Pilzticker RP 48 (Rheinland-Pfalz 48):
Funde vom 18.02.2019 - 11.10.2019



Pilzticker RP 48




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Rheinland-Pfalz




Altenkirchen/Westerwald: Es reichte immerhin für drei Gläser Trockenpilze


Foto: Dieser eine Steinpilz - und kein weiterer - wollte unbedingt in Markus' Korb landen. Er hat es geschafft. Auf dem zweiten Foto sehen wir die schöne Schmetterlingstramete, die so anziehend auf Markus wirkte. (2 Fotos © Markus E.)

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Markus schreibt am 11. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vor den Herbstferien war mir noch ein letzter Pilzgang vergönnt.

Leider waren neben den vielen Fliegenpilzen auch jede Menge Pilzsammler im Wald zu finden. Entsprechend mager fiel meine Ausbeute aus. Neben einigen allerdings sehr schönen Birkenpilzen verirrte sich nur ein einziger Steinpilz in mein Körbchen. Du bist eingeladen, ihn auf dem Foto oben zu bewundern. Dennoch war ich zufrieden, hat doch mein Gang für 3 Gläser Trockenpilze gereicht.

Eine Schmetterlingstramete war einmal mehr ein Augenschmaus. Schon von weitem zog mich ihre Schönheit magisch an.

Morgen steht noch eine geführte Pilzwanderung an anderer Stelle an. Ich hoffe, mein Spektrum dort noch erweitern zu können. In 12 Tagen geht es dann wieder in »meinen« Wald!

Liebe Grüße Markus«

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Südpfalz: Ein schöner Korb mit Pilzen aus dem Wald und von der Wiese


Stephan und Annette schreiben am 9. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Passionsfreunde,

heute durften wir in der Südpfalz endlich wieder unsere behüteten Freunde finden. Einige schöne Steinpilze, eine Familie Parasole, Waldchampignons und ein Kiefernreizker sind im Korb gelandet.

Da heißt es: Auf und suchen!

Viel Erfolg dabei, und haltet Euch aus unserem Revier raus! ;-p

Stephan und Annette«

(3 Fotos © Stephan/Privat)

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2 Fotos: Ein knackiger Steinpilz (links) aus dem Buchen-Eichen-Laubwald und eine Gesellschaft Parasole auf einer Waldwiese. Jeweils ein schöner Anblick!

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Westerwald, Altenkirchen: So langsam wird es was mit den Steinpilzen


Markus E. schreibt am 7. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder im Westerwald im Landkreis Altenkirchen unterwegs. So langsam tut sich etwas im Wald.

Als erstes fiel mit auf, dass die Masse an Fliegenpilzen noch einmal zugenommen hat. An meinen Steinpilzstellen stehen sie teilweise so dicht, dass man wirklich aufpassen muss, um keine zu zertreten. Und es drücken immer noch viele junge Pilze nach.

Steinpilze (z. B. Foto rechts) gab es auch, zwar immer noch wenige, aber dafür in ausgezeichneter Qualität. Auch sonst ist mir wieder einiges über den Weg gelaufen, wie z. B. die Sternschuppigen Riesenschirmpilze (2. Foto rechts). Sie durften, wie etliche andere auch, im Wald bleiben.

Ich möchte auch einmal ein Dankeschön an die vielen anderen Pilzfreunde loswerden, die tagtäglich so tolle Bilder für Deine Homepage beisteuern!

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße Markus«

(2 Fotos © Markus E.)

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Oberweidenthal, Südl. Weinstraße: Die Champignons wollten mit aller Macht alles wiedergutmachen


Torben schreibt am 3. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

eine weitere Wanderung brachte nach dem Regen der letzten Tage nun auch endlich den lange ersehnten Pilzsegen.

In der Umgebung von Vorderweidenthal an der Südlichen Weinstraße liefen insbesondere die Champignons auf Weiden und Wiesen zur Höchstform auf. Man hätte glatt denken können, sie wollten die bisher eher dürftige Saison im Alleingang wieder gutmachen. Auf dem Foto nicht zu sehen ist, dass wir gegen Ende der Wanderung noch mal gut das Doppelte an Champignons am Wegesrand stehen ließen, da das Körbchen bereits gut gefüllt war.

Wie schon von vielen anderen Pilzfreunden berichtet, waren auch die Schopftintlinge in großer Anzahl zu finden. Ein paar Herbstrotfüße, Birkenpilze, Goldröhrlinge, Parasole und ein Edelreizker schafften es ebenfalls in Körbchen.

Nun hoffen wir, dass der nördliche Schwarzwald - unser eigentliches Sammelrevier - uns den Sprung auf die andere Rheinseite nicht übel nimmt und uns in den nächsten Tagen und Wochen ebenfalls noch reichlich mit Pilzen beschenkt.

Viele Grüße und einen schönen Restfeiertag wünschen

Torben und Liz«

(Foto © Torben)

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Im Landkreis Altenkirchen bequemen sich die Röhrlinge so langsam heraus


Markus E. schreibt am 3. Oktober 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

es sieht so aus, als würde sich auch im Westerwald so langsam etwas tun. Hätte ich mich fotografisch auf die Fliegenpilze (z. B. 2. Foto rechts) konzentriert, wäre ich den ganzen Tag beschäftigt gewesen. Solche Massen habe ich noch nie gesehen.

Sie zeigten mir aber leider nur den Weg zu einem sehr strammen Birkenpilz (1. Foto rechts). Insgesamt wanderten in der Folge fünf Birkenpilze und drei Steinpilze in mein Körbchen. Für ein erstes leckeres Pilzbrot hat es gereicht.

Ich hoffe, dass der Wald in der nächsten Woche etwas mehr hergibt!

Viele Grüße Markus«

(3 Fotos © Markus E.)

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Foto: Anlehnungsbedürftig scheint das Pilzmesser von Markus zu sein. Und das, obwohl es bei seinem Pilzgang doch gar nicht viel zu tun hatte. Der Flaschenstäubling dürfte wenig Verständnis für derart Komfortsuche haben, zumal er schon ziemlich altersschwach ausschaut. Solche Belästigungen kommen dabei raus, wenn das Pilzmesser nicht genügend Steinpilze und Maronen zu schneiden hat.

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Verdammt leckere Safranschirmlinge aus dem Siegtal


Foto: Die Safranschirmlinge aus dem rheinland-pfälzischen Teil des Siegtales gediehen prächtig. Und so schmeckten sie auch: »Verdammt lecker!« so Markus. (Foto © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 27. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Wälder im Westerwald (Rheinland-Pfalz) geben immer noch nichts her, aber es gibt ja noch die Straßenränder. Wir freuen uns auf leckere Schnitzel von Safranschirmlingen, die aus dem Siegtal stammen.

Liebe Grüße Markus«

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Simmern: Außer schönen Raufußröhrlingen ist der Wald pilzfrei


Tomasz schreibt am 18. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich im Wald bei Simmern im Rhein-Hunsrück-Kreis unterwegs. Zunächst sah es nicht gut aus, doch dann kam ich an einer Bachmündung vorbei und fand wunderschöne  Rotkappen und Birkenpilze (Foto rechts). Ansonsten war der Wald pilzfrei. Wir hoffen weiterhin auf reichliches Pilzwachstum in der nächsten Zeit!

Mach’s gut und bis bald!

Gruß Tomasz«

(Foto © Tomasz)

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Nur noch ein wenig Geduld, der Regen wird Wirkung zeigen

Annette und Stephan schreiben am 11. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zunächst mal möchten wir gratulieren zu 10 Jahren Pilzticker. Danke für die Idee, danke für die informative Seite und Deinen ständigen Einsatz, alles auf dem neuesten Stand zu halten.

Wir können, müssen dem Rheinland-Pfalz-Ticker leider berichten, dass es nichts zu berichten gibt, trotz ausreichender Regenmenge unter der Woche. Nun ja - eine schöne Wanderung im Pfälzerwald wars allemal.

Bis es Positives zu berichten gibt, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen!

Annette und Stephan«

Hallo Ihr Zwei,

die Zeit, bis die Pilzfruchtkörper erscheinen, ist nach dem »Regen unter der Woche« noch zu kurz. Champignons brauchen nach langer Trockenheit und dann folgendem ausreichendem Regen 10 bis 14 Tage, Pilze, die Baumpartner haben, zwei bis drei Wochen, ehe sie erscheinen. Es ist also nur eine Frage der Zeit.

Für Eure Gratulation vielen Dank! Viel Glück in Wald und Wiesen und herzliche Grüße!

Heinz-Wilhelm

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Rhein-Hunsrück-Kreis: Eine Familie Flocki und die Zuversicht auf mehr


Mandy und Tomasz schreiben am 9. August 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich in den Wäldern im Hunsrück, bei Rheinböllen. Allgemein ist leider ist nahezu kein Pilzwachstum vorhanden.

Auf dem Rückweg entdeckte ich allerdings diese kleine Familie von Flockenstieligen Hexenröhrlingen, die sich im Gras versteckte. Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen weitere Meldungen geben wird, denn während meines Pilzgangs begleitete mich erfreulicherweise der Regen.

Liebe Grüße Mandy und Tomasz«

(Foto © Mandy)

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Die Steinpilze im Nahe-Land lassen noch auf sich warten


Foto: Ein besonders schöner Rotfußröhrling. Ein Filzröhrling dieses Alters hätte einen weißen bis weiß-gelblichen Stiel. Rotfüße schmecken säuerlich, Filzröhrlinge (Ziegenlippen) nussig. (Foto © Margit)

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Margit und Olli schreiben am 26. Mai 2019:

»Sei gegrüßt, Heinz-Wilhelm, vom Pilzsuchteam Nahe-Land.

Gestern waren Margit und meine Wenigkeit in den steilen Waldhängen von Obermoschel unterwegs. Getrieben vom vielerorts schon ausgebrochenen Pilzfieber, liefen wir die Berghänge auf und ab, jedoch ergebnislos.

Nach einer Weile verließen wir diesen Eichenwald und fuhren mit dem Auto zum Kuhberg nach Bad Kreuznach. In diesen Mischwäldern versprachen wir uns mehr Glück, schon jetzt leckere Speisepilze zu finden.

An den Rändern der Waldwege wuchsen vereinzelt Moosbüsche, worin sich Rotfußröhrlinge fanden. Margit fand noch einen von Insekten malträtierten Hexenröhrling, der aber weder für ein Foto noch für den Korb taugte. Dafür hat sie einen Rotfußröhrling besonders schön fotografiert.

Bis zum nächsten Mal, dann hoffentlich mit Fotos von delikaten Sommersteinpilzen.«

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Christian entdeckt die erste Speisemorchel 2019; sie wuchs in der Region Worms

Christian S. meldet uns den Fund der ersten Speisemorchel (Foto rechts) in diesem Jahr. Er hat sie in der Region Worms entdeckt, und zwar bereits am 21. März.

Er hat das schwarz-dunkelbraune, samtig anmutende Exemplar auf einem Amtsblatt mit gleichem Tagesdatum (hier nicht sichtbar) fotografiert.

(Foto © Christian S.)

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(24. März 2019)




Feilbingert: Austernpilze hoch über und tief unter der Erde


Foto: Tief in der Baumhöhle wuchsen die Austernpilze, einen halben Meter unter der Bodenoberfläche. Es war kein leichtes Fotografieren. (Foto © Olli)

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Olli schreibt am 18. Februar 2019:

»Sei gegrüßt Heinz-Wilhelm,

am letzten Wochenende war ich im Feilbingerter Wald unterwegs. Dort entdeckte ich am Waldrand einen von den Waldarbeitern gefällten Rotbuchenstamm.

Zu meinem Erstaunen wuchsen an der aufgeplatzten Rinde zwei Büschel leckere Austernseitlinge. Höchstens 700 Meter weiter besuchte ich noch den mir bekannten Wirtsbaum mit immerhin noch zwei Büscheln Austernpilzen.

Am gestrigen Sonntag besuchte ich noch einmal die Sautränke in der Nähe des Lemberges. Im Baumstumpf der alten ausgehöhlten Pappel wuchsen einige bläulich schimmernde Austernseitlinge - etwa einen halben Meter unter der Erde.

Es war gar nicht so einfach, diese Pilze zu fotografieren. Ich stellte mich mitten in die Aushölung des Bauminneren und schoss so viele Bilder, bis mir endlich eines gut gelang.

Zuhause legte Margit einige Pilze auf ein Silbertablett und lichtete sie für den Pilzticker ab.

Liebe Grüße vom Pilzsuchteam Nahe-Land!«

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Foto: Präsentiert auf dem silbernen Tablett haben Margit und Olli hier den Fund vom Wochenende. Austernpilze bester Qualität!

(Foto © Margit)

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