Pilzticker Bayern 69:
Funde vom 10.09.2018 - 11.09.2018



Pilzticker Bayern 69




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Es ist keine Legende: Im nördlichen Landkreis Freising fand Thomas Steinpilze wie im Traum


Foto: Traumhafte Steinpilze mit Birnenquitten - das bekommen wir als Stillleben nicht alle Tage zu sehen. Wunderbar, wie Thomas sie ausgelegt hat und wie schön die Frische der Quitten mit dem Topzustand der Pilze harmoniert. (2 Fotos © Thomas)

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Thomas schreibt am 11. September 2018:

»Lieber Heinz-Wilhelm Bertram,

ich verfolge den Pilz-Ticker nun seit ein paar Jahren. Erst mal ganz herzlichen Dank für diesen tollen Service, die vielen nützlichen und unterhaltsamen Informationen auf deinen Seiten und vor allem für die damit verbundenen Mühen!

Bis gestern habe ich riesige Steinpilz-Funde in unseren Wäldern - das ist im nördlichen Landkreis Freising - für Legende gehalten. Aber jetzt weiß ich: wenn alles passt, dann sieht es auch bei uns aus wie in Schweden im Jahr 2014 (Tageseintrag 24. August).

Das ist heuer schon außergewöhnlich, vielleicht freuen sich ja andere mit über diese Pracht.

Viele Grüße von Thomas«

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Am letzten Urlaubstag gab es für Armin bei Triftern noch einen wunderbaren Steinpilzfund - und einen ganz starken Hexenring


Foto: Am letzten Urlaubstag machte Armin seinen Schwammerlkorb noch einmal richtig schwer! Wir sehen allerschönste Steinpilze, zwei, drei Birkenpilze und eine Krause Glucke. (6 Fotos © Armin)

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Armin schreibt am 11. September 2018:

»Servus Heinz-Wilhelm,

da heute mein letzter Urlaubstag ist, habe ich die Zeit zum Schwammerlsuchen genutzt. Unterwegs war ich wie immer in der Nähe von Triftern. Gefunden habe ich erneut sehr viele frische knackige junge Steinpilze, einige Birkenpilze und zwei kleine Krause Glucken.

Anbei noch ein Bild von einem Hexenring mit Wiesenchampignons, fotografiert auf dem Nachhauseweg nach meinem Waldgang, Nähe Triftern.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

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4 Fotos: Armin erwischte sie alle im Top-Zustand! Das ist diesen Bildern gut abzulesen. Es ist ein sehr gutes Steinpilzjahr bei Simbach an Inn, nachdem die vergangenen zwei Jahre etwas durchwachsen waren.


Foto: Ein sehr schönes Foto mit einem äußerst kräftigen Hexenring von Wiesenchampignons zeigt uns hier Armin. Auch die Wald- und Waldrandkulisse veranschaulicht, in welcher Landschaft in Niederbayern er seine Pilze mit Leidenschaft sucht - und findet.






Schwammal-Neuling Wolfgang hat den Durchbruch endlich geschafft: Seine ersten Steinpilze standen auf dem Geißkopf


Foto: Welch eine Freude muss das für Wolfgang gewesen sein, diese schönen Steinpilze auf der rückwärtigen Seite des Geißkopfes zu entdecken. Es waren seine ersten überhaupt - nach etlichen vergeblichen Anläufen. (3 Fotos © Wolfgang)


Wolfgang schreibt am 11. September 2018:

»Hallo,

seit letztem Jahr bin ich auch vom Schwammalfieber gepackt! Allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Immer verfolge ich deinen Ticker und freue mich, wenn andere was finden… also rückte auch ich immer wieder aus.

Doch von unzähligen Waldgängen kehrte ich ohne Pilze heim.

Aber heute! Auf der Rückseite des Geißkopfes im Landkreis Regen im Bayerischen Wald wurde ich endlich fündig! Alle Steinpilze, die auf dem Foto zu sehen sind, standen an einem Platz. Dazu gab es noch einen Flocki und einen Birkenpilz.

Ich hoffe sehr, dass die Saison damit noch nicht zu Ende ist.

Grüße Wolfgang«


2 Fotos: Bei aller Finder- und Erntefreude vergaß Wolfgang nicht, einige der schönsten Steinpilze zu fotografieren - wie diese zwei Hübschen.

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Landkreis Starnberg: Erst Kraxeln, dann verlaufen, am Ende schöne Steinpilze und Reherl


Foto: Ja, da hat Maria recht, dieser Fund kann sich wirklich sehen lassen. Und das nach einer Kraxelei und Odysee. Besonders freute sie der Fund von Pfifferlingen, die sich in der Region südliches München rar gemacht haben. (Foto © Maria)

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Maria schreibt am 11. September 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die heißen Sommertage mit der entsetzlich langen Durststrecke haben wir - das sind mein Hund Leo und ich - südlich München fast ausschließlich an der Würm verbracht, weil die gesamte Münchner Umgebung aus Baustellen zu bestehen scheint und ich bei der Hitze keine Lust auf Umfahrungsstaus hatte. Leider sind davon auch die Wege in einige unserer bevorzugten  Schwammerlgebiete massiv betroffen, so dass wir dieses Jahr kaum dorthin kommen werden.

Wir machen das Beste draus. So habe ich vergangenes Wochenende an einem meiner Steinpilzplätze immerhin fünf erste Winzlinge entdeckt, während sich an den anderen noch gar nichts tat.

Heute waren wir mal mutig und haben uns ein Waldstück vorgenommen, das wir bisher nur gestreift haben. Und zwar deshalb, weil dort eher recht beschwerliches Kraxeln angesagt ist. Und prompt haben wir uns auch noch ein bisschen verlaufen. Nun, Leo hat's mal wieder gerichtet, indem er an der entscheidenden Stelle den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Das Ergebnis unserer Odyssee kann sich, wie ich meine, doch sehen lassen. Am meisten gefreut habe ich mich über die Handvoll Reherl, weil die bei uns inzwischen eine Rarität sind. Jetzt sind wir beide ein bisschen k.o. – der Hund liegend, ich sitzend.

Dennoch zufrieden und entschlossen, es mal wieder zu probieren.

Für heute liebe Grüße und hoffentlich bis bald, Maria«


Nichts und gar nichts in der Fränkischen Schweiz

Brigitte schreibt am 10. September 2018:

»Hallo Pilzfreunde,

ich schreibe zum allerersten Mal. Zuerst einmal Gratulation zu dieser wirklich tollen Seite. Wenn man selbst mal keine Zeit zum Suchen und Finden hat, kann man sich an den Funden der anderen Schwammerlsucher erfreuen.

Angesteckt durch die phantastischen Funde von Zeljko haben wir heute unsere Plätze im Betzensteiner Wald (Fränkische Schweiz) aufgesucht.

Leider vergeblich. Nichts, nicht einmal ungenießbare Pilze waren zu finden. Der Wald ist noch immer strohtrocken. Die Franken müssen halt noch warten oder nach Oberbayern fahren.

Grüße aus Nürnberg Brigitte«

Hallo Brigitte,

es ist alles eine Frage der Regenfälle. Dort, wo es vor zwei Wochen ausreichend geregnet hat, wachsen jetzt die Pilze. Wo nicht, können keine wachsen. Die lange heiße Trockenperiode war eine sehr gute - erste - Voraussetzung für üppigstes Pilzwachstum. Sollte bei Euch noch genügend Regen fallen, dürft Ihr Euch ebenfalls noch über reichlich Pilze freuen. Mehr dazu kannst Du hier lesen.

Viel Glück!

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Hallertau: Schönste Steinpilze, Birkenpilze und ein »Frauenschwammerl« - trotz Regenmangels


Michael schreibt am 10. September 2018:

»Servus Pilzfreunde!

Etwas überrascht waren wir schon, dass es gestern bei uns in der Halltertau so zahlreich Pilze gab, da ja schon seit ca. zehn Tagen doch schon wieder der Regen fehlt. Und auch zuvor hatte es nicht gerade reichlich gegossen. Aber gut!

Es scheint fast so, als täten die kühleren Nächte und die warmen Tage dem Wachstum ganz gut. Wir freuten uns über Steinpilze, Birkenpilze und eine Birken-Rotkappe, in Bayern ja auch »Frauenschwammerl« gennannt.

Die Steinpilze sind wie immer an den bekannten Plätzen anzutreffen: bei oder unter Farnen und im Moos am Weg bzw. Wegesrand oder in der Nadelstreu.

Das erste Foto zeigt: Michael hatte gut lachen!«

(2 Fotos © Michael/Privat)

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