Pilz-Ticker-Luxemburg



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Ost-Luxemburg: Schöne Pilzvielfalt für Carlos herrliche Pilzcremesuppe


Foto: Carlo hat die Pilze zubereitet, die für seine Pilzsuppe Verwendung finden. Es sind in großer Mehrzahl jene drei Arten, die in dem hochformatigen Foto zu sehen sind: Steinpilze, Maronen und Schirmpilze (von oben).

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Carlo schreibt am 28. September 2015:

"Hallo,

an den vergangenen zwei Wochenenden, also Ende September 2015, haben wir acht schöne Steinpilze im Osten Luxemburgs gefunden.

Dazu gab es für uns noch Maronenröhrlinge, Rotfußröhrlinge und viele Parasole. Dann noch einige Boviste sowie Violette Lacktrichterlinge und Saitenstielige Knoblauchschwindlinge. Als Zugabe fanden wir noch hinreichend Wiesenegerlinge.

Einen schönen Gruß aus Luxemburg ;-)

Carlo"

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Foto: Püriert, hat sich eine wunderbar ausschauende sämige Pilzcrèmesuppe ergeben. Besser könnte sie kaum sein. Man riecht und schmeckt sie fast. (3 Fotos © Carlo B.)





Ginette hat nach sechs Jahren erstmals wieder Krause Glucken gefunden

Ginette schreibt am 19. September 2015:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

hier mal wieder ein kleines Lebenszeichen aus Luxemburg. Hier findet man im Moment Parasolpilze (Foto rechts), Steinpilze, Maronenröhrlinge und viele Wiesenchampignons.

Außerdem haben wir heute das erste Mal seit sechs Jahren wieder zwei Krause Glucken im Kiefernwald gefunden. :-)

Ganz liebe Grüße aus Luxemburg Ginette"

(Foto © Ernst Hampl)

Tipp: Ginette hat eine eigene Website mit sehr schönen Pilzfotos:

www.gc-fotos.net





Ginette: Auch in Luxemburg wachsen sehr viele Pfifferlinge 

Ginette schreibt am 18. August 2014:

"Und noch ein Gruß aus Luxemburg :-)

Im Norden von Luxemburg gibt es sehr viele Pfifferlinge, ein paar Steinpilze, Maronenröhrlinge, Totentrompeten, Semmelstoppelpilze und nur wenige Parasolpilze.

Viele Grüße Ginette"

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In der Nähe des Stausees wachsen die Pfifferlinge, Rotfußröhrlinge und Maronen

Eric schreibt am 15. August 2014:

"Grüsse aus Luxemburg! War diese Woche zwei Mal im Wald. Habe bein paar Pfifferlinge geunden, ansonsten nur Rotfußröhrlinge und ein paar Maronen.

Allesamt im Norden Luxemburgs in der Gegend des Stausees."

<http://www.directupload.net/file/d/3715/l2bttmuc_jpg.htm>







Die Schnecken und der Regen machen den Herbstpilzen zu schaffen

Ginette schreibt am 26. Oktober 2013:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

mal wieder ein kleines Lebenszeichen aus Luxemburg :-)

Wir haben die letzten Tage im Fichtenwald reichlich Maronenröhrlinge, Rotfußröhrlinge, Ziegenlippen und Parasolpilze gefunden. Allerdings machen die vielen Schnecken und der Regen den Röhrlingen sehr zu schaffen. Heute Mittag im Mischwald haben wir viele Trompetenpfifferlinge und ein paar Pfifferlinge gefunden.

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße aus Luxemburg, Ginette"

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Im Norden Luxemburgs beginnt die Herbstsaison der Pilze


Foto: So könnten sie dagestanden und einladend geleuchtet haben in den nordluxemburgischen Wäldern, die vielen Pfifferlinge, die Ginette fand. (Foto © Dagmar)


Ginette schreibt am 26. September 2013:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

endlich gibt's hier aus Luxemburg auch mal was zu berichten :-)

Gefunden haben wir : Steinpilze (wenige), Pfifferlinge (sehr viele), einige Maronen- und Rotfußröhrlinge. Alle im Norden von Luxemburg gefunden.

Viele Grüsse Ginette"

Hallo Ginette,

schön, von Dir wieder zu lesen. Erstaunlich für mich ist, dass ich immer wieder Anfragen von Pilzsammlern aus Deutschland erhalte, die fragen, wo sie in Luxemburg mit Erfolg Pilze suchen können. Eure Wälder sind gefragt!

Viel Erfolg für die weitere Herbstsaison und beste Grüße von

Heinz-Wilhelm


Mischwälder im Norden des Landes

Ginette schreibt am

23. Oktober 2012:

"Hallo aus Luxemburg,

so langsam aber sicher... :-)

Heute im Mischwald (im Norden von Luxemburg): Rotfußröhrlinge, Maronenröhrlinge, Paralsolpilze und ein paar Steinpilze :-)

Viele Grüße,

Ginette"

Ginettes Website u. a. mit sehr schönen Pilzfotos:

http://www.gc-fotos.net

Hallo Ginette,

schön, dass Du Dich als exklusive Stimme der Luxemburger Wälder noch einmal gemeldet hast!

Vielen Dank, viele Grüße - und spätestens bis zur nächsten Saison,

Heinz-Wilhelm


Wälder im nördlichen Luxemburg

Ginette schreibt am

14. August 2012:


"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir haben heute im Norden Luxemburgs Unmengen an Pfifferlingen gefunden, alle im Buchenwald. Soviele haben wir dieses Jahr noch nicht gesehen!

Viele Grüsse Ginette"

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Wälder im nördlichen Luxemburg

Ginette schreibt am

29. Juli 2012:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern 2 kg Pfifferlinge, Laubwald (junge Buchen und Eichen) im Norden Luxemburgs, heute 0,5 kg Pfifferlinge und 1 kg Semmelstoppelpilze, Laubwald (junge Buchen und Eichen), ebenfalls im Norden Luxemburgs.

Viele Grüsse

Ginette"


Semmelstoppelpilze (Hydnum repandum) sind nicht überall zu finden. Mit sauren Böden haben sie nichts am Hut; vielmehr lieben sie es basenreich. Sie sind vorzügliche Speisepilze. Bei älteren Exemplaren sollten die Stoppeln abgekratzt werden, weil sie zur Bitterkeit neigen. Gegen die Bitterkeit empfiehlt sich generelles Kochen. Sie schmecken pur ebenso gut wie mit Zwiebeln in Butter gebraten oder im Mischpilzgericht. Das Fleisch hat eine feste Konsistenz, weshalb Semmelstoppelpilze zum Trocknen geeignet sind. Dann sind sie gut in Saucen und in Suppen verwendbar.


Wälder im südlichen Luxemburg

Ginette schreibt am

16. Juli 2012:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir haben heute im Laubwald folgende Pilze gefunden : Pfifferlinge, Maronenröhrlinge, Steinpilze und Semmelstoppelpilze. Auf einer Wiese dann noch einen prächtigen jungen Bovist.

Viele Grüsse Ginette"

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Wälder im südlichen Luxemburg

Ginette schreibt am

12. Juli 2012:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

die Pfifferlingssuche war leider nicht so erfolgreich; nur ein paar sehr schöne ausgewachsene Exemplare. Ansonsten wieder Maronenröhrlinge und Rotkappen; welche, das können wir jedoch nicht mit letzter Sicherheit sagen. Sie standen in einem Laubmischwald, Birken waren da keine, nur Buchen und Eichen.

Ausserdem denke ich, dass durch das durchwachsene Wetter, was wir hier seit Wochen haben, die Rotkappen vielleicht durch den vielen Regen an Farbe verloren haben. Könnte das eine Möglichkeit sein?

Da wir vom 4. bis 11. August in Südfrankreich sind, wollen wir da mal durch die Wälder streifen. Jedoch sind da seit Wochen um die 30 Grad, was ja wiederum auch nicht sehr günstig ist...

Viele Grüsse aus dem verregneten Luxemburg,

Ginette"

Anm.: Hallo Ginette, vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Dass im Wechsel von Dauerregen und Sonne die Farbintensität der Huthaut verblassen kann, ist bekannt. Rotkappen sind aber manchmal auch grundsätzlich sehr blass.

Die Rotkappen dürften, da Eichen mit im Spiel waren, Eichen-Rotkappen gewesen sein; sie zeichnen sich durch einen kräftigen Stiel mit markant orangebraunen bis später schwarzen Stielschuppen aus.

Südfrankreich ist natürlich toll. Vielleicht haltet Ihr dort mal Ausschau nach Kaiserlingen (Amanita caesarea; Kiefern, Eichen, Buchen, Esskastanien, gerne m Gebüsch) und nach dem Bronzeröhrling (Boletus aereus; Eichen-Hainbuchen-Wälder); beide sind sehr sonnenhungrig und wärmeliebend.

Auch der Einkauf von Kaiserlingen auf dem Markt (tunlichst junge Exemplare) für ein (selbst gemachtes) Pfannengericht (in Olivenöl braten und nur eine ganz dezente Prise Meersalz dazu) oder ein Restaurantbesuch für diese Lieblingspilze der alten Römer (neben Trüffeln) wäre sicher exklusiv...

Frische Kaiserlinge bekommt man in Deutschland nur alle paar Jahre geboten. Ich habe sie mal auf dem Viktualienmarkt in München gekauft.

Viel Erfolg und Vergnügen wünscht Euch

Heinz-Wilhelm

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Wälder im nördlichen Luxemburg

Ginette schreibt am

6. Juli 2012:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir haben in einem Laubwald einen guten Fund von Parasolpilzen gemacht. Haben dieses Jahr auch schon andere Pilze gefunden, jedoch waren die alle entweder total verfault oder voller Maden.

Gefunden haben wir: Sommersteinpilze, Maronenröhrlinge, Rotfußröhrlinge, Espenrotkappe, Goldröhrling, Porphyrröhrling, Stinkmorchel, Strubbelkopf und jede Menge Satanspilze oder Hexenröhrlinge. Sie laufen sofort blau an, wenn man den Stiel oder den Hut anschneidet.

Aber wie gesagt, die einzigen noch essbaren waren die Parasolpilze. Die Pilze sammeln wir alle im Norden von Luxemburg. Dieses Wochenende wollen wir mal ein wenig Richtung Süden auf die Suche, anscheinend Unmengen von Pfifferlingen...

Viele Grüsse aus Luxemburg, Ginette"


Zum Glück waren wenigstens die Parasolpilze zum Verzehr geeignet. Hier gedeihen sie prächtig auf einer Waldwiese. (© Storm Flash - Fotolia.com)


Anm.: Hallo Ginette, danke für Deine Post!

Also, mit großer Wahrscheinlichkeit waren es allesamt Hexenröhrlinge.

Satanspilze haben einen weißen bis weißgrauen Hut; sie wachsen auf Kalkgrund, benötigen viel(!) Wärme und Trockenheit und sind deshalb überwiegend in Süddeutschland bzw. Südeuropa (Kroatien!) zu finden. Sie sind sehr selten.

Hexenröhrlinge schmecken prima; der Flockenstielige sogar hervorragend. Da beide Arten im rohen Zustand giftig sind, müssen sie gut und lange genug erhitzt werden. Bei 20 Minuten Koch- oder Bratzeit ist man auf der sicheren Seite. Achtung: Schon vorzeitiges Abschmecken kann für den Magen-Darmtrakt problematisch sein.

Unter Beachtung dieser Regeln habe ich mit ihnen in Jahrzehnten noch nie Probleme gehabt. Ich esse sie stets mit großem Genuss.

Dann am Wochenende viel Erfolg mit den Pfifferlingen! Viele Grüße von

Heinz-Wilhelm

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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

(Foto © Fotolia)

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