Pilzticker RP 125:
Funde vom 14.10.2025 - 07.11.2025



Pilzticker RP 125




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Rheinland-Pfalz





Die Totentrompeten halten Jürgen und Beatrice mächtig auf Trab


Totentrompeten; Foto Jürgen 7.11.25

Foto: So viele Trompeten, von denen kein Ton zu hören ist. Jürgen hat das Jagdfieber auf Herbsttrompeten gepackt. Weitere Inspektionsgänge stehen an. Den Steinpilz auf dem 2. Foto haben er und Beatrice in Starkenburg gefunden. Das kräftige Gelb seiner Röhren signalisiert, dass er gerne in einer Suppe verwertet werden möchte. (1 Foto © Jürgen); (1 Foto © Beatrice)

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Steinpilz; Foto Jürgen 7.11.25

Jürgen schreibt am 7. November 2025:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir sind heute ab 9:45 Uhr erneut oberhalb von Bruttig im Reich der Totentrompeten gewesen und konnten bei nur 3 Grad Celsius in einer guten Stunde zwei Körbe fast bis oben hin füllen. Da unsere Bekannte, von der wir den Tipp für dieses Revier erhalten hatten, bereits reichlich versorgt ist, konnten wir guten Gewissens sammeln. Drei Flockenstielige Hexenröhrlinge kamen noch hinzu. 

In den Wäldern dort oben - Eichen, Buchen, Birken mit eingestreutem Nadelholz - sollten eigentlich auch Steinpilze wachsen. Einen überständigen fanden wir auch, dazu ein Dutzend überständiger Flockis. Wir haben dort bislang allerdings nur einen Quadratkilometer von schätzungsweise zehn abgesucht. Eventuell werden wir am Sonntag nochmal vorbeischauen.

Morgen will uns unsere Bekannte erst einmal zu weiteren Fundstellen von Totentrompeten, Hexenröhrlingen und Steinpilzen mitnehmen. 

Da alle unsere Nachbarn kein Interesse an Totentrompeten haben, geht es nun ans Vorbereiten zum Trocknen.

Bereits am Mittwoch waren wir in Starkenburg, haben aber leidglich zwei Steinpilze (einer auf dem Foto rechts) und zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge gefunden.  

Viele liebe Grüße

Beatrice und Jürgen"

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Laubschneise im Reich der Herbsttrompeten; Foto Jürgen 7.11.25

Foto: Rechts und links der Schneise sind sie zu suchen, unter den Buchen, die begehrten Totentrompeten. (Foto © Jürgen)


Dieser Fund bei Bad Münster bescherte dem Dörrgerät noch einmal richtig viel Arbeit


Oliver schreibt am 6. November 2025:

"Gestern riet mir Margit, nochmals in die Pilze zu gehen; es soll ja kälter werden, könnte bald auch Frost geben, meinte sie. Vielleicht sei es die letzte Möglichkeit, noch einen guten Fund zu machen.

Also fuhr ich einen Mischwald mit Hanglage an, unweit von Bad Münster. Dort wachsen überwiegend Kiefern und Buchen. Das hohe Laub der Buchen bedeckt fast den ganzen Waldboden. Unter Kiefern steht dagegen meist kurzgewachsenes Moos und bildet einen grünen Teppich. An diesen Stellen ist es leichter, Pilze zu finden, aber nicht immer ertragreicher.

Pilzkorb und Trompetenpfifferlinge; Foto Oliver 5.11.25

Im hohen Laub ist es naturgemäß schwieriger, die braunen Hüte von Maronenröhrlingen zu entdecken. Aber genau das ist ja der Reiz! Und so fand ich nach und nach einige noch recht knackige Filzröhrlinge und Maronenröhrlinge.

Die Röhrlingen werden dieser Tage deutlich weniger. Die einzige Art, die ich an einem lichten, moosbewachsenen Hang noch reichlich fand, waren Kuhröhrlinge, die sehr gut zum Trocknen geeignet sind. Was ich positiv an den rückläufigen Temperaturen finde, ist die Zunahme an Trompetenpfifferlingen. Ich fand sie gestern mehr und mehr. Diese Pilze kommen zumeist zuletzt, oft nach den Lila Lacktrichterlingen, die es nur noch vereinzelt gibt.

Die Semmelstoppelpilze vertragen ebenfalls noch Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Die Steinpilze scheinen sich, zumindest im Nahe-Land, nun endgültig zu verabschieden. Und auch die Hexenröhrlinge werden seltener. Vielleicht könnten noch ein paar im Hunsrück stehen. Falls der Frost doch noch ein paar Tage ausbleibt, werde ich dort nochmals auf die Suche gehen.

Das war's für heute aus den Pilzwäldern im Nahe-Land. Margit hatte noch geschwind ein Foto vom Pilze trocknen geknipst. Auf dem Foto hierunter links sind die gelblichen Pilze die Kuhröhrlinge und die mit den grünlichen Röhren die Maronen. 

Noch viele Grüße und Erfolge beim Pilze suchen und finden wünschen euch lieben
Pilzfreunden die Margit und der Oliver vom Pilzsuchteam Nahe-Land"

(Foto © Oliver)

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Die Pilze vor dem Trocknen; Foto Margit 5.11.25
Fertig getrocknete Pilze; Foto Margit 5.11.25

2 Fotos: Die Pilze vor dem Trocknen in der Dörre (links) und nach dem Trocknen (rechts). Auf dem Foto mit den bereits getrockneten Pilzen sind die leicht rosaschimmernden Pilze sind die Hexenröhrlinge, die gelblichen die Kuhröhrlinge und der Rest unverkennbar  Maronenröhrlinge. (2 Fotos © Margit)

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Ein Tipp, eine Einladung und drei volle Körbe Totentrompeten


Zwei kleine Körbchen mit Totentrompeten;

Foto: Die zwei kleinen Körbchen sind voll. Mehr als zufrieden konnten Beatrice und Jürgen nach ihrer ersten Ernte von Totentrompeten den Heimweg antreten. (3 Fotos © Jürgen)


Jürgen schreibt am 4. November 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

 eine Bekannte hatte in den vergangenen zehn Tagen massenhaft Totentrompeten gefunden; für sie ein Erstfund. Auf meine Bitte, sie begleiten zu dürfen, sind wir heute früh gegen 08:30 Uhr mit ihr in die Laubwälder oberhalb von Bruttig gefahren. Wir suchten Totentrompeten, sie Steinpilze.

Schnell entdeckten wir die finsteren Trompeten, was auch für uns einen Erstfund bedeutete. Nachdem wir die Seite des Waldweges gewechselt hatten, ging es Schlag auf Schlag. Sieben große Nester mit teils übergroßen Exemplaren füllten nach eineinhalb Stunden unsere drei Körbe. An Steinpilzen fanden wir nicht einen. 

Für uns blieben die zwei kleinen Körbe, der größere ging an unsere freundliche Informantin. Nun geht es an das Vorbereiten zur Trocknung. Für den kommenden Samstag haben wir uns erneut verabredet.

Morgen Früh fahren wir mit den Hunden wieder nach Starkenburg. Bei angekündigten sonnigen 17 Grad springen uns dort vielleicht einige Flockis und Steinpilze in den Korb. Falls nicht, hatten wenigstens die Hunde einen schönen Gang.

Liebe Grüße von

Beatrice und Jürgen sowie den beiden Rackern"

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Alles voller Totentrompeten; Foto Jürgen 4.11.25

Foto: Überall quirlten die finsteren Trompetchen aus dem Buchenlaub. 


Eines der größeren Exemplare; Foto Jürgen 4.11.25

Foto: Zwei der größeren Totentrompeten, von denen es nicht wenige zu finden gab. 


Morbach: Die Steinpilze verabschieden sich, die Maronen werden weniger, die Pfifferlingsnester trösten


Fund Morbach; Foto Jürgen 2.11.25

Foto: Es ist seit Wochen der erste Fund ohne einen einzigen Steinpilz. Die Saison neigt sich oberhalb von Morbach, auch wenn Jürgen noch Maronen, Pfifferlinge und Perlpilze fand. Allein die Trompetenpfifferlinge (in der Schale) haben viel Nachwuchs, der Jürgen noch eine Visite wert sein soll. (Foto © Jürgen)

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Jürgen schreibt am 2. November 2025:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einer Woche mit mehreren Arztbesuchen und einer kleinen OP zog es mich heute früh um 7:45 Uhr wieder in die Wälder oberhalb von Morbach. Bei 10 Grad und leichtem Nieselregen begegnete mir kein Mensch. 

Wegen des heftiger werdenden Regens kürzte ich meine Runde ab, war aber immer noch zwei Stunden unterwegs. Es ergab sich folgendes Fazit: sieben überständige Steinpilze und nichts Frisches in Sicht. Auch die Maronenröhrlinge ziehen sich merklich zurück, ich fand nur wenige verwertbare. Der Wald machte einen zum Teil trostlosen Eindruck, von den hier und da eingestreuten Pfifferlingsnestern mal abgesehen.

So gab es nur wenige Perlpilze, einen angefressenen Flockenstieligen Hexenröhrling und einige von den größeren Trompetenpfifferlingen. Von diesen wachsen viele Kleine nach. Ihretwegen werde ich in 14 Tagen noch einmal wiederkommen. 

Viel zu putzen gibt es nun nicht, da es erstens kein großer Fund war und ich zweitens vieles bereits im Wald erledigt hatte. Der Fund wandert als Mischpilzpfanne in den Gefrierschrank, der noch ein klein wenig Platz bietet. 

Montag muss ich wieder zum Arzt, am Dienstag sehe ich eventuell bei Starkenburg noch einmal nach dem Rechten.

Liebe Grüße an Dich und allen Lesern viel Spaß beim - hoffentlich erfolgreichen - Sammeln

Jürgen"

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Was Marco vergessen hatte: An den Steilhängen wäre für Oliver eine Zahnradbahn durchaus hilfreich gewesen 


Schöner herbstlicher Korb; Foto Oliver 31.10.25
Steilhang, Blick bergab; Foto Oliver 31.10.25
Kuhröhrlinge; Foto Oliver 31.10.25

Oliver schreibt am 31. Oktober 2025:

"Ich suchte noch einmal den Wald in der Nähe der Ebernburg auf, die jetzt zum neuen Stadtbereich von Bad Kreuznach gehört. Dort gibt es viele kleine hohe Hügel, die ich unter großer Anstrengung erklomm. Mein Sohn Marco gab mir diesen Tipp, indem er meinte:" Da geht keiner hoch und sucht Pilze."

Es ist eines seiner geliebten Pilzsuchgebiete. Aber ich muss ehrlich gestehen, das Suchen nach Maronenröhrlingen in diesen steilen Hanglagen ist mir wirklich zu anstrengend. Auf dem Landschaftsfoto (2. Bild rechts) sieht man die Hanglage, wobei das noch nicht so sehr steil war, es waren noch steilere Hänge dabei. Nach etwa einer Stunde Klettern und Suchen befanden sich gerade mal vier Pilze in meinem Korb...

Da eines meiner Pilzgebiete nur etwa zwei Kilometer Fußmarsch entfernt liegt, nahm ich diese Strecke in Kauf, auch wenn ich einige Höhenmeteŕ überwinden musste. In einem mir bekannten Waldgebiet angekommen, fand ich auch viele Kuhröhrlinge und herrliche Maronenröhrlinge. Hinzu kamen noch Lila Lacktrichterlinge und einige Filzröhrlinge.

Die Perlpilze, die immer noch munter sprießen, ließ ich stehen, aber ein paar junge Hallimasche nahm ich mit. Steinpilze wachsen dort im Moment wohl keine mehr und die Artenvielfalt geht auch langsam dem Ende entgegen.

Alles in allem war der Tag doch sehr gelungen und laut meinem Schrittzähler hatte ich nach dem Pilzgang über neun Kilometer, teils in steiler Hanglage, hinter mir. Jogging fiel auf jeden Fall an diesem Tag aus.

Meinen schönen vollen Korb hatte ich am Hang hinter einen ganz jungen Eichbaum zum Fotografieren eingeklemmt (1. Foto rechts).  Die hellbraunen Pilze auf dem 3. Foto sind Kuhröhrlinge, die gerne mal in Verbänden wachsen

Den größten Teil des Fundes brachte ich meinem Freund Joe, der mir im Tausch dafür Wein schenkte. Ja so ist das auf dem Land, wir tauschen Naturprodukte gegen Naturprodukte und erfreuen uns so des Lebens.

Am Abend war ich zwar geschafft, aber glücklich.

Viele Grüße von Margit und Oliver aus dem Nahe-Land"

(2 Fotos © Oliver)

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Mit Oliver unterwegs bei Feilbingert

Andreas' erster Tag als Pilzsammler war gleich ein Volltreffer: So viele Arten so spät in der Saison!


Oliver schreibt am 28. Oktober 2025:

"Heute war ich mit Andreas, ein Sohn der besten Freundin von Margit, in den Pilzen.
Er geht oft mit seinem Hund spazieren, sieht dabei viele Pilze, kennt aber bis jetzt
noch keine Art.

Nun konnte ich mir endlich einmal Zeit für ihn nehmen. Da er noch blutiger Anfänger ist, nahm ich mir vor, nur auf Maronen und Steinpilze Acht zu geben. Die Wahl unseres Suchgebietes fiel auf die Wälder südlich des Lembergs, bei Feilbingert

Wir waren noch keine fünf Minuten im Wald, da entdeckte er schon gleich seine ersten drei Maronenröhrlinge, mit wahrlich herrlich dickbäuchigen Stielen. In der Folge fand er noch so einige davon. Bald darauf entdeckten wir frische junge Perlpilze und anschließend an einem liegenden  Buchenstamm junge Austernpilze.

Attraktion Sandröhrlinge; Foto Oliver 28.10.25

Nicht viel später fand ich einen Semmelstoppelpilz. Danach lernte er noch Lila Lacktrichterlinge und seinen ersten Steinpilz kennen. Dann war die Reihe an den 

Trompetenpfifferlingen. Ein einsamer verspäteter Frauentäubling kam noch hinzu. Zu meiner ganz großen Freude fand ich noch meine ersten großen knackigen. anstandslosen
Sandröhrlinge. Andreas entdeckte sogar Kuhröhrlinge, die ich dort schon länger vermutet hatte, er aber durch Zufall entdeckte. Echtes Anfängerglück! Dann war ich wieder an der Reihe. Am Stamm einer Kiefer fand ich noch eine Krause Glucke, gerade noch in akzeptabler Speisequalität. Selbst den Vitalpilz Birkenporling entdeckten wir noch. 

Echt Spitze für Andreas' ersten Pilzgang! Solch eine Artenvielfalt fand ich so nahe meines Heimatortes noch nie, und das so spät im Pilzjahr!Andreas hatte wirklich viel Spaß an diesem schönen Hobby.

Am Nachmittag bereiteten er und seine Frau sich ein Gericht mit Wildbrät und gemischten Pilzen zu. Alle genannten Pilze - außer der Glucke - verfeinerten das Wildgericht. Welch ein runder Abschluss zu Andreas' erstem Tag als Pilzsammler! Er berichtete hinterher, er habe nicht vermutet, dass Wildpilze so gut schmecken können. Bis jetzt kannte er nur Champignons und Pfifferlinge aus dem Geschäft.

Auf den Fotos ist ein Teil des Fundes zu sehen. Die Hauptdarsteller sind für mich die Sandröhrlinge (Foto rechts in der Mitte), denn alle anderen Arten lassen sich bei uns häufig finden. Die Sandröhrlinge habe ich getrocknet, ich glaube sie schmecken so am besten.*

Alles Gute und noch viele Pilzfunde wünschen euch Pilzfreunden die Margit und der Oliver aus dem Nahe-Land"

* Siehe hierzu Pilzticker Brandenburg, Tageseintrag 16. September 2025 von Pilzfreundin Heidrun

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Piolzkorb; Foto Oliver 28.10.25

Foto: Maronenröhrlinge machen den Korb schwerer und schwerer. (2 Fotos © Oliver)

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Margaretha bleibt lieber zu Hause und fädelt die Pilze zum Trocknen auf, denn sie liebt ihren Duft in der ganzen Wohnung


Zwei Pilzkörbe; Foto Margit 25.10.25
Herrlicher Steinpilz; Foto Margit 25.10.25

Oliver schreibt am 25. Oktober 2025:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach langer Zeit waren wir wieder auf den Rheinhöhen oberhalb von St. Goar zum Pilze suchen.

Anfangs ging es sehr schleppend voran. In den Laubwäldern fanden wir so gut wie keine Pilze, was für diese Gegend sehr untypisch ist. Die ersten entdeckten wir in den angrenzenden Nadelwäldern.

Dort fanden wir Violette Rötelritterlinge, die auch schon ihr Stelldichein vor kurzem im Nahe-Land bei Bad Kreuznach hatten. Maronenröhrlinge lassen sich bei diesem regnerischen Wetter massig finden, die jungen sind fast durchweg madenfrei.

Hin und wieder gab es auch Fichtensteinpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Fichtenreizker.

Was wir ebenfalls massenweise entdeckten, waren herrliche Filzröhrlinge, mit leuchtend gelben Röhren und dicken Stielen, was für das feuchte Wetter im moosigen Wald typisch ist. Momentan gehen wir mit sechs Familienangehörigen in die Pilze, ich glaube, bei uns ist das Pilzfieber ausgebrochen, haha.

Die Trockengeräte laufen auf Hochtouren und unsere Margaretha bleibt zu Hause, wo sie die Pilze noch zum Trocknen auffädelt, um sie an die Heizung zu hängen. Sie liebt den Duft der Pilze, der ihre ganze Wohnung erfüllt.

Margit hat auch wieder einige schöne Fotos für den Pilzticker geknipst.

Noch alles Gute und viele interessante Pilzberichte wünschen wir dir, Heinz-Wilhelm!

Herzliche Grüße von Olli und Margit vom Pilzticker Rheinland-Pfalz"

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Zwei Maronenröhrlinge; Foto Margit 25.10.25
Filzröhrling; Foto Margit 25.10.25

2 Fotos: Maronen (links) wachsen gut bei Nässe und sind mit ihren glänzenden Hüten im Regen noch besser als sonst zu finden. Rechts einer der schön anzuschauenden Filzröhrlinge mit braunroter Kappe und gelbem Stiel. (4 Fotos © Margit)

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Klinik statt Morbach: Der wilde Lenny macht Jürgen einen Strich durch die Rechnung


Fund von Hahn und Starkenburg; Foto Jürgen 24.10.25

Jürgen schreibt am 24. September 2025:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir waren heute Morgen wieder im Wald bei Hahn, wo es für uns neben kühlen Temperaturen einen Steinpilz, mehrere Rotkappen, schöne Maronenröhrlinge, Hainbuchenraufußröhrlinge sowie einen Perlpilz gab. 

Danach überraschte uns Starkenburg mit einigen Steinpilzen und Flockenstieligen Hexenröhrlingen, denen anzusehen war, dass auch mancher Käfer und manche Schnecke schon ihren Spaß gehabt hatten. Von unseren klammen Fingern mal abgesehen, waren wir mit unseren Funden zufrieden. Nun wird wieder redlich mit den Nachbarn geteilt.

Eigentlich wollte ich morgen Richtung Morbach, doch das steht in Frage. Gestern Abend hat mir nämlich der wilde Lenny wohl den linken Ringfinger (oberstes Glied) entweder ausgerenkt oder sogar gebrochen.

Nachdem die linke Hand nun leicht anschwillt, fahre ich dann lieber nach Zell in die Klinik, denn das Malheur selbst schienen und verbinden reicht wohl nicht aus. Aber den heutigen Gang wollte ich mir nicht nehmen lassen :-) Ich bin bescheuert, aber auch das gehört zum Leben.

Bis zum nächsten Mal

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie und Lenny"

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Zwei Steinpilze im Laub; Foto Jürgen 24.10.25

Foto: Zwei Steinpilze im kuscheligen Buchen- und Eichenlaub. (2 Fotos © Jürgen)


Sieben Pilzarten bei Morbach mit klammen Fingern zusammengetragen


Mischpilzfund von Jürgen und Beatrice; Foto Jürgen 19.10.25

Foto: Sieben Pilzarten nahmen Jürgen und Beatrice mit nach Hause, nämlich Steinpilze, Pfifferlinge, Maronenröhrlinge, Flockenstielige Hexen, Rotfüße, Trompetenpfifferlinge und Perlpilze. Ein schöner Fund! (Foto © Jürgen)


Jürgen schreibt am 19. Oktober 2025:

Hallo Heinz-Wilhelm,

wir trafen heute gegen 09:20 Uhr bei lausigen 4 Grad auf dem autoleeren Parkplatz oberhalb Morbach ein.

In der einen Hand den Korb, in der anderen die Hundeleine, wurden die Finger schnell klamm. Zuerst gab es an unseren Pfifferlingsstellen einen schönen Batzen, anschließend wanderten eine Menge Maronenröhrlinge, aber auch eine schöne Anzahl Perlpilze in den Korb.

Dann fanden wir endlich auch Steinpilze, sieben Stück nahmen wir mit. Auf drei Flockenstielige Hexenröhrlinge und einige schöne Herbstrotfüße folgte die schöne Erkenntnis, dass nun auch viele kleine Trompetenpfifferlinge in den Startlöchern stehen. Einige waren schon so groß, dass wir sie mitnehmen konnten. 

Nun geht es wieder ans Putzen und Verarbeiten der Pilze. Heute wird aus einem Teil eine wunderschöne Mischpilzpfanne mit Tagliatelle, einen kleineren Teil erhält eine liebenswürdige 80-jährige Frau und der Rest wandert in den Backofen und wird getrocknet zum Wintervorrat. 

Leider soll es die kommende Woche durchgängig regnen. Wir hoffen auf Ausnahmetage.

Allen Lesern eine gute Zeit und viel Erfolg und Dir einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie & Lenny"

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Auf Hahn ist immer noch Verlass: Steinpilze und Rotkappen, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Perlpilze


Fund von Hahn mit Steinpilzen, Rotkappen, Maronenröhrlingen und Flockenstieligen Hexen; Foto Jürgen 17.10.25

Foto: Die Wälder am Flughaften Hahn sind seit Wochen eine Bank. Steinpilze, Rotkappen, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Pfifferlinge, Maronen und Perlpilze wachsen immer noch nach. In der Mitte eine Ziegenlippe und ein Anisegerling.


Jürgen schreibt am 17. Oktober 2025:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute wollten wir wieder nach Hahn, aber zunächst musste am Auto der rechte Vorderreifen geflickt werden, weil sich eine Schraube im Gummi verirrt hatte. Gott sei Dank ging das  recht schnell, so dass wir gegen 10 Uhr auf unserem Parkplatz ankamen.

Viele Pilze war bereits überständig, darunter fünf Steinpilze und zehn Rotkappen. Dennoch konnten wir unser Körbchen innerhalb einer Stunde mit Rotkappen, einigen Steinpilzen, reichlich Maronen, Perlpilzen sowie einem Anisegerling und einer Ziegenlippe füllen.

Danach sind wir noch kurz nach Starkenburg gefahren. Hier gesellten sich zwei Rotkappen, acht Steinpilze und einige Flockenstielige Hexenröhrlinge hinzu, von denen knapp ein Dutzend leider schon überständig war. 

Morgen fahre ich allein nach Morbach, um die bekannten Plätze aufzusuchen. Hier habe ich mehr Hoffnung auf weitere Steinpilze und auch Perlpilze; Maronen werden sowieso da sein. An diesen bekannten Plätzen sieht es besser aus als auf der anderen Seite des Parkplatzes. Unsere dortige Inspektion am Dienstag war ein Reinfall: Fast alle bisherigen Fundstellen sind Holzschlag zum Opfer gefallen. So gab es nur einen Steinpilz und ein Körbchen Maronen.

Wir wünschen Dir einen schönen Tag und allen Lesern gute Funde. Es geht noch was!

Liebe Grüße  Beatrice und Jürgen, Kassie & Lenny"

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Starkenburger Maronenröhrlinge; Foto Jürgen 17.10.25

Foto: Eine Schüssel schöner junger Maronenröhrlinge, Herkunftsland Deutschland. 


2 junge Maronen; Foto Jürgen 17.10.25

Foto: Zwei schöne junge Maronenröhrlinge. (3 Fotos © Jürgen)

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Oliver und Margit kommen ins Schwärmen:

19 Arten Speisepilze! Der Soonwald zeigt sich endlich einmal wieder von seiner besten Seite


Steinpilzpracht in der Küche; Foto Margit 14.10.25
Stockschwämmchen; Foto Margit 14.10.25

Oliver schreibt am 14. Oktober 2025:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

im Moment sind wir fast jeden Tag in den Pilzen. Egal in welches Gebiet wir auch gehen, sie wachsen fast überall. Auch die Vielfalt an Speisepilzen lässts nichts zu wünschen übrig. 

Im Soonwald fanden wir jede Menge Hexenröhrlinge, Maronenröhrlinge, Fichtensteinpilze (Foto rechts), Birkenpilze, Espenrotkappen, Schafspilze und Rotfußröhrlinge. Was wir in außergewöhnlicher Menge antrafen, waren Stockschwämmchen auf älteren Buchenstümpfen. Selbst herrlich frische, butterweiche Austernseitlinge entdeckten wir bereits.

Ab und zu fanden wir vereinzelt Semmelstoppelpilze, Frauentäublinge, Butterpilze, Edelreizker, Parasolpilze, Pfefferpilze, Goldröhrlinge, Hainbuchenröhrlinge, Perlpilze und Fichtenreizker. Auf den Wiesen zeigen sich die Champignons. Alles gute, willkommene Pilze für leckere Pilzgerichte! Und zum Trocknen geeigneter Arten bleibt auch noch genug übrig. Unsere beiden Dörrgeräte laufen dieser Tage rund um die Uhr.

Heute Abend machten wir uns eine herrliche Pfanne mit vielen verschiedenen Pilzen. Dazu gab es Pellkartoffeln und Federweißen.

Margit war natürlich dabei im Wald und hat wieder einige Fotos für den Pilzticker gemacht.

Alles Gute und viel Glück beim Pilze finden wünschen euch Margit und Oliver aus dem Nahe-Land"

(4 Fotos © Margit)

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Zwei Flockenstielige Hexen und ein...?; Foto Margit 14.10.25
Steinpilz; Foto Margit 14.10.25

2 Fotos: Links zwei Flockenstielige Hexenröhrlinge und ein...? Rechts ein knackiger Fichtensteinpilz.

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