Pilz-Ticker-Hamburg



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Auf den kleinen, aber feinen Fund gab es ein hochverdientes süffiges Tegernseer Spezial 


Dirk schreibt am 23. September 2022:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

viele Grüße aus dem hohen Norden sendet Dirk.

Nun hat es auch bei uns in Hamburg richtig geregnet. Insgesamt haben wir ca. 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter abgekommen, verteilt auf einzelne Schauer und Güsse am letzten Wochenende.

Meine Frau und ich sind daher am gestrigen Donnerstag in den Hamburger Westen gefahren; die 8-10 Tage Frist nach Regengüssen waren zwar noch nicht vorbei, aber wir wurden trotzdem fündig: Eine Handvoll Pfifferlinge, fünf prächtige Maronen, ein herrlicher Steinpilz und zwei wunderschöne Birkenpilze.

Die Röhrlinge standen ausnahmslos im hohen Gras, nicht im feuchten Moos und waren nur sehr schwer zu auszumachen. Erstaunt war ich über die Qualität der Pilze, da alle kräftig gewachsen waren und keinerlei tierische Besucher hatten. Sogar die Birkenpilze waren richtig knackig und wohlgewachsen!

Diesen kleinen, aber sehr feinen Fund haben wir uns unter anderem mit Spezialitäten vom Tegernsee schmecken lassen (siehe Foto).

Nun warten wir ab, ob und wann der richtige Röhrlingsschub einsetzen wird und verbleiben bis dahin mit den besten Grüßen.

Dirk aus Hamburg"

(Foto © Dirk)

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Drei junge Rotkappen für zwei der Pilzsammelsucht verfallene Hamburger


Foto rechts: Drei schöne junge Rotkappen haben die nach eigenen Angaben der Pilzsammelsucht Verfallenen Doris und Sören im Osten Hamburgs gefunden und gleich am Abend verputzt. (Foto © Sören)

22. September 2022

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Ein durchaus passables Sammelergebnis nach der langen Trockenperiode


Dirk schreibt am 15. September 2022:

„Hallo Heinz-Wilhelm,

ich sende Dir und allen Pilzfreunden herzliche Grüße aus der Hansestadt-Hamburg.

Natürlich habe ich auch während meines 3-wöchigen Thailandurlaubs regelmäßig Deinen Pilzticker und (auf meiner Wetter-App) die Niederschlagsentwicklung in Hamburg verfolgt. Dabei musste ich leider feststellen, dass sämtliche Regengebiete einen großen Umweg um meinen Heimatstadt machten, was zum Beispiel auch schwere Gewitter betraf.

Lediglich in der zweiten Septemberwoche gab es einige kleine Schauer, die aber bei weitem nicht den Niederschlagsbedarf der Natur decken. Dementsprechend meldeten mein Steinpilzanzeiger in Hamburg-Zentral und mein Birkenpilzanzeiger in Hamburg-Langenfelde bisher Fehlanzeige.

Auch bei Hamburg verwüstet die Forstwirtschaft die Wälder

Trotzdem sind meine Frau und ich gestern, am 14. September. in den Hamburger Klövensteen gefahren. Hier bot sich uns ein trauriges Bild: Durch Forstarbeiten ist ein großer Teil unseres Sammelgebietes bis auf Weiteres zerstört, da jede zweite Kiefer oder Fichte geschlagen wurde. Fürchterlich, wie dabei gewütet wurde, so dass wir umgehend kehrt machten und in ein in der Nähe liegendes Sammelgebiet flüchteten.

Hier wurden wir erfreulicherweise von drei herrlichen Fliegenpilzen begrüßt und konnten während unserer knapp dreistündigen Pilzsuche immerhin eine kleine Menge Pfifferlinge und als Krönung einen einzelnen Maronenröhrling sammeln (Foto rechts).

Zusätzlich sind wir noch auf verschiedene Täublinge, einen verschimmelten Steinpilz und einen Perlpilz gestoßen. Mit diesem Sammelergebnis sind wir aufgrund der lang andauernden Trockenheit aber sehr zufrieden und freuen uns auf ergiebige Niederschläge und einen damit verbundenen tollen Pilzherbst.

Dirk aus dem hohen Norden“

(Foto © Dirk)

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Ein vollauf geglückter Start in die Hamburger Pilzsaison mit fast 700 Gramm Pfifferlingen


Dirk schreibt am 11. Juli 2022:

"Sei gegrüßt, lieber Heinz-Wilhelm,

Dir und allen Pilzsammlern sende ich herzliche Grüße aus dem hohen Norden.

Es ist wie immer ein großes Vergnügen, die Nachrichten in Deinem tollen Pilzticker zu verfolgen und sich mit anderen Pilzsammlern über deren tolle Funde zu freuen. In der Hansestadt-Hamburg ist der Sommer in diesem Jahr irgendwie noch nicht richtig angekommen, da die in den Medien angekündigten Hitzerekorde ausblieben.

Bei uns lagen die Temperaturen immer um die 20 bis 25 Grad und es gab in unregelmäßigen Abständen Regenschauer. Erstmalig sind meine Frau und ich am gestrigen Sonntag, den 10. Juli, in den Hamburger Westen gefahren, um unsere Pfifferlings-Stellen zu inspizieren.

Wir wurden freudig überrascht, da uns die Pfifferlinge bereits an unserer ersten Stelle goldgelb entgegen leuchteten. Viele befanden sich aber auch versteckt unter Laub und Moos. Insgesamt konnten wir unseren kleinen Korb zu zwei Dritteln füllen und kamen so auf eine Ausbeute von immerhin knapp 700 Gramm.

Ich kann an dieser Stelle die Einschätzung vieler Pilzfreunde teilen, dass es auch in diesem Jahr ein weiteres tolles Pfifferlings-Jahr werden könnte. Wir haben uns sehr über diesen Einstieg in die Pilzsaison 2022 gefreut und ließen uns das Sammelergebnis (Foto rechts) mit deutschem Gerstensaft und einem kleinen Imbiss schmecken.

Den Großteil der gesammelten Pfifferlinge haben wir für den Herbst eingefroren, einen kleinen Teil werden wir an einem Grillabend als Vorspeise verkosten. Röhrlinge und auch Täublinge konnten wir noch nicht entdecken. Ich werde aber zeitnah meine Steinpilz-Stellen in Hamburg-Zentral aufsuchen und Dich und alle Pilzfreunde auf dem Laufenden halten.

Viele Grüße aus Hamburg, Dirk"

(Foto © Dirk)

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Hallo lieber Dirk, 

willkommen zurück und vielen Dank für diese überraschende Fundmeldung! Überraschend deshalb, weil aus dem hohen Norden bislang nicht eine einzige Pilznachricht eingetroffen ist, was mich ein wenig wunderte. Und dann gleich so ein hervorragender Fund für Euch! Das ist wirklich ein sehr schöner und vielversprechender Saisonauftakt! 

Ich wünsche Euch weiterhin viel Fundglück und schöne Waldzeiten auch in diesem Jahr und freue mich jetzt schon auf Deine stets unverwechselbaren Pilznachrichten! 

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Auf dem Hochsitz gab es selbstgemachte Frikadellen und eine Münchner Bierspezialität auf das Ende der Saison in HH-Nord


Dirk schreibt am 1. November 2021:

„Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einem einwöchigen Urlaub in England sind wir wieder in der Heimat gelandet und haben am Samstag, den 31. Oktober, unsere Pilzreviere im Hamburger Norden inspiziert.

Neben einem einzelnen Steinpilz, von dem leider nur der Hut zu gebrauchen war, konnten wir ca. 20 Maronenröhrlinge in ordentlicher Qualität finden. Hier und da wachsen noch einzelne Fliegenpilze nach, die Steinpilze begleiten diese aber kaum.

Auch an unserer neu entdeckten Stelle für Flockenstielige Hexenröhrlinge wurden wir nicht mehr fündig. Verglichen mit unseren letzten Pilzgängen vor dem Urlaub ist das Wachstum der Röhrlinge zurückgegangen. Nach über 3 Stunden haben wir diese Pilztour mit selbstgemachten Frikadellen und einer Spezialität aus München auf einem Hochsitz beendet. Das Foto ist eine Momentaufnahme vor dem Erklimmen des Ansitzes. 

Die Maronenröhrlinge werden wir diese Woche mit unseren Freunden bei einem gemeinsamen Abendessen genießen.

Zum jetzigen Zeitpunkt planen wir keine weiteren Abstecher mehr in den Hamburger Norden, allerdings noch mindestens eine Tour in den Hamburger Westen, da wir dort in den Vorjahren auch im November fündig geworden waren.

Gruß an Dich und alle Pilzfreunde sendet Dirk aus Hamburg“

(Foto © Dirk)

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Nach dreieinhalb Stunden im Hamburger Norden:

Erstmals in diesem Jahr war Dirks großer Weidenkorb fast zur Hälfte gefüllt


Dirk schreibt am 11. Oktober 2021:

„Lieber Heinz-Wilhelm,

ich sende Dir heute eine kurze Nachricht mit meinem Sammelergebnis vom Sonntag, 10. Oktober, aus dem Hamburger Norden: Wenige Flockenstielige Hexenröhrlinge und Steinpilze, aber etliche Maronenröhrlinge. Letztere standen größtenteils direkt am Stamm oder in unmittelbarer Nähe von Fichten, auch im Waldesinneren.

Die Röhrlinge sind noch nicht in allen Waldabschnitten präsent, weshalb ich ziemlich lange suchen musste. Gute dreieinhalb Stunden war ich im Wald.

Mit dem Ergebnis bin ich trotzdem sehr zufrieden, da ich meinen großen Weidenkorb erstmals in diesem Jahr zu fast 50% füllen konnte (Foto rechts).

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde, Dirk“

(Foto © Dirk)

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Trotz der Konkurrenz im Hamburger Westen waren die Körbe rasch gefüllt 


Dirk schreibt am 8. Oktober 2021:

„Hallo Heinz-Wilhelm,

herzliche Grüße sendet Dirk aus Hamburg.

Am gestrigen 7. Oktober sind meine Frau und ich umgehend nach unserer Arbeit in den Hamburger Westen gefahren. Den Klövensteen haben wir dieses Mal ausgelassen und sind in ein nahe gelegenes Waldstück gefahren, in dem wir in diesem Jahr bisher mehr Glück hatten.

Allerdings kamen uns gleich zu Beginn unserer Pilz-Tour zwei Sammler mit leeren Körben entgegen und später konnte ich aus der Ferne einen Sammler mit einer Ikea-Tüte(!) ausmachen. Die Waldränder waren schon ziemlich abgesammelt; kein Wunder, denn es war ein herrlicher Herbsttag mit strahlendem Sonnenschein. Mittlerweile ist es im Hamburger Westen aber auch schon wieder zu trocken.

Dennoch konnten wir am Anfang einige kleine Birkenpilze, Maronenröhrlinge und einen Steinpilz entdecken, den die Konkurrenz übersehen hatte. Wir sind dann etwas tiefer in den Wald gegangen und haben gezielt Stellen aufgesucht, bei denen wir bisher nicht auf viele Pilzsammler gestoßen sind.

Das sollte sich auszahlen, denn wir konnten unsere kleinen Pilzkörbe fast füllen. An einer Stelle bin ich unter einer Kiefer auf Röhrlinge gestoßen, die ich nicht sofort zuordnen konnte, obwohl ich mir relativ sicher war, dass es sich um Sandröhrlinge handeln musste.

Nach einschlägiger Literatur zuhause, unter anderem auf der aus meiner Sicht sehr guten Seite 123.Pilze.de, bestätigte sich meine Vermutung. Sollte ich nochmal auf Sandröhrlinge stoßen, so werde ich sie auf jeden Fall mitnehmen und in aller Ruhe verkosten.

Die Intelligenz der Pilzumtreter

An dieser Stelle muss ich leider anmerken, dass es zu viele Menschen (und wahrscheinlich auch Sammler) gibt, die Ihnen unbekannte Pilze einfach nicht stehen lassen können. Es wird alles platt- oder umgetreten, was nicht niet- und nagelfest ist; auch Fliegen- oder Pantherpilze habe ich schon zu Dutzenden zerstört vorgefunden.

Ich kann nicht nachvollziehen, welchen Grund es geben soll, unbekannte Pilze bzw. Giftpilze zu zertreten. Beruht dieses Verhalten auf Unsicherheit oder einfach nur auf Dummheit? Sollte ich demnächst eine solche Intelligenzbestie bei seiner Schandtat erwischen, werde ich direkt die Beweggründe dieses Verhaltens erfragen; auf die bestimmt äußerst intelligente Antwort bin ich jetzt schon gespannt.

Alles in allem aber war es wieder ein toller Herbsttag, den wir noch im Wald mit einem ordentlichen Abendbrot und einer erfrischenden Spezialität aus Bayreuth beendeten.

Dirk aus dem hohen Norden“

(Foto © Dirk)

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25 wunderbare Maronen zu selbstgemachten Frikadellen


Dirk schreibt am 1. Oktober 2021:

„Lieber Heinz-Wilhelm,

ich sende Dir erfreuliche Nachrichten aus Hamburg-Zentral. Auf meinem gestrigen Heimweg habe ich eine Ziegenlippe am Straßenrand und zwei Steinpilze unter Rotbuchen in Nachbars Garten entdeckt.

Daher haben meine Frau und ich am heutigen Freitag, 1. Oktober, unsere Sammelstellen vor Ort aufgesucht. An unserer Steinpilzstelle am Waldrand sind wir noch nicht fündig geworden; hier fehlen gleichzeitig noch die Fliegenpilze als Steinpilzanzeiger.

Im Wald selber konnten wir an drei verschiedenen Stellen knapp 25 wunderbare Maronenröhrlinge finden (1. Foto), die wir heute Abend umgehend in einem klassischen Pilzgericht mit selbst gemachten Frikadellen verspeisen werden.

Ein Rückblick: Am Mittwoch, 29. Oktober, haben wir zuerst den Hamburger Klövensteen aufgesucht, wo wir bei einem kurzem Rundgang feststellten, dass die Konkurrenz ebenfalls vor Ort war und sich zu viele Pilzsammler auf der Suche nach wenigen Pilzen befanden.

Aus diesem Grund sind wir in ein naheliegendes Waldgebiet mit einem teilweise offenen Baumbestand gewechselt, wo neben uns nur eine einzige Pilzsammlerin vor Ort war. Wir haben gezielt junge zusammenstehende Birken abgesucht und konnten so einige knackige Birkenpilze finden; ebenfalls wanderten wenige Pfifferlinge und zwei schöne Steinpilze in unseren Pilzkorb.

Auch die Maronenröhrlinge stehen in den Startlöchern. Sie lassen sich mittlerweile an verschiedenen Standorten blicken: am Waldrand und in Schneisen, häufig an einzeln stehenden Kiefern, aber mittlerweile auch tiefer im Wald.

Das 2. Foto zeigt unser Sammelergebnis, das komplett eingefroren wurde.

An dieser Stelle sende ich herzliche Grüße an Dich und alle interessierten Leser.

Dirk aus Hamburg“

(2 Fotos © Dirk)

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