Pilzticker RP 124:
Funde vom 11.09.2025 - 13.10.2025



Pilzticker RP 124




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Rheinland-Pfalz





Große Steinpilze im Soonwald, für die sich auch die Wildschweine interessieren


Zwei ausgewachsene Steinpilze; Foto Benedict 13.10.25

Foto: Zwei ausgewachsene große Steinpilze. Der Vordere deutet mit seinen gelbgrünlichen Röhren an, dass er gerne in einer Steinpilzcremesuppe Verwendung finden möchte. 


Benedict schreibt am 13. Oktober 2025:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern mit meiner Frau im Soonwald, unweit der Gräfenbacher Hütte. Wir waren dort erstmals in einem Mischwald-Abschnitt. Und wurden reich belohnt. Normalerweise ist ja eher meine Frau die Pilznase; sie sieht sie nicht, sie spürt sie vielmehr förmlich auf! Ich hingegen sehe sie leider nur, wenn sie sich mir in den Weg stellen. Daß ich gestern ebenfalls einige Exemplare fand, läßt darauf schließen, daß es mehr als genug gab.

Wir bewegten uns in einem mykologisch ziemlich artenreichen Abschnitt, es war die reine Freude. Neben Steinpilzen kamen uns noch Maronen und Birkenpilze unter.

Was ich so noch nie sah: Steinpilze in unmittelbarer Nachbarschaft zu Fliegenpilzen; direkt symbiotisch. Wir sahen auch einige umgeknickte Exemplare, die offenbar Schwarzwild gebrochen hatte. Mich wunderte, daß sie sie nicht gefressen hatten* – schließlich sind das ja Allesfresser.

Mal schauen, wie lange der Pilzreichtum noch anhält; spätestens nächstes Wochenende wollen wir wieder raus.

Allen privaten Pilzsammlern noch weiterhin viel Erfolg und viele Grüße vom Rhein!

Benedict"

* Wildschweine fressen Steinpilzhüte (nicht die Stiele), wenn sie krank sind; die Tiere wissen genau, was sie dann brauchen. Steinpilze enthalten eine Reihe heilender Wirkstoffe. 

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Vom Wildschwein abgeknickter Steinpilzhut; Foto Benedict 13.10.25

Foto: Ein offensichtlich von einem Wildschwein abgeknickter Steinpilzhut. 


Bischofsmütze; Foto Benedict 13.10.25

Foto: Eine wenn überhaupt nur zerstreut vorkommende Bischofsmütze, die zu den Giftlorchelverwandten zählt. Typisch ist, wie hier, die oftmals gegabelte Hutspitze. Die Pilze wachsen an alten Stümpfen oder im Folgejahr eines Waldbrandes auch gehäuft auf der verkohlten Fläche. Früher galt dieser Pilz als Delikatesse - bis Todesfälle infolge seines Verzehrs belegt werden konnten. Die Pilzart soll neben Gyromitrin weitere typische Lorchelgifte enthalten. (3 Fotos © Benedict)

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Plagegeister unterschiedlicher Natur verhindern die große Pilzfreude bei Morbach


Steinpilze, Pfifferlinge, Perlpilze; Foto Jürgen 11.10.25
Maronenröhrlnige; Foto Jürgen 11.10.25

Jürgen schreibt am 11. Oktober 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

wir sind heute Früh erneut zum Parkplatz oberhalb von Morbach gefahren. Benny, der Sohn von Beatrice, hatte Lenny an der Leine und Beatrice Kassie. Für beide sollte der Vormittag allerdings nicht erfreulich verlaufen. Erst kreuzte ein Reh den Weg, so dass beide Hunde kaum zu halten waren, und dann hatte Kassie keine Lust mehr.

Mit dem Pilze sammeln war es für beide relativ früh vorbei, insgesamt kamen sie auf die klägliche Ausbeute von einem Steinpilz und ein paar Marönchen. Der Frust beider hielt sich aber in Grenzen.

Für mich lief es dafür um so besser. Nach knapp drei Stunden hatte ich zirka 35 Steinpilze, endlich mehr Perlpilze sowie Pfifferlinge (1. Foto rechts) sowie einen Batzen Maronen, (2. Foto rechts) im Korb.

Eine Plage sind derzeit die Schnecken und Käfer: kaum ein Pilz war unversehrt. Gut 20 Steinpilze mussten im Wald bleiben, weil der Stiel infolge Fraßes abgebrochen war und die daliegenden Reste unbrauchbar waren. Das galt auch für die Maronen und Perlpilze.

Nun wird wie immer wieder geteilt.  

Schönes Wochenende allen und Dir wünschen mit lieben Grüßen

Beatrice, Jürgen, Benny, Kassie & Lenny"

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Steinpilz im Moos; Foto Jürgen 11.10.25

Foto: Steinpilz im Moos. 


Zwei Maronen im Moos; Foto Jürgen 11.10.25

Foto: Zwei Maronenröhrlinge im Moos. 


Perlpilz, intensiv beschuppt; Foto Jürgen 11.10.25

Foto: Perlpilz, reichlich beperlt. (5 Fotos © Jürgen)





Im Rotkappenrevier von Hahn ist richtig was los


Fund mit Steinpilzen, Rotkappen, einem Birkenpilz, Maronen, Safranschirmlingen und Anisegerlingen; Foto Jürgen 10.10.25

Foto: Steinpilze, viele Rotkappen, ein Birkenpilz, Maronen sowie Safranschirmlinge und Anisegerlinge waren die neuerliche Ausbeute von Beatrice und Jürgen beim Flughafen Hahn. (Foto © Jürgen)

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Jürgen schreibt am 10. Oktober 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nachdem es mir gestern nicht so gut ging, sind wir heute um 9 Uhr an unserem Parkplatz am Flughafen Hahn angekommen.

Es begann schleppend: je ein kleiner Steinpilz, Perlpilz und Parasole kamen ins Körbchen. Fünf Steinpilze hatte ich wohl beim letzten Gang übersehen: sie waren nun alle überständig.

Dann waren die Rotkappen und Birkenpilze an der Reihe, und ab da flutschte es. Nach 45 Minuten war das Körbchen bereits voll und der Stoffbeutel, den wir vorsorglich immer dabei haben, kam zum Einsatz. Uns kam entgegen, dass wir an zwei Stellen gleich zehn Rotkappen auf einen Schlag einsammeln konnten.

Die Steinpilze legen hier wohl augenblicklich eine Ruhephase ein. Ob noch ein weiterer Schub folgt? Offen. Neben knackigen Maronen erwischten wir noch drei Anisegerlinge sowie einen weiteren Perlpilz

Wie immer wird der Fund gerecht aufgeteilt - die Nachbarn wird es freuen. Da der Sohn von Beatrice später zu uns kommt und unbedingt Pilze sammeln möchte, machen wir uns wohl morgen wieder in die Wälder oberhalb von Morbach auf. Wir sind gespannt!

Bis zum nächsten Mal in alter Frische!

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie und Lenny (waren heute ausgeglichen und lieb"

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Diesmal freut sich die betagte Nachbarin auf den Pilzfund


Starkenburger Fund; Foto Jürgen 7.10.25

Foto: Diesmal war für Beatrice und Jürgen Starkenburg angesagt - und sie wurden abermals nicht enttäuscht. Ihr Körbchen war erneut voll. Auch schöne Steinpilze gehörten wieder zur Ausbeute. 


Jürgen schreibt am 7. Oktober 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

wir schon wieder. Heute Mittag ging es mit den Hunden in das eine Waldstück oberhalb von Starkenburg. Unsere Hoffnung war es, Steinpilze und Hexenröhrlinge zu finden.

Soeben am Parkplatz angekommen, kam uns ein Pilzsammler mit durchsichtigem Plastikbeutel entgegen. Wie kann man nur...

Gleich erste Blick in den Wald trug uns drei Flockenstielige Hexenröhrlinge ein, die der Plastetütenmann offenbar nicht sammelt. Die weitere Inspektion unserer bekannten Stellen lässt vermuten, dass sich unser Konkurrent nicht sonderlich gut auskannte. Wir fanden zunächst Steinpilze, die man eigentlich nicht übersehen kann, und gleich darauf erneut Flockis.

Zum Abschluss haben wir nochmals direkt in der Nähe des Parkplatzes das kleine Gebiet mit vielen Edelkastanien inspiziert. Hier standen neben den Rotkappen weitere Steinpilze und zwei Perlpilze.

Nach gut einer Stunde war das Körbchen erneut voll - es hat sich also erneut für uns gelohnt. Dieses Mal geht der Fund ausschließlich an eine Nachbarin, die bereits über 80 Jahre alt ist. 

Morgen ist zunächst unser Einkaufstag, aber kurze Frage: Kann es noch Grüngefelderte Täublinge geben?* Das Waldstück haben wir länger nicht mehr kontrolliert.

Schönen Tag noch und alles Gute Dir.

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie & Lenny (der Wilde)"

* Alle Täublinge sind Wärmeliebhaber, haben ihren stärksten Monat bei guten Bedingungen im August. Demnach bin ich skeptisch. Aber es sieht der Meister am besten persönlich nach dem Rechten.

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Zwei Starkenburger Rotkappen; Foto Jürgen 7.10.25

Foto: Die Rotkappen warteten ausgangs des Waldes in Parkplatznähe, wo es auch noch Steinpilze zu ernten gab. (2 Fotos © Jürgen)

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Morbach wie gehabt: Erneut ein guter Fund bei der ungestörten Suche


Steinpilzfund Morbach; Foto Jürgen 6.10.25

Foto: Steinpilzfund von Beatrice und Jürgen, dessen überwiegend junge Pilze verdeutlichen, dass ein guter Schub im Gang ist.  


Jürgen schreibt am 6. Oktober 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

entgegen der ursprünglichen Planung sind wir heute Früh erneut mit den Hunden nach Morbach gefahren, wo wir den Parkplatz einmal mehr leer vorfanden. Leider waren die Tiere heute ziemlich zickig, weshalb wir langsamer vorankamen. Nach zweieinhalb Stunden ging es zurück nach Haus.

Und wieder wurden wir nicht enttäuscht: Neben rund 35 Steinpilzen (mindestens 1 Dutzend Leichen blieben im Wald) fanden wir einen Batzen Maronen, von denen man derzeit regelrecht erschlagen wird, drei Flockenstielige Hexenröhrlinge, drei Perlpilze und fünf Safranschirmlinge an bekannter Stelle. Scheinbar war weder am Feiertag noch am Wochenende jemand dort sammeln, jedenfalls fanden wir keinerlei Hinweise. 

Die Schirmlinge gehen wie gestern die Parasole an unseren Schirmlingsliebhaber. Der Rest wird wie gewohnt aufgeteilt. Unseren Anteil werden wir wieder für den Vorrat aufbereiten. 

Wir wünschen Dir einen guten Wochenstart und allen Sammlern Glück bei der Suche.

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie und Lenny"

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Safranschirmlinge, Flockis, Perlpilze, Maronen (v. li.); Foto Jürgen 6.10.25

Foto: Und der Rest fürs Fest: Links Safranschirmlinge, in der Mitte Hexenröhrlinge und Perlpilze, rechts ein Schwung Maronenröhrlinge. (2 Fotos © Jürgen)


«Es scheint momentan, dass die Wälder explodieren vor Pilzen»


Steinpilzanteil; Foto Jürgen 5.10.25

Foto: Steinpilzfund aus den Wäldern beim Flughafen Hahn. (4 Fotos © Jürgen)


Fund von Parasolen, Rotkappen, Maronen und einem Perlpilz ; Foto Jürgen 5.10.25

Foto: Alles außer Steinpilzen: Parasole für den Nachbarn, Rotkappen, Maronenröhrlinge und ein Perlpilz. 


Steinpilz mit total zerklüftetem Hut; Foto Jürgen 5.10.25
Rotkappen im Regen; Foto Jürgen 5.10.25

Jürgen schreibt am 5. Oktober 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

wir können es nicht lassen.  Trotz niedriger 8 Grad, leichten Regens und widrigen Windböen sind wir gegen 09:15 Uhr auf unserem Parkplatz am Flughafen Hahn angekommen. Wie erwartet, waren wir dort die einzigen. 

Es ging auch richtig gut los mit Steinpilzen; nach nicht einmal 15 Minuten lagen bereits acht Stück im Körbchen. Auch die Parasole - wir sammelten sie für einen Nachbarn - waren bereits eingefangen.

An den beiden Rotkappen- und Birkenpilzstellen wurden wir auch fündig. Nur gut, dass wir Stoffbeutel dabei hatten. Und auch die nächste Steinpilzstelle lieferte ab, diesmal waren es fünf Stück. So ging es auch weiter. Vereinzelt fanden wir Birkenpilze, dazu eine Ziegenlippe, zwei Anischampignons, dann erneut Steinpilze plus einige Maronen und einen schönen Perlpilz.

Es scheint momentan, dass die Wälder regelrecht explodieren vor Pilzen. Fichtenreizker blieben im Wald, ebenso ein gutes halbes Dutzend überständiger Steinpilze. Überall Fliegenpilze und Hexenringe von Nebelkappen.

So kamen wir nach gut eineinhalb Stunden leicht durchnässt, aber vollauf zufrieden wieder beim Auto an. Zuhause scheint mittlerweile die Sonne und mir bleibt nun das Aufteilen für die Nachbarn und das Putzen von unserem Anteil.

Morgen geht es nach Starkenburg (es soll immer noch leicht regnen) und am Dienstag erneut nach Morbach.

Dir und allen einen schönen Restsonntag und erfolgreiche Suche in der kommenden Woche.

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie und Lenny"

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Steinpilze, Maronen und Hexenröhrlinge unter nicht ganz einfachen Bedingungen bei Irmenach


Roller Fund von Flockis, Steinpilzen, Maronen und einigen Pfifferlingen; Foto Jürgen 3.10.25

Foto: Ein schöner Fund unter nicht ganz einfachen Bedingungen von Beatrice und Jürgen: Flockenstielige Hexenröhrlinge, Maronenröhrlinge, Steinpilze und eine gute Handvoll Pfifferlinge. Kälte und Regen sowie steile Hänge setzten Sammlern und Vierbeinern zwei Stunden lang zu. (Foto © Jürgen)

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Jürgen schreibt am 3. Oktober 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

gegen 08:45 Uhr sind wir mit den Hunden bei leichtem Regen Richtung Irmenach aufgebrochen. Auf der Fahrt zu unserem Parkplatz säumten bereits ein halbes Dutzend Pkw die Straße nach Irmenach - in das Waldgebiet darf man nicht fahren. Unser Stammparkplatz war jedoch frei.

Schon nach kurzer Zeit tauchten Fliegenpilze neben Butterpilzen auf, dazu Unmengen an Falschen Pfifferlingen. Unser erstes Ziel war der alte Fichtenwald mit den Amethystschuppigen Pfifferlingen. Als wir es erreichten, waren wir entsetzt: Der Wald war ausgedünnt worden und alles komplett vom Harvester zerstört. Lediglich im Moos am Wegesrand fanden wir noch einige Pilze, von denen wir uns deutlich mehr erhofft hatten.

Mit einiger Wut im Bauch beschlossen wir, den Fichtenwald mit den Maronenplätzen einen Besuch abzustatten. Auf dem Weg dorthin trafen wir wiederum auf Holsschlagstellen, aber immerhin war der Wald nicht angetastet. So konnte sich unser Korb mit schönen Maronen füllen.

Der Rückweg führte an Fichtenschonungen vorbei, wo ab und an Steinpilze und  Flockenstielige Hexenröhrlinge zu finden waren. Und siehe da, tief im Moos vergraben standen rund um einen Fichtenwinzling fünf weitere stattliche Hexen. Auf dem weiteren Weg fanden wir dann noch zwei weitere sowie noch einen Steinpilz und eine kleine Ziegenlippe.

Das Rauf und Runter hier hat die Hunde platt gemacht, der leichte Regen bei 6 Grad war nicht gerade angenehm und wir alle waren froh, nach zwei Stunden wieder beim Auto zu sein.

Allen einen schönen Feiertag, erfolgreiche Suche und ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie & Lenny"

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Steinpilze und ein Haufen Maronen oberhalb von Morbach


Steinpilzfund oberhalb von Morbach; Foto Jürgen 1.10.25

Foto: Steinpilze sind genügend da, an Flockenstieligen Hexenröhrlingen fehlt es nach wie vor. Oft ist es umgekehrt. 


Jürgen schreibt am 1. Oktober 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

da gestern unser Kaminholz geliefert wurde, sind wir heute Früh bei zunächst dichtem Nebel und 4 Grad mit den Hunden zu unserem Parkplatz am Morbacher Wald aufgebrochen. Als wir dort um 9:15 Uhr ankamen, war der Platz wie fast immer autofrei und auf einmal schien bei nun schon 9 Grad die Sonne. 

In gut zweieinhalb Stunden haben wir dann erneut Steinpilze, einen Haufen Maronen samt einem Perlpilz und eine gute Hand voll Pfifferlinge gefunden. Fotos im Wald kann ich leider nicht machen, da ich an einer Hand den Korb habe und mit der anderen den wilden Lenny bändigen muss.

Neben jeder Menge Kahler Kremplinge tauchten auch erstmals in diesem Jahr Fliegenpilze auf. Das Rätsel von ausbleibenden Hexenröhrlingen und Reizkern geht indes weiter. Auch die Trompetenpfifferlinge lassen noch auf sich warten. Dennoch nimmt die Artenvielfalt insgesamt zu. Viele Pilze kann ich nicht bestimmen.

Natürlich wird nun wieder aufgeteilt, so dass sich unsere Nachbarn wieder auf frische Waldpilze freuen dürfen.

Für Freitag haben wir Irmenach eingeplant. Am Wochenende soll es regnerisch werden,  dafür versprechen die Wetterfrösche einen milden und trockenen Montag. 

Wir wünschen Dir und Deinen Lesern einen schönen Feiertag am 3. Oktober und ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße Beatrice, Jürgen, Kassie & Lenny"

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Eimer mit Maronenröhrlingen und einem Perlpilz; Foto Jürgen 1.10.25

Foto: Ein Eimer oder Topf voller Maronenröhrlinge, und obendrauf liegt ein Perlpilz, der bitte nicht gequetscht werden möchte. (2 Fotos © Jürgen)





Die richtige Entscheidung: Beatrice und Jürgen finden auch bei Hahn schöne Steinpilze und Rotkappen


Fund mit Steinpilzen, Rotkappen und Birkenpilzen; Foto Jürgen 28.9.25

Foto: Das kann sich wieder sehen lassen. Jürgen und Beatrice lagen mit ihrem Entschluss, nach Hahn zu fahren, richtig, fanden vor allem Steinpilze, Rotkappen und einige Birkenpilze. (Foto © Jürgen)


Jürgen schreibt am 28. September 2025:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute gegen 10:30 Uhr sind wir dann doch mit beiden Hunden in die Waldstücke rund um den Flughafen Hahn gefahren.

Dort, wo wir immer parken, stand bereits ein Auto und kaum um die Ecke, kamen uns auch schon zwei Leute entgegen, der eine mit einer recht schwer anmutenden Plastiktüte. Wir hatten sogleich Bedenken, dass es wohl heute kaum etwas werden würde mit Pilzen.

Doch wir lagen falsch. Etwa zehn Minuten später waren bereits fünf schöne Steinpilze im Stoffbeutel. Auch die wenigen guten Rotkappenstellen lieferten erneut ab, daneben gab es noch Birkenpilze und eine knackige Marone. So war der Beutel letztendlich gut gefüllt, die Hunde hatten ihren Spaß und wir fuhren nach eineinhalb Stunden wieder nach Hause.

Dieses Mal wird nicht verteilt: einen Teil gibt es heute Abend als Pfannkuchen, der Rest wandert in den Backofen zum Trocknen.

Da ich noch bis zum 19. Oktober Urlaub habe, werden wir die kommende Woche ausgiebig nutzen. Morgen Irmenach, am Dienstag erneut Morbach - und dort ein wenig weiter stöbern.

Dir einen schönen Sonntag und allen viel Erfolg!

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie und Lenny"

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Trotz Nässe und Kühle wachsen die Röhrlinge bei Morbach prima


Ein Berg geputzter Steinpilze; Foto Jürgen 27.9.25

Foto: Obwohl es die Woche über nass und kühl war, wachsen die Steinpilze bei Morbach ausgezeichnet. 


Jürgen schreibt am 27. September 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

bei leichtem Nieselregen haben wir uns erneut nach Morbach aufgemacht. Und wieder war der Parkplatz leer, als wir gegen 9:30 Uhr dort ankamen.

Kassie mit Steinpilz; Foto Jürgen 27.9.25

Zunächst fanden wir jede Menge dickstielige Maronen. In den drei Hauptwaldstücken kamen dann zu unserer Freude die Steinpilze zum Vorschein; einen schönen Perlpilz nahmen wir natürlich auch noch mit.

Viele Maronen und Steinpilze waren allerdings bereits überständig und von den Flockenstieligen Hexenröhrlingen fehlt nach wie vor jede Spur. Die Artenvielfalt nimmt allerdings sichtlich zu, was hoffen lässt.

Nun wird natürlich wieder verteilt, was den Vorteil hat, dass ich nicht zu viel zu putzen und für den Backofen vorzubereiten habe.

Morgen werde ich wieder allein unterwegs sein, weil die Gänge für Kassie (Foto rechts, mit Steinpilz), die gestern 13 Jahre alt geworden ist, allmählich zu anstrengend werden. Wohin es geht, entscheide ich dann aus dem Bauch heraus. Eventuell fahre ich gleich noch einmal nach Morbach, um die restlichen Waldabschnitte abzuklappern. Vielleicht geht es aber auch nach Irmenach und  Hahn. 

Allen Pilzfreunden weiterhin erfolgreiche Pilzgänge und Dir und den Lesern ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße Beatrice und Jürgen, Kassie und Lenny"

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Schöne dickstielige Maronenröhrlinge; Foto Jürgen 27.9.26

Foto: Auch an schönen dickstieligen Maronenröhrlingen fehlte es nicht. Nach den langen Regenfällen und der Kühle während der vorhergehenden Tage war Jürgen vom guten Wachstum der Röhrlinge überrascht. (3 Fotos © Jürgen)

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Erlesene Rotkappen, eingesammelt bei Hahn


Rotkappen, Maronen; Foto Jürgen 20.9.25
Vier Rotkappen, versteckt im Gras; Foto Jürgen 20.9.25

Jürgen schreibt am 20. September 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

wir sind heute doch mit den beiden Hunden Richtung Flughafen Hahn gefahren; Starkenburg haben wir ausgelassen.

Nach gut einer Stunde war unser Korb plus ein Drittel von unserem kleinen Stoffbeutel voll von Rotkappen. Insgesamt fanden wir in der kurzen Zeit gut 50 Stück (siehe das Foto Gesamtfund, rechts), außerdem mehrere Birkenpilze, einen Steinpilz und fünf Maronenröhrlinge.

Nun, wieder zuhause, geht es an die Vorbereitung fürs Trocknen. Ein kleiner Schwung geht wieder an einen Nachbarn.

Dies war nun der zweite lohnenswerte Pilzgang in nur zwei Tagen. Starkenburg schieben wir auf kommenden Donnerstag, dort fahre allerdings nur ich mit unserer Hündin hin. 

Allen Pilzfreunden erfolgreiche Gänge und Dir nochmals ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Beatrice, Jürgen, Kassie & Lenny"

(4 Fotos © Jürgen)

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Rotkappe 2; Foto Juergen 20.9.25
Rotkappe 1; Foto Jürgen 20.9.25

2 Fotos: Jung und knackig war Trumpf! Die überwiegende Anzahl der gefundenen Rotkappen bei Hahn war noch ganz frisch und allenfalls im Jugendstadium.





Ein prima Start in die Herbstsaison oberhalb von Morbach


Fund mit Steinpilzen, Pfifferlingen und Maronen; Foto Jürgen 19.9.25

Foto: Es geht wieder los oberhalb von Morbach. Vor allem auf die Steinpilze hat Jürgen dieses Jahr lange warten müssen. Nach dem fulminanten Pfifferlingsjahr 2024 wollen sich die Reherl diesmal offenbar mit eher gewöhnlichem Wachstum zeigen. Die Maronen haben einen kräftigen frühen Schub. (3 Fotos © Jürgen)

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Jürgen schreibt am 19. September 2025:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

heute Früh haben wir es wieder in den Nadelwäldern oberhalb von Morbach versucht - und diesmal endlich mit ansehnlichem Erfolg.

Wie immer war der Parkplatz leer, als wir gegen 09:30 Uhr dort ankamen. Pilze sammeln mit Hunden kostet fast die doppelte Zeit, aber in den zweieinhalb Stunden haben wir gut gefunden. Nur die Flockis und die Perlpilze wollten noch nicht.

Dafür gab es Steinpilze in allen Größen. Gezählt habe ich sie nicht, tippe aber, dass es zwischen 30 und 40 Stück waren. Dazu fanden wir eine schöne Anzahl an Pfifferlingen und einen Batzen Maronen.

Nun wird der Fund aufgeteilt wie immer, das heißt, unsere Nachbarn bekommen auch gut ab. Unser Anteil wandert in den Gefrierschrank, da das Essen für heute bereits fertig ist.

Mal schauen, ob wir morgen Starkenburg und Hahn einen Besuch abstatten. Danach soll das Wetter hier erneut richtig mies werden, ab Sonntag wird Regen mit abfallenden Temperaturen vorausgesagt. Dann soll es nachts nur noch um 7 Grad und tagsüber höchstens 13 Grad warm werden. Und in Morbach soll es jeweils noch ein Grad kühler werden. Optimale Voraussetzungen für gute Funde am kommenden Wochenende sind das sicher nicht.

Nun aber erst einmal allen Pilzfreunden ertragreiche Funde und ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße Beatrice, Jürgen, Kassie & Lenny"

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Steinpilz 2; Foto Jürgen 19.9.25
Steinpilz 1; Foto Jürgen 19.9.25

2 Fotos: Endlich sind sie wieder da, die Steinpilze, und das zu Jürgens und Beatrix' Freude in nicht mal kleiner Anzahl. 


Margit & Oliver begeistern sich für einen Mega-Schwefelporling

Der Lieblingspilz in Sechs-Kilo-Schwere wurde zum köstlichen Pilzomelett veredelt


Schwefelporlingsstücke werden zum Omelett; Foto Margit 11.9.25
Schwefelporling von sechs Kilogramm; Foto Margit 11.9.25

Oliver schreibt am 11. September 2025:

"Hallo Heinz Wilhelm,

ich habe einen megagroßen Schwefelporling gefunden. Er war ganz jung und weich, wirklich porentief rein. Das Prachtexemplar (2. Foto rechts) wog etwa sechs Kilo! Der Porling wuchs am abgesägten Stumpf eines alten, fast meterdicken Birnbaumes.

Diesen Pilz kann man sehr gut zu Geschnetzeltem verarbeiten, er schmeckt ausgezeichnet zu Kartoffeln oder Nudeln.

Er ist auch köstlich, wenn er in ein Omelett eingearbeitet wird. Er ist unser Lieblingspilz! Sein Fund ist zwar nicht so spektakulär, aber was Zubereitung und Geschmack betrifft, ist er wirklich hervorragend. Dieser Pilz hält sich auch länger als die meisten Baum- und Bodenpilze. Eigentlich ist es gut, dass er keine sonderlich große Beachtung erhält, denn so findet man ihn auch hin und wieder.

Margit hat ein Foto des Pilzes auf einem großen Silbertablett geknipst und noch eins beim Brutzeln in der Pfanne, in der die Pilzstücke mit frischen Eiern überbacken wurden (1. Foto rechts). Von der Farbe und dem Geschmack her alles sehr harmonisch!

Viele Grüße von Oliver und Margit aus dem Nahe-Land"

(2 Fotos © Margit)

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