Pilzticker Hessen 14:
Funde vom 22.09.2013 - 25.09.2013



Pilzticker Hessen 14




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Massimo im Steinpilztraumland: "Und wie sie so dastehen, trifft mich der Schlag"


Foto: Ein fantastischer Anblick, ein Anblick, der für sich spricht. Das Ernteresultat von Massimos Pilzgang breitet sich einladend auf dem Tisch aus. Die Steinpilze sind genau am richtigen Tag "abgholt" worden. Fein gesäubert liegen sie auf dem Tisch. So soll es sein. Die Walderde bleibt im Wald, denn ihm gehört sie. ( Foto © Massimo A.)



Massimo schreibt am 25. September 2013:

"Hallo Heinz,

heute ging es hier endlich richtig ab! Ich habe 70 Steinpilze gefunden, acht Kilogramm, allesamt ganz jung und frisch und knackig; bei allen - bis auf zwei - war der Schwamm ganz weiß. 

Zunächst war ich an meiner erst kürzlich bei den Pfifferlingen entdeckten Stelle gewesen, aber da hatte sie mir einer vor der Nase weggeschnippelt. Jedoch nur die großen. Bei genauerem Hinsehen entdeckte ich fünf junge, so schön, wie man sie sich nur vorstellen kann. Dann noch sieben richtig dralle Nachwuchsknubbel!

An meinen Erdwällen gab`s danach wiederum sieben. Aber ich war noch nicht zufrieden - und dachte bei mir: Nun fahr doch mal noch weiter raus, dorthin, wo du vor einem Monat einen Sommersteinpilz gefunden hast.


Foto: Wenn wir eine Lichtung betreten und sehen sie so dastehen, überkommt uns Glücksgefühl. Diese zwei Steinpilze stehen da, als warteten sie schon auf den Pilzsammler. Sie bieten sich an, als wollten sie in unseren Korb. Kein Geziere, kein Gezicke. Die Kunst des Sammlers besteht weniger darin, sie zu entdecken, sondern den verborgenen Waldwinkel, in dem sie wachsen. ( Foto © Massimo A.)


Endlich dort eingetroffen, trifft mich der Schlag: Auf der höchstens 40 Quadratmeter kleinen Lichtung springen mich sofort zwei Zwillingssteinpilze an, so richtig dick und dreist und jung und knüppelhart. Ich hoffe, ich ahne, und als ich dann um mich blicke, steht da alles voll. Unter jedem Baum hockten die Steinpilze, teilweise wölbte sich das Laub, da versteckten sie sich drunter. Mindestens 20 kleine habe ich noch stehen gelassen. Manche klebten allerdings an den Großen, so dass ich sie leider schon miternten musste. 

Es war ein toller, ein ganz toller Tag! Der Korb war voll und schwer; die zwei Fotos beweisen es.

Viele Grüße Massimo

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Rhein-Main-Gebiet: Pilzvergnügen bei schönem Wetter mit dem Lohn von Steinpilzen, Maronen und Parasolen

Martin schreibt am 25. September 2013:

"Hallo liebe Pilzfreunde,

gestern waren wir wieder in den Pilzen in unseren heimischen Wäldern im Rhein-Main-Gebiet. Unsere Ausbeute war sehr gut: Ein gutes Kilo Maronenröhrlinge und Steinpilze haben wir in unserer Ecke gefunden. I

Dabei dachte ich schon, die Maronenzeit würde dieses Jahr gar nicht losgehen. Auf dem Rückweg haben uns noch drei herrliche Parasolpilze angelächelt, die Abends gleich in die Pfanne wanderten! Eine Krause Glucke von fast 1 Kilo haben wir der Natur überlassen.

Alles im allem lohnt es sich wieder, es herrscht optimale Witterung.

Aus dem Wald grüßen Yvonne, Sandra Steve und Martin"

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Auch in Nordhessen geht es endlich los: Drei Kilo Steinpilze für Burkhard


Foto: Diese drei Prachtbengel gehörten mit zur Beute von Burkhard, als er seine drei Kilo Steinpilze fand. Auch in Nordhessen hat das Pilzfieber begonnen! ( Foto © Burkhard Wiese)


Burkhard schreibt am 24. September 2013:

"Endlich geht`s los! Sonntag hatten wir nur zwei Steinpilze, heute sah es schon besser aus: Drei Kilogramm! Das Ganze in Nordhessen, in der Nähe der Gemeinde Morschen im Schwalm-Eder-Kreis." 

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Usingen: Der Riesensteinpilz wies Leslee und Andreas den Weg zu seinen Artgenossen


Foto: Ob Leslee solch einen Kameraden von Steinpilz so bald wieder findet? Stolz zeigt der auch auf dem Fußballplatz treffsichere Nachwuchspilzsammler seinen stattlichen Fund. Trotz seiner Größe war der Pilz tadellos.


Andreas schreibt am 23. September 2013:

"Hallo Pilzfreunde,

am Sonntag trafen wir gelich zweimal ins Schwarze.

Nachdem mein Sohn Leslee und ich bei seinem F-Jugendfußballspiel von einem sehr wunderschönen Tor durch ihn belohnt wurden, gingen wir noch in den Wald, um nachzusehen, was die Steinpilze denn so machen.

Auch hier traf der Kleine voll ins Schwarze. Er fand einen riesigen Steinpilz, der der Einweiser zu weiteren seiner Artgenossen war. Anschließend fanden wir noch, fast wie in einem Märchen, eine Gruppe wunderschöner Rotkappen und viele Butterpilze. Ein toller Sonntagmorgen! So kann es weitergehen.

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Foto: Der große Steinpilz sieht tadellos aus. Er führte die zwei Pilzsucher von Usingen auf den rechten Pfad - nämlich zu weiteren Steinpilzen. Auch die Rotkappen, offenbar Birkenrotkappen, versprechen anstandslosen Pilzgenuss. Sei's drum, dass sie sich dunkel färben. (2 Fotos © Andreas L.)


Nun noch eine Frage in die Runde:

Was kann man tun, dass die Rotkappen bei der Zubereitung nicht dunkel anlaufen?

Grüsse Andreas und Leslee"

Hallo Andreas,

ich hörte von Pilzfreunden, die Rotkappen mit Zitronensaft beträufeln, das man verreibt. Oder dass man sie kurz durch mit Zitronensaftkonzentrat verdünntes Wasser zieht. Das ist sicher ein wenig Übungs- und Erfahrungssache.

Ansonsten würde ich mich da nicht abschrecken lassen. Rotkappen werden nun mal grau bis blauschwarz. Was den Geschmack - und sie schmecken hervorragend - nicht im Mindesten beeinträchtigt.

Ich habe den Schwärzungseffekt sogar noch überhöht, indem ich sie nach dem Braten in eine Soße von der Böhmischen Trüffel (Schiefertrüffel) gab, die für ihre Dunkelfärbung bekannt ist. Geschmacklich ein Hochgenuss!

Lass Dir also den Appetit auf diese ausgezeichneten Speisepilze bitte nicht durch die Färbung nehmen.

Viele Grüße von Heinz-Wilhelm

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Bad Hersfeld: Und erneut brutzelte Alexanders große Pfanne mit Köstlichkeiten des Waldes


Foto: Und da beginnen sie wieder zu brutzeln, die herrlichen Pilze von Alexander. Alles, was er gefunden hat, hat ein herrliches Aroma. (Foto © Alexander O.)


Alexander schreibt am 22. September 2013:

"Hallo,

nach dem vielen Regen bin ich heute voller Erwartung in mein Waldgebiet gegangen. Das Ergebnis war super!

Meine Pfanne war eben randvoll mit einem schönen Mischpilzgericht, bestehend aus einer riesigen Rotkappe, einem schönen Birkenpilz, drei Steinpilzen, zwei Krausen Glucken, Semmelstoppelpilzen, Goldröhrlingen, Pfifferlingen, Reizkern sowie zwei ganz jungen Parasolpilzen.

Bei letzteren konnte ich nicht widerstehen, obwohl man sie ja so jung stehen lassen sollte. Zu meiner Entschuldigung kann ich aber sagen, dass an der Fundstelle noch viele andere waren, die ich erst ernten werde, wenn sie groß sind - sofern mir niemand zuvor kommt... :-)

Viele Grüße, Alexander"

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