Pilzticker Brandenburg 48
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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Brandenburgs


Heidrun schreibt am 13. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute konnte ich erstmals Semmelstoppelpilze essen. Gefunden hatte ich schon mal wenige überständige Exemplare, als ich zu Besuch im Harz war, sowie kürzlich auch bei Fürstenberg in Brandenburg, wo ich einige noch zu junge fand.
Aber jetzt im Buchenwald, der abgesehen von massenhaft wachsenden Wolligen Milchlingen* pilzfrei war, konnte ich zwischen Templin und Lychen eine richtige kleine Straße von ihnen abernten.
Die Stoppeln habe ich noch im Wald abgebürstet, die Pilze in Streifen geschnitten, in Rapsöl angebraten und nur mit Salz ein paar Stücke verkostet.
Sie schmeckten für mich fleischartig, erinnerten mich durchaus an Austernseitlinge. Also habe ich flugs noch Sauerkraut und Zwiebeln, etwas Speck und scharfe Würzsauce beigefügt. Noch einmal kräftig durchgeschmort - und: Lecker!
Gruß Heidrun"
(3 Fotos © Heidrun)
* Wird in Osteuropa und Rußland nach aufwändiger Küchenakrobatik gegessen
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2 Fotos: Ein Semmelstoppelpilz von unten. Deutlich sind die Stacheln zu sehen, die bis zu einem Zentimeter lang werden können. Je jünger, desto kürzer sind die Stacheln und desto wohlschmeckender ist der Pilz. Um Bitterkeit im Gericht zu vermeiden, schabt man die Stacheln (Stoppeln) bei Pilzen im mittleren Alter ab; alte Exemplare lässt man stehen. Semmelstoppelpilze, die viele Sammler wegen ihrer festen Bisskonsistenz schätzen, wachsen in Laubwäldern auf basischen oder kalkhaltigen Böden. In Jahren mit Massenaufkommen werden die Pilze hier und da auf Märkten als "Winterpfifferling" angeboten.
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2 Fotos: Charakteristisch für Kuhmäuler sind ihre Stiele, die von der Basis bis etwa zur Stielmitte kanariengelb leuchten. Da die Huthaut dieser Pilze stark schmiert (sie heißen im Volksmund auch Großer Schmierling), sollte man die Haut abziehen, wenn man auch Pfifferlinge im Pilzkorb hat, weil diese sonst unappetitlich schwarz verfärben. (2 Fotos © Heidrun)
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Heidrun schreibt am 10. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
in der Uckermark bei Templin haben derzeit vielerlei Pilzarten eine gute Zeit. Krause Glucken konnte ich dank ihres Massenaufkommens erstmals sogar trocknen. Pfifferlinge sind noch gut vorhanden, aber sie zu sammeln wird ja auch langweilig.
Deshalb habe ich heute mal meine Plätzchen mit den Kuhmäulern (auch Große Gelbfüße genannt), die ja meist unter den bei uns weniger häufigen Fichten wachsen, abgeklappert. Mit meinem Vorhaben lag ich zeitlich richtig!
Ich werde die Pilze, die einen wunderbar knackigen Biss haben, scharf braten und über grünen Salat geben.
Gruß Heidrun"


Heidrun schreibt am 2. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich sende freudige Nachricht aus der Uckermark bei Templin.
Nachdem ich zwei leider schon schimmelige Krause Glucken entdeckt hatte, konnte ich heute eine im besten Zustand finden, und das fast in Korbgröße (2. Foto rechts)! Welch eine Freude.
Ich werde den Pilz mit Sahnesauce pur essen, eventuell etwas Parmesan dazugeben. Die Pfifferlinge (1. Foto rechts, im Korb) kommen auch wieder frisch nach, allerdings stehen auch noch die vertrockneten und wieder durchgeweichten im Wald, da muss man bei der Auswahl gut aufpassen.
Deshalb werde ich meine Funde nochmal sorgfältig kontrollieren. Das Verwertbare werde ich süß-sauer marinieren. Ein feiner Gabelbissen zum Abendbrot!
Gruß Heidrun"
(2 Fotos © Heidrun)
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Heidrun schreibt am 7. August 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
einige Tage im Fläming bei Wiesenburg brachten Tage, angefüllt mit Höhepunkten in den alten Buchenwäldern dort. Randbereiche mit Eichen waren ebenfalls ergiebig, die Nadelwälder hingegen noch leer.
Ich konnte mir mal wieder die Rotbraunen und Orangeroten Scheidenstreiflinge als Reingericht zubereiten. Dazu trenne ich Hut und Stiel und brate sie jeweils unzerteilt getrennt, was, wie ich finde, sehr lohnenswert ist.
An außergewöhnlichen Funden gab es den Falschen Schwefelröhrling (Gelben Hexenröhrling), Anhängselröhrlinge, Kurznetzige Hexenröhrlinge, Weiße Dachpilze und in Massen die normalen Vertreter: Täublinge, Perlpilze, Rotfußröhrlinge.
Einige Riesenporlinge, Stockschwämmchen, Goldröhrlinge. Es war eine solche Lust, durch den Wald zu streifen.
Gruß Heidrun"
(3 Fotos © Heidrun)
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Foto: Dies sind Orangegelbe Scheidenstreiflinge (Amanita crocea), zu erkennen an ihrem genatterten Stiel, den Rotbraune Scheidenstreiflinge (Amanita fulva) nicht haben.

Foto rechts: Der Anschauung halber zeigen wir diesen von Heidrun fotografierten Perlpilz. Er hat eine hervorragend sichtbare Längsriefung am Ring, die von ganz oben bis ganz unten reicht. Der Graue Wulstling ist dagegen nur oberseits längsgerieft. Außerdem fällt die Riefung nicht so deutlich aus.
Auch die fleischrötliche bis rosabraune Huthaut des Perlpilzes ist ein Unterscheidungsmerkmal. Beide Pilze sind - im Gegensatz zum sehr giftigen Pantherpilz - essbar, wobei der Graue Wulstling gegenüber dem Perlpilz geschmacklich klar abfällt.

Heidrun schreibt am 23. Juli 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
wieder zurück aus Lettland, werde ich auch zu Hause in Brandenburg an der Havel mit Pilzen reich verwöhnt.
Von den Sommersteinpilzen, die gerade massenhaft auftreten, sind die Hüte zu 90% brauchbar. Pfifferlinge sind auch zu finden. Darüber hinaus Perlpilze, erste Speisetäublinge, vereinzelt Scheidenstreiflinge, Parasole in großer Stückzahl und nun auch hier die ersten zwei Rotkappen (ich hatte bereits im Mai einige bei Templin gefunden).
Eine besondere Freude war der Fund einiger Glattstieliger Hexenröhrlinge. Die Art war mir bis dato nicht bekannt, ich hatte den Fund zunächst als Netzstielige Hexenröhrlinge eingestuft. Die mushpits-APP der DGFM hat mich korrigiert.
Aus den Steinpilzhüten habe ich ein Pilzpesto mit Walnüssen, Parmesan und Knoblauch gemacht, das nun einige Tage durchziehen muss, bevor es auf frischem Brot verzehrt werden kann.
Gruß Heidrun"
(3 Fotos © Heidrun)
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2 Fotos: Links zwei Glattstielige Hexenröhrlinge, die wir kürzlich im Pilzticker Schweiz näher beschrieben haben. Wichtigste Merkmale: Stielbasis braunrot, Stielspitze gelb bis freudig gelb, keine Netzzeichnung, starke Verfärbung. Rechts eine Rotkappe mit Heidruns Pilzmesser in bedrohlicher Nähe.

Heidrun schreibt am 16. Juni 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
neben den wie erwartet nachgewachsen Pfifferlingen konnte ich in Brandenburg an der Havel nun endlich auch Flockenstielige Hexenröhrlinge und Sommersteinpilze finden.
Von den Flockis war allerdings nur einer brauchbar, bei den Sommersteinpilzen letztlich nur ein Hut (von drei Pilzen). Mit ihrem typischen Geruch machten sich Stinkmorcheln bemerkbar und der eine Kräftige Krempling, den ich neulich fand, hat Gesellschaft bekommen: es hat sich ein halber Hexenring ausgebreitet.
Die brauchbaren Pilze reichten aus, um mir mit Strudelteig ein leckeres Mahl mit Pilzen zuzubereiten.
Gruß Heidrun"
(3 Fotos © Heidrun)
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2 Fotos: Sommersteinpilz mit sichtbaren und unsichtbaren hungrigen Besuchern (links). Die unsichtbaren haben bereits den Stiel ausgehöhlt. Rechts gebackener Strudelteig mit Pilzen, hauptsächlich Pfifferlingen. Lecker!

Heidrun schreibt am 9. Juni 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
zurück zu Hause in Brandenburg an der Havel, habe ich heute im alten Eichenwald und im Kiefern- Birkenmischwald Pfifferlinge gefunden. Für eine erste lang ersehnte Mahlzeit hat es gereicht. Erfreulicherweise kommen auch noch viele junge Exemplare nach. Ich denke, es sind sowohl Blasse als auch echte Pfifferlinge dabei (Foto rechts).
Im Zitterpappelhain wuchs ein kräftiger Krempling; die Art kann ich nicht bestimmen, ich schwankte zwischen Kahlem oder Frühlingskrempling*. Ein alter Perlpilz und zwei Parasole blieben ebenfalls im Wald.
Leider fehlt es hier noch völlig an Flockenhexen, obwohl ich mehrere bekannte Stellen kontrolliert habe. Auch von Sommersteinpilzen ist noch nichts zu sehen.
Gruß Heidrun"
* Die Art ist mir nicht bekannt. Ich halte den Pilz für einen Großen Krempling, auch Kräftiger Krempling genannt, wofür der sehr stämmige Stiel und sein Espen-Habitat sprechen.

Foto: Hier meldet sich der erste Parasol für das Jahr 2025 an.

Foto: Der stämmige Stiel, darauf feinste braune Pünktchen, der gelbe Übergang zum Lamellenansatz sowie sein Lebensraum im Silberpappelhain deuten hier klar auf den Großen Krempling, auch Kräftiger Krempling genannt, hin. Wie der Kahle Krempling kann auch diese Art nach Verzehr größerer Mengen das Paxillussyndrom auslösen, eine allergische Reaktion, die bis zum Nierenversagen führen kann. Der bekannte Mykologe Julius Schäffer starb 1944 nach dem Essen von Kahlen Kremplingen vermutlich diesen Tod. (3 Fotos © Heidrun)
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Foto: Das ist mal was anderes: ein fettes Knäuel Büscheliger Raslinge macht am Straßenrand seinem Namen alle Ehre. Sie sind sehr gute Speisepilze! (2 Fotos © Heidrun)
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Heidrun schreibt am 30. Mai 2025:
"Hallo Pilzfreunde,
bei meinem letzten Urlaubspilzgang fand ich eine breitere Artenvielfalt vor.
Dazu gehörten ein dickes Knäuel Büscheliger Raslinge auf dem gemähten Randstreifen des Radweges, vier Flockenstielige Hexenröhrlinge im hochstämmigen Buchenwald mit untergemischten Eichen, ein Perlpilz bei einer Eiche am Seeufer mit schon fast ganz durchgefressenem Stiel sowie ein weiterer überständiger Sommersteinpilz, den ich erneut am Straßenrand fand. Nur die Pfifferlinge wollen sich noch nicht zeigen.
Ich bin sehr gespannt, was an Pilzen mich zuhause in Brandenburg an der Havel erwartet.
Gruß Heidrun"

Foto: Auch wenn das Gelb der Huthaut dominant ist, bleibt es dabei: es ist ein Flockenstieliger Hexenröhrling.

Foto: Da steht er, der sichtlich vertrocknete Sommersteinpilz - und erwies sich bei näherer Betrachtung auch noch als völlig durchwurmt. (Foto © Heidrun)
Heidrun schreibt am 27. Mai 2025:
"Hallo Pilzfreunde,
bei meiner heutigen Radtour bin ich nahe Templin über den ersten Sommersteinpilz "gestolpert". Die Straßenbegleitbäume am Feldrand sind Eichen, darunter stand der Pilz unübersehbar im kurzen Gras.
Leider litt der Einzelgänger an Trockenschaden und war bereits völlig verwurmt, was ja leider bei Sommersteinpilzen keine Seltenheit ist. Der Solitär animierte mich immerhin, mal meine bekannten Fundplätze aufzusuchen. Leider ohne jeden Erfolg.
Gruß Heidrun"
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Heidrun schreibt am 17. Mai 2025:
"Liebe Pilzfreunde,
ich grüße aus einem Ferienhaus bei Templin im Landkreis Uckermark im Norden Brandenburgs.
Trotz der Trockenheit hat sich an bekannter Stelle im Pappelhain zwischen den Feldern (2. Foto rechts) überraschend eine erste vorwitzige Rotkappe (1. Foto rechts) hervorgewagt. Sie ist damit an dieser Stelle sogar rund eine Woche früher dran als letztes Jahr. Sie kommt in Butter geschmort mit frischem Brot auf den Tisch.
Ansonsten gab es einen Breitblättrigen Holzrübling an toter Buche, den ich zunächst für einen Dachpilz gehalten hatte. Aufgrund seines weißen Sporenpulvers konnte ich ihn dann aber korrekt einordnen.
Da nun endlich einmal Regen angesagt ist, hoffe ich auf baldige Pfifferlinge. Vergangenes Jahr gab es die ersten am 20. Mai.
Grüße Heidrun"
Rot = giftig
Anmerkung: Michael/Hennig/Kreisel (1985) stufen den Breitblättrigen Holzrübling - wie auch das Fachmagazin Der Tintling - als giftig ein. In den neuen Bundesländern und in Nordamerika hat es mehrere Meldungen von heftigen Durchfällen nach dem Verzehr dieses Pilzes gegeben. Der dünnfleischige, ohnehin unergiebige und nach nichts schmeckende Pilz kommt sehr häufig vor und wird nicht selten mit dem Nebelgrauen Trichterling (Nebelkappe, Herbstbladl) verwechselt. Auch eine Verwechslung mit dem Rehbraunen Dachpilz ist möglich.
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Foto: Ein noch junger Breitblättriger Holzrübling. Der radialfaserige Charakter, welcher beim ähnlichen Nebelgrauen Trichterling nur schwach ausgeprägt ist, ist hier schon recht deutlich zu sehen und wird mit zunehmender Reife noch auffälliger.

Foto: Hier ist sind die Dünnfleischigkeit des Breitblättrigen Holzrüblings und die sehr breit stehenden Lamellen gut sichtbar. (4 Fotos © Heidrun)
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Michi schreibt am 29. April 2025 zu nachstehendem Bericht über Schuppige Porlinge:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
zu Heidruns Eintrag hierunter möchte ich anmerken, daß die Schuppigen Stielporlinge - jung - für mich ganz hervorragende Speisepilze sind. Entscheidend ist, daß sie mit einem Gurkenhobel geschnitten und die Poren vorab entfernt werden. Auch ziehe ich gerne
die Huthaut vorab ab.
Bei mir um die Ecke wachsen sie derzeit an einem Stück Holz, und ich hole mir jeden Abend zwei schöne Exemplare.
Hier ein toller Link zu dem Thema aus Amerika (sehr, sehr informativ, jedoch leider in Englisch):
https://foragerchef.com/the-cucumber-mushroom-dryads-saddlepheasant-back/
Viele liebe Grüße aus München und vielen Dank für den großartigen Pilzticker
Dein Michi"


Heidrun schreibt am 29. April 2025:
"Hallo Pilzfreunde,
auch wenn ich immer noch Hoffnung auf weitere Morcheln hege (wegen der Trockenheit vermutlich vergeblich), radle ich natürlich mit offenen Augen auch für andere Angebote durch die Natur.
Heute leuchteten mir doch prompt frische saftige Schwefelporlinge an einer Weide entgegen. Und erst am Sonntag hatte ich Schuppige Porlinge verkostet. Es bleibt wohl bei dem einen Mal. Die Konsistenz war richtig gut, aber der leicht mehlige Geschmack, ähnlich dem er Maipilze, sagt mir nicht zu.*
Gruß Heidrun"
(3 Fotos © Heidrun)
* Schuppige Porlinge sind minderwertige Pfannenpilze. Sie eignen sich aber prima zum Auskochen für eine Pilzbrühe, selbst dann noch, wenn die Hüte bereits flach ausgebreitet sind. Siehe hierzu Pilzticker BaWue, Tageseintrag vom 22. April 2025
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Foto: Schuppige Porlinge sind keine Pilze für die Pfanne, nicht einmal für Mischpilzgerichte in geringer Menge. Sie bieten sich aber unter Hinzugabe von Kräutern zum Auskochen für eine Brühe an, die man einfrieren kann. Die hier zu sehenden Pilze ergäben etwa zweieinhalb Liter Brühe.

2 Fotos: Die große, bereits angeschimmelte Speisemorchel hat ihre besten Tage bereits hinter sich und blieb im Wald, die dagegen kleinen Maipilze hat Heidrun mitgenommen. Verwesende Morcheln entwickeln zunehmenden Aasgeruch und dürfen auf keinen Fall verzehrt werden. Das 2. Foto zeigt einen halbierten Maipilz in tadellosem Zustand. Nicht selten sind schon junge Pilze dieser deutlich nach Mehl riechenden Art verwurmt.

Heidrun schreibt am 24. April 2025:
"Hallo Pilzfreunde,
heute konnte ich am Stadtrand von Brandenburg an der Havel die ersten Maipilze finden. Einen ausgewachsenen großen Morchelopa als Kontrast zu den Maipilzminis habe ich zusammen abgelichtet. Der bereits überständige Opa blieb im Habitat, aber es gab auch noch eine Handvoll frische Exemplare zu ernten. Die Morchelzeit ist noch nicht vorbei!
Gruß Heidrun"
(2 Fotos © Heidrun)
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Heidrun schreibt am 23. April 2025:
"Hallo Pilzfreunde,
heute war ich zur Nachlese der Speisemorcheln an meinen Morchelplätzen bei Brandenburg an der Havel. Dabei habe ich mutig ein Dickicht aus jungen Weiden betreten. Zum Glück ohne Wildschweinattacke, aber irgend etwas ist da geräuschvoll über knackende Äste davongerannt.
Belohnt wurde ich mit einem gut gefüllten Körbchen Speisemorcheln (Foto rechts) und der Freude, ein neues Morchelrevier entdeckt zu haben.
Bereits Ostern konnte ich meine Pilzfreundin aus dem Südharz glücklich machen, die zu Besuch war. Wir gingen gemeinsam auf die Speisemorchelpirsch und konnten zumindest bodenbedeckte Körbe heimtragen. Die Beute haben wir im Dörrautomaten getrocknet.
Gruß Heidrun"
(3 Fotos © Heidrun)
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2 Fotos: Eine helle und zwei Gelbe Speisemorcheln zählten zu Heidruns Ausbeute.

Marina schreibt am 18. April 2025 zu diesen Foto:
"Hallo Pilzfreunde,
nun ist es endlich soweit: auch die Speisemorcheln am Rande der Stadt Brandenburg an der Havel sind da. Trotz Trockenheit, welche Freude. Es sind wenige und sie sind noch recht klein, teils schon ein wenig angedörrt, aber wenigstens geht es mal los.
Nachdem die Nacht tatsächlich etwas Regen gebracht hat, steigen die Chancen auf eine Morchelmahlzeit.
Gruß Heidrun"
(Foto © Heidrun)
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Heidrun schreibt am 15. April 2025:
"Hallo Pilzfreunde,
heute konnte ich im Pappelwald nahe Brandenburg an der Havel vier schöne Spitzmorcheln (ohne Trockenschäden) ernten. Eine Handvoll Minze gab es in der Nähe (Foto rechts). Die Hochgerippten Becherlorcheln sind noch sehr klein, vielfach nur als Löchlein im Boden zu sehen.
Gruß Heidrun"
(2 Fotos © Heidrun)
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Foto: Eine noch junge Hochgerippte Becherlorchel. Sie wird bald gut erkennbar sein an den kräftigen, lotrecht verlaufenden Adern der hellen Außenhaut. Merke: Alle Lorcheln werden heute als giftig oder giftverdächtig eingeordnet.

Heidrun schreibt am 8. April 2025:
"Guten Tag,
nachdem mich der Fund eines Freundes am Samstag - eine einzelne Speisemorchel - ganz nervös gemacht hatte, habe ich nach erfolglosem Abgrasen aller bekannten Morchelstellen heute immerhin feststellen können, daß die Giftlorcheln an bekannter Stelle (Gördenwald, nördlicher Stadtrand von Brandenburg an der Havel) loslegen. Durchaus in ähnlich üppiger Anzahl wie 2024, damals aber bereits Ende März.
Das macht trotz Trockenheit Hoffnung auf Morcheln und das Pilzjahr allgemein.
Gruß Heidrun"
(Foto © Heidrun)
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