Pilzticker Hessen 190
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Übersicht aller Pilzticker Hessen

Foto: Obwohl die Rivalen schon im Revier waren, konnte Thomas ein knappes Dutzend beste Steinpilze mit nach Hause nehmen. Der ausgewachsene große Pilz oben links außen findet sich auf dem 2. Foto wieder. (2 Fotos © Thomas)
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Thomas schreibt am 26. September 2025:
"Lieber Heinz Wilhelm,
her ist wieder Thomas aus Weiterstadt.
Ich war heute in der Nähe von Darmstadt im Wald und habe die Lage nach den ausgiebigen Regenfällen vor drei Tagen gecheckt. Der Wald ist gut durchnässt. Diesen Gedanken hatten aber auch einige andere Sammler, die sich dann so wie auch ich über das starke vielfältige Pilzwachstum freuen konnten.
In meine Sammelkörbe wanderten hauptsächlich frisch geschlüpfte Steinpilze und einige Maronenröhrlinge. Nach zwei Stunden trat ich den Heimweg an, um die Pilze noch zu putzen. Gegessen wird aber erst morgen.
Liebe Grüsse an Dich"


Andrea schreibt am 26. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
als Pilzsucher verrenkt man sich ja öfter mal während der Saison, um früher Feierabend zu machen und in den Wald gehen zu können. So kam es heute sehr gelegen, dass Julius Berufsschule um 11:15 Uhr endete und ich ein paar Plusstunden abbummeln konnte.
Bewaffnet mit Messer und Körbchen, machten wir uns auf den Weg in einen „unserer“ Wälder im Raum Darmstadt. Und wir freuten uns sehr, dass es endlich so weit ist.
Der viele, viele Regen der letzten beiden Tage hat wohl sein Übriges getan und wir fanden eine gute Menge wunderschöner Steinpilze (2 Fotos rechts), die kaum verwurmt waren. Eine Hälfte haben wir schon heute gegessen, die andere wird morgen zubereitet.
Natürlich werden wir auch am morgigen Samstag wieder auf die Pirsch gehen :-)
Viele liebe Grüße aus Südhessen senden
Andrea und Julius"
(6 Fotos © Julius)
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4 Fotos: Die schmucken Fliegenpilze zeigten die Steinpilze an; so soll es sein (oben). Unten sehen wir einen der Pilze auf großer Fahrt, bevor es zu Hause mit der restlichen Gesellschaft fein geputzt in die Schüssel ging.



Thomas schreibt am 25. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
Thomas aus Weiterstadt berichtet Dir über seinen tollen Fund von Krausen Glucken.
Ich bin morgens bei Heppenheim in den Odenwald gefahren, habe zunächst nur ein paar Röhrlinge gefunden. Anschließend bin ich einen steilen Waldweg hinaufgestiegen. Den Blick
stets bergauf in den Wald gerichtet, sah ich in ungefähr 25 Metern Entfernung direkt an einem Baumstamm etwas Hellbeiges.
Im ersten Moment dachte ich an eine große Plastiktüte, aber die Farbe und der Ort, direkt am Fuße des Baumes, ließen mich plötzlich anderes ahnen, nämlich dass es sich um eine Krause Glucke handeln dürfte, und so stieg ich den steilen Hang hinauf. Auf dem anstrengenden Weg entdeckte ich schon zwei Krause Glucken, so dass ich mir bereits jetzt sicher war, dass dort oben eine riesengroße Fette Henne liegen würde.
Ich sollte Recht behalten: Vier fußballgroße Krause Glucken hockten ganz dicht beisammen, sahen aus wie eine einzige, überdimensional große (1. Foto rechts)! Am nächsten Baum war es ebenfalls eine Vierergemeinschaft, allerdings nicht ganz so riesig (2. Foto rechts). Alle Fruchtkörper waren frisch und ganz fest!
Wann macht man schon mal einen solchen Fund? Für mich allein war es der schönen Krausen Glucken viel zu viel, und so nahm ich letztlich von den insgesamt acht Stück nur Zwei mit nach Hause. Eine zum Sofortverzehr, die andere zum Trocknen.
Liebe Grüße an Dich und alle Pilzfreunde!"
(3 Fotos © Thomas)
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Alina schreibt am 23. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
gestern waren wir in unserem Darmstädter Wald unterwegs und haben recht schnell eine Familie Rotkappen entdeckt und ein bisschen weiter gleich die nächste. Von jüngeren bis zu älteren Exemplaren war alles dabei.
Auf dem Weg zurück haben sich dann noch ein großer Steinpilz und zwei Maronen dazugesellt. Parasole sieht man auch schon überall wachsen, aber diese haben wir stehen lassen.
Ich bin gespannt, wie die Saison weitergeht.
Liebe Grüße aus Darmstadt
Alina"
(Foto © Alina)
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Frankfurter Stadtwald - Steinpilze gesucht, stattdessen viele Lungenseitlinge gefunden hat am Sonntag Alice im Frankfurter Stadtwald. Auch über sie habe sie sich sehr gefreut.
(Foto © Alice)
21. September 2025

Foto: Ein schöner Fund mit knackigen Maronen, einem Steinpilz und zwei verwertbaren Steinpilzhüten. Ein Flockenstieliger Hexenröhrling hat sich auch aufs Foto gemogelt.
Andrea und Julius schreiben am 21. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
heute Vormittag haben Julius und ich eine Regenpause genutzt und sind in unseren Hauswald bei Groß-Gerau geflitzt. An der Stelle, an der wir die Tage schon schöne Maronenröhrlinge gefunden hatten, kamen noch einige nach, die natürlich im Körbchen gelandet sind.
An anderer Stelle haben wir drei kleine Steinpilze entdeckt, bei zweien blieb nach dem „Entwurmen“ des Stiels fast nur der Kopf übrig. Eine kleine Rotkappe durfte im Wald bleiben.
Für die nächsten Tage wird noch mehr Regen angekündigt. Wir hoffen, uns bald wieder mit neuen Funden bei dir melden zu können :-)
Viele Grüße aus Hessen
Andrea und Julius"
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2 Fotos: Zwei junge Steinpilze versuchen sich unter ein paar Laubblättern zu verstecken, werden aber durch ihre nassglänzenden Hüte preisgegeben (Foto links). Die junge Rotkappe (rechts) mit ihrer Signalfarbe ist dagegen gleich sichtbar. (3 Fotos © Julius)
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Foto: Nach einer Pilzpause konnten Jörn und Charlotte im hessischen Spessart immerhin diesen Fund machen. Auffallend die zwei Stücke vom Leberreischling (Ochsenzunge) oben links sowie der herrliche Anisegerling unten rechts, der an seiner typischen Gilbung des Hutes, die auf Druck oder Ankratzen entsteht, erkennbar ist.
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Jörn schreibt am 20. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Endlich - heute konnten wir im hessischen Spessart so einiges sammeln: Mehrere Flockenstielige Hexenröhrlinge, Fichtenreizker und Pfifferlinge sowie vereinzelt Steinpilze, Rotkappen, Maronen und Anisergerlinge. Dazu Flaschenstäublinge. Wir fanden aöuch eine dreistöckige Ochsenzunge, von der ich nur die jüngeren Teile mitgenommen habe. Die hübschen, aber giftigen Schönfußröhrlinge (z. B. Foto rechts) blieben natürlich gänzlich im Wald.
Mal sehen, wie es mit den fallenden Temperaturen - aber auch mehr Regen - weitergeht. :-)
Charlotte, Jörn - und Amy"
(4 Fotos © Jörn)
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2 Fotos: Wir sehen links den dreistöckigen Leberreischling (Ochsenzunge), von dem Jörn den ältesten Teil am Baum sitzen ließ. Rechts im Bild tut Amy so, als hätte sie mit dem Birkenpilz nichts am Hut.

Foto: Fein gesäubert und für ein schmuckes Foto arrangiert, liegen die herrlichen Steinpilze und Maronen da.
Tim schreibt am 19. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
schon lange verfolge ich Deinen Pilz-Ticker und freue mich über motivierende Fundmeldungen.
Heute habe ich meine Pilzstellen im Taunus durchforstet und es hat sich gelohnt. Ich fand Knackige frische Steinpilze und ein paar erste Maronenröhrlinge.
Eine Tagliatelle mit Steinpilzen ist immer etwas Besonderes. Meine Eltern bekamen auch ihren Teil. Sie haben mich zum Pilzsammeln gebracht, können mit 80plus aber nicht mehr in den Wald und sind glücklich, wenn ich was vorbei bringe.
Allen Sammlern viel Erfolg und Dir, Heinz-Wilhelm, danke für Deinen tollen Pilzticker.
Beste Grüße
Tim"
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2 Fotos: Der Steinpilz wächst direkt am Bachufer und ist damit bestens mit Feuchtigkeit versorgt (links). Rechts im Bild der nahezu volle Korb von Tim, mit rotem Tuch, vermutlich ein Reservestoffbeutel. (3 Fotos © Tim)


Andrea und Julius schreiben am 17. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
regelmäßig haben wir in letzter Zeit immer wieder in unserem Hauswald bei Groß-Gerau nach den Pilzen gesehen. Bis heute leider ohne Erfolg.
Da es die letzten Tage immer wieder geregnet hat, war es aber nur eine Frage der Zeit, bis doch mal was aus dem Boden poppen würde. Folglich haben wir heute die ersten Maronenröhrlinge (2 Fotos rechts) sowie einen größeren Flockenstieligen Hexenröhrling (nicht auf den Fotos) gefunden. Wir haben uns über diesen Fund sehr gefreut!
Auch wenn die Steinpilze noch auf sich warten lassen: der Pilzherbst geht endlich los!
Grüße aus Groß-Gerau senden Dir Julius und Andrea"

Foto: Die Mischpilze gab es in Rahmsauce zu Semmelknödeln; der Teller scheint, wie immer wieder gerne bei Thomas, in See stechen zu wollen. Auf dem 2. Foto sehen wir die Pilze frisch eingetroffen nach dem Waldgang. Ein dem See entstiegener Großaugenfrosch scheint der Sache nicht recht zu trauen und beäugt sie lieber mal aus sicherem Abstand. (2 Fotos © Thomas)
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Thomas schreibt am 16. September 2025:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
hier ist wieder Thomas aus Weiterstadt. Ich war gestern bei Darmstadt im Wald, um nach dem Regen am Freitag die Lage zu checken.
Der Boden ist endlich schön feucht und die Pilze stehen erfreulicherweise wieder in den Startlöchern. Gefunden habe ich folgende frische, junge Speisepilze: Reizker, Goldröhrlinge, Butterpilze, Birkenpilze, Raufußröhrlinge, Pfifferlinge und wieder eine Krause Glucke. Die Maronen und Steinpilze zögern hingegen ihren Start noch hinaus.
Nicht alle der gefundenen Pilze waren groß genug, um sie schon mitzunehmen. Nach einer guten Stunde habe ich meinen Gang wegen der starken Windböen abgebrochen.
So reichte es nur zu einer kleinen Mahlzeit: es gab Mischpilze mit Semmelknödeln.
Herzliche Grüße
Thomas"
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Claudia schreibt am 16. September 2025:
"Hallo liebe Pilzsammler und lieber Heinz-Wilhelm,
da ich eine regelmäßige Besucherin dieser Webseite bin, um zu schauen, ob die Pilze wachsen, möchte ich euch meine Funde nicht länger vorenthalten.
Seit Sonntag gehe ich im Wetteraukreis wieder alle zwei Tage meine Plätze ab; nun tut sich endlich was. So habe ich heute einige frische, madenfreie Steinpilze gefunden, einer davon ist auf dem Foto rechts zu sehen. Parasole, eine Krause Glucke und ein Birkenpilz gehörten ebenfalls zu meiner Ausbeute. Es war ein erfolgreicher und schöner Waldspaziergang bei milden Temperaturen. So kann's gerne weitergehen.
Allerdings könnte es auch ein wenig feuchter sein, also hoffe ich auf mehr Regen. Die meisten Pilze finde ich in der Regel im Oktober, aber ich kann schon jetzt die Füße kaum noch stillhalten, bin jede freie Minute im Wald.
Liebe Grüße aus der Wetterau
Claudia"
(Foto © Claudia)
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Foto rechts: Der Pilzherbst wirft seine Schatten voraus! Dort, wo sie jetzt noch hinfallen, werden alsbald herrliche Steinpilze stehen, ganz bestimmt... Die beste Pilzzeit liegt noch vor uns! (Foto © Jörn)
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Jörn schreibt am 14. September 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
eine kurze Meldung von uns: Auch an 'unseren' Plätzen im hessischen Spessart sieht es noch mau aus. Charlotte und ich haben nur ein paar Frauentäublinge, Schirmlinge und Flaschenstäublinge gesichtet. Aber man meint im Wald zu riechen, dass sich das bald nochmal richtig ändert. Wir hoffen jedenfalls darauf ;-).
Liebe Grüße aus Frankfurt
Jörn"

Foto: Alle Neune scheinen es zu sein, wenn man in der kleinen Gruppe in der Bildmitte drei Riesenschirmpilze zählt. Karin durfte sich bei Ihrem Inspektionsgang auf ein schönes unverhofftes Abendessen freuen. (Foto © Karin)
Karin schreibt am 10. September 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
heute haben wir mal wieder nach dem aktuellen Pilzwachstum in unserem Lieblingswald südlich von Kassel gesehen.
Leider mussten wir feststellen, dass sich noch nicht viel tut. Umso mehr haben wir uns über eine Gesellschaft von Riesenschirmpilzen gefreut, siehe das Foto. Das gibt leckere Pilzschnitzel zum Abendessen!
Liebe Grüße
Karin"
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Foto: Thomas' Fund von sechs Flockenstieligen Hexenröhrlingen von klein bis groß und vier Totentrompeten. (2 Fotos © Thomas)
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Thomas schreibt am 13. August 2025:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
ich bin heute Morgen mit wenig Erwartung in den Wald gefahren. Trotz der extremen Trockenheit haben mich einige schöne Flockenstielige Hexenröhrllnge angenehm überrascht.
Auch habe ich Steinpilze in verschiedenen Größen gefunden, aber die Hüte waren von der Sonneneinstrahlung schon ganz blass und aufgeplatzt. Ich konnte feststellen: Die Täublinge - sie zählen nicht zu meinem Sammelsortiment - und die Hexenröhrlinge kommen noch am ehesten mit der Hitze zurecht. Hoffentlich regnet es bald wieder!
Es grüßt Dich herzlichst Thomas"

Foto: Die jungen Goldröhrlinge hatte Thomas bereits am Samstag gefunden.

Foto: Das fing gut an: Emy, Pieros Tochter, hat nach ein paar Schritten in den Wald gleich zwei Steinpilze entdeckt. Auf dem 2. Bild der Gesamtfund, gegrüßt von der Basilika Santa Maria della Salute; ein Gruß aus dem heimatlichen Italien. (2 Fotos © Piero)
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Piero schreibt am 9. August 2025:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nachdem die Sommerpause uns herbstliches Wetter brachte, war ich fast sicher, dass, wenn es warm werden würde, auf jeden Fall der eine oder andere Pilz in unseren Wäldern zu finden sein müsste.
Also haben wir beschlossen, am heutigen Samstagmittag einen kleinen Spaziergang im Eppsteiner Wald im Main-Taunus-Kreis, zu machen. Und siehe da: als langjähriger Pilzjäger hat mich meine Ahnung nicht getrogen.
Kaum waren wir ein paar Meter im Wald, schon hat meine Tochter Emy sogleich zwei wunderschöne, ganz frische Steinpilze entdeckt. Im Verlauf der nächsten Stunde fanden wir dann Parasole, Hexenröhrlinge und weitere junge knackige Steinpilze. Mit einem Fund von knapp 1,5 Kilo sind wir stolz nach Hause gefahren. Heute Abend gibt es die obligatorischen Tagliatelle ai Funghi Porcini.
Einen keinen Nachteil hatte die Geschichte allerdings auch: vier kleine Zecken fanden mit uns ebenfalls den Weg nach Hause, und das, obwohl wir uns eingesprüht hatten.
Wir werden es auf jeden Fall überleben und werden morgen in einen anderen Wald fahren. Die Zeit ist reif für neue Funde.
Liebe Grüße und viel Glück an alle Pilzsammler da draußen.
Piero , Monika und Emy"
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Tobias schreibt am 8. August 2025:
"Einen schönen guten Tag, lieber Heinz-Wilhelm,
drei Tage nach meinem letzten Fund habe ich erneut die Stellen vom Dienstag aufgesucht.
Ich muss zugeben, mit meiner Prognose lag ich deutlich daneben. Die Pifferlinge sind zwar gewachsen, aber von einer Schwemme kann keine Rede sein. Man sah, sie leiden unter der Trockenheit, so dass ich mich mit lediglich zwei Händen voll begnügen musste.

Bei den Steinpilzen, zu deren Wachstumsperspektive ich mich mit einem Urteil zurückhielt, gibt es hingegen tatsächlich eine Schwemme. Dort, wo ich letztes Mal die ersten ausschließlich jungen Fichtensteinpilze gefunden hatte, standen heute in einem Umkreis von gut 50 Zentimetern Exemplare mit einem Hutdurchmesser von fünf bis sieben Zentimetern.
Eigentlich hätte dort schon abbrechen sollen, aber die andere Stelle lockte mich wie magisch an. Und dann konnte ich meinen Augen kaum trauen: Ich erblickte ein Meer aus Sommersteinpilzen, durchmischt mit Fichtensteinpilzen! Noch vor drei Tagen waren dort nur ganz kleine zu finden. So war mein Korb schnell mit schönsten Pilzen gefüllt (Foto rechts), so dass mich sein Anblick glücklich und zufrieden machte.
Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass sie so schnell wachsen. Es scheint für sie eine günstige Wetterlage zu herrschen. Allerdings muss ich auch berichten, dass die Pilzfliegen es den Sommersteinpilzen und damit mir nicht leicht machen, denn viele schön aussehende Exemplare waren madig.
So musste ich wirklich viele stehen lassen, bin mir aber sicher, dass sich noch einige gut Brauchbare unter ihnen befanden, so dass vermutlich ein nachfolgender Pilzsammler durchaus noch seinen Gewinn und seine Freude daran hatte.
Nach diesen zwei besuchten Pilzstellen hörte ich auf zu sammeln und ging Richtung Bus.
Ich wünsche allen Sammlern noch viel Erfolg und volle Körbe!
Viele Grüße Tobi
Aus Darmstadt"
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2 Fotos: Ein dunkelhütiger und ein hellhütiger Sommersteinpilz. Bei genauem Hinsehen bemerken wir, dass der große Helle bereits einige Madenlöcher im Stiel hat. Etliche derart Malträtierte musste Tobias stehen lassen. (3 Fotos © Tobias)
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Foto: Prachtkollektion von Sommersteinpilzen. Stefan liebt besonders die Kleinen und Kleineren, wenn sie noch ganz fest sind. (2 Fotos © Stefan)
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Stefan schreibt am 7. August 2025:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
nach der Hitze ist vor den Steinpilzen. Die Sommersteinpilze mögen es besonders, wenn durch eine Hitzeperiode der Boden richtig aufgebacken wird und dann eine Regenperiode folgt. Das hat mich die vergangenen Wochen entspannt sein lassen und ich habe meine Aufmerksamkeit meinem Garten gewidmet.
Dann kam der erste Schub Wulstlinge, vor allem Perlpilze und Pantherpilze, darauf folgen in aller Regel die Röhrlinge.
Vergangene Woche zeichnete sich das dann genau so ab - und gestern dann der große Knall bei den Sommersteinpilzen. Sie standen zuhauf!
Bei den Cantharellen übernehmen momentan die Amethystschuppigen Pfifferlinge, die Flockis stehen ebenfalls in den Startlöchern.
Gestern Abend habe ich noch fix einen Biga (Vorteig) angesetzt und am Freitag gibt es dann frische selbstgemachte Pizza Porcini, Pizza mit Steinpilzen.
Ganz liebe Grüße
Stefan"
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Foto: Sommersteinpilze wachsen häufiger gesellig oder büschelig als Fichtensteinpilze. Gesellschaften von 30 oder mehr dicht bei dicht stehenden Exemplaren sind nicht selten.

Foto: Die Sommersteinpilze sind eine wahre Pracht, wobei besonders der Goliath links vom Korb herausragt. Ein toller Fund für Thomas! Das 2. Foto zeigt den Vortagsfund mit ersten Totentrompeten. Die Pilze scheinen auf einem Floß im Teich zu schwimmen, so plastisch kommt der Glastisch rüber. (2 Fotos © Thomas)
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Thomas schreibt am 6. August 2025:
"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,
es schreibt Dir Thomas aus Weiterstadt.
Gestern besuchte ich, nicht weit von Darmstadt, eine gute Pfifferlingsfundstelle, die besonders im letzten Jahr ergiebige Funde eingetragen hatte.
Der Waldweg dorthin war mit vielen Rotfuß- und Goldröhrlingen bespickt; Pfifferlinge hingegen Fehlanzeige.
Dafür gab es für mich die ersten Totentrompeten in diesem Jahr. Zuhause angekommen, haben sie gleich im Dörrautomaten Platz genommen. So konnte ich mich um die ebenfalls gefundenen Steinpilze kümmern.
Und heute, auch im vorderen Odenwald, gab es für mich als erstes eine ganz frische Krause Glucke, ein paar Flockis und herrliche Sommersteinpilze. Unter ihnen bemerkte sich auch ein kleiner Gigant von 527 Gramm; außergewöhnlich für einen Sommersteinpilz. Jetzt ist wieder Putzen angesagt.
Es grüßt Dich Thomas"
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Tobias schreibt am 6. August 2025:
„Einen schönen guten Tag lieber Heinz-Wilhelm,
an dem Tag, als Alina geschrieben hat, war ich ebenfalls im Wald. An manchen meiner Stellen war leider gar nichts zu finden. Wenn man einmal davon absieht, dass ich feststellen konnte: Es kommen viele noch ganz kleine Pilze heraus.
Am Ende meiner Tour suchte ich meinen Pfifferlingsplatz auf. Hier stehen alles voller junger Eierschwammerl, die aber alle noch einige Tage brauchen, damit sich die Mitnahme lohnt.
Gestern war ich erneut im Wald, an meinen anderen Stellen. Und endlich kann ich sagen: Es war ein traumhafter Anblick! Pfifferlinge, wo ich auch hinschaute! Viele auch waren hier noch klein, aber alle, deren Hut größer als eine 2-Euro-Münze war, nahm ich mit. Danach habe ich noch drei weitere Stellen angesteuert und wurde prompt mit noch jungen, überaus kernigen Fichtensteinpilzen belohnt.
Wenn die Wettervorhersagen stimmen, dürfte eine Schwemme von Pfifferlingen bevorstehen, so vermute ich. Ob es für die Fichtensteinpilze ähnlich günstig verlaufen wird, kann ich weniger beurteilen.
Ich bleibe am Ball und werde weiter berichten!
Viele Grüße
Tobi aus Darmstadt
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Foto : Ein besonders schöner junger Fichtensteinpilz, der versucht, sich mit noch kleinerem Nachwuchs im Laub zu verstecken. (2 Fotos © Tobias)
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Karin schreibt am 3. August 2025:
„Lieber Heinz-Wilhelm,
Heute haben wir eine Regenpause für einen ersten Pilzspaziergang südlich von Kassel genutzt. Zu dem großen und kleinen Riesenbovist (Foto rechts) sind noch ein Steinpilz , einige Braunkappen (Maronenröhrlinge) und Parasolpilze ins Körbchen gekommen. Das war ein guter Start!
Viele Grüße aus Nordhessen
Karin
(Foto © Karin)
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