Pilz-Ticker-Hamburg



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Südlich Hamburg: Endlich Maronen für eine leckere Familienpilzpfanne - und das so spät in der Saison


Foto: War das eine Freude! Zweimal war Alexandra vergeblich an ihren Maronenplätzen, beim dritten Mal hat es endlich gefunkt. So gab es unerwartet spät in der Saison eine leckere Pilzpfanne für die ganze Familie. (Foto © Alexanra)

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Alexandra schreibt am 9. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute habe ich endlich einen Volltreffer mit Maronenfunden gelandet, und zwar südlich von Hamburg. Besondere Freude haben mir die vielen Zwillinge und Drillinge beschert.

Damit kann die ganze Familie heute eine Pilzpfanne genießen und ich bin versöhnt mit der anfänglich doch recht mauen Saison. Denn zweimal in den vergangenen acht Wochen war ich vergeblich an meinem Geheimplatz gewesen.

Herzliche Grüße von einer Rheinländerin, die in Hamburg gestrandet ist und endlich gute Wälder gefunden hat in diesem Jahr.

Alexandra aus Altona«


Auch wenn Dirk einige Steinpilze fehlten: »Ich bin mit dem Pilzjahr 2020 sehr zufrieden«


Dirk schreibt am 9. November 2020:

»"Hallo Heinz-Wilhelm,

zum Herbstende sende ich Dir unsere Funde vom vergangenen Wochenende, an dem wir zuerst im äußersten Hamburger Westen unterwegs waren.

Hier ist der von mir erhoffte nochmalige Röhrlingsschub leider ausgeblieben, während mittlerweile (aufgrund des tollen Wetters) viele Pilzsammler in den heimischen Wäldern unterwegs sind.

Dennoch ist es mir und meiner Frau gelungen, zusammen einen kleinen Korb voll Maronenröhrlinge zu finden, die alle im guten Zustand waren. Beim letzten Büchsenlicht ließen wir diesen Pilzgang mit einem gemeinsamem Abendessen an einem lauschigen Plätzchen ausklingen (1. Foto rechts).

Die Zahl der Röhrlinge ist auch im Klövensteen, den wir am Samstag aufsuchten , weiter zurückgegangen. Gleich zu Anfang kam uns die Konkurrenz mit relativ vollen Körben entgegen, so dass wir umgehend einen anderen Weg einschlugen.

Steinpilze konnten wir leider nicht mehr finden. Dennoch füllte sich unser kleiner Korb mit etlichen Maronenröhrlingen und zwei Ziegenlippen von ordentlicher Qualität (2. Foto rechts). Unseren Fund haben wir noch am gleichen Abend zu Rehkeule mit Käsespätzle und Rotkohl genossen.

Insgesamt bin ich mit dem Pilzjahr 2020 sehr zufrieden, auch wenn ich mir größere Funde an Steinpilzen oder Flockenstieligen Hexenröhrlingen gewünscht hätte.

Lieber Heinz-Wilhelm, ich melde mich für dieses Jahr aus dem Pilzticker ab, bedanke mich für Deine erstklassige und unermüdliche Arbeit mit Deiner tollen Seite und wünsche Dir und allen Pilzfreunden weiterhin alles Gute im laufenden Pilzjahr!

Dirk aus der Hansestadt Hamburg«

(2 Fotos © Dirk)

Lieber Dirk,

besten Dank wieder einmal für Deine sehr informativen Berichte aus den Zentral- und Randbereichen der Elbmetropole. Sie sind immer wieder etwas Besonderes, weil sie zeigen, dass man nicht die klassischen Mittelgebirge oder endlosen Waldgebiete braucht, um seine Passion für Pilze auszuleben. Die klingt bei Dir immer wieder wunderbar durch.

Lasst es Euch trotz nicht ganz einfacher Umstände gut gehen!

Bis zum nächsten Jahr grüßt Euch herzlich

Heinz-Wilhelm

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Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde Dirks Weidenkorb richtig schwer - Die Pilze gab es zu frischem Wildgulasch


Dirk schreibt am 2. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich sende Dir bzw. allen Pilzsammlern nordische Grüße aus Hamburg und reiche heute meinen Fund vom Freitag, 30. Oktober, nach.

Da ich mir Urlaub genommen hatte, konnte ich bereits frühmorgens in mein Sammelgebiet in die Nähe des Hamburger Klövensteens fahren. Der Wald war fast menschenleer, da es durchgängig regnete. Hiervon ließ ich mir aber meine Laune nicht verderben und wurde auch recht schnell fündig.

Es gab sehr viele Maronenröhrlinge, ein paar Steinpilze, einen Birkenpilz und einige Rotfüße. Die Fliegenpilze sind nach wie vor vertreten; gleiches gilt für verschiedene Arten von Täublingen.

Mein Korb wollte sich anfangs nur langsam füllen, da ich zunächst nur auf einzeln stehende Röhrlinge gestoßen bin. Im Verlaufe meines mehrstündigen Sammelns wurde mein Weidenkorb in diesem Jahr das erste Mal richtig voll (Foto rechts), während gleichzeitig meine Kleidung ziemlich durchnässt war.

Es fiel auf, dass die Maronenröhrlinge noch nicht an allen mir bekannten Standorten präsent sind. Ich habe den Eindruck, dass wir uns in Hamburg erst am Anfang eines Pilzschubes für Röhrlinge befinden und in den nächsten Tagen das Wachstum noch einmal deutlich steigen wird.

Hierfür spricht auch die endlich ausreichende Feuchtigkeit in unseren Wäldern und die voraussichtlich steigenden Temperaturen in der ersten Novemberwoche.

Durchnässt wie ich war, habe ich mich auf meinem Heimweg in Hamburg-Osdorf noch mit qualitativ hochwertigem Wildfleisch versorgt (Wild in Hamburg), so dass wir am Abend ein klasse Wildgulasch zubereiten konnten.

Es war ein toller Urlaubstag mit einem kulinarischen Abschluss aus regionalen Spezialitäten.

Viele Grüße, Dirk«

(Foto © Dirk)

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Freude in Hamburg-Zentral: Nach drei Jahren Pause warteten auf Dirk & Frau erstmals wieder Maronen


Dirk schreibt am 29. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute melde ich mich mit erfreulichen Nachrichten aus meinem Sammelgebiet in Hamburg-Zentral.

Seitdem in diesem Gebiet vor cirka 3 Jahren Rodungsarbeiten durchgeführt wurden (siehe hier, Tageseintrag vom 13. Oktober 2017) ist das Wachstum der Röhrlinge doch erheblich zurückgegangen.

Am 27. Oktober dieses Jahres wurde ich hier nach der Arbeit gemeinsam mit meiner Frau zu unserer Freude fündig: 25 Maronenröhrlinge konnten wir sammeln. Ganz besonders haben wir uns über die wunderbare Qualität gefreut, denn nur 2 Pilze hatten bereits Besuch von Untermietern. Der Rest befand sich in einem überaus tollen Zustand und wanderte noch am gleichen Abend in die Pfanne.

Am gestrigen 28. Oktober sind wir dann noch einmal in den Hamburger Klövensteen gefahren, wo wir zuerst überhaupt keine Röhrlinge finden konnten. Es zeigte sich aber an diversen Schnittstellen, dass die Konkurrenz schon vor uns da gewesen ist.

Erst tiefer im Wald, teilweise an unzugänglichen Stellen, konnten wir etliche Maronen, eine Ziegenlippe und einen kleinen Rotfußröhrling entdecken, Pilze, die die Konkurrenz wohl übersehen hatte, siehe das Foto rechts.

Diese Pilze wollen wir gemeinsam mit guten Freunden an einem Abend verzehren, der unter dem Motto »Heimat in Hamburg« stehen wird; dabei wird es einen Teil der Pilze klassisch als Vorspeise und den anderen auf Flammkuchen geben. Abgerundet werden diese Köstlichkeiten durch Rieslinge aus den Anbaugebieten Rheingau und Mosel.

Liebe Grüße aus der Hansestadt Hamburg sendet Dirk«


Foto: Maronen ohne Fehl und Tadel aus Hamburg-Zentral. Dirk und seine Frau freuten sich, dass sie an altem exponierten Ort endlich einmal wieder einen tollen Fund machen konnten. Vor drei Jahren hatte es dort umfangreiche Rodungsarbeiten gegeben. (2 Fotos © Dirk)

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Respekt vor Hexeneiern, Freude beim Anblick spangrüner Gesellen


Natascha schreibt am 25. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

zu unserer großen Freude haben wir hier im Laufe des letzten Jahres nach unserem Umzug nach Hamburg einige Pilzfunde machen können, zum Teil auch kurz hinter der Hamburger Stadtgrenze.

Wir haben festgestellt, dass es im Hamburger Süden gar nicht so einfach ist, einen Waldabschnitt zu finden, der kein Naturschutzgebiet ist. So verlockend es auch ist, zum Beispiel in der Heide sammeln zu gehen, steht der Naturschutz für uns im Vordergrund und ist keine Empfehlung, sondern Gebot.

Umso mehr freuen mein Mann und ich uns jedes Mal, wenn wir durch die Wälder der Schwarzen Berge streifen und fündig werden.

Dieses Jahr haben wir wieder einige Maronenröhrlinge und Ziegenlippen gefunden.
Zum Teil haben wir sie getrocknet und unser Risotto damit verfeinert (Foto rechts).

Seit letzter Woche gibt es einen starken Schub an Stinkmorcheln und die dazugehörigen Hexeneier. Auch wenn wir wissen, dass man das Herz der noch geschlossenen Eier essen kann, haben wir uns noch nicht an sie herangetraut. Vielleicht nächstes Jahr.

Ein besonders hübscher Fund war der Grünspanträuschling. Auch wenn er kein wertvoller Speisepilz ist, war er doch ein wertvoller Anblick (2. Foto rechts).

Ich freue mich immer sehr auf neue Fundberichte auf Deiner Seite und schicke viele Grüße aus dem Süden.

Natascha«

(2 Fotos © Natascha)

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Klövensteen: Vor dem Urlaub kam für Dirk noch einmal eine ordentliche Portion Maronen und Ziegenlippen zusammen


Dirk schreibt am 15. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am gestrigen Mittwoch haben wir im Hamburger Klövensteen nochmal eine ordentliche Portion Maronenröhrlinge und drei schöne Ziegenlippen gefunden. Ansonsten gab es Rotfußröhrlinge, einige Falsche Pfifferlinge sowie Fliegenpilze. Steinpilze oder Hexenröhrlinge konnten wir leider nicht finden.

Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, habe ich unser gestriges Sammelergebnis genauso abgelichtet wie knapp eine Woche zuvor.

Insgesamt hat sich das Pilzaufkommen gegenüber der Vorwoche etwas verringert. Dieses Mal haben wir den Tag mit Durst löschenden Spezialitäten aus Oberbayern und Mittelfranken abgerundet.

Nun werden wir uns erstmal eine gute Woche Urlaub im Süden Deutschlands gönnen, sofern uns die Corona-Regelungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Ich wünsche Dir und allen Pilzfreunden weiterhin einen schönen Pilzherbst und vor allem die richtigen Witterungsbedingungen für einen weiteren Pilzschub.

Viele Grüße aus Hamburg, Dirk«

(Foto © Dirk)

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Gabi sucht Pilzsammler für gemeinsame Waldgänge bei Hamburg

Gabi schreibt am 5. Oktober 2020:

»Moin,

ich suche Pilzsammler für Hamburger Wälder. Meldet euch gerne bei Gabi unter

Telefon 040-86687191«

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Der herrlich verregnete Nachmittag störte kein bisschen bei der tollen Pilzlese im fast menschenleeren Klövensteen


Dirk schreibt am 9. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

seit meiner letzten Pilznachricht gab es nur geringe Regenschauer in Hamburg. Sie waren relativ kurz und nicht besonders intensiv.

Am gestrigen Donnerstag, d. 8. Oktober, regnete es allerdings ununterbrochen von 11.30 Uhr bis 18.00 Uhr in wirklich ausreichender Menge; gefühlt war es das erste Mal seit Monaten, dass der Himmel seine Schleusen ausgiebig öffnete.

Trotz dieses ungemütlichen Wetters haben wir uns in den Klövensteen begeben, um einen Blick auf das Wachstum der Röhrlinge zu werfen. Es hat sich wirklich gelohnt!

Der Wald war fast menschenleer und das feuchte Wetter störte uns überhaupt nicht. Wir fanden etliche Maronenröhrlinge und einen Steinpilz (siehe das Foto); alle Pilze in wirklich guter bis sehr guter Qualität. Die relativ geringen Niederschläge vom letzten Septemberwochenende haben ausgereicht, um das Wachstum der Maronenröhrlinge richtig anzutreiben.

Durch die gestrigen intensiven Regenfälle gehe ich sogar davon aus, dass alle Röhrlinge noch einmal richtig sprießen werden, so dass wir guter Hoffnung sind, im weiteren Verlauf des Oktobers oder später noch im November mal wieder einen richtig vollen Pilzkorb einzufahren.

Hierüber halten wir Dich selbstverständlich auf dem Laufenden und wünschen Dir und allen Pilzfreunden einen tollen Pilzherbst 2020.

Gruß aus Hamburg

Dirk«

(Foto © Dirk)

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Fischbeker Heide: Rot-weiße Farbtupfer statt kastanienbraune Maronen


Doris und Sören schreiben am 4. Oktober 2020:

»Zuallererst, mit Bezugnahme auf Dirks Nachricht vom 2. Oktober 2020: Es gibt sie tatsächlich, die Hamburger Pilzsammler! 

Hallo Heinz-Wilhelm,

angeregt von Dirks Bericht sind wir gestern auch mal wieder in die Fischbeker Heide gefahren. Die uns dort bekannten Ecken waren praktisch pilzfrei. So blieb es bei einem schönen Spaziergang mit ziehenden Kranichen am Himmel und ein paar fotographisch festgehaltenen rot-weißen Farbtupfern (Foto rechts).

Viele Grüße an Dich und alle Pilzfreunde von Doris und Sören«

(Foto © Sören)

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»Kleinere Pilzmahlzeiten als wunderbare Beilage zu einem Wildgericht lassen sich immer finden«


Foto: Pause nach ansprechendem Pilzfund in der Fischbeker Heide. Dirk und Mitsammler haben auf einem Hochsitz für eine Weile Quartier genommen, um mit einer tschechischen Lagerbier-Spezialität ihren Durst zu löschen. (3 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 2. Oktober 2020:

»„Hallo Heinz-Wilhelm,

ich sende Dir herzliche Grüße aus dem hohen Norden und eine Zusammenfassung meiner Sammelergebnisse mit aktuellem Sachstand.

Am gestrigen Donnerstag habe ich mich direkt nach der Arbeit in den äußersten Hamburger Westen begeben.

Den Anstoß hierzu hatten mir die relativ langanhaltenden Regenfälle gegeben, die vergangenen Samstag und Sonntag über Hamburg niedergegangen waren. Doch trotz der Niederschläge musste ich feststellen, dass es im Wald immer noch sehr trocken war. Meine Ausbeute bestand lediglich aus 5 Pfifferlingen und einem Birkenpilz. Im dichten Wald des Klövensteens wanderten immerhin ca. 25 Maronenröhrlinge in meinen Pilzkorb.

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Da ich dank Deines Interviews mit dem DGfM-Pilzexperten Peter Karasch gelernt habe, dass das Röhrlingswachstum nach langen Trockenperioden und endlich ergiebigen Regenfällen mindestens 10 bis 14 Tage Zeit bis zum nächsten Pilzschub benötigt, werde ich noch etwas Geduld aufbringen müssen. Trotzdem war ich mit meinem Sammelergebnis, das auf dem 1. Foto rechts zu sehen ist, zufrieden.

Ein Landbier auf die Ziegenlippe und Maronen

Am 19. September waren wir in der Fischbeker Heide und konnten einige Maronenröhrlinge, kleine Rotfußröhrlinge, einen Flockenstieligen Hexenröhrling sowie einen Steinpilz finden. Insgesamt war es sehr trocken, da es zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr geregnet hatte. Das Aufmacherfoto oben zeigt unser Sammelergebnis, welches wir auf einem Hochsitz abgelichtet haben, während wir uns gleichzeitig ein tschechisches Bier munden ließen.

Trotz der zu diesem Zeitpunkt weiterhin anhaltenden Trockenheit haben wir am 26. September einmal mehr den Klövensteen aufgesucht. Neben einer einzigen Ziegenlippe fanden wir eine kleine Anzahl Maronenröhrlinge, die sich aber in einem guten Zustand befanden. Mit einer Landbier-Spezialität aus Norderstedt haben wir diesen Tag abgerundet; siehe das 2. Foto rechts.

Wo bleiben die Hamburger Pilzsammler?

Uns ist aufgefallen, dass wir in diesem Jahr noch keinen einzigen Pilzsammler angetroffen haben, wofür wir die fehlenden Niederschläge verantwortlich machen. Wahrscheinlich gehen viele Pilzsammler davon aus, dass in Norddeutschland aufgrund der Trockenheit gar nichts zu finden ist.

Diese Skepsis können wir aufgrund unserer diesjährigen Ausbeute nicht bestätigen; es gibt zum jetzigen Zeitpunkt natürlich viel weniger Pilze als zum Beispiel im Vorjahr, aber es lassen sich dennoch immer wieder kleinere Pilzmahlzeiten, insbesondere Röhrlinge, finden, die sich wunderbar zu einem Wildgericht als Beilage eignen.

Dir und allen Pilzfreunden Grüße aus der Hansestadt Hamburg!

Dirk«

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Angelika sucht Pilzfreunde, die sie in HH-Nord begleiten

Im Bereich HH-Nord sucht Angelika Leute, die sie bei ihren Pilzwanderungen begleiten. Näheres hier.

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Ein tolles Sammelergebnis für Dirk & Frau

Schöne und erfolgreiche Gänge dank nächtlicher Feuchte in  Hamburgs Pilzwäldern


Foto: Ein sehr schöner Fund für Dirk und seine Frau vom 17. September! Im rechten Korb liegt ganz oben halblinks sogar ein knackiger Steinpilz, daneben der einzige gefundene Pfifferling. Ansonsten gab es Maronen satt für leckere Pilzgerichte. Dirks Empfehlung an die hanseatischen Pilzfreunde: Jetzt in den Wald gehen! Ganz links redlich verdiente Durstlöscher aus Bayern und Rheinland-Pfalz. (2 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 18. September 2020:

»Hummel, hummel,

Grüße aus der Hansestadt Hamburg sendet Dir, lieber Heinz-Wilhelm, Dirk.

Nach einem zweiwöchigen Urlaub bin ich am Freitag, 11. September, erstmalig in den Hamburger Klövensteen gefahren.

Zu diesem Zeitpunkt gab es im Wald sogar einige Wasserpfützen und auch das Moos war relativ feucht. Ausschlaggebend müssen Regenschauer gewesen sein, die sich während meines Urlaubs über Hamburg ergossen haben.

Bei dieser erster Pilztour im laufenden Herbst konnte ich immerhin ca. 20 knackige Maronenröhrlinge finden, welche auf dem Foto rechts abgebildet sind. Alle befanden sich in einem klasse Zustand und wurden am gleichen Abend pur, nur angereichert mit etwas Zwiebeln und Speck, vernichtet.

Vom 14. bis 16. September hatten wir erneut Temperaturen um die 30 Grad in Hamburg. Abends wird es aber mittlerweile schon richtig kühl, sobald die Sonne untergeht. Dann werden im heimischen Garten die Polster der Gartenmöbel feucht, was bis zum nächsten Morgen anhält.

Diese Feuchtigkeit machte uns Mut, was das weitere Pilzwachstum betraf. Deshalb bin ich am gestrigen 17. September mit meiner Frau wieder in den Hamburger Klövensteen gefahren. Wir hatten die Hoffnung, dass durch die vorhandene Feuchtigkeit das Pilzwachstum nochmal einen kleinen Schub bekommt.

Erfreulicherweise konnten wir unsere Körbe jeweils fast zur Hälfte mit Maronenröhrlingen füllen und trafen ansonsten noch auf einige in der Regel allerdings überständige, Rotfußröhrlinge und Ziegenlippen.

Der Gang tiefer in den Wald sollte sich lohnen

Im Anschluss haben wir uns noch in ein weiteres in der Nähe liegendes Sammelgebiet begeben, was sich durch kleinere Heideflächen, einen hohen Kiefernbestand und große Lichtungen auszeichnet. Hier war es weitaus trockener als im dichten Wald des Klövensteens.

Empfangen wurden wir trotzdem von etlichen Fliegenpilzen, über deren Anblick wir uns immer sehr freuen. Aufgrund der enormen Trockenheit sind wir davon ausgegangen, in diesem Gebiet einen Schneidergang zu erleben, da an meiner alten Pfifferlings-Stelle tatsächlich nur ein einzelner Pfifferling zu finden war.

Dennoch gingen wir noch etwas weiter in den Wald, wo wir bereits im Juli vereinzelt Maronenröhrlinge gefunden hatten. Und tatsächlich: Wir stießen auf weitere Maronenröhrlinge und meine Frau fand sogar einen knackigen Steinpilz, so dass wir insgesamt an diesem Tag sehr zufrieden waren.

Das Aufmacherfoto zeigt das Sammelergebnis von gestern, mit einigen flüssigen Köstlichkeiten aus Bayern und Franken, die wir uns zum Abschluss unserer schönen Tagestour schmecken ließen. Den einzelnen Pfifferling sowie den Steinpilz habe ich dabei im rechten Korb (oben) platziert.

Ich kann an dieser Stelle nur allen Hanseaten empfehlen, jetzt in die Pilze zu gehen, da nicht absehbar ist, wann es das nächste Mal Regen geben wird.

Ich wünsche Dir und allen Pilzsammlern einen tollen Pilzherbst und verbleibe mit den besten Grüßen!

Dirk aus Hamburg«

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Ein schöner Fund für Dirk & Co. im äußersten Hamburger Westen und Vorfreude auf den nächsten Pilzschub


Dirk schreibt am 24. Juli 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

herzliche Grüße aus der Hansestadt Hamburg sendet Dir Dirk. Ich freue mich, dass für alle Pilzfreunde auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit besteht, sich über aktuelle Pilzfunde in Deinem tollen Pilzticker zu informieren.

Nachdem dieser am 18. Juli über aktuelle Pilzfunde in Schleswig-Holstein Auskunft gegeben hatte und ich gleichzeitig in Hamburg-Zentral zwei Violettgrüne Frauentäublinge entdecken konnte, sind wir am 23. Juli in den äußersten Hamburger Westen gefahren. Im Wald war es trockener als erwartet, obwohl die letzten kräftigen Regenschauer erst knapp eine Woche zurücklagen.

Röhrlinge waren am Anfang unserer Pilztour nicht zu finden. Allerdings stießen wir relativ schnell auf etliche Pfifferlinge, die sich unter Moos und Laubblättern sehr gut versteckten und fast überhaupt nicht zu entdecken waren. Da uns diese Stelle aber aus den Vorjahren bekannt war, konnten wir doch eine ordentliche Anzahl sammeln.

Am Ende unserer Tour fanden wir noch cirka zehn Maronenröhrlinge und zwei Rotfußröhrlinge, so dass alles in allem eine ordentliche Pilzmahlzeit für zwei Personen zusammen kam (siehe das Foto rechts). Wir werden sie uns heute mit einem knackigen Riesling aus dem Rheingau schmecken lassen.

Da an diesem Wochenende weitere Regenschauer vorhergesagt sind, gehe ich davon aus, dass es in den nächsten Wochen weiterhin möglich sein wird, ausreichend Pilze zu finden. Ich halte Dich diesbezüglich auf dem Laufenden und wünsche Dir und allen Pilzfreunden einen schönen Sommer 2020. 

Dirk aus Hamburg«

(Foto © Dirk)

Sei gegrüßt, lieber Dirk!

Ich hatte bei den Funden in der Heide und in Schleswig-Holstein schon an Dich gedacht und war zuversichtlich, dass Dir die ersten Pilze in und um Hamburg nicht entgehen würden. Es ist immer wieder ein Vergnügen, Pilznachrichten von Dir aus der Elb-Metropole und ihren Randgebieten zu lesen!

Ich wünsche Dir bzw. Euch auch in diesem Sommer und Herbst wieder erlebnisreiche und erfolgreiche Gänge zu Euren Plätzen und freue mich schon jetzt auf Deine Berichte!

Mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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Einen knackigen Steinpilz hatte die Konkurrenz im äußersten Hamburger Westen zu Dirks Freude übersehen


Foto: Einen Steinpilz (im rechten Korb) hatte die Konkurrenz im äußersten Hamburger Westen zurückgelassen, ansonsten fanden Dirk und Mitsammler etliche schöne Maronenröhrlinge. Darauf gab es perlendes und würziges Kulturgut. (3 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 28. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute reiche ich Dir meine Sammelergebnisse der letzten Wochen nach. 

Angestachelt durch tolle Steinpilzfunde laut Deiner Website bin ich am 22. Oktober spätnachmittags noch in den äußersten Hamburger Westen gefahren, da ich hier in den Vorjahren immer Erfolg hatte. Dieses Mal habe ich aber eine andere Route gewählt und gezielt in unbekanntem Terrain, stets in der Nähe von Fliegenpilzen, gesucht.

Tatsächlich fand ich dadurch viele junge knackige Maronenröhrlinge, entweder direkt am Kiefernstamm oder in der verblühten Heide am Waldrand davor, wo ich zuvor noch nie gesucht hatte. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit musste ich diesen Pilzgang allerdings gegen 18.45 Uhr abbrechen (1. Foto rechts).

Wir hatten die Hoffnung, am darauffolgenden Wochenende an genau diesen Stellen noch einmal erfolgreich zu sein. Dieser Wunsch wurde uns allerdings von der Konkurrenz, die uns zuvorgekommen war, zunichte gemacht. Einen prächtigen Steinpilz hatten die Rivalen allerdings übersehen (Foto oben, Mitte). Also haben wir uns noch weiter von unseren bekannten Sammelstellen entfernt und wurden insgesamt mit einem ordentlichen Ergebnis an Röhrlingen belohnt.

Bereits am Freitag, 11. Oktober, waren wir direkt nach der Arbeit in den äußersten Hamburger Westen gefahren. In diesem Sammelgebiet, welches durch eine relativ offene Kiefernlandschaft und einzelne Heideflächen gekennzeichnet ist, konnten wir einige Maronenröhrlinge und einen Birkenpilz finden.

Um ein Haar war's ein Schneidergang

Im Anschluss haben wir uns noch in den Klövensteen begeben, wo zumindest weitere Maronen und zwei Ziegenlippen unseren Fund ergänzten. Verglichen mit den tollen Steinpilzfunden in anderen Gegenden stellte dieses aber ein äußerst mageres Ergebnis dar (2. Foto rechts). In Hamburg-Zentral erzielte ich ein ähnliches Resultat, da mich bei zwei Besuchen meiner Maronenstellen der Fund von jeweils einer Marone vor einem Schneidergang bewahrte.

An dieser Stelle melde ich mich aus dem Pilzherbst 2019 ab, bedanke mich für die vielen informativen und spannenden Nachrichten Deiner Website und wünsche Dir noch einen tollen Restherbst.

Herzliche Grüße von Dirk aus Hamburg«

Lieber Dirk,

auch dieses Jahr danke ich Dir wieder herzlich für Deine immer lesenswerten und kurzweiligen Dokumentationen durch das Hamburger Pilzjahr!

Dir und Deinen Mitsammlern wünsche ich eine schöne und manchmal hoffentlich auch behagliche Zeit. Ich freue mich schon heute auf Deine kommenden Pilznachrichten!

Herzlichst Heinz-Wilhelm

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Pfifferlinge aus Hamburgs Zentrum, für den Gaumen und die Seele


Sören schreibt am 8. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe schöne Pfifferlinge (Foto rechts) in Hamburg-Zentrum, und zwar im Buschwerk, umringt von Eichen, gefunden. Ein Genuss für Gaumen und Seele.

Schöne Grüße von Doris und Sören, Pilzfreunde aus Hamburg«

(Foto © Sören)

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Tolle Maronen aus dem Klövensteen und Pfifferlinge aus Hamburgs äußerstem Westen


Foto: Einen fantastischen Fund machten Dirk und Mitsammler im Klövensteen. Neben vielen Maronenröhrlingen fanden sie auch 1A-Ziegenlippen. Mit einer bundesweit bekannten sächsischen Spezialität und einer Magenfreude aus Wolfenbüttel wurde der Pilzgang beschlossen. (3 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 3. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

das letzte Wochenende im September wurden wir noch einmal im Hamburger Klövensteen fündig. Neben vielen tollen Maronenröhrlingen gab es auch Ziegenlippen im sehr guten Zustand. Äußerst ergiebig zeigte sich dabei die erst am vorherigen Wochenende neu entdeckte Pilzstelle, die etwas tiefer im Wald liegt. Mit einer sächsischen Spezialität haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein dieses tolle Sammelergebnis, welches immerhin zwei Körbe füllte, abschließend schmecken lassen (Foto oben).

Anfang Oktober haben wir uns in den westlichsten Teil der Hansestadt Hamburg begeben, wo wir allerdings auf viele weitere Pilzsammler gestoßen sind. Im Gegensatz zum Klövensteen waren die Maronenröhrlinge hier eher Mangelware; dafür freuten wir uns über die vielleicht letzten heimischen Pfifferlinge des Jahres und einige junge Birkenpilze (1. Foto rechts). 

Dennoch war uns diese Ausbeute für unsere am Abend geplante Pilzpfanne als Vorspeise zu gering und veranlasste uns, auf dem Heimweg kurz im Klövensteen einen Stop einzulegen. Auch hier ist die Anzahl der Röhrlinge gegenüber letzter Woche deutlich zurückgegangen.

Trotzdem konnten wir bei diesem Aufenthalt einige Maronenröhrlinge entdecken (2. Foto rechts), die unsere Pilzpfanne wunderbar ergänzen werden. Auch dies war uns gerne erfrischendes Kulturgut aus Pilsen sowie nochmals aus Niedersachsen wert.

Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich nach den tollen Funden der letzen Wochen den Eindruck, dass die Röhrlinge zur Zeit eine Pause einlegen.

Hoffung auf einen neuen Pilzschub machen mir allerdings zwei komplette Tage mit Dauerregen kurz zuvor.

Ich wünsche Dir einen weiterhin tollen Pilzherbst!

Grüße aus dem hohen Norden von Dirk aus Hamburg«

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Wie gut, dass Dirk über den umgestürzten Baum kletterte

Ein Weidenrutenkorb voll traumhaft schöner Maronenröhrlinge


Dirk schreibt am 25. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute reiche ich Dir meinen Fund vom 20. September 2019 nach. Da wir bereits am Wochenende zuvor im Hamburger Klövensteen die ersten Maronenröhrlinge finden konnten, hatte ich die Hoffnung auf einen vergleichbaren Fund. Leider musste ich aber feststellen, dass mir die Konkurrenz zuvor gekommen war, was ich an etlichen Pilzresten erkennen konnte.

Ich entschloss mich daraufhin, einen anderen Weg zu nehmen, der mir noch aus dem Vorjahr bekannt war und tiefer in den Wald hinein führte. Hier hatte ich mehr Glück, da weitere Maronenröhrlinge in meinen Korb wanderten.

(Pilz-Ticker-Hamburg)

Irgendwann schien das Weiterkommen auf diesem kleinen Pfad aber nicht mehr möglich, da ein umgestürzter Baum den Weg komplett versperrte.

Hiervon ließ ich mich nicht abschrecken, sondern kletterte über diese natürliche Sperre, um meinen Weg fortzusetzen. Diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen: Ich fand einen Rotfußröhrling, zwei wunderschöne Ziegenlippen (mit ganz dunklen, fast schwarzen Köpfen) sowie hunderte von Maronenröhrlingen auf einer Fläche von vielleicht 50 x 50 Metern. Außerdem bin ich auf die ersten Gallenröhrlinge im laufenden Pilzjahr gestoßen.

Natürlich hätte ich Dir gerne ein Foto mit meinem Sammelergebnis und einer richtigen Pilzvielfalt präsentiert. Ich bin aber der Meinung, dass jeder Mensch grundsätzlich Demut im Umgang mit der Natur zeigen und mit dem zufrieden sein sollte, was ihm die Natur schenkt.

In meinem Fall war dieses ein wirklich voller Pilzkorb mit Maronenröhrlingen in allerbester Qualität (Foto rechts), über den ich mich sehr gefreut habe. Die untergärige Regensburger Spezialiltät daneben hatte ich mir somit redlich verdient.

Bei uns im Norden scheint die Pilzsaison nun so richtig loszulegen. Ich halte Dich und alle Leser auf dem laufenden.

Herzliche Grüße sendet Dirk aus Hamburg«

(Foto © Dirk)

Blau = ungenießbar

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Die Steinpilze in HH-Zentral wissen genau, wann ihre Röhrlingsverwandschaft im Hamburger Westen wächst


Dirk schreibt am 16. September 2019:

»Hummel-hummel, mors – mors!

Herzliche Grüße sendet Dir, lieber Heinz-Wilhelm, Dirk aus Hamburg.

Nach meinem Urlaub in Frankreich habe ich am Freitag, 13. September, zuerst meine Birkenpilz-Stelle in Hamburg-Langenfelde inspiziert, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Trotzdem habe ich meine Pilzstellen im äußersten Hamburger Westen aufgesucht.

Das Wachstum der Pfifferlinge ist hier etwas zurück gegangen; gleichzeitig habe ich aber die ersten Maronenröhrlinge und Birkenpilze finden können. Dieser Fund ist auf dem zweiten Foto zu sehen.

Am Samstagmorgen (14. September) sind mir allerdings in Hamburg-Zentral zwei Steinpilze im Garten meiner (entfernten) Nachbarin aufgefallen. Einige Meter weiter habe ich dann an einer Böschung einen weiteren Steinpilz und direkt darunter, im Straßengraben, einen Rotfußröhrling entdeckt.

Diese Stellen dienen mir regelmäßig als verlässliche Anzeiger für den Beginn der herbstlichen Pilzsaison und waren ausschlaggebend für eine weitere Exkursion am darauffolgenden Sonntag.

Nach einem tollen Essen mit guten Freunden am Vorabend, an dem wir den 50sten Geburtstag meiner Frau ausgiebig gefeiert haben, einschließlich eines (mittelschweren) Katers, sind wir trotzdem in den Hamburger Klövensteen gefahren.

Bereits am Waldrand fanden wir erste kleine Maronen. Es war - wieder einmal - die richtige Entscheidung, meinem Steinpilzanzeiger aus Hamburg-Zentral zu vertrauen, da wir nach ca. 2-3 Stunden doch etliche junge und knackige Maronenröhrlinge in unseren Körben hatten, wie das erste Foto zeigt. Im Weidenrutenkorb ist der Steinpilz aus Hamburg-Zentral ganz oben gut zu erkennen; rechts von ihm zeigt sich der Rotfußröhrling vom gleichen Fundort.

Andere Röhrlinge fanden wir leider noch nicht, auch die wunderschönen Fliegenpilze lassen noch auf sich warten. Dennoch war es ein toller Start in die Pilzsaison 2019, insbesondere aufgrund der 1A-Qualität unserer Funde.

Herzliche Grüße sendet Dirk aus Hamburg«

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Foto: Sie bildeten den Anfang von Dirks herbstlicher Pilzsaison: Drei Birkenpilze, zwei Maronenröhrlinge und eine Handvoll Pfifferlinge. (2 Fotos © Dirk)

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Natascha & Mann müssen erst einmal neue Pilzgründe in der Region Hamburg erkunden


2 Fotos: Natascha muss nach dem Umzug in den hohen Norden erst einmal die Wälder in der Region Hamburg erkunden. Es begann ganz gut mit dem Fund von mehreren Maronenröhrlingen (z. B. links) und einer noch kleinen Krausen Glucke (rechts). (2 Fotos © Natascha)

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Natascha schreibt am 29. August 2019:

»Liebe Grüße aus dem Hamburger Süden!

Nach unserem Umzug dieses Frühjahr nach Hamburg müssen mein Mann und ich erst einmal wieder neue Pilzgebiete ausfindig machen. Unsere ehemaligen Sammelstellen im Hunsrück haben wir an Freunde weitervererbt und machen uns hier nun von Neuem auf die Suche nach Erntegründen.

Heute haben wir eine kleine Ernte an Maronenröhrllngen in den Schwarzen Bergen eingebracht. Aber wir haben Hoffnung, noch mehr zu entdecken. Eine kleine Krause Glucke haben wir stehen lassen und werden sie bald wieder besuchen, in der Hoffnung, dass sie etwas größer sein wird.

Liebe Grüße Natascha«

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Die Regen- und Wachstumsberechnungen für die Pilze lassen Dirk in aller Ruhe in den Urlaub fahren


Dirk schreibt am 20. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nordische Grüße aus der Hansestadt Hamburg sendet Dir Dirk.!

Gleichzeitig übermittle ich Dir herzliche Glückwünsche für das 10-jährige Bestehen Deiner tollen Pilzseite, die mich mittlerweile schon seit 2013 begleitet.

Dieses Jahr hatten wir in Hamburg einen nicht ganz so heißen Sommer wie im vorangegangenen Jahr, da 2019 insbesondere von Temperaturschwankungen gekennzeichnet war: Nach besonders heissen Tagen sind die Temperaturen häufig deutlich gefallen und es gab hin und wieder einen Schauer.

Trotzdem waren im Juni dieses Jahres die von mir besuchten Wälder extrem trocken und es war keinerlei Pilzwachstum zu erkennen. In Hamburg mache ich öfters die Erfahrung, dass der Osten unserer Stadt (z.B. der Stadtteil Bergedorf) in der Regel mehr Niederschläge abbekommt als der Westen (z.B. Flottbek). Dieses Phänomen wird mir immer wieder durch einen guten Freund bestätigt, der in beiden Stadtteilen zu Hause ist.

Die Pfifferlinge versteckten sich gut

Nachdem ich Mitte August über Steinpilzfunde auf dem Ohlsdorfer-Friedhof hörte, habe am 14. August die Gelegenheit genutzt, einem meiner Pilzreviere im Hamburger Westen einen Besuch abzustatten.

Foto: Trotz der Trockenheit hat Dirk schöne Pfifferlinge in Hamburgs Westen gefunden. Was ihm wohl ohne Kenntnis des Wachstumsplatzes nicht gelungen wäre. Gegen die Hitze half einmal mehr erfrischendes Kulturgut, diesmal aus dem nördlichen Sauerland. (Foto © Dirk)

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Es war wirklich sehr trocken, sowohl im Wald selbst als auch an den Waldrändern. Bis auf einen verkümmerten Rotfußröhrling haben wir zuerst kein Pilzwachstum feststellen können; ein mitten im Wald liegender See war sogar zu ca. 80% ausgetrocknet.

Hoffen auf kräftiges Pilzwachstum

Dennoch haben wir an einer mit Gras bewachsenen Stelle tatsächlich einige Pfifferlinge entdeckt, welche sich unter hohem Gras und Laub versteckten. Dieser Fund war nur möglich, da mir diese Stelle aus den vorherigen Jahren bekannt war. Somit war unser erster offizieller Pilzgang im Jahr 2019 doch erfolgreich.

Mittlerweile hat es aber auch im hohen Norden einige kräftige Schauer gegeben, zuletzt am 15. August, wo es fast durchgängig regnete. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf Dein tolles Interview mit dem Pilzexperten Peter Karasch aus dem August 2018 verweisen, wonach ich nach diesen Regenfällen mit einem Pilzschub in ca. 10-14 Tagen rechne.

Da ich dann aus meinem Urlaub zurück sein werde, hoffe ich auf ein kräftiges Pilzwachstum der von mir heiß geliebten Röhrlinge.

Bis dahin verbleibe ich mit den besten Grüßen und wünsche Dir und allen Pilzfreunden einen wunderschönen Spätsommer.

Dirk«

Hallo lieber Dirk,

es ist mir - wie jedes Jahr - auch diesmal wieder eine große Freude, von Dir zu lesen! Deine Lageberichte aus der Elbmetropole haben stets Top-Informationsgehalt und lesen sich wie aus einem Guss! Danke für den Überblick und Stand!

Ich wünsche Dir einen in allen Belangen schönen Urlaub und freue mich schon jetzt auf Deine nächste Nachricht!

Bis bald, mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

Pilz-Ticker-Hamburg


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