Pilzticker Sachsen 99:
Funde vom 08.10.2024 - 22.09.2025



Pilzticker Sachsen 99




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Übersicht aller bisherigen Sachsen-Pilzticker

Exklusiv: Peter Rohlands Pilztouren





Bei Kamenz wird es herbstlich bunt im Wald und in Volkmars Korb: 15 Arten für eine Mischpilzpfanne


Volkmars bunter Pilzkorb; Foto Volkmar 22.9.25

Volkmar schreibt am 22. September 2025:

"Man sieht im Wald deutlich, dass die Hauptsaison der Pilze bei uns im Kamenzer Raum beginnt. Und pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang wurde es heute auch in meinem Sammelkorb herbstlich bunt (Foto rechts). Auch heute habe ich meine gesammelten Arten wieder in zwei Reihen aufgelistet (siehe Foto unten). 

(2 Fotos © Volkmar)

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Aufgereihte gesammelte Pilzarten; Foto Volkmar 22.9.25

Foto: Volkmars Sammlung im Einzelnen, obere Reihe von links: Heringstäubling, Pfifferling, Steinpilz, Blutreizker, Kuhröhrling, Birkenpilz, Krause Glucke. Untere Reihe von links: Schopftintling, Grauer Lärchenröhrling, Goldröhrling, Flockenstieliger Hexenröhrling, Butterpilz, Flaschenstäubling, Marone, Parasol.

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Nach zähem Anfang findet Rolf erste Birkenpilze und bald darauf auch Rotkappen in der Neuen Harth


Fund von Rolf mit Rotkappen (links) und Birkenpilzen (rechts); Foto Rolf 16.9.25

Foto: Saisoneröffnung in der Neuen Harth bei Markkleeberg südlich von Leipzig: Rolf fand einige Rotkappen (links) sowie Birkenpilze (Bildmitte) und Körnchenröhrlinge (rechts), denen er die Huthaut abgezogen hat, was bei dieser Pilzart zur Vermeidung von Darmbeschwerden empfehlenswert ist. (Foto © Rolf)

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Rolf schreibt am 16. September 2025:

"Glück auf, Heinz-Wilhelm,

da sich lange keiner mehr aus der Neuen Harth gemeldet hat, wollte ich einfach mal nachschauen, wie es dort um die Pilze steht. 

Am Sonntag war ich gegen Mittag vor Ort, also nicht zur klassischen Pilzgängerzeit früh am Morgen, wie ich das von meinem Vater im Erzgebirge gelernt habe.

Da ich anfangs nicht einmal ungenießbare oder giftige geschweige denn essbare Pilze entdecken konnte, glaubte ich schon, dass es überhaupt nichts geben würde. Aber dann tauchten doch noch drei schöne Birkenpilze auf. Dazu Goldröhrlinge und Körnchenröhrlinge, aber die findet man um die Zeit ja fast immer, wenn man weiß, bei welchen Baumarten man sie suchen muss. Alles in allem hatte ich damit ein schönes Abendessen. 

Nun war meine Neugier geweckt und ich habe mich am heutigen Dienstagvormittag noch einmal auf den Weg gemacht, in der Hoffnung, eventuell einige Rotkappen zu finden. Und tatsächlich, auch damit scheint es loszugehen. Meine Sammelmenge war zwar noch nicht so, wie ich das in den diversen Pilztickern bei einigen anderen Sammlern sehe, aber ich werde jetzt garantiert öfters losgehen. Denn irgendwann müssen ja auch mal meine geliebten Blutreizker wachsen...

Viele Grüße aus der Neuen Harth

Rolf"

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Auch bei Kamenz retten die Krausen Glucken die Ehre der Speisepilze


Korb mit herrlichen Krausen Glucken; Foto Volkmar 5.9.25

Volkmar schreibt am 5. September 2025:

"Heute ging es für mich in der Kamenzer Gegend auf die Suche nach Krausen Glucken.

Die letzten Jahre war ich hier recht erfolgreich und auch dieses Jahr wurde ich nicht enttäuscht. Nach kurzer Zeit war der Korb gut gefüllt (Foto rechts).

Sonst war allerdings noch nicht viel los. Eine Koralle und der Korb Krauser Glucken war alles, was heute im Wald zu finden war.

Mit freundlichen Grüßen

Volkmar"

(Foto © Volkmar)

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Jede Menge Steinpilze in der Dresdner Heide - bis zur Explosionsgefahr


Fichtensteinpilz; Foto Toni 9.8.25

Toni schreibt am 9. August 2025:

"Hallo mein Bester,

ich wollte nach langer Zeit des stillen Lesens auch mal einen Beitrag leisten. Vielleicht findet er ja den Weg auf die Pilz-Ticker-Seite Sachsen. 

Fund in der Dresdner Heide am heutigen Tag! Habe nur das schönste Bild ausgewählt. Es gab Birkenpilze, Maronen und jede Menge Steinpilze.

Wenn es nochmal regnet, explodiert der Wald. Garantiert.

Dynamische Grüße

Toni 😊"

(Foto © Toni)

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Da lacht das Herz: Prächtige Mischpilze bei Scuttles Feierabendgang im Zwickauer Land


Prächtige Mischpilze, gesammelt nach Feierabend; Foto Scuttle 7.8.25

Foto: Eine prächtige Mischpilzernte gelang Scuttle im Zwickauer Land nach Feierabend. Die Pilze standen fast ausschließlich an Waldrändern, im Wald selbst war es nach ein wenig Regen zu trocken geblieben. (Foto © Scuttle)

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Scuttle schreibt am 7. August 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nach der Arbeit mal schnell zum Abschalten und Entspannen in den Wald! Mein Körbchen habe ich natürlich immer dabei.

Im Wald ist es sehr trocken, nur die Ränder haben vom Regen etwas abbekommen. Und da hat sich die Suche auch gelohnt. Flockenstielige Hexenröhrlinge, Steinpilze, Rotkäppchen, Birkenpilze, Rotfüßchen, Goldröhrlinge, Butterpilze, Fichtenreizker und Lila Lacktrichterlinge standen dort, um eingesammelt zu werden.

Es dauerte eine Stunde, und das Körbchen war sehr gut gefüllt. Jetzt wird eine Mahlzeit in Butter angebraten, dazu gibt es eine Scheibe Brot. Da lacht das Herz: :)

In diesem Sinne einen schönen Abend!

Scuttle"

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Erster Pilzgang bei Dippoldiswalde: Mario begegnet einem Methusalem


Erster Jahresfund für Mario; Foto Mario 6.8.25

Dippoldiswalde - Bei seinem ersten Pilzgang des Jahres hat Pilzfreund Mario die rechts auf dem Foto gezeigten Pilze gefunden. Der altersschwache Methusalem wäre zu gerne im Wald geblieben; eventuell taugt er noch für eine sämige Steinpilzsuppe. Die zwei Hellen links pendeln zwischen Steinpilz, Birkenpilz und Gallenröhrling (weißrosa Röhren), ansonsten sind Rotfußröhrling, Flockis, ein Maronenröhrling und Goldröhrlinge zu erkennen. 

(Foto © Mario)

6. August 2025

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Neun Pilzarten zum Auftakt für Volkmar bei Kamenz


Blick in Volkmars Korb; Foto Volkmar 5.8.25

Volkmar schreibt am 5. August 2025:

"Guter Dinge nach dem vielen Regen in der Kamenzer Gegend, machte ich mich heute in verschiedenen Wäldern auf die Suche.

Ich konnte einige Arten entdecken, wenn auch manchmal nur mit einem Exemplar. 

Beste Grüße Volkmar"

(Foto © Volkmar)

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Übersicht des Fundes; Foto Volkmar 5.8.25

Foto: Die Übersicht von Volkmars Fund zeigt in der oberen Reihe von links nach rechts: Rotkappe, Flockenstieliger Hexenröhrling, Fichtensteinpilz, Rotfußröhrling. Untere Reihe, von links nach rechts: Butterpilz, Pfifferling, Sandröhrling, Perlpilz, Sommersteinpilz


Beim ersten Pilzgang im Tharandter Wald gab es gleich ein Dutzend junger Steinpilze


Erster Fund 2025 mit 12 Steinpilzen; Foto Karin 5.8.25

Katrin schreibt am 5. August 2028:

"Liebe Pilzfreunde,

am Sonntag hat uns die Vorfreude in den Tharandter Wald getrieben. Wir wollten schauen,  ob auch hier schon die Pilzexplosion begonnen habe.

Unsere Ausbeute war eher bescheiden, aber es war deutlich zu sehen, dass es auch bei uns losgeht. Ein Dutzend junge Steinpilze, Goldröhrlinge und ein Hexenröhrling ergaben immerhin eine kleine Mahlzeit. 

Wir hoffen auf einen guten Pilzherbst.

Herzliche Grüße

Katrin"

(Foto © Katrin)

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Scuttles bunte Mischung zum Start in die Saison: «Die Pilze sprießen nur so im Zwickauer Land»


Blick in den prall gefüllten Pilzkorb von Scuttle; Foto Scuttle 3.8.25
Der ausgebreitete Fund auf dem Tisch; Foto Scuttle 3.8.25

Scuttle schreibt am 3. August 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe länger nichts von mir hören lassen. Aber egal, jetzt ist es wieder soweit. Die Pilze sprießen nur so im Zwickauer Land!

Es ist alles dabei: Steinpilze, Rotfüßchen, jede Menge Täublinge (bei denen kenne ich mich kaum aus), Birkenpilze, Lärchenröhrlinge, Rotkäppchen, Hexenröhrlinge - eine schöne bunte Mischung. Alle stehen in den Startlöchern und nur wer genau hinschaut, hat was zum Schneiden.😃

Die 2 Fotos rechts zeigen meinen Fund einmal im Korb und ausgebreitet auf dem Tisch.

Alles Liebe und bis bald

Scuttle"

(2 Fotos © Scuttle)

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Fantastisch! Grüngefelderte Täublinge und erste Fichtensteinpilze bei Limbach-Oberfrohna für Tom und Noah


Toms und Noahs Gesamtfund; Foto Tom 27.7.25

Foto: Das Türkis der Grüngefelderten Täublinge imponiert, worüber sich einer dieser Pilze sichtlich freut. Dazu fanden Tom und Noah Speisetäublinge, Fockenstielige Hexen und zu ihrer Freude die ersten Fichtensteinpilze. Ein schöner Mischpilzfund! (Foto © Tom)

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Tom schreibt am 27. Juli 2025:

"Hallo Pilzfreunde,

gestern waren mein Sohn (6) und ich bei Rochlitz gut gelaunt auf eine Familie von Flockenstieligen Hexenröhrlingen gestoßen.

Daraufhin ging es heute in unseren Heimatwald bei Limbach-Oberfrohna. Die Ausbeute waren tolle Grüngefelderte Täublinge, Frauentäublinge, wiederum Flockis und die ersten Fichtensteinpilze. Fantastisch!

Beste Grüße von Tom und Sohn Noah"





Im Schneeberger Stadtpark gab es mehr zu holen als im Wald


Hermanns Korb mit Pfifferlingen, Speisetäublingen und Perlpilzen; Foto Hermann 20.7.25

Foto: Speisetäublinge, Perlpilze und einige Pfifferlinge aus dem Schneeberger Wald. Auf dem 2. Foto liegen vier schöne Grüne Speisetäublinge erbeutet im Gras. 


Grüne Speisetäublinge; Foto Hermann 20.7.25

Hermann schreibt am 20. Juli 2025:

"Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

ich war mit einem angehenden Pilzberater u.a. im Schneeberger Stadtpark unterwegs. Dort wanderten etliche essbare Täublinge, überwiegend Speisetäublinge und Grüngefelderte Täublinge, in meinen Schwammekorb.

Zuvor gab es in einem Wald nahe Schneeberg Pfifferlinge, Täublinge und Perlpilze. Die Ausbeute im Schneeberger Stadtpark war aber deutlich besser als im Wald.

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann"

(2 Fotos © Hermann)

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Aue/Erzgebirge: Der beste aller Speisepilze ging Hermann gleich siebenmal in den Korb


Korb mit Milchbrätlingen; Foto Hermann 16.7.25

Foto: Sieben köstliche Milchbrätlinge hat Hermann hier bei einem seiner letzten Pilzrundgänge gefunden. Ein Anblick, der nicht gerade häufig vorkommt. Für die Website 123pilzsuche.de ist der Bratling (auch Brätling, Milchbratling oder Milchbrätling) - bei richtiger Zubereitung - der beste aller Speisepilze! (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 16. Juli 2025:

"Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,

ich fand die letzten Tage erneut herrliche Brätlinge an ihrem Standort bei Aue im Erzgebirge. Sie wachsen dort, wenn auch mal mit einem Ausfalljahr, seit Jahren treu am Wegesrand bei Kiefern. 

Beim letzten Fund war auch ein Frauentäubling dabei. Das Pilzgericht schmeckte, wie immer mit Milchbrätlingen, hervorragend! 

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann"


4 schöne Milchbratlinge; Foto Hermann 16.7.25

Foto: Gleich vier Stück der begehrten Milchbratlinge wachsen hier fast büschelig beieinander. 


Leckerbissen Milchbrätlinge: «Nur kurz braten und dann auf einer Butterbemme essen»


Zwei Milchbrätlinge; Foto Hermann 9.7.25

Aue/Erzgebirge - Hermann macht es Pilzfreund Heiko vom Pilzticker BaWue nach - und findet bei Aue ebenfalls seine ersten Milchbrätlinge des Jahres. Er schätzt sie aus langjähriger Erfahrung sehr: "Nur kurz braten und dann auf einer Butterbemme* essen - so schmecken sie herrlich lecker!" (Foto © Hermann)

* Sächsisch: Belegte Brotscheibe oder ein Butterbrot

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Volkmar darf sich über seine ersten Pfifferlinge 2025 bei Kamenz freuen


Erste Pfifferlinge 2025 für Volkmar; Foto Volkmar 9.6.25

Volkmar schreibt am 9. Juni 2025:

"Da es im Raum Kamenz in den letzten Wochen immer mal wieder geregnet hatte, ging ich heute an meine Pfifferlingsstellen. Die ersten Exemplare waren bereits zu finden, weitere kleine Fruchtkörper ließ ich für später stehen.

Viele Grüße Volkmar"

(Foto © Volkmar)

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Landkreis Zwickau: Die schönen Austernseitlinge waren nur für Marios Kamera


Ausernpilze; Foto Mario 26.12.24
Austernseitlinge; Foto Mario 26.12.24

2 Fotos: Sie blieben im Wald. Nicht einmal als Beilage für den Gänsebraten wollten sie Mario sie haben, die schönen Austernpilze. (2 Fotos © Mario)


Mario schreibt am 26. Dezember 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

auf dem Weg zum Weihnachtsbesuch nach Mülsen im Landkreis Zwickau sind mir diese Austernseitlinge ins Auge gefallen. Es herrschen im Moment sehr gute Wachstumsbedingungen für diese Pilze. Da es aber leckeren Gansbraten gab, habe ich Sie stehen gelassen.

Ich wünsche Dir noch schöne Restweihnachten und einen guten Rutsch in das neue Pilzjahr 2025 und hoffe, du veröffentlichst weiterhin solch tolle Artikel.

Mario aus Werdau"

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Röhrlings-Aus zum Herbstlings-Hoch in Hermanns Auer-Zschorlauer Schwammerevier


Korb mit Herbstlingen; Foto Hermann 16.11.24

Foto: Die Röhrlingen fehlen, haben Abschied von der Pilzsaison 2024 im Erzgebirge genommen. Dafür sehen wir Fichtenreizker, Trompetenpfifferlinge, zwei Pfifferlinge und einige Schwarzfaserige Ritterlinge, auch Herbstlinge oder Schneepilze genannt. (2 Fotos © Hermann)


Hermann schreibt am 16. November 2024:

"Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich noch einmal mit gutem Ergebnis unterwegs in meinem Auer-Zschorlauer Schwammerevier. In meinem Korb lagen viele Herbstlinge, Trompetenpfifferlinge, Fichtenreizker und zwei Pfifferlinge.

Viele Grüße aus dem Erzgebirge

von Pilzfreund Hermann"

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Herbstlinge im Mischwald; Foto Hermann 16.11.24

Foto: Dieses unscheinbare Foto ist ein Lehrbild für die seltenen, sehr wohlschmeckenden Schwarzfaserigen Ritterlinge. Sie sind hier schon ins Alter gekommen, haben ihr Dunkelgraubraun abgelegt, sind hellbeige verblasst. Ihre Hüte mit den typischen Radialstreifen sind bereits aufgeschlagen und eingerissen. Sie wachsen hier nicht, wie üblich, streng im Nadelwald, sondern im Mischwald: erkennbar an den Blättern sind Eiche, Rotbuche, Birke und an den Nadeln Kiefer. 

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Einige Pilze im Werdauer Wald sind noch im sehr guten Zustand


Pilzkorb; Foto Mario 10.11.24

Mario schreibt am 10. November 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern hat es mich wieder in den Werdauer Wald gezogen. Ich war nach den ersten Nachtfrösten neugierig, ob es noch Pilze geben würde.

Meine Suche hat nicht lange auf sich warten lassen und ich konnte meinen Gang erfolgreich abschließen. Einige tolle Maronen und auch Steinpilze habe ich noch im sehr guten Zustand gefunden. Der Wald schützt die Pilze wie eine Decke ! So wie letztes Jahr zieht sich das Pilzjahr bis weit in den November hinein.

Liebe Grüße aus Werdau

Mario"

(3 Fotos © Mario)

Anmerkung: Der große Steinpilz im Korb ist mit Sicherheit sehr grenzwertig

Mario schreibt hierzu am 10. November 2024:

"Hallo Heinz Wilhelm,

ja, tatsächlich habe ich den großen Steinpilz nicht mehr verwertet! Der Anblick hatte mich einfach überwältigt. Er hatte wohl einen Frostschaden, und da sollte man Abstand nehmen, das sollte allen Pilzsammlern eine Warnung sein im Sinne von: solche Pilze sind ungenießbar und sogar gefährlich.  

Liebe Grüße

Mario aus Werdau"

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Maronenröhrling; Foto Mario 10.11.24
Steinpilz; Foto Mario 10.11.24

2 Fotos: Tief im Moos sind die Pilze geschützter. Wir sehen einen Maronenröhrling (links) sowie einen Steinpilz (rechts), der noch einen hochwertigen Eindruck macht. 


Erzgebirge: Die Herbstlinge bereiten Hermann anhaltend gute Laune


korb mit Herbstlingen; Foto Hermann 31.10.24

Foto: Bleibt der Frost aus, werden die wohlschmeckenden Schwarzfaserigen Ritterlinge (die grauen Pilze im Korb) Hermann noch eine Weile durch den November begleiten. Sie sind Kälteliebhaber. Auf dem 2. Foto ein junges Exemplar mit noch halbkugelig geschlossenem Hut. 


Herbstling; Foto Hermann 31.10.24

Hermann schreibt am 31. Oktober 2024:

"Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

ich war gestern im Erzgebirgswald wieder sehr erfolgreich bei meiner Suche vom Schwarzfaserigen Ritterling alias Herbstling. Außerdem fand ich etliche Maronen, drei Staa´pilze und zwei Birkenpilze.

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann"

(2 Fotos © Hermann)

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«Die Herbstlinge sind gebraten eine Delikatesse»


Schwarzfaserige Ritterlinge alias Herbstlinge; Foto Hermann 23.10.24

Foto: Wenn der Pilzherbst im Erzgebirge seinen Höhepunkt leicht überschritten hat und die Pilze weniger werden, ist die Zeit der Schwarzfaserigen Ritterlinge (Herbstlinge) gekommen. Die Kälteliebhaber werden noch eine ganze Weile durchhalten und Hermann manches köstliche Pfannengericht bescheren. (2 Fotos © Hermann)

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Hermann schreibt am 23. Oktober 2024:

"Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

bei uns im Erzgebirge, bei meinem Rundgang zwischen Aue und Zschorlau, standen überall in Massen Hallimasche. Ausgerechnet die mag ich nun gar nicht.

Dafür hatte ich in dieser Schwammesaison zum ersten Mal viele Herbstlinge (Schwarzfaserige Ritterlinge). Ich wiederhole mich vielleicht, aber ich muss es noch einmal feststellen: sie sind gebraten eine Delikatesse!

Außerdem standen viele Herbstrotfüße, Hexenröhrlinge und Maronen. Auch einige Staa'pilze, Perlpilze und eine Krause Glucke lagen in meinem Korb. Insgesamt waren es knapp drei Kilo Schwamme. 

Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann"

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Voller Pilzkorb; Foto Hermann 23.10.24

Foto: Hermann Korb ist voll, sogar eine Krause Glucke ist dabei. Zeit, langsam umzukehren. 





Kapitale Steinpilze für Hermann bei Aue im Erzgebirge


Zwei kapitale Steinpilze; Foto Hermann 15.10.24

Aue/Erzgebirge - Pilzfreund Hermann war einmal mehr auf seinem Rundgang im Erzgebirge unterwegs - und durfte sich über kapitale Steinpilze freuen. Im Korb werden zwei stramme Kerle noch einmal schön vom Sonnenlicht beschienen, ehe es nach Hause ging. (Foto © Hermann)

15. Oktober 2024

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Kamenz: Volkmar hatte diesmal Schopftintlinge und Edelreizker im Visier - und einen Giftpilz


Edelreizker und Schopftintlinge; Foto Volkmar 10.10.24

Foto: Mal etwas anderes als immer nur Steinpilze: Volkmar hatte es diesmal bei Kamenz auf die überaus köstlichen Schopftintlinge und die ebenso leckeren Edelreizker abgesehen. (2 Fotos © Volkmar)


Volkmar schreibt am 10. Oktober 2024:

"Die Wälder um Kamenz sind zur Zeit überfüllt mit Steinpilzen. Ich wollte heute aber mal schauen, ob es auch noch andere Arten für die Pfanne gibt.

An den bekannten Stellen fand ich wie jedes Jahr Blutreizker und Schopftintlinge. Anschließend hatte ich noch Zeit, um einen Platz mit einer anderen Pilzart aufzusuchen, nämlich den Grünen Knollenblätterpilz.

Ein paar Exemplare habe ich für Anschauungszwecke im Bekanntenkreis mitgenommen. Selbstverständlich wurden sie getrennt von den Speisepilzen transportiert. Diesen sehr giftigen Pilz muss man als Sammler unbedingt kennen. 

Viele Grüße sendet Volkmar"

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Sehr giftige Grüne Knollenblätterpilze; Foto Volkmar 10.10.24

Foto: Der tödlich giftige Grüne Knollenblätterpilz im Stadium ganz jung, d. h. noch vom Vollvelum (Vollhülle) umschlossen, aus dem der Pilz wie aus einem Ei schlüpft, über das mittlere Lebensalter bis hin zum ausgewachsenen Pilz (von links). Wir sehen, dass die Hüte nur ganz schwach grünlich sind, sogar leicht ins Gelbliche gehen. Deshalb niemals Gelbe Knollenblätterpilze sammeln, die streng genommen sogar essbar wären! Die Verwechslungsgefahr mit Grünen Knollenblätterpilzen ist sehr hoch! Das hauptsächliche Merkmal des Grünen ist die lappige weiße Volva (Scheide), die oft tief in der Erde steckt. Wir sollten uns beim Grünen Knollenblätterpilz das Signalwort lappig im Bezug auf die Scheide einprägen - damit ist für die Bestimmung schon ganz viel gewonnen. 

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Zwei Grüne Knollenblätterpilze; Foto Armin A. 10.10.24



Foto rechts: Am gleichen Tag wie Volkmar sandte uns auch Armin aus dem Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg dieses Foto mit zwei Grünen Knollenblätterpilzen zu. Auch hier ist die lappige Scheide gut zu erkennen. 

In der Schweiz ist eine Vergiftung mit dem Grünen Knollenblätterpilz momentan besonders schwerwiegend, weil es akute Lieferengpässe mit dem Gegenmittel für eine Knollenblätterpilzvergiftung gibt. Die Notlage soll bis Mitte November anhalten.

(Foto © Armin A.)




In den Wäldern Nordsachsens ist es derzeit ein Vergnügen, Pilze zu sammeln


Gesamtfund u. a. mit Steinpilzen und Lungenseitlingen; Foto Daniel 10.10.24

Foto: Ein gutes Dutzend Steinpilze, ein Schwung Perlpilze, Lungenseitlinge und ein wenig Beiwerk fanden Nancy und Daniel bei Mockrehna. Die Wälder Nordsachsens stehen momentan voller Pilze; fast ein Kunststück, wer da nicht wenigstens mit ein paar Steinpilzen aus dem Wald kommt. (3 Fotos © Daniel)

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Daniel schreibt am 10. Oktober 2024:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei unser heutiger Fund; das Suchgebiet war Mockrehna bei Torgau. Unsere Ausbeute waren Lungenseitlinge, Perlpilze, Steinpilze, ein herrlicher Parasol und unsere ersten zwei Maronen der Saison.

Beste Grüße Daniel und Nancy"


Parasol mit aufgespanntem Schirm; Foto Daniel 10.10.24
Lungenseitlinge; Foto Daniel 10.10.24

2 Fotos: Ein stattlicher Parasol hat seinen Schirm schön weit aufgespannt (links). Die Lungenseitlinge (rechts), die Sommerform der Austernpilze, nehmen allmählich Abschied. Bei Temperaturen ab 8 Grad und tiefer beginnen die deutlich dunkleren Austernseitlinge zu fruktifizieren. 


Ein sehr gutes Sammelergebnis für Hermann zwischen Aue und Zschorlau


Schöner voller Korb; Foto Hermann 8.10.24

Hermann schreibt am 8. Oktober 2024:

"Glückauf lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich in meinem Auer/Zschorlauer Pilzrevier unterwegs und hatte ein sehr gutes Sammelresultat: viele Staa´pilze, Birkenpilze, Maronen und Flockis, siehe das Foto rechts.

Liebe Grüße von Hermann"

(2 Fotos © Hermann)

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Steinpilz mit Zeigerpilz Fliegenpilz; Foto Hermann 8.10.24

Foto: Ein Prachtsteinpilz mit seinem Kumpelpilz, einem Fliegenpilz, der in Flüstertonnähe wächst. 


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