Pilz-Ticker-SH (Schleswig-Holstein)



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Übersicht aller Pilzticker Schleswig-Holsteins




Nahe Hamburg: Der knackige junge Steinpilz bot sich einfach für das sofortige Rühreigericht an


Foto: Das sieht lecker aus! Hendrik bereitete sich den knackigen jungen Steinpilz, den er gerade gefunden hatte, mit Rührei zu. Ein bisschen Petersilie drauf und eine Scheibe Graubrot dazu - fertig ist ein einfaches, herrlich schmeckendes Waldgericht. (2 Fotos © Hendrik)

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Hendrik schreibt am 3. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute Vormittag im Wald und konnte einen schönen Steinpilz und tolle Maronen finden.

Dieses Mal habe ich gezielt ein kleineres Gebiet, in dem ich meine Steinpilze bisher fand, gründlich abgesucht. Da ich frische Pilze sowohl einfrieren als auch trocknen wollte,  entnahm ich nur die besten und knackigsten Maronen.

Der Steinpilz hingegen landete soeben im Rührei - und schmeckte fantastisch.

Dir ein dickes Dankeschön für deine Mühen, uns den Pilzticker mit aktuellen Funden zur Verfügung zu stellen.

Viele Grüße

Hendrik«


Foto: Die Maronen zum Trocknen und Einfrieren, der Steinpilz für den Sofortverzehr. Mit diesem Vorsatz sammelte Hendrik seine Pilze.





Wahnsinn, wie schnell die Maronen da sind - und die Maden


Hendrik schreibt am 24. Oktober 2020:

»Moin Heinz-Wilhelm,

nach meinem Superfund von herrlichen Steinpilzen gestern war ich heute noch mit meiner Tochter und meiner Mutter im Wald. Es gab noch drei Steinpilze und viele Maronen (2 Fotos rechts).

Die Maronen waren gestern noch nicht da, sprich die meisten sind erst heute Nacht ans Tageslicht gekommen. Aber es ist der Wahnsinn, wie schnell mit ihnen auch die Maden da sind.

Die vielen alten und weichen Steinpilze, die ich stehen gelassen hatte, waren von den kleinen Würmchen inzwischen alle abgeräumt.

Viele Grüße Hendrik«

(2 Fotos © Hendrik)

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Sammlerfreuden in einem Wald nahe Hamburg

Gratulation an Hendrik! Sein allererster Fund von Steinpilzen ist gleich ein Traumfund


Hendrik schreibt am 23. Oktober 2020:

»Moin Heinz-Wilhelm,

ein paar Mal schrieb ich dir Beiträge für den Pilzticker, in denen ich öfter mal meinen Wunsch nach einem richtigen Steinpilzfund geäußert habe. Heute war es nun soweit und ich fand, nachdem ich einen ersten Steinpilz als Zeiger fand, im Radius von 10 Metern über ein dutzend Steinpilze. Die besten habe ich mir rausgesucht und gesammelt, viele aber stehen gelassen.

Gesammelt habe ich in einem Wald in Schleswig-Holstein bei Hamburg.

Viele Grüße Hendrik«

(2 Fotos © Hendrik)

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Nach langer Pause entdeckt Bjarne die Freude am Pilze sammeln und essen wieder


Foto: Sehr schöne Maronenröhrlinge hat Bjarne im Sächsischen Wald gefunden. Der auffallend dunkelstielige Pilz unten linksaußen erinnert an einen alten Porphyrröhrling. Möglicherweise aber haftet am Stiel auch nur ein Blatt. (2 Fotos © Bjarne)

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Bjarne schreibt am 16. Oktober 2020:

»Moin Heinz-Wilhelm,

nachdem ich früher mit meinen Eltern viel in süddeutschen Wäldern unterwegs war und trotz meiner Abneigung gegen Pilze im Allgemeinen mitgesammtelt habe, habe ich kürzlich das Pilzesammeln wieder für mich entdeckt. 

Sie scheinen ja doch ganz gut zu schmecken, vor allem, wenn man sie selbst sammelt. Die ersten eigenständigen Erfahrungen habe ich nun im Sachsenwald in Schleswig-Holstein gemacht. 

Der Regen Anfang Oktober scheint ausgereicht zu haben, um ein Wachstum der Maronen in annehmbarer Menge auszulösen. Die Funde, vor allem Maronenröhrlinge, dokumentiert durch die beiden Fotos, kamen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zustande (14. und 15. Oktober). 

Ich würde mich freuen, wenn die Bilder in deinem Pilz-Ticker einen Platz finden würden.

Vielen Dank und weiterhin fleißiges Sammeln!

Beste Grüße, Bjarne«


Foto: Einen Tag zuvor hatte Bjarne diese Pilze gefunden. Außer Maronen sind vermutlich noch vier Herbstrotfüße zu sehen (rechts oben). Ihre Art kann rötlich punktierte oder rein gelbe Stiele haben.


Diesmal zog es Dörte in den Maronenwald bei Büschau


Dörte schreibt am 13. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

anbei noch ein Foto von den Maronen, die ich heute bei Büschau im Landkreis Schleswig-Flensburg gesammelt habe.

Damit halte ich mich dann erst einmal zurück. Außer ich finde etwas ganz Besonderes. Ansonsten wiederholen sich die Fotos; viele Pilze ernte ich eben auch nicht.

Ich bedanke mich für deine Mühe und dafür, dass du meine Meldungen berücksichtigst.

Herzlichen Gruß Dörte«

(Foto © Dörte)

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Zu Dörtes großer Freude sprießen jetzt die Pilze wieder richtig gut im Landkreis Nordfriesland


Foto: Nach einer längeren Pause locken nun auch die Pilze in Schleswig-Holstein die Pilzfreunde wieder in den Wald. Wie Dörte. Stolz präsentiert sie hier ihren fein säuberlich herausgeputzten Fund, zu dem auch herrliche Steinpilze gehören; siehe auch das zweite Foto. 


Dörte schreibt am 12. September 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach mageren Wochen sind die Pilze auch im nördlichen Schleswig-Holstein zurück. Große Freude! 

Gestern war ich im nordfriesischen Forst und habe schöne Steinpilze, Hexen und Pfifferlinge geerntet. Perlpilze wachsen auch wieder, ebenso erste Birkenpilze. Und am Wegesrand standen die Anisegerlinge.

Heute ging es gleich wieder los. Ich war in einem Waldstück im südlichen Angeln (Broholm) unterwegs. Überwiegend Eichen, Buchen und Eschen. Dort habe ich in den letzten Jahren neben Steinpilzen, Hexen und Frauentäublingen auch schon Herbsttrompeten gefunden. Diesmal allerdings etwas ganz anderes.

Herrliche Rotkappen (2. Foto rechts) bedeuteten für mich einen Erstfund. Wie schön! Ich werde sie gleich heute Abend gut durchgebraten probieren.

Herzlichen Gruß Dörte«

(3 Fotos © Dörte)

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Auch im hohen Norden kämpfen die Pilze gegen die Trockenheit, am besten die Pfifferlinge


Dörte schreibt am 12. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch bei uns ist es heiß und trocken. Wie alle paar Tage war ich heute auf meiner dreistündigen Tour durch den Wald bei Bredstedt. Ich habe ein paar schöne Pfifferlinge und meinen ersten Semmelstoppelpilz in diesem Jahr gefunden. Steinpilze und Hexen waren hingegen nicht zu sehen.

Dann besuche ich regelmäßig einen Wald bei mir in der Nähe. Das Gebiet mit Mischwald, in dem die Maronenröhrlinge gut wachsen, nennt sich Büschau, Landkreis Schleswig-Flensburg. Nach dem Sturm 2013 sind viele Teile unberührt geblieben, es gibt viele Pilze, aber nur wenige Sammler. Leider ist auch dieser Wald zurzeit zu trocken.

Dennoch konnte ich vergangene Woche einige Maronen sowie eine Krause Glucke finden. Letztere hatte allerdings schon sehr braune Ränder. In Büschau gibt es aber noch viele weitere Pilzarten, so dass dieser Wald zum Sammeln, Betrachten und Kennenlernen von Pilzen und anderem einlädt.

So bin ich regelmäßig mit dem Fahrrad in den Waldgebieten im Landkreis unterwegs und schaue, was da so wächst, ernte Speisepilze und nehme manchmal etwas zum Bestimmen mit.

Herzliche Grüße Dörte«

(3 Fotos © Dörte)

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2 Fotos: Die Krause Glucke (links) sieht noch gut aus; ihre braunen Ränder sind eine Folge von Sonne und Trockenheit. Auch die kleine Marone (rechts) kämpfte tapfer gegen die hohen Temperaturen.


Forst Bredstedt: Dörtes früher Pilzgang für das Mittagessen


Dörte schreibt am 1. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute Früh noch einmal im Forst bei Bredstedt unterwegs und habe zwei kleine Hexenröhrlinge, ein paar Pfifferlinge und erste Maronenröhrlinge für mein Mittagessen geerntet.

Erstmals in diesem Jahr habe ich den Violetten Lacktrichterling in kleinen Gruppen entdeckt. Den jüngsten Scheidenstreifling habe ich fotografiert (rechts).

Herzlichen Gruß Dörte«

Foto rechts: Soeben ist die Gesamthülle (Velum universale) des noch sehr jungen Rotbraunen bzw. Fuchsroten Scheidenstreiflings gerissen. Sie umschließt den gesamten Fruchtkörper junger Scheidenstreiflinge, um infolge des Längenwachstums schließlich zu zerreißen. Alle Scheidenstreiflingsarten sind essbar.

(Foto © Dörte)

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Der Küstenregen lässt die Pilze gut wachsen in Nordfriesland - nur die Steinpilze halten sich zurück


Dörte schreibt am 29. Juli 2020:

»Hallo,

gestern war ich wieder im Wald in Nordfriesland unterwegs. Sehr viele Scheidenstreiflinge und Perlpilze, Täublinge in vielen Farben, Goldröhrlinge, Stinkmorcheln, Samtfußkremplinge, Gallenröhrlinge und viele weitere wunderschöne Pilze, die ich noch nicht kenne, waren zu entdecken. Die Steinpilze aber machen zurzeit wohl Pause.

Geerntet habe ich Pfifferlinge und ein paar erste Netzstielige Hexenröhrlinge (Foto rechts).

Viele Grüße Dörte«

(Foto © Dörte)

Blau = ungenießbar

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Landkreis Nordfriesland: Dörtes ergiebige Suche entlang der Waldwege


Dörte schreibt am 18. Juli 2020:

»Guten Morgen,

ich möchte mich gerne am Pilzticker beteiligen und schicke zwei Fotos aus dem Landkreis Nordfriesland. Ich sammele hier entlang der Wege des Mischwaldes unter Eichen und Buchen. Gefunden habe ich schöne Steinpilze und Pfifferlinge.

Herzlichen Gruß, Dörte«

(2 Fotos © Dörte)

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Eutin: »Das gibt eine leckere Waldpilzsuppe heute Abend«


Martina und Werner schreiben am 8. Oktober 2019:

»Liebe Pilzfreunde,

bei einem Spaziergang um den Kellersee Nähe Eutin haben wir heute herrliche Maronenröhrlinge (Foto rechts) gefunden. Große Freude! Sie standen, wo hauptsächlich Laubbäume und wenige Nadelbäume waren.

Das gibt eine leckere Waldpilzsuppe heute Abend!

Herzliche Grüße Martina und Werner«

(Foto © Martina/Privat)

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Regensegen für die Herbstpilze

Ingo schreibt am 25. September 2019:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

seit elf Stunden regnet es ohne Unterlass hier in Hamburg und Schleswig-Holstein. Wer bei diesem Wetter im Wald Pilze sammelt, wird kaum einer Menschenseele begegnen. Auch nicht hier an der Peripherie einer Millionenmetropole wie Hamburg.

Unter den Röhrlingsarten ist nahezu das volle Sortiment angetreten: Steinpilze und Butterpilze, Hexenröhrlinge und Goldröhrlinge, Maronen, Ziegenlippen und Rotfüße, ebenso drei Variationen Birkenpilze. Natürlich dürfen die Sprödblätter wie Täublinge und Milchliche nicht fehlen. In gut einer Woche folgt in gewohnter Manier explosionsartig dann auch der Hallimasch.

Viele Grüße Ingo«


Sachsenwald: Auf die Maronenlese in den Fichten soll die Steinpilzsuche im Laubwald folgen


Foto: Einen ganzen Korb voller schöner Maronenröhrlinge hat Kerstin im Sachsenwald, dem größten zusammenhängenden Wald Schleswig-Holsteins, gesammelt. Jetzt möchte sie im Laubwald die Steinpilzsuche in Angriff nehmen. Wir wünschen ihr viel Glück! (Foto © Kerstin)

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Kerstin schreibt am 24. August 2019:

»Hallo,

ich habe Maronen in Premiumqualität im schönen Nadelwald, ein Mix aus älteren Fichten und Kiefern, gefunden. In weniger als zwei Stunden war das Körbchen voll.

Eine Krause Glucke war auch dabei. Weil diese Pilzart meist verschmutzt ist, habe ich sie im Stoffbeutel transportiert - und leider vergessen zu fotografieren. Das Pilzerlebnis spielte sich im Sachsenwald ab.

Nun traue ich mich vielleicht doch noch mal in Laubwälder, um nach Steinpilzen zu suchen. Bisher war ich dabei in den hiesigen Breiten - südliches Schleswig-Holstein - nicht so erfolgreich.

Herzliche Grüße von Kirsten«





Kulturgut aus dem Hochschwarzwald zu Maronen aus dem Segeberger Forst


Foto: Lecker sieht es aus, das Maronen-Ibericosteak-Gericht, das sich Hendrik nach seinem Pilzgang durch den Segeberger Forst zubereitete. Dazu gönnte er sich perlendes Kulturgut aus dem fernen Hochschwarzwald. (Foto © Hendrik)

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Hendrik schreibt am 7. November 2018:

»Moin Heinz-Wilhelm,

immerhin konnte ich mir einige Maronenröhrlinge im Segeberger Forst erlaufen. Leider waren viele stark verwurmt. Aus den guten habe ich, ganz im Sinne von Trennkost, eine schöne Pilzpfanne mit Ibericosteaks als Beilage gezaubert. Sehr lecker!

Viele Grüße aus Hamburg, Hendrik«


Hendriks Bammel vor dem Experiment mit dem Hallimasch


Hendrik schreibt am 28. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich habe heute im Segeberger Forst wieder Maronen und Hallimasche (Foto rechts) gefunden. Ich will sie erstmals probieren. Habe etwas Bammel und bin gespannt, ob ich sie vertrage. Hast du Erfahrungswerte?

Bei uns gab es die Nacht den ersten Frost, sprich die Pilze waren am Hut etwas angefroren.

Viele Grüße Hendrik«

(Foto © Hendrik)

Hallo Hendrik,

auch hier zählt die gute alte Regel »Probieren geht über Studieren«. In diesem Sinne: Guten Appetit!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Maronenschwemme bei Rendsburg zur Freude von Tobias


Foto: Die Maronen in den Wäldern bei Lohe-Föhrden in der Nähe von Rendsburg wuchsen überaus üppig, so dass Tobias die wurmigen gelassen aussortieren konnte. Daneben fand er noch Goldlröhrlinge und Hallimasche. (Foto © Tobias)

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Tobias schreibt am 21. Oktober 2018:

»Moin!

Hier nun mein versprochener Bericht aus dem Norden vom Wochenende.

Nachdem der Segeberger Forst mich am Donnerstag etwas enttäuscht hatte, war ich am Samstag in den Wäldern bei Rendsburg unterwegs. Und tatsächlich stellt sich das allgemeine Pilzwachstum dort wesentlich üppiger dar, die höheren Niederschlagsraten von vor drei bis fünf Wochen zahlen sich aus.

Die Artenvielfalt ist im Vergleich zu vergangenen Jahren auch hier etwas bescheidener, es lassen sich hauptsächlich Maronen finden, diese dafür aber zahlreich, geradezu in einer Art Schwemme. Dazu gab es für mich einige wenige Goldröhrlinge und ein paar Hallimasche. Die Maronen waren zum Teil wurmig, aber da sie zahlreich standen, blieben genügend verwertbare.

Die Zeit der Perlpilze scheint vorbei, ich sah lediglich ein paar überalte Exemplare.

Pilzige Grüße, Tobias«





Hendrik hofft, dass der Regen das Maronenwachstum im Tangstedter Forst noch einmal anschiebt


Foto: Die Maronen trocknete Hendrik, um mit ihnen ein Wildgericht pilzig zu veredeln. So soll es sein! (Foto © Hendrik)

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Hendrik schreibt am 21. Oktober 2018:

»Moin Heinz-Wilhelm,

die Speisepilze tun sich weiterhin schwer bei uns. Ich war heute im Tangstedter Forst und habe mir ein paar Maronenröhrlinge erlaufen. Immer waren es genug, dass sie einem Wildgericht eine schöne Pilznote geben können.

Für die kommende Woche ist Regen angekündigt, vielleicht gibt das ja nochmal einen Wachstumsschub.

Viele Grüße Hendrik«


Machen die Pilze nur eine Atempause oder ziehen sie sich bereits zurück? Lohe-Föhrden soll es zeigen


Foto: Tobias durfte sich auch über diese schöne Krause Glucke freuen, die, wie wir sehen, ordnungsgemäß am Fuße einer Kiefer wächst. (2 Fotos © Tobias)

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Tobias schreibt am 19. Oktober 2018:

»Guten Morgen,

gestern war ich wieder im Segeberger Forst und war zum ersten Mal seit längerem etwas enttäuscht.

Ich hatte gehofft, dass das Pilzwachstum noch zunehmen würde, habe nun aber den Eindruck, dass es irgendwie ausgebremst wirkt. Denn ich bin in den letzten Wochen mehrmals im Segeberger Forst unterwegs gewesen und habe immer etwas gefunden, zum Teil in großer Vielfalt und überraschendem Ausmaß. Oder gönnen sich die Pilze vielleicht nur eine Art Atempause? ;-)

Na ja, ein paar sehr schöne Maronen nimmt man immer mit von dort. Und diesmal waren es außerdem eine knackige Krause Glucke und wunderschöne Hallimasche!

Ich bin  auch hin und wieder weiter im Norden, bei Rendsburg/Lohe-Föhrden gewesen, wo es tatsächlich deutlich mehr Niederschläge gegeben hat und eindeutig üppiger sprießt. Morgen werde ich wieder meinen Lieblingswald dort durchstreifen und dann auch Bericht erstatten.

Pilzige Grüße, Tobias«


Foto: Hallimasche in vollauf erwünschter Topform. So jung und knackig wie hier sehen wir sie am liebsten.





Segeberger Forst: Das Pilzabenteuer mit mühsamer Suche endete doch als Erfolg


Hendrik schreibt am 14. Oktober 2018:

»Moin Heinz-Wilhelm,

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Wir konnten uns auf einem Familienausflug mit vier Augenpaaren eine Schüssel Maronen (Foto rechts) erlaufen. Es war etwas mühselig, andererseits hatten wir gar nicht mit Pilzen gerechnet. Also wurde unser Gang unter der Kategorie Erfolg verbucht :). Das Pilzabenteuer spielte sich im Segeberger Forst ab.

Ich habe übrigens dein Buch »Pilzsammler« gelesen und fand es sehr interessant und toll zu lesen. Es schreit nach einer Fortsetzung, wenn du noch solche Originale kennst und findest.

Viele Grüße aus Hamburg, Hendrik«

(Foto © Hendrik)

Hallo Hendrik,

schön, dass Dir das Buch gefällt und vielen Dank für die Anregung zu einem zweiten Band. So realitätsfern ist das gar nicht; es gibt im Kreis dieser Website-Besucher tatäschlich einige Kandidaten, die sich für ein solches Vorhaben geradezu aufdrängen. Im Grunde wäre es schade, sie unbeschrieben zu lassen. Mal sehen...

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Viele knackige Maronen für Alma bei Lutzhorn


Foto: In Schleswig-Holstein ist, wie hier zu sehen, nach wie vor gut Maronensammeln. Im Gegensatz zu den Ländern Mitteldeutschlands können sich die Pilzfreunde in Deutschlands nördlichstem Bundesland über ein gutes Pilzjahr freuen. (2 Fotos © Alma)

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Alma schreibt am 3. Oktober 2018:

»Wir haben den heutigen Tag genutzt und waren wieder im Kreis Pinneberg Nähe Lutzhorn unterwegs.

Der Nadelwald ist stark mit Moos bewachsen und der Boden bisher bei jedem Ausflug ordentlich feucht. Daher waren wir heute wieder erfolgreich und haben reichlich knackige Maronen gesammelt.

Drum herum wuchsen auch viele andere Pilze wie Gallenröhrlinge und Fliegenpilze. Aber die sind ja leider nur zum Gucken da. :-) 

Wir sind gespannt, was die nächsten Wochen an Regen so bringen.


Viele Grüße an alle Pilzsammler!

Eure Alma«

Blau = ungenießbar

Rot = giftig


Foto: Wenn sie so dastehen, sind die Maronen gut zu sehen, erst recht, wenn ihre Hüte vom Regen oder von der Feuchtigkeit glänzen.





Matthias' Wechsel nach Schleswig-Holstein lohnte sich: Endlich wieder Pilze!


Foto: Nicht alle Maronen waren so schön wie diese zwei. Matthias musste bei der Auswahl schon genau hinsehen.


Matthias schreibt am 1. Oktober 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wie versprochen, ein kleiner Lagebericht aus Schleswig-Holstein.

In den Wäldern rund um Kropp, cirka 15 Kilometer nordwestlich von Rendsburg, findet man sehr gut Maronen.

Die Steinpilze sind schon überständig, auch bei den Maronen muss man selektieren. Aber es ist eine Freude, endlich wieder im Pilzwald zu sein. In meinem Hauswald im Deister gibt es ja, wie ich im Pilz-Ticker-Niedersachsen am 28. September berichtete, keine Pilze, dafür aber reichlich Verwüstungen durch Harvester.

Viel Spaß allen Sammlern!

Liebe Grüße, Matthias«

(2 Fotos © Matthias)

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