Pilzticker Sachsen 61:
Funde vom 01.09.2017 - 10.09.2017



Pilzticker Sachsen 61




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Übersicht aller bisherigen Sachsen-Pilzticker

Exklusiv: Peter Rohlands Pilztouren




Zwickau: Viel mehr Pilze als erwartet für Scuttles Sonntagsausflugsfamilie


Foto: Für Scuttles Familie gab es wider Erwarten am Sonntagnachmittag allerhand an Pilzen aus dem Wald zu tragen. So mancher Pilzsammler in der Umgebung Zwickaus hatte mit einem so guten Aufkommen offenbar nicht gerechnet.

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Scuttle schreibt am 10. September 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war an diesem tollen Spätsommersonntag mit meiner ganzen Familie im Wald. Wir waren darauf eingestellt, nicht viel zu finden, weil ja Sonntag Nachmittag normalerweise alles schon weggeschnitten wurde.

Aber dem war nicht so. Überall standen die großen und kleinen Kerle: Maronen, Steinpilze (leider am Stiel alle verwurmt), Safranschirmlinge, Semmelstoppelpilze, Reizker und seit vielen Jahren wieder einmal ein paar Rotkappen. Traumhaft.

Außerdem fanden wir Birkenpilze, Flockis und Stäublinge. Das ergab wieder einmal eine schöne bunte Mischung, deren Ergebnis in der Pfanne rechts zu sehen ist.

Leider fehlt bei uns im Raum Zwickau der Regen. Ansonsten darf das Pilzwachstum in den nächsten Wochen so bleiben.

Bis bald, Scuttle«

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2 Fotos: Die Stiele der Steinpilze (links) waren leider verwurmt. Zum Ausgleich gab es für Scuttle - endlich einmal wieder - Rotkappen (rechts). (5 Fotos © Scuttle)

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Scuttle will sich den Anblick des von Harvestern durchfurchten Waldstückes lieber ersparen


Foto: Dafür, dass das Pilzgebiet, in dem Scuttle diese Pilze gefunden hat, von Holzerntemaschinen verwüstet wurde, ist es noch eine passable Ausbeute. Dennoch will sie sich zukünftig den Anblick ersparen - und sucht lieber wieder an ihren alten Plätzen.

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Scuttle schreibt am 5. September 2017:

»Hallo ihr Pilzsucher, lieber Heinz-Wilhelm,

endlich, nach langen zwei Wochen, konnte ich heute wieder einmal in den Wald bei Zwickau. Dabei war ich an einer Stelle, die ich seit fünf Jahren nicht mehr aufgesucht hatte. Die dortigen intensiven Forstarbeiten lockten nicht gerade an. Aber heute war meine Neugier größer.

Wie ich schon befürchtet hatte, gibt es die alten Pilzstellen nicht mehr. Überall wildes Geäst und aufgewühlter Waldboden. Ein schrecklicher Anblick. So fiel meine Ausbeute auch nicht üppig, dafür aber recht vielfältig aus. 

So fand ich einige kleine Steinpilze, Maronen, Safranschirmpilze, Reizker, Stäublinge und Goldröhrlinge.

Fazit: Ich werde zukünftig wieder meine anderen Stellen aufsuchen und neue erkunden. Denn dort muss sich der Wald erst einmal erholen, und das wird lange dauern.

Dringend nötig wäre Regen. Aber der ist, sofern man den Wetterfröschen glauben darf, erfreulicherweise im Anmarsch.

Viel Glück euch allen!

Scuttle«


Foto: Dass Scuttle in dem von Harvestern durchfurchten Waldgebiet auch vereinzelt Steinpilze (links) und Maronen (rechts) fand, lässt ahnen, was dieses Gebiet zuvor an Pilzen hervorgebracht hat. (3 Fotos © Scuttle)





Schöneck: Erst jenseits der Grenze wuchsen die Pilze


Monika schreibt am 4. September 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren wieder einmal in unserem bevorzugten Pilzgebiet in Schöneck im Vogtland.

Leider gab es außer sehr schönen Pfifferlingen so gut wie nichts. So sind wir noch auf die tschechische Seite gefahren.

Dort konnten wir sehr  viele Semmelstoppelpilze und Trompetenpfifferlinge finden, außerdem Hexenröhrlinge, Goldröhrlinge und schöne frische Maronen (Foto rechts).

Insgesamt kamen 4 Kilo Pilze zusammen.

Vielen Dank für deine tolle Seite und Grüße an alle Pilzsammler! Monika«

(Foto © Monika)

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Hohenstein-Ernstthal: Die erste Krause Glucke im Leben - da war Tom baff


Tom schreibt am 3. September 2017:

»Heute zum Sonntag schlug meine Frau vor, mal in die Pilze zu schauen.

So ging es auf Karl Mays Spuren in den Wald bei Hohenstein-Ernstthal. Nachdem wir bereits Maronen, Goldröhrlinge,  Safranschirmlinge und einen Steinpilz gefunden hatten, sah ich in der Ferne etwas leuchten. 

Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich eine Krause Glucke (Foto rechts) entdeckt. Keine fünf Minuten später leuchtete es erneut. Die zweite Glucke, gleich darauf! Wir waren vollkommen baff. 

Liebe Grüße an alle Pilzfreunde«

(Foto © Tom)

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Ein rundum gelungener Pilzausflug in die Dübener Heide wurde mit schönen Steinpilzen belohnt


Foto: Dieser Sonntagsausflug in die Dübener Heide hat sich gelohnt! Ob wohl alle der vielen Pilzsammler, die am Wochenende dort unterwegs waren, ähnlich viele gute Steinpilze gefunden haben?

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Ronny schreibt am 3. September 2017:

»Hallo ihr Pilzsucher, hallo Heinz-Wilhelm,

das Wochenende in der Dübener Heide hat sich echt gelohnt! Trotz vieler Pilzfreunde war, wie unsere Fotos zeigen, noch genügend für uns da.

Liebe Grüße aus Leipzig«


2 Fotos: Das war manchmal schon eine richtige Parade der Steinpilze. Ob allein oder gleich zu dritt, es waren herrliche Anblicke für Ronny und Mitsammler. (3 Fotos © Ronny)

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Claus: In der Neuen Harth gibt es null Pilze

Claus schreibt am 1. September 2017:

»In der Harth bei Leipzig sind aktuell gar keine Pilze da. Ich war an drei verschiedenen Stellen. Ich verstehe meine Vorgänger absolut nicht und frage mich, ob das Fake-Nachrichten sind.«

Gerald schreibt dazu am 3. September:

»Muss Claus zustimmen, am 1.September fand ich keine Pilze in der Neuen Harth im Leipziger Süden. Andere Sammler hatten auch nur einen leeren Korb. Von wegen Rotkappenparadies.

Gruß Gerald«

Sabine schreibt dazu am 3. September:

»Leider war die Aubeute am 1. September in der Neuen Harth sehr entäuschend. Aber vieleicht wird es ja noch besser.«

Angela antwortet am 3. September:

»Lieber Heinz Wilhelm,

im Pilzticker Sachsen fragt Claus, ob mein Foto und Bericht der Rotkappen-Funde Fake-Nachrichten sind.

Du kannst ihm versichern, dass dies nicht der Fall ist. Ein bisschen Glück gehört dazu, ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Eine Woche später kann es da ganz anders aussehen, vor allem, wenn so viele Leute im Wald sind, wie in der Neuen Harth. Das ist normal.

Liebe Grüße Angela«

Birgit schreibt dazu am 4. September:

»Liebe Angela,

auch ich habe vor ca. zwei Wochen sehr viele Rotkappen gefunden. Aber dieses Wochenende, als wir wieder im Wald waren, mussten wir feststellen, dass der Wald leider viel zu trocken ist. Es gab lediglich eine Handvoll Maronen. Es kommt sicher wieder eine andere Zeit. Doch erst muss es wieder ein bisschen Regen geben. Als ehrlicher Pilzticker nimmt man so eine Aussage einfach hin. Du hast recht: Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Also allen anderen Pilzsammlern eine schöne Zeit und noch viele Sammelerfolge.

Liebe Grüße Birgit«

(Diskussion geschlossen)

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