A.)

Lieber Dirk,

einen schönen Urlaub für Dich! Komm gut erholt zurück, damit Du bald wieder mit Freude und Elan Deine Pilzstellen inspizierst!

Bis bald, beste Grüße von Heinz-Wilhelm

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Pfifferlinge, Maronen, Ziegenlippen und mecklenburgisches Kulturgut für Dirk


Dirk schreibt am 4. August 2017:

»Hummel, Hummel,

nach meinem schönen Fund in Sachen Pfifferlingen Mitte Juli war ich ca. eine Woche später im Hamburger Westen ungefähr mit dem gleichen Sammelergebnis erfolgreich. Danach gab es bis Anfang August bei uns im Norden regelmäßig teilweise ergiebige Regenschauer.

Sie begünstigen bereits jetzt eine enorme Pilzvielfalt: Verschiedene Täublinge,und Röhrlinge, viele Kartoffelboviste und eine Reihe mir leider unbekannte Pilze. Wir haben zwar noch nicht das häufig beschriebene enorme Pilzwachstum wie in anderen Bundesländern, aber erste Anzeichen für ein tolles Pilzjahr sind zu erkennen.

Ein überaus nettes Paar, das ich zufällig traf und mit dem ich mich austauschen konnte, hatte ausschließlich Birkenpilze in einem wunderbaren Zustand gesammelt. Natürlich habe ich umgehend Werbung für Deine tolle Seite gemacht. Gruß an dieser Stelle an diese freundlichen Pilzfreunde.

Dieses Mal habe ich einige wenige Maronen, aber wieder etliche Pfifferlinge und zwei schöne Ziegenlippen gesammelt. Abgerundet habe ich meinen ca. zweistündigen Spaziergang mit einer norddeutschen Spezialität aus Mecklenburg, siehe das Foto.

Ich sende Dir, lieber Heinz-Wilhelm, herzliche Grüße aus unserer Hansestadt.

Dirk aus Hamburg«

(Foto © Dirk A.)

Lieber Dirk,

vielen Dank für Deine netten, auch werbenden Worte! Es ist immer wieder ein Vergnügen, Deine Pilz-, Wald- und HH-Zentralpost zu lesen! Dieses Mal beflügelte sie mich, nach »Lübzer« zu recherchieren, und ich lernte, dass es tatsächlich einen Ort mit dem etwas komischen Namen »Lübz« gibt. Aber was macht das schon, wenn dort ein so herrliches Kulturgut produziert wird!

Bis bald mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

Rot = giftig


Ein toller Start ins Pilzjahr für Dirk mit Pfifferlingen, die ihm golden entgegenschimmerten


Foto: Solch einen leuchtenden Start ins Pilzjahr hat Dirk in Hamburg noch nicht erlebt. Der erste Pilzgang trug ihm gleich Pfifferlinge und Maronenröhrlinge ein. (Foto © Dirk A.)

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Dirk schreibt am 15. Juli 2017:

»Hallo-Heinz-Wilhelm,

nachdem uns am letzten Wochenende im Rahmen des G-20-Gipfels linke Randalemacher, Wochenendkommunisten, hochintellektuelle Anarchisten, Krawalltouristen und sonstige Ideologen einen Besuch abstatteten, ist in unserer schönen Hansestadt Hamburg nun endlich wieder Ruhe eingekehrt.

Nach etlichen Regenschauern habe ich mich am heutigen Freitag auf die Suche nach den legendären Sommersteinpilzen bei über 20 Gras Celsius gemacht. Im Klövensteen war es komplett pilzleer. Im weiteren Hamburger Westen habe ich dann gezielt Waldränder mit unterschiedlichen Baumarten (Kiefern, Birken, Eichen, leider wenige Buchen) aufgesucht. Steinpilze habe ich nicht gefunden.

Zu meinem Erstaunen bin ich jedoch auf einige junge Maronenröhrlinge, aber auch auf ältere (große) Exemplare gestoßen, die sich in einem guten Zustand befanden. Ganz besonders gefreut habe ich mich aber über meine ersten Pfifferlinge, die ich bisher noch nie finden konnte.

Sie schimmerten mir golden entgegen und ich kann nun die Pilzsammler Deiner Seite verstehen, wenn sie kleine Pfifferlingsfelder entdecken.

Mit einer Ausbeute von insgesamt knapp 25 Pilzen ist dieser Fund für mich ein toller Start in die Pilzsaison 2017. Das lässt auf ein tolles Pilzjahr hoffen.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sommer und natürlich weiterhin viel Erfolg mit Deiner tollen Seite sowie persönlich alles Gute.

Herzliche Grüße, Dirk aus Hamburg«

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Und noch ein tolles Pilzvergnügen mit einem gut gefüllten Korb schönster Maronen


Dirk reicht seinen Fund vom 23. Oktober 2016 nach:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

frostige Grüße aus dem mittlerweile kalten Hamburg sendet Dir Dirk.

Wir waren letztmalig am 23. Oktober in dem für uns noch relativ neuen Pilzgebiet im Hamburger Westen. Erneut wurden wir fündig und sammelten in ca. 2 Stunden zu zweit einen guten Korb voller Maronen.

Auffallend war die außergewöhnlich gute Qualität dieser Röhrlinge. Zwei Zwillinge rundeten diesen Pilzgang ab; sie sind im unteren Teil des Korbes auf dem Foto rechts zu erkennen. Das uns im letzten Jahr von einer Spaziergängerin empfohlene Pilzgebiet hat somit maßgeblich dazu beigetragen, dass wir im trockenen Herbst 2016 doch noch unser Sammlerglück fanden.

Unsere altbekannten Sammelstellen im Hamburger Klövensteen und in Hamburg-Zentral haben somit eine sinnvolle Ergänzung erhalten. Aus Urlaubsgründen schafften wir es danach nicht mehr an unsere Sammelstellen.

Ich gehe aber davon aus, dass auch Ende Oktober sowie Anfang November noch ausreichend Pilzwachstum vorhanden war, da sich auch bei uns im hohen Norden das Pilzwachstum aufgrund der enormen Trockenheit um einige Wochen verschoben hatte. 

Mittlerweile liegen die Temperaturen aber seit knapp einer Woche unter dem Gefrierpunkt, so dass wir uns zumindestens gefühlt langsam dem Winteranfang nähern.

Ich wünsche Dir weiterhin einen tollen Herbst und natürlich alles Gute bis zur nächsten Pilzsaison.

Dirk« 

(Foto © Dirk A.)

(11.November 2016)

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Vergnügliche Maronensuche in einer offenen Graslandschaft unter alten Kiefern


Foto: Ein schönes naturnahes Motiv bietet dieses Foto von Dirk mit seinem Maronenfund in einem Wald im Hamburger Westen. Man kann sich gut ausmalen, dass das Suchen in dieser offenen Graslandschaft zwischen den alten Kiefern, die Dirk bewusst in Szene setzt, großen Spaß macht!

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Dirk schreibt am 18. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

das vergangene Wochenende stand vermutlich zum letzten Mal für dieses Jahr im Zeichen der Pilze.

Am Freitag, 14. Oktober, fand ich ca. 20 Maronen im Hamburger Westen. Auffallend war allerdings, dass erneut keine Pilzsammler in den Wäldern waren und dass der Wald wieder kaum Feuchtigkeit aufwies. Die Maronenröhrlinge befanden sich größtenteils an Stellen mit hohem Gras, wodurch sie wirklich schwer zu entdecken waren. Sie hatten eine sehr gute Qualität.

Ich habe mein Sammelergebnis so abgelichtet, dass auch die relativ offene Graslandschaft zwischen den Kiefern in diesem für mich neuen Pilzgebiet zu erkennen ist. In einem guten Pilzjahr mit ausreichend Feuchtigkeit dürfte dieses sicherlich ein wahres Maroneneldorado sein.

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Foto: Für das etwas magere Sammelresultat gab es zum Ausgleich, wie man sieht, Hamburger und Wolfenbütteler Trinkspezialitäten. (2 Fotos © Dirk A.)

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Am darauffolgenden Samstag begab ich mich mit Begleitung erneut in den Hamburger Klövensteen, wo es zumindest feuchter als am Vortag war. Trotzdem haben wir in fast 2,5 Stunden lediglich 6 Maronen gefunden. Für dieses eher ernüchternde Ergebnis haben wir uns dann mit hanseatischen Spezialitäten belohnt.

Am Sonntag, 16. Oktober, riskierten wir nach dem Frühsport noch einen Blick in unseren Pilzstellen in Hamburg-Zentral und freuten uns über 8 tadellose Maronenröhrlinge.

Ich habe die Hoffnung auf einen kräftigen Pilzschub in diesem Herbst noch nicht ganz aufgegeben, gehe aber davon aus, dass aufgrund der vorhergesagten weiteren Trockenheit in den nächsten Wochen Sammelergebnisse wie z.B. in Bayern ausbleiben werden.

Bis bald und alles Gute, Dirk«

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