Fragen zum Birkenporling




Fragen zum Birkenporling, 1

« Hallo Herr Bertram,
darf man den Birkenporling öfter aufbrühen?

Vielen Dank und viele Grüße, Bernd »

(11. Febr. 2011)

Antwort

Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine Frage.

Ja! Ich trinke zur Zeit täglich 1 große Tasse, lasse den kostbaren Bodensatz, der nach dem Trinken übriggeblieben ist, in der Tasse und stelle sie einfach auf den Balkon. Die Nächte und Tage sind kalt und halten schön frisch, und auch wenn es friert, macht das überhaupt nichts.

Ich gebe am nächsten Tag einen halben Teelöffel Frischpulver zu dem Bodensatz und übergieße die Tasse erneut mit heißem, fast kochendem Wasser.

Tipp! Wenn das Wasser nicht mehr kocht oder siedet, hat es den angenehmen Effekt, dass die Bitterstoffe nicht so stark wirken. Seit acht Tagen benutze ich nun den übrig bleibenden Bodensatz stets aufs Neue.




Heilerfolge 1 vom Birkenporling: Patienten berichten

Heilerfolge 2 vom Birkenporling: Patienten berichten

Wie man einen Gesundheitstee vom Birkenporling herstellt

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Foto: Birkenporling am liegenden Stamm. An der linken Hälfte des Pilzes ist eine Fressstelle zu erkennen. Sie belegt die relative Weichheit dieses Porlings. Etliche andere Arten in der Familie der Lederporlingsartigen (Coriolaceae) sind dagegen hart bis sehr hart.


Anmerkung: Ich trinke ihn mittlerweile sechs Wochen(!) lang, gelagert bei Temperaturen zwischen minus 15 und plus 13 Grad auf dem Balkon. Immer noch der alte Bodensatz, immer noch aus der gleichen Tasse!

Irgendwann wird es nicht mehr gehen, aber ich experimentiere einfach mal ein bisschen rum.

Mir schmeckt der Tee übrigens sagenhaft gut, ich bin fast ein bisschen süchtig danach geworden. In diesem Sinne: Zum Wohle und auf gute Gesundheit mit dem herrlichen Birkenporling.

Mit besten Grüßen

Heinz-Wilhelm



Fragen zum Birkenporling, 2

« Hallo Herr Bertram,
ich habe den Porling in Würfel geschnitten und köcheln lassen, weil ich ihn nicht mahlen konnte. Kann ich mit den Würfeln ebenso verfahren wie Sie mit dem Pulver?

Viele Grüße, Bernd »
(12. Febr. 2011)

Antwort

Hallo,

natürlich gehen auch kleine Würfel, gar keine Frage. Es ist halt nur so, dass das Pulver eben feiner ist und die Wirkstoffe intensiver und ergiebiger ins Wasser streuen können.

Ich mahle meine getrockneten Birkenporlingsscheiben in einer Hand-Getreidemühle (auf der feinsten Stufe), was nicht ganz einfach ist, da sie so leicht sind, dass sie nicht ins Mahlwerk rutschen.

In die Tasse gebe ich aber auch kleine Bröselstücke, die ich, weil sie eben so klein sind, gar nicht mahle. Die kaue ich dann beim Trinken genüsslich und intensiv. Ich koste also alles aus, was mir dieser Pilz gibt.

Übrigens gebe ich dem Tee je nach Stimmung oder Geschmackswunsch manchmal auch ein paar frisch geschnittene Ingwerwürfelchen oder -scheiben bei, so wie man Ingwer in heißen Ländern auch in Tee oder Kaffee gibt. Dadurch bekommt der Tee erstens noch eine Würz- und Frischenote und zweitens ist da Magnesium, Kalium, Eisen u.s.w. drin und drittens ist Ingwer sehr gut gegen Erkältungen.

Insgesamt habe ich damit einen Super-Gesundheits-Cocktail!

Tipp! Eine feine, leicht süßliche Geschmacksnote erhalte ich, wenn ich das Birkenporlingspulver mit dem Kochwasser von meinem Basmati-Reis übergieße.

Einfach ausprobieren, studieren und genießen... Es macht Spaß und ist urgesund.

Also, viel Freude und Erfolg mit Piptoporus betulinus!

Mit besten Grüßen

Heinz-Wilhelm


Foto: Birkenporlinge wachsen immer horizontal, quasi wie ein Dach. Würde man diesen Stamm aufstellen und gegen einen Baum gelehnt stehen lassen, so würde sich der Pilz allmählich um 90 Grad drehen, also erneut in die Horizontale wachsen.



Fragen zum Birkenporling, 3

« Hallo Herr Bertram,
meine Frau berichtet, nach Einnahme des Tees bekommt sie leichtes Unwohlsein und eine Art Flimmern vor den Augen (schwierig zu beschreiben). Habe ich vielleicht zu hoch dosiert?

Viele Grüße, Bernd »
(13. Febr. 2011)

Antwort

Hallo,

also das habe ich noch nie gehört. Ich selbst trinke ja an manchem Tag bis zu 5 Tassen, einfach deshalb, weil er mir so schmeckt, dann müsste ich eigentlich auch zu hoch dosiert haben.

Auch Hans-Heinrich Kunde hört das zum ersten Mal und er hat diesen Tee ja inzwischen einigen hundert Leuten empfohlen. Ich höre auch zum ersten Mal, dass es offenbar eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Birkenporling gibt.

Sorry, da bin ich ratlos...

Weiterhin alles Gute und beste Grüße

Heinz-Wilhelm


Fragen zum Birkenporling, 4

« Hallo Herr Bertram,
wahrscheinlich war es doch zu hoch dosiert; seitdem ich weniger nehme, sind die negativen Symptome verschwunden.

Viele Grüße, Bernd »
(17. Febr. 2011)

Antwort

Hallo,

freut mich, das zu lesen. Man muss immer ein bisschen experimentieren, jeder reagiert ja anders. Insgesamt ist der Birkenporling ein völlig harmloser Pilz.

Wie so vieles aus der Natur erzielt er sicher auch durch eine homöopathische Dosis seinen Heil- und Linderungseffekt. Heißt: Schon allerkleinste Gaben bringen eine Gesundheitswirkung.

In diesem Sinne wünsche ich weiterhin guten Erfolg!

Mit besten Grüßen

Heinz-Wilhelm


Fragen zum Birkenporling, 5

« Hallo Herr Bertram,
mit meinen Porlingslieferanten bin ich nicht so ganz glücklich; können Sie mir eine preiswerte und zuverlässige Bezugsqelle empfehlen?

Viele Grüße, Bernd »
(20. Febr. 2011)

Antwort

Hallo,

bitte mal hier versuchen:

http://www.pilzgarten.info/bestellunghp1.htm

Mit freundlichen Grüßen

Heinz-Wilhelm

(Ende Fragen zum Birkenporling)


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