Pilzticker Hessen 192
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Übersicht aller Pilzticker Hessen

Tobias schreibt am 29. Oktober 2025:
"Einen schönen guten Tag lieber Heinz-Wilhelm,
heute war ich bei dem tollen Wetter wieder im Wald bei Darmstadt-Eberstadt unterwegs, und zwar an den Plätzen, die ich vergangenen Dienstag zum letzten Mal inspiziert hatte. Wobei ich vor allem gespannt war, wie es wohl um die Pfifferlinge dort stehen würde.
Und siehe da, zu meiner Freude sind tatsächlich welche nachgewachsen. Zwar fiel die Ausbeute relativ gering aus, aber wenn man die zwei großen Steinpilze und noch den kleinen hinzunimmt, reicht der Fund (Foto rechts) für meinen Vater und mich allemal.
Es ist momentan herrlich, durch den Wald zu laufen. Die Blätter liegen wie ein Teppich auf dem Weg und wenn man die Füße nicht anhebt und sie durch das Laub pflügen, raschelt es wie zu Kinderzeiten. Ich denke, jeder hier weiß, was ich meine. Dann wieder die Ruhe im Wald und die Farbenvielfalt der Bäume - das ist einfach nicht zu toppen!
Ich werde weiterhin berichten, was sich hier bei Darmstadt-Eberstadt in den Wäldern tut!
Viele liebe Grüße Tobi"
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2 Fotos: Ein schöner Steinpilz und ein großer Pfifferling. An Steinpilzen fand Tobias drei, an Pfifferlingen neun. Das reichte gut für ein Pilzgericht für sich und seinen Vater. (3 Fotos © Tobias)
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Tobias schreibt am 27. Oktober 2025:
"Einen schönen guten Morgen lieber Heinz-Wilhelm,
gestern, am Sonntag, war ich mit meinen Kumpel wieder im Wald. Auch diesmal hat sich unser Gang wieder gelohnt. Und das, obwohl an Schnittresten von Steinpilzen gut zu erkennen war, dass uns am Samstag einer zuvorgekommen war; überall lagen seine Schnittreste rum. Die Pilze wachsen zur Zeit gut. Aber: sie werden dieser Tage madig, das fiel mir immer wieder auf.
Ich hatte schon während meiner letzten Pilzgänge meine Stellen für Herbsttrompeten inspiziert, jedoch nichts entdeckt. Diesmal waren die ersten da und auch schon erntereif, da habe ich gleich ein paar mitgenommen.
Es ist zur Zeit relativ schwierig einzuschätzen, wie es mit den Pilzen weitergeht. Aber tendenziell glaube ich, sie werden weiterwachsen, wenn das Wetter so bleibt. Ich bleibe am Ball!
Übrigens, von dem frischen Fund gestern gab es bei mir abends Pilzfrikadellen und gebratene Steinpilzscheiben mit Zucchinigemüse (Foto rechts) - einfach köstlich!
Viele liebe Grüße
Tobi aus Darmstadt-Eberstadt"
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2 Fotos: Die Steinpilze wachsen gut, auch wenn sich mal einer den Fuß eingeklemmt hat (links) oder ein anderer schon Schneckenbesuch hatte. (3 Fotos © Tobias)

Thomas schreibt am 26. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nachdem die Winterzeit auch Temperaturen von nur mehr sechs, sieben Grad in den Hochlagen des Odenwalds mitbrachte und der Wind heute Morgen richtig stark blies, war wärmende Kleidung angesagt. So ausgerüstet, ging es mit nicht allzu großen Erwartungen und einem nur mittelgroßen Korb in den Wald.
Dort haben die Bäume den Boden inzwischen fast vollständig mit Blättern bedeckt und es ist alles richtig nass. Trotzdem fand ich etliche Maronenröhrlinge, Herbsttrompeten, Trompetenpfifferlinge, Hexenröhrlinge und auch Steinpilze. Die meisten Herrenpilze waren bereits "drüber weg". So befanden sich letztlich nur drei im Korb.
Wider Erwarten zufrieden, trat ich den Heimweg an. Unterwegs hat mir ein Landwirt sogar noch einen ganzen Korb voll leckerer Äpfel geschenkt. Geht's noch besser? Nein! Wieder ein schöner Tag!
Es grüßt dich herzlichst Thomas"
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2 Fotos: Der vor Kraft strotzende Steinpilz (links) liegt wenig später schon in Thomas' Korb, der, gefüllt mit weiteren Röhrlingen, in einer Birkenastgabel hängt. (3 Fotos © Thomas)

Foto: Diesmal war es ein Regenfund, den Jörn und Charlotte machten. Dennoch zeigt sich der längsgeschnittene Steinpilz in gutem Zustand, was durchweg auch für die anderen Pilze gilt. Vorne in der Mitte zwei Anisegerlinge, rechts daneben Fichtenreizker und ein Perlpilz.
Jörn schreibt am 26. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
noch sind die stürmischen Tage nicht ganz vorüber, aber heute Früh wollten wir noch vor dem Regen im hessischen Spessart zumindest zu einigen unserer Pilzstellen.
Und an einem windgeschützten Hang wurden wir auch direkt von einigen jungen Steinpilzen erwartet. Da dann doch schon recht kräftiger Regen einsetzte, haben wir die Runde verkürzt, fanden aber trotzdem noch einige größere, verwertbare Steinpilze. Zig andere waren leider schon überständig.
Einige schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge, Maronen, je zwei Anisegerlinge, Fichtenreizker und Perlpilze kamen noch hinzu. Ist gibt derzeit viele Rotfußröhrlinge, die uns aber zu säuerlich sind. Die Trompetenpfifferlinge erreichen jetzt Erntegröße ;-) .
Lieben Gruß aus Frankfurt
Jörn, Charlotte und Hund Amy"
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2 Fotos: Jörn zeigt die Ausbeute des Regenganges, die sich sehen lassen kann. Rechts die Bauchwehkorallen blieben natürlich stehen. (1 Foto © Charlotte); (2 Fotos © Jörn)
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Foto: Ein Rosenstrauß und ein Pilzfund mit Maronenröhrlingen und Steinpilzen zum 18. Geburtstag. Ein schönes Geschenk! (3 Fotos © Tim)
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Tim schreibt am 26. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
da wir heute den 18. Geburtstag meiner Tochter gefeiert haben, komme ich erst jetzt dazu, von der Pilztour von gestern zu berichten.
Eine Sturmpause habe ich genutzt, um im Taunus den Wald zu durchstreifen. Leider haben die Forstarbeiter zahlreiche Fichten aus dem schönen "Maronenwald" entnehmen müssen. Wahrscheinlich sturmbedingt, es waren augenscheinlich sehr viele. Es ist schon traurig, den Abbau unserer Fichtenwälder sehen zu müssen.
Umso schöner, dass die Natur trotzdem weiter unsere geliebten Pilze hervorbringt. Einen Vierer-Maronenröhrling (siehe Foto) hatte ich lange nicht mehr gesehen. Es war wieder ein schöner Spaziergang durch den spätherbstlichen Taunuswald. Einige der Steinpilze gab es heute beim Raclette, die Maronenröhrlinge am Abend zuvor.
Dir, Heinz-Wilhelm, beste Grüße und allen Sammlern noch eine gute Spätsaison!
Tim"
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2 Fotos: Die Fäll- und Räumfahrzeuge haben tiefe schlammige Spuren im Fichtenhochwald hinterlassen. So sieht Forstwirtschaft anno 2025 aus. Rechts ein Maronen-Vierer, wobei sich die eine niedergelegt hat, damit Tims Kamera die hinteren besser sieht.
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Thomas schreibt am 23. Oktober 2025
"Lieber Heinz-Wilhelm,
der gestrige Mittwoch begann morgens zunächst mit Nieselregen. Da aber ab Donnerstag viel Regen und starke Windböen für die Odenwald-Region vorhergesagt werden, musste ich natürlich vorher noch in den Wald.
Im Zielgebiet im Odenwald angekommen, ging es gleich wieder kräftig bergauf. Die leichte Regenjacke war nicht wirklich dicht, aber nachdem der erste Flockenstielige Hexenröhrling aus den Blättern lugte, spielte das keine Rolle mehr.
Gleich auf den nächsten Metern fand ich einige Maronen und weitere Hexenröhrlinge. Obwohl es nun nicht mehr regnete, wechselte ich den Standort und versuchte rund vier Kilometer weiter mein Glück. Dort war die Bodenbeschaffenheit die gleiche, allerdings dominierten nun Nadelbäume.
Schon nach wenigen Schritten fand ich auch hier Maronen - aber keine Hexenröhrlinge mehr. Dafür aber Steinpilze - acht Stück an der Zahl. Kein schlechter Tausch, nicht wahr! So war mein Korb schnell gefüllt und ich konnte zufrieden zurück in Richtung meines Autos gehen. Dabei fand ich noch einige Totentrompeten und Semmelstoppelpilze.
Auch mit durchnässter Kleidung lassen sich schöne Pilze finden!
Es grüßt Dich herzlichst Thomas"
(3 Fotos © Thomas)
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2 Fotos: Zwei dunkelhütige regennasse Steinpilze im Laub und ein hellhütiger regennasser Steinpilz im Fichtenwald.
Tobias schreibt am 21. Oktober 2025:
"Einen schönen guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,
heute war ich mit meinem Vater im Wald. Er war schon lange nicht mehr mit mir unterwegs, er ist ja auch schon 79 Jahre alt. Also hatte ich nur eine Option für uns, nämlich den leichten Weg zu zwei Steinpilzplätzen zu nehmen. Das schöne Wetter lud uns dazu ein.
Als wir uns bei unserem letzten gemeinsamen Pilzgang darüber unterhielten, was er wohl noch schaffen könnte, war er optimistisch und meinte, das alles sei kein Problem für ihn. Leider musste ich heute feststellen, dass er nicht einmal mehr die einfachste Runde schafft. Das macht mich traurig.
Es gab aber auch Grund zu Freude, denn er hat selber noch Pilze gefunden, sogar welche, die ich nicht gesehen habe. Vier Augen sind einfach besser als zwei! Dann noch einmal sein Lächeln und diese Freude in seinen Augen, in seinem Gesicht zu sehen, als er den ersten Steinpilz im Moos gefunden hat (siehe 2 Fotos unten), das war für mich ein ganz bewegender Moment.

Normalerweise bringe ich ihm ja Pilze nach meinen Waldgängen, aber wenn man ein Pilzsammler über viele Jahre ist - er sucht sie nun schon seit langen 65 Jahren - dann ist es einfach etwas anderes, selbst draußen zu sein, einen Pilz zu finden und zu schneiden, dann schmeckt er doch gleich drei Mal so gut. Jeder Pilzfreund hier wird wissen, was ich meine und wird es mir bestätigen.
Wie es hier bei Eberstadt in den Wäldern weitergeht mit den Pilzen, ist sehr schwer einzuschätzen. Unter dem vielen Laub, das seit Samstag gefallen ist, sind die Steinpilze sehr schwer zu finden. Der Laubteppich ist hoch, was für die Pilze bedeutet, dass sie in Gefahr sind, frühzeitig weich zu werden und zu verfaulen.
Ich hatte am Samstag davon berichtet, dass ich junge Pfifferlinge gefunden und zum weiteren Wachsen stehen gelassen habe. Es war wirklich schwer, sie heute zu finden, denn das Laub, unter dem sie stehen, bildet nicht nur eine richtige Schichte, sondern die meisten Blätter sind auch noch gelb. So habe ich also improvisiert, indem ich einen Zweig mit vielen Ästchen nahm, mit denen ich das Laub vorsichtig beiseite schob, so dass sie zum Vorschein kamen ich ich zwei Hände voll mitnehmen konnte.
Jetzt wünsche ich Euch allen noch viel Erfolg beim Sammeln für die nächsten Tage!
Eines möchte ich aber noch loswerden, lieber Heinz-Wilhelm, ich danke dir für deine Plattform, du engagierst dich für dieses Forum sehr und immer voller Hingabe, bist stets bemüht, das für uns Pilzfreunde zu erhalten. Dafür möchte ich dir von Herzen nach langen Jahren, die ich hier dabei sein darf, danken. .
Viele liebe Grüße Tobi aus Darmstadt-Eberstadt"
Lieber Tobias,
danke für Deine liebenswerten Worte! Auch möchte ich mich bei Dir bedanken für Deine immer lesenswerten und meist sehr persönlich gehaltenen Pilznachrichten, die, wie ich weiß, bei vielen Pilzfreunden sehr gut ankommen. So mit Sicherheit auch wieder Dein heutiger Bericht!
Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm
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2 Fotos: Diesen schönen Fichtensteinpilz - hier auf 2 Fotos zu sehen - hat Tobias' Vater, 79 Jahre alt, selbständig gefunden. Tobias war gerührt, als er die Augen voller Freude sah. (3 Fotos © Tobias)
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Foto: Köstliches aus dem tiefen Odenwald: Thomas konnte einige schöne Steinpilze und Flockenstielige Hexen, Maronenröhrlinge und dreierlei Pfifferlinge sowie zwei Edelreizker (Bildmitte) einsammeln. Letztere begeisterten ihn bei der Kostprobe über alle Maßen. Auf dem 2. Foto ein herrlicher Flockenstieliger Hexenröhrling. (2 Fotos © Thomas)
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Thomas schreibt am 20. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
Hier ist wieder Thomas aus Weiterstadt,
gerade eben bin ich großer Fan von gebratenen Edelreizkern geworden. Ich habe nur deren Hüte scharf angebraten, sie in Butter geschwenkt und abschließend nur mit Salz, Pfeffer und wenig geriebenem Parmesan "parfümiert" - le-cker! Leider hatte ich mir nur zwei von diesen herrlichen Pilzen mitgenommen.
Ich hatte die Pilze bereits gestern im Odenwald gefunden. Um nicht alle zehn Minuten auf Konkurrenten zu treffen, bin ich deutlich tiefer in den Wald gefahren als sonst.
Es hat sich gelohnt. Die Steinpilze sind jetzt richtig groß geworden, die meisten waren leider schon überständig. Kleine sind inzwischen nur noch vereinzelt zu finden. Dafür konnte ich mich überraschend über etliche Amytystschuppige Pfifferlinge, Trompetenpfifferlinge, Maronenröhrlinge, Hexenröhrlinge (es kommt gerade ein neuer Schub) und eben die Edelreizker freuen.
Nachdem ich die herrlichen Reizker verkostet hatte, ließ ich mir noch eine Mischpilzpfanne schmecken, diesmal unkonventionell ohne Beilage.
Übrigens: Ein Freund hat gestern schon tolle Austernseitlinge gefunden.
Es grüßt Dich herzlichst Thomas"
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Foto: Schnell aufs Rad, schnell gesammelt: Diese vier Steinpilze plus zwei Maronenröhrlinge hat Julius sozusagen mal eben im Hauswald um die Ecke gefunden. Ein gänzlich makelloses Exemplar hat er gesondert fotografiert (2. Foto, rechts).
(2 Fotos © Julius)
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Andrea schreibt am 20. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
am Sonntag hat sich Julius mal aufs Fahrrad gesetzt, um ein paar Stellen in unserem Hauswald im Kreis Groß-Gerau anzufahren. Auf die Schnelle hat er ein paar schöne Steinpilze gefunden, an den beiden Maronen konnte er auch nicht vorbeigehen.
Hoffentlich bleibt es mild, so dass wir unsere Vorräte noch etwas aufstocken können.
Viele Grüße
Andrea und Julius"

Foto rechts: Ein schöner Schnappschuss am Ende der Pilzsuche. Jörn zeigt voller Zufriedenheit den vollen Korb, der Stoffbeutel beult sich, Amy sitzt in Grundstellung, die Augen geradeaus, das Käppi hat seine Arbeit getan. Ein Foto, das einen erfolgreichen Pilzgang schön zusammenfasst! (Foto © Charlotte)
Jörn schreibt am 19. Oktober 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern waren wir für knapp zwei Stunden wieder an unseren Lieblingsstellen im hessischen Spessart.
Hochzufrieden sind wir mit unserer Ausbeute, denn mit den herrlichen Flockenstieligen Hexenröhrlingen haben wir diesmal auch einige Steinpilze sammeln können. Und nebst Anisegerlingen und Fichtenreizkern sehr schöne Perlpilze und Maronenröhrlinge. Dazu gab es sogar noch zwei kleine Krause Glucken!
Liebe Grüße aus Frankfurt
Jörn, Charlotte und Amy"
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Foto: Sieben Pilzarten auf Tüchern: Steinpilze, Krause Glucken, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Fichtenreizker, Anischampignons, Maronenröhrlinge und herrliche Perlpilze. Das hat sich gelohnt!
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2 Fotos: Der leicht angeknabberte Steinpilz steht vor einem dunklen Höhleneingang; wer oder was mag sich darin verbergen? Und rechts der Maronenröhrling kann vor Kraft kaum laufen, so dick ist sein Bauch. Oder Stiel. (Fotos © Jörn)
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Tobias schreibt am 19. Oktober 2025:
"Einen schönen guten Tag lieber Heinz-Wilhelm,
nach gut einer Woche war ich heute erneut an meinen Steinpilzplätzen. An meiner Ausbeute und fehlenden frischen Schnittresten konnte ich erkennen, dass zwischenzeitlich kein Mensch dort gewesen war.
Ich hatte diesmal einen Kumpel dabei, der sich zwar einigermaßen auskennt, sich aber noch zu unsicher bei dieser oder jener Pilzart fühlt.
Schon junge Steinpilze sind durchnässt
Die Steinpilze haben allerdings nicht mehr die gewünschte Qualität. Selbst junge Pilze mit einem Hutdurchmesser von vier bis 6 Zentimetern sind schon sehr matschig, ihr Hut lässt sich wie ein Schwamm eindrücken. Ich muss gestehen, dass ich so etwas bisher noch nicht erlebt habe. Eventuell spielt da der Nebel eine Rolle, der ja schon länger die Sonne kaum oder gar nicht mehr durchkommen lässt. Von einem goldenen Oktober kann bei uns keine Rede sein.
Übrigens stehe ich mit Siegfried immer noch in guter Verbindung. Du erinnerst dich, du hattest den Kontakt zu ihm mal hergestellt. Danke nochmal an dieser Stelle. Wir tauschen uns immer wieder aus, haben uns erst kürzlich wieder unterhalten. Interessant, dass auch er beobachtet, dass junge Pilze schon ganz durchnässt und weich sind.
Ich erwarte kaum, dass sich dieses Phänomen bessern wird, denn ab morgen soll sich das Wetter verschlechtern. Der Wetterbericht sagt viel Regen und Wind für die nächsten Tage voraus. Regen ist ja generell nicht so schlimm, aber der Wind ist das Problem. Den mögen weder die Pilze noch ich, denn ich habe ehrlich gesagt keine Lust, von einem Ast erschlagen zu werden. Das sind die Pilze dann doch nicht wert.
Ich werde weiter berichten!
Allen Sammlern und Dir noch einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße
Tobi aus Darmstadt-Eberstadt"
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2 Fotos: Ein Steinpilz und ein Frauentäubling auf Du und Du (links); rechts einer der jungen Steinpilze, die zwar schön aussehen, aber bereits durchnässt sind. (3 Fotos © Tobias)

Foto: Ausdruck von Stephans Glückegefühlen sind ein Schwung Maronen und schöne Steinpilze, getrennt durch Taschenmesser und blaue Trinkflasche. Auf dem 2. Foto ein Fichtensteinpilz mit Schwung im Bein; die Kiefernnadeln verraten, bei welchem Baum er stand. (2 Fotos © Stephan)
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Stephan schreibt am 19. Oktober 2025:
Lieber Heinz-Wilhelm,
während meines Urlaubs auf den Azoren hatte ich schon Bedenken, ich könnte die Hochsaison bei uns im Odenwald erneut verpassen. Glücklicherweise sollte es aber anders kommen.
Gestern nutzte ich das sonnige Wetter und suchte systematisch in dem kleinen steilen Waldstück aus alten Fichten bei Mossautal, in dem ich fast immer fündig werde. Und hatte nach gut zwei Stunden eine schöne Ausbeute an Steinpilzen und Maronenröhrlingen.
Es gibt eine richtige Maronenschwemme, so dass ich nur die jungen ins Körbchen wandern lassen konnte, wobei auch bei diesen schon ein paar zerfressen waren. Die Steinpilze waren allesamt einwandfrei.
Es ist ein wahres Glücksgefühl, den ersten wunderschönen Steinpilz aus dem Moos blinzeln zu sehen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Steinpilze direkt am Wegesrand stehen*, was mich in meiner Vermutung bestärkt, dass es sich an manchen Stellen kaum lohnt, tief in den Wald zu gehen, um Steinpilze zu finden.
Es grüßt aus dem Odenwald
Stephan"
* Vollkommen richtig, Stephan. Auf den Wegen und an Wegrändern gibt es Licht, Luft und Wärme, die den Pilzen behagen. Auch kann hier der Regen schneller ins Erdreich dringen; bei spärlichem Regen wird man an Wegrändern noch finden, im Wald unter dem geschlossenen Blätterdach aber kaum.
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Andrea schreibt am 18. Oktober 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
auch wenn es heute schwer fiel, sind Julius und ich zeitig aus dem Bett gekrochen, um in den meist ergiebigen Steinpilzwald im Kreis Darmstadt zu fahren. Wie Du am Foto rechts mit den Steinpilzen erkennen kannst, waren wir sehr erfolgreich. Wir haben nur die schönsten Exemplare mitgenommen, die älteren haben wir zum Aussporen im Wald gelassen.
Es waren zwar schon ein paar Leute da, aber wir waren heute auf dem Fahrrad unterwegs, so dass wir tiefer in den Wald eindringen konnten.
Für die kommende Woche ist Regen angekündigt, ich denke, dass wir uns nächstes Wochenende nochmal auf den Weg machen. Danach dürfte die Saison bald zu Ende sein, sehr schade, dass wir dann wieder Monate warten müssen, bis es wieder losgeht.
Die Fliegenpilze fanden wir einfach ein tolles Fotomotiv.
Viele Grüße aus dem waldreichsten Bundesland Deutschlands, dem schönen Hessen, :-) senden Dir
Andrea und Julius"
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Foto: An der Attraktivität von Fliegenpilzen kommen viele Pilzfreunde einfach nicht vorbei. So auch Julius, der diese schöne Vierergruppe aufgenommen hat. (2 Fotos © Julius)
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