Pilzticker Bayern 150
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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns



Armin schreibt 27. März 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
am heutigen Freitag war ich wieder im Auwald unterwegs. Gefunden habe ich erneut viele Böhmische Verpeln (Foto rechts), wobei ich die ganz jungen stehen gelassen habe.
Interessant waren die ersten Baby-Speisemorcheln an bekannter Stelle. Ich habe sie vorsichtig mit Blättern zugedeckt, da wieder eine frostige Nacht vorausgesagt wird.
Gruß aus Simbach am Inn, Armin"
2 Fotos rechts: Ein seltener Anblick: Hier sind kleinste Speisemorcheln zu sehen, auf dem letzten Foto kann man fast noch von Morchelbrut sprechen. Die Pilze wirken noch fast gläsern und sind zerbrechlich. Armin hat ihre Wohnstube mit einem Laubdach vor dem drohenden Frost etwas gewärmt.
(3 Fotos © Armin)
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Matthias aus Happurg schreibt am 26. März 2026:
"Grüß dich, Heinz-Wilhelm,
der aktuelle Wetterumschwung hat mir etwas Sorgen bereitet. Heute Nacht soll es wieder ordentlich Frost geben. Deshalb bin ich heute vor der Arbeit noch schnell an meine Verpelstelle bei Happurg gefahren. Welch ein Glück, denn vor ein paar Tagen war dort noch nichts zu sehen.
Jetzt standen sie plötzlich da, richtige Riesenbabies, siehe das Foto rechts! Es sind sicher noch einige Exemplare stehen geblieben, die werden unter der Laubdecke hoffentlich überleben. Ich freue mich sehr auf das Abendessen heute!
Ich wünsche dir und allen Lesern eine erfolgreiche Morcheljagd!
Liebe Grüße Matthias"
(3 Fotos © Matthias/Happurg)
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2 Fotos: Zwei Böhmische Verpeln, die eine, noch recht klein, gut getarnt im gleichfarbigen Laub sowie eines der "Riesenbabies" (rechts), wie Matthias schreibt.


Simbach am Inn - Viele kleine Morchelbecherlinge (siehe 2 Fotos) hat Pilzfreund Armin "auf einer kleinen Waldrunde" gefunden. Er hat sie alle noch stehen gelassen, um sie abzuholen, wenn sie größer geworden sind. (2 Fotos © Armin)
24. März 2026
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Simbach am Inn - Sehr viele, meist junge Böhmische Verpeln (siehe 4 Fotos) hat Pilzfreund Armin heute Vormittag in den Auen des Inn gefunden. Die bei Weitem meisten habe er zum Weiterwachsen stehen gelassen, da sie noch sehr klein und jung gewesen seien. Dann gute Ernte in ein paar Tagen, lieber Armin! (Collage/4 Fotos © Armin)
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Foto: Typisch im Habitat der Böhmischen Verpeln ist der Kontrast von Ockergelb des Käppchens und dem von Grau dominierten Graubraun des alten zerfallenden Laubes, meist svon Pappeln.

Marco schreibt am 21. März 2026:
"Guten Morgen,
ich möchte kurz durchgeben, dass sich die ersten Böhmischen Verpeln in Niederbayern zeigen. Und zwar Nähe Pocking nördlich von Bad Füssing. An einem sonnenbegünstigten kleinen Südhügel konnte ich vier Stück (Foto rechts) entdecken.
Schöne Grüße Marco"
(2 Fotos © Marco)
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2 Fotos: Es dürften die letzten Austernpilze der Wintersaison 2025/26 gewesen sein, die Matthias bei Happurg gefunden hat. Ab sofort hält er Ausschau nach Böhmischen Verpeln. (2 Fotos © Matthias aus Happurg)
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Matthias schreibt am 12. März 2026:
"Servus Heinz-Wilhelm,
knapp zwei Wochen nach meinem letzten Austernpilzfund muss ich mich noch einmal melden. Es sind tatsächlich noch einmal ein paar Fruchtkörper nachgewachsen. Die Pilze waren ordentlich groß, knackfrisch und hatten cremeweiße Lamellen. Einzig ein paar Käfer und Schnecken wollten sich gerade darüber hermachen. Sie müssen sich jetzt mit den Putzresten begnügen.
Ich muss dieses Wochenende unbedingt los, nach den Böhmischen Verpeln sehen. Vielleicht sind sie ja schon da. Es wäre für mich auch mal etwas Neues, Winter- und Frühjahrspilze gleichzeitig zu finden.
Ich wünsche allseits einen erfolgreichen Start in die Morchelsaison.
Grüße Matthias"

Foto: Frischer Bärlauch, frische junge Austernseitlinge. Es kommt nur sehr selten vor, dass man sie zusammen findet. Nahezu jedes Jahr sind die Austernpilze (siehe auch 2. Foto) Ende Februar längst durch.

Matthias aus Happurg schreibt am 1. März 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich war die letzten Tage immer mal wieder auf Streifzügen durch die Wälder. Die letzten Wochen wäre man nur mit Schneeschuhen oder Langlaufski gut vorangekommen. Entdeckt habe ich Unmengen an Samtfußrüblingen, die aber leider schon deutlich zu alt waren. Judasohren könnte man momentan reichlich ernten, die Feuchtigkeit der Schneeschmelze bläst die Fruchtkörper förmlich auf.
Im Dezember letzten Jahres hatte ich von Austernseitlingen an meiner Fahrradpendelstrecke berichtet. Wir hatten damals reichlich geerntet und nur ein paar Cluster sowie den Nachwuchs stehen gelassen.
Ich war zwischenzeitlich immer mal wieder zur Überprüfung dort. Aufgrund des eher strengen Winters hat es volle zwei Monate gedauert, ehe wir endlich wieder ernten konnten. Es handelte sich um dieselben Minifruchtkörper, die schon im Dezember zu sehen waren. Bis vor knapp zwei Wochen waren sie kaum größer geworden. So frische Austernseitlinge so spät in der Saison hatten wir bislang noch nicht.
Ein erster Abstecher ins Morchelrevier brachte zumindest schon einmal Bärlauch hervor.
So gab es gestern zum Abendessen Ofenkartoffeln mit Bärlauchmayonnaise und gebratenen Austernpilzen. Eine zwar einfache, aber doch sehr leckere Kost.
Ich drücke allen Pilzfreunden die Daumen, dass wir dieses Jahr wieder etwas mehr Morcheln finden dürfen!
Viele Grüße
Matthias aus Happurg"
(3 Fotos © Matthias aus Happurg)
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Foto: Winterrüblinge gab es in Massen, doch bei fast allen kam Matthias leider zu spät.


Sonny schreibt am 2. Februar 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
zum Jahresanfang suchte ich meine Totholz-Holunderstämme auf, die in den vergangenen Jahren mit Judasohren (Mu-Err-Pilzen) besiedelt waren - ohne Erfolg. Doch jetzt, am 1. Februar, zeigten sich die Judasohren von ihrer besten braunen und samtigen Seite.
Die geschmacksneutralen Baumpilze waren so zahlreich (2. Foto rechts), dass daraus eine große Mu-Err-Pilzpfanne mit Paprika und Teriyakisauce zubereitet wurde (1. Foto rechts).
Wie auf dem Foto zu sehen, sind noch viele junge Judasohren an dem Stamm. Vielleicht sind sie kommende Woche groß genug, um sie zu ernten.
Grüße aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck
Sonny"

Foto links: Ausgewachsene erntereife und nachwachsende klitzekleine Judasohren am geschwächten oder bereits abgestorbenen Holunderstamm. Die Pilze wachsen gerne in schattigen Lagen. (3 Fotos © Sonny)
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Matthias schreibt am 17. Dezember 2025:
"Hallo Heinz-Willhelm,
nun melde ich mich auch mal wieder mit einer kleinen Pilznachricht zurück. Bislang hatte ich leider kaum Zeit und Glück, um verwertbare Winterpilze zu finden.
Gestern Abend nach der Arbeit habe ich auf meiner Fahrradpendelstrecke einen kleinen Umweg durch ein Waldstück nahe Hersbruck im Landkreis Nürnberger Land eingelegt. Vor zwei Wochen war ich zuletzt dort, die Austernseitlinge steckten noch in den Kinderschuhen. Diesmal hat mir der Anblick im Licht des Fahrradscheinwerfers ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Neben Clustern dicker, knackfrischer Pilze (Foto rechts) drücken sich auch Büschel mit stecknadelkopfgroßen Pilzen hervor. Hier könnte also die nächsten Wochen noch gut was gehen. Ich hatte leider kein passendes Transportgefäß dabei. Also schnell nach Hause geradelt und mit Korb, Akkubaustrahler und meiner Frau noch fix zum Ernten gefahren.
Interessant, dass sich scheinbar niemand für die Pilze interessiert. Die befallene Buche steht direkt am Wegrand einer doch recht stark frequentierten Strecke. Umso besser für uns!
Dir, lieber Heinz-Wilhelm, und allen anderen Pilzfreunden wünsche ich noch eine besinnliche Weihnachtszeit!
Viele Grüße
Matthias aus Happurg"
(Foto © Matthias)
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Foto: "Lieber Heinz-Wilhelm, ein herzliches Dankeschön für deine liebevoll und fachlich sehr informativ gestalteten Seiten im Pilzticker für alle Pilzfreunde und Pilzliebhaber von den Bundesländern sowie der Schweiz und Österreich. Pilzfreund Sepp aus Bayern." (Collage/4 Fotos © Sepp)
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Sepp schreibt am 27. November 2025:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
nach einem zum Teil durchwachsenen Pilzwachstum in diesem Jahr in Südbayern wünsche
ich dir schöne entspannte Adventwochen, ein wundervolles unvergessliches Weihnachtsfest,
und für das neue Jahr 2026 viel Glück und Gesundheit, verbunden mit einem sehr üppigen Pilzwachstum mit schönen interessanten Berichten und Fotos von allen Pilzfreunden.
Liebe Grüße aus Hausham von Sepp"
Lieber Sepp,
vielen Dank für Deinen liebenswürdigen Weihnachtsgruß an mich und alle Pilzfreunde, der eine Augenweide ist! Damit hast Du Dich so ins Zeug gelegt wie mit Deinen Pilznachrichten, mit denen Du den einen oder anderen auffälligen Akzent gesetzt hast. Dafür einen gesonderten Dank!
Ich freue mich im Namen aller Pilzfreunde schon jetzt darauf, auch 2026 wieder Deine Pilznachrichten lesen und online stellen zu können!
Dir und Deiner Familie eine schöne besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest und ein gesundes und freudvolles neues Jahr!
Herzlichst Heinz-Wilhelm
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Sebastian schreibt am 2. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
dieses Jahr blieb leider wenig Zeit für mich, um in die Pilze zu gehen. Aber am Samstag wollte ich einmal schauen, ob das Pilzjahr dem Ende entgegengeht.
Ein großer alter Steinpilz war nicht mehr zu gebrauchen, dafür fand ich aber viele frische Trompetenpfifferlinge. Ich habe nur so viele mitgenommen, wie ich verarbeiten kann (Foto rechts). Ich habe nämlich noch genügend Getrocknete aus dem Vorjahr.
Schönen Sonntag
Sebastian aus Ingolstadt"

Foto: Diese Trompetenpfifferlinge tanzen Sebastian zur Freude einen Reigen. So fröhlich geht in der Region Ingolstadt die Pilzsaison ihrem Ende entgegen. (2 Fotos © Sebastian)
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Simbach am Inn - Eine kurze Waldrunde hat Armin bei Simbach am Inn gedreht und die hier gezeigten Pilze gefunden. Zu dem einzigen Steinpilz habe sich ihm die Frage gestellt: Könnte es der Letzte für dieses Jahr sein? Das hängt vom Wetter ab. Bleibt der Frost noch aus, könnte es durchaus noch den einen oder anderen geben. (Foto © Armin)
1. November 2025
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Sonny schreibt am 31. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
dank den Pilzsammlern und ihren Berichten bin ich heute noch schnell in einen stark bemoosten Wald im Landkreis Fürstenfeldbruck (FFB) gegangen, der eine fast märchenhaft anmutende Atmosphäre hat (2. Foto rechts).
Die vergangene Nacht war mit gerade mal 2 Grad Celsius* schon sehr kalt und ich hatte nicht damit gerechnet, überhaupt etwas zu finden. Dann aber standen doch noch einige gesunde Maronenröhrlinge mit sehr schönen rehkastanienbraunen Hüten da.
Meine Ausbeute (1. Foto rechts) ergibt heute Abend ein zwar kleines, aber feines Mahl!
Ich wünsche allen Sammlern noch viel Erfolg!
Viele Grüße Sonny"
(2 Fotos © Sonny)
* 2 Grad Celsius machen den Maronenröhrlingen nichts aus, sie sind Spätherbstpilze.
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Foto: Steht dieser einsame Schopftintling mitten auf einem Waldweg symbolisch schon für das Ende der Pilzsaison südlich von Holzkirchen? Sepp fürchtet, dass es das schon war mit der Pilzsaison für dieses Jahr, von den Winterpilzen einmal abgesehen. (Foto © Sepp)
Sepp schreibt am 29. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nach längerem Mistwetter mit Regen, Kälte und Frost besuchte ich gestern im Landkreis Miesbach mal wieder einige Pilzplätze. Leider waren keine Speisepilze für eine Pilzpfanne mehr zu finden. Auch die Herbstklassiker wie Hallimasch, Reizkerarten, Stäublinge,
Trompetenpfifferlinge und Violetter Lacktrichterling waren nicht zu sehen. Hier und da lagen oder standen noch Pilzleichen.
Die einzige Ausnahme war ein junger, knackiger Schopftintling, der dem widrigen Wetter auf dem Mittelstreifen von einem breiteren Forstweg tapfer die Stirn bot. Zur Belohnung für seine Zähigkeit durfte er stehen bleiben.
Ich vermute, dass es das mit dem Pilzwachstum in unserem Landkreis für dieses Jahr leider schon war.
Liebe freundliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde
Sepp"
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Christopher schreibt am 26. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern war ich mit Paula (Foto links, mit Pilzfund) noch mal an unserer vertrauten Stelle im Miltenberger Stadtwald.
Auf dem Weg dorthin habe ich noch einen stattlichen Fichtensteinpilz gefunden. Die Ausbeute an Maronen war zwar nicht so üppig, aber dafür hatten sie keinerlei Maden oder Schneckenfraß. So reicht es für meine Frau und mich für ein leckeres Zürcher Geschnetzeltes. Die größeren Maronen waren alle schon mit Schimmel befallen, was man von oben gar nicht erkennen konnte.
Ab Donnerstag soll es nochmal sonniger, wärmer und insgesamt freundlicher werden und so hoffe ich, dass wir doch noch mal Glück bei unseren Spaziergängen haben.
Auch ich möchte mich bei dir für dein Engagement und die liebevoll gestalteten Seiten bedanken. Die Pilzticker sind jedes Jahr ein Begleiter und lassen uns so oft staunen und wir können uns mit allen anderen Pilzsammlern freuen.
Allen Pilzsammlern noch viel Erfolg und gute Funde in ihren Revieren!
Liebe Grüße aus Miltenberg von Paula und Christopher"
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2 Fotos: Christopher hofft, dass der Steinpilz (links) nicht sein letzter für dieses Jahr war. Mit Maronenröhrlingen (z. B. rechts) ist schon eher noch zu rechnen. (3 Fotos © Christopher)

Foto: Der Baumstumpf ist übersät mit Stockschwämmchen, Gerhards Lieblingspilzen unter den essbaren. Davon kann er ja fast einen ganzen Suppenkessel zubereiten... (Foto © Gerhard)
Gerhard schreibt am 25. Oktober 2025:
"Guten Morgen Heinz-Wilhelm,
es hat lange gedauert, bis auch mein Lieblingsspeisepilz, das Stockschwämmchen,
in den Wäldern um Schweinfurt geerntet werden kann. Der intensive Regen und das relativ milde Wetter in den letzten Wochen lässt diese Pilzart endlich üppig wachsen. Auf dem Foto ist mein Lieblingsbaumstumpf zu sehen, an dem ich jedes Jahr meine Stockschwämmchen ernten kann. Leider fehlen in unserer Region noch der Parasol und die Steinpilze.
Viele Grüße aus Schweinfurt
Gerhard"
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Bayerischer Nationalpark - Wegen des fortgeschrittenen Herbstes gab es für Baeri (berichtet sonst aus dem Wallis über seine Pilzfunde) und weitere Pilzfreunde im Nationalpark Bayerischer Wald außer ein paar Birkenpilzen und Massen an Hallimaschen kaum etwas an Speisepilzen zu ernten. So hat er diese schmucken Grünspanbecherlinge im Sphagnummoos fotografiert. Auch die nachfolgenden Zitronengelben Reisigbecherchen, die an Pillen und Bayer Leverkusen erinnern, hatten es seiner Kamera angetan. (2 Fotos © Baeri)
Blau = ungenießbar
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2 Fotos: Welch ein prachtvolles Gemälde! Wir sehen viele Totentrompeten, durchmischt mit braunen Farbtönen, Frauentäublinge in ihrer ganzen verfügbaren Farbpalette und einige Lachsreizker (Weißtannenreizker), die den Gesamtfund aufhellen. Ein herrliches herbstliches Pilzfundmotiv! Das gilt nicht minder für das 2. Foto, das den düsteren Charakter der schwarzgrauen Totentrompeten im Korbdunkel - auch dank der kontrastierenden hellen Lachsreizker - fast mystisch widergibt.

Matthias aus Happurg schreibt am 20. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Willhelm,
es gibt freudige Nachrichten von meiner Totentrompeten-Stelle nahe Happurg, die letztes Jahr im Frühjahr forstwirtschaftlich "optimiert" wurde. Es war im letzten Herbst kein einziger Fruchtkörper zu finden.
Nachdem dieser Pilz ein gutes Jahr zu haben scheint, habe ich die Stelle am Donnerstag doch mal wieder besucht. Was soll ich sagen, es waren nicht nur vereinzelte Fruchtkörper da, - nein, das ganze Waldstück blühte förmlich in elegantem Grauschwarz. Die Wuchsstellen haben sich ein wenig verschoben, insgesamt flächig etwas ausgebreitet. Das Myzel hat sich wohl prächtig erholt. Mit einem gut gefüllten Korb, ergänzt durch einige Lachsreizker, ging es nach Hause.
Am gestrigen Sonntagmorgen machte ich mich auf, um noch einmal etwas zu ernten. Die Zeit drängt, die Fruchtkörper waren doch schon sehr groß, manche auch schon zu alt.
Im Anschluss ging es weiter, neue Reviere erkunden. Ich suche seit Jahren nach der Krausen Kraterelle, diese sollte es eigentlich in unseren Buchenwäldern geben. Womöglich verhält es sich hier aber auch wie mit den Morcheln: man muss erst den Blick dafür bekommen. Im auserkorenen Waldgebiet war ich ein weiteres Mal nicht erfolgreich.
Wobei das nicht ganz stimmt. Erfreulicherweise hatte der Waldrand - Hainbuchen, Kiefern, Birken und Rotbuchen, eine Vielzahl an Frauentäublingen zu bieten, einmal quer durch das ganze Farbspektrum. Fette Beute also. Der Fang wurde noch durch einige Lachsreizker und Violette Rötelritterlinge ergänzt. Zum Schluss möchte ich auch noch die Herkuleskeulen erwähnen, welche bei uns dieses Jahr besonders prächtig und in großer Stückzahl wachsen.
Rezepttipp für Totentrompeten
Wer Totentrompeten bislang nur als Trockenpilz für Saucen kennt: Ich brate sie am liebsten mit fein gehackten Schalotten in viel Butter an, etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Angerichtet auf Tagliatelle und garniert mit gerösteten Walnüssen. Parmesan darf gerne auch sparsam verwendet werden. Ein tolles Herbstessen!
Liebe Grüße
Matthias aus Happurg"
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Foto: Als würden sie durch den Wald hasten. Diese Herkulesriesenkeulen scheinen es eilig zu haben, wollen sich ganz offensichtlich aus dem Staub oder besser Laub machen. Man fragt sich: Was haben die vor? Nur gut, dass Matthias schnell mit der Kamera zur Stelle war! Wenig später wären sie bestimmt weg gewesen. (3 Fotos © Matthias/Happurg)
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Christopher schreibt am 19. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich war heute mit unserer Hovawarthündin Paula im Miltenberger Stadtwald. Die letzten Wochen gab es keine Pilze. Und heute - wie auf den Tag genau vor drei Jahren - standen die Maronenröhrlinge frisch und knackig (1. Foto rechts auf dem Tablett) an meinem Platz. Das gab natürlich gleich eine Pfanne mit den frischen Pilzen (2. Foto rechts).
Meine alten Sammelplätze sind von Holzrückern zerstört worden. Ausforstung ist sicher nötig, aber nicht so!
Ich wünsche allen Sammlern noch viel Erfolg!
Grüße aus Miltenberg
Christopher"
(2 Fotos © Christopher)
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Foto Dies ist eine von drei Krausen Glucken, die Benedikt gefunden hat.
Benedikt schreibt am 16. Oktober 2025:
"Servus Heinz-Wilhelm,
auf meiner gestrigen Tour im Landkreis Kelheim sah ich viele Maronenröhrlinge, von denen etwa die Hälfte wurmig war. Dank der Fülle kam dennoch einiges zusammen. Zudem fanden sich Kuhröhrlinge mit charakteristischem violettem Schnittbild*, Violette Rötelritterlinge, Reifpilze, Parasolpilze und drei Krause Glucken. Letztere wachsen dieses Jahr nicht so üppig wie die beiden vergangenen Jahre.
Die Zeit der Steinpilze (davon gab's heuer auch weniger) scheint vorbei. Besonders gefreut habe ich mich über die ersten Trompetenpfifferlinge, die jetzt aus dem Boden spitzen. Ein paar waren schon groß genug zum Mitnehmen. Das Foto entstand leider nicht mehr im natürlichen Licht, weshalb die Farben kräftiger aussehen.
Viele Grüße Benedikt"
* Ich kenne sie bei Schnitt eher leicht bläuend, aber wirklich nur leicht
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Foto: Beinahe wie ein künstlerisches Werk wirken diese Trompetenpfifferlinge. Andy Warhol hätte an der farblichen Überzeichnung, die den Pilzen Neonbeinchen zu verleihen scheint, womöglich seine Freude gehabt. (2 Fotos © Benedikt)
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Jul 18, 26 04:19 AM
Jul 14, 26 04:39 AM
Jul 07, 26 03:59 AM
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Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen ?
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Von der erfahrenen Praktikerin Rita Lüder - Top-Bewertungen
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Wer Bäume und Sträucher kennt, findet zielsicher Speisepilze
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Warum luftig und keine steilen Seitenwände?