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Angelika sucht Pilzfreunde, die sie in HH-Nord begleiten

Im Bereich HH-Nord sucht Angelika Leute, die sie bei ihren Pilzwanderungen begleiten. Näheres hier.


Einen knackigen Steinpilz hatte die Konkurrenz im äußersten Hamburger Westen zu Dirks Freude übersehen


Foto: Einen Steinpilz (im rechten Korb) hatte die Konkurrenz im äußersten Hamburger Westen zurückgelassen, ansonsten fanden Dirk und Mitsammler etliche schöne Maronenröhrlinge. Darauf gab es perlendes und würziges Kulturgut. (3 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 28. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute reiche ich Dir meine Sammelergebnisse der letzten Wochen nach. 

Angestachelt durch tolle Steinpilzfunde laut Deiner Website bin ich am 22. Oktober spätnachmittags noch in den äußersten Hamburger Westen gefahren, da ich hier in den Vorjahren immer Erfolg hatte. Dieses Mal habe ich aber eine andere Route gewählt und gezielt in unbekanntem Terrain, stets in der Nähe von Fliegenpilzen, gesucht.

Tatsächlich fand ich dadurch viele junge knackige Maronenröhrlinge, entweder direkt am Kiefernstamm oder in der verblühten Heide am Waldrand davor, wo ich zuvor noch nie gesucht hatte. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit musste ich diesen Pilzgang allerdings gegen 18.45 Uhr abbrechen (1. Foto rechts).

Wir hatten die Hoffnung, am darauffolgenden Wochenende an genau diesen Stellen noch einmal erfolgreich zu sein. Dieser Wunsch wurde uns allerdings von der Konkurrenz, die uns zuvorgekommen war, zunichte gemacht. Einen prächtigen Steinpilz hatten die Rivalen allerdings übersehen (Foto oben, Mitte). Also haben wir uns noch weiter von unseren bekannten Sammelstellen entfernt und wurden insgesamt mit einem ordentlichen Ergebnis an Röhrlingen belohnt.

Bereits am Freitag, 11. Oktober, waren wir direkt nach der Arbeit in den äußersten Hamburger Westen gefahren. In diesem Sammelgebiet, welches durch eine relativ offene Kiefernlandschaft und einzelne Heideflächen gekennzeichnet ist, konnten wir einige Maronenröhrlinge und einen Birkenpilz finden.

Um ein Haar war's ein Schneidergang

Im Anschluss haben wir uns noch in den Klövensteen begeben, wo zumindest weitere Maronen und zwei Ziegenlippen unseren Fund ergänzten. Verglichen mit den tollen Steinpilzfunden in anderen Gegenden stellte dieses aber ein äußerst mageres Ergebnis dar (2. Foto rechts). In Hamburg-Zentral erzielte ich ein ähnliches Resultat, da mich bei zwei Besuchen meiner Maronenstellen der Fund von jeweils einer Marone vor einem Schneidergang bewahrte.

An dieser Stelle melde ich mich aus dem Pilzherbst 2019 ab, bedanke mich für die vielen informativen und spannenden Nachrichten Deiner Website und wünsche Dir noch einen tollen Restherbst.

Herzliche Grüße von Dirk aus Hamburg«

Lieber Dirk,

auch dieses Jahr danke ich Dir wieder herzlich für Deine immer lesenswerten und kurzweiligen Dokumentationen durch das Hamburger Pilzjahr!

Dir und Deinen Mitsammlern wünsche ich eine schöne und manchmal hoffentlich auch behagliche Zeit. Ich freue mich schon heute auf Deine kommenden Pilznachrichten!

Herzlichst Heinz-Wilhelm

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Pfifferlinge aus Hamburgs Zentrum, für den Gaumen und die Seele


Sören schreibt am 8. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe schöne Pfifferlinge (Foto rechts) in Hamburg-Zentrum, und zwar im Buschwerk, umringt von Eichen, gefunden. Ein Genuss für Gaumen und Seele.

Schöne Grüße von Doris und Sören, Pilzfreunde aus Hamburg«

(Foto © Sören)

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Tolle Maronen aus dem Klövensteen und Pfifferlinge aus Hamburgs äußerstem Westen


Foto: Einen fantastischen Fund machten Dirk und Mitsammler im Klövensteen. Neben vielen Maronenröhrlingen fanden sie auch 1A-Ziegenlippen. Mit einer bundesweit bekannten sächsischen Spezialität und einer Magenfreude aus Wolfenbüttel wurde der Pilzgang beschlossen. (3 Fotos © Dirk)

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Dirk schreibt am 3. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

das letzte Wochenende im September wurden wir noch einmal im Hamburger Klövensteen fündig. Neben vielen tollen Maronenröhrlingen gab es auch Ziegenlippen im sehr guten Zustand. Äußerst ergiebig zeigte sich dabei die erst am vorherigen Wochenende neu entdeckte Pilzstelle, die etwas tiefer im Wald liegt. Mit einer sächsischen Spezialität haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein dieses tolle Sammelergebnis, welches immerhin zwei Körbe füllte, abschließend schmecken lassen (Foto oben).

Anfang Oktober haben wir uns in den westlichsten Teil der Hansestadt Hamburg begeben, wo wir allerdings auf viele weitere Pilzsammler gestoßen sind. Im Gegensatz zum Klövensteen waren die Maronenröhrlinge hier eher Mangelware; dafür freuten wir uns über die vielleicht letzten heimischen Pfifferlinge des Jahres und einige junge Birkenpilze (1. Foto rechts). 

Dennoch war uns diese Ausbeute für unsere am Abend geplante Pilzpfanne als Vorspeise zu gering und veranlasste uns, auf dem Heimweg kurz im Klövensteen einen Stop einzulegen. Auch hier ist die Anzahl der Röhrlinge gegenüber letzter Woche deutlich zurückgegangen.

Trotzdem konnten wir bei diesem Aufenthalt einige Maronenröhrlinge entdecken (2. Foto rechts), die unsere Pilzpfanne wunderbar ergänzen werden. Auch dies war uns gerne erfrischendes Kulturgut aus Pilsen sowie nochmals aus Niedersachsen wert.

Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich nach den tollen Funden der letzen Wochen den Eindruck, dass die Röhrlinge zur Zeit eine Pause einlegen.

Hoffung auf einen neuen Pilzschub machen mir allerdings zwei komplette Tage mit Dauerregen kurz zuvor.

Ich wünsche Dir einen weiterhin tollen Pilzherbst!

Grüße aus dem hohen Norden von Dirk aus Hamburg«

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Wie gut, dass Dirk über den umgestürzten Baum kletterte

Ein Weidenrutenkorb voll traumhaft schöner Maronenröhrlinge


Dirk schreibt am 25. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute reiche ich Dir meinen Fund vom 20. September 2019 nach. Da wir bereits am Wochenende zuvor im Hamburger Klövensteen die ersten Maronenröhrlinge finden konnten, hatte ich die Hoffnung auf einen vergleichbaren Fund. Leider musste ich aber feststellen, dass mir die Konkurrenz zuvor gekommen war, was ich an etlichen Pilzresten erkennen konnte.

Ich entschloss mich daraufhin, einen anderen Weg zu nehmen, der mir noch aus dem Vorjahr bekannt war und tiefer in den Wald hinein führte. Hier hatte ich mehr Glück, da weitere Maronenröhrlinge in meinen Korb wanderten.

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Irgendwann schien das Weiterkommen auf diesem kleinen Pfad aber nicht mehr möglich, da ein umgestürzter Baum den Weg komplett versperrte.

Hiervon ließ ich mich nicht abschrecken, sondern kletterte über diese natürliche Sperre, um meinen Weg fortzusetzen. Diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen: Ich fand einen Rotfußröhrling, zwei wunderschöne Ziegenlippen (mit ganz dunklen, fast schwarzen Köpfen) sowie hunderte von Maronenröhrlingen auf einer Fläche von vielleicht 50 x 50 Metern. Außerdem bin ich auf die ersten Gallenröhrlinge im laufenden Pilzjahr gestoßen.

Natürlich hätte ich Dir gerne ein Foto mit meinem Sammelergebnis und einer richtigen Pilzvielfalt präsentiert. Ich bin aber der Meinung, dass jeder Mensch grundsätzlich Demut im Umgang mit der Natur zeigen und mit dem zufrieden sein sollte, was ihm die Natur schenkt.

In meinem Fall war dieses ein wirklich voller Pilzkorb mit Maronenröhrlingen in allerbester Qualität (Foto rechts), über den ich mich sehr gefreut habe. Die untergärige Regensburger Spezialiltät daneben hatte ich mir somit redlich verdient.

Bei uns im Norden scheint die Pilzsaison nun so richtig loszulegen. Ich halte Dich und alle Leser auf dem laufenden.

Herzliche Grüße sendet Dirk aus Hamburg«

(Foto © Dirk)

Blau = ungenießbar

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Die Steinpilze in HH-Zentral wissen genau, wann ihre Röhrlingsverwandschaft im Hamburger Westen wächst


Dirk schreibt am 16. September 2019:

»Hummel-hummel, mors – mors!

Herzliche Grüße sendet Dir, lieber Heinz-Wilhelm, Dirk aus Hamburg.

Nach meinem Urlaub in Frankreich habe ich am Freitag, 13. September, zuerst meine Birkenpilz-Stelle in Hamburg-Langenfelde inspiziert, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Trotzdem habe ich meine Pilzstellen im äußersten Hamburger Westen aufgesucht.

Das Wachstum der Pfifferlinge ist hier etwas zurück gegangen; gleichzeitig habe ich aber die ersten Maronenröhrlinge und Birkenpilze finden können. Dieser Fund ist auf dem zweiten Foto zu sehen.

Am Samstagmorgen (14. September) sind mir allerdings in Hamburg-Zentral zwei Steinpilze im Garten meiner (entfernten) Nachbarin aufgefallen. Einige Meter weiter habe ich dann an einer Böschung einen weiteren Steinpilz und direkt darunter, im Straßengraben, einen Rotfußröhrling entdeckt.

Diese Stellen dienen mir regelmäßig als verlässliche Anzeiger für den Beginn der herbstlichen Pilzsaison und waren ausschlaggebend für eine weitere Exkursion am darauffolgenden Sonntag.

Nach einem tollen Essen mit guten Freunden am Vorabend, an dem wir den 50sten Geburtstag meiner Frau ausgiebig gefeiert haben, einschließlich eines (mittelschweren) Katers, sind wir trotzdem in den Hamburger Klövensteen gefahren.

Bereits am Waldrand fanden wir erste kleine Maronen. Es war - wieder einmal - die richtige Entscheidung, meinem Steinpilzanzeiger aus Hamburg-Zentral zu vertrauen, da wir nach ca. 2-3 Stunden doch etliche junge und knackige Maronenröhrlinge in unseren Körben hatten, wie das erste Foto zeigt. Im Weidenrutenkorb ist der Steinpilz aus Hamburg-Zentral ganz oben gut zu erkennen; rechts von ihm zeigt sich der Rotfußröhrling vom gleichen Fundort.

Andere Röhrlinge fanden wir leider noch nicht, auch die wunderschönen Fliegenpilze lassen noch auf sich warten. Dennoch war es ein toller Start in die Pilzsaison 2019, insbesondere aufgrund der 1A-Qualität unserer Funde.

Herzliche Grüße sendet Dirk aus Hamburg«

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Foto: Sie bildeten den Anfang von Dirks herbstlicher Pilzsaison: Drei Birkenpilze, zwei Maronenröhrlinge und eine Handvoll Pfifferlinge. (2 Fotos © Dirk)

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Natascha & Mann müssen erst einmal neue Pilzgründe in der Region Hamburg erkunden


2 Fotos: Natascha muss nach dem Umzug in den hohen Norden erst einmal die Wälder in der Region Hamburg erkunden. Es begann ganz gut mit dem Fund von mehreren Maronenröhrlingen (z. B. links) und einer noch kleinen Krausen Glucke (rechts). (2 Fotos © Natascha)

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Natascha schreibt am 29. August 2019:

»Liebe Grüße aus dem Hamburger Süden!

Nach unserem Umzug dieses Frühjahr nach Hamburg müssen mein Mann und ich erst einmal wieder neue Pilzgebiete ausfindig machen. Unsere ehemaligen Sammelstellen im Hunsrück haben wir an Freunde weitervererbt und machen uns hier nun von Neuem auf die Suche nach Erntegründen.

Heute haben wir eine kleine Ernte an Maronenröhrllngen in den Schwarzen Bergen eingebracht. Aber wir haben Hoffnung, noch mehr zu entdecken. Eine kleine Krause Glucke haben wir stehen lassen und werden sie bald wieder besuchen, in der Hoffnung, dass sie etwas größer sein wird.

Liebe Grüße Natascha«

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Die Regen- und Wachstumsberechnungen für die Pilze lassen Dirk in aller Ruhe in den Urlaub fahren


Dirk schreibt am 20. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nordische Grüße aus der Hansestadt Hamburg sendet Dir Dirk.!

Gleichzeitig übermittle ich Dir herzliche Glückwünsche für das 10-jährige Bestehen Deiner tollen Pilzseite, die mich mittlerweile schon seit 2013 begleitet.

Dieses Jahr hatten wir in Hamburg einen nicht ganz so heißen Sommer wie im vorangegangenen Jahr, da 2019 insbesondere von Temperaturschwankungen gekennzeichnet war: Nach besonders heissen Tagen sind die Temperaturen häufig deutlich gefallen und es gab hin und wieder einen Schauer.

Trotzdem waren im Juni dieses Jahres die von mir besuchten Wälder extrem trocken und es war keinerlei Pilzwachstum zu erkennen. In Hamburg mache ich öfters die Erfahrung, dass der Osten unserer Stadt (z.B. der Stadtteil Bergedorf) in der Regel mehr Niederschläge abbekommt als der Westen (z.B. Flottbek). Dieses Phänomen wird mir immer wieder durch einen guten Freund bestätigt, der in beiden Stadtteilen zu Hause ist.

Die Pfifferlinge versteckten sich gut

Nachdem ich Mitte August über Steinpilzfunde auf dem Ohlsdorfer-Friedhof hörte, habe am 14. August die Gelegenheit genutzt, einem meiner Pilzreviere im Hamburger Westen einen Besuch abzustatten.

Foto: Trotz der Trockenheit hat Dirk schöne Pfifferlinge in Hamburgs Westen gefunden. Was ihm wohl ohne Kenntnis des Wachstumsplatzes nicht gelungen wäre. Gegen die Hitze half einmal mehr erfrischendes Kulturgut, diesmal aus dem nördlichen Sauerland. (Foto © Dirk)

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Es war wirklich sehr trocken, sowohl im Wald selbst als auch an den Waldrändern. Bis auf einen verkümmerten Rotfußröhrling haben wir zuerst kein Pilzwachstum feststellen können; ein mitten im Wald liegender See war sogar zu ca. 80% ausgetrocknet.

Hoffen auf kräftiges Pilzwachstum

Dennoch haben wir an einer mit Gras bewachsenen Stelle tatsächlich einige Pfifferlinge entdeckt, welche sich unter hohem Gras und Laub versteckten. Dieser Fund war nur möglich, da mir diese Stelle aus den vorherigen Jahren bekannt war. Somit war unser erster offizieller Pilzgang im Jahr 2019 doch erfolgreich.

Mittlerweile hat es aber auch im hohen Norden einige kräftige Schauer gegeben, zuletzt am 15. August, wo es fast durchgängig regnete. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf Dein tolles Interview mit dem Pilzexperten Peter Karasch aus dem August 2018 verweisen, wonach ich nach diesen Regenfällen mit einem Pilzschub in ca. 10-14 Tagen rechne.

Da ich dann aus meinem Urlaub zurück sein werde, hoffe ich auf ein kräftiges Pilzwachstum der von mir heiß geliebten Röhrlinge.

Bis dahin verbleibe ich mit den besten Grüßen und wünsche Dir und allen Pilzfreunden einen wunderschönen Spätsommer.

Dirk«

Hallo lieber Dirk,

es ist mir - wie jedes Jahr - auch diesmal wieder eine große Freude, von Dir zu lesen! Deine Lageberichte aus der Elbmetropole haben stets Top-Informationsgehalt und lesen sich wie aus einem Guss! Danke für den Überblick und Stand!

Ich wünsche Dir einen in allen Belangen schönen Urlaub und freue mich schon jetzt auf Deine nächste Nachricht!

Bis bald, mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm

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