Pilzticker Niedersachsen 91
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Collage: Am bewährten Steinpilzplatz von Martina und Achim im Deister. Ein Fliegenpilz empfing malerisch, ja fast ein wenig prahlerisch die zwei Pilzsammler, die daraufhin einen Steinpilz nach dem anderen entdeckten. Schnell war das Körbchen voll (siehe auch das 2. Foto) und Achim marschierte mit ihm voraus Richtung Waldparkplatz. Das 3. Foto sollten wir ruhig etwas näher betrachten, denn außer dem Fliegenpilz gibt es noch Wichtigeres zu entdecken... (Collage/6 Fotos © Martina)
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Martina schreibt am 31. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
nachdem wir hier die tollen Pilzfunde aus dem Deister bewundert haben, sind wir heute frühmorgens losgezogen, um auch noch einmal unser Glück zu versuchen. Das war gar nicht so einfach bei dem vielen Laub, das mittlerweile den Waldboden bedeckt.
Aber an unserer bekannten Stelle, wie bestellt neben den schönen Fliegenpilzen, standen sie, die herrlichen Steinpilze. Und ruckzuck, war unser Körbchen auch schon voll.
Das gibt noch einmal eine schöne Steinpilzcremesuppe und stockt den Trockenvorrat für leckere Bratensaucen auf.
Liebe Grüße aus Springe
Achim und Martina"
(2 Fotos © Martina)
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Martina schreibt am 30. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
heute gibt es wieder eine schöne Pilzpfanne zum Abendessen. Neben Reizkern gab es noch Butterpilze, Maronen und Sandröhrlinge (Foto rechts). Alles wie immer aus unserem Pilzwald in der Wedemark.
Liebe Grüße
Achim und Martina"
(Foto © Martina)
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Foto: Schön was zusammengekommen im Fichtenhochwald des Deisters: viele Maronenröhrlinge und ein Steinpilz, ein Taschenlampenfund. Christines Drahtkörbchen füllte sich rasch mit Maronen (2. Foto). (5 Fotos © Christine)
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Christine schreibt am 30. Oktober 2025:
"Guten Tag lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
am Mittwoch war der Himmel zwar bedeckt, aber es regnete nicht und mit Lufttemperatur 14 Grad waren das gute Voraussetzungen zum Wandern. Mein Gefährte und ich waren erneut im Deister unterwegs. Dieses Mal an einer etwas anderen Stelle, als vor einer Woche.
Hier ist der Wald derzeit wunderschön: Buchenbestandene Waldstücke tragen bunte Herbstfarben und der Boden ist mit frischem, raschelndem Laub bedeckt. In den Fichten gibt es ausgedehnte, verheißungsvolle Moosflächen.
Hier sahen wir heute massenhaft Hallimasche in allen Entwicklungsstadien. Wir essen sie aber nicht und ließen sie stehen. Die Suche querfeldein nach Maronen gestaltete sich zwar mühsam, füllte aber trotzdem erfreulich mein Körbchen.
Auf unserem Rückweg auf einem Forstweg begegnete uns ein Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten mit seinem Dienstfahrzeug. Er interessierte sich für unseren Pilzfund. Wir hatten ein freundliches Gespräch über den Zustand der Waldbäume, die Wildtiere – es gibt derzeit besonders viele Wildschweine - und das diesjährige, auch seiner Erfahrung nach eher dürftige Pilzvorkommen.
Danach war es schon dunkel und wir benutzten unsere Taschenleuchten für den Weg. In ihrem Schein fand mein Gefährte im hohen Gras der Böschung noch einen prächtigen, madenfreien Steinpilz, der unseren Fund abrundete.
Viele Grüße aus Hannover von Christine"
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Foto: Ja wo sind sie denn, die Maronenröhrlinge? Wir sehen ein vielversprechendes Stück Wald für ihr Wachstum. Einen Blick wert sind aber auch die bunten Laubbäume im Hintergrund oder genauer: der Übergangsverlauf von Nadel- zu Laubbäumen.

Foto: Vier Maronenröhrlinge, von denen einer bereits Besuch von einem kleinen Waldnager hatte.

Foto: Überall wuchsen Hallimasche - und wuchsen weiter, denn Christine und ihr Mitsammler bedienten sich nicht an ihnen.

Foto: Mit dieser Fund bester Steinpilze und noch einem Schwung später Pfifferlinge hatte Onno kaum noch gerechnet. Ein rundum gelungener Abschluss seiner Pilzsaison in der Lüneburger Heide! (3 Fotos © Onno)
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Onno schreibt am 28. Oktober 2025:
"Moin Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,
nachdem ich die letzten zehn Tage keine Möglichkeit hatte, meine Steinpilzstellen aufzusuchen, konnte ich heute einen freien Tag und eine Regenpause nutzen, um einen letzten Versuch mit den Steinpilzen zu wagen.
Natürlich fand ich noch eine recht ansehnliche Menge später Pfifferlinge... 😀 Aber direkt an meiner ersten Stelle gab es die Überraschung, mit der ich in diesem Jahr fast nicht mehr gerechnet hatte: Schönste Steinpilze in einer hervorragenden Qualität. Steinhart, ganz wenige nur etwas madig, der ein oder andere hatte Besuch von einer kleinen Schnecke. Alles in allem ein toller Abschluss für mein Pilzjahr!
Ich hoffe, die vielen anderen Pilzfreunde hatten hier und da auch noch Glück mit schönen Funden.
Bis zum nächsten Jahr!
Liebe Grüße aus der Lüneburger Heide
Onno"
Lieber Onno,
es freut mich für Dich, dass Du zum Saisonfinale noch solch einen herrlichen Fund hattest! Dir und Deiner Familie eine schöne ruhige pilzfreie Zeit!
Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm
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Foto: Der Korb ist schon fast voll, aber da steht ja noch ein Prachtexemplar. Dieses und das vorige Foto verdeutlichen, dass Onno die Steinpilze offensichtlich im Mischwald gefunden hat.
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Foto: Gewartet, bis der Regen vorbei war, dann los in den Hildesheimer Wald und 14 tolle Steinpilze gefunden. Hier freut sich Ivanka über drei zwar nasse, aber knackige junge Exemplare. Das 2. Foto zeigt die angebratenen Steinpilzscheiben, zu denen es ein schlichtes Butterbrot gab. Einfach - und einfach köstlich! (Foto © Heinz)
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Ivanka schreibt am 27. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
weil es heute Früh regnete, warteten wir so lange, bis es aufgehört hatte und machten uns erst dann auf in Richtung Hildesheimer Wald.
Dort haben wir dann an einem unserer Steinpilzplätze tatsächlich 14 Steinpilze gefunden, alle von Spitzenqualität. Andere Stellen haben wir auch kontrolliert, mussten aber leider feststellen, dass dort immer noch nichts wächst.
Zum Abendessen haben wir einen Teil der Pilz in Scheiben geschnitten und in Butter angebraten. Zu den gebratenen Pilzscheiben gab es frisches Butterbrot, siehe Foto rechts. Ein einfaches Essen, dass einfach großartig geschmeckt hat!
Den Rest der Pilze frieren wir ein.
Liebe Grüße
Ivanka und Heinz"
(3 Fotos © Ivanka)
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2 Fotos: Da liegen die 14 Steinpilze in Reih' und Glied (links). Das rechte Bild verdeutlicht, dass nicht ein einziger Madengang zu beklagen war.

Foto: Rätsel um die Schopftintlinge, die Gisela seit Jahren regelmäßig am Mittellandkanal findet. Es wachsen nur noch wenige, und wo sie früher standen, wurde Erdreich abgetragen. Versucht vielleicht jemand, sich eine Gartenkultur mit diesen köstlichen Pilzen anzulegen? (Foto © Gisela)
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Gisela schreibt am 26. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!
In diesem Jahr ist es etwas seltsam mit den Schopftintlingen am Mittellandkanal. Vor etwa zwei Wochen sah ich einige sich bereits in Auflösung befindende Exemplare neben Stellen, an denen offenbar Pilze ausgegraben worden sind, wie das abgetragene Erdreich vermuten ließ. Ob die in einem Garten angesiedelt werden sollen?
Heute Nachmittag habe ich in einer Regenpause erneut nach den Pilzen geschaut. Wo sie in den vergangenen Jahren massenhaft wuchsen, fand ich nur wenige.
Viele Grüße von Gisela"

Foto: Es sind zwar nur sechs Steinpilze, aber alle sind von unübertrefflicher Qualität. Es ist den dunkelhütigen Bollen direkt anzusehen! Großartig, welch märchenhaft schöne Steinpilze Helga in ihrer Region seit Jahren regelmäßig findet! (Foto © Helga)
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Helga schreibt am 25. Oktober 2025:
"Hallo, lieber Heinz-Wilhelm,
heute hat es bei uns in Ostfriesland teilweise in Strömen geregnet, trockene Zeitscheiben waren selten. Deshalb gab es nur eine ganz kleine Nachlese in unmittelbarer Umgebung von Ostrhauderfehn. Die herrlichen Steinpilze waren sämtlich von allerbester Qualität !
Liebe Grüße
Helga"

Foto: Welch ein herrlicher Steinpilzfund für Helga, die nach einwöchigem Urlaub und erstem Einkauf zu Hause mal eben kurz an ihren Stellen vorbeischaute... (3 Fotos © Helga)
Helga schreibt am 24. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nach meinem Einkauf dachte ich mir, ich gucke eben schnell noch an meinen Steinpilzstellen in der Nähe von Ostrhauderfehn vorbei. Mit dem Ergebnis habe ich nicht gerechnet, meine Freude war umso größer - siehe das Foto oben. Das gab dann zuhause gleich eine köstliche Steinpilz-Champignonpizza.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Helga"
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Foto: Aus einem der knackigen Steinpilze zauberte sie eine halbe Steinpilzpizza, die andere Hälfte wurde kurzerhand zur Champignonpizza. Wie wir sehen, vermied sie bei den Steinpilzen Zwiebeln, um den nussigen Geschmack zu bewahren. Gut gemacht, liebe Helga!
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Foto: Die Pizza, belegt mit ein paar wenigen Champignon- und Steinpilzscheiben, vor dem Erhitzen.

Foto: Viele Maronen, zwei Steinpilze: Christine & Gefährte haben trotz Waldverwüstung allerhand im Deister gefunden. Auf dem 2. Foto füllt sich das Körbchen so langsam. (4 Fotos © Christine)
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Trotz massiver Waldverwüstungen im nordöstlichen Deister haben Christine & Gefährte am 22. Oktober einiges an Pilzen dort gefunden:
Christine schreibt am 23. Oktober 2025:
"Guten Tag lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
Es gab da und dort auch Pilzwachstum. Wir sahen sehr viele Kahle Kremplinge, die ich als Kind noch mit meinen Eltern gesammelt und in Mischpilzgerichten gegessen hatte. Heute lasse ich sie natürlich stehen. Ebenso die schönen Perlpilze und Hallimasche. Immer wieder fand ich aber frische Maronenröhrlinge und ein paar madenfreie Rotfußröhrlinge, mit denen sich mein Körbchen dann langsam füllte.
Auf dem Rückweg zum Wanderparkplatz – schon im Dunkeln und mit Taschenleuchten – fanden wir zur Krönung des Tages direkt an der Wegböschung noch zwei kleine Steinpilze.
Wir hatten einen schönen Wandertag mit reichem Pilzfund.
Viele Grüße aus Hannover von Christine"
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Foto: Der junge Perlpilz, dessen geriefte Manschette unter der Digitallupe gut erkennbar ist, blieb ebenso stehen...

Foto: ...wie die vielen jungen Hallimasche. Röhrlinge hatten Vorrang bei der Suche.

Ivanka schreibt am 22. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
wir haben heute in einem Wald bei Hildesheim auf unserem Steinpilzplatz einige Steinpilze gefunden (das Foto rechts zeigt mich am Fundort). An den anderen Stellen wächsts nichts, ich kann nicht beurteilen, ob dort noch was kommt.
Mein Mann hat einen Teil der Steinpilze in Butter angebraten, dazu gab es ein Schweinesteak und Tomaten. Das war lecker! Den Rest der Pilze haben wir eingefroren.
Wir haben dieses Jahr nur wenige Speisepilze gefunden, es war ein schwaches Pilzjahr bei uns. Bis heute fanden wir keine einzige Marone, keinen Parasol, keinen Butterpilz.
Liebe Grüße
Ivanka und Heinz"
(Foto © Heinz)
Hallo Ivanka,
Euer schwaches Pilzjahr wird ja leider aus dem Großraum Braunschweig von Verena (explizit im Pilzticker Brandenburg) sowie aus den Landkreisen Gifhorn und Peine bestätigt, Regionen, die ja nicht weit von Hildesheim entfernt liegen. Weder Agnes noch Daniel noch Sebastian (der mit dem schönen Drahtkorb), die seit Jahren fleißige Nachrichtenschreiber sind, haben sich dieses Jahr mit Funden aus dem Elm oder aus der Region Gifhorn gemeldet.
Es ist zu bezweifeln, ob bei dem Knick nach unten der restliche Oktober oder gar der November noch Nennenswertes an Pilzen hervorbringen, obwohl es bei günstigem Wetterverlauf nicht gänzlich auszuschließen ist.
Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm
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Foto: Immerhin, die späten Steinpilze waren von ausgezeichneter Qualität.

Foto: Gebratene Steinpilze mit Tomaten und Schweinesteak. (2 Fotos © Ivanka)
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Gisela schreibt am 22. Oktober 2025 zu diesem Foto:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!
In einem Waldstück im Bereich des Steinhuder Meeres habe ich heute Kuhröhrlinge und ein paar Maronen gefunden.
Die beiden Kuhröhrlinge rechts im Bild habe ich beim Putzen als nicht mehr verzehrfähig eingestuft. Die später beim Warten auf den Bus unmittelbar an der Haltestelle am Waldrand noch gefundene fünfte Marone sah zunächst makellos aus, beherbergte aber ein tierisches Innenleben. Ansonsten gab es wenig Abfall.
Viele Grüße von Gisela aus Hannover"
(Foto © Gisela)
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Matthias schreibt am 20. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
endlich kann ich auch einen langersehnten Steinpilzfund im Deister verkünden. An einer mir gut bekannten Stelle standen an die 20 herrliche Steinpilze auf einem lediglich zwei mal drei Meter großen Stück. Ein wahrer Oschi war auch dabei (2. Foto rechts).
Das lässt hoffen für die kommende Woche.
Viele Grüße
Matthias"
(2 Fotos © Matthias)
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Deister - Viele Maronenröhrlinge an ihren bekannten Stellen im Deister haben am Freitagvormittag in zwei Stunden Frauke und Rudi gesammelt. (Foto © Frauke)
17. Oktober 2025

Foto: Herrlich, wie die vier Steinpilze dastehen im Eichen- und Hainbuchenlaub. Das gemeinsame Auftreten dieser zwei Baumarten verspricht für den Pilzsammler einiges!
Onno schreibt am 17. Oktober 2025:
"Moin Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,
auch bei uns in der Lüneburger Heide ist es bisher ein schlechtes Pilzjahr. Vergangene Woche habe ich mehrfach meine "Jagdgründe" aufgesucht, nachdem es vor 14 Tagen endlich geregnet hatte. Vorgestern hatte ich dann Glück. Die ersten Steinpilze konnte ich direkt finden, die anschließenden 4 Stunden und 15 km weiter brachten noch ein paar schöne Maronen.
Einen Versuch werde ich noch starten. Mal schauen, ob es noch etwas besser wird. Generell gibt es bei uns dieses Jahr sehr wenige Pilze. Die häufigsten sind Knollenblätterpilze und punktuell der Fliegenpilz. Er sollte eigentlich ein guter Botschafter für die Steinpilze sein.
Viele Grüße an alle Pilzfreunde
Onno"
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2 Fotos: Eine Marone bietet sich Onno an (links); rechts im Bild der gesamte Fund von Steinpilzen, Maronenröhrlingen und einem Pfifferling. (3 Fotos © Onno)
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Ivanka schreibt am 16. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
wir wollten gestern im Hildesheimer Wald unser Glück versuchen, fanden aber nicht einen Steinpilz. Dafür gab es am Rande eines Waldstückes auf einer teils nackten Wiese viele Riesenboviste (2. Foto rechts).
Mein Mann hat gleich heute Bovistschnitzel daraus gemacht, dazu gab es Kartoffeln und Rahmkohlrabi, siehe das 1. Foto rechts. Das war sehr lecker! Den Rest haben wir eingefroren.
Allerdings muss ich auch anmerken, dass es dieses Jahr bis jetzt sehr wenige Pilze gab. Zunächst war es lange sehr trocken, dann haben wir, es war vor drei Wochen, nur ein paar Steinpilze gefunden. Mein Mann hat sie angebraten, es gab sie zu Steak. Auch das hat toll geschmeckt.
Nächste Woche wollen wir wieder gehen - wir hoffen auf Steinpilze!
Liebe Grüße
Ivanka und Heinz"
(2 Fotos © Ivanka)
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Frauke schreibt am 16. Oktober 2025:
Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
den heutigen Tag haben wir genutzt, um bei leichtem Nieselregen einen schönen Pilzspaziergang durch den Deister zu machen.
Wir fanden kleine und mittelgroße Maronenröhrlinge von bester Qualität. Von einem Teil gab es eine köstliche Pilzpfanne, den anderen haben wir in unserem Dörrautomaten getrocknet (Foto rechts).
Wir hoffen, dass das Pilzwachstum in der zweiten Oktoberhälfte noch anzieht.
Liebe Grüße aus dem Westen Hannovers von
Rudi und Frauke"
(Foto © Frauke)
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Gisela schreibt am 14. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!
Nachdem hier in Hannover an meinen naheliegenden Pilzstellen bislang nichts zu finden war und die Lebensgrundlage des Ästigen Stachelbarts in der Eilenriede durch Zerfall des Baumstamms zusehends schwindet, habe ich beschlossen, ein neues Gebiet zu erkunden.
Bei Sprühregen machte ich mich mit dem Bus auf Richtung Fuhrberg, ein Ortsteil im Norden der Stadt Burgwedel. Mit Umsteigen dauert die Fahrt gut eine Stunde.
An einer nahe am Wald gelegenen Haltestelle stieg ich aus und durchstreifte den Mischwald. Schon bald sah ich zwischen Heidelbeerbüschen mit noch letzten daran hängenden Beeren ein paar Maronen. Der Sprühregen hatte aufgehört, und die Sonne ließ das bunte Laub leuchten und Regentropfen glitzern.
Nach meiner Mittagsrast ging ich weiter und fand am Rand eines mit Gras bewachsenen Waldwegs im Moos einige junge Maronen. Ein Birkenporling musste auch mit in den Korb, obwohl ich in letzter Zeit einige Exemplare auf meinen alltäglichen Wegen gefunden habe. Frischer Teevorrat für den Winter ist also gesichert. Mein kleiner Fund ist rechts im Bild zu sehen.
Die Natur scheint mir dort noch intakt zu sein, keine Spuren von zerstörenden Wirtschaftsfahrzeugen, wie es hier in der Nähe der Fall ist, und auch kein herumliegender Zivilisationsmüll.
Viele Grüße aus Hannover von Gisela"
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Foto: Die Ästigen Stachelbärte an Giselas Fundstelle in der Eilenriede werden von Jahr zu Jahr weniger. Sind die hier zu sehenden Jungpilze vielleicht die letzten, die sie dort zu Gesicht bekommt? Wenn die Nährsubstanz im Totholz aufgebraucht ist, hat es auch mit den Pilzen ein Ende. (2 Fotos © Gisela)
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Martina schreibt am 13. Oktober 2025 zu dieser Collage:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
wie das große Foto zeigt, wird die Ausbeute an Edelreizkern im Forst Rundshorn in der Wedemark größer. Achim brauchte nicht lange zu suchen, bis er den Korb voll hatte. Das wird ein leckeres Abendessen!
Liebe Grüße
Achim und Martina"
(Collage/4 Fotos © Achim)
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Sep 15, 26 12:21 PM
Sep 15, 26 09:42 AM
Sep 15, 26 02:24 AM
Sep 14, 26 11:49 AM
Sep 14, 26 11:15 AM
Sep 14, 26 02:47 AM
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