Pilzticker Niedersachsen 93:
Funde vom 16.11.2025 - 31.12.2025



Pilzticker Niedersachsen 93




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Übersicht aller bisherigen Niedersachsen-Pilzticker





Austernpilzweihnacht im Saupark Springe


Herrliche Austernseitlinge; Foto Klaus 26.12.25

Klaus schreibt am 31. Dezember 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

bei einem schönen Spaziergang in der Kälte des 2. Weihnachtsfeiertages habe ich diesmal im Saupark Springe, der unter Naturschutz steht, an derselben Stelle, an der ich bereits vor zwei Jahren fündig geworden bin, am Stamm eines abgestorbenen Laubbaums wieder eine reichhaltige Auswahl an festen Austernseitlingen entdeckt.

Manche Hüte erreichten fast die maximale Größe, waren aber nicht mehr frisch. Andere waren noch ganz jung und in bester Verfassung (z. B. Foto rechts).

Daneben ragte im Unterholz ein dunkelbrauner Fruchtkörper aus dem Laub, der sich als Spechttintling erwies. Für den Dezember war er noch gut erhalten und blieb natürlich stehen.

Nicht schlecht gestaunt habe ich, dass ich zudem an genau derselben Stelle am selben abgestorbenen Laubbaum, von dem ich Dir im Januar 2024(!) geschrieben hatte, noch immer in einiger Höhe den - nunmehr stark vergilbten - Stachelbart auffinden konnte, der mir damals aufgefallen war. Anderthalb Meter höher hatte sich noch ein zweiter, doch mittlerweile auch ungenießbarer kleinerer ‚Ableger' gebildet.

Die Suche nach Samtfußrüblingen, inspiriert von Matthias' Bericht vom 13. Dezember aus der Eilenriede, blieb leider ergebnislos.

Dir und allen Pilzfreunden sende ich auf diesem Weg herzliche Altjahrsgrüße und die besten Wünsche für ein gesundes neues Jahr mit möglichst vielen schmackhaften Funden.

Klaus"

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Austernpilze 2; Foto Michael 26.12.25
Später Spechttintling; Foto Michael 26.12.25

2 Fotos: Ein herrliches Büschel von Austernseitlingen (links) und ein schon ins Greisenalter gekommener Spechttintling (rechts). Diese Pilzart taucht immer mal wieder noch nach Winterbeginn auf. (3 Fotos © Klaus)

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Samtfußrüblinge zum weihnachtlichen Flaeskesteg mit krachender Kruste


Winterrüblinge 1; Foto Matthias 13.12.25
Winterrüblinge 2; Foto Matthias 13.12.25

Matthias schreibt am 13. Dezember 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

ich möchte mich auch noch einmal melden mit einem kleinen, aber feinen Fund aus unserer Eilenriede in Hannover, die der größte Stadtwald in Deutschland ist. Herrliche Samtfußrüblinge habe ich dort an einem Buchenstumpf gefunden (2 Fotos rechts). Ich habe sie mir in einer leckeren Soße mit einem Flaeskesteg (dänisches Nationalgericht zu Weihnachten)* schmecken lassen. Die Austernseitlinge an einem mir bekannten Totholz waren leider schon deutlich hinüber.

Meine geliebten Trompetenpfifferlinge im Deister sind dieses Jahr leider komplett ausgeblieben. Die Abholzen der Bäume schreitet leider weiter voran.

Noch ein kleiner Schwenk nach Schleswig-Holstein. Vor fünf Wochen hatte ich meinen Vater in Neustadt in Holstein besucht und wir waren zusammen im wohlbekannten Wald in der Umgebung dort auf der Suche nach Herbsttrompeten. Leider blieb die Suche ergebnislos. Aber es war noch einmal herrlich, mit meinem 80-jährigen Vater in die Pilze zu gehen. Wer weiß, wie lange das noch möglich sein wird.

Ich wünsche dir und allen fleißigen Pilzsammlern ein besinnliches Weihnachtsfest und freue mich auf das nächste Jahr.

Alles Gute und Gesundheit!

Matthias"

(2 Fotos © Matthias)

* Beim Flaeskesteg wird besonderer Wert auf eine knusprige Kruste gelegt

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Hauptsaison bei Hannover abgeschlossen, Zeit für gesunden Birkenporlingstee


Drei frische Birkenporlinge; Foto Christine 21.11.25

Foto: Drei frisch geerntete Birkenporlinge. Man erntet sie am besten, wenn die Unterseite noch reinweiß ist. Die Pilze sind dann noch weich und saftig und gut zu schneiden. Mit zunehmendem Alter werden die Pilze zäher bis korkartig. Einmal gefrorene Pilze sollte man nicht mehr verwenden, da Frost die Eiweißstruktur verändert und die Inhaltsstoffe nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können. (3 Fotos © Christine)

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Christine schreibt am 22. November 2025:

"Guten Tag lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

an den durchweg nasskalten, trübgrauen Tagen dieser Woche mit zuletzt durchziehenden Schneeparzellen sank die Tagestemperatur im Raum Hannover immer weiter und erreichte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Tiefstwert von minus 7 Grad Celsius. Diese Bedingungen könnten das Wachstum von Austernpilzen starten...*

Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und winterlichen 2 Grad am Freitag unternahmen mein Gefährte und ich eine Wanderung im nordöstlichen Mischwaldgebiet. Die Saison der Sommer- und Herbstpilze scheint hier abgeschlossen. Die wenigen noch sichtbaren Pilzkörper sind allesamt tiefgefroren.

An einer mächtigen, an einem Feldrand aus ihrem Wurzelbett gerissenen Birke entdeckten wir drei makellose Birkenporlinge in perfekter Reife. Sie wogen zusammen gut ein Kilogramm. Noch am Abend habe ich sie äußerlich gereinigt, feingeputzt und in Stifte geschnitten.

Sie trocknen jetzt bei geringer Temperatur mehrere Stunden im Dörrgerät. Erfahrungsgemäß werden von dem schönen Fund nach dem Trocknen weniger als 200 Gramm übrig bleiben. Ich werde sie meiner frischen Sammlung an getrockneten Birkenporlingen dieses Jahres hinzufügen.

Der leckere Tee aus Birkenporling – ggf. mit etwas frischem Ingwer – wird mich an den kommenden kalten Wintertagen wieder wohltuend begleiten.

Viele Grüße aus Hannover von Christine"

* Austernpilze bilden Fruchtkörper ab 8 Grad plus und wachsen nur bis zum Gefrierpunkt. Sobald das Wasser in ihnen gefriert, stellen ihr Wachstum ein. In diesem Zustand können sie auch tieferen Temperaturen standhalten. Sobald die Temperaturen wieder in den Plusbereich gehen, können sie weiterwachsen. 

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Drei frische Birkenporlinge; Foto Christine 21.11.25

Foto: Die Birkenporlinge sind gestiftelt und warten in der Etagendörre auf den Trockengang. Es empfiehlt sich, die getrockneten Stücke anschließend in dünne Streifen zu schneiden oder, noch besser, mit einem starken Mahlwerk zu schroten, "was für die Wirkstofffreisetzung bei der Teebereitung von Vorteil ist", schreibt Jürgen Guthmann in seinem Klassiker Heilende Pilze

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Birkenporlingestücke in Gläsern; Foto Christine 21.11.25

Foto: Birkenporlingslager. Christine ist gut versorgt und hat genügend Vorrat für die kommenden Jahre. Getrocknet ist der Pilz viele Jahre lang halt- und verwendbar. 


Noch ein toller später Steinpilzfund von Ivanka und Heinz bei Hildesheim - und das unerlässliche köstliche Abendessen


Später Steinpilzfund; Foto Ivanka 19.11.25
Gebratene Steinpilzscheiben mit Butterbrot; Foto Ivanka 19.11.25
Pasta mit Steinpilzrahmsauce; Foto Ivanka 19.11.25

Ivanka schreibt am 20. November 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren gestern wieder in unserem bewährten Wald bei Hildesheim. Bei 4 Grad Kälte hat uns unsere Goldeselstelle erneut mit ein paar wunderbaren Steinpilzen belohnt. Allein der große Steinpilz, den Heinz in der Hand zeigt, war leider total madig, obwohl es auf den ersten Blick überhaupt nicht danach aussah.

Zunächst haben wir im Wald gefroren. Aber spätestens, als wir unsere anderen Stellen aufsuchten, ist uns richtig warm geworden, denn der Weg dorthin führt nur bergauf. Tatsächlich haben wir auch dort oben wieder einige Steinpilze von bester Qualität gefunden. Das 1. Foto rechts verdeutlicht das ganz prima. 

Folglich gab es gestern Abend wieder angebratene Steinpilze mit Butterbrot. Auf dem 2. Foto rechts seht ihr dieses zwar einfache, aber sagenhaft köstliche Gericht. Heute hat mein Mann Nudeln mit Rahmsteinpilzen gekocht (3. Foto rechts). Den Rest haben wir getrocknet, um ihn portionsweise in Gläsern wieder in der Familie und an Freunde zu verschenken.

Wir möchten uns bei dir für deine Arbeit auf dieser Internetseite bedanken, wünschen dir eine schöne Adventszeit und alles Gute für das Jahr 2026.

Liebe Grüße

Ivanka und Heinz"

(8 Fotos © Ivanka)

Liebe Ivanka, lieber Heinz, 

Ihr seid ja erst dieses Jahr zu unserer Pilzfreunde-Gemeinschaft gestoßen und konntet gleich beachtliche Ausrufezeichen setzen. Dazu meinen herzlichen Glückwunsch - und danke sehr für Euer Engagement und Eure schönen Fotos! 

Habt eine erholsame ruhige Vorweihnachtszeit und frohe Festtage!

Auf ein Wiederlesen im kommenden Jahr freue ich mich schon heute. 

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Heinz mit äußerlich schönem, innerlich aber verdorbenem Steinpilz; Foto Ivanka 19.11.25
Tadelloser Steinpilz; Foto Ivanka 19.11.25

2 Fotos: Heinz hält einen dem Anschein nach prächtigen Steinpilz ins Bild. Doch der Lümmel war leider schon völlig vermadet. Dagegen war das rechts gezeigte Exemplar mit dem 90-Grad-Knick im Stiel von herausragender Qualität.


Steinpilzscheiben für die Bratpilze; Foto Ivanka 19.11.25

Foto: Ein Gedicht sind allein schon die sauber geschnittenen Längsscheiben der 1A-Steinpilze. 


Getrocknete Steinpilzstücke; Foto Ivanka 19.11.25

Foto: Getrocknete Steinpilzstücke. Hört ihr, wie sie rascheln? Und riecht ihr, wie sie duften?


Gläser mit getrockneten Steinpilzstsückchen; Foto Ivanka 19.11.25

Foto: Die Gläschen mit getrockneten Steinpilzstückchen machen sich als kleines Geschenk zu jedem vorweihnachtlichen Besuch oder auch als Beigabe zur Weihnacht ganz hervorragend. 


Agnes findet im Elm Steinpilze und einen sehr seltenen Igelstachelbart


PIlzkorb und Baumstamm mit Igelllstachelbart; Foto Agnes 18.11.25

Foto: An der Schnittkante des links liegenden Rotbuchenstammes wächst er zaghaft, der kleine Igelstachelbart, der auf dem 2. Foto gut sichtbar ist. Er benötigt frisches Totholz und bevorzugt Buchen und Eichen in feuchten Wäldern. Als Kultur- und Zuchtpilz wird er immer interessanter, zum einen, weil er ein guter Fleischersatz ist, zum anderen wird er als Heilpilz eingesetzt. Er wirkt regulierend im Magen-Darmtrakt und ist von positivem Einfluss auf das Nervensystem. Im Korb sehen wir einige Steinpilze. (2 Fotos © Agnes)

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Junger Igelstachelbart; Foto Agnes 18.11.25

Agnes schreibt am 18. November 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

wieder fand ich heute ein paar Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge bei einem Waldgang im Elm. Auch ein Fichtenreizker und viele überständige Steinpilze zeigten mir, wo ich nächstes Jahr fündig werden könnte.

Das ist ja nun nichts Besonderes, aber mein Erstfund haute mich dann doch um: ein kleiner Igelstachelbart an einem Buchenstamm (Foto rechts). Die beiden riesigen Buchenstämme liegen dort schon seit zwei Jahren. Ich fürchte, dass sie doch noch für die Nutzung als Brennholz abgeholt werden könnten.

Der Igelstachelbart ist bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) zum Pilz des Jahres 2026 gekürt worden und zumindest hier im Norden Deutschlands sehr selten. Ich hatte ihn bis heute noch nie gefunden. Etwa 50 Meter weiter wächst schon seit zwei Jahren ein Ästiger Stachelbart, daher suche ich immer mal die umliegenden Buchenstämme ab.
Nun dieser Fund! Ich habe mich total gefreut und ihn natürlich am Stamm gelassen.

Liebe Grüße

Agnes"

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Auch Verena verschiebt ihren schon vollzogenen Jahresabschluss...

...und läuft genau in einen kräftigen Schub der Steinpilze in der Südheide


Späte Steinpilze, Maronen, Flockis; Foto Verena 16.11.25

Foto: Wie gut, dass es Verena doch noch einmal in den Wald zog. So mussten die hier zu sehenden schönen Steinpilze, Maronenröhrlinge, Flockenstieligen Hexen und Frostschnecklinge nicht verrotten. (4 Fotos © Verena)

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Verena schreibt am 17. November 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

an den zahlreichen Meldungen der letzten Tage für Niedersachsen, vor allem im Hinblick auf Steinpilze, kann man es erkennen: Der Pilzherbst ist doch noch zu uns gekommen! Spät zwar im Jahr, aber wir wollen nicht klagen. Da hielt es auch mich nicht mehr auf dem Sofa und ich tat es Onno gleich und schnürte nochmal die Schuhe für eine Runde in der Südheide, nachdem eigentlich schon die Schlussbilanz 2025 gezogen war...

In der letzten Woche hatten wir im Raum Braunschweig und Gifhorn milde Temperaturen bis zu 16 Grad, hinzu kamen kontinuierliche Niederschläge. Dies führte zu einem kräftigen Schub der Steinpilze. Ich fand sowohl in der Kiefernheide als auch im Eichen-Buchenwald reichlich, wobei im Laubwald ganz eindeutig mehr zu finden ist. Ein paar schöne Maronen sowie fünf knackige junge Flockenhexen fand ich ebenso wie die ersten Frostschnecklinge

An Giftpilzen ließen sich etliche Schwefelritterlinge, Nebelkappen, junge Fliegenpilze, Speitäublinge und Weiße Knollenblätterpilze sehen, an minderwertigen Ockergelbe Täublinge und an aufwändig zuzubereitenden einige Milchlingsarten. Und da ich sie selten finde und sie auch hier im Pilzticker kaum einmal zu sehen ist, habe ich ein Foto von einer Grubenlorchel angehängt, über deren bizarres Aussehen ich mich ebenfalls gefreut habe. 

Für Mitte dieser Woche sind die ersten Nachtfröste angesagt, was den Steinpilzen nicht behagen wird. Eingekuschelt in eine dicke Laubschicht gibt es aber vielleicht doch noch eine kleine Chance auf weitere Funde...

Schöne Grüße an dich und alle Pilzenthusiasten sendet

Verena"

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2 Schöne junge Flockenstielige Hexenröhrlinge; Foto Verena 16.11.25
Schöner junger Steinpilz; Foto Verena 16.11.25
Giftige Grubenlorchel; Foto Verena 16.11.25

3 Fotos: Es ist noch allerhand los im Laubwald der Südheide. Links zwei junge, für die Jahreszeit außergewöhnlich schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge; in der Mitte ein junger Steinpilz im dichten hohen Laubflor und rechts eine giftige Grubenlorchel, die für eine ordentliche Magenverstimmung sorgen kann. 

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Zum Abschluss noch zwei Sandröhrlinge plus Steinpilz - und ein Hüftsteak mit reichlich Pilzrahmsauce


Huftsteak mit Pilzrahmsauce, Rosenkohl und Kroketten; Foto Véronique 16.11.25
Jahresabschlussfund; Foto Véronique 16.11.25

Véronique schreibt am 16. November 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

auch ich konnte es noch nicht lassen und jagte meinen armen Mann heute Nachmittag im Nieselregen in den nasskalten Wald bei Burgwedel-Fuhrberg, ein allerallerletztes Mal...

Zu meiner Überraschung kann ich einige Erstfunde melden: Neben zehn Flockenstieligen Hexenröhrlingen - sieben leider schon überständig - fand ich zwei Sandröhrlinge, die ich wegen ihrer perfekten Eignung als Würzpulver sehr vermisst hatte, sowie einen kleinen Reizker. Ein paar durchnässte Maronen und ein letzter Steinpilz durften auch mitkommen (alle zu sehen auf dem 2. Foto rechts) und trocknen gerade im Ofen.

Zum Abendessen gab es dann eine reichliche Portion Pilzrahmsoße nebst Hüftsteak, Kroketten und Rosenkohl (1. Foto rechts). Bis zur Bewegungsunfähigkeit vollgefuttert, verabschiede ich mich nun wirklich für dieses Jahr und sende Dir und allen Pilzfreunden herzliche Grüße!

Véronique"

(2 Fotos © Véronique)

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Steinpilzexplosion im Landkreis Hildesheim

Ivanka hatte es die ganze Zeit geahnt: «Die fangen da erst jetzt an zu wachsen»


Über 40 Steinpilze, gefunden am 14. November 2025; Foto Ivanka 14.11.25

Foto: Über 40 Steinpilze, nur ganz wenige mit Maden, haben Ivanka und Heinz in ihrem Hildesheimer Wald gefunden. An zwei Stellen konnten sie nur noch staunen: "Die fangen da jetzt erst an zu wachsen." Das Prachtexemplar auf dem 2. Foto war seinen jungen Artgenossen allerdings etwas zuvorgekommen. (6 Fotos © Ivanka)

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Prachtsteinpilz Mitte November; Foto Ivanka 14.11.25

Ivanka schreibt am 16. November 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

am Samstag nach dem Essen sind wir, als es aufgehört hatte zu regnen, wieder an unsere Goldeselstelle gefahren und gegangen, Steinpilze suchen. Obwohl wir am Mittwoch da waren, haben erneut 12 Steinpilze bester Qualität auf uns gewartet.

Da ich immer zu meinem Mann gesagt habe, an unseren anderen Plätzen würden auch noch Steinpilze kommen, wollten wir das nun überprüfen. Tatsächlich haben wir auf zwei Stellen fünf kleine Steinpilze gefunden. Die fangen da erst jetzt an zu wachsen. An der dritten Stelle haben wir dann 20 Steinpilze gefunden.

Leider haben ein paar der Pilze, und zwar die mit schon gelbem Schwamm, bereits madige Köpfe gehabt. Das war aber gar nicht schlimm, denn wir hatten ja nun wirklich genügend bestens verwertbare im Korb.

Auch diesmal haben wir wieder panierte Pilzköpfe eingefroren.* Eine leckere Steinpilzsuppe wurde ebenfalls wieder zubereitet. Und heute Abend wird es wieder in Butter angebratene Steinpilze schlicht auf Butterbrot geben. Das schmeckt ja so lecker! Einen Teil der Pilze haben wir klein geschnitten und eingefroren. Den Rest trocknen wir und werden ihn an Freunde verschenken.

Liebe Grüße

Ivanka und Heinz"

* "Die panierten Steinpilzköpfe wickeln wir einzeln in Alufolie ein, damit wir sie bei Bedarf bequem entnehmen können. Sie werden in der heißen Pfanne direkt gebraten." 

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Heinz mit Steinpilz; Foto Ivanka 14.11.25
Ivanka mit Prachtsteinpilz; Foto Heinz 14.11.25

2 Fotos: Gut Lächeln und gut Lachen haben Heinz und Ivanka, die sich hier mit prächtigen Steinpilzen gegenseitig fotografiert haben. Zwei herrliche Momentaufnahmen aus ihrem Steinpilzwald bei Hildesheim. (1 Foto © Ivanka); (1 Foto © Heinz)


Steinpilzköpfe; Foto Ivanka 14.11.25
Panierte Steinpilzköpfe; Foto Ivanka 14.11.25

2 Fotos: Links sehen wir die blanken Steinpilzköpfe, die Heinz, gelernter Koch, anschließend paniert hat (Foto rechts). So werden sie eingefroren. 


Steinpilze in fünf Etagen im Dörrautomaten; Foto Ivanka 14.11.25
Leckere Steinpilzsuppe; Foto Ivanka 14.11.25

2 Fotos: Einen herrlichen Anblick bietet der mit Steinpilzscheiben voll beladene Dörrautomat (links). Die getrockneten Pilze werden portionsweise verschenkt. Eine schöne Idee zur Adventszeit und zum Weihnachtsfest! Rechts auf dem Foto sehen wir keinen Cappuccino, sondern eine köstliche Steinpilzsuppe, verdienter Lohn nach Sammeln, Putzen und Zubereiten!

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