Pilzticker Bayern 156
Hier geht's zur
Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns

Foto: Gunter ist mit seiner Frau wieder im Wohnmobil unterwegs, diesmal ging es Richtung Oberstaufen im Allgäu. Hoch oben in der Nähe vom Hörmoossee wachsen die Steinpilze, oft angezeigt von Fliegenpilzen. (Foto © Gunter)
Gunter schreibt am 26. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern waren wir in Bayern im Allgäu unterwegs. Mit der Imbergbahn hoch und dann zur Alpe am Hörmoossee bei Oberstaufen. Wir haben einige Steinpilze gefunden, immer in Gemeinschaft mit Fliegenpilzen. Weiterhin gab es viele Reizker und auch Flockenstielige Hexenröhrlinge, die aber mangels Transportmöglichkeit stehen blieben.
Wir wünschen allen noch viel Erfolg bei der Suche.
Mit lieben Grüßen
Gunter"
Pilzticker Bayern 156

Armin schreibt am 25. September 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
links ein Foto von meinem gestrigen Fund. Ein paar Steinpilze machten Hoffnung auf mehr. Doch leider ist die Pilztour kürzer ausgefallen als geplant, da ein Gewitter mit heftigen Regenschauern aufgezogen ist.
Grüße aus Simbach am Inn
Armin"
Pilzticker Bayern 156

Foto: Da war es noch trocken, dieser Steinpilz kam noch mit, doch kurze Zeit später gewitterte es mit heftigen Regenschauern, so dass Armin lieber den Wald verließ. (2 Fotos © Armin)

Foto: Wieder ein toller Röhrlingsfund für Kurt und Markus im Fichtelgebirge: Wir sehen Steinpilze (links), Flockenstielige Hexenröhrlinge (unten Mitte), Sandröhrlinge (unten halbrechts), Birkenpilze (unten rechts) und Maronenröhrlinge (oben rechts). Das 2. Foto (links) zeigt im Block etliche Sandöhrlinge mit ihren typisch gelbbräunlichen Stielen und ihren dunklen Farben der Röhren, die von rostgelb und rostbraun über senf- und ockerfarben bis hin zu schmutzig olivbraun bei alten Pilzen gehen können.
Pilzticker Bayern 156

Markus schreibt am 24. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern waren wir erneut im Fichtelgebirge unterwegs und konnten eine schöne, bunt gemischte Ausbeute an Röhrlngen mit nach Hause nehmen. Zu unseren Funden zählten Steinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Sandröhrlinge, Maronenröhrlinge, Birkenpilze und eine Rotkappe. Wie man auf den Fotos sieht, hat sich die Suche wieder gelohnt.
Im Wald kommt weiterhin einiges nach, so dass es bei jeder Runde Neues zu entdecken gibt. Diesmal haben wir zum Beispiel zwei ansehnliche Laubwaldanhängselröhrlinge gefunden, die natürlich wegen ihres strengen Schutzstatus stehen blieben.
Herzliche Grüße und alles Gute aus dem Fichtelgebirge
Kurt und Markus"
Pilzticker Bayern 156

Foto: Zwei Laubwaldanhängselröhrlinge, die nach der Bundesartenschutzverordnung bzw. dem Bundesnaturschutzgesetz nicht entnommen werden dürfen. In der Schweiz darf man sie bedenkenlos ernten. Das Bild zeigt anschaulich, warum diese Pilzart im Volksmund auch Gelber Steinpilz genannt wird. (3 Fotos © Markus)
Pilzticker Bayern 156

Foto: Fund mit vielen Reifpilzen, die wir auf der linken Hälfte des Brettes sehen. Rechts unten neben den Pfifferlingen liegen die Semmelstoppelpilze. Eine etwas ausgefallene, nicht alltägliche Ausbeute! (Foto © Matthias/Happurg)
Matthias aus Happurg schreibt am 23. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute fasse ich mich mal etwas kürzer. Ich habe vor der Arbeit noch kurz in ein Waldgebiet in der Nähe von Altdorf bei Nürnberg aufgesucht.
Zur Zeit steht alles voller Erdritterlinge, Perlpilze, Scheidenstreiflinge und Fichtenreizker. Mitgenommen habe ich einige Reifpilze, frische Semmelstoppelpilze, Pfifferlinge, zwei Speisetäublinge, einen Heringstäubling und zwei frische Birkenporlinge.
Ältere Steinpilze, Sandröhrlinge, Butterpilze, Büschelraslinge und jede Menge Flockis hätte es auch noch gegeben. Mir hat die Auswahl aber auch so genügt. Besonders auf die Reifpilze freue ich mich. Die gibt es morgen in Rahmsauce zu Semmelknödeln.
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"
Rot = giftig
Pilzticker Bayern 156

Sonny schreibt am 22. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerl-Liebhaber,
auch im Landkreis Fürstenfeldbruck konnte ich mich heute über einen Korb Schwammerln erfreuen.
Beim Start in den Wald stolperte ich gleich über zwei junge Kuhmäuler. Nach fast zwei Kilometern Fußweg zeigten sich die ersten Maronenröhrlinge im dichten grünen Moos. So füllte sich mein Körbchen nach und nach, bis es einen schönen Anblick bot (Foto links).
Ich wünsche allen Schwammerl-Liebhabern weitere schöne Funde in den nächsten Wochen.
Liebe Grüße
Sonny"
Pilzticker Bayern 156
![]() |
![]() |
2 Fotos: Gleich zu Anfang wurde Sonny von zwei Kuhmäulern (links) begrüßt, die sehr gute Speisepilze sind. Für den Transport sollte man aber ihre Huthaut abziehen, da sonst unerwünschte Schwarzfärbungen z. B. an Pfifferlingen auftreten können. Bald danach konnte sie im Sphagnummoos etliche schöne Maronenröhrlinge wie auf dem Foto rechts lesen. (3 Fotos © Sonny)
Pilzticker Bayern 156

Foto: Sepp war's einmal mehr zufrieden mit seinem schönen Fund von Mischpilzen. Von den Falschen Pfifferlingen hat er nicht einen einzigen mitgenommen, obwohl ein Einzelexemplar in der Mischpilzpfanne eine gut erträgliche scharfe Note abgibt.
Sepp schreibt am 22. September 2026:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
heute Vormittag war ich wieder unterwegs an meinen Pilzplätzen südlich von Holzkirchen.
Vorab: alle Funde waren erfreulicherweise madenfrei, wahrscheinlich sind die doch sehr kühlen Nachttemperaturen dafür verantwortlich.
Im Korb landeten makellose Braune Ledertäublinge, zwei Frauentäublinge, ein Flockenstieliger Hexenröhrling und ein Fichtensteinpilz. Gefreut hat mich auch der Fund von Amethystblauen (Lila) Lacktrichterlingen und Braunroten Lacktrichterlingen. Viele Winzlinge blieben stehen.

Foto: Die Braunen Ledertäublinge standen zahlreich, waren, wie hier, allerdings schon etwas alt, was die aufgeschlagenen Hüte zeigen.
In großen Massen standen die Braunen Ledertäublinge und Falsche Pfifferlinge; von letzteren hätte ich gut und gerne drei Körbe füllen können. Eine lustig-absurde Idee, wenn die Fachliteratur dazu rät, mal einen oder höchstens zwei in ein Pilzgericht zu geben. Zu sehen war noch ein Beutelstäubling, der jung ein guter Speisepilz ist. Merkmale sind sein rundlicher Kopf- und Stielteil sowie die Außenhaut mit kleiigen, ablösbaren Warzen. Ich ließ den Einzelgänger aber im Wald stehen.
Neu zu sehen sind jetzt die Grünblättrigen Schwefelköpfe und mehrere mir nicht bekannte Pilzarten. Der Hallimasch ist nur noch als Leiche zu sehen!
Viele Grüße an alle Pilzfreunde
Sepp"
Rot = giftig
Pilzticker Bayern 156

Foto: Falsche Pfifferlinge sieht man nicht jedes Jahr, heuer haben sie aber eine ganz, ganz starke Saison. Ein einziger in einer Mischpilzpfanne gibt dem Aroma eine interessante, erträgliche Schärfe.

Foto: Solange das Innere des Beutelstäublings, die so genannte Gleba, noch reinweiß ist, kann man den Pilz essen. Er ist ein guter Speisepilz. Man kann ihn ähnlich wie einen Riesenbovist, in Scheiben geschnitten und paniert (unter Verwendung von Ei) zubereiten. So schmeckt er vorzüglich! (4 Fotos © Sepp)

Franz schreibt am 21. September 2026:
"Hallo Herr Bertram,
ich verfolge den Pilzticker Bayern schon seit Jahren gerne. Da auch ich ein passionierter Schwammerlsucher bin, möchte ich auch mal was beitragen.
Ich habe heute, am 21. September, die ersten Maronenröhrlinge im Dachauer Umland gefunden, und zwar erfreulicherweise alle ohne Makel. Und alle jung und knackig, siehe das Foto links!
Auf eine gute Pilzsaion!
Mit freundlichen Grüßen
Franz und Claudia"
(Foto © Franz)
Pilzticker Bayern 156

Hans schreibt am 21. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
ich sehe, die Pilzflaute ist deutschlandweit bis auf einige Ausnahmen sehr ausgeprägt, zumindest in den Pilztickern der einzelnen Bundesländer. Die Trockenheit ist halt die Wurzel allen Übels. Nachdem es letzte Woche endlich mal ein paar Stunden geregnet hatte, war ich zwei Tage später auf Pilzsuche.
Ich wurde bitter enttäuscht: nix im Korb. Gestern, am Sonntag, ein neuer Versuch. Klebrige Hörnlinge, Reizker, Perlpilze - sie alle blieben im Wald. Aber: zwei Steinpilze, zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge und ein paar Anischampignons waren schließlich doch meine Ausbeute, siehe das Foto links. Immerhin und besser als gar nichts.
Ich wünsche allen Pilzfreunden von Herzen und mir natürlich auch, dass es doch noch ordentlich regnet und ein kleiner Pizschub die Pilzsaison ausklingen lässt.
Gut, dass es Heinz-Wilhelm gibt, so kann ich wenigstens Pilze im Pilzticker sehen… und deshalb auch einen Dank für seine Arbeit.
Mit den Besten Grüßen aus Unterhaching
Hans"
Pilzticker Bayern 156
![]() |
![]() |
2 Fotos: Ein schöner Flockenstieliger Hexenröhrling (links) und ein nicht minder schöner Steinpilz (rechts) zählten zur Ausbeute von Hans. Zumindest ist damit ein Anfang für die Herbstsaison gemacht. Und es bleiben durchaus noch einige Wochen für ergiebige Regenfälle. (3 Fotos © Hans)

Armin schreibt am 20. September 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm.
Heute war ich wieder auf Pilztour. Gefunden habe ich, wie der Teller links im Bild zeigt, Steinpilze, Maronenröhrlinge, Birkenpilze ein paar Pfifferlinge, Flockenstielige Hexenröhrlinge (sie waren aber noch zu klein zum Ernten), eine Krause Glucke und vieles mehr, was aber im Wald blieb. Es ist nach wie vor ein bisschen zu trocken…
Gruß aus Simbach am Inn Armin"
(Foto © Armin)
Pilzticker Bayern 156

Collage: Birkenpilz, Steinpilz; Pfifferling, Fliegenpilz; Steinpilz, Maronenröhrlinge (von oben nach unten, von links nach rechts). (Collage/6 Fotos © Armin)

Foto: Ein herrlicher Herbstfund bei Happurg mit Krausen Glucken, ersten Totentrompeten, vielen köstlichen Frauentäublingen und ersten Lachsreizkern.
Matthias aus Happurg schreibt am 19. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern Abend war ich kurz in einem Waldgebiet bei Offenhausen. Neben zahlreichen Krausen Glucken fand ich auch endlich die ersten verwertbaren Pfifferlinge des Jahres. Sie haben hier scheinbar keine gute Saison im Gegensatz zu fast allen anderen Pilzen. Die Perlpilze drücken jetzt nach drei Wochen immer noch nach.

Vor mir war scheinbar schon ein anderer Pilzsammler unterwegs. Zu meinem Entsetzen hat er sich scheinbar einen Spaß daraus gemacht, meine geliebten Reifpilze plattzutrampeln. Mitgenommen wurden den Schnittresten nach hauptsächlich überständige Steinpilze. Leider ein typisches Bild. Eine unechte Pilzvergiftung wünsche ich ja niemanden, aber… mögen ihm die Ärmel beim Händewaschen herunterrutschen!
Heute war ich dann zurück in meinem Totentrompeten- und Täublingswald am Bach. Diese Stelle kennt zum Glück kaum jemand.
Ich konnte endlich die ersten Lachsreizker finden. Dazu kamen einige Frauentäublinge. Ich nahm nur die besten mit. Mitte der Woche gab es schon ebenso leckere Rotstielige Ledertäublinge. Nicht, dass es mir mit dieser Pilzart zu viel wird!
Fast durch Zufall entdeckte ich die ersten kleineren Totentrompeten. An anderer Stelle stand dann schon eine größere Gruppe, sodass ich auch hier etwas mitnehmen konnte. Ein Sommersteinpilz war noch nachgekommen, er war allerdings schon etwas weich.
Außerdem wachsen jetzt auch zahlreich die Herkuleskeulen. Direkt am Bach entdeckte ich eine Gruppe Habichtspilze. Irgendetwas muss in dem Wasser sein. Einer der Fruchtkörper hatte einen Hutdurchmesser von mindestens 25 cm, siehe das Foto links. Nachdem meine Lebensgefährtin gestern noch eine schöne Krause Glucke aus Amberg mitbrachte, war zu diesem Zeitpunkt Einlassstop am Korb angesagt. Die Pilze wollen ja auch gegessen werden.
Stattdessen besuchte ich noch den schönen Flockenstieligen Hexenröhrling aus einer meiner vergangenen Pilznachrichten. Er ist in Würde gealtert. Die Flockis machen dieses Jahr ohnehin eine gute Figur.
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"
Pilzticker Bayern 156

Foto: Besonders erfreuten Matthias die ersten Funde junger Herbsttrompeten (Totentrompeten) in der Nähe "seines" Waldbaches. Einige waren sogar schon groß genug, um mitgenommen zu werden. (3 Fotos © Matthias/Happurg)
Pilzticker Bayern 156

Petra schreibt am 17. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
liebe Schwammerlbegeisterte,
heute Vormittag habe ich im Landkreis Dachau die ersten Maronenröhrlinge 2026 gefunden (1. Foto links).
Leider hat es bei uns seit dem Frühjahr viel zu wenig geregnet und das Moos im Wald ist an vielen Stellen komplett vertrocknet. Ich bin dann immer tiefer in den Wald gegangen und wurde erst dort fündig. Es gab für mich schöne junge Maronen.
Meinen kleinen, aber feinen Fund gab's als Maronen-Rührei mit Butterbrot (2. Foto links).
Ich hoffe auf weitere schöne Schwammerlfunde in den nächsten Wochen.
Viele liebe Grüße
Petra"
Pilzticker Bayern 156

Foto rechts: Tief in den bemoosten Wald musste Petra eindringen, um an restfeuchten Flecken endlich schöne junge Maronenröhrlinge zu finden. Seit dem Frühjahr hatte es kaum geregnet im Dachauer Umland. (3 Fotos © Petra)
Von Pilzticker Bayern 156 zurück zur Pilz-Ticker-Übersicht
Zurück zu Passion Pilze sammeln Home Page
Oct 03, 26 02:49 AM
Sep 30, 26 02:07 PM
Sep 29, 26 12:54 PM
Sep 29, 26 03:10 AM
Sep 28, 26 09:23 AM
Sep 27, 26 12:38 PM
#Anzeige Bezahlter Link

Moritz Schmids neue kreative Pilzküche: Vegetarische Rezepte und Pilzportraits durch das ganze Jahr. Hier geht's zum Buch.
#Anzeige Bezahlter Link

Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen ?
#Anzeige Bezahlter Link

#Anzeige Bezahlter Link

Von der erfahrenen Praktikerin Rita Lüder - Top-Bewertungen
#Anzeige Bezahlter Link

Wer Bäume und Sträucher kennt, findet zielsicher Speisepilze
#Anzeige Bezahlter Link

#Anzeige Bezahlter Link

Warum luftig und keine steilen Seitenwände?