Pilzticker Niedersachsen 92
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Übersicht aller bisherigen Niedersachsen-Pilzticker

Foto: Neun Steinpilze und einige Maronenröhrlinge reichten, obwohl teils madig, allemal für eine köstliche Steinpilzjägersauce. (3 Fotos © Onno)
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Foto: So hatte sich das Onno vorgestellt, bevor es in den Wald auf die Suche nach frischen Steinpilzen ging. Und so wurde es dann auch, das Schnitzel mit einer Steinpilzjägersauve.
Onno schreibt am 15. November 2025:
"Moin Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,
was kümmert mich mein Geschwätz von gestern... 😅 Ich melde mich noch ein wirklich allerletztes Mal* für dieses Jahr aus der Lüneburger Heide. Nächstes Jahr werde ich etwas zurückhaltender mit derlei Ankündigungen sein. Versprochen.😉
Heute bin ich mit meiner Familie nach 48 Stunden Dauerregen während einer kurzen Regenpause noch einmal losgegangen. Es sollte Schnitzel geben und ich hatte mir eine Steinpilzjägersauce in den Kopf gesetzt. Dazu benötigte ich natürlich Steinpilze. Also sind wir kurzerhand uns bekannte Stellen abgelaufen.
Tatsächlich fanden wir noch ein paar schöne Steinpilze. Dazu ein paar Maronen. Leider waren von den auf dem Foto zu sehenden Pilzen doch einige madig. Für die Pilzsauce hat es aber absolut gereicht und wir haben uns die Schnitzel schmecken lassen. 😀
Ich habe sogar noch zwei weitere Steinpilzstellen entdeckt. Leider waren die Pilze schon viel zu alt. Aber es freut mich ungemein, denn das erhöht die Chancen im nächsten Jahr.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für diese tolle Homepage und deine Mühe, die Du Dir machst, lieber Heinz-Wilhelm.
Viele Grüße und bis zum nächsten Jahr, nach einem doch noch erfolgreichen Pilzjahr.
Onno"
* Nach Jahren der Erfahrung weiß ich, dass mehrheitlich, wenn vom "letzten Pilzgang" geschrieben wird, mindestens ein weiterer folgt..
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Foto: Zwei Steinpilze Mitte November im Buchen- und Eichenlaub.


Ivanka schreibt am 14. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
gestern hat mein Mann den Vorschlag gemacht, wieder mal an unserer Hauptsteinpilzstelle in der Umgebung von Hildesheim vorbeizuschauen. Und wieder wurden wir fündig! Es standen für uns kleine, mittelgroße und ganz große Steinpilze (1. Foto rechts). An anderen Plätzen waren wir nicht, möchten dort aber demnächst hin.
Die schönen Pilzköpfe haben wir paniert und eingefroren. Aus anderen Pilzen gab es Steinpilz-Bruschetta (2. Foto rechts), eine Steinpilzsuppe und einfach gebratene Steinpilze. Den Rest haben wir eingefroren.
Liebe Grüße
Ivanka und Heinz"
(5 Fotos © Ivanka); (1 Foto © Heinz)
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4 Fotos: Ivanka und Heinz zeigen große Steinpilze, die sich mit ihren dunkleren Röhren gut für eine sämige Steinpilzsuppe eignen. Unten sehen wir links geschnittene Steinpilzscheiben und -stücke und rechts sieben Steinpilzköpfe, die paniert und eingefroren wurden.

Foto: Zwei Mönchsköpfe, die Gisela im nordwestlichen Hannover leider schon überständig vorfand. Bei dem vorderen Pilz ist andeutungsweise, unter der Digitallupe aber sehr deutlich der zentrale Buckel ("Brustwarze") erkennbar, der diese Pilzart von den sehr ähnlichen Riesentrichterlingen unterscheidet. Beide sind gute Speisepilze, für nicht wenige Pilzfreunde sind sie sogar von herausragendem Geschmack. (2 Fotos © Gisela)
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Gisela schreibt am 13. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
für die Mönchsköpfe kam ich in diesem Jahr leider zu spät. Sie hatten ihre beste Zeit hinter sich. Im Bereich der Höverschen Kippen, wo ich heute war, wurden forstwirtschaftliche Eingriffe durchgeführt, allerdings nicht so radikal wie in manchen Wäldern in Stadtnähe.
Viele Grüße von Gisela"

Foto: Die Verfärbung der Lamellen und des Stieles ins fast schon reizkerartige Orange zeigt, dass der Pilz seine beste Zeit schon hinter sich hat.

Foto: Das hat sich gelohnt für Agnes im Vorholz, das zur Gemeinde Holle im Landkreis Hildesheim gehört. Ein Teller voller junger Steinpilze und dem Riesen, dem sie den Stiel amputiert hat, obendrauf. (5 Fotos © Agnes)
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Agnes schreibt am 12. November 2025:
"Lieber Heinz Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
ich melde mich mal wieder, diesmal mit Pilzfunden aus den Landkreisen Wolfenbüttel, Gifhorn und Hildesheim.
Heute war ich sehr erfolgreich im Vorholz, Gemeinde Holle, im Landkreis Hildesheim. Es gab herrlichste Steinpilze. Einer davon hat mit 23 Zentimetern Höhe und 19 Zentimetern Hutdurchmesser meinen persönlichen Steinpilzgrößenrekord gebrochen. Frisch, knackig und magenfrei - unglaublich! Auch etliche kleinere wanderten in den Korb.
Gestern in der Heide bei Ehra im Landkreis Gifhorn wollte ich eigentlich nur eine vergangene Woche im Wald vergessene Sitzunterlage wieder abholen. Auch da wurde der Korb voll mit vielen jungen Maronen, einigen Steinpilzen, Reizkern und einer Krausen Glucke.
Nun noch der Elm im Landkreis Wolfenbüttel. Auch da gab's am Sonntag noch Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge, alle in bestem Zustand.
Insgesamt freue ich mich sehr über diese späten Pilzschübe nach einer eher dürftigen Pilzzeit.
Liebe Grüße von Agnes aus Sickte"
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2 Fotos: Der große Steinpilz hat Agnes richtig stolz gemacht. Noch nie hat sie einen 23 Zentimeter-Riesen mit 19 Zentimetern Hutdurchmesser gefunden.

Foto: Das im Wald liegen gelassene Sitzkissen lag noch da und einige Steinpilze und Maronenröhrlinge waren zur Freude von Agnes frisch nachgewachsen. Die Fahrt nach Ehra im Landkreis Gifhorn hat sich gelohnt.

Foto: Auch im Elm im Landkreis Wolfenbüttel wachsen noch junge knackige Steinpilze. Agnes hat sie - und Flockenstielige Hexenröhrlinge - vergangenen Sonntag gefunden. Die spät begonnene Herbstsaison hält an!
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Foto: Damit hatte Onno nicht mehr gerechnet: Sein Korb ist übervoll von besten Steinpilzen. Er sammelte die spätherbstliche Pilzpracht in kurzer Zeit. (4 Fotos © Onno)
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Onno schreibt am 9. November 2025:
"Moin Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde!
Nachdem ich eigentlich für dieses Jahr die Pilzsaison für beendet erklärt hatte, bin ich heute früh doch noch einmal losgegangen. Unter der Woche hatten wir Frost und eigentlich habe ich nicht erwartet, noch Steinpilze zu finden.
Nach einer kurzen Runde zu meinen Stellen musste ich mir schon mit meinem Notbeutel helfen, da der Korb binnen 30 Minuten voll war. Ein paar schöne Maronen gab es obendrein auch noch. Meine Eltern, Schwiegereltern und Nachbarn haben sich sehr gefreut.
Für mich gibt es ein paar ältere Steinpilze, die ich trocknen werde, da mein Bestand an getrockneten Pilzen nahezu aufgebraucht ist.
Es hat sich also noch mal für alle gelohnt😀.
Nun aber wirklich Schluss für dieses Jahr, liebe Grüße an alle Pilzfreunde, kommt alle gut ins nächste Frühjahr!
Onno"
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Foto: So voll wie nach dem spätesten Jahrespilzgang war der Kofferraum dieses Jahr nicht annähernd. Onno verschenkte die meisten Steinpilze an seine Eltern, Schwiegereltern und Nachbarn.
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Foto: Diese zwei herrlichen Steinpilze haben es sich so richtig schön kuschelig gemacht im tiefen Laub. Aber dann kam Onno...

Foto: Der Nächste, bitte. Der große Steinpilz landet augenblicklich bei den herrlichen Exemplaren, die schon im Korb Platz gefunden haben.

Foto: Etliche Maronenröhrlinge und obendrauf zwei Steinpilze gab es für Véronique bei ihrem vermutlich letzten Pilzgang des Jahres in der Wedemark. (4 Fotos © Véronique)
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Véronique schreibt am 8. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde!
Anlässlich unserer wahrscheinlich letzten Pilztour des Jahres hier unser kleiner Fund.
Die warmen Tage Mitte der Woche ließen hoffen, allerdings hat es vorgestern nachts gefroren und gestern den ganzen Tag über geregnet. Dementsprechend matschig und madig waren die reichlich vorhandenen Maronen und Rotfüßchen. Immerhin 1,5 kg sind dennoch zusammengekommen, darunter zwei schöne Steinpilze.
Nun ab in den Backofen bzw. je nach Qualität ins Eisfach - und mein traditionelles Pilzgulasch zu Weihnachten ist gesichert.
Ich wünsche allen einen schönen und erholsamen Sonntag.
Liebe Grüße von Véronique"
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2 Fotos: Dies waren mit einiger Wahrscheinlichkeit die letzten zwei Steinpilze für Véronique und Mitsammler, die sie in diesem Jahr fanden. Sie waren in gutem Zustand.

Foto: Und zum runden Abschluss gab es noch einen Glückspilz.

Foto: Auffällig ist der gerillte Stiel des urig geformten Steinpilzes, der ein langer Lulatsch ist und auf dem 2. Foto noch im Wald zu sehen ist. Ansonsten sehen wir schöne junge Maronenröhrlinge. (3 Fotos © Véronique)
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Véronique schreibt am 7. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
nun möchte auch ich hier unsere Funde der Wochenmitte in der Wedemark präsentieren und damit zu einer letzten Pirsch in diesem mageren Jahr motivieren.
Drei Fahrten in den Deister brachten im Frühjahr drei Graue Morcheln und der trockene Sommer enthielt uns Pfifferlinge und Flockenstielige Hexenröhrlinge vor. Der Herbst hielt sich, wann immer wir Zeit zur Suche fanden, auch zunächst zurück mit seinen Gaben.
Diese Woche allerdings zwang uns erst die Dämmerung zum Abbruch unserer Pilzlese. Neben einer Babyglucke (Krause Glucke) und einem originell gewachsenen Steinpilz trafen wir in der Wedemark bei Brelingen auf viele Maronen. Allerdings auch auf dutzende Pilzfreunde, die ebenfalls auf der Jagd waren. Aber der Wald hält ja stets genug für alle bereit, und so konnte ich endlich meine aufgebrauchten Vorräte auffüllen. Die gelben Pilze auf dem kleinen Teller sind übrigens bereits der Huthaut beraubte Lärchenröhrlinge.
Morgen geht es nochmal zeitig los in der Hoffnung auf ein paar Steinpilze und die große Schwester der kleinen Glucke.
Allen Pilzfreunden weiterhin viel Spaß beim Suchen und Dir, lieber Heinz-Wilhelm, herzlichen Dank für diese tolle Website!
Liebe Grüße von Véronique"
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Foto: Verteilt auf Teller: Steinpilze (links), Krause glucke, vermutlich Filzröhrlinge, Lila Lacktrichterlinge und drei Goldröhrlinge (Mitte) sowie ein Teller voller Maronenröhrlinge (rechts).

Ivanka schreibt am 7. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
wir sind am Mittwoch bei schönem Wetter wieder in den Wald bei Hildesheim gegangen und fanden ohne viel zu erwarten tatsächlich noch ein paar Steinpilze. Nur an einem unserer Plätze, an allen anderen gab es nichts.
Am nächsten Tag hat mein Mann wieder Spaghetti mit Steinpilzen zubereitet (Foto rechts), was sehr lecker war.
Liebe Grüße
Ivanka und Heinz"
(Foto © Heinz)
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2 Fotos: Ein schöner Abschlussfund mit Steinpilzen und Rotfußröhrlingen (links). Rechts das fertige Gericht mit Spaghetti und gebratenen Steinpilzen, das Heinz, gelernter Koch, auf den Tisch gezaubert hat. (2 Fotos © Ivanka)
Verena schreibt am 5. November 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nachdem ich am Wochenende ohne nennenswerten Erfolg in meinen Wäldern um Braunschweig herum unterwegs war, wollte ich dem Pilzherbst 2025, vor allem den Steinpilzen, noch eine letzte Chance geben und fuhr gestern in die Südheide.



Im ersten besuchten Wald war jemand anderes schneller: ich fand abgeschnittene Steinpilz- Stiele und traf wenig später die Verursacherin mit randvollem Korb. Da habe ich mich schön geärgert und fuhr weiter in ein mir bisher unbekanntes Areal.
Die Wildschweine hatten dort ganze Arbeit geleistet und die Waldwege gründlich umgegraben, so dass das Laufen schwerfiel. Ein paar erste Maronen motivierten mich aber, weiterzusuchen. Belohnt wurde ich mit fünf Krausen Glucken, das waren mehr, als ich im letzten und diesen Jahr bisher zusammengenommen gefunden habe. Die Freude war groß, denn Krause Glucke schlägt ganz klar Steinpilz! Als ich dann jedoch in einen Schwarm Hirschlausfliegen geriet, trat ich im Laufschritt den Rückzug an.
Überraschung: Kuhmäuler!
Das letzte Waldareal kenne ich gut und hoffte dort vor allem auf Trompetenpfifferlinge, an den Fund von Steinpilzen wollte ich schon nicht mehr glauben. Überraschenderweise entdeckte ich jedoch Große Schmierlinge (= Kuhmaul) (3. Foto rechts), und zwar mehr als ein Dutzend an einer kleinen Stelle! Diese Art habe ich dort noch nie (und auch sonst nirgends) gefunden. Über solch überraschende Funde freue ich mich immer wieder.
Und was soll ich sagen, einmal in der Hocke, um die schleimigen Hüte abzuziehen, sehe ich zu meiner Linken drei prächtige Steinpilze!
Insgesamt sind es dann noch ein paar mehr geworden, und mit den Krausen Glucken, Maronen und Kuhmäulern ist ein schöner Gesamtfund zusammengekommen (1. Foto rechts). Dennoch: es war ein enttäuschender Pilzherbst, und diese acht Steinpilze die einzigen, die ich in meiner Region diesen Herbst gefunden habe. Edelreizker, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Maronen, alle haben sie sich dünn gemacht dieses Jahr. Der tolle Pilzsommer hat Gott sei Dank entschädigt und die Pilzvorräte sind dennoch aufgefüllt.
Die Kuhmäuler "kratzen"
Die Krausen Glucken habe ich übrigens in einer Kartoffel-Lauch-Suppe mit Speck verarbeitet, die Steinpilze wurden in Olivenöl eingelegt und die Kuhmäuler gebraten und frisch verkostet. Der Geschmack hat mir zugesagt, leider scheine ich diesen Pilz nicht zu vertragen: direkt nach der Verkostung habe ich ein Kratzen im Hals gehabt, was sich bei insgesamt drei Kostproben jedes Mal wiederholt hat. Schade, denn mit dem "kleinen Bruder", dem Rosenroten Gelbfuß, habe ich keine Probleme gehabt.
Ich schätze, dass dies der letzte Gang in den Wald für dieses Jahr war und hoffe, dass es nächstes Jahr wieder neue, spannende Funde und mehr Sammelglück gibt.
Viel Erfolg allen Pilzenthusiasten weiterhin und dir einen ganz lieben Dank für all die Zeit und Mühe, die du in diese großartige Seite investierst!
Viele Grüße von Verena"
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Collage: Die Funde von gleich fünf Krausen Glucken, hier alle zu sehen, erfreute Verena besonders. (Collage/5 Fotos © Verena)
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Ostrhauderfehn - Der nächste Klopper bitte!
Helga schreibt zu ihrem heutigen Fund dieses kraftstrotzenden Steinpilzes in schönen warmen Ockertönen (Foto rechts): "Gerade habe ich diesen Prachtkerl in einer Minute Entfernung bei uns um die Ecke in der Siedlung gefunden. Für mich ist es der erste Steinpilz, den ich hier in Ostfriesland unter einer Fichte entdeckt habe. Es sind seit ein paar Wochen sehr viele Fliegenpilze dort gewachsen. Und heute sah ich den Steinpilz ganz stolz dort stehen."
(Foto © Helga)
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Foto: Ein Glückspilz, wer in solch einem herrlichen herbstlichen Laubwald auf die Pilzsuche gehen kann. Oder einfach nur einen entspannenden Spaziergang auf dem Weg mit dem Laubteppich macht. (3 Fotos © Christine)
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Christine schreibt am 1. November 2025:
"Guten Tag lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,
am regenfreien Freitag hat das perfekte Wanderwetter bei gemischter Bewölkung und max. 13 Grad Tagestemperatur meinen Gefährten und mich erneut in den Deister gelockt. Dort haben wir die herbstlichen Farben der Bäume und Pflanzen und den Duft des frisch gefallenen, raschelnden Laubes genossen.
Zwischendurch waren wir auch auf Pilzsuche. Die Betonung lag heute dabei eindeutig auf „Suche". Nur vereinzelt fanden wir Maronen, einen winzigen Rotfußröhrling und im hohen Gras am Wegesrand einen einzelnen Steinpilz. Sehr viele schöne Hallimasche haben uns mit ihrem Anblick erfreut, wir nahmen sie aber nicht mit.
Wir hatten einen erholsamen Wandertag und insgesamt genug frische Pilze für ein leckeres, vegetarisches Abendessen mit Chinakohl, Porree und Bundmöhren.
Viele Grüße aus Hannover von Christine"
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Foto: Bis auf einen Steinpilz und ein Rotfüßchen waren alle anderen gefundenen Pilze Maronenröhrlinge.

Foto: Chinakohl, Porree und Scheiben von Bundmöhren zusammen mit einem Teil der gefundenen Pilze in der Pfanne.
Ostrhauderfehn, Rauderfehn - Am Reformationstag läuft Helga stets zur Hochform auf. Wie in den vergangenen Jahren, so hat sie auch diesmal wieder einen sagenhaften Steinpilzfund gemacht. Haben da die Halloween-Geister vielleicht auch ihre Hände im Spiel? Schon ihr Fund am Vormittag beim Brötcheneinkauf konnte sich sehen lassen (weiter unten).
Am Nachmittag aber sollte sie Steinpilzen begegnen, die in ihrer Statur und Wettergerbung fast unnatürlich wirken, derart selten schön waren diese wahren Klopper. Die nächsten fünf Fotos vermitteln einen Eindruck von diesem außergewöhnlichen Fund. Sie hat übrigens noch deutlich mehr als die hier gezeigten Prachtstücke gefunden, entweder in Ostrhauderfehn oder im Nachbarort Rauderfehn. Bezeichnend: Alle Pilze wuchsen lediglich bei einem einzigen Baum oder Baumstumpf (Eiche, Buche oder Linde).
(6 Fotos © Helga)
31. Oktober 2025
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Foto: Der zerklüftete Hut des älteren Steinpilzes ist ein Hinweis auf den gewiss äußerst krautigen Boden, aus dem sich dieser gestandene Haudegen herauskämpfen musste. Dank seiner Erfahrung weiß er den Kleinen gut zu beraten und wächst vorsichtshalber schützend über den Nachkömmling. Links daneben macht sich ein Glöckling so seine Gedanken.

Foto: Dieser Kraftprotz scheint sich bei seiner Vorstellung vor dem betrachtenden Publikum zu verneigen. Sein zerklüfteter Hut weist tiefe Dellen, Gruben und Rillen auf, die davon erzählen, wie schwer er es im Erdreich auf dem Weg nach oben hatte. Vermutlich Wurzelwerk hat ihn bis zum Äußersten gefordert. Das miese Wetter hat ihm dann auch noch mitgespielt. Vermutlich andauernder Wind zwang ihn, sich zu beugen.
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Foto: Dieser hat sich einen besonders markanten Hut aufgesetzt. Die kleinen Löcher zum Rand hin sind keineswegs Madeneingänge, sondern ein gewachsenes Hutmuster. Kein Mensch weiß, wie er dazu kam und was er damit sagen will.

Foto: Auch dieser stramme Kerl, umzingelt von einer Buchenhecke und offenbar genährt vom Wurzelwerk eines abgesägten Baumes, soll gezeigt werden. Er wirkt zwar einsam und verlasen in seiner Umgebung, doch seine überaus kräftige Statur zeigt, dass er gut alleine zurecht kommt.

Foto: Auch diese Zwei stehen fest im Leben, vor allem der Große. Wieder so ein knorriger, vierschrötiger Prachtbursche, dessen steinharten Stiel man schon beim Ansehen fühlen kann. Und auch hier wieder dieser raue Hut, der den Pilz so charaktervoll erscheinen lässt.
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Foto rechts: Allein diese Steinpilze hatte Helga am Morgen in Ostrhauderfehn gesammelt, bei einem kleinen Abstecher nach dem Brötchenholen.

Onno schreibt am 31. Oktober 2025:
"Moin Heinz-Wilhelm und liebe Pilzfreunde,
eigentlich hatte ich ja Anfang der Woche mein Pilzjahr für beendet erklärt. Nunja, heute Mittag war schönes Wetter, meine Frau wollte auch einmal mitkommen, also sind wir kurzerhand in den Wald gegangen.
Natürlich haben wir als erstes meine Steinpilzstellen angesteuert. Und siehe da, wir hatten nach einer halben Stunde reichlich Steinpilze, frisch und knackig, kaum Maden, selbst die Großen waren noch von allerbester Qualität. Auf dem Foto rechts sind sie auf der Anrichte zu sehen.
Nun aber allen ein schönes Restjahr, wahrscheinlich gehe ich jetzt wirklich nicht mehr los. Aber wer weiß... 😉
Liebe Grüße an alle Pilzfreunde
Onno"
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Sep 15, 26 12:21 PM
Sep 15, 26 09:42 AM
Sep 15, 26 02:24 AM
Sep 14, 26 11:49 AM
Sep 14, 26 11:15 AM
Sep 14, 26 02:47 AM
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Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen ?
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Von der erfahrenen Praktikerin Rita Lüder - Top-Bewertungen
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Wer Bäume und Sträucher kennt, findet zielsicher Speisepilze
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Warum luftig und keine steilen Seitenwände?