Pilzticker Niedersachsen 15:
Funde vom 10.08.2014 - 01.09.2014



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Übersicht aller bisherigen Niedersachsen-Pilzticker




Ein Strauß Maronenvierlinge von Jens für Johannes F. 


Jens schreibt am 1. September 2014:

"Hallo Johannes F.,

für Deinen unterstützenden Beitrag am 31. August im Pilz-Ticker Niedersachsen in Verbindung mit "ökologischer Forstwirtschafft" möchte ich mich bei Dir herzlich mit einem Strauß Maronenvierlinge bedanken.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde von Euerm Jens"

(Foto © Jens)

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Nördlich Hannover: Die Maronen sind prima, die Steinpilze sollten recht bald folgen

Jobst schreibt am 1. September 2014:

"Die Pilzzeit nördlich von Hannover geht langsam, aber sicher los.

Von Steinpilzen keine Spur, aber dafür gibt es Maronen, nach denen man zwar noch suchen muss, aber schon genügend findet. Heute sammelte ich ca. 1,5 Kilo guterhaltene Maronen, kaum angefressen und mit keinem nennenswerten Madenbefall.

Wir werden die nächsten Tage wieder rausfahren und hoffen, dann auch die ersten Steinis zu finden."

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Fuhrberg: In einer Stunde vier Kilo Maronenröhrlinge

Karsten schreibt am 31. August 2014:

"Moin, wir sind heute zum ersten Mal in diesem Jahr "in die Pilze". Zuerst zu unserem Hotspot bei Oldau an der Aller. Wahrscheinlich in der gleichen Gegend wie Jens, der in Hambühren unterwegs war. Muss ihm, was die Gegend angeht, Recht geben. Sieht aus wie ein umgepflügter Acker.

Eine Stunde auf gefühlten 2000qm ergaben acht verwertbare Pilze. Wir sind dann zurück Richtung Fuhrberg und hatten dort mehr Glück. In einer Stunde 4 Kilo Maronen auf 300qm. Das gab eine leckere Mahlzeit für die ganz Familie."

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Sandkrug bei Oldenburg: "Auch ein einzelner Steinpilz kann glücklich machen"

Uta schreibt am 31. August 2014:

"Auch ein einzelner Steinpilz kann glücklich machen! Diesen und außerdem eine Handvoll schöner Maronen sowie einen Birkenpilz habe ich heute gefunden in Sandkrug bei Oldenburg gefunden." 


Maronen in der Wedemark: Endlich geht es mit den Pilzen auch hier los


Foto: Maronen, große und kleine. Jens ist zufrieden, freut sich, dass es mit den Pilzen in der Wedemark endlich los geht. (Foto © Jens B.)


Jens B. schreibt am 31. August 2014:

"Hallo liebe Pilzfreunde,

jetzt gehts los! War heute in den Wäldern zwischen Celle und Winsen unterwegs. Erfolgreich. Große Maronen, die allerdings mit Maden zu kämpfen haben. Aber auch viele kleine. Satt ud zufrieden sende ich diese Nachricht.

Viel Spaß beim Suchen, Jens aus der Wedemark"

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Landkreis Oldenburg: Die Parasolen sind pünktlicher als die Eisenbahn

Johannes F. schreibt am 31. August 2014:

"Hallo an alle Pilzfreunde,

in den vergangenen zwei Wochen hatte ich schon die Augen offen gehalten - und heute strahlte mich endlich ein Dutzend Parasolpilze an. Fünf Stück habe ich mitgenommen, die anderen sollen erst noch aufschirmen. Wenn sie nicht jemand anders vor mir findet. Oder sie unter den Rasenmäher kommen. Oder kommende fünfjährige Fußballstars ihre Schusstechnik ausprobieren. Alles schon erlebt...  :-(

Im vergangenen Jahr hatte ich mir notiert, wann ich die ersten Parasolen gefunden hatte. Es war der 31. August. Und dieses Jahr? Genau das gleiche Datum! Die sind so pünktlich, dass sogar ein bekanntes deutsches Schienentransportunternehmen davon lernen könnte ;)

Und wie schnell das ging! Vor drei Tagen war noch nichts zu sehen, und jetzt schießen sie wie Pilze aus dem Boden! Und nachdem ich nach Hause gelaufen war und gerade die Wohnung betreten hatte, ging ein heftiger Gewitterschauer nieder. Timing ist alles!

Grüße an alle Pilzfreunde von Hannes"

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Wälder bei Hambühren: Erneut viel Ärger mit "ökologischen Waldarbeiten"


Foto: Der Aufwand für diese Maronen war groß, groß auch der Ärger über die von Holzerntemaschinen sichtbar herbeigeführten Waldschäden bei Hambühren. Jens will diese Art von "ökologischer" Forstwirtschaft nicht mehr klaglos hinnehmen. (Foto © Jens)

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Jens schreibt am 31. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

am 30. August bin ich mit gemischten Gefühlen früh in Richtung Heide gefahren, denn am 20.September vergangenen Jahres (Pilzticker Niedersachen 5) hatte ich vergebens nach Maronen und Steinpilzen Ausschau gehalten. 

Bei Fuhrberg kein Erfolg, also weiter in Richtung Norden. Bei Hambühren, wo eine Schonung normalerweise gute Erfolge gebracht hatte, offenbarten sich brutale Eingriffe durch die Forstwirtschaft. Wo es möglich war, waren hier die schweren Holzerntemaschinen kreuz und quer gefahren, hatten den Waldboden aufgepflügt und die Deckschicht mitsamt Moosen und Gräsern total zerstört.

Als sollte all dies vor den Augen der Waldgänger tunlichst verborgen werden, wurden die wunden Flächen noch mit abgestorbenen Bäumen und dem Rest der Schandtaten wie abgesägtem Astwerk und geschälter Rinde der gefällten Stämme bedeckt.

Ich hatte bis hierhin immer noch keinen Erfolg und der Gedanke, wieder Preiselberen pflücken 
zu müssen, war wenig erbaulich. Also weiter Richtung Bergen. Nach sage und schreibe drei Stunden betrat ich endlich eine Schonung mit Kiefern und Fichten. Der Waldboden war zu 80% mit Moos bedeckt. Mit Geduld und Mühe brachte ich noch sechs Steinpilze zusammen, allerdings allesamt madig. Die Maronen hingegen waren gut. Das ergab nach mühseliger Suche und hohem Aufwand netto 1560 Gramm.

Unter dem Strich heißt das auch, dass reine Kiefernschonungen, deren Boden mit Blau- und Preiselbeeren bewachsen sind, noch keine Pilze hergeben.

Herzliche Grüße, Euer Jens"

Hierzu ergänzt Johannes F. am 31. August 2014:

"Die gleichen Erfahrungen wie Jens habe ich auch schon zur Genüge gemacht. Wenn schwere Kettenfahrzeuge durch den Wald pflügen, das komplizierte Bodenmilieu und damit auch das Wurzelgeflecht der Pilze zerstören, wächst da auf Jahre hin gar nichts mehr.

Wie schön, was ich mal im Landkreis Osnabrück gesehen hatte, wo die Bäume auf altmodische Weise gefällt und die Stämme von Pferden aus dem Wald gezogen wurden, wobei die Schäden natürlich minimal waren. Aber das ist heute wohl eher etwas für nostalgische Träumer."

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Wälder um Bramsche: Die wunderschönen Fichtensteinpilze gab's in allen Größen

Angelika schreibt am 29. August 2014:

"Hallo Pilzfreunde,

bin zum Suchen unterwegs in den Wäldern rings um Hollage, Pente, Achmer, Bramsche und Halen im Landkreis Osnabrück. Das Pilzwachstum ist gut, endlich herrschen etwas wärmere Temperaturen. Wenn jetzt noch ein bisschen Regen käme - optimal.

Am heutigen Freitag gab es bei uns die erste Steinpilzpfanne als Mittagessen. Die Pilze dazu habe ich bereits gestern, am Donnerstag, gesammelt.

Heute Nachmittag war ich wieder los. Gefunden habe ich wunderbare Fichtensteinpilze in allen Größen. Hinzu kamen Maronen, leider sehr madig, selbst schon die kleinen, Goldröhrlinge, Butterpilze, Rotfußröhrlinge und Birkenpilze.

Wunderschön waren einige Erdsterne, die an Seerosen mitten im Wald erinnerten. Einen habe ich des schönen Aussehens wegen zum Trocknen mitgenommen. Mal sehen, ob' s was wird."

Blau = Ungenießbar

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Osterwald: Die Maden setzen den Maronen und den Steinpilzen gewaltig zu


Jens schreibt am 28. August 2014:

Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

heute hörte ich im Rundfunk, dass die Pilze jetzt offenbar auch in der Heide westlich von Celle sprießen: MaronenSteinpilze u.s.w. Also ab in den Wald und Augen offenhalten! 

Mein gestriger Ausflug in die Pilze im OSTERWALD bescherte mir immerhin 400 Gramm der schmackhaften Flockenstieligen Hexenröhrlinge. Jetzt kommen auch in mittlerer Höhenlage die Steinpilze und Maronen, diese besonders klein und knackig.

Am vergangenen Wochenende waren offenbar die schnellen Pilzsammler unterwegs, die überwiegend die großen madigen Steinpilze im Visier hatten. Überall sah man deren Schnittreste. Die kleinen knackigen Maronen standen noch unberührt für mich im saftiggrünen Moos! 

Ein Problem sind derzeit allerdings die Maden. So konnte ich von meinem gestrigen 
Fund (siehe Foto) bei den Steinpilzen 67% netto von brutto und bei den Maronen (klein und knackig) leider nur 38% netto von brutto behalten. Ja, sie haben mich schon arglistig getäuscht, dieser Blender. Dagegen waren die Flockenstieligen Hexenröhrlinge wie meistens unversehrt. 

Knackige Grüße, Euer Jens!

(Foto © Jens)

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"Zum Glück hatte ich immer Messer und Stoffbeutel dabei" 

Agnes schreibt am 27. August 2014:

"Fundorte Am kleinen Fallstein, in den Wälder rund um Cremlingen, im Elm, bei Bad Bodenteich in der Heide - 

Hallo Pilzfreunde,

hervorragende Pilzaussichten! Ich suchte nicht, ging nur mit dem Hund Gassi und fand dennoch an Stellen, wo ich sonst nie welche gesehen hatte, viele Steinpilze, Ziegenlippen und Hexenröhrlinge sowie einige MaronenZum Glück hatte ich immer Messer und Stoffbeutel dabei.

Leider habe ich keine Parasolpilze gesehen - die lieben mein Mann und meine Kinder wie Schnitzel zubereitet. 

Aber Vorsicht, es gibt dieses Jahr auch viele Gallenröhrlinge.

Grüße Agnes"

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Landkreis Oldenburg: Johannes genoss einen Pilzgang der etwas anderen Art

Johannes schreibt am 26. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm und alle Pilzfreunde,

da ich zum Glück knapp nördlich eines am heutigen Tage total verregneten Gebietes wohne, fand ich bei Sonnenschein und idealen Temperaturen perfekte Bedingungen vor, um mal wieder in den Wald zu gehen.

Nun ist der Landkreis Oldenburg leider, anders als z.B. der Harz, eine Gegend, in der Pilze gewöhnlich eher ein Dasein in der Diaspora fristen; daher war ich auch offiziell nicht "Pilze sammeln", sondern unternahm einen "ausgiebigen Spaziergang mit Picknick".

Aber immerhin fand ich dann doch eine Handvoll Steinpilze, eine Ziegenlippe und einen Birkenpilz sowie einen umgestürzten Baumstamm, auf dem ich sitzen konnte; Käse und Wein waren vorzüglich.

Was ich mit all dem sagen will: das Pilze sammeln an sich hat sich (noch) nicht richtig gelohnt, aber mit der richtigen Einstellung allemal!

Demnächst mehr, wenn es hier richtig los geht!

Ciao, Euer Hannes"

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Den Erstfund des Jahres bilden Birkenpilze und ein Goldröhrling


Tommy schreibt am 26. August 2014:

"Hallo, 

hier mein heutiger Fund, es sind hauptsächlich Birkenpilze und ein Goldröhrling. Fundort ist nordlich von Hannover (Fuhrberg), es sind die ersten in diesem Jahr. Sie werden getrocknet, die Nudelsahnesoße freut sich schon ;o) 

Grüße, Tommy"

(2 Fotos © Tommy)



Hallo Tommy, 

den Erstfund des Jahres isst man doch überlicherweise frisch! Warum trocknen? Trockenpilze nimmt man für Soßen und Suppen, aber nicht für den Hauptteil eines Nudelgerichtes. Das würde ich mir nochmal überlegen. 

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Landkreis Hildesheim: Die tückischen Karbolegerlinge lauern schon wieder auf unerfahrene Sammler


Foto: Zwei giftige Champignons und einen essbaren zeigt dieses Foto. Findet Ihr die Lösung? Die gilbenden mit ihren zugehörigen Hälften sind Karbolegerlinge, während wir in der Mitte einen nicht gilbenden Anisegerling sehen. Ein lehrreiches Foto! (Foto © Jens)


Jens schreibt am 21. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

im Landkreis Hildesheim wütet zurzeit in größeren Mengen der zweite Schub großer verlockender Giftschampignons bzw. Karbolegerlinge!

Durch meinen Auffenthalt am Diemelsee (Hessen) habe ich an meiner festen Fundstelle für Flockenstielige Hexenröhrlinge hier im Kreis Hildesheim den Erntezeitpunkt leider verpasst. Unter einer Buche fand ich auf kleinstem Raum noch elf große Leichen, nur noch schwer als Flockenstielige Hexen zu erkennen. 

Befreundete Pilzsammler, z.B. aus der Südheide, melden im Flachland noch keine Steinpilzfunde. Am Brocken (Harz) gibt es sie hingegen. Heinz-Wilhelm, Deine Vermutung scheint zu stimmen, dass die in Höhenlagen abregnenden Wolken für die nötige Feuchtigkeit sorgen, die Tageswärme Wachstum begünstigt und die kühleren Nächte die Pilze glauben lassen, dass bereits Herbst ist und sie nun wachsen müssten. Siehe meine Erfolge im Pilzticker-Hessen (28) und (30).

Herzliche Grüße, Euer Jens"

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Lichtenbergen: Nur zwei kleine Maronen und zwei kleine Butterpilze für den großen Aufwand

Jobst schreibt am 17. August 2014:

"Hallo,

wir waren heute in Lichtenbergen bei Salzgitter. Haben leider keine große Ausbeute gemacht. Steinis haben wir nicht einen gefunden, nur zwei kleine Maronen und zwei kleine Butterpilze. Sonst nichts.

Wir werden wohl Anfang September in unser Stammgebiet zurückkehren, Berghof und Allertal, da hatten wir bis jetzt die meisten Erfolge.

Gruß aus Hannover Jobst"


Northeim: Der Steinpilzrausch riss schließlich auch die Kinder und die Mutter mit 






Foto links: Erst haben sie ein wenig gezickt, um dann, im Wald bei der Pilzsuche, Riesenspaß zu haben. Manchmal muss man die Kinder zur Freude schubsen. Denn mittendrin und hinterher war's einfach nur schön. "3 Kilo leckere Pilze" steht auf dem Werbeschildchen auf der roten Schüssel. Fein gesäubert und schön geschnitten warten die Steinpilzscheiben auf Verwendung in einer Steinpilzlasagne. (Foto © Andreas R.)




Andreas schreibt am 16. August 2014:

"Lieber Heinz Wilhelm, 

weil wir alle vom totalen Pilzrausch befallen sind, ging es heute mit drei Generationen in den Pilzwald. Natürlich in den bekannten Fichtenwald im Umkreis Northeim. Die Mädels haben erst gezickt, aber vor Ort hatten wir dann einen Riesenspaß. 

Es ist unglaublich, wie viele Pilze in kürzester Zeit nachwachsen! Aber die Maden und Schnecken sind ebenfalls hungrig auf Delikatessen, und so blieben von unglaublichen 8,3 kg Pilzen, die wir in 2,5 Stunden entspannt sammelten, "nur" 3,8 kg über. 

Sie wurden gebraten, getrocknet und zu einer unglaublich leckeren Steinpilzlasagne veredelt. Bislang das Pilzgericht des Jahres. 

Und was fragt meine Mutter nach sieben Stunden Pilzwahnsinn? "Und wann gehen wir wieder in den Wald?" Fortsetzung folgt.... :-) 

Viele Grüße Andreas und Familie"

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Klaus' Bruder hat mit den Steinpilzen auch bei Bad Salzdetfurth Erfolg 


Klaus schreibt am 15. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

mein Bruder Bernd war gestern bei Bad Salzdetfurth im Wald. Im Buchenwald keinerlei Pilze. Im Fichtenwald fand er dann einige Steinpilze (siehe Foto rechts). Die Schnecken haben sich offensichtlich auf Steinpilze konzentriert. Ich habe in den letzten Jahren nie so viele angefressene bzw. auch total abgefressene Pilze gesehen. 

Klaus Blumenberg"

(Foto © Blumenberg/Privat)




Auch in den Lichtenbergen bei Salzgitter sind jetzt die Steinpilze da

Michael schreibt am 14. August 2014:

"Habe bereits am 10. August die ersten Steinpilze, cirka vier Kilo, in den Lichtenbergen bei Salzgitter gefunden. Teils aber starker Schneckenfraß.

Perlpilze, Butterpilze, Rotfußröhrlinge und einige Pfifferlinge waren auch dabei.

Maronen, Birkenpilze oder Rotkappen: Fehlanzeige!"


Northeim: "Steinpilze überall, sie sprangen mich förmlich an"


Foto: Steinpilze putzen: Schüsseln, Schalen, Teller mussten her, als Andreas seinen üppigen Fund unters Messer nahm. Und es geht weiter mit dem Wachstum in den Wäldern! (Foto © Andreas R.)

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Andreas schreibt am 12. August 2014:

"Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm, 

ich habe es geahnt: 

Heute, Punkt 16.oo Uhr - Feierabend (muss auch mal sein). Pilzzeit bedeutet Ausnahmezustand! Ab in "meinen" Fichten-/Steinpilzwald bei Northeim. Was mich erwartete, war unglaublich!

Steinpilze überall! Sie sprangen mich förmlich an!

Es waren auch sehr große Exemplare dabei, die aber bereits völlig verwurmt waren. Ansonsten sehr, sehr viele absolute Prachtexemplare. Ich hatte leider keine Kamera dabei, aber es war der Hammer!

Ich verrate nicht, wie viel Kilogramm ich "brutto" aus dem Wald geholt habe. Aber mein Pilzvorrat ist für das nächste Jahr komfortabel mit getrockneten und eingefrorenen First-Class-Steinpilzen gedeckt. Ich bin sehr glücklich. 

Ich bin mir sicher, dass es Klaus und seinen Begleitern bei seiner Harztour am Mittwoch ähnlich ergehen wird. Ich drücke jedenfalls die Daumen und bin gespannt ! :-) 

Und ich glaube, es geht aufgrund der Feuchtigkeit die nächsten Tage so weiter. Pilze suchen macht süchtig. Ich denke, ich werde morgen Abend nochmals kurz im Solling nach dem Rechten sehen. 

Da muss es doch jetzt auch langsam mal losgehen. Denn die Nachbarn gilt es auch noch mit guten Pilzen zu versorgen. 

Gute Nacht und Viele Grüße aus Northeim,

Andreas"

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Northeim: Die besonders schönen Steinpilze haben es auf den Teller für ein "Steinpilz-Carpaccio" geschafft


Andreas schreibt am 10. August 2014:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 
es hat auch Vorteile, wenn die Mädels 'mal ein paar Tage ohne Papa an der Nordsee sind. So konnte ich mich ganz intensiv um die Pilze kümmern: Nachdem gestern bereits ein toller Pilztag war, habe ich heute einen Abstecher in den Solling gemacht. 

Das Ergebnis war allerdings enttäuschend. Lediglich drei Steinpilze haben sich mir offenbart. 

Also zurück in "meinen Northeimer Pilzwald". Und siehe da: Wieder zeigten sich mir sehr viele Prachtexemplare von Steinpilzen. Zu sehen sind sie in meinem Korb. 

Auffällig ist allerdings, das bereits kleinste, frische Steinpilze teilweise stark verwurmt sind. Daher nehme ich auch etwas kleinere Steinpilze mit, um sie möglichst vor dem Wurmfraß zu beschützen :-) 


Ein kräftiger Nachmittagsschauer beendete meine Suche, aber ich bin mir sicher, dass er zugleich das weitere Pilzwachstum für die nächsten Tagen fördern wird. 

Nach getaner Arbeit - es war doch ganz schön viel zu putzen - haben es ein paar besonders schöne Steinpilze auf den Teller für ein Steinpilz-Carpaccio geschafft, siehe Foto links.

Dazu gibt es einen Sangiovese aus Italien. Zum Wohl!


Lieben Gruß Andreas"

(2 Fotos © Andreas R.)

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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

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