Pilzticker Brandenburg 37:
Funde vom 11.10.2020 - 21.10.2020



Pilzticker Brandenburg 37




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Brandenburgs




Briesetal: Eine Mischpilzpfanne für Vier mit sieben Pilzarten


Foto: Eine herbstliche Mischpilzpfanne mit sieben Pilzarten ist eine feine Sache! Nicht wenige Pilzfreunde schätzen sie mehr als ein monotones Gericht mit nur einer Pilzart, und seien es Steinpilze. (Foto © Steffi)

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Steffi schreibt am 21. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute waren wir im Briesetal unterwegs. Es waren sehr viele Menschen in den Wäldern, die meisten sammelten zum Glück keine Pilze, so das wir eine Pilzpfanne aus einem Steinpilz, Maronen, Rotfußröhrlingen, Pfifferlingen, einer kleinen Krausen Glucke, Frauentäubling und einem Violettem Rötelritterling zu viert verspeisen konnten.

Leider gab es auch eine Zecke, die ich aber noch rechtzeitig entdeckt und entfernt habe.

Viele Grüße von Steffi«

Herrliche Stunden für Katrin und Micha im Barnim, voller Maronen


Foto: Katrin hat einige Eindrücke von ihren zwei schönen Waldgängen mit Micha festgehalten, die sie zu einer Collage zusammengestellt hat. Aus den Fotos duftet es förmlich nach Wald und Pilzen! Das zweite Foto zeigt einen lachenden Micha mit einer besonders dickstieligen Marone, darunter das Bild eine Pfanne oder Schale mit noch ungeschnittenen Maronen. (3 Fotos © Katrin)

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Katrin und Micha schreiben am 18. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

wir waren am Freitag , also vor zwei Tagen, trotz leichten Regens, und heute in unseren Pilzgebieten im Barnim. Es war traumhaft.  Wir genossen die Natur pur, verbrachten entspannte Stunden und machten reiche Ausbeute, vor allem mit herrlichen Funden von Maronenröhrlingen.

Liebe Grüße Micha und Katrin«

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Oberkrämer/Kremmen, Landkreis Oberhavel: Eine Stunde nichts, doch dann füllte sich der Korb


Steffi schreibt am 17. Oktober 2020:

»Gestern waren Tommy und ich in den Wäldern um Oberkrämer und Kremmen unterwegs.

Erst haben wir gar nichts gefunden, aber nach einer Stunde eine sehr ergiebige Butterpilzstelle entdeckt.

Später fanden wir noch 2 Steinpilze, 2 Maronen, 3 Rotfußröhrlinge und viele Parasole. Alle Pilze waren ohne Maden!

Auf dem Porträtfoto, das sind wir mit Steinpilz und Parasol.

Viele Grüße von Steffi und Tommy«

(2 Fotos © Steffi)

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Foto: Die leckeren Parasole gab's für Steffi und Tommy bestimmt gleich frisch zum Abendessen...

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Dahme-Heidesee: Die Auswahl zwischen den Pilzarten hat sich deutlich erhöht


Helga und Detlef schreiben am 16. Oktober 2020:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir haben gestern an zwei verschiedenen Stellen in Dahme-Heidesee nach Steinpilzen geschaut und waren froh über zwei knackige frische. Ein herrlicher sehr kompakter Flockenstieliger Hexenröhrling (2. Foto rechts) hat sich hinzugesellt.

Insgesamt hat sich die Pilzvielfalt etwas gesteigert. Die Butterpilze hätten wir eimerweise einsammeln können. Paniert und gebraten sind sie auch sehr köstlich. Überall stehen frische Schirmpilze herum, Kuhröhrlinge kommen und es gibt einzelne Maronen, Birkenpilze, Edelreizker, Pfifferlinge, Goldröhrlinge und Schopftintlinge.

Die zauberhaften Fliegenpilze wachsen ständig nach. Sie sind zum Reinbeißen schön, was man natürlich nicht machen sollte.

Herzliche Grüße Helga und Detlef«

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Foto: Die Vielfalt hat sich erhöht, was man diesem Bild ansehen kann. Lange Wochen gab es in Brandenburg nur spärliches und einseitiges Pilzaufkommen.

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Thomas' Fotos aus Polen führten Holger auf die richtige Spur in der Schorfheide

»Da wusste ich, es ist ein Ästiger Stachelbart und fuhr sofort in den Wald«


Foto: Die ganze Pracht eines Ästigen Stachelbartes am total morschen, stehen gebliebenen Fuß der Rotbuche. Alles, was wir hier von dem Pilz sehen, wäre essbar. Allerdings erzielt der Pilz des Jahres 2006 nur die Geschmacksnote 3, ist also nur von mittelmäßigem Speisewert. Vielen Dank an Holger, dass er uns diese eindrucksvollen Fotos zusandte. Sie haben Seltenheitswer!

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Holger schreibt am 12. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

seit vielen Jahren verfolge ich mit Begeisterung deine herrliche Website.

Voriges Jahr fand ich eine Pilzart, die einer Krausen Glucke sehr ähnelte, aber doch irgendwie anders war. Da ich mir nicht zu 100 Prozent sicher war, ließ ich sie stehen.

Als ich gestern wieder mal deine Seite besuchte, musste ich staunen: ich erkannte auf den Fotos von Thomas' Pilznachricht vom 10. Oktober 2020 sofort meinen Fund vom letzten Jahr wieder. Nun wusste ich: es war ein Ästiger Stachelbart!

Sofort fuhr ich an die Stelle vom letzten Jahr, an die umgefallene Rotbuche. Und ich wurde fündig: auch dieses Jahr wächst er wieder, dieser außergewöhnliche Pilz. Ich habe dir mal ein paar Fotos davon gemacht.«

(6 Fotos © Holger)

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Foto: Ein besonders schöner Fruchtkörper in Grossaufnahme. Er entspringt aus einem Strunk, der in zahllose Verästelungen übergeht, an deren Ende die Spitzen wie gefiedert aussehen. Ein wunderschöner Pilz! Und ein seltener dazu.

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Foto: Da staunt auch der Pilzsammler-Nachwuchs. Wer weiß, wie oft der Junge solch einen schönen und seltenen Pilz noch zu Gesicht bekommt. Da gehen auf jeden Fall beide Daumen hoch!

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Foto: Und hier sehen wir den staunenden Jungen noch einmal vor dem vom Ästigen Stachelbart dicht besiedelten hingestreckten Baum. Nur noch selten überlässt die Forstwirtschaft in den zugänglichen Wäldern alte Rotbuchen sich selbst und damit der Verwitterung. Krank erscheinende Bäume werden frühzeitig angezeichnet für die schnelle Holzverwertung.

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Foto: Dieses Bild zeigt die Abbruchstelle des Stammes vom Buchenfuß. Dicht an dicht sitzen die Fruchtkörper des Ästigen Stachelbartes.


Landkreis Oberspreeewald-Lausitz: Auf den alten Pfaden gab es wenige, dafür aber schöne Pilze


Kristina schreibt am 11. Oktober 2020:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

gestern auf dem Rückweg von Berlin mussten wir doch schnell einen Abstecher nach Bronkow im Landkreis Oberspreewald-Lausitz machen. Schon als Kind bin ich dort mit meinem Großvater und Vater in die Pilze gegangen.

Die Ausbeute war spärlich, dafür besonders schön. Vier wunderschöne Rotkappen, ein Birkenpilz und zwei kleine Goldröhrlinge landeten letztendlich im Korb und in der Küche (Foto rechts).

Liebe Grüße aus Sachsen, Rainer und Kristina«

(Fotos © Kristina)

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