Pilzticker Niedersachsen 95
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Übersicht aller bisherigen Niedersachsen-Pilzticker

Matthias schreibt am 30. August 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
auf den Tag genau hatten wir den richtigen Riecher. Wie letztes Jahr haben wir in der Südheide wieder die Starkriechenden Trompetenpfifferlinge gefunden, siehe das Foto rechts. Wir werden sie wieder im Dörrautomaten trocknen. Steinpilze und Krause Glucke zeigen sich noch nicht, dafür haben wir erste Goldröhrlinge und Perlpilze gesehen.
Ich hoffe noch auf etwas mehr Regen, dann sollten sich Steinis & Co. auch bald zeigen.
Herzliche Grüße
Matthias und Marion"
(Foto © Matthias)
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Foto: Premiere im Hause Véronique: Erstmals fand sie mit Alexander Grüngefelderte Täubling. Die exklusive Art wird nicht nur in der gehobenen Küche Frankreichs überaus geschätzt. Pilzfreund Stefan bietet in seiner Rezeptsammlung unter "Täublinge" einige famose Zubereitungsvorschläge für diese erlesene Pilzart an. Zwei weitere Rezepte gibt es hier, ganz unten auf der Seite.

Véronique schreibt am 18. Juli 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
unser samstäglicher Waldspaziergang nördlich von Hannover brachte trotz der anhaltenden Regenfälle in der letzten Woche nur eine magere Ausbeute. Am trockenen Wegesrand fanden wir nur eine Handvoll Pfifferlinge.
Dieser Fund wurde jedoch durch eine Premiere ergänzt: Erstmalig habe ich drei Grünfelderige Täublinge (siehe alle 3 Fotos) mitgenommen, die ich nach gründlicher Artabgrenzung zum Grünen Knollenblätterpilz nun zu probieren wage.
Wie immer koste ich die neue Art zunächst allein, bin mir jedoch meiner Sache sicher wegen des Fehlens einer Knolle, eines Ringes und der leicht zu entfernenden Lamellen, die am Stiel angewachsen sind. Der ließ sich täublingstypisch ohne zu drehen einfach aus der Erde heben.
Nun bin ich gespannt auf den Geschmack und werde berichten. Einen hübsch gefärbten Roten Täubling haben wir im Wald stehen lassen. Mehr war auch nicht zu finden. Hoffen wir also auf weiteren Regen und mehr Glück nächste Woche!
Liebe Grüße von Véronique und Alexander"
(3 Fotos © Véronique)
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Foto: Typisch für die Pilzart ist das kleinfelderige Muster des Hutes dieser Pilze. Die Fleckchen sind tastbar. Prägnant ist auch die lagunenblaue bis spangrüne Farbe.

Foto: Der erste nennenswerte Mischpilzfund dieses Jahres stammt aus einem gut mit Regen begünstigten Wald bei Salzgitter. Agnes fand dort u. a. Sommersteinpilze, Flockenstielige Hexen, Hainbuchenraufüße, Ziegenlippen, Blutrote Filzröhrlinge und Anhängselröhrlinge (blieben stehen) an Röhrlingen sowie Grünfelderige Täublinge, Grüne Frauentäublinge sowie helle Harte Zinnobertäublinge. Ein sehr schöner Hochsommerfund!
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Agnes schreibt am 14. Juli 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
heute bin ich auf gut Glück in ein mir neues Waldgebiet im Raum Salzgitter gefahren.
Ausgesucht habe ich es nach den Regenmengen, die in diesem Landstrich deutlich höher waren als in meinem Stammgebiet Elm.
Und ich hatte Glück. Zunächst fand ich ein paar Hainbuchenraufüße und Blutrote Filzröhrlinge. Dann kamen noch einzelne Flockenstielige Hexenröhrlinge dazu. Zuletzt fand ich einen traumhaften lichten Waldabschnitt, in dem überwiegend sehr große alte Eichen und Rotbuchen standen. Das war ein tolles Gebiet, in dem es viele verschiedene Pilze gab:
Nochmals die Flockis, dazu junge Sommersteinpilze, zahllose Ziegenlippen, viele Grüngefelderte Täublinge (Foto rechts), Speisetäublinge, Grüne Frauentäublinge, helle Harte Zinnobertäublinge und einige Anhängselröhrlinge, die entsprechend der Bundesartenschutzverordnung stehen blieben.
Ich musste mein neu gefundenes Pilzrevier leider vorzeitig verlassen, da ein heftiges Gewitter aufzog. Gerade noch rechtzeitig, bevor die ersten dicken Tropfen niedergingen, erreichte ich mein Auto.
Liebe Grüße
Agnes"
(4 Fotos © Agnes)
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Foto: Endlich schöne junge Sommersteinpilze!

Foto: Auch die jungen Flockenstieligen Hexenröhrlinge ließen mit ihrem perfekten Aussehen kaum Wünsche offen.

Foto: Das hat sich gelohnt: Hoch aromatische Waldhimbeeren, Blaubeeren und Walderdbeeren sowie ein Pfund Pfifferlinge liegen im Korb. Und dem Rücken hat die Lese ebenfalls gut getan. (2 Fotos © Véronique)
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Véronique schreibt am 6. Juli 2026:
"Lieber Heinz -Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
bei uns hat nun auch im Nordosten der Region Hannover am Sonntag die erste Pfifferlingsernte stattgefunden.
Von der Zivilisationskrankheit "Rücken" geplagt, konnte ich meinen Mann überzeugen, zu Mobilisationszwecken eine erste Pirsch durchs Unterholz zu wagen. Die hohen Temperaturen, immer wieder von heftigen Gewittern mit viel Regen begleitet, gaben Anlass zur Hoffnung, dass neben der ganzheitlichen Bewegung auch eine kleine Ernte herausspringen könnte.
Und siehe da: 500 Gramm Pfifferlinge konnten wir erbeuten. Es wäre ein Kilogramm geworden, aber die Hälfte unseres Fundes war bereits vertrocknet. Am Wegesrand war der Boden zu trocken; rund um einen kleinen Teich jedoch hat die Feuchtigkeit für das gezeigte Ergebnis ausgereicht.
Hinzu kamen Blaubeeren, Himbeeren und Erdbeeren, klitzeklein zwar, dafür umso aromatischer. Auf unserer dreistündigen Tour fanden wir sonst so gut wie nichts: drei überständige Täublinge waren die einzigen Weggefährten.
Mein Mann wurde mit Rumpsteak an Pfifferlingsrahm belohnt, gefolgt von Waldbeer-Vanilletiramisu. Der Wetterbericht lässt auf weitere Niederschläge hoffen. Der kommende Sonntag ist somit für die nächste Pirsch verplant.
Liebe Grüße von Véronique und Alexander"
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Foto: Nur wo es ein wenig feucht war, in der Nähe eines kleinen Teiches, waren die Pfifferilnge noch nicht vertrocknet.


Agnes schreibt am 3. Juli 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
gestern brachte ich aus dem Elm, Landkreis Helmstedt eine schöne Menge an Blassen Laubwaldpfifferlingen mit nach Hause (1. Foto rechts). Sie sind ordentlich kräftig geworden. Die größten Exemplare standen im schattigen, feuchten Buchenunterholz. An sonnenverwöhnten Stellen gab es stattdessen meist nur kleine stehgetrocknete Exemplare.
Abends gab es dann eine große Pfanne mit Pfifferlingen und Hähnchenbrust in Sahnesoße mit viel frischer Petersilie zu Bandnudeln (2. Foto rechts).
Die Sommersteinpilze pausieren noch immer, dafür fand ich einen wärmeliebenden Vertreter des Anhängselröhrlings an seinem Stammplatz.
Ein besonders erfreulicher, weil seltener Fund war für mich ein Wolliger Scheidling. Er mag zwar essbar sein, aber bei dieser Pilzart käme ich nicht auf die Idee, ihn zu ernten. Dafür ist er viel zu hübsch.
Liebe Grüße
Agnes"
(4 Fotos © Agnes)
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2 Fotos: Links der Wollige Scheidling, über dessen Fund sich Agnes besonders freute. Das Foto mit seinem kleinen Artgenossen in der Grotta (rechts) entstand bereits vergangenes Jahr. Einer der auf dieser Website gezeigten Pilze dieser Art wollte sogar mal Riesenrad am Wiener Prater fahren...


Verena schreibt am 24. Juni 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
es gibt sicher Angenehmeres, als bei 32 Grad in voller Montur durch den zeckenverseuchten Pilzwald zu tigern, aber anhand meiner Erkundungsgänge in den letzten 12 Tagen war klar, dass die Hainbuchenraufüße dank Niederschlägen und Wärme in den Startlöchern stehen müssten.
So machte ich mich heute Nachmittag auf den Weg in meinen geliebten Eichen-Hainbuchenwald im Landkreis Helmstedt, den ich mit keinen anderen Pilzsammlern bisher teilen muss und der mir Jahr für Jahr neue Kuriositäten beschert. Vor anderthalb Wochen z.B. als Erstfund den Fahlen Röhrling, den ich nur durch den Hinweis eines Pilzkenners als solchen identifizieren konnte.
Heute nun aber standen sie tatsächlich zahlreich da, die Hainbuchenraufüße, siehe das 2. Foto rechts. Ich finde diese Pilze sehr sympathisch, denn sie schmecken gut, treten gerne gesellig bis massenhaft auf (wenn die klimatischen Bedingungen stimmen) und können auch der Hitze besser standhalten als so manche andere Art. Außerdem sind sie wenig beliebt bei Pilzfliegen und Co. Nahezu alle gefundenen Exemplare waren heute tadellos und madenfrei.
Obwohl wir hier im Raum Braunschweig seit einer Woche sehr hohe Temperaturen haben, fanden sich sehr viele junge Fruchtkörper. Die Rotfußröhrlinge, Perlpilze und Täublinge, die ich letzte Woche noch zahlreich fand, haben ihr Wachstum hingegen komplett eingestellt. Auf dem 1. Foto rechts sieht man das Sammelergebnis nach einer knappen Dreiviertelstunde.
Für Ende der Woche sind die ersten Gewitter und Niederschläge angesagt. Ich bin schon sehr gespannt auf die weitere Entwicklung im Wald. Nachdem der Boden so schön aufgebacken ist, rechne ich mit einem kräftigen neuen Schub.
Viele Grüße aus Braunschweig sendet
Verena"
(2 Fotos © Verena)
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Foto: Blick in Agnes' Pilzkorb mit Flockenstieligen Hexenröhrlingen, Perlpilzen und einer Eichenrotkappe. (4 Fotos © Agnes)
Agnes schreibt am 23. Juni 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
am Samstagfrüh hat es hier stellenweise ordentlich geregnet, bei mir im Garten 9mm. Also bin ich heute ganz früh am Morgen in den Elm in der Hoffnung, Sommersteinpilze zu finden. Aber sie machen anscheinend gerade eine Pause.
Es gab dafür aber sehr viele Perlpilze in allen Größen und ebenso schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge. Sogar eine Eichenrotkappe habe ich gefunden.
Der Elm ist ja nicht gerade bekannt für Pfifferlinge. Ich habe jedoch seit Jahren einige recht sichere Stellen, die auch vor zwei Tagen eine gute Ernte eingebracht haben. Da ich kurz darauf auch in der Heide Pfifferlinge gefunden habe, hier mal ein direkter Fotovergleich von meines Erachtens den Echten Pfifferlingen und den Blassen Laubwaldpfifferlingen. Letztere bringen es an meinen Stellen im Elm fast auf Handtellergröße, wenn ich sie nicht schon vorher ernte. Auch sind sie meist viel dickfleischiger.
Liebe Grüße
Agnes"
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2 Fotos: Eine erste Eichenrotkappe in diesem Jahr (links) und ein Blasser Laubwaldpfifferling (rechts). Die Art ist weißlich bis blassgelb und bevorzugt kalkhaltige Böden in reinen oder nur leicht durchmischten Rotbuchenwäldern.

Foto: Blasse Laubwaldpfifferlinge (links) sind, wie die Stiele zeigen, erstens stämmiger als Echte Pfifferlinge (rechts) und zweitens, wie der Name verrät, blasser.

Matthias schreibt am 22. Juni 2026:
"Hallo liebe Pilzsammelgemeinde,
noch rechtzeitig vor dem anstehenden Hitzerekord konnte ich für mich erste feine Pfifferlinge ernten. Es stehen noch sehr viele kleine. Ich bin schon gespannt, wie der Wald nach der Hitzewelle aussehen wird.
Liebe Grüße
Matthias"
(Foto © Matthias)
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Foto: Der Anfang ist gemacht, Onno hat sich über die ersten Pfifferlinge dieses Jahres gefreut. Allerdings verheißt der starke Baumeinschlag an seinen Pfifferlingsplätzen für den weiteren Jahresverlauf nicihts Gutes. (2 Fotos © Onno)
Onno schreibt am 15. Juni 2026:
"Ein herzliches Moin aus der Lüneburger Heide, lieber Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde!
Ein erster kleiner Pfifferlingsfund ist mir heute geglückt. Ich hatte so das Gefühl, dass es die ersten Pfifferlinge geben könnte, das Wetter war nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt, zu nass war es auch nicht. Nun, es hat funktioniert. 😁
Leider fürchte ich für dieses und auch für die nächsten Jahre Schlimmes. Meine Jagdgründe wurden nämlich durch Forstarbeiten deutlich dezimiert. Da werde ich vermutlich meinen Suchradius ausweiten müssen. Vielleicht finde ich ja ein paar "neue", naturbelassene Waldstücke.
Auf jeden Fall war das heute ein guter Start in das neue Pilzjahr. Allen Pilzliebhabern wünsche ich volle Körbe und ein gutes Auge.
Beste Grüße
Onno"
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Foto: Um solche Pfifferlingsstellen wie diese macht sich Onno für die Zukunft sorgen, nachdem die Forstwirtschaft den Baumbestand erheblich reduziert hat.

Foto: Ein schöner Pfifferlingsfund für das erste Pilzgericht des Jahres, genannt "1-A-Pilzsucherfrühstück". Birgit genoss es zusammen mit ihren Eltern.
Birgit schreibt am 9./10. Juni 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
nach den schönen Regenschauern der vergangenen Tage, dachte ich, schau doch mal heute in den Wald bei meinen Eltern, im Landkreis Gifhorn.
Es ist ein hauptsächlicher Fichten- und Kiefernwald mit ein paar eingestreuten Eichen und Birken. An den moosigen Rändern der Wege standen plötzlich die ersten Pfifferlinge und auch die ersten Täublinge. Die ersten ihrer Art im neuen Jahr sind doch immer etwas Besonderes.
Wir hatten am Mittwoch ein 1A-Pilzsucherfrühstück, wie wir es nennen, mit den frischen Pilzen, Zwiebeln, ein paar Kartoffeln und Rührei darüber. Es hat uns fantastisch geschmeckt!
Ich habe mich riesig gefreut und wünsche allen eine erfolgreiche Pirsch!
Liebe Grüße Birgit"
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3 Fotos: Die ersten Pfifferlinge (links und rechts) des Jahres fand Birgit im Landkreis Gifhorn. In der Mitte vermutlich ein junger Fleischfarbener Heringstäubling, der perfekt zum Fichten-Kiefern-Wald mit einzelnen Eichen und Birken passt. (4 Fotos © Birgit)
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Foto: Über dieses kräftige Büschel Lungenseitlinge in der Eilenriede, dem größten Stadtwald Deutschlands in Hannover, durfte sich Gisela freuen. (Foto © Gisela)
Gisela schreibt am 5. Juni 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
mal wieder eine kleine Pilzmahlzeit habe ich heute Nachmittag in der Eilenriede gefunden: Lungenseitlinge im noch verzehrfähigen Zustand.
Viele Grüße aus Hannover von Gisela"

Gisela schreibt am 19. Mai 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!
Heute habe ich meine bekannten Mairitterlingsstellen bei den Höverschen Kippen am östlichen Stadtrand von Hannover aufgesucht.
Zunächst war ich enttäuscht; denn alle Pilze waren schon zu alt. Ich habe aber nicht aufgegeben und den lichten Wald so lange durchstreift, bis ich an einer neuen Stelle die begehrten Mairitterlinge fand, siehe Foto rechts. Sie wuchsen nicht wie üblich als Hexenring, sondern vereinzelt, waren zum Teil noch sehr klein, ganz anders als die nicht mehr verzehrfähigen Exemplare am einige hundert Meter entfernt liegenden Platz.
Zufrieden mit meinem Fund begab ich mich ans Putzen und war erfreut, dass die Pilze madenfrei und von sehr guter Qualität sind. Ein paar Judasohren fand ich nebenbei an einem auf dem Boden liegenden Ast.
Viele Grüße aus Hannover von Gisela"
(2 Fotos © Gisela)
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Foto: Einige Judasohren an verrottendem Holunderast. Die Höverschen Kippen sind magere Kalkmergelhügel, in denen viele seltene Tiere und Pflanzen leben, darunter etliche Schmetterlingsarten, die auf der Roten Liste stehen. Der BUND hat das rund zehn Hektar große Gebiet gepachtet und betreibt Jahr für Jahr zehn bis 20 Landschaftspflegeeinsätze, u. a., um in Wiesenbereichen den Gehölzwuchs zurückzuhalten.
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Matthias schreibt am 18. Mai 2026:
"Hallo,
eine Woche früher als vergangenes Jahr war er wieder da, der erste Flockenstielige Hexenröhrling (Foto rechts) im Deister. Es blieb erneut der einzige. Trotzdem freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue, da unser Flocki die Pilzsaison eröffnet.
Liebe Grüße
Matthias"
(Foto © Matthias)
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Agnes schreibt am 15. Mai 2026:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
übermütig wie ich bin, habe ich gestern im Elm mal nach Flockenstieligen Hexenröhrlingen und Steinpilzen geguckt. Natürlich noch nichts gefunden.
Dafür konnte ich an etlichen neu entdeckten Stellen fette Beute an Mairitterlingen machen (Foto rechts). Sie schießen jetzt richtig raus! Die Fundstellen waren vor allem grasige Wegränder, aber sie wuchsen auch tiefer rein, an den dunkleren Stellen unter Bäumen.
Ich habe noch sehr viele stehen lassen, weil mein Korb einfach zu schwer wurde und ich erstmal gar nicht wusste, ob ich sie vielleicht einfrieren oder trocknen kann. Zuhause beim Putzen waren alle ohne Maden und von bester Qualität.
Mittlerweile liebe ich den Geschmack, vor allem in der Pfanne in Butter oder Öl gebraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und sie leicht gebräunt sind. Dann werden sie nur gesalzen und vielleicht noch mit frischen Kräutern gemischt.
Liebe Grüße
Agnes"
(2 Fotos © Agnes)
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Foto: Wenn im Frühjahr sahneweiße Flecken aus dem Unterholz von Rotbuchen aufblinken, sind es fast immer, wie hier, Maipilze.
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