Pilz-Ticker-Hamburg
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Übersicht aller Pilzticker Hamburgs

Dirk schreibt am 28. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
am vergangenen Freitag, den 25. September, suchte ich frühmorgens erneut den Hamburger Norden auf. Im Westen Hamburgs konnte ich zuvor nur wenige Maronenröhrlinge und zwei Steinpilze finden, so dass sich eine Nachricht an den Pilzticker erübrigte.
Im Norden traf ich keine Menschenseele, es war ein entspanntes Sammeln. An einigen Schnittresten konnte ich erkennen, dass die Konkurrenz zwar schon da war, dennoch wurde ich schnell fündig: wenige Ziegenlippen, viele Maronenröhrlinge, etliche Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge füllten meinen Pilzkorb. Hinzu kamen unterschiedliche Reizker und ein Rotfußröhrling.
Ich sammelte nur noch die besten Pilze und freute mich über den Anblick von Fliegenpilzen, den ersten Gallenröhrlingen, verschiedenen Täublingen und Butterpilzen sowie Goldröhrlingen, die wirklich in Massen vorkamen. Mit einem Dortmunder Kronen Pils, selbst gemachten Frikadellen und regionalen Pflaumen liess ich mir diesen Fund schmecken.
Bisher war es ein wirklich toller, ertragreicher Pilzherbst für uns, so dass unsere Gefriermöglichkeiten bereits zu 90% erschöpft sind. Alle weiteren Funde werden entweder umgehend genossen oder verschenkt.
Gruß aus Hamburg
Dirk"
(Foto © Dirk)
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Foto links: So sah es lange nicht aus in Dirks Körben, eigentlich noch nie. Auch beim zweiten Pilzgang im Hamburger Norden konnten er (hinten) und seine Frau die Körbe mehr als voll beladen. Und zwar mit vielen Steinpilzen und Flockenstieligen Hexenröhrlingen sowie einigen Maronen und Fichtenreizkern. Mehr als zufrieden betrachtet der Meister das vollendete Werk und freut sich auf ein erfrischendes Belohnungsbier aus Steinfurt, nordwestlich von Münster. (Foto © Privat/Dirk)
Dirk schreibt am 21. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
leider schaffe ich es heute nur, eine Kurznachricht zu verfassen.
Wir wurden am vergangenen Samstag erneut im Norden Hamburgs fündig. Unsere Körbe waren voll bis oben mit tollen Fichtenreizkern, wenigen Maronen und sehr vielen Hexenröhrlingen und Steinpilzen. Die Konkurrenz war auch vor Ort, was unserem Sammelergebnis aber nicht schadete.
Viele Grüße
Dirk aus Hamburg"
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Dirk schreibt 14. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
ich sende ich Dir und allen Pilzsammlern herzliche Grüße aus Hamburg. Wie immer habe ich auch während unseres Thailandurlaubs regelmäßig Deinen Pilzticker verfolgt und konnte mit Freuden feststellen, wie sich die Pilzfunde aus dem Süden endlich bis in den Norden Deutschlands ausbreiteten.

Nach unserer Rückkehr am Freitagabend sind meine Frau und ich am gestrigen Sonntag, den 13. September, voller Vorfreude und mit einem kleinen Spankorb in den Norden Hamburgs aufgebrochen.
Wir waren erstaunt über die Artenvielfalt: Fliegenpilze, verschiedene Täublinge, Ziegenlippen, Rotfußröhrlinge, Perlpilze und Goldröhrlinge konnten wir entdecken. Bereits nach einer halben Stunde haben wir es bereut, nur einen kleinen Spankorb gewählt zu haben, da sich dieser sehr schnell mit Maronenröhrlingen, Fichtenreizkern, Flockenstieligen Hexenröhrlingen und sehr vielen Steinpilzen füllte.
Nur gut, dass sie einen Jutebeutel dabei hatten
Somit musste eine Jutetasche herhalten, die wir für diese Fälle immer im Rucksack haben und welche sich ebenfalls sehr schnell füllte. Das Foto links zeigt unseren Gesamtfund, den wir uns wie immer mit einer deftigen Brotzeit und Dortmunder Union Export munden ließen.
Das Foto unten zeigt unseren Fund aus dem Jutebeutel, den wir zuhause zuerst putzten, um uns im Nachgang die Steinpilze aus dem Spankorb vorzunehmen. 2,9 Kilo Herrenpilze (im ungeputzten Zustand) stellen für uns einen wirklichen Rekord dar; die Qualität aller Röhrlinge und der Reizker war grandios.
Einen solchen Auftakt haben wir nicht erwartet!
Ich wünsche Dir und allen Pilzfreunden einen tollen Herbst und verbleibe mit den besten Grüßen aus dem hohen Norden"
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Foto: Solch einen Fund zum Auftakt der herbstlichen Pilzsaison haben Dirk und seine Frau noch nie gemacht! Fein gesäubert und mit spürbarem Stolz haben sie die Pilze auf der Anrichte ausgebreitet. Die Menge an Steinpilzen und erst Flockenstieligen Hexenröhrlingen verschlägt einem beinahe die Sprache, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Fund im stadtnahen Wald vor den Toren Hamburgs gemacht wurde. (2 Fotos © Dirk)
Dirk schreibt am 10. November 2025:
„Lieber Heinz-Wilhelm,
natürlich habe ich auch während unseres Italien-Urlaubs die neuen Nachrichten in Deinem Pilzticker verfolgt. In einzelnen Bundesländern hatten sich gegen Ende Oktober und Anfang November ja die Erfolgsmeldungen über tolle Funde fast täglich überschlagen.
Meine Frau und ich sind daher am Samstagmorgen, dem 7. November, bei starkem Nebel und Temperaturen um die 5°Celsius, nochmals in den Hamburger Norden gefahren.


Das 2. Foto spiegelt die herbstliche Stimmung an diesem Tag sicherlich gut wider. Gleich zu Beginn fand meine Frau einen tollen Herrenpilz und einen knackigen Rotfußröhrling. Nach und nach endeckten wir auch einige Maronenröhrlinge, Fichtenreizker und einen einzelnen Schusterpilz.
Im Wald war es menschenleer, was sicherlich auch an der fast schon winterlichen Stimmung lag. Lediglich an Schnittresten konnten wir erkennen, dass die Konkurrenz einen Tag vor uns vor Ort gewesen sein musste. Unser kleines Körbchen wurde dennoch halbvoll und kurz vor Erreichen unseres Parkplatzes konnten wir uns über einen zweiten Steinpilzfund freuen.
Beide Steinpilze haben wir auf einem Flammkuchen genossen, die anderen Röhrlinge gab es am Wochenende in einem Wildgulasch mit Rotkohl und Klößen. Insgesamt war es für uns im hohen Norden ein erfolgreiches Pilzjahr 2025, auch wenn ich Dir und allen Lesern gerne einen Fund aus dem Klövensteen oder aus Hamburg-Zentral präsentiert hätte.
Die kommende dunkle Jahreszeit werden meine Frau und ich nun mit weiteren Wildgerichten und neuen Pilzrezepten genießen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei Dir für Deine immerwährende Arbeit und Deinen Ideenreichtum; immer wieder finde ich neue Anregungen auf Deiner Seite und die Kombination aus Pilzticker und Wetter-App zur Wachstumsprognose ist eine wirklich tolle Errungenschaft für jeden Pilzsammler. Klasse!
Ich wünsche Dir, Deinen Lieben und allen Pilzfanatikern einen weiterhin tollen Restherbst.
Gruß aus der Hansestadt Hamburg
Dirk"
(2 Fotos © Dirk)
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Hamburg-Bahrenfeld - Diesen dickfleischigen Steinpilz (Foto rechts) hat Neele während eines Spaziergangs mit dem Hund am Samstagabend in Bahrenfeld gefunden. Nebst einem Fliegenpilz stand er bei einer Eiche mutterseelenallein auf einem Grundstück.
Am Sonntag gab es folglich ein leckeres vegetarisches Essen mit Steinpilz.
(Foto © Neele)
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Dirk schreibt am 20. Oktober 2025:
„Lieber Heinz-Wilhelm,
am Freitag, dem 17.09.2025, waren meine Frau und ich im Hamburger Norden auf Schwammerlsuche, wo immer noch ausreichend Feuchtigkeit vorhanden war. Erneut füllten sich unsere Körbe mit Steinpilzen und Schusterpilzen, Fichtenreizkern und Edelreizkern sowie vielen Maronenröhrlingen ausgezeichneter Qualität. Wir fanden nicht so viel wie in der Vorwoche, hatten aber dennoch gut gefüllte Körbe, wie auf dem 1. Foto rechts zu sehen ist.
Leider war es an diesem Tag sehr wolkig und ohne Sonne fühlten wir uns wie bei 5 °Celsius. Unsere Brotzeit und ein fränkisches Helles aus Arnstein nahmen wir in Begleitung unseres schönsten Herrenpilzes auf einem Hochsitz ein (2. Foto rechts).
Einen Teil der Pilze verschenkten wir an gute Bekannte, den Rest genossen wir am selben Abend in Form einer Maronencremesuppe.
Für Hamburg sind in der 43. Kalenderwoche endlich kräftige Niederschläge vorhergesagt, so dass wir für den November auf weitere Pilzfunde hoffen, insbesondere in Hamburg-Zentral und im Klövensteen. Zuvor werden wir allerdings unseren Italienurlaub genießen und sicherlich etliche Male Tagliatelle ai funghi porcini essen.
Viele Grüße an Dich und alle Pilzfreunde aus dem hohen Norden"
(2 Fotos © Dirk)
Lieber Dirk,
wie ich lesen kann, habt Ihr in der Region Hamburg ein gutes, wenn nicht sogar sehr gutes Pilzjahr. Ich wünsche Euch in Italien einstweilen buon appetito bei den Pilzgerichten - und anschließend eine gute Fortsetzung des Pilzjahres in Hamburg!
Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm
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Dirk schreibt am 13. Oktober 2025:
„Hallo Heinz-Wilhelm,
am vergangenen Freitag, dem 10. Oktober, sind meine Frau und ich frühmorgens erneut in den Hamburger Norden aufgebrochen. Der Regen der letzten Woche hat dem Pilzwachstum und der Artenvielfalt merklich gut getan.


Schon in Parkplatznähe fanden wir schöne Maronenröhrlinge und die ersten Herbstrotfüße. Nach und nach füllten sich unsere Körbe mit knackigen Schusterpilzen, vielen Fichtenreizkern, einigen Edelreizkern und Herrenpilzen, wobei letztere erfreulicherweise nicht alle verwurmt waren.
Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge haben nochmal einen richtigen Schub hingelegt und standen teilweise in Reihe, siehe dazu das 2. Foto, auf dem fünf Exemplare (jeweils im Abstand von 3 bis 4 Metern) zu erkennen sind.
Daneben gab es weiterhin viele Goldröhrlinge sowie Butterpilze, eine große Krause Glucke, Fliegenpilze, verschiedene Täublingsarten, Perlpilze und einen Hainbuchenraufußröhrling. An diesem herrlichen Herbsttag fanden wir zwar ältere Schnittreste der Konkurrenz, sahen aber ansonsten keine Menschenseele.
Der Spankorb meiner Frau war bis oben hin voll und mein großer Weidenkorb war zu drei Vierteln gefüllt und ziemlich schwer (1. Foto rechts). Dieses tolle Sammelergebnis hatten wir nicht erwartet, nachdem wir am Vorabend im Hamburger Westen lediglich zwei Birkenpilze und einige Sandröhrlinge gefunden hatten.
Das fränkische Faust-Pils aus dem schönen Miltenberg war die entsprechende Belohnung für diesen tollen Fund, von dem wir einen gehörigen Teil an gute Freunde verschenkten.
Gerne hätte ich auch ein Foto eines Pilzfundes aus Hamburg-Zentral präsentiert, aber wir haben am gestrigen Sonntag feststellen müssen, dass auch hier das Pilzwachstum noch nicht in die Gänge gekommen ist.
Viele Grüße an Dich und alle Pilzfreunde sendet Dirk aus Hamburg"
(2 Fotos © Dirk)
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Dirk schreibt am 6. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
in Hamburg war es bis einschließlich Freitag, dem 3. September, für die Jahreszeit viel zu trocken. Dennoch haben meine Frau und ich den Hamburger Norden besucht, um unsere Pilzstellen zu inspizieren.
Dieses Mal trafen wir auch erstmals auf weitere Sammler, deren Körbe größtenteils leer waren. Trotz der fehlenden Niederschläge der letzten zwei bis drei Wochen fanden wir einige Maronenröhrlinge und Donnerpilze (Flockenstielige Hexenröhrlinge) sowie etliche Fichtenreizker und vereinzelte Edelreizker.
Von 15 Steinpilzen konnten wir nur einen Teil der Hüte verwerten, da fast alle komplett vermadet waren und somit weniger als 200 Gramm übrig blieben.
Die Maronenröhrlinge und Flockenstieligen Hexenröhrlinge haben wir am darauffolgenden Samstag in einem Hirschgulasch mit Spätzle und Rotkohl genossen, dazu gab es einen Cru Bourgeois des Jahrgangs 2009 aus der Imperial. Seit zwei Tagen regnet es nun fast durchgängig in unserer Hansestadt, so dass sich jetzt ein richtiger Herbstschub anbahnen und die Sortenvielfalt ansteigen könnte.
Viele Grüße aus dem hohen Norden an Dich und alle Pilzsammler.
Dirk aus Hamburg"
(Foto © Dirk)
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Foto: Das sah schon anders aus als am Vortag. Im Hamburger Norden gab es deutlich mehr Pilze als im Westen. Das dortige klägliche Ergebnis ist auf dem 2. Foto zu sehen. (2 Fotos © Dirk)
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Dirk schreibt am 29. September 2025:
„Hallo Heinz-Wilhelm,
zunächst reiche ich Dir unseren Fund vom Freitag, dem 26. September, aus dem Hamburger Westen nach. Aufgrund der extremen Trockenheit ließen sich Pilze, wenn überhaupt, nur an sonnenabgewandten Stellen finden, an denen noch ein wenig Restfeuchte vorhanden war. In drei Stunden konnten wir lediglich einen Maronenröhrling und zwei Birkenpilze entdecken.
Wir unternahmen noch einen Abstecher in den Hamburger Teil des Klövensteens, wo die Ausbeute nicht besser war und ein weiterer Maronenröhrling in unseren Korb wanderte. Das Beste an diesem mitleiderregenden Ergebnis (Foto rechts) war unsere Brotzeit, die meine Frau und ich mit einem Aufstiegsbier des HSV (Brauerei Königspilsener) abrundeten.
In Hamburg gab es schon seit rund zehn Tagen fast keine Niederschläge mehr, und das dürfte sich in den nächsten Wochen wohl auch kaum ändern. Trotzdem starteten meine Frau und ich am Samstag, dem 27. September, einen Versuch im Hamburger Norden.
Es fing gleich vielversprechend an: Gleich zu Beginn wurden wir von zwei Fichtensteinpilzen auf dem Waldweg begrüßt. Nach und nach stießen wir auf viele Fliegenpilze, Falsche Pfifferlinge, einen Pantherpilz, Goldröhrlinge, Butterpilze und eine einzelne kleine Krause Glucke.
Wir wurden ausnahmslos direkt auf den Waldwegen oder am Wegesrand fündig und freuten uns über Maronen, etliche Herrenpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Fichtenreizker. Nach unserem Minimalfund vom Vortag waren wir mit diesem unerwarteten Ergebnis sehr zufrieden, auch wenn 60 % der Steinpilze Untermieter hatten und wir vieles wegschneiden mussten.
Mein Bauchgefühl sagt mir jedoch, dass das Pilzwachstum aufgrund der enormen Trockenheit in den nächsten Wochen weiter nachlassen wird. Ich hoffe daher auf ergiebige Niederschläge und einen erfolgreichen Pilzherbst gegen Ende Oktober bzw. noch im November.
Viele Grüße an alle Pilzfreunde sendet Dirk aus Hamburg"
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Sep 30, 26 02:07 PM
Sep 30, 26 04:45 AM
Sep 29, 26 12:54 PM
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Sep 27, 26 12:38 PM
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