Pilzticker Bayern 149
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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns

Petra schreibt am 15. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlfreunde,
heute Nachmittag war ich wieder in meinem Lieblingswald bei Dachau und habe schöne Maronen gefunden. Nach zwei Stunden war mein Körbchen gut gefüllt.
Und heute Abend gab es wieder eine leckere Maronensuppe. 😋
Viel Erfolg an alle beim Schwammerl suchen!
Viele liebe Grüße
Petra"
(3 Fotos © Petra)
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2 Fotos: Geschnittene Stückchen Maronen (links) für Petras geliebte Maronensuppe. Die Suppenschale läuft fast über... (rechts)

Foto: Die Trompetenpfifferlinge retteten Sepp ein kleines Pilzgericht zum Abend. Sonst gab es nur die hinten zu sehenden drei Pilze: Maronenröhrling, Perlpilz und eine Flockenstielige Hexe. (3 Fotos © Sepp)
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Sepp schreibt am 15. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
ich machte mich gestern nach Nebelauflösung zu einer Waldwanderung südlich von Holzkirchen bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg.
Der Pilzkorb blieb daheim, aber für alle Fälle hatte ich mein Pilzmesser und eine Stoff-
tasche dabei. Die Ausbeute war sehr überschaubar, es gab für mich jeweils einen Perlpilz, Maronenröhrling und Flockenstieligen Hexenröhrling. Ein Paar Nester mit Trompetenpfifferlingen retteten eine kleine Pilzpfanne.
Im Wald zu sehen sind die "Pilzleichen" der Herbstklassiker wie Violetter
Rötelritterling, Reizkerarten, Hallimasche, einige Stäublingsarten. An Giftpilzen gibt es Nebelkappen sowie in Massen Weiße Büschelraslinge in Größe XXL.
Sehr gefreut haben mich aber die Funde von zwei seltenen Pilzarten, nämlich die
Kammkoralle (essbar) und der Blumenartige Warzenpilz.
Viele liebe Grüße Dir und allen Pilzfreunden"
Rot = giftig
Blau = ungenießbar
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Foto: Ein essbarer, eher seltener Korallenpilz ist die Kammkoralle, auch Ziegenbart genannt. Er zeichnet sich durch die zerbrechlichen feinen korallenartigen Verzweigungen an der Spitze des Pilzes aus. Korallenpilze sind schwierig zu unterscheiden, nur wer viel Erfahrung hat, sollte sie sammeln, da es einige giftige Vertreter unter ihnen gibt.
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Foto: Den Blumenartigen Erdwarzenpilz hatten wir schon öfter vorgestellt. Er wächst im Nadelwald und ist, wir hatten uns das mehrheitlich schon gedacht, ungenießbar. Dafür aber wunderschön!

Sonny schreibt am 12. Oktober 2025 zu diesem Foto:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
da die kommenden Nächte noch kühler werden sollen und die Vielfalt der Pilze bei uns im Landkreis Fürstenfeldbruck bereits abgenommen hat, steuerte ich heute einen Birkenwald an.
Kaum zwischen dem Laub zu erkennen, fand ich zu meiner Freude einige schöne Birkenröhrlinge in unterschiedlichen Farbtönen.
Grüße aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck
Sonny"
(Foto © Sonny)
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Foto: Ein blaues Schleifchen für die schönen Pilze, in diesem Fall ein ganzes Körbchen voller herrlicher Totentrompeten. Das 2. Foto zeigt, wie die Pilze wuchsen. Nicht immer sind Totentrompeten so gut zu erkennen wie hier. (2 Fotos © Christian)
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Beate schreibt am 10. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
seit vielen Jahren verfolgen wir die Beiträge der Pilzgemeinde auf deiner wirklich sehr schönen und informativen Website.
Heute nun dachten wir, es sollte auch einmal ein Beitrag von uns dazukommen.
Da in unseren Nadelwäldern so gut wie keine Röhrlinge zu finden sind, zog es uns heute einmal in den Kalkbuchenwald, in der Hoffnung, einige Totentrompeten zu finden.
Nach anfänglicher Flaute standen sie dann plötzlich wie gemalt da. Eine schöner als die andere. Ruckzuck hatten wir unser Körbchen gefüllt und konnten uns wieder auf den Heimweg machen.
Zuhause haben wir uns gleich an die Arbeit gemacht, um diese Kostbarkeiten zu trocknen, damit wir wieder einen guten Vorrat für das nächste Jahr bis zur neuen Ernte zu haben.
Liebe Grüße aus Altdorf b. Nürnberg
Beate und Christian"
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Foto: Ein Mohrenkopfmilchling in uriger Erscheinung: sein sattelförmiger Hut erinnert an die Form der Schwarzen Sattellorchel oder auch der Grubenlorchel. Mohrenkopfmilchlinge oder volkstümlich Mohrenköpfe sind Gebirgspilze, fehlen im Flachland gänzlich. Sie wachsen unter alten Fichten. Weil diese immer seltener werden, steht diese Pilzart zu Recht auf der Roten Liste, weshalb sie Sepp und Christian lobenswerterweise stehen ließen. Mit dem Kontrast von ihrem samtig braunschwarzen Hut und Stiel sowie den cremefarbenen Lamellen sind sie attraktive Pilze.
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Sepp schreibt am 5. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
gestern Nachmittag zog es uns noch einmal zu unseren Pilzplätzen südlich von Holzkirchen.
Gleich am Anfang kam uns ein älterer Mann (ohne Pilzkorb) entgegen und
meinte: "Moanst dass heit woas find´s, weil Stoabuizl wachsen koane. Mir schaung`n
a´ moi." Der ältere Urbayer hatte Recht: keine Steinpilze weit und breit zu sehen.
Alle Maronenröhrlinge wurden, weil bereits überständig, im Wald gelassen. Dort herrscht zwar inzwischen eine große Artenvielfallt, doch kaum einmal sind Pilze dabei, die für den Korb geeignet wären. Ausnahme war der Pfifferlingsplatz mit den Riesenfruchtkörpern von Pfifferlingen.
Abgerundet wurde unser Pilzgang mit dem Fund von sehr wohlschmeckenden Mohrenkopfmilchlingen (Rohverzehr möglich), die wir aber wegen ihres seltenen Vorkommens im Wald gelassen haben.
Liebe Grüße aus Hausham
Sepp und Christian"

Foto: Pfifferlinge in XXL-Größe. Vor allem der in der Bildmitte vorn liegende ist ein wahrer Oschi. Ein paar Trompetenpfifferlinge (hinten rechts) fanden Sepp und Christian auch. (2 Foto © Sepp)
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Foto: Blasse Laubwaldpfifferlinge, Echte Pfifferlinge, ein Marönchen, Semmelstoppelpilze und ein schöner Steinpilz gab es für Wendelin im Ebersberger Forst. (Foto © Wendelin)
Wendelin schreibt am 3. Oktober 2025:
"Servus Heinz-Wilhelm, liebe Pilzgemeinde,
ich war nach mehreren weniger erfreulichen Pilzgängen in den letzten Wochen im Truderinger Wald und in Keferloh, und jetzt mal wieder im Ebersberger Forst. Und siehe da, meine Pfifferlinge lassen mich nicht im Stich. Sogar die Blassen Pfifferlinge im Buchenwald waren ordentlich vertreten.
Abgerundet haben meinen Fund noch einige Semmelstoppelpilze, ein einziger Maronenröhrling sowie ein schöner gesunder Steinpilz. Kaum zu glauben, aber es war mein erster Steinpilz in diesem bei uns in München leider wieder wenig ertragreichen Pilzjahr. Vielleicht kommen in den nächsten Wochen ja noch einige dazu.
Herzliche Grüße
Wendelin aus München-Trudering"
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Katja schreibt am 1. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
als treue Leserin des Pilztickers freue ich mich immer mit, wenn von besonderen Erlebnissen und Funden der Pilzfreunde berichtet wird.
Bei uns, im letzten Zipfel Unterfrankens*, war es, wie bei vielen anderen, lange viel zu trocken. Trotz des Regens der letzten zwei Wochen hat sich in unseren Wäldern noch nicht das ganz große Pilzwachstum eingestellt. Da ich noch nicht zu den erfahrenen Sammlern gehöre, beschränke ich mich in der Regel auch auf einige wenige Arten.
Heute war so ein Tag, an dem ich einen besonders glücklichen Fund machen konnte, ganz nach dem Motto Klasse statt Masse. Bei der kurzen Runde im Hauswald am Morgen gab es nur einen einzigen schönen Steinpilz und einen Edelreizker für mich, aber heute Nachmittag konnte ich im hessisch-bayerischen Grenzgebiet des Spessarts bei ebenfalls sehr, sehr spärlichen Funden doch wenigsten noch zwei prächtige Fichtensteinpilze bester Qualität ins kleine Körbchen packen.
Einer hat sich in einer größeren Gesellschaft von Fliegenpilzen versteckt, der andere hat sich aus beachtlicher Tiefe aus dem Erdreich empor gearbeitet und war unter einem kleinen Erdhäufchen gut getarnt. Es steckten knapp zehn Zentimeter Stiel unter Tage und das knackige Kerlchen brachte trotz seines zarten Alters schon fast ein Pfund auf die Waage.
Zwei weitere im Greisenalter blieben stehen, ebenso das hübsche Grüppchen Flockenstieliger Hexenröhrlinge (2. Foto rechts). Besonders fotogen finde ich auch immer die jungen Fliegenpilze (Foto unten).
Die rotbäckigen Äpfel über den drei wunderschönen Steinpilzen (1. Foto rechts) habe ich am Wegesrand aufgelesen. Sie waren einfach zu schön, um am Boden zu verfaulen.
Viele Grüße aus Unterfranken
Katja"
* Leider weiß mit dieser geographischen Umschreibung kaum ein Leser aus West- , Nord- und Ostdeutschland etwas anzufangen...
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2 Fotos: Steinpilz in unübertrefflicher Qualität (links); damit konnten die zwei Pilzgreise auf dem Foto rechts nicht mehr mithalten - und blieben richtigerweise im Wald.

Foto: Junge Fliegenpilze - Röhrlingsanzeiger - im Moos. (5 Fotos © Katja)
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Armin schreibt am 30. September 2025:
"Servus Heinz-Wilhelm,
heute war ich im Rottal-Inn-Kreis wieder im Wald beim Schwammerl suchen.
Gefunden habe ich wieder viele Maronenröhrlinge (die meisten blieben im Wald, da ich die größeren nicht mitnehme), ein paar Steinpilze, Wollige Raufußröhrlinge, Edelreizker, Pfifferlinge und eine Rotkappe (Foto rechts). Hatte heute leider nur kurz Zeit, war nur knapp eineinhalb Stunden unterwegs.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(Foto © Armin)
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Foto: Ein kleiner Fund, der durchaus für ein Pilzgericht reicht. Erstaunlich für Sepp ist nur, dass die Steinpilze und Maronenröhrlinge derzeit nicht wachsen wollen. (3 Fotos © Sepp)
Sepp schreibt am 29. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
gestern Nachmittag war ich südlich von Holzkirchen an unseren bekannten Pilzplätzen unterwegs. Die Artenvielfalt hat sich nach dem ergiebigen Regen im Landkreis erfreulich erweitert. Mit einer schönen Gesellschaft Nebelkappen grüßte der herbstliche Wald gleich eingangs. Nebelkappen galten ja früher als essbar, heute als giftig; bei uns landeten sie noch nie im Korb.
Außerdem zu sehen waren Schopftintlinge, Violette Rötelritterlinge, Fichtenreizker,
Trompetenpfifferlinge, Amethiystblaue Lacktrichterlinge, Falsche Pfifferlinge (unverträglich, in sehr geringer Menge essbar) Weißtannenmilchlinge, Habichtspilze, Flaschenstäublinge, Brauner Stäubling*, Beutelsteublinge (guter Speisepilz), und sehr viele Pfefferröhrlinge.
Kaum oder gar nicht zu sehen waren jedoch die begehrten Röhrlingsarten sowie die
Täublingsarten. Auffällig ist, dass auch kaum Einträge von den anderen Pilzfreunden
aus Bayern in den letzten Tagen kamen.
Ein Foto zeigt die kunstvoll geformten Hüte von zwei Violetten Lacktrichterlingen, die im Alter schon verblasst sind. Mein Herz schlug höher, als ich im saftigen Moos die Riesen-Oschis von Amethystschuppigen Pfifferlingen ernten konnte.
Liebe Grüße
Sepp"
* Notzeitenpilz
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Foto: Die Amethystschuppigen Pfifferlinge waren riesig, so dass Sepp Bedenken hatte, sie müssten bereits überständig sein. Doch sie waren in gutem Zustand.

Foto: Nicht nur die Pfifferlinge, auch die Lila Lacktrichterlinge waren von riesiger Statur, allerdings schon nicht mehr verwertbar.


Miesbach - Beim Besuch seines kleinen Pilzreviers bei Miesbach entdeckte Sepp einen neuen Platz mit Amethystschuppigen Pfifferlingen (Foto). Leider waren die Pilze schon überständig, aber immerhin ist der neue Platz eine Option für die Zukunft. Vermutlich aufgrund der seit einigen Tagen niedrigen Temperaturen bei 10 bis 11° Celsius seien nur wenige Pilze nachgewachsen.
Immerhin, einige Flockenstielige Hexenröhrlinge und junge Fichtenreizker sowie eine
Hand voll Trompetenpfifferlinge konnte er mitnehmen. Außerdem sah er einen Mönchskopf und einen Rötlichen Holzritterling (Foto rechts).
(Foto © Sepp)
26. September 2025
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Foto: Für ein Pilzgericht hat der Fund gereicht. Steinpilze gab es diesmal nicht für Sepp und Christian, dafür zwei ausgewachsene Parasole.
Sepp schreibt am 22. September 2025:
"llo Heinz-Wilhelm,
angeregt von den zum Teil üppigen Pilzfunden der Pilzfreunde in einigen Bundesländern, machten wir uns zu den Pilzplätzen südlich von Holzkirchen auf. Nach zirka eineinhalb Stunden Suche kamen doch einige Pilzarten für ein leckeres Pilzgericht zusammen.
Vier Birkenpilze, zwei Flockis, einige Maronenröhrlinge und Rotfußröhrlinge plus je eine Espenrotkappe und Perlpilz. Viele Rotfüße mussten wegen Goldschimmelbefalls im Wald bleiben. Auch eine Gruppe mit den Spätherbstklassikern Violette Rötelritterlinge ließen wir stehen, da die Pilze noch zu winzig waren.
Auf einer größeren Waldlichtung sahen wir schon von weiten das kräftige Rot von mehreren Gruppen Fliegenpilze, die als gute Steinpilzanzeiger gelten. Die gleiche Aufgabe erfüllen auch gerne Pfefferröhrlinge, die sich munter unter die rote Gesellschaft mischten. Witzig war, dass diese vielen Zeigerpilze auf nur einen einzigen Steinpilz hinwiesen.
Zum Abschluss konnten wir noch zwei Parasole in den Korb legen.
Liebe Grüße aus Hausham
Sepp"
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Foto: Violette Rötelritterlinge sind klassische Herbstpilze, die oft bis in den Spätherbst durchhalten. Ihre Geschwister, die Lilastieligen Rötelritterlinge, vertragen Kälte und Nässe sogar noch etwas besser. Kleine Violette Rötelritterlinge sind ausgezeichnete Einlege- bzw. Essigpilze.

Foto: Pfefferröhrlinge sind neben Fliegenpilzen und Mehlräslingen gute Röhrlingsanzeiger (sie weisen nicht ausschließlich auf Steinpilze hin). Sie sind pfefferig-scharf und sollten im Pilzgericht nur gering dosiert und 15 bis 20 Minuten gut durchgegart werden. (3 Fotos © Sepp)
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Andreas schreibt am 21. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nachdem meine Frau vor ein paar Tagen einen ersten Steinpilz eingesammelt hatte, ging ich am Samstag Früh zu einer etwas ausgiebigeren Runde durch den Hauptsmoorwald bei Bamberg.
Am Fahrradweg entlang stand eine Gruppe Körnchenröhrlinge im besten Alter und so war die Hoffnung auf weitere Funde geweckt.
Und tatsächlich fand ich direkt im Kiefernmischwald einen ersten Steinpilz. Dieser war noch recht jung, aber der Stiel bereits bis zur Hälfte hinauf madig, ab da war er aber einwandfrei.
Leider wurde die frühe Euphorie nicht unterfüttert und es landeten nur noch eine Handvoll Goldröhrlinge im Korb. Erst kurz vor dem Ende der Runde entdeckte ich einen echten Steinpilzriesen. Und er war nicht alleine… in seiner Nachbarschaft standen fünf weitere Familienmitglieder.
Drei davon - siehe Foto rechts mit Vlore im Hintergrund - waren ausreichend jung, so dass ich die Ernte wagte. Auch diese drei waren zum Glück ab Stieloberhälfte quasi madenfrei. Die drei anderen durften stehenbleiben, denn der Drucktest am Stiel deutete schon an, dass sie innen komplett hohl waren.
Dennoch reichte die Ausbeute für eine schöne Pilzpfanne zum Mittagessen und es ist ja noch Zeit. Letztes Jahr war das Hauptaufkommen der Steinpilze erst Mitte Oktober, dafür waren sie dann nahezu gänzlich madenfrei.
Liebe Grüße aus Bamberg,
Andreas mit Vlore"
(Foto © Andreas)
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Landkreis Rottal-Inn - Armin aus Simbach am Inn legt uns hier zwei Fotos vor, die jeweils den Blick in seinen Korb zeigen, und zwar vom heutigen Sonntag (1. Foto), als er vormittags im Rottal-Inn-Kreis unterwegs war, und vom Freitag, 19. September (2. Foto), als er sich bereits vor seiner Schicht in den Wald aufgemacht hatte.
Er fand und sammelte Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Rotkappen, Maronenröhrlinge, Birkenpilze, einen Blaufüßigen Raufuß, Edelreizker, Fichtenreizker und Schopftintlinge.
(2 Fotos © Armin)
21. September 2025
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Foto: Matthias Anteil nach dem Pilzgang mit Freunden. Auffällig sind die schönen jungen Espenrotkappen. In der Mitte hinten einige Habichtspilze, in der unteren Reihe im Zentrum liegt ein am Hut geschnittener Wieseltäubling, den wir auf dieser Website kaum einmal zu sehen bekamen. Allein dieses Exemplar deutet an, dass diese Art zu den großen Täublingen zählt, der Hut kann einen Durchmesser bis zu 20 Zentimeter erreichen. Das ist gut, denn: der Wieseltäubling zählt zu den am besten schmeckenden Täublingen.
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Matthias aus Happurg schreibt am 18. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich bin heute spätnachmittags mit Freunden mal wieder im Grafenbucher Forst auf die Pilzsuche gegangen. Der Wald ist noch relativ leer, aber ein bisschen was regt sich so langsam.

Bei den Steinpilzen ist uns leider jemand anderes zuvor gekommen, hat aber glücklicherweise auch einige schöne Exemplare übersehen. Der Madenbefall ist bei allem, was nicht knackfrisch ist, momentan schon ein kleines Problem, wir konnten aber doch einiges mitnehmen.
Wir entdeckten auch ein großes Nest Espenrotkappen. Das Bild unten zeigt die provisorische Sammel- und Putzstelle; die Dunkelheit brach gerade herein. Einige ältere Exemplare ließen wir stehen, ein paar von den kleinen Knöpfen haben wir sicherlich auch übersehen.
Außerdem fanden wir Trompetenpfifferlinge, Echte Pfifferlinge, Fichtenreizker, Sandröhrlinge, Butterpilze, Apfeltäublinge, Wieseltäublinge, Habichtspilze, Semmelstoppelpilze, Maronenröhrlinge und Milchbrätlinge.
Die Funde wurden gerecht verteilt, so dass nicht alles auf dem Foto oben, das lediglich meinen Anteil zeigt, zu sehen ist.
Das Bild rechts zeigt ein knuffiges Parasolbaby. Dieses darf selbstverständlich noch zur Schnitzelgröße heranwachsen.
Einen schönen Pilzherbst wünsche ich!
Viele Grüße
Matthias aus Happurg"
(3 Fotos © Matthias)
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Foto: Knapp zwei Dutzend Espenrotkappen haben Matthias & Mitsammler hier zur Strecke gebracht. Wie alle gefundenen Pilze wurden auch sie gerecht aufgeteilt.

Hans schreibt am 18. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
endlich, nach rund sechs Wochen und wiederholten Waldbesuchen hat sich die Pilzmenge für Tagliatelle mit Sahnepilzen wirklich gelohnt!
Ich fand vier schöne Steinpilze, einige Birkenpilze, die ihrem Namen alle Ehre machten (sie wuchsen direkt an einer Birke), drei Parasolpilze, zwei Reizker und zahlreiche Maronenröhrlinge. Auf dem Foto rechts ist mein Gesamtfund schön geputzt zu sehen. Bei den Schopftintlingen, die ich ebenfalls fand, war allerdings das Datum schon abgelaufen.
Ich wünsche all den Pilzfreunden noch eine gute Herbstsaison!
Heinz-Wilhelm, Dir abermals ein großes Dankeschön für die Veröffentlichung der Pilznachrichten!
Viele Grüße aus Unterhaching
Hans"
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2 Fotos: Die Birkenpilze wachsen, kaum zu glauben, bei Birken (links) und bei den Schopftintlingen war zu Hans' Enttäuschung das Haltbarkeitsdatum schon abgelaufen (rechts). Bei ihnen hat bereits die Autolyse eingesetzt, die Selbstauflösung toter Zellen durch körpereigene Enzyme. Dabei wird eine tintenartige Flüssigkeit abgesondert. (3 Fotos © Hans)
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Foto: Sie stehen da wie die Orgelpfeifen, die herrlich schmeckenden Schopftintlinge. (2 Fotos © Sepp)
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Sepp schreibt am 18. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ein Bayerisches Sprücherl sagt: "Ma muass as` Fuada (Schwammerl) eifahr´n, wenn`s schee Weda is".*
Also machte ich mich heute bei schönem Wetter kurz auf den Weg in das kleine Pilzrevier Nähe Miesbach. Jedes Jahr um die Septembermitte kann man immer auf demselben Platz eine große Menge Schopftintlinge, auch Spargelpilze genannt, finden. Und so war es auch heute einfach wieder toll anzuschauen. Und dazu hatte ich noch Glück mit dem Fund von Eselsohren!
Viele Grüße an Dich und alle Pilzfreunde
Sepp"
* In Brot des Waldes lesen wir, dass schon Dmitri Iwanowitsch wusste: "Warte auf gutes Wetter", bevor du in die Pilze gehst.

Foto: Dies könnten durchaus Glückskekse sein, die wir im China-Restaurant zur Linderung des Rechnungsschmerzes serviert bekommen. Sepp versichert allerdings: es sind Eselsohren, die ebenfalls vorzüglich schmecken.
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Petra schreibt am 16. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerl- bzw. Pilzbegeisterte,
heute war ich endlich erfolgreich! :-) Ich habe einen Schwammerl-Traum erlebt! Im Landkreis Dachau gab es ganz viele junge Maronen, zwei Parasole - und zum Abschluss wanderten sogar noch einige große Pfifferlinge in meinen Korb. Es war ein traumhafter Nachmittag im Wald, von dem mein gut gefüllter Pilzkorb einen schönen Eindruck wiedergibt (1. Foto rechts)!
Gekocht bzw. gebraten habe ich dann eine leckere Maronensuppe und Parasolschnitzel (2. Foto rechts).
Ich freue mich auf eine tolle Schwammerlsaison!
Viele liebe Grüße und erfolgreiches Suchen an alle Schwammerlbegeisterte!
Petra"
(4 Fotos © Petra)
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Liebe Petra,
es ist lange her, dass Du zum letzten Mal von so einem tollen Sammelerfolg berichten konntest. Um so mehr freue ich mich für Dich! Weiterhin so schöne Schwammerlkörbe wünscht Dir
mit herzlichen Grüßen Heinz-Wilhelm
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2 Fotos: So jung, frisch und knackig wie diese zwei Maronenröhrlinge (links) waren sie alle, die Petra gefunden hat. Welch eine Freude, Pilze von solch toller Qualität exklusiv sammeln zu können. Die zwei großen Parasole (rechts) waren sich etwas leichter zu entdecken als die Maronen.
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Armin schreibt am 15. September 2025:
"Servus Heinz-Wilhelm.
bei meinem heutigen Pilzgang fand ich jede Menge Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Steinpilze, Birkenpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Edelreizker, Sandröhrlinge, eine Krause Glucke und die ersten schönen Fliegenpilze. Rechts das Foto zeigt einen Blick in meinen gut gefüllten Korb.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(Foto © Armin)
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Collage: Junge Steinpilze und ein junger Flockenstieliger Hexenröhrling, schöne Pfifferlinge und eine kleine Krause Glucke zählten zu Armins Ausbeute. (Collage/4 Fotos © Armin)

2 Fotos: Nun sind auch die noch jungen Fliegenpilze da und die Schopftintlinge (rechts) sowieso. Sie zählen zu den Frühaufstehern, sind gelegentlich schon im April zu sehen. (Collage/2 Fotos © Armin)
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