Pilzticker Niedersachsen 96
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Übersicht aller bisherigen Niedersachsen-Pilzticker

Foto: Es dauerte zwei Wochen, ehe diese Steinpilze nach ausreichendem Regen wuchsen. Das entspricht genau der Zeit, die der bayerische Pilzsachverständige Peter Karasch in unserem Interview-Klassiker 2018 veranschlagt hatte, wenn es zuvor lange trocken gewesen war.

Foto: Und so sahen die Pilze bei Onno zuhause für ein Pilzticker-Foto aus. Man sieht, hier und da hat mancher kleine Waldnager schon mal eine Kostprobe von diesem Jahrgang genommen. Der junge Steinpilz auf dem nächsten Foto links blieb davon - fast - verschont.
Onno schreibt am 24. September 2026:
"Moin Heinz-Wilhelm,
nachdem ich nun schon einige Pilzfotos der vielen Pilzfreunde bewundern durfte, habe ich letzten Freitag den ersten Gang nach der langen Trockenheit in unserer Region gewagt. Wir hatten bei uns tatsächlich das Problem, dass der Regen, wenn es denn welchen gab, um uns immer einen Bogen gemacht hat.

Allerdings gab es in den letzten zwei, drei Wochen dann doch endlich einigen Niederschlag. Also hatte ich bei meinem ersten Versuch auch das Glück, die ersten sechs Steinpilze zu finden...
Heute nach Feierabend hatte ich nun noch ein kleines Zeitfenster von eineinhalb Stunden, und dieses konnte ich sehr gut nutzen. Es gab eine erste reichliche Ausbeute.😃 Die letzten Pilze habe ich aufgrund der einsetzenden Dämmerung nur noch erahnen können, aber es hat sich gelohnt.
Bis auf ein paar wenige Perlpilze, reichlich Knollenblätterpilze (grüne, weiße und gelbe) habe ich lediglich eine überständige Marone und zwei Fliegenpilze entdecken können.
Allerdings lag mein Fokus klar auf den Steinpilzen, heißt, ich bin aus Mangel an Zeit direkt auf meine Steinpilzstellen zugesteuert, ohne mich genauer umzusehen.😉
Ich wünsche allen Pilzfreunden viel Erfolg und ein gutes Auge in den nächsten Wochen.
Allerbeste Pilzgrüße aus der Lüneburger Heide
Onno"
Rot = giftig
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Foto: Diese drei Steinpilze waren für Onno noch gut zu sehen. Dann aber brach die Dämmerung herein und er habe "nur noch erahnen können", ob das denn nun ein Steinpilz oder ein hochstehendes Laubblatt war… (4 Fotos © Onno)

Foto: Jedes Jahr zeigt sich der Ästige Stachelbart mit neuen Fruchtkörpern an anderer Stelle und in anderer Form. Was nicht nur für Gisela immer wieder ein faszinierendes Schauspiel ist. (Foto © Gisela)
Gisela schreibt am 22. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!
Seit etlichen Jahren bestaune ich im Herbst die filigrane Schönheit des Ästigen Stachelbarts in der hannoverschen Eilenriede. Nach seinem Umzug auf neue Baumstämme in der Nähe hat er sich üppig entwickelt - ein traumhafter Anblick.
Viele Grüße von Gisela"
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Foto: Trotz Trockenheit gab es ausreichend Steinpilze im Elm, so dass Verena einen ihrer Rezeptfavoriten zubereiten konnte: Mafaldine mit Steinpilzen in einer leicht tomatisierten Weißwein-Sauce. Auf dem 2. Foto (links) sehen wir das fertige leckere Gericht.
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Verena schreibt am 20. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
in den letzten Wochen fiel kaum Niederschlag in meiner Region, die Wälder um Braunschweig sowie im Harzvorland um Wolfenbüttel zeigten sich trocken und pilzleer. Viele Pilzgänge blieben erfolglos. Heute war auch mir das Glück endlich hold, als ich im Elm endlich fündig wurde.
Mehrheitlich fand ich bei meiner dreistündigen Wanderung kaum etwas, lediglich in einem einzigen kleinen Waldabschnitt standen sie da, die Steinpilze, dafür aber gleich zu Dutzenden! Leider war ich ein bis zwei Tage zu spät dran, etliche Exemplare waren schon im "Cremesuppen-Alter". Die blieben im Wald.
Der zufriedenstellende Fund von etwas mehr als einem Kilo bester Qualität darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Niederschläge vielerorts fehlen. Ich zumindest schaue (noch) nicht so optimistisch in den Pilzherbst 2026. Anfang Oktober werde ich wieder in die Brandenburger Wälder fahren. Ich bin gespannt, wie es dort aussehen wird.
Die Steinpilze wurden heute Abend mit einer tomatisierten Weißwein-Soße und Mafaldine kredenzt. Ein schnelles, tolles Rezept, das ich hier gerne teile. Der Italiener um die Ecke kriegt dieses Gericht auch nicht besser hin, das versichere ich!
Für 2 Personen:
- Mafaldine, Tagliatelle oder Bandnudeln in der gewünschten Menge. Ich plane 100gr pro Person
- Gewünschte Menge Steinpilze (ich nehme gut drei Hände voll) in 70 gr Butter braten
- in die Pfanne zu den Pilzen ein paar kleine Schöpfkellen vom Nudelwasser geben und kräftig verrühren. Die Stärke aus dem Nudelwasser bindet die Soße
- Weißwein nach Belieben dazu geben (ich empfehle Grauburgunder, und zwar zirka 80ml); dann einreduzieren (siehe nächstes Foto)

- In der Zwischenzeit ein paar geviertelte Kirschtomaten zur Soße geben und kurz mitkochen
- Wer möchte, ergänzt mit ein bisschen gehackter Petersilie oder geschnittenen Salbeiblättern
- Abschmecken mit Salz, Pfeffer und zum Schluss etwas geriebenen Parmesan hinzugeben, er fungiert als natürlicher Geschmacksverstärker
- Zum Schluss die gekochten Nudeln in die Pfanne geben, umrühren und die Soße kurz einziehen lassen
- Mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen und servieren.
Allen Pilzenthusiasten wünsche ich schöne, erfolgreiche Stunden im Wald und guten Appetit bei Tisch!
Übrigens, das Schöne an dem Rezept ist, dass es nicht auf genaue Mengen ankommt - es schmeckt trotzdem immer! ;)
Verena"
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2 Fotos: Der Steinpilz links macht einen vornehm-respektvollen Eindruck, begrüßt Verena mit einem Diener. Stämmig und erdverwachsen steht der Herr auf dem Foto rechts vor dem Baumstamm. (5 Fotos © Verena)
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Véronique schreibt am 20. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
hiermit sende ich Euch Bilder von unserer heutigen Pilzpirsch in einem Waldstück der Wedemark.

Unser achteinhalb Kilometer langer Spaziergang führte uns zunächst nur an Rotfüßchen vorbei. Nach ca. drei Kilometern begann ich bereits, Kuhröhrlinge und Lila Lackrichterlinge einzusammeln, um unsere abendliche Versorgung zu sichern.
Doch dann wendete sich allmählich alles zum Guten: Mein Gatte rief nach mir und zeigte stolz auf eine kleine Krause Glucke mit leichten Trockenschäden, die wir dennoch mitnahmen. Zwei große Steinpilze waren leider völlig madig, es ging jedoch mit einigen Flockenstieligen Hexenröhrlingen, zwei Sandröhrlingen und einem schönen Birkenpilz weiter. Drei Maronen sicherten die Mahlzeit.
Zum Ende unseres Weges zeigten sich reichlich Edelreizker am Wegesrand, was denn auch unser morgiges Abendessen zu einer Pilzmahlzeit werden lässt. Mit einer zweiten Krausen Glucke kehrten wir beseelt zum Auto zurück und verputzten soeben die verdiente Mischpilzpfanne mit Rückensteak und Steckrübenpüree.
Soweit der Stand der Dinge in Hannover.
Liebe Grüße und einen schönen Abend wünschen Véronique und Alexander"
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Foto: Getrennt auf Tellern: Links Maronenröhrlinge und Kuhröhrlinge, in der Mitte zwei Krause Glucken, rechts oben Flockenstielige Hexen, links unten Lila Lacktrichterlinge, rechts daneben Edelreizker.
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Foto: In dieser Waldlandschaft waren Véronique und Alexander unterwegs. Die Wedemark ist ein Abbaugebiet für Kies und Sand, wodurch künstliche Seen entstehen. (3 Fotos © Véronique)

Achim schreibt am 20. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
man muss schon recht früh aufstehen, um sonntags im Deister bei der Pilzsuche erfolgreich zu sein. Es sind doch einige Konkurrenten unterwegs. Aber wir wurden wieder mit ein paar schönen Steinpilzen belohnt.
Euch allen noch viel Spaß und Erfolg!
Liebe Grüße
Achim und Martina"
(Foto © Achim)
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Klaus schreibt am 19. September 2026:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nach langer Zeit war endlich einmal wieder ein Waldspaziergang angesagt. Leider bin ich alleine gewesen, da mein Sammlerfreund Arnold inzwischen verstorben ist.
Die Ausbeute an Steinpilzen war gut, einige Tage früher hätte genau gepasst. Der größte Steinpilz neben dem Korb hatte sicherlich knapp ein Kilogramm. Ich bin mit dem Ergebnis (1. Foto links) sehr zufrieden. Die Gegend um den Wohldenberg - der nordwestliche Ausläufer des Hainbergs* - ist fast immer ergiebig. Das 2. Foto links vermittelt einen Eindruck davon.
Klaus"
* Der Hainberg (bis 299m hoch) ist ein dem nördlichen Harz vorgelagerter dicht bewaldeter Höhenzug, der sich über die Landkreise Hildesheim, Goslar und Wolfenbüttel erstreckt. Er liegt nahezu zentral im Innerstebergland, südwestlich von Salzgitter.
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2 Fotos: Der daliegende Steinpilz war der größte des gesamten Fundes und hatte nach Klaus' Schätzung ein Gewicht von knapp einem Kilogramm. Rechts ein absolut makelloses Prachtexemplar, das für sich den Titel "Schönheit des Tages" beanspruchte.
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Foto: Der bislang größte und beste Fund von Maronenröhrlingen in diesem Jahr. Ursula fand die zwei Dutzend Pilze im Mischwald im Deister. Und ein junges Steinpilzduo gehörte auch zur Ausbeute, siehe das 2. Foto (links). (2 Fotos © Ursula)
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Ursula schreibt am 18. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
dies sind meine ersten gefundenen Pilze in diesem Jahr. Ich war im Deister unterwegs und ich hoffe, dass es noch ein bisschen regnet und die Temperaturen nicht zu kühl werden.
Tolle Website, der Pilzticker Niedersachsen!
Liebe Grüße
Ursula aus Barsinghausen"
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Matthias schreibt am 17. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
heute zog es mich nochmals in die Südheide in der Hoffnung, die erste Krause Glucke zu finden. Leider blieb es bei der Hoffnung.
Dafür fand ich die ersten Edelreizker und zwei Steinpilze. Interessant waren zwei Erstfunde für mich. Zum einen waren dies Falsche Rotkappen, die von anderen Sammlern schon reichlich geerntet worden waren. Zum anderen leider nur Gallenstachelinge, die ich zunächst für leckere Habichtspilze gehalten hatte und die deshalb auf dem Foto links noch im Korb liegen. Die Geschmacksprobe, die unerträglich scharf und bitter ausfiel, war leider eindeutig.
Kommende Woche geht es für zwei Wochen nach Öland zum Fliegenfischen auf Meerforelle - und natürlich zum Pilze sammeln.
Liebe Grüße
Matthias"
(Foto © Matthias)
Lieber Matthias,
Viel Spaß und Petri Heil und Pilz Heil auf Öland!
Beste Grüße Heinz-Wilhelm
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Foto: Es blieb leider nicht viel übrig von den Rotfußröhrlingen, die zum großen Teil schon vermadet waren. Immerhin fand Giselas Tochter zum ersten Mal überhaupt einen Steinpilz.
Gisela schreibt am 17. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!
Gestern sind meine Tochter und ich im Calenberger Land* auf Pilzsuche gegangen. Leider waren die meisten Rotfußröhrlinge und einige Maronen nicht mehr verzehrfähig, und auch die mitgenommenen landeten zum größten Teil nach dem Putzen auf dem Kompost, so dass nur eine kleine Kostprobe von unserem Fund übrig blieb. Allerdings hat meine Tochter den ersten Steinpilz ihres Lebens gefunden, worüber ich mich besonders gefreut habe.
Die schönen Riesenboviste am Waldrand durften wir nur anschauen, weil die Wiese mit einem Elektrozaun geschützt und somit unzugänglich war. Wie gerne hätten wir die Boviste angesichts unseres mageren sonstigen Fundes gegessen.
Viele Grüße von Gisela aus Hannover"
* Historische Landschaft im Südwesten der Region Hannover
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Foto: Da dösen sie fast provozierend vor sich hin im Gras, die schönen Riesenboviste - leider hinter einem aktiven Elektrozaun. So blieben die begehrten Stücke für Gisela und ihre Tochter unerreichbar. (2 Fotos © Gisela)
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Foto: Zwei schöne Fichtensteinpilze, die sich fest gebunden haben. Auf dem 2. Foto (links) ein junger Satanspilz. Der noch fast weiße Stiel färbt sich zur Spitze hin gelblich. Dort bildet er auch seine gelblich-rötliche Netzzeichnung aus, während er zur Basis normalerweise rötlich wird. Der Stiel stand mit hoher Wahrscheinlichkeit tief im Laub und bekam keine UV-Strahlung ab, die für die karminrote oder purpurrote Pigmentierung nötig ist. (2 Fotos © Agnes)
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Agnes schreibt am 16. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
gerade regnet es; in den vergangenen Stunden sind bereits elf Liter durchschnittlich auf den Quadratmeter gefallen. Seit ich auf Pilzjagd gehe, verfolge ich die Niederschlagsmengen und recherchiere genau, wo regenverwöhnte Waldgebiete sind. Aber nicht immer ist das ein sicherer Hinweisgeber.
Im Elm ist in den letzten Wochen nicht viel Regen gefallen. Pilzfreunde von mir finden dort gerade nichts Essbares. Besonders die Bereiche am Südrand scheinen infolge Trockenheit und Wärme ungünstig für das Pilzwachstum zu sein.

Gestern bin ich mal wieder in Waldabschnitte gegangen, die weiter in der Elm-Mitte liegen, wo es feuchtere Ecken gibt. Dabei war ich sehr erfolgreich. Viele junge Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge konnte ich mitnehmen. Auch einige Frauentäublinge und Pfirsichtäublinge und zwei Maronenröhrlinge landeten in meinem Korb. Neben den vorherrschenden Sommersteinpilzen gab es einige Fichtensteinpilze in Nadelwaldabschnitten.
Dann scheint es Pilzarten zu geben, die auch mit Wärme und Trockenheit besser zurechtkommen. An einem schmalen Pfad in warmer, trockener Südhanglage mit sehr viel Kalkschotter und Rotbuchen habe ich vor vier Tagen etliche überständige, stark müffelnde Satansröhrlinge gefunden. Einen jungen, hübschen mit noch sehr hellem Stiel habe ich fotografiert (links im Bild). Im gleichen Gebiet wuchsen viele Wurzelnde Bitterröhrlinge und in anderen Jahren stehen dort auch Anhängselröhrlinge.
Pilzausstellung in Braunschweig am 1. November
Wer Interesse hat, eine Frischpilzausstellung in Braunschweig zu besuchen, dem möchte ich empfehlen, den 1. November vorzumerken. Da findet von 9-17 Uhr im Naturhistorischen Museum in der Pockelstraße 10 eine Frischpilzausstellung von dem Pilzkreis des Fördervereins statt, bei dem ich mitmache. Der Eintritt beträgt 9 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder und beinhaltet nicht nur die Pilzausstellung, sondern den gesamten Museumsbesuch.
Liebe Grüße
Agnes"
Blau = ungenießbar
Rot = giftig
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Foto: Man möchte schon beim Betrachten reinbeißen! Köstliche Flammkuchen, belegt mit Krauser Glucke und frischen jungen Butterpilzen, haben Martina und Achim auf den Tisch gezaubert. Das 2. Foto (links) zeigt die Pilze im Korb. (2 Fotos © Martina)
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Martina schreibt erneut am 14. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
Wir sind es erneut. Wir mussten doch mal schauen, ob es schon Edelreizker gibt und sind Richtung Elze in den Forst Rundshorn gefahren.
An den eigentlich sichersten Stellen war noch nichts zu entdecken. Dafür fanden wir eine Familie fester kleiner Butterpilze und eine schöne Krause Glucke. Daraus zauberten wir zum Abendessen leckere Flammkuchen. Das Pilzfieber hat uns wieder.
Liebe Grüße senden
Achim und Martina"
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Martina schreibt am 14. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
gestern machten wir mit der ganzen Familie einen Sonntagsspaziergang in den Deister. Den Pilzkorb haben wir vorsichtshalber mitgenommen. Und siehe da, er füllte sich mit Steinpilzen, einer Marone und sogar einem Pfifferling (1. Foto links).
Die jungen Steinpilze waren frei von Maden, so dass es fürs Abendessen (Bandnudeln mit Steinpilzrahmsauce) ausreichte.
Liebe Grüße aus dem schönen Deister senden Achim und Martina"
(2 Fotos © Martina)
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Foto: Herrlich sehen sie aus mit ihren satten Brauntönen und teils zerklüfteten Hüten, die ersten Steinpilze 2026, die Helga bei Ostrhauderfehn gefunden hat. Sie ist eine tolle, leidenschaftliche Jägerin der herrlichen schweren Bollen, wie sie für die ostfriesischen Gras- und Weidelandschaften mit alten Buchen, Linden und Eichen typisch sind. (Foto © Helga)
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Helga schreibt am 13. September 2026:
"Moin, lieber Heinz-Wilhelm,
heute mein erster kleiner Steinpilzfund in Ostrhauderfehn :-)
In diesem Jahr wird die Pilzjagd wohl etwas gemäßigt bei mir ausfallen, da ich beruflich sehr eingespannt bin.
Ich hoffe, es geht dir gut !
Liebe Grüße
Helga"
Danke für die Nachfrage,
liebe Helga, ja, alles bestens. Ich hoffe, dass das auch bei Dir und Euch der Fall ist. Desgleichen wünsche ich Dir, dass Du doch öfter als befürchtet zu Deinen geliebten Fundplätzen kommst, trotz vieler Arbeit.
Herzliche Grüße nach Ostfriesland
Heinz-Wilhelm
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Matthias schreibt am 9. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
mich zog es heute an meinem freien Tag in den Deister. Und ich wurde belohnt. Ein perfekter Schwefelporling leuchtete mir einige Meter voraus.
Fünf brauchbare Steinpilze fanden ebenfalls den Weg in meinen Korb, zwei davon sind auf dem Bild links zu sehen. Sechs ältere musste ich allerdings stehen lassen.
Hinzu kamen noch ein Flockenstieliger Hexenröhrling und drei junge Rotkappen.
Es geht zaghaft los.
Liebe Grüße von Matthias"
(Foto © Matthias)
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2 Fotos: Eine junge Eichenrotkappe, die auch unter alten Rotbuchen oder Esskastanien wachsen kann und deshalb auch Laubwaldrotkappe genannt wird (links). Rechts ein schöner junger Steinpilz, wegen seines braunen Stieles vermutlich ein Sommersteinpilz. (2 Fotos © Agnes)
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Agnes schreibt am 8. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
in den letzten beiden Tagen war ich im Elm (Landkreis Wolfenbüttel) an verschiedenen Stellen, um zu sehen, ob schon Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge kommen.
Ich hatte an zwei Stellen richtig Glück und habe einige Steinpilze (die meisten waren allerdings madig) und Hexenröhrlinge gefunden und zu meiner großen Freude auch Eichenrotkappen. Ebenso gab es einen Stamm mit frischen Schwefelporlingen.
An anderen Stellen, z. B. am Südhang, wuchsen kaum Pilze. Gewundert hat mich dort jedoch ein überständiger Anhängselröhrling an einer Stelle, wo nicht nur ich sehr oft langgehe und nach Pilzen schaue. Dort hatte ich noch nie einen gesehen. Im Juli hatte ich bereits mehrere Anhängselröhrlinge im Elm gefunden - sie scheinen sich auszubreiten.
Liebe Grüße
Agnes"
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Foto: Ein noch junger Schwefelporling, von dem sich guten Gewissens ernten lässt, denn seine Lappen sind noch erkennbar weich und saftig und damit gut verdaulich. (Foto © Gisela)
Gisela schreibt am 7. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!
Sie leuchteten mir in der Eilenriede schon von Weitem entgegen: herrliche Schwefelporlinge. Ein bisschen hatte bereits jemand davon geerntet. Hoffentlich wachsen demnächst auch andere Arten; denn bald hat meine Tochter Urlaub, und wir wollen wieder mal zusammen auf Pilzsuche gehen.*
Viele Grüße von Gisela aus Hannover"
Pilz-Ticker-Niedersachsen
* Liebe Gisela,
da bin ich optimistsch, denn laut Wettervorhersage stehen uns ja deutschlandweit kühle, nasse Tage bevor.
Viel Freude und Erfolg wünscht Dir und Deiner Tochter
mit besten Grüßen
Heinz-Wilhelm
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Dorte schreibt am 7. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
ich lese Eure Seite bereits seit Jahren und freue mich immer, wenn die aktuellen Meldungen mir anzeigen, wann es sich für mich lohnt, in den Wald zu gehen. Dieses Pilzjahr ließ in Niedersachsen allerdings eher auf sich warten.
Die sporadischen Regenfälle haben mich aber optimistisch gestimmt, so dass ich am Samstag auf gut Glück im Süntel meine altbekannten Stellen aufgesucht habe. Und siehe da, ich wurde belohnt! Einige malerisch schöne Steinpilze (z. B. Foto links, mit Schnecke im Anmarsch) eine Handvoll Maronen, zwei Semmelstoppelpilze und ganz junge Flaschenstäublinge, um den Rest der Pilzpfanne aufzufüllen, konnte ich mitnehmen.
So darf es weitergehen!
Allerbeste Grüße
Dorte aus Hannover"
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Foto: Sie stehen tief im Moos, das die Feuchtigkeit hält, die zwei schönen Steinpilze. (3 Fotos © Dorte)

Martina schreibt am 5. September 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
nachdem ich am Dienstag beim Walken durch den Deister vergeblich nach den gepunkteten Anzeigerpilzen für den Steinpilz Ausschau gehalten habe, ist Achim heute selbst mal gucken gegangen. Und siehe da, er brachte den ersten schönen Steinpilz mit nach Hause (Foto rechts).
Wir hoffen auf weiteren Regen und mildes Wetter. Dann kann es hoffentlich richtig losgehen.
Liebe Grüße aus Springe senden
Achim und Martina"
(Foto © Martina)
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