Pilzticker Bayern 154
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Foto: Zwei Netzstielige Hexenröhrlinge. Sie sind sehr wohlschmeckende Speisepilze, deren Verzehr allerdings im Zusammewirken mit Alkohol immer wieder in der Diskussion steht. Sepp schildert in seiner heutigen Pilzpost seine langjährigen Erfahrungen dazu.
Sepp schreibt am 7. September 2026:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
am Sonntagnachmittag zog mich meine Neugier zu den Pilzplätzen südlich von Holzkirchen. Ich erhoffte mir nach der neuerlichen Hitzewoche ohne Regen fast nichts. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.
Gleich zu Anfang begrüßte mich ein Duo Parasol (gut zu bestimmen wegen des
dunkelbraun genatterten Stieles und des essbaren, verschiebbaren Ringes). Voriges Jahr fand ich keine einzige Espenrotkappe, gestern standen da insgesamt sieben Stück, von denen allerdings zwei überständige im Wald blieben.
Ein Fichtensteinpilz überstand die neuerliche Hitze. Den Fund abgerundet haben eine Menge Hexenröhrlinge, in der Mehrzahl Netzstielige. Mitgenommen habe ich nur die
jungen, makellosen Fruchtkörper.
Andere Pilzarten waren noch nicht zu sehen. Für diese Woche sind ja Niederschläge angesagt, dann erhöht sich hoffentlich die Artenvielfalt.
Zum Schluss noch eine Anmerkung zu meiner persönlichen Erfahrung mit dem Netzstieligen Hexenröhrling, der ja in der Fachliteratur als problematisch bis giftig in Verbindung mit Alkoholgenuss beschrieben wird.
Seit vielen Jahren gehört der Netzstielige Hexenröhrling in unserer Familie zu den begehrten Speisepilzen, die im Korb landen. Noch nie wurden bei uns nach Verzehr und am Abend bei einem Bier oder einem Glas Wein Magen- und Darmbeschwerden beklagt.
Viele Grüße an alle Pilzfreunde
Sepp"
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Foto: Sie sind nach einem Ausfalljahr wieder da, und das in aller Pracht: schöne Espenrotkappen, hier gleich vier Stück.

Foto: Diese zwei Parasole haben besonders stark genatterte Stiele.

Foto: Sepps gesamter Fund. Mit so vielen Pilzen hatte er nach der erneut sehr trockenen Woche nicht gerechnet. (4 Fotos © Sepp)
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Matthias aus Happurg schreibt am 6. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
bevor ich zu der schönen Geschichte in meiner heutigen Pilznachricht komme, vorab die Liste gefundener essbarer Pilze:
- Fichtensteinpilze
- Flockenstielige Hexenröhrlinge
- Netzstielige Hexenröhrlinge
- Habichtspilze
- Butterpilze
- Goldröhrlinge
- Rotkappen
- Birkenpilze
- Maronenröhrlinge
- Fichtenreizker
- Anisegerlinge
- Krause Glucken
- Perlpilze
- Parasolpilze
- Kuhmäuler

Am vergangenen Freitag war einer dieser besonderen Tage, die man nur alle paar Jahre erlebt. Dabei war es völlig zweitrangig, dass wir die 100 Steinpilze nicht voll gemacht haben, es waren am Ende "nur" 96. Genauso, dass die Maden aktuell 2/3 der Pilzmenge für sich beanspruchen. Und auch, dass ich bis weit nach Mitternacht mit Putzen beschäftigt war.
Die Jahresvorräte sind bereits jetzt auf jeden Fall ausreichend gefüllt.
Ich hatte schon so ein Bauchgefühl, dass Mitte der Woche, als ich mit unserem Hund Malte unterwegs war, der Höhepunkt der Steinpilzwelle noch nicht erreicht war. So verabredete ich mich am späten Freitagnachmittag mit guten Freunden noch zu einem kleineren Pilzgang.
Sie wachsen nur in geschützten Lagen
Es ging in dasselbe Waldgebiet, das ich schon Mitte der Woche aufgesucht hatte. Die Lage ist hier besonders geschützt. An anderer Stelle wächst auch noch relativ wenig, vor allem an lichten Westhängen, weil hier der Wind in Verbindung mit der immer noch starken Sonne alles sofort wieder trockenlegt. In besagtem Wald gibt es aktuell drei größere Stellen, die besonders geschützt sind.
Was wir dort dann erlebten, haben wir so in unseren Breitengraden noch nie gesehen. Wir standen mitten im Märchenwald. Das Waldgebiet ist mit seinem dichten Mischbestand und den schmalen vermoosten Wegen ohnehin schon wunderschön. Die Sonne dringt nicht überall an den Boden, was ein interessantes Lichtspiel erzeugt. Mit den zahlreichen, sich unter kleinen Fichten versteckenden Steinpilzen ist der Anblick dann fast schon mystisch.
So haben wir auf allen vieren krabbelnd einen kernigen Steinpilz nach dem anderen aus dem Fichtendickicht geborgen. Eines der Bilder zeigt den provisorisch eingerichteten Sammelplatz. Ich denke, die Menge der Steinpilze spricht für sich. In guten Jahren steht dort etwa ein Drittel, maximal die Hälfte der zu sehenden Pilze.
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Foto: Halbleer oder halbvoll? Bei Steinpilzen lieber halbvoll. Am Ende war der Korb derart voll beladen, "dass die Pilze beim Tragen schon die Knöchel der Finger berührt haben", schreibt Matthias.
Fassungslos auf den Waldboden gesetzt
Ältere, aber immer noch gute Exemplare haben wir erst gar nicht angefasst. Nachdem das Ganze auch am nächsten Platz so weiterging, haben wir uns erst einmal fassungslos lächelnd auf den Waldboden gesetzt und fünf Minuten die "Aussicht" genossen. Auch Fliegenpilze sind inzwischen aufgetaucht, was das Bild noch einmal schöner macht.
Ich habe es leider nicht hinbekommen, die Atmosphäre im Wald realitätsnah abzubilden, deshalb habe ich mich dazu entschieden, einige der schönsten Steinpilze einzeln zu fotografieren.
Mit dem Sammeln haben wir aufgehört, weil unserer Korb so voll war, dass die Pilze beim Tragen schon die Knöchel der Finger berührt haben.
Wir hätten übrigens auch fast genauso viele Flockenstielige Hexenröhrlinge mitnehmen können. Sie wachsen dieses Jahr besonders zahlreich und schön. Auch beim Rotkappenopa haben wir wieder vorbeigeschaut. Er wirkt inzwischen doch sehr mitgenommen und wir hätten ihm auch seine Urenkel vorstellen können. Der ganze Boden war nämlich übersät mit roten Knöpfen.

Foto: Ist das ein Anblick nach so langer, entbehrungsreicher Steinpilzzeit!
Man verzeihe mir die ungeputzten Steinpilze, wir waren so sehr mit Einsammeln beschäftigt, dass die Suche nach einer geeigneten Putzstelle erst einmal hinten angestellt wurde.
Ein Teppich von Goldröhrlingen
Auf dem Rückweg entdeckten wir noch einen ausgedehnten Teppich von Goldröhrlingen. Auch diese Pilzart scheint ein gutes Jahr zu haben. Gut gelaunt und mit vom schweren Korb langgezogenen Armen ging es bei einem wunderschönen Sonnenuntergang zurück zum Auto.
Da meine Arbeit momentan ziemlich stressig und zeitfordernd ist, genieße ich jede freie Minute draußen im Wald. Es ist für mich einfach der beste Ort, um herunterzukommen und abzuschalten. Vor allem, wenn einen die Natur dann auch noch so reich beschenkt wie am Freitag.
In diesem Sinne wünsche ich dir und allen Lesern einen erfolgreichen Start in den Pilzherbst!
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"
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Foto: Herrlicher Steinpilz, überhaucht mit einem grauweißen Schleier.

Foto: Makelloser Steinpilz mit leicht gesenktem Haupt. (5 Fotos © Matthias/Happurg)
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Rainer schreibt am 5. September 2026: "Hallo, gerne melde ich meinen Pilzfund vom heutigen Samstag im Autengrüner Forst nahe der Stadt Hof in Oberfranken. Selten habe ich einen Steinpilz und einen Flockenstieligen Hexenröhrling so nah beieinander gefunden (Foto links). Liebe Grüße und vielen Dank für die schöne Seite, die ich schon seit Jahren als Pilzbarometer verwende. Rainer" (Foto © Rainer) Pilzticker Bayern 154 |
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2 Fotos: Zwei Steinpilze im Topzustand. Kaum zu glauben, dass Michael und Birgit auch schon "sehr viele überständige Steinpilze" vorfanden. Aber das ist Pilzsammlers Schicksal: man denkt, sie kommen erst noch, und wenn man zur Stelle ist, sind sie schon hinüber…

Michael und Birgit schreiben am 5. September 2026:
"Hallo liebe Pilzfreunde,
endlich geht es im Unterallgäu im Regierungsbezirk Schwaben mit den Röhrlingen los.
Seit Anfang September sprießen die Steinpilze, ein paar Birkenpilze und Goldröhrlinge waren bei meinem ersten Fund auch dabei. Aber leider auch schon sehr viele überständige Steinpilze, die wir immer im Wald lassen.
Ich bin gespannt, wann es mit Täublingen, Reizkern und Maronen losgeht. Allen, die draußen unterwegs sind, viel Erfolg beim Suchen und vor allem beim Finden!
Bis bald
Michael und Birgit"
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Foto: Viel los im Moos mit drei schönen Steinpilzen. (4 Fotos © Michael)

Foto: Im Fichtelgebirge ist die Steinpilzsaison bereits in vollem Gange. Ein wenig Beiwerk gab es auch für Kurt und Julia. Die zwei rechts, die aussehen wie übergroße Pfifferlinge, sind etwas derangierte Milchbrätlinge. Auf dem 2. Foto sehen wir den Steinpilz des Tages, der mit verblüffender Genauigkeit die Form der übergroßen Baskenmütze (Barett) der französischen Gebirgsjäger Chasseurs Alpins hat, genannt "Tarte Beret".

Kurt und Julia schreiben am 2. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute, am 2. September, waren wir wieder im Fichtelgebirge unterwegs und konnten uns über eine schöne, bunt gemischte Ausbeute freuen.
Neben gut zwei Dutzend Steinpilzen fanden wir drei Birkenpilze, zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge und zwei schon etwas zerzauste Milchbrätlinge. Insgesamt scheint sich im Wald momentan einiges zu tun – an vielen Stellen kommen frische Pilze nach und die Suche macht richtig Spaß.
Wie man auf dem Foto sieht, ist am Ende einiges zusammengekommen. Wir sind gespannt, was die nächsten Tage noch bringen.
Viele Grüße aus dem Fichtelgebirge
Kurt und Julia"
(3 Fotos © Kurt)
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Foto: In Reih' und Glied: drei schöne junge Steinpilze.

Matthias aus Happurg schreibt am 1. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute war ich vor Sonnenuntergang noch einmal eine Stunde im selben Wald wie vor zwei Tagen. Diesmal in Begleitung von unserem Hund Malte, um ihn mit dem Geruch von Steinpilzen bekannt zu machen (siehe dazu Foto rechts). Vielleicht hilft er ja eines Tages tatkräftig mit…
Das Timing war perfekt, es gab einige taufrische feste Steinpilze zu ernten. Ich bin gespannt, wie lange der Schub anhält. Die kleinen Hexenröhrlinge sind nicht nennenswert gewachsen. Zum Rotkappenopa, den ich vorgestern stehen gelassen hatte, haben sich fünf Enkelkinder gesellt. Am Waldrand fand ich noch Butterpilze, einige frische Schopftintlinge sowie Birkenpilze.
Mal abwarten, was noch so kommt und ob sich die Feuchtigkeit noch etwas hält. Viel Regen ist für die nächste Zeit nicht vorhergesagt.
Viele Grüße
Matthias aus Happurg"
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2 Fotos: Der erste Steinpilz ist endlich gefunden, etliche weitere sollten folgen. Der Korbgrund ist gut mit Steinpilzen ausgelegt, da kommt auch schon der bekannte Rotkappenopa des Weges. Matthias stellte ihm zur Freude fünf seiner Enkelkinder vor. (3 Fotos © Matthias/Happurg)
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Armin schreibt am 1. September 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
gestern war ich wieder auf Pilztour bei Simbach am Inn. Gefunden habe ich die ersten Steinpilze 2026, Krause Glucken, Birkenpilze, Mehlräslinge und einen Parasol.
Pfifferlinge gibt es bis jetzt fast keine, ich habe nur einen einzigen gefunden, und der war schon vertrocknet. Von den Flockenstieligen Hexenröhrling ist auch noch nichts zu sehen. Normalerweise finde ich die ersten meistens schon Anfang Mai.
Außerdem habe ich Klebrige Hörnlinge, Goldröhrlinge, Körnchenröhrlinge, Blutrote Filzröhrlinge und verschiedene Wulstlinge gesehen. Es hat übers Jahr einfach viel zu wenig geregnet.
Das 2. Foto zeigt einen Steinpilz und einen Pantherpilz im Hintergrund. Sein sicherstes Merkmal, die so genannten Bergsteigersöckchen, die wie oberhalb geraffte Strümpfe aussehen, sind hier andeutungsweise zu erkennen. Ein Alarmsignal!
Gruß aus Simbach am Inn Armin"
(2 Fotos © Armin)
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Maria schreibt am 31. August 2026:
Servus, Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,
oder sollte ich sagen „Leidensgenossen“? Denn die meisten von uns hatten dieses Jahr kaum einmal Grund zum Lächeln.
Der mit dem Abebben der ersten Hitzewelle verbundene Regen war in unserer Region - der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz - leider nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Immerhin nahmen Gras und Moos relativ schnell die grüne Farbe der Hoffnung an. Und einige schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge weckten ebenfalls Hoffnung. Aber die Herrlichkeit währte leider nicht lange und die Natur verfiel erneut in Dürrestarre.
Den wenigen Täublingen und Milchbrätlingen, auf die ich in der Folgezeit traf, gelang es nicht einmal, ihre Hüte zu entfalten: sie verkümmerten bereits als „Knubbelchen“.
Vor gut einer Woche hat der Himmel dann endlich wieder seine Schleusen geöffnet und der Regengott erinnert sich seither immer mal wieder an uns. Und sofort beginnt das Spiel von neuem – es grünt und riecht nach Erde und Moos.

Foto: Ein willkommenes Steinpilzduo für Maria. Ob es nur ein Zufallsfund oder Vorbote für weitere zeitnahe Funde war, muss sich zeigen. (Foto © Maria)
Am Wochenende entdeckte ich die ersten Parasole, einige Kuhröhrlinge und Rotfüßchen sowie an zwei meiner Lieblingsplätze die ersten winzigen Steinpilzanzeiger, sprich Mehlräslinge.
Die beiden Prachtburschen auf dem Foto waren heute ein Zufallsfund im immer noch weitgehend schwammerllosen Wald. Und zwar an einem Ort, an dem ich nicht mit ihnen gerechnet hätte. Sie wurden natürlich entsprechend begrüßt. Gottlob war kein Zweibeiner in der Nähe, der etwas irritierte Hundeblick hat gereicht. Daheim wurden die Pilze mit Dankbarkeit und Genuss ihrer Bestimmung zugeführt.
Nur ein Glückstreffer oder vielleicht doch hoffnungsvolle Vorboten? Appetit auf mehr haben sie jedenfalls gemacht.
Ich wünsche mir und allen Pilztickerern, dass das Wetter mitspielt.
Maria"
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Matthias aus Happurg schreibt am 30. August 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
mein Bruder hat mir heute von einem Sommersteinpilz-Fund berichtet. Sonst wäre ich gar nicht erst in den Wald gegangen.
Viel los ist tatsächlich noch nicht, aber man spürt irgendwie, dass es bald richtig losgeht. Auf einem Wanderweg im Birgland entdeckte ich dann ein Fichtensteinpilzbaby, das förmlich ein Loch in den knochenharten ausgetrockneten Boden gesprengt hatte. In diesem Suchgebiet sollte dies aber auch der einzige Fund bleiben.
In meinem Lieblingswald in der Nähe von Grafenbuch war dann schon mehr los. Die Mehlräslinge und Pfefferröhrlinge, beide Zeigerpilze für Steinpilze, sind schon da. Die Steinpilze zieren sich noch. Ein junges Exemplar (2. Foto rechts) konnte ich mitnehmen, ein etwas älterer, aber noch fester Fruchtkörper war leider bereits komplett vermadet.
Außerdem fand ich noch zwei wirklich winzige Flockis, die ebenfalls im Wald bleiben durften, sowie einen leider auch schon verwurmten Rotstieligen Ledertäubling.
Den krönenden Abschluss bildete eine Gruppe schöner Espenrotkappen. Auch hier durfte der älteste Pilz - der mit dem Guckloch (1. Foto rechts) - stehen bleiben. Ein schönes Abendessen ergibt der Fund allemal.
Ich wünsche allen schöne Funde! Hoffentlich bis bald mit mehr Artenvielfalt!
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"
(3 Fotos © Matthias/Happurg)
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Foto: Ein Pfefferröhrling als Solitär wird nicht alle Tage fotografiert. Um so schöner, dass sich Matthias dieses willkommenen Würzpilzes einmal annahm. Er ist in der Mischpilzpfanne beziehungsweise in der Mischpilzsoße immer ein Gewinn, weil er für eine wunderbare, leicht scharfe Note sorgt. Wenn man das Gesetz beachtet, dass es nicht mehr als ein oder eineinhalb Pilze von ihm sein sollten.
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Christoph schreibt am 30. August 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
heute Morgen waren wir wieder an meinen Pilzplätzen in der Höhe bei Bayrischzell unterwegs. Und was darf ich vermelden? Ja, die Steinpilze fangen an zu wachsen - welch Freude! Sie waren nahezu alle ohne Maden und Schnecken. Rechts im Bild unser Fund auf einem Tablett.
Auch einige Pfifferlinge im Moos haben die Hitze überstanden. Der viele Regen der letzten Tage hat der ganzen Natur sehr gut getan!
Viele Grüße aus Bayern
Christoph"
(3 Fotos © Christoph)
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Foto: Welch eine Pracht: Christoph zeigt seine gefundenen Pfifferlinge sowie einen Schwung junger Steinpilze.

Foto: Ein wunderschöner Nadelwaldanhängselröhrling, erkennbar an seinem gelben Stiel (mit typischerweise hellgelbem Netz), versucht, sich unter einem fetten Grasbüschel zu verstecken.

Foto rechts: Pilzfreundin Karin hat uns dieses Foto zugesandt. Es zeigt zwei Parasole an lichter Stelle im Fichtenwald, und zwar im Schwaighauser Forst bei Hainsacker, Ortsteil des Marktes Lappersdorf im Oberpfälzer Landkreis Regensburg. (Foto © Karin)
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Foto: Wenn das nichts für den Sonntagsbraten ist: 17 Steinpilze von klein bis ausgewachsen und eine Krause Glucke bieten sich perfekt für ein köstliches Gericht mit Pilzen an. Ein herrlicher Fund von Kurt und Markus! Das 2. Foto zeigt die Topqualität der gesäuberten und in Scheiben geschnittenen Steinpilze.

Markus schreibt am 29. August 2026:
"Hallo,
auch wir möchten gerne unseren Pilzfund für den Pilzticker Bayern melden.
Nach der warmen und teilweise trockenen Phase im August haben die Niederschläge der vergangenen Tage die Waldböden im Fichtelgebirge wieder gut durchfeuchtet. Zusammen mit den inzwischen kühleren Temperaturen scheinen die Bedingungen für das Pilzwachstum derzeit sehr günstig zu sein. Die für das Fichtelgebirge typischen eher sauren Waldböden bieten besonders für Steinpilze gute Voraussetzungen.
Anbei senden wir Fotos von der gesamten Ausbeute und von den bereits gesäuberten und geschnittenen Pilzen.
Vielleicht erfreut sich ja der Pilz-Ticker-Bayern daran.
Viele Grüße aus dem Fichtelgebirge
Kurt und Markus"
(2 Fotos © Markus)
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Foto: Neun Steinpilze plus ein Birkenpilz auf dünner Stelze für Barbara: die Steinpilzsaison ist damit auch weit unterhalb der alpinen Höhenzüge wie in den Schweizer Glarner Alpen oder bei Bayrischzell eröffnet. Welch herrlicher Anblick auch auf dem 2. Foto, wo ein geradezu hoheitlicher Steinpilz im lichten Nadelhochwald schon auf sie wartete. Nach monatelangem Ausfall in den total trockenen Sommermonaten geht es endlich los! Barbara hat ein feines Näschen bewiesen!
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Barbara schreibt am 29. August 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Im Landkreis Starnberg geht's dank dem schönen Vollmond gestern auch los.
Allen Befürchtungen der Presse wegen der Trockenheit zum Trotz konnten wir heute Morgen einen erfolgreichen Fund nach Hause bringen.
Viele Grüße und danke für deine tolle Arbeit,
Barbara"
(3 Fotos © Barbara)
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Foto: Zwei Steinpilze in Gras und Moos vor einem Fichtenabschnitt. Besser hätte der Zeitpunkt für die Suche nicht sein können!

Armin schreibt am 27. August 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
nach längerer Zeit - dem Ende der Morchelsaison - melde ich mich hiermit zurück.
Heute war ich wieder an meinen Pilzstellen im Wald bei Simbach unterwegs. Gefunden habe ich jede Menge Krause Glucken (siehe das Korbfoto rechts), Körnchenröhrlinge und Schönfußröhrlinge. Ansonsten ist wegen der vergangenen langen Trockenheit noch nicht viel los.
Gruß aus Simbach am Inn
Armin"
(3 Fotos © Armin)
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2 Fotos: Körnchenröhrlinge (links) zählen zu den Schmierlingen. Der botanische Artname Suillus granulatus deutet auf die feinen Körnchen (granulum) an der Stielspitze hin. Junge Pilze scheiden an den Röhren und am oberen Stiel eine weiße milchige Flüssigkeit aus, genannt Guttation. Das ist hier sehr gut zu sehen. Trocknen diese Tröpfchen, so bleiben braune, körnige Flecken und Verkrustungen, was kein anderer Schmierröhrling aufweist. Zur Verwertung als Speisepilz empfiehlt es sich, die Huthaut abzuziehen, was einen zusätzlichen Schutz vor Unwohlsein bietet, das beim Verzehr von Körnchenröhrlingen manchmal auftritt. Davon abgesehen, sind sie schmackhafte Speisepilze. Rechts ein wirklich schöner, ja makelloser Schönfußröhrling, der als (leicht) giftig eingestuft wird.
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Sep 15, 26 12:21 PM
Sep 15, 26 09:42 AM
Sep 15, 26 02:24 AM
Sep 14, 26 11:49 AM
Sep 14, 26 11:15 AM
Sep 14, 26 02:47 AM
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